Title:
MOBILES KOMMUNIKATIONSSYSTEM UND BORDENDGERÄT
Document Type and Number:
Kind Code:
T5

Abstract:

Ein mobiles Kommunikationssystem wird bereitgestellt. Eine Straßenseiteneinheit (2) verteilt eine WSA einschließlich Zielfahrzeuginformationen, die einen Bereich angeben, der Ziel zur Dienstbereitstellung (Dienstbereitstellungsbereich) ist, unter Verwendung eines Steuerkanals. Ausgehend von einem Empfangs einer WSA durch eine Bordeinheit (1) bestimmt eine Dienstzielbestimmungseinrichtung (F5) basierend auf einer Positionsbeziehung zwischen einer gegenwärtigen Position der Bordeinheit (1) und dem Dienstbereitstellungsbereich, der durch die Zielfahrzeuginformationen angegeben wird, ob oder nicht die Bordeinheit (1) Ziel für die Dienstbereitstellung einer Verteilungsquelle ist. Wenn die Dienstzielbestimmungseinrichtung (F5) bestimmt, dass die Bordeinheit (1) nicht Ziel des Diensts ist, initiiert die Bordeinheit (1) Kommunikation mit der Verteilungsquelle unter Verwendung des Dienstkanals nicht.





Inventors:
Yamashiro, Takahisa, Aichi-pref. (Kariya-city, JP)
Kumabe, Seigou, Aichi-pref. (Kariya-city, JP)
Kida, Naoyuki, Aichi-pref. (Kariya-city, JP)
Application Number:
DE112015005802T
Publication Date:
10/12/2017
Filing Date:
12/17/2015
Assignee:
DENSO CORPORATION (Aichi-pref., Kariya-city, JP)
International Classes:
H04W4/04; H04W4/02; H04W48/10
Attorney, Agent or Firm:
Winter, Brandl, Fürniss, Hübner, Röss, Kaiser, Polte Partnerschaft mbB, Patentanwälte, 85354, Freising, DE
Claims:
1. Mobiles Kommunikationssystem, aufweisend:
mindestens ein Bordendgerät (1), das in einem Fahrzeug verwendet wird; und
mindestens ein Dienstanbieterendgerät (2), das drahtlos mit dem Bordendgerät zum Ausführen einer Serie von Verarbeitungen zum Bereitstellen eines vorbestimmten Diensts für das Bordendgerät kommuniziert,
wobei das Dienstanbieterendgerät beinhaltet
eine Anbieterdienstkanalkommunikationseinrichtung (G12), die mit dem Bordendgerät zum Bereitstellen des Dienstes unter Verwendung von irgendeinem einer Mehrzahl vorab zugewiesener Dienstkanäle kommuniziert, und
eine Anbietersteuerkanalkommunikationseinrichtung (G11), die Dienstinitiierungsinformationen zur Initiierung von Kommunikation auf dem Dienstkanal unter Verwendung eines vorab zugewiesenen Steuerkanals verteilt, wobei sich der Steuerkanal von den Dienstkanälen unterscheidet;
wobei die Dienstinitiierungsinformationen
Diensttypinformationen beinhalten, die einen Diensttyp angeben,
Dienstkanalinformationen beinhalten, die dem Bordendgerät, das die Dienstinitiierungsinformationen empfangen hat, ermöglichen, von den mehreren Dienstkanälen den Dienstkanal, der für das Dienstanbieterendgerät verwendet wird, um mit dem Bordendgerät zu kommunizieren, zu identifizieren, und
Zielendgerätinformationen beinhalten, die eine Bedingung für das Bordendgerät angeben, das Ziel des Dienstes ist,
wobei das Bordendgerät
eine Bordsteuerkanalkommunikationseinrichtung (F11) beinhaltet, die mit dem Dienstanbieterendgerät unter Verwendung des Steuerkanals kommuniziert und mindestens die Dienstinitiierungsinformationen empfängt,
eine Borddienstkanalkommunikationseinrichtung (F12) beinhaltet, die mit dem Dienstanbieterendgerät unter Verwendung von einem der Mehrzahl von Dienstkanälen, der durch die Dienstkanalinformationen bestimmt wird, die in den Dienstinitiierungsinformationen beinhaltet sind, die durch die Bordsteuerkanalkommunikationseinrichtung empfangen werden, kommuniziert,
einen Dienstspeicher (11M) beinhaltet, der den Diensttyp speichert, der für das Bordendgerät selbst verfügbar ist,
eine Diensttypbestimmungseinrichtung (F3) beinhaltet, die basierend auf den Diensttypinformationen, die in den Dienstinitiierungsinformationen beinhaltet sind, und auf dem Diensttyp, der für das Bordendgerät selbst verfügbar ist und in dem Dienstspeicher gespeichert ist, bestimmt, ob der Dienst, der durch das Dienstanbieterendgerät bereitgestellt wird, für das Bordendgerät selbst verfügbar ist,
eine Bestimmungsinformationserlangungseinrichtung (F4) beinhaltet, die Bestimmungsinformationen erlangt, wobei die Bestimmungsinformationen Informationen über das Bordendgerät selbst sind und verwendet werden, um zu bestimmen, ob das Bordendgerät selbst ein Bordendgerät ist, das Ziel für den Dienst von dem Dienstanbieterendgerät ist, und
eine Dienstzielbestimmungseinrichtung (F5) beinhaltet, die basierend auf den Zielendgerätinformationen, die in den Dienstinitiierungsinformationen beinhaltet sind, und den Bestimmungsinformationen, die durch die Bestimmungsinformationserlangungseinrichtung erlangt werden, bestimmt, ob das Bordendgerät selbst das Bordendgerät ist, das Ziel für den Dienst ist, wobei:
wenn die Diensttypbestimmungseinrichtung bestimmt, dass der Dienst, der durch das Dienstanbieterendgerät bereitgestellt wird, für das Bordendgerät selbst verfügbar ist, und die Dienstzielbestimmungseinrichtung bestimmt, dass das Bordendgerät selbst das Bordendgerät ist, das Ziel für den Dienst ist, die Borddienstkanalkommunikationseinrichtung Kommunikation mit dem Dienstanbieterendgerät unter Verwendung des Dienstkanals initiiert; und
wenn die Diensttypbestimmungseinrichtung bestimmt, dass der Dienst, der durch das Dienstanbieterendgerät bereitgestellt wird, nicht für das Bordendgerät selbst verfügbar ist, oder wenn die Dienstzielbestimmungseinrichtung bestimmt, dass das Bordendgerät selbst nicht das Bordendgerät ist, das Ziel für den Dienst ist, die Borddienstkanalkommunikationseinrichtung Kommunikation mit dem Dienstanbieterendgerät unter Verwendung des Dienstkanals nicht initiiert.

2. Mobiles Kommunikationssystem gemäß Anspruch 1, wobei wenn Kommunikation auf dem Dienstkanal bereits mit einem ersten Dienstanbieterendgerät aufgebaut ist, die Borddienstkanalkommunikationseinrichtung Kommunikation mit einem zweiten Dienstanbieterendgerät nicht initiiert, bis die Kommunikation mit dem ersten Dienstanbieterendgerät endet.

3. Mobiles Kommunikationssystem gemäß Anspruch 2, wobei:
die Zielendgerätinformationen einen Dienstbereitstellungsbereich angeben, wobei der Dienstbereitstellungsbereich ein Bereich ist, wo das Bordendgerät, das mit dem Dienst zu versorgen ist, existieren soll;
die Bestimmungsinformationserlangungseinrichtung eine gegenwärtige Position des Bordendgeräts als die Bestimmungsinformationen erlangt;
wenn die gegenwärtige Position des Bordendgeräts, die durch die Bestimmungsinformationserlangungseinrichtung erlangt wird, innerhalb des Dienstbereitstellungsbereichs ist, die Dienstzielbestimmungseinrichtung bestimmt, dass das Bordendgerät das Bordendgerät ist, das Ziel für den Dienst ist; und
wenn die gegenwärtige Position des Bordendgeräts außerhalb des Dienstbereitstellungsbereichs ist, die Dienstzielbestimmungseinrichtung bestimmt, dass das Bordendgerät nicht das Bordendgerät ist, das Ziel für den Dienst ist.

4. Mobiles Kommunikationssystem gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei:
die Zielendgerätinformationen eine Bewegungsrichtung des Bordendgeräts angeben, das ausgelegt ist, um den Dienst zu empfangen;
die Bestimmungsinformationserlangungseinrichtung eine Bewegungsrichtung des Bordendgeräts selbst als die Bestimmungsinformationen erlangt;
wenn die Bewegungsrichtung des Bordendgeräts, die durch die Bestimmungsinformationserlangungseinrichtung erlangt wird, mit der Bewegungsrichtung übereinstimmt, die durch die Zielendgerätinformationen angegeben wird, die Dienstzielbestimmungseinrichtung bestimmt, dass das Bordendgerät selbst das Bordendgerät ist, das Ziel für den Dienst ist; und
wenn die Bewegungsrichtung des Bordendgeräts selbst nicht mit der Bewegungsrichtung übereinstimmt, die durch die Zielendgerätinformationen angegeben ist, die Dienstzielbestimmungseinrichtung bestimmt, dass das Bordendgerät nicht das Bordendgerät ist, das Ziel für den Dienst ist.

5. Mobiles Kommunikationssystem gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei:
die Zielendgerätinformationen einen Bewegungsgeschwindigkeitsbereich des Bordendgeräts angeben, das ausgelegt ist, um den Dienst zu empfangen;
die Bestimmungsinformationserlangungseinrichtung eine Bewegungsgeschwindigkeit des Bordendgeräts als die Bestimmungsinformationen erlangt;
wenn die Bewegungsgeschwindigkeit des Bordendgeräts, die durch die Bestimmungsinformationserlangungseinrichtung erlangt wird, innerhalb des Bewegungsgeschwindigkeitsbereichs ist, der durch die Zielendgerätinformationen angegeben wird, die Dienstzielbestimmungseinrichtung bestimmt, dass das Bordendgerät das Bordendgerät ist, das Ziel für den Dienst ist; und
wenn die Bewegungsgeschwindigkeit des Bordendgeräts außerhalb des Bewegungsgeschwindigkeitsbereichs ist, der durch die Zielendgerätinformationen angegeben ist, die Dienstzielbestimmungseinrichtung bestimmt, dass das Bordendgerät nicht Ziel für den Dienst ist.

6. Mobiles Kommunikationssystem gemäß einem der Ansprüche 3 bis 5, wobei:
während die Borddienstkanalkommunikationseinrichtung mit dem Dienstanbieterendgerät unter Verwendung des Dienstkanals kommuniziert, die Dienstzielbestimmungseinrichtung sukzessive bestimmt, ob die Bestimmungsinformationen, die durch die Bestimmungsinformationserlangungseinrichtung erlangt werden, die Bedingungen erfüllen, die durch die Zielendgerätinformationen angegeben sind, die in den Dienstinitiierungsinformationen beinhaltet sind, die Initiierung der gegenwärtig aufgebauten Kommunikation auf dem Dienstkanal ausgelöst haben; und
wenn die Dienstzielbestimmungseinrichtung bestimmt, dass die Bestimmungsinformationen die Bedingung nicht erfüllen, die Borddienstkanalkommunikationseinrichtung die Kommunikation auf dem Dienstkanal mit dem Dienstanbieterendgerät beendet.

7. Bordendgerät (1), das eine Serie von Verarbeitungen zum Empfangen eines vorbestimmten Dienstes durch drahtloses Kommunizieren mit einem Dienstanbieterendgerät (2) ausführt, das ausgelegt ist, um den vorbestimmten Dienst bereitzustellen, wobei das Bordendgerät aufweist:
eine Bordsteuerkanalkommunikationseinrichtung (F11), die mit dem Dienstanbieterendgerät unter Verwendung eines vorab zugewiesenen Steuerkanals kommuniziert und Dienstinitiierungsinformationen empfängt, die von dem Dienstanbieterendgerät verteilt werden; und
eine Borddienstkanalkommunikationseinrichtung (F12), die mit dem Dienstanbieterendgerät unter Verwendung von einem von einer Mehrzahl vorab zugewiesener Dienstkanäle kommuniziert, wobei die Dienstkanäle sich von dem Steuerkanal unterscheiden,
wobei die Dienstinitiierungsinformationen
Diensttypinformationen beinhalten, die einen Typ des Dienstes angeben, der durch das Dienstanbieterendgerät bereitgestellt wird,
Dienstkanalinformationen beinhalten, die dem Bordendgerät ermöglichen, aus der Mehrzahl der Dienstkanäle den Dienstkanal zu identifizieren, der für das Dienstanbieterendgerät verwendet wird, um mit dem Bordendgerät zu kommunizieren, und
Zielendgerätinformationen beinhalten, die eine Bedingung für ein Kommunikationsendgerät angeben, das Ziel des Dienstes ist,
wobei das Bordendgerät ferner
einen Dienstspeicher (11M) aufweist, der einen Diensttyp speichert, der für das Bordendgerät selbst verfügbar ist,
eine Diensttypbestimmungseinrichtung (F3) aufweist, die basierend auf den Diensttypinformationen, die in den Dienstinitiierungsinformationen beinhaltet sind, und auf dem Diensttyp, der für das Bordendgerät selbst verfügbar ist und in dem Dienstspeicher gespeichert ist, bestimmt, ob der Dienst, der durch das Dienstanbieterendgerät bereitgestellt wird, für das Bordendgerät selbst verfügbar ist,
eine Bestimmungsinformationserlangungseinrichtung (F4) aufweist, die Bestimmungsinformationen erlangt, wobei die Bestimmungsinformationen Informationen über das Bordendgerät selbst sind und verwendet werden, um zu bestimmen, ob das Bordendgerät selbst ein Kommunikationsendgerät ist, das ausgelegt ist, um den Dienst von dem Dienstanbieterendgerät zu empfangen, und
eine Dienstzielbestimmungseinrichtung (F5) aufweist, die basierend auf den Zielendgerätinformationen, die in den Dienstinitiierungsinformationen beinhaltet sind, und auf den Bestimmungsinformationen, die durch die Bestimmungsinformationserlangungseinrichtung erlangt werden, bestimmt, ob das Bordendgerät selbst ein Kommunikationsendgerät ist, das Ziel für den Dienst ist,
wobei:
wenn die Diensttypbestimmungseinrichtung bestimmt, dass der Dienst, der durch das Dienstanbieterendgerät bereitgestellt wird, für das Bordendgerät selbst verfügbar ist, und die Dienstzielbestimmungseinrichtung bestimmt, dass das Bordendgerät selbst das Kommunikationsendgerät ist, das Ziel für den Dienst ist, die Borddienstkanalkommunikationseinrichtung Kommunikation mit dem Dienstanbieterendgerät unter Verwendung von einem der Dienstkanäle initiiert, der durch die Dienstkanalinformationen bestimmt wird, die in den Dienstinitiierungsinformationen beinhaltet sind; und
wenn die Diensttypbestimmungseinrichtung bestimmt, dass der Dienst, der durch das Dienstanbieterendgerät bereitgestellt wird, nicht für das Bordendgerät selbst verfügbar ist, oder wenn die Dienstzielbestimmungseinrichtung bestimmt, dass das Bordendgerät selbst nicht das Kommunikationsendgerät ist, das Ziel für den Dienst ist, die Borddienstkanalkommunikationseinrichtung Kommunikation mit dem Dienstanbieterendgerät unter Verwendung des Dienstkanals, der durch die Dienstkanalinformationen bestimmt wird, die in den Dienstinitiierungsinformationen beinhaltet sind, nicht initiiert, wobei der Dienstkanal einer der Mehrzahl von Dienstkanälen ist.

