Title:
Funkkommunikationssystem und Funkkommunikationsverfahren
Kind Code:
T5


Abstract:

Jede von Funkkommunikationsvorrichtungen (2A, 2B und 2C) ist in einer solchen Weise konfiguriert, dass sie Informationen über entweder einen Service oder eine Anwendung, den/die die Funkkommunikationsvorrichtung bereitstellen kann, gemäß einem Protokoll, das die Durchführung von Funkkommunikationen mit einer Funkkommunikationsvorrichtung (1) ungeachtet des Setzens eines Kommunikationsmodus für die Funkkommunikationsvorrichtung (1) ermöglicht, und die Funkkommunikationsvorrichtung (1) ist in einer solchen Weise konfiguriert, dass sie Informationen über eine Anwendung, die von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen (2A, 2B und 2C) gesendet wurden, sammelt. Als eine Folge kann die Funkkommunikationsvorrichtung (1) die Informationen über die verfügbare Anwendung von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen (2A, 2B und 2C), die in der Umgebung von dieser existieren, ungeachtet des Setzens eines Kommunikationsmodus erwerben.




Inventors:
Nagai, Yukimasa (Tokyo, JP)
Fujikami, Shintaro (Tokyo, JP)
Sumi, Takenori (Tokyo, JP)
Application Number:
DE112014006812T
Publication Date:
03/30/2017
Filing Date:
07/14/2014
Assignee:
Mitsubishi Electric Corporation (Tokyo, JP)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Pfenning, Meinig & Partner mbB Patentanwälte, 10719, Berlin, DE
Claims:
1. Funkkommunikationssystem, enthaltend eine erste Funkkommunikationsvorrichtung, die mehrere Kommunikationsmodi stützt, und eine zweite Funkkommunikationsvorrichtung, die in der Umgebung der ersten Funkkommunikationsvorrichtung existiert, wobei die erste Funkkommunikationsvorrichtung einen Informationssender zum Senden von Informationen über entweder einen Service oder eine Anwendung, den/die die zweite Funkkommunikationsvorrichtung bereitstellen kann, gemäß einem Protokoll, das die Durchführung von Funkkommunikationen mit der ersten Funkkommunikationsvorrichtung ungeachtet eines Setzens eines Kommunikationsmodus für die erste Funkkommunikationsvorrichtung ermöglichen kann, und die erste Funkkommunikationsvorrichtung eine Informationssammelvorrichtung zum Sammeln der Informationen über entweder den Service oder die Anwendung enthält und die Informationen von dem Informationssender der zweiten Funkkommunikationsvorrichtung gesendet werden.

2. Funkkommunikationssystem nach Anspruch 1, bei dem die Informationssammelvorrichtung der ersten Funkkommunikationsvorrichtung enthält: einen Auswahlempfänger zum Empfangen einer Auswahl einer zu verwendenden Anwendung aus mehreren Anwendungen; und einen Informationssendeanforderungssender zum Senden einer Informationssendeanforderung enthaltend Identifikationsinformationen über die Anwendung, deren Auswahl von dem Auswahlempfänger empfangen wird, gemäß einem Protokoll, dass die Durchführung von Funkkommunikationen mit der zweiten Funkkommunikationsvorrichtung ungeachtet eines Setzens eines Kommunikationsmodus für die zweite Funkkommunikationsvorrichtung ermöglicht, wobei der Informationssender der zweiten Funkkommunikationsvorrichtung enthält: einen Informationssendeanforderungsempfänger zum Empfangen der von dem Informationssendeanforderungssender gesendeten Informationssendeanforderung; eine Bestimmungsvorrichtung zum Bestimmen, ob die Anwendung, die durch die Identifikationsinformationen, die in der von dem Informationssendeanforderungsempfänger empfangene Informationssendeanforderung enthalten sind, gezeigt wird, durch die zweite Funkkommunikationsvorrichtung bereitgestellt werden kann oder nicht; und eine Informationsantwortvorrichtung zum, wenn die Bestimmungsvorrichtung bestimmt, dass die Anwendung bereitgestellt werden kann, Senden, als Informationen über die Anwendung, der Identifikationsinformationen über die Anwendung, die bereitgestellt werden kann, zu der ersten Funkkommunikationsvorrichtung, gemäß dem Protokoll, das die Durchführung von Funkkommunikationen mit der ersten Funkkommunikationsvorrichtung ungeachtet eines Setzens eines Kommunikationsmodus für die erste Funkkommunikationsvorrichtung ermöglicht, und wobei die Informationssammelvorrichtung der ersten Funkkommunikationsvorrichtung einen Informationsempfänger zum Empfangen der Identifikationsinformationen über die Anwendung, die von der Informationsantwortvorrichtung gesendet werden, enthält.

3. Funkkommunikationssystem nach Anspruch 2, bei dem der Informationssendeanforderungssender die Informationssendeanforderung durch Verwendung sämtlicher verwendbarer Frequenzkanäle sendet, während ein zu verwendender Frequenzkanal geändert wird, und der Informationsempfänger die Identifikationsinformationen über die Anwendung empfängt, die von der Informationsantwortvorrichtung gesendet werden, während ein zu verwendender Frequenzkanal geändert wird.

4. Funkkommunikationssystem nach Anspruch 1, bei dem die Informationssammelvorrichtung der ersten Funkkommunikationsvorrichtung enthält: einen Informationssendeanforderungssender zum Senden einer Informationssendeanforderung zum Senden von Informationen über einen Service, der bereitgestellt werden kann, gemäß einem Protokoll, das die Durchführung von Funkkommunikationen mit der zweiten Funkkommunikationsvorrichtung ungeachtet eines Setzens eines Kommunikationsmodus für die zweite Funkkommunikationsvorrichtung ermöglicht, wobei der Informationssender der zweiten Funkkommunikationsvorrichtung enthält: einen Informationssendeanforderungsempfänger zum Empfangen der von dem Informationssendeanforderungssender gesendeten Informationssendeanforderung; und eine Informationsantwortvorrichtung zum, wenn der Informationssendeanforderungsempfänger die Informationssendeanforderung empfängt, Senden von Informationen über einen Service, den die zweite Funkkommunikationsvorrichtung bereitstellen kann, gemäß dem Protokoll, das die Durchführung von Funkkommunikationen mit der ersten Funkkommunikationsvorrichtung ungeachtet eines Setzens eines Kommunikationsmodus für die erste Funkkommunikationsvorrichtung ermöglicht, und wobei die Informationssammelvorrichtung der ersten Funkkommunikationsvorrichtung einen Informationsempfänger zum Empfangen der Informationen über den Service, der bereitgestellt werden kann, enthält, wobei die Informationen von der Informationsantwortvorrichtung gesendet werden.

5. Funkkommunikationssystem nach Anspruch 4, bei dem der Sendeanforderungssender die Informationssendeanforderung zum Senden der Informationen über den Service, der bereitgestellt werden kann, sendet durch Verwendung sämtlicher verwendbarer Frequenzkanäle, während ein zu verwendender Frequenzkanal geändert wird, und der Informationsempfänger die Informationen über den Service, der bereitgestellt werden kann, empfängt, wobei die Informationen von der Informationsantwortvorrichtung gesendet werden, während ein zu verwendender Frequenzkanal geändert wird.

6. Funkkommunikationssystem nach Anspruch 1, bei dem die erste Funkkommunikationsvorrichtung enthält: eine Kommunikationsmodusinformations-Sammelvorrichtung zum Sammeln von Kommunikationsmodusinformationen, die von der zweiten Funkkommunikationsvorrichtung gestützte Kommunikationsmodi zeigen, gemäß einem Protokoll, das die Durchführung von Funkkommunikationen mit der zweiten Funkkommunikationsvorrichtung ungeachtet eines Setzens eines Kommunikationsmodus für die zweite Funkkommunikationsvorrichtung ermöglicht; und eine Kommunikationsmodusänderungs-Anforderungsvorrichtung zum, wenn eine Funkverbindung mit der zweiten Funkkommunikationsvorrichtung hergestellt wird, Auswählen eines Kommunikationsmodus entsprechend einem Kommunikationsmodus der ersten Funkkommunikationsvorrichtung aus den durch die Kommunikationsmodusinformationen, die von der Kommunikationsmodusinformations-Sammelvorrichtung gesammelt wurden, gezeigten Kommunikationsmodi, und zum Senden einer Anforderung zur Änderung des ausgewählten Kommunikationsmodus gemäß einem Protokoll, das die Durchführung von Funkkommunikationen mit der zweiten Funkkommunikationsvorrichtung ermöglicht, und wobei die zweite Funkkommunikationsvorrichtung eine Kommunikationsmodus-Änderungsvorrichtung zum Ändern eines Kommunikationsmodus gemäß der von der Kommunikationsmodusänderungs-Anforderungsvorrichtung gesendeten Änderungsanforderung enthält.

7. Funkkommunikationssystem nach Anspruch 6, bei dem die Kommunikationsmodusänderungs-Anforderungsvorrichtung der ersten Funkkommunikationsvorrichtung den Kommunikationsmodus der ersten Funkkommunikationsvorrichtung ändert.

8. Funkkommunikationssystem nach Anspruch 6, bei dem die Kommunikationsmodusänderungs-Anforderungsvorrichtung der ersten Funkkommunikationsvorrichtung einen Verbindungspegel einer Funkverbindung mit der zweiten Funkkommunikationsvorrichtung bestimmt und die Änderungsanforderung enthaltend den Verbindungspegel sendet, und die Kommunikationsmodus-Änderungsvorrichtung der zweiten Funkkommunikationsvorrichtung einen Modus des Änderns des Kommunikationsmodus gemäß dem Verbindungspegel, der in der von der Kommunikationsmodusänderungs-Anforderungsvorrichtung gesendeten Änderungsanforderung enthalten ist, steuert.

9. Funkkommunikationssystem nach Anspruch 8, bei dem die Kommunikationsmodus-Änderungsvorrichtung der zweiten Funkkommunikationsvorrichtung einen Prozess des Änderns des Kommunikationsmodus in einem Änderungsmodus des zwingenden Änderns eines Kommunikationsmodus ungeachtet dessen, ob der Kommunikationsmodus gegenwärtig gesetzt ist oder nicht, in einem Änderungsmodus des Änderns eines Kommunikationsmodus, wenn gegenwärtig kein Kommunikationsmodus gesetzt ist, oder in einem Änderungsmodus des Änderns eines Kommunikationsmodus, wenn eine Operation des Anweisens einer Änderung durch eine Mitteilung einer Änderung des Kommunikationsmodus empfangen wird, durchführt.

10. Funkkommunikationssystem nach Anspruch 8, bei dem die Kommunikationsmodusänderungs-Anforderungsvorrichtung der ersten Funkkommunikationsvorrichtung sich auf eine Tabelle, in der eine Entsprechung zwischen dem Service und dem Verbindungspegel der Funkverbindung registriert ist, bezieht und den Verbindungspegel der Funkverbindung anhand des von der zweiten Funkkommunikationsvorrichtung bereitgestellten Services bestimmt, und wobei die erste Funkkommunikationsvorrichtung einen Editor zum Aufbereiten der in der Tabelle registrierten Entsprechung enthält.

11. Funkkommunikationssystem nach Anspruch 1, bei dem der Informationssender der zweiten Funkkommunikationsvorrichtung einen Informationswiederholungssender enthält zum wiederholten Senden der Informationen über entweder den Service oder die Anwendung, den/die die zweite Funkkommunikationsvorrichtung bereitstellen kann, gemäß dem Protokoll, das die Durchführung von Funkkommunikationen mit der ersten Funkkommunikationsvorrichtung ungeachtet eines Setzens eines Kommunikationsmodus für die erste Funkkommunikationsvorrichtung ermöglicht, wobei die Informationssammelvorrichtung der ersten Funkkommunikationsvorrichtung einen Informationsempfänger zum Empfangen der Informationen über entweder den Service oder die Anwendung enthält, und die Informationen von dem Informationswiederholungssender gesendet werden, während ein zu verwendender Frequenzkanal geändert wird.

12. Funkkommunikationssystem nach Anspruch 1, bei dem der Informationssender der zweiten Funkkommunikationsvorrichtung einen Vorbereitungsbeurteilungsinformationssender zum wiederholten Senden von Vorbereitungsbeurteilungsinformationen, die zeigen, ob eine Vorbereitung zum Bereitstellen eines Services beendet ist oder nicht, gemäß dem Protokoll, das die Durchführung von Funkkommunikationen mit der ersten Funkkommunikationsvorrichtung ungeachtet eines Setzens eines Kommunikationsmodus für die erste Funkkommunikationsvorrichtung ermöglicht, enthält, wobei die Informationssammelvorrichtung in der ersten Funkkommunikationsvorrichtung einen Informationssendeanforderungssender enthält, zum Empfangen der Vorbereitungsbeurteilungsinformationen, die von dem Vorbereitungsbeurteilungsinformationssender gesendet wurden, während ein zu verwendender Frequenzkanal geändert wird, und zum, wenn die Vorbereitungsbeurteilungsinformationen zeigen, dass eine Vorbereitung zum Bereitstellen eines Services beendet wurde, Senden eine Informationssendeanforderung zum Senden von Informationen über entweder einen Service oder eine Anwendung gemäß einem Protokoll, das die Durchführung von Funkkommunikationen mit der zweiten Funkkommunikationsvorrichtung ungeachtet eines Setzens eines Kommunikationsmodus für die zweite Funkkommunikationsvorrichtung ermöglicht, wobei der Informationssender der zweiten Funkkommunikationsvorrichtung enthält: einen Informationssendeanforderungsempfänger zum Empfangen der von dem Informationssendeanforderungssender gesendeten Informationssendeanforderung; und eine Informationsantwortvorrichtung zum, wenn der Informationssendeanforderungsempfänger die Informationssendeanforderung empfängt, Senden der Informationen über entweder den Service oder die Anwendung, den/die die zweite Funkkommunikationsvorrichtung bereitstellen kann, gemäß einem Protokoll, das die Durchführung von Funkkommunikationen mit der ersten Funkkommunikationsvorrichtung ermöglicht, und wobei die Informationssammelvorrichtung der ersten Funkkommunikationsvorrichtung einen Informationsempfänger zum Empfangen der Informationen über die Anwendung, die von der Informationsantwortvorrichtung gesendet wird, enthält.

13. Funkkommunikationssystem nach Anspruch 12, bei dem die Informationsantwortvorrichtung einen Informationsmitteilungspegel für die von dem Informationssendeanforderungsempfänger empfangene Informationssendeanforderung bestimmt und einen Modus des Sendens der Informationen über entweder den Service oder die Anwendung, der/die bereitgestellt werden kann, gemäß dem Informationsmitteilungspegel steuert.

14. Funkkommunikationssystem nach Anspruch 13, bei dem die Informationsantwortvorrichtung den Informationsmitteilungspegel gemäß Informationen über die erste Funkkommunikationsvorrichtung, die eine Sendequelle der von dem Informationssendeanforderungssender empfangenen Informationssendeanforderung ist, bestimmt.

15. Funkkommunikationssystem nach Anspruch 1, bei dem jede von der ersten und den zweiten Funkkommunikationsvorrichtungen einen von Kommunikationsmodi enthaltend einen Infrastrukturmodus, einen WiFi-Direktmodus, einen ad hoc-Modus, einen Funkgigabit-Modus und einen NAN(Nachbarschaftsbereichsnetz)-Modus stützt, die Funk-LAN-Kommunikationsmodi sind.

16. Funkkommunikationssystem nach Anspruch 1, bei dem jede von der ersten und den zweiten Funkkommunikationsvorrichtungen einen oder mehrere von einem Frequenzkanal in einem 2,4 GHz-Band, einem Frequenzkanal in einem 5 GHz-Band, einem Frequenzkanal in einem 60 GHz-Band und einem Frequenzkanal in einem 900 MHz-Band verwendet, die in einem Funk-LAN verwendbare Frequenzkanäle sind.

17. Funkkommunikationssystem nach Anspruch 1, bei dem die erste Funkkommunikationsvorrichtung oder die zweite Funkkommunikationsvorrichtung als in einem Fahrzeug installierte Ausrüstung verwendet wird.

18. Funkkommunikationsverfahren, mit dem eine erste Funkkommunikationsvorrichtung, die mehrere Kommunikationsmodi stützt, und eine zweite Funkkommunikationsvorrichtung, die sich in der Umgebung der ersten Funkkommunikationsvorrichtung befindet, Funkkommunikationen miteinander durchführen, welches Funkkommunikationsverfahren aufweist:
In der zweiten Funkkommunikationsvorrichtung Senden von Informationen über entweder einen Service oder eine Anwendung, den/die die zweite Funkkommunikationsvorrichtung bereitstellen kann, gemäß einem Protokoll, das die Durchführung von Funkkommunikationen mit der ersten Funkkommunikationsvorrichtung ungeachtet eines Setzens eines Kommunikationsmodus für die erste Funkkommunikationsvorrichtung ermöglicht; und
in der ersten Funkkommunikationsvorrichtung Sammeln der Informationen über entweder den Service oder die Anwendung, wobei die Informationen von der zweiten Funkkommunikationsvorrichtung gesendet werden.

Description:
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Funkkommunikationssystem, in welchem mehrere Funkkommunikationsvorrichtungen Funkkommunikationen miteinander durchführen, und ein Funkkommunikationsverfahren.

Stand der Technik

In den letzten Jahren wurden Kommunikationsmodi in einem Funk-LAN (Lokales Netz) (IEEE (The Institute of Electric and Electronics Engineers) 802.11a/b/g/n/ac) diversifiziert. Beispielsweise sind die folgenden Kommunikationsmodi vorgesehen:

  • • ad-hoc-Modus,
  • • STA-Modus (Infrastruktur-Modus),
  • • AP-Modus (Infrastruktur-Modus),
  • • Wi-Fi-Direkt-Modus,
  • • WiGig(Funk-Gigabit)-Modus, und
  • • NAN(Nachbarschaftsnetz)-Modus.

Eine Vorrichtung wie ein PC oder ein Smartphone, die mit einer Funkkommunikationsvorrichtung mit einer Funkkommunikationsfunktion für ein Funk-LAN ausgestattet ist, verwendet beispielsweise mehrere Kommunikationsmodi.

Daher führt durch Auswählen eines Kommunikationsmodus entsprechend einem Service, von dem der Benutzer wünscht, dass die Vorrichtung ihn durchführt, aus den mehreren Kommunikationsmodi, und Setzen des ausgewählten Kommunikationsmodus in der Funkkommunikationsvorrichtung, und Bewirken, dass die Funkkommunikationsvorrichtung mit einer anderen Funkkommunikationsvorrichtung Funkkommunikationen in diesem Kommunikationsmodus durchführt, die Vorrichtung wie ein PC oder ein Smartphone eine Anwendung durch, die den vorgenannten Service liefert.

Hier ist ein Verfahren zum Suchen nach einem Service, der durch einen Kommunikationspartner in einem Infrastrukturmodus für Funk-LAN geliefert wird, durch 802.11.u definiert, welches eine Spezifikation über Verbindung mit einem anderen Netz ist, und ein Mechanismus zum, wenn ein STA-Endgerät, das eine Funkkommunikationsvorrichtung eines Benutzers ist, mit einem Zugangspunkt verbunden ist, automatischen Erfassen und Auswählen eines geeigneten Netzes durch Verwendung von Informationen über den Service-Provider, bei dem der Benutzer Abonnent ist, ist in 802.11u definiert.

In dem folgenden Nichtpatentdokument 1 ist SDP (Service Discovery Protocol), das ein Protokoll zum Suchen danach, welchen Typ von Service eine andere Funkkommunikationsvorrichtung, die ein Kommunikationspartner ist, verwendet, als eine optionale Spezifikation über den Wi-Fi-Direktmodus definiert.

Durch Ausführen des SDP kann eine Funkkommunikationsvorrichtung erfahren, ob eine andere Funkkommunikationsvorrichtung, die ein Kommunikationspartner ist, Bonjour, UPnP, Wi-Fi-Display oder dergleichen verwendet, welche ein Protokoll in einer oberen Schicht sind, bevor eine Verbindung mit der anderen Funkkommunikationsvorrichtung, die ein Kommunikationspartner ist, hergestellt wird.

In dem folgenden Patentdokument 1 wird ein Verfahren zum Suchen nach Services, die durch Funkkommunikationsvorrichtungen geliefert werden, um Suchergebnisse dem Benutzer mitzuteilen, wodurch der Vorgang des Auswählens eines gewünschten Services durch den Benutzer vereinfacht und bewirkt wird, dass eine Funkkommunikationsvorrichtung mit Funkkommunikationen beginnt, offenbart.

In dem folgenden Patentdokument 2 wird ein Verfahren zum, wenn ein Informationsverarbeitungsendgerät durch eine Bildverarbeitungsvorrichtung gelieferte Services erfasst und einen Service (zum Beispiel Drucken oder FAX), den der Benutzer wünscht, auswählt, Bewirken, dass das Informationsverarbeitungs-Endgerät mit der Bildverarbeitungsvorrichtung in einem Zustand verbunden wird, in welchem das Kennzeichen dieses Services gesetzt ist, und zum Ermöglichen des Services bei der Bildverarbeitungsvorrichtung, selbst wenn dieser Service deaktiviert ist, offenbart.

In dem folgenden Patentdokument 3 ist ein Verfahren, das einer Funkkommunikationsvorrichtung ermöglicht, Informationen über Services zu erwerben, die durch andere in der Umgebung existierende Funkkommunikationsvorrichtungen in dem Wi-Fi-Direktmodus bereitgestellt werden, und den Benutzer die Informationen über die Services mitteilt, offenbart.

In den Patentdokumenten 1 bis 3 ist kein Verfahren zum Suchen nach Services zwischen Funkkommunikationsvorrichtungen, die auf unterschiedliche Kommunikationsmodi eingestellt sind, offenbart.

ZitatlistePatentliteratur

  • Patentdokument 1: Veröffentlichung Nr. 2012-175614 einer ungeprüften japanischen Patentanmeldung
  • Patentdokument 2: Veröffentlichung Nr. 2014-12350 einer ungeprüften japanischen Patentanmeldung
  • Patentdokument 3: WO 2013/153887

Nicht-Patentliteratur

  • Nicht-Patentdokument 1: Wi-Fi Peer-to-Peer (P2P) Technische Spezifikation

Version 1.2Kurzfassung der ErfindungTechnisches Problem

Da die herkömmlichen Funkkommunikationssysteme wie vorbeschrieben konfiguriert sind, kann, wenn andere Funkkommunikationsvorrichtungen, die in der Umgebung existieren, erfasst werden, eine Funkkommunikationsvorrichtung mit einer existierenden Funk-LAN-Funktion einfach nur andere Funkkommunikationsvorrichtungen erfassen, die in einem Kommunikationsmodus entsprechend dem Kommunikationsmodus, in den die Funkkommunikationsvorrichtung selbst gesetzt ist, arbeiten, und erfassbare Funkkommunikationsvorrichtungen sind begrenzt (beispielsweise kann eine Funkkommunikationsvorrichtung, die in STA von Infrastrukturmodi arbeitet, einfach nur andere Funkkommunikationsvorrichtungen erfassen, die in AP oder in Group Owner von Wi-Fi-Direkt arbeiten). Ein weiteres Problem besteht darin, dass, selbst wenn die Erfassung einer anderen Funkkommunikationsvorrichtung, die in der Umgebung existiert, erfolgreich war, Informationen über verfügbare Services (enthaltend Informationen über Anwendungen entsprechend diesen Services) nicht notwendigerweise von sämtlichen der erfassten Funkkommunikationsvorrichtungen erworben werden, und Funkkommunikationsvorrichtungen, von denen Informationen über Services erworben werden können, sind begrenzt.

