Title:
Kabelbaum-Produktionssystem und Kabelbaum-Produktionsverfahren
Kind Code:
T5


Abstract:

In einem Kabelbaum-Produktionssystem werden Anschluss-gepasste elektrische Drähte, die für eine Produktion eines Kabelbaums erforderlich sind, fortlaufend hergestellt und dann wird ein Nachprozess durch Verwenden der hergestellten Anschluss-gepassten elektrischen Drähte ausgeführt. Das System umfasst eine Elektrischer-Draht-Folgeproduktion, welche die Anschluss-gepassten elektrischen Drähte aus einem elektrischen Draht fortlaufend herstellt, und einen Temporärlager- und Handhabungsabschnitt, der die durch den Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsabschnitt hergestellten Anschluss-gepassten elektrischen Drähte temporär lagert, bevor sie an den Nachprozess zugeführt werden. Der Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsabschnitt umfasst eine Farbgebungseinheit, die eine Ummantelung des elektrischen Drahts oder Ummantelungen der Anschluss-gepassten elektrischen Drähte durch ein Farbmittel färbt, und eine Schneid- und Crimpeinheit, welche die Anschluss-gepassten elektrischen Drähte durch Schneiden des elektrischen Drahts auf eine vorbestimmte Länge und Passen des Metallanschlusses an ein Ende des geschnittenen elektrischen Drahts herstellt. Der Temporärlager- und Handhabungsabschnitt umfasst eine Vielzahl an Temporärlagerabschnitten, welche die Anschluss-gepassten elektrischen Drähte, die durch den Elektrischer- Draht-Folgeproduktionsabschnitt hergestellt sind, in einer Produktionsreihenfolge temporär lagern, bevor sie an den Anschlusseinführabschnitt zugeführt werden. Gemäß dem Prozess kann eine kontinuierliche Produktion reibungslos ausgeführt werden, durch Festlegen eines Unterschieds an Produktionskapazitäten auf seiner Produktionslinie.




Inventors:
Hirata, Akiyuki (Shizuoka, Makinohara-shi, JP)
Nakahara, Koichi (Shizuoka, Makinohara-shi, JP)
Application Number:
DE112014005159T
Publication Date:
09/01/2016
Filing Date:
11/07/2014
Assignee:
YAZAKI CORPORATION (Tokyo, JP)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
HOFFMANN - EITLE Patent- und Rechtsanwälte PartmbB, 81925, München, DE
Claims:
1. Kabelbaum-Produktionssystem, durch welches Anschluss-gepasste elektrische Drähte, die für eine Produktion eines Kabelbaums erforderlich sind, fortlaufend hergestellt werden und dann ein Nachprozess durch Verwenden der hergestellten Anschluss-gepassten elektrischen Drähte ausgeführt wird, wobei das System umfasst:
eine Elektrischer-Draht-Folgeproduktion, welche die Anschluss-gepassten elektrischen Drähte aus einem elektrischen Draht fortlaufend herstellt; und
einen Temporärlager- und Handhabungsabschnitt, der die durch den Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsabschnitt hergestellten Anschluss-gepassten elektrischen Drähte temporär lagert, bevor sie an den Nachprozess zugeführt werden, wobei
der Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsabschnitt eine Farbgebungseinheit, die eine Ummantelung des elektrischen Drahts oder Ummantelungen der Anschluss-gepassten elektrischen Drähte durch ein Farbmittel färbt, und eine Schneid- und Crimpeinheit umfasst, welche die Anschluss-gepassten elektrischen Drähte durch Schneiden des elektrischen Drahts auf eine vorbestimmte Länge und Passen des Metallanschlusses an ein Ende des geschnittenen elektrischen Drahts herstellt, und
der Temporärlager- und Handhabungsabschnitt eine Vielzahl an Temporärlagerabschnitten umfasst, welche die Anschluss-gepassten elektrischen Drähte, die durch den Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsabschnitt hergestellt sind, in einer Produktionsreihenfolge temporär lagern, bevor sie an den Anschlusseinführabschnitt zugeführt werden.

2. Kabelbaum-Produktionssystem nach Anspruch 1, wobei der Nachprozess durch einen Anschlusseinführabschnitt ausgeführt wird, der Metallanschlüsse der Anschluss-gepassten elektrischen Drähte in ein Verbindergehäuse einführt.

3. Kabelbaum-Produktionssystem nach Anspruch 2, wobei der Temporärlager- und Handhabungsabschnitt die Temporärlagerabschnitte für die Anschluss-gepassten elektrischen Drähte zumindest gleich der oder mehr als die Anzahl der für eine Produktion eines Unterkabelbaums erforderlichen Anschluss-gepassten elektrischen Drähte aufweist.

