Title:
Projektionsdisplayvorrichtung und Temperatursteuerverfahren davon
Kind Code:
T5
Abstract:

Projektionsdisplayvorrichtung und Temperatursteuerverfahren davon, die in der Lage sind, einfach das Kühlen einer Lichtquelleneinheit und das Kühlen und Wärmen des Lichtmodulationselements durchzuführen, werden bereitgestellt. Ein HUD umfasst eine Lichtquelleneinheit (57), ein Lichtmodulationselement (54), das Licht moduliert, das von der Lichtquelleneinheit (57) emittiert wird, ein projektionsoptisches System (56), das das modulierte Licht auf eine Projektionsoberfläche projiziert, Windleitpfade (61) und (62), die Wind W, der von einer Klimaanlagenvorrichtung (9) eines Autos (100) abgegeben bzw. gesendet wird, zu der Lichtquelleneinheit (57) leiten, den Windleitpfad (61), der den Wind W zu dem Lichtmodulationselement (54) leitet, eine Klappe (63) zum Durchführen des Blockierens und Öffnens der Windleitpfade (61) und (62) und eine Systemsteuereinheit (64), die wahlweise eine Steuerung zum Blockieren der Windleitpfade (61) und (62) und eine Steuerung zum Öffnen der Windleitpfade (61 und 62) durch die Klappe (63) durchführt.



Inventors:
Ito, Daisuke (Saitama-shi, JP)
Ito, Kenji (Saitama-shi, JP)
Fujita, Koudai (Saitama-shi, JP)
Application Number:
DE112015005712T
Publication Date:
09/07/2017
Filing Date:
11/11/2015
Assignee:
FUJIFILM Corporation (Tokyo, JP)
Attorney, Agent or Firm:
Dehns Germany, 80331, München, DE
Claims:
1. Projektionsdisplayvorrichtung, mit:
einer Lichtquelleneinheit;
einem Lichtmodulationselement, das Licht moduliert, das von der Lichtquelleneinheit emittiert wird;
einem Projektionsabschnitt, der das modulierte Licht auf eine Projektionsoberfläche projiziert;
einem ersten Windleitpfad, der Wind, der von einer Klimaanlagenvorrichtung eines Autos abgegeben bzw. gesendet wird, zu der Lichtquelleneinheit leitet;
einem zweiten Windleitpfad, der den Wind, der von der Klimaanlagenvorrichtung abgegeben bzw. gesendet wird, zu dem Lichtmodulationselement leitet;
einem ersten bewegbaren Bauteil, das auf dem ersten Windleitpfad bereitgestellt wird zum Durchführen des Blockierens und Öffnens des ersten Windleitpfades; und
einer Erstes-Bewegbares-Bauteil-Steuereinheit, die eine erste Steuerung zum Steuern des ersten bewegbaren Bauteils, um den ersten Windleitpfad zu blockieren und eine zweite Steuerung zum Steuern des ersten bewegbaren Bauteils, um den ersten Windleitpfad zu öffnen, durchführt.

2. Projektionsdisplayvorrichtung nach Anspruch 1, ferner umfassend:
eine Klimaanlagenmoduserfassungseinheit, die erfasst, in welchem von einem Kühlmodus und einem Heizmodus die Klimaanlagenvorrichtung sich befindet, wobei die Erstes-Bewegbares-Bauteil-Steuereinheit die zweite Steuerung in einem Zustand durchführt, in dem die Klimaanlagenmoduserfassungseinheit erfasst, das die Klimaanlagenvorrichtung sich in dem Kühlmodus befindet und die erste Steuerung in einem Zustand durchführt, in dem die Klimaanlagenmoduserfassungseinheit erfasst, dass die Klimaanlagenvorrichtung sich in dem Heizmodus befindet.

3. Projektionsdisplayvorrichtung nach Anspruch 2, mit:
einem zweiten bewegbaren Bauteil, das auf dem zweiten Windleitpfad zum Durchführen des Blockierens und Öffnens des zweiten Windleitpfades bereitgestellt wird;
einer Temperaturerfassungseinheit, die eine Temperatur des Lichtmodulationselementes erfasst; und
einer Zweites-Bewegbares-Bauteil-Steuereinheit, die eine dritte Steuerung zum Steuern des zweiten bewegbaren Bauteils, um den zweiten Windleitpfad zu blockieren und eine vierte Steuerung zum Steuern des zweiten bewegbaren Bauteils, um den zweiten Windleitpfad zu öffnen durchführt,
wobei die Zweites-bewegbares-Bauteil-Steuereinheit die dritte Steuerung in einem Fall durchführt, in dem die Temperatur, die von der Temperaturerfassungseinheit erfasst wird, gleich oder höher als ein Schwellwert in dem Zustand, in dem die Klimaanlagenmoduserfassungseinheit erfasst, dass sich die Klimaanlagenvorrichtung in dem Heizmodus befindet, ist und die vierte Steuerung in einem Fall durchführt, in dem die Temperatur niedriger als der Schwellwert ist.

4. Projektionsdisplayvorrichtung nach Anspruch 3, wobei ein Wärmeabführungsbauteil an dem zweiten bewegbaren Bauteil angebracht bzw. befestigt ist.

5. Projektionsdisplayvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei ein Wärmeabführungsbauteil an dem ersten bewegbaren Bauteil angebracht bzw. befestigt ist.

6. Temperatursteuerverfahren einer Projektionsdisplayvorrichtung mit einer Lichtquelleneinheit, einem Lichtmodulationselement, das Licht moduliert, das von der Lichtquelleneinheit emittiert wird, einem Projektionsabschnitt, der das modulierte Licht auf eine Projektionsoberfläche projiziert, einem ersten Windleitpfad, der Wind, der von der Klimaanlagenvorrichtung des Autos abgegeben bzw. gesendet wird, zu der Lichtquelleneinheit leitet, einem zweiten Windleitpfad, der den Wind, der von der Klimaanlagenvorrichtung abgegeben bzw. gesendet wird, zu dem Lichtmodulationselement leitet, und einem ersten bewegbaren Bauteil, das auf dem ersten Windleitpfad zum Durchführen des Blockierens und Öffnens des ersten Windleitpfades bereitgestellt wird, wobei das Temperatursteuerverfahren umfasst:
einen Erstes-Bewegbares-Bauteil-Steuerschritt des Durchführens einer ersten Steuerung zum Steuern des ersten bewegbaren Bauteils, um den ersten Windleitpfad zu blockieren und einer zweiten Steuerung zum Steuern des ersten bewegbaren Bauteil, um den ersten Windleitpfad zu öffnen.

