Title:
Elektromagnetisches Linearventil
Kind Code:
B4


Abstract:

Elektromagnetisches Linearventil (10; 180; 200), aufweisend:
ein Gehäuse (20) mit: (A) einem Unterteilungselement (30), das eingerichtet ist, das Innere des Gehäuses in eine erste Flüssigkeitskammer (40) und eine zweite Flüssigkeitskammer (42) zu unterteilen und das mit einem Verbindungsloch (44) ausgebildet ist, welches die erste Flüssigkeitskammer (40) und die zweite Flüssigkeitskammer (42) miteinander verbindet; (B) einer Einlassöffnung (50), die mit der ersten Flüssigkeitskammer (40) in Verbindung steht und die eingerichtet ist zu ermöglichen, dass Arbeitsfluid in die erste Flüssigkeitskammer (40) einströmt; und (C) einer Auslassöffnung (52), die mit der zweiten Flüssigkeitskammer (42) in Verbindung steht, um zu ermöglichen, dass das Arbeitsfluid aus der zweiten Flüssigkeitskammer (42) ausströmt;
einen Stößel (60; 182; 212), der in der zweiten Flüssigkeitskammer (42) angeordnet ist und der in Axialrichtung bewegbar ist, sodass ein Ende des Stößels in eine Öffnung (46) des Verbindungslochs (44) gesetzt wird;
ein Federelement (64; 234), das eingerichtet ist, den Stößel (60; 182; 212) in eine von einer Richtung, in welcher das eine Ende sich der Öffnung (46) des Verbindungslochs (44) annähert, und einer Richtung anzutreiben, in welcher das eine Ende von der Öffnung (46) weg bewegt wird; und
eine Spule (24), die um das Gehäuse (20) herum angeordnet ist und die eingerichtet ist zum Erzeugen eines Magnetfelds zum Bewegen des Stößels (60; 182; 212) in eine Richtung, die entgegengesetzt zu der Richtung ist, in welche der Stößel (60; 182; 212) von dem Federelement (64; 234) angetrieben wird, wobei
das Gehäuse (20) einen Kernabschnitt (28; 184; 240) aufweist, der mit einem ferromagnetischen Material geformt ist und der einen Teil der zweiten Flüssigkeitskammer (42) definiert,
der Stößel (60; 182; 212) einen Kerngegenüberliegungsabschnitt (70, 78) aufweist, der dem Kernabschnitt (28; 184; 240) gegenüberliegt und der es ermöglicht, dass ein magnetischer Fluss zwischen dem Kernabschnitt (28; 184; 240) und dem Kerngegenüberliegungsabschnitt (70, 78) fließt,
der Kernabschnitt (28; 184; 240) einen Vertiefungsabschnitt (72; 186; 254) aufweist, welcher es ermöglicht, dass der Kerngegenüberliegungsabschnitt (70, 78) dort hinein gewandt ist und eindringt,
der Kerngegenüberliegungsabschnitt (70, 78) einer Bodenfläche des Vertiefungsabschnitts (72; 186; 254) gegenüberliegt und einer Innenumfangsfläche des Vertiefungsabschnitts (72; 186; 254) gegenüberliegt, das Federelement (64; 234) eingerichtet ist, den Stößel (60; 182; 212) in eine Richtung anzutreiben, in welcher sich der Kerngegenüberliegungsabschnitt (70, 78) von dem Kernabschnitt (28; 184; 240) weg bewegt, und zu ermöglichen, dass der Stößel (60; 182; 212) sich gegen eine Antriebskraft des Federelements in eine Richtung bewegt, in welcher sich der Kerngegenüberliegungsabschnitt (70, 78) dem Kernabschnitt (28; 184; 240) annähert, wenn der Spule (24) ein elektrischer Strom zugeführt wird, und
die Außenumfangsfläche des Kerngegenüberliegungsabschnitts (70, 78) einen Abschnitt hat, welcher der Innenumfangsfläche des Vertiefungsabschnitts (72; 186; 254) gegenüberliegt, und ein sich radial erstreckender Abschnitt des Kerngegenüberliegungsabschnitts (70, 78) einen Abschnitt hat, welcher einer sich radial erstreckenden Fläche des Vertiefungsabschnitts (72; 186; 254) gegenüberliegt, und ein Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich (Sr), welcher ein Oberflächenbereich des Abschnitts der Außenumfangsfläche des Kerngegenüberliegungsabschnitts (70, 78) ist, kleiner als ein Radialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich (St) ist, welcher ein Oberflächenbereich des Abschnitts des sich radial erstreckenden Abschnitts des Kerngegenüberliegungsabschnitts (70, 78) ist, in dem Fall, in dem der Spule (24) kein elektrischer Strom zugeführt wird, und der Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich (Sr) größer als der Radialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich (St) wird in dem Fall, in dem der Spule (24) der elektrische Strom zugeführt wird und sich der Kerngegenüberliegungsabschnitt (70, 78) dem Kernabschnitt (28; 184; 240) am meisten annähert. embedded image




Inventors:
Sato, Kei (Aichi-ken, Toyota-shi, JP)
Nanahara, Masaki (Aichi-ken, Toyota-shi, JP)
Kanamori, Katsuhiro (Aichi-ken, Toyota-shi, JP)
Suzuki, Masakuni (Aichi-ken, Toyota-shi, JP)
Ishida, Takeshi (Aichi-ken, Toyota-shi, JP)
Application Number:
DE112011105801T
Publication Date:
07/26/2018
Filing Date:
11/04/2011
Assignee:
TOYOTA JIDOSHA KABUSHIKI KAISHA (Aichi-ken, Toyota-shi, JP)
International Classes:



Foreign References:
62687842001-07-31
WO2011077506A12011-06-30
JP2001260843A2001-09-26
JP2011133064A2011-07-07
Attorney, Agent or Firm:
Winter, Brandl, Fürniss, Hübner, Röss, Kaiser, Polte Partnerschaft mbB, Patentanwälte, 85354, Freising, DE
Claims:
Elektromagnetisches Linearventil (10; 180; 200), aufweisend:
ein Gehäuse (20) mit: (A) einem Unterteilungselement (30), das eingerichtet ist, das Innere des Gehäuses in eine erste Flüssigkeitskammer (40) und eine zweite Flüssigkeitskammer (42) zu unterteilen und das mit einem Verbindungsloch (44) ausgebildet ist, welches die erste Flüssigkeitskammer (40) und die zweite Flüssigkeitskammer (42) miteinander verbindet; (B) einer Einlassöffnung (50), die mit der ersten Flüssigkeitskammer (40) in Verbindung steht und die eingerichtet ist zu ermöglichen, dass Arbeitsfluid in die erste Flüssigkeitskammer (40) einströmt; und (C) einer Auslassöffnung (52), die mit der zweiten Flüssigkeitskammer (42) in Verbindung steht, um zu ermöglichen, dass das Arbeitsfluid aus der zweiten Flüssigkeitskammer (42) ausströmt;
einen Stößel (60; 182; 212), der in der zweiten Flüssigkeitskammer (42) angeordnet ist und der in Axialrichtung bewegbar ist, sodass ein Ende des Stößels in eine Öffnung (46) des Verbindungslochs (44) gesetzt wird;
ein Federelement (64; 234), das eingerichtet ist, den Stößel (60; 182; 212) in eine von einer Richtung, in welcher das eine Ende sich der Öffnung (46) des Verbindungslochs (44) annähert, und einer Richtung anzutreiben, in welcher das eine Ende von der Öffnung (46) weg bewegt wird; und
eine Spule (24), die um das Gehäuse (20) herum angeordnet ist und die eingerichtet ist zum Erzeugen eines Magnetfelds zum Bewegen des Stößels (60; 182; 212) in eine Richtung, die entgegengesetzt zu der Richtung ist, in welche der Stößel (60; 182; 212) von dem Federelement (64; 234) angetrieben wird, wobei
das Gehäuse (20) einen Kernabschnitt (28; 184; 240) aufweist, der mit einem ferromagnetischen Material geformt ist und der einen Teil der zweiten Flüssigkeitskammer (42) definiert,
der Stößel (60; 182; 212) einen Kerngegenüberliegungsabschnitt (70, 78) aufweist, der dem Kernabschnitt (28; 184; 240) gegenüberliegt und der es ermöglicht, dass ein magnetischer Fluss zwischen dem Kernabschnitt (28; 184; 240) und dem Kerngegenüberliegungsabschnitt (70, 78) fließt,
der Kernabschnitt (28; 184; 240) einen Vertiefungsabschnitt (72; 186; 254) aufweist, welcher es ermöglicht, dass der Kerngegenüberliegungsabschnitt (70, 78) dort hinein gewandt ist und eindringt,
der Kerngegenüberliegungsabschnitt (70, 78) einer Bodenfläche des Vertiefungsabschnitts (72; 186; 254) gegenüberliegt und einer Innenumfangsfläche des Vertiefungsabschnitts (72; 186; 254) gegenüberliegt, das Federelement (64; 234) eingerichtet ist, den Stößel (60; 182; 212) in eine Richtung anzutreiben, in welcher sich der Kerngegenüberliegungsabschnitt (70, 78) von dem Kernabschnitt (28; 184; 240) weg bewegt, und zu ermöglichen, dass der Stößel (60; 182; 212) sich gegen eine Antriebskraft des Federelements in eine Richtung bewegt, in welcher sich der Kerngegenüberliegungsabschnitt (70, 78) dem Kernabschnitt (28; 184; 240) annähert, wenn der Spule (24) ein elektrischer Strom zugeführt wird, und
die Außenumfangsfläche des Kerngegenüberliegungsabschnitts (70, 78) einen Abschnitt hat, welcher der Innenumfangsfläche des Vertiefungsabschnitts (72; 186; 254) gegenüberliegt, und ein sich radial erstreckender Abschnitt des Kerngegenüberliegungsabschnitts (70, 78) einen Abschnitt hat, welcher einer sich radial erstreckenden Fläche des Vertiefungsabschnitts (72; 186; 254) gegenüberliegt, und ein Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich (Sr), welcher ein Oberflächenbereich des Abschnitts der Außenumfangsfläche des Kerngegenüberliegungsabschnitts (70, 78) ist, kleiner als ein Radialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich (St) ist, welcher ein Oberflächenbereich des Abschnitts des sich radial erstreckenden Abschnitts des Kerngegenüberliegungsabschnitts (70, 78) ist, in dem Fall, in dem der Spule (24) kein elektrischer Strom zugeführt wird, und der Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich (Sr) größer als der Radialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich (St) wird in dem Fall, in dem der Spule (24) der elektrische Strom zugeführt wird und sich der Kerngegenüberliegungsabschnitt (70, 78) dem Kernabschnitt (28; 184; 240) am meisten annähert.

