Title:
Intelligente Datenverbindungen für mobile Geräte
Kind Code:
T5


Abstract:

Ein Verfahren kann die Erkennung von Bewegung eines mobilen Geräts und das Inferieren einer ersten Aktivität eines Benutzers des mobilen Geräts aus der Bewegung umfassen. Das Verfahren kann außerdem die Beurteilung einer Signalqualität eines Funksignals umfassen, das von einem Signalmodul empfangen wurde, und die Änderung eines Betriebsmodus des Signalmoduls auf Basis der Signalqualität und der ersten Aktivität.




Inventors:
Wan, Chieh-Yi Chieh, Oreg. (Beaverton, US)
Shah, Rahul, Calif. (San Francisco, US)
Shahabdeen, Junaith, Calif. (San Jose, US)
Nachman, Lama, Calif. (Santa Clara, US)
Application Number:
DE112011106080T
Publication Date:
09/04/2014
Filing Date:
12/30/2011
Assignee:
Intel Corp. (Calf., Santa Clara, US)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
BOEHMERT & BOEHMERT Anwaltspartnerschaft mbB - Patentanwälte Rechtsanwälte, 28209, Bremen, DE
Claims:
1. Nichtflüchtiges, computerlesbares Speichermedium, das darauf gespeicherte Befehle aufweist, die, wenn sie von einer Maschine ausgeführt werden, zu Folgendem führen:
Erkennen der Bewegung eines mobilen Geräts,
Inferieren aus der Bewegung einer ersten Aktivität eines Benutzers des mobilen Geräts,
Beurteilen einer Signalqualität eines Funksignals, das von einem Signalmodul empfangen wird, und
Ändern eines Betriebsmodus des Signalmoduls von einem ersten Betriebsmodus zu einem zweiten Betriebsmodus auf Basis der Signalqualität und der ersten Aktivität.

2. Medium nach Anspruch 1, wobei die Ausführung der Anweisungen des Weiteren führt zu:
Erkennen der nachfolgenden Bewegung eines mobilen Geräts,
Inferieren aus der nachfolgenden Bewegung einer zweiten Aktivität des Benutzers des mobilen Geräts,
des Weiteren Ändern des Betriebsmodus des Signalmoduls vom zweiten Betriebsmodus zu einem dritten Betriebsmodus auf Basis der zweiten Aktivität.

3. Medium nach Anspruch 1, wobei die Ausführung der Anweisungen des Weiteren führt zu:
Beurteilen einer nachfolgenden Signalqualität eines nachfolgenden Funksignals, das vom Signalmodul empfangen wird, und
des Weiteren Ändern des Betriebsmodus des Signalmoduls vom zweiten Betriebsmodus zu einem dritten Betriebsmodus auf Basis der nachfolgenden Signalqualität.

4. Medium nach Anspruch 1, wobei die Änderung des Betriebsmodus des Signalmoduls die Anwendung regelbasierter Heuristik auf die erste Aktivität und die Signalqualität umfasst.

5. Medium nach Anspruch 1, wobei das empfangene Funksignal ein Global Positioning System(GPS)-Funksignal („GPS-Signal) umfasst und das Signalmodul ein GPS-Modul enthält.

6. Medium nach Anspruch 1, wobei das empfangene Funksignal ein Wireless Network(Wi-Fi)-Funksignal (Wi-Fi-Signal) umfasst und das Signalmodul ein Wi-Fi-Modul enthält.

7. Medium nach Anspruch 1, wobei die Bewegung von einem Sensor erkannt wird, der im mobilen Gerät enthalten ist, wobei der Sensor Bewegungsdaten erzeugt.

8. Medium nach Anspruch 1, wobei:
der erste Betriebsmodus einen aktiven Betriebsmodus umfasst, in dem das Signalmodul ständig das Funksignal empfängt und/oder sucht, und
der zweite Betriebsmodus einen Energiesparmodus umfasst, in dem das Signalmodul den ständigen Empfang und/oder die Suche nach dem Funksignal beendet.

9. Medium nach Anspruch 1, wobei die erste Aktivität ortsgebunden, Gehen, Laufen, Bewegen und/oder Fahren umfasst.

10. Medium nach Anspruch 2, wobei des Weiteren die Änderung des Betriebsmodus des Signalmoduls erfolgt, wenn sich die zweite Aktivität von der ersten Aktivität unterscheidet.

11. Medium nach Anspruch 3, des Weiteren umfassend die Beurteilung, ob die Signalqualität des Funksignals einen ersten Signalqualitätsschwellenwert übersteigt und ob die nachfolgende Signalqualität des nachfolgenden Funksignals einen zweiten Signalqualitätsschwellenwert übersteigt.

12. Medium nach Anspruch 11, wobei die Änderung des Betriebsmodus des Signalmoduls erfolgt, wenn die Signalqualität des Funksignals geringer als der erste Signalqualitätsschwellenwert ist, und des Weiteren die Änderung des Betriebsmodus des Signalmoduls erfolgt, wenn die nachfolgende Signalqualität des nachfolgenden Funksignals den zweiten Signalqualitätsschwellenwert übersteigt.

13. Medium nach Anspruch 6, wobei der zweite Betriebsmodus einen ausgeschalteten Modus umfasst, wenn die erste Aktivität angibt, dass der Benutzer fährt.

14. Medium nach Anspruch 5, wobei der zweite Betriebsmodus einen Trickle-Modus umfasst, in dem das GPS-Signal auf eine Reihe von einem oder mehreren GPS-Satelliten beschränkt ist, die vom GPS-Modul erkannt werden.

15. Ein Speichermedium, das darauf gespeicherte Befehle aufweist, die, wenn sie von einer Maschine ausgeführt werden, zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 führen.

16. System, umfassend:
ein mit zwei oder mehr Betriebsmodi verbundenes Signalmodul, das für den Empfang von Funksignalen konfiguriert ist,
einen Sensor, der für die Erkennung von Bewegung und die Erzeugung von Bewegungsdaten konfiguriert ist, und
einen Prozessor, der mit dem Sensor und dem Signalmodul gekoppelt ist, wobei der Prozessor so konfiguriert ist, dass er:
eine Aktivität aus den Bewegungsdaten inferiert,
eine Signalqualität der Funksignale beurteilt und
einen Betriebsmodus des Signalmoduls auf Basis der Signalqualität und Aktivität ändert.

17. System nach Anspruch 16, wobei der Prozessor des Weiteren so konfiguriert ist, dass er eine regelbasierte Heuristik auf die Signalqualität und die Aktivität anwendet.

18. System nach Anspruch 16, wobei das Signalmodul ein GPS-Modul ist, das für den Empfang von GPS-Signalen konfiguriert ist.

19. System nach Anspruch 16, wobei das Signalmodul ein Wi-Fi-Modul ist, das für den Empfang von Wi-Fi-Signalen konfiguriert ist.

20. System nach Anspruch 18, weiter umfassend:
ein Wi-Fi-Signalmodul mit zwei oder mehr Wi-Fi-Modul-Betriebsmodi, das für den Empfang von Wi-Fi-Signalen konfiguriert ist, wobei
der Prozessor mit dem Wi-Fi-Signalmodul gekoppelt und des Weiteren konfiguriert ist, um:
eine Wi-Fi-Signalqualität der Wi-Fi-Signale zu beurteilen, und
einen Wi-Fi-Modul-Betriebsmodus des Wi-Fi-Signalmoduls auf Basis der Wi-Fi-Signalqualität und Aktivität zu ändern.

21. System nach Anspruch 16, wobei die Betriebsmodi einen Energiesparmodus und einen aktiven Betriebsmodus umfassen.

22. System nach Anspruch 21, wobei der Energiesparmodus ein ausgeschalteter Modus ist.

23. System nach Anspruch 21, wobei die vom Prozessor zu inferierende Aktivität eine physische Aktivität angibt, die von einem Benutzer eines mobilen Geräts durchgeführt wird.

24. Verfahren, umfassend:
Erkennen der Bewegung eines mobilen Geräts,
Inferieren aus der Bewegung einer ersten Aktivität eines Benutzers des mobilen Geräts,
Beurteilen einer Signalqualität eines Funksignals, das von einem Signalmodul empfangen wird, und
Ändern eines Betriebsmodus des Signalmoduls von einem ersten Betriebsmodus zu einem zweiten Betriebsmodus auf Basis der Signalqualität und der ersten Aktivität.

