Title:
Abstandsmessvorrichtung, Abstandsmessverfahren und Abstandsmessprogramm
Kind Code:
T5


Abstract:

Eine Abstandsmessvorrichtung enthält eine Bildaufnahmeeinheit, die ein Objektbild aufnimmt, welches von einer Abbildungsoptik erzeugt wird, die das Objektbild erzeugt, welches ein Objekt angibt, eine Emissionseinheit, die Richtungslicht als Licht mit Bündelung emittiert, um das Richtungslicht entlang der Richtung einer optischen Achse der Abbildungsoptik zu emittieren, eine Lichtempfangseinheit, die reflektiertes Licht des Richtungslichts von dem Objekt empfängt, eine Herleitungseinheit, die einen Abstand zu dem Objekt basierend auf der Zeit, zu der das Richtungslicht von der Emissionseinheit emittiert wird, und der Zeit, zu der das reflektierte Licht von der Lichtempfangseinheit empfangen wird, herleitet, eine Anzeigeeinheit, die das von der Bildaufnahmeeinheit aufgenommene Objektbild anzeigt, und eine Steuereinheit, die eine derartige Steuerung vornimmt, dass im Fall der Ausführung einer Abstandsmessung durch die Emissionseinheit, die Lichtempfangseinheit und die Herleitungseinheit, die Anzeigeeinheit das von der Bildaufnahmeeinheit aufgenommene Objektbild als Bewegungsbild anzeigt, und ein Übergang in einen Zustand erfolgt, in welchem eine aktuelle Belichtung durch die Bildaufnahmeeinheit zur Zeit des Endes der Abstandsmessung möglich ist.




Inventors:
Masuda, Tomonori (Saitama-shi, JP)
Tamayama, Hiroshi (Saitama-shi, JP)
Application Number:
DE112015003608T
Publication Date:
04/20/2017
Filing Date:
04/16/2015
Assignee:
FUJIFILM Corporation (Tokyo, JP)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
KSNH Patentanwälte Klunker/Schmitt-Nilson/Hirsch, 80796, München, DE
Claims:
1. Abstandsmessvorrichtung, umfassend:
eine Bildaufnahmeeinheit, die ein Objektbild aufnimmt, welches von einer Abbildungsoptik erzeugt wird, die das Objektbild erzeugt, welches ein Objekt angibt;
eine Emissionseinheit, die Richtungslicht als Licht mit Bündelung emittiert, um das Richtungslicht entlang der Richtung einer optischen Achse der Abbildungsoptik zu emittieren;
eine Lichtempfangseinheit, die von dem Objekt reflektiertes Licht des Richtungslichts empfängt;
eine Herleitungseinheit, die einen Abstand zu dem Objekt basierend auf der Zeit, zu der das Richtungslicht von der Emissionseinheit emittiert wird, und einer Zeit, zu der das reflektierte Licht von der Lichtempfangseinheit empfangen wird, herleitet;
eine Anzeigeeinheit, die das von der Bildaufnahmeeinheit aufgenommene Objektbild anzeigt; und
eine Steuereinheit, die eine Steuerung derart ausführt, dass im Fall der Ausführung einer Abstandsmessung durch die Emissionseinheit, die Lichtempfangseinheit und die Herleitungseinheit die Anzeigeeinheit das von der Bildaufnahmeeinheit aufgenommene Objektbild als Bewegungsbild anzeigt und ein Übergang in einen Zustand vorgenommen wird, in welchem zum Endzeitpunkt der Abstandsmessung eine aktuelle Belichtung durch die Bildaufnahmeeinheit möglich ist.

2. Abstandsmessvorrichtung nach Anspruch 1, bei der der Endzeitpunkt der Abstandsmessung der Zeitpunkt des Endes einer Zeitspanne ist, während der eine Lichtemission und ein Lichtempfang durch die Emissionseinheit bzw. die Lichtempfangseinheit ausgeführt werden.

3. Abstandsmessvorrichtung nach Anspruch 1, bei der der Endzeitpunkt der Abstandsmessung der Zeitpunkt des Endes einer Herleitungszeitspanne ist, während der der Abstand von der Herleitungseinheit hergeleitet wird.

4. Abstandsmessvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der die Bildaufnahmeeinheit die aktuelle Belichtung durch die Bildaufnahmeeinheit für den Fall ausführt, dass der Abstand von der Herleitungseinheit hergeleitet ist.

5. Abstandsmessvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, weiterhin umfassend:
eine Einstelleinheit, die die Möglichkeit der aktuellen Belichtung durch die Bildaufnahmeeinheit vorab für den Fall einstellt, dass die Herleitung des Abstands durch die Herleitungseinheit unmöglich ist.

6. Abstandsmessvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, weiterhin umfassend:
eine Speichereinheit, welche den von der Herleitungseinheit hergeleiteten Abstand speichert,
wobei für den Fall, dass die Herleitung des Abstands durch die Herleitungseinheit unmöglich ist, die Speicherung durch die Speichereinheit angehalten wird.

7. Abstandsmessvorrichtung nach Anspruch 6, weiterhin umfassend:
eine Speicherungs-Einstelleinheit, welche einstellt, ob die Speicherung durch die Speichereinheit in dem Fall, dass die Herleitung des Abstands durch die Herleitungseinheit unmöglich ist, anzuhalten ist oder nicht.

8. Abstandsmessvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, weiterhin umfassend:
eine Fokussiereinstelleinheit, die eine Fokussiereinstellung der Abbildungsoptik auf das Objekt basierend auf dem von der Herleitungseinheit hergeleiteten Abstand ausführt.

9. Abstandsmessvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei der die Herleitungseinheit den Abstand für den Fall herleitet, dass es keinen Fokussiereinstellfehler durch eine Fokussiereinstelleinheit zum Ausführen einer Fokussiereinstellung der Abbildungsoptik auf das Objekt gibt und es keinen Belichtungseinstellfehler durch eine Belichtungseinstelleinheit zum Einstellen einer Belichtung im Fall der Ausführung einer Bildaufnahme durch die Bildaufnahmeeinheit gibt.

10. Abstandsmessvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei der die Herleitungseinheit das Herleiten des Abstands mehrere Male ausführt, für den Fall des Herleitens eines Abstands mit einer hohen Frequenz unter den durch mehrmaliges Herleiten des Abstands erhaltenen Abständen als einen endgültigen Abstand zu dem Objekt einen Abstandsbereich zur Verwendung bei der Bestimmung der Frequenz und einen Zeitbereich von der Emission zu dem Empfang des Richtungslichts basierend auf einem Einstellergebnis einer Fokuseinstelleinheit zum Ausführen einer Fokussiereinstellung der Abbildungsoptik zu dem Objekt bestimmt, und den endgültigen Abstand zu dem Objekt mit einer Auflösung herleitet, die nach Maßgabe des bestimmten Ergebnisses festgelegt wird.

11. Abstandsmessvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, bei der die Emissionseinheit in der Lage ist, die Emissionsintensität des Richtungslichts zu justieren, und im Fall des Herleitens des Abstands die Emissionsintensität basierend auf einem Einstellergebnis einer Fokussiereinstelleinheit zum Ausführen einer Fokussiereinstellung der Abbildungsoptik auf das Objekt justiert, um das Richtungslicht zu emittieren.

12. Abstandsmessvorrichtung nach Anspruch 11, bei der die Emissionseinheit die Emissionsintensität absenkt, wenn ein von der Fokussiereinstelleinheit eingestellter Fokusabstand kürzer ist.

13. Abstandsmessvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, bei der die Lichtempfangseinheit in der Lage ist, die Lichtempfangsempfindlichkeit einzustellen, und in dem Fall der Herleitung des Abstands die Lichtempfangsempfindlichkeit basierend auf einem Einstellergebnis einer Fokussiereinstelleinheit zum Ausführen einer Fokussiereinstellung der Abbildungsoptik auf das Objekt zum Empfangen des reflektierten Lichts einstellt.

14. Abstandsmessvorrichtung nach Anspruch 13, bei der die Lichtempfangseinheit die Lichtempfangsempfindlichkeit absenkt, wenn ein von der Fokussiereinstelleinheit eingestellter Fokusabstand kürzer ist.

15. Abstandsmessvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, bei der die Emissionseinheit in der Lage ist, die Emissionsintensität des Richtungslichts einzustellen, und die Emissionsintensität basierend auf Objekthelligkeit oder Belichtungszustands-Spezifikationsinformation zum Emittieren des Richtungslichts einstellt.

16. Abstandsmessvorrichtung nach Anspruch 15, bei der die Emissionseinheit die Emissionsintensität verringert, wenn die Objekthelligkeit geringer ist oder die durch die Belichtungszustands-Spezifikationsinformation angegebene Belichtung stärker ist.

17. Abstandsmessvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, bei der eine Abstandsmessung durch die Emissionseinheit, die Lichtempfangseinheit und die Herleitungseinheit mit einer Häufigkeit durchgeführt wird, die vorab nach Maßgabe der Objekthelligkeit oder von Belichtungszustands-Spezifikationsinformation festgelegt wird.

18. Abstandsmessvorrichtung nach Anspruch 17, bei der eine Abstandsmessung durch die Emissionseinheit, die Lichtempfangseinheit und die Herleitungseinheit mit einer größeren Häufigkeit ausgeführt wird, wenn die Objekthelligkeit höher ist, oder wenn die durch die Belichtungszustands-Spezifikationsinformation angegebene Belichtung geringer ist.

19. Abstandsmessvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, bei der im Fall der Ausführung der aktuellen Belichtung durch die Bildaufnahmeeinheit die Emission des Richtungslichts durch die Emissionseinheit und der Lichtempfang durch die Lichtempfangseinheit pausieren.

20. Abstandsmessverfahren, umfassend:
Veranlassen einer Bildaufnahmeeinheit, ein Objektbild aufzunehmen, welches durch eine Abbildungsoptik gebildet wird, die das ein Objekt angebende Objektbild erzeugt;
Anzeigen des aufgenommen Objektbilds auf eine Anzeigeeinheit als Bewegungsbild;
Emittieren von Richtungslicht als Licht mit Bündelung entlang der Richtung einer optischen Achse der Abbildungsoptik;
Empfangen reflektierten Lichts des Richtungslichts von dem Objekt;
Ausführen einer Abstandsmessung zum Herleiten eines Abstands zu dem Objekt basierend auf der Zeit, zu der das Richtungslicht emittiert wird, und der Zeit, zu der das reflektierte Licht empfangen wird; und
Ausführen einer derartigen Steuerung, dass ein Übergang in einen Zustand erfolgt, in welchem eine aktuelle Belichtung durch die Bildaufnahmeeinheit zu dem Endzeitpunkt der Abstandsmessung möglich ist.

21. Abstandsmessprogramm, das einen Computer veranlasst, eine Verarbeitung auszuführen, welche enthält:
im Fall der Ausführung einer Abstandsmessung zum Herleiten eines Abstands zu einem Objekt basierend auf der Zeit, zu der Richtungslicht von einer Emissionseinheit emittiert wird, welche das Richtungslicht als Licht mit Bündelung entlang der Richtung einer optischen Achse einer Abbildungsoptik emittiert, welche ein das Objekt angebendes Objektbild erzeugt, und der Zeit, zu der reflektiertes Licht von einer Lichtempfangseinheit empfangen wird, die das reflektierte Licht des Richtungslichts von dem Objekt empfängt, Anzeigen des Objektbilds, das von einer Bildaufnahmeeinheit aufgenommen wurde, die das Objektbild aufnimmt, auf eine Anzeigeeinheit als Bewegungsbild, und Übergehen in einen Zustand, in welchem eine aktuelle Belichtung durch die Bildaufnahmeeinheit zu der Zeit des Endes der Abstandsmessung möglich ist.

Description:
Technisches Gebiet

Die vorliegende Anmeldung nimmt die Priorität der japanischen Patentanmeldung Nr. 2014-159735, eingereicht am 5. August 2014, in Anspruch, deren gesamte Offenbarung hierdurch Bezugnahme inkorporiert ist.

Eine Methode der vorliegenden Offenbarung betrifft eine Abstandsmessvorrichtung, ein Abstandsmessverfahren und ein Abstandsmessprogramm.

Stand der Technik

Die JP 2008-96181 A offenbart eine Vorrichtung mit einer Zeitnachweiseinrichtung zum Ermitteln der Zeit zwischen der Emission von Messlicht bis zu dem Empfang von Messlicht durch eine Lichtempfangseinrichtung, mit einer Wackelstärken-Nachweiseinrichtung zum Erfassung einer Wackelstärke eines Gehäuses während der Emission des Messlichts, wenn Messlicht von der Lichtemissionseinrichtung emittiert wird, und einer Entfernungsbestimmungseinrichtung zum Bestimmen der zu messenden Entfernung zu einem Objekt, basierend auf der von der Zeitnachweiseinrichtung ermittelten Zeit und der von der Wackelstärken-Nachweiseinrichtung erfassten Wackelstärke.

JP 2002-207163 A zeigt eine Abstandsmess- und Bildaufnahmevorrichtung mit einer Funktion zum Ausführen einer Fokussiereinstellung, einer Abstandsmessfunktion zum Messen eines Abstands zu einem Objekt durch Bestrahlen des Objekts mit einem Laserstrahl entlang einer optischen Achse eines Objektivs, und zum Erfassen von reflektiertem Licht des Laserstrahls und einer Bildaufnahmefunktion zur Abbildung des Objekts.

Offenbarung der ErfindungDurch die Erfindung zu lösendes Problem

Allerdings lässt sich nach der Methode gemäß der JP 2008-96181A der Abstand zu dem Messobjekt messen, ohne dass eine Abbildung des Messobjekts in Betracht kommt.

Bei der Methode nach der JP 2002-207163A lässt sich, da eine Stehbildaufnahme nicht berücksichtigt wird, und während einer Abstandsmessung ein Übergang zu einer Stehbildaufnahme stattfindet, ein Liveview-Bild des Objekts nicht vorübergehend anzeigen, so dass das einer Abstandsmessung unterzogene Objekt auch durch die Ausführung einer Abstandsmessung nicht bestätigt werden kann.

Die Erfindung wurde im Hinblick auf die oben angegebenen Fakten gemacht und schafft eine Abstandsmessvorrichtung, ein Abstandsmessverfahren und ein Abstandsmessprogramm, die in der Lage sind, eine Abstandsmessung vorzunehmen, während ein Objekt bestätigt wird, selbst wenn eine Stehbildaufnahme angewiesen wird.

Mittel zum Lösen des Problems

Eine Abstandsmessvorrichtung gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung umfasst: eine Bildaufnahmeeinheit, die ein Objektbild aufnimmt, welches von einer Abbildungsoptik erzeugt wird, die das Objektbild erzeugt, welches ein Objekt angibt; eine Emissionseinheit, die Richtungslicht als Licht mit Bündelung emittiert, um das Richtungslicht entlang der Richtung einer optischen Achse der Abbildungsoptik zu emittieren; eine Lichtempfangseinheit, die von dem Objekt reflektiertes Licht des Richtungslichts empfängt; eine Herleitungseinheit, die einen Abstand zu dem Objekt basierend auf der Zeit, zu der das Richtungslicht von der Emissionseinheit emittiert wird, und einer Zeit, zu der das reflektierte Licht von der Lichtempfangseinheit empfangen wird, herleitet; eine Anzeigeeinheit, die das von der Bildaufnahmeeinheit aufgenommene Objektbild anzeigt; und eine Steuereinheit, die eine Steuerung derart ausführt, dass im Fall der Ausführung einer Abstandsmessung durch die Emissionseinheit, die Lichtempfangseinheit und die Herleitungseinheit die Anzeigeeinheit das von der Bildaufnahmeeinheit aufgenommene Objektbild als Bewegungsbild anzeigt und ein Übergang in einen Zustand vorgenommen wird, in welchem zum Endzeitpunkt der Abstandsmessung eine aktuelle Belichtung durch die Bildaufnahmeeinheit möglich ist. Hierdurch kann die Abstandsmessvorrichtung gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung die Abstandsmessung ausführen, während sie gleichzeitig das Objekt bestätigt, selbst wenn eine Stehbildaufnahme ausgeführt wird.

Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung kann in der Abstandsmessvorrichtung nach dem ersten Aspekt der Erfindung die Zeit des Endes der Abstandsmessung die Zeit des Endes einer Zeitspanne sein, während der eine Lichtemission und ein Lichtempfang durch die Emissionseinheit bzw. die Lichtempfangseinheit ausgeführt werden. Hierdurch kann die Abstandsmessvorrichtung gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung einen Übergang zu einer aktuellen Belichtung ausführen, ohne abzuwarten, bis der Abstand vollständig hergeleitet ist.

Nach einem dritten Aspekt der Erfindung kann in der Abstandsmessvorrichtung nach dem ersten Aspekt der Erfindung der Endzeitpunkt der Abstandsmessung der Endzeitpunkt einer Herleitungszeitspanne sein, während der der Abstand von der Herleitungseinheit hergeleitet wird. Hierdurch kann die Abstandsmessvorrichtung gemäß dem dritten Aspekt der Erfindung in zuverlässiger Weise die Abstandsmessung ausführen, während das Subjekt bestätigt wird, weil das Objektbild angezeigt wird, bis das Herleiten des Abstands abgeschlossen ist.

Nach einem vierten Aspekt der Erfindung kann in der Abstandsmessvorrichtung nach einem von dem ersten bis dritten Aspekt der Erfindung die Bildaufnahmeeinheit die aktuelle Belichtung durch die Bildeinheit in einem Fall ausführen, in welchem der Abstand von der Herleitungseinheit hergeleitet wird. Hierdurch kann die Abstandsmessvorrichtung nach dem vierten Aspekt der Erfindung in zuverlässiger Weise den hergeleiteten Abstand dazu bringen, dass er einem aufgenommenen Bild entspricht, das durch die aktuelle Belichtung erhalten wird.

Nach einem fünften Aspekt der Erfindung kann die Abstandsmessvorrichtung nach einem von dem ersten bis vierten Aspekt der Erfindung weiterhin aufweisen: eine Einstelleinheit, die die Möglichkeit der aktuellen Belichtung durch die Bildaufnahmeeinheit vorab für den Fall einstellt, dass das Herleiten des Abstands durch die Herleitungseinheit unmöglich ist. Hierdurch kann die Abstandsmessvorrichtung gemäß dem fünften Aspekt der Erfindung in beliebiger Weise einstellen, ob die aktuelle Belichtung auch dann, wenn das Herleiten des Abstands unmöglich ist, auszuführen ist oder nicht.

