Title:
Verfahren zur Herstellung von 2-(4-Methoxycarbonylpyrazol-1-yl)adenosin und 2-(4-Ethoxycarbonylpyrazol-1-yl)adenosin
Kind Code:
T5
Abstract:

Ein Verfahren zur Herstellung von 2-(4-Methoxycarbonylpyrazol-1-yl)adenosin der Formel Ia und 2-(4-Ethoxycarbonylpyrazol-1-yl)adenosin der Formel Ib durch Reaktion von 2-Hydrazinoadenosin der Formel III und des Natriumsalzes von 3,3-Dimethoxy-2–methoxycarbonylpropen-1-ol der Formel Va oder des Natriumsalzes von 3,3–Diethoxy-2-ethoxycarbonylpropen-1-ol der Formel Vb in Kombination mit einem Lösungsmittel und einem sauren Agens.



Inventors:
Kvapil, Lubomir (Slatinice, CZ)
Hradil, Pavel (Hlusovice, CZ)
Grepl, Martin (Hlusovice, CZ)
Slezar, Petr (Olomouc, CZ)
Dvorakova, Barbora (Most, CZ)
Application Number:
DE112012003416T
Publication Date:
07/31/2014
Filing Date:
08/09/2012
Assignee:
Farmak a.s. (Olomouc, CZ)
International Classes:
Attorney, Agent or Firm:
Flaccus Müller-Wolff, 50389, Wesseling, DE
Claims:
1. Ein Verfahren zur Herstellung von 2-(4-Methoxycarbonylpyrazol-1-yl)adenosin der Formel Ia und 2-(4-Ethoxycarbonylpyrazol-1-yl)adenosin der Formel Ib durch Reaktion von 2-Hydrazinoadenosin der Formel III, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion unter Verwendung des Natriumsalzes von 3,3?Dimethoxy-2?methoxycarbonylpropen-1-ol der Formel Va im Falle von 2-(4-Methoxycarbonylpyrazol-1-yl)adenosin der Formel Ia, oder des Natriumsalzes von 3,3?Diethoxy-2-ethoxycarbonylpropen-1-ol der Formel Vb im Falle von 2-(4-Ethoxycarbonylpyrazol-1-yl)adenosin der Formel Ib in Kombination mit einem L?sungsmittel und in Kombination mit einem sauren Agens, durchgef?hrt wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als das saure Agens eine organische S?ure, wie Ameisens?ure, Essigs?ure oder Propions?ure, verwendet wird.

3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als das saure Agens Minerals?uren, wie Salzs?ure, Schwefels?ure oder Phosphors?ure, verwendet werden.

4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als das saure Agens saure Salze, wie Bisulfite, Hydrogensulfate und Dihydrogenphosphate verwendet werden.

5. Verfahren nach den Anspr?chen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass als das L?sungsmittel Wasser oder ein L?sungsmittel aus der Gruppe der Alkohole oder ein L?sungsmittel aus der Gruppe der polaren aprotischen L?sungsmittel, oder Mischungen davon, verwendet werden.

6. Verfahren nach den Anspr?chen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion ?ber einen Zeitraum von 2 bis 7 Stunden durchgef?hrt wird.

7. Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion bei Temperaturen von 25 bis 60?C durchgef?hrt wird.

8. 2-(4-Methoxycarbonylpyrazol-1-yl)adenosin der Formel Ia, gekennzeichnet durch die folgenden physikalisch-chemischen Eigenschaften:
Schmelzpunkt ? nicht korrigiert: 225?228?C
Die Differentialscanningkalorimetrie DSC zeigt einen endothermen ?bergang bei 227,6?C
1H NMR (DMSO-d6, 400 MHz) ? 8,94 (1H, d, J = 0,7 Hz), 8,41 (1H, s), 8,11 (1H, d, J = 0,7 Hz), 7,83 (2H, s), 5,92 (1H, d, J = 6,2 Hz), 5,49 (1H, d, J = 6,5 Hz), 5,21 (1H, d, J = 4,8 Hz), 5,00 (1H, t, J = 5,7 Hz), 4,59 (1H, m), 4,16 (1H, m), 3,95 (1H, m), 3,79 (3H, s), 3,63 (2H, m)
13C NMR (DMSO-d6,100 MHz) ? 162,85, 156,87, 150,56, 150,52, 142,54, 140,71, 132,51, 118,60, 115,91, 87,66, 86,13, 74,11, 70,87, 61,87, 51,99

