Title:
Projektionsdisplayvorrichtung und Lichtquellensteuerverfahren davon
Kind Code:
T5
Abstract:

Projektionsdisplayvorrichtung und Lichtquellensteuerverfahren dafür zum Verbessern einer Sichtbarkeit einer spezifischen Information, ohne Herstellungskosten und eine Energieverbrauchsmenge zu erhöhen, werden bereitgestellt. Ein HUD umfasst eine Mehrzahl von Lichtquellen, die Lichtstrahlen mit verschiedenen Farben emittierten, eine Projektionseinheit, die Licht gemäß einer Bildinformation unter den Lichtstrahlen, die von der Mehrzahl von Lichtquellen emittiert werden, auf einen Combiner projiziert und eine Lichtquellensteuereinheit, die sequentiell Lichter von der Mehrzahl von betreffenden Lichtquellen gemäß einem vorbestimmten Lichtemissionsmengenmuster emittiert. Die Lichtquellensteuereinheit führt eine Steuerung zum Bewirken, das zumindest eine der Lichtquellen, die eine andere ist als eine spezifische Lichtquelle unter der Mehrzahl von Lichtquellen, Licht mit einer kleineren Lichtemissionsmenge als eine Lichtemissionsmenge des spezifischen Lichtes emittiert, durch.



Inventors:
Ito, Kenji (Saitama-shi, JP)
Ito, Daisuke (Saitama-shi, JP)
Fujita, Koudai (Saitama-shi, JP)
Application Number:
DE112015005821T
Publication Date:
09/07/2017
Filing Date:
11/10/2015
Assignee:
FUJIFILM Corporation (Tokyo, JP)
Attorney, Agent or Firm:
Dehns Germany, 80331, München, DE
Claims:
1. Projektionsdisplayvorrichtung, mit:
einer Mehrzahl von Lichtquellen, die Lichtstrahlen mit verschiedenen Farben emittieren;
einer Projektionseinheit, die Licht gemäß einer Bildinformation unter den Lichtstrahlen, die von der Mehrzahl von Lichtquellen emittiert werden, auf eine Projektionsoberfläche projiziert; und
einer Lichtquellensteuereinheit, die eine Lichtemissionsmenge jeder der Mehrzahl von Lichtquellen auf ein vorbestimmtes Lichtemissionsmengenmuster einstellt und sequentiell Licht von der Mehrzahl von Lichtquellen gemäß dem Lichtemissionsmengenmuster emittiert,
wobei die Lichtquellensteuereinheit eine erste Steuerung zum Bewirken, das zumindest eine der Lichtquellen, die eine andere ist als eine spezifische Lichtquelle unter der Mehrzahl von Lichtquellen, Licht mit einer kleineren Lichtemissionsmenge als eine Lichtemissionsmenge der spezifischen Lichtquelle während einer Lichtemissionsperiode der spezifischen Lichtquelle gemäß dem Lichtemissionsmengenmuster emittiert, durchführt, wobei die spezifische Lichtquelle irgendeine der Mehrzahl von Lichtquellen ist.

2. Projektionsdisplayvorrichtung gemäß Anspruch 1, ferner umfassend:
eine Helligkeitserfassungseinheit, die eine Helligkeit eines Ortes erfasst, an dem die Projektionsoberfläche angeordnet ist,
wobei die Lichtquellensteuereinheit selektiv eine zweite Steuerung zum Bewirken, dass die Mehrzahl jeweiliger Lichtquellen sequentiell Licht emittiert und die erste Steuerung durchführt, die erste Steuerung in einem Fall durchführt, in dem die Helligkeit, die von der Helligkeitserfassungseinheit erfasst wird, gleich oder höher als ein Schwellwert ist und die zweite Steuerung in einem Fall durchführt, in dem die Helligkeit, die von der Helligkeitserfassungseinheit erfasst wird, kleiner als der Schwellwert ist.

3. Projektionsdisplayvorrichtung gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei die spezifische Lichtquelle eine Lichtquelle ist, in der eine Änderung in der Lichtemissionsintensität bezüglich einer Temperaturänderung maximiert ist unter der Mehrzahl von Lichtquellen.

4. Projektionsdisplayvorrichtung nach Anspruch 2, ferner umfassend:
eine Temperaturerfassungseinheit, die eine Temperatur erfasst,
wobei die spezifische Lichtquelle eine Lichtquelle ist, in der eine Änderung in einer Lichtemissionsintensität bezüglich einer Temperaturänderung maximiert ist unter einer Mehrzahl von Lichtquellen, und
die Lichtquellensteuereinheit selektiv die erste Steuerung und zweite Steuerung zum Bewirken, dass die Mehrzahl von betreffenden Lichtquellen sequentiell Licht emittieren, durchführt, die erste Steuerung in einem Fall durchführt, in dem die Temperatur, die von der Temperaturerfassungseinheit erfasst wird, gleich oder höher als ein Schwellwert ist und die zweite Steuerung in einem Fall durchführt, bei dem die Temperatur, die von der Temperaturerfassungseinheit erfasst wird, kleiner als der Schwellwert ist.

5. Projektionsdisplayvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4,
wobei die Mehrzahl von Lichtquellen eine Rotlichtquelle, die rotes Licht emittiert, eine Grünlichtquelle, die grünes Licht emittiert und eine Blaulichtquelle, die blaues Licht emittiert, umfasst, und
die Lichtquelle, in der eine Änderung in einer Lichtemissionsintensität bezüglich einer Temperaturänderung maximiert ist, die Rotlichtquelle ist.

6. Projektionsdisplayvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Projektionsdisplayvorrichtung in einem Auto eingebaut und verwendet wird.

7. Lichtquellensteuerverfahren einer Projektionsdisplayvorrichtung mit einer Mehrzahl von Lichtquellen, die Lichtstrahlen mit verschiedenen Farben emittieren und einer Projektionseinheit, die Licht gemäß einer Bildinformation unter den Lichtstrahlen, die von der Mehrzahl von Lichtquellen emittiert wird, auf eine Projektionsoberfläche projiziert, wobei das Lichtquellensteuerverfahren umfasst:
einen Lichtquellensteuerschritt des Einstellens einer Lichtemissionsmenge jeder der Mehrzahl von Lichtquellen auf ein vorbestimmtes Lichtemissionsmengenmuster und des sequentiellen Emittierens von Licht von der Mehrzahl von Lichtquellen gemäß dem Lichtemissionsmengenmuster,
wobei der Lichtquellensteuerschritt das Durchführen einer ersten Steuerung zum Bewirken, dass zumindest eine der Lichtquellen, die eine andere ist als eine spezifische Lichtquelle unter der Mehrzahl von Lichtquellen, Licht mit einer kleineren Lichtemissionsmenge als eine Lichtemissionsmenge der spezifischen Lichtquelle während einer Lichtemissionsperiode der spezifischen Lichtquelle gemäß dem Lichtemissionsmengenmuster emittiert, umfasst, wobei die spezifische Lichtquelle irgend eine der Mehrzahl von Lichtquellen ist.

8. Lichtquellensteuerverfahren nach Anspruch 7, ferner umfassend:
einen Helligkeitserfassungsschritt des Erfassens einer Helligkeit eines Ortes, an dem die Projektionsoberfläche angeordnet ist,
wobei der Lichtquellensteuerschritt ein selektives Durchführen einer zweiten Steuerung zum Bewirken, dass die Mehrzahl von jeweiligen Lichtquellen sequentiell Licht emittiert und der ersten Steuerung, ein Durchführen der ersten Steuerung in einem Fall, in dem die Helligkeit, die in dem Helligkeitserfassungsschritt erfasst wird, gleich oder höher als ein Schwellwert ist, und ein Durchführen der zweiten Steuerung in einem Fall, in dem die Helligkeit, die in dem Helligkeitserfassungsschritt erfasst wird, kleiner als der Schwellwert ist, umfasst.

