Title:
Projektionsdisplaysystem und Verfahren zur Steuerung einer Projektionsdisplayvorrichtung
Document Type and Number:
Kind Code:
T5

Abstract:

Projektionsdisplaysystem und ein Steuerverfahren des Steuerns einer Projektionsdisplayvorrichtung, die in der Lage ist, eine Verschlechterung einer Sichtbarkeit oder ein Auftreten von einem Unannehmlichkeitsgefühl an einer Grenze zwischen jeweiligen Projektionsbereichen aufgrund von Dimmen zu verhindern, werden bereitgestellt. In einem System, das eine Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen (100A bis 100C) umfasst, die Bildlicht auf eine Mehrzahl von Bereichen in einer Projektionsoberfläche projizieren, wobei jede der Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen eine Helligkeitserfassungseinheit (47b) und eine erste Steuereinheit (52), die eine Projektionsbedingung für das Bildlicht, das auf der Basis einer erfassten Helligkeitsinformation projiziert wird, steuert, umfasst und eine zweite Steuereinheit (53) eine Steuerung durchführt um zu bewirken, dass eine Projektionsbedingung für das Bildlicht der zweiten Projektionsdisplayvorrichtung (100B) mit einer Projektionsbedingung zusammenpasst bzw. übereinstimmt, die von der ersten Steuereinheit (52) der ersten Projektionsdisplayvorrichtung (100A) bestimmt wird.





Inventors:
Fujita, Koudai (Saitama-shi, JP)
Application Number:
DE112016000459T
Publication Date:
10/05/2017
Filing Date:
01/19/2016
Assignee:
FUJIFILM Corporation (Tokyo, JP)
International Classes:
G09G5/00; B60K35/00; G03B21/00; G03B21/14; G09G5/02; G09G5/10; H04N5/74
Attorney, Agent or Firm:
Dehns Germany, 80331, München, DE
Claims:
1. Projektionsdisplaysystem umfassend:
eine Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen, die Bildlicht auf jeden einer Mehrzahl von Bereichen in einer Projektionsoberfläche projizieren,
wobei jede der Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen eine Helligkeitserfassungseinheit, die eine Helligkeit des Bereiches erfasst, auf den das Bildlicht projiziert wird, und eine erste Steuereinheit, die eine Projektionsbedingung für das Bildlicht auf der Basis der Helligkeitsinformation, die von der Helligkeitserfassungseinheit erfasst wird, steuert, das auf den Bereich projiziert wird, umfasst,
wobei irgendeine der Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen eine erste Projektionsdisplayvorrichtung ist, und eine Projektionsdisplayvorrichtung, die eine andere als die erste Projektionsdisplayvorrichtung unter der Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen ist, eine zweite Projektionsdisplayvorrichtung ist, und
eine zweite Steuereinheit eine Steuerung durchführt um zu bewirken, dass eine Projektionsbedingung für das Bildlicht der zweiten Projektionsdisplayvorrichtung mit einer Projektionsbedingung zusammenpasst bzw. übereinstimmt, die von der ersten Steuereinheit der ersten Projektionsdisplayvorrichtung bestimmt wird.

2. Projektionsdisplaysystem nach Anspruch 1, ferner umfassend:
eine Schalteinheit, die zwischen einem Aktivieren und einem Blockieren einer Steuerung der zweiten Steuereinheit umschaltet.

3. Projektionsdisplaysystem nach Anspruch 2, ferner umfassend:
eine Energieversorgungssteuereinheit, die individuell Energieversorgungen der Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen steuert,
wobei die Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen drei Projektionsdisplayvorrichtungen umfasst und
die Schalteinheit eine Steuerung der zweiten Steuereinheit nur auf Aktivieren schaltet in einem Fall, in dem eine Energieversorgung einer Projektionsdisplayvorrichtung, die Bildlicht auf einen Bereich angrenzend zu einem Bereich projiziert, auf den die erste Projektionsdisplayvorrichtung Bildlicht projiziert, durch die Energieversorgungssteuereinheit an bzw. eingeschaltet ist.

4. Projektionsdisplaysystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Projektionsbedingung eine Lichtmenge des Bildlichtes umfasst.

5. Projektionsdisplaysystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Projektionsbedingung einen Farbton des Bildlichtes umfasst.

6. Projektionsdisplaysystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
wobei die Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen Projektionsdisplayvorrichtungen sind, die an einem Auto montiert sind und
die erste Projektionsdisplayvorrichtung eine Projektionsdisplayvorrichtung ist, die Bildlicht auf einen Bereich am nächsten zu einem Fahrersitz des Autos unter der Mehrzahl von Bereichen in der Projektionsoberfläche projiziert.

7. Steuerverfahren zum Steuerns einer Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen, die Bildlicht auf jeden der Mehrzahl von Bereichen in einer Projektionsoberfläche projizieren, wobei
jede der Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen eine Helligkeitserfassungseinheit, die eine Helligkeit des Bereiches erfasst, auf den das Bildlicht projiziert wird und eine erste Steuereinheit, die eine Projektionsbedingung für das Bildlicht auf der Basis der Helligkeitsinformation, die von der Helligkeitserfassungseinheit erfasst wird steuert, das auf den Bereich projiziert wird, umfasst, und
irgend eine der Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen eine erste Projektionsdisplayvorrichtung ist, und eine Projektionsdisplayvorrichtung, die eine andere als die erste Projektionsdisplayvorrichtung unter der Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen ist, eine zweite Projektionsdisplayvorrichtung ist,
wobei der Steuerschritt umfasst:
einen Steuerschritt des Durchführens einer Steuerung um zu bewirken, dass eine Projektionsbedingung für das Bildlicht der zweiten Projektionsdisplayvorrichtung mit einer Projektionsbedingung zusammenpasst bzw. übereinstimmt, die von der ersten Steuereinheit der ersten Projektionsdisplayvorrichtung bestimmt wird.

8. Steuerverfahren nach Anspruch 7, ferner umfassend:
einen Energieversorgungssteuerschritt des individuellen Steuerns von Energieversorgungen der Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen,
wobei die Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen drei Projektionsdisplayvorrichtungen umfasst und
der Steuerschritt nur in einem Fall ausgeführt wird, in dem die Energieversorgungen der ersten Projektionsdisplayvorrichtung und die Projektionsdisplayvorrichtung, die Bildlicht auf einen Bereich angrenzend zu einem Bereich projiziert, auf den Bildlicht von der ersten Projektionsdisplayvorrichtung projiziert wird, in dem Energieversorgungssteuerschritt an sind.

9. Steuerverfahren nach Anspruch 7 oder 8, wobei die Projektionsbedingung eine Lichtmenge des Bildlichtes umfasst.

10. Steuerverfahren nach einem der Ansprüche 7 bis9, wobei die Projektionsbedingung einen Farbton des Bildlichtes umfasst.

11. Steuerverfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 10,
wobei die Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen Projektionsdisplayvorrichtungen sind, die an einem Auto montiert sind und
die erste Projektionsdisplayvorrichtung eine Projektionsdisplayvorrichtung ist, die Bildlicht auf einen Bereich am nächsten zu einem Fahrersitz des Autos unter der Mehrzahl von Bereichen in der Projektionsoberfläche projiziert.

Description:
Hintergrund der Erfindung 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Projektionsdisplaysystem und ein Verfahren zur Steuerung einer Projektionsdisplayvorrichtung.

2. Beschreibung der betreffenden Technik

Eine Head-up-Display-(HUD)Vorrichtung für ein Auto, die Projektionslicht auf eine Windschutzscheibe eines Autos oder einen Combiner projiziert, der in der Nähe der Windschutzscheibe innerhalb des Autos angeordnet ist, die als ein Bildschirm verwendet wird und ein Bild anzeigt, ist bekannt (Siehe JP2013-148901A, JP2011-230625A, JP2013-137355A und JP2012-066646A). Wenn dieses HUD verwendet wird, kann ein Nutzer innerhalb des Autos ein Bild, das auf der Windschutzscheibe oder dergleichen durch Bildlicht, das von dem HUD projiziert wird, angezeigt wird und eine Szenerie vor dem eigenen Fahrzeug auf der Rückseite der Windschutzscheibe oder dergleichen in einer übereinanderliegenden Weise sehen.