Gemäß einem sechsten Aspekt der Erfindung kann die Abstandsmessvorrichtung nach einem von dem ersten bis fünften Aspekt der Erfindung weiterhin aufweisen: eine Speichereinheit, welche den von der Herleitungseinheit hergeleiteten Abstand speichert, wobei dann, wenn das Herleiten des Abstands durch die Herleitungseinheit unmöglich ist, der Speichervorgang durch die Speichereinheit angehalten wird. Hierdurch kann die Abstandsmessvorrichtung nach dem Aspekt der Erfindung das Speichern unvollständiger Abstandsdaten verhindern.

Nach einem siebten Aspekt der Erfindung kann die Abstandsmessvorrichtung nach dem sechsten Aspekt der Erfindung außerdem eine Speicherungseinstelleinheit aufweisen, die festsetzt, ob der Speichervorgang durch die Speichereinheit angehalten werden soll oder nicht, falls das Herleiten des Abstands durch die Herleitungseinheit unmöglich ist. Hierdurch kann die Abstandsmessvorrichtung nach dem siebten Aspekt der Erfindung in beliebiger Weise festlegen, ob das Abspeichern in der Speichereinheit durchzuführen ist oder nicht, falls das Herleiten des Abstands unmöglich ist.

Gemäß einem achten Aspekt der Erfindung kann die Abstandsmessvorrichtung nach einem von dem ersten bis siebten Aspekt der Erfindung weiterhin eine Fokussiereinstelleinheit aufweisen, die eine Fokussiereinstellung der Abbildungsoptik auf das Objekt basierend auf dem von der Herleitungseinheit hergeleiteten Abstand ausführt. Hierdurch kann die Abstandsmessvorrichtung nach dem achten Aspekt der Erfindung in einfacher Weise eine Fokussiereinstellung zur Zeit der aktuellen Belichtung ausführen.

Nach einem neunten Aspekt der Erfindung kann in der Abstandsmessvorrichtung nach einem von dem ersten bis achten Aspekt der Erfindung die Herleitungseinheit den Abstand in dem Fall herleiten, dass es keinen Fokussiereinstellfehler seitens einer Fokussiereinstelleinheit zum Ausführen einer Fokussiereinstellung der Abbildungsoptik auf das Objekt gibt, und es keinen Belichtungseinstellfehler durch eine Belichtungseinstelleinheit, die eine Belichtungseinstellung vornimmt, gibt, falls die Bildaufnahmeeinheit eine Bildaufnahme durchführt. Hierdurch kann die Abstandsmessvorrichtung nach dem neunten Aspekt der Erfindung ein einer Fokussiereinstellung unterzogenes fokussiertes Bild anzeigen, bis ein Übergang in einen Zustand erfolgt, in welchem die eigentliche, aktuelle Belichtung möglich ist.

Nach einem zehnten Aspekt der Erfindung kann in der Abstandsmessvorrichtung nach einem von dem ersten bis neunten Aspekt der Erfindung die Herleitungseinheit das Herleiten des Abstands mehrere Male ausführen, kann im Fall des Herleitens eines Abstands mit einer hohen Frequenz unter den durch mehrmaliges Herleiten des Abstands gewonnenen Abständen als endgültigen Abstand einen Abstandsbereich zur Verwendung bei der Bestimmung der Frequenz und einen Zeitbereich von der Emission zum Empfang des Richtungslichts basierend auf einem Einstellergebnis einer Fokussiereinstelleinheit, die eine Fokussiereinstellung der Abbildungsoptik vornimmt, auf das Objekt bestimmen, und kann den Abstand zu dem Objekt mit einer Auflösung herleiten, die sich gemäß dem bestimmten Ergebnis ergibt. Hierdurch kann die Abstandsmessvorrichtung gemäß dem zehnten Aspekt der Erfindung die Entfernung zu dem Objekt in Einheiten von feinen numerischen Werten herleiten.

Gemäß einem elften Aspekt der Erfindung kann in der Abstandsmessvorrichtung nach einem von dem ersten bis zehnten Aspekt der Erfindung die Emissionseinheit in der Lage sein, die Emissionsintensität des Richtungslichts zu justieren, und im Fall des Herleitens des Abstands kann sie die Emissionsintensität basierend auf einem Einstellergebnis einer Fokussiereinstelleinheit zum Ausführen einer Fokussiereinstellung der Abbildungsoptik auf das Objekt justieren, um das Richtungslicht zu emittieren. Hierdurch kann die Abstandsmessvorrichtung nach dem elften Aspekt der Erfindung den Abstand zu dem Objekt mit einer passenden Emissionsintensität herleiten, die nicht abträglich durch störendes Umgebungslicht beeinflusst wird.

Nach einem zwölften Aspekt der Erfindung kann in der Abstandsmessvorrichtung nach dem elften Aspekt der Erfindung die Emissionseinheit die Emissionsintensität herabsetzen, wenn ein Fokusabstand, der von der Fokussiereinstelleinheit eingestellt wird, kürzer ist. Hierdurch kann die Abstandsmessvorrichtung nach dem zwölften Aspekt der Erfindung den Abstand zu dem Objekt mit passender Emissionsintensität herleiten, die nicht abträglich durch störendes Umgebungslicht beeinflusst wird.

Gemäß einem dreizehnten Aspekt der Erfindung kann in der Abstandsmessvorrichtung nach einem von dem ersten bis zwölften Aspekt der Erfindung die Lichtempfangseinheit in der Lage sein, die Lichtempfangsempfindlichkeit zu justieren, und im Fall des Herleitens des Abstands kann sie die Lichtempfangsempfindlichkeit basierend auf einem Einstellergebnis einer Fokussiereinstelleinheit zum Ausführen einer Fokussiereinstellung der Abbildungsoptik auf das Objekt justieren, um das reflektierte Licht zu empfangen. Hierdurch kann die Abstandsmessvorrichtung nach dem dreizehnten Aspekt der Erfindung die Objektentfernung mit passender Lichtempfangsempfindlichkeit herleiten, ohne abträglichen Einfluss durch störendes Umgebungslicht.

Nach einem vierzehnten Aspekt der Erfindung kann in der Abstandsmessvorrichtung nach dem dreizehnten Aspekt der Erfindung die Lichtempfangseinheit die Lichtempfangsempfindlichkeit verringern, wenn ein Fokusabstand, der von der Fokussiereinstelleinheit eingestellt wird, kürzer ist. Hierdurch kann die Abstandsmessvorrichtung nach dem vierzehnten Aspekt der Erfindung den Abstand zu dem Objekt mit passender Lichtempfangsempfindlichkeit herleiten, die nicht abträglich durch störendes Umgebungslicht beeinflusst ist.

Gemäß einem fünfzehnten Aspekt der Erfindung kann in der Abstandsmessvorrichtung nach einem von dem ersten bis vierzehnten Aspekt der Erfindung die Emissionseinheit in der Lage sein, die Emissionsintensität des Richtungslichts zu justieren, und sie kann die Emissionsintensität basierend auf Objekthelligkeit oder Belichtungszustands-Spezifikationsinformation justieren, um das Richtungslicht zu emittieren. Hierdurch kann die Abstandsmessvorrichtung nach dem fünfzehnten Aspekt der Erfindung die Objektentfernung mit passender Emissionsintensität ohne negative Beeinflussung durch rauschendes Umgebungslicht herleiten.

Nach einem sechzehnten Aspekt der Erfindung kann in der Abstandsmessvorrichtung nach dem fünfzehnten Aspekt der Erfindung die Emissionseinheit die Emissionsintensität verringern, wenn die Objekthelligkeit geringer ist oder die Belichtung, wie sie durch die Belichtungszustands-Spezifikationsinformation gekennzeichnet wird, höher ist. Hierdurch kann die Abstandsmessvorrichtung nach dem sechzehnten Aspekt der Erfindung den Abstand zu dem Objekt mit passender Emissionsintensität ohne abträgliche Beeinflussung durch Umgebungslichtstörungen herleiten.

Nach einem siebzehnten Aspekt der Erfindung kann in der Abstandsmessvorrichtung nach einem von dem ersten bis sechzehnten Aspekt der Erfindung eine Abstandsmessung durch die Emissionseinheit, die Lichtempfangseinheit und die Herleitungseinheit mehrere Male mit einer Anzahl ausgeführt werden, die vorab abhängig von der Objekthelligkeit oder von Belichtungszustands-Spezifikationsinformation festgelegt wird. Hierdurch kann die Abstandsmessvorrichtung nach dem siebzehnten Aspekt der Erfindung ein Abstandsmessergebnis erhalten, in welchem der Einfluss von Rauschen durch Umgebungslicht gemildert ist, verglichen mit einem Fall, bei dem die Lichtemissionsfrequenz des Richtungslichts ungeachtet der Objekthelligkeit feststeht.

Gemäß einem achtzehnten Aspekt der Erfindung kann in der Abstandsmessvorrichtung nach dem siebzehnten Aspekt der Erfindung eine Abstandsmessung durch die Emissionseinheit, die Lichtempfangseinheit und die Herleitungseinheit mit einer großen Häufigkeit ausgeführt werden, wenn die Objekthelligkeit höher ist, oder wenn die durch die Belichtungszustands-Spezifikationsinformation gekennzeichnte Belichtung geringer ist. Hierdurch kann die Abstandsmessvorrichtung nach dem achtzehnen Aspekt der Erfindung ein Abstandsmessergebnis erzielen, in welchem der Einfluss von Rauschen durch Umgebungslicht abgedämpft ist, verglichen mit dem Fall, dass die Lichtemissionsfrequenz, d. h. die Lichtemissionshäufigkeit, des Richtungslichts ungeachtet hoher Objekthelligkeit feststeht.

Gemäß einem neunzehnten Aspekt der Erfindung kann in der Abstandsmessvorrichtung nach einem von dem ersten bis achtzehnten Aspekt der Erfindung im Fall der Ausführung der aktuellen Belichtung durch die Bildaufnahmeeinheit die Emission des Richtungslichts durch die Emissionseinheit und des Lichtempfangs durch die Lichtempfangseinheit pausieren. Hierdurch kann die Abstandsmessvorrichtung gemäß dem neunzehnten Aspekt der Erfindung verhindern, dass durch Richtungslicht hervorgerufenes Rauschen einem aufgenommenen Bild überlagert wird.

Ein Abstandsmessverfahren gemäß einem zwanzigsten Aspekt der Erfindung umfasst: Veranlassen einer Bildaufnahmeeinheit, ein Objektbild aufzunehmen, welches durch eine Abbildungsoptik gebildet wird, die das ein Objekt angebende Objektbild erzeugt; Anzeigen des aufgenommen Objektbilds auf eine Anzeigeeinheit als Bewegungsbild; Emittieren von Richtungslicht als Licht mit Bündelung entlang der Richtung einer optischen Achse der Abbildungsoptik; Empfangen reflektierten Lichts des Richtungslichts von dem Objekt; Ausführen einer Abstandsmessung zum Herleiten eines Abstands zu dem Objekt basierend auf der Zeit, zu der das Richtungslicht emittiert wird, und der Zeit, zu der das reflektierte Licht empfangen wird; und Ausführen einer derartigen Steuerung, dass ein Übergang in einen Zustand erfolgt, in welchem eine aktuelle Belichtung durch die Bildaufnahmeeinheit möglich ist, zu dem Endzeitpunkt der Abstandsmessung. Hierdurch kann das Abstandsmessverfahren gemäß dem zwanzigsten Aspekt der Erfindung die Abstandsmessung durchführen, während das Objekt bestätigt wird, auch wenn die Aufnahme eines Stehbilds erfolgt.

Ein Abstandsmessprogramm gemäß einem einundzwanzigsten Aspekt der Erfindung veranlasst einen Computer, eine Verarbeitung auszuführen, welche enthält: im Fall der Ausführung einer Abstandsmessung zum Herleiten eines Abstands zu einem Objekt basierend auf der Zeit, zu der Richtungslicht von einer Emissionseinheit emittiert wird, welche das Richtungslicht als Licht mit Bündelung entlang der Richtung einer optischen Achse einer Abbildungsoptik emittiert, welche ein das Objekt angebendes Objektbild erzeugt, und der Zeit, zu der reflektiertes Licht von einer Lichtempfangseinheit empfangen wird, die das reflektierte Licht des Richtungslichts von dem Objekt empfängt, Anzeigen des Objektbilds, das von einer Bildaufnahmeeinheit aufgenommen wurde, die das Objektbild aufnimmt, auf eine Anzeigeeinheit als Bewegungsbild, und Übergehen in einen Zustand, in welchem eine aktuelle Belichtung durch die Bildaufnahmeeinheit möglich ist zu der Zeit des Endes der Abstandsmessung. Hiermit kann das Abstandsmessprogramm gemäß dem einundzwanzigsten Aspekt der Erfindung die Abstandsmessung durchführen, während das Objekt bestätigt wird, auch wenn die Aufnahme eines Stehbilds erfolgt.

Gemäß einem zweiundzwanzigsten Aspekt der Erfindung wird ein nicht-flüchtiges computerlesbares Speichermedium geschaffen, welches ein Abstandsmessprogramm enthält, wobei dieses Abstandsmessprogramm einen Computer veranlasst, eine Abstandsmessverarbeitung auszuführen, und die Abstandsmessverarbeitung enthält: Veranlassen einer Bildaufnahmeeinheit, ein Objektbild aufzunehmen, welches durch eine Abbildungsoptik gebildet wird, die das ein Objekt angebende Objektbild erzeugt; Anzeigen des aufgenommen Objektbilds auf eine Anzeigeeinheit als Bewegungsbild; Emittieren von Richtungslicht als Licht mit Bündelung entlang der Richtung einer optischen Achse der Abbildungsoptik; Empfangen reflektierten Lichts des Richtungslichts von dem Objekt; Ausführen einer Abstandsmessung zum Herleiten eines Abstands zu dem Objekt basierend auf der Zeit, zu der das Richtungslicht emittiert wird, und der Zeit, zu der das reflektierte Licht empfangen wird; und Ausführen einer derartigen Steuerung, dass ein Übergang in einen Zustand erfolgt, in welchem eine aktuelle Belichtung durch die Bildaufnahmeeinheit möglich ist, zu dem Endzeitpunkt der Abstandsmessung. Hiermit ist es in dem Speichermedium gemäß dem zweiundzwanzigsten Aspekt der Erfindung möglich, eine Abstandsmessung durchzuführen, während das Objekt selbst dann bestätigt wird, wenn eine Stehbildaufnahme durchgeführt wird.

Wirkungsweise der Erfindung

Gemäß der Methode der vorliegenden Offenbarung ist es möglich, eine Abstandsmessung durchzuführen, während ein Objekt bestätigt wird.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist ein Blockdiagramm, das ein Beispiel der Konfiguration eines Hauptteils einer Abstandsmessvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform darstellt.

2 ist ein Impulsdiagramm und zeigt ein Beispiel für einen zeitlichen Ablauf eines Abstandsmessvorgangs zum Messen einer Entfernung zu einem Objekt in der Abstandsmessvorrichtung dieser Ausführungsform.

3 ist ein Impulsdiagramm und zeigt ein Beispiel für einen zeitlichen Ablauf von einer Lichtemission zu einem Lichtempfang bei einer Einzelmessung in der Abstandsmessvorrichtung der ersten Ausführungsform.

4 ist eine graphische Darstellung eines Beispiels eines Histogramms von Messwerten für den Fall, dass eine Entfernung zu einem Objekt dargestellt ist auf einer horizontalen Achse, und eine Messfrequenz auf einer vertikalen Achse dargestellt ist.

5 ist ein Flussdiagramm, das ein Beispiel für den Ablauf einer Steuerverarbeitung zeigt, welche von einer Hauptsteuereinheit dann ausgeführt wird, wenn ein Abstandsmessungs-Bildaufnahme-Startknopf an einer Bedieneinheit in der Abstandsmessvorrichtung gemäß der Ausführungsform vorgesehen ist.

6 ist ein Flussdiagramm eines Beispiels für den Ablauf einer Abstandsmessverarbeitung, die von einer Abstandsmessungs-Steuereinheit für den Fall ausgeführt wird, dass der Abstandsmessungs-Bildaufnahme-Startknopf in der Bedieneinheit der Abstandsmessvorrichtung der Ausführungsform vorgesehen ist.

7 ist ein Flussdiagramm eines Beispiels für den Steuerungsablauf, der von der Hauptsteuereinheit für den Fall ausgeführt wird, dass eine Auslösetaste in der Bedieneinheit der Abstandsmessvorrichtung gemäß der Ausführungsform vorgesehen ist.

8 ist ein Flussdiagramm eines modifizierten Beispiels für den Steuerungsablauf, der von der Hauptsteuereinheit dann ausgeführt wird, wenn der Abstandsmessungs-Bildaufnahme-Startknopf in der Bedieneinheit der Abstandsmessvorrichtung der Ausführungsform vorgesehen ist.

9 ist ein Flussdiagramm eines modifizierten Beispiels für den Ablauf der Abstandsmessverarbeitung, der von der Abstandsmessungs-Steuereinheit dann ausgeführt wird, wenn der Abstandsmessungs-Bildaufnahme-Startknopf in der Bedieneinheit der Abstandsmessvorrichtung gemäß der Ausführungsform vorgesehen ist.

10 ist ein Flussdiagramm eines modifizierten Beispiels für den Ablauf der Steuerverarbeitung, der von der Hauptsteuereinheit dann ausgeführt wird, wenn die Auslösetaste in der Bedieneinheit der Abstandsmessvorrichtung der Ausführungsform vorgesehen ist.

11A ist ein Flussdiagramm eines Beispiels für die Abstandsmessfehlerverarbeitung der Abstandsmessungs-Steuereinheit.

11B ist ein Flussdiagramm eines Beispiels für die Abstandsmessfehlerverarbeitung der Hauptsteuereinheit in dem Fall, dass ein Abstandsmessfehler auftritt, bevor ein Übergang zu einer Stehbildaufnahme (aktuelle Belichtung) auftritt (wenn ein Abstandsmessungs-Endsignal empfangen wird).

11C ist ein Flussdiagramm eines Beispiels für die Abstandsmessfehlerverarbeitung der Hauptsteuereinheit in dem Fall, dass ein Abstandsmessfehler nach einer Stehbildaufnahme auftritt (wenn Abstandsdaten empfangen sind).

12 ist ein Konzeptdiagramm eines Beispiels für die Konfiguration einer Lichtemissionsfrequenz-Bestimmungstabelle.