25. Verfahren nach Anspruch 24, wobei die Ausführung der Anweisungen des Weiteren führt zu:
Erkennen der nachfolgenden Bewegung eines mobilen Geräts,
Inferieren aus der nachfolgenden Bewegung einer zweiten Aktivität des Benutzers des mobilen Geräts,
des Weiteren Ändern des Betriebsmodus des Signalmoduls vom zweiten Betriebsmodus zu einem dritten Betriebsmodus auf Basis der zweiten Aktivität.

26. Verfahren nach Anspruch 24, wobei die Ausführung der Anweisungen des Weiteren führt zu:
Beurteilen einer nachfolgenden Signalqualität eines nachfolgenden Funksignals, das vom Signalmodul empfangen wird, und
des Weiteren Ändern des Betriebsmodus des Signalmoduls vom zweiten Betriebsmodus zu einem dritten Betriebsmodus auf Basis der nachfolgenden Signalqualität.

27. Verfahren nach Anspruch 24, wobei die Änderung des Betriebsmodus des Signalmoduls die Anwendung regelbasierter Heuristik auf die erste Aktivität und die Signalqualität umfasst.

Description:
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Der Energieverbrauch wird beim Design mobiler Geräte ein immer wichtigeres Kriterium. Ein Bereich, der in mobilen Geräten Energie verbrauchen kann, ist die Funksignalverarbeitung für den Empfang von Global Positioning System(GPS)-Daten und Wireless Network(Wi-Fi)-Daten. In manchen Fällen verbraucht die Funksignalverarbeitung für den Empfang von GPS- und Wi-Fi-Daten auch dann Energie, wenn ein mobiles Gerät keinen GPS- oder Wi-Fi-Signalempfang hat. In Zeiten ohne GPS- oder Wi-Fi-Signalempfang kann ein im mobilen Gerät enthaltenes GPS-Modul und/oder Wi-Fi-Modul weiterhin nach GPS- und Wi-Fi-Signalen suchen. Die Suche kann erfolgen, wenn ein Benutzer des mobilen Geräts keine GPS- oder Wi-Fi-Signale nutzt.

Eine herkömmliche Technik zur Verringerung des Energieverbrauchs in mobilen Geräten ist die Ausschaltung des GPS-Moduls und des Wi-Fi-Moduls über statische Einstellungen. Bei dieser Technik wird der Bildschirm des mobilen Geräts ausgeschaltet und das GPS-Modul und das Wi-Fi-Modul werden ebenfalls ausgeschaltet. Diese Technik bricht jedoch mit der „alwaysconnected”-Metapher und kann den Betrieb von Anwendungen und Diensten auf dem mobilen Gerät stören. Außerdem kann diese Technik eine manuelle Eingabe durch einen Benutzer des mobilen Geräts erfordern, um das GPS-Modul und/oder Wi-Fi-Modul wieder zu aktivieren, was diese Technik für den Benutzer des mobilen Geräts umständlich macht.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist ein Blockdiagramm eines Beispielsystems gemäß einiger Ausführungsformen.

2 ist ein Blockdiagramm eines Beispielsystems gemäß einiger Ausführungsformen.

3 ist ein Ablaufdiagramm eines beispielhaften Verfahrens gemäß einiger Ausführungsformen.

4A ist ein Ablaufdiagramm eines weiteren beispielhaften Verfahrens gemäß einiger Ausführungsformen.

4B ist ein Ablaufdiagramm eines weiteren beispielhaften Verfahrens gemäß einiger Ausführungsformen.

4C ist ein Ablaufdiagramm eines weiteren beispielhaften Verfahrens gemäß einiger Ausführungsformen.

4D ist ein Ablaufdiagramm eines weiteren beispielhaften Verfahrens gemäß einiger Ausführungsformen.

4E ist ein Ablaufdiagramm eines weiteren beispielhaften Verfahrens gemäß einiger Ausführungsformen.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN

1 ist ein Blockdiagramm eines beispielhaften Systems 100 gemäß einiger Ausführungsformen. System 100 kann ein mobiles Gerät 102 umfassen, das mit einem Benutzer verbunden sein und/oder von einem Benutzer betrieben werden kann. Das beispielhafte mobile Gerät 102 beinhaltet zum Beispiel auch einen Prozessor 106, der betriebsbereit mit einem Signalmodul 110 und einem Sensor 104 verbunden ist, der unten näher beschrieben wird. Der Benutzer kann das mobile Gerät 102 bei einer oder mehreren physischen Aktionen, die vom Benutzer durchgeführt werden, tragen oder sonst mitnehmen. Der Benutzer kann zum Beispiel das mobile Gerät 102 tragen, während er geht, läuft, wandert, Fahrrad fährt und/oder ein Fahrzeug führt. In ähnlicher Weise kann der Benutzer das mobile Gerät 102 mitnehmen, während der Benutzer z. B. schläft, ein Nickerchen macht, auf der Couch sitzt.

In einigen Ausführungsformen kann das mobile Gerät 102 so konfiguriert werden, das es physische Aktionen erkennt, die vom Benutzer durchgeführt werden. Auf Basis der vom Benutzer durchgeführten physischen Aktionen kann das mobile Gerät 102 seinen Energieverbrauch reduzieren, indem es einen Betriebsmodus eines Signalmoduls 110 im mobilen Gerät 102 ändert. Zum Beispiel kann das mobile Gerät 102 erkennen, dass der Benutzer schläft, und einen Betriebsmodus des Signalmoduls 110 auf einen Energiesparmodus ändern und dadurch den Energieverbrauch des mobilen Geräts 102 verringern.

In einigen Ausführungsformen kann das Signalmodul 110 so konfiguriert sein, dass es ein Funksignal 112 empfängt. Das Funksignal 112 kann verschiedene Daten und/oder Signale beinhalten, die zum mobilen Gerät 102 verteilt oder übertragen werden. Das Funksignal 112 kann zum Beispiel ein Global Positioning System(GPS)-Signal oder ein Wireless Network(Wi-Fi)-Signal umfassen.

In einigen Ausführungsformen kann das Signalmodul 110 einen oder mehrere Modi umfassen. Die Betriebsmodi beziehen sich auf einen oder mehrere Sätze an Funktionen, die vom Signalmodul 110 in Bezug auf das Funksignal 112 durchgeführt werden. Zum Beispiel kann das Signalmodul 110 in einigen Ausführungsformen einen aktiven Betriebsmodus enthalten, bei dem das Signalmodul 110 ständig das Funksignal 112 empfangen und/oder suchen kann. Zusätzlich oder alternativ kann das Signalmodul 110 einen oder mehrere Energiesparmodi enthalten, in denen das Signalmodul 110 den ständigen Empfang und/oder die Suche des Funksignals 112 beendet, und/oder einen ausgeschalteten Modus, bei dem das mobile Gerät 102 das Signalmodul 110 nicht mehr mit Energie versorgt. Die oben aufgeführten Betriebsmodi stellen nur eine Teilmenge der möglichen Betriebsmodi dar. In einigen Ausführungsformen kann das Signalmodul 110 dem Prozessor 106 Daten mitteilen, die im Funksignal 112 enthalten und/oder damit verbunden sind.

Sensor 104 in 1 wird als im mobilen Gerät 102 enthalten dargestellt. Sensor 104 kann dauerhaft oder vorübergehend im mobilen Gerät 102 befestigt und/oder installiert sein. In einigen Ausführungsformen kann der Sensor 104 jedoch selektiv und/oder optional mit dem mobilen Gerät 102 gekoppelt sein, z. B. über einen Universal Serial Bus (USB), eine Bluetooth-Verbindung, eine Kopfhörerbuchse oder einen 30-poligen Dockinganschluss. Zusätzlich oder alternativ kann der Sensor 104 in einem anderen mobilen Gerät enthalten oder in einem Peripherie-, Hilfs- und/oder einem andren Gerät enthalten sein. Zum Beispiel kann ein Sensor 104 in einem tragbaren Gerät eingebettet sein, z. B. einer Armbanduhr und/oder einer Hörmuschel.

Sensor 104 kann einen oder mehrere herkömmliche/reale Sensoren umfassen, die u. a. ein Akzelerometer, ein Gyroskop, eine Kamera, ein Lichtsensor, ein IR-Detektor, ein Bewegungssensor, ein Barometer und/oder ein Kompass sein können. Außerdem kann der Sensor 104 ein oder mehrere Softsensoren umfassen. In Ausführungsformen, bei denen der Sensor 104 einen Softsensor umfasst, kann der Sensor 104 Softsensordaten umfassen. Im Allgemeinen können Softsensordaten aus der Verarbeitung oder Kombination von einer oder mehreren gemessenen Mengen und/oder Informationen resultieren, um neue Mengen abzuleiten, die gemessen werden müssen. Ein Beispiel eines Softsensors kann Navigationssoftware umfassen.