JP2013-148901A beschreibt eine Mensch-Maschinen-Schnittstelle umfassend eine Mehrzahl von HUDs, die an einem Fahrzeug montiert sind.

JP2011-230625A beschreibt eine Fahrzeugdisplayvorrichtung mit einem ersten und zweiten Display. Ferner beschreibt JP2011-230625A, dass eine Lichtmengensteuerung des zweiten Displays auf der Basis einer Lichtmengeneinstellung des ersten Displays durchgeführt wird.

JP2013-137355A beschreibt ein Displaysystem, das eine Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen verwendet. Ferner beschreibt JP2013-137355A, dass eine Mehrzahl von Bildern in einer überlappenden Weise angezeigt wird, um ein Unannehmlichkeitsgefühl aufgrund von Lücken unter einer Mehrzahl von Bildern zu eliminieren.

JP2012-066646A beschreibt ein Fahrzeug-HUD, das eine Helligkeit eines Displays gemäß einer Umgebungshelligkeit steuert.

Zusammenfassung der Erfindung

Wenn ein HUD an einem Fahrzeug montiert wird, müssen verschiedene Typen von Information jeweils an verschiedenen Punkten angezeigt werden. Ferner, da eine Windschutzscheibe eines Fahrzeugs, auf die ein Bild projiziert wird, einen großen Bereich aufweist, kann eine genügend benötigte Anzeigefunktion nicht von nur einem HUD realisiert werden.

Daher wird zum Beispiel eine Umgebung angenommen, in der eine Mehrzahl von Displayvorrichtungen an einem Fahrzeug montiert und gleichzeitig verwendet werden wie in JP2011-230625A und JP2013-137355A. Ferner wird auch angenommen, dass eine Mehrzahl von Projektionsbereichen als teilweise überlappend oder an angrenzenden Positionen angeordnet verwendet wird wie in JP2013-137355A.

Auf der anderen Seite, wenn ein HUD für ein Fahrzeug verwendet wird, ändert sich eine Sichtbarkeit eines Displays in hohem Maße aufgrund eines Einflusses auf eine Helligkeit von externem Licht, das von der Außenseite eines Fahrzeugs einfällt, wie etwa Sonnenlicht. Daher wird ein Steuern einer Displayhelligkeit gemäß einer Umgebungshelligkeit benötigt wie z. B. in JP 2012-066646 A beschrieben.

Wenn ein Sensor, der die Menge von externem Licht oder dergleichen erfasst und ein Dimmmechanismus, der automatisch die Helligkeit des Bildlichtes anpasst, in jedem der Mehrzahl von HUDs vorgesehen sind, die an dem Auto montiert sind, und Projektionsbereiche der Mehrzahl von HUDs an angrenzenden Positionen angeordnet sind, kann die Helligkeit an einer Grenze zwischen zwei angrenzenden Projektionsbereichen in einigen Fällen sich zeitweise unterscheiden.

Zum Beispiel bei einer Zeit bzw. einem Timing wie z.B. einem Sonnenuntergang wird die Helligkeit jedes Bildlichtes der zwei HUDs sequenziell aufgrund eines Unterschieds in einem Einfallswinkel von externem Licht, das auf betreffende Sensoren der zwei HUDs fällt, bei verschiedenen Timings geschaltet.

Daher tritt ein Unterschied in einer Helligkeit von zwei angrenzenden Bildlichtstrahlen auf und ein Nutzer fühlt ein Unannehmlichkeitsgefühl. Insbesondere in einem Fall, bei dem eine Mehrzahl von angrenzenden Projektionsbereichen verbunden ist, um einen Projektionsbereich mit einem großen Bereich insgesamt zu bilden, kann einzelnes Bildlicht auf einen Punkt über einer Grenze zwischen den zwei Projektionsbereichen projiziert werden. Bei einem Unterschied in einer Helligkeit an dieser Grenze ist es wahrscheinlich, dass dieser zu einer Verschlechterung einer Sichtbarkeit oder einem Auftreten eines starken Unannehmlichkeitsgefühls führt.

Die vorliegende Erfindung ist angesichts der obigen Umstände gemacht worden und eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, ein Projektionsdisplaysystem und ein Verfahren zum Steuern einer Projektionsdisplayvorrichtung bereitzustellen, das in der Lage ist, eine Verschlechterung einer Sichtbarkeit oder ein Auftreten eines Unannehmlichkeitsgefühls an einer Grenze zwischen betreffenden Projektionsbereichen aufgrund eines Dimmereignisses in einem Fall, bei dem Projektionsbereiche einer Mehrzahl von unabhängigen Projektionsdisplayvorrichtungen an angrenzenden Positionen angeordnet sind oder eine Mehrzahl von angrenzenden Projektionsbereichen verbunden sind, zu verhindern.

Ein Projektionsdisplaysystem der vorliegenden Erfindung ist ein Projektionsdisplaysystem, das eine Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen umfasst, die Bildlicht auf jede einer Mehrzahl von Bereichen in einer Projektionsoberfläche projizieren, wobei jede der Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen eine Helligkeitserfassungseinheit, die eine Helligkeit des Bereiches erfasst, auf den das Bildlicht projiziert wird, und eine erste Steuereinheit, die eine Projektionsbedingung für das Bildlicht, das auf den Bereich projiziert wird, auf der Basis einer Helligkeitsinformation, die von der Helligkeitserfassungseinheit erfasst wird, steuert, umfasst, wobei irgendeine der Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen eine erste Projektionsdisplayvorrichtung ist und eine Projektionsdisplayvorrichtung, die eine andere als die erste Projektionsdisplayvorrichtung unter der Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen ist, eine zweite Projektionsdisplayvorrichtung ist, wobei eine zweite Steuereinheit eine Steuerung durchführt, um zu bewirken, dass eine Projektionsbedingung für das Bildlicht der zweiten Projektionsdisplayvorrichtung mit einer Projektionsbedingung, die von der ersten Steuereinheit der ersten Projektionsdisplayvorrichtung bestimmt wird, zusammenpasst bzw. übereinstimmt.

Ein Steuerverfahren zum Steuern einer Projektionsdisplayvorrichtung der vorliegenden Erfindung ist ein Steuerverfahren, das einen Energieversorgungsschritt des individuellen Steuerns von Energieversorgungen der Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen umfasst, in dem die Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen drei Projektionsdisplayvorrichtungen umfasst und der Steuerschritt in der Steuereinheit nur in einem Fall ausgeführt wird, in dem die Energieversorgung der ersten Projektionsdisplayvorrichtung und die Energieversorgung der Projektionsdisplayvorrichtung, die Bildlicht auf einen Bereich angrenzend zu einem Bereich, auf den Bildlicht von der ersten Projektionsdisplayvorrichtung projiziert wird, in dem Energieversorgungssteuerschritt an bzw. eingeschaltet sind.

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es möglich, eine Verschlechterung einer Sichtbarkeit oder ein Auftreten eines Unannehmlichkeitsgefühls an einer Grenze zwischen betreffenden Projektionsbereichen aufgrund eines Dimmereignisses auch in einem Fall zu verhindern, in dem Projektionsbereiche der Mehrzahl von unabhängigen Projektionsdisplayvorrichtungen an angrenzenden Positionen angeordnet sind oder eine Mehrzahl von angrenzenden Projektionsbereichen verbunden ist.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine perspektivische Ansicht, die ein spezifisches Beispiel von einem Zustand darstellt, in dem eine Vorderseite von einem Fahrersitz von der Oberseite innerhalb eines Fahrzeugs betrachtet wird, auf der ein Projektionsdisplaysystem einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung montiert ist.

2 ist ein schematisches Diagramm, das eine schematische Konfiguration einer Projektionsdisplayvorrichtung 100A zeigt, die in 1 dargestellt ist.

