Title:
Elementardraht aus Kupferlegierung, Litzendraht aus Kupferlegierung und elektrischer Draht für Fahrzeuge
Kind Code:
T5


Abstract:

Elementardraht 1 aus einer Kupferlegierung hat eine chemische Zusammensetzung, die umfasst: insgesamt mindestens 0,45 Massen-% und höchstens 2,0 Massen-% von zumindest einem Zusatzelement, das ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Fe, Ti, Sn, Ag, Mg, Zn, Cr und P; wobei der H-Gehalt, in Massen-ppm, höchstens 10 ppm beträgt und wobei der Rest Cu und unvermeidliche Verunreinigungen sind. Ein Litzendraht 2 aus der Kupferlegierung umfasst mehrere Elementardrähte 1 aus der Kupferlegierung, die zusammen verdrillt sind. Ein elektrischer Draht 5 für Fahrzeuge umfasst den Litzendraht 2 aus der Kupferlegierung und einen Isolator 3, der einen äußeren Umfang des Litzendrahts 2 aus der Kupferlegierung bedeckt.




Inventors:
Kobayashi, Hiroyuki (Mie, Yokkaichi-shi, JP)
Inoue, Akiko (Osaka, Osaka-shi, JP)
Application Number:
DE112015001806T
Publication Date:
12/29/2016
Filing Date:
03/25/2015
Assignee:
AUTONETWORKS TECHNOLOGIES, LTD. (Mie, Yokkaichi-shi, JP)
SUMITOMO ELECTRIC INDUSTRIES, LTD. (Osaka, Osaka-shi, JP)
SUMITOMO WIRING SYSTEMS, LTD. (Mie, Yokkaichi-shi, JP)



Attorney, Agent or Firm:
Horn Kleimann Waitzhofer Patentanwälte PartG mbB, 80339, München, DE
Claims:
1. Elementardraht aus Kupferlegierung zur Verwendung als Leiter in einem elektrischen Draht für Fahrzeuge, wobei der Elementardraht aus Kupferlegierung eine chemische Zusammensetzung hat, die Folgendes aufweist:
insgesamt mindestens 0,45 Massen-% und höchstens 2,0 Massen-% von zumindest einem Zusatzelement, das ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Fe, Ti, Sn, Ag, Mg, Zn, Cr und P;
wobei der H-Gehalt, in Massen-ppm, höchstens 10 ppm beträgt; und
wobei der Rest Cu und unvermeidliche Verunreinigungen sind.

2. Elementardraht aus Kupferlegierung gemäß Anspruch 1, wobei der O-Gehalt in der chemischen Zusammensetzung in Massen-ppm höchstens 20 ppm beträgt.

3. Elementardraht aus Kupferlegierung gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei eine Zugfestigkeit des Elementardrahts aus der Kupferlegierung mindestens 400 MPa beträgt.

4. Elementardraht aus Kupferlegierung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei eine Elementardrahtlängung des Elementardrahts aus der Kupferlegierung mindestens 5% beträgt.

5. Elementardraht aus Kupferlegierung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei eine elektrische Leitfähigkeit des Elementardrahts aus Kupferlegierung mindestens 62% IACS beträgt.

6. Elementardraht aus Kupferlegierung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei ein Elementardrahtdurchmesser des Elementardrahts aus Kupferlegierung höchstens 0,3 mm beträgt.

7. Litzendraht aus einer Kupferlegierung, der mehrere Elementardrähte aus der Kupferlegierung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6 aufweist, wobei die mehreren Elementardrähte aus der Kupferlegierung zusammen verdrillt sind.

8. Litzendraht aus einer Kupferlegierung gemäß Anspruch 7, wobei der Litzendraht aus der Kupferlegierung in einer radialen Richtung des Litzendrahts komprimiert ist.

9. Litzendraht aus einer Kupferlegierung gemäß Anspruch 7 oder 8, wobei eine Querschnittsfläche des Litzendrahts bei dem Litzendraht aus der Kupferlegierung höchstens 0,22 mm2 beträgt.

10. Litzendraht aus einer Kupferlegierung gemäß einem der Ansprüche 7 bis 9, wobei eine Zugfestigkeit des Litzendrahts aus der Kupferlegierung mindestens 400 MPa beträgt.

11. Litzendraht aus einer Kupferlegierung gemäß einem der Ansprüche 7 bis 10, wobei eine Gesamtlängung des Litzendrahts aus der Kupferlegierung mindestens 5 % beträgt.

12. Litzendraht aus einer Kupferlegierung gemäß einem der Ansprüche 7 bis 11, wobei eine elektrische Leitfähigkeit des Litzendrahts aus der Kupferlegierung mindestens 62% IACS beträgt.

13. Elektrischer Draht für Fahrzeuge, welcher aufweist:
den Litzendraht aus der Kupferlegierung gemäß einem der Ansprüche 7 bis 12, und
einen Isolator, der einen äußeren Umfang des Litzendrahts aus der Kupferlegierung bedeckt.

14. Elektrischer Draht für Fahrzeuge gemäß Anspruch 13, welcher einen Anschluss aufweist, der auf einen Endabschnitt des elektrischen Drahts für Fahrzeuge gekrimpt ist.

15. Elektrischer Draht für Fahrzeuge gemäß Anspruch 14, wobei eine Krimpstärke des elektrischen Drahts für Fahrzeuge mit dem Anschluss mindestens 51 N beträgt.

Description:
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft Elementardrähte aus einer Kupferlegierung, Litzendrähte aus der Kupferlegierung und elektrische Drähte für Fahrzeuge.

STAND DER TECHNIK

Elektrische Drähte für Fahrzeuge, die einen Leiter und einen Isolator aufweisen, der einen äußeren Umfang des Leiters bedeckt, sind üblicherweise bekannt. Allgemein bekannte Beispiele für Leiter umfassen einen Litzendraht aus einer Kupferlegierung, der aus mehreren Elementardrähten aus der Kupferlegierung gebildet ist, die zusammen verdrillt sind. Typischerweise wird, bevor ein elektrischer Draht für ein Fahrzeug in einem Fahrzeug verlegt wird, ein Abschnitt des Isolators an einem Endabschnitt des Drahts entfernt und ein Anschluss wird auf den freigelegten Abschnitt des Leiters gekrimpt.

Durch dem gegenwärtigen Trend zu leichtgewichtigen Fahrzeugen wird eine Gewichtsreduktion für die elektrischen Drähte für Fahrzeuge gewünscht. Ein bekanntes Beispiel für eine Technik zum Reduzieren des Gewichts der elektrischen Drähte für Fahrzeuge ist die Technik des Reduzierens des Leiterdurchmessers.

