Title:
Verfahren zur Herstellung eines zusammengesetzten Leiters und elektrischer Motor
Kind Code:
T5


Abstract:

Ein Verfahren zur Herstellung eines zusammengesetzten Leiters beinhaltet: das Anordnen einer Mehrzahl an Umfangsdrähten mit orientierungsabhängigen Querschnittsformen um einen Zentraldraht; das Bündeln des Zentraldrahts und der Umfangsdrähte, die angeordnet sind, um ein leitendes Drahtbündel auszubilden; und das Wälzen des leitenden Drahtbündels, um den zusammengesetzten Leiter auszubilden. Das Anordnen beinhaltet einen Biegevorgang zum Biegen der Mehrzahl an Umfangsdrähten in Richtungen entlang imaginärer Linien, die sich bezüglich einer Achse des Zentraldrahts auf einer imaginären Ebene, welche die Achse des Zentraldrahts schneidet, radial erstrecken.




Inventors:
Masui, Toshiaki (Aichi-ken, Toyota-shi, JP)
Adachi, Hironari (Aichi-ken, Toyota-shi, JP)
Inoshita, Hirofumi (Aichi-ken, Toyota-shi, JP)
Mizushima, Daisuke (Aichi-ken, Toyota-shi, JP)
Application Number:
DE112014005320T
Publication Date:
08/04/2016
Filing Date:
11/20/2014
Assignee:
TOYOTA JIDOSHA KABUSHIKI KAISHA (Aichi-ken, Toyota-shi, JP)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Winter, Brandl, Fürniss, Hübner, Röss, Kaiser, Polte Partnerschaft mbB, 85354, Freising, DE
Claims:
1. Verfahren zur Herstellung eines zusammengesetzten Leiters, mit:
Anordnen einer Mehrzahl an Umfangsdrähten mit orientierungsabhängigen Querschnittsformen um einen Zentraldraht;
Bündeln des Zentraldrahts und der Umfangsdrähte, die angeordnet sind, um ein leitendes Drahtbündel auszubilden; und
Wälzen des leitenden Drahtbündels, um den zusammengesetzten Leiter auszubilden, wobei
das Anordnen einen Biegevorgang zum Biegen der Mehrzahl an Umfangsdrähten in Richtungen entlang imaginärer Linien beinhaltet, die sich bezüglich einer Achse des Zentraldrahts auf einer imaginären Ebene, welche die Achse des Zentraldrahts schneidet, radial erstrecken.

2. Verfahren zur Herstellung des zusammengesetzten Leiters gemäß Anspruch 1, wobei
der Biegevorgang ein zweiter Biegevorgang ist,
das Anordnen ferner einen ersten Biegevorgang zum Biegen der Mehrzahl an Umfangsdrähten beinhaltet, die in einer Linie in Richtungen angeordnet sind, welche die sich radial erstreckenden imaginären Linien vor dem zweiten Biegevorgang schneiden, und
in dem zweiten Biegevorgang, die Mehrzahl an Umfangsdrähten an Positionen gebogen werden, wo die Umfangsdrähte die imaginären Linien schneiden.

3. Verfahren zur Herstellung des zusammengesetzten Leiters gemäß Anspruch 2, wobei das Anordnen ferner einen dritten Biegevorgang beinhaltet zum Biegen der Mehrzahl an Umfangsdrähten von Positionen auf den sich radial erstreckenden imaginären Linien in Richtung zur Achse des Zentraldrahts hin, nach dem zweiten Biegevorgang.

4. Verfahren zur Herstellung des zusammengesetzten Leiters gemäß Anspruch 2 oder 3, wobei in dem ersten Biegevorgang, ein oder mehrere in der Mehrzahl an Umfangsdrähten beinhaltete Umfangsdrähte in einer ersten Richtung der imaginären Ebene gebogen werden, und die verbleibenden in der Mehrzahl an Umfangsdrähten beinhalteten Umfangsdrähte in einer zweiten Richtung entgegengesetzt zur ersten Richtung gebogen werden.

5. Verfahren zur Herstellung des zusammengesetzten Leiters gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei in zumindest einem der Vorgänge zum Biegen der Umfangsdrähte Rollen dazu verwendet werden, die Umfangsdrähte zu biegen.

6. Verfahren zur Herstellung des zusammengesetzten Leiters gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, ferner mit dem maschinellen Bearbeiten der Querschnittsformen der Umfangsdrähte zu orientierungsabhängigen Querschnittsformen vor dem Anordnen, und wobei die orientierungsabhängigen Querschnittsformen trapezförmig sind.

7. Verfahren zur Herstellung des zusammengesetzten Leiters gemäß Anspruch 6, wobei die Mehrzahl an Umfangsdrähten auf Spulen gewickelt werden und von den Spulen zugeführt werden, bevor die Querschnittsformen der Umfangsdrähte zu orientierungsabhängigen Querschnittsformen umgearbeitet werden.

8. Elektromotor, mit einer Wicklung, die durch den zusammengesetzten Leiter ausgebildet ist, der durch das Verfahren zur Herstellung des zusammengesetzten Leiters gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7 hergestellt wurde.

Description:
HINTERGRUND DER ERFINDUNG1. Gebiet der Erfindung

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines zusammengesetzten Leiters und auf einen elektrischen Motor.

2. Beschreibung des Standes der Technik

Es existieren anisotrope Drähte mit Anisotropie, in denen sich Querschnittsformen durch Rotation/Drehen verändern. Zusätzlich existiert ein mehrdrahtiger Leiter, welcher dadurch ausgebildet wird, dass die anisotropen Drähte miteinander verdreht/verdrillt werden. Solch ein mehrdrahtiger Leiter wird durch verschiedene Herstellungsverfahren hergestellt.

Beispielsweise wird der mehrdrahtige Leiter, welcher in der japanischen Patentanmeldung mit der Veröffentlichungsnr. 10-112228 (JP 10-112228 A) offenbart ist, durch Anpassen der Position der Verdrillöffnung/Verdrehöffnung hergestellt, um die Stellung/Positionierung des mehrdrahtigen Leiters zu stabilisieren.

Jedoch ist ein zusammengesetzter Leiter mit einem hohen Besetzungswirkungsgrad (Packungsdichte) gefordert. Wenn das in der JP 10-112228 A offenbarte Herstellungsverfahren dazu verwendet wird, den zusammengesetzten Leiter herzustellen, können verzerrende/verdrehende Verformungen auf die anisotropen Drähte wirken, sodass die anisotropen Drähte Torsionen/Verdrehungen erfahren, wodurch Spalte zwischen den anisotropen Drähten erzeugt werden. Demzufolge kann der Besetzungswirkungsgrad (Packungsdichte) des erhaltenen zusammengesetzten Leiters gering werden.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Somit stellt die Erfindung ein Herstellungsverfahren Verfahren zur Herstellung bereit, welches es ermöglicht, einen zusammengesetzten Leiter mit einem hohen Besetzungswirkungsgrad (Packungsdichte) herzustellen, gegen Torsion der anisotropen Drähte.