4. Kabelbaum-Produktionsverfahren zum fortlaufenden Herstellen Anschluss-gepasster elektrischer Drähte, die für eine Produktion eines Kabelbaums erforderlich sind, und dann einem Ausführen eines Nachprozesses durch Verwenden der hergestellten Anschluss-gepassten elektrischen Drähte, wobei das Verfahren umfasst:
einen Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsprozess zum fortlaufenden Herstellen der Anschluss-gepassten elektrischen Drähte aus einem elektrischen Draht; und
einen Temporärlager- und Handhabungsprozess zum temporären Lagern der durch den Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsabschnitt hergestellten Anschluss-gepassten elektrischen Drähte, bevor sie an den Nachprozess zugeführt werden, wobei
der Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsprozess einen Prozess zur Farbgebung einer Ummantelung des elektrischen Drahts oder Ummantelungen der Anschluss-gepassten elektrischen Drähte durch ein Farbmittel umfasst, und einen Prozess zur Herstellung der Anschluss-gepassten elektrischen Drähte durch Schneiden des elektrischen Drahts auf eine vorbestimmte Länge und Passen des Metallanschlusses an ein Ende des geschnittenen elektrischen Drahts, und
der Temporärlager- und Handhabungsprozess einen Prozess zum temporären Lagern der Anschluss-gepassten elektrischen Drähte umfasst, die in dem Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsprozess hergestellt werden, an einer Vielzahl an Temporärlagerabschnitten in einer Produktionsreihenfolge, bevor sie zu dem Anschlusseinführprozess zugeführt werden. Kabelbaum-Produktionsverfahren nach Anspruch 4, wobei der Nachprozess ein Anschlusseinführprozess zum Einführen von Metallanschlüssen der Anschluss-gepassten elektrischen Drähte in ein Verbindergehäuse ist.

Description:
HINTERGRUND DER ERFINDUNGTechnisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kabelbaum-Produktionssystem und ein Kabelbaum-Produktionsverfahren zum Herstellen eines Anschluss-gepassten bzw. -ausgerüsteten elektrischen Drahts und Einführen eines Metallanschlusses des Anschluss-gepassten elektrischen Drahts in ein Verbindergehäuse.

Stand der Technik

In einem Automobil (sich bewegendes Fahrzeug) wird eine enorme Anzahl an elektrischen Drähten verwendet. Eine derartige enorme Anzahl an elektrischen Drähten bildet Kabelbäume. Verschiedene elektrische Vorrichtungen zum Herstellen fundamentaler Leistungen (d.h. Leistungen des Fahrens, Wendens und Anhaltens), Sicherheit, Nutzbarkeit und Bequemlichkeit sind an einem Automobil installiert. Diese verschiedenen elektrischen Vorrichtungen werden durch elektrische Leistung von einer Batterie und Steuersignale betätigt, und die elektrische Leistung und die Steuersignale werden durch Kabelbäume übertragen. Verschiedene Arten (Länge, Durchmesser und Isolatormaterial) von Drähten werden für Kabelbäume benötigt, gemäß den Arten an Vorrichtungen, Werten elektrischen Stroms, Streckenführungspositionen usw.

Produktionen von Kabelbäumen, die aus verschiedenen Arten elektrischer Drähte gebildet sind, werden sehr schwierig, falls das Erscheinungsbild von sämtlichen elektrischen Drähten identisch zueinander ist. Außerdem können fehlerhafte Verbindungen auftreten, wenn Vorrichtungen miteinander verbunden werden. Ferner kann es Probleme zum Durchführen einer Wartung von ihnen aufwerfen. Um verschiedene Arten elektrischer Drähte zu unterscheiden, werden deshalb im Allgemeinen eine Farbgebung oder Markierungen auf ihren Ummantelungen ausgeführt (siehe eine unten aufgeführte Patentliteratur 1).

Ein Kabelbaum-Produktionssystem des Stands der Technik umfasst eine Teil- bzw. Unterkabelbaum-Produktionslinie zum Herstellen von Zwischenprodukten wie beispielsweise Unterkabelbäume, und eine Kabelbaum-Montagelinie zum Montieren von Kabelbäumen aus den Unterkabelbäumen, äußeren Komponenten usw. Nachstehend wird eine Ausgestaltung und ein Produktionsverfahren der Unterkabelbaum-Produktionslinie unter Bezugnahme auf 5 beschrieben werden.

Wie in 5 gezeigt, ist eine Elektrischer-Draht-Spule 101 aus einer Rolle bzw. Spule und einem um die Spule herum gewickelten elektrischen Draht gebildet. Zum Beispiel wird ein 0,5mm2 (sq) elektrischer Draht (er kann 0,3mm2 (sq), 0,8mm2 (sq) oder dergleichen sein) gewickelt. Ein aus der Elektrischer-Draht-Spule 101 herausgezogener elektrischer Draht wird einer Farbgebungseinheit 102 zugeführt (die Elektrischer-Draht-Spule 101 ist ausgestaltet, um den elektrischen Draht zuzuführen). Eine Ummantelung des von der Elektrischer-Draht-Spule 101 zugeführten elektrischen Drahts wird an der Farbgebungseinheit 102 gefärbt. Der elektrische Draht, dessen Ummantelung gefärbt ist, wird an eine Schneid- und Crimpeinheit 103 zugeführt.

Die Schneid- und Crimpeinheit 103 ist aus einer Mess- und Schneidvorrichtung 104, einer A-Ende-Crimpvorrichtung 105 und einer B-Ende-Crimpvorrichtung 106 gebildet. Bei der Mess- und Schneidvorrichtung 104 wird eine Länge des elektrischen Drahts gemessen, und dann auf eine vorbestimmte Länge basierend auf dem gemessenen Wert geschnitten bzw. abgetrennt. Der geschnittene elektrische Draht wird als ein gemessener-und-geschnittener elektrischer Draht bezeichnet.

