Title:
Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung und elektrische Leitungsanordnung mit Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung
Kind Code:
T5


Abstract:

Aufgabe ist es, zu verhindern, dass elektrische Leitungen in Kontakt mit einer Kante eines starren Rohrs einer Komponente zum elektromagnetischen Abschirmen kommen und von dieser beschädigt werden, ohne eine zusätzliche Komponente wie eine Abdeckung für einen Endabschnitt des Rohrs zu benötigen, und das auch bei erhöhter Dichte der elektrischen Leitungen in einem Hohlraum im Rohr. Ein Schirmrohr weist einen Abschnitt mit erweitertem Durchmesser auf, bei dem es sich um einen Endabschnitt handelt, dessen Innenumfangsfläche und Außenumfangsfläche jeweils einen Durchmesser aufweisen, der größer ist als der jeweilige Durchmesser einer Innenumfangsfläche bzw. einer Außenumfangsfläche eines Abschnitts, der sich an den Abschnitt mit erweitertem Durchmesser anschließt. Ein ringförmiges Kopplungselement hält einen überlappenden Abschnitt eines flexiblen Schirmelements, wobei der überlappende Abschnitt zwischen dem Kopplungselement und der Innenumfangsfläche des Schirmrohrs angeordnet ist. Der überlappende Abschnitt überlappt die Innenumfangsfläche des Abschnitts mit erweitertem Durchmesser.




Inventors:
Itani, Yasushi (Mie, Yokkaichi-shi, JP)
Application Number:
DE112015000697T
Publication Date:
10/20/2016
Filing Date:
01/20/2015
Assignee:
AutoNetworks Technologies, Ltd. (Mie, Yokkaichi-shi, JP)
Sumitomo Wiring Systems, Ltd. (Mie, Yokkaichi-shi, JP)
Sumitomo Electric Industries, Ltd. (Osaka, Osaka-shi, JP)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Horn Kleimann Waitzhofer Patentanwälte PartG mbB, 80339, München, DE
Claims:
1. Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung, die aufweist:
ein Schirmrohr, das röhrenförmig ist, metallisches Material enthält, starr ist und einen Abschnitt mit erweitertem Durchmesser aufweist, bei dem es sich um einen Endabschnitt handelt, dessen Innenumfangsfläche und Außenumfangsfläche jeweils einen Durchmesser aufweisen, der größer ist als der jeweilige Durchmesser einer Innenumfangsfläche bzw. einer Außenumfangsfläche eines Abschnitts, der sich an den Abschnitt mit erweitertem Durchmesser anschließt;
ein flexibles Schirmelement, das röhrenförmig ist, metallisches Material enthält, flexibel ist, einen überlappenden Abschnitt aufweist, bei dem es sich um einen Abschnitt in einem Endbereich handelt und der die Innenumfangsfläche des Abschnitts mit erweitertem Durchmesser des Schirmrohrs überlappt, und das dazu eingerichtet ist, zusammen mit dem Schirmrohr einen durchgängigen Hohlraum bereitzustellen; und
ein Kopplungselement, das ringförmig ist und den überlappenden Abschnitt des flexiblen Schirmelements hält, wobei der überlappende Abschnitt zwischen dem Kopplungselement und der Innenumfangsfläche des Schirmrohrs angeordnet ist.

2. Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung nach Anspruch 1, wobei eine Innenumfangsfläche des Kopplungselements einen Durchmesser aufweist, der größer oder gleich einem Durchmesser der Innenumfangsfläche des sich an den Abschnitt mit erweitertem Durchmesser anschließenden Abschnitts des Schirmrohrs ist.

3. Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Schirmrohr ein Metallrohr und einen auf einer Außenumfangsfläche des Metallrohrs ausgebildeten Isolationsmantel aufweist.

4. Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, die ferner aufweist:
eine Kabeldurchführung, bei der es sich um ein nichtleitendes, röhrenförmiges, elastisches Element handelt, das in einem Endbereich einen Abschnitt aufweist, der einen Abschnitt des Schirmrohrs umschließt und dessen Innenumfangsfläche im natürlichen Zustand der Kabeldurchführung einen Durchmesser aufweist, der größer als ein Durchmesser der Außenumfangsfläche des sich an den Abschnitt mit erweitertem Durchmesser anschließenden Abschnitts des Schirmrohrs und kleiner als ein Durchmesser der Außenumfangsfläche des Abschnitts mit erweitertem Durchmesser ist.

5. Elektrische Leitungsanordnung mit Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung, die umfasst:
eine elektrische Leitung, und
eine Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung, die röhrenförmig ist und die elektrische Leitung umschließt,
wobei die Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung aufweist:
ein Schirmrohr, das röhrenförmig ist, metallisches Material enthält, starr ist und einen Abschnitt mit erweitertem Durchmesser aufweist, bei dem es sich um einen Endabschnitt handelt, dessen Innenumfangsfläche und Außenumfangsfläche jeweils einen Durchmesser aufweisen, der größer ist als der jeweilige Durchmesser einer Innenumfangsfläche bzw. einer Außenumfangsfläche eines Abschnitts, der sich an den Abschnitt mit erweitertem Durchmesser anschließt;
ein flexibles Schirmelement, das röhrenförmig ist, metallisches Material enthält, flexibel ist, einen überlappenden Abschnitt aufweist, bei dem es sich um einen Abschnitt in einem Endbereich handelt und der die Innenumfangsfläche des Abschnitts mit erweitertem Durchmesser des Schirmrohrs überlappt, und das dazu eingerichtet ist, zusammen mit dem Schirmrohr einen durchgängigen Hohlraum bereitzustellen, den die elektrische Leitung durchlaufen kann; und
ein Kopplungselement, das ringförmig ist und den überlappenden Abschnitt des flexiblen Schirmelements hält, wobei der überlappende Abschnitt zwischen dem Kopplungselement und der Innenumfangsfläche des Schirmrohrs angeordnet ist.

Description:
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung, die ein starres Schirmrohr und ein flexibles Schirmelement aufweist, sowie eine elektrische Leitungsanordnung mit der Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung.

TECHNISCHER HINTERGRUND

In einigen Fällen wird für einen Kabelbaum, der in einem Fahrzeug wie einem Automobil installiert ist, eine Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung gewählt, die elektrische Leitungen umschließt. Die Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung kann ein starres Metallrohr und ein röhrenförmiges Drahtgeflecht aufweisen, das mit dem Metallrohr gekoppelt ist.

Das Metallrohr der Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung hat die Funktion, für elektromagnetische Abschirmung zu sorgen, und schützt außerdem die elektrischen Leitungen auch physisch und hält sie in einer Form, die einem vorbestimmten Verkabelungsweg folgt.

Das Drahtgeflecht ist ein röhrenförmiges Element, das durch Flechten von Kupferdrähten ausgebildet und daher flexibel ist. Das flexible Drahtgeflecht hat die Funktion, für elektromagnetische Abschirmung zu sorgen, und ermöglicht das Biegen eines Abschnitts in einem Endbereich der elektrischen Leitungen.

Wie in Patentdokument Nr. 1 offenbart ist, werden das Metallrohr und das Drahtgeflecht gewöhnlich mittels eines Quetschrings miteinander gekoppelt. Der Quetschring quetscht das Metallrohr von dessen Außenumfangsfläche her, und ein Abschnitt des Drahtgeflechts, das die Außenumfangsfläche eines Abschnitts in einem Endbereich des Metallrohrs bedeckt, ist zwischen dem Quetschring und dem Metallrohr angeordnet. Dadurch wird ein Abschnitt in einem Endbereich des Drahtgeflechts auf der Außenumfangsfläche des Abschnitts im Endbereich des Metallrohrs gehalten.