3 ist ein Diagramm, das eine interne Konfiguration einer Displayeinheit 4 darstellt, die in 3 gezeigt ist.

4 ist ein Diagramm, das Hauptkomponenten des gesamten Projektionsdisplaysystems darstellt, das in 1 gezeigt ist.

5 ist ein Flussdiagramm, das einen Betrieb darstellt, wenn ein Displayineinandergreifschalter in dem Projektionsdisplaysystem an ist, das in 1 gezeigt ist.

6 ist ein Flussdiagramm, das einen Betrieb darstellt, wenn ein Displayineinandergreifschalter in dem Projektionsdisplaysystem aus ist, das in 1 gezeigt ist.

7 ist ein Diagramm, das mit 4 korrespondiert und ein Modifikationsbeispiel des Projektionsdisplaysystems darstellt, das in 1 gezeigt ist.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen

Nachstehend wird eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.

1 ist ein Diagramm, das ein spezifisches Beispiel eines Zustandes darstellt, in dem eine Vorderseite eines Fahrersitzes von der Oberseite innerhalb eines Fahrzeugs betrachtet wird, auf dem ein Projektionsdisplaysystem einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung montiert ist.

Das Projektionsdisplaysystem, das in 1 dargestellt ist, umfasst eine Mehrzahl von (drei in dem dargestellten Beispiel) Projektionsdisplayvorrichtungen 100A, 100B und 100C, die jeweils als HUDs konfiguriert sind. In dem Beispiel von 1 ist die Projektionsdisplayvorrichtung 100A auf der rechten Seite eines Armaturenbretts 3 eines Autos angeordnet, das heißt, vor dem Fahrersitz, die Projektionsdisplayvorrichtung 100B ist in einem mittleren Abschnitt des Armaturenbretts 3 angeordnet und die Projektionsdisplayvorrichtung 100C ist auf der linken Seite des Armaturenbretts 3 angeordnet. Obwohl ein Beispiel, in dem ein Projektionsdisplaysystem auf ein rechtshändiges bzw. rechtsgesteuertes Auto angewandt wird, in 1 dargestellt ist, ist die Projektionsdisplayvorrichtung ähnlich auf ein linkshändiges Auto anwendbar. In dem Fall des linkshändigen Autos ist die Projektionsdisplayvorrichtung 100A auf der linken Seite des Armaturenbretts 3 des Autos angeordnet, das heißt, vor dem Fahrersitz, die Projektionsdisplayvorrichtung 100B ist in dem mittleren Abschnitt des Armaturenbretts 3 angeordnet und die Projektionsdisplayvorrichtung 100C ist auf der rechten Seite des Armaturenbretts 3 angeordnet.

Ferner ist in dem Projektionsdisplaysystem, das in 1 dargestellt ist, ein Bereich, der im Wesentlichen eine gesamte Oberfläche einer Windschutzscheibe 1 des Autos abdeckt, eine Projektionsoberfläche und diese Projektionsoberfläche ist in drei Bereiche unterteilt mit einem rechten Bereich A1, einem mittleren Bereich A2 und einem linken Bereich A3. Eine Vergabe wird derart durchgeführt, dass die Projektionsdisplayvorrichtung 100A Bildlicht auf den Bereich A1 projiziert, die Projektionsdisplayvorrichtung 100B Bildlicht auf den Bereich A2 projiziert und die Projektionsdisplayvorrichtung 100C Bildlicht auf den Bereich A3 projiziert.

Die drei Bereiche A1, A2 und A3 sind angrenzend zueinander angeordnet und Seite an Seite angeordnet wie in 1 dargestellt. Daher ist es durch eine Verknüpfung der drei Projektionsdisplayvorrichtungen 100A, 100B und 100C möglich, ein gewünschtes Bild an einem beliebigen Punkt der gesamten breiten Oberfläche der Windschutzscheibe 1 anzuzeigen.

2 ist ein schematisches Diagramm, das eine schematische Konfiguration der Projektionsdisplayvorrichtung 100A, die in 1 gezeigt ist, darstellt. Da Konfigurationen der Projektionsdisplayvorrichtung 100B und der Projektionsdisplayvorrichtung 100C dieselben als die von der Projektionsdisplayvorrichtung 100A sind, werden Darstellungen davon ausgelassen.

Wie in 2 dargestellt, umfasst jede der Projektionsdisplayvorrichtungen 100A, 100B und 100C die Displayeinheit 4, die in das Armaturenbrett 4 des Autos eingebaut ist, wobei eine Projektionseinheit eine Diffusionsplatte, einen Reflexionsspiegel 6, einen Vergrößerungsspiegel 7 und einen Combiner 2, der an einer inneren Oberfläche der Windschutzscheibe 1 des Autos befestigt ist, umfasst.

Die Diffusionsplatte 5 zerstreut Licht gemäß einer Bildinformation für eine Projektionsausgabe von der Displayeinheit 4, um das Licht gemäß der Bildinformation in eine ebene Lichtquelle umzuwandeln. "Licht gemäß einer Bildinformation" wird hier auch als "Bildlicht" bezeichnet.

Der Reflexionsspiegel 6 reflektiert das Bildlicht, das von der Diffusionsplatte 5 zerstreut wird, auf den Vergrößerungsspiegel 7.

Der Vergrößerungsspiegel 7 vergrößert das Bildlicht, das von dem Reflexionsspiegel 6 reflektiert wird und projiziert das Bildlicht auf den Combiner 2.

Der Combiner 2, der in der Projektionsdisplayvorrichtung 100A umfasst ist, ist an dem Bereich A1 befestigt, auf den die Projektionsdisplayvorrichtung 100A das Bildlicht projiziert. Der Combiner 2, der in der Projektionsdisplayvorrichtung 100B umfasst ist, ist an dem Bereich A2 befestigt, auf den die Projektionsdisplayvorrichtung 100B das Bildlicht projiziert. Der Combiner 2, der in der Projektionsdisplayvorrichtung 100C umfasst ist, ist an dem Bereich A3 befestigt, auf den die Projektionsdisplayvorrichtung 100C das Bildlicht projiziert.

Der Combiner 2 ist eine Projektionsoberfläche, die an der Windschutzscheibe 1 des Autos vorliegend ist und reflektiert das Bildlicht, das von dem Vergrößerungsspiegel 7 projiziert wird. Der Fahrer des Autos kann visuell eine Information über das Fahren oder dergleichen durch Betrachten des Bildlichtes, das von dem Combiner 2 reflektiert wird, erkennen. Ferner weist der Combiner 2 eine Funktion des Reflektierens des Bildlichtes, das von dem Vergrößerungsspiegel 7 projiziert wird und gleichzeitig des Transmittierens von Licht von der Außenseite (externen Umgebung) der Windschutzscheibe 1 auf.

Daher kann der Fahrer das projizierte Bild basierend auf dem Bildlicht, das von dem Vergrößerungsspiegel projiziert wird und eine Szenerie der externen Umgebung außerhalb der Windschutzscheibe 1 in einer übereinanderliegenden Weise betrachten.

3 ist ein Diagramm, das eine interne Konfiguration der Displayeinheit 4 zeigt, die in 2 dargestellt ist.

Die Displayeinheit 4 umfasst eine Lichtquelleneinheit 40A, ein Lichtmodulationselement 44, eine Antriebseinheit 45, die das Lichtmodulationselement 44 antreibt, ein projektionsoptisches System 46, eine Informationsakquiseeinheit 47 und eine Systemsteuereinheit 48, die eine gesamte Steuerung sämtlicher dieser Komponenten durchführt.

Die Lichtquelleneinheit 40A umfasst eine Lichtquellensteuereinheit 40, eine R-Lichtquelle 41r, die eine Rotlichtquelle ist, die rotes Licht emittiert, eine G-Lichtquelle 41, die eine Grünlichtquelle ist, die grünes Licht emittiert, eine B-Lichtquelle 41b, die eine Blaulichtquelle ist, die blaues Licht emittiert, ein dichroitisches Prisma 43, eine Kollimatorlinse 42r, die zwischen der R-Lichtquelle 41r und dem dichroitischen Prisma 43 bereitgestellt wird, eine Kollimatorlinse 42g, die zwischen der G-Lichtquelle 41g und dem dichroitischen Prosma 43 bereitgestellt wird und eine Kollimatorlinse 42b, die zwischen der B-Lichtquelle 41b und dem dichroitischen Prisma 43 bereitgestellt wird.