Beispielsweise kann eine Funkkommunikationsvorrichtung, die mit STA entsprechend 802.11u arbeitet, nur Informationen über Services von anderen Funkkommunikationsvorrichtungen erwerben, die in AP entsprechend 802.11u arbeiten. Weiterhin kann eine Funkkommunikationsvorrichtung, die in dem Wi-Fi-Direktmodus entsprechend SDP arbeitet, nur Informationen über Services nur von anderen Funkkommunikationsvorrichtungen erwerben, die in gleicher Weise in dem Wi-Fi-Direktmodus entsprechend SDP arbeiten.

Die vorliegende Erfindung wurde gemacht, um die vorgenannten Probleme zu lösen, und es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Funkkommunikationssystem und ein Funkkommunikationsverfahren anzugeben, die in der Lage sind, Informationen über verfügbare Services oder Anwendungen von in der Umgebung existierenden Funkkommunikationsvorrichtungen ungeachtet der Einstellung eines Kommunikationsmodus zu erwerben.

Lösung des Problems

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Funkkommunikationssystem vorgesehen, in welchem eine zweite Funkkommunikationsvorrichtung, die in der Umgebung einer ersten Funkkommunikationsvorrichtung, die mehrere Kommunikationsmodi verwendet, existiert, einen Informationssender zum Senden von Informationen über entweder einen Service oder eine Anwendung, die die zweite Funkkommunikationsvorrichtung liefern kann, gemäß einem Protokoll, das ermöglicht, Funkkommunikationen mit der ersten Funkkommunikationsvorrichtung ungeachtet des Setzens eines Kommunikationsmodus durchzuführen, zu der ersten Funkkommunikationsvorrichtung enthält, und die erste Funkkommunikationsvorrichtung einen Informationssammler zum Sammeln der Informationen über entweder den Service und die Anwendung enthält, wobei die Informationen von dem Informationssender der zweiten Funkkommunikationsvorrichtung gesendet werden.

Vorteilhafte Wirkungen der Erfindung

Gemäß der vorliegenden Erfindung enthält die zweite Funkkommunikationsvorrichtung den Informationssender zum Senden von Informationen über entweder den Service oder die Anwendung, die die zweite Funkkommunikationsvorrichtung liefern kann, gemäß dem Protokoll, das ermöglicht, Funkkommunikationen mit der ersten Funkkommunikationsvorrichtung ungeachtet des Setzens eines Kommunikationsmodus durchzuführen, zu der ersten Funkkommunikationsvorrichtung, und die erste Funkkommunikationsvorrichtung enthält den Informationssammler zum Sammeln der Informationen über entweder den Service oder die Anwendung, wobei die Informationen von dem Informationssender der zweiten Funkkommunikationsvorrichtung gesendet wurden, so dass ein Vorteil dahingehend besteht, dass die Informationen über den verfügbaren Service oder die Anwendung von der in der Umgebung existierenden Funkkommunikationsvorrichtung erworben werden können, ungeachtet des Setzens eines Kommunikationsmodus.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

1 ist ein Blockschaltbild, das ein Funkkommunikationssystem gemäß dem Ausführungsbeispiel 1 der vorliegenden Erfindung zeigt;

2 ist eine erläuternde Zeichnung, die ein Beispiel zeigt, in welchem Funkkommunikationsvorrichtungen, die das in 1 gezeigte Funkkommunikationssystem gestalten, als Stücke einer in einem Fahrzeug installierten Ausrüstung verwendet werden;

3 ist ein Blockschaltbild, das die interne Konfiguration jeder von Funkkommunikationsvorrichtungen 1, 2A, 2B und 2C, die das in 1 gezeigte Funkkommunikationssystem gestalten, zeigt;

4 ist ein Ablaufdiagramm, das einen Ablauf des zwischen den Funkkommunikationsvorrichtungen, die das Funkkommunikationssystem gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung gestalten, durchgeführten Vorgangs zeigt;

5 ist ein Flussdiagramm, das die Einzelheiten der durch die Funkkommunikationsvorrichtung 1 zu der Zeit des Sammelns von Informationen über Anwendungen oder dergleichen durchgeführten Verarbeitung zeigt;

6 ist ein Flussdiagramm, das die Einzelheiten der durch jede der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C zu der Zeit des Sendens der Informationen über Anwendungen oder dergleichen durchgeführten Verarbeitung zeigt;

7 ist eine erläuternde Zeichnung, die das Format eines Aktionsrahmens (Anwendung, Service, Anforderung) zeigt;

8 ist eine erläuternde Zeichnung, die eine Liste von Subtypen von Aktionsrahmen zeigt;

9 ist eine erläuternde Zeichnung, die das Format eines Aktionsrahmens (Anwendung, Service, Antwort) zeigt;

10 ist ein Flussdiagramm, das die Einzelheiten der von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 zu der Zeit des Bestimmens einer Funkkommunikationsvorrichtung 2, die ein Verbindungsobjekt ist, durchgeführten Verarbeitung zeigt;

11 ist eine erläuternde Zeichnung, die ein Beispiel für eine Serviceverbindungs-Managementtabelle zeigt;

12 ist ein Flussdiagramm, das die Einzelheiten der von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 durchgeführten Verarbeitung in einer Stufe des Durchführens einer Anforderung zur Änderung eines Kommunikationsmodus vorhergehenden Stufen zeigt;

13 ist ein Flussdiagramm, das die Einzelheiten der durch die Funkkommunikationsvorrichtung 1 zu der Zeit des Durchführens einer Anforderung zur Änderung des Kommunikationsmodus durchgeführten Verarbeitung zeigt;

14 ist ein Flussdiagramm, das die Einzelheiten der durch jede der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C, die ein Verbindungsobjekt ist, zu der Zeit des Änderns des Kommunikationsmodus durchgeführten Verarbeitung zeigt;

15 ist eine erläuternde Zeichnung, die das Format eines Aktionsrahmens (Modusänderungsanforderung) zeigt;

16 ist eine erläuternde Zeichnung, die das Format eines Aktionsrahmens (Modusänderungsantwort) zeigt;

17 ist eine erläuternde Zeichnung, die das Format eines Aktionsrahmens (Modusänderungsbestätigung) zeigt;

18 ist eine erläuternde Zeichnung, die das Format einer Modusänderungsbestätigung (IE) zeigt;

19 ist ein Ablaufdiagramm, das einen Ablauf der zwischen Funkkommunikationsvorrichtungen, die ein Funkkommunikationssystem gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung gestalten, durchgeführten Verarbeitung zeigt;

20 ist ein Flussdiagramm, das die Einzelheiten der durch eine Funkkommunikationsvorrichtung 1 zu der Zeit des Sammelns von Informationen über Services oder dergleichen durchgeführten Verarbeitung zeigt;

21 ist ein Flussdiagramm, das die Einzelheiten der von jeder von Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C zu der Zeit des Sendens von Informationen über Services oder dergleichen durchgeführten Verarbeitung zeigt;

22 ist eine erläuternde Zeichnung, die das Format eines Aktionsrahmens (Serviceanforderung) zeigt;

23 ist eine erläuternde Zeichnung, die das Format eines Aktionsrahmens (Serviceantwort) zeigt;

24 ist ein Ablaufdiagramm, das einen Vorgang der zwischen Funkkommunikationsvorrichtungen, die ein Funkkommunikationssystem gemäß dem Ausführungsbeispiel 3 der vorliegenden Erfindung gestalten, durchgeführten Verarbeitung zeigt;

25 ist ein Flussdiagramm, das die Einzelheiten der durch eine Funkkommunikationsvorrichtung 1 zu der Zeit des Sammelns von Informationen über Services oder dergleichen durchgeführten Verarbeitung zeigt;

26 ist ein Flussdiagramm, das die Einzelheiten der von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 zu der Zeit des Bestimmens einer Funkkommunikationsvorrichtung 2, die ein Verbindungsobjekt ist, durchgeführten Verarbeitung zeigt;

27 ist eine erläuternde Zeichnung, die das Format einer Servicemitteilung IE, die einem Bakenrahmen oder dergleichen überlagert ist, zeigt;

28 ist ein Blockschaltbild, das die interne Konfiguration von jeder von Funkkommunikationsvorrichtungen 1, 2A, 2B und 2C, die ein Funkkommunikationssystem gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung gestalten, zeigt;

30 ist eine erläuternde Zeichnung, die ein Beispiel für eine Servicemitteilungspegel-Managementtabelle, die in einem Servicemitteilungs-Managementinformationsspeicher 30 aufgezeichnet ist, zeigt;

30 ist ein Ablaufdiagramm, das einen Vorgang für eine zwischen den Funkkommunikationsvorrichtungen, die das Funkkommunikationssystem gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung gestalten, durchgeführte Verarbeitung zeigt;

31 ist ein Flussdiagramm, das die Einzelheiten der von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 zu der Zeit des Sammelns von Informationen über Anwendungen oder Services oder dergleichen durchgeführten Verarbeitung zeigt;

32 ist eine erläuternde Zeichnung, die das Format eines Service-Mitteilungskennzeichens IE, das einem Bakenrahmen oder dergleichen überlagert ist, zeigt;

33 ist eine erläuternde Zeichnung, die das Format eines Aktionsrahmens (Servicemitteilungsanforderung) zeigt;

34 ist eine erläuternde Zeichnung, die das Format eines Aktionsrahmens (Servicemitteilungsantwort) zeigt;

35 ist ein Flussdiagramm, das die Einzelheiten der durch jede der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C zu der Zeit des Sendens von Informationen über Anwendungen oder Services oder dergleichen durchgeführten Verarbeitung zeigt;

36 ist ein Flussdiagramm, das die Einzelheiten der durch die Funkkommunikationsvorrichtung 1 zu der Zeit des Bestimmens einer Funkkommunikationsvorrichtung 2, die ein Verbindungsobjekt ist, durchgeführten Verarbeitung zeigt;

37 ist ein Ablaufdiagramm, das einen Vorgang der zwischen Funkkommunikationsvorrichtungen, die ein Funkkommunikationssystem gemäß dem Ausführungsbeispiel 5 der vorliegenden Erfindung gestalten, durchgeführten Verarbeitung zeigt;

38 ist ein Flussdiagramm, das die Einzelheiten der von einer Funkkommunikationsvorrichtung 1 zu der Zeit des Sendens eines Untersuchungsanforderungsrahmens durchgeführten Verarbeitung zeigt;

39 ist ein Flussdiagramm, das die Einzelheiten der von jeder von Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C zu der Zeit des Sendens eines Untersuchungsantwortrahmens durchgeführten Verarbeitung zeigt; und

40 ist eine erläuternde Zeichnung, die das Format einer Servicemitteilung IE des Untersuchungsantwortrahmens zeigt.

Beschreibung von Ausführungsbeispielen

Nachfolgend werden die bevorzugten Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung im Einzelnen mit Bezug auf die Zeichnungen erläutert.

Ausführungsbeispiel 1

1 ist ein Blockschaltbild, das ein Funkkommunikationssystem gemäß dem Ausführungsbeispiel 1 der vorliegenden Erfindung zeigt.

Gemäß 1 stützt eine Funkkommunikationsvorrichtung 1, die eine erste Funkkommunikationsvorrichtung ist, mehrere Kommunikationsmodi, und Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C, von denen jede eine zweite Funkkommunikationsvorrichtung ist, existieren in der Umgebung der Funkkommunikationsvorrichtung 1.

Die Funkkommunikationsvorrichtung 1 ist mit den Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C über Funkverbindungen 3 verbunden.

Jede der Funkverbindungen 3 kann eines von Frequenzbändern verwenden, die üblicherweise für Funk-LAN-Vorrichtungen verwendet werden, wie ein 2,4 GHz-Band, ein 5 Ghz-Band, ein 60 GHz-Band und ein 900 MHz-Band, und kann Kanäle in einem beliebigen dieser Frequenzbänder verwenden. Als eine Alternative kann jede der Funkverbindungen Kanäle in mehreren Frequenzbändern verwenden.

Wenn Informationen über verfügbare Anwendungen von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C erworben werden, führt die Funkkommunikationsvorrichtung 1 eine Rundsendung eines Aktionsrahmens (Anwendungsserviceanforderung) zu den Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C durch unter Verwendung sämtlicher Frequenzkanäle, die in einem Funk-LAN verwendbar sind, während ein zu verwendender Frequenzkanal geändert wird, wobei der Aktionsrahmen (Anwendungsserviceanforderung) einem Protokoll entspricht, das ermöglicht, Funkkommunikationen mit den Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C ungeachtet des Setzens eines Kommunikationsmodus für jede der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C durchzuführen.

Wenn der Aktionsrahmen (Anwendungsserviceanforderung) empfangen wird, sendet jede der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C einen Aktionsrahmen (Anwendungsserviceantwort) zu der Funkkommunikationsvorrichtung 1, wobei der Aktionsrahmen (Anwendungsserviceantwort) einem Protokoll entspricht, das ermöglicht, Funkkommunikationen mit der Funkkommunikationsvorrichtung 1 ungeachtet des Setzens eines Kommunikationsmodus für die Funkkommunikationsvorrichtung 1 durchzuführen. Dieser Aktionsrahmen (Anwendungsserviceantwort) enthält Informationen über Anwendungen, die von der entsprechenden Funkkommunikationsvorrichtung geliefert werden können (zum Beispiel IDen (Stücke von Identifikationsinformationen) der Anwendungen).

Bei diesem Ausführungsbeispiel 1 sendet, da die ID einer von dem Benutzer ausgewählten Anwendung in dem Aktionsrahmen (Anwendungsserviceanforderung), der von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 rundgesendet wurde, enthalten ist, jede von den Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C einen Aktionsrahmen (Anwendungsserviceantwort) zu der Funkkommunikationsvorrichtung 1 als eine Antwort auf den Aktionsrahmen (Anwendungsserviceanforderung) nur dann, wenn die Funkkommunikationsvorrichtung die durch die vorgenannte ID gezeigte Anwendung liefern kann.

2 ist eine erläuternde Zeichnung, die ein Beispiel zeigt, in welchem Funkkommunikationsvorrichtungen, die das in 1 gezeigte Funkkommunikationssystem gestalten, als Stücke einer in einem Fahrzeug installierten Ausrüstung verwendet werden.

In dem in 2 gezeigten Beispiel wird angenommen, dass die Funkkommunikationsvorrichtung 2A eine in einem Fahrzeug installierte Ausrüstung, die in einem Automobil 4 (einem Fahrzeug) installiert ist, wie eine Kopfeinheit, eine Automobil-Navigationsvorrichtung, eine Audiovorrichtung oder eine Rücksitz-Überwachungsvorrichtung.

Weiterhin wird angenommen, dass jede von den Funkkommunikationsvorrichtungen 1 und 2B eine in das Automobil 4 getragene Ausrüstung ist, wie ein Tablet, ein Smartphone, eine tragbare Game-Maschine, ein Musikabspielgerät oder ein Personalcomputer.

Die Funkkommunikationsvorrichtung 2C, die sich außerhalb des Automobils befindet, wird als ein Funk-LAN-System angenommen, dass sich in einem Haus, einen öffentlichen Funk-LAN-System (zum Beispiel einem Hot Spot oder einer Verstärkerstation) oder dergleichen befindet.

Obgleich das Beispiel, in welchem die Funkkommunikationsvorrichtung 2A als in einem Fahrzeug installierte Ausrüstung verwendet wird, in 2 gezeigt ist, können alternativ die Funkkommunikationsvorrichtungen 1 und 2B als Stücke der in einem Fahrzeug installierten Ausrüstung verwendet werden, oder die Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 1 und 2B können alternativ als Stücke einer in einem Fahrzeug installierten Ausrüstung verwendet werden.

3 ist ein Blockschaltbild, das die interne Konfiguration von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 1, 2A, 2B und 2C, die das in 1 gezeigte Funkkommunikationssystem gestalten, zeigt.

Gemäß 3 ist ein Sender 11 eine Funkkommunikationsschaltung mit einer Sendefunktion, die beispielsweise IEEE 802.11 entspricht und einen Funk-LAN-Rahmen zu einer Funkkommunikationsvorrichtung sendet, die ein hiermit über eine Funkverbindung 3 verbundener Kommunikationspartner ist, unter der Steuerung durch eine WLAN-Steuervorrichtung 13. Der Sender führt auch einen Leitungsüberwachungs-Bestimmungsprozess auf der Grundlage eines Vielfachzugriffs mit Leitungsüberwachung (CSMA = Carrier Sense Multiple Access) oder Kollisionsvermeidung (CA) durch.

Da der Vielfachzugriff mit Leitungsüberwachung und die Kollisionsvermeidung bekannte Techniken sind, wird nachfolgend eine detaillierte Erläuterung dieser Techniken weggelassen.

Ein Empfänger 12 ist eine Funkkommunikationsschaltung mit einer Empfangsfunktion entsprechend beispielsweise IEEE 802.11 und empfängt einen Funk-LAN-Rahmen, der von einer Funkkommunikationsvorrichtung, die ein hiermit über eine Funkverbindung 3 verbundener Kommunikationspartner ist, gesendet wurde. Der Empfänger führt auch einen Vorgang des Bestimmens, ob ein ACK(Bestätigungs)-Rahmen für einen Funk-LAN-Rahmen, dessen Adresse eine eindeutige ist, zu senden ist oder nicht.

Die WLAN-Steuervorrichtung 13 enthält eine STA-Modus-Steuervorrichtung 14, eine AP-Modus-Steuervorrichtung 15, eine Wi-Fi-Direktmodus-Steuervorrichtung 16, eine Ad hoc-Modus-Steuervorrichtung 17, eine NAN-Modus-Steuervorrichtung 18, eine Wi-Gig-Modus-Steuervorrichtung 19 und eine Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20, um die mehreren Kommunikationsmodi zu stützen.

Die WLAN-Steuervorrichtung 13 enthält auch eine Servicesuchvorrichtung 21, um nach einem Service und einer Anwendung zu suchen, die die entsprechende Funkkommunikationsvorrichtung liefern kann.

Wenn der Kommunikationsmodus auf einen STA-Modus in Infrastrukturmodi gesetzt ist, steuert die STA-Modus-Steuervorrichtung 14 die Funkkommunikationen mit der Funkkommunikationsvorrichtung, die der Kommunikationspartner ist, in einer solchen Weise, dass die Funkkommunikationen in dem STA-Modus durchgeführt werden.

Wenn der Kommunikationsmodus auf einen AP-Modus in den Infrastrukturmodi gesetzt ist, steuert die AP-Modus-Steuervorrichtung 15 die Funkkommunikationen mit der Funkkommunikationsvorrichtung, die der Kommunikationspartner ist, in einer solchen Weise, dass die Funkkommunikationen in dem AP-Modus durchgeführt werden.

Wenn der Kommunikationsmodus auf einen Wi-Fi-Direktmodus gesetzt ist, steuert die Wi-Fi-Direktmodus-Steuervorrichtung 16 die Funkkommunikationen mit der Funkkommunikationsvorrichtung, die der Kommunikationspartner ist, in einer solchen Weise, dass die Funkkommunikationen in dem Wi-Fi-Direktmodus durchgeführt werden.

Wenn der Kommunikationsmodus auf einen ad hoc-Modus gesetzt ist, steuert die ad hoc-Modus-Steuervorrichtung 17 die Funkkommunikationen mit der Funkkommunikationsvorrichtung, die der Kommunikationspartner ist, in einer solchen Weise, dass die Funkkommunikationen in dem ad hoc-Modus durchgeführt werden.

Wenn der Kommunikationsmodus auf einen NAN-Modus gesetzt ist, steuert die NAN-Modus-Steuervorrichtung 18 die Funkkommunikationen mit der Funkkommunikationsvorrichtung, die der Kommunikationspartner ist, in einer solchen Weise, dass die Funkkommunikationen in dem NAN-Modus durchgeführt werden.

Wenn der Kommunikationsmodus auf einen WiGig-Modus gesetzt ist, steuert die WiGig-Modus-Steuervorrichtung 19 die Funkkommunikationen mit der Funkkommunikationsvorrichtung, die der Kommunikationspartner ist, in einer solchen Weise, dass die Funkkommunikationen in dem WiGig-Modus durchgeführt werden.

Obgleich das Beispiel, in welchem die WLAN-Steuervorrichtung 13 die STA-Modus-Steuervorrichtung 14, die AP-Modus-Steuervorrichtung 15, die Wi-Fi-Direktmodus-Steuervorrichtung 16, die ad hoc-Modus-Steuervorrichtung 17, die NAN-Modus-Steuervorrichtung 18 und die WiGig-Modus-Steuervorrichtung 19 enthält, in 3 gezeigt ist, kann die WLAN-Steuervorrichtung 13 alternativ eine oder mehrere von der STA-Modus-Steuervorrichtung, der AP-Modus-Steuervorrichtung 15, der Wi-Fi-Direktmodussteuervorrichtung 16, der ad hoc-Modus-Steuervorrichtung 17, der NAN-Modus-Steuervorrichtung 18 und der WiGig-Modus-Steuervorrichtung 19 enthalten, da jede Funkkommunikationsvorrichtung nur zumindest einen Kommunikationsmodus zu stützen hat.

Die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 führt einen Prozess des Änderns eines Kommunikationsmodus durch.

Genauer gesagt, die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 sammelt Stücke von Kommunikationsmodusinformationen, die die von den Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C gestützten Kommunikationsmodi anzeigen, die Stücke von Kommunikationsmodusinformationen, die jeweils in den Aktionsrahmen (Anwendungsserviceantwort), die von der Servicesuchvorrichtung 21, die später beschrieben wird, gesammelt wurden, enthalten sind, und die von den Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C empfangen wurden.

Weiterhin wählt, wenn eine Funkkommunikation mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2A (oder 2B, oder 2C) errichtet wird, die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 den Kommunikationsmodus entsprechend dem Kommunikationsmodus der Funkkommunikationsvorrichtung 1 aus den durch die gesammelten Kommunikationsmodusinformationen gezeigten Kommunikationsmodi aus und gibt einen Aktionsrahmen (Modusänderungsanforderung) zu dem Sender 11 aus, wobei der Aktionsrahmen (Modusänderungsanforderung) einem Protokoll entspricht, das ermöglicht, Funkkommunikationen mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2A (oder 2B oder 2C) ungeachtet des Setzens eines Kommunikationsmodus für die Kommunikationsvorrichtung 2A (oder 2B oder 2C) durchzuführen, wodurch der Aktionsrahmen (Modusänderungsanforderung) zu der Funkkommunikationsvorrichtung 2A (oder 2B oder 2C) gesendet wird. Dieser Aktionsrahmen (Modusänderungsanforderung) entspricht einer Anforderung zur Änderung in den ausgewählten Kommunikationsmodus.

Die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 und der Empfänger 12 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 gestalten eine Kommunikationsmodusinformations-Sammelvorrichtung, und die Kommunikationsmodus-Änderungssteuervorrichtung 20 und der Sender 11 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 gestatten eine Kommunikationsmodusänderungsanforderungsvorrichtung.

Wenn der Empfänger 12 den Aktionsrahmen (Modusänderungsanforderung) von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 empfängt, ändert die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C den Kommunikationsmodus gemäß dem Aktionsrahmen (Modusänderungsanforderung). Die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 und der Empfänger 12 jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C gestalten eine Kommunikationsmodus-Änderungsvorrichtung.

Obgleich vorstehend das Beispiel, in welchem die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 eine Anforderung zur Änderung des Kommunikationsmodus zu der Funkkommunikationsvorrichtung 2A (oder 2B oder 2C) liefert, gezeigt ist, kann alternativ der Kommunikationsmodus der Funkkommunikationsvorrichtung 1 geändert werden anstelle der Änderung des Kommunikationsmodus der Funkkommunikationsvorrichtung 2A (oder 2B oder 2C).

