Title:
ELEKTROMAGNET-MONTAGERAHMEN, ELEKTROMAGNET-VORRICHTUNG, TEILCHENSTRAHL-THERAPIESYSTEM
Kind Code:
T5


Abstract:

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Elektromagnet-Montagerahmen anzugeben, der einen Raum zum Platzieren eines Stromkabels für einen Elektromagneten in einem Betriebsraum, in dem sich der Elektromagnet befindet, verkleinern kann. Der Elektromagnet-Montagerahmen (1) zeichnet sich dadurch aus, dass er Folgendes aufweist: eine obere Platte (11) zum Abstützen des Elektromagneten (2a); zahlreiche Schenkel (13) zum Stützen der oberen Platte (11); und ein Kabel-Platzierungselement (12), das an den zahlreichen Schenkeln (13) befestigt ist und sich unterhalb der oberen Platte (11) befindet; wobei ein Kabel-Platzierungsbereich (16) zwischen dem Kabel-Platzierungselement (12) und der oberen Platte (11) ausgebildet ist, in dem ein Stromkabel (4) für den Elektromagneten (2a) so zu platzieren ist, dass es sich in einer Strahlrichtung des geladenen Teilchenstrahls (51) erstreckt; und wobei der Kabel-Platzierungsbereich (16) eine Kabelplatzierungs-Breite (Abstand (L1) zwischen den Schenkeln oder Ständern in der Breite) aufweist, die eine Breite des Kabel-Platzierungsbereichs in einer senkrecht zu der Strahlrichtung des geladenen Teilchenstrahls (51) verlaufenden Richtung ist, und die größer ist als die Breite (Mw) der Elektromagneten (2a) in der senkrecht zu der Strahlrichtung des geladenen Teilchenstrahls (51) verlaufenden Richtung. embedded image




Inventors:
Inoue, Hiromitsu (Tokyo, JP)
Obata, Jun (Tokyo, JP)
Application Number:
DE112015006890T
Publication Date:
05/24/2018
Filing Date:
09/11/2015
Assignee:
Mitsubishi Electric Corporation (Tokyo, JP)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Meissner Bolte Patentanwälte Rechtsanwälte Partnerschaft mbB, 80538, München, DE
Claims:
Elektromagnet-Montagerahmen zum Abstützen eines Elektromagneten, der ein Magnetfeld erzeugt, das auf einen geladenen Teilchenstrahl wirkt, und der Folgendes aufweist:
- eine obere Platte zum Abstützen des Elektromagneten;
- zahlreiche Schenkel zum Stützen der oberen Platte; und
- ein Kabel-Platzierungselement, das an den zahlreichen Schenkeln befestigt ist und sich unterhalb der oberen Platte befindet;
- wobei ein Kabel-Platzierungsbereich zwischen dem Kabel-Platzierungselement und der oberen Platte ausgebildet ist, in dem ein Stromkabel für den Elektromagneten so zu platzieren ist, dass er sich in einer Strahlrichtung des geladenen Teilchenstrahls erstreckt; und
- wobei der Kabel-Platzierungsbereich eine Kabelplatzierungs-Breite aufweist, die eine Breite des Kabel-Platzierungsbereichs in einer senkrecht zu der Strahlrichtung des geladenen Teilchenstrahls verlaufenden Richtung ist, und die größer ist als die Breite des Elektromagneten in der senkrecht zu der Strahlrichtung des geladenen Teilchenstrahls verlaufenden Richtung.

Elektromagnet-Montagerahmen gemäß Anspruch 1, wobei die obere Platte eine Öffnung aufweist, durch die das Stromkabel für den Elektromagneten von dem Kabel-Platzierungsbereich zu der oberen Seite der oberen Platte laufen kann.

Elektromagnet-Montagerahmen gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei die obere Platte einen Seilverbinder aufweist, mit dem ein Seil zum Heben des Elektromagnet-Montagerahmens zu verbinden ist.

Elektromagnet-Montagerahmen gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Kabel-Platzierungsbereich die Kabelplatzierungs-Breite aufweist, die die 1,5-fache oder größere Breite des Elektromagneten in der senkrecht zu der Strahlrichtung des geladenen Teilchenstrahls verlaufenden Richtung ist.

Elektromagnet-Montagerahmen gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die obere Platte zahlreiche Abstützbereiche für Elektromagneten zur Abstützung zahlreicher Elektromagneten aufweist, von denen jeder einer der besagten Elektromagneten ist, die in der Strahlrichtung des geladenen Teilchenstrahls zu platzieren sind.

Elektromagnet-Vorrichtung, die Folgendes aufweist:
- einen Elektromagnet-Montagerahmen gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4; und
- einen Elektromagneten, der auf der oberen Platte des Elektromagnet-Montagerahmens montiert ist.

Elektromagnet-Vorrichtung, die Folgendes aufweist:
- einen Elektromagnet-Montagerahmen gemäß Anspruch 5; und
- die zahlreichen Elektromagneten, die an den Abstützbereichen für Elektromagneten der oberen Platte des Elektromagnet-Montagerahmens montiert sind.

Teilchenstrahl-Therapiesystem, das Folgendes aufweist:
- ein Injektionssystem, in dem ein geladener Teilchenstrahl erzeugt wird; einen Beschleuniger zum Beschleunigen des geladenen Teilchenstrahls, der von dem Injektionssystem in den Beschleuniger injiziert wird; ein Strahltransportsystem zum Transportieren des geladenen Teilchenstrahls, der von dem Beschleuniger beschleunigt wird; und eine Teilchenstrahl-Bestrahlungsvorrichtung zum Abstrahlen des geladenen Teilchenstrahls, der von dem Strahltransportsystem transportiert wird, an das Bestrahlungs-Objekt;
- wobei von dem Beschleuniger und dem Strahltransportsystem entweder beide oder einer zahlreiche Elektromagnet-Vorrichtungen aufweisen, von denen jede eine der besagten Elektromagnet-Vorrichtungen gemäß Anspruch 6 oder 7 ist, an denen der/die Elektromagnet(en) montiert ist/sind; und
- wobei in dem Kabel-Platzierungsbereich von zumindest einer der Elektromagnet-Vorrichtungen zusammen mit dem Stromkabel, das mit dem Elektromagneten in zumindest der einen besagten Elektromagnet-Vorrichtung verbunden ist, das Stromkabel, das mit dem Elektromagneten in der anderen Elektromagnet-Vorrichtung zu verbinden ist, platziert ist.

Teilchenstrahl-Therapiesystem gemäß Anspruch 8, wobei in zumindest einer der Elektromagnet-Vorrichtungen ein Strahl-Messinstrument zum Messen des Zustands des geladenen Teilchenstrahls an der oberen Platte montiert ist.

Description:
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Elektromagnet-Montagerahmen zum Abstützen eines Elektromagneten, der bei einem Beschleuniger, einem Strahltransportsystem oder dergleichen eingesetzt wird, die beispielsweise in der Forschung sowie in medizinischen und industriellen Bereichen verwendet werden.

