Title:
FLEXIBLER ABSORBIERENDER ARTIKEL MIT EINER GELAPPTEN ABSORBIERENDEN SCHICHT
Kind Code:
T5


Abstract:

Ein absorbierender Artikel kann ein Chassis haben, das eine Außenschicht, eine Deckschicht und ein absorbierendes System hat, das zwischen der Außenschicht und der Deckschicht positioniert ist. Das absorbierende System kann mindestens eine absorbierende Schicht haben, die eine gelappte absorbierende Schicht ist. Mindestens ein Biegungsmerkmal kann mit der gelappten absorbierenden Schicht verbunden sein. Ein Paar nicht integrierte Flügel kann mit der Außenschicht und dem Chassis gebondet sein.




Inventors:
Cho, Moonyoung (Gyeonggi-do, Yongin-si, KR)
Lee, JuHyung (Gyeonggi-do, Yongin-si, KR)
Son, SeoYeon (Gyeonggi-do, Seongnam-si, KR)
Kim, SungSu (Gyeonggi-do, Yongin-si, KR)
Park, HyungWoo (Gyeonggi-do, Suwon-si, KR)
Application Number:
DE112015006462
Publication Date:
12/28/2017
Filing Date:
05/29/2015
Assignee:
Kimberly-Clark Worldwide, Inc. (Wis., Neenah, US)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
BRP Renaud und Partner mbB Rechtsanwälte Patentanwälte Steuerberater, 70173, Stuttgart, DE
Claims:
1. Absorbierender Artikel, dadurch gekennzeichnet, dass er Folgendes umfasst:
a. eine Längsrichtung, eine Querrichtung und eine Tiefenrichtung;
b. eine Längsachse und eine Querachse, wobei der absorbierende Artikel um die Querachse asymmetrisch ist;
c. ein Chassis, umfassend:
i. einen ersten Querrichtung-Endrand und einen zweiten Querrichtung-Endrand;
ii. eine Deckschicht, die einen ersten peripheren Rand der Längsrichtung und einen zweiten peripheren Rand der Längsrichtung umfasst;
iii. eine Außenschicht, die einen ersten peripheren Rand der Längsrichtung und einen zweiten peripheren Rand der Längsrichtung umfasst;
iv. ein absorbierendes System, das zwischen der Deckschicht und der Außenschicht positioniert ist, wobei das absorbierende System eine zur Kleidung weisende Fläche, eine zum Träger weisende Fläche, eine erste periphere Region der Längsrichtung und eine zweite periphere Region der Längsrichtung und mindestens zwei absorbierende Schichten umfasst,
wobei mindestens eine der absorbierenden Schichten des absorbierenden Systems eine gelappte absorbierende Schicht ist, die einen ersten Lappen und einen zweiten Lappen umfasst, wobei der erste und der zweite Lappen einen sich längs erstreckenden Hohlraum in der gelappten absorbierenden Schicht definieren;
v. eine erste Bondregion der Längsrichtung, wobei der erste periphere Rand der Längsrichtung der Deckschicht mit dem ersten peripheren Rand der Längsrichtung der Außenschicht gebondet ist; und
vi. eine zweite Bondregion der Längsrichtung, wobei der zweite periphere Rand der Längsrichtung der Deckschicht mit dem zweiten peripheren Rand der Längsrichtung der Außenschicht gebondet ist;
vii. mindestens ein Biegungsmerkmal, wobei das mindestens eine Biegungsmerkmal mindestens ein Biegungselement umfasst, das sich in eine Richtung im Allgemeinen parallel zur Längsachse erstreckt, und wobei das mindestens eine Biegungselement innerhalb des Hohlraums positioniert ist; und
d. einen ersten nicht integrierten Flügel und einen zweiten nicht integrierten Flügel, wobei jeder der ersten und zweiten nicht integrierten Flügel mit der Außenschicht gebondet ist.

2. Absorbierender Artikel nach Anspruch 1, ferner umfassend eine erste seitliche Abdeckung, die mit dem Chassis in der Region der ersten Bondregion der Längsrichtung gebondet ist, und eine zweite seitliche Abdeckung, die mit dem Chassis in der Region der zweiten Bondregion der Längsrichtung gebondet ist.

3. Absorbierender Artikel nach Anspruch 2, wobei die erste seitliche Abdeckung und die zweite seitliche Abdeckung jeweils mit einer Außenfläche der Außenschicht gebondet sind.

4. Absorbierender Artikel nach Anspruch 2, wobei die erste seitliche Abdeckung und die zweite seitliche Abdeckung sich jeweils zwischen dem ersten Querrichtung-Endrand und dem zweiten Querrichtung-Endrand des Chassis erstrecken.

5. Absorbierender Artikel nach Anspruch 2, wobei die erste seitliche Abdeckung und die zweite seitliche Abdeckung jeweils mindestens eine konkave Region und mindestens eine konvexe Region haben.

6. Absorbierender Artikel nach Anspruch 1, wobei der erste nicht integrierte Flügel und der zweite nicht integrierte Flügel getrennte Komponenten voneinander sind.

7. Absorbierender Artikel nach Anspruch 1, wobei der erste nicht integrierte Flügel und der zweite nicht integrierte Flügel in eine Brücke integriert sind, die mit der Außenschicht gebondet ist.

8. Absorbierender Artikel nach Anspruch 1, wobei der erste Querrichtung-Endrand mindestens eine konvexe Region hat und der zweite Querrichtung-Endrand mindestens eine konkave Region hat.

9. Absorbierender Artikel nach Anspruch 8, wobei der erste Querrichtung-Endrand und der zweite Querrichtung-Endrand eine Verschachtelung ausbilden.

10. Absorbierender Artikel nach Anspruch 1, wobei mindestens ein Biegungsmerkmal ein zweites Biegungselement umfasst, wobei das zweite Biegungselement in Querrichtung nach außen vom ersten Biegungselement beabstandet und in einem Winkel in Bezug auf die Längsachse positioniert ist.

11. Absorbierender Artikel nach Anspruch 10, wobei das zweite Biegungselement mit einem inneren Seitenrand von mindestens einem der Lappen der gelappten absorbierenden Schicht ausgerichtet ist.

12. Absorbierender Artikel nach Anspruch 1, ferner umfassend eine Bekleidungsbefestigung an einer Außenfläche der Außenschicht, wobei die Außenschicht im Wesentlichen frei von der Bekleidungsbefestigung in einem Bereich der Außenschicht ist, die unter dem Biegungsmerkmal in Tiefenrichtung des absorbierenden Artikels positioniert ist.

13. Absorbierender Artikel nach Anspruch 1, wobei das absorbierende System ferner mindestens eine zusätzliche Schicht umfasst, die aus einer Schwallschicht, einer Flüssigkeitsaufnahmeschicht, einer Übertragungsverzögerungsschicht und einer Verteilungsschicht ausgewählt wird.

14. Absorbierender Artikel nach Anspruch 1, ferner umfassend einen sich quer erstreckenden Hohlraum innerhalb der gelappten absorbierenden Schicht.

15. Absorbierender Artikel nach Anspruch 14, ferner umfassend ein sekundäres Biegungsmerkmal, das sich in eine Richtung im Allgemeinen parallel zur Querachse erstreckt und das innerhalb des sich quer erstreckenden Hohlraums positioniert ist.

Description:
HINTERGRUND

Produkte, wie absorbierende Artikel, werden häufig zum Sammeln und Halten von Körper-Exsudaten verwendet, die z.B. Urin, Menstruationsblut und/oder Blut enthalten. Komfort, Saugfähigkeit und Diskretion sind drei Hauptanliegen für den Träger des Produkts. Ein Träger möchte häufig wissen, dass solche Produkte erhebliche Mengen von Körper-Exsudaten mit minimalem Auslaufen absorbieren, um Unterwäsche, Oberbekleidung oder Betttücher vor Flecken zu schützen, und solche Produkte helfen ihm, die nachfolgende Peinlichkeit zu vermeiden, die durch solche Flecken verursacht wird.

Zurzeit ist eine Vielzahl von Produkten zur Absorption von Körper-Exsudaten in Form von Damenbinden, Hygienebinden, Slipeinlagen und Inkontinenzprodukten erhältlich. Diese Produkte haben im Allgemeinen einen absorbierenden Kern, der sich zwischen einer zum Träger weisenden flüssigkeitsdurchlässigen Deckschicht und einer zur Kleidung weisenden flüssigkeitsundurchlässigen Außenschicht befindet. Die Ränder der Deck- und Außenschicht sind häufig an ihrem Umfang miteinander gebondet, um eine Abdichtung zu bilden, die den absorbierenden Kern und die Körper-Exsudate, die über die Deckschicht in das Produkt gelangen, umschließt. Bei Gebrauch werden solche Produkte normalerweise im Schrittbereich einer Unterwäsche zur Absorption der Körper-Exsudate platziert und ein Bekleidungsbefestigungsklebstoff an der Außenschicht kann verwendet werden, um das Produkt im inneren Schrittbereich der Unterwäsche zu befestigen. Manche dieser Produkte können außerdem Flügel für das Wickeln um die Unterwäsche des Trägers zum weiteren Befestigen des Produkts an der Unterwäsche und zum Schutz der Unterwäsche vor Flecken beinhalten. Solche Flügel (auch Klappen oder Laschen genannt) werden häufig aus seitlichen Erweiterungen der Deck- und/oder Außenschicht hergestellt.

Solche Produkte können jedoch Nachteile haben, die den Komfort, die Saugfähigkeit und die Diskretion verringern können, welche vom Träger des Produkts gewünscht werden. Ein häufiges Problem mit solchen Produkten ist zum Beispiel ihre Tendenz, sich während des Gebrauchs zu bündeln, zu drehen und/oder zu verzerren. Dies ist eine häufige Beschwerde unter Trägern, die zur Unzufriedenheit mit dem Produkt insgesamt, trotz seiner absorbierenden Fähigkeiten, führt. Ein zusätzlicher Nachteil ist, dass die periphere Abdichtung zwischen der Deckschicht und der Außenschicht die Haut des Trägers reizen kann, was durch eine etwaige zusätzliche Verzerrung, Bündelung und/oder Verdrehung des Produkts verschlimmert werden kann.

Es besteht weiterhin ein Bedarf für ein verbessertes Produkt, wie z. B. einen absorbierenden Artikel, der minimale Verzerrung, Bündelung und/oder Drehung in der Unterwäsche des Trägers haben kann. Es besteht weiterhin ein Bedarf für ein verbessertes Produkt, wie z. B. einen absorbierenden Artikel, der minimale Reizung für die Haut des Trägers während des Gebrauchs des absorbierenden Artikels verursachen kann.

KURZDARSTELLUNG

In unterschiedlichen Ausführungsformen kann ein absorbierender Artikel eine Längsrichtung, eine Querrichtung und eine Tiefenrichtung haben; eine Längsrichtung und Querrichtung, wobei der absorbierende Artikel um die Querrichtung asymmetrisch ist; ein Chassis umfassend: einen ersten Querrichtungs-Endrand und einen zweiten Querrichtungs-Endrand; eine Deckschicht, die einen ersten peripheren Rand der Längsrichtung und einen zweiten peripheren Rand der Längsrichtung umfasst; eine Außenschicht, die einen ersten peripheren Rand der Längsrichtung und einen zweiten peripheren Rand der Längsrichtung umfasst; ein absorbierendes System, das zwischen der Deckschicht und der Außenschicht positioniert ist, wobei das absorbierende System eine zur Kleidung weisende Fläche, eine erste periphere Region der Längsrichtung und eine zweite periphere Region der Längsrichtung und mindestens zwei absorbierende Schichten umfasst, wobei mindestens eine der absorbierenden Schichten des absorbierenden Systems eine gelappte absorbierende Schicht ist, die einen ersten Lappen und einen zweiten Lappen umfasst, wobei der erste und der zweite Lappen einen sich längs erstreckenden Hohlraum in der absorbierenden Schicht definieren; eine erste Bondregion der Längsrichtung, wobei der erste periphere Rand der Längsrichtung der Deckschicht mit dem ersten peripheren Rand der Längsrichtung der Außenschicht gebondet ist; und eine zweite Bondregion der Längsrichtung, wobei der zweite periphere Rand der Längsrichtung der Deckschicht mit dem zweiten peripheren Rand der Längsrichtung der Außenschicht gebondet ist; mindestens ein Biegungsmerkmal, wobei das mindestens eine Biegungsmerkmal mindestens ein Biegungselement umfasst, das sich in eine Richtung im Allgemeinen parallel zur Längsachse erstreckt, und wobei das mindestens eine Biegungsmerkmal innerhalb des Hohlraums positioniert ist; und einen ersten nicht integrierten Flügel und einen zweiten nicht integrierten Flügel, wobei die ersten und zweiten nicht integrierten Flügel mit der Außenschicht gebondet sind.

In verschiedenen Ausführungsformen kann der absorbierende Artikel ferner eine erste seitliche Abdeckung haben, die mit dem Chassis in der Region der ersten Bondregion der Längsrichtung gebondet ist, und eine zweite seitliche Abdeckung, die mit dem Chassis in der Region der zweiten Bondregion der Längsrichtung gebondet ist. In unterschiedlichen Ausführungsformen sind die erste seitliche Abdeckung und die zweite seitliche Abdeckung jeweils mit einer Außenfläche der Außenschicht gebondet. In unterschiedlichen Ausführungsformen erstrecken sich die erste seitliche Abdeckung und die zweite seitliche Abdeckung jeweils zwischen dem ersten Querrichtungs-Endrand und dem zweiten Querrichtungs-Endrand des Chassis. In unterschiedlichen Ausführungsformen haben die erste seitliche Abdeckung und die zweite seitliche Abdeckung jeweils mindestens eine konkave Region und mindestens eine konvexe Region.

In unterschiedlichen Ausführungsformen sind der erste nicht integrierte Flügel und der zweite nicht integrierte Flügel getrennte Komponenten voneinander. In unterschiedlichen Ausführungsformen sind der erste nicht integrierte Flügel und der zweite nicht integrierte Flügel in eine Brücke integriert, die mit der Außenschicht gebondet ist.

In unterschiedlichen Ausführungsformen haben mindestens der erste Querrichtungs-Endrand und/oder der zweite Querrichtungs-Endrand mindestens eine konkave Region. In unterschiedlichen Ausführungsformen bilden der erste Querrichtungs-Endrand und der zweite Querrichtungs-Endrand eine Verschachtelung aus.

In unterschiedlichen Ausführungsformen umfasst mindestens ein Biegungsmerkmal ein zweites Biegungselement, wobei das zweite Biegungselement in Querrichtung nach außen vom ersten Biegungselement beabstandet und in einem Winkel in Bezug auf die Längsachse positioniert ist.

In unterschiedlichen Ausführungsformen ist das zweite Biegungselement mit einem inneren Seitenrand mindestens eines der Lappen der gelappten absorbierenden Schicht ausgerichtet. In unterschiedlichen Ausführungsformen hat der absorbierende Artikel ferner eine Bekleidungsbefestigung an einer Außenfläche der Außenschicht, wobei die Außenschicht im Wesentlichen frei von der Bekleidungsbefestigung in einem Bereich der Außenschicht ist, die unter dem Biegungsmerkmal in Tiefenrichtung des absorbierenden Artikels positioniert ist.

In unterschiedlichen Ausführungsformen umfasst das absorbierende System ferner mindestens eine zusätzliche Schicht, die aus einer Schwallschicht, einer Flüssigkeitsaufnahmeschicht, einer Übertragungsverzögerungsschicht und einer Verteilungsschicht ausgewählt wird.

In unterschiedlichen Ausführungsformen umfasst der absorbierende Artikel ferner einen sich quer erstreckenden Hohlraum innerhalb der gelappten absorbierenden Schicht. In unterschiedlichen Ausführungsformen hat der absorbierende Artikel ferner ein sekundäres Biegungsmerkmal, das sich in eine Richtung im Allgemeinen parallel zur Querachse erstreckt und das innerhalb des sich quer erstreckenden Hohlraums positioniert ist.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine Draufsicht einer Ausführungsform eines absorbierenden Artikels.

2 ist eine perspektivische Explosionsansicht des absorbierenden Artikels von 1.

3 ist eine Explosionsquerschnittansicht des absorbierenden Artikels von 1 entlang der Linie 3-3.

4 ist eine Explosionsquerschnittansicht des absorbierenden Artikels von 1 entlang der Linie 4-4.

5 ist eine Draufsicht einer Ausführungsform eines absorbierenden Artikels.

6 ist eine perspektivische Explosionsansicht des absorbierenden Artikels von 5.

7 ist eine Explosionsquerschnittansicht des absorbierenden Artikels von 5 entlang der Linie 7-7.

8 ist eine Explosionsquerschnittansicht des absorbierenden Artikels von 5 entlang der Linie 8-8.

9 ist eine Draufsicht einer Ausführungsform eines absorbierenden Artikels.

10 ist eine perspektivische Explosionsansicht des absorbierenden Artikels von 9.

11 ist eine Explosionsquerschnittansicht des absorbierenden Artikels von 9 entlang der Linie 11-11.

12 ist eine Explosionsquerschnittansicht des absorbierenden Artikels von 9 entlang der Linie 12-12.

13 ist eine Draufsicht einer Ausführungsform eines absorbierenden Artikels.

14 ist eine perspektivische Explosionsansicht des absorbierenden Artikels von 13.

15 ist eine Explosionsquerschnittansicht des absorbierenden Artikels von 13 entlang der Linie 15-15.

16 ist eine Explosionsquerschnittansicht des absorbierenden Artikels von 13 entlang der Linie 16-16.

17A und 17B sind Draufsichten einer gelappten absorbierenden Schicht eines absorbierenden Systems.

18A18D sind teilweise Draufsichten einer alternativen gelappten absorbierenden Schicht eines absorbierenden Systems.

19 ist eine Draufsicht einer Ausführungsform eines absorbierenden Artikels.

20 ist eine Explosionsquerschnittansicht des absorbierenden Artikels von 19 entlang der Linie 20-20.

21 ist eine Explosionsquerschnittansicht des absorbierenden Artikels von 19 entlang der Linie 21-21.

22 ist eine Draufsicht einer Ausführungsform einer Außenschicht in einer ungefalteten Konfiguration.

23 ist eine Draufsicht einer Ausführungsform einer Außenschicht in einer gefalteten Konfiguration.

24 ist eine Schnittansicht einer Verschachtelung eines ersten Endrands eines absorbierenden Artikels mit einem zweiten Endrand des absorbierenden Artikels.

25 ist eine perspektivische Ansicht des absorbierenden Artikels von 13 in einer zeltartigen Konfiguration.

26 ist eine Draufsicht einer Ausführungsform eines absorbierenden Artikels.

27 ist eine perspektivische Explosionsansicht des absorbierenden Artikels von 26.

28 ist eine Explosionsquerschnittansicht des absorbierenden Artikels von 26 entlang der Linie 28-28.

29 ist eine Explosionsquerschnittansicht des absorbierenden Artikels von 26 entlang der Linie 29-29.

30 ist eine Unteransicht einer Ausführungsform eines absorbierenden Artikels.

31 ist eine Unteransicht einer Ausführungsform eines absorbierenden Artikels.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG

Die vorliegende Offenbarung ist im Allgemeinen auf einen flexiblen absorbierenden Artikel gerichtet, der eine verbesserte Beständigkeit gegenüber Bündelung, Verdrehung und/oder Verzerrung hat und der eine Verringerung bei der Reizung der Haut eines Trägers während des Gebrauchs des absorbierenden Artikels aufweisen kann. Der absorbierende Artikel kann ein Chassis, eine gelappte absorbierende Schicht innerhalb des Chassis, ein Biegungsmerkmal und ein Paar nicht integrierte Flügel haben. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann der absorbierende Artikel ferner ein Paar nicht integrierte seitlicher Abdeckungen haben. Das Chassis des absorbierenden Artikels kann eine Deckschicht, eine Außenschicht und ein absorbierendes System haben, das zwischen der Deckschicht und der Außenschicht positioniert ist. Die Deckschicht und die Außenschicht können einander überlagern und können miteinander gebondet sein, um eine Abdichtung zwischen der Deckschicht und der Außenschicht auszubilden, um das absorbierende System und die Körper-Exsudate, die im Chassis über die Deckschicht aufgenommen werden, zu halten. Mindestens eine Schicht des absorbierenden Systems kann eine gelappte absorbierende Schicht sein und das Biegungsmerkmal kann mit der gelappten absorbierenden Schicht verbunden sein. Die Konfiguration der gelappten absorbierenden Schicht und die Positionierung des Biegungsmerkmals können eine gebogene, erhöhte und zeltartige Konfiguration für den absorbierenden Artikel bereitstellen, die für den Träger bequem sein kann und die die ordnungsgemäße Platzierung des absorbierenden Artikels für den Träger aufrechterhalten kann. Die Konfiguration der gelappten absorbierenden Schicht und die Positionierung des Biegungsmerkmals können den Umfang der zeltartigen Konfiguration bestimmen. Die Konfiguration der gelappten absorbierenden Schicht und die Positionierung des Biegungsmerkmals können dazu beitragen, den absorbierenden Artikel in einer gebogenen, erhöhten und zeltartigen Konfiguration zu halten. Die nicht integrierten Flügel können mit der Außenschicht des Chassis gebondet sein und können sich in Querrichtung des absorbierenden Artikels erstrecken.

