Title:
FAHRZEUGKOMMUNIKATIONSEINRICHTUNG
Kind Code:
T5


Abstract:

Eine Fahrzeugkommunikationseinrichtung wird bereitgestellt. Die Fahrzeugkommunikationseinrichtung beinhaltet einen Empfangsabschnitt (31, 32), der von einem mit einem Fernverkehrskommunikator ausgestatteten Peripheriefahrzeug einen Kommunikationsleistungsindex empfängt, der ein Leistungsvermögen des Fernverkehrskommunikators repräsentiert, und eine Steuereinrichtung (37). Die Steuereinrichtung (37) beinhaltet einen Referenzwerteinstellabschnitt, der auf der Grundlage der von mehreren Peripheriefahrzeugen empfangenen Kommunikationsleistungsindizes sukzessive einen Referenzwert als ein Kriterium festlegt, einen Beschaffungsabschnitt, der den Kommunikationsleistungsindex für einen Ziel-Fernverkehrskommunikator beschafft, welcher der Fernverkehrskommunikator ist, auf den eine Anomalieermittlung abzielt, und einen Anomalieermittlungsabschnitt, der eine Anomalie des Ziel-Fernverkehrskommunikators auf der Grundlage eines Vergleichs zwischen dem durch den Referenzwerteinstellabschnitt festgelegten Referenzwert und dem durch den Beschaffungsabschnitt für den Ziel-Fernverkehrskommunikator beschafften Kommunikationsleistungsindex ermittelt.




Inventors:
Kumabe, Seigou, Aichi-pref. (Kariya-city, JP)
Application Number:
DE112016000583T
Publication Date:
12/21/2017
Filing Date:
01/28/2016
Assignee:
DENSO CORPORATION (Aichi-pref., Kariya-city, JP)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Winter, Brandl, Fürniss, Hübner, Röss, Kaiser, Polte Partnerschaft mbB, Patentanwälte, 85354, Freising, DE
Claims:
1. Fahrzeugkommunikationseinrichtung, die für ein Fahrzeug verwendet wird, umfassend:
einen Empfangsabschnitt (31, 32), der von einem Peripheriefahrzeug, das mit einem Fernverkehrskommunikator ausgerüstet ist, um ein Fernverkehrsnetz zum Durchführen einer Kommunikation zu verbinden, einen Kommunikationsleistungsindex empfängt, der ein Leistungsvermögen des Fernverkehrskommunikators repräsentiert;
einen Referenzwerteinstellabschnitt (S13, S14), der auf der Grundlage der von dem Empfangsabschnitt von einer Vielzahl der Peripheriefahrzeuge empfangenen Kommunikationsleistungsindizes sukzessive einen Referenzwert als ein Kriterium für den Kommunikationsleistungsindex festlegt;
einen Beschaffungsabschnitt (S24, S29), der den Kommunikationsleistungsindex für einen Ziel-Fernverkehrskommunikator beschafft, wobei ein Ziel-Fernverkehrskommunikator der Fernverkehrskommunikator ist, auf den eine Anomalieermittlung abzielt; und
einen Anomalieermittlungsabschnitt (S25, S30), der eine Anomalie des Ziel-Fernverkehrskommunikators auf der Grundlage eines Vergleichs zwischen dem durch den Referenzwerteinstellabschnitt festgelegten Referenzwert und dem durch den Beschaffungsabschnitt für den Ziel-Fernverkehrskommunikator beschafften Kommunikationsleistungsindex ermittelt.

2. Fahrzeugkommunikationseinrichtung nach Anspruch 1, bei der:
der Beschaffungsabschnitt (S24) einen beliebigen der Kommunikationsleistungsindizes, die von dem Empfangsabschnitt von einer Vielzahl der Peripheriefahrzeuge beschafft wurden, als den Kommunikationsleistungsindex für den Ziel-Fernverkehrskommunikator beschafft.

3. Fahrzeugkommunikationseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der:
die Fahrzeugkommunikationseinrichtung den Fernverkehrskommunikator beinhaltet; und
der Beschaffungsabschnitt (S24) als den Kommunikationsleistungsindex für den Ziel-Fernverkehrskommunikator den Kommunikationsleistungsindex für den Fernverkehrskommunikator beschafft, der in derselben Fahrzeugkommunikationseinrichtung enthalten ist, in der der Beschaffungsabschnitt enthalten ist.

4. Fahrzeugkommunikationseinrichtung nach Anspruch 2, ferner umfassend:
einen ersten Anomaliebenachrichtigungsverarbeitungsabschnitt (S28), der dann, wenn der Anomalieermittlungsabschnitt (S25) ermittelt, dass der Ziel-Fernverkehrskommunikator abnormal ist, einen bestimmten Kommunikator dazu verwendet, ein Zentrum darüber zu benachrichtigen, dass der Fernverkehrskommunikator des Peripheriefahrzeugs, das als der Ziel-Fernverkehrskommunikator dient, abnormal ist.

5. Fahrzeugkommunikationseinrichtung nach Anspruch 3, ferner umfassend:
einen Melder (38), der Information an einen Insassen des Fahrzeugs meldet; und
einen zweiten Anomaliebenachrichtigungsverarbeitungsabschnitt (S32), der dann, wenn der Anomalieermittlungsabschnitt (S30) ermittelt, dass der Ziel-Fernverkehrskommunikator abnormal ist, den Melder dazu veranlasst, zu melden, dass es die Anomalie in dem Fernverkehrskommunikator eines betreffenden Fahrzeugs gibt, der als das Fahrzeug dient, das den Ziel-Fernverkehrskommunikator beinhaltet.

6. Fahrzeugkommunikationseinrichtung nach Anspruch 3 oder 5, bei der
die Fahrzeugkommunikationseinrichtung beinhaltet:
einen Nahverkehrskommunikator (31), der mit zumindest einem des Peripheriefahrzeugs und einer straßenseitigen Einrichtung kommuniziert; und
einen dritten Anomaliebenachrichtigungsverarbeitungsabschnitt (S33), der dann, wenn der Anomalieermittlungsabschnitt ermittelt, dass der Ziel-Fernverkehrskommunikator abnormal ist, den Nahverkehrskommunikator dazu veranlasst, eine Anforderung zu übertragen, die ein Zentrum darüber benachrichtigt, dass der Fernverkehrskommunikator eines betreffenden Fahrzeugs, das als das Fahrzeug dient, das den Ziel-Fernverkehrskommunikator beinhaltet, abnormal ist.

7. Fahrzeugkommunikationseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der:
der Empfangsabschnitt Positionierungsergebnisinformation zusätzlich zu dem Kommunikationsleistungsindex empfängt, wobei die Positionierungsergebnisinformation auf der Grundlage eines Positionierungssignals spezifiziert wird, die das Peripheriefahrzeug, das den Kommunikationsleistungsindex gesendet hat, von einem Positionierungssatelliten empfängt; und
dann, wenn die von der Vielzahl von Peripheriefahrzeugen empfangene Positionierungsergebnisinformation anzeigt, dass das Positionierungssignal von dem Positionierungssatelliten nicht zufriedenstellend empfangen werden kann, der Anomalieermittlungsabschnitt keine Anomalieermittlung an dem Ziel-Fernverkehrskommunikator durchführt.

8. Fahrzeugkommunikationseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei der
der Empfangsabschnitt Telekommunikationsträgerinformation zusätzlich zu dem Kommunikationsleistungsindex empfängt, wobei die Telekommunikationsträgerinformation einen Telekommunikationsträger angibt, mit welchem der Fernverkehrskommunikator verbunden ist, wobei
die Fahrzeugkommunikationseinrichtung ferner umfasst:
einen Erreichbarkeitsermittlungsabschnitt (S23), der auf der Grundlage der von dem Empfangsabschnitt empfangenen Telekommunikationsträgerinformation ermittelt, ob eine Lokalisierung in einem Wechselbereich vorliegt, der einen von dem Fernverkehrskommunikator verwendeten Telekommunikationsträger wechselt,
wobei
dann, wenn der Erreichbarkeitsermittlungsabschnitt den Wechselbereich ermittelt, der Anomalieermittlungsabschnitt keine Anomalieermittlung an dem Ziel-Fernverkehrskommunikator durchführt.

Description:
QUERVERWEIS ZU VERWANDTER ANMELDUNG

Die vorliegende Anmeldung beruht auf der am 3. Februar 2015 eingereichten japanischen Patentanmeldung Nr. 2015-19512, deren Offenbarung durch Bezugnahme hierin einbezogen wird.

