Title:
Metallischer, verschlossener Doppel-Behälter
Kind Code:
B4


Abstract:

Metallischer, verschlossener Doppel-Behälter, bei welchem ein innerer Behälter im Inneren eines äußeren Behälters in einem isolierten Zustand angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass:
ein innerer Behälter, welcher in eine zylindrische Form ausgebildet ist, ein innerer Deckel zum Schließen eines Öffnungsteils des inneren Behälters, ein äußerer Behälter, welcher in eine zylindrische Balg-Form ausgebildet ist, und ein äußerer Deckel zum Verschließen eines Öffnungsteils des äußeren Behälters alle durch ein dünnes metallisches Blechmaterial gebildet sind;
wobei der innere Behälter durch ein oder mehrere dünnwandige Rohre, welche zwischen dem inneren Deckel und dem äußeren Deckel verbinden, in dem äußeren Behälter gestützt ist;
wobei beide Endteile der dünnwandigen Rohre an den inneren Deckel beziehungsweise an den äußeren Deckel gefügt sind, während sie in durchgezogene Verbindungslöcher eingeführt sind, die in dem inneren Deckel und äußeren Deckel ausgebildet sind, wobei diese Verbindungslöcher ausgestaltet sind, um eine Form mit erhabenen Teilen aufzuweisen, die von dem inneren Deckel und dem äußeren Deckel erhöht sind; und
der Innenraum in dem inneren Behälter mit dem Äußeren des äußeren Behälters durch das dünnwandige Rohr in Verbindung steht.




Inventors:
Horiuchi, Saori (Yamanashi, Hokuto-shi, JP)
Hayakawa, Shinji (Yamanashi, Hokuto-shi, JP)
Shimizu, Hiroo (Yamanashi, Hokuto-shi, JP)
Application Number:
DE112012002952T
Publication Date:
02/01/2018
Filing Date:
08/16/2012
Assignee:
MIRAPRO CO., LTD. (Yamanashi, Hokuto-shi, JP)
International Classes:



Foreign References:
201101557452011-06-30
JP2000258520A2000-09-22
JP2002326674A2002-11-12
Attorney, Agent or Firm:
HOFFMANN - EITLE Patent- und Rechtsanwälte PartmbB, 81925, München, DE
Claims:
1. Metallischer, verschlossener Doppel-Behälter, bei welchem ein innerer Behälter im Inneren eines äußeren Behälters in einem isolierten Zustand angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass:
ein innerer Behälter, welcher in eine zylindrische Form ausgebildet ist, ein innerer Deckel zum Schließen eines Öffnungsteils des inneren Behälters, ein äußerer Behälter, welcher in eine zylindrische Balg-Form ausgebildet ist, und ein äußerer Deckel zum Verschließen eines Öffnungsteils des äußeren Behälters alle durch ein dünnes metallisches Blechmaterial gebildet sind;
wobei der innere Behälter durch ein oder mehrere dünnwandige Rohre, welche zwischen dem inneren Deckel und dem äußeren Deckel verbinden, in dem äußeren Behälter gestützt ist;
wobei beide Endteile der dünnwandigen Rohre an den inneren Deckel beziehungsweise an den äußeren Deckel gefügt sind, während sie in durchgezogene Verbindungslöcher eingeführt sind, die in dem inneren Deckel und äußeren Deckel ausgebildet sind, wobei diese Verbindungslöcher ausgestaltet sind, um eine Form mit erhabenen Teilen aufzuweisen, die von dem inneren Deckel und dem äußeren Deckel erhöht sind; und
der Innenraum in dem inneren Behälter mit dem Äußeren des äußeren Behälters durch das dünnwandige Rohr in Verbindung steht.

2. Metallischer, verschlossener Doppel-Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das metallische Material, welches das dünnwandige Rohr bildet, ein metallisches Material mit einer geringeren thermischen Leitfähigkeit als die thermische Leitfähigkeit des metallischen Materials ist, das den inneren Deckel und den äußeren Deckel bildet.

3. Metallischer, verschlossener Doppel-Behälter nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das dünnwandige Rohr eine Vielzahl an Rohren umfasst, wobei die dünnwandigen Rohre in einem Zustand angeordnet sind, dass sie voneinander isoliert sind.

4. Metallischer, verschlossener Doppel-Behälter nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Behälter in einem Zustand angeordnet ist, dass er durch das dünnwandige Rohr aufgehängt ist.

5. Metallischer, verschlossener Doppel-Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Behälter in einem Zustand angeordnet ist, dass er durch das dünnwandige Rohr aufgehängt ist.

6. Metallischer, verschlossener Doppel-Behälter nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum zwischen dem äußeren Behälter und dem inneren Behälter in einem Vakuum-Zustand gehalten wird.

7. Metallischer, verschlossener Doppel-Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum zwischen dem äußeren Behälter und dem inneren Behälter in einem Vakuum-Zustand gehalten wird.

Description:
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft einen metallischen, verschlossenen Doppel-Behälter, bei welchem ein innerer Behälter im Inneren eines äußeren Behälters auf eine isolierte Art und Weise angeordnet ist.

Stand der Technik

In der Vergangenheit wurden metallische, verschlossene Doppel-Behälter als Kühlvorrichtungen zum Lagern von Niedertemperatur-Wärmequellen verwendet, wie beispielsweise ein Kühlmedium in einem inneren Behälter, oder als Wärmespeichervorrichtungen zum Speichern von Hochtemperatur-Wärmequellen in einem inneren Behälter. Um die Übertragung von Wärme von dem inneren Behälter zu dem äußeren Behälter zu unterbinden, schließen übliche Ausgestaltungen, welche häufig verwendet werden, ein Vorsehen eines isolierenden Materials zwischen dem inneren Behälter und dem äußeren Behälter mit ein. Bei einer Ausgestaltung, bei welcher ein isolierendes Material vorgesehen ist, werden Wärmeisolierungswirkungen durch Beibehalten eines Vakuum-Zustands zwischen dem inneren Behälter und äußeren Behälter in einem verschlossenen Doppel-Behälter erzeugt.

Eine Supraleiter-Kühlvorrichtung (Bezugnahme auf Patentdokument 1) und dergleichen wurde als eine Kühlvorrichtung einer derartigen Ausgestaltung angeboten, und ein metallischer Vakuum-Doppel-Behälter (Bezugnahme auf Patentdokument 2) und dergleichen wurde als eine Wärmespeicher-Vorrichtung angeboten.