Ein erster Aspekt der Erfindung bezieht sich auf ein Herstellungsverfahren/Verfahren zur Herstellung eines zusammengesetzten Leiters. Das Herstellungsverfahren eines zusammengesetzten Leiters beinhaltet: Anordnen einer Mehrzahl/Vielzahl an Umfangsdrähten mit anisotropen/richtungsabhängigen/orientierten Querschnittsformen um einen Zentraldraht; Bündeln des Zentraldrahts und der Umfangsdrähte, die angeordnet wurden, um ein leitendes Drahtbündel auszubilden; und Wälzen des leitenden Drahtbündels, um den zusammengesetzten Leiter auszubilden. Das Anordnen beinhaltet einen Biegevorgang zum Biegen der Mehrzahl an Umfangsdrähten in Richtungen entlang imaginärer Linien, die sich relativ zu einer Achse des Zentraldrahtes auf einer imaginären Ebene radial erstrecken, welche die Achse des Zentraldrahtes schneidet.

Gemäß diesem Aspekt kann ein zusammengesetzter Leiter mit einem hohen Besetzungswirkungsgrad (Packungsdichte) hergestellt werden, gegen Torsion/Verdrehung der anisotropen Drähte.

Zusätzlich kann in diesem Verfahren der Biegevorgang ein zweiter Biegevorgang sein. Das Anordnen kann ferner einen ersten Biegevorgang zum Biegen der Mehrzahl an Umfangsdrähten beinhalten, die in einer Linie in Richtungen angeordnet sind, welche die sich radial erstreckenden imaginären Linien schneiden vor dem zweiten Biegevorgang, und in dem zweiten Biegevorgang, kann die Mehrzahl an Umfangsdrähten an Position gebogen werden, wo die Umfangsdrähte die imaginären Linien schneiden. Zusätzlich kann in dem Verfahren das Anordnungen nach dem zweiten Biegevorgang ferner einen dritten Biegevorgang zum Biegen der Mehrzahl an Umfangsdrähten beinhalten, von Positionen, auf den sich radial erstreckenden imaginären Linien in Richtung zur Achse des Zentraldrahtes. Zusätzlich können in dem Verfahren in dem ersten Biegevorgang ein oder mehrere Umfangsdrähte, welche in der Mehrzahl an Umfangsdrähten beinhaltet sind, in einer ersten Richtung der imaginären Ebene gebogen werden, und die verbleibenden Umfangsdrähte, welche in der Mehrzahl an Umfangsdrähten beinhaltet sind, können in einer zweiten Richtung gebogen werden, welche der ersten Richtung entgegengesetzt ist. Zusätzlich können in dem Verfahren in zumindest einem der Vorgänge zum Biegen der Umfangsdrähte Rollen verwendet werden, um die Umfangsdrähte zu biegen. Zusätzlich kann das Verfahren vor dem Anordnen ferner das Bearbeiten/Umarbeiten der Querschnittsformen der Umfangsdrähte zu den anisotropen/richtungsabhängigen/orientierten/orientierungsabhängigen Querschnittsformen beinhalten, und die orientierungsabhängigen Querschnittsformen weisen eine Trapezform auf bzw. sind trapezförmig. Zusätzlich sind in dem Verfahren die Mehrzahl an Umfangsdrähten auf Spulen (Spulenkörper) aufgewickelt und werden von den Spulen zugeführt, bevor die Querschnittsformen der Umfangsdrähte zu orientierungsabhängigen Querschnittsformen umgearbeitet/bearbeitet werden.

Demgegenüber bezieht sich ein zweiter Aspekt der Erfindung auf einen elektrischen Motor. Der elektrische Motor hat eine Spule/Wicklung, welche durch den durch das vorstehende Herstellungsverfahren hergestellten zusammengesetzten Leiter ausgebildet ist.

Gemäß dem ersten und zweiten Aspekt der Erfindung kann ein Herstellungsverfahren, welches die Herstellung eines zusammengesetzten Leiter mit einem hohen Besetzungswirkungsgrad ermöglicht, gegen Torsion/Verdrehung orientierungsabhängiger Drähte und ein elektrischer Motor bereitgestellt werden.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Merkmale, Vorteile und technische sowie industrielle Bedeutung der beispielhaften Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend mit Bezug zu den beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen gleiche Ziffern gleiche Elemente bezeichnen, und wobei:

1 ein Flussdiagramm des Herstellungsverfahrens einer Ausführungsform 1 der Erfindung zeigt;

2 eine schematische Darstellung des Herstellungsverfahrens der Ausführungsform 1 der Erfindung zeigt;

3 ein Flussdiagramm eines Vorgangs des Herstellungsverfahrens der Ausführungsform 1 der Erfindung zeigt;

4 eine schematische Darstellung eines Vorgangs des Herstellungsverfahrens der Ausführungsform 1 der Erfindung zeigt;

5 eine schematische Darstellung eines Vorgangs des Herstellungsverfahrens der Ausführungsform 1 der Erfindung zeigt;

6 eine schematische Darstellung eines Vorgangs des Herstellungsverfahrens der Ausführungsform 1 der Erfindung zeigt;

7 eine schematische Darstellung eines Vorgangs des Herstellungsverfahrens der Ausführungsform 1 der Erfindung zeigt;

8 eine schematische Darstellung eines Vorgangs des Herstellungsverfahrens der Ausführungsform 1 der Erfindung zeigt;

9 eine Schnittansicht des zusammengesetzten leitenden Drahtbündels des Herstellungsverfahrens der Ausführungsform 1 der Erfindung zeigt;

10 eine Schnittansicht des zusammengesetzten Leiters des Herstellungsverfahrens der Ausführungsform 1 der Erfindung zeigt;

11 eine schematische Darstellung des Herstellungsverfahrens einer Ausführungsform 2 der Erfindung zeigt;

12 eine schematische Darstellung zeigt, welche einen Wälzvorgang zur Erzielung der Plattendicke und Verteilung der Eigenspannungen in der Platte zeigt;

13 eine Schnittansicht eines zugehörigen zusammengesetzten leitenden Drahtbündels zeigt;

14 eine Schnittansicht eines zugehörigen zusammengesetzten Leiters zeigt; und

15 eine schematische Darstellung eines zugehörigen Herstellungsverfahrens zeigt.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMENAusführungsform 1

Das Herstellungsverfahren in einer Ausführungsform 1 wird mit Bezug zu den 1 und 2 beschrieben. 1 zeigt ein Flussdiagramm des Herstellungsverfahrens in der Ausführungsform 1. 2 zeigt eine schematische Darstellung des Herstellungsverfahrens der Ausführungsform 1. Hier wird ein Herstellungsverfahren zum kontinuierlichen Herstellen/Fertigen eines zusammengesetzten Leiters 202 von einer Leitungsdrahtgruppe 198 durch Verwendung einer Herstellungsvorrichtung/Fertigungsvorrichtung 140 beschrieben. In 2 wird die Leitungsdrahtgruppe 198 schematisch in einem Zustand dargestellt, in dem Leitungsdrähte 109 in einer Richtung von einer Innenseite einer Papierebene in Richtung zu einer Außenseite der Papierebene hin angeordnet sind.