Als eine Alternative können die Kommunikationsmodi von sowohl der Funkkommunikationsvorrichtung 1 als auch der Funkkommunikationsvorrichtung 2A (oder 2B oder 2C) geändert werden.

Die Servicesuchvorrichtung 21 führt einen Prozess des Suchens nach Services (verfügbaren Services), die von einer gemeinsamen Servicesteuervorrichtung 23 verwaltet werden, und solchen, die von einer spezifischen Servicesteuervorrichtung 24 verwaltet werden, sowie Anwendungen entsprechend diesen Services, und des Anzeigens von Informationsstücken über diese Anwendungen (zum Beispiel ihre Namen und die Übersichten der Anwendungen) auf der Anzeigevorrichtung der entsprechenden Funkkommunikationsvorrichtung durch.

Insbesondere enthält die Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 einen Auswahlempfänger (zum Beispiel eine Benutzerschnittstelle wie ein Touch-Panel), um dem Benutzer zu ermöglichen, eine gewünschte Anwendung auszuwählen, und einen Informationssendeanforderungssender, der, wenn der Auswahlempfänger eine Auswahl einer Anwendung empfängt, eine Rundsendung eines Aktionsrahmens (Anwendungsserviceanforderung) enthaltend die ID der ausgewählten Anwendung über den Sender 11 zu den Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C durch Verwendung sämtlicher Frequenzkanäle, die in dem Funk-LAN verwendbar sind, durchführt, während der zu verwendende Frequenzkanal geändert wird.

Die Service-Suchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 enthält auch einen Informationsempfänger, der, wenn der Empfänger 12 einen Aktionsrahmen (Anwendungsserviceantwort) von einer der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C als eine Antwort auf den Aktionsrahmen (Anwendungsserviceanforderung) empfängt, verschiedene Informationsstücke (zum Beispiel Informationen über verfügbare Services, die ID der von dem Benutzer ausgewählten Anwendung, und Informationen über die gestützten Kommunikationsmodi) sammelt, die in dem Aktionsrahmen (Anwendungsserviceantwort) enthalten sind.

Die Servicesuchvorrichtung 21, der Sender 11 und der Empfänger 12 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 gestalten eine Informationssammelvorrichtung.

Die Servicesuchvorrichtung 21 jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C enthält einen Informationssendeanforderungsempfänger, der, wenn der Empfänger 12 den Aktionsrahmen (Anwendungsserviceanforderung) von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 empfängt, die ID der Anwendung von dem Aktionsrahmen (Anwendungsserviceanforderung) erwirbt, eine Bestimmungsvorrichtung, die bestimmt, ob die entsprechende Funkkommunikationsvorrichtung die Anwendung liefern kann (bestimmt, ob eine Anwendungssteuervorrichtung 25 die Anwendung verwaltet), und eine Informationsantwortvorrichtung, die, wenn die entsprechende Funkkommunikationsvorrichtung die Anwendung liefern kann, als eine Antwort auf den Aktionsrahmen (Anwendungsserviceanforderung) einen Aktionsrahmen (Anwendungsserviceantwort) enthaltend verschiedene Informationsstücke (zum Beispiel die Information über verfügbare Services, die ID der von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 ausgewählten Anwendung und die Information über die gestützten Kommunikationsmodi) über den Sender 11 zu der Funkkommunikationsvorrichtung 1 sendet.

Die Servicesuchvorrichtung 21, der Sender 11 und der Empfänger 12 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 gestalten einen Informationssender.

Ein Serviceverbindungsmanager 22 registriert eine Serviceverbindungs-Managementtabelle, die eine Entsprechung zwischen Services entsprechend Anwendungen und Verbindungspegeln der Funkverbindung zeigt.

Weiterhin enthält der Serviceverbindungsmanager 22 eine Benutzerschnittstelle (zum Beispiel eine Tastatur, eine Maus oder ein Touch-Panel), die eine Aufbereitung der in der Serviceverbindungs-Managementtabelle registrierten Entsprechung empfängt und einen Prozess des Aufbereitens der in der Serviceverbindungs-Managementtabelle registrierten Entsprechung gemäß entweder der von der Benutzerschnittstelle empfangenen Benutzeroperation oder einer Historie von Funkverbindungen durchführt. Der Serviceverbindungsmanager 22 gestaltet einen Editor.

Wenn eine Funkverbindung mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2A (oder 2B oder 2C) errichtet wird, bezieht sich die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 auf die Serviceverbindungs-Managementtabelle, um den Verbindungspegel der Funkverbindung gemäß dem Service oder dergleichen entsprechend der durch die Kommunikationsvorrichtung 2A (oder 2B oder 2C) zur Verfügung gestellten Anwendung zu bestimmen, und sendet einen Aktionsrahmen (Modusänderungsanforderung), der eine Änderungsanforderung enthaltend den Verbindungspegel zu der Funkkommunikationsvorrichtung 2A (oder 2B oder 2C) ist.

Wenn der Empfänger 12 den Aktionsrahmen (Modusänderungsanforderung) empfängt, erkennt die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 2A (oder 2B oder 2C) den in dem Aktionsrahmen (Modusänderungsanforderung) enthaltenen Verbindungspegel der Funkverbindung und steuert den Modus der Änderung des Kommunikationsmodus gemäß dem Verbindungspegel

Genauer gesagt, wenn der Verbindungspegel der Funkverbindung „zwingende Verbindung” ist, ändert die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 2A (oder 2B oder 2C) zwingend in den Kommunikationsmodus ungeachtet der Anwesenheit oder Abwesenheit eines gegenwärtig gesetzten Kommunikationsmodus. Wenn der Verbindungspegel der Funkverbindung „automatische Verbindung” ist, und kein Kommunikationsmodus gegenwärtig gesetzt ist, ändert die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung in den Kommunikationsmodus. Weiterhin führt, wenn der Verbindungspegel der Funkverbindung „automatische Verbindung” ist und ein Kommunikationsmodus gegenwärtig gesetzt ist, oder wenn der Verbindungspegel der Funkverbindung „Benutzeranzeige” ist, führt die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung einen Prozess des Anzeigens einer Information, die zeigt, dass die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung den Kommunikationsmodus auf der Anzeigevorrichtung oder dergleichen ändern wird, und wenn die Benutzerbetätigung des Ausgebens eines Befehls zur Änderung des Kommunikationsmodus empfangen wird, der Änderung des Kommunikationsmodus durch.

Die Steuervorrichtung 23 für gemeinsamen Service verwaltet Informationsstücke über Services, die zwischen allen Funkkommunikationsvorrichtungen, die das Funkkommunikationssystem gestalten (zum Beispiel Musik, Bild, Drucken und bewegtes Bild), gemeinsam sind.

Die Steuervorrichtung 24 für spezifischen Service verwaltet Informationsstücke über spezifische Services, die von der entsprechenden Funkkommunikationsvorrichtung bereitgestellt werden.

Die Anwendungssteuervorrichtung 25 verwaltet die Anwendungen entsprechend den von der Steuervorrichtung 23 für gemeinsamen Service verwalteten Services und die Anwendungen entsprechend den von der Steuervorrichtung 24 für spezifischen Service verwalteten Services.

Eine Steuervorrichtung 26 für detaillierte Anwendung verwaltet detaillierte Informationsstücke über die von der Anwendungssteuervorrichtung 25 verwalteten Anwendungen.

In dem in 3 gezeigten Beispiel wird angenommen, dass der Sender 11, der Empfänger 12, die WLAN-Steuervorrichtung 13, der Serviceverbindungsmanager 22, die Steuervorrichtung 23 für gemeinsamen Service, die Steuervorrichtung 24 für spezifischen Service, die Anwendungssteuervorrichtung 25 und die Steuervorrichtung 26 für detaillierte Anwendung, die die Komponenten jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 1, 2A, 2B und 2C sind, aus Hardwarestücken für exklusive Verwendung zusammengesetzt sind (zum Beispiel integrierter Halbleiterschaltungen, die jeweils mit einer CPU (Zentrale Verarbeitungseinheit) ausgestattet sind, oder ein Chip-Mikrocomputer). Als eine Alternative kann jede der Funkkommunikationsvorrichtungen 1, 2A, 2B und 2C aus einem Computer zusammengesetzt sein.

In dem Fall, in welchem jede der Funkkommunikationsvorrichtungen 1, 2A, 2B und 2C aus einem Computer zusammengesetzt ist, kann ein Programm, in welchem die Einzelheiten der von dem Sender 11, dem Empfänger 12, der WLAN-Steuervorrichtung 13, des Serviceverbindungsmanagers 22, der Steuervorrichtung 23 für gemeinsamen Service, der Steuervorrichtung 24 für spezifischen Service, der Anwendungssteuervorrichtung 25 und der Steuervorrichtung 26 für detaillierte Anwendung durchgeführten Verarbeitung beschrieben sind, in einem Speicher des Computers gespeichert werden, und eine CPU dieses Computers kann konfiguriert sein, das in dem Speicher gespeicherte Programm auszuführen.

4 ist ein Ablaufdiagramm, das einen Vorgang der zwischen den Funkkommunikationsvorrichtungen, die das Funkkommunikationssystem gemäß dem Ausführungsbeispiel 1 der vorliegenden Erfindung gestalten, durchgeführten Verarbeitung zeigt.

Als nächstes werden die Operationen erläutert.

Zuerst werden die Einzelheiten der Verarbeitung zu der Zeit, zu der die Funkkommunikationsvorrichtung 1 Informationen über Anwendungen oder dergleichen von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 1, 2A, 2B und 2C sammelt, erläutert.

5 ist ein Flussdiagramm, das die Einzelheiten der Verarbeitung, die von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 zu der Zeit des Sammelns von Informationen über Anwendungen oder dergleichen durchgeführt wird, zeigt, und 6 ist ein Flussdiagramm, dass die Einzelheiten der Verarbeitung, die von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C zu der Zeit des Sendens von Informationen über Anwendungen oder dergleichen durchgeführt wird, zeigt.

Zuerst sucht, wenn der Benutzer die Funkkommunikationsvorrichtung 1 betätigt, um einen Befehl zur Anzeige verfügbarer Anwendungen einzugeben, die Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 nach Services (verfügbare Services), die von der Steuervorrichtung 23 für gemeinsame Services verwaltet werden, und solchen, die von der Steuervorrichtung 24 für spezifische Services verwaltet werden.

Nach dem Finden verfügbarer Services sucht die Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 nach Anwendungen entsprechend diesen Services von der Anwendungssteuervorrichtung 25, um Informationsstücke über diese Anwendungen (zum Beispiel ihre Namen und Übersichten) von der Steuervorrichtung 26 für detaillierte Anwendung abzurufen.

Die Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 zeigt die Informationsstücke über die Anwendungen, die die Servicesuchvorrichtung abgerufen hat (zum Beispiel ihre Namen und Übersichten) auf einer nicht dargestellten Anzeigevorrichtung an.

Wenn der Benutzer die Funkkommunikationsvorrichtung 1 betätigt, um eine gewünschte Anwendung aus den mehreren auf der Anzeigevorrichtung oder dergleichen angezeigten Anwendungen auszuwählen, gibt die Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 einen Aktionsrahmen (Anwendungsserviceanforderung) enthaltend die ID der ausgewählten Anwendung zu dem Sender 11 aus, wodurch der Aktionsrahmen (Anwendungsserviceanforderung) zu den Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C rundgesendet wird (F101, F103 und F105 in 4).

Genauer gesagt, da die Funkkommunikationsvorrichtung 1 nicht weiß, welcher Frequenzkanal Ch durch jede der in der Umgebung existierenden Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C verwendet wird, führt die Funkkommunikationsvorrichtung 1 die Rundsendung des Aktionsrahmens (Anwendungsserviceanforderung) durch Verwendung sämtlicher Frequenzkanäle, die in der Funk-LAN verwendbar sind, durch, während der zu verwendende Frequenzkanal Ch geändert wird. Zuerst setzt die Funkkommunikationsvorrichtung 1 einen Frequenzkanal Ch als den zu verwendenden Frequenzkanal aus den mehreren verwendbaren Frequenzkanälen und führt die Rundsendung des Aktionsrahmens (Anwendungsserviceanforderung) zu den Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C durch Verwendung des Frequenzkanals Ch durch (im Schritt ST1 in 5).

Wenn der Aktionsrahmen (Anwendungsserviceanforderung) rundgesendet wird, startet die Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 auch einen Zeitgeber (einen Service-Abtast-Zeitgeber) (im Schritt ST2 in 5).

Hier entspricht der Aktionsrahmen (Anwendungsserviceanforderung) dem Protokoll, das ermöglicht, Funkkommunikationen mit den Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C ungeachtet des Setzens eines Kommunikationsmodus für jede der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C durchzuführen. 7 ist eine erläuternde Zeichnung, die das Format des Aktionsrahmens (Anwendungsserviceanforderung) zeigt.

Die ID (Identifikationsinformation) der von dem Benutzer ausgewählten Anwendung wird in einem Service-ID-Feld des Aktionsrahmens (Anwendungsserviceanforderung) gesetzt, und eine Liste der IDen von Anwendungen, die von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 bereitgestellt werden kann, wird in einem eigenen Anwendungs-ID-Listenfeld gesetzt.

Weiterhin ist der Typ des Endgeräts (zum Beispiel PC, Drucker, Router oder dergleichen) der Funkkommunikationsvorrichtung 1 auf ein Feld des eigenen Gerätetyps gesetzt, und eine Liste der Kommunikationsmodi, die von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 gestützt werden, ist auf ein Feld einer eigenen Operationsmodusliste gesetzt.

Beispielsweise ist 0x002692 auf OUI des Aktionsrahmens (Anwendungsserviceanforderung) gesetzt, und ein Wert „2”, der in 8 gezeigt ist, ist auf Subtyp gesetzt. Ihre Werte sind nicht auf diese Werte beschränkt.

Wenn der Empfänger 12 den Aktionsrahmen (Anwendungsserviceanforderung) von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 empfängt (im Schritt ST11 in 6), erwirbt die Servicesuchvorrichtung 21 von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C die ID der in dem Aktionsrahmen (Anwendungsserviceanforderung) enthaltenen Anwendung (die ID der durch die Funkkommunikationsvorrichtung 1 ausgewählten Anwendung).

Nach dem Erwerben der ID der Anwendung prüft die Servicesuchvorrichtung 21 von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C, ob die Anwendungssteuervorrichtung 25 die durch die ID gezeigte Anwendung verwaltet (im Schritt ST12 von 6), und wenn die Anwendungssteuervorrichtung 25 diese Anwendung verwaltet (wenn JA im Schritt ST12), bestimmt sie, dass die durch die Funkkommunikationsvorrichtung 1 ausgewählte Anwendung eine solche ist, die durch die entsprechende Funkkommunikationsvorrichtung 2 bereitgestellt werden kann.

Wenn bestimmt wird, dass die durch die Funkkommunikationsvorrichtung 1 ausgewählte Anwendung eine verfügbare ist, enthält die Servicesuchvorrichtung 21 von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C die ID der durch die Funkkommunikationsvorrichtung 1 ausgewählten Anwendung in einem Aktionsrahmen (Anwendungsserviceantwort), der ein Antwortrahmen auf den Aktionsrahmen (Anwendungsserviceanforderung) ist (im Schritt ST13 in 6), und gibt den Aktionsrahmen (Anwendungsserviceantwort) zu dem Sender 11 aus, wodurch der Aktionsrahmen (Anwendungsserviceantwort) zu der Funkkommunikationsvorrichtung 1 gesendet wird (F102, F104 und F106 in 4, im Schritt ST14 in 6).

Demgegenüber sendet, wenn bestimmt wird, dass die durch die Funkkommunikationsvorrichtung 1 ausgewählte Anwendung nicht eine solche ist, die durch die entsprechende Funkkommunikationsvorrichtung 2 bereitgestellt werden kann, die Servicesuchvorrichtung 21 von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C nicht einen Aktionsrahmen (Anwendungsserviceantwort) zu der Funkkommunikationsvorrichtung 1.

Hier entspricht der Aktionsrahmen (Anwendungsserviceantwort) dem Protokoll, das ermöglicht, dass Funkkommunikationen mit der Funkkommunikationsvorrichtung 1 ungeachtet des Setzens eines Kommunikationsmodus für die Funkkommunikationsvorrichtung 1 durchgeführt werden. 9 ist eine erläuternde Zeichnung, die das Format des Aktionsrahmens (Anwendungsserviceantwort) zeigt.

Die ID der durch die Funkkommunikationsvorrichtung 1 ausgewählten Anwendung wird in ein Anwendungs-ID-Feld in einem Anwendungsattributfeld des Anwendungsrahmens (Anwendungsserviceantwort) gesetzt, und eine Liste der durch die entsprechende Funkkommunikationsvorrichtung 2 gestützten Kommunikationsmodi wird in einem Operationsmodusfeld gesetzt.

Weiterhin wird die Länge des gesamten Anwendungsattributfeldes in einem Längenfeld gesetzt, und Informationen wie eine Senderate und ein Verschlüsselungsschema, die durch die Funkkommunikationsvorrichtung 2 gestützt werden, werden in ein variables Feld gesetzt.

Weiterhin wird der Typ des Endgeräts der Funkkommunikationsvorrichtung 2 (zum Beispiel PC, Drucker, Router oder dergleichen) in einem Feld für den Typ der eigenen Vorrichtung gesetzt.

Beispielsweise wird 0x002692 auf OUI des Aktionsrahmens (Anwendungsserviceantwort) gesetzt, und ein in 8 gezeigter Wert „3” wird für Subtyp gesetzt. Ihre Werte sind nicht auf diese Werte beschränkt.

Die Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 bestimmt, ob der Empfänger 12 einen Aktionsrahmen (Anwendungsserviceantwort) empfangen hat, bevor eine feste Zeitperiode verstrichen ist (bevor der gestartete Zeitgeber abläuft) (in Schritt ST3 von 5), nachdem der Aktionsrahmen (Anwendungsserviceanforderung) rundgesendet wurde, und wenn der Empfänger 12 einen Aktionsrahmen (Anwendungsserviceantwort) empfängt (wenn JA im Schritt ST3 in 5), erwirbt sie den Aktionsrahmen (Anwendungsserviceantwort) (im Schritt ST4 von 5).

Wenn ein Aktionsrahmen (Anwendungsserviceantwort) erworben wird oder wenn der Zeitgeber abgelaufen ist, bevor der Empfänger 12 einen Aktionsrahmen (Anwendungsserviceantwort) empfängt, ändert die Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 den zu verwendenden Frequenzkanal Ch und führt wiederholt die Prozesse der Schritte ST1 bis ST4 durch.

Die Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 gibt den hierdurch erworbenen Aktionsrahmen (Anwendungsserviceantwort) zu der Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 aus.

Als nächstes werden die Einzelheiten der Verarbeitung zu der Zeit, zu der die Funkkommunikationsvorrichtung 1 eine Funkkommunikationsvorrichtung 2, die ein Verbindungsobjekt ist, aus den Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C bestimmt, erläutert.

10 ist ein Flussdiagramm, das die Einzelheiten der von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 durchgeführten Verarbeitung zu der Zeit des Bestimmens einer Funkkommunikationsvorrichtung 2, die ein Verbindungsobjekt ist, zeigt.

Wenn ein von einer oder mehreren Funkkommunikationsvorrichtungen 2 aus den Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C gesendeter Aktionsrahmen (Anwendungsserviceantwort) empfangen wird, bestimmt die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 als einen vorübergehenden Verbindungsbestimmungskandidaten, die Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die Sendequelle eines Aktionsrahmens (Anwendungsserviceantwort) ist, den die Servicesuchvorrichtung 21 zum ersten Mal erworben hat (im Schritt ST21 von 10).

Die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 erkennt auch die Informationen (zum Beispiel die MAC-Adresse, verfügbare Anwendungen oder Services, und den Endgerätetyp) über die Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die Sendequelle des Aktionsrahmens (Anwendungsserviceantwort) ist, den die Servicesuchvorrichtung zum ersten Mal erworben hat. Die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung kann die Informationen über die Funkkommunikationsvorrichtung 2 erkennen durch Bezugnahme auf den Aktionsrahmen (Anwendungsserviceantwort). Obgleich keine Informationen über verfügbare Services in dem Aktionsrahmen (Anwendungsserviceantwort) enthalten sind, kann die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung verfügbare Services anhand der Informationen über verfügbare Anwendungen spezifizieren. Die Informationen über verfügbare Services können in dem Aktionsrahmen (Anwendungsserviceantwort) enthalten sein.

Nach dem Erkennen der Informationen über die Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die erste Rahmensendequelle ist, vergleicht die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 die Informationen über die Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die erste Rahmensendequelle ist, mit der in dem Serviceverbindungsmanager 2 registrierten Serviceverbindungsmanagementtabelle, wodurch der Verbindungspegel einer Funkverbindung mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die erste Rahmensendequelle ist, bestimmt wird.

11 ist eine erläuternde Zeichnung, die ein Beispiel für die Serviceverbindungs-Managementtabelle zeigt.

In dem in 11 gezeigten Beispiel bestimmt, da „11:22:33:44:55:66” als die MAC-Adresse entsprechend der „zwingenden Verbindung” unter den Verbindungspegeln der Funkverbindung registriert ist und der Service entsprechend der „zwingenden Verbindung” gleich „bewegendes Bild” ist, die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung den Verbindungspegel der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die erste Rahmensendequelle ist, als „zwingende Verbindung”, wenn die MAC-Adresse der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die erste Rahmensendequelle ist, gleich „11:22:33:44:55:66” ist und der verfügbare Service gleich „bewegendes Bild” ist.

Weiterhin bestimmt in dem in 11 gezeigten Beispiel, da „22:33:44:55:66:77” als die MAC-Adresse entsprechend der „automatischen Verbindung” unter den Verbindungspegeln der Funkverbindung registriert ist und der Service entsprechend der „automatischen Verbindung” gleich „Internet” ist, die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung den Verbindungspegel der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die erste Rahmensendequelle ist, als „automatische Verbindung”, wenn die MAC-Adresse der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die erste Rahmensendequelle ist, gleich „22:33:44:55:66:77” ist und der verfügbare Service gleich „Internet” ist.

Zusätzlich bestimmt in dem in 11 gezeigten Beispiel, da der Vorrichtungstyp (Endgerätetyp) entsprechend der „Benutzermitteilung” unter den Verbindungspegeln der Funkverbindung gleich „Tablet” ist, der Service entsprechend der „Benutzermitteilung” gleich „Musik” ist, und die Anwendung entsprechend der „Benutzermitteilung” gleich „Musikwiedergabeanwendung” ist, die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung den Verbindungspegel der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die erste Rahmensendequelle ist, als „Benutzermitteilung”, wenn der Endgerätetyp der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die erste Rahmensendequelle ist, „Tablet” ist, der verfügbare Service „Musik” ist und die verfügbare Anwendung „Musikwiedergabeanwendung” ist.

Weiterhin bestimmt in dem in 11 gezeigten Beispiel, da der Service entsprechend „Vernachlässigen” unter den Verbindungspegeln der Funkverbindung gleich „Foto” ist, die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung den Verbindungspegeln der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die erste Rahmensendequelle ist, als „Vernachlässigen”, wenn der Service, der durch die Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die erste Rahmensendequelle ist, geliefert werden kann, gleich „Foto” ist.