Bei einem abgeschirmten Leiterweg, wie er in Patentdokument Nr. 2 offenbart ist, ist ein Drahtgeflecht zwischen der Außenumfangsfläche eines Halteelements, das in ein Metallrohr eingeführt ist, und der Innenumfangsfläche eines gequetschten Abschnitts (komprimierten Abschnitts) des Metallrohrs angeordnet. Infolgedessen wird ein Abschnitt in einem Endbereich des Drahtgeflechts auf der Innenumfangsfläche eines Abschnitts in einem Endbereich des Metallrohrs gehalten.

VORBEKANNTE TECHNISCHE DOKUMENTEPATENTDOKUMENTE

  • Patentdokument Nr. 1: JP 2007-280814A
  • Patentdokument Nr. 2: JP 2006-31027A

ÜBERBLICK ÜBER DIE ERFINDUNGVON DER ERFINDUNG ZU LÖSENDE AUFGABEN

Bei einer herkömmlichen und typischen Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung ist eine Stirnfläche des Metallrohrs innerhalb des Drahtgeflechts angeordnet. Ist dies der Fall, bestehen Bedenken, dass die elektrischen Leitungen, die durch einen Hohlraum in dem Metallrohr verlaufen, in Kontakt mit einer Kante der Stirnfläche des Metallrohrs kommen und beschädigt werden könnten.

Angesichts dieser Bedenken ist eine typische Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung mit einem Kantenschutz versehen, der einen Endabschnitt des Metallrohrs abdeckt. Da jedoch in den letzten Jahren versucht wird, die für die Bevorratung von Einzelteilen benötigten Arbeitsstunden zu reduzieren, ist Nachfrage nach einer Lösung entstanden, mit der die elektrischen Leitungen ohne Verwendung eines Kantenschutzes vor Beschädigung geschützt werden können.

Bei dem in Patentdokument Nr. 2 offenbartem abgeschirmten Leiterweg ist das Drahtgeflecht zwischen den elektrischen Leitungen und einem Endabschnitt des Metallrohrs angeordnet, und dadurch wird verhindert, dass die elektrischen Leitungen beschädigt werden. Ein Kantenschutz wird daher nicht benötigt.

Bei dem in Patentdokument Nr. 2 offenbarten abgeschirmten Leiterweg wird zwischen der Innenumfangsfläche des Metallrohrs und der Außenumfangsfläche des Bündels elektrischer Leitungen ein hinreichend weiter Spalt benötigt, in welchen das Halteelement eingeführt werden kann, welches das Drahtgeflecht hält.

Allerdings besteht in Fällen, in denen es notwendig ist, ein dünneres Metallrohr gewählt werden, die Notwendigkeit, die Dichte der elektrischen Leitungen im Innern des Hohlraums in dem Metallrohr zu vergrößern, und somit ist es schwierig, im Innern des Metallrohrs einen hinreichend weiten Spalt vorzusehen, in welchen das Halteelement eingeführt werden könnte.

Der vorliegenden Erfindung liegt als Aufgabe zugrunde, zu verhindern, dass elektrische Leitungen in Kontakt mit einer Kante eines starren Rohrs einer Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung kommen und von dieser beschädigt werden, ohne eine zusätzliche Komponente wie eine Abdeckung oder einen Kantenschutz für einen Endabschnitt des Rohrs zu benötigen, und dies auch bei einer erhöhten Dichte der elektrischen Leitungen in einem im Rohr vorgesehenen Hohlraum.

MITTEL ZUM LÖSEN DER AUFGABE

Eine Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung gemäß einem ersten Aspekt weist ein Schirmrohr, ein flexibles Schirmelement und ein Kopplungselement auf.

  • (1) Das Schirmrohr ist ein starres röhrenförmiges Element, das metallisches Material enthält. Das Schirmrohr weist einen Abschnitt mit erweitertem Durchmesser auf, bei dem es sich um einen Endabschnitt handelt, dessen Innenumfangsfläche und Außenumfangsfläche jeweils einen Durchmesser aufweisen, der größer ist als der jeweilige Durchmesser einer Innenumfangsfläche bzw. einer Außenumfangsfläche eines Abschnitts, der sich an den Abschnitt mit erweitertem Durchmesser anschließt.
  • (2) Das flexible Schirmelement ist ein flexibles röhrenförmiges Element, das ein metallisches Material enthält. Ein Abschnitt in einem Endbereich des flexiblen Schirmelements bildet einen überlappenden Abschnitt, welcher die Innenumfangsfläche des Abschnitts mit erweitertem Durchmesser des Schirmrohrs überlappt. Das flexible Schirmelement ist dazu eingerichtet, zusammen mit dem Schirmrohr einen durchgängigen Hohlraum bereitzustellen.
  • (3) Das Kopplungselement ist ein Element, das ringförmig ist und den überlappenden Abschnitt des flexiblen Schirmelements hält, wobei der überlappende Abschnitt zwischen dem Kopplungselement und der Innenumfangsfläche des Schirmrohrs angeordnet ist.

Eine Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung gemäß einem zweiten Aspekt ist eine Variante der Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung gemäß dem ersten Aspekt. Bei der Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung gemäß dem zweiten Aspekt weist eine Innenumfangsfläche des Kopplungselements einen Durchmesser auf, der größer oder gleich einem Durchmesser der Innenumfangsfläche des sich an den Abschnitt mit erweitertem Durchmesser des Schirmrohrs anschließenden Abschnitts ist.

Eine Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung gemäß einem dritten Aspekt ist eine Variante der Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung gemäß dem ersten Aspekt oder dem zweiten Aspekt. Bei der Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung gemäß dem dritten Aspekt weist das Schirmrohr ein Metallrohr und einen auf einer Außenumfangsfläche des Metallrohrs ausgebildeten Isolationsmantel auf.

Eine Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung gemäß einem vierten Aspekt ist eine Variante der Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung gemäß einem der Aspekte eins bis drei. Die Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung gemäß dem vierten Aspekt weist ferner eine Kabeldurchführung auf, bei der es sich um ein nichtleitendes, zylinderförmiges, elastisches Element handelt. Die Kabeldurchführung weist in einem Endbereich einen Abschnitt auf, der einen Abschnitt des Schirmrohrs umschließt und dessen Innenumfangsfläche im natürlichen Zustand der Kabeldurchführung einen Durchmesser aufweist, der größer als ein Durchmesser der Außenumfangsfläche des sich an den Abschnitt mit erweitertem Durchmesser anschließenden Abschnitts des Schirmrohrs und kleiner als ein Durchmesser der Außenumfangsfläche des Abschnitts mit erweitertem Durchmesser ist.

Eine elektrische Leitungsanordnung mit Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung gemäß einem fünften Aspekt weist eine elektrische Leitung und eine Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung gemäß einem der vorstehend beschriebenen Aspekte auf. In diesem Falle umschließt die zylinderförmige Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung die elektrische Leitung.

EFFEKT DER ERFINDUNG

Bei jedem der vorstehend beschriebenen Aspekte ist ein Endabschnitt des Schirmrohrs, das metallisches Material enthält und starr ist, als der Abschnitt mit erweitertem Durchmesser ausgebildet, der einen Durchmesser aufweist, der größer als der Durchmesser des Abschnitts ist, der sich an den Abschnitt mit erweitertem Durchmesser anschließt. Das flexible Schirmelement ist zwischen der Innenfläche des Abschnitts mit erweitertem Durchmesser des Schirmrohrs und dem innerhalb des Abschnitts mit erweiterten Durchmesser angeordneten Kopplungselement angeordnet.