Wie in 2 gezeigt, transportiert eine Drahtzuführmaschine 141 die Leitungsdrahtgruppe 198 zu ersten Rollen 142. Wie in dem schematischen Diagramm mit 161 bezeichnet gezeigt, sind die Leitungsdrähte 109 lineare Körper mit im Wesentlichen runden Querschnittsformen. Die Leitungsdrähte 109 sind Teile der Leitungsdrahtgruppe 198 zum Ausbilden von Umfangsdrähten 110.

Die ersten Rollen 142 empfangen/erhalten die Leitungsdrahtgruppe 198 von der Drahtzuführmaschine 141, und wie in der schematischen Darstellung mit 162 bezeichnet gezeigt, werden die Leitungsdrähte 109 der Leitungsdrahtgruppe 198 plastisch verformt, um die Umfangsdrähte 110 auszubilden (Einzeldrahtwälzvorgang S1). Hier ist es erlaubt, sofern die Querschnittsformen der Umfangsdrähte 110 von runden, isotropen/richtungsunabhängigen/orientierungsunabhängigen Formen, in denen sich die Querschnittsformen durch Rotation nicht verändern, zu anisotropen/richtungsabhängigen/orientierungsabhängigen Querschnittsformen, in denen sich die Querschnittsformen durch Rotation verändern, z. B., zu Trapezformen mit oberen und unteren Seiten von verschiedenen Längen, verformt werden. Als orientierungsabhängige Querschnittsformen können bspw. eine Trapezform, eine Sektorform, eine Bogenform, eine Dreiecksform und ähnliches aufgeführt werden. Zusätzlich sind entsprechende Drähte innerhalb einer Drahtgruppe 199, welche aus den Umfangsdrähten 110 und einem Zentraldraht 180 zusammengesetzt ist, in einer Linie angeordnet. Das heißt, dass die entsprechenden Drähte der Drahtgruppe 199 dazu konfiguriert sind, in einer Reihe in einer Richtung senkrecht zu einer Ausgaberichtung der Drahtgruppe 199 angeordnet zu sein (eine Längenrichtung von jedem der Drähte, die in der Drahtgruppe 199 beinhaltet sind). Um genauer zu sein, sind in den Umfangsdrähten 110 Drähte in einer Weise konfiguriert, dass Ebenen entsprechend zu den oberen Seiten der Trapezform und Ebenen entsprechend zu den unteren Seiten der Trapezform alternierend angeordnet sind.

Die ersten Rollen 142 haben ein Paar Rollen, welche durch einen Antriebsmechanismus, der in der Figur nicht gezeigt ist, rotiert werden, und transportieren die Drahtgruppe 199 zu einer Beförderungsvorrichtung/Fördereinrichtung 144. Solch eine Drahtgruppe 199 ist schematisch in einem Zustand gezeigt, in dem die entsprechenden Drähte in einer Reihe in einer Richtung von einer Innenseite der Papierebene in Richtung zu einer Außenseite der Papierebene hin angeordnet sind.

Die Beförderungsvorrichtung 144 empfängt/erhält die Drahtgruppe 199 von den ersten Rollen 142. Die Beförderungsvorrichtung 144 verteilt jeden der Drähte der Drahtgruppe 199, um eine Positionsbeziehung auszubilden, in denen die Umfangsdrähte 110 den Zentraldraht 130 umgeben. Um genauer zu sein, wie in der schematischen Darstellung mit 163 bezeichnet gezeigt, sind die Umfangsdrähte 110 radial konfiguriert/eingerichtet, indem der Zentraldraht 130 als Mitte angenommen wird (Verteilungsvorgang S2). In diesem Fall ist jeder der Umfangsdrähte 110 auf eine Weise konfiguriert, dass der Bereich der äußeren Umfangsoberfläche größer ist als der Bereich der inneren Umfangsoberfläche. Das heißt, sie sind in einer Weise konfiguriert, dass die eine der oberen und unteren Seiten der Trapezform mit einer längeren Länge auf der Außenseite lokalisiert/angeordnet ist, und die eine mit einer kürzeren Länge auf der Innenseite in dem Querschnitt von jedem der Umfangsdrähte 110 lokalisiert/angeordnet ist. Zusätzlich werden detaillierte Inhalte mit Bezug zu dem Verteilungsvorgang S2 nachfolgend beschrieben.

Zusätzlich passt die Beförderungsvorrichtung 144 die Positionen und Orientierungen der Umfangsdrähte 110 auf eine Weise an, dass die inneren Umfangsoberflächen der Umfangsdrähte 110 den entsprechenden/jeweiligen Seiten des Zentraldrahtes 130 zugewandt sind. Das heißt, dass es erforderlich ist, dass die inneren Umfangsoberflächen der Umfangsdrähte 110 der äußeren Umfangsoberfläche des zylindrischen Zentraldrahts 130 folgen, sodass es erforderlich ist, dass die Drahtgruppe 199, welche so befördert/gefördert wird, dass eine Ebene, welche die oberen Seiten der entsprechenden Umfangsdrähte 110 beinhaltet, parallel zu einer Ebene ist, die die unteren Seiten der entsprechenden Umfangsdrähte 110 beinhaltet, durch eine Winkeltransformation auf eine Weise konfiguriert wird, dass die Drahtgruppe 199 senkrecht zu imaginären Linien ist, die sich von dem Zentraldraht 130 aus radial nach außen erstrecken. Die Beförderungsvorrichtung 144 transportiert die Drahtgruppe 199 zu einer Klemme/Halterung/Führung/Hülse (clamp) 145.

Als nächstes empfängt/erhält die Klemme 145 die Drahtgruppe 199 von der Beförderungsvorrichtung 144. Die Halterung 145 ordnet die Drahtgruppe 199 so an, um zusammengesetzte leitende Drähte auszubilden, die durch das Anordnen der Umfangsdrähte 110 um den Zentraldraht 130 ausgebildet sind, und bündelt diese, d. h. um ein zusammengesetztes leitendes Drahtbündel 200 auszubilden (Bündelbildungsvorgang S3). Zusätzlich bildet die Klemme 145 das zusammengesetzte leitende Drahtbündel 200 in einer Weise aus, dass die inneren Umfangsoberflächen der Umfangsdrähte 110 den entsprechenden Seiten der äußeren Oberfläche des Zentraldrahtes 130 entgegengesetzt/gegenüberliegend sind.

