Title:
Bildanzeigevorrichtung
Kind Code:
T5


Abstract:

Eine Bildanzeigevorrichtung gemäß Ausführungsformen umfasst eine Anzeige 6, die eine ebene Anzeigefläche 6a umfasst, auf welcher ein Bild angezeigt wird, ein Abdeckungselement 2, das eine gekrümmte Bedienoberfläche 1a umfasst, die ein Ziel für einen Berührvorgang ist, und einen Berührungssensor 3, der den Berührvorgang bezüglich der Bedienoberfläche 1a erfasst. Zwischen dem Abdeckungselement 2 und der Anzeige 6 ist ein Klarharzkörper 4 angeordnet, der ein Übertragungskörper ist, der einen Raum zwischen dem Abdeckungselement 2 und der Anzeige 6 derart ausfüllt, dass der Raum nicht hohl ist. Daher ist eine luftlose Schicht vollständig zwischen der Bedienoberfläche 1a und der Anzeigefläche 6a gebildet, wobei eine Luftschicht zwischen diesen ausgeschlossen ist. Folglich scheint das auf der Anzeigefläche 6a angezeigte Bild zur Bedienoberfläche 1a hin aufwärts zu schweben, und kann eine Fehlausrichtung zwischen einer Anzeigeposition des Bilds und einer Berührungsposition des Berührvorgangs verringert werden.




Inventors:
Yamawaki, Atsushi (Hyogo, Kobe-shi, JP)
Ito, Junji (Hyogo, Kobe-shi, JP)
Tanaka, Shogo (Hyogo, Kobe-shi, JP)
Tanaka, Shinya (Hyogo, Kobe-shi, JP)
Sugamoto, Naoki (Hyogo, Kobe-shi, JP)
Nishimura, Takahiro (Hyogo, Kobe-shi, JP)
Jiyama, Motoya (Hyogo, Kobe-shi, JP)
Matsumoto, Shinsuke (Hyogo, Kobe-shi, JP)
Sato, Shinichi (Hyogo, Kobe-shi, JP)
Ohtaki, Atsushi (Hyogo, Kobe-shi, JP)
Kato, Tomoyuki (Hyogo, Kobe-shi, JP)
Application Number:
DE112015001011T
Publication Date:
11/24/2016
Filing Date:
02/03/2015
Assignee:
FUJITSU TEN LIMITED (Hyogo, Kobe-shi, JP)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Haseltine Lake LLP, 80538, München, DE
Claims:
1. Bildanzeigevorrichtung, die einen Berührvorgang akzeptiert, umfassend:
eine Anzeige, die eine ebene Anzeigefläche umfasst, auf welcher ein Bild angezeigt wird;
ein Abdeckungselement, das eine gekrümmte erste Hauptfläche umfasst, wobei die erste Hauptfläche angeordnet ist, um sich mit der Anzeigefläche der Anzeige zu überlappen, und ein Ziel für den Berührvorgang ist;
einen Übertragungskörper, der einen Raum zwischen dem Abdeckungselement und der Anzeige derart ausfüllt, dass der Raum nicht hohl ist; und
einen Berührungssensor, der zwischen dem Abdeckungselement und der Anzeige angeordnet ist, wobei der Berührungssensor den Berührvorgang bezüglich der ersten Hauptfläche des Abdeckungselements erfasst.

2. Bildanzeigevorrichtung nach Anspruch 1, wobei die erste Hauptfläche des Abdeckungselements eine gekrümmte Fläche ist, die in zwei oder mehr Richtungen gekrümmt ist, die sich voneinander unterscheiden.

3. Bildanzeigevorrichtung nach Anspruch 2, wobei
eine zweite Hauptfläche, die der ersten Hauptfläche des Abdeckungselements gegenüberliegt, eine gekrümmte Fläche ist, die in lediglich einer Richtung gekrümmt ist, und
der Berührungssensor entlang der zweiten Hauptfläche platziert ist.

4. Bildanzeigevorrichtung nach Anspruch 3, wobei eine Form der zweiten Hauptfläche des Abdeckungselements im Wesentlichen dieselbe wie jene der ersten Hauptfläche in der einen Richtung ist.

5. Bildanzeigevorrichtung, die einen Berührvorgang akzeptiert, umfassend:
eine Anzeige, die eine ebene Anzeigefläche umfasst, auf welcher ein Bild angezeigt wird;
ein Abdeckungselement, umfassend:
eine gekrümmte erste Hauptfläche, die angeordnet ist, um sich mit der Anzeigefläche der Anzeige zu überlappen, und ein Ziel für den Berührvorgang ist; und
eine ebene zweite Hauptfläche, die der ersten Hauptfläche gegenüberliegt, wobei ein Raum zwischen der ersten und zweiten Hauptfläche nicht hohl ist; und
einen Berührungssensor, der zwischen der ersten und zweiten Hauptfläche des Abdeckungselements angeordnet ist, wobei der Berührungssensor den Berührvorgang bezüglich der ersten Hauptfläche erfasst, wobei
die Anzeige entlang der zweiten Hauptfläche angeordnet ist.

6. Bildanzeigevorrichtung, die einen Berührvorgang akzeptiert, umfassend:
eine ebene Anzeigefläche, auf welcher ein Bild angezeigt wird;
eine gekrümmte Bedienoberfläche, die angeordnet ist, um sich mit der Anzeigefläche zu überlappen, wobei die Bedienoberfläche ein Ziel für den Berührvorgang ist;
eine luftlose Schicht, die einen Raum zwischen der Bedienoberfläche und der Anzeigefläche derart ausfüllt, dass der Raum nicht hohl ist; und
einen Berührungssensor, der zwischen der Bedienoberfläche und der Anzeigefläche angeordnet ist, wobei der Berührungssensor den Berührvorgang bezüglich der Bedienoberfläche erfasst.

7. Bildanzeigevorrichtung nach Anspruch 1, ferner umfassend ein Polarisationselement, das zwischen dem Berührungssensor und dem Abdeckungselement angeordnet ist.

8. Bildanzeigevorrichtung nach Anspruch 7, ferner umfassend ein weiteres Polarisationselement, das zwischen der Anzeige und dem Übertragungskörper angeordnet ist, und dessen Polarisierungsrichtung dieselbe wie jene des einen Polarisationselements ist.

9. Bildanzeigevorrichtung nach Anspruch 1, wobei die erste Hauptfläche des Abdeckungselements eine gekrümmte Form aufweist, bei welcher die erste Hauptfläche mit einer gebogenen Fläche durchgehend ist, auf welcher die Bildanzeigevorrichtung in einem Innenraum eines Fahrzeugs montiert ist.

10. Bildanzeigevorrichtung nach Anspruch 7, wobei das Polarisationselement ein reflektierendes Polarisationselement ist.

11. Bildanzeigevorrichtung nach Anspruch 7, ferner umfassend ein reflektierendes Polarisationselement, das über der Anzeige beschichtet ist, während das Polarisationselement dazwischen platziert ist.

Description:
GEBIET

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Bildanzeigevorrichtung.

HINTERGRUND

Herkömmlicherweise ist eine Bildanzeigevorrichtung bekannt, die eine Bildschirm-Tastfeld-Funktion zum Akzeptieren eines Berührvorgangs eines Nutzers aufweist. Bei der Bildanzeigevorrichtung ist eine Bedienoberfläche als Ziel für den Berührvorgang angeordnet, um sich mit einer Anzeigefläche zu überlappen, auf welcher Bilder angezeigt werden. Durch Durchführen des Berührvorgangs bezüglich einer Position auf der Bedienoberfläche, die sich mit einem Bild überlappt, wie etwa einer Befehlstaste, die auf der Anzeigevorrichtung angezeigt wird, kann der Nutzer die Bildanzeigevorrichtung anweisen, diverse Befehle auszuführen.

Die Bildanzeigevorrichtung wird in einem Fahrzeug, wie etwa einem Kraftfahrzeug, verwendet. In dem Fahrzeug ist die Bildanzeigevorrichtung auf einer Mittelkonsole o. Ä. platziert, die zwischen einem Fahrersitz und einem Beifahrersitz im Innenraum des Fahrzeugs liegt, wobei die Bedienoberfläche zum Nutzer hin freigelegt ist.

Literatur, die Technologie im Zusammenhang mit der in dieser Beschreibung beschriebenen Technologie offenbart, umfasst die Patentliteratur 1.

ZITATLISTEPATENTLITERATUR

  • Patentliteratur 1: Offengelegte japanische Patentanmeldung Nr. 2004-252676

KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNGTECHNISCHES PROBLEM

Das Formen der Bedienoberfläche der Bildanzeigevorrichtung in eine gekrümmte Fläche ist jedoch in den letzten Jahren von dem Gesichtspunkt des ästhetischen Erscheinungsbilds o. Ä. studiert worden. Da es für gewöhnlich schwierig ist, als Komponente eine Anzeige zu verwenden, deren Anzeigefläche eine gekrümmte Fläche ist, wird eine Anzeige verwendet, deren Anzeigefläche eine ebene Fläche ist, selbst wenn die Bedienoberfläche in eine gekrümmte Fläche geformt ist.

In diesem Fall, wenn sich die gekrümmte Bedienoberfläche und die ebene Anzeigefläche einfach miteinander überlappen, wird ein Intervall zwischen der Bedienoberfläche und der Anzeigefläche ungleichmäßig, was zu einem Teil führt, in welchem das Intervall groß ist. In einem solchen Teil wird je nach der Richtung der visuellen Erkennung des Nutzers eine große Fehlausrichtung zwischen einer Position auf der Anzeigefläche hervorgerufen, bei welcher ein Bild einer Befehlstaste o. Ä. tatsächlich angezeigt wird, und einer Position auf der Bedienoberfläche, bei welcher das Bild erscheint. Folglich ist es möglich, dass der Nutzer nicht in der Lage ist, die Bildanzeigevorrichtung anzuweisen, gewünschte Anweisungen genau auszuführen, da die Fehlausrichtung zwischen der Anzeigeposition des Bilds und der Berührungsposition des Berührvorgangs durch den Nutzer groß wird.

Die vorliegende Erfindung wird angesichts der zuvor genannten Probleme realisiert, und eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist das Bereitstellen von Technologie, die die Fehlausrichtung zwischen einer Anzeigeposition eines Bilds und einer Berührungsposition eines Berührvorgangs verringert.

LÖSUNG DES PROBLEMS

Eine Bildanzeigevorrichtung, die einen Berührvorgang akzeptiert, umfasst eine Anzeige, ein Abdeckungselement, einen Übertragungskörper und einen Berührungssensor. Die Anzeige umfasst eine ebene Anzeigefläche, auf welcher ein Bild angezeigt wird. Das Abdeckungselement umfasst eine gekrümmte erste Hauptfläche, die angeordnet ist, um sich mit der Anzeigefläche der Anzeige zu überlappen, und ist ferner ein Ziel für den Berührvorgang. Der Übertragungskörper füllt derart einen Raum zwischen dem Abdeckungselement und der Anzeige aus, dass der Raum nicht hohl ist. Der Berührungssensor ist zwischen dem Abdeckungselement und der Anzeige angeordnet und erfasst den Berührvorgang bezüglich der ersten Hauptfläche des Abdeckungselements.

VORTEILHAFTE AUSWIRKUNGEN DER ERFINDUNG

Da die Bildanzeigevorrichtung gemäß einem Aspekt von Ausführungsformen den Übertragungskörper zwischen dem Abdeckungselement und der Anzeige umfasst, scheint das auf der Anzeigefläche angezeigte Bild zur ersten Hauptfläche des Abdeckungselements hin aufwärts zu schweben. Somit kann die Fehlausrichtung zwischen einer Anzeigeposition des Bilds und einer Berührungsposition des Berührvorgangs verringert werden.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine schematische Ansicht, die eine Bildanzeigevorrichtung gemäß einer Ausführungsform darstellt.

2 ist eine perspektivische Explosionsansicht, die eine Ausbildung der Bildanzeigevorrichtung darstellt.

3 ist eine perspektivische Explosionsansicht, die eine Ausbildung eines Anzeigemoduls gemäß einer ersten Ausführungsform darstellt.

4 ist eine Querschnittsansicht, die das Anzeigemodul gemäß der ersten Ausführungsform darstellt.

5 ist eine perspektivische Ansicht, die ein Abdeckungselement darstellt.