Daher ist gemäß jedem der vorstehend beschriebenen Aspekte das flexible Schirmelement, das ein metallisches Material enthält und stark ist, zwischen der elektrischen Leitung und dem Endabschnitt des Schirmrohrs angeordnet und verhindert, dass die elektrische Leitung beschädigt wird. Daher wird kein Kantenschutz für das Schirmrohr benötigt.

Gemäß jedem der vorstehend beschriebenen Aspekte kann, selbst wenn der Spalt zwischen der Innenumfangsfläche des Abschnitts außerhalb des Abschnitts mit erweitertem Durchmesser des Schirmrohrs und der Außenumfangsfläche der elektrischen Leitung schmal ist, doch der Abschnitt mit erweitertem Durchmesser mit einem hinreichend weiten Spalt versehen werden, in welchen das Kopplungselement, das das flexible Schirmelement hält, eingeführt werden kann. Daher ist es, auch wenn die Dichte der elektrischen Leitungen im Inneren des Hohlraums im Schirmrohr (starres Rohr) ansteigt, weiterhin problemlos möglich, das flexible Schirmelement mit dem Schirmrohr zu koppeln.

Gemäß jedem der vorstehend beschriebenen Aspekte ist es bei dem Schritt, bei dem die elektrische Leitung durch den Hohlraum in der Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung geführt wird, nicht notwendig, die elektrische Leitung von ihrem Ende aus durch den Hohlraum in dem flexiblen Schirmelement zu führen. Daher ist es einfach, die elektrische Leitung durch den Hohlraum in der Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung zu führen.

Gemäß dem zweiten Aspekt steht die Innenumfangsfläche des in den Abschnitt mit erweitertem Durchmesser des Schirmrohrs eingeführten Kopplungselements nicht über eine verlängerte Fläche der Innenumfangsfläche des sich an den Abschnitt mit erweitertem Durchmesser des Schirmrohrs anschließenden Abschnitts hinaus nach innen über. Daher ist es möglich, die Dichte der elektrischen Leitungen im Inneren des Hohlraums im Schirmrohr (starres Rohr) weiter zu erhöhen. Außerdem ist es unwahrscheinlich, dass die elektrische Leitung sich mit dem Kopplungselement verfängt, wenn sie durch den Hohlraum im Schirmrohr geführt wird.

Gemäß dem dritten Aspekt weist das Schirmrohr ein Metallrohr und einen auf einer Außenumfangsfläche des Metallrohrs ausgebildeten Isolationsmantel auf. Der Isolationsmantel verhindert, dass elektrische Schläge auftreten, selbst wenn Hochspannung am Metallrohr anliegt. Das flexible Schirmelement befindet sich in Kontakt mit der Innenumfangsfläche des Metallrohrs (des Schirmrohrs). Daher beeinträchtigt der Isolationsmantel des Schirmrohrs nicht die elektrische Verbindung zwischen Metallrohr und flexiblem Schirmelement.

Gemäß dem vierten Aspekt ist die Kabeldurchführung ein Element, das verhindern soll, dass Flüssigkeit in das flexible Schirmelement eintritt, und ein Abschnitt in einem Endabschnitt der Kabeldurchführung ist ein Abschlussabschnitt, der so positioniert ist, dass er das Schirmrohr derart bedeckt, dass der Abschlussabschnitt in engen Kontakt mit der Außenumfangsfläche des Abschnitts mit erweiterten Durchmesser des Schirmrohrs kommt. Die Innenumfangsfläche des Abschlussabschnitts der Kabeldurchführung weist einen Durchmesser auf, der größer als der Durchmesser der Außenumfangsfläche des sich an den Abschnitt mit erweitertem Durchmesser anschließenden Abschnitts des Schirmrohrs und kleiner als der Durchmesser der Außenumfangsfläche des Abschnitts mit erweitertem Durchmesser ist.

Wenn die Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung mit der Kabeldurchführung an ein Halteelement wie etwa die Karosserie eines Fahrzeugs angebracht werden soll, ist es notwendig, die Kabeldurchführung an der Außenumfangsfläche des Schirmrohrs entlang zu bewegen. Um die Kabeldurchführung, die einen hohen Reibungskoeffizienten aufweist, an der Außenumfangsfläche des Schirmrohrs entlang zu schieben und dabei den Abschlussabschnitt in engem Kontakt mit der Außenumfangsfläche des Schirmrohrs zu halten, wird eine große Menge Kraft benötigt.

Gemäß dem vierten Aspekt weist der Abschlussabschnitt der Kabeldurchführung einen Durchmesser auf, der größer als der Durchmesser der Außenumfangsfläche des sich an den Abschnitt mit erweitertem Durchmesser anschließenden Abschnitts des Schirmrohrs ist. Daher ist es möglich, die Kabeldurchführung mit einer sehr kleinen Menge Kraft zu bewegen, wenn die Kabeldurchführung an der Außenumfangsfläche des Schirmrohrs entlang bewegt wird, außer wenn der Abschlussabschnitt der Kabeldurchführung den Abschnitt mit erweitertem Durchschnitt des Schirmrohrs passiert. Daher ist es einfach, die Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung, die die Kabeldurchführung aufweist, an einem Halteelement anzubringen.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine perspektivische Ansicht eines Hauptabschnitts einer elektrischen Leitungsanordnung 10 mit einer Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung gemäß einer ersten Ausführungsform.

2 ist eine vertikale Querschnittsansicht des Hauptabschnitts der elektrischen Leitungsanordnung 10 mit einer Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung.

3 ist eine erste vertikale Querschnittsansicht eines Endabschnitts eines Schirmrohrs (vor der Erweiterung des Rohrdurchmessers) in einem Fall, bei dem die Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung der elektrischen Leitungsanordnung 10 gemäß einem ersten Verfahren hergestellt wird.

4 ist eine zweite vertikale Querschnittsansicht des Endabschnitts des Schirmrohrs (bei erweitertem Rohrdurchmesser) in dem Fall, bei dem die Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung der elektrischen Leitungsanordnung 10 gemäß dem ersten Verfahren hergestellt wird.

5 ist eine vertikale Querschnittsansicht eines Hauptabschnitts der Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung (vor dem Anbringen eines Kopplungselements) in dem Fall, bei dem die Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung der elektrischen Leitungsanordnung 10 gemäß dem ersten Verfahren hergestellt wird.

6 ist eine vertikale Querschnittsansicht des Hauptabschnitts der elektrischen Leitungsanordnung 10 mit einer Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung, wobei die elektrischen Leitungen durch ein flexibles Schirmelement abgedeckt sind.

7 ist eine erste vertikale Querschnittsansicht des Hauptabschnitts der Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung (beim Anbringen des Kopplungselements) in einem Fall, bei dem die Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung der elektrischen Leitungsanordnung 10 gemäß einem zweiten Verfahren hergestellt wird.

8 ist eine zweite vertikale Querschnittsansicht des Hauptabschnitts der Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung (vor der Erweiterung des Rohrdurchmessers) in dem Fall, bei dem die Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung der elektrischen Leitungsanordnung 10 gemäß dem zweiten Verfahren hergestellt wird.

9 ist eine zweite vertikale Querschnittsansicht des Hauptabschnitts der Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung (beim Erweitern des Rohrdurchmessers) in dem Fall, bei dem die Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung der elektrischen Leitungsanordnung 10 gemäß dem zweiten Verfahren hergestellt wird.

