Title:
Schaltungsmodul
Document Type and Number:
Kind Code:
B4

Abstract:

Ein Schaltungsmodul, das folgende Merkmale aufweist:
ein Befestigungssubstrat (2), das mit einer Mehrzahl von Signalelektroden (21, 22, 23), einer Masseelektrode (24), die bei Draufsicht zwischen den Signalelektroden (21, 22, 23) angeordnet und von den Signalelektroden (21, 22, 23) getrennt ist, und einer Mehrzahl von Durchgangsleitern (25), die mit der Masseelektrode (24) verbunden sind, versehen ist,
wobei jeder Durchgangsleiter (25) so angeordnet ist, dass ein Rand (24a) der Masseelektrode (24) bei Draufsicht mit zumindest einem Teil einer Endoberfläche des Durchgangsleiters (25) überlagert ist,
wobei zumindest einer der Durchgangsleiter (25) angeordnet ist, um von dem Rand der Masseelektrode (24) in Richtung des Rands des Befestigungssubstrats (2) vorzustehen,
wobei der Rand (24a) der Masseelektrode (24) einen Biegeabschnitt aufweist, und wobei ein Teil einer Endoberfläche eines Durchgangsleiters (25), der an dem Biegeabschnitt des Rands (24a) der Masseelektrode (24) angeordnet ist, so gebildet ist, dass er die gleiche Form aufweist wie ein Teil des Biegeabschnitts. embedded image





Inventors:
Kitajima, Hiromichi (Kyoto-fu, Nagaokakyo-shi, JP)
Application Number:
DE112012002565T
Publication Date:
08/23/2018
Filing Date:
06/13/2012
Assignee:
Murata Manufacturing Co., Ltd. (Kyoto-fu, Nagaokakyo-shi, JP)
International Classes:
H03H7/46; H03H9/72; H04B1/40
Domestic Patent References:
DE102005032058A1N/A
Foreign References:
20090302970
JP2010220231A
JP2006279604A
JP2009225198A
Attorney, Agent or Firm:
Schoppe, Zimmermann, Stöckeler, Zinkler, Schenk & Partner mbB Patentanwälte, 81373, München, DE
Claims:
Ein Schaltungsmodul, das folgende Merkmale aufweist:
ein Befestigungssubstrat (2), das mit einer Mehrzahl von Signalelektroden (21, 22, 23), einer Masseelektrode (24), die bei Draufsicht zwischen den Signalelektroden (21, 22, 23) angeordnet und von den Signalelektroden (21, 22, 23) getrennt ist, und einer Mehrzahl von Durchgangsleitern (25), die mit der Masseelektrode (24) verbunden sind, versehen ist,
wobei jeder Durchgangsleiter (25) so angeordnet ist, dass ein Rand (24a) der Masseelektrode (24) bei Draufsicht mit zumindest einem Teil einer Endoberfläche des Durchgangsleiters (25) überlagert ist,
wobei zumindest einer der Durchgangsleiter (25) angeordnet ist, um von dem Rand der Masseelektrode (24) in Richtung des Rands des Befestigungssubstrats (2) vorzustehen,
wobei der Rand (24a) der Masseelektrode (24) einen Biegeabschnitt aufweist, und wobei ein Teil einer Endoberfläche eines Durchgangsleiters (25), der an dem Biegeabschnitt des Rands (24a) der Masseelektrode (24) angeordnet ist, so gebildet ist, dass er die gleiche Form aufweist wie ein Teil des Biegeabschnitts.

Das Schaltungsmodul gemäß Anspruch 1, bei dem der Biegeabschnitt des Rands (24a) der Masseelektrode (24) in einer Kreisbogenform gebildet ist.

Das Schaltungsmodul gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, bei dem der Durchgangsleiter (25) der an dem Biegeabschnitt des Rands (24a) der Masseelektrode (24) angeordnet ist, so gebildet ist, um einen Durchmesser aufzuweisen, der größer ist als derjenige eines anderen Durchgangsleiters (25) der an einer anderen Stelle als dem Biegeabschnitt angeordnet ist.

Das Schaltungsmodul gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2,
bei dem eine Mehrzahl von Durchgangsleitern (25) weiterhin an anderen Positionen als entlang des Rands (24a) der Masseelektrode (24) angeordnet ist, und
wobei jeder Durchgangsleiter (25), der so angeordnet ist, dass seine Endoberfläche mit dem Rand (24a) der Masseelektrode (24) überlagert ist, so gebildet ist, dass sein Durchmesser größer ist als ein Durchmesser jedes Durchgangsleiters (25), der an anderen Positionen als entlang des Rands (24a) der Masseelektrode (24) angeordnet ist.

Das Schaltungsmodul gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4,
bei dem ein Splitter (10) mit einem Sendefilter (11) und einem Empfangsfilter (12) mit unterschiedlichen Durchlassbändern an dem Befestigungssubstrat (2) befestigt ist,
wobei der Splitter (10) einen Sendeanschluss (13), der eine Eingabe in das Sendefilter (11) ermöglicht, einen Empfangsanschluss (14), der eine Ausgabe aus dem Empfangsfilter (12) ermöglicht, und einen Masseanschluss (16) aufweist,
wobei eine Sendeelektrode (21), die mit dem Sendeanschluss (13) verbunden ist, und eine Empfangselektrode (22), die mit dem Empfangsanschluss (14) verbunden ist, als die Signalelektroden in dem Befestigungssubstrat (2) vorgesehen sind, und
wobei die Masseelektrode (24) so vorgesehen ist, um bei Draufsicht zwischen der Sendeelektrode (21) und der Empfangselektrode (14) angeordnet zu sein, und so, um mit dem Masseanschluss (16) verbunden zu sein.

Das Schaltungsmodul gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem die Masseelektrode (24) in Schichten in dem Befestigungssubstrat (2) vorgesehen ist und die Schichten der Masseelektrode (24) elektrisch miteinander verbunden sind.

Description:
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Schaltungsmodule, die ein Befestigungssubstrat beinhalten, das mit einer Mehrzahl von Signalelektroden, einer Masseelektrode, die bei Draufsicht zwischen den Signalelektroden angeordnet ist, und einer Mehrzahl von Durchgangsleitern, die mit der Masseelektrode verbunden sind, versehen ist.

Hintergrundtechnik

In den letzten Jahren haben sich Mobil-Kommunikations-Endgeräte, wie z.B. Mobiltelefone und Mobil-Informations-Endgeräte, die eine Kommunikation unter Verwendung einer Mehrzahl von Kommunikationsstandards unterstützen, wie beispielsweise den Standard des globalen Systems zur Mobilkommunikation (GSM; GSM = Global System for Mobile Communications) und den Standard des Codemehrfachzugriffs (CDMA; CDMA = Code Division Multiple Access), sehr schnell verbreitet und in derartigen Mobil-Kommunikations-Endgeräten werden das Senden und der Empfang von Signalen unterschiedlicher Frequenzbänder unter Verwendung einer gemeinsamen Antenne durchgeführt. Deshalb besteht wachsender Bedarf nach weiteren Verbesserungen der Leistung und Größenreduzierungen von Frontend- oder Eingangs-Modulen (Schaltungsmodulen), wie beispielsweise Antennenschaltern, einschließlich eines Splitters oder Teilers (Duplexers), der ein Sendesignal und ein Empfangssignal mit unterschiedlichen Frequenzen trennt.

Wie beispielsweise in 9 dargestellt ist, ist ein Splitter 500, der als ein Ergebnis dessen, dass eine erste und eine zweite Filtereinheit 503 und 505 desselben unterschiedliche Signaldurchlassbänder aufweisen, die nahe beieinander angeordnet sind, derart, dass die Charakteristika der Filtereinheiten 503 und 505 nicht verschlechtert werden, eine reduzierte Größe und eine erhöhte Leistung aufweist, an einem Befestigungssubstrat befestigt, das in einem Schaltungsmodul beinhaltet sein soll, und folglich kann das Schaltungsmodul in der Größe reduziert und in der Leistung verbessert werden. Der Splitter 500 des Stands der Technik, der in 9 dargestellt ist, umfasst die erste Filtereinheit 503, die ein Oberflächenwellen- (SAW-) Filterbauelement 502 umfasst, und die zweite Filtereinheit 505, die ein SAW-Filterbauelement 504 umfasst, auf einer Befestigungsoberfläche eines Basissubstrats 501, das aus einem Harz-, Keramik- oder Polymermaterial besteht, wie beispielsweise einem bedruckten Substrat, einem LTCC-Substrat, einem Substrat auf Aluminiumbasis, einem Glassubstrat oder einem Verbundmaterial-Substrat, und die erste und die zweite Filtereinheit 503 und 505 sind jeweils mit passiven Bauelementen, wie beispielsweise Chipinduktoren 506 und Chipkondensatoren 507, versehen, die als Peripherieschaltungsbauelemente dienen, die die elektrischen Charakteristika der SAW-Filterbauelemente 502 und 504 ergänzen.