13 ist ein Flussdiagramm eines Beispiels für einen Ablauf der Helligkeitsinformations-Übertragungsverarbeitung.

14 ist ein Flussdiagramm eines Beispiels für den Ablauf einer Lichtemissionsfrequenz-Bestimmungsverarbeitung.

15 ist ein Konzeptdiagramm eines weiteren Beispiels für die Konfiguration einer Lichtemissionsfrequenz-Bestimmungstabelle.

16 ist ein weiteres Beispiel für den Ablauf einer Belichtungszustands-Spezifikationsinformations-Sendeverarbeitung.

17 ist ein Flussdiagramm eines weiteren Beispiels für den Ablauf bei der Lichtemissionsfrequenz-Bestimmungsverarbeitung.

18A ist ein Graph zur Darstellung eines modifizierten Beispiels eines Histogramms, welches in der Abstandsmessvorrichtung der Ausführungsform erhalten wird.

18B ist ein Graph zur Darstellung eines modifizierten Beispiels eines Histogramms, welches in der Abstandsmessvorrichtung der Ausführungsform erhalten wird.

18C ist ein Graph zur Darstellung eines modifizierten Beispiels eines Histogramms, welches in der Abstandsmessvorrichtung der Ausführungsform erhalten wird.

19 ist ein Blockdiagramm eines Beispiels für die Justierung einer Treiberspannung basierend auf AF- und AE-Ergebnissen.

BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSBEISPIELEN

Im folgenden wird ein Beispiel einer Ausführungsform einer Abstandsmessvorrichtung gemäß der vorliegenden Offenbarung unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben. Bei dieser Ausführungsform wird eine Messung einer Entfernung zu einem als Messziel fungierenden Objekts auch als ”Abstandsmessung” beschrieben.

Als erstes wird die Konfiguration der Abstandsmessvorrichtung dieser Ausführungsform beschrieben. 1 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration eines Hauptteils einer Abstandsmessvorrichtung 10 dieser Ausführungsform veranschaulicht.

Die Abstandsmessvorrichtung 10 dieser Ausführungsform hat die Funktion des Ausführens einer Abstandsmessung und eine Funktion einer Bildaufnahme eines Objekts, um ein das Objekt wiedergebendes Aufnahmebild zu erzeugen. Die Abstandsmessvorrichtung 10 dieser Ausführungsform enthält eine Steuereinheit 20, eine Lichtemissionslinse 30, eine Laserdiode 32, eine Lichtempfangslinse 34, eine Fotodiode 36, eine Abbildungsoptik 40, einen Bildsensor 42, eine Bedieneinheit 44, einen Sucher 46 und eine Speichereinheit 48.

Die Steuereinheit 20 enthält einen Zeitzähler 22, eine Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 und eine Hauptsteuereinheit 26. Der Zeitzähler 22 hat eine Funktion des Erzeugens eines Zeitsignals in jeder gegebenen Zeitspanne, die vorab festgelegt wurde, abhängig von einem Signal (z. B. ein Taktimpuls), das von der Hauptsteuereinheit 26 über die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 eingegeben wird.

Die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 hat eine Funktion des Ausführens einer Abstandsmessung unter der Steuerung der Hauptsteuereinheit 126. Die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 dieser Ausführungsform steuert das Treiben der Laserdiode 32 mit einem zeitlichen Ablauf entsprechend dem von dem Zeitzähler 22 erzeugten Zählsignal, um die Abstandsmessung durchzuführen. Die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 fungiert als Herleitungseinheit. Spezifische Implementierungsbeispiele für die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 enthalten eine anwendungsspezifische integrierte Schaltung (ASIC), ein Feld-programmierbares Gate-Array (FPGA) und dergleichen. Die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 dieser Ausführungsform enthält eine (nicht gezeigte) Speichereinheit. Spezielle Beispiele für die Speichereinheit innerhalb der Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 enthalten eine nicht-flüchtige Speichereinheit wie z. B. einen Festspeicher (ROM) und eine flüchtige Speichereinheit wie z. Beispiel einen Schreib-Lese-Speicher (RAM).

Die Hauptsteuereinheit 26 besitzt eine Funktion des Steuerns der gesamten Abstandsmessvorrichtung 10. Die Hauptsteuereinheit 26 dieser Ausführungsform hat eine Funktion des Steuerns der Abbildungsoptik 40 und des Bildsensors 42 zum Abbilden eines Objekts und zum Erzeugen eines Aufnahmebilds (Objektbilds). Die Hauptsteuereinheit 26 fungiert als eine Steuereinheit und als eine Helligkeitsnachweiseinheit. Spezielle Beispiele für die Hauptsteuereinheit 26 enthalten eine zentrale Verarbeitungseinheit (CPU) und dergleichen. Die Hauptsteuereinheit 26 dieser Ausführungsform besitzt eine (nicht gezeigte) Speichereinheit. Spezielle Beispiele für die Speichereinheit in der Hauptsteuereinheit 26 enthalten eine nicht-flüchtige Speichereinheit, beispielsweise einen ROM, eine flüchtige Speichereinheit, z. B. einen RAM. Ein unten beschriebenes Steuerprogramm ist vorab in dem ROM gespeichert worden.

Ein Programm zur Steuerungsverarbeitung ist nicht notwendigerweise von Beginn an in der Hauptsteuereinheit 21 gespeichert. Beispielsweise kann ein Steuerprogramm vorab auf einem beliebigen tragbaren Speichermedium abgespeichert sein, z. B. einer Festplatte (SSD), einer CD-ROM, einer DVD, einer magnetooptischen Platte oder einer IC-Karte. Die Abstandsmessvorrichtung 10 kann das Steuerprogramm von dem das Steuerprogramm speichernden tragbaren Speichermedium übernehmen und kann das Steuerprogramm in der Hauptsteuereinheit 26 oder dergleichen abspeichern. Darüber hinaus kann die Abstandsmessvorrichtung 10 das Steuerprogramm von anderen externen Geräten über das Internet oder ein lokales Netzwerk (LAN) beziehen und kann das Steuerprogramm in der Hauptsteuereinheit 26 oder dergleichen speichern.

Die Bedieneinheit 44 ist eine Benutzerschnittstelle, die von dem Benutzer bedient wird, wenn verschiedene Befehle an die Abstandsmessvorrichtung 10 zu geben sind. Die Bedieneinheit 44 kann einen Abstandsmessungs-Bildaufnahme-Startknopf enthalten, um die Startzeit einer Abstandsmessung und einer Bildaufnahme anzuweisen, ferner Knöpfe, Tasten und dergleichen (sämtlich hier nicht dargestellt) zum Ausführen unterschiedlicher Befehle, oder kann eine Auslösetaste sowie Knöpfe, Tasten und dergleichen (sämtlich hier nicht dargestellt) zum Durchführen unterschiedlicher Befehle enthalten. Verschiedene, von der Bedieneinheit 44 empfangene Befehle werden als Bediensignale an die Hauptsteuereinheit 26 ausgegeben, und diese führt eine Verarbeitung entsprechend den von der Bedieneinheit 44 eingegebenen Bedien- oder Betätigungssignalen aus. Die Bedieneinheit 44 kann eine Abstandsmessungs-Befehlstaste zum Anweisen nur einer Abstandsmessung enthalten, anders als oben erwähnt.

Für den Fall, dass der Abstandsmessungs-Bildaufnahme-Startknopf in der Bedieneinheit 44 vorgesehen ist, befiehlt dieser den Start einer Abstandsmessung des Objekts und eine Stehbildaufnahme. Falls die Auslösetaste in der Bedieneinheit 44 vorgesehen ist, weist die Auslösetaste einen zweistufigen Drückvorgang eines Bildaufnahmevorbereitungs-Anweisungszustands und eines Bildaufnahmeanweisungszustands nach. Der Bildaufnahmevorbereitungs-Anweisungszustand bedeutet beispielsweise einen Zustand, in welchem die Taste aus einer Ruheposition in eine Zwischenstellung gebracht ist (halb gedrückte Position), und der Bildaufnahme-Anweisungszustand bedeutet einen Zustand, in welchem die Taste in eine endgültige niedergedrückte Position gebracht ist (vollständig gedrückte Position), über die Zwischenposition hinaus. Im folgenden bezieht sich ”der Zustand des Drückens aus der Bereitschaftsposition in die halb gedrückte Position” auf einen ”halb gedrückten Zustand”, und der ”Zustand des Niederdrückens aus der Bereitschaftsposition oder der halb gedrückten Position in die vollständig gedrückte Postion” bezieht sich auf einen ”vollständig gedrückten Zustand”.

In der Abstandsmessvorrichtung 10 dieser Ausführungsform werden selektiv ein manueller Fokussiermodus oder ein Autofokussiermodus eingestellt, entsprechend einem benutzerseitigen Befehl. Im Autofokussiermodus erfolgt für den Fall, dass sich in der Bedieneinheit 44 der Abstandsmessungs-Bildaufnahme-Startknopf befindet, eine Einstellung von Bildaufnahmebedingungen durch Betätigen dieses Abstandsmessungs-Bildaufnahme-Startknopfs zum Ausführen einer Abstandsmessung und einer Bildaufnahme. Insbesondere steuert die Hauptsteuereinheit 26 die Abbildungsoptik 40 durch Betätigen des Abstandsmessungs-Bildaufnahme-Startknopfs, wodurch eine automatische Belichtungsfunktion (AE-Funktion) zum Ausführen einer Belichtungseinstellung in Gang gesetzt wird. Nach der Belichtungseinstellung wird eine Autofokusfunktion (AF-Funktion) in Gang gesetzt, um eine Fokussiereinstellung vorzunehmen, anschließend erfolgt eine Abstandsmessung und dann erfolgt eine Bildaufnahme. Für den Fall, dass in der Bedieneinheit 44 die Auslösetaste vorhanden ist, erfolgt die Einstellung der Bildaufnahmebedingungen dadurch, dass die Auslösetaste in den halb gedrückten Zustand gebracht wird, um eine Abstandsmessung durchzuführen. Anschließend erfolgt eine Belichtung (Bildaufnahme), indem die Auslösetaste sukzessive in den vollständig gedrückten Zustand gebracht wird. Das heißt, wenn die Auslösetaste der Bedieneinheit 44 in den halb gedrückten Zustand gebracht wird, wird die AE-Funktion aktiviert, um einen Belichtungseinstellung und eine Abstandsmessung vorzunehmen, und die AF-Funktion wird in Gang gesetzt, um einen Fokussiereinstellung durchzuführen, und wenn die Auslösetaste in den vollständig gedrückten Zustand gebracht wird, findet eine Bildaufnahme statt.

Die Speichereinheit 48 speichert vornehmlich Bilddaten, die durch eine Bildaufnahme erhalten werden, und hierzu dient ein nicht-flüchtiger Speicher. Spezifische Beispiele für die Speichereinheit 48 enthalten einen Flash-Speicher oder ein Festplattenlaufwerk (HDD).

Der Sucher 46 hat die Funktion, Bilder, Zeicheninformation und dergleichen anzuzeigen. Der Sucher 46 dieser Ausführungsform ist ein elektronischer Sucher, und er dient zum Anzeigen eines Liveview-Bilds (Durch-Bilds) als Beispiel für ein kontinuierliche Einzelbilder aufweisendes Bild, gewonnen durch Bildaufnahme in kontinuierlichen Einzelbildern während der Bildaufnahme. Der Sucher 46 dient auch zum Anzeigen eines Stehbilds als Einzelbild, welches erhalten wird durch Aufnahme eines einzelnen Bilds für den Fall, dass ein Befehl zum Aufnehmen eines Stehbilds vorliegt. Darüber hinaus dient der Sucher 46 auch zum Anzeigen eines reproduzierten Bilds im Abspielmodus oder zum Anzeigen eines Menüs oder dergleichen.

Die Abbildungsoptik 40 enthält ein Aufnahmeobjektiv mit einer Fokussierlinse, einem Motor, einem Gleitmechanismus und einem Verschluss (diese sind nicht dargestellt). Der Gleitmechanismus bewegt die Fokussierlinse entlang der Richtung einer (nicht gezeigten) optischen Achse der Abbildungsoptik 40. Die Fokussierlinse ist derartig angebracht, dass sie entlang der optischen Achsenrichtung des Gleitmechanismus verschiebbar ist. Der Motor ist mit dem Gleitmechanismus gekoppelt, und der Gleitmechanismus empfängt Antriebskraft des Motors und verschiebt die Fokussierlinse entlang der optischen Achsenrichtung. Der Motor ist mit der Hauptsteuereinheit 26 der Steuereinheit 20 verbunden und wird entsprechend einem Befehl aus der Hauptsteuereinheit 26 gesteuert und getrieben. In der Abstandsmessvorrichtung 10 dieser Ausführungsform gelangt ein Schrittmotor als spezielles Beispiel für den genannten Motor zur Anwendung. Dementsprechend wird der Motor synchron mit Impulsleistung ansprechend auf einen Befehl von der Hauptsteuereinheit 26 betrieben.

In der Abstandsmessvorrichtung 10 dieser Ausführungsform führt im Autofokussiermodus die Hauptsteuereinheit 26 eine Fokussiersteuerung aus, indem sie den Motor der Abbildungsoptik 40 derart antreibt und steuert, dass ein Kontrastwert eines durch Aufnahme mit dem Bildsensor 42 erhaltenen Bilds maximal wird. Im Autofokussiermodus berechnet die Hauptsteuereinheit 26 AE-Information, die eine physikalische Größe ist, welche die Helligkeit eines durch Bildaufnahme erhaltenen Bilds angibt. Die Hauptsteuereinheit 26 ermittelt eine Verschlussgeschwindigkeit und eine F-Zahl (Blendenwert) abhängig von der Helligkeit des Bilds, wie sie von der AE-Information angegeben wird, wenn die Auslösetaste der Bedieneinheit 44 in den halb gedrückten Zustand gebracht ist. Die Hauptsteuereinheit 26 führt eine Belichtungssteuerung durch durch Steuern der jeweils betroffenen Einheiten in einem Zustand, dass die ermittelte Verschlussgeschwindigkeit und der Blendenwert erhalten werden.

Der Bildsensor 42 ist ein Bildgebungselement mit (nicht gezeigten) Farbfiltern und fungiert als Bildgebungseinheit. Bei dieser Ausführungsform wird als Beispiel des Bildsensors 42 ein CMOS-Bildsensor verwendet. Der Bildsensor 42 ist nicht auf einen CMOS-Bildsensor beschränkt und kann z. B. auch ein CCD-Bildsensor sein. Die Farbfilter enthalten einen G-Filter entsprechend Grün (G), das den größten Beitrag beim Erhalten eines Helligkeitssignal leistet, einen R-Filter entsprechend Rot (R) und einen B-Filter entsprechend Blau (B). Jeder Filter „R”, „G” und „B” von den Farbfiltern befindet sich an einem der (nicht gezeigten) Pixel des Bildsensors 42.

Im Fall der Bildaufnahme eines Objekts wird Bildlicht entsprechend dem Objekt auf der Lichtaufnahmefläche des Bildsensors 42 über die Abbildungsoptik 40 erzeugt. Der Bildsensor 42 enthält mehrere (nicht gezeigte) Pixel in Form einer Matrix mit horizontaler und vertikaler Richtungserstreckung, und entsprechend dem Bildlicht werden Signalladungen in den Pixeln des Bildsensor 42 gespeichert. Die in den Pixeln des Bildsensors 42 gespeicherten Signalladungen werden sequentiell als digitale Signale entsprechend den Signalladungen (Spannungen) unter der Steuerung durch die Hauptsteuereinheit 26 gelesen.

Der Bildsensor 42 hat eine sogenannte elektronische Verschlussfunktion und arbeitet mit dieser zum Steuern der Ladungs-Speicherzeit (Verschlussgeschwindigkeit) jedes Photosensors mit einer Zeitvorgabe unter der Steuerung durch die Hauptsteuereinheit 26.

Der Bildsensor 42 gibt die digitalen Signale aus, welche die Pixelwerte des aufgenommenen Bilds aus den jeweiligen Pixeln angeben. Das von den jeweiligen Pixeln ausgegebene aufgenommene Bild ist ein Farbbild, beispielsweise ein Farbbild, welches die gleiche Farbanordnung wie die Pixelanordnung besitzt. Das aufgenommene Bild (Einzelbilder oder Frames), das von dem Bildsensor 42 ausgegeben wird, wird vorübergehend in der Speichereinheit der Hauptsteuereinheit 26 gespeichert (überschrieben und gesichert), oder wird in einem RAW-Bildspeicherbereich (nicht dargestellt) der Speichereinheit 48 gespeichert, der vorab über die Hauptsteuereinheit 26 festgelegt wurde.

Die Hauptsteuereinheit 26 unterzieht die Einzelbilder (Frames) unterschiedlichen Arten der Bildverarbeitung. Die Hauptsteuereinheit 26 besitzt eine Weißabgleich-(WB)-Verstärkungseinheit, eine Gammakorrektureinheit und eine Synchronisations-Verarbeitungseinheit (keine von diesen Einheiten ist dargestellt), und sie führt sequentiell eine Signalverarbeitung an den ursprünglichen digitalen Signalen (RAW-Bildern) durch, die vorübergehend in der Hauptsteuereinheit 26 oder dergleichen innerhalb jeder Verarbeitungseinheit gespeichert sind. Das heißt: Die WB-Verstärkungseinheit führt einen Weißabgleich (WB) durch, indem sie die Verstärkung jedes der R-, G- und B-Signale justiert. Die Gammakorrektureinheit führt eine Gammakorrektur an jedem der R-, G- und B-Signale durch, die von der WB-Verstärkungseinheit dem Weißabgleich unterzogen wurden. Die Synchronisationsverarbeitungseinheit führt eine Farbinterpolation entsprechend der Anordnung der Farbfilter des Bildsensors 42 aus und erzeugt die synchronisierten R-, G- und B-Signale. Jedes Mal, wenn das RAW-Bild für einen Bildschirm von dem Bildsensor 42 erfasst wird, führt die Hauptsteuereinheit 26 eine Bildverarbeitung für das RAW-Bild parallel durch.

Die Hauptsteuereinheit 26 gibt Bilddaten des erzeugten aufgenommenen Bilds für die Aufzeichnung an einen (nicht gezeigten) Codierer, der ein Eingangssignal in ein Signal eines anderen Formats umwandelt. Die von der Hauptsteuereinheit 26 verarbeiteten R-, G- und B-Signale werden von dem Codierer in Signale für die Aufzeichnung umgewandelt (codiert), und die Signale für die Aufzeichnung werden in der Speichereinheit 48 aufgezeichnet. Das aufgenommene Bild für die Anzeige, das von der Hauptsteuereinheit 26 verarbeitet wurde, wird an den Sucher 46 ausgegeben.