Bei diesem Ausführungsbeispiel 1 wird angenommen, dass eine Notwendigkeit für mehrere Bedingungen (die Bedingungen hinsichtlich der MAC-Adresse und des Services) besteht, denen gleichzeitig zu genügen ist, um den Verbindungspegel als ”zwingende Verbindung” oder ”automatische Verbindung” zu bestimmen, und der Verbindungspegel wird als ”Benutzermitteilung” bestimmt, wenn einigen der Bedingungen nicht genügt wird. Jedoch ist dieses Bestimmungsverfahren nur ein Beispiel, und der Verbindungspegel kann als „zwingende Verbindung” oder „automatische Verbindung” bestimmt werden, solange wie einigen der Bedingungen genügt ist.

Als nächstes erkennt, wenn es einen Aktionsrahmen (Anwendungsserviceantwort) gibt, den die Funkkommunikationsvorrichtung 1 ein zweites Mal erworben hat (wenn JA im Schritt ST22 in 10), die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 die Informationen (zum Beispiel die MAC-Adresse, verfügbare Anwendungen oder Services, und den Endgerätetyp) über die Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die Sendequelle des Aktionsrahmens (Anwendungsserviceantwort) ist.

Nach dem Erkennen der Informationen über die Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die zweite Rahmensendequelle ist, vergleicht die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 die Informationen über die Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die zweite Rahmensendequelle ist, mit der in dem Serviceverbindungsmanager 22 registrierten Service-Verbindungsmanagementtabelle, wie in dem Fall des Vergleichens der Informationen über die Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die erste Rahmensendequelle ist, mit der Serviceverbindungsmanagementtabelle, wodurch der Verbindungspegel einer Funkverbindung mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die zweite Rahmensendequelle ist, bestimmt wird (im Schritt ST23 in 10).

Nach dem Bestimmen des Verbindungspegels einer Funkverbindung mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die zweite Rahmensendequelle ist, vergleicht die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 die Priorität des Verbindungspegels der Funkverbindung mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die als der Verbindungsbestimmungskandidat bis zu dieser Zeit bestimmt wurde (im Schritt ST24 in 10), und wenn die Priorität des Verbindungspegels der Funkverbindung mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die zweite Rahmensendequelle ist, höher als die des Verbindungspegels der Funkverbindung mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die bis zu dieser Zeit als der Verbindungsbestimmungskandidat bestimmt wurde (wenn JA im Schritt ST24) ist, ändert sie den Verbindungsbestimmungskandidaten zu der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die zweite Rahmensendequelle ist (im Schritt S725 in 10). Demgegenüber ändert, wenn die Priorität des Verbindungspegels der Funkverbindung mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die bis zu dieser Zeit als der Verbindungsbestimmungskandidat bestimmt wurde, höher als die des Verbindungspegels der Funkverbindung mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die zweite Rahmensendequelle ist (wenn NEIN im Schritt ST24), die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung nicht den Verbindungsbestimmungskandidaten.

In dem in 11 gezeigten Beispiel ändert, da die Priorität der Verbindungspegel von Funkverbindungen wie folgt definiert sind: Die Priorität von „zwingender Verbindung” > die Priorität von „automatische Verbindung” > die Priorität von „Benutzermitteilung”> die Priorität von „Vernachlässigen”, die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung den Verbindungsbestimmungskandidaten zu der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die zweite Rahmensendequelle ist, wenn beispielsweise der Verbindungspegel der Funkverbindung mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die erste Rahmensendequelle ist, gleich „automatische Verbindung” ist, und der Verbindungspegel der Funkverbindung mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die zweite Rahmensendequelle ist, gleich „zwingende Verbindung” ist.

Demgegenüber hält, wenn der Verbindungspegel der Funkverbindung mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die zweite Rahmensendequelle ist, gleich „Benutzermitteilung” ist, die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung den Verbindungsbestimmungskandidat, der die Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die erste Rahmensendequelle ist, anstelle des Änderns des Verbindungsbestimmungskandidaten.

In diesem Ausführungsbeispiel 1 ändert, wenn der Verbindungspegel der Funkverbindung mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die zweite Rahmensendequelle ist, derselbe ist wie der der Funkverbindung mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die erste Rahmensendequelle ist, die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung nicht den Verbindungsbestimmungskandidaten. Jedoch ist dieses Ausführungsbeispiel auf dieses Beispiel beschränkt.

Als nächstes führt, wenn ein Aktionsrahmen (Anwendungsserviceantwort) vorhanden ist, den die Funkkommunikationsvorrichtung 1 zum n-ten (n = 3, 4, ...) Mal erworben hat (Wenn JA im Schritt ST22 in 10), die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 dieselben Prozesse wie diejenigen mit dem Aktionsrahmen (Anwendungsserviceantwort), den die Funkkommunikationsvorrichtung zum zweiten Mal erworben hat, durch (in den Schritten ST23 bis ST25 in 10).

Nachdem die Servicesuchvorrichtung 21 dieselben Prozesse bei allen Aktionsrahmen (Anwendungsserviceantwort) durchgeführt hat, die die Funkkommunikationsvorrichtung erworben hat (wenn NEIN im Schritt ST22 in 10), bestimmt die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 eine Funkkommunikationsvorrichtung 2, die ein letzter Verbindungsbestimmungskandidat ist, als das Verbindungsobjekt (im Schritt ST26 in 10).

Da der Serviceverbindungsmanager 22 eine Benutzerschnittstelle (zum Beispiel eine Tastatur, eine Maus oder ein Touch-Panel) enthält, die eine Aufbereitung der in der Serviceverbindungs-Managementtabelle registrierten Entsprechung empfängt, kann der Benutzer die in der Serviceverbindungs-Managementtabelle registrierte Entsprechung über die Benutzerschnittstelle geeignet aufbereiten (zum Beispiel Addieren, Ändern oder Löschen einer Bedingung).

Der Serviceverbindungsmanager 22 kann eine Funktion des automatischen Aufbereitens der in der Serviceverbindungs-Managementtabelle registrierten Entsprechung gemäß einer Historie von Funkverbindungen haben. Bei einem Beispiel kann der Serviceverbindungsmanager die MAC-Adresse der Funkkommunikationsvorrichtung, mit der in der Vergangenheit eine Funkverbindung hergestellt wurde, den von der Funkkommunikationsvorrichtung bereitgestellten Service, usw., und den Verbindungspegel zu der Serviceverbindungs-Managementtabelle hinzufügen.

Als nächstes werden die Einzelheiten des Verarbeitens in einer Stufe, die der Verarbeitung zum Bilden einer Anforderung an die Funkkommunikationsvorrichtung 2, die das Verbindungsobjekt ist, in der Funkkommunikationsvorrichtung 1, um den Kommunikationsmodus zu ändern, vorhergeht, erläutert.

12 ist ein Flussdiagramm, das die Einzelheiten der Verarbeitung, die von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 in der Stufe, die der Verarbeitung zum Bilden einer Anforderung für die Änderung des Kommunikationsmodus vorhergeht, durchgeführt wird, zeigt.

Nach dem Bestimmen der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die das Verbindungsobjekt ist, wenn der Verbindungspegel der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die das Verbindungsobjekt ist, „zwingende Verbindung” ist (wenn JA im Schritt ST31 in 12), startet die Kommunikationsmodusänderungssteuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 die Verarbeitung zum Bilden einer Anforderung für die Änderung des Kommunikationsmodus, die später beschrieben wird (im Schritt ST32 in 12).

Wenn der Verbindungspegel der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die das Verbindungsobjekt ist, nicht „zwingende Verbindung” ist (wenn NEIN im Schritt ST31 in 12), sondern der Verbindungspegel der Funkverbindungsvorrichtung 2, die das Verbindungsobjekt ist, „automatische Verbindung” ist (wenn JA im Schritt ST33 von 12), prüft die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1, ob eine Funkverbindung der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die das Verbindungsobjekt ist, mit einer anderen Funkkommunikationsvorrichtung hergestellt wurde oder nicht (im Schritt ST34 in 12).

Wenn keine Funkverbindung der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die das Verbindungsobjekt ist, mit einer anderen Funkkommunikationsvorrichtung hergestellt wurde (wenn NEIN im Schritt ST34 in 12), startet die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 die Verarbeitung zum Bilden einer Anforderung zur Änderung des Kommunikationsmodus, wie später beschrieben wird (im Schritt ST32 in 12).

Wenn der Verbindungspegel der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die das Verbindungsobjekt ist, nicht „automatische Verbindung” ist (wenn NEIN im Schritt ST33 von 12), sondern der Verbindungspegel der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die das Verbindungsobjekt ist, „Benutzermitteilung” ist (wenn JA im Schritt ST35 in 12), oder wenn der Verbindungspegel der Funkkommunikationsvorrichtung 2 des Verbindungsobjekts „automatische Verbindung” ist, aber eine Funkverbindung der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die das Verbindungsobjekt ist, mit einer anderen Funkkommunikationsvorrichtung hergestellt wurde (wenn JA im Schritt ST34 in 12), teilt die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 dem Benutzer mit, dass eine Anforderung zum Herstellen einer Funkverbindung mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die das Verbindungsobjekt ist, gemacht wurde, und teilt eine Nachricht mit, um den Benutzer anzuhalten, zu entscheiden, ob die Funkverbindung zu dem Benutzer zuzulassen ist oder nicht (im Schritt ST36 in 12). Die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung kann diese Mitteilungen beispielsweise durch Anzeigen der Nachrichten auf der Anzeigevorrichtung oder dergleichen der Funkkommunikationsvorrichtung 1 oder eine akustische Mitteilung vornehmen.

Wenn der Benutzer eine Operation des Erlaubens der Funkverbindung innerhalb einer festen Zeitperiode durchführt (wenn JA im Schritt ST37 in 12), startet die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 die Verarbeitung zum Durchführen einer Anforderung zur Änderung des Kommunikationsmodus, die später beschrieben wird (im Schritt ST32 in 12).

Wenn der Benutzer eine Operation des Erlaubens der Funkkommunikation innerhalb der festen Zeitperiode nicht durchführt (wenn NEIN im Schritt ST37 in 12), oder wenn der Verbindungspegel der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die das Verbindungsobjekt ist, „Vernachlässigen” ist (wenn JA im Schritt ST38 in 12), dann führt die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 nicht die Verarbeitung zum Durchführen einer Anforderung für die Änderung des Kommunikationsmodus durch (im Schritt ST39 in 12).

Als nächstes werden die Einzelheiten der Verarbeitung zu der Zeit, zu der die Funkkommunikationsvorrichtung 1 eine Anforderung an die Funkkommunikationsvorrichtung 2, die das Verbindungsobjekt ist, durchführt, um den Kommunikationsmodus zu ändern, und die Einzelheiten der Verarbeitung zu der Zeit, zu der die Funkkommunikationsvorrichtung 2, die das Verbindungsobjekt ist, den Kommunikationsmodus ändert, erläutert.

13 ist ein Flussdiagramm, das die Einzelheiten der Verarbeitung, die von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 zu der Zeit des Durchführens einer Anforderung zur Änderung des Kommunikationsmodus durchgeführt wird, zeigt, und 14 ist ein Flussdiagramm, das die Einzelheiten der von der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die das Verbindungsobjekt ist, zu der Zeit des Änderns des Kommunikationsmodus durchgeführten Verarbeitung zeigt.

Die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 gibt einen Aktionsrahmen (Modusänderungsanforderung) zum Durchführen einer Anforderung für eine Änderung des Kommunikationsmodus zu dem Sender 11 aus, wodurch der Aktionsrahmen (Modusänderungsanforderung) zu der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die das Verbindungsobjekt ist, gesendet wird (F107 in 4, im Schritt ST41 in 13).

In diesem Ausführungsbeispiel 1 wird zum Zweck der Vereinfachung der Erläuterung im Folgenden angenommen, dass die Funkkommunikationsvorrichtung 2, die das Verbindungsobjekt ist, die Funkkommunikationsvorrichtung 2A ist.

Hier entspricht der Aktionsrahmen (Modusänderungsanforderung) dem Protokoll, dass ermöglicht, Funkkommunikationen mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, durchzuführen ungeachtet des Setzens eines Kommunikationsmodus für die Funkkommunikationsvorrichtung 2A. 15 ist eine erläuternde Zeichnung, die das Format des Aktionsrahmens (Modusänderungsanforderung), zeigt.

Der von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 bestimmte Verbindungspegel (der Verbindungspegel der Funkverbindung, der von der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, angefordert wird) ist in einem Serviceverbindungspegelfeld des Aktionsrahmens (Modusänderungsanforderung) gesetzt, und ein Kommunikationsmodus, der von der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, angefordert wird (ein Kommunikationsmodus, der durch die Funkkommunikationsvorrichtung 1 gestützt wird und in welchem Funkkommunikationen durchgeführt werden können) ist als ein Anforderungsoperationsmodus gesetzt.

Weiterhin ist die ID des Services, die von der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, angefordert wird, in ein Anforderungsservice-ID-Feld gesetzt, und die ID der Anwendung, die von der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, angefordert wird (die ID der durch den Benutzer ausgewählten Anwendung), ist in ein Anforderungsanwendungs-ID-Feld gesetzt.

Beispielsweise ist 0x002692 in OUI des Aktionsrahmens (Modusänderungsanforderung) gesetzt, und ein in 8 gezeigter Wert „6” ist in Subtyp gesetzt. Ihre Werte sind nicht auf diese Werte beschränkt. Weiterhin ist die Länge des gesamten Rahmens in ein Längenfeld gesetzt.

Wenn der Empfänger 12 den Aktionsrahmen (Modusänderungsanforderung) von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 empfängt, erwirbt die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, den Aktionsrahmen (Modusänderungsanforderung) (im Schritt ST61 in 14).

Die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, erkennt den Verbindungspegel der Funkverbindung, wobei der Verbindungspegel in das Serviceverbindungspegelfeld des Aktionsrahmens (Modusänderungsanforderung) gesetzt ist (im Schritt ST62 in 14).

Wenn der Verbindungspegel der Funkverbindung „zwingende Verbindung” ist (wenn JA im Schritt ST63 in 14), beendet die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkverbindungsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, den gegenwärtig aktivierten Kommunikationsmodus und aktiviert danach den in den Anforderungsoperationsmodus des Aktionsrahmens (Modusänderungsanforderung) gesetzten Kommunikationsmodus (im Schritt ST64 in 14). Nach der Aktivierung des Kommunikationsmodus, der von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 angefordert wird, setzt die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, „0”, was zeigt, dass die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung in der Änderung des Kommunikationsmodus erfolgreich war, für einen Zustandscode als eine Antwort auf den Aktionsrahmen (Modusänderungsanforderung), und gibt einen Aktionsrahmen (Modusänderungsantwort) enthaltend den Zustandscode zu dem Sender 11 aus, wodurch der Aktionsrahmen (Modusänderungsantwort) zu der Funkkommunikationsvorrichtung 1 gesendet wird (F108 in 4, im Schritt ST65 in 14).

Hier entspricht der Aktionsrahmen (Modusänderungsantwort) dem Protokoll, das ermöglicht, Funkkommunikationen mit der Funkkommunikationsvorrichtung 1 ungeachtet des Setzens eines Kommunikationsmodus für die Funkkommunikationsvorrichtung 1 durchzuführen. 16 ist eine erläuternde Zeichnung, die das Format des Aktionsrahmens (Modusänderungsantwort) zeigt.

Informationen, die zeigen, ob eine Änderung des Kommunikationsmodus erfolgreich war oder fehlgeschlagen ist, werden zu einem Zustandscode des Aktionsrahmens (Modusänderungsantwort) gesetzt. Wenn eine Änderung des Kommunikationsmodus fehlgeschlagen ist (wenn die Funkkommunikationsvorrichtung 2A die Anforderung zur Änderung des Kommunikationsmodus zurückweist), kann ein Grundcodefeld zu einem variablen Feld hinzugefügt werden, und der Grund, warum die Funkkommunikationsvorrichtung die Anforderung zur Änderung des Kommunikationsmodus zurückgewiesen hat, kann in das Grundcodefeld gesetzt werden.

Beispielsweise ist 0x002692 in OUI des Aktionsrahmens (Modusänderungsantwort) gesetzt, und ein in 8 gezeigter Wert „7” ist in Subtyp gesetzt. Ihre Werte sind nicht auf diese Werte beschränkt.

Wenn der Verbindungspegel nicht „zwingende Verbindung” ist (wenn NEIN im Schritt ST63 von 14), sondern der Verbindungspegel „automatische Verbindung” ist (wenn JA im Schritt 6 in 14), prüft die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, ob die Funkkommunikationsvorrichtung eine Funkverbindung mit einer anderen Funkkommunikationsvorrichtung hergestellt hat (im Schritt St67 in 14).

Wenn die Funkkommunikationsvorrichtung 2A keine Funkverbindung mit einer anderen Funkkommunikationsvorrichtung hergestellt hat (wenn NEIN im Schritt ST67 in 14), aktiviert die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, den in den Anforderungsoperationsmodus des Aktionsrahmens (Modusänderungsanforderung) gesetzten Kommunikationsmodus (im Schritt ST64 in 14).

Nach dem Aktivieren des Kommunikationsmodus, der von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 angefordert ist, setzt die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, „0”, was zeigt, dass die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung bei der Änderung des Kommunikationsmodus erfolgreich war, für den Zustandscode als eine Antwort auf den Aktionsrahmen (Modusänderungsanforderung), und gibt dann einen Aktionsrahmen (Modusänderungsantwort) enthaltend den Zustandscode zu dem Sender 11 aus, wodurch der Aktionsrahmen (Modusänderungsantwort) zu der Funkkommunikationsvorrichtung 1 gesendet wird (F108 in 4, im Schritt ST65 in 14), wie in dem Fall, in welchem der Verbindungspegel „zwingende Verbindung” ist.

Wenn der Verbindungspegel nicht „automatische Verbindung” ist (wenn NEIN im Schritt ST66 in 14), aber der Verbindungspegel „Benutzermitteilung” ist (wenn JA im Schritt ST68 in 14), oder wenn der Verbindungspegel „automatische Verbindung” ist, aber eine Funkverbindung der Funkkommunikationsvorrichtung mit einer anderen Funkkommunikationsvorrichtung hergestellt wurde (wenn JA im Schritt ST67 in 14), teilt die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, dem Benutzer mit, dass eine Anforderung zum Herstellen einer Funkverbindung mit der Funkkommunikationsvorrichtung durchgeführt wurde, und teilt eine Nachricht mit, um den Benutzer anzuhalten, zu entscheiden, ob die Funkverbindung zu dem Benutzer zu erlauben ist oder nicht (im Schritt ST69 in 14). Die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung kann diese Mitteilungen durch beispielsweise Anzeigen der Nachrichten auf der Anzeigevorrichtung oder dergleichen der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, oder auf akustischem Wege vornehmen.

Wenn der Benutzer eine Operation des Erlaubens der Funkverbindung innerhalb einer festen Zeitperiode durchführt (wenn JA im Schritt ST70 in 14), aktiviert die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, den als den Anforderungsoperationsmodus des Aktionsrahmens (Knotenänderungsanforderung) gesetzten Kommunikationsmodus (im Schritt ST64 in 14).

Weiterhin setzt nach der Aktivierung des Kommunikationsmodus, der von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 angefordert wird, die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, „0”, was zeigt, dass die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung bei der Änderung des Kommunikationsmodus erfolgreich war, für den Zustandscode als eine Antwort auf den Aktionsrahmen (Modusänderungsanforderung), und gibt dann einen Aktionsrahmen (Modusänderungsantwort) enthaltend den Zustandscode zu dem Sender 11 aus, wodurch der Aktionsrahmen (Modusänderungsantwort) zu der Funkkommunikationsvorrichtung 1 gesendet wird (F108 in 4, im Schritt ST65 in 14), wie in dem Fall, in welchem der Verbindungspegel „zwingende Verbindung” ist.

Wenn der Aktionsrahmen (Modusänderungsantwort) enthaltend den Zustandscode „0” zu der Funkkommunikationsvorrichtung 1 gesendet wird, setzt die Kommunikationsänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, „0” in ein Modusänderungsverfahrensfeld des Aktionsrahmens (Modusänderungsantwort), wenn die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung den Kommunikationsmodus automatisch ändern kann, oder setzt „1” in das Modusänderungsverfahrensfeld, wenn der Benutzer den Kommunikationsmodus manuell ändern muss.

Wenn der Benutzer eine Operation des Erlaubens der Funkverbindung nicht innerhalb der festen Zeitperiode durchführt (wenn NEIN im Schritt ST70 in 14), oder wenn der Verbindungspegel „Vernachlässigen” ist (wenn JA in dem Schritt ST71 in 14), setzt die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, „1”, was zeigt, dass die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung bei der Änderung des Kommunikationsmodus versagt hat, für den Zustandscode als eine Antwort auf den Aktionsrahmen (Modusänderungsanforderung), und gibt dann einen Aktionsrahmen (Modusänderungsantwort) enthaltend den Zustandscode zu dem Sender 11 aus, wodurch der Aktionsrahmen (Modusänderungsantwort) zu der Funkkommunikationsvorrichtung 1 übertragen wird (F108 in 4, im Schritt ST72 in 14).

Wenn der Empfänger 12 den Aktionsrahmen (Modusänderungsantwort) von der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, nicht innerhalb einer festen Zeitperiode empfangen hat (wenn NEIN im Schritt ST42 in 13), nachdem die Funkkommunikationsvorrichtung 1 den Aktionsrahmen (Modusänderungsanforderung) zum Durchführen einer Anforderung zum Ändern des Kommunikationsmodus zu der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, gesendet hat, teilt die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 dem Benutzer mit, dass keine Antwort von der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, empfangen wurde (im Schritt ST43 in 13), und beendet die Verarbeitung zur Änderung des Kommunikationsmodus.

Demgegenüber prüft, wenn der Empfänger 12 den Aktionsrahmen (Modusänderungsantwort) von der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, innerhalb der festen Zeitperiode empfängt (wenn JA im Schritt ST42 in 13), nachdem die Funkkommunikationsvorrichtung 1 den Aktionsrahmen (Modusänderungsanforderung) zum Durchführen einer Anforderung zur Änderung des Kommunikationsmodus zu der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, gesendet hat, die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1, ob der in dem Aktionsrahmen (Modusänderungsantwort enthaltene Zustandscode „0” ist (eine Änderung des Kommunikationsmodus war erfolgreich) oder nicht (im Schritt ST44 in 13).

Wenn der in dem Aktionsrahmen (Modusänderungsantwort) enthaltene Zustandscode gleich „1” ist (wenn NEIN im Schritt ST44 in 13), dann teilt die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 dem Benutzer mit, dass eine Änderung des Kommunikationsmodus fehlgeschlagen ist (im Schritt ST45 in 13), und beendet die Verarbeitung zum Ändern des Kommunikationsmodus.

Wenn der in dem Aktionsrahmen (Modusänderungsantwort) enthaltene Zustandscode gleich „0” ist (wenn JA im Schritt ST44 in 13), erkennt die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 das in dem Aktionsrahmen (Modusänderungsantwort) enthaltene Modusänderungsverfahrensfeld, um zu bestimmen, ob der Benutzer den Kommunikationsmodus manuell ändern muss (im Schritt ST46 in 13).

Wenn das in dem Rahmen enthaltene Modusänderungsverfahrensfeld gleich „1” ist (wenn JA im Schritt ST45 in 13), teilt die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 dem Benutzer mit, dass der Benutzer den Kommunikationsmodus manuell ändern muss (im Schritt ST47 in 13), und beendet die Verarbeitung zur Änderung des Kommunikationsmodus.

Wenn das in dem Rahmen enthaltene Modusänderungsverfahrensfeld gleich „0” ist (wenn NEIN im Schritt ST46) in 13), bestimmt die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1, ob es erforderlich ist, den Kommunikationsmodus der Funkkommunikationsvorrichtung 1 zu ändern oder nicht (im Schritt ST48 in 13).