9. Lichtquellensteuerverfahren nach Anspruch 7 oder 8, wobei die spezifische Lichtquelle eine Lichtquelle ist, in der eine Änderung in einer Lichtemissionsintensität bezüglich einer Temperaturänderung maximiert ist unter der Mehrzahl von Lichtquellen.

10. Lichtquellensteuerverfahren gemäß Anspruch 7, ferner umfassend:
einen Temperaturerfassungsschritt eines Erfassens einer Temperatur,
wobei die spezifische Lichtquelle eine Lichtquelle ist, in der eine Änderung in einer Lichtemissionsintensität bezüglich einer Temperaturänderung maximiert ist unter der Mehrzahl von Lichtquellen, und
der Lichtquellensteuerschritt ein selektives Durchführen der ersten Steuerung und einer zweiten Steuerung zum Bewirken, dass die Mehrzahl von betreffenden Lichtquellen sequentiell Licht emittiert, ein Durchführen der ersten Steuerung in einem Fall, in dem die Temperatur, die in dem Temperaturerfassungsschritt erfasst wird, gleich oder höher als ein Schwellwert ist, und ein Durchführen der zweiten Steuerung in einem Fall, in dem die Temperatur, die in dem Temperaturerfassungsschritt erfasst wird, kleiner als der Schwellwert ist, umfasst.

11. Lichtquellensteuerverfahren nach Anspruch 9 oder 10,
wobei die Mehrzahl von Lichtquellen eine Rotlichtquelle, die rotes Licht emittiert, eine Grünlichtquelle, die grünes Licht emittiert und eine Blaulichtquelle, die blaues Licht emittiert, umfasst und
die Lichtquelle, in der eine Änderung in einer Lichtemissionsintensität bezüglich einer Temperaturänderung maximiert die Rotlichtquelle ist.

Description:
Hintergrund der Erfindung 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Projektionsdisplayvorrichtung und ein Lichtquellensteuerverfahren davon.

2. Beschreibung der verwandten Technik

Eine Head-up-Display-(HUD)Vorrichtung für ein Auto, in dem eine Windschutzscheibe eines Autos oder ein Combiner, der in der Nähe der Vorderseite der Windschutzscheibe angeordnet ist, als ein Bildschirm verwendet wird und Projektionslicht auf den Bildschirm projiziert wird, so dass ein Bild angezeigt wird, ist bekannt (siehe z.B. JP2012-003092A). Gemäß diesem HUD, kann ein Nutzer ein Bild sehen, das auf einer Windschutzscheibe oder dergleichen durch das Projektionslicht, das von dem HUD projiziert wird, das auf eine Kulisse vor dem eigenen Auto, das auf der Rückseite der Windschutzscheibe oder dergleichen ist, überlagert wird, angezeigt wird.

Es gibt ein HUD, das ein sogenanntes feldsequenzielles Schema (oberflächensequenzielles Schema) von sequenziell rapide umschaltendem Licht, das auf ein Lichtmodulationselement einfallend ist, wie z.B. eine digitale Mikrospiegelvorrichtung (DMD) oder ein Flüssigkristalldisplayelement, auf rotes Licht, grünes Licht und blaues Licht in einer Zeitreihe übernimmt und Nachabbildungen entsprechend den jeweiligen Farblichtern auf einer Retina einer Person kombiniert, um ein Farbbild zu erhalten.

JP2012-003092A beschreibt eine Vorrichtung, die ein Bild unter Verwendung eines feldsequentiellen Schemas projiziert. In dieser Vorrichtung ist es möglich, ein Hochqualitätsbild gemäß Umgebungshelligkeit durch Bereitstellen von zwei Typen von Lichtquellen, die betreffende Farblichter einschließlich einer Lichtquelle mit einer großen Lichtemissionsmenge und einer Lichtquelle mit einer kleinen Lichtemissionsmenge emittieren, zu projizieren.

Zusammenfassung der Erfindung

In einem HUD, bei dem es wahrscheinlich ist, das es in einer hellen Umgebung verwendet wird, wie einem HUD für ein Fahrzeug bzw. Auto, kann es vorteilhaft sein, die Helligkeit eines angezeigten Bildes zu erhöhen, um die Sichtbarkeit zu verbessern. Insbesondere, unter Berücksichtigung, dass eine Unregelmäßigkeit wie z.B. eine Fehlfunktion an einen Nutzer berichtet wird oder eine Notfallsituation wie z.B. weniger Benzin an einen Nutzer in dem Fall eines Autos berichtet wird, ist eine Verbesserung der Sichtbarkeit eine wichtige Herausforderung.

Jedoch kann eine Lichtmenge bzw. Luminanz eines projizierten Bildes nicht genügend erhöht werden, da eine maximale Lichtemissionsmenge einer Mehrzahl von Lichtquellen für einen HUD als einem einzelnen Lichtquellenkörper bestimmt worden ist.

Ferner, wenn die Lichtemissionsmenge der Lichtquelle für eine hohe Lichtmenge des projizierten Bildes erhöht wird, nimmt eine Wärmeerzeugungsmenge innerhalb einer Lichtquelleneinheit auch entsprechend zu. Ferner kann die Lichtemissionsmenge mit einem Temperaturanstieg aufgrund solch einer Wärmeerzeugung abnehmen und es ist schwierig, die Lichtmenge des projizierten Bildes genügend zu erhöhen. Ferner ist es schwierig, die Lichtemissionsmenge der Lichtquelle unter einer Umgebung, in der die Nutzungsenergie begrenzt ist, zu erhöhen.

In dem HUD, das in JP2012-003092A beschrieben ist, da die Anzahl von Lichtquellen zunimmt, nehmen Herstellungskosten zu. Ferner, in einem Fall, in dem das HUD in einem Armaturenbrett eines Autos eingebaut ist, wird eine Miniaturisierung des HUD benötigt, aber die Miniaturisierung kann nicht gehandhabt werden, wenn die Anzahl von Lichtquellen zunimmt.

Die vorliegende Erfindung ist angesichts der obigen Umstände gemacht worden, und eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Sichtbarkeit einer spezifischen Information zu verbessern, ohne Herstellungskosten und eine Energieverbrauchsmenge in einer Projektionsdisplayvorrichtung zu erhöhen, die eine Bildanzeige unter Verwendung eines Schemas des Bewirkens, dass Licht in einer Zeit-Unterteilungs-Weise bzw. Time-Division-Weise von einer Mehrzahl von Lichtquellen emittiert wird, die Licht mit verschiedenen Farben emittieren, durchführt und ein Lichtquellensteuerverfahren davon.

Eine Projektionsdisplayvorrichtung der vorliegenden Erfindung umfasst eine Mehrzahl von Lichtquellen, die Lichtstrahlen mit verschiedenen Farben emittieren; eine Projektionseinheit, die Licht gemäß einer Bildinformation unter den Lichtstrahlen, die von der Mehrzahl von Lichtquellen emittiert werden, auf eine Projektionsoberfläche projiziert; und eine Lichtquellensteuereinheit, die eine Lichtemissionsmenge jeder der Mehrzahl von Lichtquellen auf ein vorbestimmtes Lichtemissionsmengenmuster einstellt, und sequentiell Lichte von der Mehrzahl von Lichtquellen gemäß dem Lichtemissionsmengenmuster emittiert, wobei die Lichtquellensteuereinheit eine erste Steuerung zum Bewirken, dass zumindest eine der Lichtquellen, die eine andere ist als eine spezifische Lichtquelle unter der Mehrzahl von Lichtquellen Licht mit einer kleineren Lichtemissionsmenge als eine Lichtemissionsmenge der spezifischen Lichtquelle während einer Lichtemissionsperiode der spezifischen Lichtquelle gemäß dem Lichtemissionsmengenmuster emittiert, durchführt, wobei die spezifische Lichtquelle irgend eine der Mehrzahl von Lichtquellen ist.