Description:
QUERVERWEIS AUF ZUGEHÖRIGE ANMELDUNG

Diese Anmeldung basiert auf der am 26. Dezember 2014 eingereichten japanischen Patentanmeldung mit der Nr. 2014-264418 auf deren Offenbarung vollinhaltlich Bezug genommen wird.

TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Offenbarung betrifft ein mobiles Kommunikationssystem, das einem Kommunikationsendgerät, das in einem Fahrzeug angebracht ist (das heißt, ein Bordendgerät), erlaubt, drahtlos mit mindestens einem eines Kommunikationsendgeräts, das entlang einer Straße installiert ist, und eines Bordendgeräts zu kommunizieren, das in einem anderen Fahrzeug angebracht ist. Die vorliegende Offenbarung betrifft ebenso ein Bordendgerät, das in dem mobilen Kommunikationssystem verwendet wird.

HINTERGRUND

Eine Kommunikationsarchitektur, die mit WAVE (Wireless Access in Vehicular Environment) konform ist, ist in Patentdokument 1 definiert. WAVE ist ein Standard zur Kommunikation zwischen einem Kommunikationsendgerät, das in einem Fahrzeug angebracht ist (nachfolgend als Bordendgerät bezeichnet), und einem Bordendgerät, das in einem anderen Fahrzeug angebracht ist, oder einem Kommunikationsendgerät, das entlang einer Straße installiert ist (nachfolgend als Straßenseiteneinheit bezeichnet).

Gemäß Patentdokument 1 werden zwei Typen von Kanälen, nämlich ein Steuerkanal und ein Dienstkanal verwendet, um eine Kommunikation zwischen dem Bordendgerät und einem Dienstanbieterendgerät wie einer Straßenseiteneinheit aufzubauen. Das Dienstanbieterendgerät ist ein Kommunikationsendgerät, das durch einen Dienstanbieter verwaltet wird, der vorbestimmte Dienste bereitstellt.

Der Dienstkanal wird verwendet, um Informationen zum Bereitstellen (und Empfangen) von Diensten zu senden und zu empfangen. Der Steuerkanal wird verwendet, um beispielsweise Informationen (WSA (Wave Service Advertisement)) zum Initiieren von Kommunikation auf dem Dienstkanal zwischen dem Bordendgerät und dem Dienstanbieterendgerät zu verteilen. Mehrere Frequenzen sind zur Verwendung auf dem Dienstkanal vorbereitet. Die WSA beinhaltet Diensttypinformationen und Kanalinformationen. Die Diensttypinformationen geben den Diensttyp an, der durch einen Distributor der WSA bereitzustellen ist. Die Kanalinformationen werden verwendet, um einen Dienstkanal (das heißt, eine Frequenz) zu identifizieren, der verwendet wird, um den Dienst bereitzustellen.

Das Dienstanbieterendgerät verwendet den Steuerkanal, um sukzessive eine WSA für einen durch das Anbieterendgerät bereitzustellenden Dienst zu verbreiten bzw. zu senden. Wenn beispielsweise eine Antwort auf die WSA von einem Bordendgerät zurückgegeben wird, startet das Dienstanbieterendgerät Kommunizieren mit dem Bordendgerät unter Verwendung des Dienstkanals.

Ausgehend vom Empfang einer WSA führt das Bordendgerät eine Verarbeitung basierend auf den Diensttypinformationen aus, die in der WSA beinhaltet sind. Insbesondere nimmt das Bordendgerät Bezug auf die Diensttypinformationen in der empfangenen WSA zum Bestimmen, ob der Diensttyp, der durch einen Distributor der WSA bereitzustellen ist, auf dem Bordendgerät verfügbar ist. Ist der Diensttyp auf dem Bordendgerät verfügbar, öffnet das Bordendgerät einen vorbestimmten Dienstkanal, der durch die empfangene WSA angegeben ist. Öffnen eines Dienstkanals bedeutet Initiieren einer Kommunikation mit dem Distributor der WSA unter Verwendung eines vorbestimmten Dienstkanals. Im Gegensatz dazu, wenn der Diensttyp für das Bordendgerät nicht verfügbar ist, öffnet das Bordendgerät den Dienstkanal nicht.

Das Bordendgerät (oder ein Benutzer des Bordendgeräts) kann Bezahldienste zum Bezahlen von empfangenen Diensten oder Gütern beispielsweise an einem Geschäft empfangen.

LITERATUR DES STANDS DER TECHNIK NICHT-PATENTLITERATUR

  • Nicht-Patentliteratur 1: IEEE 1609.0 (Guide for Wireless Access in Vehicular Environment)

ÜBERBLICK ÜBER DIE ERFINDUNG

Unter normalen Bedingungen ist ein Bereich, an den das Dienstanbieterendgerät eine WSA verteilt, bevorzugt identisch mit einem Bereich, der durch ein Fahrzeug (insbesondere ein Bordendgerät) passiert wird, das Ziel für einen Dienst ist. Jedoch ist die WSA, die von dem Dienstanbieterendgerät verteilt wird, nicht immer innerhalb eines Bereichs, der durch das Fahrzeug passiert wird, das Ziel des Dienstes bzw. Ziel für den Dienst ist. In manchen Fällen kann eine WSA, die von dem Dienstanbieterendgerät gesendet wird, von der Karosserie eines großen Fahrzeugs reflektiert werden und in einen Bereich (beispielsweise eine gegenüberliegende Spur) geliefert werden, wo ein Fahrzeug fährt, das für den Dienst irrelevant ist. Demzufolge kann das Bordendgerät in manchen Fällen eine WSA für einen Dienst empfangen, der für das Bordendgerät verfügbar aber unnötig ist.

Die WSA für einen Dienst, der für das Bordendgerät unnötig ist, ist beispielsweise eine WSA, die von einem Dienstanbieterendgerät verteilt wird, der einen Dienst für ein Fahrzeug bereitstellt, das in einer Spur (beispielsweise einer gegenüberliegenden Spur) fährt, die sich von einer Spur unterscheidet, wo ein Fahrzeug mit angebrachten Bordendgerät (nachfolgend als das Subjektfahrzeug bezeichnet) fährt.

In einer herkömmlichen Konfiguration nimmt das Bordendgerät Bezug auf die Diensttypinformationen in der WSA zum Bestimmen, ob oder nicht ein Dienstkanal zu öffnen ist, der durch die WSA angegeben wird. Demnach öffnet, sogar, wenn eine empfangene WSA für einen Dienst ist, der für das Bordendgerät unnötig ist, das Bordendgerät einen Dienstkanal, der durch die WSA angegeben wird, sofern der Diensttyp, der durch die WSA angegeben wird, für das Bordendgerät verfügbar ist. Das heißt, es kann ein Fall auftreten, in dem das Bordendgerät den Dienstkanal für den Dienst öffnet, der für das Bordendgerät unnötig ist.

Im Übrigen ist in dem Fall von Diensten wie beispielsweise Bezahldiensten, die Kommunikationsstabilität zwischen dem Bordendgerät und dem Dienstanbieterendgerät, das derartige Dienste bereitstellt, wichtig. Demzufolge kann für eine Situation, in der ein Dienstkanal für einen vorbestimmten Dienst durch das Bordendgerät geöffnet wird, ein angemessenes Schema entworfen werden, um das Öffnen eines anderen Dienstkanals zu verhindern, bis eine Kommunikationsbeendigungsverarbeitung gemäß einer vorbestimmten Kommunikationsprozedur (einschließlich beispielsweise einer Auszeit) abgeschlossen ist, um die Kommunikationsstabilität zwischen dem Bordendgerät und dem Dienstanbieterendgerät zu erhöhen.

In einer Situation, in der das vorstehende Schema adaptiert wird, können, falls das Bordendgerät eine WSA für einen Dienst empfängt, der für das Bordendgerät unnötig ist, und einen Dienstkanal für den unnötigen Dienst öffnet, die anderen Dienstkanäle nicht geöffnet werden, bevor die Beendigungsverarbeitung für relevante Kommunikation abgeschlossen ist. Somit wird angenommen, dass wenn das Bordendgerät einen Dienstkanal für einen Dienst öffnet, der für das Bordendgerät unnötig ist, das Bordendgerät möglicherweise nicht in der Lage ist, einen Dienstkanal für einen Dienst zu öffnen, der für das Bordendgerät nötig ist, oder schließlich einen derartigen Dienstkanal möglicherweise mit einer Verzögerung öffnet.

Eine Aufgabe der vorliegenden Offenbarung ist es, ein mobiles Kommunikationssystem bereitzustellen, das verhindern kann, dass ein Bordendgerät eine Kommunikation auf einen Dienstkanal mit einem Dienstanbieterendgerät initiiert, das einen Dienst bereitstellt, der für das Bordendgerät unnötig ist. Einen weitere Aufgabe ist es, ein Bordendgerät bereitzustellen, das in dem mobilen Kommunikationssystem verwendet wird.

Ein mobiles Kommunikationssystem in einem Aspekt der vorliegenden Offenbarung weist auf: mindestens ein Bordendgerät, das in einem Fahrzeug verwendet wird; und mindestens ein Dienstanbieterendgerät, das drahtlos mit dem Bordendgerät zum Ausführen einer Serie von Verarbeitungen zum Bereitstellen eines vorbestimmten Diensts für das Bordendgerät kommuniziert. Das Dienstanbieterendgerät beinhaltet: eine Anbieterdienstkanalkommunikationseinrichtung, die mit dem Bordendgerät zum Bereitstellen des Dienstes unter Verwendung von irgendeinem einer Mehrzahl vorab zugewiesener Dienstkanäle kommuniziert, und eine Anbietersteuerkanalkommunikationseinrichtung, die Dienstinitiierungsinformationen zur Initiierung von Kommunikation auf dem Dienstkanal unter Verwendung eines vorab zugewiesenen Steuerkanals verteilt, wobei sich der Steuerkanal von den Dienstkanälen unterscheidet. Die Dienstinitiierungsinformationen beinhalten: Diensttypinformationen, die einen Diensttyp angeben; Dienstkanalinformationen, die dem Bordendgerät, das die Dienstinitiierungsinformationen empfangen hat, ermöglichen, von den mehreren Dienstkanälen den Dienstkanal, der für das Dienstanbieterendgerät verwendet wird,, um mit dem Bordendgerät zu kommunizieren, zu identifizieren; und Zielendgerätinformationen beinhalten, die eine Bedingung für das Bordendgerät angeben, das Ziel des Dienstes ist. Das Bordendgerät beinhaltet: eine Bordsteuerkanalkommunikationseinrichtung, die mit dem Dienstanbieterendgerät unter Verwendung des Steuerkanals kommuniziert und mindestens die Dienstinitiierungsinformationen empfängt; eine Borddienstkanalkommunikationseinrichtung, die mit dem Dienstanbieterendgerät unter Verwendung von einem der Mehrzahl von Dienstkanälen, der durch die Dienstkanalinformationen bestimmt wird, die in den Dienstinitiierungsinformationen beinhaltet sind, die durch die Bordsteuerkanalkommunikationseinrichtung empfangen werden, kommuniziert; einen Dienstspeicher, der den Diensttyp speichert, der für das Bordendgerät selbst verfügbar ist; eine Diensttypbestimmungseinrichtung, die basierend auf den Diensttypinformationen, die in den Dienstinitiierungsinformationen beinhaltet sind, und auf dem Diensttyp, der für das Bordendgerät selbst verfügbar ist und in dem Dienstspeicher gespeichert ist, bestimmt, ob der Dienst, der durch das Dienstanbieterendgerät bereitgestellt wird, für das Bordendgerät selbst verfügbar ist; eine Bestimmungsinformationserlangungseinrichtung, die Bestimmungsinformationen erlangt, wobei die Bestimmungsinformationen Informationen über das Bordendgerät selbst sind und verwendet werden, um zu bestimmen, ob das Bordendgerät selbst ein Bordendgerät ist, das Ziel für den Dienst von dem Dienstanbieterendgerät ist; und eine Dienstzielbestimmungseinrichtung, die basierend auf den Zielendgerätinformationen, die in den Dienstinitiierungsinformationen beinhaltet sind, und den Bestimmungsinformationen, die durch die Bestimmungsinformationserlangungseinrichtung erlangt werden, bestimmt, ob das Bordendgerät selbst das Bordendgerät ist, das Ziel für den Dienst ist. Wenn die Diensttypbestimmungseinrichtung bestimmt, dass der Dienst, der durch das Dienstanbieterendgerät bereitgestellt wird, für das Bordendgerät selbst verfügbar ist, und die Dienstzielbestimmungseinrichtung bestimmt, dass das Bordendgerät selbst das Bordendgerät ist, das Ziel für den Dienst ist, initiiert die Borddienstkanalkommunikationseinrichtung Kommunikation mit dem Dienstanbieterendgerät unter Verwendung des Dienstkanals. Wenn die Diensttypbestimmungseinrichtung bestimmt, dass der Dienst, der durch das Dienstanbieterendgerät bereitgestellt wird, nicht für das Bordendgerät selbst verfügbar ist, oder wenn die Dienstzielbestimmungseinrichtung bestimmt, dass das Bordendgerät selbst nicht das Bordendgerät ist, das Ziel für den Dienst ist, initiiert die Borddienstkanalkommunikationseinrichtung Kommunikation mit dem Dienstanbieterendgerät unter Verwendung des Dienstkanals nicht.

In der vorstehend beschriebenen Konfiguration verwendet das Dienstanbieterendgerät den Steuerkanal zum Verteilen der Dienstinitiierungsinformationen einschließlich der Diensttypinformationen, der Dienstkanalinformationen und der Zielendgerätinformationen. Ausgehend vom Empfang der Dienstinitiierungsinformationen veranlasst das Bordendgerät die Dienstbestimmungseinrichtung und die Dienstzielbestimmungseinrichtung, unterschiedliche Bestimmungen basierend auf den Informationen zu tätigen, die in dem Dienstinitiierungsinformationen beinhaltet sind.

Insbesondere bestimmt die Diensttypbestimmungseinrichtung basierend auf den Diensttypinformationen, die in empfangenen Dienstinitiierungsinformationen beinhaltet sind, ob ein Dienst, der durch ein Dienstanbieterendgerät bereitgestellt wird, das die Dienstinitiierungsinformationen verteilt hat (nachfolgend als der Distributor bzw. Verteiler bezeichnet) für das Bordendgerät selbst verfügbar ist.

