Title:
Koaxialkabel
Kind Code:
T5


Abstract:

Ein Koaxialkabel 1 hat eine Klebelage 60 die zwischen einem Isolator 20 und einem Film 30 bereitgestellt ist um den Isolator 20 und den Film 30 miteinander zu verbinden.




Inventors:
Kumada, Taketo (Shizuoka, Susono-shi, JP)
Application Number:
DE112013005855T
Publication Date:
08/20/2015
Filing Date:
11/29/2013
Assignee:
Yazaki Corporation (Tokyo, JP)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Grünecker Patent- und Rechtsanwälte PartG mbB, 80802, München, DE
Claims:
1. Ein Koaxialkabel aufweisend:
einen internen Leiter,
einen Isolator der an einem äußeren Umfang des internen Leiters bereitgestellt ist,
einen Film der an einem äußeren Umfang des Isolators bereitgestellt ist,
einen externen Leiter der an einem äußeren Umfang des Films bereitgestellt ist,
eine Hülle die an einem äußeren Umfang des externen Leiters bereitgestellt ist, und
eine Klebelage die zwischen dem Isolator und dem Film bereitgestellt ist und die den Isolator und den Film miteinander verbindet.

2. Das Koaxialkabel gemäß Anspruch 1, wobei der Film eine Identifikationslage beinhaltet die farblich unterschiedlich ist von beiden, dem Isolator und dem externen Leiter, oder der Film ist mit einer Farbe versehen die mit jener des Isolators und des externen Leiters unterschiedlich ist.

Description:
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Koaxialkabel.

Hintergrundtechnik

In der Hintergrundtechnik wurde ein Koaxialkabel vorgeschlagen, bei dem ein Isolator, ein Film und ein externer Leiter in dieser Reihenfolge an einer äußeren Umfangsseite eines internen Leiters bereitgestellt sind, und eine Hülle ist an der äußeren Umfangsseite des externen Leiters bereitgestellt. Zusätzlich dazu wurde ein Koaxialkabel vorgeschlagen, das als einen externen Leiter ein Geflecht aus Kupferdrähten, die wie ein Netz geflochten sind (nachfolgend als Geflecht bezeichnet), eine Längswicklung aus Kupferdrähten die spiralförmig gewunden sind (nachfolgend als Längswicklung bezeichnet), oder eine Doppellagenstruktur bei der Kupfer oder Aluminiumfolie gewunden sind und ein Geflecht oder eine Längswicklung an der Folie bereitgestellt sind (siehe Patentliteratur 1 oder Patentliteratur 2).

ZitierungslistePatentliteratur

  • Patentliteratur 1: JP-A-2012-119231
  • Patentliteratur 2: JP-A-2012-138285

Zusammenfassung der ErfindungProblem das die Erfindung löst

Hierbei ist das Koaxialkabel gemäß der Patentliteratur 1 und der Patentliteratur 2 in jede der zuvor vorgenannten laminierten Lagen geschnitten und die Arbeiten bezüglich Anschlusskrimpen oder ähnliches werden an den so geschnittenen Lagen ausgeführt. Jedoch besteht die Möglichkeit, dass wenn eine Endabschnittsbearbeitung an dem Koaxialkabel gemäß der Patentliteratur 1 und der Patentliteratur 2 durchgeführt wird, dass ein in dem Film verbleibender unabgeschnittener Teil oder ein abgeschnittener Teil des Films zu einem Fehler bei der Verbindung mit einem Anschluss führt oder zu einer Verstopfung bei einem Schneider führt, der das Koaxialkabel abschneidet.

Das heißt, wenn ein unabgeschnittener Teil des Films im Koaxialkabel gemäß der Patentliteratur 1 und der Patentliteratur 2 ist, so kann der unabgeschnittene Teil des Films am externen Leiter lokalisiert sein, und in diesem Zustand könnte ein äußerer Anschluss mit dem externen Leiter verbunden werden. In solch einem Fall kann, da der Film zwischen dem externen Leiter und dem äußeren Anschluss angeordnet ist, ein erhöhter Kontaktwiderstand zu einem Verbindungsfehler führen.

Zusätzlich dazu kann es in gleicher Art und Weise zu einem Verbindungsfehler kommen, wenn ein innerer Anschluss oder ein äußerer Anschluss in einem Zustand verbunden werden, bei dem der abgeschnittene Teil des Films an dem internen Leiter oder dem externen Leiter angeordnet ist.

