Title:
HF-Kettenverwaltung in einer trägerbündelungsfähigen drahtlosen Kommunikationseinrichtung
Kind Code:
T5


Abstract:

Es wird ein Verfahren zum Verwalten von Hochfrequenz-(HF-)Ketten in einer trägerbündelungsfähigen drahtlosen Kommunikationseinrichtung bereitgestellt. Das Verfahren kann einschließen, dass eine drahtlose Kommunikationseinrichtung eine erste HF-Kette, die mit einem ersten Teilträger verknüpft ist, und eine zweite HF-Kette, die mit einem zweiten Teilträger verknüpft ist, verwendet, um eine Verbindung zu einem Netz zu unterstützen. Das Verfahren kann ferner einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung eine Deaktivierungsnachricht formatiert, die dafür konfiguriert ist, eine Deaktivierung des zweiten Teilträgers auszulösen. Das Verfahren kann außerdem einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung die Deaktivierungsnachricht an das Netz sendet, um die Deaktivierung des zweiten Teilträgers auszulösen. Das Verfahren kann ebenfalls einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung die Verwendung der zweiten HF-Kette zum Unterstützen der Verbindung zu dem Netz über den zweiten Teilträger nach dem Senden der Deaktivierungsnachricht unterbricht.




Inventors:
Mucke, Christian W., Calif. (Cupertino, US)
Tabet, Tarik, Calif. (Cupertino, US)
Yang, Xiangying, Calif. (Cupertino, US)
Application Number:
DE112013002851T
Publication Date:
03/05/2015
Filing Date:
06/04/2013
Assignee:
Apple Inc. (Calif., Cupertino, US)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Fleuchaus, Michael, Dipl.-Phys. Univ., 81369, München, DE
Claims:
1. Verfahren zum Verwalten von Hochfrequenz-(HF-)Ketten in einer trägerbündelungsfähigen drahtlosen Kommunikationseinrichtung, wobei das Verfahren umfasst, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung:
eine erste HF-Kette, die mit einem ersten Teilträger verknüpft ist, und eine zweite HF-Kette, die mit einem zweiten Teilträger verknüpft ist, verwendet, um eine Verbindung zu einem Netz zu unterstützen, das eine trägerbündelungsfähige Long-Term-Evolution-(LTE-)Technologie unterstützt,
eine Deaktivierungsnachricht formatiert, die dafür konfiguriert ist, eine Deaktivierung des zweiten Teilträgers auszulösen,
die Deaktivierungsnachricht an das Netz sendet, um die Deaktivierung des zweiten Teilträgers auszulösen, und
die Verwendung der zweiten HF-Kette unterbricht, um die Verbindung zu dem Netz über den zweiten Teilträger nach dem Senden der Deaktivierungsnachricht zu unterstützen.

2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Formatieren der Deaktivierungsnachricht das Formatieren eines Steuerungselements (CE) der Medienzugangssteuerung (MAC), das eine Deaktivierungsangabe für den zweiten Teilträger einschließt, umfasst.

3. Verfahren nach Anspruch 2, wobei das MAC-CE eine MAC-Paketdateneinheit (PDU) mit einer reservierten logischen Kanal-ID (LCID), bestimmt für eine Teilträger-Deaktivierungsangabe durch eine drahtlose Kommunikationseinrichtung umfasst.

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Deaktivierungsnachricht eine Deaktivierungsanforderungsnachricht umfasst, wobei das Verfahren ferner umfasst, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung:
auf eine Deaktivierungsberechtigungsantwort von dem Netz wartet, bevor sie die Verwendung der zweiten HF-Kette zum Unterstützen der Verbindung zu dem Netz über den zweiten Teilträger unterbricht.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Deaktivierungsnachricht eine Deaktivierungsbenachrichtigungsmeldung umfasst, wobei das Verfahren ferner umfasst, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung:
darauf wartet, eine Besätigung (ACK) von dem Netz als Reaktion auf die Deaktivierungsbenachrichtigungsmeldung zu empfangen, bevor sie die Verwendung der zweiten HF-Kette zum Unterstützen der Verbindung zu dem Netz über den zweiten Teilträger unterbricht.

6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, das ferner umfasst, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung die zweite HF-Kette für eine andere Funktion als die Kommunikation über den zweiten Teilträger zur Unterstützung der Verbindung zu dem Netz umwidmet, während die erste HF-Kette dazu verwendet wird, die Verbindung zu dem Netz über den ersten Teilträger zu unterstützen.

7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei das Umwidmen der zweiten HF-Kette umfasst, die zweite HF-Kette dazu zu verwenden, nach einer Funkrufnachricht auf einem zweiten Netz abzufragen, während die erste HF-Kette dazu verwendet wird, die Verbindung zu dem Netz über den ersten Teilträger zu unterstützen.

8. Verfahren nach Anspruch 6, wobei das Umwidmen der zweiten HF-Kette umfasst, die zweite HF-Kette dazu zu verwenden, nach einem öffentlichen landgestützten Mobilfunknetz (PLMN), das eine höhere Priorität als das Netz hat, abzufragen, während die erste HF-Kette dazu verwendet wird, die Verbindung zu dem Netz über den ersten Teilträger zu unterstützen.

9. Verfahren nach Anspruch 6, wobei das Umwidmen der zweiten HF-Kette umfasst, die zweite HF-Kette dazu zu verwenden, eine parallele Messung einer Zielzelle durchzuführen, während die erste HF-Kette dazu verwendet wird, eine aktive Kommunikationssitzung über eine Verbindung zu einer aktiven Zelle des Netzes über den ersten Teilträger zu unterstützen.

10. Verfahren nach Anspruch 9, das ferner umfasst, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung:
feststellt, dass eine Signalqualität der aktiven Zelle unter eine Schwellensignalqualität gefallen ist, und
wobei das Senden der Deaktivierungsnachricht und das Verwenden der zweiten HF-Kette, um eine parallele Messung der Zielzelle durchzuführen, als Reaktion darauf, dass die Signalqualität unter die Schwellensignalqualität fällt, durchgeführt werden.

11. Verfahren nach Anspruch 6, wobei das Umwidmen der zweiten HF-Kette umfasst, die zweite HF-Kette dazu zu verwenden, eine autonome Messung einer Zielzelle durchzuführen, um Systeminformationen der Zielzelle zu erlangen, während die erste HF-Kette dazu verwendet wird, eine aktive Kommunikationssitzung über eine Verbindung zu einer aktiven Zelle des Netzes über den ersten Teilträger zu unterstützen.

12. Verfahren nach Anspruch 11, wobei die Zielzelle eine Zelle einer geschlossenen Teilnehmergruppe (CSG) ist.

13. Drahtlose Kommunikationseinrichtung, die Folgendes umfasst:
eine erste Hochfrequenz-(HF-)Kette,
eine zweite HF-Kette, wobei die erste HF-Kette und die zweite HF-Kette dafür konfiguriert sind, Trägerbündelung zu unterstützen, und
Verarbeitungsschaltungen, wobei die Verarbeitungsschaltungen dafür konfiguriert sind, die drahtlose Kommunikationseinrichtung so zu steuern, dass sie wenigstens:
die erste HF-Kette dazu verwendet, eine Verbindung zu einem mehrteilträgerfähigen (MCC-)Netz über einen ersten Teilträger zu unterstützen,
die zweite HF-Kette dazu verwendet, eine Verbindung zu dem MCC-Netz über einen zweiten Teilträger zu unterstützen,
eine Deaktivierungsnachricht formatiert, die dafür konfiguriert ist, eine Deaktivierung des zweiten Teilträgers auszulösen,
die Deaktivierungsnachricht an das MCC-Netz sendet, um die Deaktivierung des zweiten Teilträgers auszulösen, und
die Verwendung der zweiten HF-Kette zum Unterstützen der Verbindung zu dem MCC-Netz über den zweiten Teilträger nach dem Senden der Deaktivierungsnachricht unterbricht.

14. Drahtlose Kommunikationseinrichtung nach Anspruch 13, wobei die Deaktivierungsnachricht ein Steuerungselement (CE) der Medienzugangssteuerung (MAC), das eine Deaktivierungsangabe für den zweiten Teilträger einschließt, umfasst.

15. Drahtlose Kommunikationseinrichtung nach Anspruch 13 oder 14, wobei die Verarbeitungsschaltungen ferner dafür konfiguriert sind, die drahtlose Kommunikationseinrichtung so zu steuern, dass sie die zweite HF-Kette für eine andere Funktion als die Kommunikation über den zweiten Teilträger zur Unterstützung der Verbindung zu dem MCC-Netz umwidmet, während die erste HF-Kette dazu verwendet wird, die Verbindung zu dem MCC-Netz über den ersten Teilträger zu unterstützen.

16. Rechnerprogrammerzeugnis zum Verwalten von Hochfrequenz-(HF-)Ketten in einer trägerbündelungsfähigen drahtlosen Kommunikationseinrichtung, wobei das Rechnerprogrammerzeugnis wenigstens ein nicht-transientes rechnerlesbares Speichermedium umfasst, das einen Rechnerprogrammcode auf demselben gespeichert hat, wobei der Rechnerprogrammcode Folgendes umfasst:
Programmcode zum Verwenden einer ersten HF-Kette, die mit einem ersten Teilträger verknüpft ist, und einer zweiten HF-Kette, die mit einem zweiten Teilträger verknüpft ist, um eine Verbindung zu einem mehrteilträgerfähigen (MCC-)Netz zu unterstützen,
Programmcode zum Formatieren einer Deaktivierungsnachricht, die dafür konfiguriert ist, eine Deaktivierung des zweiten Teilträgers auszulösen,
Programmcode zum Senden der Deaktivierungsnachricht an das MCC-Netz, um die Deaktivierung des zweiten Teilträgers auszulösen, und
Programmcode zum Unterbrechen der Verwendung der zweiten HF-Kette zum Unterstützen der Verbindung zu dem MCC-Netz über den zweiten Teilträger nach dem Senden der Deaktivierungsnachricht.

17. Vorrichtung zum Verwalten von Hochfrequenz-(HF-)Ketten in einer trägerbündelungsfähigen drahtlosen Kommunikationseinrichtung, wobei die Vorrichtung Folgendes umfasst:
Mittel zum Verwenden einer ersten HF-Kette, die mit einem ersten Teilträger verknüpft ist, und einer zweiten HF-Kette, die mit einem zweiten Teilträger verknüpft ist, um eine Verbindung zu einem mehrteilträgerfähigen(MCC-)Netz zu unterstützen,
Mittel zum Formatieren einer Deaktivierungsnachricht, die dafür konfiguriert ist, eine Deaktivierung des zweiten Teilträgers auszulösen,
Mittel zum Senden der Deaktivierungsnachricht an das MCC-Netz, um die Deaktivierung des zweiten Teilträgers auszulösen, und
Mittel zum Unterbrechen der Verwendung der zweiten HF-Kette zum Unterstützen der Verbindung zu dem MCC-Netz über den zweiten Teilträger nach dem Senden der Deaktivierungsnachricht.

18. Vorrichtung nach Anspruch 17, wobei die Mittel zum Formatieren der Deaktivierungsnachricht Mittel zum Formatieren eines Steuerungselements (CE) der Medienzugangssteuerung (MAC), das eine Deaktivierungsangabe für den zweiten Teilträger einschließt, umfassen.

19. Vorrichtung nach Anspruch 18, wobei das MAC-CE eine MAC-Paketdateneinheit (PDU) mit einer reservierten logischen Kanal-ID (LCID), bestimmt für eine Teilträger-Deaktivierungsangabe durch eine drahtlose Kommunikationseinrichtung, umfasst.

20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 19, wobei die Deaktivierungsnachricht eine Deaktivierungsbenachrichtigungsmeldung umfasst, wobei die Vorrichtung ferner Folgendes umfasst:
Mittel zum Warten auf eine Deaktivierungsberechtigungsantwort von dem MCC-Netz, bevor die Verwendung der zweiten HF-Kette zum Unterstützen der Verbindung zu dem MCC-Netz über den zweiten Teilträger unterbrochen wird.

21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 19, wobei die Deaktivierungsnachricht eine Deaktivierungsbenachrichtigungsmeldung umfasst, wobei die Vorrichtung ferner Folgendes umfasst:
Mittel zum Warten auf das Empfangen einer Bestätigung(ACK) von dem MCC-Netz als Reaktion auf die Deaktivierungsbenachrichtigungsmeldung, bevor die Verwendung der zweiten HF-Kette zum Unterstützen der Verbindung zu dem MCC-Netz über den zweiten Teilträger unterbrochen wird.

22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 19, die ferner Mittel zum Umwidmen der zweiten HF-Kette für eine andere Funktion als die Kommunikation über den zweiten Teilträger zur Unterstützung der Verbindung zu dem MCC-Netz umfasst, während die erste HF-Kette dazu verwendet wird, die Verbindung zu dem MCC-Netz über den ersten Teilträger zu unterstützen.

23. Vorrichtung nach Anspruch 22, wobei die Mittel zum Umwidmen der zweiten HF-Kette Mittel zum Verwenden der zweiten HF-Kette zum Abfragen nach einer Funkrufnachricht auf einem zweiten Netz umfassen, während die erste HF-Kette dazu verwendet wird, die Verbindung zu dem MCC-Netz über den ersten Teilträger zu unterstützen.

24. Vorrichtung nach Anspruch 22, wobei die Mittel zum Umwidmen der zweiten HF-Kette Mittel zum Verwenden der zweiten HF-Kette zum Abfragen nach einem öffentlichen landgestützten Mobilfunknetz (PLMN), das eine höhere Priorität als das MCC-Netz hat, umfassen, während die erste HF-Kette dazu verwendet wird, die Verbindung zu dem MCC-Netz über den ersten Teilträger zu unterstützen.

25. Vorrichtung nach Anspruch 22, wobei die Mittel zum Umwidmen der zweiten HF-Kette Mittel zum Verwenden der zweiten HF-Kette zum Durchführen einer parallelen Messung einer Zielzelle umfassen, während die erste HF-Kette dazu verwendet wird, eine aktive Kommunikationssitzung über eine Verbindung zu einer aktiven Zelle des MCC-Netzes über den ersten Teilträger zu unterstützen.

26. Vorrichtung nach Anspruch 25, die ferner Folgendes umfasst:
Mittel zum Feststellen, dass eine Signalqualität der aktiven Zelle unter eine Schwellensignalqualität gefallen ist, und
Mittel zum Senden der Deaktivierungsnachricht und zum Verwenden der zweiten HF-Kette, um eine parallele Messung der Zielzelle durchzuführen, als Reaktion darauf, dass die Signalqualität unter die Schwellensignalqualität fällt.

27. Vorrichtung nach Anspruch 22, wobei die Mittel zum Umwidmen der zweiten HF-Kette Mittel zum Verwenden der zweiten HF-Kette zum Durchführen einer autonomen Messung einer Zielzelle, um Systeminformationen der Zielzelle zu erlangen, umfassen, während die erste HF-Kette dazu verwendet wird, eine aktive Kommunikationssitzung über eine Verbindung zu einer aktiven Zelle des MCC-Netzes über den ersten Teilträger zu unterstützen.

