Title:
VERFAHREN, VORRICHTUNG UND SYSTEM ZUM ERZEUGEN VON KOMMUNIKATIONSGRUPPEN
Kind Code:
T5


Abstract:

Ein Verfahren, Gerät und System zum Erzeugen einer Kommunikationsgruppe unter einer Vielzahl mobiler Kommunikationsgeräte. Das Verfahren enthält ein Erzeugen einer ersten Triggerbedingung, an einem ersten mobilen Kommunikationsgerät, wobei die erste Triggerbedingung ein Erfassen eines zweiten mobilen Kommunikationsgeräts in einem Bereich enthält. Eine Kontextdatennachricht, die die erste Triggerbedingung und die Bereichsdefinition enthält, wird von dem ersten mobilen Kommunikationsgerät an einen Kommunikations-Beacon mit einer Reichweite gesendet, welche den Bereich enthält. Wenn die erste Triggerbedingung auftritt und wenn sich das erste mobile Kommunikationsgerät sich außerhalb des Bereichs befindet, Empfangen eines Gruppenanrufs an dem ersten mobilen Kommunikationsgerät von dem zweiten mobilen Kommunikationsgerät. embedded image




Inventors:
Trzupek, Dominik (Krakow, PL)
Proctor, Lee M., Ill. (Cary, US)
Smietana, Pawel M. (Krakow, PL)
Wawrowski, Mariusz R. (Wawrzenczyce, PL)
Application Number:
DE112015007251T
Publication Date:
09/20/2018
Filing Date:
12/30/2015
Assignee:
Motorola Solutions, Inc. (Ill., Chicago, US)



Attorney, Agent or Firm:
Schumacher & Willsau Patentanwaltsgesellschaft mbH, 80335, München, DE
Claims:
Verfahren zum Erzeugen einer Kommunikationsgruppe unter einer Vielzahl mobiler Kommunikationsgeräte, wobei das Verfahren umfasst:
Erzeugen einer ersten Triggerbedingung, an einem ersten mobilen Kommunikationsgerät, wobei die erste Triggerbedingung ein Erfassen eines zweiten mobilen Kommunikationsgeräts in einem Bereich enthält;
Senden einer Kontextdatennachricht von dem ersten mobilen Kommunikationsgerät an einen Kommunikations-Beacon mit einer Reichweite, die den Bereich enthält, wobei die Kontextdatennachricht die erste Triggerbedingung enthält;
wenn die erste Triggerbedingung auftritt und wenn sich das erste mobile Kommunikationsgerät außerhalb des Bereichs befindet, Empfangen eines Gruppenanrufs an dem ersten mobilen Kommunikationsgerät von dem zweiten mobilen Kommunikationsgerät.

Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Verfahren weiterhin umfasst:
Empfangen, an dem ersten mobilen Kommunikationsgerät, einer über eine graphische Nutzerschnittstelle ausgewählten Gruppe von mobilen Kommunikationsgeräten, die der Kommunikationsgruppe zuzufügen sind, wenn die erste Triggerbedingung auftritt, und
Senden der über die graphische Nutzerschnittstelle ausgewählten Gruppe von Kommunikationsgeräten als Verbindungsparameter an den Kommunikations-Beacon.

Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Verfahren weiterhin umfasst:
Erzeugen, an dem ersten mobilen Kommunikationsgerät, einer ausgewählten Gruppe mobiler Kommunikationsgeräte, die der Kommunikationsgruppe zuzufügen sind, wenn die erste Triggerbedingung auftritt, wobei sich die ausgewählte Gruppe mobiler Kommunikationsgeräte in einer Sprechgruppe mit dem ersten mobilen Kommunikationsgerät befindet, wenn die Kontextdatennachricht gesendet wird, und
Senden der ausgewählten Gruppe mobiler Kommunikationsgeräte als Verbindungsparameter an den Kommunikations-Beacon.

Verfahren nach Anspruch 1, das weiterhin ein Erzeugen einer zweiten Triggerbedingung umfasst, die ein Initiieren eines Anrufs von dem zweiten mobilen Kommunikationsgerät enthält, und wobei ein Senden der Kontextdatennachricht von dem ersten mobilen Kommunikationsgerät an den Kommunikations-Beacon ein Senden der zweiten Triggerbedingung enthält.

Verfahren nach Anspruch 1, das weiterhin ein Erzeugen einer dritten Triggerbedingung umfasst, die ein Initiieren eines Anrufs von dem zweiten mobilen Kommunikationsgerät an einen Notfalldienst enthält, und wobei ein Senden der Kontextdatennachricht von dem ersten mobilen Kommunikationsgerät an den Kommunikations-Beacon ein Senden der dritten Triggerbedingung enthält.

Verfahren nach Anspruch 1, das weiterhin ein Erzeugen einer vierten Triggerbedingung umfasst, die eine gefährliche Bedingung in dem Bereich enthält, wobei ein Senden der Kontextdatennachricht von dem ersten mobilen Kommunikationsgerät an den Kommunikations-Beacon ein Senden der vierten Triggerbedingung enthält, sowie ein Erfassen der gefährlichen Bedingung mit einem Sensor, der kommunikationsfähig mit dem Kommunikations-Beacon gekoppelt ist.

Verfahren nach Anspruch 1, das weiterhin ein Erzeugen einer fünften Triggerbedingung umfasst, die ein Erfassen eines vorbestimmten Gruppenidentifizierers enthält, wobei der vorbestimmte Gruppenidentifizierer ein Identifizieren des zweiten mobilen Kommunikationsgeräts als mit einer vorbestimmten Gruppe von Notfallersthelfern assoziiert identifiziert und wobei ein Senden der Kontextdatennachricht von dem ersten mobilen Kommunikationsgerät an dem Kommunikations-Beacon ein Senden der fünften Triggerbedingung enthält.

Verfahren nach Anspruch 2, das weiterhin ein Empfangen einer Nachricht an dem ersten mobilen Kommunikationsgerät von dem zweiten mobilen Kommunikationsgerät umfasst, wenn die erste Triggerbedingung auftritt, wobei die Nachricht einen Identifizierer des zweiten mobilen Kommunikationsgeräts und die Verbindungsparameter enthält.

Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Bereich auf einem Ort des Kommunikations-Beacons und einer über eine graphische Nutzerschnittstelle ausgewählten Bereich basiert, der in der Kontextdatennachricht enthalten ist.

Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Kontextdatennachricht durch eine graphische Nutzerschnittstelle ausgewählte Planungsinformation enthält, die aktive Zeitdauern anzeigt, in denen das Verfahren zum Erzeugen der Kommunikationsgruppe aktiv ist, sowie inaktive Zeitdauern, in denen das Verfahren zum Erzeugen der Kommunikationsgruppe inaktiv ist.

Erstes mobiles Kommunikationsgerät zum Erzeugen einer Kommunikationsgruppe unter einer Vielzahl mobiler Kommunikationsgeräte, wobei das erste mobile Kommunikationsgerät umfasst:
eine Nutzerschnittstelle;
einen Funkfrequenztransceiver; und
einen Controller, der einen elektronischen Prozessor und einen Speicher enthält, wobei der Controller konfiguriert ist zum:
Erzeugen einer Triggerbedingung, die ein Erfassen eines zweiten mobilen Kommunikationsgeräts in dem Bereich enthält;
Senden einer Kontextdatennachricht von dem ersten mobilen Kommunikationsgerät an einen Kommunikations-Beacon mit einer Reichweite, die den Bereich enthält, wobei die Kontextdatennachricht die Triggerbedingung enhält;
wenn die Triggerbedingung auftritt und wenn sich das erste mobile Kommunikationsgerät außerhalb des Bereichs befindet, Empfangen eines Gruppenanrufs von dem zweiten mobilen Kommunikationsgerät, der das erste mobile Kommunikationsgerät und das zweite mobile Kommunikationsgerät einschließt.