TECHNISCHES GEBIET

Die Erfindung betrifft eine Fahrzeugkommunikationseinrichtung, die eine Anomalie eines Fernverkehrskommunikators ermittelt.

TECHNISCHER HINTERGRUND

Konventionell ist eine Technologie bekannt, die eine an einer für Fahrzeuge verwendeten Einrichtung auftretende Anomalie erfasst. Ein Patentdokument 1 offenbart die Technologie, die einen Erschütterungssensor, der in einer fahrzeuginternen Einrichtung enthalten ist, verwendet, um eine an der fahrzeuginternen Einrichtung auftretende Anomalie zu erfassen.

Ferner ist ein System bekannt, in welchem eine Fahrzeugkommunikationseinrichtung drahtlos mit Einrichtungen außerhalb eines Fahrzeugs kommuniziert, um einen Fahrer eines betreffenden Fahrzeugs in die Lage zu versetzen, verschiedene Dienste (nachstehend als fahrzeuginterne Kommunikationsdienste bezeichnet) zu benutzen. Als ein Beispiel ist ein fahrzeuginterner Kommunikationsdienst bekannt, bei welchem die Fahrzeugkommunikationseinrichtung einen Fernverkehrskommunikator beinhaltet, der mit einer Servervorrichtung über ein Fernverkehrs-Kommunikationsnetzwerk bzw. WAN kommuniziert, um verschiedene Arten von Information zu senden und zu empfangen.

Die von dem Fernverkehrskommunikator an die Servervorrichtung übertragene bzw. gesendete Information beinhaltet zum Beispiel eine Notfallbenachrichtigung. Die von der Servervorrichtung an den Fernverkehrskommunikator übertragene bzw. gesendete Information beinhaltet zum Beispiel Kartendaten.

STAND DER TECHNIKPATENTDOKUMENTE

  • Patentdokument 1: JP 2007-48302 A

KURZBESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Der Fahrer kann eine Zwischenfahrzeugkommunikation nicht geeignet empfangen, falls ein Fernverkehrskommunikator abnormal ist, wenn der Fernverkehrskommunikator dazu verwendet wird, fahrzeuginterne Kommunikationsdienste zu empfangen. Es ist daher notwendig, eine Anomalität an dem Fernverkehrskommunikator zu ermitteln.

Der Fernverkehrskommunikator kann als abnormal ermittelt werden, wenn sich die Kommunikationsleistung des Fernverkehrskommunikators verschlechtert. Jedoch ändert sich die Kommunikationsumgebung des Fernverkehrskommunikators dynamisch, weil die Fahrzeugkommunikationseinrichtung für ein Fahrzeug verwendet wird, das als ein bewegliches Objekt wirkt. Die Kommunikationsleistung des Fernverkehrskommunikators verschlechtert sich in einem Tunnel zum Beispiel auch dann, wenn der Fernverkehrskommunikator nicht abnormal ist. Die Kommunikationsleistung des Fernverkehrskommunikators verschlechtert sich wahrscheinlich, wenn sich der Fernverkehrskommunikator nahe an einem Umgebungsfahrzeug befindet, an dem eine Fahrzeugkommunikationseinrichtung verbaut ist, oder sich nahe vielen Einrichtungen einschließlich Fernverkehrskommunikatoren außer der Fahrzeugkommunikationseinrichtung in der Nähe befindet. Es war daher schwierig, akkurat eine Anomalie an dem Fernverkehrskommunikator auf der Grundlage nur der Kommunikationsleistung des Fernverkehrskommunikators zu ermitteln.

In Anbetracht des Vorangehenden liegt der Erfindung als eine Aufgabe zugrunde, eine Fahrzeugkommunikationseinrichtung bereitzustellen, die in der Lage ist, akkurat eine Anomalie eines Fernverkehrskommunikators zu ermitteln.

Eine in einem Aspekt der Erfindung bzw. vorliegenden Offenbarung verwendete Fahrzeugkommunikationseinrichtung, die für ein Fahrzeug verwendet wird, umfasst:
einen Empfangsabschnitt, der von einem Peripheriefahrzeug, das mit einem Fernverkehrskommunikator ausgerüstet ist, um ein Fernverkehrsnetz zum Durchführen einer Kommunikation zu verbinden, einen Kommunikationsleistungsindex empfängt, der ein Leistungsvermögen des Fernverkehrskommunikators repräsentiert; einen Referenzwerteinstellabschnitt, der auf der Grundlage der von dem Empfangsabschnitt von einer Vielzahl der Peripheriefahrzeuge empfangenen Kommunikationsleistungsindizes sukzessive einen Referenzwert als ein Kriterium für den Kommunikationsleistungsindex festlegt; einen Beschaffungsabschnitt, der den Kommunikationsleistungsindex für einen Ziel-Fernverkehrskommunikator beschafft, wobei ein Ziel-Fernverkehrskommunikator der Fernverkehrskommunikator ist, auf den eine Anomalieermittlung abzielt; und einen Anomalieermittlungsabschnitt, der eine Anomalie des Ziel-Fernverkehrskommunikators auf der Grundlage eines Vergleichs zwischen dem durch den Referenzwerteinstellabschnitt festgelegten Referenzwert und dem durch den Beschaffungsabschnitt für den Ziel-Fernverkehrskommunikator beschafften Kommunikationsleistungsindex ermittelt.

Bei der Fahrzeugkommunikationseinrichtung legt der Referenzwerteinstellabschnitt einen Referenzwert auf der Grundlage von Kommunikationsleistungsindizes fest, die von einer Vielzahl von Peripheriefahrzeugen beschafft bzw. erhalten wurden. Der Referenzwert ändert sich daher mit einem Einfluss der Kommunikationsumgebung, wenn sich die Kommunikationsleistung eines Fernverkehrskommunikators mit dem Einfluss der Kommunikationsumgebung ändert.

Die Anomalieermittlung an einem Ziel-Fernverkehrskommunikator wird auf der Grundlage eines Vergleichs zwischen dem Referenzwert und dem Kommunikationsleistungsindex für den Ziel-Fernverkehrskommunikator durchgeführt. Es ist daher möglich, akkurat bzw. präzise zwischen dem Fall, in dem der Kommunikationsleistungsindex für den Ziel-Fernverkehrskommunikator aufgrund einer Anomalie des Ziel-Fernverkehrskommunikators abnormal ist, und dem Fall, in dem der Ziel-Fernverkehrskommunikator nicht abnormal ist, aber der Kommunikationsleistungsindex für den Ziel-Fernverkehrskommunikator einen abnormalen Wert anzeigt, zu unterscheiden. Eine Anomalie des Ziel-Fernverkehrskommunikators kann daher akkurat bzw. präzise ermittelt werden.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Das vorstehende sowie andere Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung sind der folgenden detaillierten Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen deutlicher zu entnehmen. In den Zeichnungen:

1 stellt eine Gesamtkonfiguration eines Kommunikationssystems gemäß einem Ausführungsbeispiel dar;

2 ist ein Blockdiagramm, das eine Konfiguration einer fahrzeuginternen Einrichtung in 1 darstellt;

3 ist ein Ablaufdiagramm, das einen Informationsübertragungsprozess darstellt, der von einer Steuereinrichtung in 2 durchgeführt wird;

4 ist ein Ablaufdiagramm, das einen Informationsempfangsprozess darstellt, der von der Steuereinrichtung in 2 durchgeführt wird;

5 ist ein Ablaufdiagramm, das einen Anomalieermittlungsprozess darstellt, der von der Steuereinrichtung in 2 durchgeführt wird;

6 ist ein Ablaufdiagramm, das den Prozess darstellt, der von der Steuereinrichtung auf 5 folgend durchgeführt wird; und

7 ist ein Ablaufdiagramm, das einen Teil eines Anomalieermittlungsprozesses darstellt, der von der Steuereinrichtung in Übereinstimmung mit einer fünften Modifikation durchgeführt wird.

AUSFÜHRUNGSBEISPIELE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG(Gesamtkonfiguration eines Kommunikationssystems 1)

Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Ein wie in 1 dargestelltes Kommunikationssystem 1 beinhaltet: eine fahrzeuginterne Einrichtung 3a, die für ein betreffendes Fahrzeug 2a verwendet wird; eine fahrzeuginterne Einrichtung 3b, die für ein Peripheriefahrzeug 2b verwendet wird, das sich in der Umgebung des betreffenden Fahrzeugs 2a befindet; eine straßenseitige Einrichtung 4, die an einer Straßenseite bzw. einem Straßenrand installiert ist; und eine Zentrumsvorrichtung (nachstehend als ein Zentrum bezeichnet) 5.