Bei der in Patentdokument 1 beschriebenen Erfindung sind der innere Behälter und äußere Behälter nicht durch ein metallisches Material gebildet. Stattdessen sind der innere Behälter und äußere Behälter durch glasfaserverstärkten Kunststoff gebildet. Somit sind der rohrförmige Körper mit Boden, welcher den äußeren Behälter und das Deckelteil des äußeren Behälters bildet, unter Verwendung eines Haftmittels mit Epoxid-Harz als seine Hauptkomponente befestigt. Außerdem werden der rohrförmige Körper mit Boden, welcher den inneren Behälter bildet, und das Deckelteil des inneren Behälters unter Verwendung eines Haftmittels mit Epoxid-Harz als seine Hauptkomponente befestigt. Als nächstes werden Durchgangslöcher bzw. Durchgangsbohrungen in dem Deckelteil des inneren Behälters und dem Deckelteil des äußeren Behälters ausgebildet, und ein Flüssigstickstoff-Zuführdurchgang und Stickstoff-Ablassdurchgang, welche jeweils mit dem Innenraum des inneren Behälters in Verbindung stehen, gehen durch diese Durchgangsbohrungen durch.

Der Flüssigstickstoff-Zuführdurchgang und der Stickstoff-Ablassdurchgang weisen eine Doppelwand-Ausgestaltung mit einem inneren Rohr und äußeren Rohr auf, mit geschäumtem Urethan zwischen dem inneren Rohr und äußeren Rohr eingefügt. Der innere Behälter ist an dem äußeren Behälter mit einem dazwischen angeordneten Befestigungselement befestigt, und eine Endoberfläche des Befestigungselements ist an der inneren Oberfläche des Deckelteils des äußeren Behälters befestigt, wohingegen die andere Endoberfläche an der äußeren Oberfläche des Deckelteils des inneren Behälters befestigt ist. Ein Befestigen der zwei Endoberflächen der Befestigungselemente wird durch Verwendung eines Haftmittels erzielt, das Epoxid-Harz als Hauptkomponente aufweist.

Der Raum zwischen dem inneren Behälter und dem äußeren Behälter wird in einem im Wesentlichen Vakuum-Zustand gehalten. Außerdem wird eine zur Adsorption verwendete Aktivkohleschicht auf der äußeren Umfangsoberfläche des inneren Behälters vorgesehen. Eine superisolierende Schicht zum Reflektieren von Strahlungswärme ist an der äußeren Umfangsseite der Aktivkohleschicht zur Adsorption vorgesehen. Die superisolierende Schicht ist ein Polyesterharzfilm mit einer Aluminium-Aufdampfschicht auf einer Oberfläche ausgebildet und einem Fasermaterial, wie beispielsweise Papier, auf der anderen Oberfläche ausgebildet. Eine Ausgestaltung wird erzeugt, bei welcher ein Polyesterharzfilm in unzähligen Schichten auf der äußeren Umfangsseite der Aktivkohleschicht zur Adsorption gewickelt ist.

Bei der in Patentdokument 2 beschriebenen Erfindung wird eine Doppel-Ausgestaltung erzeugt, welche einen metallischen inneren Behälter und einen äußeren Behälter umfasst, wobei der Raum zwischen dem inneren und dem äußeren Behälter in einem Vakuum-Zustand gehalten wird. Ein erhabenes Einengungsteil, welches zu dem Inneren des inneren Behälters hin eingeengt ist, ist an dem Öffnungsabschnitt des inneren Behälters ausgebildet. Ein innerer Endteil eines Mundrohrs ist in das Einengungsteil eingeführt und an es gefügt. Ein äußerer Endteil des Mundrohrs ist an den Öffnungsteil des äußeren Behälters gefügt. Der Öffnungsteil des inneren Behälters ist durch das Mundrohr gebildet.

Ein Stopfen ist in das Mundrohr eingefügt, wobei eine Ausgestaltung erzeugt wird, bei welcher das Mundrohr durch den Stopfen gestoppt wird. Ein Flüssigkeitsauslass und Flüssigkeitseinlass, welche mit dem Innenraum des inneren Behälters in Verbindung stehen, sind in dem Stopfen ausgebildet.

Dokumente des Stands der TechnikPatentdokumente

  • Patentdokument 1: Japanische ungeprüfte Patentanmeldung Nr. 2000-258520
  • Patentdokument 2: Japanische ungeprüfte Patentanmeldung Nr. 2002-326674

Offenbarung der ErfindungDurch die Erfindung zu lösende Probleme

Bei der in Patentdokument 1 beschriebenen Supraleiter-Kühlvorrichtung sind der innere Behälter und äußere Behälter nicht durch ein metallisches Material gebildet, sondern durch glasfaserverstärkten Kunststoff. Der Flüssigstickstoff-Zuführpfad und der Stickstoff-Ablasspfad sind aus einer Doppel-Ausgestaltung mit einem inneren Rohr und einem äußeren Rohr eingefügt, mit geschäumtem Urethan zwischen dem inneren Rohr und dem äußeren Rohr. Außerdem sind eine Aktivkohleschicht zur Adsorption und eine superisolierende Schicht in mehreren Schichten auf die äußere Umfangsoberfläche des inneren Behälters gewickelt. Eine Ausgestaltung wird erzeugt, bei welcher der innere Behälter an dem äußeren Behälter über ein Befestigungselement gestützt wird.

Eine derartige Ausgestaltung erfordert, dass der glasfaserverstärkte Kunststoff, welcher den inneren Behälter und äußeren Behälter bildet, dick ist. Folglich wird eine Ausgestaltung erzeugt, bei welcher das Gesamtgewicht der Kühlvorrichtung erhöht ist, und die Außenform der Vorrichtung groß ist.

Außerdem wird eine Ausgestaltung erzeugt, bei welcher die Kühlvorrichtung groß ist, im Vergleich zu der Menge an Kühlmedium, welches in dem inneren Behälter gespeichert werden kann. Als eine Folge ist die Menge an Kühlmedium klein, welches im Inneren des inneren Behälters gespeichert werden kann. Es wird somit schwierig, die Temperatur in dem inneren Behälter über lange Zeiträume beizubehalten.

Wenn der innere Behälter und äußere Behälter eher durch ein metallisches Material als glasfaserverstärkten Kunststoff gebildet sind, wird außerdem eine Ausgestaltung erzeugt, bei welcher ein dickes Blech für den inneren Behälter und den äußeren Behälter verwendet wird, und ein dickes Blech auch für den Deckelteil des inneren Behälters und den Deckelteil des äußeren Behälters verwendet wird. Wenn der Flüssigstickstoff-Zuführpfad und der Stickstoff-Ablasspfad durch metallische Materialien gebildet sind, wird es schwierig, einen gefügten Zustand zwischen dem Flüssigstickstoff-Zuführpfad und Stickstoff-Ablasspfad, welche durch die metallischen Materialien gebildet sind, und dem Deckelteil des inneren Behälters und dem Deckelteil des äußeren Behälters beizubehalten, sofern nicht ein Fügeelement mit einem Fügeflanschteil verwendet wird.