HINTERGRUND

Im Allgemeinen weist ein Teilchenstrahl-Therapiesystem, das in der Krebstherapie oder dergleichen eingesetzt wird, Folgendes auf: eine Strahlerzeugungs-Vorrichtung, die einen geladenen Teilchenstrahl erzeugt; einen Beschleuniger, der mit der Strahlerzeugungs-Vorrichtung verbunden ist und den erzeugten, geladenen Teilchenstrahl beschleunigt; ein Strahltransportsystem, das den geladenen Teilchenstrahl transportiert, der von dem Beschleuniger emittiert worden ist, nachdem er von dem Beschleuniger auf die vorgegebene Energie beschleunigt worden ist; und eine Teilchenstrahl-Bestrahlungsvorrichtung, die dem Strahltransportsystem nachgeschaltet ist, um das Bestrahlungs-Objekt mit dem geladenen Teilchenstrahl zu bestrahlen. Um den geladenen Teilchenstrahl unter einem beliebigen Winkel auf das Bestrahlungs-Objekt zu strahlen, ist die Teilchenstrahl-Bestrahlungsvorrichtung in einem drehbaren Gerüst zur dreidimensionalen Bestrahlung platziert.

Geladene Teilchen (Protonen, Kohlenstoff-Ionen oder dergleichen), die in einer solchen Weise auf eine hohe Energie beschleunigt werden, dass die geladenen Teilchen längs eines Kreises von einem Beschleuniger (Zirkularbeschleuniger), wie etwa einem Synchrotron oder dergleichen, beschleunigt werden, werden aus ihrer Kreisbahn extrahiert.

Anschließend werden die geladenen Teilchen, die zu einem Strahl ausgebildet sind (auch als geladener Teilchenstrahl oder Teilchenstrahl bezeichnet) unter Verwendung des Strahltransportsystems transportiert, um in einem physikalischen Experiment eingesetzt zu werden, bei dem ein bestimmtes Objekt damit bestrahlt wird; oder um in einem Teilchenstrahl-Therapiesystem eingesetzt zu werden, wie etwa zur Krebstherapie oder dergleichen.

Bei einer Krebstherapie, bei der die beschleunigten, geladenen Teilchen verwendet werden, also bei einer sogenannten Teilchenstrahl-Therapie, wird bei der Bestrahlung üblicherweise die Richtung geändert, um Abstand von lebenswichtigen Organe zu halten oder, um vorzubeugen, dass während der Therapie auf ein Normalgewebe eingewirkt wird. Um einen Patienten aus einer beliebigen Richtung zu bestrahlen, wird die vorstehend genannte Teilchenstrahl-Bestrahlungsvorrichtung in dem drehbaren Gerüst verwendet.

Der Beschleuniger, wie etwa ein Synchrotron der dergleichen, weist Folgendes auf: eine kreisförmige Beschleunigungsröhre, in der ein geladener Teilchenstrahl zirkuliert; Ablenkungs-Elektromagneten und Quadrupol-Elektromagneten zum Steuern der Kreisbahn des geladenen Teilchenstrahls; eine Beschleunigungs-Cavity zum Beschleunigen des geladenen Teilchenstrahls unter Verwendung eines elektrischen Feldes, das von einer hochfrequenten Beschleunigungsspannung erzeugt wird; eine Injektionsvorrichtung zur Einführung des geladenen Teilchenstrahls in die Beschleunigungsröhre; eine Emissionsvorrichtung, um den beschleunigten, geladenen Teilchenstrahls nach außen zu extrahieren; und so weiter.

Die Ablenkungs-Elektromagneten und die Quadrupol-Elektromagneten oder dergleichen in dem Beschleuniger werden von Montagerahmen gestützt (vgl. beispielsweise das Patentdokument 1). Ferner werden auch die Ablenkungs-Elektromagneten und die Quadrupol-Elektromagneten oder dergleichen des Strahltransportsystems von Montagerahmen gestützt.

Wie vorstehend beschrieben, ist ein Beschleuniger, wie etwa ein Synchrotron oder dergleichen, mit folgenden Komponenten ausgerüstet: zahlreichen Elektromagneten, wie etwa Ablenkungs-Elektromagneten und Quadrupol-Elektromagneten; mit einer Beschleunigungs-Cavity; einer Injektionsvorrichtung; einer Emissionsvorrichtung oder dergleichen; und zusätzlich sind Strahl-Messinstrumente o. dgl. in dem Beschleuniger eingerichtet, um den Zustand des geladenen Teilchenstrahls zu messen.

In einem Betriebsraum, in dem sich der Beschleuniger und das Strahlentransportsystem befinden, befinden sich viele Kabel für Instrumente, die den Beschleuniger bilden, und für die Strahl-Messinstrumente o. dgl. zum Messen des Zustands des geladenen Teilchenstrahls. Insbesondere die Kabel zur Versorgung der Instrumente, die den Beschleuniger bilden, mit Strom (Stromkabel) sind so dick, dass viel Raum zur Unterbringung der Kabel benötigt wird.

In dem Patentdokument 2 ist beispielsweise ein Stromversorgungssystem für Elektromagneten in einem Beschleuniger beschrieben, in dem eine unabhängige Energiequelle für jeden der unterschiedlichen Typen von Elektromagneten hinsichtlich des Erregerstroms ausgebildet ist, wobei die Kabel für jeden der Typen von Elektromagneten verlegt sind.

PATENTLITERATUR

  • Patentdokument 1: JP H06-132 098 A (Absatz [0065], 7, 8)
  • Patentdokument 2: JP H07-176 400 A (Absatz [0002], 3)

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNGMIT DER ERFINDUNG ZU LÖSENDE PROBLEME

Hinsichtlich des Stromversorgungssystems für die Elektromagneten in dem Beschleuniger gemäß dem Patentdokument 2 liegt keine Beschreibung von Montagerahmen zur Abstützung der Instrumente vor, die den Beschleuniger bilden. Im Allgemeinen existieren viele Kabel für die Versorgung der Elektromagneten mit Strom (Stromkabel), so dass sich beispielsweise Kabelpritschen, Kabelgestelle oder dergleichen zur Unterbringung der Stromkabel in dem Betriebsraum befinden, in dem sich der Beschleuniger oder dergleichen befinden.

Die Kabelpritschen oder dergleichen müssen mit einem gegebenen dazwischenliegenden Abstand jeweils parallel zu dem Instrument platziert werden, das den Beschleuniger bildet und das von dem Montagerahmen gestützt wird, so dass ein Raum für die Platzierung der Kabelpritschen oder dergleichen sichergestellt werden muss, und zwar für die Platzierung der Stromkabel in dem Betriebsraum.

Dementsprechend besteht ein Problem dahingehend, dass, wenn die Anzahl der Instrumente, die den Beschleuniger oder dergleichen bilden, und die Anzahl der Strahl-Messinstrumente o. dgl. zunehmen, auch der Raum für die Platzierung der Stromkabel größer wird, so dass sich der erforderliche Betriebsraum vergrößert.