Die Klemme 145 bringt einen vorgeschriebenen Druck auf das zusammengesetzte leitende Drahtbündel 200 in eine Richtung zur Mitte des zusammengesetzten leitenden Drahtbündels 200 hin auf. Somit, wie in der schematischen Darstellung mit 164 bezeichnet gezeigt, nähern sich in einem Querschnitt 190 des zusammengesetzten leitenden Drahtbündels 200 der Zentraldraht 130 und die Umfangsdrähte 110 einander an, und die Umfangsdrähte 110 nähern sich einander an. Das zusammengesetzte leitende Drahtbündel 200 ist dazu ausgebildet, die Klemme 145 und eine Rotationsmaschine/Verdreheinrichtung 146 zu durchlaufen, und anschließend wird das zusammengesetzte leitende Drahtbündel 200 zu einer Klemme/Halterung/Führung/Hülse (clamp) 147 transportiert.

Die Klemme 145, die Verdreheinrichtung 146 und die Klemme 147 klemmen/spannen das zusammengesetzte leitende Drahtbündel 200 ein und fixieren eine Achse des zusammengesetzten leitenden Drahtbündels 200. Darüber hinaus, rotiert/dreht die Verdreheinrichtung 146, in einem Zustand, in dem die Klemme 145, die Verdreheinrichtung 146 und die Klemme 147 das zusammengesetzte leitende Drahtbündel 200 klemmen/einspannen, in einer vorbestimmten Rotationsrichtung/Drehrichtung 152 und verzerrt/verdreht/verdrillt das zusammengesetzte leitende Drahtbündel 200 (Verdrehvorgang/Verdrillvorgang S4). Folglich wird ein verdrehter/verzerrter/verdrillter zusammengesetzter Leiter 201 ausgebildet. Hierbei nimmt der verdrehte zusammengesetzte Leiter 201 beispielsweise die Verdreheinrichtung 146 als die Grenze/Begrenzung, und hat einen verdrehten/verdrillten Abschnitt, der in einer Weise verdreht/verdrillt ist, dass eine Spirale abgebildet ist, indem der Zentraldrahts 130 als eine Achse verwendet wird und einen entgegengesetzt verdrehten/verdrillten Abschnitt, der in einer Richtung entgegengesetzt zu der Richtung, in der der verdrehte Abschnitt verdreht ist, verdreht ist. Zusätzlich kann der verdrehte zusammengesetzte Leiter 201 auch einen nicht verdrehten Abschnitt parallel zu der Achse des Zentraldrahts 130 zwischen dem verdrehten Abschnitt und dem entgegengesetzt verdrehten Abschnitt aufweisen.

Wie in der schematischen Darstellung mit 165 bezeichnet gezeigt, ist der verdrehte zusammengesetzte Leiter 201 ein zusammengesetzter Leiter, der durch das Anordnen des Zentraldrahts 130 und der Umfangsdrähte 110 mit vorgeschriebenen Formen ausgebildet ist. Somit kann die Verdreheinrichtung 146 einen Querschnitt 191 ausbilden, der eine im Wesentlichen runde Form der Querschnittsform 190 bewahrt.

Die Klemme 147 bringt einen vorgeschriebenen Druck auf den verdrehten zusammengesetzten Leiter 201 in einer Richtung zur Mitte des verdrehten zusammengesetzten Leiters 201 hin auf. Somit sind der Zentraldraht 130 und die Umfangsdrähte 110 nah beieinander, und die Umfangsdrähte 110 sind nah beieinander.

Zweite Rollen 151 empfangen/erhalten den verdrehten zusammengesetzten Leiter 201 von der Klemme 147. Die zweiten Rollen 151 haben ein Paar Rollen, die über einen in der Figur nicht gezeigten Antriebsmechanismus rotiert werden, und die substantiell einen Flächendruck in einer oben-unten-Richtung in der Figur aufbringen, wenn der verdrehte zusammengesetzte Leiter 201 als im Wesentlichen quaderförmig ausgebildet ist (finaler Wälzvorgang S5).

Wie in der schematischen Darstellung mit 166 bezeichnet gezeigt, stellen die zweiten Rollen 151 querlaufende Wandoberflächen 194 für die oberen und unteren Enden der Querschnitte 192 des zusammengesetzten Leiters 202 in der Figur bereit. Die zweiten Rollen 151 können den zusammengesetzten Leiter 202 auch zu einem Erwärmungsvorgang und einem Spulenherstellungsvorgang/Wicklungsherstellungsvorgang gemäß der Anforderungen führen/transportieren.

Wenn die vorstehenden Vorgänge durchlaufen werden, wird der zusammengesetzte Leiter 202 hergestellt/gefertigt.

Als nächstes werden die 38 dazu verwendet, die detaillierten Inhalte des Verteilungsvorgangs S2 in dem vorstehenden Herstellungsverfahren in der Ausführungsform 1 zu beschreiben. Hier wird die Beförderungsvorrichtung 144 dazu verwendet, die Umfangsdrähte 110 radial anzuordnen. 3 zeigt ein Flussdiagramm eines Vorgangs des Herstellungsverfahrens der Ausführungsform 1. Die 48 zeigen schematische Darstellungen eines Vorgangs des Herstellungsverfahrens der Ausführungsform 1. Zusätzlich ist in den 48 ein kartesisches Koordinatensystem XYZ bestimmt.

Wie in den 4 und 5 gezeigt, beinhaltet die Beförderungsvorrichtung 144 Rollen 18, um entsprechende Winkeltransformationen bzw. Beförderungen bezüglich acht Umfangsdrähten 110 durchzuführen. Um genau zu sein, zeigt 4 hier eine schematische Darstellung, wenn die Beförderungsvorrichtung 144 von der Seite aus betrachtet wird. Zusätzlich zeigt 5 eine schematische Darstellung, wenn die Beförderungsvorrichtung 144 von den ersten Rollen 142 entlang der Achse des Zentraldrahtes 130 aus betrachtet wird. Zusätzlich stellt 4 nur die Rollen 18 zum Transport/zur Übertragung eines Umfangsdrahts 110 und Durchführen dessen Winkeltransformation dar. Die Achse des Zentraldrahtes 130 ist parallel zur Richtung der Achse Z. Zusätzlich ist die Richtung, in die sich die Umfangsdrähte 110 fortsetzen, parallel zur Achse Z. Die Rollen 14 und 68 sind in einer Weise angeordnet, dass die deren Hauptoberflächen entlang der YZ-Ebene angeordnet sind. Die Rolle 5 ist in einer Weise angeordnet, dass deren Hauptoberfläche entlang der XY-Ebene angeordnet ist.