Als eine Folge erzeugt die Ausgestaltung eine schwere Supraleiter-Kühlvorrichtung, sogar wenn der inner Behälter und äußere Behälter durch metallische Materialien gebildet sind. Außerdem ist der innere Behälter durch ein dickes blechförmiges metallisches Material gebildet, und eine Wärmeableitung von dem inneren Behälter zu dem Flüssigstickstoff-Zuführpfad und dem Stickstoff-Ablasspfad wird größer, wenn die Blechdicke des inneren Behälters zunimmt, d. h. die Wärmeableitungsrate nimmt zu, wenn der Kontaktbereich mit dem Flüssigstickstoff-Zuführpfad und dem Stickstoff-Ablasspfad zunimmt.

Folglich erhöht sich der Anteil an Wärme in dem inneren Behälter, die zu dem äußeren Behälter austritt, und es ist schwierig, die Temperatur in dem inneren Behälter über lange Zeiträume beizubehalten.

Bei dem in Patentdokument 2 beschriebenen metallischen Vakuum-Doppel-Behälter wird eine Ausgestaltung verwendet, bei welcher der Innenraum des inneren Behälters mit dem Äußeren des äußeren Behälters in Verbindung steht, und ein Stopfen in das Mundrohr eingeführt ist, welches den Öffnungsteil des inneren Behälters bildet. Außerdem sind ein Flüssigkeitsauslass und ein Flüssigkeitseinlass in dem Stopfen ausgebildet, und eine Ausgestaltung wird verwendet, bei welcher ein Pressblech bzw. eine Pressplatte gegen den Stopfen stößt, um ein Loslösen des Stopfens zu verhindern. Das Pressblech weist eine Ausgestaltung auf, bei welcher es mit einer Klammer bzw. Halterung verbunden ist, welche an der äußeren Umfangsoberfläche des äußeren Behälters befestigt ist.

Als eine Folge erfordert die Ausgestaltung an dem Öffnungsteil des inneren Behälters ein Mundrohr oder einen Stopfen und ein Pressblech zum Verhindern einer Stopfen-Loslösung, wobei die Gesamtkomplexität der Ausgestaltung erhöht wird. Außerdem wird eine Ausgestaltung erzeugt, bei welcher der Oberflächenbereich der äußeren Umfangsoberfläche des Mundrohrs größer ist als der Oberflächenbereich der inneren Umfangsoberfläche des Flüssigkeitsauslasses und Flüssigkeitseinlasses. Überdies erfolgt eine Wärmeübertragung zwischen dem inneren Behälter und dem äußeren Behälter und dem äußeren Teil des äußeren Behälters, über das Mundrohr, den Flüssigkeitseinlass und den Flüssigkeitsauslass.

Aus diesem Grund bewegt sich eine große Menge an Wärme von dem inneren Behälter zu dem äußeren Behälter über das Mundrohr, den Flüssigkeitseinlass und den Flüssigkeitsauslass. Als eine Folge ist es schwierig, die Temperatur in dem inneren Behälter für lange Zeiträume beizubehalten. Ein Pressblech zum Pressen des Stopfens und eine Halterung zum Befestigen des Pressblechs müssen auch vorgesehen werden, welche Faktoren bei der Zunahme bei dem Gewicht des metallischen Vakuum-Doppel-Behälters sind.

Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen metallischen, verschlossenen Doppel-Behälter mit hohen Wärmeisolierungswirkungen bereitzustellen, welcher diese Probleme löst, wobei zugelassen wird, dass das Gewicht des metallischen, verschlossenen Doppel-Behälters verringert wird und zugelassen wird, dass die Temperatur in dem inneren Behälter, welcher eine Niedertemperatur- oder Hochtemperatur-Wärmequelle speichert, über einen langen Zeitraum beibehalten wird.

Mittel, die zur Lösung der oben erwähnten Probleme verwendet werden

Das Ziel der vorliegenden Erfindung kann durch den metallischen, verschlossenen Doppel-Behälter („metallic sealed double container”) gemäß den Ansprüchen 1 bis 7 erreicht werden.

Insbesondere ist die vorliegende Erfindung ein metallischer, verschlossener Doppel-Behälter, bei welchem ein innerer Behälter im Inneren eines äußeren Behälters in einem isolierten Zustand angeordnet ist, und die Hauptmerkmale davon sind, dass der innere Behälter, der innere Deckel zum Schließen des Öffnungsteils des inneren Behälters, der äußere Behälter, und der äußere Deckel zum Schließen des Öffnungsteils des äußeren Behälters alle durch ein dünnes metallisches Blechmaterial gebildet sind, wobei der innere Behälter durch ein oder mehrere dünnwandige Rohre, welche zwischen dem inneren Deckel und dem äußeren Deckel verbinden, in dem äußeren Behälter gestützt wird, wobei beide Endteile der dünnwandigen Rohre an den inneren Deckel beziehungsweise an den äußeren Deckel gefügt sind, während sie in durchgezogene Verbindungslöcher („burred connection holes”) eingeführt sind, die in dem inneren Deckel und äußeren Deckel ausgebildet sind, wobei diese Verbindungslöcher ausgestaltet sind, um eine Form mit erhabenen Teilen aufzuweisen, die von dem inneren Deckel und dem äußeren Deckel erhöht sind, und wobei der Innenraum in dem inneren Behälter mit dem Äußeren des äußeren Behälters durch das dünnwandige Rohr in Verbindung steht.

Außerdem ist ein Hauptmerkmal der vorliegenden Erfindung, dass der innere Behälter in die Form eines Zylinders ausgebildet ist, und der äußere Behälter in die Form eines Balg-förmigen Zylinders ausgebildet ist.

Außerdem ist ein Hauptmerkmal der vorliegenden Erfindung, dass das metallische Material, welches das dünnwandige Rohr bildet, ein metallisches Material mit einer geringeren thermischen Leitfähigkeit als die thermische Leitfähigkeit des metallischen Materials ist, das den inneren Deckel und den äußeren Deckel bildet.

Außerdem ist ein Hauptmerkmal der vorliegenden Erfindung, dass das dünnwandige Rohr eine Vielzahl an Rohren umfasst, wobei die dünnwandigen Rohre in einem Zustand angeordnet sind, dass sie voneinander isoliert sind.