Description:
Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft ein neues Verfahren zur Herstellung von 2-(4-Methoxycarbonylpyrazol-1-yl)adenosin der Formel Ia und 2-(4-Ethoxycarbonylpyrazol-1-yl)adenosin der Formel Ib wobei 2-(4-Ethoxycarbonylpyrazol-1-yl)adenosin der Formel Ib ein Zwischenprodukt ist, das f?r die Herstellung von Regadenoson der Formel II. verwendet wird, und 2-(4-Methoxycarbonylpyrazol-1-yl)adenosin der Formel Ia eine neu hergestellte Verbindung ist, die ein potentielles Zwischenprodukt f?r die Herstellung von Regadenoson der Formel II ist.

Regadenoson findet als Koronar-Vasodilatator f?r diagnostische Zwecke bei Radionukliduntersuchungen des Herzens Verwendung.

Technologischer Hintergrund

Die bisher bekannten Verfahren zur Herstellung von 2-(4-Ethoxycarbonylpyrazol-1-yl)adenosin der Formel Ib basieren auf der Kondensation von 2-Hydrazinoadenosin der Formel III und (Ethoxycarbonyl)malondialdehyd der Formel IV.

Eine Reaktion von 2-Hydrazinodenosin der Formel III und (Ethoxycarbonyl)malondialdehyd der Formel IV in einer Methanol/Essigs?ure-Mischung unter 3-st?ndigem Sieden mit einer Ausbeute an 2-(4-Ethoxycarbonylpyrazol-1-yl)adenosin der Formel Ib von 91% ist bekannt (US 6,403,567 oder J. Zablocki et al. ? Nucleotides, Nucleosides und Nucleic Acid 2001, 20 (4?7), 343?360).

In einem weiteren gut bekannten Verfahren wird eine Reaktion von 2-Hydrazinoadenosin der Formel III und (Ethoxycarbonyl)malondialdehyd der Formel IV in Isopropylalkohol unter 4-st?ndigem Sieden durchgef?hrt; es wurde von einer Ausbeute an 2-(4-Ethoxycarbonylpyrazol-1-yl)adenosin der Formel Ib von 89,6% mit einer Reinheit von 96,6% (HPLC) berichtet (WO 2007/092372 und WO 2008/143667).

Ein ?hnliches Verfahren zur Durchf?hrung dieser Reaktion unter Sieden in Ethanol ist in der Patentanmeldung US 2010/0267953 beschrieben.

In der Literatur wird auch die M?glichkeit der Synthese von Derivaten des Esters Ib durch eine Kreuzkupplungsreaktion zwischen 2-Iodadenosin und Derivaten der 4-Pyrazolcarbons?ure (Drugs of the Future 2004, 29 (10), 998 und in US-Patent 6,514,949) erw?hnt. Diese Synthese ist jedoch nicht ausreichend durch experimentelle Daten belegt; es kann jedoch angenommen werden, dass in diesem Falle Komplexe mit Schwermetallen verwendet werden und das synthetisierte Derivat dann einer arbeitsaufw?ndigen (chromatographischen) Reinigung unterzogen werden muss.

Ein Nachteil der oben erw?hnten Verfahren besteht in der geringen Reinheit des hergestellten Esters Ib aufgrund der relativ harschen Reaktionsbedingungen (Sieden der Reaktionsmischung ?ber mehrere Stunden) und ebenfalls im Hinblick auf die begrenzte Stabilit?t des Ausgangsstoffes (Ethoxycarbonyl)malondialdehyd der Formel IV (siehe z. B. S. H. Bertz ? J. Org. Chem. 1982, 47, 2216) und insbesondere des 2-Hydrazinoadenosins der Formel III, welches sehr hitzeempfindlich ist (siehe z. B. H. J. Schaeffer et al. ? J. Am. Chem. Soc. 1958, 80, 3738).