28. Vorrichtung nach Anspruch 27, wobei die Zielzelle eine Zelle einer geschlossenen Teilnehmergruppe (CSG) ist.

29. Verfahren zum Umwidmen einer Hochfrequenz-(HF-)Kette in einer trägerbündelungsfähigen drahtlosen Kommunikationseinrichtung, wobei das Verfahren umfasst, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung:
eine erste HF-Kette dazu verwendet, eine Verbindung zu einem Netz zu unterstützen,
eine zweite HF-Kette zum Umwidmen auswählt,
feststellt, ob es einen mit der zweiten HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträger gibt,
in einem Fall, in dem festgestellt wird, dass es einen mit der zweiten HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträger gibt, eine Deaktivierungsnachricht an das Netz sendet, um vor dem Umwidmen der zweiten HF-Kette die Deaktivierung des mit der zweiten HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträgers auszulösen, und
die zweite HF-Kette für eine andere Funktion als die Kommunikation über einen sekundären Teilträger zur Unterstützung der Verbindung zu dem Netz umwidmet.

30. Verfahren nach Anspruch 29, wobei das Senden der Deaktivierungsnachricht das Senden einer Deaktivierungsanforderungsnachricht an das Netz umfasst, wobei das Verfahren ferner umfasst, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung:
darauf wartet, eine Deaktivierungsberechtigungsantwort von dem Netz zu empfangen, bevor sie die zweite HF-Kette umwidmet, in einem Fall, in dem festgestellt wird, dass es einen mit der zweiten HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträger gibt.

31. Verfahren nach Anspruch 29, wobei das Verfahren ferner umfasst, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung:
darauf wartet, eine Bestätigung(ACK) von dem Netz als Reaktion auf die Deaktivierungsnachricht zu empfangen, bevor sie die zweite HF-Kette umwidmet, in einem Fall, in dem festgestellt wird, dass es einen mit der zweiten HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträger gibt.

32. Verfahren nach einem der Ansprüche 29 bis 31, wobei das Senden der Deaktivierungsnachricht das Senden eines Steuerungselements (CE) der Medienzugangssteuerung (MAC), das eine Trägerdeaktivierungsangabe für den mit der zweiten HF-Kette verknüpften sekundären Teilträger einschließt, umfasst.

33. Verfahren nach einem der Ansprüche 29 bis 31, wobei das Feststellen, ob es einen mit der HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträger gibt, das Feststellen, ob das Netz ein mehrteilträgerfähiges (MCC-)Netz ist, umfasst, und wobei das Senden der Deaktivierungsnachricht das Senden der Deaktivierungsnachricht nur in einem Fall, in dem festgestellt wird, dass das Netz ein MCC-Netz ist, umfasst.

34. Verfahren nach einem der Ansprüche 29 bis 31, wobei das Umwidmen der zweiten HF-Kette das Verwenden der zweiten HF-Kette zum Abfragen nach einer Funkrufnachricht auf einem zweiten Netz umfasst, während die erste HF-Kette dazu verwendet wird, die Verbindung zu dem Netz zu unterstützen.

35. Verfahren nach einem der Ansprüche 29 bis 31, wobei das Umwidmen der zweiten HF-Kette das Verwenden der zweiten HF-Kette zum Abfragen nach einem öffentlichen landgestützten Mobilfunknetz (PLMN), das eine höhere Priorität als das MCC-Netz hat, umfasst, während die erste HF-Kette dazu verwendet wird, die Verbindung zu dem Netz zu unterstützen.

36. Verfahren nach einem der Ansprüche 29 bis 31, wobei das Umwidmen der zweiten HF-Kette das Verwenden der zweiten HF-Kette zum Durchführen einer parallelen Messung einer Zielzelle umfasst, während die erste HF-Kette dazu verwendet wird, eine aktive Kommunikationssitzung über eine Verbindung zu einer aktiven Zelle des Netzes zu unterstützen.

37. Verfahren nach Anspruch 36, wobei das Verwenden der zweiten HF-Kette zum Durchführen einer parallelen Messung einer Zielzelle als Reaktion darauf, dass die Signalqualität unter eine Schwellensignalqualität fällt, durchgeführt wird.

38. Verfahren nach einem der Ansprüche 29 bis 31, wobei das Umwidmen der zweiten HF-Kette das Verwenden der zweiten HF-Kette zum Durchführen einer autonomen Messung einer Zielzelle, um Systeminformationen der Zielzelle zu erlangen, umfasst, während die erste HF-Kette dazu verwendet wird, eine aktive Kommunikationssitzung über eine Verbindung zu einer aktiven Zelle des Netzes zu unterstützen.

39. Verfahren nach Anspruch 38, wobei die Zielzelle eine Zelle einer geschlossenen Teilnehmergruppe (CSG) ist.

40. Drahtlose Kommunikationseinrichtung, die Folgendes umfasst:
eine erste Hochfrequenz-(HF-)Kette,
eine zweite HF-Kette, wobei die erste HF-Kette und die zweite HF-Kette dafür konfiguriert sind, Trägerbündelung zu unterstützen, und
Verarbeitungsschaltungen, wobei die Verarbeitungsschaltungen dafür konfiguriert sind, die drahtlose Kommunikationseinrichtung so zu steuern, dass sie wenigstens:
die erste HF-Kette dazu verwendet, eine Verbindung zu einem Netz zu unterstützen,
die zweite HF-Kette zum Umwidmen auswählt,
feststellt, ob es einen mit der zweiten HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträger gibt,
in einem Fall, in dem festgestellt wird, dass es einen mit der zweiten HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträger gibt, eine Deaktivierungsnachricht an das Netz sendet, um vor dem Umwidmen der zweiten HF-Kette die Deaktivierung des mit der zweiten HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträgers auszulösen, und
die zweite HF-Kette für eine andere Funktion als die Kommunikation über einen sekundären Teilträger zur Unterstützung der Verbindung zu dem Netz umwidmet.

41. Rechnerprogrammerzeugnis zum Umwidmen einer Hochfrequenz-(HF-)Kette in einer trägerbündelungsfähigen drahtlosen Kommunikationseinrichtung, wobei das Rechnerprogrammerzeugnis wenigstens ein nicht-transientes rechnerlesbares Speichermedium umfasst, das einen Rechnerprogrammcode auf demselben gespeichert hat, wobei der Rechnerprogrammcode Folgendes umfasst:
Programmcode zum Verwenden einer ersten HF-Kette zum Unterstützen einer Verbindung zu einem Netz,
Programmcode zum Auswählen einer zweiten HF-Kette zum Umwidmen,
Programmcode zum Feststellen, ob es einen mit der zweiten HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträger gibt,
Programmcode zum Senden einer Deaktivierungsnachricht an das Netz, um vor dem Umwidmen der zweiten HF-Kette die Deaktivierung des mit der zweiten HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträgers auszulösen, in einem Fall, in dem festgestellt wird, dass es einen mit der zweiten HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträger gibt, und
Programmcode zum Umwidmen der zweiten HF-Kette für eine andere Funktion als die Kommunikation über einen sekundären Teilträger zur Unterstützung der Verbindung zu dem Netz.

42. Vorrichtung zum Umwidmen einer Hochfrequenz-(HF-)Kette in einer trägerbündelungsfähigen drahtlosen Kommunikationseinrichtung, wobei die Vorrichtung Folgendes umfasst:
Mittel zum Verwenden einer ersten HF-Kette zum Unterstützen einer Verbindung zu einem Netz,
Mittel zum Auswählen einer zweiten HF-Kette zum Umwidmen,
Mittel zum Feststellen, ob es einen mit der zweiten HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträger gibt,
Mittel zum Senden einer Deaktivierungsnachricht an das Netz, um vor dem Umwidmen der zweiten HF-Kette die Deaktivierung des mit der zweiten HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträgers auszulösen, in einem Fall, in dem festgestellt wird, dass es einen mit der zweiten HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträger gibt, und
Mittel zum Umwidmen der zweiten HF-Kette für eine andere Funktion als die Kommunikation über einen sekundären Teilträger zur Unterstützung der Verbindung zu dem Netz.

43. Vorrichtung nach Anspruch 42, wobei die Mittel zum Senden einer Deaktivierungsnachricht Mittel zum Senden einer Deaktivierungsanforderungsnachricht an das Netz umfassen, wobei die Vorrichtung ferner Folgendes umfasst:
Mittel zum Warten auf den Empfang einer Deaktivierungsberechtigungsantwort von dem Netz vor dem Umwidmen der zweiten HF-Kette in einem Fall, in dem festgestellt wird, dass es einen mit der zweiten HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträger gibt.

44. Vorrichtung nach Anspruch 42, die ferner Folgendes umfasst:
Mittel zum Warten auf den Empfang einer Bestätigung (ACK) von dem Netz als Reaktion auf die Deaktivierungsnachricht vor dem Umwidmen der zweiten HF-Kette in einem Fall, in dem festgestellt wird, dass es einen mit der zweiten HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträger gibt.

45. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 42 bis 44, wobei die Mittel zum Senden einer Deaktivierungsnachricht Mittel zum Senden eines Steuerungselements (CE) der Medienzugangssteuerung (MAC), das eine Deaktivierungsangabe für den mit der zweiten HF-Kette verknüpften sekundären Teilträger einschließt, umfassen.

46. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 42 bis 44, wobei die Mittel zum Feststellen, ob es einen mit der HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträger gibt, Mittel zum Feststellen, ob das Netz ein mehrteilträgerfähiges (MCC-)Netz ist, umfassen und wobei die Mittel zum Senden der Deaktivierungsnachricht Mittel zum Senden der Deaktivierungsnachricht nur in einem Fall, in dem festgestellt wird, dass das Netz ein MCC-Netz ist, umfassen.

47. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 42 bis 44, wobei die Mittel zum Umwidmen der zweiten HF-Kette Mittel zum Verwenden der zweiten HF-Kette zum Abfragen nach einer Funkrufnachricht auf einem zweiten Netz umfassen, während die erste HF-Kette dazu verwendet wird, die Verbindung zu dem Netz zu unterstützen.

48. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 42 bis 44, wobei die Mittel zum Umwidmen der zweiten HF-Kette Mittel zum Verwenden der zweiten HF-Kette zum Abfragen nach einem öffentlichen landgestützten Mobilfunknetz (PLMN), das eine höhere Priorität als das MCC-Netz hat, umfassen, während die erste HF-Kette dazu verwendet wird, die Verbindung zu dem Netz zu unterstützen.

49. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 42 bis 44, wobei die Mittel zum Umwidmen der zweiten HF-Kette Mittel zum Verwenden der zweiten HF-Kette zum Durchführen einer parallelen Messung einer Zielzelle umfassen, während die erste HF-Kette dazu verwendet wird, eine aktive Kommunikationssitzung über eine Verbindung zu einer aktiven Zelle des Netzes zu unterstützen.

50. Vorrichtung nach Anspruch 49, wobei die Mittel zum Verwenden der zweiten HF-Kette zum Durchführen einer parallelen Messung der Zielzelle Mittel zum Verwenden der zweiten HF-Kette zum Durchführen einer parallelen Messung der Zielzelle als Reaktion darauf, dass die Signalqualität der aktiven Zelle unter eine Schwellensignalqualität abfällt, umfassen.

51. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 42 bis 44, wobei die Mittel zum Umwidmen der zweiten HF-Kette Mittel zum Verwenden der zweiten HF-Kette zum Durchführen einer autonomen Messung einer Zielzelle, um Systeminformationen der Zielzelle zu erlangen, umfassen, während die erste HF-Kette dazu verwendet wird, eine aktive Kommunikationssitzung über eine Verbindung zu einer aktiven Zelle des Netzes zu unterstützen.

52. Vorrichtung nach Anspruch 51, wobei die Zielzelle eine Zelle einer geschlossenen Teilnehmergruppe (CSG) ist.

Description:
GEBIET DER BESCHRIEBENEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Die beschriebenen Ausführungsformen betreffen im Allgemeinen drahtlose Kommunikation und insbesondere die Hochfrequenz-(HF-)Kettenverwaltung in einer trägerbündelungsfähigen drahtlosen Kommunikationseinrichtung.

ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK

Moderne drahtlose Kommunikationseinrichtungen entwickeln sich ständig weiter, und bieten ein immer breiteres Angebot an Fähigkeiten an, und werden nun praktisch überall durch Verbraucher verwendet, um über drahtlose Netze auf eine Vielfalt von datenintensiven Diensten zuzugreifen. Die sich ergebende gesteigerte Forderung an Netze, datenintensive Dienste für eine schnell zunehmende Anzahl von Geräten zu unterstützen, stellt Netzbetreiber unter Druck, aktualisierte Netze bereitzustellen, die dazu in der Lage sind, sowohl gesteigerte Datenkapazität als auch schnellere Datenübertragungsgeschwindigkeiten zu unterstützen. Daher werden weiter Anstrengungen unternommen, um fortgeschrittene Funkzugangstechnologien (radio access technologies – RAT) zu entwickeln, um einen höheren Durchsatz für die über drahtlose Netze übermittelten Daten zu gewährleisten, um den Bedarf an Datendiensten von modernen drahtlosen Kommunikationseinrichtungen zu unterstützen. Zum Beispiel unterstützen einige moderne zellulare RAT, wie beispielsweise Long Term Evolution (LTE) Version 10 und spätere Versionen, ebenfalls als LTE-Advanced (LTE-A) bezeichnet, eine als Trägerbündelung bekannte Technik, bei der die Bandbreite durch die Bündelung von mehreren Teilträgern (component carriers – CC) erweitert werden kann. In diesem Zusammenhang verwendet die Trägerbündelung, anstatt einen einzelnen Träger zu verwenden, um die Kommunikation zwischen einem Gerät und dem Netz zu unterstützen, mehrere CC parallel derart, dass die Bandbreite für Datenübertragungen zu und/oder von einer drahtlosen Kommunikationseinrichtung durch die Bündelung von mehreren CC gesteigert werden kann, um Datenübertragungen weiterzuleiten.

In LTE-A-Systemen ist jeder CC abwärtskompatibel mit der Trägerstruktur der LTE-Version 8. Die Trägerbündelung kann durch die Verwendung sowohl von aneinandergrenzenden als auch von nicht aneinandergrenzenden Spektren unterstützt werden. In diesem Zusammenhang können die zur Trägerbündelung verwendeten CC benachbarte Frequenzbänder benutzen oder können nicht benachbarte Frequenzbänder benutzen.

KURZDARSTELLUNG DER BESCHRIEBENEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Einige hierin offenbarte Ausführungsbeispiele stellen eine HF-Kettenverwaltung in einer trägerbündelungsfähigen drahtlosen Kommunikationseinrichtung bereit. In diesem Zusammenhang stellen einige Ausführungsbeispiele eine drahtlose Kommunikationseinrichtung bereit, die dafür konfiguriert ist, einem trägerbündelungsfähigen Netz, ebenfalls als ein mehrteilträgerfähiges (multiple component carrier capable – MCC-)Netz bezeichnet, zu signalisieren, die Deaktivierung und/oder Aktivierung eines sekundären Teilträgers auszulösen. Daher kann eine drahtlose Kommunikationseinrichtung nach einigen Ausführungsbeispielen, anstatt, wie bei früheren Systemen, sich auf das Netz zu stützen, um eine Aktivierung/Deaktivierung von Teilträgern einzuleiten, eine autonomere Kontrolle über ihre Verwendung von Funkressourcen haben. Daher kann eine drahtlose Kommunikationseinrichtung nach einigen Ausführungsbeispielen eine Aktivierung/Deaktivierung von Teilträgern einleiten, um sich an sich verändernde Betriebsbedingungen, die die Einrichtung möglicherweise erfahren kann, anzupassen, wie beispielsweise als Reaktion auf sich verändernde Bandbreitenerfordernisse an der Einrichtung, um den Energieverbrauch an der Einrichtung zu verringern und/oder aus anderen Gründen. Ferner stellen einige Ausführungsbeispiele eine drahtlose Kommunikationseinrichtung bereit, die dafür konfiguriert sein kann, eine Deaktivierung eines sekundären Teilträgers, der mit einer HF-Kette verknüpft ist, einzuleiten, um die HF-Kette freizugeben, damit sie für eine andere Funktion als das Unterstützen der Trägerbündelung auf einem sekundären Teilträger umgewidmet wird.