6 ist eine Querschnittsansicht, die das Abdeckungselement darstellt.

7 ist eine Querschnittsansicht, die das Abdeckungselement darstellt.

8 ist ein Diagramm, das die Verbindung des Abdeckungselements und eines Berührungssensors darstellt.

9 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht, die ein Anzeigemodul gemäß eines Vergleichsbeispiels darstellt.

10 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht, die das Anzeigemodul gemäß der ersten Ausführungsform darstellt.

11 ist ein Diagramm, das einen Teil des Herstellungsprozesses des Anzeigemoduls darstellt.

12 ist ein Diagramm, das einen Teil des Herstellungsprozesses des Anzeigemoduls darstellt.

13 ist ein Diagramm, das einen Teil des Herstellungsprozesses des Anzeigemoduls darstellt.

14 ist ein Diagramm, das einen Teil des Herstellungsprozesses des Anzeigemoduls darstellt.

15 ist ein Diagramm, das einen Teil des Herstellungsprozesses des Anzeigemoduls darstellt.

16 ist eine perspektivische Explosionsansicht, die eine Ausbildung eines Anzeigemoduls gemäß einer zweiten Ausführungsform darstellt.

17 ist eine Querschnittsansicht, die das Anzeigemodul gemäß der zweiten Ausführungsform darstellt.

18 ist eine perspektivische Explosionsansicht, die eine Ausbildung eines Anzeigemoduls gemäß einer dritten Ausführungsform darstellt.

19 ist eine Querschnittsansicht, die das Anzeigemodul gemäß der dritten Ausführungsform darstellt.

20 ist ein Diagramm, das ein Beispiel einer Technik zur Verbindung von gekrümmten Flächen, die einander gegenüberliegen, darstellt.

21 ist ein Diagramm, das ein Beispiel einer Technik zur Verbindung von gekrümmten Flächen, die einander gegenüberliegen, darstellt.

22 ist ein Diagramm, das ein Beispiel einer Technik zur Verbindung von gekrümmten Flächen, die einander gegenüberliegen, darstellt.

23 ist eine perspektivische Explosionsansicht, die eine Ausbildung eines Anzeigemoduls gemäß einer vierten Ausführungsform darstellt.

24 ist eine Querschnittsansicht, die das Anzeigemodul gemäß der vierten Ausführungsform darstellt.

25 ist ein Diagramm, das eine Form eines ersten Polarisationselements darstellt.

26 ist ein Diagramm, das eine Form des ersten Polarisationselements darstellt.

27 ist ein Diagramm, das eine Form des ersten Polarisationselements darstellt.

28 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht, die einen Teil des Anzeigemoduls gemäß der vierten Ausführungsform darstellt.

29 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht, die einen Teil eines Anzeigemoduls gemäß einer fünften Ausführungsform darstellt.

30 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht, die einen Teil eines Anzeigemoduls gemäß einer sechsten Ausführungsform darstellt.

31 ist eine Querschnittsansicht, die ein Anzeigemodul gemäß einer siebten Ausführungsform darstellt.

32 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht, die einen Teil des Anzeigemoduls gemäß der siebten Ausführungsform darstellt.

33 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht, die einen Teil einer reflektierenden Polarisationsplatte gemäß der siebten Ausführungsform darstellt.

BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSFORMEN

Im Folgenden werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ausführlich bezüglich der beigefügten Zeichnungen beschrieben.

1. Erste Ausführungsform1-1. Kurzdarstellung der Bildanzeigevorrichtung

1 ist eine schematische Ansicht, die eine Bildanzeigevorrichtung 1 gemäß der vorliegenden Ausführungsform darstellt. Die Bildanzeigevorrichtung 1 ist eine fahrzeugseitige Vorrichtung, die an einem Fahrzeug, wie etwa einem Kraftfahrzeug, montiert ist, und im Innenraum des Fahrzeugs verwendet wird. Die Bildanzeigevorrichtung 1 zeigt diverse Bilder, wie zum Beispiel Führungsbilder, die eine Route, die zu einem Ziel führt, führen, an, welche für einen Nutzer (hauptsächlich einem Fahrer des Fahrzeugs) verfügbar sind. Auch weist die Bildanzeigevorrichtung 1 eine Bildschirm-Tastfeld-Funktion zum Akzeptieren eines Berührvorgangs durch den Nutzer auf, und somit kann der Nutzer die Bildanzeigevorrichtung 1 anweisen, diverse Befehle durch Durchführen des Berührvorgangs auszuführen.

1 stellt ein Erscheinungsbild des Innenraums des Fahrzeugs dar, an welchem die Bildanzeigevorrichtung 1 montiert ist, und wobei die rechte Seite der Zeichnung der vorderen Seite des Fahrzeugs entspricht. Wie in 1 dargestellt ist, ist die Bildanzeigevorrichtung 1 an einer Mittelkonsole 91 befestigt, die ein Teil des Innenraums des Fahrzeugs ist, in einem Zustand, wo eine Bedienoberfläche 1a, die ein Ziel für den Berührvorgang ist, nach Außen freigelegt ist.

Aus dem Gesichtspunkt des ästhetischen Erscheinungsbilds o. Ä. ist eine Bildschirmfläche 91a der Mittelkonsole 91, die dem Nutzer gegenüberliegt, sanft als ganzes gekrümmt. Eine äußerste Fläche, die als die Bedienoberfläche 1a der Bildanzeigevorrichtung 1 fungiert, weist eine gekrümmte Form auf, bei welcher die äußerste Fläche durchgehend mit einer gebogenen Fläche durchgehend ist, an welcher die Bildanzeigevorrichtung 1 im Innenraum des Fahrzeugs befestigt ist. Mit anderen Worten ist die Bedienoberfläche 1a der Bildanzeigevorrichtung 1 derart gekrümmt, dass sie ein Teil der Bildschirmfläche 91a ist. Die Bildanzeigevorrichtung 1 ist an der Mittelkonsole 91 derart befestigt, dass eine Stufe zwischen der Bedienoberfläche 1a und ihren umgebenden Abschnitten beseitigt wird.

Allgemein ist die Mittelkonsole 91 zwischen einem Fahrersitz und einem Beifahrersitz angeordnet. Der Nutzer verwendet die Bildanzeigevorrichtung 1, die an der Mittelkonsole 91 befestigt ist, in einem Zustand, wo der Nutzer auf einem Sitz 92 (Fahrersitz oder Beifahrersitz) des Fahrzeugs sitzt. Daher erkennt der Nutzer normalerweise visuell die Bedienoberfläche 1a von der Position, die in der Links-/Rechts-Richtung von der Vorderseite der Bedienoberfläche 1a versetzt ist.

1-2. Grundlegende Ausbildung der Bildanzeigevorrichtung

Als Nächstes wird die grundlegende Ausbildung der Bildanzeigevorrichtung 1 erläutert. 2 ist eine perspektivische Explosionsansicht, die eine Ausbildung der Bildanzeigevorrichtung 1 darstellt. Wie in 2 dargestellt ist, umfasst die Bildanzeigevorrichtung 1 hauptsächlich ein Anzeigemodul 11 und ein Gehäuse 12.

Das Anzeigemodul 11 ist eine elektronische Komponente, die diverse Bilder anzeigt und ferner den Berührvorgang des Nutzers bezüglich der Bedienoberfläche 1a akzeptiert. Auch ist das Gehäuse 12 an einer Seite gegenüber der Bedienoberfläche 1a des Anzeigemoduls 11 befestigt und schützt das Anzeigemodul 11. Bezüglich des Anzeigemoduls 11 wird im Folgenden eine Seite der Bedienoberfläche 1a als die ”Vorderseite” bezeichnet, und die andere Seite, welche die gegenüberliegende Seite der Bedienoberfläche 1a ist, wird als ”Hinterseite” bezeichnet.

3 ist eine perspektivische Explosionsansicht, die eine Ausbildung des Anzeigemoduls 11 darstellt. 4 ist eine Querschnittsansicht, die das Anzeigemodul 11 an der Position von IV-IV in 2 darstellt. In 3 und 4 entspricht die obere Seite der Zeichnungen der Vorderseite des Anzeigemoduls 11 und entspricht die untere Seite der Zeichnungen der Hinterseite des Anzeigemoduls 11.

Im Folgenden sind die Richtung und Ausrichtung geeignet durch Verwendung des dreidimensionalen orthogonalen Koordinatensystems (X Y Z) angegeben, das in den Zeichnungen dargestellt ist. Das orthogonale Koordinatensystem ist relativ bezüglich des Anzeigemoduls 11 fixiert.

Die X-Achsenrichtung und die Y-Achsenrichtung sind entlang einer Anzeigefläche 6a einer Anzeige 6 festgelegt, die später erwähnt wird. Die X-Achsenrichtung entspricht der ”Links-/Rechts-Richtung” der Anzeigefläche 6a. Die Y-Achsenrichtung entspricht der ”Aufwärts-/Abwärts-Richtung” der Anzeigefläche 6a. Ferner entspricht die Z-Achsenrichtung der Richtung von der Vorderseite zur Hinterseite des Anzeigemoduls 11 und wird im Folgenden als ”Tiefenrichtung” bezeichnet. Die positive X-Seite entspricht der linken Seite der Anzeigefläche 6a, und die negative X-Seite entspricht der rechten Seite der Anzeigefläche 6a. Auch entspricht die positive Y-Seite der unteren Seite der Anzeigefläche 6a, und die negative Y-Seite entspricht der oberen Seite der Anzeigefläche 6a. Ferner entspricht die positive Z-Seite der Vorderseite des Anzeigemoduls 11, und die negative Z-Seite entspricht der Hinterseite des Anzeigemoduls 11. In 4 ist die Breite in der Tiefenrichtung (Z-Achsenrichtung) mehr hervorgehoben als die tatsächliche Breite, um das Verständnis von der Ausbildung des Anzeigemoduls 11 zu erleichtern.

Wie in 3 und 4 dargestellt ist, umfasst das Anzeigemodul 11 ein Abdeckungselement 2, einen Berührungssensor 3, einen Klarharzkörper 4, einen Rahmen 5 und die Anzeige 6, welche in der Tiefenrichtung (Z-Achsenrichtung) einander überlappen.

Das Abdeckungselement 2 ist ein klares Element, das aus Glas, Kunststoff o. Ä. hergestellt ist, das Lichtübertragungseigenschaften aufweist und an vorderster Stelle (positive Z-Seite) des Anzeigemoduls 11 platziert ist. Eine erste Hauptfläche 2a auf der Vorderseite (positive Z-Seite) des Abdeckungselements 2 wird die Bedienoberfläche 1a, die der Nutzer tatsächlich berührt, und auf welcher der Berührvorgang durchgeführt wird. Mit anderen Worten umfasst das Abdeckungselement 2 die gekrümmte erste Hauptfläche 2a.

Der Berührungssensor 3 ist auf einer zweiten Hauptfläche 2b auf der Hinterseite (negative Z-Seite) des Abdeckungselements 2 platziert und erfasst den Berührvorgang bezüglich der ersten Hauptfläche 2a (nämlich die Bedienoberfläche 1) auf der Vorderseite (positive Z-Seite) des Abdeckungselements 2. Der Berührungssensor 3 verwendet zum Beispiel als ein Erfassungsverfahren die Art der elektrostatischen Kapazität und erfasst eine Berührungsposition des Berührvorgangs bezüglich der Bedienoberfläche 1a auf Grundlage einer Veränderung der elektrostatischen Kapazität. Der Berührungssensor 3 ist ein klarfilmgeformtes Element, das die Lichtübertragungseigenschaften als eine Komponente aufweist, und kann willkürlich gekrümmt sein. Bei dem Anzeigemodul 11 ist der Berührungssensor 3 entlang der zweiten Hauptfläche 2b auf der Hinterseite (negative Z-Seite) des Abdeckungselements 2 in einem Zustand, wo der Berührungssensor 3 gekrümmt ist, platziert.

Die Anzeige 6 ist eine flache Bildschirmanzeige, wie etwa eine organische EL-Anzeige und eine Flüssigkristallanzeige, welche diverse Bilder anzeigt. Die Anzeige 6 umfasst auf der Vorderseite (positive Z-Seite) der Anzeige 6 die ebene Anzeigefläche 6a, auf welcher Bilder angezeigt werden. Bei dem Anzeigemodul 11 ist das Abdeckungselement 2 derart angeordnet, dass es sich mit der Anzeigefläche 6a auf der Vorderseite (positive Z-Seite) der Anzeige 6 überlappt, und der Berührungssensor 3 ist zwischen dem Abdeckungselement 2 und der Anzeige 6 angeordnet.

