Title:
Erweiterte physische Signalstruktur für LTE-V2V-Kommunikation
Kind Code:
T5


Abstract:

Ein Fahrzeug kann über einen physischen Kanal (einen Kanal von Fahrzeug zu Fahrzeug (V2V)), der unter Ausbreitungsbedingungen hoher Mobilität robust und zuverlässig ist, mit einem anderen Fahrzeug drahtlos kommunizieren. Der physische Kanal kann durch Modifizieren eines existierenden physischen Kanals von Long-Term Evolution (LTE), wie etwa eines Kanals der LTE Sidelink (SL), erzeugt werden. Zum Beispiel kann der physische V2V-Kanal durch Vergrößern der Subträgerbeabstandung von veralteten LTE-Kanälen (z.B. von 15 Kilohertz (kHz) auf 30 kHz) um einen bestimmten Faktor erzeugt werden. Außerdem kann eine Symboldauer und eine Größe der schnellen Fouriertransformation (FFT) für den physischen V2V-Kanal jeweils um denselben Faktor verringert werden. Dadurch kann Implementierung des physischen V2V-Kanals ohne signifikante Modifikationen anderer Aspekte des LTE-Standards ermöglicht werden. embedded image




Inventors:
Khoryaev, Alexey (Nizhny Novgorod, RU)
Chervyakov, Andrey (Nizhny Novgorod, RU)
Belov, Dmitry (Nizhny Novgorod, RU)
Shilov, Mikhail (Nizhny Novgorod, RU)
Application Number:
DE112015006792T
Publication Date:
04/26/2018
Filing Date:
12/26/2015
Assignee:
Intel Corporation (Calif., Santa Clara, US)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
BOEHMERT & BOEHMERT Anwaltspartnerschaft mbB - Patentanwälte Rechtsanwälte, 28209, Bremen, DE
Claims:
Kommunikationsvorrichtung, umfassend:
Hochfrequenz- bzw. HF-Schaltkreise zur Kommunikation mit anderen Kommunikationsvorrichtungen über einen physischen Kanal; und
Basisbandschaltkreise zum Bewirken, dass die HF-Schaltkreise über den physischen Kanal mit einer anderen Kommunikationsvorrichtung kommunizieren, wobei der physische Kanal Folgendes umfasst:
eine Symboldauer des Einzelträger-Frequenzmultiplex-Mehrfachzugriffs (SC-FDMA) oder eine Signalform des Orthogonalfrequenzmultiplexens (OFDM),
eine Subträgerbeabstandung von mindestens 30 Kilohertz (kHz) in einem Frequenzbereich und
eine Symboldauer von 0,042 Millisekunden (ms) oder weniger in einem Zeitbereich.

Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei ein physischer Ressourcenblock (PRB), der einem Signal des physischen Kanals entspricht, 12 Subträger in einem Frequenzbereich mit 30 kHz oder mit 60 kHz Subträgerbeabstandung umfasst.

Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei ein PRB, der dem physischen Kanal entspricht, 6 Subträger im Frequenzbereich mit 30 kHz Subträgerbeabstandung oder 3 Subträger mit 60 kHz Subträgerbeabstandung umfasst.

Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei zwei PRB ein PRB-Paar des physischen Kanals bilden, das zwei aufeinanderfolgenden PRB in einem Zeitbereich entspricht.

Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei der physische Kanal mindestens einem von Folgendem entspricht:
einer Kommunikation von Fahrzeug zu Fahrzeug (V2V),
einer Kommunikation von Fahrzeug zu Infrastruktur (V2I) oder
einer Kommunikation von Fahrzeug zu Fußgänger (V2P).

Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei der physische Kanal mindestens einem der folgenden entspricht:
einem physischen Kanal der Long-Term Evolution (LTE) Sidelink (SL),
einem physischen Kanal der LTE-Downlink (DL) oder
einem physischen Kanal der LTE-Uplink (UL).

Gerät für eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung, umfassend:
Funk- bzw. HF-Schaltkreise zur Kommunikation mit anderen Kommunikationsvorrichtungen über einen physischen Kanal; und
Basisbandschaltkreise zum
Verwenden eines physischen Kanals von mehreren physischen Kanaltypen, der für Kommunikation mit den anderen drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen geeignet ist, wobei die mehreren physischen Kanaltypen Folgendes umfassen:
einen physischen Kanal von Long-Term Evolution (LTE) und
einen physischen V2V-Kanal, der Folgendes umfasst:
eine Bandbreite, die mindestens so groß wie eine Bandbreite des physischen LTE-Kanals ist;
eine Subträgerbeabstandung, die um einen voraus gewählten Faktor größer als eine dem physischen LTE-Kanal entsprechende Subträgerbeabstandung ist,
eine Größe der schnellen Fouriertransformation (FFT), die um den vorausgewählten Faktor kleiner als eine dem physischen LTE-Kanal entsprechende FFT-Größe ist,
eine Symboldauer, die um den vorausgewählten Faktor kleiner als eine dem physischen LTE-Kanal entsprechende Symboldauer ist und
eine Abtastfrequenz, die gleich einer Abtastfrequenz des physischen LTE-Kanals ist, und
eine Abtastzeit, die gleich einer Abtastzeit des physischen LTE-Kanals ist; und
Kommunizieren mit den anderen drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen über den physischen V2V-Kanal.

Gerät nach Anspruch 7, wobei der physische LTE-Kanal und der physische V2V-Kanal mindestens einem von Folgendem entsprechen:
physischen Kanälen der Long-Term Evolution (LTE) Sidelink (SL),
physischen Kanälen der LTE-Downlink (DL) oder
physischen Kanälen der LTE-Uplink (UL).

Gerät nach Anspruch 7, wobei der physische V2V-Kanal physische Ressourcenblöcke (PRB) umfasst, die jeweils eine Anzahl von Subträgern umfassen, die kleiner oder gleich einer Anzahl von Subträgern der PRB des physischen LTE-Kanals ist.

Gerät nach Anspruch 7, wobei
die Subträgerbeabstandung für den physischen V2V-Kanal 30 oder 60 Kilohertz (kHz) beträgt; und
die Subträgerbeabstandung für den physischen LTE-Kanal 15 kHz beträgt.

Gerät nach Anspruch 7, wobei für Bedingungen eines normalen zyklischen Präfix (CP) und Bedingungen eines erweiterten CP eine Anzahl von Ressourcenelementen (RE) und eine Anzahl von Symbolen des Einzelträger-Frequenzmultiplex-Mehrfachzugriffs (SC-FDMA) oder Orthogonalfrequenzmultiplexens (OFDM) pro physischem Ressourcenblock (PRB) des physischen V2V-Kanals gleich der Anzahl von RE und einer Anzahl von Symbolen von SC-FDMA oder OFDM pro PRB des physischen LTE-Kanals ist.

Gerät nach Anspruch 7, wobei Anwendungsschaltkreise Folgendes durchführen sollen:
Kommunizieren mit einer Benutzergerätevorrichtung (UE) eines Fahrzeugs über eine Verbindung von Fahrzeug zu Fahrzeug (V2V),
Kommunizieren mit einem UE eines Benutzers über eine Verbindung von Fahrzeug zu Fußgänger (V2P) oder
Kommunizieren mit einem drahtlosen Telekommunikationsnetz über eine Verbindung von Fahrzeug zu Infrastruktur (V2I).

Gerät nach Anspruch 7, wobei die Basisbandschaltkreise die Art von physischem Kanal, die für Kommunikation mit der anderen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung geeignet ist, auf der Basis von mindestens einem von Folgendem verwendet:
einer Wahrscheinlichkeit, dass Kommunikation zwischen der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung und der anderen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung Bedingungen hoher Mobilität ausgesetzt ist,
ob die andere drahtlose Kommunikationsvorrichtung in der Lage ist, über den physischen LTE-Kanal oder den physischen V2V-Kanal zu kommunizieren,
einer Verfügbarkeit des physischen LTE-Kanals oder des physischen V2V-Kanals für Kommunikation mit der anderen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung,
einem Maß für Wichtigkeit in Bezug auf Informationen, die zu der anderen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung übermittelt werden, oder
einer vorausgewählten Priorität zur Kommunikation über den physischen LTE-Kanal oder den physischen V2V-Kanal.

Gerät nach Anspruch 7, wobei die Basisbandschaltkreise mittels eines eNB dafür ausgelegt sind, den physischen V2V-Kanal oder den physischen LTE-Kanal zu verwenden.

Gerät nach Anspruch 7, wobei die Basisbandschaltkreise Zeitmultiplexen des physischen V2V-Kanals und des physischen LTE-Kanals verwenden, um in verschiedenen Subrahmen zu kommunizieren.

Gerät nach einem der Ansprüche 15, wobei Subrahmen für den physischen V2V-Kanal und den physischen LTE-Kanal semistatisch durch einen eNB konfiguriert werden.

Drahtlose Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 7, wobei der physische Ressourcenblock (PRB), der dem physischen Kanal von Fahrzeug zu Fahrzeug (V2V) entspricht, Folgendes umfasst:
7 aufeinanderfolgende Symbole des Einzelträger-Frequenzmultiplex-Mehrfachzugriffs (SC-FDMA) oder des Orthogonalfrequenzmultiplexens (OFDM) im Zeitbereich unter Bedingungen eines normalen zyklischen Präfix (CP) und
6 aufeinanderfolgende Symbole des SC-FDMA oder OFDM im Zeitbereich unter erweiterten CP-Bedingungen.

Drahtlose Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 17, wobei ein Subrahmen, der dem physischen V2V-Kanal entspricht, zwei Schlitze umfasst,
ein physischer Ressourcenblock (PRB), der dem physischen V2V-Kanal entspricht, einen Schlitz enthält; und
eine Subrahmendauer, die dem physischen V2V-Kanal entspricht, gleich mindestens einem von Folgendem ist:
0,5 Millisekunden (ms) und eine Schlitzdauer 0,25 ms ist, wenn die Subträgerbeabstandung für den physischen V2V-Kanal 30 Kilohertz (kHz) ist; oder 0,25 Millisekunden (ms) und eine Schlitzdauer 0,125 ms ist, wenn die Subträgerbeabstandung für den physischen V2V-Kanal 60 Kilohertz (kHz) ist.

Drahtlose Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 17, wobei
eine Subrahmendauer, die dem physischen Kanal von Fahrzeug zu Fahrzeug (V2V) entspricht, gleich 1,0 ms ist und
der Subrahmen, der dem physischen V2V-Kanal entspricht, vier Schlitze mit 0,25 ms Dauer umfasst und ein physischer Ressourcenblock (PRB), der dem physischen V2V-Kanal entspricht, zwei Schlitze enthält, wenn die Subträgerbeabstandung für den physischen V2V-Kanal 30 Kilohertz (kHz) beträgt, oder
der Subrahmen, der dem physischen V2V-Kanal entspricht, acht Schlitze mit 0,125 ms Dauer umfasst und ein physischer Ressourcenblock (PRB), der dem physischen V2V-Kanal entspricht, vier Schlitze enthält, wenn die Subträgerbeabstandung für den physischen V2V-Kanal 60 kHz ist.

Computerlesbares Medium, das Programmanweisungen enthält, um einen oder mehrere Prozessoren zu Folgendem zu veranlassen:
Kommunizieren mit anderen Kommunikationsvorrichtungen über einen physischen Kanal, wobei der physische Kanal Folgendes umfasst:
eine Symboldauer des Einzelträger-Frequenzmultiplex-Mehrfachzugriffs (SC-FDMA) oder eine Signalform des Orthogonalfrequenzmultiplexens (OFDM),
eine Subträgerbeabstandung von mindestens 30 Kilohertz (kHz) in einem Frequenzbereich und
eine Symboldauer von 0,042 Millisekunden (ms) oder weniger in einem Zeitbereich.

Computerlesbares Medium nach Anspruch 20, wobei ein physischer Ressourcenblock (PRB), der einem Signal des physischen Kanals entspricht, 12 Subträger in einem Frequenzbereich mit 30 kHz oder mit 60 kHz Subträgerbeabstandung umfasst.

Computerlesbares Medium nach Anspruch 20, wobei ein PRB, der dem physischen Kanal entspricht, 6 Subträger im Frequenzbereich mit 30 kHz Subträgerbeabstandung oder 3 Subträger mit 60 kHz Subträgerbeabstandung umfasst.

Computerlesbares Medium nach Anspruch 20, wobei der physische Kanal mindestens einem von Folgendem entspricht:
einer Kommunikation von Fahrzeug zu Fahrzeug (V2V),
einer Kommunikation von Fahrzeug zu Infrastruktur (V2I) oder
einer Kommunikation von Fahrzeug zu Fußgänger (V2P).

Computerlesbares Medium nach Anspruch 20, wobei der physische Kanal mindestens einem der folgenden entspricht:
einem physischen Kanal der Long-Term Evolution (LTE) Sidelink (SL),
einem physischen Kanal der LTE-Downlink (DL) oder
einem physischen Kanal der LTE-Uplink (UL).

Computerlesbares Medium nach Anspruch 20, wobei ein PRB-Paar des physischen Kanals zwei aufeinanderfolgenden PRB in einem Zeitbereich entspricht.

Description:
VERWANDTE ANMELDUNGEN

Die vorliegende Anmeldung beansprucht den Nutzen der vorläufigen US-Patentanmeldung Nr. 62/203,301, eingereicht am 10.8.2015, deren Inhalte hiermit durch Bezugnahme so aufgenommen werden, als wären sie hier voll dargelegt.

STAND DER TECHNIK

Das sogenannte „Konzept des verbundenen Autos“ umfasst die Idee, dass Fahrzeuge befähigt werden können, drahtlos miteinander zu kommunizieren. Der Kommunikationsstandard 3GPP (3rd Generation Partnership Project) Long Term Evolution (LTE) wurde als der Kommunikationsstandard zur Implementierung des Konzepts des verbundenen Autos (auch als Kommunikation von Fahrzeug zu Fahrzeug (V2V) bezeichnet) vorgeschlagen. V2V-Kommunikation umfasst, dass ein Fahrzeug eine direkte Verbindung mit einem oder mehreren anderen Fahrzeugen herstellt.

Beispiele für solche Verbindungen wären eine LTE-Sidelink-Verbindung (auch als Direktverbindung, Verbindung von Proximitätsdiensten (ProSe), Verbindung von Vorrichtung zu Vorrichtung (D2D) usw. bezeichnet). Nach der Verbindung können Fahrzeuge vielfältige Informationen zueinander übermitteln, wie etwa Ortsinformationen, Geschwindigkeitsinformationen, Beschleunigungsinformationen, Richtungsinformationen, Leistungsfähigkeitsinformationen und mehr. Mit solchen Informationen können vielfältige Funktionalitäten bereitgestellt werden, wie etwa Verhinderung von Autounfällen, Bestimmung von Fahrbedingungen (z.B. Verkehrsstaus, eisige Straßen, Autounfälle usw.), Bestimmung optimaler Routen zum Fahren von einem Ort zum anderen usw.