Sensor 104 kann so konfiguriert werden, dass er Bewegung erkennt, Bewegungsdaten erzeugt, die für die erkannte Bewegung repräsentativ sind, und/oder Softsensordaten produziert (zusammen „erfasste Informationen”). In einigen Ausführungsformen kann die Bewegung aus der physischen Aktion resultieren, die von einem Benutzer des mobilen Geräts 102 durchgeführt wird. Die physische Aktion, die von einem Benutzer durchgeführt wird, kann z. B. Schlafen umfassen, was dazu führen kann, dass vom Sensor 104 eine relativ stabile oder keine Bewegung erkannt wird. In einigen Ausführungsformen kann der Sensor 104 die Bewegungsdaten dem Prozessor 106 mitteilen.

Prozessor 106 kann im Allgemeinen eine Maschine oder einen Mechanismus beinhalten, die/der eine oder mehrere Eingaben umwandeln oder sonst kombinieren, modifizieren und/oder ändern kann. Ein beispielhafter Prozessor 106 kann, zumindest teilweise, in Hardware, programmierbaren Geräten, Software oder einer Kombination daraus implementiert werden. Prozessor 106 kann die Bewegungsdaten vom Sensor 104 und Daten, die im Funksignal 112 enthalten und/oder damit verbunden sind, vom Signalmodul 110 mittels Kommunikationskopplungen 114 bzw. 108 empfangen. In einigen Ausführungsformen kann der Prozessor 106 die Bewegungsdaten und das Funksignal 112 z. B. ständig, in Echtzeit und/oder regelmäßig empfangen. Prozessor 106 kann jede Aktivität aus den Bewegungsdaten inferieren und er kann eine Eigenschaft des Funksignals 112 beurteilen, z. B. die Signalqualität. Prozessor 106 kann einen Satz oder eine Reihe von Muster, Vorlagen und/oder Programmen verwenden, um die Bewegungsdaten für das Inferieren der Aktivität zu analysieren.

Auf Basis der beurteilten Signalqualität und der inferierten Aktivität kann der Prozessor 106 den Betriebsmodus des Signalmoduls 110 ändern. Prozessor 106 kann zum Beispiel einen Befehl mitteilen, um den Betriebsmodus des Signalmoduls 110 mittels einer Kommunikationskopplung 120 zu ändern.

In der dargestellten Ausführungsform beinhaltet das mobile Gerät 102 ein Signalmodul 110, das eine Art von Funksignal 112 empfängt, einen Prozessor 106 und einen Sensor 104, der die Art der Bewegung eines Benutzers erkennt. Diese Darstellung dient jedoch nur der Veranschaulichung und soll mögliche Ausführungsformen nicht beschränken. Insbesondere kann das mobile Gerät 102 eine Reihe von Signalmodulen 110 enthalten, die in Kombination oder einzeln alle möglichen Arten von Funksignalen 112 empfangen können. Zusätzlich oder alternativ kann das mobile Gerät 102 mehrere Prozessoren 106 haben, die kommunikativ gekoppelt sind und/oder eine Teilmenge der hierin beschriebenen Handlungen durchführen. In ähnlicher Weise kann das mobile Gerät 102 jede Anzahl Sensoren 104 enthalten, die in Kombination oder einzeln alle möglichen Arten einer Bewegung eines Benutzers erkennen können. Des Weiteren können der Prozessor 106 und das Signalmodul 110 in einem einzigen Modul kombiniert sein. In einigen Ausführungsformen kann das mobile Gerät 102 u. a. ein Mobiltelefon, ein Smartphone, ein Handheld-Computer, ein Personal Digital Assistant, ein Tablet-Computer, ein Laptop-Computer, ein Handheld-Spielgerät, ein tragbarer Medienplayer, ein Pager, ein persönliches Navigationsgerät, eine Kamera und/oder ein Zeitmesser sein.

2 ist ein Blockdiagramm eines beispielhaften Systems 200 gemäß einiger Ausführungsformen. System 200 kann ein mobiles Gerät 202 umfassen, das einen Prozessor 206 enthalten kann. Das mobile Gerät 202 kann außerdem Anwendungen und/oder Programme enthalten, die Daten nutzen, die in Global Positioning System(GPS)-Funksignalen(GPS-Signale) 212 oder in Wireless Network(Wi-Fi)-Funksignalen (Wi-Fi-Signale) 214 enthalten und/oder damit verbunden sind.

Auf Basis der vom mobilen Gerät 202 erkannten Bewegung, die aus einer oder mehreren physischen Aktionen resultiert, die von einem Benutzer des mobilen Geräts 202 durchgeführt werden, kann das mobile Gerät 202 den Betriebsmodus eines GPS-Moduls 208 und/oder eines Wi-Fi-Moduls 210 ändern, das die jeweiligen GPS-Signale 212 und Wi-Fi-Signale 214 empfängt. Um festzustellen, ob und/oder wann der Betriebsmodus des GPS-Moduls 208 und/oder Wi-Fi-Moduls 210 geändert werden soll, kann das mobile Gerät 202 in einigen Ausführungsformen drei allgemeine Aktionen durchführen. Erstens kann der Prozessor 206 so konfiguriert sein, dass er eine Wi-Fi-Signalqualität und/oder eine GPS-Signalqualität von den Wi-Fi-Signalen 214 bzw. den GPS-Signalen 212 beurteilt. Zweitens kann der Prozessor 206 in einigen Ausführungsformen des Weiteren so konfiguriert sein, dass er eine Aktivität inferiert, die auf die Bewegung hinweist, die von einem Sensor 204 im mobilen Gerät 202 erkannt wurde. Drittens kann der Prozessor 206 regelbasierte Heuristik auf die Wi-Fi-Signalqualität und/oder GPS-Signalqualität zusammen mit der inferierten Aktivität anwenden, um festzustellen, ob und/oder wann die Betriebsmodi des GPS-Moduls 208 und/oder des Wi-Fi-Moduls 210 geändert werden sollen. In einigen Ausführungsformen kann die Aktivität inferiert werden, bevor die Signalqualität festgestellt wird, und/oder die Aktivität kann gleichzeitig mit der Beurteilung der Signalqualität inferiert werden. Jede der drei allgemeinen Aktionen wird weiter unten näher erklärt.

Die GPS-Signale 212 kann vom GPS-Modul 208 empfangen werden. Das GPS-Modul 208 kann einen GPS-Empfänger und/oder Software enthalten, die Position und/oder Uhrzeit aus den GPS-Signalen 212 berechnen und/oder extrahieren kann. Im Allgemeinen werden die GPS-Signale 212 durch eine Konstellation der GPS-Satelliten 250 übertragen, die die Erde umkreisen. Jeder GPS-Satellit 250 in der Konstellation sendet ständig GPS-Signale 212 in einem festgelegten Format, einschließlich GPS-satellitenspezifische Entfernungsmesscodes und eine Navigationsnachricht. Das zivile Format der GPS-Signale 212 wird hierin kurz beschrieben, dies soll jedoch potenzielle Ausführungsformen nicht beschränken.

Der Entfernungsmesscode ermöglicht es dem GPS-Modul 208, zu identifizieren, welcher GPS-Satellit 250 in der Konstellation die GPS-Signale 212 sendet. Die Navigation enthält eine Uhrzeit, eine Ephemeride, die präzise Orbitalinformationen des GPS-Satelliten 250 enthält, der die GPS-Signale 212 überträgt, und einen Almanach, der grobe Orbitalinformationen für alle GPS-Satelliten 250 und den jeweiligen Zustand der Konstellation enthält.

Für die Verwendung bei der Navigation kann das GPS-Modul 208 GPS-Signale 212 von 3 oder mehr GPS-Satelliten 250 empfangen und aus den GPS-Signalen 212 eine Position des GPS-Moduls 208 triangulieren. In einigen Ausführungsformen kann das GPS-Modul 208 die Fähigkeit umfassen, nach GPS-Satelliten 250 zu suchen. Da die GPS-Signale 212, die früher vom GPS-Modul 208 empfangen wurden, während Zeiten des Nichtgebrauchs ungültig werden, kann das GPS-Modul 208 vor und/oder zwischen dem Empfang von GPS-Signalen 212 nach GPS-Satelliten 250 suchen. In einigen Ausführungsformen kann das Suchen nach GPS-Satelliten 250, der Empfang von GPS-Signalen 212 und der vom GPS-Modul 208 durchgeführte Navitationsprozesse Energie verbrauchen.

