Title:
Verfahren zur Ermöglichung eines Relaisvorgangs mit hoher Datenrate unter Verwendung einer D2D-Luftschnittstelle
Kind Code:
T5


Abstract:

Es werden Verfahren und eine Vorrichtung zum Ermöglichen eines Relaisvorgangs mit hoher Datenrate unter Verwendung der D2D-Luftschnittstelle offenbart, die ein Endgerät (UE) zum Senden und Empfangen von Daten über eine Seitenstreckenschnittstelle unter Steuerung eines Evolved-NodeB (eNB) enthalten, wobei das UE umfasst: Empfangsverschaltung zum Empfangen eines Bezugssignals an einer Seitenstreckenschnittstelle; Steuerungsverschaltung zum Ermitteln eines oder mehrerer Seitenstrecken-Qualitätsindikatoren auf Basis des empfangenen Bezugssignals; und Sendeverschaltung zum Senden der ermittelten Seitenstrecken-Qualitätsindikatoren an den eNB. embedded image




Inventors:
Panteleev, Sergey (Nizhny Novgorod, RU)
Khoryaev, Alexey (Nizhny Novgorod, RU)
Sosnin, Sergey (Zavolzhie, RU)
Shilov, Mikhail (Nizhny Novgorod, RU)
Application Number:
DE112015006791T
Publication Date:
04/26/2018
Filing Date:
12/23/2015
Assignee:
Intel Corporation (Calif., Santa Clara, US)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
BOEHMERT & BOEHMERT Anwaltspartnerschaft mbB - Patentanwälte Rechtsanwälte, 28209, Bremen, DE
Claims:
Beansprucht wird:

Vorrichtung für ein Endgerät (UE) zum Senden und Empfangen von Daten über eine Seitenstreckenschnittstelle unter Steuerung eines Evolved-NodeB (eNB), wobei die Vorrichtung umfasst:
Empfangsverschaltung zum Empfangen eines Bezugssignals an einer Seitenstreckenschnittstelle;
Steuerungsverschaltung zum Ermitteln eines oder mehrerer Seitenstrecken-Qualitätsindikatoren auf Basis des empfangenen Bezugssignals; und
Sendeverschaltung zum Senden der ermittelten Seitenstrecken-Qualitätsindikatoren an den eNB.

Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Seitenstrecken-Qualitätsindikatoren mindestens einen der folgenden Messwerte umfassen: empfangene Seitenstrecken-Bezugssignalleistung (Seitenstrecken-RSRP); empfangene Seitenstrecken-Bezugssignalqualität (Seitenstrecken-RSRQ) und Seitenstrecken-Bezugssignalstärkeindikator (Seitenstrecken-RSSI).

Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das UE ein entferntes UE ist, um Daten vom eNB über einen Relaispfad unter Verwendung der Seitenstreckenschnittstelle zu empfangen und zu senden.

Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei die Sendeverschaltung ferner das Bezugssignal an der Seitenstreckenschnittstelle an mindestens ein Relais-UE zu senden hat.

Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei die Empfangsverschaltung ferner:
einen ersten Hinweis auf erste Funkressourcen an der Seitenstreckenschnittstelle über einen Seitenstrecken-Steuerkanal zu empfangen hat, die zum Empfangen von Daten zu verwenden sind; und
Daten an der Seitenstreckenschnittstelle auf Basis des ersten Hinweises auf die ersten Funkressourcen zu empfangen hat.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, wobei die Empfangsverschaltung ferner:
einen zweiten Hinweis auf erste Funkressourcen an einer ersten Downlink-Schnittstelle, die eine direkte Verknüpfung zwischen dem entfernten UE und dem eNB umfasst, über einen Downlink-Steuerkanal zu empfangen hat, die zum Empfangen von Daten zu verwenden sind; und
Daten an der Downlink-Schnittstelle auf Basis des zweiten Hinweises auf die ersten Funkressourcen zu empfangen hat.

Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, wobei die Empfangsverschaltung ferner:
einen Hinweis auf erste Funkressourcen an der Seitenstreckenschnittstelle über einen Downlink-Steuerkanal zu empfangen hat, die zum Empfangen von Daten zu verwenden sind; und
Daten an der Seitenstreckenschnittstelle auf Basis des Hinweises auf die ersten Funkressourcen zu empfangen hat.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, wobei die Steuerungsverschaltung ferner zu ermitteln hat, ob die Daten erfolgreich an der Seitenstreckenschnittstelle empfangen wurden; und die Sendeverschaltung ferner:
bei Ermittlung, dass die Daten erfolgreich empfangen wurden, eine Hybrid-Wiederholungsanfragebestätigung (HARQ ACK) an der Seitenstreckenschnittstelle zum Relais-UE zu senden hat; und
bei Ermittlung, dass die nicht Daten erfolgreich empfangen wurden, eine Hybrid-Wiederholungsanfrage-Nichtbestätigung (HARQ NACK) an einer Seitenstreckenschnittstelle zum Relais-UE zu senden hat.

Vorrichtung nach Anspruch 8, wobei die Steuerungsverschaltung ferner HARQ ACKs und HARQ NACKs für mehrere empfangene Subrahmen zu multiplexen hat; und die Sendeverschaltung ferner die gemultiplexten HARQ ACKs und HARQ NACK in einer einzigen Uplink-Sendung zu senden hat.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, wobei die Sendeverschaltung ferner einen Pufferstatusbericht (BSR) und eine Planungsanforderung zur Anforderung zweiter Funkressourcen zur Uplink-Sendung an der ersten direkten Schnittstelle zum eNB zu senden hat.

Vorrichtung nach Anspruch 10, wobei die Empfangsverschaltung ferner einen Hinweis auf zweite Funkressourcen an der Seitenstreckenschnittstelle über den Downlink-Steuerkanal zu empfangen hat, die zum Senden von Daten zu verwenden sind; und die Sendeverschaltung ferner Daten an der Seitenstreckenschnittstelle auf Basis des Hinweises auf die zweiten Funkressourcen zu senden hat.

Vorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei das UE ein Relais-UE ist, das Relais-UE über eine Seitenstreckenschnittstelle an ein entferntes UE und über eine zweite direkte Schnittstelle an einen eNB gekoppelt ist, wobei das Relais-UE Daten zwischen dem eNB und dem entfernten UE weiterzuleiten hat.

Vorrichtung nach Anspruch 12, wobei die Empfangsverschaltung ferner einen Hinweis auf erste Funkressourcen an der Seitenstreckenschnittstelle über den Downlink-Steuerkanal zu empfangen hat, die zum Senden von Daten zu verwenden sind; und die Sendeverschaltung ferner Daten an der Seitenstreckenschnittstelle auf Basis des Hinweises auf die ersten Funkressourcen zu senden hat.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, wobei die Empfangsverschaltung ferner bei erfolgreichem Empfang von Daten über die Seitenstreckenschnittstelle des entfernten UE eine HARQ ACK auf der Seitenstrecke vom entfernten UE zu empfangen hat und eine HARQ NACK auf der Seitenstrecke vom entfernten UE zu empfangen hat, falls keine Daten über die Seitenstreckenschnittstelle des entfernten UE empfangen werden.

Vorrichtung nach Anspruch 14, wobei die Sendeverschaltung ferner die empfangene HARQ ACK oder HARQ NACK an der zweiten direkten Schnittstelle an den eNB weiterzuleiten hat.

Vorrichtung nach Anspruch 12, wobei die Empfangsverschaltung ferner Daten vom entfernten UE an der Seitenstreckenschnittstelle zu empfangen hat und die Sendeverschaltung ferner die empfangenen Daten an der zweiten direkten Schnittstelle an den eNB weiterzuleiten hat.

Vorrichtung nach Anspruch 16, wobei die Empfangsverschaltung ferner:
einen Hinweis auf zweite Funkressourcen an der Seitenstreckenschnittstelle über einen Seitenstrecken-Steuerkanal zu empfangen hat, die zum Empfangen von Daten zu verwenden sind;
Daten an der Seitenstreckenschnittstelle auf Basis des Hinweises auf die zweiten Funkressourcen zu empfangen hat.

Vorrichtung nach Anspruch 16, wobei die Empfangsverschaltung ferner:
einen Hinweis auf zweite Funkressourcen an der Seitenstreckenschnittstelle über einen Downlink-Steuerkanal zu empfangen hat, die zum Empfangen von Daten zu verwenden sind; und
Daten an der Seitenstreckenschnittstelle auf Basis des Hinweises auf die zweiten Funkressourcen zu empfangen hat.

Vorrichtung nach Anspruch 16, wobei die Steuerungsverschaltung ferner zu ermitteln hat, ob die Daten erfolgreich an der Seitenstreckenschnittstelle empfangen wurden; und die Sendeverschaltung ferner:
bei Ermittlung, dass die Daten erfolgreich empfangen wurden, eine HARQ ACK an der zweiten direkten Schnittstelle zum eNB zu senden hat; und
bei Ermittlung, dass die Daten erfolgreich empfangen wurden, eine HARQ NACK an der zweiten direkten Schnittstelle zum eNB zu senden hat.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, wobei die Steuerungsverschaltung ferner:
einen Pfadverlust an der Seitenstreckenschnittstelle auf Basis der empfangenen Seitenstrecken-Qualitätsindikatoren zu ermitteln hat; und
eine Seitenstrecken-Sendeleistung auf Basis des ermittelten Pfadverlusts auszuwählen hat.

Computerlesbares Medium, das Computerprogrammanweisungen umfasst, die bewirken, wenn sie auf Verarbeitungsverschaltung ausgeführt werden, dass die Verarbeitungsverschaltung:
ein an einer Seitenstreckenschnittstelle über einen Empfangssignalpfad empfangenes Bezugssignal erhält;
einen oder mehrere Seitenstrecken-Qualitätsindikatoren auf Basis des Bezugssignals ermittelt; und
eine Nachricht, die die ermittelten Seitenstecken-Qualitätsindikatoren umfasst, zum Senden an einen Evolved-NodeB (eNB) erzeugt.

Vorrichtung für einen Evolved-NodeB (eNB) zum Steuern einer Relaissendung über eine Seitenstreckenschnittstelle in einem drahtlosen Netzwerk, wobei die Vorrichtung umfasst:
Empfangsverschaltung zum Empfangen von Seitenstrecken-Qualitätsindikatoren, die mit mindestens einem Seitenstreckenkanal zwischen einem entfernten UE und mindestens einem Relais-UE verbunden sind;
Steuerungsverschaltung, um auf Basis der empfangenen Seitenstrecken-Qualitätsindikatoren entweder einen direkten Pfad oder einen Relaispfad über ein Relais-UE auszuwählen; und
Sendeverschaltung, um einen Hinweis auf Funkressourcen auf der Seitenstreckenschnittstelle zwischen dem ausgewählten Relais-UE und dem entfernten UE zu senden, die für eine Relaissendung zwischen dem eNB und dem entfernten UE als Reaktion auf die Auswahl eines Relaispfads zu verwenden sind.

Vorrichtung nach Anspruch 22, wobei die Steuerungsverschaltung ferner einen Relaiskandidatensatz zu erhalten hat, der mindestens ein Relais-UE innerhalb eines Kommunikationsbereichs des entfernten UE umfasst, durch:
Ermitteln der Relais-UEs innerhalb des Kommunikationsbereichs des entfernten UE mit den wünschenswertesten Seitenstrecken-Qualitätsindikatoren; und
Auswählen der Relais-UE mit den wünschenswertesten Seitenstrecken-Qualitätsindikatoren.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 22 oder 23, wobei die Sendeverschaltung ferner über einen Downlink-Steuerkanal einen gemeinsam genutzten Hinweis auf erste Funkressourcen an der Seitenstreckenschnittstelle zu senden hat, die vom ausgewählten Relais-UE zum Senden von Daten zu verwenden sind und vom entfernten UE zum Empfangen von Daten zu verwenden sind, wobei der Hinweis auf erste Funkressourcen mit einem RNTI gescrambelt ist, der dem entfernten UE und dem ausgewählten Relais-UE gemeinsam ist.

Computerlesbares Medium, das Computerprogrammanweisungen umfasst, die bewirken, wenn sie auf einer Verarbeitungsverschaltung ausgeführt werden, dass die Verarbeitungsverschaltung:
Seitenstrecken-Qualitätsindikatoren erhält, die mit mindestens einem Seitenstreckenkanal zwischen einem entfernten UE und mindestens einem Relais-UE verbunden sind;
auf Basis der empfangenen Seitenstrecken-Qualitätsindikatoren entweder einen direkten Pfad oder einen Relaispfad über ein Relais-UE auswählt; und
eine Nachricht generiert, die einen Hinweis auf Funkressourcen auf der Seitenstrecke zwischen dem ausgewählten Relais-UE und dem entfernten UE umfasst, die für eine Relaissendung zwischen einem Evolved-NodeB (eNB) und dem entfernten UE als Reaktion auf die Auswahl eines Relaispfads zu verwenden sind.

Description:
VERWEIS AUF VERWANDTE ANMELDUNGEN

Die vorliegende Anmeldung beansprucht Priorität gegenüber der vorläufigen US-Patentanmeldung Nr. 62/204,227, angemeldet am 12. August 2015, mit dem Titel „METHODS TO ENABLE HIGH DATA RATE RELAY OPERATION USING D2D AIR-INTERFACE“, deren gesamte Offenbarung hiermit durch Bezugnahme eingebunden ist.

GEBIET DER TECHNIK

Hierin beschriebene Ausführungsformen betreffen allgemein das Gebiet der drahtlosen Kommunikationen und genauer Verfahren und Vorrichtungen zum Ermöglichen von Relaisvorgängen mit hoher Datenrate in einem drahtlosen Kommunikationssystem.

STAND DER TECHNIK

Es wird immer wichtiger, Festnetz- und mobilen Teilnehmern Telekommunikationsdienste so effizient und kostengünstig wie möglich anzubieten. Darüber hinaus hat die zunehmende Verwendung von mobilen Anwendungen stark zur Konzentration auf die Entwicklung von drahtlosen Systemen geführt, die in der Lage sind, große Datenmengen mit hoher Geschwindigkeit zu liefern.

Aktuell wurde ein grundlegendes Funktionalitätsniveau als Teil der in Release 13 der LTE-Standards eingeführten Funktion „Proximity Services“ (ProSe) beschrieben, um einen Netzwerkzu-UE-Relaisvorgang zu ermöglichen, insbesondere auf Anwendungsfälle bei der öffentlichen Sicherheit abzielend. Diese Funktionalität baut auf der Wiederverwendung eines Seitenstrecken-Funkkommunikationskanals zwischen Einrichtungen auf, um Verkehr in der IP-Schicht zu leiten.

Ein Datenrelaisvorgang in der IP-Schicht kann jedoch unter schlechter Leistung leiden und die erreichbaren Datenraten einschränken.