Elektromagnetisches Linearventil (10; 180; 200) gemäß Anspruch 1, wobei der Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich (Sr) 30 Prozent oder mehr einer Summe des Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereichs (Sr) und des Radialgegenüberliegungs-Oberflächenbereichs (St) beansprucht in dem Fall, in dem der Spule (24) kein elektrischer Strom zugeführt wird.

Elektromagnetisches Linearventil (10; 180; 200) gemäß Anspruch 2, wobei der Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich (Sr) 40 Prozent oder weniger einer Summe des Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereichs (Sr) und des Radialgegenüberliegungs-Oberflächenbereichs (St) in Anspruch nimmt in dem Fall, in dem der Spule (24) kein elektrischer Strom zugeführt wird.

Elektromagnetisches Linearventil (10; 180; 200) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich (Sr) 60 Prozent oder weniger einer Summe des Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereichs (Sr) und des Radialgegenüberliegungs-Oberflächenbereichs (St) in Anspruch nimmt in dem Fall, in dem der Spule (24) der elektrische Strom zugeführt wird und sich der Kerngegenüberliegungsabschnitt (70, 78) dem Kernabschnitt (28; 184; 240) am meisten annähert.

Elektromagnetisches Linearventil (10; 180; 200) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei:
der Kerngegenüberliegungsabschnitt (70, 78) in einer Stufenform ausgebildet ist mit einem Abschnitt (78; 250) großen Außendurchmessers und einem Abschnitt (70; 252) kleinen Außendurchmessers, der einen Außendurchmesser hat, welcher kleiner als jener des Abschnitts großen Außendurchmessers ist, wobei sich der Abschnitt kleinen Außendurchmessers auf einer von entgegengesetzten Seiten des Abschnitts großen Außendurchmessers befindet, welche näher zu dem Kernabschnitt ist,
der Vertiefungsabschnitt (72; 254) des Kernabschnitts (28; 184; 240) eine Stufenform hat und mit einem ersten Vertiefungsabschnitt (74; 186; 256) und einem zweiten Vertiefungsabschnitt (76; 258) ausgebildet ist, der einen Innendurchmesser hat, welcher kleiner als jener des ersten Vertiefungsabschnitts (74; 186; 256) ist, wobei sich der zweite Vertiefungsabschnitt auf einer von dem Kerngegenüberliegungsabschnitt (70, 78) abgewandten Seite des ersten Vertiefungsabschnitts (74; 186; 256) befindet,
der Abschnitt (78; 250) großen Außendurchmessers dem ersten Vertiefungsabschnitt (74; 186; 256) zugewandt ist und in diesen eindringt und der Abschnitt (70; 252) kleinen Außendurchmessers dem zweiten Vertiefungsabschnitt (76; 258) zugewandt ist und in diesen eindringt,
in dem Fall, in dem der Spule kein elektrischer Strom zugeführt wird, eine Gegenüberliegungs-Zweiniveaufläche, welche eine Zweiniveaufläche zwischen dem Abschnitt (78; 250) großen Außendurchmessers und dem Abschnitt (70; 252) kleinen Außendurchmessers ist, einer Vertiefungs-Zweiniveaufläche gegenüberliegt, welche eine Zweiniveaufläche zwischen dem ersten Vertiefungsabschnitt (74; 256) und dem zweiten Vertiefungsabschnitt (76; 258) ist,
in dem Fall, in dem der Spule kein elektrischer Strom zugeführt wird, eine Endfläche des Abschnitts (70; 252) kleinen Außendurchmessers, welche näher zu dem Kernabschnitt (28; 184; 240) ist, einer Bodenfläche des zweiten Vertiefungsabschnitts (76; 258) gegenüberliegt und eine Außenumfangsfläche des Abschnitts (78; 250) großen Außendurchmessers einer Innenumfangsfläche des ersten Vertiefungsabschnitts (74; 186; 256) gegenüberliegt und eine Außenumfangsfläche des Abschnitts (70; 252) kleinen Außendurchmessers einer Innenumfangsfläche des zweiten Vertiefungsabschnitts (76; 258) gegenüberliegt,
die Außenumfangsfläche des Abschnitts (78; 250) großen Außendurchmessers einen Abschnitt hat, welcher der Innenumfangsfläche des ersten Vertiefungsabschnitts (74; 256) gegenüberliegt, und die Außenumfangsfläche des Abschnitts (70; 252) kleinen Außendurchmessers einen Abschnitt hat, welcher der Innenumfangsfläche des zweiten Vertiefungsabschnitts (76; 258) gegenüberliegt, und der Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich (Sr) eine Summe eines Oberflächenbereichs (Sr2) des Abschnitts der Außenumfangsfläche des Abschnitts (78; 250) großen Außendurchmessers und eines Oberflächenbereichs (Sr1) des Abschnitts der Außenumfangsfläche des Abschnitts (70; 252) kleinen Außendurchmessers ist, und
die Gegenüberliegungs-Zweiniveaufläche einen Abschnitt hat, welcher der Vertiefungs-Zweiniveaufläche gegenüberliegt, und die Endfläche des Abschnitts (70; 252) kleinen Außendurchmessers, welche näher zu dem Kernabschnitt (28; 184; 240) ist, einen Abschnitt hat, welcher der Bodenfläche des zweiten Vertiefungsabschnitts gegenüberliegt, und der Radialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich (St) eine Summe eines Oberflächenbereichs (St2) des Abschnitts der Gegenüberliegungs-Zweiniveaufläche, welcher der Vertiefungs-Zweiniveaufläche gegenüberliegt, und eines Oberflächenbereichs (St1) des Abschnitts der Endfläche des Abschnitts (70; 252) kleinen Außendurchmessers ist.

Elektromagnetisches Linearventil (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei:
das Gehäuse (20) aufweist: (a) einen Gehäusekörper (26), der mit einem ferromagnetischen Material geformt ist und der in einer zylindrischen Form ausgebildet ist, (b) ein Schließelement (28), das mit einem ferromagnetischen Material geformt ist und das so vorgesehen ist, dass es ein Ende des Gehäusekörpers verschließt, und (c) ein Kuppelelement (32), das mit einem nichtmagnetischen Material in einer zylindrischen Form gebildet ist und eingerichtet ist, den Gehäusekörper (26) und das Schließelement (28) mit einem zwischen dem Gehäusekörper (26) und dem Schließelement (28) gesicherten Abstand zu kuppeln mittels Ermöglichens, dass der Gehäusekörper (26) mit einem Ende dessen zusammengepasst ist und das Schließelement (28) mit dem anderen Ende dessen zusammengepasst ist,
das Schließelement (28) die zweite Flüssigkeitskammer (42) auf einer Seite abteilt, die von einem durch das Unterteilungselement (30) abgeteilten Abschnitt abgewandt ist, und als der Kernabschnitt (28) fungiert, und
das andere Ende des Stößels (60) an einer von dem einen Ende abgewandten Seite dessen als der Kerngegenüberliegungsabschnitt (70, 78) fungiert.

Elektromagnetisches Linearventil (10; 180; 200), aufweisend:
ein Gehäuse (20) mit: (A) einem Unterteilungselement (30), das eingerichtet ist, das Innere des Gehäuses in eine erste Flüssigkeitskammer (40) und eine zweite Flüssigkeitskammer (42) zu unterteilen, und das mit einem Verbindungsloch (44) ausgebildet ist, welches die erste Flüssigkeitskammer (40) und die zweite Flüssigkeitskammer (42) miteinander verbindet; (B) einer Einlassöffnung (50), die mit der ersten Flüssigkeitskammer (40) in Verbindung steht und die eingerichtet ist zu ermöglichen, dass Arbeitsfluid in die erste Flüssigkeitskammer (40) einströmt; und (C) einer Auslassöffnung (52), die mit der zweiten Flüssigkeitskammer (42) in Verbindung steht, um zu ermöglichen, dass das Arbeitsfluid aus der zweiten Flüssigkeitskammer (42) ausströmt;
einen Stößel (60; 182; 212), der in der zweiten Flüssigkeitskammer (42) angeordnet ist und der in Axialrichtung bewegbar ist, sodass ein Ende des Stößels (60; 182; 212) in eine Öffnung (46) des Verbindungslochs (44) gesetzt wird;
ein Federelement (64; 234), das eingerichtet ist, den Stößel (60; 182; 212) in eine von einer Richtung, in welcher das eine Ende sich der Öffnung (46) des Verbindungslochs (44) annähert, und einer Richtung anzutreiben, in welcher das eine Ende von der Öffnung (46) weg bewegt wird; und
eine Spule (24), die um das Gehäuse (20) herum angeordnet ist und die eingerichtet ist zum Ausbilden eines Magnetfelds zum Bewegen des Stößels (60; 182; 212) in eine Richtung, die entgegengesetzt zu der Richtung ist, in welche der Stößel (60; 182; 212) von dem Federelement (64; 234) angetrieben wird, wobei
das Gehäuse (20) einen Kernabschnitt (28; 184; 240) aufweist, der mit einem ferromagnetischen Material geformt ist und der einen Teil der zweiten Flüssigkeitskammer (42) definiert,
der Stößel (60; 182; 212) einen Kerngegenüberliegungsabschnitt (70, 78) aufweist, der dem Kernabschnitt (28; 184; 240) gegenüberliegt und der es ermöglicht, dass ein magnetischer Fluss zwischen dem Kernabschnitt (28; 184; 240) und dem Kerngegenüberliegungsabschnitt (70, 78) fließt,
der Kernabschnitt (28; 184; 240) einen Vertiefungsabschnitt (72; 186; 254) aufweist, welcher es ermöglicht, dass der Kerngegenüberliegungsabschnitt (70, 78) dort hinein gewandt ist und eindringt,
der Kerngegenüberliegungsabschnitt (70, 78) einer Bodenfläche des Vertiefungsabschnitts (72; 186; 254) gegenüberliegt und einer Innenumfangsfläche des Vertiefungsabschnitts (72; 186; 254) gegenüberliegt, und
zumindest einer von dem Kernabschnitt (28; 184; 240) und dem Kerngegenüberliegungsabschnitt (70, 78) aufweist: einen Abschnitt unterschiedlichen Spiels mit einer Konfiguration, in welcher ein radiales Spiel zwischen der Innenumfangsfläche des Vertiefungsabschnitts (72; 186; 254) und einer Außenumfangsfläche des Kerngegenüberliegungsabschnitts (70, 78) sich von einem Spiel anderer Abschnitte unterscheidet.

Elektromagnetisches Linearventil (10; 180; 200) gemäß Anspruch 7, wobei:
ein Aussparungsabschnitt (120; 188; 260) an einem von dem Kernabschnitt (28) und dem Kerngegenüberliegungsabschnitt (70, 78) ausgebildet ist und der Aussparungsabschnitt (120; 188; 260) als der Abschnitt unterschiedlichen Spiels fungiert, und
der Abschnitt unterschiedlichen Spiels eine Konfiguration hat, in welcher ein radiales Spiel zwischen der Innenumfangsfläche des Vertiefungsabschnitts (72; 186; 254) und der Außenumfangsfläche des Kerngegenüberliegungsabschnitts (70, 78) größer als das Spiel anderer Abschnitte ist.