Die Dienstzielbestimmungseinrichtung bestimmt basierend auf den Zielendgerätinformationen, die in den Dienstinitiierungsinformationen beinhaltet sind, und den Bestimmungsinformationen, die durch die Bestimmungsinformationserlangungseinrichtung erlangt werden, ob das Bordendgerät selbst einen Dienst empfangen soll, der durch den Distributor bereitgestellt wird.

Die Bedingung für ein Bordendgerät, das als ein Dienstziel durch die Zielendgerätinformationen designiert ist, können beispielsweise Positionsinformationen über das Bordendgerät oder die Bewegungsrichtung oder Geschwindigkeit des Bordendgeräts sein. Falls die Positionsinformationen über das Bordendgerät als die Bedingung für ein Bordendgerät verwendet werden, das als ein Dienstziel zu designieren ist, können die Zielendgerätinformationen einen Dienstbereitstellungsbereich angeben, wo ein Dienst bereitzustellen ist.

In dem vorstehenden Beispiel kann die Bestimmungsinformationserlangungseinrichtung die gegenwärtige Position des Bordendgeräts erlangen. Ferner, falls das Bordendgerät selbst in dem Dienstbereitstellungsbereich existiert, kann die Dienstzielbestimmungseinrichtung bestimmen, dass das Bordendgerät selbst den Dienst empfangen soll. Im Gegensatz dazu, wenn das Bordendgerät selbst außerhalb des Dienstbereitstellungsbereichs existiert, kann die Dienstzielbestimmungseinrichtung bestimmen, dass das Bordendgerät selbst den Dienst nicht empfangen soll.

Wenn die Dienstzielbestimmungseinrichtung bestimmt, dass das Bordendgerät selbst kein Bordendgerät ist, das ein Ziel für den Dienst ist, initiiert die Borddienstkanalkommunikationseinrichtung Kommunikation auf einem Dienstkanal mit dem Dienstanbieterendgerät nicht.

Das heißt, sogar wenn das Bordendgerät die Dienstinitiierungsinformationen über einen Dienst empfängt, der für das Bordendgerät selbst verfügbar ist, initiiert das Bordendgerät die Kommunikation auf einem Dienstkanal mit dem Dienstanbieterendgerät nicht, wenn die Dienstzielbestimmungseinrichtung bestimmt, dass das Bordendgerät selbst den Dienst nicht empfangen soll.

Die Zielendgerätinformationen geben die Bedingung für ein Bordendgerät an, das Ziel für den Dienst ist. Demnach, wenn die Dienstzielbestimmungseinrichtung bestimmt, dass das Bordendgerät selbst den Dienst nicht empfangen soll, ist es hochwahrscheinlich, dass der Dienst, der mit den empfangenen Dienstinitiierungsinformationen verknüpft ist, für das Bordendgerät selbst unnötig ist.

Demzufolge ermöglicht die vorstehend beschriebene Konfiguration dem Bordendgerät, die Initiierung einer Kommunikation auf dem Dienstkanal mit einem Dienstanbieterendgerät zu unterdrücken, das Dienste bereitstellt, die für das Bordendgerät selbst unnötig sind.

Ferner ist es, sogar, falls in einer Situation, in der Kommunikation auf einem Dienstkanal mit einem Dienstanbieterendgerät durch das Bordendgerät initiiert wird, das Bordendgerät nicht in der Lage ist, Kommunikation auf einem anderen Dienstkanal mit einem anderen Dienstanbieterendgerät zu initiieren, bis die vorhergehende Kommunikation gemäß einer vorbestimmten Kommunikationsprozedur beendet ist, mit der vorstehend beschriebenen Konfiguration schwierig, Kommunikation mit einem Dienstkanal für einen Dienst zu initiieren, der für das Bordendgerät selbst unnötig ist. Demzufolge, sogar, wenn die Dienstinitiierungsinformationen für einen unnötigen Dienst empfangen werden, reduziert die vorstehend beschriebene Konfiguration die Möglichkeit des Initiierens einer Kommunikation für einen notwendigen Dienst mit einer Verzögerung oder Fehlschlagen einer Initiierung derartiger Kommunikation.

In einem weiteren Aspekt der vorliegenden Offenbarung führt ein Bordendgerät eine Serie von Verarbeitungen zum Empfangen eines vorbestimmten Dienstes durch drahtloses Kommunizieren mit einem Dienstanbieterendgerät aus, das ausgelegt ist, um den vorbestimmten Dienst bereitzustellen, wobei das Bordendgerät aufweist: eine Bordsteuerkanalkommunikationseinrichtung, die mit dem Dienstanbieterendgerät unter Verwendung eines vorab zugewiesenen Steuerkanals kommuniziert und Dienstinitiierungsinformationen empfängt, die von dem Dienstanbieterendgerät verteilt werden; und eine Borddienstkanalkommunikationseinrichtung, die mit dem Dienstanbieterendgerät unter Verwendung von einem von einer Mehrzahl vorab zugewiesener Dienstkanäle kommuniziert, wobei die Dienstkanäle sich von dem Steuerkanal unterscheiden. Die Dienstinitiierungsinformationen beinhalten: Diensttypinformationen, die einen Typ des Dienstes angeben, der durch das Dienstanbieterendgerät bereitgestellt wird; Dienstkanalinformationen, die dem Bordendgerät ermöglichen, aus der Mehrzahl der Dienstkanäle den Dienstkanal zu identifizieren, der für das Dienstanbieterendgerät verwendet wird, um mit dem Bordendgerät zu kommunizieren; und Zielendgerätinformationen, die eine Bedingung für ein Kommunikationsendgerät angeben, das Ziel des Dienstes ist. Das Bordendgerät weist ferner auf: einen Dienstspeicher, der einen Diensttyp speichert, der für das Bordendgerät selbst verfügbar ist; eine Diensttypbestimmungseinrichtung, die basierend auf den Diensttypinformationen, die in den Dienstinitiierungsinformationen beinhaltet sind, und auf dem Diensttyp, der für das Bordendgerät selbst verfügbar ist und in dem Dienstspeicher gespeichert ist, bestimmt, ob der Dienst, der durch das Dienstanbieterendgerät bereitgestellt wird, für das Bordendgerät selbst verfügbar ist; eine Bestimmungsinformationserlangungseinrichtung, die Bestimmungsinformationen erlangt, wobei die Bestimmungsinformationen Informationen über das Bordendgerät selbst sind und verwendet werden, um zu bestimmen, ob das Bordendgerät selbst ein Kommunikationsendgerät ist, das ausgelegt ist, um den Dienst von dem Dienstanbieterendgerät zu empfangen, und eine Dienstzielbestimmungseinrichtung, die basierend auf den Zielendgerätinformationen, die in den Dienstinitiierungsinformationen beinhaltet sind, und auf den Bestimmungsinformationen, die durch die Bestimmungsinformationserlangungseinrichtung erlangt werden, bestimmt, ob das Bordendgerät selbst ein Kommunikationsendgerät ist, das Ziel für den Dienst ist. Wenn die Diensttypbestimmungseinrichtung bestimmt, dass der Dienst, der durch das Dienstanbieterendgerät bereitgestellt wird, für das Bordendgerät selbst verfügbar ist, und die Dienstzielbestimmungseinrichtung bestimmt, dass das Bordendgerät selbst das Kommunikationsendgerät ist, das Ziel für den Dienst ist, die Borddienstkanalkommunikationseinrichtung Kommunikation mit dem Dienstanbieterendgerät unter Verwendung von einem der Dienstkanäle initiiert, der durch die Dienstkanalinformationen bestimmt wird, die in den Dienstinitiierungsinformationen beinhaltet sind. Wenn die Diensttypbestimmungseinrichtung bestimmt, dass der Dienst, der durch das Dienstanbieterendgerät bereitgestellt wird, nicht für das Bordendgerät selbst verfügbar ist, oder wenn die Dienstzielbestimmungseinrichtung bestimmt, dass das Bordendgerät selbst nicht das Kommunikationsendgerät ist, das Ziel für den Dienst ist, die Borddienstkanalkommunikationseinrichtung Kommunikation mit dem Dienstanbieterendgerät unter Verwendung des Dienstkanals, der durch die Dienstkanalinformationen bestimmt wird, die in den Dienstinitiierungsinformationen beinhaltet sind, nicht initiiert, wobei der Dienstkanal einer der Mehrzahl von Dienstkanälen ist.

Das vorstehend beschriebene Bordendgerät ist konfiguriert, um als ein Bordendgerät zur Verwendung in dem früher beschriebenen mobilen Kommunikationssystem zu operieren. Das heißt, die vorstehend beschriebene Konfiguration stellt die gleichen vorteilhaften Effekte wie das mobile Kommunikationssystem bereit.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die vorstehenden und weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Offenbarung werden in der nachfolgenden detaillierten Beschreibung in Zusammenschau mit den Zeichnungen ersichtlicher.

Es zeigen:

1 ein Blockschaltbild, das eine Umrisskonfiguration eines mobilen Kommunikationssystems gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung illustriert;

2 ein Diagramm, das den Ablauf einer Kommunikation illustriert, die durch eine Straßenseiteneinheit aufgebaut wird;

3 ein Blockschaltdiagramm, das eine exemplarische Umrisskonfiguration einer Straßenseitensteuereinrichtung illustriert;

4 ein Diagramm, das eine exemplarische Umrisskonfiguration einer WSA illustriert;

5 ein Blockschaltbild, das eine Umrisskonfiguration einer Steuereinrichtung illustriert;

6 ein Ablaufdiagramm, das eine WSA-empfangsbezogene Verarbeitung illustriert, die durch die Steuereinrichtung ausgeführt wird;

7 ein Diagramm, das Operationen und vorteilhafte Effekte der Ausführungsform illustriert;

8 ein Diagramm, das Operationen und vorteilhafte Effekte einer ersten Modifikation illustriert; und

9 ein Diagramm, das Operationen und vorteilhafte Effekte einer zweiten Modifikation illustriert.

BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORM

Eine Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung wird nachfolgend mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben. 1 ist ein Diagramm, das eine exemplarische Umrisskonfiguration eines mobilen Kommunikationssystems 100 gemäß der vorliegenden Ausführungsform illustriert. Wie in 1 illustriert ist, beinhaltet das mobile Kommunikationssystem 100 eine Straßenseiteneinheit 2 und eine Bordeinheit 1. Die Straßenseiteneinheit 2 ist ein Kommunikationsendgerät, das entlang einer Straße installiert ist. Die Bordeinheit 1 ist ein Kommunikationsendgerät, das in einem Fahrzeug angebracht ist. Die Bordeinheit 1 entspricht einen Bordendgerät.

Der Einfachheit halber zeigt 1 nur eine Straßenseiteneinheit 2. Jedoch kann das mobile Kommunikationssystem 100 mehrere Straßenseiteneinheiten 2 beinhalten. Die Bordeinheit 1 ist jeweils in jedem von mehreren Fahrzeugen installiert. Demnach beinhaltet das mobile Kommunikationssystem 100 mehrere Bordeinheiten 1. Wenn die Bordeinheit 1 und die Straßenseiteneinheit 2 nicht voneinander zu unterscheiden sind, werden sie einfach als die Kommunikationsendgeräte bezeichnet.

Die Bordeinheit 1 und die Straßenseiteneinheit 2 bauen allgemein bekannte Straße-zu-Fahrzeug-Kommunikation in Übereinstimmung mit dem WAVE(Wireless Access in Vehicular Environment)-Standard auf, der in Nicht-Patentdokument 1 beschrieben ist. Ferner kann die Bordeinheit 1 Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation mit einer anderen Bordeinheit 1 in Übereinstimmung mit dem WAVE-Standard aufbauen. Ein Bereich, in dem jeder Kommunikationsterminal Drahtloskommunikation aufbauen kann (dieser Bereich wird nachfolgend als der Drahtloskommunikationsbereich bezeichnet), kann angemessen entworfen werden.

Ein Identifikationscode zum Identifizieren mehrere Kommunikationsendgeräte (als Endgerät-ID bezeichnet) wird für jedes der Kommunikationsendgeräte (das heißt Bordeinheit 1 und Straßenseiteneinheit 2) in dem mobilen Kommunikationssystem 100 festgelegt. Daten, die von einem Kommunikationsendgerät übertragen werden, beinhalten dessen Endgerät-ID. Demnach kann ausgehend vom Empfang von Daten ein Kommunikationsendgerät ein Sendequellenendgerät durch die Endgerät-ID identifizieren, die in den Daten beinhaltet ist.

Die Kommunikationsendgeräte bauen Straße-zu-Fahrzeug-Kommunikation und Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation durch Verwenden vorab zugewiesener Frequenzen auf (die als Kanäle bezeichnet werden können). Insbesondere wird eine Kommunikation zwischen der Bordeinheit 1 und der Straßenseiteneinheit 2 (das heißt, Straße-zu-Fahrzeug-Kommunikation) unter Verwendung eines Steuerkanals und eines von mehreren Dienstkanälen aufgebaut.

Der Steuerkanal dient zum Verbreiten bzw. Senden. Der Steuerkanal wird verwendet, wenn beispielsweise die Straßenseiteneinheit 2 eine WSA (Wave Service Advertisement) sendet, die eine Nachricht zum Initiieren einer Kommunikation auf einem vorbestimmten Dienstkanal zwischen der Bordeinheit 1 und der Straßenseiteneinheit 2 ist.

Die Dienstkanäle werden verwendet, um mit einem spezifischen Kommunikationsendgerät zu kommunizieren, das in dem Drahtloskommunikationsbereich existiert. Das heißt, Unicast- oder Multicast-Kommunikation wird auf den Dienstkanälen aufgebaut. Die Dienstkanäle werden verwendet, wenn beispielsweise die Bordeinheit 1 und die Straßenseiteneinheit 2 Informationen bezüglich der Bereitstellung (oder dem Empfang) eines vorbestimmten Dienstes senden und empfangen.

Es wird hier angenommen, dass beispielsweise das Kommunikationssystem 100 für Dienstkanäle, nämlich einen ersten Dienstkanal, einen zweiten Dienstkanal, einen dritten Dienstkanal und einen vierten Dienstkanal beinhaltet. Der Steuerkanal und die Dienstkanäle sind unter Verwendung unterschiedlicher Frequenzen implementiert.

Es wird der Einfachheit halber angenommen, dass der erste Dienstkanal, der zweite Dienstkanal, der dritte Dienstkanal und der vierte Dienstkanal eine erste Frequenz, eine zweite Frequenz, eine dritte Frequenz bzw. eine vierte Frequenz verwenden und dass der Steuerkanal eine fünfte Frequenz verwendet. Die erste, die zweite, die dritte, die vierte und die fünfte Frequenz gehören jeweils zu einem 5,8 GHz Band oder einem 5,9 GHz Band.

In einem Kommunikationsendgerät können die Dienstkanäle durch eine zugewiesene Nummer (Kanalnummer) identifiziert werden. Ferner können die Dienstkanäle und der Steuerkanal unter Verwendung nicht nur von Frequenzen in dem 5,8 GHz oder 5,9 GHz Band, sondern ebenso von Frequenzen in einem 2,4 GHz Band oder Frequenzen in einem anderen Frequenzband implementiert werden. Ferner kann jeder Kanal durch Anwenden eines Zeitmultiplexverfahrens für die gleiche Frequenz implementiert werden. Die Straßenseiteneinheit 2 und die Bordeinheit 1 werden nachfolgend zusammen mit ihren Konfigurationen geschildert.

