Title:
MOBILE KOMMUNIKATIONSVORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM STEUERN EINES EMPFÄNGERS EINER MOBILEN KOMMUNIKATIONSVORRICHTUNG
Kind Code:
T5


Abstract:

Ein Verfahren zum Steuern eines Empfängers einer mobilen Kommunikationsvorrichtung, das enthält: Aktivieren des Empfängers, Empfangen eines Sprachsignals, das in mehrere Sprachzeitintervalle unterteilt ist, Detektieren eines stillen Sprachzeitintervalls aus dem Inhalt des empfangenen Sprachsignals und Deaktivieren des Empfängers während zumindest eines Abschnitts des stillen Sprachzeitintervalls. Zusätzlich kann das Verfahren auch enthalten: Empfangen eines Signalisierungssignals, das in mehrere Signalisierungszeitintervalle unterteilt ist, Detektieren eines leeren Signalisierungszeitintervalls aus den mehreren Signalisierungszeitintervallen und Deaktivieren des Empfängers während zumindest eines Abschnitts des leeren Signalisierungszeitintervalls.




Inventors:
Dawid, Herbert (52134, Herzogenrath, DE)
Häutle, Armin (85221, Dachau, DE)
Bolinth, Edgar (41352, Korschenbroich, DE)
Jordan, Markus (45896, Gelsenkirchen, DE)
Esch, Thomas (41564, Kaarst, DE)
Application Number:
DE112015006651T
Publication Date:
04/12/2018
Filing Date:
06/25/2015
Assignee:
Intel IP Corporation (Calif., Santa Clara, US)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Viering, Jentschura & Partner mbB Patent- und Rechtsanwälte, 01099, Dresden, DE
Claims:
1. Mobile Kommunikationsvorrichtung, umfassend:
einen Empfänger, der zum Empfangen eines Signals konfiguriert ist, das Sprachdaten umfasst, die aus mehreren Sprachzeitintervallen bestehen,
eine Detektorschaltung, die zum Detektieren von Stille innerhalb der Sprachdaten konfiguriert ist, und
eine Steuerschaltung, die zum Deaktivieren des Empfängers während zumindest eines Sprachzeitintervalls der mehreren Sprachzeitintervalle aufgrund der detektierten Stille konfiguriert ist.

2. Mobile Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei das empfangene Signal ferner Signalisierungsdaten umfasst, die aus mehreren Signalisierungszeitintervallen bestehen.

3. Mobile Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Detektorschaltung ferner konfiguriert ist, ein Fehlen von zumindest einem Signalisierungssymbol innerhalb der Signalisierungsdaten zu detektieren.

4. Mobile Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 3, wobei die Steuerschaltung konfiguriert ist, den Empfänger während zumindest eines Signalisierungszeitintervalls der mehreren Signalisierungszeitintervalle aufgrund des detektierten Fehlens von Signalisierungssymbolen zu deaktivieren.

5. Mobile Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 4, ferner umfassend:
wobei die Sprachdaten und die Signalisierungsdaten aus mehreren Sprachsymbolen, mehreren Konfigurationssymbolen und mehreren Signalisierungssymbolen bestehen;
einen Symbolschätzer, konfiguriert zum:
Angeben zumindest eines Symbols, von dem bekannt ist, dass es den mehreren Konfigurationssymbolen oder den mehreren Signalisierungssymbolen entspricht,
Angeben von Sprachdaten aus den mehreren Sprachsymbolen und Angeben von Signalisierungsdaten aus den mehreren Signalisierungssymbolen;
einen Interferenz-Plus-Rauschleistungsschätzer, der zum Bestimmen einer Rauschleistungsschätzung konfiguriert ist; und
einen Komparator, der zum Vergleichen zumindest eines Symbols, von dem bekannt ist, dass es den mehreren Konfigurationssymbolen oder den mehreren Signalisierungssymbolen entspricht, der Sprachdatenangabe und der Signalisierungsdatenangabe konfiguriert ist.

6. Mobile Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 5,
wobei, falls die Sprachdatenangabe mit der Rauschleistungsschätzung konvergiert, die Sprachdatenangabe, die mit der Rauschleistungsschätzung konvergiert, der detektierten Stille innerhalb der Sprachdaten entspricht und
wobei, falls die Signalisierungsdatenangabe mit der Rauschleistungsschätzung konvergiert, die Sprachdatenangabe, die mit der Rauschleistungsschätzung konvergiert, dem detektierten Fehlen von Signalisierungssymbolen innerhalb der Signalisierungsdaten entspricht.

7. Mobile Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 2, wobei eine Periode des Signalisierungszeitintervalls und eine Periode des Sprachzeitintervalls synchronisiert sind.

8. Mobile Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Sprachzeitintervall ein Sendezeitintervall für Sprachdaten ist.

9. Mobile Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 2, wobei das Signalisierungszeitintervall ein Sendezeitintervall von Signalisierungsdaten ist.

10. Mobile Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Stille innerhalb der Sprachdaten eine diskontinuierliche Übertragung des Sendezeitintervalls für Sprachdaten ist.

11. Mobile Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 3, wobei das Fehlen von Signalisierungsinformationen innerhalb der Signalisierungsdaten ein leeres Signalisierungsfunkträger-Sendezeitintervall für Signalisierungsdaten ist.

12. Mobile Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 1, ferner umfassend:
einen Sender.

13. Mobile Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 1, ferner umfassend:
eine künstliche Energiesteuerungsabfolgeschaltung, die zum Generieren einer simulierten Abfolge von Energiesteuerungsanweisungen konfiguriert ist, und
wobei die simulierte Abfolge von Energiesteuerungsanweisungen durch den Sender zu einer zweiten mobilen Kommunikationsvorrichtung gesendet wird.

14. Mobile Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 13, wobei die simulierte Abfolge von Energiesteuerungsanweisungen eine sich wiederholende Auf- und Abwärtssequenz ist, die einen vorgegebenen Energiepegel für einen Downlink aufrechterhält.

15. Mobile Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Steuerschaltung ferner konfiguriert ist, den Empfänger für einen Empfang von Energiesteuerungsinformationen zu aktivieren.

16. Mobile Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 15, ferner umfassend:
eine Signalqualitätsmessschaltung, die konfiguriert ist, eine Messung einer Signalqualität während des Empfangs der Energiesteuerungsinformationen durchzuführen.

17. Mobile Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Steuerschaltung ferner konfiguriert ist, den Empfänger für einen Empfang von Pilotinformationen zu aktivieren.

18. Mobile Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 17, ferner umfassend:
eine Signalqualitätsmessschaltung, die konfiguriert ist, eine Messung der Signalqualität während des Empfangs der Pilotinformationen durchzuführen.

19. Mobile Kommunikationsvorrichtung, umfassend:
einen Empfänger, der konfiguriert ist, ein Signal zu empfangen, das Sprachdaten enthält, die aus mehreren Sprachzeitintervallen bestehen,
eine Detektorschaltung, die zum Detektieren einer Sprachangabe innerhalb der Sprachdaten konfiguriert ist, und
eine Steuerschaltung, die zum Deaktivieren des Empfängers während zumindest eines Sprachzeitintervalls der mehreren Sprachzeitintervalle aufgrund der detektierten Sprachangabe konfiguriert ist.

20. Mobile Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 19, wobei das empfangene Signal ferner Signalisierungsdaten beinhaltet, die aus mehreren Signalisierungszeitintervallen bestehen.

21. Mobile Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 19, wobei die Detektorschaltung ferner konfiguriert ist, eine Angabe von Signalisierungssymbolen innerhalb der Signalisierungsdaten zu detektieren.

22. Mobile Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 19, wobei die Steuerschaltung konfiguriert ist, den Empfänger während zumindest eines Signalisierungszeitintervalls der mehreren Signalisierungszeitintervalle aufgrund der detektierten Angabe von Signalisierungssymbolen zu deaktivieren.

23. Verfahren zum Steuern eines Empfängers einer mobilen Kommunikationsvorrichtung, umfassend:
Aktivieren des Empfängers,
Empfangen eines Sprachsignals, das aus mehreren Sprachzeitintervallen besteht,
Detektieren eines stillen Sprachzeitintervalls aus dem Inhalt des empfangenen Sprachsignals und
Deaktivieren des Empfängers während zumindest eines Abschnitts des stillen Sprachzeitintervalls.

24. Verfahren nach Anspruch 23, wobei ein Detektieren des stillen Sprachzeitintervalls während eines ersten Abschnitts des stillen Sprachzeitintervalls erfolgt und wobei ein Deaktivieren des Empfängers während zumindest eines Teils eines zweiten Abschnitts des stillen Sprachzeitintervalls erfolgt.

25. Verfahren nach Anspruch 23, ferner umfassend:
Empfangen eines Signalisierungssignals, das aus mehreren Signalisierungszeitintervallen besteht,
Detektieren eines leeren Signalisierungszeitintervalls aus den mehreren Signalisierungszeitintervallen und
Deaktivieren des Empfängers während zumindest eines Abschnitts des leeren Signalisierungszeitintervalls.

Description:
Technisches Gebiet

Verschiedene Ausführungsformen betreffen mobile Kommunikationsvorrichtungen und Verfahren zum Steuern eines Empfängers einer mobilen Kommunikationsvorrichtung.

Hintergrund

Mobile Kommunikationsvorrichtungen entwickeln sich in hohem Tempo. Software- und Hardware-Leistungsanforderungen überholen eine Batterietechnologieentwicklung. Energieverbrauch und Batterielebensdauer einer mobilen Kommunikationsvorrichtung sind zu wichtigen technologischen Anliegen geworden.

Der Energieverbrauch einer Batterie ist während leitungsvermittelter Sprachanrufe, z.B. im Third Generation Universal Mobile Telecommunications System (3G UMTS), relativ hoch, da Daten kontinuierlich gesendet und empfangen werden. Durchschnittlich jedoch kann, wenn eine Seite der Konversation betrachtet wird, fast die Hälfte der Zeit oder sogar mehr eines Sprachanrufs aus Sprechpausen bestehen. Signifikante Energieeinsparungen können erzielt werden, indem der Empfänger des Benutzergeräts (UE) wie auch ein anderer zugehöriger Schaltkreis, zum Beispiel Basisbandempfangsschaltkreis, während der Sprechpausen abgeschaltet werden. Ein Ausschalten des Empfängers des UE ist jedoch mit einer Reihe von Problemen verbunden. Zum Beispiel möchte ein UE-Benutzer nicht verpassen, wann die andere Person wieder zu sprechen beginnt, Daten nicht verpassen, die mit einer Komfortrauschgenerierung in Zusammenhang stehen, oder wichtige Konfigurationsinformationen für eine korrekte UE-Funktion nicht verpassen. Es wäre vorteilhaft, über eine Lösung zu verfügen, die Senkungen im Energieverbrauch während Sprachanrufen damit kombiniert, einen Verlust gewisser Arten von Informationen zu vermeiden.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

In den Zeichnungen bezeichnen gleiche Bezugszeichen in den verschiedenen Ansichten im Allgemeinen dieselben Teile. Die Zeichnungen sind nicht unbedingt im Maßstab, die Betonung liegt vielmehr auf einer Darstellung der Prinzipien der Erfindung. In der folgenden Beschreibung sind verschiedene Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die folgenden Zeichnungen beschrieben, von welchen:

1A ein Blockdiagramm ist, das ein mobiles Funkkommunikationsnetz zeigt;

1B ein Blockdiagramm ist, das die Übertragung von Sprachdaten über ein mobiles Funkkommunikationsnetz zeigt;

1C ein Ablaufdiagramm gemäß einem Aspekt der Offenbarung ist;

2 ein Zeitdiagramm ist, das eine Sprechpause enthält;

3 ein Zeitdiagramm ist, das einen Detektor gemäß einem Aspekt der Offenbarung zeigt;

4 ein Ablaufdiagramm gemäß einem Aspekt der Offenbarung ist;

5 eine schematische Darstellung ist, die Frame- und Schlitzstruktur gemäß einem Aspekt der Offenbarung im Detail zeigt;

5A eine schematische Darstellung ist, die ein resultierendes Detektionsmuster zeigt;

6 ein Blockdiagramm ist, das Komponenten eines Detektors gemäß einem Aspekt der Offenbarung zeigt;

7 ein Blockdiagramm gemäß einem Aspekt der Offenbarung ist;

8 ein Blockdiagramm gemäß einem Aspekt der Offenbarung ist;

9 ein Ablaufdiagramm zeigt, das ein Verfahren zum Steuern eines Empfängers einer mobilen Kommunikationsvorrichtung veranschaulicht;

10 ein Ablaufdiagramm zeigt, das ein Verfahren zum Steuern eines Empfängers einer mobilen Kommunikationsvorrichtung veranschaulicht;

11 ein Zeitdiagramm ist, das Uplink- und Downlink-Energieregelschleifen zeigt; und

12 verschiedene Komponenten und Schaltungen einer mobilen Kommunikationsvorrichtung gemäß Aspekten der Offenbarung zeigt.

Beschreibung

Die folgende ausführliche Beschreibung bezieht sich auf die beiliegenden Zeichnungen, die zur Veranschaulichung spezielle Details und Ausführungsformen zeigen, in welchen die Erfindung in die Praxis umgesetzt werden kann.

Das Wort "beispielhaft" wird hier in der Bedeutung "als Beispiel, Fallbeispiel oder Veranschaulichung dienend" verwendet. Jede hier als "beispielhaft" beschriebene Ausführungsform oder Ausgestaltung ist nicht unbedingt als bevorzugt oder vorteilhaft gegenüber anderen Ausführungsformen oder Ausgestaltungen auszulegen.