Elektromagnetisches Linearventil (10; 180; 200) gemäß Anspruch 8, wobei:
der Kerngegenüberliegungsabschnitt (70, 78) in einer Stufenform ausgebildet ist mit einem Abschnitt (78; 250) großen Außendurchmessers und einem Abschnitt (70; 252) kleinen Außendurchmessers, der einen Außendurchmesser hat, welcher kleiner als jener des Abschnitts (78; 250) großen Außendurchmessers ist, wobei der Abschnitt kleinen Außendurchmessers sich auf einer von entgegengesetzten Seiten des Abschnitts (78; 250) großen Außendurchmessers befindet, welche näher zu dem Kernabschnitt ist,
der Vertiefungsabschnitt (72; 186; 254) des Kernabschnitts (28; 184; 240) eine Stufenform hat und mit einem ersten Vertiefungsabschnitt (74; 186; 256) und einem zweiten Vertiefungsabschnitt (76; 258) ausgebildet ist, der einen Innendurchmesser hat, welcher kleiner als jener des ersten Vertiefungsabschnitts (74; 186; 256) ist, wobei sich der zweite Vertiefungsabschnitt auf einer von dem Kerngegenüberliegungsabschnitt (70, 78) abgewandten Seite des ersten Vertiefungsabschnitts (74; 186; 256) befindet,
der Abschnitt (78; 250) großen Außendurchmessers dem ersten Vertiefungsabschnitt (74; 186; 256) zugewandt ist und in diesen eindringt und der Abschnitt (70; 252) kleinen Außendurchmessers dem zweiten Vertiefungsabschnitt (76; 258) zugewandt ist und in diesen eindringt, und
das elektromagnetische Linearventil eine hat von: einer Konfiguration, in welcher eine Innenumfangsfläche des ersten Vertiefungsabschnitts (186) des Kernabschnitts (184) mit dem Aussparungsabschnitt (188) ausgebildet ist und der Aussparungsabschnitt (188) als der Abschnitt unterschiedlichen Spiels fungiert; und einer Konfiguration, in welcher die Außenumfangsfläche des Abschnitts (78; 250) großen Außendurchmessers des Kerngegenüberliegungsabschnitts (70, 78) mit dem Aussparungsabschnitt (120; 260) ausgebildet ist und der Aussparungsabschnitt (120; 260) als der Abschnitt unterschiedlichen Spiels fungiert.

Elektromagnetisches Linearventil (10; 180; 200) gemäß einem der Ansprüche 7 bis 9, wobei jeder von zumindest einem von dem Kernabschnitt (28; 184; 240) und dem Kerngegenüberliegungsabschnitt (70, 78) eine Querschnittsform hat, die asymmetrisch in Bezug auf eine Axiallinie von jedem von dem zumindest einen von dem Kernabschnitt und dem Kerngegenüberliegungsabschnitt (70, 78) ist, und die Querschnittsform gesehen ist entlang einer Ebene, welche die Axiallinie und den Abschnitt unterschiedlichen Spiels enthält.

Elektromagnetisches Linearventil (10; 180; 200) gemäß einem der Ansprüche 7 bis 10, wobei der Abschnitt unterschiedlichen Spiels eine Konfiguration hat, in welcher eine Abmessung von dessen Umfangsrichtung 10 Prozent oder mehr des Innenumfangs des Vertiefungsabschnitts (72; 186; 254) beträgt, wenn an dem Kernabschnitt (28; 184; 240) vorgesehen, und 10 Prozent oder mehr des Außenumfangs des Kerngegenüberliegungsabschnitts (70, 78) beträgt, wenn an dem Kerngegenüberliegungsabschnitt (70, 78) vorgesehen.

Description:
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft ein elektromagnetisches Linearventil, das so eingerichtet ist, dass es ein Öffnungsausmaß des Ventils in Übereinstimmung mit einem daran gelieferten elektrischen Strom kontinuierlich steuern kann.

Stand der Technik

In der im Folgenden angegebenen Patentliteratur 1 ist eine Flüssigkeitsdruck-Steuerventilvorrichtung beschrieben, die zum Steuern eines Flüssigkeitsdrucks eines Bremszylinders ist und die so eingerichtet ist, dass sie ein elektromagnetisches Linearventil aufweist, das ein Öffnungsausmaß des Ventils kontinuierlich steuern kann. Das elektromagnetische Linearventil weist eine Konfiguration auf, die versehen ist mit (a) einem Gehäuse, dessen Inneres in eine erste Flüssigkeitskammer und eine zweite Flüssigkeitskammer unterteilt ist mittels eines Unterteilungselements, das mit einem Verbindungsloch ausgebildet ist, welches die erste Flüssigkeitskammer und die zweite Flüssigkeitskammer verbindet, wobei das Gehäuse eingerichtet ist, sodass es mit einem Arbeitsfluid füllbar ist, und (b) einem Stößel mit einem als ein Ventilkörper fungierenden Ende, wobei der Stößel in der zweiten Flüssigkeitskammer angeordnet ist, sodass er in einer Axialrichtung bewegbar ist, sodass die Bewegung des Stößels in der Axialrichtung bewirkt, dass das eine Ende eine Öffnung des Verbindungslochs, welche als ein Ventilsitz fungiert und mit der zweiten Flüssigkeitskammer in Verbindung steht, schließt. Das mit dem Stößel und dem Gehäuse versehene elektromagnetische Linearventil verhindert eine Strömung des Arbeitsfluids von einem hochdruckseitigen Arbeitsfluidkanal (erste Flüssigkeitskammer) zu einem niederdruckseitigen Arbeitsfluidkanal (zweite Fluidkammer) in einem Zustand, in welchem der Ventilkörper den Ventilsitz verschließt, und ermöglicht die Strömung des Arbeitsfluids von dem hochdruckseitigen Arbeitsfluidkanal zu dem niederdruckseitigen Arbeitsfluidkanal in einem Zustand, in welchem es einen Zwischenraum zwischen dem Ventilkörper und dem Ventilsitz gibt. Zusätzlich ist das Linearventil ferner mit einem Federelement, das eingerichtet ist, den Stößel in eine von Richtungen zu drücken, in welchen sich der Ventilkörper in Richtung zu und weg von dem Ventilsitz bewegt, und mit einer Spule versehen, die eingerichtet ist, ein Magnetfeld zu erzeugen zum Bewegen des Stößels in eine Richtung, die entgegengesetzt zu der Richtung ist, in welche das Federelement den Stößel drückt. Somit kann ein Steuern eines Leistungsausgabebetrages an die Spule das Öffnungsausmaß des Ventils steuern, mit anderen Worten einen Differenzdruck zwischen einem Flüssigkeitsdruck des Arbeitsfluids in dem hochdruckseitigen Arbeitsfluidkanal (kann nachstehend als ein „hochdruckseitiger Arbeitsfluiddruck“ bezeichnet sein) und einem Flüssigkeitsdruck des Arbeitsfluids in dem niederdruckseitigen Arbeitsfluidkanal (kann nachstehend als ein „niederdruckseitiger Arbeitsfluiddruck“ bezeichnet sein).

WO 2011/ 077 506 A1 offenbart ein elektromagnetisches Linearventil, das ein Gehäuse und einen Kolben, der linear bewegbar in dem Gehäuse angeordnet ist, umfasst, und das durch Bewegung des Kolbens geöffnet und geschlossen werden kann. Der Kolben besteht aus einem ferromagnetischen Großer-Außendurchmesser-Abschnitt, von dem ein Ende als Ventilkörper und das andere Ende als ein Ende des Kolbens fungiert, und einem ferromagnetischen Kleiner-Außendurchmesser-Abschnitt. Das Gehäuse besteht aus einem ferromagnetischen Großer-Innendurchmesser-Abschnitt, in den der Großer-Außendurchmesser-Abschnitt eingesetzt ist, so dass es einen Spielraum zwischen diesen gibt, und einem ferromagnetischen Kleiner-Innendurchmesser-Abschnitt, in den der Kleiner-Außendurchmesser-Abschnitt eingesetzt ist, so dass es einen Spielraum zwischen diesen gibt. Der Spielraum zwischen dem Kleiner-Außendurchmesser-Abschnitt und dem Kleiner-Innendurchmesser-Abschnitt ist kleiner als der Spielraum zwischen dem Großer-Außendurchmesser-Abschnitt und dem Großer-Innendurchmesser-Abschnitt, um die Reibungskraft zwischen dem Kolben und der inneren Umfangsfläche des Gehäuses zu reduzieren und um zu veranlassen, dass eine elektromotorische Kraft auf der Grundlage einer elektromagnetischen Induktion, die durch magnetischen Fluss verursacht wird, durch den Kolben hindurchgeht, um die selbsterregte Oszillation des Kolbens zu unterdrücken.

ZitierlistePatentliteratur

PTL 1: JP 2001- 260 843 A

Zusammenfassung der ErfindungTechnisches Problem

In dem elektromagnetischen Linearventil mit der wie oben beschriebenen Konfiguration ist der Stößel durch das Federelement in dem Gehäuse abgestützt und kann folglich eine Selbsterregungsschwingung in Verbindung mit einem Öffnungs-und-Schließ-Betrieb des Ventils auftreten. Es gibt diverse denkbare Gründe für ein Auftreten der Selbsterregungsschwingung des Stößels, und zum Beispiel wird eine Wirkung des Arbeitsfluids, das aus dem hochdruckseitigen Arbeitsfluidkanal in das Gehäuse an den Stößel strömt, als einer der Gründe für das Auftreten der Selbsterregungsschwingung zu sein erachtet. In Anbetracht solcher Umstände ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein elektromagnetisches Linearventil bereitzustellen, welches die Selbsterregungsschwingung des Stößels wirksam unterdrücken kann.

Problemlösung

Dies wird durch den Gegenstand der unabhängigen Ansprüche erreicht. Erfindungsgemäße Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche. Um das oben beschriebene Problem zu lösen, ist ein elektromagnetisches Linearventil gemäß einer ersten Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass ein Federelement einen Stößel in eine Richtung antreibt, in welcher sich ein Kerngegenüberliegungsabschnitt weg von einem Kernabschnitt bewegt, und sich der Stößel in eine Richtung bewegt, in welcher sich der Kerngegenüberliegungsabschnitt dem Kernabschnitt annähert, wenn einer Spule ein elektrischer Strom zugeführt wird, und ein Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich, welcher ein Oberflächenbereich von Abschnitten der Kerngegenüberliegungsabschnitte ist, die Innenumfangsflächen von Vertiefungsabschnitten gegenüberliegen, kleiner als ein Radialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich ist, welcher ein Oberflächenbereich von Abschnitten der Kerngegenüberliegungsabschnitte ist, die Bodenflächen der Vertiefungsabschnitte gegenüberliegen, in dem Fall, in dem der Spule kein elektrischer Strom zugeführt wird, und der Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich größer als der Radialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich wird in dem Fall, in dem der Spule der elektrische Strom zugeführt wird und sich die Kerngegenüberliegungsabschnitte den Kernabschnitten am meisten annähern. Das elektromagnetische Linearventil gemäß einer zweiten Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer von dem Kernabschnitt und dem Kerngegenüberliegungsabschnitt einen Abschnitt unterschiedlichen Spiels aufweist, der eine Konfiguration hat, in welcher ein Radialspiel zwischen einer Innenumfangsfläche des Vertiefungsabschnitts und einer Außenumfangsfläche des Kerngegenüberliegungsabschnitts sich von einem Spiel anderer Abschnitte unterscheidet.