7. Temperatursteuerverfahren einer Projektionsdisplayvorrichtung nach Anspruch 6, ferner umfassend:
einen Klimaanlagenmoduserfassungsschritt des Erfassens, in welchem von einem Kühlmodus und einem Heizmodus die Klimaanlagenvorrichtung sich befindet, wobei der Erstes-Bewegbares-Bauteil-Steuerschritt das Durchführen der zweiten Steuerung in einem Zustand, in dem in dem Klimaanlagenmoduserfassungsschritt erfasst wird, das die Klimaanlagenvorrichtung in dem Kühlmodus ist und das Durchführen der ersten Steuerung in einem Zustand, in dem in dem Klimaanlagenmoduserfassungsschritt erfasst wird, dass die Klimaanlagenvorrichtung in dem Heizmodus ist, umfasst.

8. Temperatursteuerverfahren einer Projektionsdisplayvorrichtung nach Anspruch 7, wobei die Projektionsdisplayvorrichtung ferner ein zweites bewegbares Bauteil umfasst, das auf dem zweiten Windleitpfad zum Durchführen des Blockierens und Öffnens des zweiten Windleitpfades bereitgestellt wird, wobei das Temperatursteuerverfahren ferner umfasst:
einen Temperaturerfassungsschritt des Erfassens einer Temperatur des Lichtmodulationselements und
einen Zweites-Bewegbares-Bauteil-Steuerschritt des Durchführens einer dritten Steuerung zum Steuern des zweiten bewegbaren Bauteils, um den zweiten Windleitpfad zu blockieren, und einer vierten Steuerung zum Steuern des zweiten bewegbaren Bauteils, um den zweiten Windleitpfad zu öffnen, und wobei der Zweites-Bewegbares-Bauteil-Steuerschritt das Durchführen der dritten Steuerung in einem Fall, in dem die Temperatur, die in dem Temperaturerfassungsschritt erfasst wird, gleich oder höher als ein Schwellwert in dem Zustand, in dem in dem Klimaanlagenmoduserfassungsschritt erfasst wird, dass die Klimaanlagenvorrrichtung in dem Heizmodus ist, ist und das Durchführen der vierten Steuerung in einem Fall, in dem die Temperatur niedriger als der Schwellwert ist, umfasst.

9. Temperatursteuerverfahren einer Projektionsdisplayvorrichtung nach Anspruch 8, wobei ein Wärmeabführungsbauteil an dem zweiten bewegbaren Bauteil angebracht bzw. befestigt ist.

10. Temperatursteuerverfahren einer Projektionsdisplayvorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, wobei ein Wärmeabführungsbauteil an dem ersten bewegbaren Bauteil angebracht bzw. befestigt ist.

Description:
Hintergrund der Erfindung 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Projektionsdisplayvorrichtung und ein Temperatursteuerverfahren davon.

2. Beschreibung des Standes der Technik

Eine Head-up-Display-(HUD-)Vorrichtung für ein Auto, in dem eine Windschutzscheibe eines Autos oder ein Combiner, der in der Nähe der Vorderseite der Windschutzscheibe angeordnet ist, als Bildschirm verwendet wird und Projektionslicht auf den Bildschirm projiziert wird, so dass ein Bild angezeigt wird, ist bekannt (siehe z.B. JP 2014-153578A, JP1998-133177A (JP-H10-133177A) und JP2004-189112A). Gemäß diesem HUD kann ein Nutzer ein Bild sehen, das auf einer Windschutzscheibe oder dergleichen durch das Projektionslicht, das von dem HUD projiziert wird, das mit einer Kulisse vor dem eigenen Fahrzeug, die auf der Rückseite der Windschutzscheibe oder dergleichen ist, überlagert wird, angezeigt wird.

Das HUD, das in JP2014-153578A beschrieben ist, ist konfiguriert, um Wärme von einer digitalen Mikrospiegelvorrichtung (DMD), die als ein Lichtmodulationselement dient, zu der Außenseite durch Aussetzen der DMD gegenüber außen liegenden Poren, in denen außen liegende Luft aufgenommen wird, abzuführen. Gemäß dieser Konfiguration, da die DMD gekühlt werden kann, ohne einen Ventilator oder dergleichen zu benutzen, der die DMD kühlt, kann ein Betriebsgeräusch des HUD reduziert werden.

In dem HUD, das in JP1998-133177A (JP-H10-133177A), beschrieben ist, kann ein stabiler Betrieb realisiert werden durch Wärmen einer Anzeigenhintergrundbeleuchtung einer flüssigen Kristalldisplayvorrichtung, die als ein Lichtmodulationselement unter einer Tieftemperaturumgebung dient.

Das HUD, das in JP2004-189112A beschrieben ist, weist eine Konfiguration auf, in der ein Wärmeentlüftungspfad zwischen einem Klimaanlagenkanal zum Führen von Luft aus dem Inneren eines Autos in eine Klimaanlagenvorrichtung und eine Lichtquelleneinheit bereitgestellt wird, und eine öffenbare und schließbare Klappe wird in einem Verbindungsabschnitt zwischen dem Wärmeentlüftungspfad und dem Klimaanlagenkanal bereitgestellt. Wenn die Lichtquelleneinheit in Betrieb genommen wird, wird die Lichtquelleneinheit durch Öffnen der Klappe gekühlt und die Lichtquelleneinheit kann davon abgehalten werden, aufgrund der Wärme zu versagen.

Zusammenfassung der Erfindung

Es ist notwendig, das Lichtmodulationselement, das an dem HUD angebracht bzw. montiert ist, unter einer Tieftemperaturumgebung zu wärmen und es ist notwendig, das Lichtmodulationselement unter einer Hochtemperaturumgebung zu kühlen. Dies liegt daran, dass ein optimaler Betrieb des Lichtmodulationselements nicht aufrechterhalten werden kann, wenn nicht Wärmen oder Kühlen durchgeführt wird. Es ist notwendig, Wärmeabführung der Lichtquelleneinheit des HUD ohne Rücksicht auf eine Umgebungstemperatur durchzuführen. Dies liegt daran, dass die Lichtquelleneinheit versagt oder eine Lichtemissionsmenge verringert werden kann gemäß einem Typ von Lichtquelle, der in der Lichtquelleneinheit umfasst ist und eine Qualität eines angezeigten Bildes geschwächt wird, wenn nicht die Wärmeabführung durchgeführt wird.