Offenbarung der Erfindung

Die oben erw?hnten Nachteile werden durch das Verfahren gem?? der vorliegenden Erfindung ?berwunden, welches aus einem Verfahren zur Herstellung von 2-(4-Methoxycarbonylpyrazol-1-yl)adenosin der Formel Ia und 2-(4-Ethoxycarbonylpyrazol-1-yl)adenosin der Formel Ib durch Reaktion von 2-Hydrazinoadenosin der Formel (III) besteht, wobei das Natriumsalz von 3,3-Dimethoxy-2-methoxycarbonylpropen-1-ol der Formel Va im Falle von 2-(4-Methoxycarbonylpyrazol-1-yl)adenosin der Formel Ia oder das Natriumsalz von 3,3-Diethoxy-2-ethoxycarbonylpropen-1-ol der Formel Vb im Falle von 2-(4-Ethoxycarbonylpyrazol-1-yl)adenosin der Formel Ib f?r die Reaktion verwendet wird.

Ein Ziel der Erfindung besteht in der Durchf?hrung der Reaktion in Kombination mit einem L?sungsmittel und in Kombination mit einem sauren Agens.

Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, dass als L?sungsmittel f?r die Reaktion Wasser oder ein L?sungsmittel aus der Gruppe der Alkohole, insbesondere Methanol, Ethanol und Isopropylalkohol, oder ein L?sungsmittel aus der Gruppe der polaren aprotischen L?sungsmittel, insbesondere Dimethylsulfoxid, verwendet wird, oder dass Mischungen davon als L?sungsmittel verwendet werden.

Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht in der Durchf?hrung der Reaktion in Kombination mit einem sauren Agens, wobei als das saure Agens vorzugsweise eine organische S?ure, insbesondere eine Carbons?ure, wie Ameisens?ure, Essigs?ure und Propions?ure, verwendet wird.

Weiterhin besteht die M?glichkeit der Verwendung einer Minerals?ure, insbesondere Salzs?ure, Schwefels?ure und Phosphors?ure, als dem sauren Agens.

Saure Salze, wie Bisulfite, Hydrogensulfate und Dihydrogenphosphate, k?nnen ebenfalls als saures Agens verwendet werden.

Es wurde nachgewiesen, dass die Reaktion ohne die Verwendung eines sauren Agens mit deutlich niedrigerer Ausbeute und deutlich niedrigerer Reinheit abl?uft.

Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht in der Durchf?hrung der Reaktion unter ?berschuss des Natriumsalzes von 3,3-Dimethoxy-2-methoxycarbonylpropen-1-ol der Formel Va oder des Natriumsalzes von 3,3-Diethoxy-2-ethoxycarbonylpropen-1-ol der Formel Vb bei der Temperatur von 25 bis 60?C ?ber 2 bis 7 Stunden.

Das Natriumsalz von 3,3-Dimethoxy-2-methoxycarbonylpropen-1-ol der Formel Va oder das Natriumsalz von 3,3-Diethoxy-2-ethoxycarbonylpropen-1-ol der Formel Vb kann in einfacher Weise durch die Claisen-Kondensation von Methyl-3,3-dimethoxypropionat der Formel VIa oder Ethyl-3,3-diethoxypropionat der Formel VIb mit Methyl- oder Ethylformiat hergestellt werden, unter Verwendung einer starken Base wie etwa Natriumhydrid (siehe z. B. P. Zhichkin et al., Synthesis 2002, Nr. 6, 720).

Die oben erw?hnten Salze sind relativ stabil, und leicht erh?ltlich; beispielsweise ist das Natriumsalz 3,3-Dimethoxy-2-methoxycarbonylpropen-1-ol der Formel Va in festem Zustand kommerziell erh?ltlich. Beide Salze k?nnen auch direkt in Form einer Reaktionsmischung ohne Isolierung als L?sung oder Suspension verwendet werden.

Gem?? dem ver?ffentlichten Patent US 6,403,567 wurde eine Ausbeute von 91% erreicht, ohne Spezifizierung der Reinheit, und gem?? der Patentanmeldung WO 2007/092372 wurde eine Ausbeute von 89,6% in einer Reinheit von 96,6% erreicht. Diese Verfahren wurden ?berpr?ft und die Ausbeuten und Reinheit von 2-(4-Ethoxycarbonylpyrazol-1-yl)adenosin der Formel Ib, das gem?? diesen Dokumenten erzeugt wurde, wurden mit den Ausbeuten und der Reinheit von 2-(4-Methoxycarbonylpyrazol-1-yl)adenosin der Formel Ia, welches gem?? der vorliegenden Erfindung erzeugt wurde, verglichen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 zusammengefasst.