Um elektromagnetische Interferenz zwischen den Induktorbauelementen zu unterdrücken und eine Signalinterferenz zwischen den Filtereinheiten 503 und 505 zu verhindern, sind die Chipinduktoren 506, die so angeordnet sind, um in einem Grenzabschnitt 508 zwischen der ersten Filtereinheit 503 und der zweiten Filtereinheit 505 benachbart zueinander zu sein, derart auf dem Basissubstrat 501 angeordnet, dass ihre Magnetflussrichtungen im Wesentlichen orthogonal zueinander sind. Durch Annehmen dieser Konfiguration wird, selbst wenn die Filtereinheiten 503 und 505 nahe beieinander angeordnet sind, eine Signalinterferenz zwischen der ersten und der zweiten Filtereinheit 503 und 505 verhindert und Veränderungen an den Charakteristika der Filtereinheiten 503 und 505 werden reduziert.

Der Splitter 500 des Stands der Technik, für den auf diese Weise eine Reduzierung der Größe und ein Anstieg an Leistung erzielt wurden, ist an einem Befestigungssubstrat befestigt und die erste und die zweite Filtereinheit 503 und 505 des Splitters 500 werden als ein Sendefilter bzw. Empfangsfilter verwendet, wodurch ein Schaltungsmodul, wie beispielsweise ein Antennenschalter, gebildet wird.

Zusätzlich weist der Splitter 500 einen Sendeanschluss zum Ermöglichen der Eingabe eines Sendesignals von der Befestigungssubstratseite zu dem Sendefilter, einen Empfangsanschluss zum Ermöglichen der Ausgabe eines Empfangssignals von dem Empfangsfilter an die Befestigungssubstratseite, einen Antennenanschluss (gemeinsamen Anschluss), der mit der Ausgangsseite des Sendefilters und der Eingangsseite des Empfangsfilters verbunden ist, und einen Masseanschluss auf. Das Befestigungssubstrat ist mit einer Sendeelektrode und einer Empfangselektrode versehen, die mit dem Sendeanschluss bzw. dem Empfangsanschluss des Splitters 500 verbunden sind. Dann wird ein Sendesignal von der Sendeelektrode des Befestigungssubstrats über den Sendeanschluss an das Sendefilter, das in dem Splitter 500 beinhaltet ist, ausgegeben und das Sendesignal, das in das Sendefilter eingegeben wird, wird einer vorbestimmten Filterverarbeitung unterzogen und wird dann aus dem Antennenanschluss des Splitters 500 ausgegeben. Zusätzlich wird ein Empfangssignal von dem Antennenanschluss in das Empfangsfilter, das in dem Splitter 500 beinhaltet ist, eingegeben und das Empfangssignal, das in das Empfangsfilter eingegeben wird, wird einer vorbestimmten Filterverarbeitung unterzogen und wird dann von dem Empfangsanschluss des Splitters 500 über die Empfangselektrode an die Befestigungssubstratseite ausgegeben.

Aus der JP 2010-220 231 A ist ein Hochfrequenz-Schaltmodul bekannt, bei dem eine Mehrzahl von Durchgangsleitern für eine Masseelektrode in einem Mehrschichtsubstrat vorgesehen sind.

Aus der US 2009/0 302 970 A1 ist ein Duplexer bekannt, bei dem mehrere Durchgangsleiter für jeweilige Masseelektroden vorgesehen sind.

Die DE 10 2005 032 058 A1 beschreibt ein Hochfrequenzfilter mit verbesserter Gegenbandunterdrückung, bei dem ein Durchgangsleiter an einem gebogenen Abschnitt einer Masseelektrode angeordnet ist.

Aus der JP 2009- 225 198 A ist ein SAW-Element bekannt, bei dem Durchgangsleiter jeweils innerhalb des Rands von Masseelektroden vorgesehen sind.

ZitatauflistungPatentdokumente

Patentdokument 1: Japanische ungeprüfte Patentanmeldung Veröffentlichungsnummer JP 2006- 279 604 A (Absätze 0022 bis 0025, 1 usw.)

Zusammenfassung der ErfindungTechnisches Problem

Es besteht ein Risiko, dass ein Sendesignal, das von der Sendeelektrode des Befestigungssubstrats an den Sendeanschluss des Splitters 500 ausgegeben wurde, um ein Sendesignal in das Sendefilter einzugeben, in Richtung der Empfangselektrode leckt, die in dem Befestigungssubstrat vorgesehen ist und dazu dient, die Eingabe eines Empfangssignals zu ermöglichen, und ein Empfangssignal stört, das von dem Antennenanschluss eingegeben und von dem Empfangsanschluss über das Empfangsfilter an die Empfangselektrode ausgegeben wird. Deshalb ist im Allgemeinen, um zu verhindern, dass ein Sendesignal, das von der Sendeelektrode des Befestigungssubstrats an den Sendeanschluss des Splitters 500 ausgegeben wird, ein Empfangssignal stört, das von dem Antennenanschluss eingegeben und von dem Empfangsanschluss des Splitters 500 über das Empfangsfilter an die Empfangselektrode des Befestigungssubstrats ausgegeben wird, eine Masseelektrode, die mit dem Masseanschluss des Splitters 500 verbunden ist, zwischen der Sendeelektrode und der Empfangselektrode auf dem Befestigungssubstrat vorgesehen.

In den letzten Jahren hat die Größenreduzierung von Mobil-Kommunikations-Endgeräten rapiden Fortschritt gemacht und es besteht Bedarf nach einer weiteren Größenreduzierung eines Schaltungsmoduls, das in einem derartigen Mobil-Kommunikations-Endgerät befestigt ist, sowie des Splitters 500, der in dem Schaltungsmodul befestigt ist. Wenn jedoch der Splitter 500 größenmäßig weiter reduziert wird, wird der Raum zwischen dem Sendeanschluss, der zum Ermöglichen einer Eingabe in das Sendefilter dient, und dem Empfangsanschluss, der zum Ermöglichen einer Ausgabe aus dem Empfangsfilter dient, des Splitters 500 extrem klein und deshalb besteht, obwohl die Masseelektrode, die mit dem Masseanschluss des Splitters 500 verbunden ist, zwischen der Sendeelektrode und der Empfangselektrode vorgesehen ist, die in dem Befestigungssubstrat vorgesehen sind, an dem der Splitter 500 befestigt ist, ein Risiko, dass ein Sendesignal, das von der Sendeelektrode des Befestigungssubstrats an den Sendeanschluss des Splitters 500 ausgegeben wird, in die Masseelektrode leckt, und dass das Sendesignal, das in die Masseelektrode geleckt ist, entlang eines Randabschnitts der Masseelektrode in Richtung der Empfangselektrodenseite läuft und ein Empfangssignal stört, das von dem Empfangsanschluss des Splitters 500 über das Empfangsfilter an die Empfangselektrode des Befestigungssubstrats ausgegeben wird, wobei dies einer Größenreduzierung des Splitters 500 im Wege steht.

Die vorliegende Erfindung wurde angesichts des oben beschriebenen Problems erstellt und eine Aufgabe derselben besteht darin, eine Technologie bereitzustellen, mit der die Charakteristika einer Trennung einer Mehrzahl von Signalelektroden, die in einem Befestigungssubstrat vorgesehen sind, voneinander verbessert werden können.

Lösung des Problems

Um diese Aufgabe zu lösen, umfasst ein Schaltungsmodul der vorliegenden Erfindung ein Befestigungssubstrat, das mit einer Mehrzahl von Signalelektroden, einer Masseelektrode, die bei Draufsicht zwischen den Signalelektroden angeordnet und von den Signalelektroden getrennt ist, und einer Mehrzahl von Durchgangsleitern, die mit der Masseelektrode verbunden sind, versehen ist, wobei jeder Durchgangsleiter so angeordnet ist, dass bei Draufsicht ein Rand der Masseelektrode mit zumindest einem Teil einer Endoberfläche des Durchgangsleiters überlagert ist, wobei zumindest einer der Durchgangsleiter angeordnet ist, um von dem Rand der Masseelektrode in Richtung des Rands des Befestigungssubstrats vorzustehen. Der Rand der Masseelektrode weist einen Biegeabschnitt auf und ein Teil der Endoberfläche eines Durchgangsleiters, der an dem Biegeabschnitt des Rands der Masseelektrode angeordnet ist, ist so gebildet, dass er die gleiche Form aufweist wie ein Teil des Biegeabschnitts (Anspruch 1).