Das Patentdokument 1, welches vor dieser Anmeldung veröffentlicht wurde, offenbart eine Technologie, die sich auf eine Kupferfolie bezieht, die aus einer Kupferlegierung hergestellt ist, die in Massen-ppm 500 bis 2.500 ppm von Sn, höchstens 20 ppm von Sauerstoff, höchstens 2 ppm von Wasserstoff umfasst, und wobei der Rest Cu und unvermeidliche Verunreinigungen sind.

ZITATLISTEPATENTDOKUMENT

  • Patentdokument 1: JP-B-3911184

ABRISS DER ERFINDUNGTECHNISCHES PROBLEM

Allerdings beinhaltet die Durchmesserreduzierung eines Leiters, wie voranstehend beschrieben, ein Reduzieren des Elementardrahtdurchmessers von jedem der Elementardrähte aus der Kupferlegierung. Folglich stellen konventionelle elektrische Drähte für Fahrzeuge, welche einen reduzierten Durchmesser haben, darin ein Problem dar, dass die Stärke des Leiters dazu neigt, nicht auszureichen, und ferner die Krimpstärke an einem Anschluss dazu neigt, abzunehmen. Es sollte beachtet werden, dass die Technologie des Patentdokuments 1 eine Technologie ist, die sich auf Folien bezieht und daher schwierig auf elektrische Drähte für Fahrzeuge anzuwenden ist.

Die vorliegende Erfindung wurde in Anbetracht der voranstehenden Umstände gemacht und stellt daher Elementardrähte aus einer Kupferlegierung und Litzendrähte aus der Kupferlegierung bereit, die elektrische Drähte für Fahrzeuge realisieren, welche hohe Leiterstärken haben und exzellente Krimpstärken für den elektrischen Draht für Fahrzeuge mit einem Anschluss zeigen und stellt ebenfalls elektrische Drähte für Fahrzeuge bereit, welche die Elementardrähte aus der Kupferlegierung oder die Litzendrähte aus der Kupferlegierung umfassen.

LÖSUNG DES PROBLEMS

Die vorliegenden Erfinder führten eine Vielzahl von Studien an dem voranstehend beschriebenen Problem durch. Infolgedessen haben sie die folgende Erkenntnis erlangt. Elementardrähte aus einer Kupferlegierung, die einen reduzierten Elementardrahtdurchmesser haben, können stark durch H-induzierte intergranulares Risse beeinflusst werden, wenn der H-Gehalt in der Kupferlegierung übermäßig hoch ist. Infolgedessen wird der elektrische Draht für Fahrzeuge eine reduzierte Krimpstärke für den elektrischen Draht für Fahrzeuge mit einem Anschluss haben, wenn der Anschluss auf den elektrischen Draht für Fahrzeuge gekrimpt wird. Die vorliegende Erfindung wurde im Wesentlichen basierend auf dieser Erkenntnis verwirklicht.

Ein Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Elementardraht aus einer Kupferlegierung zur Verwendung als Leiter in einem elektrischen Draht für Fahrzeuge, wobei der Elementardraht aus Kupferlegierung eine chemische Zusammensetzung hat, die Folgendes aufweist: insgesamt mindestens 0,45 Massen-% und höchstens 2,0 Massen-% von zumindest einem Zusatzelement, das ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Fe, Ti, Sn, Ag, Mg, Zn, Cr und P; wobei der H-Gehalt, in Massen-ppm, höchstens 10 ppm beträgt; und wobei der Rest Cu und unvermeidliche Verunreinigungen sind.

Ein weiter Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Litzendraht aus einer Kupferlegierung, der mehrere Elementardrähte aus der Kupferlegierung aufweist, wobei die mehreren Elementardrähte aus der Kupferlegierung zusammen verdrillt sind.

Noch ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein elektrischer Draht für Fahrzeuge, welcher den Litzendraht aus der Kupferlegierung und einen Isolator aufweist, der einen äußeren Umfang des Litzendrahts aus der Kupferlegierung bedeckt.

VORTEILHAFTE WIRKUNGEN DER ERFINDUNG

Der Elementardraht aus Kupferlegierung hat die angegebene chemische Zusammensetzung, die angegebenen Zusatzelemente innerhalb des spezifizierten Bereichs umfasst und in welcher der H-Gehalt absichtlich auf den spezifizierten Bereich limitiert ist. Daher ist der Elementardraht aus Kupferlegierung weniger geneigt, ein H-induziertes intergranulares Reißen zu erfahren, wenn er verwendet wird, um einen Litzendraht aus der Kupferlegierung durch ein Verdrillen von mehreren der Elementardrähte aus der Kupferlegierung zu bilden, und der Litzendraht aus der Kupferlegierung als ein Leiter verwendet wird. Entsprechend realisiert der Elementardraht aus Kupferlegierung einen elektrischen Draht für Fahrzeuge, der eine hohe Leiterstärke aufweist und exzellente Krimpstärken für den elektrischen Draht für Fahrzeuge mit einem Anschluss zeigt.

Der Litzendraht aus der Kupferlegierung umfasst mehrere der Elementardrähte aus der Kupferlegierung, welche die angegebene chemische Zusammensetzung aufweisen und die zusammen verdrillt sind. Entsprechend realisiert der Litzendraht aus der Kupferlegierung einen elektrischen Draht für Fahrzeuge, der eine hohe Leiterstärke aufweist und der eine exzellente Krimpstärke für den elektrischen Draht für Fahrzeuge mit einem Anschluss zeigt.

Der elektrische Draht für Fahrzeuge umfasst den Litzendraht aus der Kupferlegierung und einen Isolator, der den äußeren Umfang des Litzendrahts aus der Kupferlegierung bedeckt. Entsprechend hat der elektrische Draht für Fahrzeuge eine hohe Leiterstärke und zeigt eine exzellente Krimpstärke für den elektrischen Draht für Fahrzeuge mit einem Anschluss, wenn der Anschluss auf den elektrischen Draht für Fahrzeuge gekrimpt ist.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine Darstellung einer Konfiguration eines elektrischen Drahts für Fahrzeuge in Beispiel 1.

2 ist eine Darstellung einer anderen beispielhaften Konfiguration des elektrischen Drahts für Fahrzeuge in Beispiel 1.

3 ist eine Darstellung eines Beispiels für einen elektrischen Draht für Fahrzeuge mit einem Anschluss, der an einen Endabschnitt des elektrischen Drahts für Fahrzeuge aus Beispiel 1 gekrimpt ist.

4 ist eine Darstellung einer Krimphöhe (C/H), wenn der Anschluss in Beispiel 1 gekrimpt worden ist.

BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN

Die Gründe für das Beschränken der chemischen Zusammensetzung des Elementardrahts aus der Kupferlegierung werden im Folgenden beschrieben.

Zumindest ein Zusatzelement, das ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Fe, Ti, Sn, Ag, Mg, Zn, Cr und P: insgesamt mindestens 0,45 Massen-% und höchstens 2,0 Massen-%

Diese Zusatzelemente üben die Wirkung aus, dass die Stärke (bzw. Festigkeit) der Elementardrähte aus der Kupferlegierung erhöht wird. Diese Zusatzelemente müssen in einer Menge von insgesamt mindestens 0,45 Massen-% eingeschlossen werden, um deren vorteilhafte Wirkung zu produzieren. In Anbetracht der Balance zwischen der Stärke und der elektrischen Leitfähigkeit und für andere Gründe werden die Zusatzelemente bevorzugt in einer Menge von insgesamt nicht mehr als 0,5 Massen-% und noch bevorzugter von insgesamt nicht weniger als 0,8 Massen-% hinzugefügt. Im Gegensatz dazu werden, falls die Zusatzelemente in einer übermäßigen Menge zugefügt werden, die Drahtziehbarkeit und die elektrische Leitfähigkeit abnehmen. Aus diesem Grund muss die Menge der Zusatzelemente auf insgesamt nicht mehr als 2 Masen-% limitiert werden. In Anbetracht der Balance zwischen der Stärke und der elektrischen Leitfähigkeit und für andere Gründe werden die Zusatzelemente bevorzugt in einer Menge von insgesamt nicht mehr als 1,7 Massen-% und noch bevorzugter von insgesamt nicht mehr als 1,6 Massen-% hinzugefügt. Unter den Zusatzelementen sind Fe, Ti, Sn, Mg und Cr, wenn sie hinzugefügt werden, zum Erhöhen der Stärke besonders wirksam und sind daher nützlich.

H-Gehalt: höchstens 10 ppm in Massen-ppm

Der H-(Wasserstoff-)Gehalt hängt stark mit der Krimpstärke von elektrischen Drähten für Fahrzeuge mit dem Anschluss zusammen. Elementardrähte aus einer Kupferlegierung, die einen reduzierten Elementardrahtdurchmesser haben, können stark von H-induzierten intergranularen Rissen beeinflusst werden, falls der H-Gehalt in der Kupferlegierung übermäßig hoch ist, und dies kann in einer reduzierten Krimpstärke für den elektrischen Draht für Fahrzeuge mit dem Anschluss resultieren. Insbesondere wird der Einfluss der intergranularen Risse merklich erhöht werden, wenn der Elementardrahtdurchmesser der Elementardrähte aus der Kupferlegierung, die zum Bilden eines Litzendrahts aus der Kupferlegierung verwendet werden, höchstens 0,3 mm ist.

Um eine ausreichende Krimpstärke für den elektrischen Draht für Fahrzeuge mit dem Anschluss sicherzustellen, muss der H-Gehalt auf höchstens 10 ppm in Massen-ppm limitiert werden. Für die Zwecke des Sicherstellens einer ausreichenden Krimpstärke für den elektrischen Draht für Fahrzeuge mit dem Anschluss und zum Verbessern der Formbarkeit bei dem Verfahren sowohl von einem Gießen über ein Drahtziehen oder Drahtverseilen als auch aus anderen Gründen kann der H-Gehalt bevorzugt auf nicht mehr als 5 ppm in Massen-ppm limitiert werden, und noch bevorzugter auf höchstens 2 ppm in Massen-ppm. Für die voranstehend beschriebenen Zwecke ist es wünschenswert, dass der H-Gehalt so gering wie möglich ist. Jedoch ist bei der tatsächlichen Produktion das vollständige Eliminieren von H schwierig. Entsprechend genügt es die Limitierung des H-Gehalts auf höchstens 10 ppm in Massen-ppm zu setzen, obwohl die chemische Zusammensetzung, die voranstehend beschrieben ist, H enthält.

Bei der chemischen Zusammensetzung wird der O-(Sauerstoff-)Gehalt bevorzugt auf höchstens 20 ppm in Massen-ppm limitiert. Durch das Limitieren des O-Gehalts auf diesen Bereich ist es möglich, die Bildung von Oxiden mit den Zusatzelementen, wie beispielsweise Titanoxid (TiO2) oder Zinnoxid (SnO2), zu unterdrücken. Infolgedessen kann die Abnahme in einer Drahtziehbarkeit und die Abnahme in der Stärke (bzw. Festigkeit) leichter unterdrückt werden. Der O-Gehalt ist bevorzugt nicht mehr als 15 ppm in Massen-ppm und noch bevorzugter nicht mehr als 10 ppm in Massen-ppm.

Die Zugfestigkeit des Elementardraht aus Kupferlegierung beträgt bevorzugt mindestens 400 MPa. Dies ermöglicht die Realisierung eines elektrischen Drahts für Fahrzeuge, der eine hohe Leiterstärke aufweist und eine exzellente Krimpstärke für den elektrischen Draht für Fahrzeuge mit dem Anschluss zeigt, auch wenn der elektrische Draht für Fahrzeuge, der die Elementardrähte aus der Kupferlegierung umfasst, eine reduzierte Leiterquerschnittsfläche aufweist. Die Zugfestigkeit kann bevorzugt nicht weniger als 450 MPa, nicht weniger als 500 MPa, nicht weniger als 540 MPa, nicht weniger als 550 MPa, und noch bevorzugter nicht weniger als 570 MPa betragen. Ferner kann die Zugfestigkeit in Anbetracht der Balance mit der elektrischen Leitfähigkeit und aus anderen Gründen bevorzugt nicht mehr als 600 MPa betragen.

Eine Elementardrahtlängung des Elementardraht aus Kupferlegierung beträgt bevorzugt mindestens 5%. Dies ermöglicht die Realisierung eines elektrischen Drahts für Fahrzeuge, der sowohl eine hohe Leiterstärke und eine hohe Leiterlängung als auch eine exzellente Krimpstärke des elektrischen Drahts für Fahrzeuge mit dem Anschluss aufweist, auch wenn der elektrische Draht für Fahrzeuge, Elementardrähte aus der Kupferlegierung umfasst, die eine reduzierte Leiterquerschnittsfläche aufweisen. Die Elementardrahtlängung kann bevorzugt nicht mehr als 7% betragen. Ferner kann die Elementardrahtlängung bevorzugt nicht mehr als 15% sein in Anbetracht der Balance mit der Leiterstärke betragen.