Der Rahmen 5 ist ein rahmenförmiges Element, das aus Glas, Kunststoff o. Ä. hergestellt ist, und umfasst eine Öffnung 5a, die in der Tiefenrichtung (Z-Achsenrichtung) an einem mittleren Abschnitt des Rahmens 5 geöffnet ist. Auf der Vorderseite (positive Z-Seite) des Rahmens 5 ist der Rahmen 5 mit einem Umfangsteil auf der Hinterseite (negative Z-Seite) des Berührungssensors 3 verbunden. Auf der Hinterseite (negative Z-Seite) des Rahmens 5 ist der Rahmen 5 mit einem Umfangsteil auf der Vorderseite (positive Z-Seite) der Anzeige 6 verbunden. In dem Rahmen 5 ist ein Teil, der mit dem Berührungssensor 3 verbunden ist, gemäß der Form des Berührungssensors 3 gekrümmt, und ein Teil, der mit der Anzeige 6 verbunden ist, ist eben gemäß der Form der Anzeigefläche 6a der Anzeige 6.

Der Klarharzkörper 4 ist ein Übertragungskörper, der Lichtübertragungseigenschaften aufweist, und ist derart angeordnet, dass er einen Raum (die Öffnung 5a des Rahmens 5) ausfüllt, der von dem Berührungssensor 3, der Anzeige 6 und dem Rahmen 5 umgeben ist, so dass der Raum nicht hohl ist. Der Klarharzkörper 4 ist durch Härten eines optisch klaren Harzes geformt, das später erwähnt wird. Ferner ist bei dem Klarharzkörper 4 ein Teil, der den Berührungssensor 3 berührt, entlang der Form des Berührungssensors 3 gekrümmt, und ein Teil, der die Anzeige 6 berührt, ist entlang der Form der Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 eben.

Wie in 4 dargestellt ist, ist durch das Vorhandensein des Klarharzkörpers 4 der Raum zwischen dem Abdeckungselement 2 und der Anzeige 6 ausgefüllt, um nicht hohl zu sein. Folglich wird, da eine luftlose Schicht vollständig zwischen der ersten Hauptfläche 2a (Bedienoberfläche 1a) des Abdeckungselements 2 und der Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 gebildet ist, eine Luftschicht zwischen diesen ausgeschlossen.

1-3. Form des Abdeckungselements

Als Nächstes wird die Form des Abdeckungselements 2 ausführlich erläutert. 5 bis 7 sind Diagramme, die die Form des Abdeckungselements 2 darstellen. 5 ist eine perspektivische Ansicht, die das Abdeckungselement 2 darstellt. 6 ist eine Querschnittsansicht, die das Abdeckungselement 2 entlang der Links-/Rechts-Richtung (X-Achsenrichtung) an der VI-VI-Position in 5 darstellt. 7 ist eine Querschnittsansicht, die das Abdeckungselement 2 entlang der Aufwärts-/Abwärts-Richtung (Y-Achsenrichtung) an der VII-VII-Position in 5 darstellt. In diesen Zeichnungen sind die Krümmung von gekrümmten Flächen und die Breite in der Tiefenrichtung (Z-Achsenrichtung) mehr hervorgehoben als die tatsächliche Krümmung und Breite, um das Verständnis von der Form des Abdeckungselements 2 zu erleichtern.

Im Folgenden wird eine gekrümmte Fläche, die in zwei oder mehr Richtungen gekrümmt ist, die sich voneinander unterscheiden, als eine ”dreidimensionale gekrümmte Fläche” bezeichnet, und eine gekrümmte Fläche, die in lediglich einer Richtung gekrümmt ist, wird als eine ”zweidimensionale gekrümmte Fläche” bezeichnet. Die dreidimensionale gekrümmte Fläche ist eine vergleichsweise komplizierte gekrümmte Fläche, wie etwa eine Fläche eines kugelförmigen Körpers, welche durch Krümmen einer Ebene nicht erhalten werden kann. Andererseits ist die zweidimensionale gekrümmte Fläche eine vergleichsweise einfache gekrümmte Fläche, wie etwa eine Fläche eines zylinderförmigen Körpers, welche durch Krümmen einer Ebene erhalten werden kann.

Wie in 5 und 6 dargestellt ist, ist die erste Hauptfläche 2a des Abdeckungselements 2 eine gekrümmte Fläche, die in eine Kreisbogenform in der Links-/Rechts-Richtung (X-Achsenrichtung) gekrümmt ist. Andererseits ist die zweite Hauptfläche 2b des Abdeckungselements 2 nicht in der Links-/Rechts-Richtung (X-Achsenrichtung) gekrümmt und ist entlang der Links-/Rechts-Richtung (X-Achsenrichtung) linear. Wie in 6 dargestellt ist, führt somit ein Querschnitt des Abdeckungselements 2 in der Links-/Rechts-Richtung (X-Achsenrichtung) zu einer halbzylinderförmigen Form, deren Breite in der Tiefenrichtung (Z-Achsenrichtung) an dem mittleren Abschnitt in der Links-/Rechts-Richtung maximal wird.

Wie in 5 bis 7 dargestellt ist, ist die erste Hauptfläche 2a des Abdeckungselements 2 eine gekrümmte Fläche, die in eine S-Form in der Aufwärts-/Abwärts-Richtung (Y-Achsenrichtung) gekrümmt ist. Auch ist die zweite Hauptfläche 2b des Abdeckungselements 2 eine gekrümmte Fläche, die in eine S-Form in der Aufwärts-/Abwärts-Richtung (Y-Achsenrichtung) gekrümmt ist. Mit anderen Worten ist in der Aufwärts-/Abwärts-Richtung (Y-Achsenrichtung) die Form der zweiten Hauptfläche 2b des Abdeckungselements 2 im Wesentlichen dieselbe wie jene der ersten Hauptfläche 2a. Wie in 7 dargestellt ist, führt somit der Querschnitt des Abdeckungselements 2 in der Aufwärts-/Abwärts-Richtung (Y-Achsenrichtung) zu einer S-Form, deren Länge in der Tiefenrichtung (Z-Achsenrichtung) im Wesentlichen konstant ist.

Dadurch ist die erste Hauptfläche 2a (Bedienoberfläche 1a) des Abdeckungselements 2 die dreidimensionale gekrümmte Fläche, die in der Links-/Rechts-Richtung (X-Achsenrichtung) und der Aufwärts-/Abwärts-Richtung (Y-Achsenrichtung) gekrümmt ist. Dagegen ist die zweite Hauptfläche 2b des Abdeckungselements 2 die zweidimensionale gekrümmte Fläche, die lediglich in der Aufwärts-/Abwärts-Richtung (Y-Achsenrichtung) gekrümmt ist.

Da der filmgeformte Berührungssensor 3 nicht in die dreidimensionale gekrümmte Fläche geformt werden kann, wenn die zweite Hauptfläche 2b des Abdeckungselements 2 die dreidimensionale gekrümmte Fläche ist, deren Form dieselbe wie jene der ersten Hauptfläche 2a ist, kann der Berührungssensor 3 nicht entlang der zweiten Hauptfläche 2b platziert werden.

In der vorliegenden Ausführungsform, da die zweite Hauptfläche 2b des Abdeckungselements 2 die zweidimensionale gekrümmte Fläche ist, kann der Berührungssensor 3 derart geformt werden, dass er die zweidimensionale gekrümmte Fläche aufweist, deren Form im Wesentlichen dieselbe wie jene der zweiten Hauptfläche 2b ist. In einem Herstellungsprozess des Anzeigemoduls 11, wie in 8 dargestellt, ist der Berührungssensor 3 in eine gekrümmte Fläche geformt, die in einer S-Form in der Aufwärts-/Abwärts-Richtung (Y-Achsenrichtung) gekrümmt ist, und darauffolgend ist der Berührungssensor 3 mit der zweiten Hauptfläche 2b des Abdeckungselements 2 verbunden. Somit ist in dem Anzeigemodul 11 der Berührungssensor 3 entlang der zweiten Hauptfläche 2b des Abdeckungselements 2 platziert.

Es kann ein Anzeigemodul in Betracht gezogen werden, das eine Ausbildung aufweist, bei welcher die zweite Hauptfläche 2b des Abdeckungselements 2 in eine ebene Fläche geformt ist und der Berührungssensor 3 mit der ebenen Fläche verbunden ist. Jedoch weist das Anzeigemodul, das die zuvor genannte Ausbildung aufweist, zwischen der ersten Hauptfläche 2a (Bedienoberfläche 1a) des Abdeckungselements 2 und dem Berührungssensor 3 ein unregelmäßiges Intervall auf. Somit besteht eine Möglichkeit, dass ein Unterschied bezüglich der Erfassungssensibilität des Berührvorgangs durch den Berührungssensor 3 zwischen Abschnitten der Bedienoberfläche 1a auftreten kann.

Bei dem Anzeigemodul 11 gemäß der vorliegenden Ausführungsform ist die Form der zweiten Hauptfläche 2b des Abdeckungselements 2 im Wesentlichen dieselbe wie jene der ersten Hauptfläche 2a in der Aufwärts-/Abwärts-Richtung (Y-Achsenrichtung). Daher kann der Unterschied bezüglich der Erfassungssensibilität des Berührvorgangs zwischen Abschnitten der Bedienoberfläche 1a verringert werden, da unregelmäßige Intervalle zwischen der ersten Hauptfläche 2a (Bedienoberfläche 1a) des Abdeckungselements 2 und dem Berührungssensor 3 verringert werden können. Daher ist es wünschenswert, das Anzeigemodul 11 der Ausbildung gemäß der vorliegenden Ausführungsform bereitzustellen.

1-4. Ausschluss der Luftschicht

Wie zuvor beschrieben wurde, ist bei dem Anzeigemodul 11 gemäß der vorliegenden Ausführungsform der Raum zwischen dem Abdeckungselement 2 und der Anzeige 6 durch den Klarharzkörper 4 derart ausgefüllt, dass der Raum nicht hohl ist. Folglich ist eine luftlose Schicht vollständig zwischen der ersten Hauptfläche 2a (Bedienoberfläche 1a) des Abdeckungselements 2 und der Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 gebildet, und die Luftschicht innerhalb des Anzeigemoduls 11 ist ausgeschlossen. Bei dem Anzeigemodul 11 werden mehrere Wirkungen erhalten durch das Ausschließen der Luftschicht, wie zuvor beschrieben wurde. Im Folgenden wird dieser Punkt erläutert.

9 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht, die ein Anzeigemodul 100a darstellt, das darin eine Luftschicht 100 gemäß einem Vergleichsbeispiel enthält. Das Anzeigemodul 100a weist dieselbe Ausbildung wie jene des Anzeigemoduls 11 gemäß der vorliegenden Ausführungsform auf, mit der Ausnahme, dass die Luftschicht 100 anstelle des Klarharzkörpers 4 enthalten ist. Bezüglich 9 werden Probleme bezüglich des Anzeigemoduls 100a gemäß des Vergleichsbeispiels erläutert.

In 9 erkennt der Nutzer visuell die Bedienoberfläche 1a von der Position, die in der Links-/Rechts-Richtung von der Vorderfläche der Bedienoberfläche 1a versetzt ist. Auftreffendes Licht L1 wird angenommen, das auf einer Position P1 der Bedienoberfläche 1a von der Position der Augen des Nutzers auftrifft. Der Unterschied bezüglich des Brechungsindexes ist groß zwischen Luft und Elementen (das Abdeckungselement 2, der Berührungssensor 3). Somit wird das auftreffende Licht L1 an der Position P1 auf der Bedienoberfläche 1a, die eine Grenze zwischen der äußeren Luftschicht und dem Element wird, gebrochen. Ferner wird das auftreffende Licht L1 erneut an einer Position P2 auf einer Hinterfläche 3b des Berührungssensors 3, welche eine Grenze zwischen dem Element und der inneren Luftschicht 100 wird, gebrochen.