Ein Lichtquellensteuerverfahren einer Projektionsdisplayvorrichtung der vorliegenden Erfindung ist ein Lichtquellensteuerverfahren einer Projektionsdisplayvorrichtung mit einer Mehrzahl von Lichtquellen, die Lichtstrahlen mit verschiedenen Farben emittieren, und einer Projektionseinheit, die Licht gemäß einer Bildinformation unter den Lichtstrahlen, die von der Mehrzahl von Lichtquellen emittiert werden, auf eine Projektionsoberfläche projiziert, wobei das Lichtquellensteuerverfahren umfasst: einen Lichtquellensteuerschritt des Einstellens einer Lichtemissionsmenge jeder der Mehrzahl von Lichtquellen auf ein vorbestimmtes Lichtemissionsmengenmuster, und des sequentiellen Emittierens von Licht von der Mehrzahl von Lichtquellen gemäß dem Lichtemissionsmengenmuster, wobei der Lichtquellensteuerschritt das Durchführen einer ersten Steuerung zum Bewirken, das zumindest eine der Lichtquellen, die eine andere als eine spezifische Lichtquelle unter der Mehrzahl von Lichtquellen, Licht mit einer kleineren Lichtemissionsmenge als eine Lichtemissionsmenge der spezifischen Lichtquelle während einer Lichtemissionsperiode der spezifischen Lichtquelle gemäß dem Lichtemissionsmengenmuster emittiert, umfasst, wobei die spezifische Lichtquelle irgendeine der Mehrzahl von Lichtquellen ist.

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es möglich, eine Sichtbarkeit einer spezifischen Information ohne Erhöhen von Herstellungskosten und einer Energieverbrauchsmenge in einer Projektionsdisplayvorrichtung zu verbessern, die eine Bildanzeige unter Verwendung eines Schemas des Bewirkens, das Licht in einer Zeit-Unterteilungs-Weise von einer Mehrzahl von Lichtquellen emittiert wird, die Lichtstrahlen mit verschiedenen Farben emittieren.

Kurze Beschreibung der Figuren

1 ist ein Diagramm, das eine Konfiguration eines HUD darstellt, das eine Ausführungsform einer Projektionsdisplayvorrichtung der vorliegenden Erfindung ist.

2 ist ein Diagramm, das eine Konfiguration einer Displayvorrichtung, die in 1 dargestellt ist, darstellt.

3 ist ein Flussdiagramm, das einen Betrieb der Displayeinheit darstellt.

4 ist ein Diagramm, das eine erste Steuerung darstellt, die von einer Lichtquellensteuereinheit 50 durchgeführt wird.

5 ist ein Diagramm, das eine zweite Steuerung darstellt, die von der Lichtquellensteuereinheit 50 durchgeführt wird.

6 ist ein Diagramm, das ein Modifikationsbeispiel einer Displayeinheit, die in 1 dargestellt ist, darstellt.

7 ist ein Flussdiagramm, das einen Betrieb der Displayeinheit darstellt, die in 6 dargestellt ist.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen

Nachstehend werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die Figuren beschrieben.

1 ist ein Diagramm, das eine Konfiguration eines HUD darstellt, das eine Ausführungsform einer Projektionsdisplayvorrichtung der vorliegenden Erfindung ist.

Das HUD, das in 1 dargestellt ist, umfasst eine Projektionseinheit 4, die in ein Armaturenbrett 3 eines Autos 100 eingebaut ist und einen Combiner 2, der an einer inneren Oberfläche einer Windschutzscheibe 1 des Autos 100 befestigt ist.

Die Projektionseinheit 4 umfasst eine Displayeinheit 5, einen Spiegel 6, der Licht gemäß einer Bildinformation, die von der Displayeinheit 5 emittiert wird, reflektiert, und eine Öffnung 7, die das Licht, das von dem Spiegel 6 reflektiert wird, auf die Außenseite bzw. nach außen emittiert.

Der Combiner 2 ist eine Projektionsoberfläche, auf die das Licht, das von bzw. aus der Öffnung 7 projiziert wird, projiziert wird und reflektiert dieses Licht. Ein Fahrer 8 des Autos 100 kann eine Information über das Fahren durch Sehen des Lichtes, das von dem Combiner 2 reflektiert wird, sehen. Ferner weist der Combiner 2 eine Funktion des Reflektierens des Lichtes, das von der Öffnung 7 projiziert wird, und des Transmittierens von Licht von der Außenseite (außenseitigen Welt) der Windschutzscheibe 1 auf. Daher kann der Fahrer 8 eine Sicht der außenseitigen Welt außenseitig der Windschutzscheibe 1 zusammen mit einem Bild, das auf dem Licht, das von der Öffnung 7 projiziert wird, basiert, sehen.

2 ist ein Diagramm, das eine Konfiguration der Displayeinheit 5, die in 1 dargestellt ist, darstellt.

Die Displayeinheit 5 umfasst eine Lichtquellensteuereinheit 50, eine R-Lichtquelle 51r, die eine Rotlichtquelle ist, die rotes Licht (nachstehend als R-Licht bezeichnet) emittiert, eine G-Lichtquelle 51g, die eine grüne Lichtquelle ist, die grünes Licht (nachstehend als G-Licht bezeichnet) emittiert, eine B-Lichtquelle 51b, die eine Blaulichtquelle ist, die blaues Licht (nachstehend als B-Licht bezeichnet) emittiert, ein dichroitisches Prisma 53, eine Kollimatorlinse 52r, die zwischen der R-Lichtquelle 51r und dem dichroitischen Prisma 53 bereitgestellt ist, eine Kollimatorlinse 52g, die zwischen der G-Lichtquelle 51g und dem dichroitischen Prisma 53 bereitgestellt wird, eine Kollimatorlinse 52b, die zwischen der B-Lichtquelle 51b und dem dichroitischen Prisma 53 bereitgestellt wird, ein Displayelement 54, eine Displaysteuereinheit 55, ein projektionsoptisches System 56 und eine Helligkeitserfassungseinheit 57.

Lichtemittierende Elemente wie z.B. ein Laser oder eine lichtemittierende Diode (LED) werden als die R-Lichtquelle 51r, die G-Lichtquelle 51g und die B-Lichtquelle 51b verwendet. Obwohl das HUD, das drei Lichtquellen mit der R-Lichtquelle 51r, der G-Lichtquelle 51g und der B-Lichtquelle 51b umfaßt in dieser Ausführungsform beispielhaft gezeigt wird, kann die Anzahl der Lichtquellen zwei oder vier oder mehr sein. Das heißt, dass das HUD eine Mehrzahl von Lichtquellen umfassen kann, die Lichtstrahlen mit verschiedenen Farben emittieren.

Die Helligkeitserfassungseinheit 57 erfasst eine Helligkeit eines Ortes, an dem der Combiner 2 angeordnet ist (die Innenseite des Autos 100 in dem Beispiel von 1) und benachrichtigt die Lichtquellensteuereinheit 50 von der erfassten Helligkeit. Die Helligkeitserfassungseinheit 57 umfasst, zum Beispiel, einen Beleuchtungsstärkesensor und eine Beleuchtungsstärkeinformationsakquirierungseinheit.