Wie hier verwendet, kann eine "Schaltung" als eine Art einer logischen Implementierungseinheit verstanden werden, die ein Spezialschaltkreis oder ein Prozessor, der eine Software ausführt, die in einem Speicher gespeichert ist, Firmware oder jede Kombination davon sein kann. Ferner kann eine "Schaltung" eine festverdrahtete logische Schaltung oder eine programmierbare logische Schaltung, wie ein programmierbarer Prozessor, zum Beispiel ein Mikroprozessor (zum Beispiel ein Complex Instruction Set Computer (CISC) Prozessor oder ein Reduction Instruction Set Computer (RISC) Prozessor) sein). Eine "Schaltung" kann auch ein Prozessor sein, der Software ausführt, zum Beispiel jede Art von Computerprogramm, zum Beispiel ein Computerprogramm, das einen virtuellen Maschinencode wie zum Beispiel Java verwendet. Jede andere Art von Implementierung der jeweiligen Funktionen, die in der Folge ausführlicher beschrieben werden, kann auch als eine "Schaltung" verstanden werden. Es ist auch klar, dass beliebige zwei (oder mehr) der beschriebenen Schaltungen zu einer Schaltung kombiniert werden können.

Es wird festgehalten, dass die folgende Beschreibung die Nutzung der mobilen Kommunikationsvorrichtung unter 3GPP-(Third Generation Partnership Project) Spezifikationen, vor allem 3G UMTS (Universal Mobile Telecommunications System), bespricht. Es können jedoch auch andere mobile Funkkommunikationssysteme, falls zutreffend, verwendet werden. Die hier bereitgestellten Beispiele können bei anderen bestehenden oder noch nicht formulierten Standards angewendet werden, solange sie die zugrundeliegenden Merkmale aufweisen, die in den folgenden Beispielen offenbart sind.

1A zeigt ein mobiles Funkkommunikationssystem 100. Eine mobile Kommunikationsvorrichtung 102, oder ein Benutzergerät (UE) 102, die einen Empfänger 150 haben kann, kann in einen Sprachanruf mit dem UE 108 verwickelt sein, das einen Empfänger 151 haben kann. Sprachdaten 120 können über eine Luftschnittstelle 110 zu einer Basisstation 104 kommuniziert werden. Die Basisstation 104 kann zum Beispiel ein NodeB oder ein eNodeB sein. Der Sprachanrufsinhalt 120 kann dann über eine Schnittstelle 112 zu einer Basisstation 106 weiter kommuniziert werden, wo die Sprachdaten 120 über die Luftschnittstelle 114 zu einem UE 108 kommuniziert werden können. Der Sprachanrufinhalt kann auch in die entgegengesetzte Richtung vom UE 108 zum UE 102 über die Basisstation 106, Schnittstelle 112 und Basisstation 104 kommuniziert werden. Das mobile Funkkommunikationssystem 100 kann zum Beispiel einen 3G UMTS leitungsvermittelten Sprachanruf darstellen.

Während eines 3G UMTS leitungsvermittelten Sprachanrufs wird der Audioeingang, z.B. die Rede einer Person oder Hintergrundgeräusche, in einer mobilen Kommunikationsvorrichtung von einer anderen mobilen Kommunikationsvorrichtung in komprimierter oder codierter Form unter Verwendung von Codiereren oder Decodiereren (oder Codecs) empfangen, z.B. die adaptive Multi-Rate-Sprachcodierung (AMR) oder der Enhanced Voice Services (EVS) Codec. Wenn in der Rede eine Pause ist, empfängt die mobile Kommunikationsvorrichtung eine vorgegebene Anordnung von Frames, die der Pause in der Rede, oder Stille, entsprechen, bis die Rede wiederaufgenommen wird. Die Sprechpause kann durch einen Sprach-Codierer detektiert werden, der dann die vorgegebene Anordnung von Frames generiert. Diese Anordnung gilt für EVS, Schmalband-AMR (NB-AMR) und Breitband-AMR (WB-AMR) (siehe 3GPP Technical Specification (TS) 26.449; 3 GPP TS 26.450; 3 GPP TS 26.093, Abschnitt 5.1.2; 3 GPP TS 26.193, Abschnitt 5.1.2). Die Offenbarung bespricht zum Beispiel AMR-Sprachcodierung.

1B zeigt die Übertragung von Sprachdaten 120 (unter Berücksichtigung nur einer der zwei zweiseitig gerichteten Übertragungen vom sendenden UE 108 zum empfangenden UE 102) und die entsprechende Übertragungskette zur AMR-Sprachcodierung. Der AMR-Sprachcodierer 170 an der Sendeseite kann Sprachdaten-Frames mit einer Dauer von 20 ms erzeugen, die Bits der Klasse A, B und C enthalten, wenn der Sprachaktivitätsdetektor (VAD) im Sprachcodierer 170 ein Sprechen erkennt. Falls der VAD Stille erkennt, können dann SID-(Stille-Deskriptor) Frames mit einer Dauer von 20 ms durch den Sprachcodierer 170 alle 160 ms generiert werden. Die Sprach-Frames können auf Transportkanäle zum Kanalcodieren, Verschachteln und Multiplexen 171 abgebildet werden, wie in 1C dargestellt (die auf "2: Transport Channel Multiplexing Structure for Downlink" in 3 GPP TS 25.212 beruht; siehe http://www.3gpp.org/DynaReport/25212.htm). Im Fall eines Sprechens können drei Pakete, die Daten der Klasse A, B und C enthalten, auf drei entsprechende Transportkanäle abgebildet werden. Im Fall einer Stille können die SID Frames, z.B. SID First 231 und SID Update 233, auf den ersten dieser drei Transportkanäle abgebildet werden und die anderen zwei Transportkanäle bleiben leer. Wie in 1B dargestellt, kann ein zusätzlicher Signalisierungskanal (z.B. ein Signalisierungsfunkträger oder SRB 111) im sendenden UE hinzugefügt werden. Dieser SRB 111 enthält Signalisierungsinformationen für einen Uplink zur empfangenden Basisstation 106. Die kanalcodierten, verschachtelten und gemultiplexten Sprachdaten 120 können dann verwürfelt, gespreizt und moduliert und durch den Uplink zur empfangenden Basisstation gesendet werden. Die empfangende Basisstation führt ein Entwürfeln, Entspreizen, Demodulieren und Transportkanal-Demultiplexen, Entschachteln und Decodieren aus und sendet schließlich die drei Sprachtransportkanäle über das Hauptnetzwerk zur sendenden Basisstation am Empfangsende. Die sendende Basisstation kann zusätzlich einen SRB 111 hinzufügen, um Signalisierungsinformationen vom Netzwerk zum empfangenden UE zu senden, ein Kanalcodieren, Verschachteln und Multiplexen wie auch eine Modulation, ein Spreizen und Verwürfeln und ein Senden der Daten zum empfangenden UE 102 auszuführen. Das empfangende UE 102 kann ein Entwürfeln, Entspreizen, Demodulieren und Transportkanal-Demultiplexen, Entschachteln und Decodieren ausführen und schließlich die drei Sprachkanäle in den Sprach-Decodierer eingeben. Der SRB 111 kann dann durch einen Protokollstapel des empfangenden UE 102 ausgewertet werden.

2 zeigt eine Sprechpause, die während der Datenübertragung in einem Kanal eintritt, wie in der beispielhaften Anordnung von 1A implementiert. Ein Sprachanruf zwischen zwei UEs kann zu einem beliebigen Zeitpunkt 210 erfolgen, geteilt zum Beispiel in Frames 220 von 20ms. Sprachdaten 120 werden über einen AMR-Sprachkanal 200 im Lauf der Zeit empfangen. Im Speziellen zeigt der Sprachkanal 200 Daten 120, die in der Form einer AMR-Sprache im UE 102 empfangen werden, gesendet vom UE 108. Noch genauer werden zum Zeitpunkt 211 zwei AMR Sprach-Frames 230 der Reihe nach gesendet und zu einem Zeitpunkt in dem Anruf, der dem Zeitpunkt 212 entspricht, stoppt die Rede im Anruf oder herrscht Stille in den empfangenen Sprachdaten, da zum Beispiel von einem Mikrophon oder Sprachcodierer im UE 108 kein Ton detektiert wird. Zwischen Zeitpunkt 211 und Zeitpunkt 212 werden die Sprachdaten 120 in zwei Sprach-Frames unterteilt, wie Sprach-Frame 220 oder Sendezeitintervall (TTI) 220. Insbesondere können die zwei Sprach-Frames 220 zwischen Zeitpunkt 211 und Zeitpunkt 212 als AMR Sprach-Frames 230 oder Sprachdaten bezeichnet werden.

Zum Zeitpunkt 212 wurde ein AMR Sprach-Frame 230 empfangen und ein erster Stille-Deskriptor (SID First) 231 kann zum UE 102 gesendet werden. Die Sprechpause 201, oder Stille 201, während eines Sprachanrufs hat typischerweise keine vorgegebene Dauer, und kann in einem solchen Fall zu jedem Zeitpunkt enden. Der Inhalt von Sprachdaten 120 kann sich zu jedem Zeitpunkt ändern und vom UE 102 danach empfangen werden, und die vorgegebene Anordnung von Sprach-Frames 220, wie in 2 dargestellt, kann abhängig von sich ändernden Bedingungen berücksichtigt werden, zum Beispiel im UE 108 gemessen werden, und eine Periode der Stille wie eine Sprechpause 201 kann durch Wiederaufnahme einer hörbaren Rede zu jedem beliebigen Zeitpunkt unterbrochen werden. 2 ist daher nur für eine mögliche Anordnung von Sprach-Frames 220 vor, während und nach einer Sprechpause 201 unter einem mobilen Kommunikationsstandard, z.B. 3GPP. Die erste vorgegebene Anordnung von Sprach-Frames 220, oder TTIs 220 (diese Begriffe können hier untereinander austauschbar verwendet werden) ist ein Block 240 von drei Sprach-Frames 220 zwischen Zeitpunkt 212 und Zeitpunkt 213. Der Sprach-Frame SID First 231 kann dem UE 102 anzeigen, dass eine Sprechpause 201 oder Stille 201 während des Sprachanrufs eingetreten ist oder detektiert wurde. Wenn die Sprechpause 201 fortgesetzt wird, können auf SID First 231 zwei diskontinuierliche Sende-(DTX) Sprach-Frames 232 folgen, d.h. Block 240 signalisiert den Beginn einer Sprechpause 201 und kann eine vorgegebene Anordnung von drei Sprach-Frames 220 signalisieren, beginnend mit einem SID First 231, gefolgt von zwei DTX Sprach-Frames 232.

Bevor mit der Beschreibung der vorgegebenen Anordnung von Sprach-Frames 220 fortgefahren wird, werden SID First 231, SID Update 233 (Aktualisierung des Stille-Deskriptors) und DTX Sprach-Frames 232 beschrieben.

Während einer Sprechpause 201, oder Stille 201, kann bevorzugt sein, dem Benutzer des UE 102 ein Hintergrundrauschen, statisches Rauschen oder weißes Rauschen bereitzustellen. Dies kann als Komfortrauschen bezeichnet werden. Einige Benutzer von UEs 102 können ein Fehlen akustischer Töne als Anzeichen interpretieren, dass die Mobilverbindung verloren gegangen ist oder der Anruf fehlgeschlagen hat. Das Komfortrauschen kann dem Benutzer des UE 102 anzeigen, dass, obwohl derzeit keine akustischen Töne vom UE 102 empfangen werden, das UE 102 tatsächlich noch verbunden sein kann und Sprachdaten 120 empfängt und das Fehlen akustischer Töne aufgrund einer empfangenen Stille 201 absichtlich ist.

Die Abfolge von SID First 231 und SID Update(s) 233 kann Informationen oder Anweisungen bezüglich des Generierens von akustischem Hintergrundrauschen während der Sprechpause 201 befördern, d.h. sie kann zum Bereitstellen eines realistischen und dynamischen Komfortrauschens für den Benutzer des UE 102 verwendet werden, wie auch um dem UE 102 (z.B. über einen Sprach-Decodierer) anzuzeigen, dass eine Sprechpause 201 begonnen hat.

Während der Sprechpause 201 selbst ist der Großteil von empfangenen Sprach-Frames 220 DTX Sprach-Frames 232. DTX Sprach-Frames 232 können "keine Sprachdaten", d.h. keine akustischen Töne, keine akustische Sprache vom Benutzer eines anderen UE 108 oder keine Daten enthalten, die für eine Konversation oder einen Sprachanruf oder eine telephonische Kommunikation nützlich sein können, die vom UE 102 empfangen werden kann. DTX Sprach-Frames 232 können daher auch als "leer" bezeichnet werden.

Die Anordnung von Sprach-Frames 220 während einer Sprechpause 201 folgt einem vorgegebenen Muster und kann aus dem SID First 231 und SID Update(s) 233 bestehen, wobei DTX Sprach-Frames 232 in dazwischenliegenden Intervallen angeordnet sind. Das Muster kann sich nach dem SID First 231 und zwei DTX Sprach-Frames 232 (d.h. Block 240) fortsetzen, gefolgt von einem SID Update 233, auf den zum Beispiel bis zu sieben DTX Sprach-Frames 232 folgen können. Dieser Satz aus einem SID Update 233, gefolgt von sieben DTX Sprach-Frames 232 ist ein SID Update Satz 202, der sich regelmäßig während der restlichen Dauer der Sprechpause 201 wiederholen kann.

