Title:
Linseneinheit, Bildaufnahmegerät und Verfahren zur Steuerung einer Linseneinheit und eines Bildaufnahmegeräts
Kind Code:
B4


Abstract:

Linseneinheit, die konfiguriert ist, entfernbar an ein Bildaufnahmegerät anbringbar zu sein, das ein Bildaufnahmeelement, das konfiguriert ist, eine fotoelektrische Umwandlung eines Objektbilds, das durch ein optisches Bildaufnahmesystem erzeugt wird, auszuführen, eine Fokussignalerzeugungseinrichtung, die konfiguriert ist, ein Fokussignal zu erzeugen, das einen Fokuszustand des optischen Bildaufnahmesystems angibt, wobei eine Ausgabe von dem Bildaufnahmeelement verwendet wird, und eine Bildaufnahmegerätsteuerungseinrichtung umfasst, die konfiguriert ist, Steuerungsinformationen zu erzeugen, die für eine Schwingungssteuerung verwendet werden, die eine Korrekturlinse in einer Richtung einer Vergrößerung oder Verkleinerung eines Werts eines Fokussignals in einer Nahdistanzrichtung oder in einer im Unendlichen liegenden Richtung schwingen lässt und ebenso eine Schwingungsmitte der Korrekturlinse in eine Richtung bewegt, in der der Wert des Fokussignals zunimmt, wobei die Linseneinheit umfasst:
das optische Bildaufnahmesystem, das eine Vergrößerungsvariationslinse, die konfiguriert ist, einen Vergrößerungsvariationsbetrieb auszuführen, und die Korrekturlinse umfasst, die konfiguriert ist, eine Bildebenenvariation zu korrigieren, die durch eine Bewegung der Vergrößerungsvariationslinse verursacht wird;
eine Speichereinheit, die erste Informationen speichert, die eine Beziehung zwischen einer Position der Vergrößerungsvariationslinse und einer Position der Korrekturlinse für jede Objektentfernung angeben; und
eine Linsensteuerungseinrichtung, die konfiguriert ist, eine Kommunikation mit dem Bildaufnahmegerät zu steuern und eine vorbestimmte Steuerung auszuführen, in der die Korrekturlinse sich entsprechend der Bewegung der Vergrößerungsvariationslinse auf der Grundlage der ersten Informationen bewegt,
wobei die Linsensteuerungseinrichtung Informationen, die den Vergrößerungsvariationsbetrieb betreffen, zu dem Bildaufnahmegerät sendet und die Schwingungssteuerung der Korrekturlinse auf der Grundlage der Steuerungsinformationen, die durch das Bildaufnahmegerät entsprechend den Informationen erzeugt werden, die den Vergrößerungsvariationsbetrieb betreffen, mit der vorbestimmten Steuerung überschneidet,
wobei die Steuerungsinformationen dritte Informationen beinhalten, die angeben, ob die Steuerungsinformationen den Informationen entsprechen, die den Vergrößerungsvariationsbetrieb betreffen, und
wobei die Linsensteuerungseinrichtung die Korrekturlinse bewegt, indem die Schwingungssteuerung mit der vorbestimmten Steuerung überschnitten wird, wenn die dritten Informationen den Informationen entsprechen, die den Vergrößerungsvariationsbetrieb betreffen, und die Korrekturlinse ohne ein Überschneiden der Schwingungssteuerung mit der vorbestimmten Steuerung bewegt, wenn die dritten Informationen nicht dem Vergrößerungsvariationsbetrieb entsprechen. embedded image




Inventors:
Tomosada, Toshihiko, c/o Canon K.K. (Tokyo, JP)
Nakamura, Shun, c/o Canon K.K. (Tokyo, JP)
Application Number:
DE112012005662T
Publication Date:
04/26/2018
Filing Date:
12/28/2012
Assignee:
CANON KABUSHIKI KAISHA (Tokyo, JP)



Foreign References:
WO2009139192A12009-11-19
JP3943609B22007-07-11
JP200851871A
JP2004144802A2004-05-20
JP2009278308A2009-11-26
JP2008051871A2008-03-06
Attorney, Agent or Firm:
TBK, 80336, München, DE
Claims:
Linseneinheit, die konfiguriert ist, entfernbar an ein Bildaufnahmegerät anbringbar zu sein, das ein Bildaufnahmeelement, das konfiguriert ist, eine fotoelektrische Umwandlung eines Objektbilds, das durch ein optisches Bildaufnahmesystem erzeugt wird, auszuführen, eine Fokussignalerzeugungseinrichtung, die konfiguriert ist, ein Fokussignal zu erzeugen, das einen Fokuszustand des optischen Bildaufnahmesystems angibt, wobei eine Ausgabe von dem Bildaufnahmeelement verwendet wird, und eine Bildaufnahmegerätsteuerungseinrichtung umfasst, die konfiguriert ist, Steuerungsinformationen zu erzeugen, die für eine Schwingungssteuerung verwendet werden, die eine Korrekturlinse in einer Richtung einer Vergrößerung oder Verkleinerung eines Werts eines Fokussignals in einer Nahdistanzrichtung oder in einer im Unendlichen liegenden Richtung schwingen lässt und ebenso eine Schwingungsmitte der Korrekturlinse in eine Richtung bewegt, in der der Wert des Fokussignals zunimmt, wobei die Linseneinheit umfasst:
das optische Bildaufnahmesystem, das eine Vergrößerungsvariationslinse, die konfiguriert ist, einen Vergrößerungsvariationsbetrieb auszuführen, und die Korrekturlinse umfasst, die konfiguriert ist, eine Bildebenenvariation zu korrigieren, die durch eine Bewegung der Vergrößerungsvariationslinse verursacht wird;
eine Speichereinheit, die erste Informationen speichert, die eine Beziehung zwischen einer Position der Vergrößerungsvariationslinse und einer Position der Korrekturlinse für jede Objektentfernung angeben; und
eine Linsensteuerungseinrichtung, die konfiguriert ist, eine Kommunikation mit dem Bildaufnahmegerät zu steuern und eine vorbestimmte Steuerung auszuführen, in der die Korrekturlinse sich entsprechend der Bewegung der Vergrößerungsvariationslinse auf der Grundlage der ersten Informationen bewegt,
wobei die Linsensteuerungseinrichtung Informationen, die den Vergrößerungsvariationsbetrieb betreffen, zu dem Bildaufnahmegerät sendet und die Schwingungssteuerung der Korrekturlinse auf der Grundlage der Steuerungsinformationen, die durch das Bildaufnahmegerät entsprechend den Informationen erzeugt werden, die den Vergrößerungsvariationsbetrieb betreffen, mit der vorbestimmten Steuerung überschneidet,
wobei die Steuerungsinformationen dritte Informationen beinhalten, die angeben, ob die Steuerungsinformationen den Informationen entsprechen, die den Vergrößerungsvariationsbetrieb betreffen, und
wobei die Linsensteuerungseinrichtung die Korrekturlinse bewegt, indem die Schwingungssteuerung mit der vorbestimmten Steuerung überschnitten wird, wenn die dritten Informationen den Informationen entsprechen, die den Vergrößerungsvariationsbetrieb betreffen, und die Korrekturlinse ohne ein Überschneiden der Schwingungssteuerung mit der vorbestimmten Steuerung bewegt, wenn die dritten Informationen nicht dem Vergrößerungsvariationsbetrieb entsprechen.

Linseneinheit nach Anspruch 1, wobei die Informationen, die den Vergrößerungsvariationsbetrieb betreffen, Informationen sind, die angeben, ob die Vergrößerungsvariationslinse den Vergrößerungsvariationsbetrieb ausführt.

Linseneinheit nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Steuerungsinformationen zweite Informationen beinhalten, die eine Bewegungsgröße der Korrekturlinse in der Schwingungssteuerung betreffen, und wobei die Linsensteuerungseinrichtung die Bewegungsgröße der Korrekturlinse in der Schwingungssteuerung auf der Grundlage der zweiten Informationen einstellt.

Linseneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Linsensteuerungseinrichtung die Schwingungssteuerung der Korrekturlinse unter Verwendung der Steuerungsinformationen ausführt, wenn die Vergrößerungsvariationslinse den Vergrößerungsvariationsbetrieb nicht ausführt.

Linseneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
wobei die Steuerungsinformationen Informationen beinhalten, die einen Fokussierungsgrad eines Objekts auf der Grundlage der Ausgabe von dem Bildaufnahmeelement betreffen, und
wobei die Linsensteuerungseinrichtung eine Bewegungsgröße der Korrekturlinse auf der Grundlage der Informationen einstellt, die den Fokussierungsgrad betreffen.

Linseneinheit nach Anspruch 5, wobei die dritten Informationen ferner die Informationen beinhalten, die den Fokussierungsgrad betreffen, wenn die dritten Informationen den Informationen entsprechen, die den Vergrößerungsvariationsbetrieb betreffen.

Linseneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
wobei die Steuerungsinformationen Informationen beinhalten, die eine vorbestimmte Zeit betreffen, und
wobei die Linsensteuerungseinrichtung Informationen, die angeben, ob die eingestellte Bewegungsgröße der Korrekturlinse innerhalb der vorbestimmten Zeit bewegt werden kann, zu dem Bildaufnahmegerät sendet.

Linseneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Linsensteuerungseinrichtung Informationen eines zulässigen Unschärfenkreises des Bildaufnahmeelements von dem Bildaufnahmegerät empfängt, wobei sie eine Bewegungsgröße der Korrekturlinse auf der Grundlage von Informationen über den zulässigen Unschärfenkreis einstellt.

Linseneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 8, ferner mit einem Positionssensor, der konfiguriert ist, eine Position der Vergrößerungsvariationslinse zu erfassen, wobei die Linsensteuerungseinrichtung den Vergrößerungsvariationsbetrieb auf der Grundlage einer Änderung einer Ausgabe des Positionssensors erfasst.

Linseneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 8, ferner mit einem Schaltelement, das konfiguriert ist, den Vergrößerungsvariationsbetrieb anzuweisen, wobei die Linsensteuerungseinrichtung den Vergrößerungsvariationsbetrieb auf der Grundlage einer Ausgabe des Schaltelements erfasst.

Linseneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 8, ferner mit:
einem Ringelement, das konfiguriert ist, sich um eine optische Achse des optischen Bildaufnahmesystems herum zu drehen; und
eine Drehgrößenerfassungseinrichtung, die konfiguriert ist, eine Änderungsgröße zu erfassen, die durch eine Drehung des Ringelements verursacht wird,
wobei die Linsensteuerungseinrichtung den Vergrößerungsvariationsbetrieb auf der Grundlage einer Änderung einer Ausgabe der Drehgrößenerfassungseinrichtung erfasst.

Bildaufnahmegerät, das konfiguriert ist, dass eine Linseneinheit entfernbar angebracht ist, wobei die Linseneinheit ein optisches Bildaufnahmesystem, das eine Vergrößerungsvariationslinse, die konfiguriert ist, einen Vergrößerungsvariationsbetrieb auszuführen, und eine Korrekturlinse umfasst, die konfiguriert ist, eine Bildebenenvariation zu korrigieren, die durch eine Bewegung der Vergrößerungsvariationslinse verursacht wird, eine Speichereinheit, die erste Informationen speichert, die eine Beziehung zwischen einer Position der Vergrößerungsvariationslinse und einer Position der Korrekturlinse für jede Objektentfernung angeben, und eine Linsensteuerungseinrichtung umfasst, die konfiguriert ist, eine vorbestimmte Steuerung auszuführen, in der die Korrekturlinse sich entsprechend der Bewegung der Vergrößerungsvariationslinse auf der Grundlage der ersten Informationen bewegt, wobei das Bildaufnahmegerät umfasst:
ein Bildaufnahmeelement, das konfiguriert ist, eine fotoelektrische Umwandlung eines Objektbilds auszuführen, das durch das optische Bildaufnahmesystem erzeugt wird;
eine Fokussignalerzeugungseinrichtung, die konfiguriert ist, ein Fokussignal zu erzeugen, das einen Fokuszustand des optischen Bildaufnahmesystems angibt, wobei eine Ausgabe von dem Bildaufnahmeelement verwendet wird; und
eine Bildaufnahmegerätsteuerungseinrichtung, die konfiguriert ist, eine Kommunikation mit der Linseneinheit zu steuern und Steuerungsinformationen zu erzeugen, die für eine Schwingungssteuerung verwendet werden, die die Korrekturlinse in einer Richtung einer Vergrößerung oder Verkleinerung eines Werts eines Fokussignals in einer Nahdistanzrichtung oder in einer im Unendlichen liegenden Richtung schwingen lässt und ebenso eine Schwingungsmitte der Korrekturlinse in eine Richtung bewegt, in der der Wert des Fokussignals zunimmt,
wobei die Bildaufnahmegerätsteuerungseinrichtung Informationen, die den Vergrößerungsvariationsbetrieb betreffen, empfängt, die Steuerungsinformationen entsprechend den Informationen, die den Vergrößerungsvariationsbetrieb betreffen, erzeugt und die Steuerungsinformationen zu der Linseneinheit sendet,
wobei die Steuerungsinformationen dritte Informationen beinhalten, die angeben, ob die Steuerungsinformationen den Informationen entsprechen, die den Vergrößerungsvariationsbetrieb betreffen, und
wobei die Linsensteuerungseinrichtung durch die Steuerungsinformationen veranlasst wird, die Korrekturlinse zu bewegen, indem die Schwingungssteuerung mit der vorbestimmten Steuerung überschnitten wird, wenn die dritten Informationen den Informationen entsprechen, die den Vergrößerungsvariationsbetrieb betreffen, und die Korrekturlinse ohne ein Überschneiden der Schwingungssteuerung mit der vorbestimmten Steuerung bewegt, wenn die dritten Informationen nicht dem Vergrößerungsvariationsbetrieb entsprechen.

Bildaufnahmegerät nach Anspruch 12, wobei die Informationen, die den Vergrößerungsvariationsbetrieb betreffen, Informationen sind, die angeben, ob die Vergrößerungsvariationslinse den Vergrößerungsvariationsbetrieb ausführt.

Bildaufnahmegerät nach Anspruch 12 oder 13, wobei die Steuerungsinformationen zweite Informationen beinhalten, die eine Bewegungsgröße der Korrekturlinse in der Schwingungssteuerung betreffen.

Bildaufnahmegerät nach einem der Ansprüche 12 bis 14, wobei die Steuerungsinformationen Informationen beinhalten, die einen Fokussierungsgrad eines Objekts betreffen, der auf der Ausgabe von dem Bildaufnahmeelement beruht.

Bildaufnahmegerät nach Anspruch 15, wobei die dritten Informationen ferner die Informationen beinhalten, die den Fokussierungsgrad betreffen, wenn die dritten Informationen den Informationen entsprechen, die den Vergrößerungsvariationsbetrieb betreffen.

Bildaufnahmegerät nach einem der Ansprüche 12 bis 16, wobei die Bildaufnahmegerätsteuerungseinrichtung eine Bewegungszeitsteuerung der Korrekturlinse als die Steuerungsinformationen zu der Linseneinheit sendet, so dass Schaltphasen einer Schwingungsrichtung der Korrekturlinse und einer Bewegungsrichtung der Schwingungsmitte in der Schwingungssteuerung nicht zueinander verschoben werden.

Bildaufnahmegerät nach einem der Ansprüche 12 bis 17, wobei die Steuerungsinformationen Informationen beinhalten, die die Linsensteuerungseinrichtung anweisen, eine erste Bewegung, in der eine Bewegung in der Richtung, in der das Fokussignal zunimmt, mit der Korrekturlinse, die durch die vorbestimmte Steuerung bewegt wird, überschnitten wird, und eine zweite Bewegung auszuführen, in der eine relative Positionsbeziehung zwischen einer Position der Korrekturlinse und der Schwingungsmitte nach der ersten Bewegung als ein Weg einer Bewegung der Korrekturlinse in der Schwingungssteuerung aufrechterhalten wird.

Bildaufnahmegerät nach Anspruch 18,
wobei die Steuerungsinformationen Informationen beinhalten, die eine vorbestimmte Zeit betreffen, und
wobei die Bildaufnahmegerätsteuerungseinrichtung die zweite Bewegung begrenzt und die Steuerungsinformationen zur Fortsetzung der ersten Bewegung zu der Linseneinheit sendet, wenn Informationen empfangen werden, die angeben, dass sich die Korrekturlinse nicht um eine Bewegungsgröße, die auf der Grundlage der Steuerungsinformationen eingestellt wird, in der vorbestimmten Zeit bewegen kann.

Bildaufnahmegerät nach einem der Ansprüche 12 bis 19, wobei die Bildaufnahmegerätsteuerungseinrichtung Informationen eines zulässigen Unschärfenkreises des Bildaufnahmeelements zu der Linsensteuerungseinrichtung sendet.

Verfahren zum Steuern einer Linseneinheit, wobei die Linseneinheit ein optisches Bildaufnahmesystem umfasst, das eine Vergrößerungsvariationslinse, die konfiguriert ist, einen Vergrößerungsvariationsbetrieb auszuführen, und eine Korrekturlinse umfasst, die konfiguriert ist, eine Bildebenenvariation zu korrigieren, die durch eine Bewegung der Vergrößerungsvariationslinse verursacht wird, und konfiguriert ist, eine vorbestimmte Steuerung auszuführen, in der die Korrekturlinse sich entsprechend der Bewegung der Vergrößerungsvariationslinse auf der Grundlage von ersten Informationen bewegt, die eine Beziehung zwischen einer Position der Vergrößerungsvariationslinse und einer Position der Korrekturlinse für jede Objektentfernung angeben, wobei die Linseneinheit konfiguriert ist, ein Fokussignal zu erzeugen, das einen Fokuszustand des optischen Bildaufnahmesystems angibt, wobei eine Ausgabe von dem Bildaufnahmeelement verwendet wird, das eine fotoelektrische Umwandlung eines Objektbilds ausführt, das durch das optische Bildaufnahmesystem erzeugt wird, und konfiguriert ist, an einem Bildaufnahmegerät entfernbar angebracht zu werden, das Steuerungsinformationen erzeugt, die für eine Schwingungssteuerung verwendet werden, die die Korrekturlinse in einer Richtung einer Vergrößerung oder Verkleinerung eines Werts eines Fokussignals in einer Nahdistanzrichtung oder in einer im Unendlichen liegenden Richtung schwingen lässt und ebenso eine Schwingungsmitte der Korrekturlinse in eine Richtung bewegt, in der der Wert des Fokussignals zunimmt, wobei das Verfahren Schritte umfasst zum:
Senden von Informationen, die den Vergrößerungsvariationsbetrieb betreffen, zu dem Bildaufnahmegerät;
Empfangen der Steuerungsinformationen, die entsprechend den Informationen erzeugt werden, die den Vergrößerungsvariationsbetrieb betreffen, von dem Bildaufnahmegerät, wobei die Steuerungsinformationen dritte Informationen beinhalten, die angeben, ob die Steuerungsinformationen den Informationen entsprechen, die den Vergrößerungsvariationsbetrieb betreffen; und
Bewegen der Korrekturlinse, indem die Schwingungssteuerung mit der vorbestimmten Steuerung überschnitten wird, wenn die dritten Informationen den Informationen entsprechen, die den Vergrößerungsvariationsbetrieb betreffen, und Bewegen der Korrekturlinse ohne ein Überschneiden der Schwingungssteuerung mit der vorbestimmten Steuerung, wenn die dritten Informationen nicht dem Vergrößerungsvariationsbetrieb entsprechen.