Außerdem ist ein Hauptmerkmal der vorliegenden Erfindung, dass der innere Behälter in einem Zustand angeordnet ist, dass er durch das dünnwandige Rohr aufgehängt ist.

Außerdem ist ein Hauptmerkmal der vorliegenden Erfindung, dass der Raum zwischen dem äußeren Behälter und dem inneren Behälter in einem Vakuum-Zustand gehalten wird.

Wirkung der Erfindung

Mit dem metallischen, verschlossenen Doppel-Behälter der vorliegenden Erfindung werden der innere Behälter, der innere Deckel, welcher den Öffnungsteil des inneren Behälters absperrt bzw. verschließt, der äußere Behälter und der äußere Deckel, welcher die Öffnung des äußeren Behälters verschließt, alle durch ein dünnes metallisches Blechmaterial gebildet. Außerdem wird eine Ausgestaltung hergestellt, bei welcher der innere Behälter durch den äußeren Behälter gestützt ist, und das Rohr, welches mit der Außenseite des äußeren Behälters durch den Innenraum des inneren Behälters in Verbindung steht, durch ein dünnwandiges Rohr gebildet ist. Als eine Folge dieser Ausgestaltung ist es möglich, in hohem Maße das Gewicht des metallischen, verschlossenen Doppel-Behälters zu verringern.

Außerdem wird eine Ausgestaltung hergestellt, bei welcher die zwei Endteile des dünnwandigen Rohrs auf den inneren Deckel des inneren Behälters beziehungsweise den äußeren Deckel des äußeren Behälters passen, welche durch ein dünnes Blech gebildet sind, und durchgezogene Verbindungslöcher in dem inneren Deckel und äußeren Deckel ausgebildet sind. Das dünnwandige Rohr ist auf den inneren Deckel und den äußeren Deckel gepasst, wobei beide Endteile des dünnwandigen Rohrs in die durchgezogenen Verbindungslöcher eingeführt worden sind. Zum Fügen des dünnwandigen Rohrs kann ein bekanntes Fügeverfahren wie beispielsweise Schweißen, Löten oder Adhäsion verwendet werden.

Durch Einführen der zwei Endteile des dünnwandigen Rohrs in die durchgezogenen Verbindungslöcher kann eine Ausgestaltung hergestellt werden, bei welcher der Kontaktbereich, der aus dem Fügen der Verbindungslöcher und des dünnwandigen Rohrs resultiert, vergrößert ist. Aufgrund dieser Ausgestaltung, bei welcher der Kontaktbereich vergrößert ist, ist es möglich die Anbringungsfestigkeit bzw. -stärke der dünnwandigen Rohre zu erhöhen, obwohl der innere Deckel und der äußere Deckel durch ein dünnes Metallblechmaterial gebildet sind.

Als eine Folge dieser Ausgestaltung kann eine ausreichende Fügefestigkeit erhalten werden, obwohl das dünnwandige Rohr an den inneren Deckel und äußeren Deckel, die durch ein dünnes Blech gebildet sind, gefügt ist. Es ist somit möglich den inneren Behälter in dem äußeren Behälter über das dünnwandige Rohr stabil zu stützen.

Weil das dünnwandige Rohr und der innere Deckel, welcher mit dem dünnwandigen Rohr in Kontakt gelangt, durch ein dünnes Blech gebildet sind, wird überdies eine Wärmeableitung von dem inneren Deckel zu dem dünnwandigen Rohr verlangsamt, und eine Wärmeableitung von dem dünnwandigen Rohr zu dem äußeren Deckel wird auch ähnlich verlangsamt. Als eine Folge ist eine Wärmeableitung von dem inneren Behälter zu dem äußeren Behälter durch das dünnwandige Rohr langsam, und ein Temperaturverlust in dem inneren Behälter ist auch langsam. Somit kann die Temperatur in dem inneren Behälter über lange Zeiträume ohne abzunehmen beibehalten werden. Als eine Folge kann ein metallischer, verschlossener Doppel-Behälter mit hohen Wärmeisolierungswirkungen erhalten werden.

Bei der vorliegenden Erfindung kann der innere Behälter in die Form eines Zylinders ausgebildet sein, und der äußere Behälter kann in der Form eines Balg-förmigen Zylinders ausgebildet sein. Nach Bedarf kann zum Beispiel der innere Behälter auch als ein Balg-förmiger zylindrischer Behälter ausgestaltet sein, wenn der innere Behälter als ein Behälter mit großem Volumen auszugestalten ist. Aus diesem Grund umfasst bei der vorliegenden Erfindung die den inneren Behälter betreffende zylindrische Form auch eine zylindrische Balg-Form.

Da der innere Behälter und äußere Behälter als zylindrische Behälter ausgestaltet sind, kann die Festigkeit der Behälter erhöht werden, trotz ihrer Ausgestaltung durch ein dünnes Blech. Da ein gleichmäßiger Innendruck auf die Umfangsoberfläche der zylindrischen Oberfläche in dem zylindrischen Behälter aufgebracht wird, kann insbesondere die Festigkeit des inneren Behälters und äußeren Behälters erhöht werden.

Da der Behälter als ein Balg-förmiger zylindrischer Behälter ausgestaltet ist, kann überdies die Festigkeit in der radialen Richtung des zylindrischen Behälters erhöht werden. Somit kann eine ausreichende Festigkeit in dem Behälter beibehalten werden, obgleich der große Behälter durch ein dünnes Blech gebildet ist.

Bei der vorliegenden Erfindung kann das dünnwandige Rohr unter Verwendung metallischer Materialien ausgestaltet sein, bei welchen die thermische Leitfähigkeit des metallischen Materials, welches das dünnwandige Rohr bildet, geringer ist als die thermische Leitfähigkeit des metallischen Materials, welches den inneren Deckel und den äußeren Deckel bildet. Da eine Wärmeübertragung durch das metallische Material mit geringer thermischer Leitfähigkeit verlangsamt ist, kann ein Austritt an Wärme in dem inneren Behälter zu dem äußeren Behälter verhindert werden, und die Temperatur in dem inneren Behälter kann bei einer vorgeschriebenen Temperatur über einen langen Zeitraum beibehalten werden.

Bei der vorliegenden Erfindung kann das metallische Material, welches den inneren Behälter, den äußeren Behälter, den inneren Deckel und den äußeren Deckel bildet, zum Beispiel Aluminium, eine Aluminium-Legierung oder rostfreier Stahl sein, und das dünnwandige Rohr kann zum Beispiel unter Verwendung eines metallischen Materials gebildet werden, welches eine geringere thermische Leitfähigkeit als Aluminium, eine Aluminium-Legierung oder rostfreier Stahl aufweist, wie beispielsweise eine Zink-Legierung, eine Zinn-Legierung oder eine wärmebeständige Magnesium-Legierung. Alternativ kann das dünnwandige Rohr durch das gleiche metallische Material wie das metallische Material gebildet sein, welches den inneren Behälter, den äußeren Behälter, den inneren Deckel und den äußeren Deckel bildet.