In dem HUD, das in JP2014-153578A beschrieben ist, kann das Lichtmodulationselement gekühlt werden, aber das Lichtmodulationselement kann nicht gewärmt werden. Entsprechend wird eine Inbetriebnahmezeit des HUD unter einer Tieftemperaturumgebung verzögert.

In dem HUD, das in JP1998-133177A (JP-H10-133177A) beschrieben ist, kann das Lichtmodulationselement gewärmt werden, aber Kühlen des Lichtmodulationselements wird nicht angenommen. Entsprechend ist es wahrscheinlich, dass das Lichtmodulationselement unter einer Hochtemperaturumgebung versagt.

In dem HUD, das in JP2004-189112A beschrieben ist, kann die Lichtquelle gekühlt werden, aber das Lichtmodulationselement kann nicht gekühlt oder gewärmt werden.

Die vorliegende Erfindung ist im Blick auf die obigen Umstände gemacht worden und eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine Projektionsdisplayvorrichtung und ein Temperatursteuerverfahren davon bzw. dafür bereitzustellen, die in der Lage sind, ein einfaches Kühlen einer Lichtquelle und ein einfaches Kühlen und Wärmen des Lichtmodulationselements durchzuführen.

Eine Projektionsdisplayvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst: Eine Lichtquelleneinheit; ein Lichtmodulationselement, das Licht, das von der Lichtquelleneinheit emittiert wird, moduliert; ein projektionsoptisches System, das das modulierte Licht auf eine Projektionsoberfläche projiziert; einen ersten Windleitpfad, der Wind, der von einer Klimaanlagenvorrichtung eines Autos gesendet bzw. abgegeben wird, zu der Lichtquelleneinheit leitet; einen zweiten Windleitpfad, der den Wind, der von der Klimaanlagenvorrichtung gesendet wird, zu dem Lichtmodulationselement leitet; ein erstes bewegbares Bauteil, das auf dem ersten Windleitpfad zum Durchführen eines Blockierens und Öffnens des ersten Windleitpfades bereitgestellt wird; und eine Erstes-Bewegbares-Bauteil-Steuereinheit, die eine erste Steuerung zum Steuern des ersten bewegbaren Bauteils, um den ersten Windleitpfad zu blockieren und eine zweite Steuerung zum Steuern des ersten bewegbaren Bauteils, um den ersten Windleitpfad zu öffnen, durchführt.

Ein Temperatursteuerverfahren einer Projektionsdisplayvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Temperatursteuerverfahren einer Projektionsdisplayvorrichtung mit einer Lichtquelleneinheit, einem Lichtmodulationselement, das Licht moduliert, das aus der Lichtquelleneinheit emittiert wird, einem projektionsoptischen System, das das modulierte Licht auf eine Projektionsoberfläche projiziert, einem ersten Windleitpfad, der Wind, der von der Klimaanlagenvorrichtung des Autos gesendet bzw. abgegeben wird, zu der Lichtquelleneinheit leitet, einem zweiten Windleitpfad, der den Wind, der von der Klimaanlagenvorrichtung gesendet wird, zu dem Lichtmodulationselement leitet und einem ersten bewegbaren Bauteil, das auf dem ersten Windleitpfad zum Durchführen des Blockierens und Öffnens des ersten Windleitpfades bereitgestellt wird, wobei das Temperatursteuerverfahren umfasst: einen Erstes-Bewegbares-Bauteil-Steuer-Schritt des Durchführens einer ersten Steuerung zum Steuern des ersten bewegbaren Bauteils, um den ersten Windleitpfad zu blockieren und einer zweiten Steuerung zum Steuern des ersten bewegbaren Bauteils, um den ersten Windleitpfad zu öffnen.

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es möglich, eine Projektionsdisplayvorrichtung und ein Temperatursteuerverfahren davon, das in der Lage ist, einfach das Kühlen der Lichtquelleneinheit und das Kühlen und Wärmen des Projektionsabschnittes durchzuführen, bereitzustellen.

Kurze Beschreibung der Figuren

1 ist ein Diagramm, das eine Konfiguration eines HUD darstellt, das eine Ausführungsform einer Projektionsdisplayvorrichtung der vorliegenden Erfindung ist.

2 ist ein Diagramm, das eine detaillierte Konfiguration einer Hauptkörpereinheit 4, die in 1 dargestellt ist, darstellt.

3 ist ein Flussdiagramm, das einen Betrieb einer Systemsteuereinheit 64 darstellt.

4 ist ein Diagramm, das ein erstes Modifikationsbeispiel der Hauptkörpereinheit 4, die in 2 dargestellt ist, darstellt.

5 ist ein Flussdiagramm, das einen Betrieb einer Systemsteuereinheit 64 in dem Modifikationsbeispiel, das in 4 dargestellt ist, darstellt.

6 ist ein Diagramm, das ein zweites Modifikationsbeispiel der Displayeinheit 4, die in 2 dargestellt ist, darstellt.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen

Nachstehend werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.

1 ist ein Diagramm, das eine Konfiguration eines HUD darstellt, die eine Ausführungsform einer Projektionsdisplayvorrichtung der vorliegenden Erfindung ist.

Das HUD, das in 1 dargestellt ist, umfasst eine Hauptkörpereinheit 4, die in ein Armaturenbrett 3 eines Fahrzeugs bzw. Autos 100 eingebaut ist und einen Combiner 2, der an einer inneren Oberfläche eines Windschutzscheibe 1 des Autos 100 befestigt ist.

Die Hauptkörpereinheit 4 umfasst eine Displayeinheit 5, einen Spiegel 6, der Licht gemäß einer Bildinformation, die von der Displayeinheit 5 emittiert wird, reflektiert und eine Öffnung 7 zum Emittieren des Lichtes, das durch den Spiegel 6 reflektiert wird, zu der Außenseite.

Der Combiner 2 ist eine Projektionsoberfläche, auf die das Licht, das von der Öffnung 7 projiziert wird, projiziert wird und reflektiert dieses Licht. Ein Fahrer 8 des Autos 100 kann eine Information über das Fahren sehen, indem er das Licht sieht, das von dem Combiner 2 reflektiert wird. Ferner weist der Combiner 2 eine Funktion des Reflektierens des Lichtes, das von der Öffnung 7 projiziert wird und des Transmittierens des Lichtes von der Außenseite (Außenwelt) der Windschutzscheibe auf. Daher kann der Fahrer 8 eine Sicht der Außenwelt außenseitig der Windschutzscheibe 1 in einer überlappenden Weise zusammen mit einem Bild basierend auf dem Licht, das von der Öffnung 7 projiziert wird, sehen.