Folglich durchquert das auftreffende Licht L1 die Luftschicht 100 im Wesentlichen durch dieselbe Route wie die Ausdehnungslinie der Route des Lichts, das auf die Bedienoberfläche 1a auftrifft, und kommt an einer Position P3 auf der Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 an. Vom Prinzip der Umkehrbarkeit des Lichtwegs kommt Anzeigelicht von der Position P3 auf der Anzeigefläche 6a an den Augen des Nutzers durch eine Route, die jener des auftreffenden Lichts L1 entgegengesetzt ist, an. Daher scheint sich von dem Nutzer aus die Position P1 der Bedienoberfläche 1a mit einem Bild, das an der Position P3 auf der Anzeigefläche 6a angezeigt wird, zu überlappen.

Wenn der Nutzer die Bildanzeigevorrichtung 1 anweist, diverse Befehle auszuführen, führt der Nutzer den Berührvorgang auf der Position der Bedienoberfläche 1a aus, mit welchem ein Bild, wie etwa eine Befehlstaste, die auf der Anzeigefläche 6a angezeigt wird, überlappt wird. Somit ist der Nutzer angehalten, den Berührvorgang auf der Position P1 der Bedienoberfläche 1a durchzuführen, wenn das Bild, wie etwa die Befehlstaste, an der Position P3 auf der Anzeigefläche 6a angezeigt wird. Daher wird in diesem Fall eine Fehlausrichtung zwischen der Anzeigeposition P3 des Bilds und der Berührungsposition P1 des Berührvorgangs hervorgerufen.

Eine Fehlausrichtungsgröße D1 zwischen der Anzeigeposition des Bilds und der Berührungsposition wird größer, wenn die Breite der Luftschicht 100 in der Tiefenrichtung (Z-Achsenrichtung) größer wird. Bei dem Anzeigemodul 100a ist ein Intervall zwischen der Bedienoberfläche 1a und der Anzeigefläche 6a nicht konstant, da die gekrümmte Bedienoberfläche 1a und die ebene Anzeigefläche 6a kombiniert werden, und es tritt ein Teil auf, an welchem die Breite der Luftschicht 100 in der Tiefenrichtung (Z-Achsenrichtung) größer wird. In einem solchen Teil besteht eine Möglichkeit, dass der Nutzer gewünschte Befehle nicht korrekt ausführen kann, da die Fehlausrichtungsgröße D1 zwischen der Anzeigeposition des Bilds und der Berührungsposition größer wird.

Ein Teil des Anzeigelichts, das von der Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 ausgestrahlt wird, wird an der Grenze zwischen der Luftschicht 100 und dem Element reflektiert und zerstreut sich innerhalb der Luftschicht 100 als reflektiertes Licht RL. Ähnlich reflektiert äußeres Licht, wie etwa Sonnenlicht, das von Außen auftrifft, an der Grenze zwischen der Luftschicht 100 und dem Element, und zerstreut sich innerhalb der Luftschicht 100 als reflektiertes Licht RL. Aufgrund der Existenz des reflektierten Lichts RL wird die Sichtbarkeit von Bildern, die auf der Anzeigefläche 6a angezeigt werden, schlechter.

Dagegen sind diese Probleme bei dem Anzeigemodul 11 gemäß der vorliegenden Ausführungsform verringert, da die innere Luftschicht durch die Existenz des Klarharzkörpers 4 ausgeschlossen ist. 10 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht, die das Anzeigemodul 11 darstellt, das den Klarharzkörper 4 gemäß der vorliegenden Ausführungsform umfasst.

In 10 erkennt der Nutzer visuell die Bedienoberfläche 1a von derselben Position wie jene im Fall von 9. Es wird auftreffendes Licht L2 angenommen, das auf die Position P1 der Bedienoberfläche 1a von der Position der Augen des Nutzers auftrifft. Auch in diesem Fall wird das auftreffende Licht L2 an der Position P1 auf der Bedienoberfläche 1a, die eine Grenze zwischen der äußeren Luftschicht und dem Element wird, gebrochen. Da jedoch der Unterschied bezüglich des Brechungsindexes zwischen dem Abdeckungselement 2, dem Berührungssensor 3 und dem Klarharzkörper 4 klein ist, wird das auftreffende Licht L2 kaum an der Grenze zwischen diesen Elementen gebrochen. Daher kommt das auftreffende Licht L2 an einer Position P4 auf der Bedienoberfläche 6a der Anzeige 6 an, während der gebrochene Winkel ungefähr gehalten wird, nachdem das auftreffende Licht L2 an der Position P1 auf der Bedienoberfläche 1a gebrochen wird.

Vom Prinzip der Umkehrbarkeit des Lichtwegs kommt ein Anzeigelicht von der Position P4 auf der Anzeigefläche 6a an den Augen des Nutzers durch eine Route, die jener des auftreffenden Lichts L2 entgegengesetzt ist, an. Daher scheint sich von dem Nutzer aus die Position P1 der Bedienoberfläche 1a mit einem Bild, das an der Position P4 auf der Anzeigefläche 6a angezeigt wird, zu überlappen. In diesem Fall hat der Nutzer eine Sinnestäuschung, dass sich ein Bild, das an der Position P4 angezeigt wird, auf einer Position P5 befindet, die auf einer ausgedehnten Linie der Route liegt, über welche das auftreffende Licht L2 auf der Bedienoberfläche 1a auftrifft. Von diesem Prinzip scheint das auf der Anzeigefläche 6a angezeigte Bild zur Bedienoberfläche 1a hin in der positiven Z-Richtung vom Nutzer aus gesehen aufwärts zu schweben.

Auch in diesem Fall wird eine Fehlausrichtung zwischen der Anzeigeposition P4 des Bilds und der Berührungsposition P1 des Berührvorgangs hervorgerufen. Wie jedoch anhand des Vergleichs zwischen 9 und 10 offensichtlich ist, ist eine Fehlausrichtungsgröße D2 ein einem Fall, wo die Luftschicht ausgeschlossen ist, ausreichend klein im Vergleich mit der Fehlausrichtungsgröße D1 in einem Fall, wo die Luftschicht 100 eingeschlossen ist. Daher kann der Nutzer gewünschte Befehle korrekt ausführen, da die Fehlausrichtung zwischen der Anzeigeposition des Bilds und der Berührungsposition stark verringert wird.

Wie zuvor beschrieben wurde, ist aufgrund dessen, dass die Differenz bezüglich des Brechungsindexes zwischen dem Abdeckungselement 2, dem Berührungssensor 3 und dem Klarharzkörper 4 klein ist, die Lichtreflektion an der Grenze zwischen diesen eingeschränkt. Aus diesem Grund kann die Sichtbarkeit von Bildern, die auf der Anzeigefläche 6a angezeigt werden, verbessert werden, da das reflektierte Licht RL innerhalb des Anzeigemoduls 11 stark eingeschränkt wird.

1-5. Herstellungsverfahren des Anzeigemoduls

Als Nächstes wird ein Herstellungsverfahren des Anzeigemoduls 11 erläutert. Die Elemente 2, 3, 5 und 6, die das Anzeigemodul 11 bilden, sind durch geeignetes Verwenden von Klebstoff, wie zum Beispiel optisch klarem Harz und optisch klarem Klebstoff, miteinander verbunden.

Das optisch klare Harz ist klebrig, in flüssigem Zustand beschichtet oder gefüllt und weist unter einer bestimmten Bedingung Härtungseigenschaften auf. Das optisch klare Harz weist die Lichtübertragungseigenschaften auch nach dem Härten auf. Das optisch klare Harz gemäß der vorliegenden Ausführungsform ist ultraviolett aushärtbar und wird zum Beispiel durch UV-Strahlung gehärtet. Wenn ein ultraviolett aushärtbares optisch klares Harz verwendet wird, ist bevorzugt, dass alle Elemente 2, 3, 5 und 6, die das Anzeigemodul 11 bilden, Ultraviolettübertragungseigenschaften aufweisen. Auch ist der optisch klare Klebstoff folienförmiger Klebstoff, der Haftungseigenschaften an seinen beiden Flächen aufweist und ferner die Lichtübertragungseigenschaften aufweist. Die beiden Flächen des optisch klaren Klebstoffs vor der Nutzung sind mit Trennelementen (Trennblättern) bedeckt, und die Trennelemente werden getrennt und entfernt, wenn der optisch klare Klebstoff verwendet wird.

Wie in 8 dargestellt ist, ist der Berührungssensor 3 in eine S-förmige zweidimensionale gekrümmte Fläche geformt, und dann mit der zweiten Hauptfläche 2b auf der Hinterseite (negative Z-Seite) des Abdeckungselements 2 verbunden. Wie in 11 dargestellt ist, wird als Nächstes der Rahmen 5 an der Fläche auf der Hinterseite (negative Z-Seite) des Berührungssensors 3 befestigt, zum Beispiel unter Verwendung des optisch klaren Harzes. Als Nächstes wird UV-Licht von der Umgebung des Rahmens 5 abgestrahlt, um das optisch klare Harz zu härten, und somit werden die Elemente aneinander befestigt. Wie in 12 dargestellt ist, ist daher ein containerförmiger Raum, der Flüssigkeit speichern kann, an der Öffnung 5a, die von dem Berührungssensor 3 und dem Rahmen 5 umgeben ist, gebildet.

Wie in 13 dargestellt ist, wird als Nächstes ein flüssiges optisch klares Harz 71 in die Öffnung 5a des Rahmens 5 unter Verwendung eines Spenders o. Ä. eingegossen. Das flüssige optisch klare Harz 71 wird derart eingefüllt, dass es vollständig die Öffnung 5a des Rahmens 5 ausfüllt. Als Nächstes wird UV-Licht von beiden Seiten der Tiefenrichtung (Z-Achsenrichtung) abgestrahlt, und das flüssige optisch klare Harz 71, das in die Öffnung 5a des Rahmens eingefüllt wird, wird gehärtet. Wie in 14 dargestellt ist, wird folglich der Klarharzkörper 4 an der Öffnung 5a des Rahmens 5 gebildet.

Wie in 14 dargestellt ist, wird als Nächstes die Anzeige 6 an der Fläche auf der Hinterseite (negative Z-Seite) des Rahmens 5 befestigt, zum Beispiel unter Verwendung des optisch klaren Harzes auf eine Art und Weise, dass die Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 dem Klarharzkörper 4 gegenüberliegt. Als Nächstes wird UV-Licht von der Vorderseite (positive Z-Seite) abgestrahlt und wird das optisch klare Harz gehärtet, und dann die Anzeige 6 befestigt. Wie in 15 dargestellt ist, wird dadurch das Anzeigemodul 11 erzeugt.

Wie zuvor beschrieben wurde, umfasst die Bildanzeigevorrichtung 1 gemäß der vorliegenden Ausführungsform die Anzeige 6, die die ebene Anzeigefläche 6a umfasst, auf welcher Bilder angezeigt werden, und das Abdeckungselement 2, das die gekrümmte erste Hauptfläche 2a (Bedienoberfläche 1a) umfasst, die angeordnet ist, um sich mit der Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 zu überlappen, und ein Ziel für den Berührvorgang ist. Die Bildanzeigevorrichtung 1 umfasst ferner den Berührungssensor 3, der zwischen dem Abdeckungselement 2 und der Anzeige 6 angeordnet ist und den Berührvorgang bezüglich der ersten Hauptfläche 2a (Bedienoberfläche 1a) des Abdeckungselements 2 erfasst.

Bei der Bildanzeigevorrichtung 1 ist der Klarharzkörper 4 zwischen dem Abdeckungselement 2 und der Anzeige 6 angeordnet. Der Klarharzkörper 4 ist ein Übertragungskörper, der den Raum zwischen dem Abdeckungselement 2 und der Anzeige 6 derart ausfüllt, dass der Raum nicht hohl ist. Daher ist die luftlose Schicht vollständig zwischen der Bedienoberfläche 1a und der Anzeigefläche 6a gebildet, und die Luftschicht zwischen diesen ist ausgeschlossen. Folglich kann die Fehlausrichtung zwischen der Anzeigeposition des Bilds und der Berührungsposition des Berührvorgangs verringert werden, da ein Bild, das auf der Anzeigefläche 6a angezeigt wird, zur Bedienoberfläche 1a hin aufwärts zu schweben scheint.

2. Zweite Ausführungsform

Als Nächstes wird die zweite Ausführungsform erläutert. Da die Hauptausbildung der Bildanzeigevorrichtung 1 gemäß der zweiten Ausführungsform im Wesentlichen dieselbe wie jene der ersten Ausführungsform ist, wird ein Unterschied bezüglich der ersten Ausführungsform hauptsächlich im Folgenden erläutert.