Die Beurteilung von Daten, die in empfangenen GPS-Daten 212 enthalten und/oder mit ihnen verbunden sind, kann auf eine Signalqualität der GPS-Signale 212 (die „GPS-Signalqualität”) hinweisen. Die GPS-Signalqualität kann zum Beispiel von der Verfügbarkeit von GPS-Satelliten 250 abhängen. Zum Beispiel können die GPS-Signale 212 mithilfe des Entfernungsmesscodes die Anzahl der GPS-Satelliten 250 angeben, die die GPS-Signale 212 übertragen, die vom GPS-Modul 208 empfangen werden. In einigen Ausführungsformen kann die GPS-Signalqualität einen einzigen oder keinen GPS-Satelliten 250 umfassen, der GPS-Signale 212 überträgt, die vom GPS-Modul 208 empfangen werden.

Die Wi-Fi-Signale 214 können von einem oder mehreren Access Points (einzeln ein „AP”, im Plural „APs”) 252 übertragen werden. Das Wi-Fi-Modul 210 kann sich mittels AP 252 mit einem Netzwerk verbinden, zum Beispiel dem Internet und/oder einem Unternehmens-LAN. Das heißt, das Wi-Fi-Modul 210 kann die Wi-Fi-Signale 214 aus dem Netzwerk über den AP 252 empfangen und/oder Daten über den AP 252 an das Netzwerk übertragen.

Jeder AP 252 hat einen Übertragungsbereich, innerhalb dessen eine Netzwerkverbindung zwischen dem Wi-Fi-Modul 210 und dem Netzwerk aufrechterhalten werden kann. Zum Beispiel kann der AP 252 in einigen Ausführungsformen einen Übertragungsbereich eines Radius von ca. 100 Meter haben. Der Übertragungsbereich kann sich auf Basis verschiedener Faktoren unterscheiden, z. B. Ort, ob innen oder außen, Montagehöhe des AP 252, Hindernisse in der Nähe wie Gebäude, elektrische Störung von anderen Geräten, Vorhandensein anderer APs, die Fähigkeit des Wi-Fi-Moduls 210, Wetter und/oder staatliche Frequenzbeschränkungen. Der Übertragungsbereich von APs 252 kann sich in einigen Fällen überlappen oder auch nicht und dadurch Bereiche mit hohen oder starken Wi-Fi-Signalen 214 und Bereiche mit schwachen oder ohne Wi-Fi-Signale 214 schaffen. Zum Beispiel können ländliche Gebiete aus Mangel an APs 252 schwache oder keine Wi-Fi-Signale 214 habe, während eine Stadt aufgrund der von Gebäuden verursachten Störung schwache oder keine Wi-Fi-Signale 214 haben kann.

In einigen Ausführungsformen kann das Wi-Fi-Modul 210 die Fähigkeit enthalten, nach APs 252 zu suchen. Zum Beispiel kann das Wi-Fi-Modul 210 in Bereichen mit schwachen oder keinen Wi-Fi-Signalen 214 und/oder bei Verlust der Wi-Fi-Signale 214 nach APs 252 suchen. In einigen Ausführungsformen kann das Suchen nach APs 252 und/oder der Empfang von Wi-Fi-Signalen 214 Energie verbrauchen.

Die Beurteilung von Daten, die in empfangenen Wi-Fi-Daten 214 enthalten und/oder mit ihnen verbunden sind, kann auf eine Signalqualität der Wi-Fi-Signale 214 (die „Wi-Fi-Signalqualität”) hinweisen. Die Wi-Fi-Signalqualität kann von der Verfügbarkeit von APs 252 abhängen. Ein Beispiel der Wi-Fi-Signalqualität kann die Abwesenheit empfangener Wi-Fi-Signale 214 umfassen, was daraus resultieren kann, dass keine APs 252 verfügbar sind.

Das Wi-Fi-Modul 210 und/oder das GPS-Modul 208 können verschiedene Betriebsmodi enthalten. Die Betriebsmodi umfassen im Allgemeinen eine Reihe von Funktionen, die vom Wi-Fi-Modul 210 und/oder GPS-Modul 208 in Bezug auf die Wi-Fi-Signale 214 und/oder die GPS-Signale 212 ausgeführt werden.

Zum Beispiel kann das GPS-Modul 208 einen aktiven Betriebsmodus beinhalten, der auch als „full on” bezeichnet wird, in dem das GPS-Modul 208 ständig GPS-Signale 212 empfangen und/oder suchen, eine Position des GPS-Moduls 208 berechnen und/oder Daten mitteilen kann, die in den GPS-Signalen 212 enthalten und/oder mit ihnen verbunden sind. Zusätzlich oder alternativ kann das GPS-Modul 208 einen als „Trickle-Modus” bezeichneten Betriebsmodus enthalten, in dem das GPS-Modul 208 die Verfügbarkeit von GPS-Satelliten 250 abfragt. Im Trickle-Modus 212 können die GPS-Signale auf die Zahl der GPS-Satelliten 250 beschränkt sein, die vom GPS-Modul 208 empfangen werden. Zusätzlich oder alternativ kann das GPS-Modul 208 einen ausgeschalteten Modus beinhalten, in dem das mobile Gerät 202 das GPS-Modul 208 nicht mehr mit Energie versorgt.

Zusätzlich oder alternativ kann das Wi-Fi-Modul 210 Betriebsmodi beinhalten, die dem aktiven Betriebsmodus, dem Trickle-Modus und/oder dem ausgeschalteten ähnlich oder ihnen gleichwertig sind, wie in Bezug auf das GPS-Modul 208 beschrieben.

In der in 2 dargestellten beispielhaften Ausführungsform ist das GPS-Modul 208 vom Wi-Fi-Modul 210 getrennt. In einigen Ausführungsformen können das GPS-Modul 208 und das Wi-Fi-Modul 210 z. B. Komponenten, Mechanismen, Schaltkreise und/oder funktionelle Fähigkeiten gemeinsam nutzen.

In einigen Ausführungsformen kann das mobile Gerät 202 ein Signalbeurteilungsmodul 218 enthalten. Das Signalbeurteilungsmodul 218 kann so konfiguriert werden, dass es Daten empfängt, die in den GPS-Signalen 212 oder einem Teil davon vom GPS-Modul 208 empfangen werden und/oder damit verbunden sind, und/oder Daten, die in den Wi-Fi-Signalen 214 oder einem Teil davon vom Wi-Fi-Modul 210 empfangen werden und/oder damit verbunden sind, wie in 2 durch die Kommunikationskopplungen 230 und 232 dargestellt. Das Signalbeurteilungsmodul 218 kann die GPS-Signalqualität und/oder die Wi-Fi-Signalqualität wie hierin beschrieben beurteilen. Die GPS-Signalqualität kann sich z. B. auf die Reihe von GPS-Satelliten 250 beziehen, die GPS-Signale 212 übertragen, die vom GPS-Modul 208 empfangen werden, und/oder die Intensität der GPS-Signale 212. In ähnlicher Weise, kann sich die Wi-Fi-Signalqualität z. B. auf die Reihe von APs 252 beziehen, die Wi-Fi-Signale 214 übertragen, die vom Wi-Fi-Modul 210 empfangen werden, und/oder die Intensität der Wi-Fi-Signale 214.

Wie oben beschrieben, können sich die Wi-Fi-Signalqualität und/oder die GPS-Signalqualität unterscheiden, wenn sich der Benutzer des mobilen Geräts 202 von einem Bereich in einen anderen Bereich bewegt. Zum Beispiel können die Wände des Gebäudes die GPS-Signale 212 stören, das Gebäude kann aber einen lokalen AP 252 haben. In diesen und anderen Ausführungsformen kann die GPS-Signalqualität niedrig und die Wi-Fi-Signalqualität hoch sein. Alternativ können, wenn sich das mobile Gerät 202 in einem ländlichen Gebiet befindet, keine Gebäude die GPS-Signale 212 blockieren, und es kann sein, dass keine lokalen APs 252 verfügbar sind. In diesen und anderen Ausführungsformen kann die GPS-Signalqualität hoch und die Wi-Fi-Signalqualität niedrig sein.