(Straßenseiteneinheit 2)

Als Erstes wird die Straßenseiteneinheit 2 umrissen. Die Straßenseiteneinheit 2 baut Straße-zu-Fahrzeug-Kommunikation mit einer Bordeinheit 1 auf, die in dem Drahtloskommunikationsbereich existiert, der durch die Straßenseiteneinheit 2 ausgebildet ist, und stellt vorbestimmte Dienste durch Verteilen unterschiedlicher Informationen an die Bordeinheit 1 und Erlangen unterschiedlicher Informationen von der Bordeinheit 1 bereit. Die Straßenseiteneinheit 2 entspricht einem Beispiel eines Dienstanbieterendgeräts.

Die Straßenseiteneinheit 2 kann sich an einer Position befinden, die für Dienste geeignet ist, die durch die Straßenseiteneinheit 2 bereitgestellt werden. Beispielsweise kann sich die Straßenseiteneinheit 2 an einer Kreuzung, entlang einer Straße (eine sogenannte Verknüpfung bzw. Abzweigung), die eine Kreuzung mit einer anderen verbindet, oder an einer Einfahrt oder einer Ausfahrt einer spezifischen Institution (beispielsweise Parkplatz, Geschäft oder Mautstraße) befinden. Der Drahtloskommunikationsbereich der Straßenseiteneinheit 2 ist bevorzugt ausgebildet, um einen Bereich zu beinhalten, der durch ein Fahrzeug passiert werden kann, dem Dienste durch die Straßenseiteneinheit 2 bereitzustellen sind, und einen Bereich auszuschließen, der durch ein Fahrzeug passiert wird, dem der Dienst nicht bereitzustellen sind.

In der vorliegenden Ausführungsform entsprechen die Bordeinheit und ein Fahrzeug, in dem die Bordeinheit 1 angebracht ist, einander auf einer Eins-zu-eins-Basis. Sogar wenn das Subjekt oder Objekt einer Operation die Bordeinheit 1 in einem strengen Sinn ist, wird die Konfiguration und Operation der vorliegenden Ausführungsform unter der Annahme beschrieben, dass ein Fahrzeug, in dem die Bordeinheit 1 angebracht ist, das Subjekt oder Objekt der Operation ist. Beispielsweise bedeutet ein Fahrzeug, dem die Straßenseiteneinheit 2 Dienste bereitstellen soll, die Bordeinheit 1 (oder dessen Benutzer), der die Dienste bereitzustellen sind, und ein Fahrzeug, dem die Straßenseiteneinheit 2 Dienste nicht bereitstellen soll, bedeutet die Bordeinheit 1 (oder deren Benutzer), der die Dienste nicht bereitzustellen sind.

Wenn beispielsweise die Straßenseiteneinheit 2 einen Verkehrsinformationsverteilungsdienst zum Verteilen von Fahrunterstützungsinformationen bereitstellt, die einem Fahrer helfen, eine Verkehrssituation um die Straßeneinheit 2 herum zu erkennen und zu bestimmen, kann sich die Straßenseiteneinheit 2 an einer Kreuzung oder entlang einer Straße befinden. Die Fahrunterstützungsinformationen sind beispielsweise Stauinformationen über einen Bereich um die Straßenseiteneinheit und Informationen über Fahrzeuge, Fußgänger und Hindernisse, die in einem Bereich um die Straßenseiteneinheit 1 und in einem toten Winkel des Fahrers sind. Der Bereich um die Straßenseiteneinheit kann ein Bereich sein, der angemessen basierend auf der Position der Straßenseiteneinheit entworfen ist.

Falls die Straßenseiteneinheit 2 Fahrunterstützungsinformationen bezüglich nur einem Fahrzeug, das in einer speziellen Spur fährt, verteilt, ist der Drahtloskommunikationsbereich der Straßenseiteneinheit 2 bevorzugt ausgebildet, um keine andere Spur abzudecken.

Falls die Straßenseiteneinheit 2 einen Bezahldienst zum Bezahlen für Dienste oder Güter bereitstellt, die an einer vorbestimmten Institution empfangen werden, kann die Straßenseiteneinheit 2 installiert sein, um einen gewünschten Drahtloskommunikationsbereich in der Nähe einer Einfahrt oder einer Ausfahrt der Institution auszubilden.

Die Institution, die einen Bezahldienst durch Verwenden der Straßenseiteneinheit 2 bereitstellt, ist beispielsweise ein Bezahlparkplatz und unterschiedliche Geschäfte wie ein Restaurant, eine Bank, eine Wäscherei und eine Tankstelle. Die Straßenseiteneinheit 2 kann sich an einer Einfahrt und Ausfahrt einer Mautstraße befinden und verwendet werden, um Straße-zu-Fahrzeug-Kommunikation aufzubauen, um den Fahrer eines Fahrzeugs Fahren auf der Mautstraße basierend auf der Verwendung der Mautstraße in Rechnung zu stellen (beispielsweise befahrener Abschnitt und Zeitzone). Ferner kann die Straßenseiteneinheit 2 einen Dienst zum Überprüfen einer Abnormalität in der Bordeinheit 1 und in einem Fahrzeug bereitstellen, in dem die Bordeinheit 1 angebracht ist.

Die Straßenseiteneinheit 2 verwendet den Steuerkanal zum sukzessiven Senden einer WSA (beispielsweise bei Intervallen von 100 Millisekunden). Wenn beispielsweise die Bordeinheit 1 auf die WSA antwortet, initiiert die Straßenseiteneinheit 2 Kommunikation auf einem Dienstkanal mit der Bordeinheit 1. Die Straßenseiteneinheit 2 fährt dann eine Serie von Verarbeitungen zum Bereitstellen von Diensten wie eines Bezahldienstes durch Aufbauen einer Kommunikation auf dem Dienstkanal mit der Bordeinheit 1 aus, um unterschiedliche Informationen an die Bordeinheit 1 zu senden und von der Bordeinheit 1 zu empfangen.

Wie in 1 illustriert ist, beinhaltet die vorstehend beschriebene Straßenseiteneinheit 2 eine Straßenseitenkommunikationseinrichtung 21 und eine Straßenseitensteuereinrichtung 22. Die Straßenseitenkommunikationseinrichtung 21 und die Straßenseitensteuereinrichtung 22 sind kommunikativ miteinander verbunden.

Die Straßenseitenkommunikationseinrichtung 21 beinhaltet eine Antenne, die Funkwellen mit der ersten bis zur fünften Frequenz senden und empfangen kann und baut Straße-zu-Fahrzeug-Kommunikation durch die Antenne mit der Bordeinheit 1 auf, die in dem drahtlosen Kommunikationsbereich existiert, der durch die Straßenseiteneinheit 2 ausgebildet ist. Die Straßenseitenkommunikationseinrichtung 21 demoduliert nicht nur ein Signal, das von der Bordeinheit 1 empfangen wird, und gibt das demodulierte Signal an die Straßenseitensteuereinrichtung 22 aus, sondern moduliert ebenso Daten, die von der Straßenseitensteuereinrichtung 22 eingegeben werden, konvertiert die modulierten Daten in Funkwellen und sendet die Funkwellen.

Die Straßenseitenkommunikationseinrichtung 21 hat zwei Operationsmodi, nämlich einen Modus zum Aufbauen von Kommunikation auf dem Steuerkanal und einen Modus zum Aufbauen von Kommunikation auf einem Dienstkanal. Das heißt, die Kommunikation auf dem Steuerkanal mit der Bordeinheit 1 und die Kommunikation auf einem Dienstkanal mit der Bordeinheit 1 werden beide durch die Straßenseitenkommunikationseinrichtung 21 aufgebaut.

2 ist ein konzeptionelles Diagramm, das den Ablauf von einer Kommunikation illustriert, die durch die Straßenseiteneinheit 2 aufgebaut wird. Wie in 2 illustriert ist, wechselt die Straßenseiteneinheit 2 zwischen Kommunikation auf dem Steuerkanal und Kommunikation auf einem Dienstkanal bei vorbestimmten Zeitintervallen (beispielsweise bei Intervallen von 50 Millisekunden). Wechseln zwischen dem Modus zum Aufbauen von Kommunikation auf dem Steuerkanal und dem Modus zum Aufbauen von Kommunikation auf einem Dienstkanal kann in Übereinstimmung mit einer Anweisung von der Straßenseitensteuereinrichtung 22 ausgeführt werden.

Die Zeitperiode Tc, während der der Steuerkanal zur Kommunikation verwendet wird, und die Zeitperiode Ts, während der ein Dienstkanal zur Kommunikation verwendet wird, können angemessen entworfen werden. Beide dieser Zeitperioden können nach Bedarf dynamisch geändert werden. Ferner kann die Kommunikation auf dem Steuerkanal bis zum Empfang einer Antwort von der Bordeinheit 1 auf die WSA, die sukzessive auf dem Steuerkanal übertragen wird, aufrechterhalten werden. Der Dienstkanal (einer des ersten bis vierten Dienstkanals), der zu verwenden ist, kann für jede Straßenseiteneinheit (für jeden Dienst) vorab festgelegt werden. Hierbei wird angenommen, dass für die Straßenseiteneinheit 2 festgelegt ist, dass sie den ersten Dienstkanal verwendet.

Die Straßenseitensteuereinrichtung 22 ist als ein allgemeiner Computer konfiguriert, der eine allgemein bekannte CPU, einen nicht-flüchtigen Speicher wie ein ROM oder einen Flash-Speicher, einen flüchtigen Speicher wie ein RAM, eine I/O-Einrichtung und eine Busleitung beinhaltet, die diese Elemente (keines dieser Elemente ist dargestellt) verbindet.

Ein Straßenseitenspeicher 22M, der in der Straßenseitensteuereinrichtung 22 beinhaltet ist, ist ein nicht-flüchtiges Speichermedium und beispielsweise durch einen Flash-Speicher oder ein ROM implementiert, das in der Straßenseitensteuereinrichtung 22 beinhaltet ist. Der Straßenseitenspeicher 22M speichert beispielsweise ein Programmmodul und Daten zum Ausführen unterschiedlicher Verarbeitungen und eine Endgerät-ID, die der Straßenseiteneinheit 2 zugewiesen ist. Der Straßenseitenspeicher 22M speichert ebenso Informationen über die Dienstkanäle (Kanalnummer usw.), die zum Bereitstellen von Diensten verwendet werden.

Die Straßenseitensteuereinrichtung 22 ist ein funktionaler Block, der durch Ausführen des vorstehend erwähnten Programmmoduls implementiert ist. Wie in 3 illustriert ist, beinhaltet die Straßenseitensteuereinrichtung 22 eine Straßenseitenkommunikationssteuereinrichtung G1 und einen Dienstprozessor G2. Manche oder alle Funktionen, die durch die Straßenseitensteuereinrichtung 22 ausgeführt werden, können durch Hardware wie einen IC oder mehrere ICs implementiert werden.

Die Straßenseitenkommunikationssteuereinrichtung G1 steuert die Operation der Straßenseitenkommunikationseinrichtung 21 und wechselt zwischen Kommunikation auf dem Steuerkanal und Kommunikation auf einem Dienstkanal. Die Straßenseitenkommunikationssteuereinrichtung G1 erzeugt Daten, die von der Straßenseitenkommunikationseinrichtung 21 zu übertragen sind, basierend auf dem Operationsmodus der Straßenseitenkommunikationseinrichtung 21 und veranlasst die Straßenseitenkommunikationseinrichtung 21, die erzeugten Daten zu übertragen bzw. zu senden. Ferner erlangt die Straßenseitenkommunikationssteuereinrichtung G1 Daten, die durch die Straßenseitenkommunikationseinrichtung 21 empfangen werden, und versorgt den Dienstprozessor G2 mit den erlangten Daten.

Die Straßenseitenkommunikationseinrichtung G1 ist in zwei funktionale Blöcke, nämlich einen Straßenseiten-CCH-Kommunikationsprozessor G11 und einen Straßenseiten-SCH-Kommunikationsprozessor G12 unterteilt. CCH kennzeichnet den Steuerkanal und SCH kennzeichnet einen Dienstkanal.

Der Straßenseiten-CCH-Kommunikationsprozessor G11 übt Steuerung der Kommunikation auf dem Steuerkanal aus. Das heißt, der Straßenseiten-CCH-Kommunikationsprozessor G11 entspricht einer Anbietersteuerkanalkommunikationseinrichtung. Der Straßenseiten-CCH-Kommunikationsprozessor G11 erzeugt Daten, die auf dem Steuerkanal zu übertragen sind, und veranlasst die Straßenseitenkommunikationseinrichtung 21, die erzeugten Daten zu senden. Ferner erlangt der Straßenseiten-CCH-Kommunikationsprozessor G11 Daten, die empfangen werden, während die Straßenseitenkommunikationseinrichtung 21 in Kommunikation auf dem Steuerkanal eingebunden ist, und versorgt den Dienstprozessor G2 mit den erlangten Daten.

Beispielsweise erzeugt der Straßenseiten-CCH-Kommunikationsprozessor G11 eine WSA für einen Dienst, der durch das Subjektendgerät bereitzustellen ist, und veranlasst die Straßenseitenkommunikationseinrichtung 21 die erzeugte WSA zu übertragen. Diese WSA entspricht Dienstinitiierungsinformationen.

4 ist ein Diagramm, das eine exemplarische Konfiguration der WSA illustriert. Wie in 4 illustriert ist, beinhaltet die WSA einen Header bzw. eine sogenannte Kopfzeile, Diensttypinformationen, Kanalverwendungsinformationen und Zielfahrzeuginformationen. Die Kopfzeile stellt Informationen dar, die ein Kommunikationsendgerät am Empfangsende (das heißt, Bordeinheit 1) veranlassen, zu erkennen, dass empfangene Daten eine WSA sind. Die Kopfzeile kann Informationen beinhalten, die die Version des WAVE-Standards angeben, und Informationen, die die WSA von einer anderen Nachricht unterscheiden, die durch den WAVE-Standard verwendet wird.

Die Diensttypinformationen geben den Diensttyp an, der durch die Straßenseiteneinheit 2 bereitzustellen ist. Die Diensttypinformationen sind durch eine Dienst-ID repräsentiert, die in jedem Diensttyp vorab zugewiesen ist. Ausgehend vom Empfang einer WSA nimmt die Bordeinheit 1 Bezug auf die Diensttypinformationen, die in der WSA beinhaltet sind, um den Diensttyp entsprechend der WSA zu identifizieren, das heißt, den Diensttyp zu identifizieren, der durch die Straßenseiteneinheit 2 bereitgestellt wird, von der aus die WSA verteilt wird.

