Title:
Vorrichtung für elastische Wellen und Modul für elastische Wellen
Kind Code:
T5
Abstract:

Eine Vorrichtung für elastische Wellen 1 enthält ein erstes piezoelektrisches Substrat 2A, das eine erste Hauptfläche 2Aa und eine zweite Hauptfläche 2Ab aufweist, ein zweites piezoelektrisches Substrat 2B, das eine erste Hauptfläche 2Ba und eine zweite Hauptfläche 2Bb aufweist und dessen Dicke größer ist als die Dicke des ersten piezoelektrischen Substrats 2A, und Erdungsanschlüsse 5a und 5b, die auf der zweiten Hauptfläche 2Ab des ersten piezoelektrischen Substrats 2A ausgebildet sind. Die erste Hauptfläche 2Aa des ersten piezoelektrischen Substrats 2A und die erste Hauptfläche 2Ba des zweiten piezoelektrischen Substrats 2B sind so miteinander verbunden, dass sie einander zugewandt sind. Auf der ersten Hauptfläche 2Aa des ersten piezoelektrischen Substrats 2A ist ein erstes Filter für elastische Wellen ausgebildet. Auf der ersten Hauptfläche 2Ba des zweiten piezoelektrischen Substrats 2B ist ein zweites Filter für elastische Wellen ausgebildet. Die Außerbanddämpfung des ersten Filters für elastische Wellen ist größer als die Außerbanddämpfung des zweiten Filters für elastische Wellen.



Inventors:
Nakamura, Soichi (Kyoto-fu, Nagaokakyo-shi, JP)
Application Number:
DE112015004917T
Publication Date:
07/13/2017
Filing Date:
10/08/2015
Assignee:
MURATA MANUFACTURING CO., LTD. (Kyoto-fu, Nagaokakyo-shi, JP)
International Classes:
Attorney, Agent or Firm:
CBDL Patentanwälte, 47051, Duisburg, DE
Claims:
1. Vorrichtung für elastische Wellen, umfassend:
ein erstes piezoelektrisches Substrat, das eine erste Hauptfläche und eine zweite Hauptfläche aufweist,
ein zweites piezoelektrisches Substrat, das eine erste Hauptfläche und eine zweite Hauptfläche aufweist, wobei die Dicke des zweiten piezoelektrischen Substrats größer ist als Dicke des ersten piezoelektrischen Substrats,
mehrere erste IDT-Elektroden und mehrere zweite IDT-Elektroden, wobei die mehreren ersten IDT-Elektroden auf der ersten Hauptfläche des ersten piezoelektrischen Substrats ausgebildet sind, und die mehreren zweiten IDT-Elektroden auf der ersten Hauptfläche des zweiten piezoelektrischen Substrats ausgebildet sind, und
mehrere externe Verbindungsanschlüsse, die auf der zweiten Hauptfläche des ersten piezoelektrischen Substrats ausgebildet sind,
wobei ein erstes Filter für elastische Wellen, das die mehreren ersten IDT-Elektroden enthält, auf der ersten Hauptfläche des ersten piezoelektrischen Substrats ausgebildet ist,
ein zweites Filter für elastische Wellen, das die mehreren zweiten IDT-Elektroden enthält, auf der ersten Hauptfläche des zweiten piezoelektrischen Substrats ausgebildet ist,
mindestens einer der mehreren externen Verbindungsanschlüsse ein Erdungsanschluss ist,
das erste piezoelektrische Substrat und das zweite piezoelektrische Substrat miteinander verbunden sind, wobei sich ein Stützelement zwischen ihnen befindet, dergestalt, dass die erste Hauptfläche des ersten piezoelektrischen Substrats und die erste Hauptfläche des zweiten piezoelektrischen Substrats einander zugewandt sind,
das Stützelement so ausgebildet ist, dass es in Draufsicht eine Region umgibt, wo das erste Filter für elastische Wellen und das zweite Filter für elastische Wellen ausgebildet sind, und
die Außerbanddämpfung des ersten Filters für elastische Wellen größer ist als die Außerbanddämpfung des zweiten Filters für elastische Wellen.

2. Vorrichtung für elastische Wellen nach Anspruch 1, wobei ein Maximalwert der Außerbanddämpfung in einem Frequenzband in einem Bereich vom 0,85-fachen bis zum 1,15-fachen einer Mittelfrequenz des Durchlassbandes des ersten Filters für elastische Wellen größer ist als eine Außerbanddämpfung in einem Frequenzband in einem Bereich vom 0,85-fachen bis zum 1,15-fachen einer Mittelfrequenz des Durchlassbandes des zweiten Filters für elastische Wellen.

3. Vorrichtung für elastische Wellen nach Anspruch 1, wobei
das erste Filter für elastische Wellen ein erstes längs gekoppeltes Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp enthält,
das zweite Filter für elastische Wellen ein zweites längs gekoppeltes Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp enthält, und
das erste längs gekoppelte Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp eine größere Anzahl von Stufen aufweist als das zweite längs gekoppelte Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp.

4. Vorrichtung für elastische Wellen nach Anspruch 1, wobei
das erste Filter für elastische Wellen ein erstes Kettenfilter enthält,
das zweite Filter für elastische Wellen ein zweites Kettenfilter enthält, und
das erste Kettenfilter eine größere Anzahl von Resonatoren für elastische Wellen enthält als das zweite Kettenfilter.

5. Vorrichtung für elastische Wellen nach Anspruch 1, wobei
ein erster Duplexer auf der ersten Hauptfläche des ersten piezoelektrischen Substrats ausgebildet ist,
der erste Duplexer ein erstes Bandpassfilter enthält, das als das erste Filter für elastische Wellen dient, und ein zweites Bandpassfilter enthält, dessen Durchlassband von dem des ersten Bandpassfilters verschieden ist,
ein zweiter Duplexer auf der ersten Hauptfläche des zweiten piezoelektrischen Substrats ausgebildet ist,
der zweite Duplexer ein drittes Bandpassfilter enthält, das als das zweite Filter für elastische Wellen dient, und ein viertes Bandpassfilter enthält, dessen Durchlassband von dem des dritten Bandpassfilter verschieden ist, und
die Dämpfung des ersten Bandpassfilters in einem Frequenzband, das dem Durchlassband des zweiten Bandpassfilters entspricht, größer ist als die Dämpfung des dritten Bandpassfilters in einem Frequenzband, das dem Durchlassband des vierten Bandpassfilters entspricht.