Bei der vorliegenden Erfindung kann das dünnwandige Rohr durch eine Vielzahl an Rohren gebildet sein, und die jeweiligen dünnwandigen Rohre, welche durch viele Rohre gebildet sind, können in einem Zustand angeordnet sein, in welchem sie voneinander isoliert sind. Durch Nutzung dieser Ausgestaltung für das dünnwandige Rohr wird der innere Behälter in dem äußeren Behälter in einem stabilen Zustand durch eine Vielzahl an dünnwandigen Rohren gestützt.

Da die mehreren dünnwandigen Rohre voneinander isoliert sind, kann außerdem eine Wärmeübertragung zwischen angrenzenden dünnwandigen Rohren verhindert werden. Außerdem ist es möglich die jeweiligen dünnwandigen Rohre für bestimmte Anwendungen zu nutzen, wie beispielsweise ein Rohr für das Ablassen eines Kühlmediums oder ein Rohr für das Zuführen eines Kühlmediums zu dem Inneren des inneren Behälters.

Bei der vorliegenden Erfindung kann die Ausgestaltung, bei welcher der innere Behälter in dem äußeren Behälter durch ein dünnwandiges Rohr gestützt wird eine Ausgestaltung sein, bei welcher der innere Behälter von der oberen Seite durch ein dünnwandiges Rohr aufgehängt ist, oder eine Ausgestaltung, bei welcher der innere Behälter von unten durch das dünnwandige Rohr gestützt wird. Das dünnwandige Rohr kann auch genutzt werden, um den inneren Behälter in dem äußeren Behälter in einem Zustand zu stützen, wodurch er schwimmt.

Als eine Folge dieser Ausgestaltung sind der innere Behälter und äußere Behälter über das dünnwandige Rohr verbunden, wodurch eine Wärmeisolierung zwischen dem inneren Behälter und dem äußeren Behälter stark erhöht wird.

Bei der vorliegenden Erfindung kann der Raum zwischen dem äußeren Behälter und dem inneren Behälter in einem Vakuum-Zustand gehalten werden. Somit kann die Wirkung durch Nutzen einer Vakuum-Isolierung bei einer Ausgestaltung zusätzlich erhöht werden, bei welcher der innere Behälter und äußere Behälter über ein dünnwandiges Rohr verbunden sind.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine schräge Ansicht des metallischen, verschlossenen Doppel-Behälters. (Ausführungsform)

2 ist eine schräge Explosionsansicht des metallischen, verschlossenen Doppel-Behälters. (Ausführungsform)

3 ist eine Draufsicht des metallischen, verschlossenen Doppel-Behälters. (Ausführungsform)

4 ist eine Querschnittsansicht über IV-IV in 3. (Ausführungsform)

5 ist eine schräge Explosionsansicht, die die Ausgestaltung zeigt, bei welcher der innere Behälter von unten gestützt wird. (Ausführungsform)

Beste Art und Weise zum Ausführen der Erfindung

Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden im Detail unten basierend auf den begleitenden Zeichnungen beschrieben. Verschiedene Modifikationen an dem, die vorliegende Erfindung betreffenden, metallischen, verschlossenen Doppel-Behälter, können ausgeführt werden, welche nicht in den Ausführungsformen beschrieben sind, und Ausgestaltungen sind nicht auf jene der folgenden Ausführungsformen beschränkt, vorausgesetzt dass sie innerhalb des technischen Bereichs der Erfindung der Anmeldung sind, und dass sie das Ziel der vorliegenden Erfindung erreichen.

Wie in 1 und 2 gezeigt, weist der metallische, verschlossene Doppel-Behälter 1 eine Ausgestaltung auf, mit einem äußeren Behälter 2 und einem inneren Behälter 4, welcher durch ein Paar an dünnwandigen Rohren 6, 7 im Inneren dieses äußeren Behälters 2 gestützt wird. Der äußere Behälter 2 und der innere Behälter 4 sind durch ein dünnes metallisches Blechmaterial gebildet, und der äußere Behälter 2, der innere Behälter 4 und die dünnwandigen Rohre 6, 7 werden durch Verwendung von Aluminium, Aluminium-Legierung oder rostfreiem Stahl gebildet.

Die dünnwandigen Rohre 6, 7 können auch unter Verwendung von einem metallischen Material, wie beispielsweise Zink-Legierung, Zinn-Legierung oder wärmebeständiger Magnesium-Legierung gebildet werden, welches eine niedrigere thermische Leitfähigkeit als das Aluminium, die Aluminium-Legierung oder der rostfreie Stahl aufweist.

Wie in 2 gezeigt, weist der äußere Behälter 2 eine Ausgestaltung auf, die einen Balg-förmigen zylindrischen Oberflächenteil 2a, einen äußeren Deckel 3 und einen Bodenteil 2b umfasst. Der zylindrische Oberflächenteil 2a ist in eine Balg-Form entlang der Längsrichtung ausgebildet, durch ein Ziehverfahren oder dergleichen. Das obere Ende des zylindrischen Oberflächenteils 2a weist einen angebrachten dünnen, Blech-förmigen Flanschteil 3c auf, welcher an der äußeren Umfangskante bzw. dem äußeren Umfangsrand des äußeren Deckels 3 ausgebildet wurde, wobei eine Ausgestaltung erzeugt wird, bei welcher die Öffnung an dem oberen Ende des zylindrischen Oberflächenteils 2a durch den äußeren Deckel 3 verschlossen ist.

Da der äußere Deckel 3 und der zylindrische Oberflächenteil 2a durch den Flanschteil 3c gefügt sind, kann eine Ausgestaltung hergestellt werden, bei welcher der Kontaktbereich zwischen dem zylindrischen Oberflächenteil 2a und dem äußeren Deckel 3 durch den Flanschteil 3c vergrößert ist. Obwohl der äußere Deckel 3 und der zylindrische Oberflächenteil 2a durch ein dünnes Blech gebildet sind, kann eine Ausgestaltung hergestellt werden, bei welcher der Kontaktbereich des Fügeteils vergrößert ist, wobei es ermöglicht wird, die Fügefestigkeit zwischen dem äußeren Deckel 3 und dem zylindrische Oberflächenteil 2a zu erhöhen.