Verfahren zum Steuern eines Bildaufnahmegeräts, wobei das Bildaufnahmegerät konfiguriert ist, dass eine Linseneinheit entfernbar angebracht wird, wobei die Linseneinheit ein optisches Bildaufnahmesystem umfasst, das eine Vergrößerungsvariationslinse, die konfiguriert ist, einen Vergrößerungsvariationsbetrieb auszuführen, und eine Korrekturlinse umfasst, die konfiguriert ist, eine Bildebenenvariation zu korrigieren, die durch eine Bewegung der Vergrößerungsvariationslinse verursacht wird, und konfiguriert ist, eine vorbestimmte Steuerung auszuführen, in der die Korrekturlinse sich entsprechend der Bewegung der Vergrößerungsvariationslinse auf der Grundlage von ersten Informationen bewegt, die eine Beziehung zwischen einer Position der Vergrößerungsvariationslinse und einer Position der Korrekturlinse für jede Objektentfernung angeben, wobei das Verfahren Schritte umfasst zum:
Erzeugen eines Fokussignals, das einen Fokuszustand des optischen Bildaufnahmesystems angibt, wobei eine Ausgabe von einem Bildaufnahmeelement verwendet wird, das eine fotoelektrische Umwandlung eines Objektbilds ausführt, das durch das optische Bildaufnahmesystem erzeugt wird;
Empfangen von Informationen, die den Vergrößerungsvariationsbetrieb betreffen, von der Linseneinheit;
Erzeugen von Steuerungsinformationen, die für eine Schwingungssteuerung verwendet werden, die die Korrekturlinse in einer Richtung einer Vergrößerung oder Verkleinerung eines Werts eines Fokussignals in einer Nahdistanzrichtung oder in einer im Unendlichen liegenden Richtung schwingen lässt und ebenso eine Schwingungsmitte der Korrekturlinse in eine Richtung bewegt, in der der Wert des Fokussignals zunimmt, entsprechend den Informationen, die den Vergrößerungsvariationsbetrieb betreffen; und
Senden der erzeugten Steuerungsinformationen zu der Linseneinheit, wobei die Steuerungsinformationen dritte Informationen beinhalten, die angeben, ob die Steuerungsinformationen den Informationen entsprechen, die den Vergrößerungsvariationsbetrieb betreffen, und
wobei die Korrekturlinse bewegt wird, indem die Schwingungssteuerung mit der vorbestimmten Steuerung überschnitten wird, wenn die dritten Informationen den Informationen entsprechen, die den Vergrößerungsvariationsbetrieb betreffen, und die Korrekturlinse ohne ein Überschneiden der Schwingungssteuerung mit der vorbestimmten Steuerung bewegt wird, wenn die dritten Informationen nicht dem Vergrößerungsvariationsbetrieb entsprechen.

Description:
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Bildaufnahmegerät, das in der Lage ist, eine Linseneinheit auszutauschen.

Hintergrund der Erfindung

In einer Autofokus-(AF-)Steuerung in einem Bildaufnahmegerät eines Typs mit wechselbarer Linse wird, wie es in der JP 3 943 609 B2 offenbart ist, ein Fokussignal, das einen Kontrastzustand eines Bilds (einen Fokuszustand eines optischen Bildaufnahmesystems) angibt, auf einer Kamerakörperseite erzeugt. Dann wird im Allgemeinen eine Korrekturlinse (eine Fokuslinse) auf der Grundlage des Fokussignals bewegt, das von dem Kamerakörper erhalten wird, um die AF-Steuerung auszuführen. In diesem Fall wird das Fokussignal entsprechend Eigenschaften einer angebrachten Linseneinheit auf der Kamerakörperseite erzeugt, wobei die AF-Steuerung bei der Linseneinheitsseite ausgeführt wird. Folglich wird die Genauigkeit der Fokussierung durch die AF-Steuerung entsprechend der Kombination des Kamerakörpers und der Linseneinheit bestimmt.

Demgegenüber ist in jüngster Zeit die Leistungsfähigkeit eines Bildaufnahmeelements, wie beispielsweise eines CMOS-Sensors, auf der Kamerakörperseite dramatisch verbessert worden, wobei die hohe Genauigkeit ebenso für das Fokussieren dementsprechend erforderlich ist. In diesem Fall wird es bevorzugt, dass die AF-Steuerung entsprechend der Leistungsfähigkeit des Bildaufnahmeelements bei der Kamerakörperseite ausgeführt wird und dass die Korrekturlinse entsprechend einem Steuerungssignal bewegt wird, das von dem Kamerakörper zu der Linseneinheit zugeführt wird.

Die Druckschrift JP 2004 144802 A beschreibt ein optisches Gerät, wobei eine Steuerung einer Ansteuerung einer Linse entsprechend einer Ausgabe einer Positionserfassung durch ein Betätigungselement ausgeführt wird, wenn das Betätigungselement, wie beispielsweise ein Fokusring und ein Zoomring, betätigt wird. Ein Zoomnachführungsbetrieb wird entsprechend einer Zoomposition ausgeführt, wobei eine Linse entsprechend einer Ausgabe einer Positionserfassung des Betätigungselements betätigt wird.

Die Druckschrift JP 2009 278308 A beschreibt eine Kamera mit einem Kamerakörper und einer austauschbaren Linse. Die Kamera empfängt Zustandsinformationen, die einen Steuerungszustand einer Ansteuerungseinheit in einer austauschbaren Linse angeben. Auf der Grundlage der Zustandsinformationen wird bestimmt, ob ein vorbestimmter Betrieb (ein Wobbeln) bei der Kamera auszuführen ist oder ob ein Steuerungssignal (ein Befehl zum Starten des Wobbelns) zu der austauschbaren Linse zu senden ist. Eine Steuerung wird in Abhängigkeit davon umgeschaltet, ob ein Zoombetrieb ausgeführt wird oder nicht.

Die Druckschrift WO 2009 139192 A1 beschreibt ein Kamerasystem, das einen Kamerakörper und eine austauschbare Linse umfasst, wobei der Kamerakörper eine Körpersteuerungseinrichtung, die einen Befehl erzeugt, und einen Sender umfasst, der den Befehl zu der austauschbaren Linse sendet, wobei die austauschbare Linse ein bewegliches Element, eine Ansteuerungseinrichtung, die das bewegliche Element ansteuert, einen Empfänger, der den Befehl von dem Kamerakörper empfängt, und eine Linsensteuerungseinrichtung umfasst, die die Ansteuerungseinrichtung auf der Grundlage des Befehls steuert. Eine Steuerung einer Kamera wird in Abhängigkeit von Steuerungsinformationen von einer Linse umgeschaltet.

Die Druckschrift JP 2008 051871 A beschreibt eine Autofokus-Vorrichtung, wobei in dem Fall, in dem eine Ansteuerungsrichtung durch einen ersten Wobbelbetrieb nicht bestimmt werden kann, ein zweiter Wobbelbetrieb unter einer Bedingung ausgeführt wird, die unterschiedlich zu der des ersten Wobbelbetriebs ist, wobei eine Ansteuerungsrichtung durch diesen zweiten Wobbelbetrieb bestimmt wird.

Kurzzusammenfassung der ErfindungTechnisches Problem

In vielen Bildaufnahmegeräten wird, wenn ein Variieren der Vergrößerung des optischen Bildaufnahmesystems ausgeführt werden kann, eine Zoomnachführsteuerung ausgeführt, die eine Bildebenenvariation korrigiert, die durch ein Variieren der Vergrößerung verursacht wird. Um diese Zoomnachführsteuerung durch das Bildaufnahmegerät des Typs mit wechselbaren Linsen auszuführen, ist es erforderlich, Daten, die für die Linseneinheit einmalig bzw. besonders sind, wie beispielsweise Zoomnachführdaten, die eine Positionsbeziehung zwischen einer Vergrößerungsvariationslinse und der Korrekturlinse angeben, die für die Zoomnachführsteuerung verwendet werden, in dem Kamerakörper zu speichern. Es ist jedoch schwierig, Daten, die für verschiedene Arten von Linseneinheiten besonders bzw. einmalig sind, in dem Kamerakörper zu speichern.

Die vorliegende Erfindung ist in der Lage, eine gute Zoomnachführsteuerung auszuführen, auch wenn eine jeweilige von verschiedenen Arten von Linseneinheiten auf einem Bildaufnahmegerät angebracht ist.

Lösung des Problems

Diese Aufgabe wird durch eine Linseneinheit gemäß Patentanspruch 1, ein Bildaufnahmegerät gemäß Patentanspruch 12, ein Verfahren zum Steuern der Linseneinheit gemäß Patentanspruch 21 und ein Verfahren zum Steuern des Bildaufnahmegeräts gemäß Patentanspruch 22 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben.

Vorteilhafte Wirkungen der Erfindung

Gemäß der vorliegenden Erfindung kann eine gute Zoomnachführsteuerung ausgeführt werden, auch wenn eine jeweilige von verschiedenen Arten von Linseneinheiten an ein Bildaufnahmegerät angebracht wird.

Figurenliste

  • 1 zeigt ein Blockschaltbild zur Veranschaulichung einer Konfiguration eines Kamerasystems mit einer wechselbaren Linse in einem Ausführungsbeispiel 1.
  • 2 zeigt ein Beispiel von Zoomnachführkurvendaten in dem Ausführungsbeispiel 1.
  • 3 zeigt ein Diagramm zum Beschreiben der Zoomnachführkurvendaten in dem Ausführungsbeispiel 1.
  • 4 zeigt ein Diagramm zum Beschreiben eines Interpolationsverfahrens einer Vergrößerungsvariationslinse in einer Bewegungsrichtung in dem Ausführungsbeispiel 1.
  • 5 zeigt ein Beispiel einer Zoomnachführkurvendatentabelle in dem Ausführungsbeispiel 1.
  • 6A zeigt ein Flussdiagramm zur Veranschaulichung einer Steuerung in dem Ausführungsbeispiel 1.
  • 6B zeigt ein Flussdiagramm zur Veranschaulichung einer Steuerung in dem Ausführungsbeispiel 1.
  • 7 zeigt ein Flussdiagramm zur Veranschaulichung einer Zoomnachführsteuerung in dem Ausführungsbeispiel 1.
  • 8 zeigt ein Flussdiagramm zur Veranschaulichung einer Verarbeitung zur Berechnung eines Zoomnachführkurvenparameters in der Zoomnachführsteuerung gemäß dem Ausführungsbeispiel 1.
  • 9 zeigt ein Flussdiagramm zur Veranschaulichung einer Verarbeitung zur Berechnung eines Vergrößerungsvariationsbereichs in dem Ausführungsbeispiel 1.
  • 10 zeigt ein Flussdiagramm zur Veranschaulichung einer Berechnungsverarbeitung einer Korrekturlinsenposition bei einer Referenzkurve in dem Ausführungsbeispiel 1.
  • 11 zeigt ein Flussdiagramm zur Veranschaulichung einer Modulations-AF-Steuerung in dem Ausführungsbeispiel 1.
  • 12 zeigt ein Diagramm zur Veranschaulichung einer Bewegung der Korrekturlinse in der Modulations-AF-Steuerung gemäß dem Ausführungsbeispiel 1.
  • 13 zeigt ein Diagramm zur Veranschaulichung einer Bewegung, die erhalten wird, indem die Modulations-AF-Steuerung mit der Zoomnachführsteuerung gemäß dem Ausführungsbeispiel 1 überschnitten wird.
  • 14A zeigt ein Diagramm zur Veranschaulichung einer Zoomnachführkurvenspezifizierungssteuerung während eines Variierens der Vergrößerung in dem Ausführungsbeispiel 1.
  • 14B zeigt ein Diagramm zur Veranschaulichung einer Zoomnachführkurvenspezifizierungssteuerung während eines Variierens der Vergrößerung in dem Ausführungsbeispiel 1.
  • 15 zeigt ein Diagramm zur Veranschaulichung eines Falls, bei dem ein Modulationsbetriebsschritt in dem Ausführungsbeispiel 1 aufrechterhalten wird.
  • 16 zeigt ein Blockschaltbild zur Veranschaulichung einer Konfiguration eines Kamerasystems mit einer wechselbaren Linse in einem Ausführungsbeispiel 2.
  • 17 zeigt ein Blockschaltbild zur Veranschaulichung einer Konfiguration einer AF-Signalverarbeitungsschaltung in dem Ausführungsbeispiel 1.
  • 18 zeigt ein Flussdiagramm zur Veranschaulichung einer Verarbeitung zur Erzeugung von Fokussierungsgradinformationen in dem Ausführungsbeispiel 1.
  • 19 zeigt ein Flussdiagramm zur Veranschaulichung einer Verarbeitung zur Einstellung einer Modulationssteuerungsgröße entsprechend der Fokussierungsgradinformationen in dem Ausführungsbeispiel 1.
  • 20 zeigt ein Flussdiagramm zur Veranschaulichung einer Begrenzungsverarbeitung der Modulationssteuerungsgröße in dem Ausführungsbeispiel 1.
  • 21 zeigt ein Flussdiagramm zur Veranschaulichung einer Verarbeitung zur Einstellung einer Modulationssteuerungsgröße entsprechend den Fokussierungsgradinformationen in einem Ausführungsbeispiel 3.

Beschreibung der Ausführungsbeispiele

Beispielhafte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachstehend unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung beschrieben. In jeder der Zeichnungen werden die gleichen Elemente durch die gleichen Bezugszeichen bezeichnet, wobei doppelte Beschreibungen hiervon weggelassen werden.

Beispiel 1

Zuerst wird unter Bezugnahme auf 1 ein Kamerasystem mit einer wechselbaren Linse gemäß einem Ausführungsbeispiel 1 (ein Beispiel 1) der vorliegenden Erfindung beschrieben. 1 zeigt ein Blockschaltbild zur Veranschaulichung einer Konfiguration des Kamerasystems mit der wechselbaren Linse in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel. In dem Kamerasystem gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel werden Steuerungsinformationen, die zur Ausführung einer nachstehend beschriebenen Modulations-AF-Steuerung verwendet werden (nachstehend als Modulations-AF-Steuerungsinformationen bezeichnet), von einem Kamerakörper, der ein Bildaufnahmegerät ist, zu einer Linseneinheit gesendet. Demgegenüber berechnet die Linseneinheit eine Ansteuerungsgröße einer Korrekturlinse auf Grundlage von Daten, die für die Linseneinheit besonders bzw. einmalig sind, wie beispielsweise eine Zoomnachführkurve als Zoomnachführdaten, und der Modulations-AF-Steuerungsinformationen, die von dem Kamerakörper erhalten werden, entsprechend der Bewegung einer Vergrößerungsvariationslinse. Dann wird die Ansteuerungsgröße der Modulations-AF-Steuerung mit der Bewegungsgröße der Zoomnachführsteuerung überlappt bzw. überschnitten, d.h. eine Zoomnachführsteuerung wird ausgeführt, indem die Modulations-AF-Steuerung überlappt bzw. überschnitten wird, wobei die Korrekturlinse bewegt wird, während die Zoomnachführkurve spezifiziert wird, der nachzugehen ist. Als Ergebnis wird die Bildebenenvariation, die durch ein Variieren der Vergrößerung verursacht wird, korrigiert und die Vergrößerungsvariation wird ausgeführt, während ein fokussierter Zustand bzw. Fokussierungszustand aufrechterhalten wird.

In 1 ist eine wechselbare Linse L100 (eine Linseneinheit) entfernbar an einem Kamerakörper C100 angebracht. Ein Licht von einem Objekt geht durch das optische Bildaufnahmesystem in der wechselbaren Linse L100 hindurch und erzeugt ein Objektbild auf einem Bildaufnahmeelement C101 in dem Kamerakörper C100. Das optische Bildaufnahmesystem umfasst in einer Reihenfolge von einer Objektseite eine erste fixierte Linseneinheit L101, die fixiert ist, eine Vergrößerungsvariationslinse L102, die sich in einer Richtung der optischen Achse bewegt, um die Vergrößerung zu variieren, eine Blende L103, die eine Lichtmenge einstellt, und eine zweite fixierte Linseneinheit L104, die fixiert ist. Die Vergrößerungsvariationslinse L102 bewegt sich entsprechend einem Betrieb bzw. einer Betätigung eines drehbaren Zoomrings, der an einem Außenumfang der wechselbaren Linseneinheit L100 bereitgestellt ist. Zusätzlich umfasst das optische Bildaufnahmesystem eine Korrekturlinse (eine Fokuslinse) L105, die sowohl eine Funktion zum Korrigieren der Bildebenenvariation, die durch ein Variieren der Vergrößerung verursacht wird, als auch eine Fokussierungsfunktion aufweist. Somit ist das optische Bildaufnahmesystem konfiguriert, indem es die Vergrößerungsvariationslinse L102 und die Korrekturlinse L105 umfasst, die sich bewegt, um die Bildebenenvariation zu korrigieren, die durch die Bewegung der Vergrößerungsvariationslinse L102 verursacht wird. In 1 ist jede Linseneinheit so gezeigt, dass sie durch eine Linse konfiguriert ist, wobei sie aber in der Praxis durch eine Linse konfiguriert sein kann oder alternativ hierzu durch eine Vielzahl von Linsen konfiguriert sein kann.

Demgegenüber ist in dem Kamerakörper C100 das Bildaufnahmeelement C101 ein fotoelektrisches Umwandlungselement, das durch einen CCD-Sensor oder einen CMOS-Sensor konfiguriert ist, der eine fotoelektrische Umwandlung für das Objektbild ausführt, um ein analoges Signal auszugeben. Das Bildaufnahmeelement C101 kann ebenso für jede von drei Primärfarben rot (R), grün (G) und blau (B) bereitgestellt sein.

Ein CDS/AGC/AD-Wandler C102 tastet die Ausgabe des Bildaufnahmeelements C101 ab und führt ebenso eine Verstärkungseinstellung und eine digitale Umwandlung aus. Die Kamerasignalverarbeitungsschaltung C103 führt verschiedene Arten von Bildverarbeitungen für ein Ausgabesignal von dem CDS/AGC/AD-Wandler C102 aus, um ein Bildsignal zu erzeugen. Bezugszeichen C1031 in der Kamerasignalverarbeitungsschaltung C103 ist eine AF-Signalverarbeitungsschaltung. Die AF-Signalverarbeitungsschaltung C1031 extrahiert eine Hochfrequenzkomponente (ein Hochfrequenzsignal), eine Luminanzdifferenzkomponente und dergleichen, die von dem Hochfrequenzsignal auf der Grundlage eines Ausgabesignals von einem Bildelement bzw. Pixel in einem Bereich erzeugt werden, der für eine Fokuserfassung von Ausgabesignalen aller Bildelemente bzw. Pixel des Bildaufnahmeelements C101 von dem CDS/AGC/AD-Wandler C102 verwendet wird, um ein Fokussignal zu erzeugen. Das Fokussignal wird ebenso als ein Kontrastbewertungswertsignal bezeichnet, das eine Schärfe (einen Kontrastzustand) eines Bildes angibt, das auf der Grundlage eines Ausgabesignals von dem Bildaufnahmeelement C101 erzeugt wird. Da sich die Schärfe entsprechend einem Fokalzustand des optischen Bildaufnahmesystems ändert, ist als Ergebnis das Fokussignal ein Signal, das den Fokalzustand des optischen Bildaufnahmesystems angibt. Die AF-Signalverarbeitungsschaltung C1031 entspricht einer Fokussignalerzeugungseinheit (einer Fokussignalerzeugungseinrichtung).

Eine Anzeigeeinheit C104 zeigt das Bildsignal von der Kamerasignalverarbeitungsschaltung C103 an. Eine Speichereinheit C105 speichert das Bildsignal von der Kamerasignalverarbeitungsschaltung C103 in einem Speichermedium, wie beispielsweise einem Magnetband, einer optischen Platte oder einem Halbleiterspeicher. Ein Kameramikrocomputer C106 gibt die Modulations-AF-Steuerungsinformationen für einen Linsenmikrocomputer L106 in der wechselbaren Linse L100 auf der Grundlage der Ausgabe der Kamerasignalverarbeitungsschaltung C103 aus.

Die Modulations-AF-Steuerung ist eine Schwingungssteuerung bzw. Vibrationssteuerung, die die Korrekturlinse 105 leicht in einer Richtung zum Vergrößern oder Verkleinern des Fokussignals, d.h. eines Werts des Fokussignals (in einer Nahdistanzrichtung oder in einer im Unendlichen liegenden Richtung) in Schwingung versetzt bzw. schwingen lässt, um eine Schwingungsmitte bzw. Vibrationsmitte der Korrekturlinse L105 in die Richtung zum Vergrößern des Fokussignals, d.h. des Werts des Fokussignals zu bewegen. Die Einzelheiten der Modulations-AF-Steuerung werden nachstehend beschrieben. Die Modulations-AF-Steuerungsinformationen sind für die Modulations-AF-Steuerung verwendete Informationen, die Informationen über einen Betätigungsschritt bzw. Betriebsschritt, der eine Bewegungsrichtung einer kleinen Schwingung bzw. Vibration angibt (nachstehend als ein Modulationsbetätigungsschritt bezeichnet), das Vorhandensein oder Fehlen der Bewegung der Mitte der Vibration bzw. Schwingung, eine zugehörige Bewegungsrichtung (bei einer im Unendlichen liegenden Seite oder einer Nahentfernungsseite), eine Bewegungszeitsteuerung bzw. einen Bewegungszeitpunkt der Korrekturlinse L105 oder dergleichen beinhalten. Die Einzelheiten des Modulationsbetätigungsschrittes werden nachstehend beschrieben.