Definitionen:

Wie hierin verwendet, bezieht sich der Begriff „absorbierender Artikel“ auf ein Kleidungsstück oder einen anderen absorbierenden Artikel zur Körperpflege für die Endverwendung, einschließlich, aber nicht beschränkt auf katameniale Produkte, wie Damenbinden, Hygienebinden, Slipeinlagen und Inkontinenzprodukte und dergleichen.

Wie hierin verwendet, bezieht sich der Begriff „Airlaid“ auf eine Bahn, die in einem Luftstromverfahren hergestellt wird. Im Luftstromverfahren werden Bündel aus kleinen Fasern mit einer typischen Länge von etwa 3 bis etwa 52 mm getrennt und in einer Luftzufuhr mitgeführt und anschließend auf ein Formsieb abgelagert, normalerweise mit der Unterstützung einer Vakuumversorgung. Die zufällig abgelagerten Fasern werden dann zum Beispiel mithilfe von Heißluft miteinander gebondet, um eine Binderkomponente oder einen Latexklebstoff zu aktivieren. Das Luftstromverfahren („Airlaying“) wird zum Beispiel im U. S. Patent Nr. 4,640,810 von Laursen, et al. beschrieben, das in seiner Gesamtheit durch Bezugnahme für alle Zwecke hierin einbezogen ist.

Wie hierin verwendet, bezieht sich der Begriff „gebondet“ auf das Bonden, Anhaften, Anschließen, Befestigen oder dergleichen, von zwei Elementen. Zwei Elemente werden als miteinander gebondet angesehen, wenn sie direkt aneinander oder indirekt miteinander verbunden, angehaftet, angeschlossen, befestigt sind oder dergleichen, wie z.B. wenn sie direkt an ein Zwischenelement gebondet ist. Das Bonden kann zum Beispiel über Klebstoff, Druckbonden, thermisches Bonden, Ultraschallbonden, Steppen, Nähen und/oder Schweißen erfolgen.

Wie hierin verwendet, bezieht sich der Begriff „gebondete kardierte Bahn“ auf Bahnen, die aus Stapelfasern hergestellt werden, die durch eine Kämm- oder Kardiereinheit geschickt werden, die die Stapelfasern trennt oder auseinanderbricht und in Maschinenrichtung ausrichtet, um eine im Allgemeinen in Maschinenrichtung ausgerichtete faserige Vliesbahn auszubilden. Dieses Material kann durch Verfahren miteinander gebondet werden, die Punktbonden, Durchluftbonden, Ultraschallbonden, Klebbonden usw. beinhalten können.

Wie hierin verwendet, bezieht sich der Begriff „Coform“ auf Verbundmaterialien, die eine Mischung oder eine stabilisierte Matrix thermoplastischer Fasern und ein zweites, nicht thermoplastisches Material umfassen. Coform-Materialien können zum Beispiel durch einen Prozess hergestellt werden, bei dem mindestens ein Schmelzblasdüsenkopf in der Nähe eines Trichters angeordnet ist, durch den andere Materialien zur Bahn hinzugefügt werden, während diese ausgebildet wird. Solche anderen Materialien können u.a. faserige organische Materialien, wie holzigen oder nicht holzigen Zellstoff z. B. Baumwolle, Rayon, Recyclingpapier, Flockenzellstoff und auch superabsorbierende Partikel, anorganische und/oder organische absorbierende Materialien, behandelte Polymer-Stapelfasern und so weiter, beinhalten. Einige Beispiele solcher Coform-Materialien werden in den U.S. Patenten Nr. 4,100,324 von Anderson, et al., 4,818,464 von Lau, 5,284,703 von Everhart, et al. und 5,350,624 von Georger, et al., beschrieben, die jeweils in ihrer Gesamtheit durch Bezugnahme für alle Zwecke hierin einbezogen sind.

Wie hierin verwendet, bezieht sich der Begriff „Konjugat-Fasern“ auf Fasern, die aus mindestens zwei Polymerquellen gebildet wurden, die von getrennten Extrudern extrudiert und zusammen gesponnen wurden, um eine Faser auszubilden. Konjugat-Fasern werden manchmal auch als Bikomponentenfasern oder Multikomponentenfasern bezeichnet. Die Polymere sind in im Wesentlichen endlos positionierten, getrennten Zonen über den Querschnitt der Konjugat-Fasern angeordnet und erstrecken sich endlos über die Länge der Konjugat Fasern. Die Konfiguration einer solchen Konjugat-Faser kann zum Beispiel eine Hüllen-/Kern-Anordnung sein, bei der ein Polymer von einem anderen umgeben ist, oder es kann eine Anordnung nebeneinander, eine Torten-Anordnung oder eine Inselanordnung sein. Konjugat-Fasern werden in den U.S. Patenten Nr. 5,108,820 von Kaneko, et al., 4,795,668 von Krueger, et al., 5,540,992 von Marcher, et al., 5,336,552 von Strack, et al., 5,425,987 von Shawver und 5,382,400 von Pike, et al., beschrieben, die jeweils in ihrer Gesamtheit durch Bezugnahme für alle Zwecke hierin einbezogen sind. Für Zweikomponentenfasern können die Polymere im Verhältnis von 75/25, 50/50, 25/75 oder jedem anderen gewünschten Verhältnis vorhanden sein. Außerdem können Polymeradditive, z. B. Verarbeitungshilfsstoffe, in jeder Zone enthalten sein.

Wie hierin verwendet, bezieht sich der Begriff „Maschinenrichtung“ (MD) auf die Länge der Faser in der Richtung, in der sie produziert wird, im Gegensatz zu einer „Maschinenquerrichtung“ (CD), die sich auf die Breite eines Gewebes in eine Richtung bezieht, die im Allgemeinen rechtwinklig zur Maschinenrichtung ist.

Wie hierin verwendet, bezieht sich der Begriff „heißluftgezogene Bahn“ auf eine Vliesbahn, die durch einen Prozess ausgebildet wird, bei dem ein geschmolzenes thermoplastisches Material durch eine Vielzahl von feinen, normalerweise kreisförmigen Matrizenkapillaren als geschmolzene Fasern in konvergierende erwärmte (z.B. Luft) Hochgeschwindigkeitsgasströme extrudiert wird, die Fasern von geschmolzenem thermoplastischem Material abschwächen, um ihren Durchmesser zu reduzieren, was ein Mikrofaserdurchmesser sein kann. Danach werden die heißluftgezogenen Fasern durch den Hochgeschwindigkeitsgasstrom mitgeführt und auf einer Sammelfläche abgelagert, um eine Bahn aus zufällig verteilten heißluftgezogenen Fasern auszubilden. Ein solcher Prozess ist z.B. in U.S. Patent Nr. 3,849,241 von Butin et al. offenbart, das in seiner Gesamtheit durch Bezugnahme für alle Zwecke hierin einbezogen ist. Allgemein gesagt, können heißluftgezogene Fasern Mikrofasern sein, die im Wesentlichen endlos oder unterbrochen sein können, die im Allgemeinen einen kleineren Durchmesser als 10 Mikron haben, und die im Allgemeinen klebrig sind, wenn sie auf einer Sammelfläche abgelagert werden.

Wie hierin verwendet, bezieht sich der Begriff „Vliesgewebe“ oder „Vliesbahn“ auf eine Bahn mit einer Struktur individueller Fasern oder Fäden, die dazwischen gelegt sind, aber nicht auf eine identifizierbare Weise wie in einem Strickgewebe. Vliesfasern oder -bahnen wurden aus vielen Prozessen ausgebildet, zum Beispiel Schmelzbahnprozessen, Spinnvliesprozessen, Prozesse für durchluftgebondete kardierte Bahnen (auch als BCW und TABCW bezeichnet) usw. Das Flächengewicht von Vliesbahnen kann sich im Allgemeinen unterscheiden, z. B. von etwa 5, 10 oder 20 g/m2 bis etwa 120, 125 oder 150 g/m2.

Wie hierin verwendet, bezieht sich der Begriff „Spinnvliesbahn“ auf eine Bahn, die im Wesentlichen endlose Fasern mit einem kleinen Durchmesser enthält. Die Fasern werden durch das Extrudieren von geschmolzenem thermoplastischem Material aus einer Vielzahl feiner, normalerweise runder, Kapillaren von einer Spinnerette ausgebildet, wobei der Durchmesser der extrudierten Fasern dann schnell reduziert wird, zum Beispiel durch eduktives Ziehen und/oder andere bekannte Spinnvliesmechanismen. Die Produktion von Spinnvliesbahnen ist zum Beispiel in den U.S. Patenten Nr. 4,340,563 von Appel, et al., 3,692,618 von Dorschner, et al., 3,802,817 von Matsuki, et al., 3,338,992 von Kinney, 3,341,394 von Kinney, 3,502,763 von Hartman, 3,502,538 von Levy, 3,542,615 von Dobo, et al., und 5,382,400 von Pike, et al., beschrieben und veranschaulicht, die jeweils in ihrer Gesamtheit durch Bezugnahme für alle Zwecke hierin einbezogen sind. Spinnvliesfasern sind im Allgemeinen nicht klebrig, wenn sie auf einer Sammelfläche abgelagert werden. Spinnvliesfasern können manchmal Durchmesser von weniger als etwa 40 Mikron haben, häufig beträgt dieser zwischen etwa 5 und etwa 20 Mikron.

Wie hierin verwendet, können die Begriffe „superabsorbierendes Polymer“, „Superabsorber“ oder „SAP“ austauschbar verwendet werden und sie beziehen sich auf Polymere, die extrem große Mengen von Flüssigkeit in Bezug auf ihre eigene Masse absorbieren und zurückhalten können. Wasserabsorbierende Polymere, die als Hydrogele klassifiziert sind, die quervernetzt werden können, absorbieren wässrige Lösungen durch Wasserstoffbindung und andere Polarkräfte mit Wassermolekülen. Die Fähigkeit eines SAP, Wasser zu absorbieren, basiert teilweise auf Ionizität (ein Faktor der Ionenkonzentration der wässrigen Lösung) und den funktionellen SAP-Polargruppen, die eine Affinität zu Wasser haben. SAP werden normalerweise aus der Polymerisation von Acrylsäure gemischt mit Natriumhydroxid bei Vorhandensein eines Initiators hergestellt, um ein Polyacrylsäure-Natriumsalz (manchmal auch als Natriumpolyacrylat bezeichnet) zu bilden. Zur Herstellung eines superabsorbierenden Polymers werden auch andere Materialien verwendet, z. B. Polyacrylamid-Polymer, Ethylen, Maleinsäureanhydrid-Polymer, quervernetzte Carboxymethylcellulose, Polyvinyl-Alkohol-Copolymere, quervernetztes Polyethylenoxid und mit Stärke gepfropftes Copolymer aus Polyacrylonitril. SAP kann in absorbierenden Artikeln in Partikel- oder Faserform oder als Beschichtung auf einem anderen Material oder einer Faser vorhanden sein.

Absorbierender Artikel:

Die vorliegende Offenbarung ist im Allgemeinen auf einen flexiblen absorbierenden Artikel gerichtet, der eine verbesserte Beständigkeit gegenüber Bündelung, Verdrehung und/oder Verzerrung hat und der eine Verringerung bei der Reizung der Haut eines Trägers während des Gebrauchs des absorbierenden Artikels aufweisen kann. Der flexible absorbierende Artikel kann ein Chassis, eine gelappte absorbierende Schicht innerhalb des Chassis und ein Paar nicht integrierte Flügel haben. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann der absorbierende Artikel ferner ein Paar nicht integrierte seitlicher Abdeckungen haben. Das Chassis des absorbierenden Artikels kann eine Deckschicht, eine Außenschicht und ein absorbierendes System haben, das zwischen der Deckschicht und der Außenschicht positioniert ist. Die Deckschicht und die Außenschicht können einander überlagern und können miteinander gebondet sein, um eine Abdichtung zwischen der Deckschicht und der Außenschicht auszubilden, um das absorbierende System und die Körper-Exsudate, die im Chassis über die Deckschicht aufgenommen werden, zu halten. Mindestens eine Schicht des absorbierenden Systems kann eine gelappte absorbierende Schicht sein und das Biegungsmerkmal kann mit der gelappten absorbierenden Schicht verbunden sein. Die Konfiguration der gelappten absorbierenden Schicht und die Positionierung des Biegungsmerkmals können eine gebogene, erhöhte und zeltartige Konfiguration für den absorbierenden Artikel bereitstellen, die für den Träger bequem sein kann und die die ordnungsgemäße Platzierung des absorbierenden Artikels für den Träger aufrechterhalten kann. Die Konfiguration der gelappten absorbierenden Schicht und die Positionierung des Biegungsmerkmals können den Umfang der zeltartigen Konfiguration bestimmen. Die Konfiguration der gelappten absorbierenden Schicht und die Positionierung des Biegungsmerkmals können dazu beitragen, den absorbierenden Artikel in einer gebogenen, erhöhten und zeltartigen Konfiguration zu halten. Die nicht integrierten Flügel können mit der Außenschicht des Chassis gebondet sein und können sich in Querrichtung des absorbierenden Artikels erstrecken.

Unter Bezugnahme auf 14 stellt 1 eine Veranschaulichung einer Draufsicht einer Ausführungsform eines exemplarischen absorbierenden Artikels 10 bereit, 2 stellt eine perspektivische Explosionsansicht des absorbierenden Artikels 10 von 1 bereit, 3 stellt eine Veranschaulichung einer Querschnittansicht des absorbierenden Artikels 10 von 1 entlang der Linie 3-3 bereit und 4 stellt eine Veranschaulichung einer Querschnittansicht des absorbierenden Artikels 10 entlang Linie 4-4 bereit. Der absorbierende Artikel 10 kann eine Längsrichtung (L), eine Querrichtung (T) und eine Tiefenrichtung (Z) haben. Der absorbierende Artikel 10 kann eine Längsachse 12 und eine Querachse 14 haben. Der absorbierende Artikel 10 kann ein Chassis 20, ein absorbierendes System 34 und ein Paar nicht integrierte Flügel, 26 und 28, haben. Der absorbierende Artikel 10 kann um die Längsachse 12 des absorbierenden Artikels 10 symmetrisch und um die Querachse 14 des absorbierenden Artikels 10 asymmetrisch sein.

Das Chassis 20 kann eine zum Träger weisende flüssigkeitsdurchlässige Deckschicht 30 und eine zur Kleidung weisende flüssigkeitsundurchlässige Außenschicht 32 haben. Ein absorbierendes System 34 kann zwischen der Deckschicht 30 und der Außenschicht 32 positioniert sein und das absorbierende System 34 kann mindestens einen absorbierenden Kern 36 haben. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann der absorbierende Kern 36 aus zwei Schichten ausgebildet sein, einer zum Träger weisenden Schicht 80 und einer zur Kleidung weisenden Schicht 82. Die Deckschicht 30 und die Außenschicht 32 können miteinander gebondet sein, um eine Abdichtung 38 auszubilden, die das absorbierende System 34 und Körper-Exsudate halten kann, die im Chassis durch die Deckschicht 30 aufgenommen werden. Das Bonden der Deckschicht 30 und der Außenschicht 32 kann über jede beliebige bekannte Bondingtechnik erreicht werden. Die Deckschicht 30 und die Außenschicht 32 können zum Beispiel durch Klebstoffbonden, Ultraschallbonden, thermisches Bonden, Wärmepressmusterbonden oder jede andere geeignete Bonding-Methode, die Fachleuten bekannt ist, miteinander gebondet sein.

Das Chassis 20 kann einen ersten Querrichtungs-Endrand 40, einen zweiten Querrichtung-Endrand 42 gegenüber dem ersten Querrichtung-Endrand 40 und ein Paar gegenüberliegende Längsrichtung-Seitenränder, 44 und 46, haben. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann das Chassis 20 verschiedene Geometrien annehmen, sie hat jedoch im Allgemeinen ein Paar gegenüberliegende Längsrichtung-Seitenränder, 44 und 46, und ein Paar gegenüberliegende Querrichtung-Endränder 40 und 42. In unterschiedlichen Ausführungsformen können eine oder beide der Längsrichtung-Seitenränder, 44 und 46, linear sein. In unterschiedlichen Ausführungsformen können eine oder beide der Längsrichtung-Seitenränder, 44 und 46, mindestens eine Kurve (konvex und/oder konkav) in der Längsrichtung (L) des Chassis 20 haben. In unterschiedlichen Ausführungsformen können eine oder beide der Querrichtung-Endränder, 40 und 42, linear sein. In unterschiedlichen Ausführungsformen können eine oder beide der Querrichtung-Endränder, 40 und 42, mindestens eine Kurve (konvex und/oder konkav) in der Querrichtung (T) des Chassis 20 haben. In unterschiedlichen Ausführungsformen können eine oder beide der Längsrichtung-Seitenränder, 44 und 46, linear in Längsrichtung (L) des Chassis 20 sein und eine oder beide der Querrichtung-Endränder, 40 und 42, können linear in Querrichtung (T) des Chassis 20 sein. In unterschiedlichen Ausführungsformen können eine oder beide der Längsrichtung-Seitenränder, 44 und 46, linear in Längsrichtung (L) des Chassis 20 sein und eine oder beide der Querrichtung-Endränder, 40 und 42, können mindestens eine Kurve (konvex und/oder konkav) in Querrichtung (T) des Chassis 20 haben. In unterschiedlichen Ausführungsformen können eine oder beide der Längsrichtung-Seitenränder, 44 und 46, mindestens eine Kurve (konvex und/oder konkav) in Längsrichtung (L) des Chassis 20 haben und eine oder beide der Querrichtung-Endränder, 40 und 42, können linear in Querrichtung (T) des Chassis 20 sein. In unterschiedlichen Ausführungsformen können eine oder beide der Längsrichtung-Seitenränder, 44 und 46, mindestens eine Kurve (konvex und/oder konkav) in Längsrichtung (L) des Chassis 20 haben und eine oder beide der Querrichtung-Endränder, 40 und 42, können mindestens eine Kurve (konvex und/oder konkav) in Querrichtung (T) des Chassis 20 haben. Das Chassis 20 kann um die Längsachse 12 des absorbierenden Artikels 10 symmetrisch und um die Querachse 14 des absorbierenden Artikels 10 asymmetrisch sein. Das absorbierende System 34 kann eine zur Kleidung weisende Fläche 50, eine zum Träger weisende Fläche 52, ein gegenüberliegendes Paar periphere Regionen der Längsrichtung, 54 und 56, und ein gegenüberliegendes Paar periphere Regionen der Querrichtung, 58 und 60, haben.

Die zur Kleidung weisende Fläche 50 des absorbierenden Systems 34 ist die Fläche des absorbierenden Systems 34, die der vom Träger getragenen Unterwäsche am nächsten ist. Die zum Träger weisende Fläche 52 des absorbierenden Systems 34 ist die Fläche des absorbierenden Systems 34, die dem Körper des Trägers am nächsten ist. Das absorbierende System 34 kann mindestens einen absorbierenden Kern 36 haben, wie z. B. in 14 veranschaulicht. Der absorbierende Kern 36 kann aus zwei Schichten ausgebildet sein, einer zum Träger weisenden Schicht 80 und einer zur Kleidung weisenden Schicht 82. Mindestens eine Schicht des absorbierenden Systems 34, wie z. B. die zum Träger weisende Schicht 80 des absorbierenden Kerns 36, kann eine gelappte absorbierenden Schicht 240 sein und kann ein Paar quer gegenüberliegende Lappen, 250 und 260, haben, die einen Hohlraum 270 dazwischen definieren können.