Durch Annehmen dieser Struktur wird wirksamer verhindert, dass ein Signal, das aus einer Signalelektrode in die Masseelektrode geleckt ist, sich entlang eines Rands der Masseelektrode in Richtung einer weiteren Signalelektrode bewegt, und deshalb können Charakteristika einer Trennung der Mehrzahl von Signalelektroden, die in dem Befestigungssubstrat vorgesehen sind, voneinander weiter verbessert werden.

Zusätzlich kann jeder Biegeabschnitt des Rands der Masseelektrode in einer Kreisbogenform gebildet sein (Anspruch 2). Durch Annehmen dieser Struktur kann die Konzentration eines Signals, das aus einer beliebigen der Mehrzahl von Signalelektroden in die Masseelektrode geleckt ist, in einem Biegeabschnitt des Rands der Masseelektrode reduziert werden.

Zusätzlich ist es vorzuziehen, dass der Durchgangsleiter, der an dem Biegeabschnitt des Rands der Masseelektrode angeordnet ist, so gebildet ist, dass er einen Durchmesser aufweist, der größer ist als derjenige eines anderen Durchgangsleiters, der an einem anderen Ort als dem Biegeabschnitt angeordnet ist (Anspruch 3). Durch Annehmen dieser Struktur fließt ein Signal, das aus einer Signalelektrode in die Masseelektrode geleckt ist und sich in einem Biegeabschnitt konzentriert, wirksam in den Durchgangsleiter, der an dem Biegeabschnitt angeordnet ist, und folglich wird wirksamer verhindert, dass das Signal, das in die Masseelektrode geleckt ist, sich entlang des Rands der Masseelektrode in Richtung einer weiteren Signalelektrode bewegt, und deshalb können die Charakteristika einer Trennung der Mehrzahl von Signalelektroden, die in dem Befestigungssubstrat vorgesehen sind, voneinander weiter verbessert werden.

Zusätzlich ist es vorzuziehen, dass weiter eine Mehrzahl von Durchgangsleitern an anderen Positionen als entlang des Rands der Masseelektrode angeordnet ist, und dass jeder Durchgangsleiter, der so angeordnet ist, dass seine Endoberfläche mit dem Rand der Masseelektrode überlagert ist, so gebildet wird, dass sein Durchmesser größer ist als ein Durchmesser jedes Durchgangsleiters, der an anderen Positionen als entlang des Rands der Masseelektrode angeordnet ist (Anspruch 4). Durch Annehmen dieser Struktur fließt ein Signal, das auf einer beliebigen der Mehrzahl von Signalelektroden in die Masseelektrode geleckt ist, ohne weiteres in einen Durchgangsleiter mit großem Durchmesser und es kann verhindert werden, dass sich das Signal entlang des Rands der Masseelektrode in Richtung einer weiteren Signalelektrode bewegt.

Zusätzlich kann ein Splitter mit einem Sendefilter und einem Empfangsfilter mit unterschiedlichen Durchlassbändern auf dem Befestigungssubstrat befestigt sein, wobei der Splitter einen Sendeanschluss, der eine Eingabe in das Sendefilter ermöglicht, einen Empfangsanschluss, der eine Ausgabe aus dem Empfangsfilter ermöglicht, und einen Masseanschluss aufweist, wobei eine Sendeelektrode, die mit dem Sendeanschluss verbunden ist, und eine Empfangselektrode, die mit dem Empfangsanschluss verbunden ist, als die Signalelektroden in dem Befestigungssubstrat vorgesehen sind und die Masseelektrode so vorgesehen ist, um bei Draufsicht zwischen der Sendeelektrode und der Empfangselektrode angeordnet zu sein, und mit dem Masseanschluss verbunden zu sein (Anspruch 5). Durch Annehmen dieser Struktur wird verhindert, dass ein Sendesignal, das aus der Sendeelektrode ausgegeben wurde und in die Masseelektrode geleckt ist, sich entlang des Rands der Masseelektrode in Richtung der Empfangselektrodenseite bewegt, und folglich können Charakteristika einer Trennung der Sendeelektrode und der Empfangselektrode, die in dem Befestigungssubstrat vorgesehen sind, an dem Splitter befestigt ist, voneinander verbessert werden.

Zusätzlich kann die Masseelektrode in Schichten in dem Befestigungssubstrat vorgesehen sein und die Schichten der Masseelektrode können elektrisch miteinander verbunden sein (Anspruch 6). Durch Annehmen dieser Struktur wird wirksamer verhindert, dass ein Sendesignal, das in die Masseelektrode geleckt ist, sich entlang eines Rands der Masseelektrode in Richtung einer anderen Signalelektrode bewegt, und Charakteristika einer Trennung der Mehrzahl von Signalelektroden, die in dem Befestigungssubstrat vorgesehen sind, voneinander können weiter verbessert werden.

Vorteilhafte Auswirkungen der Erfindung

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird verhindert, dass ein Signal, das aus einer beliebigen einer Mehrzahl von Signalelektroden in eine Masseelektrode geleckt ist, sich entlang eines Rands der Masseelektrode in Richtung einer weiteren Signalelektrode bewegt, und deshalb können die Charakteristika einer Trennung der Mehrzahl von Signalelektroden, die in einem Befestigungssubstrat vorgesehen sind, voneinander verbessert werden.

Figurenliste

  • 1 stellt ein erstes Ausführungsbeispiel eines Schaltungsmoduls der vorliegenden Erfindung dar.
  • 2 ist ein Blockdiagramm, das die innere Konfiguration des Schaltungsmoduls aus 1 darstellt.
  • 3 ist eine Draufsicht, die ein Beispiel der Formen von Elektroden eines Befestigungssubstrats des Schaltungsmoduls aus 1 darstellt.
  • 4 stellt ein Beispiel von Trennungscharakteristika für das Befestigungssubstrat aus 3 dar.
  • 5 ist eine Draufsicht, die ein Beispiel der Formen von Elektroden eines Befestigungssubstrats in einem zweiten Ausführungsbeispiel eines Schaltungsmoduls der vorliegenden Erfindung darstellt.
  • 6 stellt ein Beispiel von Trennungscharakteristika für das Befestigungssubstrat aus 5 dar.
  • 7 ist eine Draufsicht, die ein Beispiel der Formen von Elektroden eines Befestigungssubstrats in einem dritten Ausführungsbeispiel eines Schaltungsmoduls der vorliegenden Erfindung darstellt.
  • 8 ist eine Draufsicht, die ein Beispiel der Formen von Elektroden eines Befestigungssubstrats in einem vierten Ausführungsbeispiel eines Schaltungsmoduls der vorliegenden Erfindung darstellt.
  • 9 stellt ein Beispiel eines Splitters des Stands der Technik dar.

Beschreibung von AusführungsbeispielenErstes Ausführungsbeispiel

Es erfolgt eine Beschreibung eines ersten Ausführungsbeispiels eines Schaltungsmoduls, das einen Splitter (Duplexer) der vorliegenden Erfindung beinhaltet, unter Bezugnahme auf die 1 bis 4. 1 stellt das erste Ausführungsbeispiel des Schaltungsmoduls der vorliegenden Erfindung dar. 2 ist ein Blockdiagramm, das die innere Konfiguration des Schaltungsmoduls aus 1 darstellt. 1 ist eine Draufsicht, die ein Beispiel der Formen von Elektroden eines Befestigungssubstrats des Schaltungsmoduls aus 1 darstellt. 4 stellt ein Beispiel von Trennungscharakteristika für das Befestigungssubstrat aus 3 dar.