Ein Bodenteil 2b, welcher durch ein Ziehverfahren ausgeformt wurde, ist an dem Bodenende des zylindrischen Oberflächenteils 2a angebracht. Wie in 4 gezeigt, wird der Verbindungsteil zwischen dem unteren Bodenendrand des zylindrischen Oberflächenteils 2a und dem Randteil, das aus dem Errichten des äußeren Umfangsrands des Bodenteils 2b resultiert, durch ein Fügemittel gefügt, wie beispielsweise Schweißen, Löten, Adhäsion oder dergleichen.

Ein Paar an Verbindungslöchern 3a, 3b sind in dem äußeren Deckel 3 durch Durchziehen („burring”) ausgebildet, und die Endteile 6a, 7a des Paars an dünnwandigen Rohren 6, 7 kann dadurch gefügt werden, dass es jeweils in die Verbindungslöcher 3a, 3b eingefügt wird. Da die Verbindungslöcher 3a, 3b durch Durchziehen ausgebildet werden, können die Verbindungslöcher 3a, 3b ausgestaltet sein, um eine Form mit erhabenen Teilen aufzuweisen, welche von dem äußeren Deckel 3 erhöht sind.

Eine Ausgestaltung kann somit hergestellt werden, bei welcher der Kontakt-Oberflächenbereich in dem Fügeteil der dünnwandigen Rohre 6, 7 und des durch ein dünnes Blech gebildeten äußeren Deckels 3 vergrößert ist, und die Fügefestigkeit zwischen dem äußeren Deckel 3 und den dünnwandigen Rohren 6, 7 kann erhöht werden. Außerdem kann die Oberflächenfestigkeit des äußeren Deckels 3 durch das Paar an durchgezogenen Verbindungslöchern 3a, 3b und den Flanschteil 3c erhöht werden, welcher an dem äußeren Umfangsrand des äußeren Deckels 3 ausgebildet ist.

Die obige Beschreibung betraf eine Ausgestaltung, bei welcher ein Paar an dünnwandigen Rohren 6, 7 verwendet wurde, aber die Anzahl der dünnwandigen Rohre ist nicht auf zwei beschränkt, wie in dem Beispiel der Zeichnung gezeigt. Das Rohr kann durch ein einzelnes dünnwandiges Rohr gebildet sein, oder durch drei oder mehr dünnwandige Rohre. Die Anzahl an dünnwandigen Rohren, welche angeordnet sind, kann gemäß der Anwendung des verschlossenen Doppel-Behälters 1 festgelegt werden.

Wie in 1 und 3 gezeigt, ist ein Anbringungsflansch 8 zum Anbringen des verschlossenen Doppel-Behälters 1 an ein Fremdgerät oder dergleichen (nicht gezeigt) an einen oberen Endteil des zylindrischen Oberflächenteils 2a gefügt, an welchen der äußere Deckel 3 angebracht wurde. Mehrere Anbringungslöcher bzw. Anbringungsbohrungen 8a zum Anbringen an Fremdgeräte oder dergleichen (nicht gezeigt) sind in der Umfangsrichtung an dem Anbringungsflansch 8 ausgebildet.

Bei der vorliegenden Erfindung kann ein Fügen der jeweiligen Verbindungslöcher 3a, 3b mit den Endteilen 6a, 7a der dünnwandigen Rohre 6, 7, Fügen des zylindrischen Oberflächenteils 2a und des äußeren Deckels 3, Fügen des zylindrischen Oberflächenteils 2a und des Bodenteils 2b, Fügen des zylindrischen Oberflächenteils 2a und des Bodenteils 2b, und Fügen des Anbringungsflansches 8 und des zylindrischen Oberflächenteils 2a durch Schweißen, Löten, Adhäsion oder dergleichen ausgeführt werden. Außerdem können verschiedene bekannte Fügeverfahren geeignet eingesetzt werden.

Eine Gasablassöffnung 11 ist in dem Bodenteil 2b ausgebildet, und zum Beispiel ist ein Verbindungsteil 11a zum Verbinden mit einer Vakuum-Einrichtung an der Auslassöffnung 11 vorgesehen. Um die Festigkeit an dem Bodenteil 2b zu erhöhen, wenn der Raum 15 zwischen innerem Behälter 4, der im Inneren des äußeren Behälters 2 aufgenommen ist (Bezug auf 4), über die Gasablassöffnung 11 wie unten beschrieben in einen Vakuum-Zustand gesetzt ist, ist die bevorzugte Form für den Bodenteil 2b eine gebogene bzw. gekrümmte Oberfläche, welche auf eine gebogene Art und Weise nach außen vorsteht.

Der innere Behälter 4, welcher in dem äußeren Behälter 2 aufgenommen ist, weist eine Ausgestaltung mit einem zylindrischen Oberflächenteil 4a, einem Bodenteil 4b und einem inneren Deckel 5 auf. Der zylindrische Oberflächenteil 4a und der Bodenteil 4b sind durch ein Ziehverfahren oder dergleichen integriert ausgebildet. Um die Festigkeit des inneren Behälters 4 beizubehalten, ist der Bodenteil 4b außerdem in eine gebogene Form ausgebildet, welche auf eine gebogene Art und Weise nach außen vorsteht.

Ein dünner Blech-förmiger Flanschteil 5c, welcher an dem äußeren Umfangsrand des inneren Deckels 5 ausgebildet ist, ist an dem oberen Ende des zylindrischen Oberflächenteils 4a angebracht, wobei eine Ausgestaltung erzeugt wird, bei welcher die Öffnung an dem oberen Ende des zylindrischen Oberflächenteils 4a durch den inneren Deckel 5 verschlossen ist.

Durch Fügen des inneren Deckels 5 und des zylindrischen Oberflächenteils 4a über den Flanschteil 5c, kann eine Ausgestaltung erzeugt werden, bei welcher der Kontaktbereich zwischen dem inneren Deckel 5 und dem zylindrischen Oberflächenteil 4a durch den Flanschteil 5c vergrößert ist. Obwohl der innere Deckel 5 und der zylindrische Oberflächenteil 4a durch dünne Bleche bzw. Bögen gebildet sind, kann eine Ausgestaltung erzeugt werden, bei welcher der Kontaktbereich des Fügeteils vergrößert ist, und die Fügefestigkeit zwischen dem inneren Deckel 5 und dem zylindrischen Oberflächenteil 4a kann erhöht werden.