Der Beleuchtungsstärkesensor wird zum Beispiel in der Nähe des Combiners 2 oder in der Näher der Öffnung 7 installiert, erfasst die Beleuchtungsstärke des Ortes, an dem der Combiner 2 angeordnet ist, und gibt die erfasste Beleuchtungsstärkeinformation an die Beleuchtungsstärkeinformationsakquirierungseinheit aus. Die Beleuchtungsstärkeinformationsakquirierungseinheit wird zum Beispiel in dem Armaturenbrett 3 installiert, akquiriert eine Beleuchtungsstärkeinformation, die von dem Beleuchtungsstärkesensor erfasst wird, und benachrichtigt die Lichtquellensteuereinheit 50 über die akquirierte Beleuchtungsstärkeinformation. Die Lichtquellensteuereinheit 50 erfasst die Helligkeit des Ortes, an dem der Combiner 2 angeordnet ist, auf der Basis der Beleuchtungsstärkeinformation.

Die Helligkeitserfassungseinheit 57 kann die Helligkeit aus Jahr, Monat, Datum und Zeit ohne Verwenden eines physikalischen Sensors wie z.B. eines Beleuchtungsstärkesensors erfassen. Wenn Jahr, Monat, Datum und Zeit bekannt sind, ist es möglich zu bestimmen, ob es eine Zeit ist, bei der die Sonne aufgeht oder eine Zeit, bei der die Sonne untergeht. Daher benachrichtigt in einem Fall, bei dem die Helligkeitserfassungseinheit 57 auf der Basis von Jahr, Monat, Datum, und Zeit bestimmt, dass die Sonne aufgeht (Tageszeit) die Helligkeitserfassungseinheit 57 die Lichtquellensteuereinheit 50, dass die Helligkeit des Ortes, an dem der Combiner 2 angeordnet ist, gleich oder höher als ein Schwellwert TH1 ist, als Helligkeitsinformation. Ferner benachrichtigt in einem Fall, in dem die Helligkeitserfassungseinheit 57 auf der Basis von Jahr, Monat, Datum und Zeit bestimmt, dass die Sonne untergeht (Nachtzeit), die Helligkeitserfassungseinheit 57 die Lichtquellensteuereinheit 50, dass die Helligkeit des Ortes, an dem der Combiner 2 angeordnet ist, niedriger ist als der Schwellwert TH1, als Helligkeitsinformation.

Das dichroitische Prisma 53 ist ein optisches Bauteil zum Leiten von Licht, das von jeder der R-Lichtquelle 51r, der G-Lichtquelle 51g und der B-Lichtquelle 51b emittiert wird, zu demselben optischen Pfad. Das optische Bauteil mit solch einer Funktion ist nicht auf das dichroitische Prisma beschränkt. Zum Beispiel kann ein kreuz-dichroitischer Spiegel verwendet werden.

Das dichroitische Prisma 53 transmittiert das R-Licht, das von der Kollimatorlinse 52r in paralleles Licht konvertiert wird, und emittiert das R-Licht auf das Displayelement 54. Ferner reflektiert das dichroitische Prisma 53 das G-Licht, das von der Kollimatorlinse 52g in paralleles Licht konvertiert wird und emittiert das G-Licht auf das Displayelement 54. Ferner reflektiert das dichroitische Prisma 53 das B-Licht, das von der Kollimatorlinse 52b in paralleles Licht konvertiert wird und emittiert das B-Licht auf das Displayelement 54.

Die Lichtquellensteuereinheit 50 führt selektiv eine erste Steuerung und eine zweite Steuerung auf der Basis der Helligkeit des Ortes, an dem der Combiner 2 angeordnet ist, durch, was von der Helligkeitserfassungseinheit 57 gemeldet wird. Die Lichtquellensteuereinheit 50 führt die erste Steuerung in einem Fall durch, in dem die Helligkeit des Ortes, an dem der Combiner 2 angeordnet ist, gleich oder höher als ein Schwellwert TH1 ist und führt die zweite Steuerung in einem Fall durch, in dem die Helligkeit des Ortes, an dem der Combiner 2 angeordnet ist, niedriger als der Schwellwert TH1 ist.

Die erste Steuerung ist eine Steuerung zum Einstellen einer Lichtemissionsmenge von jeder der R-Lichtquelle 51r, der G-Lichtquelle 51g und der B-Lichtquelle 51b auf ein vorbestimmtes Lichtemissionsmengenmuster (ein erstes Lichtemissionsmengenmuster, das unten beschrieben wird), das bewirkt, das Licht sequentiell von der R-Lichtquelle 51r, der G-Lichtquelle 51g und der B-Lichtquelle 51b gemäß diesem Lichtemissionsmengenmuster emittiert wird und bewirkt, dass Licht mit einer kleineren Lichtemissionsmenge emittiert wird als die Lichtemissionsmenge der Lichtquelle, die Licht von den Lichtquellen, die andere sind als die Lichtquelle, die Licht während einer Lichtemissionsperiode jeder der R-Lichtquelle 51r, der G-Lichtquelle 51g und der B-Lichtquelle 51b gemäß dem Lichtemissionsmengenmuster emittiert.

Die zweite Steuerung ist eine Steuerung zum Einstellen der Lichtemissionsmenge jeder der R-Lichtquelle 51r, der G-Lichtquelle 51g und der B-Lichtquelle 51b auf ein vorbestimmtes Lichtemissionsmengenmuster (ein zweites Lichtemissionsmengenmuster, das unten beschrieben wird) und bewirkt, das Licht sequentiell von der R-Lichtquelle 51r, der G-Lichtquelle 51g und der B-Lichtquelle 51b gemäß diesem Lichtemissionsmengenmuster emittiert wird.

Das Displayelement 54 emittiert Licht gemäß dieser Bildinformation auf das projektionsoptische System 56. Das Displayelement 54 umfasst zum Beispiel ein Flüssigkristallpaneel, in dem eine große Anzahl von Flüssigkristalldisplaypixeln ohne Farbfilter zweidimensional angeordnet ist. In dem Displayelement 54 wird eine Transmission jedes Flüssigkristalldisplaypixels gemäß einer Farbkomponente, die jedes Pixel der Bildinformation, die angezeigt wird bildet, unter der Steuerung der Displaysteuereinheit 55 gesteuert (moduliert).

Die Displaysteuereinheit 55 führt eine R-Transmissionssteuerung zum Steuern jedes Flüssigkristalldisplaypixels, um eine Transmission gemäß einer roten Farbkomponente in der Bildinformation aufzuweisen, eine G-Transmissionssteuerung zum Steuern jedes Flüssigkristalldisplaypixels, um eine Transmission gemäß einer grünen Farbkomponente in der Bildinformation aufzuweisen und eine B-Transmissionssteuerung zum Steuern jedes Flüssigkristalldisplaypixels, um eine Transmission gemäß einer blauen Farbkomponente in der Bildinformation aufzuweisen, durch.

Die Displaysteuereinheit 55 führt die R-Transmissionssteuerung in Synchronisation mit einer Periode durch, während der die Lichtquellensteuereinheit 50 bewirkt, dass Licht von der R-Lichtquelle 51r emittiert wird. Die Displaysteuereinheit 55 führt die G-Transmissionssteuerung in Synchronisation mit einer Periode durch, während der die Lichtquellensteuereinheit 50 bewirkt, das Licht von der G-Lichtquelle 51g emittiert wird. Die Displaysteuereinheit 55 führt die B-Transmissionssteuerung in Synchronisation mit einer Periode durch, während der die Lichtquellensteuereinheit 50 bewirkt, dass Licht von der B-Lichtquelle 51b emittiert wird.