Weiterhin ist der abgeschnittene Teil des Films ein Isolator, der ein geringes Gewicht hat. Dementsprechend haftet der abgeschnittene Teil wegen statischer Aufladung leicht an dem Schneider. Wenn sich solch abgeschnittene Teile, die an dem Schneider haften, wegen statischer Aufladung übereinander stapeln, kann ein Verstopfen des Schneiders auftreten.

Die vorliegende Erfindung wurde unter Berücksichtigung der zuvor beschriebenen Situation gemacht. Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Koaxialkabel bereitzustellen, das in der Lage ist beides, die Möglichkeit eines Verbindungsfehlers während des Verbindens von Anschlüssen und die Möglichkeit dass Verstopfung in einem Schneider auftritt, zu reduzieren.

Mittel zum Lösen des Problems

Um die zuvor genannte Aufgabe zu lösen, ist ein Koaxialkabel gemäß der Erfindung, wie in den folgenden Paragraphen (1) und (2) charakterisiert.

  • (1) Ein Koaxialkabel beinhaltet einen internen Leiter, einen Isolator der an einem äußeren Umfang des internen Leiters bereitgestellt ist, einen Film der an einem äußeren Umfang des Isolators bereitgestellt ist, einen externen Leiter der an einem äußeren Umfang des Films bereitgestellt ist, eine Hülle die an einem äußeren Umfang des externen Leiters bereitgestellt ist, und
    eine Klebelage die zwischen dem Isolator und dem Film bereitgestellt ist und die den Isolator und den Film miteinander verbindet.

Gemäß des Koaxialkabels in dem zuvor genannten Paragraphen (1), löst sich der Film nur schwer von dem Isolator, da die Klebelage zwischen dem Isolator und dem Film bereitgestellt ist, um den Isolator und den Film miteinander zu verbinden. Dementsprechend haftet der Film stark an dem internen Leiter oder an dem externen Leiter und ein Verbindungsfehler tritt nur schwerlich auf. Zusätzlich dazu haftet der Film nur schwerlich an einem Schneider und verursacht nur schwerlich ein Verstopfen des Schneiders, da sich der Film nur schwer von dem Isolator trennt. Dementsprechend ist es möglich, beides zu reduzieren, die Möglichkeit, dass ein Verbindungsfehler während des Verbindens von Anschlüssen auftritt, sowie die Möglichkeit, dass Verstopfung in dem Schneider auftritt.

  • (2) Das Koaxialkabel gemäß des zuvor genannten Paragraphen (1), wobei der Film eine Identifikationslage beinhaltet, die farblich unterschiedlich ist von beiden, dem Isolator und dem externen Leiter oder der Film mit einer Farbe versehen ist, die mit jener des Isolators und des externen Leiters unterschiedlich ist.

Gemäß des in dem zuvor genannten Paragraphen (2) genannten Koaxialkabels beinhaltet der Film die Identifikationslage, die farblich unterschiedlich ist von beiden, dem Isolator und dem externen Leiter, oder der Film ist mit einer Farbe versehen, die mit jener des Isolators und des externen Leiters unterschiedlich ist. Dementsprechend kann leicht bestätigt werden, dass sich der Film während einer Endabschnittsbearbeitung abschält und es kann leicht visuell ein unabgeschnittener verbleibender Teil im Film bestätigt werden, oder ein abgeschnittener Teil des Films. Dementsprechend ist es möglich, beides, die Möglichkeit eines Verbindungsfehlers während des Verbindens von Anschlüssen und die Möglichkeit, dass Verstopfung in dem Schneider auftritt, zu reduzieren.

Gemäß der Erfindung ist es möglich, beides zu reduzieren, die Möglichkeit dass ein Verbindungsfehler während des Verbindens von Anschlüssen auftritt und die Möglichkeit, dass Verstopfung in einem Schneider auftritt.

Kurze Beschreibung der Figuren

1(a) und 1(b) sind Konfigurationsansichten, die ein Koaxialkabel gemäß einer Ausführungsform zeigen, 1(a) ist eine Schnittansicht, 1(b) ist eine Seitenansicht.

2 ist eine exemplarische Ansicht zum Beschreiben eines Zustands, bei dem die Endabschnittsbearbeitung an einem Koaxialkabel gemäß eines ersten vergleichbaren Beispiels durchgeführt wird.