(Vorteilhafte Wirkungen der Erfindung)

In dem elektromagnetischen Linearventil gemäß der ersten Erfindung ist der Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich in einem Bewegungsbereich des Stößels relativ groß und ist eine radiale (die Richtung in einem rechten Winkel zu der Richtung der Axiallinie) Komponente einer Kraft relativ groß, die in dem Stößel durch einen von der Spule gebildeten magnetischen Fluss erzeugt wird. Das heißt, gemäß dem elektromagnetischen Linearventil nach der ersten Erfindung ist eine zwischen dem Gehäuse und dem Stößel erzeugte Reibungskraft relativ groß und kann die große Reibungskraft die Selbsterregungsschwingung des Stößels wirksam unterdrücken. In dem elektromagnetischen Linearventil gemäß der zweiten Erfindung hat das Ventil Abschnitte, bei denen sich die Größen der radialen Komponenten von Kräften, die zwischen dem Kernabschnitt und dem Kerngegenüberliegungsabschnitt auf der rechten Seite und der linken Seite der Axiallinie erzeugt werden, durch das Vorhandensein des Abschnitts unterschiedlichen Spiels voneinander unterscheiden. Das heißt, gemäß dem elektromagnetischen Linearventil nach der zweiten Erfindung kann der Stößel in eine bestimmte Richtung in dem Gehäuse geneigt sein und kann folglich die Reibungskraft zwischen dem Stößel und dem Gehäuse stabilisiert sein und kann die stabilisierte Reibungskraft die Selbsterregungsschwingung des Stößels wirksam unterdrücken.

(Ausprägungen der Erfindung)

Es werden diverse Ausprägungen einer Erfindung, welche als beanspruchbar erachtetet wird (nachstehend wo geeignet als „beanspruchbare Erfindung“ bezeichnet), beschrieben werden. Jede der Ausprägungen der Erfindung ist wie die anhängenden Ansprüche nummeriert und ist gegebenenfalls von der anderen Ausprägung oder den anderen Ausprägungen abhängig. Dies dient zum leichteren Verständnis der beanspruchbaren Erfindung und es ist zu verstehen, dass Kombinationen von Teilelementen, die die Erfindung bilden, nicht auf jene beschränkt sind, die in den folgenden Ausprägungen beschrieben sind. Das heißt, es ist zu verstehen, dass die beanspruchbare Erfindung im Lichte der folgenden Beschreibung der diversen Ausprägungen und des Ausführungsbeispiels interpretiert werden sollte. Es ist ferner zu verstehen, dass jede Ausprägung, in welcher ein oder mehrere Elemente zu oder von irgendeiner der folgenden Ausprägungen hinzugefügt oder entfernt ist/sind, als eine Ausprägung der beanspruchbaren Erfindung erachtet werden kann.

Eine nachstehend angegebene Ausprägung (1) ist keine beanspruchbare Erfindung und ist eine Ausprägung, die eine Konfiguration zeigt, welche eine Voraussetzung für die beanspruchbare Erfindung sein kann, und eine Ausprägung, in welcher eine technische Charakteristik, die in irgendeiner von später beschriebenen Ausprägungen beschrieben ist, zu der Ausprägung (1) hinzugefügt ist, entspricht der beanspruchbaren Erfindung. Unter den beanspruchbaren Erfindungen in diversen Ausprägungen entspricht eine von Ausprägung (1) abhängige Ausprägung (11) Anspruch 1, entspricht Anspruch 1, der mit einer in einer Ausprägung (12) beschriebenen technischen Charakteristik ergänzt ist, Anspruch 2, entspricht Anspruch 2, der mit einer in einer Ausprägung (13) beschriebenen technischen Charakteristik ergänzt ist, Anspruch 3, entspricht einer von Anspruch 1 bis Anspruch 3, der mit einer in einer Ausprägung (14) beschriebenen technischen Charakteristik ergänzt ist, Anspruch 4, entspricht einer von Anspruch 1 bis Anspruch 4, der mit einer in einer Ausprägung (15) beschriebenen technischen Charakteristik ergänzt ist, Anspruch 5, bzw. entspricht einer von Anspruch 1 bis Anspruch 5, der mit einer in Ausprägungen (4) und (5) beschriebenen technischen Charakteristik ergänzt ist, Anspruch 6. Außerdem entspricht eine von Ausprägung (1) abhängige Ausprägung (21) Anspruch 7, entspricht Anspruch 7, der mit einer in einer Ausprägung (22) beschriebenen technischen Charakteristik ergänzt ist, Anspruch 8 bzw. entspricht Anspruch 8, der mit einer in Ausprägungen (23) bis (25) beschriebenen technischen Charakteristik ergänzt ist, Anspruch 9.

  1. (1) Ein elektromagnetisches Linearventil, aufweisend:
    • ein Gehäuse mit: (A) einem Unterteilungselement, das eingerichtet ist, sodass es das Innere des Gehäuses in eine erste Flüssigkeitskammer und eine zweite Flüssigkeitskammer unterteilt, und das mit einem Verbindungsloch ausgebildet ist, welches die erste Flüssigkeitskammer und die zweite Flüssigkeitskammer miteinander verbindet; (B) einer Einlassöffnung, die mit der ersten Flüssigkeitskammer in Verbindung steht und die eingerichtet ist zu ermöglichen, dass Arbeitsfluid in die erste Flüssigkeitskammer einströmt; und (C) einer Auslassöffnung, die mit der zweiten Flüssigkeitskammer in Verbindung steht, um zu ermöglichen, dass das Arbeitsfluid aus der zweiten Flüssigkeitskammer ausströmt;
    • einen Stößel, der in der zweiten Flüssigkeitskammer angeordnet ist und der in einer Axialrichtung bewegbar ist, sodass ein Ende des Stößels in eine Öffnung des Verbindungslochs gesetzt wird;
    • ein Federelement, das eingerichtet ist, den Stößel in eine von einer Richtung, in welcher das eine Ende sich der Öffnung des Verbindungslochs annähert, und einer Richtung anzutreiben, in welcher das eine Ende von der Öffnung weg bewegt wird;
    • eine Spule, die um das Gehäuse herum angeordnet ist und die eingerichtet ist zum Erzeugen eines Magnetfelds zum Bewegen des Stößels in eine Richtung, die entgegengesetzt zu einer Richtung ist, in welche der Stößel von dem Federelement angetrieben wird, wobei
    • das Gehäuse einen Kernabschnitt aufweist, der mit einem ferromagnetischen Material gebildet ist und der einen Teil der zweiten Flüssigkeitskammer definiert, und
    • der Stößel einen Kerngegenüberliegungsabschnitt aufweist, der dem Kern gegenüberliegt und der es ermöglicht, dass ein magnetischer Fluss zwischen dem Kernabschnitt und dem Kerngegenüberliegungsabschnitt fließt.

Wie zuvor beschrieben, repräsentiert diese Ausprägung eine Konfiguration, welche eine Voraussetzung für die beanspruchbare Erfindung bildet. Das heißt, in dieser Ausprägung sind Basiskomponenten des elektromagnetischen Linearventils gemäß der beanspruchbaren Erfindung aufgelistet.

  • (2) Das elektromagnetische Linearventil gemäß Ausprägung (1), wobei das Federelement den Stößel in die Richtung antreibt, in welcher sich das eine Ende der Öffnung des Verbindungslochs annähert.

Das in dieser Ausprägung beschriebene elektromagnetische Linearventil ist auf ein normalerweise geschlossenes elektromagnetisches Linearventil beschränkt. Es ist allgemein bekannt, dass die Häufigkeit des Auftretens der Selbsterregungsschwingung des Stößels im Vergleich mit einem normalerweise offenen elektromagnetischen Linearventil höher im Fall des normalerweise geschlossenen elektromagnetischen Linearventils ist. Daher wird durch Hinzufügen einer Konfiguration zum Unterdrücken der Selbsterregungsschwingung des Stößels zu dem in dieser Ausprägung beschriebenen elektromagnetischen Linearventil eine Wirkung des Unterdrückens der Selbsterregungsschwingung in ausreichender Weise nutzbar gemacht.

  • (3) Das elektromagnetische Linearventil gemäß Ausprägung (1) oder (2), wobei das Federelement eingerichtet ist, den Stößel in eine Richtung anzutreiben, in welcher sich der Kerngegenüberliegungsabschnitt von dem Kernabschnitt weg bewegt, und zu ermöglichen, dass sich der Stößel gegen die Antriebskraft des Federelements in eine Richtung bewegt, in welcher sich der Kerngegenüberliegungsabschnitt dem Kernabschnitt annähert, wenn der Spule ein elektrischer Strom zugeführt wird.

Diese Ausprägung hat eine Konfiguration, in welcher, wenn der Spule der elektrische Strom zugeführt wird, der Kernabschnitt den Kerngegenüberliegungsabschnitt des Stößels durch das dabei erzeugte Magnetfeld anzieht. In der nachstehend gegebenen Beschreibung wird in dem Fall, in dem das elektromagnetische Linearventil die Konfiguration in dieser Ausprägung aufweist, angenommen, dass der Kernabschnitt eine Kraft zum Anziehen des Kerngegenüberliegungsabschnitt des Stößels erzeugt, und kann diese Kraft als eine Saugkraft bezeichnet sein.

  • (4) Das elektromagnetische Linearventil gemäß einer der Ausprägungen (1) bis (3), wobei ein Endabschnitt des Gehäuses, welcher die zweite Flüssigkeitskammer auf einer Seite abteilt, die zu einem durch das Unterteilungselement abgeteilten Abschnitt entgegengesetzt ist, als der Kernabschnitt fungiert, und
    das andere Ende des Stößels auf einer von dem einen Ende abgekehrten Seite dessen als der Kerngegenüberliegungsabschnitt fungiert.

Diese Ausprägung ist eine Ausprägung, in welcher Positionen, an denen der Kernabschnitt und der Kerngegenüberliegungsabschnitt vorgesehen sind, spezifiziert sind. Diese Ausprägung ist eine Ausprägung, in welcher eine Konfiguration spezifiziert ist zum Bewirken, dass der Kernabschnitt den Stößel in dem Fall anzieht, in dem das Federelement den Stößel in eine Richtung zum Aufsitzen antreibt, mit anderen Worten in einem normalerweise geschlossenen Ventil.