Eine Klimaanlagenvorrichtung 9 wird innerhalb des Armaturenbretts 3 bereitgestellt und sendet Wind in die Hauptkörpereinheit 4 und das Auto 100 gemäß einem Modus, der über eine Betriebseinheit (nicht dargestellt) des Autos 100 eingestellt wird.

Die Klimaanlagenvorrichtung 9 kann auf einen Kühlmodus und einen Heizmodus eingestellt werden. In einem Fall, in dem die Klimaanlagenvorrichtung 9 auf den Kühlmodus eingestellt ist, sendet die Klimaanlagenvorrichtung 9 kalten Wind und in einem Fall, in dem die Klimaanlagenvorrichtung auf den Heizmodus eingestellt ist, sendet die Klimaanlagenvorrichtung 9 warmen Wind.

2 ist ein Diagramm, das eine detaillierte Konfiguration der Hauptkörpereinheit 4 darstellt, die in 1 dargestellt ist. In 2 werden der Spiegel 6 und die Öffnung 7 nicht dargestellt.

Die Hauptkörpereinheit 4 umfasst eine Displayeinheit 5 mit einer Lichtquelleneinheit 57 und einer Projektionseinheit 58, einen Windleitpfad 61, der Wind W, der von der Klimaanlagenvorrichtung 9 gesendet wird, zu der Projektionseinheit 58 leitet, einen Windleitpfad 62, der den Wind W, der von der Klimaanlagenvorrichtung 9 gesendet wird, zu der Lichtquelleneinheit 57 leitet zusammen mit dem Windleitpfad 61, eine Klappe 63, die zwischen dem Windleitpfad 61 und dem Windleitpfad 62 bereitgestellt wird und eine Systemsteuereinheit 64, die im Allgemeinen sämtliche dieser Komponenten steuert.

Der Windleitpfad 61 und der Windleitpfad 62 bilden einen ersten Windleitpfad. Der Windleitpfad 61 bildet einen zweiten Windleitpfad.

Die Lichtquelleneinheit 57 umfasst eine Lichtquellensteuereinheit 50, eine R-Lichtquelle 51r, die eine Rotlichtquelle ist, die rotes Licht (nachstehend bezeichnet als R-Licht) emittiert, eine G-Lichtquelle 51g, die eine Grünlichtquelle ist, die grünes Licht emittiert (nachstehend bezeichnet als G-Licht), eine B-Lichtquelle 51b, die eine Blaulichtquelle ist, die blaues Licht (nachstehend bezeichnet als B-Licht) emittiert, ein dichroitisches Prisma 53, eine Kollimatorlinse 52r, die zwischen der R-Lichtquelle 51r und dem dichroitischen Prisma 53 bereitgestellt wird, eine Kollimatorlinse 52g, die zwischen der G-Lichtquelle 51g und dem dichroitischen Prisma 53 bereitgestellt wird und eine Kollimatorlinse 52b, die zwischen der B-Lichtquelle 51b und dem dichroitischen Prisma 53 bereitgestellt wird.

Das dichroitische Prisma 53 ist ein optisches Bauteil, um Licht, das von jeder der R-Lichtquelle 51r, der G-Lichtquelle 51g und der B-Lichtquelle 51b zu demselben optischen Pfad emittiert wird, zu leiten. Das optische Bauteil mit solch einer Funktion ist nicht auf das dichroitische Prisma beschränkt. Zum Beispiel kann ein kreuzdichroitischer Spiegel verwendet werden.

Das dichroitische Prisma 53 transmittiert das R-Licht, das von der Kollimatorlinse 52r in paralleles Licht umgewandelt wird und emittiert das R-Licht zu einem Lichtmodulationselement 54. Ferner reflektiert das dichroitische Prisma 53 das G-Licht, das von der Kollimatorlinse 52g in paralleles Licht umgewandelt wird, und emittiert das G-Licht zu dem Lichtmodulationselement 54. Ferner reflektiert das dichroitische Prisma 53 das B-Licht, das von der Kollimatorlinse 52b in paralleles Licht umgewandelt wird und emittiert das B-Licht zu dem Lichtmodulationselement 54.

Lichtemittierende Elemente wie z.B. ein Laser oder eine lichtemittierende Diode (LED) werden als die R-Lichtquelle 51r, die G-Lichtquelle 51g und die B-Lichtquelle 51b verwendet. Obwohl das HUD, das drei Lichtquellen umfasst mit der R-Lichtquelle 51r, der G-Lichtquelle 51g und der B-Lichtquelle 51b, in dieser Ausführungsform beispielhaft gezeigt ist, kann die Anzahl von Lichtquellen zwei oder vier oder mehr sein.

Die Lichtquellensteuereinheit 50 führt eine Steuerung zum Einstellen der Lichtemissionsmenge von jeder der R-Lichtquelle 51r, der G-Lichtquelle 51g und der B-Lichtquelle 51b zu einem vorbestimmen Lichtemissionsmengenmuster und zum Bewirken, dass das Licht sequentiell von der R-Lichtquelle 51r, der G-Lichtquelle 51g und der B-Lichtquelle gemäß diesem Lichtemissionsmengenmuster emittiert wird, durch.

Die Projektionseinheit 58 umfasst das Lichtmodulationselement 54, eine Antriebseinheit 55 und ein projektionsoptisches System 56.

Das Lichtmodulationselement 54 moduliert Licht, das von der Lichtquelleneinheit 57 emittiert wird und emittiert Licht gemäß einer Bildinformation (rotes Bildlicht, blaues Bildlicht und grünes Bildlicht) zu dem projektionsoptischen System 56. Das Lichtmodulationselement 54 wird durch die Antriebseinheit 55 angetrieben.

Zum Beispiel können ein Flüssigkristall auf Silizium (LCOS), eine digitale Spiegelvorrichtung (DMD), ein mikroelektromechanisches System-(MEMES)Element, ein Flüssigkristalldisplayelement oder dergleichen als das Lichtmodulationselement 54 verwendet werden.

Das projektionsoptische System 56 ist ein optisches System zum Projizieren des Lichtes gemäß der Bildinformation, die von dem Lichtmodulationselement 54 auf den Spiegel 6 emittiert wird. Das projektionsoptische System 56 und der Spiegel 6 fungieren als ein Projektionsabschnitt, der das Licht, das von dem Lichtmodulationselement 54 moduliert wird, auf den Combiner 2 projiziert, der als eine Projektionsoberfläche dient.