System zum Erzeugen einer Kommunikationsgruppe unter einer Vielzahl mobiler Kommunikationsgeräte, wobei das System umfasst:
einen Kommunikations-Beacon mit einer Reichweite, die einen Bereich enthält, wobei der Kommunikations-Beacon konfiguriert ist zum:
Empfangen einer Kontextdatennachricht von einem ersten mobilen Kommunikationsgerät, wobei die Kontextdatennachricht eine erste Triggerbedingung enthält, die ein Erfassen eines zweiten mobilen Kommunikationsgeräts in dem Bereich enthält,
Speichern der Kontextdatennachricht in einem Speicher des Kommunikations-Beacon und
Senden einer Nachricht an das zweite mobile Kommunikationsgerät, die das zweite mobile Kommunikationsgerät anweist, eine Kommunikationsgruppe mit dem ersten mobilen Kommunikationsgerät zu bilden, wenn die erste Triggerbedingung auftritt.

System nach Anspruch 12, wobei der Kommunikations-Beacon weiterhin konfiguriert ist zum Senden einer voraufgezeichneten Nachricht an das zweite mobile Kommunikationsgerät, wenn die erste Triggerbedingung aufgetreten ist, wobei die voraufgezeichnete Nachricht von dem ersten mobilen Kommunikationsgerät erzeugt wird.

System nach Anspruch 12, wobei die Kontextdatennachricht Verbindungsparameter enthält, die eine über eine graphische Nutzerschnittstelle ausgewählte Gruppe mobiler Kommunikationsgeräte definiert, welche der Kommunikationsgruppe zuzufügen sind, wenn die erste Triggerbedingung auftritt.

System nach Anspruch 12, wobei die Kontextdatennachricht Verbindungsparameter enthält, die eine Gruppe mobiler Kommunikationsgeräte definiert, die der Kommunikationsgruppe zuzufügen sind, wenn die erste Triggerbedingung auftritt, wobei die Kommunikationsgruppe mobile Kommunikationsgeräte sind, die in einer früheren Kommunikationsgruppe mit dem ersten mobilen Kommunikationsgerät waren, als die Kontextdatennachricht gesendet wurde.

System nach Anspruch 12, wobei die Kontextdatennachricht eine zweite Triggerbedingung enthält, die einen ausgehenden Anruf von dem zweiten mobilen Kommunikationsgerät enthält.

System nach Anspruch 12, das weiterhin einen Sensor umfasst, der kommunikationsfähig mit dem Kommunikations-Beacon gekoppelt ist, und wobei die Kontextdatennachricht eine dritte Triggerbedingung enthält, die einen Empfang eines Bedingungssignals von dem Sensor enthält.

System nach Anspruch 17, wobei das Bedingungssignal wenigstens eines aus der folgenden Gruppe anzeigt: Feuergefahr, chemische Gefahr, biologische Gefahr, radiologische Gefahr und nukleare Gefahr.

System nach Anspruch 12, wobei die Kontextdatennachricht weiterhin eine vierte Triggerbedingung enthält, die ein Erfassen eines vorbestimmten Gruppenidentifizierers enthält, wobei der vorbestimmte Gruppenidentifizierer das zweite mobile Kommunikationsgerät als mit einer vorbestimmten Gruppe von Notfallersthelfern assoziiert identifiziert.

System nach Anspruch 12, wobei der Kommunikations-Beacon konfiguriert ist, um mit dem ersten mobilen Kommunikationsgerät und dem zweiten mobilen Kommunikationsgerät unter Nutzung einer kurzreichweitigen Kommunikation zu kommunizieren.

Description:
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Aktuelle mobile Kommunikationsgeräte, wie Zwei-Wege-Funkgeräte, können über Kommunikationsgruppen (zum Beispiel Sprechgruppen) zur simultanen Kommunikation unter mehreren mobilen Kommunikationsgeräten kommunizieren. Kommunikationsgruppen können von einem Netzwerkgerät oder von individuellen mobilen Kommunikationsgeräten aufgebaut werden, basierend auf den Erfordernissen des speziellen Netzwerks. Zusätzlich können mobile Kommunikationsgeräte in der Lage sein, Kommunikationsgruppen mit anderen mobilen Kommunikationsgeräten aufzubauen, die sich in der Nähe eines Orts befinden. Jedoch können mobile Kommunikationsgeräte außerhalb des Orts nicht in die Kommunikationsgruppe eingeschlossen werden. Folglich ist ein Nutzer eines mobilen Kommunikationsgeräts, das nachfolgend den Ort betritt, nachdem ihn frühere mobile Kommunikationsgeräte verlassen haben, möglicherweise nicht über wichtige Informationen in Kenntnis, die sich auf den Ort beziehen.

Figurenliste

Die begleitenden Figuren, in denen sich gleiche Bezugszeichen auf identische oder funktionell ähnliche Elemente durch die getrennten Ansichten hindurch beziehen, werden zusammen mit der nachfolgenden detaillierten Beschreibung in die Spezifizierung aufgenommen, und sie bilden einen Teil davon, und sie dienen zur weiteren Veranschaulichung von Ausführungsformen von Konzepten, die die beanspruchte Erfindung enthalten, und sie erläutern verschiedene Prinzipien und Vorteile dieser Ausführungsformen.

  • 1 ist ein Funktionsblockdiagramm eines ersten Kommunikationsnetzwerks gemäß einigen Ausführungsformen.
  • 2 ist ein Blockdiagramm eines ersten mobilen Kommunikationsgeräts des ersten Kommunikationsnetzwerks nach 1, gemäß einigen Ausführungsformen.
  • 3 ist ein Blockdiagramm eines zweiten mobilen Kommunikationsgeräts des ersten Kommunikationsnetzwerks nach 1, gemäß einigen Ausführungsformen.
  • 4 ist ein Blockdiagramm eines Netzwerkgeräts des ersten Kommunikationsnetzwerks nach 1, gemäß einigen Ausführungsformen.
  • 5 ist ein Funktionsblockdiagramm, das eine Übertragung einer Kontextdatennachricht von dem ersten mobilen Kommunikationsgerät an einen Triggerdetektor des ersten Kommunikationsnetzwerks nach 1 veranschaulicht, gemäß einigen Ausführungsformen.
  • 6 ist ein Funktionsblockdiagramm, das einen nachfolgenden Empfang der Kontextdatennachricht an dem zweiten mobilen Kommunikationsgerät von dem Triggerdetektor nach 1 veranschaulicht, gemäß einigen Ausführungsformen.
  • 7 ist ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Ausbilden einer Kommunikationsgruppe zwischen dem ersten mobilen Kommunikationsgerät und dem zweiten mobilen Kommunikationsgerät nach den 5 und 6, basierend auf der Kontextdatennachricht, gemäß einigen Ausführungsformen.
  • 8 ist ein Funktionsblockdiagramm eines zweiten Kommunikationsnetzwerks, einschließlich eines Kommunikations-Beacon, gemäß einigen Ausführungsformen.
  • 9 ist ein Blockdiagramm eines Kommunikations-Beacon des zweiten Kommunikationsnetzwerks nach 8, gemäß einigen Ausführungsformen.
  • 10 ist ein Blockdiagramm, das eine Übertragung der Kontextdatennachricht von dem ersten mobilen Kommunikationsgerät zu dem Kommunikations-Beacon nach den 8 und 9 veranschaulicht, gemäß einigen Ausführungsformen.
  • 11 ist ein Blockdiagramm, das einen nachfolgenden Empfang der Kontextdatennachricht an dem zweiten mobilen Kommunikationsgerät von dem Kommunikations-Beacon nach den 8 und 9 veranschaulicht, gemäß einigen Ausführungsformen.
  • 12 ist ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Ausbilden einer Kommunikationsgruppe basierend auf einer Kontextdatennachricht, die von dem mobilen Kommunikationsgerät nach 1 an einen Kommunikations-Beacon gesendet wird, gemäß einigen Ausführungsformen.

Fachleute werden erkennen, dass Elemente in den Figuren zum Zwecke der Einfachheit und Klarheit veranschaulicht sind und nicht notwendigerweise maßstabsgetreu gezeichnet sind. Zum Beispiel können die Abmessungen einiger der Elemente in den Figuren im Vergleich zu anderen Elementen übertrieben sein, um dabei zu helfen, das Verständnis von Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung zu verbessern.

