Title:
Fahrerüberwachungsvorrichtung
Kind Code:
T5


Abstract:

Eine Fahrerüberwachungsvorrichtung umfasst: mehrere Lichtquellen (4) zum jeweiligen Abstrahlen von Licht in Richtung auf einen Fahrersitz; eine Fotografiereinheit (5), welche an einer Position angeordnet ist, von welcher die Fotografiereinheit einen auf dem Fahrersitz platznehmenden Fahrer fotografiert; eine Fahrerdetektionseinheit (6), welche eine Position eines Gesichts oder eines Auges des Fahrers basierend auf Informationen in einem von der Fotografiereinheit fotografierten Bild detektiert; eine Lichtquellenspezifizierungseinheit (7), welche eine der Lichtquellen, die einen Bereich des Gesichts oder des Auges des Fahrers bestrahlt, in Abhängigkeit von einem Detektionsergebnis der Fahrerdetektionseinheit spezifiziert; und eine Lichtquellensteuereinheit (8), welche die Lichtquellen steuert, um die eine der Lichtquellen, welche von der Lichtquellenspezifizierungseinheit spezifiziert ist, einzuschalten und eine andere Lichtquelle auszuschalten oder zu dimmen.




Inventors:
Hoshiya, Kazumichi, Aichi-pref. (Kariya-city, JP)
Application Number:
DE112015003459T
Publication Date:
04/13/2017
Filing Date:
07/10/2015
Assignee:
DENSO CORPORATION (Aichi-pref., Kariya-city, JP)



Attorney, Agent or Firm:
Winter, Brandl, Fürniss, Hübner, Röss, Kaiser, Polte Partnerschaft mbB, Patentanwälte, 85354, Freising, DE
Claims:
1. Fahrerüberwachungsvorrichtung umfassend:
eine Vielzahl von Lichtquellen (4), von welchen jede Licht in Richtung auf einen Fahrersitz abstrahlt;
eine Fotografiereinheit (5), welche an einer Position angeordnet ist, von welcher die Fotografiereinheit einen auf dem Fahrersitz platznehmenden Fahrer fotografiert;
eine Fahrerdetektionseinheit (6), welche eine Position eines Gesichts oder eine Position eines Auges des Fahrers basierend auf Informationen in einem von der Fotografiereinheit fotografierten Bild detektiert;
eine Lichtquellenspezifizierungseinheit (7), welche eine der Lichtquellen, die einen Bereich des Gesichts oder des Auges des Fahrers bestrahlt, in Abhängigkeit von einem Detektionsergebnis der Fahrerdetektionseinheit spezifiziert; und
eine Lichtquellensteuereinheit (8), welche die Vielzahl von Lichtquellen steuert, um die eine der Lichtquellen, welche von der Lichtquellenspezifizierungseinheit spezifiziert ist, einzuschalten und eine andere Lichtquelle auszuschalten oder zu dimmen.

2. Fahrerüberwachungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, weiter umfassend:
eine Distanzdetektionseinheit (9), welche eine Distanz zwischen der einen der Lichtquellen und dem Fahrer detektiert, wobei:
die Lichtquellensteuereinheit eine Helligkeit der einen der Lichtquellen in Abhängigkeit von einem Detektionsergebnis der Distanzdetektionseinheit einstellt.

3. Fahrerüberwachungsvorrichtung gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei:
die Vielzahl der Lichtquellen an einem Lenkrad (14) in einer Ringweise befestigt ist; und
die Lichtquellenspezifizierungseinheit Drehinformationen des Lenkrades erhält und die eine der Lichtquellen, welche einzuschalten ist, basierend auf den Drehinformationen des Lenkrades spezifiziert.

Description:
QUERVERWEIS AUF VERWANDTE ANMELDUNG

Diese Anmeldung ist auf der am 30. Juli 2014 eingereichten japanischen Patentanmeldung Nr. 2014-154850 basiert, deren Offenbarungsgehalt durch Bezugnahme Bestandteil hiervon ist.

TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft eine an einem Fahrzeug befestigte Fahrerüberwachungsvorrichtung.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Herkömmlich ist eine Fahrerüberwachungsvorrichtung wohl bekannt, wobei die Vorrichtung ein Gesicht eines Fahrers fotografiert, eine Richtung des Gesichts und einen Öffnungsgrad eines Auges mittels eines Bildverarbeitungsprozesses detektiert und einen Alarm oder eine Warnung an den Fahrer ausgibt (zum Beispiel in Patentliteratur 1). Bei der Fahrerüberwachungsvorrichtung werden verschiedene Techniken derart gemacht, dass von einer Nah-Infrarotlicht-LED emittiertes Licht von einer Linse radial aufgeweitet wird, um ein Ganzes des Gesichts des Fahrers zu bestrahlen, wenn die Nah-Infrarotlicht-LED als ein Licht zum Bestrahlen des Gesichts des Fahrers verwendet wird.

Das Gesicht des Fahrers ist jedoch nicht immer an der gleichen Position angeordnet. Wenn das Ganze des Gesichts des Fahrers immer bestrahlt wird, ist es notwendig, das Licht von der Nah-Infrarotlicht-Licht auf einen weiten Bereich aufzuweiten, um in einem ganzen möglichen Bereich, in welchem das Gesicht des Fahrers angeordnet ist, zu bestrahlen. Als ein Ergebnis wird eine unnötige elektrische Energie verschwendet, da das Licht immer einen Bereich bestrahlt, in welchem das Gesicht des Fahrers nicht angeordnet ist.

STAND-DER-TECHNIK-LITERATURPATENTLITERATUR

  • Patentliteratur 1: JP-2013-146032-A

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Fahrerüberwachungsvorrichtung mit elektrischem Energieverbrauch bereitzustellen, der beschränkt ist.

Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst eine Fahrerüberwachungsvorrichtung: eine Vielzahl von Lichtquellen, von welchen jede Licht in Richtung auf einen Fahrersitz abstrahlt; eine Fotografiereinheit, welche an einer Position angeordnet ist, von welcher die Fotografiereinheit einen auf dem Fahrersitz platznehmenden Fahrer fotografiert; eine Fahrerdetektionseinheit, welche eine Position eines Gesichts oder eine Position eines Auges des Fahrers basierend auf Informationen in einem von der Fotografiereinheit fotografierten Bild detektiert; eine Lichtquellenspezifizierungseinheit, welche eine der Lichtquellen, die einen Bereich des Gesichts oder des Auges des Fahrers bestrahlt, in Abhängigkeit von einem Detektionsergebnis der Fahrerdetektionseinheit spezifiziert; und eine Lichtquellensteuereinheit, welche die Vielzahl von Lichtquellen steuert, die eine der Lichtquellen, welche von der Lichtquellenspezifizierungseinheit spezifiziert ist, einzuschalten und eine andere Lichtquelle auszuschalten oder zu dimmen.

Gemäß den obigen Merkmalen schaltet aus oder dimmt die Vorrichtung eine andere Lichtquelle, die einen Bereich des Gesichts oder des Auges des Fahrers in einer möglichen Region, in welcher das Gesicht des Fahrers angeordnet ist, nicht bestrahlt, sodass die Lichtquelle einen Bereich, welcher im Fall eines Überwachens des Fahrers nicht erforderlich ist, nicht hell bestrahlt. Somit wird die von der Fahrerüberwachungsvorrichtung verbrauchte elektrische Energie beschränkt, niedrig zu sein.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die obigen und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden von der folgenden detaillierten Beschreibung, welche mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen gemacht wird, deutlicher werden. In den Zeichnungen ist:

1 eine Darstellung, welche eine schematische Querschnittsansicht eines Fahrzeugs, die eine Befestigungsposition einer Fahrerüberwachungsvorrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel angibt, zeigt;

2 eine Darstellung, welche eine perspektivische Ansicht; die eine Übersicht der Fahrerüberwachungsvorrichtung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel angibt, zeigt;

3 eine Darstellung, welche eine Ausgestaltung einer Steuerung bei der Fahrerüberwachungsvorrichtung und eine Beziehung zwischen einer Lichtquelle und einem Gesicht eines Fahrers, die durch eine Lichtquellenspezifizierungseinheit spezifiziert ist, gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel zeigt;

4 ein Flussdiagramm, welches ein Beispiel einer von der Steuerung ausgeführten Steuerung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel zeigt; und

5 eine Darstellung, welche eine Anordnungsposition der Lichtquelle gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel zeigt.