In unterschiedlichen Ausführungsformen kann das absorbierende System 34 mindestens eine zusätzliche Schicht haben, wie zum Beispiel, aber nicht beschränkt auf eine Schwallschicht, eine Flüssigkeitsaufnahmeschicht, eine Übertragungsverzögerungsschicht und/oder eine Verteilungsschicht. Es ist selbstverständlich, dass das absorbierende System 34 jede beliebige Kombination aus Schichten haben kann, die als geeignet erachtet wird. Die Schicht(en) des absorbierenden Systems 34 können in jeder Reihenfolge vorhanden sein, die in Tiefenrichtung (Z) des absorbierenden Artikels 10 zwischen der Deckschicht 30 und der Außenschicht 32 als geeignet erachtet wird.

In unterschiedlichen Ausführungsformen kann der absorbierende Artikel 10 mindestens ein Biegungsmerkmal 140 haben. Das mindestens eine Biegungsmerkmal 140 kann im Chassis 20 an einem Ort positioniert sein, der in Richtung der Hinterseite des Trägers getragen werden soll. Die relative Position des mindestens einen Biegungsmerkmals 140 ist in 14 zu sehen. Das mindestens eine Biegungsmerkmal 140 kann bei der Initiierung und Beeinflussung der Formung des absorbierenden Artikels 10 in eine erhöhte und zeltartige Konfiguration helfen. Die erhöhte und zeltartige Konfiguration des absorbierenden Artikels 10 kann sich an die Gesäßfalte anpassen und kann sich in Reaktion auf die abwechselnde Bewegung der Beine des Trägers bewegen und dadurch dazu beitragen, dass der absorbierende Artikel 10 für Leckschutz und Komfort an Ort und Stelle bleibt. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann mindestens ein Teil des Biegungsmerkmals 140 mit der gelappten absorbierenden Schicht 240 des absorbierenden Systems 34 verbunden sein und die Konfiguration der gelappten absorbierenden Schicht 240 und das Biegungsmerkmal 140 können den absorbierenden Artikel 10 in der erhöhten und zeltartigen Konfiguration halten, wenn der absorbierende Artikel 10 verwendet wird. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann mindestens ein Teil des Biegungsmerkmals 140 mit dem Hohlraum 270 verbunden sein, der durch die gelappte absorbierende Schicht 240 des absorbierenden Systems 34 definiert wird. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann das Biegungsmerkmal 140 mit dem Hohlraum 270 verbunden sein, der durch die gelappte absorbierende Schicht 240 des absorbierenden Systems 34 verbunden ist, und ein Teil des Biegungsmerkmals 140 kann mit der gelappten absorbierenden Schicht 240 des absorbierenden Systems 34 verbunden sein.

In unterschiedlichen Ausführungsformen, wie z. B. in 14 veranschaulicht, kann die Außenschicht 32 eine zur Kleidung weisende Fläche 50 des absorbierenden Systems 34 und jeweils einen Teil der peripheren Regionen der Längsrichtung, 54 und 56, des absorbierenden Systems 34 überlagern. In solchen Ausführungsformen kann die Deckschicht 30 eine zum Träger weisende Fläche 52 des absorbierenden Systems 34 und jeweils einen Teil der peripheren Regionen der Längsrichtung, 54 und 56, des absorbierenden Systems 34 überlagern. In solchen Ausführungsformen können die peripheren Ränder der Längsrichtung, 90 und 92, der Deckschicht 30 und die peripheren Ränder der Längsrichtung, 70 und 72, der Außenschicht 32 miteinander in der Nähe der peripheren Regionen der Längsrichtung, 54 und 56, gebondet sein und so Bondregionen der Längsrichtung, 110 und 112 ausbilden. Jede der Bondregionen der Längsrichtung, 110 und 112, bildet einen Teil der Abdichtung 38 zwischen der Deckschicht 30 und der Außenschicht 32 des Chassis 20 aus. In solchen Ausführungsformen kann der absorbierende Artikel 34 periphere Regionen der Querrichtung, 58 und 60, haben, über die hinaus sich Teile der Deckschicht 30 und Außenschicht 32 erstrecken können. Die peripheren Ränder der Querrichtung, 94 und 96, der Deckschicht 30 können mit den peripheren Rändern der Querrichtung, 74 und 76, der Außenschicht 32 gebondet sein, um Bondregionen der Querrichtung, 114 bzw. 116, auszubilden, die einen Teil der Abdichtung 38 zwischen der Deckschicht 30 und der Außenschicht 32 des Chassis 20 ausbilden können. In solchen Ausführungsformen bilden die Bondregionen der Längsrichtung, 110 und 112, und die Bondregionen der Querrichtung, 114 und 116, zusammen die Abdichtung 38 des Chassis 20 des absorbierenden Artikels 10. In unterschiedlichen Ausführungsformen können die Deckschicht 30 und die Außenschicht 32 so dimensioniert sein, dass die peripheren Ränder der Längsrichtung, 90 und 92, der Deckschicht 30 im Wesentlichen mit den peripheren Rändern der Längsrichtung, 70 und 72, der Außenschicht 32 in den Bondregionen der Längsrichtung, 110 und 112 ausgerichtet sind. In unterschiedlichen Ausführungsformen können die Deckschicht 30 und die Außenschicht 32 so dimensioniert sein, dass die peripheren Ränder der Längsrichtung, 90 und 92, der Deckschicht 30 näher zur Längsachse 12 des absorbierenden Artikels 10 positioniert sein können als die peripheren Ränder der Längsrichtung, 70 und 72, der Außenschicht 32 in den Bondregionen der Längsrichtung, 110 und 112. In unterschiedlichen Ausführungsformen können die Deckschicht 30 und die Außenschicht 32 so dimensioniert sein, dass die peripheren Ränder der Längsrichtung, 90 und 92, der Deckschicht 30 weiter weg von der Längsachse 12 des absorbierenden Artikels 10 positioniert sein können als die peripheren Ränder der Längsrichtung, 70 und 72, der Außenschicht 32 in den Bondregionen der Längsrichtung, 110 und 112.

In unterschiedlichen Ausführungsformen, wie z. B. in 912 veranschaulicht, kann die Außenschicht 32 die zur Kleidung weisende Fläche 50 des absorbierenden Systems 34, jede der peripheren Regionen der Längsrichtung, 54 und 56, des absorbierenden Systems 34 und mindestens einen Teil der zum Träger weisenden Fläche 52 des absorbierenden Systems 34 überlagern. In solchen Ausführungsformen kann die Außenschicht 32 das absorbierende System 34 teilweise umschließen, indem sie sich um das absorbierende System 34 wickelt, bis die peripheren Ränder der Längsrichtung, 70 und 72, der Außenschicht 32 einen Teil der zum Träger weisenden Fläche 52 des absorbierenden Systems 34 überlagern. In solchen Ausführungsformen können die Teile der Außenschicht 32, die die peripheren Regionen der Längsrichtung, 54, und 56, überlagern, die Längsrichtung-Seitenränder, 44 und 46, des Chassis 20 ausbilden. In solchen Ausführungsformen kann die Deckschicht 30 die zum Träger weisende Fläche 52 des absorbierenden Systems 34 überlagern und kann das absorbierende System 34 teilweise umschließen. In solchen Ausführungsformen können die peripheren Ränder der Längsrichtung, 90 und 92, der Deckschicht 30 und die peripheren Ränder der Längsrichtung, 70 und 72, der Außenschicht 32 miteinander gebondet sein und so Bondregionen der Längsrichtung, 110 und 112 ausbilden. Jede der Bondregionen der Längsrichtung, 110 und 112, überlagern die zum Träger weisende Fläche 52 des absorbierenden Systems 34 und bilden einen Teil der Abdichtung 38 zwischen der Deckschicht 30 und der Außenschicht 32 des Chassis 20 aus. In solchen Ausführungsformen kann das absorbierende System 34 periphere Regionen der Querrichtung, 58 und 60, haben, über die hinaus sich Teile der Deckschicht 30 und Außenschicht 32 erstrecken können. Die peripheren Ränder der Querrichtung, 94 und 96, der Deckschicht 30 können mit den peripheren Rändern der Querrichtung, 74 und 76, der Außenschicht 32 gebondet sein, um Bondregionen der Querrichtung, 114 bzw. 116, auszubilden, die einen Teil der Abdichtung 38 zwischen der Deckschicht 30 und der Außenschicht 32 des Chassis 20 ausbilden können. In solchen Ausführungsformen bilden die Bondregionen der Längsrichtung, 110 und 112, und die Bondregionen der Querrichtung, 114 und 116, zusammen die Abdichtung 38 des Chassis 20 des absorbierenden Artikels 10.

In unterschiedlichen Ausführungsformen kann die Deckschicht 30 die zum Träger weisende Fläche 52 des absorbierenden Systems 34, jede der peripheren Regionen der Längsrichtung, 54 und 56, des absorbierenden Systems 34 und mindestens einen Teil der zur Kleidung weisenden Fläche 50 des absorbierenden Systems 34 überlagern. In solchen Ausführungsformen kann die Deckschicht 30 das absorbierende System 34 teilweise umschließen, indem sie sich um das absorbierende System 34 wickelt, bis die peripheren Ränder der Längsrichtung, 90 und 92, der Deckschicht 30 einen Teil der zur Kleidung weisenden Schicht 32 des absorbierenden Systems 34 überlagern. In solchen Ausführungsformen können die Teile der Deckschicht 30, die die peripheren Regionen der Längsrichtung, 54 und 56, überlagern, die Längsrichtung-Seitenränder, 44 und 46, des Chassis 20 ausbilden. In solchen Ausführungsformen kann die Außenschicht 32 die zur Kleidung weisende Fläche 50 des absorbierenden Systems 34 überlagern und kann das absorbierende System 34 teilweise umschließen. In solchen Ausführungsformen können die peripheren Ränder der Längsrichtung, 90 und 92, der Deckschicht 30 und die peripheren Ränder der Längsrichtung, 70 und 72, der Außenschicht 32 miteinander gebondet sein und so Bondregionen der Längsrichtung, 110 und 112 ausbilden. Jede der Bondregionen der Längsrichtung, 110 und 112, überlagert die zur Kleidung weisende Fläche 50 des absorbierenden Systems 34 und bildet einen Teil der Abdichtung 38 zwischen der Deckschicht 30 und der Außenschicht 32 des Chassis 20 aus. In solchen Ausführungsformen kann das absorbierende System 34 periphere Regionen der Querrichtung, 58 und 60, haben, über die hinaus sich Teile der Deckschicht 30 und Außenschicht 32 erstrecken können. Die peripheren Ränder der Querrichtung, 94 und 96, der Deckschicht 30 können mit den peripheren Rändern der Querrichtung, 74 und 76, der Außenschicht 32 gebondet sein, um Bondregionen der Querrichtung, 114 bzw. 116, auszubilden, die einen Teil der Abdichtung 38 zwischen der Deckschicht 30 und der Außenschicht 32 des Chassis 20 ausbilden können. In solchen Ausführungsformen bilden die Bondregionen der Längsrichtung, 110 und 112, und die Bondregionen der Querrichtung, 114 und 116, zusammen die Abdichtung 38 des Chassis 20 des absorbierenden Artikels 10.

In unterschiedlichen Ausführungsformen kann der absorbierende Artikel 10 ein Paar nicht integrierte Flügel, 26 und 28, haben, die sich nach außen, in Querrichtung (T), vom absorbierenden Artikel 10 erstrecken. Die Flügel, 26 und 28, können mit der Außenfläche 78 der Außenschicht 32 des Chassis 20 des absorbierenden Artikels 10 gebondet sein. Die Flügel, 26 und 28, können über die Ränder der Unterwäsche des Trägers drapiert sein, sodass die Flügel, 26 und 28, zwischen den Rändern der Unterwäsche des Trägers und den Oberschenkeln angeordnet sind. Die Flügel, 26 und 28, können mindestens zwei Zwecke erfüllen. Erstens können die Flügel, 26 und 28, eine Verschmutzung der Unterwäsche des Trägers verhindern, indem sie eine Barriere entlang der Ränder der Unterwäsche bilden. Zweitens kann jeder Flügel, 26 und 28, mit einer Befestigungshilfe 120 ausgestattet sein, zum Beispiel einem Bekleidungsbefestigungsklebstoff oder einem Haken, um den absorbierenden Artikel 10 in der Unterwäsche sicher und richtig positioniert zu halten. Die Flügel, 26 und 28, können um die Schrittregion der Unterwäsche des Trägers gewickelt werden, um die Befestigung des absorbierenden Artikels 10 an der Unterwäsche des Trägers bei der Verwendung zu unterstützen.

Jeder Flügel, 26 und 28, kann unter der Schrittregion der Unterwäsche des Trägers gefaltet werden und die Befestigungshilfe 120 kann entweder eine sichere Befestigung am entgegengesetzten Flügel, 26 und 28, oder direkt an der Oberfläche der Unterwäsche des Trägers bilden. In unterschiedlichen Ausführungsformen können die Flügel, 26 und 28, aus Materialien konstruiert sein, die der Deckschicht 20, der Außenschicht 22 oder Kombinationen dieser Materialien ähnlich sind. In unterschiedlichen Ausführungsformen können die Flügel, 26 und 28, getrennte Komponenten sein, die jeweils einzeln mit der Außenschicht 32 gebondet sein können. In unterschiedlichen Ausführungsformen können die Flügel, 26 und 28, Erweiterungen einer Flügelbrücke 190 (in 31 dargestellt) und darin integriert sein, die mit der Außenschicht 32 gebondet sein kann und die sich über die Querrichtungsbreite (T) des absorbierenden Artikels 10 erstrecken kann.

In unterschiedlichen Ausführungsformen kann der absorbierende Artikel 10 ein Paar gegenüberliegende nicht integrierte seitliche Abdeckungen, 22 und 24, haben. Jede der nicht integrierten seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, kann sich in Längsrichtung (L) erstrecken und die Länge des Chassis 20 des absorbierenden Artikels 10 kann sich vom ersten Querrichtung-Endrand 40 des Chassis 20 zum zweiten Querrichtung-Endrand 42 des Chassis 20 erstrecken. In unterschiedlichen Ausführungsformen, wie z. B. in 1316 veranschaulicht, können die nicht integrierten seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, mit einer Außenfläche 78 der Außenschicht 32 gebondet sein. In solchen Ausführungsformen können die seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, über den Bondregionen der Längsrichtung, 110 und 112, positioniert sein, die einen Teil der Abdichtung 38 des Chassis 20 ausbilden und die über der zum Träger weisenden Fläche 52 des absorbierenden Systems 34 positioniert sind. In einer solchen Positionierung können die seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, ein weicheres und weniger reizendes Material bereitstellen, das mit der Haut des Trägers in Kontakt ist, als die Außenfläche 78 der Außenschicht 32. In einer solchen Positionierung können die seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, verhindern, dass die Bondregionen der Längsrichtung, 110 und 112, mit der Haut des Trägers in direkten Kontakt kommen. In einer solchen Positionierung, wenn die Flügel, 26 und 28, des absorbierenden Artikels 10 um die Unterwäsche eines Trägers gewickelt sind, können die seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, die von den Flügeln, 26 und 28, unabhängig sind, unverzerrt durch das Falten der Flügel, 26 und 28, um die Unterwäsche des Trägers bleiben. In unterschiedlichen Ausführungsformen, wie z. B. in 58 veranschaulicht, können die nicht integrierten seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, mit der zum Träger weisenden Fläche 98 der Deckschicht 30 gebondet sein. In solchen Ausführungsformen können die seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, über den Bondregionen der Längsrichtung, 110 und 112, positioniert sein, die einen Teil der Abdichtung 38 des Chassis 20 ausbilden und die sich in der Nähe der peripheren Regionen der Längsrichtung, 54 und 56, befinden. In einer solchen Positionierung können die seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, ein weicheres und weniger reizendes Material bereitstellen, das mit der Haut des Trägers in Kontakt ist, als die Abdichtung 38 des Chassis 20.

In einer solchen Positionierung, wenn die Flügel, 26 und 28, des absorbierenden Artikels 10 um die Unterwäsche eines Trägers gewickelt sind, können die seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, die von den Flügeln, 26 und 28, unabhängig sind, unverzerrt durch das Falten der Flügel, 26 und 28, um die Unterwäsche des Trägers bleiben. In unterschiedlichen Ausführungsformen können die nicht integrierten seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, mit der zum Träger weisenden Fläche 98 der Deckschicht 30 in einer Position gebondet sein, die die zum Träger weisende Fläche 52 des absorbierenden Systems 34 überlagert, und sie können über den Bondregionen der Längsrichtung, 110 und 112, positioniert sein, die einen Teil der Abdichtung 38 des Chassis 20 ausbilden und die die zur Kleidung weisende Fläche 50 des absorbierenden Systems 34 überlagern. In einer solchen Positionierung, wenn die Flügel, 26 und 28, des absorbierenden Artikels 10 um die Unterwäsche eines Trägers gewickelt sind, können die seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, die von den Flügeln, 26 und 28, unabhängig sind, unverzerrt durch das Falten der Flügel, 26 und 28, um die Unterwäsche des Trägers bleiben.

Jede dieser Komponenten des absorbierenden Artikels 10 sowie zusätzliche Komponenten werden hierin genauer beschrieben.

Chassis:

Wie hierin beschrieben, kann das Chassis 20 eines absorbierenden Artikels 10 eine Deckschicht 30, eine Außenschicht 32 und ein absorbierenden System 34 haben, das zwischen der Deckschicht 20 und der Außenschicht 32 positioniert ist. Das absorbierende System 34 kann mindestens eine absorbierende Schicht haben, die eine gelappte absorbierende Schicht 240 sein kann. Das absorbierende System 34 kann mindestens einen absorbierenden Kern 36 haben. Der absorbierende Kern 36 kann aus zwei Schichten ausgebildet sein, einer zum Träger weisenden Schicht 80 und einer zur Kleidung weisenden Schicht 82. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann das absorbierende System 34 mindestens eine zusätzliche Schicht haben, wie z. B. eine Schwallschicht 62, eine Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64, eine Übertragungsverzögerungsschicht und/oder eine Verteilungsschicht. Die zusätzliche(n) Schicht(en) kann/können in jeder Kombination vorhanden sein, die als geeignet erachtet wird.

Das Chassis 20 kann ferner mindestens ein Biegungsmerkmal 140 haben, das mit der gelappten absorbierenden Schicht 240 verbunden sein kann. Die Konfiguration der gelappten absorbierenden Schicht 240 und die Positionierung des Biegungsmerkmals 140 können eine gebogene, erhöhte und zeltartige Konfiguration für den absorbierenden Artikel 10 bereitstellen, die für den Träger bequem sein kann und die die ordnungsgemäße Platzierung des absorbierenden Artikels 10 für den Träger aufrechterhalten kann.

Deckschicht:

Die Deckschicht 30 definiert die zum Träger weisende Fläche 98 des absorbierenden Artikels 10, die direkten Kontakt zum Körper des Trägers haben kann und flüssigkeitsdurchlässig ist, um Körper-Exsudate aufzunehmen. Die Deckschicht 30 soll für Komfort und Anpassungsfähigkeit sorgen und hat die Funktion, Körper-Exsudate vom Körper des Trägers durch ihre eigene Struktur und in Richtung des absorbierenden Systems 34 wegzuleiten. Die Deckschicht 30 soll wenig bis keine Flüssigkeit in ihrer Struktur zurückhalten, sodass sie eine relativ angenehme und nicht reizende Oberfläche in der Nähe der Haut des Trägers des absorbierenden Artikels 10 bereitstellt.

Die Deckschicht 30 kann eine einzige Materialschicht sein oder alternativ aus mehreren Schichten bestehen, die zusammen laminiert wurden. Die Deckschicht 30 kann aus jedem beliebigen Material ausgebildet sein, zum Beispiel einem oder mehreren Webstoffen, einem oder mehreren faserigen Vliesstoffen, einer oder mehreren Folien, z. B. Blas- oder extrudierte Folien, die selbst aus einer oder mehreren Schichten bestehen können, einem oder mehreren Schaumstoffen, z. B. netzförmigen, offenzelligen oder geschlossenzelligen Schaumstoffen, einem beschichteten Vliesstoff oder einer Kombination aus beliebigen dieser Materialien. Eine solche Kombination kann mit Klebstoff, Wärme oder Ultraschall in eine einheitliche, planare Struktur laminiert sein, um eine Deckschicht 30 zu bilden.