Die Rolle 4 rotiert, indem sie die Achse A1 als Mitte nimmt, und die Rollen 5 und 6 rotieren, indem sie die Achsen A2 bzw. A3 als die jeweiligen Mitten nehmen.

Die Rollen 1 und 2 empfangen/erhalten die Umfangsdrähte 110 von den ersten Rollen 142 (siehe 2). Die Rolle 2 bewegt sich in der oben-unten-Richtung, um die Fördergeschwindigkeit/Transportgeschwindigkeit der Umfangsdrähte 110 anzupassen. Zusätzlich transportieren die Rollen 1 und 2 die Umfangsdrähte 110 zu den Rollen 3 und 4. Zusätzlich können die Rollen 1 und 2 entsprechend der Anforderungen ausgelassen werden.

Als nächstes, wenn unter Berücksichtigung von 8 Bezug genommen wird, empfangen/erhalten die Rollen 3 und 4 den Umfangsdraht 110 von den Rollen 1 und 2 und biegen den Umfangsdraht 110 in einer Richtung, welche die Radialrichtung schneidet, d. h., eine imaginäre/gedachte Linie L, die sich von dem Zentraldraht 130 aus radial nach außen erstreckt (erster Biegevorgang S21). In dem ersten Biegevorgang S21 wird anhand dieser Rollen 3 und 4 der Umfangsdraht 110 nicht in einer Weise verdreht/verdrillt, sodass er rotiert, indem er seine Achse als Mitte nimmt, sondern wird gebogen. Darüber hinaus transportieren die Rollen 3 und 4 die Umfangsdrähte 110 zu der Rolle 5. Wie in 6 gezeigt, werden die Umfangsdrähte 110, beginnend von dem Zustand, in dem sie in einer Linie angeordnet sind, hinsichtlich ihrer Orientierungen durch die Rollen 3 und 4 (in der Figur nicht gezeigt) angepasst, welche um die Achse A1 rotieren. Zusätzlich sind die Rollen 36 in 6 nicht gezeigt. Außerdem, wie in dem Beispiel in 4 gezeigt, kann die Achse A1 der Rolle 4, auch wenn die Achse A1 der Rolle 4 unterhalb der Achse des Zentraldrahtes 130 lokalisiert ist, auch oberhalb der Achse des Zentraldrahtes 130 lokalisiert sein. Zusätzlich sind in den 5 und 6 die Umfangsdrähte 110 für ein einfaches Verständnis in solch einer Weise dargestellt, dass sich die Umfangsdrähte 110 entlang der Richtung der Achse Y fortsetzen, um bei den Rollen 3 und 4 anzukommen, jedoch setzen sich die Umfangsdrähte 110 entlang der Richtung der Achse Z fort, um zu den Rollen 3 und 4 zu gelangen.

Als nächstes empfängt/erhält die Rolle 5 den Umfangsdraht 110 von den Rollen 3 und 4 und biegt den Umfangsdraht 110 entlang der Radialrichtung, d. h., entlang einer imaginären/gedachten Linie L, die sich von dem Zentraldraht 130 aus radial nach außen erstreckt (zweiter Biegevorgang S22). An einer Position, an der der Umfangsdraht 110 die imaginäre Linie L schneidet, wird der Umfangsdraht 110 gebogen. In dem zweiten Biegevorgang S22 wird anhand der Rolle 5 eine so genannte Winkeltransformation durchgeführt. Wie in 5 gezeigt, ist hier der Biegewinkel des Umfangsdrahts 110 vorzugsweise ein Sollwinkel θ. Wie in den 5 und 6 gezeigt, werden die Umfangsdrähte 110, beginnend von dem Zustand, in dem sie in einer Linie angeordnet sind, durch die Rolle 5 (in der Figur nicht gezeigt) gebogen, welche um die Achse A2 rotiert/dreht. In diesem Beispiel werden die Umfangsdrähte 110 durch das Biegen anhand der Rolle 5 um den Sollwinkel θ auf der XY-Ebene gebogen, aber die Oberfläche, welche der Z-Richtung vor dem Biegen zugewandt ist, ist der Z-Richtung auch nach dem Biegen zugewandt und erfährt keine so genannte Verdrehung/Verdrillung. Die Rolle 5 transportiert die Umfangsdrähte 110 zu der Rolle 6.

Als nächstes empfängt/erhält die Rolle 6 die Umfangsdrähte 110 von der Rolle 5. Wie in 8 gezeigt, werden die Umfangsdrähte 110 durch die Beförderungsvorrichtung 144 jeweils gefördert und erfahren Winkeltransformationen, um ausgehend von einer Anordnung in einer Linie, radial angeordnet zu werden. Genauer gesagt, werden die Umfangsdrähte 110 in Richtungen gebogen, die die imaginären Linien L schneiden, welche sich von dem Zentraldraht 130 aus radial nach außen erstrecken (erster Biegevorgang S21) und die Umfangsdrähte 110 werden entlang der imaginären Linien L an Positionen gebogen, an denen die Umfangsdrähte 110 die imaginären Linien L schneiden (zweiter Biegevorgang S22), sodass die Umfangsdrähte 110 radial konfiguriert sind, indem sie die Achse des Zentraldrahts 130 als Mitte/Mittelachse nehmen. Außerdem sind die Umfangsdrähte 110 gleichmäßig auf einer äußeren Kante eines imaginären/gedachten Kreises C angeordnet (hier, ein perfekter Kreis), in dem die Achse des Zentraldrahtes 130 als die Mitte auf, z. B., einer imaginären/gedachten Ebene (hier, die XY-Ebene), welche die Achse des Zentraldrahtes 130 schneidet, genommen wird. Darüber hinaus hat die Querschnittsform, d. h., die Trapezform, des Umfangsdrahts 110 seine oberen und unteren Seiten, welche jeweils Winkeltransformationen in einer Weise erfahren, dass die oberen und unteren Seiten senkrecht zu den imaginären Linien sind, welche sich von der Achse des Zentraldrahtes 130 aus radial nach außen erstrecken.

Schließlich, wie in 4 gezeigt, biegt die Rolle 6 die Umfangsdrähte 110 in Richtung der Achse des Zentraldrahts 130 (dritter Biegevorgang S23). Außerdem biegen die Rollen 7 und 8 die Umfangsdrähte 110 in einer Weise, dass sich die Umfangsdrähte 110 der Achse des Zentraldrahtes 130 annähern, und transportieren diese zu der Klemme 145 (siehe 2).