Das dichroitische Prisma 43 ist ein optisches Bauteil zum Leiten von Licht, das von jeder der R-Lichtquelle 41r, der G-Lichtquelle 41g und der B-Lichtquelle 41b emittiert wird, zu demselben optischen Pfad. Das optische Bauteil mit solch einer Funktion ist nicht auf das dichroitische Prisma beschränkt. Zum Beispiel kann ein kreuzdichroitischer Spiegel verwendet werden.

Das dichroitische Prisma 43 transmittiert das Rotlicht, das von der Kollimatorlinse 42r kollimiert wird und emittiert das Rotlicht auf das Lichtmodulationselement 44. Ferner reflektiert das dichroitische Prisma 43 das Grünlicht, das von der Kollimatorlinse 42g kollimiert wird und emittiert das Grünlicht auf das Lichtmodulationselement 44. Ferner reflektiert das dichroitische Prisma 43 das Blaulicht, das von der Kollimatorlinse 42b kollimiert wird und emittiert das Blaulicht auf das Lichtmodulationselement 44.

Als die R-Lichtquelle 41r, die G-Lichtquelle 41g und die B-Lichtquelle 41b werden lichtemittierende Elemente wie z.B. ein Laser oder eine lichtemittierende Diode (LED) verwendet. Obwohl ein HUD mit drei Lichtquellen mit der R-Lichtquelle 41r, der G-Lichtquelle 41g und der B-Lichtquelle 41 in dieser Ausführungsform dargestellt ist, kann die Anzahl der Lichtquellen zwei oder vier oder mehr sein.

Die Lichtquellensteuereinheit 40 führt eine Steuerung durch um zu bewirken, dass Licht von jeder der R-Lichtquelle 51r, der G-Lichtquelle 51g und der B-Lichtquelle 51b emittiert wird.

Das Lichtmodulationselement 44 moduliert das Licht, das von dem dichroitischen Prisma 43 emittiert wird und emittiert Licht (rotes Bildlicht, blaues Bildlicht und grünes Bildlicht) gemäß einer Bildinformation auf das projektionsoptische System 46.

Als das Lichtmodulationselement 44 kann zum Beispiel ein Flüssigkristall auf Silizium (LCOS), eine digitale Mikrospiegelvorrichtung (DMD), ein mikroelektromechanisches System-(MEMS)Element, ein Flüssigkristalldisplayelement oder dergleichen verwendet werden.

Die Antriebseinheit 45 treibt das Lichtmodulationselement 44 gemäß einer Bildinformationseingabe von der Systemsteuereinheit 48 an und bewirkt, das Licht (rotes Bildlicht, blaues Bildlicht und grünes Bildlicht) gemäß der Bildinformation auf das projektionsoptische System 46 emittiert wird. Die Antriebseinheit 45 und das Lichtmodulationselement 44 bilden eine Lichtmodulationseinheit.

Das projektionsoptische System 46 ist ein optisches System zum Projizieren von Bildlicht, das von dem Lichtmodulationselement 44 emittiert wird, auf die Diffusionsplatte 5.

Die Systemsteuereinheit 48 steuert die Lichtquellensteuereinheit 40 und die Antriebseinheit 45. Ferner führt die Systemsteuereinheit 48 auch eine Steuerung zum Ineinandergreifen von Arbeitsabläufen der Projektionsdisplayvorrichtungen 100A, 100B und 100C durch.

Die Informationsakquiseeinheit 47 erfasst eine Helligkeit des Bereiches, auf den das Bildlicht projiziert wird (ein Bereich der Windschutzscheibe 1, auf den die Projektionsdisplayvorrichtung das Bildlicht projiziert) oder akquiriert verschiedene Typen von Information, die angezeigt werden sollen, nach Notwendigkeit.

4 ist ein Diagramm, das Hauptkomponenten des gesamten Projektionsdisplaysystems darstellt, das in 1 gezeigt ist. Da eine interne Konfiguration der Projektionsdisplayvorrichtung 100C dieselbe ist wie die der Projektionsdisplayvorrichtung 100B, wird eine detaillierte Darstellung ausgelassen.

Wie in 4 dargestellt, sind die drei Projektionsdisplayvorrichtungen 100A, 100B und 100C, die in dem Projektionsdisplaysystem umfasst sind, miteinander über eine Kommunikationsleitung 110 verbunden. Wie in 4 dargestellt, umfasst die Informationsakquiseeinheit 47, die in der Displayeinheit 4 jeder der drei Projektionsdisplayvorrichtungen 100A, 100B und 100C umfasst ist, eine Displayinformationsakquiseeinheit 47a und eine Helligkeitserfassungseinheit 47b.

Die Displayinformationsakquiseeinheit 47a weist eine Funktion des Akquirierens verschiedener Typen von Information auf, die von dem HUD angezeigt werden sollen. Zum Beispiel kann eine Geschwindigkeitsinformation, die eine Fahrtgeschwindigkeit eines Fahrzeugs anzeigt, eine Information, die Anweisungen zum Linksabbiegen, Rechtsabbiegen oder dergleichen, die von einer Autonavigationsvorrichtung (nicht dargestellt) ausgegeben werden, anzeigt, eine Information auf einem Bild der Außenseite des Fahrzeugs, das von einer am Fahrzeug montierten Kamera (nicht dargestellt) aufgenommen wird oder ein Ergebnis des Durchführens einer Bildverarbeitung mit dem Bild und dergleichen akquiriert werden.

Die Helligkeitserfassungseinheit 47b umfasst zum Beispiel einen Beleuchtungsstärkesensor, der an der Oberfläche des Armaturenbretts 3 befestigt ist und eine Beleuchtungsstärke von Licht wie z.B. Sonnenlicht erfasst, das durch einen spezifischen Bereich der Windschutzscheibe 1 transmittiert wird und von der Außenseite des Fahrzeugs einfallend ist.

Die Helligkeitserfassungseinheit 47b, die in der Projektionsdisplayvorrichtung 100A umfasst ist, erfasst eine Helligkeit des Bereiches A1 (Beleuchtungsstärke des Bereiches A1). die Helligkeitserfassungseinheit 47b, die in der Projektionsdisplayvorrichtung 100B umfasst ist, erfasst eine Helligkeit des Bereiches A2 (Beleuchtungsstärke des Bereiches A2). Die Helligkeitserfassungseinheit 47b, die in der Projektionsdisplayvorrichtung 100C umfasst ist, erfasst eine Helligkeit des Bereiches A3 (Beleuchtungsstärke des Bereiches A3).

Wie in 4 dargestellt, umfasst die Systemsteuereinheit 48, die in der Displayeinheit 4 der Projektionsdisplayvorrichtung 100A umfasst ist, eine Displaybildinformationserzeugungseinheit 51, eine erste Steuereinheit 52, eine zweite Steuereinheit 53, eine Kommunikationseinheit 54 und eine Schalteinheit 55.

Die Displaybildinformationserzeugungseinheit 51 erzeugt eine Bildinformation für ein Display auf der Basis von verschiedenen Typen von Information, die von der Displayinformationsakquiseeinheit 47a akquiriert werden. Die Bildinformation, die von der Displaybildinformationserzeugungseinheit 51 erzeugt wird, wird in die Antriebseinheit 45 eingegeben. Unter der Steuerung der Antriebseinheit 45 wird das Licht, das von Lichtquelleneinheit 40a projiziert wird, gemäß der Bildinformation moduliert und das Bildlicht gemäß der Bildinformation ist einfallend auf das projektionsoptische System 46.