Ein Paar an Verbindungslöchern 5a, 5b ist in dem inneren Deckel 5 durch Durchziehen ausgebildet, und ein Fügen kann in einem Zustand ausgeführt werden, in welchem die anderen Endteile 6b, 7b des Paars an dünnwandigen Rohren 6, 7 in die Verbindungslöcher 5a, 5b eingeführt sind. Da die jeweiligen Verbindungslöcher 5a, 5b durch Durchziehen ausgebildet sind, kann eine Ausgestaltung erzeugt werden, bei welcher die jeweiligen Verbindungslöcher 5a, 5b Formen mit erhabenen Teilen aufweisen, die von dem inneren Deckel 5 erhöht sind. Außerdem kann die Oberflächenfestigkeit des inneren Deckels 5 durch das Paar an durchgezogenen Verbindungslöchern 5a, 5b und den Flanschteil 5c erhöht werden, welcher an dem äußeren Umfangsrand des inneren Deckels 5 ausgebildet wurde.

Somit kann eine Ausgestaltung erzeugt werden, bei welcher der Kontaktbereich an dem Fügeteil zwischen dem durch ein dünnes Blech gebildeten inneren Deckel 5 und den anderen Endteilen 6b, 7b der dünnwandigen Rohre vergrößert ist, wobei die Fügefestigkeit zwischen dem inneren Deckel 5 und den dünnwandigen Rohren 6, 7 erhöht werden kann. Eher als Ausbilden der Verbindungslöcher 5a, 5b und der Verbindungslöcher 3a, 3b durch Durchziehen, beinhaltet eine Ausgestaltung zum Fügen des Paars an dünnwandigen Rohren 6, 7, welche verwendet werden kann, ein Umschließen der Grenzen der Verbindungslöcher 3a, 3b, 5a, 5b mit einem Fügeelement, das Flanschteile aufweist. Bei Ausgestaltungen, welche eine Verwendung dieser Art an Fügeelementen beinhalten, wird jedoch das Gewicht gemäß der Verwendung der Fügeelemente zunehmen. Als eine Folge wird es nicht möglich sein, eine Gewichtsverringerung bei dem metallischen, verschlossenen Doppel-Behälter zu erzielen.

Bei der vorliegenden Erfindung wird eine Ausgestaltung erzeugt, bei welcher der innere Behälter 4 in einem stabil aufgehängten Zustand in dem äußeren Behälter 2 unter Verwendung eines Paars an dünnwandigen Rohren 6, 7 gestützt wird, ohne das Gewicht übermäßig zu erhöhen. Somit steht der Innenraum 16 (Bezugnahme auf 4) in dem inneren Behälter 4 mit dem Äußeren des äußeren Behälters 2 durch das Paar an dünnwandigen Rohren 6, 7 in Verbindung. Folglich kann eine Wärmequelle in den inneren Behälter 4 zugeführt werden, oder eine Wärmequelle, welche im Inneren des inneren Behälters 4 gespeichert ist, kann außen verwendet werden.

Bei der vorliegenden Erfindung kann ein Fügen der jeweiligen Verbindungslöcher 5a, 5b und der anderen Endteile 6b, 7b der jeweiligen dünnwandigen Rohre 6, 7, und ein Fügen des inneren Deckels 5 und des zylindrischen Oberflächenteils 4a kann durch geeignetes Einsetzen verschiedener bekannter Fügemittel ausgeführt werden, wie beispielsweise Schweißen, Löten oder Adhäsion.

Obwohl (nicht gezeigt) ein Anbringungsteil, das zum Anbringen verwendet wird, an den Verbindungslöchern 3a, 3b vorgesehen sein kann, um ein Anbringen einer Einspannvorrichtung oder dergleichen zum Nutzen der Wärmequelle in dem inneren Behälter 4 zuzulassen, oder um ein Anbringen einer Zuführeinrichtung zum Zuführen einer Wärmequelle an das Innere des inneren Behälters 4 über die Verbindungslöcher 3a, 3b in dem äußeren Deckel 3 zuzulassen.

Bei der vorliegenden Erfindung sind der äußere Behälter 2, der innere Behälter 4 und das Paar an dünnwandigen Rohren 6, 7 durch ein dünnwandiges metallisches Material gebildet, und so kann das Gewicht des verschlossenen Doppel-Behälters 1 stark verringert werden. Überdies wird eine Ausgestaltung erzeugt, bei welcher Wärme nicht leicht aus dem inneren Behälter 4 zu dem äußeren Behälter 2 austritt.

Da die vorliegende Erfindung auf diese Art und Weise ausgestaltet ist, wurden die folgenden experimentellen Ergebnisse als eine Folge des Vergleichens des verschlossenen Doppel-Behälters der vorliegenden Erfindung und einem verschlossenen Vergleichs-Doppel-Behälter erhalten, unter Verwendung von metallischen Materialien mit den gleichen Eigenschaften und Herstellen von Behältern der gleichen Größe.

Der verschlossene Vergleichs-Doppel-Behälter hatte eine Ausgestaltung, bei welcher der äußere Behälter und innere Behälter durch ein dünnes metallisches Blechmaterial gebildet waren, wobei der äußere Deckel, innere Deckel und die mit dem äußeren Deckel und inneren Deckel verbundenen Rohre durch ein dickes metallisches Blechmaterial gebildet sind.

Hinsichtlich der Ergebnisse des Experiments, wies der zu der vorliegenden Erfindung gehörende, verschlossene Doppel-Behälter eine Ausgestaltung auf, bei welcher das Gewicht weniger als die Hälfte des Gewichts des verschlossenen Vergleichs-Doppel-Behälters betrug. Die Verweildauer eines in dem inneren Behälter gespeicherten Kühlmediums betreffend, war außerdem die Verweildauer zumindest drei Mal größer als die für den verschlossenen Vergleichs-Doppel-Behälter aufgezeichnete Verweildauer. Insbesondere war bei dem verschlossenen Vergleichs-Doppel-Behälter ein Kühlmedium in einem offenen Zustand in dem inneren Behälter für ungefähr 40 Minuten enthalten, wohingegen das Kühlmedium mit dem verschlossenen Doppel-Behälter der vorliegenden Erfindung sogar nach 2 Stunden in dem inneren Behälter verblieb.

Hinsichtlich der Temperatur in dem ein Kühlmedium enthaltenden, inneren Behälter, wie oben dargelegt, verblieb das Kühlmedium in einem freien Zustand für ungefähr 40 Minuten mit dem verschlossenen Vergleichs-Doppel-Behälter, wohingegen die gewünschte Temperatur mit dem verschlossenen Doppel-Behälter der vorliegenden Erfindung über einen langen Zeitraum beibehalten werden konnte.