(Schaltungsmodul)

Ein Schaltungsmodul 1, das in 1 dargestellt ist, ist an einer Hauptplatine MB befestigt, die in einem Mobil-Kommunikations-Endgerät, wie beispielsweise einem Mobiltelefon oder einem Mobil-Informations-Endgerät, beinhaltet ist, und umfasst bei diesem Ausführungsbeispiel ein Befestigungssubstrat 2, einen Splitter 10 und verschiedene Komponenten 3, wie beispielsweise eine Schalter-IC, ein Filter, einen Widerstand, einen Kondensator und eine Spule, und ist als Hochfrequenz-Antennenschaltermodul gebildet. Zusätzlich sind der Splitter 10 und die Komponenten 3 an Elektroden befestigt, die an einer Befestigungsoberfläche 2a des Befestigungssubstrats 2 vorgesehen sind, und sind elektrisch über eine innere Verdrahtungsstruktur 5, die im Inneren des Befestigungssubstrats 2 vorgesehen ist, mit einer Mehrzahl von Befestigungselektroden 6, die an einer Rückoberfläche des Befestigungssubstrats 2 gebildet sind, verbunden. Das Schaltungsmodul 1 ist an der Hauptplatine MB befestigt, wodurch das Schaltungsmodul 1 mit verschiedenen Signalleitungen, wie beispielsweise einer Antennenleitung ANT, einer Masseleitung GND, einer Sendesignalleitung Tx und einer Empfangssignalleitung Rx, sowie einer Leistungsversorgungsleitung verbunden ist, mit der die Hauptplatine MB ausgerüstet ist, und eine Eingabe und Ausgabe von Sende- und Empfangssignalen zwischen der Hauptplatine MB und dem Schaltungsmodul 1 wird durchgeführt.

Das Befestigungssubstrat 2 ist bei diesem Ausführungsbeispiel als ein integrierter Keramik-Mehrschicht-Körper durch Stapeln einer Mehrzahl dielektrischer Schichten, die aus Keramik-Grünschichten gebildet sind, aufeinander und darauffolgendes Brennen der gestapelten dielektrischen Schichten gebildet. Die innere Verdrahtungsstruktur 5 wird durch geeignetes Bilden von Durchgangsleitern und Elektrodenstrukturen in und auf den dielektrischen Schichten gebildet.

Dies bedeutet, dass die Keramik-Grünschichten, die die dielektrischen Schichten bilden, durch Herstellen eines Schlamms, der durch Mischen eines Mischpulvers aus beispielsweise Aluminiumoxid und Glas mit einem organischen Bindemittel, einem Lösungsmittel usw. erhalten wird, in Schichten mit einer Filmerzeugungsvorrichtung gefertigt werden und so gebildet werden, dass sie einem sogenannten Niedrigtemperatur-Brennen unterzogen werden können, d.h. mit einer Temperatur von etwa 1000°C. Um die dielektrischen Schichten zu bilden, werden Durchgangsleiter zum Bereitstellen von Verbindungen zwischen den Schichten durch Bilden, beispielsweise durch Laserverarbeitung, von Durchgangslöchern in den Keramik-Grünschichten, die in eine vorbestimmte Form geschnitten wurden, Füllen der gebildeten Durchgangslöcher mit einer leitfähigen Paste, beispielsweise mit Ag oder Cu, oder Durchführen von Durchgangslochfüllplattieren gebildet und verschiedene Elektrodenstrukturen werden durch Drucken einer leitfähigen Paste gebildet.

Die innere Verdrahtungsstruktur 5 wird durch Bereitstellen von Elektrodenstrukturen und Durchgangsleitern an und in den dielektrischen Schichten gebildet, wobei die Elektrodenstrukturen und die Durchgangsleiter zum elektrischen Verbinden des Splitters 10 und der verschiedenen Komponenten 3, die in dem Schaltungsmodul 1 befestigt sind, mit den Befestigungselektroden 6 dienen. Zu diesem Zeitpunkt werden Schaltungselemente, wie beispielsweise Kondensatoren und Spulen, durch die Elektrodenstrukturen und Durchgangsleiter, die die innere Verdrahtungsstruktur 5 bilden, gebildet und eine Filterschaltung und eine Anpassungsschaltung usw. können durch die Schaltungselemente, wie beispielsweise Kondensatoren und Spulen, die durch die Elektrodenstrukturen und Durchgangsleiter gebildet sind, gebildet werden.

Der Splitter 10 wird verwendet, um Sendesignale und Empfangssignale mit unterschiedlichen Frequenzen voneinander zu trennen. Wie in 2 dargestellt ist, umfasst der Splitter 10 ein Sendefilter 11 und ein Empfangsfilter 12, die unterschiedliche Durchlassbänder für ein Hochfrequenzsignal aufweisen. Das Sendefilter 11 und das Empfangsfilter 12 sind jeweils aus einem Oberflächenwellen- (SAW-; SAW = Surface Acoustic Wave) Filterbauelement gebildet.

Zusätzlich weist der Splitter 10 einen Sendeanschluss 13 zum Ermöglichen einer Eingabe in das Sendefilter 11, einen Empfangsanschluss 14 zum Ermöglichen einer Ausgabe aus dem Empfangsfilter 12, einen gemeinsamen Anschluss 15 (Antennenanschluss), der mit der Ausgangsseite des Sendefilters 11 und der Eingangsseite des Empfangsfilters 12 verbunden ist, und einen Masseanschluss 16 auf und der Splitter 10 ist mit einer Sendeelektrode 21, einer Empfangselektrode 22, einer gemeinsamen Elektrode 23 und einer Masseelektrode 24, die in dem Befestigungssubstrat 2 vorgesehen sind, verbunden.

Bei diesem Ausführungsbeispiel sind das Sendefilter 11 und das Empfangsfilter 12 des Splitters 10 aus SAW-Filterbauelementen gebildet, anstelle der SAW-Filterbauelemente jedoch könnten das Sendefilter 11 und das Empfangsfilter 12 durch Verbinden von beispielsweise einer Mehrzahl von Resonatoren und Spulen miteinander gebildet sein oder das Sendefilter 11 und das Empfangsfilter 12 könnten eine beliebige Art von Konfiguration aufweisen, unter der Voraussetzung, dass ein Sendesignal und ein Empfangssignal mit unterschiedlichen Frequenzen mit Sicherheit getrennt werden können. Zusätzlich ist es ausreichend, wenn eine typische Vorrichtung, die das Sendefilter 11 und das Empfangsfilter 12 umfasst, als Splitter genommen wird, und da die Struktur und Funktionsweise einer derartigen Vorrichtung weitgehend bekannt sind, wird auf eine detaillierte Beschreibung der Struktur und Funktionsweise des Splitters 10 verzichtet.

(Formen von Elektroden des Befestigungssubstrats)

Als nächstes werden unter Bezugnahme auf 3 Beispiele der Formen der Sendeelektrode 21, der Empfangselektrode 22, der gemeinsamen Elektrode 23 und der Masseelektrode 24, die in dem Befestigungssubstrat 2 vorgesehen sind, beschrieben.

Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Sendeelektrode 21 (Signalelektrode), die Empfangselektrode 22 (Signalelektrode) und die gemeinsame Elektrode 23 (Signalelektrode) in rechteckigen Anschlussbereichformen auf einer bestimmten inneren Schichtoberfläche der Mehrzahl dielektrischer Schichten, die das Befestigungssubstrat 2 bilden, vorgesehen. Zusätzlich kann die Masseelektrode 24 beispielsweise auf der Oberfläche einer dielektrischen Schicht eine Schicht unterhalb der dielektrischen Schicht mit der Befestigungsoberfläche 2a vorgesehen sein und die Masseelektrode 24 ist bei Draufsicht zwischen der Sendeelektrode 21 und der Empfangselektrode 22 angeordnet.

3 ist eine Teilansicht von Elektroden, die in dem Bereich in der Nähe direkt unterhalb des Splitters 10 angeordnet sind, und deshalb kann es andere Verdrahtungselektroden in dem Bereich um diese Elektroden herum geben.

Bei diesem Ausführungsbeispiel weist die Masseelektrode 24 eine Form auf, bei der ein rechteckiger ausgeschnittener Abschnitt an drei Stellen entlang ihrer rechteckigen Form vorgesehen ist, und die Sendeelektrode 21, die Empfangselektrode 22 und die gemeinsame Elektrode 23 sind in den drei rechteckigen ausgeschnittenen Abschnitten, die bei Draufsicht in der Masseelektrode 24 vorgesehen sind, angeordnet.

Zusätzlich ist eine Mehrzahl von Durchgangsleitern 25, die mit der Masseelektrode 24 verbunden sind, in dem Befestigungssubstrat 2 vorgesehen und jeder der Durchgangsleitern 25 ist so angeordnet, dass ein Rand 24a der Masseelektrode 24 mit zumindest einem Teil einer Endoberfläche des Durchgangsleiters 25 an der Seite, die bei Draufsicht mit der Masseelektrode 24 verbunden ist, überlagert ist. Dies bedeutet, dass bei diesem Ausführungsbeispiel anschlussbereichsförmige Verbindungsabschnitte, die sich bei Draufsicht in einer zungenartigen Form von dem Rand 24a erstrecken, an Positionen entlang des Rands 24a der Masseelektrode 24 gebildet sind, mit der die Durchgangsleiter 25 verbunden sind, und jeder der Durchgangsleiter 25 ist mit einem anschlussbereichsförmigen Verbindungsabschnitt derart verbunden, dass seine Endoberfläche mit dem Rand 24a überlagert ist.