Das projektionsoptische System 56 ist ein optisches System zum Projizieren des Lichtes gemäß der Bildinformation, die von dem Displayelement 54 auf den Spiegel 6 emittiert wird.. Das projektionsoptische System 56 und der Spiegel 6 bilden eine Projektionseinheit, die das Licht gemäß der Bildinformation, die von dem Displayelement 54 emittiert wird, auf den Combiner 2, der als eine Projektionsoberfläche dient, projiziert.

Hier ist die Konfiguration, in der das Displayelement 54 das Licht (rotes Bildlicht, grünes Bildlicht und blaues Bildlicht) gemäß der Bildinformation auf das projektionsoptische System 56 in einer Zeit-Unterbelichtungs-Weise emittiert, beispielhaft gezeigt worden. Jedoch kann das Licht gemäß der Bildinformation auf das projektionsoptische System 56 unter Verwendung von zum Beispiel einem Flüssigkristall auf Silizium (LCOS), einer digitalen Spiegelvorrichtung (DMD), mikroelektromechanischen Systemen (MEMS) oder dergleichen anstelle des Displayelementes 54 projiziert werden.

3 ist ein Flussdiagramm, das einen Betrieb der Displayeinheit 5 darstellt. In einer Beschreibung von 3 werden spezifische Verarbeitungsinhalte auch mit Bezug auf 4 und 5 beschrieben. Der Prozess, der in 3 dargestellt ist, wird wiederholt ausgeführt, während das HUD eingeschaltet ist.

Die Helligkeitserfassungseinheit 57 der Displayeinheit 5 erfasst die Helligkeit des Ortes, an dem der Combiner 2 angeordnet ist und benachrichtigt die Lichtquellensteuereinheit 50 über die Helligkeit (Schritt S1). Die Lichtquellensteuereinheit 50 bestimmt, ob die Helligkeit, die von der Helligkeitserfassungseinheit 57 gemeldet wird, gleich oder höher als der Schwellwert TH1 ist (Schritt S2).

In einem Fall, in dem die Lichtquellensteuereinheit 50 bestimmt, dass die Helligkeit des Ortes, an dem der Combiner 2 angeordnet ist, gleich oder höher als der Schwellwert TH1 ist (Schritt S2: JA), führt die Lichtquellensteuereinheit 50 die erste Steuerung durch (Schritt S3).

4 ist ein Diagramm, das die erste Steuerung darstellt, die durch die Lichtquellensteuereinheit 50 durchgeführt wird. In 4 stellt eine vertikale Achse eine Lichtemissionsmenge der Lichtquelle dar, und eine horizontale Achse eine Zeit. Ein Block, der mit "R" markiert ist, zeigt eine Periode an, während der die R-Lichtquelle 51r Licht emittiert. Ein Block, der mit "G" markiert ist, zeigt eine Periode an, während der die G-Lichtquelle 51g Licht emittiert. Ein Block, der mit "B" markiert ist, zeigt eine Periode an, während der die B-Lichtquelle 51b Licht emittiert.

In dem Beispiel von 4 stellt die Lichtquellensteuereinheit 50 die Lichtemissionsmengen der R-Lichtquelle 51r, der G-Lichtquelle 51g und der B-Lichtquelle 51b auf das erste Lichtemissionsmengenmuster ein, in dem sämtliche Lichtemissionsmengen dieselben sind und bewirkt, dass die R-Lichtquelle 51r, die G-Lichtquelle 51g und die B-Lichtquelle 51b sequentiell Licht in dieser Reihenfolge gemäß dem ersten Lichtemissionsmengenmuster emittieren. Das erste Lichtemissionsmengenmuster ist ein Beispiel und ist nicht auf das Muster, das in 4 dargestellt ist, beschränkt.

Ferner stellt die Lichtquellensteuereinheit 50 die G-Lichtquelle 51g und die B-Lichtquelle 51b auf eine kleinere Lichtemissionsmenge ein als die Lichtemissionsmenge der R-Lichtquelle 51r während einer Lichtemissionsperiode der R-Lichtquelle 51r basierend auf dem ersten Lichtemissionsmengenmuster und bewirkt, dass die R-Lichtquelle 51r und die B-Lichtquelle 51b zu derselben Zeit Licht emittieren wie die G-Lichtquelle 51g.

Ähnlich stellt die Lichtquellensteuereinheit 50 die R-Lichtquelle 51r und die B-Lichtquelle 51b auf eine kleinere Lichtemissionsmenge als die Lichtemissionsmenge der G-Lichtquelle 51g während einer Lichtemissionsperiode der G-Lichtquelle 51g basierend auf dem ersten Lichtemissionsmengenmuster ein und bewirkt, dass die R-Lichtquelle 51r und die B-Lichtquelle 51b Licht zu derselben Zeit wie die G-Lichtquelle 51g emittieren.

Ähnlich stellt die Lichtquellensteuereinheit 50 die R-Lichtquelle 51r und die G-Lichtquelle 51g auf eine kleinere Lichtemissionsmenge als die Lichtemissionsmenge der B-Lichtquelle 51b während einer Lichtemissionsperiode der B-Lichtquelle 51b basierend auf dem ersten Lichtemissionsmengenmuster ein und bewirkt, dass die R-Lichtquelle 51r und die G-Lichtquelle 51g Licht zu derselben Zeit wie die B-Lichtquelle 51b emittieren.

In einem Fall, in dem die Lichtquellensteuereinheit 50 bestimmt, dass die Helligkeit, die von der Helligkeitserfassungseinheit 57 gemeldet wird, kleiner als der Schwellwert TH1 ist (Schritt S2: NEIN), führt die Lichtquellensteuereinheit 50 die zweite Steuerung durch (Schritt S4).

5 ist ein Diagramm, das die zweite Steuerung darstellt, die von der Lichtquellensteuereinheit 50 durchgeführt wird.

In dem Beispiel von 5 stellt die Lichtquellensteuereinheit 50 die Lichtemissionsmenge der R-Lichtquelle 514, der G-Lichtquelle 51g und der B-Lichtquelle auf das zweite Lichtemissionsmengenmuster ein, in dem sämtliche Lichtemissionsmengen dieselben sind und bewirkt, dass die R-Lichtquelle 51r, die G-Lichtquelle 51g und die B-Lichtquelle 51b Licht sequentiell in dieser Reihenfolge gemäß dem zweiten Lichtemissionsmengenmuster emittieren.

Das zweite Lichtemissionsmengenmuster ist ein Muster, in dem die Lichtemissionsmengen der R-Lichtquelle 51r, der G-Lichtquelle 51g und der B-Lichtquelle 51b kleiner sind als jene in dem ersten Lichtemissionsmengenmuster. Das erste Lichtemissionsmengenmuster und das zweite Lichtemissionsmengenmuster können gleichgesetzt werden.