Figurenliste

Aspekte, Merkmale und Vorteile von Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen ersichtlich, in denen gleiche Bezugszeichen gleiche Elemente bezeichnen und in denen:

  • 1 ein Diagramm eines beispielhaften drahtlosen Netzwerks nach verschiedenen Ausführungsformen ist;
  • 2 ein Blockdiagramm ist, das einige Komponenten des drahtlosen Kommunikationsnetzes von 1 schematisch illustriert;
  • 3 ein Abfolgediagramm ist, das ein Verfahren zum Implementieren von Relaiskommunikationen nach einigen Ausführungsformen illustriert;
  • 4 ein Abfolgediagramm ist, das ein allgemeineres Verfahren zum Implementieren von Relaiskommunikationen nach einigen Ausführungsformen illustriert;
  • 5a einen Kommunikationspfad zum Verteilen von Steuerinformationen für Downlink-Daten nach einigen Ausführungsformen illustriert;
  • 5b einen alternativen Kommunikationspfad zum Verteilen von Steuerinformationen für Downlink-Daten nach einigen Ausführungsformen illustriert;
  • 5c einen weiteren alternativen Kommunikationspfad zum Verteilen von Steuerinformationen für Downlink-Daten nach einigen Ausführungsformen illustriert;
  • 6a einen Kommunikationspfad zum Verteilen von Steuerinformationen für Uplink-Daten nach einigen Ausführungsformen illustriert;
  • 6b einen alternativen Kommunikationspfad zum Verteilen von Steuerinformationen für Uplink-Daten nach einigen Ausführungsformen illustriert;
  • 6c einen weiteren alternativen Kommunikationspfad zum Verteilen von Steuerinformationen für Uplink-Daten nach einigen Ausführungsformen illustriert;
  • 6d einen weiteren alternativen Kommunikationspfad zum Verteilen von Steuerinformationen für Downlink-Daten nach einigen Ausführungsformen illustriert;
  • 7a einen Kommunikationspfad zum Kommunizieren von HARQ-Rückmeldungsinformationen für Downlink-Daten, die über einen Relaisvorgang über einen entfernten UE-Pfad empfangen wurden, nach einigen Ausführungsformen illustriert;
  • 7b einen alternativen Kommunikationspfad zum Kommunizieren von HARQ-Rückmeldungsinformationen für Downlink-Daten, die von einem entfernten UE über einen Relaispfad empfangen wurden, nach einigen Ausführungsformen illustriert;
  • 7c einen weiteren alternativen Kommunikationspfad zum Kommunizieren von HARQ-Rückmeldungsinformationen für Downlink-Daten, die von einem entfernten UE über einen Relaispfad empfangen wurden, nach einigen Ausführungsformen illustriert;
  • 7d einen weiteren alternativen Kommunikationspfad zum Kommunizieren von HARQ-Rückmeldungsinformationen für Downlink-Daten, die von einem entfernten UE über einen Relaispfad empfangen wurden, nach einigen Ausführungsformen illustriert;
  • 8a einen Kommunikationspfad zum Kommunizieren von HARQ-Rückmeldungsinformationen für Uplink-Daten, die von einem entfernten UE über einen Relaispfad gesendet wurden, nach einigen Ausführungsformen illustriert;
  • 8b einen alternativen Kommunikationspfad zum Kommunizieren von HARQ-Rückmeldungsinformationen für Uplink-Daten, die von einem entfernten UE über einen Relaispfad gesendet wurden, nach einigen Ausführungsformen illustriert;
  • 8c einen weiteren alternativen Kommunikationspfad zum Kommunizieren von HARQ-Rückmeldungsinformationen für Uplink-Daten, die von einem entfernten UE über einen Relaispfad gesendet wurden, nach einigen Ausführungsformen illustriert;
  • 8d einen weiteren alternativen Kommunikationspfad zum Kommunizieren von HARQ-Rückmeldungsinformationen für Uplink-Daten, die von einem entfernten UE über einen Relaispfad gesendet wurden, nach einigen Ausführungsformen illustriert;
  • 9 ein Multiplexen von HARQ-Rückmeldungsinformationen für mehrere Subrahmen in eine einzige Uplink-Subrahmensendung nach einigen Ausführungsformen illustriert;
  • 10 einen HARQ-Rückmeldungsmechanismus auf Basis von Umschalten zwischen mehreren Relaispfaden nach einigen Ausführungsformen illustriert;
  • 11 ein Blockdiagramm einer beispielhaften Endgeräteeinrichtung ist, die betrieben werden kann, um einige Ausführungsformen umzusetzen;
  • 12 ein Blockdiagramm ist, das eine beispielhafte Vorrichtung zeigt, die zum Kommunizieren in einem drahtlosen Netzwerk nach einem oder mehreren der hierin offenbarten erfinderischen Verfahren ausgelegt ist.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG

Die folgende ausführliche Beschreibung bezieht sich auf die beigefügten Zeichnungen. Die gleichen Bezugsziffern können in verschiedenen Zeichnungen verwendet werden, um die gleichen oder ähnliche Elemente identifizieren. In der folgenden Beschreibung werden zum Zweck der Erläuterung und nicht der Beschränkung spezifische Details dargelegt, wie bestimmte Strukturen, Architekturen, Schnittstellen, Techniken usw., um ein gründliches Verständnis der verschiedenen Aspekte der Offenbarung zu vermitteln. Für Fachleute mit dem Vorteil der vorliegenden Offenbarung ist jedoch offensichtlich, dass die verschiedenen Aspekte der Ausführungsformen in anderen Beispielen praktiziert werden können, die von diesen spezifischen Details abweichen. In bestimmten Fällen werden Beschreibungen von wohlbekannten Einrichtungen, Schaltungen und Verfahren weggelassen, um die Beschreibung der vorliegenden Offenbarung nicht mit unnötigen Details zu verdecken.

Ferner werden verschiedene Vorgänge als mehrere diskrete Vorgänge beschrieben, wiederum auf eine Weise, die beim Verständnis der illustrativen Ausführungsformen am hilfreichsten ist; die Reihenfolge der Beschreibung sollte jedoch nicht so ausgelegt werden, dass diese Vorgänge notwendigerweise abhängig von der Reihenfolge sind. Insbesondere müssen diese Vorgänge nicht in der Reihenfolge der Darstellung ausgeführt werden.

Obwohl hierin spezifische Ausführungsformen illustriert und beschrieben wurden, wird Durchschnittsfachleuten klar sein, dass eine große Vielfalt von alternativen und/oder gleichwertigen Implementierungen für die spezifischen gezeigten und beschriebenen Ausführungsformen substituiert werden können, ohne vom Geltungsbereich der Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung abzuweichen. Diese Anmeldung soll alle Anpassungen oder Variationen der hierin besprochenen Ausführungsformen abdecken. Daher ist offensichtlich beabsichtigt, dass die Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung nur durch die Ansprüche und deren Äquivalente beschränkt sind.

Die folgenden erfinderischen Ausführungsformen können in einer Vielfalt von Anwendungen einschließlich Sendern und Empfängern eines Funksystems verwendet werden, obwohl die vorliegende Erfindung in dieser Hinsicht nicht beschränkt ist. Funksysteme, die speziell im Geltungsbereich der vorliegenden Erfindung enthalten sind, enthalten, sind aber nicht beschränkt auf Netzwerkschnittstellenkarten (NICs), Netzwerkadapter, feste oder mobile Clienteinrichtungen, Relais, Basisstationen, Femtozellen, Gateways, Brücken, Hubs, Router, Zugangspunkte oder andere Netzwerkeinrichtungen. Ferner können die Funksysteme innerhalb des Geltungsbereichs der Erfindung in zellularen Funktelefonsystemen, Satellitensystemen, Zweiwegefunksystemen sowie Recheneinrichtungen einschließlich solcher Funksysteme einschließlich Personalcomputern (PCs), Tablets und zugehörigen Peripheriegeräten, Organizern (PDAs), Personalcomputer-Zubehör, tragbaren Kommunikationseinrichtungen und allen Systemen implementiert werden, die in ihrer Art verwandt sein können und auf die die Prinzipien der erfinderischen Ausführungsformen geeignet angewendet werden könnten.

1 illustriert ein drahtloses Kommunikationsnetz 100 nach verschiedenen Ausführungsformen schematisch. Das drahtlose Kommunikationsnetz 100 (nachfolgend „Netzwerk 100“) kann ein Zugangsnetz eines Long-Term-Evolution-Netzes (LTE-Netzes) oder eines Long-Term-Evolution-Advanced-Netzes (LTE-A-Netzes) des 3rd Generation Partnership Project (3GPP), wie ein Evolved Universal Mobile Telecommunication System (UMTS) Terrestrial-Radio-Access-Network (E-UTRAN), sein.

Das Netzwerk 100 kann eine Basisstation, z. B. eine Evolved-Node-Basisstation (eNB) 102 enthalten, die konfiguriert ist, drahtlos mit einer oder mehreren mobilen Einrichtungen oder Endgeräten, z. B. einem ersten und einem zweiten Endgerät (UE) 104, 106, zu kommunizieren. In verschiedenen Ausführungsformen kann der eNB 102 eine feste Station (z. B. ein fester Knoten) oder eine Mobilstation/Knoten sein.

In verschiedenen Ausführungsformen kann das erste UE 104 fähig sein, eine Relaisfunktionalität bereitzustellen, um vom eNB 102 empfangene Daten an das zweite, entfernte UE 106 weiterzuleiten. Das Relais-UE 108 kommuniziert mit dem eNB 102 über eine herkömmliche Uu-Luftschnittstelle 108 und mit dem entfernten UE 106 über eine Seitenstreckenschnittstelle 110. Das entfernte UE 106 kann auch fähig sein, direkt mit dem eNB 102 über eine Uu-Schnittstelle 108' zu kommunizieren.

LTE-Release 13 führt eine grundlegende Funktionalität ein, um einen Netzwerk-zu-UE-Relaisvorgang (NW-zu-UE-Relaisvorgang) zu ermöglichen, die auf Anwendungsfälle bei der öffentlichen Sicherheit abzielt. Dieser Relaisvorgang verwendet eine Seitenstrecken-Funkkommunikationsschnittstelle, die in LTE Rel. 12 zwischen Einrichtungen definiert wurde, wieder und leitet den Verkehr über höhere Schichten (IP-Schicht) mit minimaler Optimierung, wenn überhaupt, an L1 und L2. Ein solcher Relais- und Weiterleitungsvorgang in der IP-Schicht kann jedoch aus den folgenden Gründen unter einer schlechten Leistung leiden.

  • Relativ große Latenz der Relaiskommunikation;
  • Nur ARQ-Vorgänge in höheren Schichten;
  • Keine Kanalqualitätsmeldung und Anpassung auf L1/L2 für die UE-UE-Verbindung;
  • Eingeschränkte Seitenstrecken-Datenrate aufgrund von 4 blinden erneuten Sendungen; und
  • keine Nebenläufigkeitshandhabung von TX-RX, TX-TX, RX-RX zwischen Daten-/Steuerflüssen. In veralteten Netzwerken kann ein Relais-UE beispielsweise seinen DL-Empfang durch Senden einer ACK/NACK im UL-Spektrum bestätigen, was mit einer Sendung auf einer Relais-zu-UE-Strecke kollidieren kann.

Nach einigen Ausführungsformen kann die LTE-Rel.-13-Seitenstreckenfunktionalität verbessert werden, um einen Relaisvorgang mit einer höheren Datenrate unter eNodeB(eNB)-Steuerung zu erreichen.

Nach einigen Ausführungsformen können weitere Verbesserungen zur Steuerung und Planung der Seitenstrecken-Luftschnittstelle ebenfalls zur Netzwerkoptimierung verwendet werden und weisen das Potenzial auf, das Benutzererlebnis zu verbessern und die Menge der Dienste zu vergrößern, die bereitgestellt werden können. Einer der allgemeineren Anwendungsfälle, auf den ein Einrichtung-zu-Einrichtung-Vorgang (D2D-Vorgang) abzielen kann, ist eine Verkehrsverwaltung/Abladung und Nutzung ihrer inhärenten Mehrfachverbindungseigenschaften. Eine Ermöglichung einer Seitenstrecken-Luftschnittstelle und einer Ausnutzung der neuen Verbindungsdimension kann für mobile Breitband- und Anwendungen vom Maschinentyp (MTC-Anwendungen) zusätzliche Vorteile bringen, wobei Prinzipien des zugrunde liegenden Netzwerkbetriebs festgelegt werden.

Erweiterte Relaisfunktionen für UEs, die vom Netzwerk abgedeckt werden, wie unten nach einigen Ausführungsformen beschrieben wird, können Verbesserungen bei der Netzwerkeffizienz und andere Vorteile ermöglichen. In einigen Ausführungsformen kann der Kommunikationspfad dynamisch (zwischen direkten und indirekten Verknüpfungen) gewechselt werden und kann auch verschiedene Pfade für Uplink- und Downlink-Richtungen unterstützen. Dieser flexible Wechsel und diese asymmetrische Relaispfadauswahl können jedoch bei L3-Routing in der in Release 13 vorgesehenen IP-Schicht nicht möglich sein.

Verschiedene Ausführungsformen können annehmen, dass das durch einen Relaispfad zu versorgende entfernte UE 106 im Abdeckungsbereich des eNB 102 ist und dass sich das entfernte UE 106 in einem verbundenen Modus befindet oder in einem verbundenen Modus war, sodass der UE-Kontext im eNB 102 verfügbar ist. Das bedeutet, dass Signalgebungs-Funkträger (SRBs) und Datenfunkträger (DRBs) und Sicherheit zwischen dem entfernten UE 106 und dem eNB 102 eingerichtet werden, und auch, dass eine S1-Verbindung zwischen dem entfernten UE und dem eNB eingerichtet wird und auch eine S1-Verbindung zwischen dem eNB und dem Kernnetz (MME und S-GW) eingerichtet wird. Darüber hinaus kann angenommen werden, dass das Relais-UE 104 für die Dauer des Relaisvorgangs im Abdeckungsbereich des eNB 102 bleibt.

2 illustriert einige Komponenten des drahtlosen Kommunikationsnetzes 100 von 1 detaillierter und nach verschiedenen Ausführungsformen schematisch.

Der eNB 102 kann ein Empfangsmodul 120 enthalten, um mit diesem Signale vom Relais-UE 104 und/oder entfernten UE 106 über eine oder mehrere Antennen 130 zu empfangen. Der eNB 102 kann ein Sendemodul 124 enthalten, um mit diesem Signale an das Relais-UE 104 und/oder das entfernte UE 106 über eine oder mehrere Antennen 130 zu senden. Der eNB 102 kann auch ein Prozessormodul 128 in Kommunikation mit dem Empfangsmodul 120 und dem Sendemodul 124 enthalten, das konfiguriert ist, durch die Signale kommunizierte Informationen zu codieren und zu decodieren. Das Prozessormodul 128 enthält auch ein Relaisplanungsmodul 126, um eine Kommunikation mit dem entfernten UE 106 unter Verwendung eines Relaispfads über eine Seitenstreckenschnittstelle zwischen dem Relais-UE 104 und dem entfernten UE 106 zu ermöglichen.

In verschiedenen Ausführungsformen können das Relais-UE 104, das entfernte UE 106 und/oder der eNB 104 eine Vielzahl von Antennen 142, 156, 130 enthalten, um ein Mehrfach-Eingabe-mehrfach-Ausgabe-Sendesystem (MIMO-Sendesystem) zu implementieren, das in einer Vielfalt von MIMO-Modi arbeiten kann, einschließlich Einzelbenutzer-MIMO (SU-MIMO), Mehrbenutzer-MIMO (MU-MIMO), MIMO mit geschlossener Schleife, MIMO mit offener Schleife oder Variationen einer intelligenten Antennenverarbeitung.

In verschiedenen Ausführungsformen umfasst das Relais-UE 104 ein Sendemodul 138 zum Senden von Signalen an den eNB 104 und/oder das entfernte UE 106 und ein Empfangsmodul 134 zum Empfangen von Signalen vom eNB 104 und/oder entfernten UE 106. Das Relais-UE 106 umfasst ferner ein Prozessormodul 132, das zwischen dem Empfangsmodul 134 und dem Sendemodul 138 gekoppelt ist und ein Kommunikationsmodul 136 enthält, um durch die Signale kommunizierte Informationen zu codieren und zu decodieren. Das Prozessormodul 132 enthält auch ein Relaisvorgangsmodul 140, um den Betrieb des Relais-UE 104 beim Übermitteln von Kommunikationen an das entfernte UE 106 zu ermöglichen.

In verschiedenen Ausführungsformen umfasst das entfernte UE 106 ein Sendemodul 148 zum Senden von Signalen an den eNB 104 und/oder das Relais-UE 104 und ein Empfangsmodul 144 zum Empfangen von Signalen vom eNB 104 und/oder Relais-UE 104. Das UE 108 umfasst ferner ein Prozessormodul 152, das zwischen einem Empfangsmodul 144 und einem Sendemodul 148 gekoppelt ist und ein Kommunikationsmodul 154 enthält, um durch die Signale kommunizierte Informationen zu codieren und zu decodieren. Das Prozessormodul 152 enthält auch ein Relaismodul 158 für das entfernte UE, um eine Relaiskommunikation mit dem eNB 102 durch das UE 108 zu ermöglichen.