In der Konfiguration, die in 4 dargestellt ist, ist die Projektionsdisplayvorrichtung 100A, die den Bereich A1 am nächsten zu einem Fahrersitz des Fahrzeugs als die Projektionsoberfläche nutzt, als eine erste Projektionsdisplayvorrichtung zugewiesen, die als ein Master in dem Projektionsdisplaysystem arbeitet. Ferner sind die anderen Projektionsdisplayvorrichtungen 100B und 100C als zweite Projektionsdisplayvorrichtungen zugewiesen, die als Folgegeräte arbeiten.

Die erste Steuereinheit 52 der Projektionsdisplayvorrichtung 100A steuert eine Projektionsbedingung für das Bildlicht, das auf den Bereich A1 projiziert werden soll, der zu der eigenen Vorrichtung auf der Basis einer Helligkeitsinformation, die von der Helligkeitserfassungseinheit 47b in der eigenen Vorrichtung erfasst wird, zugewiesen wird.

Die Projektionsbedingung hier ist ein Parameter, der eine Sichtbarkeit des Bildlichts beeinflusst, das projiziert werden soll und umfasst zum Beispiel eine Lichtmenge des Bildlichtes und einen Farbton des Bildlichtes. Der Farbton ist eine Information über eine Farbe, die durch Färbung, Helligkeit und Sättigung angezeigt wird. Die erste Steuereinheit 52 stellt ein Steuersignal zum Steuern des Parameters, der eine Sichtbarkeit des Bildlichtes beeinflusst wie z.B. eins oder beides von der Lichtmenge und dem Farbton gegenüber der Lichtquellensteuereinheit 40 bereit.

Die zweite Steuereinheit 53 der Projektionsdisplayvorrichtung 100A führt eine Displayineinandergreifsteuerung durch, um eine Projektionsbedingung für das Bildlicht, das von jeder der Projektionsdisplayvorrichtung 100B und der Projektionsdisplayvorrichtung 100C projiziert wird, die als Folgegeräte mit der Projektionsbedingung arbeiten, die von der ersten Steuereinheit 52 in der eigenen Vorrichtung bestimmt wird, aufeinander abzustimmen. Ferner führt die zweite Steuereinheit 53 der Projektionsdisplayvorrichtung 100A eine individuelle Displaysteuerung durch, um die Projektionsbedingung für das Bildlicht zu steuern, das von jeder der Projektionsdisplayvorrichtung 100A, der Projektionsdisplayvorrichtung 100B und der Projektionsdisplayvorrichtung 100C projiziert wird um eine Projektionsbedingung basierend auf der Basis der Helligkeitsinformation, die von der Helligkeitserfassungseinheit 47b erfasst wird, zu sein.

In der obigen Beschreibung fungiert die Projektionsdisplayvorrichtung 100A als die erste Projektionsdisplayvorrichtung und irgend eine oder beide der Projektionsdisplayeinheit 100B und der Projektionsdisplayeinheit 100C fungieren als die zweite Projektionsdisplayvorrichtung.

In der Displayineinandergreifsteuerung bewirkt die zweite Steuereinheit 53, dass die Information über die Lichtmenge und den Farbton, was die Projektionsbedingung für das Bildlicht ist, das von der ersten Steuereinheit 52 bestimmt wird, von der Kommunikationseinheit 54 zu der Projektionsdisplayvorrichtung 100B und der Projektionsdisplayvorrichtung 100C transmittiert wird. Ferner bewirkt in der Displayineinandergreifsteuerung die zweite Steuereinheit 53, dass ein Ineinandergreifsteuersignal zum Steuern einer Auswahleinheit 58 jeder der Projektionsdisplayvorrichtung 100B und der Projektionsdisplayvorrichtung 100C, die unten beschrieben wird, von der Kommunikationseinheit 54 zu der Projektionsdisplayvorrichtung 100B und der Projektionsdisplayvorrichtung 100C transmittiert wird.

In der individuellen Displaysteuerung bewirkt die zweite Steuereinheit 53, dass ein individuelles Steuersignal zum Steuern der Auswahleinheit 58 jeder der Projektionsdisplayvorrichtung 100B und der Projektionsdisplayvorrichtung 100C, die unten beschrieben wird, von der Kommunikationseinheit 54 zu der Projektionsdisplayvorrichtung 100B und der Projektionsdisplayvorrichtung 100C transmittiert wird.

Die Schalteinheit 55 schaltet zwischen Aktivieren und Blockieren der Displayineinandergreifsteuerung der zweiten Steuereinheit 53 um.

Zum Beispiel, wenn ein Displayineinandergreifschalter (nicht dargestellt), der von einem Fahrer oder dergleichen betrieben werden kann, eingeschaltet ist, gibt die Schalteinheit 55 ein Aktivierungssignal zum Aktivieren einer Displayineinandergreifsteuerung an die zweite Steuereinheit 53 aus und wenn der Displayineinandergreifschalter ausgeschaltet ist, gibt die Schalteinheit 55 ein Blockiersignal zum Blockieren der Displayineinandergreifsteuerung an die zweite Steuereinheit 33 aus. Wenn das Aktivierungssignal eingegeben wird, führt die zweite Steuereinheit 53 die Displayineinandergreifsteuerung durch. Wenn das Blockiersignal eingegeben wird, blockiert die zweite Steuereinheit 53 die Displayineinandergreifsteuerung und führt die individuelle Displaysteuerung durch.

Die Kommunikationseinheit 54 transferiert eine Information, die notwendig für die Displayineinandergreifsteuerung und die individuelle Displaysteuerung ist, über die Kommunikationsleitung 110. Obwohl angenommen wird, dass die Kommunikationseinheit 54 eine verkabelte Kommunikation unter Verwendung der Leitung 110 durchführt, kann die Kommunikationseinheit 54 eine kabellose Kommunikation durchführen.

Die erste Steuereinheit 52A jeder der Projektionsdisplayvorrichtung 100B und der Projektionsdisplayvorrichtung 100C steuert die Projektionsbedingung für das Bildlicht, das auf den Bereich (A2 oder A3) projiziert werden soll, der dem eigenen Fahrzeug auf der Basis der Helligkeitsinformation, die von der Helligkeitserfassungseinheit 47b in der eigenen Vorrichtung erfasst wird, zugewiesen ist.

Die dritte Steuereinheit 57 jeder der Projektionsdisplayvorrichtung 100B und der Projektionsdisplayvorrichtung 100C führt eine Steuerung durch, um die Projektionsbedingung für das Bildlicht, das auf den Bereich (A2 oder A3) projiziert werden soll, der der eigenen Vorrichtung zugewiesen ist, wobei die Projektionsbedingung von der Projektionsdisplayvorrichtung 100A empfangen wird, abzustimmen.

Die Auswahleinheit 58 aktiviert eine beliebige der ersten Steuereinheit 52A und der dritten Steuereinheit gemäß dem Ineinandergreifsteuersignal oder dem individuellen Steuersignal, das von der Projektionsdisplayvorrichtung 100A transmittiert wird.

Wenn sie das Ineinandergreifsignal empfängt, blockiert die Auswahleinheit 58 die erste Steuereinheit 52A und aktiviert die dritte Steuereinheit 57. Wenn sie das individuelle Steuersignal empfängt, aktiviert die Auswahleinheit 58 die erste Steuereinheit 52A und blockiert die dritte Steuereinheit 57.

Jede Funktion der Informationsakquiseeinheit 47 und der Systemsteuereinheit 48, die in 4 dargestellt ist, kann unter Verwendung von zum Beispiel einem Mikrocomputer oder einem elektrischen Schaltkreis, der hauptsächlich einen logischen Schaltkreis umfasst, der dieselbe Funktion realisiert, implementiert werden.

5 ist ein Flussdiagramm, das einen Betrieb darstellt, wenn ein Displayineinandergreifschalter (nicht dargestellt) in dem Projektionsdisplaysystem, das in 1 dargestellt ist, an ist.