Wie oben beschrieben, führt die Lichtquellensteuereinheit 50 die erste Steuerung durch, wenn die Helligkeit des Ortes, an dem der Combiner 2 angeordnet ist, gleich oder höher als der Schwellwert TH1 ist. Ein Fall, bei dem die Helligkeit, die von der Helligkeitserfassungseinheit 57 erfasst wird, gleich oder höher als der Schwellwert TH1 ist, ist ein Fall, in dem die Lichtmenge des projizierten Bildes erhöht wird, zum Beispiel zur Tageszeit, um die Sichtbarkeit zu verbessern. In diesem Fall, selbst wenn die Lichtemissionsmenge einer Lichtquelle einfach erhöht wird, wird die Lichtmenge des projizierten Bildes nicht genügend erhöht, da eine maximale Lichtemissionsmenge des einzelnen Lichtquellenkörpers bestimmt worden ist. Ferner, wenn die Lichtemissionsmenge einer Lichtquelle zunimmt, nimmt eine Wärmeerzeugungsmenge der Lichtquelle auch zu. Es ist auch wahrscheinlich, dass die Lichtemissionsmenge abnimmt aufgrund von Wärmeerzeugung der Lichtquelle.

Durch Durchführen der ersten Steuerung, wenn die Helligkeit, die von der Helligkeitserfassungseinheit 57 erfasst wird, gleich oder höher als der Schwellwert TH1 ist, emittieren die anderen Lichtquellen als die Lichtquelle, die Licht emittiert, Licht während der Lichtemissionsperiode jeder der R-Lichtquelle 51r, der G-Lichtquelle 51g und der B-Lichtquelle 51b. Daher ist es möglich, eine größere Lichtemissionsmenge zu erhalten als in einem Fall, in dem Licht von einer einzelnen Lichtquelle emittiert wird und die Lichtmenge des projizierten Bildes genügend zu erhöhen. Ferner, da die Lichtmenge des projizierten Bildes erhöht werden kann, ohne die Anzahl der Lichtquellen zu erhöhen, ist es möglich, eine kleine Größe und niedrige Kosten des HUD zu realisieren.

Ferner, gemäß dem HUD von 1, wird in der ersten Steuerung eine Lichtemissionsmenge einer Lichtquelle, bei der bewirkt wird, dass sie Licht zu derselben Zeit wie die betreffenden Lichtquellen emittiert, eingestellt, kleiner zu sein, als die betreffenden Lichtquellen während der Lichtemissionsperiode jeder der R-Lichtquelle 51r, der G-Lichtquelle 51g und der B-Lichtquelle 51b. Daher ist es möglich, eine Erhöhung des Energieverbrauchs oder eine Änderung der Farbe des projizierten Bildes stark zu unterdrücken, während die Lichtmenge des projizierten Bildes verbessert wird.

Ferner, gemäß dem HUD von 1, wird die zweite Steuerung in einem Fall durchgeführt, bei dem die Helligkeit des Ortes, an dem der Combiner 2 angeordnet ist, kleiner ist als der Schwellwert TH1. Der Fall, in dem die Helligkeit des Ortes, an dem der Combiner 2 angeordnet ist, kleiner ist als der Schwellwert TH1, ist zum Beispiel ein Fall von Nachtzeit oder einem Zustand äquivalent zu der Nachtzeit (zum Beispiel ein Fall, in dem das Auto 100 in einem Tunnel ist), und eine Lichtmenge des projizierten Bildes nicht so sehr benötigt wird. Daher ist es in diesem Fall durch Durchführen der zweiten Steuerung möglich, einen Energieverbrauch im Vergleich mit der zweiten Steuerung zu unterdrücken, während eine ausreichende Sichtbarkeit sichergestellt wird.

Die erste Steuerung kann eine Steuerung zum Bewirken, dass irgendeine der Lichtquellen, die eine andere ist als die Lichtquelle, die Licht emittiert, Licht zu derselben Zeit während der Lichtemissionsperiode jeder der R-Lichtquelle 51r, der G-Lichtquelle 51g und der B-Lichtquelle 51b gemäß dem ersten Lichtemissionsmengenmuster emittiert, sein. Daher ist es möglich, die Lichtmenge des projizierten Bildes zu verbessern. Ferner, ist es hierdurch möglich, eine Änderung in der Farbe des projizierten Bildes zu unterdrücken, wenn die erste Steuerung durchgeführt wird.

Ferner kann in der ersten Steuerung die Anzahl von anderen Lichtquellen, bei denen bewirkt wird, dass sie Licht während der Lichtemissionsperiode jeder der R-Lichtquelle 51r, der G-Lichtquelle 51g und der B-Lichtquelle 51b gemäß dem ersten Lichtemissionsmengenmuster emittieren, variabel sein. Zum Beispiel kann die Lichtquellensteuereinheit 50 die Anzahl von anderen Lichtquellen erhöhen, bei denen bewirkt wird, dass sie gleichzeitig Licht während der Lichtemissionsperiode einer beliebigen Lichtquelle gemäß dem ersten Lichtemissionsmengenmuster emittieren, wenn die Helligkeit, die von der Helligkeitserfassungseinheit 57 erfasst wird, zunimmt.

Daher ist, je heller der Ort, an dem der Combiner 2 angeordnet ist, die Lichtmenge des projizierten Bildes entsprechend höher. Daher ist es möglich, die Sichtbarkeit zu verbessern. Ferner, wenn der Ort, an dem der Combiner 2 angeordnet ist, nicht so hell ist, kann die Anzahl von Lichtquellen, bei denen bewirkt wird, dass sie Licht emittieren, gesenkt werden, um einen Energieverbrauch zu reduzieren und eine Änderung in einer Farbe kann unterdrückt werden.

Ferner kann, obwohl bei den anderen Lichtquellen bewirkt wird, dass sie Licht während der Lichtemissionsperiode jeder der R-Lichtquelle 51r, der G-Lichtquelle 51g und der B-Lichtquelle 51b in dem Beispiel von 4 emittieren, zumindest eine der Lichtquellen anders als nur eine spezifische Lichtquelle, die irgendeine der R-Lichtquelle 51r, der G-Lichtquelle 51g und der B-Lichtquelle 51b ist, auf eine kleinere Lichtemissionsmenge als die Lichtemissionsmenge der spezifischen Lichtquelle eingestellt werden und ein Grund sein, um Licht während einer Lichtemissionsperiode der spezifischen Lichtquelle gemäß dem ersten Lichtemissionsmengenmuster zu emittieren.

Lichtemittierende Elemente, die als die R-Lichtquelle 51r, die G-Lichtquelle 51g und die B-Lichtquelle 51b verwendet werden, umfassen ein lichtemittierendes Element, dessen Lichtemissionsintensität sehr mit einem Temperaturanstieg abnimmt. Zum Beispiel, wenn eine LED als das lichtemittierende Element verwendet wird, ist eine Änderung in einer Lichtemissionsintensität (ein Grad einer Abnahme in einer Lichtemissionsintensität) bezüglich einer Temperaturänderung (Temperaturanstieg) in der R-Lichtquelle 51r am größten unter den drei Lichtquellen, die in der Displayeinheit 5 umfasst sind.

Daher kann gemäß einer Nutzungsumgebung des HUD insbesondere die Lichtemissionsmenge für die R-Lichtquelle 51r, in der eine Lichtemissionsintensität bezüglich einer Temperaturänderung maximiert ist, nicht ausreichend sichergestellt werden. Daher ist es vorteilhaft, wenn die obige spezifische Lichtquelle die R-Lichtquelle 51r ist. Hierdurch ist es zum Beispiel selbst in einer Situation, in der eine Außentemperatur sehr hoch ist und die Lichtemissionsmenge der R-Lichtquelle 51r nicht ausreichend sichergestellt werden kann, möglich zu verhindern, dass die Lichtmenge des projizierten Bildes herabgesetzt wird aufgrund der Lichtemissionsmengen der anderen Lichtquellen. Ferner ist es möglich eine Erhöhung im Energieverbrauch durch Bewirken, dass die anderen Lichtquellen Licht gleichzeitig nur bezüglich der spezifischen Lichtquelle emittieren, zu verhindern.