Wenn es beispielsweise möglich ist, Funkkommunikationen mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, durch einfaches Ändern des Kommunikationsmodus der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, durchzuführen, bestimmt die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung, dass es nicht erforderlich ist, den Kommunikationsmodus der Funkkommunikationsvorrichtung 1 zu ändern. Wenn demgegenüber die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung keine Funkkommunikationen mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, durchführen kann, ohne den Kommunikationsmodus der Funkkommunikationsvorrichtung 1 selbst durch Ändern des Kommunikationsmodus der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, bestimmt die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung, dass es erforderlich ist, den Kommunikationsmodus der Funkkommunikationsvorrichtung 1 zu ändern.

Nach der Bestimmung, dass es erforderlich ist, den Kommunikationsmodus der Funkkommunikationsvorrichtung 1 zu ändern (wenn JA im Schritt ST48 in 13), ändert die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 den Kommunikationsmodus der Funkkommunikationsvorrichtung 1 in einen Kommunikationsmodus, in welchem die Funkkommunikationsvorrichtung 1 Funkkommunikationen mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, durchführen kann (im Schritt ST49 in 13).

Die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 gibt einen Aktionsrahmen (Modusänderungsbestätigung) zu dem Sender 11 aus, wodurch der Aktionsrahmen (Modusänderungsbestätigung) zu der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, gesendet wird (F109 in 4, im Schritt ST50 in 13).

Hier entspricht der Aktionsrahmen (Modusänderungsbestätigung) dem Protokoll, das die Durchführung von Funkkommunikationen mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, ermöglicht, ungeachtet des Setzens eines Kommunikationsmodus für die Funkkommunikationsvorrichtung 2A. 17 ist eine erläuternde Zeichnung, die das Format des Aktionsrahmens (Modusänderungsbestätigung) zeigt.

„0” wird als ein Zustandscode des Aktionsrahmens (Modusänderungsbestätigung) gesetzt, wenn eine Änderung des Kommunikationsmodus der Funkkommunikationsvorrichtung 1 erfolgreich war, während „1” als der Zustandscode gesetzt ist, wenn eine Änderung des Kommunikationsmodus der Funkkommunikationsvorrichtung 1 fehlgeschlagen ist. Beispielsweise ist 0x002692 in OUI des Aktionsrahmens (Modusänderungsbestätigung) gesetzt, und ein in 8 gezeigter Wert „8” ist in Subtyp gesetzt. Ihre Werte sind nicht auf diese Werte beschränkt.

Nach dem Senden des Aktionsrahmens (Modusänderungsbestätigung), dessen Zustandscode gleich „0” ist, zu der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, teilt die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 dem Benutzer mit, dass eine Änderung des Kommunikationsmodus erfolgreich war ((im Schritt ST51 in 13).

Nach dem Senden des Aktionsrahmens (Modusänderungsantwort), dessen Zustandscode gleich „0” ist, zu der Funkkommunikationsvorrichtung 1, ist die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, im Bereitschaftszustand, bis der Empfänger 12 den Aktionsrahmen (Modusänderungsbestätigung) von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 empfängt (im Schritt ST73 in 14).

Wenn eine Änderung des Kommunikationsmodus in der Funkkommunikationsvorrichtung 1 und eine Änderung des Kommunikationsmodus in der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, erfolgreich waren, wird eine bekannte Verbindungssequenz durchgeführt, um danach zwischen der Funkkommunikationsvorrichtung 1 und der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, eine Funkverbindung herzustellen, und Funkkommunikationen werden gestartet (F110 in 4).

Wie aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich ist, wird, da jede der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C gemäß diesem Ausführungsbeispiel 1 in einer solchen Weise konfiguriert ist, dass Informationen über Anwendungen, die hierdurch gemäß einem Protokoll, das es ermöglicht, Funkkommunikationen mit der Funkkommunikationsvorrichtung 1 durchzuführen, geliefert werden können, ungeachtet des Setzens eines Kommunikationsmodus für die Funkkommunikationsvorrichtung 1 gesendet werden, und eine Funkkommunikationsvorrichtung 1 in einer solchen Weise konfiguriert ist, dass die von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C gesendeten Informationen über Anwendungen gesammelt werden, ein Vorteil dahingehend erhalten, dass die Informationen über verfügbare Anwendungen von jeder der in der Umgebung existierenden Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C erworben werden können, ungeachtet des Setzens eines Kommunikationsmodus.

Weiterhin hat gemäß diesem Ausführungsbeispiel 1 die Funkkommunikationsvorrichtung 1 die Funktion des Sammelns der Kommunikationsmodusinformationen, die die von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C gestützten Kommunikationsmodi zeigen, gemäß einem Protokoll, das die Durchführung von Funkkommunikationen mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, 2B und 2C ermöglicht, ungeachtet des Setzens eines Kommunikationsmodus für jede der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C und des Auswählens eines Kommunikationsmodus entsprechend dem Kommunikationsmodus der Funkkommunikationsvorrichtung 1 aus derartigen Kommunikationsmodi, und auch des Bestimmens der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, und des Sendens einer Anforderung zur Änderung des Kommunikationsmodus in den ausgewählten Kommunikationsmodus zu der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, ist in einer solchen Weise konfiguriert, dass sie den Kommunikationsmodus gemäß der von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 gesendeten Änderungsanforderung ändert, so dass die Funkkommunikationsvorrichtung 1 Funkkommunikationen zwischen der Funkkommunikationsvorrichtung 1 selbst und der Funkkommunikationsvorrichtung 2 starten kann, ohne den Benutzer zu veranlassen, eine Operation des Auswählens eines Kommunikationsmodus und Änderns in diesen Kommunikationsmodus, eine Operation des Bestimmens der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, usw. durchzuführen, und es wird der Vorteil erhalten, dass die Bequemlichkeit der Benutzeroperation verbessert werden kann.

Obgleich in diesem Ausführungsbeispiel 1 das Beispiel gezeigt ist, in welchem jede Funkkommunikationsvorrichtung einen Aktionsrahmen (Modusänderungsanforderung), einen Aktionsrahmen (Modusänderungsantwort) und einen Aktionsrahmen (Modusänderungsbestätigung) sendet und empfängt, können Informationen nach der Änderung des Kommunikationsmodus (zum Beispiel ein Betriebsfrequenzkanal, eine gestützte Rate oder ein Sicherheitsverfahren) überlagert werden als eine Option für jeden dieser Rahmen.

Obgleich in diesem Ausführungsbeispiel 1 das Beispiel gezeigt ist, in welchem die Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, einen Aktionsrahmen (Modusänderungsantwort) zu der Funkkommunikationsvorrichtung 1 nach der Änderung des Kommunikationsmodus sendet, kann die Funkkommunikationsvorrichtung 2A alternativ einen Aktionsrahmen (Modusänderungsantwort) zu der Funkkommunikationsvorrichtung 1 senden, bevor der Kommunikationsmodus geändert wird.

In diesem Fall kann die Funkkommunikationsvorrichtung 1 anhand des Verhaltens der Funkkommunikationsvorrichtung 2 nach der Änderung des Kommunikationsmodus erfassen, dass der Kommunikationsmodus der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, geändert wurde. Wenn beispielsweise der Kommunikationsmodus der Funkkommunikationsvorrichtung 2 der AP-Modus ist, kann die Funkkommunikationsvorrichtung 1 durch Empfangen eines Bakenrahmens, der von der Funkkommunikationsvorrichtung 2 gesendet wurde, erfassen, dass der Kommunikationsmodus der Funkkommunikationsvorrichtung 2 in den AP-Modus geändert wurde.

Weiterhin kann, wenn der Kommunikationsmodus der Funkkommunikationsvorrichtung 2 der STA-Modus oder der WiFi-Direktmodus ist, die Funkkommunikationsvorrichtung 1 durch Empfangen eines von der Funkkommunikationsvorrichtung 2 gesendeten Untersuchungsanforderungsrahmens erfassen, dass der Kommunikationsmodus der Funkkommunikationsvorrichtung 2 in den STA-Modus oder den WiFi-Direktmodus geändert wurde.

Obgleich in diesem Ausführungsbeispiel 1 das Beispiel gezeigt wird, in welchem die Funkkommunikationsvorrichtung 1 einen Aktionsrahmen (Modusänderungsbestätigung) zu der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, sendet, kann alternativ die Funkkommunikationsvorrichtung 1 nach der Beendigung einer Änderung des Kommunikationsmodus die Beendigung einer Änderung des Kommunikationsmodus der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, mitteilen durch Überlagerung eines Kennzeichens (Modusänderungsbestätigung IE), das zeigt, dass eine Änderung des Kommunikationsmodus beendet wurde, über einen Rahmen, den die Funkkommunikationsvorrichtung 1 sendet, nachdem der Kommunikationsmodus geändert wurde.

18 ist eine erläuternde Zeichnung, die das Format der Modusänderungsbestätigung IE zeigt.

„0” wird als ein Zustandscode der Modusänderungsbestätigung IE gesetzt, wenn eine Änderung des Kommunikationsmodus erfolgreich war, während „1” als der Zustandscode gesetzt wird, wenn eine Änderung des Kommunikationsmodus fehlgeschlagen ist.

Als der Rahmen, dem die Modusänderungsbestätigung IE überlagert wird, kann, wenn beispielsweise der Kommunikationsmodus in den STA-Modus oder den WiFi-Direktmodus geändert ist, ein Untersuchungsanforderungsrahmen, mit dem Funkkommunikationsvorrichtungen abzutasten sind, ein Berechtigungsrahmen, der zu der Zeit des Startens einer Verbindung gesendet wird, oder dergleichen vorgesehen sein. Als eine Alternative kann, wenn der Kommunikationsmodus in den AP-Modus geändert wurde, ein Bakenrahmen oder dergleichen vorgesehen sein. Jedoch ist der Rahmen, dem die Modusänderungsbestätigung IE überlagert werden kann, nicht auf einen der vorgenannten Rahmen beschränkt.

Obgleich in diesem Ausführungsbeispiel 1 das Beispiel gezeigt ist, in welchem der Serviceverbindungsmanager 22 die Serviceverbindungs-Managementtabelle registriert, können als Elemente, die in der Serviceverbindungs-Managementtabelle registriert sind, beispielsweise Sendestandards von Funk-LAN (IEEE 802.11a/b/g/n/ac/ad usw.), die von der entsprechenden Funkkommunikationsvorrichtung gestützt sind, andere Kommunikationssysteme (3G/GSM/LTE/LTE-advanced/WiMAX usw.) mit denen die Funkkommunikationsvorrichtung verbunden ist, und die Kommunikationsqualität jedes Kanals hinzugefügt sein.

Durch Hinzufügen derartiger Elemente, um in der Serviceverbindungs-Managementtabelle aufgezeichnet zu sein, kann der Verbindungspegel einer Funkverbindung feinbestimmt werden. Weiterhin können diese Elemente als Informationsstücke über Services oder Anwendungen gehandhabt und anderen Funkkommunikationsvorrichtungen mitgeteilt werden.

Obgleich in diesem Ausführungsbeispiel ein Aktionsrahmen (Anwendungsserviceanforderung) und ein Aktionsrahmen (Anwendungsserviceantwort) verwendet werden, wenn Informationen über Anwendungen gesammelt werden, können ein GAS-Protokoll, der ein Serviceerwerbsverfahren in einem existierenden Funk-LAN definiert und das 802.11u entspricht, oder ein Serviceentdeckungsprotokoll in dem WiFi-Direktmodus als ein Protokoll gestützt werden, das ermöglicht, Funkkommunikationen ungeachtet des Setzens eines Kommunikationsmodus durchzuführen, um Informationen über Anwendungen oder dergleichen zu sammeln.

Beispielsweise kann eine Funkkommunikationsvorrichtung, deren Kommunikationsmodus der AP-Modus ist, in einer solchen Weise konfiguriert sein, dass Informationen über Anwendungen durch Verwendung des GAS-Protokolls erworben werden, und eine Funkkommunikationsvorrichtung, deren Kommunikationsmodus der WiFi-Direktmodus ist, kann in einer solchen Weise konfiguriert sein, dass Informationen über Anwendungen oder dergleichen erworben werden, indem das Serviceentdeckungsprotokoll verwendet wird.

Ausführungsbeispiel 2

Obgleich in dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel 1 das Beispiel gezeigt ist, in welchem der Benutzer eine gewünschte Anwendung auswählt, führt die Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 die Rundsendung eines Aktionsrahmens (Anwendungsserviceanforderung) enthaltend die ID der ausgewählten Anwendung zu den Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C durch, und empfängt als eine Antwort auf den Rahmen einen Aktionsrahmen (Anwendungsserviceantwort) von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C, kann alternativ die Funkkommunikationsvorrichtung 1 die Rundsendung eines Aktionsrahmens (Serviceanforderung), der nicht die ID der von dem Benutzer ausgewählten Anwendung enthält, zu den Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C durchführen und als eine Antwort auf den Rahmen einen Aktionsrahmen (Serviceantwort) enthaltend Informationen über Services, die durch jede der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C bereitgestellt werden können, von der Funkkommunikationsvorrichtung empfangen.

Die Konfiguration von jeder von Funkkommunikationsvorrichtungen 1, 2A, 2B und 2C gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist dieselbe wie die in 3 gezeigte, gleich der in dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel 1.

Nachfolgend werden die Einzelheiten der von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 durchgeführten Verarbeitung und die Einzelheiten der von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C durchgeführten Verarbeitung konkret erläutert.

19 ist ein Ablaufdiagramm, das einen Vorgang der zwischen den Funkkommunikationsvorrichtungen, die ein Funkkommunikationssystem gemäß dem Ausführungsbeispiel 2 der vorliegenden Erfindung gestalten, durchgeführten Verarbeitung zeigt.

20 ist ein Flussdiagramm, das die Einzelheiten der von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 zu der Zeit des Sammelns von Informationen über Services durchgeführten Verarbeitung zeigt, und 21 ist ein Flussdiagramm, das die Einzelheiten der von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C zu der Zeit des Sendens von Informationen über Services oder dergleichen durchgeführten Verarbeitung zeigt.

Zuerst sucht eine Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 nach Services (verfügbare Services, die von einer Steuervorrichtung 23 für gemeinsame Services verwaltet werden, und solche, die von einer Steuervorrichtung 24 für spezifischen Service verwaltet werden).

Nach dem Finden von Services die durch die Funkkommunikationsvorrichtung 1 zur Verfügung gestellt werden können, gibt die Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 einen Aktionsrahmen (Serviceanforderung) zu einem Sender 11 aus, wodurch der Aktionsrahmen (Serviceanforderung) zu den Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C rundgesendet wird (F201, F203 und F205 in 19).

Genauer gesagt, da die Funkkommunikationsvorrichtung 1 nicht weiß, welcher Frequenzkanal Ch von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C, die in der Umgebung existieren, verwendet wird, führt die Funkkommunikationsvorrichtung 1 die Rundsendung des Aktionsrahmens (Serviceanforderung) durch Verwendung sämtlicher Frequenzkanäle, die in einem Funk-LAN verwendbar sind, durch, während ein zu verwendender Frequenzkanal Ch geändert wird. Zuerst setzt die Funkkommunikationsvorrichtung 1 einen Frequenzkanal Ch als den zu verwendenden Frequenzkanal aus dem mehreren verwendbaren Frequenzkanälen und führt die Rundsendung des Aktionsrahmens (Serviceanforderung) zu den Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C durch Verwendung des Frequenzkanals Ch durch (im Schritt ST101 in 20).

Weiterhin, startet die Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1, wenn sie den Aktionsrahmen (Serviceanforderung) rundsendet, einen Zeitgeber (einen Serviceabtastzeitgeber) (im Schritt St102 in 20).

Hier entspricht der Aktionsrahmen (Serviceanforderung) einem Protokoll, das die Durchführung von Funkkommunikationen mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, 2B und 2C ungeachtet des Setzens eines Kommunikationsmodus für jede der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C ermöglicht. 22 ist eine erläuternde Zeichnung, die das Format des Aktionsrahmens (Serviceanforderung) zeigt.

Eine Liste der IDen (die Stücke von Identifikationsinformationen) von Services, die durch die Funkkommunikationsvorrichtung 1 zur Verfügung gestellt werden können, ist in ein ID-Listenfeld für eigene Services des Aktionsrahmens (Serviceanforderung) gesetzt, der Endgerätetyp der Funkkommunikationsvorrichtung 1 zum Beispiel PC, Drucker oder Router) ist in ein Typenfeld der eigenen Vorrichtung gesetzt, und eine Liste der Kommunikationsmodi, die durch die Funkkommunikationsvorrichtung gestützt sind, ist in ein Listenfeld für eigene Operationsmodi gesetzt.

Beispielsweise ist 0x002692 in OUI des Aktionsrahmens (Serviceanforderung) gesetzt, und ein in 8 gezeigter Wert „0” ist in Subtyp gesetzt. Ihre Werte sind nicht auf diese Werte beschränkt.

Wenn ein Empfänger 12 den Aktionsrahmen (Serviceanforderung) von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 empfängt (im Schritt ST111 in 21), erwirbt eine Servicesuchvorrichtung 21 von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C den Aktionsrahmen (Serviceanforderung).

Nach dem Erwerben des Aktionsrahmens (Serviceanforderung) enthält die Servicesuchvorrichtung 21 von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C eine Liste von Services (verfügbare Services), die durch eine entsprechende Steuervorrichtung 23 für gemeinsame Services verwaltet werden, und solche, die durch eine entsprechende Steuervorrichtung 24 für spezifischen Service verwaltet werden, in einem Aktionsrahmen (Serviceantwort), der ein Antwortrahmen auf den Aktionsrahmen (Serviceanforderung) ist (im Schritt ST113 in 21), wenn ein oder mehrere Services vorhanden sind, die durch entweder die Steuervorrichtung 23 für gemeinsame Services oder Steuervorrichtung 24 für spezifischen Service verwaltet werden (wenn JA im Schritt ST112 von 21), und sendet den Aktionsrahmen (Serviceantwort) zu der Funkkommunikationsvorrichtung 1 (F202, F204 und F206 in 19, im Schritt ST114 in 21).

Hier entspricht der Aktionsrahmen (Serviceantwort) einem Protokoll, das die Durchführung von Funkkommunikationen mit der Funkkommunikationsvorrichtung 1 ungeachtet des Setzens eines Kommunikationsmodus für die Funkkommunikationsvorrichtung 1 ermöglicht. 23 ist eine erläuternde Zeichnung, die das Format des Aktionsrahmens (Serviceantwort) zeigt.

Die Liste der Services, die durch die entsprechende Funkkommunikationsvorrichtung 2 zur Verfügung gestellt werden können, ist in einem ID-Listenfeld für eigene Services in einem Serviceattributfeld des Aktionsrahmens (Serviceantwort) gesetzt, und eine Liste der durch die entsprechende Funkkommunikationsvorrichtung 2 gestützten Kommunikationsmodi ist in einem Operationsmoduslistenfeld gesetzt.

Beispielsweise ist 0x002692 in OUI des Aktionsrahmens (Serviceantwort) gesetzt, und ein in 8 gezeigter Wert „1” ist in Subtyp gesetzt. Ihre Werte sind nicht auf diese Werte beschränkt.

Die Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 bestimmt, ob der Empfänger 12 einen Aktionsrahmen (Serviceantwort) empfangen hat, bevor eine feste Zeitperiode verstrichen ist (bevor der gestartete Zeitgeber abläuft) (im Schritt ST103 in 20), nachdem der Aktionsrahmen (Serviceanforderung) rundgesendet wurde, und wenn der Empfänger 12 einen Aktionsrahmen (Serviceantwort) empfängt, erwirbt sie den Aktionsrahmen (Serviceantwort) (im Schritt ST104 in 20).

Wenn ein Aktionsrahmen (Serviceantwort) erworben wird oder wenn der Zeitgeber abgelaufen ist, bevor der Empfänger 12 einen Aktionsrahmen (Serviceantwort) empfangen hat, ändert die Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 den zu verwendenden Frequenzkanal Ch und führt wiederholt die Prozesse der Schritte ST101 bis ST104 durch.

Die Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 bezieht sich auf die Liste der verfügbaren Services, die in dem ID-Listenfeld für eigene Services von jedem erworbenen Aktionsrahmen (Serviceantwort) gesetzt ist, um eine Liste der Services in den Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C zu erzeugen, und teilt die Liste der Services dem Benutzer mit (im Schritt ST105 von 20). Beispielsweise teilt die Servicesuchvorrichtung dem Benutzer die Liste durch Anzeigen der Liste der Services in den Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C auf einer Anzeigevorrichtung der Funkkommunikationsvorrichtung 1 mit.

Wenn der Benutzer die Funkkommunikationsvorrichtung 1 betätigt, um einen gewünschten Service aus den mehreren Services auszuwählen, gibt die Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 einen Aktionsrahmen (Anwendungsserviceanforderung) enthaltend die ID des ausgewählten Services zu dem Sender 11 aus, wodurch der Aktionsrahmen (Anwendungsserviceanforderung) zu der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die diesen Service zur Verfügung stellt, übertragen wird (F207 in 19, im Schritt ST106 in 20).

In dem in 19 gezeigten Beispiel sendet der Sender den Aktionsrahmen (Anwendungsserviceanforderung) zu der Funkkommunikationsvorrichtung 2A.

Obgleich der Aktionsrahmen (Anwendungsserviceanforderung) dieselbe Konfiguration hat wie der in 7 gezeigte, gleich dem im vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel 1 gezeigten, ist die ID des von dem Benutzer ausgewählten Services in diesem Ausführungsbeispiel 2 in ein Service-ID-Feld gesetzt.

Wenn der Empfänger 12 den Aktionsrahmen (Anwendungsserviceanforderung) von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 empfängt, gibt die Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 2A einen Aktionsrahmen (Anwendungsserviceantwort), der ein Antwortrahmen auf den Aktionsrahmen (Anwendungsserviceanforderung) ist, zu einem Sender 11 aus, wodurch der Aktionsrahmen (Anwendungsserviceantwort) zu der Funkkommunikationsvorrichtung 1 gesendet wird (F208 in 19), wie der gemäß dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel 1. s

Wenn der Empfänger 12 den Aktionsrahmen (Anwendungsserviceantwort) von der Funkkommunikationsvorrichtung 2A innerhalb einer festen Zeitperiode empfängt (wenn JA im Schritt ST107 in 20), nachdem die Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 den Aktionsrahmen (Anwendungsserviceanforderung) zu der Funkkommunikationsvorrichtung 2A gesendet hat, startet eine Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 die Verarbeitung zum Ändern eines Kommunikationsmodus, wie später beschrieben wird.

Wenn demgegenüber der Empfänger 12 nicht den Aktionsrahmen (Anwendungsserviceantwort) innerhalb der festen Zeitperiode von der Funkkommunikationsvorrichtung 2A empfangen hat (wenn NEIN in dem Schritt ST107 in 20), teilt die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung dem Benutzer mit, dass keine Antwort von der Funkkommunikationsvorrichtung 2A empfangen wurde, und startet nicht die Verarbeitung zum Ändern des Kommunikationsmodus.

Wenn der Aktionsrahmen (Anwendungsserviceantwort) von der Funkkommunikationsvorrichtung 2A innerhalb der festen Zeitperiode empfangen wird, bestimmt die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 den Verbindungspegel einer Funkverbindung mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, wie den gemäß dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel 1.

Jedoch wird in diesem Ausführungsbeispiel 2, da die Funkkommunikationsvorrichtung 2A als eine Funkkommunikationsvorrichtung, die ein Verbindungsobjekt ist, bestimmt wurde, wird der Verbindungspegel einer Funkverbindung mit jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2B und 2C nicht bestimmt.