  • (5) Das elektromagnetische Linearventil gemäß Ausprägung (4), wobei das Gehäuse aufweist: (a) einen Gehäusekörper, der mit einem ferromagnetischen Material gebildet ist und der in einer zylindrischen Form ausgebildet ist, (b) ein Schließelement, das mit einem ferromagnetischen Material gebildet ist, zum Schließen eines Endes des Gehäusekörpers vorgesehen ist, um den einen Endabschnitt des Gehäuses auszubilden, und das als der Kernabschnitt fungiert, und (c) ein Kuppelelement, das mit einem nichtmagnetischen Material in einer zylindrischen Form ausgebildet ist und das eingerichtet ist, den Gehäusekörper und das Schließelement mit einem zwischen dem Gehäusekörper und dem Schließelement gesicherten Abstand zu kuppeln durch Ermöglichen, dass der Gehäusekörper in ein Ende dessen eingepasst ist und das Schließelement in das andere Ende dessen eingepasst ist.

Diese Ausprägung spezifiziert eine Konfiguration des Gehäuses zum Erzielen einer Konfiguration, in welcher der Kernabschnitt den Stößel in einem normalerweise geschlossenen Ventil anzieht. Ein an der Oberseite geschlossenes zylindrisches Element ist für das Gehäuse des elektromagnetischen Linearventils des zugehörigen Standes der Technik verwendet und ist teilweise umgebildet, sodass es in einer ringförmigen Gestalt eine nichtmagnetische Eigenschaft hat, sodass bewirkt wird, dass ein Deckelabschnitt des Elements als der Kernabschnitt fungiert. Jedoch ist das solch eine Konfiguration aufweisende Gehäuse einer Veränderung des umzubildenden Abschnitts in der Größe unterzogen, um eine Nichtmagnetischeigenschaft zu haben. Mit anderen Worten variiert, da es die Veränderung in der Größe des Kernabschnitts gibt, ein dazu gegenüberliegender Oberflächenbereich dementsprechend, wenn zum Beispiel der Kernabschnitt und der Kerngegenüberliegungsabschnitt einander axial gegenüberliegen. Im Gegensatz dazu kann gemäß dieser Ausprägung der Kernabschnitt mit einer fast wie geplanten Größe hergestellt werden, wie später im Detail beschrieben, wenn der Oberflächenbereich, an dem der Kernabschnitt und der Kerngegenüberliegungsabschnitt einander axial gegenüberliegen, auf einen bestimmten Auslegungswert gesetzt ist, und kann der Oberflächenbereich mit hohem Genauigkeitsgrad ausgebildet werden.

  • (6) Das elektromagnetische Linearventil gemäß einer der Ausprägungen (1) bis (3), wobei das Gehäuse einen kleindurchmessrigen Abschnitt aufweist, der einen Innendurchmesser hat, welcher kleiner als andere Abschnitte in einem axialen Mittelteil eines Abschnitts ist, an dem die zweite Flüssigkeitskammer abgeteilt ist,
    der Stößel in dem Gehäuse in einem Zustand angeordnet ist, in welchem der Stößel sich durch den kleindurchmessrigen Abschnitt hindurch erstreckt und das andere Ende des Stößels, welches ein zu dem einen Ende entgegengesetztes Ende dessen ist, mit einem Flansch ausgebildet ist, der radial auswärts vorsteht und der einen Außendurchmesser hat, welcher größer als der Innendurchmesser des kleindurchmessrigen Abschnitts ist, und
    der kleindurchmessrige Abschnitt als der Kernabschnitt fungiert und der Flansch als der Kerngegenüberliegungsabschnitt fungiert.

Diese Ausprägung ist eine Ausprägung, in welcher Positionen, an denen der Kernabschnitt und der Kerngegenüberliegungsabschnitt vorgesehen sind, spezifiziert sind. Diese Ausprägung ist eine Ausprägung, in welcher eine Konfiguration zum Bewirken, dass der Kernabschnitt den Stößel in dem Fall anzieht, in dem das Federelement den Stößel in eine Richtung antreibt, sodass er sich von einem Ventilsitz weg bewegt, mit anderen Worten in einem normalerweise offenen Ventil, spezifiziert ist.

  • (11) Das elektromagnetische Linearventil gemäß einer der Ausprägungen (1) bis (6), wobei der Kernabschnitt einen Vertiefungsabschnitt aufweist, welcher es ermöglicht, dass der Kerngegenüberliegungsabschnitt dort hinein gewandt sein und eindringen kann,
    der Kerngegenüberliegungsabschnitt einer Bodenfläche des Vertiefungsabschnitts gegenüberliegt und einer Innenumfangsfläche des Vertiefungsabschnitts gegenüberliegt,
    das Federelement eingerichtet ist, den Stößel in die Richtung anzutreiben, in welcher sich der Kerngegenüberliegungsabschnitt von dem Kernabschnitt weg bewegt, und zu ermöglichen, dass der Stößel sich in die Richtung bewegt, in welcher sich der Kerngegenüberliegungsabschnitt gegen die Antriebskraft des Federelements dem Kernabschnitt annähert, wenn der Spule der elektrische Strom zugeführt wird, und
    eine Außenumfangsfläche des Kerngegenüberliegungsabschnitts einen der Innenumfangsfläche des Vertiefungsabschnitts gegenüberliegenden Abschnitt hat und ein sich radial erstreckender Abschnitt des Kerngegenüberliegungsabschnitts einen einer sich radial erstreckenden Fläche des Vertiefungsabschnitts gegenüberliegenden Abschnitt hat und ein Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich, welcher ein Oberflächenbereich des Abschnitts der Außenumfangsfläche des Kerngegenüberliegungsabschnitts ist, kleiner als ein Radialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich ist, welcher ein Oberflächenbereich des Abschnitts der sich radial erstreckenden Fläche des Kerngegenüberliegungsabschnitts ist, in dem Fall, in dem der Spule kein elektrischer Strom zugeführt wird, und der Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich größer als der Radialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich wird in dem Fall, in dem der Spule ein elektrischer Strom zugeführt wird und sich der Kerngegenüberliegungsabschnitt dem Kernabschnitt am meisten annähert.

Das in dieser Ausprägung beschriebene elektromagnetische Linearventil ist so eingerichtet, dass die Innenumfangsfläche des Vertiefungsabschnitts des Kernabschnitts und die Außenumfangsfläche des Kerngegenüberliegungsabschnitts einander unabhängig von der Position des Stößels in Bezug auf das Gehäuse stets zugewandt sind. Das elektromagnetische Linearventil gemäß dieser Ausprägung hat eine Konfiguration, in welcher der Kernabschnitt den Stößel mittels zu der Spule Zuführens eines elektrischen Stromes anzieht und der Kerngegenüberliegungsabschnitt in den Vertiefungsabschnitt eindringt, indem der elektrische Strom zu der Spule erhöht wird. Mit anderen Worten hat das elektromagnetische Linearventil gemäß dieser Ausprägung eine Konfiguration, in welcher der Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich mit einer Zunahme im elektrischen Strom zu der Spule zunimmt.

In dem elektromagnetischen Linearventil des zugehörigen Standes der Technik ist, um zu bewirken, dass die den Kerngegenüberliegungsabschnitt anziehende Kraft des Kernabschnitts effizient an dem Stößel wirkt, der Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich so konfiguriert, dass er klein ist, und ist auf annähernd null in dem Fall gesetzt, in dem der Spule kein elektrischer Strom zugeführt wird. Das elektromagnetische Linearventil hat generell eine Konfiguration, in welcher der axiale Bewegungsbereich des Stößels relativ klein ist und sich der Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich nicht viel vergrößert sogar in dem Fall, in dem sich der Kerngegenüberliegungsabschnitt dem Kernabschnitt am meisten annähert aus einem Zustand, in welchem der Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich annähernd null ist in dem Fall, in dem der Spule kein elektrischer Strom zugeführt wird. Im Gegensatz dazu ist das elektromagnetische Linearventil gemäß dieser Ausprägung dadurch gekennzeichnet, dass der Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich größer als der Radialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich wird in dem Fall, in dem der Kerngegenüberliegungsabschnitt sich dem Kernabschnitt am meisten annähert. Wie oben beschrieben ist, da der axiale Bewegungsbereich des Stößels relativ klein ist, der Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich relativ groß sogar in dem Fall, in dem der Spule kein elektrischer Strom zugeführt wird, durch die Konfiguration, dass der Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich größer als der Radialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich wird in dem Fall, in dem sich der Kerngegenüberliegungsabschnitt dem Kernabschnitt am meisten annähert. Das heißt, gemäß dem elektromagnetischen Linearventil nach dieser Ausprägung kann eine relativ große radiale (eine Richtung in einem rechten Winkel zu der Axialrichtung) Komponente einer zwischen dem Kernabschnitt und dem Stößel erzeugten Magnetkraft erzielt werden, indem gewagt wird, den Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich zu vergrößern. Das heißt, gemäß dem elektromagnetischen Linearventil nach dieser Ausprägung ist eine zwischen dem Gehäuse und dem Stößel erzeugte Reibungskraft relativ groß und kann die große Reibungskraft die Selbsterregungsschwingung des Stößels wirksam unterdrücken.

Die Ausdrücke „Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich“ und „Radialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich“, die in dieser Ausprägung erkennbar sind, entsprechen einem Oberflächenbereich, in dem ein magnetischer Fluss praktisch fließt, wenn ein elektrischer Strom zu der Spule durchgelassen wird. Zum Beispiel neigt in dem Fall, in dem die Innenumfangsfläche des Vertiefungsabschnitts eine wie später beschriebene Stufenform hat, der magnetische Fluss dazu, zwischen der Außenumfangsfläche des Kerngegenüberliegungsabschnitts und der Innenumfangsfläche des Vertiefungsabschnitts des Kernabschnitts zu fließen, speziell einer Stufe mit einem kleineren radialen Spiel in Bezug auf den Kerngegenüberliegungsabschnitt unter einer Mehrzahl von in dem Vertiefungsabschnitt ausgebildeten Stufen. Das heißt, in diesem Fall entspricht ein in Bezug auf die Stufe mit einem radial kleinsten Spiel axial überlappender Oberflächenbereich der Außenumfangsfläche des Kerngegenüberliegungsabschnitts dem „Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich“. Der in dieser Ausprägung beschriebene Ausdruck „radial erstreckende Fläche“ meint eine Fläche in einem rechten Winkel zu jeder Axialrichtung. Das heißt, eine sich radial erstreckende Fläche des Kernabschnitts umfasst zum Beispiel die Bodenfläche des Vertiefungsabschnitts, und in einem Fall, in dem der Kerngegenüberliegungsabschnitt an einem Ende des Stößels vorgesehen ist, umfasst die sich radial erstreckende Fläche des Kerngegenüberliegungsabschnitts zum Beispiel eine Endfläche dessen.