Wenn ferner die Kabelpritsche und der Elektromagnet voneinander entfernt sind, ist eine weitere Kabelpritsche nötig, um Kabel von der obigen Kabelpritsche zu den Elektromagneten zu führen. Daher besteht ein Problem dahingehend, dass der Raum für die Platzierung der Stromkabel viel größer wird, so dass sich der erforderliche Betriebsraum weiter vergrößert.

Die vorliegende Erfindung wurde konzipiert, um die vorstehend beschriebenen Probleme zu lösen. Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen Elektromagnet-Montagerahmen anzugeben, der den Raum für das Platzieren der Stromkabel in dem Betriebsraum, in dem sich die Elektromagneten befinden, verkleinern kann.

MITTEL ZUR LÖSUNG DER PROBLEME

Ein Elektromagnet-Montagerahmen gemäß der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass er Folgendes aufweist: eine obere Platte zum Abstützen eines Elektromagneten; zahlreiche Schenkel zum Stützen der oberen Platte; und ein Kabel-Platzierungselement, das an den zahlreichen Schenkeln befestigt ist und sich unterhalb der oberen Platte befindet; wobei ein Kabel-Platzierungsbereich zwischen dem Kabel-Platzierungselement und der oberen Platte ausgebildet ist, in dem Stromkabel für Elektromagneten so zu platzieren sind, dass sie sich in einer Strahlrichtung des geladenen Teilchenstrahls erstrecken; und wobei der Kabel-Platzierungsbereich eine Kabelplatzierungs-Breite aufweist, die eine Breite des Kabelplatzierungs-Bereichs in einer senkrecht zu der Strahlrichtung des geladenen Teilchenstrahls verlaufenden Richtung ist, und die größer ist als eine Breite des Elektromagneten in der senkrecht zu der Strahlrichtung des geladenen Teilchenstrahls verlaufenden Richtung.

WIRKUNG DER ERFINDUNG

Der Elektromagnet-Montagerahmen gemäß der Erfindung weist einen Kabel-Platzierungsbereich auf, dessen Kabel-Platzierungsbreite in der senkrecht zu der Strahlrichtung des geladenen Teilchenstrahls verlaufenden Richtung länger ist als die Breite des Elektromagneten. Das Stromkabel kann daher in dem Betriebsraum, in dem sich der Elektromagnet befindet, in dem Kabel-Platzierungsbereich platziert werden, so dass der Raum für die Platzierung von Stromkabeln für Elektromagneten verkleinert werden kann.

Figurenliste

  • 1 ist eine Darstellung, die einen Elektromagnet-Montagerahmen und eine Elektromagnet-Vorrichtung gemäß Ausführungsform 1 der Erfindung zeigt.
  • 2 ist eine Seitenansicht der Anordnung gemäß 1 von links.
  • 3 ist eine Querschnittsansicht des Elektromagnet-Montagerahmens gemäß 1.
  • 4 ist eine Darstellung, die zahlreiche Elektromagnet-Vorrichtungen gemäß Ausführungsform 1 der Erfindung zeigt.
  • 5 ist eine Seitenansicht der Anordnung gemäß 4 von links.
  • 6 ist eine Darstellung, die ein Teilchenstrahl-Therapiesystem gemäß Ausführungsform 1 der Erfindung zeigt.
  • 7 ist eine Darstellung, die eine Elektromagnet-Vorrichtung und einen Hebemechanismus gemäß Ausführungsform 1 der Erfindung zeigt.
  • 8 ist eine Seitenansicht der Anordnung gemäß 7 von links.

AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNGAusführungsform 1

1 ist eine Darstellung, die einen Elektromagnet-Montagerahmen und eine Elektromagnet-Vorrichtung gemäß Ausführungsform 1 der Erfindung zeigt. 2 ist eine Seitenansicht der Anordnung gemäß 1 von links. 3 ist eine Querschnittsansicht des Elektromagnet-Montagerahmens gemäß 1, die eine entlang Öffnungen 15 geschnittene Querschnittsansicht ist, die sich in einer oberen Platte 11 eines Elektromagnet-Montagerahmens 1 befinden.

4 ist eine Darstellung, die zahlreiche Elektromagnet-Vorrichtungen gemäß Ausführungsform 1 der Erfindung zeigt. 5 ist eine Seitenansicht der Anordnung gemäß 4 von links. 6 ist eine Darstellung, die ein Teilchenstrahl-Therapiesystem gemäß Ausführungsform 1 der Erfindung zeigt. 7 ist eine Darstellung, die eine Elektromagnet-Vorrichtung und einen Hebemechanismus gemäß Ausführungsform 1 der Erfindung zeigt. 8 ist eine Seitenansicht der Anordnung gemäß 7 von links.

Eine Elektromagnet-Vorrichtung 10 weist zahlreiche Elektromagneten 2a, 2b und 2c auf, die Magnetfelder erzeugen, die auf einen geladenen Teilchenstrahl wirken, und weist den Elektromagnet-Montagerahmen 1 zum Abstützen der Elektromagneten 2a, 2b und 2c auf. Der Elektromagnet-Montagerahmen 1 weist Folgendes auf: die obere Platte 11, auf der sich die zahlreichen Elektromagneten 2a, 2b und 2c befinden; ein Stromkabel-Platzierungselement 12, auf dem zahlreiche Stromkabel 4 verlegt sind, die mit den zahlreichen Elektromagneten 2a, 2b und 2c zu verbinden sind; zahlreiche Schenkel 13 zum Stützen der oberen Platte 11; und zahlreiche untere Platten 14, die sich an den unteren Bereichen der Schenkel 13 befinden.

Die Schenkel 13 des Elektromagnet-Montagerahmens 1 sind Stäbe zum Abstützen der Elektromagneten, deren Anzahl abhängig von Größe, Gewicht und der Anzahl montierter Elektromagneten variiert, üblicherweise aber vier bis sechs beträgt. Ferner wird als Material für den Elektromagnet-Montagerahmen 1 üblicherweise Eisen verwendet.

An der oberen Platte 11 befinden sich zahlreiche Abstützungsbereiche 5a, 5b und 5c für Elektromagneten für die zahlreichen Elektromagneten 2a, 2b und 2c sowie die Öffnungen 15, durch die die Stromkabel 4 laufen, die mit den zahlreichen Elektromagneten 2a, 2b und 2c zu verbinden sind. Die Elektromagneten 2a, 2b und 2c sind jeweils an den Abstützungsbereichen 5a, 5b und 5c für Elektromagneten angebracht.

In 1 bis 3 ist ein Beispiel gezeigt, bei dem es drei Öffnungen 15 gibt, die den drei zu montierenden Elektromagneten 2a, 2b und 2c entsprechen. Mit Stromkabel-Anschlussklemmen 3a und 3b des Elektromagneten 2a sind jeweils die Stromkabel 4 verbunden, die durch die Öffnung 15 laufen. Ebenso sind die Stromkabel 4, die durch die Öffnung 15 laufen, jeweils mit den Stromkabel-Anschlussklemmen 3c und 3d des Elektromagneten 2b verbunden.