Die Hauptsteuereinheit 26 dieser Ausführungsform bringt auf dem Sucher 26 ein Liveview-Bild dadurch zur Anzeige, dass sie eine Steuerung zum kontinuierlichen Anzeigen der aufgenommenen Bilder für die Anzeige als ein Bewegungsbild ausführt.

Die Lichtemissionslinse 30 und die Laserdiode 32 fungieren als ein Beispiel für eine Emissionseinheit. Die Laserdiode 32 wird basierend auf einem Befehl von der Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 betrieben und hat die Funktion, einen Laserstrahl in Richtung des Objekts als Messziel durch die Lichtemissionslinse 30 in Richtung der optischen Achse der Abbildungsoptik 40 zu emittieren. Spezielle Beispiele für die Lichtemissionslinse 30 dieser Ausführungsform enthalten ein Objektiv oder dergleichen. Der von der Laserdiode 32 emittierte Laserstrahl ist ein Beispiel für Richtungslicht gemäß der vorliegenden Offenbarung.

Die Lichtempfangslinse 34 und die Photodiode 36 fungieren als ein Beispiel einer Lichtempfangseinheit. Die Photodiode 36 besitzt die Funktion, den von der Laserdiode 32 emittieren und von dem Objekt reflektierten Laserstrahl über die Lichtempfangslinse 34 zu empfangen und ein elektrisches Signal entsprechend der Menge des empfangenen Lichts an die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 auszugeben.

Wenn der Benutzer einen Befehl zum Messen einer Entfernung zu einem Objekt gibt, indem er den Abstandsmessungs-Bildaufnahme-Startknopf, die Auslösetaste, den Abstandsmessungs-Befehlsknopf oder dergleichen auf der Bedieneinheit 44 benutzt, veranlasst die Hauptsteuereinheit 26 die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24, eine Abstandsmessung durchzuführen. Insbesondere instruiert bei dieser Ausführungsform die Hauptsteuereinheit 26 die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24, eine Abstandsmessung dadurch auszuführen, dass ein Abstandsmessungs-Befehlssignal an die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 gegeben wird. Im Fall der Ausführung einer Abstandsmessung zu einem Objekt und der Bildaufnahme des Objekts in gemeinsamer Ausführung, sendet die Hauptsteuereinheit 26 ein Synchronisiersignal zum Synchronisieren eines Abstandsmessvorgangs und eines Bildaufnahmevorgangs an die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 als Abstandsmessungs-Befehlssignal.

Wenn das Abstandsmessungs-Befehlssignal empfangen wird, steuert die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 die Lichtemission der Laserdiode 32 mit einem Zeitablauf entsprechend dem Zählersignal des Zeitzählers 22, und sie steuert die Zeit der Emission eines Laserstrahlt in Richtung auf das Objekt. Die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 tastet das elektrische Signal entsprechend der Menge des empfangenen Lichts gemäß Ausgangssignal der Fotodiode 36 mit Zeitablauf gemäß dem Zählsignal des Zeitzählers 22 ab.

Die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 leitet die Entfernung zu dem Objekt her, basierend auf der Lichtemissionszeit, zu der die Laserdiode 32 einen Laserstrahl emittiert, und der Lichtempfangszeit, zu der die Photodiode 36 den Laserstrahl empfängt, und gibt an die Hauptsteuereinheit 26 Abstandsdaten aus, welche die hergeleitete Entfernung repräsentieren. Die Hauptsteuereinheit 26 zeigt Information über die Entfernung zu dem Objekt auf dem Sucher 46 basierend auf den Abstandsdaten an. Die Hauptsteuereinheit 26 speichert die Abstandsdaten in der Speichereinheit 48.

Die Messung der Entfernung zu dem Objekt durch die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 wird in größerer Einzelheit erläutert. 2 ist ein Impulsdiagramm, das ein Beispiel für einen zeitlichen Ablauf des Abstandsmessvorgangs bei der Messung der Entfernung zu dem Objekt in der Abstandsmessvorrichtung 10 veranschaulicht.

In der Abstandsmessvorrichtung 10 dieser Ausführungsform enthält eine einzelne Abstandsmesssequenz eine Spannungseinstellzeitspanne, eine effektive oder eigentliche Messzeitspanne sowie eine Pausenzeitspanne. Die Spannungseinstellzeitspanne bezieht sich auf eine Zeitspanne, während der eine Treiberspannung der Laserdiode 32 und der Photodiode 36 auf einen passenden Spannungswert eingestellt wird. Als spezielles Beispiel wird in der Abstandsmessvorrichtung 10 dieser Ausführungsform gemäß 2 die Spannungseinstellperiode auf mehrere 100 ms (Millisekunden) eingestellt.

Die effektive Messzeitspanne bezieht sich auf eine Zeitspanne, in der der Abstand zu dem Objekt tatsächlich gemessen wird. In der Abstandsmessvorrichtung 10 dieser Ausführungsform wird als spezielles Beispiel gemäß 2 die Entfernung zu dem Objekt dadurch gemessen, dass ein Vorgang des Emittierens eines Laserstrahls und des Empfangens des von dem Objekt reflektierten Laserstrahls mehrere 100 Male wiederholt wird und die verstrichene Zeit von der Lichtemission bis zu dem Lichtempfang gemessen wird. Das heißt: In der Abstandsmessvorrichtung 10 dieser Ausführungsform erfolgt in der einzelnen Messsequenz das Messen der Entfernung zu dem Objekt mehrere 100 Mal.

3 ist ein Beispiel für ein Impulsdiagramm, welches den zeitlichen Ablauf von der Lichtemission zu dem Lichtempfang bei einer einzelnen Messung veranschaulicht. Im Fall der Durchführung einer Messung gibt die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 ein Laser-Triggersignal an die Laserdiode 32, um diese zu veranlassen, Licht entsprechend dem Zählsignal des Zeitzählers 22 zu emittieren. Die Laserdiode 32 emittiert Licht entsprechend der Laser-Triggerung. Bei der Abstandsmessvorrichtung 10 dieser Ausführungsform wird als spezielles Beispiel die Lichtemissionszeit der Laserdiode 32 auf mehrere 10 ns (Nanosekunden) eingestellt. Der emittierte Laserstrahl wird durch die Lichtemissionslinse 30 in Richtung der optischen Achse der Abbildungsoptik 40 in Richtung des Objekts emittiert. Der von der Abstandsmessvorrichtung 10 emittierte Laserstrahl wird von dem Objekt reflektiert und erreicht dann die Abstandsmessvorrichtung 10. Die Photodiode 36 der Abstandsmessvorrichtung 10 empfängt den reflektierten Laserstrahl durch die Lichtempfangslinse 34.

In der Abstandsmessvorrichtung 10 dieser Ausführungsform führt als spezifisches Beispiel die Abstandsmessvorrichtung eine Abstandsmessung durch für ein Objekt in einer Entfernung von einigen km von der Abstandsmessvorrichtung 10. Die Zeit, bis der von der Laserdiode 32 in Richtung des Objekts 1 in einer Entfernung von mehreren km durch die Lichtemissionslinse 30 emittierte Laserstrahl zurückkehrt (empfangen wird), errechnet sich zu einige km × 2/Lichtgeschwindigkeit ≈ einige μs (Mikrosekunden). Um also die Entfernung zu dem Objekt in mehreren km Entfernung gemäß 2 zu messen, ist die Zeit von mindestens einigen μs erforderlich.

In der Abstandsmessvorrichtung 10 dieser Ausführungsform wird die Hin- und Herlaufzeit oder dergleichen des Laserstrahls berücksichtigt, und als spezielles Beispiel wird eine einzelne effektive Messzeit auf mehrere ms eingestellt, wie in 2 gezeigt ist. Da die Hin- und Herlaufzeit des Laserstrahls abhängig von der Entfernung zu dem Objekt unterschiedlich ist, kann die effektive Messzeit jedes Mal anders sein, abhängig von der von der Abstandsmessvorrichtung 10 angenommenen Distanz.

In der Abstandsmessvorrichtung 10 leitet die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 die Entfernung zu dem Objekt her auf der Grundlage von Messwerten, die erhalten werden, indem eine Messung mehrere 100 Mal durchgeführt wird, wie oben beschrieben wurde. In der Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 dieser Ausführungsform wird als spezielles Beispiel ein Histogramm von Messwerten für mehrere 100 Male analysiert, um die Entfernung zu dem Objekt herzuleiten. 4 ist eine graphische Darstellung eines Beispiels eines Histogramms von Messwerten für den Fall, dass die Entfernung zu dem Objekt auf der horizontalen Achse und die Messfrequenz auf der vertikalen Achse aufgetragen ist. Die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 ermittelt die Entfernung zu dem Objekt entsprechend einem Maximalwert der Messfrequenz in dem oben beschriebenen Histogramm als ein Messergebnis, und sie gibt Abstandsdaten an die Hauptsteuereinheit 26, welche das hergeleitete Messergebnis angeben. Ein Histogramm lässt sich basierend auf der Hin- und Herlaufzeit (der verstrichenen Zeit von der Lichtemission zum Lichtempfang) des Laserstrahls erzeugen, oder basierend auf ½ der Hin- und Herlaufzeit des Laserstrahls oder dergleichen, anstelle der Entfernung zu dem Objekt.

Die Pausenzeitspanne bezieht sich auf eine Zeitspanne des Pausierens des Treibens der Laserdiode 32 und der Photodiode 36. In der Abstandsmessvorrichtung 10 dieser Ausführungsform ist als spezielles Beispiel gemäß 2 die Zeitspanne der Pause auf mehrere 100 ms eingestellt.

In der Abstandsmessvorrichtung 10 dieser Ausführungsform ist die einzelne Messzeit auf mehrere 100 ms eingestellt.

Die Hauptsteuereinheit 26 der Abstandsmessvorrichtung 10 dieser Ausführungsform zeigt ein Liveview-Bild im Sucher 46 an, wie oben beschrieben wurde. Die Hauptsteuereinheit 26 führt die Anzeige des Liveview-Bilds dadurch aus, dass sie die in mehreren 10 fps (mehrere 10 ms/Bild) aufgenommenen Bilder in dem Sucher 46 als ein Bewegungsbild darstellt. Aus diesem Grund werden während der einzelnen Messperiode Liveview-Bilder für mehrere 10 in dem Sucher 46 dargestellt.

Das Liveview-Bild wird in dem Sucher 46 auf diese Weise dargestellt, wodurch es möglich ist, die Abstandsmessung durchzuführen, während das Objekt bestätigt, d. h. beobachtet wird. Wenn allerdings der Übergang erfolgt in einen Zustand, in welchem die aktuelle Belichtung für eine Stehbildaufnahme möglich ist, bevor die Abstandsmessung zu dem Objekt abgeschlossen ist, kann das Liveview-Bild nicht vorübergehend angezeigt werden. Aus diesem Grund ist es nicht möglich, die Abstandsmessung durchzuführen, während das Objekt beobachtet wird.

Dementsprechend wird bei der Abstandsmessvorrichtung 10 dieser Ausführungsform im Fall der Ausführung der Abstandsmessung das Liveview-Bild auf dem Sucher 46 dargestellt. Dann führt die Hauptsteuereinheit 46 eine solche Steuerung aus, dass ein Übergang in einen Zustand erfolgt, in welchem die aktuelle Belichtung für eine Stehbildaufnahme möglich ist, und zwar zum Endzeitpunkt der Abstandsmessung. Der Begriff ”der Endzeitpunkt der Abstandsmessung” bedeutet hier den Endzeitpunkt sämtlicher von mehreren 100 Messungen der Emission und des Empfangs des Laserstrahls für die Abstandsmessung, den Endzeitpunkt der Messung, den Zeitpunkt des Herleitens des Abstands nach der Messung, oder den Zeitpunkt vor und nach dem Ende des Herleitens des Abstands.

Als nächstes werden der Vorgang einer Bildaufnahme und der Vorgang einer Abstandsmessung in der Abstandsmessvorrichtung 10 dieser Ausführungsform beschrieben. Bei der folgenden Beschreibung geht es um die Erläuterung des Bildaufnahmevorgangs und des Abstandsmessvorgangs für den Fall der Ausführung einer Bildaufnahme und einer Abstandsmessung zum Aufnehmen eines Stehbilds.

Als erstes wird eine Steuerverarbeitung von der Hauptsteuereinheit 26 in dem Fall ausgeführt, dass in der Bedieneinheit 44 ein Abstandsmessungs-Bildaufnahme-Startknopf vorgesehen ist. 5 ist ein Flussdiagramm, welches ein Beispiel für den Ablauf einer Steuerverarbeitung veranschaulicht, die von der Hauptsteuereinheit 26 dann ausgeführt wird, wenn sich in der Bedieneinheit 44 der Abstandsmessvorrichtung 10 dieser Ausführungsform der Abstandsmessungs-Bildaufnahme-Startknopf befindet. Der in 5 dargestellte Ablauf wird ausgeführt, wenn der Abstandsmessvorrichtung 10 Strom zugespeist wird.

Als erstes startet im Schritt 100 die Hauptsteuereinheit 26 einen Liveview-Betrieb. Wie oben beschrieben, zeigt die Hauptsteuereinheit 26 das Liveview-Bild in dem Sucher 46 an, indem sie eine Steuerung zum kontinuierlichen Anzeigen der von der Abbildungsoptik 40 und dem Bildsensor 42 als Bewegungsbild erhaltenen Aufnahmebilder ausführt.

Als nächstes bestimmt im Schritt 102 die Hauptsteuereinheit 26, ob der in der Bedieneinheit 44 befindliche Abstandsmessungs-Bildaufnahme-Startknopf betätigt wird oder nicht. Falls er nicht betätigt wird, geht der Prozess zum Schritt 126. Wenn der Abstandsmessungs-Bildaufnahme-Startknopf betätigt wird, geht der Prozess zum Schritt 104.

Im Schritt 104 startet die Hauptsteuereinheit 26 einen Abstandsmessungs-Timer. Dieser Abstandsmessungs-Timer ist ein Timer zum Messen des Endzeitpunkts der Abstandsmessung, und er misst eine vorbestimmte Zeit, die erforderlich ist für mehrere 100 Messungen, wie es oben beschrieben wurde. Der Abstandsmessungs-Timer dient zum Messen des zeitlichen Endes der Abstandsmessung, und er kann die Zeit entsprechend einer Zeitspanne bis zum Ende mehrerer 100 Male messen anstelle der Zeit, bis mehrere 100 Messungen vollständig abgeschlossen sind. Alternativ kann die Zeit bis zum Zeitpunkt vor und nach dem Ende einer Herleitungszeitspanne zum Herleiten des Abstands nach Ende mehrerer 100 Messungen gemessen werden.

Als nächstes sendet die Hauptsteuereinheit 26 im Schritt 106 das Synchronisationssignal zu der Abstandsmessungs-Steuereinheit 24. In der Abstandsmessvorrichtung 10 dieser Ausführungsform wird, um den Bildaufnahmevorgang durch die Hauptsteuereinheit 26 und den Abstandsmessvorgang durch die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 zu synchronisieren, das Synchronisationssignal von der Hauptsteuereinheit 26 an die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 vor dem Start der Bildaufnahme gesendet (der aktuellen oder eigentlichen Belichtung des Bildsensors 42). Obschon Einzelheiten im folgenden erläutert werden, sei kurz angemerkt, dass in der Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 der Abstandsmessvorgang (die Messung der Objektentfernung) gestartet wird, falls das Synchronisationssignal empfangen wird.

Als nächstes steuert die Hauptsteuereinheit 26 die Abbildungsoptik 40 und führt in der oben beschriebenen Weise die AE und die AF aus. In der Abstandsmessvorrichtung 10 erfolgt die Belichtungseinstellung durch Ausführen der AE, die Fokussiereinstellung erfolgt durch Ausführen der AF, und auf der Lichtaufnahmefläche des Bildsensors 42 wird in einem fokussierten Zustand Bildlicht des Objekts gebildet.

Als nächstes bestimmt die Hauptsteuereinheit 26 im Schritt 109, ob ein AE-Fehler oder ein AF-Fehler vorliegt. Wenn ein Fehler auftritt, ist diese Abfrage bejahend, und der Prozess geht zurück zum Schritt 108. Wenn kein Fehler auftritt, ist die Abfrage negativ, und der Prozess geht zum Schritt 110.

Im Schritt 110 sendet die Hauptsteuereinheit 26 Belichtungszustands-Spezifikationsinformation zum Spezifizieren eines derzeitigen Belichtungszustands als Ergebnis der AE and die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24. Im Schritt 110 sendet die Hauptsteuereinheit 26 ferner Fokussierzustands-Spezifikationsinformation zum Spezifizieren eines derzeitigen Fokussierzustands als Ergebnis der AF an die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24. Beispiele für die Belichtungszustands-Spezifikationsinformation enthalten eine Blendenzahl (F-Zahl) und eine Verschlussgeschwindigkeit, die eindeutig gemäß der Objekthelligkeit bestimmt sind, eine Blendenzahl und eine Verschlussgeschwindigkeit, die von einem sogenannten AE-Bewertungswert abgeleitet sind, der in eindeutiger Weise nach Maßgabe der Objekthelligkeit oder dergleichen bestimmt ist. Weitere Beispile für Belichtungszustands-Spezifikationsinformation enthalten einen AE-Evaluationswert. Beispiele für die Fokussierzustands-Spezifikationsinformation enthalten den Objektabstand, der durch die AF erhalten wird. Im folgenden werden zur Vereinfachung der Beschreibung für den Fall, dass keine Unterscheidung zwischen der Belichtungszustands- und der Fokussierzustands-Spezifikationsinformation erforderlich ist, diese Größen als ”Spezifikationsinformation” bezeichnet.

Als nächstes bestimmt die Hauptsteuereinheit 26 im Schritt 112, ob eine Abstandsmessungs-Endzeit erreicht ist oder nicht. Das heißt, es wird festgestellt, ob der Abstandsmessungs-Timer zu Ende gezählt hat oder nicht. Die Hauptsteuereinheit 26 befindet sich solange in einem Bereitschaftszustand, bis der Endzeitpunkt der Abstandsmessung erreicht ist, und wenn dieser Endzeitpunkt erreicht ist, geht der Prozess zum Schritt 114. Das heißt, falls der Abstandsmessungs-Endzeitpunkt erreicht ist, pausieren die Emission der Laserdiode 30 und der Empfang der Fotodiode 36.