  • (12) Das elektromagnetische Linearventil gemäß Ausprägung (11), wobei der Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich in dem Fall, in dem der Spule kein elektrischer Strom zugeführt wird, 25 Prozent oder mehr einer Summe des Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereichs und des Radialgegenüberliegungs-Oberflächenbereichs einnimmt.

Diese Ausprägung ist eine Ausprägung, in welcher ein unterer Grenzwert für den Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich bestimmt wird in dem Fall, in dem der Spule kein elektrischer Strom zugeführt wird. Wie oben beschrieben, ist in dem elektromagnetischen Linearventil des zugehörigen Standes der Technik der Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich auf annähernd null gesetzt. Jedoch ist in dem in dieser Ausprägung beschriebenen elektromagnetischen Linearventil der Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich so konfiguriert, dass er relativ groß ist von einer Position aus, in der der Stößel beginnt, sich durch eine Stromzufuhr zu bewegen. Das heißt, gemäß dieser Ausprägung kann eine von der radialen Komponente der Magnetkraft abhängende Reibungskraft von einem Moment an erzeugt werden, zu dem der Stößel sich zu bewegen beginnt, wodurch die Selbsterregungsschwingung des Stößels wirksam unterdrückt wird. Wenn eine Variation oder dergleichen zum Zeitpunkt des Zusammenbaus des elektromagnetischen Linearventils berücksichtigt wird, ist es ferner bevorzugt, dass der Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich 30 Prozent oder mehr einer Summe des Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereichs und des Radialgegenüberliegungs-Oberflächenbereichs beträgt.

  • (13) Das elektromagnetische Linearventil gemäß Ausprägung (12), wobei der Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich in dem Fall, in dem der Spule kein elektrischer Strom zugeführt wird, 45 Prozent oder weniger einer Summe des Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereichs und des Radialgegenüberliegungs-Oberflächenbereichs einnimmt.

Diese Ausprägung ist eine Ausprägung, in welcher ein oberer Grenzwert für den Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich bestimmt wird in dem Fall, in dem der Spule kein elektrischer Strom zugeführt wird. Wenn der Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich in Bezug auf den Radialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich zu viel vergrößert wird, wird eine Haftreibungskraft vergrößert und wird ein zum Beginnen der Bewegung des Stößels erforderlicher elektrischer Strom vergrößert. Gemäß dieser Ausprägung kann dem Stößel, welcher eine Bewegung beginnt, ohne Vergrößern eines elektrischen Stroms zum Starten der Bewegung des Stößels eine adäquate Widerstandskraft beaufschlagt werden und kann folglich die Selbsterregungsschwingung des Stößels wirksam unterdrückt werden. Wenn eine Variation oder dergleichen zum Zeitpunkt des Zusammenbaus des elektromagnetischen Linearventils berücksichtigt wird, ist es ferner bevorzugt, dass der Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich 40 Prozent oder weniger einer Summe des Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereichs und des Radialgegenüberliegungs-Oberflächenbereichs beträgt.

  • (14) Das elektromagnetische Linearventil gemäß einer der Ausprägungen (11) bis (13), wobei der Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich in dem Fall, in dem der Spule ein elektrischer Strom zugeführt wird und sich der Kerngegenüberliegungsabschnitt dem Kernabschnitt am meisten annähert, 60 Prozent oder weniger einer Summe des Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereichs und des Radialgegenüberliegungs-Oberflächenbereichs einnimmt.

Diese Ausprägung ist eine Ausprägung, in welcher ein oberer Grenzwert für den Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich bestimmt wird in dem Fall, in dem sich der Kerngegenüberliegungsabschnitt dem Kernabschnitt am meisten annähert. Wenn der Radialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich zu viel reduziert wird, wird ein elektrischer Strom, der beim Bewegen des Stößels in der Axialrichtung oder beim Halten desselbigen in der Bewegungsposition erforderlich ist, vergrößert. Daher kann gemäß dieser Ausprägung der Stößel unter Beaufschlagung einer adäquaten Widerstandskraft bewegt werden und kann folglich die Selbsterregungsschwingung des Stößels wirksam unterdrückt werden.

  • (15) Das elektromagnetische Linearventil gemäß den Ausprägungen (11) bis (14), wobei der Kerngegenüberliegungsabschnitt in einer Stufenform ausgebildet ist, die einen Abschnitt großen Außendurchmessers und einen Abschnitt kleinen Außendurchmessers hat, welcher einen Außendurchmesser hat, der kleiner als jener des Abschnitts großen Außendurchmessers ist, wobei sich der Abschnitt kleinen Außendurchmessers auf einer von entgegengesetzten Seiten des Abschnitts großen Außendurchmessers befindet, welche näher zu dem Kernabschnitt ist,
    der Vertiefungsabschnitt des Kernabschnitts eine Stufenform hat und mit einem ersten Vertiefungsabschnitt und einem zweiten Vertiefungsabschnitt ausgebildet ist, der einen Innendurchmesser hat, welcher kleiner als jener des ersten Vertiefungsabschnitts ist, wobei der zweite Vertiefungsabschnitt sich auf einer von dem Kerngegenüberliegungsabschnitt abgewandten Seite des ersten Vertiefungsabschnitts befindet,
    das elektromagnetische Linearventil eingerichtet ist, sodass der Abschnitt großen Außendurchmessers dem ersten Vertiefungsabschnitt zugewandt ist und in diesen eindringt und der Abschnitt kleinen Außendurchmessers dem zweiten Vertiefungsabschnitt zugewandt ist und in diesen eindringt,
    eine Gegenüberliegungs-Zweiniveaufläche, welche eine Zweiniveaufläche zwischen dem Abschnitt großen Außendurchmessers und dem Abschnitt kleinen Außendurchmessers ist, einer Zweiniveaufläche des Vertiefungsabschnitts gegenüberliegt, welche eine Zweiniveaufläche zwischen dem ersten Vertiefungsabschnitt und dem zweiten Vertiefungsabschnitt ist, und eine Endfläche des Abschnitts kleinen Außendurchmessers, welche näher zu dem Kernabschnitt ist, einer Bodenfläche des zweiten Vertiefungsabschnitts gegenüberliegt, und ferner eine Außenumfangsfläche des Abschnitts großen Außendurchmessers einer Innenumfangsfläche des ersten Vertiefungsabschnitts gegenüberliegt und eine Außenumfangsfläche des Abschnitts kleinen Durchmessers einer Innenumfangsfläche des zweiten Vertiefungsabschnitts gegenüberliegt in dem Fall, in dem der Spule kein elektrischer Strom zugeführt wird,
    die Außenumfangsfläche des Abschnitts großen Außendurchmessers einen der Innenumfangsfläche des ersten Vertiefungsabschnitts gegenüberliegenden Abschnitt hat und die Außenumfangsfläche des Abschnitts kleinen Außendurchmessers einen der Innenumfangsfläche des zweiten Vertiefungsabschnitts gegenüberliegenden Abschnitt hat und der Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich eine Summe eines Oberflächenbereichs des Abschnitts der Außenumfangsfläche des Abschnitts großen Außendurchmessers und eines Oberflächenbereichs des Abschnitts der Außenumfangsfläche des Abschnitts kleinen Außendurchmessers ist, und
    die Gegenüberliegungs-Zweiniveaufläche einen der Zweiniveaufläche des Vertiefungsabschnitts gegenüberliegenden Abschnitt hat und die Endfläche des Abschnitts kleinen Außendurchmessers, welche näher zu dem Kernabschnitt ist, einen der Bodenfläche des zweiten Vertiefungsabschnitts gegenüberliegenden Abschnitt hat und der Radialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich eine Summe eines Oberflächenbereichs des Abschnitts der Gegenüberliegungs-Zweiniveaufläche und eines Oberflächenbereichs des Abschnitts der Endfläche des Abschnitts kleinen Außendurchmessers ist.

Das in dieser Ausprägung beschriebene elektromagnetische Linearventil hat eine Konfiguration, in welcher der an dem Kernabschnitt ausgebildete Vertiefungsabschnitt eine Stufenform hat und der auch in den Vertiefungsabschnitt eindringende Kerngegenüberliegungsabschnitt ebenfalls eine Stufenform hat. In solch einer Konfiguration hat das elektromagnetische Linearventil gemäß dieser Ausprägung eine Konfiguration, in welcher dessen Komponenten einander an zwei Positionen radial gegenüberliegen, das heißt, die Innenumfangsfläche des ersten Vertiefungsabschnitts und die Außenumfangsfläche des Abschnitts großen Außendurchmessers des Kerngegenüberliegungsabschnitts liegen einander radial gegenüber und die Innenumfangsfläche des zweiten Vertiefungsabschnitts und die Außenumfangsfläche des Abschnitts großen Außendurchmessers liegen einander radial gegenüber. Mit anderen Worten kann in dem elektromagnetischen Linearventil gemäß dieser Ausprägung im Vergleich zu dem elektromagnetischen Linearventil gemäß dem zugehörigen Stand der Technik, das eine einzige Radialgegenüberliegungsposition aufweist, der Vergrößerungsbetrag im Oberflächenbereich eines Abschnitts zwischen dem Stößel und dem Kernabschnitt, wo der magnetische Fluss in Bezug auf das Bewegungsausmaß der Richtung fließt, in welcher der Stößel sich dem Kernabschnitt annähert, vergrößert werden. Daher kann gemäß dem elektromagnetischen Linearventil nach dieser Ausprägung das Auftreten einer magnetischen Sättigung zwischen dem Stößel und dem Kernabschnitt unterbunden werden. Ferner kann gemäß dem elektromagnetischen Linearventil nach dieser Ausprägung die zwischen dem Kernabschnitt und dem Stößel erzeugte Magnetkraft umso mehr erhöht werden, desto mehr der Stößel sich dem Kernabschnitt annähert, sodass die radiale Komponente der Magnetkraft erhöht werden kann. Demgemäß kann die Reibungskraft zwischen dem Gehäuse und dem Stößel umso mehr erhöht werden, desto mehr das Bewegungsausmaß des Stößels zunimmt, und kann die erhöhte Reibungskraft die Selbsterregungsschwingung des Stößels wirksam unterdrücken.

  • (21) Das elektromagnetische Linearventil gemäß einer der Ausprägungen (1) bis (14), wobei der Kernabschnitt einen Vertiefungsabschnitt aufweist, welcher es ermöglicht, dass der Kerngegenüberliegungsabschnitt dort hinein gewandt ist und eindringt,
    der Kerngegenüberliegungsabschnitt einer Bodenfläche des Vertiefungsabschnitts gegenüberliegt und einer Innenumfangsfläche des Vertiefungsabschnitts gegenüberliegt,
    zumindest einer von dem Kernabschnitt und dem Kerngegenüberliegungsabschnitt aufweist: einen Abschnitt unterschiedlichen Spiels, der eine Konfiguration hat, in welcher ein radiales Spiel zwischen der Innenumfangsfläche des Vertiefungsabschnitts und der Außenumfangsfläche des Kerngegenüberliegungsabschnitts sich von einem Spiel anderer Abschnitte unterscheidet.