6. Vorrichtung für elastische Wellen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, ferner umfassend:
eine erste Verbindungsverdrahtung, die den Erdungsanschluss und das erste Filter für elastische Wellen elektrisch verbindet, und
eine zweite Verbindungsverdrahtung, die den Erdungsanschluss und das zweite Filter für elastische Wellen elektrisch verbindet, wobei
die Länge der ersten Verbindungsverdrahtung kürzer ist als Länge der zweiten Verbindungsverdrahtung.

7. Modul für elastische Wellen, umfassend:
eine Montageplatine, und
eine Vorrichtung für elastische Wellen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Vorrichtung für elastische Wellen auf der Montageplatine montiert ist.

Description:
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft Vorrichtungen für elastische Wellen, wie zum Beispiel Bandpassfilter und dergleichen, und Module für elastische Wellen.

STAND DER TECHNIK

Vorrichtungen für elastische Wellen werden heutzutage weithin als Bandpassfilter in Mobiltelefonen und dergleichen verwendet.

Das unten genannte Patentdokument 1 beschreibt ein Beispiel dieser Vorrichtungen für elastische Wellen. Die Vorrichtung für elastische Wellen des Patentdokuments 1 enthält zwei Elemente für elastische Wellen. In jedem Element für elastische Wellen ist eine Interdigital(IDT)-Elektrode auf einer der Hauptflächen eines piezoelektrischen Substrats ausgebildet. Die oben erwähnten zwei Elemente für elastische Wellen sind miteinander verbunden, wobei sich eine mittlere Schicht zwischen ihnen befindet, dergestalt, dass die Hauptflächen der piezoelektrischen Substrate, auf denen ihre jeweiligen IDT-Elektroden ausgebildet sind, einander zugewandt sind. Externe Verbinderanschlüsse sind auf einer nach außen weisenden Hauptfläche eines der piezoelektrischen Substrate ausgebildet.

In einer Vorrichtung für elastische Wellen, die in dem folgenden Patentdokument 2 beschrieben ist, sind zwei Elemente für elastische Wellen miteinander verbunden, wie im Patentdokument 1. Im Patentdokument 2 sind die Dicken der piezoelektrischen Substrate der Elemente für elastische Wellen voneinander verschieden. Externe Verbinderanschlüsse sind auf einer nach außen weisenden Hauptfläche des dünneren piezoelektrischen Substrats ausgebildet.

Zitierungsliste Patentdokument

  • Patentdokument 1: Japanische ungeprüfte Patentanmeldungspublikation (Übersetzung der PCT-Anmeldung) Nr. 2008-546207
  • Patentdokument 2: Internationale Publikation Nr. 2011/102049

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG Technisches Problem

Gemäß den Patentdokumenten 1 und 2 werden die piezoelektrischen Substrate miteinander verbunden, während sich die mittlere Schicht dazwischen befindet. Dadurch vergrößert sich die Distanz zwischen dem externen Verbindungsanschluss und dem Element für elastische Wellen, auf dem kein externer Verbinderanschluss ausgebildet ist. Somit hat das oben erwähnte Element für elastische Wellen eine große Erdungsimpedanz. Dementsprechend ist es schwierig, eine hinreichend große Außerbanddämpfung in der Vorrichtung für elastische Wellen zu erreichen.

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung einer Vorrichtung für elastische Wellen und eines Moduls für elastische Wellen, die große Außerbanddämpfungen.

Lösung des Problems

Eine Vorrichtung für elastische Wellen gemäß der vorliegenden Erfindung enthält: ein erstes piezoelektrisches Substrat, das eine erste Hauptfläche und eine zweite Hauptfläche aufweist, ein zweites piezoelektrisches Substrat, das eine erste Hauptfläche und eine zweite Hauptfläche aufweist, wobei die Dicke des zweiten piezoelektrischen Substrats größer ist als die Dicke des ersten piezoelektrischen Substrats, mehrere erste IDT-Elektroden und mehrere zweite IDT-Elektroden, wobei die mehreren ersten IDT-Elektroden auf der ersten Hauptfläche des ersten piezoelektrischen Substrats ausgebildet sind, und die mehreren zweiten IDT-Elektroden auf der ersten Hauptfläche des zweiten piezoelektrischen Substrats ausgebildet sind, und mehrere externe Verbindungsanschlüsse, die auf der zweiten Hauptfläche des ersten piezoelektrischen Substrats ausgebildet sind, wobei ein erstes Filter für elastische Wellen, das die mehreren ersten IDT-Elektroden enthält, auf der ersten Hauptfläche des ersten piezoelektrischen Substrats ausgebildet ist, ein zweites Filter für elastische Wellen, das die mehreren zweiten IDT-Elektroden enthält, auf der ersten Hauptfläche des zweiten piezoelektrischen Substrats ausgebildet ist, mindestens einer der mehreren externen Verbindungsanschlüsse ein Erdungsanschluss ist, das erste piezoelektrische Substrat und das zweite piezoelektrische Substrat miteinander verbunden sind, wobei sich ein Stützelement zwischen ihnen befindet, dergestalt, dass die erste Hauptfläche des ersten piezoelektrischen Substrats und die erste Hauptfläche des zweiten piezoelektrischen Substrats einander zugewandt sind, das Stützelement so ausgebildet ist, dass es in planarer Ansicht eine Region umgibt, wo das erste Filter für elastische Wellen und das zweite Filter für elastische Wellen ausgebildet sind, und die Außerbanddämpfung des ersten Filters für elastische Wellen größer ist als die Außerbanddämpfung des zweiten Filters für elastische Wellen.

Bei einer konkreten Ausgestaltung der Vorrichtung für elastische Wellen gemäß der vorliegenden Erfindung ist der Maximalwert der Außerbanddämpfung in einem Frequenzband im Bereich vom 0,85-fachen bis zum 1,15-fachen der Mittelfrequenz des Durchlassbandes des ersten Filters für elastische Wellen größer als eine Außerbanddämpfung in einem Frequenzband im Bereich vom 0,85-fachen bis zum 1,15-fachen der Mittelfrequenz des Durchlassbandes des zweiten Filters für elastische Wellen. In diesem Fall kann die Erdungsimpedanz des ersten Filters für elastische Wellen, dessen Außerbanddämpfung im oben genannten Bereich größer ist, reduziert werden. Dies ermöglicht eine Erhöhung der Außerbanddämpfung.

Bei einer anderen konkreten Ausgestaltung der Vorrichtung für elastische Wellen gemäß der vorliegenden Erfindung enthält das erste Filter für elastische Wellen ein erstes längs gekoppeltes Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp, das zweiter Filter für elastische Wellen enthält ein zweites längs gekoppeltes Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp, und das erste längs gekoppeltes Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp hat eine größere Anzahl von Stufen als das zweite längs gekoppelte Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp. In diesem Fall kann die Außerbanddämpfung effektiv erhöht werden.