In unterschiedlichen Ausführungsformen kann die Deckschicht 30 aus verschiedenen Vliesbahnen konstruiert sein, z. B. heißluftgezogenen Bahnen, Spinnvliesbahnen, hydroverschlungenen Spunlace-Bahnen oder durchluftgebondete kardierte Bahnen. Beispiele von geeigneten Materialien für die Deckschicht 30 können zum Beispiel, aber nicht beschränkt auf natürliche Faserbahnen (z. B. Baumwolle), Rayon, hydroverschlungene Bahnen, gebondete kardierte Polyesterbahnen, Polypropylen, Polyethylen, Nylon oder andere wärmebondbare Fasern (z. B. Bikomponentenfasern), Polyolefine, Copolymere aus Polypropylen und Polyethylen, lineares Polyethylen mit niedriger Dichte und aliphatische Ester, wie z.B. Polymilchsäure, beinhalten. Es können auch fein perforierte Folien und Netzmaterialien verwendet werden, ebenso wie Laminate oder Kombinationen von diesen Materialien. Ein Beispiel einer geeigneten Deckschicht 30 kann eine gebondete kardierte Bahn aus Polypropylen und Polyethylen sein, wie sie zum Beispiel von der Sandler AG, Deutschland, erhältlich ist. U.S. Patente Nr. 4,801,494 von Datta, et al. und 4,908,026 von Sukiennik, et al., und WO 2009/062998 von Texol beschreiben verschiedene andere Deckschichtmaterialien, die als Deckschicht 30 verwendet werden können, die jeweils in ihrer Gesamtheit durch Bezugnahme hierin einbezogen sind. Zusätzliche Materialien für Deckschichten 30 können zum Beispiel, aber nicht beschränkt auf solche beinhalten, die in U.S. Patenten Nr. 4,397,644 von Matthews, et al., 4,629,643 von Curro, et al., 5,188,625 von Van Iten, et al., 5,382,400 von Pike, et al., 5,533,991 von Kirby, et al., 6,410,823 von Daley, et al., und U.S. Publikation Nr. 2012/0289917 von Abuto, et al., beschrieben sind, die jeweils in ihrer Gesamtheit durch Bezugnahme hierin einbezogen sind.

In unterschiedlichen Ausführungsformen kann die Deckschicht 30 eine Vielzahl von Löchern (nicht dargestellt) beinhalten, die durch sie hindurch gebildet werden, damit Körper-Exsudate einfacher in das absorbierende System 34 weitergeleitet werden können. Die Löcher können in der gesamten Deckschicht 30 zufällig oder einheitlich angeordnet sein. Die Größe, die Form, der Durchmesser und die Anzahl der Löcher können sich je nach besonderen Anforderungen des absorbierenden Artikels 10 unterscheiden.

In unterschiedlichen Ausführungsformen kann die Deckschicht 30 ein Flächengewicht haben, das von etwa 5, 10, 15, 20 oder 25 g/m2 bis etwa 50, 100, 120, 125 oder 150 g/m2 reicht. In einer Ausführungsform kann eine Deckschicht 30 zum Beispiel aus einer durchluftgebondeten kardierten Bahn mit einem Flächengewicht von etwa 15 g/m2 bis etwa 100 g/m2 konstruiert sein. In einem anderen Beispiel kann eine Deckschicht 30 aus einer durchluftgebondeten kardierten Bahn mit einem Flächengewicht von etwa 20 g/m2 bis etwa 50 g/m2 konstruiert sein, zum Beispiel einer durchluftgebondeten kardierten Bahn, die von Vliesmaterial-Herstellern, wie Xiamen Yanjan Industry, Beijing DaYuan Nonwoven Fabrics und anderen, problemlos erhältlich ist.

In unterschiedlichen Ausführungsformen kann die Deckschicht 30 zumindest teilweise hydrophil sein. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann ein Teil der Deckschicht 30 hydrophil sein und ein Teil der Deckschicht 30 kann hydrophob sein. In unterschiedlichen Ausführungsformen können die Teile der Deckschicht 30, die hydrophob sein können, entweder aus einem inhärent hydrophoben Material sein, oder sie können aus einem Material sein, das mit einer hydrophoben Beschichtung behandelt wurde.

Absorbierendes System:

Das absorbierende System 34 kann eine zur Kleidung weisende Fläche 50, eine zum Träger weisende Fläche 52, ein gegenüberliegendes Paar periphere Regionen der Längsrichtung, 54 und 56, und ein gegenüberliegendes Paar periphere Regionen der Querrichtung, 58 und 60, haben.

Die zur Kleidung weisende Fläche 50 des absorbierenden Systems 34 ist die Fläche des absorbierenden Systems 34, die der vom Träger getragenen Unterwäsche am nächsten ist. Die zum Träger weisende Fläche 52 des absorbierenden Systems 34 ist die Fläche des absorbierenden Systems 34, die dem Körper des Trägers am nächsten ist. Das absorbierende System 34 kann mindestens einen absorbierenden Kern 36 haben, wie z. B. in 14 veranschaulicht. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann der absorbierende Kern 36 eine einschichtige Konstruktion sein. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann der absorbierende Kern 36 mindestens zwei Materialschichten haben, wie z. B. eine zum Träger weisende Schicht 80 und eine zur Kleidung weisende Schicht 82, wie z. B. in 14 veranschaulicht. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann das absorbierende System 34 zusätzliche Schichten haben, wie zum Beispiel, aber nicht beschränkt auf eine Schwallschicht, eine Flüssigkeitsaufnahmeschicht, eine Übertragungsverzögerungsschicht und/oder eine Verteilungsschicht. 1921 veranschaulichen eine Ausführungsform eines absorbierenden Artikels 10, der ein absorbierendes System 34 aufweist, das einen absorbierenden Kern 36 mit zwei Materialschichten, 80 und 82, einer Schwallschicht 62 und einer Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 haben kann. Es ist selbstverständlich, dass das absorbierende System 34 eine Kombination aus Schichten (z. B. eine Schwallschicht, eine Flüssigkeitsaufnahmeschicht, eine Übertragungsverzögerungsschicht, einen absorbierenden Kern und/oder eine Verteilungsschicht) sowie jedwede zusätzliche Schicht haben kann, die als geeignet erachtet wird. Die Schicht(en) des absorbierenden Systems 34 können in jeder Reihenfolge vorhanden sein, die in Tiefenrichtung (Z) des absorbierenden Artikels 10 zwischen der Deckschicht 30 und der Außenschicht 32 als geeignet erachtet wird. Mindestens eine Schicht des absorbierenden Systems 34 kann eine gelappte absorbierende Schicht 240 sein.

In einer Ausführungsform kann das absorbierende System 34 einen absorbierenden Kern 36 haben, der eine einschichtige Konstruktion sein kann. In einer Ausführungsform kann das absorbierende System 34 einen absorbierenden Kern 36 haben, der eine einschichtige Konstruktion sein kann, und das absorbierende System 34 kann mindestens eine, zwei, drei oder vier zusätzliche Schicht(en) haben, die aus einer Schwallschicht 62, einer Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64, einer Übertragungsverzögerungsschicht und/oder einer Verteilungsschicht ausgewählt werden kann/können. In einer Ausführungsform kann das absorbierende System 32 einen absorbierenden Kern 36 haben, der aus einer zweischichtigen Konstruktion sein kann, wie z. B. eine zum Träger weisende Schicht 80 und eine zur Kleidung weisende Schicht 82 aufweisend. In einer Ausführungsform kann das absorbierende System 34 einen absorbierenden Kern 36 haben, der mindestens zwei Materialschichten aufweisen kann, wie z. B. eine zum Träger weisende Schicht 80 und eine zur Kleidung weisende Schicht 82, und das absorbierende System 34 kann mindestens eine, zwei, drei oder vier zusätzliche Schicht(en) haben, die aus einer Schwallschicht 62, einer Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64, einer Übertragungsverzögerungsschicht und/oder einer Verteilungsschicht ausgewählt werden kann/können.

Absorbierender Kern:

Das absorbierende System 34 kann einen absorbierenden Kern 36 haben, der zwischen der Deckschicht 30 und der Außenschicht 32 positioniert ist, wie z. B. in 14 veranschaulicht.

Der absorbierende Kern 36 kann im Allgemeinen jede beliebige einschichtige Struktur oder Kombination von Schichtkomponenten sein, die einen gewissen Grad an Komprimierbarkeit und Anpassungsfähigkeit aufweisen, nicht reizend für die Haut des Trägers sind und Flüssigkeiten und andere Körper-Exsudate absorbieren und zurückhalten können. Außerdem kann der absorbierende Kern 36 zusätzliche Kapazität zum Absorbieren und Zurückhalten von Körper-Exsudaten, wie Menstruationsblutungen, bereitstellen. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann der absorbierende Kern 36 aus einer Vielzahl von verschiedenen Materialien ausgebildet sein und er kann eine beliebige Anzahl an gewünschten Schichten enthalten. Der absorbierende Kern 36 kann zum Beispiel eine oder mehrere Schichten (z. B. zwei Schichten) absorbierendes Bahnmaterial aus Cellulosefasern (z. B. Holzzellstofffasern) oder andere natürliche Fasern, synthetische Fasern, gewebte Stoffe oder Vliesstoff, Gitternetzgewebe oder andere stabilisierende Strukturen, superabsorbierendes Material, Bindermaterialien, Tenside, ausgewählte hydrophobe und hydrophile Materialien, Pigmente, Lotionen, Geruchskontrollmittel oder dergleichen, sowie Kombinationen davon beinhalten. In einer Ausführungsform kann das absorbierende Bahnmaterial eine Matrix von Celluloseflocken und außerdem ein superabsorbierendes Material beinhalten. Die Celluloseflocken können eine Mischung aus Holzzellstoffflocken umfassen. Ein Beispiel von Holzzellstoffflocken kann an der Handelsbezeichnung NB 416 erkennbar sein, das von Weyerhaeuser Corp. erhältlich ist, wobei es sich um einen gebleichten hochabsorbierenden Sulfat-Holzzellstoff handelt, der primär südliche Weichholzfasern enthält.

In unterschiedlichen Ausführungsformen kann der absorbierende Kern 36, falls gewünscht, eine optionale Menge an superabsorbierendem Material beinhalten. Beispiele geeigneter superabsorbierender Materialien sind zum Beispiel, aber nicht beschränkt auf Poly(acrylsäure), Poly(methacrylsäure), Poly(acrylamid), Poly(vinylether), Maleinsäureanhydrid-Copolymere mit Vinylethern und α-Olefinen, Poly(vinylpyrrolidon), Poly(vinylmorpholinon), Poly(vinylalkohol) und Salze und Polymere davon. Andere superabsorbierende Materialien können nicht modifizierte natürliche Polymere und modifizierte natürliche Polymere beinhalten, z. B. hydrolysierte mit Acrylnitrit gepfropfte Stärke, mit Acrylsäure gepfropfte Stärke, Methylcellulose, Chitosan, Carboxymethylcellulose, Hydroxypropylcellulose und Pflanzengummi, wie Alginate, Xanthangummi, Johannisbrotgummi und so weiter. Mischungen natürlicher oder ganz oder teilweise synthetischer, superabsorbierender Polymere können ebenfalls nützlich sein. Das superabsorbierende Material kann im absorbierenden Kern 36 in jeder gewünschten Menge vorhanden sein.

Unabhängig von der Kombination der absorbierenden Materialien, die im absorbierenden Kern 36 verwendet werden, können die absorbierenden Materialien durch Einsatz verschiedener herkömmlicher Verfahren und Techniken in eine Bahnstruktur ausgebildet werden. Die absorbierende Bahn kann durch Techniken, wie zum Beispiel, aber nicht beschränkt auf eine Trockenformtechnik, eine Luftformtechnik, eine Nassformtechnik, eine Schaumformtechnik oder dergleichen sowie Kombinationen davon, ausgebildet werden. Ein Coform-Vliesstoffmaterial kann ebenfalls eingesetzt werden. Verfahren und Vorrichtungen zum Ausführen solcher Techniken sind auf dem Gebiet gut bekannt.

Die Form des absorbierenden Kerns 36 kann sich nach Bedarf unterscheiden und sie kann eine beliebige von verschiedenen Formen umfassen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf dreieckige, rechteckige, Hundeknochen- und elliptische Formen. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann der absorbierende Kern 36 eine Form haben, die im Allgemeinen der gesamten Form des Chassis 20 entspricht. Die Abmessungen des absorbierenden Kerns 36 können im Wesentlichen ähnlich denen des Chassis 20 sein, es ist jedoch erkennbar, dass die Abmessungen des absorbierenden Kerns 36, auch wenn sie ähnlich sind, häufig kleiner als die der gesamten Chassis 20 sind, um angemessen darin enthalten zu sein.

Zum Beispiel können geeignete Materialien und/oder Strukturen für den absorbierenden Kern 36 zum Beispiel, aber nicht beschränkt auf solche beinhalten, die in U.S. Patenten Nr. 4,610,678 von Weisman, et al., 6,060,636 von Yahiaoui, et al., 6,610,903 von Latimer, et al., 7,358,282 von Krueger, et al. und U.S. Publikation Nr. 2010/0174260 von Di Luccio, et al. beschrieben sind, die jeweils in ihrer Gesamtheit durch Bezugnahme hierin einbezogen sind.

Wie oben beschrieben, kann in unterschiedlichen Ausführungsformen ein absorbierender Kern 36 eine einschichtige Struktur sein und er kann zum Beispiel eine Matrix von Celluloseflocken und ein superabsorbierendes Material beinhalten. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann ein absorbierender Kern 36 mindestens zwei Materialschichten haben, wie z. B. eine zum Träger weisende Schicht 80 und eine zur Kleidung weisende Schicht 82, wie z. B. in 14 veranschaulicht. In unterschiedlichen Ausführungsformen können zwei Schichten, 80 und 82, miteinander identisch sein. In unterschiedlichen Ausführungsformen können sich die zwei Schichten, 80 und 82, voneinander unterscheiden. In solchen Ausführungsformen können die zwei Schichten, 80 und 82, das Chassis 20 verschiedene Absorptionseigenschaften bereitstellen, wie als geeignet erachtet. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann die zum Träger weisende Schicht 80 des absorbierenden Kerns 36 aus einem Airlaid-Material konstruiert sein und die zur Kleidung weisende Schicht 82 des absorbierenden Kerns 36 kann aus einer superabsorbierenden, komprimierten Polymerschicht konstruiert sein. In solchen Ausführungsformen kann das Airlaid-Material ein Flächengewicht von etwa 40 bis etwa 200 g/m2 haben und die superabsorbierende, komprimierte Polymerschicht kann ein auf Celluloseflocken basierende Material sein, das eine Kombination aus Zellstoff und SAP sein kann, das in einem Gewebeträger eingeschlossen ist und ein Flächengewicht von etwa 40 bis etwa 400 g/m2 hat.

In unterschiedlichen Ausführungsformen, wie z. B. in 14 veranschaulicht, kann der absorbierende Artikel 10 ein absorbierendes System 34 haben, das mindestens zwei Schichten hat. In solchen Ausführungsformen kann mindestens eine Schicht des absorbierenden Systems 34 eine gelappte absorbierende Schicht 240 sein. In den in 14 veranschaulichten Ausführungsformen sind die zwei Schichten des absorbierenden Systems 34 eine zum Träger weisende Schicht 80 und eine zur Kleidung weisende Schicht 82 eines absorbierenden Kerns 36, wobei die zum Träger weisende Schicht 80 des absorbierenden Kerns 36 eine gelappte absorbierende Schicht 240 ist. In unterschiedlichen Ausführungsformen, in denen das absorbierende System 34 einen einschichtigen absorbierenden Kern 36 hat, kann das absorbierende System 34 eine zweite Materialschicht haben, wie z. B. eine Schwallschicht 62, eine Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64, eine Übertragungsverzögerungsschicht und/oder eine Verteilungsschicht, und mindestens eine der Schichten des absorbierenden Systems 34 kann eine gelappte absorbierende Schicht 240 sein. Weitere Details bezüglich einer gelappten absorbierenden Schicht 240 werden später hierin angegeben.

Zusätzliche absorbierende Systemschichten:

Wie hierin beschrieben, kann das absorbierende System 34 mindestens einen absorbierenden Kern 36 haben, und in unterschiedlichen Ausführungsformen kann das absorbierende System 34 mindestens eine zusätzliche Schicht haben. Die mindestens eine zusätzliche Schicht kann mindestens eine Schwallschicht 62, eine Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64, eine Übertragungsverzögerungsschicht und/oder eine Verteilungsschicht sein. 1921 stellen eine exemplarische Veranschaulichung eines absorbierenden Systems 34 bereit, das eine Schwallschicht 62, eine Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 und einen absorbierenden Kern 36 hat, der eine zum Träger weisende Schicht 80 und eine zur Kleidung weisende Schicht 82 aufweist. Der in den Figuren veranschaulichte absorbierende Artikel 10 ist nicht begrenzend und zusätzliche Anordnungen von Schichten im absorbierenden System 34 werden hierin erwogen.

Schwallschicht:

In unterschiedlichen Ausführungsformen kann ein absorbierendes System 34 eine Schwallschicht 62 beinhalten, die zwischen der Deckschicht 30 und dem absorbierenden Kern 36 positioniert ist. Eine Schwallschicht 62 kann aus jedem gewebten oder Vliesmaterial konstruiert sein, das durch Körper-Exsudate problemlos durchdrungen wird. Die Schwallschicht 62 kann dazu beitragen, Ausströmungen oder Schwälle von Flüssigkeiten zu absorbieren, abzubremsen und zu verteilen, die schnell in das Chassis 20 gelangen können. Die Schwallschicht 62 kann die Flüssigkeit rasch aufnehmen und vorübergehend halten, bevor sie die Flüssigkeit zum Beispiel in den absorbierenden Kern 36 oder eine andere Schicht des absorbierenden Systems 34 freigibt.

Unterschiedliche gewebte und Vliesmaterialien können verwendet werden, um die Schwallschicht 62 zu konstruieren. Die Schwallschicht 62 kann zum Beispiel eine Vliesgewebeschicht umfassen, die aus einer heißluftgezogenen oder Spinnvliesbahn oder aus Polyolefin- oder Polyesterfilamenten zusammengesetzt ist. Solche Vliesgewebeschichten können Konjugat-, Bikonstituenten und Homopolymerfasern in Stapeln oder anderen Längen und Mischungen solcher Fasern mit anderen Arten von Fasern beinhalten. Die Schwallschicht 62 kann auch eine gebondete kardierte Bahn oder eine Airlaid-Bahn aus natürlichen und/oder synthetischen Fasern sein. Die gebondete kardierte Bahn kann zum Beispiel eine pulvergebondete kardierte Bahn, eine infrarotgebondete kardierte Bahn oder eine durchluftgebondete kardierte Bahn sein. Die gebondeten kardierten Bahnen können optional eine Mischung oder Vermengung verschiedener Fasern sein. Die Schwallschicht 62 kann normalerweise ein Flächengewicht von weniger als etwa 100 g/m2 und in einigen Ausführungsformen von etwa 10 g/m2 bis etwa 40 g/m2 haben.

Flüssigkeitsaufnahmeschicht:

In unterschiedlichen Ausführungsformen kann das absorbierende System 34 eine flüssigkeitsdurchlässige Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 beinhalten. Eine solche Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 kann aus einem Material hergestellt sein, das Körper-Exsudate, die der Deckschicht 30 geliefert werden, schnell in Z-Richtung übertragen kann. Die Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 kann im Allgemeinen jede beliebige gewünschte Form und/oder Größe haben. In einer Ausführungsform kann die Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 eine gebogene, rechtwinklige Form mit einer Länge gleich oder kleiner der Gesamtlänge des Chassis 20 und einer Breite kleiner der Breite des Chassis 20 haben. Die Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 kann zum Beispiel eine Länge von zwischen etwa 20, 40 oder 60 mm bis etwa 150, 150, 175, 200 oder 300 mm haben und eine Breite von zwischen etwa 10, 15 oder 20 mm bis etwa 60, 80 oder 100 mm kann verwendet werden. Die Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 kann eine Dicke in Tiefenrichtung (Z) von etwa 0,5 mm bis etwa 3 mm haben. Jedes einer Vielzahl verschiedener Materialien kann für die Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 verwendet werden, um die oben angegebenen Funktionen zu erreichen. Das Material kann synthetisch oder cellulosisch oder eine Kombination aus synthetischen und cellulosischen Materialien sein. Die Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 kann aus jedem gewebten oder Vliesmaterial konstruiert sein.

Die Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 kann zum Beispiel aus einem Airlaid- oder TABCW-Material konstruiert sein. Airlaid-Cellulosegewebe können zum Beispiel für die Verwendung in der Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 geeignet sein. Das Airlaid-Cellulosegewebe kann ein Flächengewicht haben, das von etwa 10 oder 100 g/m2 bis etwa 250 oder 300 g/m2 reicht. Das Airlaid-Cellulosegewebe kann aus Hartholz- und/oder Weichholzfasern ausgebildet sein. Ein Airlaid-Cellulosegewebe kann eine feinporige Struktur haben und es kann eine ausgezeichnete Dochtwirkung bereitstellen, insbesondere für Menstruationsblutungen.