3 ist eine exemplarische Ansicht zum Beschreiben eines Zustands bei dem die Endabschnittsbearbeitung an einem Koaxialkabel gemäß eines zweiten vergleichbaren Beispiels durchgeführt wird.

Möglichkeit zum Ausführen der Erfindung

Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird im Unteren mit Bezugnahme auf die Figuren beschrieben. 1(a) und 1(b) sind Konfigurationsansichten, die ein Koaxialkabel gemäß der Ausführungsformen zeigen. 1(a) ist eine Schnittansicht, und 1(b) ist eine Seitenansicht. Das Koaxialkabel 1, das in den 1(a) und in 1(b) gezeigt ist, beinhaltet einen internen Leiter 10, der eine Mehrzahl von Leitern aufweist, einen Isolator 20, der an der äußeren Umfangsseite des internen Leiters 10 bereitgestellt ist, einen Film 30, der an der äußeren Umfangsseite des Isolators 20 bereitgestellt ist, einen externen Leiter 40, der an der äußeren Umfangsseite des Films 30 bereitgestellt ist, und eine Hülle 50, die an der äußeren Umfangsseite des externen Leiters 40 bereitgestellt ist.

Beispielsweise können weiche Kupferdrähte, silberplattierte weiche Kupferdrähte, zinnplattierte weiche Kupferdrähte, zinnplattierte Kupferlegierungsdrähte, etc. als interner Leiter 10 verwendet werden. Grundsätzlich kann, obwohl der interne Leiter 10 eine Mehrzahl von Leitern in dieser Ausführungsform beinhaltet, der Leiter 10 auch aus einem einzelnen Draht bestehen.

Der Isolator 20 ist ein Glied, das den Leiter 10 bedeckt. Beispielsweise kann für den Isolator 20 PE (Polyethylen), PP (Polypropylen), oder geformtes PE oder PP benutzt werden. Bevorzugter Weise hat der Isolator 20 eine Dielektrizitätskonstante, die nicht höher als 3.0 ist.

Der Film 30 ist ein Glied, das den Umfang des Isolators 20 bedeckt. Beispielsweise kann PP oder PET (Polyethylenterephthalat) für den Film 30 verwendet werden.

Der externe Leiter 40 ist ein Glied, das am Umfang des Films 30 angeordnet ist. Beispielsweise kann für den externen Leiter 40 ein Geflecht aus weichen Kupferdrähten, legierten Drähten, kupferbeschichteten Stahldrähten, silberplattierten weichen Kupferdrähten, Zinn plattierten weichen Kupferdrähten, etc. verwendet werden.

Die Hülle 50 ist ein Glied, das am äußeren Umfang des externen Leiters 40 bereitgestellt ist. Beispielsweise beinhaltet die Hülle 50 PE oder PP in der gleichen Art und Weise wie der Isolator 20. Alternativ kann PVC (Polyvinylchlorid) für die Hülle 50 verwendet werden.

2 ist eine beispielhafte Ansicht zum Erläutern eines Zustands bei dem eine Endabschnittsbearbeitung an einem Koaxialkabel 100 gemäß eines ersten vergleichbaren Beispiels durchgeführt wird. Die Endabschnittsbearbeitung wird durchgeführt, um einen Anschluss an das Koaxialkabel 1 zu Verbinden. Für diese Gelegenheit werden zwei Schneidklingen 101 verwendet, deren Enden als V-Klingen dienen (d. h. V-förmige Klingen) wie in der 2 gezeigt. In der 2 sind die zwei Schneidklingen 101 mit unterbrochenen Linien dargestellt. Die zwei Schneidklingen werden in das Koaxialkabel 100 von oben und von unten entsprechend eingesetzt, um die Glieder 20 bis 50 an der äußeren Umfangsseite des internen Leiters 10 zu entfernen.

Jedoch können unabgeschnittene Teile in dem Film 30, die sich an dem linken und rechten Ende in der 2 befinden, verbleiben, da die Schneidklingen 101 als die V-förmige Klingen dienen (d. h. die Abschnitte, die mit den unterbrochenen Linien als Kreise in der 2 dargestellt sind). Dieses Problem tritt nicht nur auf, wenn V-förmige Schneidklingen verwendet werden, sondern auch, wenn R-Klingen (d. h. R-förmige Klingen) verwendet werden.