Detaillierte Inhalte der Rollen 36 werden hierin beschrieben. Wenn eine Koordinate einer Sollposition auf (X, Y, Z) festgelegt wird, wie in Tabelle 1 gezeigt, sind die Achsenmitten, Richtungen der Achsen und Rollenradien der Rollen 36 entsprechend gezeigt. [Tabelle 1]

Name der AchseMitte der AchseRichtung der AchseRollenradiusAchse A1(0, t/2 + R1, z1)(1, 0, 0)R1Achse A2(w/2 + R2, y2, 0)(0, 0, 1)R2Achse A3(x3, y3, z1 + t + R1 + R3)(cosθ, sinθ, 0)R3
Y – X·tan–1θ = y2(mathematischer Ausdruck 1)z1 + R1 + R3 = Z(mathematischer Ausdruck 2)

R1, R2 und R3 sind hier beliebige Werte. Wie in 7 gezeigt, ist t die Dicke des Umfangsdrahts 110, w ist die Weite des Umfangsdrahts 110, θ ist der Sollwinkel, wenn eine Winkeltransformation bezüglich des Umfangsdrahts 110 durchgeführt wird, und x3 und y3 können beliebige Werte annehmen.

Als nächstes werden die 9 und 10 dazu verwendet, das zusammengesetzte leitende Drahtbündel und den zusammengesetzten Leiter zu beschreiben, welcher durch das vorstehende Herstellungsverfahren der Ausführungsform 1 erhalten wird.

Wie in 9 gezeigt, existiert kaum ein durch Verdrehen/Verdrillen verursachtes Taumeln, d. h. Torsion, in den Umfangsdrähten 110 des zusammengesetzten leitenden Drahtbündels 200. Zusätzlich ist der Spalt zwischen den Umfangsdrähten 110 des zusammengesetzten leitenden Drahtbündels 200 klein. Es kann erachtet werden, dass dies daher kommt, dass das Auftreten von verzerrenden/verdrehenden Verformungen verhindert wird.

Wie in 10 gezeigt, existiert kaum ein Spalt zwischen dem Zentraldraht 113 und den Umfangsdrähten 112, genauso wenig wie zwischen den Umfangsdrähten 112 des zusammengesetzten Leiters 202. Der Zentraldraht 113 und die Umfangsdrähte 112 sind nah zueinander, und die Umfangsdrähte 112 sind nah zueinander angeordnet. Das Flächenverhältnis des Zentraldrahts 113 und der Umfangsdrähte 112 in dem Querschnittsbereich des zusammengesetzten Leiters 202 reicht bis zu 99%. Wenn das vorstehende Herstellungsverfahren der Ausführungsform 1 verwendet wird, wird ein zusammengesetzter Leiter mit einem hohen Besetzungswirkungsgrad (Packungsdichte) erhalten.

Vorstehend, gemäß dem Herstellungsverfahren der Ausführungsform 1, können die Umfangsdrähte gebogen werden und Beförderungen/Transporte und Winkeltransformationen erfahren, um Torsionen/Verdrehungen der Umfangsdrähte zu verhindern, um dadurch ein zusammengesetztes leitendes Drahtbündel mit einem schmalen Spalt zwischen den Umfangsdrähten zu erhalten. Darüber hinaus kann eine Wälzbearbeitung hinsichtlich des erhaltenen zusammengesetzten leitenden Drahtbündels durchgeführt werden, um einen zusammengesetzten Leiter mit einem hohen Besetzungswirkungsgrad (Packungsdichte) zu erhalten.

Darüber hinaus, gemäß dem Herstellungsverfahren der Ausführungsform 1, werden Umfangsdrähte gebogen und radial konfiguriert, um dem Bündelbildungsvorgang zugeführt zu werden. Somit wird das Auftreten von verzerrenden/verdrehenden Verformungen in den Umfangsdrähten verhindert, und die Stellungen/Positionen der Umfangsdrähte in dem Bündelbildungsvorgang sind stabil, um das Auftreten von Torsionen zu verhindern. Zusätzlich können mehrfache Biegeverformungen auf die Umfangsdrähte angewendet werden, um Eigenspannungen der Umfangsdrähte abzuschwächen. Außerdem ist der Mechanismus der Eigenspannungen nachfolgend beschrieben.

Zusätzlich, gemäß dem Herstellungsverfahren der Ausführungsform 1, haben die Umfangsdrähte im Wesentlichen trapezförmige Querschnittsformen. Somit können die Umfangsdrähte einfach um den Zentraldraht angeordnet werden, um die Erzeugung des Spalts zwischen den Umfangsdrähten zu verhindern, und um einen zusammengesetzten Leiter mit einem hohen Besetzungswirkungsgrad verlässlicher zu erhalten.

Indes existiert ein Herstellungsverfahren eines zusammengesetzten Leiters mit einem Verzerrungswinkeltransformationsvorgang. Der Verzerrungswinkeltransformationsvorgang verwendet Andruckrollen, um die Umfangsdrähte zu führen, bringt eine verzerrende Verformung auf, um den Verzerrungswinkel auf einen Sollwinkel zu ändern, und führt unterdessen eine Beförderung und Winkeltransformation aus. Dieses Herstellungsverfahren eines zusammengesetzten Leiters unterscheidet sich von dem Herstellungsverfahren eines zusammengesetzten Leiters der Ausführungsform 1 darin, dass der Verteilungsvorgang S2 ersetzt wird und ein Verzerrungswinkeltransformationsvorgang aufgenommen wird. Das heißt, dieses Herstellungsverfahren eines zusammengesetzten Leiters beinhaltet den Einzeldrahtwälzvorgang S1, den Verzerrungswinkeltransformationsvorgang, den Bündelbildungsvorgang S3, den Verdrillvorgang S4 und den finalen Wälzvorgang S5.

In solch einem Herstellungsverfahren werden verzerrende Verformungen auf die Umfangsdrähte aufgebracht. Um genau zu sein, erstens, wenn die Leitungsdrahtgruppe 198 (siehe 2) den Einzeldrahtwälzvorgang S1, den Verzerrungswinkeltransformationsvorgang und den Bündelbildungsvorgang S3 erfährt/durchläuft, wird ein zusammengesetztes leitendes Drahtbündel 900 erhalten. Wie in 13 gezeigt, erfahren die Umfangsdrähte 910 in dem zusammengesetzten leitenden Drahtbündel 900 Torsionen/Verdrehungen, wodurch ein großer Spalt zwischen den Umfangsdrähten 910 erzeugt wird.