Die Vorrichtungs- und Verfahrenskomponenten wurden dort, wo es angemessen erscheint, durch konventionelle Symbole in den Zeichnungen dargestellt, wobei nur jene spezifischen Einzelheiten gezeigt werden, die für ein Verständnis der Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung wesentlich sind, um so die Offenbarung nicht mit Einzelheiten zu verschleiern, die für jene Durchschnittsfachleute ohne weiteres erkennbar sind, die den Vorteil dieser Beschreibung genießen.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Eine Ausführungsform stellt ein Verfahren zum Erzeugen einer Kommunikationsgruppe unter einer Vielzahl mobiler Kommunikationsgeräte zur Verfügung. Das Verfahren enthält ein Erzeugen einer ersten Triggerbedingung an einem ersten mobilen Kommunikationsgerät. Die erste Triggerbedingung enthält ein Erfassen eines zweiten mobilen Kommunikationsgeräts in einem durch eine Bereichsdefinition definierten Bereich. Eine Kontextdatennachricht wird von dem ersten mobilen Kommunikationsgerät an einen Kommunikations-Beacon gesendet, der eine Reichweite aufweist, die die Bereichsdefinition enthält. Die Kontextdatennachricht enthält die erste Triggerbedingung. Wenn die erste Triggerbedingung auftritt und wenn sich das erste mobile Kommunikationsgerät außerhalb des Bereichs befindet, wird an dem ersten mobilen Kommunikationsgerät ein Gruppenanruf von dem zweiten mobilen Kommunikationsgerät empfangen.

Eine andere Ausführungsform stellt ein erstes mobiles Kommunikationsgerät zum Erzeugen einer Kommunikationsgruppe unter einer Vielzahl mobiler Kommunikationsgeräte zur Verfügung. Das erste mobile Kommunikationsgerät enthält eine graphische Nutzerschnittstelle, einen Funkfrequenztransceiver und einen elektronischen Prozessor sowie einen Speicher, die kommunikationsfähig mit der graphischen Nutzerschnittstelle und dem Funkfrequenztransceiver gekoppelt sind. Der elektronische Prozessor ist konfiguriert, um eine Triggerbedingung zu erzeugen, die ein Erfassen eines zweiten mobilen Kommunikationsgeräts in einem von einer Bereichsdefinition definierten Bereich enthält. Der elektronische Prozessor ist konfiguriert, um eine Kontextdatennachricht von dem ersten mobilen Kommunikationsgerät an einen Kommunikations-Beacon zu senden, der eine Reichweite aufweist, die den Bereich enthält. Die Kontextdatennachricht enthält die Triggerbedingung. Wenn die Triggerbedingung auftritt und wenn sich das erste mobile Kommunikationsgerät außerhalb des Bereichs befindet, wird von dem zweiten mobilen Kommunikationsgerät ein Gruppenanruf empfangen, der das erste mobile Kommunikationsgerät und das zweite mobile Kommunikationsgerät einschließt.

Noch eine andere Ausführungsform stellt ein System zum Erzeugen einer Kommunikationsgruppe unter einer Vielzahl mobiler Kommunikationsgeräte zur Verfügung. Das System enthält ein Kommunikations-Beacon mit einer Reichweite, die einen Bereich enthält. Der Kommunikations-Beacon ist konfiguriert, um eine Kontextdatennachricht von einem ersten mobilen Kommunikationsgerät zu empfangen. Die Kontextdatennachricht enthält die erste Triggerbedingung, die ein Erfassen eines zweiten mobilen Kommunikationsgeräts in dem Bereich enthält. Der Kommunikations-Beacon ist konfiguriert, um die Kontextdatennachricht in einem Speicher des Kommunikations-Beacon zu speichern und eine Nachricht an das zweite mobile Kommunikationsgerät zu senden, die das zweite mobile Kommunikationsgerät anweist, eine Kommunikationsgruppe mit dem ersten mobilen Kommunikationsgerät zu bilden, wenn die erste Triggerbedingung auftritt.

1 veranschaulicht ein erstes Kommunikationssystem 102 mit einem drahtlosen Kommunikationsnetzwerk 104, einem ersten mobilen Kommunikationsgerät 105 und einem zweiten mobilen Kommunikationsgerät 107. Das drahtlose Kommunikationsnetzwerk 104 enthält, neben anderen Dingen, ein Netzwerkgerät 109 (zum Beispiel einen Netzwerkcontroller). Das drahtlose Kommunikationsnetzwerk 104 unterstützt Zwei-Wege-Bündelfunk („two-way trunked radio“) und kann Basisstationen, Repeater, Standortcontroller, Zonencontroller und dergleichen enthalten. Das drahtlose Kommunikationsnetzwerk 104 steuert und koordiniert Funk- und Netzwerkverkehr zwischen mobilen Kommunikationsgeräten, einschließlich einem Steuern und Managen einer Sprechgruppenkommunikation unter Nutzung zugewiesener Steuerkanäle. Jedoch kommunizieren in einigen Ausführungsformen das erste mobile Kommunikationsgerät 105 und das zweite mobile Kommunikationsgerät 107 unabhängig von dem drahtlosen Kommunikationsnetzwerk 104 miteinander.

Das erste mobile Kommunikationsgerät 105 kann allgemein verschiedene Typen und Arten mobiler Kommunikationsgeräte einschließen, wie Mobiltelefone, Smartphones, Smartwatches, Tablet-Computer, mobile Landfunkgeräte („land mobile radios“) und dergleichen. Das erste mobile Kommunikationsgerät 105 kann über verschiedene Kommunikationskanäle und Netzwerke arbeiten. Zum Beispiel ist das erste mobile Kommunikationsgerät 105 konfiguriert, um eine kommunikationsfähige Kopplung mit anderen Netzwerken als dem drahtlosen Kommunikationsnetzwerk 104 einzugehen. Zum Beispiel kann das erste mobile Kommunikationsgerät 105 eine kommunikationsfähige Kopplung mit einem zellularen Netzwerk, einem mobilen Landfunknetzwerk, einem Bündelfunknetzwerk („trunked radio network“), einem drahtlosen Nahbereichsnetzwerk (zum Beispiel WiFi), einem kurzreichweitigen drahtlosen Netzwerk (zum Beispiel Bluetooth) und dergleichen eingehen. In diesem veranschaulichten Beispiel enthält das erste mobile Kommunikationsgerät 105 eine erste graphische Nutzerschnittstelle 110 (zum Beispiel einen Touchscreen) und einen ersten Satz von Eingabetasten 115 oder anderer Typen mechanischer Eingabesteuerungen. Die erste graphische Nutzerschnittstelle 110 empfängt Eingabeauswahlen und zeigt auch Information, Verbindungen, Objekte, Programme und dergleichen an. Die erste graphische Nutzerschnittstelle 110 kann auswählbare Menüs, auswählbare Parameter und leere Felder anzeigen, um Eingaben zum Erzeugen einer Kontextdatennachricht zu erzeugen, wie nachfolgend beschrieben ist.

Eine beispielhafte Konfiguration des ersten mobilen Kommunikationsgeräts 105 ist in 2 veranschaulicht. In diesem Beispiel enthält das erste mobile Kommunikationsgerät 105 eine Vielzahl elektrischer und elektronischer Komponenten, die Energie, eine Betriebssteuerung und einen Schutz für die Komponenten und Module in dem ersten mobilen Kommunikationsgerät 105 zur Verfügung stellen. Zum Beispiel enthält das erste mobile Kommunikationsgerät 105 einen ersten elektronischen Prozessor 210 (zum Beispiel einen programmierbaren elektronischen Mikroprozessor, einen Mikrocontroller oder ein ähnliches Gerät), einen ersten Speicher 215 (zum Beispiel einen nichttransitorischen maschinenlesbaren Speicher), einen ersten Funkfrequenztransceiver 220 (zum Beispiel für ein Senden und ein Empfangen von Daten und Kommunikationen konfiguriert), eine erste Funkfrequenzantenne 225, die erste graphische Nutzerschnittstelle 110 und den ersten Satz von Eingabetasten 115. Der erste elektronische Prozessor 210 ist kommunikationsfähig mit dem ersten Speicher 215 gekoppelt und führt Anweisungen aus, die in dem ersten Speicher 215 gespeichert sind. Der erste elektronische Prozessor 210 ist konfiguriert, um aus dem ersten Speicher 215 Anweisungen zu beziehen und auszuführen, neben anderen Dingen, die mit den Steuerprozessen und Verfahren, die hier beschrieben sind, in Verbindung stehen. Bei anderen Ausführungsformen enthält das erste mobile Kommunikationsgerät 105 zusätzliche, weniger oder andere Komponenten.