16 ist eine perspektivische Explosionsansicht, die eine Ausbildung eines Anzeigemoduls 11a gemäß der zweiten Ausführungsform darstellt. 17 ist eine Querschnittsansicht, die das Anzeigemodul 11a gemäß der zweiten Ausführungsform darstellt und einer Querschnittsansicht an der Position von IV-IV in 2 entspricht. In 16 und 17 entspricht die obere Seite der Zeichnungen der Vorderseite des Anzeigemoduls 11a und entspricht die untere Seite der Zeichnungen der Hinterseite des Anzeigemoduls 11a. In 17 ist die Breite in der Tiefenrichtung (Z-Achsenrichtung) mehr hervorgehoben als die tatsächliche Breite, um das Verständnis von der Ausbildung des Anzeigemoduls 11a zu erleichtern.

Das Anzeigemodul 11a gemäß der zweiten Ausführungsform umfasst einen festen Rahmen 51 anstelle des Klarharzkörpers 4 und des Rahmens 5 gemäß der ersten Ausführungsform. Der feste Rahmen 51 ist ein klares Element, das aus Glas, Kunststoff o. Ä. hergestellt ist, das Lichtübertragungseigenschaften aufweist. Der feste Rahmen 51 ist derart geformt, dass er dieselbe Form wie jene einer Kombination des Rahmens 5 und des Klarharzkörpers 4 gemäß der ersten Ausführungsform aufweist.

Wie in 17 dargestellt ist, ist der feste Rahmen 51 zwischen dem Berührungssensor 3 und der Anzeige 6 angeordnet. Auf der Vorderseite (positive Z-Seite) des festen Rahmens 51 ist der feste Rahmen 51 mit einer Fläche auf der Hinterseite (negative Z-Seite) des Berührungssensors 3 verbunden. Auf der Hinterseite (negative Z-Seite) des festen Rahmens 51 ist der feste Rahmen 51 mit der Anzeigefläche 6a auf der Vorderseite (positive Z-Seite) der Anzeige 6 verbunden. Bei dem festen Rahmen 51 ist ein Teil, der mit dem Berührungssensor 3 verbunden ist, gemäß der Form des Berührungssensors 3 gekrümmt, und ist ein Teil, der mit der Anzeige 6 verbunden ist, gemäß der Form der Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 eben.

Das Innere des festen Rahmens 51 ist nicht hohl, und der feste Rahmen 51 ist ein Übertragungskörper, der einen Raum zwischen dem Abdeckungselement 2 und der Anzeige 6 derart ausfüllt, dass der Raum nicht hohl ist. Durch Einsetzen der vorherigen Ausbildung umfasst das Anzeigemodul 11a gemäß der vorliegenden Ausführungsform auch eine luftlose Schicht, die vollständig zwischen der Bedienoberfläche 1a und der Anzeigefläche 6a gebildet ist, und somit ist eine Luftschicht zwischen diesen ausgeschlossen. Folglich scheint ein Bild, das auf der Anzeigefläche 6a angezeigt wird, zur Bedienoberfläche 1a hin aufwärts zu schweben, und kann die Fehlausrichtung zwischen der Anzeigeposition des Bilds und der Berührungsposition des Berührvorgangs verringert werden.

In der vorliegenden Ausführungsform kann das Anzeigemodul 11a vergleichsweise kostengünstig hergestellt werden, da kein Bedürfnis nach einer Verwendung des vergleichsweise teuren optisch klaren Harzes zur Bildung des Klarharzkörpers 4 besteht. Da ein Vorgang der Bildung des Klarharzkörpers 4 ausgelassen werden kann, kann ferner die Herstellungszeit des Anzeigemoduls 11a verkürzt werden und können weiter die Erträge gesteigert werden.

In der vorliegenden Ausführungsform muss eine Fläche auf der Hinterseite (negative Z-Seite) des festen Rahmens 51 nicht vollständig eben sein, und ist es ausreichend, dass mindestens ein Teil, mit welchem die Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 verbunden ist, eben ist.

3. Dritte Ausführungsform

Als Nächstes wird die dritte Ausführungsform erläutert. Da die Hauptausbildung der Bildanzeigevorrichtung 1 gemäß der dritten Ausführungsform im Wesentlichen dieselbe wie jene der ersten Ausführungsform ist, wird der Unterschied bezüglich der ersten Ausführungsform hauptsächlich im Folgenden erläutert.

18 ist eine perspektivische Explosionsansicht, die eine Ausbildung eines Anzeigemoduls 11b gemäß der dritten Ausführungsform darstellt. 19 ist eine Querschnittsansicht, die das Anzeigemodul 11b gemäß der dritten Ausführungsform darstellt, und entspricht einer Querschnittsansicht an der Position von IV-IV in 2. In 18 und 19 entspricht die obere Seite der Zeichnungen der Vorderseite des Anzeigemoduls 11b, und entspricht die untere Seite der Zeichnungen der Hinterseite des Anzeigemoduls 11b. In 19 ist die Breite in der Tiefenrichtung (Z-Achsenrichtung) mehr hervorgehoben als die tatsächliche Breite, um das Verständnis von der Ausbildung des Anzeigemoduls 11b zu erleichtern.

Das Anzeigemodul 11b gemäß der dritten Ausführungsform umfasst ein Abdeckungselement 21, den Berührungssensor 3 und die Anzeige 6.

Das Abdeckungselement 21 ist ein klares Element, das aus Glas, Kunststoff o. Ä. hergestellt ist, das Lichtübertragungseigenschaften aufweist. Eine erste Hauptfläche 21a auf der Vorderseite (positive Z-Seite) des Abdeckungselements 21 ist die Bedienoberfläche 1a, die der Nutzer tatsächlich berührt, und auf welcher der Berührvorgang durchgeführt wird. Die erste Hauptfläche 21a weist die dreidimensionale gekrümmte Form auf, die dieselbe wie jene der ersten Hauptfläche 2a des Abdeckungselements 2 gemäß der ersten Ausführungsform ist. Dagegen ist eine zweite Hauptfläche 21b auf der Hinterseite (negative Z-Seite) des Abdeckungselements 21 gemäß der Form der Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 eben.

Die Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 ist mit der ebenen zweiten Hauptfläche 21b des Abdeckungselements 21 verbunden. Daher ist die Anzeige 6 entlang der zweiten Hauptfläche 21b platziert.

Der Berührungssensor 3 ist in einem Zustand platziert, wo der Berührungssensor 3 innerhalb des Abdeckungselements 21 eingebettet ist. Mit anderen Worten ist der Berührungssensor 3 zwischen der ersten Hauptfläche 21a und der zweiten Hauptfläche 21b des Abdeckungselements 21 angeordnet.

Der Berührungssensor 3 ist derart geformt, dass er die zweidimensionale gekrümmte Fläche ist, deren Form dieselbe wie jene in dem Fall der ersten Ausführungsform ist, und eine relative Position zwischen der ersten Hauptfläche 21a des Abdeckungselements 21 und dem Berührungssensor 3 ist dieselbe wie jene zwischen der ersten Hauptfläche 2a des Abdeckungselements 2 und dem Berührungssensor 3 gemäß der ersten Ausführungsform. Daher kann der Berührungssensor 3 den Berührvorgang bezüglich der Bedienoberfläche 1a erfassen, ähnlich wie die erste Ausführungsform.

Dadurch ist das Abdeckungselement 21 gemäß der vorliegenden Ausführungsform ein Teil, der in dem Berührungssensor 3 integriert ist. Das Abdeckungselement 21 wird zum Beispiel durch Füllen einer Metallform mit Material, wie etwa Harz, gefüllt, nachdem der Berührungssensor 3 an einer vorbestimmten Position in der Metallform platziert ist.

Ein Raum zwischen der ersten Hauptfläche 21a und der zweiten Hauptfläche 21b des Abdeckungselements 21 ist nicht hohl. Durch eine solche Ausbildung ist auch bei dem Anzeigemodul 11b gemäß der vorliegenden Ausführungsform eine luftlose Schicht vollständig zwischen der Bedienoberfläche 1a und der Anzeigefläche 6a gebildet, und eine Luftschicht zwischen diesen ist ausgeschlossen. Folglich scheint ein Bild, das auf der Anzeigefläche 6a angezeigt wird, zur Bedienoberfläche 1a hin aufwärts zu schweben, und die Fehlausrichtung zwischen der Anzeigeposition des Bilds und der Berührungsposition des Berührvorgangs kann verringert werden.

In der vorliegenden Ausführungsform kann auch das Anzeigemodul 11b vergleichsweise kostengünstig hergestellt werden, da kein Bedürfnis nach einer Verwendung des vergleichsweise teuren optisch klaren Harzes zur Bildung des Klarharzkörpers 4 besteht. Ferner kann die Herstellungszeit des Anzeigemoduls 11b verkürzt werden und können weiter Erträge erhöht werden, da das Anzeigemodul 11b durch Verbinden zweier Teile, die das Abdeckungselement 21 und die Anzeige 6 sind, hergestellt werden kann.

In der vorliegenden Ausführungsform muss die zweite Hauptfläche 21b auf der Hinterseite (negative Z-Seite) des Abdeckungselements 21 nicht vollständig eben sein, und ist es ausreichend, dass mindestens ein Teil, mit welchem die Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 verbunden ist, eben ist.

4. Technik der Verbindung von gekrümmten Flächen

In der zuvor genannten ersten und zweiten Ausführungsform müssen gekrümmte Flächen derart miteinander verbunden werden, dass sie einander gegenüberliegen, wenn Elemente, die die Anzeigemodule 11 und 11a bilden, verbunden werden.

In einem solchen Fall, in dem gekrümmte Flächen, die einander gegenüberliegen, miteinander verbunden werden, besteht eine Möglichkeit, dass Luftblasen auftreten, wenn das optisch klare Harz verwendet wird. 20 stellt ein Erscheinungsbild der Verbindung einer gekrümmten Fläche des festen Rahmens 51 mit einer gekrümmten Fläche des Abdeckungselements 2 dar, wenn das Anzeigemodul 11a hergestellt wird, das den festen Rahmen 51 ähnlich wie jener gemäß der zweiten Ausführungsform verwendet. Wie in 20 dargestellt ist, wird angenommen, dass der feste Rahmen 51 in die Nähe des Abdeckungselements 2 gebracht wird, und ein optisch klares Harz 71 von dem Umfangsteil des festen Rahmens 51 eingegossen wird, wie durch einen Pfeil A1 angezeigt ist. In diesem Fall ist es möglich, dass ein Teil der Luft nicht von einem Umfangsteil des festen Rahmens 51 freigegeben wird, und es besteht eine Möglichkeit, dass eine Luftblase 101 zwischen dem Abdeckungselement 2 und dem festen Rahmen 51 auftritt.

Um dieses Problem zu lösen, wie in 21 dargestellt ist, ist es wünschenswert, dass eine Technik angewendet wird, bei welcher ein Einflussloch 51c gebildet ist, das an einem Teil des festen Rahmens 51 geöffnet ist, und das optisch klare Harz 71 von dem oberen Teil des Einflusslochs 51c eingegossen wird, wie durch einen Pfeil A2 angezeigt ist. Somit kann das Auftreten der Luftblase 101 zwischen dem Abdeckungselement 2 und dem festen Rahmen 51 verhindert werden, da die gesamte Luft von dem Umfangsteil des festen Rahmens 51 freigegeben wird. Es ist wünschenswert, dass das Einflussloch 51c zum Beispiel an der Position gebildet wird, wo die Breite in der Breitenrichtung (Z-Achsenrichtung) des festen Rahmens 51 maximal wird. Auch kann eine Technik verwendet werden, bei welcher das optisch klare Harz 71 unter Druck von dem unteren Teil des Einflusslochs 51c in einem Zustand eingegossen wird, wo der in 21 dargestellte Zustand kopfüber umgekehrt ist.

In einem Fall, wo gekrümmte Flächen, die einander gegenüberliegen, verbunden werden, wenn das optisch klare Harz verwendet wird, ist es manchmal schwierig, dass das Verbinden der gekrümmten Flächen gerade mit dem Intervall zwischen diesen konstant ist, da das optisch klare Harz 71 flüssig ist.