Während das Relais-UE 104 und das entfernte UE 106 in 2 als individuelle Einrichtungen illustriert wurden, können in einigen Ausführungsformen UEs mit Funktionalität versehen werden, um entweder als ein Relais-UE oder ein entferntes UE zu fungieren. Ein einziges UE kann zum Beispiel mit sowohl einem Relaisvorgangsmodul 140 und einem Entfernten-UE-Relaismodul 158 versehen sein. Abhängig von der Situation, zum Beispiel der relativen Position und Signalstärke von UEs im Netzwerk, kann ein UE dann je nach Bedarf entweder als ein Relais-UE oder als ein entferntes UE arbeiten.

3 illustriert ein beispielhaftes Verfahren 300 in Form eines Ablaufdiagramms zum Implementieren einer Relaiskommunikation zwischen einem eNB 102 und einem entfernten UE 106 über ein Relais-UE 104 in einem drahtlosen Kommunikationssystem. Der Einfachheit halber wird nur ein DL-Relais-Abladungsszenario gezeigt, ein ähnliches Diagramm kann jedoch für den UL-Fall illustriert werden. 3 illustriert die zwischen dem entfernten UE 106, dem Relais-UE 104 und dem eNB 102 involvierte Signalgebung beim Identifizieren und Auswählen eines Relaispfads. Die Elemente der Abfolge nach der Konfiguration des Netzwerks für den Relaisvorgang werden unten beschrieben:

  1. 1 - Das entfernte UE 106 empfängt über die Seitenstreckenschnittstelle Bezugssignale von einem ersten Relais-UE 104a und einem zweiten Relais-UE 104b;
  2. 2 - das entfernte UE 106 verarbeitet die empfangenen Bezugssignale, um einen oder mehrere Seitenstrecken-Qualitätsindikatoren zu ermitteln;
  3. 3 - die ermittelten Seitenstrecken-Qualitätsindikatoren werden dann an einen eNB 102 gesendet;
  4. 4 - der eNB 102 wählt auf Basis der empfangenen Seitenstrecken-Qualitätsindikatoren einen zum Kommunizieren mit dem entfernten UE 106 zu verwendenden Pfad aus. Der ausgewählte Pfad kann über eines der Relais-UEs 104a, 104b verlaufen oder kann ein direkter Pfad sein;
  5. 5 - der eNB 102 sendet einen Hinweis auf Funkressourcen, die vom entfernten UE 106 zu verwenden sind, um mit dem eNB 102 zu kommunizieren. Die angezeigten Funkressourcen können sich an einer Seitenstreckenschnittstelle zwischen dem entfernten UE 106 und einem der Relais-UEs befinden, falls ein Relaispfad ausgewählt ist;
  6. 6 - für einen Relaispfad über das erste Relais-UE 104a kann der eNB 102 Downlink-Daten (DL-Daten) an das erste Relais-UE 104a senden;
  7. 7 - das erste Relais-UE 104a kann dann die Daten über die Seitenstreckenschnittstelle an das entfernte UE 106 zum Empfang durch das entfernte UE unter Verwendung der angezeigten Funkressourcen senden;
  8. 8 - das entfernte UE 106 kann dann HARQ ACK/NACKs für die empfangenen Daten zurück zum eNB 102 senden; und
  9. 9 - das entfernte UE 106 kann weitere Seitenstreckenqualitätsindikatoren für den aktiven Seitenstrecken-Kommunikationskanal senden.

4 illustriert ein weiteres beispielhaftes Verfahren 400 in Form eines Ablaufdiagramms zum Implementieren einer Relaiskommunikation zwischen einem eNB 102 und einem entfernten UE 106 über ein Relais-UE 104 in einem drahtlosen Kommunikationssystem, ähnlich wie das von 3. Der Einfachheit halber wird nur ein DL-Relais-Abladungsszenario gezeigt, ein ähnliches Diagramm kann jedoch für den UL-Fall illustriert werden. Das in 4 illustrierte Verfahren illustriert eine Anzahl an möglichen Variationen des Verfahrens von 3. Die Elemente der Abfolge nach der Konfiguration des Netzwerks für den Relaisvorgang werden unten beschrieben:

  1. 1 - Das entfernte UE 106 sendet Bezugssignale an der Seitenstreckenschnittstelle zum ersten und zum zweiten Relais-UE 104a, 104b;
  2. 2 - das entfernte UE 106 empfängt Bezugssignale von der ersten Relais-UE 104a und der zweiten Relais-UE 104b über die Seitenstreckenschnittstelle;
  3. 3 - das entfernte UE 106 und das erste und das zweite Relais-UE 104a, 104b verarbeiten die empfangenen Bezugssignale, um einen oder mehrere Seitenstrecken-Qualitätsindikatoren zu ermitteln;
  4. 4 - die ermittelten Seitenstrecken-Qualitätsindikatoren werden dann zusammen mit ähnlichen Messungen am zellularen Signal, die vom eNB 102 empfangen wurden, zum eNB 102 über das erste und das zweite Relais-UE 104a, 104b und das entfernte UE 106 gesendet;
  5. 5 - der eNB 102 wählt ein oder mehrere Relais-UEs aus, um einen Relaiskandidatensatz zu bilden, der Relais-UEs umfasst, die verwendet werden können, um einen Relaispfad zum entfernten UE 106 bereitzustellen;
  6. 6 - der eNB 102 wählt einen zum Kommunizieren mit dem entfernten UE 106 auf Basis der empfangenen Seitenstrecken-Qualitätsindikatoren zu verwendenden Pfad aus. Der ausgewählte Pfad kann über eine der Relais-UEs des Relaiskandidatensatzes verlaufen oder kann ein direkter Pfad sein;
  7. 7 - der eNB 102 sendet einen Hinweis auf Uplink- (UL-), Downlink- (DL-) und/oder Seitenstrecken(SL)-Funkressourcen, die vom entfernten UE 106 und/oder den Relais-UEs zu verwenden sind, um mit dem eNB 102 zu kommunizieren. Die angezeigten Funkressourcen können sich an einer Seitenstreckenschnittstelle zwischen dem entfernten UE 106 und einem der Relais-UEs befinden, falls ein Relaispfad ausgewählt ist;
  8. 8 - für einen Relaispfad über das erste Relais-UE 104a kann der eNB 102 Downlink-Daten (DL-Daten) an das erste Relais-UE 104a senden;
  9. 9 - das erste Relais-UE 104a kann dann die Daten über die Seitenstreckenschnittstelle an das entfernte UE 106 zum Empfang durch das entfernte UE unter Verwendung der angezeigten Funkressourcen senden;
  10. 10 - das erste Relais-UE 104a kann HARQ-Bestätigungen für die vom eNB 102 empfangenen Downlink-Daten senden, die an das entfernte UE 106 zu übermitteln sind;
  11. 11 - das entfernte UE 106 kann dann Seitenstrecken-HARQ-ACK/NACKs für die empfangenen Daten zurück zum eNB 102 und/oder das erste Relais-UE 104a senden; und
  12. 12 - das entfernte UE 106 und/oder das aktive Relais-UE 104a kann weitere Seitenstreckenqualitätsindikatoren für den aktiven Seitenstrecken-Kommunikationskanal senden.

In Ausführungsformen werden die Technologiekomponenten beschrieben, um den in den 3 und 4 oben umrissenen erweiterten Relaisvorgang auf Basis von LTE-Technologie und einer Seitenstrecken-Luftschnittstelle zu ermöglichen. Nach einigen Ausführungsformen enthalten diese Technologiekomponenten Folgendes:

  1. 1. Optimierte Übermittlung mit L1/L2-Unterstützung Funkbewusste Auswahl/Neuauswahl von Kandidatenübermittlungssätzen Erweiterte Seitenstrecken-Messungen/Prozeduren
    Schneller Pfadwechsel
    Koordinierte und eNB-gesteuerte Ressourcenzuordnung und Relaisauswahlkriterien
  2. 2. Erweiterter Seitenstrecken(SL)-Unicast-Betrieb
    Erhöhte Seitenstrecken-Datenrate
    Seitenstrecken-Leistungssteuerung
    Seitenstrecken-HARQ
    Seitenstrecken-CQI/CSI-Messungen und Berichterstattung
  3. 3. Verbesserungen an der Netzwerksteuersignalgebung
    Ressourcenzuordnung/-ausrichtung unter eNB/Relais-UE/entferntem UE für sowohl Sendung als auch Empfang

Optimierter zellularer HARQ-Betrieb

Das veraltete Seitenstrecken-Framework der Releases 12-13 kann einen Relaisvorgang in der IP-Schicht ermöglichen, der sich auf Szenarien mit teilweiser Abdeckung konzentriert, wenn einige UEs keine Verbindung mit einem eNB aufweisen. Die Datenrate und Latenz dieses Relaisvorgangs kann beschränkt sein und deshalb sind die Vorteile der Verwendung einer Übermittlung zur Verkehrsverwaltung unklar.

Nach einigen Ausführungsformen werden hierin Mechanismen offenbart, die die Seitenstreckenfunktionalität von LTE Rel. 13 verbessern können, um eine Übermittlung mit hohen Datenraten zu erreichen.

In Ausführungsformen sind die UE-Funktionen verbessert und werden verwendet, um einen Relaisvorgang mit hoher Datenrate zur Optimierung der Netzwerkleistung zu ermöglichen.

Die folgenden Begriffe können in dieser Offenbarung verwendet werden:

  • Ziel-UE (oder entferntes UE) - ein UE mit DL- und/oder UL-Verkehr, der auf einen indirekten/Relaispfad abgeladen werden kann.
  • Zellularer (oder direkter) Pfad - ein veralteter zellularer Datenpfad mit einer Datensendung in einem Hop zum/vom Ziel-UE.
  • Relais(oder indirekter)-Pfad - ein Relaispfad mit zwei Hops unter Verwendung von DL-/UL- und/oder SL-Sendungen.
  • Relaiskandidatensatz (RCS) - ein Satz von UEs, die auf Basis von funkbewussten Messungen als Kandidatenknoten zur Übermittlung des Verkehrs von Ziel-UEs ausgewählt sind.
  • Relais-UE- ein UE, das aus dem RCS ausgewählt wird, um als Relais zu fungieren. Grobe Verknüpfungsqualitätsmesswerte (langfristig) - Messwerte des empfangenen Signalempfangs (RSRP)/der empfangenen Bezugssignalqualität (RSRQ)/des Bezugssignalstärkeindikators (RSSI) an einer zellularen Verknüpfung oder einer Seitenstrecke, die verwendet werden können, um eine Entscheidung zur Auswahl/Neuauswahl von Relaiskandidaten und Schaltpfaden zu treffen. Die Periodizität kann in der Größenordnung mehrerer Funkrahmen liegen.
  • Feine Verknüpfungsqualitätsmesswerte (kurzfristig) - Messwerte eines Kanalqualitätsindikators (CQI)/von Kanalzustandsinformationen (CSI)/eines Rangindikators (RI), die mit mittlerer Periodizität erfolgen und zur Verknüpfungsanpassung und Pfadauswahl verwendet werden.

Nach einigen Ausführungsformen kann der Relaisabladungsvorgang die folgenden Aspekte enthalten:

  • Schnelle(r) DL-Pfadwechsel/Planung
  • Schnelle(r) UL-Pfadwechsel/Planung
  • Wege zur Erhöhung der Seitenstrecken-Datenrate
  • Erweiterte Seitenstrecken-Leistungssteuerung
  • Seitenstrecken-HARQ-Bericht
  • Optimierter zellularer HARQ-Betrieb

In einigen der unten beschriebenen Ausführungsformen wird angenommen, dass der Relaiskandidatensatz bereits entdeckt worden ist und auf Basis von Meldungen über grobe Funkmessungen vom entfernten UE 106 und/oder von den Relais-UEs 104a, 104b konfiguriert sein kann.

Schnelle(r) DL-Pfadwechsel/Planung

In einigen Ausführungsformen kann ein physischer Steuerkanal (entweder ein physischer Downlink-Steuerkanal (PDCCH), ein physischer Seitenstrecken-Steuerkanal (PSCCH) oder beide) verwendet werden, um einen schnellen Pfadwechsel (entweder ein direkter Pfad zu/von einem Relaispfad oder von einem Relaispfad zu einem Relaispfad) zu ermöglichen, um die Ressourcen und die Sende-/Empfangsparameter für das Relais- und das Ziel-UE zu konfigurieren. In einigen Ausführungsformen kann der veraltete zellulare Pfad unter Verwendung eines herkömmlichen DCI-Formats über (e)PDCCH geplant werden. In Ausführungsformen können mehrere Alternativen implementiert werden, einschließlich, aber nicht beschränkt auf die unten in Verbindung mit den 5a bis 5c besprochenen Alternativen.

5a illustriert einen Kommunikationspfad, durch den ein eNB 102 einen Hinweis auf Funkressourcen bereitstellen kann, die zu verwenden sind, um einen Downlink-Pfad zum entfernten 106 bereitzustellen. Nach der Anordnung von 5a kann ein entferntes UE 106 sowohl den DL-Steuerkanal 502 als auch den SL-Steuerkanal 504 überwachen. In diesem Fall kann das entfernte UE 106 Downlink-Steuerinformationen (DCI) für direkte Daten und Seitenstrecken-Steuerinformationen (SCI) für die weitergeleiteten Daten überwachen. Der Pfadwechsel kann für das entfernte UE 106 transparent sein. Falls der Relaispfad aktiviert wird, kann das entfernte UE 106 einen Seitenstrecken-CQI (SL-CQI) des aktivierten Seitenstreckenpfads melden, während es auch SL-RSRP/SL-RSRQ/SL-RSSI für Relais-UEs im Relaiskandidatensatz melden kann. Falls ein entferntes UE 106 sowohl SL- als auch DL-Bewilligungen empfängt, dann können die Daten über einen aggregierten SL+DL-Pfad empfangen werden.

5b illustriert einen weiteren Kommunikationspfad, durch den ein eNB 102 einen Hinweis auf Funkressourcen bereitstellen kann, die zu verwenden sind, um einen Downlink-Pfad zum entfernten UE 106 bereitzustellen. Nach der Anordnung von 5b kann das entfernte UE 106 den Downlink-Steuerkanal 506 sowohl für die zellulare als auch Relaispfadplanung überwachen. Bei dieser Alternative können die Downlink-Steuerinformationen Informationen für sowohl die Seitenstrecken-Datensendung durch das Relais-UE 104 als auch den Seitenstrecken-Datenempfang für das Ziel-UE 106 beinhalten.

Diese Option kann ohne Verwendung eines PSCCH-Kanals (physischen Seitenstrecken-Steuerkanals) realisiert werden. Dies kann eine Einführung zusätzlicher Latenz und eines zusätzlichen Mehraufwands vermeiden, der mit der Verwendung eines PSCCH verbunden ist.

Um den Empfang einer einzelnen DCI-Bewilligung durch mindestens zwei UEs zu ermöglichen (das Relais-UE 104 und das entfernte UE 106) können die UEs mit einem gemeinsamen/gepaarten RNTI konfiguriert sein, z. B. SL-RLY-RNTI. Die DCI können in diesem Fall mit diesem SL-RLY-RNTI gescrambelt sein. Der Modulations- und Codierschemaindex (MCS-Index) kann ebenfalls in der Bewilligung signalisiert werden. In LTE Rel. 12 kann das DCI-Format 5 kein MCS-Feld für eine dynamische Planung einer Seitenstrecken-Momentandatenrate aufweisen. Deshalb kann nach einigen Ausführungsformen ein neues DCI-Format X eingeführt werden, um zumindest ein MCS für die SL-Sendung/den SL-Empfang einzubinden. Der MCS-Index (5 Bit) kann anstatt des PSCCH-Ressourcenindex (6 Bit) signalisiert werden, da in diesem Fall der PSCCH nicht verwendet wird, d. h., nicht gesendet wird.