Das in dieser Ausprägung beschriebene elektromagnetische Linearventil hat eine Konfiguration, in welcher der Abschnitt unterschiedlichen Spiels vorgesehen ist und es folglich Abschnitte gibt, an welchen sich die Spiele zwischen der Innenumfangsfläche des Kernabschnitts und der Außenumfangsfläche des Kerngegenüberliegungsabschnitts zwischen einer Seite und der anderen Seite mit einer Axiallinie zwischengeordnet in der Radialrichtung voneinander unterscheiden. Mit anderen Worten kann gemäß dem elektromagnetischen Linearventil nach dieser Ausprägung, da sich die Größen der Magnetkraft, die wirkt, wenn der Spule ein elektrischer Strom zugeführt wird, zwischen der einen Seite und der anderen Seite in der Radialrichtung voneinander unterscheiden, der Stößel in eine bestimmte Richtung in dem Gehäuse geneigt sein. Daher kann gemäß dem elektromagnetischen Linearventil nach dieser Ausprägung die Reibungskraft zwischen dem Stößel und dem Gehäuse stabilisiert werden und kann folglich die Selbsterregungsschwingung des Stößels wirksam unterdrückt werden.

Diese Ausprägung kann eine Konfiguration haben, in welcher durch Vorsehen eines oder beider von dem Kernabschnitt und dem Kerngegenüberliegungsabschnitt mit einer Form, in welcher der Abstand von deren Axiallinie sich in einem Abschnitt von jenem anderer Abschnitte unterscheidet, zumindest einer dieser den oben beschriebenen „Abschnitt unterschiedlichen Spiels“ aufweisen. Zum Beispiel kann durch Vorsehen eines Vorsprungsabschnitts oder eines Vertiefungsabschnitts an der Innenumfangsfläche des Vertiefungsabschnitts oder der Außenumfangsfläche des Kerngegenüberliegungsabschnitts oder durch Vorsehen des Vertiefungsabschnitts oder des Kerngegenüberliegungsabschnitts mit einer Querschnittsform in der Radialrichtung, wie beispielsweise einem Oval, aber keinem Kreis, zumindest einer von dem Kernabschnitt und dem Kerngegenüberliegungsabschnitt den Abschnitt unterschiedlichen Spiels aufweisen. Mit anderen Worten kann diese Ausprägung den Abschnitt unterschiedlichen Spiels mit einem größeren oder kleineren Spiel als andere Abschnitte aufweisen. Vom Gesichtspunkt einer Stabilisation der Reibungskraft zwischen dem Stößel und dem Gehäuse ist es besser, die Magnetkraft zu stabilisieren, die an Abschnitten anders als dem Abschnitt unterschiedlichen Spiels wirkt. Daher ist der Abschnitt unterschiedlichen Spiels bevorzugt größer als ein Spiel anderer Abschnitte.

  • (22) Das elektromagnetische Linearventil gemäß Ausprägung (21), wobei jeder von zumindest einem von dem Kernabschnitt und dem Kerngegenüberliegungsabschnitt eine Querschnittsform hat, die asymmetrisch in Bezug auf eine Axiallinie von jedem von dem zumindest einen von dem Kernabschnitt und dem Kerngegenüberliegungsabschnitt ist, und die Querschnittsform gesehen ist entlang einer Ebene, welche die Axiallinie und den Abschnitt unterschiedlichen Spiels enthält.

Diese Ausprägung ist kurz gesagt eine Ausprägung, in welcher der Kernabschnitt oder der Kerngegenüberliegungsabschnitt einen asymmetrischen Abschnitt in Bezug auf die Axiallinie hat.

  • (23) Das elektromagnetische Linearventil gemäß Ausprägung (21) oder (22), wobei der Abschnitt unterschiedlichen Spiels eine Konfiguration hat, in welcher eine Abmessung der Umfangsrichtung dessen 10 Prozent oder mehr des Innenumfangs des Vertiefungsabschnitts beträgt, wenn an dem Kernabschnitt vorgesehen, und 10 Prozent oder mehr des Außenumfangs des Kerngegenüberliegungsabschnitts beträgt, wenn an dem Kerngegenüberliegungsabschnitt vorgesehen.

Diese Ausprägung ist in der Größe des Abschnitts unterschiedlichen Spiels beschränkt. Wenn der Abschnitt unterschiedlichen Spiels zu klein in Bezug auf den Innenumfang des Vertiefungsabschnitts des Kernabschnitts oder den Außenumfang des Kerngegenüberliegungsabschnitts ist, kann die Differenz in der Größe der Magnetkraft, die wirkt, wenn der Spule ein elektrischer Strom zugeführt wird, zwischen der einen Seite und der anderen Seite mit der Axiallinie zwischengeordnet in Radialrichtung unzureichend sein. Gemäß dieser Ausprägung kann eine ausreichende Differenz in einer Magnetkraft zum Wirken zwischen der einen Seite und der anderen Seite mit der Axiallinie zwischengeordnet in der Radialrichtung erzeugt werden und kann folglich der Stößel in eine bestimmte Richtung innerhalb des Gehäuses geneigt sein. Die Größe des Abschnitts unterschiedlichen Spiels muss selbstverständlich kleiner als jene anderer Abschnitte sein und beträgt bevorzugt 30 Prozent oder weniger der Länge des Innenumfangs des Vertiefungsabschnitts oder der Länge des Außenumfangs des Kerngegenüberliegungsabschnitts.

  • (24) Das elektromagnetische Linearventil gemäß Ausprägung (21) oder (23), wobei ein Aussparungsabschnitt an einem von dem Kernabschnitt und dem Kerngegenüberliegungsabschnitt ausgebildet ist und der Aussparungsabschnitt als der Abschnitt unterschiedlichen Spiels fungiert,
    der Abschnitt unterschiedlichen Spiels ein Abschnitt unterschiedlichen Spiels ist, der eine Konfiguration hat, in welcher ein radiales Spiel zwischen der Innenumfangsfläche des Vertiefungsabschnitts und der Außenumfangsfläche des Kerngegenüberliegungsabschnitts größer als ein Spiel anderer Abschnitte ist.

In dieser Ausprägung hat der Kernabschnitt oder der Kerngegenüberliegungsabschnitt eine Form wie ein beschnittener Kreis. Der in dieser Ausprägung wahrnehmbare „Aussparungsabschnitt“ kann ein Vertiefungsabschnitt in der Radialrichtung oder eine Kerbe oder ein Abschnitt mit einer in einem Abstand von einer Mitte geänderten Form, wie beispielsweise ein Oval, sein. Wie zuvor beschrieben, wird gemäß dieser Ausprägung die einem Abschnitt anders als dem Abschnitt unterschiedlichen Spiels beaufschlagte Magnetkraft stabilisiert, sodass die Reibungskraft zwischen dem Stößel und dem Gehäuse weiter stabilisiert werden kann.

  • (25) Das elektromagnetische Linearventil gemäß den Ausprägungen (21) bis (24), wobei der Kerngegenüberliegungsabschnitt in einer Stufenform ausgebildet ist, die einen Abschnitt großen Außendurchmessers und einen Abschnitt kleinen Außendurchmessers hat, welcher einen Außendurchmesser aufweist, der kleiner als jener des Abschnitts großen Außendurchmessers ist, wobei sich der Abschnitt kleinen Außendurchmessers an einer von entgegengesetzten Seiten des Abschnitts großen Außendurchmessers, welche näher zu dem Kernabschnitt ist, befindet,
    der Vertiefungsabschnitt des Kernabschnitts eine Stufenform hat und ausgebildet ist mit einem ersten Vertiefungsabschnitt und einem zweiten Vertiefungsabschnitt, welcher einen Innendurchmesser hat, der kleiner als jener des ersten Vertiefungsabschnitts ist, wobei der zweite Vertiefungsabschnitt sich auf einer von dem Kerngegenüberliegungsabschnitt abgewandten Seite des ersten Vertiefungsabschnitts befindet, und
    das elektromagnetische Linearventil so konfiguriert ist, dass der Abschnitt großen Außendurchmessers dem ersten Vertiefungsabschnitt zugewandt ist und in diesen eindringt und der Abschnitt kleinen Außendurchmessers dem zweiten Vertiefungsabschnitt zugewandt ist und in diesen eindringt.
  • (26) Das elektromagnetische Linearventil gemäß Ausprägung (25), wobei ein Aussparungsabschnitt an der Innenumfangsfläche des ersten Vertiefungsabschnitts des Kernabschnitts ausgebildet ist und der Aussparungsabschnitt als der Abschnitt unterschiedlichen Spiels fungiert.
  • (27) Das elektromagnetische Linearventil gemäß Ausprägung (25), wobei ein Aussparungsabschnitt an der Außenumfangsfläche des Abschnitts großen Außendurchmessers des Kerngegenüberliegungsabschnitts ausgebildet ist und der Aussparungsabschnitt als der Abschnitt unterschiedlichen Spiels fungiert.

Die oben beschriebenen drei Ausprägungen sind das elektromagnetische Linearventil, das eine Konfiguration hat, in welcher der Vertiefungsabschnitt des Kernabschnitts und der Kerngegenüberliegungsabschnitt in Stufenform ausgebildet sind, und in der zweiten und der dritten Ausprägung sind die Positionen, an denen der Abschnitt unterschiedlichen Spiels in dem solch eine Konfiguration aufweisenden elektromagnetischen Linearventil vorgesehen ist, beschränkt.