Bei der A-Ende-Crimpvorrichtung 105 wird ein Metallanschluss an ein A-Ende (ein vorderes Ende in seiner Bewegungsrichtung) des elektrischen Drahts gepasst (gecrimpt). Nachfolgend wird in der B-Ende-Crimpvorrichtung 106 ein Metallanschluss ähnlich an ein B-Ende (eine gegenüberliegende Seite zu dem A-Ende: ein nachlaufendes Ende in der Bewegungsrichtung) des elektrischen Drahts gepasst (gecrimpt). Die Metallanschlüsse werden von Anschlussspulen 107 und 108 zugeführt. Durch (Ein-)Passen der Metallanschlüsse an das A-Ende beziehungsweise das B-Ende ist ein Anschluss-gepasster elektrischer Draht 109 vervollständigt. Zu beachten ist, dass diese Produktionslinie 111 aus Prozessen gebildet ist, die durch automatisierte Maschinen durchgeführt werden.

Der Metallanschluss des/der Anschluss-gepassten elektrischen Drahts/Drähte 109 wird in einen Hohlraum eines Verbindergehäuses eingeführt (ein Anschlusseinführprozess 110). Bei dem Anschlusseinführprozess 110 werden die Metallanschlüsse der Anschluss-gepassten elektrischen Drähte 109, so viele wie für einen Unterkabelbaum erforderlich, in die Hohlräume eingeführt. Die Anschluss-gepassten Drähte 109 werden nämlich von dem vorhergehenden Prozess fortlaufend bzw. sequentiell zugeführt, und die Metallanschlüsse werden fortlaufend eingeführt. Die Metallanschlüsse werden manuell eingeführt. Wenn die Einführungen der Metallanschlüsse, so viele wie erforderlich, abgeschlossen sind, ist ein Unterkabelbaum vervollständigt. Diese Produktionslinie 112 ist ein Prozess, der durch (einen) Bediener manuell durchgeführt wird.

Bei der Kabelbaum-Montagelinie werden die Unter-Kabelbäume, die in der oben beschriebenen Unterkabelbaum-Produktionslinie hergestellt werden, auf eine Verdrahtungsplatte montiert und dann durch ein Band gebündelt, und eine äußere Komponente(n) wird daran angebracht.

LiteraturstellenlistePatentliteratur

  • Patentliteratur 1: Japanische geprüfte Anmeldung Veröffentlichungsnr. H7-1645

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Bei der oben beschriebenen Produktion eines Unterkabelbaums gibt es einen Unterschied von Prozessgeschwindigkeiten (Produktionskapazitäten) zwischen der Produktionslinie 111 mit automatisierten Maschinen und der Linie 112 mit Handarbeiten, und dadurch sind synchronisierte kontinuierliche Produktionen schwierig. Zum Beispiel, falls sich die Produktionslinie 111 mit automatisierten Maschinen bei einer Aufbauänderung usw. für einen Prozess zum Crimpen von Metallanschlüssen oder vorherigen Prozessen dazu verzögert, muss ein Bediener bei dem Anschlusseinführprozess 110 warten. Außerdem müssen Geschwindigkeiten für einen Prozess zum Crimpen von Metallanschlüssen oder vorherigen Prozessen dazu verringert werden, in einem Fall wo sich der Einführprozess von Metallanschlüssen verzögert, wobei sich aber Betriebsraten der automatisierten Maschinen verringern.

Deshalb ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Kabelbaum-Produktionssystem und ein Kabelbaum-Produktionsverfahren bereitzustellen, durch welche kontinuierliche Produktionen reibungslos durch Festlegen eines Unterschieds von Produktionskapazitäten auf seiner Produktionslinie ausgeführt werden können.

Ein erster Aspekt der vorliegenden Erfindung sieht ein Kabelbaum-Produktionssystem vor, durch welches Anschluss-gepasste elektrische Drähte, die für eine Produktion eines Kabelbaums erforderlich sind, fortlaufend hergestellt werden und dann ein Nachprozess durch Verwenden der hergestellten Anschluss-gepassten elektrischen Drähte ausgeführt wird, wobei das System umfasst: eine Elektrischer-Draht-Folgeproduktion, welche die Anschluss-gepassten elektrischen Drähte aus einem elektrischen Draht fortlaufend herstellt; und einen Temporärlager- und Handhabungsabschnitt, der die durch den Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsabschnitt hergestellten Anschluss-gepassten elektrischen Drähte temporär lagert, bevor sie an den Nachprozess zugeführt werden, wobei der Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsabschnitt eine Farbgebungseinheit, die eine Ummantelung des elektrischen Drahts oder Ummantelungen der Anschluss-gepassten elektrischen Drähte durch ein Farbmittel färbt, und eine Schneid- und Crimpeinheit umfasst, welche die Anschluss-gepassten elektrischen Drähte durch Schneiden des elektrischen Drahts auf eine vorbestimmte Länge und Passen des Metallanschlusses an ein Ende des geschnittenen elektrischen Drahts herstellt, und der Temporärlager- und Handhabungsabschnitt eine Vielzahl an Temporärlagerabschnitten umfasst, welche die Anschluss-gepassten elektrischen Drähte, die durch den Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsabschnitt hergestellt sind, in einer Produktionsreihenfolge temporär lagern, bevor sie an den Anschlusseinführabschnitt zugeführt werden.

Gemäß dem ersten Aspekt kann eine kontinuierliche Produktion durch Absorbieren, durch den Temporärlager- und Handhabungsabschnitt, eines Unterschieds von Produktionskapazitäten zwischen dem Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsabschnitt und dem Nachprozess reibungslos ausgeführt werden. Außerdem können ein Warten eines Bedieners und eine Verringerung der Systembetriebsraten durch Vorsehen des Temporärlager- und Handhabungsabschnitts auch verhindert werden.