Die Kanalverwendungsinformationen geben die Kanalnummer eines Dienstkanals (einer des ersten bis vierten Dienstkanals) an, den die Straßenseiteneinheit 2 verwendet, um einen Dienst bereitzustellen. Die Bordeinheit 1 nimmt Bezug auf die Kanalverwendungsinformationen zum Identifizieren des Dienstkanals, den die Straßenseiteneinheit 2 verwendet, um einen Dienst bereitzustellen. Die Kanalverwendungsinformationen entsprechen Dienstkanalinformationen.

Die Zielfahrzeuginformationen geben eine Bedingung (Zielfahrzeugbedingung) zum Unterscheiden zwischen einer Bordeinheit 1 (und eines Fahrzeugs, in dem die Bordeinheit 1 angebracht ist), die Ziel zur Dienstbereitstellung von der Straßenseiteneinheit 2 ist, und einer Bordeinheit 1 (und eines Fahrzeugs, in dem die Bordeinheit 1 angebracht ist), die nicht Ziel zur Dienstbereitstellung von der Straßenseiteneinheit 2 ist. Die vorliegende Ausführungsform nimmt als ein Beispiel an, dass die Zielfahrzeuginformationen einen Bereich angeben, in dem ein Dienst bereitzustellen ist (nachfolgend als der Dienstbereitstellungsbereich bezeichnet).

Der Dienstbereitstellungsbereich kann angemessen entworfen werden, um einen Bereich zu beinhalten, der durch ein Fahrzeug passiert wird, das Kommunikation zum Bereitstellen eines Dienst aufbauen soll, und um einen Bereich auszuschließen, der durch ein Fahrzeug passiert wird, das keine Kommunikation zum Bereitstellen eines Dienstes aufbauen soll. Die Zielfahrzeuginformationen, die als die Informationen über den Dienstbereitstellungsbereich dienen, können dessen Grenze unter Verwendung von Koordinatendaten wie beispielsweise Latitude und Longitude angeben. Die Zielfahrzeuginformationen entsprechen Zielendgerätinformationen.

Der Straßenseiten-SCH-Kommunikationsprozessor G12 übt Kommunikationssteuerung für einen vorbestimmten Dienstkanal aus. Das heißt, der Straßenseiten-SCH-Kommunikationsprozessor G12 entspricht einer Anbieterdienstkanalkommunikationseinrichtung. Beispielsweise erzeugt der Straßenseiten-SCH-Kommunikationsprozessor G12 Daten, die auf einem Dienstkanal zu übertragen sind, und veranlasst die Straßenseitenkommunikationseinrichtung 21, die erzeugten Daten zu übertragen. Ferner erlangt der Straßenseiten-SCH-Kommunikationsprozessor G12 Daten, die empfangen werden, während die Straßenseitenkommunikationseinrichtung 21 in eine Kommunikation auf einem Dienstkanal eingebunden ist, und versorgt den Dienstprozessor G2 mit den erlangten Daten.

Basierend auf Informationen, die von der Straßenseitenkommunikationssteuereinrichtung G1 bereitgestellt werden, stellt der Dienstprozessor G2 einen vorbestimmten Dienst (beispielsweise Bezahldienst) für eine Bordeinheit 1 bereit, die in dem Drahtloskommunikationsbereich existiert. In der vorliegenden Ausführungsform beinhaltet eine Situation, in der die Straßenseiteneinheit 2 einen Dienst für die Bordeinheit 1 bereitstellt, einen Modus, in dem die Straßenseiteneinheit 2 einen Dienst durch die Bordeinheit 1 für ein Fahrzeug, in dem die Bordeinheit 1 angebracht ist, oder für einen Insassen des Fahrzeugs bereitstellt.

(Bordeinheit 1)

Die Bordeinheit 1 wird nachfolgend beschrieben. Ausgehend vom Empfang einer WSA, die auf dem Steuerkanal 2 gesendet wird, der vorbestimmte Bedingungen (später erläutert) erfüllt, initiiert die Bordeinheit 1 basierend auf der WSA Kommunikation auf einem vorbestimmten Dienstkanal mit der Straßenseiteneinheit 2, von der die WSA verteilt wird. Die Bordeinheit 1 empfängt dann einen Dienst, der durch die Straßenseiteneinheit 2 bereitgestellt wird, durch Senden und Empfangen unterschiedlicher Informationen auf dem Dienstkanal an und von der Straßenseiteneinheit 2. Initiieren von Kommunikation auf einem vorbestimmten Dienstkanal mit der Straßenseiteneinheit 2 kann nachfolgend als Öffnen eines Dienstkanals bezeichnet werden.

In der vorliegenden Ausführungsform, während die Bordeinheit 1 in eine Kommunikation auf einem Dienstkanal mit einer Straßenseiteneinheit 2 eingebunden ist, baut die Bordeinheit 1 keine Kommunikation mit einem anderen Dienstkanal auf, bis die Kommunikation mit der Straßenseiteneinheit 2 gemäß einer vorbestimmten Beendigungsprozedur beendet ist. Die vorbestimmte Beendigungsprozedur beinhaltet eine Auszeitverarbeitung zum Beenden der Kommunikation mit der Straßenseiteneinheit 2, wenn keine Antwort von der Straßenseiteneinheit 2 über eine vorbestimmte Zeitperiode zurückgegeben wird.

Während ein vorbestimmter Dienstkanal nicht offen ist, führt die Bordeinheit 1 Empfangen des Steuerkanals aus oder verwendet einen bestimmten Dienstkanal zum Aufbauen von Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation mit einer anderen Bordeinheit 1.

Wie in 1 illustriert ist, beinhaltet die Bordeinheit 1 eine Steuereinrichtung 11, eine Nahbereichskommunikationseinrichtung 12, eine Fernbereichskommunikationseinrichtung 13, einen GNSS-Empfänger 14, einen Beschleunigungssensor 15 und einen Gyrossensor 16. Die Steuereinrichtung 11 ist kommunikativ mit der Nahbereichskommunikationseinrichtung 12, der Fernbereichskommunikationseinrichtung 13, dem GNSS-Empfänger 14, dem Beschleunigungssensor 15 und dem Gyrossensor 16 verbunden.

Die Nahbereichskommunikationseinrichtung 12 hat eine Antenne, die Funkwellen mit der ersten bis fünften Frequenz senden und empfangen kann, und verwendet die Antenne zum drahtlosen Kommunizieren mit einem anderen Kommunikationsendgerät (beispielsweise Straßenseiteneinheit 2), das in dem Drahtloskommunikationsbereich existiert. Insbesondere demoduliert die Nahbereichskommunikationseinrichtung 12 nicht nur ein Signal, das durch die Antenne empfangen wird, und gibt das demodulierte Signal an die Steuereinrichtung 11 aus, sondern moduliert ebenso Daten, die von der Steuereinrichtung 11 eingegeben werden, konvertiert die modulierten Daten in Funkwellen und überträgt bzw. sendet die Funkwellen.

Wie es der Fall bei der Straßenseitenkommunikationseinrichtung 21 ist, hat die Nahbereichskommunikationseinrichtung 12 zwei Operationsmodi, nämlich einen Modus zum Aufbauen einer Kommunikation auf dem Bordkanal und einen Modus zum Aufbauen einer Kommunikation auf dem bzw. auf einem Dienstkanal. In der Bordeinheit 1 werden die Kommunikation auf dem Steuerkanal und die Kommunikation auf einem Dienstkanal beide durch die Nahbereichskommunikationseinrichtung 12 aufgebaut.

Wechseln von einer Kommunikation auf dem Steuerkanal zu einer Kommunikation auf einem Dienstkanal und Wechseln von einer Kommunikation auf einem Dienstkanal zu einer Kommunikation auf dem Steuerkanal kann in Übereinstimmung mit einer Anweisung von der Steuereinrichtung 11 ausgeführt werden. Ferner kann der Dienstkanal (einer des ersten bis vierten Dienstkanals), der zur Kommunikation zu verwenden ist, ebenso in Übereinstimmung mit einer Anweisung von der Steuereinrichtung 11 bestimmt werden.

Die Fernbereichskommunikationseinrichtung 13 ist mit einem öffentlichen Kommunikationsnetzwerk verbunden und wird verwendet, um eine Fernbereichskommunikation aufzubauen. Die Fernbereichskommunikationseinrichtung 13 demoduliert nicht nur ein empfangenes Signal und stellt das demodulierte Signal der Steuereinrichtung 11 bereit, sondern moduliert ebenso sukzessive ein Basisbandsignal, das von der Steuereinrichtung 11 eingegeben wird, und sendet Daten an ein vorbestimmtes Kommunikationsendgerät, das mit dem öffentlichen Kommunikationsnetzwerk verbunden ist.

Der GNSS-Empfänger 14 erlangt Daten, die seine gegenwärtige Position angeben, durch Empfangen von Funkwellen von einem Satelliten, der in einem GNSS verwendet wird (Globales Navigationssatellitensystem). Informationen über eine gegenwärtige Position, die durch den GNSS-Empfänger 14 erlangt werden, können beispielsweise durch Latitude und Longitude ausgedrückt werden. Positionsinformationen, die durch den GNSS-Empfänger 14 erlangt werden, werden dem Controller 14 sukzessive bereitgestellt (beispielsweise mit Intervallen von 100 Millisekunden).

Der Beschleunigungssensor 15 erfasst eine Beschleunigung, die in der Vorwärts-Rückwärts-Richtung des Subjektfahrzeugs wirkt bzw. ausgeübt wird. Die Bordeinheit 1 wird als in dem Subjektfahrzeug mit einer vorbestimmten Stellung angebracht angenommen, so dass die Richtung der Beschleunigungserfassung durch den Beschleunigungssensor 15 mit der Vorwärts-Rückwärts-Richtung des Subjektfahrzeugs übereinstimmt. Hierbei ist das Subjektfahrzeug ein Fahrzeug, in dem die Bordeinheit 1 angebracht ist. Der Beschleunigungssensor 15 ist bevorzugt ein Dreiachsenbeschleunigungssensor zum Erfassen einer Beschleunigung, die in drei orthogonalen Achsenrichtungen des Subjektfahrzeugs, nämlich der Vorwärts-Rückwärts-Richtung, Links-Rechts-Richtung und Aufwärts-Abwärts-Richtung des Subjektfahrzeugs ausgeübt wird.

Der Gyrossensor 16 erfasst die Winkelgeschwindigkeit einer Rotation um die vertikale Achse des Subjektfahrzeugs in einem Zustand, in dem die Bordeinheit 1 in einer vorbestimmten Stellung angebracht ist.

Die Steuereinrichtung 11 ist als ein herkömmlicher Computer konfiguriert, der eine allgemein bekannte CPU, einen nicht-flüchtigen Speicher wie ein ROM oder einen Flash-Speicher, einen flüchtigen Speicher wie ein RAM, eine I/O-Einrichtung und eine Busleitung beinhaltet, die diese Elemente (keines dieser Elemente ist dargestellt) verbindet.

Ein Speicher 11M, der in der Steuereinrichtung 11 beinhaltet ist, ist ein nicht-flüchtiges Speichermedium, das beispielsweise durch einen Flash-Speicher oder ROM implementiert ist, der in der Steuereinrichtung 11 beinhaltet ist. Der Speicher 11M speichert beispielsweise ein Programmmodul und Daten zum Ausführen unterschiedlicher Verarbeitungen und eine Endgerät-ID, die der Bordeinheit 1 zugewiesen ist.

Daten, die eine Dienstliste zeigen, die eine Liste von Diensten ist, die für die Bordeinheit 1 verfügbar sind, sind ebenso in dem Speicher 11M gespeichert. Die Dienstliste kann eine Liste von Dienst-IDs sein, die Dienste repräsentieren, die für die Bordeinheit 1 verfügbar sind. Die Dienste, die für die Bordeinheit 1 verfügbar sind, beinhalten Dienste, die durch die Bordeinheit 1 für das Subjektfahrzeug oder einen Insassen des Subjektfahrzeugs verfügbar sind. Der Speicher 11M entspricht einem Dienstspeicher.

Die Steuereinrichtung 11 ist ein funktionaler Block, der durch Ausführen des vorstehend erwähnten Programmmoduls implementiert ist. Wie in 5 illustriert ist, beinhaltet die Steuereinrichtung 11 eine Nahbereichskommunikationssteuereinrichtung F1, einen Fernbereichskommunikationsprozessor F2, eine Diensttypbestimmungseinrichtung F3, eine Bestimmungsinformationserlangungseinrichtung F4 und eine Dienstzielbestimmungseinrichtung F5. Manche oder alle Funktionen, die durch die Steuereinrichtung 11 ausgeführt werden, können durch Hardware wie einen IC oder mehrere ICs implementiert werden.

Die Nahbereichskommunikationssteuereinrichtung F1 steuert die Operation der Nahbereichskommunikationseinrichtung 12 und wechselt zwischen Kommunikation auf dem Steuerkanal und Kommunikation auf einem Dienstkanal. Ferner erzeugt die Nahbereichskommunikationssteuereinrichtung F1 Daten, die von der Nahbereichskommunikationseinrichtung 12 zu übertragen sind, basierend auf dem Operationsmodus der Nahbereichskommunikationseinrichtung 12 und veranlasst die Nahbereichskommunikationseinrichtung 12, die erzeugten Daten zu übertragen. Ferner erlangt die Nahbereichskommunikationssteuereinrichtung F1 Daten, die durch die Nahbereichskommunikationseinrichtung 12 empfangen werden, und stellt die erlangten Daten einem anderen funktionalen Block (beispielsweise Diensttypbestimmungseinrichtung F3) bereit.

Die Nahbereichskommunikationssteuereinrichtung F1 ist in zwei funktionale Blöcke, nämlich einen CCH-Kommunikationsprozessor F11 und einen SCH-Kommunikationsprozessor F12 unterteilt. Wie es der Fall mit dem vorstehend erwähnten Straßenseiten-CCH-Kommunikationsprozessor G11 und Straßenseiten-SCH-Kommunikationsprozessor G12 ist, bezeichnet CCH den Steuerkanal und SCH bezeichnet einen Dienstkanal.

Der CCH-Kommunikationsprozessor F11 führt eine Kommunikationsverarbeitung aus, die den Steuerkanal verwendet. Das heißt, der CCH-Kommunikationsprozessor F11 entspricht einer Bordsteuerkanalkommunikationseinrichtung. Der CCH-Kommunikationsprozessor F11 erzeugt beispielsweise Daten, die auf dem Steuerkanal zu übertragen sind, und veranlasst die Nahbereichskommunikationseinrichtung 12, die erzeugten Daten zu übertragen. Die Daten, die auf dem Steuerkanal zu übertragen sind, können durch einen anderen funktionalen Block erzeugt werden. In so einem Fall erlangt der CCH-Kommunikationsprozessor F11 die Daten, die durch so einen anderen funktionalen Block erzeugt werden, und veranlasst die Nahbereichskommunikationseinrichtung 12, die erlangten Daten zu übertragen.

Ferner erlangt der CCH-Kommunikationsprozessor F11 Daten, die empfangen werden, während die Nahbereichskommunikationseinrichtung 12 in die Kommunikation auf dem Steuerkanal eingebunden ist. Beispielsweise erlangt der CCH-Kommunikationsprozessor F11 eine WSA, die ausgehend von der Straßenseiteneinheit 2 verteilt wird.

