Title:
Messung für eine Kommunikation von Gerät zu Gerät (D2D, Device-to-Device)
Kind Code:
T5


Abstract:

Eine elektronische Vorrichtung für eine Gerät-zu-Gerät(D2D)-Kommunikation umfasst eine Empfangsschaltungsanordnung zum Empfangen einer Anzeige von D2D-Ressourcen für eine D2D-Kommunikation und eine Verarbeitungsschaltungsanordnung zum Auswerten einer zeit- und frequenzselektiven Messung einer oder mehrerer der D2D-Ressourcen basierend auf der Anzeige. embedded image




Inventors:
Panteleev, Sergey (Nizhny Novgorod, RU)
Khoryaev, Alexey (Nizhny Novgorod, RU)
Sosnin, Sergey (Zavolzhie, RU)
Chervyakov, Andrey (Nizhny Novgorod, RU)
Application Number:
DE112015006793T
Publication Date:
05/09/2018
Filing Date:
12/24/2015
Assignee:
Intel Corporation (Calif., Santa Clara, US)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
BOEHMERT & BOEHMERT Anwaltspartnerschaft mbB - Patentanwälte Rechtsanwälte, 28209, Bremen, DE
Claims:
Elektronische Vorrichtung für eine Gerät-zu-Gerät(D2D)-Kommunikation, die Folgendes umfasst:
eine Empfangsschaltungsanordnung zum Empfangen einer Anzeige von D2D-Ressourcen für eine D2D-Kommunikation; und
eine Verarbeitungsschaltungsanordnung zum Auswerten einer zeit- und frequenzselektiven Messung einer oder mehrerer der D2D-Ressourcen basierend auf der Anzeige.

Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Anzeige der D2D-Ressourcen ausgewählt ist aus:
einer Zuweisung von D2D-Ressourcen für eine Übertragung durch einen D2D-Sender,
einer Anzeige von dem physikalischen Sidelink-Steuerkanal (PSCCH) zugeteilten Unterrahmen und zugehörigen physikalischen Sidelink-Steuerkanal(PSSCH)-Pools,
einer Messkonfiguration, die einen Unterrahmenmesssatz spezifiziert, oder einem Unterrahmenmessmuster.

Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Anzeige von D2D-Ressourcen mit Messlücken mithilfe von Dauer, Periode und Versatz in Bezug auf Systemrahmennummer Null konfiguriert ist.

Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Verarbeitungsschaltungsanordnung ferner konfiguriert ist zum:
Veranlassen, dass die Messung an einen Evolved NodeB (eNB) berichtet wird, von dem die Anzeige empfangen wurde,
Veranlassen, dass die Messung an einen eNB berichtet wird, der nicht dem eNB entspricht, von dem die Anzeige empfangen wurde,
Veranlassen, dass die Messung an eine Relais-Benutzerausrüstung (UE) berichtet wird, oder
Auswählen, basierend auf der Messung, einer Zeitressource für eine D2D-Übertragung durch die elektronische Vorrichtung.

Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Messung eines oder mehrere von Folgendem umfasst:
Sidelink-Empfangsleistungsreferenzsignal (SL-RSRP),
Sidelink-Interferenzsignalstärkenanzeige (SL-ISSI),
Sidelink-Empfangssignalstärkenanzeige (SL-RSSI),
Sidelink-Empfangsqualitätsreferenzsignal (SL-RSRQ).

Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 5, wobei die Verarbeitungsschaltungsanordnung ferner eine SL-RSRQ-Messung von SL-RSRP- und entweder SL-ISSI- oder SL-RSSI-Messungen ableitet.

Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 5, wobei die Verarbeitungsschaltungsanordnung ferner die SL-RSRQ-Messung in einem Kanalqualitätsanzeige(CQI)-Wert abbildet, um eine Kapazität einer D2D-Verbindung bei Vorhandensein eines bestimmten Satzes an Interferenzquellen vorherzusagen.

Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Verarbeitungsschaltungsanordnung ferner einen Relais-Kandidaten-Satz basierend auf der Messung bildet.

Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Messung nur in Bezug auf Unterrahmen durchgeführt wird, die durch die Anzeige von Ressourcen angezeigt werden.

Benutzerausrüstung (UE), die die elektronische Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 umfasst und ferner eines oder mehrere von Folgendem umfasst: eine Anzeige, eine Kamera, einen Sensor, eine Eingabe-/Ausgabe(E/A)-Schnittstelle.

Elektronische Vorrichtung für eine Gerät-zu-Gerät(D2D)-Kommunikation, die Folgendes umfasst:
eine Schaltungsanordnung zum Erzeugen einer Anzeige eines oder mehrerer Unterrahmen, wobei die Anzeige für eine Übertragung zu einer Benutzerausrüstung (UE) dient; und
eine Schaltungsanordnung zum Empfangen einer zeit- und frequenzselektiven Messung von für einen oder mehrere Unterrahmen spezifischer Interferenz von der UE.

Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 11, wobei die empfangene Messung eine Sidelink-Kommunikationsumgebung an den angezeigten Unterrahmen charakterisiert.

Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 11, wobei die elektronische Vorrichtung eine Auswirkung von verschiedenen Arten von Interferenz basierend auf der empfangenen Messung auswertet.

Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 11, wobei die elektronische Vorrichtung eine weitere zeit- und frequenzselektive Messung von einer weiteren UE empfängt, wobei die weitere UE von einem benachbarten Evolved NodeB (eNB) bedient wird.

Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 11, wobei die Messung eines oder mehrere von Folgendem umfasst:
Sidelink-Empfangsleistungsreferenzsignal (SL-RSRP),
Sidelink-Interferenzsignalstärkenanzeige (SL-ISSI),
Sidelink-Empfangssignalstärkenanzeige (SL-RSSI),
Sidelink-Empfangsqualitätsreferenzsignal (SL-RSRQ).

Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 15, wobei die elektronische Vorrichtung ferner die SL-RSRQ-Messung in einem Kanalqualitätsanzeige(CQI)-Wert abbildet, um eine Kapazität einer D2D-Verbindung bei Vorhandensein eines bestimmten Satzes an Interferenzquellen vorherzusagen.

Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 11, wobei die elektronische Vorrichtung ferner einen Relais-Kandidaten-Satz basierend auf der Messung bildet.

Evolved NodeB (eNB), der die Einrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 17 umfasst und ferner eine Schnittstelle und/oder eine Verbindung zur Kommunikation mit einem Kernnetzwerk umfasst.

Ein oder mehrere computerlesbare Medien, die Anweisungen umfassen, um eine elektronische Vorrichtung zu veranlassen, bei Ausführung der Anweisungen durch einen oder mehrere Prozessoren der elektronischen Vorrichtung Folgendes zu tun:
Empfangen von Information über Ressourcen von einem Evolved NodeB (eNB); und
Durchführen einer zeit- und frequenzselektiven Messung einer oder mehrerer der Ressourcen, wobei die Messung indikativ für eine Interferenzumgebung der Ressource ist.

Medium bzw. Medien nach Anspruch 19, wobei die Information über die Ressourcen ausgewählt ist aus:
einer Zuweisung von Gerät-zu-Gerät(D2D)-Ressourcen für eine Übertragung durch einen D2D-Sender,
einer Anzeige von dem physikalischen Sidelink-Steuerkanal (PSCCH) zugeteilten Unterrahmen und zugehörigen physikalischen Sidelink-Steuerkanal(PSSCH)-Pools,
einer Messkonfiguration, die einen Unterrahmenmesssatz spezifiziert, oder einem Unterrahmenmessmuster.

Medium bzw. Medien nach Anspruch 19 oder 20, wobei die Messung eines oder mehrere von Folgendem umfasst:
Sidelink-Empfangsleistungsreferenzsignal (SL-RSRP),
Sidelink-Interferenzsignalstärkenanzeige (SL-ISSI),
Sidelink-Empfangssignalstärkenanzeige (SL-RSSI),
Sidelink-Empfangsqualitätsreferenzsignal (SL-RSRQ).

Ein oder mehrere computerlesbare Medien, die Anweisungen umfassen, um eine elektronische Vorrichtung zu veranlassen, bei Ausführung der Anweisungen durch einen oder mehrere Prozessoren der elektronischen Vorrichtung Folgendes zu tun:
Empfangen, von einer Benutzerausrüstung (UE), einer zeit- und frequenzselektiven Messung einer oder mehrerer Funkressourcen; und
Bestimmen einer Ressourcenzuteilung für die UE basierend auf der Messung.

Medium bzw. Medien nach Anspruch 22, wobei die elektronische Vorrichtung ferner zu Folgendem veranlasst wird:
Senden, vor dem Empfangen, von Information über die Funkressourcen an die UE, um die UE zu veranlassen, die Messung durchzuführen, wobei die Information ausgewählt ist aus:
einer Zuweisung von Gerät-zu-Gerät(D2D)-Ressourcen für eine Übertragung durch einen D2D-Sender,
einer Anzeige von dem physikalischen Sidelink-Steuerkanal (PSCCH) zugeteilten Unterrahmen und zugehörigen physikalischen Sidelink-Steuerkanal(PSSCH)-Pools,
einer Messkonfiguration, die einen Unterrahmenmesssatz spezifiziert, oder
einem Unterrahmenmessmuster.

Medium bzw. Medien nach Anspruch 22 oder 23, wobei die Messung eines oder mehrere von Folgendem umfasst:
Sidelink-Empfangsleistungsreferenzsignal (SL-RSRP),
Sidelink-Interferenzsignalstärkenanzeige (SL-ISSI),
Sidelink-Empfangssignalstärkenanzeige (SL-RSSI),
Sidelink-Empfangsqualitätsreferenzsignal (SL-RSRQ).

Description:
Querverweis auf verwandte Anmeldungen

Die vorliegende Anmeldung beansprucht die Priorität der am 11. August 2015 eingereichten provisorischen US-Patentanmeldung Nr. 62/203,740 mit dem Titel „METHOD OF TIME-FREQUENCY SELECTIVE SIDELINK MEASUREMENTS FOR ENHANCED D2D RELAYING“, deren gesamte Offenbarung hiermit durch Bezugnahme aufgenommen ist.

Technisches Gebiet

Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung können im Allgemeinen das Gebiet der Drahtloskommunikation betreffen.

Hintergrund

LTE-Netzwerke können eine Kommunikation von Gerät zu Gerät (D2D, Device-to-Device) bereitstellen.

Figurenliste

Beispielhafte und nicht einschränkende Ausführungsformen werden in den beigefügten Zeichnungen dargestellt:

  • 1 stellt zeitselektive Interferenz aufgrund von D2D-Intra-/Interzellinterferenz dar.
  • 2 stellt zeitselektive Interferenz aufgrund von zellularer Intra-/Interzellinterferenz dar.
  • 3 stellt frequenzselektive Interferenz aufgrund von zellularer Intra-/Interzellinterferenz dar.
  • 4 stellt zeitselektive Sidelink-RSSI-Messungen dar.
  • 5 stellt zeit- und frequenzselektive Sidelink-RSSI-Messungen dar.
  • 6 stellt Interzell-Relaisszenarien mit Multikonnektivität und Unterstützung für Pfadbündelung dar.
  • 7 stellt beispielhafte Komponenten gemäß einigen Beispielen dar.
  • 8 stellt ein Verfahren gemäß einigen Beispielen dar.
  • 9 stellt ein Verfahren gemäß einigen Beispielen dar.

Beschreibung von Ausführungsformen

Die folgende ausführliche Beschreibung kann sich auf die begleitenden Zeichnungen beziehen. Die gleichen Bezugszeichen können verwendet werden, um in unterschiedlichen Zeichnungen die gleichen oder ähnliche Elemente zu identifizieren. In der folgenden Beschreibung werden spezifische Einzelheiten dargelegt, die der Erklärung dienen und nicht als Einschränkung zu verstehen sind, wie bestimmte Strukturen, Architekturen, Schnittstellen, Techniken usw., um ein umfassendes Verständnis der verschiedenen Aspekte der Ausführungsformen bereitzustellen. Es ist jedoch für Fachleute, die den Nutzen der vorliegenden Offenbarung haben, erkennbar, dass die verschiedenen beanspruchten Ausführungsformen in anderen Beispielen in die Praxis umgesetzt werden können, die von diesen spezifischen Einzelheiten abweichen. In bestimmten Fällen sind Beschreibungen wohlbekannter Vorrichtungen, Schaltungen und Techniken ausgelassen, um die Beschreibung der Ausführungsformen nicht durch unnötige Einzelheiten schwerer verständlich zu machen.