Bewegung kann produziert werden, wenn das mobile Gerät 202 bei einer oder mehreren physischen Aktionen mitgenommen wird, die von einem Benutzer durchgeführt werden. Physische Aktionen, die von einem Benutzer durchgeführt werden, beziehen sich auf eine Reihe von Aktionen wie z. B. Laufen, Gehen, Sitzen, die eine Bewegung produzieren können, die vom Sensor 204 erkannt werden kann. Demgemäß kann die Bewegung Änderungen oder Nichtvorhandensein statischer, träger oder dynamischer Zustände des mobilen Geräts 202 beinhalten, die aus der physischen Aktion resultieren, die von einem Benutzer durchgeführt wird. Zum Beispiel kann das mobile Gerät 202 in einigen Ausführungsformen ein Smartphone sein und eine vom Benutzer durchgeführte physische Aktion kann Laufen sein. Da Laufen einen bestimmten Satz an Bewegung umfasst, z. B. regelmäßige Höhenänderungen, eine Vorwärtsgeschwindigkeit und/oder eine Schrittfrequenz, unterliegt das mobile Gerät 202 der Bewegung, die mit dem Laufen verbunden ist, wenn der Benutzer das Smartphone beim Laufen mitführt.

In einigen Ausführungsformen kann das mobile Gerät 202 den Sensor 204 beinhalten, der die Bewegung erkennt. Der Sensor 204 kann Bewegungsdaten aus der erkannten Bewegung erzeugen. Beispiele des Sensors 204 können u. a. ein Akzelerometer, ein Gyroskop, eine Kamera, ein Lichtsensor, ein IR-Detektor, ein Bewegungssensor, ein Barometer und/oder ein Kompass sein. In einigen Ausführungsformen kann der Sensor 204 selektiv und/oder optional mit dem mobilen Gerät 202 gekoppelt sein, z. B. über USB, eine Bluetooth-Verbindung, eine Kopfhörerbuchse oder einen 30-poligen Dockinganschluss.

In einigen Ausführungsformen kann das mobile Gerät 202 mehrere Sensoren 204 enthalten, die unabhängig und/oder in Kombination einen Bewegung des mobilen Geräts 202 erkennen. Das heißt, ein erster Sensor 204 kann eine erste Bewegung erkennen, während ein zweiter Sensor 204 eine zweite Bewegung erkennen kann. Alternativ kann der erste Sensor 204 die erste Bewegung unabhängig erkennen und die zweite Bewegung in Kombination mit Sensor 204 erkennen.

In einigen Ausführungsformen erkennt der Sensor 204 die Bewegung und/oder erzeugt Bewegungsdaten als Funktion der Zeit, was zu Zeitreihendaten führt. Die Abtastfrequenzen der Zeitreihendaten können z. B. vom Prozessor 206 gesteuert und/oder von einem anderen Prozessor gesteuert werden.

In einigen Ausführungsformen kann der Sensor 204 die Bewegungsdaten dem Prozessor 206 mitteilen, wie durch Kommunikationskopplung 228 dargestellt. Die Kommunikation zwischen dem Sensor 204 und dem Prozessor 206 kann ständig, in Echtzeit oder regelmäßig erfolgen.

In einigen Ausführungsformen kann der Prozessor 206 ein Aktivitätsinferenzmodul 220 enthalten. Das Aktivitätsinferenzmodul 220 kann so konfiguriert werden, dass es Bewegungsdaten oder eine Teilmenge der Daten empfängt, die von Sensor 204 erzeugt werden. Aus den Bewegungsdaten kann das Aktivitätsinferenzmodul 220 eine Aktivität inferieren, die die physische Aktion angeben kann, die von einem Benutzer durchgeführt wird. Zum Beispiel kann das Aktivitätsinferenzmodul 220 einen Satz oder eine Reihe von Muster, Vorlagen und/oder Programmen beinhalten, die die Bewegungsdaten analysieren können, die vom Sensor 204 erzeugt wurden, und die Aktivität eines Benutzers aus den Bewegungsdaten inferieren. Die vom Aktivitätsinferenzmodul 220 inferierte Aktivität kann eine bestimmte Aktivität sein und/oder sie kann eine allgemeine Kategorie sein, die eine Reihe von physischen Aktionen umfasst, die von einem Benutzer durchgeführt werden.

Zum Beispiel kann die physische Aktivität, die von einem Benutzer durchgeführt wird, Schlafen sein, was dazu führt, dass die Bewegungsdaten wenig oder keine Bewegung anzeigen. Das Aktivitätsinferenzmodul 220 kann die Aktivität „Ortsgebunden” aus den Bewegungsdaten inferieren. Die Aktivität „Ortsgebunden” kann zusätzlich andere physische Aktionen beinhalten, die vom Benutzer durchgeführt werden, wie z. B. Sitzen, ein Nickerchen machen oder Stehen. Alternativ kann das Aktivitätsinferenzmodul 220 die Aktivität „Schlafen” aus den Bewegungsdaten inferieren. Die Aktivität „Schlafen” kann spezifischer als die Aktivität „Ortsgebunden” sein.

In einigen Ausführungsformen kann das Aktivitätsinferenzmodul 220 die Fähigkeit beinhalten, Muster, Vorlagen und/oder Programme herunterzuladen oder zu aktualisieren. Zusätzlich oder alternativ kann das Aktivitätsinferenzmodul die Fähigkeit für einen Benutzer beinhalten, Muster, Vorlagen und/oder Programme zu lernen oder anzupassen.

Die vom Aktivitätsinferenzmodul 220 inferierte Aktivität und die GPS-Signalqualität und/oder die Wi-Fi-Signalqualität, die vom Signalbeurteilungsmodul 218 beurteilt wurden, können dem heuristischen Lösungsmodul 222 mitgeteilt werden, wie von Kommunikationskopplungen 238 und 234 dargestellt. Am heuristischen Lösungsmodul 222 kann der Prozessor 206 einen Heuristik-Satz auf die Aktivität, die GPS-Signalqualität und/oder die Wi-Fi-Signalqualität anwenden. Der Heuristik-Satz kann statische und/oder dynamische Heuristikmodelle umfassen. Zum Beispiel kann der Heuristiksatz eine regelbasiert Heuristik, ein lernendes/adaptives Heuristikprogramm und/oder ein Heuristikprogramm umfassen, das prädiktive Modelle mit Rückmeldung beinhaltet, die das Heuristikprogramm ändern oder etwas dazu hinzufügen können. Auf Basis der Aktivität, der GPS-Signalqualität und/oder der Wi-Fi-Signalqualität kann ein Steuermodul 244 den Betriebsmodus des GPS-Moduls 208 und/oder des Wi-Fi-Moduls 210 von einem ersten Betriebsmodus zu einem zweiten Betriebsmodus ändern, wie von den Kommunikationskopplungen 240 und 242 angegeben.

In einigen Ausführungsformen können die Aktivität, die GPS-Signalqualität und/oder die Wi-Fi-Signalqualität ständig und/oder regelmäßig durch eine zweite Aktivität, eine nachfolgende GPS-Signalqualität und/oder eine nachfolgende Wi-Fi-Signalqualität aktualisiert werden. Das Steuermodul 244 kann des Weiteren die Betriebsmodi des GPS-Moduls 208 und/oder des Wi-Fi-Moduls 210 auf Basis der zweiten Aktivität, der nachfolgenden GPS-Signalqualität und/oder der nachfolgenden Wi-Fi-Signalqualität ändern.

In einigen Ausführungsformen können die Änderungen der Betriebsmodi des GPS-Moduls 208 und/oder des Wi-Fi-Moduls 210 auf Abweichungen zwischen einer ersten Aktivität und einer zweiten Aktivität, Abweichungen bei der GPS-Signalqualität und/oder Abweichungen bei der Wi-Fi-Signalqualität basieren.

In einigen Ausführungsformen können die Änderungen der Betriebsmodi des GPS-Moduls 208 und/oder des Wi-Fi-Moduls 210 auf Standardwerten des mobilen Geräts 202, Programmen, Einstellungen und/oder Anwendungen, die im mobilen Gerät 202 enthalten sind, und/oder Benutzereingaben basieren.

