Title:
Analysevorrichtung und Analyseverfahren
Kind Code:
T5


Abstract:

Eine Analysevorrichtung umfasst folgendes: eine Berechnungseinheit (516), die auf physikalische Eigenschaftswerte pro Element, die in einer ersten Speichereinheit (512) gespeichert sind, und auf ein Programm, das auf einer Aufzeichnungseinheit (513) aufgezeichnet ist, Bezug nimmt und eine Bewertung für das Bewerten der Performanz eines Kabelbaums berechnet; und eine zweite Speichereinheit (514), in der die durch die Berechnungseinheit berechnete Bewertung in Assoziation mit Bedingungen, gemäß denen der bewertete Kabelbaum modelliert wurde, gespeichert wird.




Inventors:
Goto, Satoru (Shizuoka, Makinohara-shi, JP)
Nakamura, Yoshinori (Shizuoka, Makinohara-shi, JP)
Application Number:
DE112014004003T
Publication Date:
05/25/2016
Filing Date:
08/28/2014
Assignee:
Yazaki Corporation (Tokyo, JP)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Grünecker Patent- und Rechtsanwälte PartG mbB, 80802, München, DE
Claims:
1. Analysevorrichtung, die die Performanz eines Kabelbaums bewertet, wobei die Analysevorrichtung umfasst:
eine erste Speichereinheit, in der physikalische Eigenschaftswerte von Elementen, die Teil eines modellierten Kabelbaums sind, auf einer Elementbasis gespeichert sind,
eine Aufzeichnungseinheit, in der ein Programm für die Implementierung eines Analyseschritts, der auf einer Bedingung für ein bestimmtes Element oder eine Beziehung zwischen Elementen basiert, aufgezeichnet ist,
eine arithmetische Operationseinheit, die einen Bewertungswert für das Bewerten der Performanz des Kabelbaums berechnet, indem sie auf die physikalischen Eigenschaftswerte auf der Elementbasis, die in der ersten Speichereinheit gespeichert sind, und auf das Programm, das in der Aufzeichnungseinheit aufgezeichnet ist, Bezug nimmt, und
eine zweite Speichereinheit, in welcher der durch die arithmetische Operationseinheit berechnete Bewertungswert und eine Bedingung, unter welcher der Kabelbaum, dessen Performanz bewertet wird, modelliert wird, in Assoziation miteinander gespeichert werden.

2. Analysevorrichtung nach Anspruch 1, wobei:
weiterhin eine externe zusätzliche Bedingung, die extern für den Kabelbaum gegeben wird, um die Performanz zu bewerten, in der ersten Speichereinheit gespeichert ist, und
die arithmetische Operationseinheit den Bewertungswert für das Bewerten der Performanz des Kabelbaums in einem Fall, in dem die externe zusätzliche Bedingung gegeben ist, berechnet, indem sie auf die physikalischen Eigenschaftswerte auf der Elementbasis und die externe zusätzliche Bedingung, die in der ersten Speichereinheit gespeichert sind, und auf das Programm, das in der Aufzeichnungseinheit aufgezeichnet ist, Bezug nimmt.

3. Analysevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei:
die arithmetische Operationseinheit eine Distanz zwischen einem gegebenen Element des Kabelbaums und einem gegebenen Element eines Fahrzeugkörperpaneels als den Bewertungswert des Kabelbaums ausgibt.

4. Analysevorrichtung nach Anspruch 2, wobei:
die Amplitude und die Frequenz, mit welcher ein gegebenes Element des Kabelbaums wackelt, in der ersten Speichereinheit als die externe zusätzliche Bedingung gespeichert sind, und
die arithmetische Operationseinheit den Druck, der das Wackeln des Kabelbaums begleitet und auf das gegebene Element des Kabelbaums wirkt, als den Bewertungswert des Kabelbaums berechnet.

5. Analysevorrichtung nach Anspruch 2, wobei:
die Resonanzfrequenz, mit welcher der Kabelbaum resoniert, in der ersten Speichereinheit als die externe zusätzliche Bedingung gespeichert ist, und
die arithmetische Operationseinheit die mechanische Spannung, die auf ein gegebenes Element des Kabelbaums wirkt, wenn der Kabelbaum resoniert, als den Bewertungswert des Kabelbaums berechnet.

6. Analyseverfahren zum Bewerten der Performanz eines Kabelbaums, wobei das Verfahren umfasst:
Berechnen eines Bewertungswerts für das Bewerten der Performanz des Kabelbaums unter Bezugnahme auf physikalische Eigenschaftswerte von Elementen, die ein Teil eines modellierten Kabelbaums sind, und auf ein Programm für die Implementierung eines Analyseschritts, der auf einer Bedingung für ein bestimmtes Element oder eine Beziehung zwischen Elementen basiert, und
Speichern des berechneten Bewertungswerts und einer Bedingung, unter welcher der Kabelbaum, dessen Performanz bewertet wird, modelliert wird, mit einer Assoziation zwischen dem Bewertungswert und der Bedingung.

Description:
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Analysevorrichtung und ein Analyseverfahren, mit denen die Performanz eines Kabelbaums bewertet wird.

Stand der Technik

Bevor ein tatsächlicher Kabelbaum hergestellt wird, wird ein virtueller Kabelbaum in einem Computer modelliert, wobei der virtuelle Kabelbaum in einer Entwurfsphase geprüft wird. Ein Beispiel für diesen Typ von Simulation ist in der Patentliteratur 1 und in der Patentliteratur 2 angegeben.

ReferenzlistePatentliteratur

  • Patentliteratur 1: JP-A-2003-132102
  • Patentliteratur 2: JP-A-2009-181746

Zusammenfassung der ErfindungTechnisches Problem

Der Anmelder geht davon aus, dass bei einer Modellierung des virtuellen Kabelbaums in einem Computer und beim Bewerten der Performanz des modellierten Kabelbaums eine Simulation wie folgt durchgeführt wird. Zuerst wird ein Modell des Kabelbaums bestimmt. Wenn dabei der Kabelbaum zum Beispiel aus einem Elektrodraht, einem Steckverbinder, einer Klemme und einem Wellrohr besteht, wird eine Bedingung für den Elektrodraht wie etwa ein physikalischer Eigenschaftswert, der durch den Durchmesser oder die Länge des Elektrodrahts, die Anzahl der Drähte oder das Material des Elektrodrahts spezifiziert wird, als ein anfänglicher Parameter gegeben; wird eine Bedingung für den Steckverbinder wie etwa ein physikalischer Eigenschaftswert, der durch die Form des Steckverbinders, die Position an dem Elektrodraht, an welcher der Steckverbinder angebracht ist, oder das Material des Steckverbinders spezifiziert wird, als ein anfänglicher Parameter gegeben; wird eine Bedingung für die Klemme wie etwa ein physikalischer Eigenschaftswert, der durch die Form der Klemme, die Position an dem Elektrodraht, an welcher die Klemme angebracht ist, oder das Material der Klemme spezifiziert wird, als ein anfänglicher Parameter gegeben; und wird eine Bedingung für das Wellrohr wie etwa ein physikalischer Eigenschaftswert, der durch den Innendurchmesser, den Außendurchmesser, die Länge oder das Material des Wellrohrs spezifiziert wird, als ein anfänglicher Parameter gegeben.

Dann werden gegebene Koordinaten zu dem Steckverbinder und der Klemme in Bezug auf ein auf diese Weise bestimmtes Modell zugewiesen und werden Koordinaten, an denen jedes Element des Elektrodrahts und des Wellrohrs positioniert wird, basierend auf einer Bedingung für ein bestimmtes Element oder eine Beziehung zwischen Elementen berechnet. Dabei entsprechen die gegebenen Koordinaten, die dem Steckverbinder und der Klemme zugewiesen werden, dreidimensionalen Koordinaten, bei denen der Steckverbinder und die Klemme, die an dem Paneel angebracht sind, in einer Führungsumgebung positioniert werden, in welcher der Kabelbaum durch die Klemme angeordnet wird, um in einem Fahrzeugpaneel geführt zu werden. Weiterhin wird für die Bedingung für ein bestimmtes Element oder eine Beziehung zwischen Elementen eine physikalische Erscheinung, gemäß der sich jedes Element des modellierten Kabelbaums zu verhalten hat, wie etwa ein Einfluss aufgrund der auf jedes Element wirkenden Schwerkraft, ein Einfluss aufgrund einer auf jedes Element wirkenden mechanischen Spannung, ein Einfluss aufgrund einer durch benachbarte Elemente aufeinander ausgeübten elastischen Kraft oder ähnliches als eine Grundgleichung formuliert.

Dann wird eine externe zusätzliche Bedingung von außerhalb für den Kabelbaum, dessen Form auf diese Weise spezifiziert wird, gegeben, wobei wiederum eine arithmetische Operationsverarbeitung auf der Form des Kabelbaums durchgeführt wird. Die externe zusätzliche Bedingung ist eine Bedingung für das Reproduzieren verschiedener Lasten, die das Fahrzeugkörperpaneel, in dem der Kabelbaum angeordnet wird, auf den Kabelbaum ausübt, wobei es sich zum Beispiel um eine Vibrationsquelle, die eine Vibration zu dem Kabelbaum fortpflanzt, eine mechanische Spannung, die auf den Kabelbaum wirkt, und ähnliches handeln kann.

Aus einer arithmetischen Operation, die zusätzlich zum dem Geben der zusätzlichen externen Bedingung durchgeführt wird, resultiert, dass ein numerischer Wert für das Bewerten der Beständigkeit des Kabelbaums unter der zusätzlichen externen Bedingung extrahiert wird, sodass in einem einzigen Modell eine Bewertung der Performanz des Kabelbaums in einer Führungsumgebung abgeschlossen wird.

Übrigens ist es für das Prüfen des virtuellen Kabelbaums in der Entwurfsphase erforderlich, einen Kabelbaum mit einem anderen Aufbau zu modellieren, eine Form jedes modellierten Kabelbaums zu erstellen und die Performanz des Kabelbaums mit der zusätzlichen externen Bedingung, die für jeden Kabelbaum, dessen Form spezifiziert wird, gegeben wird, zu bewerten. Um also Kabelbäume mit anderen Aufbauten in der Entwurfsphase zu prüfen, muss die Performanz aller Kabelbäume, die gemäß einer Änderung im Aufbau modelliert werden, bewertet werden. Dadurch wird die insgesamt für die Analyse erforderliche Zeit verlängert. In dieser Situation ist es wichtig, dass das Ergebnis der Bewertung der Performanz eines Kabelbaums, der auf einem bestimmten Aufbau modelliert wird, in einer Form bewahrt wird, die gestattet, dass das Ergebnis der Bewertung der Performanz des Kabelbaums für das Voraussagen der Performanz eines Kabelbaums, der auf einem anderen Aufbau modelliert wird, aber noch nicht bewertet wurde, genutzt wird.

Die vorliegende Erfindung nimmt auf die oben beschriebenen Umstände Bezug, wobei es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine Analysevorrichtung und ein Analyseverfahren anzugeben, in denen das Ergebnis einer Bewertung der Performanz eines Kabelbaums, der auf einem bestimmten Aufbau modelliert wird, für das Voraussagen der Performanz eines Kabelbaums, der auf einem anderen Aufbau modelliert wird, aber noch nicht bewertet wurde, verwendet werden kann.