Diese Kurzdarstellung wird nur zu Zwecken der Zusammenfassung einiger Ausführungsbeispiele der Erfindung bereitgestellt, um so ein grundlegendes Verständnis einiger Aspekte der Erfindung zu gewährleisten. Dementsprechend wird zu erkennen sein, dass die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele nur Beispiele sind und nicht so ausgelegt werden sollten, dass sie den Rahmen oder den Geist der Erfindung auf irgendeine Weise einengen. Andere Ausführungsformen, Aspekte und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden ausführlichen Beschreibung offensichtlich werden, wenn sie in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen, die beispielhaft die Prinzipien der beschriebenen Ausführungsformen illustrieren, betrachtet werden.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die beschriebenen Ausführungsformen und die Vorteile derselben können am besten verstanden werden durch Bezugnahme auf die folgende Beschreibung, betrachtet in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen. Diese Zeichnungen sind nicht notwendigerweise maßstäblich gezeichnet und begrenzen auf keinerlei Weise jegliche Veränderungen in Form und Detail, die durch eine Person vom Fach an den beschriebenen Ausführungsformen vorgenommen werden können, ohne vom Geist und Rahmen der beschriebenen Ausführungsformen abzuweichen.

1 illustriert ein Beispiel der Trägerbündelung nach einigen Ausführungsbeispielen.

2 illustriert eine beispielhafte Sende-/Empfangsarchitektur nach einigen Ausführungsbeispielen.

3 illustriert ein drahtloses Kommunikationssystem nach einigen Ausführungsbeispielen.

4 illustriert ein Blockdiagramm einer Vorrichtung, die auf einer drahtlosen Kommunikationseinrichtung nach einigen Ausführungsbeispielen umgesetzt werden kann.

5 illustriert ein Ablaufdiagramm nach einem beispielhaften Verfahren zum Deaktivieren eines Teilträgers nach einigen Ausführungsbeispielen.

6 illustriert ein Ablaufdiagramm nach einem beispielhaften Verfahren zum Aktivieren eines Teilträgers nach einigen Ausführungsbeispielen.

7 illustriert ein Ablaufdiagramm nach einem beispielhaften Verfahren zum Umwidmen einer HF-Kette nach einigen Ausführungsbeispielen.

8 illustriert ein Ablaufdiagramm nach einem beispielhaften Verfahren zum Umwidmen einer HF-Kette zum Abfragen nach einer Funkrufnachricht nach einigen Ausführungsbeispielen.

9 illustriert ein Ablaufdiagramm nach einem beispielhaften Verfahren zum Umwidmen einer HF-Kette zum Abfragen nach einem Netz höherer Priorität nach einigen Ausführungsbeispielen.

10 illustriert ein Ablaufdiagramm nach einem anderen beispielhaften Verfahren zum Umwidmen einer HF-Kette zum Abfragen nach einem Netz höherer Priorität nach einigen Ausführungsbeispielen.

11 illustriert ein Ablaufdiagramm nach einem beispielhaften Verfahren zum Umwidmen einer HF-Kette zum Durchführen einer parallelen Messung nach einigen Ausführungsbeispielen.

12 illustriert ein Ablaufdiagramm nach einem anderen beispielhaften Verfahren zum Umwidmen einer HF-Kette zum Durchführen einer parallelen Messung nach einigen Ausführungsbeispielen.

13 illustriert ein Ablaufdiagramm nach einem beispielhaften Verfahren zum Umwidmen einer HF-Kette zum Durchführen einer autonomen Messung nach einigen Ausführungsbeispielen.

14 illustriert ein Ablaufdiagramm nach einem anderen beispielhaften Verfahren zum Umwidmen einer HF-Kette zum Durchführen einer autonomen Messung nach einigen Ausführungsbeispielen.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG AUSGEWÄHLTER AUSFÜHRUNGSFORMEN

Wie zuvor erörtert, unterstützen einige moderne RAT, wie beispielsweise LT-A, und moderne drahtlose Kommunikationseinrichtungen, die dafür konfiguriert sind, über solche RAT zu arbeiten, Trägerbündelungstechniken, bei denen die Kommunikation über mehrere Teilträger weitergeleitet werden kann, um so die verfügbare Bandbreite für die Kommunikation zwischen der Einrichtung und dem Netz zu steigern. 1 illustriert ein Beispiel der Trägerbündelung nach einigen Ausführungsbeispielen. Das Beispiel von 1 kann die Kommunikation über Teilträger innerhalb eines Frequenzbandes A 102 und eines Frequenzbandes B 104 unterstützen. In diesem Zusammenhang liegen ein Teilträger #1 106, ein Teilträger #2 108 und ein Teilträger #3 110 innerhalb des Frequenzbandes A 102, während ein Teilträger #4 112 innerhalb des Frequenzbandes B 104 liegt. Daher kann die Trägerbündelung, in Abhängigkeit von der Kombination von Teilträgern, die in einer gegebenen Trägerbündelungskonfiguration verwendet werden, Gebrauch von Intraband-Bündelung und/oder Interband-Bündelung machen. Zum Beispiel kann eine Intraband-Trägerbündelung die aneinandergrenzenden Teilträger #2 108 und #3 110 verwenden. Zusätzlich oder alternativ kann eine Intraband-Trägerbündelung an den nicht aneinandergrenzenden Teilträgern #1 106 und #3 110 erfolgen. Als ein weiteres Beispiel kann eine Interband-Trägerbündelung den Teilträger #1 106 (und/oder einen oder mehrere von #2 108 und #3 110) im Frequenzband A 102 und den Teilträger #4 112 im Frequenzband B 104 verwenden.

Eine drahtlose Kommunikationseinrichtung, die dazu in der Lage ist, Trägerbündelung zu verwenden, setzt mehrere Hochfrequenz-(HF-)Ketten oder Funkressourcen ein, um die Trägerbündelung zu unterstützen. In diesem Zusammenhang kann, wenn Trägerbündelung auf einer Einrichtung aktiviert ist, die drahtlose Kommunikationseinrichtung eine gesonderte HF-Kette für jeden der Einrichtung zugewiesenen Teilträger verwenden. Jeder durch eine drahtlose Kommunikationseinrichtung verwendete aktive Teilträger kann dementsprechend mit einer jeweiligen HF-Kette auf der Einrichtung verknüpft sein.

Die Trägerbündelung ist zuvor nur durch vom Netz eingeleitete Medienzugangskontroll-(media access control – MAC-)Signalisierung aktiviert und deaktiviert worden. Zum Beispiel kann in vorhandenen Systemen die Trägerbündelung durch das Netz deaktiviert werden, wenn zusätzliche Bandbreite nicht benötigt wird, um aktive Datendienste zu unterstützen, um an der drahtlosen Kommunikationseinrichtung Batterie zu sparen, da die gleichzeitige Verwendung von mehreren HF-Ketten den Geräte-Energieverbrauch steigern kann. Jedoch hat die vom Netz eingeleitete Aktivierung/Deaktivierung von Teilträgern drahtlose Kommunikationseinrichtungen nicht mit ausreichender Autonomie versehen, um schnell auf sich verändernde Bedingungen, die durch die drahtlose Kommunikationseinrichtung erfahren werden können, zu reagieren. In diesem Zusammenhang kann bei gegenwärtigen Systemen eine drahtlose Kommunikationseinrichtung dem Netz nicht signalisieren, einen Teilträger zu aktivieren/deaktivieren, sondern muss stattdessen warten, dass das Netz die Aktivierung/Deaktivierung des Teilträgers einleitet, was möglicherweise nicht erfolgt, bis ein beträchtlicher Zeitraum seit dem Auftreten einer Bedingung, für die es wünschenswert sein kann, einen Teilträger zu aktivieren/deaktivieren, vergangen ist. Einige Ausführungsbeispiele begegnen diesem Problem durch das Bereitstellen einer drahtlosen Kommunikationseinrichtung mit einem schnellen Mechanismus zum Auslösen einer Aktivierung/Deaktivierung eines Teilträgers. Einige Ausführungsbeispiele stellen ferner eine drahtlose Kommunikationseinrichtung bereit, die dafür konfiguriert sein kann, eine HF-Kette umzuwidmen, die durch die Deaktivierung eines Teilträgers für eine andere Funktion als die Kommunikation über einen Teilträger verfügbar gemacht werden kann.

2 illustriert eine beispielhafte Sende-/Empfangsarchitektur, die auf einer trägerbündelungsfähigen drahtlosen Kommunikationseinrichtung nach einigen Ausführungsbeispielen umgesetzt werden kann. Wie in 2 illustriert, kann eine Sende-/Empfangseinrichtung auf einer trägerbündelungsfähigen drahtlosen Kommunikationseinrichtung mehrere HF-Ketten einschließen, die dazu verwendet werden können, jeweilige Teilträger (CC) zu unterstützen. Zum Beispiel kann eine erste HF-Kette für CC1 verwendet werden, eine zweite HF-Kette kann für CC2 verwendet werden... und eine n-te HF-Kette kann für CCn verwendet werden. In diesem Zusammenhang kann eine Sende-/Empfangsarchitektur nach einigen Ausführungsbeispielen wenigstens eine Anzahl von HF-Ketten einschließen, die einer Anzahl von CC entspricht, die nach den Geräte- und/oder Netzspezifikationen gebündelt werden können. Zum Beispiel unterstützen einige LTE-A-Systeme die Bündelung von bis zu 5 CC, und eine Sende-/Empfangskonfiguration auf einer Einrichtung, die dafür konfiguriert ist, auf solchen LTE-A-Systemen zu arbeiten, kann wenigstens 5 HF-Ketten einschließen, um die Verwendung von 5 CC zu unterstützen. Es wird jedoch zu erkennen sein, dass eine trägerbündelungsfähige drahtlose Kommunikationseinrichtung nach verschiedenen Ausführungsbeispielen eine beliebige Anzahl, n, von HF-Ketten einschließen kann, wobei n wenigstens zwei beträgt.

Bei der in 2 illustrierten beispielhaften Architektur kann jede HF-Kette ein HF-Bandpassfilter 202, ein HF-Front-End 204 und einen Analog-Digital-Wandler (analog-to-digital converter – ADC) 206 einschließen. In diesem Zusammenhang kann die erste HF-Kette das HF-Bandpassfilter 202a, das HF-Front-End 204a und den ADC 206a einschließen; die zweite HF-Kette kann das HF-Bandpassfilter 202b, das HF-Front-End 204b und den ADC 206b einschließen und die n-te HF-Kette kann das HF-Bandpassfilter 202n, das HF-Front-End 204n und den ADC 206n einschließen. Es wird jedoch zu erkennen sein, dass die in 2 illustrierte HF-Kettenarchitektur als Beispiel und nicht als Begrenzung illustriert ist. In diesem Zusammenhang kann eine HF-Kette nach verschiedenen Ausführungsbeispielen zusätzliche und/oder alternative Elemente zu den in 2 illustrierten einschließen. Bei der beispielhaften Architektur von 1 kann jede HF-Kette in einen digitalen Signalprozessor (DSP) 208 einspeisen.

3 illustriert ein drahtloses Kommunikationssystem 300, in dem einige Ausführungsbeispiele umgesetzt werden können. In diesem Zusammenhang illustriert 3 ein drahtloses zellulares Zugangsnetz, das eine drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 und eine aktive Basisstation 304, die über eine oder mehrere Funkverbindungen Netzzugang für die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 bereitstellen kann, einschließt. Als nicht-begrenzendes Beispiel kann die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 ein Mobiltelefon, wie beispielsweise ein Smartphone-Gerät, ein Tablet-Datenverarbeitungsgerät, ein Laptop-Datenverarbeitungsgerät oder ein anderes Datenverarbeitungsgerät sein, das dafür konfiguriert ist, über eine aktive Basisstation 304 auf ein zellulares und/oder anderes drahtloses Netz zuzugreifen. Bei einigen Ausführungsformen, wie beispielsweise Ausführungsformen, bei denen das System 300 eine LTE-Technologie umsetzt, kann die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 ein Benutzergerät (user equipment – UE) sein. Die aktive Basisstation 304 kann eine beliebige zellulare Basisstation, wie beispielsweise eine evolved Node B (eNB), eine Node B, eine Basis-Sende-/Empfangsstation (base transceiver station – BTS) und/oder ein beliebiger anderer Typ von Basisstation sein.

Das drahtlose Zugangsnetz des Systems 300 kann ein trägerbündelungsfähiges Netz sein, das eine beliebige RAT umsetzt, die Trägerbündelungstechniken unterstützen kann, einschließlich, als nicht begrenzendes Beispiel, einer LTE-RAT, wie beispielsweise LTE, LTE-Advanced (LTE-A) und/oder anderer trägerbündelungsfähiger LTE-RAT (z. B. eine LTE-RAT der LTE-Version 10 oder später). Es wird jedoch zu erkennen sein, dass die hierin offenbarten Ausführungsformen nicht auf eine Anwendung innerhalb von LTE-Systemen begrenzt sind und auf eine beliebige gegenwärtige oder zukünftig entwickelte RAT, die Trägerbündelung unterstützt, angewendet werden können. Ferner wird zu erkennen sein, dass einige Ausführungsbeispiele auf nicht-zellulare drahtlose RAT angewendet werden können, in denen Trägerbündelungstechniken umgesetzt werden können. Es wird folglich zum Beispiel zu erkennen sein, dass ein drahtloser Netzzugangspunkt nach einer beliebigen solchen RAT für die aktive Basisstation 304 innerhalb des Rahmens der Erfindung eingesetzt werden kann. Ferner wird zu erkennen sein, dass, wenn verschiedene Ausführungsformen als Beispiele erörtert werden, die auf LTE und/oder andere zellulare RAT angewendet werden, solche Beispiele als nicht-begrenzende Beispiele der Anwendungen einiger Ausführungsbeispiele bereitgestellt werden und die Techniken auf eine andere RAT, die Trägerbündelungstechniken innerhalb des Rahmens der Erfindung verwendet, angewendet werden können.

Die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 kann mehrere HF-Ketten einschließen, um Trägerbündelung zu unterstützen. In diesem Zusammenhang kann die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 zum Beispiel eine Sende-/Empfangsarchitektur, wie beispielsweise die in 2 illustrierte, einschließen. Wenn auf der drahtlosen Kommunikationseinrichtung 302 die Trägerbündelung aktiviert ist, kann die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 gleichzeitig mehrere HF-Ketten verwenden, um die Bündelung mehrerer Teilträger zu unterstützen. Jeder Teilträger kann einer gesonderten aktiven Zelle entsprechen. In einigen Fällen kann jeder Teilträger, der durch die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 verwendet werden kann, durch die aktive Basisstation 304 unterstützt werden. In diesem Zusammenhang kann die aktive Basisstation 304 bei einigen Ausführungsbeispielen mehrere Zellen am gleichen Standort unterstützen. Jedoch können in einigen Fällen ein oder mehrere Teilträger, die durch die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 verwendet werden können, durch eine oder mehrere weitere Basisstationen, die innerhalb des drahtlosen Zugangsnetzes des Systems 300 angeordnet sein können, unterstützt werden.