Mit den Stromkabel-Anschlussklemmen 3e und 3f des Elektromagneten 2c sind jeweils die Stromkabel 4 verbunden, die durch die Öffnung 15 laufen. Es sei angemerkt, dass gemäß 1 bis 5 Verbindungsbereiche zwischen den Kerndrähten der Stromkabel 4 und die Stromkabel-Anschlussklemmen der Elektromagneten in den Darstellungen weggelassen sind.

Die Stromkabel 4 für die Elektromagneten 2a, 2b und 2c, die an dem Elektromagnet-Montagerahmen 1 angebracht sind, sind in einem Stromkabel-Platzierungsbereich 16 platziert (siehe 2). Der Stromkabel-Platzierungsbereich 16 ist ein Bereich, der sich an der Innenseite der Schenkel 13 und zwischen dem Stromkabel-Platzierungselement 12 und der oberen Platte 11 befindet.

In 1 bis 3 ist ein Beispiel gezeigt, bei dem sechs Stromkabel 4 auf dem Stromkabel-Platzierungselement 12 verlegt sind. Wie in 4 und 5 gezeigt, können die Stromkabel 4 für Elektromagneten, die auf einem anderen Elektromagnet-Montagerahmen 1 montiert sind, ebenfalls in dem Stromkabel-Platzierungsbereich 16 platziert werden.

Als Raum (Volumen) des Stromkabel-Platzierungsbereichs 16 ist für jeden Elektromagnet-Montagerahmen 1 ein solcher Raum sichergestellt, der auf die Anzahl der Stromkabel 4 abgestimmt ist, die mit den Elektromagneten zu verbinden sind, die den Beschleuniger oder dergleichen bilden.

Wenn nämlich die Anzahl der Stromkabel 4, die in dem Stromkabel-Platzierungsbereich 16 zu platzieren sind, groß ist, wird der Abstand zwischen den Schenkeln 13 (Abstand zwischen den Schenkeln oder Ständern), der sich in einer Richtung senkrecht zu der Erstreckungsrichtung der Stromkabel 4 befindet, länger gewählt als üblicherweise.

Wenn ferner die Stromkabel 4 in einer sich gegenseitig überlappenden Weise zu platzieren sind, wird der Abstand zwischen dem Stromkabel-Platzierungselement 12 und der oberen Platte 11 länger gewählt als üblicherweise. Bei dem Elektromagnet-Montagerahmen 1, der näher an der Elektromagnet-Stromversorgung liegt, sind mehr Stromkabel 4 platziert, so dass der Stromkabel-Platzierungsbereich 16 in dem Elektromagnet-Montagerahmen 1 größer gewählt ist (sein Volumen ist vergrößert).

Bei dem Elektromagnet-Montagerahmen 1, der weiter weg von der Elektromagnet-Stromversortung liegt, ist die Anzahl der zu platzierenden Stromkabel 4 kleiner als in einem anderen Elektromagnet-Montagerahmen, der näher an der Elektromagnet-Stromversorgung liegt, so dass der Stromkabel-Platzierungsbereich 16 in dem Elektromagnet-Montagerahmen 1 kleiner gewählt werden kann (sein Volumen kann verkleinert werden).

In 6 ist ein Teilchenstrahl-Therapiesystem 60 gezeigt, das einen Beschleuniger 23 sowie ein Strahltransportsystem 24 aufweist, die zahlreiche Elektromagneten besitzen. In 6 sind Elektromagnet-Vorrichtungen 10a und 10b gezeigt, die benachbart zueinander platziert sind. Die Elektromagneten, die in den Elektromagnet-Vorrichtungen 10a und 10b montiert sind, werden in ihren Ausrichtungen und Höhen - also in ihren jeweiligen Platzierungspositionen - aufeinander abgestimmt, damit ein geladener Teilchenstrahl 51 entlang einer Strahllinie 8 transportiert werden kann.

Bei der Elektromagnet-Vorrichtung 10, die in 1 und 2 gezeigt ist, sind die Elektromagneten 2a, 2b und 2c auf dem Elektromagnet-Montagerahmen 1 so platziert, dass die Strahllinie 8 des Beschleunigers 23, des Strahltransportsystems 24 oder dergl. durch die mittleren Bereiche der Elektromagneten 2a, 2b und 2c läuft. Eine Beschreibung des Teilchenstrahl-Therapiesystems 60 erfolgt später.

4 und 5 zeigen ein Beispiel, bei dem beispielsweise zahlreiche Stromkabel 4 in den Elektromagnet-Montagerahmen 1a und 1b der Elektromagnet-Vorrichtungen 10a und 10b verlegt sind, die benachbart zueinander platziert sind, so dass sie die Strahllinie 8 einschließen, entlang der der geladene Teilchenstrahl 51 läuft, der von dem Beschleuniger beschleunigt worden ist. Die Elektromagnet-Montagerahmen 1a und 1b sind unterhalb der Strahllinie 8 platziert.

In 4 ist ein Elektromagnet 2d an einem Abstützbereich 5d für Elektromagneten montiert, und die Kabel 4, die durch die Öffnung 15 laufen, sind mit jeweiligen Stromkabel-Anschlussklemmen 3g und 3h des Elektromagneten 2d verbunden. In 5 sind vierzehn Stromkabel 4 gezeigt. Obgleich die Anzahl der Stromkabel 4 für die Elektromagneten 2a, 2b, 2c und 2d, die in 5 dargestellt sind, acht beträgt, sind darin auch die Stromkabel 4 für andere Elektromagneten gezeigt.

In 2 und 5 ist der Abstand zwischen den Schenkeln 13 (Abstand zwischen den Schenkeln oder Ständern) des Elektromagnet-Montagerahmens 1 vergrößert, um die Stromkabel 4 für so zahlreiche Elektromagneten, die den Beschleuniger oder dergleichen bilden, zu verlegen. Und zwar wird, wie vorstehend beschrieben, der Abstand zwischen den Schenkeln oder Ständern zwischen den Schenkeln 13, der sich in einer Richtung senkrecht zu der Erstreckungsrichtung der Stromkabel 4 befindet, also ein Abstand L1 zwischen den Schenkeln oder Ständern in der Breite, länger gewählt.

Es sei angemerkt, dass der Abstand L1 zwischen den Schenkeln oder Ständern in der Breite auch eine Kabelplatzierungs-Breite ist, die die Länge des Stromkabel-Platzierungsbereichs 16 in einer senkrecht zu der Strahlrichtung des geladenen Teilchenstrahlt verlaufenden Richtung ist. Um die Elektromagneten lediglich zu stützen, kann üblicherweise der Abstand zwischen den Schenkeln oder Ständern zwischen den Schenkeln 13, der sich in einer Richtung senkrecht zu der Erstreckungsrichtung der Stromkabel 4 befindet, kürzer sein als der in 2 oder 5 gezeigte.