Um dieses Problem zu lösen, wie in 22 dargestellt ist, ist es wünschenswert, dass eine Technik verwendet wird, bei welcher ein optisch klarer Klebstoff 72, nicht das optisch klare Harz 71, auf einem Teil verwendet wird, wo die gekrümmten Flächen einander gegenüberliegen, und der optisch klare Klebstoff 71 auf einem Teil verwendet wird, der nicht durch den optisch klaren Klebstoff 72 verbunden werden kann. Dadurch können gekrümmte Flächen miteinander gerade mit dem konstanten Intervall zwischen diesen durch Verwendung des optisch klaren Klebstoffs 72 an dem Teil, wo die gekrümmten Flächen einander gegenüberliegen, verbunden werden.

5. Vierte Ausführungsform5-1. Grundlegende Ausbildung der Bildanzeigevorrichtung

Als Nächstes wird die vierte Ausführungsform erläutert. Da die Hauptausbildung der Bildanzeigevorrichtung 1 gemäß der vierten Ausführungsform im Wesentlichen dieselbe wie jene der ersten Ausführungsform ist, wird der Unterschied bezüglich der ersten Ausführungsform hauptsächlich im Folgenden erläutert.

23 ist eine perspektivische Explosionsansicht, die eine Ausbildung eines Anzeigemoduls 11c darstellt. 24 ist eine Querschnittsansicht, die das Anzeigemodul 11c darstellt. In 24 ist die Breite in der Tiefenrichtung (Z-Achsenrichtung) mehr hervorgehoben als die tatsächliche Breite, um das Verständnis von der Ausbildung des Anzeigemoduls 11c zu erleichtern. Ferner wird die Erläuterung hinsichtlich Komponenten, die dieselben wie die in 3 dargestellten sind, ausgelassen, indem auf diese dieselben Zeichen wie die in 3 dargestellten folgen.

Wie in 23 und 24 dargestellt, unterscheidet sich das Anzeigemodul 11c von der ersten Ausführungsform dadurch, dass das Anzeigemodul 11c ein erstes Polarisationselement 81 zwischen dem Berührungssensor 3 und dem Abdeckungselement 2 und ein zweites Polarisationselement 82 zwischen der Anzeige 6 und dem Klarharzkörper 4 umfasst.

Das erste Polarisationselement 81 ist ein flexibler optischer Filter, der zum Beispiel durch Absorbieren und Ausrichten von Jodverbindungsmolekülen, Farbstoff o. Ä. auf Polyvinyl-Alkohol hergestellt ist, um molekulare Richtungen der Jodverbindungsmoleküle, des Farbstoffs o. Ä. auszurichten. Das erste Polarisationselement 81 überträgt gezielt Licht, das innerhalb eines vorbestimmten Bereichs der Polarisierungsrichtung liegt. Das erste Polarisationselement 81 ist entlang der zweiten Hauptfläche 2b auf der Hinterseite (negative Z-Seite) des Abdeckungselements 2 in einem Zustand platziert, wo das erste Polarisationselement 81 in die zweidimensionale gekrümmte Fläche gekrümmt ist.

Nun wird unter Bezugnahme auf 25 bis 27 die Form des ersten Polarisationselements 81 erläutert. 25 bis 27 sind Diagramme, die die Form des ersten Polarisationselements 81 darstellen. Die zweidimensionale gekrümmte Fläche, die durch das erste Polarisationselement 81 gebildet ist, ist eine gekrümmte Fläche CS, die in 26 dargestellt ist, die durch Krümmen einer ebenen Folie FS, die in 25 dargestellt ist, geformt werden kann. Ferner ist die zweidimensionale gekrümmte Fläche die gekrümmte Fläche CS, auf welcher eine Richtung eines vertikalen Vektors Vi (wie zum Beispiel die in 26 dargestellten V1, V2, V3) an einer willkürlichen Stelle eine Richtung W wird, die sich in einer ebenen Fläche (im Folgenden als ”Vektorfläche VS” bezeichnet) erstreckt.

Daher wird die gekrümmte Fläche durch eine Gruppe einer geraden Linie Li (wie zum Beispiel die in 26 dargestellten L1, L2, L3, L4, L5), die sich in einer zur Vektorfläche VS vertikalen Richtung von dem Schnittpunkt zwischen der Vektorfläche VS und der gekrümmten Fläche CS erstreckt, gebildet.

Wie in 27 dargestellt ist, ist es wünschenswert, dass das erste Polarisationselement 81 die gekrümmte Fläche CS ist, die derart gekrümmt ist, dass die Polarisierungsrichtung des ersten Polarisationselements 81 vertikal (Us) oder parallel (Up) zur Vektorfläche VS ist. Dies liegt daran, dass in dem Zustand die Ausdehnungsrichtung des ersten Polarisationselements 81 durch Krümmen (von der ebenen Folie) parallel oder vertikal zur Polarisierungsrichtung wird, und das Auftreten einer Verzerrung in einer Polarisierungsrichtung U durch das Ausdehnen der Folie eingeschränkt wird. Eine solche Ausbildung kann vorzugsweise bei Ausführungsformen verwendet werden, die im Folgenden beschrieben werden.

Zu 23 und 24 zurückkehrend ist das zweite Polarisationselement 82, ähnlich wie das erste Polarisationselement 81, ein flexibler optischer Filter, der zum Beispiel durch Absorbieren und Ausrichten von Jodverbindungsmolekülen, einem Farbstoff o. Ä. auf Polyvinyl-Alkohol hergestellt ist, um molekulare Richtungen der Jodverbindungsmoleküle, des Farbstoffs o. Ä. auszurichten.

Mit anderen Worten ist das zweite Polarisationselement 82 ein optischer Filter, dessen Polarisierungsrichtung dieselbe wie jene des ersten Polarisationselements 81 ist, und überträgt gezielt Licht, dessen Polarisierungsrichtung dieselbe (innerhalb des vorbestimmten Bereichs der Polarisierungsrichtung) ist wie jene des Lichts, das das erste Polarisationselement 81 durchdringt. Die Vorder- und Hinterflächen des zweiten Polarisationselements 82 sind eben, und, wie in 24 dargestellt ist, ist das zweite Polarisationselement 82 zwischen dem Klarharzkörper 4 und der Anzeige 6 mit einem Zustand, in dem die Vorderfläche des zweiten Polarisationselements 82 mit der Hinterfläche des Klarharzkörpers 4 verbunden ist und die Hinterfläche des zweiten Polarisationselements 82 mit der Vorderfläche der Anzeige 6 verbunden ist, angeordnet.

Dadurch umfasst das Anzeigemodul 11c eine Lichtübertragungsschicht 8 zwischen dem ersten Polarisationselement 81 und dem zweiten Polarisationselement 82. Die Lichtübertragungsschicht 8 ist aus Material gebildet, das sich von jenem des ersten Polarisationselements 81 unterscheidet, und umfasst den Berührungssensor 3 und den Klarharzkörper 4, welche beide Licht aus einer willkürlichen Polarisierungsrichtung übertragen.

Mit anderen Worten weist das Anzeigemodul 11c eine Ausbildung auf, bei welcher das zweite Polarisationsmodul 82, die Lichtübertragungsschicht 8 (der Klarharzkörper 4 und der Berührungssensor 3) und das erste Polarisationselement 81 aufeinanderfolgend auf oder oberhalb der Lichtempfangsseite der Anzeige 6 beschichtet sind.

Durch solche eine Ausbildung verbessert das Anzeigemodul 11c das schöne Erscheinungsbild, wenn Bilder nicht angezeigt werden, und schränkt eine Erhöhung des Stromverbrauchs ein, wenn Bilder angezeigt werden. Unter Bezugnahme auf 28 wird diese Angelegenheit im Folgenden spezifischer erläutert.

5-2. Wirkung und Auswirkungen durch das Anzeigemodul 11c

28 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht, die einen Teil des Anzeigemoduls 11c gemäß der vierten Ausführungsform darstellt. In 28 ist Licht, das auf dem Anzeigemodul 11c auftrifft und von der Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 reflektiert nach Außen ausgestrahlt wird, durch einen Pfeil mit gepunkteter Linie dargestellt. Die Stärke des Lichts ist größer, wenn die Dicke des Pfeils mit gepunkteter Linie größer ist.

Wie in 28 dargestellt ist, weist die Bildanzeigevorrichtung 1 eine Ausbildung auf, bei welcher das zweite Polarisationselement 82, die Lichtübertragungsschicht 8 (der Klarharzkörper 4 und der Berührungssensor 3) und das erste Polarisationselement 81 aufeinanderfolgend auf oder oberhalb der Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 beschichtet sind.

Wenn die Anzeige 6 eine Flüssigkristallanzeigevorrichtung ist, kann sich, da ein Polarisationselement vor der Anzeige 6 enthalten ist, das Polarisationselement als das zweite Polarisationselement 82 verdoppeln. In diesem Fall soll eine Polarisierungsrichtung des Polarisationselements der Flüssigkristallanzeigevorrichtung dieselbe wie jene des ersten Polarisationselements 81 werden. Auf der Vorderfläche des ersten Polarisationselements 81 ist das Abdeckungselement 2 platziert, das eine gekrümmte Fläche aufweist, die mit einer gebogenen Fläche durchgehend ist, an welcher die Bildanzeigevorrichtung 1 im Innenraum eines Fahrzeugs befestigt ist.

Da das Licht R1, das auf dem Abdeckungselement 2 der Bildanzeigevorrichtung 1 von Außen auftrifft, Licht der diversen Polarisierungsrichtungen umfasst, wie in 28 dargestellt ist, ist die Stärke des Lichts R1 vergleichsweise stark. Das Licht R1 durchdringt das Abdeckungselement 2 und trifft auf dem ersten Polarisationselement 81 auf. Wie zuvor erwähnt wurde, überträgt das erste Polarisationselement 81 gezielt das Licht, das innerhalb des vorbestimmten Bereichs der Polarisierungsrichtung liegt.

Daher kann das erste Polarisationselement 81 die Stärke des übertragenden Lichts R2 verringern, indem Licht von dem auftreffenden Licht R1 entfernt wird, das außerhalb des vorbestimmten Bereichs der Polarisierungsrichtung liegt. Das Licht R2, das das erste Polarisationselement 81 durchquert hat, trifft auf dem Berührungssensor 3 auf.

Der Berührungssensor 3 ist aus Material gebildet, das sich von jenem des ersten Polarisationselements 81 unterscheidet. Daher ist die Polarisierungsrichtung des Lichts R2 verdreht, wenn das Licht R2, das das erste Polarisationselement 81 durchquert hat, auf dem Berührungssensor 3 auftrifft. Dagegen durchdringt das Licht R2 den Berührungssensor 3 und trifft auf dem Klarharzkörper 4 in einem Zustand auf, wo die Polarisierungsrichtung verdreht ist, da keine Veränderung bezüglich der Vorlaufrichtung des Lichts R2 auftritt.

Ebenso ist der Klarharzkörper 4 aus Material gebildet, das sich von jenem des Berührungssensors 3 unterscheidet. Daher ist die Polarisierungsrichtung des Lichts R2 weiter verdreht, wenn das Licht R2, das den Berührungssensor 3 durchquert hat, auf dem Klarharzkörper 4 auftrifft. Hier trifft erneut das Licht R2 auf dem zweiten Polarisationselement 82 in einem Zustand auf, wo die Polarisierungsrichtung weiter verdreht ist, da keine Veränderung bezüglich der Vorlaufrichtung des Lichts R2 auftritt.

Nun ist die Polarisierungsrichtung des zweiten Polarisationselements 82 dieselbe wie jene des ersten Polarisationselements 81. Mit anderen Worten überträgt das zweite Polarisationselement 82 gezielt das Licht, dessen Polarisierungsrichtung dieselbe wie jene des Lichts ist, das das erste Polarisationselement 81 gezielt überträgt.

Das Licht R2, das auf dem zweiten Polarisationselement 82 auftrifft, weist eine Verdrehung in der Polarisierungsrichtung in dem Verlauf des Durchquerens des Berührungssensors 3 und des Klarharzkörpers 4 auf. Daher umfasst das Licht R2, das auf dem zweiten Polarisationselement 82 auftritt, das Licht, das außerhalb des vorbestimmten Bereichs der Polarisierungsrichtung liegt, innerhalb dessen das zweite Polarisationselement 82 gezielt Licht überträgt.