Während der Sendung können die SID Updates 233 aktualisierte Informationen für ein Generieren eines Komfortrauschens während der restlichen Sprechpause 201 bereitstellen. Dies kann die vorgegebene Anordnung von Sprach-Frames 220 während einer Sprechpause 201 beschreiben. Zunächst beginnt die Sprechpause 201 zum Zeitpunkt 212. Danach und unmittelbar empfängt das UE 102 einen SID First 231, auf den immer zwei DTX Sprach-Frames 232 folgen können, solange die Sprechpause 201 anhält. Anschließend wird ein SID Update Satz 202 für die restliche Dauer der Sprechpause 201 wiederholt, d.h. ein SID Update 233, gefolgt von sieben DTX Sprach-Frames 232, kann wiederholt und zyklisch empfangen werden, bis die Sprechpause 201 endet und eine Rede zu einem beliebigen Zeitpunkt in der Zukunft wiederaufgenommen wird, was in diesem Beispiel von Zeitpunkt 213 bis Zeitpunkt 216 ist. Zeitpunkt 214 und Zeitpunkt 215 können die zyklische Eigenschaft der SID Update Sätze 202 veranschaulichen, die sich regelmäßig während der Sprechpause 201 wiederholen. Zeitpunkt 216 zeigt einen beliebigen Zeitpunkt, zu dem AMR Sprach-Frames 230 wiederaufgenommen werden, wodurch der Zyklus von SID Update Sätzen 202 beendet wird.

Der erste SID Update 233 kann nach drei Sprach-Frames 220 oder TTIs 220 auftreten. Ein einzelnes TTI kann 20 ms sein, wie in dem Beispiel von 2, oder ein anderer Zeitraum, wie 40 ms. Das TTI 220 kann anhand der Art von kommunizierter Informationen bestimmt werden, zum Beispiel AMR Speech oder eines Signalisierungsfunkträgers (SRB). Das TTI 220 kann ebenso durch einen Kommunikationsstandard wie 3GPP festgelegt sein. In der beispielhaften 2 ist das TTI 20 ms, somit kann der erste SID Update 233 nach 60 ms empfangen werden. SID Updates, wie SID Update 233, können dann periodisch alle 160 ms empfangen werden, wie in 2 dargestellt.

3 zeigt eine Anwendung 300 eines Detektors.

AMR-Sprachkanal 301 entspricht dem AMR-Sprachkanal 200 von 2, wie auch einer Sprechpause 201. AMR-Sprach-Frame 310 kann ein beispielhafter Sprach-Frame entsprechend Sprach-Frames 220 von 2 sein. Ebenso sind SID First 311, SID Update 313 und DTX Sprach-Frame 312 beispielhaft und können ihren Gegenstücken 231, 233 bzw. 232 in 2 entsprechen.

Während eines Sprachanrufs kann das UE 102 zu jedem Zeitpunkt eine Signalisierungsnachricht über einen SRB-Kanal 302 empfangen. Solche Signalisierungsnachrichten können wichtige mobile Verbindungsinformationen enthalten und der Empfang solcher Informationen kann vorteilhaft oder obligatorisch sein, da sie für andere Funktionen des UE 102 notwendig sein können. Die Sprach-Frames des SRB-Kanals 302 sind als Empty SRB-Frames 320 dargestellt. Ein Empty SRB-Frame 320 kann einen Frame angeben, der keine relevante Signalisierungsnachricht enthält, kann ein Frame von DTX sein oder, wenn keine Signalisierungsinformationen empfangen werden können, sondern stattdessen eine zyklischer Redundanzprüfungs-(CRC) Code in einem periodischen Muster, der z.B. alle 40 ms auftreten kann, im dedizierten physischen Kanal (DPCH) empfangen werden kann.

Der Betrieb 303 des Empfängers 150 (Rx) ist während des Sprachanrufs im Laufe der Zeit dargestellt. Abschnitte 330, in Grau oder als Rx On markiert, geben an, wo der Empfänger 150 eingeschaltet sein kann, und Abschnitte 331, in Weiß und mit Rx Off markiert, geben an, wo der Empfänger 150 ausgeschaltet sein kann.

Wie oben besprochen kann es vorteilhaft sein, den Empfänger 150 eines UE 102 während einer Sprechpause 201 während eines Sprachanrufs auszuschalten. Der Empfänger 150 kann jedoch selektiv aktiviert werden, um gewisse Informationen in Zeiträumen zu empfangen, in welchen die Informationen erwartet werden. Ebenso kann der Empfänger 150 zum Zwecke des Detektierens des Inhalts von Frames wie eines SRB-Frames 320 oder eines DTX-Frames 312 aktiviert werden. Die Anwendung eines Detektors ist zwischen Zeitpunkten 340 und 341 dargestellt. Die Balken 342 und 343 können jeweils darstellen, wo der Empfänger zu Beginn eines Frames 220 eingeschaltet sein kann, um das Vorhandensein von Sprache oder Signalisierungsinformationen zu detektieren. Die vorgegebene Anordnung von Sprach-Frames 220 und die Kenntnis von leeren SRBs 320 (oder des periodischen Musters eines CRC in einem SRB-Frame) können in Verbindung mit einem Detektor genutzt werden, um den möglichen Empfang gewisser Informationen zu ermöglichen, während Energie durch Ausschalten oder Deaktivieren des Empfängers 150 des UE 102 während anderer Perioden in einer Sprechpause gespart wird. Dieser Vorteil ist in 3 dargestellt.

Bei Empfang von SID First 311 empfängt das UE 102 eine Angabe, dass eine Sprechpause 201 begonnen hat. Der Detektor kann dann aktiviert werden und der Empfänger 150 kann ausgeschaltet werden, jedoch kann der Empfänger 150 zu Beginn jedes SRB TTI 320 bzw. jedes DTX-Frames 312 eingeschaltet werden, damit der Detektor Signalisierungsinformationen oder Sprache detektiert. Zusätzlich, da der SID Update Satz 202 periodisch und bekannt ist, können diese Informationen genutzt werden sicherzustellen, dass der Empfänger 150 eingeschaltet ist, um die SID Updates 313 für ein Generieren von Komfortrauschen zu empfangen. Der Detektor kann zu Beginn jedes entsprechenden SRB TTI und jedes AMR TTI bis zum Ende der Sprechpause 201 bestimmen, ob Sprache oder Signalisierungsinformationen vorhanden sind. In 3 kann dies zum Zeitpunkt 350 erfolgen. Oder es können bekannte Frames in bekannten Positionen, wie SID Updates 313, ohne Notwendigkeit einer Detektion empfangen werden. Der Detektor kann dann ausgeschaltet werden, sobald eine Sprache detektiert wurde, z.B. am Ende eines AMR Sprache-TTI 351, und der Empfänger 150 kann eingeschaltet bleiben, bis der Sprachanruf beendet wird oder eine weitere Sprechpause 201 eintritt.

4 zeigt Kanalcodierung, Ratenabstimmung und Verschachtelung, wie bei den Zeitdiagrammen von 2 und 3 angewendet. 4 beruht auf "2: Transport Channel Multiplexing Structure for Downlink" in 3 GPP TS 25.212 (siehe http://www.3gpp.org/DynaReport/25212.htm).

Während eines Sprachanrufs, zum Beispiel gemäß 3G UMTS, kann das empfangende UE 102 den Start und die Dauer einer eingehenden Sprechpause nicht kennen. Das UE 102 kann jedoch imstande sein, Sprechpausen durch Untersuchen von Menge und Größe empfangender Transportblöcke zu detektieren. Häufig kann Blind Transport Format Detection (BTFD) in Verbindung mit einer AMR-Sprachcodierung verwendet werden. Wenn BTFD verwendet wird, kann das UE 102 versuchen, alle möglichen zulässigen Kombinationen empfangener Transportkanäle zu decodieren. Das UE 102 kann dann die tatsächliche gesendete Transportkanalkombination bestimmen, sobald sie erfolgreich decodiert wurde, möglicherweise unter Verwendung einer Decodierungsqualitätsmetrik. Wenn BTFD verwendet wird, kann das UE 102 nur imstande sein, eine Sprechpause zu detektieren, nachdem der vollständige Transportkanalblock (die vollständigen Transportkanalblöcke) empfangen und decodiert wurde. Dann wäre es jedoch zu spät, Energie durch Abschalten des Empfangsschaltkreises zu sparen. Der früheste Punkt in der Empfangskette, wo das UE 102 imstande sein kann, die einzelnen empfangenen Transportkanäle zu unterscheiden, ist nach einer ersten Verschachtelung und einem Transportkanaldemultiplexen. Zu diesem Zeitpunkt sind jedoch bereits 10ms der möglichen 20ms Dauer eines Sprachdatenblocks verstrichen. Somit kann es für das UE 102 äußerst vorteilhaft sein, eine Sprechpause so früh wie möglich zu detektieren, z.B. gleichzeitig mit dem Empfang der ersten DPDCH Symbole des ersten 10 ms Funk-Frames der Transportkanalblöcke. BTFD kann vier oder mehr Transportkanäle verwenden. Die AMR-Sprachdaten können in den ersten drei Transportkanälen (Klasse 1, 2 und 3, Sprach-Bits) enthalten sein und der SRB kann auf dem vierten Transportkanal enthalten sein. Die einzelnen Transportkanäle können codiert (Schritt 401) und verschachtelt (Schritt 403) werden und dann können die mindestens vier oder mehr Transportkanäle in einen physischen dedizierten Kanal, DPDCH (Dedicated Physical Data Channel) gemultiplext werden (Schritt 404).

Die Nutzung von BTFD impliziert festgesetzte Positionen gemäß dem 3GPP-Standard, d.h. DTX-Bits werden in die jeweiligen codierten Transportkanäle vor der Verschachtelung eingesetzt, sodass jeder Transportkanal eine festgesetzte Anzahl von Bits im codierten Signalstrom belegt, unabhängig von der Anzahl von Bits, die tatsächlich gesendet werden. Das erste Anzeichen einer DTX-Einfügung kann in Schritt 402 von 4 auftreten. Der erste Transportkanal 400 (Element 410 kann sämtliche anderen Transportkanäle darstellen) kann die AMR-Sprachdaten tragen und durch CRC geschützt sein, um eine Downlink-Energieregelung (später besprochen) zu ermöglichen. Der zweite und dritte Transportkanal (auch durch 410 dargestellt) für die AMR-Sprachdaten kann nicht CRC-geschützt sein. Zusätzlich kann der SRB CRC-geschützt sein oder nicht, da eine duale Transportformatdetektion für den SRB verwendet werden kann. Daher können die DTX Sprach-Frames 232 während einer Sprechpause 201 nur konvolutional codierte CRC- und DTX-Bits enthalten und der zweite und dritte Transportkanal können nur DTX-Bits enthalten. Der konvolutional codierte CRC kann in Schritt 403 über einen vorgegebenen Zeitraum, z.B. 20 ms oder ein anderes Sendezeitintervall, verschachtelt werden, dann mit dem zweiten und dritten Transportkanal gemultiplext werden, die nur DTX-Bits, wie auch den SRB oder einen vierten Transportkanal enthalten können. Die gemultiplexten Transportkanäle können dann in Schritt 405 frameweise verschachtelt werden, was zu einem Muster von Nicht-DTX-Bit-Positionen im DPDCH führt, das periodisch sein kann, z.B. alle 20 ms.

Ebenso kann für den SRB das TTI ein vorgegebener Zeitraum, z.B. 40 ms oder ein anderes Sendezeitintervall sein. Falls der SRB CRC-geschützt ist, kann dies zu einem Muster von Nicht-DTX-Bit-Positionen im DPCH führen, die periodisch, z.B. alle 40 ms, sein können. Falls der SRB nicht CRC-geschützt ist, können alle entsprechenden Bit-Positionen DTX-Bits enthalten. Die festgesetzten Positionen des Nicht-DTX codierten CRC im DPDCH, die aus den Schritten von 4 resultieren, können dann durch den Detektor genutzt werden.

5. zeigt eine Frame- und Schlitzstruktur. 5 beruht auf "9: Frame Structure for Downlink DPCH" in 3 GPP TS 25.211 (siehe http://www.3gpp.org/DynaReport/25211.htm).

Der Detektor kann zusätzlich Pilot- und Sendeleistungssteuerungs-(TPC) Bits im dedizierten physischen Steuerungskanal (DPCCH) nutzen. Die Position dieser Bits ist in 5 gemeinsam mit der Frame- und Schlitzstruktur besprochen. Ein Frame 220, wie in 2 dargestellt, kann eigentlich aus zwei Funk-Frames 500 bestehen, von welchen jeder ein Zeitraum, wie 10 ms, sein kann. Ein einziger Funk-Frame 500 kann dann in fünfzehn Schlitze, wie Schlitz 510, unterteilt sein. Ein einzelner Schlitz 510 kann aus einer Anzahl von Chips, z.B. 2.560 Chips, bestehen. Innerhalb des einzelnen Schlitzes 510 können verschiedene Arten von Information verschachtelt und gemultiplext sein, wie in 4 besprochen. Zum Beispiel kann ein einzelner Schlitz 510 Informationen aus dem DPDCH bzw. DPCCH enthalten. Der Schlitz 510 kann mit Daten 511 vom DPDCH, wie Sprache, beginnen oder keine Daten wie DTX aufweisen. TPC-Bits 512 können danach positioniert sein, worauf Transportformatkombinationsindikator-(TFCI) Bits 513 folgen können. TFCI-Bits werden jedoch nicht in Verbindung mit dem BTFD verwendet. Eine andere Gruppe von Daten-Bits 514 aus dem DPDCH kann anschließend folgen und schließlich können zuletzt Pilot-Bits 515 aus dem DPCCH im Schlitz 510 kommen. Jeder Schlitz 510 der fünfzehn Schlitze, die einen Funk-Frame 510 bilden, kann ähnlich angeordnet sein. Der Detektor kann dann das bekannte DPCH-Schlitzformat nutzen.