Die Modulations-AF-Steuerungsinformationen müssen nur zumindest ein Element aus dem Modulationsbetätigungsschritt (die Art und Weise der Bewegung der Korrekturlinse L105), dem Vorhandensein oder Fehlen der Bewegung der Mitte der Vibration bzw. Schwingung, einer zugehörigen Bewegungsrichtung und der Bewegungszeitsteuerung bzw. des Bewegungszeitpunkts beinhalten, wobei andere Informationen ebenso beinhaltet sein können. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel werden zusätzlich Informationen, die angeben, ob das Schalten zu der Modulations-AF-Steuerung, die der Zoomsteuerung entspricht, entsprechend dem Vergrößerungsvariationsbetrieb (dem Zoomen) ausgeführt worden ist, d.h. entsprechend einer Ausgabe eines Vergrößerungsvariationslinsenpositionssensors L107, und der fokussierte Grad bzw. Fokussierungsgrad des Objekts, der auf der Grundlage des Fokussignals berechnet wird, gesendet. Die Ausgabe der Modulations-AF-Steuerungsinformationen wird hauptsächlich durch eine AF-Steuerungseinrichtung C1061 in dem Kameramikrocomputer C106 ausgeführt. Die Einzelheiten des Betriebs der AF-Steuerungseinrichtung C1061 werden nachstehend beschrieben.

Der Linsenmikrocomputer L106 kann wechselweise die Informationen zu und von dem Kameramikrocomputer C106, der die Modulations-AF-Steuerungsinformationen von dem Kameramikrocomputer C106 empfängt, senden und empfangen. Der Linsenmikrocomputer L106 berechnet eine Sollansteuerungsposition der Korrekturlinse L105 auf der Grundlage der Modulations-AF-Steuerungsinformationen und der Daten, die für die Linseneinheit besonders bzw. einmalig sind, die nachstehend beschrieben werden, und steuert eine Korrekturlinsenbetätigungseinrichtung L108 derart, dass die Korrekturlinse L105 zu der Sollansteuerungsposition bewegt wird. Somit wird die Korrektur der Bildebenenvariation, die durch ein Variieren der Vergrößerung oder das Fokussieren verursacht wird, ausgeführt.

Eine Besondere-Linsendaten-Speichereinheit L1061 in dem Linsenmikrocomputer L106 speichert die Daten, die für die Linseneinheit besonders bzw. einmalig sind. Als Daten, die für die Linseneinheit besonders sind, gibt es spezifisch Daten einer Vielzahl von Zoomnachführkurven, die die Beziehung zwischen einer Position der Vergrößerungsvariationslinse L102 und einer fokussierten Position der Korrekturlinse L105 für jede Objektentfernung angeben, Daten einer Steuerungsauflösung der Korrekturlinsenbetätigungseinrichtung L108 oder dergleichen.

Eine Zoomnachführsteuerungseinrichtung L1062 in dem Linsenmikrocomputer L106 steuert die Bewegung der Korrekturlinse L105 über die Korrekturlinsenbetätigungseinrichtung L108 entsprechend der Bewegung der Vergrößerungsvariationslinse L102 auf der Grundlage der Zoomnachführkurve, die in der Besondere-Linsendaten-Speichereinheit L1061 gespeichert ist. Somit wird, um die Bildebenenvariation zu korrigieren, die durch die Bewegung der Vergrößerungsvariationslinse L102 verursacht wird, eine Zoomnachführsteuerung ausgeführt, die die Korrekturlinse L105 bewegt.

Eine Kurvenspezifizierungssteuerungseinrichtung L1063 in dem Linsenmikrocomputer L106 führt eine Kurvenspezifizierungssteuerung aus. Spezifisch überlappt bzw. überschneidet die Kurvenspezifizierungssteuerungseinrichtung L1063 eine Modulationssteuerungsgröße, die auf der Grundlage der Daten, die für die Linseneinheit besonders sind, und der Modulations-AF-Steuerungsinformationen berechnet wird, die von der AF-Steuerungseinrichtung C1061 empfangen werden, mit der Bewegungsgröße (einer Korrekturgröße) der Korrekturlinse L105 durch die Zoomnachführsteuerungseinrichtung L1062. Somit steuert die Kurvenspezifizierungssteuerungseinrichtung L1063 die Korrekturlinsenbetätigungseinrichtung L108, indem die Sollansteuerungsposition der Korrekturlinse L105 berechnet wird, wobei sie eine Steuerung ausführt, um eine Zoomnachführkurve zu spezifizieren, die zu verfolgen ist (Referenzdaten).

Der Vergrößerungsvariationslinsenpositionssensor L107 erfasst eine Position der Vergrößerungsvariationslinse L102. Ein Korrekturlinsenpositionssensor L109 erfasst eine Position der Korrekturlinse L105. Der Linsenmikrocomputer L106 erhält eine fokussierte Position bzw. Fokussierungsposition der Korrekturlinse L105 entsprechend der Position der Vergrößerungsvariationslinse L102, die über den Vergrößerungsvariationslinsenpositionssensor L107 erfasst wird, aus den Daten der Zoomnachführkurve. Der Linsenmikrocomputer L106 ändert die Modulationssteuerungsgröße, die mit der Korrekturgröße der Korrekturlinse L105 überschnitten wird, entsprechend der erfassten Position der Vergrößerungsvariationslinse L102.

Zusätzlich bestimmt der Linsenmikrocomputer L106 als eine Vergrößerungsvariationserfassungseinrichtung, ob die Vergrößerungsvariationslinse L102 in dem Vergrößerungsvariationsbetrieb ist, auf der Grundlage der Änderung der Ausgabe des Vergrößerungsvariationslinsenpositionssensors L107, und er sendet Zoominformationen zu dem Kameramikrocomputer C106. Bei einem Empfang dieser Zoominformationen schaltet der Kameramikrocomputer C106 die Steuerung zu der Modulations-AF-Steuerung entsprechend der Zoomsteuerung, wenn er sich in dem Vergrößerungsvariationsbetrieb befindet, wobei er Informationen, die angeben, dass die Steuerung umgeschaltet worden ist, zu dem Linsenmikrocomputer L106 sendet.

Die Korrekturlinsenbetätigungseinrichtung L108 ist durch eine Betätigungseinrichtung, wie beispielsweise einen Schrittmotor, einen Gleichstrommotor, einen Schwingungsmotor bzw. Vibrationsmotor, einen Schwingspulenmotor und dergleichen, konfiguriert.

Als nächstes werden unter Bezugnahme auf die 2 bis 15 die Zoomnachführsteuerung und die Kurvenspezifizierungssteuerung beschrieben, die durch den Linsenmikrocomputer L106 und den Kameramikrocomputer C106 ausgeführt werden.

Zuerst wird unter Bezugnahme auf die 2 bis 5 die Zoomnachführsteuerung beschrieben. Die Zoomnachführsteuerung wird durch den Linsenmikrocomputer L106 entsprechend einem Computerprogramm ausgeführt.

2 zeigt ein Beispiel einer Vielzahl von Zoomnachführkurven, die die Beziehung zwischen der Position der Vergrößerungsvariationslinse L102 und der fokussierten Position bzw. Fokussierungsposition der Korrekturlinse L105 für jede Objektentfernung angeben. In der Zoomnachführsteuerung wird eine Zoomnachführkurve in Abhängigkeit von der Objektentfernung aus der Vielzahl von Zoomnachführkurven ausgewählt. Dann wird die Korrekturlinse L105 zu der fokussierten Position entsprechend der Position der Vergrößerungsvariationslinse auf der ausgewählten Zoomnachführkurve bewegt, wobei folglich der Vergrößerungsvariationsbetrieb ausgeführt werden kann, während der fokussierte Zustand aufrechterhalten wird.

3 zeigt ein Diagramm zum Beschreiben eines Nachführverfahrens der Zoomnachführkurve der Korrekturlinse in dem optischen Bildaufnahmesystem eines Innenfokustyps, wie beispielsweise die Linseneinheit L100 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel. In 3 bezeichnen Symbole Z0, Z1, Z2, ... Z6 Positionen der Vergrößerungsvariationslinse L102. Symbole a0, a1, a2, ..., a6 sowie b0, b1, b2, ... b6 bezeichnen Gruppen der fokussierten Positionen, der Korrekturlinse L105 für jede Objektentfernung, die zuvor in der Besondere-Linsendaten-Speichereinheit L1061 in dem Kameramikrocomputer C106 gespeichert werden. Jede der Gruppen (a0, a1, a2, ... a6) und (b0, b1, b2, ... b6) der fokussierten Positionen der Korrekturlinse L105 ist die Zoomnachführkurve für eine jeweilige repräsentative Objektentfernung (nachstehend als eine repräsentative Kurve bezeichnet).

Ein Symbol p0, p1, p2, ... ,p6 bezeichnet Positionen auf der Zoomnachführkurve, wo die Korrekturlinse L105 tatsächlich nachfolgen soll, das auf der Grundlage von zwei repräsentativen Kurven berechnet wird, die zwei Objektentfernungen entsprechen, wenn eine tatsächliche Objektentfernung zwischen zwei repräsentativen Objektentfernungen liegt. Eine Berechnungsgleichung der Position auf dieser Zoomnachführkurve wird durch die nachfolgende Gleichung (1) dargestellt. p(n+1)=|p(n)a(n)|/|b(n)a(n)|×|b(n+1)a(n+1)|+a(n+1) ...embedded image

Unter Bezugnahme auf die Gleichung (1) wird beispielsweise in 3, wenn die Korrekturlinse L105 bei p0 angeordnet ist, ein Verhältnis eines internen Teilens eines Liniensegments b0-a0 durch p0 erhalten und ein Punkt, bei dem ein Liniensegment b1-a1 intern entsprechend diesem Verhältnis geteilt wird, wird auf p1 eingestellt. Dann kann eine Bewegungsgeschwindigkeit der Korrekturlinse L105 zur Aufrechterhaltung des fokussierten Zustands auf der Grundlage einer Positionsdifferenz von p1-p0 und einer Zeit berechnet werden, die erforderlich ist, damit die Bewegungsvariationslinse L102 sich von Z0 zu Z1 bewegt.

Als nächstes wird ein Fall beschrieben, bei dem es keine Begrenzung gibt, dass eine Stoppposition der Vergrößerungsvariationslinse L102 lediglich auf einer Grenze eines Vergrößerungsvariationsbereichs liegt, der die gespeicherte repräsentative Kurve aufweist. 4 zeigt ein Diagramm zum Beschreiben eines Interpolationsverfahrens der Vergrößerungsvariationslinse in der Bewegungsrichtung, das ein Diagramm eines Extrahierens eines Teils von 3 und eines beliebigen Einstellens der Vergrößerungsvariationslinsenposition ist. In 4 gibt eine vertikale Achse die Position der Korrekturlinse 105 an und eine seitliche Achse gibt die Position der Vergrößerungsvariationslinse L102 an. Zusätzlich werden in 4, wenn die Positionen der Vergrößerungsvariationslinse L102 auf Zk-1, Zx, Zk eingestellt werden, die Positionen der Korrekturlinse auf der repräsentativen Kurve, die in dem Kameramikrocomputer C106 gespeichert ist, als ak-1, ax, ak und bk-1, bx, bk für jede Objektentfernung definiert.

Wenn die Position der Vergrößerungsvariationslinse L102 sich bei Zx befindet, was nicht auf der Grenze des Vergrößerungsvariationsbereichs ist, und sich die Position der Korrekturlinse L105 bei px befindet, werden die Positionen ax, bx der Korrekturlinse L105 erhalten, wie es durch die nachstehende Gleichung (2) bzw. (3) dargestellt ist. ax=ak-(Zk-Zx)×(ak-ak-1)/(Zk-Zk-1)embedded imagebx=bk-(Zk-Zx)×(bk-bk-1)/(Zk-Zk-1)embedded image

Anders ausgedrückt werden unter Verwendung des internen Verhältnisses, das von der derzeitigen Position der Vergrößerungsvariationslinse L102 und den zwei Grenzpositionen (beispielsweise Zk und Zk-1 in 4) der zwei Vergrößerungsvariationsbereiche bei beiden Seiten der derzeitigen Position der Vergrößerungsvariationslinse L102 erhalten wird, fokussierte Positionen, die die gleiche Objektentfernung der fokussierten Positionen (ak, ak-1, bk, bk-1) auf den vier gespeicherten repräsentativen Kurven aufweisen, intern geteilt. Als Ergebnis können die Positionen ax, bx der Korrekturlinse L105 erhalten werden. Zusätzlich werden unter Verwendung des internen Verhältnisses, das aus ax, px, bx erhalten wird, die fokussierten Positionen mit der gleichen Fokallänge bzw. Brennweite der fokussierten Positionen auf den vier repräsentativen Kurven intern geteilt, wie es durch Gleichung (1) dargestellt ist, wobei folglich pk und pk-1 erhalten werden können.

Wenn die Vergrößerung von einer weiten (einer Weitwinkel-) Seite zu einer Tele-(Telephoto-)Seite variiert wird, basiert die Bewegungsgeschwindigkeit der Korrekturlinse L105, die erforderlich ist, um den fokussierten Zustand aurecht zu erhalten, auf einer Differenz zwischen der Sollposition pk der Korrekturlinse L105, zu der bewegt werden soll, und der derzeitigen Position px der Korrekturlinse L105 und einer Zeit, die für die Vergrößerungsvariationslinse L102 erforderlich ist, um sich von Zx zu Zk zu bewegen.

Demgegenüber basiert, wenn die Vergrößerung von der Teleseite bzw. Telephoto-Seite zu der Weitwinkelseite variiert wird, die Bewegungsgeschwindigkeit der Korrekturlinse L105, die erforderlich ist, um den fokussierten Zustand aufrecht zu erhalten, auf einer Differenz zwischen der Sollposition pk-1 der Korrekturlinse L105, zu der sie bewegt werden soll, und der derzeitigen Position px der Korrekturlinse L105 und einer Zeit, die für die Vergrößerungsvariationslinse L102 erforderlich ist, um sich von Zx zu Zk-1 zu bewegen.

5 zeigt ein Beispiel von Tabellendaten der repräsentativen Kurven, die zuvor in dem Kameramikrocomputer C106 gespeichert werden. In dieser Zeichnung ist eine Korrekturlinsenposition A(n,v) für jede Objektentfernung, die sich entsprechend der Position der Vergrößerungsvariationslinse L102 ändert, veranschaulicht. Die Objektentfernung, die durch eine Variable n angegeben wird, ändert sich in einer seitlichen Richtung, und die Position der Vergrößerungsvariationslinse L102, die durch eine Variable v angegeben ist, ändert sich in einer vertikalen Richtung. Wenn die Variable n gleich Null (n=0) ist, ist die Objektentfernung die unendliche Objektentfernung, wobei sich die Objektentfernung zu der Nahentfernungsseite ändert, wenn die Variable n vergrößert wird. Wenn n gleich m ist, ist die Objektentfernung 1cm.

Demgegenüber gibt v=0 ein Weitwinkelende an, wobei die Fokallänge bzw. Brennweite zunimmt, wenn die Variable v vergrößert wird, wobei v=s ein Teleende (ein Telephotoende) angibt. Dementsprechend wird eine repräsentative Kurve durch einen (vertikalen) Spaltentabellendatensatz angezeigt.

Somit wird/werden eine repräsentative Kurve oder zwei repräsentative Kurven in Abhängigkeit von der Objektentfernung aus der Vielzahl von repräsentativen Kurven während eines Variierens der Vergrößerung ausgewählt, wobei die Korrekturlinse L105 entsprechend der einen ausgewählten repräsentativen Kurve oder entsprechend der tatsächlichen Zoomnachführkurve bewegt wird, die durch das vorstehend beschriebene Verfahren aus diesen zwei repräsentativen Kurven berechnet wird. Als Ergebnis kann der Vergrößerungsvariationsbetrieb ausgeführt werden, während der fokussierte Zustand aufrecht erhalten wird.

In diesem Fall kann, wenn die Vergrößerungsvariationslinse L102 sich von einer Telephoto-Richtung zu einer Weitwinkelrichtung bewegt, die Zoomnachführkurve, der gefolgt werden soll, auf einfache Weise spezifiziert werden, da die Vielzahl von repräsentativen Kurven bei Intervallen bis zu einem gewissen Umfang bei der Telephoto-Seite getrennt sind. Wenn jedoch die Vergrößerungsvariationslinse L102 sich von der Weitwinkelrichtung zu der Telephoto-Richtung bewegt, ist es schwierig, die Zoomnachführkurve, der gefolgt werden soll, zu spezifizieren, da die Vielzahl von repräsentativen Kurven bei der Weitwinkelseite nahe beieinander sind. Folglich wird eine Kurvenspezifizierungssteuerung ausgeführt, wie sie nachstehend beschrieben ist.

In den Flussdiagrammen gemäß den 6A und 6B ist eine Prozedur der Kurvenspezifizierungssteuerung veranschaulicht, die durch den Linsenmikrocomputer L106 (hauptsächlich die Kurvenspezifizierungssteuerungseinrichtung L1063) und den Kameramikrocomputer C106 (hauptsächlich die AF-Steuerungseinrichtung C1061) ausgeführt wird. Die Kurvenspezifizierungssteuerung wird durch den Linsenmikrocomputer L106 und den Kameramikrocomputer C106 entsprechend einem Computerprogramm ausgeführt.

Zuerst bestimmt in Schritt L601 der Linsenmikrocomputer L106, ob Informationen über einen Durchmesser δ eines zulässigen Unschärfenkreises, der nachstehend beschrieben wird, von dem Kameramikrocomputer C106 empfangen worden sind. Die Informationen über den Durchmesser δ des zulässigen Unschärfenkreises werden verwendet, um die Bewegungsgröße der Korrekturlinse L105 in der Schwingungssteuerung bzw. Vibrationssteuerung zu berechnen. Die Informationen über den Durchmesser δ des zulässigen Unschärfenkreises werden von dem Kameramikrocomputer C106 zu dem Linsenmikrocomputer L106 durch eine Anfangskommunikation gesendet, die bei einem Zuführen der Leistung ausgeführt wird. In Schritt L601 sind die Informationen über den Durchmesser δ des zulässigen Unschärfenkreises bereits empfangen worden, wobei der Ablauf zu Schritt L602 vorangeht.

Demgegenüber bestimmt in Schritt C601 der Kameramikrocomputer C106, ob die Informationen über den Durchmesser δ des zulässigen Unschärfenkreises zu dem Linsenmikrocomputer L106 gesendet worden sind. Die Informationen über den Durchmesser δ des zulässigen Unschärfenkreises werden in Schritt C602 gesendet, wenn sie noch nicht gesendet worden sind, wobei demgegenüber der Ablauf zu Schritt C603 voranschreitet, wenn diese Informationen gesendet worden sind. Die Informationen über den Durchmesser δ des zulässigen Unschärfenkreises werden durch eine Größe eines Bildelements bzw. eines Pixels (ein Bildelementabstand bzw. Pixelabstand) bestimmt, die auf der Grundlage einer Größe und einer Bildelementanzahl bzw. Pixelanzahl des Bildaufnahmeelements C101 bestimmt wird. Eine Fokustiefe bzw. eine Tiefenschärfe wird auf der Grundlage der Informationen über den Durchmesser δ des zulässigen Unschärfenkreises und einer F-Zahl des optischen Bildaufnahmesystems bestimmt, die durch einen Stoppwert bzw. Blendenwert der Blende 103 in der Linseneinheit L100 bestimmt wird. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel werden die Informationen über den Durchmesser δ des zulässigen Unschärfenkreises nur in der Anfangskommunikation gesendet, wobei sie aber ebenso in jeder Kommunikation gesendet werden können, um die Größe des zulässigen Unschärfenkreises entsprechend einer Bildaufnahmebetriebsart oder dergleichen zu ändern.