Eine elektrische Leitfähigkeit des Elementardraht aus Kupferlegierung beträgt bevorzugt mindestens 62% IACS. Dies ermöglicht die Realisierung eines elektrischen Drahts für Fahrzeuge, der eine gute Balance zwischen der Leiterstärke und den elektrische Leitfähigkeitseigenschaften hat und eine exzellente Krimpstärke für den elektrischen Draht für Fahrzeuge mit dem Anschluss zeigt, auch wenn der elektrische Draht für Fahrzeuge, der die Elementardrähte aus der Kupferlegierung umfasst, eine reduzierte Leiterquerschnittsfläche aufweist. Ferner kann dieser elektrische Draht für Fahrzeuge bevorzugt als eine Signalleitung verwendet werden. Die elektrische Leitfähigkeit kann bevorzugt nicht weniger als 70% IACS betragen. Ferner kann die elektrische Leitfähigkeit in Anbetracht der Balance mit der Leiterstärke bevorzugt nicht mehr als 80 IACS betragen.

Ein Elementardrahtdurchmesser des Elementardraht aus Kupferlegierung beträgt bevorzugt höchstens 0,3 mm. Dies ermöglicht es, relativ leicht die Querschnittsflächen der Litzendrähte aus der Kupferlegierung zu reduzieren, die mehrere Elementardrähte aus der Kupferlegierung umfassen, die zusammen verdrillt sind. Zusätzlich werden bei diesem Elementardrahtdurchmesser die voranstehend beschriebenen Funktionen und Vorteile, die durch Einsetzen der chemischen Zusammensetzung erlangt werden, ausreichend bereitgestellt. Der Elementardrahtdurchmesser kann für die Zwecke der Durchmesserreduktion und Gewichtsreduktion und aus anderen Gründen bevorzugt nicht mehr als 0,25 mm und bevorzugter nicht mehr als 0,20 mm betragen. Ferner kann der Elementardrahtdurchmesser für die Zwecke des Sicherstellens einer ausreichenden Stärke des Litzendrahts aus der Kupferlegierung und zum Ermöglichen der Produktion des Elementardrahts aus der Kupferlegierung und aus anderen Gründen bevorzugt nicht mehr als 0,10 mm betragen.

Der Litzendraht aus der Kupferlegierung kann mehrere Elementardrähte aus der Kupferlegierung umfassen, die lediglich zusammen verdrillt sind, oder kann mehrere Elementardrähte aus der Kupferlegierung umfassen, die zusammen verdrillt und dann in einer radialen Richtung des Litzendrahts komprimiert werden. In dem letzten Fall kann der Durchmesser des Litzendrahts weiter reduziert werden.

Eine Querschnittsfläche des Litzendrahts aus der Kupferlegierung beträgt bevorzugt höchstens 0,22 mm2. Bei dieser Querschnittsfläche des Litzendrahts werden die voranstehend beschriebenen Funktionen und Vorteile, die durch Einsetzen der chemischen Zusammensetzung erlangt werden, ausreichend bereitgestellt. Die Querschnittsfläche des Litzendrahts kann bevorzugt nicht mehr als 0,17 mm2 und noch bevorzugter nicht mehr als 0,13 mm2 für die Zwecke der Durchmesserreduktion und Gewichtsreduktion betragen. Ferner kann der Querschnittsfläche des Litzendrahts bevorzugt nicht weniger als 0,05 mm2 und noch bevorzugter nicht weniger als 0,08 mm2 für die Zwecke des Sicherstellens einer ausreichenden Stärke des Litzendrahts aus der Kupferlegierung und zum Ermöglichen der Produktion des Litzendrahts aus der Kupferlegierung und für andere Gründe betragen.

Eine Zugfestigkeit des Litzendrahts aus der Kupferlegierung beträgt bevorzugt mindestens 400 MPa. Dies ermöglicht die Realisierung eines elektrischen Drahts für Fahrzeuge, der eine hohe Leiterstärke aufweist und eine exzellente Krimpstärke des elektrischen Drahts für Fahrzeuge mit dem Anschluss zeigt, auch wenn der elektrische Draht für Fahrzeuge, der den Litzendraht aus der Kupferlegierung umfasst, eine reduzierte Leiterquerschnittsfläche aufweist. Die Zugfestigkeit kann bevorzugt nicht weniger als 450 MPa, bevorzugter nicht weniger als 500 MPa, noch bevorzugter nicht weniger als 540 MPa, noch bevorzugter nicht weniger als 550 MPa und noch bevorzugter nicht weniger als 570 MPa betragen. Ferner kann die Zugfestigkeit in Anbetracht der Balance mit der elektrischen Leitfähigkeit und aus anderen Gründen nicht mehr als 600 MPa betragen.

Eine Gesamtlängung des Litzendrahts aus der Kupferlegierung beträgt bevorzugt mindestens 5%. Dies ermöglicht die Realisierung eines elektrischen Drahts für Fahrzeuge, der eine hohe Leiterstärke und eine hohe Leiterlängung und eine exzellente Krimpstärke für den elektrischen Draht für Fahrzeuge mit dem Anschluss aufweist, auch wenn der elektrische Draht für Fahrzeuge, der den Litzendraht aus der Kupferlegierung umfasst, eine reduzierte Leiterquerschnittsfläche aufweist. Die Gesamtlängung kann bevorzugt nicht mehr als 10% betragen. Ferner kann die Gesamtlängung in Anbetracht der Balance mit der Leiterstärke und aus anderen Gründen bevorzugt nicht mehr als 15% betragen.

Eine elektrische Leitfähigkeit des Litzendrahts aus der Kupferlegierung beträgt bevorzugt mindestens 62% IACS. Dies ermöglicht die Realisierung eines elektrischen Drahts für Fahrzeuge, der eine gute Balance zwischen der Leiterstärke und den elektrische Leitfähigkeitseigenschaften und eine exzellente Krimpstärke für den elektrischen Draht für Fahrzeuge mit dem Anschluss aufweist, auch wenn der elektrische Draht für Fahrzeuge, der den Litzendraht aus der Kupferlegierung umfasst, eine reduzierte Leiterquerschnittsfläche aufweist. Ferner kann dieser elektrische Draht für Fahrzeuge insbesondere als eine Signalleitung verwendet werden. Die elektrische Leitfähigkeit kann bevorzugt nicht mehr als 70% IACS betragen. Ferner kann die elektrische Leitfähigkeit in Anbetracht der Balance mit der Leiterstärke bevorzugt nicht mehr als 80% IACS betragen.