Außerdem, wenn das zusammengesetzte leitende Drahtbündel 900 den Verdrillvorgang S4 durchläuft/erfährt, und dann den finalen Wälzvorgang S5 erfährt/durchläuft, wird ein zusammengesetzter Leiter 902 erhalten. Um genau zu sein, bricht, wie in 13 gezeigt, in dem Verdrillvorgang S4 das Kräftegleichgewicht zwischen den Umfangsdrähten 910 zusammen, und die Umfangsdrähte 910, welche durch die Pfeile in den Umfangsdrähten 910 markiert sind, sind in einem Zustand verzerrt/verdreht/verdrillt, in dem die Umfangsdrähte 910 Torsionen erfahren mussten. Als nächstes wird in dem finalen Wälzvorgang S5 das zusammengesetzte leitende Drahtbündel 900 gewälzt, um den zusammengesetzten Leiter 902, wie in 14 gezeigt, zu erhalten. Das Flächenverhältnis eines Zentraldrahts 932 und Umfangsdrähten 912 in dem Querschnitt des zusammengesetzten Leiters 902 geht hinunter bis zu 89%. Das heißt, selbst verglichen mit solch einem Herstellungsverfahren, kann das Herstellungsverfahren der Ausführungsform 1 auch das Auftreten von verzerrenden Verformungen verhindern und unterdessen die Umfangsdrähte einer Winkeltransformation unterziehen, indem deren Achsen als die Mitten verwendet werden, um dadurch einen zusammengesetzten Leiter mit einem hohen Besetzungswirkungsgrad (Packungsdichte) herzustellen.

Schließlich, verglichen mit solch einem Herstellungsverfahren, hat das Herstellungsverfahren der Ausführungsform 1 einen kürzeren linearen Abstand zwischen Herstellungsvorrichtungen/Fertigungseinrichtungen. Gemäß dem Herstellungsverfahren der Ausführungsform 1 wird eine Freiheit der Konfiguration einer Produktionslinie vergleichsweise groß, um eine Kompaktheit der Herstellungsproduktionslinie zu erreichen.

Ausführungsform 2

Als nächstes wird das Herstellungsverfahren der Ausführungsform 2 mit Bezug zu 11 beschrieben. 11 zeigt eine schematische Darstellung des Herstellungsverfahrens in der Ausführungsform 2. Durch den Vergleich des Herstellungsverfahrens der Ausführungsform 2 mit dem Herstellungsverfahren der Ausführungsform 1, wurde festgestellt, dass diese gleich sind, bis auf eine Materialzuführmaschine. Unterschiedliche Strukturen werden beschrieben. Hier wird ein Herstellungsverfahren zur kontinuierlichen Herstellung eines zusammengesetzten Leiters 202 (in der Figur nicht gezeigt) von einer Leitungsdrahtgruppe 198 durch Verwendung einer Herstellungsvorrichtung/Fertigungseinrichtung 240 beschrieben.

Ein Materialzuführabschnitt 241 beinhaltet eine Vielzahl/Mehrzahl an Spulen/Spulenkörpern 242. Die Leitungsdrähte 109 sind um die Spulen 242 gewickelt. Der Materialzuführabschnitt 241 rotiert die Mehrzahl an Spulen 242 entsprechend, um die Leitungsdrähte 109 zu den ersten Rollen 142 zu transportieren. Als nächstes, ähnlich zu dem in dem Herstellungsverfahren der Ausführungsform 1, werden die Vorgänge von dem Einzeldrahtwälzvorgang Si bis zum finalen Wälzvorgang S5 durchlaufen, um den zusammengesetzten Leiter 202 zu erhalten. Die Leitungsdrähte 109 haben im Wesentlichen runde Querschnittsformen und die Spulen 242 haben große Aufwicklungskapazitäten und wickeln lange Umfangsdrähte 110 auf.

Indes existiert ein Herstellungsverfahren eines zusammengesetzten Leiters, wie in 15 gezeigt. Das Herstellungsverfahren, wie in 15 gezeigt, und das Herstellungsverfahren der Ausführungsform 2 sind bis auf die Umfangsdrähte, den Materialzuführabschnitt, die ersten Rollen und die Beförderungsvorrichtung gleich. Unterschiedliche Strukturen werden beschrieben. Hier wird ein Herstellungsverfahren zur kontinuierlichen Herstellung eines zusammengesetzten Leiters 202 (in der Figur nicht gezeigt) von dem Zentraldraht 130 und den Umfangsdrähten 910 (nachfolgend beschrieben) durch Verwendung einer Herstellungsvorrichtung/Fertigungseinrichtung 940 beschrieben.

Wie in 15 gezeigt, beinhaltet die Herstellungsvorrichtung 940 eine Spule 942 und eine Vielzahl/Mehrzahl an Spulen 941. Von der Klemme 145 aus betrachtet, ist die Spule 942 auf der Achse des Zentraldrahtes 130 angeordnet. Von der Klemme 145 aus betrachtet, sind die Mehrzahl an Spulen 941 radial um die Spule 942 als Mitte angeordnet. Die Mehrzahl an Spulen 941 sind gleichmäßig auf einem imaginären/gedachten Kreis angeordnet, welcher zum Beispiel die Position der Spule 942 als Mitte/Mittelpunkt nimmt.

Der Zentraldraht 130 ist auf die Spule 942 gewickelt und wird der Klemme 145 zugeführt. Die Umfangsdrähte 910 sind auf die Mehrzahl an Spulen 941 gewickelt und werden der Klemme 145 zugeführt. Wie in der schematischen Darstellung mit 961 bezeichnet gezeigt, sind die Umfangsdrähte 910 Drähte mit im Wesentlichen trapezförmigen Querschnittsformen.

Die Klemme 145 empfängt/erhält den Zentraldraht 130 von der Spule 942 und empfängt die Mehrzahl an Umfangsdrähten 910 von der Mehrzahl an Spulen 941. Die Klemme 145 ordnet den Zentraldraht 130 und die Umfangsdrähte 910 so an, um zusammengesetzte leitende Drähte d.h., ein zusammengesetztes leitendes Drahtbündel 200, auszubilden, welche durch das Anordnen der Umfangsdrähte 910 um den Zentraldraht 130 ausgebildet werden, und bündelt diese (Bündelbildungsvorgang S3). Als nächstes werden ähnlich zu dem in dem Herstellungsverfahren der Ausführungsform 1 die Vorgänge von der Bündelbildungsvorgang S3 bis zum finalen Wälzvorgang S5 durchlaufen, sodass der zusammengesetzte Leiter 202 erhalten werden kann.