Bei einer weiteren konkreten Ausgestaltung der Vorrichtung für elastische Wellen gemäß der vorliegenden Erfindung enthält das erste Filter für elastische Wellen ein erstes Kettenfilter, das zweiter Filter für elastische Wellen enthält ein zweites Kettenfilter, und das erste Kettenfilter enthält eine größere Anzahl von Resonatoren für elastische Wellen als das zweite Kettenfilter. In diesem Fall kann die Außerbanddämpfung effektiv erhöht werden.

Bei einer anderen konkreten Ausgestaltung der Vorrichtung für elastische Wellen gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein erster Duplexer auf der ersten Hauptfläche des ersten piezoelektrischen Substrats ausgebildet, der erste Duplexer enthält ein erstes Bandpassfilter, das als das erste Filter für elastische Wellen dient, und ein zweites Bandpassfilter, dessen Durchlassband von dem des ersten Bandpassfilters verschieden ist, ein zweiter Duplexer ist auf der ersten Hauptfläche des zweiten piezoelektrischen Substrats ausgebildet, der zweite Duplexer enthält ein drittes Bandpassfilter, das als das zweite Filter für elastische Wellen dient, und ein viertes Bandpassfilter, dessen Durchlassband von dem des dritten Bandpassfilters verschieden ist, und die Dämpfung des ersten Bandpassfilters in einem Frequenzband, das dem Durchlassband des zweiten Bandpassfilters entspricht, ist größer als die Dämpfung des dritten Bandpassfilters in einem Frequenzband, das dem Durchlassband der vierten Bandpassfilter entspricht. In diesem Fall kann die Erdungsimpedanz des ersten Bandpassfilters, dessen Dämpfung im oben genannten Frequenzband größer ist, reduziert werden. Dementsprechend können die Isoliereigenschaften eines Quadplexers, der aus dem ersten Duplexer und dem zweiten Duplexer besteht, effektiv erhöht werden.

Bei einer weiteren konkreten Ausgestaltung der Vorrichtung für elastische Wellen gemäß der vorliegenden Erfindung enthält die Vorrichtung für elastische Wellen ferner eine erste Verbindungsverdrahtung, die den Erdungsanschluss und das erste Filter für elastische Wellen elektrisch verbindet, und eine zweite Verbindungsverdrahtung, die den Erdungsanschluss und das zweite Filter für elastische Wellen elektrisch verbindet, wobei die Länge der ersten Verbindungsverdrahtung kürzer ist als die Länge der zweiten Verbindungsverdrahtung. In diesem Fall kann die Erdungsimpedanz des ersten Filters für elastische Wellen reduziert werden. Dementsprechend kann die Außerbanddämpfung effektiv erhöht werden.

Ein Modul für elastische Wellen gemäß der vorliegenden Erfindung enthält eine Montageplatine und eine Vorrichtung für elastische Wellen, die gemäß der vorliegenden Erfindung konfiguriert ist und auf der Montageplatine montiert ist. Dies ermöglicht eine effektive Erhöhung der Außerbanddämpfung.

VORTEILHAFTE EFFEKTE DER ERFINDUNG

Gemäß der vorliegenden Erfindung werden eine Vorrichtung für elastische Wellen und ein Modul für elastische Wellen, die große Außerbanddämpfungen aufweisen, bereitgestellt.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine Grundrissansicht einer Vorrichtung für elastische Wellen gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

2 ist eine versetzte Querschnittsansicht entlang der Linie A-A von 1.

3(a) und 3(b) sind ein Schaltplan eines ersten Filters für elastische Wellen bzw. ein Schaltplan eines zweiten Filters für elastische Wellen in der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

4 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie B-B von 2.

5 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie C-C von 2.

6 ist ein Diagramm, das Dämpfung-Frequenz-Kennlinien des ersten Filters für elastische Wellen in der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung und einem ersten Vergleichsbeispiel zeigt.

7 ist ein Diagramm, das Dämpfung-Frequenz-Kennlinien des zweiten Filters für elastische Wellen in der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung und dem ersten Vergleichsbeispiel zeigt.

8 ist eine Querschnittsansicht in der Draufsicht, die eine Elektrodenkonfiguration auf einer ersten Hauptfläche eines ersten piezoelektrischen Substrats in einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.

9 ist eine Querschnittsansicht in der Draufsicht, die eine Elektrodenkonfiguration auf einer ersten Hauptfläche eines zweiten piezoelektrischen Substrats in der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.

10(a) bis 10(d) sind Schaltbilder von ersten bis vierten Bandpassfiltern in der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

11 ist ein Diagramm, das Dämpfung-Frequenz-Kennlinien des ersten Bandpassfilters in der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung und einem zweiten Vergleichsbeispiel zeigt.

12 ist ein Diagramm, das Dämpfung-Frequenz-Kennlinien des dritten Bandpassfilters in der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung und dem zweiten Vergleichsbeispiel zeigt.

13(a) bis 13(d) sind Schaltbilder von ersten bis vierten Bandpassfiltern in einer dritten Ausführungsform.

14 ist ein vorderseitiges Querschnittsschaubild eines Moduls für elastische Wellen, das als eine vierte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dient.

BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSFORMEN

Im Folgenden wird die vorliegende Erfindung im Detail anhand der Beschreibung konkreter Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die Zeichnungen offenbart.

Es ist anzumerken, dass jede in der vorliegenden Spezifikation beschriebene Ausführungsform nur veranschaulichenden Zwecken dient und dass einzelne Elemente verschiedener Ausführungsformen kombiniert oder teilweise ausgetauscht werden können.

1 ist eine Grundrissansicht einer Vorrichtung für elastische Wellen gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. 2 ist eine Stufenquerschnittsansicht entlang der Linie A-A von 1.

Wie in 2 gezeigt, enthält eine Vorrichtung für elastische Wellen 1 ein erstes Element für elastische Wellen 11A und ein zweites Element für elastische Wellen 11B. Das erste Element für elastische Wellen 11A enthält ein erstes piezoelektrisches Substrat 2A. Das erste piezoelektrische Substrat 2A enthält eine erste Hauptfläche 2Aa und eine zweite Hauptfläche 2Ab, die gegenüber der ersten Hauptfläche 2Aa angeordnet ist. Das zweite Element für elastische Wellen 11B enthält ein zweites piezoelektrisches Substrat 2B. Das zweite piezoelektrische Substrat 2B hat eine erste Hauptfläche 2Ba und eine zweite Hauptfläche 2Bb. Die Dicke des ersten piezoelektrischen Substrats 2A ist geringer als die Dicke des zweiten piezoelektrischen Substrats 2B. Das erste piezoelektrische Substrat 2A und das zweite piezoelektrische Substrat 2B bestehen aus einem piezoelektrischen Einkristall, wie zum Beispiel LiTaO3, LiNbO3 und dergleichen. Alternativ können das erste piezoelektrische Substrat 2A und das zweite piezoelektrische Substrat 2B aus einer piezoelektrischen Keramik bestehen.