Der elektrische Draht für Fahrzeuge umfasst einen Isolator auf dem äußeren Umfang des Litzendrahts aus der Kupferlegierung. Der Isolator kann aus einer elektrisch isolierenden Polymer-basierenden Kunststoffzusammensetzung, wie beispielsweise einer Vielzahl von Kunststoffen und Gummis (einschließlich Elastomeren), hergestellt sein. Ein Kunststoff oder Gummi kann alleine verwendet werden oder zwei oder mehrere verschiedene Kunststoffe oder Gummis können in Kombination verwendet werden. Spezifische Beispiele des Polymers umfassen einen Vinylchlorid-Kunststoff, einen Polyolefin-Kunststoff und einen Polysulfon-Kunststoff. Der Isolator kann aus einer Schicht oder aus zwei oder mehreren Schichten gebildet sein. Die Dicke des Isolators kann beispielsweise innerhalb eines Bereichs von 0,1 mm bis 0,4 mm liegen. Der Isolator kann einen oder mehrere einer Vielzahl von Zusätzen enthalten, die im Allgemeinen bei einem elektrischen Kabel verwendet werden. Spezielle Beispiele für die Zusätze umfassen Füller, Flammhemmer, Antioxidantien, Antialterungsmittel, Schmiermittel, Weichmacher, Kupferhemmstoffe und Pigmente.

Der elektrische Draht für Fahrzeuge kann einen Anschluss umfassen, der an einen Endabschnitt des elektrischen Drahts für Fahrzeuge gekrimpt ist. In solch einem Fall zeigt er eine gute Leiterstärke und eine Krimpstärke zwischen dem elektrischen Draht für Fahrzeuge und dem Anschluss ist exzellent. Folglich hat, wenn der elektrische Draht für Fahrzeuge für einen Kabelstrang verwendet wird, der resultierende Kabelstrang eine hohe Verbindungszuverlässigkeit, während er leichtgewichtig ist. Insbesondere beträgt die Krimpstärke des elektrischen Drahts für Fahrzeuge mit einem Anschluss bevorzugt mindestens 51 N. Dies erhöht die Funktionen und Vorteile, die voranstehend beschrieben sind. Die Krimpstärke des elektrischen Drahts für Fahrzeuge mit dem Anschluss kann bevorzugt mindestens 55 N, und noch bevorzugter mindestens 60 N, und noch bevorzugter mindestens 70 N betragen.

Der Elementardraht aus Kupferlegierung und der Litzendraht aus der Kupferlegierung können beispielsweise bevorzugt in der folgenden Art und Weise hergestellt werden.

Zuerst wird ein Gussmaterial, das die voranstehend beschriebene chemische Zusammensetzung aufweist, gebildet. In diesem Schritt werden beispielsweise elektrolytisches Kupfer und eine Ausgangslegierung, die Kupfer und Zusatzelemente umfasst, geschmolzen und ein reduzierendes Gas oder ein reduzierendes Mittel, wie beispielsweise Holz, wird hinzugefügt, um sauerstofffreies geschmolzenes Kupfer herzustellen, das auf die voranstehend beschriebene chemische Zusammensetzung abzielt, und nachfolgend wird das geschmolzene Kupfer gegossen. Die Ausgangslegierung kann eine Legierung sein, in welcher der H-Gehalt angemessen reduziert ist.

Für das Gießen kann jede Gusstechnik eingesetzt werden, wobei Beispiele kontinuierliches Gießen, das eine bewegliche Form oder eine rahmengeformte stationäre Form verwendet, und Formgießen umfassen, das eine kastenförmige stationäre Form verwendet. Insbesondere beim kontinuierlichen Gießen kann die geschmolzene Legierung schnell verfestigt werden, so dass die Zusatzelemente in einer festen Lösung gehalten werden können. Folglich weist das kontinuierliche Gießen den Vorteil aus, dass eine nachfolgende Lösungsbehandlung weggelassen werden kann.

Das resultierende Gussmaterial wird einer Umformtechnik unterworfen, um ein bearbeitetes Produkt zu bilden. Ein Beispiel für die Umformtechnik, die eingesetzt werde kann, ist Rollen oder Extrudieren durch Warmbearbeitung oder Kaltbearbeitung. In einem Fall, bei dem das Gussmaterial unter der Verwendung eines Verfahrens anders als das kontinuierliche Gießen hergestellt wird, ist es bevorzugt, dass eine Lösungsbehandlung vor oder nach oder vor und nach dem Umformen durchgeführt wird. In dem Fall, wo eine Lösungsbehandlung durchgeführt wird, können die Behandlungsbedingungen beispielsweise eine Haltetemperatur umfassen, die von 800°C bis 1050°C rangiert, und Haltezeiten umfassen, die von 0,1 h zu 2 h rangieren.

Das resultierende bearbeitete Produkt wird einem Drahtziehen unterworfen, um einen festen Draht zu bilden. Die Drahtziehrate kann bevorzugt abhängig von dem gewünschten Drahtdurchmesser ausgewählt werden. In diesem Schritt können mehrere der resultierenden festen Drähte zusammenverdrillt werden, um einen Litzendraht zu bilden. Ferner kann der Litzendraht aus der Kupferlegierung einem Kompressionsformen unterworfen werden.

Der resultierende feste Draht oder der Litzendraht aus der Kupferlegierung wird einer Hitzebehandlung unterworfen. Die Hitzebehandlung kann unter den Bedingungen durchgeführt werden, die dem festen Draht oder dem Litzendraht ermöglichen, eine Zugfestigkeit von nicht weniger als 400 MPa und eine Längung von nicht weniger als 5% aufzuweisen. Die Hitzebehandlung kann sowohl nach dem Drahtziehen als auch nach dem Drahtverdrillen durchgeführt werden. Diese Hitzebehandlung ist ein Verfahren zum Aufweichen des Drahts zu einem solchen Ausmaß, dass die Stärke des Drahts, welche durch das Verfeinern der Kristallstruktur und das Bearbeitungshärten erhöht wurde, nicht stark verringert wird, und auch zum Erhöhen der Haltbarkeit.