Die fahrzeuginterne Einrichtung 3a und die fahrzeuginterne Einrichtung 3b verwenden gemäß dem Ausführungsbeispiel dieselbe Konfiguration. Das betreffende Fahrzeug bzw. Subjektfahrzeug 2a und das Peripheriefahrzeug 2b werden daher zweckmäßig unterschieden. Ein beliebiges der Fahrzeuge 2 kann das betreffende Fahrzeug 2a sein. Das Peripheriefahrzeug 2b wird als das Fahrzeug 2 angenommen, das in der Umgebung des betreffenden Fahrzeugs 2a existiert und die fahrzeuginterne Einrichtung 3 verwendet. In der nachstehenden Beschreibung wird der Einfachheit halber die Nomenklatur eines Fahrzeugs 2 verwendet, wenn das betreffende Fahrzeug 2a und das Peripheriefahrzeug 2b nicht unterschieden werden. Die Nomenklatur der fahrzeuginternen Einrichtung 3 wird der Einfachheit halber verwendet, wenn die fahrzeuginterne Einrichtung 3a und die fahrzeuginterne Einrichtung 3b nicht unterschieden werden. Die fahrzeuginterne Einrichtung 3 entspricht einer Fahrzeugkommunikationseinrichtung.

Die fahrzeuginterne Einrichtung 3a und die fahrzeuginterne Einrichtung 3b senden und empfangen Information unter Verwendung einer fahrzeuginternen Kommunikation, das heißt, drahtlosen Kommunikation, ohne ein Kommunikationsnetzwerk zu verwenden. Die fahrzeuginterne Kommunikation deckt einen Kommunikationsbereich von mehreren hundert Metern ab. Die fahrzeuginterne Einrichtung 3 und die straßenseitige Einrichtung 4 senden und empfangen Information unter Verwendung einer Fahrzeugstraßenseitenkommunikation, das heißt, drahtlosen Kommunikation, ohne ein Kommunikationsnetzwerk zu verwenden. Die fahrzeuginterne Einrichtung 3 und das Zentrum 5 führen eine Fernverkehrskommunikation über ein Fernverkehrskommunikationsnetzwerk 6 durch.

Die straßenseitige Einrichtung 4 führt die Fahrzeugstraßenseitenkommunikation mit der fahrzeuginternen Einrichtung 3 durch, um Information über eine Dienstbereitstellung auszutauschen, wenn die fahrzeuginterne Einrichtung 3 für das Fahrzeug 2 verwendet wird, das sich in einem Drahtloskommunikationsbereich für die straßenseitige Einrichtung 4 befindet. Der Drahtloskommunikationsbereich für die straßenseitige Einrichtung 4 kann in Abhängigkeit von Dienstarten verschiedenartig geändert werden. Der Drahtloskommunikationsbereich beträgt zum Beispiel näherungsweise mehrere zehn bis hunderte von Metern ausgehend von der straßenseitigen Einrichtung 4.

Ein Zentrum 5 ist als eine Servervorrichtung bereitgestellt und empfängt eine Meldung bzw. Benachrichtigung, die von einer fahrzeuginternen Einrichtung 3 unter Verwendung einer WAN- bzw. Fernverkehrskommunikation gesendet bzw. übertragen wird. Die Benachrichtigung beinhaltet eine Anomaliemeldung über einen Fernverkehrskommunikator 32 (vgl. 2), der in der fahrzeuginternen Einrichtung 3b eines Peripheriefahrzeugs 2b enthalten ist.

(Konfiguration der fahrzeuginternen Einrichtung 3)

Nachstehend wird die Konfiguration der fahrzeuginternen Einrichtung 3 beschrieben. Die nachfolgende Beschreibung der 2 bis 6 erklärt die Konfiguration der fahrzeuginternen Einrichtung 3a, die an dem betreffenden Fahrzeug 2a verbaut ist. Wie vorstehend wird jedoch dieselbe Konfiguration für die an dem betreffenden Fahrzeug 2a verbaute fahrzeuginterne Einrichtung 3a und die an dem Peripheriefahrzeug 2b verbaute fahrzeuginterne Einrichtung 3b verwendet.

Die fahrzeuginterne Einrichtung 3a kann unter Verwendung eines Bolzens oder eines Klebstoffs so an einem in dem betreffenden Fahrzeug 2a enthaltenen Element befestigt sein, dass die fahrzeuginterne Einrichtung 3a kaum nach außerhalb des betreffenden Fahrzeugs 2a verbracht werden kann. Alternativ kann die fahrzeuginterne Einrichtung 3a dadurch an dem betreffenden Fahrzeug 2a befestigt sein, dass sie so an einer Halterung befestigt ist, dass die fahrzeuginterne Einrichtung 3a werkzeuglos von der Halterung gelöst werden kann. Die fahrzeuginterne Einrichtung 3a wird als an einem zu einer Windschutzscheibe hin gewandten Armaturenbrett normal an dem betreffenden Fahrzeug 2a verbaut angenommen.

Wie in 2 gezeigt ist, beinhaltet die fahrzeuginterne Einrichtung 3 einen Schmalbereich- bzw. Nahverkehrskommunikator 31, einen Breitbereich- bzw. Fernverkehrskommunikator 32, einen Positionsdetektor 33, eine Speichereinheit 36, eine Steuereinrichtung 37 und einen Melder 38.

Der Nahverkehrskommunikator 31 kann auch als ein Zwischenfahrzeugkommunikator oder ein Fahrzeugstraßenseitenkommunikator bezeichnet werden und kommuniziert mit der Außenseite eines betreffenden Fahrzeugs 2a unter Verwendung einer Zwischenfahrzeugkommunikation und einer Fahrzeugstraßenseitenkommunikation. Der Nahverkehrskommunikator 31 deckt einen Kommunikationsbereich ab, der mit einem Radius von näherungsweise mehreren hundert Metern vergleichbar ist. Der Nahverkehrskommunikator 31 kommuniziert mit der fahrzeuginternen Einrichtung 3b, die an dem Peripheriefahrzeug 2b verbaut ist, und mit einer straßenseitigen Einrichtung 4. Der Nahverkehrskommunikator 31 dient als ein Empfänger zum Empfangen eines Kommunikationsleistungsindex für den Fernverkehrskommunikator 32, der in der fahrzeuginternen Einrichtung 3b enthalten ist, von der fahrzeuginternen Einrichtung 3b des Peripheriefahrzeugs 2b.

Die Umgebung in dem Ausführungsbeispiel bedeutet den Kommunikationsbereich des Nahverkehrskommunikators 31. Der Nahverkehrskommunikator 31 moduliert und demoduliert ein empfangenes Signal und gibt demodulierte Daten an die Steuereinrichtung 37 aus. Der Nahverkehrskommunikator 31 moduliert v on der Steuereinrichtung 37 zugeführte Daten, wandelt die Daten in eine elektromagnetische Welle um, und überträgt sie.

Der Fernverkehrskommunikator 32 verbindet mit dem Fernverkehrskommunikationsnetzwerk 6, um mit zum Beispiel dem Zentrum 5 außerhalb des betreffenden Fahrzeugs 2a zu kommunizieren. Der Fernverkehrskommunikator 32 demoduliert ein über das Fernverkehrskommunikationsnetzwerk 6 empfangenes Signal und gibt das Signal an die Steuereinrichtung 37 aus. Der Fernverkehrskommunikator 32 moduliert ein von der Steuereinrichtung 37 zugeführtes Basisbandsignal und überträgt das Signal an das Zentrum 5.

Während der Kommunikation mit der Außenseite spezifiziert der Fernverkehrskommunikator 32 ein beliebiges einer RSSI (Received Signal Strength Indication) bzw. Empfangssignalstärkeangabe, einer mittleren Kommunikationsrate, einer Kommunikationserfolgsrate und der Anzahl von empfangenen Fehlerrahmen als einen Kommunikationsleistungsindex. Der Kommunikationsleistungsindex ist dazu vorbestimmt, welchen von diesen zu repräsentieren. Der Kommunikationsleistungsindex repräsentiert denselben einen für die verschiedenen fahrzeuginternen Einrichtungen 3.