Der SCH-Kommunikationsprozessor F12 führt eine Kommunikationsverarbeitung aus, die einen Dienstkanal verwendet. Das heißt, der SCH-Kommunikationsprozessor F12 entspricht einer Borddienstkanalkommunikationseinrichtung. Der SCH-Kommunikationsprozessor F12 erzeugt beispielsweise Daten, die auf einem Dienstkanal zu übertragen sind, und veranlasst die Nahbereichskommunikationseinrichtung 12, die erzeugten Daten zu übertragen. Ferner erlangt der SCH-Kommunikationsprozessor F12 Daten, die empfangen werden, während die Nahbereichskommunikationseinrichtung 12 in eine Kommunikation auf dem Steuerkanal eingebunden ist.

Der Fernbereichskommunikationsprozessor F2 steuert nicht nur die Operation der Fernbereichskommunikationseinrichtung 13 und erlangt Daten, die durch die Fernbereichskommunikationseinrichtung 13 empfangen werden, sondern gibt ebenso vorbestimmte Daten an die Fernbereichskommunikationseinrichtung 13 aus und veranlasst die Fernbereichskommunikationseinrichtung 13, die vorbestimmten Daten zu übertragen.

Wird eine WSA durch den CCH-Kommunikationsprozessor F11 erlangt, bestimmt die Diensttypbestimmungseinrichtung F3 basierend auf der Dienstliste, die in dem Speicher 11M gespeichert ist, und auf den Diensttypinformationen (eine Dienst-ID in dem gegenwärtigen Beispiel), die in der WSA beinhaltet sind, ob ein Dienst entsprechend der WSA für das Subjektendgerät verfügbar ist. Der Dienst entsprechend der WSA ist ein Dienst, der durch die Straßenseiteneinheit 2 bereitgestellt wird, von der die WSA verteilt wird.

Insbesondere bestimmt, falls die Dienst-ID, die in der empfangenen WSA beinhaltet ist, in der Dienstliste eingetragen ist, die Diensttypbestimmungseinrichtung F3, dass ein Dienst entsprechend der WSA für das Subjektendgerät verfügbar ist. Im Gegensatz dazu, falls die Dienst-ID, die in empfangenen WSA beinhaltet ist, nicht in der Dienstliste registriert ist, bestimmt die Diensttypbestimmungseinrichtung F3, dass der Dienst entsprechend der WSA für das Subjektendgerät nicht verfügbar ist.

Die Bestimmungsinformationserlangungseinrichtung F4 erlangt Bestimmungsinformationen, die verwendet werden, um zu bestimmen, ob ein Fahrzeug, in dem das Subjektendgerät angebracht ist, Ziel für einen Dienst entsprechend der empfangenen WSA ist. In der vorliegenden Ausführungsform erfasst basierend auf eingegebenen Signalen beispielsweise von dem GNSS-Empfänger 14, dem Beschleunigungssensor 15 und dem Gyrossensor 16 die Bestimmungsinformationserlangungseinrichtung F4 die gegenwärtige Position des Subjektfahrzeugs sukzessive (beispielsweise mit Intervallen von 100 Millisekunden) als die Bestimmungsinformationen.

Die Positionsinformationen, die durch den GNSS-Empfänger 14 erlangt werden, können basierend auf Werten, die durch den Beschleunigungssensor 15 und den Gyrossensor 16 erfasst werden, durch ein allgemein bekanntes Verfahren korrigiert werden. Ferner kann die Bestimmungsinformationserlangungseinrichtung F4 autonom die gegenwärtige Position basierend auf Werten schätzen, die durch den Beschleunigungssensor 15 und den Gyrossensor 16 erfasst werden. Die Bestimmungsinformationserlangungseinrichtung F4 muss nicht immer eine Verarbeitung zum Identifizieren der gegenwärtigen Position ausführen. Eine Alternative ist es, einen Positionsdetektor einschließlich des GNSS-Empfängers eine Berechnungsverarbeitung zum Identifizieren der gegenwärtigen Position ausführen zu lassen und der Bestimmungsinformationserlangungseinrichtung F4 zu ermöglichen, das Ergebnis der Berechnungsverarbeitung zu erlangen.

Basierend auf der gegenwärtigen Position des Subjektfahrzeugs, die durch die Bestimmungsinformationserlangungseinrichtung F4 erlangt wird, und auf den Zielfahrzeuginformationen, die in einer empfangenen WSA beinhaltet sind, bestimmt die Dienstzielbestimmungseinrichtung F5, ob das Subjektfahrzeug einen Dienst empfangen soll, der durch die Straßenseiteneinheit 2 bereitgestellt wird, von der die empfangene WSA verteilt wird. Insbesondere, wenn die gegenwärtige Position des Subjektfahrzeugs innerhalb eines Dienstbereitstellungsbereichs (einschließlich seiner Grenze) ist, bestimmt die Dienstzielbestimmungseinrichtung F5, dass das Subjektfahrzeug einen Dienst empfangen soll, der durch die Straßenseiteneinheit 2 bereitgestellt wird, von der die empfangene WSA verteilt wird. Im Gegensatz dazu, wenn die gegenwärtige Position des Subjektfahrzeugs außerhalb des Dienstbereitstellungsbereichs ist, bestimmt die Dienstzielbestimmungseinrichtung F5, dass das Subjektfahrzeug einen Dienst nicht empfangen soll, der durch die Straßenseiteneinheit 2 bereitgestellt wird, von der die empfangene WSA verteilt wird.

(WSA-empfangsbezogene Verarbeitung)

Eine WSA-empfangsbezogene Verarbeitung, die durch die Steuereinrichtung 11 ausgeführt wird, wird nachfolgend mit Bezug auf das Ablaufdiagramm von 6 erläutert. Wenn eine WSA, die von einer Straßenseiteneinheit 2 übertragen wird, empfangen wird, wird die WSA-empfangsbezogene Verarbeitung ausgelöst, um zu bestimmen, ob oder nicht Kommunikation mit der Straßenseiteneinheit 2 unter Verwendung eines Dienstkanals zum Empfangen eines Diensts, der durch die Straßenseiteneinheit 2 bereitgestellt wird, initiiert werden soll oder nicht.

Demzufolge kann das Ablaufdiagramm von 6 gestartet werden, wenn der CCH-Kommunikationsprozessor F11 eine WSA empfängt. Beim Beginn dieses Ablaufdiagramms wird angenommen, dass die Bordeinheit 1 nicht mit einer anderen Straßenseiteneinheit 2 kommuniziert, um einen Dienst zu empfangen, der durch diese Straßenseiteneinheit 2 bereitgestellt wird. Das heißt, die WSA-empfangsbezogene Verarbeitung kann ausgehend von jedem Empfang einer WSA in einer Situation ausgeführt werden, in der Kommunikation mit irgendeiner Straßenseiteneinheit 2 unter Verwendung eines Dienstkanals nicht aufgebaut ist.

Als Erstes bestimmt bei Schritt S1 basierend auf den Diensttypinformationen, die in der empfangenen WSA beinhaltet sind, und auf der Dienstliste, die in dem Speicher 11M gespeichert ist, die Diensttypbestimmungseinrichtung F3, ob ein Dienst entsprechend der WSA für das Subjektendgerät verfügbar ist. Ist der Dienst entsprechend der WSA für das Subjektendgerät nicht verfügbar, ist Schritt S1 „NEIN“ und dann endet der Ablauf. Das heißt, der Dienstkanal, der durch die WSA angegeben ist, öffnet sich nicht.

Im Gegensatz dazu, wenn der Dienst entsprechend der WSA für das Subjektendgerät verfügbar ist, ist Schritt S1 „JA“ und dann fährt die Verarbeitung mit Schritt S2 fort.

Bei Schritt S2 extrahiert die Dienstzielbestimmungseinrichtung F5 die Zielfahrzeuginformationen, die in der WSA beinhaltet sind. Ausgehend vom Abschluss von Schritt S2 fährt die Verarbeitung mit Schritt S3 fort. Bei Schritt S3 erlangt die Bestimmungsinformationserlangungseinrichtung F4 die gegenwärtige Position des Subjektfahrzeugs. Ausgehend vom Abschluss von Schritt S3 fährt die Verarbeitung mit Schritt S4 fort.

Bei Schritt S4 bestimmt basierend auf der gegenwärtigen Position des Subjektfahrzeugs, die durch die Bestimmungsinformationserlangungseinrichtung F4 erlangt wird, und auf den Zielfahrzeuginformationen, die in der WSA beinhaltet sind, die Dienstzielbestimmungseinrichtung F5, ob das Subjektendgerät einen Dienst empfangen soll, der durch die Straßenseiteneinheit 2 bereitgestellt wird, ausgehend von der die empfangene WSA verteilt wird.

Bestimmt die Dienstzielbestimmungseinrichtung F5, dass das Subjektendgerät einen Dienst empfangen soll, der durch die Straßenseiteneinheit 2 bereitgestellt wird, ausgehend von der die empfangene WSA verteilt wird, ist Schritt S4 „JA“ und dann fährt die Verarbeitung mit Schritt S5 fort. Im Gegensatz dazu, wenn die Dienstzielbestimmungseinrichtung F5 bestimmt, dass das Subjektendgerät einen Dienst nicht empfangen soll, der durch die Straßenseiteneinheit 2 bereitgestellt wird, ausgehend von der die empfangene WSA verteilt wird, ist Schritt S4 „NEIN“ und dann endet der Ablauf. In diesem Fall öffnet sich der Dienstkanal, der durch die empfangene WSA angegeben ist, nicht.

Bei Schritt S5 initiiert die Nahbereichskommunikationssteuereinrichtung F1 Kommunikation mit der Straßenseiteneinheit 2 unter Verwendung des Dienstkanals, der durch die WSA angegeben ist.

(Operation von vorliegender Ausführungsform)

Gemäß der vorstehend beschriebenen WSA-empfangsbezogenen Verarbeitung, falls die Zielfahrzeugbedingung nicht erfüllt ist, wenn die Diensttypinformationen, die in einer empfangenen WSA beinhaltet sind, einen Dienst angeben, der für das Subjektendgerät verfügbar ist (Schritt S1: JA), öffnet sich der Dienstkanal, der durch die WSA angegeben ist, nicht (Schritt S4: NEIN). Insbesondere, falls die gegenwärtige Position des Subjektfahrzeugs nicht innerhalb des Dienstbereitstellungsbereichs ist, der durch die Zielfahrzeuginformationen angegeben ist, öffnet sich der Dienstkanal, der durch die WSA angegeben ist, nicht.

Demzufolge öffnet sich, sogar falls die Bordeinheit 1 eine WSA empfängt, die durch die Bordeinheit 1 nicht empfangen werden soll, wie beispielsweise eine WSA für Fahrzeuge, die in der gegenüberliegenden Spur fahren, der Dienstkanal, der durch die WSA angegeben ist, nicht. Eine Situation, in der die Bordeinheit 1 eine WSA empfängt, die nicht empfangen werden soll, kann beispielsweise eine Situation sein, in der eine WSA, die von der Straßenseiteneinheit 2 übertragen wird, von der Karosserie eines anderen Fahrzeugs reflektiert wird und in einem Bereich geliefert wird (das heißt, ein Bereich außerhalb des Dienstbereitstellungsbereichs), wo ein Fahrzeug, das kein Ziel für den Dienst ist, fährt.

Eine WSA, die nicht empfangen werden soll, ist eine WSA entsprechend eines Diensts, der für das Subjektfahrzeug unnötig ist. Das heißt, Öffnen eines Dienstkanals für eine WSA, die nicht empfangen werden soll, ist Öffnen eines Dienstkanals für einen unnötigen Dienst.

In einer herkömmlichen Konfiguration wird, ob ein Dienstkanal, der durch eine WSA angegeben ist, geöffnet werden soll, einfach basierend auf Diensttypinformationen bestimmt, die in der WSA beinhaltet sind, ohne die Zielfahrzeuginformationen zum Bestimmen zu verwenden, ob oder nicht der Dienstkanal zu öffnen ist. Bei der herkömmlichen Konfiguration ist es demnach wahrscheinlich, dass ein Dienstkanal für einen unnötigen Dienst geöffnet werden kann.

Die Konfiguration gemäß der vorliegenden Ausführungsform unterscheidet sich von der herkömmlichen Konfiguration. Insbesondere, sogar falls eine empfangene WSA eine WSA ist, die nicht empfangen werden soll, und ein Dienst entsprechend der WSA für das Subjektendgerät verfügbar ist, öffnet sich ein Dienstkanal, der durch die WSA angegeben ist, nicht, wenn die Dienstzielbestimmungseinrichtung F5 bestimmt, dass das Subjektendgerät den Dienst nicht empfangen soll. Das heißt, die Konfiguration gemäß der vorliegenden Ausführungsform verhindert das Öffnen eines unnötigen Dienstkanals.

Konkrete Beispiele vorteilhafter Effekte, die durch die vorliegende Ausführungsform erzeugt werden, werden nachfolgend mit Bezug auf 7 beschrieben. 7 illustriert eine Szene, in der zwei Geschäfte 3A, 3B, die jeweils mit Straßenseiteneinheiten 2A bzw. 2B zum Bereitstellen eines Bezahldiensts ausgestattet sind, sich auf gegenüberliegenden Seiten einer Straße befinden, die zwei benachbarte Spuren L1A, L1B aufweisen, um sich im Wesentlichen gegenüber zu liegen.

Das Geschäft 3A befindet sich auf der Seite der Spur L1A der Straße. Die Straßenseiteneinheit 2A, die durch das Geschäft 3A verwaltet wird, stellt einen Bezahldienst für ein Fahrzeug bereit, das in der Spur L1A fährt. Das Geschäft 3B befindet sich auf der Seite der Spur L1B der Straße. Die Straßenseiteneinheit 2B, die durch das Geschäft 3B verwaltet wird, stellt einen Bezahldienst für ein Fahrzeug bereit, das in der Spur L1B fährt.

Ein ovaler Bereich, der durch eine kurzgestrichelte Linie in 7 eingeschlossen ist, ist der Drahtloskommunikationsbereich 4A der Straßenseiteneinheit 2A. Ein ovaler Bereich, der durch eine strichpunktierte Linie eingeschlossen ist, ist der Drahtloskommunikationsbereich 4B der Straßenseiteneinheit 2B. Ein Bereich, der durch eine langgestrichelte Linie eingeschlossen ist, ist der Dienstbereitstellungsbereich 5A der Straßenseiteneinheit 2A, die durch das Geschäft 3A verwaltet wird. Ein Bereich, der durch eine strichzweipunktierte Linie eingeschlossen ist, ist der Dienstbereitstellungsbereich 5B der Straßenseiteneinheit 2B, die durch das Geschäft 3B verwaltet wird. Wenn mehrere Straßenseiteneinheiten 2 nahe zueinander sind, wie vorstehend beschrieben ist, verwenden sie bevorzugt unterschiedliche Dienstkanäle, um Interferenz zu vermeiden.