5A zeigt die resultierenden Detektionsmuster in einem Funk-Frame 500. Es werden drei Klassen von Bit-Positionen unterschieden: (1) Bits, von welchen bekannt ist, dass sie immer Informationen tragen, d.h., die codierten, gemultiplexten und verschachtelten CRCs 550, (2) Bits, die DTX sein können oder Informationen für den SRB 551 tragen, (3) Bits, die DTX sein können oder Informationen für die Sprachdaten 552 tragen.

6 ist ein Blockdiagramm, das Komponenten eines Detektors gemäß einem Aspekt der Offenbarung zeigt.

Sprachdaten 120 können vom Empfänger 601 empfangen werden, der ein Rake-Empfänger sein kann. Die Sprachdaten 120 können ratenabgestimmt, verschachtelt und gemultiplext sein, wie in 5 beschrieben, d.h. nach dem 3GPP-Standard.

In Schritt 602 können die Sprachdaten demoduliert, z.B. entspreizt und unter Verwendung einer Maximal-Verhältnis-Kombination kombiniert werden. In Schritt 603 können Signalleistung (S) und Rauschleistung (N) aus den dedizierten physischen Steuerungskanal-Bits (DPCCH) wie auch aus dem gemeinsamen Pilotkanal (CPICH) bestimmt werden. Zusätzlich können in Schritt 607 die Symbole an festgesetzten Positionen, entsprechend Nicht-DTX-Bits aus dem dedizierten physischen Datenkanal (DPDCH) quadriert und gefiltert werden, um eine Signal-Plus-Rauschen-Leistungsschätzung zu erhalten. Eine verbesserte Schätzung der Signal-Plus-Rauschen-Leistung, SplusN(ref), kann dann durch Durchschnittsermittlung der Signal-Plus-Rauschen-Leistungsschätzung und der Signal-Plus-Rauschen-Leistungsschätzung, die aus dem DPCCH erhalten wurde, erhalten werden.

Die übrigen DPDCH-Symbole aus dem ersten, zweiten und dritten Transportkanal können dann in Schritt 604 demultiplext werden und können dann in Schritt 605 quadriert und gefiltert werden, um eine Schätzung der AMR-Sprachdaten, SplusN(AMR), zu erhalten. Ebenso können in Schritt 605 die übrigen DPDCH-Symbole aus dem vierten Transportkanal, z.B. dem SRB-Kanal, ebenso für eine Schätzung von SplusN(SRB) der SRB-Daten quadriert und gefiltert werden.

Schließlich können in Schritt 606 die zwei Schätzungen SplusN(AMR) und SplusN(SRB) mit SplusN(ref) verglichen werden und es kann eine Entscheidung unter Verwendung eines geeigneten Schwellenwerts getroffen werden. Falls DTX detektiert wird, können SplusN(AMR) und SplusN(SRB) zur Rauschleistungsschätzung N divergieren. Falls SplusN(AMR) oder SplusN(SRB) zur SplusN(ref) Schätzung divergieren, kann dann DTX nicht detektiert werden, z.B. können Sprache oder akustische Töne empfangen werden.

7 ist ein Blockdiagramm gemäß einem Aspekt der Offenbarung.

Die mobile Kommunikationsvorrichtung 701, z.B. ein UE, kann einen Empfänger 702, z.B. einen Rake-Empfänger, der konfiguriert sein kann, ein Signal, z.B. einen Sprachanruf, zu empfangen, das Sprachdaten beinhaltet, die in mehrere Sprachzeitintervalle unterteilt sein können; eine Detektorschaltung 703, die konfiguriert sein kann, eine Stilleangabe, z.B. eine Sprechpause, das Fehlen einer Konversation oder von akustischen Tönen innerhalb der Sprachdaten, z.B. Telefonanrufverbindung, Sprache oder akustische Töne, zu detektieren; und eine Steuerschaltung 704, die konfiguriert sein kann, den Empfänger aufgrund der detektierten Stilleangabe zu deaktivieren, enthalten. Der Empfänger 701 kann durch eine Sprachanrufverbindung aktiviert werden.

Das Signal kann ferner Signalisierungsdaten, z.B. SRB-Daten, unterteilt in mehrere Signalisierungszeitintervalle beinhalten. Die Detektorschaltung 703 kann ferner konfiguriert sein, ein Fehlen von Signalisierungsinformationen, z.B. einen leeren SRB oder ein SRB TTI mit Nicht-DTX codiertem CRC, in den Signalisierungsdaten zu detektieren.

Die Steuerschaltung 704 kann ferner konfiguriert sein, den Empfänger 701 während zumindest eines Signalisierungszeitintervalls der mehreren Signalisierungszeitintervalle aufgrund eines detektierten Fehlens von Signalisierungsinformationen zu deaktivieren.

8 zeigt verschiedene Komponenten und Schaltungen einer mobilen Kommunikationsvorrichtung.

Die mobile Kommunikationsvorrichtung 801 kann andere Aspekte der Offenbarung enthalten. Empfänger 802, Detektor 803 und Steuerung 804 können dem Empfänger 702, Detektor 703 und der Steuerung 703 entsprechen. Die Sprachdaten und Signalisierungsdaten können aus Sprachsymbolen, z.B. Sprachdaten, AMR-codierten Sprachdaten, Konfigurationssymbolen, z.B. TPC, TFCI oder Pilotdaten, und Signalisierungssymbolen, z.B. SRB-Daten, bestehen. Der Empfänger 802 kann auch einen Symbolschätzer 805 enthalten, der zum Bestimmen einer Sprachdatenangabe, z.B. SplusN(AMR), aus den Sprachsymbolen, und Bestimmen einer Signalisierungsdatenangabe, z.B. SplusN(SRB) aus den Signalisierungssymbolen konfiguriert sein kann. Zusätzlich kann der Empfänger 802 einen Interferenz-Plus-Rausch-Schätzer 806 enthalten, der zum Bestimmen einer Rauschleistungsschätzung, z.B. Rauschschätzung N, konfiguriert sein kann, sowie einen Komparator 807, der zum Vergleichen der Angabe von Symbolen, von welchen bekannt ist, dass sie Konfigurations- oder Signalisierungssymbolen entsprechen, z.B. SplusN(ref), der Sprachdatenangabe und der Signalisierungsdatenangabe konfiguriert sein kann. Der Komparator 807 kann dann aus dem Vergleich bestimmen, ob die Sprachdatenangabe mit der Rauschleistungsschätzung konvergiert, die einer detektierten Stilleangabe, z.B. DTX, innerhalb der Sprachdaten entsprechen kann, und falls die Signalisierungsdatenangabe mit der Rauschleistungsschätzung konvergiert, kann sie dem detektierten Fehlen von Signalisierungsinformationen innerhalb der Signalisierungsdaten entsprechen.

Ferner, falls der Komparator 807 bestimmt, dass die Sprachdatenangabe mit der Angabe von Symbolen konvergiert, von welchen bekannt ist, dass sie Konfigurations- oder Signalisierungssymbolen entsprechen, z.B. SplusN(ref), kann sie einer detektierten Sprachangabe, z.B. AMR-Sprache, der Wiederaufnahme einer Konversation oder einem empfangenen akustischen Ton, innerhalb der Sprachdaten entsprechen. Falls zusätzlich die Signalisierungsdatenangabe mit der Angabe von Symbolen konvergiert, von welchen bekannt ist, dass sie Konfigurations- oder Signalisierungssymbolen entsprechen, z.B. SplusN(ref), kann sie einer detektierten Gegenwart von Signalisierungsinformationen, z.B. empfangenen SRB-Daten, innerhalb der Signalisierungsdaten entsprechen.

Die Detektorschaltung 803 kann ferner eine Stille-Deskriptorschaltung 808 enthalten, die zum Identifizieren eines Sprachzeitintervalls der mehreren Sprachzeitintervalle konfiguriert sein kann, die einen Stille-Deskriptor, z.B. einen SID First oder einen SID Update, enthalten, der ein erster Stille-Deskriptor sein kann, wobei er in diesem Fall zum Beispiel ein SID First sein kann. Der erste Stille-Deskriptor kann die Funktionen des Symbolschätzers 805, des Interferenz-Plus-Rauschleistungsschätzers 806 und des Komparators 807 initiieren. Der erste Stilleindikator kann ferner einen erwarteten Empfang von zumindest einem stillen Sprachzeitintervall, z.B. einer Sprechpause oder Stille, während eines Sprachanrufs angeben. Der erste Stilleindikator kann zusätzlich einen erwarteten Empfang von zumindest einer Stille-Deskriptoraktualisierung, z.B. einen SID Update, angeben, der Informationen enthalten kann, die sich auf ein Generieren von Komfortrauschen beziehen.

In verschiedenen Aspekten der Offenbarung kann einer oder eine Kombination der folgenden: Detektor 803, Symbolschätzer 805, Interferenz-Plus-Rauschleistungsschätzer 806 und Komparator 807, während der zumindest einen Stille-Deskriptoraktualisierung deaktiviert werden. Eine Deaktivierung aller oder einer Kombination dieser Schaltungen kann sicherstellen, dass ein Generieren von Komfortrauschen nicht mit DTX interferriert oder als solches bestimmt wird.

Das Signalisierungszeitintervall kann ein Vielfaches des Sprachzeitintervalls sein, z.B. kann das Signalisierungszeitintervall zweimal so lange wie das Sprachzeitintervall oder ein anderes Vielfaches sein. Das Signalisierungszeitintervall und das Sprachzeitintervall können synchronisiert sein, d.h. für das Beispiel, in dem das Signalisierungszeitintervall zweimal so lange wie das Sprachzeitintervall sein kann, können ein Signalisierungszeitintervall und ein Sprachzeitintervall beide zu demselben Zeitpunkt starten und ein anschließendes Sprachzeitintervall (da das Signalisierungszeitintervall zweimal so lange wie das Sprachzeitintervall sein kann) kann zu demselben Zeitpunkt wie das Signalisierungszeitintervall enden, d.h. die Perioden des Signalisierungszeitintervalls und des Sprachzeitintervalls können synchronisiert sein. Als ein anderes Beispiel, wenn das Signalisierungszeitintervall und das Sprachzeitintervall dieselbe Zeitdauer haben können, können sie, falls sie synchronisiert sind, zum selben Zeitpunkt beginnen und enden.

Das Sprachzeitintervall kann ein Sendezeitintervall für Sprachdaten, z.B. gemäß 3GPP-Standards sein. Das Sprachzeitintervall kann ein Sendezeitintervall für adaptive Multi-Raten-Sprachdaten sein. Der Zeitraum des Sprachzeitintervalls kann 20 ms sein.

Das Signalisierungszeitintervall kann ein Sendezeitintervall von Signalisierungsfunkträgerdaten sein, z.B. Daten für Übergaben, Rekonfigurationen oder Freigaben. Das Signalisierungszeitintervall kann 40 ms lang sein.

Das Sprachzeitintervall kann aus zwei Funk-Frames bestehen, die einen gleichen Zeitraum haben können, z.B. kann ein Funk-Frame 10 ms sein. Das Signalisierungszeitintervall kann aus vier Funk-Frames bestehen, die jeweils einen gleichen Zeitraum haben können, z.B. kann ein Funk-Frame 10 ms sein. Ein Funk-Frame kann aus fünfzehn Schlitzen bestehen.

Ein einzelner Schlitz kann aus Sprachsymbolen bestehen, z.B. Sprachdaten oder Sprechpausedaten, die Daten enthalten können, die sich auf ein Generieren von Komfortrauschen beziehen, wie auch DTX, Konfigurationssymbole, z.B. TPC, TFCI oder Pilotdaten und Signalisierungssymbole, z.B. SRB-Daten.

Die Stilleangabe innerhalb der Sprachdaten kann ein beabsichtigtes Fehlen von empfangenen Sprachdaten sein, z.B. eine Sprechpause während einer Konversation. Die Stilleangabe kann durch das UE 801 als diskontinuierliche Übertragung des Sendezeitintervalls für Sprachdaten, z.B. DTX, empfangen werden. Das Fehlen von Signalisierungsinformationen innerhalb der Signalisierungsdaten kann ein beabsichtigtes Fehlen von empfangenen Signalisierungsdaten sein, z.B. können keine Signalisierungsdaten vorhanden sein, die zum UE 801 gesendet werden oder das UE 801 kann keine Signalisierungsdaten empfangen oder die Signalisierungsdaten können einen CRC nur an gewissen Positionen enthalten. Das Fehlen von Signalisierungsinformationen innerhalb der Signalisierungsdaten kann ein leeres Signalisierungsfunkträger-Sendezeitintervall für Signalisierungsdaten oder ein Sendezeitintervall sein, das nur einen codierten und verschachtelten CRC für den Signalisierungsfunkträger, aber keine Quellendaten enthält.

9 zeigt ein Ablaufdiagramm, das ein Verfahren zum Steuern eines Empfängers einer mobilen Kommunikationsvorrichtung zeigt.