3 ist eine exemplarische Ansicht zum Erläutern eines Zustands, bei dem die Endabschnittsbearbeitung an einem Koaxialkabel 100 gemäß eines zweiten vergleichbaren Beispiels durchgeführt wird. Zum Abschneiden des externen Leiters 40 besteht eine andere Methode, bei der der externe Leiter 40 mittels zweier Schneidklingen 101 geschnitten wird, die entlang des Umfangs des Koaxialkabels 100, wie in der 3 gezeigt, rotieren. D. h. bei diesem Beispiel rotieren die zwei Schneidklingen 101, wie mit den unterbrochenen Linienpfeilen in der 3 gezeigt. Im Falle dieser Methode sind die Spitzen der Schneidklingen 101 so designt, dass diese den Isolator 20 knapp erreichen, um sicher den externen Leiter 40 zu schneiden. Dementsprechend können unabgeschnittene Teile in dem Film 30 verbleiben.

Danach kann ein äußerer Anschluss mit dem externen Leiter 40 in einem Zustand verbunden werden, bei dem ein unabgeschnittener Teil des Films 30 an dem externen Leiter 40 verblieben ist. In solch einem Fall befindet sich der Film 30 zwischen dem externen Leiter 40 und dem äußeren Anschluss mit dem Resultat, dass ein erhöhter Kontaktwiderstand zu einem Verbindungsfehler führen kann.

Zusätzlich dazu ist der so abgeschnittene Film 30 typischerweise in durchsichtiger Farbe oder ähnlichem. Dementsprechend ist es schwierig visuell den Film 30 festzustellen. Dementsprechend kann ein abgeschnittener Teil des Films 30 an dem internen Leiter 10 oder an dem externen Leiter 40 lokalisiert sein. Wenn in diesem Zustand ein innerer Anschluss oder ein äußerer Anschluss verbunden wird, kann ein Verbindungsfehler in der gleichen Art und Weise wie zuvor beschrieben auftreten.

Weiterhin ist jeder abgeschnittene Teil des Films 30 ein leichtgewichtiger Isolator, der leicht an einem Schneider wegen statischer Elektrizität haften kann. Wenn abgeschnittene Teile des Films 30 wegen statischer Elektrizität kleben und aufeinandergestapelt werden, kann ein Verstopfen im Schneider auftreten.

Dementsprechend ist bei dem Koaxialkabel 1 gemäß der Ausführungsform, wie in den 1(a) und 1(b) gezeigt, eine Klebelage 60 zwischen dem Isolator 20 und dem Film 30 bereitgestellt, um diese beide miteinander zu verbinden. Wegen dieser Klebelage 60, die bereitgestellt ist zwischen dem Isolator 20 und dem Film 30, wird der Film 30 nur schwerlich von dem Isolator 20 getrennt. Dementsprechend haftet der Film 30 stark an dem internen Leiter 10 oder dem externen Leiter 40 und es tritt nur schwerlich ein Verbindungsfehler auf. Zusätzlich dazu haftet der Film 30 nur schwer an dem Schneider und verursacht nur schwerlich ein Verstopfen des Schneiders, da der Film 30 nur schwer von dem Isolator 20 getrennt wird.

Hierbei ist es effizient, den Isolator 20 und den Film 30 mittels der Klebelage 60 unter Verwendung von verbleibender Hitze zu verbinden, die durch Extrusion der Hülle 50 des Koaxialkabels 1 entsteht. Für die Klebelage 60 ist es dementsprechend bevorzugt, heiße Schmelze zu verwenden, die mittels der verbleibenden Hitze der Extrusion verschweißt werden kann, wie bspw. polyesterbasiertes Kunstharz, Äthylen Vinylacetatbasiertes Kunstharz oder ähnliches.