5c illustriert einen weiteren Kommunikationspfad, durch den ein eNB 102 einen Hinweis auf Funkressourcen bereitstellen kann, die zu verwenden sind, um einen Downlink-Pfad zum entfernten UE 106 bereitzustellen. Nach der Anordnung von 5c kann das entfernte UE 106 den Downlink-Steuerkanal 405 sowohl für die zellulare als auch Relaispfadplanung überwachen. Da bei dieser Option kein PSCCH für einen Relaisvorgang verwendet werden muss, kann der eNB 102 erste DCI 502 an das Relais-UE 104 zum Senden durch das Relais-UE 104 auf der Seitenstreckenschnittstelle und zweite DCI 508 zum Empfang durch das Ziel-UE 106 senden.

Ein Unterschied zum in 5b illustrierten Verfahren kann sein, dass der eNB 102 keinen gemeinsamen/gepaarten RNTI für das Ziel-UE 106 und das Relais-UE 104 konfigurieren kann; der Mehraufwand für die Steuersignalgebung kann jedoch bei dieser Alternative verdoppelt sein.

Nach einem weiteren Verfahren kann das entfernte UE 106 einen aktiven Pfad (entweder Uplink- oder Seitenstrecken-Pfad) überwachen. In diesem Fall können Informationen über ein Wechseln zu einem anderen Pfad in eine Steuerung/Daten des derzeit aktiven Pfads (Abwärtsstrecke oder Seitenstrecke) gemultiplext sein.

Ein Vorteil dieses Vorgangs kann sein, dass das entfernte UE 106 nur eine Empfangskette erfordern kann oder zur Energieeinsparung eine andere Empfangskette abschalten kann. In einigen Ausführungsformen kann die Umschaltlatenz im Vergleich zu den Verfahren der 5a bis 5c höher sein.

Schnelle(r) UL-Pfadwechsel/Planung

Nach einigen Ausführungsformen wird angenommen, dass das Ziel-UE 106 Ressourcen für eine Uplink-Sendung durch Senden eines Pufferstatusberichts (BSR) und einer Planungsanforderung (SR) anfordert. Nach Empfangen des BSR kann der eNB 102 über den für die Datensendung zu verwendenden Pfad (unter Verwendung verfügbarer Metriken und Messwerte für den Relaiskandidatensatz (RCS) und/oder vom RCS) entscheiden und kann dem Ziel-UE 106 entweder direkte zellulare UL-Ressourcen zuordnen oder Seitenstrecken- und Uplink-Ressourcen für das Ziel-UE 106 bzw. das Relais-UE 104 planen. In Ausführungsformen, in denen der UL-Pfad auf einen Relaispfad gewechselt werden kann, können eine oder mehrere der folgenden Alternativen verwendet werden, die unten in Verbindung mit den 6a bis 6d besprochen werden.

6a und 6b illustrieren Kommunikationspfade, durch die ein eNB 102 einen Hinweis auf Funkressourcen bereitstellen kann, die zu verwenden sind, um einen Uplink-Pfad für das entfernte UE 106 bereitzustellen. Nach den Anordnungen der 6a und 6b kann der eNB 102 eine Bewilligung 608 für eine Seitenstrecken(SL)-Sendung an das Ziel-UE 106 senden und kann eine separate Bewilligung 602 für eine UL-Sendung an das Relais-UE 104 senden. Sobald das Relais-UE 104 die SL-Daten empfängt, kann das Relais sie unter Verwendung der bereits zugeordneten UL-Ressourcen weiterleiten.

Dieser Mechanismus kann die Latenz im Vergleich zu LTE Rel. 13, das an der IP-Schicht übermittelt, durch Eliminieren der Phase zum Anfordern von Ressourcen für die UL-Sendung durch das Relais-UE 104 reduzieren, nachdem es die Daten empfangen hat.

Insbesondere illustriert 6a eine Alternative, bei der das Relais-UE 104 Steuerinformationen 604 für einen SL-Datenempfang vom SCI während einer Überwachung des PSCCH-Kanals empfangen kann, d. h., die Bewilligung für die Seitenstreckensendung wird vom eNB 102 über das entfernte UE 106 gesendet.

6b illustriert eine weitere Alternative, bei der das Relais-UE 104 Steuerinformationen für einen SL-Datenempfang aus den Downlink-Steuerinformationen 608 (DCI) empfangen kann. Ein modifiziertes DCI-Format und ein neuer SL-RLY-RNTI können für diese Option benötigt werden (dies kann der in 5b illustrierten DL-Pfadplanung ähnlich sein). Der PSCCH-Kanal wird in diesem Fall möglicherweise nicht benötigt.

6c illustriert einen weiteren Kommunikationspfad, durch den ein eNB 102 einen Hinweis auf Funkressourcen bereitstellen kann, die zu verwenden sind, um einen Uplink-Pfad für das entfernte UE 106 bereitzustellen. Nach der Anordnung von 6c kann der eNB 102 eine gemeinsame Bewilligung 610 senden, die sowohl die SL-Sendung als auch den SL-Empfang (TX/RX) und auch eine nachfolgende UL-Sendung durch das Relais-UE 104 planen kann.

Nach einigen Ausführungsformen wird der PSCCH-Kanal in diesem Fall möglicherweise nicht verwendet. Der gleiche Mechanismus zum Definieren eines gemeinsamen RNTI sowohl für das Relais- als auch das Ziel-UE 104, 106 kann wie für die Alternative in 6b benötigt werden.

Zusätzlich kann nach einigen Ausführungsformen eine Regel zum Ableiten von UL-Senderessourcen und einer Zeitgebung aus den SL-Senderessourcen definiert werden. z. B. kann die UL-Sendung mindestens T ms (z. B. T = 4 ms) nach dem Empfang der entsprechenden SL-Daten stattfinden. Eine andere Option kann eine Platzierung eines zusätzlichen UL-Ressourcen-Hinweisfelds im gemeinsamen DCI-Format sein.

6d illustriert einen weiteren Kommunikationspfad, durch den ein eNB 102 einen Hinweis auf Funkressourcen bereitstellen kann, die zu verwenden sind, um einen Uplink-Pfad für das entfernte UE 106 bereitzustellen. Nach der Anordnung von 6d können einige Ausführungsformen einen PSCCH-losen Vorgang durch Bereitstellen separater Bewilligungen für SL-TX 608, SL-RX 606 und UL-TX 602 erreichen. In diesem Fall sind möglicherweise keine PSCCH-Sendung und kein gemeinsamer RNTI notwendig, aber der Steuerungsmehraufwand kann höher als für andere, oben beschriebene Alternativen sein.

Erhöhen der Seitenstrecken-Datenrate

Der Seitenstrecken-Relaisvorgang von Rel. 12-13 kann aufgrund mehrerer Einschränkungen und Designannahmen eine eingeschränkte Datenrate aufweisen. Diese Einschränkungen können eine mögliche Nutzung der Übermittlung über Anwendungsfälle zur öffentlichen Sicherheit bei teilweisem Abdeckungsbetrieb stark einschränken. Die maximale SL-Datenrate in Rel. 12 kann beispielsweise auf 25456/4(TTIs)/(0,001) ~ 6,3 Mbit/s beschränkt sein.

In einigen Ausführungsformen kann eine Verbesserung der Leistung der SL-Verknüpfung die Relaisnutzung für eine Netzwerkoptimierung und eine Verkehrsverwaltung erweitern. Ausführungsformen können eines oder mehrere von Folgendem beinhalten:

  • Aufheben der Beschränkung auf 16-QAM-Modulation und Ermöglichen von Modulationen höherer Ordnung, z. B. 64-QAM oder 256-QAM. Die veraltete Steuersignalgebung unterstützt ein 5-Bit-MCS-Feld, deshalb gibt es möglicherweise abgesehen von der Aufhebung der Beschränkung zum Ermöglichen von 64-QAM keine Änderungen.
  • Aufheben der Beschränkung auf eine Seitenstrecken-TBS-Größe von 25456. Ermöglichen einer Sendung auf Subrahmenebene, d. h. Aufheben der blinden 4-TTI-Sende-Beschränkung und Festlegung, sodass sie von 1 bis 4 bis einschließlich 8 konfigurierbar ist. Die Seitenstrecken-SCI und DCI können dementsprechend modifiziert werden, sodass sie eine konfigurierbare Anzahl an erneuten Sendungen unterstützen.
  • Erhöhen der Menge der Seitenstrecken-TX-Prozesse (z. B. bis zu 4).
  • Ermöglichen von Rang-2-MIMO auf der Seitenstrecke. Die Bezugssignale und die Kanalqualitätsrückmeldung können in diesem Fall erweitert werden. Die SL-Demodulations-Bezugssignale (DMRS) können beispielsweise von verschiedenen Antennenanschlüssen mit verschiedenen zyklischen Verlagerungen und/oder orthogonalen Abdeckungscodes (OCC) gesendet werden, um den MIMO-Kanal abzuschätzen. Der SL-Vorcodier-Matrixindex (PMI) und/oder Rangindikator (RI) kann unter Verwendung einer Seitenstrecken-Kanalqualitätsrückmeldung gemeldet werden. Diese Informationen können dem Relais-UE und/oder dem entfernten UE und/oder dem eNB zurückgemeldet werden.
  • Beim vom eNB gesteuerten Ressourcenzuordnungsmodus 1 kann der Seitenstrecken-MCS-Index vom eNB innerhalb einer D2D-Bewilligung (DCI-Format 5) steuerbar sein. Der semistatisch über höhere Schichten signalisierte oder von einem UE gewählte MCS-Index kann die eNB-Steuerung des Relaisvorgangs wesentlich einschränken.
  • Multiplexen von Daten und SCI auf TTI-Ebene kann für eine schnelle SL-Planung und geringeren PSCCH-Mehraufwand verwendet werden.

Erweiterte Seitenstrecken-Leistungssteuerung

Nach einigen Ausführungsformen kann die D2D-Leistungssteuerung für den optimierten Relaisbetrieb modifiziert werden. In einigen Ausführungsformen kann der Seitenstrecken-Leistungssteuerungsmechanismus von Rel. 12 wiederverwendet werden, wobei die Sendeleistung unter Verwendung von dedizierten SL-Leistungssteuerungs(PC)-Parametern und eines UE-zu-eNB-Pfadverlustwerts ermittelt werden kann. Diese Option kann aufgrund der Broadcastnatur der Rel.-12-Seitenstrecke möglich sein. Für den Relaisvorgang kann sie jedoch nicht optimal sein.

In einigen Ausführungsformen kann die Seitenstrecken-Leistungssteuerung modifiziert werden, um Messungen des Pfadverlusts vom entfernten UE 106 zum Relais-UE 104 zum Festlegen der Sendeleistung zu verwenden. Die Gleichung unten kann zum Beispiel verwendet werden, um die Seitenstrecken-Sendeleistung zu ermitteln:

  • SL-TX-Leistung = min (zellulare TX-Leistung - Offset, SL-Verknüpfungs-TX-Leistung) d. h., die Seitenstrecken-Sendeleistung kann auf ein Minimum der zellularen Sendeleistung minus einem Offset und einer Seitenstrecken-Sendeleistung auf Basis einer Kompensation des Pfadverlusts vom Relais-UE zum entfernten UE und der offenen Schleifensteuerungsparameter P0 und alpha festgelegt werden.

Diese Modifikation kann zu einer effektiveren Nutzung der UE-Sendeleistung bei Kurzstreckenkommunikation führen und kann das Gesamtinterferenzumfeld verbessern. Der Offset relativ zur UL-Sendeleistung kann festgelegt werden, um Intra- und Inter-Zellen-UL-Sendungen zu schützen.

In einigen Ausführungsformen können unterschiedliche SL-Leistungssteuerungseinstellungen (z. B. P0 und alpha) für Relais-UEs 104 und entfernte UEs 106 festgelegt werden. Darüber hinaus können Sendeleistungssteuerungs-Anpassungsbefehle ähnlich wie die TPC-Befehle im UL für eine schnelle Leistungsanpassung zur Verknüpfungsanpassung und Interferenzverwaltung eingeführt werden.

Außerdem können die Leistungssteuerparameter aufgrund der unterschiedlichen Interferenzumgebung separat für den UL-Relaisvorgang und den DL-Relaisvorgang konfiguriert werden.

Seitenstrecken-HARQ-Bericht

Um den Relaisvorgang weiter zu optimieren, kann die Datensendung nach einigen Ausführungsformen über den Relaispfad HARQ-Bestätigungen implementieren. In veralteten Netzwerken fehlen dem Seitenstrecken-Vorgang von Rel. 12-13 aufgrund der Broadcastnatur der Seitenstrecken-PHY ACK/NACK und HARQ in der Bitübertragungsschicht. In einigen Ausführungsformen kann ACK/NACK auf verschiedene Weisen im Fall eines erweiterten Relaisvorgangs gesendet werden.

Seitenstrecken-Rückmeldung - DL-HARQ-Bericht

Im DL-Weiterleitungsfall, bei dem Daten über ein Relais-UE 104 gesendet werden, kann es zwei aufeinanderfolgende Abschnitte des Datenpfads geben: 1) eNB 102 zum Relais-UE 104 und 2) Relais-UE 104 zum Ziel-UE 106.

Im ersten Abschnitt vom eNB 102 zum Relais-UE 104 können veraltete HARQ-ACK/NACKs wie beim üblichen DL-Vorgang gesendet werden. Nach einigen Ausführungsformen können einige Modifikationen am veralteten HARQ-Mechanismus vorgesehen sein, um eine Übermittlung mit hoher Datenrate zu ermöglichen, wie weiter unten besprochen wird.

Falls eine Sendung im ersten Hop erfolgreich ist, dann können die Daten im zweiten Hop zwischen dem Relais-UE 104 und dem entfernten UE 106 gesendet werden. Im zweiten Abschnitt kann die ACK/NACK nach einer der unten in Bezug auf 7a bis 7d aufgeführten Optionen gesendet werden.

7a illustriert einen Kommunikationspfad, auf dem HARQ-ACK/NACKs vom entfernten UE 106 an den eNB 102 gesendet werden können. Nach der Anordnung von 7a kann die HARQ-ACK/NACK an den eNB 708 gesendet werden (direkt an den eNB 102 durch das entfernte UE im PUSCH/PUCCH gemeldet). Diese Option kann möglich sein, wenn das Relais-UE 104 keine Datenumordnung, keine Segmentierung und kein Multiplexing durchführt und nur die empfangenen Daten im SL wiederholt. Im Fall einer NACK können die Daten in beiden Hops 702, 704 erneut gesendet werden.

7b-7d illustrieren weitere Kommunikationspfade, auf denen HARQ-ACK/NACKs vom entfernten UE 106 an den eNB 102 gesendet werden können. Nach den Anordnungen von 7b-7d kann die HARQ-ACK/NACK sowohl an den eNB 102 als auch an das Relais-UE 104 gesendet werden. Nach einigen Ausführungsformen kann dies auf viele verschiedene Weisen erreicht werden.

Nach der Anordnung von 7b kann die ACK/NACK 708 unter Verwendung eines PUCCH oder PUSCH an den eNB 102 gesendet werden und vom Relais-UE 104 mitgehört werden. In diesem Fall kann das Relais-UE 104 die UL-Sendeparameter und Scramblingabfolgen des entfernten kennen. Alternativ kann die ACK/NACK 708 an das Relais-UE 104 gesendet werden und vom eNB 102 mitgehört werden. Diese Option kann der oben beschriebenen Option unter Verwendung des PUCCH oder PUSCH ähnlich sein, aber die physische Seitenstrecken-Struktur kann zum Senden verwendet werden.

Nach der Anordnung von 7c kann die HARQ-ACK/NACK in zwei Abschnitten gesendet werden: 1) An das Relais-UE 706, 2) vom Relais-UE 710 weitergeleitet. In diesem Fall kann die Sendung in beiden Hops und im gesamten Pfad bestätigt werden. Diese Option kann auch eine Einführung eines neuen Seitenstrecken-HARQ-Kanals erfordern. Sie kann auch für Relaisverhalten in Bezug auf eine Datenumreihung, Segmentierung und auf Multiplexen geeignet sein.