Auf der ersten Hauptfläche 2Aa des ersten piezoelektrischen Substrats 2A sind mehrere erste IDT-Elektroden 3A11 ausgebildet. Eine Oberflächenschallwelle wird durch Anlegen einer Wechselspannung an der IDT-Elektrode angeregt. Obgleich in der Figur nicht gezeigt, sind Reflektoren auf beiden Seiten jeder ersten IDT-Elektrode 3A11 in einer Ausbreitungsrichtung der Oberflächenschallwelle ausgebildet. Auf diese Weise werden mehrere Resonatoren für elastische Wellen ausgebildet. Die oben angesprochenen mehreren Resonatoren für elastische Wellen sind so verbunden, dass sie ein Kettenfilter bilden, wie unten beschrieben wird. Auf diese Weise wird ein erstes Filter für elastische Wellen gebildet. Auf der ersten Hauptfläche 2Ba des zweiten piezoelektrischen Substrats 2B sind mehrere zweite IDT-Elektroden 3B11 ausgebildet. Die mehreren zweiten IDT-Elektroden 3B11 und mehreren Reflektoren bilden mehrere Resonatoren für elastische Wellen. Ein zweites Filter für elastische Wellen wird gebildet, indem die oben angesprochenen mehreren Resonatoren für elastische Wellen untereinander verbunden werden.

Die erste IDT-Elektrode 3A11 und die zweite IDT-Elektrode 3B11 bestehen aus einem Metall. Die IDT-Elektrode kann aus einer Metallschicht oder einem Mehrschichtkörper bestehen, in dem mehrere Metallschichten übereinander gelegt sind.

Die Außerbanddämpfung des ersten Filters für elastische Wellen ist größer als die Außerbanddämpfung des zweiten Filters für elastische Wellen.

Das erste piezoelektrische Substrat 2A und das zweite piezoelektrische Substrat 2B sind miteinander verbunden, wobei ein Stützelement 4 zwischen beiden angeordnet ist, dergestalt, dass die erste Hauptfläche 2Aa des ersten piezoelektrischen Substrats 2A und die erste Hauptfläche 2Ba des zweiten piezoelektrischen Substrats 2B einander zugewandt sind. Das Stützelement 4 ist so ausgebildet, dass es in planarer Ansicht eine Region umgibt, wo das erste Filter für elastische Wellen und das zweite Filter für elastische Wellen ausgebildet sind. Das Stützelement 4 besteht aus einem zweckmäßigen Harz oder Lot oder dergleichen.

Wie in 1 gezeigt, sind mehrere externe Verbindungsanschlüsse 5 auf der zweiten Hauptfläche 2Ab des ersten piezoelektrischen Substrats 2A ausgebildet. Die mehreren externen Verbindungsanschlüsse 5 enthalten Erdungsanschlüsse 5a und 5b.

Wie in 2 gezeigt, sind Durchkontaktierungselektroden 6a und 6b so ausgebildet, dass sie durch das erste piezoelektrische Substrat 2A hindurch verlaufen. Obere Endabschnitte der Durchkontaktierungselektroden 6a und 6b sind elektrisch mit den Erdungsanschlüssen 5a und 5b verbunden. Untere Endabschnitte der Durchkontaktierungselektroden 6a und 6b sind elektrisch mit Verbindungsanschlüssen 7Aa und 7Ab verbunden, die jeweils auf der ersten Hauptfläche 2Aa des ersten piezoelektrischen Substrats 2A ausgebildet sind. Obgleich in 2 nicht gezeigt, sind die Verbindungsanschlüsse 7Aa und 7Ab elektrisch mit dem ersten Filter für elastische Wellen verbunden.

Auf der ersten Hauptfläche 2Ba des zweiten piezoelektrischen Substrats 2B sind Verbindungsanschlüsse 7Ba und 7Bb ausgebildet. Obgleich in 2 nicht gezeigt, sind die Verbindungsanschlüsse 7Ba und 7Bb elektrisch mit dem zweiten Filter für elastische Wellen verbunden. Der Verbindungsanschluss 7Ba ist elektrisch mit dem Verbindungsanschluss 7Aa über eine Verbindungsverdrahtung 8a verbunden. Der Verbindungsanschluss 7Bb ist elektrisch mit dem Verbindungsanschluss 7Ab über eine Verbindungsverdrahtung 8b verbunden.

Die Verdrahtung, die das erste Filter für elastische Wellen und das Erdungspotential verbindet, wird hier als erste Verbindungsverdrahtung bezeichnet. Die Verdrahtung, die das zweite Filter für elastische Wellen und das Erdungspotential verbindet, wird als zweite Verbindungsverdrahtung bezeichnet. Wie in 2 gezeigt, bilden der Verbindungsanschluss 7Aa, die Durchkontaktierungselektrode 6a und der Erdungsanschluss 5a die erste Verbindungsverdrahtung. Der Verbindungsanschluss 7Ab, die Durchkontaktierungselektrode 6b und der Erdungsanschluss 5b bilden auch die erste Verbindungsverdrahtung. Der Verbindungsanschluss 7Ba, die Verbindungsverdrahtung 8a, der Verbindungsanschluss 7Aa, die Durchkontaktierungselektrode 6a und der Erdungsanschluss 5a bilden die zweite Verbindungsverdrahtung. Der Verbindungsanschluss 7Bb, die Verbindungsverdrahtung 8b, der Verbindungsanschluss 7Ab, die Durchkontaktierungselektrode 6b und der Erdungsanschluss 5b bilden auch die zweite Verbindungsverdrahtung. Oder anders ausgedrückt: Das erste Filter für elastische Wellen und das zweite Filter für elastische Wellen sind gemeinsam mit dem Erdungspotential verbunden. Wie oben beschrieben, enthält die erste Verbindungsverdrahtung weder den Verbindungsanschluss 7Ba noch eine Verbindungsverdrahtung 8a noch einen Verbindungsanschluss 7Bb noch eine Verbindungsverdrahtung 8b. Dementsprechend ist die Länge der ersten Verbindungsverdrahtung kürzer als die Länge der zweiten Verbindungsverdrahtung.