In dieser Offenbarung können neue Verfahren für Sidelink-Messungen bereitgestellt sein, die für ein verbessertes Interferenzmanagement bei LTE-Netzwerken mit ermöglichter Gerät-zu-Gerät(D2D)-Kommunikation verwendet werden können. Offenbarte Messprozesse können für eine Evolved-NodeB(eNB)-gesteuerte D2D-Kommunikation verwendet werden, um die Auswirkung durch/auf zellulare Übertragungen zu verringern, sowie für einen erweiterten Benutzerausrüstung-zu-Netzwerk(UE-to-NW, User Equipment to Network)-Relaisauswahlprozess, um Datenverkehrsmanagement und -auslagerung mithilfe der Sidelink-Luftschnittstelle (D2D-Kommunikation) zu optimieren. Zusätzlich können diese Maßnahmen genutzt werden, um eine Entscheidung für einen Kanalzugriff im Fall einer Benutzerausrüstungs(UE, User Equipment)-autonomen D2D-Kommunikation zu treffen.

Diese Offenbarung kann neue zeit- und frequenzselektive Sidelink-Messungen für SL-RSRP, SL-RSRQ und SL-RSSI definieren.

Die D2D-Kommunikation kann bei zellularen Technologien unterschiedlichen Arten von Interferenz ausgesetzt sein, die die Sidelink-Leistung deutlich verschlechtern können. Beispielsweise kann das Vorhandensein mehrerer Interferenzarten die Steuerung der Interferenzumgebung deutlich verkomplizieren. Daher ist ein Steuern und Management der Qualität des Sidelinks vorteilhaft.

Bei LTE-Systemen kann die D2D-Interferenz zeit- und/oder frequenzselektiv sein, abhängig von eNB-Planungsverhalten und Ressourcenzuteilung. Beispielsweise kann ein eNB bei jedem Unterrahmen verschiedene zellulare Sender einplanen, die eine signifikante Menge an Interferenz am D2D-Empfänger verursachen können. Um eine derartige Situation zu erkennen und zu vermeiden, kann der D2D-Zielempfänger zeit- und frequenzselektive D2D-Messungen durchführen. Beispielsweise kann die unterrahmensatzspezifische Messung der Empfangssignalstärkenanzeige (RSSI, Received Signal Strength Indicator) verwendet werden, um zu prüfen, an welchen Unterrahmen die Auswirkung der Interferenz signifikant ist. Diese Information, falls verfügbar, kann verwendet werden, um ein Zeitressourcenmuster einer Sidelink- und/oder zellularen Übertragung zu optimieren und/oder verschiedene Werte für eine Kanalqualitätsanzeige (CQI, Channel Quality Indication) für verschiedene Zeitübertragungsmuster anzuwenden und/oder um zu entscheiden, ob ein zellularer oder direkter Pfad verwendet wird, um Datenverkehr zu/von einer Ziel-UE zu übermitteln.

Die bei LTE Release 12 mögliche D2D-Kommunikation kann rundfunkbasiert sein und unterstützt möglicherweise keine Messungen, und daher kann ihr praktischer Nutzen für die Rundfunkdienste mit relativ niedriger Rate begrenzt sein.

Ausführungsformen dieser Offenbarung können darauf gerichtet sein, eine eNB-gesteuerte D2D-Kommunikation für eine Übermittlung von direktem Datenverkehr und/oder ein Leiten von zellularem Datenverkehr über Sidelink unter Verwendung der Sidelink-Luftschnittstelle zu ermöglichen. In Ausführungsformen kann dieser auf Interferenz ausgerichtete Ansatz leicht in zukünftige LTE-Releases integriert werden, um die Sidelink-Leistung zu verbessern. Zudem können die offenbarten Messungen verwendet werden, um eine UE-autonome D2D-Kommunikation auszulösen.

Zwei nicht einschränkende Beispiele von eNB-gesteuerter Kommunikation über Sidelink können, ohne die Allgemeingültigkeit von Anwendungsfällen zu beeinträchtigen, umfassen:

  • • Direktes Datenverkehrsmanagement. Beim direkten Datenverkehrsmanagement kann der eNB entscheiden, ob der direkte Datenverkehr über den eNB oder einen Sidelink geleitet werden soll. In diesem Fall kann der eNB über Funkbedingungen bei der Ziel-UE an dem Sidelink informiert sein.
  • • Zellulares Datenverkehrsmanagement. Beim zellularen Datenverkehrsmanagement kann der eNB entscheiden, ob ein zellularer Pfad verwendet wird oder der Datenverkehr unter Verwendung einer Sidelink-Luftschnittstelle über eine Relais-UE geleitet werden soll.

Beispiele können auf eine eNB-gesteuerte Sidelink-Kommunikation gerichtet sein, was auch als Sidelink-Übertragungsmodus-1 (Mode-1) gemäß Definition in LTE Rel. 12 bezeichnet werden kann. In Ausführungsformen können Messungen auch für eine UE-autonome Sidelink-Übertragung (Mode-2) verallgemeinert werden.

Übersicht

Bei einer D2D-Kommunikation gemäß Mode-1 kann der eNB die Spektrumsressourcen für eine D2D-Übertragung zuordnen. Zu diesem Zweck wurde das DCI-Format 5 (D2D-Zuweisung) in LTE Rel. 12 eingeführt. Diese Zuweisung kann durch den eNB im (e)PDCCH-Kanal übertragen werden und kann dem D2D-Empfänger im physikalischen Sidelink-Steuerkanal (PSCCH, Physical Sidelink Control Channel) bzw. physikalischen Sidelink-Gemeinschaftskanal (PSSCH, Physical Sidelink Shared Channel) zugewiesene Ressourcen anzeigen. Der PSSCH kann für eine direkte Kommunikation zwischen zwei Endgeräten verwendet werden, während der PSCCH ein Gegenstück des zellularen PDCCH-Kanals im Sidelink sein kann, in dem der D2D-Sender die L1-Steuerinformation (zum Beispiel: MCS-Index, Zeitressourcenmuster der Übertragung, Hopping und Frequenzressourcenzuteilung) an D2D-Empfänger senden kann, so dass die Empfänger nachfolgende Daten decodieren können.

Die Sidelink-Ressourcenkonfigurationen von Mode-1 und Mode-2 können sich leicht unterscheiden. Beim Mode-2 können die für den PSCCH 120 und zugehörige PSSCH-Ressourcenpools 120 zugeteilten Unterrahmen durch einen Bitmap-Mechanismus angezeigt sein. Beim Mode-1 können die Unterrahmen 1251-125n von PSSCH-Pool 125 alle UL-Unterrahmen sein, die nicht zum PSCCH 120 gehören, die auch mithilfe von Bitmap-Signalgebung zugeteilt werden können. Eine wichtige Erkenntnis aus diesem Zuteilungsansatz ist, dass nicht alle UL-Unterrahmen für eine Sidelink-Kommunikation verwendet werden können. Im Hinblick auf die Frequenzressource kann der Sidelink-Pool auch einen Teil des UL-Spektrums belegen, abhängig von Ressourcenpool-Konfigurationsparametern, die die Zuteilung in der Frequenzdomäne beschreiben, beispielsweise für eine Übertragung verwendete physikalische Ressourcenblöcke (PRBs, Physical Resource Blocks).

Die Sidelink-Übertragung kann innerhalb von Zeitfrequenzressourcen der PSCCH/PSSCH-Ressourcenpools erfolgen. Die tatsächlichen Zeitressourcen, die für die Übertragung in einem Pool verwendet werden, werden mithilfe von PSCCH-Ressourcenindex (nPSCCH) bzw. Zeitressourcenmusterindex ITRP (im Fall von PSSCH) separat signalisiert. Die Frequenzzuteilung im PSSCH 120 kann ähnlich einer bei einer UL-Zuweisung verwendeten Zuteilung erfolgen, wobei der Hauptunterschied ist, dass zugeteilte Frequenzressourcen in Frequenzressourcen des PSSCH-Pools 125 adressiert sein können. Die Frequenzressource des PSCCH 120 kann durch den PSCCH-Ressourcenindex (nPSCCH) bestimmt werden.

Aufgrund der flexiblen Ressourcenzuteilung bei einer Sidelink-Kommunikation kann die Interferenzumgebung bei Sidelink-Ressourcen zeit- und frequenzselektiv sein (siehe 1, 2, 3).

1 stellt von D2D-Vorrichtungen stammende Interferenz dar, die in derselben Zelle oder in einer nahegelegenen anderen Zelle auftreten kann. Ein PSCCH-Pool 120 einschließlich Unterrahmen 1201-120n und ein PSSCH-Pool 125 mit Unterrahmen 1251-125n sind gezeigt. Drei verschiedene D2D-Sender 1301-1303 sind gezeigt. Jeder der D2D-Sender verfügt über ein zugewiesenes Zeitressourcenmuster für die Übertragung (T-RPT, Time Resource Pattern of Transmission) 1351-1353. Ein T-RPT zeigt die Unterrahmen des PSSCH-Pools 125 an, in denen ein bestimmter D2D-Sender 1301-1303 senden kann. Die Schattierung stellt Unterrahmen dar, in denen jeder der D2D-Sender 1301-1303 sendet. Diese Anordnung kann zu einer Interferenzumgebung führen, die sich von Unterrahmen zu Unterrahmen verändert, wie durch die unterschiedlichen Schattierungskombinationen in den markierten Unterrahmen 140 dargestellt ist.

2 stellt eine zeitselektive Interferenzumgebung aufgrund von einem Paar von zellularen Sendern 2301-2302 dar. Die Schattierung zeigt die Unterrahmen an, in denen ein bestimmter zellularer Sender sendet. Die markierten Unterrahmen 240 stellen die sich ändernde Interferenzumgebung aufgrund der Übertragungen durch die zellularen Sender dar.

3 stellt eine Zeit- und Frequenzressourcennutzung in einem schematischen Beispiel dar. PSSCH-Poolressourcen 325 können einen Teilsatz der verfügbaren Teilsätze umfassen, wie in 3 dargestellt. Die Schattierung stellt eine Übertragung durch 1 zellularen Sender 3301 und zwei D2D-Sender 3302-3303 dar.

Ein Problem einer derart hochdynamischen und zeit-frequenzselektiven Umgebung ist, dass ein einzelner eNB möglicherweise nicht in der Lage ist, diese vollständig zu steuern, und eine Verschlechterung von D2D- oder zellularer Kommunikation aufgrund von Intra- und/oder Interzellinterferenz auftreten kann, die durch zellulare oder D2D-Übertragungen verursacht wurde. In diesem Fall kann ein über mehrere Zellen abgestimmtes Interferenzmanagement vorteilhaft sein. Jedoch kann der D2D-Empfänger sogar in diesem Fall, um eine vorläufige Entscheidung zu Umsetzbarkeit und potentieller Qualität des Sidelink-Pfads oder eines bestimmten Relaisweiterleitungspfads zu treffen, eine grobe Auswertung der Interferenzumgebung vornehmen und relevante Anzeigekriterien an den eNB berichten.