Ein Auto befindet sich in einer Umgebung, in der es wahrscheinlich ist, dass eine Umgebungshelligkeit oder -temperatur sich ändern. Daher ist das HUD, das in 1 dargestellt ist, insbesondere wirksam, wenn das HUD in dem Auto 100 eingebaut und genutzt wird. Natürlich kann das HUD, das in 1 dargestellt ist, auch für Anwendungen anders als ein Auto verwendet werden.

Die Konfiguration, in der die Lichtquellensteuereinheit 50 selektiv die erste Steuerung und die zweite Steuerung durchführt, je nachdem, ob die Helligkeit des Ortes, an dem der Combiner 2 angeordnet ist, gleich oder höher als der Schwellwert TH1 ist oder nicht, ist oben beschrieben worden. Die Lichtquelleneinheit 50 kann selektiv die erste Steuerung und die zweite Steuerung gemäß der Temperatur innerhalb der Displayeinheit 5 durchführen.

6 ist ein Diagramm, das ein Modifikationsbeispiel der Displayeinheit 5, die in 5 dargestellt ist, zeigt. Die Displayeinheit 5, die in 6 dargestellt ist, weist dieselbe Konfiguration wie die Displayeinheit in 2 auf, außer dass eine Temperaturerfassungseinheit 58 anstelle der Helligkeitserfassungseinheit 57 vorgesehen ist.

Die Temperaturerfassungseinheit 58 erfasst eine Temperatur innerhalb der Displayeinheit 5 (insbesondere, eine Temperatur der Umgebung einer R-Lichtquelle 51r, einer G-Lichtquelle 51g und einer B-Lichtquelle 51b) und benachrichtigt die Lichtquellensteuereinheit 50 über die erfasste Temperatur. Die Temperaturerfassungseinheit 58 umfasst einen Temperatursensor wie z.B. einen Thermistor oder ein Thermoelement.

Die Lichtquellensteuereinheit 50 führt die erste Steuerung in einem Fall durch, in dem die Temperatur innerhalb der Displayeinheit 5, die von der Temperaturerfassungseinheit 58 gemeldet wird, gleich oder höher als ein Schwellwert TH2 ist und führt die zweite Steuerung in einem Fall durch, in dem die Temperatur innerhalb der Displayeinheit 5, die von der Temperaturerfassungseinheit 58 gemeldet wird, kleiner als der Schwellwert TH2 ist.

7 ist ein Flussdiagramm, das einen Betrieb der Displayeinheit 5 in 6 darstellt. Ein Prozess, der in 7 dargestellt ist, wird wiederholt ausgeführt, während die Energie bzw. Stromversorgung des HUD 5 angeschaltet ist.

Die Temperaturerfassungseinheit 58 der Displayeinheit 5 erfasst die Temperatur innerhalb der Displayeinheit 5 und benachrichtigt die Lichtquellensteuereinheit 50 bezüglich der Temperatur (Schritt S11). Die Lichtquellensteuereinheit 50 bestimmt, ob die Temperatur, die von der Temperaturerfassungseinheit 58 gemeldet wird, gleich oder höher als der Schwellwert TH2 ist oder nicht (Schritt S12).

In einem Fall, in dem die Lichtquellensteuereinheit 50 bestimmt, dass die Temperatur innerhalb der Displayeinheit 5 gleich oder höher als der Schwellwert TH2 ist (Schritt S12: JA), führt die Lichtquellensteuereinheit 50 die erste Steuerung durch (Schritt S13) und in einem Fall, in dem die Temperatur, die von der Temperaturerfassungseinheit 58 gemeldet wird, kleiner ist als der Schwellwert TH2 (Schritt S12: NEIN), führt die Lichtquellensteuereinheit 50 die zweite Steuerung durch (Schritt S14).

Wie oben beschrieben, kann die R-Lichtquelle 51r einen höheren Grad einer Abnahme in einer Lichtemissionsintensität bezüglich eines Temperaturanstiegs aufweisen als die G-Lichtquelle 51g und die B-Lichtquelle 51b. In diesem Fall, wenn die Temperatur, die von der Temperaturerfassungseinheit 58 erfasst wird, gleich oder höher als der Schwellwert TH2 ist, nimmt eine Lichtmenge eines roten Anteils in dem projizierten Bild ab. Ferner wird die R-Lichtquelle 51r oft für eine Anzeige von wichtigen Informationen verwendet.

Daher wird in einem Fall, in dem die Temperatur, die von der Temperaturerfassungseinheit 58 erfasst wird, gleich oder höher als der Schwellwert TH2 ist, die erste Steuerung durchgeführt, um eine Lichtmenge einer dem Fahrer zu meldenden wichtigen Information ausreichend zu erhöhen, (zum Beispiel, eine Information zum Benachrichtigen, dass Benzin leckt, eine Information zum Benachrichtigen, dass ein Fußgänger in der Nähe des Autos 100 ist, eine Information zum Melden einer Fahrgeschwindigkeit des Autos 100 oder dergleichen). So ist es möglich, die Sichtbarkeit zu verbessern.

In dem Modifikationsbeispiel von 6 wird die Temperaturerfassungseinheit 58 anstelle der Helligkeitserfassungseinheit 57 verwendet, aber die vorliegende Erfindung ist nicht darauf beschränkt und die Helligkeitserfassungseinheit 57 und die Temperaturerfassungseinheit 58 können zusammen verwendet werden. In diesem Fall, in einem Fall, in dem die Helligkeitserfassungseinheit 57 erfasst, dass die Helligkeit des Ortes, an dem der Combiner 2 angeordnet ist, gleich oder höher als der Schwellwert TH1, ist oder die Temperaturerfassungseinheit 58 erfasst, dass die Temperatur innerhalb der Displayeinheit 5 gleich oder höher als der Schwellwert TH2 ist, kann die Lichtquelleneinheit 50 die erste Steuerung durchführen.

Ferner, wenn eine Anzeige einer wichtigen Information benötigt wird (zum Beispiel, wenn Benzin leckt und eine Anzeige einer Information zum Melden des Lecks benötigt wird), kann die Lichtquellensteuereinheit 50 ein Umschalten von der zweiten Steuerung zu der ersten Steuerung ohne Rücksicht auf die Helligkeit des Combiners 2 oder die Temperatur der Lichtquelle zu dem Timing durchführen.

Es sollte berücksichtigt werden, dass die offenbarten Ausführungsformen in jeder Hinsicht illustrativ und nicht beschränkend sind. Der Umfang der vorliegenden Erfindung soll, nicht durch die obige Beschreibung definiert werden, sondern durch die Ansprüche, und sämtliche Änderungen innerhalb der Bedeutungen und einem Umfang äquivalent zu den Ansprüchen umfassen.

Die folgenden Angelegenheiten werden in dieser Beschreibung offenbart, wie oben beschrieben.

Die offenbarte Projektionsdisplayvorrichtung umfasst eine Mehrzahl von Lichtquellen, die Lichtstrahlen mit verschiedenen Farben emittieren, eine Projektionseinheit, die Licht gemäß einer Bildinformation unter den Lichtstrahlen, die von der Mehrzahl von Lichtquellen emittiert werden, auf eine Projektionsoberfläche projiziert, und eine Lichtquellensteuereinheit, die eine Lichtemissionsmenge jeder der Mehrzahl von Lichtquellen auf ein vorbestimmtes Lichtemissionsmengenmuster einstellt und sequentiell Licht von der Mehrzahl von Lichtquellen gemäß dem Lichtemissionsmengenmuster emittiert, und die Lichtquellensteuereinheit führt eine erste Steuerung zum Bewirken, dass zumindest eine der Lichtquellen, die eine andere als eine spezifische Lichtquelle unter der Mehrzahl von Lichtquellen, Licht mit einer kleineren Lichtemissionsmenge als eine Lichtemissionsmenge der spezifischen Lichtquelle während einer Lichtemissionsperiode der spezifischen Lichtquelle gemäß dem Lichtemissionsmengenmuster emittiert, durch, wobei die spezifische Lichtquelle irgend eine der Mehrzahl von Lichtquellen ist.