AUSFÜHRUNGSBEISPIELE ZUM AUSFÜHREN DER ERFINDUNG

Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden mit Bezug auf Zeichnungen wie folgt erklärt werden. Hier hat, in jedem Ausführungsbeispiel, ein entsprechendes Element die gleiche Bezugsziffer, und eine doppelte Erklärung kann weggelassen sein. Wenn nur ein Teil von Ausgestaltungen bei jedem Ausführungsbeispiel erklärt ist, können andere Teile der Ausgestaltungen auf vorab bei anderen Ausführungsbeispielen erklärte Ausgestaltungen angewendet werden. Ferner können, zusätzlich zu einer Kombination von bei jedem Ausführungsbeispiel beschriebenen Ausgestaltungen, Ausgestaltungen bei mehreren Ausführungsbeispielen teilweise kombiniert werden, obgleich eine Kombination nicht deutlich beschrieben ist, so lange wie die Kombination nicht eine Inkonsistenz beinhaltet.

(Erstes Ausführungsbeispiel)

1 ist eine Darstellung, welche eine schematische Querschnittsansicht eines Fahrzeugs zeigt, welche eine Befestigungsposition einer Fahrerüberwachungsvorrichtung gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel angibt. Die Fahrerüberwachungsvorrichtung 1 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel hat ein an einer Lenkradsäule 2 befestigtes Gehäuse 11. Mehrere LED-Lichtquellen 4 zum Emittieren von Licht jeweils in Richtung auf einen Fahrersitz 3 sind an einer Peripherie einer Fahrersitzseite des Gehäuses 11 angeordnet.

2 ist eine Darstellung, welche eine perspektivische Ansicht, die eine Übersicht des Gehäuses 11 bei der Fahrerüberwachungsvorrichtung 1 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel angibt, zeigt. Oben beschriebene mehrere LED-Lichtquellen 4 sind in einer konzentrierten Weise an zwei Plätzen auf einer rechten und einer linken Seite des Gehäuse 11 jeweils an Seitenperipherien des Fahrersitzes angeordnet, eine Nah-Infrarotlicht-Kamera 5 einzupferchen. Die Nah-Infrarotlicht-Kamera 5 ist eine Fotografiereinheit, die an einer Position angeordnet ist, welche imstande ist, einen oberen Körper des Fahrers durch einen Freiraum zwischen Speichen eines Lenkrades 14 zu fotografieren. Mehrere LED-Lichtquellen 4 umfassen mehrere LEDs 4a als eine lichtemittierende Einheit und mehrere Linsen 4b, welche vor jeder LED 4a angeordnet sind. Hier hat jede Linse 4b gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel in einer Vorderansicht eine beinahe quadratische Form. Die Linsen 4b sind in einer Matrix-Weise angeordnet, welche mehrere Reihen und mehrere Spalten hat. Die LED 4a gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist rückwärts der Linse 4b angeordnet und emittiert Bestrahlungslicht, welches eine hohe Richtcharakteristik hat, unter Verwendung der Linse 4b in Richtung auf den Fahrer.

3 ist eine Darstellung, welche eine Ausgestaltung der Fahrerüberwachungsvorrichtung 1 und eine Beziehung zwischen einer Lichtquellengruppe 41 und einer Position eines Gesichts des Fahrers, welche durch eine Lichtquellenspezifizierungseinheit 7 spezifiziert ist, gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel zeigt. Eine Steuerung 13 der Fahrerüberwachungsvorrichtung 1 ist in dem Gehäuse 11 untergebracht. Die Steuerung 13 umfasst eine nicht gezeigte Rechenvorrichtung und einen nicht gezeigten Speicher, welche bereitstellen: eine Fahrerdetektionseinheit 6, die eine Position des Gesichts des Fahrers oder die Position des Auges des Fahrers basierend auf einem von der Nah-Infrarotlicht-Kamera 5 erhaltenen Bild detektiert; eine Lichtquellenspezifizierungseinheit 7, welche unter den oben beschriebenen mehreren LED-Lichtquellen 4 eine LED-Lichtquellengruppe 41 basierend auf einem Detektionsergebnis der Fahrerdetektionseinheit 6 spezifiziert, die imstande ist, einen Bereich des Gesichts oder des Auges des Fahrers zu bestrahlen; eine Lichtquellensteuereinheit 8, die Lichtquellen steuert, die von der Lichtquellenspezifizierungseinheit 7 spezifizierte LED-Lichtquellengruppe 41 einzuschalten und die andere Lichtquellengruppe 42 auszuschalten oder zu dimmen; und eine Lichtquellendistanzschätzungseinheit 9, welche eine Distanz zwischen dem Fahrer und der LED-Lichtquellengruppe 41 detektiert.