In 2 sind das Signalbeurteilungsmodul 218, das Aktivitätsinferenzmodul 220, das Steuermodul 244 und das heuristische Lösungsmodul 220 als getrennte Module im Prozessor 206 dargestellt. Auch wenn der Prozessor 206 das Signalbeurteilungsmodul 218, das Aktivitätsinferenzmodul 220, das Steuermodul 244 und das heuristische Lösungsmodul 220 als getrennte Module beinhalten kann, ist diese Darstellung nicht begrenzend. In alternativen Ausführungsformen können das Signalbeurteilungsmodul 218, das Aktivitätsinferenzmodul 220, das Steuermodul 244 und/oder das heuristische Lösungsmodul 220 getrennte Softwareanwendungen sein, die vom Prozessor 206 ausgeführt werden, getrennte Module, die nicht im Prozessor 206 enthalten sind, und/oder eine Kombination davon.

3 ist ein Ablaufdiagramm eines beispielhaften Verfahrens 300 gemäß einiger Ausführungsformen. Verfahren 300 kann zum Beispiel vom System 100, oder spezieller vom mobilen Gerät 102 ausgeführt werden, das in Bezug auf 1 beschrieben ist. Die hierin beschriebenen Ablaufdiagramme implizieren nicht notwendigerweise eine Reihenfolge der Aktionen und Ausführungsformen können in jeder Reihenfolge durchgeführt werden, die praktikabel ist. Zu beachten ist, dass jedes der hierin beschriebenen Verfahren von Hardware, Software (einschl. Mikrocode) oder einer Kombination aus Hardware und Software ausgeführt werden kann. Zum Beispiel kann ein Speichermedium Befehle speichern, die, wenn sie von einer Maschine ausgeführt werden, zu einer Ausführung in Übereinstimmung mit einer der hierin beschriebenen Ausführungsformen führen.

Bei 302 wird eine Bewegung eines mobilen Gerät erkannt. Bewegung kann von einem oder mehreren Sensoren erkannt werden, die im mobilen Gerät enthalten sind. Die ein oder mehreren Sensoren können z. B. ein Akzelerometer, ein Gyroskop, eine Kamera, einen Lichtsensor, einen IR-Detektor, einen Bewegungssensor, ein Barometer und/oder einen Kompass beinhalten, der/die/das Bewegung erkennen kann.

In einigen Ausführungsformen kann der Sensor Bewegungsdaten aus der erkannten Bewegung erzeugen. Die Bewegung kann Zeitreihendaten umfassen, d. h., die Bewegung kann als Funktion der Zeit erkannt oder Bewegungsdaten können als Funktion der Zeit erzeugt werden.

Bei 304 wird eine erste Aktivität eines Benutzers des mobilen Geräts aus der Bewegung inferiert. Die Inferenz kann auf einem Satz oder einer Reihe von Muster, Vorlagen und/oder Programmen in Verbindung mit Bewegungsdaten basieren, die vom Sensor für eine erste Aktivität erzeugt wurden.

In einigen Ausführungsformen kann die erste Aktivität z. B. Ortsgebunden, Gehen, Bewegen, Laufen und/oder Fahren sein. Die erste Aktivität kann eine allgemeine Kategorie sein, die mehrere, ähnliche physische Aktionen angeben kann, die von einem Benutzer durchgeführt werden, und/oder die erste Aktivität kann speziell die physische Aktion angeben, die vom Benutzer des mobilen Geräts durchgeführt wird.

Bei 308 wird eine Signalqualität eines empfangenen Funksignals beurteilt. Die Signalqualität kann sich z. B. auf die Qualität, Intensität und/oder Inhalte des empfangenen Funksignals beziehen. Die Signalqualität kann eine oder mehrere Signalqualitäten umfassen, wenn z. B. das empfangene Funksignal ein oder mehrere Funksignale umfasst. Insbesondere kann in einigen Ausführungsformen, bei denen das empfangene Funksignal ein empfangenes GPS-Signal und ein empfangenes Wi-Fi-Signal umfasst, die Signalqualität mindestens eine GPS-Signalqualität und eine Wi-Fi-Signalqualität umfassen.

Bei 310 wird regelbasierte Heuristik auf die ersten Aktivität und die Signalqualität angewendet. Die regelbasierte Heuristik kann die erste Aktivität und die Signalqualität vergleichen, kontrastieren, korrelieren, gewichten, ausgleichen, verarbeiten oder sonst analysieren. Beispiele dieser Schaltkreise werden nachstehend unter Bezug auf 4A bis 4E weiter erörtert.

In einigen Ausführungsformen kann die regelbasierte Heuristik Schwellenwerte beinhalten. Der Schwellenwert kann zum Beispiel in der regelbasierten Heuristik enthalten sein, um die erste Aktivität und/oder die Signalqualität zu analysieren. Die Schwellenwerte können vorher festgelegt sein, oder sich ändern und/oder vom Benutzer angepasst werden.

Beispielhafte Schwellenwerte können u. a. ein Signalschwellenwert und/oder ein Zeitschwellenwert sein. In einigen Ausführungsformen kann die Signalqualität als größer als oder kleiner als der Signalschwellenwert analysiert werden. Zusätzlich oder alternativ können die Signalqualität und/oder die Aktivität gegenüber dem Zeitschwellenwert analysiert werden. Das heißt, in einigen Ausführungsformen kann eine Dauer einer bestimmten Signalqualität oder Aktivität in Verbindung mit einem Zeitschwellwenwert analysiert werden. Das heißt, in einigen Ausführungsformen muss eine Dauer einer bestimmten Signalqualität oder Aktivität größer als ein Zeitschwellenwert sein, damit der Betriebsmodus geändert wird. Zum Beispiel kann eine Aktivität wie Fahren für mindestens 10 Sekunden inferiert werden, bevor der Betriebsmodus eines Signalmoduls geändert wird.

Bei 312 wird ein Betriebsmodus eines Signalmoduls von einem ersten Betriebsmodus zu einem zweiten Betriebsmodus auf Basis der Signalqualität und/oder der ersten Aktivität geändert. In einigen Ausführungsformen kann der Betriebsmodus auf Basis der oben besprochenen regelbasierten Heuristik und/oder einem anderen Satz von Eingaben geändert werden, z. B. Eingabe vom Benutzer des mobilen Geräts und/oder Standardeinstellungen des mobilen Geräts zusammen mit der ersten Aktivität und/oder der Signalqualität.

In einigen Ausführungsformen können die Betriebsmodi u. a. ein aktiver Betriebsmodus, ein oder mehrere Energiesparmodi, in denen das Signalmodul den ständigen Empfang und/oder das Suchen von Funksignalen stoppt, ein Trickle-Modus, der das Funksignal auf eine Angabe der Verfügbarkeit des Funksignals beschränken kann, und/oder ein ausgeschalteter Modus, in dem das mobile Gerät das Signalmodul nicht mehr mit Energie versorgt, sein.

In einigen Ausführungsformen kann Verfahren 300 wiederholt werden. Nach Durchführung von einer oder mehreren Handlungen 302, 304, 308, 310, 312 und Änderung des Betriebsmodus des Signalmoduls kann Verfahren 300 erneut beginnen. In dieser und anderen Ausführungsformen kann bei 302 eine nachfolgende Bewegung des mobilen Geräts erkannt werden. Die nachfolgende Bewegung kann vom Sensor und/oder zusätzlichen Sensoren einzeln und/oder in Kombination mit dem Sensor erkannt werden. Bei 304 kann eine zweite Aktivität des Benutzers des mobilen Geräts aus der nachfolgenden Bewegung inferiert werden.

Bei 308 kann eine nachfolgende Signalqualität eines nachfolgend empfangenen Funksignals beurteilt werden. Die nachfolgende Signalqualität kann sich z. B. auf die Qualität, Intensität und/oder Inhalte des nachfolgend empfangenen Funksignals beziehen. Die nachfolgende Signalqualität kann eine oder mehrere nachfolgende Signalqualitäten umfassen, wenn z. B. das nachfolgend empfangene Funksignal ein oder mehrere Funksignale umfasst. In einigen Ausführungsformen können die nachfolgend empfangenen Funksignale GPS-Signale und Wi-Fi-Signale umfassen und die nachfolgende Signalqualität kann mindestens eine nachfolgende GPS-Signalqualität und eine nachfolgende Wi-Fi-Signalqualität umfassen.