In Ausführungsformen können zeit- und frequenzselektive Interferenzprobleme bei der Sidelink-Kommunikation durch Begrenzung der Anzahl der genutzten T-RPTs (ITRP) auf einen kleinen Teilsatz oder im Extremfall durch Verwenden eines oder einiger weniger Muster vermieden werden. Derselbe Ansatz kann bei der Frequenzzuteilung angewendet werden, so dass eine Breitbandzuteilung oder ein Teilsatz von Frequenzressourcen mit vordefinierter Granularität verwendet werden kann. Die abgestimmte Konfiguration von für eine zellulare und D2D-Übertragung über Zellen hinweg verwendeten Ressourcen kann auch zur Steuerung einer Interferenzumgebung von Vorteil sein. Jedoch können diese Ansätze die Systemflexibilität verringern und auch, wenn Beschränkungen für verfügbare Sidelink-(D2D)-Ressourcen eingeführt werden, kann der zeit-frequenzselektive Charakter von Interferenz aus zellularer Übertragung vorhanden sein, da, in Ausführungsformen, möglicherweise keine Beschränkungen bei den Möglichkeiten für eine eNB-Planung bestehen. Zudem kann die Beschränkung letztendlich zu einer verringerten Systemleistung führen. Daher können zeit-frequenzselektive Ansätze für Sidelink-Messungen ermöglicht werden, um die Sidelink-Kommunikationsumgebung bei den zugeteilten Spektrumsressourcen (interessierende Ressourcen) grob zu charakterisieren. Gemäß einigen Beispielen werden derartige Messungen unter Umständen nur in Zusammenhang mit Unterrahmen der interessierenden Ressourcen durchgeführt.

Zeit- und frequenzselektive Sidelink-Empfangssignalstärkenanzeige-Messungen (SL-RSSI, Sidelink Received Signal Strength Indicator)

In Ausführungsformen kann eine Messung die Messung der zeit- und frequenzselektiven Sidelink-Empfangssignalstärkenanzeige (SL-RSSI, Sidelink Received Signal Strength Indicator) sein. Die Messungen der zeit- und frequenzselektiven Sidelink-Empfangssignalstärkenanzeige bei UL-Spektrumsressourcen können die durch einen D2D-Empfänger empfangene Gesamtleistung berücksichtigen und können somit eine Interferenzumgebung, einschließlich D2D- und zellularer Intra-/Interzellinterferenz bei der bestimmten Zeit-Frequenzressource, charakterisieren.

In Ausführungsformen kann der eNB die UE derart konfigurieren, dass sie SL-RSSI an vorkonfigurierten Sidelink-RSSI-Messressourcen misst. Die SL-RSSI-Messungen und/oder Berichterstattung kann periodisch oder durch den eNB ereignisgesteuert sein. Um SL-RSSI-Messungen durchzuführen, kann der eNB die UE mithilfe einer Signalgebung höherer Schichten (z. B. SIB-, RRC-Signalgebung) mit mehreren SL-RSSI-Unterrahmenmesssätzen konfigurieren, wodurch, in Ausführungsformen, die Empfangssignalstärke gemessen und deren Variation über verschiedene Unterrahmenmesssätze analysiert werden kann. 4 stellt beispielhafte Taktungen von SL-RSSI-Messungen dar. Jede unterrahmensatzspezifische SL-RSSI-Messressource kann in vorkonfigurierten Messfenstern/-lücken 410 konfiguriert sein, die mithilfe von konfigurierbaren Werten zu Dauer 415, Periode 420 und Versatz 425 z. B. relativ zur Systemrahmennummer - 0 (SFN0, System Frame Number - 0) zugeteilt sind. Abhängig von der Konfigurationssignalgebung können die Messfenster 410 mit Sidelink-Ressourcenpools, z. B. PSSCH 125 und/oder PSCCH 120, abgeglichen sein oder nicht abgeglichen sein. Im Messfenster 410 kann der eNB mehrere, beispielsweise bis zu N, wobei N = 1, 2, 3, 4 usw.), Unterrahmenmesssätze (SMSs, Subframe Measurement Sets) 4351-435n konfigurieren, die mithilfe von Bitmap- oder wiederholter Bitmap-Signalgebung konfiguriert sein können. Alternativ dazu kann der eNB mehrere Unterrahmenmessmuster (SMPs, Subframe Measurement Patterns) 4351-435n direkt konfigurieren, die verwendet werden können, um UE-Messungen durchzuführen. In Ausführungsformen kann erwartet werden, dass die UE die SL-RSSI in dem Messfenster 410 an mindestens einem Unterrahmen des Unterrahmenmesssatzes misst oder Messungen von mehreren Unterrahmen 1251-125n kombiniert, die abhängig von der Konfiguration der höheren Schichten demselben Satz/Muster angehören. Im Fall von Unterrahmenmessmustern kann die Fensterdauer 415 derart konfiguriert sein, dass veraltete Messungen herausgefiltert werden. In 4 ist ein Messunterrahmen für jeden/s der dargestellten Unterrahmenmesssätze/-muster hervorgehoben. Die hervorgehobenen Messunterrahmen sind 441, 442 und 44n, jeweils entsprechend Satz/Muster 0, 1 und N.

In Ausführungsformen kann der eNB für jeden/s SL-RSSI-Unterrahmenmesssatz/- muster die UE derart konfigurieren, dass Breitbandmessungen oder Schmalbandmessungen durchgeführt werden, und die Frequenzressourcenkonfiguration bereitstellen, mit der die SL-RSSI-Messungen durchgeführt werden können. In einigen Ausführungsformen kann die UE Schmalband-SL-RSSI-Messungen über vorkonfigurierte Frequenzunterbänder oder Ressourcen des verfügbaren Gesamtspektrums durchführen.

5 stellt zeit- und frequenzselektive SL-RSSI-Messungen dar. Messungen können für einen oder mehrere bestimmte PRBs in einem bestimmten Unterrahmen innerhalb der PSSCH-Poolressource durchgeführt werden. 5 stellt beispielhafte Unterrahmenmesssätze 510 und 520 dar. Wie dargestellt, handelt es sich um Breitbandmessungen über eine Anzahl von PRBs hinweg. In anderen Beispielen könnten Messungen über weniger PRBs hinweg durchgeführt werden.

Die SL-RSSI-Messungen können mithilfe von Signalgebung höherer Schichten (MAC oder RRC usw.) zurück an den eNB berichtet werden oder an den D2D-TX (Empfänger) übermittelt werden. Diese Messungen können zusammen mit zellularer RSRP/RSRQ-Information und/oder SL-RSRP/SL-RSRQ verwendet werden, um eine Entscheidung zur Auswahl des Übertragungspfads zu treffen und/oder können verwendet werden, um aus dem konfigurierten Untersatz der verfügbaren Sidelink-Übertragungsmuster das optimale Zeitmuster für eine Sidelink-Übertragung (ITRP) zu bestimmen. In Ausführungsformen kann mit mehreren Unterrahmenmesssätzen auch die Auswirkung verschiedener Interferenzarten unter eNB-Steuerung ausgewertet werden. In Ausführungsformen kann mit den separaten Messressourcen die Auswirkung verschiedener Interferenzarten wie unten beschrieben ausgewertet werden.

In Ausführungsformen können die zeit- und frequenzselektiven SL-RSSI-Messungen für UL-RSSI-Messungen in dem Sinne verallgemeinert werden, dass diese Messungen außerhalb von durch den eNB zugeteilten Sidelink-Ressourcen durchgeführt werden können. In Ausführungsformen können bei einer Betrachtung der LTE-Spezifikation DL-RSSI-Messungen auf die UL-Unterrahmen erweitert werden. In Ausführungsformen können bei einer Betrachtung auf Systemebene eher zeit-frequenzselektive Messungen und eine entsprechende Berichterstattung vorteilhaft sein.

Zeit- und frequenzselektive Sidelink-Interferenzsignalstärkenanzeige (SL-ISSI, Sidelink Interference Signal Strength Indicator)

Um zwischen der Auswirkung der gesamten Intra- und/oder Interzellinterferenz bzw. der verschiedenen Interferenzarten (D2D- und/oder zellulare Interferenz) zu unterscheiden, kann mit weiteren Messressourcen die Auswirkung der bestimmten Interferenzart eindeutig gemessen werden. Diese Messressourcen können separat von den SL-RSSI-Ressourcen konfiguriert sein und können eine komplexere physikalische Struktur und Konfiguration aufweisen. Die Konfiguration dieser Interferenzsignalstärkenanzeige(ISSI)-Ressourcen kann eine Signalgebung zur Abstimmung über mehrere Zellen hinweg beinhalten, um Pegel verschiedener Interferenzarten auf zeit- und frequenzselektive Weise zu erfassen. In Ausführungsformen kann der eNB Information über für D2D-Übertragungen verwendete Zeit-Frequenzressourcen und/oder Information über empfohlene Interferenzmessressourcen für verschiedene Übertragungsarten austauschen. Die eindeutige Unterscheidung zwischen den Interferenzarten kann durch den eNB verwendet werden, um die Systemleistung zu optimieren oder kann vom D2D-TX verwendet werden, um die Sidelink-Leistung zu verbessern, z. B. unter Verwendung von Sidelink- und/oder Uplink-Leistungssteuerungsmechanismen. In einer Ausführungsform können ISSI-Messungen über UEs hinweg transparent sein und durch RSSI-Messungen vorgenommen werden; eindeutige Messungen können jedoch mehr Information zur Optimierung von D2D-Kommunikationsmetriken bereitstellen.

Zeit- und frequenzselektive Sidelink-Empfangsleistungsreferenzsignal-Messungen (SL-RSRP, Sidelink Reference Signal Received Power)

Der eNB kann die UE derart konfigurieren, dass Sidelink-RSRP(SL-RSRP)-Messungen über verschiedene physikalische Sidelink-Kanäle, wie etwa PSDCH, PSCCH oder PSSCH, hinweg vorgenommen werden. Zum Durchführen dieser Messungen kann der eNB D2D-Empfänger mit für diese Kanäle verwendeten Zeit-Frequenz-Ressourcen konfigurieren, was aus SIB18 und SIB19 abgeleitet werden kann, und kann durch D2D-Sender verwendete Demodulationsreferenzsignale (DMRS, Demodulation Reference Signals) konfigurieren. Alternativ dazu können die SL-RSRP-Messungen mithilfe von Peilungsreferenzsignalen vorgenommen werden.

Bei einer SL-RSRP-Messung über den PSSCH kann der D2D-Empfänger den PSCCH decodieren, um Information über die physikalische Struktur und das Übertragungsmuster von DMRS zu erhalten, beispielsweise Zeit-Frequenz-Ressourcen, Hopping-Parameter und Parameter in Zusammenhang mit der DMRS-Signalfolgegenerierung, wie etwa die Zielkennung. In Ausführungsformen kann der eNB die UE mit Zeit-Frequenz-Ressourcen und entsprechenden DMRS-Signalparametern konfigurieren. um Messungen durchzuführen. In diesem Fall kann der D2D-Empfänger in der Lage sein, die SL-RSRP für einen gegebenen D2D-Sender in einem Sidelink-Kommunikationskanal genau zu messen. Diese Messungen können weiterverwendet werden, um die zeit- und/oder frequenzselektive SL-RSRQ auszuwerten.

Zeit- und frequenzselektive Sidelink-Empfangsqualitätsreferenzsignal-Messungen (SL-RSRQ, Sidelink Reference Signal Received Quality)

Die Sidelink-RSRQ(SL-RSRQ)-Messungen können über verschiedene physikalische Sidelink-Kanäle, wie etwa PSDCH, PSCCH oder PSSCH, definiert sein. Um diese Messungen durchzuführen, kann die UE die SL-RSRP der D2D-Zielsender in den konfigurierten Ressourcen messen und kann zeit-frequenzselektive SL-RSSI- oder SL-ISSI-Messungen durchführen. Der Satz an zeit-frequenz-selektiven SL-RSRQ-Messungen kann durch Division des SL-RSRP-Werts durch SL-RSSI oder SL-ISSI in den konfigurierten gemessenen Ressourcen erhalten werden. Da die letzteren Messungen zeit- und frequenzselektiv sind, kann die UE oder der eNB die SL-RSRQ für jede konfigurierte Messressource auch auf zeit-frequenzselektive Weise ableiten.

Die SL-RSRQ-Messungen können in einem CQI-Wert abgebildet werden, der einen groben oder ersten Wert zum Charakterisieren der Sidelink-Qualität darstellen kann, d. h. die spektrale Effizienz entsprechend einem bestimmten Zeit-Frequenz-Ressourcensatz für einen bestimmten Übertragungspunkt. Der berechnete CQI-Wert kann verwendet werden, um eine Kapazität einer Verbindung bei Vorhandensein eines bestimmten Satzes von Interferenzquellen vorherzusagen.