Daher kann das zweite Polarisationselement 82 die Stärke des zu übertragenden Lichts R3 weiter verringern, indem das Licht von dem auftreffenden Licht R2, welches außerhalb des vorbestimmten Bereichs der Polarisierungsrichtung liegt, entfernt wird. Das Licht R3, das das zweite Polarisationselement 82 durchquert hat, wird von der Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 reflektiert, und durchdringt erneut den Klarharzkörper 4 und den Berührungssensor 3 und trifft auf dem ersten Polarisationselement 81 auf.

Das zweite Polarisationselement 82 ist aus Material gebildet, das sich von jenem des Klarharzkörpers 4 unterscheidet, und der Klarharzkörper 4 ist aus Material gebildet, das sich von jenem des Berührungssensors 3 unterscheidet. Daher ruft das Licht R3, das von der Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 reflektiert wird, hier erneut eine Verdrehung in der Polarisierungsrichtung hervor, wenn es auf dem Klarharzkörper 4 auftrifft, und ruft ferner eine Verdrehung in der Polarisierungsrichtung hervor, wenn es auf dem Berührungssensor 3 auftrifft. Da keine Veränderung bezüglich der Vorlaufrichtung auftritt, trifft das Licht R3 auf dem ersten Polarisationselement 81 in einem Zustand auf, wo die Polarisierungsrichtung weiter verdreht ist.

Daher kann das erste Polarisationselement 81 die Stärke von übertragendem Licht R4 weiter verringern, indem Licht von dem auftreffenden Licht R3, welches außerhalb des vorbestimmten Bereichs der Polarisierungsrichtung liegt, entfernt wird. Das Licht R4, das das erste Polarisationselement 81 durchquert hat, durchdringt das Abdeckungselement 2.

Dadurch kann das Anzeigemodul 11c die Stärke sowohl von dem Licht, das auf dem Abdeckungselement 2 von außen auftrifft und an der Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 ankommt, als auch von dem Licht, das von der Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 reflektiert wird und von dem Abdeckungselement 2 ausgestrahlt wird, verringern.

Daher ermöglicht es das Anzeigemodul 11c, dass es schwierig ist, dass der Nutzer der Bildanzeigevorrichtung 1 die Form (Umriss) der Anzeige 6 erkennt, wenn das Licht von außen auf der Anzeige 6 in einem Nicht-Anzeige-Zustand auftrifft.

Folglich kann das schöne Erscheinungsbild verbessert werden, da in dem Nicht-Anzeige-Zustand das Anzeigemodul 11c in der sanft gebogenen Bildschirmfläche 91a der Mittelkonsole 91 integriert ist und dem Nutzer eine Sinnestäuschung bietet, als ob die Anzeige 6 darin nicht existieren würde.

Ferner kann das Abdeckungselement 2 Bilder mit hoher Sichtbarkeit anzeigen, ohne Bilder anzuzeigen, die so hell wie die von einer Anzeigevorrichtung angezeigten sind, die eine Rauchplatte umfasst, und kann auch eine Erhöhung des Stromverbrauchs einschränken, da das Abdeckungselement 2 des Anzeigemoduls 11c ein klares Element ist.

In der vorliegenden Ausführungsform ist als Beispiel ein Fall beschrieben, wo das Abdeckungselement 2 das klare Element ist, jedoch kann das Abdeckungselement 2 ein Element sein, das nicht vollständig klar ist. Zum Beispiel kann das Abdeckungselement 2 eine Ausbildung aufweisen, bei welcher durch Platzieren des ersten Polarisationselements 81 und des zweiten Polarisationselements 82 in dem Anzeigemodul 11c ein Gerüst o. Ä. um die Anzeige 6 herum unauffällig wird, wenn die Bilder nicht angezeigt werden, und das Abdeckungselement 2 kann in einem solchen Grad mit Rauch behandelt werden, dass die Sichtbarkeit der angezeigten Bilder sichergestellt wird, ohne die Helligkeit der Anzeige 6 zu erhöhen, wenn die Bilder angezeigt werden.

Ebenfalls wird durch das Abdeckungselement 2, in dem zuvor genannten Fall des Nicht-Anzeige-Zustands, die Integrationswirkung des Anzeigemoduls 11c und der Bildschirmfläche 91a der gebogenen Mittelkonsole 91 erreicht.

6. Fünfte Ausführungsform

Als Nächstes wird die fünfte Ausführungsform erläutert. 29 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht, die einen Teil eines Anzeigemoduls 11d gemäß der fünften Ausführungsform darstellt. In Komponenten, die in 29 dargestellt sind, wird eine Erläuterung hinsichtlich Komponenten, die dieselben wie die in 28 dargestellten sind, ausgelassen, indem auf diese dieselben Zeichen wie die in 28 dargestellten folgen.

In 29 ist Licht, das auf dem Anzeigemodul 11d auftrifft und von der Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 reflektiert wird, um nach außen ausgestrahlt zu werden, durch einen Pfeil mit gepunkteter Linie dargestellt. In 29 weist das Licht, das dasselbe Bezugszeichen wie das in 28 dargestellte aufweist, dieselbe Stärke wie jene des Lichts, das dasselbe Bezugszeichen wie das in 28 dargestellte aufweist, auf.

Wie in 29 dargestellt ist, weist das Anzeigemodul 11d dieselbe Ausbildung wie jene des Anzeigemoduls 11c gemäß der vierten Ausführungsform auf, mit der Ausnahme, dass die Vorderfläche der Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 an der Hinterfläche des Klarharzkörpers 4 befestigt ist. Mit anderen Worten ist das Anzeigemodul 11d ähnlich wie das in 28 dargestellte, da die Lichtübertragungsschicht 8 (der Berührungssensor 3 und der Klarharzkörper 4) zwischen der Anzeige 6 und dem ersten Polarisationselement 81 platziert ist, wenngleich das Anzeigemodul 11d das zweite Polarisationselement 82 nicht umfasst.

Ebenfalls gemäß dem Anzeigemodul 11d ist es möglich, die Stärke sowohl von dem Licht, das auf dem Abdeckungselement 2 von außen auftrifft und an der Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 ankommt, als auch von dem Licht, das von der Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 reflektiert wird und von dem Abdeckungselement 2 ausstrahlt, zu verringern.

Insbesondere durchdringt bei dem Anzeigemodul 11d, wie in 29 dargestellt, das Licht R1, das eine vergleichsweise große Stärke aufweist, das Licht von diversen Polarisierungsrichtungen umfasst, das Abdeckungselement 2 und trifft auf dem ersten Polarisationselement 81 auf.

Indem das Licht von dem auftreffenden Licht R1 entfernt wird, welches außerhalb des vorbestimmten Bereichs der Polarisierungsrichtung liegt, verringert das erste Polarisationselement 81 die Stärke des zu übertragenden Lichts R2. Das Licht R2, das das erste Polarisationselement 81 durchquert hat, trifft auf dem Berührungssensor 3 auf.

Die Polarisierungsrichtung des Lichts R2, das das erste Polarisationselement 81 durchquert hat, wird verdreht, wenn das Licht R2 auf dem Berührungssensor 3 auftrifft, und dann durchdringt das Licht R2 den Berührungssensor 3 und trifft auf dem Klarharzkörper 4 auf. Die Polarisierungsrichtung des Lichts R2, das den Berührungssensor 3 durchquert hat, wird weiter verdreht, wenn das Licht R2 auf dem Klarharzkörper 4 auftrifft, und dann durchdringt das Licht R2 den Klarharzkörper 4.

Das Licht R2, das den Klarharzkörper 4 durchquert hat, wird von der Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 reflektiert, durchdringt erneut den Klarharzkörper 4 und den Berührungssensor 3 und trifft auf dem ersten Polarisationselement 81 auf.

Hier wird erneut die Polarisierungsrichtung des Lichts R2, das von der Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 reflektiert wird, verdreht, wenn das Licht R2 auf dem Klarharzkörper 4 auftrifft, und weiter verdreht, wenn das Licht R2 auf dem Berührungssensor 3 auftrifft. Ferner trifft das Licht R2 auf dem ersten Polarisationselement 81 in einem Zustand, wo die Polarisierungsrichtung weiter verdreht ist, auf.

Indem Licht von dem auftreffenden Licht R2 entfernt wird, welches außerhalb des Bereichs der Polarisierungsrichtung liegt, kann das erste Polarisationselement 81 weiter die Stärke des übertragenden Lichts R3 verringern. Das Licht R3, das das erste Polarisationselement 81 durchquert hat, durchdringt das Abdeckungselement 2.

Wie zuvor erwähnt wurde, umfasst das Anzeigemodul 11d gemäß der vorliegenden Ausführungsform die Anzeige 6, die Lichtübertragungsschicht 8 und das erste Polarisationselement 81. Die Anzeige 6 zeigt Bilder an, die Lichtübertragungsschicht 8 wird auf oder oberhalb der Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 beschichtet, und das erste Polarisationselement 81 wird über der Anzeige 6 beschichtet, während die Lichtübertragungsschicht 8 dazwischen platziert wird. Ferner umfasst die Lichtübertragungsschicht 8 den Berührungssensor 3, der eine Lichtdurchlässigkeit aufweist, der den Berührvorgang erfasst, und den Klarharzkörper 4, der eine Lichtübertragungsplatte ist, die zwischen der Anzeige 6 und dem Berührungssensor 3 angeordnet ist.

Somit kann das Anzeigemodul 11d die Stärke sowohl von dem Licht, das auf dem Abdeckungselement 2 von außen auftrifft und an der Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 ankommt, als auch von dem Licht, das von der Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 reflektiert wird und von dem Abdeckungselement 2 ausstrahlt, verringern.

In der Folge verbessert das Anzeigemodul 11d das schöne Erscheinungsbild, wenn Bilder nicht angezeigt werden, und kann eine Erhöhung des Stromverbrauchs einschränken, wenn Bilder angezeigt werden. Ferner wird es möglich, einen Herstellungsprozess zu vereinfachen und weiter die Herstellungskosten zu verringern, da das zweite Polarisationselement 82 nicht in dem Anzeigemodul 11d enthalten sein muss.

7. Sechste Ausführungsform

Als Nächstes wird die siebte Ausführungsform erläutert. 30 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht, die einen Teil eines Anzeigemoduls 11e gemäß der sechsten Ausführungsform darstellt. Bei den in 30 dargestellten Komponenten wird eine Erläuterung hinsichtlich Komponenten, die dieselben wie die in 29 dargestellten sind, ausgelassen, indem auf diese dieselben Zeichen wie die in 29 dargestellten folgen.

In 30 ist Licht, das auf dem Anzeigemodul 11e auftrifft und von der Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 reflektiert nach außen ausstrahlt, durch einen Pfeil mit gepunkteter Linie dargestellt. Die Stärke des Lichts, das in 30 dargestellt ist, das dasselbe Bezugszeichen aufweist wie das in 29 dargestellte, ist dieselbe wie jene des Lichts, das in 29 dargestellt ist, das dasselbe Bezugszeichen aufweist.

Wie in 30 dargestellt ist, weist das Anzeigemodul 11e dieselbe Ausbildung auf wie jene des Anzeigemoduls 11d, das in 29 dargestellt ist, mit der Ausnahme, dass das Anzeigemodul 11e den Berührungssensor 3 nicht umfasst. Das Anzeigemodul 11e ist auf einer Bildanzeigevorrichtung von einer Art, wo der Betrieb davon durch einen separat vorgesehenen Schalter gesteuert wird, vorgesehen.

Auch gemäß dem Anzeigemodul 11e ist es möglich, die Stärke sowohl von dem Licht, das auf dem Abdeckungselement 2 von außen auftrifft und an der Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 ankommt, als auch von dem Licht, das von der Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 reflektiert wird und von dem Abdeckungselement 2 ausstrahlt, zu verringern.

Insbesondere bei dem Anzeigemodul 11e, wie in 30 dargestellt, durchdringt das Licht R1, das eine vergleichsweise hohe Stärke aufweist, das das Licht diverser Polarisierungsrichtungen umfasst, das Abdeckungselement 2 und trifft auf dem ersten Polarisationselement 81 auf. Bei dem Anzeigemodul 11e entspricht der Klarharzkörper 4 einer Lichtübertragungsschicht 8b.

Indem Licht von dem auftreffenden Licht R1 entfernt wird, das außerhalb des vorbestimmten Bereichs der Polarisierungsrichtung liegt, kann das erste Polarisationselement 81 die Stärke des übertragenden Lichts R2 verringern. Das Licht R2, das das erste Polarisationselement 81 durchquert hat, trifft auf dem Klarharzkörper 4 auf.