Im Schritt 114 startet die Hauptsteuereinheit 26 die aktuelle Belichtung (Bildaufnahme). Mit dem Start der aktuellen Belichtung werden die Pixel des Bildsensors 42 mit Licht bestrahlt (Bildlicht wird auf der Lichtempfangsfläche des Bildsensors 42 erzeugt), und die Signalladungen entsprechend dem aufgestrahlten Licht werden in den jeweiligen Pixeln gespeichert. Das heißt, wenn der Endzeitpunkt der Abstandsmessung erreicht ist, ist es, da die Lichtemission der Laserdiode 32 und der Empfang durch die Fotodiode 36 pausieren, möglich, störendes Rauschen zu vermeiden, welches verursacht wird durch ein Überlagern des Laserstrahls mit einem aufgenommenen Bild, auch wenn die aktuelle Belichtung ausgeführt wird.

Als nächstes ermittelt die Hauptsteuereinheit 26 im Schritt 116, ob die aktuelle Belichtung zu Ende ist oder nicht. Die Hauptsteuereinheit 26 bleibt solange im Bereitschaftszustand, bis die aktuelle Belichtung endet, und wenn die aktuelle Belichtung endet, geht sie über zum Schritt 118. Ein Verfahren zum Bestimmen, ob die aktuelle Belichtung zu Ende ist oder nicht, ist nicht auf ein bestimmtes Verfahren beschränkt. Als spezielles Beispiel lässt sich ein Verfahren anwenden, welches das Ende der aktuellen Belichtung dadurch feststellt, dass ermittelt wird, ob eine unter verschiedenen Bedingungen bestimmte Belichtungszeit vorbei ist oder nicht.

Im Schritt 118 startet die Hauptsteuereinheit 26 das Lesen der in den einzelnen Pixeln des Bildsensors 42 gespeicherten Signalladungen.

Als nächstes bestimmt im Schritt 120 die Hauptsteuereinheit 26, ob der Lesevorgang beendet ist oder nicht. Wenn noch nicht sämtliche Signalladungen aus sämtlichen Pixeln des Bildsensors 42 ausgelesen sind, führt die Hauptsteuereinheit 26 die Bestimmung des Schritts 120 erneut durch. Sind sämtliche Signalladungen aus sämtlichen Pixeln des Bildsensors 42 ausgelesen, geht der Prozess zum Schritt 122.

Als nächstes bestimmt die Hauptsteuereinheit 26 im Schritt 122, ob die Abstandsdaten empfangen sind oder nicht. Obschon Einzelheiten weiter unten erläutert werden, sei angemerkt, dass, wenn die Abstandsmessung ausgeführt ist, die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 Abstandsdaten, die ein Abstandsmessergebnis (abschließend hergeleiteter Abstand) angeben, an die Hauptsteuereinheit 26 sendet. Diese befindet sich solange im Bereitschaftszustand, bis die von der Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 gesendeten Abstandsdaten empfangen sind, und wenn sie empfangen sind, geht es weiter zum Schritt 124.

Im Schritt 124 zeigt die Hauptsteuereinheit 26 Information über den Abstand zu dem Objekt im Sucher 46, basierend auf den empfangenen Abstandsdaten, damit die Information dem Liveview-Bild überlagert wird. Die Hauptsteuereinheit 26 speichert empfangene Abstandsdaten in der Speichereinheit 48 in Korrelation mit einem durch Bildaufnahme erhaltenen Aufnahmebild. Bei diesem Schritt wird das Aufnahmebild (Bilddaten des Aufnahmebilds), das durch Bildaufnahme des Objekts erhalten wird, ebenso wie der Abstand (Abstandsdaten) zu dem Objekt innerhalb der Speichereinheit 48 in Korrelation zueinander abgespeichert.

Im Schritt 126 bestimmt die Hauptsteuereinheit 26, ob ein (nicht gezeigter) Netzschalter ausgeschaltet ist. Wenn er nicht ausgeschaltet ist, geht der Prozess zum Schritt 102, um diese Verarbeitung zu wiederholen. Wenn die Stromversorgung ausgeschaltet ist, geht der Prozess zum Schritt 128.

Im Schritt 128 beendet die Hauptsteuereinheit 26 den Liveview-Betrieb und beendet dann diese Verarbeitung. Die Hauptsteuereinheit 26 schaltet die Stromversorgung der Abstandsmessvorrichtung 10 ab.

Als nächstes wird die Abstandsmessungsverarbeitung von der Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 dann ausgeführt, wenn sich in der Bedieneinheit 44 der Abstandsmessungs-Bildaufnahme-Startknopf befindet. 6 ist ein Flussdiagramm, das ein Beispiel für einen Ablauf der Abstandsmessungsverarbeitung zeigt, die in der Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 dann ausgeführt wird, wenn sich in der Bedieneinheit 44 der Abstandsmessvorrichtung 10 dieser Ausführungsform der Abstandsmessungs-Bildaufnahme-Startknopf befindet. Der in 4 dargestellte Ablauf wird dann ausgeführt, wenn der Abstandsmessvorrichtung 10 Strom zugeführt wird.

Als erstes bestimmt die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 im Schritt 150, ob das Synchronisationssignal empfangen ist oder nicht. Insbesondere bestimmt die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24, ob das von der Hauptsteuereinheit 26 im Schritt 106 der Steuerverarbeitung innerhalb der Hauptsteuereinheit 26 gesendete Synchronisationssignal, das oben beschrieben wurde, empfangen wurde. Die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 befindet sich solange in einem Bereitschaftszustand, bis das Synchronisationssignal empfangen ist, und wenn es empfangen ist, geht der Prozess zum Schritt 152.

Im Schritt 152 stellt die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 fest, ob die im Schritt 110 der Steuerverarbeitung gesendete Spezifikationsinformation empfangen ist oder nicht. Wenn im Schritt 152 die Spezifikationsinformation nicht empfangen ist, ist die Abfrage negativ, und die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 führt die Feststellung des Schritts 152 erneut aus. Wenn im Schritt 152 die Spezifikationsinformation empfangen ist, ist die Abfrage bejahend, und der Prozess geht zum Schritt 154.

Im Schritt 154 bestimmt die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 den effektiven Abstandsmessbereich (ein Beispiel eines Abstandsbereichs oder Entfernungsbereichs gemäß der vorliegenden Offenbarung) basierend auf der im Schritt 152 empfangenen Fokussierzustands-Spezifikationsinformation. Beispielsweise bestimmt die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 den effektiven Abstandsmessbereich unter Bezugnahme auf eine (nicht gezeigte) Bereichsherleitungstabelle, in welcher der effektive Abstandsmessbereich in einzigartiger Weise aus der Fokussierzustands-Spezifikationsinformation abgeleitet ist.

Der effektive Abstandsmessbereich ist ein Abstandsbereich, der herangezogen wird bei der Bestimmung der Frequenz (Häufigkeit) jeder der Abstände, die durch mehrmaliges Herleiten des Objektabstands erhalten werden. Das heißt: Der effektive Abstandsmessbereich bedeutet einen effektiven Bereich eines Abstands, der in dem unten zu beschreibenden Schritt 170 herzuleiten ist, und bedeutet den Bereich des Objektabstands und dessen Umgebung, abgeschätzt aus der Fokussierzustands-Spezifikationsinformation.

Beispiele für die Bereichsherleitungstabelle enthalten eine Tabelle, in welcher eine Bewegungsrichtung und ein Bewegungshub einer Fokussierlinse gegenüber einer Referenzposition, die vorab bestimmt wurde, mit einem effektiven Abstandsmessbereich korreliert sind. Die Bewegungsrichtung und der Bewegungshub werden durch die Fokussierzustands-Spezifikationsinformation spezifiziert.

Die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 kann den effektiven Abstandsmessbereich anhand eines arithmetischen Ausdrucks mit der Fokussierzustands-Spezifikationsinformation als unabhängiger Variable und dem effektiven Abstandsmessbereich als abhängiger Variable auch ohne die Bereichsherleitungstabelle feststellen.

Als nächstes bestimmt die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 im Schritt 126 die Herleitungsauflösung, die in einzigartiger Weise ermittelt wird aus dem effektiven Abstandsmessbereich, der im Schritt 154 bestimmt wurde.

Die Herleitungs- oder Ableitungsauflösung ist eine Auflösung, die größer wird entsprechend dem effektiven Abstandsmessbereich, der im Schritt 154 bestimmt wurde, und sie wird höher als eine vorbestimmte Auflösung eingestellt. Die hier verwendete vorbestimmte Auflösung kennzeichnet beispielsweise eine Auflösung, die für den Fall der Ausführung einer Abstandsmessung (im Fall des Herleitens des Objektabstands) ohne Bindung an den effektiven Abstandsmessbereich verwendet wird. Bei dieser Ausführungsform wird als Beispiel für die Herleitungsauflösung eine Auflösung verwendet, die höher eingestellt ist als eine vorbestimmte Auflösung unter Verwendung einer Anzahl von Bits (zum Beispiel 8 Bits), die zuvor als die vorbestimmte Auflösung definierende Anzahl von Bits festgelegt wurde.

Obschon bei dieser Ausführungsform der effektive Abstandsmessbereich zum Einstellen der Herleitungsauflösung bestimmt wird, kann die Abstandsmessung auch ohne Bestimmung des effektiven Abstandsmessbereichs erfolgen. Das heißt, der Schritt 110 in der Hauptsteuereinheit 126 und die Schritt 154 und 156 in der Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 können entfallen.

Als nächstes geht die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 im Schritt 158 über in eine Spannungseinstellzeitspanne und führt die Spannungseinstellung der Treiberspannung für die Laserdiode 32 und die Fotodiode 36 aus, wodurch die Emissionsintensität des Laserstrahls der Laserdiode 32 und die Lichtempfangsempfindlichkeit der Fotodiode 36 justiert werden.

Die Emissionsintensität des von der Laserdiode 32 abgegebenen Laserstrahls wird basierend auf der im Schritt 152 empfangenen Spezifikationsinformation justiert. Beispielsweise justiert die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 die Emissionsintensität des Laserstrahls unter Bezugnahme auf eine (nicht gezeigte) Intensitätseinstelltabelle, in welcher Spannungsinformation, welche die Treiberspannung der Laserdiode 32 angibt, in eindeutiger Weise aus der Spezifikationsinformation abgeleitet ist. Das heißt, die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 leitet die Spannungsinformation entsprechend der im Schritt 152 erhaltenen Spezifikationsinformation aus der Intensitätseinstelltabelle her und führt die Spannungseinstellung derart durch, dass die durch die hergeleitete Spannungsinformation angegebene Treiberspannung an die Laserdiode 32 anlegbar ist (siehe 19).

Beispiele für die Intensitätseinstelltabelle enthalten eine Tabelle, in welcher Spannungsinformation gespeichert ist, gemäß der die Emissionsintensität des Laserstrahls umso geringer ist, desto kürzer der Abstand zu einem Hauptobjekt ist, und die Emissionsintensität des Laserstrahls umso geringer ist, je geringer die Menge an Umgebungslicht ist (umso geringer die Objekthelligkeit und umso stärker die Belichtung ist). Der Abstand zu dem Hauptobjekt wird spezifiziert durch die Fokussierzustands-Spezifikationsinformation, und die Menge des Umgebungslichts wird spezifiziert durch die Objekthelligkeit oder die Belichtungszustands-Spezifikationsinformation. Umgebungslicht wird zu störendem Rauschen für den Laserstrahl, und dies bedeutet, dass je geringer die Menge an Umgebungslicht ist, desto geringer das Rauschen für den Laserstrahl ist. Dementsprechend führt im Schritt 158 die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 die Spannungsjustierung derart aus, dass die Emissionsintensität des Laserstrahls für den Fall klein wird, dass die Menge des Umgebungslichts gering ist.

Die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 kann die Emissionsintensität des Laserstrahls basierend auf der Spannungsinformation justieren, die durch einen arithmetischen Ausdruck hergeleitet ist, bei dem die Belichtungszustands- und die Fokussierzustands-Spezifikationsinformation unabhängige Variable sind und die Spannungsinformation eine abhängige Variable ist, ohne dass Intensitätseinstelltabelle verwendet wird.

Obschon hier ein Fall dargestellt ist, bei dem die Emissionsintensität des Laserstrahls basierend auf der Belichtungszustands-Spezifikationsinformation und der Fokussierzustands-Spezifikationsinformation, die im Schritt 152 empfangen werden, justiert wird, ist die Ausführungsform nicht hierauf beschränkt. Beispielsweise kann die Emissionsintensität des Laserstrahls auch basierend auf der Belichtungszustands-Spezifikationsinformation oder der Fokussierzustands-Spezifikationsinformation justiert werden.

Die Lichtempfangsempfindlichkeit der Fotodiode 36 wird basierend auf der im Schritt 152 empfangenen Fokussierzustands-Spezifikationsinformation eingestellt. Beispielsweise justiert die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 die Lichtempfangsempfindlichkeit der Fotodiode 36 unter Bezugnahme auf eine (nicht gezeigten) Empfindlichkeitseinstelltabelle, in der die Spannungsinformation, die die Treiberspannung der Fotodiode 36 angibt, in einzigartiger Weise von der Spezifikationsinformation hergeleitet ist. Das heißt, die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 leitet die Spannungsinformation entsprechend der im Schritt 152 empfangenen Fokussierzustands-Spezifikationsinformation aus der Empfindlichkeitseinstelltabelle ab. Anschließend erfolgt die Spannungsjustierung derart, dass die durch die hergeleitete Spannungsinformation angegebene Treiberspannung an die Fotodiode 36 anlegbar ist (vgl. 19).

Beispiele der Empfindlichkeitseinstelltabelle enthalten eine Tabelle, in der Spannungsinformation gespeichert ist, wonach die Lichtempfangsempfindlichkeit der Fotodiode 36 umso geringer ist, je kürzer der Abstand zu dem Hauptobjekt ist.

Die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 kann die Lichtempfangsempfindlichkeit der Fotodiode 36 basierend auf Spannungsinformation einstellen, die von einem arithmetischen Ausdruck abgeleitet ist, bei dem die Fokussierzustands-Spezifikationsinformation eine unabhängige Variable und die Spannungsinformation eine abhängige Variable ist, ohne dass die Empfindlichkeitseinstelltabelle zu verwenden ist.

Im Schritt 160 bestimmt die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24, ob die Spannungseinstellung endet oder nicht. Bei dieser Ausführungsform ist gemäß 2 die Spannungseinstellzeitspanne auf mehrere 100 ms eingestellt. Aus diesem Grund bestimmt die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24, dass die Spannungseinstellung endet, falls nach dem Übergang in die Spannungseinstellzeitspanne mehrere 100 ms verstrichen sind. Dementsprechend bestimmt die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24, dass die Spannungseinstellung nicht endet und sich in einem Bereitschaftszustand befindet, bis nach dem Übergang in die Spannungseinstellzeitspanne mehrere 100 ms verstrichen sind, und wenn diese mehreren 100 ms verstrichen sind, stellt sie fest, dass die Spannungseinstellung endet und geht weiter zum Schritt 164.

Als nächstes veranlasst die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 die Laserdiode 32 zur Lichtemission derart, dass ein Laserstrahl mit einer Emissionsintensität emittiert wird, die im Schritt 158 justiert wurde.

Als nächstes bestimmt im Schritt 166 die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24, ob eine vorbestimmte Zeit verstrichen ist oder nicht. Da, wie oben erläutert wurde, die Einzelmesszeit auf mehrere ms eingestellt ist, bestimmt die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24, ob mehrere ms verstrichen sind oder nicht. Wenn die vorbestimmte Zeit (bei dieser Ausführungsform mehrere ms als Einzelmesszeit) nicht verstrichen ist, geht der Prozess in den Bereitschaftszustand, und wenn die vorbestimmte Zeit verstrichen ist, geht der Prozess zum Schritt 168.

Die Laserdiode 32 emittiert Licht durch die Verarbeitung des Schritts 164, wodurch der Laserstrahl durch die Lichtemissionslinse 30 hindurch auf das Objekt emittiert wird. Der von dem Objekt reflektierte Laserstrahl wird von der Fotodiode 36 durch die Lichtempfangslinse 34 empfangen, bis die vorbestimmte Zeit verstrichen ist. Die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 erfasst die verstrichene Zeit von der Lichtemission bis zum Lichtempfang für den Fall, dass der Laserstrahl von der Fotodiode 36 empfangen wird, und speichert die verstrichene Zeit in der Speichereinheit (beispielsweise dem RAM oder dergleichen innerhalb der Abstandsmessungs-Steuereinheit 24).

Beispielsweise kann dann, wenn sich das Objekt bewegt oder dergleichen, die verstrichene Zeit zwischen Lichtemission und Lichtempfang des Laserstrahls einige ms übersteigen, und möglicherweise kann der Laserstrahl nicht zurückgeführt werden (es kann kein reflektiertes Licht empfangen werden). In diesem Fall kommt es zu einem Messfehler. Im Fall des Auftretens eines Messfehlers speichert die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 diesen Effekt in der Speichereinheit (z. B. dem RAM oder dergleichen innerhalb der Abstandsmessungs-Steuereinheit 24). Dann kann das Auftreten des Messfehlers in dem Sucher 46 oder dergleichen entsprechend der Häufigkeit des Auftretens des Messfehlers beispielsweise aufgezeichnet werden, wenn diese Häufigkeit oder Frequenz beim Herleiten des Abstands zu dem Objekt unter Verwendung eines Histogramms nicht vernachlässigbar ist. Wenn also ein Messfehler auftritt, kann die Hauptsteuereinheit 26 das gespeicherte Bild nicht in der Speichereinheit 48 speichern. In diesem Fall kann der Benutzer einrichten, ob das aufgenommene Bild zu speichern ist oder nicht.

Als nächstes bestimmt die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 im Schritt 168, ob eine vorbestimmte Anzahl von Messungen zu Ende ist oder nicht. Im Schritt 168 ist diese Abfrage des Endes einer vorbestimmten Anzahl von Messungen bejahend, und der Prozess geht zum Schritt 170. Wenn im Schritt 168 die vorbestimmte Anzahl von Messungen nicht zu Ende ist, ist die Abfrage negativ, und der Prozess geht zum Schritt 164. Die vorbestimmte Anzahl von Messungen entspricht mehreren 100 Messvorgängen.