Als Nächstes werden konkrete Schaltkreiskonfigurationen des ersten Filters für elastische Wellen und des zweiten Filters für elastische Wellen in der vorliegenden Ausführungsform beschrieben.

3(a) ist ein Schaltplan des ersten Filters für elastische Wellen in der ersten Ausführungsform, und 3(b) ist ein Schaltplan des zweiten Filters für elastische Wellen.

Ein erstes Filter für elastische Wellen 3A1 ist ein Kettenfilter. Das erste Filter für elastische Wellen 3A1 enthält Reihenarmresonatoren S1 bis S5, die zwischen einem Eingangsanschluss 9Aa und einem Ausgangsanschluss 9Ab verbunden sind. Ein Parallelarmresonator P1 ist zwischen dem Erdungspotential und einem Verbindungspunkt zwischen dem Reihenarmresonator S1 und dem Reihenarmresonator S2 verbunden. Ein Parallelarmresonator P2 ist zwischen dem Erdungspotential und einem Verbindungspunkt zwischen dem Reihenarmresonator S2 und dem Reihenarmresonator S3 verbunden. Ein Parallelarmresonator P3 ist zwischen dem Erdungspotential und einem Verbindungspunkt zwischen dem Reihenarmresonator S3 und dem Reihenarmresonator S4 verbunden. Ein Parallelarmresonator P4 ist zwischen dem Erdungspotential und einem Verbindungspunkt zwischen dem Reihenarmresonator S4 und dem Reihenarmresonator S5 verbunden.

Ein zweites Filter für elastische Wellen 3B1 ist ein Kettenfilter, das eine Schaltkreiskonfiguration ähnlich der des ersten Filters für elastische Wellen 3A1 aufweist und einen Eingangsanschluss 9Ba, einen Ausgangsanschluss 9Bb, Reihenarmresonatoren S11 bis S15 und Parallelarmresonatoren P11 bis P14 enthält.

4 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie B-B von 2 und zeigt die Elektrodenkonfiguration des ersten Filters für elastische Wellen in der ersten Ausführungsform. 5 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie C-C von 2 und zeigt die Elektrodenkonfiguration des zweiten Filters für elastische Wellen in der ersten Ausführungsform. Wie oben beschrieben, enthält jeder Resonator für elastische Wellen eine IDT-Elektrode und Reflektoren. Jeder Resonator für elastische Wellen wird durch ein schematisches Symbol dargestellt, und zwar einen rechteckigen Rahmen, der einen Buchstaben X umgibt.

Die Parallelarmresonatoren P1 und P3 sind elektrisch mit dem Verbindungsanschluss 7Ab verbunden. Die Parallelarmresonatoren P2 und P4 sind elektrisch mit dem Verbindungsanschluss 7Aa verbunden. Die Parallelarmresonatoren P11 und P13 sind elektrisch mit dem Verbindungsanschluss 7Ba verbunden. Die Parallelarmresonatoren P12 und P14 sind elektrisch mit dem Verbindungsanschluss 7Bb verbunden. Wie in 2, 4 und 5 gezeigt, sind die Parallelarmresonatoren P1, P3, P12 und P14 gemeinsam mit dem Erdungspotential über die Verbindungsanschlüsse 7Ab und 7Bb verbunden. Die Parallelarmresonatoren P2, P4, P11 und P13 sind gemeinsam mit dem Erdungspotential über die Verbindungsanschlüsse 7Aa und 7Ba verbunden.

Ein kennzeichnendes Merkmal der vorliegenden Erfindung ist, dass das erste Filter für elastische Wellen 3A1 mit dem Erdungspotential über die erste Verbindungsverdrahtung verbunden ist, deren Länge relativ kürzer ist, und die Außerbanddämpfung des ersten Filters für elastische Wellen 3A1 ist größer als die Außerbanddämpfung des zweiten Filters für elastische Wellen 3B1. Dies ermöglicht eine effektive Erhöhung der Außerbanddämpfung der Vorrichtung für elastische Wellen 1. Die Details werden unten dargelegt.

Der Autor der vorliegenden Erfindung stellte Vorrichtungen für elastische Wellen gemäß der ersten Ausführungsform und einem ersten Vergleichsbeispiel her und untersuchte ihre Außerbanddämpfungen.

Die Vorrichtung für elastische Wellen des ersten Vergleichsbeispiels hat eine Konfiguration ähnlich der der ersten Ausführungsform, mit Ausnahme der Anordnung des ersten Filters für elastische Wellen und des zweiten Filters für elastische Wellen. Genauer gesagt, ist das zweite Filter für elastische Wellen auf der ersten Hauptfläche des ersten piezoelektrischen Substrats des ersten Elements für elastische Wellen ausgebildet. Das erste Filter für elastische Wellen ist auf der ersten Hauptfläche des zweiten piezoelektrischen Substrats des zweiten Elements für elastische Wellen ausgebildet.

Hier liegt das Durchlassband des ersten Filters für elastische Wellen im Bereich von 2400 MHz bis 2482 MHz. Das Durchlassband des zweiten Filters für elastische Wellen liegt im Bereich von 1559 MHz bis 1608 MHz.

6 ist ein Diagramm, das Dämpfung-Frequenz-Kennlinien des ersten Filters für elastische Wellen in der ersten Ausführungsform und dem ersten Vergleichsbeispiel zeigt. 7 ist ein Diagramm, das Dämpfung-Frequenz-Kennlinien des zweiten Filters für elastische Wellen in der ersten Ausführungsform und dem ersten Vergleichsbeispiel zeigt. Die durchgezogene Linie dar ein Ergebnis der ersten Ausführungsform stellt, und die Strichlinie stellt ein Ergebnis des ersten Vergleichsbeispiels dar.

Wie in 6 gezeigt, beträgt die Außerbanddämpfung des ersten Filters für elastische Wellen der vorliegenden Ausführungsform bei Frequenz D 53,3 dB, und die Außerbanddämpfung des ersten Vergleichsbeispiels bei Frequenz D beträgt 50,5 dB. Somit erhöht sich in der vorliegenden Ausführungsform die Außerbanddämpfung um 2,8 dB im Vergleich zu dem ersten Vergleichsbeispiel. Der Grund dafür wird unten erklärt.