Bei 310 wird regelbasierte Heuristik auf die zweite Aktivität und die Signalqualität angewendet. Die auf die zweite Aktivität und/oder die nachfolgende Signalqualität angewendete regelbasierte Heuristik kann identisch mit, eine gewisse Modifizierung von und/oder eine Teilmenge der regelbasierten Heuristik sein, die auf die erste Aktivität und/oder die Signalqualität angewendet wurde. Bei 312 wird der Betriebsmodus des Signalmoduls des Weiteren vom zweiten Betriebsmodus zum ersten Betriebsmodus auf Basis der ersten Aktivität und/oder der nachfolgenden Signalqualität geändert.

4A bis 4E sind Ablaufdiagramme der beispielhaften Verfahren 400A, 400B, 400C, 400D und 400E gemäß einigen Ausführungsformen. Verfahren 400A, 400B, 400C, 400D und 400E können zum Beispiel vom System 100, oder spezieller vom mobilen Gerät 102 ausgeführt werden, das in Bezug auf 1 beschrieben ist. Jedes Verfahren 400A, 400B, 400C, 400D und 400E wird getrennt hierin beschrieben, jedoch kann in einigen Ausführungsformen ein System ein beliebiges oder eine Kombination der Verfahren 400A, 400B, 400C, 400D und 400E ausführen.

4A ist ein Ablaufdiagramm eines weiteren beispielhaften Verfahrens 400A gemäß einiger Ausführungsformen. In Verfahren 400A kann die Änderung der Betriebsmodi des Signalmoduls auf Abweichungen bei der Signalqualität und Abweichungen zwischen einer ersten Aktivität und einer zweiten Aktivität basieren. Zur Einfachheit ist ein spezifisches Beispiel in 4A dargestellt. Jedoch können ähnliche Verfahren für alternative Ausführungsformen zu den hierin beschriebenen vorhanden sein.

Bei 458 startet Verfahren 400A mit dem GPS-Modul in einem Betriebsmodus gleich einem aktiven Betriebsmodus. Bei 402 kann das System feststellen, ob die GPS-Signalqualität geringer als ein Signalschwellenwert ist. Wenn die GPS-Signalqualität nicht geringer als der Signalschwellenwert ist, kann der Betriebsmodus des GPS-Moduls nicht geändert werden. Falls jedoch die GPS-Signalqualität geringer als der Signalschwellenwert ist, kann Verfahren 400A mit 404 fortfahren.

Bei 404 kann das System feststellen, ob die erste Aktivität gleich ortsgebunden ist. Wenn die erste Aktivität nicht ortsgebunden ist, kann der Betriebsmodus des GPS-Moduls nicht geändert werden. Falls jedoch die erste Aktivität gleich ortsgebunden ist, kann das Verfahren 400A mit 406 fortfahren.

Bei 406 kann das System eine Dauer feststellen, während der die erste Aktivität ortsgebunden ist, und eine Dauer, während der die GPS-Signalqualität geringer als ein Signalschwellenwert ist. Das System kann des Weiteren feststellen, ob die Dauer jeweils größer als ein Zeitschwellenwert ist. Wenn die Dauer jeweils kleiner als ein Zeitschwellenwert ist, kann das System zu 402 zurückkehren und es kann überwachen, bis die Dauer jeweils größer als der Zeitschwellenwert ist. Falls jedoch die Dauer jeweils größer als der Zeitschwellenwert ist, kann Verfahren 400A mit 408 fortfahren.

Bei 408 kann der Betriebsmodus des GPS-Moduls vom aktiven Betriebsmodus zum ausgeschalteten Modus geändert werden. Verfahren 400A kann mit 410 fortfahren.

Bei 410 kann das System feststellen, ob die zweite Aktivität gleich Bewegen ist. Wenn die zweite Aktivität nicht Bewegen ist, kann der Betriebsmodus des GPS-Moduls nicht geändert werden. Das heißt, das GPS-Modul kann ausgeschaltet bleiben. Falls jedoch die zweite Aktivität gleich Bewegen ist, kann Verfahren 400A mit 412 fortfahren.

Bei 412 kann das System die Dauer der zweiten Aktivität gleich Bewegen feststellen. Das System kann des Weiteren feststellen, ob die Dauer größer als ein Zeitschwellenwert ist. Wenn die Dauer kleiner als ein Zeitschwellenwert ist, kann Verfahren 400A zu 410 zurückkehren und es kann überwachen, bis die Dauer größer als der Zeitschwellenwert ist. Falls jedoch die Dauer größer als der Zeitschwellenwert ist, kann Verfahren 400A mit 414 fortfahren.

Bei 414 kann der Betriebsmodus des GPS-Moduls vom ausgeschalteten Modus zum Trickle-Modus geändert werden. Verfahren 400A kann mit 416 fortfahren.

Bei 416 kann das System feststellen, ob eine nachfolgende GPS-Signalqualität größer als ein zweiter Signalschwellenwert ist. In einigen Ausführungsformen kann der zweite Signalschwellenwert gleich dem Signalschwellenwert von 402 sein. Wenn die nachfolgende GPS-Signalqualität größer als ein zweiter Signalschwellenwert ist, kann der Betriebsmodus des GPS-Moduls vom Trickle-Modus zum aktiven Betriebsmodus geändert werden. Wenn jedoch die nachfolgende GPS-Signalqualität geringer als der zweite Signalschwellenwert ist, kann der Betriebsmodus des GPS-Moduls vom Trickle-Modus zum ausgeschalteten Modus geändert werden und Verfahren 400A kann mit 408 fortfahren.

4B ist ein Ablaufdiagramm eines weiteren beispielhaften Verfahrens 400B gemäß einiger Ausführungsformen. In Verfahren 400B kann die Änderung der Betriebsmodi des Signalmoduls auf Abweichungen zwischen einer ersten Aktivität und einer zweiten Aktivität basieren. Zur Einfachheit ist ein spezifisches Beispiel in 4B dargestellt. Jedoch können ähnliche Verfahren für alternative Ausführungsformen zu den hierin beschriebenen vorhanden sein.

Bei 420 startet Verfahren 400B mit einem Wi-Fi-Modul in einem Betriebsmodus gleich einem ausgeschalteten Modus. Das heißt, ein mobiles Gerät versorgt das Wi-Fi-Modul nicht mehr mit Energie. Verfahren 400B kann mit 422 fortfahren.

Bei 422 kann das System feststellen, ob eine erste Aktivität gleich Gehen ist. Wenn die erste Aktivität nicht gleich Gehen ist, kann der Betriebsmodus des Wi-Fi-Moduls nicht geändert werden. Das heißt, das Wi-Fi-Modul kann ausgeschaltet bleiben. Falls jedoch die erste Aktivität gleich Gehen ist, kann Verfahren 400B mit 424 fortfahren.

Bei 424 kann das System feststellen, ob die zweite Aktivität gleich ortsgebunden ist. Wenn die zweite Aktivität nicht gleich ortsgebunden ist, kann der Betriebsmodus des Wi-Fi-Moduls nicht geändert werden. Das heißt, das Wi-Fi-Modul kann ausgeschaltet bleiben. Falls jedoch die zweite Aktivität gleich ortsgebunden ist, kann Verfahren 400B mit 426 fortfahren.

Bei 426 kann der Betriebsmodus des Wi-Fi-Moduls vom ausgeschalteten Modus zu einem aktiven Betriebsmodus geändert werden.

Verfahren 400B kann zum Beispiel angeben, dass die physischen Aktionen, die von einem Benutzer durchgeführt werden, das Gehen zum Haus eines Benutzers und das Ankommen beim Benutzer zu Hause umfassen kann. Unter diesen Umständen können ein oder mehrere APs vorhanden sein, von denen Wi-Fi-Signale vom Wi-Fi-Moduls empfangen werden können.

4C ist ein Ablaufdiagramm eines weiteren beispielhaften Verfahrens 400C gemäß einiger Ausführungsformen. In Verfahren 400C kann die Änderung der Betriebsmodi des Signalmoduls auf einer ersten Aktivität für eine Dauer basieren. Zur Einfachheit ist ein spezifisches Beispiel in 4C dargestellt. Jedoch können ähnliche Verfahren für alternative Ausführungsformen zu den hierin beschriebenen vorhanden sein.

Bei 428 startet Verfahren 400C mit dem Wi-Fi-Modul in einem Betriebsmodus gleich einem aktiven Betriebsmodus. Verfahren 400C kann mit 430 fortfahren.

Bei 430 kann das System feststellen, ob die erste Aktivität gleich Fahren ist. Wenn die erste Aktivität nicht gleich Fahren ist, kann der Betriebsmodus des Wi-Fi-Moduls nicht geändert werden. Falls jedoch die erste Aktivität gleich Fahren ist, kann Verfahren 400C mit 432 fortfahren.