Die Verbindung zur Funkressourcensteuerung (radio resource control – RRC) für die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 kann durch eine primäre aktive Zelle gehandhabt werden, die durch einen primären Teilträger bedient wird. Die HF-Kette auf der drahtlosen Kommunikationseinrichtung 302, die dem primären Teilträger zugeordnet werden kann, kann als eine primäre HF-Kette bezeichnet werden. Der/die weitere(n) Teilträger, der/die durch die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 verwendet wird/werden, wenn die Trägerbündelung aktiviert ist, können als sekundäre Teilträger bezeichnet werden, und die HF-Kette(n) auf der drahtlosen Kommunikationseinrichtung 302, die dem/den aktiven sekundären Teilträger(n) zugeordnet werden kann/können, kann/können als sekundäre HF-Kette(n) bezeichnet werden.

4 illustriert ein Blockdiagramm einer Vorrichtung 400, die auf einer drahtlosen Kommunikationseinrichtung 302 nach einigen Ausführungsbeispielen umgesetzt werden kann. In diesem Zusammenhang kann die Vorrichtung 400, wenn sie auf einer Datenverarbeitungseinrichtung, wie beispielsweise der drahtlosen Kommunikationseinrichtung 302, umgesetzt wird, ermöglichen, dass die Datenverarbeitungseinrichtung innerhalb des Systems 300 nach einem oder mehreren Ausführungsbeispielen arbeitet. Es wird zu erkennen sein, dass die in 4 illustrierten und in Bezug auf dieselbe beschriebenen Bauteile, Einrichtungen oder Elemente nicht zwingend sein mögen und folglich einige bei bestimmten Ausführungsformen weggelassen werden können. Außerdem können einige Ausführungsformen weitere oder andere Bauteile, Einrichtungen oder Elemente, die über die in 4 illustrierten und in Bezug auf dieselbe beschriebenen hinausgehen, einschließen.

Bei einigen Ausführungsbeispielen kann die Vorrichtung 400 Verarbeitungsschaltungen 410 einschließen, die dafür konfigurierbar sind, Aktionen nach einem oder mehreren hierin offenbarten Ausführungsbeispiel(en) durchzuführen. In diesem Zusammenhang können die Verarbeitungsschaltungen 410 dafür konfiguriert sein, eine oder mehrere Funktionalitäten der Vorrichtung 400 nach verschiedenen Ausführungsbeispielen durchzuführen und/oder deren Durchführung zu steuern, und können folglich Mittel zum Durchführen von Funktionalitäten der Vorrichtung 400 nach verschiedenen Ausführungsbeispielen bereitstellen. Die Verarbeitungsschaltungen 410 können dafür konfiguriert sein, Datenverarbeitung, Anwendungsausführung und/oder andere Verarbeitungs- und Verwaltungsdienste nach einem oder mehreren Ausführungsbeispielen durchzuführen.

Bei einigen Ausführungsformen können die Vorrichtung 400 oder (ein) Abschnitt(e) oder Bestandteil(e) derselben, wie beispielsweise die Verarbeitungsschaltungen 410, einen oder mehrere Chipsätze einschließen, die jeweils einen oder mehrere Chips einschließen können. Die Verarbeitungsschaltungen 410 und/oder ein oder mehrere weitere Bestandteile der Vorrichtung 400 können daher in einigen Fällen dafür konfiguriert sein, eine Ausführungsform auf einem Chipsatz umzusetzen. Bei einigen Ausführungsbeispielen, bei denen ein oder mehrere Bestandteile der Vorrichtung 400 als ein Chipsatz umgesetzt sind, kann der Chipsatz dazu in der Lage sein, zu ermöglichen, dass eine Datenverarbeitungseinrichtung in dem System 300 arbeitet, wenn er auf der Datenverarbeitungseinrichtung umgesetzt oder auf andere Weise funktionsfähig an dieselbe gekoppelt ist. Bei einigen Ausführungsbeispielen kann die Vorrichtung 400 einen zellularen Chipsatz beinhalten, der dafür konfiguriert sein kann, zu ermöglichen, dass eine Datenverarbeitungseinrichtung, wie beispielsweise die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302, auf einem oder mehreren zellularen Netzen arbeitet.

Bei einigen Ausführungsbeispielen können die Verarbeitungsschaltungen 410 einen Prozessor 412 einschließen, und sie können bei einigen Ausführungsformen, wie beispielsweise der in 3 illustrierten, ferner einen Speicher 414 einschließen. Die Verarbeitungsschaltungen 410 können in Kommunikation mit der/den Sende-/Empfangseinrichtung(en) 416 und/oder einem HF-Ketten-Steuergerät 418 stehen oder dieselben auf andere Weise steuern.

Der Prozessor 412 kann in einer Vielzahl von Formen ausgeführt sein. Zum Beispiel kann der Prozessor 412 als verschiedene Verarbeitungsmittel auf Hardware-Grundlage, wie beispielsweise als ein Mikroprozessor, ein Coprozessor, ein Steuergerät oder verschiedene andere Datenverarbeitungs- oder Verarbeitungseinrichtungen, einschließlich integrierter Schaltkreise, wie beispielsweise eines ASIC (anwendungsspezifischen integrierten Schaltkreises), einer FPGA (feldprogrammierbaren Gatteranordnung), einer Kombination derselben oder dergleichen, ausgeführt sein. Obwohl er als ein einzelner Prozessor illustriert ist, wird zu erkennen sein, dass der Prozessor 412 mehrere Prozessoren umfassen kann. Die mehreren Prozessoren können in funktionsfähiger Kommunikation miteinander stehen und können gemeinsam dafür konfiguriert sein, eine oder mehrere Funktionalitäten der Vorrichtung 400, wie hierin beschrieben, durchzuführen. Bei einigen Ausführungsbeispielen kann der Prozessor 412 dafür konfiguriert sein, Befehle auszuführen, die in dem Speicher 414 gespeichert sein können oder die auf andere Weise für den Prozessor 412 zugänglich sein können. Daher ist der Prozessor 412, ob durch Hardware oder durch eine Kombination aus Hardware und Software konfiguriert, dazu in der Lage, Operationen nach verschiedenen Ausführungsformen durchzuführen, während er dementsprechend konfiguriert ist.

Bei einigen Ausführungsbeispielen kann der Speicher 414 eine oder mehrere Speichereinrichtungen einschließen. Der Speicher 414 kann feste und/oder entfernbare Speichereinrichtungen einschließen. Bei einigen Ausführungsformen kann der Speicher 414 ein nicht-transientes rechnerlesbares Speichermedium bereitstellen, das Rechnerprogrammbefehle speichern kann, die durch den Prozessor 412 ausgeführt werden können. In diesem Zusammenhang kann der Speicher 414 dafür konfiguriert sein, Informationen, Daten, Anwendungen, Befehle und/oder dergleichen zu speichern, um zu ermöglichen, dass die Vorrichtung 400 verschiedene Funktionen nach einem oder mehreren Ausführungsbeispielen ausführt. Bei einigen Ausführungsformen kann der Speicher 414 über (einen) Bus(se) zum Weiterleiten von Informationen unter Bauteilen der Vorrichtung 400 mit einem oder mehreren von dem Prozessor 412, der/den Sende-/Empfangseinrichtung(en) 416 oder dem HF-Ketten-Steuergerät 418 in Kommunikation stehen.

Die Vorrichtung 400 kann ferner eine oder mehrere Sende-/Empfangseinrichtungen 416 einschließen. Die Sende-/Empfangseinrichtung(en) 416 kann/können ermöglichen, dass die Vorrichtung 400 drahtlose Signale an ein oder mehrere drahtlose Netze sendet und von denselben empfängt. Folglich kann/können die Sende-/Empfangseinrichtung(en) 416, wenn sie auf der drahtlosen Kommunikationseinrichtung 302 umgesetzt sind, dafür konfiguriert sein, über einen oder mehrere Teilträger eine Verbindung zu einer oder mehreren Basisstationen, wie beispielsweise der aktiven Basisstation 304 zu unterstützen. Die Sende-/Empfangseinrichtung(en) 416 kann/können zwei oder mehr HF-Ketten einschließen, um Trägerbündelung zu unterstützen. Bei einigen Ausführungsbeispielen kann/können die Sende-/Empfangseinrichtung(en) 416 wenigstens teilweise über eine Architektur wie beispielsweise die in 2 illustrierte umgesetzt sein. Bei einigen Ausführungsbeispielen können die HF-Ketten auf einem einzigen Chip umgesetzt sein. Alternativ können bei einigen Ausführungsbeispielen die HF-Ketten über mehrere Chips verteilt sein, die in funktionsfähiger Kommunikation miteinander stehen können und die gemeinsam die Funktionalität der Sende-/Empfangseinrichtung(en) 416 bereitstellen können. Die Sende-/Empfangseinrichtung(en) kann/können jede Anzahl, n, HF-Ketten einschließen, wobei n wenigstens zwei ist. Die Anzahl der in den Sende-/Empfangseinrichtung(en) 416 eingeschlossenen HF-Ketten kann bei einigen Ausführungsbeispielen einer Anzahl von Teilträgern entsprechen, deren Bündelung zu unterstützen die Vorrichtung 400 und/oder ein aktives Netz konfiguriert sein kann/können. Es wird jedoch zu erkennen sein, dass bei einigen Ausführungsbeispielen die Vorrichtung 400 zusätzliche oder weniger HF-Ketten als eine entsprechende Anzahl von Teilträgern, die nach den Fähigkeiten eines aktiven Netzes gebündelt werden können, einschließen kann.

Die Vorrichtung 400 kann ferner ein HF-Ketten-Steuergerät 418 einschließen. Das HF-Ketten-Steuergerät 418 kann als verschiedene Mittel umgesetzt sein, wie beispielsweise als Schaltungen, Hardware, ein Rechnerprogrammerzeugnis, das rechnerlesbare Programmbefehle, die auf einem rechnerlesbaren Medium (zum Beispiel dem Speicher 414) gespeichert sind und durch eine Verarbeitungseinrichtung (zum Beispiel den Prozessor 412) ausgeführt werden, umfasst, oder als eine Kombination derselben. Bei einigen Ausführungsformen kann der Prozessor 412 (oder können die Verarbeitungsschaltungen 410) das HF-Ketten-Steuergerät 418 einschließen oder auf andere Weise steuern. Das HF-Ketten-Steuergerät 418 kann dafür konfiguriert sein, mit einem aktiven Netz zu kommunizieren, um eine Aktivierung/Deaktivierung eines mit einer HF-Kette verknüpften Teilträgers auszulösen und den Betrieb der durch die Sende-/Empfangseinrichtung(en) 416 umgesetzten HF-Ketten zu steuern, wie hierin unten weiter beschrieben.

DURCH GERÄT AUSGELÖSTE TEILTRÄGERAKTIVIERUNG/-DEAKTIVIERUNG

Das HF-Ketten-Steuergerät 418 einiger Ausführungsbeispiele kann dafür konfiguriert sein, Nachrichten zu formatieren und an ein aktives Netz, wie beispielsweise an die aktive Basisstation 304, zu senden, um eine Aktivierung/Deaktivierung von (einem) Teilträger(n) auszulösen. Das aktive Netz kann dafür konfiguriert sein, auf solche Nachrichten durch Aktivieren/Deaktivieren von (einem) Teilträger(n), die in einer von einer drahtlosen Kommunikationseinrichtung empfangenen Nachricht angegeben sind, zu reagieren.

In diesem Zusammenhang gewährleisten einige Ausführungsbeispiele eine durch ein Gerät eingeleitete Aktivierung/Deaktivierung eines Teilträgers derart, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung einiger Ausführungsbeispiele nicht darauf warten muss, eine vom Netz eingeleitete Signalisierung zum Aktivieren/Deaktivieren eines Teilträgers zu empfangen. Das HF-Ketten-Steuergerät 418 kann dementsprechend auf durch die drahtlose Kommunikationseinrichtung erfahrene sich ändernde Bedingungen reagieren, um eine Aktivierung/Deaktivierung von (einem) Teilträger(n) auszulösen, wie es die Bedingungen erfordern. Folglich kann das HF-Ketten-Steuergerät 418 zum Beispiel in einem Fall, in dem die Bandbreitenerfordernisse der drahtlosen Kommunikationseinrichtung eine Aktivierung eines zusätzlichen Teilträgers erfordern, eine Trägeraktivierungsanforderungsnachricht senden, um eine Aktivierung eines Teilträgers auszulösen. Als ein weiteres Beispiel kann das HF-Ketten-Steuergerät 419 in einem Fall, in dem die Bandbreitenerfordernisse der Einrichtung eine Notwendigkeit, dass ein sekundärer Teilträger aktiviert wird, nicht unterstützen, eine Deaktivierungsnachricht an das Netz senden, um eine Deaktivierung eines Teilträgers auszulösen, um durch das Deaktivieren einer HF-Kette Energie an der Einrichtung zu sparen, um eine HF-Kette freizugeben, damit sie für eine andere Funktion als Trägerbündelung umgewidmet wird, und/oder wie es die durch die Einrichtung erfahrenen Bedingungen sonst erfordern.

Eine Deaktivierungsnachricht, die durch das HF-Ketten-Steuergerät 418 formatiert und gesendet werden kann, kann ein beliebiges Format haben, das durch das Netz verstanden werden kann. Die Deaktivierungsnachricht einiger Ausführungsbeispiele kann eine Angabe eines zu deaktivierenden Teilträgers einschließen. Bei einigen Ausführungsbeispielen kann die Deaktivierungsnachricht ein Steuerungselement (control element – CE) der Medienzugangssteuerung (media access control – MAC) sein, das eine Trägerdeaktivierungsangabe für (einen) bestimmte(n) Teilträger einschließt. Es wird jedoch zu erkennen sein, dass andere Arten von Nachrichten und andere Signalisierungsschichten, die zur Kommunikation zwischen einer drahtlosen Kommunikationseinrichtung und einem aktiven Netz verwendet werden können, innerhalb des Rahmens der Offenbarung vorgesehen sind.

Bei einigen Ausführungsbeispielen, bei denen die Deaktivierungsnachricht ein MAC-CE ist, kann das MAC-Steuerungselement CE zur Deaktivierungsbenachrichtigung von einer MAC-Protokolldateneinheit (protocol data unit – PDU) identifiziert werden. Als ein nicht-begrenzendes Beispiel könnte, in einem LTE-A-Netz, ein MAC-PDU-Unterkopf mit einer reservierten logischen Kanal-ID (logical channel ID – LCID) verwendet werden, wie unten spezifiziert:

Index LCID-Werte 00000 CCCH 00001-01010 Identität des logischen Kanals 01011-11000 10110 10111 Reserviert Deaktivierungsbenachrichtigung Aktivierungsanforderung 11001 Erweiterte Leistungsreservemeldung 11010 Leistungsreservemeldung 11011 C-RNTI 11100 Stumpf-BSR 11101 Kurz-BSR 11110 Lang-BSR 11111 Auffüllung

Das MAC-CE kann eine festgelegte Größe haben und kann zum Beispiel aus einem einzigen Oktett bestehen, das ein Siebenbit-C-Feld und ein Einbit-R-Feld enthält. Das Steuerungselement kann wie folgt definiert sein: Ci: Falls es eine sekundäre Zelle (SCell) (oder eine sekundäre Trägerkomponente CC), konfiguriert mit dem SCell-Index i, gibt, kann dieses Feld dazu verwendet werden, die Deaktivierungsbenachrichtigung der SCell mit dem SCell-Index i zu indizieren. Das Ci-Feld kann auf „1“ gesetzt werden, um darauf hinzuweisen, dass die SCell mit dem SCell-Index i deaktiviert werden wird. Bei solchen Ausführungsformen kann ein auf „0“ gesetztes Ci-Feld durch das Netz ignoriert werden. R: Reserviertes Bit, kann auf „0“ gesetzt werden. Das HF-Ketten-Steuergerät 418 kann dafür konfiguriert sein, nach dem Senden des Deaktivierungs-MAC-CE die SCell innerhalb von k Unterrahmen zu deaktivieren. Der Wert von k kann zum Beispiel 8 Unterrahmen betragen. Es wird jedoch zu erkennen sein, dass andere Werte von k verwendet werden können.