Nach dem Bestimmen des Verbindungspegels einer Funkverbindung mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, führt die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 die Verarbeitung zum Ändern des Kommunikationsmodus zwischen der Funkkommunikationsvorrichtung 1 und der Funkkommunikationsvorrichtung 2A durch, wie die gemäß dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel 1 (F209 bis F211 in 19).

Wenn eine Änderung des Kommunikationsmodus zwischen der Funkkommunikationsvorrichtung 1 und der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, erfolgreich war, wird eine Funkverbindung zwischen der Funkkommunikationsvorrichtung 1 und der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, durch Durchführen einer bekannten Verbindungssequenz hergestellt, und Funkkommunikationen werden gestartet (F212 in 19), wie in dem Fall des vorbeschriebenen Ausführungsbeispiels 1.

Gemäß diesem Ausführungsbeispiel 2 wird ein Vorteil dahingehend erhalten, dass es möglich ist, Informationen über verfügbare Services von jeder der in der Umgebung existierenden Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C ungeachtet des Setzens eines Kommunikationsmodus zu erwerben.

Weiterhin kann gemäß diesem Ausführungsbeispiel 2 die Funkkommunikationsvorrichtung 1 Funkkommunikationen zwischen der Funkkommunikationsvorrichtung 1 selbst und einer Funkkommunikationsvorrichtung 2 starten, ohne zu bewirken, dass der Benutzer eine Operation des Auswählens eines Kommunikationsmodus und des Änderns dieses Kommunikationsmodus eine Operation des Bestimmens der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, usw. durchführt, und es wird der Vorteil erhalten, in der Lage zu sein, die Bequemlichkeit der Benutzeroperation zu verbessern, wie in dem Fall des vorbeschriebenen Ausführungsbeispiels 1.

Ausführungsbeispiel 3

Obgleich in den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen 1 und 2 das Beispiel gezeigt wird, in welchem die Funkkommunikationsvorrichtung 1 eine Anforderung zum Senden von Informationen über Anwendungen oder Services zu den Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C sendet und einen Rahmen enthaltend die Informationen über Anwendungen oder Services von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C empfängt (ein aktives Abtastverfahren), kann jede der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C alternativ einen Rahmen enthaltend Informationen über Anwendungen oder Services zu der Funkkommunikationsvorrichtung 1 senden, anstelle des Sendens einer Anforderung zum Übertragen von Informationen über Anwendungen oder Services zu den Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C durch die Funkkommunikationsvorrichtung 1.

Genauer gesagt, durch Verwenden eines Verfahrens, das ähnlich einem passiven Abtastverfahren ist, das in dem folgenden Nichtpatentdokument 2 offenbart ist, kann die Funkkommunikationsvorrichtung 2 einen Rahmen, der Informationen über Anwendungen oder Services enthält, von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C empfangen.

Nichtpatentdokument 2: IEEE Computer Society, 802.11-2012-IEEE Standard for Information Technology – – Telecommunications and information exchange between systems local and metropolitan area networks – – specific requirements part 11: Wireless LAN Medium Access Control (MAC) and Physical Layer (PHY) Specifications.

Während die Konfiguration von jeder von Funkkommunikationsvorrichtungen 1, 2A, 2B und 2C gemäß diesem Ausführungsbeispiel dieselbe ist wie die in 3 gezeigte, wie die in dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel 1 gezeigte, ist die Konfiguration einer Servicesuchvorrichtung 21 von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 1, 2A, 2B und 2C verschieden von der gemäß dem Ausführungsbeispiel 1.

Genauer gesagt, die Servicesuchvorrichtung 21 von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 28 und 2C enthält einen Informationswiederholungssender, der wiederholt einen Rahmen (zum Beispiel einen Untersuchungsanforderungsrahmen, einen Untersuchungsantwortrahmen oder einen Bakenrahmen), der einem Protokoll entspricht, das die Durchführung von Funkkommunikationen mit der Funkkommunikationsvorrichtung 1 ermöglicht, ungeachtet des Setzens eines Kommunikationsmodus für die Funkkommunikationsvorrichtung 1 sendet. Informationen über Anwendungen, die durch die entsprechende Funkkommunikationsvorrichtung 2 bereitgestellt werden können, oder dergleichen sind in diesem Rahmen enthalten.

Eine Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 enthält einen Informationsempfänger, der einen Rahmen (zum Beispiel einen Untersuchungsanforderungsrahmen, einen Untersuchungsantwortrahmen oder einen Bakenrahmen), der von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C gesendet wurde, empfängt, während ein zu verwendender Frequenzkanal geändert wird.

Nachfolgend werden die Einzelheiten der durch jede der Funkkommunikationsvorrichtungen 1, 2A, 2B und 2C durchgeführten Verarbeitung konkret erläutert.

24 ist ein Ablaufdiagramm, das einen Vorgang der zwischen den Funkkommunikationsvorrichtungen, die ein Funkkommunikationssystem gemäß dem Ausführungsbeispiel 3 der vorliegenden Erfindung gestalten, durchgeführten Verarbeitung zeigt.

25 ist ein Flussdiagramm, das die Einzelheiten der von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 zu der Zeit des Sammelns von Informationen über Services oder dergleichen durchgeführten Verarbeitung zeigt, und 26 ist ein Flussdiagramm, das die Einzelheiten der von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 zu der Zeit des Bestimmens einer Funkkommunikationsvorrichtung 2, die ein Verbindungsobjekt ist, durchgeführten Verarbeitung zeigt.

Zuerst sucht die Servicesuchvorrichtung 21 von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C nach Services (verfügbaren Services), die von einer Steuervorrichtung 23 für gemeinsame Services verwaltet werden, und solchen, die von einer Servicesteuervorrichtung 24 für spezifischen Service verwaltet werden.

Die Servicesuchvorrichtung 21 von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C gibt, nach dem Finden von Services, die von der entsprechenden Funkkommunikationsvorrichtung 2 bereitgestellt werden können, wiederholt einen Bakenrahmen (oder einen Untersuchungsanforderungsrahmen oder einen Untersuchungsantwortrahmen) enthaltend Informationen über die verfügbaren Services zu einem Sender 11 aus, wodurch der Bakenrahmen (oder der Untersuchungsanforderungsrahmen oder der Untersuchungsantwortrahmen) in regelmäßigen Zeitintervallen zu der Funkkommunikationsvorrichtung 1 gesendet wird (F301 bis F303 in 24).

In dem in 24 gezeigten Beispiel sendet die Funkkommunikationsvorrichtung 2A einen Bakenrahmen, und jede der Funkkommunikationsvorrichtungen 2B und 2C sendet einen Untersuchungsanforderungsrahmen.

Hier entspricht ein Bakenrahmen oder dergleichen dem Protokoll, das die Durchführung von Funkkommunikationen mit der Funkkommunikationsvorrichtung 1 ungeachtet des Setzens eines Kommunikationsmodus für die Funkkommunikationsvorrichtung 1 ermöglicht. 27 ist eine erläuternde Zeichnung, die das Format einer Servicemitteilung IE, die einem Bakenrahmen oder dergleichen überlagert ist, zeigt.

Der Endgerätetyp der Funkkommunikationsvorrichtung 2 (zum Beispiel PC, Drucker oder Router) ist auf ein Feld der Servicemitteilung IE des eigenen Vorrichtungstyps gesetzt, und eine Liste der von der Funkkommunikationsvorrichtung 2 gestützten Kommunikationsmodi ist auf ein Listenfeld eines eigenen Operationsmodus gesetzt.

Weiterhin sind die IDen der Services, die von der Funkkommunikationsvorrichtung 2 zur Verfügung gestellt werden können, in einem Service-ID-Feld eines Servicelistenfelds gesetzt, und eine Liste der Iden der Anwendungen entsprechend den Services ist auf ein Anwendungs-ID-Listenfeld gesetzt. Eine Anzahl von Service-ID-Feldern und eine Anzahl von Anwendungs-ID-Listenfeldern sind hinzugefügt, wobei die Anzahl von Service-ID-Feldern und die Anzahl von Anwendungs-ID-Listenfeldern gleich der Anzahl von Services, die durch die Funkkommunikationsvorrichtung 2 zur Verfügung gestellt werden können, ist.

Beispielsweise ist 0x002692 in OUI der Servicemitteilung IE gesetzt. Ihr Wert ist nicht auf diesen Wert beschränkt.

Die Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung]. empfängt einen Bakenrahmen oder dergleichen, der in regelmäßigen Zeitintervallen von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C gesendet wird.

Genauer gesagt, da die Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 nicht weiß, welcher Frequenzkanal Ch von jeder der in der Umgebung existierenden Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C verwendet wird, empfängt die Servicesuchvorrichtung 21 einen Bakenrahmen oder dergleichen, der von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C gesendet wird, in dem alle Frequenzkanäle, die in einem Funk-LAN verwendbar sind, verwendet werden, während ein zu verwendender Frequenzkanal geändert wird. Zuerst setzt die Servicesuchvorrichtung einen Frequenzkanal Ch als den zu verwendenden Frequenzkanal aus den mehreren verwendbaren Frequenzkanälen und startet einen Zeitgeber (einen Servicemitteilungs-Zeitgeber) (im Schritt ST201 in 25).

Wenn ein Empfänger 12 einen Bakenrahmen oder dergleichen von einer der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C empfangen hat (wenn JA im Schritt ST202 in 25), bevor der Zeitgeber (der Servicemitteilungs-Zeitgeber) abläuft, erwirbt die Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 den Bakenrahmen oder dergleichen (im Schritt ST203 in 25).

Wenn demgegenüber der Zeitgeber (der Servicemitteilungs-Zeitgeber) abgelaufen ist, bevor der Empfänger 12 einen Bakenrahmen oder dergleichen von einer der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C empfängt (wenn NEIN im Schritt ST202 in 25) oder wenn ein Bakenrahmen oder dergleichen erworben wird (im Schritt ST203 in 25), ändert die Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 den zu verwendenden Frequenzkanal Ch und startet dann erneut den Zeitgeber (den Servicemitteilungs-Zeitgeber), und führt danach wiederholt dieselbe Verarbeitung durch.

Die Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 gibt den hierdurch erworbenen Bakenrahmen oder dergleichen zu einer Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 aus.

Als nächstes werden die Einzelheiten der Verarbeitung zu der Zeit, zu der die Funkkommunikationsvorrichtung 1 die Funkkommunikationsvorrichtung 2, die das Verbindungsobjekt ist, aus den Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C bestimmt, erläutert.

Wenn ein Bakenrahmen oder dergleichen, der von einer oder mehreren Funkkommunikationsvorrichtungen 2 der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C gesendet ist, empfangen wird, bestimmt die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 als einen vorübergehenden Verbindungsbestimmungskandidaten die Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die Sendequelle des Bakenrahmens oder dergleichen ist, den die Servicesuchvorrichtung 21 zum ersten Mal erworben hat (im Schritt ST211 in 26).

Die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 erkennt auch die Informationen (zum Beispiel die MAC-Adresse, verfügbare Anwendungen oder Services, und den Endgerätetyp) über die Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die Sendequelle des Bakenrahmens ist, oder dergleichen, den die Servicesuchvorrichtung zum ersten Mal erworben hat, ist. Die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung kann die Informationen über die Funkkommunikationsvorrichtung 2 erkennen durch Bezugnahme auf den Bakenrahmen oder dergleichen oder eine Servicemitteilung IE, die dem Bakenrahmen oder dergleichen überlagert ist.

Nach dem Erkennen der Informationen über die Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die erste Rahmensendequelle ist, vergleicht die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 die Informationen über die Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die erste Rahmensendequelle ist, mit einer Serviceverbindungs-Verwaltungstabelle, die in einem Serviceverbindungsmanager 22 registriert ist, wodurch der Verbindungspegel einer Funkverbindung mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die erste Rahmensendequelle ist, bestimmt wird, wie bei dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel 1.

Als nächstes erkennt, wenn ein Bakenrahmen oder dergleichen vorhanden ist, den die Servicesuchvorrichtung ein zweites Mal erworben hat (wenn JA im Schritt ST212 in 26) und eine Servicemitteilung IE dem Bakenrahmen oder dergleichen überlagert ist (wenn JA im Schritt ST213 in 26), die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 die Informationen (zum Beispiel die MAC-Adresse, verfügbare Anwendungen oder Services, und den Endgerätetyp) über die Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die Sendequelle des Bakenrahmens oder dergleichen ist.

Wenn demgegenüber eine Servicemitteilung IE nicht dem Bakenrahmen oder dergleichen, den die Servicesuchvorrichtung zum zweiten Mal erworben hat, überlagert ist (wenn NEIN im Schritt ST213 in 26), schließt die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung den Bakenrahmen oder dergleichen von dem Verarbeitungsziel aus.

Nach dem Erkennen der Informationen über die Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die zweite Rahmensendequelle ist, vergleicht die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 die Informationen über die Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die zweite Rahmensendequelle ist, mit der Serviceverbindungs-Managementtabelle, die in dem Serviceverbindungsmanager 22 registriert ist, wodurch der Verbindungspegel einer Funkverbindung mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die zweite Rahmensendequelle ist, bestimmt wird (im Schritt ST214 in 26), wie in dem Fall der Informationen über die Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die erste Rahmensendequelle ist.

Nach dem Bestimmen des Verbindungspegels einer Funkverbindung mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die zweite Rahmensendequelle ist, vergleicht die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 die Priorität des Verbindungspegels der Funkverbindung mit der des Verbindungspegels der Funkverbindung mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die als der Verbindungsbestimmungskandidat bis zu dieser Zeit bestimmt wurde (im Schritt ST215 in 26), und wenn die Priorität des Verbindungspegels der Funkverbindung mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die zweite Rahmensendequelle ist, höher als die des Verbindungspegels der Funkverbindung mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die als der Verbindungsbestimmungskandidat bis zu dieser Zeit bestimmt war (wenn JA im Schritt ST215 in 26), ist, ändert sie den Verbindungsbestimmungskandidaten in die Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die zweite Rahmensendequelle ist (im Schritt ST216 in 26). Wenn demgegenüber die Priorität des Verbindungspegels der Funkverbindung mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die als der Verbindungsbestimmungskandidat bis zu dieser Zeit bestimmt wurde, höher als die des Verbindungspegels der Funkverbindung mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die zweite Rahmensendequelle ist, ist (wenn NEIN im Schritt ST215 in 26), ändert die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung den Verbindungsbestimmungskandidaten nicht.

Als nächstes führt, wenn ein Bakenrahmen oder dergleichen vorhanden ist, den die Funkkommunikationsvorrichtung 1 zum n-ten Mal (n = 3, 4, ...) erworben hat (wenn JA im Schritt ST212 in 26), und eine Servicemitteilung IE dem Bakenrahmen oder dergleichen überlagert ist (wenn JA im Schritt ST213 in 26) die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 dieselben Prozesse wie diejenigen bei dem Bakenrahmen oder dergleichen, den die Servicesuchvorrichtung zum zweiten Mal erworben hat, durch (in den Schritten ST214 bis ST216 von 26).

Nach dem Durchführen derselben Prozesse bei sämtlichen Bakenrahmen, die die Servicesuchvorrichtung 21 erworben hat (wenn NEIN im Schritt ST212 in 26), bestimmt die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 eine Funkkommunikationsvorrichtung 2, die ein letzter Verbindungsbestimmungskandidat ist, als das Verbindungsobjekt (im Schritt ST217 in 26).

In dem in 24 gezeigten Beispiel bestimmt die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung die Funkkommunikationsvorrichtung 2A als die Funkkommunikationsvorrichtung, die das Verbindungsobjekt ist.

Nach dem Bestimmen der Funkkommunikationsvorrichtung 2A als die Funkkommunikationsvorrichtung, die das Verbindungsobjekt ist, führt die Kommunikationsänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 eine Verarbeitung zum Ändern des Kommunikationsmodus zwischen der Funkkommunikationsvorrichtung 1 und der Funkkommunikationsvorrichtung 2A durch (F304 bis F306 in 24), wie die gemäß dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel 1.

Wenn eine Änderung des Kommunikationsmodus zwischen der Funkkommunikationsvorrichtung 1 und der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, erfolgreich war, wird eine Funkverbindung zwischen der Funkkommunikationsvorrichtung 1 und der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, hergestellt durch Durchführen eines bekannten Verbindungsablaufs, und Funkkommunikationen werden gestartet (F307 in 24), wie in dem Fall des vorbeschriebenen Ausführungsbeispiels 1.

Gemäß diesem Ausführungsbeispiel 3 wird ein Vorteil dahingehend erhalten, dass es möglich ist, Informationen über Anwendungen oder Services von den in der Umgebung existierenden Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C zu erwerben, indem ein passives Abtastverfahren verwendet wird, ungeachtet des Setzens eines Kommunikationsmodus.

Weiterhin kann gemäß diesem Ausführungsbeispiel 3 die Funkkommunikationsvorrichtung 1 Funkkommunikationen zwischen der Funkkommunikationsvorrichtung 1 selbst und einer Funkkommunikationsvorrichtung 2 starten, ohne zu bewirken, dass der Benutzer einen Vorgang des Auswählens eines Kommunikationsmodus und des Änderns dieses Kommunikationsmodus, eine Operation des Bestimmens der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, usw. durchführen muss, und es wird ein Vorteil dahingehend erhalten, dass es möglich ist, die Bequemlichkeit der Benutzeroperation zu verbessern, wie in dem Fall des vorbeschriebenen Ausführungsbeispiels 1.

Obgleich in diesem Ausführungsbeispiel 3 das Beispiel gezeigt ist, in welchem die Funkkommunikationsvorrichtung 1 Bakenrahmen oder dergleichen empfängt, die von den Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C gesendet wurden, in dem sämtliche in dem Funk-LAN verwendbaren Frequenzkanäle verwendet werden, während der zu verwendende Frequenzkanal geändert wird (passives Abtasten), kann die Funkkommunikationsvorrichtung 1 alternativ Bakenrahmen oder dergleichen empfangen, denen jeweils eine Servicemitteilung IE überlagert ist, anstelle des Empfangens von Bakenrahmen während der passiven Abtastung.

Weiterhin kann in einem Fall, in welchem Kommunikationen zwischen Funkkommunikationsvorrichtungen über einen bestimmten Frequenzkanal durchgeführt werden, ein anderer Frequenzkanal in regelmäßigen Zeitintervallen erkannt werden durch Verwenden beispielsweise einer Mitteilung über abwesenden Mechanismus, wie in dem vorgenannten Nicht-Patentdokument 1 offenbart ist.

Ausführungsbeispiel 4.

In den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen 1 und 2 ist das Beispiel gezeigt, in welchem die Funkkommunikationsvorrichtung 1 eine Anforderung zum Senden von Informationen über Anwendungen oder Services zu den Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C sendet und einen Rahmen enthaltend die Informationen über Anwendungen oder Services von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C empfängt. Als eine Alternative kann jede von den Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C wiederholt Vorbereitungsbeurteilungsinformationen senden, die zeigen, ob eine Vorbereitung zum Bereithalten eines Services beendet ist oder nicht, und die Funkkommunikationsvorrichtung 1 kann eine Anforderung zum Senden von Informationen über Anwendungen oder Services zu einer Funkkommunikationsvorrichtung 2 senden, die eine Vorbereitung zum Bereitstellen eines Services beendet hat, und einen Rahmen enthaltend die Informationen über Anwendungen oder Services von der Funkkommunikationsvorrichtung 2 empfangen, die eine Vorbereitung zum Bereitstellen eines Services beendet hat.

28 ist ein Blockschaltbild, das das Innere jeder von Funkkommunikationsvorrichtungen 1, 2A, 2B und 2C zeigt, die ein Funkkommunikationssystem gemäß dem Ausführungsbeispiel 4 der vorliegenden Erfindung gestalten. Da in der Figur dieselben Bezugszahlen wie die in 3 gezeigten dieselben Komponenten oder gleiche Komponenten bezeichnen, wird die Erläuterung der Komponenten nachfolgend weggelassen.

Ein Servicemitteilungs-Managementinformationsspeicher 30 registriert eine Servicemitteilungspegel-Managementtabelle, die eine Entsprechung zwischen MAC-Adressen und Servicemitteilungspegeln (Informationsmitteilungspegeln) speichert.

29 ist eine erläuternde Zeichnung, die ein Beispiel für die in dem Servicemitteilungs-Managementinformationsspeicher 30 registrierte Mitteilungspegel-Managementtabelle zeigt.

Eine Servicesuchvorrichtung 21 von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C enthält einen Vorbereitungsbeurteilungsinformationssender, der wiederholt Vorbereitungsbeurteilungsinformationen sendet, die zeigen, ob eine Vorbereitung zum Bereitstellen eines Services gemäß einem Protokoll, das die Durchführung von Funkkommunikationen mit der Funkkommunikationsvorrichtung 1 ungeachtet des Setzens eines Kommunikationsmodus für die Funkkommunikationsvorrichtung 1 ermöglicht, beendet ist oder nicht.

Eine Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 enthält einen Informationsübertragungsanforderungssender, der die von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C gesendeten Vorbereitungsbeurteilungsinformationen empfängt, während ein zu verwendender Frequenzkanal geändert wird, und wenn die Vorbereitungsbeurteilungsinformationen zeigen, dass eine Vorbereitung zum Bereitstellen eines Services beendet wurde, eine Informationssendeanforderung zum Senden von Informationen über Anwendungen oder Services gemäß einem Protokoll, das die Durchführung von Funkkommunikationen mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, 2B und 2C ungeachtet des Setzens eines Kommunikationsmodus für jede der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C sendet.

Weiterhin enthält die Servicesuchvorrichtung 21 jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C einen Informationssendeanforderungsempfänger, der die von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 gesendete Informationssendeanforderung empfängt, und eine Informationsantwortvorrichtung, die Informationen über verfügbare Anwendungen oder Services gemäß dem Protokoll, dass die Durchführung von Funkkommunikationen mit der Funkkommunikationsvorrichtung 1 ermöglicht, sendet.

Diese Informationsantwortvorrichtung bezieht sich auf die in dem Servicemitteilungs-Managementinformationsspeicher 30 registrierte Servicemitteilungspegel-Managementtabelle, um einen Servicemitteilungspegel von der MAC-Adresse der Funkkommunikationsvorrichtung 1 (die Information über die Funkkommunikationsvorrichtung 1) zu bestimmen, die die Sendequelle der von dem Informationsendeanforderungsempfänger empfangenen Informationssendeanforderung ist, und steuert den Sendemodus der Informationen über Anwendungen gemäß dem Servicemitteilungspegel.

Nachfolgend werden die Einzelheiten der von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 1, 2A, 2B und 2C durchgeführten Verarbeitung konkret erläutert.

30 ist ein Ablaufdiagramm, das einen Vorgang der zwischen den Funkkommunikationsvorrichtungen, die das Funkkommunikationssystem gemäß dem Ausführungsbeispiel 4 der vorliegenden Erfindung gestalten, durchgeführten Verarbeitung zeigt.

31 ist ein Flussdiagramm, das die Einzelheiten der von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 durchgeführten Verarbeitung zu der Zeit des Sammelns von Informationen über Anwendungen oder Services oder dergleichen zeigt.

Zuerst bestimmt die Servicesuchvorrichtung 21 von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C, ob eine Vorbereitung zum Bereitstellen eines von einer Steuervorrichtung 23 für gemeinsame Services verwalteten Services und eines durch eine Steuervorrichtung 24 für einen spezifischen Service verwalteten Services beendet wurde oder nicht. Obgleich dieses Bestimmungsverfahren nicht spezifiziert werden muss, wenn beispielsweise ein Service von „sich bewegendem Bild” verwaltet wird, kann die Servicesuchvorrichtung bestimmen, ob eine Vorbereitung zum Bereitstellen des Services beendet wurde oder nicht, indem geprüft wird, ob Bewegungsbilddaten, die ein Verteilungsobjekt sind, vorbereitet wurden oder nicht.