Gemäß dieser Ausführungsform ist der Abstand L1 zwischen den Schenkeln oder Ständern in der Breite allerdings so groß gewählt, dass die Stromkabel 4, deren Anzahl größer ist als die Anzahl der Stromkabel, die mit den Elektromagneten zu verbinden sind, die auf dem Elektromagnet-Montagerahmen 1 montiert sind, in dem Bereich verlegt werden können; der Stromkabel-Platzierungsbereich 16 ist also vergrößert.

Der Abstand L1 zwischen den Schenkeln oder Ständern in der Breite zwischen den Schenkeln 13 des Elektromagnet-Montagerahmens 1 ist größer als eine Breite Mw des Elektromagneten, der auf dem Elektromagnet-Montagerahmen 1 montiert ist, in einer senkrecht zu der Strahllinie 8 verlaufenden Richtung. Der Abstand L1 zwischen den Schenkeln oder Ständern in der Breite ist beispielsweise das 1,5-fache oder mehr der Breite Mw des Elektromagneten.

Unter Bezugnahme auf 6 wird das Teilchenstrahl-Therapiesystem 60 beschrieben, das den Beschleuniger 23 und das Strahltransportsystem 24 aufweist, die die zahlreichen Elektromagneten aufweisen. Das Teilchenstrahl-Therapiesystem 60 weist Folgendes auf: ein Injektionssystem 21, den Beschleuniger 23, das Strahltransportsystem 24 und eine Teilchenstrahl-Bestrahlungsvorrichtung 50. Das Injektionssystem 21 weist eine Injektionsvorrichtung 22 und Quadrupol-Elektromagneten 7a und 7b auf.

Der Beschleuniger 23 weist Folgendes auf: zahlreiche Ablenkungs-Elektromagneten 6a, 6b, 6c, 6d, 6e, 6f, 6g, 6h, 6i, 6j, 6k, 61 und 6m; zahlreiche Quadrupol-Elektromagneten 7c, 7d, 7e, 7f, 7g, 7h, 7i, 7j, 7k, 71, 7m, 7n, 7o, 7p und 7q; eine Beschleunigungs-Cavity 29; eine x-Richtungs-Kick-Elektrode 30; eine Hochfrequenzbeschleunigungs-Stromversorgung 36; eine Hochfrequenz-Kick-Stromversorgung 37; eine Elektromagnet-Stromversorgung 33 zur Stromversorgung der zahlreichen Ablenkungs-Elektromagneten; und eine Elektromagnet-Stromversorgung 32 zur Stromversorgung der zahlreichen Quadrupol-Elektromagneten.

Das Strahltransportsystem 24 weist Folgendes auf: zahlreiche Ablenkungs-Elektromagneten 27a und 27b; zahlreiche Quadrupol-Elektromagneten 28a, 28b, 28c, 28d, 28e, 28f, 28g und 28h; Strahlprofil-Monitore 31a und 31b; eine Strahlanalyse-Vorrichtung 38; eine Elektromagnet-Stromversorgung 41 zur Stromversorgung der zahlreichen Quadrupol-Elektromagneten; und eine Elektromagnet-Stromversorgung 42 zur Stromversorgung der zahlreichen Ablenkungs-Magneten.

Eine Strahltransport-Röhre (nicht gezeigt) ist von der Injektionsvorrichtung 22 zu dem Teilchenstrahl-Therapiesystem 60 derart platziert, dass die Strahllinie 8 umschlossen ist. Für die Quadrupol-Elektromagneten in dem Injektionssystem 21 und in dem Beschleuniger 23 wird das Bezugszeichen 7 kollektiv verwendet. Die Bezugszeichen 7a bis 7q werden verwendet, wenn sie ausdrücklich zu beschreiben sind. Für die Ablenkungs-Elektromagneten in dem Beschleuniger 23 wird die Zahl 6 kollektiv verwendet. Die Bezugszeichen 6a bis 6m werden verwendet, wenn sie ausdrücklich zu beschreiben sind.

Für die Quadrupol-Elektromagneten in dem Strahltransportsystem 24 wird die Zahl 28 kollektiv verwendet. Die Bezugszeichen 28a bis 28h werden verwendet, wenn sie ausdrücklich zu beschreiben sind. Für die Ablenkungs-Elektromagneten in dem Strahltransportsystem 24 wird das Bezugszeichen 27 kollektiv verwendet. Die Bezugszeichen 27a bis 27b werden verwendet, wenn sie ausdrücklich zu beschreiben sind.

Die Quadrupol-Elektromagneten 7 in dem Injektionssystem 21 und in dem Beschleuniger 23 sind mittels eines Stromkabels 43 mit der Elektromagnet-Stromversorgung 32 verbunden. Die Ablenkungs-Elektromagneten 6 in dem Beschleuniger 23 sind mittels eines Stromkabels 44 mit der Elektromagnet-Stromversorgung 33 verbunden. Die Quadrupol-Elektromagneten 28 in dem Strahltransportsystem 24 sind mittels eines Stromkabels 45 mit der Elektromagnet-Stromversorgung 41 verbunden. Die Ablenkungs-Elektromagneten 27 in dem Strahltransportsystem 24 sind mittels eines Stromkabels 46 mit der Elektromagnet-Stromversorgung 42 verbunden.

In 6 sind drei Elektromagnet-Vorrichtungen 10a, 10b und 10c sowie ihre jeweiligen Elektromagnet-Montagerahmen 1a, 1b und 1c gezeigt. Auf dem Elektromagnet-Montagerahmen 1a sind drei Quadrupol-Elektromagneten 7e, 7f und 7g montiert. Auf dem Elektromagnet-Montagerahmen 1b sind der Quadrupol-Elektromagnet 7d und der Ablenkungs-Elektromagnet 6c montiert.

Auf dem Elektromagnet-Montagerahmen 1c sind zwei Quadrupol-Elektromagneten 28c und 28d und der Strahlprofil-Monitor 31b montiert. Es sei angemerkt, dass, obgleich die Elektromagneten, die das Injektionssystem 21, den Beschleuniger 23 und das Strahltransportsystem 24 bilden, an dem Elektromagnet-Montagerahmen 1 montiert sind, lediglich drei Elektromagnet-Montagerahmen 1a, 1b und 1c in 6 gezeigt sind.

Die Ablenkungs-Elektromagneten 6 und 27 in dem Teilchenstrahl-Therapiesystem 60 lenken jeweils den geladenen Teilchenstrahl 51 ab. Die Quadrupol-Elektromagneten 7 und 28 in dem Teilchenstrahl-Therapiesystem 60 lassen jeweils den geladenen Teilchenstrahl 51 konvergieren oder divergieren. In dem Strahl-Koordinatensystem für den geladenen Teilchenstrahl 51 wird eine Achse in der Strahlrichtung (s-Richtung) des geladenen Teilchenstrahls 51 als s-Achse bezeichnet.

Eine Achse in einer x-Richtung, die eine senkrecht zu der s-Achse verlaufende Richtung ist und die sich nach außen hin in der Ebene der Kreisbahn in dem Beschleuniger 23 erstreckt, wird als x-Achse bezeichnet. Eine Achse in einer y-Richtung, die senkrecht zu der s-Achse und der x-Achse verläuft, wird als y-Achse bezeichnet.