Hier ist es bevorzugt, dass der Nachprozess durch einen Anschlusseinführabschnitt ausgeführt wird, der Metallanschlüsse der Anschluss-gepassten elektrischen Drähte in ein Verbindergehäuse einführt.

Gemäß diesem wird es möglich, durch den Temporärlager- und Handhabungsabschnitt, einen Unterschied zwischen einer Produktionskapazität des Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsabschnitts, der im Allgemeinen mit automatisierten Maschinen ist, und Produktionskapazitäten des Anschlusseinführabschnitts, der im Allgemeinen mit Handarbeiten ist, effektiv zu absorbieren.

Ferner ist es bevorzugt, dass der Temporärlager- und Handhabungsabschnitt die Temporärlagerabschnitte für die Anschluss-gepassten elektrischen Drähte zumindest gleich der oder mehr als die Anzahl der für eine Produktion eines Unterkabelbaums erforderlichen Anschluss-gepassten elektrischen Drähte aufweist.

Gemäß diesem wird es möglich, die Anschluss-gepassten elektrischen Drähte, so viele wie für einen Unterkabelbaum erforderlich, an dem Temporärlager- und Handhabungsabschnitt temporär zu lagern. Da die Anschluss-gepassten elektrischen Drähte in einer Produktionsreihenfolge temporär gelagert werden und sie so viele sind, wie für einen Unterkabelbaum erforderlich ist, wird es möglich, dass die Anschlusseinführungen, die später ausgeführt werden, nicht in der Produktionsreihenfolge ausgeführt werden. Es wird nämlich möglich eine Einführungsreihenfolge der Metallanschlüsse gemäß dem Verbindergehäuse zu verändern, und dadurch kann eine Arbeitsflexibilität verbessert werden.

Ein zweiter Aspekt der vorliegenden Erfindung sieht ein Kabelbaum-Produktionsverfahren vor, zum fortlaufenden Herstellen Anschluss-gepasster elektrischer Drähte, die für eine Produktion eines Kabelbaums erforderlich sind, und dann einem Ausführen eines Nachprozesses durch Verwenden der hergestellten Anschluss-gepassten elektrischen Drähte, wobei das Verfahren umfasst: einen Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsprozess zum fortlaufenden Herstellen der Anschluss-gepassten elektrischen Drähte aus einem elektrischen Draht; und einen Temporärlager- und Handhabungsprozess zum temporären Lagern der durch den Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsabschnitt hergestellten Anschluss-gepassten elektrischen Drähte, bevor sie an den Nachprozess zugeführt werden, wobei der Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsprozess einen Prozess zur Farbgebung einer Ummantelung des elektrischen Drahts oder Ummantelungen der Anschluss-gepassten elektrischen Drähte durch ein Farbmittel umfasst, und einen Prozess zur Herstellung der Anschluss-gepassten elektrischen Drähte durch Schneiden des elektrischen Drahts auf eine vorbestimmte Länge und Passen des Metallanschlusses an ein Ende des geschnittenen elektrischen Drahts, und der Temporärlager- und Handhabungsprozess einen Prozess zum temporären Lagern der Anschluss-gepassten elektrischen Drähte umfasst, die in dem Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsprozess hergestellt werden, an einer Vielzahl an Temporärlagerabschnitten in einer Produktionsreihenfolge, bevor sie zu dem Anschlusseinführprozess zugeführt werden.

Gemäß dem zweiten Aspekt kann eine kontinuierliche Produktion durch Absorbieren, durch den Temporärlager- und Handhabungsprozess, eines Unterschieds von Produktionskapazitäten zwischen dem Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsprozess und dem Nachprozess reibungslos ausgeführt werden. Außerdem können ein Warten eines Bedieners und eine Verringerung der Systembetriebsraten durch Vorsehen des Temporärlager- und Handhabungsabschnitts auch verhindert werden.

Hier ist es bevorzugt, dass der Nachprozess ein Anschlusseinführprozess zum Einführen von Metallanschlüssen der Anschluss-gepassten elektrischen Drähte in ein Verbindergehäuse ist.

Gemäß diesem wird es möglich, durch den Temporärlager- und Handhabungsabschnitt, einen Unterschied zwischen einer Produktionskapazität des Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsprozesses, der im Allgemeinen durch automatisierte Maschinen ausgeführt wird, und Produktionskapazitäten des Anschlusseinführprozesses, der im Allgemeinen durch Handarbeiten ausgeführt wird, effektiv zu absorbieren.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 Es ist eine Ausgestaltungsdarstellung (ein Fluss- bzw. Fertigungsdiagramm) einer Unterkabelbaum-Produktionslinie in einem Kabelbaum-Produktionssystem (ein Kabelbaum-Produktionsverfahren) gemäß einer Ausführungsform.

2(a) ist eine Perspektivansicht, die ein Beispiel eines Temporärlager- und Handhabungsabschnitts zeigt, und (b) ist eine Perspektivansicht, die ein Beispiel eines Betriebs an einem Anschlusseinführabschnitt zeigt.

3 Es ist eine Perspektivansicht, die ein anderes Beispiel des Temporärlager- und Handhabungsabschnitts zeigt.

4 Es ist eine Perspektivansicht, die noch ein anderes Beispiel des Temporärlager- und Handhabungsabschnitts zeigt.

5 Es ist eine Ausgestaltungsdarstellung (ein Flussdiagramm) von einer Unterkabelbaum-Produktionslinie des Stands der Technik.

BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN

Ein Kabelbaum-Produktionssystem (ein Kabelbaum-Produktionsverfahren) gemäß einer Ausführungsform wird unter Bezugnahme auf die Darstellungen erläutert werden.

Wie in 1 gezeigt, umfasst das Kabelbaum-Produktionssystem gemäß der vorliegenden Ausführungsform eine Unterkabelbaum-Produktionslinie 1 zur Herstellung von Zwischenprodukten wie beispielsweise Unterkabelbäume, und eine Kabelbaum-Montagelinie zum Montieren von Kabelbäumen aus den Unterkabelbäumen, äußeren Komponenten usw. Da die Unterkabelbaum-Produktionslinie 1 Merkmale bei der vorliegenden Ausführungsform aufweist, werden eine Ausgestaltung und Prozesse der Unterkabelbaum-Produktionslinie 1 nachstehend im Detail beschrieben werden.

Die Unterkabelbaum-Produktionslinie 1 ist gebildet, um einen Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsabschnitt(-prozess) 2, einen Anschlusseinführabschnitt(-prozess) 3 und einen Temporärlager- und Handhabungsabschnitt(-prozess) 4 zu umfassen, der zwischen dem Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsabschnitt 2 und dem Anschlusseinführabschnitt 3 angeordnet ist.

In dem Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsabschnitt 2 wird ein Prozess zur fortlaufenden automatischen Herstellung Anschluss-gepasster elektrischer Drähte 5 (der Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsprozess), die für Produktionen von Kabelbäumen erforderlich sind, ausgeführt. In dem Temporärlager- und Handhabungsprozess 4 wird ein Prozess zum temporären Lagern der Anschluss-gepassten elektrischen Drähte 5 (der Temporärlager- und Handhabungsprozess) ausgeführt. In dem Anschlusseinführabschnitt 3 wird ein Prozess zum Einführen von Metallanschlüssen 6 und 7, die einen Anschluss-gepassten elektrischen Draht 5 bilden, in ein Verbindergehäuse 8 (siehe 2) (der Anschlusseinführprozess) ausgeführt. Es sei angemerkt, dass der in dem Anschlusseinführprozess 3 ausgeführte Anschlusseinführprozess ein Nachprozess ist, der durch Nutzen der Anschluss-gepassten elektrischen Drähte 5 ausgeführt wird, die in dem Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsabschnitt(-prozess) 2 hergestellt werden.

Der Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsabschnitt(-prozess) 2 wird durch einen Computer (nicht in den Zeichnungen gezeigt) gesteuert, und durch einen Steuermechanismus (nicht in den Zeichnungen gezeigt) betrieben. Sein Controller durch den Computer ist ausgestaltet, um imstande zu sein, sämtliche Komponenten des Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsabschnitts 2 integriert zu steuern (er kann in Bezug auf jede Komponente gesteuert werden). Der Controller ist ausgestaltet, um eine CPU, ein RAM, ein ROM usw. aufzuweisen, die gemeinhin bekannt sind.

Der Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsabschnitt 2 umfasst eine Elektrischer-Draht-Spule 9, eine Farbgebungseinheit 10 und eine Trenn- bzw. Schneid- und Crimpeinheit 11. Es sei angemerkt, dass die drei Einheiten 9 bis 11 hier beschrieben werden, wobei aber die Anzahl an Einheiten in dem Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsabschnitt 2 nicht beschränkt ist, solange wie der Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsabschnitt 2 aus fortlaufenden automatisierten Maschinen gebildet wird.

Die Elektrischer-Draht-Spule 9 weist einen zylindrischen Spulenhauptkörper auf, und ein Paar an Flanschen an beiden Enden des Spulenhauptkörpers. Ein 0,5mm2 (sq) elektrischer Draht (er kann 0,3mm2 (sq), 0,8mm2 (sq) oder dergleichen sein) wird um den Spulenhauptkörper herum gewickelt.

Ein elektrischer Draht ist aus einem Leiter und einer Ummantelung (ein Isolator) gebildet. Der Leiter weist eine elektrisch leitende Eigenschaft auf. Andererseits weist die Ummantelung eine Isolationseigenschaft auf. Die Ummantelung wird durch Extrudieren von geschmolzenem Kunststoff auf eine äußere Oberfläche des Leiters ausgebildet. Weiße Farbstoffe bzw. Farbmittel sind in dem Kunststoff der Ummantelung enthalten, so dass die Ummantelung eine weiße Farbe aufweist. Oder die Ummantelung kann eine natürliche Farbe aufweisen, ohne Zufügen irgendwelcher Farbmittel. Es sei angemerkt, dass die Ummantelung bei der vorliegenden Ausführungsform eine weiße Farbe aufweist, wobei sie aber eine natürliche Farbe oder andere Farben aufweisen kann.