Zusätzlich ist die Masseelektrode 24 mit den Befestigungselektroden 6 verbunden, die mit der Masseleitung GND der Hauptplatine MB verbunden sind, und zwar als ein Ergebnis dessen, dass die Mehrzahl von Durchgangsleitern 25 der inneren Verdrahtungsstruktur 5 mit denselben verbunden sind. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Mehrzahl von Durchgangsleitern 25 bei Draufsicht entlang des Rands 24a der Masseelektrode 24 mit einer im Wesentlichen einheitlichen Beabstandung verbunden.

Um sicherzustellen, dass sich ein Sendesignal, das aus der Sendeelektrode 21 an den Sendeanschluss 13 des Splitters 10 ausgegeben wurde, nicht über die Masseelektrode 24 herum in Richtung der Seite der Empfangselektrode 22 bewegt, kann insbesondere eine Endoberfläche jedes Durchgangsleiters 25 bei Draufsicht mit einem Randabschnitt (Rand 24a) der Masseelektrode 24 nahe an der Sendeelektrode 21 verbunden sein und weiter können Endoberflächen der Mehrzahl von Durchgangsleitern 25 bei Draufsicht entlang Randabschnitten der Masseelektrode 24 von einem Randabschnitt der Masseelektrode 24 nahe an der Sendeelektrode 21 bis zu einem Randabschnitt der Masseelektrode 24 nahe an der Empfangselektrode 22 verbunden sein.

In 3 sind zur Erleichterung der Beschreibung nur die Sendeelektrode 21, die Empfangselektrode 22, die gemeinsame Elektrode 23, die Masseelektrode 24 und die Durchgangsleiter 25, die mit der Masseelektrode 24 verbunden sind, dargestellt und auf eine Darstellung anderer Elektroden und Durchgangsleiter wird verzichtet. Zusätzlich sind in 3 die Masseelektrode 24 und die Durchgangsleiter 25, die im Inneren des Befestigungssubstrats 2 vorgesehen sind, mit durchgezogenen Linien dargestellt und die Befestigungsposition des Splitters 10 an der Befestigungsoberfläche 2a ist in der gleichen Figur mit einer unterbrochenen Linie dargestellt. Zusätzlich ist der Masseanschluss 16 des Splitters 10 über eine Befestigungselektrode, die an der Befestigungsoberfläche 2a vorgesehen ist, und einen Durchgangsleiter, der mit dieser Elektrode verbunden ist, verbunden (nicht dargestellt). Die 5, 7 und 8, die in der folgenden Beschreibung unten verwendet werden, zeigen ähnliche Darstellungen wie 3, weshalb auf eine Beschreibung derselben im Folgenden verzichtet wird.

(Herstellungsverfahren)

Als nächstes erfolgt ein Überblick eines Beispiels eines Verfahrens zum Herstellen des Schaltungsmoduls 1 aus 1.

Als erstes werden Keramik-Grünschichten zum Bilden der dielektrischen Schichten, die das Befestigungssubstrat 2 bilden, hergestellt, wobei die Keramik-Grünschichten durch Bilden der Durchgangsleiter 25 zum Bereitstellen von Verbindungen zwischen Schichten durch Bilden von Durchgangslöchern unter Verwendung von beispielsweise einem Laser in den Keramik-Grünschichten, die in einer vorbestimmten Form gebildet wurden, sowie durch darauffolgendes Füllen des Inneren der Durchgangslöcher mit einer leitfähigen Paste oder Durchführen von Durchgangsfüllungsplattieren, durch darauffolgendes Drucken von Elektrodenstrukturen, wie z.B. der Sendeelektrode 21, der Empfangselektrode 22, der gemeinsamen Elektrode 23 und der Masseelektrode 24 unter Verwendung einer leitfähigen Paste, gebildet werden. Die Durchgangsleiter 25 und die Elektrodenstrukturen, wie beispielsweise die Sendeelektrode 21, die Empfangselektrode 22, die gemeinsame Elektrode 23 und die Masseelektrode 24, werden auf den Keramik-Grünschichten in einer Mehrzahl vorgesehen, um es möglich zu machen, eine große Zahl von Befestigungssubstraten 2 in einem Durchlauf zu bilden.

Als nächstes werden die dielektrischen Schichten aufeinander gestapelt, um einen Mehrschichtkörper zu bilden. Rillen, die zum Unterteilen des Mehrschichtkörpers in einzelne Befestigungssubstrate 2 nach dem Brennen verwendet werden, werden so gebildet, dass sie Regionen, die den einzelnen Befestigungssubstraten 2 entsprechen, umschließen. Als nächstes wird eine Sammlung von Befestigungssubstraten 2 durch Aussetzen des Mehrschichtkörpers gegenüber einem Niedrigtemperaturbrennen, während Druck auf den Mehrschichtkörper ausgeübt wird, gebildet.

Als nächstes wird vor dem Unterteilen des Mehrschichtkörpers in einzelne Befestigungssubstrate 2 eine Sammlung von Schaltungsmodulen 1 durch Befestigen von Splittern 10 und Komponenten 3 an den Befestigungsoberflächen 2a der Sammlung der Befestigungssubstrate 2 und Bereitstellen einer geformten Schicht (nicht dargestellt) auf jedem der Befestigungssubstrate 2 durch Bedecken der Befestigungsoberflächen 2a der Sammlung der Befestigungssubstrate 2, an denen die Splitter 10 und die Komponenten 3 befestigt sind, mit Formharz und Wärmeaushärten des Formharzes gebildet. Die Schaltungsmodule 1 werden durch Unterteilen der Sammlung von Schaltungsmodulen 1 in einzelne Stücke fertig gestellt.

In dem so gebildeten Schaltungsmodul 1 wird ein Sendesignal, das aus der Sendesignalleitung Tx der Hauptplatine MB über eine Befestigungselektrode 6 und die innere Verdrahtungsstruktur 5 an den Sendeanschluss 13 des Splitters 10 ausgegeben wird, in das Sendefilter 11 eingegeben und einer vorbestimmten Filterverarbeitung unterzogen, von dem gemeinsamen Anschluss 15 an die Seite des Befestigungssubstrats 2 ausgegeben und über die innere Verdrahtungsstruktur 5 (Anpassungsschaltung) und eine Befestigungselektrode 6 an die Antennenleitung ANT der Hauptplatine MB ausgegeben. Zusätzlich wird ein Empfangssignal, das von der Antennenleitung ANT der Hauptplatine MB über eine Befestigungselektrode 6 und die innere Verdrahtungsstruktur 5 (Anpassungsschaltung) in den gemeinsamen Anschluss 15 des Splitters 10 eingegeben wird, in das Empfangsfilter 12 eingegeben und einer vorbestimmten Filterverarbeitung unterzogen, von dem Empfangsanschluss 14 an die Seite des Befestigungssubstrats 2 ausgegeben und wird über die innere Verdrahtungsstruktur 5 und eine Befestigungselektrode 6 an die Empfangssignalleitung Rx der Hauptplatine MB ausgegeben.

Das Schaltungsmodul 1, das das Befestigungssubstrat 2 umfasst, in dem die innere Verdrahtungsstruktur 5 vorgesehen ist, sowie den Splitter 10, die Komponenten 3 und die Formschicht, ist nicht auf eine Herstellung durch das oben beschriebene Verfahren eingeschränkt und kann durch jedes allgemein gut bekannte Verfahren gebildet werden und das Befestigungssubstrat 2 kann aus einer gedruckten Platine, einem LTCC-Substrat, einem Substrat auf Aluminiumoxidbasis, einem Glassubstrat, einem Verbundmaterialsubstrat, einem Einschichtsubstrat, einem Mehrschichtsubstrat usw. unter Verwendung von beispielsweise einem Harz-, Keramik- oder Polymermaterial, gebildet werden und das Befestigungssubstrat 2 kann durch Auswählen des geeignetsten Materials gemäß der beabsichtigten Verwendung des Schaltungsmoduls 1 gebildet werden.

Zusätzlich wird bei diesem Ausführungsbeispiel eine Anpassungsschaltung durch die innere Verdrahtungsstruktur 5 gebildet, eine Anpassungsschaltung kann jedoch stattdessen aus einer Komponente 3, wie beispielsweise einer Chipspule, die an der Befestigungsoberfläche 2a des Befestigungssubstrats 2 befestigt ist, gebildet sein.