Die Klappe 63 ist ein erstes bewegbares Bauteil, das auf einem ersten Windleitpfad mit dem Windleitpfad 61 und dem Windleitpfad 62 bereitgestellt wird, um das Blockieren und Öffnen des ersten Windleitpfades durchzuführen. Die Klappe 63 umfasst eine mechanische Klappe, die zwischen dem Windleitpfad 61 und dem Windleitpfad 62 bereitgestellt wird.

"Ein Zustand, in dem der Windleitpfad blockiert ist" bezieht sich auf einen Zustand, in dem der Wind den Windleitpfad nicht passieren kann. "Ein Zustand, in dem der Windleitpfad geöffnet ist", bezieht sich auf einen Zustand, in dem der Wind den Windleitpfad nicht passieren kann.

Die Systemsteuereinheit 64 steuert die Lichtquellensteuereinheit 50 und die Antriebseinheit 55 und steuert das Öffnen und Schließen der Klappe 63.

Die Systemsteuereinheit 64 führt eine erste Steuerung für das Steuern der Klappe 63, um den ersten Windleitpfad mit dem Windleitpfad 61 und dem Windleitpfad 62 zu blockieren und eine zweite Steuerung für das Steuern der Klappe 63, um den ersten Windleitpfad mit dem Windleitpfad 61 und dem Windleitpfad 62 zu öffnen, durch.

Die Systemsteuereinheit 64 erfasst, welcher von dem Kühlmodus und dem Heizmodus der Modus der Klimaanlagenvorrichtung 9 ist und führt entweder die erste Steuerung oder die zweite Steuerung gemäß dem erfassten Modus durch.

Die Systemsteuereinheit 64 führ die zweite Steuerung (Öffnen des ersten Windleitpfades) in einem Zustand durch, in dem die Systemsteuereinheit 64 erfasst, dass die Klimaanlagenvorrichtung 9 in dem Kühlmodus ist und führt die erste Steuerung (Blockieren des ersten Windleitpfades) in einem Zustand durch, in dem die Systemsteuereinheit 64 erfasst, dass die Klimaanlagenvorrichtung 9 in dem Heizmodus ist.

Die Systemsteuereinheit 64 fungiert als eine Klimaanlagenmoduserfassungseinheit und eine Erstes-Bewegbares-Bauteil-Steuereinheit.

Die Systemsteuereinheit 64 akquiriert direkt eine Information über den Modus der Klimaanlagenvorrichtung 9 von der Klimaanlagenvorrichtung 9. Ferner schätzt die Systemsteuereinheit 64 den Modus aus einer Temperaturinformation ab, die durch einen Temperatursensor, der innerhalb oder außerhalb des Fahrzeugs bereitgestellt wird, erfasst wird.

Zum Beispiel bestimmt die Systemsteuereinheit 64, dass die Klimaanlagenvorrichtung 9 in dem Kühlmodus ist, wenn eine außenseitige Lufttemperatur des Autos 100 oder eine Innentemperatur des Autos 100 gleich oder höher als ein vorbestimmter Wert ist und bestimmt, dass die Klimaanlagenvorrichtung 9 in dem Heizmodus ist, wenn die außenseitige Lufttemperatur des Autos 100 oder die Innentemperatur des Autos 100 niedriger als der vorbestimmte Wert ist.

3 ist ein Flussdiagramm, das einen Betrieb der Systemsteuereinheit 53 darstellt.

Die Systemsteuereinheit 64 bestimmt, ob der Modus der Klimaanlagenvorrichtung 9 der Kühlmodus (Schritt S1) ist oder nicht. Wenn der Modus der Klimaanlagenvorrichtung 9 der Kühlmodus ist (Schritt S1: JA), führt die Systemsteuereinheit 64 die zweite Steuerung (Schritt S2) durch.

Wenn die zweite Steuerung durchgeführt wird, öffnet sich die Klappe 63 und ein kalter Wind, der von der Klimaanlagenvorrichtung 9 gesendet wird, fließt zu der Lichtquelleneinheit 57 durch den Windleitpfad 61 und den Windleitpfad 62. Ferner fließt der kalte Wind, der von der Klimaanlagenvorrichtung 9 gesendet wird, zu der Projektionseinheit 58 durch den Windleitpfad 61. Daher werden das Lichtmodulationselement 54, das in der Projektionseinheit 58 umfasst wird und jede Lichtquelle, die in der Lichtquelleneinheit 57 umfasst wird, durch diesen kalten Wind gekühlt.

Wenn der Moduls der Klimaanlagenvorrichtung 9 nicht der Kühlmodus, sondern der Heizmodus ist (Schritt S1: NEIN), führt die Systemsteuereinheit 64 die erste Steuerung (Schritt S3) durch.

Wenn die erste Steuerung durchgeführt wird, wird die Klappe 63 geschlossen und warmer Wind, der von der Klimaanlagenvorrichtung 9 gesendet wird, fließt nur zu der Projektionseinheit 58 durch den Windleitpfad 61. Das heißt, dass dieser heiße Wind durch die Klappe 63 blockiert wird und die Lichtquelleneinheit 57 nicht erreicht. Daher, obwohl das Lichtmodulationselement 54, das in der Projektionseinheit 58 umfasst wird, durch den heißen Wind gewärmt wird, wird jede Lichtquelle, die in der Lichtquelleneinheit 57 umfasst wird, nicht durch diesen warmen Wind gewärmt.

Wie oben beschrieben, ist gemäß dem HUD, das in 1 dargestellt wird, die Klappe 63 geöffnet, und sowohl die Lichtquelleneinheit 57 als auch die Projektionseinheit 58 werden unter einer Hochtemperaturumgeben gekühlt, in der die Klimaanlagenvorrichtung 9 auf den Kühlmodus eingestellt ist. Ferner ist unter einer Tieftemperaturumgebung, in der die Klimaanlagenvorrichtung 9 auf den Heizmodus eingestellt ist, die Klappe 63 geschlossen und nur die Projektionseinheit 58 wird gewärmt.

Daher kann unter bzw. im Falle einer Tieftemperaturumgebung, da das Lichtmodulationselement 54 gewärmt wird, eine Inbetriebnahmezeit des Lichtmodulationselementes 54 kürzer gemacht werden. Ferner wird die Lichtquelleneinheit 57 nicht erwärmt, und eine Lichtemissionsmenge der Lichtquelle kann davon abgehalten werden, abzunehmen.

Auf der anderen Seite ist es unter bzw. im Falle der Hochtemperaturumgebung, da das Lichtmodulationselement 54 gekühlt wird, möglich zu verhindern, dass das Lichtmodulationselement 54 versagt. Ferner, da die Lichtquelleneinheit 57 gekühlt wird, ist es möglich zu verhindern, dass die Lichtemissionsmenge der Lichtquelle abnimmt.