Die Deaktivierungsnachricht einiger Ausführungsbeispiele kann eine Deaktivierungsanforderungsnachricht sein, die fordert, dass das Netz einen Teilträger deaktiviert. Bei solchen Ausführungsbeispielen kann das HF-Ketten-Steuergerät 418 auf eine Deaktivierungsberechtigungsantwort warten, bevor es die Verwendung einer mit einem sekundären Teilträger, für den eine Deaktivierung für die Trägerbündelung gefordert wird, verknüpften HF-Kette unterbricht. Falls das Netz die Aufforderung zum Deaktivieren des Teilträgers nicht erteilt, kann das HF-Ketten-Steuergerät 418 die mit dem Teilträger verknüpfte HF-Kette weiter verwenden, um die Netzverbindung über den Teilträger zu unterstützen. Bei solchen Ausführungsbeispielen kann, während eine Deaktivierung eines Teilträgers über eine drahtlose Kommunikationseinrichtung eingeleitet werden kann, die Kontrolle darüber, ob ein Teilträger deaktiviert wird, beim Netz verbleiben, da das Netz entscheiden kann, ob es die Anforderung zum Deaktivieren eines Teilträgers erteilt oder verweigert.

Die Deaktivierungsnachricht einiger Ausführungsbeispiele kann stattdessen eine Deaktivierungsbenachrichtigungsmeldung sein. Bei solchen Ausführungsbeispielen kann das Netz dafür konfiguriert sein, auf die Deaktivierungsbenachrichtigungsmeldung durch das Unterbrechen der Verwendung eines in der Deaktivierungsbenachrichtigungsmeldung identifizierten Teilträgers zur Kommunikation mit der drahtlosen Kommunikationseinrichtung zu reagieren. Bei solchen Ausführungsbeispielen kann die drahtlose Kommunikationseinrichtung mehr Autonomie über die Deaktivierung eines Teilträgers haben, da sich die drahtlose Kommunikationseinrichtung solcher Ausführungsbeispiele nicht auf eine Netzberechtigung zur Deaktivierung eines Teilträgers stützen muss. Bei einigen solchen Ausführungsbeispielen kann das HF-Ketten-Steuergerät 418 die Verwendung der mit dem Teilträger, der für die Trägerbündelung deaktiviert wird, verknüpften HF-Kette nach dem Senden der Nachricht unterbrechen, ohne auf eine Bestätigung (acknowledgement – ACK) von dem Netz zu warten dahingehend, dass die Deaktivierungsbenachrichtigungsmeldung durch das Netz empfangen worden ist. Alternativ kann bei einigen solchen Ausführungsbeispielen das HF-Ketten-Steuergerät 418 darauf warten, eine ACK von dem Netz zu empfangen, die den Empfang der Deaktivierungsbenachrichtigungsmeldungbestätigt, bevor die Verwendung der HF-Kette zum Unterstützen der Verbindung mit dem Netz über den Teilträger, der deaktiviert wird, unterbrochen wird.

Eine Trägeraktivierungsanforderungsnachricht, die durch das HF-Ketten-Steuergerät 418 formatiert und gesendet werden kann, kann ein beliebiges Format haben, das durch das Netz verstanden werden kann. Die Trägeraktivierungsanforderungsnachricht einiger Ausführungsbeispiele kann eine Angabe eines zu deaktivierenden Teilträgers einschließen. Bei einigen Ausführungsbeispielen kann die Trägeraktivierungsanforderungsnachricht ein Steuerungselement (CE) der Medienzugangssteuerung (MAC) sein, das eine Trägeraktivierungsangabe für (einen) bestimmte(n) Teilträger einschließt. Es wird jedoch zu erkennen sein, dass andere Arten von Nachrichten und andere Signalisierungsschichten, die zur Kommunikation zwischen einer drahtlosen Kommunikationseinrichtung und einem aktiven Netz verwendet werden können, innerhalb des Rahmens der Offenbarung vorgesehen sind.

Bei einigen Ausführungsbeispielen, bei denen die Trägeraktivierungsanforderungsnachricht ein MAC-CE ist, kann das MAC-Steuerungselement CE zur Aktivierungsanforderung durch eine MAC-Protokolldateneinheit (PDU) mit LCID identifiziert werden, wie oben in Bezug auf das beispielhafte Deaktivierungsbenachrichtigungs-MAC-CE spezifiziert. Ci: Falls es eine SCell (oder eine sekundäre Trägerkomponente CC), konfiguriert mit dem SCell-Index i, gibt, kann dieses Feld die Aktivierungsanforderung der SCell mit dem SCell-Index i indizieren. Das Ci-Feld kann auf „1“ gesetzt werden, um darauf hinzuweisen, dass gefordert wird, dass die SCell mit dem SCell-Index i aktiviert wird. Das auf „0“ gesetzte Ci-Feld kann durch das Netz ignoriert werden. R: Reserviertes Bit, kann auf „0“ gesetzt werden.

5 illustriert ein Ablaufdiagramm nach einem beispielhaften Verfahren zum Deaktivieren eines Teilträgers nach einigen Ausführungsbeispielen. In diesem Zusammenhang illustriert 5 Operationen, die durch eine trägerbündelungsfähige drahtlose Kommunikationseinrichtung, wie beispielsweise die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302, die nach einigen Ausführungsbeispielen wenigstens zwei HF-Ketten einschließt, durchgeführt werden können. Eines oder mehrere von den Verarbeitungsschaltungen 410, dem Prozessor 412, dem Speicher 414, der/den Sende-/Empfangseinrichtung(en) 416 oder dem HF-Ketten-Steuergerät 418 kann/können zum Beispiel Mittel zum Durchführen der in 5 illustrierten und unter Bezugnahme auf dieselbe beschriebenen Operationen bereitstellen.

Die Operation 500 kann einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 eine erste HF-Kette, die mit einem ersten Teilträger verknüpft ist, und eine zweite HF-Kette, die mit einem zweiten Teilträger verknüpft ist, dazu verwendet, eine Verbindung zu einem trägerbündelungsfähigen Netz zu unterstützen. Der erste Teilträger kann ein primärer Teilträger sein oder kann ein sekundärer Teilträger sein. Der zweite Teilträger kann ein sekundärer Teilträger sein.

Die Operation 510 kann einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 eine Deaktivierungsnachricht formatiert, die dafür konfiguriert ist, eine Deaktivierung des zweiten Teilträgers auszulösen. Die Deaktivierungsnachricht kann eine Angabe des zweiten Teilträgers einschließen, um das Netz darüber zu unterrichten, dass der Teilträger deaktiviert wird. Bei Ausführungsformen, bei denen die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 ohne Berechtigung des Netzes die Deaktivierung auslösen und die Verwendung eines Teilträgers unterbrechen kann, kann die Deaktivierungsnachricht zum Beispiel eine Deaktivierungsbenachrichtigungsmeldung sein. Bei Ausführungsformen, bei denen die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 auf eine Netzberechtigung wartet, bevor sie die Verwendung eines Teilträgers unterbricht, kann die Deaktivierungsnachricht eine Deaktivierungsanforderungsnachricht sein. Die Deaktivierungsnachricht kann zum Beispiel ein MAC-CE sein, das eine Deaktivierungsangabe für den zweiten Teilträger einschließt, wie beispielsweise in den Beispielen oben beschrieben.

Die Operation 520 kann einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 die Deaktivierungsnachricht an das Netz sendet, um die Deaktivierung des zweiten Teilträgers auszulösen. Die Operation 530 kann einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 nach dem Senden der Deaktivierungsnachricht die Verwendung der zweiten HF-Kette zum Unterstützen der Verbindung mit dem Netz über den zweiten Teilträger unterbricht.

Bei Ausführungsformen, bei denen die in der Operation 520 gesendete Deaktivierungsnachricht eine Deaktivierungsanforderungsnachricht ist, kann die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 vor dem Durchführen der Operation 530 auf eine Deaktivierungsberechtigungsantwort von dem Netz warten. Falls das Netz die Anforderung zum Deaktivieren des zweiten Teilträgers ablehnt, kann die Operation 530 weggelassen werden.

Bei Ausführungsformen, bei denen die in der Operation 520 gesendete Deaktivierungsnachricht eine Deaktivierungsbenachrichtigungsmeldung ist, kann die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 vor dem Durchführen der Operation 530 darauf warten, als Reaktion auf die Deaktivierungsbenachrichtigungsmeldung an das Netz eine ACK von dem Netz zu empfangen. Falls keine ACK empfangen wird (z. B. innerhalb eines bestimmten Zeitraums) und/oder falls eine Nicht-Bestätigung (NACK) empfangen wird, kann die Operation 520 wiederholt werden. Alternativ kann die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 die Operation 530 nach dem Senden der Deaktivierungsbenachrichtigungsmeldung durchführen, ohne darauf zu warten, eine ACK von dem Netz zu empfangen.

6 illustriert ein Ablaufdiagramm nach einem beispielhaften Verfahren zum Aktivieren eines Teilträgers nach einigen Ausführungsbeispielen. In diesem Zusammenhang illustriert 6 Operationen, die durch eine trägerbündelungsfähige drahtlose Kommunikationseinrichtung, wie beispielsweise die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302, die nach einigen Ausführungsbeispielen wenigstens zwei HF-Ketten einschließt, durchgeführt werden können. Eines oder mehrere von den Verarbeitungsschaltungen 410, dem Prozessor 412, dem Speicher 414, der/den Sende-/Empfangseinrichtung(en) 416 oder dem HF-Ketten-Steuergerät 418 kann/können zum Beispiel Mittel zum Durchführen der in 6 illustrierten und unter Bezugnahme auf dieselbe beschriebenen Operationen bereitstellen. Die in 6 illustrierten und unter Bezugnahme auf dieselbe beschriebenen Operationen können zu einer beliebigen Zeit durchgeführt werden, zu der die drahtlose Kommunikationseinrichtung eine verfügbare HF-Kette hat und sich auf einem trägerbündelungsfähigen Netz befindet, das dazu in der Lage ist, einen zusätzlichen aktiven Teilträger zu unterstützen. Folglich können die in 6 illustrierten Operationen nach dem Durchführen der Operation 530 durchgeführt werden. Als ein weiteres Beispiel können die in 6 illustrierten Operationen vor der Durchführung der in 5 illustrierten und unter Bezugnahme auf dieselbe beschriebenen Operationen durchgeführt werden.

Die Operation 600 kann einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 eine erste HF-Kette, die mit einem primären Teilträger verknüpft ist, dazu verwendet, eine Verbindung zu einem trägerbündelungsfähigen Netz zu unterstützen. In einigen Fällen kann die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 nur einen primären Teilträger haben, der bei der Operation 600 aktiviert ist. Jedoch kann die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 in anderen Fällen zusätzlich einen oder mehrere aktive sekundäre Teilträger haben, kann aber entscheiden, wenigstens einen weiteren sekundären Teilträger zu aktivieren, damit er dazu verwendet wird, die Verbindung zu dem trägerbündelungsfähigen Netz auf (einer) verfügbaren HF-Kette(n) zu unterstützen.

Die Operation 610 kann einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 eine Trägeraktivierungsanforderungsnachricht formatiert, die eine Aktivierung eines mit einer zweiten HF-Kette verknüpften sekundären Teilträgers fordert. Die Trägeraktivierungsanforderungsnachricht kann eine Angabe einschließen, die den Träger identifiziert, für den eine Aktivierung gefordert wird. Bei einigen Ausführungsbeispielen kann die Trägeraktivierungsanforderungsnachricht zum Beispiel ein MAC-CE sein, das eine Trägeraktivierungsangabe einschließt, die den sekundären Teilträger identifiziert, für den eine Aktivierung gefordert wird, wie in den Beispielen oben beschrieben.

Die Operation 620 kann einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 die Trägeraktivierungsanforderungsnachricht an das Netz sendet. Das Netz kann dafür konfiguriert sein, als Reaktion auf die Anforderung den sekundären Teilträger zu aktivieren, und kann mit einer Aktivierungsbestätigung antworten, die in der Operation 630 durch die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 empfangen werden kann. Nachdem der sekundäre Teilträger aktiviert worden ist, kann die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302, bei der Operation 640, die zweite HF-Kette dazu verwenden, die Verbindung mit dem Netz über den sekundären Teilträger (z. B. in Verbindung mit der Verwendung der ersten HF-Kette zum Unterstützen der Verbindung über den primären Teilträger) zu unterstützen.

UMWIDMEN EINER VERFÜGBAREN HF-KETTE

Wie erörtert, kann die drahtlose Kommunikationseinrichtung, die zur Trägerbündelung in der Lage ist, zwei oder mehr HF-Ketten einschließen, die kombiniert werden können, um zwei oder mehr empfangene Signale zu bündeln, um den verarbeiteten Durchsatz für die Einrichtung zu steigern. Die empfangenen Signale können einander (in der Frequenz) benachbart sein oder können voneinander getrennt sein, aber dennoch in einem gemeinsamen Frequenzband liegen. In einigen Fällen können die empfangenen Signale voneinander durch ein größeres Frequenzmaß getrennt sein derart, dass die empfangenen Signale in unterschiedlichen Frequenzbändern eingeschlossen sein können. Folglich können HF-Ketten typischerweise verhältnismäßig unabhängig voneinander abgestimmt und gesteuert werden.

Wenn eine HF-Kette nicht zur Trägerbündelung verwendet wird, wie beispielsweise, wenn eine drahtlose Kommunikationseinrichtung in einem MCC-Netz arbeitet, aber ein mit der HF-Kette verknüpfter Teilträger deaktiviert worden ist, kann die HF-Kette verfügbar sein, um für eine andere Funktion als die Kommunikation über einen zweiten Teilträger zur Unterstützung einer Trägerbündelungsverbindung mit einem Netz umgewidmet zu werden. Folglich kann zum Beispiel anschließend an eine Durchführung der Operation 530 nach einigen Ausführungsbeispielen eine HF-Kette verfügbar werden und durch das HF-Ketten-Steuergerät 418 umgewidmet werden. Als ein weiteres Beispiel kann eine HF-Kette zum Umwidmen verfügbar werden, wenn die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 in einem Nicht-MCC-Netz (z. B. einem Netz, das die Verwendung mehrerer Teilträger zur Trägerbündelung nicht unterstützt) arbeitet und/oder wenn die Trägerbündelung nicht aktiviert ist.

Durch zeitweiliges Umwidmen wenigstens einer der in der trägerbündelungsfähigen drahtlosen Kommunikationseinrichtung eingeschlossenen HF-Ketten kann die Benutzererfahrung verbessert werden. In diesem Zusammenhang kann die HF-Kette umgewidmet werden, um eine Vielzahl von Funktionen durchzuführen, während eine oder mehrere andere HF-Ketten weiter dazu verwendet werden, eine Verbindung mit einem aktiven Netz zu unterstützen. Daher kann die verfügbare HF-Kette umgewidmet werden, um die Durchführung einer Funktion parallel zu einer fortdauernden Kommunikationssitzung (z. B. einem Sprachanruf, einer Datensitzung und/oder einer anderen Kommunikationssitzung), die über ein aktives Netz erfolgen kann, zu ermöglichen, ohne die fortdauernde Kommunikationssitzung zu unterbrechen, die durch eine oder mehrere weitere HF-Ketten unterstützt werden kann. Eine Vielzahl von Funktionen, die mit einer umgewidmeten HF-Kette, die nicht mit einem aktiven Teilträger verknüpft ist, durchgeführt werden können, wird hierin unten weiter beschrieben. Das zeitweilige Umwidmen einer HF-Kette auf diese Weise kann durch das Verringern einer Reaktionszeit, damit die drahtlose Kommunikationseinrichtung auf Umgebungsbedingungen reagiert, die Benutzererfahrung verbessern.