10 ist eine vertikale Querschnittansicht eines Hauptabschnitts einer elektrischen Leitungsanordnung 10A mit einer Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung gemäß einer zweiten Ausführungsform.

AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNG

Nachstehend werden Ausführungsformen anhand der beigefügten Zeichnungen beschrieben. Die nachstehenden Ausführungsformen sind Beispiele für Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung und schränken den technischen Schutzumfang der vorliegenden Erfindung nicht ein. Die elektrische Leitungsanordnung mit der Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung gemäß den einzelnen Ausführungsformen ist als Kabelbaum vorgesehen, der zum Beispiel in einem Fahrzeug wie einem Automobil installiert ist.

Erste Ausführungsform

Als Erstes wird unter Bezugnahme auf die 1 und 2 eine Beschreibung einer Ausgestaltung einer elektrischen Leitungsanordnung 10 mit einer Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung gemäß einer ersten Ausführungsform gegeben. Wie in 1 gezeigt ist, weist die elektrische Leitungsanordnung 10 mit Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung elektrische Leitungen 1 und eine röhrenförmige Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung 5 auf, die die elektrischen Leitungen 1 umschließt. In Bezug auf die elektrischen Leitungen 1 sei angemerkt, dass die Querschnittsansicht in 2 Seitenflächen der elektrischen Leitungen 1 zeigt. Ebenso zeigen die Querschnittansichten in den 6 und 10 Seitenflächen der elektrischen Leitungen 1.

Elektrische Leitungen

Die elektrischen Leitungen 1 sind isolierte elektrische Leitungen mit jeweils einem Leiter und einem Isolationsmantel, mit dem der Leiter ummantelt ist. Bei dem in 1 gezeigten Beispiel weist die elektrische Leitungsanordnung 10 mit Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung mehrere elektrische Leitungen 1 auf, und die Komponente 5 zur elektromagnetischen Abschirmung umschließt die mehreren elektrischen Leitungen 1.

Die Komponente 5 zur elektromagnetischen Abschirmung weist ein Schirmrohr 2, ein flexibles Schirmelement 3 und ein Kopplungselement 4 auf. Das Schirmrohr 2 und das flexible Schirmelement 3 sind dazu eingerichtet, einen durchgängigen Hohlraum bereitzustellen, durch den die elektrischen Leitungen 1 verlaufen können.

Der Einfachheit halber zeigen die 1, 2 usw. eine Situation, in welcher die Dichte der elektrischen Leitungen 1 in dem Hohlraum im Schirmrohr 2 vergleichsweise gering ist, d. h. eine Situation, in welcher der Spalt zwischen der Innenumfangsfläche des Schirmrohrs 2 und der Außenumfangsfläche der elektrischen Leitungen 1 relativ breit ist. Jedoch können in den einzelnen Ausführungsformen jeweils die elektrischen Leitungen 1 mit einer höheren als der in den Zeichnungen gezeigten Dichte in dem Hohlraum in dem Schirmrohr 2 untergebracht sein.

Es sei außerdem darauf hingewiesen, dass es sich bei den elektrischen Leitungen 1 um ein mehradriges Kabel handeln kann. Ein mehradriges Kabel weist mehrere Leiter und einen Isolationsmantel auf, mit dem die mehreren Leiter insgesamt ummantelt sind und der die mehreren Leiter voneinander isoliert.

Als Nächstes wird die Komponente 5 zur elektromagnetischen Abschirmung gemäß der ersten Ausführungsform beschrieben. Bei der Komponente 5 zur elektromagnetischen Abschirmung sind das Schirmrohr 2 und das flexible Schirmelement 3 durch das Kopplungselement 4 miteinander gekoppelt, und die Komponente 5 zur elektromagnetischen Abschirmung weist dadurch gekennzeichnet, dass sie aufweist: die Form einer durchgängigen Röhre auf.

Schirmrohr

Das Schirmrohr 2 ist ein starres röhrenförmiges Element, das metallisches Material enthält. Bei der vorliegenden Ausführungsform handelt es sich bei dem Schirmrohr 2 um ein metallisches Rohr, das im Wesentlichen Metall wie Aluminium oder Edelstahl enthält.

Es sei angemerkt, dass es sich bei dem Schirmrohr 2 um ein Element mit einem Metallrohr handeln kann, in das in einem Abschnitt des Metallrohrs ein nichtleitendes Material integriert sein kann. Zum Beispiel kann es sich bei dem Schirmrohr 2 um ein Rohr handeln, das ein Metallrohr und Isolationsmäntel umfasst, die auf Abschnitten der Innenumfangsfläche und der Außenumfangsfläche des Metallrohrs ausgebildet sind.

Das Schirmrohr 2 weist einen Abschnitt 22 mit erweitertem Durchmesser auf, der mindestens einen Endabschnitt des Schirmrohrs 2 bildet, sowie einen Basisabschnitt 21, der den verbleibenden Abschnitt bildet. Der Abschnitt 22 mit erweitertem Durchmesser bildet einen Endabschnitt des Schirmrohrs 2A, und seine Innenumfangsfläche und Außenumfangsfläche weisen einen Durchmesser auf, der größer als der Durchmesser des sich daran anschließenden Basisabschnitts 21 ist. Der Abschnitt 22 mit erweitertem Durchmesser stellt einen Rand einer Öffnung 20 an einem Endabschnitt des Schirmrohrs 2 bereit.

Der Abschnitt 22 mit erweitertem Durchmesser bildet einen Endabschnitt des Schirmrohrs 2, und seine Innenumfangsfläche und Außenumfangsfläche weisen einen Durchmesser auf, der größer als der Durchmesser eines sich daran anschließenden Abschnitts (des Basisabschnitts 21) ist. Mit anderen Worten ist der Durchmesser der Innenumfangsfläche des Abschnitts 22 mit erweitertem Durchmesser größer als der Durchmesser der Innenumfangsfläche des Basisabschnitts 21, und der Durchmesser der Außenumfangsfläche des Abschnitts 22 mit erweitertem Durchmesser ist größer als der Durchmesser der Außenumfangsfläche des Basisabschnitts 21.

Das Schirmrohr 2 ist ein Element, das erhalten wird, indem ein Endabschnitt eines Rohrs mit über die gesamte Länge hinweg gleichförmigem lateralem Querschnitt bearbeitet wird, um den Durchmesser des Endabschnitts zu erweitern. Ein Beispiel für ein Verfahren zum Durchführen dieser Bearbeitung wird später beschrieben.

Der Basisabschnitt 21 des Schirmrohrs 2 umfasst einen Abschnitt, der sich an den Abschnitt 22 mit erweitertem Durchmesser anschließt. Zum Beispiel ist der Basisabschnitt 21 ein röhrenförmiger Abschnitt mit gleichförmigem lateralem Querschnitt. Der Basisabschnitt 21 ist ein gerader oder gekrümmter röhrenförmiger Abschnitt. In dem in 1 gezeigten Beispiel ist der Basisabschnitt 21 ein kreisförmiger Zylinder. Es ist auch denkbar, dass der Basisabschnitt 21 die Form eines Vierkantrohrs aufweist.

Zum Beispiel ist der Abschnitt 22 mit erweitertem Durchmesser des Schirmrohrs 2 an beiden Endabschnitten des Schirmrohrs 2 ausgebildet.