Nach der Anordnung von 7d kann die HARQ-ACK/NACK 706 nur an das Relais-UE gesendet werden. L1/L2-HARQ-Prozesse in einem zellularen Hop und einem Seitenstrecken-Hop können entkoppelt sein. Der neue Seitenstrecken-HARQ-Kanal kann erforderlich sein.

Seitenstrecken-Rückmeldung - UL-HARQ-Bericht

Ein UL-Relaispfad kann die folgenden zwei Abschnitte enthalten: 1) Sendung 804 von Daten in einem Seitenstrecken-Kanal an ein Relais-UE 104 und 2) Weiterleiten 802 der Daten vom Relais-UE 104 an den eNB 102 auf der Aufwärtsstrecke. Der zweite Hop 802 (Relais-UE 104 zu eNB 102) kann unter Verwendung des veralteten UL-HARQ-Vorgangs bestätigt werden. Nach einigen Ausführungsformen können die folgenden, in 8a bis 8d illustrierten Optionen für den ersten Hop 804 und den gesamten Relaispfad aus zwei Hops verwendet werden.

8a illustriert einen Kommunikationspfad, auf dem HARQ-ACK/NACKs als Reaktion auf Sendungen vom entfernten UE 106 gesendet werden können. Nach der Anordnung von 8a kann die ACK/NACK 806 auf der Seitenstrecke an den eNB 102 gesendet werden (vom Relais-UE 104 gemeldet - z. B. mit PUSCH über Uu gemultiplext). Diese Option kann möglich sein, falls es keine Datenumordnung/keine Segmentierung/kein Multiplexen auf der Seitenstrecke gibt. Falls in diesem Fall eine NACK empfangen wird, kann der eNB 102 zusätzliche Ressourcen mit einem Hinweis auf eine erneute Sendung bewilligen.

8b und 8c illustrieren weitere Kommunikationspfade, auf denen HARQ-ACK/NACKs als Reaktion auf Sendungen vom entfernten UE 106 gesendet werden können. Nach den Anordnungen der 8a und 8c kann die ACK/NACK 808, 810, 812 auf der Seitenstrecke sowohl dem eNB als auch dem entfernten UE gemeldet werden.

Nach der Anordnung von 8b kann die ACK/NACK dem eNB 102 vom Relais-UE 104 über Uu gemeldet 808 und vom entfernten UE 106 über die Seitenstrecke mitgehört werden. Alternativ können die ACK/NACKs dem entfernten UE 106 vom Relais-UE 104 über die Seitenstrecke gemeldet und vom eNB 102 mitgehört werden.

Nach der Anordnung von 8c kann die ACK/NACK dem entfernten UE 106 vom Relais-UE 104 über die Seitenstrecke gemeldet 810 und vom entfernten UE 106 über Uu an den eNB 102 weitergeleitet 812 werden.

Als eine weitere Alternative könnte die ACK/NACK dem eNB 102 vom Relais-UE 104 über Uu gemeldet und vom eNB 102 an den entfernten UE 106 weitergeleitet werden.

8d illustriert einen weiteren Kommunikationspfad, auf dem HARQ-ACK/NACKs als Reaktion auf Sendungen vom entfernten UE 106 gesendet werden können. Nach der Anordnung von 8a kann die ACK/NACK 810 auf der Seitenstrecke an das entfernte UE 102 gesendet werden.

Optimierter zellularer HARQ-Vorgang

Die Einführung eines Relaisvorgangs kann auch von Änderungen am zellularen HARQ-Vorgang profitieren. Beim DL-Weiterleitungsbeispiel kann der Grund sein, dass jeder DL-Empfang durch ein Relais-UE 104 unter Verwendung einer UL-Sendung bestätigt werden sollte. Diese ACK/NACK-UL-Sendung kann mit einer Sendung oder einem Empfang auf der Seitenstrecke in Konflikt stehen, da der Seitenstreckenvorgang im UL-Spektrum eingesetzt wird. Deshalb kann die Verwendung des veralteten HARQ-Zeitplans die erreichbare Spitzen-Relaisdatenrate wesentlich einschränken. Einige Ausführungsformen können versuchen, den Einfluss von HARQ-Sendungen durch Sendung einer DL-ACK/NACK-Rückmeldung unter Verwendung der folgenden Eigenschaften zu minimieren.

Nach einigen Ausführungsformen kann eine Bezugs-HARQ-TDD-UL-DL-Konfiguration vorgesehen sein, um die Sendung und den Empfang auch bei FDD zu organisieren. Der Mechanismus ist der DL-elMTA-Bezugs-UL-DL-Konfiguration (erweiterte Interferenzverwaltung und Verkehrsanpassung) der Release 12 ähnlich (und ist in 9 illustriert). Das Prinzip ist hierbei, ACK/NACK-Rückmeldungssendungen für mehrere Subrahmen in eine einzige UL-Sendung zu multiplexen, um die Relaisunterbrechungszeit zu minimieren.

Dieses Prinzip kann weiter erweitert werden, um in diesem Fall über mehrere Funkrahmen hinweg zu arbeiten, die Anzahl der HARQ-Prozesse kann weiter erhöht werden und neue HARQ-Zeitgebungsregeln müssen möglicherweise definiert werden. Diese Option kann eine Rückmeldung für mehrere Subrahmen erfordern und deshalb werden möglicherweise neue Rückmeldekanäle benötigt. Eine Option ist, HARQ-Rückmeldemechanismen wiederzuverwenden, die für einen Trägeraggregationsvorgang in großem Umfang definiert sein können, wobei bis zu 32 Komponententräger (CCs) unterstützt werden können (z. B. kann das PUCCH-Format 4 oder 5, das in LTE Rel. 13 definiert ist und das im Bereich von 128 Bit tragen kann, wiederverwendet werden, um ACK/NACK für ein großes Bündel an Subrahmen zu tragen). Darüber hinaus kann dieses Format auch Seitenstrecken-ACK/NACK-Rückmeldungen einbinden, wie im vorherigen Unterabschnitt besprochen.

Nach einigen Ausführungsformen kann ein ACK/NACK-Sendenachteil vermieden werden, indem mehr als ein Relaispfad aktiviert wird und zwischen diesen periodisch gewechselt wird (wie in 10 illustriert). Bei dieser Option wird der zellulare HARQ-Zeitplan nicht geändert.

Wie hierin verwendet, kann der Begriff „Verschaltung“ einen anwendungsspezifischen integrierten Schaltkreis (ASIC), einen elektronischen Schaltkreis, einen Prozessor (gemeinsam genutzt, dediziert oder Gruppe) und/oder Arbeitsspeicher (gemeinsam genutzt, dediziert oder Gruppe), der ein oder mehrere Software oder Firmwareprogramme ausführt, einen kombinatorischen Logikschaltkreis und/oder andere geeignete Komponenten, die die beschriebene Funktionalität bereitstellen, bezeichnen, ein Teil dieser sein oder diese enthalten. In einigen Ausführungsformen kann die Verschaltung in einem oder mehreren Software- oder Firmware-Modulen implementiert sein oder Funktionen, die mit der Verschaltung assoziiert sind, können durch ein oder mehrere Software- oder Firmware-Module implementiert sein. In einigen Ausführungsformen kann die Verschaltung Logik enthalten, die zumindest teilweise in Hardware betrieben werden kann.

Hierin beschriebene Ausführungsformen können unter Verwendung beliebiger geeigneter Hardware und/oder Software in ein System implementiert werden. 11 illustriert beispielhafte Komponenten einer Endgeräteeinrichtung (UE) 1100 für eine Ausführungsform. In einigen Ausführungsformen kann die UE-Einrichtung 1100 Anwendungsverschaltung 1102, Basisband-Verschaltung 1104, Radiofrequenz(RF)-Verschaltung 1106, Front-End-Modul(FEM)-Verschaltung 1108 und eine oder mehrere Antennen 1110 enthalten, die zumindest wie gezeigt miteinander gekoppelt sind.

Die Anwendungsverschaltung 1102 kann einen oder mehrere Anwendungsprozessoren enthalten. Die Anwendungsverschaltung 1102 kann beispielsweise Verschaltung wie einen oder mehrere Einzelkern- oder Mehrkernprozessoren enthalten, ist jedoch nicht darauf beschränkt. Der Prozessor bzw. die Prozessoren kann bzw. können eine beliebige Kombination von Universalprozessoren und dedizierten Prozessoren (z. B. Grafikprozessoren, Anwendungsprozessoren usw.) enthalten. Die Prozessoren können mit Arbeitsspeicher/Speicher gekoppelt sein und/oder diesen enthalten und können konfiguriert sein, im Arbeitsspeicher/Speicher gespeicherte Anweisungen auszuführen, um verschiedenen Anweisungen und/oder Betriebssystemen zu ermöglichen, auf dem System zu laufen.

Die Basisband-Verschaltung 1104 kann beispielsweise Verschaltung wie einen oder mehrere Einzelkern- oder Mehrkernprozessoren enthalten, ist jedoch nicht darauf beschränkt. Die Basisband-Verschaltung 1104 kann einen oder mehrere Basisband-Prozessoren und/oder Steuerlogik enthalten, um Basisbandsignale zu verarbeiten, die von einem Empfangssignalpfad der RF-Verschaltung 1106 empfangen wurden, und um Basisbandsignale für einen Sendesignalpfad der RF-Verschaltung 1106 zu erzeugen. Die Basisband-Verarbeitungsverschaltung 1104 kann an die Anwendungsverschaltung 1102 zum Erzeugen und Verarbeiten der Basisbandsignale und zum Steuern der Vorgänge der RF-Verschaltung 1106 ankoppeln. In einigen Ausführungsformen kann die Basisband-Verschaltung 1104 zum Beispiel einen Basisband-Prozessor der zweiten Generation (2G) 1104a, einen Basisband-Prozessor der dritten Generation (3G) 1104b, einen Basisband-Prozessor der vierten Generation (4G) 1104c und/oder (einen) andere(n) Basisband-Prozessor(en) 1104d für andere bestehende Generationen, in Entwicklung befindliche Generationen oder in Zukunft zu entwickelnde Generationen (z. B. der fünften Generation (5G), 6G usw.) enthalten. Die Basisband-Verschaltung 1104 (z. B. ein oder mehrere der Basisband-Prozessoren 1104a-d) kann verschiedene Funksteuerfunktionen handhaben, die eine Kommunikation mit einem oder mehreren Funknetzen über die RF-Verschaltung 1106 ermöglichen. Die Funksteuerfunktionen können eine Signalmodulation/-demodulation, Codierung/Decodierung, Funkfrequenzverschiebung usw. enthalten, sind jedoch nicht darauf beschränkt. In einigen Ausführungsformen kann die Modulations-/Demodulationsverschaltung der Basisband-Verschaltung 1104 eine Funktion zur schnellen Fourier-Transformation (FFT), Vorcodierung und/oder Konstellationsabbildung/-entabbildung enthalten. In einigen Ausführungsformen kann die Codier-/Decodierverschaltung der Basisband-Verschaltung 1104 eine Funktion zur Faltung, Tail-Biting-Faltung, Turbo-, Viterbi- und/oder Low-Density-Parity-Check(LDPC)-Codierung/Decodierung enthalten. Ausführungsformen der Modulations-/Demodulations- und Codier-/Decodier-Funktionalität sind nicht auf diese Beispiele beschränkt und können in anderen Ausführungsformen eine andere geeignete Funktionalität enthalten.

In einigen Ausführungsformen kann die Basisband-Verschaltung 1104 Elemente eines Protokollstapels wie beispielsweise Elemente eines Evolved-Universal-Terrestrial-Radio-Access-Netzwerk-Protokolls (E-UTRAN-Protokolls), einschließlich beispielsweise von physischen (PHY), Media-Access-Control(MAC)-, Funkverknüpfungssteuerungs(RLC)-, Packet-Data-Convergence-Protocol(PDCP)- und/oder Funkressourcensteuerungs(RRC)-Elemente enthalten. Eine Zentralprozessoreinheit (CPU) 1104e der Basisband-Verschaltung 1104 kann konfiguriert sein, Elemente des Protokollstapels zur Signalgebung der PHY-, MAC-, RLC-, PDCP- und/oder RRC-Schichten auszuführen. In einigen Ausführungsformen kann die Basisband-Verschaltung einen oder mehrere Audiodigitalsignalprozessor(en) (DSP) 1104f enthalten. Der bzw. die Audio-DSP(s) 104f kann bzw. können Elemente zur Komprimierung/Dekomprimierung und Echounterdrückung enthalten und kann bzw. können in anderen Ausführungsformen andere geeignete Verarbeitungselemente enthalten. Komponenten der Basisband-Verschaltung können in einigen Ausführungsformen geeignet in einem einzigen Chip, einem einzigen Chipsatz kombiniert werden oder auf einer gleichen Leiterplatte angeordnet sein. In einigen Ausführungsformen können einige oder alle der Bestandteile der Basisband-Verschaltung 1104 und der Anwendungsverschaltung 1102 zusammen implementiert sein, wie zum Beispiel in einem Ein-Chip-System (SOC).

In einigen Ausführungsformen kann die Basisband-Verschaltung 1104 eine Kommunikation bereitstellen, die mit einer oder mehreren Funktechnologien kompatibel ist. In einigen Ausführungsformen kann die Basisband-Verschaltung 1104 eine Kommunikation mit einem Evolved Universal Terrestrial Radio Access Netzwerk (EUTRAN) und/oder anderen Wireless Metropolitan Area Network (WMAN), einem drahtlosen lokalen Netzwerk (WLAN), einem Wireless Personal Area Network (WPAN) unterstützen. Ausführungsformen, in denen die Basisband-Verschaltung 1104 konfiguriert ist, Funkkommunikationen von mehr als einem drahtlosen Protokoll zu unterstützen, können als eine Multimodus-Basisband-Verschaltung bezeichnet werden.

Die RF-Verschaltung 1106 kann eine Kommunikation mit drahtlosen Netzwerken unter Verwendung von modulierter elektromagnetischer Strahlung durch ein nicht festes Medium ermöglichen. In verschiedenen Ausführungsformen kann die RF-Verschaltung 1106 Schalter, Filter, Verstärker usw. enthalten, um die Kommunikation mit dem drahtlosen Netzwerk zu ermöglichen. Die RF-Verschaltung 1106 kann einen Empfangssignalpfad enthalten, der eine Verschaltung enthalten kann, um RF-Signale abwärts umzuwandeln, die von der FEM-Verschaltung 1108 empfangen wurden, und um der Basisband-Verschaltung 1104 Basisbandsignale bereitzustellen. Die RF-Verschaltung 1106 kann auch einen Sendesignalpfad enthalten, der eine Verschaltung enthalten kann, um Basisbandsignale aufwärts umzuwandeln, die von der Basisband-Verschaltung 1104 bereitgestellt wurden, und um der FEM-Verschaltung 1108 RF-Ausgangssignale zum Senden bereitzustellen.

In einigen Ausführungsformen kann die RF-Verschaltung 1106 einen Empfangssignalpfad und einen Sendesignalpfad enthalten. Der Empfangssignalpfad der RF-Verschaltung 1106 kann eine Mischverschaltung 1106a, eine Verstärkungsverschaltung 1106b und eine Filterverschaltung 1106c enthalten. Der Sendesignalpfad der RF-Verschaltung 1106 kann eine Filterverschaltung 1106c und eine Mischverschaltung 1106a enthalten. Die RF-Verschaltung 1106 kann auch eine Synthesizerverschaltung 1106d zum Herstellen einer Frequenz zur Verwendung durch die Mischverschaltung 1106a des Empfangssignalpfads und des Sendesignalpfads enthalten. In einigen Ausführungsformen kann die Mischverschaltung 1106a des Empfangssignalpfads konfiguriert sein, RF-Signale, die von der FEM-Verschaltung 1108 empfangen wurden, auf Basis der von der Synthesizerverschaltung 1106d hergestellten Frequenz abwärts umzuwandeln. Die Verstärkerverschaltung 1106b kann konfiguriert sein, die abwärts umgewandelten Signale zu verstärken, und die Filterverschaltung 1106c kann ein Tiefpassfilter (LPF) oder ein Bandpassfilter (BPF) sein, der konfiguriert ist, unerwünschte Signale aus den abwärts umgewandelten Signalen zu entfernen, um Ausgangsbasisbandsignale zu erzeugen. Ausgangsbasisbandsignale können der Basisband-Verschaltung 1104 zur weiteren Verarbeitung bereitgestellt werden. In einigen Ausführungsformen können die Ausgangsbasisbandsignale Nullfrequenz-Basisbandsignale sein, obwohl dies nicht erforderlich ist. In einigen Ausführungsformen kann die Mischverschaltung 1106a des Empfangssignalpfads passive Mischeinrichtungen umfassen, obwohl der Geltungsbereich der Ausführungsformen in dieser Hinsicht nicht eingeschränkt ist.