Die Elektrischer-Draht-Spule 9 weist einen Spulenstützabschnitt auf, der den Spulenhauptkörper drehbar stützt, einen Elektrischer-Draht-Führungsabschnitt, der einen elektrischen Draht führt, der von der Elektrischer-Draht-Spule 9 zu der Farbgebungseinheit 10 herausgezogen wird, und einen Ziehmechanismus (einen Antriebsmechanismus), der einen elektrischen Draht aus der Elektrischer-Draht-Spule 9 heraus zieht. Ein aus der Elektrischer-Draht-Spule 9 herausgezogener elektrischer Draht wird an die Farbgebungseinheit 10 über den Elektrischer-Draht-Führungsabschnitt zugeführt. Es sei angemerkt, dass der Ziehmechanismus an der Farbgebungseinheit 10 vorgesehen sein kann, oder an einem Abschnitt eines Nachprozesses nach der Farbgebungseinheit 10 vorgesehen sein kann.

Die Farbgebungseinheit 10 ist ausgestaltet, um eine vorbestimmte Farbgebung auf der Ummantelung des von der Elektrischer-Draht-Spule 9 zugeführten elektrischen Drahts auszuführen. Zusätzlich dazu, dass ein Farbband entlang einer Umfangsrichtung der Ummantelung ausgeführt wird, können ein farbiger Punkt(e) oder eine farbige Markierung(en) ausgeführt (markiert) werden. Außerdem kann eine Gesamtheit der Ummantelung farbig bzw. gefärbt sein. Die Farbgebungseinheit 10 kann nämlich als eine „Farbgebungs- oder Markierungseinheit“ bezeichnet werden. Es sei angemerkt, dass bei der vorliegenden Ausführungsform ein Beispiel zum Zufügen eines Farbbands (siehe nachstehende gefärbte Abschnitte 26) in einer Umfangsrichtung der Ummantelung durch die Farbgebungseinheit 10 beschrieben werden wird.

Hier wird „Farbgebung“ erläutert werden. „Farbgebung“ ist ein Zufügen einer Farbe auf eine äußere Oberfläche der Ummantelung durch ein Farbmittel. Ein Farbmittel ist ein flüssiges Material, in welchem ein Farbgebungsmaterial (ein industrielles organisches Material) in Wasser oder anderen Lösungsmitteln aufgelöst oder dispergiert ist. Es gibt Färbemittel und Pigmente als ein organisches Material (die meisten von ihnen sind ein organischer Stoff und eine Zusammensetzung), wobei manchmal Färbemittel als Pigmente verwendet werden, oder Pigmente als Färbemittel verwendet werden. Genauer ist ein Farbmittel eine farbgebende Flüssigkeit oder Farbe.

Eine farbgebende Flüssigkeit wird durch Auflösen oder Dispergieren von Färbemittel(n) in ein Lösungsmittel hergestellt. Farbe wird durch Dispergieren eines Pigments/Pigmenten in eine Dispersionsflüssigkeit hergestellt. Durch eine Farbgebung bzw. ein Färben auf einer äußeren Oberfläche der Ummantelung durch eine farbgebende Flüssigkeit dringt deshalb (ein) Färbemittel in die Ummantelung ein. Durch eine Farbgebung auf einer äußeren Oberfläche der Ummantelung durch Farbe haftet Pigment(e) auf der äußeren Oberfläche an, ohne in die Ummantelung einzudringen. Eine hier verwendete „Farbgebung“ soll nämlich eine äußere Oberfläche der Ummantelung durch Farbe(n) färben oder soll Pigment(e) auf eine äußere Oberfläche der Ummantelung malen.

Als ein oben erwähntes Lösungsmittel oder Dispersionsflüssigkeit wird eine/s mit Avidität mit dem Kunststoff bevorzugt, der die Ummantelung ausbildet. In diesem Fall dringt Farbe(n) ausreichend in die Ummantelung ein, und Pigment(e) haftet auf einer äußeren Oberfläche der Ummantelung fest an.

Die Schneid- und Crimpeinheit 11 ist aus mehreren Maschinen gebildet, insbesondere aus einer Mess- und Schneidmaschine 12, einer A-Ende-Seite-Crimpmaschine 13 und einer B-Ende-Seite-Crimpmaschine 14 gebildet.

Die Mess- und Schneidmaschine 12 misst eine Länge eines durch die Farbgebungseinheit 10 gefärbten elektrischen Drahts, und schneidet dann den elektrischen Draht auf eine vorbestimmte Länge, basierend auf dem gemessenen Wert. Insbesondere umfasst sie einen Messabschnitt, der eine Länge eines elektrischen Drahts misst, und einen Elektrischer-Draht-Schneideabschnitt, der den elektrischen Draht auf eine vorbestimmte Länge schneidet, basierend auf der Messung des Messabschnitts. Der basierend auf der Messung des Messabschnitts auf die vorbestimmte Länge geschnittene elektrische Draht wird als ein gemessener-und-geschnittener elektrischer Draht 15 bezeichnet.

Die A-Ende-Seite-Crimpmaschine 13 crimpt einen Metallanschluss 6 an ein A-Ende (ein vorderes Ende in einer Bewegungsrichtung) eines elektrischen Drahts vor oder nach dem Schneiden des elektrischen Drahts auf die oben erwähnte vorbestimmte Länge (es sei angemerkt, dass es nicht auf Crimpen beschränkt ist, der Metallanschluss kann zum Beispiel pressgepasst oder geschweißt sein, wobei in diesem Fall „Crimpen“ als „Presspassen“ oder „Schweißen“ angesehen wird). Insbesondere ist die A-Ende-Seite-Crimpmaschine 13 aus einem Ummantelungsentfernungsabschnitt gebildet, der die Ummantelung an dem A-Ende des elektrischen Drahts entfernt, um den Leiter freizulegen, und einem Anschlusspassabschnitt, der den Metallanschluss 6 an den durch den Ummantelungsentfernungsabschnitt freigelegten Leiter passt. Der Metallanschluss 6 wird aus einer Anschlussspule 16 zugeführt.