Nachfolgend bestimmt in Schritt L602 der Linsenmikrocomputer L106 als eine Vergrößerungsvariationsbetriebserfassungseinrichtung, ob die Vergrößerungsvariationslinse L102 in dem Zoombetrieb ist, auf der Grundlage der Änderung der Ausgabe des Vergrößerungsvariationslinsenpositionssensors L107. Wenn sie sich in dem Zoombetrieb befindet, schreitet der Ablauf zu Schritt L603 voran. Demgegenüber schreitet, wenn sie sich nicht in dem Zoombetrieb befindet, der Ablauf zu Schritt L604 voran. In Schritt L603 wird ein Kennzeichen bzw. Flag, das angibt, dass sie sich in dem Zoombetrieb befindet, als eine Zoominformation gesetzt, wobei dann der Ablauf zu Schritt L605 voranschreitet. In Schritt L604 wird das Flag, das angibt, dass sie sich in dem Zoombetrieb befindet, gelöscht, wobei dann der Ablauf zu Schritt L606 voranschreitet.

In Schritt L605 berechnet der Linsenmikrocomputer L106 eine Position px' der Korrekturlinse L105 auf der Zoomnachführkurve, der derzeit gefolgt wird (nachstehend als eine Referenzkurve bezeichnet). Nachstehend wird unter Bezugnahme auf die 7 bis 10 ein Verfahren zum Berechnen der Position px' der Korrekturlinse L105 ausführlich beschrieben.

In einem Flussdiagramm gemäß 7 ist eine Reihe von Verarbeitungen der Zoomnachführsteuerung veranschaulicht, die durch den Linsenmikrocomputer L106 ausgeführt wird.

In Schritt L701 stellt der Linsenmikrocomputer L106 eine Bewegungsgeschwindigkeit Zsp der Vergrößerungsvariationslinse L102 ein, wobei der Ablauf dann zu Schritt L702 voranschreitet. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird der Vergrößerungsvariationsbetrieb als ein manuelles Zoomen unter Verwendung eines Zoomrings und eines Kurvenrings ausgeführt, der sich dreht, indem die Drehung dieses Zoomrings übertragen wird, um die Vergrößerungsvariationslinse L102 in der Richtung der optischen Achse zu bewegen. Folglich wird in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel die Bewegungsgeschwindigkeit Zsp der Vergrößerungsvariationslinse L102 auf der Grundlage der Bewegungsgröße pro Einheitszeit entsprechend der Ausgabe des Vergrößerungsvariationslinsenpositionssensors L107 berechnet. Somit umfasst die Linseneinheit L100 den Zoomring, der sich um die optische Achse des optischen Bildaufnahmesystems dreht, und den Vergrößerungsvariationslinsenpositionssensor L107, der eine Änderungsgröße erfasst, die durch die Drehung des Zoomrings verursacht wird. Der Linsenmikrocomputer L106 als die Vergrößerungsvariationsbetriebserfassungseinrichtung erfasst den Vergrößerungsvariationsbetrieb auf der Grundlage der Änderung der Ausgabe des Vergrößerungsvariationslinsenpositionssensors L107. Das vorliegende Ausführungsbeispiel ist jedoch nicht hierauf begrenzt, wobei die Bewegungsgeschwindigkeit Zsp der Vergrößerungsvariationslinse ebenso unter Verwendung einer Ausgabe eines (nicht gezeigten) Beschleunigungssensors berechnet werden kann, der in dem Zoomring oder dem Kurvenring bereitgestellt ist.

In Schritt L702 spezifiziert (schätzt) der Linsenmikrocomputer L106 eine Entfernung (eine Objektentfernung) zu dem Objekt, die von den derzeitigen Positionen der Vergrößerungsvariationslinse und der Korrekturlinse zu entnehmen ist. Dann speichert er die Objektentfernungsinformationen als drei Kurvenparameter (Daten, um Sollpositionsinformationen zu erhalten) α, β, ү in einem (nicht gezeigten) Speicherbereich, wie beispielsweise einem RAM. Spezifisch führt der Linsenmikrocomputer L106 eine Verarbeitung aus, die in einem Flussdiagramm gemäß 8 veranschaulicht ist. In der Beschreibung, die auf 8 bezogen ist, wird angenommen, dass der fokussierte Zustand bei der derzeitigen Linsenposition aufrechterhalten wird.

In Schritt L801 gemäß 8 berechnet der Linsenmikrocomputer L106, bei welcher Zahl des Vergrößerungsvariationsbereichs v eines gleichmäßigen Teilens durch s von dem weiten Ende zu dem Teleende die Position Zx der derzeitigen Vergrößerungsvariationslinse L102 durch die Ausgabe des Vergrößerungsvariationslinsenpositionssensors L107 bei der in 5 veranschaulichten Datentabelle existiert. Unter Bezugnahme auf ein Flussdiagramm gemäß 9 wird das Berechnungsverfahren beschrieben.

In Schritt L901 gemäß 9 löscht der Linsenmikrocomputer L106 die Vergrößerungsvariationsbereichsvariable v. In Schritt L902 berechnet der Linsenmikrocomputer L106 eine Position Z(v) der Vergrößerungsvariationslinse L102 bei der Grenze des Vergrößerungsvariationsbereichs v entsprechend der nachstehenden Gleichung (4). Ein Symbol Z(v) entspricht den Positionen Z0, Z1, Z2, ... der Vergrößerungsvariationslinse L102, die in 3 veranschaulicht sind. Z(v)=(eine Position der Vergrößerungsvariationslinse bei dem Telephoto-Endeeine Position der Vergrößerungsvariationslinse bei dem Weitwinkelende)×v/s+die Position der Vergrößerungsvariationslinse bei dem Weitwinkelende ...embedded image

In Schritt L903 bestimmt der Linsenmikrocomputer L106, ob Z(v), die in Schritt L902 erhalten wird, gleich der Position Zx der derzeitigen Vergrößerungsvariationslinse L102 ist. Wenn diese Werte zueinander gleich sind, wird die Position Zx der Vergrößerungsvariationslinse L102 als auf der Grenze des Vergrößerungsvariationsbereichs v befindlich betrachtet, wobei dann in Schritt L907 1 als das Grenzkennzeichen bzw. Grenzflag gesetzt wird.

Demgegenüber bestimmt, wenn in Schritt L903 Z(v) nicht gleich der Position Zx der derzeitigen Vergrößerungsvariationslinse L102 ist, der Linsenmikrocomputer L106, ob Zx<Z(v) erfüllt ist, in Schritt L904. Wenn Zx<Z(v) erfüllt ist (wenn die Antwort JA ist), wird Zx als zwischen Z(v-1) und Z(v) befindlich betrachtet, wobei das Grenzflag in Schritt L906 auf Null gesetzt wird. Demgegenüber inkrementiert bzw. erhöht, wenn Zx<Z(v) nicht erfüllt ist (die Antwort ist NEIN), der Linsenmikrocomputer L106 den Vergrößerungsvariationsbereich v in Schritt L905, wobei dann der Ablauf zu Schritt L903 zurückkehrt.

Nach einem Wiederholen der vorstehend beschriebenen Verarbeitungen, wenn die Verarbeitungen gemäß 9 beendet sind, ist die derzeitige Vergrößerungsvariationslinsenposition Zx in dem Vergrößerungsvariationsbereich von v=k (k-Zahl) auf der Datentabelle gemäß 5 vorhanden, wobei des Weiteren erkannt werden kann, ob Zx sich auf der Vergrößerungsvariationsbereichsgrenze befindet.

In Schritt L801 gemäß 8 berechnet, wenn der derzeitige Vergrößerungsvariationsbereich durch die Verarbeitung gemäß 9 berechnet wird, der Linsenmikrocomputer L106 die Position der Korrekturlinse L105 (die Position auf der Datentabelle gemäß 5) durch die nachstehend beschriebene Verarbeitung.

Nachfolgend löscht in Schritt L802 der Linsenmikrocomputer L106 die Objektentfernungsvariable n, wobei er in Schritt L803 bestimmt, ob die derzeitige Vergrößerungsvariationslinsenposition auf der Grenze des Vergrößerungsvariationsbereichs vorhanden ist. Wenn das Grenzflag gleich Null ist, ist die derzeitige Vergrößerungsvariationslinsenposition nicht auf der Grenze vorhanden, wobei dann der Ablauf zu Schritt L805 voranschreitet.

In Schritt L805 stellt der Linsenmikrocomputer L106 Z(v) auf Zk ein, und Z(v-1) wird auf Zk-1 eingestellt. Als nächstes liest in Schritt L806 der Linsenmikrocomputer L106 vier Tabellendaten A(n, v-1), A (n, v), A(n+l, v-1) und A(n+l, v) aus. Dann werden in Schritt L807 die Werte von ax und bx aus den Gleichungen (2) bzw. (3) berechnet, die vorstehend beschrieben sind.

Demgegenüber schreitet, wenn in Schritt L803 bestimmt wird, dass das Grenzflag 1 ist, der Linsenmikrocomputer L106 zu Schritt L804 voran. In Schritt L804 liest der Linsenmikrocomputer L106 die fokussierte Position A(n, v) für die Position (v in dem Ausführungsbeispiel) der Vergrößerungsvariationslinse L102 bei der Objektentfernung n und die Position A(n+l, v) für die Position der Vergrößerungsvariationslinse L102 bei der Objektentfernung n+1 aus, wobei die ausgelesenen Werte als ax bzw. bx gespeichert werden.

In Schritt L808 bestimmt der Linsenmikrocomputer L106, ob die derzeitige Position px der Korrekturlinse L105 nicht kleiner als ax ist. Wenn die derzeitige Position px der Korrekturlinse L105 nicht kleiner als ax ist, bestimmt der Linsenmikrocomputer L106 in Schritt L809, ob die derzeitige Position px der Korrekturlinse L105 nicht kleiner als bx ist. Wenn die derzeitige Position px der Korrekturlinse L105 kleiner als bx ist, befindet sich die Position px der Korrekturlinse L105 zwischen den Objektentfernungen n und n+1. Folglich speichert der Linsenmikrocomputer L106 die Kurvenparameter in diesem Fall in einem Speicher in Schritt L813 bis Schritt L815. Anders ausgedrückt wird α=px-ax in Schritt L813 eingestellt, β=bx-ax wird in Schritt L814 eingestellt und ү=n wird in Schritt L815 eingestellt.

Die Antwort gemäß Schritt L808 ist NEIN, wenn die Position px der Korrekturlinse L105 sich bei einer superunendlichen Position befindet. In diesem Fall stellt der Linsenmikrocomputer L106 α=0 in Schritt L812 ein, wobei er dann zu der Verarbeitung gemäß Schritt L814 voranschreitet und die Kurvenparameter für das Unendliche speichert.

Die Antwort gemäß Schritt L809 ist JA, wenn die Position px der Korrekturlinse L105 sich bei einer näheren Entfernungsseite befindet. In diesem Fall inkrementiert bzw. erhöht der Linsenmikrocomputer L106 die Objektentfernung n in Schritt L810 und bestimmt, ob die Objektentfernung n bei der im Unendlichen liegenden Seite in Bezug auf die Objektentfernung m ist, die der Nahentfernung in Schritt L811 entspricht. Wenn die Objektentfernung n bei der im Unendlichen liegenden Seite in Bezug auf die Nahentfernung m liegt, springt der Ablauf zu Schritt L803 zurück. Die Antwort gemäß Schritt L811 ist NEIN, wenn die Position px der Korrekturlinse L105 bei einer Supernahentfernungsposition angeordnet ist. In diesem Fall schreitet der Linsencomputer L106 zu der Verarbeitung gemäß Schritt L812 voran und speichert die Kurvenparameter für die Supernahentfernung.

Wie es vorstehend beschrieben ist, berechnet in Schritt L702 gemäß 7 der Linsenmikrocomputer L106 die Kurvenparameter α, β und ү, die verwendet werden, um zu wissen, welche Positionen auf der Zoomnachführkurve der Zoomnachführkurven, die in 2 veranschaulicht sind, die derzeitige Position der Vergrößerungsvariationslinse L102 und die Position der Korrekturlinse L105 sind.

Dann sagt in Schritt L703 der Linsenmikrocomputer L106 eine Position Zx' der Vergrößerungsvariationslinse L102 voraus, die nach einer vorbestimmten Zeit (beispielsweise nach einer vertikalen Synchronisierungszeit) zu erreichen ist, d.h. eine Position, die von der derzeitigen Position Zx der Vergrößerungsvariationslinse L102 bewegt ist, wobei dann der Ablauf zu Schritt L704 voranschreitet. Wenn die Vergrößerungsvariationsgeschwindigkeit, die in Schritt L701 eingestellt ist, als Zsp (pps) definiert ist, wird die Position Zx' der Vergrößerungsvariationslinse nach der einen vertikalen Synchronisierungszeit durch die nachstehende Gleichung (5) angegeben. Ein Symbol pps bezeichnet eine Einheit zum Darstellen einer Drehgeschwindigkeit bzw. Drehzahl eines Schrittmotors, die eine Drehschrittgröße (1 Schritt = 1 Impuls) pro einer Sekunde angibt. Die Vorzeichen (±) in der nachstehenden Gleichung (5) ändern sich entsprechend der Bewegungsrichtung der Vergrößerungsvariationslinse L102, wobei die Telephoto-Richtung ein Plus-Vorzeichen (+) ist und die Weitwinkelrichtung ein Minus-Vorzeichen (-) ist. Zx'=Zx±Zsp/vertikale Synchronisierungsfrequenz ...embedded image

Als nächstes berechnet in Schritt L704 der Linsenmikrocomputer L106 die Position px' der Korrekturlinse L105 auf der Referenzkurve für die Position Zx' der Vergrößerungsvariationslinse L102 auf der Grundlage der Kurvenparameter α, β und ү, die in Schritt L702 berechnet werden, und der Tabellendaten, die die Zoomnachführkurve angibt. Unter Bezugnahme auf 10 wird ein Verfahren zum Berechnen der Position px' der Korrekturlinse L105 beschrieben.

In Schritt L1001 gemäß 10 berechnet der Linsenmikrocomputer L106, welcher Vergrößerungsvariationsbereich v' bei der Position Zx' der Vergrößerungsvariationslinse L102 vorhanden ist. In Schritt L1001 führt der Linsenmikrocomputer L106 eine Verarbeitung aus, die ähnlich zu der ist, die in 9 veranschaulicht ist. In diesem Fall werden Zx bzw. v mit Zx' bzw. v' ersetzt.

In Schritt L1002 bestimmt der Linsenmikrocomputer L106, ob die Position Zx' der Vergrößerungsvariationslinse L102 nach der einen vertikalen Synchronisierungszeit bei der Grenze des Vergrößerungsvariationsbereichs vorhanden ist. Wenn das Grenzflag 0 ist, befindet sich die Position Zx' nicht bei der Grenze, und der Ablauf schreitet zu der Verarbeitung gemäß Schritt L1003 voran.

In Schritt L1003 stellt der Linsenmikrocomputer L106 Z(v') bzw. Z(v'-1) auf Zk bzw. Zk-1 ein.

Als nächstes liest in Schritt L1004 der Linsenmikrocomputer L106 vier Tabellendaten A(ү, v'-1), A(ү, v'), A(ү+1, v'-1) und A(ү+1, v') aus, in denen die Objektentfernung ү durch die in 8 veranschaulichte Verarbeitung spezifiziert ist. Dann berechnet er in Schritt L1005 Werte von ax' und bx' auf der Grundlage der Gleichungen (2) bzw. (3), die vorstehend beschrieben sind.

Demgegenüber schreitet der Linsenmikrocomputer L106 in Schritt L1002 zu Schritt L1006 voran, wenn die Grenze als 1 bestimmt wird. In Schritt L1006 liest der Linsenmikrocomputer L106 die fokussierte Position A(ү, v') für den Vergrößerungsvariationsbereich v' bei der Objektentfernung ү und die fokussierte Position A(ү+1, v') für den Vergrößerungsvariationsbereich v' bei der Objektentfernung ү+1 aus, wobei er sie als ax' bzw. bx' speichert.

Dann berechnet in Schritt L1007 der Linsenmikrocomputer L106 eine Sollposition px' der Korrekturlinse L105, die eine Position ist, die erhalten wird, wenn die Vergrößerungsvariationslinsenposition Zx' erreicht. Unter Bezugnahme auf die Gleichung (1) wird die Sollposition der Korrekturlinse L105 nach der einen vertikalen Synchronisierungszeit als die nachstehende Gleichung (6) dargestellt. px'=(bx'-ax')×α/β+ax...embedded image

Dementsprechend wird eine Differenz ΔF zwischen der Sollposition und der derzeitigen Position px der Korrekturlinse wie in der nachstehenden Gleichung (7) dargestellt. ΔF=(bx'-ax')×α/β+ax'-px ...embedded image

Die Ansteuerungsgeschwindigkeit der Korrekturlinse L105 wird erhalten, indem die Differenz ΔF der Positionen der Korrekturlinse durch eine Bewegungszeit der Vergrößerungsvariationslinse L102 dividiert wird, die für eine Bewegung über diese Entfernung erforderlich ist. Wenn die Vergrößerungsvariationslinse L102 sich mit einer konstanten Geschwindigkeit von der Weitwinkelseite zu der Telephoto-Seite bewegt, kann berücksichtigt werden, dass die Ansteuerungsgeschwindigkeit der Korrekturlinse L105 äquivalent zu einer Neigung der Zoomnachführkurve ist, die in 2 veranschaulicht ist. Die Ansteuerungsgeschwindigkeit der Korrekturlinse L105 ist schneller, wenn die Vergrößerungsvariationslinse L102 nahe bei der Tele-Seite ist oder die Objektentfernung nahe bei der im Unendlichen liegenden Seite ist.

Nachfolgend sendet in Schritt L606 gemäß 6A der Linsenmikrocomputer L106 die Zoominformationen, die in Schritt L603 oder Schritt L604 eingestellt werden, zu dem Kameramikrocomputer C106, wobei dann der Ablauf zu Schritt L607 voranschreitet.

In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel führen der Kameramikrocomputer C106 und der Linsenmikrocomputer L106 zwei Paketkommunikationen mit fixierter Länge pro 1V synchron mit einem vertikalen Synchronisierungssignal als eine erste Kommunikation und eine zweite Kommunikation aus. Der Kameramikrocomputer C106 führt eine AF-Steuerung auf der Grundlage der Informationen der Linse aus, die durch die erste Kommunikation empfangen werden, und sendet Ansteuerungsinformationen der Korrekturlinse L105 durch die zweite Kommunikation. Ein Senden der Zoominformationen durch den Linsenmikrocomputer L106 in Schritt L604 wird durch die erste Kommunikation ausgeführt.

Demgegenüber erhält der Kameramikrocomputer C106 das Fokussignal, das durch die AF-Signalverarbeitungsschaltung C1031 in der Kamerasignalverarbeitungsschaltung C103 erzeugt wird, in Schritt C603. Nachfolgend führt der Kameramikrocomputer C106 in Schritt C604 die Modulations-AF-Steuerung auf der Grundlage des Fokussignals, das in Schritt C603 erhalten wird, und der Zoominformationen aus, die durch den Linsenmikrocomputer L106 empfangen werden. In diesem Fall stellt der Kameramikrocomputer C106 die Modulations-AF-Steuerungsinformationen ein, die den Modulationsbetriebsschritt, die Bewegungsrichtung der Mitte der Vibration bzw. Schwingung (die im Unendlichen liegende Richtung oder die Nahentfernungsrichtung), die Bewegungszeitsteuerung bzw. den Bewegungszeitpunkt, einen Zoom entsprechende Informationen, die angeben, ob die Steuerung zu der Modulations-AF-Steuerung entsprechend der Zoomsteuerung geschaltet worden ist, und den fokussierten Grad bzw. Fokussierungsgrad und dergleichen beinhalten. Die Einzelheiten eines Verfahrens zum Einstellen der Modulations-AF-Steuerungsinformationen werden nachstehend unter Bezugnahme auf die 11, 18 und 19 beschrieben. Nachfolgend sendet der Kameramikrocomputer C106 in Schritt C605 die Modulations-AF-Steuerungsinformationen, die in Schritt C604 eingestellt werden, zu dem Linsenmikrocomputer L106. Die Kommunikation in diesem Fall entspricht der vorstehend beschriebenen zweiten Kommunikation.