Figurenliste

Hier beschriebene Ausführungsformen werden durch die folgende ausführliche Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen ohne weiteres verständlich. Um die vorliegende Beschreibung zu erleichtern, können gleiche Bezugszahlen gleiche Strukturelemente bezeichnen. Ausführungsformen werden anhand von Beispielen und nicht als Beschränkung in den Figuren der beigefügten Zeichnungen dargestellt.

  • 1 ist eine Darstellung einer beispielhaften Umgebung, in der hier beschriebene Systeme und/oder Verfahren implementiert werden können;
  • 2 ist eine Darstellung eines beispielhaften Prozesses zum Senden von Informationen zu einem anderen Fahrzeug;
  • 3 ist eine Darstellung eines beispielhaften Prozesses zum Empfangen von Informationen von einem anderen Fahrzeug;
  • 4 ist eine Darstellung eines beispielhaften PRB (Physical Resource Block) einer veralteten Numerologie von LTE (Long Term Evolution) und eines beispielhaften PRB einer Numerologie von Fahrzeug zu Fahrzeug (V2V) unter normalen Bedingungen des zyklischen Präfix (CP);
  • 5 ist eine Darstellung eines beispielhaften PRB einer veralteten LTE-Numerologie und eines beispielhaften PRB einer V2V-Numerologie unter erweiterten CP-Bedingungen;
  • 6 ist eine Darstellung beispielhafter PRB-Paare einer veralteten LTE-Numerologie und von beispielhaften PRB-Paaren einer V2V-Numerologie unter normalen CP-Bedingungen;
  • 7 ist eine Darstellung von beispielhaften PRB-Paaren einer veralteten LTE-Numerologie und von PRB-Paaren einer V2V-Numerologie unter weiteren CP-Bedingungen;
  • 8A-8D sind Darstellungen von beispielhaften PRB gemäß einer oder mehreren hier beschriebenen Ausführungsformen;
  • 9A-9D sind Darstellungen von beispielhaften PRB gemäß einer oder mehreren hier beschriebenen Ausführungsformen;
  • 10 ist eine Tabelle beispielhafter Kenngrößen einer veralteten LTE-Numerologie und einer V2V-Numerologie mit einer Subträgerbeabstandung von 30 Kilohertz (kHz);
  • 11 ist eine Tabelle beispielhafter Kenngrößen einer veralteten LTE-Numerologie und einer V2V-Numerologie mit einer Subträgerbeabstandung von 60 Kilohertz (kHz);
  • 12 ist eine Tabelle, die ein Beispiel für ein veraltetes LTE- und V2V-Übertragungsmultipexen repräsentiert; und
  • 13 zeigt für eine Ausführungsform beispielhafte Komponenten einer elektronischen Vorrichtung.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN

Die folgende ausführliche Beschreibung bezieht sich auf die beigefügten Zeichnungen. Dieselben Bezugszahlen in verschiedenen Zeichnungen können dieselben oder ähnliche Elemente identifizieren. Es versteht sich, dass andere Ausführungsformen benutzt und strukturelle oder logische Änderungen vorgenommen werden können, ohne vom Schutzumfang der vorliegenden Offenbarung abzuweichen. Die folgende ausführliche Beschreibung ist deshalb nicht im einschränkenden Sinne aufzufassen, und der Schutzumfang von Ausführungsformen wird durch die angefügten Ansprüche und ihre Äquivalente definiert.

Wie oben erwähnt wurde der Kommunikationsstandard 3GPP (3rd Generation Partnership Project) Long Term Evolution (LTE) als der Kommunikationsstandard für Kommunikation von Fahrzeug zu Fahrzeug (V2V) vorgeschlagen. Ein Grund hinter dem Vorschlag ist die Zuverlässigkeit und hohe Datenratenfähigkeit von LTE-Technologie. Der aktuelle LTE-Standard umfasst jedoch bestimmte Beschränkungen, wenn es dazu kommt, Fahrzeugen zu ermöglichen, direkt miteinander zu kommunizieren. Zum Beispiel werden veraltete physische Kanäle von LTE Sidelink (SL) (auch als PC5-Kanäle oder Kanäle von Vorrichtung zu Vorrichtung (D2D) bezeichnet) für die Verwendung oder Ermöglichung von V2V-Kommunikation in Betracht gezogen. Gleichzeitig wurden die veralteten physischen SL-Kanäle mit einer Annahme von Bedingungen einer wesentlich geringeren Mobilität ausgelegt als die für Verwendung für V2V-Kommunikation in Betracht gezogenen (z.B. ein Szenario, in dem zwei Fahrzeuge mit jeweils 140 Kilometer pro Stunde (km/h) aufeinander zufahren). Wenn sie drahtloser Ausbreitung in Bedingungen hoher Mobilität ausgesetzt sind (die hohes Doppler-Fading und/oder Frequenzverschiebungen verursachen können), können veraltete physische LTE-Kanäle eine inakzeptabel hohe Leistungsfähigkeit der Blockfehlerrate (BLER) erfahren und/oder ein inakzeptabel hohes Verhältnis von Signal zu Störungen und Rauschen (SINR) verwenden, um zuverlässige Leistungsfähigkeit für drahtlose V2V-Kommunikation zu erzielen.

Hier beschriebene Techniken können verwendet werden, um einen physischen Kanal (der hier als „physischer V2V-Kanal“ bezeichnet wird) mit größerer Robustheit und Zuverlässigkeit, wenn er Bedingungen hoher Mobilität der V2V-Kommuniaktion ausgesetzt ist, bereitzustellen. Zum Beispiel kann ein physischer V2V-Kanal vergrößerte Subträgerbeabstandung (z.B. Subträger von 30 Kilohertz (kHz)) anstelle der bei veralteten physischen LTE-SL-Kanälen verwendeten Subträgerbeabstandung von 15 kHz aufweisen. Die vergrößerte Subträgerbeabstandung kann physische Kanalrobustheit (insbesondere unter drahtlosen Ausbreitungseffekten hoher Mobilität) über eine Verringerung der Auswirkungen von Frequenzoffsetfehlern auf die Orthogonalität der Subträger, verringerte Kanalschwankungen an der Paketübertragungsdauer usw. verbessern.

Bei einigen Ausführungsformen kann der physische V2V-Kanal zusätzliche Abänderungen von aktuellen physischen LTE-SL-Kanälen umfassen. Zum Beispiel kann der physische V2V-Kanal eine verringerte Symboldauer umfassen (z.B. eine Symboldauer von SC-FDMA (Single-Carrier-Frequency-Division Multiple Access) usw.). Die Verringerung der Symboldauer kann proportional zu der vergrößerten Subträgerbeabstandung sein. Wenn zum Beispiel die Subträgerbeabstandung des physischen V2V-Kanals zweimal so groß wie Subträgerbeabstandung eines veralteten physischen LTE-SL-Kanals ist (z.B. 30 kHz anstelle von 15 kHz), kann die Symboldauer für den physischen V2V-Kanal halbiert werden. Außerdem kann der Verkleinerung der Symboldauer eine ähnliche Verkleinerung (z.B. Hälfte) an der Größe der schnellen Fouriertransformation (FTT) einhergehen.

Da LTE-Funkschnittstellen aktuell physische Ressourcenblöcke (PRB) als Fundamentaleinheit der Vergabe für Funkschnittstellenressourcen implementieren, können die hier beschriebenen Techniken außerdem ein oder mehrere PRB-Formate zur Implementierung der oben beschriebenen Erweiterungen hinsichtlich modifizierter Subträgerbeabstandung und Symboldauer der physischen V2V-Kanäle umfassen. Zum Beispiel kann ein PRB des physischen V2V-Kanals Zeitbereichsänderungen umfassen, wie etwa eine Änderung der Dauer jedes PRB und/oder der Anzahl von Schlitzen pro PRB. Ähnlich kann ein PRB des V2V-Kanals Frequenzbereichsänderungen umfassen, wie etwa die Anzahl der Subträger pro PRB, der PRB-Größe in Hinblick auf Frequenz usw. PRB-Formate können hier im Hinblick auf Numerologien (z.B. veraltete LTE-Numerologien und V2V-Numerologien) besprochen werden, die eine Repräsentation von Subträgern, Schlitzdauern und Ressourcenelementen (RE) eines PRB oder PRB-Paars umfassen können.

Bei einigen Ausführungsformen können die hier beschriebenen Techniken im Kontext zyklischer Präfixe (CP) implementiert werden. Zum Beispiel kann bei dem Kommunikationsstandard 3GPP LTE CP Kopieren eines Teils eines Symbols (z.B. eines Endteils des Symbols) und Hinzufügen des kopierten Teils zu einem Anfangsteil des Symbols umfassen, so dass das Symbol mit demselben Teil beginnt und endet. Dies kann zum Beispiel Zwischensymbolstörungen verringern.

1 ist eine Darstellung einer beispielhaften Umgebung 100, in der hier beschriebene Systeme und/oder Verfahren implementiert werden können. Die Umgebung 100 kann ein oder mehrere Fahrzeuge mit Vorrichtungen von Fahrzeug zu X (V2X) 110, Benutzergerätevorrichtungen (UE) 120 und Netzwerk 130 umfassen.

Die V2X-Vorrichtung 110 kann eine Datenverarbeitungs- und Kommunikationsvorrichtung umfassen, die in einem Fahrzeug, wie etwa einem Auto, einem Lastwagen, einem SUV (Sports Utility Vehicle) usw. installiert ist. Die V2X-Vorrichtung 110 kann in der Lage sein, Informationen bezüglich des Fahrzeugs, in dem die V2X-Vorrichtung 110 installiert ist, zu sammeln, zu verarbeiten und zu übermitteln. Beispiele für solche Informationen wären Fahrzeugleistungsfähigkeitsinformationen, Fahrzeugortsinformationen, Fahrzeugbenutzungsinformationen, Fahrzeugstatusinformationen, Fahrzeugdiagnostikinformationen usw. Bei einigen Ausführungsformen kann die V2X-Vorrichtung 110 in der Lage sein, darüber andere Arten von Informationen zu sammeln, zu verarbeiten und zu übermitteln, wie etwa Informationen in Bezug auf einen Fahrer oder Passagier des Fahrzeugs. Die V2X-Vorrichtung 110 kann ein Beispiel für eine Benutzergerätevorrichtung (UE) oder eine andere Art von Endgerät sein.

Wie gezeigt, kann die V2X-Vorrichtung 110 in der Lage sein, mit einem oder mehreren Netzwerken oder einer oder mehreren Vorrichtungen zu kommunizieren, wie etwa dem UE 120, der V2X-Vorrichtung eines anderen Fahrzeugs, dem Netzwerk 130 usw. Bei einigen Ausführungsformen kann die V2X-Vorrichtung 110 dies durchführen, indem sie eine Verbindung herstellt, die auf einem bestimmten Kommunikationsstandard, wie etwa dem Kommunikationsstandard 3GPP LTE, basiert. Zum Beispiel kann die V2X-Vorrichtung 110 eine Verbindung von Fahrzeug zu Fußgänger (V2P) mit dem UE 120 herstellen, die eine D2D-Verbindung, eine LTE-SL-Verbindung oder eine andere Art von Direktverbindung umfassen kann. Außerdem oder als Alternative kann die V2X-Vorrichtung 110 eine Verbindung von Fahrzeug zu Infrastruktur/Netzwerk (V2I) mit dem Netzwerk 130 herstellen. Die V2I-Verbindung kann eine Standardverbindung mit einer Basisstation (z.B. einem eNB (evolved NodeB)), einem drahtlosen Zugangspunkt (AP) oder einer anderen Vorrichtung mit der Fähigkeit, es der V2X-Vorrichtung 110 zu ermöglichen, mit dem Netzwerk 130 zu kommunizieren, umfassen. Dementsprechend kann das „X“ in der „V2X-Vorrichtung“ eine Fähigkeit der V2X-Vorrichtung 110 repräsentieren, mit einer oder mehreren Arten von Vorrichtungen zu kommunizieren (z.B. anderen V2X-Vorrichtungen, UE 120, einer Basisstation, einem Netzwerkzugangspunkt (AP) usw.).

Zusätzlich oder als Alternative kann die V2X-Vorrichtung 110 eine V2V-Verbindung mit der V2X-Vorrichtung eines anderen Fahrzeugs herstellen. Die V2V-Verbindung kann eine D2D-Verbindung, eine LTE-SL-Verbindung oder eine andere Art von Direktverbindung zwischen UE umfassen (z.B. eine Verbindung, die zum Beispiel das Netzwerk 130 nicht umfasst). Bei einigen Ausführungsformen kann die V2X-Vorrichtung 110 in der Lage sein, unter Verwendung einer oder mehrerer der hier beschriebenen Techniken mit anderen V2X-Vorrichtungen zu kommunizieren. Zum Beispiel kann die V2X-Vorrichtung 110 in der Lage sein, einen physischen V2V-Kanal zu verwenden, der verbesserte Robustheit und Zuverlässigkeit sicherstellt, wenn er den Bedingungen hoher Mobilität der V2V-Kommunikation ausgesetzt ist. Der physische V2V-Kanal kann zum Beispiel größere Subträgerbeabstandung und verringerte Symboldauern umfassen, um zum Beispiel die Demodulationsleistungsfähigkeit, einschließlich BLER-Verringerung, zu verbessern, aber immer noch in dem Rahmen eines etablierten Kommunikationsstandards (wie etwa des Kommunikationsstandards 3GPP LTE) arbeiten.

Das UE 120 kann eine tragbare Datenverarbeitungs- und Kommunikationsvorrichtung umfassen, wie etwa einen Personal Digital Assistant (PDA), ein Smartphone, ein Mobiltelefon, einen Laptop-Computer mit Konnektivität zu einem drahtlosen Mobilnetz, einen Tablet-Computer usw. Das UE 120 kann auch nichttragbare Datenverarbeitungsvorrichtungen umfassen, wie etwa einen Desktop-Computer, ein Verbraucher- oder Unternehmensgerät oder andere Vorrichtungen, die in der Lage sind, sich mit dem Netzwerk 130 zu verbinden. Das UE 120 kann auch eine Datenverarbeitungs- und Kommunikationsvorrichtung umfassen, die von einem Benutzer als eine Armbanduhr, ein Fitnessband, eine Kette, Augengläser, eine Brille, ein Ring, ein Gürtel, ein Headset oder eine andere Art von tragbarer Vorrichtung getragen werden kann (auch als Wearable-Vorrichtungen bezeichnet). Wie gezeigt kann das UE 120 eine Direktverbindung (z.B. eine D2D-Verbindung) mit der V2X-Vorrichtung 110 herstellen. Außerdem kann das UE 120 mit der V2X-Vorrichtung 110 bezüglich des Fahrzeugs der V2X-Vorrichtung 110, eines Fahrers oder Passagiers des Fahrzeugs, eines Benutzers des UE 120, eines Orts des Fahrzeugs mit Bezug auf den Benutzer des UE 120 usw. kommunizieren.