In einigen Beispielen können die oben beschriebenen Messungen verwendet werden, um eine Entscheidung über den optimalen Sidelink-Übertragungspunkt im Fall von über einen Sidelink weitergeleiteten zellularen Datenverkehrs zu treffen, oder können verwendet werden, um eine Entscheidung über die Verwendung eines zellularen oder direkten Übertragungspfads bei Vorhandensein von Relaisendstationen zu entscheiden.

Die Kombination von Sidelink-RSRP/-RSRQ von verschiedenen Übertragungspunkten (D2D-TXs) kann auch verwendet werden, um vorherzusagen, welcher D2D-Sender die Zeit-Frequenz-Ressourcen im Kommunikationskanal teilen kann, ohne dass eine signifikante Menge an Interferenz für Empfänger verursacht wird, so dass der eNB mehrere Annahmen zu gemeinsamen Sätzen von D2D- und/oder zellularen Sendern bilden kann, die die Zeit-Frequenz-Ressourcen (z. B. aufgrund räumlicher Isolation) räumlich wiederverwenden können.

Verwendung von Sidelink-Messungen für einen Relaisbetrieb

In Ausführungsformen können Sidelink-Messungen verwendet werden, um einen Relais-Kandidaten-Satz (RCS, Relay Candidate Set) für eine bestimmte Ziel-UE zu bilden. In Ausführungsformen kann jede UE mit SL-RSRP/SL-RSRQ innerhalb eines an einer Verbindung zu der Ziel-UE gemessenen Bereichs in den RCS eingeschlossen werden. In Ausführungsformen werden sowohl Sidelink(SL)- als auch zellulare Messungen verwendet, um den RCS zu bestimmen. Die Größe des RCS kann auf einen konfigurierten oder vorkonfigurierten Wert festgelegt werden, um die Systembelastung und -komplexität zu begrenzen.

In Ausführungsformen kann der RCS auch aus UEs zusammengesetzt sein, die an derselben Zelle wie die Ziel-UE gelagert sind. Dies kann den Systemaufbau vereinfachen. Dies kann jedoch einen potentiellen Optimierungsvorteil begrenzen, da Interzell-Relaispfade aus der Auswahl des optimalen Pfads ausgeschlossen sein können. In Ausführungsformen können UEs von den benachbarten Zellen in den RCS eingeschlossen werden und können potentiell mehr Leistungsvorteile aus einem Relaisbetrieb bereitstellen. In Ausführungsformen kann die bedienende Zelle einer Weiterungsleitungs- bzw. Relais-UE für eine Remote-UE transparent sein und die Weiterungsleitungs- bzw. Relais-UE kann als ein Relais für mehrere Zellen dienen.

In Ausführungsformen kann, sobald der RCS gebildet ist, für die Ziel-UE ein Relais- oder zellularer Pfad zur Datenübertragung ausgewählt werden. Das Pfadauswahlkriterium kann für verschiedene Anwendungsfälle unterschiedlich und kann durch das Netzwerk konfiguriert sein. Beispielsweise kann das Netzwerk das Relaisauswahlkriterium basierend auf einer Minimierung des UE-Energieverbrauchs oder basierend auf einer Maximierung des Datendurchsatzes konfiguriert sein.

In Ausführungsformen kann die Unterstützung der maximalen Verbindungskapazität/Datenrate wie folgt implementiert sein. In Ausführungsformen kann für jede UE in dem RCS die 2-Hop-Pfad-Kapazität mithilfe der SL-RSRQ-Messungen grob ausgewertet werden. Dieser Kapazitätswert kann mit der zellularen Verbindungskapazität der Ziel-UE verglichen werden. Wenn die vorhergesagte Kapazität des Relaispfads besser als die des zellularen Pfads ist, kann der Pfad auf den Relaispfad umgeschaltet werden. Der Relaispfad mit der höchsten Kapazität im RCS kann ausgewählt werden. Im Fall, dass die Kapazität des ausgewählten Pfads schlechter wird als die eines anderen Relaispfads oder des zellularen Pfads, kann der aktuelle Relaispfad zum optimalen Pfad umgeschaltet werden. Um einen Ping-Pong-Effekt zu vermeiden, kann ein Versatz bei der Neuauswahl eines Relaispfads eingeführt werden.

In Ausführungsformen sind ein Multikonnektivitätsbetrieb und/oder eine Pfadbündelung möglich, um den Benutzerdurchsatz zu steigern.

Messungen für Interzell-Relaispfadauswahl und/oder -bündelung

In diesem Unterabschnitt können spezielle Messungen für den Fall eines Interzell-Relaispfads erläutert sein. Das betrachtete Szenario ist in 6 gezeigt.

In Ausführungsformen kann die Ziel-UE 610 Relais-Datenverkehr von/zu einer Relais-UE 620 empfangen/senden, die auf einer anderen Zelle gelagert ist. Der Hauptunterschied im Vergleich mit dem Intrazell-Szenario kann das Vorhandensein von DL-Interzellinterferenz sein, die durch Ermöglichen des Relaisbetriebs ausgelöst wurde. Da die DL-Interferenz durch die Entscheidung über die Relaispfadplanung ausgelöst sein kann, kann ihre Auswirkung gesteuert werden. In Ausführungsformen können zum Steuern der Auswirkung der ausgelösten Interzellinterferenz folgende Messungen verwendet werden.

  • • Interzell-RSRP, -RSRQ, -RSSI der zellularen Verbindung- eine Relais-Kandidaten-UE 620 kann ihre zellularen Messungen für die bedienende Zelle 635 (oder die Relais-Kandidaten-UE 620) und benachbarte Zellen an die Ziel-UE 610 berichten. Alternativ dazu kann diese Information über eine X2-Schnittstelle direkt mit dem benachbarten eNB (bedienender eNB der Ziel-UE) 640 geteilt werden.

Die Ziel-UE (610) oder der eNB (640) kann eine Entscheidungsregel basierend auf den berichteten Interzellmessungen von RSRP, RSRQ, RSSI der zellularen Verbindung, die durch die Relais-UE (620) und/oder die Ziel-UE (610) ausgeführt werden, anwenden. Wenn beispielsweise die RSRP von der bestimmten Zelle unter Umständen über einem Schwellenwert liegt und/oder die RSRP von der bedienenden Zelle zu dem Relais-Kandidaten 620 unter Umständen über einem Schwellenwert liegt, kann der Interzell-Relais-Kandidat 620 nicht in den RCS eingeschlossen werden, da seine Aktivierung eine einen konfigurierten Wert übersteigende DL-Interferenz verursachen kann. In Ausführungsformen verursacht die DL-Interzellinterferenz aufgrund einer Relaispfadaktivierung unter Umständen keine DL-Interferenz an der Ziel-UE 610, was auch basierend auf RSRP-/RSRQ-Messungen von der benachbarten Zelle 635 abgeleitet werden kann. In Ausführungsformen können die Interzellmessungen verwendet werden, um die RSRQ bei Vorhandensein von Interzellinterferenz auszuwerten; diese können ähnlich wie im vorherigen Beispiel für die Auswahl des Relais-Kandidaten 620 verwendet werden. Die Messungen für die bedienende Zelle 645 und benachbarte Zellen können durch die Relais-UE 620 in dem PSDCH-Kanal gesendet werden (im Fall einer autonomen Auswahl von Relais-UE 620) oder können einem eNB/Netzwerk zur abgestimmten Relaisauswahl und Pfadumschaltung bereitgestellt werden.

So wie hier verwendet, kann sich der Begriff „Schaltungsanordnung“ auf eine anwendungsspezifische integrierte Schaltung (ASIC, Application Specific Integrated Circuit), eine elektronische Schaltung, einen Prozessor (gemeinsam verwendet, dediziert oder Gruppe) und/oder einen Speicher (gemeinsam verwendet, dediziert oder Gruppe), die/der ein oder mehrere Software- oder Firmwareprogramme ausführt, eine kombinatorische Logikschaltung und/oder andere geeignete Hardwarekomponenten, die die beschriebene Funktionalität bereitstellen, beziehen, Teil davon sein oder dies umfassen. In einigen Ausführungsformen kann die Schaltungsanordnung umgesetzt werden in, oder Funktionen im Zusammenhang mit der Schaltungsanordnung können umgesetzt werden mittels einem oder mehreren Software- oder Firmwaremodulen. In einigen Ausführungsformen kann die Schaltungsanordnung Logik umfassen, die zumindest teilweise in Hardware betreibbar ist.

Hier beschriebene Ausführungsformen können in einem System unter Verwendung jeder geeigneten konfigurierten Hardware und/oder Software umgesetzt werden. 7 stellt, für eine Ausführungsform, beispielhafte Komponenten einer elektronischen Vorrichtung 100 dar. In Ausführungsformen kann die elektronische Vorrichtung 100 eine Benutzerausrüstung (UE, User Equipment), ein Evolved Node B (eNB) oder dergleichen sein. In einigen Ausführungsformen kann die elektronische Vorrichtung 100 eine Anwendungsschaltungsanordnung 102, eine Basisbandschaltungsanordnung 104, eine Hochfrequenz(RF, Radio Frequency)-Schaltungsanordnung 106, eine Front-End-Modul(FEM)-Schaltungsanordnung 108 und eine oder mehrere Antennen 110, die zumindest wie gezeigt miteinander gekoppelt sind, umfassen.

Die Anwendungsschaltungsanordnung 102 kann einen oder mehrere Anwendungsprozessoren umfassen. Beispielsweise kann die Anwendungsschaltungsanordnung 102 Schaltungsanordnungen wie etwa unter anderem einen oder mehrere Einzelkern- oder Mehrkernprozessoren umfassen. Der/Die Prozessor(en) kann/können jede Kombination an universellen Prozessoren und speziellen Prozessoren (z. B. Grafikprozessoren, Anwendungsprozessoren usw.) umfassen. Die Prozessoren können mit Speicher/Speicherplatz gekoppelt sein und/oder können solchen umfassen und können dazu ausgelegt sein, im Speicher/Speicherplatz gespeicherte Anweisungen auszuführen, um ein Ausführen verschiedener Anwendungen und/oder Betriebssysteme auf dem System zu ermöglichen.

Die Basisbandschaltungsanordnung 104 kann Schaltungsanordnungen wie etwa unter anderem einen oder mehrere Einzelkern- oder Mehrkernprozessoren umfassen. Die Basisbandschaltungsanordnung 104 kann einen oder mehrere Basisbandprozessoren und/oder Steuerlogik umfassen, um Basisbandsignale, die von einem Empfangssignalpfad der Hochfrequenzschaltungsanordnung 106 empfangen wurden, zu verarbeiten und Basisbandsignale für einen Sendesignalpfad der Hochfrequenzschaltungsanordnung 106 zu erzeugen. Die Basisbandverarbeitungsschaltungsanordnung 104 kann mit der Anwendungsschaltungsanordnung 102 zur Erzeugung und Verarbeitung der Basisbandsignale und zum Steuern von Vorgängen der Hochfrequenzschaltungsanordnung 106 über eine Schnittstelle verbunden sein. Beispielsweise kann, in einigen Ausführungsformen, die Basisbandschaltungsanordnung 104 einen Basisbandprozessor 104a der zweiten Generation (2G), einen Basisbandprozessor 104b der dritten Generation (3G), einen Basisbandprozessor 104c der vierten Generation (4G) und/oder (einen) andere(n) Basisbandprozessor(en) 104d anderer bestehender Generationen, in Entwicklung befindlicher oder zukünftig entwickelter Generationen (z. B. fünfte Generation (5G), 6G usw.) umfassen. Die Basisbandschaltungsanordnung 104 (z. B. einer oder mehrere der Basisbandprozessoren 104a-d) kann verschiedene Funksteuerungsfunktionen erfüllen, die eine Kommunikation mit einem oder mehreren Funknetzwerken über die Hochfrequenzschaltungsanordnung 106 ermöglichen. Die Funksteuerungsfunktionen können unter anderem umfassen: Signalmodulation/- demodulation, Codierung/Decodierung, Funkfrequenzverschiebung usw. In einigen Ausführungsformen kann eine Modulations-/Demodulationsschaltungsanordnung der Basisbandschaltungsanordnung 104 Funktionen wie schnelle Fourier-Transformation (FFT, Fast-Fourier Transform), Vorcodierung und/oder Konstellationsmapping und - demapping umfassen. In einigen Ausführungsformen kann eine Codierungs- /Decodierungsschaltungsanordnung der Basisbandschaltungsanordnung 104 Faltungs-, Tail-Biting-Faltungs-, Turbo-, Viterbi- und/oder Low Density Parity Check(LDPC)-Codierungs-/Decodierungsfunktionen umfassen. Ausführungsformen von Modulations- /Demodulations- sowie Codierungs-/Decodierungsfunktionen sind nicht auf diese Beispiele beschränkt und können in anderen Ausführungsformen andere geeignete Funktionen umfassen.