Die Polarisierungsrichtung des Lichts R2, das das erste Polarisationselement 81 durchquert hat, wird verdreht, wenn das Licht R2 auf dem Klarharzkörper 4 auftrifft, und dann durchdringt das Licht R2 den Klarharzkörper 4 und wird von der Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 reflektiert. Dann durchdringt das Licht R2, das von der Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 reflektiert wird, erneut den Klarharzkörper 4 und trifft auf dem ersten Polarisationselement 81 auf.

Hier wird erneut die Polarisierungsrichtung des Lichts R2, das von der Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 reflektiert wird, verdreht, wenn das Licht R2 auf dem Klarharzkörper 4 auftrifft, und das Licht R2 trifft auf dem ersten Polarisationselement 81 in einem Zustand, wo die Polarisierungsrichtung verdreht ist, auf.

Daher kann das erste Polarisationselement 81 weiter die Stärke des übertragenden Lichts R3 verringern, indem Licht von dem auftreffenden Licht R2 entfernt wird, welches außerhalb des vorbestimmten Bereichs der Polarisierungsrichtung liegt. Das Licht R3, das das erste Polarisationselement 81 durchquert hat, durchdringt das Abdeckungselement 2.

Wie zuvor erwähnt wurde, umfasst das Anzeigemodul 11e gemäß der vorliegenden Ausführungsform die Anzeige 6, die Bilder anzeigt, die Lichtübertragungsschicht 8b (Klarharzkörper 4), die auf der Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 beschichtet ist, und das erste Polarisationselement 81, das über der Anzeige 6 beschichtet ist, während die Lichtübertragungsschicht 8b dazwischen platziert ist.

Somit kann das Anzeigemodul 11e die Stärke sowohl von dem Licht, das auf dem Abdeckungselement 2 von außen auftrifft und an der Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 ankommt, als auch von dem Licht, das von der Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 reflektiert wird und von dem Abdeckungselement 2 ausstrahlt, verringern.

Folglich verbessert das Anzeigemodul 11e das schöne Erscheinungsbild, wenn Bilder nicht angezeigt werden, und kann eine Erhöhung des Stromverbrauchs einschränken, wenn Bilder angezeigt werden. Ferner wird es möglich, einen Herstellungsprozess zu vereinfachen und die Herstellungskosten weiter zu verringern, da das zweite Polarisationselement 82 und der Berührungssensor 3 nicht in dem Anzeigemodul 11e enthalten sein müssen.

8. Siebte Ausführungsform

Als Nächstes wird die siebte Ausführungsform erläutert. 31 ist eine Querschnittsansicht, die ein Anzeigemodul 11f gemäß der siebten Ausführungsform darstellt. 32 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht, die einen Teil des Anzeigemoduls 11f gemäß der siebten Ausführungsform darstellt. 33 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht, die einen Teil einer reflektierenden Polarisationsplatte 81R gemäß der siebten Ausführungsform darstellt.

Bei den in 31 und 32 dargestellten Komponenten wird eine Erläuterung hinsichtlich Komponenten, die dieselben wie die in 24 und 28 sind, ausgelassen, indem auf diese dieselben Zeichen wie die in 24 oder 28 dargestellten folgen.

In 32 ist Licht, das auf dem Anzeigemodul 11f auftrifft und von der Anzeigefläche 6a der Anzeige 6 reflektiert nach außen ausstrahlt, durch einen Pfeil mit gepunkteter Linie dargestellt.

Wie in 31 dargestellt ist, weist das Anzeigemodul 11f eine Ausbildung auf, bei welcher die reflektierende Polarisationsplatte 81R zwischen dem ersten Polarisationselement 81, das eine linear polarisierende Platte ist, und dem Abdeckungselement 2 in dem Anzeigemodul 11c, das in 24 dargestellt ist, angeordnet ist. Wenn die Anzeige 6 Bilder einiger Merkmale, o. Ä. anzeigt (Licht einschaltet), werden die Bilder auf dem Anzeigemodul 11f angezeigt, um als Anzeigevorrichtung zu fungieren.

Auch in dem Anzeigemodul 11f, wenn die Anzeige 6 nichts anzeigt (Licht ausschaltet), wirkt das Anzeigemodul 11f als Spiegel (in einem Zustand, wo die Stärke des reflektierten Lichts des auftreffenden Lichts von außen größer als jene von Ausstrahlungslicht von innen ist).

Die reflektierende Polarisationsplatte 81R weist eine Ausbildung auf, bei welcher Polyesterfolien (PL1, PL2, PL3, PL4, ..., PLi), die eine unterschiedliche Stärke aufweisen, zum Beispiel wie in 33 dargestellt beschichtet und erweitert sind. Bei jeder der Polyesterfolien (PL1, PL2, PL3, PL4, ..., PLi) ist die Durchlässigkeit von Polarisationskomponenten in einer bestimmten Richtung von auftreffendem Licht hoch, wohingegen die Reflektion von Polarisationskomponenten in den anderen Richtungen in einem bestimmten Wellenlängenband, dessen Parameter die Foliendicke umfasst, hoch ist. Folglich ist die Lichtdurchlässigkeit bei den bestimmten Polarisationskomponenten hoch und die Reflektion bei den anderen Komponenten hoch als ganzes der reflektierenden Polarisationsplatte 81R.

Bei dem in 32 dargestellten Anzeigemodul 11f ist die reflektierende Polarisationsplatte 81R derart angeordnet, dass eine Polarisierungsrichtung des Durchdringens der reflektierenden Polarisationsplatte 81R dieselbe wie jene des ersten Polarisationselements 81 und des zweiten Polarisationselements 82 wird. Somit kann die Anzeige 6 visuell erkannt werden, wenn die Anzeige 6 etwas anzeigt, da bei dem Ausstrahlungslicht von der Anzeige 6 Licht R5 einer Polarisationskomponente, das das zweite Polarisationselement 82, das erste Polarisationselement 81 und die reflektierende Polarisationsplatte 81R durchdringt, übertragen wird.

Das erste Polarisationselement 81 verhindert eine Reflektion an der reflektierenden Polarisationsplatte 81R von turbulenten Komponenten des polarisierten Lichts, welche durch eine Turbulenz des polarisierten Lichts hervorgerufen wird, wenn das polarisierte Licht von dem zweiten Polarisationselement 82 den Berührungssensor 3 und den Klarharzkörper 4 durchdringt. Ferner ist das erste Polarisationselement 81 zur Verbesserung der Qualität der Anzeige vorgesehen (unabhängig von dem eingeschalteten/ausgeschalteten Zustand des Lichts), indem die vervielfachte Ausstrahlung des Lichts, das innerhalb des Anzeigemoduls 11f reflektiert wird, verhindert wird.

Wenn die Anzeige 6 ausgeschaltet wird, wirkt das Anzeigemodul 11f als Spiegel, da das Ausstrahlungslicht von dem Anzeigemodul 11f im Wesentlichen nur zu reflektiertem Licht R6 wird, das von außen kommt und von der reflektierenden Polarisationsplatte 81R reflektiert wird.

Um die Anzeigequalität unter der Anzeige aufrechtzuerhalten, muss die Stärke des Ausstrahlungslichts von der Anzeige 6 geeignet eingestellt werden unter Berücksichtigung des reflektierten Lichts, das von außen kommt und von der reflektierenden Polarisationsplatte 81R reflektiert wird.

Gemäß der Ausbildung (Anordnung des ersten Polarisationselements 81 und des zweiten Polarisationselements 82), ähnlich wie die in 28 dargestellte Ausführungsform, wird auch eine Wirkung (Verbesserung des schönen Erscheinungsbilds in einem Nicht-Anzeige-Zustand) durch das erste Polarisationselement 81 und das zweite Polarisationselement 82 hervorgerufen.

Wie zuvor erwähnt wurde, kann das Anzeigemodul 11f gemäß der vorliegenden Ausführungsform das schöne Erscheinungsbild verbessern, wenn keine Bilder angezeigt werden, und eine Erhöhung des Stromverbrauchs einschränken, wenn Bilder angezeigt werden, und ferner als Spiegel verwendet werden. Somit kann das Anzeigemodul 11f gemäß der vorliegenden Ausführungsform für eine Multifunktionsanzeigevorrichtung (wie zum Beispiel einen Rückspiegel mit Anzeigefunktion) zum Beispiel eines Kraftfahrzeugs geeignet sein.

9. Modifikationen

Wie zuvor erwähnt wurde, sind die Ausführungsformen gemäß der vorliegenden Erfindung erläutert worden, jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht auf die zuvor genannten Ausführungsformen beschränkt, und sind diverse Modifikationen möglich. Im Folgenden werden solche Modifikationen erläutert. Jede der Ausführungsformen, die in den zuvor genannten Ausführungsformen enthalten ist, und Ausführungsformen, die im Folgenden erläutert werden, können geeignet miteinander kombiniert werden.

Bei der zuvor genannten ersten bis siebten Ausführungsform ist der filmförmige Berührungssensor 3 derart erläutert, dass er in die zweidimensionale gekrümmte Fläche gekrümmt ist. Andererseits kann ein Berührungssensor verwendet werden, der in die dreidimensionale gekrümmte Fläche geformt ist, deren Form dieselbe wie jene der ersten Hauptfläche (Bedienoberfläche) des Abdeckungselements ist. In diesem Fall ist es möglich, dass die erste Hauptfläche und die zweite Hauptfläche des Abdeckungselements derart hergestellt werden können, dass sie dieselbe Form aufweisen. Auch ist die zweite Hauptfläche des Abdeckungselements in die dreidimensionale gekrümmte Fläche geformt, und kann der Berührungssensor direkt auf der zweiten Hauptfläche geformt sein.

Bei der zuvor genannten ersten bis siebten Ausführungsform ist die Form der zweiten Hauptfläche 2b des Abdeckungselements 2 in die zweidimensionale gekrümmte Fläche geformt, die im Wesentlichen dieselbe wie jene der ersten Hauptfläche 2a in einer Richtung ist. Dagegen kann die Form der zweiten Hauptfläche des Abdeckungselements die zweidimensionale gekrümmte Fläche sein, die keine Verbindung zur Form der ersten Hauptfläche hat. Auch dadurch kann der Berührungssensor entlang der Form der zweiten Hauptfläche des Abdeckungselements platziert werden.

Bei den zuvor genannten Ausführungsformen umfasst das Anzeigemodul 11, 11a, 11b, 11c, 11d und 11f jeweils den Berührungssensor 3. Jedoch kann auch eine Ausbildung, bei welcher der Berührungssensor 3 nicht enthalten ist, verwendet werden. Auch in diesem Fall ist eine luftlose Schicht vollständig zwischen der ersten Hauptfläche des Abdeckungselements und der Anzeigefläche gebildet, und ist eine Luftschicht zwischen diesen ausgeschlossen. Somit kann die Sichtbarkeit des Bilds verbessert werden, da ein auf der Anzeigefläche 6a angezeigtes Bild zur ersten Hauptfläche hin aufwärts zu schweben scheint und das reflektierte Licht beschränkt wird.

Bei den zuvor genannten Ausführungsformen ist die Bildanzeigevorrichtung 1 derart erläutert, dass sie eine fahrzeugseitige Vorrichtung ist, die an einem Fahrzeug, wie etwa einem Kraftfahrzeug, montiert ist. Jedoch kann die Bildanzeigevorrichtung 1 eine Anzeigevorrichtung sein, die an anderen Orten, wie etwa zuhause, im Geschäft, im Büro und in der Fabrik, verwendet wird. Die Bildanzeigevorrichtung 1 kann eine tragbare Anzeigevorrichtung sein, wie etwa ein Smartphone und ein Tablet-Endgerät.

Bezugszeichenliste

1
Bildanzeigevorrichtung
1a
Bedienoberfläche
2
Abdeckungselement
2a
Erste Hauptfläche
2b
Zweite Hauptfläche
3
Berührungssensor
4
Klarharzkörper
5
Rahmen
6
Anzeige
6a
Anzeigefläche
11, 11a, 11b, 11c, 11d, 11e, 11f
Anzeigemodul
8, 8
Lichtübertragungsschicht
81
Erstes Polarisationselement
81R
Reflektierende Polarisationsplatte
82
Zweites Polarisationselement