Ferner sind, wie in 3 gezeigt, die LED-Lichtquellen 4 in einer Matrix-Weise angeordnet und konzentriert und in einen rechten und einen linken Teil an der Peripherie des Gehäuse 11 an der Fahrersitzseite aufgeteilt, und die Quellen 4 bestrahlen und teilen einen rechtsseitigen Bereich und einen linksseitigen Bereich, welche das Gesicht des Fahrers beinhalten. Wenn der Fahrer auf dem Fahrersitz mit einer korrekten Haltung Platz nimmt, ist ein oberer mittlerer Teil der LED-Lichtquellen 4 in der in eine rechte und eine linke Seite aufgeteilten Matrix-Weise die LED-Lichtquellengruppe 41, welche fähig ist, den Bereich des Gesichts oder des Auges des Fahrers zu bestrahlen, und der andere Teil der Quellen 4 ist die andere LED-Lichtquellengruppe 42, welche ausgeschaltet oder gedimmt wird.

Als nächstes wird ein von der Steuerung 13 ausgeführter Prozess gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel mit Bezug auf das Flussdiagramm in 4 erklärt werden. Als erstes erhält, in Schritt S10, die Steuerung 13 das Bild, welches einen nahen Bereich des Fahrersitzes fotografiert, um das Gesicht des Fahrers zu beinhalten, von der Nah-Infrarotlicht-Kamera 5. Dann schreitet die Steuerung 13 zu Schritt S12 fort.

In Schritt S12 detektiert die Steuerung 13 die Position des Gesichts oder die Position des Auges des Fahrers basierend auf dem von der Nah-Infrarotlicht-Kamera 5 erhaltenen Bild. Dann schreitet die Steuerung 13 zu Schritt 14 fort.

In Schritt S14 ermittelt die Steuerung 13, ob die Position des Gesichts oder die Position des Auges des Fahrers in Schritt S12 detektiert ist. Wenn die Steuerung 13 ermittelt, dass die Position des Gesichts oder die Position des Auges detektiert ist, schreitet die Steuerung zu Schritt S16 fort.

In Schritt S16 schätzt die Steuerung 13 den Zustand des Fahrers wie beispielsweise eine Gesichtsrichtung, den Öffnungsgrad des Augenlids, die Schläfrigkeit und den Grad einer Geistesabwesenheit des Fahrers in Abhängigkeit von der in Schritt S14 detektierten Position des Gesichts oder der in Schritt S14 detektierten Position des Auges. Wenn nötig, gibt eine nicht gezeigte Warnvorrichtung eine Warnung oder einen Stimulus an den Fahrer. Nachdem die Schätzung des Fahrerbewusstseins und die Warnung oder der Stimulus an den Fahrer in Schritt S16 abgeschlossen sind, schreitet die Steuerung 13 zu Schritt S18 fort.

In Schritt S18 wird die LED-Gruppe 41, welche fähig ist, das Nah-Infrarotlicht in Richtung auf die in Schritt S14 detektierte Position des Gesichts oder die in Schritt S14 detektierte Position des Auges zu emittieren, von den oben beschriebenen mehreren LEDs 4 spezifiziert. Dann geht es zu Schritt S20. Insbesondere wird es ermittelt, welche Position der Bestrahlungsbereiche der mehreren LEDs 4 der in Schritt S14 detektierten Position des Gesichts oder der in Schritt S14 detektierten Position des Auges entspricht. Insbesondere wird das Detail als ein Beispiel in 3 erklärt werden. Wenn die Kamera 5 das Gesicht das Fahrers an einem leicht oberen Bereich der Vorderfläche der Kamera 5 einfängt, wird die an einem oberen mittleren Bereich des Gehäuses 11 angeordnete LED-Gruppe 41 als die LED-Gruppe, welche fähig ist, das Nah-Infrarotlicht zu emittieren, von jeder der zwei auf der rechten und der linken Seite der Kamera 5 angeordneten Gruppen von LED-Lichtquellen 4 spezifiziert.