Nach dem Bestimmen, ob eine Vorbereitung zum Bereitstellen eines Services beendet wurde oder nicht, gibt die Servicesuchvorrichtung 21 von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C wiederholt einen Bakenrahmen (oder einen Untersuchungsanforderungsrahmen oder einen Untersuchungsantwortrahmen) enthaltend Vorbereitungsbeurteilungsinformationen, die zeigen, dass eine Vorbereitung für die Bereitstellung eines Services freigegeben oder gesperrt ist, zu einem Sender 11 aus, wodurch der Bakenrahmen (oder der Untersuchungsanforderungsrahmen oder der Untersuchungsantwortrahmen) in regelmäßigen Zeitintervallen zu der Funkkommunikationsvorrichtung 1 gesendet wird (F401 bis F403 in 30).

In dem in 30 gezeigten Beispiel sendet die Funkkommunikationsvorrichtung 2A einen Bakenrahmen, und jede der Funkkommunikationsvorrichtungen 2B und 2C sendet einen Untersuchungsanforderungsrahmen.

Nachfolgend bedeutet zur Vereinfachung der Erläuterung „Bakenrahmen oder dergleichen”, der später beschrieben wird, einen Bakenrahmen, einen Untersuchungsanforderungsrahmen oder einen Untersuchungsantwortrahmen.

Hier entspricht ein Bakenrahmen oder dergleichen dem Protokoll, das die Durchführung von Funkkommunikationen mit der Funkkommunikationsvorrichtung 1 ungeachtet des Setzens eines Kommunikationsmodus für die Funkkommunikationsvorrichtung 1 ermöglicht. 12 ist eine erläuternde Zeichnung, die das Format eines Servicemitteilungskennzeichens IE, das einen Bakenrahmen oder dergleichen überlagert ist, zeigt.

„0” ist in ein Kennzeichenfeld des Servicemitteilungskennzeichens IE gesetzt, wenn eine Vorbereitung zum Bereitstellen eines Services beendet wurde, während „1” in das Kennzeichenfeld gesetzt ist, wenn keine Vorbereitung zum Bereitstellen eines Services beendet wurde.

Die Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 empfängt einen Bakenrahmen oder dergleichen, der in regelmäßigen Intervallen von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2H und 2C gesendet wird.

Genauer gesagt, da die Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 nicht weiß, welcher Frequenzkanal Ch von jeder der in der Umgebung existierenden Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C verwendet wird, empfängt die Servicesuchvorrichtung 21 einen Bakenrahmen oder dergleichen, der von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C durch Verwendung sämtlicher Frequenzkanäle, die in einem Funk-LAN verwendbar sind, gesendet wird, während die zu verwendenden Frequenzkanäle geändert werden.

Wenn ein Empfänger 12 einen Bakenrahmen oder dergleichen von einer der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C empfängt, gibt die Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 einen Aktionsrahmen (Servicemitteilungsanforderung) zu einem Sender 11 aus, wenn ein Servicemitteilungskennzeichen IE dem Bakenrahmen oder dergleichen überlagert ist (wenn JA im Schritt ST301 in 31), und „0” wird in das Kennzeichenfeld des Servicemitteilungskennzeichens IE gesetzt, wodurch der Aktionsrahmen (Servicemitteilungsanforderung) zu der Funkkommunikationsvorrichtung 2 gesendet wird, die die Sendequelle für den Bakenrahmen oder dergleichen ist (F404, F406 und F408 in 30, im Schritt ST302 in 31).

Hier entspricht der Aktionsrahmen (Servicemitteilungsanforderung) dem Protokoll, dass die Durchführung von Funkkommunikationen mit den Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C ungeachtet des Setzens eines Kommunikationsmodus für jede der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C ermöglicht. 33 ist eine erläuternde Zeichnung, die das Format des Aktionsrahmens (Servicemitteilungsanforderung) zeigt.

Der Endgerätetyp der Funkkommunikationsvorrichtung 1 (zum Beispiel PC, Drucker oder Router) ist in ein Feld für den eigenen Gerätetyp des Aktionsrahmens (Servicemitteilungsanforderung) gesetzt, und eine Liste der von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 gestützten Kommunikationsmodi ist in ein Listenfeld für eigene Operationsmodi gesetzt.

Weiterhin sind die IDen der Services, die durch die Funkkommunikationsvorrichtung 1 bereitgestellt werden können, in ein Service-ID-Feld eines Anwendungsattributfeldes gesetzt, und eine Liste der IDen der Anwendungen entsprechend den Services ist in ein Anwendungs-ID-Listenfeld gesetzt. Eine Anzahl von Service-ID-Feldern und eine Anzahl von Anwendungs-ID-Listenfeldern sind hinzugefügt, wobei die Anzahl von Service-ID-Feldern und die Anzahl von Anwendungs-ID-Listenfeldern gleich der Anzahl von Services, die durch die Funkkommunikationsvorrichtung 1 bereitgestellt werden können, sind.

Beispielsweise ist 0x002692 in OUI des Aktionsrahmens (Servicemitteilungsanforderung) gesetzt, und ein in 8 gezeigter Wert „4” ist in Subtyp gesetzt. Ihre Werte sind nicht auf diese Werte beschränkt.

Wenn ein Empfänger 12 den Aktionsrahmen (Servicemitteilungsanforderung) von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 empfängt, sendet die Servicesuchvorrichtung 21 jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C als einen Antwortrahmen zu dem Aktionsrahmen (Servicemitteilungsanforderung) einen Aktionsrahmen (Servicemitteilungsantwort), der Informationen über Anwendungen oder Services enthält, die durch die entsprechende Funkkommunikationsvorrichtung 2 bereitgestellt werden können, oder dergleichen zu der Funkkommunikationsvorrichtung 1 (F405, F407 und F409 in 30).

Hier entspricht der Aktionsrahmen (Servicemitteilungsantwort) dem Protokoll, das die Durchführung von Funkkommunikationen mit der Funkkommunikationsvorrichtung 1 ungeachtet des Setzens eines Kommunikationsmodus für die Funkkommunikationsvorrichtung 1 ermöglicht. 34 ist eine erläuternde Zeichnung, die das Format des Aktionsrahmens (Servicemitteilungsantwort) zeigt.

Der Endgerätetyp der Funkkommunikationsvorrichtung 2 (zum Beispiel PC, Drucker oder Router) ist in ein Feld für den eigenen Vorrichtungstyp des Aktionsrahmens (Servicemitteilungsantwort) gesetzt, und eine Liste der durch die Funkkommunikationsvorrichtung 2 gestützten Kommunikationsmodi ist in ein Listenfeld für den eigenen Operationsmodus gesetzt.

Weiterhin sind die IDen der Services, die durch die Funkkommunikationsvorrichtung 2 bereitgestellt werden können, in ein Service-ID-Feld eines Anwendungsattributfelds gesetzt, und eine Liste der IDen der Anwendungen entsprechend den Services ist in ein Anwendungs-ID-Listenfeld gesetzt. Eine Anzahl von Service-ID-Feldern und eine Anzahl von Anwendungs-ID-Listenfeldern sind hinzugefügt, wobei die Anzahl von Service-ID-Feldern und die Anzahl von Anwendungs-ID-Listenfeldern gleich der Anzahl von Services, die durch die Funkkommunikationsvorrichtung 2 bereitgestellt werden können, sind.

Beispielsweise ist 0x002692 in OUI des Aktionsrahmens (Servicemitteilungsantwort) gesetzt, und ein in 8 gezeigter Wert „5” ist in Subtyp gesetzt. Ihre Werte sind nicht auf diese Werte beschränkt.

Nach dem Senden des Aktionsrahmens (Servicemitteilungsanforderung) ist die Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 während einer festen Zeitperiode im Bereitschaftszustand, bis ein Aktionsrahmen (Servicemitteilungsantwort) von der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die der Sendebestimmungsort ist, gesendet wird, und wenn der Empfänger 12 einen Aktionsrahmen (Servicemitteilungsantwort) von der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die der Sendebestimmungsort ist, empfängt, erwirbt sie den Aktionsrahmen (Servicemitteilungsantwort) (im Schritt ST303 in 31).

Die Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 gibt den erworbenen Aktionsrahmen (Servicemitteilungsantwort) zu einer Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 aus.

Wenn die Servicesuchvorrichtung während der festen Zeitperiode keinen Aktionsrahmen (Servicemitteilungsantwort) von der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die der Sendebestimmungsort ist, empfangen hat oder wenn sie einen Aktionsrahmen (Servicemitteilungsantwort) von der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die der Sendebestimmungsort ist, empfangen hat, führt sie einen Prozess des Sendens eines Aktionsrahmens (Servicemitteilungsanforderung) zu einer anderen Funkkommunikationsvorrichtung 2 durch, die eine Vorbereitung zum Bereitstellen eines Services beendet hat, und empfängt einen Aktionsrahmen (Servicemitteilungsantwort) von dieser Funkkommunikationsvorrichtung.

Obgleich in diesem Ausführungsbeispiel das Beispiel gezeigt ist, in welchem die Funkkommunikationsvorrichtung 1 Bakenrahmen oder dergleichen, die von den Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C unter Verwendung sämtlicher Frequenzkanäle, die in dem Funk-LAN verwendbar sind, während der zu verwendende Frequenzkanal geändert wird (passives Abtasten), empfängt, kann die Funkkommunikationsvorrichtung 1 alternativ Bakenrahmen oder dergleichen, denen ein Servicemitteilungskennzeichen IE überlagert ist, anstelle des Empfanges von Bakenrahmen während des passiven Abtastens empfangen.

Als nächstes werden die Einzelheiten des Verarbeitens zu der Zeit, zu der jede der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C, die den Aktionsrahmen (Servicemitteilungsanforderung) von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 empfangen hat, einen Aktionsrahmen (Servicemitteilungsantwort) zu der Funkkommunikationsvorrichtung 1 sendet, durchgeführten Verarbeitung erläutert.

35 ist ein Flussdiagramm, das die Einzelheiten der durch jede der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C zu der Zeit des Sendens von Informationen über Anwendungen und Services oder dergleichen durchgeführten Verarbeitung zeigt.

Wenn der Empfänger 12 den Aktionsrahmen (Servicemitteilungsanforderung) von der Funkkommunikationsvorrichtung empfängt (im Schritt ST322 in 35), erkennt die Servicesuchvorrichtung 21 von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C die MAC-Adresse der Funkkommunikationsvorrichtung 1.

Nach dem Erkennen der MAC-Adresse der Funkkommunikationsvorrichtung 1 bezieht sich die Servicesuchvorrichtung 21 von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C auf die in 29 gezeigte Servicemitteilungspegel-Managementtabelle, die in dem Servicemitteilungs-Managementinformationsspeicher registriert ist, um den Servicemitteilungspegel entsprechend der MAC-Adresse der Funkkommunikationsvorrichtung 1 zu spezifizieren (im Schritt ST312 in 35).

In dem in 29 gezeigten Beispiel bestimmt, wenn die MAC-Adresse der Funkkommunikationsvorrichtung 1 gleich „11:22:33:44:55:66” ist, die Servicesuchvorrichtung den Servicemitteilungspegel als „Mitteilung freigegeben”, während, wenn die MAC-Adresse der Funkkommunikationsvorrichtung 1 gleich „22:33:44:55:66:77” ist, die Servicesuchvorrichtung den Servicemitteilungspegel als „Benutzermitteilung” bestimmt.

Wenn die MAC-Adresse der Funkkommunikationsvorrichtung 1 nicht in der Servicemitteilungspegel-Managementtabelle registriert ist, bestimmt die Servicesuchvorrichtung den Servicemitteilungspegel als „Mitteilung gesperrt”.

In dem in 29 gezeigten Beispiel sind die Prioritäten der Servicemitteilungen, von der höchsten zur niedrigsten, die Priorität von „Mitteilung freigegeben”, der von „Benutzermitteilung” und der von „Mitteilung gesperrt” Wenn sie dieselbe Priorität haben, wird einer Servicemitteilung auf einem höheren Pegel der Tabelle eine höhere Priorität gegeben.

Obgleich in diesem Ausführungsbeispiel das Beispiel gezeigt ist, in welchem der Servicemitteilungspegel gemäß der MAC-Adresse der Funkkommunikationsvorrichtung 1 bestimmt ist, ist dieses Ausführungsbeispiel nicht auf dieses Beispiel beschränkt.

Beispielsweise kann der Servicemitteilungspegel gemäß dem Vorrichtungstyp oder dergleichen der Funkkommunikationsvorrichtung 1 bestimmt werden.

Die Elemente der Servicemitteilungspegel-Managementtabelle können vorher von dem Benutzer gesetzt werden, und die MAC-Adresse einer Funkkommunikationsvorrichtung, die einmal als Antwort auf eine von dem Benutzer gemachte Mitteilung registriert wurde, kann automatisch hinzugefügt werden.

Nach der Bestimmung des Servicemitteilungspegels erwirbt die Servicesuchvorrichtung 21 von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C Informationen über Services von der Steuervorrichtung 53 für gemeinsame Services und Informationen über Services von der Steuervorrichtung 24 für spezifischen Service, und erwirbt auch Informationen von einer Anwendungssteuervorrichtung 25 (im Schritt ST314 in 35), wenn der Servicemitteilungspegel gleich „Mitteilung freigegeben” ist (wenn JA im Schritt ST313 in 35).

Nach dem Erwerben von Informationen über Services oder dergleichen setzt die Servicesuchvorrichtung 21 von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C die Informationen über Services oder dergleichen, die Kommunikationsmodi, die gestützt werden können, usw. in einen Aktionsrahmen (Servicemitteilungsantwort), und setzt auch „0” für einen Zustandscode des Aktionsrahmens (Servicemitteilungsantwort), und gibt danach den Aktionsrahmen (Servicemitteilungsantwort) zu dem Sender 11 aus, wodurch der Aktionsrahmen (Servicemitteilungsantwort) zu der Funkkommunikationsvorrichtung 1 gesendet wird (im Schritt ST315 in 35).

Wenn der Servicemitteilungspegel nicht „Mitteilung freigegeben” ist (wenn NEIN im Schritt ST313 in 35), sondern der Servicemitteilungspegel „Benutzermitteilung” ist (wenn JA im Schritt ST316 in 35), oder wenn der Servicemitteilungspegel nicht „Mitteilung gesperrt” ist (wenn NEIN im Schritt ST319 in 35), teilt die Servicesuchvorrichtung 21 von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C eine Nachricht zum Veranlassen des Benutzers, die Anwesenheit oder Abwesenheit einer Servicemitteilung zu dem Benutzer zu bestimmen, mit (im Schritt ST317 in 35). Die Servicesuchvorrichtung kann diese Mitteilung durch beispielsweise Anzeigen der Nachricht auf der Anzeigevorrichtung oder dergleichen der Funkkommunikationsvorrichtung 2 oder durch Erzeugen eines akustischen Signals vornehmen.

Wenn der Benutzer eine Operation des Zulassens einer Servicemitteilung innerhalb einer festen Zeitperiode durchführt (wenn JA im Schritt ST318 in 35), erwirbt die Servicesuchvorrichtung 21 jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C Informationen über Services oder dergleichen (im Schritt ST314 in 35), wie in dem Fall, in welchem der Servicemitteilungspegel gleich „Mitteilung freigegeben” ist. Die Servicesuchvorrichtung setzt dann die Informationen über Services oder dergleichen, die Kommunikationsmodi, die gestützt werden können, usw. in den Aktionsrahmen (Servicemitteilungsantwort), und setzt auch „0” als den Zustandscode des Aktionsrahmens (Servicemitteilungsantwort), und gibt danach den Aktionsrahmen (Servicemitteilungsantwort) zu dem Sender 11 aus, wodurch der Aktionsrahmen (Servicemitteilungsantwort) zu der Funkkommunikationsvorrichtung 1 gesendet wird (im Schritt ST315 in 35).

Wenn der Servicemitteilungspegel gleich „Mitteilung gesperrt” ist (wenn JA im Schritt ST319 in 35), oder wenn der Benutzer eine Operation des Zulassens einer Servicemitteilung innerhalb der festen Zeitperiode nicht durchführt (wenn NEIN im Schritt ST318 in 35), setzt die Servicesuchvorrichtung 21 von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C „1” als den Zustandscode des Aktionsrahmens (Servicemitteilungsantwort), und gibt danach den Aktionsrahmen (Servicemitteilungsantwort) zu dem Sender 11 aus, wodurch der Aktionsrahmen (Servicemitteilungsantwort) zu der Funkkommunikationsvorrichtung 1 gesendet wird (im Schritt ST320 in 35).

Als nächstes werden die Einzelheiten der Verarbeitung zu der Zeit, zu der die Funkkommunikationsvorrichtung 1 eine Funkkommunikationsvorrichtung 2, die ein Verbindungsobjekt ist, aus den Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C bestimmt, erläutert.

36 ist ein Flussdiagramm, das die Einzelheiten der von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 zu der Zeit des Bestimmens der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die das Verbindungsobjekt ist, durchgeführten Verarbeitung zeigt.

Wenn ein Aktionsrahmen (Servicemitteilungsantwort), der von einer oder mehreren Funkkommunikationsvorrichtungen 2 der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C gesendet wurde, empfangen wird, bestimmt die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 die Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die Sendequelle des Aktionsrahmens (Servicemitteilungsantwort) ist, den die Servicesuchvorrichtung 21 zum ersten Mal erworben hat, als einen vorübergehenden Verbindungsbestimmungskandidaten (im Schritt ST331 in 36).

Die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 erkennt auch die Informationen (zum Beispiel die MAC-Adresse, verfügbare Anwendungen oder Services, und den Endgerätetyp) über die Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die Sendequelle des Aktionsrahmens (Servicemitteilungsantwort) ist, den die Servicesuchvorrichtung zum ersten Mal erworben hat. Die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung kann die Informationen über die Funkkommunikationsvorrichtung 2 durch Bezugnahme auf den Aktionsrahmen (Servicemitteilungsantwort) erkennen.

Nach dem Erkennen der Informationen über die Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die Sendequelle des ersten Rahmens ist, vergleicht die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 die Informationen über die Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die Sendequelle des ersten Rahmens ist, mit einer Serviceverbindungs-Managementtabelle, die in einem Serviceverbindungsmanager 22 registriert ist, wodurch der Verbindungspegel einer Funkverbindung mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die Sendequelle des ersten Rahmens ist, bestimmt wird, wie in dem Fall des vorbeschriebenen Ausführungsbeispiels 1.

Als nächstes erkennt, wenn ein Aktionsrahmen (Anwendungsserviceantwort) vorhanden ist, den die Funkkommunikationsvorrichtung 1 ein zweites Mal erworben hat (wenn JA im Schritt ST332 in 36), und der Zustandscode des Aktionsrahmens (Servicemitteilungsantwort) gleich „0” ist (wenn JA im Schritt ST333 in 36), die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 die Informationen (zum Beispiel die MAC-Adresse, verfügbare Anwendungen oder Services, und den Endgerätetyp) über die Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die Sendequelle des Aktionsrahmens (Anwendungsserviceantwort) ist.

Wenn demgegenüber der Zustandscode des Aktionsrahmens (Servicemitteilungsantwort), den die Funkkommunikationsvorrichtung 1 zum zweiten Mal erworben hat, gleich „1” ist (wenn NEIN im Schritt ST333 in 36), schließt die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung den Aktionsrahmen (Servicemitteilungsantwort) als das Ziel der Verarbeitung aus.

Nach dem Erkennen der Informationen über die Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die Sendequelle des zweiten Rahmens ist, vergleicht die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 die Informationen über die Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die Sendequelle für den zweiten Rahmen ist, mit der in dem Serviceverbindungsmanager 22 registrierten Serviceverbindungs-Managementtabelle, wodurch der Verbindungspegel einer Funkverbindung mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die Sendequelle des zweiten Rahmens ist, bestimmt wird (im Schritt ST334 in 36), wie in dem Fall der Informationen über die Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die Sendequelle für den ersten Rahmen ist.

Nach dem Bestimmen des Verbindungspegels einer Funkverbindung mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die Sendequelle für den zweiten Rahmen ist, vergleicht die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 die Priorität des Verbindungspegels der Funkverbindung mit der des Verbindungspegels der Funkverbindung mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die als der Verbindungsbestimmungskandidat bis zu dieser Zeit bestimmt wurde (im Schritt ST335 in 36), und wenn die Priorität des Verbindungspegels der Funkverbindung mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die Sendequelle des zweiten Rahmens ist, höher als die des Verbindungspegels der Funkverbindung mit der der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die als der Verbindungsbestimmungskandidat bis zu dieser Zeit bestimmt wurde, ist (wenn JA im Schritt ST335 in 36), ändert sie den Verbindungsbestimmungskandidaten als die Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die Sendequelle des zweiten Rahmens ist (im Schritt ST336 in 36). Wenn demgegenüber die Priorität des Verbindungspegels der Funkverbindung mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die als der Verbindungsbestimmungskandidat bis zu dieser Zeit bestimmt wurde, höher als die des Verbindungspegels der Funkverbindung mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die Sendequelle des zweiten Rahmens ist, ist (wenn NEIN im Schritt ST335 in 36), ändert die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung den Verbindungsbestimmungskandidaten nicht.

Als nächstes führt, wenn ein Aktionsrahmen (Servicemitteilungsantwort) vorhanden ist, den die Funkkommunikationsvorrichtung 1 zum n-ten (n = 3, 4, ...) Mal erworben hat (wenn JA im Schritt ST332 in 36), und der Zustandscode des Aktionsrahmens (Servicemitteilungsantwort) gleich „0” ist (wenn JA im Schritt ST333 in 36), die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 dieselben Prozesse wie diejenigen bei dem Aktionsrahmen (Servicemitteilungsantwort), den die Servicesuchvorrichtung zum zweiten Mal erworben hat, durch (in den Schritten ST334 bis ST336 in 36).

Nach dem Durchführen derselben Prozesse bei allen Aktionsrahmen (Servicemitteilungsantwort), die die Servicesuchvorrichtung 21 erworben hat (wenn NEIN im Schritt ST332 in 36), bestimmt die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 eine Funkkommunikationsvorrichtung 2, die ein letzter Verbindungsbestimmungskandidat ist, als das Verbindungsobjekt (im Schritt ST337 in 36).

In dem in 30 gezeigten Beispiel bestimmt die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung die Funkkommunikationsvorrichtung 2A als die Funkkommunikationsvorrichtung, die das Verbindungsobjekt ist.

Nach dem Bestimmen der Funkkommunikationsvorrichtung 2A als die Funkkommunikationsvorrichtung, die das Verbindungsobjekt ist, führt die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 die Verarbeitung zum Ändern des Kommunikationsmodus zwischen der Funkkommunikationsvorrichtung 1 und der Funkkommunikationsvorrichtung 2A durch (F410 bis F412 in 30), wie die gemäß dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel 1.

Wenn eine Änderung des Kommunikationsmodus zwischen der Funkkommunikationsvorrichtung 1 und der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, erfolgreich war, wird eine Funkverbindung zwischen der Funkkommunikationsvorrichtung 1 und der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, hergestellt, indem ein bekannter Verbindungsablauf durchgeführt wird, und Funkkommunikationen werden gestartet (F413 in 30), wie in dem Fall des vorbeschriebenen Ausführungsbeispiels 1.

Gemäß diesem Ausführungsbeispiel 4 wird der Vorteil erhalten, dass es möglich ist, Informationen über Anwendungen oder Services von den Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C, die eine Vorbereitung zum Bereitstellen eines Services beendet haben, zu erwerben, ungeachtet des Setzers eines Kommunikationsmodus.