Mit Bezug auf 1 kann das zweite mobile Kommunikationsgerät 107 ähnliche oder gleiche Komponenten wie das erste mobile Kommunikationsgerät 105 enthalten, wie eine zweite graphische Nutzerschnittstelle 125 (zum Beispiel einen Touchscreen) und einen zweiten Satz von Eingabetasten 130 oder anderer Typen mechanischer Eingabesteuerungen. Eine beispielhafte Konfiguration des zweiten mobilen Kommunikationsgeräts 107 ist in 3 veranschaulicht. In dem veranschaulichenden Beispiel enthält das zweite mobile Kommunikationsgerät 107 einen zweiten elektronischen Prozessor 310 (zum Beispiel einen elektronischen Mikroprozessor, einen Mikrocontroller oder ein ähnliches Gerät), einen zweiten Speicher 315 (zum Beispiel einen nichttransitorischen maschinenlesbaren Speicher), einen zweiten Funkfrequenztransceiver 320 (zum Beispiel zum Senden und Empfangen von Daten und Kommunikationen konfiguriert), eine zweite Funkfrequenzantenne 325, die zweite graphische Nutzerschnittstelle 125 und den zweiten Satz von Eingabetasten 115. Die Komponenten des zweiten mobilen Kommunikationsgeräts 107 können die gleiche oder ähnliche Funktionalität zur Verfügung stellen, wie jene, die vorstehend mit Bezug auf das erste mobile Kommunikationsgerät 105 beschrieben wurden.

Eine beispielhafte Konfiguration des Netzwerkgeräts 109 ist in 4 veranschaulicht. In dem veranschaulichenden Beispiel enthält das Netzwerkgerät 109 einen Netzwerkprozessor 410 (zum Beispiel einen programmierbaren elektronischen Mikroprozessor, einen Mikrocontroller oder ein ähnliches Gerät), einen Netzwerkspeicher 415 (zum Beispiel einen nichttransitorischen maschinenlesbaren Speicher) und einen Netzwerktransceiver 420. In anderen Ausführungsformen enthält das Netzwerkgerät 109 zusätzliche, weniger oder andere Komponenten. Das Netzwerkgerät 109 kann teilweise ähnliche elektronische und Kommunikationskomponenten enthalten, wie die mobilen Kommunikationsgeräte. Im Ergebnis können einige Aspekte der Datenverarbeitung und der Datenhandhabung von entweder dem Netzwerkgerät 109 oder den mobilen Kommunikationsgeräten ausgeführt werden. Das Netzwerkgerät 109 ist konfiguriert, um sich kommunikationsfähig mit dem ersten mobilen Kommunikationsgerät 105 und dem zweiten mobilen Netzwerkgerät 107 zu koppeln. Wenn das erste mobile Kommunikationsgerät 105 oder das zweite mobile Kommunikationsgerät 107 in die Reichweite des drahtlosen Kommunikationsnetzwerks 104 eintreten, authentifiziert und registriert das Netzwerkgerät 109 die mobilen Kommunikationsgeräte mit dem drahtlosen Kommunikationsnetzwerk 104.

Gemäß einigen Ausführungsformen enthält das erste Kommunikationssystem 102 nach 1 einen Triggerdetektor. Zum Beispiel, wie in 5 veranschaulicht, ist in einer Ausführungsform das erste mobile Kommunikationsgerät 105 kommunikationsfähig mit einem Triggerdetektor 530 gekoppelt. Der Triggerdetektor 530 enthält einen Triggerauswertungsprozessor 535 (zum Beispiel einen programmierbaren elektronischen Mikroprozessor, einen Mikrocontroller oder eine ähnliche Vorrichtung), einen Triggerbedingungsspeicher 540 (zum Beispiel einen nichttransitorischen maschinenlesbaren Speicher) und eine Eingabe/Ausgabe-Schnittstelle 545 (zum Beispiel zum Senden und Empfangen von Daten und Kommunikationen konfiguriert). Der Triggerdetektor 530 kann ein unabhängiges Gerät sein, das kommunikationsfähig mit dem ersten mobilen Kommunikationsgerät 105 und/oder dem zweiten mobilen Kommunikationsgerät 107 und/oder dem Netzwerkgerät 109 gekoppelt ist. Alternativ kann der Triggerdetektor 530 in das Netzwerkgerät 109, das zweite mobile Kommunikationsgerät 107 oder in beide eingebaut sein. Wenn der Triggerdetektor 530 in dem Netzwerkgerät 109 angeordnet ist, wird die Funktionalität des Triggerdetektors 530 von dem Netzwerkgerät 109 ausgeführt. Alternativ, wenn der Triggerdetektor 530 in dem zweiten mobilen Kommunikationsgerät 107 angeordnet ist, wird die Funktionalität des Triggerdetektors 530 durch das zweite mobile Kommunikationsgerät 107 ausgeführt. In einem anderen Beispiel enthalten sowohl das Netzwerkgerät 109 als auch das zweite mobile Kommunikationsgerät 107 den Triggerdetektor 530. In einem solchen Beispiel kann die Funktionalität des Triggerdetektors 530 zwischen dem Netzwerkgerät 109 und dem zweiten mobilen Kommunikationsgerät 107 aufgeteilt oder dupliziert sein.

Ein Senden einer Kontextdatennachricht 510 von dem ersten mobilen Kommunikationsgerät 105 an den Triggerdetektor 530 ist ebenfalls in 5 veranschaulicht. Im Allgemeinen enthält die Kontextdatennachricht 510 Information, die in dem ersten Kommunikationssystem 102, das eine Bildung von Kommunikationsgruppen zwischen den mobilen Kommunikationsgeräten ermöglicht (zum Beispiel Sprechgruppen), gesendet wird. Die Bildung der Kommunikationsgruppen erfolgt nach Erzeugung der Kontextdatennachricht 510. Zum Beispiel befähigt die Kontextdatennachricht 510 das erste mobile Kommunikationsgerät 105 Kommunikationsgruppen mit noch nicht identifizierten mobilen Kommunikationsgeräten basierend auf dem Auftreten gewisser zukünftiger Ereignisse in einem Bereich, der durch eine Bereichsdefinition 520 definiert ist, zu bilden. Auf diese Weise handelt die Kontextdatennachricht 510 als ein lokalisierter Vermerk, der eine Kommunikationsgruppenbildung in einem speziellen Bereich für ein spezielles Ereignis definiert. Die Kontextdatennachricht 510 enthält die Bereichsdefinition 520, einen oder mehrere Verbindungsparameter, eine oder mehrere Triggerbedingungen und Planungsparameter, wie nachfolgend detailliert diskutiert ist.

Die Kontextdatennachricht 510 wird von dem ersten mobilen Kommunikationsgerät 105 erzeugt. Die Kontextdatennachricht 510 ist wenigstens teilweise über Auswahlen definiert, die von dem ersten mobilen Kommunikationsgerät 105 empfangen werden. Zum Beispiel können Auswahlen Einträge enthalten, die auf der ersten graphischen Nutzerschnittstelle 110 empfangen werden, sowie Einträge, die auf dem Satz von Eingabetasten 115 empfangen werden. Die von dem ersten mobilen Kommunikationsgerät 105 empfangenen Auswahlen können die Bereichsdefinition 520 und eine Dauer erzeugen, die definiert, wann die Kontextdatennachricht 510 aktiv ist. Zusätzlich zu der Dauer kann die Kontextdatennachricht 510 über die graphische Nutzerschnittstelle ausgewählte Planungsinformation enthalten, die aktive Zeitdauern und inaktive Zeitdauern für die Kontextdatennachricht 510 angibt. Die erste graphische Nutzerschnittstelle 110 kann auswählbare Menüs, auswählbare Parameter und leere Felder anzeigen, um die Auswahlen zum Definieren von Information zu empfangen, die in der Kontextdatennachricht 510 getragen werden. Zusätzlich kann das erste mobile Kommunikationsgerät 105 automatisch Information der Kontextdatennachricht 510 basierend auf Anweisungen erzeugen, die in dem ersten Speicher 215 gespeichert sind. Ein Teil der Information kann durch vordefinierte Standards zur Verfügung gestellt werden, die in dem ersten Speicher 215 gespeichert sind. Andere Information kann automatisch durch das erste mobile Kommunikationsgerät 105 zur Verfügung gestellt werden, wie zum Beispiel ein aktueller Ort, eine Geräteidentifikation, eine Kommunikationsgruppeninformation und dergleichen. Diese Information kann automatisch an die Kontextdatennachricht 510 angehängt werden.