Unter Bezugnahme auf das Flussdiagramm gemäß 11 wird die Modulations-AF-Steuerung beschrieben, die durch die AF-Steuerungseinrichtung C1061 in dem Kameramikrocomputer C106 ausgeführt wird. Die AF-Steuerungseinrichtung C1061 bestimmt in einem Schritt C1101, ob die Vergrößerungsvariationslinse sich in einem Zoombetrieb befindet, entsprechend den Zoominformationen, die durch den Linsenmikrocomputer L106 empfangen werden. Dann schreitet der Ablauf zu Schritt C1102 voran, wenn sie sich in dem Zoombetrieb befindet, wobei demgegenüber der Ablauf zu Schritt C1104 voranschreitet, wenn sie sich nicht in dem Zoombetrieb befindet. In Schritt C1102 wird die Steuerung zu der Modulations-AF-Steuerung entsprechend dem Zoombetrieb geschaltet. In der Modulations-AF-Steuerung entsprechend dem Zoombetrieb wird ein Bereich zum Erfassen des Fokussignals, d.h. eine Größe oder eine Position eines Erfassungsrahmens des Fokussignals geändert. Beispielsweise wird, wenn der Zoombetrieb nicht ausgeführt wird, der Erfassungsrahmen angeordnet, um eine Gesamtheit eines Bildschirms abzudecken, um auf verschiedene Arten von Objekten zu fokussieren, oder er wird bei einer Gesichtserfassungsposition, einer Position, die durch einen Benutzer ausgewählt wird, oder dergleichen angeordnet. Demgegenüber wird es, wenn der Zoombetrieb ausgeführt wird, bevorzugt, dass der Erfassungsrahmen bei einer Mitte des Bildschirms fixiert ist, da ein Objekt in der Peripherie des Bildschirms geflogen wird, um von dem Bildschirm zu verschwinden. Zusätzlich kann in der Modulations-AF-Steuerung das Fokussignal in einem geeigneten Belichtungszustand erhalten werden, indem eine Verschiebungsgröße für das eine vertikale Synchronisierungssignal der Ansteuerungsstartzeitsteuerung der Korrekturlinse L105 entsprechend einer Akkumulierungszeitsteuerung oder -zeitdauer des Bildaufnahmeelements C101 oder einer Position des Erfassungsrahmens des Fokussignals geändert wird. Demgegenüber ist, wenn sich die Linse in dem Zoombetrieb befindet, die Ansteuerungsstartzeitsteuerung für das eine vertikale Synchronisierungssignal fixiert.

In Schritt C1103 werden die einem Zoom entsprechenden Informationen, die angeben, dass die Steuerung zu der Modulations-AF-Steuerung geschaltet worden ist, die dem Zoombetrieb entspricht, eingestellt, wobei dann der Ablauf zu Schritt C1105 voranschreitet. In Schritt C1104 werden die einem Zoom entsprechenden Informationen gelöscht, wobei dann der Ablauf zu Schritt C1105 voranschreitet.

In Schritt C1105 wird bestimmt, ob ein Zähler, der den derzeitigen Modulationsbetriebsschritt angibt (nachstehend als ein Modulationsbetriebsschrittzähler bezeichnet, der einfach als ein Zähler in der Zeichnung angegeben ist), 0 ist. Wenn der Modulationsbetriebsschrittzähler 0 ist, schreitet der Ablauf zu Schritt C1106 voran, in dem eine Verarbeitung eines Falles, bei dem die Korrekturlinse L105 sich bei der Nahentfernungsseite befindet, ausgeführt wird. Demgegenüber schreitet andernfalls der Ablauf zu Schritt C1107 voran.

In Schritt C1106 hält die AF-Steuerungseinrichtung C1061 das Fokussignal als eine Verarbeitung eines Falles, bei dem die Position der Korrekturlinse L105 sich bei der Nahentfernungsseite befindet. Das Fokussignal in diesem Fall wird entsprechend einem Bildsignal (einem Videosignal) erhalten, das aus Ladungen erzeugt wird, die in dem Bildaufnahmeelement C101 akkumuliert werden bzw. aufgespeichert werden, wenn die Position der Korrekturlinse L105 sich bei der im Unendlichen liegenden Seite in Bezug auf die Mitte der Schwingung bzw. Vibration befindet.

In Schritt C1107 bestimmt die AF-Steuerungseinrichtung C1061, ob der derzeitige Modulationsbetriebsschrittzähler 1 ist. Wenn der Modulationsbetriebsschrittzähler 1 ist, schreitet der Ablauf zu Schritt C1108 voran, in dem die Modulations-AF-Steuerungsinformationen eingestellt werden. Demgegenüber schreitet andernfalls der Ablauf zu Schritt C1112 voran.

In Schritt C1108 vergleicht die AF-Steuerungseinrichtung C1061 den Fokussignalpegel bei der im Unendlichen liegenden Seite, der in Schritt C1106 gehalten wird, mit dem Fokussignalpegel bei der Nahentfernungsseite, der in Schritt C1113 gehalten wird. Dann schreitet, wenn der Erstgenannte größer ist, der Ablauf zu Schritt C1109 voran. Demgegenüber schreitet, wenn der Letztgenannte größer ist, der Ablauf zu Schritt S1110 voran.

In Schritt C1109 stellt die AF-Steuerungseinrichtung C1061 die Bewegungsgröße und -richtung der Mitte der Vibration bzw. Schwingung in der Modulations-AF-Steuerung unter Verwendung eines Werts ein, der ein Vorzeichen beinhaltet. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird, wenn die Mitte der Vibration bzw. Schwingung zu der im Unendlichen liegenden Richtung bewegt wird, ein negativer Wert eingestellt. Demgegenüber wird, wenn sie zu der Nahentfernungsrichtung bewegt wird, ein positiver Wert eingestellt. In Schritt C1109 wird die Mittenbewegungsgröße unter Verwendung des negativen Werts eingestellt. In Schritt C1110 wird, da die AF-Steuerungseinrichtung C1061 die Bewegung der Mittenposition der Schwingung bzw. Vibration (nachstehend als eine Mittenbewegung bezeichnet) auf „KEINE“ einstellt, die Mittenbewegungsgröße auf 0 eingestellt. Der Kameramikrocomputer C106 sendet die Modulations-AF-Steuerungsinformationen, die diese Informationen beinhalten, zu dem Linsenmikrocomputer L106 in der nachstehend beschriebenen Verarbeitung, und der Linsenmikrocomputer L106 führt die Mittenbewegung in der Modulations-AF-Steuerung auf der Grundlage dieser Informationen aus. In Schritt C1111 wird eine Amplitude einer kleinen Schwingung bzw. Vibration (Wobbelbetrieb) auf einen negativen Wert eingestellt. Die Schwingung bzw. Vibration wird in die im Unendlichen liegende Richtung in Bezug auf die Vibrationsmittenposition ausgeführt, wenn die Vibrationsamplitude negativ ist, wobei demgegenüber die Vibration bzw. Schwingung in der Nahentfernungsrichtung in Bezug auf die Vibrationsmittenposition ausgeführt wird, wenn die Vibrationsamplitude positiv ist.

In Schritt C1112 bestimmt die AF-Steuerungseinrichtung C1061, ob der derzeitige Modulationsbetriebsschrittzähler 2 ist. Wenn der Modulationsbetriebsschrittzähler 2 ist, schreitet der Ablauf zu Schritt C1113 voran, in dem eine Verarbeitung eines Falles ausgeführt wird, bei dem die Korrekturlinse L105 sich bei der im Unendlichen liegenden Seite befindet. Demgegenüber schreitet, wenn der derzeitige Modulationsbetriebsschrittzähler zu 2 unterschiedlich ist, der Ablauf zu Schritt C1114 voran.

In Schritt C1113 hält die AF-Steuerungseinrichtung C1061 das Fokussignal als eine Verarbeitung des Falles, bei dem die Position der Korrekturlinse L105 sich bei der im Unendlichen liegenden Seite befindet. Das Fokussignal in diesem Fall wird entsprechend dem Bildsignal erhalten, das von den Ladungen erzeugt wird, die in dem Bildaufnahmeelement C101 akkumuliert bzw. aufgespeichert werden, wenn sich die Position der Korrekturlinse L105 bei der Nahentfernungsseite in Bezug auf die Mitte der Vibration bzw. Schwingung befindet.

In Schritt C1114 vergleicht die AF-Steuerungseinrichtung C1061 den Fokussignalpegel bei der Nahentfernungsseite, der in Schritt C1113 gehalten wird, mit dem Fokussignalpegel bei der im Unendlichen liegenden Seite, der in Schritt C1106 gehalten wird. Dann schreitet, wenn der Erstgenannte größer ist, der Ablauf zu Schritt C1115 voran. Demgegenüber schreitet, wenn der Letztgenannte größer ist, der Ablauf zu Schritt S1116 voran.

In Schritt C1115 stellt die AF-Steuerungseinrichtung C1061 die Mittenbewegungsgröße in der Modulations-AF-Steuerung unter Verwendung eines positiven Werts ein. In Schritt C1116 wird, da die Mittenbewegung auf „KEINE“ eingestellt wird, die Mittenbewegungsgröße auf 0 eingestellt. In Schritt C1117 wird eine Amplitude einer kleinen Vibration bzw. Schwingung (Wobbelbetrieb) eingestellt, um ein positiver Wert zu sein.

Unter Bezugnahme auf 12 wird die Änderung der Position der Korrekturlinse L105 auf der Grundlage der Modulations-AF-Steuerungsinformationen beschrieben. 12 zeigt ein Diagramm zur Veranschaulichung eines Betriebs der Korrekturlinse L105 in der Modulations-AF-Steuerung gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel. Bei der oberen Seite in 12 ist ein vertikales Synchronisierungssignal des Bildsignals angegeben. In einem Graphen bei der unteren Seite in 12 gibt eine seitliche Achse eine Zeit an und eine vertikale Achse gibt eine Position der Korrekturlinse L105 an.

Ein Fokussignal EVA, das von Ladungen erzeugt wird, die in dem Bildaufnahmeelement C101 zu der Zeit einer Markierung A akkumuliert bzw. aufgespeichert sind, wird in der AF-Signalverarbeitungsschaltung C1031 in der Kamerasignalverarbeitungsschaltung C103 zu einer Zeit TA genommen. Zusätzlich wird ein Fokussignal EVB, das von den Ladungen erzeugt wird, die in dem Bildaufnahmeelement C101 zu der Zeit einer Markierung B akkumuliert bzw. aufgespeichert werden, in der AF-Signalverarbeitungsschaltung C1031 zu einer Zeit TB genommen.

Zu einer Zeit TC vergleicht die AF-Signalverarbeitungsschaltung C1031 das Fokussignal EVA mit dem Fokussignal EVB, wobei sie die Modulations-AF-Steuerungsinformationen einstellt, um die Vibrationsmittenposition nur zu bewegen, wenn das Fokussignal EVB größer als das Fokussignal EVA ist. Ein Symbol a) in der Zeichnung gibt einen Fall an, bei dem die Vibrationsmittenposition zu der Nahentfernungsseite bewegt wird, und ein Symbol b) gibt einen Fall an, bei dem die Vibrationsmittenposition nicht bewegt wird. Somit kann durch ein Bewegen der Vibrationsmittenposition in eine Richtung, in der das Fokussignal erhöht ist, die fokussierte Position bzw. Fokussierungsposition erfasst werden.

Als nächstes wird unter Bezugnahme auf die 17 und 18 eine Berechnung der Fokussierungsgradinformationen beschrieben. In 18 berechnet, wenn eine Verarbeitung in einem Schritt 1601 gestartet wird, der Kameramikrocomputer C106 den fokussierten Grad bzw. Fokussierungsgrad in Schritt 1602. Der Fokussierungsgrad ist ein Index, der den Grad des fokussierten Zustands eines Bildsignals (eines Videosignals) angibt, das aus dem Ausgabesignal von dem Bildaufnahmeelement C101 erzeugt wird, wobei eine Bildunschärfe verringert wird, wenn der fokussierte Grad bzw. Fokussierungsgrad vergrößert wird, und demgegenüber die Bildunschärfe vergrößert wird, wenn der fokussierte Grad bzw. Fokussierungsgrad verkleinert wird.

Die Fokussierungsgradinformationen können der Fokussierungsgrad selbst sein, der durch eine nachstehend beschriebene Berechnungsformel erhalten wird, oder alternativ hierzu können Informationen über die Fokussierungsgrade geteilt durch einen Rang oder andere Informationen, die dem Fokussierungsgrad entsprechen, ebenso verwendet werden. Ein Verfahren zum Erzeugen des Fokussignals, um die Fokussierungsgradinformationen zu erhalten, wird zusammen mit der Konfiguration der AF-Signalverarbeitungsschaltung C1031, die in 17 veranschaulicht ist, beschrieben werden.

Die Kamerasignalverarbeitungsschaltung C103 erzeugt ein Leuchtdichtesignal bzw. Luminanzsignal, um das Fokussignal aus dem Ausgabesignal des Bildaufnahmeelements C101 zu erhalten, und gibt das Luminanzsignal in die AF-Signalverarbeitungsschaltung C1031 ein. In der AF-Signalverarbeitungsschaltung C1031 wird der nachstehend genannte Bewertungswert als das Fokussignal erzeugt.

„Max-Min-Bewertungswert“

Das vorstehend beschriebene Luminanzsignal wird in eine Linienspitzenwerterfassungsschaltung 1102 eingegeben. Die Linienspitzenwerterfassungsschaltung 1102 erhält einen Spitzenwert der Luminanz für jede horizontale Linie in einem Fokussignalextrahierungsbereich, der durch eine Bereichseinstellschaltung 1109 eingestellt wird, aller Bildelemente bzw. Pixel des Bildaufnahmeelements C101. Das Luminanzsignal wird ebenso in eine Linienminimalwerterfassungsschaltung 1103 eingegeben. Die Linienminimalwerterfassungsschaltung 1103 erfasst einen minimalen Wert der Luminanz für jede horizontale Linie in dem Fokussignalextrahierungsbereich, der durch die Bereichseinstellschaltung 1109 eingestellt wird. Der erfasste Spitzenwert und minimale Wert der Luminanz für jede horizontale Linie werden einem Subtrahierer zugeführt, wobei ein Ergebnis, das durch Subtrahieren des minimalen Werts von dem Spitzenwert erhalten wird, einer Vertikaler-Spitzenwert-Erfassungsschaltung 1104 eingegeben wird.

Die Vertikaler-Spitzenwert-Erfassungsschaltung 1104 führt ein Halten eines Spitzenwerts in einer vertikalen Richtung in einem Fokussignalextrahierungsbereich aus und erzeugt den Max-Min-Bewertungswert. Der Max-Min-Bewertungswert gibt einen maximalen Wert eines Kontrastes in dem Fokussignalextrahierungsbereich an, der für die Bestimmung eines niedrigen Kontrastes oder eines hohen Kontrastes verwendet wird.

„Spitzenwertbewertungswert“

Das vorstehend beschriebene Luminanzsignal wird ebenso in einen BPF 1105 (ein Bandpassfilter) eingegeben. Der BPF 1105 extrahiert eine vorbestimmte Frequenzkomponente des Luminanzsignals und erzeugt das Fokussignal. Dann wird das Fokussignal der Linienspitzenwerterfassungsschaltung 1106 zugeführt, um den Spitzenwert für jede horizontale Linie zu erfassen. Die Linienspitzenwerterfassungsschaltung 1106 erhält den Spitzenwert für jede horizontale Linie in dem Fokussignalextrahierungsbereich, der durch die Bereichseinstellschaltung 1109 eingestellt wird. Der erhaltene Spitzenwert wird durch die Vertikaler-Spitzenwert-Erfassungsschaltung 1107 in der vertikalen Richtung in dem Fokussignalextrahierungsbereich gehalten, wobei als Ergebnis ein Spitzenwertbewertungswert erzeugt wird. Der Spitzenwertbewertungswert wird vergrößert, wenn ein Rand des Bildes scharf ist, wobei demgegenüber der Wert verkleinert wird, wenn der Rand unscharf ist. Da die Änderung des Spitzenwertbewertungswertes klein ist, auch wenn das Objekt bewegt wird, kann er für eine Neustartbestimmung verwendet werden, um zu einer Verarbeitung zum nochmaligen Suchen eines fokussierten Punktes von dem fokussierten Zustand zu gehen.

„Integrierter Bewertungswert“

Wenn der Spitzenwert, der durch die Linienspitzenwerterfassungsschaltung 1106 erhalten wird, durch eine vertikale Integrationsschaltung 1108 in der vertikalen Richtung in dem Fokussignalextrahierungsbereich integriert wird, um einen integrierten Bewertungswert zu erzeugen. Da der integrierte Bewertungswert einen breiten Dynamikbereich durch die Wirkung der Integration aufweist und eine hohe Empfindlichkeit aufweist, wird er hauptsächlich in der AF-Steuerung verwendet.

Der vorstehend genannte AF-Bewertungswert, der in der AF-Signalverarbeitungsschaltung C1031 erzeugt wird, wird dem Kameramikrocomputer C106 eingegeben.

In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel berechnet der Kameramikrocomputer C106 (die AF-Steuerungseinrichtung C1061) in Schritt 1602 den fokussierten Grad bzw. Fokussierungsgrad unter Verwendung des „Max-Min-Bewertungswerts“ und des „Spitzenwertbewertungswerts“ unter Verwendung der nachstehenden Gleichung (8). Fokussierungsgrad = (Spitzenwertbewertungswert/Max-Min-Bewertungswert)×100 ...embedded image

Wenn der Spitzenwertbewertungswert in Bezug auf den Max-Min-Bewertungswert verringert ist, ist der Rand des Bildsignals geschwächt und das Bild ist unscharf, wobei demgegenüber, wenn der Spitzenwertbewertungswert vergrößert ist, der Rand verbessert ist und das Bild nahe an dem fokussierten Zustand ist. Somit kann, indem der Spitzenwertbewertungswert, der die Stärke des Randes angibt, durch den Max-Min-Bewertungswert, der den maximalen Wert des Kontrasts angibt, normiert wird, ein einfacher Fokussierungsgrad erhalten werden.

Als nächstes stellt der Kameramikrocomputer C106 in Schritt 1603 die Schwellenwerte α und β (α>β) ein, die auf den Fokussierungsgrad bezogen sind. Der hohe Wert, mittlere Wert und niedrige Wert des Fokussierungsgrades werden bei den Grenzen dieser Schwellenwerte α und β klassifiziert, wobei die Vibrationsamplitude bzw. Schwingungsamplitude und die Mittenbewegungsgröße, die für den Fokussierungsgrad geeignet sind, eingestellt werden. Ein Zustand, bei dem der Fokussierungsgrad ein hoher Zustand ist, bei dem der Fokussierungsgrad nicht kleiner als der Schwellenwert α ist, ist in einem fokussierten Zustand oder einem Zustand nahe dem fokussierten Zustand. Ein Zustand, bei dem der Fokussierungsgrad ein mittlerer Zustand ist, bei dem der Fokussierungsgrad kleiner als der Schwellenwert α aber nicht kleiner als der Schwellenwert β ist, ist in einem Zustand, bei dem das Bild leicht unscharf ist. Ein Zustand, bei dem der Fokussierungsgrad ein niedriger Zustand ist, bei dem der Fokussierungsgrad kleiner als der Schwellenwert β ist, ist in einem Zustand, bei dem das Bild deutlich unscharf ist.

Als nächstes bestimmt in Schritt 1604 der Kameramikrocomputer C106, ob der derzeitige Fokussierungsgrad nicht kleiner als der Schwellenwert α ist, wobei der Ablauf zu Schritt 1605 voranschreitet, wenn der Fokussierungsgrad nicht kleiner als der Schwellenwert α ist, wobei demgegenüber der Ablauf andernfalls zu Schritt 1606 voranschreitet.

In Schritt 1605 stellt der Kameramikrocomputer C106 eine Fokussierungsgradmarkierung ein, die die Klassifizierung gemäß hoch oder niedrig des Fokussierungsgrades angibt, auf 0 (Null) ein.

In Schritt 1606 bestimmt der Kameramikrocomputer C106, ob der Fokussierungsgrad nicht kleiner als der Schwellenwert β ist, wobei der Ablauf zu Schritt 1607 voranschreitet, wenn der Fokussierungsgrad nicht kleiner als der Schwellenwert β ist, wobei demgegenüber der Ablauf andernfalls zu Schritt 1608 voranschreitet.