Spezielle Bedingungen für die Wärmebehandlung können Haltetemperaturen umfassen, die im Bereich von 300°C bis 550°C rangieren und Haltezeiten umfassen, die beispielsweise von 4 h bis 16 h rangieren. Die Wärmebehandlungsatmosphäre kann eine nicht-oxidierende Atmosphäre, wie beispielsweise ein Vakuum, ein Schutzgas (zum Beispiel Stickstoff oder Argon) oder ein Reduktionsgas (Hydrogen-enthaltendes Gas, Kohlendioxid enthaltendes Gas) sein. Dies macht es leichter, einen Oxidfilm auf der Oberfläche der Kupferlegierung, der einen Anstieg des Kontaktwiderstand an dem Anschluss-verbindenden Abschnitt bewirkt, an einem Wachsen in der Wärme während der Wärmebehandlung zu unterdrücken. Die Wärmebehandlung kann entweder cargenweise oder kontinuierlich durchgeführt werden. Beispiele für eine chargenartige Wärmebehandlung umfassen einen Vorgang eines Erwärmens in einem Brennofen. Beispiele der kontinuierlichen Art der Wärmebehandlung umfassen ein Leitungswärmeverfahren und ein Hochfrequenz-Induktionswärmeverfahren. Kontinuierliche Wärmebehandlungsverfahrene weisen den Vorteil aus, dass die Variation der Eigenschaften in einer longitudinalen Richtung des resultierenden Elementardraht aus Kupferlegierung oder des Litzendrahts aus der Kupferlegierung leichter unterdrückt werden können.

Die Merkmale, die voranstehend beschrieben sind, können beispielsweise je nach Bedarf für die Zwecke eines Erlangens der voranstehenden Funktionen, Vorteile und Ähnlichem kombiniert werden.

BEISPIELEBEISPIEL 1

Beispiele für den Litzendraht aus der Kupferlegierung und den elektrischen Draht für Fahrzeuge, der den Litzendraht aus der Kupferlegierung umfasst, werden zusammen mit Vergleichsbeispielen beschrieben.

Bei diesem Beispiel wurden Litzendrähte aus der Kupferlegierung, die jeweils sieben Elementardrähte aus der Kupferlegierung umfassen, die die chemische Zusammensetzung, die in Tabelle 1 gezeigt ist, aufweisen und die zusammenverdrillt wurden, produziert und ausgewertet. Die Litzendrähte aus der Kupferlegierung der Beispiele SW1 bis SW7 können als ein Leiter für einen elektrischen Draht für ein Fahrzeug verwendet werden. Jeder der Litzendrähte aus der Kupferlegierung der Beispiele SW1 bis SW7 umfasst sieben Elementardrähte aus der Kupferlegierung, die zusammenverdrillt sind, und die Elementardrähte aus der Kupferlegierung haben jeweils eine chemische Zusammensetzung, die umfasst: insgesamt mindestens 0,45 Massen-% und höchstens 2,0 Massen-% von zumindest einem Zusatzelement, das ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Fe, Ti, Sn, Ag, Mg, Zn, Cr und P, wobei der H-Gehalt, in Massen-ppm, höchstens 10 ppm beträgt, und wobei der Rest Cu und unvermeidliche Verunreinigungen sind.

Im Gegensatz dazu umfasst ein Litzendraht aus einer Kupferlegierung des Beispiels SW101, welcher als ein Vergleichsbeispiel präpariert wurde, sieben Elementardrähte aus der Kupferlegierung, wobei jeder eine chemische Zusammensetzung aufweist, in welcher der H-Gehalt mehr als 10 ppm in Massen-ppm war.

Insbesondere wurden die Litzendrähte aus der Kupferlegierung in der folgenden Art und Weise produziert. Elektrolytisches Kupfer mit einer Reinheit von mindestens 99,99% und einer Ausgangslegierung, welche Kupfer und Zusatzelemente umfasst und in welcher der H-Gehalt angemessen reduziert war, wurden in einen Schmelztiegel aus hochreinem Karbon geladen und einem Vakuumschmelzen in einer kontinuierlichen Gussmaschine unterworfen. Folglich wurden die geschmolzenen gemischten Metalle, die die chemische Zusammensetzung aufweisen, die in der Tabelle 1 gezeigt sind, hergestellt. Danach wurden die resultierenden geschmolzenen gemischten Metalle kontinuierlich gegossen, wobei eine Form aus hochreinem Karbon verwendet wurde, um die Gussmaterialien mit einer kreisförmige Querschnittsform mit einem Durchmesser von 16 mm zu bilden.

Dann wurden die resultierenden Gussmaterialien auf einen Durchmesser von 12 mm gehämmert, um bearbeitete Produkte zu bilden. In diesem Beispiel wurden die gehämmerten bearbeiteten Produkte einer Lösungsbehandlung unter Bedingungen unterworfen, welche eine Haltetemperatur von 950°C und eine Haltezeit von 1 h umfassen.

Nachfolgend wurden die resultierenden bearbeiteten Produkte einem Drahtziehen auf einen Durchmesser von 0,215 mm oder einem Durchmesser von 0,160 mm unterworfen, um Elementardrähte aus der Kupferlegierung herzustellen. Die resultierenden sieben Elementardrähte aus der Kupferlegierung jedes Beispiels wurden zusammen mit einer Schlaglänge von 16 mm verdrillt, um Litzendrähte zu bilden. Die Litzendrähte wurden dann einer kreisförmigen Kompression in der radialen Richtung der Litzendrähte und einer anschließenden Wärmbehandlung unter den Bedingungen, die in Tabelle 1 gezeigt sind, unterworfen. Auf diese Art wurden die Litzendrähte aus einer Kupferlegierung der Beispiele SW1 bis SW7 und des Beispiels SW101 hergestellt. Ein Beispiel SW102 enthielt einen übermäßig hohen H-Gehalt und konnte folglich keiner Bearbeitung nach dem Gießen unterworfen werden.

Als Nächstes wurde eine Beschichtung aus Polyvinylchlorid (PVC), einem Isolatormaterial, durch Extrusion auf den äußeren Umfang jedes Leiters aufgebracht, der aus dem resultierenden Litzendraht aus der Kupferlegierung gebildet wurde, um eine Beschichtung mit einer Dicke von 0,2 mm zu bilden. Auf diese Art wurden die elektrischen Drähte für Fahrzeuge der Beispiele 1-1 bis 1-7 und Beispiel 1-101, die in der Tabelle 2 gezeigt sind, hergestellt. Wie in der 1 dargestellt ist, umfasst ein resultierender elektrischer Draht 5 für Fahrzeuge einen Litzendraht 2 aus der Kupferlegierung und einen Isolator 3, der den äußeren Umfang des Litzendrahts 2 aus der Kupferlegierung bedeckt. Der Litzendraht 2 aus der Kupferlegierung wird mittels eines Verdrillens von sieben Elementardrähten 1 aus der Kupferlegierung gebildet, wobei die Litzendrähte einer kreisförmigen Kompression in der radialen Richtung der Litzendrähte unterworfen werden. Alternativ kann der elektrische Draht 5 für Fahrzeuge eine Konfiguration aufweisen, wie in der 2 dargestellt ist, welche einen Litzendraht 2 aus der Kupferlegierung, der lediglich durch Verdrillen von sieben Elementardrähte 1 aus der Kupferlegierung ohne das Durchführen eines Kompressionsformens gebildet ist, und einen Isolator 3 umfasst, der den äußeren Umfang des Litzendraht 2 aus der Kupferlegierung bedeckt.