Die Verdrahtung, die das Erdungspotential und das Filter für elastische Wellen verbindet, hat eine Erdungsimpedanz. Je länger die Verdrahtung ist, desto größer wird die Erdungsimpedanz. Wenn die Erdungsimpedanz größer wird, wird die Außerbanddämpfung des Filters für elastische Wellen kleiner. Das erste Filter für elastische Wellen der vorliegenden Ausführungsform und das Erdungspotential sind über die oben angesprochene erste Verbindungsverdrahtung verbunden. Das erste Filter für elastische Wellen des ersten Vergleichsbeispiels und das Erdungspotential sind über die oben angesprochene zweite Verbindungsverdrahtung verbunden. Die Länge der ersten Verbindungsverdrahtung ist kürzer als die Länge der zweiten Verbindungsverdrahtung. Somit ist die Erdungsimpedanz der ersten Verbindungsverdrahtung geringer als die Erdungsimpedanz der zweiten Verbindungsverdrahtung. Entsprechend ist es möglich, die Außerbanddämpfung des ersten Filters für elastische Wellen der vorliegenden Ausführungsform zu erhöhen.

Wie in 7 gezeigt, beträgt die Außerbanddämpfung des zweiten Filters für elastische Wellen der vorliegenden Ausführungsform bei Frequenz E 48,2 dB, und die Außerbanddämpfung des zweiten Filters für elastische Wellen des ersten Vergleichsbeispiels bei Frequenz E beträgt 49,4 dB. Aus ähnlichen Gründen wie oben beschrieben, ist die Außerbanddämpfung des zweiten Filters für elastische Wellen der vorliegenden Ausführungsform bei Frequenz E kleiner. Jedoch beträgt die oben angesprochene Verringerung nur 1,2 dB, und diese ist geringer als die Erhöhung der Außerbanddämpfung des ersten Filters für elastische Wellen. Dementsprechend wird festgestellt, dass die Außerbanddämpfung der Vorrichtung für elastische Wellen im Ganzen effektiv erhöht werden kann.

Bevorzugt ist es wünschenswert, dass der Maximalwert der Außerbanddämpfung in einem Frequenzband im Bereich vom 0,85-fachen bis zum 1,15-fachen der Mittelfrequenz des Durchlassbandes des ersten Filters für elastische Wellen größer ist als eine Außerbanddämpfung in einem Frequenzband im Bereich vom 0,85-fachen bis zum 1,15-fachen der Mittelfrequenz des Durchlassbandes des zweiten Filters für elastische Wellen. Dies ermöglicht eine effektive Erhöhung der Außerbanddämpfung der Vorrichtung für elastische Wellen insgesamt.

8 ist eine Querschnittsansicht in der Draufsicht, die eine Elektrodenkonfiguration auf einer ersten Hauptfläche eines ersten piezoelektrischen Substrats in einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. 9 ist eine Querschnittsansicht in der Draufsicht, die eine Elektrodenkonfiguration auf einer ersten Hauptfläche eines zweiten piezoelektrischen Substrats in der zweiten Ausführungsform zeigt.

Eine Vorrichtung für elastische Wellen 21 der zweiten Ausführungsform hat eine Struktur ähnlich der der ersten Ausführungsform, mit Ausnahme der Schaltkreiskonfiguration, die sich von der ersten Ausführungsform unterscheidet.

Ein erster Duplexer 23A ist auf einer ersten Hauptfläche 2Aa eines ersten piezoelektrischen Substrats 2A in einem ersten Element für elastische Wellen 31A der Vorrichtung für elastische Wellen 21 ausgebildet. Der erste Duplexer 23A enthält ein erstes Bandpassfilter 23A1, das als das erste Filter für elastische Wellen dient, und ein zweites Bandpassfilter 23A2, dessen Durchlassband von dem des ersten Bandpassfilters 23A1 verschieden ist. Ein zweiter Duplexer 23B ist auf einer ersten Hauptfläche 2Ba eines zweiten piezoelektrischen Substrats 2B in einem zweiten Element für elastische Wellen 31B ausgebildet. Der zweite Duplexer 23B enthält ein drittes Bandpassfilter 23B1 und ein viertes Bandpassfilter 23B2, dessen Durchlassband von dem des dritten Bandpassfilters 23B1 verschieden ist. Oder anders ausgedrückt: Die Vorrichtung für elastische Wellen 21 ist eine Quadplexer, der die ersten bis vierten Bandpassfilter 23A1, 23A2, 23B1 und 23B2 enthält. Das erste Bandpassfilter 23A1 und das dritte Bandpassfilter 23B1 sind Empfangsfilter, und das zweite Bandpassfilter 23A2 und das vierte Bandpassfilter 23B2 sind Sendefilter.

10(a) bis 10(d) sind Schaltbilder von ersten bis vierten Bandpassfiltern in der zweiten Ausführungsform.

Das erste Bandpassfilter 23A1 enthält ein längs gekoppeltes Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp 30A. Reihenarmresonatoren S21 und S22 sind zwischen einem Eingangsanschluss 29Aa und dem längs gekoppelten Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp 30A verbunden. Ein Parallelarmresonator P21 ist zwischen einem Erdungspotential und einem Verbindungspunkt zwischen dem Reihenarmresonator S21 und dem Reihenarmresonator S22 verbunden. Ein Parallelarmresonator P22 ist zwischen dem Erdungspotential und einem Verbindungspunkt zwischen dem längs gekoppelten Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp 30A und einem Ausgangsanschluss 29Ac verbunden.

Das zweite Bandpassfilter 23A2 enthält Reihenarmresonatoren S31 bis S35, die zwischen einem Eingangsanschluss 29Aa und einem Ausgangsanschluss 29Ab verbunden sind. Ein Parallelarmresonator P31 ist zwischen dem Erdungspotential und einem Verbindungspunkt zwischen dem Reihenarmresonator S31 und dem Reihenarmresonator S32 verbunden. Ein Parallelarmresonator P32 ist zwischen dem Erdungspotential und einem Verbindungspunkt zwischen dem Reihenarmresonator S32 und dem Reihenarmresonator S33 verbunden. Ein Parallelarmresonator P33 ist zwischen dem Erdungspotential und einem Verbindungspunkt zwischen dem Reihenarmresonator S33 und dem Reihenarmresonator S34 verbunden. Ein Parallelarmresonator P34 ist zwischen dem Erdungspotential und einem Verbindungspunkt zwischen dem Reihenarmresonator S34 und dem Reihenarmresonator S35 verbunden.

Das dritte Bandpassfilter 23B1 enthält ein längs gekoppeltes Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp 30B. Ein Reihenarmresonator S41 ist zwischen einem Eingangsanschluss 29Ba und dem längs gekoppelten Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp 30B verbunden. Ein Parallelarmresonator P41 ist zwischen dem Erdungspotential und einem Verbindungspunkt zwischen dem längs gekoppelten Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp 30B und einem Ausgangsanschluss 29Bc verbunden.