Der gleiche Ausgangsstoff, 2-Hydrazinoadenosin, mit der HPLC-Reinheit von 99,2%, wurde f?r alle Versuche verwendet. Tabelle 1

Ausbeute /%/HPLC-Reinheit /%/US 6,403,56785,393,9WO 2007/09237280,092,7Vorliegende Erfindung,
Beispiel 1
95,099,2

Die Tabelle zeigt, dass mit allen drei Verfahren hohe Ausbeuten erzielt wurden.

Mit den Verfahren gem?? US 6,403,567 und WO 2007/092372 wurden Ausbeuten im Bereich von 80 bis 85% erzielt. Jedoch wurde mit dem Verfahren gem?? der vorliegenden Erfindung eine h?here Ausbeute erreicht, n?mlich 95%.

Ein noch bedeutenderer Unterschied wurde in Bezug auf die Reinheit der hergestellten Verbindungen erzielt. Die gem?? US 6,403,567 und WO 2007/092372 erzielte Reinheit betrug ungef?hr 93% (HPLC), jedoch wurde nur mit der Verfahrensweise gem?? der vorliegenden Erfindung eine HPLC-Reinheit von ?ber 99% erreicht. Reinheit ist einer der wichtigsten Parameter von Produkten und Zwischenprodukten in der pharmazeutischen Industrie (siehe z. B. ICH Harmonized Tripartite Guideline, Impurities in New Drug Substances Q3A(R2), 2006). Folglich ist nur bei dem Produkt gem?? der vorliegenden Erfindung keine Nachreinigung, beispielsweise durch Kristallisieren, erforderlich, w?hrend bei den beiden gem?? US 6,403,567 und WO 2007/092372 hergestellten Produkten zus?tzlich eine gewisse Nachreinigung erforderlich ist.

Die Vorteile des Verfahrens gem?? der vorliegenden Erfindung sind wie folgt:

  • ? Die Reaktionstemperatur ist gem??igt: 25 bis 60?C
  • ? Die Reaktionszeit ist kurz: 2 bis 7 Stunden.
  • ? Unter optimalen Bedingungen ist die Reinheit des Produktes erheblich h?her (?ber 99%, HPLC) als bisher beschrieben (96,6%, HPLC gem?? PCT WO 2007/092372); die Reinheit kann in einfacher Weise durch Umkristallisation, z. B. unter Verwendung einer Dimethylsulfoxid/Methanol-Mischung, weiter erh?ht werden.

Beispiele

Das Wesentliche des erfindungsgem??en Verfahrens wird in den nachfolgenden Beispielen n?her erl?utert. Diese Beispiele sind lediglich illustrativer Natur und begrenzen den Schutzbereich der Erfindung in keiner Weise.

NMR-Spektren wurden unter Verwendung einer Varian NMR 400-Vorrichtung bei 400 MHz (1H) und bei 100 MHz (13C) gemessen. Die Proben wurden in 15 mg/0,7 ml DMSO-d6 gel?st und bei einer Temperatur von 300 K gemessen.

Differentialscanningkalorimetrie (DSC) wurde unter Verwendung von Perkin Elmer-Apparatur, dem Pyris Diamond DSC-Modell mit Evaluierung unter Verwendung der Pyris-Software Version 5,0, durchgef?hrt.

Die Proben wurden in offenen Aluminiumschalen in einer Stickstoffatmosph?re analysiert.

Beispiel 1

10 ml Essigs?ure werden zu einer Suspension von 8,8 g 2-Hydrazinoadenosin (29,6 mmol) in 60 ml Wasser und 20 ml Methanol gegeben. Nach R?hren bei Labortemperatur ?ber einen Zeitraum von ca. 5 min, ist eine L?sung hergestellt, die mit 7,6 g des Natriumsalzes von 3,3-Dimethoxy-2-methoxycarbonylpropen-1-ol (38,5 mmol) versetzt wird und, nach R?hren f?r weitere ca. 5 min, wird eine gelbe Reaktionsl?sung erhalten, die auf 50 bis 55?C erw?rmt wird und f?r 2 Stunden auf dieser Temperatur gehalten wird, w?hrend das Produkt ausf?llt. Dann wird die dicke Reaktionsmischung gek?hlt und filtriert. Nach der Filtration und Waschen mit Wasser und Methanol wird das Produkt bis zur Trockne in vacuo getrocknet.