Vergleichsergebnisse bezüglich eines verschlossenen Vergleichs-Doppel-Behälters wurden oben in einem Ausgestaltungsbeispiel beschrieben, bei welchem ein Kühlmedium in dem inneren Behälter 4 gespeichert war. Der metallische, verschlossene Doppel-Behälter der vorliegenden Erfindung ist jedoch nicht auf die Verwendung als ein verschlossener Doppel-Behälter beschränkt, bei welchem eine Niedertemperatur-Wärmequelle, wie beispielsweise ein Kühlmedium, in dem inneren Behälter 4 gespeichert ist. Die Erfindung kann auch geeignet als ein verschlossener Doppel-Behälter zum Speichern bzw. Lagern einer Hochtemperatur-Wärmequelle in dem inneren Behälter 4 verwendet werden.

Somit gestattet die vorliegende Erfindung, dass das Gewicht des metallischen, verschlossenen Doppel-Behälters verringert wird, und gestattet auch, dass die Temperatur des inneren Behälters, der die Niedertemperatur- oder Hochtemperatur-Wärmequelle enthält, über lange Zeiträume beibehalten werden, wodurch ein metallischer, verschlossener Doppel-Behälter mit hohen Wärmeisolierungswirkungen bereitgestellt wird. Durch Verwenden einer Ausgestaltung, bei welcher der zylindrische Oberflächenteil 2a des äußeren Behälters 2 eine Balg-Form aufweist, durch Verwenden eines Flanschteils an dem Fügeteil, und durch Ausführen von Durchziehen, kann überdies eine Ausgestaltung erzeugt werden, bei welcher der Oberflächenbereich an Kontakt zwischen den Fügeelementen an den jeweiligen Fügeteilen vergrößert ist. Als eine Folge kann die Festigkeit des verschlossenen Doppel-Behälters 1 erhöht werden.

1 bis 4 werden zum Beschreiben der Ausgestaltung verwendet, bei welcher der innere Behälter 4 von dem äußeren Behälter 2 über dünnwandige Rohre 6, 7 im Inneren des äußeren Behälters 2 aufgehängt ist. Mit dem metallischen, verschlossenen Doppel-Behälter der vorliegenden Erfindung kann jedoch eine Ausgestaltung genutzt werden, bei welcher der innere Behälter 4 von unten in dem äußeren Behälter 2 über die dünnwandigen Rohre 6, 7 gestützt wird.

Wie in 5 gezeigt wird, kann insbesondere eine Ausgestaltung erzeugt werden, bei welcher der innere Behälter 4 von unten unter Verwendung eines Paars an dünnwandigen Rohren 6, 7 gestützt wird, welche an den äußeren Deckel 3 des äußeren Behälters 2 gefügt sind. In einem derartigen Fall kann die Wärmequelle, welche in dem inneren Behälter 4 gespeichert ist, von einem oder beiden der dünnwandigen Rohre 6, 7 in den inneren Behälter 4 zugeführt werden.

In 5 werden die gleichen Symbole für die in 2 verwendeten Elemente für ähnliche Ausgestaltungen wie in 2 verwendet. Wenn die gleichen Symbole für Elemente verwendet werden, werden Erläuterungen für die diese Elemente betreffenden Ausgestaltungen weggelassen.

Auch bei der in 5 gezeigten Ausgestaltung werden ein Fügen des Paars an dünnwandigen Rohren 6, 7 und des äußeren Deckels 3 und des inneren Deckels 5, Fügen des äußeren Deckels 3 und des Balg-förmigen zylindrischen Oberflächenteils 2a, Fügen des zylindrischen Oberflächenteils 2a und des oberen Oberflächenteils 12, Fügen des inneren Deckels 5 und des zylindrischen Oberflächenteils 4a, und Fügen des Anbringungsflansches 8 und des zylindrischen Oberflächenteils 2a durch ähnliches Fügen ausgeführt wie bei der Ausgestaltung beschrieben, bei welcher der innere Behälter 4 im Inneren des äußeren Behälters 2 aufgehängt ist, wie in 2 gezeigt.

Außerdem ist der obere Oberflächenteil 14 in dem inneren Behälter 4 integriert mit dem zylindrischen Oberflächenteil 4a durch Tiefziehen ausgeformt. Der obere Oberflächenteil 12 des äußeren Behälters 2 ist mit einer gebogenen Oberfläche ausgebildet, welche auf eine gebogene Art und Weise nach außen vorsteht, wobei er eine Gasablassöffnung 11 ausbildet.

Mit der oben beschriebenen, vorliegenden Erfindung wurde eine Ausgestaltung beschrieben, bei welcher der zylindrische Oberflächenteil 4a des inneren Behälters 4 in die Form einer nicht-Balg-förmigen zylindrischen Oberfläche ausgebildet wurde. In Fällen, wo der innere Behälter 4 eine große Größe aufweist und es notwendig ist, die Festigkeit in dem zylindrischen Oberflächenteil 4a zu erhöhen, kann jedoch eine Ausgestaltung verwendet werden, so wie es notwendig ist, bei welcher der zylindrische Oberflächenteil 4 als ein Balg-förmiger zylindrischer Oberflächenteil ausgebildet ist.

Überdies, obwohl ein Ausgestaltungsbeispiel beschrieben wurde, bei welchem gebogene Oberflächen, welche auf eine gebogene Art und Weise nach außen vorstehen, für den Bodenteil 2b des äußeren Behälters 2 und den Bodenteil 4b des inneren Behälters 4 verwendet wurden, wie in 2 gezeigt, oder für den oberen Oberflächenteil 12 des äußeren Behälters 2 und den oberen Oberflächenteil 14 des inneren Behälters 4, wie in 5 gezeigt, können diese Oberflächen ausgesparte gebogene Oberflächen mit Formen sein, die sich nach innen biegen.

Insbesondere kann eine beliebige Ausgestaltung angenommen werden, vorausgesetzt, dass es eine Ausgestaltung ist, wodurch die Festigkeit des äußeren Behälters 2 und des inneren Behälters 4 beibehalten wird.

Industrielle Anwendbarkeit

Die vorliegende Erfindung kann geeignet für metallische, verschlossene Doppel-Behälter genutzt werden.

Bezugszeichenliste

1
Verschlossener Doppel-Behälter
2
Äußerer Behälter
2a
Zylindrischer Oberflächenteil
3
Äußerer Deckel
3a, 3b
Verbindungslöcher
4
Innerer Behälter
4a
Zylindrischer Oberflächenteil
4b
Bodenteil
5
Innerer Deckel
5a, 5b
Verbindungslöcher
6, 7
dünnwandige Rohre
12
Oberer Oberflächenteil
14
Oberer Oberflächenteil