Als Nächstes wurde ein Abschnitt des Isolators 3 an einem Endabschnitt des elektrischen Drahts für Fahrzeuge entfernt, und ein Anschluss 6 wurde auf den exponierten Abschnitt des Leiters (Litzendraht 2 aus der Kupferlegierung) aufgekrimpt, wie in der 3 dargestellt ist. Der Anschluss 6 umfasst eine Drahthülse 62 zum Sichern des Leiters des elektrischen Drahts 5 für Fahrzeuge und eine Isolationshülse 61 zum Sichern des Isolators 3. Das Krimpen des Anschlusses 6 kann durch ein plastisches Deformieren der Hülsen 61, 62 ausgeführt werden, wobei eine Form (nicht dargestellt) mit einer vorgegebenen Form verwendet wird. In diesem Beispiel, wie in der 4 gezeigt ist, wurde das Krimpen des Anschlusses 6 unter einer Bedingung ausgeführt, die eine resultierende Krimphöhe (C/H) ermöglicht, die in jedem Fall 0,76 ist.

In diesem Beispiel wurden die Auswertungen der Eigenschaften der resultierenden Litzendrähte aus der Kupferlegierung folgendermaßen gemacht. Zuerst wurde ein Zugfestigkeitstest unter den Bedingungen ausgeführt, die eine Messlänge GL von 250 mm und eine Zugrate von 50 mm/min umfassen, um die Zugfestigkeit (MPa) und die Gesamtlängung (%) zu messen. Auch wurde der elektrische Widerstand über eine Messlänge von 1000 mm gemessen, um die elektrische Leitfähigkeit (% IACS) zu berechnen. Die erlangten Ergebnisse sind in der Tabelle 1 gezeigt.

Ferner wurden die Krimpstärke des elektrischen Drahts für Fahrzeuge mit einem Anschluss unter der Verwendung der elektrischen Drähte für Fahrzeuge, auf welche ein Anschluss gekrimpt wurde, ausgewertet. Insbesondere wurden die elektrischen Drähte für Fahrzeuge mit einem daran befestigten Anschluss mit einer Zugrate von 100 mm/min gezogen und die Maximallast (N), bis zu welcher der Anschluss nicht entfernt war, wurde als die gegebene Krimpstärke des jeweiligen elektrischen Draht für Fahrzeuge mit einem Anschluss gemessen. Die erlangten Ergebnisse sind in der Tabelle 2 gezeigt. [Tabelle 1][Tabelle 2]

Proben
Nr.
LeiterIsolator Krimpstärke
(N)
MaterialDicke
(mm)
1-1 sw1 PVC 0,2 901-2 sw2 PVC 0,2 551-3 sw3 PVC 0,2 621-4 sw4 PVC 0,2 661-5 sw5 PVC 0,2 621-6 sw6 PVC 0,2 621-7 sw7 PVC 0,2 641-101 sw101 PVC 0,2 45

Die Ergebnisse in Tabelle 1 bestätigen, dass die Litzendrähte aus der Kupferlegierung der Beispiele SW1 bis SW7 hohe Stärken und hohe Längungen mit Zugfestigkeiten von nicht weniger als 400 MPa oder insbesondere mit Zugfestigkeiten von nicht weniger als 500 MPa zusammen mit der Gesamtlängung von nicht weniger als 5% aufweisen. Des Weiteren bestätigen die Ergebnisse auch, dass, obwohl die Litzendrähte aus der Kupferlegierung der Beispiele SW1 bis SW7 hohe Stärken haben, sie eine elektrische Leitfähigkeit von nicht weniger als 62% IACS zeigen und daher ihre Stärken erhöht wurden, ohne die elektrischen Leitfähigkeiten zu kompromittieren.

Ferner bestätigen die Ergebnisse in Tabelle 2, dass die elektrischen Drähte für Fahrzeuge der Beispiele 1-1 bis 1-7 eine hohe Krimpstärke zeigen, wenn ein Anschluss auf einen Endabschnitt des Drahts gekrimpt ist, wobei die Krimpstärke der elektrischen Drähte für Fahrzeuge mit dem Anschluss nicht weniger als 51 N sind. Dies wurde durch das Limitieren des H-Gehalts in den Elementardrähte aus der Kupferlegierung erreicht, welche den Leiter bilden, so dass sie innerhalb des spezifizierten Bereichs sind, der in der Tabelle 1 gezeigt ist, um dadurch eine Reduktion der H-induzierten intergranularen Risse zu ermöglichen.

Im Gegensatz dazu zeigte der elektrische Draht für Fahrzeuge des Beispiels 1-101 im Vergleich mit den anderen Beispielen eine verringerte Krimpstärke des elektrische Drahts für Fahrzeuge mit dem Anschluss. Dies liegt daran, dass der H-Gehalt in den Elementardrähte aus der Kupferlegierung, welche den Leiter bilden, den spezifizierten Bereich überschreiten, wie in der Tabelle 1 gezeigt ist, und dies zu einem großen Einfluss der H-induzierten intergranularen Risse führt.

BEISPIEL 2

Beispiele des Elementardrahts aus der Kupferlegierung werden zusammen mit Vergleichsbeispielen beschrieben.

Bei diesem Beispiel wurden Elementardrähte aus der Kupferlegierung, die die chemischen Zusammensetzungen, die in 3 gezeigt sind, aufweisen, hergestellt und ausgewertet. Die Elementardrähte aus der Kupferlegierung der Beispiele W1 bis W7 können jeweils zur Verwendung als Litzendraht aus Kupferlegierung durch Verdrillen von mehreren der Elementardrähte aus Kupferlegierung gebildet werden. Die Litzendrähte aus Kupferlegierung können als ein Leiter für einen elektrischen Draht für Fahrzeuge verwendet werden. Die Elementardrähte aus Kupferlegierung der Beispiele W1 bis W7 haben jeweils eine chemische Zusammensetzung, die aufweist: insgesamt mindestens 0,45 Massen-% und höchstens 2,0 Massen-% von zumindest einem Zusatzelement, das ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Fe, Ti, Sn, Ag, Mg, Zn, Zr und P, wobei der H-Gehalt, in Massen-ppm, höchstens 10 ppm beträgt, und wobei der Rest Cu und unvermeidliche Verunreinigungen sind.