Zusätzlich dazu hat der Film 30 gemäß der Ausführungsform eine doppellagige Struktur mit einer Filmbasis 31 und einer Identifikationslage 32. Die Filmbasis 31 ist bspw. transparentfarbig und die Identifikationslage 32, die farblich unterschiedlich von denen des Isolators 20 und des externen Leiters 40 ist, wird auf die innere Oberfläche des Films 30 aufgebracht. Dementsprechend kann leicht bestätigt werden, dass der Film 30 mit dem Isolator 20 zusammen während der Endabschnittsbearbeitung abgeschält wird. Zusätzlich dazu ist es möglich, visuell einen unabgeschnittenen Teil des Films 30 oder einen abgeschnittenen Teil des Films 30 zu erkennen. Dementsprechend ist es weiter möglich, beides, die Möglichkeit, dass ein Verbindungsfehler während der Anschlussverbindung auftritt und die Möglichkeit, dass ein Verstopfen in dem Schneider auftritt, zu reduzieren. Speziell kann die Farbe der Identifikationslage 32 besetzt werden als blau, orange, pink, rot oder grün.

Als Nächstes wird ein Beispiel eines Verfahrens zum Herstellen des Koaxialkabels 1 gemäß der Ausführungsform beschrieben. Wenn das Koaxialkabel 1 gemäß der Ausführungsform hergestellt wird, bedeckt zuerst der Isolator 20 den äußeren Umfang des internen Leiters 10 mittels eines Extruders. Hierbei besteht der interne Leiter 10 bspw. aus verdrillten Drähten mit sieben weichen Kupfersträngen jeweils mit einem Durchmesser von 0,19 mm mit einem gesamten Außendurchmesser von 0,54 mm. Weiterhin wird quer verbundenes, geformtes PE für den Isolator 20 benutzt. Der äußere mit dem Isolator 20 bedeckte Durchmesser erreicht 1,6 mm.

Als Nächstes wird die zur Klebelage 60 seitige Seite des Films 30, die mit der Identifizierung 32 beschichtet ist und die Klebelage 60 (d. h. den Klebefilm) hat, auf den Isolator 20 aufgeklebt. Zu diesem Zeitpunkt erreicht der äußere Durchmesser bspw. 1,7 mm.

Danach wird der aus Zinn plattierten, weichen Kupfergeflecht bestehende externe Leiter 40 an dem Film 30 angebracht. Der externe Leiter 40 hat eine Drahtkonfiguration von 0,10/5/16 in mm/Drähten/Strängen. Im Zusatz dazu erreicht zu dieser Zeit der Außendurchmesser 2,2 mm.

Als Nächstes bedeckt mittels eines Extruders die Hülle 50 bestehend aus hitzeresistentem PVC den externen Leiter 40. Bei dieser Gelegenheit schmilzt die Klebelage 60 mittels der verbleibenden Hitze, die von dem Extruder generiert wird, um somit den Isolator 20 und den Film 30 in engen Kontakt zu bringen. Zu dieser Zeit erreicht der äußere Durchmesser 3,0 mm.

Bei dem Koaxialkabel 1 gemäß der so hergestellten Ausführungsform ist die Klebelage 60 zwischen dem Isolator 20 und dem Film 30 bereitgestellt, um diese miteinander zu verbinden. Es ist somit schwierig, den Film 30 von dem Isolator zu trennen. Dementsprechend haftet der Film 30 stark an dem internen Leiter 10 oder an dem externen Leiter 40 und es tritt nur schwerlich ein Verbindungsfehler auf. Zusätzlich dazu haftet der Film 30 nur schwerlich an dem Schneider und verursacht nur schwerlich ein Verstopfen des Schneiders, da der Film 30 nur schwer von dem Isolator 20 getrennt werden kann. Dementsprechend ist es möglich, beides zu reduzieren, die Möglichkeit des Auftretens eines Verbindungsfehlers beim Anschlussverbinden und die Möglichkeit, dass ein Verstopfen im Schneider auftritt.

Zusätzlich dazu ist der Film 30 mit der Identifikationslage 32 mit unterschiedlicher Farbe, die im Vergleich zum Isolator 20 und zu dem externen Leiter 40 unterschiedlich ist, bereitgestellt oder farblich unterschiedlich von denen des Leiters 20 und des externen Leiters 40. Dementsprechend kann leicht festgestellt werden, dass der Film 30 während der Endabschnittsbearbeitung abgeschält wird. Weiterhin ist es auch möglich, einen nicht abgeschnittenen Teil des Films 30 oder einen abgeschnittenen Teil des Films 30 visuell zu bestätigen. Dementsprechend ist es möglich beides, die Möglichkeit eines Verbindungsfehlers während des Verbindens von Anschlüssen und die Möglichkeit, dass Verstopfung in dem Schneider auftritt, zu reduzieren.