Im Schritt 170 leitet die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 als erstes den Abstand zu dem Objekt basierend auf der Zeit zwischen Emission des Laserstrahls durch den Schritt 164 bis zum Empfang des Laserstrahls durch die Fotodiode 36 her. Um ein Beispiel zu nennen, erzeugt gemäß 4 die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 ein Histogramm des abgeleiteten Abstands zu dem Objekt mit der vorbestimmten Auflösung. Als nächstes rekonstruiert gemäß 4 die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 beispielsweise ein Histogramm des Objektabstands unter Verwendung der Herleitungsauflösung, die innerhalb des effektiven Abstandsmessbereichs hergeleitet wird, welcher durch die Verarbeitung in den Schritten 154 und 156 festgestellt wurde. Die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 analysiert das Histogramm innerhalb des effektiven Abstandsmessbereichs und erzeugt Abstandsdaten, welche den analysierten Abstand repräsentieren (in dem Beispiel nach 4 ist dies der Abstand mit der maximalen Messfrequenz). Der durch die Abstandsdaten repräsentierte Abstand ist hier der endgültige Abstand (Endausgabewert), die dem Benutzer angeboten wird.

Im Gegensatz zu dem mit der vorbestimmten Auflösung erzeugten Histogramm ist das mit der Herleitungsauflösung erzeugte Histogramm segmentiert. Dementsprechend drückt sich der durch Analysieren des Histogramms ermittelte Abstand in Einheiten feiner numerischer Werte aus (Einheiten kleiner numerischer Werte), im Gegensatz zu dem Abstand, der durch Analysieren des mit der vorbestimmten Auflösung erzeugten Histogramms erhalten wird.

Als nächstes sendet die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 im Schritt 172 im Schritt 170 erzeugte Abstandsdaten an die Hauptsteuereinheit 26 und geht dann zum Schritt 174.

Im Schritt 174 bestimmt die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24, ob vorab festgelegte Bedingungen (Endbedingungen), so zum Beispiel Bedingungen zum Beenden der Abstandsmessungsverarbeitung, erfüllt sind oder nicht. Ein Beispiel für die Endbedingungen ist eine Bedingung, wonach ein Endbefehl von dem Benutzer über die Bedieneinheit 44 empfangen wird. Im Schritt 174 ist im Fall des Nicht-Erfüllens der Endbedingungen die Abfrage negativ, und der Prozess geht zum Schritt 150. Sind die Endbedingungen erfüllt im Schritt 174, so ist die Abfrage bejahend und die Abstandsmessungsverarbeitung endet.

Wie oben beschrieben, wird in der Abstandsmessvorrichtung 10 dieser Ausführungsform im Fall der Durchführung der Abstandsmessung zu dem Objekt das Liveview-Bild im Sucher 46 angezeigt, und es erfolgt ein Übergang in einen Zustand, in welchem die aktuelle Belichtung zum Endzeitpunkt der Abstandsmessung möglich ist, damit eine Stehbildaufnahme erfolgt. Hierdurch ist es möglich, zu verhindern, dass das Objekt nicht-bestätigbar ist, weil das Liveview-Bild nicht während der Abstandsmessung angezeigt wird, bedingt durch das Umschalten zwischen Liveview-Bilddarstellung zur Stehbildaufnahme beim Beginn der Abstandsmessung.

Im folgenden soll die Steuerverarbeitung beschrieben werden, die von der Hauptsteuereinheit 26 für den Fall ausgeführt wird, dass in der Bedieneinheit 44 die Auslösetaste vorgesehen ist. 7 ist ein Flussdiagramm und zeigt ein Beispiel für den Steuerablauf, der von der Hauptsteuereinheit 26 ausgeführt wird, wenn sich in der Bedieneinheit 44 der Abstandsmessvorrichtung 10 dieser Ausführungsform die Auslösetaste befindet. Das Flussdiagramm nach 7 wird ausgeführt, wenn der Abstandsmessvorrichtung 10 Strom zugespeist wird. Durch gleiche Bezugszeichen wird die gleiche Verarbeitung wie in dem Flussdiagramm nach 5 bezeichnet, die von der Hauptsteuereinheit 26 ausgeführt wird, wenn sich in der Bedieneinheit 44 der Abstandsmessungs-Bildaufnahme-Startknopf befindet.

Zunächst startet im Schritt 100 die Hauptsteuereinheit 26 den Liveview-Betrieb. Wie oben erläutert, führt die Hauptsteuereinheit 26 eine solche Steuerung durch, dass die von der Abbildungsoptik 40 und dem Bildsensor 42 aufgenommenen Bilder sukzessive als Bewegungsbild angezeigt werden, um dadurch ein Liveview-Bild in dem Sucher 46 darzustellen.

Als nächstes bestimmt die Hauptsteuereinheit 26 im Schritt 101, ob die Auslösetaste der Bedieneinheit 44 halb niedergedrückt wird. Ist dies nicht der Fall, beispielsweise dann, wenn die Auslösetaste überhaupt nicht betätigt wird oder dergleichen, geht der Prozess zum Schritt 126. Wird die Auslösetaste halb gedrückt, geht der Prozess zum Schritt 104.

Im Schritt 104 startet die Hauptsteuereinheit 26 den Abstandsmessungs-Timer. Dieses ist ein Timer zum Messen des Endzeitpunkts der Abstandsmessung, und er misst eine vorbestimmte Zeit, die erforderlich ist für mehrere 100 Messungen, wie oben erläutert wurde. Der Abstandsmessungs-Timer ist ein Timer zum Messen der Endzeitpunkt der Abstandsmessung und kann die Zeit entsprechend einer Zeitspanne bis zum Ende einiger 100 Male messen anstand der Zeit bis zum vollständigen Beenden mehrerer 100 Messungen. Alternativ kann die Zeit bis zum Endzeitpunkt der Herleitungszeitspanne zum Herleiten des Abstands nach dem Ende von mehreren 100 Messungen gemessen werden.

Als nächstes sendet die Hauptsteuereinheit 26 im Schritt 106 das Synchronisationssignal an die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24. Auf diese Weise wird in der Abstandsmessvorrichtung 10 dieser Ausführungsform zwischen Synchronisation des Bildaufnahmevorgangs durch die Hauptsteuereinheit 26 und des Abstandsmessvorgangs durch die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 das Synchronisationssignal von der Hauptsteuereinheit 26 an die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 gesendet, bevor die Bildaufnahme gestartet wird (die eigentliche Belichtung des Bildsensors 42). Durch im folgenden zu beschreibende Einzelheiten startet in der Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 der Abstandsmessvorgang (die Messung des Objektabstands), wenn das Synchronisationssignal empfangen wird.

Als nächstes steuert die Hauptsteuereinheit 26 im Schritt 108 die Abbildungsoptik 40 und führt die AE und die AF aus, wie oben beschrieben wurde. In der Abstandsmessvorrichtung 10 wird die Belichtungseinstellung durch Ausführen der AE vorgenommen, die Fokussiereinstellung erfolgt durch Ausführen der AF, und auf der Lichtempfangsfläche des Bildsensors 42 wird in einem fokussierten Zustand Bildlicht des Objekts gebildet.

Als nächstes bestimmt die Hauptsteuereinheit 26 im Schritt 109, ob ein Fehler bei der AE oder der AF auftritt. Im Fall eines Fehlers ist die Abfrage bejahend, und der Prozess kehrt zurück zum Schritt 108. Wenn kein Fehler auftritt, ist die Abfrage negativ, und der Prozess geht zum Schritt 110.

Im Schritt 110 sendet die Hauptsteuereinheit 26 die Belichtungszustands-Spezifikationsinformation über den derzeitigen Belichtungszustand als Ergebnis der AE an die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24. Im Schritt 110 sendet die Hauptsteuereinheit 26 außerdem die Fokussierzustands-Spezifikationsinformation zum Spezifizieren des derzeitigen Fokussierzustands als Ergebnis der AF an die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24.

Als nächstes bestimmt die Hauptsteuereinheit 26 im Schritt 112, ob ein Ende der Abstandsmessung erreicht ist oder nicht. Das heißt, es wird festgestellt, ob der Abstandsmessungs-Timer abgelaufen ist. Die Hauptsteuereinheit 26 befindet sich solange im Bereitschaftszustand, bis der Abstandsmessungs-Endzeitpunkt erreicht ist, und wenn dies der Fall ist, geht es weiter zum Schritt 113.

Als nächstes ermittelt im Schritt 113 die Hauptsteuereinheit 26, ob die Auslösetaste der Bedieneinheit 44 vollständig gedrückt ist oder nicht. Falls nicht, geht der Prozess weiter zum Schritt 115.

Im Schritt 115 stellt die Hauptsteuereinheit 26 fest, ob ein Drückvorgang an der Auslösetaste der Bedieneinheit 44 aufgehoben wurde. Falls das Drücken nicht aufgehoben wurde, geht es zurück zum Schritt 113, und dieser Vorgang wird wiederholt. Wenn der Drückvorgang aufgehoben wurde, geht der Prozess zum Schritt 122.

Wenn die Auslösetaste vollständig gedrückt ist, geht der Prozess vom Schritt 113 zum Schritt 114.

Als nächstes startet die Hauptsteuereinheit 26 im Schritt 114 die aktuelle oder eigentliche Belichtung (Bildaufnahme). Mit dem Start der eigentlichen Belichtung werden die Pixel des Bildsensors 42 mit Licht bestrahlt (Objektlicht wird auf der Lichtempfangsfläche des Bildsensors 42 gebildet), und Signalladungen entsprechend dem aufgestrahlten Licht werden in den jeweiligen Pixeln gespeichert. Das heißt, im Fall, dass der Endzeitpunkt der Abstandsmessung erreicht ist und die Auslösetaste vollständig gedrückt ist, werden die Emission durch die Laserdiode 32 und der Empfang durch die Fotodiode 36 in einen Pausenzustand versetzt. Dementsprechend ist es möglich, dass durch den Laserstrahl verursachtes Rauschen dem Aufnahmebild überlagert wird, selbst wenn die aktuelle Belichtung ausgeführt wird.

Als nächstes ermittelt im Schritt 116 die Hauptsteuereinheit 26, ob die aktuelle Belichtung zu Ende ist. Die Hauptsteuereinheit 26 befindet sich solange im Bereitschaftszustand, bis die aktuelle Belichtung zu Ende ist, und wenn sie zu Ende ist, geht es weiter zum Schritt 118. Die Methode der Feststellung, ob die aktuelle Belichtung zu Ende ist oder nicht, ist keiner Beschränkung unterzogen. Als spezielles Beispiel sei ein Verfahren angegeben, welches bestimmt, dass das Ende der aktuellen Belichtung erreicht ist, indem festgestellt wird, ob eine unter verschiedenen Bedingungen bestimmte aktuelle Belichtungszeit verstrichen ist.

Im Schritt 118 startet die Hauptsteuereinheit 26 das Lesen der in den jeweiligen Pixeln des Bildsensors 42 gespeicherten Signalladungen.

Als nächstes bestimmt die Hauptsteuereinheit 26 im Schritt 120, ob der Lesevorgang zu Ende ist oder nicht. Sind noch nicht sämtliche Pixel des Bildsensors ausgelesen, führt die Hauptsteuereinheit 26 die Feststellung des Schritts 120 erneut aus. Wenn sämtliche Pixel des Bildsensors 42 ausgelesen sind, geht der Prozess zum Schritt 122.

Als nächstes ermittelt im Schritt 122 die Hauptsteuereinheit 26, ob Abstandsdaten empfangen werden oder nicht. Wenn die Abstandsmessung ausgeführt wird, sendet die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 Abstandsdaten über ein Abstandsmessergebnis (endgültig abgeleiteter Abstand) an die Hauptsteuereinheit 26. Diese befindet sich solange im Bereitschaftszustand, bis von der Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 gesendete Abstandsdaten empfangen werden, und wenn sie empfangen werden, geht es weiter zum Schritt 124.

Im Schritt 124 zeigt die Hauptsteuereinheit 26 Information über den Abstand zu dem Objekt im Sucher 46 basierend auf empfangenen Abstandsdaten in Überlagerung mit dem Liveview-Bild an. Die Hauptsteuereinheit 26 steuert empfangene Abstandsdaten in der Speichereinheit 48 korreliert mit einem durch Bildaufnahme erhaltenen Aufnahmebild. Bei diesem Schritt werden das aufgenommene Bild (Bilddaten des Aufnahmebilds), das durch Bildaufnahme des Objekts erhalten wird, und der Abstand (Abstandsdaten) zu dem Objekt in Korrelation miteinander in der Speichereinheit 48 gespeichert.

Im Schritt 126 stellt die Hauptsteuereinheit 26 fest, ob ein (nicht dargestellter) Netzschalter ausgeschaltet ist oder nicht. Ist er nicht ausgeschaltet, geht der Schritt zurück zum Schritt 102, und die Verarbeitung wird wiederholt. Wenn der Netzschalter ausgeschaltet ist, geht der Prozess weiter zum Schritt 128.

Im Schritt 128 hält die Hauptsteuereinheit 26 den Liveview-Betrieb an und beendet anschließend seine Verarbeitung. Die Hauptsteuereinheit 26 schaltet die Stromzufuhr zu der Abstandsmessvorrichtung 10 ab.

Die Abstandsmessungsverarbeitung, die innerhalb der Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 für den Fall ausgeführt wird, dass sich in der Bedieneinheit 44 eine Auslösetaste befindet, ist die gleiche wie die Abstandsmessverarbeitung, die von der Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 ausgeführt wird, wenn sich in der Bedieneinheit 44 der Abstandsmessungs-Bildaufnahme-Startknopf befindet, sodass die Beschreibung nicht wiederholt wird.

Auf diese Weise läuft die Verarbeitung für den Fall, dass in der Bedieneinheit 44 eine Auslösetaste vorhanden ist, in der gleichen Weise ab wie dann, wenn in der Bedieneinheit 44 der Abstandsmessungs-Bildaufnahme-Startknopf vorhanden ist. Das heißt, im Fall der Ausführung einer Abstandsmessung zu dem Objekt wird in dem Sucher 46 ein Liveview-Bild angezeigt, und es erfolgt ein Übergang in einen Zustand, in welchem die aktuelle Belichtung möglich ist, und zwar zu einem Zeitpunkt des Endes der Abstandsmessung, um dann eine Stehbildaufnahme vorzunehmen. Hierdurch ist es möglich zu verhindern, dass das Objekt in einen nicht bestätigbaren Zustand gelangt, da die Liveview-Ansicht nicht während der Abstandsmessung angezeigt wird, bedingt durch das Umschalten von der Liveview-Darstellung auf eine Stehbildaufnahme zu Beginn der Abstandsmessung.

Im folgenden wird ein modifiziertes Beispiel der jeweiligen Verarbeitung, die von sowohl der Hauptsteuereinheit 26 als auch der Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 der Abstandsmessvorrichtung 10 dieser Ausführungsform ausgeführt wird, beschrieben.

Bei der obigen Ausführungsform ging es um ein Beispiel, bei dem die Hauptsteuereinheit 26 den Endzeitpunkt der Abstandsmessung unter Verwendung des Abstandsmessungs-Timers erkennt und einen Übergang vollzieht in einen Zustand, in welchem die aktuelle Belichtung möglich ist. Bei einem modifizierten Beispiel hingegen geht es darum, dass die Hauptsteuereinheit 26 ein Abstandsmessungs-Endesignal, welches den Endzeitpunkt der Abstandsmessung repräsentiert, von der Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 empfängt, ohne dass der Abstandsmessungs-Timer verwendet wird, und in einen Zustand übergeht, in welchem die aktuelle Belichtung möglich ist.

Als erstes wird ein modifiziertes Beispiel der Steuerverarbeitung beschrieben, die von der Hauptsteuereinheit 26 in dem Fall ausgeführt wird, dass sich in der Bedieneinheit 44 der Abstandsmessungs-Bildaufnahme-Startknopf befindet. 8 ist ein Flussdiagramm, welches ein modifiziertes Beispiel des Ablaufs der Steuerungsverarbeitung darstellt, die von der Hauptsteuereinheit 26 ausgeführt wird, wenn sich in der Bedieneinheit 44 der Abstandsmessvorrichtung 10 dieser Ausführungsform der Abstandsmessungs-Bildaufnahme-Startknopf befindet. Das in 8 gezeigte Flussdiagramm wird ausgeführt, wenn der Abstandsmessvorrichtung 10 Strom zugespeist wird. Gleiche Bezugszeichen bedeuten die gleiche Verarbeitung wie in dem Ablauf nach 5, eine Beschreibung wird nicht wiederholt.

Wie in 8 gezeigt ist, unterscheidet sich dieses modifizierte Beispiel von der obigen Ausführungsform nur darin, dass der Schritt 104 aus 5 weggelassen und stattdessen anstelle des Schritts 112 ein Schritt 111 ausgeführt wird.

Das heißt, anstatt den Endzeitpunkt der Abstandsmessung mit Hilfe des Timers zu messen, wird im Schritt 111 festgestellt, ob von der Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 das Abstandsmessungs-Endesignal empfangen wird, und wenn dies der Fall ist, geht der Prozess zum Schritt 114, und es wird die aktuelle Belichtung gestartet. Bei der nachfolgenden Verarbeitung kann der gleiche Ablauf stattfinden wie bei der obigen Ausführungsform.

Als nächstes wird ein modifiziertes Beispiel für die Abstandsmessungsverarbeitung beschrieben, die von der Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 für den Fall ausgeführt wird, dass sich in der Bedieneinheit 44 der Abstandsmessungs-Bildaufnahme-Startknopf befindet. 9 ist ein Flussdiagramm, welches ein modifiziertes Beispiel des Ablaufs der Abstandsmessungsverarbeitung zeigt, die von der Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 ausgeführt wird, wenn sich in der Bedieneinheit 44 der Abstandsmessvorrichtung 10 dieser Ausführungsform der Abstandsmessungs-Bildaufnahme-Startknopf befindet. Das Flussdiagramm nach 9 wird abgearbeitet, wenn der Abstandsmessvorrichtung 10 Strom zugespeist wird. Gleiche Bezugszeichen wie in 6 bedeuten gleiche Verarbeitungsvorgänge, auf ihre Beschreibung wird verzichtet.

Wie in 9 gezeigt ist, unterscheidet sich das modifizierte Beispiel von der obigen Ausführungsform nur dadurch, dass zwischen dem Schritt 168 und dem Schritt 170 in 6 ein zusätzlicher Schritt 169 vorgesehen ist.