Außerdem kann, um die Fähigkeit des Chassis 20 weiter zu verbessern, Körper-Exsudate in der Tiefenrichtung (Z) von der Deckschicht 30 in Richtung tiefere Schichten des Chassis 20 zu übertragen, sowie die Fähigkeit der Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 zu verbessern, sich an den Körper des Trägers auf Basis seiner Biegefähigkeit anzupassen, die Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 eine Öffnung 84 (in 1921 dargestellt) in der Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 haben, die jede geeignete Form haben kann, zum Beispiel oval, kreisförmig, rechteckig, quadratisch, dreieckig usw. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann die Öffnung 84 in der Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 verlängert sein und sie kann in Längsrichtung des Chassis 20 ausgerichtet sein. Die Öffnung 84 in der Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 kann durch einen Umfang 86 begrenzt sein, der eine innere Grenze oder einen inneren Rand der Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 ausbilden kann. Die Öffnung 84 kann sich in der Tiefenrichtung (Z) der Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 von einer oberen, zum Träger weisenden Fläche 124 der Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 durch eine und bis zu einer unteren, zur Kleidung weisenden Fläche 126 der Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 erstrecken.

Die Öffnung 84 kann sich an verschiedenen Positionen entlang den Längs- und Querachsen der Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 befinden, je nach Hauptort der Körper-Exsudat-Aufnahme oder Zweck, für den der absorbierende Artikel 10 verwendet wird. In unterschiedlichen Ausführungsformen können zum Beispiel die Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 und die Öffnung 84 in der Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 so positioniert sein, dass sie im Wesentlichen an der Längsachse 12 und der Querachse 14 des absorbierenden Artikels 10 ausgerichtet sind. Dies ermöglicht eine zentrale Anordnung der Öffnung 84, sodass diese unter dem Hauptpunkt des Auslaufens der Körper-Exsudate positioniert ist, und so, dass sie als primärer Aufnahmebereich der Körper-Exsudate für den absorbierenden Artikel 10 dient.

Die zentrale Positionierung der Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 und der Öffnung 84 der Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 ist jedoch nicht erforderlich und in unterschiedlichen Ausführungsformen können, je nach Hauptort, an dem eine Aufnahme von Körper-Exsudaten erfolgen kann, die Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 und die Öffnung 84 der Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 im Wesentlichen nur an der Längsachse 12 ausgerichtet sein. Somit können in unterschiedlichen Ausführungsformen die Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 und die Öffnung 84 der Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 in Längsrichtung zu einem der Querrichtung-Endränder, 40 und 42, des Chassis 20 verschoben sein, sodass die Öffnung 84 der Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 im Wesentlichen nicht mit der Querachse 14 des absorbierenden Artikels 10 ausgerichtet ist.

Die Öffnung 84 in der Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 kann eine Längslänge von etwa 15, 20, 30 oder 50 mm bis etwa 60, 75, 100 oder 150 mm haben und kann eine Querbreite von etwa 10, 15, 20 oder 30 mm bis etwa 40, 60 oder 80 mm haben. Die Öffnung 84 in der Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 kann durch den Umfang 86 definiert sein und sie kann eine Länge haben, die von etwa 15, 20 oder 25 % bis etwa 70, 75 oder 80 % der gesamten Längslänge der Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 in Längsrichtung ist. Die Öffnung 84 in der Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 kann durch den Umfang 86 definiert sein und sie kann eine Breite haben, die von etwa 20, 25 oder 30 % bis etwa 70, 75 oder 80 % der gesamten Breite der Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 in Querrichtung ist. Die Öffnung 84 der Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 kann dazu dienen, Körper-Exsudate von der Deckschicht 30 zu kanalisieren und in Richtung unterer Schichten des Chassis 20 in die Tiefenrichtung (Z) zu leiten. Die Öffnung 84 in der Flüssigkeitsaufnahmeschicht 64 kann außerdem eine tassen- oder wannenähnliche Struktur für das Zurückhalten von Körper-Exsudaten und ihr Auslaufen aus der zentralen Region des absorbierenden Artikels 10 und in Richtung der Ränder des absorbierenden Artikels 10 ausbilden.

Übertragungsverzögerungsschicht:

In unterschiedlichen Ausführungsformen kann das absorbierende System 34 eine flüssigkeitsdurchlässige Übertragungsschicht (nicht dargestellt) beinhalten, die zwischen der Deckschicht 30 und dem absorbierenden Kern 36 positioniert ist. Die Übertragungsverzögerungsschicht kann ein Material enthalten, das im Wesentlichen hydrophob ist. Die Übertragungsverzögerungsschicht kann zum Beispiel eine faserige Vliesbahn sein, die aus relativ hydrophoben Materialien zusammengesetzt ist, wie z.B. Polypropylen, Polyethylen, Polyester und dergleichen, und sie kann auch aus einer Mischung solcher Materialien zusammengesetzt sein. Ein Beispiel von Material, das für die Übertragungsverzögerungsschicht geeignet ist, kann eine Spinnvliesbahn sein, die aus multilobalen Polypropylenfasern zusammengesetzt ist. Weitere Beispiele geeigneter Übertragungsverzögerungsschichten können Spinnvliesbahnen beinhalten, die aus Polypropylenfasern zusammengesetzt sind, deren Querschnittform rund, trilobal oder polylobal und deren Struktur hohl oder massiv sein kann. Die Bahnen sind normalerweise über ca. 3 % bis ca. 30 % des Bahnbereichs gebondet, zum Beispiel durch thermisches Bonden. Andere Beispiele geeigneter Materialien, die für die Übertragungsverzögerungsschicht verwendet werden können, sind in U.S. Patenten Nr. 4,798,603 von Meyer, et al. und 5,248,309 von Serbiak, et al. beschrieben, die jeweils in ihrer Gesamtheit durch Bezugnahme hierin einbezogen sind.

Die Übertragungsverzögerungsschicht kann im Allgemeinen jede beliebige Größe haben, zum Beispiel eine Länge von etwa 150 mm bis etwa 300 mm. Die Länge der Übertragungsverzögerungsschicht kann ungefähr gleich der Länge des Chassis 20 sein. Die Breite der Übertragungsverzögerungsschicht kann zwischen etwa 50 mm bis etwa 75 mm betragen. Die Übertragungsverzögerungsschicht kann ein Flächengewicht von weniger als etwa 250 g/m2 und in einigen Ausführungsformen zwischen etwa 40 g/m2 und etwa 200 g/m2 haben.

Verteilungsschicht:

In unterschiedlichen Ausführungsformen kann das absorbierende System 34 eine Verteilungsschicht (nicht dargestellt) haben, die unter dem absorbierenden Kern 36 und zwischen dem absorbierenden Kern 36 und der Außenschicht 32 positioniert ist. Die Verteilungsschicht kann die Saugfähigkeit des Chassis 20 erhöhen. Die Verteilungsschicht kann aus verschiedenen Materialien konstruiert sein, wie zum Beispiel, aber nicht beschränkt auf hydroverschlungene Bahnen, durchluftgebondete kardierte Bahnen, heißluftgezogenen Bahnen und heißluftgezogenen Mikrofaserbahnen. Die Verteilungsschicht kann ein hydrophiles Material beinhalten. Die Verteilungsschicht kann kleiner als der absorbierende Kern 36 sein.

In unterschiedlichen Ausführungsformen kann die Verteilungsschicht eine Längslänge von etwa 80, 90, 100, 110, 120, 125 oder 130 mm bis etwa 135, 140, 150, 160, 170, 180 oder 190 mm haben und kann eine Querbreite von etwa 30, 35 oder 40 mm bis etwa 45, 50, 55 oder 60 mm haben. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann die Verteilungsschicht eine Dichte von mehr als 0,1 Gramm pro Kubikzentimeter haben. Die Dichte kann mithilfe der folgenden Formel berechnet werden: Dichte = Flächengewicht (g/m2)/Dicke (mm)/1000. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann die Verteilungsschicht ein Flächengewicht von etwa 10, 20, 25, 30 oder 50 g/m2 bis etwa 60, 70, 80, 90, 100, 120, 140, 150, 160, 180 oder 200 g/m2 haben.

In unterschiedlichen Ausführungsformen kann die Verteilungsschicht eine hydroverschlungene Bahn sein. Die hydroverschlungene Bahn kann ein hydroverschlungenes Spinnvliesmaterial und ein Zellstoffmaterial beinhalten. Das hydroverschlungene Spinnvliesmaterial kann ein Propylenmaterial beinhalten. Das Spinnvliesmaterial kann in einer Menge von etwa 10 % oder 15 % bis etwa 20 % oder 25 % der hydroverschlungenen Bahn vorhanden sein. Das Zellstoffmaterial kann in einer Menge von etwa 75 % oder 80 % bis etwa 85 % oder 90 % der hydroverschlungenen Bahn vorhanden sein. Die hydroverschlungene Bahn kann ein Flächengewicht von etwa 30 oder 60 g/m2 bis etwa 90 oder 200 g/m2 haben. Das Flächengewicht der hydroverschlungenen Bahn kann mit der gewünschten Flexibilität des absorbierenden Artikels 10 in Einklang gebracht werden. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann die Verteilungsschicht eine Bikomponenten-Flüssigkeitsverteilungsschicht beinhalten, die die Absorptionsfähigkeit durch Bereitstellung eines großen Hohlraums erhöhen kann und die durch eine durchluftgebondete kardierte Bahn mit einem Flächengewicht in einer Ausführungsform von zwischen etwa 25 g/m2 und 100 g/m2 hergestellt wird. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann die Verteilungsschicht eine heißluftgezogene Mikrofaserbahn aus Propylenmaterial sein und kann ein Flächengewicht von etwa 10 oder 20 g/m2 bis etwa 30, 50 oder 100 g/m2 haben. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann die heißluftgezogene Mikrofaserbahn mit Benetzungsmitteln für den angemessenen Umgang mit Körper-Exsudaten behandelt sein. Beispiele von Benetzungsmitteln können zum Beispiel, aber nicht beschränkt auf oberflächenaktive Mittel (oder Tenside) beinhalten, die ein Hydrophil-Lipophil-Gleichgewicht (HLB) von mindestens 6, 7 oder 18 aufweisen. Eine Vielzahl von Tensiden kann verwendet werden, einschließlich u. B. anionisch, kationisch oder neutral aus Sicht der Ladung. Mischungen von Tensiden und anderen Benetzungsmitteln können ebenfalls verwendet werden. Ein Benetzungsmittelzusatz kann von etwa 0,1 oder 0,2 % bis etwa 5 oder 10 % reichen. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann eine Zusatzmenge mehr als 10 % sein. Die heißluftgezogene Mikrofaserbahn kann zum Beispiel so behandelt werden, dass sie Hydrophilizität entweder z. B. durch Aerosol GPG von Cytec oder Ahcovel Base N-62 vermittelt. Solches Material ist erhältlich von Yuhan-Kimberly Ltd., Seoul, Korea und FiberTex, Malaysia.

Gelappte absorbierende Schicht:

Wie in den Figuren veranschaulicht, kann mindestens eine Schicht des absorbierenden Systems 34 eine gelappte absorbierende Schicht 240 sein, wie z. B. eine zum Träger weisende Schicht 80 eines doppelschichtigen absorbierenden Kerns 36. Die Konfiguration der gelappten absorbierenden Schicht 240 kann eine gebogene, erhöhte und zeltartige Konfiguration für den absorbierenden Artikel 10 bereitstellen, die für den Träger bequem sein kann und die die ordnungsgemäße Platzierung des absorbierenden Artikels 10 für den Träger aufrechterhalten kann.

Wie in 17A und 17B veranschaulicht, kann die gelappte absorbierende Schicht 240 ein Paar gegenüberliegende Lappen, 250 und 260, haben und die gelappte absorbierende Schicht 240 des absorbierenden Systems 34 kann in einem absorbierenden Artikel 10 so positioniert sein, dass die Lappen, 250 und 260, in der vorderen Region des absorbierenden Artikels 10 oder in der hinteren Region des absorbierenden Artikels 10 positioniert sein können. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann der gelappte absorbierende Artikel 240 mehrere Paare gegenüberliegender Lappen, 250 und 260, haben. In unterschiedlichen Ausführungsformen, wie z. B. wenn die gelappte absorbierende Schicht 240 mindestens zwei Paar gegenüberliegende Lappen, 250 und 260, hat, kann eines der Paare gegenüberliegende Lappen, 250 und 260, in der vorderen Region des absorbierenden Artikels 10 positioniert sein und das andere Paar gegenüberliegende Lappen, 250 und 260, kann in der hinteren Region des absorbierenden Artikels 10 positioniert sein.

In unterschiedlichen Ausführungsformen kann jeder Lappen, 250 oder 260, in einem Paar gegenüberliegende Lappen, 250 und 260, sich in eine Längsrichtung (L) erstrecken und kann sich längs in eine Richtung von der Querachse 14 des absorbierenden Artikels 10 weg erstrecken. Jeder der Lappen, 250 und 260, kann ein proximales Ende, 252 bzw. 262, haben, das näher zur Querachse 14 des absorbierenden Artikels 10 ist, als ein distales Ende, 254 bzw. 264, jedes der Lappen, 250 bzw. 260. Die distalen Enden, 254 bzw. 264, können näher zu einem Querrichtung-Endrand/Querrichtung-Endrändern, 40 und/oder 42, des absorbierenden Artikels 10 positioniert sein. Die proximalen Enden, 252 und 262, und die distalen Enden, 254 und 264, können durch einen mittleren Abschnitt, 256 bzw. 266, getrennt sein.

In unterschiedlichen Ausführungsformen können die Lappen, 250 und 260, in jeder beliebigen Form konfiguriert sein, die als geeignet erachtet wird, um die gewünschte erhöhte und zeltartige Konfiguration bereitzustellen, wenn der absorbierende Artikel 10 in Gebrauch ist. Jeder Lappen, 250 und 260, kann einen Innenrand, 300 bzw. 310, und einen Außenrand, 302 bzw. 312, haben.

Jeder der Außenränder, 302 und 312, kann einen Teil eines Längsrichtung-Seitenrands, 244 bzw. 246, der absorbierenden Schicht 240 ausbilden. Jeder der Innenränder, 300 und 310, kann sich von einem distalen Ende, 254 bzw. 264, jedes der Lappen, 250 bzw. 260, und in Richtung einer Innenregion 242 der gelappten absorbierenden Schicht 240 erstrecken, wo sie sich an einem Endpunkt 330 in der Nähe der proximalen Enden, 252 bzw. 262, der Lappen, 250 bzw. 260, verbinden.

Die Innenränder, 300 und 310, jeder der Lappen, 250 bzw. 260, können, zumindest teilweise, einen Hohlraum 270 in der gelappten absorbierenden Schicht 240 definieren und daher zumindest teilweise einen Umfang für den Hohlraum 270 bereitstellen. In unterschiedlichen Ausführungsformen können die Innenränder, 300 und 310, einen Umfang von mindestens etwa 40 % des Hohlraums 270 einer gelappten absorbierenden Schicht 240 bereitstellen. In unterschiedlichen Ausführungsformen können die Innenränder, 300 und 310, einen Umfang von etwa 40, 45, 50, 55, 60 oder 65 % bis etwa 70, 75, 80, 85, 90, 95 oder 100 % des Hohlraums 270 in einer gelappten absorbierenden Schicht 240 bereitstellen. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann die Ausbildung des Hohlraums 270 aufgrund der Entfernung von Material von der absorbierenden Schicht des absorbierenden Systems 34 geschehen, die als gelappte absorbierende Schicht 240 ausgewählt wird. Der Hohlraum 270 kann auch während der Ausbildung der Lappen, 250 und 260, aus getrennten Materialteilen ausgebildet werden, die dann miteinander verbunden werden können, normalerweise in einem Bereich neben der Längsachse 12 des absorbierenden Artikels 10. Alternativ können der Hohlraum 270 und die Lappen 250 und 260 als Folge der Ausbildung der gelappten absorbierenden Schicht 240 ausgebildet werden, die in einer Form mit der gewünschten Endform ausgebildet wird, wie bei der Verwendung von Taschen in einer Formungstrommel in Verbindung mit fasrigen Strukturen oder einer gestalteten Form bei Verwendung von Schaumstoffmaterialien.

In unterschiedlichen Ausführungsformen können die Innenränder, 300 und 310, jedes der Lappen, 250 bzw. 260, in jeder beliebigen Form konfiguriert sein, die als geeignet erachtet wird, um die gewünschte Konfiguration der Lappen, 250 bzw. 260, bereitzustellen. In unterschiedlichen Ausführungsformen können die Innenränder, 300 und 310, jedes der Lappen, 250 bzw. 260, jeweils einen Teil haben, der linear, bogenförmig oder Kombinationen davon sein kann. In unterschiedlichen Ausführungsformen können die Innenränder, 300 und 310, jedes der Lappen, 250 bzw. 260, einen Teil haben, der linear sein kann, und einen Teil haben kann, der bogenförmig sein kann.

Wie die exemplarischen und nicht begrenzenden Veranschaulichungen von 17A, 17B und 18A18D veranschaulichen, kann das Design der Lappen, 250 und 260, jede beliebige Form annehmen, die als geeignet erachtet wird. Die distalen Enden, 254 und 264, der Lappen, 250 bzw. 260, können voneinander in Querrichtung (T) durch einen distalen Abstand 272 getrennt sein. Die mittleren Abschnitte, 256 und 266, der Lappen, 250 bzw. 260, können voneinander in Querrichtung (T) durch einen mittleren Abstand 276 getrennt sein. Die proximalen Enden, 252 und 262, der Lappen, 250 bzw. 260, können voneinander in Querrichtung (T) durch einen proximalen Abstand 274 getrennt sein. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann der distale Abstand 272 größer sein als der mittlere Abstand 276 und der mittlere Abstand 276 kann größer sein als der proximale Abstand 274. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann der distale Abstand 272 größer sein als der mittlere Abstand 276 und der mittlere Abstand 276 kann kleiner sein als der proximale Abstand 274. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann der distale Abstand 272 kleiner sein als der mittlere Abstand 276 und der mittlere Abstand 276 kann größer sein als der proximale Abstand 274. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann der distale Abstand 272 kleiner sein als der mittlere Abstand 276 und der mittlere Abstand 276 kann kleiner sein als der proximale Abstand 274.

In unterschiedlichen Ausführungsformen kann der Hohlraum 270 an der Längsachse 12 des absorbierenden Artikels 10 zentriert sein und der Hohlraum 270 kann einen Teil haben, der ein sich im Allgemeinen längs erstreckender Hohlraum 290 ist, wie z. B. in 17A veranschaulicht. Ein sich im Allgemeinen längs erstreckender Hohlraum 290 kann eine Hauptbiegeachse haben, die im Allgemeinen parallel zur Längsachse 12 des absorbierenden Artikels 10 ist, wenn der absorbierende Artikel 10 in Gebrauch ist. Die Länge in der Längsrichtung (L) des sich längs erstreckenden Hohlraums 290 kann jede beliebige Länge sein, die als geeignet erachtet wird. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann der distale Abstand 272 größer sein als der mittlere Abstand 276 und der mittlere Abstand 276 kann größer sein als der proximale Abstand 274. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann der distale Abstand 272 kleiner sein als der mittlere Abstand 276 und der mittlere Abstand 276 kann kleiner sein als der proximale Abstand 274. In unterschiedlichen Ausführungsformen, wie z. B. in 17A veranschaulicht, können die Innenränder, 300 und 310, vom Endpunkt 330 zu den distalen Enden, 254 bzw. 264, der Lappen, 250 bzw. 260, in einem Winkel in Bezug auf die Längsachse 12 der gelappten absorbierenden Schicht 240 auseinandergehen, der von etwa 1, 2, 3, 5, 7 oder 10 Grad bis etwa 15, 20, 25, 30, 35, 40 oder 45 Grad sein kann. In solchen Ausführungsformen kann die gelappte absorbierende Schicht 240 einen im Allgemeinen V-förmigen Hohlraum 270 haben, der durch die Lappen, 250 und 260, der gelappten absorbierenden Schicht 240 definiert wird und zwischen diesen positioniert ist. In solchen Ausführungsformen kann der distale Abstand 272 größer sein als der mittlere Abstand 276 und der mittlere Abstand 276 kann größer sein als der proximale Abstand 274.