Der RSSI wird auf der Grundlage der elektrischen Leistung einer empfangenen elektromagnetischen Welle spezifiziert. Die mittlere Kommunikationsrate wird auf der Grundlage der Qualität von während einer bestimmten Zeit empfangenen Daten spezifiziert. Die Kommunikationserfolgsrate wird aus der Anzahl von während einer gegebenen Zeitspanne empfangenen Rahmen und der Anzahl erfolgreich dekodierter Rahmen berechnet. Die Anzahl empfangener Fehlerrahmen stellt die Anzahl der Rahmen bereit, die während einer gegebenen Zeit in Fehlern resultieren, das heißt, die Anzahl nicht erfolgreich dekodierter Rahmen.

Der Fernverkehrskommunikator 32 gibt darauffolgend den spezifizierten Kommunikationsleistungsindex an die Steuereinrichtung 37 aus. Der Fernverkehrskommunikator 32 gibt darüber hinaus Telekommunikationsträgerinformation zusammen mit dem Kommunikationsleistungsindex an die Steuereinrichtung 37 aus. Die Telekommunikationsträgerinformation repräsentiert einen Telekommunikationsträger, der ein Fernverkehrskommunikationsnetzwerk 6 verwaltet, das mit dem Fernverkehrskommunikator 32 verbunden ist. Die Telekommunikationsträgerinformation wird durch einen numerischen Wert repräsentiert, der mit zum Beispiel dem Telekommunikationsträger assoziiert ist.

Der Positionsdetektor 33 beinhaltet einen GNNS-Empfänger, der für GNSS (Global Navigation Satellite System) bzw. für ein globales Satellitennavigationssystem verwendet wird, und erfasst sukzessive (beispielsweise mit einem gegebenen Zyklus) eine aktuelle Position des betreffenden Fahrzeugs 2a auf der Grundlage eines von einem Positionierungs- bzw. Positionssatelliten empfangenen Positionssignals. Die aktuelle Position wird in Längengrad, Breitengrad und Höhe repräsentiert. Der Positionsdetektor 33 gibt sukzessive (beispielsweise alle 100 Millisekunden) die erfasste aktuelle Position an die Steuereinrichtung 37 aus.

Darüber hinaus spezifiziert der Positionsdetektor 33 sukzessive einen Satellitensignalqualitätsindex auf der Grundlage eines durch den GNSS-Empfänger von dem Positionssatelliten empfangenen Positionssignals. Der Satellitensignalqualitätsindex repräsentiert zum Beispiel C/N (dB) oder die Anzahl von Satelliten, von welchen Positionssignale empfangen werden. Der Satellitensignalqualitätsindex entspricht Positionierungsergebnisinformation.

Der Kommunikationsleistungsindex ist dazu vorbestimmt, spezifisch welchen von Werten zu repräsentieren. Der Satellitensignalqualitätsindex repräsentiert denselben einen für die verschiedenen fahrzeuginternen Einrichtungen 3. Der Positionsdetektor 33 gibt darüber hinaus sukzessive den bestimmten Satellitensignalqualitätsindex an die Steuereinrichtung 37 aus.

Die Speichereinheit 36 ist beschreibbar und beinhaltet einen Subjektfahrzeugspeicherbereich 36a und einen Peripheriefahrzeugspeicherbereich 36b. Der Subjektfahrzeugspeicherbereich 36a speichert den von dem Fernverkehrskommunikator 32 an die Steuereinrichtung 37 gelieferten Kommunikationsleistungsindex und den Satellitensignalqualitätsindex und die Telekommunikationsträgerinformation, die von dem Positionsdetektor 33 an die Steuereinrichtung geliefert wurde(n). Der Peripheriefahrzeugspeicherbereich 36b speichert den Kommunikationsleistungsindex, den Satellitensignalqualitätsindex und die Telekommunikationsträgerinformation, die von dem Peripheriefahrzeug 2b empfangen wurde(n).

Die Steuereinrichtung 37 ist als ein typischer Computer mit einer CPU 371, einem ROM 372 und einem RAM 373 bereitgestellt. Der ROM 372 speichert ein Steuerprogramm. Die CPU 371 führt das in dem ROM 372 gespeicherte Steuerprogramm unter Verwendung einer Temporärspeicherfunktion des RAM 373 aus. Die Steuereinrichtung 37 führt dadurch in 3 bis 6 dargestellte Prozesse durch.

Die Steuereinrichtung 37 speichert den von dem Fernverkehrskommunikator 32 gelieferten Kommunikationsleistungsindex und den von dem Positionsdetektor 33 gelieferten Satellitensignalqualitätsindex ebenso wie Zeitpunkte des Speicherns in dem Subjetfahrzeugspeicherbereich 36a der Speichereinheit 36. Die Steuereinrichtung 37 löscht einen Kommunikationsleistungsindex und einen Satellitensignalqualitätsindex, die nach einer vorbestimmten Halte- bzw. Retentionszeit verfallen, aus Kommunikationsleistungsindizes und Satellitensignalqualitätsindizes, die in dem Subjektfahrzeugspeicherbereich 36a der Speichereinheit 36 gespeichert sind. Die Retentionszeit ist kurz genug, um hoch wahrscheinlich eine akzeptable Änderung in dem Kommunikationsleistungsindex und dem Satellitensignalqualitätsindex aufgrund einer Änderung in der Kommunikationsumgebung, während sich das betreffende Fahrzeug 2a fortbewegt, zu verursachen. Die Retentionszeit wird auf der Grundlage von Experimenten bestimmt. Alle oder ein Teil der von der Steuereinrichtung 37 durchgeführten Funktionen können bzw kann als Hardware unter Verwendung eines oder mehrerer IC-Module konfiguriert sein.

Der Melder 38 ist als eines oder beides einer Anzeige und eines Lautsprechers verfügbar und wird dazu verwendet, einem Insassen des betreffenden Fahrzeugs 2a zu melden, dass der Fernverkehrskommunikator 32 abnormal ist.

(Prozesse der Steuereinrichtung 37)

Die Steuereinrichtung 37 führt, wenn sie eingeschaltet wird, in 3 bis 5 dargestellte Prozesse durch, jeden in einem entsprechend vorbestimmten Zyklus. Die nachstehende Beschreibung erklärt zunächst einen Informationsübertragungsprozess in 3.

In Schritt S1 wird ermittelt, ob ein Informationsübertragungszyklus erreicht ist. Der Informationsübertragungszyklus reicht von einer bis mehreren hundert Millisekunden. Der Prozess in 3 endet, falls die Ermittlung in Schritt S1 in NEIN resultiert. Der Prozess schreitet zu Schritt S2 fort, falls die Ermittlung in JA resultiert.

In Schritt S2 werden der neueste Satellitensignalqualitätsindex, der neueste Kommunikationsleistungsindex und die Telekommunikationsträgerinformation aus dem Subjektfahrzeugspeicherbereich 36a der Speichereinheit 36 beschafft.

In Schritt S3 überträgt der Nahverkehrskommunikator 31 den neuesten Satellitensignalqualitätsindex, den neuesten Kommunikationsleistungsindex und die Telekommunikationsträgerinformation, beschafft in Schritt S2, zusammen mit einer Fahrzeug-ID des betreffenden Fahrzeugs 2a an die Umgebung des betreffenden Fahrzeugs 2a. Die Fahrzeug-ID des betreffenden Fahrzeugs 2a ist in einer gegebenen Speichereinheit wie beispielsweise dem ROM 372 gespeichert. Eine ID der fahrzeuginternen Einrichtung 3a kann als die Fahrzeug-ID des betreffenden Fahrzeugs 2a verwendet werden. Der Fernverkehrskommunikator 31 verwendet zum Beispiel ein Rundsendesystem als ein Übertragungssystem. Das Übertragungssystem kann jedoch ein Einpunkt- oder Mehrpunkt-System sein, das das Peripheriefahrzeug 2b als ein Informationsübertragungsziel spezifiziert.