Das heißt, im Schritt 168 geht der Prozess zum Schritt 169, falls die vorbestimmte Anzahl von Messvorgängen zu Ende ist. Im Schritt 169 sendet die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 das Abstandsmessungs-Endesignal an die Hauptsteuereinheit 26 und geht zum Schritt 170. Damit ist die Abfrage in dem obigen Schritt 111 bejahend. Die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 legt hier den Abschluss einer vorbestimmten Anzahl von Wiederholungen des Emittierens von Signalen als Endzeitpunkt der Abstandsmessung fest und sendet das Abstandsmessungs-Endesignal, das das Ende der Abstandsmessung repräsentiert. Für den Fall, dass das Abstandsmessungs-Endesignal empfangen wird, ist die Abfrage im Schritt 111 bejahend, und die Hauptsteuereinheit 126 empfängt den Laserstrahl exakt, bestimmt, dass der Abstand hergeleitet wird, und startet die aktuelle Belichtung. Der Schritt 169 kann ausgeführt werden, nachdem im nächsten Schritt 170 der Abstand hergeleitet wurde. Bei der Verarbeitung nach dem Schritt 170 kann das gleiche ablaufen wie bei der obigen Ausführungsform.

Selbst wenn die Verarbeitung gemäß obiger Beschreibung durchgeführt wird, kann im Fall der Ausführung der Abstandsmessung zu dem Objekt das Liveview-Bild in dem Sucher 46 angezeigt werden, und es kann ein Übergang in einen Zustand erfolgen, in welchem die aktuelle Belichtung zum Endzeitpunkt der Abstandsmessung möglich ist, um eine Stehbildaufnahme durchzuführen. Hierdurch ist es möglich, zu verhindern, dass das Objekt nicht-bestätigbar wird aufgrund der Tatsache, dass das Liveview-Bild nicht während der Abstandsmessung angezeigt wird, bedingt durch das Umschalten von der Liveview-Bildgebung zu einer Stehbildaufnahme beim Beginn der Abstandsmessung.

Im folgenden wird ein modifiziertes Beispiel der Steuerverarbeitung beschrieben, die von der Hauptsteuereinheit 26 ausgeführt wird, wenn sich in der Bedieneinheit 44 die Auslösetaste befindet. 10 ist ein Flussdiagramm, welches ein modifiziertes Beispiel des Ablaufs der Steuerverarbeitung veranschaulicht, die von der Hauptsteuereinheit 26 für den Fall ausgeführt wird, dass sich in der Bedieneinheit 44 der Abstandsmessvorrichtung 10 dieser Ausführungsform die Auslösetaste befindet. Der Ablauf nach 10 wird ausgeführt, wenn der Abstandsmessvorrichtung 10 Strom zugeführt wird. Durch gleiche Bezugszeichen wie in 7 sind gleiche Verarbeitungsvorgänge bezeichnet, auf ihre Beschreibung wird verzichtet.

Wie in 10 gezeigt ist, unterscheidet sich das modifizierte Beispiel von dem vorgehenden Ausführungsbeispiel nur dadurch, dass der Schritt 104 aus 7 fortgelassen ist und anstelle des Schritts 112 der Schritt 111 ausgeführt wird.

Das heißt, anstelle des Messens des Endzeitpunkts der Abstandsmessung unter Verwendung des Timers wird im Schritt 111 festgestellt, ob von der Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 das Abstandsmessungs-Endesignal empfangen wird oder nicht. Wird es empfangen, geht der Prozess zum Schritt 113, und es wird festgestellt, ob die Auslösetaste der Bedieneinheit 44 vollständig gedrückt ist. Bei der nachfolgenden Verarbeitung kann die gleiche Verarbeitung durchgeführt werden wie bei dem obigen Ausführungsbeispiel.

Ein modifiziertes Beispiel der Abstandsmessverarbeitung, die von der Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 für den Fall durchgeführt wird, dass sich in der Bedieneinheit 44 die Auslösetaste befindet, ist die gleiche wie bei dem modifizierten Beispiel der Abstandsmessungsverarbeitung, wie sie von der Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 für den Fall ausgeführt wird, dass sich in der Bedieneinheit 44 der Abstandsmessungs-Bildaufnahme-Startknopf befindet, so dass die diesbezügliche Beschreibung nicht wiederholt wird.

Auch wenn die Verarbeitung in der oben beschriebenen Weise durchgeführt wird, kann für den Fall der Ausführung der Abstandsmessung zu dem Objekt das Liveview-Bild im Sucher 46 angezeigt werden, und es kann ein Übergang in einen Zustand erfolgen, in welchem die aktuelle Belichtung am Ende der Abstandsmessung möglich ist, um eine Stehbildaufnahme zu machen. Hierdurch ist es möglich, zu verhindern, dass das Objekt nicht-verfolgbar wird, da das Liveview-Bild nicht während der Abstandsmessung angezeigt wird, bedingt durch das Umschalten von der Liveview-Darstellung auf die Stehbildaufnahme zu Beginn der Abstandsmessung.

Andererseits kann es in der Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 dazu kommen, dass sich die Objektentfernung nicht messen lässt (Abstandsmessfehler). In diesem Fall kann bei den modifizierten Beispielen die Hauptsteuereinheit 26 die Verarbeitung beenden, ohne zu der aktuellen Belichtung bei der Stehbildaufnahme überzugehen. Alternativ kann die Hauptsteuereinheit 26 das Abspeichern in der Speichereinheit 48 anhalten, um ein Abspeichern des unvollständig aufgenommenen Bilds ohne Abstandsmessdaten zu verhindern. 11A ist ein Flussdiagramm, das ein Beispiel für eine Abstandsmessfehlerverarbeitung der Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 veranschaulicht. 11B ist ein Flussdiagramm eines Beispiels für eine Abstandsmessfehlerverarbeitung der Hauptsteuereinheit 26 dann, wenn der Abstandsmessfehler vor einem Übergang in eine Stehbildaufnahme (aktuelle Belichtung) auftritt (wenn das Abstandsmessungs-Endesignal empfangen wird). 11C ist ein Flussdiagramm eines Beispiels für eine Abstandsmessfehlerverarbeitung der Hauptsteuereinheit 26 dann, wenn ein Abstandsmessfehler auftritt, nachdem eine Stehbildaufnahme erfolgt ist (wenn Abstandsdaten empfangen werden).

Die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 startet die Abstandsmessfehlerverarbeitung beispielsweise als Interrupt-Verarbeitung, wenn eine Signalübertragung oder ein Signalempfang unmöglich ist, oder wenn der Abstand nicht ermittelt werden kann.

Bei der Abstandsmessfehlerverarbeitung bestimmt die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 im Schritt 200, ob es sich um einen Abstandsmessfehler handelt oder nicht. Wenn kein Abstandsmessfehler auftritt, ist diese Abfrage negativ, und die Verarbeitung endet hier. Wenn ein Abstandsmessfehler auftritt, ist die Abfrage bejahend, und der Prozess geht zum Schritt 202.

Im Schritt 202 sendet die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 an die Hauptsteuereinheit 26 ein Abstandsmessfehlersignal, um die Verarbeitung zu beenden.

Wenn ein Abstandsmessfehler auftritt, bevor ein Übergang zu einer Stehbildaufnahme erfolgt (beispielsweise dann, wenn das Abstandsmessungs-Endesignal im Schritt 111 empfangen wird oder wenn im Schritt 112 der Abstandsmessungs-Endzeitpunkt erreicht ist), ermittelt die Hauptsteuereinheit 26 im Schritt 230, ob ein Abstandsmessfehler vorliegt oder nicht. Das heißt, es wird festgestellt, ob von der Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 das Abstandsmessfehlersignal empfangen wurde. Wenn es nicht empfangen wurde, ist die Abfrage negativ, und der Prozess geht zu der aktuellen Belichtung des Schritts 114, wie oben beschrieben wurde, oder der Prozess geht weiter zum Bestimmen des vollständigen Drückens im Schritt 113, wie oben erläutert wurde.

Wenn das Abstandsmessfehlersignal empfangen wird, ist die Abfrage bejahend, und im Schritt 232 wird ein Fehler berichtet, dann geht der Prozess zurück zum Schritt 102 oder zum Schritt 101. Als Fehlerbericht erfolgt beispielsweise eine Anzeige, welche deutlich macht, dass die Abstandsmessung nicht ausgeführt werden kann. Alternativ kann ein Fehler durch eine Tonsignalgabe oder dergleichen erfolgen, oder kann durch Anzeige und Tonabgabe berichtet werden. Im Fall des Auftretens eines Abstandsmessfehlers kann das Erfordernis der aktuellen Belichtung als Stehbildaufnahme vorab über die Bedieneinheit 44 eingestellt werden. Hierdurch ist es möglich, beliebig einzustellen, ob für den Fall, dass eine Abstandsmessung unmöglich ist, eine Stehbildaufnahme durchzuführen ist oder nicht.

Wenn ein Abstandsmessfehler auftritt, nachdem eine Stehbildaufnahme stattgefunden hat (wenn im Schritt 122 Abstandsdaten empfangen werden), stellt die Hauptsteuereinheit 26 im Schritt 250 fest, ob es sich um einen Abstandsmessfehler handelt oder nicht. Das heißt, es wird festgestellt, ob von der Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 das Abstandsmessfehlersignal empfangen wird oder nicht. Wird es nicht empfangen, ist die Abfrage negativ, und der Prozess geht zum Anzeigen und Speichern der Abstandsdaten im Schritt 124, der oben erläutert wurde.

Wird das Abstandsmessfehlersignal empfangen, ist die Abfrage bejahend, der Prozess geht zum Schritt 252, und das Speichern der Abstandsdaten und des aufgenommenen Bilds wird angehalten, dann kehrt der Prozess zu der ursprünglichen Verarbeitung zurück (Schritt 126). Im Fall des Auftretens eines Abstandsmessfehlers lässt sich das Erfordernis zum Speichern eines durch die aktuelle Belichtung erhaltenen Stehbilds vorab durch die Bedieneinheit 44 einstellen. Hiermit ist es möglich, in beliebiger Weise festzulegen, ob im Fall, dass die Abstandsmessung unmöglich ist, das Stehbild gespeichert werden soll oder nicht.

Bei der obigen Ausführungsform und den modifizierten Beispielen kann, wenn die Hauptsteuereinheit 26 im Schritt 114 die aktuelle Belichtung ausführt, erneut eine Fokussiereinstellung für die aktuelle Belichtung vorgenommen werden. In diesem Fall kann beispielsweise die Verarbeitung des Schritts 122 anstelle der Schritte 112 und 111 ausgeführt werden, und vor dem Übergang zu der aktuellen Belichtung im Schritt 114 kann die Hauptsteuereinheit 26 Abstandsmessdaten erfassen und kann eine Fokussiereinstellung unter Verwendung der erfassten Abstandsmessdaten durchführen. Hierdurch ist es möglich, die Zeit für die Fokussiereinstellung zum Zweck der aktuellen Belichtung zu verringern.

Bei der obigen Ausführungsform und den modifizierten Beispielen wurde zwar ein Fall dargestellt, bei dem die Lichtemissionsfrequenz des Laserstrahls auf eine vorbestimmte Anzahl festgelegt ist, allerdings ist die Ausführungsform nicht hierauf beschränkt. Da Umgebungslicht für den Laserstrahl störendes Rauschen bedeutet, kann die Lichtemissionsfrequenz des Laserstrahls eine Lichtemissionsfrequenz(-häufigkeit) sein, die nach Maßgabe der Objekthelligkeit festgelegt wird.

Im folgenden wird ein Beispiel für das Festlegen der Lichtemissionsfrequenz des Laserstrahls beschrieben.

Die Lichtemissionsfrequenz des Laserstrahls wird abgeleitet aus einer Lichtemissionsfrequenz-Bestimmungstabelle 300, wie sie als Beispiel in 12 gezeigt ist. In der Lichtemissionsfrequenz-Bestimmungstabelle 300 sind die Objekthelligkeit und die Lichtemissionsfrequenz des Laserstrahls miteinander derart korreliert, dass je höher die Objekthelligkeit ist, desto höher die Lichtemissionsfrequenz des Laserstrahls wird. Das heißt, in der Lichtemissionsfrequenz-Bestimmungstabelle 300 besitzt die Objekthelligkeit eine Größenbeziehung von L1 < L2 < ... < Ln, und die Lichtemissionsfrequenz hat eine Größenbeziehung von N1 < N2 < ... < Nn.

Um in der Abstandsmessvorrichtung 10 die Herleitung der Lichtemissionsfrequenz des Laserstrahls durch die Lichtemissionsfrequenz-Bestimmungstabelle 300 zu realisieren, wird von der Hauptsteuereinheit eine Helligkeitsinformations-Übertragungsverarbeitung (siehe 13) ausgeführt, welche von der Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 vorgenommen wird (siehe 14).

Als erstes soll anhand der 13 die Helligkeitsinformations-Übertragungsverarbeitung beschrieben werden, die von der Hauptsteuereinheit 26 ausgeführt wird, wenn der Stromschalter der Abstandsmessvorrichtung 10 eingeschaltet wird.

Bei dem in 13 gezeigten Helligkeitsinformations-Übertragungsvorgang bestimmt die Hauptsteuereinheit 26 im Schritt 400 zunächst, ob Helligkeitserfassungs-Startbedingungen, das sind Bedingungen zum Starten des Erfassens der Objekthelligkeit, erfüllt sind oder nicht. Ein Beispiel für die Helligkeitserfassungs-Startbedingungen ist eine Bedingung, wonach die Auslösetaste halb niedergedrückt ist. Ein weiteres Beispiel für die Helligkeitserfassungs-Startbedingungen ist eine Bedingung, wonach das aufgenommene Bild von dem Bildsensor 42 ausgegeben wird.

Wenn im Schritt 400 die Helligkeitserfassungs-Startbedingungen erfüllt sind, ist die Abfrage bejahend, und der Prozess geht zum Schritt 402. Falls im Schritt 400 die Helligkeitserfassungs-Startbedingungen nicht erfüllt sind, ist die Abfrage negativ, und der Prozess geht zum Schritt 406.

Im Schritt 402 beschafft sich die Hauptsteuereinheit 26 die Objekthelligkeit von dem aufgenommenen Bild, anschließend geht der Prozess zum Schritt 404. Obschon hier der Fall dargestellt ist, in welchem die Objekthelligkeit aus dem aufgenommenen Bild ermittelt wird, ist die Erfindung nicht hierauf beschränkt. Beispielsweise kann, wenn ein Helligkeitssensor zum Detektieren der Objekthelligkeit in der Abstandsmessvorrichtung 10 vorhanden ist, die Hauptsteuereinheit 26 die Objekthelligkeit von diesem Helligkeitssensor übernehmen.

Im Schritt 404 sendet die Hauptsteuereinheit 26 Helligkeitsinformation über die Objekthelligkeit, die im Schritt 402 erfasst wurde, an die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24, anschließend geht der Prozess zum Schritt 406.

Im Schritt 406 stellt die Hauptsteuereinheit 26 fest, ob Endbedingungen zum Beendigen dieses Helligkeitsinformations-Übertragungsvorgangs erfüllt sind oder nicht. Ein Beispiel für die Endbedingungen ist eine Bedingung, wonach der Ein-/Aus-Schalter der Abstandsmessvorrichtung 10 ausgeschaltet ist. Im Schritt 406 ist die Abfrage, ob die Endbedingungen nicht erfüllt sind, negativ, und der Prozess geht zum Schritt 400. Im Schritt 406 ist die Abfrage bei Erfüllung der Endbedingungen bejahend, und der Helligkeitsinformations-Übertragungsvorgang endet.

Als Nächstes soll anhand der 14 der Lichtemissionsfrequenz-Bestimmungsvorgang erläutert werden, der von der Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 ausgeführt wird, wenn der Ein-/Aus-Schalter der Abstandsmessvorrichtung 10 eingeschaltet wird.

In dem in 14 gezeigten Lichtemissionsfrequenz-Bestimmungsvorgang bestimmt zunächst im Schritt 410 die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24, ob die durch Ausführung der Verarbeitung des Schritts 404 gesendete Helligkeitsinformation empfangen wurde. Im Schritt 410 ist im Fall des Licht-Empfangens der durch Ausführung der Verarbeitungen im Schritt 404 gesendeten Helligkeitsinformation das Ergebnis negativ, und der Prozess geht zum Schritt 416. Falls die durch Ausführung der Verarbeitung im Schritt 404 gesendete Helligkeitsinformation empfangen wurde, ist die Feststellung im Schritt 410 bejahend, und der Prozess geht zum Schritt 412.

Im Schritt 412 leitet die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 die Lichtemissionsfrequenz entsprechend der durch die im Schritt 410 empfangene Helligkeitsinformation angegebenen Objekthelligkeit aus der Lichtemissionsfrequenz-Bestimmungstabelle 300 her, anschließend geht der Prozess zum Schritt 414.

Im Schritt 414 speichert die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 die durch die Verarbeitung im Schritt 412 hergeleitete Lichtemissionsfrequenz in der Speichereinheit 48, anschließend geht der Prozess zum Schritt 416. Die in der Speichereinheit 48 durch die Verarbeitung im Schritt 416 gespeicherte Lichtemissionsfrequenz bedeutet „eine vorbestimmte Anzahl” im Schritt 168 des in 6 und 9 dargestellten Abstandsmessvorgangs.

Im Schritt 416 stellt die Hauptsteuereinheit 26 fest, ob Endbedingungen zum Beenden dieses Lichtemissionsfrequenz-Bestimmungsvorgangs erfüllt sind oder nicht. Ein Beispiel für die Endbedingungen ist eine Bedingung, dass der Ein-/Aus-Schalter der Abstandsmessvorrichtung 10 ausgeschaltet ist. Wenn die Endbedingungen nicht erfüllt sind, ist die Abfrage im Schritt 416 negativ, und der Prozess geht zum Schritt 410. Sind die Endbedingungen erfüllt im Schritt 416, ist das Ergebnis der Abfrage bejahend, und dieser Lichtemissionsfrequenz-Bestimmungsvorgang endet.

Im Folgenden wird ein weiteres Beispiel zum Bestimmen der Lichtemissionsfrequenz des Laserstrahls erläutert.

Als ein Beispiel wird die Lichtemissionsfrequenz des Laserstrahls gemäß der in 15 gezeigten Lichtemissionsfrequenz-Bestimmungstabelle 500 hergeleitet. In dieser Tabelle 500 sind Belichtungszustands-Spezifikationsinformation (E1, E2, ... En), die eindeutig entsprechend der Objekthelligkeit bestimmt ist, und die Lichtemissionsfrequenz (N1, N2, ... Nn) des Laserstrahls miteinander korreliert. Die Belichtungszustands-Spezifikationsinformation, die gemäß der Objekthelligkeit eindeutig bestimmt ist, bedeutet z. B. Belichtungszustands-Spezifikationsinformation, die angibt, dass die Belichtung umso geringer wird, desto höher die Objekthelligkeit ist.