Problemlösung

Um die oben beschriebene Aufgabe zu lösen, weist die Analysevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung die Merkmale der nachfolgend beschriebenen Konfigurationen (1) bis (5) auf.

  • (1) Analysevorrichtung, die die Performanz eines Kabelbaums bewertet, wobei die Analysevorrichtung umfasst:
    eine erste Speichereinheit, in der physikalische Eigenschaftswerte von Elementen, die Teil eines modellierten Kabelbaums sind, auf einer Elementbasis gespeichert sind,
    eine Aufzeichnungseinheit, in der ein Programm für die Implementierung eines Analyseschritts, der auf einer Bedingung für ein bestimmtes Element oder eine Beziehung zwischen Elementen basiert, aufgezeichnet ist,
    eine arithmetische Operationseinheit, die einen Bewertungswert für das Bewerten der Performanz des Kabelbaums berechnet, indem sie auf die physikalischen Eigenschaftswerte auf der Elementbasis, die in der ersten Speichereinheit gespeichert sind, und auf das Programm, das in der Aufzeichnungseinheit aufgezeichnet ist, Bezug nimmt, und
    eine zweite Speichereinheit, in welcher der durch die arithmetische Operationseinheit berechnete Bewertungswert und eine Bedingung, unter welcher der Kabelbaum, dessen Performanz bewertet wird, modelliert wird, in Assoziation miteinander gespeichert werden.
  • (2) Analysevorrichtung gemäß der oben beschriebenen Konfiguration (1), wobei:
    weiterhin eine externe zusätzliche Bedingung, die extern für den Kabelbaum gegeben wird, um die Performanz zu bewerten, in der ersten Speichereinheit gespeichert ist, und
    die arithmetische Operationseinheit den Bewertungswert für das Bewerten der Performanz des Kabelbaums in einem Fall, in dem die externe zusätzliche Bedingung gegeben ist, berechnet, indem sie auf die physikalischen Eigenschaftswerte auf der Elementbasis und die externe zusätzliche Bedingung, die in der ersten Speichereinheit gespeichert sind, und auf das Programm, das in der Aufzeichnungseinheit aufgezeichnet ist, Bezug nimmt.
  • (3) Analysevorrichtung gemäß der oben beschriebenen Konfiguration (1) oder (2), wobei:
    die arithmetische Operationseinheit eine Distanz zwischen einem gegebenen Element des Kabelbaums und einem gegebenen Element eines Fahrzeugkörperpaneels als den Bewertungswert des Kabelbaums ausgibt.
  • (4) Analysevorrichtung gemäß der oben beschriebenen Konfiguration (2), wobei:
    die Amplitude und die Frequenz, mit welcher ein gegebenes Element des Kabelbaums wackelt, in der ersten Speichereinheit als die externe zusätzliche Bedingung gespeichert sind, und
    die arithmetische Operationseinheit den Druck, der das Wackeln des Kabelbaums begleitet und auf das gegebene Element des Kabelbaums wirkt, als den Bewertungswert des Kabelbaums berechnet.
  • (5) Analysevorrichtung gemäß der oben beschriebenen Konfiguration (2), wobei:
    die Resonanzfrequenz, mit welcher der Kabelbaum resoniert, in der ersten Speichereinheit als die externe zusätzliche Bedingung gespeichert ist, und
    die arithmetische Operationseinheit die mechanische Spannung, die auf ein gegebenes Element des Kabelbaums wirkt, wenn der Kabelbaum resoniert, als den Bewertungswert des Kabelbaums berechnet.

Bei den wie oben unter (1) bis (5) konfigurierten Analysevorrichtungen kann das Ergebnis der Bewertung der Performanz eines Kabelbaums, der auf einem bestimmten Aufbau modelliert wird, für das Voraussagen der Performanz eines Kabelbaums, der auf einem anderen Aufbau modelliert wird, aber noch nicht bewertet wurde, genutzt werden.

Um die oben beschriebene Aufgabe zu lösen, weist das Analyseverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung das Merkmal der nachfolgend beschriebenen Konfiguration (6) auf.

  • (6) Analyseverfahren zum Bewerten der Performanz eines Kabelbaums, wobei das Verfahren umfasst:
    Berechnen eines Bewertungswerts für das Bewerten der Performanz des Kabelbaums unter Bezugnahme auf physikalische Eigenschaftswerte von Elementen, die ein Teil eines modellierten Kabelbaums sind, und auf ein Programm für die Implementierung eines Analyseschritts, der auf einer Bedingung für ein bestimmtes Element oder eine Beziehung zwischen Elementen basiert, und
    Speichern des berechneten Bewertungswerts und einer Bedingung, unter welcher der Kabelbaum, dessen Performanz bewertet wird, modelliert wird, mit einer Assoziation zwischen dem Bewertungswert und der Bedingung.

Um die oben genannte Aufgabe zu lösen, weist das Programm gemäß der vorliegenden Erfindung das Merkmal der nachfolgend beschriebenen Konfiguration (7) auf.

  • (7) Ein Programm, das einen Computer dazu veranlasst, die Schritte des wie oben unter (6) beschrieben konfigurierten Analyseverfahrens auszuführen.

Bei dem wie oben unter (5) beschrieben konfigurierten Analyseverfahren oder dem wie oben unter (6) beschrieben konfigurierten Programm kann das Ergebnis der Bewertung der Performanz eines Kabelbaums, der auf einem bestimmten Aufbau modelliert wird, für das Voraussagen der Performanz eines Kabelbaums, der auf einem anderen Aufbau modelliert wird, aber noch nicht bewertet wurde, genutzt werden.

Vorteilhafte Effekte der Erfindung

Mit der Analysevorrichtung, dem Analyseverfahren und dem Programm gemäß der vorliegenden Erfindung kann das Ergebnis einer Bewertung der Performanz eines Kabelbaums, der auf einem bestimmten Aufbau modelliert wird, in einer Form bewahrt werden, die gestattet, dass das Ergebnis der Bewertung der Performanz des Kabelbaums für das Voraussagen der Performanz eines Kabelbaums, der auf einem anderen Aufbau modelliert wird, aber noch nicht bewertet wurde, genutzt werden kann. Dementsprechend kann das Erfordernis zum Ändern eines Aufbaus und zum Durchführen einer Modellierung für das Bewerten der Performanz des Kabelbaums reduziert werden und kann die für das Analysieren des Kabelbaums, der auf einem anderen Aufbau modelliert wird, erforderliche Zeit gespart werden.

Die vorliegende Erfindung wurde vorstehend kurz beschrieben. Im Folgenden wird ein Modus (nachfolgend als eine „Ausführungsform” bezeichnet) für das Implementieren der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, um Details der vorliegenden Erfindung zu verdeutlichen.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

1 ist eine schematische Ansicht, die einen Überblick über eine Entwurfstechnik für einen Kabelbaum gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gibt.

2(A) ist eine schematische Seitenansicht, die den Kabelbaum zeigt, auf den die Ausführungsform der vorliegenden Erfindung angewendet wird. 2(B) ist eine schematische Querschnittansicht entlang der Linie IIB-IIB von 2(A).

3(A) und 3(B) sind schematische Ansichten, die eine Form des Kabelbaums zeigen, der gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung reproduziert wird.

4 ist eine schematische Ansicht, die den Kabelbaum zeigt, der gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung reproduziert wird und angeordnet ist, um ein einem Fahrzeugkörperpaneel geführt zu werden.

5 ist eine schematische Ansicht, die die Länge in der Längsrichtung des modellierten Kabelbaums zeigt.

6 ist eine schematische Ansicht, die zeigt, dass ein Zustand, in dem der Kabelbaum von 5 angeordnet ist, um in dem Fahrzeugkörperpaneel geführt zu werden, reproduziert ist.

7 ist eine schematische Ansicht, die zeigt, dass ein Zustand, in dem ein Kabelbaum, der unter einer anderen Bedingung modelliert ist, angeordnet ist, um in dem Fahrzeugkörperpaneel geführt zu werden, reproduziert ist.

8(A) ist eine schematische Ansicht, die zeigt, dass ein Zustand, in dem der Kabelbaum, der angeordnet ist, um in dem Fahrzeugkörperpaneel geführt zu werden, gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung reproduziert ist. 8(B) ist eine schematische Ansicht, die zeigt, dass ein Zustand, in dem ein Kabelbaum, der unter einer anderen Bedingung modelliert ist, angeordnet ist, um in dem Fahrzeugkörperpaneel geführt zu werden, reproduziert ist.

9 ist eine schematische Ansicht, die zeigt, dass ein Zustand, in dem der Kabelbaum, der unter einer anderen Bedingung modelliert ist, angeordnet ist, um in dem Fahrzeugkörperpaneel geführt zu werden, reproduziert ist.

11 ist ein Blockdiagramm, das eine Hardwarekonfiguration einer Analysevorrichtung gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.

Beschreibung von Ausführungsformen

Im Folgenden wird eine spezifische Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.

[Überblick über die Entwurfstechnik für einen Kabelbaum gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung]

Um Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung zu verdeutlichen, wird im Folgenden zuerst ein Überblick über die Entwurfstechnik für einen Kabelbaum gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gegeben. Die Analysevorrichtung, das Analyseverfahren und das Programm gemäß der vorliegenden Erfindung können aber nicht nur auf die nachfolgend beschriebene Entwurfstechnik für einen Kabelbaum, sondern auch auf verschiedene andere Entwurfstechniken mit einem anderen Entwurfskonzept angewendet werden. Die Analysevorrichtung, das Analyseverfahren und das Programm gemäß der vorliegenden Erfindung sind also nicht auf die nachfolgend beschriebene Entwurfstechnik für einen Kabelbaum beschränkt.

1 ist eine schematische Ansicht, die einen Überblick über eine Entwurfstechnik für einen Kabelbaum gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gibt.

Die Entwurfstechnik für einen Kabelbaum von 1 ist allgemein in zwei Phasen unterteilt, nämlich in eine Phase (A) und eine Phase (B). Die erste Phase (A) ist eine Phase, in welcher die Qualität des Kabelbaums geprüft wird und eine Entwurfszeichnung eines geeigneten Kabelbaums erstellt zu werden beginnt. Die zweite Phase (B) ist eine Phase, in welcher der Kabelbaum basierend auf der in der Phase (A) erhaltenen Entwurfszeichnung hergestellt wird. Außerdem umfasst die Phase (A) einen Schritt (A-1), in dem die Form des Kabelbaums spezifiziert wird und ein Bild der Form durch eine arithmetische Operationsverarbeitung erstellt wird, einen Schritt (A-2), in dem die Performanz des Kabelbaums, dessen Form spezifiziert wurde, bewertet wird, und einen Schritt (A-3), in dem der Kabelbaum unter Berücksichtigung des Ergebnisses der Bewertung in dem Schritt (A-2) und einer während der Herstellung auftretenden Fehlerursache entworfen wird. Die Schritte (A-1) bis (A-3) werden ohne Unterbrechung in der folgenden Abfolge wiederholt: Schritt (A-1), Schritt (A-2) und Schritt (A-3). In jedem Schritt wird eine Verifizierung durchgeführt, sodass also ein Kabelbaum mit einer höheren Qualität entworfen wird. Die in dem Schritt (A-3) erzeugte Entwurfszeichnung des Kabelbaums wird zu dem Schritt (B) gesendet, und in dem Schritt (B) wird der Kabelbaum als ein Objekt basierend auf der Entwurfszeichnung des Kabelbaums hergestellt. Das Entwurfskonzept hinter der Entwurfstechnik besteht darin, eine Umgebung zu schaffen, in welcher der Kabelbaum ohne das Durchführen einer Verifizierung an einem tatsächlichen Kabelbaum hergestellt wird. Aus diesem Grund wird die gesamte Qualitätsprüfung in den Schritten (A-1) bis (A-3) durch einen Computer durchgeführt. Die Schritte (A-1) bis (A-3) werden im Folgenden im Detail beschrieben.