Wenn der Displayineinandergreifschalter an ist, wird ein Aktivierungssignal an die zweite Steuereinheit 53 ausgegeben. Gemäß dem Aktivierungssignal transmittiert die zweite Steuereinheit 53 das Ineinandergreifsteuersignal an die Projektionsdisplayvorrichtung 100B und die Projektionsdisplayvorrichtung 100C über die Kommunikationseinheit 54 (Schritt S1).

Die Auswahleinheit 58 jeder der Projektionsdisplayvorrichtung 100B und der Projektionsdisplayvorrichtung 100C, die das Ineinandergreifsteuersignal empfangen haben, aktiviert die dritte Steuereinheit 57 und blockiert die erste Steuereinheit 52A gemäß dieses Ineinandergreifsteuersignals (Schritt S6).

Nach Schritt S1 wird die Helligkeit des Bereiches A1 von der Helligkeitserfassungseinheit 47b der Projektionsdisplayvorrichtung 100A (Schritt S2) erfasst und eine Projektionsbedingung Ca wird durch die erste Steuereinheit 52 der Projektionsdisplayvorrichtung 100A auf der Basis der Helligkeit bestimmt (Schritt S3).

Wenn die Projektionsbedingung Ca bestimmt wird, transmittiert die zweite Steuereinheit 53 der Projektionsdisplayvorrichtung 100A die Projektionsbedingung Cazu der Projektionsdisplayvorrichtung 100B und der Projektionsdisplayvorrichtung 100C (Schritt S4).

Nach Schritt S4 steuert die erste Steuereinheit 52 der Projektionsdisplayvorrichtung 100A die Lichtquellensteuereinheit 40, so dass die bestimmte Projektionsbedingung Ca eingestellt wird und das Bildlicht wird auf den Bereich A1 von der Projektionsdisplayvorrichtung 100A unter der bestimmten Projektionsbedingung C1 projiziert (Schritt S5). Nach Schritt S5 kehrt der Prozess zurück zu Schritt S2.

Die dritte Steuereinheit 57 jeder der Projektionsdisplayvorrichtung 100B und der Projektionsdisplayvorrichtung 100C, die die Projektionsbedingung Ca empfangen haben, die in Schritt S4 transmittiert wird, steuert die Lichtquellensteuereinheit 40, so dass die empfangene Projektionsbedingung Ca eingestellt wird und das Bildlicht wird auf den Bereich A2 und den Bereich A3 von der Projektionsdisplayvorrichtung 100B und der Projektionsdisplayvorrichtung 100C unter der bestimmten Projektionsbedingung Ca projiziert (Schritt S7). Die dritte Steuereinheit 57 jeder der Projektionsdisplayvorrichtung 100B und der Projektionsdisplayvorrichtung 100C wartet auf einen Empfang einer neuen Projektionsbedingung nach Schritt S7 und führt den Prozess von Schritt S7 wieder durch, wenn sie die Projektionsbedingung empfängt.

6 ist ein Flussdiagramm, das den Betrieb in dem Fall darstellt, in dem der Displayineinandergreifschalter in dem Projektionsdisplaysystem, das in 1 dargestellt ist, aus ist.

Wenn der Displayineinandergreifschalter aus ist, wird ein Blockiersignal an die zweite Steuereinheit 53 ausgegeben. Entsprechend steuert die zweite Steuereinheit 53 das individuelle Steuersignal zu der Projektionsdisplayvorrichtung 100B und der Projektionsdisplayvorrichtung 100C über die Kommunikationseinheit 54 gemäß diesem Blockiersignal (Schritt S11).

Die Auswahleinheit 58 jeder der Projektionsdisplayvorrichtung 100B und der Projektionsdisplayvorrichtung 100C, die das individuelle Steuersignal empfangen haben, blockiert die dritte Steuereinheit 57 und aktiviert die erste Steuereinheit 52A gemäß diesem individuellen Steuersignal (Schritt S15).

Nach Schritt S11 wird die Helligkeit des Bereiches A1 von der Helligkeitserfassungseinheit 47b der Projektionsdisplayvorrichtung 100A erfasst (Schritt S12) und die Projektionsbedingung Ca wird von der ersten Steuereinheit 52 der Projektionsdisplayvorrichtung 100A auf der Basis der Helligkeit bestimmt (Schritt S13).

Wenn die Projektionsbedingung Ca bestimmt wird, steuert die erste Steuereinheit 52 der Projektionsdisplayvorrichtung 100A die Lichtquellensteuereinheit 40, so dass die bestimmte Projektionsbedingung Ca eingestellt wird und das Bildlicht wird auf den Bereich A1 von der Projektionsdisplayvorrichtung 100A unter der bestimmten Projektionsbedingung Ca projiziert (Schritt S14). Nach Schritt S14 kehrt der Prozess zu Schritt S12 zurück.

Wenn die erste Steuereinheit 52A in Schritt S15 aktiviert wird, wird die Helligkeit des Bereiches A2 (oder A3) von der Helligkeitserfassungseinheit 47b der Projektionsdisplayvorrichtung 100B (oder 100C) erfasst (Schritt S16) und die Projektionsbedingung wird von der ersten Steuereinheit 52A der Projektionsdisplayvorrichtung 100B (oder 100C) auf der Basis der Helligkeit bestimmt (Schritt S17).

Wenn die Projektionsbedingung in Schritt S17 bestimmt wird, steuert die erste Steuereinheit 52A der Projektionsdisplayvorrichtung 100B (oder 100C) die Lichtquellensteuereinheit 40, so dass die bestimmte Projektionsbedingung eingestellt wird und das Bildlicht auf den Bereich A2 (oder A3) von der Projektionsdisplayvorrichtung 100B (oder 100C) unter der bestimmten Projektionsbedingung projiziert wird (Schritt S18). Nach Schritt S18 kehrt der Prozess zu Schritt S16 zurück.

Als nächstes wird ein spezifisches Beispiel einer Nutzungsumgebung des Projektionsdisplaysystems beschrieben. In dem Beispiel, das in 1 verwendet wird, projiziert die Projektionsdisplayvorrichtung 100A das Bildlicht auf den Bereich A1, projiziert die Projektionsdisplayvorrichtung 100B das Bildlicht auf den Bereich A2 und projiziert die Projektionsdisplayvorrichtung 100C das Bildlicht auf den Bereich A3. Die Bereiche A1, A2 und A3 sind angrenzend zueinander angeordnet. Daher kann durch Ineinandergreifen der Projektionsdisplayvorrichtungen 100A, 100B und 100C ein gewünschtes Bild an einer gewünschten Position in einem weiten Bereich über den im Wesentlichen gesamten Bereich der Windschutzscheibe 1 durch Verbinden der drei Bereiche A1 bis A3 angezeigt werden.

Daher kann zum Beispiel ein Bild 61 über zwei Bereiche A1 und A2 angezeigt werden, wie in Bild 61, das in 1 dargestellt ist.

Inzwischen, da die Projektionsdisplayvorrichtungen 100A bis 100C an Positionen angeordnet sind, die voneinander getrennt sind, tritt ein Unterschied unter der Beleuchtungsstärke auf, die von einem Beleuchtungsstärkesensor der Projektionsdisplayvorrichtung 100A erfasst wird, einer Beleuchtungsstärke, die von einem Beleuchtungsstärkesensor der Projektionsdisplayvorrichtung 100B erfasst wird und einer Beleuchtungsstärke, die von dem Beleuchtungsstärkesensor der Projektionsdisplayvorrichtung 100C erfasst wird.

Ferner tritt in einem Fall, in dem die Projektionsdisplayvorrichtungen 100A und 100C unabhängig eine Steuerung der Projektionsbedingung durchführen, ein Unterschied in einer Lichtmenge des Bildes oder dergleichen in einem Abschnitt, der zu einem Bereich auf der rechten Seite gehört und einem Abschnitt, der zu einem Bereich auf der linken Seite von einer Grenze zwischen den Bereichen A1 und A2 in dem Bild 61, das in 1 dargestellt ist, gehört, aufgrund des Unterschieds, der in den Beleuchtungsstärken auftritt, die von den betreffenden Vorrichtungen erfasst werden, auf. Daher fühlt der Fahrer oder dergleichen ein Unannehmlichkeitsgefühl in diesem Display.