Die Beschleunigungs-Cavity 29 beschleunigt den geladenen Teilchenstrahl 51, der in dem Beschleuniger 23 zirkuliert. Die x-Richtungs-Kick-Elektrode 30 ist eine Elektrode zum Ablenken des geladenen Teilchenstrahls 51 aus seiner zirkulären Richtung nach außen (in der x-Richtung) mittels eines elektrischen Feldes, so dass er in das Strahltransportsystem 24 emittiert wird. Die Strahlprofil-Monitore 31a und 31b detektieren Strahlprofil-Daten zur Berechnung der Strahlposition, der Strahlgröße oder dergleichen des geladenen Teilchenstrahls 51.

Die Strahlanalyse-Vorrichtung 38 bezieht die Profildaten, die von den Strahlprofil-Monitoren 31a und 31b detektiert werden, um damit die Strahlposition zu analysieren. Das Strahltransportsystem 24 transportiert den geladenen Teilchenstrahl 51 zu der Teilchenstrahl-Bestrahlungsvorrichtung 50. Die Teilchenstrahl-Bestrahlungsvorrichtung 50 strahlt den geladenen Teilchenstrahl 51 an das Bestrahlungs-Objekt 52 ab.

Der geladene Teilchenstrahl 51, der ein Teilchenstrahl, wie etwa ein Protonenstrahl oder dergleichen, ist, der von einer Ionenquelle in der Injektionsvorrichtung 22 erzeugt wird, wird in der Injektionsvorrichtung 22 von einem Vor-Beschleuniger beschleunigt. Anschließend wird der geladene Teilchenstrahl 51 in den Beschleuniger 23 injiziert, während er von den Quadrupol-Elektromagneten 7a und 7b konvergiert oder divergiert wird.

Nachstehend wird eine Beschreibung unter Bezugnahme auf ein Synchrotron als ein Beispiel für den Beschleuniger 23 vorgenommen. Der geladene Teilchenstrahl 51 wird auf eine gegebene Energie beschleunigt. Der geladene Teilchenstrahl 51 tritt von dem Ablenkungs-Elektromagneten 27a, der in dem Beschleuniger 23 platziert ist, in das Strahltransportsystem 24 ein, so dass er zu der Teilchenstrahl-Bestrahlungsvorrichtung 50 transportiert wird.

Anschließend wird der geladene Teilchenstrahl 51 von der Teilchenstrahl-Bestrahlungsvorrichtung 50 auf eine erkrankte Stelle abgestrahlt, die das Bestrahlungs-Objekt 52 an einem Patienten ist. Die Teilchenstrahl-Bestrahlungsvorrichtung 50 strahlt den geladenen Teilchenstrahl 51 auf das Bestrahlungs-Objekt 52 ab, während der Strahl vergrößert wird oder der Strahl gescannt wird, so dass der Strahl ein gewünschtes Bestrahlungsfeld ausbildet.

Die gemäß 6 gezeigten Elektromagnet-Montagerahmen 1a und 1b weisen eine Positionsrelation auf, die ähnlich ist zu den gemäß 4 gezeigten Elektromagnet-Montagerahmen 1a und 1b. Die Elektromagneten 2a, 2b, 2c und 2d, die in 4 dargestellt sind, entsprechen den Quadrupol-Magneten 7g, 7f, 7e und 7d gemäß 6. Ein Elektromagnet, der an dem Elektromagnet-Montagerahmen 1 gemäß dieser Ausführungsform zu montieren ist, ist nicht auf Quadrupol-Elektromagneten beschränkt. Daher kann ein Dipol-Elektromagnet, wie etwa ein Ablenkungs-Elektromagnet, oder ein Elektromagnet von einem anderen Typus, wie etwa ein Sextupol-Elektromagnet oder dergleichen, darauf montiert werden (siehe Elektromagnet-Montagerahmen 1b gemäß 6).

Ferner kann an dem Elektromagnet-Montagerahmen 1 gemäß dieser Ausführungsform, abgesehen von Elektromagneten, ein Strahl-Messinstrument, wie etwa ein Strahlprofil-Monitor, ein Strahlpositions-Monitor oder dergleichen, montiert werden (siehe beispielsweise den Elektromagnet-Montagerahmen 1c gemäß 6). Es sei angemerkt, dass an dem Elektromagnet-Montagerahmen 1 gemäß dieser Ausführungsform lediglich das Strahl-Messinstrument, wie etwa ein Strahlprofil-Monitor, ein Strahlpositions-Monitor oder dergleichen, montiert werden kann. Ferner gibt es keine Beschränkung für die Anzahl der Elektromagneten und der Strahl-Messinstrumente, die auf den Elektromagnet-Montagerahmen 1 zu montieren sind.

Wenn der Elektromagnet schwer ist, wird ein Elektromagnet pro Elektromagnet-Montagerahmen 1 montiert. Der Elektromagnet-Montagerahmen 1 gemäß Ausführungsform 1 kann unter Verwendung von Konstruktionsparametern hergestellt werden, wie etwa dessen Größe, der Form der oberen Platte, der Anzahl der montierten Elektromagneten und dergleichen, die flexibel in Übereinstimmung mit dem individuellen Teilchenstrahl-Therapiesystem 60 ausgewählt werden, das zahlreiche Elektromagneten aufweist. Die Form der oberen Platte kann entlang der Strahllinie 8 gebogen sein, wie beispielsweise bei dem Elektromagnet-Montagerahmen 1b gemäß 6 gezeigt.

Bei dem Elektromagnet-Montagerahmen 1 gemäß Ausführungsform 1 ist der Abstand L1 zwischen den Schenkeln oder Ständern in der Breite zwischen den Schenkeln 13 größer als die Breite Mw des Elektromagneten, der auf dem Elektromagnet-Montagerahmen 1 montiert ist, in der senkrecht zu der Strahllinie 8 verlaufenden Richtung, so dass die Stromkabel 4 für die zahlreichen Elektromagneten in dem Stromkabel-Platzierungsbereich 16 verlegt werden können. Im Vergleich mit dem herkömmlichen Fall, für den ein großer Stromkabel-Platzierungsraum zur Platzierung von Kabelpritschen oder Kabelgestellen nötig ist, in denen die Stromkabel untergebracht werden, kann dementsprechend aufgrund des Elektromagnet-Montagerahmens 1 gemäß Ausführungsform 1 ein solcher Stromkabel-Platzierungsraum verkleinert werden, der angegeben ist, um die Kabelpritschen zu platzieren.

Da aufgrund des Elektromagnet-Montagerahmens 1 gemäß Ausführungsform 1 ein solcher Stromkabel-Platzierungsraum, der zur Platzierung der Kabelpritschen angegeben ist, im Vergleich zu dem herkömmlichen Fall verkleinert werden kann, kann ferner der Betriebsraum, in dem sich der Beschleuniger oder dergleichen befinden, kleiner als bei dem herkömmlichen Fall gewählt werden. Es kann also effizienterer Platzierungsraum für die Instrumente in dem Betriebsraum geschaffen werden.