Das Netzwerk 130 kann ein oder mehrere verdrahtete und/oder drahtlose Netzwerke umfassen. Zum Beispiel kann das Netzwerk 130 ein LTE-Netzwerk umfassen. Bei einigen Ausführungsformen kann das Netzwerk 130 ein oder mehrere zusätzliche Netzwerke umfassen, wie etwa ein Mobilfunknetz (z.B. ein Netz der zweiten Generation (2G), ein Netz der dritten Generation (3G), ein Netz der vierten Generation (4G), ein Netz der fünften Generation (5G), ein GSM-Netzwerk (Global System for Mobile), ein CDMA-Netzwerk (Code Division Multiple Access), ein EVDO-Netzwerk (Evolution-Data Optimized) oder dergleichen), ein öffentliches Landmobilnetz (PLMN) und/oder ein anderes Netzwerk umfassen. Zusätzlich oder als Alternative kann das Netzwerk 150 ein lokales Netzwerk (LAN), ein drahtloses LAN (WLAN), ein großflächiges Netzwerk (WAN), ein städtisches Netzwerk (MAN), das öffentliche Fernsprechwählnetz (PSTN), ein Adhoc-Netzwerk, ein verwaltetes IP-Netzwerk, ein virtuelles privates Netzwerk (VPN), ein Intranet, das Internet, ein auf Faseroptik basierendes Netzwerk und/oder eine Kombination dieser oder anderer Arten von Netzwerken umfassen.

Die Quantität der Vorrichtungen und/oder Netzwerke, die in 1 dargestellt sind, wird lediglich für Erläuterungszwecke angegeben. In der Praxis kann es zusätzliche Vorrichtungen und/oder Netzwerke; weniger Vorrichtungen und/oder Netzwerke; andere Vorrichtungen und/oder Netzwerke; oder anders angeordnete Vorrichtungen und/oder Netzwerke als in 1 dargestellt geben. Als Alternative oder zusätzlich können eine oder mehrere der Vorrichtungen der Umgebung 100 eine oder mehrere Funktionen ausführen, die als durch eine andere oder mehrere der Vorrichtungen des Systems 100 ausgeführt beschrieben werden. Obwohl in 1 „direkte Verbindungen“ gezeigt sind, können diese Verbindungen ferner als logische Kommunikationspfade gedeutet werden, und in der Praxis können eine oder mehrere dazwischentretende Vorrichtungen (z.B. Router, Gateways, Modems, Switches, Hubs usw.) anwesend sein.

Außerdem können, obwohl einige der hier beschriebenen Techniken als Beispiel V2V-Kommunikation umfassen können, die hier beschriebenen Techniken auf verschiedene Szenarien und/oder anderen Arten von Kommunikation angewandt werden. Zum Beispiel können hier beschriebene Techniken auf Kommunikation mit Zeitduplex (TDD) oder Frequenzduplex (FDD) anwendbar sein. Bei einigen Ausführungsformen können hier beschriebene Techniken jeweils auf Kommunikation der Downlink (DL), Uplink (UL) und Sidelink (SI) anwendbar sein, während andere Ausführungsformen die hier beschriebenen Techniken nur auf DL- oder UL- oder SL-Kommunikation anwenden können. Obwohl die hier beschriebenen Techniken im Kontext des Kommunikationsstandards 3GPP LTE beschrieben werden können, können die Techniken zusätzlich auch auf andere Kommunikationsstandards angewandt werden. Obwohl hier gegebene Beispiele umfassen können, es Fahrzeugen zu ermöglichen, zuverlässiger miteinander zu kommunizieren, können zusätzlich die hier beschriebenen Techniken auch auf andere Szenarien angewandt werden (wie etwa ein anderes System oder eine andere Vorrichtung, das bzw. die beim Versuch, drahtlos zu kommunizieren, signifikante Doppler-Fadingbedingungen erfährt).

2 ist eine Darstellung eines beispielhaften Prozesses 200 zum Senden von Informationen zu einem anderen Fahrzeug. Der Prozess 200 kann besonders für Vorrichtungen geeignet sein, die zu drahtloser Kommunikation fähig sind, die Ausbreitungsbedingungen hoher Mobilität ausgesetzt sein können (z.B. drahtloser Ausbreitung in Bedingungen hoher Mobilität, gekennzeichnet durch hohes Doppler-Fading und/oder Frequenzverschiebungen, die die Integrität oder Zuverlässigkeit der drahtlosen Kommunikation gefährden können). Der Prozess 200 kann zum Beispiel durch die V2X-Vorrichtung 110 implementiert werden. Außerdem gibt der Prozess 200 ein Beispiel dafür, wie ein physischer V2V-Kanal verwendet werden kann; es sollte jedoch beachtet werden, dass der physische V2V-Kanal, so wie er hier beschrieben wird, auf zusätzliche und alternative Weisen verwendet werden kann, wozu weniger, zusätzliche und/oder alternative Operationen als die nachfolgend mit Bezug auf 2 beschriebenen Operationen gehören können.

Wie gezeigt kann der Prozess 200 Identifizieren eines physischen Kanals, der für Kommunikation mit einem anderen Fahrzeug geeignet ist, umfassen (Block 210). Zum Beispiel kann bei einigen Ausführungsformen die V2X-Vorrichtung 110 in der Lage sein, mehrere physische Kanäle zur Kommunikation mit einem anderen Fahrzeug zu verwenden. Wie oben beschrieben wären solche Kanäle ein physischer LTE-SL-Kanal, ein physischer V2V-Kanal (wie hier beschrieben) usw. Bei einigen Ausführungsformen kann die V2X-Vorrichtung 110 auf der Basis eines oder mehrerer Faktoren den geeigneten physischen Kanal identifizieren.

Beispiele für solche Faktoren wären, ob der physische Kanal wahrscheinlich Ausbreitungsbedingungen hoher Mobilität ausgesetzt sein wird. Wenn zum Beispiel das Fahrzeug der V2X-Vorrichtung 110 und/oder das andere Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit fahren, kann die V2X-Vorrichtung 110 bestimmen, dass Kommunikation zwischen den Fahrzeugen wahrscheinlich solchen Bedingungen ausgesetzt ist. Dementsprechend kann ein physischer V2V-Kanal (zum Beispiel im Gegensatz zu einem veralteten LTE-SL-Kanal) für die Kommunikation mit dem anderen Fahrzeug geeignet sein.

Ein anderes Beispiel für einen Faktor, der durch die V2X-Vorrichtung 110 in Betracht gezogen werden kann, kann die Kommunikationsfähigkeiten des anderen Fahrzeugs umfassen. Zum Beispiel kann die V2X-Vorrichtung 110 die Arten von physischen Kanälen bestimmen, die das andere Fahrzeug verwenden kann, und aus den physischen Kanälen, die das andere Fahrzeug verwenden kann, den am besten geeigneten physischen Kanal auswählen. Bei einigen Ausführungsformen kann Bestimmen der Kommunikationsfähigkeiten des anderen Fahrzeugs umfassen, zu bestimmen, welche Art von Kommunikationsvorrichtung durch das andere Fahrzeug implementiert wird (z.B. eine V2X-Vorrichtung oder eine andere Art von Kommunikationsvorrichtung).

Zusätzliche Beispiele für Faktoren, die verwendet werden können, um einen geeigneten physischen Kanal zu identifizieren, wären die Verfügbarkeit eines physischen Kanals (z.B. ob die V2X-Vorrichtung bereits einen oder mehrere physische Kanäle verwendet), ein Maß für Wichtigkeit hinsichtlich der Informationen (oder Art von Informationen), die zu dem anderen Fahrzeug zu senden sind (z.B. können weniger wichtige Informationen weniger zuverlässigen physischen Kanälen zugeteilt werden), ein Maß für die Wichtigkeit anderer Informationen, die zu einem anderen Fahrzeug zu übermitteln sind, usw. Bei noch einem anderen Beispiel kann die V2X-Vorrichtung eine oder mehrere Regeln implementieren, um zu priorisieren, welche Art von physischem Kanal (z.B. ein LTE-SL-Kanal, ein physischer V2V-Kanal usw.) im Hinblick auf einen oder mehrere der oben beschriebenen Faktoren implementiert werden sollte.

Der Prozess 200 kann Erzeugen von zu dem Fahrzeug zu übermittelnden Informationen umfassen (Block 220). Zum Beispiel kann die V2X-Vorrichtung 110 die Informationen erzeugen, die zu dem anderen Fahrzeug zu senden sind. Beispiele für solche Informationen wären Fahrzeugleistungsfähigkeitsinformationen, Fahrzeugortsinformationen, Fahrzeugbenutzungsinformationen, Fahrzeugstatusinformationen, Fahrzeugdiagnostikinformationen, Informationen in Bezug auf einen Fahrer oder Passagier des Fahrzeugs usw.

Der Prozess 200 kann Verarbeitung der Informationen auf der Basis des zur Kommunikation mit dem anderen Fahrzeug identifizierten physischen Kanals umfassen (Block 230). Zum Beispiel kann die V2X-Vorrichtung 110 die Informationen gemäß einem bestimmten PRB-Format anordnen, das für die Art von physischem Kanal besonders sein kann, die als für Kommunikation mit dem anderen Fahrzeug geeignet identifiziert wird. Wenn zum Beispiel der identifizierte physische Kanal einem aktuell verfügbaren physischen Kanal entspricht (wie etwa einem physischen LTE-SL-Kanal), können die Informationen zugeteilt werden, um ein Format zu ermöglichen, bei dem ein PRB 12 Subträger (hier auch als Frequenz-RE bezeichnet) mit 15 kHz Subträgerbeabstandung und 1 Schlitz von 0,5 ms Zeitdauer umfasst. Wenn jedoch der identifizierte physische Kanal einem physischen V2V-Kanal entspricht, können die Informationen zugeteilt werden, um ein Format zu ermöglichen, bei dem ein PRB 12 Subträger mit 30 kHz Subträgerbeabstandung und 1 Schlitz von 0,25 ms Zeitdauer umfasst. Als Alternative können für den physischen V2V-Kanal die Informationen zugeteilt werden, um ein Format zu ermöglichen, bei dem ein PRB 12 Subträger mit 60 kHz Subträgerbeabstandung und 1 Schlitz von 0,125 ms Zeitdauer umfasst. Zusätzliche Beispiele für PRB-Formate werden nachfolgend mit Bezug auf 4-9 besprochen.

Der Prozess 200 kann Verwendung des physischen Kanals zur Übermittlung von Informationen zu dem Fahrzeug umfassen (Block 240). Zum Beispiel kann die V2X-Vorrichtung 110 den als für Kommunikation mit dem Fahrzeug geeignet identifizierten physischen Kanal zum Senden der Informationen zu dem Fahrzeug verwenden. Wie oben beschrieben kann der physische Kanal einen veralteten Kanal (wie etwa einen LTE-SL-Kanal) oder einen physischen V2V-Kanal umfassen, und die Informationen können gemäß einem Format (z.B. einem PRB-Format) formatiert werden, das dem zum Senden der Informationen verwendeten physischen Kanal eigen ist.

3 ist eine Darstellung eines beispielhaften Prozesses 300 zum Empfangen von Informationen von einem anderen Fahrzeug. Der Prozess 300 kann besonders für Vorrichtungen geeignet sein, die zu drahtloser Kommunikation fähig sind, die während V2V-Kommunikation Bedingungen hoher Mobilität (die z.B. hohes Doppler-Fading und/oder Frequenzverschiebungen verursachen können) ausgesetzt sein können. Der Prozess 300 kann zum Beispiel durch die V2X-Vorrichtung 110 implementiert werden.

Wie gezeigt kann der Prozess 300 Empfangen von Informationen von einem anderen Fahrzeug über einen physischen Kanal umfassen (Block 310). Zum Beispiel kann die V2X-Vorrichtung 110 in der Lage sein, physische Kanäle zur Kommunikation mit einem anderen Fahrzeug zu verwenden. Wie oben beschrieben wären Beispiele für solche Kanäle ein LTE-SL-Kanal, ein physischer V2V-Kanal usw. Die zwischen Fahrzeugen gesendeten und empfangenen Informationen wären zum Beispiel Fahrzeugleistungsfähigkeitsinformationen, Fahrzeugortsinformationen, Fahrzeugbenutzungsinformationen, Fahrzeugstatusinformationen, Fahrzeugdiagnostikinformationen, Informationen in Bezug auf einen Fahrer oder Passagier des Fahrzeugs usw.

Der Prozess 300 kann Bestimmen eines physischen Kanaltyps entsprechend dem physischen Kanal umfassen (Block 320). Zum Beispiel kann die V2X-Vorrichtung 110 die Art von physischem Kanal (z.B. einen LTE-SL-Kanal, einen V2V-Kanal usw.) identifizieren, die zum Empfangen der Informationen verwendet wird. Bei einigen Ausführungsformen kann die V2X-Vorrichtung 110 auf der Basis des physischen Kanaltyps möglicherweise einschließend die Art und Weise bestimmen, wie die Informationen in dem physischen Kanal angeordnet werden. Wenn zum Beispiel der physische Kanal einem physischen LTE-SL-Kanal entspricht, können die Informationen in PRB formatiert werden, die 12 Subträger mit 15 kHz Subträgerbeabstandung und 1 Schlitz von 0,5 ms Zeitdauer umfassen. Wenn in einem anderen Beispiel der physische Kanal einem physischen V2V-Kanal entspricht, können die Informationen in PRB formatiert werden, die 12 Subträger mit 30 kHz Subträgerbeabstandung und 1 Schlitz von 0,25 ms Zeitdauer umfassen. Als Alternative können für einen physischen V2V-Kanal die Informationen zugeteilt werden, um ein Format zu ermöglichen, bei dem ein PRB 12 Subträger mit 60 kHz Subträgerbeabstandung und 1 Schlitz von 0,125 ms Zeitdauer umfasst. Zusätzliche Beispiele für PRB-Formate werden nachfolgend mit Bezug auf 4-9 besprochen.

Der Prozess 300 kann Deuten der Informationen auf der Basis des physischen Kanaltyps des physischen Kanals umfassen (Block 330). Zum Beispiel kann die V2X-Vorrichtung 110 die von einem anderen Fahrzeug empfangenen Informationen auf der Basis einer Art von zur Übermittlung der Informationen verwendetem physischem Kanal deuten. Wenn zum Beispiel der physische Kanal einem physischen LTE-LS-Kanal entspricht, können die Informationen auf der Basis der Annahme gedeutet werden, dass die Informationen in PRB formatiert wurden, die 12 Subträger mit 15 kHz Subträgerbeabstandung und 1 Schlitz von 0,5 ms Zeitdauer umfassen. Wenn dagegen der physische Kanal einem physischen V2V-Kanal entspricht, können die Informationen auf der Basis der Annahme gedeutet werden, dass die Informationen in PRB formatiert wurden, die 12 Subträger mit 30 kHz Subträgerbeabstandung und 1 Schlitz von 0,25 ms Zeitdauer umfassen. Als Alternative können bei einem physischen V2V-Kanal die Informationen auf der Basis der Annahme gedeutet werden, dass die Informationen in PRB formatiert wurden, die 12 Subträger mit 60 kHz Subträgerbeabstandung und 1 Schlitz von 0,125 ms Zeitdauer umfassen.