Jedoch werden in einem Fall, in dem das Projektionsdisplaysystem den Betrieb durchführt, der in 5 dargestellt ist, eine Lichtmenge oder ein Farbton des Bildlichtes, das auf den Bereich A1 von der Projektionsdisplayvorrichtung 100A projiziert wird, die als die Vorlage zugewiesen wird und eine Lichtmenge oder ein Farbton des Bildlichtes, das auf den Bereich A2 von der Projektionsdisplayvorrichtung 100 projiziert wird, die als das Folgegerät zugewiesen wird, gesteuert, dieselben zu sein.

Daher tritt in dem Bild 61, das in 1 dargestellt ist, das an einer Position über den zwei Bereichen A1 und A2 angezeigt wird, der Unterschied nicht in einer Lichtmenge, einem Farbton oder dergleichen des Bildes auf der linken und rechten Seite der Grenze zwischen den zwei Bereichen A1 und A2 auf.

Wenn es einen großen Unterschied in einer Lichtmenge des Bildes gibt, das auf die angrenzenden Bereiche A1 bis A3 projiziert werden soll, ist es wahrscheinlich, dass ein Fahrbetrieb nachteilig beeinflusst wird, aber bevorzugte Ergebnisse können, was Sicherheit angeht, erhalten werden durch gleichförmiges Steuern der Lichtmenge des Bildlichtes, das auf die Bereiche A1 bis A3 projiziert werden soll. Ferner, wenn es einen großen Unterschied in einem Farbton des Bildlichtes gibt, das auf die angrenzenden Bereiche A1 bis A3 projiziert werden soll, kann ein Unannehmlichkeitsgefühl gegenüber dem Fahrer bereitgestellt werden, aber das Unannehmlichkeitsgefühl kann durch gleichförmiges Steuern des Farbtons des Bildlichtes, das auf die Bereiche A1 bis A3 projiziert werden soll, reduziert werden.

Ferner ist die Projektionsdisplayvorrichtung 100A, die die Lichtmenge des Bereiches A1 am nächsten zu einer Sitzposition des Fahrers unter den Bereichen A1 bis A3 erfasst, der Master, das heißt, die erste Projektionsdisplayvorrichtung, die es möglich macht, die Lichtmenge oder den Farbton des projizierten Bildes gemäß einer tatsächlichen Fahrumgebung des Fahrers zu steuern und bevorzugte Ergebnisse werden erhalten, was Sicherheit angeht.

In einem Fall, in dem das Projektionsdisplaysystem den Betrieb der in 6 dargestellt ist, durchführt, können die oben beschriebenen Wirkungen nicht erhalten werden. Jedoch aktiviert zum Beispiel in einem Fall, in dem eine Nutzungsform, in der eine Person, die in dem Fahrersitz sitzt und eine Person, die in einem Passagiersitz sitzt, bewirken, dass eine Information, die individuell angezeigt wird (zum Beispiel eine Form, in der der Passagier in dem Passagiersitzt ein Video in dem Bereich A3 betrachtet und der Fahrer, der in dem Fahrersitz sitzt, eine Information in Bereich A1 bestätigt, die notwendig zum Fahren ist), übernommen wird, der Betrieb, der in 6 dargestellt ist, bevorzugt ein Display mit einer optimalen Lichtmenge oder einem optimalen Farbton, der gegenüber jeder Person bereitgestellt werden soll. In dem Projektionsdisplaysystem dieser Ausführungsform kann, da ein freies Schalten zwischen den Arbeitsabläufen von 5 und 6 durchgeführt werden kann, das Projektionsdisplaysystem gemäß der Nutzungsform verwendet werden.

7 ist ein Diagramm, das ein Modifikationsbeispiel der Systemkonfiguration darstellt, die in 4 gezeigt ist. In diesem Modifikationsbeispiel weisen die Projektionsdisplayvorrichtung 100A, die Projektionsdisplayvorrichtung 100B und die Projektionsdisplayvorrichtung 100C eine Konfiguration auf, in der die Energieversorgung individuell von einer Betriebseinheit (nicht dargestellt) an- und ausgeschaltet werden kann. Ferner wird in 7 eine Energieversorgungseinheit 56 zu der Systemsteuereinheit 48 jeder der Projektionsdisplayvorrichtung 100A, der Projektionsdisplayvorrichtung 100B und der Projektionsdisplayvorrichtung 100C hinzugefügt, im Gegensatz zu 4.

Die Energieversorgungssteuereinheit 56 steuert an oder aus der Energieversorgung der eigenen Vorrichtung (irgendeine von 100A, 100B und 100C) gemäß eines Betriebs der Betriebseinheit (nicht dargestellt). Ferner wird ein Energieversorgungszustand der eigenen Vorrichtung identifiziert und eine Energieversorgungszustandsinformation, die ein Identifikationsergebnis anzeigt, wird ausgegeben.

Die Schalteinheit 55 der Projektionsdisplayvorrichtung 100A in dem Modifikationsbeispiel, das in 7 dargestellt wird, akquiriert eine Energieversorgungszustandsinformation von der Projektionsdisplayvorrichtung 100B, die das Bildlicht auf einen Bereich (den Bereich A2 in 1) angrenzend zu dem Bereich, der zu der Projektionsdisplayvorrichtung 100A korrespondiert, projiziert und bestimmt, ob die Energieversorgung der Projektionsdisplayvorrichtung 100B an ist oder nicht auf der Basis der Energieversorgungszustandsinformation.

Die Schalteinheit 55 gibt das Aktiviersignal zu der zweiten Steuereinheit 53 in einem Fall aus, in dem die Energieversorgung der Projektionsdisplayvorrichtung 100B an ist und gibt das Blockiersignal an die zweite Steuereinheit 53 in einem Fall aus, in dem die Energieversorgung der Projektionsdisplayvorrichtung 100B aus ist.

Gemäß diesem Modifikationsbeispiel werden zum Beispiel in einem Fall, in dem nur die Energieversorgung der Projektionsdisplayvorrichtung 100B aus ist, die Projektionsbedingungen individuell in der Projektionsdisplayvorrichtung 100A und der Projektionsdisplayvorrichtung 100C gesteuert. Auf der anderen Seite wird in einem Fall, in dem die Energieversorgungen der Projektionsdisplayvorrichtung 100A und der Projektionsdisplayvorrichtung 100B an sind und die Energieversorgung der Projektionsdisplayvorrichtung 100C aus ist, die Projektion des Bildlichtes gemäß derselben Projektionsbedingung (Projektionsbedingung, die in der Projektionsdisplayvorrichtung 100A bestimmt wird) in der Projektionsdisplayvorrichtung 100A und der Projektionsdisplayvorrichtung 100B durchgeführt.

Das heißt, in einer Nutzungsumgebung, in der sämtliche der drei Projektionsdisplayvorrichtungen 100A, 100B und 100C gleichzeitig verwendet werden oder die zwei Projektionsdisplayvorrichtungen 100A und 100B gleichzeitig verwendet werden, um eine Anzeige eines großen Bildschirms durchzuführen, ist es möglich, eine Sichtbarkeit durch Durchführen des Betriebs von 6 zu verbessern.

Ferner, wenn die Anzeige eines großen Bildschirms nicht verwendet wird ist zum Beispiel die Energieversorgung der mittleren Projektionsdisplayvorrichtung 100B ausgeschaltet und in einem Zustand, in dem eine Person auf einem Passagiersitz und eine Person auf einem Fahrersitz getrennt die Projektionsdisplayvorrichtungen 100C und 100A verwenden, wird eine Ineinandergreiffunktion automatisch ausgeschaltet. Entsprechend ist es möglich, die Projektionsbedingungen der Projektionsdisplayvorrichtungen 100C und 100A individuell zu optimieren.