Wie oben beschrieben, kann das HUD, das in 1 dargestellt ist, das Kühlen und Wärmen des Lichtmodulationselementes 54 und das Kühlen der Lichtquelleneinheit 57 unter Verwendung des warmen Windes und des kalten Windes, der von der Klimaanlagenvorrichtung 9, die in dem Auto 100 vorgesehen ist, gesendet wird, durchführen. Da die Wirkungen mit einer einfachen Konfiguration erhalten werden können, in der nur die Klappe 63 und die Windleitpfade bereitgestellt werden, ist es nicht notwendig, einen Heiz- oder einem Kühlmechanismus bereitzustellen, der dem HUD gewidmet ist und Kosten und eine Größe des HUD können reduziert werden.

4 ist ein Diagramm, das ein erstes Modifikationsbeispiel einer detaillierten Konfiguration der Hauptkörpereinheit 4, die in 1 dargestellt ist, darstellt. In der Hauptkörpereinheit 4, die in 4 dargestellt ist, werden eine Klappe 65 und eine Temperaturerfassungseinheit 66 neu bereitgestellt und die andere Konfiguration ist dieselbe wie die Konfiguration, die in 2 dargestellt ist.

Die Klappe 65 ist ein zweites bewegbares Bauteil zum Durchführen des Blockierens und Öffnens des Windleitpfades 61, der auf einem Windleitpfad 61 bereitgestellt wird. Die Klappe 65 wird zwischen dem Windleitpfad 61 und einem Auslass von Wind W der Klimaanlagenvorrichtung 9 bereitgestellt.

Die Temperaturerfassungseinheit 66 erfasst eine Temperatur des Lichtmodulationselements 54 in der Projektionseinheit 58 und benachrichtigt die Systemsteuereinheit 64 über eine erfasste Temperaturinformation. Die Temperaturerfassungseinheit 66 umfasst einen Thermistor, ein Thermoelement oder dergleichen.

Die Systemsteuereinheit 64 führt wahlweise die erste Steuerung und die zweite Steuerung, die oben beschrieben sind, um die Klappe 63 zu steuern und die Klappe 65 zu steuern, durch.

Die Systemsteuereinheit 64 führt wahlweise eine dritte Steuerung zum Steuern der Klappe 65, um den Windleitpfad 61 zu blockieren und eine vierte Steuerung zum Steuern der Klappe 65, um den Windleitpfad zu öffnen, durch. Die Systemsteuereinheit 64 fungiert als eine Zweites-Bewegbares-Bauteil-Steuereinheit.

Die Systemsteuereinheit 64 führt die dritte Steuerung (Blockieren des Windleitpfades 61) in einem Fall durch, wenn die Temperatur, die von der Temperaturerfassungseinheit 66 erfasst wird, gleich oder höher als ein Schwellwert in einem Zustand ist, in dem die Klimaanlagenvorrichtung 9 in dem Heizmodus ist und führt eine vierte Steuerung (Öffnen des Windleitpfades 61) in einem Fall durch, in dem die Temperatur, die von der Temperaturerfassungseinheit 66 erfasst wird, niedriger als der Schwellwert ist.

5 ist ein Flussdiagramm, das einen Betrieb der Systemsteuereinheit 64 darstellt, die in 4 dargestellt ist.

Die Systemsteuereinheit 64 bestimmt, ob der Modus der Klimaanlagenvorrichtung 9 der Kühlmodus ist oder nicht (Schritt S11). Wenn die Systemsteuereinheit 64 bestimmt, dass der Modus der Kühlmodus ist (Schritt S11: JA); führt die Systemsteuereinheit 64 die zweite Steuerung und die vierte Steuerung durch (Schritt S12).

Wenn die zweite Steuerung und die vierte Steuerung durchgeführt werden, sind die Klappe 63 und die Klappe 65 geöffnet und der kalte Wind, der von der Klimaanlagenvorrichtung 9 gesendet bzw. abgegeben wird, fließt zu der Lichtquelleneinheit 57 durch den Windleitpfad 61 und den Windleitpfad 62. Der kalte Wind, der von der Klimaanlagenvorrichtung 9 gesendet wird, fließt zu der Projektionseinheit 58 durch den Windleitpfad 61. Daher werden das Lichtmodulationselement 54, das in der Projektionseinheit 58 umfasst ist, und jede Lichtquelle, die in der Lichtquelleneinheit 57 umfasst ist, durch diesen kalten Wind gekühlt.

In einem Fall, in dem die Systemsteuereinheit 64 bestimmt, dass der Modus der Klimaanlagenvorrichtung 9 nicht der Kühlmodus, sondern der Heizmodus ist (Schritt S11: NEIN), akquiriert die Systemsteuereinheit 64 eine Temperaturinformation von der Temperaturerfassungseinheit 66 (Schritt S13).

Die Systemsteuereinheit 64 bestimmt, ob die akquirierte Temperaturinformation gleich oder höher als der Schwellwert ist (Schritt S14). Wenn die Bestimmung in Schritt S14 JA ist, führt die Systemsteuereinheit 64 die erste Steuerung und die dritte Steuerung durch (Schritt S15).

Wenn die erste Steuerung und die dritte Steuerung durchgeführt werden, sind die Klappe 63 und die Klappe 65 geschlossen, der warme Wind, der von der Klimaanlagenvorrichtung 9 gesendet wird, wird durch die Klappe 65 blockiert und der warme Wind fließt weder zu der Projektionseinheit 58 noch der Lichtquelleneinheit 57. Daher werden die Projektionseinheit 58 und die Lichtquelleneinheit 57 nicht erwärmt.

Wenn die Bestimmung in Schritt S14 NEIN ist, führt die Systemsteuereinheit 64 die erste Steuerung und die zweite Steuerung durch.

Wenn die erste Steuerung und die zweite Steuerung durchgeführt werden, ist die Klappe 63 geschlossen und die Klappe 65 ist geöffnet. Entsprechend fließt der heiße Wind, der von der Klimaanlagenvorrichtung 9 gesendet wird, zu der Projektionseinheit 58 durch den Windleitpfad 61. Das Lichtmodulationselement 54 wird durch diesen warmen Wind erwärmt. Da dieser warme Wind durch die Klappe 63 blockiert wird, fließt der warme Wind nicht zu der Lichtquelleneinheit 57. Daher wird die Lichtquelleneinheit 57 nicht erwärmt.