Diese Vorgehensweise ergibt 11,0 g 2-(4-Methoxycarbonylpyrazol-1-yl)adenosin, d. h. 95,0%, mit einer Reinheit von 99,2% (HPLC).

Eine analysenreine Probe wird durch Umkristallisieren aus einer Dimethylsulfoxid/Methanol-Mischung erhalten.
Schmelzpunkt ? nicht korrigiert: 225?228?C

Differentialscanningkalorimetrie (DSC) zeigt einen endothermen ?bergang bei 227,6?C.
1H NMR (DMSO-d6, 400 MHz) ? 8,94 (1H, d, J = 0,7 Hz), 8,41 (1H, s), 8,11 (1H, d, J = 0,7 Hz), 7,83 (2H, s), 5,92 (1H, d, J = 6,2 Hz), 5,49 (1H, d, J = 6,5 Hz), 5,21 (1H, d, J = 4,8 Hz), 5,00 (1H, t, J = 5,7 Hz), 4,59 (1H, m), 4,16 (1H, m), 3,95 (1H, m), 3,79 (3H, s), 3,63 (2H, m)
13C NMR (DMSO-d6, 100 MHz) ? 162,85, 156,87, 150,56, 150,52, 142,54, 140,71, 132,51, 118,60, 115,91, 87,66, 86,13, 74,11, 70,87, 61,87, 51,99

Beispiel 2

10 ml Ameisens?ure werden zu einer Suspension von 8,8 g 2-Hydrazinoadenosin (29,6 mmol) in 40 ml Wasser und 40 ml Dimethylsulfoxid gegeben. Nach R?hren bei Labortemperatur f?r ca. 5 min, wird eine L?sung erhalten, die mit 7,6 g des Natriumsalzes von 3,3-Dimethoxy-2-methoxycarbonylpropen-1-ol (38,5 mmol) versetzt wird und nach R?hren f?r weitere ca. 5 min wird eine gelbe Reaktionsl?sung erhalten, die auf 45 bis 50?C erw?rmt und f?r 3 Stunden auf dieser Temperatur gehalten wird, w?hrend das Produkt ausf?llt. Danach wird die dicke Reaktionsmischung gek?hlt und gefiltert. Nach der Filtration und Waschen mit Wasser und Methanol wird das Produkt bis zur Trockne in vacuo getrocknet.

Diese Vorgehensweise ergibt 11,0 g 2-(4-Methoxycarbonylpyrazol-1-yl)adenosin, d. h. 95,0%, mit einer Reinheit von 98,7% (HPLC).

Beispiel 3

10 ml Propions?ure werden zu einer Suspension von 8,8 g 2-Hydrazinoadenosin (29,6 mmol) in 60 ml Wasser und 20 ml Isopropylalkohol gegeben. Nach R?hren bei Labortemperatur f?r ca. 5 min, wird eine L?sung erhalten, die mit 7,6 g des Natriumsalzes von 3,3-Dimethoxy-2-methoxycarbonylpropen-1-ol (38,5 mmol) versetzt wird und, nach R?hren f?r weitere ca. 5 min wird eine gelbe Reaktionsl?sung erhalten, die bei 25?C 7 Stunden lang ger?hrt wird, w?hrend das Produkt ausf?llt. Danach wird die dicke Reaktionsmischung gek?hlt und filtriert. Nach der Filtration und Waschen mit Wasser und Methanol wird das Produkt bis zur Trockne in vacuo getrocknet.

Diese Vorgehensweise ergibt 10,7 g 2-(4-Methoxycarbonylpyrazol-1-yl)adenosin, d. h. 92,0%, mit einer Reinheit von 98,5% (HPLC).

Beispiel 4

15 ml Essigs?ure werden zu einer Suspension von 8,8 g 2-Hydrazinoadenosin (29,6 mmol) in 40 ml Wasser gegeben. Nach R?hren bei Labortemperatur f?r ca. 5 min, wird eine L?sung erhalten, die mit einer L?sung von 9,96 g des Natriumsalzes von 3,3-Diethoxy-2-methoxycarbonylpropen-1-ol in 1,2-Dimethoxyethan versetzt wird. Eine gelbe Reaktionsl?sung wird erhalten, die auf 55 bis 60?C erw?rmt wird und f?r 3 Stunden auf dieser Temperatur gehalten wird, w?hrend das Produkt ausf?llt. Danach wird die dicke Reaktionsmischung gek?hlt und filtriert. Nach der Filtration und Waschen mit Wasser und Methanol wird das Produkt bis zur Trockne in vacuo getrocknet.