Weiterhin kann gemäß diesem Ausführungsbeispiel 4 die Funkkommunikationsvorrichtung 1 Funkkommunikationen zwischen der Funkkommunikationsvorrichtung 1 selbst und einer Funkkommunikationsvorrichtung 2 starten, ohne zu bewirken, dass der Benutzer eine Operation des Auswählens eines Kommunikationsmodus und des Änderns in diesen Kommunikationsmodus, eine Operation des Bestimmens der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, usw. durchführt, und es wird der Vorteil erhalten, in der Lage zu sein, die Bequemlichkeit der Benutzeroperation zu verbessern, wie in dem Fall des vorbeschriebenen Ausführungsbeispiels 1.

Ausführungsbeispiel 5

Obgleich in dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel 4 das Beispiel gezeigt ist, in welchem, wenn ein Bakenrahmen oder dergleichen von einer der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C empfangen wird, die Funkkommunikationsvorrichtung 1 einen Aktionsrahmen (Servicemitteilungsanforderung) zu der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die Sendequelle des Bakenrahmens oder dergleichen ist, sendet, kann die Funkkommunikationsvorrichtung 1 alternativ einen Untersuchungsanforderungsrahmen enthaltend ein Servicemitteilungskennzeichen IE zu der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die Sendequelle des Bakenrahmens oder dergleichen ist, senden.

Nachfolgend werden die Einzelheiten der von jeder von Funkkommunikationsvorrichtungen 1, 2A, 2B und 2C durchgeführten Verarbeitung konkret erläutert.

30 ist ein Ablaufdiagramm, das einen Vorgang der zwischen den Funkkommunikationsvorrichtungen, die ein Funkkommunikationssystem gemäß dem Ausführungsbeispiel 5 der vorliegenden Erfindung gestalten, durchgeführten Verarbeitung zeigt.

Zuerst bestimmt eine Servicesuchvorrichtung 21 von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C, ob eine Vorbereitung zum Bereitstellen eines durch eine Steuervorrichtung 23 für gemeinsame Services verwalteten Services und eines durch eine Steuervorrichtung 24 für spezifischen Service verwalteten Services beendet wurde oder nicht, wie gemäß dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel 4.

Nach der Bestimmung, ab eine Vorbereitung zum Bereitstellen eines Servces beendet wurde oder nicht, gibt die Servicesuchvorrichtung 21 jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C wiederholt einen Bakenrahmen (oder einen Untersuchungsanforderungsrahmen oder einen Untersuchungsantwortrahmen), der ein Servicemitteilungskennzeichen IE enthält, zu einem Sender 11 aus, wodurch der Bakenrahmen (oder der Untersuchungsanforderungsrahmen oder der Untersuchungsantwortrahmen) in regelmäßigen Zeitintervallen zu der Funkkommunikationsvorrichtung 1 gesendet wird (F501 bis F503 in 37).

Wenn eine Vorbereitung zum Bereitstellen eines Services beendet wurde, wird „0” in ein Kennzeichenfeld des Servicemitteilungskennzeichens IE gesetzt, während, wenn keine Vorbereitung zum Bereitstellen eines Services beendet wurde, „1” in das Kennzeichenfeld gesetzt wird.

In dem in 37 gezeigten Beispiel sendet die Funkkommunikationsvorrichtung 2A einen Bakenrahmen, und jede der Funkkommunikationsvorrichtungen 2B und 2C sendet einen Untersuchungsanforderungsrahmen.

Nachfolgend bedeutet zur Vereinfachung der Erläuterung „Bakenrahmen oder dergleichen”, was nachfolgend beschrieben wird, einen Bakenrahmen, einen Untersuchungsanforderungsrahmen oder einen Untersuchungsantwortrahmen.

Eine Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 empfängt einen Bakenrahmen oder dergleichen, der in regelmäßigen Intervallen von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C gesendet wird.

Genauer gesagt, da die Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 nicht weiß, welcher Frequenzkanal Ch von jeder der in der Umgebung existierenden Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C verwendet wird, empfängt die Servicesuchvorrichtung 21 einen Bakenrahmen oder dergleichen, der von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C durch Verwenden sämtlicher Frequenzkanäle, die in einem Funk-LAN verwendet werden, gesendet wird, während ein zu verwendender Frequenzkanal geändert wird.

Als nächstes werden die Einzelheiten der Verarbeitung zu der Zeit, zu der die Funkkommunikationsvorrichtung 1 einen Bakenrahmen oder dergleichen von den Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C empfängt und einen Untersuchungsanforderungsrahmen sendet, erläutert.

38 ist ein Flussdiagramm, das die Einzelheiten der von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 zu der Zeit des Sendens eines Untersuchungsanforderungsrahmens durchgeführten Verarbeitung zeigt.

Wenn ein Empfänger 12 einen Bakenrahmen oder dergleichen enthaltend ein Servicemitteilungskennzeichen IE, in welchem „0” in dem Kennzeichenfeld gesetzt ist, von einer der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C empfängt (im Schritt S7401 in 38), erkennt die Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 die MAC-Adresse der einen von den Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C.

Nach dem Erkennen der MAC-Adresse der einen von den Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C bezieht sich die Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 21 auf eine in 29 gezeigte Servicemitteilungspegel-Managementtabelle, die in einem Servicemitteilungs-Managementinformationsspeicher 30 registriert ist, um den Servicemitteilungspegel gemäß der MAC-Adresse der einen von den Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C zu spezifizieren (im Schritt ST402 in 38), wie bei dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel 4.

Nach dem Bestimmen des Servicemitteilungspegels sendet die Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1, als eine Antwort auf den Bakenrahmen oder dergleichen, einen Untersuchungsanforderungsrahmen (einen eindeutig adressierten Rahmen), der ein Servicemitteilungskennzeichen IE, in welchem „1” in ein Kennzeichenfeld gesetzt ist, zu der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die Rahmensendequelle ist (F504 in 37, im Schritt ST404 in 38), wenn der Servicemitteilungspegel gleich „Mitteilung freigegeben” ist (wenn JA im Schritt ST403 in 38).

In dem in 37 gezeigten Beispiel sendet die Servicesuchvorrichtung den Untersuchungsanforderungsrahmen zu der Funkkommunikationsvorrichtung 2A.

Der Untersuchungsanforderungsrahmen entspricht einem Protokoll, das die Durchführung von Funkkommunikationen mit der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, 2B und 2C ungeachtet des Setzens eines Kommunikationsmodus für jede der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C ermöglicht. In einem Fall, in welchem der Rahmen, den die Funkkommunikationsvorrichtung 1 von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C empfängt, ein Bakenrahmen ist, antwortet die Funkkommunikationsvorrichtung 1 auf den Rahmen durch Verwendung eines Untersuchungsanforderungsrahmens, in einem Fall, in welchem der Rahmen, den die Funkkommunikationsvorrichtung 1 von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen empfängt, ein Untersuchungsanforderungsrahmen ist, antwortet die Funkkommunikationsvorrichtung 1 auf den Rahmen durch Verwendung eines Untersuchungsantwortrahmens, und in einem Fall, in welchem der Rahmen, den die Funkkommunikationsvorrichtung 1 von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen empfängt, ein Untersuchungsantwortrahmen ist, antwortet die Funkkommunikationsvorrichtung 1 auf den Rahmen durch Verwendung eines Untersuchungsanforderungsrahmens.

Wenn der Servicemitteilungspegel nicht gleich „Mitteilung freigegeben” ist (wenn NEIN im Schritt ST403 in 38), sondern der Servicemittellungspegel gleich „Benutzermitteilung” ist (wenn JA im Schritt ST405 in 38), oder wenn der Servicemitteilungspegel nicht gleich „Mitteilung gesperrt” ist (wenn NEIN im Schritt ST408 in 38), teilt die Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 dem Benutzer eine Nachricht mit, um diesen zu veranlassen, die Anwesenheit oder Abwesenheit einer Servicemitteilung zu bestimmen (im Schritt ST406 in 38). Die Servicesuchvorrichtung kann diese Mitteilung durch beispielsweise Anzeigen der Nachricht auf der Anzeigevorrichtung oder dergleichen der Funkkommunikationsvorrichtung 1 oder durch Erzeugen eines akustischen Signals vornehmen.

Wenn der Benutzer eine Operation des Zulassens einer Servicemitteilung innerhalb einer festen Zeitperiode durchführt (wenn JA im Schritt ST407 in 38), sendet die Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 als eine Antwort auf den Bakenrahmen oder dergleichen einen Untersuchungsanforderungsrahmen (einen eindeutig adressierten Rahmen), der ein Servicemitteilungskennzeichen IE, in welchem „1” in ein Kennzeichenfeld gesetzt ist, enthält, zu der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die Rahmensendequelle ist (F504 in 37, im Schritt ST404 in 38), wie in dem Fall, in welchem der Servicemitteilungspegel „Mitteilung freigegeben” ist.

Wenn der Servicemitteilungspegel gleich „Mitteilung gesperrt” ist (wenn JA im Schritt ST408 in 38), oder wenn der Benutzer eine Operation des Zulassens einer Servicemitteilung innerhalb der festen Zeitperiode nicht durchführt (wenn NEIN im Schritt ST407 in 38), sendet die Servicesuchvorrichtung 21 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 als eine Antwort auf den Bakenrahmen oder dergleichen einen Untersuchungsanforderungsrahmen (einen eindeutig adressierten Rahmen), der ein Servicemitteilungskennzeichen IE, in welchem „0” in ein Kennzeichenfeld gesetzt ist, enthält, zu der Funkkommunikationsvorrichtung 2, die die Rahmensendequelle ist (F504 in 37, im Schritt ST409 in 38).

Als nächstes werden die Einzelheiten der Verarbeitung zu der Zeit, zu der jede der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C den Untersuchungsanforderungsrahmen von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 empfängt und einen Untersuchungsantwortrahmen sendet, erläutert.

39 ist ein Flussdiagramm, das die Einzelheiten der von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C zu der Zeit des Sendens eines Untersuchungsantwortrahmens durchgeführten Verarbeitung zeigt.

Wenn ein Empfänger 12 den Untersuchungsanforderungsrahmen (eindeutig adressierten Rahmen) empfängt (im Schritt ST411 in 39), und der Untersuchungsanforderungsrahmen ein hierfür bestimmter, eindeutig adressierter Rahmen ist, bestimmt die Servicesuchvorrichtung 21 jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C, das der Rahmen eine Antwort wie ein Bakenrahmen ist.

Nach der Bestimmung, dass der Untersuchungsanforderungsrahmen (eindeutig adressierter Rahmen) eine Antwort ist, und das Kennzeichenfeld des Servicemitteilungskennzeichens IE, das in dem Untersuchungsanforderungsrahmen (eindeutig adressierter Rahmen) enthalten ist, gleich „1” ist, bestimmt die Servicesuchvorrichtung 21 von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C, dass eine Anforderung zum Senden von Informationen über Services oder dergleichen gemacht wurde, und führt den folgenden Prozess des Sendens eines Untersuchungsantwortrahmens durch. Wenn demgegenüber das Kennzeichenfeld des Servicemitteilungskennzeichens IE gleich „0” ist, führt die Servicesuchvorrichtung den Prozess des Sendens eines Untersuchungsantwortrahmens nicht durch.

Die Servicesuchvorrichtung 21 von jeder Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C erkennt die MAC-Adresse der Funkkommunikationsvorrichtung 1, die die Sendequelle des Untersuchungsanforderungsrahmens (eindeutig adressierten Rahmens) ist.

Nach dem Erkennen der MAC-Adresse der Funkkommunikationsvorrichtung 1 bezieht sich die Servicesuchvorrichtung 21 von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C auf eine in 29 gezeigte Servicemitteilungspegel-Managementtabelle, die in einem Servicemitteilungs-Managementinformationsspeicher 30 registriert ist, um den Servicemitteilungspegel entsprechend der MAC-Adresse der Funkkommunikationsvorrichtung 1 zu spezifizieren (im Schritt ST412 in 39), wie in dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel 4.

Nach der Bestimmung des Servicemitteilungspegels erwirbt die Servicesuchvorrichtung 21 von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C Informationen über Services von der Steuervorrichtung 23 für gemeinsame Services und Informationen über Services von der Steuervorrichtung 24 für spezifischen Service, und erwirbt auch Informationen über Anwendungen von einer Anwendungssteuervorrichtung 25 (im Schritt ST414 in 39), wenn der Servicemitteilungspegel gleich „Mitteilung freigegeben” ist (wenn JA im Schritt ST413 in 39).

Nach dem Erwerben von Informationen über Services oder dergleichen setzt die Servicesuchvorrichtung 21 jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C die Informationen über Services oder dergleichen, die Kommunikationsmodi, die gestützt werden können, usw. in einen Untersuchungsantwortrahmen, und setzt auch „0” als einen Zustandscode einer Servicemitteilung IE, und gibt danach den Untersuchungsantwortrahmen zu dem Sender 11 aus, wodurch der Untersuchungsantwortrahmen zu der Funkkommunikationsvorrichtung 1 gesendet wird (im Schritt ST415 in 39).

Hier entspricht der Untersuchungsantwortrahmen einem Protokoll, das die Durchführung von Funkkommunikationen mit der Funkkommunikationsvorrichtung 1 ungeachtet des Setzens eines Kommunikationsmodus für die Funkkommunikationsvorrichtung 1 ermöglicht. 40 ist eine erläuternde Zeichnung, die das Format der Servicemitteilung IE des Untersuchungsantwortrahmens zeigt.

Der Endgerätetyp der Funkkommunikationsvorrichtung 2 (zum Beispiel PC, Drucker oder Router) wird in ein Feld für den eigenen Vorrichtungstyp der Servicemitteilung IE gesetzt, und eine Liste der von der Funkkommunikationsvorrichtung 2 gestützten Kommunikationsmodi ist in einem Feld für die eigene Operationsmodusliste gesetzt.

Weiterhin sind die IDen der Services, die durch die Funkkommunikationsvorrichtung 2 bereitgestellt werden können, in einem Service-ID-Feld gesetzt, und eine Liste der IDen der Anwendungen entsprechend den Services ist in ein Anwendungs-ID-Listenfeld gesetzt. Eine Anzahl von Service-ID-Feldern und eine Anzahl von Anwendungs-ID-Listenfeldern sind hinzugefügt, wobei die Anzahl der Service-ID-Felder und die Anzahl der Anwendungs-ID-Listenfelder gleich der Anzahl von Services, die durch die Funkkommunikationsvorrichtung 2 bereitgestellt werden können, sind.

Wenn der Servicemitteilungspegel nicht „Mitteilung freigegeben” ist (wenn NEIN im Schritt ST413 in 39), sondern der Servicemitteilungspegel gleich „Benutzermitteilung” ist (wenn JA im Schritt ST416 in 39), oder wenn der Servicemitteilungspegel nicht „Mitteilung gesperrt” ist (wenn NEIN im Schritt ST419 in 39), teilt die Servicesuchvorrichtung 21 von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C dem Benutzer eine Nachricht mit, um diesen anzuhalten, die Anwesenheit oder Abwesenheit einer Servicemitteilung an den Nutzer zu bestimmen (im Schritt ST417 in 39). Die Servicesuchvorrichtung kann diese Mitteilung durch beispielsweise Anzeigen der Nachricht auf der Anzeigevorrichtung oder dergleichen der Funkkommunikationsvorrichtung 2 oder durch Erzeugen einer akustischen Ausgabe vornehmen.

Wenn der Benutzer eine Operation des Zulassens einer Servicemitteilung innerhalb einer festen Zeitperiode durchführt (wenn JA im Schritt ST418 in 39), erwirbt die Servicesuchvorrichtung 21 jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C Informationen über Services oder dergleichen (im Schritt ST414 in 39), wie in dem Fall, in welchem der Servicemitteilungspegel gleich „Mitteilung freigegeben” ist. Die Servicesuchvorrichtung setzt dann die Informationen über Services oder dergleichen, die Kommunikationsmodi, die unterstützt werden können, usw. in einen Untersuchungsantwortrahmen, und setzt auch „0” als einen Zustandscode einer Servicemitteilung IE, und gibt danach den Untersuchungsantwortrahmen zu dem Sender 11 aus, wodurch der Untersuchungsantwortrahmen zu der Funkkommunikationsvorrichtung 1 gesendet wird (im Schritt ST415 in 19).

Wenn der Servicemitteilungspegel gleich „Mitteilung gesperrt” ist (wenn JA im Schritt ST419 in 39), oder wenn der Benutzer eine Operation des Zulassens einer Servicemitteilung innerhalb der festen Zeitperiode nicht durchführt (wenn NEIN im Schritt ST418 in 39), setzt die Servicesuchvorrichtung 21 jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C „1” als den Zustandscode der Servicemitteilung IE, und gibt danach den Untersuchungsantwortrahmen zu dem Sender 11 aus, wodurch der Untersuchungsantwortrahmen zu der Funkkommunikationsvorrichtung 1 gesendet wird (im Schritt ST420 in 39).

Wenn der Untersuchungsantwortrahmen von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C empfangen wird, bestimmt die Funkkommunikationsvorrichtung 1 eine Funkkommunikationsvorrichtung 2, die ein Verbindungsobjekt ist, aus den Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C, wie bei dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel 4.

Nachdem die Funkkommunikationsvorrichtung 2A als die Funkkommunikationsvorrichtung, die das Verbindungsobjekt ist, bestimmt wurde, führt die Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung 20 der Funkkommunikationsvorrichtung 1 eine Verarbeitung zur Änderung des Kommunikationsmodus zwischen der Funkkommunikationsvorrichtung 1 und der Funkkommunikationsvorrichtung 2A durch (F506 bis F508 in 37), wie bei dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel 1.

Wenn eine Änderung des Kommunikationsmodus zwischen der Funkkommunikationsvorrichtung 1 und der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, erfolgreich war, wird eine Funkverbindung zwischen der Funkkommunikationsvorrichtung 1 und der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, hergestellt, indem ein bekannter Verbindungsablauf durchgeführt wird, und Funkkommunikationen werden gestartet (F509 in 37), wie in dem Fall des vorbeschriebenen Ausführungsbeispiels 1.

Gemäß diesem Ausführungsbeispiel 5 wird ein Vorteil dahingehend erhalten, dass es möglich ist, Informationen über Anwendungen oder Services von den Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C, die eine Vorbereitung zum Bereitstellen eines Services beendet haben, ungeachtet des Setzens eines Kommunikationsmodus zu erwerben.

Weiterhin kann gemäß diesem Ausführungsbeispiel die Funkkommunikationsvorrichtung 1 Funkkommunikationen zwischen der Funkkommunikationsvorrichtung 1 selbst und einer Funkkommunikationsvorrichtung 2 starten, ohne zu bewirken, dass der Benutzer eine Operation des Auswählens eines Kommunikationsmodus und des Änderns in diesen Kommunikationsmodus, eine Operation des Bestimmens der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, die das Verbindungsobjekt ist, usw. durchführt, und es wird der Vorteil erhalten, in der Lage zu sein, die Bequemlichkeit einer Benutzeroperation zu verbessern, wie in dem Fall des vorbeschriebenen Ausführungsbeispiels 1.

Weiterhin kann anders als in dem Fall des vorbeschriebenen Ausführungsbeispiels 2 dieses Ausführungsbeispiel implementiert werden, indem ein Element zu einem bestehenden Rahmen hinzugefügt wird, ohne dass ein neuer Aktionsrahmen hinzugefügt wird.

Obgleich in den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen 1 bis 5 das Beispiel gezeigt ist, in welchem die Funkkommunikationsvorrichtung 1 und eine Funkkommunikationsvorrichtung 2 Funkkommunikationen miteinander durchführen unter Verwendung eines Funk-LAN, ist die vorliegende Erfindung nicht auf das Funk-LAN beschränkt. Beispielsweise können mittels Bluetooth (eine eingetragene Marke/ein Kurzbereichs-Funkkommunikationsstandard für digitale Ausstattung), ZigBee (ein Kurzbereichs-Funkkommunikationsstandard, der hauptsächlich für Sensornetze angewendet wird), oder dergleichen die Funkkommunikationsvorrichtung 1 und eine Funkkommunikationsvorrichtung 2 Funkkommunikationen miteinander durchführen.

35 ist ein Flussdiagramm, das die Einzelheiten der durch jede der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C zu der Zeit des Sendens von Informationen über Anwendungen und Services oder dergleichen durchgeführten Verarbeitung zeigt.

Wenn der Empfänger 12 den Aktionsrahmen (Servicemitteilungsanforderung) von der Funkkommunikationsvorrichtung 1 empfängt (im Schritt ST311 in 35), erkennt die Servicesuchvorrichtung 21 von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C die MAC-Adresse der Funkkommunikationsvorrichtung 1.

Nach dem Erkennen der MAC-Adresse der Funkkommunikationsvorrichtung 1 bezieht sich die Servicesuchvorrichtung 21 von jeder der Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C auf die in 29 gezeigte Servicemitteilungspegel-Managementtabelle, die in dem Servicemitteilungs-Managementinformationsspeicher 30 registriert ist, um den Servicemitteilungspegel entsprechend der MAC-Adresse der Funkkommunikationsvorrichtung 1 zu spezifizieren (im Schritt ST312 in 35).

Während die Erfindung durch ihre bevorzugten Ausführungsbeispiele beschrieben wurde, ist darauf hinzuweisen, dass eine beliebige Kombination von zwei oder mehr der vorbeschriebenen Ausführungsbeispiele gebildet werden kann, verschiedene Änderungen bei einer beliebigen Komponente gemäß einem der vorbeschriebenen Ausführungsbeispiele vorgenommen werden können und eine beliebige Komponente gemäß einem der vorbeschriebenen Ausführungsbeispiele innerhalb des Bereichs der Erfindung weggelassen werden kann.

Gewerbliche Anwendbarkeit

Das Funkkommunikationssystem gemäß der vorliegenden Erfindung ist geeignet zur Verwendung als ein System, in welchem eine Funkkommunikationsvorrichtung 1 Informationen über Anwendungen oder Services, die von jeder von Funkkommunikationsvorrichtungen 2A, 2B und 2C bereitgestellt werden, erwerben muss, bevor eine Funkverbindung mit einer der Funkkommunikationsvorrichtung 2A, 2B und 2C hergestellt wird.

Bezugszeichenliste

  • 1 Funkkommunikationsvorrichtung (erste Funkkommunikationsvorrichtung), 2A, 2B, 2C Funkkommunikationsvorrichtung (zweite Funkkommunikationsvorrichtung), 3 Funkverbindung, 4 Automobil (Fahrzeug), 11 Sender (Kommunikationsmodusänderungs-Anforderungsvorrichtung, Informationssammelvorrichtung, Informationssender), 12 Empfänger (Kommunikationsinformations-Sammelvorrichtung, Kommunikationsmodus-Änderungsvorrichtung, Informationssammelvorrichtung, Informationssender), 13 WLAN-Steuervorrichtung, 14 STA-Modus-Steuervorrichtung, 15 AP-Modus-Steuervorrichtung, 16 WiFi-Direktmodus-Steuervorrichtung, 17 ad-hoc-Modus-Steuervorrichtung, 18 NAN-Modus-Steuervorrichtung, 19 WiGig-Modus-Steuervorrichtung, 20 Kommunikationsmodusänderungs-Steuervorrichtung (Kommunikationsmodusänderungs-Anforderungsvorrichtung, Kommunikationsmodusinformations-Sammelvorrichtung, Kommunikationsmodus-Änderungsvorrichtung), 21 Servicesuchvorrichtung (Informationssammelvorrichtung, Informationssender), 22 Serviceverbindungsmanager (Editor), 23 Steuervorrichtung für gemeinsame Services, 24 Steuervorrichtung für spezifischen Service, 25 Anwendungssteuervorrichtung, 26 Steuervorrichtung für detaillierte Anwendung, und 30 Servicemitteilungs-Managementinformationsspeicher.