In einigen Ausführungsformen kann die Mischverschaltung 1106a des Sendesignalpfads konfiguriert sein, Eingangsbasisbandsignale auf Basis der von der Synthesizerverschaltung 1106d hergestellten Frequenz aufwärts umzuwandeln, um RF-Ausgangssignale für die FEM-Verschaltung 1108 zu erzeugen. Die Basisbandsignale können von der Basisband-Verschaltung 1104 bereitgestellt werden und können von der Filterverschaltung 1106c gefiltert werden. Die Filterverschaltung 1106c kann einen Tiefpassfilter (LPF) enthalten, obwohl der Geltungsbereich der Ausführungsformen in dieser Hinsicht nicht eingeschränkt ist.

In einigen Ausführungsformen können die Mischverschaltung 1106a des Empfangssignalpfads und die Mischverschaltung 1106a des Sendesignalpfads zwei oder mehr Mischeinrichtungen enthalten und können jeweils für eine Quadratur-Abwärtsumwandlung und/oder eine Aufwärtsumwandlung angelegt sein. In einigen Ausführungsformen können die Mischverschaltung 1106a des Empfangssignalpfads und die Mischverschaltung 1106a des Sendesignalpfads zwei oder mehr Mischeinrichtungen enthalten und können für eine Spiegelungsunterdrückung (z. B. eine Hartley-Spiegelungsunterdrückung) angelegt sein. In einigen Ausführungsformen können die Mischverschaltung 1106a des Empfangssignalpfads und die Mischverschaltung 1106a jeweils für eine direkte Abwärtsumwandlung und/oder eine direkte Aufwärtsumwandlung angelegt sein. In einigen Ausführungsformen können die Mischverschaltung 1106a des Empfangssignalpfads und die Mischverschaltung 1106a des Sendesignalpfads für einen super-heterodynen Betrieb konfiguriert sein.

In einigen Ausführungsformen können die Ausgangsbasisbandsignale und die Eingangsbasisbandsignale analoge Basisbandsignale sein, obwohl der Geltungsbereich der Ausführungsformen in dieser Hinsicht nicht eingeschränkt ist. In einigen alternativen Ausführungsformen können die Ausgangsbasisbandsignale und die Eingangsbasisbandsignale digitale Basisbandsignale sein. In diesen alternativen Ausführungsformen kann die RF-Verschaltung 1106 Analog-digital-Wandler(ADC)- und Digital-analog-Wandler(DAC)-Verschaltung enthalten und die Basisband-Verschaltung 1104 kann eine digitale Basisband-Schnittstelle enthalten, um mit der RF-Verschaltung 1106 zu kommunizieren.

In einigen Dual-Modus-Ausführungsformen kann eine separate Funk-IC-Verschaltung zum Verarbeiten von Signalen für jedes Spektrum vorgesehen sein, obwohl der Geltungsbereich der Ausführungsformen in dieser Hinsicht nicht eingeschränkt ist.

In einigen Ausführungsformen kann die Synthesizerverschaltung 1106d ein Fractional-N-Synthesizer oder ein Fractional-N/N+l-Synthesizer sein, obwohl der Geltungsbereich der Ausführungsformen in dieser Hinsicht nicht eingeschränkt ist, da andere Arten von Frequenzsynthesizern geeignet sein können. Die Synthesizerverschaltung 1106d kann zum Beispiel ein Delta-Sigma-Synthesizer, ein Frequenzvervielfacher oder ein Synthesizer sein, der einen Phasenregelkreis mit einem Frequenzteiler umfasst.

Die Synthesizerverschaltung 1106d kann konfiguriert sein, eine Ausgangsfrequenz zur Verwendung durch die Mischverschaltung 1106a der RF-Verschaltung 1106 auf Basis einer Frequenzeingabe und einer Teilersteuerungseingabe herzustellen. In einigen Ausführungsformen kann die Synthesizerverschaltung 1106d ein Fractional-N/N+1-Synthesizer sein.

In einigen Ausführungsformen kann die Frequenzeingabe von einem spannungsgesteuerten Oszillator (VCO) bereitgestellt werden, obwohl dies nicht erforderlich ist. Die Teilersteuerungseingabe kann abhängig von der gewünschten Ausgangsfrequenz entweder von der Basisband-Verschaltung 1104 oder dem Anwendungsprozessor 1102 bereitgestellt werden. In einigen Ausführungsformen kann eine Teilersteuerungseingabe (z. B. N) aus einer Nachschlagetabelle auf Basis eines vom Anwendungsprozessor 1102 angezeigten Kanals ermittelt werden.

Die Synthesizerverschaltung 1106d der RF-Verschaltung 1106 kann einen Teiler, eine Delay-Locked Loop (DLL), einen Multiplexer und einen Phasenakkumulator enthalten. In einigen Ausführungsformen kann der Teiler ein Dual-Modulus-Teiler (DMD) sein und der Phasenakkumulator kann ein digitaler Phasenakkumulator (DPA) sein. In einigen Ausführungsformen kann der DMD konfiguriert sein, das Eingangssignal entweder durch N oder N+1 (z. B. auf Basis eines Stellenübertrags) zu teilen, um ein Bruchteilverhältnis bereitzustellen. In einigen Ausführungsbeispielen kann die DLL einen Satz an hintereinandergeschalteten, einstellbaren Verzögerungselementen, einen Phasendetektor, eine Ladepumpe und ein Flip-Flop vom D-Typ enthalten. In diesen Ausführungsformen können die Verzögerungselemente konfiguriert sein, eine VCO-Periode in Nd gleiche Phasenpakete aufzuteilen, wobei Nd die Anzahl der Verzögerungselemente in der Verzögerungsleitung ist. Auf diese Weise stellt die DLL eine negative Rückmeldung bereit, um dabei zu helfen, sicherzustellen, dass die Gesamtverzögerung durch die Verzögerungsleitung ein VCO-Zyklus ist.

In einigen Ausführungsformen kann die Synthesizerverschaltung 1106d konfiguriert sein, eine Trägerfrequenz als die Ausgangsfrequenz zu erzeugen, während die Ausgangsfrequenz in anderen Ausführungsformen ein Vielfaches der Trägerfrequenz sein kann (z. B. das Zweifache der Trägerfrequenz, das Vierfache der Trägerfrequenz) und in Verbindung mit dem Quadratur-Generator und der Teilerverschaltung verwendet werden kann, um mehrere Signale mit der Trägerfrequenz mit mehreren zueinander verschiedenen Phasen zu erzeugen. In einigen Ausführungsformen kann die Ausgangsfrequenz eine LO-Frequenz (fLO) sein. In einigen Ausführungsformen kann die RF-Verschaltung 1106 einen IQ/polaren Wandler enthalten.

Die FEM-Verschaltung 1108 kann einen Empfangssignalpfad enthalten, der eine Verschaltung enthalten kann, die ausgelegt ist, an von einer oder mehreren Antennen 1110 empfangenen Signalen zu arbeiten, die empfangenen Signale zu verstärken und der RF-Verschaltung 1106 die verstärkten Versionen der empfangenen Signale zur weiteren Verarbeitung bereitzustellen. Die FEM-Verschaltung 1108 kann auch einen Sendesignalpfad enthalten, der eine Verschaltung enthalten kann, die ausgelegt ist, Signale zur Sendung zu verstärken, die von der RF-Verschaltung 1106 zum Senden durch eine oder mehrere der einen oder mehreren Antennen 1110 bereitgestellt wurden.

In einigen Ausführungsformen kann die FEM-Verschaltung 1108 einen TX/RX-Schalter enthalten, um zwischen einem Betrieb im Sendemodus und im Empfangsmodus umzuschalten. Die FEM-Verschaltung kann einen Empfangssignalpfad und einen Sendesignalpfad enthalten. Der Empfangssignalpfad der FEM-Verschaltung kann einen rauscharmen Verstärker (LNA) enthalten, um empfangene RF-Signale zu verstärken und (z. B. der RF-Verschaltung 1106) die verstärkten empfangenen RF-Signale als eine Ausgabe bereitzustellen. Der Sendesignalpfad der FEM-Verschaltung 1108 kann einen Leistungsverstärker (PA) enthalten, um Eingangs-RF-Signale (die z. B. von der RF-Verschaltung 1106 bereitgestellt sind) zu verstärken, und einen oder mehrere Filter, um RF-Signale für eine nachfolgende Sendung (z. B. durch eine oder mehrere der einen oder mehreren Antennen 1110) zu erzeugen.

12 zeigt eine Ausführungsform, in der die elektronische Einrichtung 1100 ein entferntes UE 106 in der spezifischen Form einer mobilen Einrichtung 1200 implementiert.

In verschiedenen Ausführungsformen könnten die Benutzerschnittstellen eine Anzeige 1240 (z. B. eine Flüssigkristallanzeige, eine Berührungsbildschirmanzeige usw.), einen Lautsprecher 1230, ein Mikrofon 1290, eine oder mehrere Kameras 1280 (z. B. eine Standbildkamera und/oder eine Videokamera), ein Blitzlicht (z. B. einen Leuchtdiodenblitz) und eine Tastatur 1270 enthalten, sind jedoch nicht darauf beschränkt.

In verschiedenen Ausführungsformen können die peripheren Komponentenschnittstellen einen nichtflüchtigen Speicheranschluss, eine Audiobuchse und eine Stromversorgungsschnittstelle enthalten, sind jedoch nicht darauf beschränkt.

In verschiedenen Ausführungsformen können die Sensoren einen Gyrosensor, einen Beschleunigungsmesser, einen Näherungssensor, einen Umgebungslichtsensor und eine Positionierungseinheit enthalten, sind jedoch nicht darauf beschränkt. Die Positionierungseinheit kann auch Teil einer Netzwerkschnittstelle sein oder mit einer solchen wechselwirken, um mit Komponenten eines Positionierungsnetzwerks, z. B. einem Satelliten des globalen Positionierungssystems (GPS) zu kommunizieren.

In verschiedenen Ausführungsformen kann die elektronische Einrichtung 1100 eine mobile Recheneinrichtung wie eine Laptop-Recheneinrichtung, eine Tablet-Recheneinrichtung, ein Netbook, ein Mobiltelefon usw. sein, ist jedoch nicht darauf beschränkt. In verschiedenen Ausführungsformen kann das System 1200 mehr oder weniger Komponenten und/oder unterschiedliche Architekturen aufweisen.

In Ausführungsformen kann das implementierte drahtlose Netzwerk ein drahtloser Long-Term-Evolution(LTE)-Advanced-Kommunikationsstandard des 3rd Generation Partnership Project sein, was die Releases 8, 9, 10, 11, 12 und 13 oder später der LTE-A-Standards des 3GPP enthalten kann, aber nicht darauf beschränkt ist.

In einigen Ausführungsformen kann die elektronische Einrichtung 1100 konfiguriert sein, einen oder mehrere Prozesse, eine oder mehrere Techniken und/oder ein oder mehrere Verfahren wie hierin beschrieben, oder Teile davon auszuführen.

BEISPIELE

Beispiel 1 kann ein Verfahren für einen Evolved-NodeB, eNB, enthalten, um einen erweiterten Einrichtung-zu-Einrichtung(D2D)- oder Seitenstrecken-Relaisvorgang zu steuern, umfassend: Konfigurieren von Relaisvorgangsfunktionen durch den eNB; Sammeln von Funkmesswerten an direkten Verknüpfungen zwischen versorgten Endgeräten, UEs, durch den eNB; Sammeln von Funkmesswerten an Zellenverknüpfungen von versorgten UEs durch den eNB; Bilden von Relaiskandidatensätzen für ein UE durch den eNB; Auswählen eines direkten zellularen Pfads oder eines Relaispfads durch den eNB; Senden, durch den eNB, einer Ressourcenbewilligung für die Relaissendung; Empfangen, durch den eNB, einer HARQ-ACK/NACK-Rückmeldung für den Relaisvorgang; und Empfangen einer Kanalqualitätsrückmeldung für die Relaisfunkverknüpfung durch den eNB.

Beispiel 2 kann das Verfahren von Beispiel 1 oder ein anderes Beispiel hierin enthalten, wobei die Relaisvorgangsfunktionen Relaisauswahlkriterien, Relaisleistungssteuerungsparameter, Bezugssignal-Senderessourcen, Relaisantennenanschlüsse umfassen.

Beispiel 3 kann das Verfahren von Beispiel 1 oder ein anderes Beispiel hierin enthalten, wobei die Funkmesswerte grobe Messwerte und feine Messwerte umfassen.

Beispiel 4 kann das Verfahren von Beispiel 3 oder ein anderes Beispiel hierin enthalten, wobei die groben Messwerte Seitenstrecken-RSRP-, RSRQ-, RSSI-Messwerte und zellulare RSRP-, RSRQ-, RSSI-Messwerte umfassen.

Beispiel 5 kann das Verfahren von Beispiel 3 oder ein anderes Beispiel hierin enthalten, wobei die feinen Messwerte Seitenstrecken-CQI, PMI, RI umfassen.

Beispiel 6 kann das Verfahren von Beispiel 1 oder ein anderes Beispiel hierin enthalten, wobei der eNB den Datenpfad auf Basis eines konfigurierten Kriteriums aus dem zellularen direkten Pfad und mehreren Relaispfaden auswählt.

Beispiel 7 kann das Verfahren von Beispiel 1 oder ein anderes Beispiel hierin enthalten, wobei die Relaisressourcenbewilligung unter Verwendung eines Downlink-Steuerinformationsformats (DCI-Formats) gesendet wird.

Beispiel 8 kann das Verfahren von Beispiel 7 oder ein anderes Beispiel hierin enthalten, wobei das Ziel-UE die Relaisressourcenbewilligung decodiert.

Beispiel 9 kann das Verfahren von Beispiel 7 oder ein anderes Beispiel hierin enthalten, wobei das Ziel- und das Relais-UE die Relaisressourcenbewilligung decodieren.

Beispiel 10 kann das Verfahren von Beispiel 7 oder ein anderes Beispiel hierin enthalten, wobei die Ressourcenbewilligung MCS umfasst.

Beispiel 11 kann das Verfahren von Beispiel 7 oder ein anderes Beispiel hierin enthalten, wobei die DCI mit Seitenstrecken-Relais-RNTI (SL-RELAY-RNTI) verschlüsselt sind.

Beispiel 12 kann das Verfahren von Beispiel 1 oder ein anderes Beispiel hierin enthalten, wobei der eNB eine ACK/NACK für den Relaispfad und Bewilligungen zusätzlicher Relaisressourcen für eine erneute Sendung empfängt, falls eine NACK empfangen wird.

Beispiel 13 kann das Verfahren von Beispiel 1 oder ein anderes Beispiel hierin enthalten, wobei der eNB einen zellularen HARQ-Zeitplan für den Relaisvorgang konfiguriert.

Beispiel 14 kann das Verfahren von Beispiel 12 oder ein anderes Beispiel hierin enthalten, wobei mehrere DL-Subrahmen in einem einzigen UL-Subrahmen bestätigt werden.

Beispiel 15 kann das Verfahren von Beispiel 2 oder ein anderes Beispiel hierin enthalten, wobei Leistungssteuerungsparameter Leistungssteuerungsparameter für einen UL-Relaisvorgang und einen DL-Relaisvorgang umfassen.