Bei 432 kann das System die Dauer feststellen, die die erste Aktivität gleich Fahren ist. Das System kann des Weiteren feststellen, ob die Dauer größer als ein Zeitschwellenwert ist. Wenn die Dauer kleiner als ein Zeitschwellenwert ist, kann das System zu 430 zurückkehren und es kann überwachen, bis die Dauer größer als der Zeitschwellenwert ist. Falls jedoch die Dauer größer als der Zeitschwellenwert ist, kann Verfahren 400C mit 434 fortfahren.

Bei 434 kann der Betriebsmodus des Wi-Fi-Moduls vom aktiven Betriebsmodus zum ausgeschalteten Modus geändert werden.

Verfahren 400C kann zum Beispiel angeben, dass die physischen Aktionen, die von einem Benutzer durchgeführt werden, Fahren umfassen. Unter diesen Umständen können Wi-Fi-Signale nicht verfügbar sein oder es kann nicht praktikabel sein, verfügbare Wi-Fi-Signale zu nutzen, die von einem Wi-Fi-Modul empfangen werden.

4D ist ein Ablaufdiagramm eines weiteren beispielhaften Verfahrens 400D gemäß einiger Ausführungsformen. In Verfahren 400D kann die Änderung der Betriebsmodi des Signalmoduls auf einer Voreinstellung des mobilen Geräts, einer ersten Aktivität, der Dauer einer ersten Aktivität und der Verfügbarkeit eines weiteren Signals basieren. Zur Einfachheit ist ein spezifisches Beispiel in 4D dargestellt. Jedoch können ähnliche Verfahren für einige alternative Ausführungsformen zu den hierin beschriebenen vorhanden sein.

Bei 436 startet Verfahren 400D mit einem Wi-Fi-Modul in einem Betriebsmodus gleich einem aktiven Betriebsmodus. Verfahren 400D kann mit 438 fortfahren.

Bei 438 kann das System feststellen, ob das mobile Gerät eine Standardeinstellung enthält, bei der, wenn Wi-Fi-Signale verfügbar sind, das mobile Gerät ein Wi-Fi-Modul verwendet, um sich mit einem Netzwerk zu verbinden. Wenn das mobile Gerät die Standardeinstellung nicht enthält, kann der Betriebsmodus des Wi-Fi-Moduls nicht geändert werden. Wenn das mobile Gerät die Standardeinstellung enthält, kann Verfahren 400D mit 440 fortfahren.

Bei 440 kann das System feststellen, ob die erste Aktivität gleich Fahren ist. Wenn die erste Aktivität nicht gleich Fahren ist, kann der Betriebsmodus des Wi-Fi-Moduls nicht geändert werden. Falls jedoch die erste Aktivität gleich Fahren ist, kann Verfahren 400D mit 442 fortfahren.

Bei 442 kann das System die Dauer feststellen, die die erste Aktivität gleich Fahren ist. Das System kann des Weiteren feststellen, ob die Dauer größer als ein Zeitschwellenwert ist. Wenn die Dauer kleiner als ein Zeitschwellenwert ist, kann das System zu 440 zurückkehren und es kann überwachen, bis die Dauer größer als der Zeitschwellenwert ist. Falls jedoch die Dauer größer als der Zeitschwellenwert ist, kann Verfahren 400D mit 444 fortfahren.

Bei 444 kann das System feststellen, ob ein 3G/4G-Signal verfügbar ist. Wenn kein 3G/4G-Signal verfügbar ist, kann der Betriebsmodus des Wi-Fi-Moduls nicht geändert werden. Falls jedoch ein 3G/4G-Signal verfügbar ist, kann Verfahren 400D mit 446 fortfahren.

Bei 446 kann der Betriebsmodus des Wi-Fi-Moduls vom aktiven Betriebsmodus zum ausgeschalteten Modus geändert werden.

4E ist ein Ablaufdiagramm eines weiteren beispielhaften Verfahrens 400E gemäß einiger Ausführungsformen. In Verfahren 400E kann die Änderung der Betriebsmodi des Signals auf Folgendem basieren: Anwendungen, die in einem mobilen Gerät enthalten sind, Fähigkeiten der Anwendungen, Verfügbarkeit von Funksignalen wie z. B. GPS-Signale und/oder Wi-Fi-Signale und Benutzereingabe. Zur Einfachheit ist ein spezifisches Beispiel in 4E dargestellt. Jedoch können ähnliche Verfahren für alternative Ausführungsformen zu den hierin beschriebenen vorhanden sein.

Bei 448 startet Verfahren 400E mit einem Wi-Fi-Modul und einem GPS-Modul in einem Betriebsmodus gleich einem aktiven Betriebsmodus. Verfahren 400E kann mit 450 fortfahren.

Bei 450 kann das System feststellen, ob Anwendungen, die auf dem mobilen Gerät enthalten sind, den Ort des mobilen Geräts auf Basis von Wi-Fi-Signalen („netzwerkbasierte Standorte”) feststellen können. Wenn Anwendungen auf dem mobilen Gerät die netzwerkbasierten Standorte nicht feststellen können, können die Betriebsmodi des GPS-Moduls und/oder Wi-Fi-Moduls nicht geändert werden. Wenn jedoch die Anwendungen auf dem mobilen Gerät netzwerkbasierte Standorte feststellen können, kann Verfahren 400E mit 452 fortfahren.

Bei 452 kann der Betriebsmodus des GPS-Moduls vom aktiven Betriebsmodus zum ausgeschalteten Modus geändert werden. Verfahren kann mit 454 fortfahren.

Bei 454 kann das System feststellen, ob ein Benutzer eine Navigationsanwendung angefordert hat, die mit GPS-Signalen statt mit netzwerkbasierten Standorten betrieben werden kann. Wenn der Benutzer des mobilen Gerät die Navigationsanwendung nicht angefordert hat, kann der Betriebsmodus des GPS-Moduls nicht geändert werden. Das heißt, das GPS-Modul kann ausgeschaltet bleiben. Wenn jedoch der Benutzer des mobilen Geräts die Navigationsanwendung angefordert hat, kann das Verfahren mit 456 fortfahren.

Bei 456 kann der Betriebsmodus des GPS-Moduls vom ausgeschalteten Modus zum aktiven Betriebsmodus geändert werden.

In einigen Ausführungsformen können Verfahren 400A, 400B, 400C, 400D und/oder 400E oder ein Teil davon nacheinander ausgeführt werden. Beispielhaft und nicht einschränkend ist unter Bezugnahme auf 4A bei 418 der Betriebsmodus des GPS-Moduls der aktive Betriebsmodus. Das System, das Verfahren 400A ausführt, kann dann zum Beispiel Verfahren 400A erneut ausführen, oder es kann das in 4C dargestellte Verfahren 400C, das in 4D dargestellte Verfahren 400D oder das in 4E dargestellte Verfahren 400E ausführen.

Ähnlich ist unter Bezugnahme auf 4E bei 456 der Betriebsmodus des GPS-Moduls der aktive Betriebsmodus. Das System, das Verfahren 400E ausführt, kann dann zum Beispiel Verfahren 400E erneut ausführen, oder es kann das in 4A dargestellte Verfahren 400A, das in 4D dargestellte Verfahren 400D oder das in 4C dargestellte Verfahren 400C ausführen.

Ähnlich und immer noch unter Bezugnahme auf 4E bei 452 und unter Bezugnahme auf 4C bei 434 ist der Betriebsmodus des GPS-Moduls der ausgeschaltete Modus. Das System, das Verfahren 400E oder 400C ausführt, kann dann zum Beispiel das in 4B dargestellte Verfahren 400B ausführen.

Auch wenn bestimmte System-, Hardware- und Schnittstellenkonfigurationen hierin beschrieben wurden, können Ausführungsformen mit anderen Arten von System-, Hardware- und/oder Schnittstellenkonfigurationen ausgeführt werden. In ähnlicher Weise kann, auch wenn spezifische Verfahren hierin beschrieben wurden, jede Zahl anderer Arten von Verfahren in Verbindung mit hierin beschriebenen Ausführungsformen ausgeführt werden.

Die verschiedenen hierin beschriebenen Ausführungsformen sind lediglich veranschaulichend. Fachleute werden aus dieser Beschreibung erkennen, dass andere Ausführungsformen mit Modifizierungen und Änderungen umgesetzt werden können, die nur durch die Ansprüche beschränkt sind.