Das Verfahren kann in 901 ein Aktivieren des Empfängers 802; in 902 ein Empfangen eines Sprachsignals, das in mehrere Sprachzeitintervalle unterteilt ist; in 903 ein Detektieren eines stillen Sprachzeitintervalls aus dem Inhalt des empfangenen Sprachsignals; und in 904 ein Deaktivieren des Empfängers 802 während zumindest eines Abschnitts des stillen Sprachzeitintervalls enthalten. Das stille Sprachzeitintervall kann eine Sprechpause, ein Fehlen von empfangenen akustischen Tönen oder ein TTI enthaltendes DTX sein.

Ferner kann ein Detektieren des stillen Sprachzeitintervalls in Schritt 903 während eines ersten Abschnitts des stillen Sprachzeitintervalls eintreten und ein Deaktivieren des Empfängers kann in zumindest einem zweiten Abschnitt des stillen Sprachzeitintervalls eintreten. Das stille Sprachzeitintervall kann ein AMR Sprach-TTI sein, das aus fünfzehn Schlitzen bestehen kann. Der erste Abschnitt des stillen Sprachzeitintervalls kann eine Anzahl von Schlitzen haben, die zum zuverlässigen Detektieren oder Verifizieren der Gegenwart von DTX im TTI anhand einer Anzahl oder eines Prozentsatzes von Detektionen verwendet werden, z.B. ein bis zehn Schlitze oder sieben Schlitze. Der zumindest eine Abschnitt des stillen Sprachzeitintervalls kann aus der verbleibenden Anzahl von Schlitzen (fünfzehn Schlitze können das stille Sprachzeitintervall bilden) nach einem zuverlässigen Detektieren oder Verifizieren der Gegenwart von DTX im TTI bestehen. Ferner kann der zweite Abschnitt des stillen Sprachzeitintervalls ein Zeitraum sein, der im stillen Sprachzeitintervall verbleibt, der ausschließlich des ersten Abschnitts des stillen Sprachzeitintervalls sein kann.

Ein einzelnes Sprachzeitintervall der mehreren Sprachzeitintervalle in Schritt 902 kann ein Intervall von Sprachdaten sein, z.B. kann das Sprachzeitintervall ein Sendezeitintervall für adaptive Multi-Raten-Sprachdaten sein. Das Sprachzeitintervall kann 20 ms sein. Das stille Sprachzeitintervall in Schritt 903 kann ein Sendezeitintervall einer diskontinuierlichen Übertragung für ein adaptives Multi-Raten-Sprachsignal sein.

Ein Deaktivieren des Empfängers in Schritt 904 kann ein Ausschalten eines Empfängers 802 beinhalten, z.B. einer Empfängerbasisbandschaltung und einer Funkfrequenzempfängerschaltung.

Schritt 902 kann ferner ein Empfangen eines Signalisierungssignals enthalten, das in mehrere Signalisierungszeitintervalle unterteilt ist. Schritt 903 kann ferner ein Detektieren eines leeren Signalisierungszeitintervalls, z.B. eines SRB TTI, das DTX enthält, oder eines SRB TTI, das einen CRC an gewissen vorgegebenen Positionen enthält, aus den mehreren Signalisierungszeitintervallen enthalten. Schritt 904 kann ferner ein Deaktivieren des Empfängers 802 während zumindest eines Abschnitts des leeren Signalisierungszeitintervalls enthalten.

Ein Detektieren des leeren Signalisierungszeitintervalls aus den mehreren Signalisierungszeitintervallen in Schritt 903 kann ein Detektieren des leeren Signalisierungszeitintervalls während eines ersten Abschnitts des leeren Signalisierungszeitintervalls, z.B. in den ersten wenigen Schlitzen eines TTI, aus den mehreren Signalisierungszeitintervallen enthalten. Schritt 904 kann ein Deaktivieren des Empfängers 802 während zumindest eines zweiten Abschnitts des leeren Signalisierungszeitintervalls enthalten.

Der zweite Abschnitt des leeren Signalisierungszeitintervalls kann ein Zeitraum sein, der im leeren Signalisierungszeitintervall verbleibt, ausschließlich des ersten Abschnitts des leeren Signalisierungszeitintervalls, z.B. Deaktivieren des Empfängers für die verbleibenden Schlitze nach Detektion eines leeren Signalisierungssignalzeitintervalls.

Ein einzelnes Signalisierungszeitintervall der mehreren Signalisierungszeitintervalle kann ein Intervall von Signalisierungsdaten sein. Das Signalisierungszeitintervall kann ein Sendezeitintervall für Signalisierungsfunkträgerdaten, z.B. SRB-Daten, sein. Das Signalisierungszeitintervall kann 40 ms sein. Das leere Signalisierungssprachzeitintervall kann ein Sendezeitintervall einer diskontinuierlichen Übertragung für ein Signalisierungsfunkträgersignal sein, z.B. ein SRB TTI, das DTX oder CRC, festgesetzt an vorgegebenen Positionen enthält.

Schritt 903 kann ferner ein Identifizieren eines ersten Stille-Deskriptorssendezeitintervalls, z.B. eines SID First, enthalten. Schritt 903 kann zusätzlich ein Initiieren eines Signalinhaltdetektors bei Detektion des ersten Stille-Deskriptors enthalten.

10 zeigt ein Ablaufdiagramm, das ein Verfahren zum Steuern eines Empfängers einer mobilen Kommunikationsvorrichtung veranschaulicht.

Das Verfahren kann in 1001 ein Aktivieren des Empfängers 802; in 1002 ein Empfangen eines Sprachsignals, das in mehrere Sprachzeitintervalle unterteilt ist; in 1003 ein Detektieren eines stillen Sprachzeitintervalls aus dem Inhalt des empfangenen Sprachsignals; in 1004 ein Deaktivieren des Empfängers 802 während zumindest eines Abschnitts des stillen Sprachzeitintervalls enthalten. Das Verfahren kann ferner in 1005 ein Bestimmen einer Signal-Rauschen-Angabe, z.B. einer Rauschleistungsschätzung oder Rauschleistungsschätzung N; in 1006 ein Bestimmen einer Datensignalinhaltsangabe, z.B. SplusN(AMR); in 1007 ein Bestimmen einer Signalinhaltsangabe, z.B. SplusN(SRB); in 1008 ein Bestimmen einer Inhaltsangabe eines Signals, von dem bekannt ist, dass es Konfigurationssymbole enthält, z.B. SplusN(ref); und in 1009 ein Vergleichen der Datensignalinhaltsangabe und der Signalisierungssignalangabe, mit der Signal-Rauschen-Angabe bzw. der Inhaltsangabe für die bekannten Konfigurationssymbole enthalten.

Ein Bestimmen der Signalinterferenz-Plus-Rauschen-Angabe in Schritt 1005 kann aus Daten auf einem dedizierten physischen Datenkanal bestimmt werden. Die Inhaltsangabe für die bekannten Konfigurationssymbole in Schritt 1008 kann aus Daten auf zumindest einen gemeinsamen Pilotkanal, einem dedizierten physischen Steuerungskanal und einem dedizierten physischen Datenkanal bestimmt werden. Zum Beispiel kann die Inhaltsangabe in Schritt 1008 aus gemeinsamen Pilotkanalsymbolen, Übertragungsleistungssteuersymbolen auf einem dedizierten physischen Steuerungskanal, Pilotsymbolen auf einem dedizierten physischen Steuerungskanal und codierten zyklischen Redundanzprüfsymbolen auf einem dedizierten physischen Datenkanal bestimmt werden.

Schritt 1009 kann einen Vergleich enthalten, ob die Datensignalinhaltsangabe oder die Signalisierungssignalinhaltsangabe mit der Signalinterferenz-Plus-Rauschen-Angabe konvergiert, wobei der Empfänger 802 für zumindest einen Teil des zweiten Abschnitts des stillen Sprachzeitintervalls deaktiviert werden kann. Schritt 1009 kann ferner ein Deaktivieren des Signalinhaltdetektors 805 enthalten, falls die Datensignalinhaltsangabe mit der Inhaltsangabe für die bekannten Konfigurationssymbole in einem von einem, zwei oder mehr aufeinanderfolgenden Sprachzeitintervallen konvergiert, z.B. zwei TTIs von AMR-Sprachdaten.

Ein stilles Sprachzeitintervall von Schritt 1009 kann aus dreißig Schlitzen, z.B. zwei Frames aus jeweils fünfzehn Schlitzen bestehen und der Empfänger 802 kann zumindest vor dem letzten Schlitz im stillen Sprachzeitintervall reaktiviert werden, um das Signal wiederzugewinnen. Der Signalinhaltdetektor in Schritt 1009 kann während eines Stille-Deskriptoraktualisierungssendezeitintervalls inaktiv sein, sodass ein Generieren von Komfortrauschen nicht unterbrochen werden kann.

Verschiedene Aspekte der Offenbarung behandeln Vorrichtungen und Verfahren zur Verbesserung des Batterieverbrauchs einer mobilen Kommunikationsvorrichtung durch Deaktivieren des Empfängers eines UE, während noch gewisse gewünschte Daten empfangen werden. Während diese Aspekte Batterieenergie sparen können, kann dies zu einer Situation führen, in der ein Netzwerk detektieren kann, dass die mobile Kommunikationsvorrichtung den 3 GPP-Standards aufgrund der Batterieverbraucheinsparungsverfahren nicht entsprechen kann. Dies kann negative Auswirkungen auf den normalen Betrieb der mobilen Kommunikationsvorrichtung auf dem Netzwerk haben. Die folgenden Aspekte der Offenbarung besprechen Komponenten und eine Struktur zur Begrenzung dieser negativen Auswirkungen.

Ein Ausschalten des Empfängers 802 während Sprechpausen kann Uplink- und Downlink-Energieregelschleifen offen lassen. Ein Aspekt der Offenbarung kann eine Auf- und Abwärtssequenz zur Downlink-Energiesteuerung im Uplink senden. Ein anderer Aspekt der Offenbarung kann den Empfänger an gewissen Positionen innerhalb eines Schlitzes aktivieren, um Uplink-Energiesteuerungs-Bits zu empfangen.

11 ist ein Zeitdiagramm, das Uplink- und Downlink-Energieregelschleifen zeigt.

Die DL SIR-Messung kann während des Empfangs von Pilotdaten 1155 erfolgen. 1151 zeigt ein Signal, das von einer Basisstation gesendet wird, in Relation zur Uplink-Energiesteuerung. 1152 zeigt das Signal, das bei dem UE zur Uplink-Energiesteuerung eintrifft. 1153 zeigt ein Signal, das von einem UE zur Downlink-Energiesteuerung gesendet wird. 1154 zeigt das Signal, das bei der Basisstation zur Downlink-Energiesteuerung eintrifft. 1155 zeigt eine Downlink-Signalinterferenzverhältnis-(SIR) Messung, die während des Empfangs der Pilotdaten erfolgt. Falls der Empfänger 802 aktiviert wird, um den Pilot zu empfangen und eine DL SIR-Messung während dieses Empfangs in jedem Schlitz auszuführen, kann die mobile Kommunikationsvorrichtung 801 imstande sein, eine 3GPP-Konformität durch Vollenden der Energieregelschleife zu erreichen. Alternativ können mehr Batterieverbrauchseinsparungen erreicht werden, indem der Empfänger 802 ausgeschaltet bleibt und eine künstliche oder simulierte Abfolge von Energiesteuerungsanweisungen in einer Auf- und Abwärtssequenz gesendet wird. Dies kann das Netzwerk überzeugen, dass das UE anwendbare Standards erfüllt.

Alternativ kann die DL SIR-Messung während des Empfangs von TPC-Daten erfolgen. Ein Signal wird von einer Basisstation in Relation zur Uplink-Energiesteuerung gesendet. Das Signal kann bei dem UE zur Uplink-Energiesteuerung eintreffen. Ein anderes Signal kann von einem UE zur Downlink-Energiesteuerung gesendet werden. Das Signal kann bei der Basisstation zur Downlink-Energiesteuerung eintreffen. Eine Signalinterferenzverhältnis-(SIR) Messung kann während des Empfangs der Übertragungsenergiesteuerung (TPC) erfolgen. Diese Position kann Chip 256 bis Chip 511 sein (ein Schlitz kann aus 2.560 Chips bestehen). Falls der Empfänger aktiviert wird, um die TPC zu empfangen und eine DL SIR-Messung während dieses Empfangs in jedem Schlitz auszuführen, kann die mobile Kommunikationsvorrichtung imstande sein, eine 3GPP-Konformität durch Vollendung der Energieregelschleife zu erreichen. Alternativ können mehr Batterieverbrauchseinsparungen erreicht werden, indem der Empfänger 802 ausgeschaltet bleibt und eine künstliche oder simulierte Abfolge von Energiesteuerungsanweisungen in einer Auf- und Abwärtssequenz gesendet wird. Dies kann das Netzwerk überzeugen, dass das UE anwendbare Standards erfüllt.

12 zeigt verschiedene Komponenten und Schaltungen gemäß einem Aspekt der Offenbarung.

Die mobile Kommunikationsvorrichtung 1201 kann jener von 7 und 8 ähnlich sein. Die mobile Kommunikationsvorrichtung 1201 kann einen Sender 908, z.B. einen Sender oder einen Sender/Empfänger enthalten. Die mobile Kommunikationsvorrichtung 1201 kann eine künstliche Energiesteuerungsabfolgeschaltung 1209 enthalten, die konfiguriert sein kann, eine simulierte Abfolge von Energiesteuerungsanweisungen zu generieren. Die simulierte Abfolge von Energiesteuerungsanweisungen kann durch den Sender 908 zu einer zweiten mobilen Kommunikationsvorrichtung 1211, z.B. zu einer Basisstation, einem NodeB oder eNodeB, über die Luftschnittstelle 1212 gesendet werden. Die künstliche Energiesteuerungsabfolgeschaltung 1209 kann eine simulierte Abfolge von Energiesteuerungsanweisungen generieren, die eine Auf- und Abwärtssequenz wiederholen kann, während ein vorgegebener Energiepegel für den Downlink aufrechterhalten wird.