In Schritt S20 wird die in Schritt S18 durch die Lichtquellenspezifizierungseinheit 7 spezifizierte LED-Lichtquellengruppe 41 eingeschaltet, und die andere Lichtquellengruppe 42 wird ausgeschaltet oder gedimmt. Dann geht es zu Schritt S22.

In Schritt S22 wird die Distanz zwischen der LED-Lichtquelle 4 und dem Fahrer von dem geschossenen Bild des Fahrers geschätzt, und die Ausgabe der LED-Lichtquelle 4 wird in Abhängigkeit von der geschätzten Distanz zwischen der LED-Lichtquelle 4 und dem Fahrereingestellt. Dann kehrt sie zu Schritt S10 zurück. Insbesondere wenn die Distanz zwischen der LED-Lichtquelle 4 und dem Fahrer kurz ist, kann das Licht von der LED-Lichtquelle 4 den Fahrer mit hoher Intensität erreichen. Daher ist es bevorzugt, so einzustellen, dass umso kürzer die Distanz zwischen der LED-Lichtquelle 4 und dem Fahrer ist, umso kleiner die Ausgabe der LED-Lichtquelle 4 ist.

Auf der anderen Seite geht es zu Schritt S24, wenn es in Schritt S14 ermittelt wird, dass die Position des Gesichts oder die Position des Auges nicht detektiert ist. In Schritt S24 werden alle der LED-Lichtquellen 4 eingeschaltet, und es wird zu Schritt S10 zurückgekehrt. Dann wird das Bild unter einer Bedingung erhalten, dass ein weiter Bereich von den LED-Lichtquellen 4 bestrahlt wird, und das Gesicht und das Auge des Fahrers wird in dem Bild gesucht.

Hier wird, wenn die Fahrerüberwachungsvorrichtung 1 aktiviert wird, nachdem die zusätzliche elektrische Energiequelle des Fahrzeugs eingeschaltet wird, und die Vorrichtung 1 das erste Mal den Prozess von 4 ausführt, in Schritt S10 beim ersten Mal das von der Kamera 5 geschossene Bild unter einer Bedingung erhalten, dass die LED-Lichtquellen 4 nicht eingeschaltet sind. Somit kann, in vielen Fällen, die Detektion des Bildes des Gesichts oder des Auges in Schritt S12 fehlschlagen, und die Ermittlung in Schritt S14 ist negativ. Dann geht es zu Schritt S24. Der Prozess in 4 wird wiederholt ausgeführt, und deshalb sind in dem Prozess beim zweiten oder weiteren Mal die LED-Lichtquellen 4 eingeschaltet. Somit spielt es keine Rolle.

Gemäß den obigen Merkmalen werden die LED-Lichtquellen 41, welche nicht den Bereich des Gesichts des Fahrers bestrahlen, ausgeschaltet oder gedimmt, wie in 3 gezeigt. Somit wird ein im Fall eines Überwachens des Fahrers nicht notwendiger Bereich nicht bestrahlt, und deshalb wird die von der Fahrerüberwachungsvorrichtung verbrauchte elektrische Energie beschränkt. Es ist nicht notwendig, auf ein Ganzes des Bereichs des Gesichts des Fahrers abzuzielen. Alternativ kann die Position des Auges des Fahrers detektiert werden, kann die LED-Gruppe 41 zum Bestrahlen des Bereichs des Auges des Fahrers spezifiziert werden, und kann die andere LED-Gruppe 42 ausgeschaltet oder gedimmt werden.