Die Verbindungsparameter sind auch in der Kontextdatennachricht 510 enthalten. Die Verbindungsparameter leiten eine nachfolgende Bildung der Kommunikationsgruppe für das drahtlose Kommunikationsnetzwerk 104 an. Die Verbindungsparameter enthalten Geräteparameter, die mit dem ersten mobilen Kommunikationsgerät 105 assoziiert sind, Geräteparameter, die mit anderen mobilen Kommunikationsgeräten (nicht gezeigt) assoziiert sind, und, in einigen Ausführungsformen, Sprechgruppenidentifikation, die die mobilen Kommunikationsgeräte angibt, die in einer Sprechgruppe mit dem ersten mobilen Kommunikationsgerät 105 während der Erzeugung der Kontextdatennachricht 510 verbunden sind. Die Geräteparameter des ersten mobilen Kommunikationsgeräts 105 können eine eindeutige Geräteidentifikation (zum Beispiel eine Teilnehmer-ID-Nummer), eine Identifikation eines aktuellen Nutzers (zum Beispiel ein Nutzerprofil), einen Ort des ersten mobilen Kommunikationsgeräts 105 (zum Beispiel GPS-Koordinaten („global positioning system“)) und dergleichen enthalten. Ähnlich können die Geräteparameter von jedem der anderen Kommunikationsgeräte eine eindeutige Geräteidentifikation (zum Beispiel eine Teilnehmer-ID-Nummer), eine Identifikation eines aktuellen Nutzers (zum Beispiel ein Nutzerprofil), ein Ort des anderen mobilen Kommunikationsgeräts (zum Beispiel GPS-Koordinaten) und dergleichen enthalten. Die Geräteparameter, die mit anderen mobilen Kommunikationsgeräten assoziiert sind, identifizieren mobile Kommunikationsgeräte, die in die nachfolgende Bildung der Kommunikationsgruppe einzubeziehen sind. Die Geräteparameter können eine Identifikation von einem oder mehreren speziellen bekannten mobilen Kommunikationsgeräten enthalten, sie können aber auch noch nicht identifizierte mobile Kommunikationsgeräte definieren, die in die nachfolgende Bildung der Kommunikationsgruppe einzubeziehen sind. Obwohl eine spezifische Geräteidentifikation nachfolgender mobiler Kommunikationsgeräte zum Beispiel unbekannt ist, können die Geräteparameter Kategorien anderer mobiler Kommunikationsvorrichtungen identifizieren, die zu verbinden sind. Wie mobile Kommunikationsgeräte, die mit Notfallersthelfern und/oder Polizeibeamten und/oder Regierungsbehörden und dergleichen assoziiert sind.

Die Kontextdatennachricht 510 enthält auch eine oder mehrere Triggerbedingungen. Jede Triggerbedingung identifiziert eine oder mehrere potentielle Handlungen, die durch eine oder mehrere mobile Kommunikationsgeräte in dem Bereich, der durch die Bereichsdefinition definiert ist (das heißt den definierten Bereich), über die Dauer der Kontextdatennachricht ausgeführt werden. Sobald eine Triggerbedingung erfüllt ist (das heißt die identifizierten Handlungen erfolgen), wird eine Kommunikationsgruppe gemäß den Verbindungsparametern gebildet, die mit der erfüllten Triggerbedingung assoziiert sind. Die Kommunikationsgruppe enthält das erste mobile Kommunikationsgerät 105 (das heißt das mobile Kommunikationsgerät, das die Kontextdatennachricht 510 hervorgerufen hat), das zweite mobile Kommunikationsgerät 107 (das heißt das mobile Kommunikationsgerät, das die Triggerbedingung getriggert hat) und andere mobile Kommunikationsgeräte, die durch die Verbindungsparameter definiert sind.

Sobald eine Bereichsdefinition 520, die Planungsinformation, die Verbindungsparameter und die Triggerbedingung(en) definiert sind, und in anderen Ausführungsformen nach Empfang einer Sendeanweisung (zum Beispiel durch Drücken einer aus dem Satz von Eingabetasten 115), sendet das erste mobile Kommunikationsgerät 105 die Kontextdatennachricht 510 an den Triggerdetektor 530. Der Triggerdetektor 530 empfängt die Kontextdatennachricht 510 und speichert die Kontextdatennachricht 510 im Triggerbedingungsspeicher 540. Der Triggerauswertungsprozessor 535 empfängt geeignete Daten von dem Netzwerkgerät 109, dem zweiten mobilen Kommunikationsgerät 107 und anderen Quellen über die Eingabe/Ausgabe-Schnittstelle 545, so dass der Triggerauswertungsprozessor 535 in der Lage ist, das Auftreten der Triggerbedingung zu erfassen. Sobald eine der Triggerbedingungen auftritt, sendet der Triggerauswertungsprozessor 535 Anweisungen an das zweite mobile Kommunikationsgerät 107 oder an das Netzwerkgerät 109, um die Kommunikationsgruppe zu bilden.

Verschiedene Typen von Triggerbedingungen können in der Kontextdatennachricht 510 spezifiziert sein. Die Triggerbedingungen sind im Hinblick auf Handlungen spezifiziert, die zu erfolgen haben, um eine spezielle Triggerbedingung zu erfüllen. Zum Beispiel kann eine Triggerbedingung erfüllt werden, wenn ein mobiles Kommunikationsgerät eines spezifizierten Typs (zum Beispiel von den oben beschriebenen Geräteparametern beschrieben) in den definierten Bereich eintritt, wie in 6 veranschaulicht ist. Als ein spezielles Beispiel kann eine solche Triggerbedingung erfüllt werden, wenn ein mobiles Kommunikationsgerät mit einem Nutzerprofil, das mit einer vorbestimmten Gruppe von Notfallersthelfern (zum Beispiel Feuerwehrersthelfer, Rettungsersthelfer oder medizinische Ersthelfer) assoziiert ist, in den definierten Bereich eintritt. Als anderes Beispiel kann eine Triggerbedingung erfüllt werden, wenn das Nutzerprofil spezifizierte Kriterien einhält (zum Beispiel ein Autorisierungsniveau) oder anzeigt, dass eine gewisse Ausstattung vorhanden ist (zum Beispiel eine am Kopf angebrachte Anzeige, ein mobiles Landfunkgerät, eine Polizeihundestaffel (K-9-Einheit), eine forensische Einrichtung („forensic kit“) und dergleichen).

In einem anderen Beispiel kann eine Triggerbedingung erfüllt sein, wenn ein mobiles Kommunikationsgerät bezüglich des drahtlosen Kommunikationsnetzwerks 104, während es sich in dem definierten Bereich befindet, authentifiziert wird oder sich diesbezüglich registriert. In noch einem anderen Beispiel kann eine Triggerbedingung erfüllt sein, wenn ein mobiles Kommunikationsgerät eine Kommunikation sendet (zum Beispiel einen Zellulartelefonanruf, eine Zwei-Wege-Funkgerätübertragung oder eine Text/Daten-Nachricht), während es sich in dem definierten Bereich befindet. Wenn zum Beispiel ein mobiles Kommunikationsgerät einen Anruf an einen Notfallserviceprovider initiiert, während es sich in dem definierten Bereich befindet, kann die Triggerbedingung erfüllt sein. In noch einem anderen Beispiel kann eine Triggerbedingung erfüllt sein, wenn ein mobiles Kommunikationsgerät Fähigkeiten aufweist, die von dem ersten mobilen Kommunikationsgerät 105 spezifiziert sind (zum Beispiel Breitbandfähigkeit, spezifische Sensoren, gewisse installierte Anwendungen und dergleichen).