7 illustriert ein Ablaufdiagramm nach einem beispielhaften Verfahren zum Umwidmen einer HF-Kette nach einigen Ausführungsbeispielen. In diesem Zusammenhang illustriert 7 Operationen, die durch eine trägerbündelungsfähige drahtlose Kommunikationseinrichtung, wie beispielsweise die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302, die nach einigen Ausführungsbeispielen wenigstens zwei HF-Ketten einschließt, durchgeführt werden können. Eines oder mehrere von den Verarbeitungsschaltungen 410, dem Prozessor 412, dem Speicher 414, der/den Sende-/Empfangseinrichtung(en) 416 oder dem HF-Ketten-Steuergerät 418 kann/können zum Beispiel Mittel zum Durchführen der in 7 illustrierten und unter Bezugnahme auf dieselbe beschriebenen Operationen bereitstellen.

Die Operation 700 kann einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 eine erste HF-Kette dazu verwendet, eine Verbindung zu einem Netz zu unterstützen. In einem Fall, in dem das Netz ein trägerbündelungsfähiges oder MCC-Netz ist, kann die Operation 700 einschließen, dass die erste HF-Kette dazu verwendet wird, die Verbindung zu dem Netz über einen primären Teilträger zu unterstützen.

Die Operation 710 kann einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 eine zweite HF-Kette zum Umwidmen auswählt. Die Operation 720 kann einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 feststellt, ob es einen mit der zweiten HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträger gibt. Bei einigen Ausführungsbeispielen kann die Operation 720 einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 feststellt, ob das Netz, mit dem die Einrichtung verbunden ist, ein MCC-Netz ist. Falls das Netz kein MCC-Netz ist, kann die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 feststellen, dass kein aktiver sekundärer Teilträger mit der zweiten HF-Kette verknüpft ist.

In einem Fall, in dem bei der Operation 720 festgestellt wird, dass es einen mit der zweiten HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträger gibt, kann das Verfahren fortschreiten zur Operation 730, die einschließen kann, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 eine Deaktivierungsnachricht an das Netz sendet, um eine Deaktivierung des mit der zweiten HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträgers auszulösen. Die Deaktivierungsnachricht kann zum Beispiel der Deaktivierungsnachricht entsprechen, die in den Operationen 510 und 520 formatiert und gesendet werden kann. Die Deaktivierungsnachricht kann eine Angabe des sekundären Teilträgers einschließen, um das Netz über den Teilträger, der deaktiviert werden soll, zu unterrichten. Bei Ausführungsformen, bei denen die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 ohne Berechtigung des Netzes die Deaktivierung auslösen und die Verwendung eines Teilträgers unterbrechen kann, kann die Deaktivierungsnachricht zum Beispiel eine Deaktivierungsbenachrichtigungsmeldung sein. Bei Ausführungsformen, bei denen die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 auf eine Netzberechtigung wartet, bevor sie die Verwendung eines Teilträgers unterbricht, kann die Deaktivierungsnachricht eine Deaktivierungsanforderungsnachricht sein. Die Deaktivierungsnachricht kann zum Beispiel ein MAC-CE sein, das eine Deaktivierungsangabe für den sekundären Teilträger einschließt.

Die Operation 740 kann einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 die zweite HF-Kette für eine andere Funktion als die Kommunikation über einen sekundären Teilträger zur Unterstützung der Verbindung zu dem Netz umwidmet. Verschiedene beispielhafte Funktionen, die begleitend zur Durchführung der Operation 740 mit einer umgewidmeten HF-Kette durchgeführt werden können, werden hierin unten weiter beschrieben, wie beispielsweise in Bezug auf 8 bis 14.

Bei Ausführungsformen, bei denen die in der Operation 730 gesendete Deaktivierungsnachricht eine Deaktivierungsanforderungsnachricht ist, kann die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 vor dem Durchführen der Operation 740 auf eine Deaktivierungsberechtigungsantwort von dem Netz warten. Falls das Netz die Aufforderung zum Deaktivieren des sekundären Teilträgers ablehnt, kann die Operation 740 weggelassen werden.

Bei Ausführungsformen, bei denen die in der Operation 730 gesendete Deaktivierungsnachricht eine Deaktivierungsbenachrichtigungsmeldung ist, kann die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 vor dem Durchführen der Operation 740 darauf warten, als Reaktion auf die Deaktivierungsbenachrichtigungsmeldung an das Netz eine ACK von dem Netz zu empfangen. Falls keine ACK empfangen wird (z. B. innerhalb eines bestimmten Zeitraums) und/oder falls eine Nicht-Bestätigung (NACK) empfangen wird, kann die Operation 730 wiederholt werden. Alternativ kann die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 die Operation 740 nach dem Senden der Deaktivierungsbenachrichtigungsmeldung durchführen, ohne darauf zu warten, eine ACK von dem Netz zu empfangen.

In einem Fall, in dem bei der Operation 720 festgestellt wird, dass es keinen mit der zweiten HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträger gibt, kann die Operation 730 weggelassen werden, und das Verfahren kann stattdessen unmittelbar zur Operation 740 fortschreiten.

UMWIDMEN EINER HF-KETTE ZUM HORCHEN NACH FUNKRUFNACHRICHTEN

Bei einigen Ausführungsbeispielen kann eine HF-Kette umgewidmet werden, um durch das Verringern einer Reaktionszeit, um auf Umgebungsbedingungen wie zum Beispiel gerade eingehende Funkrufe zu reagieren, die Benutzererfahrung zu verbessern. Falls zum Beispiel eine trägerbündelungsfähige drahtlose Kommunikationseinrichtung in einem LTE- oder einem anderen paketvermittelten Netz, das Sprach-(VoIP-)Anrufe nicht unterstützen kann, arbeitet, dann kann die drahtlose Kommunikationseinrichtung durch einen Mechanismus, der gemeinhin Leitungsvermittlungsrückschaltung (Circuit Switched Fall Back – CSFB) genannt wird, Netze umschalten müssen, um einen Sprachanruf zu unterstützen. Kurz gesagt, erfordert CSFB, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung von einem LTE-Netz zu einem älteren Netz, wie beispielsweise einem Netz zweiter Generation (2G), wie beispielsweise dem Global System für Mobile Communications Network (GSM), oder dritter Generation (3G), wie beispielsweise einem CDMA2000-(1x-)Netz, übergeht, das eine leitungsvermittelte Domäne hat, die dafür konfiguriert ist, einen Sprachanruf zu handhaben. Nach der Beendigung des Sprachanrufs kann die drahtlose Kommunikationseinrichtung zum LTE-Netz zurückkehren.

Funkrufe für einen leitungsvermittelten Anruf vom Netz an die drahtlose Kommunikationseinrichtung können entweder auf dem aktiven Netz (z. B. dem LTE-Netz) oder auf einem älteren Netz(z. B. einem 2G- oder 3G-)Netz, auf dem der Sprachanruf bedient werden kann, gesendet werden. Häufig kann der leitungsvermittelte Anruf-Funkruf durch das Netz von dem älteren Netz, durch das LTE-Netz (oder ein anderes aktives Netz) an die drahtlose Kommunikationseinrichtung weitergeleitet werden. In einigen Fällen kann jedoch der Funkruf nur auf dem älteren Netz auftreten, und die Einrichtung muss sich möglicherweise wenigstens zeitweise in das ältere Netz einschalten, um den Funkruf zu empfangen und zu decodieren. Falls eine Einrichtung, die auf einem LTE-Netz wartet, das CSFB nicht unterstützt, eine einzelne Funkverbindung von dem LTE-Netz auf ein 1x-Netz abstimmt, um einen über das 1x-Netz gesendeten Sprach-Funkruf zu empfangen und zu decodieren, wird die Kommunikation der Einrichtung mit dem LTE-Netz während des Zeitraums, in dem die Einrichtung auf das 1x-Netz abgestimmt ist, um den Funkruf zu empfangen und zu decodieren, unterbrochen. Diese Unterbrechung bei der Kommunikation mit dem LTE-Netz kann zu einer Verschlechterung der Benutzererfahrung führen und kann, falls die zum Decodieren des Funkrufs benötigte Zeit lang genug ist, eine Beendigung der Funkressourcensteuerungs-(RRC-)Verbindung mit dem LTE-Netz verursachen. Ferner kann in einigen Fällen das Weiterleiten des Funkrufs an das aktive Netz zu einer Verzögerung dabei, dass die Einrichtung die Verzögerung empfängt, führen.

Eine trägerbündelungsfähige drahtlose Kommunikationseinrichtung mit einer inaktiven oder auf andere Weise verfügbaren HF-Kette kann die HF-Kette zeitweilig umwidmen, um ein erstes Netz (z. B ein älteres Netz) auf Funkrufnachrichten zu überwachen, während sie aktiv mit einem zweiten Netz (z. B. einem LTE-Netz) verbunden ist. Durch das Überwachen des ersten Netzes kann die Reaktionszeit zum Handhaben eines leitungsvermittelten Sprachanrufs verringert werden. Darüber hinaus kann durch das Umwidmen einer HF-Kette zum Überwachen eines ersten Netzes auf Funkrufnachrichten, während die Verbindung zu dem zweiten Netz über eine oder mehrere andere HF-Ketten aufrechterhalten wird, eine trägerbündelungsfähige Einrichtung die Verbindung zu dem zweiten Netz aufrechterhalten, was folglich eine bessere Benutzererfahrung gewährleistet.

8 illustriert ein Ablaufdiagramm nach einem beispielhaften Verfahren zum Umwidmen einer HF-Kette zum Abfragen nach einer Funkrufnachricht nach einigen Ausführungsbeispielen. In diesem Zusammenhang illustriert 8 eine Ausführungsform von 7, wobei eine HF-Kette durch eine trägerbündelungsfähige drahtlose Kommunikationseinrichtung, wie beispielsweise die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302, umgewidmet werden kann, um nach Funkrufnachrichten abzufragen. Eines oder mehrere von den Verarbeitungsschaltungen 410, dem Prozessor 412, dem Speicher 414, der/den Sende-/Empfangseinrichtung(en) 416 oder dem HF-Ketten-Steuergerät 418 kann/können zum Beispiel Mittel zum Durchführen der in 8 illustrierten und unter Bezugnahme auf dieselbe beschriebenen Operationen bereitstellen.

Die Operation 800 kann einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 eine erste HF-Kette dazu verwendet, eine Verbindung zu einem ersten Netz zu unterstützen. Das erste Netz kann ein MCC-Netz sein oder kann ein Netz sein, das Trägerbündelung nicht unterstützt. In einigen Fällen, in denen das erste Netz ein MCC-Netz ist, kann die erste HF-Kette dazu verwendet werden, eine Verbindung zu dem Netz über einen primären Teilträger zu unterstützen. Bei einigen Ausführungsbeispielen kann das erste Netz ein LTE-Netz oder ein anderes paketvermitteltes Netz sein, das VoIP-Anrufe nicht unterstützt. Die Operation 800 kann zum Beispiel einer Ausführungsform der Operation 700 entsprechen.

Die Operation 810 kann einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 eine zweite HF-Kette zum Umwidmen auswählt. Die Operation 820 kann einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung feststellt, ob es einen mit der zweiten HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträger gibt. In einem Fall, in dem bei der Operation 820 festgestellt wird, dass es einen mit der zweiten HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträger gibt, kann das Verfahren fortschreiten zur Operation 830, die einschließen kann, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 eine Deaktivierungsnachricht an das erste Netz sendet, um eine Deaktivierung des mit der zweiten HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträgers auszulösen. In diesem Zusammenhang können die Operationen 810 bis 830 den Operationen 710 bis 730, wie oben beschrieben, entsprechen.

Die Operation 840 kann einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 die zweite HF-Kette umwidmet, um nach einer Funkrufnachricht auf einem zweiten Netz abzufragen, während die erste HF-Kette dazu verwendet wird, die Verbindung mit dem ersten Netz zu unterstützen. In diesem Zusammenhang kann die Operation 840 einer Ausführungsform der Operation 740 entsprechen. Das zweite Netz kann zum Beispiel ein 2G-Netz, ein 3G-Netz oder ein anderes älteres Netz, das leitungsvermittelte Sprachanrufe unterstützen kann, sein.

In einem Fall, in dem bei der Operation 820 festgestellt wird, dass es keinen mit der zweiten HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträger gibt, kann die Operation 830 weggelassen werden, und das Verfahren kann stattdessen unmittelbar zur Operation 840 fortschreiten.

UMWIDMEN EINER HF-KETTE ZUM DURCHFÜHREN EINER PLMN-SUCHE

Eine drahtlose Kommunikationseinrichtung kann durch das Verbinden mit einem öffentlichen landgestützten Mobilfunknetz (public land mobile network – PLMN) arbeiten. Drahtlose Kommunikationseinrichtungen und/oder mit denselben verknüpfte Teilnehmer haben häufig ein Heimat-PLMN (HPLMN), das ein bevorzugtes Netz für die Einrichtung sein kann, um darin zu arbeiten. Falls sich eine Einrichtung über einen Abdeckungsbereich ihres HPLMN hinaus bewegt, dann kann sich die Einrichtung durch ein anderes, fremdes PLMN verbinden. Dass eine Einrichtung mit einem anderen PLMN als ihrem HPLMN verbunden ist, kann als „Roaming“ bezeichnet werden. Während des Roamings kann die Einrichtung nach einem PLMN höherer Priorität, wie beispielsweise, als nicht-begrenzendes Beispiel, ihrem HPLMN, suchen, um es anstelle des gegenwärtigen aktiven PLMN, auf dem sie sich bewegt, zu verwenden.

Nach einigen Ausführungsbeispielen kann eine HF-Kette in einer trägerbündelungsfähigen drahtlosen Kommunikationseinrichtung umgewidmet werden, um durch das Suchen nach einem PLMN höherer Priorität während des Roamings die Benutzererfahrung zu verbessern. Das Umwidmen einer HF-Kette, um nach einem PLMN höherer Priorität abzufragen, kann es ermöglichen, dass eine Einrichtung eine PLMN-Suche parallel zu einer fortdauernden Sitzung auf einem aktiven PLMN (z. B. dem Roaming-PLMN) durchführt, ohne die Verbindung zu dem aktiven PLMN zu unterbrechen, wie beispielsweise durch das Durchführen eines Wegschaltens, um auf einer primären HF-Kette, die dazu verwendet wird, die Verbindung zu dem aktiven PLMN zu unterstützen, nach einem PLMN höherer Priorität abzufragen. Dementsprechend kann durch verringerte Unterbrechungen und Verzögerungen bei Daten- oder anderen Kommunikationssitzungen, wenn eine PLMN-Suche durchgeführt wird, die Benutzererfahrung verbessert werden. Ferner können solche Ausführungsbeispiele es ermöglichen, dass eine drahtlose Kommunikationseinrichtung schnell ein PLMN höherer Priorität identifiziert und auf dieses übergeht, was die Roaming-Gebühren verringern kann, die für einen Teilnehmer anfallen können, wenn sich eine Einrichtung außerhalb ihres HPLMN bewegt.