Beispiel 16 kann das Verfahren von Beispiel 2 oder ein anderes Beispiel hierin enthalten, wobei die Leistungssteuerungsparameter einen Leistungsversatz relativ zur UL-Sendeleistung enthalten.

Beispiel 17 kann das Verfahren von Beispiel 2 oder ein anderes Beispiel hierin enthalten, wobei die Leistungssteuerungsparameter einen Hinweis umfassen, ob ein zellularer Pfadverlust oder ein Seitenstrecken-Pfadverlust zur Berechnung der Seitenstrecken-Sendeleistung für den Relaisvorgang verwendet wird.

Beispiel 18 kann das Verfahren von Beispiel 1 oder ein anderes Beispiel hierin enthalten, wobei das PUCCH-Format 4 zum Bestätigen des Empfangs von zellularem Hop-Relaisverkehr und/oder Seitenstrecken-Hop-Relaisverkehr verwendet wird.

Beispiel 19 kann ein Verfahren für ein Endgerät (UE) zum Übermitteln von Daten enthalten, umfassend: Senden von Bezugssignalen für Qualitätsmessungen an der Relaisverknüpfung durch das UE; Messen von Relaisverknüpfungs-Qualitätsindikatoren durch das UE; Melden von Relaisverknüpfungs-Qualitätsindikatoren durch das UE an einen eNB; Empfangen einer Steuerungsnachricht mit einer Konfiguration von Relaisfunktionen durch das UE; Empfangen, durch das UE, einer Ressourcenbewilligung für den Relaisvorgang; Empfangen von Relaisdaten durch das UE unter Verwendung einer Seitenstrecken-Luftschnittstelle; Senden von Relaisdaten durch das UE unter Verwendung einer Seitenstrecken-Luftschnittstelle; Senden einer zellularen ACK/NACK durch das UE, einem modifizierten Zeitplan folgend; Senden einer Seitenstrecken-ACK/NACK durch das UE; und Verwenden einer Seitenstrecken-Leistungssteuerung durch das UE auf Basis eines Pfadverlusts zu einem anderen UE.

Beispiel 20 kann ein Verfahren für ein Endgerät (UE) enthalten, um Daten über ein Relais zu senden und zu empfangen, umfassend: Senden von Bezugssignalen für Qualitätsmessungen an der Relaisverknüpfung durch das UE; Messen von Relaisverknüpfungs-Qualitätsindikatoren durch das UE; Melden von Relais-Qualitätsindikatoren durch das UE an einen eNB; Empfangen von Steuerungsnachrichten mit einer Konfiguration von Relaisbetriebsfunktionen durch das UE; Empfangen, durch das UE, einer Ressourcenbewilligung zur Verwendung des Relaisvorgangs; Empfangen von Daten durch das UE unter Verwendung einer Seitenstrecken-Luftschnittstelle; Senden von Daten durch das UE unter Verwendung einer Seitenstrecken-Luftschnittstelle; Senden einer Seitenstrecken-ACK/NACK durch das UE; und Verwenden einer Seitenstrecken-Leistungssteuerung durch das UE auf Basis eines Pfadverlusts zu einem anderen UE.

Beispiel 21 kann ein Verfahren, eine Technik oder einen Prozess wie in irgendeinem der Beispiele 1-20 beschrieben oder mit diesen verbunden oder Abschnitte oder Teile davon enthalten.

Beispiel 22 kann eine Vorrichtung enthalten, die Logik, Module und/oder Verschaltung enthält, um ein oder mehrere Elemente eines in irgendeinem der Beispiele 1-20 beschriebenen Verfahrens oder damit verbundenen Verfahrens oder irgendein anderes hierin beschriebenes Verfahren oder irgendeinen anderen hierin beschriebenen Prozess auszuführen.

Beispiel 23 kann eine Vorrichtung enthalten, die Mittel enthält, um ein oder mehrere Elemente eines in irgendeinem der Beispiele 1-20 beschriebenen Verfahrens oder damit verbundenen Verfahrens oder irgendein anderes hierin beschriebenes Verfahren oder irgendeinen anderen hierin beschriebenen Prozess auszuführen.

Beispiel 24 kann ein oder mehrere nicht transitorische computerlesbare Medien enthalten, die Anweisungen umfassen, um zu bewirken, dass eine elektronische Einrichtung bei Ausführung der Anweisungen durch einen oder mehrere Prozessoren der elektronischen Einrichtung ein oder mehrere Elemente eines in irgendeinem der Beispiele 1-20 beschriebenen Verfahrens oder eines damit verbundenen Verfahrens oder irgendein anderes hierin beschriebenes Verfahren oder irgendeinen anderen hierin beschriebenen Prozess ausführt.

Beispiel 25 kann eine Vorrichtung enthalten, die Logik, Module und/oder Verschaltung enthält, um ein oder mehrere Elemente eines in irgendeinem der Beispiele 1-20 beschriebenen Verfahrens oder damit verbundenen Verfahrens oder irgendein anderes hierin beschriebenes Verfahren oder irgendeinen anderen hierin beschriebenen Prozess auszuführen.

Beispiel 26 kann ein Verfahren zum Kommunizieren in einem drahtlosen Netzwerk wie hierin gezeigt und beschrieben enthalten.

Beispiel 27 kann ein System zum Bereitstellen drahtloser Kommunikation wie hierin gezeigt und beschrieben enthalten.

Beispiel 28 kann eine Einrichtung zum Bereitstellen drahtloser Kommunikation wie hierin gezeigt und beschrieben enthalten.

Beispiel 29 kann eine Vorrichtung für ein Endgerät (UE) zum Senden und Empfangen von Daten über eine Seitenstreckenschnittstelle unter Steuerung eines Evolved-NodeB (eNB) enthalten, wobei die Vorrichtung umfasst: Empfangsverschaltung zum Empfangen eines Bezugssignals an einer Seitenstreckenschnittstelle; Steuerungsverschaltung zum Ermitteln eines oder mehrerer Seitenstrecken-Qualitätsindikatoren auf Basis des empfangenen Bezugssignals; und Sendeverschaltung zum Senden der ermittelten Seitenstrecken-Qualitätsindikatoren an den eNB.

Beispiel 30 kann die Vorrichtung von Beispiel 29 enthalten, wobei die Seitenstrecken-Qualitätsindikatoren mindestens einen der folgenden Messwerte enthalten: empfangene Seitenstrecken-Bezugssignalleistung (Seitenstrecken-RSRP); empfangene Seitenstrecken-Bezugssignalqualität (Seitenstrecken-RSRQ) und Seitenstrecken-Bezugssignalstärkeindikator (Seitenstrecken-RSSI).

Beispiel 31 kann die Vorrichtung von Beispiel 29 oder Beispiel 30 enthalten, wobei das UE ein entferntes UE ist, um Daten vom eNB über einen Relaispfad unter Verwendung der Seitenstreckenschnittstelle zu empfangen und zu senden.

Beispiel 32 kann die Vorrichtung von Beispiel 31 enthalten, wobei die Sendeverschaltung ferner das Bezugssignal an der Seitenstreckenschnittstelle an mindestens ein Relais-UE zu senden hat.

Beispiel 33 kann die Vorrichtung von Beispiel 31 enthalten, wobei die Empfangsverschaltung ferner: einen ersten Hinweis auf erste Funkressourcen an der Seitenstreckenschnittstelle über einen Seitenstrecken-Steuerkanal zu empfangen hat, die zum Empfangen von Daten zu verwenden sind; und Daten an der Seitenstreckenschnittstelle auf Basis des ersten Hinweises auf die ersten Funkressourcen zu empfangen hat.

Beispiel 34 kann die Vorrichtung nach irgendeinem der Beispiele 31 bis 33 enthalten, wobei die Empfangsverschaltung ferner: einen zweiten Hinweis auf erste Funkressourcen an einer ersten Downlink-Schnittstelle, die eine direkte Verknüpfung zwischen dem entfernten UE und dem eNB umfasst, über einen Downlink-Steuerkanal zu empfangen hat, die zum Empfangen von Daten zu verwenden sind; und Daten an der Downlink-Schnittstelle auf Basis des zweiten Hinweises auf die ersten Funkressourcen zu empfangen hat.

Beispiel 35 kann die Vorrichtung von Beispiel 34 enthalten, wobei die Empfangsverschaltung ferner Daten gleichzeitig an der Downlink-Schnittstelle und der Seitenstreckenschnittstelle zu empfangen hat.

Beispiel 36 kann die Vorrichtung nach irgendeinem der Beispiele 31 bis 35 enthalten, wobei die Steuerungsverschaltung ferner: einen aktiven Pfad zu überwachen hat, wobei der aktive Pfad ein beliebiger aus einer ersten Abwärtsstrecke vom eNB zum entfernten UE und einer Kombination aus einer zweiten Abwärtsstrecke vom eNB zu mindestens einem Relais-UE und mindestens einer Seitenstrecke von dem mindestens einen Relais-UE ist, über die Daten gesendet werden, um am entfernten UE anzukommen.

Beispiel 37 kann die Vorrichtung von Beispiel 36 enthalten, wobei die Steuerungsverschaltung ferner: zweite Seitenstrecken-Qualitätsindikatoren auf dem überwachten aktiven Pfad zu ermitteln hat; und die Sendeverschaltung ferner die zweiten Seitenstrecken-Qualitätsindikatoren an einer ersten direkten Schnittstelle an den eNB zu senden hat, wobei die zweiten Seitenstrecken-Qualitätsindikatoren mindestens eines von Folgendem umfassen: Kanalqualitätsindikatoren (CQI), Kanalzustandsinformationen (CSI) und Rangindikatoren (RI).

Beispiel 38 kann die Vorrichtung von Beispiel 31 oder 32 enthalten, wobei die Empfangsverschaltung ferner: einen Hinweis auf erste Funkressourcen an der Seitenstreckenschnittstelle über einen Downlink-Steuerkanal zu empfangen hat, die zum Empfangen von Daten zu verwenden sind; und Daten an der Seitenstreckenschnittstelle auf Basis des Hinweises auf die ersten Funkressourcen zu empfangen hat.

Beispiel 39 kann die Vorrichtung von Beispiel 36 enthalten, wobei die Empfangsverschaltung ferner: einen Hinweis auf erste Funkressourcen über den überwachten aktiven Pfad zu empfangen hat, die zum Empfangen von Daten zu verwenden sind; und Daten entweder an der Seitenstreckenschnittstelle oder an der ersten Downlink-Schnittstelle auf Basis des Hinweises auf die ersten Funkressourcen zu empfangen hat.

Beispiel 40 kann die Vorrichtung nach irgendeinem der Beispiele 31 bis 39 enthalten, wobei die Steuerungsverschaltung ferner zu ermitteln hat, ob die Daten erfolgreich an der Seitenstreckenschnittstelle empfangen wurden; und die Sendeverschaltung ferner: bei Ermittlung, dass die Daten erfolgreich empfangen wurden, eine Hybrid-Wiederholungsanfragebestätigung (HARQ ACK) auf einer direkten Verknüpfung mit dem eNB zu senden hat; und bei Ermittlung, dass die nicht Daten erfolgreich empfangen wurden, eine Hybrid-Wiederholungsanfrage-Nichtbestätigung (HARQ NACK) auf einer direkten Verknüpfung mit dem eNB zu senden hat.

Beispiel 41 kann die Vorrichtung nach irgendeinem der Beispiele 31 bis 39 enthalten, wobei die Steuerungsverschaltung ferner zu ermitteln hat, ob die Daten erfolgreich an der Seitenstreckenschnittstelle empfangen wurden; und die Sendeverschaltung ferner: bei Ermittlung, dass die Daten erfolgreich empfangen wurden, eine Hybrid-Wiederholungsanfragebestätigung (HARQ ACK) an der Seitenstreckenschnittstelle zum Relais-UE zu senden hat; und bei Ermittlung, dass die Daten nicht erfolgreich empfangen wurden, eine Hybrid-Wiederholungsanfrage-Nichtbestätigung (HARQ NACK) an einer Seitenstreckenschnittstelle zum Relais-UE zu senden.

Beispiel 42 kann die Vorrichtung der Beispiele 40 oder 41 enthalten, wobei die Steuerungsverschaltung ferner HARQ ACKs und HARQ NACKs für mehrere empfangene Subrahmen zu multiplexen hat; und die Sendeverschaltung ferner die gemultiplexten HARQ ACKs und HARQ NACK in einer einzigen Uplink-Sendung zu senden hat.

Beispiel 43 kann die Vorrichtung nach irgendeinem der Beispiele 31 bis 42 enthalten, wobei die Sendeverschaltung ferner einen Pufferstatusbericht (BSR) und eine Planungsanforderung zur Anforderung zweiter Funkressourcen zur Uplink-Sendung an der ersten direkten Schnittstelle an den eNB zu senden hat.

Beispiel 44 kann die Vorrichtung von Beispiel 43 enthalten, wobei die Empfangsverschaltung ferner: einen Hinweis auf zweite Funkressourcen an der Seitenstreckenschnittstelle über den Downlink-Steuerkanal zu empfangen hat, die zum Senden von Daten zu verwenden sind; und die Sendeverschaltung ferner Daten an der Seitenstreckenschnittstelle auf Basis des Hinweises auf die zweiten Funkressourcen zu senden hat.

Beispiel 45 kann die Vorrichtung nach irgendeinem der Beispiele 43 oder 44 enthalten, wobei die Steuerungsverschaltung ferner Uplink-Sendeparameter und mit dem Relais-UE verbundene Scramblingabfolgen zu ermitteln hat; und die Empfangsverschaltung ferner: eine HARQ ACK auf Basis der ermittelten Uplink-Sendeparameter und Scramblingabfolgen mitzuhören, vom Relais-UE an den eNB bei erfolgreichem Empfang von Daten an der Seitenstreckenschnittstelle des Relais-UE gesendet; und eine HARQ NACK auf Basis der ermittelten Uplink-Sendeparameter und Scramblingabfolgen mitzuhören, vom Relais-UE an den eNB gesendet, falls keine Daten über die Seitenstreckenschnittstelle des Relais-UE empfangen werden.

Beispiel 46 kann die Vorrichtung von Beispiel 43 oder 44 enthalten, wobei die Empfangsverschaltung ferner bei erfolgreichem Empfang von Daten über die Seitenstreckenschnittstelle des Relais-UE eine HARQ ACK an der Seitenstreckenschnittstelle vom Relais-UE zu empfangen hat und eine HARQ NACK vom Relais-UE zu empfangen hat, falls keine Daten über die Seitenstreckenschnittstelle des Relais-UE empfangen werden.

Beispiel 47 kann die Vorrichtung von Beispiel 46 enthalten, wobei die Sendeverschaltung ferner die empfangene HARQ ACK oder HARQ NACK an der ersten direkten Schnittstelle an den eNB zu senden hat.

Beispiel 48 kann die Vorrichtung von Beispiel 29 oder 30 enthalten, wobei das UE ein Relais-UE ist, das Relais-UE über eine Seitenstreckenschnittstelle an ein entferntes UE und über eine zweite direkte Schnittstelle an einen eNB gekoppelt ist, wobei das Relais-UE Daten zwischen dem eNB und dem entfernten UE weiterzuleiten hat.

Beispiel 49 kann die Vorrichtung von Beispiel 48 enthalten, wobei die Empfangsverschaltung ferner einen Hinweis auf erste Funkressourcen an der Seitenstreckenschnittstelle über den Downlink-Steuerkanal zu empfangen hat, die zum Senden von Daten zu verwenden sind; und die Sendeverschaltung ferner Daten an der Seitenstreckenschnittstelle auf Basis des Hinweises auf die ersten Funkressourcen zu senden hat.