4 ist eine Darstellung eines beispielhaften PRB einer veralteten LTE-Numerologie und eines beispielhaften PRB einer V2V-Numerologie unter normalen CP-Bedingungen. Die veraltete LTE-Numerologie kann einem veralteten physischen LTE-Kanal (z.B. einem LTE-SL-Kanal) entsprechen, während die V2V-Numerologie einem physischen V2V-Kanal entsprechen kann. Eine Numerologie kann wie hier besprochen Parameter und Kenngrößen eines physischen Kanals (z.B. eines veralteten LTE-SL-Kanals oder eines physischen V2V-Kanals) umfassen.

Solche Parameter und Kenngrößen können eine durch den physischen Kanal unterstützte Bandbreite, eine Anzahl von Subträgern pro Kanal, eine Subträgerbeabstandung, eine Größe der schnellen Fouriertransformation (FFT), eine Symboldauer, eine Schlitzdauer und eine Subrahmendauer umfassen. Zusätzliche Beispiele für numerologische Parameter und Kenngrößen wären eine direkte oder indirekte Beschreibung eines PRB und/oder PRB-Paars des physischen Kanals, wie etwa eine Anzahl von Subträgern pro PRB, eine PRB-Dauer (z.B. eine Anzahl von Schlitzen pro PRB), eine Anzahl von Ressourcenelementen (RE) pro PRB, eine Anzahl von Symbolen pro PRB usw.

Außerdem kann in dem Kommunikationsstandard 3GPP LTE das CP Kopieren eines kleinen Teils eines Symbols (z.B. eines Endteils des Symbols) und Hinzufügen des kopierten Teils zu einem Anfangsteil des Symbols umfassen, so dass das Symbol mit demselben Teil beginnt und endet. Normales CP (wie in 4 und 6 abgebildet) kann für drahtlose Kommunikation über kürzere Distanzen implementiert werden, während erweitertes CP (wie in 5 und 7 abgebildet) für drahtlose Kommunikation über längere Distanzen implementiert werden kann. Dementsprechend kann normales CP ein PRB aus mehr Symbolen (oder RE) pro Schlitz im Zeitbereich (z.B. 7) umfassen, während erweitertes CP einen PRB aus weniger Symbolen (oder RE) pro Schlitz im Zeitbereich (z.B. 6) umfassen kann.

Wie in 4 gezeigt, kann ein PRB der veralteten LTE-Numerologie für normales CP 12 Subträger mit 15 kHz Subträgerbeabstandung, einen Schlitz von 0,5 ms im Zeitbereich, der 7 aufeinanderfolgende Symbole umfasst, und insgesamt 84 RE umfassen. Im Gegensatz dazu kann der PRB der V2V-Numerologie für normales CP 12 Subträger mit 30 kHz Subträgerbeabstandung, 1 Schlitz von 0,25 ms im Zeitbereich, der 7 aufeinanderfolgende Symbole umfasst, und insgesamt 84 RE umfassen. Dementsprechend kann jeder Subträger des PRB eines physischen V2V-Kanals zweimal so viel Subträgerbeabstandung wie die Subträger des PRB des veralteten LTE-Kanals aufweisen; die Dauer des Schlitzes des physischen V2V-Kanals kann jedoch die Hälfte der Dauer des Schlitzes des veralteten physischen LTE-Kanals sein. Wie bereits erwähnt kann der Verringerung der Schlitzdauer eine ähnliche Verringerung (z.B. ein Faktor 2, 4 usw.) der FFT-Größe, die dem physischen V2V-Kanal zugeordnet ist, einhergehen. Dies kann dabei helfen, sicherzustellen, dass die Abtastzeit und/oder Abtastfrequenz des physischen V2V-Kanals dieselbe wie die Abtastzeit und Abtastfrequenz des veralteten LTE-Kanals bleibt.

Zum Beispiel kann die Abtastzeit, so wie sie hier beschrieben wird, die Grundzeiteinheit für den entsprechenden physischen Kanal umfassen. Zum Beispiel kann bei dem Kommunikationsstandard 3GPP LTE die Abtastzeit durch „Ts“ repräsentiert werden und kann gleich 1/(Subträgerbeabstandung x FFT-Größe) (z.B. 1/(1500Hz × 2048)) sein. Im Gegensatz dazu kann Abtastfrequenz, so wie sie hier beschrieben wird, die Grundfrequenzeinheit für einen bestimmten physischen Kanal umfassen. Zum Beispiel kann bei dem Kommunikationsstandard 3GPP LTE Abtastfrequenz durch „Fs“ repräsentiert werden und kann gleich Subträgerbeabstandung (z.B. 15 kHz), multipliziert mit der Anzahl der FFT-Zeitabtastwerte (z.B. 2048) sein.

Wie oben beschrieben kann ein V2V-Kanal vergrößerte Subträgerbeabstandung aufweisen (z.B. 30 kHz oder 60 kHz anstelle von 15 kHz), kann aber immer noch innerhalb des LTE-Rahmens implementiert werden, da proportional abnehmende Symboldauer und FFT-Größe dabei helfen kann, sicherzustellen, dass Abtastfrequenz und Abtastzeit für den V2V-Kanal dieselbe wie die Abtastfrequenz und Abtastzeit von veralteten LTE-Kanälen (z.B. eines LTE-SL-Kanals) sind. Da die Abtastzeit gleich dem Kehrwert der Subträgerbeabstandung, multipliziert mit der entsprechenden FFT-Größe, ist, ändert zum Beispiel Vergrößerung der Subträgerbeabstandung um einen Faktor zwei (z.B. von 15 kHz auf 30 kHz) oder vier (z.B. von 15 kHz auf 60 kHz) die Abtastzeit nicht, solange die FFT-Größe um denselben Faktor verringert wird (z.B. für den Faktor zwei von 2048 auf 1024 oder für den Faktor vier von 2048 auf 512). Dasselbe gilt für Abtastfrequenz, da die Abtastfrequenz gleich Subträgerbeabstandung, multipliziert mit der entsprechenden FFT-Größe, sein kann. Dementsprechend kann der in 4 abgebildete Pfeil repräsentieren, dass die hier beschriebenen Techniken Modifikation (oder Ersetzung) von veralteten LTE-Kanälen durch V2V-Kanäle (die unter Bedingungen hoher Mobilität (die z.B. hohes Doppler-Fading und/oder Frequenzverschiebungen verursachen können) robuster und zuverlässiger sein können) ermöglichen, ohne andere Aspekte des LTE-Kommunikationsstandards zu beeinflussen.

Zum Beispiel kann bei einigen Ausführungsformen die Dauer für einen einzelnen Subrahmen eines V2V-Kanals auf 0,5 ms gesetzt werden, so dass der Subrahmen 2 Schlitze bei jeweils 0,25 ms umfassen kann. Bei einer solchen Implementierung können relativ wenige (wenn überhaupt) Modifikationen des Kommunikationsstandards 3GPP LTE den V2V-Kanal implementieren, da zum Beispiel veraltete LTE-Kanäle auch 2 Schlitze pro Subrahmen umfassen. Bei anderen Ausführungsformen kann die Dauer für einen einzelnen Subrahmen des V2V-Kanals (zum Beispiel) auf 1,0 ms gesetzt werden, was zu einem Subrahmen führen kann, der 4 Schlitze bei jeweils 0,25 ms umfasst. Bei solchen Ausführungsformen können bestimme Modifikationen des Kommunikationsstandards 3GPP LTE nützlich sein, wie etwa Modifikationen der Größe von Transportblöcken, der Tabellen von Transportblockgrößen (TBS) usw.

5 ist eine Darstellung eines beispielhaften PRB einer veralteten LTE-Numerologie und eines beispielhaften PRB einer V2V-Numerologie unter erweiterten CP-Bedingungen. Die veraltete LTE-Numerologie kann einem veralteten LTE-Kanal (z.B. einem LTE-SL-Kanal) entsprechen, während die V2V-Numerologie einem V2V-Kanal entsprechen kann. Wie gezeigt kann ein PRB der veralteten LTE-Numerologie für erweitertes CP 12 Subträger von jeweils 15 kHz, einen Schlitz von 0,5 ms und 72 RE (6 Symbole oder (RE) pro Schlitz) umfassen. Im Gegensatz dazu kann der PRB der V2V-Numerologie für normales CP 12 Subträger von jeweils 30 kHz, 1 Schlitz von 0,25 ms und 84 RE umfassen. Dementsprechend kann jeder Subträger eines V2V-Kanal-PRB zweimal so viel Bandbreite wie die Subträger des PRB des veralteten LTE-Kanals umfassen; der Schlitz des V2V-Kanal-PRB kann jedoch die Hälfte der Dauer des Schlitzes des PRB des veralteten LTE-Kanals sein. Wie bereits erwähnt, kann der Verringerung der Schlitzdauer eine ähnliche Verringerung (z.B. ein Faktor 2, 4, usw.) der dem V2V-Kanal zugeordneten FTT-Größe einhergehen. Die Abtastfrequenz des V2V-Kanals kann dieselbe wie die Abtastfrequenz des veralteten LTE-Kanals bleiben. Dementsprechend kann der in 5 abgebildete Pfeil repräsentieren, dass die hier beschriebenen Techniken Modifikation (oder Ersatz) von veralteten LTE-Kanälen durch V2V-Kanäle (die unter Bedingungen hoher Mobilität robuster und zuverlässiger sein können) ermöglichen, ohne andere Aspekte des LTE-Kommunikationsstandards zu beeinflussen.

6 ist eine Darstellung von beispielhaften PRB-Paaren einer veralteten LTE-Numerologie und beispielhaften PRB-Paaren einer V2V-Numerologie unter normalen CP-Bedingungen. Wie gezeigt kann die veraltete LTE-Numerologie und die V2V-Numerologie jeweils vier PRB umfassen, PRB 6.1 bis PRB 6.4 bzw. PRB 6.5 bis 6.8. Jeder PRB der veralteten LTE-Numerologie und jeder PRB der V2V-Numerologie kann den oben mit Bezug auf 4 besprochenen entsprechenden PRB ähnlich sein. Außerdem können die PRB von 6 normalen CP-Bedingungen entsprechen, da das PRB-Format sieben Symbole (RE) für jeden Schlitz umfasst.

Bei der veralteten LTE-Numerologie können die PRB-Paare im Frequenzbereich voneinander unterschieden werden, dergestalt, dass PRB 6.1 und PRB 6.2 ein Paar (z.B. ein 1. PRB-Paar) umfassen und PRB 6.3 und PRB 6.4 ein anderes Paar sind (z.B. ein 2. PRB-Paar). Im Gegensatz dazu können bei V2V-Numerologie die PRB-Paare im Zeitbereich voneinander unterschieden werden, dergestalt, dass PRB 6.5 und PRB 6.6 ein Paar (z.B. ein 1. PRB-Paar) umfassen und PRB 6.7 und PRB 6.8 ein anderes Paar (z.B. ein 2. PRB-Paar) sind. Ähnlich wie die Pfeile in 4 und 5 kann der in 6 abgebildete Pfeil repräsentieren, dass die hier beschriebenen Techniken Modifikation (oder Ersatz) von veralteten LTE-Kanälen durch V2V-Kanäle ermöglichen können, die sich auf andere Aspekte des LTE-Kommunikationsstandards auswirken.

7 ist eine Darstellung von beispielhaften PRB-Paaren einer veralteten LTE-Numerologie und von PRB-Paaren einer V2V-Numerologie unter erweiterten CP-Bedingungen. Wie gezeigt können die veraltete LTE-Numerologie und die V2V-Numerologie jeweils vier PRB umfassen, PRB 7.1 bis PRB 7.4 bzw. PRB 7.5 bis 7.8. Jeder PRB der veralteten LTE-Numerologie und jeder PRB der V2V-Numerologie können den oben mit Bezug auf 5 besprochenen entsprechenden PRB ähnlich sein. Ähnlich können die PRB von 7 erweiterten CP-Bedingungen entsprechen, da das PRB-Format sechs Symbole (oder RE) für jeden Schlitz umfasst.

Bei der veralteten LTE-Numerologie können die PRB-Paare im Frequenzbereich voneinander unterschieden werden, dergestalt, dass PRB 7.1 und PRB 7.2 ein Paar (z.B. ein 1. PRB-Paar) umfassen und PRB 6.3 und PRB 6.4 ein anderes Paar sind (z.B. ein 2. PRB-Paar). Im Gegensatz dazu können bei V2V-Numerologie die PRB-Paare im Zeitbereich voneinander unterschieden werden, dergestalt, dass PRB 7.5 und PRB 7.6 ein Paar (z.B. ein 1. PRB-Paar) umfassen und PRB 7.7 und PRB 7.8 ein anderes Paar (z.B. ein 2. PRB-Paar) sind. Ähnlich wie der Pfeil in 6 kann der in 7 abgebildete Pfeil repräsentieren, dass die hier beschriebenen Techniken Modifikation (oder Ersatz) von veralteten LTE-Kanälen durch V2V-Kanäle ermöglichen können, die sich auf andere Aspekte des LTE-Kommunikationsstandards auswirken.

8A-8D sind Darstellungen von beispielhaften PRB gemäß einer oder mehreren hier beschriebenen Ausführungsformen. Außerdem können die PRB von 8A-8D normalen CP-Bedingungen entsprechen, da jeder PRB im Zeitbereich sieben Symbole pro Schlitz umfasst. Der beispielhafte PRB von 8A kann dem oben mit Bezug auf 4 beschriebenen V2V-Kanal-PRB entsprechen. Die beispielhaften PRB von 8B können ein PRB-Paar (PRB 8.1 und PRB 8.2) umfassen, ähnlich wie die oben mit Bezug auf 5 beschriebenen V2V-Kanal-PRB-Paare. 8C kann einen beispielhaften PRB umfassen, der dem PRB von 8A ähnlich ist, mit der Ausnahme, dass der beispielhafte PRB von 8C nur sechs Subträger (auch „RE in Frequenz“ oder „Frequenz-RE“) von jeweils 30 kHz umfasst. Ähnlich kann 8D ein beispielhaftes PRB-Paar (PRB 8.3 und PRB 8.4) umfassen, das dem PRB-Paar von 9B ähnlich ist, mit der Ausnahme, dass die beispielhaften PRB von 8D nur 6 Subträger mit 30 kHz Subträgerbeabstandung umfassen. Bei einigen Ausführungsformen kann Verringerung der Anzahl der Subträger pro V2V-Kanal die Anzahl von Übertragungskanälen, die für V2V-Kommunikation verwendet werden können, vergrößern, wodurch wiederum die V2V-Systemkapazität vergrößert werden kann (z.B. an einem Ort mit einer hohen Anzahl von Fahrzeugen, wie etwa in einem Verkehrsstau auf einer Schnellstraße oder wichtigen Kreuzung).