Die Steuerschaltung 1204 kann ferner konfiguriert sein, den Empfänger 1202 zu aktivieren, um Energiesteuerungsinformationen, z.B. TPC, zu empfangen. Die TPC kann in 128 Chips oder 256 Chips enthalten sein. In einem anderen Aspekt der Offenbarung kann die Steuerschaltung 904 konfiguriert sein, den Empfänger 1202 zu aktivieren, um Pilotinformationen, z.B. Pilotdaten, zu empfangen. Die Steuerschaltung 1204 kann ferner konfiguriert sein, den Empfänger 1202 zu aktivieren, um Pilotinformationen zu empfangen, bis die Stilleangabe innerhalb der Sprachdaten und das Fehlen von Signalisierungsinformationen innerhalb der Signalisierungsdaten detektiert wird, d.h. zu Beginn eines TTI kann die Steuerschaltung 1204 den Empfänger 1202 aktivieren, um die Pilotinformationen in jedem Schlitz zu empfangen, bis DTX auf dem AMR- und SRB-Kanal oder DTX auf dem AMR-Kanal und CRC in speziellen Positionen auf dem SRB-Kanal detektiert werden kann. Der Empfang der Pilotinformationen kann durch die Steuerschaltung 1204 gesteuert werden, bis die Stilleangabe innerhalb der Sprachdaten und das Fehlen von Signalisierungsinformationen innerhalb der Signalisierungsdaten erstmals detektiert oder zuverlässig detektiert wird, z.B. nachdem für einige Schlitze bestätigt wurde, dass sie die Stilleangabe oder das Fehlen von Signalisierungsinformationen aufweisen.

Die mobile Kommunikationsvorrichtung 1201 kann ferner eine Signalqualitätsmessschaltung 1210 enthalten, die zum Durchführen einer Messung einer Signalqualität während des Empfangs der Pilotinformationen konfiguriert sein kann. Die Messung der Signalqualität kann eine Signal- zu Interferenzverhältnismessung sein. Zur Erleichterung eines richtigen Empfangs der Energiesteuerungsinformationen oder der Pilotinformationen kann der Empfänger 1202 vor Empfang der Energiesteuerungsinformationen oder Pilotinformationen aktiviert werden, um eine mobile Kommunikationsverbindung 1211 wiederzugewinnen. Die Aktivierung zur Wiedergewinnung des Signals kann 256 Chips vor Empfang erfolgen. Der Empfänger 1202 kann auch vor dem letzten Schlitz eines TTI reaktiviert werden, um eine mobile Kommunikationsverbindung 1211 vor dem Beginn des nächsten Sprachsendezeitintervalls und Signalisierungssendezeitintervalls wiederzugewinnen.

In anderen Aspekten der Offenbarung kann es nachteilig sein, den Detektor 1203 zu verwenden. In solchen Fällen kann der Detektor 1203 nicht verwendet werden. Solche Fälle können während einer komprimierten Modusphase sein, während der Verwendung mehrerer Empfängerantennen, wenn andere Empfängeraktivitäten neben den Sprachdaten notwendig sind, z.B. Nachbarzellmessungen, falls eine Übertragungsenergie eine vorgegebenen Schwellenwert übersteigt, falls Ec/lo und empfangene Signalcodeenergie (RSCP) des aktiven Satzes von Zellen einen vorgegebenen Schwellenwert nicht übersteigt und falls das UE äußerst mobil ist, d.h. sich bei einer hohen Geschwindigkeit bewegt.

Die folgenden Beispiele betreffen weitere Aspekte der Offenbarung.

Ein Beispiel 1 offenbart eine mobile Kommunikationsvorrichtung, die enthalten kann: einen Empfänger, der zum Empfangen eines Signals konfiguriert ist, das Sprachdaten beinhaltet, die in mehrere Sprachzeitintervalle unterteilt sind, eine Detektorschaltung, die zum Detektieren einer Stilleangabe innerhalb der Sprachdaten konfiguriert ist, und eine Steuerschaltung, die zum Deaktivieren des Empfängers während zumindest eines Sprachzeitintervalls der mehreren Sprachzeitintervalle aufgrund der detektierten Stilleangabe konfiguriert ist.

Beispiel 2 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 1 enthalten, wobei das Signal ferner Signalisierungsdaten beinhaltet, die in mehrere Signalisierungszeitintervalle unterteilt sind.

Beispiel 3 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 2 enthalten, wobei die Detektorschaltung ferner konfiguriert ist, ein Fehlen von Signalisierungssymbolen innerhalb der Signalisierungsdaten zu detektieren.

Beispiel 4 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 3 enthalten, wobei die Steuerschaltung konfiguriert ist, den Empfänger während zumindest eines Signalisierungszeitintervalls der mehreren Signalisierungszeitintervalle aufgrund des detektierten Fehlens von Signalisierungssymbolen zu deaktivieren.

Beispiel 5 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 1 enthalten, wobei der Empfänger durch eine Sprachanrufverbindung aktiviert wird.

Beispiel 6 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 4 enthalten, die ferner enthalten kann: wobei die Sprachdaten und die Signalisierungsdaten aus Sprachsymbolen, Konfigurationssymbolen und Signalisierungssymbolen bestehen; einen Symbolschätzer, konfiguriert zum: Bestimmen einer Angabe von Symbolen von welchen bekannt ist, dass sie Konfigurations- oder Signalisierungssymbolen entsprechen, Bestimmen einer Sprachdatenangabe aus den Sprachsymbolen und Bestimmen einer Signalisierungsdatenangabe aus den Signalisierungssymbolen; einen Interferenz-Plus-Rauschleistungsschätzer, der zum Bestimmen einer Rauschleistungsschätzung konfiguriert ist; und einen Komparator, der zum Vergleichen der Angabe von Symbolen von welchen bekannt ist, dass sie Konfigurations- oder Signalisierungssymbolen entsprechen, der Sprachdatenangabe und der Signalisierungsdatenangabe konfiguriert ist, wobei, falls die Sprachdatenangabe mit der Rauschleistungsschätzung konvergiert, sie der detektierten Stilleangabe innerhalb der Sprachdaten entspricht, und wobei, falls die Signalisierungsdatenangabe mit der Rauschleistungsschätzung konvergiert, sie dem detektierten Fehlen von Signalisierungssymbolen innerhalb der Signalisierungsdaten entspricht.

Beispiel 7 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 6 enthalten, wobei, falls die Sprachdatenangabe mit der Angabe von Symbolen konvergiert, von welchen bekannt ist, dass sie Konfigurations- oder Signalisierungssymbolen entsprechen, sie einer detektierten Sprachangabe innerhalb der Sprachdaten entspricht; wobei, falls die Signalisierungsdatenangabe mit der Angabe von Symbolen konvergiert, von welchen bekannt ist, dass sie Konfigurations- oder Signalisierungssymbolen entsprechen, sie einer detektierten Gegenwart von Signalisierungsinformationen innerhalb der Signalisierungsdaten entspricht.

Beispiel 8 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 1 enthalten, wobei die Detektorschaltung ferner eine Stille-Deskriptor-Identifizierungsschaltung enthalten kann, die zum Identifizieren eines Sprachzeitintervalls der mehreren Sprachzeitintervalle konfiguriert ist, die einen Stille-Deskriptor enthalten.

Beispiel 9 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 8 enthalten, wobei der Stille-Deskriptor ein erster Stille-Deskriptor ist.

Beispiel 10 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 6 und 8 enthalten, wobei der erste Stille-Deskriptor den Symbolschätzer, den Interferenz-Plus-Rauschleistungsschätzer und den Komparator initiiert.

Beispiel 11 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 6 enthalten, wobei der erste Stille-Deskriptor einen erwarteten Empfang von zumindest einem stillen Sprachzeitintervall angibt.

Beispiel 12 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 6 enthalten, wobei der erste Stille-Deskriptor einen erwarteten Empfang von zumindest einer Stille-Deskriptoraktualisierung angibt.

Beispiel 13 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 7 enthalten, wobei die zumindest eine Stille-Deskriptoraktualisierung aus Informationen besteht, die sich auf ein Generieren von Komfortrauschen beziehen.

Beispiel 14 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 6, 12 und 13 enthalten, wobei der Symbolschätzer, der Interferenz-Plus-Rauschleistungsschätzer und der Komparator während der zumindest einen Stille-Deskriptoraktualisierung deaktiviert sind.

Beispiel 15 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 2 enthalten, wobei das Signalisierungszeitintervall ein Vielfaches des Sprachzeitintervalls ist.

Beispiel 16 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 1 enthalten, wobei das Signalisierungszeitintervall das Zweifache des Sprachzeitintervalls ist.

Beispiel 17 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 2 enthalten, wobei eine Periode des Signalisierungszeitintervalls und eine Periode des Sprachzeitintervalls synchronisiert sind.

Beispiel 18 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 17 enthalten, wobei die Periode des Signalisierungszeitintervalls und die Periode des Sprachzeitintervalls synchronisiert sind, um zum selben Zeitpunkt zu beginnen.

Beispiel 19 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 1 enthalten, wobei das Sprachzeitintervall ein Sendezeitintervall für Sprachdaten ist.

Beispiel 20 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 1 enthalten, wobei das Sprachzeitintervall ein Sendezeitintervall für adaptive Multi-Raten-Sprachdaten ist.

Beispiel 21 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 17 oder 18 enthalten, wobei die Periode des Sprachzeitintervalls 20 ms ist.

Beispiel 22 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 2 enthalten, wobei das Signalisierungszeitintervall ein Sendezeitintervall von Signalisierungsdaten ist.

Beispiel 23 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 2 enthalten, wobei das Signalisierungszeitintervall ein Sendezeitintervall von Signalisierungsfunkträgerdaten ist.

Beispiel 24 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispielen 22 oder 23 enthalten, wobei das Signalisierungszeitintervall 40 ms ist.

Beispiel 25 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 1 enthalten, wobei die Stilleangabe innerhalb der Sprachdaten ein beabsichtigtes Fehlen von empfangenen Sprachdaten ist.

Beispiel 26 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 25 enthalten, wobei die Stilleangabe innerhalb der Sprachdaten eine diskontinuierliche Übertragung des Sendezeitintervalls für Sprachdaten ist.

Beispiel 27 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 3 enthalten, wobei das Fehlen von Signalisierungsinformationen innerhalb der Signalisierungsdaten ein beabsichtigtes Fehlen von empfangenen Signalisierungsdaten ist.

Beispiel 28 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 3 enthalten, wobei das Fehlen von Signalisierungsinformationen innerhalb der Signalisierungsdaten ein leeres Signalisierungsfunkträger-Sendezeitintervall für Signalisierungsdaten ist.

Beispiel 29 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 1 enthalten, wobei das Sprachzeitintervall aus zwei Funk-Frames besteht, wobei die Funk-Frames einen gleichen Zeitraum haben.

Beispiel 30 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 2 enthalten, wobei das Signalisierungszeitintervall aus vier Funk-Frames besteht, wobei die Funk-Frames einen gleichen Zeitraum haben.

Beispiel 31 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 29 oder 30 enthalten, wobei ein Funk-Frame aus fünfzehn Schlitzen besteht.

Beispiel 32 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 31 enthalten, wobei ein Schlitz aus Sprachsymbolen, Konfigurationssymbolen und Signalisierungssymbolen besteht.

Beispiel 33 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 1 enthalten, die ferner enthalten kann: einen Sender.

Beispiel 34 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 33 enthalten, die ferner enthalten kann: eine künstliche Energiesteuerungsabfolgeschaltung, die zum Generieren einer simulierten Abfolge von Energiesteuerungsanweisungen konfiguriert ist.

Beispiel 35 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 34 enthalten, wobei die simulierte Abfolge von Energiesteuerungsanweisungen durch den Sender zu einer zweiten mobilen Kommunikationsvorrichtung gesendet wird.

Beispiel 36 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 35 enthalten, wobei die simulierte Abfolge von Energiesteuerungsanweisungen eine sich wiederholende Auf- und Abwärtssequenz ist, die einen vorgegebenen Energiepegel für einen Downlink aufrechterhält.

Beispiel 37 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 1 enthalten, wobei die Steuerschaltung ferner konfiguriert ist, den Empfänger für einen Empfang von Energiesteuerungsinformationen zu aktivieren.

Beispiel 38 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 1 enthalten, wobei die Steuerschaltung ferner konfiguriert ist, den Empfänger für einen Empfang von Pilotinformationen zu aktivieren.

Beispiel 39 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 6 und 38 enthalten, wobei die Steuerschaltung ferner konfiguriert ist, den Empfänger für einen Empfang von Pilotinformationen zu aktivieren bis die Stilleangabe innerhalb der Sprachdaten und das Fehlen von Signalisierungsinformationen innerhalb der Signalisierungsdaten detektiert sind.

Beispiel 40 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 37 oder 38 enthalten, die ferner enthalten kann: eine Signalqualitätsmessschaltung, die konfiguriert ist, eine Messung einer Signalqualität während des Empfangs der Energiesteuerungsinformationen durchzuführen.