Flexible Schirmelemente

Das flexible Schirmelement 3 ist ein flexibles zylinderförmiges Element, das ein metallisches Material enthält. Ein typisches Beispiel für das flexible Schirmelement 3 ist ein Drahtgeflecht. Das Drahtgeflecht ist ein Element mit einer Struktur, in der leitfähige Drähte zu einer Röhrenform gewebt sind. Die leitfähigen Drähte, die das Drahtgeflecht bilden, weisen jeweils auf: einen Walzdraht, der im Wesentlichen Kupfer enthält, und beispielsweise eine Plattierung, die auf der Oberfläche des Walzdrahts ausgebildet ist. Es sei darauf hingewiesen, dass die leitfähigen Drähte, die das Drahtgeflecht bilden, jeweils einen Walzdraht aufweisen können, der im Wesentlichen Aluminium enthält.

Es sei darauf hingewiesen, dass es sich bei dem flexiblen Schirmelement 3 um ein Element handeln kann, das ein Metallgewebe aufweist, welches zu einer Röhrenform gerollt ist. Das Metallgewebe wird produziert, indem Metallfäden zusammengewoben werden. Das Metallgewebe ist zum Beispiel ein Gewebe mit einem Grundgewirk, bei dem metallische Fäden, die im Wesentlichen Kupfer enthalten, derart verwoben sind, dass die metallischen Fäden einender in Längsrichtung und in Querrichtung schneiden. In manchen Fällen weist das Metallgewebe eine Struktur auf, bei welcher ein flexibler Film aus einem Kunststoffmaterial auf ein Gewebe aus Metallfäden aufgetragen ist. Das Metallgewebe ist leitfähig und flexibel.

Bei dem flexiblen Schirmelement 3 bildet ein Abschnitt in einem Endbereich, der von einem Ende 31 aus verläuft, einen überlappenden Abschnitt 32, welcher die Innenumfangsfläche des Abschnitts 22 mit erweitertem Durchmesser des Schirmrohrs 2 bedeckt. Somit ist das flexible Schirmelement 3 dazu eingerichtet, zusammen mit dem Schirmrohr 2 einen durchgängigen Hohlraum bereitzustellen. Der durchgängige Hohlraum, der in dem Schirmrohr 2 bereitgestellt ist, und das flexible Schirmelement 3 dienen als Verkabelungsweg für die elektrischen Leitungen 1.

Kopplungselement

Das Kopplungselement 4 ist ein Element, das dazu dient, den Abschnitt 22 mit erweitertem Durchmesser des Schirmrohrs 2 und den überlappenden Abschnitt 32 des flexiblen Schirmelements 3 miteinander zu koppeln, und ist ringförmig. Das Kopplungselement 4 hält den überlappenden Abschnitt 32 des flexiblen Schirmelements 3, wobei der überlappende Abschnitt 32 zwischen dem Kopplungselement 4 und der Innenumfangsfläche des Abschnitts 22 mit erweitertem Durchmesser des Schirmrohrs 2 angeordnet ist. Fälle, in denen das Kopplungselement 4 ringförmig ist, sind zum Beispiel ein Fall, bei dem der Umriss der Innenumfangsfläche des Kopplungselements 4 die Form einer Ellipse oder eines echten Kreises aufweist, sowie ein Fall, bei dem der Umriss der Innenumfangsfläche des Kopplungselements 4 die Form eines langgezogenen Kreises (eines Rechtecks mit abgerundeten Ecken) aufweist.

Das Kopplungselement 4 ist zum Beispiel ein Element, das im Wesentlichen Eisen enthält und eine plattierte Oberfläche aufweist, oder ein Element, das im Wesentlichen Edelstahl enthält.

Das Kopplungselement 4 gemäß der vorliegenden Ausführungsform ist ringförmig mit einer Kontur, die an der Innenumfangsfläche des Abschnitts 22 mit erweitertem Durchmesser des Schirmrohrs 2 entlang verläuft. Das Kopplungselement 4 hält den überlappenden Abschnitt 32 des flexiblen Schirmelements 3, wobei der überlappende Abschnitt 32 zwischen dem Kopplungselement 4 und der Innenumfangsfläche des Abschnitts 22 mit erweitertem Durchmesser des Schirmrohrs 2 angeordnet ist. Zum Beispiel drückt das Kopplungselement 4 den überlappenden Abschnitt 32 des flexiblen Schirmelements 3 über die gesamte Länge der Innenumfangsfläche gegen die Innenumfangsfläche des Schirmrohrs 2.

Wie in 2 gezeigt ist, kann die Innenumfangsfläche des Kopplungselements 4 einen Durchmesser aufweisen, der größer oder gleich dem Durchmesser der Innenumfangsfläche des sich an den Abschnitt 22 mit erweitertem Durchmesser des Schirmrohrs 2 anschließenden Basisabschnitts 21 ist. Mit einer solchen Ausgestaltung steht das Kopplungselement 4 nicht nach innen in den Hohlraum in dem Schirmrohr 2, d. h. den Verkabelungsweg für die elektrischen Leitungen 1, über.

Beispielhafte Verfahrensweise (erstes Verfahren) zum Herstellen einer elektrischen Leitungsanordnung mit Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung

Als Nächstes wird anhand der 3 bis 5 ein Beispiel für eine Verfahrensweise (erstes Verfahren) zum Herstellen der Komponente 5 zur elektromagnetischen Abschirmung und der elektrischen Leitungsanordnung 10 mit Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung beschrieben.

3 ist eine erste vertikale Querschnittsansicht eines Endabschnitts des Schirmrohrs 2 (vor einem Prozess zum Erweitern des Rohrdurchmessers) in einem Fall, bei dem die Komponente 5 zur elektromagnetischen Abschirmung gemäß dem ersten Verfahren hergestellt wird. 4 ist eine zweite vertikale Querschnittsansicht des Endabschnitts des Schirmrohrs 2 (während dem Prozess zum Erweitern des Rohrdurchmessers) in dem Fall, bei dem die Komponente 5 zur elektromagnetischen Abschirmung gemäß dem ersten Verfahren hergestellt wird. 5 ist eine vertikale Querschnittsansicht eines Hauptabschnitts der Komponente 5 zur elektromagnetischen Abschirmung (vor dem Anbringen des Kopplungselements 4) in dem Fall, bei dem die Komponente 5 zur elektromagnetischen Abschirmung gemäß dem ersten Verfahren hergestellt wird.

Das Schirmrohr 2 wird erhalten, indem ein Endabschnitt eines Rohrausgangsmaterials 200 mit über die gesamte Länge hinweg gleichförmigem lateralem Querschnitt bearbeitet wird, um den Durchmesser des Endabschnitts zu erweitern. Diese Bearbeitung wird im Weiteren als Erweitern des Rohrdurchmessers bezeichnet.

Wie in den 3 und 4 gezeigt ist, ist das Erweitern des Rohrdurchmessers gemäß dem ersten Verfahren eine Bearbeitung, die durchgeführt wird, um einen Endabschnitt des Rohrausgangsmaterials 200 von innen her zu erweitern, indem ein metallisches Formwerkzeug 9 mit einer Formungsfläche 91 mit erweitertem Durchmesser in eine Öffnung 20 in einem Ende des Rohrausgangsmaterials 200 eingeführt wird. Die Formungsfläche 91 mit erweitertem Durchmesser weist einen Durchmesser auf, der größer als der Durchmesser der Innenumfangsfläche des Rohrausgangsmaterials 200 ist.

Der Außendurchmesser der Formungsfläche 91 mit erweitertem Durchmesser des metallischen Formwerkzeugs 9 ist zum Beispiel geringfügig größer als oder gleich groß wie die Summe von: dem Durchmesser der Innenumfangsfläche des Rohrausgangsmaterials 200 und dem Doppelten der Summe von der Dicke des ringförmigen Kopplungselements 4 und der Dicke des flexiblen Schirmelements 3.