Zuerst wird der Schritt (A-1) beschrieben. Der Schritt (A-1) ist ein Schritt, der dazu dient, dass ein Analyst visuell die Form des Kabelbaums erkennt (unter der „Form des Kabelbaums” ist im Folgenden die Form des Kabelbaums, der entlang eines Verdrahtungspfads gebogen ist, wenn der Kabelbaum angeordnet ist, um in einem Fahrzeugkörperpaneel geführt zu werden). In dem Schritt (A-1) wird visuell erkannt, dass die Form des Kabelbaums reproduziert und analysiert wird, wobei der Analyst aufgefordert wird, einen fehlerhaften Teil (zum Beispiel eine zu lange oder zu kurze Länge eines Elektrodrahts, eine übermäßige Krümmung oder Verdrehung eines Elektrodrahts oder eines Wellrohrs oder ähnliches) anzugeben. Weiterhin wird im Folgenden ein Verfahren für das Erstellen eines Bilds der Form des Kabelbaums durch das Durchführen der arithmetischen Operationsverarbeitung im Detail beschrieben.

Dann wird der Schritt (A-2) beschrieben. Der Schritt (A-2) ist ein Schritt, der dazu dient, den Einfluss, den eine externe Umgebung auf den Kabelbaum ausübt, in einem Zustand, in dem der Kabelbaum angeordnet ist, um in dem Fahrzeugkörperpaneel geführt zu werden, zu bewerten. In dem Schritt (A-2) wird eine externe zusätzliche Bedingung von außen auf den Kabelbaum, dessen Form in dem Schritt (A-1) spezifiziert wurde, gegeben, wobei die arithmetische Operationsverarbeitung wiederum auf der Form des Kabelbaums durchgeführt wird. Auf diese Weise wird der Einfluss, den die externe zusätzliche Bedingung auf die Performanz des Kabelbaums ausübt, bewertet. Übrigens wird in dem Schritt (A-1) ein Defekt in dem Kabelbaum, der aufgrund einer internen Umgebung auftritt, und insbesondere ein Defekt in dem Kabelbaum, der aufgrund der Krümmung des Kabelbaums selbst auftritt, spezifiziert. Weiterhin wird in dem Schritt (A-2) ein Defekt in dem Kabelbaum, der aufgrund einer externen Umgebung auftritt, und insbesondere ein Defekt in dem Kabelbaum, der aufgrund von verschiedenen Lasten, die das Fahrzeugkörperpaneel, in dem der Kabelbaum angeordnet ist, um geführt zu werden, auf den Kabelbaum ausübt, spezifiziert. In dem Schritt (A-2) wird zum Beispiel eine Distanz zwischen dem Kabelbaum und dem Fahrzeugkörperpaneel, in dem der Kabelbaum angeordnet ist, um geführt zu werden, bewertet und wird die Beständigkeit des Kabelbaums bewertet, indem eine Umgebung geschaffen wird, in der zum Beispiel eine Vibration auf eine Klemme wirkt, wobei eine Situation, in welcher die Vibration resoniert, angenommen wird, oder in der eine Vibration auf einen Elektrodraht wirkt, wobei eine Situation angenommen wird, in welcher eine Klemme wackelt. Weiterhin wird im Folgenden ein Verfahren zum Bewerten der Performanz des Kabelbaums im Detail beschrieben.

Zuletzt wird der Schritt (A-3) beschrieben. In dem Schritt (A-3) werden das Ergebnis der in dem Schritt (A-2) durchgeführten Bewertung, eine Funktionsanforderung für den Kabelbaum, das durch einen Kunden vorgegeben wird, und die bei der Herstellung auftretende Fehlerursache (eine Dimensionstoleranz bei der Herstellung, eine Toleranz für das Fahrzeugkörperpaneel oder ähnliches) berücksichtigt, wird der optimale Kabelbaum bestimmt und wird mit der Erstellung der Entwurfszeichnung begonnen. Wenn der Aufbau des Kabelbaums, der in dem Schritt (A-3) als optimal bestimmt wird, gegenüber einem in dem Schritt (A-1) modellierten Aufbau des Kabelbaums geändert wird, werden die Schritte (A-1) bis (A-3) erneut durchgeführt und wird die Qualität des Kabelbaums geprüft. Wenn dagegen keine große Änderung an dem in dem Schritt (A-1) modellierten Aufbau des Kabelbaums vorgenommen wird, wird mit dem Erstellen der Entwurfszeichnung begonnen. Dann wird die in dem Schritt (A-3) erzeugte Entwurfszeichnung des Kabelbaums zu dem Schritt (B) gesendet und wird der Kabelbaum als ein Objekt basierend auf der Entwurfszeichnung in Schritt (B) hergestellt. Weiterhin wird auch eine in Schritt (B) vorgenommene Änderung des Entwurfs berücksichtigt. In diesem Fall werden Details der Änderung von dem Schritt (B) zu dem Schritt (A-3) der Phase (A) übermittelt, werden die Schritte (A-1) bis (A-3) erneut durchgeführt und wird die Qualität des Kabelbaums geprüft.

Gemäß dem oben beschriebenen Ablauf wird die Entwurfszeichnung erstellt und wird der Kabelbaum basierend auf der Entwurfszeichnung hergestellt. Die Entwurfstechnik sieht nicht vor, dass ein Prototyp eines Kabelbaums erzeugt wird und dann der Kabelbaum anhand des Prototyps bewertet wird. Auf diese Weise können der Aufwand, die Kosten und die Zeit für das Entwerfen des Kabelbaums im Vergleich zu dem Erzeugen eines Prototyps reduziert werden. Und weil die Qualität des Kabelbaums mit verschiedenen Aufbauten geprüft wird, kann ein Kabelbaum, der für die Anforderungen eines Kunden geeignet ist, aus verschiedenen Kabelbäumen ausgewählt werden. Vorstehend wurde ein Überblick über die Entwurfstechnik für den Kabelbaum gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gegeben.

Wenn jedoch ein Kabelbaum mit einer höheren Qualität benötigt wird, müssen natürlich verschiedene Kabelbäume mit verschiedenen Aufbauten modelliert werden, muss die Form jedes modellierten Kabelbaums geprüft werden und muss die Performanz des Kabelbaums bewertet werden, indem die externe zusätzliche Bedingung auf jeden Kabelbaum, dessen Form spezifiziert wird, angewendet wird. Dies hat eine beträchtliche Verlängerung der arithmetischen Operationsverarbeitungszeit in der oben beschriebenen Phase (A) zur Folge. Dementsprechend wird gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine Technik beschrieben, in welcher die Gesamtanzahl der modellierten Kabelbäume, die Ziele für eine Analyse sind, effizient reduziert werden kann, um die arithmetische Operationsverarbeitungszeit in der Phase (A) zu verkürzen.

[Aufbau des Kabelbaums]

Im Folgenden wird der Aufbau des Kabelbaums beschrieben, auf den die Ausführungsform der vorliegenden Erfindung angewendet wird. 2(A) ist eine schematische Seitenansicht, die den Kabelbaum zeigt, auf den die Ausführungsform der vorliegenden Erfindung angewendet wird. 2(B) ist eine schematische Querschnittansicht entlang der Linie IIB-IIB von 2(A).

Ein Kabelbaum 20, dessen Form durch die Analysevorrichtung, das Analyseverfahren und das Programm gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung spezifiziert wird, ist derart konfiguriert, dass er einen Elektrodraht 21, einen Steckverbinder 22, ein Wellrohr 23 und eine Klemme 24 umfasst.

Der Elektrodraht 21 ist ein Hochspannungskabel. Der Elektrodraht 21 umfasst wie in 2(B) gezeigt zwei interne Leiter 21a, die nebeneinander angeordnet sind, eine externe Hülle 21b, die den Umfang jedes internen Leiters 21a umgibt und an diesem vorgesehen ist, und einen externen Leiter 21c, in dem die zwei internen Leiter 21a, deren Umfänge durch die externe Hülle 21b bedeckt werden, aufgenommen sind. Der Steckverbinder 22 ist mit beiden Enden des derart konfigurierten Elektrodrahts 21 verbunden. Weiterhin ist der Elektrodraht 21 derart angeordnet, dass der Elektrodraht 21 in dem Wellrohr positioniert ist. In dieser Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird der Elektrodraht 21 als ein Hochspannungskabel beschrieben, wobei die vorliegende Erfindung aber nicht nur auf einen Kabelbaum mit einem darin enthaltenen Hochspannungskabel, sondern auch auf Kabelbäume mit verschiedenen anderen darin enthaltenen Elektrokabeln angewendet werden kann. Der Kabelbaum, dessen Form gemäß der vorliegenden Erfindung spezifiziert wird, ist also nicht darauf beschränkt, ein Hochspannungskabel zu enthalten.

Der Steckverbinder 22 umfasst einen Wechselrichter-Steckverbinder 22a, der mit einem Ende des Elektrodrahts 21 verbunden ist, und einen Geräte-Steckverbinder 22b, der mit dem anderen Ende des Elektrodrahts 21 verbunden ist und mit verschiedenen Geräten verbunden werden kann. Die vorliegende Erfindung kann nicht nur auf einen Kabelbaum, der den Steckverbinder 22 enthält, sondern auch auf Kabelbäume mit verschiedenen anderen darin enthaltenen Steckverbindern angewendet werden. Der Kabelbaum, dessen Form gemäß der vorliegenden Erfindung spezifiziert wird, ist also nicht auf den Wechselrichter-Steckverbinder 22a und den Geräte-Steckverbinder 22b beschränkt.

Das Wellrohr 23 wird erhalten, indem ein zylindrischer Abschnitt 23a in der Form eines hohlen Zylinders und ein Balgabschnitt 23b, der aus Seitenwänden, in denen vorstehende Falten und vertiefte Falten sich alternierend wiederholen, besteht und dessen Inneres durch die Seitenwände umgeben wird und die Form eines hohlen Kreises aufweist, miteinander verbunden werden. Die Längen des zylindrischen Abschnitts 23a und des Balgabschnitts 23b in der Längsrichtung werden in geeigneter Weise vorgesehen. Das Wellrohr 23 unterscheidet sich von dem Wellrohr dadurch, dass das Wellrohr 23 derart konfiguriert ist, dass es den zylindrischen Abschnitt 23a in der Form eines hohlen Zylinders enthält. Mit anderen Worten wird das Wellrohr in seinem Aufbau nur durch den Balgabschnitt 23b des Wellrohrs 23 gebildet. Weiterhin ist ein Zwischenraum in einer Seitenwand des Wellrohrs entlang der Längsrichtung des Wellrohrs ausgebildet und wird ein Elektrodraht in dem Wellrohr von einer durch Drücken und Erweitern des Zwischenraums ausgebildeten Öffnung her aufgenommen. Das Wellrohr 23 dagegen weist keinen in dem Wellrohr vorgesehenen Zwischenraum auf, wobei ein Elektrodraht in dem Wellrohr 23 aufgenommen wird, indem der Elektrodraht von einer Öffnung in einem Ende her eingesteckt wird. Die Klemme 24 ist an einem Umfang des Wellrohrs 23 fixiert. In dem Wellrohr 23 mit diesem Aufbau weist der zylindrische Abschnitt 23a eine hohe Steifigkeit auf und weist der Balgabschnitt 23b eine hohe Flexibilität auf.