Die B-Ende-Seite-Crimpmaschine 14 crimpt einen Metallanschluss 7 an ein B-Ende (eine gegenüberliegende Seite zu dem A-Ende: ein nachlaufendes Ende in der Bewegungsrichtung) eines elektrischen Drahts nach einem Wegschneiden des gemessenen-und-geschnittenen elektrischen Drahts 15 (es sei angemerkt, dass es nicht auf Crimpen beschränkt ist). Insbesondere ist die B-Ende-Seite-Crimpmaschine 14 aus einem Ummantelungsentfernungsabschnitt gebildet, der die Ummantelung an dem B-Ende des elektrischen Drahts entfernt, um den Leiter freizulegen, und einem Anschlusspassabschnitt, der den Metallanschluss 7 an den durch den Ummantelungsentfernungsabschnitt freigelegten Leiter passt. Der Metallanschluss 7 wird von einer Anschlussspule 17 zugeführt.

Wenn die Metallanschlüsse 6 und 7 an das A-Ende beziehungsweise das B-Ende gepasst sind, ist ein Anschluss-gepasster elektrischer Draht 5 vervollständigt. Die Anschluss-gepassten elektrischen Drähte 5 werden durch den Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsabschnitt 2 automatisch fortlaufend hergestellt.

Der Anschluss-gepasste elektrische Draht 5 ist aus dem gemessenen-und-geschnittenen elektrischen Draht 15 und den Metallanschlüssen 6 und 7 gebildet, die entsprechend an seine beiden Enden gepasst sind. Gefärbte Abschnitte 26, die durch die Farbgebungseinheit 10 gefärbt sind, sind entsprechend an beiden Enden des Anschluss-gepassten elektrischen Drahts 5 ausgebildet. Der gefärbte Abschnitt(e) 26 ist ein in einer Umfangsrichtung ausgebildetes Farbband.

Der Temporärlager- und Handhabungsabschnitt 4 umfasst Temporärlagerabschnitte 18. Die Anschluss-gepassten elektrischen Drähte 5, die durch den Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsabschnitt 2 hergestellt sind, werden an den Temporärlagerabschnitten 18 temporär gelagert, bevor sie an den Anschlusseinführabschnitt 3 zugeführt werden.

Die Anschluss-gepassten elektrischen Drähte 5 werden an den Temporärlagerabschnitten 18 in einer Reihenfolge von Produktionen an dem Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsabschnitt 2 gelagert. Vier der Anschluss-gepassten elektrischen Drähte 5 werden an dem in 1 gezeigten Temporärlager- und Handhabungsabschnitt 4 gelagert. Es sei angemerkt, dass die Anzahl an Lagerungen hier nicht beschränkt ist, die Temporärlagerabschnitte 18 sind so viele vorgesehen, wie die Anzahl der für eine Produktion von einem Unterkabelbaum erforderlichen, Anschluss-gepassten elektrischen Drähte 5 in dem Temporärlager- und Handhabungsabschnitt 4. Oder die Temporärlagerabschnitte 18 können so viele vorgesehen werden, wie die Anzahl der für Produktionen von mehrfachen Unterkabelbäumen erforderlichen, Anschluss-gepassten elektrischen Drähte 5 in dem Temporärlager- und Handhabungsabschnitt 4. Falls die Anschluss-gepassten elektrischen Drähte 5 in einer Reihenfolge von Produktionen von Unterkabelbäumen gelagert werden, können die Anschluss-gepassten elektrischen Drähte 5 einfach gehandhabt werden.

Der in 2(a) gezeigte Temporärlagerabschnitt(e) 18 ist aus einem gemeinhin bekannten Elektrischer-Draht-Lagerstab 19 gebildet. Der Elektrischer-Draht-Lagerstab 19 ist aus vielen Elektrischer-Draht-Clips 20, die in seiner Längsrichtung ausgerichtet sind, und einer Clip-Basis 21 gebildet, welche die Elektrischer-Draht-Clips 20 hält. Jeder der Elektrischer-Draht-Clips 20 ist aus einem Paar an Klemmelementen gebildet, und ein Elektrischer-Draht-Lagerabschnitt zum Einklemmen des gemessenen-und-geschnittenen elektrischen Drahts 15 des Anschluss-gepassten elektrischen Drahts 5 ist zwischen dem Paar an Klemmelementen ausgebildet. Verjüngte Abschnitte zum Führen eines elektrischen Drahts sind an jedem distalen Ende der Klemmelemente ausgebildet. Der verjüngte Abschnitt(e) ist zu dem Elektrischer-Draht-Lagerabschnitt hin geneigt. Sämtliche der Elektrischer-Draht-Clips 20 weisen eine identische Größe und eine identische Form zueinander auf. Dutzende der Elektrischer-Draht-Clips 20 sind an dem einzelnen Elektrischer-Draht-Lagerstab 19 ausgebildet. Es sei angemerkt, dass die in 1 und 2 gezeigten Nummern (1) bis (4) eine Produktionsreihenfolge an dem Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsabschnitt 2 andeuten.