Bei der Elektromagnet-Montagevorrichtung 10 gemäß Ausführungsform 1, sind der Elektromagnet-Montagerahmen 1 und die Elektromagneten 2a, 2b und 2c zusammengefasst. Wenn Seilverbinder 25, wie etwa Aufhängungshaken oder dergleichen, an dem Elektromagnet-Montagerahmen 1 angegeben sind, kann daher, wie in 7 und 8 gezeigt, die Elektromagnet-Vorrichtung 10 mittels einer Traverse oder einem Hebebalken 18 und Hebeseilen 19a und 19b in einem Zustand, in dem die Elektromagneten 2a, 2b und 2c auf dem Elektromagnet-Montagerahmen 1 montiert sind, transportiert werden.

Ein Hebemechanismus 17 zum Heben der Elektromagnet-Vorrichtung 10 weist eine Traverse oder einen Hebebalken 18 und Hebeseile 19a und 19b auf. Wenn die Hebeseile 19b des Hebemechanismus 17 mit den Seilverbindern 25 der Elektromagnet-Montagevorrichtung 10 gemäß Ausführungsform 1 verbunden sind, kann die Elektromagnet-Vorrichtung 10, bei der der Elektromagnet-Montagerahmen 1 und die Elektromagneten 2a, 2b und 2c zusammengefasst sind, in einem Frachtcontainer oder dergleichen getragen werden.

Der Frachtcontainer oder dergleichen, in dem die Elektromagnet-Vorrichtung 10 gelagert ist, wird unter Verwendung einer Transporteinrichtung, wie etwa eines Lastkraftwagens, einem Zug oder dergleichen, zu dem Zielort der Elektromagnet-Vorrichtung 10 transportiert.

Da der Elektromagnet-Montagerahmen 1 und die Elektromagneten 2a, 2b und 2c zusammengefasst sind, kann, im Vergleich zu einer Elektromagnet-Montagevorrichtung, in der sie nicht zusammengefasst sind, gemäß der Elektromagnet-Vorrichtung 10 gemäß Ausführungsform 1 die Arbeit vor Ort für das Montieren der Elektromagneten 2a, 2b und 2c an den Elektromagnet-Montagerahmen 1 wegfallen. Die Aufbauarbeiten vor Ort können dadurch vereinfacht und/oder zeitlich verkürzt werden.

Bei der Elektromagnet-Vorrichtung 10 gemäß Ausführungsform 1, kann in der Produktionsstätte der Elektromagnet-Vorrichtung 10 eine präzise Positionsjustierung zum Anpassen der zahlreichen Elektromagneten 2a, 2b und 2c, die an dem Elektromagnet-Montagerahmen 1 angebracht sind, an die Strahllinie 8 am Zielort erfolgen. Dadurch ist es möglich, dass die Justierung zum Anpassen der Positionen der zahlreichen Elektromagneten 2a, 2b und 2c an die Strahllinie 8 lediglich eine Feinjustierung ist. Auf diese Weise kann die Arbeit für das Justieren zum Anpassen der zahlreichen Elektromagneten 2a, 2b und 2c an die Strahllinie 8 ebenfalls verkürzt werden.

Bei der Elektromagnet-Vorrichtung 10 gemäß Ausführungsform 1 kann die Aufbauarbeit vor Ort umso stärker vereinfacht werden, und es kann die benötigte Zeit für diese Arbeit umso mehr verkürzt werden, je größer die Anzahl der Elektromagneten wird, die an einen Elektromagnet-Montagerahmen zu montieren sind.

Wie vorstehend beschrieben, ist der Elektromagnet-Montagerahmen 1 gemäß Ausführungsform 1 ein Elektromagnet-Montagerahmen 1 zum Abstützen des Elektromagneten 2a, der ein Magnetfeld erzeugt, das auf den geladenen Teilchenstrahl 51 wirkt. Der besagte Elektromagnet-Montagerahmen zeichnet sich dadurch aus, das er Folgendes aufweist: die obere Platte 11 zum Abstützen des Elektromagneten 2a; die zahlreichen Schenkel 13 zum Stützen der oberen Platte 11; und ein Kabel-Platzierungselement (Stromkabel-Platzierungselement 12), das an den zahlreichen Schenkeln 13 befestigt ist und sich unterhalb der oberen Platte 11 befindet; wobei ein Kabel-Platzierungsbereich (Stromkabel-Platzierungsbereich 16) zwischen dem Kabel-Platzierungselement (Stromkabel-Platzierungselement 12) und der oberen Platte 11 ausgebildet ist, in dem die Stromkabel 4 für die Elektromagneten 2a so zu platzieren sind, dass sie sich in der Strahlrichtung des geladenen Teilchenstrahls 51 erstrecken.

Bei dem Elektromagnet-Montagerahmen 1 zeichnet sich der Kabel-Platzierungsbereich (Stromkabel-Platzierungsbereich 16) dadurch aus, dass er eine Kabelplatzierungs-Breite (Abstand L1 zwischen den Schenkeln oder Ständern in der Breite) aufweist, die eine Länge des Kabel-Platzierungsbereichs in der senkrecht zu der Strahlrichtung des geladenen Teilchenstrahls 51 verlaufenden Richtung ist, und die länger ist als die Breite Mw des Elektromagneten 2a in der senkrecht zu der Strahlrichtung des geladenen Teilchenstrahls 51 verlaufenden Richtung ist.

Gemäß diesen Merkmalen weist der Elektromagnet-Montagerahmen 1 gemäß Ausführungsform 1 den Kabel-Platzierungsbereich (Stromkabel-Platzierungsbereich 16) auf, dessen Kabelplatzierungs-Breite (Abstand L1 zwischen den Schenkeln oder Ständern in der Breite), die senkrecht zu der Strahlrichtung des geladenen Teilchenstrahls 51 verläuft, größer ist als die Breite Mw des Elektromagneten 2a. Daher kann bei dem Betriebsraum, in dem sich der Elektromagnet 2a befindet, der Raum für die Platzierung der Stromkabel für den Elektromagneten 2a verkleinert werden.

Ferner weist die Elektromagnet-Vorrichtung 10 gemäß Ausführungsform 1 den Elektromagnet-Montagerahmen 1 sowie zumindest einen der Elektromagneten 2a, 2b und 2c auf, die an der oberen Platte 11 des Elektromagnet-Montagerahmens 1 angebracht sind. Der Elektromagnet-Montagerahmen 1 in der Elektromagnet-Vorrichtung 10 gemäß Ausführungsform 1 ist ein Elektromagnet-Montagerahmen 1 zum Abstützen der Elektromagneten 2a, 2b und 2c, die ein Magnetfeld erzeugen, das auf den geladenen Teilchenstrahl 51 wirkt.