Die Klemme 24 ist ein Glied zum Befestigen des Wellrohrs 23 an dem Fahrzeugkörperpaneel. Die Klemme 24 wird erhalten, indem ein Halteteil, der einen Umfang des Wellrohrs 23 hält, und ein Eingreifteil für einen Eingriff mit einem Montageloch einstückig ausgebildet werden. Wie in 2(A) gezeigt, sind gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung drei Klemmen, d. h. die Klemmen 24a, 24b und 24c in dieser Reihenfolge von der Richtung des Wechselrichter-Steckverbinders 22a her an dem Wellrohr 23 fixiert. Die Klemmen 24a, 24b und 24c, die an dem Wellrohr 23 fixiert sind, werden an dem Montageloch in Fahrzeugkörperlöchern befestigt, sodass das Wellrohr 23 also durch die Klemmen 24a, 24b und 24c angeordnet wird, um in dem Fahrzeugkörperpaneel geführt zu werden. Weiterhin ist gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung die Klemme als eine Fixierungseinrichtung zum Anordnen des Wellrohrs 23 für eine Führung in dem Fahrzeugkörperpaneel beschrieben, wobei die vorliegende Erfindung aber nicht nur auf einen Kabelbaum, der die Klemme enthält, sondern auch auf einen Kabelbaum, der zum Beispiel eine Öse, einen Clip oder ähnliches enthält, angewendet werden kann. Der Kabelbaum, dessen Form gemäß der vorliegenden Erfindung spezifiziert wird, ist also nicht darauf beschränkt, die Klemme zu enthalten.

Vorstehend wurde der Aufbau des Kabelbaums, auf den die Ausführungsform der vorliegenden Erfindung angewendet wird, beschrieben. Die Erfindung ist jedoch nicht darauf beschränkt, auf diesen Aufbau eines Kabelbaums angewendet zu werden. Insbesondere ist die Erfindung nicht darauf beschränkt, auf einen Kabelbaum mit einem Wellrohr angewendet zu werden. Die vorliegende Erfindung kann auch auf einen Kabelbaum mit verschiedenen anderen Aufbauten angewendet werden.

[Algorithmus für die Erstellung eines Bilds der Form des Kabelbaums]

Im Folgenden wird der Schritt (A-1) der oben beschriebenen Phase (A) uns insbesondere ein Verfahren zum Erstellen eines Bilds der Form des Kabelbaums durch das Durchführen einer arithmetischen Operationsverarbeitung im Detail beschrieben. In dieser Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden eine Modellierung des Kabelbaums unter Verwendung einer Finite-Elemente-Methode und eine Berechnung der Form des Kabelbaums durchgeführt. Weiterhin wird für die Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ein Fall beschrieben, in dem die Finite-Elemente-Methode als ein numerisches Analyseverfahren angewendet wird, wobei der Algorithmus für das Erstellen eines Bilds der Form des Kabelbaums gemäß der vorliegenden Erfindung jedoch nicht auf einen Algorithmus, der auf der Finite-Elemente-Methode basiert, beschränkt ist.

[Modellierung des Kabelbaums]

Nun wird der mit Bezug auf 2(A) bis 2(B) beschriebene Aufbau des Kabelbaums 20 derart modelliert, dass eine numerische Analyse mit der Finite-Elemene-Methode möglich ist. Ein Ziel für die Modellierung ist wie in 2(A) gezeigt der Kabelbaum, der sich geradlinig ohne einen Kurventeil erstreckt. Eine Dimension des Elektrodrahts 21, des Steckverbinders 22, des Wellrohrs 23 und der Klemme 24, die den Kabelbaum 20 bilden, wird als eine Bedingung gesetzt, und der Aufbau jedes Glieds wird durch ein Element unterteilt (Meshing).

Außerdem wird ein physikalischer Eigenschaftswert zu jedem Element in jedem Glied zugewiesen. Der physikalische Eigenschaftswert ist ein Parameter, der in eine Grundgleichung, die eine physikalische Erscheinung definiert, gemäß welcher sich jedes Element zu verhalten hat, eingesetzt wird, um die Form des Kabelbaums durch das Durchführen der numerischen Analyse zu spezifizieren. Was den Elektrodraht 21 betrifft, wird ein intrinsischer physikalischer Eigenschaftswert jeweils zu dem internen Leiter 21a, der externen Hülle 21b und dem externen Leiter 21c zugewiesen. Was den Steckverbinder 22 betrifft, wird ein intrinsischer physikalischer Eigenschaftswert zu jedem der Glieder wie etwa einem Anschluss, einem Gehäuse und einer Abschirmung des Wechselrichter-Steckverbinders 22a oder des Geräte-Steckverbinders 22b zugewiesen. Was das Wellrohr 23 betrifft, wird ein intrinsischer physikalischer Eigenschaftswert jeweils zu dem zylindrischen Abschnitt 23a und dem Balgabschnitt 23b zugewiesen. Was die Klemme 24 betrifft, wird ein intrinsischer physikalischer Eigenschaftswert jeweils zu dem Halteteil und dem Eingreifteil zugewiesen.

[Berechnung der Form des Kabelbaums, der angeordnet ist, um in dem Fahrzeugkörperpaneel geführt zu werden]

Dann wird die Form des Kabelbaums, der angeordnet ist, um in dem Fahrzeugkörperpaneel geführt zu werden, spezifiziert, indem die numerische Analyse unter Verwendung des wie oben beschrieben modellierten Kabelbaums durchgeführt wird, d. h. des harten Kabelbaums, in welchem der Aufbau jedes Glieds durch das Element unterteilt ist und in welchem der physikalische Eigenschaftswert zu jedem Element in jedem Glied zugewiesen ist. Der Algorithmus für das numerische Analysieren der Form des Kabelbaums unter Verwendung der Finite-Elemente-Methode wird zum Beispiel in JP-A-2009-205401 angegeben. Bei der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird dieser Typ von Algorithmus grundsätzlich angewendet und wird die Form des Kabelbaums berechnet.

Um nun die Form des Kabelbaums mit dem oben beschriebenen Algorithmus zu spezifizieren, muss eine Situation reproduziert werden, in welcher der Kabelbaum angeordnet ist, um in dem Fahrzeugkörperpaneel geführt zu werden, und muss die Form des Kabelbaums in einer derartigen Situation berechnet werden. Um die Situation zu reproduzieren, wird die folgende externe Bedingung für den Kabelbaum gegeben und wird die Form des Kabelbaums, der gebogen wird, anschließend berechnet, indem die numerische Analyse, die dem oben beschriebenen Algorithmus entspricht, derart durchgeführt wird, dass die Bedingung erfüllt wird.

Wie in 2(A) gezeigt, entspricht der sich geradlinig ohne einen Krümmungsteil erstreckende Kabelbaum einer Anfangssituation der Form des Kabelbaums. Insbesondere sind anfängliche Koordinaten jeweils zu dem Wechselrichter-Steckverbinder 22a, der Klemme 24a, der Klemme 24b, der Klemme 24c und dem Geräte-Steckverbinder 22b derart zugewiesen, dass sich das Wellrohr 23 geradlinig erstreckt.

In dieser Situation wird zuerst eine externe Bedingung für das Bewegen des Wechselrichter-Steckverbinders 22a zu gegebenen Koordinaten gegeben und wird dann die Form des gebogenen Kabelbaums derart berechnet, dass die Bedingung erfüllt wird. Die externe Bedingung resultiert aus formenden Betätigungen, mit denen, wenn ein tatsächlicher Draht angeordnet wird, um in dem Fahrzeugkörperpaneel geführt zu werden, ein Bediener den Wechselrichter-Steckverbinder 22a hebt und den Wechselrichter-Steckverbinder 22a mit einem komplementären Steckverbinder passt. Aus diesem Grund sind die gegebenen Koordinaten, zu denen der Wechselrichter-Steckverbinder 22a bewegt wird, Koordinaten, an denen der Wechselrichter-Steckverbinder 22a positioniert wird, wenn er mit dem komplementären Steckverbinder verbunden wird. Die gegebenen Koordinaten werden in Übereinstimmung mit dem weiter unten beschriebenen Aufbau eines Fahrzeugkörperpaneels 40 bestimmt und sind zum Beispiel in Entwurfsspezifikationen enthalten, die durch einen Hersteller von montierten Produkten für Zulieferer vorgegeben werden. Aus diesem Grund werden gegebene Koordinaten, an denen der Wechselrichter-Steckverbinder 22a positioniert wird, mit Bezug auf Entwurfsspezifikationen spezifiziert.

In einem Prozess zum Bewegen des Wechselrichter-Steckverbinders 22a zu den gegebenen Koordinaten werden ein Einfluss aufgrund der auf jedes Element wirkenden Schwerkraft, ein Einfluss aufgrund einer auf jedes Element wirkenden mechanischen Spannung, ein Einfluss aufgrund einer elastischen Kraft, die benachbarte Elemente aufeinander ausüben, und ähnliches in der Form des Kabelbaums 20 durch den oben beschriebenen Algorithmus berücksichtigt. Wenn der Wechselrichter-Steckverbinder 22a die gegebenen Koordinaten erreicht und eine Konvergenzbedingung für eine arithmetische Operation in dem oben beschriebenen Algorithmus erfüllt wird, wird die Bewegung des Wechselrichter-Steckverbinders 22a als abgeschlossen betrachtet, sodass also die Betätigung, mit welcher der Bediener den Wechselrichter-Steckverbinder 22a hebt, und die Betätigung, mit welcher der Bediener den Wechselrichter-Steckverbinder 22a mit dem komplementären Steckverbinder passt, als abgeschlossen betrachtet werden.

Nachdem die Bewegung des Wechselrichter-Steckverbinders 22a abgeschlossen wurde, wird eine externe Bedingung für das Bewegen der Klemme 24a zu den gegebenen Koordinaten gegeben und wird die Form des gebogenen Kabelbaums derart berechnet, dass die Bedingung erfüllt wird. Die externe Bedingung resultiert aus formenden Betätigungen, mit denen, wenn ein tatsächlicher Draht angeordnet wird, um in dem Fahrzeugkörperpaneel geführt zu werden, der Bediener die Klemme 24a hebt und die Klemme 24a mit dem Montageloch in dem Fahrzeugkörperpaneel verbindet. Deshalb sind die gegebenen Koordinaten, zu denen die Klemme 24a bewegt wird, Koordinaten, bei welchen die Klemme 24a positioniert wird, wenn sie mit dem Montageloch in dem Fahrzeugkörperpaneel verbunden wird. Die gegebenen Koordinaten werden auch in Übereinstimmung mit dem Aufbau des Fahrzeugkörperpaneels 40 bestimmt und sind zum Beispiel in Entwurfsspezifikationen enthalten, die durch den Hersteller von montierten Produkten für Zulieferer vorgegeben werden. Aus diesem Grund werden gegebene Koordinaten, an denen die Klemme 24a positioniert wird, mit Bezug auf Entwurfsspezifikationen spezifiziert.