Die nachstehende Beschreibung erklärt einen in 4 dargestellten Informationsempfangsprozess. In Schritt S11 wird ermittelt, ob Information von der an dem Peripheriefahrzeug 2b verbauten fahrzeuginternen Einrichtung 3b übertragen wird. Spezieller führt das Peripheriefahrzeug 2b Schritt S3 in 3 wie vorstehend durch, und empfängt der Nahverkehrskommunikator 31 der fahrzeuginternen Einrichtung 3a die Information. Der Nahverkehrskommunikator 31 liefert dann die dekodierten Daten wie vorstehend. In Schritt S11 wird ermittelt, ob die dekodierten Daten von dem Nahverkehrskommunikator 31 geliefert werden. Der Prozess schreitet direkt zu Schritt S13 fort, falls das Ermittlungsergebnis in NEIN resultiert. Der Prozess schreitet zu Schritt S12 fort, falls die Ermittlung in JA resultiert.

In Schritt S12 wird die von dem Nahverkehrskommunikator 31 beschaffte Information in dem Peripheriefahrzeugspeicherbereich 36b der Speichereinheit 36 zusammen mit dem Speicherzeitpunkt gespeichert. Die neueste Information, die von dem Nahverkehrskommunikator 31 beschafft wurde, wird gespeichert, und Information, deren Retentionszeit abgelaufen ist, wird gelöscht.

Das Peripheriefahrzeug 2b überträgt dieselbe Art von Information, die das betreffende Fahrzeug 2a in Schritt S3 in 3 überträgt. Die von dem Peripheriefahrzeug übertragene Information beinhaltet daher den Satellitensignalqualitätsindex, den Kommunikationsleistungsindex, die Telekommunikationsträgerinformation und die Fahrzeug-ID des Peripheriefahrzeugs 2b.

Die Schritte S13 und S14 entsprechen einem Referenzwerteinstellabschnitt. In Schritt S13 wird ermittelt, ob ein Referenzwertaktualisierungszyklus erreicht ist. Der Referenzwertaktualisierungszyklus ist vorbestimmt und ist länger als oder gleich lange effektiv wie ein Informationsübertragungszyklus. Der Prozess in 4 endet, falls das Ermittlungsergebnis in NEIN resultiert. Der Prozess schreitet zu S14 fort, falls die Ermittlung in JA resultiert.

In Schritt S14 wird der Referenzwert auf der Grundlage eines Referenzwerterzeugungssatzes, das heißt, dem neuesten Kommunikationsleistungsindex, der in dem Peripheriefahrzeugspeicherbereich 36b der Speichereinheit 36 im Hinblick auf jedes Peripheriefahrzeug 2b gespeichert ist, aktualisiert. Der Referenzwerterzeugungssatz kann zusätzlich zu dem neuesten Kommunikationsleistungsindex die gegebene Anzahl von Kommunikationsleistungsindizes ausgehend von dem neuesten einen beinhalten. Der Referenzwerterzeugungssatz kann Kommunikationsleistungsindizes entsprechend einer gegebenen Zeitspanne ausgehend von dem neuesten einen beinhalten.

Kein Referenzwert wird spezifiziert, wenn die fahrzeuginterne Einrichtung 3a eingeschaltet wird. Folglich wird dann, wenn S14 das erste Mal nach dem Einschalten der fahrzeuginternen Einrichtung 3a durchgeführt wird, der Referenzwert spezifiziert, nicht aktualisiert.

Ein bestimmter Referenzwert, der aus dem Referenzwerterzeugungssatz erzeugt wurde, verwendet ein Beliebiges eines Mittelwerts, eines Medianwerts und eines Modenwerts für in dem Referenzwerterzeugungssatz enthaltene Kommunikationsleistungsindizes. Kein Referenzwert kann erzeugt werden, falls die Anzahl von Referenzwerterzeugungssätzen kleiner ist als die minimale Anzahl von Referenzwerterzeugungssätzen zum Gewährleisten der Verlässlichkeit von Referenzwerten. Die minimale Anzahl ist 2 oder größer. Spezieller sind beliebige numerische Werte verfügbar. Der Referenzwerterzeugungssatz kann den Kommunikationsleistungsindex für das betreffende Fahrzeug 2a beinhalten.

Die nachstehende Beschreibung erklärt einen in 5 dargestellten Anomalieermittlungsprozess. In Schritt S21 wird ermittelt, ob ein Anomalieermittlungszyklus ausgehend von der vorangehenden Anomalieermittlung oder ausgehend von der Zeit zum Beginnen einer Einschaltsequenz, falls die Anomalieermittlung noch nicht durchgeführt ist, verstreicht. Der Prozess in 5 endet, falls die Ermittlung in NEIN resultiert. Der Prozess schreitet zu Schritt S22 fort, falls die Ermittlung in JA resultiert.

In Schritt S22 wird ermittelt, ob das gegenwärtige Gebiet in der Lage ist, ein Positionssignal zufriedenstellend zu empfangen. Die Ermittlung verwendet den neuesten Satellitensignalqualitätsindex, der in dem Peripheriefahrzeugspeicherbereich 36b der Speichereinheit im Hinblick auf jedes Peripheriefahrzeug 2b gespeichert ist. Der neueste Satellitensignalqualitätsindex wird mit einem vorbestimmten Signalqualitätsschwellenwert verglichen. Das Peripheriefahrzeug 2b, das den Satellitensignalqualitätsindex übertragen hat, wird als das Positionssignal nicht zufriedenstellend empfangend angenommen, falls der Satellitensignalqualitätsindex als ein Ergebnis des Vergleichs kleiner ist als der Signalqualitätsschwellenwert. Das gegenwärtige Gebiet wird als außerstande, das Positionierungssignal zufriedenstellend empfangen zu können, angenommen, falls die Anzahl von oder ein Anteil von Peripheriefahrzeugen 2b, die außerstande sind, das Positionssignal zufriedenstellend zu empfangen, einen Nichterfolgreichempfangsermittlungsschwellenwert überschreitet. In diesem Fall resultiert der Ermittlungsschritt in Schritt S22 in NEIN. Der Prozess von 5 endet, falls die Ermittlung in Schritt S22 in NEIN resultiert.

Die Ermittlung in Schritt S22 resultiert in JA, und der Prozess schreitet zu Schritt S23 fort, falls das gegenwärtige Gebiet als imstande ermittelt wird, das Positionssignal zufriedenstellend zu empfangen.

In Schritt S23, der einem Roaming- bzw. Erreichbarkeitsermittlungsabschnitt entspricht, wird ermittelt, ob sich die aktuelle Position in einem globalen Roaming- bzw. Erreichbarkeitsbereich befindet. Die Ermittlung wird durch Vergleichen der Telekommunikationsträgerinformation, die in dem Peripheriefahrzeugspeicherbereich 36b der Speichereinheit 36 gespeichert ist, mit für jedes Land vorbestimmter Telekommunikationsträgerinformation durchgeführt. Die aktuelle Position wird als sich in einem globalen Erreichbarkeitsbereich befindend ermittelt, falls die in dem Peripheriefahrzeugspeicherbereich 36b gespeicherte Telekommunikationsträgerinformation die Telekommunikationsträgerinformation für mehrere Länder beinhaltet. Der globale Erreichbarkeitsbereich ändert den Telekommunikationsträger, der das Fernverkehrsnetz 6 verwaltet, zu welchem der Fernverkehrskommunikator 32 verbindet. Der globale Erreichbarkeitsbereich entspricht einem Wechselbereich.

Die Ermittlung in Schritt S23 resultiert in JA, falls sich die aktuelle Position in dem globalen Erreichbarkeitsbereich befindet. In diesem Fall endet der Prozess in 5. Die Ermittlung in Schritt S23 resultiert in NEIN, falls die aktuelle Position als sich nicht in dem globalen Erreichbarkeitsbereich befindend ermittelt wird. In diesem Fall schreitet der Prozess zu Schritt S24 in 6 fort.

In Schritt S24 als einem Beschaffungsabschnitt wird der neueste Kommunikationsleistungsindex entsprechend dem Fernverkehrskommunikator 32 des Peripheriefahrzeugs 2b, auf welchen die Anomalieermittlung abzielt, von dem Peripheriefahrzeugspeicherbereich 36b der Speichereinheit 36 beschafft.