In unterschiedlichen Ausführungsformen kann der Hohlraum 270 an der Längsachse 12 des absorbierenden Artikels 10 zentriert sein und der Hohlraum 270 kann einen Teil haben, der ein sich im Allgemeinen längs erstreckender Hohlraum 290 ist, und einen Teil, der ein sich im Allgemeinen quer erstreckender Hohlraum 292 ist, wie z. B. in 17B veranschaulicht. Ein sich im Allgemeinen quer erstreckender Hohlraum 292 kann eine Hauptbiegeachse haben, die im Allgemeinen parallel zur Querachse 14 des absorbierenden Artikels 10 ist, wenn der absorbierende Artikel 10 in Gebrauch ist. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann der sich längs erstreckende Hohlraum 290 mit dem sich quer erstreckenden Hohlraum 292 verbunden sein. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann der sich längs erstreckende Hohlraum 290 vom sich quer erstreckenden Hohlraum 292 getrennt und unterschiedlich sein. Die Länge in der Längsrichtung (L) des sich längs erstreckenden Hohlraums 290 kann jede beliebige Länge sein, die als geeignet erachtet wird, und die Breite in Querrichtung (T) des sich quer erstreckenden Hohlraums 292 kann jede beliebige Breite sein, die als geeignet erachtet wird. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann der distale Abstand 272 größer sein als der mittlere Abstand 276 und der mittlere Abstand 276 kann kleiner sein als der proximale Abstand 274. In solchen Ausführungsformen kann der proximale Abstand 274 von etwa 10 oder 15 mm bis etwa 30 oder 40 mm sein, der mittlere Abstand 276 kann von etwa 1 oder 3 mm bis etwa 15 oder 30 mm sein und der distale Abstand 272 kann von etwa 30 oder 40 mm bis etwa 60 oder 70 mm sein. In unterschiedlichen Ausführungsformen, wie z. B. in 17B veranschaulicht, können die Innenränder, 300 und 310, vom Endpunkt 330 zu den distalen Enden, 254 bzw. 264, der Lappen, 250 bzw. 260, auseinandergehen und können mit einer geformten Konfiguration bereitgestellt werden, sodass der resultierende Hohlraum 270 eine andere Form kann als der V-förmige Hohlraum 270, wie in 17A veranschaulicht. In solchen Ausführungsformen kann der distale Abstand 272 größer sein als der mittlere Abstand 276 und der mittlere Abstand 276 kann kleiner sein als der proximale Abstand 274.

18A18D stellen zusätzliche exemplarische Veranschaulichungen bereit, in denen der distale Abstand 272 größer sein kann als der mittlere Abstand 276 und der mittlere Abstand kleiner sein kann als der proximale Abstand 274. 18A stellt eine exemplarische Veranschaulichung bereit, in der die proximalen Enden, 252 und 262, der Lappen, 250 und 260, so geformt sind, dass sie einen sich quer erstreckenden Hohlraum 292 neben den proximalen Enden, 252 und 262, der Lappen, 250 bzw. 260, definieren, der eine rundere Form hat. 18B stellt eine exemplarische Veranschaulichung bereit, in der die proximalen Enden, 252 und 262, der Lappen, 250 und 260, so geformt sind, dass sie einen sich quer erstreckenden Hohlraum 292 neben den proximalen Enden, 252 und 262, der Lappen, 250 bzw. 260, definieren, der eine dreieckigere Form hat. 18C stellt eine exemplarische Veranschaulichung bereit, in der die proximalen Enden, 252 und 262, der Lappen, 250 und 260, so geformt sind, dass sie einen sich quer erstreckenden Hohlraum 292 neben den proximalen Enden, 252 und 262, der Lappen, 250 bzw. 260, definieren, der eine Rautenform hat. 18D stellt eine exemplarische Veranschaulichung bereit, in der die Lappen, 250 und 260, neben ihren proximalen Enden, 252 und 262, so geformt sind, dass sie eine relative V-Form für den Hohlraum 270 ausbilden, der sich im Allgemeinen um die Längsachse 12 des absorbierenden Artikels 10 befindet.

Zusätzliche Details einer gelappten absorbierenden Schicht 240 sind in der US-Publikation Nr. 2014/0316363 von You, zu finden, die in ihrer Gesamtheit durch Bezugnahme hierin einbezogen ist.

Außenschicht:

Die Außenschicht 32 ist im Allgemeinen flüssigkeitsundurchlässig und sie ist der Teil des Chassis 20, der in Richtung Kleidung des Trägers weist. Die Außenschicht 32 kann das Durchlassen von Luft oder Dampf aus dem Chassis 20 erlauben, während sie Flüssigkeiten blockiert. Im Allgemeinen kann jedes flüssigkeitsundurchlässige Material verwendet werden, um die Außenschicht 32 auszubilden. Die Außenschicht 32 kann aus einer einzigen Schicht oder aus mehreren Schichten bestehen und diese eine oder mehreren Schichten können wiederum ähnliche oder unterschiedliche Materialien umfassen. Geeignetes Material, das verwendet werden kann, kann mikroporöse Polymerfolie, wie zum Beispiel Polyolefinfolie aus Polyethylen oder Polypropylen, Vliese oder Vlieslaminate und Folien-/Vlieslaminate, sein. Die besondere Struktur und Zusammensetzung der Außenschicht 32 kann aus verschiedenen bekannten Folien und/oder Geweben ausgewählt werden, wobei das besondere Material als geeignet ausgewählt wird, um den gewünschten Grad an Flüssigkeitsbarriere, Stärke, Abriebfestigkeit, taktile Eigenschaften, Ästhetik usw. zu bieten. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann eine Polyethylenfolie verwendet werden, die eine Dicke im Bereich von etwa 0,2 bis 0,5 mils bis etwa 3,0 bis 5,0 mils aufweist. Ein Beispiel einer Außenschicht 32 kann eine Polyethylenfolie sein, die von Pliant Corporation, Schaumburg, IL, USA, erhalten werden kann. Ein anderes Beispiel kann eine mit Kalziumkarbonat gefüllte Polypropylenfolie sein. In noch einer weiteren Ausführungsform kann die Außenschicht 32 ein hydrophobes Vliesmaterial mit Wasserbarriereeigenschaften sein, beispielsweise ein Vlieslaminat, das zum Beispiel ein vierschichtiges Laminat aus Spinnvlies, heißluftgezogener Schicht, Spinnvlies, heißluftgezogener Schicht sein kann. Die Außenschicht 32 kann daher eine ein- oder mehrschichtige Konstruktion sein, zum Beispiel aus mehreren Folienschichten oder Laminaten aus Folien- und faserigen Vliesschichten. Geeignete Außenschichten 32 können aus Materialien konstruiert werden, die in U. S. Patenten Nr. 4,578,069 von Whitehead, et al., 4,376,799 von Tusim, et al., 5,695,849 von Shawver, et al., 6,075,179 von McCormack, et al., und 6,376,095 von Cheung, et al., beschrieben sind, die jeweils in ihrer Gesamtheit durch Bezugnahme hierin einbezogen sind.

In unterschiedlichen Ausführungsformen, wie z. B. in 14 veranschaulicht, kann die Außenschicht 32 eine zur Kleidung weisende Fläche 50 des absorbierenden Systems 34 und jeweils einen Teil der peripheren Regionen der Längsrichtung, 54 und 56, des absorbierenden Systems 34 überlagern. In solchen Ausführungsformen kann die Deckschicht 30 eine zum Träger weisende Fläche 52 des absorbierenden Systems 34 und jeweils einen Teil der peripheren Regionen der Längsrichtung, 54 und 56, des absorbierenden Systems 34 überlagern. In solchen Ausführungsformen können die peripheren Ränder der Längsrichtung, 90 und 92, der Deckschicht 30 und die peripheren Ränder der Längsrichtung, 70 und 72, der Außenschicht 32 miteinander gebondet sein und so Bondregionen der Längsrichtung, 110 und 112 ausbilden. Jede der Bondregionen der Längsrichtung, 110 und 112, bildet einen Teil der Abdichtung 38 zwischen der Deckschicht 30 und der Außenschicht 32 des Chassis 20 aus. In solchen Ausführungsformen kann der absorbierende Artikel 34 periphere Regionen der Querrichtung, 58 und 60, haben, über die hinaus sich Teile der Deckschicht 30 und Außenschicht 32 erstrecken können. Die peripheren Ränder der Querrichtung, 94 und 96, der Deckschicht 30 können mit den peripheren Rändern der Querrichtung, 74 und 76, der Außenschicht 32 gebondet sein, um Bondregionen der Querrichtung, 114 bzw. 116, auszubilden, die einen Teil der Abdichtung 38 zwischen der Deckschicht 30 und der Außenschicht 32 des Chassis 20 ausbilden können. In solchen Ausführungsformen bilden die Bondregionen der Längsrichtung, 110 und 112, und die Bondregionen der Querrichtung, 114 und 116, zusammen die Abdichtung 38 des Chassis 20 des absorbierenden Artikels 10.

Unter Bezugnahme auf 912 kann in unterschiedlichen Ausführungsformen die Außenschicht 32 die zur Kleidung weisende Fläche 50 des absorbierenden Systems 34, jede der peripheren Regionen der Längsrichtung, 54 und 56, des absorbierenden Systems 34 und mindestens einen Teil der zur Kleidung weisenden Fläche 52 des absorbierenden Systems 34 überlagern. In solchen Ausführungsformen kann die Außenschicht 32 das absorbierende System 34 teilweise umschließen, indem sie sich um das absorbierende System 34 wickelt, bis die peripheren Ränder der Längsrichtung, 70 und 72, der Außenschicht 32 einen Teil der zum Träger weisenden Fläche 52 des absorbierenden Systems 34 überlagern. In solchen Ausführungsformen können die Teile der Außenschicht 32, die die peripheren Regionen der Längsrichtung, 54, und 56, überlagern, die Längsrichtung-Seitenränder, 44 und 46, des Chassis 20 ausbilden. In solchen Ausführungsformen kann die Deckschicht 30 die zum Träger weisende Fläche 52 des absorbierenden Systems 34 überlagern und kann das absorbierende System 34 teilweise umschließen. In solchen Ausführungsformen können die peripheren Ränder der Längsrichtung, 90 und 92, der Deckschicht 30 und die peripheren Ränder der Längsrichtung, 70 und 72, der Außenschicht 32 miteinander gebondet sein und so Bondregionen der Längsrichtung, 110 und 112 ausbilden. Jede der Bondregionen der Längsrichtung, 110 und 112, überlagern die zum Träger weisende Fläche 52 des absorbierenden Systems 34 und bilden einen Teil der Abdichtung 38 zwischen der Deckschicht 30 und der Außenschicht 32 des Chassis 20 aus. In solchen Ausführungsformen kann das absorbierende System 34 periphere Regionen der Querrichtung, 58 und 60, haben, über die hinaus sich Teile der Deckschicht 30 und Außenschicht 32 erstrecken können. Die peripheren Ränder der Querrichtung, 94 und 96, der Deckschicht 30 können mit den peripheren Rändern der Querrichtung, 74 und 76, der Außenschicht 32 gebondet sein, um Bondregionen der Querrichtung, 114 bzw. 116, auszubilden, die einen Teil der Abdichtung 38 zwischen der Deckschicht 30 und der Außenschicht 32 des Chassis 20 ausbilden können. In solchen Ausführungsformen bilden die Bondregionen der Längsrichtung, 110 und 112, und die Bondregionen der Querrichtung, 114 und 116, zusammen die Abdichtung 38 des Chassis 20 des absorbierenden Artikels 10.

22 und 23 stellen Veranschaulichungen einer exemplarischen Außenschicht 32 in einer ungefalteten bzw. gefalteten Konfiguration bereit. Unter Bezugnahme auf 22 kann die Außenschicht 32 in einer ungefalteten und flach gelegten Konfiguration sein. Die Außenschicht 32 kann einen zentralen Teil 100 und ein Paar gegenüberliegende Längsrichtung-Seitenteile, 102 und 104, haben. Die Außenschicht 32 kann in einer ungefalteten und flach gelegten Konfiguration eine größere Breite haben als die Breite der Deckschicht 30 des Chassis 20. In unterschiedlichen Ausführungsformen können die Seitenteile, 102 und 104, jeweils Querrichtung-Endränder haben, die in einer spiegelbildlichen Beziehung der Konfiguration der Querrichtung-Endränder, 74 und 76, des zentralen Teils 100 der Außenschicht 32 entsprechen. Die spiegelbildliche Entsprechung zwischen den Querrichtung-Endrändern der Seitenteile, 102 und 104, und der Querrichtung-Endränder, 74 und 76, des zentralen Teils 100 der Außenschicht 32, wenn die Außenschicht 32 in einer flachen, ungefalteten Konfiguration ist, kann es ermöglichen, dass jeder der Querrichtung-Endränder der Seitenteile, 102 und 104, den Querrichtung-Endrändern, 74 und 76, des zentralen Teils 100 der Außenschicht 32 entspricht und im Wesentlichen daran ausgerichtet ist, wenn die Außenschicht 32 in einer gefalteten Konfiguration ist. Wie in 22 veranschaulicht, hat jeder der Querrichtung-Endränder, 74 und 76, des zentralen Teils 100 der Außenschicht 32 eine Krümmung und die Querrichtung-Endränder jedes der Seitenteile, 102 und 104, haben die spiegelbildliche Krümmung, die den Querrichtung-Endrändern, 74 und 76, entsprechen kann, wenn die Außenschicht 32 in einer gefalteten Konfiguration ist, wie z. B. in 23 veranschaulicht.

Bei der Herstellung des Chassis 20 für den absorbierenden Artikel 10, wie z. B. in 912 dargestellt, kann der zentrale Teil 100 der Deckschicht 32 eine zur Kleidung weisende Fläche 50 des absorbierenden Systems 34 überlagern und die Seitenteile, 102 und 104, können neu positioniert werden, sodass sie um das absorbierende System 34 gewickelt sind, sodass die Seitenteile, 102 und 104, jede der peripheren Regionen der Längsrichtung, 54 und 56, des absorbierenden Systems 34 überlagern können, und die peripheren Ränder der Längsrichtung, 70 und 72, der Außenschicht 32 können über der zum Träger weisenden Fläche 52 des absorbierenden Systems 34 positioniert sein. Die Seitenteile, 102 und 104, können in den Faltbereichen, 106 und 108, mit dem Wickeln um das absorbierende System beginnen. Es ist selbstverständlich, dass die Faltbereiche, 106 und 108, eine einzelne lineare Faltlinie in der Außenschicht 32 sein können, aber nicht sein müssen. 23 stellte eine Veranschaulichung einer exemplarischen Ausführungsform bereit, in der die Seitenteile, 102 und 104, der Außenschicht 32 neu positioniert wurden, um ein absorbierendes System 34 (in 23 nicht dargestellt) zu überlagern. Zusätzliche exemplarische Veranschaulichungen der Außenschicht 32 in einer solchen gefalteten Konfiguration sind in 1921 zu sehen. Die peripheren Ränder der Längsrichtung, 70 und 72, können mit den peripheren Rändern der Längsrichtung, 90 und 92, der Deckschicht 30 gebondet sein, um das absorbierende System 34 teilweise zu umschließen und einen Teil der Abdichtung 38 des Chassis 20 des absorbierenden Artikels 10 auszubilden. Verschachtelungsränder:
In unterschiedlichen Ausführungsformen können die Querrichtung-Endränder, 40 und 42, des Chassis 20 linear sein oder können mindestens eine Kurve (konvex und/oder konkav) in der Querrichtung (T) des Chassis 20 haben. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann einer der Querrichtung-Endränder, 40 oder 42, mindestens eine Kurve (konvex und/oder konkav) haben und der andere der Querrichtung-Endränder, 40 oder 42, kann mindestens eine Kurve (konvex und/oder konkav) haben und die Kurve des ersten Querrichtung-Endrands, 40 oder 42, kann in einer Verschachtelung mit dem zweiten der Querrichtung-Endränder, 40 oder 42, positioniert sein. Eine Kurve kann als konvex oder konkav definiert sein, wenn sie aus der Perspektive des Schnittpunkts der Längsachse 12 und der Querachse 14 gesehen wird. 24 stellt einen Querschnitt eines absorbierenden Artikels 10 bereit, in dem die Querrichtung-Endränder, 40 und 42, in einer Verschachtelung miteinander positioniert sein können. Wie in 24 veranschaulicht, kann der Querrichtung-Endrand 40 eine konvexe Kurve 130 haben und der Querrichtung-Endrand 42 kann eine konkave Kurve 132 und zwei konvexe Kurven, 134 und 136 haben. Die konvexe Kurve 130 des Querrichtung-Endrands 40 kann zwischen den zwei konvexen Kurven, 134 und 136, des Querrichtung-Endrands 42 verschachtelt sein. Die Verschachtelung kann außerdem die konvexe Kurve 130 des Querrichtung-Endrands 40 in ein Auflager mit der konkaven Kurve 132 des Querrichtung-Endrands 42 positionieren.

Biegungsmerkmale:

In unterschiedlichen Ausführungsformen kann das Chassis 20 mindestens ein Biegungsmerkmal 140 haben. Das mindestens eine Biegungsmerkmal 140 kann im Chassis 20 an einem Ort positioniert sein, der in Richtung der Hinterseite des Trägers getragen werden soll. Die relative Position des mindestens einen Biegungsmerkmals 140 ist in 14 zu sehen. Das mindestens eine Biegungsmerkmal 140 kann bei der Initiierung und Beeinflussung der Formung des absorbierenden Artikels 10 in eine erhöhte und zeltartige Konfiguration helfen. Die erhöhte und zeltartige Konfiguration kann sich an die Gesäßfalte anpassen und kann sich in Reaktion auf die abwechselnde Bewegung der Beine des Trägers bewegen und dadurch dazu beitragen, dass der absorbierende Artikel 10 für Leckschutz und Komfort an Ort und Stelle bleibt. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann das mindestens eine Biegungsmerkmal 140 unterschiedliche Biegungswiderstände über die gesamte Chassis 20 des absorbierenden Artikels 10 erstellen. Das mindestens eine Biegungsmerkmal 140 kann durch physische Unterbrechungen im Chassis 20 und/oder Elementen des Chassis 20 geschaffen werden. Das mindestens eine Biegungsmerkmal 140 kann zum Beispiel durch Vorfalten, Ritzen, Einkerben, Perforieren, Prägen, Bonden oder Kombinationen davon geschaffen werden. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann das mindestens eine Biegungsmerkmal 140 durch Ritzen, Falten, Einkerben, Perforieren, Prägen oder Bonden von einer oder mehreren Schichten des Chassis 20 des absorbierenden Artikels 10 geschaffen werden. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann das mindestens eine Biegungsmerkmal 140 durch Änderungen bei der Höhe und/oder Dichte des Chassis 20 und/oder Elemente des Chassis 20 geschaffen werden. Optional trägt das mindestens eine Biegungsmerkmal 140 zur Initiierung oder Regulierung der dynamischen Bewegung in der rückwärtigen Region des absorbierenden Artikels 10 bei.