(Trennungscharakteristika)

Als nächstes werden unter Bezugnahme auf 4 Charakteristika einer Trennung der Sendeelektrode 21 und der Empfangselektrode 22 des Schaltungsmoduls 1, bei dem die Masseelektrode 24, die in 3 dargestellt ist, in dem Befestigungssubstrat 2 vorgesehen ist, voneinander beschrieben.

4 stellt ein Beispiel der Trennungscharakteristika des Schaltungsmoduls 1, das mit dem Befestigungssubstrat 2 aus 3 ausgerüstet ist, dar, wobei die vertikale Achse einen Gewinn (dB) darstellt und die horizontale Achse eine Frequenz (GHz) darstellt und die Größe eines Signals, das an der Empfangselektrode 22 erfasst wird, dargestellt ist, wenn ein Hochfrequenzsignal mit verschiedenen Frequenzen von der Sendeelektrode 21 an den Sendeanschluss 13 des Splitters 10 ausgegeben wird. Eine Kurve A in der gleichen Figur stellt Trennungscharakteristika dar, die mit einer Konfiguration des Stands der Technik erzielt werden, bei der die Mehrzahl von Durchgangsleitern 25 in Bezug auf die Masseelektrode 24 derart angeordnet sind, dass Endoberflächen der Durchgangsleiter 25 bei Draufsicht nicht mit dem Rand 24a der Masseelektrode 24 überlagert sind. Eine Kurve B in der gleichen Figur stellt Trennungscharakteristika dar, die mit der Konfiguration erzielt werden, die in der oben erwähnten 3 dargestellt ist.

Zusätzlich stellt das Frequenzband, das durch einen Pfeil Tbf in 4 angezeigt ist, ein Hochfrequenz-Signal-Durchlassband des Sendefilters 11 dar und das Frequenzband, das durch einen Pfeil Rbf in der gleichen Figur angezeigt ist, stellt ein Hochfrequenz-Signal-Durchlassband des Empfangsfilters 12 dar. Deshalb besteht theoretisch, solange Hochfrequenz-Signale der Frequenzbänder, die durch die Pfeile Tbf und Rbf angezeigt werden, unter Hochfrequenz-Signalen, die von der Sendeelektrode 21 an den Sendeanschluss 13 des Splitters 10 ausgegeben werden, sich nicht direkt über die Masseelektrode 24 herum zu der Empfangselektrode 22 bewegen, keine Gefahr, dass diese Signale an der Empfangselektrode 22 erfasst werden, weshalb es nötig ist, dass Hochfrequenzsignale dieser Frequenzbänder nicht an der Empfangselektrode 22 erfasst werden (Gewinn ist niedrig), so dass ein Sendesignal und ein Empfangssignal, die in den Splitter 10 ein- und aus demselben ausgegeben werden, einander nicht stören.

Wie in 4 dargestellt ist, ist der Gewinn von Hochfrequenzsignalen der Frequenzbänder, die durch die Pfeile Tbf und Rbf angezeigt sind, die an der Empfangselektrode 22 erfasst werden, die mit der Konfiguration aus 3 erzielt wird, dargestellt durch die Kurve B, niedriger als der Gewinn, der mit der Konfiguration des Stands der Technik, dargestellt durch die Kurve A, erreicht wird. Deshalb werden die Trennungscharakteristika des Schaltungsmoduls 1, das das Befestigungssubstrat 2 umfasst, das in 3 dargestellt ist, gegenüber den Trennungscharakteristika der Konfiguration des Stands der Technik verbessert.

Wie oben beschrieben wurde, umfasst gemäß diesem Ausführungsbeispiel der Splitter 10 den Sendeanschluss 13 zum Ermöglichen einer Eingabe in das Sendefilter 11, den Empfangsanschluss 14 zum Ermöglichen einer Ausgabe aus dem Empfangsfilter 12, und den Masseanschluss 16 und das Befestigungssubstrat 2, auf dem der Splitter 10 befestigt ist, ist mit der Sendeelektrode 21, die mit dem Sendeanschluss 13 des Splitters 10 verbunden ist, sowie mit der Empfangselektrode 22, die mit dem Empfangsanschluss 14 des Splitters 10 verbunden ist, als Signalelektroden versehen und die Masseelektrode 24, die mit dem Masseanschluss 16 des Splitters 10 verbunden ist, ist so vorgesehen, um bei Draufsicht zwischen der Sendeelektrode 21 und der Empfangselektrode 22 angeordnet zu sein, und die Mehrzahl von Durchgangsleitern 25 ist entlang der Masseelektrode 24 so angeordnet, dass Endoberflächen derselben in Draufsicht mit dem Rand 24a der Masseelektrode 24 überlagert sind.

Deshalb wird, selbst wenn ein Sendesignal, das von der Sendeelektrode 21 des Befestigungssubstrats 2 an den Sendeanschluss 13 des Splitters 10 ausgegeben wird, in die Masseelektrode 24 leckt, das Sendesignal, das in die Masseelektrode 24 geleckt ist, hauptsächlich entlang des Rands 24a der Masseelektrode 24 übertragen und deshalb fließt das Sendesignal, das in die Masseelektrode 24 geleckt ist, ohne Weiteres in die Mehrzahl von Durchgangsleitern 25, die so angeordnet sind, dass ihre Endoberflächen bei Draufsicht mit dem Rand 24a der Masseelektrode 24 überlagert sind. Deshalb wird verhindert, dass ein Sendesignal, das aus der Sendeelektrode 21 ausgegeben wurde und in die Masseelektrode 24 geleckt ist, sich entlang des Rands 24a der Masseelektrode 24 in Richtung der Seite der Empfangselektrode 22 bewegt, und folglich können Charakteristika einer Trennung der Sendeelektrode 21 und der Empfangselektrode 22, die in dem Befestigungssubstrat 2 vorgesehen sind, an dem der Splitter 10 befestigt ist, voneinander verbessert werden.

Zusätzlich kann, da der Rand 24a der Masseelektrode 24 so gebildet ist, um mit gebogenen Abschnitten versehen zu sein, d.h. der Rand 24a ist mit Biegungen versehen, die Masseelektrode 24 in einer optimalen Form zwischen der Mehrzahl von Signalelektroden (Sendeelektrode 21, Empfangselektrode 22 und gemeinsame Elektrode 23), die in dem Befestigungssubstrat 2 vorgesehen sind, gebildet sein, was praktisch ist.

Zusätzlich muss in der Konfiguration des Stands der Technik eine große Zahl von Durchgangsleitern 25 an Positionen angeordnet sein, an denen ihre Endoberflächen bei Draufsicht nicht mit dem Rand 24a der Masseelektrode 24 überlagert sind, wie z.B. bei Draufsicht in einem Mittelabschnitt der Masseelektrode 24, um die Charakteristika einer Trennung der Sendeelektrode 21 und der Empfangselektrode 22 voneinander zu verbessern, und ein Anstieg der Herstellungskosten wird herbeigeführt. Im Gegensatz dazu sind bei der oben beschriebenen Konfiguration die Mehrzahl von Durchgangsleitern 25 so angeordnet, dass ihre Endoberflächen bei Draufsicht mit dem Rand 24a der Masseelektrode 24 überlagert sind, wo ein Sendesignal, das aus der Sendeelektrode 21 in die Masseelektrode 24 geleckt ist, konzentriert ist, und folglich ist es möglich, wirksam zu bewirken, dass ein Sendesignal, das in die Masseelektrode 24 geleckt ist, in die Masseleitung GND der Hauptplatine MB fließt, und zwar mit einer kleineren Zahl von Durchgangsleitern 25 als in der Konfiguration des Stands der Technik, und deshalb kann die Zahl von Durchgangsleitern 25 reduziert werden und eine Reduzierung der Herstellungskosten kann erzielt werden.

Zweites Ausführungsbeispiel

Als nächstes wird ein zweites Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf 5 und 6 beschrieben. 5 ist eine Draufsicht, die ein Beispiel der Formen von Elektroden eines Befestigungssubstrats in einem zweiten Ausführungsbeispiel eines Schaltungsmoduls der vorliegenden Erfindung darstellt. 6 stellt ein Beispiel von Trennungscharakteristika für das Befestigungssubstrat aus 5 dar. Dieses Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem oben beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel dadurch, dass, wie in 5 dargestellt ist, Biegeabschnitte des Rands 24a der Masseelektrode 24 so gebildet sind, dass sie eine Kreisbogenform aufweisen, und ein Teil der Endoberfläche jedes Durchgangsleiters 25, der an einem Biegeabschnitt angeordnet ist, so gebildet ist, dass er die gleiche Form aufweist wie ein Teil des Biegeabschnitts, d.h. eine Kreisbogenform. Der Rest der Konfiguration ist der gleiche wie bei dem oben beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel und deshalb werden die gleichen Symbole verwendet, so dass auf eine Beschreibung des Rests der Konfiguration verzichtet wird. Zusätzlich werden, da eine Beschreibung von 6 ähnlich wäre wie diejenige von 4, die gleichen Symbole verwendet, so dass auf eine detaillierte Beschreibung der 6 verzichtet wird.