In einem Prozess zum Bewegen der Klemme 24a zu den gegebenen Koordinaten werden ein Einfluss aufgrund der auf jedes Element wirkenden Schwerkraft, ein Einfluss aufgrund einer auf jedes Element wirkenden mechanischen Spannung, ein Einfluss aufgrund einer elastischen Kraft, die benachbarte Elemente aufeinander ausüben, und ähnliches in der Form des Kabelbaums 20 durch den oben beschriebenen Algorithmus berücksichtigt. Wenn die Klemme 24a die gegebenen Koordinaten erreicht und die Konvergenzbedingung für die arithmetische Operation in dem oben beschriebenen Algorithmus erfüllt wird, wird die Bewegung der Klemme 24a als abgeschlossen betrachtet, sodass also die Betätigung, mit welcher der Bediener die Klemme 24a hebt, und die Betätigung, mit welcher der Bediener die Klemme 24a mit dem Montageloch in dem Fahrzeugkörperpaneel verbindet, als abgeschlossen betrachtet werden.

Nachdem die Bewegung der Klemme 24a abgeschlossen wurde, wird wie für die Klemme 24a eine externe Bedingung für das Bewegen der Klemme 24b zu den gegebenen Koordinaten gegeben und wird die Form des gebogenen Kabelbaums derart berechnet, dass die Bedingung erfüllt wird.

Nachdem die Bewegung der Klemme 24b abgeschlossen wurde, wird wie für die Klemme 24a und die Klemme 24b eine externe Bedingung für das Bewegen der Klemme 24c zu den gegebenen Koordinaten gegeben und wird die Form des gebogenen Kabelbaums derart berechnet, dass die Bedingung erfüllt wird.

Nachdem die Bewegung der Klemme 24c abgeschlossen wurde, wird wie in dem Wechselrichter-Steckverbinder 22a eine externe Bedingung für das Bewegen des Geräte-Steckverbinders 22b zu gegebenen Koordinaten gegeben und wird die Form des gebogenen Kabelbaums derart berechnet, dass die Bedingung erfüllt wird. Auf diese Weise werden der Wechselrichter-Steckverbinder 22a, die Klemme 24a, die Klemme 24b, die Klemme 24c und der Geräte-Steckverbinder 22b zu gegebenen Punkten in dieser Reihenfolge bewegt und wird eine Situation, in welcher der Kabelbaum angeordnet ist, um in dem Fahrzeugkörperpaneel geführt zu werden, reproduziert. Die Form des Kabelbaums 20, die resultiert, wenn die Bewegung der Klemme 24a abgeschlossen ist, ist die endgültig berechnete Form des Kabelbaums. Ein Beispiel für die berechnete Form des Kabelbaums ist in 3(A), 3(B) und 4 gezeigt. 3(A) und 3(B) sind schematische Ansichten, die die Form des Kabelbaums zeigen, der gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung reproduziert ist. 4 ist eine schematische Ansicht, die den Kabelbaum zeigt, der gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung reproduziert ist und angeordnet ist, um in dem Fahrzeugkörperpaneel geführt zu werden. Ein Bild, in dem die Form des Kabelbaums ausgedrückt wird, wird basierend auf Koordinaten einiger oder aller auf diese Weise berechneter Bildpunkte erstellt.

Gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden der Wechselrichter-Steckverbinder 22a, die Klemme 24a, die Klemme 24b, die Klemme 24c und der Geräte-Steckverbinder 22b an gegebenen Punkten in dieser Reihenfolge bewegt und wird die Situation, in welcher der Kabelbaum angeordnet ist, um in dem Fahrzeugkörperpaneel geführt zu werden, reproduziert. Es kann also gesagt werden, dass die Form des Kabelbaums mit einer der Gesamtzahl (fünf) der Steckverbinder 22 und Klemmen 24 entsprechenden Anzahl von Wiederholungen berechnet wird.

[Algorithmus für das Bewerten der Performanz des modellierten Kabelbaums]

Im Folgenden wird der Schritt (A-2) der Phase (A) und insbesondere ein Verfahren zum Bewerten der Performanz des modellierten Kabelbaums im Detail beschrieben. In dem Schritt (A-2) wird die Performanz des Kabelbaums, dessen Form in dem Schritt (A-1) spezifiziert wurde, bewertet. Alternativ dazu wird die Bedingung von außen für den Kabelbaum, dessen Form in dem Schritt (A-1) spezifiziert wurde, gegeben und wird die arithmetische Operationsverarbeitung wiederum auf der Form des Kabelbaums durchgeführt. Es wird also ein Einfluss, den die externe zusätzliche Bedingung auf die Performanz des Kabelbaums ausübt, bewertet. Eine Bewertung des Kabelbaums hinsichtlich (I) der Zwischenraumdistanz zwischen dem Kabelbaum und dem Fahrzeugkörperpaneel, in welchem der Kabelbaum angeordnet ist, um geführt zu werden, (II) des Drucks, der auf den Kabelbaum wirkt, und (III) der Last, die auf den Kabelbaum wirkt, werden im Folgenden beschrieben. Was die Bewertung für (I) betrifft, ist keine externe zusätzliche Bedingung gegeben. Was die Bewertung für (II) betrifft, ist eine Vibrationsquelle, die eine Vibration zu einem Teil des Kabelbaums fortpflanzt, als die externe zusätzliche Bedingung gegeben. Was die Bewertung für (III) betrifft, ist die Frequenz der Vibration, mit welcher der Kabelbaum resoniert, als die externe zusätzliche Bedingung gegeben.

[(I) Bewertung der Performanz des Kabelbaums hinsichtlich der Zwischenraumdistanz zwischen dem Kabelbaum und dem Fahrzeugkörperpaneel]

Zuerst wird die Länge des modellierten Kabelbaums, basierend auf welchem die Performanz hinsichtlich des vorliegenden Punkts durchgeführt wird, beschrieben. 5 ist eine schematische Ansicht, die die Länge in der Längsrichtung des modellierten Kabelbaums zeigt. 6 ist eine schematische Ansicht, die zeigt, dass ein Zustand, in dem der Kabelbaum von 5 angeordnet ist, um in dem Fahrzeugkörperpaneel geführt zu werden, reproduziert ist. Wie in 5 und 6 gezeigt, wird in dem Schritt (A-1) davon ausgegangen, dass das Wellrohr 23 mit der vollen Länge des Wellrohrs 23 als L zu modellieren ist. Dann wird davon ausgegangen, dass der zylindrische Abschnitt 23a und der Balgabschnitt 23b des Wellrohrs 23 mit den Längen des zylindrischen Abschnitts 23a und des Balgabschnitts 23b als L1, L2, L3, L4, L5, L6, L7 und L8 in der Reihenfolge der zunehmenden Distanz zu dem Wechselrichter-Steckverbinder 22a in 5 zu modellieren sind. Außerdem kann das Wellrohr 23 basierend auf dem Innendurchmesser, dem Außendurchmesser und ähnlichem zusätzlich zu der Länge in der Längsrichtung modelliert werden, wobei jedoch auf eine Beschreibung davon der Kürze halber verzichtet wird.

Der Schritt (A-1) wird auf dem derart modellierten Kabelbaum durchgeführt, und die Form des Kabelbaums wird spezifiziert. Für den Kabelbaum, dessen Form spezifiziert wurde, wird die Zwischenraumdistanz D zwischen dem Kabelbaum und dem Fahrzeugkörperpaneel in dem Schritt (A-2) berechnet. Weiterhin wird in dem Schritt (A-2) das Fahrzeugkörperpaneel modelliert. Die Distanz D ist ein wichtiger Faktor im Kontext des Bestimmens der Wahrscheinlichkeit einer Beschädigung an dem Kabelbaum aufgrund eines Kontakts mit dem Fahrzeugkörperpaneel. Für das Berechnen der Distanz D wird eine Methode verwendet, in welcher ein an einem beliebigen Punkt an dem Kabelbaum mit der spezifizierten Form positioniertes Element und ein an einem beliebigen Punkt an dem modellierten Fahrzeugkörperpaneel positioniertes Element durch den Analysten entworfen werden und in welcher die Distanz zwischen den an den zwei beliebigen Punkten positionierten Elementen berechnet wird. Zum Beispiel werden wie in 6 gezeigt in dem Kabelbaum 20 ein Element E1, das an einem Punkt an dem zylindrischen Abschnitt 23a (dem zylindrischen Abschnitt 23a, dessen Länge gleich L6 ist) des Wellrohrs 23 positioniert ist, und ein Element E2, das an einem Punkt an dem Fahrzeugkörperpaneel 40 positioniert ist, angegeben und wird die Distanz D1 zwischen dem Element E1 und dem Element E2 berechnet. Indem der Schritt (A-2) einmal durchgeführt wird, wird eine Distanzeinheit, d. h. die Distanz D1 zwischen dem Element E1 und dem Element E2, derart bestimmt, dass sie einer Bedingung M1 (L1, L2, L3, L4, L5, L6, L7 und L8), unter welcher der Kabelbaum modelliert wird, entspricht. Dabei wird eine Entsprechungsbeziehung zwischen der Bedingung M1, unter welcher der Kabelbaum modelliert wird, und der Distanz D1 zwischen dem Element E1 und dem Element E2, die unter der Bedingung M1 berechnet wird, für den Ausdruck als (M1, D1) verallgemeinert.

Weiterhin wird die Distanz D2 zwischen dem Element E1 und dem Element E2 für den Fall, dass eine Bedingung für das Modellieren des Kabelbaums 20 von M1 zu M2 geändert wird, berücksichtigt. Weiterhin wird angenommen, dass das Element E1 und das Element E2 die gleichen wie in 6 gezeigt sind. 7 ist eine schematische Ansicht, die zeigt, dass ein Zustand, in dem der unter einer anderen Bedingung modellierte Kabelbaum angeordnet ist, um in dem Fahrzeugkörperpaneel geführt zu werden, reproduziert ist. Wie in 7 gezeigt, wird angenommen, dass das Wellrohr 23 mit der vollen Länge L in dem Schritt (A-1) zu modellieren ist. Dann wird angenommen, dass der zylindrische Abschnitt 23a und der Balgabschnitt 23b, die das Wellrohr 23 bilden, mit den Längen des zylindrischen Abschnitts 23a und des Balgabschnitts 23b als L1, L2, L3, L4, L5, L6' (> L6), L7 und L8 in der Reihenfolge der jeweils zunehmenden Distanzen zu dem Wechselrichter-Steckverbinder 22a in 7 zu modellieren sind. Der Schritt (A-1) wird auf dem auf diese Weise modellierten Kabelbaum unter der Bedingung M2 durchgeführt, und dann wird der Schritt (A-2) durchgeführt, wodurch die Distanz D2 zwischen dem Kabelbaum und dem Fahrzeugkörperpaneel berechnet wird. Auf diese Weise wird eine Distanzeinheit, d. h. die Distanz D2 (< D1) zwischen dem Element E1 und dem Element E2 derart bestimmt, dass sie einer Bedingung M2 (L1, L2, L3, L4, L5, L6', L7 und L8), unter welcher der Kabelbaum modelliert wird, entspricht. Dabei kann eine Entsprechungsbeziehung zwischen der Bedingung M2, unter welcher der Kabelbaum modelliert wird, und der Distanz D2 zwischen dem Element E1 und dem Element E2, die unter der Bedingung M2 berechnet wird, als (M2, D2) ausgedrückt werden.