Das vierte Bandpassfilter 23B2 enthält Reihenarmresonatoren S51 bis S53, die zwischen einem Eingangsanschluss 29Ba und einem Ausgangsanschluss 29Bb verbunden sind. Ein Parallelarmresonator P51 ist zwischen dem Erdungspotential und einem Verbindungspunkt zwischen dem Eingangsanschluss 29Ba und dem Reihenarmresonator S51 verbunden. Ein Parallelarmresonator P52 ist zwischen dem Erdungspotential und einem Verbindungspunkt zwischen dem Reihenarmresonator S51 und dem Reihenarmresonator S52 verbunden. Ein Parallelarmresonator P53 ist zwischen dem Erdungspotential und einem Verbindungspunkt zwischen dem Reihenarmresonator S52 und dem Reihenarmresonator S53 verbunden.

Wie in 8 gezeigt, sind die Parallelarmresonatoren P21 und P22 elektrisch mit einem Verbindungsanschluss 27Ac verbunden. Die Parallelarmresonatoren P31 und P33 sind elektrisch mit einem Verbindungsanschluss 27Aa verbunden. Die Parallelarmresonatoren P32 und P34 sind elektrisch mit einem Verbindungsanschluss 27Ab verbunden. Wie in 9 gezeigt, ist der Parallelarmresonator P41 elektrisch mit einem Verbindungsanschluss 27Bc verbunden. Die Parallelarmresonatoren P51 und P53 sind elektrisch mit einem Verbindungsanschluss 27Ba verbunden. Der Parallelarmresonator P52 ist elektrisch mit einem Verbindungsanschluss 27Bb verbunden. Die Parallelarmresonatoren P21, P22 und P41 sind gemeinsam mit dem Erdungspotential über die Verbindungsanschlüsse 27Ac und 27Bc verbunden. Die Parallelarmresonatoren P31, P33, P51 und P53 sind gemeinsam mit dem Erdungspotential über die Verbindungsanschlüsse 27Aa und 27Ba verbunden. Die Parallelarmresonatoren P32, P34 und P52 sind gemeinsam mit dem Erdungspotential über die Verbindungsanschlüsse 27Ab und 27Bb verbunden.

Als Nächstes stellte der Autor der vorliegenden Erfindung Vorrichtungen für elastische Wellen gemäß der zweiten Ausführungsform und einem zweiten Vergleichsbeispiel und untersuchte ihre Außerbanddämpfungen. Genauer gesagt, wurde die Dämpfung des ersten Bandpassfilters in einem Frequenzband, das dem Durchlassband des zweiten Bandpassfilters entspricht, untersucht. Die Dämpfung des dritten Bandpassfilters in einem Frequenzband, das dem Durchlassband des vierten Bandpassfilters entspricht, wurde ausgewertet.

Das zweite Vergleichsbeispiel hat eine Konfiguration ähnlich der der zweiten Ausführungsform, außer dass die Anordnung der ersten bis vierten Bandpassfilter von der der zweiten Ausführungsform verschieden ist. Genauer gesagt, sind das erste Bandpassfilter und das zweite Bandpassfilter auf der ersten Hauptfläche des zweiten piezoelektrischen Substrats ausgebildet. Das dritte Bandpassfilter und das vierte Bandpassfilter sind auf der ersten Hauptfläche des ersten piezoelektrischen Substrats ausgebildet.

Das Durchlassband des ersten Bandpassfilters liegt hier im Bereich von 2110 MHz bis 2170 MHz. Das Durchlassband des zweiten Bandpassfilters liegt im Bereich von 1920 MHz bis 1980 MHz. Das Durchlassband des dritten Bandpassfilters liegt im Bereich von 1805 MHz bis 1880 MHz. Das Durchlassband des vierten Bandpassfilters liegt im Bereich von 1710 MHz bis 1785 MHz.

11 ist ein Diagramm, das Dämpfung-Frequenz-Kennlinien des ersten Bandpassfilters in der zweiten Ausführungsform und dem zweiten Vergleichsbeispiel zeigt. 12 ist ein Diagramm, das Dämpfung-Frequenz-Kennlinien des dritten Bandpassfilters in der zweiten Ausführungsform und dem zweiten Vergleichsbeispiel zeigt. Die durchgezogene Linie stellt ein Ergebnis der zweiten Ausführungsform dar, und die Strichlinie stellt ein Ergebnis des zweiten Vergleichsbeispiels dar.

Wie in 11 gezeigt, beträgt die Dämpfung des ersten Bandpassfilters gemäß der vorliegenden Ausführungsform in einem Frequenzband, das dem Durchlassband des zweiten Bandpassfilters entspricht, 53,6 dB. Die Dämpfung des ersten Bandpassfilters gemäß dem zweiten Vergleichsbeispiel in einem Frequenzband, das dem Durchlassband des zweiten Bandpassfilters entspricht, beträgt 51,6 dB. Somit erhöht sich in der vorliegenden Ausführungsform die oben angesprochene Dämpfung im Vergleich zu dem zweiten Vergleichsbeispiel um 2,0 dB.

Wie in 12 gezeigt, beträgt die Dämpfung des dritten Bandpassfilters gemäß der vorliegenden Ausführungsform in einem Frequenzband, das dem Durchlassband des vierten Bandpassfilters entspricht, 48,0 dB. Die Dämpfung des dritten Bandpassfilters gemäß dem zweiten Vergleichsbeispiel in einem Frequenzband, das dem Durchlassband des vierten Bandpassfilters entspricht, beträgt 49,2 dB. Obgleich die oben angesprochene Dämpfung des dritten Bandpassfilters geringer ist als die des zweiten Vergleichsbeispiels, beträgt die Verringerung der oben genannten Dämpfung nur 1,2 dB. Die Verringerung der oben genannten Dämpfung des dritten Bandpassfilters ist geringer als die Erhöhung der oben genannten Dämpfung in dem ersten Bandpassfilter. Wie oben beschrieben, wird festgestellt, dass die Verringerungen der oben genannten Dämpfungen des ersten und des dritten Bandpassfilters in dem ersten und dem zweiten Duplexer effektiv unterdrückt werden können. Dementsprechend wird festgestellt, dass die Isoliereigenschaften der Vorrichtung für elastische Wellen effektiv verbessert werden können.

Wie in 10 gezeigt, ist die Anzahl der Resonatoren für elastische Wellen, die in dem ersten Bandpassfilter 23A1 enthalten sind, größer als die Anzahl der Resonatoren für elastische Wellen, die in dem dritten Bandpassfilter 23B1 enthalten sind. In diesem Fall ist die Außerbanddämpfung des ersten Bandpassfilters 23A1 größer als die Außerbanddämpfung des dritten Bandpassfilters 23B1. Die vorliegende Ausführungsform ermöglicht eine Verringerung der Erdungsimpedanz des ersten Bandpassfilters 23A1, dessen Außerbanddämpfung größer ist. Dementsprechend kann die Verringerung der Außerbanddämpfung der Vorrichtung für elastische Wellen 21 insgesamt effektiv unterdrückt werden.