Daher, da in dem Fall des Heizmodus bestimmt werden kann, dass eine Tieftemperaturumgebung vorliegt, öffnet die Systemsteuereinheit 64 die Klappe 65 und schließt die Klappe 63. Entsprechend ist es möglich zu bewirken, dass der warme Wind, der von der Klimaanlagenvorrichtung 9 gesendet wird, nur zu der Projektionseinheit 58 fließt und nicht zu der Lichtquelleneinheit 57 fließt.

Als ein Ergebnis ist es möglich, die Projektionseinheit 58 mit dem warmen Wind zu wärmen und eine Inbetriebnahmezeit des Lichtmodulationselementes 54 kürzer zu machen. Ferner ist es möglich zu verhindern, dass die Lichtquelle 57 mit dem warmen Wind erwärmt wird und eine Lichtemissionsmenge der Lichtquelle aufrechtzuerhalten.

Ferner wärmt in dem Fall des Heizmodus die Systemsteuereinheit 64 die Projektionseinheit 58 mit warmem Wind, aber in einem Fall, in dem das Lichtmodulationselement 54 zu der Temperatur (die oberhalb des Schwellwertes) erwärmt worden ist, bei der das Lichtmodulationselement 54 angemessen arbeiten kann, schließt die Systemsteuereinheit 64 die Klappe 65, so dass der warme Wind, der von der Klimaanlagenvorrichtung 9 gesendet wird, nicht zu der Projektionseinheit 58 fließt. Entsprechend ist es möglich, das Lichtmodulationselement 54 davon abzuhalten, übermäßig erwärmt zu werden und das Lichtmodulationselement 54 davon abzuhalten zu versagen bzw. auszufallen.

In den Konfigurationen, die in 2 und 4 dargestellt sind, ist die Klappe 63 in dem Zustand des Heizmodus geschlossen. Wenn dieser Zustand fortdauert, fährt der warme Wind fort, auf die Klappe 63 zu stoßen. Entsprechend ist es wahrscheinlich, dass eine Temperatur innerhalb des Windleitpfades 62 steigt. Als ein Ergebnis ist es wahrscheinlich, dass die Lichtquelleneinheit 57 erwärmt wird. Daher ist es vorteilhaft, wenn ein Wärmeabführungsbauteil wie z.B. eine Wärmeabführungsrippe an der Klappe 63 befestigt ist, um den Temperaturanstieg der Klappe 63 zu verhindern.

Ferner sind in der Konfiguration von 4 die Klappe 63 und die Klappe 65 in einem Zustand des Heizmodus und in einem Zustand, in dem die Temperatur, die durch die Temperaturerfassungseinheit 66 erfasst wird, gleich oder höher als ein Schwellwert ist, geschlossen. Wenn dieser Zustand fortdauert, fährt der warme Wind fort, auf die Klappe 65 zu stoßen bzw. zu treffen. Entsprechend ist es wahrscheinlich, dass eine Temperatur innerhalb des Windleitpfades 61 steigt. Als ein Ergebnis ist es wahrscheinlich, dass die Projektionseinheit 58 erwärmt wird. Daher ist es vorteilhaft, wenn ein Wärmeabführungsbauteil wie z.B. eine Wärmeabführungsrippe an der Klappe 65 befestigt ist, um den Temperaturanstieg der Klappe 65 zu verhindern.

6 ist ein Diagramm, das ein zweites Modifikationsbeispiel der detaillierten Konfiguration der Hauptkörpereinheit 4, die in 1 dargestellt ist, darstellt. In einer Hauptkörpereinheit 4, die in 6 dargestellt ist, ist der Windleitpfad 61 ersetzt durch einen Windleitpfad 61A, der Windleitpfad 62 ist ersetzt durch einen Windleitpfad 62A und eine Klappe 63 zum Durchführen von Blockieren und Öffnen eines Windleitpfades 62A ist auf dem Windleitpfad 62A angeordnet anders als die Konfiguration in 2.

Der Windleitpfad 61A bildet den zweiten Windleitpfad, der den Wind W, der von der Klimaanlagenvorrichtung 9 gesendet wird, zu dem Lichtmodulationselement 54 leitet.

Der Windleitpfad 62A bildet den ersten Windleitpfad, der den Wind W, der von der Klimaanlagenvorrichtung 9 gesendet wird, zu der Lichtquelleneinheit 57 leitet.

Daher, auch wenn der Windleitpfad 61A und der Windleitpfad 62A individuell bereitgestellt werden, können die gleichen Wirkungen wie in der Konfiguration von 2 erhalten werden. Ein Raum für Windleitpfade kann in der Konfiguration von 2 reduziert werden, anders als die Konfiguration von 6.

Es sollte berücksichtigt werden, dass die offenbarten Ausführungsformen in jeder Hinsicht darstellend und nicht beschränkend sind. Der Umfang der vorliegenden Erfindung wird beabsichtigt, nicht durch die obige Beschreibung, sondern durch die Ansprüche definiert zu werden und sämtliche Änderungen innerhalb von Bedeutungen und einen Umfang äquivalent zu den Ansprüchen zu umfassen.

Die folgenden Gegenstände werden in dieser Beschreibung offenbart wie oben beschrieben.

Die offenbarte Projektionsdisplayvorrichtung umfasst eine Lichtquelleneinheit, ein Lichtmodulationselement, das Licht moduliert, das von der Lichtquelleneinheit emittiert wird, einen Projektionsabschnitt, der das modulierte Licht auf eine Projektionsoberfläche projiziert, einen ersten Windleitpfad, der Wind, der von einer Klimaanlagenvorrichtung eines Autos gesendet bzw. abgegeben wird, zu der Lichtquelleneinheit leitet, einen zweiten Windleitpfad, der den Wind, der von der Klimaanlagenvorrichtung gesendet wird, zu dem Lichtmodulationselement leitet, ein erstes bewegbares Bauteil, das auf dem ersten Windleitpfad zum Durchführen des Blockierens und Öffnens des ersten Windleitpfades bereitgestellt wird und eine Erstes-Bewegbares-Bauteil-Steuereinheit, die eine erste Steuerung zum Steuern des ersten bewegbaren Bauteils, um den ersten Windleitpfad zu blockieren und eine zweite Steuerung zum Steuern des ersten bewegbaren Bauteils, um den ersten Windleitpfad zu öffnen durchführt.