Übrigens besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, die Gesamtanzahl von modellierten Kabelbäumen, die ein Ziel für eine Analyse sind, zu reduzieren und dadurch die Zeit für die arithmetische Operationsverarbeitung in der Phase (A) zu verkürzen. Um dies zu realisieren, hat der Erfinder eingehend untersucht, ob das Ergebnis der Bewertung der Performanz eines Kabelbaums, der auf einem bestimmten Aufbau modelliert wird, für das Voraussagen der Performanz eines Kabelbaums, der auf einem anderen Aufbau modelliert wird, aber noch nicht bewertet wurde, genutzt werden kann. Dabei hat der Erfinder herausgefunden, dass, wenn mehrere Kabelbäume individuell in dem Schritt (A-1) modelliert werden und eine Korrelationsbeziehung zwischen einer Bedingung, unter welcher jeder Kabelbaum modelliert wird, und einem Bewertungswert, der für jeden Kabelbaum in dem Schritt (A-2) berechnet wird, festgestellt werden kann, die Performanz eines unbekannten Kabelbaums, der nicht in dem Schritt (A-2) bewertet wurde, vorausgesagt werden kann. Die Entsprechungsbeziehungen (M1, D1) und (M2, D2) zwischen den Bedingungen M1 und M2, unter denen der Kabelbaum modelliert wird und die oben beschrieben wurden, und den Distanzen D1 und D2 zwischen den Elementen E1 und E2, die jeweils unter den Bedingungen M1 und M2 berechnet werden, sind sicherlich Beziehungen für das Feststellen einer Korrelationsbeziehung zwischen denselben. Wenn die Entsprechungsbeziehungen (M1, D1), (M2, D2) ... (Mn, Dn) ... (MN, DN) (wobei n eine natürliche Zahl ist und N die Anzahl der modellierten Kabelbäume ist) bis zu einem bestimmten Punkt vorbereitet werden, kann die Änderungsgröße in einem Bewertungswert Dn, die proportional zu der Änderungsgröße in einer Bedingung Mn ist, mit einer größeren Genauigkeit bekannt sein.

Wenn zum Beispiel die zwei Entsprechungsbeziehungen (M1, D1) und (M2, D2) verglichen werden, verkleinert sich wie in 6 und 7 gezeigt, wenn sich die Länge des zylindrischen Abschnitts 23a von L6 zu L6' vergrößert, die Distanz zwischen dem Element E1 und dem Element E2 von D1 zu D2. Wenn die Tendenz der Bedingung zu einer Vergrößerung und Verkleinerung und die Änderungsgröße in der Bedingung und die Tendenz des Bewertungswerts zu einer Vergrößerung und Verkleinerung und die Änderungsgröße in dem Bewertungswert bekannt sind, kann ein Bereich, in dem die Bedingung geändert werden kann, vorausgesagt werden und kann der Bewertungswert als „gut” angenommen werden. Zum Beispiel kann im Fall einer Bedingung des modellierten Kabelbaums, der mit Bezug auf 6 und 7 beschrieben wurde, ein Bereich der Länge L6 des zylindrischen Abschnitts 23a, in dem die Distanz zwischen dem Element E1 und dem Element E2 gleich 0 oder größer ist, vorausgesagt werden. Wenn der Bereich auf diese Weise vorausgesagt wird, kann zum Beispiel auch in Schritt (A-3) die Länge des zylindrischen Abschnitts 23a gesetzt werden, während ein Spielraum aufrechterhalten wird, um eine Herstellungstoleranz zu berücksichtigen.

Dementsprechend wird gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung jedesmal, wenn der Schritt (A-2) durchgeführt wird und eine Distanzeinheit, d. h. die Distanz D zwischen dem Element E1 und dem Element E2 derart bestimmt wird, dass sie einer Bedingung Mn, unter welcher der Kabelbaum modelliert wird, entspricht, die Entsprechungsbeziehung (Mn, Dn) gespeichert. Dadurch werden Informationen zum Feststellen der Korrelationsbeziehung zwischen der Bedingung Mn und der Distanz Dn jedesmal gespeichert, wenn die Bedingung des modellierten Kabelbaums geändert wird. Auf diese Weise kann das Ergebnis der Bewertung der Performanz des Kabelbaums, der auf einem bestimmten Aufbau modelliert wird, für das Voraussagen der Performanz des Kabelbaums, der auf einem anderen Aufbau modelliert wird und noch nicht bewertet wurde, genutzt werden.

In der Bedingung des modellierten Kabelbaums, der mit Bezug auf 6 und 7 beschrieben wurde, ist die Länge des zylindrischen Abschnitts 23a des Wellrohrs 23 verschieden. In gleicher Weise kann die Entsprechungsbeziehung (Mn, Dn) jedesmal gespeichert werden, wenn die Länge des Balgabschnitts 23b geändert wird, die Bedingung Mn des modellierten Kabelbaums gesetzt wird und eine Distanzeinheit, d. h. die Distanz Dn zwischen dem Element E1 und dem Element E2, derart bestimmt wird, dass sie einer Bedingung Mn, unter welcher der Kabelbaum modelliert wird, entspricht.

[(II) Bewertung der Performanz des Kabelbaums unter Verwendung eines Drucks, der auf den Kabelbaum wirkt]

In diesem Punkt wird für den Kabelbaum, dessen Form in Schritt (A-1) spezifiziert wurde, veranlasst, dass eine Vibration auf den Wechselrichter-Steckverbinder 22a unter der Annahme, dass der Wechselrichter-Steckverbinder 22a wackelt, als die externe zusätzliche Bedingung wirkt, und wird die arithmetische Operationsverarbeitung wiederum auf der Form des Kabelbaums durchgeführt. Auf diese Weise wird ein Einfluss, den das Wackeln des Wechselrichter-Steckverbinders 22a auf die Performanz des Kabelbaums ausübt, bewertet.

Der Wechselrichter-Steckverbinder 22a ist mit einem Wechselrichtermotor verbunden. Weil der Wechselrichtermotor während des Betriebs stark vibriert, wird die Vibration des Wechselrichtermotors zu dem Kabelbaum fortgepflanzt. Der mit dem Wechselrichtermotor verbundene Kabelbaum muss gegenüber einer Krümmung beständig sein. Die Beständigkeit wird anhand des auf den Kabelbaum wirkenden Drucks bewertet. Um beim Berechnen des Drucks das Wackeln des Wechselrichter-Steckverbinders 22a zu reproduzieren, fährt der modellierte Wechselrichter-Steckverbinder 22a fort, sich mit einer gegebenen Amplitude und mit einer gegebenen Frequenz in den Richtungen der X-Achse, Y-Achse und Z-Achse zu bewegen. Die Bewegung des Wechselrichter-Steckverbinders 22a ist die externe zusätzliche Bedingung. Weiterhin wird ein Element, das an einem beliebigen Punkt an dem Kabelbaum mit der in Schritt (A-1) spezifizierten Form positioniert ist, durch den Analysten angegeben und wird die Beständigkeit erhalten, indem die auf den Punkt wirkende mechanische Spannung durch die Fläche des Elements dividiert wird. Zum Beispiel wird wie in 8(a) gezeigt in dem Kabelbaum 20 ein Element E3 des Kabelbaums 21, das zwischen den Klemmen 24a und 24b positioniert ist, angegeben und wird ein Maximalwert P1 des auf das Element E3 wirkenden Drucks berechnet. Und weiterhin ändert sich während des Schritts (A-2) der auf ein bestimmtes zu berechnendes Element wirkende Druck. Deshalb wird nach der vollständigen Durchführung des Schritts (A-2) angenommen, dass der Maximaldruck innerhalb der berechneten Druckeinheiten als der Druck P1 des Elements zu berechnen ist.

Indem der Schritt (A-2) einmal durchgeführt wird, wird eine Druckeinheit, d. h. der auf das Element E3 wirkende Druck Pn, derart bestimmt, dass er einer Bedingung Mn, unter welcher der Kabelbaum modelliert wird, entspricht. Dabei wird eine Entsprechungsbeziehung zwischen der Bedingung Mn, unter welcher der Kabelbaum modelliert wird, und dem auf das Element E3 wirkenden Druck Pn, der unter der Bedingung Mn berechnet wird, als (Mn, Pn) für den Ausdruck verallgemeinert.

Weiterhin wird der Maximalwert des auf das Element E3 wirkenden Drucks in einem Fall, in dem die Bedingung, unter welcher der Kabelbaum 20 modelliert wird, von M1 zu M2 geändert wird, berücksichtigt. Weiterhin wird angenommen, dass das Element E3 in gleicher Weise wie in 8(A) gezeigt das Element E3 des Elektrodrahts 21 ist, das zwischen den Klemmen 24a und 24b positioniert ist. 8(B) ist eine schematische Ansicht, die zeigt, dass ein Zustand, in dem der Kabelbaum, der unter einer anderen Bedingung modelliert wird, angeordnet ist, um in dem Fahrzeugkörperpaneel geführt zu werden, reproduziert ist. Wie in 8(B) gezeigt wird angenommen, dass in dem Schritt (A-1) in dem Wellrohr 23 die zwischen den Klemmen 24a und 24b positionierte Länge des Elektrodrahts 21 länger gesetzt ist als in 8(A) gezeigt. Der Schritt (A-1) wird auf dem Kabelbaum durchgeführt, der auf diese Weise unter der Bedingung M2 modelliert wird, der Schritt (A-2) wird durchgeführt, und der Maximalwert P2 des Drucks, der auf das Element E3 wirkt, wird berechnet. Auf diese Weise wird eine Druckeinheit, d. h. der Maximalwert P2 (< P1) des Drucks, der auf das Element E3 wirkt, derart bestimmt, dass er einer Bedingung M2, unter welcher der Kabelbaum modelliert wird, entspricht. Dabei kann eine Entsprechungsbeziehung zwischen der Bedingung M2, unter welcher der Kabelbaum modelliert wird, und dem Maximalwert P2 des auf das Element E3 wirkenden Drucks, der unter der Bedingung M2 berechnet wird, als (M2, P2) ausgedrückt werden.

Wenn die oben beschriebenen zwei Entsprechungsbeziehungen (M1, P1) und (M2, P2) verglichen werden, verkleinert sich wie in 8(A) und 8(B) gezeigt, wenn sich die Länge des zwischen den Klemmen 24a und 24b positionierten Elektrodrahts vergrößert, der Maximalwert des auf das Element E3 wirkenden Drucks von P1 zu P2. Wenn die Tendenz der Bedingung zu einer Vergrößerung und Verkleinerung und die Änderungsgröße in der Bedingung und die Tendenz des Bewertungswerts zu einer Vergrößerung und Verkleinerung und die Änderungsgröße in dem Bewertungswert bekannt sind, kann der Bereich, in dem die Bedingung geändert werden kann, vorausgesagt werden und kann der Bewertungswert als „gut” angenommen werden. Zum Beispiel kann im Fall einer Bedingung des modellierten Kabelbaums, der mit Bezug auf 8(A) und 8(B) beschrieben wurde, ein Bereich der Länge des Elektrodrahts 21, eine Anordnung der Klemmen 24a und 24b oder die Länge des Balgabschnitts 23b, in dem der Maximalwert des auf das Element E3 wirkenden Drucks gleich einem gegebenen Wert oder kleiner ist, vorausgesagt werden.