Obwohl die Erfindung bezüglich der obigen Ausführungsform beschrieben worden ist, ist die Erfindung nicht auf diese Ausführungsform beschränkt und kann geändert werden, ohne dass von dem Geist der Erfindung abgewichen wird.

Beispielsweise ist das Koaxialkabel 1 gemäß der Ausführungsform nicht auf das zuvor beschriebene mit Bezug auf 1(a) und 1(b) beschränkt und verschiedene Änderungen können daran gemacht werden. Beispielsweise muss der interne Leiter 10 nicht aus verseilten weichen Kupferdrähten bestehen oder die Hülle 50 muss nicht aus hitzeresistentem PVC bestehen. Weiterhin können verschiedene Änderungen an dem Isolator 20 oder dem externen Leiter 40 in gleicher Manier vorgenommen werden.

Obwohl heiße Schmelze für die Klebelage 60 bei dem Koaxialkabel 1 gemäß der Ausführungsform verwendet wird, um geschweißt zu werden wenn die Hülle 50 extrudiert wird, ist die Erfindung nicht darauf beschränkt. Der Isolator 20 und der Film 30 können miteinander einfach mittels eines Bindungsmittels, wie z. B. Speisestärke, verbunden werden.

Obwohl die Identifikationslage 32 durch Applikation auf den Film 30 in der Ausführungsform geformt ist, ist die Erfindung nicht darauf beschränkt. Die Identifikationslage 32 kann auch in eine blattartige Gestalt geformt sein und an den Film 30 geklebt werden. Weiterhin kann die Identifikationslage 32 außerhalb des Films 30 bereitgestellt sein.

Zusätzlich kann in der Ausführungsform das Koaxialkabel 1 ohne Identifikationlage 32 sein, und eine Farbe kann in die Filmbasis 31 eingeknetet werden, so dass der Film 30 selbst farbig ist, und unterschiedlich in der Farbe ist von der des Isolators 20 und des externen Leiters 40. Nach dieser Art und Weise ist es möglich, einen gleichen Effekt zu erreichen wie in dem Fall, bei dem die Identifikationslage 32 verwendet wird.

Das Koaxialkabel gemäß der Ausführungsform wird im Folgenden zusammenfassend beschrieben.

  • (1) Das Koaxialkabel 1 gemäß der Ausführungsform beinhaltet einen internen Leiter 10, einen Isolator 20, der an einem äußeren Umfang des internen Leiters 10 bereitgestellt ist, einen Film 30, der an einem äußeren Umfang des Isolators 20 bereitgestellt ist, einen externen Leiter 40, der an einem äußeren Umfang des Films 30 bereitgestellt ist, eine Hülle 50, die an einem äußeren Umfang des externen Leiters 40 bereitgestellt ist. Zusätzlich beinhaltet das Koaxialkabel 1 eine Klebelage 60, die zwischen dem Isolator 20 und dem Film 30 bereitgestellt ist, und die den Isolator 20 und den Film 30 miteinander verbindet.
  • (2) In dem Koaxialkabel 1 gemäß der Ausführungsform beinhaltet der Film 30 eine Identifikationslage 32, die farblich unterschiedlich ist von beiden, dem Isolator 20 und dem externen Leiter 40. Alternativ kann in dem Koaxialkabel 1 gemäß der Ausführungsform der Film 30 mit einer Farbe versehen sein, die mit jener des Isolators 20 und des externen Leiters 40 unterschiedlich ist.

Die vorliegende Erfindung basiert auf einer japanischen Patentanmeldung (Japanische Patentanmeldung Nr. 2012-268213), die am 07. Dezember 2012 eingereicht ist, deren Inhalt hiermit unter Bezugnahme eingeschlossen ist.

Industrielle Anwendbarkeit

Ein Koaxialkabel gemäß der Erfindung ist nützlich, da es möglich ist, ein Koaxialkabel bereitzustellen, das in der Lage ist beides, die Möglichkeit eines Verbindungsfehlers während des Verbindens von Anschlüssen und die Möglichkeit dass Verstopfung in einem Schneider auftritt, zu reduzieren.

Bezugszeichenliste

1
Koaxialkabel
10
interner Leiter
20
Isolator
30
Film
31
Filmbasis
32
Identifikationslage
40
externer Leiter
50
Hülle
60
Klebelage