In einigen Ausführungsformen enthält die Kontextdatennachricht 510 eine Nachricht für das zweite mobile Kommunikationsgerät 107. Zum Beispiel kann die Nachricht eine vorher aufgenommene Audionachricht, eine Text/Daten-Nachricht oder dergleichen enthalten. In diesen Ausführungsformen wird die Nachricht nach dem Auftreten einer der Triggerbedingungen abgeliefert. Diese Nachricht kann Information tragen, die für einen speziellen Typ eines Nutzerprofils relevant ist, das in den definierten Bereich eintritt, wie einen Polizeibeamten. Die Nachricht kann Warnungen, Anweisungen, Beschreibungen des definierten Bereichs und dergleichen enthalten.

7 ist ein Flussdiagramm eines beispielhaften Verfahrens 700 zum Bilden einer Kommunikationsgruppe über den Triggerdetektor 530, das erste mobile Kommunikationsgerät 105 und das zweite mobile Kommunikationsgerät 107. Das erste mobile Kommunikationsgerät 105 erzeugt wenigstens eine Triggerbedingung einschließlich einer Triggerbedingung, die ein Erfassen eines zweiten mobilen Kommunikationsgeräts 107 in dem Bereich enthält (Block 705). Das erste mobile Kommunikationsgerät 105 erzeugt Verbindungsparameter (Block 710). Wie oben bemerkt, enthalten die Verbindungsparameter Geräteparameter und sie leiten eine nachfolgende Bildung einer Kommunikationsgruppe an. In Block 715 und ebenso mit Bezug auf 5 sendet das erste mobile Kommunikationsgerät 105 die Kontextdatennachricht 510 mit der Triggerbedingung und den Verbindungsparametern an den Triggerdetektor 530.

Der Triggerdetektor 530 empfängt und speichert die Kontextdatennachricht 510 über eine Dauer der Kontextdatennachricht 510 (Block 720), die von dem ersten mobilen Kommunikationsgerät 105 spezifiziert sein kann. Der Triggerdetektor 530 führt eine Überwachung bezüglich des Auftretens der Triggerbedingung durch (Block 725). Zum Beispiel empfängt der Triggerauswertungsprozessor 535 Daten von einer oder mehreren Quellen (zum Beispiel mobilen Kommunikationsgeräten und dem Netzwerkgerät 100) und vergleicht die Daten mit den Triggerbedingungen. In Block 730 bestimmt der Triggerdetektor 530, ob die Dauer der Kontextdatennachricht 510 abgelaufen ist. Wenn die Dauer der Kontextdatennachricht 510 abgelaufen ist, löscht der Triggerdetektor 530 die Kontextdatennachricht 510 (Block 735). Jedoch ist in einigen Ausführungsformen keine Dauer für die Kontextdatennachricht 510 gesetzt. Folglich kann der Triggerdetektor 530 eine vorbestimmte maximale Dauer für die Kontextdatennachricht 510 setzen, oder er kann die Kontextdatennachricht 510 auf unbestimmte Zeit behalten. Wenn die Dauer nicht abgelaufen ist, bestimmt der Triggerdetektor 530, ob die Triggerbedingung aufgetreten ist (Block 740). Wenn die Triggerbedingung auftritt, erzeugt der Triggerdetektor 530 Anweisungen, eine Kommunikationsgruppe mit dem ersten mobilen Kommunikationsgerät 105 zu bilden und sendet diese (Block 745). Die Kommunikationsgruppe wird gemäß den Verbindungsparametern gebildet. Wenn die Triggerbedingung noch nicht aufgetreten ist, fährt der Triggerdetektor 530 damit fort, eine Überwachung bezüglich des Auftretens der Triggerbedingung durchzuführen (Block 725).

In einigen Ausführungsformen sendet der Triggerdetektor 530 in Block 745 Anweisungen an das Netzwerkgerät 109, die Kommunikationsgruppe mit dem ersten mobilen Kommunikationsgerät 105 und dem zweiten mobilen Kommunikationsgerät 107 zu bilden. In einer solchen Ausführungsform initiiert das Netzwerkgerät 109 einen infrastrukturinitiierten Gruppenanruf an das erste mobile Kommunikationsgerät 105 und das zweite mobile Kommunikationsgerät 107, basierend auf den Anweisungen von dem Triggerdetektor 530. In anderen Ausführungsformen sendet der Triggerdetektor 530 in Block 745 Anweisungen an das zweite mobile Kommunikationsgerät 107, die Kommunikationsgruppe mit dem ersten mobilen Kommunikationsgerät 105 zu bilden, indem es einen Gruppenanruf sendet, der von dem zweiten mobilen Kommunikationsgerät 107 initiiert ist. In einem solchen Beispiel kann der Triggerdetektor 530 die Anweisungen über einen Netzwerksteuerkanal an das zweite mobile Kommunikationsgerät 107 senden.

8 veranschaulicht eine Ausführungsform eines zweiten Kommunikationssystems 800 mit dem ersten mobilen Kommunikationsgerät 105, dem zweiten mobilen Kommunikationsgerät 107 und einem Kommunikations-Beacon 810. Der Kommunikations-Beacon 810 ist konfiguriert, um direkt mit dem ersten mobilen Kommunikationsgerät 105 und dem zweiten mobilen Kommunikationsgerät 107 über eine kurzreichweitige Kommunikation (zum Beispiel Niedrigenergie-Bluetooth® oder Lokalbereichsnetzwerk) zu kommunizieren. Der Kommunikations-Beacon 810 kann auch über eine leitungsgebundene Verbindung mit dem ersten mobilen Kommunikationsgerät 105 kommunizieren. Der Kommunikations-Beacon 810 kann einer aus einer Vielzahl verschiedener Typen von Kommunikationsgeräten sein. Zum Beispiel kann der Kommunikations-Beacon 810 ein tragbarer Sender sein, der lokalisierten Übertragungen eines Beacon-Signals zugewiesen ist. In solch einer Ausführungsform kann der Kommunikations-Beaconn 810 Anweisungen über das Beacon-Signal an nahegelegene mobile Kommunikationsgeräte Broadcast-übertragen. Der Kommunikations-Beacon 810 kann kommunikationsfähig mit einem Sensor 820 gekoppelt sein. Der Sensor 820 ist konfiguriert, um eine gefährliche Bedingung (zum Beispiel Ansammlungen gefährlicher Substanzen) in der Nähe des Kommunikations-Beacons 810 zu messen. Zum Beispiel kann der Sensor 820 eine Feuergefahr, eine chemische Gefahr, eine biologische Gefahr, eine radiologische Gefahr, eine nukleare Gefahr oder irgendeine Kombination davon erfassen. Wenn der Sensor 820 eine gefährliche Bedingung erfasst, sendet der Sensor 820 ein Bedingungssignal an den Kommunikations-Beacon 810, das für die gefährliche Bedingung kennzeichnend ist.

9 veranschaulicht ein Beispiel von Elektronik- und Kommunikationskomponenten des Kommunikations-Beacon 810. Diese Komponenten können ähnliche oder gleiche Elektronik- und Kommunikationskomponenten wie das erste mobile Kommunikationsgerät 105 und das zweite mobile Kommunikationsgerät 107 enthalten. Insbesondere kann der Kommunikations-Beacon 810 einen Beacon-Prozessor 910, einen Beacon-Speicher 915 und einen Beacon-Transceiver 920 aufweisen. Der Kommunikations-Beacon 810 kann die Kontextdatennachricht 510 mit der Triggerbedingung und den Verbindungsparametern in dem Beacon-Speicher 915 speichern. In einigen Ausführungsformen ist der Beacon-Prozessor 910 kommunikationsfähig mit dem Sensor 820 gekoppelt und konfiguriert, um das Bedingungssignal zu empfangen. Der Beacon-Prozessor 910 kann basierend auf dem Bedingungssignal bestimmen, wenn die Triggerbedingung auftritt.

Wie in 10 veranschaulicht ist, kann der Kommunikations-Beacon 810 in einem Beacon-Bereich positioniert sein, der durch eine Beacon-Bereichsdefinition 1020 (das heißt den definierten Bereich) definiert ist. Die Beacon-Bereichsdefinition 1020 definiert einen Bereich, in dem die Kontextdatennachricht 510 aktiv ist (zum Beispiel finden die Triggerbedingungen der Kontextdatennachricht 510 nur in dem definierten Bereich Anwendung). Die Beacon-Bereichsdefinition 1020 kann auf eine maximale Kommunikationsreichweite des Kommunikations-Beacons 810 beschränkt oder dadurch definiert sein, oder sie kann als eine andere Reichweite spezifiziert sein.