Das Schirmrohr 2, das einen Endabschnitt aufweist, der als der Abschnitt 22 mit erweitertem Durchmesser ausgebildet ist, wird durch Erweitern des Rohrdurchmessers des Rohrausgangsmaterials 200 erhalten. Der Innenumfangsfläche des Abschnitts 22 mit erweitertem Durchmesser wird eine Form verliehen, die entlang der Formungsfläche 91 mit erweitertem Durchmesser des metallischen Formwerkzeugs 9 verläuft.

Weiterhin erfolgt, wie in 5 gezeigt, ein Schritt zum Einpressen des Kopplungselements, bei dem das Kopplungselement 4 in den Abschnitt 22 mit erweitertem Durchmesser des Schirmrohrs 2 eingeführt wird. Dieser Schritt erfolgt in einer Situation, in welcher das flexible Schirmelement 3 derart positioniert worden ist, dass es die Außenumfangsfläche des Rohrausgangsmaterials 200 abdeckt, und ein Abschnitt des flexiblen Schirmelements 3, der von dem Ende 31 aus verläuft, ins Innere des Abschnitts 22 mit erweitertem Durchmesser gefaltet worden ist.

Es sei angemerkt, dass der Abschnitt des flexiblen Schirmelements 3, der ins Innere des Abschnitts 22 mit erweitertem Durchmesser gefaltet worden ist, der überlappende Abschnitt 32 ist.

In einer Situation, bevor das Kopplungselement 4 in den Abschnitt 22 mit erweitertem Durchmesser des Schirmrohrs 2 eingeführt wird, ist der Außendurchmesser des Kopplungselements 4 geringfügig größer als der Wert, der sich durch Subtrahieren der doppelten Dicke des flexiblen Schirmelements 3 von dem Innendurchmesser des Abschnitts 22 mit erweitertem Durchmesser ergibt. Das Kopplungselement 4 ist zum Beispiel ein ringförmiges metallisches Element, und es ist nicht notwendig, dass das Kopplungselement 4 eine besondere Struktur zum Verändern und Beibehalten seines Durchmessers aufweist.

Bei dem Schritt des Einpressens des Kopplungselements wird das Kopplungselement 4 relativ zu dem Abschnitt 22 mit erweitertem Durchmesser des Schirmrohrs 2 und dem überlappenden Abschnitt 32 des flexiblen Schirmelements 3, der sich von dem Abschnitt 22 mit erweitertem Durchmesser aus innen befindet, weiter ins Innere des flexiblen Schirmelements 3 gedrückt. Folglich wird das Kopplungselement 4 auf die Innenseite des überlappenden Abschnitts 32 eingepasst und reduziert dabei geringfügig dessen Außendurchmesser. Im Ergebnis hält das Kopplungselement 4 den überlappenden Abschnitt 32 des flexiblen Schirmelements 3, wobei der überlappende Abschnitt 32 zwischen dem Kopplungselement 4 und der Innenumfangsfläche des Abschnitts 22 mit erweitertem Durchmesser angeordnet ist.

Nach dem Schritt des Einpressens des Kopplungselements werden die elektrischen Leitungen 1 durch den Hohlraum in dem Schirmrohr 2A geführt. Zum Beispiel werden, wie in 6 gezeigt, die elektrischen Leitungen 1 durch den Hohlraum in dem Schirmrohr 2A geführt, wobei das flexible Schirmelement 3 die Außenumfangsfläche davon umhüllt. Hierbei wird der Abschnitt des flexiblen Schirmelements 3, der die Außenumfangsfläche des Schirmrohrs 2A bedeckt, nach außen in die Richtung gezogen, in die der Abschnitt 22 mit erweitertem Durchmesser des Schirmrohrs 2A verläuft. Somit wird das flexible Schirmelement 3 entfaltet.

Dadurch, dass es wie vorstehend beschrieben herausgezogen wird, umschließt das flexible Schirmelement 3 einen Abschnitt der elektrischen Leitungen 1, der aus der Öffnung 20 des Schirmrohrs 2A hinaus verläuft.

Gemäß der vorstehend beschriebenen Verfahrensweise ist es bei dem Schritt, bei dem die elektrischen Leitungen 1 durch den Hohlraum in der Komponente 5A zur elektromagnetischen Abschirmung geführt werden, nicht notwendig, die elektrischen Leitungen 1 von ihren Enden her durch den Hohlraum in dem flexiblen Schirmelement 3 zu führen.

Es sei angemerkt, dass andere Verfahrensweisen als die in 6 gezeigte gewählt werden können. Zum Beispiel können die elektrischen Leitungen 1 durch den Hohlraum in dem Schirmrohr 2 und dem mit dem Schirmrohr 2 gekoppelten flexiblen Schirmelement 3 geführt werden, nachdem das flexible Schirmelement 3 wie vorstehend beschrieben herausgezogen worden ist.

Beispielhafte Verfahrensweise (zweites Verfahren) zum Herstellen einer elektrischen Leitungsanordnung mit Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung

Als Nächstes wird anhand der 7 bis 9 ein Beispiel für eine Verfahrensweise (zweites Verfahren) zum Herstellen der Komponente 5 zur elektromagnetischen Abschirmung und der elektrischen Leitungsanordnung 10 mit Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung beschrieben.

Gemäß dem zweiten Verfahren erfolgt das Erweitern des Rohrdurchmessers in einer Situation, in welcher das flexible Schirmelement 3 derart positioniert worden ist, dass es die Außenumfangsfläche des Rohrausgangsmaterials 200 bedeckt, ein Abschnitt des flexiblen Schirmelements 3, der von dem Ende 31 aus verläuft, von der Öffnung 20 des Rohrausgangsmaterials 200 auf die Innenfläche gefaltet worden ist und außerdem das Kopplungselement 4 derart positioniert worden ist, dass es die Innenfläche des Abschnitts des flexiblen Schirmelements 3 bedeckt.

Wie in den 8 und 9 gezeigt ist, ist das Erweitern des Rohrdurchmessers gemäß dem ersten Verfahren eine Bearbeitung, die durchgeführt wird, um das Kopplungselement 4 und einen Endabschnitt des Rohrausgangsmaterials 200 von der Innenseite des Kopplungselements 4 her zu erweitern, indem ein metallisches Formwerkzeug 9X mit einer Formungsfläche 91X mit erweitertem Durchmesser in die Öffnung 20 in einem Ende des Rohrausgangsmaterials 200 eingeführt wird.

Der Außendurchmesser der Formungsfläche 91X mit erweitertem Durchmesser des metallischen Formwerkzeugs 9X ist zum Beispiel geringfügig größer als oder gleich groß wie der Durchmesser der Innenumfangsfläche des Rohrausgangsmaterials 200.

Das Schirmrohr 2, das einen Endabschnitt aufweist, welcher als der Abschnitt 22 mit erweitertem Durchmesser ausgebildet ist, und das Kopplungselement 4 mit erweitertem Durchmesser werden gleichzeitig durch Erweitern des Rohrdurchmessers des Rohrausgangsmaterials 200 erhalten. Das Kopplungselement 4 hält den überlappenden Abschnitt 32 des flexiblen Schirmelements 3, wobei der überlappende Abschnitt 32 zwischen dem Kopplungselement 4 und dem Abschnitt 22 mit erweitertem Durchmesser angeordnet ist.