9 illustriert ein Ablaufdiagramm nach einem beispielhaften Verfahren zum Umwidmen einer HF-Kette zum Abfragen nach einem Netz höherer Priorität nach einigen Ausführungsbeispielen. In diesem Zusammenhang illustriert 9 eine Ausführungsform von 7, bei der eine HF-Kette durch eine trägerbündelungsfähige drahtlose Kommunikationseinrichtung, wie beispielsweise die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302, umgewidmet werden kann, um nach einem PLMN höherer Priorität als einem gegenwärtig aktiven PLMN abzufragen. Eines oder mehrere von den Verarbeitungsschaltungen 410, dem Prozessor 412, dem Speicher 414, der/den Sende-/Empfangseinrichtung(en) 416 oder dem HF-Ketten-Steuergerät 418 kann/können zum Beispiel Mittel zum Durchführen der in 9 illustrierten und unter Bezugnahme auf dieselbe beschriebenen Operationen bereitstellen.

Die Operation 900 kann einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 eine erste HF-Kette dazu verwendet, eine Verbindung zu einem ersten PLMN zu unterstützen. Das erste PLMN kann ein MCC-Netz sein oder es kann ein Netz sein, das Trägerbündelung nicht unterstützt. In einigen Fällen, in denen das erste PLMN ein MCC-Netz ist, kann die erste HF-Kette dazu verwendet werden, eine Verbindung zu dem Netz über einen primären Teilträger zu unterstützen. Bei einigen Ausführungsbeispielen kann das erste PLMN ein Roaming-PLMN sein derart, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 beim Roaming ist, während sie mit dem ersten PLMN verbunden ist. Die Operation 900 kann zum Beispiel einer Ausführungsform der Operation 700 entsprechen.

Die Operation 910 kann einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 eine zweite HF-Kette zum Umwidmen auswählt. Die Operation 920 kann einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 feststellt, ob es einen mit der zweiten HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträger gibt. In einem Fall, in dem bei der Operation 920 festgestellt wird, dass es einen mit der zweiten HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträger gibt, kann das Verfahren fortschreiten zur Operation 930, die einschließen kann, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 eine Deaktivierungsnachricht an das erste PLMN sendet, um eine Deaktivierung des mit der zweiten HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträgers auszulösen. In diesem Zusammenhang können die Operationen 910 bis 930 den Operationen 710 bis 730, wie oben beschrieben, entsprechen.

Die Operation 940 kann einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 die zweite HF-Kette umwidmet, um nach einem PLMN abzufragen, das eine höhere Priorität hat als das erste PLMN, während die erste HF-Kette dazu verwendet wird, die Verbindung mit dem ersten PLMN zu unterstützen. In diesem Zusammenhang kann die Operation 940 einer Ausführungsform der Operation 740 entsprechen.

In einem Fall, in dem bei der Operation 920 festgestellt wird, dass es keinen mit der zweiten HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträger gibt, kann die Operation 930 weggelassen werden, und das Verfahren kann stattdessen unmittelbar zur Operation 940 fortschreiten.

10 illustriert ein Ablaufdiagramm nach einem anderen beispielhaften Verfahren zum Umwidmen einer HF-Kette zum Abfragen nach einem Netz höherer Priorität nach einigen Ausführungsbeispielen. In diesem Zusammenhang illustriert 10 ein Verfahren, das durch eine trägerbündelungsfähige drahtlose Kommunikationseinrichtung, wie beispielsweise die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302, nach einigen Ausführungsbeispielen durchgeführt werden kann. Eines oder mehrere von den Verarbeitungsschaltungen 410, dem Prozessor 412, dem Speicher 414, der/den Sende-/Empfangseinrichtung(en) 416 oder dem HF-Ketten-Steuergerät 418 kann/können zum Beispiel Mittel zum Durchführen der in 10 illustrierten und unter Bezugnahme auf dieselbe beschriebenen Operationen bereitstellen.

Die Operation 1000 kann einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 feststellt, ob sie in einem MCC-Netz arbeitet. Wie oben beschrieben, können Mehrträgernetze Trägerbündelung verwenden, um die Bandbreite zu einer drahtlosen Kommunikationseinrichtung zu steigern. Falls die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 in einem MCC-Netz arbeitet, dann kann das Verfahren fortschreiten zur Operation 1010, die einschließen kann, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 eine Deaktivierungsnachricht an das Netz sendet, um eine Deaktivierung eines Teilträgers auszulösen. Falls jedoch bei der Operation 1000 festgestellt wird, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 nicht in einem MCC-Netz arbeitet, dann kann die Einrichtung bereits eine ungenutzte HF-Kette haben, und die Operation 1010 kann weggelassen werden. Bei der Operation 1020 kann die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 eine ungenutzte HF-Kette identifizieren. Die identifizierte HF-Kette kann die als Reaktion auf die bei der Operation 1010 gesendete Deaktivierungsnachricht freigegebene HF-Kette sein oder eine verfügbare HF-Kette, die sich aus dem Betreiben einer trägerbündelungsfähigen drahtlosen Kommunikationseinrichtung in einem Nicht-MCC-Netz ergeben kann.

Die Operation 1030 kann einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 die identifizierte HF-Kette umwidmet durch das Verwenden der identifizierten HF-Kette, um nach PLMN höherer Priorität abzufragen. Bei einigen Ausführungsformen kann die Abfrage periodisch sein. Bei einigen Ausführungsbeispielen kann das Abfragen der Operation 1030 durchgeführt werden, während eine oder mehrere andere mit der drahtlosen Kommunikationseinrichtung 302 verknüpfte HF-Ketten mit (einem) anderen Netz(en), wie beispielsweise einem aktiven PLMN, verbunden sind. Falls ein PLMN höherer Priorität als das aktuelle aktive PLMN lokalisiert wird, kann sich die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 mit dem lokalisierten PLMN höherer Priorität verbinden.

UMWIDMEN EINER HF-KETTE ZUM DURCHFÜHREN EINER PARALLELEN MESSUNG

Bei einigen Ausführungsbeispielen kann eine HF-Kette umgewidmet werden, um eine parallele Messung durchzuführen. In diesem Zusammenhang kann, während eine drahtlose Kommunikationseinrichtung eine Anwendung bedient, die eine Netzkommunikation erfordert, wie beispielsweise eine Sprach- oder Video-(oder andere Daten-)Anwendung, die drahtlose Kommunikationseinrichtung Interfrequenzmessungen des aktiven Netzes (z. B. LTE-Interfrequenzmessungen) durchführen und/oder kann Inter-RAT-Messungen durchführen, um Charakteristika einer durch das aktive Netz umgesetzten RAT zu der alternativen RAT zu messen. Eine drahtlose Kommunikationseinrichtung kann typischerweise die Interfrequenz- und Inter-RAT-Charakteristika während Lücken in Funkübertragungen messen. Jedoch kann unter bestimmten Bedingungen, wie beispielsweise, wenn (z. B. auf Grund niedriger empfangener Signalstärke oder Störung benachbarter Signale oder Blockierer) die Signalqualität von einer aktiven Zelle auf der aktiven RAT unter einen vorbestimmten Schwellenwert fällt, das Umsetzen eines Parallelmessungsbetriebsmodus durch das Umwidmen einer verfügbaren HF-Kette, wie weiter unten beschrieben, eine bessere Benutzererfahrung gewährleisten.

Wenn die Signalqualität der aktiven Zelle abnimmt, kann das Warten auf Lücken zum Messen und Charakterisieren benachbarter Frequenzen und/oder alternativer RAT den Übergang der drahtlosen Kommunikationseinrichtung von der aktiven Zelle zu einer Zielzelle, die bessere Signalqualität bietet, verzögern. Dies kann insbesondere gelten, wenn die Einrichtung mobil ist, wie beispielsweise in einem sich bewegenden Fahrzeug. Um diese Verzögerung zu verringern, kann ein paralleler Messungsmodus verwendet werden, der ermöglichen kann, dass ein Sprachanruf oder eine Datenübertragung parallel auf der aktiven Zelle mit der Unterstützung der ersten HF-Kette erfolgt, während Interfrequenzmessungen und/oder Inter-RAT-Messungen einer Zielzelle mit der zweiten HF-Kette durchgeführt werden.

11 illustriert ein Ablaufdiagramm nach einem beispielhaften Verfahren zum Umwidmen einer HF-Kette zum Durchführen einer parallelen Messung nach einigen Ausführungsbeispielen. In diesem Zusammenhang illustriert 11 eine Ausführungsform von 7, bei der eine HF-Kette durch eine trägerbündelungsfähige drahtlose Kommunikationseinrichtung, wie beispielsweise die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302, umgewidmet werden kann, um parallele Messungen einer Zielzelle, wie beispielsweise Interfrequenzmessungen einer Zielzelle auf einem aktiven Netz und/oder Inter-RAT-Messungen einer Zielzelle auf einer anderen RAT durchzuführen. Eines oder mehrere von den Verarbeitungsschaltungen 410, dem Prozessor 412, dem Speicher 414, der/den Sende-/Empfangseinrichtung(en) 416 oder dem HF-Ketten-Steuergerät 418 kann/können zum Beispiel Mittel zum Durchführen der in 11 illustrierten und unter Bezugnahme auf dieselbe beschriebenen Operationen bereitstellen.

Die Operation 1100 kann einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 eine erste HF-Kette dazu verwendet, eine Verbindung zu einer aktiven Zelle eines Netzes zu unterstützen. Das Netz kann ein MCC-Netz sein oder kann ein Netz sein, das Trägerbündelung nicht unterstützt. In einigen Fällen, in denen das Netz ein MCC-Netz ist, kann die erste HF-Kette dazu verwendet werden, eine Verbindung zu dem Netz über einen primären Teilträger zu unterstützen. Die Operation 1100 kann zum Beispiel einer Ausführungsform der Operation 700 entsprechen.

Bei einigen Ausführungsbeispielen kann die Durchführung von parallelen Messungen nach dem Verfahren von 11 ausgelöst werden als Reaktion auf eine Feststellung, dass eine Signalqualität einer aktiven Zelle, wie beispielsweise eine Bezugssignal-Empfangsqualität (reference signal received quality – RSRQ), eine Bezugssignal-Empfangsleistung (reference signal received power – RSRP), ein Empfangssignalstärke-Indikator (received signal strength indicator – RSSI), eine Empfangssignal-Codestärke (received signal code power – RSCP) und/oder ein anderes Maß der Signalqualität unter eine Schwellenqualität gefallen ist. Bei solchen Ausführungsbeispielen kann das Verfahren wahlweise die Operation 1110 einschließen, die einschließen kann, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 feststellt, dass eine Signalqualität der aktiven Zelle unter die Schwellenqualität gefallen ist. Bei alternativen Ausführungsbeispielen können jedoch ungeachtet der Signalqualität der aktiven Zelle parallele Messungen (z. B. periodisch) durchgeführt werden, und die Operation 1110 kann wegelassen werden.

Die Operation 1120 kann einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 eine zweite HF-Kette zum Umwidmen auswählt. Die Operation 1130 kann einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung feststellt, ob es einen mit der zweiten HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträger gibt. In einem Fall, in dem bei der Operation 1130 festgestellt wird, dass es einen mit der zweiten HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträger gibt, kann das Verfahren fortschreiten zur Operation 1140, die einschließen kann, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 eine Deaktivierungsnachricht an das Netz sendet, um eine Deaktivierung des mit der zweiten HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträgers auszulösen. In diesem Zusammenhang können die Operationen 1120 bis 1140 den Operationen 710 bis 730, wie oben beschrieben, entsprechen.

Die Operation 1150 kann einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 die zweite HF-Kette umwidmet, um eine parallele Messung einer Zielzelle durchzuführen, während die erste HF-Kette dazu verwendet wird, die Verbindung mit der aktiven Zelle des Netzes zu unterstützen. In diesem Zusammenhang kann die Operation 1150 einer Ausführungsform der Operation 740 entsprechen. Bei einigen Ausführungsbeispielen kann die Zielzelle eine Zielzelle auf dem aktiven Netz sein, und die Durchführung der parallelen Messung kann die Durchführung einer Interfrequenzmessung einschließen. In einigen Fällen kann die Zielzelle eine Zielzelle einer alternativen RAT sein, und die Durchführung der parallelen Messung kann die Durchführung einer Inter-RAT-Messung einschließen. Bei einigen Ausführungsbeispielen kann die Operation 1150 gleichzeitig mit (z. B. parallel zu) einer aktiven Kommunikationssitzung über die Verbindung zu der aktiven Zelle des aktiven Netzes, die durch die erste HF-Kette unterstützt wird, durchgeführt werden. Bei einigen Ausführungsbeispielen kann die Operation 1150 ferner die Verwendung der zweiten HF-Kette, um eine Synchronisation mit der Zielzelle durchzuführen, einschließen, um so eine schnellere Verbindungsübergabe von der aktiven Zelle zu der Zielzelle zu erleichtern.

In einem Fall, in dem bei der Operation 1130 festgestellt wird, dass es keinen mit der zweiten HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträger gibt, kann die Operation 1140 weggelassen werden, und das Verfahren kann stattdessen unmittelbar zur Operation 1150 fortschreiten.

12 illustriert ein Ablaufdiagramm nach einem anderen beispielhaften Verfahren zum Umwidmen einer HF-Kette zum Durchführen einer parallelen Messung nach einigen Ausführungsbeispielen. In diesem Zusammenhang illustriert 12 ein Verfahren, das durch eine trägerbündelungsfähige drahtlose Kommunikationseinrichtung, wie beispielsweise die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302, nach einigen Ausführungsbeispielen durchgeführt werden kann. Eines oder mehrere von den Verarbeitungsschaltungen 410, dem Prozessor 412, dem Speicher 414, der/den Sende-/Empfangseinrichtung(en) 416 oder dem HF-Ketten-Steuergerät 418 kann/können zum Beispiel Mittel zum Durchführen der in 12 illustrierten und unter Bezugnahme auf dieselbe beschriebenen Operationen bereitstellen.

Die Operation 1200 kann einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 feststellt, ob die Signalqualität von der aktiven Zelle geringer ist als ein vorbestimmter Schwellenwert. Bei einigen Ausführungsformen kann die Signalqualität eine Messung des empfangenen Leistungspegels sein. Bei anderen Ausführungsformen kann die Signalqualität zusätzlich oder alternativ durch das Messen der Störung von benachbarten Frequenzen bestimmt werden. Bei noch anderen Ausführungsformen kann die Signalqualität zusätzlich oder alternativ durch das Messen der Störung von anderen benachbarten Funkzugangstechnologien bestimmt werden.

Falls die Signalqualität nicht geringer ist als der Schwellenwert, dann kann das Verfahren enden. Falls andererseits festgestellt wird, dass die Signalqualität geringer ist als der Schwellenwert, kann das Verfahren fortschreiten zur Operation 1210, die einschließen kann, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 feststellt, ob sie in einem MCC-Netz arbeitet. Falls in der Operation 1210 festgestellt wird, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 in einem MCC-Netz arbeitet, dann kann das Verfahren fortschreiten zur Operation 1220, in der die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 eine Deaktivierungsnachricht an das Netz senden kann, um eine Deaktivierung eines Teilträgers auszulösen, um eine HF-Kette zum Umwidmen freizugeben. Falls jedoch in der Operation 1210 festgestellt wird, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 nicht in einem MCC-Netz arbeitet, dann kann die Einrichtung bereits eine ungenutzte HF-Kette haben, und die Operation 1220 kann weggelassen werden. In der Operation 1230 kann die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 eine ungenutzte HF-Kette identifizieren. Die identifizierte HF-Kette kann die als Reaktion auf die bei der Operation 1220 gesendete Deaktivierungsnachricht freigegebene HF-Kette oder eine verfügbare HF-Kette sein, die sich aus dem Betreiben einer trägerbündelungsfähigen drahtlosen Kommunikationseinrichtung in einem Nicht-MCC-Netz ergeben kann.