Diese offenbarte Ausführungsform sollte in jeder Hinsicht betrachtet werden, darstellend und nicht beschränkend zu sein. Der Umfang der vorliegenden Erfindung wird vielmehr durch die Ansprüche definiert als die vorhergehende Beschreibung und ist beabsichtigt, sämtliche Modifikationen innerhalb einer Bedeutung und eines Bereiches äquivalent zu den Ansprüchen zu umfassen.

Zum Beispiel wird ein an einem Fahrzeug montiertes System in der obigen Ausführungsform angenommen, aber die vorliegende Erfindung kann auf verschiedene Displaysysteme angewandt werden, die andere als die an einem Fahrzeug montierten System sind, die eine Anzeige eines großen Bildschirms unter Verwendung von Projektion durchführen. Das heißt, in einem Fall, in dem eine Mehrzahl von projizierten Bildern verbunden und unter Verwendung einer Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen angezeigt werden, tritt ein Unterschied in einer Lichtmenge oder einem Farbton an Grenzen unter der Mehrzahl von Bereichen auf, an denen die projizierten Bilder verbunden sind und ein Unannehmlichkeitsgefühl tritt in einem an einem Fahrzeug montierten Gerät und dergleichen auf. Entsprechend wird eine Annahme der vorliegenden Erfindung erwartet.

Obwohl die Projektionsdisplayvorrichtung 100A, die mit dem Bereich A1 am nächsten zu dem Fahrersitz korrespondiert, der Master in der obigen Beschreibung ist, können auch die Projektionsdisplayvorrichtung 100B oder die Projektionsdisplayvorrichtung 100C der Master sein. Ferner, obwohl drei Projektionsdisplayvorrichtungen in der obigen Ausführungsform angenommen werden, kann die Anzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen ferner erhöht werden, falls notwendig.

Wie oben beschrieben sind die folgenden Angelegenheiten hierin offenbart.

Das offenbarte Projektionsdisplaysystem ist ein Projektionsdisplaysystem mit einer Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen, die Bildlicht auf jede der Mehrzahl von Bereichen in einer Projektionsoberfläche projizieren, wobei jede der Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen eine Helligkeitserfassungseinheit, die eine Helligkeit des Bereiches erfasst, auf den das Bildlicht projiziert wird, und eine erste Steuereinheit, die auf der Basis von Helligkeitsinformation, die von der Helligkeitserfassungseinheit erfasst wird, eine Projektionsbedingung für das Bildlicht steuert, das auf den Bereich projiziert wird, umfasst, wobei irgend eine der Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen eine erste Projektionsdisplayvorrichtung ist, und eine Projektionsdisplayvorrichtung, die eine andere als die erste Projektionsdisplayvorrichtung unter der Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen ist, eine zweite Projektionsdisplayvorrichtung ist, und wobei eine zweite Steuereinheit eine Steuerung durchführt um zu bewirken, dass eine Projektionsbedingung für das Bildlicht der zweiten Projektionsdisplayvorrichtung mit einer Projektionsbedingung zusammenpasst, die von der ersten Steuereinheit der ersten Projektionsdisplayvorrichtung bestimmt wird.

Das offenbarte Projektionsdisplaysystem ist eine Projektionsdisplaysystem, in dem die Projektionsbedingung eine Lichtmenge des Bildlichtes umfasst.

Das offenbarte Projektionsdisplaysystem ist eine Projektionsdisplaysystem, in dem die Projektionsbedingung einen Farbton des Bildlichtes umfasst.

Das offenbarte Projektionsdisplaysystem ist ein Projektionsdisplaysystem, in dem die Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen an einem Auto befestigt ist und die erste Projektionsdisplayvorrichtung Bildlicht auf einen Bereich am nächsten zu einem Fahrersitz des Autos unter der Mehrzahl von Bereichen in der Projektionsoberfläche projiziert.

Das offenbarte Projektionsdisplaysystem ist ein Projektionsdisplaysystem, das ferner eine Schalteinheit umfasst, die zwischen einem Aktivieren und einem Blockieren einer Steuerung der zweiten Steuereinheit umschaltet.

Das offenbarte Projektionsdisplaysystem ist ein Projektionsdisplaysystem, das ferner umfasst: eine Energieversorgungssteuereinheit, die individuell Energieversorgungen der Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen steuert, in denen die Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen drei Projektionsdisplayvorrichtungen umfasst und die Schalteinheit eine Steuerung der zweiten Steuereinheit nur in einem Fall auf Aktivieren schaltet, in dem eine Energieversorgung einer Projektionsdisplayvorrichtung, die Bildlicht auf einen Bereich angrenzend zu einem Bereich projiziert, auf den die erste Projektionsdisplayvorrichtung Bildlicht projiziert, durch die Energieversorgungssteuereinheit an ist.

Das offenbarte Verfahren zum Steuern einer Projektionsdisplayvorrichtung ist ein Steuerverfahren zum Steuern einer Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen, die Bildlicht auf jeden der Mehrzahl von Bereichen in einer Projektionsoberfläche projizieren, wobei jede der Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen eine Helligkeitserfassungseinheit, die eine Helligkeit des Bereiches erfasst, auf den das Bildlicht projiziert wird und eine erste Steuereinheit, die eine Projektionsbedingung für das Bildlicht steuert, das auf den Bereich auf der Basis einer Helligkeitsinformation, die von der Helligkeitserfassungseinheit erfasst wird, projiziert wird, umfasst, wobei irgend eine der Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen eine erste Projektionsdisplayvorrichtung ist, und eine Projektionsdisplayvorrichtung, die eine andere als die erste Projektionsdisplayvorrichtung unter der Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen ist, eine zweite Projektionsdisplayvorrichtung ist, und das Steuerverfahren einen Steuerschritt des Durchführens einer Steuerung umfasst um zu bewirken, dass eine Projektionsbedingung für das Bildlicht der zweiten Projektionsdisplayvorrichtung mit einer Projektionsbedingung zusammenpasst, die von der ersten Steuereinheit der ersten Projektionsdisplayvorrichtung bestimmt wird.

Das offenbarte Verfahren zum Steuern einer Projektionsdisplayvorrichtung ist ein Steuerverfahren, in dem die Projektionsbedingung eine lichtmenge des Bildlichtes umfasst.

Das offenbarte Verfahren zum Steuern einer Projektionsdisplayvorrichtung ist ein Steuerverfahren, in dem die Projektionsbedingung einen Farbton des Bildlichtes umfasst.

Das offenbarte Verfahren zum Steuern einer Projektionsdisplayvorrichtung ist ein Steuerverfahren, in dem die Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen Projektionsdisplayvorrichtungen sind, die an einem Auto montiert sind und die erste Projektionsdisplayvorrichtung projiziert Bildlicht auf einen Bereich am nächsten zu einem Fahrersitz des Autos unter der Mehrzahl von Bereichen in der Projektionsoberfläche.

Das offenbarte Verfahren zum Steuern einer Projektionsdisplayvorrichtung ist ein Steuerverfahren, das ferner einen Energieversorgungssteuerschritt des individuellen Steuerns von Energieversorgungen der Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen umfasst, in dem die Mehrzahl von Projektionsdisplayvorrichtungen drei Projektionsdisplayvorrichtungen umfasst und der Steuerschritt wird nur in einem Fall ausgeführt, in dem die Energieversorgungen der ersten Projektionsdisplayvorrichtung und die Projektionsdisplayvorrichtung, die Bildlicht auf einen Bereich angrenzend zu einem Bereich projiziert, auf den Bildlicht von der ersten Projektionsdisplayvorrichtung projiziert wird, in dem Energieversorgungssteuerschritt an sind.

Bezugszeichenliste

1
Windschutzscheibe
2
Combiner
4
Displayeinheit
40
Lichtquellensteuereinheit
40A
Lichtquelleneinheit
44
Lichtmodulationselement
45
Antriebseinheit
46
projektionsoptisches System
47b
Helligkeitserfassungseinheit
52, 52A
erste Steuereinheit
53
zweite Steuereinheit
54
Kommunikationseinheit
55
Schalteinheit
56
Energieversorgungssteuereinheit
100A, 100B, 100C
Projektionsdisplayvorrichtung
A1, A2, A3
Bereich