Ein Ziel-Fernverkehrskommunikator repräsentiert den Fernverkehrskommunikator 32 des Peripheriefahrzeugs 2b, wenn bei der Anomalieermittlung auf den Fernverkehrskommunikator 32 abgezielt wird. Der Fernverkehrskommunikator 32 des Peripheriefahrzeugs 2b, auf den bei der Anomalieermittlung abgezielt wird, gleicht zumindest einem von Fernverkehrskommunikatoren 32, für welche der Referenzwerterzeugungssatz den Kommunikationsleistungsindex beinhaltet. In der nachstehenden Beschreibung werden die Fernverkehrskommunikatoren 32, für welche der Referenzwerterzeugungssatz den Kommunikationsleistungsindex beinhaltet. In der nachstehenden Beschreibung werden die Fernverkehrskommunikatoren 32, für welche der Referenzwerterzeugungssatz den Kommunikationsleistungsindex beinhaltet, alle als Ziel-Fernverkehrskommunikatoren 32 seiend angenommen.

In Schritt S25 als einem Anomalieermittlungsabschnitt wird der in Schritt S24 beschaffte Kommunikationsleistungsindex mit dem Referenzwert verglichen, um zu ermitteln, ob der dem in Schritt S24 ermittelten Kommunikationsleistungsindex entsprechende Fernverkehrskommunikator 32 abnormal ist.

Der Fernverkehrskommunikator 32 des den Kommunikationsleistungsindex übertragenden Peripheriefahrzeugs 2b wird als abnormal ermittelt, wenn als ein Ergebnis des Vergleichs zwischen dem Kommunikationsleistungsindex und dem Referenzwert eine Anomalieermittlungsbedingung erfüllt ist. Die Anomalieermittlungsbedingung ist erfüllt, wenn zum Beispiel eine Differenz zwischen dem Referenzwert und dem Kommunikationsleistungsindex größer ist als ein für die Differenz vorbestimmter Anomalieermittlungsschwellenwert. Die Anomalieermittlungsbedingung kann erfüllt sein, wenn ein Verhältnis zwischen dem Referenzwert und dem Kommunikationsleistungsindex einen für das Verhältnis vorbestimmten Anomalieermittlungsbereich überschreitet.

In Schritt S26 wird ermittelt, ob die Anomalieermittlung an dem Ziel-Fernverkehrskommunikator 32 des Peripheriefahrzeugs 2b endet. Der Prozess kehrt zu Schritt S24 zurück, falls die Ermittlung in NEIN resultiert. In Schritt S24 wird in diesem Fall der neueste Kommunikationsleistungsindex von dem Peripheriefahrzeugspeicherbereich 36b der Speichereinheit 36 unter der Bedingung beschafft, dass der Kommunikationsleistungsindex dem Peripheriefahrzeug 2b entspricht, an welchem die Anomalieermittlung noch nicht durchgeführt ist.

Der Prozess schreitet zu Schritt S27 fort, falls die Ermittlung in Schritt S26 in JA resultiert. In Schritt S27 wird ermittelt, ob die Wiederholung von Schritten S24 bis S26 den Fernverkehrskommunikator 32 als abnormal ermittelt. Der Prozess schreitet zu Schritt S29 fort, falls die Ermittlung in NEIN resultiert. Der Prozess schreitet zu Schritt S28 fort, falls die Ermittlung in JA resultiert.

In Schritt S28 als einem ersten Anomaliebenachrichtigungsabschnitt benachrichtigt der Fernverkehrskommunikator 32 des betreffenden Fahrzeugs 2a das Zentrum 5 über eine Nachricht, die anzeigt bzw. bedeutet, dass der als abnormal ermittelte Fernverkehrskommunikator 32 des Peripheriefahrzeugs 2b abnormal ist. Eine wiederholte Benachrichtigung bzw. Meldung ist unnötig, falls dieselben Inhalte dem Zentrum bereits gemeldet wurden. Die Benachrichtigung beinhaltet auch die Fahrzeug-ID des Peripheriefahrzeugs 2b, an dem der als abnormal ermittelte Fernverkehrskommunikator 32 verbaut ist. Der Fernverkehrskommunikator 32 des betreffenden Fahrzeugs 2a entspricht einem bestimmten Kommunikator.

In Schritt S29 als dem Beschaffungsabschnitt wird der Ziel-Nahverkehrskommunikator mit dem Fernverkehrskommunikator 32 des betreffenden Fahrzeugs 2a identifiziert. Der neueste Kommunikationsleistungsindex für den Fernverkehrskommunikator 32 des betreffenden Fahrzeugs 2a wird aus dem Subjektfahrzeugspeicherbereich 36a der Speichereinheit 36 beschafft.

In Schritt S30 als dem Anomalieermittlungsabschnitt wird der in Schritt S29 beschaffte Kommunikationsleistungsindex mit dem Referenzwert verglichen, und es wird ermittelt, ob der Fernverkehrskommunikator 32 des betreffenden Fahrzeugs 2a abnormal ist. Die Anomalieermittlung verwendet dasselbe Verfahren wie Schritt S25.

In Schritt S31 wird ermittelt, ob der Fernverkehrskommunikator 32 des betreffenden Fahrzeugs 2a als ein Ergebnis der Anomalieermittlung in Schritt S30 als abnormal ermittelt ist. Der Prozess in 6 endet, falls die Ermittlung in NEIN resultiert. Der Prozess schreitet zu Schritt S32 fort, falls die Ermittlung in JA resultiert.

In Schritt S32 als einem zweiten Anomaliebenachrichtigungsverarbeitungsabschnitt meldet der Melder 38, dass der Fernverkehrskommunikator 32 des betreffenden Fahrzeugs 2a abnormal ist.

(Übersicht über das erste Ausführungsbeispiel)

Die Konfiguration des ersten Ausführungsbeispiels verwendet den Referenzwerterzeugungssatz, der einen Kommunikationsleistungsindex beinhaltet, der von dem Peripheriefahrzeug 2b beschafft wurde, das in dem Kommunikationsbereich für den Nahverkehrskommunikator 31 des betreffenden Fahrzeugs 2a existiert. Der Referenzwert wird daher aus Kommunikationsleistungsindizes festgelegt, die in dem Referenzwerterzeugungssatz enthalten sind (S14).

Die Kommunikationsleistung des Fernverkehrskommunikators 32 verändert sich dynamisch, weil die fahrzeuginterne Einrichtung 3 für ein Fahrzeug als ein bewegliches Objekt verwendet wird. Mehrere Peripheriefahrzeuge 2b teilen jedoch eine ähnliche Kommunikationsumgebung miteinander. Ein Einfluss der Kommunikationsumgebung kann die Kommunikationsleistung des Fernverkehrskommunikators 32 ändern. In einem solchen Fall ändert ein Einfluss der Kommunikationsumgebung auch den Referenzwert, der auf der Grundlage von Kommunikationsleistungsindizes festgelegt wurde, die von den mehreren Peripheriefahrzeugen 2b beschafft wurden. Auch wenn der Fernverkehrskommunikator 32 abnormal ist, übt die Anomalie geringen Einfluss auf den Referenzwert aus, weil mehrere Kommunikationsleistungsindizes verwendet werden. Der Referenzwert wird daher als sich mit der Kommunikationsumgebung ändernd angenommen.

Der Referenzwert wird mit einem Kommunikationsleistungsindex für den Fernverkehrskommunikator 32 verglichen, um eine Anomalie in dem Fernverkehrskommunikator 32 des Peripheriefahrzeugs 2b zu ermitteln (S25). Ein Unterschied zwischen dem Referenzwert und dem Kommunikationsleistungsindex ist daher groß, wenn der Kommunikationsleistungsindex für den Fernverkehrskommunikator 32 des Peripheriefahrzeugs 2b aufgrund einer Anomalie des Fernverkehrskommunikators 32 einen abnormalen Wert anzeigt. Ein Unterschied zwischen dem Referenzwert und dem Kommunikationsleistungsindex ist nicht groß, wenn der Fernverkehrskommunikator 32 des Peripheriefahrzeugs 2b nicht abnormal ist, aber der Kommunikationsleistungsindex aufgrund eines Einflusses der Kommunikationsumgebung einen abnormalen Wert anzeigt.

Es ist möglich, ausgehend von dem Kommunikationsleistungsindex für den Fernverkehrskommunikator 32 präzise zwischen dem Fall, in dem der Fernverkehrskommunikator 32 des Peripheriefahrzeugs 2b abnormal ist, und dem Fall, in dem ein Einfluss der Kommunikationsumgebung einen abnormalen Wert verursacht, zu unterscheiden. Es ist daher möglich, präzise eine Anomalie des Fernverkehrskommunikators 32 des Peripheriefahrzeugs 2b zu ermitteln.