In Schritt 1607 stellt der Kameramikrocomputer C106 die Fokussierungsgradmarkierung auf 1 ein. In Schritt 1608 stellt der Kameramikrocomputer C106 die Fokussierungsgradmarkierung auf 2 ein. Somit beendet, wenn der Kameramikrocomputer C106 die Fokussierungsgradmarkierung in Schritt 1605, 1607 oder 1608 einstellt, er die Verarbeitung in Schritt 1609.

Die Fokussierungsgradmarkierung gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist eine Markierung, die die Klassifizierung dahingehend angibt, ob der Fokussierungsgrad hoch oder niedrig ist, wie es vorstehend beschrieben ist. Der hohe Zustand, bei dem der Fokussierungsgrad nicht kleiner als der Schwellenwert α ist, ist der fokussierte Zustand oder der Zustand nahe dem fokussierten Zustand, was als die Fokussierungsgradmarkierung von 0 (Null) angegeben wird. Der mittlere Zustand, bei dem der Fokussierungsgrad kleiner als der Schwellenwert α ist und nicht kleiner als der Schwellenwert β ist, ist ein Zustand, bei dem das Bild leicht unscharf ist, was als die Fokussierungsgradmarkierung von 1 angegeben wird. Der niedrige Zustand, bei dem der Fokussierungsgrad kleiner als der Schwellenwert β ist, ist ein Zustand, bei dem das Bild deutlich unscharf ist, was als die Fokussierungsgradmarkierung von 2 angegeben wird. Somit wird in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel die Klassifizierung, ob der Fokussierungsgrad hoch oder niedrig ist, durch den Kamerakörper anstelle der Linseneinheit ausgeführt.

Der Linsenmikrocomputer L106 stellt die Vibrationsamplitude M und die Mittenbewegungsgröße W auf große Werte entsprechend den Fokussierungsgradinformationen ein, die von dem Kameramikrocomputer C106 empfangen werden. Der Linsenmikrocomputer L106 kann ebenso die Vibrationsamplitude M und die Mittenbewegungsgröße W einstellen, um gleich, 1,5 Mal und 2,0 Mal einem Referenzwert zu sein, wenn die Fokussierungsgradmarkierung 0 (nahe dem fokussierten Zustand), 1 (kleine Unschärfengröße) bzw. 2 (große Unschärfengröße) ist.

In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel führen der Kameramikrocomputer C106 und der Linsenmikrocomputer L106 eine Paketkommunikation fixierter Länge aus, wobei ein vorbestimmter Datenbereich, der den Fokussierungsgradinformationen entspricht, in dem Paket bereitgestellt ist. Der Kameramikrocomputer C106 ändert einen Signalpegel in dem vorbestimmten Datenbereich, der den Fokussierungsgradinformationen entspricht, entsprechend dem Fokussierungsgrad. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sendet der Kameramikrocomputer C106 einem Zoom entsprechende Informationen, die angeben, dass die Steuerung zu der Modulations-AF-Steuerung entsprechend der Zoomsteuerung geschaltet worden ist, und die Fokussierungsgradinformationen in dem gleichen Datenbereich. Spezifisch stellt der Kameramikrocomputer C106 die Informationen, die irgendetwas gemäß „nahe dem fokussierten Zustand“, „kleine Unschärfengröße“ und „große Unschärfengröße“, wie es vorstehend beschrieben ist, angeben, in dem Datenbereich als die Fokussierungsgradinformationen ein. In diesem Fall bestimmt der Linsenmikrocomputer L106 auf der Grundlage der empfangenen Daten, dass der Kameramikrocomputer C106 auf die Modulations-AF-Steuerung geschaltet hat, die der Zoomsteuerung entspricht. Demgegenüber stellt der Kameramikrocomputer C106 Informationen, die zu einer der Informationen gemäß „nahe dem fokussierten Zustand“, „kleine Unschärfengröße“ und „große Unschärfengröße“ unterschiedlich sind, in dem Datenbereich ein, wenn der Kameramikrocomputer C106 nicht zu der Modulations-AF-Steuerung geschaltet hat. In diesem Fall bestimmt der Linsenmikrocomputer L106 auf der Grundlage der empfangenen Daten, dass der Kameramikrocomputer C106 nicht zu der Modulations-AF-Steuerung entsprechend der Zoomsteuerung geschaltet hat.

Die Beschreibung wird zu 6A zurückgeführt. In Schritt L607 berechnet der Linsenmikrocomputer L106 die Vibrationsamplitude bzw. Schwingungsamplitude M und die Mittenbewegungsgröße W auf der Grundlage der Modulations-AF-Steuerungsinformationen von dem Kameramikrocomputer C106 und der Daten, die für die Linseneinheit L100 besonders bzw. einmalig sind, welche in der Besondere-Linsendaten-Speichereinheit L1061 gespeichert sind. Die Vibrationsamplitude M und die Mittenbewegungsgröße W werden für die Modulations-AF-Steuerung verwendet. Die Vibrationsamplitude M entspricht einer Bewegungsgröße bzw. einem Bewegungsbetrag der Korrekturlinse L105 in einer Vibrationsrichtung, und die Mittenbewegungsgröße W ist eine Bewegungsgröße bzw. ein Bewegungsbetrag der Schwingungsmitte bzw. Vibrationsmitte der Korrekturlinse L105, wobei in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel dies bedeutet, dass die Bewegung in der Nahentfernungsrichtung ist, wenn der Wert positiv ist, wobei demgegenüber die Bewegung in der im Unendlichen liegenden Richtung ist, wenn der Wert negativ ist. Wie es vorstehend beschrieben ist, sind die Daten, die für die Linseneinheit L100 besonders bzw. einmalig sind, Daten der Zoomnachführkurve, der Steuerungsauflösung der Korrekturlinsenbetätigungseinrichtung L108 oder dergleichen.

Als Daten, die für die Linseneinheit L100 besonders bzw. einmalig sind, kann ebenso eine Positionsempfindlichkeit, die eine Bildebenenbewegungsgröße pro Einheitsbewegungsgröße jeder der Vergrößerungsvariationslinse L102 und der Korrekturlinse L105 angibt, ebenso in der Besondere-Linsendaten-Speichereinheit L1061 gespeichert sein. Dann können die Vibrationsamplitude M und die Mittenbewegungsgröße W ebenso auf der Grundlage der Positionsempfindlichkeit berechnet werden.

Die Vibrationsamplitude M wird auf der Grundlage der Tiefenschärfe, die durch den Durchmesser δ des zulässigen Unschärfenkreises bestimmt wird, der in Schritt L601 empfangen wird, und der F-Zahl eingestellt. Das Fokussignal gibt den Spitzenwert bei der fokussierten Position an und verringert sich wie die Entfernung von der fokussierten Position, die eine Hügelform aufweist, die nahezu zweiseitig symmetrisch ist. Um die Vergrößerung oder Verkleinerung des Fokussignals zu erfassen, muss die Korrekturlinse L105 zu einer Position bei einer Entfernung von der fokussierten Position bis zu einem gewissen Umfang bewegt werden. Die Vibrationsamplitude bzw. Schwingungsamplitude M wird jedoch im Allgemeinen entsprechend dem Durchmesser δ des zulässigen Unschärfenkreises und der F-Zahl so eingestellt, dass sie die Bewegungsgröße ist, bei der die Unschärfe bei dem Bild nicht erkannt werden kann, da die Unschärfe erscheint, wenn die Entfernung von der fokussierten Position größer als die Tiefenschärfe ist.

Die Tiefenschärfe ändert sich ebenso bei der Position der Vergrößerungsvariationslinse L102. Folglich ist es zu bevorzugen, dass die Vibrationsamplitude M so eingestellt wird, dass sie bei der Telephoto-Seite groß ist, bei der die Tiefenschärfe tief ist, um in ausreichender Weise die Änderung des Fokussignals zu erhalten. Zusätzlich wird, wie es in 2 veranschaulicht ist, ein Intervall zwischen den Zoomnachführkurven oder eine Form, wie beispielsweise die Neigung, entsprechend der Position der Vergrößerungsvariationslinse L102 geändert. Folglich wird im Allgemeinen die Mittenbewegungsgröße W ebenso entsprechend der Position der Vergrößerungsvariationslinse L102 geändert. Beispielsweise kann die Mittenbewegungsgröße W bei der Weitwinkelseite, bei der die Zoomnachführkurve konvergiert, klein sein. Demgegenüber kann die Fokusposition auf einfache Weise erfasst werden und die Antwort wird verbessert, wenn die Mittenbewegungsgröße W so eingestellt wird, dass sie bei der Telephoto-Seite groß ist, bei der das Intervall zwischen den Zoomnachführkurven weit ist.

Wenn das Bild des Objekts deutlich unscharf ist, werden die Vibrationsamplitude M und die Mittenbewegungsgröße W so eingestellt, dass sie groß sind, um die Fokussierung mit hoher Geschwindigkeit auszuführen. Entsprechend dieser Einstellung kann die Fokussierungsrichtung schnell gefunden werden und die Korrekturlinse kann schnell zu der fokussierten Position bewegt werden. Der Kameramikrocomputer C106 berechnet den Fokussierungsgrad bzw. fokussierten Grad des Objekts entsprechend dem Fokussignal, dem Luminanzsignal, dem Kontrastsignal oder dergleichen und sendet die Fokussierungsgradinformationen zu dem Linsenmikrocomputer L106.

Der Linsenmikrocomputer L106 berechnet die Vibrationsamplitude bzw. Schwingungsamplitude und die Mittenbewegungsgröße nochmals entsprechend den empfangenen Fokussierungsgradinformationen. Wenn der fokussierte Zustand bereits erreicht worden ist, kann die Bewegungsgröße der Vibrationsamplitude bzw. Schwingungsamplitude zurückgesetzt werden, sodass die Unschärfe nicht auf dem Bild erkannt werden kann, wie es vorstehend beschrieben ist. Um den Übergang zu einer falschen Zoomnachführkurve zu verhindern, ist es zu bevorzugen, dass die Mittenbewegungsgröße ebenso so eingestellt wird, dass sie klein ist. Wenn jedoch der fokussierte Zustand nicht erreicht worden ist und die Unschärfe erzeugt wird, sollten die Vibrationsamplitude bzw. Schwingungsamplitude und die Mittenbewegungsgröße so eingestellt werden, dass sie größer sind, um die Antwort zu verbessern, um rasch dem Unschärfezustand zu entkommen, um sich zu dem fokussierten Zustand zu bewegen. Unter Bezugnahme auf 19 werden die Einzelheiten der Verarbeitung in diesem Fall beschrieben.

Wenn die Verarbeitung in Schritt 1701 gemäß 19 gestartet wird, stellt der Linsenmikrocomputer L106 Verstärkungsfaktoren (Verstärkungen) x, y und z (x<y<z) der Mittenbewegungsgröße in Abhängigkeit von den Fokussierungsgradmarkierungen 0, 1 bzw. 2 in Schritt 1702 ein.

In Schritt 1703 stellt der Linsenmikrocomputer L106 die Verstärkungsfaktoren (die Verstärkungen) I, m, n (l<m<n) der Vibrationsamplitude bzw. Schwingungsamplitude in Abhängigkeit von den Fokussierungsgradmarkierungen 0, 1 bzw. 2 ein. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird der Verstärkungsfaktor eingestellt, um größer zu sein, wenn der Fokussierungsgrad niedrig ist, wobei demgegenüber der Verstärkungsfaktor eingestellt wird, um kleiner zu sein, wenn der Fokussierungsgrad hoch ist.

In Schritt 1704 bestimmt der Linsenmikrocomputer L106, ob die derzeitige Fokussierungsgradmarkierung 0 (Null) ist oder nicht, wobei der Ablauf zu Schritt 1705 voranschreitet, wenn sie Null ist, wobei der Ablauf demgegenüber andernfalls zu Schritt 1707 voranschreitet.

In Schritt 1705 multipliziert der Linsenmikrocomputer L106 den Verstärkungsfaktor x mit der derzeit eingestellten Mittenbewegungsgröße, um eine neue Mittenbewegungsgröße zu erhalten. Zusätzlich multipliziert der Linsenmikrocomputer L106 in Schritt 1706 den Verstärkungsfaktor I mit der derzeit eingestellten Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude, um eine neue Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude zu erhalten. Somit werden, wenn die Fokussierungsgradmarkierung 0 ist und der Zustand der fokussierte Zustand oder nahe dem fokussierten Zustand ist, die neue Mittenbewegungsgröße und die neue Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude eingestellt, indem die minimalen Verstärkungsfaktoren x und I mit der derzeitigen Mittenbewegungsgröße und der derzeitigen Vibrationsamplitude multipliziert werden.

In Schritt 1707 bestimmt der Linsenmikrocomputer L106, ob die derzeitige Fokussierungsgradmarkierung 1 ist oder nicht, wobei der Ablauf zu Schritt 1708 voranschreitet, wenn die Fokussierungsgradmarkierung 1 ist, wobei demgegenüber der Ablauf andernfalls zu Schritt 1710 voranschreitet.

In Schritt 1708 multipliziert der Linsenmikrocomputer L106 einen Verstärkungsfaktor y mit einer derzeit eingestellten Mittenbewegungsgröße, um eine neue Mittenbewegungsgröße zu erhalten. Zusätzlich multipliziert der Linsenmikrocomputer L106 in Schritt 1709 einen Verstärkungsfaktor m mit der derzeit eingestellten Vibrationsamplitude bzw. Schwingungsamplitude, um eine neue Vibrationsamplitude bzw. Schwingungsamplitude zu erhalten. Somit werden in dem Zustand, in dem die Fokussierungsgradmarkierung 1 ist und das Bild leicht unscharf ist, die neue Mittenbewegungsgröße und die neue Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude eingestellt, indem die Verstärkungsfaktoren y und m, die ein wenig groß (größer als x und I) sind, in Bezug auf die derzeitige Mittenbewegungsgröße bzw. Schwingungsamplitude oder Vibrationsamplitude multipliziert werden.

In Schritt 1710 multipliziert, da die Fokussierungsgradmarkierung 2 ist, der Linsenmikrocomputer L106 einen Verstärkungsfaktor z mit der derzeit eingestellten Mittenbewegungsgröße, um eine neue Mittenbewegungsgröße zu erhalten. Zusätzlich multipliziert der Linsenmikrocomputer L106 in Schritt 1711 einen Verstärkungsfaktor n mit der derzeit eingestellten Vibrationsamplitude bzw. Schwingungsamplitude, um eine neue Vibrationsamplitude bzw. Schwingungsamplitude zu erhalten. Somit werden in dem Zustand, in dem die Fokussierungsgradmarkierung 2 ist und das Bild deutlich unscharf ist, die neue Mittenbewegungsgröße und die neue Vibrationsamplitude bzw. Schwingungsamplitude eingestellt, indem die Verstärkungsfaktoren z und n, die groß sind (größer als y und m), in Bezug auf die derzeitige Mittenbewegungsgröße bzw. Vibrationsamplitude oder Schwingungsamplitude multipliziert werden.

Somit führt der Linsenmikrocomputer L106, der die Mittenbewegungsgröße und die Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude in Abhängigkeit von der Fokussierungsgradmarkierung eingestellt hat, eine Grenzverarbeitung in Schritt 1712 aus und beendet die Verarbeitung in Schritt 1713.

Nachstehend wird unter Bezugnahme auf ein Flussdiagramm gemäß 20 die Grenzverarbeitung beschrieben, die in Schritt 1712 ausgeführt wird.

Wenn die Verarbeitung in Schritt 1401 startet, stellt der Linsenmikrocomputer L106 einen oberen Grenzwert der Mittenbewegungsgröße als J in Schritt 1402 ein. In Schritt 1403 stellt der Linsenmikrocomputer L106 eine obere Grenze der Vibrationsamplitude bzw. Schwingungsamplitude als K in Schritt 1403 ein.

Als nächstes bestimmt der Linsenmikrocomputer L106 in Schritt 1404, ob die derzeitige Mittenbewegungsgröße größer als der obere Grenzwert J ist, wobei dann der Ablauf zu Schritt 1405 voranschreitet, wenn die derzeitige Mittenbewegungsgröße größer als der obere Grenzwert J ist, wobei demgegenüber der Ablauf andernfalls zu Schritt 1406 voranschreitet. In Schritt 1405 stellt der Linsenmikrocomputer L106 den oberen Grenzwert J als die Mittenbewegungsgröße ein, wobei dann der Ablauf zu Schritt 1406 voranschreitet.

In Schritt 1406 bestimmt der Linsenmikrocomputer L106, ob die derzeitige Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude größer als ein oberer Grenzwert K ist, wobei dann der Ablauf zu Schritt 1407 voranschreitet, wenn die derzeitige Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude größer als der obere Grenzwert K ist, wobei demgegenüber der Ablauf andernfalls zu Schritt 1408 voranschreitet und die Verarbeitung beendet wird.

In Schritt 1407 stellt der Linsenmikrocomputer L106 den oberen Grenzwert K als die Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude ein, wobei dann die Verarbeitung in Schritt 1408 beendet wird.

Somit werden in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel die oberen Grenzwerte J und K für die Einstellung der Mittenbewegungsgröße bzw. der Vibrationsamplitude oder Schwingungsamplitude bereitgestellt. Der Grund hierfür ist, dass eine Unannehmlichkeit vermieden wird, die erzeugt wird, wenn die berechnete Mittenbewegungsgröße oder Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude zu groß ist. Beispielsweise kann, wenn der Fokussierungsgrad zeitweilig verkleinert wird, indem eine Vibration bzw. Schwingung des Kamerasystems in einem Zustand erzeugt wird, bei dem der fokussierte Zustand während einer Variation der Vergrößerung erreicht wird, die Unschärfe, die durch die Modulations-AF-Steuerung verursacht wird, markant sein, wenn eine übermäßige Mittenbewegungsgröße oder Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude eingestellt wird. Folglich kann, wenn die Mittenbewegungsgröße oder die Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude so konfiguriert ist, dass sie nicht auf einen Wert jenseits des oberen Grenzwerts eingestellt wird, das Hervortreten einer derartigen Unschärfe verhindert werden.

Der obere Grenzwert kann ebenso eingestellt werden, um groß zu sein, wenn das Intervall zwischen der Vielzahl von Zoomnachführkurven, die in 2 veranschaulicht sind, groß ist. Zusätzlich kann auf der Grundlage der derzeitigen Brennweite der obere Grenzwert ebenso eingestellt werden, um groß zu sein, wenn die Tiefenschärfe tief ist. Beispielsweise kann ein Wert von drei Mal das Intervall zwischen den Zoomnachführkurven oder die Tiefenschärfe als der obere Grenzwert eingestellt werden.

Die Beschreibung wird zu 6B zurückgeführt. In Schritt L608 bestimmt der Linsenmikrocomputer L106, ähnlich zu Schritt L602, ob die Vergrößerungsvariationslinse in dem Zoombetrieb ist, auf der Grundlage der Änderung der Ausgabe des Vergrößerungsvariationslinsenpositionssensors L107. Wenn die Vergrößerungsvariationslinse in dem Zoombetrieb ist, schreitet der Ablauf zu Schritt L609 voran. Demgegenüber schreitet, wenn die Vergrößerungsvariationslinse nicht in dem Zoombetrieb ist, der Ablauf zu Schritt L612 voran.

In Schritt L609 bestimmt der Linsenmikrocomputer L106, ob die Modulations-AF-Steuerungsinformationen, die von dem Kameramikrocomputer C106 empfangen werden, Modulations-AF-Steuerungsinformationen entsprechend dem Zoombetrieb sind. Wenn die empfangenen Modulations-AF-Steuerungsinformationen dem Zoombetrieb entsprechen, schreitet der Ablauf zu Schritt L610 voran. Demgegenüber schreitet, wenn diese Modulations-AF-Steuerungsinformationen dem Zoombetrieb nicht entsprechen, der Ablauf zu Schritt L611 voran.