Die Verfahrensweise im Anschluss an das Erweitern des Rohrdurchmessers gemäß dem zweiten Verfahren ist dieselbe wie die Verfahrensweise nach der Bearbeitung zum Einpressen des Kopplungselements gemäß dem ersten Verfahren (siehe 6).

Zweite Ausführungsform

Als Nächstes wird unter Bezugnahme auf 10 eine Beschreibung einer elektrischen Leitungsanordnung 10A mit einer Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung gemäß einer zweiten Ausführungsform gegeben. 10 ist eine vertikale Querschnittsansicht eines Hauptabschnitts der elektrischen Leitungsanordnung 10A mit einer Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung. In 10 tragen gleiche Komponenten wie in den 1 bis 9 gleiche Bezugszeichen.

Die elektrische Leitungsanordnung 10A mit Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung unterscheidet sich von der in den 1 und 2 gezeigten elektrischen Leitungsanordnung 10 mit Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung dahingehend, dass ein Schirmrohr 2A mit einem Kunststoffmantel anstelle des Schirmrohrs 2 vorgesehen ist und zusätzlich eine Kabeldurchführung 6 vorhanden ist. Nachstehend werden Unterschiede zwischen der elektrischen Leitungsanordnung 10A mit Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung und der elektrischen Leitungsanordnung 10 mit Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung beschrieben.

Analog zu der elektrischen Leitungsanordnung 10 mit Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung weist die elektrische Leitungsanordnung 10A mit Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung die elektrischen Leitungen 1 und eine Komponente 5A zur elektromagnetischen Abschirmung auf, die die elektrischen Leitungen 1 umschließt. Die Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung r weist das Schirmrohr 2A, das flexible Schirmelement 3 und das Kopplungselement 4 auf.

Bei dem Schirmrohr 2A handelt es sich um ein Rohr, das ein Metallrohr 201 und einen auf der Außenumfangsfläche des Metallrohrs 201 ausgebildeten Isolationsmantel 202 aufweist. Das Metallrohr 201 enthält im Wesentlichen Metall wie Aluminium oder Edelstahl. Der Isolationsmantel 202 ist eine Mantelschicht, die zum Beispiel aus einem Kunststoff oder einem Gummimaterial hergestellt ist.

Das Schirmrohr 2A weist bis auf den ausgebildeten Isolationsmantel 202 dieselbe Struktur wie das Schirmrohr 2 auf.

Weiterhin ist die elektrische Leitungsanordnung 10A mit Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung auch mit einer Kabeldurchführung 6 versehen, bei der es sich um ein nichtleitendes, röhrenförmiges, elastisches Element handelt. Die Kabeldurchführung 6 kann ein Element sein, das im Wesentlichen Gummimaterial wie etwa Gummi oder Elastomer enthält.

Die Kabeldurchführung 6 ist ein Element, das dazu dient, zu verhindern, dass Flüssigkeit in das flexible Schirmelement 3 eintritt, wenn die elektrische Leitungsanordnung 10A mit Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung an einem Halteelement wie etwa der Karosserie eines Fahrzeugs angebracht ist. Die Kabeldurchführung 6 weist einen ersten Abschlussabschnitt 61 auf, bei dem es sich um einen Endabschnitt der Kabeldurchführung 6 handelt, einen zweiten Abschlussabschnitt 62, bei dem es sich um den anderen Endabschnitt handelt, und einen Zwischenabschnitt 63 dazwischen.

Der erste Abschlussabschnitt 61 ist ein Abschnitt, der so positioniert ist, dass er das Schirmrohr 2A derart bedeckt, dass der erste Abschlussabschnitt 61 in engen Kontakt mit der Außenumfangsfläche des Abschnitts 22 mit erweitertem Durchmesser des Schirmrohrs 2A kommt. Der zweite Abschlussabschnitt 62 ist derart positioniert, dass er einen Rand (in der Zeichnung nicht gezeigt) bedeckt, der um eine Öffnung herum ausgebildet ist, welche zum Beispiel in dem Halteelement ausgebildet ist und einen Weg für die elektrischen Leitungen 1 bereitstellt. Der Rand ist um eine Öffnung herum ausgebildet, die in einem Gehäuse ausgebildet ist, in welchem beispielsweise eine Einrichtung untergebracht ist, mit welcher die elektrischen Leitungen 1 zu verbinden sind.

Wenn die Kabeldurchführung 6 in ihrem natürlichen Zustand ist, weist die Innenumfangsfläche des ersten Abschlussabschnitts 61 einen Durchmesser auf, der größer als der Durchmesser der Außenumfangsfläche des Basisabschnitts 21 (des sich an den Abschnitt 22 mit erweitertem Durchmesser anschließenden Abschnitts) des Schirmrohrs 2A und kleiner als der Durchmesser der Außenumfangsfläche des Abschnitts 22 mit erweitertem Durchmesser ist. Es sei angemerkt, dass eine Kabeldurchführung in ihrem natürlichen Zustand eine Kabeldurchführung bezeichnet, auf die keine äußere Kraft einwirkt.

Außerdem weist bei dem in 10 gezeigten Beispiel die Innenumfangsfläche des Zwischenabschnitts 63, der sich an den ersten Abschlussabschnitt 61 anschließt, einen Durchmesser auf, der größer als der Durchmesser der Außenumfangsfläche des Abschnitts 22 mit erweitertem Durchmesser des Schirmrohrs 2A ist. Außerdem weist bei dem in 10 gezeigten Beispiel die gesamte Innenumfangsfläche der Kabeldurchführung 6 einen Durchmesser auf, der größer als der Durchmesser der Außenumfangsfläche des Basisabschnitts 21 des Schirmrohrs 2A ist.

Wenn die Komponente 5A zur elektromagnetischen Abschirmung an ein Halteelement wie etwa die Karosserie eines Fahrzeugs angebracht werden soll, ist es notwendig, die Kabeldurchführung 6 an der Außenumfangsfläche des Schirmrohrs 2A entlang zu bewegen. Während die Kabeldurchführung 6 an der Außenumfangsfläche des Schirmrohrs 2A entlang bewegt wird, bleibt der Reibungswiderstand zwischen der Kabeldurchführung 6 und dem Schirmrohr 2A sehr klein, außer wenn der erste Abschlussabschnitt 61 den Abschnitt 22 mit erweitertem Durchmesser passiert. Daher ist es möglich, die Kabeldurchführung 6 mit einer sehr geringen Kraftmenge an dem Schirmrohr 2A entlang zu bewegen, außer wenn der erste Abschlussabschnitt 61 den Abschnitt 22 mit erweitertem Durchmesser passiert.

Bei dem in 10 gezeigten Beispiel wird die Kabeldurchführung 6 vorübergehend derart an dem Schirmrohr 2A angebracht, dass die gesamte Kabeldurchführung 6 den Basisabschnitt 21 des Schirmrohrs 2A umschließt, und dann wird die Kabeldurchführung 6 zu einer Position bewegt, in welcher der erste Abschlussabschnitt 61 in engem Kontakt mit der Außenumfangsfläche des Abschnitts 22 mit erweitertem Durchmesser ist.

Die Kabeldurchführung 6 kann jedoch derart vorübergehend an dem Schirmrohr 2A angebracht werden, dass der erste Abschlussabschnitt 61 den Basisabschnitt 21 umschließt und der Zwischenabschnitt 63 den Abschnitt 22 mit erweitertem Durchmesser umschließt.