(Zweites Ausführungsbeispiel)

In dem oben beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel ist das Gehäuse 11 der Fahrerüberwachungsvorrichtung 1, welche mehrere LED-Lichtquellen 4 hat, an der Lenksäule 2 angeordnet. Die vorliegende Erfindung ist nicht auf dieses Merkmal beschränkt. Wie später bei dem zweiten Ausführungsbeispiel beschrieben wird, können mehrere LED-Lichtquellen 4 an einer Innenseite des Lenkrads 14 angeordnet sein. Insbesondere sind, wie in 5 gezeigt, die Linsen 4b an einem Innenumfang des Lenkrads in einer Ringweise angeordnet. Die LED 4a ist als eine Lichtquelle in jeder Linse 4b angeordnet.

In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist es notwendig, die Position der LED-Lichtquellengruppe 41 zum Emittieren von Licht zu dem der Position des Gesichts oder der Position des Auges des Fahrers entsprechenden Bereich in Abhängigkeit von der Drehposition des Lenkrades 4 zu ermitteln. Die Lichtquellenspezifizierungseinheit 8 in der Steuerung 13 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel hat einen Eingabeparameter, welcher ein Drehwinkel des Lenkrades ist.

Ferner wird, in dem ersten Ausführungsbeispiel, die monokulare Nah-Infrarotlicht-Kamera 5 verwendet, um einen oberen Körper des Fahrers, der auf dem Fahrersitz Platz nimmt, zu fotografieren. Die Distanz zwischen dem Fahrer und der Lichtquelle wird annähernd basierend auf der Größe des von der Kamera geschossenen Bildes des Fahrers geschätzt. Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel ist die Fotografiereinheit eine Stereokamera, welche zwei Nah-Infrarotlicht-Kameras hat. Basierend auf der Horizontalparallaxe zwischen zwei Nah-Infrarotlicht-Kameras 5a, 5b wird die Distanz zwischen dem Fahrer und der Kamera geschätzt. Basierend auf der positionsmäßigen Beziehung zwischen der Kamera und der von der Lichtquellenspezifizierungseinheit 7 spezifizierten LED-Lichtquellengruppe 41 an dem Lenkrad 14 wird die Distanz zwischen dem Fahrer und der LED-Lichtquelle 41 erhalten. In Abhängigkeit von der Distanz kann die Helligkeit der LED-Lichtquelle 41 eingestellt werden. Hier kann die positionsmäßige Beziehung zwischen der Kamera und der von der Lichtquellenspezifizierungseinheit 7 spezifizierten LED-Lichtquellengruppe 41 an dem Lenkrad 14 vorab in einer Speichervorrichtung gespeichert sein.

Ferner ist, in dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel, die Fotografiereinheit die Nah-Infrarotlicht-Kamera 5. Alternativ kann die Fotografiereinheit eine Sichtbares-Licht-Kamera wie beispielsweise eine CCD-Kamera sein. Ferner werden die LED-Lichtquellen 4, welche die LED 4a und die Linse 4b haben, als mehrfache Lichtquellen zum Bestrahlen des Gesichts des Fahrers verwendet. Es ist nicht immer notwendig, die Linse 4b als einen unterschiedlichen Körper bereitzustellen. Jede LED-Lichtquelle 4 emittiert Licht, welches eine hohe Richtcharakteristik hat, und jedwede Bestrahlungsbereiche überlappen einander leicht und sind unterschiedlich angeordnet, sodass mehrere LEDs 4 sich zusammenfügen und vorzugsweise angeordnet sind, um den oberen Körper des auf dem Fahrersitz platznehmenden Fahrers gleichmäßig zu bestrahlen. In diesem Fall ist es, wenn die LED-Lichtquelle Licht in Richtung auf eine separate Position emittiert, nicht notwendig, eine kleine Menge des Lichts von der LED-Lichtquelle erzwungen aufzuweiten, um zu bestrahlen. Selbst wenn das Licht von jeder LED-Lichtquelle 4 Licht ist, welches eine schwache Helligkeit hat, wird das Licht mit dem Licht von der benachbarten LED-Lichtquelle 4 kombiniert, sodass das Licht einen Bereich bestrahlen kann, welcher weit von der Lichtquelle 4 entfernt ist.

Die obige Erfindung hat die folgenden Aspekte.

Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst eine Fahrerüberwachungsvorrichtung: eine Vielzahl von Lichtquellen, von welchen jede Licht in Richtung auf einen Fahrersitz abstrahlt; eine Fotografiereinheit, welche an einer Position angeordnet ist, von welcher die Fotografiereinheit einen auf dem Fahrersitz platznehmenden Fahrer fotografiert; eine Fahrerdetektionseinheit, welche eine Position eines Gesichts oder eine Position eines Auges des Fahrers basierend auf Informationen in einem von der Fotografiereinheit fotografierten Bild detektiert; eine Lichtquellenspezifizierungseinheit, welche eine der Lichtquellen, die einen Bereich des Gesichts oder des Auges des Fahrers bestrahlt, in Abhängigkeit von einem Detektionsergebnis der Fahrerdetektionseinheit spezifiziert; und eine Lichtquellensteuereinheit, welche die Vielzahl von Lichtquellen steuert, die eine der Lichtquellen, welche von der Lichtquellenspezifizierungseinheit spezifiziert ist, einzuschalten und eine andere Lichtquelle auszuschalten oder zu dimmen.

Gemäß den obigen Merkmalen schaltet aus oder dimmt die Vorrichtung eine andere Lichtquelle, die einen Bereich des Gesichts oder des Auges des Fahrers in einer möglichen Region, in welcher das Gesicht des Fahrers angeordnet ist, nicht bestrahlt, sodass die Lichtquelle einen Bereich, welcher im Fall eines Überwachens des Fahrers nicht erforderlich ist, nicht hell bestrahlt. Somit wird die von der Fahrerüberwachungsvorrichtung verbrauchte elektrische Energie beschränkt, niedrig zu sein.

Hilfsweise kann die Fahrerüberwachungsvorrichtung weiter umfassen: eine Distanzdetektionseinheit, welche eine Distanz zwischen der einen der Lichtquellen und dem Fahrer detektiert. Die Lichtquellensteuereinheit stellt eine Helligkeit der einen der Lichtquellen in Abhängigkeit von einem Detektionsergebnis der Distanzdetektionseinheit ein. Somit ist es, wenn die Distanz zwischen dem Fahrer und der Lichtquelle kurz ist, nicht notwendig, die Lichtquelle in einer unerwünschten Weise aufzuhellen, so dass die von der Fahrerüberwachungsvorrichtung verbrauchte elektrische Energie sehr reduziert ist.

Hilfsweise kann die Vielzahl der Lichtquellen an einem Lenkrad in einer Ringform angebracht sein. Die Lichtquellenspezifizierungseinheit erhält Drehinformationen des Lenkrades und spezifiziert basierend auf den Drehinformationen des Lenkrades die eine der Lichtquellen, welche eingeschaltet werden soll. Somit ist der elektrische Energieverbrauch der Fahrerüberwachungsvorrichtung reduziert, und es ist möglich, das Gehäuse der an der Lenksäule angeordneten Fahrerüberwachungsvorrichtung durch Montieren der Vielzahl von Lichtquellen an dem Lenkrad zu minimieren.

Es wird angemerkt, dass ein Flussdiagramm oder die Verarbeitung des Flussdiagramms in der vorliegenden Anmeldung Abschnitte (auch als Schritte bezeichnet) umfasst, von welchen jeder zum Beispiel als S10 repräsentiert ist. Ferner kann jeder Abschnitt in mehrere Unterabschnitte aufgeteilt werden, während mehrere Abschnitte in einen einzelnen Abschnitt kombiniert werden können. Ferner kann jeder der so konfigurierten Abschnitte auch als eine Vorrichtung, ein Modul oder ein Mittel bezeichnet werden.

Während die vorliegende Erfindung mit Bezug auf Ausführungsbeispiele davon beschrieben worden ist, soll es verstanden sein, dass die Erfindung nicht auf die Ausführungsbeispiele und Ausgestaltungen beschränkt ist. Die vorliegende Erfindung ist beabsichtigt, verschiedene Modifikationen und äquivalente Anordnungen abzudecken. Außerdem sind, neben den verschiedenen Kombinationen und Ausgestaltungen, andere Kombinationen und Ausgestaltungen, welche mehr, weniger oder nur ein einzelnes Element umfassen, auch innerhalb des Geistes und des Schutzbereichs der vorliegenden Erfindung.