In Schritt L610 berechnet der Linsenmikrocomputer L106 eine Sollansteuerungsposition Fx' der Korrekturlinse L105 unter Verwendung der nachstehenden Gleichung (9) auf der Grundlage der Vibrationsmagnitude bzw. Schwingungsmagnitude M und der Mittenbewegungsgröße W, die in Schritt L607 berechnet wird, und der Position px' der Korrekturlinse L105 auf einem Referenzkurvenort, der in Schritt L605 berechnet wird. Fx'=px'+(M+W) ...embedded image

In der Gleichung (9) wird, wenn W 0 (Null) ist, angegeben, dass es keine Mittenbewegung gibt. Zusätzlich wird entsprechend den Vorzeichen der Vibrationsmagnitude bzw. Schwingungsmagnitude M und der Mittenbewegungsgröße W bestimmt, ob die Sollansteuerungsposition Fx' bei der im Unendlichen liegenden Seite oder der Nahentfernungsseite in Bezug auf die Position px' der Korrekturlinse L105 auf dem Referenzkurvenort liegt.

In Schritt L611 entspricht die Modulations-AF-Steuerung, die durch den Kameramikrocomputer C106 ausgeführt wird, nicht dem Zoombetrieb. Folglich werden die Vibrationsamplitude bzw. Schwingungsamplitude M und die Mittenbewegungsgröße W, die in Schritt L607 berechnet werden, nicht mit der Position px' der Korrekturlinse L105, die in Schritt L605 berechnet wird, überlappt bzw. überschnitten, und die Sollansteuerungsposition Fx' der Korrekturlinse L105 verwendet die nachstehende Gleichung (10). Fx'=px' ...embedded image

Als Ergebnis wird, auch wenn die Kameraseite das Umschalten zu der Modulations-AF-Steuerung entsprechend der Zoomsteuerung bei einem Ausführen des Zoombetriebs nicht abschließt, zumindest die Zoomnachführsteuerung ausgeführt. Folglich kann, auch wenn die Kurvenspezifizierungssteuerung nicht ausgeführt werden kann, die Bildebenenbewegung, die durch den Zoombetrieb verursacht wird, korrigiert werden, wobei folglich das Fokussieren nicht in großem Umfang verfehlt wird.

In Schritt L612 werden die Vibrationsamplitude bzw. Schwingungsamplitude M und die Mittenbewegungsgröße W, die in Schritt L607 berechnet werden, mit der derzeitigen Position px der Korrekturlinse L105 überlappt bzw. überschnitten, wobei die Sollansteuerungsposition Fx' der Korrekturlinse L105 unter Verwendung der nachstehenden Gleichung (11) berechnet wird. Fx'=px+(M+W) ...embedded image

Dies bedeutet, dass eine sogenannte AF-Steuerung ausgeführt wird, wenn der Zoombetrieb nicht ausgeführt wird (während der Zoombetrieb gestoppt ist), anstatt der Kurvenspezifizierungssteuerung, die durch den Zoombetrieb verursacht wird.

Als nächstes wird unter Bezugnahme auf 13 die Bewegung der Korrekturlinse L105 beschrieben, wenn sich die kleine Vibration bzw. Schwingung, die durch die Modulations-AF-Steuerung verursacht wird, mit der Bewegung durch die Zoomnachführsteuerung überschneidet. 13 zeigt ein Diagramm zur Veranschaulichung des Betriebs, bei dem die Modulations-AF-Steuerung mit der Zoomnachführsteuerung überschnitten wird. Ein vertikales Synchronisierungssignal eines Bildsignals ist bei der oberen Seite in 13 angegeben, und eine seitliche Achse in dem Graphen bei der unteren Seite in 13 gibt eine Zeit an, und eine vertikale Achse gibt eine Korrekturlinsenposition an.

In der Modulations-AF-Steuerung während eines Variierens der Vergrößerung ist die Vibrationsmitte bzw. Schwingungsmitte eine Korrekturlinsenposition auf der Referenzkurve, der gefolgt wird, und die Neigung der Referenzkurve als die Schwingungsmitte bzw. Vibrationsmitte ändert sich entsprechend der Objektentfernung und der Vergrößerungsvariationslinsenposition. 13 gibt einen Fall an, bei dem der Modulationsbetrieb mit einer Periode von vier vertikalen Synchronisierungszeiten (4V) ausgeführt wird, wobei der Modulationsbetrieb vier Modulationsbetriebsschritte umfasst, wie es nachstehend beschrieben ist.

Wenn der Modulationsbetriebszähler 0 (Null) ist, wird die Korrekturlinse L105 derart bewegt, dass eine relative Positionsbeziehung zwischen der Position, die erreicht wird, wenn dieser Zähler 3 ist, und der Schwingungsmitte bzw. Vibrationsmitte aufrecht erhalten wird. Wenn der Modulationsbetriebsschrittzähler 1 ist, wird die Korrekturlinse L105 von der Vibrationsmitte bzw. Schwingungsmitte zu der Position bei der im Unendlichen liegenden Seite (Minus(-)-Richtung) durch die Vibrationsamplitude bzw. Schwingungsamplitude bewegt. Wenn der Modulationsbetriebsschrittzähler 2 ist, wird die Korrekturlinse L105 derart bewegt, dass eine relative Positionsbeziehung zwischen der Position, die erreicht wird, wenn dieser Zähler 1 ist, und der Vibrationsmitte bzw. Schwingungsmitte aufrecht erhalten wird. Wenn der Modulationsbetriebsschrittzähler 3 ist, wird die Korrekturlinse L105 von der Vibrationsmitte bzw. Schwingungsmitte zu der Position bei der Nahentfernungsseite (Plus(+)-Richtung) durch die Vibrationsamplitude bzw. Schwingungsamplitude bewegt.

Die Bewegung der Korrekturlinse L105, wenn der Modulationsbetriebsschrittzähler 1 oder 3 ist, ist sozusagen eine Bewegung (eine erste Bewegung), in der die Bewegung in der Schwingung bzw. Vibration der Modulations-AF-Steuerung mit der Korrekturlinse L105, die durch die Zoomnachführsteuerung bewegt wird, überschnitten wird. Des Weiteren ist die Bewegung der Korrekturlinse L105, wenn der Modulationsbetriebsschrittzähler 0 oder 2 ist, sozusagen eine Bewegung (eine zweite Bewegung), in der die relative Positionsbeziehung zwischen der Position der Korrekturlinse L105 nach einer ersten Bewegung und der Vibrationsmitte bzw. Schwingungsmitte auf der Referenzkurve aufrecht erhalten wird. Der Kameramikrocomputer C106 bestimmt, ob die Korrekturlinse L105 eine Sollposition der ersten Bewegung erreichen kann, und der Linsenmikrocomputer L106 setzt die erste Bewegung fort, anstatt die zweite Bewegung auszuführen, wenn der Kameramikrocomputer C106 bestimmt, dass die Korrekturlinse L105 die Sollposition nicht erreichen kann.

In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird beschrieben, dass der Linsenmikrocomputer L106 die Bewegungsrichtung der Korrekturlinse L105 in der Modulations-AF-Steuerung entsprechend dem Vorzeichen der Vibrationsamplitude bzw. Schwingungsamplitude und der Mittenbewegungsgröße umschaltet, die von dem Kameramikrocomputer C106 empfangen werden. Der Modulationsbetriebsschritt selbst oder die Informationen über das Vorhandensein oder Fehlen der Modulation oder einer zugehörigen Bewegungsrichtung (bei der im Unendlichen liegenden Seite oder der Nahentfernungsseite) kann jedoch ebenso übertragen werden, um den Modulationsbetrieb zu verwirklichen. Die Periode des Modulationsbetriebs ist nicht auf 4V begrenzt. Die Umschaltperiode des Modulationsbetriebsschritts kann ebenso entsprechend einer Länge einer Ladungsakkumulationszeit des Bildaufnahmeelements C101 geändert werden.

Ähnlich zu 12 wird das Fokussignal EVA, das von den Ladungen erzeugt wird, die in dem Bildaufnahmeelement C101 zu der Zeit einer Markierung A aufgespeichert bzw. akkumuliert werden, in dem Kameramikrocomputer C106 zu einer Zeit TA übernommen. Zusätzlich wird das Fokussignal EVB, das von den Ladungen erzeugt wird, die in dem Bildaufnahmeelement C101 zu der Zeit einer Markierung B akkumuliert bzw. aufgespeichert werden, in dem Kameramikrocomputer C106 zu einer Zeit TB übernommen. Zu einer Zeit TC wird das Fokussignal EVA mit dem Fokussignal EVB verglichen, und die Schwingungsmitte bzw. Vibrationsmitte wird nur bewegt, wenn das Fokussignal EVB größer als das Fokussignal EVA ist.

Die 14A und 14B zeigen Diagramme zur Veranschaulichung der Zoomnachführkurvenspezifizierungssteuerung während einer Variation der Vergrößerung. Wie es in den 14A und 14B veranschaulicht ist, kann die Zoomnachführkurve, der zu folgen ist, (eine Fokussierungskurve in 14B) spezifiziert werden, indem die Vibrationsmitte bzw. Schwingungsmitte in eine Richtung zum Vergrößern eines Werts des Fokussignals (in 14A) bewegt wird, wobei der Modulationsbetrieb wiederholt wird.

Die Beschreibung wird zu 6B zurückgeführt. In Schritt L613 berechnet der Linsenmikrocomputer L106 eine Ansteuerungsgeschwindigkeit Fsp der Korrekturlinse L105, um die Sollposition Fx' zu erreichen, die in Schritt L610, Schritt L611 oder Schritt L612 eingestellt wird. Während des Zoombetriebs wird die Ansteuerungsgeschwindigkeit Fsp der Korrekturlinse L105 erhalten, indem die Differenz zwischen der Sollansteuerungsposition Fx' der Korrekturlinse, in der die Modulationsamplitude überschnitten worden ist, und der derzeitigen Position px der Korrekturlinse durch eine Bewegungszeit der Vergrößerungsvariationslinse L102 dividiert wird, die erforderlich ist, um sich um diese Entfernung zu bewegen. Anders ausgedrückt wird die Ansteuerungsgeschwindigkeit Fsp der KorrekturlinseL105 durch die nachstehende Gleichung (12) berechnet. Fsp=|Fx'px|/Bewegungszeit der Vergrößerungsvariationslinse ...embedded image

Wenn der Zoombetrieb gestoppt ist, wird die Ansteuerungsgeschwindigkeit Fsp der Korrekturlinse L105 erhalten, indem die Differenz zwischen der Sollansteuerungsposition Fx' der Korrekturlinse und der derzeitigen Position px der Korrekturlinse durch eine vertikale Synchronisierungszeit dividiert wird.

In Schritt L614 bestimmt der Linsenmikrocomputer L106, ob die Korrekturlinse L105 die Sollposition in einer vorbestimmten Zeit erreichen kann, wenn der Linsenmikrocomputer L106 die Korrekturlinse L105 mit der Ansteuerungsgeschwindigkeit Fsp der Korrekturlinse L105 ansteuert, die in Schritt L606 berechnet wird. Informationen über die vorbestimmte Zeit sind in den Informationen beinhaltet, die durch den Kameramikrocomputer C106 in Schritt C605 gesendet werden. Wenn der Linsenmikrocomputer L106 bestimmt, dass die Korrekturlinse L105 die Sollposition in der vorbestimmten Zeit erreichen kann, schreitet der Ablauf zu Schritt L615 voran. Demgegenüber schreitet, wenn bestimmt wird, dass die Korrekturlinse L105 die Sollposition in der vorbestimmten Zeit nicht erreichen kann, der Ablauf zu Schritt L626 voran. In Schritt L615 wird die Information „erreichbar“ bei Korrekturlinsensollpositionserreicheninformationen eingestellt, die zu dem Kameramikrocomputer C106 gesendet werden, wobei dann der Ablauf zu Schritt 617 voranschreitet. In Schritt L616 wird die Information „unerreichbar“ bei den Korrekturlinsensollpositionserreicheninformationen eingestellt, wobei dann der Ablauf zu Schritt L617 voranschreitet.

In Schritt L617 sendet der Linsenmikrocomputer L106 die Korrekturlinsensollpositionserreicheninformationen zu dem Kameramikrocomputer C106. In der Modulations-AF-Steuerung ist es, wenn die Bewegungsgröße der Korrekturlinse L105, bei der die Modulationsamplitude M und die Mittenbewegungsgröße W eingestellt werden, größer wird, notwendig, die Ansteuerungsgeschwindigkeit der Korrekturlinse L105 zu beschleunigen, um die Korrekturlinse L105 in der vorbestimmten Zeit zu bewegen. Bei einem Schrittmotor, der eine Grenzgeschwindigkeit bezüglich Schrittverlusten aufweist, kann es, da es eine Begrenzung der verwendbaren Geschwindigkeit gibt, einen Fall geben, bei dem die eingestellte Bewegungsgröße in der vorbestimmten Zeit nicht angesteuert werden kann.

In diesem Fall steuert der Kameramikrocomputer C106, wie es in 15 veranschaulicht ist, die Bewegungszeitsteuerung bzw. den Bewegungszeitpunkt der Korrekturlinse L105, sodass der Modulationsbetriebsschritt aufrecht erhalten wird, um der gleiche zu sein (sodass der Schritt nicht voranschreitet), bis sich die Korrekturlinse L105 zu der Sollposition bewegt. Dann wird diese Bewegungszeitsteuerung bzw. dieser Bewegungszeitpunkt zu dem Linsenmikrocomputer L106 als die Modulations-AF-Steuerungsinformationen gesendet. Somit werden Umschaltphasen der Bewegungsrichtung (der Schwingungsrichtung bzw. Vibrationsrichtung) der Korrekturlinse L105 und der Bewegungsrichtung (der Modulationsrichtung) der Vibrationsmitte bzw. Schwingungsmitte der Modulations-AF-Steuerung nicht zueinander verschoben.

15 veranschaulicht ein Beispiel eines Falles, bei dem die Ansteuerungsgeschwindigkeit bei einer Ansteuerung der Korrekturlinse L105 bis zu der Position eines Symbols a) in 13 begrenzt ist und folglich die Ansteuerung nur durch die Vibrationsamplitude bzw. Schwingungsamplitude ausgeführt werden kann, die erhalten wird, indem die Bewegung der Vibrationsmitte bzw. Schwingungsmitte in der einen vertikalen Synchronisierungszeit entfernt wird (ein Fall, bei dem der Modulationsbetriebsschritt aufrecht erhalten wird). Wenn die Ansteuerungsgeschwindigkeit der Korrekturlinse L105 langsam ist, ist, wie es in der Zeichnung veranschaulicht ist, die Bewegungsgröße der Korrekturlinse L105, die sich in der einen vertikalen Synchronisierungszeit bewegt, in Bezug auf die Sollbewegungsgröße (die durch eine gestrichelte Linie in der Zeichnung angegeben ist) klein. Folglich erreicht die Korrekturlinse L105 bei einer Fortsetzung des gleichen Modulationsbetriebsschritts in einer weiteren vertikalen Synchronisierungszeit die Position des Symbols a).

Um eine derartige Steuerung auszuführen, empfängt der Kameramikrocomputer C106 in Schritt C606 die Korrekturlinsensollpositionserreicheninformationen von dem Linsenmikrocomputer L106, wobei er dann bestimmt, ob es für die Korrekturlinse L105 unmöglich ist, die Sollposition zu erreichen. Wenn es für die Korrekturlinse L105 unmöglich ist, die Sollposition zu erreichen, hält der Kameramikrocomputer C106 den Modulationsbetriebsschrittzähler aufrecht und die Verarbeitung wird beendet. Demgegenüber schreitet, wenn es für die Korrekturlinse L105 möglich ist, die Sollposition zu erreichen, der Ablauf zu Schritt C607 voran. Dann stellt der Kameramikrocomputer C106 den Modulationsbetriebsschrittzähler auf 0 ein, d.h. er löscht den Modulationsbetriebsschrittzähler, wenn der Modulationsbetriebsschrittzähler 3 ist. Wenn dieser Zähler einen anderen Wert angibt, addiert der Kameramikrocomputer C1061 zu dem Modulationsbetriebsschrittzähler. Dann wird die Verarbeitung beendet.

Der Linsenmikrocomputer L106 erzeugt in Schritt L618 ein Ansteuerungssignal auf der Grundlage der Sollposition und der Ansteuerungsgeschwindigkeit, die durch die vorangegangene Verarbeitung berechnet werden, und gibt das Ansteuerungssignal and die Korrekturlinsenbetätigungseinrichtung L108 aus, um die Korrekturlinse L105 anzusteuern.

In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel werden die Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude M und die Mittenbewegungsgröße W in Schritt L607 eingestellt und sie werden mit der Zoomnachführsteuerung in Schritt L601 überschnitten, um die Kurvenspezifizierungssteuerung während des Zoombetriebs auszuführen. Während einer Variation der Vergrößerung von der Telephoto-Richtung zu der Weitwinkelrichtung kann jedoch der fokussierte Zustand bis zu einem gewissen Umfang aufrecht erhalten werden, auch wenn der Modulationsbetrieb nicht ausgeführt wird, da das Intervall zwischen der Vielzahl von Zoomnachführkurven bei der Telephoto-Seite weit ist, wie es vorstehend beschrieben ist. Folglich können während des Zoombetriebs von der Telephoto-Richtung zu der Weitwinkelrichtung die Vibrationsamplitude bzw. Schwingungsamplitude M und die Mittenbewegungsgröße W auf 0 eingestellt werden, sodass nur die Nachführsteuerung der Referenzkurve ausgeführt wird.

Somit erzeugt in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel der Kamerakörper C100 die Modulations-AF-Steuerungsinformationen auf der Grundlage des Fokussignals. Zusätzlich überschneidet die wechselbare Linse L100 die Bewegung (die Schwingung bzw. Vibration) der Korrekturlinse L105 durch die Modulations-AF-Steuerung unter Verwendung der Modulations-AF-Steuerungsinformationen, die von dem Kamerakörper C100 erhalten werden, mit der Bewegung der Korrekturlinse L105 durch die Zoomnachführsteuerung. Anders ausgedrückt sendet der Kameramikrocomputer C106 Steuerungsinformationen, die entsprechend der Ausgabe des Vergrößerungsvariationslinsenpositionssensors L107 erzeugt werden, an den Linsenmikrocomputer L106, wobei er dann den Linsenmikrocomputer L106 durch Überschneiden bzw. Überlappen der Vibrationssteuerung, die diese Steuerungsinformationen verwendet, veranlasst, die Zoomnachführsteuerung auszuführen. Des Weiteren führt der Linsenmikrocomputer L106 die Zoomnachführsteuerung unter Verwendung der Steuerungsinformationen aus, die entsprechend der Ausgabe des Vergrößerungsvariationslinsenpositionssensors L107 erzeugt werden.

Zusätzlich empfängt in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel der Linsenmikrocomputer L106 die Fokussierungsgradinformationen von dem Kameramikrocomputer C106, wobei er die Mittenbewegungsgröße oder die Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude einstellt, um größer zu sein, wenn der Fokussierungsgrad niedrig ist, d.h. die Mittenbewegungsgröße oder die Vibrationsamplitude bzw. Schwingungsamplitude wird verringert, wenn der Fokussierungsgrad hoch ist. Als Ergebnis kann, wenn der Fokussierungsgrad während einer Variation der Vergrößerung verringert ist, d.h. die Unschärfe vergrößert ist, die Zoomnachführkurve, der zu folgen ist, schnell spezifiziert werden, indem die Mittenbewegungsgröße oder die Vibrationsamplitude bzw. Schwingungsamplitude vergrößert wird, um in der Lage zu sein, den fokussierten Zustand zu erreichen. Wenn der Fokussierungsgrad während einer Variation der Vergrößerung hoch ist, kann der Zoomnachführkurve kontinuierlich nachgegangen werden, ohne die Unschärfe zu erzeugen, indem die Mittenbewegungsgröße oder die Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude verkleinert wird.

In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Fall beschrieben, bei dem der Fokussierungsgrad unter Verwendung der Gleichung (8) erhalten wird, wobei aber, wie es vorstehend beschrieben ist, die Fokussierungsgradinformationen kein Wert sein müssen, der durch die Gleichung (8) erhalten wird, wobei beliebige Informationen ebenso angewendet werden können, wenn sie Informationen sind, die den Fokussierungsgrad betreffen. Beispielsweise kann ebenso der integrierte Bewertungswert, der vorstehend beschrieben ist, als die Fokussierungsgradinformationen angewendet werden. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel werden die zwei Schwellenwert (α, β) verwendet, um den hohen Wert oder den niedrigen Wert des Fokussierungsgrades zu klassifizieren, wobei aber ein Schwellenwert oder drei oder mehr Schwellenwerte ebenso angewendet werden kann/können. Wenn die Anzahl der Schwellenwerte größer ist, kann die Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude oder die Mittenbewegungsgröße in Abhängigkeit des Fokussierungsgrades feiner eingestellt werden.