Wie in 11 veranschaulicht ist, bildet der Kommunikations-Beacon 810, wenn das zweite mobile Kommunikationsgerät 107 in den definierten Bereich eintritt, eine Kommunikationsverbindung mit dem zweiten mobilen Kommunikationsgerät 107. Zum Beispiel kann sich der Kommunikations-Beacon 810 mit dem zweiten mobilen Kommunikationsgerät 107 über ein Nahbereichsnetzwerk oder Bluetooth® koppeln. Alternativ kann der Kommunikations-Beacon 810 periodisch das Beacon-Signal Broadcast-übertragen, ohne zuerst zu bestimmen, dass das zweite mobile Kommunikationsgerät 107 in den definierten Bereich eingetreten ist. In diesem Beispiel empfängt das zweite mobile Kommunikationsgerät 107 das Beacon-Signal, welches die Kontextdatennachricht 510 enthält, wenn es in die Kommunikationsreichweite des Kommunikations-Beacon 810 gelangt.

12 ist ein Flussdiagramm eines beispielhaften Verfahrens zum Bilden einer Kommunikationsgruppe über den Kommunikations-Beacon 810. Das erste mobile Kommunikationsgerät 105 erzeugt eine oder mehrere Triggerbedingungen (Block 1205). Zum Beispiel kann das erste mobile Kommunikationsgerät 105 eine Triggerbedingung erzeugen, die auf eine Erfassung des zweiten mobilen Kommunikationsgeräts 107 in der Beacon-Bereichsdefinition 1020 erfüllt ist. Das erste mobile Kommunikationsgerät 105 erzeugt auch die Verbindungsparameter, die mit der einen oder den mehreren Triggerbedingungen assoziiert sind (Block 1210). Das erste mobile Kommunikationsgerät 105 sendet die Kontextdatennachricht 510 mit der oder den Triggerbedingungen und den Verbindungsparametern an den Kommunikations-Beacon 810 (Block 1215). Der Kommunikations-Beacon 810 empfängt und speichert die Kontextdatennachricht 510 für die Dauer der Kontextdatennachricht (Block 1220). Der Kommunikations-Beacon 810 empfängt ein Bedingungssignal von dem Sensor 820, das für das Auftreten der einen oder der mehreren Triggerbedingungen kennzeichnend ist (Block 1225). Zum Beispiel kann der Kommunikations-Beacon 810 mit einer Triggerbedingung programmiert sein, die die Erfassung einer vorbestimmten Menge einer gefährlichen Chemikalie in dem definierten Bereich enthält.

In Block 1230 bestimmt der Kommunikations-Beacon 810, ob die Dauer der Kontextdatennachricht 510 abgelaufen ist. Wenn die Dauer der Kontextdatennachricht 510 abgelaufen ist, löscht der Kommunikations-Beacon 810 die Kontextdatennachricht 510 (Block 1235). Jedoch ist in einigen Ausführungsformen keine Dauer für die Kontextdatennachricht 510 gesetzt. Folglich kann der Kommunikations-Beacon 810 eine vorbestimmte maximale Dauer für die Kontextdatennachricht 510 setzen, oder er kann die Kontextdatennachricht 510 für unbestimmte Zeit aufrechterhalten. In Block 1240 bestimmt der Kommunikations-Beacon 810, ob die Triggerbedingung aufgetreten ist. Wenn die Triggerbedingung noch nicht aufgetreten ist, fährt der Kommunikations-Beacon 810 damit fort, eine Überwachung bezüglich des Auftretens von einer aus der einen oder den mehreren Triggerbedingungen auszuführen (Block 1225). Andererseits, wenn die Triggerbedingung auftritt, sendet der Kommunikations-Beacon 810 Anweisungen an das zweite mobile Kommunikationsgerät 107, die Kommunikationsgruppe mit dem ersten mobilen Kommunikationsgerät 105 basierend auf den Verbindungsparametern zu bilden (Block 1245). Das zweite mobile Kommunikationsgerät 107 kann dann die Kommunikationsgruppe bilden, indem ein Gruppenanruf an das erste mobile Kommunikationsgerät 105 initiiert wird.

Anstelle dessen, dass der Kommunikations-Beacon 810 bestimmt, ob irgendwelche aus der einen oder den mehreren Triggerbedingungen aufgetreten sind (zum Beispiel in Block 1240), Broadcast-überträgt in einigen Ausführungsformen der Kommunikations-Beacon 810 die Kontextdatennachricht 510. In diesem Fall bestimmt das zweite mobile Kommunikationsgerät 107, ob irgendeine aus der einen oder den mehreren Triggerbedingungen aufgetreten sind. Wenn das zweite mobile Kommunikationsgerät 107 bestimmt, dass die Triggerbedingung erfüllt ist, bildet das zweite mobile Kommunikationsgerät 107 die Kommunikationsgruppe mit dem ersten mobilen Kommunikationsgerät 105 und anderen mobilen Kommunikationsgeräten, die in den Verbindungsparametern enthalten sind. Zum Beispiel kann ein Empfangen der Kontextdatennachricht 510 an dem zweiten mobilen Kommunikationsgerät 107 die Triggerbedingung bezüglich des Erfassens eines mobilen Kommunikationsgeräts in der Beacon-Bereichsdefinition 1020 erfüllen. In einem anderen Beispiel bestimmt das zweite mobile Kommunikationsgerät 107, dass die Triggerbedingung zum Senden einer Nachricht durch ein mobiles Kommunikationsgerät in der Beacon-Bereichsdefinition 1020 erfüllt ist, wenn das zweite mobile Kommunikationsgerät 107 eine Nachricht sendet.

In einigen oder allen Ausführungsformen kann das erste mobile Kommunikationsgerät 105 den Gruppenanruf nur empfangen, wenn sich das erste mobile Kommunikationsgerät 105 außerhalb des definierten Bereichs (zum Beispiel durch die Bereichsdefinition 520 oder die Beacon-Bereichsdefinition 1020 definiert) befindet. Zum Beispiel kann die Kontextdatennachricht 510 nur aktiv werden, wenn das erste mobile Kommunikationsgerät 105 den definierten Bereich verlässt. In diesem Beispiel kann die Übertragung der Kontextdatennachricht 510 von dem ersten mobilen Kommunikationsgerät 105 verzögert sein, bis das erste mobile Kommunikationsgerät 105 den definierten Bereich verlässt. In anderen Ausführungsformen kann eine aus der einen oder den mehreren Triggerbedingungen eine Triggerbedingung enthalten, die nur erfüllt ist, wenn sich das erste mobile Kommunikationsgerät 105 außerhalb des definierten Bereichs befindet. In einigen Fällen kann dies eine unerwünschte unmittelbare Bildung der Kommunikationsgruppe durch ein mobiles Kommunikationsgerät verhindern, das sich bereits in dem definierten Bereich befindet.

In einigen oder allen Ausführungsformen kann das erste mobile Kommunikationsgerät 105 eine Nachricht empfangen, die anzeigt, dass die Triggerbedingung aufgetreten ist. Diese Nachricht kann Information über das mobile Kommunikationsgerät enthalten, das die Triggerbedingung getriggert (ausgelöst) hat. Zum Beispiel kann das erste mobile Kommunikationsgerät 105 eine eindeutige Geräteidentifikation des zweiten mobilen Kommunikationsgeräts 107 empfangen (zum Beispiel eine Teilnehmer-ID), eine Beschreibung eines Nutzerprofils, das mit dem zweiten mobilen Kommunikationsgerät 107 assoziiert ist, den Ort des zweiten mobilen Kommunikationsgeräts 107, eine Zeit, zu der die Triggerbedingung aufgetreten ist, und dergleichen. Folglich wird das erste mobile Kommunikationsgerät 105 über die nachfolgende Aktivität in dem definierten Bereich informiert, und somit kann ein Nutzer des ersten mobilen Kommunikationsgeräts 105 mit Information antworten, die für einen Nutzer des zweiten mobilen Kommunikationsgeräts 107 wichtig ist.