Die offenbarte Projektionsdisplayvorrichtung umfasst ferner eine Helligkeitserfassungseinheit, die eine Helligkeit eines Ortes erfasst, an dem die Projektionsoberfläche angeordnet ist und die Lichtquellensteuereinheit führt selektiv eine zweite Steuerung zum Bewirken, dass die Mehrzahl von betreffenden Lichtquellen sequentiell Licht emittieren und die erste Steuerung durch, führt die erste Steuerung in einem Fall durch, in dem die Helligkeit, die von der Helligkeitserfassungseinheit erfasst wird, gleich oder höher als ein Schwellwert ist und führt die zweite Steuerung in einem Fall durch, in dem die Helligkeit, die von der Helligkeitserfassungseinheit erfasst wird, kleiner ist als der Schwellwert.

In der erfassten Projektionsdisplayvorrichtung umfasst die spezifische Lichtquelle eine Lichtquelle, in der eine Änderung in einer Lichtemissionsintensität bezüglich einer Änderung in einer Temperatur unter der Mehrzahl von Lichtquellen maximiert ist.

Die offenbarte Projektionsdisplayvorrichtung umfasst ferner eine Temperaturerfassungseinheit, die eine Temperatur erfasst und die spezifische Lichtquelleneinheit ist eine Lichtquelleneinheit, in der eine Änderung in einer Lichtemissionsintensität bezüglich einer Temperaturänderung unter der Mehrzahl von Lichtquellen maximiert ist und die Lichtquellensteuereinheit führt selektiv die erste Steuerung und zweite Steuerung zum Bewirken, dass die Mehrzahl von betreffenden Lichtquellen sequentiell Licht emittieren, durch, führt die erste Steuerung in einem Fall durch, in dem die Temperatur, die von der Temperaturerfassungseinheit erfasst wird, gleich oder höher als ein Schwellwert ist und führt die zweite Steuerung in einem Fall durch, in dem die Temperatur, die von der Temperaturerfassungseinheit erfasst wird, kleiner als der Schwellwert ist.

In der offenbarten Projektionsdisplayvorrichtung umfasst die Mehrzahl von Lichtquellen eine rote Lichtquelle, die rotes Licht emittiert, eine grüne Lichtquelle, die grünes Licht emittiert und eine blaue Lichtquelle, die blaues Licht, emittiert und die Lichtquelle, in der eine Änderung in einer Lichtemissionsintensität bezüglich einer Temperaturänderung maximiert ist, ist die rote Lichtquelle.

Die offenbarte Projektionsdisplayvorrichtung wird in einem Auto eingebaut und verwendet.

Das offenbarte Lichtquellensteuerverfahren ist ein Lichtquellensteuerverfahren einer Projektionsdisplayvorrichtung mit einer Mehrzahl von Lichtquellen, die Lichtstrahlen mit verschiedenen Farben emittieren, und eine Projektionseinheit, die Licht gemäß einer Bildinformation unter den Lichtstrahlen, die von der Mehrzahl von Lichtquellen emittiert werden, auf eine Projektionsoberfläche projiziert, wobei das Lichtquellensteuerverfahren umfasst:
einen Lichtquellensteuerschritt des Einstellens einer Lichtemissionsmenge jeder der Mehrzahl von Lichtquellen auf ein vorbestimmtes Lichtemissionsmengenmuster, und des sequentiellen Emittierens von Licht von der Mehrzahl von Lichtquellen gemäß dem Lichtemissionsmengenmuster, wobei der Lichtquellensteuerschritt ein Durchführen einer ersten Steuerung zum Bewirken, das zumindest eine der Lichtquellen, die eine andere ist als eine spezifische Lichtquelle unter der Mehrzahl von Lichtquellen, Licht mit einer kleineren Lichtemissionsmenge als eine Lichtemissionsmenge der spezifischen Lichtquelle während einer Lichtemissionsperiode der spezifischen Lichtquelle gemäß dem Lichtemissionsmengenmuster emittiert, umfasst, wobei die spezifische Lichtquelle irgend eine der Mehrzahl von Lichtquellen ist.

Das offenbarte Lichtquellensteuerverfahren umfasst ferner einen Helligkeitserfassungsschritt des Erfassens einer Helligkeit eines Ortes, an dem die Projektionsoberfläche angeordnet ist, und der Lichtquellensteuerschritt umfasst ein selektives Durchführen einer zweiten Steuerung zum Bewirken, dass die Mehrzahl von betreffenden Lichtquellen sequentiell Licht emittieren und der ersten Steuerung, ein Durchführen der ersten Steuerung in einem Fall, in dem die Helligkeit, die in dem Helligkeitserfassungsschritt erfasst wird, gleich oder höher als ein Schwellwert ist und ein Durchführen der zweiten Steuerung in einem Fall, in dem die Helligkeit, die in dem Helligkeitserfassungsschritt erfasst wird, kleiner als der Schwellwert ist.

In dem offenbarten Lichtquellensteuerverfahren ist die spezifische Lichtquelle eine Lichtquelle, in der eine Änderung in einer Lichtemissionsintensität bezüglich einer Temperaturänderung maximiert ist unter der Mehrzahl von Lichtquellen.

Das offenbarte Lichtquellensteuerverfahren umfasst ferner einen Temperaturerfassungsschritt eines Erfassens einer Temperatur, wobei die spezifische Lichtquelle eine Lichtquelle ist, in der eine Änderung einer Lichtemissionsintensität bezüglich einer Temperaturänderung maximiert ist unter der Mehrzahl von Lichtquellen, und der Lichtquellensteuerschritt umfasst ein selektives Durchführen der ersten Steuerung und zweiten Steuerung zum Bewirken, dass die Mehrzahl von betreffenden Lichtquellen sequentiell Licht emittieren, ein Durchführen der ersten Steuerung in einem Fall, in dem die Temperatur, die in dem Temperaturerfassungsschritt erfasst wird, gleich oder höher als ein Schwellwert ist, und ein Durchführen der zweiten Steuerung in einem Fall, in dem die Temperatur, die in dem Temperaturerfassungsschritt erfasst wird, kleiner ist als der Schwellwert.

In dem offenbarten Lichtquellensteuerverfahren umfasst die Mehrzahl von Lichtquellen eine Rotlichtquelle, die rotes Licht emittiert, eine Grünlichtquelle, die grünes Licht emittiert und eine Blaulichtquelle, die blaues Licht emittiert, wobei die Lichtquelle, in der eine Änderung in einer Lichtemissionsintensität bezüglich eine Temperaturänderung maximiert ist, die Rotlichtquelle ist.

Die vorliegende Erfindung wird insbesondere auf ein HUD für ein Fahrzeug angewandt und ist sehr zweckmäßig bzw. praktisch und wirksam.

Bezugszeichenliste

2
Combiner
6
Spiegel
50
Lichtquellensteuereinheit
51r
R-Lichtquelle
51g
G-Lichtquelle
51b
B-Lichtquelle
56
Projektionsoptisches Systems