Mit dieser Konfiguration ist, wie in 6 dargestellt ist, der Gewinn von Hochfrequenzsignalen der Frequenzbänder, die durch die Pfeile Tbf und Rbf angezeigt sind, die an der Empfangselektrode 22 erfasst werden, die mit der Konfiguration aus 5 erzielt wird, dargestellt durch die Kurve B, niedriger als der Gewinn, der mit der Konfiguration des Stands der Technik, dargestellt durch die Kurve A, erzielt wird. Deshalb werden die Trennungscharakteristika des Schaltungsmoduls 1, das mit dem Befestigungssubstrat 2 ausgerüstet ist, das in 5 dargestellt ist, gegenüber den Trennungscharakteristika der Konfiguration des Stands der Technik verbessert und der gleiche Effekt wie bei dem oben beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel kann erzielt werden.

Dies bedeutet, dass gemäß diesem Ausführungsbeispiel ein Sendesignal, das aus der Sendeelektrode 21, die in dem Befestigungssubstrat 2 vorgesehen ist, in die Masseelektrode 24 geleckt ist, um die Biegeabschnitte des Rands 24a der Masseelektrode 24 konzentriert ist, und da ein Teil der Endoberfläche jedes Durchgangleiters 25, der an einem derartigen Biegeabschnitt angeordnet ist, so gebildet ist, um die gleiche Form aufzuweisen wie ein Teil des Biegeabschnitts, und der Durchgangsleiter 25 derart angeordnet ist, dass die gleich geformten Teile der Endoberfläche des Durchgangsleiters 25 und des Biegeabschnitts des Rands 24a ausgerichtet sind, ist die Fläche eines Kontakts zwischen der Masseelektrode 24 und der Endoberfläche des Durchgangsleiters 25 an dem Biegeabschnitt erhöht.

Deshalb wird, da ein Sendesignal, das aus der Sendeelektrode 21 in die Masseelektrode 24 geleckt ist und sich in den Biegeabschnitten der Masseelektrode 24 leicht konzentriert hat und wirksam in die Durchgangsleiter 25 fließt, deren Endoberflächen an den Biegeabschnitten angeordnet sind, wirksamer verhindert, dass sich das Sendesignal, das aus der Sendeelektrode 21 in die Masseelektrode 24 geleckt ist, entlang des Rands 24a der Masseelektrode 24 in Richtung der Empfangselektrode 22 bewegt, und deshalb können die Charakteristika einer Trennung der Sendeelektrode 21 und der Empfangselektrode 22, die in dem Befestigungssubstrat 2 vorgesehen sind, voneinander weiter verbessert werden.

Zusätzlich kann, da die Biegeabschnitte des Rands 24a der Masseelektrode 24 in einer Kreisbogenform gebildet sind, die Konzentration eines Signals, das aus der Sendeelektrode 21 in die Masseelektrode 24 geleckt ist, in den Biegeabschnitten des Rands 24a der Masseelektrode 24 reduziert werden. Zusätzlich kann ein Bewegen eines Sendesignals, das aus der Sendeelektrode 21 in die Masseelektrode 24 geleckt ist, entlang des Rands 24a der Masseelektrode 24 in Richtung der Empfangselektrode 22 durch die Biegeabschnitte des Rands 24a der Masseelektrode 24, die in einer Kreisbogenform gebildet sind, unterdrückt werden.

Drittes Ausführungsbeispiel

Als nächstes wird ein drittes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf 7 beschrieben. 7 ist eine Draufsicht, die ein Beispiel der Formen von Elektroden eines Befestigungssubstrats in einem dritten Ausführungsbeispiel eines Schaltungsmoduls der vorliegenden Erfindung darstellt. Dieses Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem oben beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel dadurch, dass, wie in 7 dargestellt ist, eine Mehrzahl von Durchgangsleitern 25 zusätzlich an anderen Positionen als entlang des Rands 24a der Masseelektrode 24 angeordnet ist, d.h. bei Draufsicht in einem Abschnitt im Wesentlichen in der Mitte der Masseelektrode 24 und der Durchmesser jedes Durchgangsleiters 25, der angeordnet ist, so dass seine Endoberfläche mit dem Rand 24a der Masseelektrode 24 überlagert ist, so gebildet ist, um größer zu sein als der Durchmesser jedes Durchgangsleiters 25, der an einer anderen Position als entlang des Rands 24a der Masseelektrode 24 angeordnet ist. Zusätzlich ist die Masseelektrode 24 in einer Form gebildet, bei der rechtwinklige ausgeschnittene Abschnitte an drei Stellen entlang der rechteckigen Form derselben vorgesehen sind und die Biegeabschnitte des Rands 24a als rechte Winkel gebildet sind. Der Rest der Konfiguration ist der gleiche wie bei dem oben beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel und deshalb werden die gleichen Symbole verwendet, so dass auf eine Beschreibung des Rests der Konfiguration verzichtet wird.

Mit dieser Konfiguration ist zusätzlich eine Mehrzahl von Durchgangsleitern 25 bei Draufsicht an einem anderen Abschnitt der Masseelektrode 24 im Wesentlichen in der Mitte als entlang des Rands 24a der Masseelektrode 24 angeordnet und ferner ist der Durchmesser jedes Durchgangsleiters 25, der so angeordnet ist, dass seine Endoberfläche mit dem Rand 24a der Masseelektrode 24 überlagert ist, so gebildet, um größer zu sein als der Durchmesser jedes Durchgangsleiters 25, der an einer anderen Position als entlang des Rands 24a der Masseelektrode 24 angeordnet ist.

Deshalb wird, wenn ein Sendesignal aus der Sendeelektrode 21 des Befestigungssubstrats 2 in die Masseelektrode 24 leckt, der größere Teil des Sendesignals, das in die Masseelektrode 24 geleckt ist, entlang des Rands 24a der Masseelektrode 24 übertragen, da jedoch der Durchmesser jedes Durchgangsleiters 25, der so angeordnet ist, dass seine Endoberfläche mit dem Rand 24a der Masseelektrode 24 überlagert ist, so gebildet ist, um groß zu sein, fließt das Sendesignal, das aus der Sendeelektrode 21 in die Masseelektrode 24 geleckt ist, ohne Weiteres in die Durchgangsleiter 25 mit großem Durchmesser und es kann verhindert werden, dass das geleckte Sendesignal sich entlang des Rands 24a der Masseelektrode 24 in Richtung der Empfangselektrode 22 bewegt, und der gleiche Effekt wie bei dem oben beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel kann erzielt werden.

Zusätzlich kann der gleiche Effekt erzielt werden, indem der Durchmesser jedes Durchgangsleiters 25, der an einem Biegeabschnitt des Rands 24a der Masseelektrode 24 angeordnet ist, größer gemacht wird als der Durchmesser anderer Durchgangsleiter 25 an anderen Stellen als den Biegeabschnitten, die die Durchgangsleiter 25 umfassen, die derart angeordnet sind, dass ihre Endoberflächen mit dem Rand 24a überlagert sind.

Dies bedeutet, dass sich ein Sendesignal, das aus der Sendeelektrode 21, die in dem Befestigungssubstrat 2 vorgesehen ist, in die Masseelektrode 24 geleckt ist, in den Biegeabschnitten des Rands 24a der Masseelektrode 24 konzentriert, durch Bilden der Durchgangsleiter 25 jedoch, die an den Biegeabschnitten angeordnet sind, derart, dass ihr Durchmesser größer ist als der Durchmesser der anderen Durchgangsleiter 25, die an anderen Stellen als den Biegeabschnitten angeordnet sind, wird die Fläche eines Kontakts zwischen der Masseelektrode 24 und den Endoberflächen der Durchgangsleiter 25 an den Biegeabschnitten erhöht, und da der Durchmesser dieser Durchgangsleiter 25 größer ist, wird der elektrische Widerstand der Durchgangsleiter 25 reduziert und ein gelecktes Sendesignal, das in den Biegeabschnitten konzentriert ist, fließt ohne Weiteres in die Durchgangsleiter 25.