Der Referenzwert wird darüber hinaus dazu verwendet, eine Anomalie des Fernverkehrskommunikators 32 des betreffenden Fahrzeugs 2a zu ermitteln. Eine Anomalie an dem Fernverkehrskommunikator 32 des betreffenden Fahrzeugs 2a wird durch Vergleichen des Referenzwerts mit dem Kommunikationsleistungsindex für den Fernverkehrskommunikator 32 des betreffenden Fahrzeugs 2a ermittelt (S30). Es ist aus demselben Grund wie bei der vorstehend erwähnten Anomalieermittlung an dem Fernverkehrskommunikator 32 des Peripheriefahrzeugs 2b möglich, ausgehend von dem Kommunikationsleistungsindex für den Fernverkehrskommunikator 32 des betreffenden Fahrzeugs 2a präzise zwischen dem Fall, in dem der Fernverkehrskommunikator 32 des betreffenden Fahrzeugs 2a abnormal ist, und dem Fall, in dem ein Einfluss der Kommunikationsumgebung einen abnormalen Wert verursacht, zu unterscheiden. Es ist daher möglich, eine Anomalie des Fernverkehrskommunikators 32 des betreffenden Fahrzeugs 2a präzise zu ermitteln.

Insbesondere führt das vorliegende Ausführungsbeispiel die Anomalieermittlung an dem Fernverkehrskommunikator 32 nicht durch, wenn der Bereich bzw. das Gebiet ein Positionssignal nicht zufriedenstellend empfangen kann (S22: NEIN). Das Positionssignal verschlechtert seine Kommunikationsleistung in einem Tunnel stark, ähnlich zu der Kommunikation des Fernverkehrskommunikators 32. Die Verlässlichkeit des Referenzwerts verschlechtert sich darüber hinaus hoch wahrscheinlich stark in einem Bereich, der ein Positionssignal nicht zufriedenstellend empfangen kann. Es ist daher möglich, durch Vermeiden der Anomalieermittlung an dem Fernverkehrskommunikator 32 außerhalb eines Bereichs, der zum zufriedenstellenden Empfangen eines Positionssignals imstande ist, eine Genauigkeitsverschlechterung in der Anomalieermittlung zu unterdrücken.

Das vorliegende Ausführungsbeispiel führt die Anomalieermittlung an dem Fernverkehrskommunikator 32 nicht durch, wenn er sich in einem globalen Erreichbarkeitsbereich befindet (S23: JA). In dem globalen Erreichbarkeitsbereich führt der Fernverkehrskommunikator 32 in der an mehreren Peripheriefahrzeugen 2b verbauten fahrzeuginternen Einrichtung 3b wahrscheinlich einen Prozess durch, der das Fernverkehrskommunikationsnetz 6 ändert, zur Verbindung mit dem durch einen anderen Telekommunikationsträger verwalteten Fernverkehrskommunikationsnetzwerk 6. Die Kommunikationsleistung verschlechtert sich vorübergehend, während dieser Prozess durchgeführt wird. Auch in dem globalen Erreichbarkeitsbereich führen nicht alle Peripheriefahrzeuge 2b den Prozess zum Ändern des Fernverkehrskommunikationsnetzwerks 6 durch. Manche Peripheriefahrzeuge 2b verschlechtern in dem globalen Erreichbarkeitsbereich vorübergehend die Kommunikationsleistung, aber manche tun es nicht. Der Referenzwert ist daher wahrscheinlich instabil. Es ist daher möglich, eine Genauigkeitsverschlechterung in der Anomalieermittlung durch Vermeiden der Anomalieermittlung an dem Fernverkehrskommunikator 32 in dem globalen Erreichbarkeitsbereich zu unterdrücken.

Normal wird der Fernverkehrskommunikator 32 zur Kommunikation mit dem Zentrum 5 verwendet. Wenn er abnormal ist, erschwert der Fernverkehrskommunikator 32 eine Meldung an das Zentrum 5. Es ist daher für das Peripheriefahrzeug 2b, das den abnormalen Fernverkehrskommunikator 32 beinhaltet, schwierig, das Zentrum 5 darüber zu benachrichtigen, dass der Fernverkehrskommunikator 32 des Peripheriefahrzeugs 2b abnormal ist.

Das vorliegende Ausführungsbeispiel ermittelt jedoch, dass der Fernverkehrskommunikator 32 des Peripheriefahrzeugs 2b abnormal ist (S27: JA). In diesem Fall benachrichtigt der Fernverkehrskommunikator 32 des betreffenden Fahrzeugs 2a das Zentrum 5 über die Fahrzeug-ID des Peripheriefahrzeugs 2b, das als abnormal ermittelt wurde, einhergehend mit einer Nachricht, die bedeutet, dass der Fernverkehrskommunikator 32 abnormal ist (S28). Das vorliegende Ausführungsbeispiel kann daher das Zentrum 5 darüber benachrichtigen, dass der Fernverkehrskommunikator 32 abnormal ist, auch wenn der Fernverkehrskommunikator 32 abnormal ist. Das Zentrum 5 kann einen Prozess durchführen zum vorübergehenden Anhalten eines Fernverkehrskommunikationsdienstes durchführen, wenn es darüber benachrichtigt wird, dass der Fernverkehrskommunikator 32 abnormal ist.

Das vorliegende Ausführungsbeispiel ermittelt, dass der Fernverkehrskommunikator 32 des betreffenden Fahrzeugs 2b abnormal ist (S31: JA). In diesem Fall meldet der Melder 38, dass der Fernverkehrskommunikator 32 abnormal ist (S32). Ein Insasse des betreffenden Fahrzeugs 2a kann erkennen, dass der Fernverkehrskommunikator 32 des betreffenden Fahrzeugs 2a abnormal ist. Der Insasse kann einen anderen Kommunikator als den Fernverkehrskommunikator 32, wie beispielsweise ein von dem Insassen mitgeführtes Funktelefon, zum Benachrichtigen des Zentrums 5 darüber, dass der Fernverkehrskommunikator 32 des betreffenden Fahrzeugs 2a abnormal ist, verwenden.

Während das Ausführungsbeispiel dargestellt wurde, ist das Ausführungsbeispiel nicht auf das vorstehend erwähnte beschränkt und kann verschiedenartig modifiziert werden. Das Ausführungsbeispiel ist auch auf die nachstehend beschriebenen Modifikationen anwendbar. Die nachfolgende Beschreibung beinhaltet ein Element, dem dieselben Bezugszeichen wie die bisher verwendeten zugewiesen sind. Außer wenn anderweitig vermerkt gleicht ein solches Element dem Element, dem dasselbe Bezugszeichen zugewiesen ist und das in dem vorstehend erwähnten Ausführungsbeispiel beschrieben ist. Eine Konfiguration kann nur teilweise beschrieben sein. In einem solchen Fall ist das vorstehend erwähnte Ausführungsbeispiel auf den verbleibenden Teil der Konfiguration anwendbar.

<Erste Modifikation>

Das vorstehend erwähnte Ausführungsbeispiel ermittelt eine Anomalie an dem Fernverkehrskommunikator 32 des betreffenden Fahrzeugs 2a (S26, S27) und dem Fernverkehrskommunikator 32 des betreffenden Fahrzeugs 2b (S21 bis S23). Jedoch kann eine Anomalie an einem des Fernverkehrskommunikators 32 des betreffenden Fahrzeugs 2a und des Fernverkehrskommunikators 32 des betreffenden Fahrzeugs 2b ermittelt werden.

<Zweite Modifikation>

In dem vorstehend erwähnten Ausführungsbeispiel ist in dem betreffenden Fahrzeug 2a und dem Peripheriefahrzeug 2b dieselbe fahrzeuginterne Einrichtung 3 verbaut. Die Steuereinrichtung 37 der fahrzeuginternen Einrichtung 3 in jedem des betreffenden Fahrzeugs 2a und des Peripheriefahrzeugs 2b führt daher den Informationsverarbeitungsprozess (3), den Informationsempfangsprozess (4) und den Anomalieermittlungsprozess (5 und 6) durch. Das betreffende Fahrzeug 2a braucht jedoch den Informationsübertragungsprozess (3) nicht durchzuführen, so dass die fahrzeuginterne Einrichtung 3 des betreffenden Fahrzeugs 2a eine Anomalie an dem Fernverkehrskommunikator 32 des betreffenden Fahrzeugs 2a und des Peripheriefahrzeugs 2b ermittelt. Das Peripheriefahrzeug 2b braucht den Informationsempfangsprozess (4) und den Anomalieermittlungsprozess (5) nicht durchzuführen. Die Steuereinrichtung 37 der fahrzeuginternen Einrichtung 3 in dem betreffenden Fahrzeug 2a braucht bzw. kann daher den Informationsübertragungsprozess (3) nicht durchführen. Die fahrzeuginterne Einrichtung 3 des Peripheriefahrzeugs 2b braucht bzw. kann den Informationsempfangsprozess (4) und den Anomalieermittlungsprozess (5) nicht durchführen.