In einigen Ausführungsformen kann die Basisbandschaltungsanordnung 104 Elemente eines Protokollstapels wie etwa beispielsweise Elemente eines EUTRAN-Protokolls (Evolved Universal Terrestrial Radio Access Network) einschließlich beispielsweise physischer (PHY), Medienzugriffssteuerungs- (MAC, Media Access Control), Funkverbindungssteuerungs- (RLC, Radio Link Control), Paketdatenkonvergenzprotokoll-(PDCP, Packet Data Convergence Protocol) und/oder Funkressourcensteuerungs(RRC, Radio Resource Control)-Elemente umfassen. Eine zentrale Verarbeitungseinheit (CPU, Central Processing Unit) 104e der Basisbandschaltungsanordnung 104 kann dazu ausgelegt sein, Elemente des Protokollstapels zum Signalisieren der PHY-, MAC-, RLC-, PDCP- und/oder RRC-Schichten auszuführen. In einigen Ausführungsformen kann die Basisbandschaltungsanordnung einen oder mehrere digitale Audiosignalprozessoren (DSP, Digital Signal Processor) 104f umfassen. Der/Die digitale(n) Audiosignalprozessor(en) 104f kann bzw. können Elemente für Komprimierung/Dekomprimierung und Echounterdrückung umfassen und kann bzw. können in anderen Ausführungsformen andere geeignete Verarbeitungselemente umfassen.

Die Basisbandschaltungsanordnung 104 kann ferner Speicher/Speicherplatz 104g umfassen. Der Speicher/Speicherplatz 104g kann verwendet werden, um Daten und/oder Anweisungen für von den Prozessoren der Basisbandschaltungsanordnung 104 durchgeführte Vorgänge zu laden und zu speichern. Ein Speicher/Speicherplatz für eine Ausführungsform kann jede Kombination aus geeignetem flüchtigem Speicher und/oder nicht-flüchtigem Speicher umfassen. Der Speicher/Speicherplatz 104g kann jede Kombination aus verschiedenen Ebenen von Speicher/Speicherplatz umfassen, einschließlich unter anderem Nur-Lese-Speicher (ROM, Read-Only Memory) mit integrierten Softwareanweisungen (z. B. Firmware), Direktzugriffsspeicher (RAM, Random-Access Memory) (z. B. dynamischer Direktzugriffsspeicher (DRAM, Dynamic Random Access Memory)), Cache, Pufferspeicher usw. Der Speicher/Speicherplatz 104g kann von den verschiedenen Prozessoren gemeinsam oder von bestimmten Prozessoren dediziert verwendet werden.

Komponenten der Basisbandschaltungsanordnung können in einigen Ausführungsformen in geeigneter Weise in einem einzelnen Chip, einem einzelnen Chipsatz kombiniert oder auf einer gleichen Leiterplatte angeordnet sein. In einigen Ausführungsformen können einige oder alle der einzelnen Komponenten der Basisbandschaltungsanordnung 104 und der Anwendungsschaltungsanordnung 102 zusammen umgesetzt werden, wie etwa beispielsweise auf einem System-on-a-Chip (SOC).

In einigen Ausführungsformen kann die Basisbandschaltungsanordnung 104 eine Kommunikation bereitstellen, die mit einer oder mehreren Funktechnologien kompatibel ist. Beispielsweise kann in einigen Ausführungsformen die Basisbandschaltungsanordnung 104 eine Kommunikation mit einem Evolved Universal Terrestrial Radio Access Network (EUTRAN) und/oder anderen Wireless Metropolitan Area Networks (WMAN), einem drahtlosen lokalen Netzwerk (WLAN, Wireless Local Area Network), einem drahtlosen persönlichen Netzwerk (WPAN, Wireless Personal Area Network) unterstützen. Ausführungsformen, bei denen die Basisbandschaltungsanordnung 104 dazu ausgelegt ist, Funkkommunikation von mehr als einem Drahtlosprotokoll zu unterstützen, können als Multimode-Basisbandschaltungsanordnung bezeichnet werden.

Die Hochfrequenzschaltungsanordnung 106 kann eine Kommunikation mit Drahtlosnetzwerken unter Verwendung von modulierter elektromagnetischer Strahlung durch ein nicht festes Medium ermöglichen. In verschiedenen Ausführungsformen kann die Hochfrequenzschaltungsanordnung 106 Schalter, Filter, Verstärker usw. umfassen, um die Kommunikation mit dem Drahtlosnetzwerk zu ermöglichen. Die Hochfrequenzschaltungsanordnung 106 kann einen Empfangssignalpfad umfassen, der eine Schaltungsanordnung zum Abwärtswandeln von von der FEM-Schaltungsanordnung 108 empfangenen Hochfrequenzsignalen umfassen und Basisbandsignale für die Basisbandschaltungsanordnung 104 bereitstellen kann. Die Hochfrequenzschaltungsanordnung 106 kann auch einen Sendesignalpfad umfassen, der eine Schaltungsanordnung zum Aufwärtswandeln von von der Basisbandschaltungsanordnung 104 bereitgestellten Basisbandsignalen umfassen und Hochfrequenzausgabesignale für die FEM-Schaltungsanordnung 108 zur Übertragung bereitstellen kann.

In einigen Ausführungsformen kann die Hochfrequenzschaltungsanordnung 106 einen Empfangssignalpfad und einen Sendesignalpfad umfassen. Der Empfangssignalpfad der Hochfrequenzschaltungsanordnung 106 kann eine Mischerschaltungsanordnung 106a, eine Verstärkerschaltungsanordnung 106b und eine Filterschaltungsanordnung 106c umfassen. Der Sendesignalpfad der Hochfrequenzschaltungsanordnung 106 kann eine Filterschaltungsanordnung 106c und eine Mischerschaltungsanordnung 106a umfassen. Die Hochfrequenzschaltungsanordnung 106 kann auch eine Synthetisiererschaltungsanordnung 106d zum synthetischen Erzeugen einer Frequenz zur Verwendung durch die Mischerschaltungsanordnung 106a des Empfangssignalpfads und des Sendesignalpfads umfassen. In einigen Ausführungsformen kann die Mischerschaltungsanordnung 106a des Empfangssignalpfads dazu ausgelegt sein, von der FEM-Schaltungsanordnung 108 empfangene Hochfrequenzsignale basierend auf der von der Synthetisiererschaltungsanordnung 106d bereitgestellten synthetisch erzeugten Frequenz abwärtszuwandeln. Die Verstärkerschaltungsanordnung 106b kann dazu ausgelegt sein, die abwärtsgewandelten Signale zu verstärken, und die Filterschaltungsanordnung 106c kann ein Tiefpassfilter (LPF, Low-Pass Filter) oder ein Bandpassfilter (BPF) sein, das dazu ausgelegt ist, unerwünschte Signale aus den abwärtsgewandelten Signalen zu entfernen, um Ausgabebasisbandsignale zu erzeugen. Die Ausgabebasisbandsignale können der Basisbandschaltungsanordnung 104 zur weiteren Verarbeitung bereitgestellt werden. In einigen Ausführungsformen können die Ausgabebasisbandsignale Null-Frequenz-Basisbandsignale sein; dies ist jedoch keine Voraussetzung. In einigen Ausführungsformen kann die Mischerschaltungsanordnung 106a des Empfangssignalpfads passive Mischer umfassen, wenngleich der Schutzumfang der Ausführungsformen in diesem Zusammenhang nicht eingeschränkt ist.

In einigen Ausführungsformen kann die Mischerschaltungsanordnung 106a des Sendesignalpfads dazu ausgelegt sein, Eingabebasisbandsignale basierend auf der von der Synthetisiererschaltungsanordnung 106d bereitgestellten synthetisch erzeugten Frequenz aufwärtszuwandeln, um Hochfrequenzausgabesignale für die FEM-Schaltungsanordnung 108 zu erzeugen. Die Basisbandsignale können durch die Basisbandschaltungsanordnung 104 bereitgestellt werden und können durch die Filterschaltungsanordnung 106c gefiltert werden. Die Filterschaltungsanordnung 106c kann ein Tiefpassfilter (LPF) umfassen, wenngleich der Schutzumfang der Ausführungsformen in diesem Zusammenhang nicht eingeschränkt ist.

In einigen Ausführungsformen können die Mischerschaltungsanordnung 106a des Empfangssignalpfads und die Mischerschaltungsanordnung 106a des Sendesignalpfads zwei oder mehrere Mischer umfassen und können zur Quadraturabwärtswandlung bzw. - aufwärtswandlung angeordnet sein. In einigen Ausführungsformen können die Mischerschaltungsanordnung 106a des Empfangssignalpfads und die Mischerschaltungsanordnung 106a des Sendesignalpfads zwei oder mehrere Mischer umfassen und können zur Spiegelfrequenzunterdrückung (z. B. Spiegelfrequenzunterdrückung nach Hartley) angeordnet sein. In einigen Ausführungsformen können die Mischerschaltungsanordnung 106a des Empfangssignalpfads und die Mischerschaltungsanordnung 106a des Sendesignalpfads zur direkten Abwärtswandlung und/oder direkten Aufwärtswandlung angeordnet sein. In einigen Ausführungsformen können die Mischerschaltungsanordnung 106a des Empfangssignalpfads und die Mischerschaltungsanordnung 106a des Sendesignalpfads für einen Superheterodynbetrieb konfiguriert sein.

In einigen Ausführungsformen können die Ausgabebasisbandsignale und die Eingabebasisbandsignale analoge Basisbandsignale sein, wenngleich der Schutzumfang der Ausführungsformen in diesem Zusammenhang nicht eingeschränkt ist. In einigen alternativen Ausführungsformen können die Ausgabebasisbandsignale und die Eingabebasisbandsignale digitale Basisbandsignale sein. In diesen alternativen Ausführungsformen kann die Hochfrequenzschaltungsanordnung 106 Analog-DigitalWandler- (ADC, Analog-to-Digital Converter) und Digital-Analog-Wandler(DAC, Digital-to-Analog Converter)-Schaltungsanordnungen umfassen und die Basisbandschaltungsanordnung 104 kann eine digitale Basisbandschnittstelle zum Kommunizieren mit der Hochfrequenzschaltungsanordnung 106 umfassen.

In einigen zweimodigen Ausführungsformen kann eine separate Funk-IC-Schaltungsanordnung zum Verarbeiten von Signalen für jedes Spektrum bereitgestellt sein, wenngleich der Schutzumfang der Ausführungsformen in diesem Zusammenhang nicht eingeschränkt ist.

In einigen Ausführungsformen kann die Synthetisiererschaltungsanordnung 106d ein Bruchteil-N-Synthetisierer oder ein Bruchteil-N/N+1-Synthetisierer sein, wenngleich der Schutzumfang der Ausführungsformen in diesem Zusammenhang nicht eingeschränkt ist, da auch andere Arten von Frequenzsynthetisierern geeignet sein können. Beispielsweise kann die Synthetisiererschaltungsanordnung 106d ein Delta-Sigma-Synthetisierer, ein Frequenzvervielfacher oder ein Synthetisierer sein, der einen Phasenregelkreis mit einem Frequenzteiler umfasst.