Dementsprechend wird gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung jedesmal, wenn der Schritt (A-2) durchgeführt wird und ein Maximalwert, d. h. der Maximalwert Pn des Drucks, der auf das Element E3 wirkt, derart bestimmt wird, dass er einer Bedingung Mn, unter welcher der Kabelbaum modelliert wird, entspricht, die Entsprechungsbeziehung (Mn, Pn) gespeichert. Dadurch werden Informationen zum Feststellen der Korrelationsbeziehung zwischen der Bedingung Mn und dem Druck Pn jedesmal gespeichert, wenn die Bedingung des modellierten Kabelbaums geändert wird. Auf diese Weise kann das Ergebnis der Bewertung der Performanz eines Kabelbaums, der auf einem bestimmten Aufbau modelliert wird, für das Voraussagen der Performanz eines Kabelbaums, der auf einem anderen Aufbau modelliert wird, aber noch nicht bewertet wurde, genutzt werden.

[(III) Bewertung der Performanz des Kabelbaums unter Verwendung der auf den Kabelbaum wirkenden Last]

In diesem Punkt wird für den Kabelbaum, dessen Form in dem Schritt (A-1) spezifiziert wird, veranlasst, dass sich eine intrinsische Vibration zu dem Wellrohr fortpflanzt, wobei angenommen wird, dass eine Resonanzerscheinung an dem Kabelbaum als die externe zusätzliche Bedingung auftritt, und wird die arithmetische Operationsverarbeitung auf der Form des Kabelbaums durchgeführt. Es wird also ein Einfluss, den die an dem Kabelbaum auftretende Resonanzerscheinung auf die Performanz des Kabelbaums ausübt, bewertet.

Weil ein Fahrzeug während des Fahrens stark vibriert, pflanzt sich die Vibration zu der Klemme fort, die den Kabelbaum an dem Fahrzeugkörperpaneel fixiert, und pflanzt sich dann von der Klemme zu dem Kabelbaum fort. Es ist eine Befestigungseigenschaft, die verhindert, dass sich der Kabelbaum von der Klemme löst, für den Kabelbaum, zu dem sich die Vibration über die Klemme fortpflanzt, erforderlich. Insbesondere in einem Fall, in dem ein Teil des Kabelbaums resoniert, neigt die auf die Klemme wirkende Last zu einer Vergrößerung. Deshalb ist es in diesem Fall wichtig, dass die auf die Klemme wirkende Last unter die Kraft fällt, mit welcher die Klemme das Wellrohr hält.

Die oben beschriebene Befestigungseigenschaft wird durch die auf die Klemme wirkende Last bewertet. Wenn die Last berechnet wird, um die an dem Kabelbaum auftretende Resonanzerscheinung zu reproduzieren, fährt ein modellierter zylindrischer Abschnitt 23a (ein zylindrischer Abschnitt mit der Länge L2, der in 6 gezeigt ist) fort, sich mit einer gegebenen Amplitude und einer gegebenen Frequenz in den Richtungen der X-Achse, der Y-Achse und der Z-Achse zu bewegen. Die Bewegung des einen Teils des Wellrohrs 23 ist die externe zusätzliche Bedingung. Weiterhin wird in der Klemme, deren Form durch das Durchführen des Schritts (A-1) spezifiziert wird, ein Element, das an einem Teil positioniert ist, der mit dem Fahrzeugkörperpaneel verbunden ist, durch den Analysten angegeben und wird die auf das Element wirkende mechanische Spannung erhalten. Zum Beispiel werden wie in 6 gezeigt in dem Kabelbaum 20 die Elemente E4 und E5 der Klemmen 24b und 24c angegeben und wird ein Maximalwert F1 der auf die Elemente E4 und E5 wirkenden mechanischen Spannung berechnet. Weiterhin ändert sich während des Schritts (A-2) die auf ein bestimmtes berechnetes Element wirkende mechanische Spannung. Aus diesem Grund wird, nachdem der Schritt (A-2) vollständig durchgeführt wurde, angenommen, dass die maximale mechanische Spannung innerhalb der berechneten Spannungseinheiten als eine mechanische Spannung F1 des Elements zu berechnen ist.

Indem der Schritt (A-2) einmal durchgeführt wird, wird eine Spannungseinheit, d. h. die mechanische Spannung Fn, die auf jedes der Elemente E4 und E5 wirkt, derart bestimmt, dass sie einer Bedingung Mn, unter welcher der Kabelbaum modelliert wird, entspricht. Dabei wird eine Entsprechungsbeziehung zwischen der Beziehung Mn, unter welcher der Kabelbaum modelliert wird, und der auf jedes der Elemente E4 und E5 wirkenden mechanischen Spannung Fn, die unter der Bedingung Mn berechnet wird, als (Mn, Fn) für einen Ausdruck verallgemeinert.

Weiterhin wird in einem Fall, in dem sich die Bedingung, unter welcher der Kabelbaum 20 modelliert wird, von M1 zu M2 ändert, ein Maximalwert der auf die Elemente E4 und E5 wirkenden mechanischen Spannung berücksichtigt. Weiterhin wird angenommen, dass die Elemente E4 und E5 die gleichen wie in 6 sind. 9 ist eine schematische Ansicht, die zeigt, dass ein Zustand, in dem der unter einer anderen Bedingung modellierte Kabelbaum angeordnet ist, um in dem Fahrzeugkörperpaneel geführt zu werden, reproduziert wird. Wie in 9 gezeigt, wird angenommen, dass in dem Schritt (A-1) in dem Wellrohr 23 die Länge eines zylindrischen Abschnitts 23a länger (L2') als (L2) in 6 gezeigt gesetzt ist (L2' > L2). Der Schritt (A-1) wird auf dem derart unter der Bedingung M2 modellierten Kabelbaum durchgeführt, der Schritt (A-2) wird durchgeführt, und es wird ein Maximalwert F2 der mechanischen Spannung, die auf jedes der Elemente E4 und E5 wirkt, berechnet. Auf diese Weise wird eine Spannungseinheit, d. h. der Maximalwert F2 (> F1) der mechanischen Spannung, die auf die Elemente E4 und E5 wirkt, derart bestimmt, dass sie einer Bedingung M2, unter welcher der Kabelbaum modelliert wird, entspricht. Dabei kann eine Entsprechungsbeziehung zwischen der Bedingung M2, unter welcher der Kabelbaum modelliert wird, und dem Maximalwert F2 des auf jedes der Elemente E4 und E5 wirkenden Drucks, der unter der Bedingung M2 berechnet wird, als (M2, F2) ausgedrückt werden.

Wenn die zwei Entsprechungsbeziehungen (M1, F1) und (M2, F2) verglichen werden, verkleinert sich wie in 6 und 9 gezeigt, wenn sich die Länge des einen zylindrischen Abschnitts 23a von L2 zu L2' vergrößert, der Maximalwert der auf jedes der Elemente E4 und E5 wirkenden mechanischen Spannung von F1 zu F2. Wenn die Tendenz der Bedingung zu einer Vergrößerung und Verkleinerung und die Änderungsgröße der Bedingung und die Tendenz des Bewertungswerts zu einer Vergrößerung und Verkleinerung und die Änderungsgröße des Bewertungswerts bekannt sind, kann der Bereich, in dem die Bedingung geändert werden kann, vorausgesagt werden und kann der Bewertungswert als „gut” angenommen werden. Zum Beispiel können im Fall der Bedingung des modellierten Kabelbaums, der oben mit Bezug auf 6 und 9 beschrieben wird, der Bereich der Länge des Elektrodrahts 21, die Anordnung der Klemmen 24a und 24b oder die Länge des zylindrischen Abschnitts 23a, in dem der Maximalwert der auf jedes der Elemente E4 und E5 wirkenden mechanischen Spannung ein gegebener Wert oder kleiner ist, vorausgesagt werden.

Dementsprechend kann gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung jedesmal, wenn der Schritt (A-2) einmal durchgeführt wird und ein Maximalwert, d. h. der Maximalwert Fn der auf jedes der Elemente E4 und E5 wirkenden mechanischen Spannung, derart bestimmt wird, dass er einer Bedingung Mn, unter welcher der Kabelbaum modelliert wird, entspricht, die Entsprechungsbeziehung (Mn, Fn) gespeichert werden. Dadurch werden Informationen zum Feststellen der Korrelationsbeziehung zwischen der Bedingung Mn und der mechanischen Spannung Fn jedesmal gespeichert, wenn die Bedingung des modellierten Kabelbaums geändert wird. Auf diese Weise kann das Ergebnis der Bewertung der Performanz eines Kabelbaums, der auf einem bestimmten Aufbau modelliert wird, für das Voraussagen der Performanz eines Kabelbaums, der auf einem anderen Aufbau modelliert wird, aber noch nicht bewertet wurde, genutzt werden.

[Hardwarekonfiguration]

10 ist ein Blockdiagramm, das eine Hardwarekonfiguration der Analysevorrichtung gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. Die Analysevorrichtung gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst eine Eingabeeinheit 511, eine Datenbankeinheit 512, eine Programmaufzeichnungseinheit 513, eine Datenspeichereinheit 514, eine Anzeigeeinheit 515 und eine Verarbeitungseinheit 516. Wenn die Analysevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zum Beispiel als ein Universalcomputer konfiguriert ist, wird die Eingabeeinheit 511 durch verschiedene Eingabeschnittstellen wie etwa eine Tastatur, eine Maus und einen Nummernblock realisiert, werden die Datenbankeinheit 512 und die Programmaufzeichnungseinheit 513 als ein Festplattenlaufwerk realisiert, wird die Datenspeichereinheit 514 als ein RAM realisiert, wird die Anzeigeeinheit 515 durch verschiedene Ausgabeeinrichtungen wie etwa einen CRT-Bildschirm oder einen Flüssigkristallbildschirm realisiert und wird die Verarbeitungseinheit 516 als eine CPU realisiert.