<Dritte Modifikation>

Das vorstehend erwähnte Ausführungsbeispiel verwendet den Nahverkehrskommunikator 31, um den Satellitensignalqualitätsindex, den Kommunikationsleistungsindex, die Telekommunikationsträgerinformation und die Fahrzeug-ID zu übertragen (S3). Jedoch kann der Fernverkehrskommunikator 32 dazu verwendet werden, den Kommunikationsleistungsindex und die anderen zu übertragen. In diesem Fall überträgt der Fernverkehrskommunikator 32 auch die aktuelle Position.

Der Fernverkehrskommunikator 32 empfängt den Kommunikationsleistungsindex und die anderen, wenn der Fernverkehrskommunikator 32 dazu verwendet wird, den Kommunikationsleistungsindex und die anderen zu übertragen. Der Fernverkehrskommunikator 32 funktioniert als ein Empfangsabschnitt. Der Fernverkehrskommunikator 32 empfängt den Kommunikationsleistungsindex und die anderen von den anderen Fahrzeugen als dem Peripheriefahrzeug 2b, wenn der Fernverkehrskommunikator 32 den Kommunikationsleistungsindex und die anderen sendet und empfängt. Jedoch kann der Kommunikationsleistungsindex von dem Peripheriefahrzeug 2b auf der Grundlage der aktuellen Position, die zusammen mit dem Kommunikationsleistungsindex und der aktuellen Position des betreffenden Fahrzeugs 2a empfangen wurde, von Kommunikationsleistungsindizes isoliert werden, die von dem Fernverkehrskommunikator 32 empfangen wurden. Der Fernverkehrskommunikator 32 kann daher den Kommunikationsleistungsindex senden und empfangen.

<Vierte Modifikation>

Der Positionsdetektor 33 kann einen Beschleunigungssensor und einen Gyrosensor zusätzlich zu dem GNSS-Empfänger beinhalten, um zu autonomer Navigation imstande zu sein, wenn eine elektromagnetische Welle von einem Positionssatelliten unzufriedenstellend empfangen wurde.

<Fünfte Modifikation>

Wie in 7 dargestellt, kann ermittelt werden, dass der Fernverkehrskommunikator 32 des betreffenden Fahrzeugs 2a abnormal ist (S31: JA). In diesem Fall kann der Nahverkehrskommunikator 31 des betreffenden Fahrzeugs 2a Anforderungsinformation an den Nahverkehrskommunikator 31 übertragen, der an dem Peripheriefahrzeug 2b oder der straßenseitigen Einrichtung 4 verbaut ist (S33). Die Anforderungsinformation benachrichtigt das Zentrum 5 darüber, dass der Fernverkehrskommunikator 32 des betreffenden Fahrzeugs 2a abnormal ist. Schritt S33 entspricht einem dritten Anomaliebenachrichtigungsverarbeitungsabschnitt. Der Nahverkehrskommunikator 31 des betreffenden Fahrzeugs 2a kann außerstande sein, mit dem Nahverkehrskommunikator 31 des Peripheriefahrzeugs 2b und der straßenseitigen Einrichtung 4 zu kommunizieren, weil das Peripheriefahrzeug 2b und die straßenseitige Einrichtung 4 in der Nähe nicht verfügbar bzw. zu weit weg sind. In einem solchen Fall besteht eine mögliche Lösung darin, auf eine Situation zu warten, die eine Kommunikation mit dem Peripheriefahrzeug 2b oder der straßenseitigen Einrichtung 4 ermöglicht.

<Sechste Modifikation>

Ähnlich zu Schritt S33 in 7 kann der Nahverkehrskommunikator 31 des betreffenden Fahrzeugs 2a verwendet werden, wenn die fahrzeuginterne Einrichtung 3a des betreffenden Fahrzeugs 2a das Zentrum 5 darüber benachrichtigt, dass der Fernverkehrskommunikator 32 des Peripheriefahrzeugs 2b abnormal ist. In diesem Fall entspricht der Nahverkehrskommunikator 31 einem spezifizierten bzw. bestimmten Kommunikator.

<Siebte Modifikation>

Das vorstehend erwähnte Ausführungsbeispiel veranlasst den Ziel-Fernverkehrskommunikator, alle die Fernverkehrskommunikatoren 32 zu repräsentieren, deren Referenzwerterzeugungssatz den Kommunikationsleistungsindex beinhaltet. Dieses Ausführungsbeispiel ist nicht beschränkend. Der Ziel-Fernverkehrskommunikator kann aus Fernverkehrskommunikatoren 32, deren Referenzwerterzeugungssatz den Kommunikationsleistungsindex beinhaltet, ausgehend von dem einen, der dem betreffenden Fahrzeug 2a am nächsten ist, sequenziell die vorbestimmte Anzahl von Fernverkehrskommunikatoren 32 repräsentieren.

<Achte Modifikation>

Die Steuereinrichtung 37 kann eine Funktion als ein Basisbandabschnitt beinhalten, der Basisbandsignale verarbeitet, die in elektromagnetischen Wellen enthalten sind, die von dem Fernverkehrskommunikator 32 gesendet und empfangen werden. In diesem Fall spezifiziert die Steuereinrichtung 37 den Kommunikationsleistungsindex.

<Neunte Modifikation>

Es kann unnötig sein, den Kommunikationsleistungsindex zyklisch zu übertragen. Der Kommunikationsleistungsindex kann zu der Zeit übertragen werden, zu der der Nahverkehrskommunikator 31 die Kommunikation mit der straßenseitigen Einrichtung 4 beginnt.

<Zehnte Modifikation>

In dem vorstehend erwähnten Ausführungsbeispiel entspricht der Kommunikationsleistungsindex einem des RSSI, der mittleren Kommunikationsrate, der Kommunikationserfolgsrate und der Anzahl empfangener Fehlerrahmen. Der Kommunikationsleistungsindex kann zwei oder mehr derselben verwenden. In diesem Fall ist der Referenzwert auch für einen jeweiligen Kommunikationsleistungsindex spezifiziert. Der Referenzwert wird darüber hinaus mit dem Kommunikationsleistungsindex verglichen, um eine Anomalie für einen jeweiligen Kommunikationsleistungsindex zu ermitteln. Die für einen jeweiligen Kommunikationsleistungsindex durchgeführte Anomalieermittlung kann in der gegebenen Anzahl von Kommunikationsleistungsindizes resultieren, die eine Anomalieermittlungsbedingung erfüllen. Der dem Kommunikationsleistungsindex entsprechende Fernverkehrskommunikator 32 wird dann als abnormal ermittelt.

Wie vorstehend beschrieben wurde, wird eine Fahrzeugkommunikationseinrichtung bereitgestellt. Die Fahrzeugkommunikationseinrichtung beinhaltet einen Empfangsabschnitt 31, 32, der von einem mit einem Fernverkehrskommunikator ausgestatteten Peripheriefahrzeug einen Kommunikationsleistungsindex empfängt, der ein Leistungsvermögen des Fernverkehrskommunikators repräsentiert, und eine Steuereinrichtung 37. Die Steuereinrichtung 37 beinhaltet einen Referenzwerteinstellabschnitt, der auf der Grundlage der von mehreren Peripheriefahrzeugen empfangenen Kommunikationsleistungsindizes sukzessive einen Referenzwert als ein Kriterium festlegt, einen Beschaffungsabschnitt, der den Kommunikationsleistungsindex für einen Ziel-Fernverkehrskommunikator beschafft, welcher der Fernverkehrskommunikator ist, auf den eine Anomalieermittlung abzielt, und einen Anomalieermittlungsabschnitt, der eine Anomalie des Ziel-Fernverkehrskommunikators auf der Grundlage eines Vergleichs zwischen dem durch den Referenzwerteinstellabschnitt festgelegten Referenzwert und dem durch den Beschaffungsabschnitt für den Ziel-Fernverkehrskommunikator beschafften Kommunikationsleistungsindex ermittelt.