Im Gegensatz dazu hat der Elementardraht aus Kupferlegierung des Beispiels W101, welches als ein Vergleichsbeispiel hergestellt wurde, eine chemische Zusammensetzung, in welcher der H-Gehalt mehr als 10 ppm in Massen-ppm war.

Insbesondere wurden die Elementardrähte aus der Kupferlegierung in der folgenden Art und Weise produziert. Elektrolytisches Kupfer mit einer Reinheit von mindestens 99,99% Reinheit und eine Ausgangslegierung, die Kupfer und Zusatzelemente umfasst, in welcher der H-Gehalt angemessen reduziert war, wurden in einen Schmelztiegel aus hochreinem Karbon geladen und einem Vakuumschmelzen in einer kontinuierlichen Gussmaschine unterworfen. Folglich wurden die geschmolzenen gemischten Metalle, die die chemischen Zusammensetzungen aufweisen, die in Tabelle 3 gezeigt sind, hergestellt. Danach wurden die resultierenden geschmolzenen gemischten Metalle kontinuierlich gegossen, wobei eine Form aus hochreinem Karbon verwendet wurde, um Gussmaterialien mit einer kreisförmige Querschnittsform mit einem Durchmesser von 16 mm herzustellen.

Dann wurden die resultierenden Gussmaterialien auf einen Durchmesser von 12 mm gehämmert, um bearbeitete Produkte zu bilden. In diesem Beispiel wurden die gehämmerten bearbeiteten Produkte einer Lösungsbehandlung unter den Bedingungen unterworfen, die eine Haltetemperatur von 950°C und eine Haltezeit von 1 h umfassen. Nachfolgend wurden die resultierenden bearbeiteten Produkte einem Drahtziehen auf einen Durchmesser von 0,215 mm oder einem Durchmesser von 0,16 mm unterworfen und dann einer Hitzebehandlung unter den Bedingungen, die in der Tabelle 3 gezeigt sind, unterworfen. Auf diese Art wurden die Elementardrähte aus der Kupferlegierung der Beispiele W1 bis W7 und des Beispiels W101 hergestellt. Ein Beispiel W102 enthielt einen übermäßig hohen H-Gehalt und konnte daher nicht der Bearbeitung nach dem Guss unterworfen werden.

In diesem Beispiel wurde die Auswertung der Eigenschaften der resultierenden Elementardrähte aus der Kupferlegierung folgendermaßen vorgenommen. Zuerst wurde ein Zugfestigkeitstest unter den Bedingungen durchgeführt, die eine Messlänge GL von 250 mm und einer Zugrate von 50 mm/min umfassen, um die Zugfestigkeit (MPa) und die Elementardrahtlängung (%) zu messen. Ebenfalls wurde der elektrische Widerstand über eine Messlänge GL von 1000 mm gemessen, um die elektrische Leitfähigkeit (% IACS) zu berechnen. Die erlangten Ergebnisse sind in der Tabelle 3 gezeigt. (Tabelle 3]

Die Ergebnisse in Tabelle 3 bestätigen, dass die Elementardrähte aus der Kupferlegierung der Beispiele W1 bis W7 hohe Stärken und hohe Längungen aufweisen, wobei die Zugfestigkeit nicht weniger als 400 MPa oder spezieller die Zugfestigkeit nicht weniger als 500 MPa zusammen mit der Elementardrahtlängung von nicht weniger als 5% ist. Des Weiteren bestätigen die Ergebnisse ebenfalls, dass, obwohl die Elementardrähte aus der Kupferlegierung der Beispiele W1 bis W7 hohe Stärken haben, sie elektrische Leitfähigkeiten von nicht weniger als 62% IACS aufweisen, und daher, dass ihre Stärke erhöht wurde, ohne die elektrische Leitfähigkeitseigenschaften zu kompromittieren. Diese Ergebnisse demonstrieren, dass die Litzendrähte aus der Kupferlegierung, einschließlich der jeweiligen Elementardrähte aus der Kupferlegierung, jeweils als ein Leiter für ein elektrisches Fahrzeugkabel zum Aufweisen einer hohen Leiterstärke geeignet sind.

Als Nächstes wurden die sieben Elementardrähte aus der Kupferlegierung von jedem Beispiel mit einer Schlaglänge von 16 mm verdrillt, um Litzendrähte zu bilden. Die Litzendrähte wurden dann einer kreisförmigen Kompression in der radialen Richtung der Litzendrähte unterworfen, um die Litzendrähte aus der Kupferlegierung herzustellen. Wie bei Beispiel 1 wurden die elektrischen Drähte für Fahrzeuge unter Verwendung der resultierenden Litzendrähte aus der Kupferlegierung hergestellt, und die Krimpstärken der elektrischen Drähte für Fahrzeuge mit dem Anschluss wurden gemessen. Als Ergebnis wurde gefunden, dass die elektrischen Drähte für Fahrzeuge, die die jeweiligen Litzendrähte aus der Kupferlegierung, die aus den jeweiligen Elementardrähte aus der Kupferlegierung der Beispiele W1 bis W7 gebildet wurden, eine Krimpstärke für die elektrischen Drähte für Fahrzeuge mit dem Anschluss von nicht weniger 51 N zeigen und folglich eine hohe Krimpstärke haben. Wie bei Beispiel 1 wurde dies dadurch erreicht, das der H-Gehalts in den Elementardrähte aus der Kupferlegierung, welche den Litzendraht aus der Kupferlegierung bilden, auf innerhalb eines spezifizierten Bereichs limitiert wurde, wodurch eine Reduktion der H-induzierten intergranularen Risse ermöglicht wurde.

Im Gegensatz dazu zeigten der elektrische Draht für Fahrzeuge, der einen Litzendraht aus der Kupferlegierung umfasst, der aus den Elementardrähte aus der Kupferlegierung des Beispiels W101 gebildet wurde, wie bei Beispiel 1 eine reduzierte Krimpstärke für den elektrischen Draht für Fahrzeuge mit dem Anschluss von weniger als 51 N. Dies liegt daran, dass der H-Gehalt in den Elementardrähte aus der Kupferlegierung, welche den Litzendraht aus der Kupferlegierung bilden, den spezifizierten Bereich überschreiten, wie in der Tabelle 3 gezeigt ist, und dies in einem großen Einfluss der H-induzierten intergranularen Risse resultiert.

Obwohl die Beispiele der vorliegenden Erfindung ausführlich in der vorgehenden Beschreibung beschrieben wurden, ist die vorliegende Erfindung nicht auf die Beispiele limitiert, und verschiedene Modifikationen können vorgenommen werden, ohne vom Umfang der Erfindung abzuweichen.