Ein Fahrzeug 61 ist ein Fahrzeug, in dem die Bordeinheit 1 angebracht ist und in der Spur L1B und hin zu dem Geschäft 3B fährt. Es wird angenommen, dass der Bezahldienst, der durch die Straßenseiteneinheit 2A bereitgestellt wird, und der Bezahldienst, der durch die Straßenseiteneinheit 2B bereitgestellt wird, beide als ein Dienst registriert sind, der für das Subjektendgerät der Bordeinheit 1 verfügbar ist.

Wie in 7 illustriert ist, ist der Drahtloskommunikationsbereich 4A der Straßenseiteneinheit 2A ausgebildet, um die Spur L1B zu erreichen, wo Fahrzeuge, die einen Dienst von der Straßenseiteneinheit 2A nicht empfangen sollen, fahren. In diesem Fall fährt das Fahrzeug 61 in den Drahtloskommunikationsbereich 4A ein, der durch die Straßenseiteneinheit 2A ausgebildet ist, bevor es in den Drahtloskommunikationsbereich 4B einfährt, der durch die Straßenseiteneinheit 2B ausgebildet ist. Das heißt, das Fahrzeug 61 empfängt eine WSA, die von der Straßenseiteneinheit 2A übertragen wird, bevor es eine WSA empfängt, die von der Straßenseiteneinheit 2B übertragen wird.

In dem vorstehenden Fall, falls die Bordeinheit 1 basierend auf den Zielfahrzeuginformationen nicht bestimmt, ob oder nicht ein Dienstkanal zu öffnen ist, und einfach basierend auf den Diensttypinformationen, die in einer WSA beinhaltet sind, wie in der herkömmlichen Konfiguration bestimmt, ob oder nicht ein Dienstkanal, der durch die WSA angegeben ist, zu öffnen ist, initiiert die Bordeinheit 1 Kommunikation auf einem Dienstkanal mit der Straßenseiteneinheit 2A.

Jedoch stellt die Straßenseiteneinheit 2A den Bezahldienst für ein Fahrzeug bereit, das in der Spur L1A fährt. Demnach ist der Dienst, der durch die Straßenseiteneinheit 2A bereitgestellt wird, für die Bordeinheit 1 nicht hilfreich (das heißt nicht notwendig). Demzufolge öffnet die Bordeinheit 1 einen Dienstkanal für einen unnötigen Dienst.

Ferner, nachdem ein Dienstkanal geöffnet ist, kann die Bordeinheit 1 keinen anderen Dienstkanal öffnen, bis eine vorbestimmte Kommunikationsbeendigungsprozedur abgeschlossen ist. Demnach, wenn ein Dienstkanal für die Straßenseiteneinheit 2A geöffnet ist, wird erwartet, dass die Bordeinheit 1 die Initiierung der Kommunikation mit der Straßenseiteneinheit 2B auf einem Dienstkanal, der für das Fahrzeug 61 nützlich ist, verzögern kann, oder der Aufbau dieser Kommunikation fehlschlägt.

Um das vorstehende Problem zu adressieren, wenn bestimmt wird, ob oder nicht ein Dienstkanal entsprechend einer empfangenen WSA zu öffnen ist, bestimmt die Bordeinheit 1 gemäß der vorliegenden Ausführungsform nicht nur, ob der Diensttyp entsprechend der empfangenen WSA für das Subjektendgerät verfügbar ist, sondern bestimmt ebenso, ob die gegenwärtige Position des Subjektfahrzeugs innerhalb des Dienstbereitstellungsbereichs ist, der durch die Zielfahrzeuginformationen angegeben wird.

In einer Situation, die beispielsweise in 7 angegeben ist, ist die gegenwärtige Position des Fahrzeugs 61 außerhalb des Dienstbereitstellungsbereichs 5A der Straßenseiteneinheit 2A. Somit öffnet sich der Dienstkanal zum Verwenden eines Diensts, der durch die Straßenseiteneinheit 2A bereitgestellt wird, nicht, obwohl der bereitgestellte Dienst für das Subjektendgerät der Bordeinheit 1 verfügbar ist. Dies verhindert Öffnen eines Dienstkanals für einen Dienst, der für die Bordeinheit 1 unnötig ist.

Ferner unterdrückt die vorliegende Ausführungsform ebenso die Möglichkeit, dass die Bordeinheit 1 das Öffnen eines Dienstkanals für einen notwendigen Dienst verzögert oder das Öffnen des Dienstkanals fehlschlägt, obwohl derartige Probleme andernfalls durch Öffnen eines Dienstkanals für einen unnötigen Dienst verursacht werden können.

Wie vorstehend erwähnt ist, ist der Drahtloskommunikationsbereich 4A der Straßenseiteneinheit 2A bevorzugt ausgebildet, um mit dem Dienstbereitstellungsbereich 5A übereinzustimmen, das heißt, einem Bereich, der durch Fahrzeuge passiert wird, die Ziel für den Dienst sind.

Jedoch ist aufgrund unterschiedlicher Faktoren der Drahtloskommunikationsbereich nicht immer ausgebildet, um mit dem Dienstbereitstellungsbereich übereinzustimmen. Ferner kann, sogar wenn ein entworfener Drahtloskommunikationsbereich mit dem Dienstbereitstellungsbereich übereinstimmt, eine WSA, die von der Straßenseiteneinheit 2 übertragen wird, reflektiert werden, beispielsweise von der Karosserie eines Fahrzeugs, das in dem Drahtloskommunikationsbereich fährt, und an außerhalb des entworfenen Drahtloskommunikationsbereichs geliefert werden.

Sogar wenn eine WSA aufgrund derartiger unterschiedlicher Faktoren durch ein Fahrzeug empfangen wird, das einen Dienst nicht empfangen soll, verhindert die vorliegende Ausführungsform, dass die Bordeinheit 1 einen unnötigen Kanal basierend auf der empfangenen WSA öffnet.

Die vorliegende Ausführungsform wurde unter der Annahme beschrieben, dass der Dienstbereitstellungsbereich als die Zielfahrzeuginformationen verwendet wird und dass die Dienstzielbestimmungseinrichtung F5 überprüft, ob die gegenwärtige Position, die durch die Bestimmungsinformationserlangungseinrichtung F4 erlangt wird, innerhalb des Dienstbereitstellungsbereichs ist, um zu bestimmen, ob das Subjektendgerät einen relevanten Dienst empfangen soll.

Jedoch kann eine Subjektfahrzeugposition, die durch die Bestimmungsinformationserlangungseinrichtung F4 erlangt wird, von einer tatsächlichen Subjektfahrzeugposition abweichen. Beispielsweise, wenn der GNSS-Empfänger 14 keine Funkwellen von einem GNSS-Satelliten empfangen kann oder geschätzt wird, dass Positionsgenauigkeit außerhalb eines vorbestimmten erlaubten Bereichs hinsichtlich der Anzahl erlangter Satelliten oder des Signal-zu-Rausch-Verhältnisses von empfangenen Signalen ist, kann die Dienstzielbestimmungseinrichtung 5 versehentlich basierend auf einer inkorrekten Subjektfahrzeugposition bestimmen, ob das Subjektendgerät einen relevanten Dienst empfangen soll.

Demzufolge, wenn die Genauigkeit der Subjektfahrzeugposition, die abhängig vom Empfang durch den GNSS-Empfänger 14 bestimmt wird, einen vordefinierten Standard nicht erfüllt, kann, ob ein Dienstkanal zu öffnen ist, basierend auf den gleichen Bestimmungskriterien wie in der herkömmlichen Konfiguration bestimmt werden, ohne der Dienstzielbestimmungseinrichtung F5 zu erlauben, eine Bestimmung zu tätigen.

Während die vorliegende Offenbarung in Verbindung mit einer Ausführungsform beschrieben wurde, ist die vorliegende Offenbarung nicht auf die vorstehend beschriebene Ausführungsform beschränkt. Die folgenden Modifikationen sind ebenso Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung. Ferner können zusätzlich zu den folgenden Modifikationen unterschiedliche weitere Modifikationen gemacht werden, ohne die Lehre und den Umfang der vorliegenden Offenbarung zu verlassen.

<Erste Modifikation>

Die vorhergehende Ausführungsform wurde unter der Annahme beschrieben, dass der Dienstbereitstellungsbereich als die Zielfahrzeuginformationen verwendet wird, und dass, ob ein Dienstkanal zu öffnen ist, abhängig davon bestimmt wird, ob die gegenwärtige Position des Subjektfahrzeugs innerhalb des Dienstbereitstellungsbereichs ist. Jedoch ist die vorliegende Offenbarung nicht auf ein derartiges Schema beschränkt. Beispielsweise kann die Fahrtrichtung eines Fahrzeugs, in dem die Bordeinheit 1 angebracht ist, als die Zielfahrzeuginformationen verwendet werden. Die Fahrtrichtung eines Fahrzeugs entspricht der Bewegungsrichtung der Bordeinheit 1.

Die Straßenseiteneinheit 2 in der vorstehend beschriebenen ersten Modifikation verteilt bzw. sendet sukzessive eine WSA, die als die Zielfahrzeuginformationen Informationen beinhaltet, die die Fahrtrichtung eines Dienstzielfahrzeugs angeben.

Ferner identifiziert die Bestimmungsinformationserlangungseinrichtung F4 in der ersten Modifikation die Fahrtrichtung des Subjektfahrzeugs basierend auf dem Erfassungsergebnis durch beispielsweise den Gyrossensor 16. Offensichtlich ist das Verfahren zum Identifizieren der Fahrtrichtung des Subjektfahrzeugs nicht auf das Vorstehende beschränkt. Alternativ kann ein allgemein bekanntes Verfahren verwendet werden. Die Fahrtrichtung des Subjektfahrzeugs kann beispielsweise als temporäre Änderungen der gegenwärtigen Position des Subjektfahrzeugs identifiziert werden.

Falls die Fahrtrichtung, die durch die Zielfahrzeuginformationen in einer empfangenen WSA angegeben ist, mit der Fahrtrichtung des Subjektfahrzeugs übereinstimmt (oder im Wesentlichen übereinstimmt), kann die Dienstzielbestimmungseinrichtung F5 bestimmen, dass das Subjektfahrzeug einen Dienst empfangen soll, der durch die Straßenseiteneinheit 2 bereitgestellt wird, von der die empfangene WSA verteilt wird. Im Gegensatz dazu, falls die Fahrtrichtung, die durch die Zielfahrzeuginformationen in der empfangenen WSA angegeben ist, nicht mit der Fahrtrichtung des Subjektfahrzeugs übereinstimmt, kann die Dienstzielbestimmungseinrichtung F5 bestimmen, dass das Subjektfahrzeug einen Dienst, der durch die Straßenseiteneinheit 2 bereitgestellt wird, von der die empfangene WSA verteilt wird, nicht empfangen soll.

Die erste Modifikation, die vorstehend beschrieben ist, bringt die gleichen vorteilhaften Effekte mit sich, wie die vorhergehende Ausführungsform. Operationen und vorteilhafte Effekte der ersten Modifikation werden nachfolgend im Detail mit Bezug auf 8 beschrieben.

8 illustriert eine Situation, in der eine Straßenseiteneinheit 2C entlang einer Spur L21 einer Straße (beispielsweise eine Schnellstraße) mit mehreren Spuren L21–L26 installiert ist, um Fahrunterstützungsinformationen an Fahrzeuge zu verteilen, die in den Spuren L21–L23 fahren.

Weiße Pfeile in 8 geben die Fahrtrichtungen der Spuren L21–L26 an. Die Spuren L21–L23 sind für Fahrzeuge, die in 8 nach rechts fahren. Die Spuren L24–L26 sind für Fahrzeuge, die in 8 nach links fahren. Ein Fahrzeug 62, das in der Spur L24 fährt, hat eine registrierte Bordeinheit 1, die ihrem Subjektendgerät erlauben kann, einen Verkehrsinformationsverteilungsdienst zu verwenden.

Ein ovaler Bereich, der durch eine unterbrochene Linie in 8 eingeschlossen ist, ist der Drahtloskommunikationsbereich 4C der Straßenseiteneinheit 2C. Wie in 8 illustriert ist, ist der Drahtloskommunikationsbereich 4C der Straßenseiteneinheit 2C ausgebildet, um die Spur L24 und die Spur L25 zu erreichen.

Hierbei ist die Straßenseiteneinheit 2C eine Straßenseiteneinheit 2, die die Fahrunterstützungsinformationen an Fahrzeuge verteilt, die in den Spuren L21–L23 fahren. Demnach sind die Fahrunterstützungsinformationen, die von der Straßenseiteneinheit 2C verteilt werden, für Fahrzeuge nützlich, die in den Spuren L21–L23 fahren. Das heißt, die Fahrunterstützungsinformationen, die von der Straßenseiteneinheit 2C verteilt werden, sind für Fahrzeuge unnötig, die in den Spuren L24–L25 fahren, deren Fahrtrichtungen entgegengesetzt zu denen der Spuren L21–L23 sind.

In der vorstehenden Situation, falls die Bordeinheit 1, die in dem Fahrzeug 62 angebracht ist, basierend nur auf den Diensttypeninformationen, die in einer WSA beinhaltet sind, wie in der herkömmlichen Konfiguration bestimmt, ob oder nicht ein Dienstkanal, der durch die WSA angegeben ist, zu öffnen ist, initiiert die Bordeinheit 1, Kommunikation auf dem Dienstkanal mit der Straßenseiteneinheit 2C. Das heißt, die Bordeinheit 1 erlangt die Fahrunterstützungsinformationen, die von der Straßenseiteneinheit 2C verteilt werden.

Jedoch sind die Fahrunterstützungsinformationen, die von der Straßenseiteneinheit 2C verteilt werden, für das Fahrzeug 62 unnötig. Das heißt, der Dienst, der durch die Straßenseiteneinheit 2C bereitgestellt wird, ist nicht nützlich (das heißt, nicht notwendig) für die Bordeinheit 1, die in dem Fahrzeug 62 angebracht ist. Demzufolge öffnet die Bordeinheit 1 in der herkömmlichen Konfiguration einen Dienstkanal für einen unnötigen Dienst.

Um das vorstehende Problem zu adressieren, verteilt die Straßenseiteneinheit 2C, die gemäß der ersten Modifikation konfiguriert ist, eine WSA einschließlich der Zielfahrzeuginformationen, die angeben, dass Fahrzeuge, die in 8 nach rechts fahren, den Verkehrsinformationsverteilungsdienst empfangen sollen.

Wird bestimmt, ob oder nicht ein Dienstkanal für eine empfangene WSA zu öffnen ist, bestimmt die Bordeinheit 1 in dem Fahrzeug 62 nicht nur, ob der Diensttyp entsprechend der empfangenen WSA für das Subjektendgerät verfügbar ist, sondern bestimmt ebenso, ob die Fahrtrichtung des Subjektfahrzeugs mit der Fahrtrichtung übereinstimmt, die durch die Zielfahrzeuginformationen angegeben ist.

Insbesondere öffnet in der in 8 illustrierten Situation die Bordeinheit 1 einen Dienstkanal für die Straßenseiteneinheit 2C nicht, wenn die Fahrtrichtung des Subjektfahrzeugs nicht mit der Fahrtrichtung übereinstimmt, die durch die Zielfahrzeuginformationen angegeben wird. Das heißt, die erste Modifikation verhindert, dass die Bordeinheit 1 einen unnötigen Dienstkanal basierend auf einer empfangenen WSA öffnet.