13(a) bis 13(d) sind Schaltbilder von ersten bis vierten Bandpassfiltern in einer dritten Ausführungsform.

In der vorliegenden Ausführungsform ist das dritte Bandpassfilter 23B1 gemäß der in 10 gezeigten zweiten Ausführungsform durch ein drittes Bandpassfilter 43B1 ersetzt. Darüber hinaus unterscheidet sich die vorliegende Ausführungsform von der zweiten Ausführungsform in der Anordnung der ersten bis vierten Bandpassfilter 23A1, 23A2, 43B1 und 23B2. Mit Ausnahme der oben angesprochenen Konfiguration hat die vorliegende Ausführungsform eine Konfiguration ähnlich der der zweiten Ausführungsform.

Genauer gesagt, sind das erste Bandpassfilter 23A1 und das zweite Bandpassfilter 23A2 auf einer ersten Hauptfläche eines zweiten piezoelektrischen Substrats ausgebildet. Das dritte Bandpassfilter 43B1 und das vierte Bandpassfilter 23B2 sind auf einer ersten Hauptfläche eines ersten piezoelektrischen Substrats ausgebildet, dessen Dicke geringer ist als die des zweiten piezoelektrischen Substrats. Ein längs gekoppeltes Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp 50B des dritten Bandpassfilters 43B1 hat eine zweistufige Konfiguration. Oder anders ausgedrückt: Die Anzahl der Stufen des längs gekoppelten Filters für elastische Wellen vom Resonatortyp 50B ist größer als die Anzahl der Stufen des längs gekoppelten Filters für elastische Wellen vom Resonatortyp 30A des ersten Bandpassfilters 23A1. In diesem Fall ist die Außerbanddämpfung des dritten Bandpassfilters 43B1 größer als die Außerbanddämpfung des ersten Bandpassfilters 23A1. In der vorliegenden Ausführungsform ist das dritte Bandpassfilter 43B1 auf dem ersten piezoelektrischen Substrat ausgebildet. Dies ermöglicht das Vermeiden der Verringerung der Außerbanddämpfung des dritten Bandpassfilters 43B1. Dementsprechend kann die Außerbanddämpfung der Vorrichtung für elastische Wellen insgesamt effektiv erhöht werden.

In der vorliegenden Ausführungsform sind die längs gekoppelten Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp 30A und 50B dafür konfiguriert, eine einstufige Konfiguration bzw. eine zweistufige Konfiguration zu haben. Jedoch ist die Anzahl der Stufen nicht darauf beschränkt, solange das Bandpassfilter, dessen Anzahl von Stufen in dem längs gekoppelten Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp größer ist, auf der ersten Hauptfläche des ersten piezoelektrischen Substrats ausgebildet ist, dessen Dicke geringer ist als die des zweiten piezoelektrischen Substrats.

14 ist ein vorderseitiges Querschnittsschaubild eines Moduls für elastische Wellen, das als eine vierte Ausführungsform dient.

Ein Modul für elastische Wellen 61 enthält eine Montageplatine 62. Eine Vorrichtung für elastische Wellen 1 der ersten Ausführungsform ist auf der Montageplatine 62 montiert. Genauer gesagt, sind Montageanschlüsse 65a und 65b auf der Montageplatine 62 ausgebildet. Die Montageanschlüsse 65a und 65b und die Erdungsanschlüsse 5a und 5b der Vorrichtung für elastische Wellen 1 sind jeweils miteinander verbunden, wobei sich Bondungsmittel 68a und 68b zwischen ihnen befinden. Die Bondungsmittel 68a und 68b bestehen aus Lot oder dergleichen. Obgleich in der Figur nicht gezeigt, sind zusätzlich zu den Erdungsanschlüssen der Vorrichtung für elastische Wellen 1 die oben beschriebenen mehreren externen Verbindungsanschlüsse auch mit mehreren Montageanschlüssen der Montageplatine 62 verbunden. Darüber hinaus ist eine Vorrichtung 63 auf dem Modul für elastische Wellen 61 montiert. Wie oben beschrieben, kann in dem Modul für elastische Wellen 61 zusätzlich zu der Vorrichtung für elastische Wellen 1 eine Vorrichtung oder ein Element montiert sein. Da das Modul für elastische Wellen 61 die montierte Vorrichtung für elastische Wellen 1 enthält, kann die Außerbanddämpfung effektiv erhöht werden.

Bezugszeichenliste

1
Vorrichtung für elastische Wellen
2A, 2B
Erstes, zweites piezoelektrisches Substrat
2Aa, 2Ab
Erste, zweite Hauptfläche
2Ba, 2Bb
Erste, zweite Hauptfläche
3A1, 3B1
Erstes, zweites Filter für elastische Wellen
3A11, 3B11
Erste, zweite IDT-Elektrode
4
Stützelement
5
Externer Verbindungsanschluss
5a, 5b
Erdungsanschluss
6a, 6b
Durchkontaktierungselektrode
7Aa, 7Ab, 7Ba, 7Bb
Verbindungsanschluss
8a, 8b
Verbindungsverdrahtung
9Aa, 9Ba
Eingangsanschluss
9Ab, 9Bb
Ausgangsanschluss
10
Längs gekoppeltes Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp
11A, 11B
Erstes, zweites Element für elastische Wellen
21
Vorrichtung für elastische Wellen
23A, 23B
Erster, zweiter Duplexer
23A1, 23A2, 23B1, 23B2
Erstes, zweites, drittes, viertes Bandpassfilter
27Aa, 27Ab, 27Ba, 27Bb, 27Ac, 27Bc
Verbindungsanschluss
29Aa, 29Ba
Eingangsanschluss
29Ab, 29Bb
Ausgangsanschluss
30A, 30B
Längs gekoppeltes Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp
31A, 31B
Erstes, zweites Element für elastische Wellen
43B1
Drittes Bandpassfilter
50B
Längs gekoppeltes Filter für elastische Wellen vom Resonatortyp
61
Modul für elastische Wellen
62
Montageplatine
63
Vorrichtung
65a, 65b
Montageanschluss
68a, 68b
Bondungsmittel
S1–S5, S11–S15, S21, S22, S31–S35, S41, S51–S53
Reihenarmresonator
P1–P4, P11–P14, P21, P22, P31–P34, P41, P51–P53
Parallelarmresonator