9A-9D sind Darstellungen von beispielhaften PRB gemäß einer oder mehreren hier beschriebenen Ausführungsformen. Außerdem können die PRB von 9A-9D erweiterten CP-Bedingungen entsprechen, da jeder PRB sechs Symbole pro Schlitz umfasst. Der beispielhafte PRB von 9A kann dem oben mit Bezug auf 5 beschriebenen V2V-Kanal-PRB entsprechen. Die beispielhaften PRB von 9B können ein PRB-Paar (PRB 9.1 und PRB 9.2) umfassen, ähnlich wie die oben mit Bezug auf 5 beschriebenen V2V-Kanal-PRB-Paare. 9C kann einen beispielhaften PRB umfassen, der dem PRB von 9A ähnlich ist, mit der Ausnahme, dass der beispielhafte PRB von 9C nur 6 Subträger (auch „RE in Frequenz“ oder „Frequenz-RE“) von jeweils 30 kHz umfasst. Ähnlich kann 9D ein beispielhaftes PRB-Paar (PRB 9.3 und PRB 9.4) umfassen, das dem PRB-Paar von 9B ähnlich ist, mit der Ausnahme, dass die beispielhaften PRB von 9D nur 6 (anstelle von 12) Subträgern von jeweils 30 kHz umfassen. Wie oben mit Bezug auf 8A-8D beschrieben, kann bei einigen Ausführungsformen Verringerung der Anzahl der Subträger pro V2V-Kanal die Anzahl von Übertragungskanälen vergrößern, die für V2V-Kommunikation verwendet werden können, wodurch wiederum der Grad der V2V-Systemkapazität vergrößert werden kann (z.B. an einem Ort mit einer hohen Anzahl von Fahrzeugen, wie etwa einem Verkehrsstau auf einer Schnellstraße oder wichtigen Kreuzung).

10 ist eine Tabelle beispielhafter Kenngrößen einer veralteten LTE-Numerologie und einer V2V-Numerologie mit 30 kHz Subträgerbeabstandung. Wie gezeigt umfasst die Tabelle von 10 eine Spalte Kanalkenngrößen, eine Spalte veraltete LTE-KanalNumerologie und eine Spalte V2V-Kanal-Numerologie. 10 gibt ein nichteinschränkendes Beispiel für Unterschiede und Ähnlichkeiten, die zwischen einem veralteten LTE-Kanal und einem V2V-Kanal bestehen können.

Zum Beispiel kann ein veralteter LTE-Kanal eine Subträgerbeabstandung von 15 kHz umfassen, während ein V2V-Kanal eine Subträgerbeabstandung von 30 kHz umfassen kann. Beide Kanäle können dieselben Bandbreiten unterstützen; die Kanäle können jedoch nur einige derselben FTT-Größen unterstützen. Zum Beispiel kann nur der veraltete LTE-Kanal FTT-Größen von 1536 und 2048 verwenden, und der V2V-Kanal kann die FTT-Größen von 64 und 768 verwenden. Dementsprechend kann die FFT-Größe für den veralteten LTE-Kanal für die Bandbreite von 1,4 MHz eine Untergrenze von 128 und für die Bandbreite von 20 MHz eine Obergrenze von 2048 umfassen, während die FFT-Größe für den V2V-Kanal (mit 30 kHz Subträgerbeabstandung) für die Bandbreite von 1,4 MHz eine Untergrenze von 64 und für die Bandbreite von 20 MHz eine Obergrenze von 1024 umfassen kann. Wie oben beschrieben ist dies auf die Verringerung der FTT-Größen für den V2V-Kanal um denselben Faktor (z.B. „2“), der zur Vergrößerung der Subträgerbeabstandung des V2V-Kanals verwendet wurde, zurückzuführen. Die folgende Tabelle kann eine logische Beziehung zwischen verschiedenen BW, veralteten LTE-FFT-Größen und V2V-Kanal-FFT-Größen repräsentieren (wobei die Subträgerbeabstandung für den V2V-Kanal 30 kHz beträgt).

BandbreiteNominale FFT-Größe(BW)Veralteter LTE-KanalV2V-Kanal mit 30 kHz1,4 MHz128643 MHz2561285 MHz51225610 MHz102451215 MHz153676820 MHz20481024

Da derselbe Faktor zum Vergrößern und Verringern der Subträgerbeabstandung bzw. FFT-Größe verwendet wurde, weisen beide Kanäle dieselbe Abtastzeit (Ts) von 32,55 Nanosekunden (ns) auf, weil Abtastzeit durch Nehmen des Kehrwerts des Produkts der Subträgerbeabstandung und der FFT-Größe (z.B. Ts = 1/(Subträgerbeabstandung x FFT-Größe) berechnet werden kann. Bei einigen Ausführungsformen können aus ähnlichen Gründen beide Kanäle auch dieselbe Abtastfrequenz (Fs) aufweisen (z.B. Fs = Subträgerbeabstandung x FFT-Größe). Das Aufrechterhalten derselben Abtastzeit und Abtastfrequenz wie beim veralteten LTE-Kanal kann wie oben erwähnt dabei helfen, sicherzustellen, dass der V2V-Kanal in einer LTE-Umgebung implementiert werden kann, ohne signifikante Justierungen an anderen Aspekten des Kommunikationsstandards 3GPP LTE vornehmen zu müssen.

Ähnlich wie bei der Änderung der FFT-Größe können die Symboldauern für den V2V-Kanal auch um denselben Faktor (z.B. „2“) verringert werden, der zur Vergrößerung der Subträgerbeabstandung des V2V-Kanals verwendet wurde. Wie in 6-7 gezeigt, kann dies ermöglichen, PRB und PRB-Paare auf eine Weise zu formatieren, die es dem V2V-Kanal ermöglicht, die Schlitzdauer um die Hälfte zu verringern (z.B. von 0,5 ms auf 0,25 ms) und PRB mit derselben Rate wie der veraltete LTE-Kanal auszugeben, obwohl die Subträgerbeabstandung für den V2V-Kanal verdoppelt wurde. Ähnlich wie bei der Aufrechterhaltung derselben Abtastzeit und Abtastfrequenz kann Aufrechterhaltung einer ähnlichen Ausgaberate wie beim veralteten LTE-Kanal dabei helfen, die Auswirkung des V2V-Kanals auf andere Aspekte des Kommunikationsstandards 3GPP LTE zu verringern.

Außerdem kann die Einzel-Subrahmendauer für den veralteten LTE-Kanal 1,0 ms betragen, während die Einzel-Subrahmendauer für den V2V-Kanal 0,5 oder 1,0 ms betragen kann. Eine Einzel-Subrahmendauer von 0,5 ms kann es dem V2V-Kanal ermöglichen, über 2 Schlitze pro Subrahmen zu verfügen, da die Schlitzdauer für den V2V-Kanal auf 0,25 ms verringert wurde. Da eine PRB-Dauer 0,25 ms sein kann (was 1 Schlitz entspricht), kann ein 0,5-ms-Subrahmen aus einem PRB-Paar (d.h. zwei 0,25-ms-PRB) bestehen. Anders ausgedrückt kann der V2V-Kanal ein Subrahmen-zu-PRB-Paarverhältnis von 1:1 aufweisen, wenn die Subrahmendauer des V2V-Kanals 0,5 ms ist, wodurch die Auswirkung des V2V-Kanals auf den Kommunikationsstandard 3GPP LTE verringert werden kann, da zum Beispiel der veraltete LTE-Kanal auch ein Subrahmen-zu-PRB-Paarverhältnis von 1:1 aufweist.

Im Gegensatz dazu kann eine Einzel-Subrahmendauer von 1,0 ms dem V2V-Kanal ermöglichen, über vier Schlitze pro Subrahmen zu verfügen, da die Schlitzdauer für den V2V-Kanal auf 0,25 ms verringert wurde. Dementsprechend kann der Subrahmen vier Schlitze umfassen. Anders ausgedrückt kann eine Subrahmendauer von 1,0 ms, im Gegensatz zu dem obigen Szenario des Subrahmens von 0,5 ms, zu einer relativen Zunahme der Informationsmenge führen, die in einem Subrahmen übermittelt werden kann. Als Ergebnis kann Implementierung eines 1,0-ms-Subrahmens zusätzliche Modifikationen an dem Kommunikationsstandard 3GPP LTE, einschließlich Änderungen des Entwurfs physischer Kanäle wie etwa Modifikationen der Größe von Transportblöcken, der Tabellen der Transportblockgrößen (TBS) usw.

Wie in 10 gezeigt, kann, ob der veraltete LTE-Kanal und der V2V-Kanal dieselbe Anzahl von Subträgern pro PRB aufweisen, von dem Szenario oder der Ausführungsform abhängen. Zum Beispiel können beide Kanäle 12 Subträger für jeden PRB aufweisen. Zusätzlich oder als Alternative kann der V2V-Kanal 6 Subträger pro PRB aufweisen. Bei einigen Ausführungsformen kann, obwohl jedem PRB 6 Subträger (anstelle von 12) zuzuteilen, die Rate verringern kann, mit der ein Kanal Daten senden kann, dies auch die Anzahl der V2V-Kanäle vergrößern, die für V2X-Vorrichtungen 110 zur Kommunikation mit anderen V2X-Vorrichtungen, UE usw. verfügbar sind. Dementsprechend kann, jedem V2V-Kanal 6 Subträger zuzuteilen, in Szenarien, bei denen V2V-Kanäle keinen Nutzen aus Verbindungen mit hoher Datenrate ziehen könnten und/oder sich ein Fahrzeug mit einer V2X-Vorrichtung in einem Verkehrsstau, im Berufsverkehr oder in einer anderen Situation befindet, an der sehr viele V2X-Vorrichtungen 110, UE 110 usw. beteiligt sind, die sich in Reichweite voneinander befinden, nützlich sein.

11 ist eine Tabelle beispielhafter Kenngrößen einer veralteten LTE-Numerologie und einer V2V-Numerologie mit 60 kHz Subträgerbeabstandung. Man beachte, dass die Tabelle von 11 eine Spalte Kanalkenngrößen, eine Spalte veraltete LTE-Kanalnumerologie und eine Spalte V2V-Kanalnumerologie umfasst. 11 gibt ein nichteinschränkendes Beispiel für Unterschiede und Ähnlichkeiten wieder, die zwischen einem veralteten LTE-Kanal und einem V2V-Kanal bestehen können.

Zum Beispiel kann ein veralteter LTE-Kanal eine Subträgerbeabstandung von 15 kHz umfassen, während ein V2V-Kanal eine Subträgerbeabstandung von 60 kHz umfassen kann. Beide Kanäle können dieselben Bandbreiten unterstützen; die Kanäle können jedoch nur einige derselben FTT-Größen unterstützen. Zum Beispiel kann nur der veraltete LTE-Kanal FTT-Größen von 1024, 1536 und 2048 unterstützen, und nur der V2V-Kanal kann eine FTT-Größe von 32, 64 und 384 unterstützen. Dementsprechend kann die FFT-Größe für den veralteten LTE-Kanal eine Untergrenze von 128 und eine Obergrenze von 2048 umfassen, während die FFT-Größe für den V2V-Kanal (mit 60 kHz Subträgerbeabstandung) eine Untergrenze von 32 kHz und eine Obergrenze von 512 kHz umfassen kann. Dies kann auf Verringerung der FTT-Größen für den V2V-Kanal um denselben Faktor (z.B. „4“) zurückzuführen sein, der zur Vergrößerung der Subträgerbeabstandung des V2V-Kanals verwendet wurde. Die folgende Tabelle kann eine logische Beziehung zwischen verschiedenen BW, veralteten LTE-FFT-Größen und V2V-Kanal-FFT-Größen (wenn die Subträgerbeabstandung für den V2V-Kanal 30 kHz ist) repräsentieren.

BandbreiteNominale FFT-Größe(BW)Veralteter LTE-KanalV2V-Kanal mit 60 kHz1,5 MHz128323 MHz256645 MHz51212810 MHz102425615 MHz153638420 MHz2048512

Da derselbe Faktor zum Vergrößern und Verringern der Subträgerbeabstandung bzw. FFT-Größe verwendet wurde, weisen beide Kanäle dieselbe Abtastzeit (Ts) von 32,55 Nanosekunden (ns) auf, weil Abtastzeit durch Nehmen des Kehrwerts des Produkts der Subträgerbeabstandung und der FFT-Größe (z.B. Ts = 1/(Subträgerbeabstandung x FFT-Größe) berechnet werden kann. Bei einigen Ausführungsformen können aus ähnlichen Gründen beide Kanäle auch dieselbe Abtastfrequenz (Fs) aufweisen (z.B. Fs = Subträgerbeabstandung x FFT-Größe). Das Aufrechterhalten derselben Abtastzeit und Abtastfrequenz wie beim veralteten LTE-Kanal kann wie oben erwähnt dabei helfen, sicherzustellen, dass der V2V-Kanal in einer LTE-Umgebung implementiert werden kann, ohne signifikante Justierungen an anderen Aspekten des Kommunikationsstandards 3GPP LTE vornehmen zu müssen.

Ähnlich wie bei der Änderung der FFT-Größe können die Symboldauern für den V2V-Kanal auch um denselben Faktor (z.B. „4“) verringert werden, der zum Vergrößern der Subträgerbeabstandung des V2V-Kanals verwendet wurde. Dadurch können PRB und PRB-Paare auf eine Weise formatiert werden, die es dem V2V-Kanal ermöglicht, die Schlitzdauer um ein Viertel zu verringern (z.B. von 1,0 ms auf 0,125 ms) und PRB mit derselben Rate wie der veraltete LTE-Kanal auszugeben, obwohl die Subträgerbeabstandung für den V2V-Kanal vervierfacht wurde. Ähnlich wie bei dem Aufrechterhalten derselben Abtastzeit und Abtastfrequenz kann Aufrechterhaltung einer ähnlichen Ausgaberate wie beim veralteten LTE-Kanal dabei helfen, die Auswirkung des V2V-Kanals auf andere Aspekte des Kommunikationsstandards 3GPP LTE zu verringern.

Außerdem kann die Einzel-Subrahmendauer für den veralteten LTE-Kanal 1,0 ms sein, während die Einzel-Subrahmendauer für den V2V-Kanal 0,25 oder 1,0 ms sein kann. Eine Einzel-Subrahmendauer von 0,25 ms kann es dem V2V-Kanal ermöglichen, über zwei Schlitze pro Subrahmen zu verfügen, da die Schlitzdauer für den V2V-Kanal auf 0,125 ms verringert wurde. Da eine PRB-Dauer 0,125 ms sein kann (was 1 Schlitz entspricht), kann außerdem ein 0,25-ms-Subrahmen aus einem PRB-Paar (d.h. zwei 0,125-ms-PRB) bestehen. Anders ausgedrückt kann der V2V-Kanal ein Subrahmen-zu-PRB-Paarverhältnis von 1:1 aufweisen, wenn die Subrahmendauer des V2V-Kanals 0,25 ms ist, wodurch die Auswirkung des V2V-Kanals auf den Kommunikationsstandard 3GPP LTE verringert werden kann, da zum Beispiel der veraltete LTE-Kanal auch das Subrahmen-zu-PRB-Paarverhältnis von 1:1 aufweist.