Diese Vorgehensweise ergibt 10,9 g 2-(4-Methoxycarbonylpyrazol-1-yl)adenosin, d. h. 91,0%, mit einer Reinheit von 98,0% (HPLC).

Beispiel 5

6 ml Essigs?ure werden zu einer Suspension von 8,8 g 2-Hydrazinoadenosin (29,6 mmol) in 50 ml Wasser gegeben. Nach R?hren bei Labortemperatur f?r ca. 5 min, wird eine L?sung erhalten, die zu der Reaktionsmischung hinzugegossen wird, welche 7,5 g Natriumsalz von 3,3-Dimethoxy-2-methoxycarbonylpropen-1-ol (37,8 mmol) in 45 ml 1,2-Dimethoxyethan (hergestellt gem?? P. Zhichkin et al., Synthesis 2002, Nr. 6, 720) enth?lt. Eine Reaktionsl?sung wird erhalten, die auf 55?C erw?rmt und f?r 3 Stunden auf dieser Temperatur gehalten wird, w?hrend das Produkt ausf?llt. Danach wird die dicke Reaktionsmischung gek?hlt und filtriert. Nach der Filtration und Waschen mit Wasser und Methanol wird das Produkt bis zur Trockne in vacuo getrocknet. Diese Vorgehensweise ergibt 10,6 g 2-(4-Methoxycarbonylpyrazol-1-yl)adenosin, d. h. 91,5%, mit einer Reinheit von 99,0% (HPLC).

Beispiel 6

3,3 ml Salzs?ure werden zu einer Suspension von 8,8 g 2-Hydrazinoadenosin (29,6 mmol) in 100 ml Wasser gegeben. 7,5 g des Natriumsalzes von 3,3-Dimethoxy-2-methoxycarbonylpropen-1-ol werden zu der erhaltenen L?sung gegeben. Die erhaltene L?sung wird auf 40?C erw?rmt, bis der Ausgangsstoff 2-Hydrazinoadenosin vollst?ndig reagiert hat (HPLC-Test), f?r einen Zeitraum von etwa 4 Stunden. Dann wird die Reaktionsmischung auf die Labortemperatur heruntergek?hlt und die Feststoffe durch Filtration entfernt, mit Wasser und Methanol gewaschen und in vacuo getrocknet. Diese Vorgehensweise ergibt 10,9 g 2-(4-Methoxycarbonylpyrazol-1-yl)adenosin, d. h. 91,0%, mit einer Reinheit von 97,5% (HPLC).

Anstelle von Salzs?ure k?nnen beispielsweise auch Phosphors?ure oder Schwefels?ure unter ?hnlichen Bedingungen verwendet werden.

Beispiel 7

0,3 g Natriumbisulfit und 7,6 g des Natriumsalzes von 3,3-Dimethoxy-2-methoxycarbonylpropen-1-ol (38,5 mmol) werden allm?hlich zu einer Suspension von 8,8 g 2-Hydrazinoadenosin (29,6 mmol) in 100 ml Wasser gegeben. Unter R?hren und Erw?rmen geht die Suspension in eine L?sung ?ber, die auf eine Temperatur von 60?C, f?r 5 Stunden, erw?rmt wird, w?hrend das Produkt ausf?llt. Danach wird die dicke Reaktionsmischung gek?hlt und gefiltert. Nach der Filtration und Waschen mit Wasser und Methanol wird das Produkt bis zur Trockne in vacuo getrocknet. Diese Vorgehensweise ergibt 10,6 g 2-(4-Methoxycarbonylpyrazol-1-yl)adenosin, d. h. 91,5%, mit einer Reinheit von 99,1% (HPLC).

Anstelle von Natriumbisulfit k?nnen beispielsweise auch Kaliumhydrogensulfat oder Natriumdihydrogenphosphat unter ?hnlichen Bedingungen verwendet werden.