Für den Fall der Herleitung der Lichtemissionsfrequenz des Laserstrahls anhand der Lichtemissionsfrequenz-Bestimmungstabelle 500 wird der Belichtungszustands-Spezifikationsinformations-Übertragungsvorgang (siehe 16) von der Hauptsteuereinheit 26 ausgeführt, und die Lichtemissionsfrequenz-Bestimmungsverarbeitung (siehe 17) wird von der Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 ausgeführt.

Als Erstes soll der Übertragungsvorgang für die Belichtungszustands-Spezifikationsinformation, der von der Hauptsteuereinheit 26 ausgeführt wird, wenn der Ein-/Aus-Schalter der Abstandsmessvorrichtung 10 eingeschaltet wird, erläutert werden.

Der in 16 gezeigte Belichtungszustands-Spezifikationsinformation-Übertragungsvorgang sieht vor, dass im Schritt 600 die Hauptsteuereinheit 26 feststellt, ob die Auslösetaste halb niedergedrückt ist oder nicht. Wenn im Schritt 600 die Auslösetaste nicht halb niedergedrückt ist, ist das Ergebnis der Abfrage negativ, und der Prozess geht zum Schritt 606. Wen im Schritt 600 der Auslöseknopf halb niedergedrückt ist, ist das Ergebnis der Abfrage bejahend, und der Prozess geht zum Schritt 602. Obschon in 16 als Beispiel der Fall dargestellt ist, dass die Bedieneinheit 44 die Auslösetaste beinhaltet, ist die Erfindung nicht speziell hierauf beschränkt. Möglicherweise kann dann, wenn die Bedieneinheit 400 eine Abstandsmessungs-Bildgebungsstartknopf aufweist, der Schritt 600 entfallen, so dass die Verarbeitung des Schritts 602 gestartet wird, wenn Strom zugeführt wird.

Im Schritt 602 führt die Hauptsteuereinheit 26 die AE basierend auf der von dem Aufnahmebild beschafften Objekthelligkeit aus, dann geht der Prozess zum Schritt 604.

Im Schritt 604 sendet die Hauptsteuereinheit 26 die Belichtungszustands-Spezifikationsinformation an die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24, dann geht der Prozess zum Schritt 606.

Im Schritt 606 stellt die Hauptsteuereinheit 26 fest, ob Bedingungen zum Beenden dieses Belichtungszustands-Spezifikationsinformations-Übertragungsvorgangs erfüllt sind oder nicht. Ein Beispiel für diese Endbedingungen ist eine Bedingung, dass der Netzschalter der Distanznetzvorrichtung 10 ausgeschaltet ist. Wenn im Schritt 606 die Endbedingung nicht erfüllt ist, ist das Ergebnis negativ, und der Prozess geht zum Schritt 600. Wenn im Schritt 606 die Endbedingungen erfüllt sind, ist das Ergebnis bejahend, und dieser Belichtungszustands-Spezifikationsinformations-Übertragungsvorgang endet.

Als Nächstes soll anhand der 17 die Lichtemissionsfrequenz-Bestimmungsverarbeitung erläutert werden, die von der Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 ausgeführt wird, wenn der Netzschalter der Abstandsmessvorrichtung 10 eingeschaltet wird.

Bei dem in 17 dargestellten Lichtemissionsfrequenz-Bestimmungsvorgang wird als Erstes im Schritt 610 von der Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 festgestellt, ob die durch Ausführen des Schritts 604 übertragene Belichtungszustands-Spezifikationsinformation empfangen wurde oder nicht. Falls die durch die Ausführung im Schritt 604 gesendete Belichtungszustands-Spezifikationsinformation im Schritt 610 nicht empfangen wurde, ist das Ergebnis negativ, und der Prozess geht zum Schritt 616. Wenn im Schritt 610 die Belichtungszustands-Spezifikationsinformation, die durch Ausführung der Verarbeitung im Schritt 604 gesendet wurde, empfangen wird, ist das Ergebnis bejahend, und der Prozess geht zum Schritt 612.

Im Schritt 612 leitet die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 die Lichtemissionsfrequenz her, die der Belichtungszustands-Spezifikationsinformation entspricht, die aus der Lichtemissionsfrequenz-Bestimmungstabelle im Schritt 610 empfangen wurde, anschließend geht der Prozess zum Schritt 614.

Im Schritt 614 speichert die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 die durch die Verarbeitung im Schritt 612 hergeleitete Lichtemissionsfrequenz in der Speichereinheit 48, dann geht der Prozess zum Schritt 616. Die von dem Schritt 616 in der Speichereinheit 48 abgespeicherte Lichtemissionsfrequenz bedeutet „eine vorbestimmte Anzahl” im Schritt 168 des in 6 und 9 gezeigten Abstandsmessvorgangs.

Im Schritt 616 bestimmt die Hauptsteuereinheit 26, ob Endbedingungen zum Beenden dieses Belichtungszustands-Spezifikationsinformation-Übertragungsvorgangs erfüllt sind oder nicht. Ein Beispiel für die Endbedingungen ist eine Bedingung, dass der Ein-/Aus-Schalter der Abstandsmessvorrichtung 10 ausgeschaltet ist. Im Schritt 616 wird dann, wenn Endbedingungen nicht erfüllt sind, das Ergebnis negativ, und der Prozess geht zum Schritt 610. Wenn im Schritt 616 die Endbedingungen erfüllt sind, ist das Ergebnis bejahend, und dieser Belichtungszustands-Spezifikationsinformations-Übertragungsvorgang endet.

Da somit die Abstandsmessvorrichtung 10 die Lichtemissionsfrequenz (die Häufigkeit der Abstandsmessung) des Laserstrahls größer macht, wenn die Objekthelligkeit stärker ist, ist es möglich, ein Abstandsmessergebnis zu erhalten, bei dem der Einfluss des störenden Umgebungslichts abgeschwächt ist, verglichen mit dem Fall, dass die Lichtemissionsfrequenz (die Häufigkeit der Abstandsmessung) des Laserstrahls ungeachtet der Objekthelligkeit feststeht.

Für die obige Ausführungsform und die modifizierten Beispiele wurde zwar ein Fall beschrieben, bei dem das Histogramm bezüglich der Messfrequenz der Objektentfernung erstellt wurde, allerdings ist die Ausführungsform nicht hierauf beschränkt. Beispielsweise kann ein Histogramm bezüglich einer Messfrequenz der Zeit erzeugt werden, welche erforderlich ist für das Hin- und Herlaufen von der Emission und dem Empfang des Laserstrahls. Ein Zeitbereich entsprechend dem effektiven Abstandsmessbereich kann eingerichtet werden, und es kann ein Histogramm rekonstruiert werden, welches entsprechend dem Zeitbereich eine erhöhte Auflösung besitzt. In diesem Fall kann beispielsweise ein Objektabstand basierend auf der Zeit entsprechend dem maximalen Wert des rekonstruierten Histogramms als schließlich ausgegebener Abstandswert festgelegt werden (ein dem Benutzer angebotener Abstandswert).

Bei der oben beschriebenen Ausführungsform und den modifizierten Beispielen wurde gemäß den 4 und 18A zwar ein Beispiel erläutert, bei dem beide Endbereiche des Histogramms über sämtliche Daten nicht in dem effektiven Abstandsmessbereich enthalten sind (bei dem Beispiel nach 18A, ein nicht-schraffierter Bereich), allerdings ist die Ausführungsform nicht hierauf beschränkt. Beispielsweise kann, wie 18B und 18C zeigen, ein Endbereich (schraffierter Bereich) des Histogramms nicht in dem effektiven Abstandsmessbereich enthalten sein (bei den Beispielen nach den 18B und 18C ein nicht-schraffierter Bereich).

Obschon bei der obigen Ausführungsform und den modifizierten Beispielen zur Vereinfachung der Beschreibung ein Fall beschrieben wurde, bei dem das Histogramm (das Histogramm über sämtliche Daten) rekonstruiert wird auf der Grundlage des effektiven Abstandsmessbereichs, ist die Erfindung nicht hierauf beschränkt. Beispielsweise kann die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 ein Histogramm für die verbleibenden Entfernungen erzeugen, welche die Entfernungen außerhalb des effektiven Abstandsmessbereichs unter den Entfernungen (sämtlichen Daten) zu dem Objekt ausschließt, welche durch mehrmaliges Herleiten gewonnen werden. Auch in diesem Fall kann die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 ein Histogramm mit der oben beschriebenen Herleitungsauflösung erzeugen.

Bei der obigen Ausführungsform und den modifizierten Varianten ist zwar ein Fall beschrieben, bei dem Information über die Objektentfernung in dem Sucher 46 dem Liveview-Bild überlagert dargestellt wird, allerdings ist die Erfindung nicht hierauf beschränkt. Beispielsweise kann Information über die Objektentfernung in einem Anzeigebereich verschieden von dem Anzeigebereichs des Liveview-Bilds dargestellt werden. Auf diese Weise kann Information über die Objektentfernung in dem Sucher 46 parallel zu der Anzeige des Liveview-Bilds angezeigt werden.

Obschon für die obige Ausführungsform und die Modifikationen ein Fall erläutert wurde, bei dem der Abstandsmessungs-Bildaufnahme-Startknopf oder die Auslösetaste in der Abstandsmessvorrichtung 10 betätigt wird, ist die Erfindung nicht hierauf beschränkt. Beispielsweise kann die AE sowie die AF ansprechend auf einen von einer Benutzerschnittstelle (UI) eines an die Abstandsmessvorrichtung 10 angeschlossenen externen Geräts empfangenen Bildaufnahme-Vorbereitungsbefehl gestartet werden, und die aktuelle Belichtung kann ansprechend auf einen Bildaufnahmebefehl gestartet werden, der von der UI-Einheit des externen Geräts empfangen wird. Beispiele für ein solches externes Gerät, das an die Abstandsmessvorrichtung 10 angeschlossen wird, enthalten eine Smartvorrichtung, ein Personalcomputer (PC) oder ein Endgerät vom Brillentyp oder Armbanduhrtyp.

Bei der obigen Ausführungsform und den Modifikationsbeispielen wurde zwar ein Fall dargestellt, bei dem das Liveview-Bild und das Abstandsmessergebnis (Information über den Objektabstand) in dem Sucher 46 angezeigt werden, allerdings ist die Erfindung nicht hierauf beschränkt. Beispielsweise kann mindestens eines von dem Liveview-Bild und dem Abstandsmessergebnis auf einer Anzeigeeinheit des externen Geräts angezeigt werden, welches an die Abstandsmessvorrichtung 10 anschließbar ist. Beispielsweise für die Anzeigeeinheit des externen Geräts in Form eines an die Abstandsmessvorrichtung 10 anschließbaren Geräts enthalten eine Anzeige einer Smartvorrichtung, eine Anzeige eines PC oder eine Anzeige eines tragbaren Endgeräts.

Bei der obigen Ausführungsform und den Modifikationsbeispielen wurden zwar die Fokussiereinstellung und die Belichtungseinstellung mittels AF und AE veranschaulicht, allerdings ist die Ausführungsform nicht hierauf beschränkt; eine Fokussiereinstellung durch manuelle Fokussierung und eine Belichtungseinstellung durch manuelle Belichtungseinstellung sind möglich.

Bei der obigen Ausführungsform und den Modifikationsbeispielen wurde zwar ein Fall erläutert, bei dem im Schritt 202 die Spannungseinstellung stattfindet, allerdings ist die Erfindung nicht hierauf beschränkt; die Spannungseinstellung muss nicht notwendigerweise vorgenommen werden.

Bei der obigen Ausführungsform und den Modifikationsbeispielen wird dann, wenn die Abstandsmessungs-Steuereinheit 24 die Abstandsmessung ausführt, gemäß 19 das AF-Ergebnis (oder das manuell Fokuseinstellergebnis) oder das AE-Ergebnis von der Hauptsteuereinheit 26 erfasst. Dann wird mindestens eine von der Laserdiode 32 oder der Fotodiode 36 betrieben und eingestellt auf der Grundlage der jeweiligen Ergebnisse.

Die jeweilige Verarbeitung nach den für die obige Ausführungsform und die Modifikationsbeispiele beschriebenen Flussdiagrammen sind lediglich Beispiele. Überflüssig zu sagen also, dass unnötige Schritte entfallen, neue Schritte hinzugefügt oder die Verarbeitungsreihenfolge umgestellt werden kann, ohne vom Grundgedanken der Erfindung abzuweichen. Die jeweilige in der Abstandsmessungsverarbeitung oder der Abstandsmessfehlerverarbeitung gemäß obiger Beschreibung enthaltene Verarbeitung lässt sich realisieren durch eine Softwarekonfiguration unter Verwendung eines Computers, indem ein Programm ausgeführt wird, oder lässt sich durch andere Hardwarekonfigurationen realisieren. Darüber hinaus lässt sich die betreffende Verarbeitung realisieren durch eine Kombination einer Hardwarekonfiguration und einer Softwarekonfiguration.

Bei der obigen Ausführungsform und den Modifikationsbeispielen wurde zwar als Beispiel die Abstandsmessvorrichtung beschrieben, allerdings lässt sich die Methode gemäß vorliegender Offenbarung auch bei einem Bildaufnahmegerät, beispielsweise einer digitalen Kamera, anwenden.

Darüber hinaus sind die Konfigurationen, Betriebsabläufe und dergleichen der Abstandsmessvorrichtung 10 und dergleichen, wie sie für die obige Ausführungsform und die Modifikationsbeispiele erläutert wurden, nur Beispiele, die sich offensichtlich abhängig von der Situation modifizieren lassen, ohne von dem Grundgedanken der vorliegenden Offenbarung abzuweichen.

Bei der obigen Ausführungsform wurde zwar der Laserstrahl als Licht für die Abstandsmessung dargestellt, allerdings ist die Ausführungsform nicht hierauf beschränkt. Man kann ein Richtungslicht verwenden, welches Licht mit Direktivität besitzt. Beispielsweise kann man Richtungslicht durch eine Leuchtdiode (LED) oder eine Superlumineszenzdiode (SLD) verwenden. Die Direktivität des Richtungslichts ist vorzugsweise die gleiche Direktivität wie jene des Laserstrahls, und es ist beispielsweise vorzugsweise die Direktivität, die bei einer Abstandsmessung in einem Bereich von einigen Metern bis zu einigen Kilometern einsetzbar ist.

Sämtliche Dokumente, Patentanmeldung und technische Spezifikationen, die im Rahmen der vorliegenden Spezifikation angegeben wurden, sind hier durch Bezugnahme innerhalb dieser Spezifikation inkorporiert, als ob diese Dokumente, Patentanmeldungen und technische Spezifikationen konkret enthalten wären und hier durch Bezugnahme spezifiziert sind.

Bezüglich der obigen Ausführungsform werden folgende Anhänge weiterhin offenbart:

(Anhang 1)

Abstandsmessvorrichtung, umfassend: eine Bildaufnahmeeinheit, die ein Objektbild aufnimmt, welches von einer Abbildungsoptik erzeugt wird, die das Objektbild erzeugt, welches ein Objekt angibt; eine Emissionseinheit, die Richtungslicht als Licht mit Bündelung emittiert, um das Richtungslicht entlang der Richtung einer optischen Achse der Abbildungsoptik zu emittieren; eine Lichtempfangseinheit, die von dem Objekt reflektiertes Licht des Richtungslichts empfängt; eine Herleitungseinheit, die einen Abstand zu dem Objekt basierend auf der Zeit, zu der das Richtungslicht von der Emissionseinheit emittiert wird, und einer Zeit, zu der das reflektierte Licht von der Lichtempfangseinheit empfangen wird, herleitet; eine Anzeigeeinheit, die das von der Bildaufnahmeeinheit aufgenommene Objektbild anzeigt; und eine Steuereinheit, die eine Steuerung derart ausführt, dass im Fall der Ausführung einer Abstandsmessung durch die Emissionseinheit, die Lichtempfangseinheit und die Herleitungseinheit die Anzeigeeinheit das von der Bildaufnahmeeinheit aufgenommene Objektbild als Bewegungsbild anzeigt und ein Übergang in einen Zustand vorgenommen wird, in welchem zum Endzeitpunkt der Abstandsmessung eine aktuelle Belichtung durch die Bildaufnahmeeinheit möglich ist.

(Anhang 2)

Abstandsmessverfahren, umfassend: Veranlassen einer Bildaufnahmeeinheit, ein Objektbild aufzunehmen, welches durch eine Abbildungsoptik gebildet wird, die das ein Objekt angebende Objektbild erzeugt; Anzeigen des aufgenommen Objektbilds auf eine Anzeigeeinheit als Bewegungsbild; Emittieren von Richtungslicht als Licht mit Bündelung entlang der Richtung einer optischen Achse der Abbildungsoptik; Empfangen reflektierten Lichts des Richtungslichts von dem Objekt; Ausführen einer Abstandsmessung zum Herleiten eines Abstands zu dem Objekt basierend auf der Zeit, zu der das Richtungslicht emittiert wird, und der Zeit, zu der das reflektierte Licht empfangen wird; und Ausführen einer derartigen Steuerung, dass ein Übergang in einen Zustand erfolgt, in welchem eine aktuelle Belichtung durch die Bildaufnahmeeinheit zu dem Endzeitpunkt der Abstandsmessung möglich ist.

(Anhang 3)

Abstandsmessprogramm, das einen Computer veranlasst, eine Verarbeitung auszuführen, welche enthält: im Fall der Ausführung einer Abstandsmessung zum Herleiten eines Abstands zu einem Objekt basierend auf der Zeit, zu der Richtungslicht von einer Emissionseinheit emittiert wird, welche das Richtungslicht als Licht mit Bündelung entlang der Richtung einer optischen Achse einer Abbildungsoptik emittiert, welche ein das Objekt angebendes Objektbild erzeugt, und der Zeit, zu der reflektiertes Licht von einer Lichtempfangseinheit empfangen wird, die das reflektierte Licht des Richtungslichts von dem Objekt empfängt, Anzeigen des Objektbilds, das von einer Bildaufnahmeeinheit aufgenommen wurde, die das Objektbild aufnimmt, auf eine Anzeigeeinheit als Bewegungsbild, und Übergehen in einen Zustand, in welchem eine aktuelle Belichtung durch die Bildaufnahmeeinheit zu der Zeit des Endes der Abstandsmessung möglich ist.