Die Synthetisiererschaltungsanordnung 106d kann dazu ausgelegt sein, eine Ausgabefrequenz zur Verwendung durch die Mischerschaltungsanordnung 106a der Hochfrequenzschaltungsanordnung 106 basierend auf einer Frequenzeingabe und einer Teilersteuerungseingabe synthetisch zu erzeugen. In einigen Ausführungsformen kann die Synthetisiererschaltungsanordnung 106d ein Bruchteil-N/N+1-Synthetisierer sein.

In einigen Ausführungsformen kann eine Frequenzeingabe durch einen spannungsgesteuerten Oszillator (VCO, Voltage Controlled Oscillator) bereitgestellt werden; dies ist jedoch keine Voraussetzung. Die Teilersteuerungseingabe kann in Abhängigkeit von der gewünschten Ausgabefrequenz entweder durch die Basisbandschaltungsanordnung 104 oder den Anwendungsprozessor 102 bereitgestellt werden. In einigen Ausführungsformen kann eine Teilersteuerungseingabe (z. B. N) aus einer Nachschlagetabelle basierend auf einem durch den Anwendungsprozessor 102 angezeigten Kanal bestimmt werden.

Die Synthetisiererschaltungsanordnung 106d der Hochfrequenzschaltungsanordnung 106 kann einen Teiler, einen Verzögerungsregelkreis (DLL, Delay-Locked Loop), einen Multiplexer und einen Phasenakkumulator umfassen. In einigen Ausführungsformen kann der Teiler ein Doppelmodulteiler (DMD, Dual Modulus Divider) und der Phasenakkumulator ein digitaler Phasenakkumulator (DPA) sein. In einigen Ausführungsformen kann der DMD dazu ausgelegt sein, das Eingabesignal durch entweder N oder N+1 zu teilen (z. B. basierend auf einer Ausführung), um ein Bruchteilungsverhältnis bereitzustellen. In einigen Ausführungsbeispielen kann der DLL einen Satz von kaskadierten, abstimmbaren Verzögerungselementen, einen Phasendetektor, eine Ladungspumpe und einen D-Flip-Flop umfassen. In diesen Ausführungsformen können die Verzögerungselemente dazu ausgelegt sein, eine VCO-Periode in Nd gleiche Phasenpakete zu unterteilen, wobei Nd die Anzahl an Verzögerungselementen in der Verzögerungsleitung ist. Auf diese Weise stellt der DLL eine negative Rückführung bereit, um dabei zu helfen, sicherzustellen, dass die Gesamtverzögerung durch die Verzögerungsleitung einen VCO-Zyklus beträgt.

In einigen Ausführungsbeispielen kann die Synthetisiererschaltungsanordnung 106d dazu ausgelegt sein, eine Trägerfrequenz als Ausgabefrequenz zu erzeugen, während in anderen Ausführungsformen die Ausgabefrequenz ein Vielfaches der Trägerfrequenz (z. B. das Doppelte der Trägerfrequenz, das Vierfache der Trägerfrequenz) sein und in Verbindung mit Quadraturgenerator und Teilerschaltungsanordnung zum Erzeugen mehrerer Signale an der Trägerfrequenz mit mehreren im Vergleich zueinander unterschiedlichen Phasen verwendet werden kann. In einigen Ausführungsformen kann die Ausgabefrequenz eine LO-Frequenz (fLO) sein. In einigen Ausführungsformen kann die RF-Schaltungsanordnung 106 einen IQ/Polarwandler umfassen.

Die FEM-Schaltungsanordnung 108 kann einen Empfangssignalpfad umfassen, der eine Schaltungsanordnung umfassen kann, die dazu ausgelegt ist, auf von einer oder mehreren Antennen 110 empfangenen Hochfrequenzsignalen zu wirken, die empfangenen Signale zu verstärken und die verstärkten Versionen der empfangenen Signale der Hochfrequenzschaltungsanordnung 106 zur weiteren Verarbeitung bereitzustellen. Die FEM-Schaltungsanordnung 108 kann auch einen Sendesignalpfad umfassen, der eine Schaltungsanordnung umfassen kann, die dazu ausgelegt ist, durch die Hochfrequenzschaltungsanordnung 106 bereitgestellte Signale zur Übertragung für die Übertragung durch eine oder mehrere der einen oder mehreren Antennen 110 zu verstärken.

In einigen Ausführungsformen kann die FEM-Schaltungsanordnung 108 einen TX/RX-Schalter zum Umschalten zwischen Sendemodus- und Empfangsmodusbetrieb umfassen. Die FEM-Schaltungsanordnung kann einen Empfangssignalpfad und einen Sendesignalpfad umfassen. Der Empfangssignalpfad der FEM-Schaltungsanordnung kann einen rauscharmen Verstärker (LNA, Low-Noise Amplifier) umfassen, um empfangene Hochfrequenzsignale zu verstärken und die verstärkten empfangenen Hochfrequenzsignale als Ausgabe bereitzustellen (z. B. der Hochfrequenzschaltungsanordnung 106). Der Sendesignalpfad der FEM-Schaltungsanordnung 108 kann einen Leistungsverstärker (PA, Power Amplifier) zum Verstärken von (z. B. durch die Hochfrequenzschaltungsanordnung 106 bereitgestellten) Hochfrequenzeingabesignalen und ein oder mehrere Filter zum Erzeugen von Hochfrequenzsignalen zur anschließenden Übertragung (z. B. durch eine oder mehrere der einen oder mehreren Antennen 110) umfassen.

In einigen Ausführungsformen kann die elektronische Vorrichtung 100 weitere Elemente umfassen, wie etwa beispielsweise Speicher/Speicherplatz, Anzeige, Kamera, Sensor und/oder Eingabe-/Ausgabe(E/A)-Schnittstelle. In einigen Ausführungsformen kann die elektronische Vorrichtung 100 in eine UE integriert sein, wobei die UE ebenfalls mindestens eines von: Speicher/Speicherplatz, eine Anzeige, eine Kamera, einen Sensor und/oder eine Eingabe-/Ausgabe(E/A)-Schnittstelle aufweist.

In einigen Ausführungsformen kann die elektronische Vorrichtung in einem eNB enthalten sein. In solchen Fällen kann der eNB ebenfalls eine Schnittstelle und/oder eine Verbindung zur Kommunikation mit einem Kernnetzwerk umfassen. In einigen Ausführungsformen kann die Schnittstelle oder Verbindung mindestens eines von: eine S1-MME-Schnittstelle, eine S1-U-Schnittstelle und/oder eine Ethernetverbindung umfassen.

In einigen Ausführungsformen kann die elektronische Vorrichtung 100 zum Durchführen eines oder mehrerer Prozesse, Techniken und/oder Verfahren wie hierin beschrieben oder Teilen davon ausgelegt sein.

Die elektronische Vorrichtung 100 kann eine Empfangsschaltungsanordnung zum Empfangen einer Anzeige von D2D-Ressourcen umfassen. Die Schaltungsanordnung kann beispielsweise eine Hochfrequenzschaltungsanordnung 106 oder Basisbandschaltungsanordnung 104 wie oben beschrieben umfassen oder darin integriert sein. In einigen Beispielen ist die Empfangsschaltungsanordnung ein Teil der Anwendungsschaltungsanordnung 102, z. B. dazu angeordnet, ein Signal oder eine Information von der Basisbandschaltungsanordnung 104 zu empfangen.

Die elektronische Vorrichtung kann eine Verarbeitungsschaltungsanordnung umfassen, beispielsweise in der Anwendungsschaltungsanordnung 102. Die Verarbeitungsschaltungsanordnung kann dazu angeordnet sein, eine zeit- und frequenzselektive Messung von einer oder mehrerer der D2D-Ressourcen auszuwerten.

Die Empfangsschaltungsanordnung und die Verarbeitungsschaltungsanordnung können Hardware-, Software- und/oder Firmwarekomponenten umfassen, wie oben in Bezug auf die Anwendungsschaltungsanordnung 102 beschrieben.

Gemäß einigen Beispielen kann die elektronische Vorrichtung eine Schaltungsanordnung zum Erzeugen einer Anzeige eines oder mehrerer Unterrahmen umfassen. Beispielsweise kann die Anzeige eine Zuweisung von D2D-Übertragungsressourcen, eine Anzeige von dem PSCCH und zugehörigen PSSCH-Pools zugeteilten Unterrahmen, eine Messkonfiguration, die einen Unterrahmenmesssatz angibt (der nicht unbedingt der D2D-Kommunikation zugeteilt wurde), oder ein Unterrahmenmessmuster sein.

Die elektronische Vorrichtung kann ferner eine Schaltungsanordnung zum Empfangen einer zeit- und frequenzselektiven Messung einer für einen oder mehrere angezeigte Unterrahmen spezifischen Interferenz umfassen. Die Messung kann in Übereinstimmung mit den hierin beschriebenen Messungen sein.

Die Schaltungsanordnung zum Erzeugen der Anzeige und die Schaltungsanordnung zum Empfangen können Teil der Anwendungsschaltungsanordnung 102 sein oder können eine ähnliche Struktur wie die oben beschriebene Anwendungsschaltungsanordnung 102 aufweisen. Die Schaltungsanordnung zum Erzeugen der Anzeige und die Schaltungsanordnung zum Empfangen können Hardware-, Software- und/oder Firmwarekomponenten umfassen, wie oben in Bezug auf die Anwendungsschaltungsanordnung 102 beschrieben.

8 stellt ein Verfahren gemäß einigen Beispielen dar. Das Verfahren kann durch eine UE oder durch eine elektrische Vorrichtung durchgeführt werden, die zur Verwendung in einer UE geeignet ist. Das Verfahren beginnt bei 800 und bei 810 wird Information von einem eNB in Bezug auf Ressourcen empfangen. Die Information kann direkt von dem eNB empfangen werden oder kann über andere Komponenten (wie etwa andere Funkausrüstung und mit der Vorrichtung verbundene Funkverarbeitungskomponenten) oder andere Einheiten (wie etwa eine Relaisvorrichtung) empfangen werden. Bei 820 kann die Vorrichtung eine zeit- und frequenzselektive Messung einer oder mehrerer der Ressourcen durchführen (z. B. wie oben beschrieben). Die Messung kann indikativ für eine Interferenzumgebung der Ressource sein. Das Verfahren kann dann bei 830 enden.

In einigen Beispielen kann die Messung durch die UE verwendet werden, um eine Übertragung und/oder einen Empfang von D2D-Kommunikationen zu planen. In einigen Beispielen kann die Messung an einen eNB oder eine andere UE, wie etwa eine D2D-Übertragungs-UE, berichtet werden.

9 stellt ein Verfahren gemäß einigen Beispielen dar. Das Verfahren kann durch einen eNB oder durch eine elektrische Vorrichtung durchgeführt werden, die zur Verwendung in einem eNB geeignet ist. Das Verfahren beginnt bei 900 und bei 910 wird Messinformation von einer UE empfangen. Die Messinformation kann indikativ für eine zeit- und frequenzselektive Messung in Zusammenhang mit einer oder mehreren Ressourcen sein. Die Messung kann eine Interferenzumgebung in Zusammenhang mit den Ressourcen charakterisieren. Die Messung kann wie zuvor hierin beschrieben sein.

Bei 920 wird eine Ressourcenzuteilung für die UE basierend auf der Messung bestimmt. Andere Information, wie etwa Messungen durch andere UEs oder von anderen Ressourcen, kann ebenfalls bei der Bestimmung der Ressourcenzuteilung verwendet werden. Die Ressourcenzuteilung kann beispielsweise ein Bestimmen, dass die UE über Sidelink oder über zellulare Kommunikation oder beides kommunizieren soll, umfassen. Die Zuteilung kann ein Bestimmen von Funkressourcen für eine Kommunikation durch die UE umfassen. Die Zuteilung kann ein Bestimmen von Ressourcenpools, die durch die UE und andere UEs verwendet werden sollen, umfassen. Die Zuteilung kann ein Bestimmen einer oder mehrerer Relais-UEs, über die die UE kommunizieren soll, umfassen.