In unterschiedlichen Ausführungsformen kann das Biegungsmerkmal 140 mit der gelappten absorbierenden Schicht 240 und dem Hohlraum 270 verbunden sein, der durch die gelappte absorbierende Schicht 240 ausgebildet wird. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann das Biegungsmerkmal 140 der Chassis 20 ein erstes Biegungselement 142 haben, die sich in eine Richtung im Allgemeinen parallel zur Längsachse 12 des Chassis 20 des absorbierenden Artikels 10 erstrecken kann. In solchen Ausführungsformen kann das erste Biegungselement 142 in der Tiefenrichtung (Z) des absorbierenden Artikels 10 in der Deckschicht 30 und jedweder anderen Schicht des absorbierenden Artikels 10 vorhanden sind, außer der gelappten absorbierenden Schicht 240. Das erste Biegungselement 142 kann innerhalb des Hohlraums 270 positioniert sein, der durch die gelappte absorbierende Schicht 240 definiert wird. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann das Biegungsmerkmal 140 des Chassis 20 ein zweites Biegungselement 144 haben, das quer nach außen vom ersten Biegungselement 142 in eine erste Richtung 16 beabstandet sein kann. Das zweite Biegungselement 144 kann einen ersten Seitenteil 150 des Chassis 20 definieren. Der erste Seitenteil 150 ist quer nach außen vom zweiten Biegungselement 144 in der ersten Richtung 16 positioniert. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann das Biegungsmerkmal 140 des Chassis 20 ein drittes Biegungselement 146 haben, das quer nach außen vom ersten Biegungselement 142 in eine zweite Richtung 18 beabstandet sein kann, die der ersten Richtung 16 entgegengesetzt ist. Das dritte Biegungselement 146 kann einen zweiten Seitenteil 152 des Chassis 20 definieren. Der zweite Seitenteil 152 ist quer nach außen vom dritten Biegungselement 146 in der zweiten Richtung 18 positioniert. In unterschiedlichen Ausführungsformen können das zweite Biegungselement 144 und das dritte Biegungselement 146 im Wesentlichen mit den Lappeninnenrändern, 300 und 310, der Lappen, 250 bzw. 260, ausgerichtet sein. In solchen Ausführungsformen können das zweite Biegungselement 144 und das dritte Biegungselement 146 in der Deckschicht 30 und jeder beliebigen anderen Schicht des absorbierenden Artikels 10 vorhanden sein, die als geeignet erachtet wird, sowie in den Lappen, 250 bzw. 260. In solchen Ausführungsformen können das zweite Biegungselement 144 und das dritte Biegungselement 146 in ähnlicher Form und/oder Konfiguration vorhanden sein wie die Innenränder, 300 und 310, der Lappen, 250 bzw. 260. Die Innenränder, 300 und 310, der Lappen, 250 usw. 260, können zum Beispiel nach hinten in einem Winkel in Bezug auf die Längsachse 12 auseinandergehen, der von etwa 1, 2, 3, 5, 7 oder 10 Grad bis etwa 15, 20, 25, 30, 35, 40 oder 45 Grad sein kann. In solchen exemplarischen Ausführungsformen können das zweite Biegungselement 144 und das dritte Biegungselement 146 innerhalb der Lappen, 250 und 260, der gelappten absorbierenden Schicht 240 vorhanden sein und können im Wesentlichen mit den Innenrändern, 300 und 310, der Lappen, 250 bzw. 260, ausgerichtet sein und können außerdem nach hinten in einem Winkel in Bezug auf die Längsachse 12 auseinandergehen, der von etwa 1, 2, 3, 5, 7 oder 10 Grad bis etwa 15, 20, 25, 30, 35, 40, oder 45 Grad sein kann. Ohne durch die Theorie gebunden zu sein, wird davon ausgegangen, dass die Verbindung des Biegungsmerkmals 140 mit der gelappten absorbierenden Schicht 240 den absorbierenden Artikel 10 in einer erhöhten und zeltartigen Konfiguration halten kann, während sie gleichzeitig eine bequeme Passform für den Träger des absorbierenden Artikels 10 bereitstellt.

In unterschiedlichen Ausführungsformen kann der absorbierende Artikel 10 ein sekundäres Biegungsmerkmal 320 aufweisen, wie zum Beispiel in 1 veranschaulicht. Das sekundäre Biegungsmerkmal 320 kann in einer hinteren Region des absorbierenden Artikels 10 positioniert sein. Die relative Position des sekundären Biegungsmerkmals 320 ist in 1 zu sehen. Das sekundäre Biegungsmerkmal 320 kann bei der Initiierung und Beeinflussung der Formung des absorbierenden Artikels 10 in eine erhöhte und zeltartige Konfiguration helfen. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann das sekundäre Biegungsmerkmal 320 unterschiedliche Biegungswiderstände über die gesamte Chassis 20 des absorbierenden Artikels 10 erstellen. Das sekundäre Biegungsmerkmal 320 kann durch physische Unterbrechungen im Chassis 20 und/oder Elementen des Chassis 20 geschaffen werden. Das sekundäre Biegungsmerkmal 320 kann zum Beispiel durch Vorfalten, Ritzen, Einkerben, Perforieren, Prägen, Bonden oder Kombinationen davon geschaffen werden. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann das sekundäre Biegungsmerkmal 320 durch Ritzen, Falten, Einkerben, Perforieren, Prägen oder Bonden von einer oder mehreren Schichten des Chassis 20 des absorbierenden Artikels 10 geschaffen werden. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann das sekundäre Biegungsmerkmal 320 durch Änderungen bei der Höhe und/oder Dichte des Chassis 20 und/oder Elemente des Chassis 20 geschaffen werden. Optional trägt das sekundäre Biegungsmerkmal 320 zur Initiierung oder Regulierung der dynamischen Bewegung in der rückwärtigen Region des absorbierenden Artikels 10 bei. Das sekundäre Biegungsmerkmal 320 kann sich in eine Richtung im Allgemeinen parallel zur Querachse 14 des Chassis 20 des absorbierenden Artikels 10 erstrecken. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann das sekundäre Biegungsmerkmal 320 im Querrichtung-Hohlraum 292 des Hohlraums 270 positioniert sein. In solchen Ausführungsformen kann das sekundäre Biegungsmerkmal 320 in der Tiefenrichtung (Z) des absorbierenden Artikels 10 in der Deckschicht 30 und jedweder anderen Schicht des absorbierenden Artikels 10 vorhanden sein, außer der gelappten absorbierenden Schicht 240 in der Tiefenrichtung (Z). Das sekundäre Biegungsmerkmal 320 kann innerhalb des sich im Allgemeinen quer erstreckenden Hohlraums 292 der gelappten absorbierenden Schicht 240 vorhanden sein.

Unter Bezugnahme auf 25 ist der absorbierende Artikel 10 von 13, in einer zeltartigen Konfiguration 170 veranschaulicht. Die zeltartige Konfiguration 170 wird in einem rückwärtigen Teil des absorbierenden Artikels 10 ausgebildet, wenn der absorbierende Artikel 10 einer seitlichen Druckkraft ausgesetzt ist. Die zeltartige Konfiguration 170 wird in Bezug auf das erste Biegungselement 142, das zweite Biegungselement 144 und das dritte Biegungselement 146 ausgebildet (in dieser Ansicht nicht sichtbar). Die zeltartige Konfiguration 170 wird so angepasst, dass sie der Perinealregion hinter der Vulva entspricht, um Körper-Exsudate abzufangen, die sich die Haut entlang bewegen, und/oder zu verhindern, dass Körper-Exsudate dem Körper über die Vulvaregion hinaus folgen. Die zeltartige Konfiguration 170 beinhaltet die Deckschicht 30, die Außenschicht 32 und des absorbierende System 34, das zwischen der Deckschicht 30 und der Außenschicht 32 positioniert ist. Die zeltartige Konfiguration 170 wird durch das erste Biegungselement 142, das zweite Biegungselement 144 und das dritte Biegungselement 146 geformt. Die zeltartige Konfiguration 170 kann aufgrund eines Mangels an Bekleidungsbefestigung 230 an der Außenfläche 78 der Außenschicht 32 des absorbierenden Artikels 10 im Bereich der Außenschicht 32 unter dem Biegungsmerkmal 140 dynamisch sein. Der Mangel an Kleidungsbefestigung 230 in einem solchen Bereich kann zu einem Mangel von Befestigung zwischen dem absorbierenden Artikel 10 und der Unterwäsche des Trägers in einem solchen Bereich führen, wodurch der absorbierende Artikel 10 bei Gebrauch dynamisch sein und eine zeltartige Konfiguration 170 ausbilden kann. Das zweite Biegungselement 144 und das dritte Biegungselement 146 können eine dynamische Region 160 des Chassis 20 und des absorbierenden Artikels 10 dazwischen definieren. Das zweite Biegungselement 144 und das erste Biegungselement 142 definieren eine erste Seite 162 der dynamischen Region 160. Das dritte Biegungselement 146 und das erste Biegungselement 142 definieren eine zweite Seite 164 der dynamischen Region 160.

Vom ersten Biegungselement 142 wird angenommen, dass es als Hebel fungiert, um beim Anheben der zeltartigen Konfiguration 170 zu helfen, um einen Kontakt zum Perineum und der hinteren Vulva bereitzustellen. Die Hebekraft wird durch die Hin- und Herbewegung der Beine erzeugt. Die Hin- und Herbewegung der Beine pumpt die erste Seite 162 der dynamischen Region 160 und die zweite Seite 164 (in dieser Ansicht nicht sichtbar) der dynamischen Region 160 in Richtung Gesäßfalte. Im Allgemeinen wechselt sich die Druckkraft der Beine beim Gehen oder Laufen ab. In diesen Situationen wechselt sich die Druckkraft zwischen den zwei Seiten des absorbierenden Artikels 10 ab. Die Druckkraft kann zur dynamischen Region 160 im rückwärtigen Teil des absorbierenden Artikels 10 übertragen werden. Die erste Seite 162 und die zweite Seite 164 können sich in Reaktion auf diese Kräfte frei bewegen, da die Außenschicht 32 frei von einer Bekleidungsbefestigung 230 im Bereich der Außenschicht 32 unter dem Biegungsmerkmal 140 ist.

In unterschiedlichen Ausführungsformen kann es wünschenswert sein, eine zeltartige Konfiguration 170 bereitzustellen, bei der der absorbierende Artikel 10 eine „flache“ zeltartige Konfiguration (nicht dargestellt) statt der „spitzen“ zeltartigen Konfiguration, wie in 25 veranschaulicht, hat. Eine solche „flache“ Konfiguration kann durch Einbeziehen von mehr als einem ersten Biegungselement 142 in der Tiefenrichtung (Z) des absorbierenden Artikels 10 und innerhalb des Hohlraums 270, der durch die gelappte absorbierende Schicht 240 definiert wird, bereitgestellt werden. In einer solchen Ausführungsform kann jedes der Biegungselemente 142 nach hinten (d. h. in Richtung des hinteren Querrichtung-Seitenrands) in einem Winkel in Bezug auf die Längsachse 12 des absorbierenden Artikels 10 auseinandergehen.

Die resultierende zeltartige Konfiguration 170 des absorbierenden Artikels 10 kann so dimensioniert sein, wie dies als geeignet erachtet wird. Die Konfiguration der gelappten absorbierenden Schicht 240, das Vorhandensein des Biegungsmerkmals 140, das optionale Vorhandensein des sekundären Biegungsmerkmals 320, die Längslänge der konkaven Kurve 132 und die Positionierung der Bekleidungsbefestigung 230 können die Konfiguration des absorbierenden Artikels 10 beeinflussen, wenn dieser in einer zeltartigen Konfiguration ist. Der Hohlraum 270, der durch die gelappte absorbierende Schicht 240 definiert wird, kann einen Bereich des absorbierenden Systems 34 bereitstellen, in dem das Material vom absorbierenden System 34 entfernt wird, um eine bequemere Passform für den Träger des absorbierenden Artikels 10 zu ermöglichen, wenn der absorbierende Artikel 10 in Gebrauch ist. Die Bereitstellung des Biegungsmerkmals 140 und die Verbindung des Biegungsmerkmals 140 mit der gelappten absorbierenden Schicht 240 und dem Hohlraum 270 wie beschrieben können die Positionierung der Lappen, 250 und 260, der gelappten absorbierenden Schicht 240 verstärken und können diese Positionierung aufrechterhalten, wenn der absorbierende Artikel 10 in der zeltartigen Konfiguration 170 ist. Um es dem absorbierenden Artikel 10 zu ermöglichen, sich in die zeltartige Konfiguration zu bewegen, kann die Außenschicht 32 frei von einer Bekleidungsbefestigung 230 in dem Bereich direkt unterhalb, in der Tiefenrichtung (Z), des sich längs erstreckenden Hohlraums 290 des Hohlraums 270 sein. Die Längserstreckung der zeltartigen Konfiguration des absorbierenden Artikels 10 kann jede beliebige Längslänge sein, die als geeignet erachtet wird. Um dem Träger des absorbierenden Artikels 10 Komfort bereitzustellen, indem ein „Stopp“ der Längserstreckung der zeltartigen Konfiguration bereitgestellt wird, kann ein sich quer erstreckender Hohlraum 292 in die gelappte absorbierende Schicht 240 einbezogen werden. Optional kann im sich quer erstreckenden Hohlraum 292 ein sekundäres Biegungsmerkmal 320 positioniert sein. Um die Beendigung der Längserstreckung der zeltartigen Konfiguration weiter zu unterstützen, kann die Außenschicht 32 eine Bekleidungsbefestigung 230 haben, die im Bereich direkt unterhalb, in der Tiefenrichtung (Z), des sich quer erstreckenden Hohlraums 292 des Hohlraums 270 positioniert sein. Die Längsrichtungslänge der konkaven Kurve 132 kann ebenfalls so dimensioniert sein, wie als geeignet erachtet, um das Reiben des Materials des absorbierenden Artikels 10 gegen die Haut des Trägers des absorbierenden Artikels 10 zu minimieren. Jedes dieser Elemente kann so dimensioniert und konfiguriert sein, wie dies als geeignet erachtet wird, um einen absorbierenden Artikel 10 bereitzustellen, der bequem für das Tragen ist.

Seitliche Abdeckungen:

In unterschiedlichen Ausführungsformen kann der absorbierende Artikel 10 ein gegenüberliegendes Paar nicht integrierte seitliche Abdeckungen, 22 und 24, haben. In unterschiedlichen Ausführungsformen, wie z. B. in 58, 1316 und 1921 veranschaulicht, können die nicht integrierten seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, als zwei getrennte Komponenten bereitgestellt sein, die mit dem absorbierenden Artikels 10 gebondet sein können. Jede seitliche Abdeckung, 22 und 24, kann sich in Längsrichtung (L) erstrecken und kann sich in Länge des Chassis 20 des absorbierenden Artikels 10 vom ersten Querrichtung-Endrand 40 zum zweiten Querrichtung-Endrand 42 des Chassis 20 erstrecken. In solchen Ausführungsformen können die seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, über den Bondregionen der Längsrichtung, 110 und 112, positioniert sein, die einen Teil der Abdichtung des Chassis 20 ausbilden. Die seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, können mit einem Teil der Außenfläche 78 der Außenschicht 32 und/oder einem Teil der zum Träger weisenden Fläche 98 der Deckschicht 30 gebondet sein. Unter Bezugnahme auf 1316 können die seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, zum Beispiel mit mindestens einem Teil der Außenfläche 78 der Außenschicht 32 gebondet sein. Als zusätzliches Beispiel können, unter Bezugnahme auf 58, die seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, mit mindestens einem Teil der zum Träger weisenden Fläche 98 der Deckschicht 30 gebondet sein. Solche seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, können mit Klebstoff, Wärme, Ultraschall oder anders mit dem Chassis 20 gebondet sein. Zum Bonden der seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, mit dem Chassis 20 können herkömmliche Konstruktionsklebstoffe für absorbierende Artikel verwendet werden. In einer solchen Positionierung können die seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, ein weicheres und weniger reizendes Material bereitstellen, das mit der Haut des Trägers in Kontakt ist, als die Außenfläche 78 der Außenschicht 32. In einer solchen Positionierung können die seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, verhindern, dass die Bondregionen der Längsrichtung, 110 und 112, mit der Haut des Trägers in direkten Kontakt kommen. In einer solchen Positionierung, wenn die Flügel, 26 und 28, des absorbierenden Artikels 10 um die Unterwäsche eines Trägers gewickelt sind, können die seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, die von den Flügeln, 26 und 28, unabhängig sind, unverzerrt durch das Falten der Flügel, 26 und 28, um die Unterwäsche des Trägers bleiben.

In unterschiedlichen Ausführungsformen, wie z. B. Ausführungsformen, in denen die seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, als zwei getrennte Komponenten bereitgestellt werden, die mit dem absorbierenden Artikel 10 gebondet sind, wie z. B in 58 veranschaulicht, kann jede der seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, einen Längsrichtung-Seitenrand, 200 bzw. 210, haben, der näher an der Längsachse 12 des absorbierenden Artikels 10 positioniert ist, und kann einen distalen Rand der Längsrichtung, 202 bzw. 212, haben, der weiter weg von der Längsachse 12 des absorbierenden Artikels 10 positioniert ist als der Längsrichtungsrand, 200 bzw. 210. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann, während die Längsrichtung-Seitenränder, 200 und 210, der seitlichen Abdeckungen, 22 bzw. 24, mit dem absorbierenden Artikel 10 gebondet sein können, die distalen Ränder, 202 und 212, der seitlichen Abdeckungen, 22 bzw. 24, mit dem absorbierenden Artikel 10 ungebondet bleiben. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann jeder der Längsrichtungsränder, 200 und 210, linear sein. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann jeder der Längsrichtungsränder, 200 und 210, eine Kurve haben (konvex und/oder konkav). In unterschiedlichen Ausführungsformen kann jeder der distalen Ränder der Längsrichtung, 202 und 212, linear sein. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann jeder der distalen Ränder der Längsrichtung, 202 und 212, eine Kurve haben (konvex und/oder konkav). In unterschiedlichen Ausführungsformen kann jeder der Längsrichtungsränder, 200 und 210, linear sein und jeder der distalen Ränder der Längsrichtung, 202 und 212, kann eine Kurve haben (konvex und/oder konkav). In unterschiedlichen Ausführungsformen kann jeder der Längsrichtungsränder, 200 und 210, und jeder der distalen Ränder der Längsrichtung, 202 und 212, eine Kurve haben (konvex und/oder konkav). In unterschiedlichen Ausführungsformen kann jeder der Längsrichtungsränder, 200 und 210, eine Kurve haben (konvex und/oder konkav) und jeder der distalen Ränder der Längsrichtung, 202 und 212, kann linear sein. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann jeder der Längsrichtungsränder, 200 und 210, und jeder der distalen Ränder der Längsrichtung, 202 und 212, linear sein.

In unterschiedlichen Ausführungsformen, wie z. B. in 2629 veranschaulicht, können die nicht integrierten seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, Erweiterungen einer Abdeckungsbrücke 192 und damit integriert sein, die mit dem absorbierenden Artikels 10 gebondet sein kann. Jede seitliche Abdeckung, 22 und 24, und die Abdeckungsbrücke 192 können sich in Längsrichtung (L) erstrecken und kann sich in Länge des Chassis 20 des absorbierenden Artikels 10 vom ersten Querrichtung-Endrand 40 zum zweiten Querrichtung-Endrand 42 des Chassis 20 erstrecken. In solchen Ausführungsformen können die seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, über den Bondregionen der Längsrichtung, 110 und 112, positioniert sein, die einen Teil der Abdichtung des Chassis 20 ausbilden und die Abdeckungsbrücke 192 kann über der mindestens einen Deckschicht 30 des Chassis 20 positioniert sein. Die Abdeckungsbrücke 192 kann aus jedem Material konstruiert sein, das hierin als geeignet für die Deckschicht 30 beschrieben ist. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann die Abdeckungsbrücke 192 mit einer Öffnung 194 versehen sein, die durch einen Umfang 196 definiert wird, durch den die Deckschicht 30 freiliegend sein kann. Die Öffnung 194 kann an verschiedenen Positionen entlang der Längsachse 12 und der Querachse 14 positioniert sein, wie für die Aufnahme von Körper-Exsudaten im absorbierenden Artikel 10 als geeignet erachtet. Die Öffnung 194 kann jede Form sowie jede Länge und Breite haben, wie für die Aufnahme von Körper-Exsudaten im absorbierenden Artikel 10 als geeignet erachtet.

In unterschiedlichen Ausführungsformen können die Abdeckungsbrücke 192 und/oder die Erweiterungen der Abdeckungsbrücke 192, die die seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, ausbilden, mit einem Teil der Außenfläche 78 der Außenschicht 32 und/oder einem Teil der zum Träger weisenden Fläche 98 der Deckschicht 30 gebondet sein. Unter Bezugnahme auf 2629 , kann die Abdeckungsbrücke 192 zum Beispiel mit der Deckschicht 30 des absorbierenden Artikels 10 und den seitlichen Abdeckungen 22 und 24, gebondet sein, während Erweiterungen der Abdeckungsbrücke 192 einen Teil haben können, der mit dem absorbierenden Artikel 10 ungebondet bleibt. Es ist selbstverständlich, dass in unterschiedlichen Ausführungsformen, in denen das Chassis 20 des absorbierenden Artikels 10 wie zum Beispiel in 1316 veranschaulicht konstruiert ist, in dem die Außenschicht 32 das absorbierende System 34 teilweise umschließt, die Abdeckungsbrücke 192 mit einem Teil der zum Träger weisenden Fläche 98 der Deckschicht 30 und/oder einem Teil der Außenfläche 78 der Außenschicht 32 des Chassis 20 des absorbierenden Artikels 10 gebondet sein kann. In solchen Ausführungsformen können die Erweiterungen der Abdeckungsbrücke 192, die die seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, ausbilden, einen Teil haben, der mit dem absorbierenden Artikel 10 ungebondet bleiben kann. Die Abdeckungsbrücke 192 und/oder ein Teil der seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, können mit Klebstoff, Wärme, Ultraschall oder anders mit dem Chassis 20 gebondet sein. Zum Bonden der Abdeckungsbrücke 192 und/oder eines Teils der seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, mit dem Chassis 20 können herkömmliche Konstruktionsklebstoffe für absorbierende Artikel verwendet werden. In einer solchen Positionierung können die seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, ein weicheres und weniger reizendes Material bereitstellen, das mit der Haut des Trägers in Kontakt ist, als die Außenfläche 78 der Außenschicht 32. In einer solchen Positionierung können die seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, verhindern, dass die Bondregionen der Längsrichtung, 110 und 112, mit der Haut des Trägers in direkten Kontakt kommen. In einer solchen Positionierung, wenn die Flügel, 26 und 28, des absorbierenden Artikels 10 um die Unterwäsche eines Trägers gewickelt sind, können die seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, die von den Flügeln, 26 und 28, unabhängig sind, unverzerrt durch das Falten der Flügel, 26 und 28, um die Unterwäsche des Trägers bleiben.