Die Operation 1240 kann einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 die identifizierte HF-Kette umwidmet durch das Verwenden der identifizierten HF-Kette, um parallele Messungen, wie beispielsweise Interfrequenzmessungen von benachbarten Zellen (z. B. benachbarten LTE-Frequenzen) und/oder Inter-RAT-Messungen von benachbarten RAT-Frequenzen, durchzuführen. Die parallelen Messungen können mit der ungenutzten HF-Kette vorgenommen werden, während die Einrichtung über die aktive Zelle mit der Unterstützung einer anderen HF-Kette in einem Sprachanruf und/oder einer anderen Datenanwendung begriffen ist.

Die Synchronisation mit einer Kandidatenzelle kann ebenfalls im Schritt 1240 durchgeführt werden. Die Synchronisation kann typischerweise erfolgen, bevor eine Einrichtung von einer aktuellen aktiven Zelle zu einer Zielzelle übergeben wird. Frequenz- und Taktinformationen können zwischen der Einrichtung und der Zielzelle vor der Verbindungsübergabe synchronisiert werden, um einen schnellen und reibungslosen Übergang sicherzustellen. Durch die Verwendung einer ungenutzten HF-Kette zum Durchführen von Synchronisationsaufgaben kann die Verbindungsübergabe reibungsloser sein, insbesondere, wenn die Signalqualität innerhalb der aktiven Zelle unter einem Schwellenwert liegt oder schnell abfällt.

Bei einigen Ausführungsbeispielen kann der parallele Messungsmodus, wie beispielsweise der in 11 und 12 beschriebene, mehr Energie verbrauchen als das Warten auf Lücken in Funkübertragungen, um Aktivnetz- und/oder Inter-RAT-Frequenzen zu messen und zu charakterisieren. Der parallele Messungsmodus kann eine bessere Benutzererfahrung gewährleisten, wenn sich die Einrichtung in einem Mobilitätszustand befindet und die Signalqualität von einer aktiven Zelle möglicherweise schnell abfällt. Manchmal kann der Anruf (oder Datendienst) unterbrochen sein, bevor das UE zu einer anderen Zelle übergeben werden kann, falls Charakterisierungen und Synchronisationen nicht schnell genug abgeschlossen sind. Daher kann der parallele Messungsmodus nach einigen Ausführungsbeispielen umgesetzt werden als Reaktion darauf, dass sich eine Einrichtung in einem Mobilitätszustand befindet, und/oder als Reaktion darauf, dass die Signalqualität der aktiven Zelle gemäß einigen Ausführungsbeispielen (z. B. unter einen Schwellenwert) abfällt.

UMWIDMEN EINER HF-KETTE ZUM DURCHFÜHREN EINER AUTONOMEN MESSUNG

Bei einigen Ausführungsbeispielen kann eine HF-Kette umgewidmet werden, um eine autonome Messung durchzuführen. Autonome Messungen können durch einen Betriebsstandard definiert werden. Autonome Messungen können dazu verwendet werden, das Vorhandensein von Femtozellen, wie beispielsweise Zellen einer geschlossenen Teilnehmergruppe (closed subscriber group – CSG), die für eine drahtlose Kommunikationseinrichtung verfügbar sein können, festzustellen. Jedoch kann eine Einrichtung eine gewisse Verschlechterung beim Durchsatz erfahren, wenn sie autonome Messungen durchführt, dadurch, dass das zeitweilig Funkressourcen zur autonomen Messung verwendet werden, anstatt dass Daten auf einer Verbindung zu einem aktiven Netz/einer aktiven Zelle übertragen werden. In einigen Fällen kann eine Einrichtung periodisch 150 Millisekunden (ms)benötigen, um eine autonome Messung durchzuführen. Diese Unterbrechung von 150 ms bei einer Verbindung kann den Sprach- oder Datendurchsatz für eine aktive Verbindung zu einem aktiven Netz/einer aktiven Zelle beeinträchtigen. Einige Ausführungsbeispiele begegnen diesem Problem durch das Umwidmen einer HF-Kette auf einer trägerbündelungsfähigen drahtlosen Kommunikationseinrichtung, um eine autonome Messung parallel zu einer fortdauernden Kommunikationssitzung (z. B. einer Sprach- und/oder Datensitzung) auf einem aktiven Netz/einer aktiven Zelle durchzuführen, die gleichzeitig durch eine andere HF-Kette unterstützt werden kann.

13 illustriert ein Ablaufdiagramm nach einem beispielhaften Verfahren zum Umwidmen einer HF-Kette zum Durchführen einer autonomen Messung nach einigen Ausführungsbeispielen. In diesem Zusammenhang illustriert 13 eine Ausführungsform von 7, wobei eine HF-Kette durch eine trägerbündelungsfähige drahtlose Kommunikationseinrichtung, wie beispielsweise die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302, umgewidmet werden kann, um eine autonome Messung durchzuführen. Eines oder mehrere von den Verarbeitungsschaltungen 410, dem Prozessor 412, dem Speicher 414, der/den Sende-/Empfangseinrichtung(en) 416 oder dem HF-Ketten-Steuergerät 418 kann/können zum Beispiel Mittel zum Durchführen der in 13 illustrierten und unter Bezugnahme auf dieselbe beschriebenen Operationen bereitstellen.

Die Operation 1300 kann einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 eine erste HF-Kette dazu verwendet, eine Verbindung zu einer aktiven Zelle eines Netzes zu unterstützen. Das Netz kann ein MCC-Netz sein oder kann ein Netz sein, das Trägerbündelung nicht unterstützt. In einigen Fällen, in denen das Netz ein MCC-Netz ist, kann die erste HF-Kette dazu verwendet werden, eine Verbindung zu dem Netz über einen primären Teilträger zu unterstützen. Die Operation 1300 kann zum Beispiel einer Ausführungsform der Operation 700 entsprechen.

Die Operation 1310 kann einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 eine zweite HF-Kette zum Umwidmen auswählt. Die Operation 1320 kann einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 feststellt, ob es einen mit der zweiten HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträger gibt. In einem Fall, in dem bei der Operation 1320 festgestellt wird, dass es einen mit der zweiten HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträger gibt, kann das Verfahren fortschreiten zur Operation 1330, die einschließen kann, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 eine Deaktivierungsnachricht an das Netz sendet, um eine Deaktivierung des mit der zweiten HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträgers auszulösen. In diesem Zusammenhang können die Operationen 1310 bis 1330 den Operationen 710 bis 730, wie oben beschrieben, entsprechen.

Die Operation 1340 kann einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 die zweite HF-Kette umwidmet, um eine autonome Messung einer Zielzelle durchzuführen, um Systeminformationen der Zielzelle zu erlangen, während die erste HF-Kette dazu verwendet wird, die Verbindung mit der aktiven Zelle zu unterstützen. In diesem Zusammenhang kann die Operation 1340 einer Ausführungsform der Operation 740 entsprechen. Die Zielzelle kann zum Beispiel eine Zelle des aktiven Netzes sein oder kann eine Zelle eines anderen Netzes sein. Die erlangten Systeminformationen können dazu verwendet werden, Zellenauffindungs-, Synchronisations- und Verbindungsübergabeprozeduren zu erleichtern.

In einem Fall, in dem bei der Operation 1320 festgestellt wird, dass es keinen mit der zweiten HF-Kette verknüpften aktiven sekundären Teilträger gibt, kann die Operation 1330 weggelassen werden, und das Verfahren kann stattdessen unmittelbar zur Operation 1340 fortschreiten.

Bei einigen Ausführungsbeispielen können autonome Messungen, wie zum Beispiel autonome Messungen, die begleitend zur Durchführung der Operation 1340 durchgeführt werden, dazu verwendet werden, die Erkennung einer CSG-Zelle, wie beispielsweise einer heimatlichen evolved Node B (eNB) oder einer anderen Femtozelle, und die Verknüpfung mit derselben zu erleichtern. Eine Heimat-eNB kann eine sehr kleine aktive Zelle sein, die ein Benutzer einsetzen kann, um den Zellendienst in einem begrenzten Bereich, wie beispielsweise einer Wohnung oder einem Büro, zu verbessern. In vielen Fällen hat ein Netzbetreiber möglicherweise keine Kenntnis von der Platzierung einer Heimat-eNB, so dass autonome Messungen notwendig sein können, um die Wahrnehmung des Vorhandenseins einer Heimat-eNB durch eine drahtlose Kommunikationseinrichtung zu erleichtern. Ferner kann die Verwendung der Heimat-eNB auf nur eine Gruppe von berechtigten Benutzern begrenzt sein, bekannt als CSG. Autonome Messungen können dementsprechend dazu verwendet werden, (1) das Vorhandensein einer Heimat-eNB oder einer anderen CSG-Zelle zu erkennen, (2) Empfangssignalpegel und -qualität der CSG-Zelle zu messen und (3) Systeminformationen der CSG zu erfassen. Das Erfassen der Systeminformationen kann zum Beispiel das Bestimmen der Zellen-ID und das Feststellen, ob die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 berechtigt ist, sich bei der CSG-Zelle anzumelden (z. B. ob die Einrichtung oder der mit derselben verknüpfte Benutzer ein Mitglied der CSG ist), einschließen.

14 illustriert ein Ablaufdiagramm nach einem anderen beispielhaften Verfahren zum Umwidmen einer HF-Kette zum Durchführen einer autonomen Messung nach einigen Ausführungsbeispielen. In diesem Zusammenhang illustriert 14 ein Verfahren, das durch eine trägerbündelungsfähige drahtlose Kommunikationseinrichtung, wie beispielsweise die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302, nach einigen Ausführungsbeispielen durchgeführt werden kann. Eines oder mehrere von den Verarbeitungsschaltungen 410, dem Prozessor 412, dem Speicher 414, der/den Sende-/Empfangseinrichtung(en) 416 oder dem HF-Ketten-Steuergerät 418 kann/können zum Beispiel Mittel zum Durchführen der in 14 illustrierten und unter Bezugnahme auf dieselbe beschriebenen Operationen bereitstellen.

Die Operation 1400 kann einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 feststellt, ob die Einrichtung in einem MCC-Netz arbeitet. Falls in der Operation 1400 festgestellt wird, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 in einem MCC-Netz arbeitet, dann kann das Verfahren fortschreiten zur Operation 1410, in der die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 eine Deaktivierungsnachricht an das Netz senden kann, um eine Deaktivierung eines Teilträgers auszulösen, um eine HF-Kette zum Umwidmen freizugeben. Falls jedoch in der Operation 1400 festgestellt wird, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 nicht in einem MCC-Netz arbeitet, dann kann die Einrichtung bereits eine ungenutzte HF-Kette haben, und die Operation 1410 kann weggelassen werden. In der Operation 1420 kann die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 eine ungenutzte HF-Kette identifizieren. Die identifizierte HF-Kette kann die als Reaktion auf die bei der Operation 1410 gesendete Deaktivierungsnachricht freigegebene HF-Kette oder eine verfügbare HF-Kette sein, die sich aus dem Betreiben einer trägerbündelungsfähigen drahtlosen Kommunikationseinrichtung in einem Nicht-MCC-Netz ergeben kann.

Die Operation 1430 kann einschließen, dass die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 die identifizierte HF-Kette umwidmet durch das Verwenden der identifizierten HF-Kette, um autonome Messungen durchzuführen. Die autonomen Messungen, die in der Operation 1430 durchgeführt werden können, können zum Beispiel autonome Messungen einer Heimat-eNB oder einer anderen CSG-Zelle sein. Folglich können die autonomen Messungen der Operation 1430 zum Beispiel dazu verwendet werden, (1) das Vorhandensein einer Heimat-eNB oder einer anderen CSG-Zelle zu erkennen, (2) Empfangssignalpegel und -qualität der CSG-Zelle zu messen und (3) Systeminformationen der CSG zu erfassen. Das Erfassen der Systeminformationen kann zum Beispiel das Bestimmen der Zellen-ID und das Feststellen, ob die drahtlose Kommunikationseinrichtung 302 berechtigt ist, sich bei der CSG-Zelle anzumelden (z. B. ob die Einrichtung oder der mit derselben verknüpfte Benutzer ein Mitglied der CSG ist), einschließen.

Die verschiedenen Aspekte, Ausführungsformen, Umsetzungen oder Merkmale der beschriebenen Ausführungsformen können gesondert oder in einer beliebigen Kombination verwendet werden. Verschiedene Aspekte der beschriebenen Ausführungsformen können durch Software, Hardware oder eine Kombination von Hardware und Software umgesetzt werden. Die beschriebenen Ausführungsformen können ebenfalls als rechnerlesbarer Code auf einem rechnerlesbaren Medium zur Steuerung von Fertigungsoperationen oder als rechnerlesbarer Code auf einem rechnerlesbaren Medium zum Steuern einer Fertigungslinie umgesetzt werden. Das rechnerlesbare Medium ist eine beliebige Datenspeicherungseinrichtung, die Daten speichern kann, die danach durch ein Rechnersystem gelesen werden können. Beispiele des rechnerlesbaren Mediums schließen Festspeicher, Direktzugriffsspeicher, CD-ROM, HDD, DVD, Magnetband und optische Datenspeicherungseinrichtungen ein. Das rechnerlesbare Medium kann ebenfalls über netzgekoppelte Rechnersysteme verteilt sein, so dass der rechnerlesbare Code auf eine dezentrale Weise gespeichert und ausgeführt wird.

In der vorstehenden ausführlichen Beschreibung wurde Bezug auf die beigefügten Zeichnungen genommen, die einen Teil der Beschreibung bilden und in denen, zur Illustration, spezifische Ausführungsformen nach den beschriebenen Ausführungsformen gezeigt werden. Obwohl diese Ausführungsformen in ausreichender Ausführlichkeit beschrieben werden, um es einer Person vom Fach zu ermöglichen, die beschriebenen Ausführungsformen in die Praxis umzusetzen, versteht es sich, dass diese Beispiele nicht begrenzend sind, so dass andere Ausführungsformen verwendet werden können und Veränderungen vorgenommen werden können, ohne vom Geist und Rahmen der beschriebenen Ausführungsformen abzuweichen.

Ferner verwendete die vorstehende Beschreibung zu Zwecken der Erläuterung eine spezifische Nomenklatur, um ein gründliches Verständnis der beschriebenen Ausführungsformen zu gewährleisten. Es wird für eine Person vom Fach jedoch offensichtlich sein, dass die spezifischen Einzelheiten nicht erforderlich sind, um die beschriebenen Ausführungsformen in die Praxis umzusetzen. Folglich werden die vorstehenden Beschreibungen spezifischer Ausführungsformen zu Zwecken der Illustration und Beschreibung dargestellt. Die Beschreibung der in der vorstehenden Beschreibung dargestellten Ausführungsformen und die in Bezug auf dieselben offenbarten Beispiele werden nur bereitgestellt, um Kontext hinzuzufügen und zum Verständnis der beschriebenen Ausführungsformen beizutragen. Es ist nicht beabsichtigt, dass die Beschreibung erschöpfend ist oder die beschriebenen Ausführungsformen auf die genaue offenbarte Form begrenzt sind. Es wird für die Durchschnittsfachperson offensichtlich sein, dass viele Modifikationen, alternative Anwendungen und Variationen angesichts der obigen Lehren möglich sind. In diesem Zusammenhang wird eine Durchschnittsfachperson leicht erkennen, dass die beschriebenen Ausführungsformen ohne einige oder alle dieser spezifischen Einzelheiten in die Praxis umgesetzt werden können. Ferner sind in einigen Fällen gut bekannte Prozessschritte nicht ausführlich beschrieben worden, um zu vermeiden, dass die beschriebenen Ausführungsformen unnötig verunklart werden.