In der gesamten Beschreibung wurde auf „Gerät-zu-Gerät“ bzw. „D2D“ bzw. „Device-to-Device“ Bezug genommen; es kann jedoch genauso aus „Proximity Services (ProSe)“ („Nahbereichsdienste“) Bezug genommen werden. Dementsprechend kann „Proximity Services (ProSe)“ oder „Nahbereichsdienste“ hierin austauschbar mit „Gerätzu-Gerät“ bzw. „D2D“ bzw. „Device-to-Device“ verwendet werden.

Beispiele

Beispiel 1 kann ein Verfahren zum Betreiben eines Evolved Node B (eNB) in einem Gerät-zu-Gerät(D2D)-Funkerkennungsmodus mit aktiviertem Relais umfassen, das Folgendes umfasst:

  • Konfigurieren, durch den eNB, von Ressourcen für zeit- und frequenzselektive Sidelink-Referenzsignalstärkenanzeigemessungen;
  • Konfigurieren, durch den eNB, von Ressourcen für zeit- und frequenzselektive Sidelink-Interferenzsignalstärkenanzeigemessungen;
  • Konfigurieren, durch den eNB, von Ressourcen für zeit- und frequenzselektive Sidelink-Empfangsleistungsreferenzsignalanzeigemessungen;
  • Konfigurieren, durch den eNB, von Ressourcen für zeit- und frequenzselektive Sidelink-Empfangsqualitätsreferenzsignalanzeigemessungen;
  • Empfangen, durch den eNB, von zeit- und frequenzselektiven Sidelink-Messungen;
  • Empfangen, durch den eNB, von zellularen Interzell-RSRP-/RSRQ-Messungen von bedienten UEs;
  • Empfangen, durch den eNB, von zellularen Interzell-RSRP-/RSRQ-Messungen von UEs, die durch benachbarte eNBs bedient werden;
  • Verwenden, durch den eNB, der Sidelink-Messungen zum Auswählen eines Relais;
  • Beispiel 2 kann das Verfahren von Beispiel 1 oder ein beliebiges anderes hierin genanntes Beispiel umfassen, wobei Ressourcen für zeit- und frequenzselektive Sidelink-Messungen von Referenzsignalstärkenanzeige (SL-RSSI), Interferenzsignalstärkenanzeige (SL-ISSI), Empfangsleistungsreferenzsignalanzeige (SL-RSRP), Empfangsqualitätsreferenzsignalanzeige (SL-RSRQ) UEs mithilfe von Unterrahmenmesssätzen zugeteilt werden, die durch Signalgebung höherer Schichten signalisiert werden.
  • Beispiel 3 kann das Verfahren von Beispiel 2 oder ein beliebiges anderes hierin genanntes Beispiel umfassen, wobei SL-RSSI-/SL-ISSI-/SL-RSRP-/SL-RSRQ-Messressourcen mit Messlücken mithilfe von Dauer, Periode und Versatz in Bezug auf Systemrahmennummer Null konfiguriert werden.
  • Beispiel 4 kann das Verfahren von Beispiel 2 oder ein beliebiges anderes hierin genanntes Beispiel umfassen, wobei SL-RSSI-/SL-ISSI-/SL-RSRP-/SL-RSRQ-Unterrahmenmesssätze mithilfe einer Bitmap oder mithilfe von wiederholten Bitmaps konfiguriert werden.
  • Beispiel 5 kann das Verfahren von Beispiel 2 oder ein beliebiges anderes hierin genanntes Beispiel umfassen, wobei SL-RSSI-/SL-ISSI-/SL-RSRP-/SL-RSRQ-Messungen in Breitband oder Schmalband vorgenommen werden.
  • Beispiel 6 kann das Verfahren von Beispiel 2 oder ein beliebiges anderes hierin genanntes Beispiel umfassen, wobei Messungen durch eine UE an den eNB oder an eine andere UE berichtet werden.
  • Beispiel 7 kann das Verfahren von Beispiel 6 oder ein beliebiges anderes hierin genanntes Beispiel umfassen, wobei Messungen verwendet werden, um Zeitressourcenmuster für eine Übertragung auszuwählen.
  • Beispiel 8 kann das Verfahren von Beispiel 2 oder ein beliebiges anderes hierin genanntes Beispiel umfassen, wobei SL-ISSI-Messressourcen mithilfe einer Signalgebung für eine Abstimmung über Zellen hinweg konfiguriert werden.
  • Beispiel 9 kann das Verfahren von Beispiel 2 oder ein beliebiges anderes hierin genanntes Beispiel umfassen, wobei Konfigurationen von Demodulationsreferenzsignalen, die von D2D-Sendern verwendet werden, durch höhere Schichten zum Messen der SL-RSRP signalisiert werden.
  • Beispiel 10 kann das Verfahren von Beispiel 2 oder ein beliebiges anderes hierin genanntes Beispiel umfassen, wobei SL-RSRQ-Messungen von SL-RSRP- und SL-ISSI-Messungen oder SL-RSSI abgeleitet werden.
  • Beispiel 11 kann das Verfahren von Beispiel 10 oder ein beliebiges anderes hierin genanntes Beispiel umfassen, wobei die SL-RSRQ in einem CQI-Wert abgebildet wird, um die Kapazität einer D2D-Verbindung bei Vorhandensein eines bestimmten Satzes an Interferenzquellen vorherzusagen.
  • Beispiel 12 kann das Verfahren von Beispiel 1 oder ein beliebiges anderes hierin genanntes Beispiel umfassen, wobei Messungen verwendet werden, um einen Relais-Kandidaten-Satz basierend auf einem konfigurierten Relaisauswahlkriterium zu bilden.
  • Beispiel 13 kann das Verfahren von Beispiel 12 oder ein beliebiges anderes hierin genanntes Beispiel umfassen, wobei das Kriterium für Uplink und Downlink separat konfiguriert wird.
  • Beispiel 14 kann das Verfahren von Beispiel 1 oder ein beliebiges anderes hierin genanntes Beispiel umfassen, wobei die Interzell-RSRP-, RSRQ-, RSSI-Messungen für Interzell-Relaisauswahl und Pfadbündelung verwendet werden.
  • Beispiel 15 kann eine Einrichtung umfassen, die Mittel zum Durchführen eines oder mehrerer Elemente eines Verfahrens umfasst, das in einem der Beispiele 1 - 14 oder einem anderen hier beschriebenen Verfahren oder Prozess beschrieben wurde oder damit in Zusammenhang steht.
  • Beispiel 16 kann ein oder mehrere computerlesbare Medien umfassen, die Anweisungen umfassen, um eine elektronische Vorrichtung zu veranlassen, bei Ausführung der Anweisungen durch einen oder mehrere Prozessoren der elektronischen Vorrichtung ein oder mehrere Elemente eines Verfahrens durchzuführen, das in einem der Beispiele 1 - 14 oder einem beliebigen anderen hierin beschriebenen Verfahren oder Prozess beschrieben wurde oder damit in Zusammenhang steht. In einigen Beispielen kann das Medium bzw. können die Medien nicht-flüchtige computerlesbare Medien sein.
  • Beispiel 17 kann eine Einrichtung umfassen, die Logik, Module und/oder Schaltungsanordnungen umfasst, um ein oder mehrere Elemente eines Verfahrens durchzuführen, das in einem der Beispiele 1 - 14 oder einem beliebigen anderen hierin beschriebenen Verfahren oder Prozess beschrieben wurde oder damit in Zusammenhang steht.
  • Beispiel 18 kann ein Verfahren, eine Technik oder einen Prozess umfassen, das/der/die in einem der Beispiele 1 - 14 oder Abschnitten oder Teilen davon beschrieben wurde oder damit in Zusammenhang steht.
  • Beispiel 19 kann ein Verfahren zum Kommunizieren in einem Drahtlosnetzwerk wie hier gezeigt und beschrieben umfassen.
  • Beispiel 20 kann ein System zum Bereitstellen von Drahtloskommunikation wie hier gezeigt und beschrieben umfassen.
  • Beispiel 21 kann eine Vorrichtung zum Bereitstellen von Drahtloskommunikation wie hier gezeigt und beschrieben umfassen.
  • Beispiel 22 kann eine elektronische Vorrichtung für eine Gerät-zu-Gerät(D2D)-Kommunikation umfassen, die Folgendes umfasst:
    • eine Empfangsschaltungsanordnung zum Empfangen einer Anzeige von D2D-Ressourcen für eine D2D-Kommunikation; und
    • eine Verarbeitungsschaltungsanordnung zum Auswerten einer zeit- und frequenzselektiven Messung einer oder mehrerer der D2D-Ressourcen basierend auf der Anzeige.
  • Beispiel 23 kann die elektronische Vorrichtung von Beispiel 22 umfassen, wobei die Anzeige der D2D-Ressourcen ausgewählt ist aus:
    • einer Zuweisung von D2D-Ressourcen für eine Übertragung durch einen D2D-Sender,
    • einer Anzeige von dem physikalischen Sidelink-Steuerkanal (PSCCH) zugeteilten Unterrahmen und zugehörigen physikalischen Sidelink-Steuerkanal(PSSCH)-Pools,
    • einer Messkonfiguration, die einen Unterrahmenmesssatz spezifiziert, oder einem Unterrahmenmessmuster.
  • Beispiel 24 kann die elektronische Vorrichtung von Beispiel 22 umfassen, wobei die Anzeige von D2D-Ressourcen mit Messlücken mithilfe von Dauer, Periode und Versatz in Bezug auf Systemrahmennummer Null konfiguriert ist.
  • Beispiel 25 kann die elektronische Vorrichtung eines der Beispiele 22 bis 24 umfassen, wobei die Verarbeitungsschaltungsanordnung ferner konfiguriert ist zum:
    • Veranlassen, dass die Messung an einen Evolved NodeB (eNB) berichtet wird, von dem die Anzeige empfangen wurde,
    • Veranlassen, dass die Messung an einen eNB berichtet wird, der nicht dem eNB entspricht, von dem die Anzeige empfangen wurde,
    • Veranlassen, dass die Messung an eine Relais-Benutzerausrüstung (UE) berichtet wird, oder
    • Auswählen, basierend auf der Messung, einer Zeitressource für eine D2D-Übertragung durch die elektronische Vorrichtung.
  • Beispiel 26 kann die elektronische Vorrichtung eines der Beispiele 22 bis 25 umfassen, wobei die Messung eines oder mehrere von Folgendem umfasst:
    • Sidelink-Empfangsleistungsreferenzsignal (SL-RSRP),
    • Sidelink-Interferenzsignalstärkenanzeige (SL-ISSI),
    • Sidelink-Empfangssignalstärkenanzeige (SL-RSSI),
    • Sidelink-Empfangsqualitätsreferenzsignal (SL-RSRQ).
  • Beispiel 27 kann die elektronische Vorrichtung von Beispiel 26 umfassen, wobei die Verarbeitungsschaltungsvorrichtung ferner SL-RSRQ-Messungen von SL-RSRP- und entweder SL-ISSI- oder SL-RSSI-Messungen ableitet.
  • Beispiel 28 kann die elektronische Vorrichtung von Beispiel 26 oder Beispiel 27 umfassen, wobei die Verarbeitungsschaltungsanordnung ferner die SL-RSRQ-Messung in einem Kanalqualitätsanzeige(CQI)-Wert abbildet, um eine Kapazität einer D2D-Verbindung bei Vorhandensein eines bestimmten Satzes an Interferenzquellen vorherzusagen.
  • Beispiel 29 kann die elektronische Vorrichtung eines der Beispiele 22 bis 28 umfassen, wobei die Verarbeitungsschaltungsanordnung ferner einen Relais-Kandidaten-Satz basierend auf der Messung bildet.
  • Beispiel 30 kann die elektronische Vorrichtung eines der Beispiele 22 bis 29 umfassen, wobei die Messung nur in Bezug auf Unterrahmen durchgeführt wird, die durch die Anzeige von Ressourcen angezeigt werden.
  • Beispiel 31 kann eine Benutzerausrüstung (UE) umfassen, die die elektronische Vorrichtung eines der Beispiele 22 bis 30 umfasst und ferner eines oder mehrere von Folgendem umfasst: eine Anzeige, eine Kamera, einen Sensor, eine Eingabe- /Ausgabe(E/A)-Schnittstelle.