In unterschiedlichen Ausführungsformen, wie z. B. Ausführungsformen, in denen die seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, als Erweiterungen der Abdeckungsbrücke 192 bereitgestellt sind, kann jede der seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, einen distalen Rand der Längsrichtung, 202 bzw. 212, haben, der weiter weg von der Längsachse 12 des absorbierenden Artikels 10 positioniert ist. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann jeder der distalen Ränder der Längsrichtung, 202 und 212, linear sein. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann jeder der distalen Ränder der Längsrichtung, 202 und 212, eine Kurve haben (konvex und/oder konkav).

In unterschiedlichen Ausführungsformen können, ob als zwei getrennte Komponenten oder als Erweiterungen der Abdeckungsbrücke 192 bereitgestellt, die distalen Ränder der Längsrichtung, 202 und 212, der seitlichen Abdeckungen 22 bzw. 24, jeweils mindestens eine konkave Kurve, wie z. B. die konkaven Kurven, 204 bzw. 214, und mindestens eine konvexe Kurve, wie z B. die konvexen Kurven, 208 bzw. 218, haben. In unterschiedlichen Ausführungsformen können die distalen Ränder der Längsrichtung, 202 und 212, der seitlichen Abdeckungen, 22 bzw. 24, jeweils mindestens zwei Kurven haben. In solchen Ausführungsformen kann der distale Rand der Längsrichtung 202 konvexe Kurven, 204 und 206, haben und der distale Rand der Längsrichtung 212 kann konvexe Kurven, 214 und 216, haben. In solchen Ausführungsformen können die konvexen Kurven, 204 und 206, durch konkave Kurven 208 getrennt sein. In solchen Ausführungsformen können die konvexen Kurven, 214 und 216, durch konkave Kurven 218 getrennt sein. Eine Kurve kann als konvex oder konkav definiert sein, wenn sie aus der Perspektive des Schnittpunkts der Längsachse 12 und der Querachse 14 gesehen wird.

In unterschiedlichen Ausführungsformen, wie z. B. wenn die seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, als zwei getrennte Komponenten bereitgestellt sind, kann die Querrichtungsbreite (T) der seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, wie zwischen den Längsrichtungsrändern, 200 bzw. 210, und dem maximalen Punkt der konvexen Kurven, 204 bzw. 214, gemessen, gleich oder kleiner als die Querrichtungsbreite (T) der seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, wie zwischen den Längsrichtungsrändern, 200 bzw. 210, und dem maximalen Punkt der konvexen Kurven, 206 bzw. 216, gemessen sein. In unterschiedlichen Ausführungsformen, wie z. B. wenn die seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, als Erweiterungen der Abdeckungsbrücke 192 bereitgestellt sind, können die distalen Ränder der Längsrichtung, 202 und 212, im Bereich der konvexen Kurven, 204 bzw. 214, im Wesentlichen mit den distalen Rändern der Längsrichtung, 202 und 212 im Bereich der konvexen Kurven, 206 bzw. 216, ausgerichtet sein oder sie können näher an der Längsachse 12 des absorbierenden Artikels 10 sein als die distalen Ränder der Längsrichtung, 202 und 212, im Bereich der konvexen Kurven, 206 und 216.

In unterschiedlichen Ausführungsformen können die seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, aus einem Material konstruiert sein, das gleich oder anders als das Material der Deckschicht 30 des Chassis 20 sein kann. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann die Deckschicht 30 des Chassis 20 zumindest teilweise hydrophil sein und die seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, können inhärent hydrophob sein oder sie können mit einer hydrophoben Beschichtung behandelt sein. In unterschiedlichen Ausführungsformen können die seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, aus einem Material konstruiert sein, das gleich oder anders als das Material der Abdeckungsbrücke 192, falls vorhanden, sein kann. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann die Abdeckungsbrücke 192 zumindest teilweise hydrophil sein und die Erweiterungen, die die seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, ausbilden, können inhärent hydrophob sein oder sie können mit einer hydrophoben Beschichtung behandelt sein. Als seitliche Abdeckungen, 22 und 24, können unterschiedliche Vlies-, Stoff- oder

Folienmaterialien verwendet werden. Die Auswahl der Materialien solcher seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, kann sich je nach gesamten gewünschten Attributen der seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, unterscheiden. Es kann zum Beispiel wünschenswert sein, ein hydrophiles Material in der Deckschicht 30 des Chassis 20 und hydrophobe, barriereartige Materialien in den seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, zu haben, um ein Auslaufen zu verhindern und ein Gefühl der Trockenheit im Bereich der seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, zu erhöhen. Entweder die Deckschicht 30 des Chassis 20 und/oder die seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, können mit Tensiden und/oder der Hautgesundheit zuträglichen Mitteln behandelt sein, wie in der Technik allgemein bekannt.

Solche längs gerichteten seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, können aus einer ein- oder mehrschichtigen Konstruktion sein. In unterschiedlichen Ausführungsformen können die seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, geklebte oder anderweitig gebondete Laminate sein. In unterschiedlichen Ausführungsformen können die seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, durchluftgebondetes, kardiertes Bahnmaterial sein. In unterschiedlichen Ausführungsformen können die seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, eine einzige Materialschicht sein, wie z. B. eine durchluftgebondete, kardierte Bahn, ohne dass eine zweite Materialschicht, wie z. B. ein Barrierefolienmaterial, vorhanden ist. In unterschiedlichen Ausführungsformen können die seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, aus einer oberen fasrigen Vliesschicht, wie z. B. Spinnvliesmaterial, laminiert auf eine untere Schicht aus einem hydrophoben Barrierefolienmaterial sein. Eine solche Spinnvliesschicht kann aus einem Polyolefin, wie z. B. Polypropylen, ausgebildet sein und kann ein Benetzungsmittel beinhalten, falls gewünscht. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann eine Spinnvliesschicht ein Flächengewicht von etwa 10 oder 12 g/m2 bis etwa 30 oder 70 g/m2 haben und kann mit hydrophilen Benetzungsmitteln behandelt sein. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann eine Folienschicht Löcher haben, damit Flüssigkeit zu unteren Schichten durchgehen können, und sie kann entweder eine einschichtige oder mehrschichtige Konstruktion haben. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann eine solche Folie ein Polyolefin, wie z. B. Polypropylen, mit einem Flächengewicht von etwa 10 bis etwa 40 g/m2 sein. Konstruktionsklebstoffe können verwendet werden, um die Spinnvliesschicht an die Folienschicht auf einem Zusatzniveau von zwischen etwa 0,1 g/m2 und 15 g/m2 zu laminieren. Wenn eine Folienbarriereschicht im gesamten Design der seitlichen Abdeckungen, 22 und 24 verwendet wird, kann sie undurchsichtig machende Mittel, wie z. B. Folienpigmente beinhalten, die dazu beitragen können, dass die Folie Flecken entlang den Seitenrändern des absorbierenden Artikels 10 maskiert, und dadurch als Maskierungselemente dienen. Auf diese Weise kann die Folienschicht dazu beitragen, die Visualisierung eines Fluidinsultfleckens entlang der Seitenränder des absorbierenden Artikels 10 von oben vom absorbierenden Artikel 10 gesehen zu begrenzen. In unterschiedlichen Ausführungsformen können die seitlichen Abdeckungen, 22 und 24, Laminate sein, wie z. B. ein Laminat aus Spinnvlies-heißluftgezogenen-heißluftgezogenen-Spinnvlies(„SMMS“)-Schichten, Spinnvliesfolienlaminat oder alternativ andere Vlieslaminatkombinationen.

Flügel:

Der absorbierende Artikel 10 kann ein Paar nicht integrierte Flügel, 26 und 28, haben, die sich nach außen, in Querrichtung (T) vom absorbierenden Artikel 10 erstrecken. Die Flügel, 26 und 28, können mit der Außenfläche 78 der Außenschicht 32 des Chassis 20 des absorbierenden Artikels 10 gebondet sein. Unter Bezugnahme auf 30 können in unterschiedlichen Ausführungsformen die Flügel, 26 und 28, zwei getrennte Komponenten sein, die mit der Außenfläche 78 der Außenschicht 32 gebondet sein können. In einer solchen Ausführungsform kann jeder Flügel, 26 und 28, einen distalen Rand 180 haben, der sich nach außen in eine Querrichtung (T) vom absorbierenden Artikel 10 erstreckt, und einen proximalen Rand 182, der näher an und/oder neben der Längsachse 12 des absorbierenden Artikels 10 oder zwischen den Längsrichtung-Seitenrändern, 44 und 46, und der Längsachse 12 des absorbierenden Artikels positioniert ist. Der proximale Rand 182 kann dauerhaft mit der Außenschicht 32 des absorbierenden Artikels 10 gebondet sein, während der distale Rand 180 der Flügel, 26 und 28, mit der Außenschicht 32 des absorbierenden Artikels 10 ungebondet bleiben kann. Unter Bezugnahme auf 31 können in unterschiedlichen Ausführungsformen die Flügel, 26 und 28, Erweiterungen einer Flügelbrücke 190 und darin integriert sein, die mit der Außenschicht 32 gebondet sein kann und sich in einer Querrichtung über die Breite des Chassis 20 des absorbierenden Artikels 10 erstrecken kann. In einer solchen Ausführungsform kann jeder Flügel einen distalen Rand 180 haben, der sich in einer Querrichtung (T) vom absorbierenden Artikel 10 nach außen erstreckt. Die Flügelbrücke 190 kann dauerhaft mit der Außenschicht 32 des absorbierenden Artikels in der Nähe des Längsachse 12 des absorbierenden Artikels 10 gebondet sein und die distalen Ränder 180 jedes der Flügel, 26 und 28, können mit der Außenschicht 32 des absorbierenden Artikels 10 ungebondet bleiben.

In unterschiedlichen Ausführungsformen können, ganz gleich ob die Flügel, 26 und 28, als zwei getrennte Komponenten oder als Erweiterungen von einer Flügelbrücke 190 bereitgestellt sind, die Flügel, 26 und 28, auf jede beliebige Weise bereitgestellt werden, wie dies als geeignet erachtet wird, um anpassbar zu sein, wenn der absorbierende Artikel 10 für den Gebrauch in der Unterwäsche eines Trägers positioniert ist. Eine dauerhafte Verbindung der Flügel, 26 und 28, am absorbierenden Artikel 10 kann sich zum Beispiel in der Nähe der Längsachse 12 des absorbierenden Artikels 10 befinden. In unterschiedlichen Ausführungsformen könnten die Flügel, 26 und 28, mit vorübergehenden und lösbaren Verbindungen mit der Außenschicht 32 in einem Abstand von der dauerhaften Verbindung in unmittelbarer Nähe der Längsachse 12 versehen werden. Die vorübergehenden und lösbaren Verbindungen können durch den Träger des absorbierenden Artikels 10 gebrochen werden, um den Umfang der Flügelabdeckung individuell anzupassen und einzustellen, der für die Platzierung des absorbierenden Artikels 10 in der Unterwäsche nötig ist. In unterschiedlichen Ausführungsformen könnten die Flügel, 26 und 28, mit Falten versehen sein, die lösbar miteinander gebondet sind, um vor Gebrauch des absorbierenden Artikels 10 in einer gefalteten Konfiguration zu bleiben. Die lösbare Konfiguration der Falten kann es dem Träger des absorbierenden Artikels 10 ermöglichen, die Flügel, 26 und 28, bei Bedarf zur Anpassung an die Breite der Unterwäsche des Trägers zu erweitern oder auf eine Erweiterung zu verzichten.

Die Flügel, 26 und 28, können aus Materialien hergestellt werden, die oben in Bezug auf die Deckschicht 20 und die Außenschicht 22 beschrieben sind. Die Flügel, 26 und 28, können unabhängig ausgebildet und getrennt am mittleren Abschnitt des absorbierenden Artikels 10 befestigt werden. Flügel, 26 und 28, die unabhängig von den anderen Komponenten des absorbierenden Artikels 10 hergestellt werden, können mit einem Teil der Außenschicht 32 gebondet sein. Die Flügel, 26 und 28, können mit dem absorbierenden Artikel 10 an Orten gebondet sein, die die weitere Manipulation des absorbierenden Artikels 10 nicht stören und/oder behindern, wie z. B. das Falten des absorbierenden Artikels 10 durch den Hersteller, um den absorbierenden Artikel 10 in die endgültige verpackte Konfiguration zu bringen. Beispiele von Prozessen für die Herstellung absorbierender Artikel 10 und Flügel, 26 und 28, beinhalten, aber sind nicht beschränkt auf solche, die in den U.S. Patenten Nr. 4,059,114 von Richards, 4,862,574 von Hassim, et al., 5,342,647 von Heindel, et al., 7,070,672 von Alcantara, et al., U.S. Publikation Nr. 2004/0040650 von Venturino, et al. und internationale Publikation WO1997/040804 von Emenaker, et al., beschrieben sind, die jeweils in ihrer Gesamtheit durch Bezugnahme hierin einbezogen sind. Jeder der Flügel, 26 und 28, kann mit einer Befestigungshilfe 120 ausgestattet sein, zum Beispiel einem Bekleidungsbefestigungsklebstoff oder einem Haken, um den absorbierenden Artikel 10 in der Unterwäsche sicher und richtig positioniert zu halten. Die Flügel, 26 und 28, können um die Schrittregion der Unterwäsche des Trägers gewickelt werden, um die Befestigung des absorbierenden Artikels 10 an der Unterwäsche des Trägers bei der Verwendung zu unterstützen. Jeder Flügel, 26 und 28, kann unter der Schrittregion der Unterwäsche des Trägers gefaltet werden und die Befestigungshilfe 120 kann entweder eine sichere Befestigung am entgegengesetzten Flügel, 26 und 28, oder direkt an der Oberfläche der Unterwäsche des Trägers bilden.

Bekleidungsbefestigung:

Der absorbierende Artikel 10 kann mit einer Bekleidungsbefestigung 230 bereitgestellt werden, die sich an einer Außenfläche 78 der Außenschicht 32 für die Befestigung des absorbierenden Artikels 10 an der Unterwäsche eines Trägers befindet. Die Bekleidungsbefestigung 230 kann in jeder geeigneten Anordnung und/oder jedem geeigneten Muster auf der Außenfläche der Außenschicht 32 bereitgestellt werden, die als geeignet erachtet werden. In unterschiedlichen Ausführungsformen, wie z. B. Ausführungsformen, in denen der absorbierende Artikel 10 ein Biegungsmerkmal 140 hat, kann die Außenschicht 32 im Wesentlichen frei von einer Bekleidungsbefestigung 230 im Bereich der Außenschicht 32 sein, die unter dem Biegungsmerkmal 140 ist. In solchen Ausführungsformen, in denen die Außenschicht 32 einen Bereich hat, der im Wesentlichen frei von einer Bekleidungsbefestigung 230 ist, ist dieser Bereich des absorbierenden Artikels 10 im Wesentlichen nicht an der Unterwäsche des Trägers befestigt und kann sich in Reaktion auf die abwechselnde Bewegung der Beine bewegen, wodurch der absorbierende Artikel 10 dazu gebracht wird, sich in einer zeltartigen Konfiguration 170 neu zu positionieren. Die Bekleidungsbefestigung 230 kann jeden beliebigen geeigneten Befestigungsmechanismus beinhalten, wie zum Beispiel, aber nicht beschränkt auf Klebstoff, kohäsives Material, Haken, Schnappverschlüsse, Clips oder dergleichen oder eine Kombination daraus.

In unterschiedlichen Ausführungsformen kann die Bekleidungsbefestigung 230 in jedem geeigneten Umfang auf der Außenfläche 78 der Außenschicht 32 bereitgestellt werden, der als geeignet erachtet wird. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann die Bekleidungsbefestigung 230 über dem vollständigen Bereich der Außenfläche 78 der Außenschicht 32 angewandt werden. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann die Bekleidungsbefestigung 230 über weniger als den vollständigen Bereich der Außenfläche 78 der Außenschicht 32 angewandt werden. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann die Bekleidungsbefestigung 230 in jedem beliebigen Muster bereitgestellt werden, das als geeignet erachtet wird, wie z. B. Streifen, Wirbel, Punkte oder dergleichen und Kombinationen davon. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann die Bekleidungsbefestigung 230 in einem Umfang bereitgestellt werden, die der Querrichtungsbreite (T) der Schrittregion der Unterwäsche eines Trägers entspricht. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann ein absorbierender Artikel 10 für das Tragen in einer Unterwäsche mit einer Schrittregion mit breiter Querrichtung (T) gedacht sein und der absorbierende Artikel 10 kann mit einer Bekleidungsbefestigung 230 in einem Umfang bereitgestellt werden, der der Querrichtungsbreite (T) der breiten Schrittregion der Unterwäsche entspricht. In unterschiedlichen Ausführungsformen kann ein absorbierender Artikel 10 für das Tragen in einer Unterwäsche mit einer Schrittregion mit schmaler Querrichtung (T) gedacht sein und der absorbierende Artikel 10 kann mit einer Bekleidungsbefestigung 230 in einem Umfang bereitgestellt werden, der der schmalen Querrichtungsbreite (T) der Schrittregion der Unterwäsche entspricht. In solchen Ausführungsformen kann der absorbierende Artikel 10 eine zum Träger weisende Fläche (Deckschicht 30 und seitliche Abdeckungen, 22 und 24) haben, die eine Querrichtungsbreite (T) haben kann, die breiter sein kann als die Querrichtungsbreite (T) des absorbierenden Systems 34, das breiter sein kann als die Querrichtungsbreite (T) der Bekleidungsbefestigung 230.

Im Interesse der Kürze und Prägnanz erwägen alle Wertebereiche, die in dieser Offenbarung beschrieben sind, alle Werte innerhalb des Bereichs und sind als Unterstützung für Ansprüche auszulegen, die beliebige Unterbereiche mit Endpunkten vortragen, die Ganzzahlwerte im fraglichen angegebenen Bereich sind. Als hypothetisches Beispiel soll eine Offenbarung eines Bereichs von 1 bis 5 zur Unterstützung von Ansprüchen für einen beliebigen der folgenden

Bereiche erwogen werden: 1 bis 5; 1 bis 4; 1 bis 3; 1 bis 2; 2 bis 5; 2 bis 4; 2 bis 3; 3 bis 5; 3 bis 4 und 4 bis 5.

Die hierin offenbarten Abmessungen und Werte sind nicht als streng auf die vorgetragenen genauen numerischen Werte beschränkt gedacht. Stattdessen soll jede solche Abmessung, sofern nicht anders angegeben, sowohl den vorgetragenen Wert als auch einen funktionell äquivalenten Bereich rund um diesen Wert bedeuten. Eine als „40 mm“ offenbarte Abmessung soll zum Beispiel „etwa 40 mm“ bedeuten.

Alle in der ausführlichen Beschreibung angeführten Dokumente sind hier im relevanten Teil durch Bezugnahme aufgenommen; die Anführung irgendeines Dokumentes ist nicht als eine Annahme auszulegen, dass es sich um Stand der Technik in Bezug auf die vorliegende Erfindung handelt. Soweit irgendeine Bedeutung oder Definition eines Ausdrucks in diesem geschriebenen Dokument in Konflikt mit irgendeiner Bedeutung oder Definition des gleichen Ausdrucks in einem durch Bezugnahme aufgenommenen Dokument steht, ist die Bedeutung oder Definition, die diesem Ausdruck in diesem geschriebenen Dokument zugewiesen ist, gültig.

Obwohl bestimmte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung veranschaulicht und beschrieben worden sind, ist es für Fachleute auf dem Gebiet offensichtlich, dass verschiedene andere Veränderungen und Modifikationen erfolgen können, ohne vom Sinn und Umfang der Erfindung abzuweichen. Es ist daher beabsichtigt, in den beiliegenden Ansprüchen alle diese Veränderungen und Modifikationen abzudecken, die im Umfang der vorliegenden Erfindung liegen.