In der Datenbankeinheit 512 sind Informationen zu Formen und physikalischen Eigenschaftswerten des Elektrodrahts 21, des Steckverbinders 22, des Wellrohrs 23 und der Klamme 24 enthalten, die beim Modellieren des Kabelbaums verwendet werden. Weiterhin sind Informationen zu der externen zusätzlichen Bedingung in der Datenbankeinheit 512 gespeichert. Weiterhin ist der Algorithmus, der weiter oben in den Abschnitten „Algorithmus für die Erstellung eines Bilds der Form des Kabelbaums” und „Algorithmus für die Bewertung der Performanz des modellierten Kabelbaums” beschrieben wurde, in der Programmaufzeichnungseinheit 513 aufgezeichnet. Weiterhin werden in und aus der Verarbeitungseinheit 516, die die weiter oben in dem Abschnitt „Berechnung der Form des Kabelbaums, der angeordnet ist, um in dem Fahrzeugkörperpaneel geführt zu werden” beschriebene arithmetische Operation durchführt, ein- und ausgegebene Daten in der Datenspeichereinheit 514 aufgezeichnet. Insbesondere wird ein Bild, in dem die endgültig berechnete Form des Kabelbaums ausgedrückt ist, in die Datenspeichereinheit 514 geschrieben. Weiterhin werden die Entsprechungsbeziehungen (M1, D1), (M2, D2) ... (Mn, Dn) ... (MN, DN), die wie weiter oben in dem Abschnitt „(1) Bewertung der Performanz des Kabelbaums hinsichtlich der Distanz zwischen dem Kabelbaum und dem Fahrzeugkörperpaneel” beschrieben berechnet werden, die Entsprechungsbeziehungen (M1, P1), (M2, P2) ... (Mn, Pn) ... (MN, PN), die wie weiter oben in dem Abschnitt „(11) Bewertung der Performanz des Kabelbaums unter Verwendung eines auf den Kabelbaum wirkenden Drucks” beschrieben berechnet werden, und die Entsprechungsbeziehungen (M1, F1), (M2, F2) ... (Mn, Fn) ... (MN, FN), die wie weiter oben in dem Abschnitt „(111) Bewertung der Performanz des Kabelbaums unter Verwendung der auf den Kabelbaum wirkenden Last” beschrieben berechnet werden, in der Datenspeichereinheit 514 gespeichert.

Wie weiter oben beschrieben, kann gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung das Ergebnis der Bewertung der Performanz des auf einem bestimmten Aufbau modellierten Kabelbaums in einer Form bewahrt werden, die gestattet, dass das Ergebnis der Bewertung der Performanz des Kabelbaums für das Voraussagen der Performanz eines Kabelbaums, der auf einem anderen Aufbau modelliert wird, aber noch nicht bewertet wurde, genutzt wird. Es werden also die Bedingung Mn, unter welcher der Kabelbaum modelliert wird, und die unter der Bedingung Mn berechneten Bewertungswerte Dn, Pn und Fn, die eine Korrelationsbeziehung aufweisen, in Assoziation miteinander gespeichert. Dementsprechend kann die Performanz des Kabelbaums, wenn die Bedingung, unter welcher die Modellierung durchgeführt wird, geändert wird, unter Bezugnahme auf die Korrelationsbeziehung vorausgesagt werden. Dementsprechend kann das Erfordernis zum Ändern eines Aufbaus und zum Durchführen einer Modellierung für das Bewerten der Performanz des Kabelbaums reduziert werden und kann die für das Analysieren des Kabelbaums, der auf einem anderen Aufbau modelliert wird, erforderliche Zeit gespart werden.

Weiterhin werden die Analysevorrichtung, das Analyseverfahren und das Programm gemäß der vorliegenden Erfindung für den Schritt (A-1) der Phase (A) in dem mit Bezug auf 1 beschriebenen Überblick verwendet, können aber auch auf verschiedene andere Entwurfstechniken mit anderen Entwurfskonzepten angewendet werden. Die Analysevorrichtung, das Analyseverfahren und das Programm gemäß der vorliegenden Erfindung sind also nicht auf die Entwurfstechnik des mit Bezug auf 1 beschriebenen Überblicks beschränkt.

In der beschriebenen Ausführungsform ist die externe zusätzliche Bedingung nicht in „(I) Bewertung der Performanz des Kabelbaums hinsichtlich der Distanz zwischen dem Kabelbaum und dem Fahrzeugkörperpaneel” gegeben, wobei die externe zusätzliche Bedingung jedoch auch als eine Anwendung der Bewertung hinzugefügt werden kann. Das heißt, dass zusätzlich zu der externen zusätzlichen Bedingung in „(II) Bewertung der Performanz des Kabelbaums unter Verwendung eines auf den Kabelbaum wirkenden Drucks” oder „(III) Bewertung der Performanz des Kabelbaums unter Verwendung der auf den Kabelbaum wirkenden Last” die kürzeste Distanz zwischen dem Element E1, das an einem Punkt an dem zylindrischen Abschnitt 23a des Wellrohrs 23 positioniert ist, und dem Element E2, das an einem Punkt an dem Fahrzeugkörperpaneel 40 positioniert ist, als die Distanz D1 berechnet werden kann. In einem Fall, in dem die externe zusätzliche Bedingung zu „(I) Bewertung der Performanz des Kabelbaums hinsichtlich der Distanz zwischen dem Kabelbaum und dem Fahrzeugkörperpaneel” hinzugefügt ist, besteht die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Koordinaten des Elements E1 ändern werden. Aus diesem Grund wird angenommen, dass der Schritt (A-2) vollständig durchgeführt wird und dann die kürzeste der gemessenen Distanzen als die Distanz Dn zwischen dem Element E1 und dem Element E2 berechnet wird. Weiterhin besteht der Grund dafür, dass die kürzeste Distanz als die Distanz Dn zwischen dem Element E1 und dem Element E2 angenommen wird, darin, dass in einer Situation, in welcher das Element E1 und das Element E2 einander am nächsten sind, die Sicherheit streng bewertet wird.

Im Folgenden werden Merkmale der Analysevorrichtung und des Analyseverfahrens gemäß der oben beschriebenen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung in den Punkten [1] bis [6] kurz aufgelistet.

  • [1] Analysevorrichtung, die die Performanz eines Kabelbaums (20) bewertet, umfassend:
    eine erste Speichereinheit (eine Datenbankeinheit 512), in der physikalische Eigenschaftswerte von Elementen, die Teil eines modellierten Kabelbaums (20) sind, auf einer Elementbasis gespeichert sind,
    eine Aufzeichnungseinheit (eine Programmaufzeichnungseinheit 513), in der ein Programm für die Implementierung eines Analyseschritts, der auf einer Bedingung für ein bestimmtes Element oder eine Beziehung zwischen Elementen basiert, aufgezeichnet ist,
    eine arithmetische Operationseinheit (eine Verarbeitungseinheit 516), die einen Bewertungswert für das Bewerten der Performanz des Kabelbaums (20) berechnet, indem sie auf die physikalischen Eigenschaftswerte auf der Elementbasis, die in der ersten Speichereinheit (der Datenbankeinheit 512) gespeichert sind, und auf das Programm, das in der Aufzeichnungseinheit (der Programmaufzeichnungseinheit 513) aufgezeichnet ist, Bezug nimmt, und
    eine zweite Speichereinheit (eine Datenspeichereinheit 514), in welcher der durch die arithmetische Operationseinheit (die Verarbeitungseinheit 516) berechnete Bewertungswert und eine Bedingung, unter welcher der Kabelbaum (20), dessen Performanz bewertet wird, modelliert wird, in Assoziation miteinander gespeichert werden.
  • [2] Analysevorrichtung gemäß der oben beschriebenen Konfiguration [1], wobei:
    weiterhin eine externe zusätzliche Bedingung, die extern für den Kabelbaum (20) gegeben wird, um die Performanz zu bewerten, in der ersten Speichereinheit (der Datenbankeinheit 512) gespeichert ist, und
    die arithmetische Operationseinheit (die Verarbeitungseinheit 516) den Bewertungswert für das Bewerten der Performanz des Kabelbaums (20) in einem Fall, in dem die externe zusätzliche Bedingung gegeben ist, berechnet, indem sie auf die physikalischen Eigenschaftswerte auf der Elementbasis und die externe zusätzliche Bedingung, die in der ersten Speichereinheit (der Datenbankeinheit 512) gespeichert sind, und auf das Programm, das in der Aufzeichnungseinheit (Programmaufzeichnungseinheit 513) aufgezeichnet ist, Bezug nimmt.
  • [3] Analysevorrichtung gemäß der oben beschriebenen Konfiguration [1] oder [2], wobei:
    die arithmetische Operationseinheit (die Verarbeitungseinheit 516) eine Distanz zwischen einem gegebenen Element des Kabelbaums (20) und einem gegebenen Element eines Fahrzeugkörperpaneels als den Bewertungswert des Kabelbaums (20) ausgibt.
  • [4] Analysevorrichtung gemäß der oben beschriebenen Konfiguration [2], wobei:
    die Amplitude und die Frequenz, mit welcher ein gegebenes Element des Kabelbaums (20) wackelt, in der ersten Speichereinheit (der Datenbankeinheit 512) als die externe zusätzliche Bedingung gespeichert sind, und
    die arithmetische Operationseinheit (die Verarbeitungseinheit 516) den Druck, der das Wackeln des Kabelbaums (20) begleitet und auf das gegebene Element des Kabelbaums (20) wirkt, als den Bewertungswert des Kabelbaums (20) berechnet.
  • [5] Analysevorrichtung gemäß der oben beschriebenen Konfiguration [2], wobei:
    die Resonanzfrequenz, mit welcher der Kabelbaum (20) resoniert, in der ersten Speichereinheit (der Datenbankeinheit 512) als die externe zusätzliche Bedingung gespeichert ist, und
    die arithmetische Operationseinheit (die Verarbeitungseinheit 516) die mechanische Spannung, die auf ein gegebenes Element des Kabelbaums wirkt, wenn der Kabelbaum (20) resoniert, als den Bewertungswert des Kabelbaums (20) berechnet.
  • [6] Analyseverfahren zum Bewerten der Performanz eines Kabelbaums (20), wobei das Verfahren umfasst:
    Berechnen eines Bewertungswerts für das Bewerten der Performanz des Kabelbaums (20) unter Bezugnahme auf physikalische Eigenschaftswerte von Elementen, die ein Teil eines modellierten Kabelbaums (20) sind, und auf ein Programm für die Implementierung eines Analyseschritts, der auf einer Bedingung für ein bestimmtes Element oder eine Beziehung zwischen Elementen basiert, und
    Speichern des berechneten Bewertungswerts und einer Bedingung, unter welcher der Kabelbaum (20), dessen Performanz bewertet wird, modelliert wird, mit einer Assoziation zwischen dem Bewertungswert und der Bedingung.

Die vorliegende Erfindung wurde im Detail anhand einer spezifischen Ausführungsform beschrieben, wobei dem Fachmann jedoch deutlich sein sollte, dass verschiedene Änderungen oder Modifikationen an der hier beschriebenen Ausführungsform vorgenommen werden können, ohne dass deshalb der Erfindungsumfang verlassen wird.

Die vorliegende Anmeldung beruht auf der japanischen Anmeldung Nr. 2013-181374 vom 2. September 2013, deren Inhalt hier unter Bezugnahme eingeschlossen ist.

Industrielle Anwendbarkeit

Gemäß der vorliegenden Erfindung kann der Effekt erzielt werden, dass das Erfordernis zum Ändern eines Aufbaus und zum Durchführen einer Modellierung für das Bewerten eines Kabelbaums reduziert werden kann und dass die für das Analysieren eines Kabelbaums, der auf einem anderen Aufbau modelliert wird, erforderliche Zeit gespart werden kann. Die vorliegende Erfindung, die diesen Vorteil erzielt, ist für eine Analysevorrichtung und ein Analyseverfahren, mit denen die Performanz des Kabelbaums bewertet wird, nützlich.

Bezugszeichenliste

20
Kabelbaum
21
Elektrodraht
22
Steckverbinder
23
Wellrohr
24
Klemme
511
Eingabeeinheit
512
Datenbankeinheit
513
Programmaufzeichnungseinheit
514
Datenspeichereinheit
515
Anzeigeeinheit
516
Verarbeitungseinheit