Das zweite mobile Kommunikationsgerät 107 kann eine zusätzliche Kontextdatennachricht an die Kontextdatennachricht 510 anhängen. In einem solchen Beispiel empfängt der Triggerdetektor 530 oder der Kommunikations-Beacon 810 die angehängte Kontextdatennachricht und behandelt die angehängte Kontextdatennachricht in derselben Weise, wie die Kontextdatennachricht 510. Zum Beispiel kann die angehängte Kontextdatennachricht separate oder zusätzliche Triggerbedingungen und Verbindungsparameter enthalten. Die angehängte Kontextdatennachricht kann auch zusätzliche Nachrichten für nachfolgende mobile Kommunikationsgeräte enthalten, die in den definierten Bereich eintreten. Folglich kann eine nachfolgende Kommunikation unter einer Vielzahl mobiler Kommunikationsgeräte, die in den Verbindungsparametern enthalten sind, aktualisierte Nachrichten bezüglich des definierten Bereichs enthalten.

In der vorangehenden Spezifikation sind spezifische Ausführungsformen beschrieben worden. Dem Fachmann auf dem Gebiet ist jedoch klar, dass verschiedene Modifizierungen und Änderungen vorgenommen werden können, ohne von dem Geist der Erfindung abzuweichen, wie in den Ansprüchen unten dargelegt. Dementsprechend sind die Spezifikation und die Abbildungen in einem eher illustrativen als einem restriktiven Sinne zu verstehen und alle solche Modifikationen sollen in dem Geist der vorliegenden Lehren enthalten sein.

Die Nutzen, Vorteile, Problemlösungen und jedes denkbare Element, das dazu führt, dass irgendein Nutzen, Vorteil oder irgendeine Lösung eintritt oder ausgeprägter wird, sollen nicht als kritische, erforderliche oder essentielle Merkmale oder Elemente eines beliebigen Anspruchs oder aller Ansprüche ausgelegt werden. Die Erfindung wird ausschließlich durch die angehängten Ansprüche definiert, einschließlich jeder beliebigen Änderung, die während der Rechtshängigkeit der vorliegenden Anmeldung vorgenommen wird, und aller Äquivalente solcher Ansprüche, wie veröffentlicht.

Darüber hinaus sollen in diesem Dokument relationale Ausdrücke, wie zum Beispiel, erste und zweite, oben und unten, und dergleichen ausschließlich verwendet werden, um eine Entität oder Aktion von einer anderen Entität oder Aktion zu unterscheiden, ohne notwendigerweise irgend eine tatsächliche solche Beziehung oder Reihenfolge zwischen solchen Entitäten oder Aktionen zu erfordern oder zu implizieren. Die Ausdrücke „umfasst“, „umfassend“, „hat“, „habend“, „beinhalten“, „beinhaltend“, „enthalten“, „enthaltend“ oder eine beliebige Variation davon sollen eine nicht-exklusive Einbeziehung abdecken, so dass ein Prozess, Verfahren, Artikel oder eine Vorrichtung, die eine Liste von Elementen umfassen, haben, beinhalten, enthalten, nicht nur solche Elemente beinhalten, sondern andere Elemente beinhalten können, die nicht ausdrücklich aufgeführt werden, oder solchen Prozessen, Verfahren, Artikeln oder Vorrichtungen inhärent sind. Ein Element, das fortfährt mit „umfasst... ein“, „hat... ein“, „beinhaltet... ein“, „enthält... ein“, schließt nicht, ohne weitere Auflagen, die Existenz zusätzlicher identischer Elemente in dem Prozess, Verfahren, Artikel oder der Vorrichtung aus, die das Element umfassen, haben, beinhalten, enthalten. Die Ausdrücke „eine“ und „ein“ werden als eins oder mehr definiert, sofern hierin nichts anderes explizit festgelegt ist. Die Ausdrücke „im Wesentlichen“, „essentiell“, „ungefähr“, „etwa“ oder eine beliebige andere Version davon wurden als „nahe bei sein“ definiert, wie dem Fachmann auf dem Gebiet klar ist, und in einer nicht begrenzenden Ausführungsform wird der Ausdruck definiert, innerhalb von 10 %, in einer anderen Ausführungsform innerhalb von 5 % in einer anderen Ausführungsform innerhalb von 1 % und in einer anderen Ausführungsform innerhalb von 0,5 % zu sein. Der Ausdruck „gekoppelt“, wie er hierin verwendet wird, wird als „verbunden“ definiert, obwohl nicht notwendigerweise direkt und nicht notwendigerweise mechanisch. Eine Vorrichtung oder Struktur, die in einer bestimmten Art und Weise „konfiguriert“ ist, ist mindestens auf diese Art und Weise konfiguriert, kann aber auch auf mindestens eine Art und Weise konfiguriert sein, die nicht aufgeführt ist.

Es ist gewünscht, dass einige Ausführungsformen einen oder mehrere generische oder spezialisierte Prozessoren (oder „Verarbeitungsvorrichtungen“) umfassen, wie zum Beispiel, Mikroprozessoren, digitale Signalprozessoren, kundenspezifische Prozessoren und freiprogrammierbare Feld-Gate-Arrays (FPGAs) und eindeutige gespeicherte Programmanweisungen (die sowohl Software als auch Firmware umfassen), die den einen oder mehrere Prozessoren steuern, um in Verbindung mit bestimmten Nicht-Prozessor-Schaltungen, einige, die meisten oder alle der Funktionen des Verfahrens und/oder der Vorrichtung, die hierin beschrieben werden, zu implementieren. Alternativ können einige oder alle Funktionen durch eine Zustandsmaschine implementiert werden, die über keine gespeicherten Programmanweisungen verfügt, oder in einer oder mehreren anwendungsspezifischen integrierten Schaltungen (ASICs), in denen jede Funktion oder einige Kombinationen von bestimmten der Funktionen, als kundenspezifische Logik implementiert sind. Selbstverständlich kann eine Kombination der zwei Ansätze verwendet werden.

Darüber hinaus kann eine Ausführungsform als ein computerlesbares Speichermedium implementiert sein, das über einen darauf gespeicherten computerlesbaren Code zum Programmieren eines Computers (der zum Beispiel einen Prozessor umfasst) verfügt, um ein hierin beschriebenes und beanspruchtes Verfahren durchzuführen. Beispiele solcher computerlesbaren Speichermedien umfassen, ohne darauf beschränkt zu sein: eine Festplatte, eine CD-ROM, eine optische Speichervorrichtung, eine magnetische Speichervorrichtung, einen ROM (Nur-Lese-Speicher), einen PROM (Programmierbarer Lesespeicher), einen EPROM (Löschbarer Programmierbarer Lesespeicher), einen EEPROM (Elektrisch Löschbarer Programmierbarer Lesespeicher) und einen Flash-Speicher. Weiterhin ist zu erwarten, dass ein Fachmann auf dem Gebiet, ungeachtet möglicher erheblicher Anstrengungen und einer großen Designauswahl, die zum Beispiel durch eine zur Verfügung stehende Zeit, der aktuellen Technologie und ökonomische Überlegungen begründet ist, geleitet durch die hierin offenbarten Konzepte und Prinzipien, ohne Weiteres in der Lage ist solche Softwareanweisungen und Programme und ICs mit minimalem Versuchsaufwand zu erzeugen.

Die Zusammenfassung der Offenbarung wird zur Verfügung gestellt, um dem Leser zu erlauben, die Natur der technischen Offenbarung schnell zu erkennen. Es wird mit dem Verständnis eingereicht, dass es nicht verwendet wird, um den Geist oder die Bedeutung der Ansprüche zu interpretieren oder zu begrenzen. Zusätzlich ist der vorangehenden ausführlichen Beschreibung zu entnehmen, dass verschiedene Merkmale in verschiedenen Ausführungsformen zusammengruppiert werden, um die Offenbarung zu straffen. Dieses Offenbarungsverfahren soll nicht als ein Reflektieren einer Intention interpretiert werden, dass die beanspruchten Ausführungsformen mehr Merkmale erfordern, als ausdrücklich in jedem Anspruch vorgetragen werden. Vielmehr liegt, wie aus den folgenden Ansprüchen hervorgeht, ein erfinderischer Gegenstand in weniger als allen Merkmalen einer einzelnen offenbarten Ausführungsform vor. Somit werden die folgenden Ansprüche hierdurch in die ausführliche Beschreibung integriert, wobei jeder Anspruch für sich alleine als ein getrennt beanspruchter Gegenstand steht.