Deshalb fließt ein Sendesignal, das aus der Sendeelektrode 21 in die Masseelektrode 24 geleckt ist und in den Biegeabschnitten konzentriert ist, wirksam in die Durchgangsleiter 25, die an den Biegeabschnitten angeordnet sind, und folglich wird wirksamer verhindert, dass ein Sendesignal, das in die Masseelektrode 24 geleckt ist, sich entlang des Rands 24a der Masseelektrode 24 in Richtung der Empfangselektrode 22 bewegt, und deshalb können die Charakteristika einer Trennung der Mehrzahl von Signalelektroden (Sendeelektrode 21, Empfangselektrode 22 und gemeinsame Elektrode 23), die in dem Befestigungssubstrat 2 vorgesehen sind, voneinander weiter verbessert werden.

Viertes Ausführungsbeispiel

Als nächstes wird ein viertes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf 8 beschrieben. 8 ist eine Draufsicht, die ein Beispiel der Formen von Elektroden eines Befestigungssubstrats in einem vierten Ausführungsbeispiel eines Schaltungsmoduls der vorliegenden Erfindung darstellt. Dieses Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem oben beschriebenen dritten Ausführungsbeispiel dadurch, dass, wie in 8 dargestellt ist, die Durchgangsleiter 25, die an den Biegeabschnitten der Masseelektrode 24 angeordnet sind, in einer Quadratsäulenform gebildet sind und folglich ein Teil der Endoberfläche jedes Durchgangsleiters 25, der an einem Biegeabschnitt angeordnet ist, in der gleichen Form gebildet ist wie ein Teil des Biegeabschnitts. Der Rest der Konfiguration ist der gleiche wie bei dem oben beschriebenen dritten Ausführungsbeispiel und deshalb werden die gleichen Symbole verwendet, so dass auf eine Beschreibung des Rests der Konfiguration verzichtet wird.

Mit dieser Konfiguration sind die Durchgangsleiter 25 jeweils derartig angeordnet, dass die gleich geformten Teile der Endoberfläche des Durchgangsleiters 25 und der entsprechende Biegeabschnitt des Rands 24a ausgerichtet sind, wodurch die Fläche eines Kontakts zwischen der Masseelektrode 24 und dem Durchgangsleiter 25 an den Biegeabschnitt erhöht wird. Deshalb fließt ein Sendesignal, das aus der Sendeelektrode 21 in die Masseelektrode 24 geleckt ist und in den Biegeabschnitten der Masseelektrode 24 konzentriert ist, wirksam und ohne Weiteres in die Durchgangsleiter 25, deren Endoberflächen an den Biegeabschnitten angeordnet sind, und deshalb kann der gleiche Effekt erzielt werden wie bei dem oben beschriebenen dritten Ausführungsbeispiel.

Zusätzlich ist die vorliegende Erfindung nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele eingeschränkt und verschiedene Modifizierungen, die nicht oben beschrieben sind, können durchgeführt werden, solange diese nicht von dem Kern der Erfindung abweichen, und die Konfigurationen der oben beschriebenen Ausführungsbeispiele können kombiniert werden. Beispielsweise kann die Masseelektrode 24 in Schichten in dem Befestigungssubstrat 2 vorgesehen sein und die Schichten der Masseelektrode 24 können elektrisch mit einer Mehrzahl von Durchgangsleitern 25 miteinander verbunden sein.

Mit dieser Konfiguration fließt, da die einzelnen Abschnitte der Masseelektrode 24, die über eine Mehrzahl von Schichten in dem Befestigungssubstrat 2 vorgesehen ist, mit den Durchgangsleitern 25 miteinander verbunden sind, ein Sendesignal, das aus der Sendeelektrode 21 ausgegeben wurde und in die Masseelektrode 24 geleckt ist, wirksamer ohne Weiteres in die Mehrzahl von Durchgangsleitern 25, die so angeordnet sind, dass ihre Endoberflächen bei Draufsicht mit dem Rand 24a der Masseelektrode 24 überlagert sind, und deshalb kann wirksamer verhindert werden, dass ein Sendesignal, das in die Masseelektrode 24 geleckt ist, sich entlang des Rands 24a der Masseelektrode 24 in Richtung der Seite der Empfangselektrode 22 bewegt, und die Charakteristika einer Trennung der Sendeelektrode 21 und der Empfangselektrode 22, die in dem Befestigungssubstrat 2 vorgesehen sind, an dem der Splitter 10 befestigt ist, voneinander können noch weiter verbessert werden.

Zusätzlich können die einzelnen Abschnitte der Masseelektrode 24, die über eine Mehrzahl von Schichten in dem Befestigungssubstrat 2 vorgesehen ist, die gleiche Form aufweisen, ein Sendesignal jedoch, das aus der Sendeelektrode 21 ausgegeben wurde und in die Masseelektrode 24 geleckt ist, kann wirksam in die Mehrzahl von Durchgangsleitern 25 geführt werden, deren Endoberflächen mit dem Rand 24a der Masseelektrode 24 überlagert sind, wenn zumindest die Abschnitte der Masseelektroden 24, die nahe an der Sendeelektrode 21 sind, bei Draufsicht die gleiche Form aufweisen.

Zusätzlich ist es ausreichend, wenn die Mehrzahl von Durchgangsleitern 25 bei Draufsicht zumindest entlang eines Abschnitts des Rands 24a der Masseelektrode 24 nahe an der Sendeelektrode 21 angeordnet ist, und die Masseelektrode 24 kann an der Befestigungsoberfläche 2a des Befestigungssubstrats 2 vorgesehen sein oder die Masseelektrode 24 kann auf einer niedrigeren Schicht in dem Befestigungssubstrat 2 vorgesehen sein.

Zusätzlich sind die Formen der Sendeelektrode 21, der Empfangselektrode 22 und der gemeinsamen Elektrode 23, die an der Befestigungsoberfläche 2a des Befestigungssubstrats 2 vorgesehen sind, nicht auf rechteckige Formen eingeschränkt und können eine beliebige Form aufweisen, wie beispielsweise eine Kreisform, solange der Splitter 10 daran befestigt werden kann, und die Masseelektrode 24 muss nicht notwendigerweise in einer Form gebildet sein, die bei Draufsicht die rechteckige Sendeelektrode 21, die Empfangselektrode 22 und die gemeinsame Elektrode 23 umgibt. Zusätzlich kann die Form der Masseelektrode 24 bei Draufsicht eine beliebige Form sein, unter der Voraussetzung, dass die Masseelektrode 24 zwischen der Sendeelektrode 21, der Empfangselektrode 22 und der gemeinsamen Elektrode 23 angeordnet ist, d.h. zwischen einer Mehrzahl von Signalelektroden.

Zusätzlich sind die Signalelektroden nicht darauf eingeschränkt, dass sie die Elektroden 21 bis 23 zum Bereitstellen von Verbindungen zu den Anschlüssen 13 bis 15 des oben beschriebenen Splitters 10 sind.

Zusätzlich kann der Peripherieabschnitt jedes Durchgangsleiters 25 so angeordnet sein, um von dem Rand 24a der Masseelektrode 24 in Richtung des Rands des Befestigungssubstrats 2 vorzustehen. Da ein Strom, der in die Masseelektrode geleckt ist, um den Rand der Masseelektrode konzentriert ist, können die Charakteristika einer Trennung der Sendeelektrode 21 und der Empfangselektrode 22 voneinander weiter verbessert werden, indem die Durchgangsleiter nahe an dem Rand des Befestigungssubstrats 2 angeordnet werden. Zusätzlich kann, da die Größe der Masseelektrode um eine Menge erhöht werden kann, um die ein Peripherieabschnitt jedes Durchgangsleiters 25 in Richtung der Außenseite von dem Rand 24a der Masseelektrode 24 vorsteht, die Größe der Masseelektrode erhöht werden.

Gewerbliche Anwendbarkeit

Die vorliegende Erfindung kann breit auf Schaltungsmodule angewendet werden, die ein Befestigungssubstrat umfassen, das mit einer Mehrzahl von Signalelektroden für verschiedene Komponenten und Schaltungsstrukturen, einer Masseelektrode, die bei Draufsicht zwischen den Signalelektroden angeordnet ist, und einer Mehrzahl von Durchgangsleitern, die mit der Masseelektrode verbunden sind, versehen ist.

Bezugszeichenliste

1
Schaltungsmodul
2
Befestigungssubstrat
10
Splitter
11
Sendefilter
12
Empfangsfilter
13
Sendeanschluss
14
Empfangsanschluss
16
Masseanschluss
21
Sendeelektrode (Signalelektrode)
22
Empfangselektrode (Signalelektrode)
23
gemeinsame Elektrode (Signalelektrode)
24
Masseelektrode
24a
Rand
25
Durchgangsleiter