Im Gegensatz dazu kann eine Einzel-Subrahmendauer von 1,0 ms dem V2V-Kanal ermöglichen, über acht Schlitze pro Subrahmen zu verfügen, da die Schlitzdauer für den V2V-Kanal auf 0,125 ms verringert wurde. Dementsprechend kann der Subrahmen acht Schlitze umfassen. Anders ausgedrückt kann eine Subrahmendauer von 1,0 ms, im Gegensatz zu dem obigen Szenario des Subrahmens von 0,25 ms, zu einer relativen Zunahme der Informationsmenge führen, die in einem Subrahmen übermittelt werden kann. Als Ergebnis kann Implementierung eines 1,0-ms-Subrahmens zusätzliche Modifikationen an dem Kommunikationsstandard 3GPP LTE, einschließlich Änderungen des Entwurfs physischer Kanäle wie etwa Modifikationen der Größe von Transportblöcken, der Tabellen der Transportblockgrößen (TBS) usw.

Wie in 11 gezeigt, kann, ob der veraltete LTE-Kanal und der V2V-Kanal dieselbe Anzahl von Subträgern pro PRB aufweisen, von dem Szenario oder der Ausführungsform abhängen. Zum Beispiel können beide Kanäle 12 Subträger für jeden PRB aufweisen. Zusätzlich oder als Alternative kann der V2V-Kanal 3 oder 6 Subträger pro PRB aufweisen. Bei einigen Ausführungsformen kann, obwohl jedem PRB 3 oder 6 Subträger (anstelle von 12) zuzuteilen, die Rate verringern kann, mit der ein Kanal Daten senden kann, dies auch die Anzahl der V2V-Kanäle vergrößern, die für V2X-Vorrichtungen 110 zur Kommunikation mit anderen V2X-Vorrichtungen, UE usw. verfügbar sind. Dementsprechend kann, jedem V2V-Kanal 3 oder 6 Subträger zuzuteilen, in Szenarien, bei denen V2V-Kanäle keinen Nutzen aus Verbindungen mit hoher Datenrate ziehen könnten und/oder sich ein Fahrzeug mit einer V2X-Vorrichtung in einem Verkehrsstau, im Berufsverkehr oder in einer anderen Situation befindet, an der sehr viele V2X-Vorrichtungen 110, UE 110 usw. beteiligt sind, die sich in Reichweite voneinander befinden, nützlich sein.

12 ist eine Tabelle, die ein Beispiel für Übertragungsmultiplexen von veraltetem LTE und V2V repräsentiert. Wie gezeigt kann 12 eine vertikale Achse, die die Frequenz repräsentiert, und eine horizontale Achse, die die Zeit repräsentiert, umfassen. V2V-Vorrichtungen 110, UE 110 usw. können sowohl veraltete als auch V2V-PHY-Numerologien (z.B. für Mobilfunk- und V2V-Betrieb) unterstützen. Zeitbereichsmultiplexen von veralteten und V2V-Übertragungen in einem UE 110 kann für diese Zwecke verwendet werden. Zur Erleichterung einer effizienten Benutzung von Ressourcen kann die minimale Granularität für das Zeitbereichsmultiplexen ein Vielfaches der veralteten Subrahmen-Granularität (z.B. 1,0 ms) sein.

In einem Beispiel können Subrahmen für veralteten LTE- und V2V-Betrieb V2V-Vorrichtungs-weise (oder V2V-Vorrichtungs-gruppenweise) durch einen eNB (z.B. über das RRC-Protokoll (Radio Ressource Control)) semistatisch auf höheren Schichten konfiguriert werden. Semistatisch kann zum Beispiel physische Kanäle umfassen, die durch den eNB vordefiniert und in einem gegebenen Szenario einer bestimmten V2V-Vorrichtung 210 oder einem bestimmten UE zugewiesen werden. In einem anderen Beispiel können Subrahmen für veralteten LTE- und V2V-Betrieb dynamisch zugewiesen werden. In noch einem Beispiel können Subrahmen für veralteten LTE- und V2V-Betrieb durch einen Kommunikationsstandard (wie etwa den Kommunikationsstandard 3GPP LTE) spezifiziert werden.

V2V-Übertragungen (z.B. Übertragungen mit einer V2V-Numerologie) können entweder in TDD- oder FDD-Modi stattfinden. Im letzteren Fall können die Übertragungen entweder in einem DL- oder einem UL-Spektrum konfiguriert werden und können unabhängig konfiguriert werden (z.B. können V2V-Übertragungen auf einem UL-Spektrum Verwendung einer V2V-Numerologie in einem DL-Spektrum in denselben Zeitressourcen nicht auferlegen).

Bei einigen Ausführungsformen kann die V2V-Vorrichtung 110, das UE 110 usw. eine Autonom-Auswahlfähigkeit für die Numerologie für die V2V-Übertragungen (z.B. entweder eine veraltete LTE-Numerologie oder eine V2V-Numerologie) auf der Basis einer oder mehrerer Anweisungen, Bedingungen oder anderer Kriterien implementieren. Dementsprechend kann ein V2V-Empfänger (oder eine andere Art von Kommunikationskomponente) entweder über die Art der Übertragung im Voraus informiert werden oder kann dynamisch den Übertragungstyp detektieren. Bei Ausführungsformen, bei denen der Übertragungstyp dynamisch detektiert wird, kann ein Empfänger (oder eine andere Komponente der V2V-Vorrichtung 110) versuchen, Informationen unter verschiedenen Hypothesen gleichzeitig zu empfangen (z.B. versuchen, ein Signal sowohl unter der Annahme einer Subträgerbeabstandung von 15 kHz als auch Annahmen einer Subträgerbeabstandung von 30 kHz zu empfangen).

Im vorliegenden Gebrauch kann sich der Ausdruck „Schaltkreise“ oder „Verarbeitungsschaltkreise“ auf Folgendes beziehen oder ein Teil davon sein oder umfassen: eine anwendungsspezifische integrierte Schaltung (ASIC), eine elektronische Schaltung, einen Prozessor (geteilt, dediziert oder gruppiert) und/oder Speicher (geteilt, dediziert oder gruppiert), die ein oder mehrere Software- oder Firmwareprogramme ausführen, eine kombinatorische Logikschaltung und/oder andere geeignete Hardwarekomponenten, die die beschriebene Funktionalität bereitstellen. Bei einigen Ausführungsformen können die Schaltkreise in einem oder mehreren Software- oder Firmwaremodulen implementiert werden oder den Schaltkreisen zugeordnete Funktionen können durch diese implementiert werden. Bei einigen Ausführungsformen können Schaltkreise Logik umfassen, die mindestens teilweise in Hardware betreibbar ist.

Hier beschriebene Ausführungsformen können in einem System unter Verwendung beliebiger geeignet konfigurierter Hardware und/oder Software implementiert werden. 13 zeigt für eine Ausführungsform beispielhafte Komponenten einer elektronischen Vorrichtung 1300. Bei Ausführungsformen kann die elektronische Vorrichtung 1300 ein UE, ein eNB, ein WLAN-AP oder eine gewisse andere geeignete elektronische Vorrichtung sein. Bei einigen Ausführungsformen kann die elektronische Vorrichtung 1300 Anwendungsschaltkreise 1302, Basisbandschaltkreise 1304, Hochfrequenz- bzw. HF-Schaltkreise 1306, Schaltkreise 1308 des Frontend-Moduls (FEM) und eine oder mehrere Antennen 160, zumindest wie gezeigt miteinander gekoppelt, umfassen.

Die Anwendungsschaltkreise 1302 können einen oder mehrere Anwendungsprozessoren umfassen. Zum Beispiel können die Anwendungsschaltkreise 1302 Schaltkreise wie etwa, aber ohne Beschränkung darauf, einen oder mehrere Einzelkern- oder Mehrkernprozessoren umfassen. Der Prozessor bzw. die Prozessoren können eine beliebige Kombination von Vielzweckprozessoren und dedizierten Prozessoren (z.B. Grafikprozessoren, Anwendungsprozessoren usw.) umfassen. Die Prozessoren können mit Speicher/Speicherung gekoppelt sein und/oder dies umfassen, wie etwa ein Speicherungsmedium 1303, und können dafür ausgelegt sein, Anweisungen auszuführen, die in dem Speicher/der Speicherung gespeichert sind, um es verschiedenen Anwendungen und/oder Betriebssystemen zu ermöglichen, auf dem System zu laufen. Bei einigen Implementierungen kann das Speicherungsmedium 1303 ein nichttransitorisches computerlesbares Medium umfassen. Die Anwendungsschaltkreise 1302 können sich bei einigen Ausführungsformen mit einem oder mehreren Sensoren, wie etwa Umweltsensoren, Kameras usw., verbinden oder diese umfassen.

Die Basisbandschaltkreise 1304 können Schaltkreise wie etwa, aber ohne Beschränkung darauf, einen oder mehrere Einzelkern- oder Mehrkernprozessoren umfassen. Die Basisbandschaltkreise 1304 können einen oder mehrere Basisbandprozessoren und/oder Steuerlogik zum Verarbeiten von Basisbandsignalen, die von einem Empfangssignalpfad der HF-Schaltkreise 1306 empfangen werden, und zum Erzeugen von Basisbandsignalen für einen Sendesignalpfad der HF-Schaltkreise 1306 umfassen. Die Basisband-Verarbeitungsschaltkreise 1304 können eine Schnittstelle mit den Anwendungsschaltkreisen 1302 zur Erzeugung und Verarbeitung der Basisbandsignale und zur Steuerung von Operationen der HF-Schaltkreise 1306 aufweisen. Zum Beispiel können bei einigen Ausführungsformen die Basisbandschaltkreise 1304 einen Basisbandprozessor 1304a der zweiten Generation (2G), einen Basisbandprozessor 1304b der dritten Generation (3G), einen Basisbandprozessor 1304c der vierten Generation (4G) und/oder einen anderen Basisbandprozessor bzw. andere Basisbandprozessoren 1304d für andere existierende Generationen, sich in Entwicklung befindende Generationen oder in der Zukunft zu entwickelnde Generationen (z.B. fünfte Generation (5G), 6G usw.) umfassen. Die Basisbandschaltkreise 1304 (z.B. einer oder mehrere der Basisbandprozessoren 1304a-d) können verschiedene Funksteuerfunktionen abwickeln, die über die HF-Schaltkreise 1306 Kommunikation mit einem oder mehreren Funknetzen ermöglichen. Die Funksteuerfunktionen wären zum Beispiel, aber ohne Beschränkung darauf, Signalmodulation/-demodulation, Codierung/Decodierung, Funkfrequenzverschiebung usw. Bei einigen Implementierungen können die Basisbandschaltkreise 1304 mit dem Speicherungsmedium 1303 oder mit einem anderen Speicherungsmedium assoziiert sein.

Bei einigen Ausführungsformen können Modulations-/Demodulationsschaltkreise der Basisbandschaltkreise 1304 FFT-, Vorcodierungs- und/oder Konstellationsabbildungs-/- entabbildungsfunktionalität umfassen. Bei einigen Ausführungsformen können Codierungs-/Decodierungsschaltkreise der Basisbandschaltkreise 1304 Funktionalität von Faltung, Tail-Bitting-Faltung, Turbo-, Viterbi- und/oder LDPC-Codierer/-Decodierer (Low Density Parity Check) umfassen. Ausführungsformen von Modulations-/Demodulations- und Codierer-/Decodiererfunktionalität sind nicht auf diese Beispiele beschränkt und können bei anderen Ausführungsformen andere geeignete Funktionalität umfassen. Bei einigen Ausführungsformen können die Basisbandschaltkreise 1304 Elemente eines Protokollstapels umfassen, wie zum Beispiel Elemente eines E-UTRAN-Protokolls (Evolved Universal Terrestrial Radio Access Network), darunter zum Beispiel Elemente von PHY (Bitübertragungsschicht), MAC, RLC (Radio Link Control), PDCP Packet Data Convergence Protocol) und/oder RRC (Radio Resource Control). Eine Zentralverarbeitungseinheit (CPU) 1304e der Basisbandschaltkreise 1304 kann dafür ausgelegt sein, Elemente des Protokollstapels zur Signalisierung der Schichten PHY, MAC, RLC, PDCP und/oder RRC laufen zu lassen. Bei einigen Ausführungsformen können die Basisbandschaltkreise einen oder mehrere Audio-Digitalsignalprozessoren (DSP) 1304f umfassen. Der Audio-DSP bzw. die Audio-DSPs 1304f können Elemente zur Komprimierung/Dekomprimierung und Echolöschung umfassen und können bei anderen Ausführungsformen andere geeignete Verarbeitungselemente umfassen.

Die Basisbandschaltkreise 1304 können ferner Speicher/Speicherung 1304g umfassen. Der Speicher/die Speicherung 1304g können zum Laden und Speichern von Daten und/oder Anweisungen für durch die Prozessoren der Basisbandschaltkreise 1304 ausgeführte Operationen verwendet werden. Speicher/Speicherung für eine Ausführungsform kann eine beliebige Kombination von geeignetem flüchtigem Speicher und/oder nichtflüchtigem Speicher umfassen. Der Speicher/die Speicherung 1304g kann eine beliebige Kombination verschiedener Ebenen von Speicher/Speicherung umfassen, darunter, aber ohne Beschränkung darauf, Nurlesespeicher (ROM) mit eingebetteten Softwareanweisungen (z.B. Firmware), Direktzugriffsspeicher (z.B. dynamischen Direktzugriffsspeicher (DRAM)), Cache, Puffer usw. Der Speicher/die Speicherung 1304g können unter den verschiedenen Prozessoren geteilt oder bestimmten Prozessoren dediziert sein.

Komponenten der Basisbandschaltkreise können geeigneterweise in einem einzelnen Chip, einem einzelnen Chipsatz kombiniert oder bei einigen Ausführungsformen auf derselben Leiterplatte angeordnet werden. Bei einigen Ausführungsformen können einige oder alle der Komponentenbestandteile der Basisbandschaltkreise 1304 und der Anwendungsschaltkreise 1302 zusammen implementiert werden, wie zum Beispiel auf einem System auf einem Chip (SOC).

Bei einigen Ausführungsformen können die Basisbandschaltkreise 1304 Kommunikation bereitstellen, die mit einer oder mehreren Funktechnologien kompatibel ist. Zum Beispiel können bei einigen Ausführungsformen die Basisbandschaltkreise 1304 Kommunikation mit einem E-UTRAN und/oder anderen drahtlosen städtischen Netzwerken (WMAN), einem WLAN, einem WPAN (Wireless Personal Area Network) unterstützen. Ausführungsformen, bei denen die Basisbandschaltkreise 1304 dafür ausgelegt sind, Funkkommunikation von mehr als einem drahtlosen Protokoll zu unterstützen, können als Multimodus-Basisbandschaltkreise bezeichnet werden.

Die HF-Schaltkreise 1306 können Kommunikation mit drahtlosen Netzwerken unter Verwendung modulierter elektromagnetischer Strahlung mittels eines nichtfesten Mediums ermöglichen. Bei verschiedenen Ausführungsformen können die HF-Schaltkreise 1306 Schalter, Filter, Verstärker usw. zur Ermöglichung der Kommunikation mit dem drahtlosen Netzwerk umfassen. Die HF-Schaltkreise 1306 können einen Empfangssignalpfad umfassen, der Schaltkreise zum Abwärtsumsetzen von aus den FEM-Schaltkreisen 1308 empfangenen HF-Signalen umfassen kann, und den Basisbandschaltkreisen 1304 Basisbandsignale zuführen. Die HF-Schaltkreise 1306 können auch einen Sendesignalpfad umfassen, der Schaltkreise zum Aufwärtsumsetzen von durch die Basisbandschaltkreise 1304 bereitgestellten Basisbandsignalen und Bereitstellen von HF-Ausgangssignalen für die FEM-Schaltkreise 1308 zur Übertragung umfassen kann.