Ein anderes Beispiel des Temporärlagerabschnitts wird in 3 gezeigt. Der in 3 gezeigte Temporärlagerabschnitt 22 ist als fünf Rinnen ausgebildet. Außerdem wird noch ein anderes Beispiel des Temporärlagerabschnitts in 4 gezeigt. Der in 4 gezeigte Temporärlagerabschnitt 24 ist an einer Fördereinrichtung 23 vorgesehen. Es ist zu beachten, dass die in 3 und 4 gezeigten Nummern (1) bis (5) eine Produktionsreihenfolge an dem Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsabschnitt 2 andeuten.

Wie in 1 und 2(a) gezeigt, wird der Metallanschluss 6 oder 7 des Anschluss-gepassten elektrischen Drahts 5 in einen Hohlraum 25 des Verbindergehäuses 8 an dem Anschlusseinführabschnitt 3 eingeführt. Insbesondere ist der Anschlusseinführabschnitt 3 aus einem Zuführabschnitt des Verbindergehäuses 8, einem Werktisch usw. gebildet. Es sie angemerkt, dass das Verbindergehäuse 8 bei einem in 2(b) gezeigten Beispiel durch eine Hand gehalten wird, wobei aber das Verbindergehäuse 8 durch eine speziell vorbereitete Spannvorrichtung gehalten sein kann.

Einführungen der Metallanschlüsse 6 (7) werden in Bezug auf die Anschluss-gepassten elektrischen Drähte 5 so viele wie für eine Produktion eines Unterkabelbaums erforderlich ausgeführt. Die Anchluss-gepassten elektrischen Drähte 5 werden nämlich fortlaufend von den Temporärlagerabschnitten 18 aufgenommen, und die Metallanschlüsse 6 (7) werden fortlaufend in die Hohlräume 25 des Verbindergehäuses 8 eingeführt. Die Metallanschlüsse 6 (7) werden manuell eingeführt. Wenn Einführungen der Metallanschlüsse 6 (7), so viele wie erforderlich, abgeschlossen sind, ist ein Unterkabelbaum vervollständigt.

Es sei angemerkt, dass ein Unterkabelbaum einen Zustand bedeutet, wo sämtliche der Metallanschlüsse 6 (7) der Anschluss-gepassten elektrischen Drähte 5, so viele wie erforderlich, in das Verbindergehäuse 8 eingeführt sind, und einen Zustand, dass sie gefügt sind. Mit anderen Worten gibt es bei einem Unterkabelbaum keinen Metallanschluss 6 (7), der freiliegend bleibt.

Der Anschlusseinführprozess wird nicht durch eine Produktionsbedingung bei dem Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsprozess beeinflusst. Der Grund ist, dass der Temporärlager- und Handhabungsprozess als ein direkt vorausgehender Prozess vorgesehen ist. Insbesondere ist der Grund, dass die für den Anschlusseinführprozess 3 erforderlichen, Anschluss-gepassten elektrischen Drähte 5 an den Temporärlagerabschnitten 18 des Temporärlager- und Handhabungsprozesses 4 temporär gelagert werden.

Wie oben beschrieben werden Unterkabelbäume durch die Unterkabelbaum-Produktionslinie 1 gemäß dem Kabelbaum-Produktionssystem(-verfahren) kontinuierlich hergestellt. Bei dieser kontinuierlichen Produktion, da die Unterkabelbaum-Produktionslinie 1 den Temporärlager- und Handhabungsabschnitt(-prozess) 4 umfasst, kann ein Unterschied an Produktionskapazitäten zwischen dem Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsabschnitt(-prozess) 2 mit automatisierten Maschinen und dem Anschlusseinführabschnitt(-prozess) 3 mit Handarbeiten absorbiert werden. Deshalb kann die kontinuierliche Produktion reibungslos ausgeführt werden.

Da der Temporärlager- und Handhabungsabschnitt(-prozess) 4 zwischen dem Elektrischer-Draht-Folgeproduktionsabschnitt(-prozess) 2 und dem Anschlusseinführabschnitt(-prozess) 3 vorgesehen ist, können außerdem auch ein Warten eines Bedieners und eine Verringerung der Systembetriebsraten verhindert werden.

Falls sich die manuell (durch Handarbeiten) ausgeführten Anschlusseinführungen verzögern, können Anpassungen durchgeführt werden, durch Vorsehen des Anschlusseinführabschnitts(-prozesses) 3 in einer Mehrzahl. Da die Anschluss-gepassten elektrischen Drähte 5 auf die Temporärlagerabschnitte 18 in ihrer Produktionsreihenfolge gelegt werden, kann eine Angleichung einfach ausgeführt werden, wobei sie sogar erreicht wird, falls die mehrfachen Anschlusseinführabschnitte(-prozesse) 3 vorgesehen sind.

Falls Aufbauänderungen häufig auftreten, kann ferner ein Warten eines Bedieners an dem Anschlusseinführabschnitt(-prozess) 3 verhindert werden, durch vorläufiges Lagern der für mehrfache Unterkabelbäume erforderlichen, Anschluss-gepassten elektrischen Drähte 5.

Die gesamten Inhalte der Japanischen Patentanmeldung 2013-233610 (angemeldet am 12. November 2013) werden in diese Beschreibung durch Bezugnahme aufgenommen. Obwohl die Erfindung oben durch Bezugnahme auf bestimmte Ausführungsformen der Erfindung beschrieben worden ist, ist die Erfindung nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsformen beschränkt. Der Umfang der Erfindung sollte in Hinblick auf die Ansprüche definiert werden.