Der besagte Elektromagnet-Montagerahmen zeichnet sich dadurch aus, dass er Folgendes aufweist: die obere Platte 11 zum Abstützen der Elektromagneten 2a, 2b und 2c; die zahlreichen Schenkel 13 zum Stützen der oberen Platte 11; und ein Kabel-Platzierungselement (Stromkabel-Platzierungselement 12), das an den zahlreichen Schenkeln 13 befestigt ist und das sich unterhalb der oberen Platte 11 befindet; wobei ein Kabel-Platzierungsbereich (Stromkabel-Platzierungsbereich 16) zwischen dem Kabel-Platzierungselement (Stromkabel-Platzierungselement 12) und der oberen Platte 11 ausgebildet ist, in dem die Stromkabel 4 für die Elektromagneten 2a, 2b und 2c so zu platzieren sind, dass sie sich in der Strahlrichtung des geladenen Teilchenstrahls 51 erstrecken (Merkmal 1).

Bei dem Elektromagnet-Montagerahmen 1 zeichnet sich der Kabel-Platzierungsbereich (Stromkabel-Platzierungsbereich 16) dadurch aus, dass er eine Kabelplatzierungs-Breite (Abstand L1 zwischen den Schenkeln oder Ständern in der Breite) aufweist, die eine Breite des Kabel-Platzierungsbereichs in der senkrecht zu der Strahlrichtung des geladenen Teilchenstrahls 51 verlaufenden Richtung ist, und die größer ist als die Breite Mw der Elektromagneten 2a, 2b und 2c in der senkrecht zu der Strahlrichtung des geladenen Teilchenstrahls 51 verlaufenden Richtung (Merkmal 2).

Gemäß diesen Merkmalen kann durch die Elektromagnet-Vorrichtung 10 gemäß Ausführungsform 1 der Raum zum Platzieren der Stromkabel für die Elektromagneten 2a, 2b und 2c in dem Betriebsraum, in dem sich die Elektromagneten 2a, 2b und 2c befinden, verkleinert werden. Außerdem können die Aufbauarbeiten vor Ort vereinfacht und/oder zeitlich verkürzt werden.

Das Teilchenstrahl-Therapiesystem 60 gemäß Ausführungsform 1 weist Folgendes auf: das Injektionssystem 21, in dem der geladene Teilchenstrahl 51 erzeugt wird; den Beschleuniger 23 zum Beschleunigen des geladenen Teilchenstrahls 51, der von dem Injektionssystem 21 in den Beschleuniger 23 injiziert worden ist; das Strahltransportsystem 24 zum Transportieren des geladenen Teilchenstrahls 51, der von dem Beschleuniger 23 beschleunigt worden ist; und die Teilchenstrahl-Bestrahlungsvorrichtung 50 zum Abstrahlen des geladenen Teilchenstrahls 51, der von dem Strahltransportsystem 24 transportiert worden ist, an das Bestrahlungs-Objekt 52; wobei von dem Beschleuniger 23 und dem Strahltransportsystem 24 entweder beide oder einer die zahlreichen Elektromagnet-Vorrichtungen 10 aufweisen, bei denen an jedem die Elektromagneten 2a, 2b und 2c montiert sind.

Das Teilchenstrahl-Therapiesystem 60 gemäß Ausführungsform 1 zeichnet sich dadurch aus, dass in dem Kabel-Platzierungsbereich (Stromkabel-Platzierungsbereich 16) von zumindest einer der Elektromagnet-Vorrichtungen 10 zusammen mit den Stromkabeln 4, die mit den Elektromagneten 2a, 2b und 2c in zumindest der einen besagten Elektromagnet-Vorrichtungen 10 verbunden sind, die Stromkabel 4, die mit den Elektromagneten 2a, 2b und 2c in der anderen Elektromagnet-Vorrichtung 10 zu verbinden sind, platziert sind; dass jede der Elektromagnet-Vorrichtungen 10 den Elektromagnet-Montagerahmen 1 und zumindest einen der Magneten 2a, 2b und 2c aufweist, der an der oberen Platte 11 des Elektromagnet-Montagerahmens 1 montiert ist; und dadurch, dass jede der Elektromagnet-Vorrichtungen 10 das Merkmal 1 und das Merkmal 2 aufweist.

Diesen Merkmalen gemäß kann der Raum zum Platzieren der Stromkabel für die Elektromagneten 2a, 2b und 2c in dem Betriebsraum verkleinert werden, in dem sich die Elektromagneten 2a, 2b und 2c befinden. Außerdem können die Aufbauarbeiten vor Ort vereinfacht und/oder zeitlich verkürzt werden.

Es sei angemerkt, dass der Elektromagnet-Montagerahmen 1 nicht nur bei einem Synchrotron angewendet werden kann, sondern auch bei einem üblicherweise verwendeten Beschleuniger, wie etwa einem Linearbeschleuniger, einem Zyklotron oder dergleichen. Ferner können eine Kombination der jeweiligen Ausführungsformen und eine geeignete Veränderung/Weglassung von Merkmalen bei der/den Ausführungsformen gemäß der vorliegenden Erfindung vorgenommen werden, ohne von dem Umfang der Erfindung abzuweichen.

Bezugszeichenliste

1, 1a, 1b, 1c
Elektromagnet-Montagerahmen
2a, 2b, 2c, 2d
Elektromagnet
4
Stromkabel
5a, 5b, 5c, 5d
Abstützbereiche für Elektromagneten
6, 6a, 6b, 6c, 6d
Ablenkungs-Elektromagnet
6e, 6f, 6g, 6h, 6i
Ablenkungs-Elektromagnet
6j, 6k, 61, 6m
Ablenkungs-Elektromagnet
7, 7a, 7b, 7c, 7d
Quadrupol-Elektromagnet
7e, 7f, 7g, 7h, 7i
Quadrupol-Elektromagnet
7j, 7k, 71, 7m, 7n
Quadrupol-Elektromagnet
7o, 7p, 7q
Quadrupol-Elektromagnet
10, 10a, 10b, 10c
Elektromagnet-Vorrichtung,
11
obere Platte
12
Stromkabel-Platzierungselement
13
Schenkel
15
Öffnung
16
Stromkabel-Platzierungsbereich
19a, 19b
Hebeseil
21
Injektionssystem
23
Beschleuniger
24
Strahltransportsystem
25
Seilverbinder
27, 27a, 27b
Ablenkungs-Elektromagnet
28, 28a, 28b
Quadrupol-Elektromagnet
28c, 28d, 28e
Quadrupol-Elektromagnet
28f, 28g, 28h
Quadrupol-Elektromagnet
31a, 31b
Strahlprofil-Monitor
43
Stromkabel
44
Stromkabel
45
Stromkabel
46
Stromkabel
50
Teilchenstrahl-Bestrahlungsvorrichtung
51
geladener Teilchenstrahl
52
Bestrahlungs-Objekt
60
Teilchenstrahl-Therapiesystem
Mw
Breite des Elektromagneten
L1
Abstand zwischen den Schenkeln oder Ständern in der Breite (Kabelplatzierungs-Breite)

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • JP H06132098 A [0010]
  • JP H07176400 A [0010]