Beispiel 50 kann die Vorrichtung nach irgendeinem der Beispiele 48 oder 49 enthalten, wobei die Steuerungsverschaltung ferner Downlink-Sendeparameter und mit dem entfernten UE verbundene Scramblingabfolgen zu ermitteln hat; und die Empfangsverschaltung ferner: eine HARQ ACK auf Basis der ermittelten Downlink-Sendeparameter und Scramblingabfolgen mitzuhören hat, vom entfernten UE an den eNB bei erfolgreichem Empfang von Daten an der Seitenstreckenschnittstelle des entfernten UE gesendet; und eine HARQ NACK auf Basis der ermittelten Downlink-Sendeparameter und Scramblingabfolgen mitzuhören hat, vom entfernten UE an den eNB gesendet, falls keine Daten über die Seitenstreckenschnittstelle des entfernten UE empfangen werden.

Beispiel 51 kann die Vorrichtung nach irgendeinem der Beispiele 48 bis 50 enthalten, wobei die Empfangsverschaltung ferner bei erfolgreichem Empfang von Daten über die Seitenstreckenschnittstelle des entfernten UE eine HARQ ACK auf der Seitenstrecke vom entfernten UE zu empfangen hat und eine HARQ NACK auf der Seitenstrecke vom entfernten UE zu empfangen hat, falls keine Daten über die Seitenstreckenschnittstelle des entfernten UE empfangen werden.

Beispiel 52 kann die Vorrichtung von Beispiel 51 enthalten, wobei die Sendeverschaltung ferner die empfangene HARQ ACK oder HARQ NACK an der zweiten direkten Schnittstelle an den eNB zu senden hat.

Beispiel 53 kann die Vorrichtung von Beispiel 48 enthalten, wobei die Empfangsverschaltung ferner Daten vom entfernten UE an der Seitenstreckenschnittstelle zu empfangen hat und die Sendeverschaltung ferner die empfangenen Daten an der zweiten direkten Schnittstelle an den eNB weiterzuleiten hat.

Beispiel 54 kann die Vorrichtung von Beispiel 53 enthalten, wobei die Empfangsverschaltung ferner: einen Hinweis auf zweite Funkressourcen an der Seitenstreckenschnittstelle über einen Seitenstrecken-Steuerkanal zu empfangen hat, die zum Empfangen von Daten zu verwenden sind; Daten an der Seitenstreckenschnittstelle auf Basis des Hinweises auf die zweiten Funkressourcen zu empfangen hat.

Beispiel 55 kann die Vorrichtung von Beispiel 53 enthalten, wobei die Empfangsverschaltung ferner: über einen Downlink-Steuerkanal einen Hinweis auf zweite Funkressourcen an der Seitenstreckenschnittstelle zu empfangen hat, die zum Empfangen von Daten zu verwenden sind; und Daten an der Seitenstreckenschnittstelle auf Basis des Hinweises auf die zweiten Funkressourcen zu empfangen hat.

Beispiel 56 kann die Vorrichtung nach irgendeinem der Beispiele 53 bis 55 enthalten, wobei die Steuerungsverschaltung ferner zu ermitteln hat, ob die Daten erfolgreich an der Seitenstreckenschnittstelle empfangen wurden; und die Sendeverschaltung ferner: bei Ermittlung, dass die Daten erfolgreich empfangen wurden, eine HARQ ACK an der zweiten direkten Schnittstelle zum eNB zu senden hat; und bei Ermittlung, dass die Daten erfolgreich empfangen wurden, eine HARQ NACK an der zweiten direkten Schnittstelle zum eNB zu senden hat.

Beispiel 57 kann die Vorrichtung von Beispiel 49 enthalten, wobei die Steuerungsverschaltung ferner zu ermitteln hat, ob die Daten erfolgreich an der Seitenstreckenschnittstelle empfangen wurden; und die Sendeverschaltung ferner: bei Ermittlung, dass die Daten erfolgreich empfangen wurden, eine HARQ ACK an der Seitenstreckenschnittstelle zum entfernten UE zu senden hat; und bei Ermittlung, dass die Daten erfolgreich empfangen wurden, eine HARQ NACK an der Seitenstreckenschnittstelle zum entfernten UE zu senden hat.

Beispiel 58 kann die Vorrichtung nach irgendeinem der Beispiele 29 bis 57 enthalten, wobei die Steuerungsverschaltung ferner: einen Pfadverlust an der Seitenstreckenschnittstelle auf Basis der empfangenen Seitenstrecken-Qualitätsindikatoren zu ermitteln hat; und eine Seitenstrecken-Sendeleistung auf Basis des ermittelten Pfadverlusts auszuwählen hat.

Beispiel 59 kann ein computerlesbares Medium enthalten, das Computerprogrammcode umfasst, der bewirkt, wenn er auf einer Verarbeitungsverschaltung ausgeführt wird, dass die Verarbeitungsverschaltung: ein an einer Seitenstreckenschnittstelle empfangenes Bezugssignal erhält; einen oder mehrere Seitenstrecken-Qualitätsindikatoren auf Basis des empfangenen Bezugssignals ermittelt; und eine Nachricht, die die ermittelten Seitenstecken-Qualitätsindikatoren umfasst, zum Senden an einen Evolved-NodeB (eNB) erzeugt.

Beispiel 60 kann eine Vorrichtung für einen Evolved-NodeB (eNB) zum Steuern einer Relaissendung über eine Seitenstreckenschnittstelle in einem drahtlosen Netzwerk enthalten, wobei die Vorrichtung umfasst: Empfangsverschaltung zum Empfangen von Seitenstrecken-Qualitätsindikatoren, die mit mindestens einem Seitenstreckenkanal zwischen einem entfernten UE und mindestens einem Relais-UE verbunden sind; Steuerungsverschaltung, um auf Basis der empfangenen Seitenstrecken-Qualitätsindikatoren entweder einen direkten Pfad oder einen Relaispfad über ein Relais-UE auszuwählen; und Sendeverschaltung, um einen Hinweis auf Funkressourcen auf der Seitenstreckenschnittstelle zwischen dem ausgewählten Relais-UE und dem entfernten UE zu senden, die für eine Relaissendung zwischen dem eNB und dem entfernten UE als Reaktion auf die Auswahl eines Relaispfads zu verwenden sind.

Beispiel 61 kann die Vorrichtung von Beispiel 60 enthalten, wobei die Seitenstrecken-Qualitätsindikatoren mindestens einen der folgenden Messwerte enthalten: empfangene Seitenstrecken-Bezugssignalleistung (Seitenstrecken-RSRP); empfangene Seitenstrecken-Bezugssignalqualität (Seitenstrecken-RSRQ) und Seitenstrecken-Bezugssignalstärkeindikator (Seitenstrecken-RSSI) .

Beispiel 62 kann die Vorrichtung der Beispiele 60 oder 61 enthalten, wobei die Steuerungsverschaltung ferner einen Relaiskandidatensatz zu erhalten hat, der mindestens ein Relais-UE innerhalb eines Kommunikationsbereichs des entfernten UE umfasst.

Beispiel 63 kann die Vorrichtung von Beispiel 62 enthalten, wobei die Steuerungsverschaltung ferner den Relaiskandidatensatz durch Folgendes zu erhalten hat: Ermitteln der Relais-UEs innerhalb des Kommunikationsbereichs des entfernten UE mit den wünschenswertesten Seitenstrecken-Qualitätsindikatoren; und Auswählen der Relais-UE mit den wünschenswertesten Seitenstrecken-Qualitätsindikatoren.

Beispiel 64 kann die Vorrichtung nach irgendeinem der Beispiele 60 bis 63 enthalten, wobei die Sendeverschaltung ferner über einen Downlink-Steuerkanal einen gemeinsam genutzten Hinweis auf erste Funkressourcen an der Seitenstreckenschnittstelle zu senden hat, die vom ausgewählten Relais-UE zum Senden von Daten zu verwenden sind und vom entfernten UE zum Empfangen von Daten zu verwenden sind, wobei der Hinweis auf erste Funkressourcen mit einem RNTI gescrambelt ist, der dem entfernten UE und dem ausgewählten Relais-UE gemeinsam ist.

Beispiel 65 kann die Vorrichtung nach irgendeinem der Beispiele 60 bis 63 enthalten, wobei die Sendeverschaltung ferner über einen ersten Downlink-Steuerkanal einen ersten Hinweis auf erste Funkressourcen an der Seitenstreckenschnittstelle an das ausgewählte Relais-UE zum Senden von Daten zu senden hat und über einen zweiten Downlink-Steuerkanal einen zweiten Hinweis auf erste Funkressourcen an der Seitenstreckenschnittstelle an das entfernte UE zum Empfangen von Daten an der Seitenstreckenschnittstelle zu senden hat.

Beispiel 66 kann die Vorrichtung nach irgendeinem der Beispiele 60 bis 63 enthalten, wobei die Steuerungsverschaltung ferner einen aktiven Pfad zu ermitteln hat; und die Sendeverschaltung ferner über den aktiven Pfad einen Hinweis auf erste Funkressourcen zu senden hat, die zum Senden und Empfangen von Daten zu verwenden sind.

Beispiel 67 kann die Vorrichtung nach irgendeinem der Beispiele 60 bis 66 enthalten, wobei die Steuerungsverschaltung ferner Downlink-Sendeparameter und Scramblingabfolgen des entfernten UE zu ermitteln hat; und die Empfangsverschaltung ferner: eine HARQ ACK auf Basis der ermittelten Downlink-Sendeparameter und Scramblingabfolgen mitzuhören hat, vom entfernten UE an das Relais-UE bei erfolgreichem Empfang von Daten an der Seitenstreckenschnittstelle des entfernten UE gesendet; und eine HARQ NACK auf Basis der ermittelten Downlink-Sendeparameter und Scramblingabfolgen mitzuhören hat, vom entfernten UE an das Relais-UE gesendet, falls keine Daten über die Seitenstreckenschnittstelle des entfernten UE empfangen werden.

Beispiel 68 kann die Vorrichtung nach irgendeinem der Beispiele 60 bis 66 enthalten, wobei die Empfangsverschaltung ferner bei erfolgreichem Empfang von Daten über die Seitenstreckenschnittstelle des entfernten UE eine an einer zweiten direkten Schnittstelle vom ausgewählten Relais-UE weitergeleitete HARQ ACK zu empfangen hat und eine vom ausgewählten Relais-UE weitergeleitete HARQ NACK an der zweiten direkten Schnittstelle zu empfangen hat, falls keine Daten über die Seitenstreckenschnittstelle des entfernten UE empfangen werden.

Beispiel 69 kann die Vorrichtung nach irgendeinem der Beispiele 60 bis 68 enthalten, wobei die Empfangsverschaltung ferner einen Pufferstatusbericht (BSR) und eine Planungsanforderung vom entfernten UE an einer ersten direkten Schnittstelle zur Anforderung von Ressourcen zur Uplink-Sendung über die Seitenstreckenschnittstelle zu empfangen hat; und die Sendeverschaltung ferner einen Hinweis auf zweite Funkressourcen auf Basis des empfangenen BSR und der Planungsanforderung zu senden hat.

Beispiel 70 kann die Vorrichtung nach irgendeinem der Beispiele 69 enthalten, wobei die Sendeverschaltung ferner einen Hinweis auf zweite Funkressourcen an der Seitenstreckenschnittstelle über den ersten Downlink-Steuerkanal an das entfernte UE zum Senden von Daten an das Relais-UE über die Seitenstreckenschnittstelle zu senden hat.

Beispiel 71 kann die Vorrichtung von Beispiel 69 enthalten, wobei die Sendeverschaltung ferner über den Downlink-Steuerkanal einen gemeinsam genutzten Hinweis auf zweite Funkressourcen an der Seitenstreckenschnittstelle zu senden hat, die vom entfernten UE zum Senden von Daten zu verwenden sind und vom Relais-UE zum Empfangen von Daten zu verwenden sind, wobei der Hinweis auf Funkressourcen mit einem RNTI gescrambelt ist, der dem entfernten UE und dem Relais-UE gemeinsam ist.

Beispiel 72 kann die Vorrichtung von Beispiel 69 enthalten, wobei die Sendeverschaltung ferner: einen ersten Hinweis auf zweite Funkressourcen an der Seitenstreckenschnittstelle über einen ersten Downlink-Steuerkanal an das entfernte UE zum Senden von Daten zu senden hat; einen zweiten Hinweis auf die zweiten Funkressourcen an der Seitenstreckenschnittstelle über einen zweiten Downlink-Steuerkanal an das ausgewählte Relais-UE zum Empfangen der Daten zu senden hat; und einen dritten Hinweis auf zweite Funkressourcen an der zweiten direkten Schnittstelle an das ausgewählte Relais-UE zum Weiterleiten von Daten an den eNB zu senden hat.

Beispiel 73 kann die Vorrichtung nach irgendeinem der Beispiele 69 bis 72 enthalten, wobei die Steuerungsverschaltung ferner Uplink-Sendeparameter und Scramblingabfolgen des Relais-UE zu ermitteln hat; und die Empfangsverschaltung ferner: eine vom Relais-UE an das entfernte UE bei erfolgreichem Empfang von Daten an der Seitenstreckenschnittstelle des Relais-UE gesendete HARQ ACK auf Basis der ermittelten Uplink-Sendeparameter und Scramblingabfolgen mitzuhören hat; und eine vom Relais-UE an das entfernte UE gesendete HARQ NACK auf Basis der ermittelten Uplink-Sendeparameter und Scramblingabfolgen mitzuhören hat, falls keine Daten über die Seitenstreckenschnittstelle des Relais-UE empfangen werden.

Beispiel 74 kann die Vorrichtung nach irgendeinem der Beispiele 69 bis 72 enthalten, wobei die Empfangsverschaltung ferner bei erfolgreichem Empfang von Daten an der Seitenstreckenschnittstelle des Relais-UE eine HARQ ACK an der direkten Schnittstelle vom ausgewählten Relais-UE zu empfangen hat und eine HARQ NACK an der zweiten direkten Schnittstelle zu empfangen hat, falls keine Daten über die Seitenstreckenschnittstelle des Relais-UE empfangen werden.

Beispiel 75 kann die Vorrichtung von Beispiel 74 enthalten, wobei die Sendeverschaltung ferner die HARQ ACK oder HARQ NACK an der ersten direkten Schnittstelle an das entfernte UE weiterzuleiten hat.

Beispiel 76 kann die Vorrichtung nach irgendeinem der Beispiele 60 bis 75 enthalten, wobei die Steuerungsverschaltung ferner: einen Pfadverlust an der Seitenstreckenschnittstelle auf Basis der empfangenen Seitenstrecken-Qualitätsindikatoren zu ermitteln hat; eine Seitenstrecken-Sendeleistung auf Basis des ermittelten Pfadverlusts auszuwählen hat; und die Sendeverschaltung ferner einen Hinweis auf die ausgewählte Seitenstrecken-Sendeleistung zu senden hat.

Beispiel 77 kann ein computerlesbares Medium enthalten, das Computerprogrammanweisungen umfasst, die bewirken, wenn sie auf einer Verarbeitungsverschaltung ausgeführt werden, dass die Verarbeitungsverschaltung: Seitenstrecken-Qualitätsindikatoren erhält, die mit mindestens einem Seitenstreckenkanal zwischen einem entfernten UE und mindestens einem Relais-UE verbunden sind; auf Basis der empfangenen Seitenstrecken-Qualitätsindikatoren entweder einen direkten Pfad oder einen Relaispfad über ein Relais-UE auswählt; und eine Nachricht generiert, die einen Hinweis auf Funkressourcen auf der Seitenstrecke zwischen dem ausgewählten Relais-UE und dem entfernten UE umfasst, die für eine Relaissendung zwischen einem Evolved-NodeB (eNB) und dem entfernten UE als Reaktion auf die Auswahl eines Relaispfads zu verwenden sind.

Die vorstehende Beschreibung einer oder mehrerer Implementierungen stellt eine Veranschaulichung und Beschreibung bereit, soll jedoch nicht erschöpfend sein oder den Geltungsbereich der Offenbarung auf die genaue offenbarte Form beschränken. Angesichts der obigen Lehren sind Modifikationen und Variationen möglich oder können aus der Praxis verschiedener Implementierungen der Offenbarung erhalten werden.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • US 62204227 [0001]