Die offenbarte Projektionsdisplayvorrichtung umfasst ferner eine Klimaanlagenmoduserfassungseinheit, die erfasst, in welchem von einem Kühlmodus und einem Heizmodus die Klimaanlagenvorrichtung ist, wobei die Erstes-Bewegbares-Bauteil-Steuereinheit die zweite Steuerung in einem Zustand, durchführt, in dem die Klimaanlagenmoduserfassungseinheit erfasst, dass die Klimaanlagenvorrichtung in dem Kühlmodus ist und die erste Steuerung in einem Zustand durchführt, in dem die Klimaanlagenmoduserfassungseinheit erfasst, dass die Klimaanlagenvorrichtung in dem Heizmodus ist.

Die offenbarte Projektionsdisplayvorrichtung umfasst ferner ein zweites bewegbares Bauteil, das auf dem zweiten Windleitpfad zum Durchführen des Blockierens und Öffnens des zweiten Windleitpfades bereitgestellt wird, eine Temperaturerfassungseinheit, die eine Temperatur des Lichtmodulationselements erfasst und eine Zweites-Bewegbares-Bauteil-Steuereinheit, die deine dritte Steuerung zum Steuern des zweiten bewegbaren Bauteils, um den zweiten Windleitpfad zu blockieren, und eine vierte Steuerung zum Steuern des zweiten bewegbaren Bauteils, um den zweiten Windleitpfad zu öffnen, durchführt, wobei die Zweites-Bewegbares-Bauteil-Steuereinheit die dritte Steuerung in einem Fall durchführt, in dem die Temperatur, die durch die Temperaturerfassungseinheit erfasst wird, gleich oder höher als ein Schwellwert in dem Zustand, in dem die Klimaanlagenmoduserfassungseinheit erfasst, dass die Klimaanlagenvorrichtung in dem Heizmodus ist, ist und die vierte Steuerung in einem Fall durchführt, in dem die Temperatur niedriger als der Schwellwert ist.

In der offenbarten Projektionsdisplayvorrichtung wird ein Wärmeabführungsbauteil an dem zweiten bewegbaren Bauteil befestigt.

In der offenbarten Projektionsdisplayvorrichtung wird ein Wärmeabführungsbauteil an dem ersten bewegbaren Bauteil befestigt.

Ein offenbartes Temperatursteuerverfahren einer Projektionsdisplayvorrichtung ist ein Temperatursteuerverfahren einer Projektionsdisplayvorrichtung mit einer Lichtquelleneinheit, einem Lichtmodulationselement, das Licht moduliert, das von der Lichtquelleneinheit emittiert wird, einem Projektionsabschnitt, der das modulierte Licht auf eine Projektionsoberfläche projiziert, einem ersten Windleitpfad, der Wind, der von einer Klimaanlagenvorrichtung eines Autos gesendet wird, zu der Lichtquelleneinheit leitet, einem zweiten Windleitpfad, der Wind, der von der Klimaanlagenvorrichtung gesendet wird, zu dem Lichtmodulationselement leitet und ein erstes bewegbares Bauteil, das auf dem ersten Windleitpfad bereitgestellt wird zum Durchführen des Blockierens und Öffnens des ersten Windleitpfades, wobei das Temperatursteuerverfahren einen Erstes-Bauteil-Steuer-Schritt des Durchführens einer ersten Steuerung zum Steuern des ersten bewegbaren Bauteils, um den ersten Windleitpfad zu blockieren und einer zweiten Steuerung zum Steuern des ersten bewegbaren Bauteils, um den ersten Windleitpfad zu öffnen, umfasst.

Das offenbarte Temperatursteuerverfahren einer Projektionsdisplayvorrichtung umfasst ferner einen Klimaanlagenmoduserfassungsschritt des Erfassens, in welchem von einem Kühlmodus und einem Heizmodus die Klimaanlagenvorrichtung ist bzw. sich befindet, wobei der Erstes-Bewegbares-Bauteil-Steuer-Schritt das Durchführen der zweiten Steuerung in einem Zustand, in dem in dem Klimaanlagenmoduserfassungsschritt erfasst wird, dass die Klimaanlagenvorrichtung in dem Kühlmodus ist und das Durchführen der ersten Steuerung in einem Zustand, in dem in dem Klimaanlagenmoduserfassungsschritt erfasst wird, dass die Klimaanlagenvorrichtung in dem Heizmodus ist, umfasst.

In dem offenbarten Temperatursteuerverfahren einer Projektionsdisplayvorrichtung umfasst die Projektionsdisplayvorrichtung ferner ein zweites bewegbares Bauteil, das auf dem zweiten Windleitpfad zum Durchführen des Blockierens und Öffnens des zweiten Windleitpfades bereitgestellt wird, wobei das Temperatursteuerverfahren ferner einen Temperaturerfassungsschritt des Erfassens einer Temperatur des Lichtmodulationselements und einen Zweites-Bewegbares-Bauteil-Steuerschritt des Durchführens einer dritten Steuerung zum Steuern des zweiten bewegbaren Bauteils, um den zweiten Windleitpfad zu blockieren und einer vierten Steuerung zum Steuern des zweiten bewegbaren Bauteils, um den zweiten Windleitpfad zu öffnen, umfasst und der Zweites-Bewegbares-Bauteil-Steuerschritt das Durchführen der dritten Steuerung in einem Fall, bei dem die Temperatur, die in dem Temperaturerfassungsschritt erfasst worden ist, gleich oder höher als ein Schwellwert in dem Zustand, in dem in dem Klimaanlagenmoduserfassungsschritt bestimmt wird, dass die Klimaanlagenvorrichtung in dem Heizmodus ist, und das Durchführen der vierten Steuerung in einem Fall, in dem die Temperatur niedriger als der Schwellwert ist, umfasst.

In dem offenbarten Temperatursteuerverfahren einer Projektionsdisplayvorrichtung ist ein Wärmeabführungsbauteil an dem zweiten bewegbaren Bauteil befestigt bzw. angebracht.

In dem offenbarten Temperatursteuerverfahren einer Projektionsdisplayvorrichtung ist ein Wärmeabführungsbauteil an dem ersten bewegbaren Bauteil befestigt bzw. angebracht.

Die vorliegende Erfindung wird insbesondere auf ein an einem Fahrzeug befestigten HUD angewandt und ist sehr zweckmäßig bzw. praktisch und wirksam.

Bezugszeichenliste

100
Auto
2
Combiner
6
Spiegel
9
Klimaanlagenvorrichtung
50
Lichtquellensteuereinheit
51r
R-Lichtquelle
51g
G-Lichtquelle
51b
B-Lichtquelle
54
Lichtmodulationselement
56
projektionsoptisches System
61, 62, 61A, 62A
Windleitpfad
63, 65
Klappe
64
Systemsteuereinheit