Somit kann gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel in der Kombination jeweils verschiedener Arten von Linseneinheiten und dem Kamerakörper die Zoomnachführkurve, der zu folgen ist, während des Zoombetriebs präzise spezifiziert werden, wobei eine gute Zoomnachführsteuerung, in der die Antwort und die Stabilität verbessert sind, ausgeführt werden kann.

Beispiel 2

Als nächstes wird unter Bezugnahme auf 16 ein Ausführungsbeispiel 2 (Beispiel 2) der vorliegenden Erfindung beschrieben. In dem Ausführungsbeispiel 1 ist der Fall beschrieben, in dem der manuelle Zoom, bei dem die Vergrößerungsvariationslinse L102 über den Kurvenring durch den Drehbetrieb des Betätigungselements, wie beispielsweise eines Rings, mechanisch angetrieben wird. Demgegenüber ist in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ein Fall beschrieben, bei dem ein Leistungszoom bzw. Power-Zoom durch das Betätigungselement, wie beispielsweise eine Wipptaste, ausgeführt wird.

16 zeigt ein Blockschaltbild zur Veranschaulichung einer Konfiguration eines Kamerasystems mit einer wechselbaren Linse in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel. Die Linseneinheit L100 umfasst einen Vergrößerungsvariationsschalter L110 und eine Vergrößerungsvariationslinsenbetätigungseinrichtung L111 zusätzlich zu der in 1 veranschaulichten Konfiguration. Der Vergrößerungsvariationsschalter L110 weist den Vergrößerungsvariationsbetrieb für den Linsenmikrocomputer L106 entsprechend einer zugehörigen Betätigung an. Die Vergrößerungsvariationslinsenbetätigungseinrichtung L111 bewegt die Vergrößerungsvariationslinse L102 durch einen Antrieb auf der Grundlage des Ansteuerungssignals von dem Linsenmikrocomputer L106, der die Anweisung für das Zoomen empfängt. Der Linsenmikrocomputer L106 als eine Vergrößerungsvariationsbetriebserfassungseinrichtung erfasst den Vergrößerungsvariationsbetrieb auf der Grundlage der Ausgabe des Vergrößerungsvariationsschalters L110. Die anderen Konfigurationen sind die gleichen wie diejenigen gemäß dem Ausführungsbeispiel 1, wobei gleiche Bezugszeichen wie die gemäß dem Ausführungsbeispiel 1 zu den gemeinsamen Konfigurationen hinzugefügt sind.

Der Vergrößerungsvariationsschalter L110 kann ein Schalter, wie beispielsweise ein Wippschalter, sein, oder er kann ein elektronischer Ring sein, der eine Funktion zum Umwandeln einer Drehgröße oder einer Drehgeschwindigkeit des Betätigungselements, das drehbar zu betätigen ist, in ein elektrisches Signal aufweist. Der Vergrößerungsvariationsschalter kann ebenso bei dem Kamerakörper C100 bereitgestellt sein, um die Zoomanweisung zu dem Linsenmikrocomputer L106 über den Kameramikrocomputer C106 zu senden.

Die Vergrößerungsvariationslinsenbetätigungseinrichtung L111 ist durch einen Schrittmotor, einen Gleichstrommotor, einen Schwingungsmotor bzw. Vibrationsmotor, einen Schwingspulenmotor oder dergleichen konfiguriert. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird die Position der Vergrößerungsvariationslinse durch die Ansteuerungsgröße der Vergrößerungsvariationslinsenbetätigungseinrichtung L111 gesteuert, nachdem auf der Grundlage einer Ausgabe eines Rücksetzsensors oder dergleichen (nicht gezeigt) erfasst worden ist, dass die Vergrößerungsvariationslinse L102 bei einer Referenzposition angeordnet ist. Ähnlich zu dem Ausführungsbeispiel 1 kann ein Positionssensor, der die Position der Vergrößerungsvariationslinse L102 erfasst, ebenso bereitgestellt sein.

Die Zoomnachführkurvenspezifizierungssteuerung in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist grundsätzlich die gleiche wie die gemäß dem Ausführungsbeispiel 1. Die Bestimmung, ob die Linse in dem Zoombetrieb ist, in Schritt L602 und Schritt L608 in den 6A bzw. 6B wird jedoch auf der Grundlage der Ausgabe des Vergrößerungsvariationsschalters L110 in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ausgeführt, was zu dem Ausführungsbeispiel 1 unterschiedlich ist, in dem die Bestimmung auf der Grundlage der Ausgabe des Vergrößerungsvariationslinsenpositionssensors L107 ausgeführt wird. Wenn die Vergrößerungsvariationslinse auf dem Kamerakörper C100 bereitgestellt ist, muss der Linsenmikrocomputer L106 die Zoominformationen zu dem Kameramikrocomputer C106 in Schritt L606 nicht senden. In Schritt C1101 gemäß 11 führt der Linsenmikrocomputer L106 die Bestimmung auf der Grundlage der Zoomanweisung aus, die durch den Kameramikrocomputer C106 erfasst wird, und er führt die Verarbeitung gemäß Schritt C1102 bis Schritt C1104 aus, wobei er die einem Zoomen entsprechenden Informationen zusammen mit der Zoomanweisung zu dem Linsenmikrocomputer L106 senden kann.

Des Weiteren ist in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ein Verfahren zum Einstellen einer Bewegungsgeschwindigkeit Zsp der Vergrößerungsvariationslinse L102 in Schritt L701 gemäß 7 unterschiedlich zu dem Verfahren gemäß dem Ausführungsbeispiel 1. Anders ausgedrückt wird in Schritt L701 die Bewegungsgeschwindigkeit Zsp der Vergrößerungsvariationslinse auf der Grundlage der Bewegungsgröße der Vergrößerungsvariationslinsenbetätigungseinrichtung L111 pro Einheitszeit eingestellt.

Ebenso erzeugt in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel, ähnlich zu dem Ausführungsbeispiel 1, der Kamerakörper C100 die Modulations-AF-Steuerungsinformationen auf der Grundlage des Fokussignals. Demgegenüber überlappt bzw. überschneidet die wechselbare Linse L100 die Bewegung (die Vibration bzw. Schwingung) der Korrekturlinse L105 durch die Modulations-AF-Steuerung, die die Modulations-AF-Steuerungsinformationen verwendet, die von dem Kamerakörper C100 erhalten werden, mit der Bewegung der Korrekturlinse L105 durch die Zoomnachführsteuerung. Als Ergebnis kann gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel in der Kombination jeder von verschiedenen Arten von Linseneinheiten und des Kamerakörpers C100 die Zoomnachführkurve, der zu folgen ist, präzise während des Zoombetriebs spezifiziert werden, wobei eine gute Zoomnachführsteuerung ausgeführt werden kann, in der die Antwort und die Stabilität verbessert sind.

Beispiel 3

In dem Ausführungsbeispiel 1 klassifiziert der Kameramikrocomputer C106 den hohen Wert oder niedrigen Wert des Fokussierungsgrades und erzeugt die Fokussierungsgradmarkierung, die den hohen Wert oder niedrigen Wert angibt. Dann kommuniziert er diese Fokussierungsgradmarkierung als die Fokussierungsgradinformationen zu dem Linsenmikrocomputer L106, wobei der Linsenmikrocomputer L106 die Mittenbewegungsgröße und die Vibrationsamplitude bzw. Schwingungsamplitude entsprechend der Fokussierungsgradmarkierung bestimmt.

Demgegenüber berechnet in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel der Kameramikrocomputer C106 den Fokussierungsgrad selbst als die Fokussierungsgradinformationen, die zu dem Linsenmikrocomputer L106 zu senden sind, wobei der Linsenmikrocomputer L106 die Mittenbewegungsgröße und die Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude entsprechend dem Fokussierungsgrad bestimmt. In diesem Fall klassifiziert der Linsenmikrocomputer L106 den hohen Wert oder den niedrigen Wert des Fokussierungsgrades auf der Grundlage eines Schwellenwerts.

Die Konfiguration des Kamerasystems mit der wechselbaren Linse gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die gleiche wie die, die in dem Ausführungsbeispiel 1 beschrieben ist (1). Die Steuerung während einer Variation der Vergrößerung, wie beispielsweise die Modulations-AF-Steuerung, die unter Bezugnahme auf die 2 bis 5 und 7 bis 15 in Ausführungsbeispiel 1 beschrieben ist, ist die gleiche wie die gemäß dem Ausführungsbeispiel 1.

In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sendet der Kameramikrocomputer C106 in Schritt C605 gemäß 6A den Fokussierungsgrad, der unter Verwendung der Gleichung (8) berechnet wird, die vorstehend beschrieben ist, zu dem Linsenmikrocomputer L106.

In Schritt L607 gemäß 6A wird ein Verfahren zum Ändern der Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude und der Mittenbewegungsgröße entsprechend dem Fokussierungsgrad durch den Linsenmikrocomputer L106 unter Bezugnahme auf ein Flussdiagramm gemäß 21 beschrieben.

Wenn die Verarbeitung in Schritt 1201 startet, stellt der Linsenmikrocomputer L106 die Schwellenwerte α und β (α>β), die den Fokussierungsgrad betreffen, in Schritt 1202 ein. Der hohe Wert, mittlere Wert und niedrige Werte des Fokussierungsgrades werden bei der Grenze dieser Schwellenwerte α und β klassifiziert, wobei die Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude und die Mittenbewegungsgröße, die für den Fokussierungsgrad geeignet sind, eingestellt werden. Ein Zustand, bei dem der Fokussierungsgrad ein hoher Zustand ist, bei dem der Fokussierungsgrad nicht kleiner als der Schwellenwert α ist, ist in einem fokussierten Zustand oder einem Zustand nahe dem fokussierten Zustand. Ein Zustand, bei dem der Fokussierungsgrad ein mittlerer Zustand ist, bei dem der Fokussierungsgrad kleiner als der Schwellenwert ɑ ist und nicht kleiner als der Schwellenwert β ist, ist in einem Zustand, bei dem das Bild leicht unscharf ist. Ein Zustand, bei dem der Fokussierungsgrad ein niedriger Zustand ist, bei dem der Fokussierungsgrad kleiner als der Schwellenwert β ist, ist in einem Zustand, bei dem das Bild deutlich unscharf ist.

Als nächstes stellt in Schritt 1203 der Linsenmikrocomputer L106 Verstärkungsfaktoren (Verstärkungen) x, y und z (x<y<z) der Mittenbewegungsgröße für die Fälle ein, bei denen die Fokussierungsgrade hoch, mittel bzw. niedrig sind.

Als nächstes stellt in Schritt 1204 der Linsenmikrocomputer L106 die Verstärkungsfaktoren (die Verstärkungen) l, m, n (l<m<n) der Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude für die Fälle ein, in denen die Fokussierungsgrade hoch, mittel bzw. niedrig sind. Somit werden in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel die Verstärkungsfaktoren der Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude und der Mittenbewegungsgröße eingestellt, um kleiner zu sein, wenn der Fokussierungsgrad hoch ist, anders ausgedrückt, die Verstärkungsfaktoren der Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude und der Mittenbewegungsgröße werden eingestellt, um größer zu sein, wenn der Fokussierungsgrad niedrig ist.

In Schritt 1205 bestimmt der Linsenmikrocomputer L106, ob der derzeitige Fokussierungsgrad nicht kleiner als der Schwellenwert ɑ ist, wobei dann der Ablauf zu Schritt 1206 voranschreitet, wenn der derzeitige Fokussierungsgrad nicht kleiner als der Schwellenwert ɑ ist, wobei demgegenüber der Ablauf zu Schritt 1208 voranschreitet, wenn er kleiner als der Schwellenwert ɑ ist.

In Schritt 1206 multipliziert der Linsenmikrocomputer L106 den Verstärkungsfaktor x mit der derzeit eingestellten Mittenbewegungsgröße, um eine neue Mittenbewegungsgröße zu erhalten. Zusätzlich multipliziert der Linsenmikrocomputer L106 in Schritt 1207 den Verstärkungsfaktor I mit der derzeit eingestellten Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude, um eine neue Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude zu erhalten. Somit werden, wenn der Fokussierungsgrad nicht kleiner als der Schwellenwert ɑ ist und der Zustand der fokussierte Zustand oder nahe dem fokussierten Zustand ist, die neue Mittenbewegungsgröße und die neue Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude eingestellt, indem die minimalen Verstärkungsfaktoren x und I mit der derzeitigen Mittenbewegungsgröße und der derzeitigen Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude multipliziert werden.

In Schritt 1208 bestimmt der Linsenmikrocomputer L106, ob der derzeitige Fokussierungsgrad nicht kleiner als der Schwellenwert β, wobei dann der Ablauf zu Schritt 1209 voranschreitet, wenn der Fokussierungsgrad nicht kleiner als β ist, wobei demgegenüber der Ablauf zu Schritt 1211 voranschreitet, wenn er kleiner als β ist.

In Schritt 1209 multipliziert der Linsenmikrocomputer L106 den Verstärkungsfaktor y mit der derzeit eingestellten Mittenbewegungsgröße, um eine neue Mittenbewegungsgröße zu erhalten. Zusätzlich multipliziert der Linsenmikrocomputer L106 in Schritt 1210 den Verstärkungsfaktor m mit der derzeit eingestellten Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude, um eine neue Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude zu erhalten. Somit werden in dem Zustand, bei dem der Fokussierungsgrad kleiner als der Schwellenwert ɑ und nicht kleiner als der Schwellenwert β ist, bei dem das Bild leicht unscharf ist, die neue Mittenbewegungsgröße und die neue Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude eingestellt, indem die Verstärkungsfaktoren y und m, die eher groß sind (größer als x und I), mit der derzeitigen Mittenbewegungsgröße und der derzeitigen Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude multipliziert werden.

In Schritt 1211 multipliziert, da der Linsenmikrocomputer L106 bestimmt, dass der derzeitige Fokussierungsgrad kleiner als der Schwellenwert β ist, er den Verstärkungsfaktor z mit der derzeit eingestellten Mittenbewegungsgröße, um eine neue Mittenbewegungsgröße zu erhalten. Zusätzlich multipliziert der Linsenmikrocomputer L106 in Schritt 1212 den Verstärkungsfaktor m mit der derzeit eingestellten Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude, um eine neue Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude zu erhalten. Somit werden in dem Zustand, bei dem der Fokussierungsgrad kleiner als der Schwellenwert β ist, bei dem das Bild deutlich unscharf ist, die neue Mittenbewegungsgröße und die neue Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude eingestellt, indem die Verstärkungsfaktoren z und n, die groß sind (größer als y und m), mit der derzeitigen Mittenbewegungsgröße und der derzeitigen Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude multipliziert werden.

Somit führt der Linsenmikrocomputer L106, der die Mittenbewegungsgröße und die Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude in Abhängigkeit von dem Fokussierungsgrad eingestellt hat, eine Grenzverarbeitung in Schritt 1213 aus. Dann wird in Schritt 1214 die Verarbeitung beendet. Die Grenzverarbeitung ist ähnlich zu der, die vorstehend unter Bezugnahme auf 20 beschrieben ist.

Die Schwellenwerte ɑ und β für den Fokussierungsgrad können in beliebiger Weise eingestellt werden, wenn der Fokussierungsgrad als hoch, mittel oder niedrig klassifiziert werden kann. Beispielsweise können die Schwellenwerte ɑ und β auf 60 bzw. 30 eingestellt werden. Ebenso können mit Bezug auf die Verstärkungsfaktoren x, y und z der Mittenbewegungsgröße beliebige Werte eingestellt werden, wenn Werte hiervon größer werden, wenn der Fokussierungsgrad verringert wird. Beispielsweise können die Verstärkungsfaktoren x, y und z auf 1, 1,4 bzw. 1,8 eingestellt werden (x=1, y=1,4, z=1,8). Zusätzlich können mit Bezug auf die Verstärkungsfaktoren I, m und n der Vibrationsamplitude bzw. Schwingungsamplitude beliebige Werte eingestellt werden, wenn Werte hiervon größer werden, wenn der Fokussierungsgrad verringert wird. Beispielsweise können die Verstärkungsfaktoren I, m und n auf 1, 1,2 bzw. 1,4 eingestellt werden (l=1, m=1,2, n=1,4).

Wenn die Unschärfe des Bildes größer wird, ist die Variation der Unschärfe, die durch die kleine Vibration bzw. Schwingung und die Mittenbewegung der Korrekturlinse L105 verursacht wird, unmerklich. Folglich kann der Verstärkungsfaktor auf einen Wert eingestellt werden, bei dem die Änderung der Unschärfe, die durch die kleine Vibration bzw. Schwingung und die Mittenbewegung verursacht wird, in dem Fokuszustand gestattet werden kann, den jeder Fokussierungsgrad angibt.

Die Verstärkungsfaktoren der Mittenbewegungsgröße und der Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude müssen nicht für die Fokussierungsgrade, die unterschiedlich zueinander sind, geändert werden. Anders ausgedrückt können zwei der drei Verstärkungsfaktoren (x, y, z) oder (l, m, n) in Abhängigkeit von dem Fokussierungsgrad auch gleich zueinander eingestellt werden. Beispielsweise können, wenn die Verarbeitung, bei der die Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude nur geändert wird, wenn eine große Unschärfengröße bzw. Unschärfenmenge erzeugt wird, als der Verstärkungsfaktor der Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude beispielsweise Werte gemäß l=1, m=l, und n=1,5 eingestellt werden.

Somit werden in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel die Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude und die Mittenbewegungsgröße eingestellt, um groß zu sein, wenn der Fokussierungsgrad niedrig ist, wobei demgegenüber die Vibrationsamplitude bzw. Schwingungsamplitude und die Mittenbewegungsgröße eingestellt werden, um nieder gehalten zu werden, wenn der Fokussierungsgrad hoch ist. Als Ergebnis kann, auch wenn das Bild durch die Änderung des Objekts (die Änderung der Objektentfernung) oder dergleichen durch die Kameraarbeit während einer Variation der Vergrößerung unscharf wird, die Fokussierungskurve schnell spezifiziert werden. Wenn der Fokussierungskurve in dem fokussierten Zustand nachgegangen wird, werden die Schwingungsamplitude bzw. Vibrationsamplitude und die Mittenbewegungsgröße eingestellt, um nieder gehalten zu werden, um in der Lage zu sein, den Übergang zu einer falschen Zoomnachführkurve zu verhindern und eine stabile Zoomnachführsteuerung auszuführen.

Gemäß jedem der vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele erzeugt ein Bildaufnahmegerät Steuerungsinformationen, die für eine Schwingungssteuerung bzw. Vibrationssteuerung verwendet werden, wobei es dann die Steuerungsinformationen zu einer Linseneinheit sendet, wobei folglich die Linseneinheit eine Zoomnachführsteuerung ausführt, in der die Vibrationssteuerung bzw. Schwingungssteuerung, die diese Steuerungsinformationen verwendet, überschnitten wird. Als Ergebnis kann, auch wenn eine jeweilige von verschiedenen Arten von Linseneinheiten an dem Bildaufnahmegerät angebracht wird, eine gute Zoomnachführsteuerung ausgeführt werden, in der eine Antwort und eine Stabilität verbessert sind.

Während die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf beispielhafte Ausführungsbeispiele beschrieben worden ist, ist es ersichtlich, dass die Erfindung nicht auf die offenbarten beispielhaften Ausführungsbeispiele begrenzt ist. Dem Umfang der nachstehenden Patentansprüche ist die breiteste Interpretation zuzugestehen, um alle derartigen Modifikationen und äquivalenten Strukturen und Funktionen zu umfassen.

Industrielle Anwendbarkeit

Ein Bildaufnahmegerät, das in der Lage ist, eine gute Zoomnachführsteuerung für jede von verschiedenen Arten von wechselbaren Linsen auszuführen, kann bereitgestellt werden.

Bezugszeichenliste

C100
KAMERAKÖRPER
C101
BILDAUFNAHMEELEMENT
C106
KAMERAMIKROCOMPUTER
L100
LINSENEINHEIT
L105
KORREKTURLINSE
L106
LINSENMIKROCOMPUTER