  • Beispiel 32 kann eine elektronische Vorrichtung für eine Gerät-zu-Gerät(D2D)-Kommunikation umfassen, die Folgendes umfasst:
    • eine Schaltungsanordnung zum Erzeugen einer Anzeige eines oder mehrerer Unterrahmen, wobei die Anzeige für eine Übertragung zu einer Benutzerausrüstung (UE) dient; und
    • eine Schaltungsanordnung zum Empfangen einer zeit- und frequenzselektiven Messung von für einen oder mehrere Unterrahmen spezifischer Interferenz von der UE.
  • Beispiel 33 kann die elektronische Vorrichtung von Beispiel 32 umfassen, wobei die empfangene Messung eine Sidelink-Kommunikationsumgebung an den angezeigten Unterrahmen charakterisiert.
  • Beispiel 34 kann die elektronische Vorrichtung eines der Beispiele 32 bis 33 umfassen, wobei die elektronische Vorrichtung eine Auswirkung von verschiedenen Arten von Interferenz basierend auf der empfangenen Messung auswertet.
  • Beispiel 35 kann die elektronische Vorrichtung eines der Beispiele 32 bis 34 umfassen, wobei die elektronische Vorrichtung eine weitere zeit- und frequenzselektive Messung von einer weiteren UE empfängt, wobei die weitere UE von einem benachbarten Evolved NodeB (eNB) bedient wird.
  • Beispiel 36 kann die elektronische Vorrichtung eines der Beispiele 32 bis 35 umfassen, wobei die Messung eines oder mehrere von Folgendem umfasst:
    • Sidelink-Empfangsleistungsreferenzsignal (SL-RSRP),
    • Sidelink-Interferenzsignalstärkenanzeige (SL-ISSI),
    • Sidelink-Empfangssignalstärkenanzeige (SL-RSSI),
    • Sidelink-Empfangsqualitätsreferenzsignal (SL-RSRQ).
  • Beispiel 37 kann die elektronische Vorrichtung von Beispiel 36 umfassen, wobei die elektronische Vorrichtung ferner die SL-RSRQ-Messung in einem Kanalqualitätsanzeige(CQI)-Wert abbildet, um die Kapazität einer D2D-Verbindung bei Vorhandensein eines bestimmten Satzes an Interferenzquellen vorherzusagen.
  • Beispiel 38 kann die elektronische Vorrichtung eines der Beispiele 32 bis 37 umfassen, wobei die elektronische Vorrichtung ferner einen Relais-Kandidaten-Satz basierend auf der Messung bildet.
  • Beispiel 39 kann einen Evolved NodeB (eNB) umfassen, der die Einrichtung eines der Beispiele 32 bis 38 umfasst und ferner eine Schnittstelle und/oder eine Verbindung zur Kommunikation mit einem Kernnetzwerk umfasst.
  • Beispiel 40 kann ein oder mehrere computerlesbare Medien umfassen, die Anweisungen umfassen, um eine elektronische Vorrichtung zu veranlassen, bei Ausführung der Anweisungen durch einen oder mehrere Prozessoren der elektronischen Vorrichtung Folgendes zu tun:
    • Empfangen von Information über Ressourcen von einem Evolved NodeB (eNB); und
    • Durchführen einer zeit- und frequenzselektiven Messung einer oder mehrerer der Ressourcen, wobei die Messung indikativ für eine Interferenzumgebung der Ressource ist. In einigen Beispielen kann das Medium bzw. können die Medien nicht-flüchtige computerlesbare Medien sein.
  • Beispiel 41 kann das Medium bzw. die Medien von Beispiel 40 umfassen, wobei die Information über Ressourcen ausgewählt ist aus:
    • einer Zuweisung von Gerät-zu-Gerät(D2D)-Ressourcen für eine Übertragung durch einen D2D-Sender,
    • einer Anzeige von dem physikalischen Sidelink-Steuerkanal (PSCCH) zugeteilten Unterrahmen und zugehörigen physikalischen Sidelink-Steuerkanal(PSSCH)-Pools,
    • einer Messkonfiguration, die einen Unterrahmenmesssatz spezifiziert, oder einem Unterrahmenmessmuster.
  • Beispiel 42 kann das Medium bzw. die Medien eines der Beispiele 40 oder 41 umfassen, wobei die Messung eines oder mehrere von Folgendem umfasst:
    • Sidelink-Empfangsleistungsreferenzsignal (SL-RSRP),
    • Sidelink-Interferenzsignalstärkenanzeige (SL-ISSI),
    • Sidelink-Empfangssignalstärkenanzeige (SL-RSSI),
    • Sidelink-Empfangsqualitätsreferenzsignal (SL-RSRQ).
  • Beispiel 43 kann ein oder mehrere computerlesbare Medien umfassen, die Anweisungen umfassen, um eine elektronische Vorrichtung zu veranlassen, bei Ausführung der Anweisungen durch einen oder mehrere Prozessoren der elektronischen Vorrichtung Folgendes zu tun:
    • Empfangen, von einer Benutzerausrüstung (UE), einer zeit- und frequenzselektiven Messung einer oder mehrerer Funkressourcen; und
    • Bestimmen einer Ressourcenzuteilung für die UE basierend auf der Messung. In einigen Beispielen kann das Medium bzw. können die Medien nicht-flüchtige computerlesbare Medien sein.
  • Beispiel 44 kann das Medium bzw. die Medien von Beispiel 43 umfassen, wobei die elektronische Vorrichtung ferner zu Folgendem veranlasst wird:
    • Senden, vor dem Empfangen, von Information über die Funkressourcen an die UE, um die UE zu veranlassen, die Messung durchzuführen, wobei die Information ausgewählt ist aus:
      • einer Zuweisung von Gerät-zu-Gerät(D2D)-Ressourcen für eine Übertragung durch einen D2D-Sender,
        • einer Anzeige von dem physikalischen Sidelink-Steuerkanal (PSCCH) zugeteilten Unterrahmen und zugehörigen physikalischen Sidelink-Steuerkanal(PSSCH)-Pools,
        • einer Messkonfiguration, die einen Unterrahmenmesssatz spezifiziert, oder
      • einem Unterrahmenmessmuster.
  • Beispiel 45 kann das Medium bzw. die Medien eines der Beispiele 43 oder 44 umfassen, wobei die Messung eines oder mehrere von Folgendem umfasst:
    • Sidelink-Empfangsleistungsreferenzsignal (SL-RSRP),
    • Sidelink-Interferenzsignalstärkenanzeige (SL-ISSI),
    • Sidelink-Empfangssignalstärkenanzeige (SL-RSSI),
    • Sidelink-Empfangsqualitätsreferenzsignal (SL-RSRQ).
  • Beispiel 46 kann ein Verfahren umfassen, das durch eine Benutzerausrüstung (UE) für eine Gerät-zu-Gerät(D2D)-Kommunikation durchgeführt wird, wobei das Verfahren Folgendes umfasst:
    • Empfangen von Information über Ressourcen von einem Evolved NodeB (eNB); und
    • Durchführen einer zeit- und frequenzselektiven Messung einer oder mehrerer der Ressourcen, wobei die Messung indikativ für eine Interferenzumgebung der Ressource ist.
  • Beispiel 47 kann das Verfahren von Beispiel 46 umfassen, wobei die Anzeige der D2D-Ressourcen ausgewählt ist aus:
    • einer Zuweisung von D2D-Ressourcen für eine Übertragung durch einen D2D-Sender,
    • einer Anzeige von dem physikalischen Sidelink-Steuerkanal (PSCCH) zugeteilten Unterrahmen und zugehörigen physikalischen Sidelink-Steuerkanal(PSSCH)-Pools,
    • einer Messkonfiguration, die einen Unterrahmenmesssatz spezifiziert, oder einem Unterrahmenmessmuster.
  • Beispiel 48 kann das Verfahren eines der Beispiele 46 oder 47 umfassen, wobei die Messung eines oder mehrere von Folgendem umfasst:
    • Sidelink-Empfangsleistungsreferenzsignal (SL-RSRP),
    • Sidelink-Interferenzsignalstärkenanzeige (SL-ISSI),
    • Sidelink-Empfangssignalstärkenanzeige (SL-RSSI),
    • Sidelink-Empfangsqualitätsreferenzsignal (SL-RSRQ).
  • Beispiel 49 kann ein Verfahren umfassen, das durch einen Evolved Node B (eNB) durchgeführt wird, wobei das Verfahren Folgendes umfasst:
    • Empfangen, von einer Benutzerausrüstung (UE), einer zeit- und frequenzselektiven Messung einer oder mehrerer Funkressourcen; und
    • Bestimmen einer Ressourcenzuteilung für die UE basierend auf der Messung.
  • Beispiel 50 kann das Verfahren von Beispiel 49 umfassen, ferner umfassend:
    • Senden, vor dem Empfangen, von Information über die Funkressource an die UE, um die UE zu veranlassen, die Messung durchzuführen, wobei die Information ausgewählt ist aus:
      • einer Zuweisung von Gerät-zu-Gerät(D2D)-Ressourcen für eine Übertragung durch einen D2D-Sender,
        • einer Anzeige von dem physikalischen Sidelink-Steuerkanal (PSCCH) zugeteilten Unterrahmen und zugehörigen physikalischen Sidelink-Steuerkanal (PSSCH)-Pools,
        • einer Messkonfiguration, die einen Unterrahmenmesssatz spezifiziert, oder
      • einem Unterrahmenmessmuster.
  • Beispiel 51 kann das Verfahren eines der Beispiele 49 oder 50 umfassen, wobei die Messung eines oder mehrere von Folgendem umfasst:
    • Sidelink-Empfangsleistungsreferenzsignal (SL-RSRP),
    • Sidelink-Interferenzsignalstärkenanzeige (SL-ISSI),
    • Sidelink-Empfangssignalstärkenanzeige (SL-RSSI),
    • Sidelink-Empfangsqualitätsreferenzsignal (SL-RSRQ).
  • Beispiel 52 kann ein oder mehrere computerlesbare Medien umfassen, die Anweisungen umfassen, um eine elektronische Vorrichtung zu veranlassen, bei Ausführung der Anweisungen durch einen oder mehrere Prozessoren der elektronischen Vorrichtung ein oder mehrere Elemente eines Verfahrens durchzuführen, das in Zusammenhang mit einem der Beispiele 46 bis 51 beschrieben wurde. In einigen Beispielen kann das Medium bzw. können die Medien nicht-flüchtige computerlesbare Medien sein.
  • Beispiel 53 kann eine elektronische Vorrichtung für eine Kommunikation umfassen, wobei die Vorrichtung Folgendes umfasst:
    • Mittel zum Empfangen einer Anzeige von Gerät-zu-Gerät(D2D)-Ressourcen für eine D2D-Kommunikation; und
    • Mittel zum Auswerten einer zeit- und frequenzselektiven Messung einer oder mehrerer der D2D-Ressourcen basierend auf der Anzeige.
  • Beispiel 54 kann eine elektronische Vorrichtung für eine Kommunikation umfassen, wobei die Vorrichtung Folgendes umfasst:
    • Mittel zum Erzeugen einer Anzeige eines oder mehrerer Unterrahmen, wobei die Anzeige für eine Übertragung zu einer Benutzerausrüstung (UE) dient; und
    • Mittel zum Empfangen einer zeit- und frequenzselektiven Messung von für einen oder mehrere Unterrahmen spezifischer Interferenz von der UE.

Die vorangegangene Beschreibung einer oder mehrerer Ausführungsformen stellt eine Veranschaulichung und Beschreibung bereit, es ist jedoch nicht beabsichtigt, dass diese vollständig sind oder die Ausführungsformen auf die präzise offenbarte Form einschränken. Modifikationen und Variationen sind im Licht der obigen Lehren möglich oder können aus verschiedenen Umsetzungen der Offenbarung in die Praxis erhalten werden.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • US 62203740 [0001]