Vorteilhafte Effekte

Bei beiden Komponenten zur elektromagnetischen Abschirmung 5 und 5A ist ein Endabschnitt des Schirmrohrs 2 bzw. 2A, welches Metall enthält und starr ist, als Abschnitt 22 mit erweitertem Durchmesser ausgebildet, der einen Durchmesser aufweist, der größer als der Durchmesser des Basisabschnitts 21 ist, welcher sich an den Abschnitt 22 mit erweitertem Durchmesser anschließt. Das flexible Schirmelement 3 ist zwischen der Innenfläche des Abschnitts 22 mit erweitertem Durchmesser des Schirmrohrs 2 bzw. 2A und dem innerhalb des Abschnitts 22 mit erweiterten Durchmesser angeordneten Kopplungselement 4 angeordnet.

Wird die Komponente 5 oder 5A zur elektromagnetischen Abschirmung gewählt, ist das flexible Schirmelement 3, das ein metallisches Material enthält und stark ist, zwischen den elektrischen Leitungen 1 und dem Endabschnitt des Schirmrohrs 2 bzw. 2A angeordnet und verhindert, dass die elektrischen Leitungen 1 beschädigt werden. Daher ist für die Schirmrohre 2 und 2A kein Kantenschutz erforderlich.

Außerdem kann, wenn die Komponente 5 oder 5A zur elektromagnetischen Abschirmung gewählt ist, selbst wenn der Spalt zwischen der Innenumfangsfläche des Basisabschnitts 21 (des Abschnitts außerhalb des Abschnitts 22 mit erweitertem Durchmesser) des Schirmrohrs 2 oder 2A und der Außenumfangsfläche der elektrischen Leitungen 1 schmal ist, doch der Abschnitt 22 mit erweitertem Durchmesser mit einem hinreichend weiten Spalt vorgesehen werden, in welchen das Kopplungselement 4, welches das flexible Schirmelement 3 hält, eingeführt werden kann. Daher ist es, auch wenn die Dichte der elektrischen Leitungen 1 im Inneren des Hohlraums im Schirmrohr (starres Rohr) 2 oder 2A erhöht ist, weiterhin möglich, das flexible Schirmelement 3 mit dem Schirmrohr 2 oder 2A zu koppeln, ohne Probleme zu verursachen.

Hierbei sei angemerkt, dass es wahrscheinlich ist, dass die elektrischen Leitungen 1 sich mit dem flexiblen Schirmelement 3 verfangen, wenn die elektrischen Leitungen 1 von ihrem Ende her durch den Hohlraum in dem flexiblen Schirmelement 3 wie etwa einem Drahtgeflecht geführt werden.

Wird jedoch die Komponente 5 oder 5A zur elektromagnetischen Abschirmung gewählt, so ist es bei dem Schritt des Führens der elektrischen Leitungen 1 durch den Hohlraum in der Komponente 5 oder 5A zur elektromagnetischen Abschirmung nicht notwendig, die elektrischen Leitungen 1 von ihrem Ende her durch den Hohlraum in dem flexiblen Schirmelement 3 zu führen, wie in 6 gezeigt ist. Daher ist es einfach, die elektrischen Leitungen 1 durch den Hohlraum in der Komponente 5 oder 5A zur elektromagnetischen Abschirmung zu führen.

Wenn bei einer der Komponenten 5 oder 5A zur elektromagnetischen Abschirmung die Innenumfangsfläche des Kopplungselements 4 einen Durchmesser aufweist, der größer oder gleich dem Durchmesser der Innenumfangsfläche des Basisabschnitts 21 des Schirmrohrs 2 oder 2A ist, so steht die Innenumfangsfläche des Kopplungselements 4, das in den Abschnitt 22 mit erweitertem Durchmesser des Schirmrohrs 2 oder 2A eingeführt ist, nicht über eine verlängerte Fläche der Innenumfangsfläche des Basisabschnitts 21 des Schirmrohrs 2 oder 2A nach innen über. Daher ist es möglich, die Dichte der elektrischen Leitungen 1 im Inneren des Hohlraums im Schirmrohr (starres Rohr) 2 oder 2A weiter zu erhöhen. Außerdem ist es unwahrscheinlich, dass die elektrischen Leitungen 1 sich mit dem Kopplungselement 4 verfangen, wenn sie durch den Hohlraum im Schirmrohr 2 oder 2A geführt werden.

Wird das Schirmrohr 2A der Komponente 5A zur elektromagnetischen Abschirmung gewählt, verhindert der Isolationsmantel 202, dass elektrische Schläge auftreten, selbst wenn Hochspannung am Metallrohr 201 anliegt. Das flexible Schirmelement 3 befindet sich in Kontakt mit der Innenumfangsfläche des Metallrohrs 201 (des Schirmrohrs 2A). Daher beeinträchtigt der Isolationsmantel 202 des Schirmrohrs 2A nicht die elektrische Verbindung zwischen dem Metallrohr 201 und dem flexiblen Schirmelement 3.

Wird die Komponente 5 oder 5A zur elektromagnetischen Abschirmung gewählt, dient der Schritt zur Rohrbearbeitung (der Schritt zum Erweitern des Rohrdurchmessers), bei welchem der Abschnitt 22 mit erweitertem Durchmesser des Schirmrohrs 2 oder 2A ausgebildet wird, auch als Schritt zum Anbringen des Kopplungselements 4, wie in den 8 und 9 gezeigt ist. Somit ist es möglich, den Herstellungsprozess der Komponente 5 oder 5A zur elektromagnetischen Abschirmung zu vereinfachen. Außerdem ist es möglich, das flexible Schirmelement 3 mithilfe des Kopplungselements 4 auf dem Schirmrohr 2 oder 2A zu halten, was sehr einfach ist.

Wird die Komponente 5A zur elektromagnetischen Abschirmung gewählt, ist es möglich, die Kabeldurchführung 6 mit einer sehr kleinen Kraftmenge zu bewegen, wenn die Kabeldurchführung 6 an der Außenumfangsfläche des Schirmrohrs 2A entlang bewegt wird. Daher ist es einfach, die Komponente 5A zur elektromagnetischen Abschirmung, die die Kabeldurchführung 6 aufweist, an einem Halteelement anzubringen.

Anwendungen

Bei der Komponente 5 zur elektromagnetischen Abschirmung kann das Schirmrohr 2A gewählt sein. Bei der Komponente 5 zur elektromagnetischen Abschirmung kann auch die Kabeldurchführung 6 gewählt sein.

Die vorstehenden Ausführungsformen und Anwendungsfälle der Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung und der elektrischen Leitungsanordnung mit der Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung können im Rahmen des in den Ansprüchen genannten Schutzumfangs der Erfindung frei kombiniert werden, und die Ausführungsformen und Anwendungen können auch praktiziert werden, indem die Ausführungsformen und Anwendungen auf geeignete Weise modifiziert oder Teile davon weggelassen werden.

Bezugszeichenliste

10, 10A
Elektrische Leitungsanordnung mit Komponente zur elektromagnetischen Abschirmung
1
elektrische Leitung
2, 2a
Schirmrohr
20
Öffnung im Schirmrohr
200
Rohrausgangsmaterial
201
Metallrohr
202
Isolationsmantel
21
Basisabschnitt des Schirmrohrs
22
Abschnitt mit erweitertem Durchmesser des Schirmrohrs
3
flexibles Schirmelement
31
Ende des flexiblen Schirmelements
32
überlappender Abschnitt des flexiblen Schirmelements
4
Kopplungselement
5, 5A
Komponente 5A zur elektromagnetischen Abschirmung
61
erster Abschlussabschnitt
62
zweiter Abschlussabschnitt
63
Zwischenabschnitt
9, 9X
Formwerkzeug
91, 91X
Formungsfläche