Bei einigen Ausführungsformen können die HF-Schaltkreise 1306 einen Empfangssignalpfad und einen Sendesignalpfad umfassen. Der Empfangssignalpfad der HF-Schaltkreise 1306 kann Mischerschaltkreise 1306a, Verstärkerschaltkreise 1306b und Filterschaltkreise 1306c umfassen. Der Sendesignalpfad der HF-Schaltkreise 1306 kann Filterschaltkreise 1306c und Mischerschaltkreise 1306a umfassen. Die HF-Schaltkreise 1306 können auch Synthesizerschaltkreise 1306d zum Synthetisieren einer Frequenz zur Verwendung durch die Mischerschaltkreise 1306a des Empfangssignalpfads und des Sendesignalpfads umfassen. Bei einigen Ausführungsformen können die Mischerschaltkreise 1306a des Empfangssignalpfads dafür ausgelegt sein, von den FEM-Schaltkreisen 1308 empfangene HF-Signale auf der Basis der durch die Synthesizerschaltkreise 1306d bereitgestellten synthetisierten Frequenz abwärts umzusetzen. Die Verstärkerschaltkreise 1306b können dafür ausgelegt sein, die abwärts umgesetzten Signale zu verstärken, und die Filterschaltkreise 1306c können ein Tiefpassfilter (LPF) oder Bandpassfilter (BPF) sein, das dafür ausgelegt ist, unerwünschte Signale aus den abwärts umgesetzten Signalen zu entfernen, um Ausgangs-Basisbandsignale zu erzeugen.

Ausgangs-Basisbandsignale können zur weiteren Verarbeitung den Basisbandschaltkreisen 1304 zugeführt werden. Bei einigen Ausführungsformen können die Ausgangs-Basisbandsignale Null-Frequenz-Basisbandsignale sein. Bei einigen Ausführungsformen können die Mischerschaltkreise 1306a des Empfangssignalpfads passive Mischer umfassen, obwohl der Schutzumfang der Ausführungsformen in dieser Hinsicht nicht beschränkt ist.

Bei einigen Ausführungsformen können die Mischerschaltkreise 1306a des Sendesignalpfads dafür ausgelegt sein, Eingangs-Basisbandsignale auf der Basis der durch die Synthesizerschaltkreise 1306d bereitgestellten synthetisierten Frequenz aufwärts umzusetzen, um HF-Ausgangssignale für die FEM-Schaltkreise 1308 zu erzeugen. Die Basisbandsignale können durch die Basisbandschaltkreise 1304 bereitgestellt und durch Filterschaltkreise 1306c gefiltert werden. Die Filterschaltkreise 1306c können ein Tiefpassfilter (LPF) umfassen, obwohl der Schutzumfang der Ausführungsformen in dieser Hinsicht nicht beschränkt ist.

Bei einigen Ausführungsformen können die Mischerschaltkreise 1306a des Empfangssignalpfads und die Mischerschaltkreise 1306 des Sendesignalpfads zwei oder mehr Mischer umfassen und können jeweils für Quadratur-Abwärtsumsetzung und/oder -Aufwärtsumsetzung ausgelegt sein. Bei einigen Ausführungsformen können die Mischerschaltkreise 1306a des Empfangssignalpfads und die Mischerschaltkreise 1306a des Sendesignalpfads zwei oder mehr Mischer umfassen und können für Bildzurückweisung (z.B. Hartley-Bildzurückweisung) ausgelegt sein. Bei einigen Ausführungsformen können die Mischerschaltkreise 1306a des Empfangssignalpfads und die Mischerschaltkreise 1306a jeweils für Direkt-Abwärtsumsetzung und/oder Direkt-Aufwärtsumsetzung ausgelegt sein. Bei einigen Ausführungsformen können die Mischerschaltkreise 1306a des Empfangssignalpfads und die Mischerschaltkreise 1306a des Sendesignalpfads für Superheterodyne-Betrieb ausgelegt sein.

Bei einigen Ausführungsformen können die Ausgangs-Basisbandsignale und die Eingangs-Basisbandsignale analoge Basisbandsignale sein, obwohl der Schutzumfang der Ausführungsformen in dieser Hinsicht nicht beschränkt ist. Bei einigen alternativen Ausführungsformen können die Ausgangs-Basisbandsignale und die Eingangs-Basisbandsignale digitale Basisbandsignale sein. Bei diesen alternativen Ausführungsformen können die HF-Schaltkreise 1306 Schaltkreise eines Analog-Digital-Umsetzers (ADC) und Digital-Analog-Umsetzers (DAC) umfassen und die Basisbandschaltkreise 1304 können eine digitale Basisbandschnittstelle zur Kommunikation mit den HF-Schaltkreisen 1306 umfassen.

Bei einigen Zweifach-Modus-Ausführungsformen können zur Verarbeitung von Signalen für jedes Spektrum getrennte Funk-IC-Schaltkreise vorgesehen werden, obwohl der Schutzumfang der Ausführungsformen in dieser Hinsicht nicht beschränkt ist.

Bei einigen Ausführungsformen können die Synthesizerschaltkreise 1306d ein Fraktional-N-Synthesizer oder ein Fraktional-N/N+6-Syntheziser sein, obwohl der Schutzumfang der Ausführungsformen in dieser Hinsicht nicht beschränkt ist, da andere Arten von Frequenzsynthesizern geeignet sein können. Zum Beispiel können die Synthesizerschaltkreise 1306d ein Delta-Sigma-Synthesizer, ein Frequenzvervielfacher oder ein Synthesizer mit einem Phasenregelkreis mit einem Frequenzteiler sein.

Die Synthesizerschaltkreise 1306d können dafür ausgelegt sein, eine Ausgangsfrequenz zur Verwendung durch die Mischerschaltkreise 1306a der HF-Schaltkreise 1306 auf der Basis einer Frequenzeingabe und einer Teilersteuereingabe zu synthetisieren. Bei einigen Ausführungsformen können die Synthesizerschaltkreise 1306d ein Fraktional-N/N+6-Synthesizer sein.

Bei einigen Ausführungsformen kann Frequenzeingabe durch einen spannungsgesteuerten Oszillator (VCO) bereitgestellt werden. Teilersteuereingaben können entweder durch die Basisbandschaltkreise 1304 oder den Anwendungsprozessor 1302 bereitgestellt werden, abhängig von der gewünschten Ausgangsfrequenz. Bei einigen Ausführungsformen kann eine Teilersteuereingabe (z.B. N) auf der Basis eines durch den Anwendungsprozessor 1302 angegebenen Kanals aus einer Nachschlagetabelle bestimmt werden.

Die Synthesizerschaltkreise 1306d der HF-Schaltkreise 1306 können einen Teiler, einen Verzögerungsregelkreis (DLL), einen Mutliplexer und einen Phasenakkumulator umfassen. Bei einigen Ausführungsformen kann der Teiler ein Dual-Modulus-Teiler (DMD) und der Phasenakkumulator ein Digitalphasenakkumulator (DPA) sein. Bei einigen Ausführungsformen kann der DMD dafür ausgelegt sein, das Eingangssignal entweder durch N oder N+6 (z.B. auf der Basis eines Übertrags) zu teilen, um ein fraktionales Teilungsverhältnis bereitzustellen. Bei einigen beispielhaften Ausführungsformen kann der DLL eine Menge kaskadierter abstimmbarer Verzögerungselemente, einen Phasendetektor, eine Ladungspumpe und ein D-Typ-Flipflop umfassen. Bei diesen Ausführungsformen können die Verzögerungselemente dafür ausgelegt sein, eine VCO-Periode in Nd gleiche Pakete von Phase aufzuteilen, wobei Nd die Anzahl der Verzögerungselemente in der Verzögerungsleitung ist. Auf diese Weise stellt der DLL negative Rückkopplung bereit, um dabei zu helfen, sicherzustellen, dass die Gesamtverzögerung durch die Verzögerungsleitung einen VCO-Zyklus beträgt.

Bei einigen Ausführungsformen können die Synthesizerschaltkreise 1306d dafür ausgelegt sein, eine Trägerfrequenz als die Ausgangsfrequenz zu erzeugen, während bei anderen Ausführungsformen die Ausgangsfrequenz ein Vielfaches der Trägerfrequenz (z.B. zweimal die Trägerfrequenz, viermal die Trägerfrequenz) sein kann und in Verbindung mit Quadraturgenerator- und Teilerschaltkreisen verwendet werden kann, um mehrere Signale bei der Trägerfrequenz mit mehreren verschiedenen Phasen mit Bezug aufeinander zu erzeugen. Bei einigen Ausführungsformen kann die Ausgangsfrequenz eine LO-Frequenz (fLO) sein. Bei einigen Ausführungsformen können die HF-Schaltkreise 1306 einen IQ-/Polarumsetzer umfassen.

Die FEM-Schaltkreise 1308 können einen Empfangssignalpfad umfassen, der Schaltkreise umfassen kann, die dafür ausgelegt sind, an von einer oder mehreren Antennen 1360 empfangenen HF-Signalen zu operieren, die empfangenen Signale zu verstärken und die verstärkten Versionen der empfangenen Signale zur weiteren Verarbeitung den HF-Schaltkreisen 1306 zuzuführen. Die FEM-Schaltkreise 1308 können auch einen Sendesignalpfad umfassen, der Schaltkreise umfassen kann, die dafür ausgelegt sind, durch die HF-Schaltkreise 1306 zur Übertragung bereitgestellten Signale zur Übertragung durch eine oder mehrere der einen oder mehreren Antennen 1360 zu verstärken.

Bei einigen Ausführungsformen können die FEM-Schaltkreise 1308 einen TX/RX-Schalter zum Umschalten zwischen dem Sendemodus- und Empfangsmodusbetrieb umfassen. Die FEM-Schaltkreise können einen Empfangssignalpfad und einen Sendesignalpfad umfassen. Der Empfangssignalpfad der FEM-Schaltkreise kann einen rauscharmen Verstärker (LNA) zum Verstärken empfangener HF-Signale und zum Bereitstellen der verstärkten empfangenen HF-Signale als Ausgabe (z.B. für die HF-Schaltkreise 1306) umfassen. Der Sendesignalpfad der FEM-Schaltkreise 1308 kann einen Leistungsverstärker (PA) zum Verstärken von Eingangs-HF-Signalen (die z.B. durch die HF-Schaltkreise 1306 bereitgestellt werden) und ein oder mehrere Filter zur Erzeugung von HF-Signalen zur nachfolgenden Übertragung (z.B. durch eine oder mehrere der einen oder mehreren Antennen 1360) umfassen.

Bei einigen Ausführungsformen kann die elektronische Vorrichtung 1300 zusätzliche Elemente umfassen, wie zum Beispiel Speicher/Speicherung, Anzeige, Kamera, Sensoren und/oder eine Schnittstelle für Eingabe/Ausgabe (E/A). Bei einigen Ausführungsformen kann die elektronische Vorrichtung von 13 dafür ausgelegt sein, ein oder mehrere Verfahren, einen oder mehrere Prozesse und/oder eine oder mehrere Techniken wie die hier beschriebenen auszuführen.

Als Nächstes wird eine Anzahl von Beispielen in Bezug auf Ausführungsformen der oben beschriebenen Techniken gegeben.

In einem ersten Beispiel kann eine Kommunikationsvorrichtung Folgendes umfassen: Hochfrequenz- bzw. HF-Schaltkreise zur Kommunikation mit anderen Kommunikationsvorrichtungen über einen physischen Kanal; und Basisbandschaltkreise zum Bewirken, dass die HF-Schaltkreise über den physischen Kanal mit einer anderen Kommunikationsvorrichtung kommunizieren, wobei der physische Kanal Folgendes umfasst: eine Symboldauer des Einzelträger-Frequenzmultiplex-Mehrfachzugriffs (SC-FDMA) oder eine Signalform des Orthogonalfrequenzmultiplexens (OFDM), eine Subträgerbeabstandung von mindestens 30 Kilohertz (kHz) in einem Frequenzbereich und eine Symboldauer von 0,042 Millisekunden (ms) oder weniger in einem Zeitbereich.

In Beispiel 2 kann der Gegenstand von Beispiel 1 oder beliebiger der vorliegenden Beispiele ferner umfassen, dass ein physischer Ressourcenblock (PRB), der einem Signal des physischen Kanals entspricht, 12 Subträger in einem Frequenzbereich mit 30 kHz oder mit 60 kHz Subträgerbeabstandung umfasst.

In Beispiel 3 kann der Gegenstand von Beispiel 1 oder beliebiger der vorliegenden Beispiele ferner umfassen, dass ein PRB, der dem physischen Kanal entspricht, 6 Subträger im Frequenzbereich mit 30 kHz Subträgerbeabstandung oder 3 Subträger mit 60 kHz Subträgerbeabstandung umfasst.

In Beispiel 4 kann der Gegenstand von Beispiel 1 oder beliebiger der vorliegenden Beispiele ferner umfassen, dass zwei PRB ein PRB-Paar des physischen Kanals bilden, das zwei aufeinanderfolgenden PRB in einem Zeitbereich entspricht.

In Beispiel 5 kann der Gegenstand von Beispiel 1 oder beliebiger der vorliegenden Beispiele ferner umfassen, dass der physische Kanal mindestens einem von Folgendem entspricht: einer Kommunikation von Fahrzeug zu Fahrzeug (V2V), einer Kommunikation von Fahrzeug zu Infrastruktur (V2I) oder einer Kommunikation von Fahrzeug zu Fußgänger (V2P).

In Beispiel 6 kann der Gegenstand von Beispiel 1 oder beliebiger der vorliegenden Beispiele ferner umfassen, dass der physische Kanal mindestens einem der folgenden entspricht: einem physischen Kanal der Long-Term Evolution (LTE) Sidelink (SL), einem physischen Kanal der LTE-Downlink (DL) oder einem physischen Kanal der LTE-Uplink (UL).

In einem siebten Beispiel kann ein Gerät für eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung Folgendes umfassen: Funk- bzw. HF-Schaltkreise zur Kommunikation mit anderen Kommunikationsvorrichtungen über einen physischen Kanal; und Basisbandschaltkreise zum Verwenden eines physischen Kanals von mehreren physischen Kanaltypen, der für Kommunikation mit den anderen drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen geeignet ist, wobei die mehreren physischen Kanaltypen Folgendes umfassen: einen physischen Kanal von Long-Term Evolution (LTE) und einen physischen V2V-Kanal, der Folgendes umfasst: eine Bandbreite, die mindestens so groß wie eine Bandbreite des physischen LTE-Kanals ist; eine Subträgerbeabstandung, die um einen vorausgewählten Faktor größer als eine dem physischen LTE-Kanal entsprechende Subträgerbeabstandung ist, eine Größe der schnellen Fouriertransformation (FFT), die um den vorausgewählten Faktor kleiner als eine dem physischen LTE-Kanal entsprechende FFT-Größe ist, eine Symboldauer, die um den vorausgewählten Faktor kleiner als eine dem physischen LTE-Kanal entsprechende Symboldauer ist und eine Abtastfrequenz, die gleich einer Abtastfrequenz des physischen LTE-Kanals ist, und eine Abtastzeit, die gleich einer Abtastzeit des physischen LTE-Kanals ist; und Kommunizieren mit den anderen drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen über den physischen V2V-Kanal.