In dem Herstellungsverfahren eines zusammengesetzten Leiters, wie in 15 gezeigt, werden die ersten Rollen 142 (siehe 2) und die Beförderungsvorrichtung 144 (siehe 2) nicht benötigt, und selbst wenn diese Teile ausgelassen werden, kann dieses Verfahren ebenfalls einen zusammengesetzten Leiter mit einem hohen Besetzungswirkungsgrad herstellen, ähnlich zu den Herstellungsverfahren der Ausführungsformen 1 und 2. Jedoch haben die Umfangsdrähte 910 im Wesentlichen trapezförmige Querschnittsformen. Somit, verglichen mit den Umfangsdrähten 110, welche runde Querschnittsformen aufweisen, können die Umfangsdrähte 910 kaum überlappen, um auf die Spulen gewickelt zu werden. Das heißt, die Aufwickelmengen der Umfangsdrähte 910 der Spulen 941 sind kleiner als die Aufwickelmengen der Umfangsdrähte 110 der Spulen 242. Somit ist in dem Herstellungsverfahren eines zusammengesetzten Leiters, wie in 15 gezeigt, die Arbeit zur Ersetzung der Spule 941, auf welche die Umfangsdrähte 910 aufgewickelt sind, größer als die in dem Herstellungsverfahren der Ausführungsform 2 und die Wartungskosten sind höher als die in dem Herstellungsverfahren der Ausführungsform 2. Zusätzlich haben in dem Herstellungsverfahren eines zusammengesetzten Leiters, wie in 15 gezeigt, verglichen mit den Umfangsdrähten 110 mit runden Querschnittsformen, die Umfangsdrähte 910 mit im Wesentlichen trapezförmigen Querschnittsformen, höhere Herstellungskosten/Fertigungskosten. Hier ist die Auswirkung der Reduzierung der Wartungskosten, der Herstellungskosten der Umfangsdrähte und ähnlichem größer als die Auswirkung des Anstiegs der Kosten, die durch die ersten Rollen 142 und der Beförderungsvorrichtung 144 verursacht werden. Wie aus dem Vorstehenden ersichtlich sein kann, benötigen die Herstellungsverfahren der Ausführungsformen 1 und 2, verglichen mit dem Herstellungsverfahren eines zusammengesetzten Leiters, wie in 15 gezeigt, die ersten Rollen 142 und die Beförderungsvorrichtung 144, jedoch sind die Wartungskosten, die Herstellungskosten der Umfangsdrähte und ähnliches reduziert und demzufolge können die Herstellungskosten des zusammengesetzten Leiters reduziert werden.

Mechanismus zur Reduzierung der Eigenspannungen

Als nächstes wird 12 dazu verwendet, einen Reduzierungsmechanismus bzw. einen Mechanismus zur Reduzierung der Eigenspannungen zu beschreiben. 12 zeigt eine schematische Darstellung, welche einen Wälzvorgang zur Erzielung einer Plattendicke und Verteilung der Eigenspannungen in der Platte darstellt. In der Verteilung der Eigenspannungen in der Platte, wie in 12 gezeigt, sind die Eigenspannungen punktsymmetrisch bezüglich eines Punkts in einer neutralen Ebene in der Weitenrichtung der Platte. Somit stellt 12 nur die Verteilung der Eigenspannungen auf einer einzigen Seite der Neutralebene dar.

Wie in 12 gezeigt, sind die Mehrzahl an Rollen 91 in einer Weise angeordnet, dass die Rollen 91 entgegengesetzt/gegenüberliegend zueinander sind. Eine Platte 81, welche als ein Werkstück dient, verläuft zwischen diesen Rollen 91, um eine Anwendung/Aufbringen einer Biegeverformung zu erfahren/durchlaufen. Folglich kann gesehen werden, dass die Eigenspannungen von den Einlässen zu den Auslässen der Rollen 91 unterteilt/untergliedert sind und der Einfluss bzw. die Auswirkung der Eigenspannungen auf einem Makrolevel klein wird. Zusätzlich, selbst wenn ein Draht in einem Ort der Platte 81 verwendet wird, werden die Eigenspannungen innerhalb des Drahtes ebenfalls reduziert.

In den Herstellungsverfahren der Ausführungsformen 1 und 2 werden wiederum Biegeverformungen auf die Umfangsdrähte 110 angewendet, in Richtungen, unterschiedlich voneinander in den Vorgängen von dem ersten Biegevorgang S21 bis zu dem dritten Biegevorgang S23. Somit kann erachtet werden, dass die Spannungen, die auf die dreiachsig angeordneten Umfangsdrähte 110 aufgebracht werden, den Feldkonditionen entsprechen, bzw. die auf die Umfangsdrähte 110 aufgebrachten Spannungen den Feldkonditionen dreiaxial entsprechen. Jedes Mal, wenn eine Biegeverformung angewendet/aufgebracht wird, werden die Umfangsdrähte 110 alle in die Richtung der Hauptspannung verformt. Wenn der erste Biegevorgang S21 bis zum dritten Biegevorgang S23 in Reihenfolge durchlaufen werden, werden die Verformungen in der Richtung der Hauptspannungen wiederum in einer Weise aufgebracht, dass die Eigenspannungen in den anderen Richtungen, die aufgebracht wurden, beseitigt werden. Somit sind in dem zusammengesetzten Leiter 202, welcher durch die Herstellungsverfahren der Ausführungsformen 1 und 2 erhalten werden, die Eigenspannungen abgeschwächt.

Zusätzlich können Zugkräfte bis in die Nähe der Streckgrenze der Materialien der Umfangsdrähte, auf die Umfangsdrähte aufgebracht werden. Zusätzlich können die Biegeradien reduziert werden. Wenn die Zugkräfte und die Biegeradien auf diese Weise gesteuert/kontrolliert werden, können die Eigenspannungen von der Oberfläche des Umfangsdrahts zu der Mitte des Umfangsdrahts hin beseitigt werden, welches folglich vorzuziehen ist.

Anwendungsbeispiele

Als nächstes kann eine Spule/Wicklung durch Verwendung des zusammengesetzten Leiters ausgebildet werden, der durch das Herstellungsverfahren der Ausführungsform 1 erhalten wurde. Somit ist diese Ausführungsform auf die nachfolgenden Anwendungen angewendet.

Eine durch den zusammengesetzten Leiter, der durch das vorstehende Herstellungsverfahren hergestellt wurde, ausgebildete Spule wird hergestellt. Folglich ist der Wirbelstromverlust in solch einer Spule klein, sodass ein elektrischer Motor auch die Leistung als der elektrische Motor erhalten/bewahren kann, selbst wenn er eine kleine Spule hat.

Zusätzlich kann ein Automobil die existierende Leistung erhalten/bewahren und unterdessen durch Besitzen solch eines elektrischen Motors, ein geringes Gewicht erzielen. Von dem Standpunkt des leichten Gewichts aus gesehen, besitzt das Automobil vorzugsweise einen Antriebsabschnitt mit solch einem elektrischen Motor. Solch ein elektrischer Motor ist insbesondere an ein Hybridantriebsfahrzeug und ein Plug-in-Hybridantriebsfahrzeug angepasst.

Zusätzlich ist die Erfindung nicht auf die vorstehenden Ausführungsformen begrenzt und angemessene Änderungen können innerhalb des Rahmens vorgenommen werden, ohne von den Absichten abzuweichen.