Im Übrigen gibt es eine Obergrenze für die Anzahl von Bordeinheiten 1, die gleichzeitig mit der Straßenseiteneinheit 2C verbunden sein können, ausgehend vom Blickpunkt der Verarbeitungskapazität der Straßenseiteneinheit 2 und der Datenrate eines Dienstkanals. Wenn Fahrzeuge in einem Bereich, die nicht als Kommunikationsziel designiert sind, wie beispielsweise Fahrzeuge, die in den Spuren L24–L25 wie in 8 angegeben, fahren, versuchen mit der Straßenseiteneinheit 2C zu kommunizieren, kann die Kommunikationskapazität der Straßenseiteneinheit 2C überschritten werden.

Jedoch, wenn die Zielfahrzeuginformationen wie beschrieben in Verbindung mit der ersten Modifikation oder der vorhergehenden Ausführungsform eingeführt werden, können Fahrzeuge, die versuchen mit der Straßenseiteneinheit 2C zu kommunizieren, beschränkt werden. Dies reduziert die Möglichkeit, dass die Kommunikationskapazität der Straßenseiteneinheit 2C überschritten wird.

Indessen, falls die Straßenseiteneinheit 2 ausgelegt ist, um einen Bezahldienst bereitzustellen, ist der Drahtloskommunikationsbereich, der durch die Straßenseiteneinheit 2 ausgebildet ist, nicht besonders groß. Sogar, wenn eine Dichte von Fahrzeugen, in denen die Bordeinheiten 1 angebracht sind, in dem Drahtloskommunikationsbereich groß ist, ist es nicht wahrscheinlich, dass die Kommunikationskapazität der Straßenseiteneinheit 2 überschritten wird. Jedoch ist es denkbar, dass die Straßenseiteneinheit 2, die ausgelegt ist, um den Verkehrsinformationsverteilungsdienst bereitzustellen, einen größeren Drahtloskommunikationsbereich als die Straßenseiteneinheit 2 ausbildet, die ausgelegt ist, um den Bezahldienst bereitzustellen. Demzufolge ist die Möglichkeit hoch, dass die Kommunikationskapazität der Straßenseiteneinheit 2 überschritten wird. Das heißt, die Wirkung zum Reduzieren der Möglichkeit des Überschreitens der Kommunikationskapazität durch das Einführen der Zielfahrzeuginformationen wird erhöht, wenn die Straßenseiteneinheit 2 einen relativ großen Drahtloskommunikationsbereich ausbildet.

<Zweite Modifikation>

Vorstehend wird davon ausgegangen, dass der Dienstbereitstellungsbereich und die Fahrtrichtung eines Fahrzeugs als die Zielfahrzeuginformationen verwendet werden. Jedoch ist die vorliegende Offenbarung nicht auf ein derartiges Schema beschränkt. Beispielsweise kann die Fahrtgeschwindigkeit eines Fahrzeugs, in dem die Bordeinheit 1 angebracht ist, als die Zielfahrzeuginformationen verwendet werden. Das heißt, der Fahrtgeschwindigkeitsbereich eines Fahrzeugs, das Ziel zur Dienstbereitstellung ist, kann als die Zielfahrzeugbedingung definiert werden. Die Fahrtgeschwindigkeit eines Fahrzeugs entspricht der Bewegungsgeschwindigkeit der Bordeinheit 1.

Die Straßenseiteneinheit 2 in der vorstehend beschriebenen zweiten Modifikation verteilt (verteilen wird hierin im Sinne von Broadcasting verwendet) bzw. sendet sukzessive eine WSA, die als die Zielfahrzeuginformationen Informationen beinhaltet, die den Fahrtgeschwindigkeitsbereich eines Fahrzeugs angeben, das einen Dienst empfangen soll.

Ferner identifiziert die Bestimmungsinformationserlangungseinrichtung F4 in der zweiten Modifikation die Fahrtgeschwindigkeit des Subjektfahrzeugs durch Integrieren von Werten, die beispielsweise durch den Beschleunigungssensor 15 erfasst werden. Offensichtlich ist das Verfahren zum Identifizieren der Fahrtgeschwindigkeit des Subjektfahrzeugs nicht auf das Vorstehende beschränkt. Alternativ kann ein allgemein bekanntes Verfahren verwendet werden. Beispielsweise besteht eine Alternative darin, chronologisch Informationen zu speichern, die die gegenwärtige Position des Subjektfahrzeugs in dem Speicher 11M angeben und die Fahrtgeschwindigkeit des Subjektfahrzeugs aus der Distanz identifizieren, die pro Zeiteinheit zurückgelegt wird.

Falls die Fahrtgeschwindigkeit des Subjektfahrzeugs innerhalb des Fahrtgeschwindigkeitsbereichs ist, der durch die Zielfahrzeuginformationen in einer empfangenen WSA angegeben ist, bestimmt die Dienstzielbestimmungseinrichtung F5, dass das Subjektfahrzeug einen Dienst empfangen soll, der durch die Straßenseiteneinheit 2 bereitgestellt wird, ausgehend von der die empfangene WSA verteilt wird. Im Gegensatz dazu, wenn die Fahrtgeschwindigkeit des Subjektfahrzeugs nicht innerhalb des Fahrtgeschwindigkeitsbereichs ist, der durch die Zielfahrzeuginformationen in der empfangenen WSA angegeben ist, bestimmt die Dienstzielbestimmungseinrichtung F5, dass das Subjektfahrzeug einen Dienst nicht empfangen soll, der durch die Straßenseiteneinheit bereitgestellt wird, ausgehend von der die empfangene WSA verteilt wird.

Die zweite Modifikation, die vorstehend beschrieben ist, bringt die gleichen vorteilhaften Effekte wie die vorhergehende Ausführungsform mit sich. Operationen und vorteilhafte Effekte der ersten Modifikation werden im Detail nachfolgend mit Bezug auf 9 beschrieben.

9 illustriert eine Situation, in der ein Fahrzeug 63, in der die Bordeinheit 1 angebracht ist, in einen Parkplatz 3D entlang einer Straße R1 einfahren wird. Eine Einfahrt/Ausfahrt 31 des Parkplatzes 3D ist der Straße R1 zugewandt und mit einem Tor 32 ausgestattet. Eine Straßenseiteneinheit 2D befindet sich nahe der Einfahrt/Ausfahrt 31, um einen Bezahldienst zum Bezahlen einer Parkzeit bereitzustellen. Ein Bereich, der durch eine unterbrochene Linie in 9 eingeschlossen ist, ist der Drahtloskommunikationsbereich 4D der Straßenseiteneinheit 2D. Der Drahtloskommunikationsbereich 4D ist ausgebildet, um einen gewünschten Bereich um die Einfahrt/Ausfahrt 31 zu beinhalten.

Ein Fahrzeug 64 in 9 fährt auf der Straße R1 vor dem Parkplatz 3D mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit (beispielsweise 30 km/h). Es wird angenommen, dass die Bordeinheit 1 in sowohl dem Fahrzeug 63 als auch dem Fahrzeug 64 angebracht ist und registriert ist, um dem Subjektendgerät zu erlauben, den Bezahldienst zu verwenden, der durch die Straßenseiteneinheit 2D bereitgestellt wird.

In der vorstehend beschriebenen Situation wird das Fahrzeug 63 den Parkplatz 3D verwenden. Demnach öffnet die Bordeinheit 1 in dem Fahrzeug 63 bevorzugt einen Dienstkanal basierend auf einer WSA, die ausgehend von der Straßenseiteneinheit 2D verteilt wird. Indessen verwendet das Fahrzeug 64 den Parkplatz 3D in der in 9 illustrierten Situation nicht. Demnach unterlässt die Bordeinheit 1 in dem Fahrzeug 64 bevorzugt das Öffnen des Dienstkanals basierend auf der WSA, die ausgehend von der Straßenseiteneinheit 2D verteilt wird.

Im Übrigen, wenn ein Fahrzeug, das auf der Straße R1 fährt, in dem Parkplatz 3D einfährt, ist es allgemein denkbar, dass das Fahrzeug temporär beispielsweise zur Sicherheitsbestätigung stoppt. Wenn ein derartiges Fahrzeugverhalten berücksichtigt wird, ist es für ein Fahrzeug, das in der Nähe der Einfahrt/Ausfahrt 31 mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit (beispielsweise 10 km/h) oder weniger fährt, den Parkplatz 3D verwendet. Im Gegensatz dazu ist es für ein Fahrzeug, das mit einer Geschwindigkeit höher als die vorbestimmte Geschwindigkeit fährt, relativ unwahrscheinlich, dass es den Parkplatz 3D verwendet.

Demzufolge, wenn die Straßenseiteneinheit 2D eine WSA einschließlich der Zielfahrzeuginformationen verteilt, die angeben, dass ein Dienstziel Fahrzeuge sind, die mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit oder weniger fahren, wird verhindert, dass die Bordeinheit 1, die keine Kommunikation zum Empfangen des Dienstes benötigt, einen Dienstkanal öffnet. Insbesondere öffnet die Bordeinheit 1 in dem Fahrzeug 63 einen Dienstkanal basierend auf der WSA, die ausgehend von der Straßenseiteneinheit 2D verteilt wird, und die Bordeinheit 1 in dem Fahrzeug 64 öffnet den Dienstkanal basierend auf der WSA, die ausgehend von der Straßenseiteneinheit 2D verteilt wird, nicht.

Zusammengefasst verhindert die vorstehend beschriebene Konfiguration ebenso, dass die Bordeinheit 1 einen unnötigen Dienstkanal basierend auf einer empfangenen WSA öffnet. Falls beispielsweise Fahrzeuge, die auf einer Schnellstraße fahren, ein Dienstziel sind, sollte die WSA, die zu verteilen ist, die Zielfahrzeuginformationen beinhalten, die angeben, dass das Dienstziel Fahrzeuge sind, die mit einer vorbestimmten Grenzwertgeschwindigkeit (beispielsweise 60 km/h) oder höher fahren. Das heißt, der Fahrtgeschwindigkeitsbereich von Fahrzeugen, die Ziel zur Dienstbereitstellung sind, kann angemessen basierend auf einer geschätzten Fahrtgeschwindigkeit von Zielfahrzeugen entworfen werden.

<Dritte Modifikation>

Die vorstehend beschriebenen Variationen der Zielfahrzeugbedingung können angemessen kombiniert werden. Beispielsweise kann die Zielfahrzeugbedingung definiert werden, um Fahrzeuge abzudecken, die in dem Dienstbereitstellungsbereich existieren und mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit oder weniger fahren. Ferner kann die Bedingung für die Fahrtrichtung mit der Bedingung für die Fahrgeschwindigkeit kombiniert werden. Um die Variationen der Zielfahrzeugbedingung handzuhaben, kann die Bestimmungsinformationserlangungseinrichtung F4 sukzessive drei unterschiedliche Informationselemente, nämlich die gegenwärtige Position, Fahrtgeschwindigkeit und Fahrtrichtung des Subjektfahrzeugs erlangen. Offensichtlich ist es eine Alternative, die Bestimmungsinformationserlangungseinrichtung F4 sukzessive zwei der drei Informationselemente erlangen zu lassen.

<Vierte Modifikation>

Vorstehend wird davon ausgegangen, dass die Bordeinheit 1 bestimmt, ob oder nicht ein Dienstkanal entsprechend einer empfangenen WSA zu öffnen ist. Alternativ kann jedoch das Bestimmungsergebnis durch die Dienstzielbestimmungseinrichtung F5 verwendet werden, um zu bestimmen, ob oder nicht ein geöffneter Dienstkanal zu schließen ist.

Insbesondere, wenn sich der Status des Subjektfahrzeugs ändert und die Zielfahrzeugbedingung nicht erfüllt, die durch eine WSA angegeben ist, während ein vorbestimmter Dienstkanal basierend auf der WSA geöffnet ist, kann der SCH-Kommunikationsprozessor F12 den Dienstkanal schließen. Hierbei bedeutet Schließen des Dienstkanals, Kommunikation auf dem Dienstkanal durch Ausführen einer vorbestimmten Kommunikationsbeendigungsprozedur mit einem Kommunikationsgegenteilendgerät zu beenden, das sich in Kommunikation auf dem Dienstkanal befindet.

<Fünfte Modifikation>

Vorstehend wird davon ausgegangen, dass, sobald ein Dienstkanal geöffnet ist, die Bordeinheit 1 einen anderen Dienstkanal nicht öffnen kann, bis eine vorbestimmte Kommunikationsbeendigungsprozedur beendet ist, ohne Rücksicht auf den Diensttyp entsprechend des offenen Dienstkanals. Jedoch ist die vorliegende Offenbarung nicht auf ein derartiges Schema beschränkt. Alternativ kann verhindert werden, dass die Bordeinheit 1 einen derartigen anderen Dienstkanal öffnet, bis die vorbestimmte Kommunikationsbeendigungsprozedur abgeschlossen ist, nur, wenn ein gegenwärtig offener Dienstkanal für einen Bezahldienst oder anderen vorbestimmten Dienst vorgesehen ist, für den Kommunikationsstabilität wichtig ist.

<Sechste Modifikation>

Vorstehend wird davon ausgegangen, dass die Straßenseiteneinheit 2 als das Dienstanbieterendgerät funktioniert. Jedoch ist die vorliegende Offenbarung nicht auf ein derartiges Schema beschränkt. Beispielsweise die Bordeinheit 1 als das Dienstanbieterendgerät verwendet werden. Das heißt, das Dienstanbieterendgerät kann ein Kommunikationsendgerät sein, das in einem beweglichen Objekt verwendet wird.

Ferner wird vorstehend davon ausgegangen, dass die Kommunikationsendgeräte Kommunikation in Einklang mit dem WAVE-Standard herstellen. Alternativ können die Kommunikationsendgeräte jedoch eine Kommunikation in Übereinstimmung mit einem anderen Kommunikationsstandard entsprechend dem WAVE-Standard aufbauen. In so einem Fall entspricht ein Kanal, der verwendet wird, um substantielle Kommunikation zum Bereitstellen (und Empfangen) eines Dienstes herzustellen, einem Dienstkanal und ein Kanal, der verwendet wird, um Informationen zum Initiieren von Kommunikation auf so einem Dienstkanal (das heißt Informationen entsprechend einer WSA) zu verteilen, entspricht dem Steuerkanal.

Während die vorstehende Offenbarung in Verbindung mit einer Ausführungsform beschrieben wurde, ist die vorliegende Offenbarung nicht auf die vorstehend beschriebene Ausführungsform und deren Modifikationen beschränkt. Die Ausführungsform und die Modifikationen können unterschiedlich modifiziert werden. Beispielsweise können technische Elemente, die zusammen mit der vorstehenden Ausführungsform und den Modifikationen beschrieben wurden, angemessen kombiniert werden, um eine Ausführungsform zu erlangen, die in die vorliegende Offenbarung fällt.