In Beispiel 8 kann der Gegenstand von Beispiel 7 oder beliebiger der vorliegenden Beispiele ferner umfassen, dass der physische Kanal mindestens einem von Folgendem entspricht: physischen Kanälen der Long-Term Evolution (LTE) Sidelink (SL), physischen Kanälen der LTE-Downlink (DL) oder physischen Kanälen der LTE-Uplink (UL).

In Beispiel 9 kann der Gegenstand von Beispiel 7 oder beliebiger der vorliegenden Beispiele ferner umfassen, dass der physische V2V-Kanal physische Ressourcenblöcke (PRB) umfasst, die jeweils eine Anzahl von Subträgern umfassen, die kleiner oder gleich einer Anzahl von Subträgern der PRB des physischen LTE-Kanals ist.

In Beispiel 10 kann der Gegenstand von Beispiel 7 oder beliebiger der vorliegenden Beispiele ferner umfassen, dass die Subträgerbeabstandung für den physischen V2V-Kanal 30 oder 60 Kilohertz (kHz) beträgt; und die Subträgerbeabstandung für den physischen LTE-Kanal 15 kHz beträgt.

In Beispiel 11 kann der Gegenstand von Beispiel 7 oder beliebiger der vorliegenden Beispiele ferner umfassen, dass für Bedingungen eines normalen zyklischen Präfix (CP) und Bedingungen eines erweiterten CP eine Anzahl von Ressourcenelementen (RE) und eine Anzahl von Symbolen des Einzelträger-Frequenzmultiplex-Mehrfachzugriffs (SC-FDMA) oder Orthogonalfrequenzmultiplexens (OFDM) pro physischem Ressourcenblock (PRB) des physischen V2V-Kanals gleich der Anzahl von RE und einer Anzahl von Symbolen von SC-FDMA oder OFDM pro PRB des physischen LTE-Kanals ist.

In Beispiel 12 kann der Gegenstand von Beispiel 7 oder beliebiger der vorliegenden Beispiele ferner umfassen, dass Anwendungsschaltkreise Folgendes durchführen sollen: Kommunizieren mit einer Benutzergerätevorrichtung (UE) eines Fahrzeugs über eine Verbindung von Fahrzeug zu Fahrzeug (V2V), Kommunizieren mit einem UE eines Benutzers über eine Verbindung von Fahrzeug zu Fußgänger (V2P) oder Kommunizieren mit einem drahtlosen Telekommunikationsnetz über eine Verbindung von Fahrzeug zu Infrastruktur (V2I).

In Beispiel 13 kann der Gegenstand von Beispiel 7 oder beliebiger der vorliegenden Beispiele ferner umfassen, dass die Basisbandschaltkreise die Art von physischem Kanal, die für Kommunikation mit der anderen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung geeignet ist, auf der Basis von mindestens einem von Folgendem verwendet: einer Wahrscheinlichkeit, dass Kommunikation zwischen der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung und der anderen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung Bedingungen hoher Mobilität ausgesetzt ist, ob die andere drahtlose Kommunikationsvorrichtung in der Lage ist, über den physischen LTE-Kanal oder den physischen V2V-Kanal zu kommunizieren, einer Verfügbarkeit des physischen LTE-Kanals oder des physischen V2V-Kanals für Kommunikation mit der anderen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung, einem Maß für Wichtigkeit in Bezug auf Informationen, die zu der anderen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung übermittelt werden, oder einer vorausgewählten Priorität zur Kommunikation über den physischen LTE-Kanal oder den physischen V2V-Kanal.

In Beispiel 14 kann der Gegenstand von Beispiel 7 oder beliebiger der vorliegenden Beispiele ferner umfassen, dass die Basisbandschaltkreise mittels eines eNB dafür ausgelegt sind, den physischen V2V-Kanal oder den physischen LTE-Kanal zu verwenden.

In Beispiel 15 kann der Gegenstand von Beispiel 7 oder beliebiger der vorliegenden Beispiele ferner umfassen, dass die Basisbandschaltkreise Zeitmultiplexen des physischen V2V-Kanals und des physischen LTE-Kanals verwenden, um in verschiedenen Subrahmen zu kommunizieren.

In Beispiel 16 kann der Gegenstand von Beispiel 7 oder beliebiger der vorliegenden Beispiele ferner umfassen, dass Subrahmen für den physischen V2V-Kanal und den physischen LTE-Kanal semistatisch durch einen eNB konfiguriert werden.

In Beispiel 17 kann eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung wie im ersten oder siebten Beispiel ferner umfassen, dass der physische Ressourcenblock (PRB), der dem physischen Kanal von Fahrzeug zu Fahrzeug (V2V) entspricht, Folgendes umfasst: 7 aufeinanderfolgende Symbole des Einzelträger-Frequenzmultiplex-Mehrfachzugriffs (SC-FDMA) oder des Orthogonalfrequenzmultiplexens (OFDM) im Zeitbereich unter Bedingungen eines normalen zyklischen Präfix (CP) und 6 aufeinanderfolgende Symbole des SC-FDMA oder OFDM im Zeitbereich unter erweiterten CP-Bedingungen.

In Beispiel 18 kann der Gegenstand von Beispiel 17 oder beliebiger der vorliegenden Beispiele ferner umfassen, dass ein Subrahmen, der dem physischen V2V-Kanal entspricht, zwei Schlitze umfasst, ein physischer Ressourcenblock (PRB), der dem physischen V2V-Kanal entspricht, einen Schlitz enthält; und eine Subrahmendauer, die dem physischen V2V-Kanal entspricht, gleich mindestens einem von Folgendem ist: 0,5 Millisekunden (ms) und eine Schlitzdauer 0,25 ms ist, wenn die Subträgerbeabstandung für den physischen V2V-Kanal 30 Kilohertz (kHz) ist; oder 0,25 Millisekunden (ms) und eine Schlitzdauer 0,125 ms ist, wenn die Subträgerbeabstandung für den physischen V2V-Kanal 60 Kilohertz (kHz) ist.

In Beispiel 19 kann der Gegenstand von Beispiel 17 oder beliebiger der vorliegenden Beispiele ferner umfassen, dass eine Subrahmendauer, die dem physischen Kanal von Fahrzeug zu Fahrzeug (V2V) entspricht, gleich 1,0 ms ist und der Subrahmen, der dem physischen V2V-Kanal entspricht, vier Schlitze mit 0,25 ms Dauer umfasst und ein physischer Ressourcenblock (PRB), der dem physischen V2V-Kanal entspricht, zwei Schlitze enthält, wenn die Subträgerbeabstandung für den physischen V2V-Kanal 30 Kilohertz (kHz) beträgt, oder der Subrahmen, der dem physischen V2V-Kanal entspricht, acht Schlitze mit 0,125 ms Dauer umfasst und ein physischer Ressourcenblock (PRB), der dem physischen V2V-Kanal entspricht, vier Schlitze enthält, wenn die Subträgerbeabstandung für den physischen V2V-Kanal 60 kHz ist.

In einem zwanzigsten Beispiel kann ein computerlesbares Medium Programmanweisungen enthalten, um einen oder mehrere Prozessoren zu Folgendem zu veranlassen: Kommunizieren mit anderen Kommunikationsvorrichtungen über einen physischen Kanal, wobei der physische Kanal Folgendes umfasst: eine Symboldauer des Einzelträger-Frequenzmultiplex-Mehrfachzugriffs (SC-FDMA) oder eine Signalform des Orthogonalfrequenzmultiplexens (OFDM), eine Subträgerbeabstandung von mindestens 30 Kilohertz (kHz) in einem Frequenzbereich und eine Symboldauer von 0,042 Millisekunden (ms) oder weniger in einem Zeitbereich.

In Beispiel 21 kann der Gegenstand von Beispiel 20 oder beliebiger der vorliegenden Beispiele ferner umfassen, dass ein physischer Ressourcenblock (PRB), der einem Signal des physischen Kanals entspricht, 12 Subträger in einem Frequenzbereich mit 30 kHz oder mit 60 kHz Subträgerbeabstandung umfasst.

In Beispiel 22 kann der Gegenstand von Beispiel 20 oder beliebiger der vorliegenden Beispiele ferner umfassen, dass ein PRB, der dem physischen Kanal entspricht, 6 Subträger im Frequenzbereich mit 30 kHz Subträgerbeabstandung oder 3 Subträger mit 60 kHz Subträgerbeabstandung umfasst.

In Beispiel 23 kann der Gegenstand von Beispiel 20 oder beliebiger der vorliegenden Beispiele ferner umfassen, dass der physische Kanal mindestens einem von Folgendem entspricht: einer Kommunikation von Fahrzeug zu Fahrzeug (V2V), einer Kommunikation von Fahrzeug zu Infrastruktur (V2I) oder einer Kommunikation von Fahrzeug zu Fußgänger (V2P).

In Beispiel 24 kann der Gegenstand von Beispiel 20 oder beliebiger der vorliegenden Beispiele ferner umfassen, dass der physische Kanal mindestens einem der folgenden entspricht: einem physischen Kanal der Long-Term Evolution (LTE) Sidelink (SL), einem physischen Kanal der LTE-Downlink (DL) oder einem physischen Kanal der LTE-Uplink (UL).

In Beispiel 25 kann der Gegenstand von Beispiel 20 oder beliebiger der vorliegenden Beispiele ferner umfassen, dass zwei PRB ein PRB-Paar des physischen Kanals bilden, das zwei aufeinanderfolgenden PRB in einem Zeitbereich entspricht.

In einem sechsundzwanzigsten Beispiel kann eine Kommunikationsvorrichtung Folgendes umfassen: ein Mittel zum Kommunizieren mit anderen Kommunikationsvorrichtungen über einen physischen Kanal; und ein Mittel, um zu bewirken, dass das Mittel zum Kommunizieren über den physischen Kanal mit einer anderen Kommunikationsvorrichtung kommuniziert, wobei der physische Kanal Folgendes umfasst: eine Symboldauer des Einzelträger-Frequenzmultiplex-Mehrfachzugriffs (SC-FDMA) oder eine Signalform des Orthogonalfrequenzmultiplexens (OFDM), eine Subträgerbeabstandung von mindestens 30 Kilohertz (kHz) in einem Frequenzbereich und eine Symboldauer von 0,042 Millisekunden (ms) oder weniger in einem Zeitbereich.

In Beispiel 27 kann der Gegenstand von Beispiel 26 oder beliebiger der vorliegenden Beispiele ferner umfassen, dass ein physischer Ressourcenblock (PRB), der einem Signal des physischen Kanals entspricht, 12 Subträger in einem Frequenzbereich mit 30 kHz oder mit 60 kHz Subträgerbeabstandung umfasst.

In Beispiel 28 kann der Gegenstand von Beispiel 26 oder beliebiger der vorliegenden Beispiele ferner umfassen, dass ein PRB, der dem physischen Kanal entspricht, 6 Subträger im Frequenzbereich mit 30 kHz Subträgerbeabstandung oder 3 Subträger mit 60 kHz Subträgerbeabstandung umfasst.

In Beispiel 29 kann der Gegenstand von Beispiel 26 oder beliebiger der vorliegenden Beispiele ferner umfassen, dass zwei PRB ein PRB-Paar des physischen Kanals bilden, das zwei aufeinanderfolgenden PRB in einem Zeitbereich entspricht.

In der vorhergehenden Patentschrift wurden verschiedene Ausführungsformen mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es ist jedoch erkennbar, dass verschiedene Modifikationen und Änderungen daran vorgenommen werden können und zusätzliche Ausführungsformen implementiert werden können, ohne von dem in den folgenden Ansprüchen dargelegten allgemeineren Schutzumfang abzuweichen. Die Patentschrift und die Zeichnungen sind dementsprechend nicht im einschränkenden, sondern im veranschaulichenden Sinne zu betrachten.

Zum Beispiel kann, obwohl mit Bezug auf 3-4 eine Reihe von Signalen und/oder Operationen beschrieben wurde, die Reihenfolge der Signale und/oder Operationen bei anderen Ausführungsformen modifiziert werden. Ferner können nichtabhängige Signale parallel ausgeführt werden.

Es ist erkennbar, dass oben beschriebene beispielhafte Aspekte in vielen verschiedenen Formen von Software, Firmware und Hardware in den in den Figuren dargestellten Ausführungsformen implementiert werden können. Der tatsächliche Softwarecode oder die spezialisierte Steuerhardware, der bzw. die zur Implementierung dieser Aspekte verwendet wird, sollte nicht als Beschränkung aufgefasst werden. Die Funktionsweise und das Verhalten der Aspekte wurden somit ohne Bezugnahme auf den spezifischen Softwarecode beschrieben, wobei es sich versteht, dass Software und Steuerhardware dafür ausgelegt werden könnten, die Aspekte auf der Basis der vorliegenden Beschreibung zu implementieren.

Ferner können bestimmte Teile als „Logik“ implementiert werden, die eine oder mehrere Funktionen ausführt. Diese Logik kann Hardware umfassen, wie etwa eine „ASIC“ (anwendungsspezifische integrierte Schaltung) oder ein „FPGA“ (Field Programmable Gate Array) oder eine Kombination von Hardware und Software.

Obwohl bestimmte Kombinationen von Merkmale in den Ansprüchen angeführt und/oder in der Patentschrift offenbart werden, sind diese Kombinationen nicht als Beschränkung gedacht. Tatsächlich können viele dieser Merkmale auf Weisen kombiniert werden, die nicht speziell in den Ansprüchen angeführt und/oder in der Patentschrift offenbart werden.

Kein Element, kein Schritt oder keine Anweisung, das bzw. der bzw. die in der vorliegenden Anmeldung verwendet wird, sollte als kritisch oder wesentlich aufgefasst werden, sofern es nicht deutlich dementsprechend beschrieben wird. Ein Fall der Verwendung des Ausdrucks „und“ schließt im vorliegenden Gebrauch nicht unbedingt die Deutung aus, dass die Phrase „und/oder“ in diesem Fall beabsichtigt war. Ähnlich schließt ein Fall der Verwendung des Ausdrucks „oder“ im vorliegenden Gebrauch nicht unbedingt die Deutung aus, dass die Phrase „und/oder“ in diesem Fall beabsichtigt war. Außerdem soll im vorliegenden Gebrauch der Artikel „ein/eine“ einen oder mehrere Posten umfassen und kann austauschbar mit der Phrase „eines oder mehrere“ verwendet werden. Wenn nur ein Posten beabsichtigt ist, werden die Ausdrücke „eines“, „einzelnes“, „nur“ oder ähnliche Sprache verwendet.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • US 62203301 [0001]