Beispiel 41 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 38 oder 39 enthalten, die ferner enthalten kann: eine Signalqualitätsmessschaltung, die konfiguriert ist, eine Messung der Signalqualität während des Empfangs der Pilotinformationen durchzuführen.

Beispiel 42 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 40 oder 41 enthalten, wobei die Messung der Signalqualität eine Signal-zu-Interferenzverhältnismessung ist.

Beispiel 43 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 37 enthalten, wobei der Empfänger vor Empfang der Energiesteuerungsinformationen aktiviert wird, um eine mobile Kommunikationsverbindung wiederzugewinnen.

Beispiel 44 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 38 enthalten, wobei der Empfänger vor Empfang der Pilotinformationen aktiviert wird, um eine mobile Kommunikationsverbindung wiederzugewinnen.

Beispiel 45 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 43 oder 44 enthalten, wobei die Aktivierung 256 Chips vor Empfang der Energiesteuerungsinformationen oder Pilotinformationen erfolgt.

Beispiel 46 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 18 und 31 enthalten, wobei der Empfänger zwei Schlitze vor Beginn des nächsten Sprachsendezeitintervalls und Signalisierungssendezeitintervalls reaktiviert wird.

Beispiel 47 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 6, 7 und 31 enthalten, wobei der Detektor nach drei aufeinanderfolgenden Intervallen einer detektierten Sprachangabe deaktiviert wird.

Beispiel 48 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 37 enthalten, wobei die Energiesteuerungsinformationen in 128 Chips enthalten sind.

Beispiel 49 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 37 enthalten, wobei die Energiesteuerungsinformationen in 256 Chips enthalten sind.

Beispiel 50 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 38 enthalten, wobei die Pilotinformationen in 256 Chips enthalten sind.

Ein Beispiel 51 offenbart eine mobile Kommunikationsvorrichtung, die enthalten kann: einen Empfänger, der konfiguriert ist, ein Signal zu empfangen, das Sprachdaten beinhaltet, die in mehrere Sprachzeitintervalle unterteilt sind, eine Detektorschaltung, die zum Detektieren einer Sprachangabe innerhalb der Sprachdaten konfiguriert ist, und eine Steuerschaltung, die konfiguriert ist, den Empfänger während zumindest eines Sprachzeitintervalls der mehreren Sprachzeitintervalle aufgrund der detektierten Sprachangabe zu deaktivieren.

Beispiel 52 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 51 enthalten, wobei das Signal ferner Signalisierungsdaten beinhaltet, die in mehrere Signalisierungszeitintervalle unterteilt sind.

Beispiel 53 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 52 enthalten, wobei die Detektorschaltung ferner konfiguriert ist, eine Angabe von Signalisierungssymbolen innerhalb der Signalisierungsdaten zu detektieren.

Beispiel 54 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 53 enthalten, wobei die Steuerschaltung konfiguriert ist, den Empfänger während zumindest eines Signalisierungszeitintervalls der mehreren Signalisierungszeitintervalle aufgrund der detektierten Angabe von Signalisierungssymbolen zu deaktivieren.

Beispiel 55 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 51 enthalten, wobei der Empfänger durch eine Sprachanrufverbindung aktiviert ist.

Beispiel 56 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 54 enthalten, die ferner enthalten kann: wobei die Sprachdaten und die Signalisierungsdaten aus Sprachsymbolen, Konfigurationssymbolen und Signalisierungssymbolen bestehen; einen Symbolschätzer, konfiguriert zum: Bestimmen einer Angabe von Symbolen von welchen bekannt ist, dass sie Konfigurations- oder Signalisierungssymbolen entsprechen, Bestimmen einer Sprachdatenangabe aus den Sprachsymbolen, und Bestimmen einer Signalisierungsdatenangabe aus den Signalisierungssymbolen; einen Rauschleistungsschätzer, der zum Bestimmen einer Rauschleistungsschätzung konfiguriert ist; und einen Komparator, der zum Vergleichen der Angabe von Symbolen, von welchen bekannt ist, dass sie Konfigurations- oder Signalisierungssymbolen entsprechen, der Sprachdatenangabe und der Signalisierungsdatenangabe konfiguriert ist, wobei, falls die Sprachdatenangabe mit der Rauschleistungsschätzung konvergiert, sie der detektierten Sprachangabe innerhalb der Sprachdaten entspricht, und wobei, falls die Signalisierungsdatenangabe mit der Rauschleistungsschätzung konvergiert, sie der Angabe einer Signalisierung innerhalb der Signalisierungsdaten entspricht.

Beispiel 57 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 56 enthalten, wobei, falls die Sprachdatenangabe mit der Angabe von Symbolen konvergiert, von welchen bekannt ist, dass sie Konfigurations- oder Signalisierungssymbolen entsprechen, sie einer detektierten zweiten Sprachzustandsangabe innerhalb der Sprachdaten entspricht, und wobei, falls die Signalisierungsdatenangabe mit der Angabe von Symbolen konvergiert, von welchen bekannt ist, dass sie Konfigurations- oder Signalisierungssymbolen entsprechen, sie einer detektierten zweiten Art von Angabe von Signalisierungsinformationen innerhalb der Signalisierungsdaten entspricht.

Beispiel 58 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 51 enthalten, wobei die Detektorschaltung ferner eine Stille-Deskriptor-Identifizierungsschaltung enthalten kann, die zum Identifizieren eines Sprachzeitintervalls der mehreren Sprachzeitintervalle konfiguriert ist, die einen Stille-Deskriptor enthalten.

Beispiel 59 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 58 enthalten, wobei der Stille-Deskriptor ein erster Stille-Deskriptor ist.

Beispiel 60 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 56 und 58 enthalten, wobei der erste Stille-Deskriptor den Symbolschätzer, den Rauschleistungsschätzer und den Komparator initiiert.

Beispiel 61 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 56 enthalten, wobei der erste Stille-Deskriptor einen erwarteten Empfang von zumindest einem stillen Sprachzeitintervall angibt.

Beispiel 62 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 56 enthalten, wobei der erste Stille-Deskriptor einen erwarteten Empfang von zumindest einer Stille-Deskriptoraktualisierung angibt.

Beispiel 63 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 57 enthalten, wobei die zumindest eine Stille-Deskriptoraktualisierung aus Informationen besteht, die sich auf ein Generieren von Komfortrauschen beziehen.

Beispiel 64 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 56, 62 und 63 enthalten, wobei der Symbolschätzer, der Rauschleistungsschätzer und der Komparator während der zumindest einen Stille-Deskriptoraktualisierung deaktiviert sind.

Beispiel 65 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 52 enthalten, wobei das Signalisierungszeitintervall ein Vielfaches des Sprachzeitintervalls ist.

Beispiel 66 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 51 enthalten, wobei das Signalisierungszeitintervall das Zweifache des Sprachzeitintervalls ist.

Beispiel 67 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 52 enthalten, wobei eine Periode des Signalisierungszeitintervalls und eine Periode des Sprachzeitintervalls synchronisiert sind.

Beispiel 68 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 67 enthalten, wobei die Periode des Signalisierungszeitintervalls und die Periode des Sprachzeitintervalls synchronisiert sind, um zum selben Zeitpunkt zu beginnen.

Beispiel 69 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 51 enthalten, wobei das Sprachzeitintervall ein Sendezeitintervall für Sprachdaten ist.

Beispiel 70 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 51 enthalten, wobei das Sprachzeitintervall ein Sendezeitintervall für adaptive Multi-Raten-Sprachdaten ist.

Beispiel 71 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 67 oder 68 enthalten, wobei die Periode des Sprachzeitintervalls 20 ms ist.

Beispiel 72 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 2 enthalten, wobei das Signalisierungszeitintervall ein Sendezeitintervall von Signalisierungsdaten ist.

Beispiel 73 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 52 enthalten, wobei das Signalisierungszeitintervall ein Sendezeitintervall von Signalisierungsfunkträgerdaten ist.

Beispiel 74 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 72 oder 73 enthalten, wobei das Signalisierungszeitintervall 40 ms ist.

Beispiel 75 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 51 enthalten, wobei die Sprachangabe innerhalb der Sprachdaten ein beabsichtigtes Fehlen von empfangenen Sprachdaten ist.

Beispiel 76 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 75 enthalten, wobei die Sprachangabe innerhalb der Sprachdaten eine diskontinuierliche Übertragung des Sendezeitintervalls für Sprachdaten ist.

Beispiel 77 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 53 enthalten, wobei das Fehlen von Signalisierungsinformationen innerhalb der Signalisierungsdaten ein beabsichtigtes Fehlen von empfangenen Signalisierungsdaten ist.

Beispiel 78 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 53 enthalten, wobei die Angabe von Signalisierungsinformationen innerhalb der Signalisierungsdaten ein leeres Signalisierungsfunkträger-Sendezeitintervall für Signalisierungsdaten ist.

Beispiel 79 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 51 enthalten, wobei das Sprachzeitintervall aus zwei Funk-Frames besteht, wobei die Funk-Frames einen gleichen Zeitraum haben.

Beispiel 80 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 52 enthalten, wobei das Signalisierungszeitintervall aus vier Funk-Frames besteht, wobei die Funk-Frames einen gleichen Zeitraum haben.

Beispiel 81 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 79 oder 80 enthalten, wobei ein Funk-Frame aus fünfzehn Schlitzen besteht.

Beispiel 82 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 81 enthalten, wobei ein Schlitz aus Sprachinformationssymbolen, Konfigurationsinformationssymbolen und Signalisierungsinformationssymbolen besteht.

Beispiel 83 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 51 enthalten, die ferner enthalten kann: einen Sender.

Beispiel 84 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 83 enthalten, die ferner enthalten kann: eine künstliche Energiesteuerungsabfolgeschaltung, die zum Generieren einer simulierten Abfolge von Energiesteuerungsanweisungen konfiguriert ist.

Beispiel 85 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 84 enthalten, wobei die simulierte Abfolge von Energiesteuerungsanweisungen durch den Sender zu einer zweiten mobilen Kommunikationsvorrichtung gesendet wird.

Beispiel 86 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 85 enthalten, wobei die simulierte Abfolge von Energiesteuerungsanweisungen eine sich wiederholende Auf- und Abwärtssequenz ist, die einen vorgegebenen Energiepegel für einen Downlink aufrechterhält.

Beispiel 87 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 51 enthalten, wobei die Steuerschaltung ferner konfiguriert ist, den Empfänger für einen Empfang von Energiesteuerungsinformationen zu aktivieren.

Beispiel 88 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 51 enthalten, wobei die Steuerschaltung ferner konfiguriert ist, den Empfänger für einen Empfang von Pilotinformationen zu aktivieren.

Beispiel 89 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 56 und 88 enthalten, wobei die Steuerschaltung ferner konfiguriert ist, den Empfänger für einen Empfang von Pilotinformationen zu aktivieren, bis die Stilleangabe innerhalb der Sprachdaten und das Fehlen von Signalisierungsinformationen innerhalb der Signalisierungsdaten detektiert sind.

Beispiel 90 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 87 oder 88 enthalten, die ferner enthalten kann: eine Signalqualitätsmessschaltung, die konfiguriert ist, eine Messung einer Signalqualität während des Empfangs der Energiesteuerungsinformationen durchzuführen.

Beispiel 91 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 88 oder 89 enthalten, die ferner enthalten kann: eine Signalqualitätsmessschaltung, die konfiguriert ist, eine Messung der Signalqualität während des Empfangs der Pilotinformationen durchzuführen.

Beispiel 92 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 90 oder 91 enthalten, wobei die Messung der Signalqualität eine Signal-zu-Interferenzverhältnismessung ist.

Beispiel 93 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 87 enthalten, wobei der Empfänger vor Empfang der Energiesteuerungsinformationen aktiviert wird, um eine mobile Kommunikationsverbindung wiederzugewinnen.

Beispiel 94 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 88 enthalten, wobei der Empfänger vor Empfang der Pilotinformationen aktiviert wird, um eine mobile Kommunikationsverbindung wiederzugewinnen.

Beispiel 95 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 93 oder 94 enthalten, wobei die Aktivierung 256 Chips vor Empfang der Energiesteuerungsinformationen oder Pilotinformationen erfolgt.

Beispiel 96 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 68 und 81 enthalten, wobei der Empfänger zwei Schlitze vor Beginn des nächsten Sprachsendezeitintervalls und Signalisierungssendezeitintervalls reaktiviert wird.

Beispiel 97 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 56, 57 und 81 enthalten, wobei der Detektor nach drei aufeinanderfolgenden Intervallen des detektierten zweiten Sprachzustandsangabe deaktiviert wird.

Beispiel 98 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 87 enthalten, wobei die Energiesteuerungsinformationen in 128 Chips enthalten sind.

Beispiel 99 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 87 enthalten, wobei die Energiesteuerungsinformationen in 256 Chips enthalten sind.

Beispiel 100 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 88 enthalten, wobei die Pilotinformationen in 128 Chips oder 256 Chips enthalten sind.

Ein Beispiel 101 offenbart ein Verfahren zum Steuern eines Empfängers einer mobilen Kommunikationsvorrichtung, das enthalten kann: Aktivieren des Empfängers, Empfangen eines Sprachsignals, das in mehrere Sprachzeitintervalle unterteilt ist, Detektieren eines stillen Sprachzeitintervalls aus dem Inhalt des empfangenen Sprachsignals und Deaktivieren des Empfängers während zumindest eines Abschnitts des stillen Sprachzeitintervalls.

Beispiel 102 kann das Verfahren von Beispiel 101 enthalten, wobei ein Detektieren des stillen Sprachzeitintervalls während eines ersten Abschnitts erfolgt des stillen Sprachzeitintervalls und wobei ein Deaktivieren des Empfängers während zumindest eines Teils eines zweiten Abschnitts des stillen Sprachzeitintervalls erfolgt.

Beispiel 103 kann das Verfahren von Beispiel 102 enthalten, wobei der zweite Abschnitt des stillen Sprachzeitintervalls ein Zeitraum ist, der im stillen Sprachzeitintervall verbleibt, ausschließlich des ersten Abschnitt des stillen Sprachzeitintervalls.

Beispiel 104 kann das Verfahren von Beispiel 101 enthalten, wobei eines der mehreren Sprachzeitintervalle ein Intervall von Sprachdaten ist.

Beispiel 105 kann das Verfahren von Beispiel 101 enthalten, wobei das Sprachzeitintervall ein Sendezeitintervall für adaptive Multi-Raten-Sprachdaten ist.

Beispiel 106 kann das Verfahren von Beispiel 101 enthalten, wobei das Sprachzeitintervall 20 ms ist.

Beispiel 107 kann das Verfahren von Beispiel 101 enthalten, wobei ein stilles Sprachzeitintervall ein Sendezeitintervall einer diskontinuierlichen Übertragung für ein adaptives Multi-Raten-Sprachsignal ist.

Beispiel 108 kann das Verfahren eines der Beispiele 101 oder 102 enthalten, wobei Ein Deaktivieren des Empfängers ein Ausschalten einer Empfängerbasisbandschaltung und einer Funkfrequenzempfängerschaltung ist.

Beispiel 109 kann das Verfahren von Beispiel 101 enthalten, das ferner enthalten kann: Empfangen eines Signalisierungssignals, das in mehrere Signalisierungszeitintervalle unterteilt ist, Detektieren eines leeren Signalisierungszeitintervalls aus den mehreren Signalisierungszeitintervallen und Deaktivieren des Empfängers während zumindest eines Abschnitts des leeren Signalisierungszeitintervalls.

Beispiel 110 kann das Verfahren von Beispiel 109 enthalten, wobei das leere Signalisierungszeitintervall während eines ersten Abschnitts des leeren Signalisierungszeitintervalls detektiert wird und wobei der Empfänger während zumindest eines Teils eines zweiten Abschnitts des leeren Signalisierungszeitintervalls deaktiviert wird.

Beispiel 111 kann das Verfahren von Beispiel 110 enthalten, wobei der zweite Abschnitt des leeren Signalisierungszeitintervalls ein Zeitraum ist, der in dem leeren Signalisierungszeitintervall ausschließlich des ersten Abschnitts des leeren Signalisierungszeitintervalls verbleibt.

Beispiel 112 kann das Verfahren von Beispiel 109 enthalten, wobei eines der mehreren Signalisierungszeitintervalle ein Intervall von Signalisierungsdaten ist.

Beispiel 113 kann das Verfahren von Beispiel 109 enthalten, wobei das Signalisierungszeitintervall ein Sendezeitintervall für Signalisierungsfunkträgerdaten ist.

Beispiel 114 kann das Verfahren von Beispiel 109 enthalten, wobei das Signalisierungszeitintervall 40 ms ist.

Beispiel 115 kann das Verfahren eines der Beispiele 109 enthalten, wobei das leere Signalisierungssprachzeitintervall ein Sendezeitintervall einer diskontinuierlichen Übertragung für ein Signalisierungsfunkträgersignal ist.

Beispiel 116 kann das Verfahren eines der Beispiele 102 oder 109 enthalten, das ferner enthalten kann: Identifizieren eines ersten Stille-Deskriptor-Sendezeitintervalls.

Beispiel 117 kann das Verfahren von Beispiel 116 enthalten, das ferner enthalten kann: Initiieren eines Signalinhaltdetektors bei Detektion des ersten Stille-Deskriptors.

Beispiel 118 kann das Verfahren von Beispiel 117 enthalten, wobei der Signalinhaltdetektor: eine Signalinterferenz-Plus-Rauschen-Angabe bestimmt; eine Datensignalinhaltsangabe bestimmt; eine Signalisierungssignalinhaltsangabe bestimmt; eine Inhaltsangabe eines Signals bestimmt, von dem bekannt ist, dass es Konfigurationssymbole enthält; und die Datensignalinhaltsangabe und die Signalisierungssignalangabe mit der Signalinterferenz-Rauschen-Angabe bzw. der Inhaltsangabe für die bekannten Konfigurationssymbole vergleicht.

Beispiel 119 kann das Verfahren von Beispiel 118 enthalten, wobei die Signal-Rauschen-Angabe aus Daten auf einem dedizierten physischen Datenkanal bestimmt wird.

Beispiel 120 kann das Verfahren von Beispiel 118 enthalten, wobei die Inhaltsangabe für die bekannten Konfigurationssymbole aus Daten auf zumindest einem gemeinsamen Pilotkanal, einem dedizierten physischen Steuerungskanal und einem dedizierten physischen Datenkanal bestimmt wird.

Beispiel 121 kann das Verfahren von Beispiel 118 enthalten, wobei die Inhaltsangabe für die bekannten Konfigurationssymbole aus gemeinsamen Pilotkanalsymbolen, Übertragungsleistungssteuersymbolen auf einem dedizierten physischen Steuerungskanal, Pilotsymbolen auf einem dedizierten physischen Steuerungskanal und codierten zyklischen Redundanzprüfsymbolen auf einem dedizierten physischen Datenkanal bestimmt wird.

Beispiel 122 kann das Verfahren von Beispiel 118 enthalten, wobei, falls die Datensignalinhaltsangabe oder die Signalisierungssignalinhaltsangabe mit der Signalinterferenz-Plus-Rauschen-Angabe konvergiert, der Empfänger für zumindest einen Teil des zweiten Abschnitts des stillen Sprachzeitintervalls deaktiviert wird.

Beispiel 123 kann das Verfahren von Beispiel 118 enthalten, wobei, falls die Datensignalinhaltsangabe mit der Inhaltsangabe für die bekannten Konfigurationssymbole in drei aufeinanderfolgenden Sprachzeitintervallen konvergiert, der Signalinhaltdetektor deaktiviert wird.

Beispiel 124 kann das Verfahren von Beispiel 12 enthalten, wobei das stille Sprachzeitintervall aus dreißig Schlitzen besteht und wobei der Empfänger zumindest vor dem letzten Schlitz im stillen Sprachzeitintervall reaktiviert wird.

Beispiel 125 kann das Verfahren von Beispiel 117 enthalten, wobei der Signalinhaltdetektor während eines Stille-Deskriptoraktualisierungszeitintervalls inaktiv ist.

Beispiel 126 kann das Verfahren von Beispiel 101 enthalten, das ferner enthalten kann: Senden einer Abfolge von Energiesteuerungsanweisungen.

Beispiel 127 kann das Verfahren von Beispiel 126 enthalten, wobei die Abfolge von Energiesteuerungsanweisungen eine Auf- und Abwärtssequenz ist, die einen vorgegebenen Energiepegel für einen Downlink aufrechterhält und für den Uplink konstant ist.

Beispiel 128 kann das Verfahren von Beispiel 102 enthalten, das ferner enthalten kann: Empfangen von Energiesteuerungsinformationen während des ersten Abschnitts des stillen Sprachzeitintervalls.

Beispiel 129 kann das Verfahren von Beispiel 128 enthalten, das ferner enthalten kann: Senden einer Abfolge von Energiesteuerungsanweisungen während des zweiten Abschnitts des stillen Sprachzeitintervalls.

Beispiel 130 kann das Verfahren von Beispiel 129 enthalten, wobei die Abfolge von Energiesteuerungsanweisungen eine Auf- und Abwärtssequenz ist, die einen vorgegebenen Energiepegel für einen Downlink aufrechterhält und für einen Uplink konstant ist.

Beispiel 131 kann das Verfahren von Beispiel 128 enthalten, wobei eine Messung der Signalqualität während des Empfangs der Energiesteuerungsinformationen durchgeführt wird.

Beispiel 132 kann das Verfahren von Beispiel 131 enthalten, wobei die Messung der Signalqualität eine Signal-zu-Interferenzverhältnismessung ist.

Beispiel 133 kann das Verfahren von Beispiel 102 enthalten, das ferner enthalten kann: Empfangen von Sendungen von Pilotinformationen während des ersten Abschnitts des stillen Sprachzeitintervalls.

Beispiel 134 kann das Verfahren von Beispiel 133 enthalten, wobei eine Messung einer Signalqualität während des Empfangs der Pilotinformationen durchgeführt wird.

Beispiel 135 kann das Verfahren von Beispiel 134 enthalten, wobei die Messung der Signalqualität eine Signal-zu-Interferenzverhältnismessung ist.

Beispiel 136 kann das Verfahren von Beispiel 133 enthalten, das ferner enthalten kann: Senden einer Abfolge von Energiesteuerungsanweisungen während des zweiten Abschnitts des stillen Sprachzeitintervalls.

Beispiel 137 kann das Verfahren von Beispiel 136 enthalten, wobei die Abfolge von Energiesteuerungsanweisungen eine Auf- und Abwärtssequenz ist, die einen vorgegebenen Energiepegel für einen Downlink aufrechterhält und für einen Uplink konstant ist.

Beispiel 138 kann das Verfahren von Beispiel 101 enthalten, das ferner enthalten kann: diskontinuierliches Aktivieren des Empfängers, um Energiesteuerungsinformationen während des stillen Sprachzeitintervalls zu empfangen.

Beispiel 139 kann das Verfahren von Beispiel 138 enthalten, wobei der Empfänger für eine Dauer von 256 Chips aktiviert ist, um die Energiesteuerungsinformationen zu empfangen.

Beispiel 140 kann das Verfahren von Beispiel 138 enthalten, wobei der Empfänger für eine Dauer von 128 Chips aktiviert ist, um die Energiesteuerungsinformationen zu empfangen.

Beispiel 141 kann das Verfahren von Beispiel 138 enthalten, wobei der Empfänger vor Empfang der Energiesteuerungsinformationen aktiviert wird, um eine mobile Kommunikationsverbindung wiederzugewinnen.

Beispiel 142 kann das Verfahren von Beispiel 141 enthalten, wobei der Empfänger 256 Chips vor Empfang der Energiesteuerungsinformationen aktiviert wird.

Beispiel 143 kann das Verfahren von Beispiel 138 enthalten, wobei eine Messung einer Signalqualität während des Empfangs der Energiesteuerungsinformationen durchgeführt wird.

Beispiel 144 kann das Verfahren von Beispiel 143 enthalten, wobei die Messung der Signalqualität eine Signal-zu-Interferenzverhältnismessung ist.

Beispiel 145 kann das Verfahren von Beispiel 138 enthalten, das ferner enthalten kann: diskontinuierliches Aktivieren des Empfängers, um Pilotinformationen während des stillen Sprachzeitintervalls zu empfangen.

Beispiel 146 kann das Verfahren von Beispiel 145 enthalten, wobei der Empfänger für die Dauer von 256 Chips aktiviert ist.

Beispiel 147 kann das Verfahren von Beispiel 145 enthalten, wobei der Empfänger vor Empfang der Energiesteuerungsinformationen aktiviert wird, um eine mobile Kommunikationsverbindung wiederzugewinnen.

Beispiel 148 kann das Verfahren von Beispiel 145 enthalten, wobei der Empfänger 256 Chips vor Empfang der Energiesteuerungsinformationen aktiviert wird.

Beispiel 149 kann das Verfahren von Beispiel 145 enthalten, wobei eine Messung der Signalqualität während des Empfangs der Pilotinformationen durchgeführt wird.

Beispiel 150 kann das Verfahren von Beispiel 149 enthalten, wobei die Messung der Signalqualität eine Signal-zu-Interferenzverhältnismessung ist.

Beispiel 151 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 1 enthalten, ferner enthaltend: einen Sender, eine künstliche Energiesteuerungsabfolgeschaltung, die zum Generieren einer simulierten Abfolge von Energiesteuerungsanweisungen konfiguriert ist, und wobei die simulierte Abfolge von Energiesteuerungsanweisungen durch den Sender zu einer zweiten mobilen Kommunikationsvorrichtung gesendet wird.

Beispiel 152 kann die mobile Kommunikationsvorrichtung von Beispiel 51 enthalten, wobei das Signal ferner Signalisierungsdaten beinhaltet, die in mehrere Signalisierungszeitintervalle unterteilt sind; wobei die Detektorschaltung ferner konfiguriert ist, eine Angabe von Signalisierungssymbolen innerhalb der Signalisierungsdaten zu detektieren; und wobei die Steuerschaltung konfiguriert ist, den Empfänger während zumindest eines Signalisierungszeitintervalls der mehreren Signalisierungszeitintervalle aufgrund der detektierten Angabe von Signalisierungssymbolen zu deaktivieren.

Während die Erfindung insbesondere unter Bezugnahme auf spezielle Ausführungsformen dargestellt und beschrieben wurde, sollte Fachleuten auf dem Gebiet klar sein, dass verschiedene Änderungen in Form und Detail vorgenommen werden können, ohne vom Wesen und Umfang der Erfindung abzuweichen, wie in den beiliegenden Ansprüchen definiert. Der Umfang der Erfindung ist somit durch die beiliegenden Ansprüche angegeben und alle Änderungen, die in der Bedeutung und im Bereich einer Äquivalenz der Ansprüche liegen, sollen daher eingeschlossen sein.