Figurenliste

  • [1] 1 ist eine Querschnittsansicht von vorn eines elektromagnetischen Linearventils gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel einer beanspruchbaren Erfindung.
  • [2] 2 ist eine Querschnittsansicht, die in vergrößertem Maßstab einen Abschnitt zeigt, in welchem ein Kernabschnitt und Kerngegenüberliegungsabschnitte in dem in 1 gezeigten elektromagnetischen Linearventil gegenüberliegen.
  • [3] 3 ist eine Querschnittsdraufsicht (ein A-A-Querschnitt in 2 (a)) des in 1 gezeigten elektromagnetischen Linearventils.
  • [4] 4 ist eine perspektivische Ansicht eines in 1 gezeigten Stößels.
  • [5] 5 ist eine schematische Querschnittsansicht zum Vergleichen des elektromagnetischen Linearventils gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel und eines elektromagnetischen Linearventils des zugehörigen Standes der Technik.
  • [6] 6 ist eine schematische Querschnittsansicht einer Mehrzahl von elektromagnetischen Linearventilen, die sich in einem Anteil eines Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereichs in Bezug auf einen Gesamtgegenüberliegungs-Oberflächenbereich unterscheiden.
  • [7] 7 ist ein Diagramm, das Größen von Reibungskräften in der in 6 gezeigten Mehrzahl von elektromagnetischen Linearventilen und Flüssigkeitsdrücke zeigt, bei denen eine Selbsterregungsschwingung auftritt.
  • [8] 8 ist ein Diagramm, das Größen eines Ventilöffnungs-Elektrostroms in der in 6 gezeigten Mehrzahl von elektromagnetischen Linearventilen zeigt.
  • [9] 9 ist eine Querschnittsansicht von vorne, die in vergrößertem Maßstab einen Abschnitt zeigt, in welchem ein Kernabschnitt und Kerngegenüberliegungsabschnitte in einem elektromagnetischen Linearventil gemäß einer Modifikation gegenüberliegen.
  • [10] 10 ist eine Querschnittsdraufsicht (ein B-B-Querschnitt in 9) des elektromagnetischen Linearventils gemäß einer Modifikation.
  • [11] 11 ist eine perspektivische Ansicht eines Kerns in 9.
  • [12] 12 ist eine Querschnittsansicht von vorne eines elektromagnetischen Linearventils gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel einer beanspruchbaren Erfindung.

Beschreibung von Ausführungsbeispielen

Nachstehend werden Ausführungsbeispiele und mehrere Modifikationen einer beanspruchbaren Erfindung unter Bezugnahme auf die Figuren detailliert beschrieben werden. Diese beanspruchbare Erfindung kann als die nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele und auch in im Obigen beschriebenen Ausprägungen [Ausprägungen der Erfindung] sowie in diversen Ausprägungen realisiert sein, die mit diversen Modifikationen und Verbesserungen auf der Basis des Wissens von Fachleuten versehen sind.

(Erstes Ausführungsbeispiel)< Konfiguration eines elektromagnetischen Linearventils >

Ein elektromagnetisches Linearventil 10 gemäß einem Ausführungsbeispiel der beanspruchbaren Erfindung ist in 1 gezeigt. Das elektromagnetische Linearventil 10 ist mit einem hochdruckseitigen Arbeitsfluidkanal 12 und einem niederdruckseitigen Arbeitsfluidkanal 14 verbunden und ist ein sogenanntes normalerweise geschlossenes Ventil, welches eine Strömung von Arbeitsfluid von dem hochdruckseitigen Arbeitsfluidkanal 12 zu dem niederdruckseitigen Arbeitsfluidkanal 14 in einem Normalzustand verhindert. Ferner ermöglicht, wie später im Detail beschrieben, das elektromagnetische Linearventil 10 die Strömung des Arbeitsfluids von dem hochdruckseitigen Arbeitsfluidkanal 12 zu dem niederdruckseitigen Arbeitsfluidkanal 14 und kann einen Differenzdruck zwischen einem Flüssigkeitsdruck in dem hochdruckseitigen Arbeitsfluidkanal 12 und einem Flüssigkeitsdruck in dem niederdruckseitigen Arbeitsfluidkanal 14 zu diesem Zeitpunkt ändern, sodass es steuerbar ist.

Das elektromagnetische Linearventil 10 ist mit einem hohl geformten Gehäuse 20, einem Stößel 22, der in dem Gehäuse 20 so vorgesehen ist, dass er in einer Axialrichtung bewegbar ist, und einer zylindrischen Spule 24 versehen, die an dem Außenumfang des Gehäuses 20 vorgesehen ist, wie in 1 gezeigt. Das Gehäuse 20 weist einen Führungszylinder 26, der in einer im Wesentlichen zylindrischen Form als ein Gehäusekörper ausgebildet ist, der zum in dessen Innerem Führen einer Bewegung des Stößels 22 in Axialrichtung eingerichtet ist, ein Schließelement 28, das so vorgesehen ist, dass es ein oberes Ende des Führungszylinders 26 verschließt, und ein Ventilelement 30 auf, das eine an einer Oberseite geschlossene zylindrische Form hat und das mit einem unteren Endabschnitt des Führungszylinders 28 zusammengepasst ist. Der Führungszylinder 26 und das Schließelement 28 sind aus einem ferromagnetischen Material geformt, und der Führungszylinder 26 und das Schließelement 28 sind durch eine zylindrische Hülse 32 gekuppelt, welche einem aus einem nichtmagnetischen Material geformten Kuppelelement entspricht. Genauer ist das Schließelement 28 in ein oberes Ende der Hülse 32 eingepasst und ist der Führungszylinder 26 in ein unteres Ende der Hülse 32 eingepasst und ist eine Kupplung erzielt in einem Zustand, in welchem ein Raum zwischen einer unteren Endfläche des Schließelements 28 und einer oberen Endfläche des Führungszylinders 26 bereitgestellt ist. Obwohl später im Detail beschrieben, fungiert das Schließelement 28 als ein Kernabschnitt, welcher hauptsächlich eine Saugkraft erzeugt, welche eine Kraft zum Anziehen des Stößels 22 ist. In der folgenden Beschreibung kann das Schließelement 28 als ein Kern 28 bezeichnet sein.

Das Ventilelement 30 unterteilt das Innere des Gehäuses 20 in eine erste Flüssigkeitskammer 40 und eine zweite Flüssigkeitskammer 42 und fungiert als ein Unterteilungselement des Gehäuses 20. Das Ventilelement 30 ist mit einem Verbindungsloch 44 versehen, das in der Axialrichtung hindurchtritt und das die erste Flüssigkeitskammer 40 und die zweite Flüssigkeitskammer 42 verbindet. Eine Öffnung 46 an einer Oberseite des Verbindungslochs 44 ist in einer Kegelform ausgebildet.

Das Ventilelement 30, mit anderen Worten die erste Flüssigkeitskammer 40 des Gehäuses 20, ist nach unten hin offen, und eine Öffnung 50 fungiert als eine Einlassöffnung und steht dadurch mit dem hochdruckseitigen Arbeitsfluidkanal 12 in Verbindung. Im Gegensatz dazu ist die zweite Flüssigkeitskammer 42 des Gehäuses 20 von dem Führungszylinder 26, dem Kern 28 und dem Ventilelement 30 abgeteilt und fungiert eine Öffnung 52, die in einer Außenwandfläche des Führungszylinders 26 vorgesehen ist, als eine Auslassöffnung, wodurch die zweite Flüssigkeitskammer 42 mit dem niederdruckseitigen Arbeitsfluidkanal 14 in Verbindung steht.

Der Stößel 22 weist einen Stößelkörper 60, der aus einem ferromagnetischen Material geformt ist, und eine Stange 62 auf, die aus einem nichtmagnetischen Material geformt ist und die fest mit einem unteren Ende des Stößelkörpers 60 zusammengepasst ist. Ein unteres Ende der Stange 62 ist in einer halbkugelförmigen Gestalt ausgebildet und ist so ausgerichtet, dass es der Öffnung 46 des in dem Ventilelement 30 ausgebildeten Verbindungslochs 44 zugewandt ist. Mit anderen Worten fungiert das untere Ende der Stange 62 als ein Ventilkörper und fungiert die Öffnung 46 des Verbindungslochs 44 als ein Ventilsitz, sodass das Verbindungsloch 44 von dem in der Öffnung 46 sitzenden unteren Ende der Stange 62 verschlossen wird. Der Stößel 22 wird von einer Schraubenfeder 64, die zwischen dem Stößel 22 und dem Kern 28 angeordnet ist, in eine Richtung weg von dem Kern 28 (nach unten) gedrückt. Mit anderen Worten drückt die Schraubenfeder 64 als ein Federelement das untere Ende der Stange 62 in eine Richtung des sich der Öffnung 46 des Verbindungslochs 44 Annäherns, um das Verbindungsloch 44 durch den Stößel 22 zu schließen.

Ein oberer Endabschnitt des Stößelkörpers 60 ist in einer Stufenform ausgebildet. Genauer ist der Stößelkörper 60 an einem oberen Ende dessen mit einem Abschnitt 70 kleinen Außendurchmessers ausgebildet, welcher einen kleineren Außendurchmesser im Vergleich zu anderen Abschnitten hat, und ist daher in der Stufenform ausgebildet. Andererseits ist ein unteres Ende des Kerns 28 mit einem Vertiefungsabschnitt 72 versehen, der in einer Stufenform ausgebildet ist. Genauer ist der Vertiefungsabschnitt 72 mit einem ersten Abschnitt 74 an einer unteren Endfläche des Kerns 28 ausgebildet, und ein zweiter Abschnitt 76 mit einem kleineren Innendurchmesser als der erste Abschnitt 74 ist über dem ersten Abschnitt 74 ausgebildet, sodass eine Stufenform gebildet ist. Folglich ermöglicht der Vertiefungsabschnitt 72 des Kerns 28 ein Eintreten des oberen Endabschnitts des Stößelkörpers 60. Genauer ist der Abschnitt 70 kleinen Außendurchmessers des Stößelkörpers 60 dem zweiten Abschnitt 76 zugewandt und tritt in diesen ein und ist ein sich nach unten fortsetzender Abschnitt des Abschnitts 70 kleinen Außendurchmessers des Stößelkörpers 60 dem ersten Abschnitt 74 zugewandt und tritt in diesen ein. Mit anderen Worten fungieren der Abschnitt 70 kleinen Außendurchmessers des Stößelkörpers 60 und ein sich nach unten fortsetzender Abschnitt des vorstehenden Abschnitts 70 des Stößelkörpers 60 als Kerngegenüberliegungsabschnitte und wird der sich nach unten fortsetzende Abschnitt des vorstehenden Abschnitts 70 des Stößelkörpers 60 als ein Abschnitt 78 großen Außendurchmessers des Kerngegenüberliegungsabschnitts bezeichnet. Das elektromagnetische Linearventil 10 gemäß der Erfindung ist gekennzeichnet durch einen Abschnitt, an dem der Kern 28 den Stößel 22 überlappt, und das Kennzeichen wird später im Detail beschrieben werden.

Eine Bodenfläche des zweiten Abschnitts 76 ist mit einem Sackloch 80 ausgebildet, und die oben beschriebene Schraubenfeder 64 ist im Inneren des Sacklochs 80 angeordnet. Mit anderen Worten ist die Schraubenfeder 64 in einer Lage angeordnet, in der sie zwischen der Bodenfläche (der oberen Fläche in der Figur) des Sacklochs 80 und einer oberen Fläche des Abschnitts 70 kleinen Außendurchmessers des Stößels 22 sandwichartig aufgenommen ist. Ein Stopper 82 ist im Inneren der Schraubenfeder 64 angeordnet, sodass die sich dem Kern 28 annähernde Bewegung des Stößels 22 beschränkt wird.

Der Stößelkörper 60 weist ferner eine Mehrzahl von Verbindungskanälen 90 auf, die diesen in Axialrichtung durchdringen und die eine Oberseite und eine Unterseite dessen verbinden. Genauer ist der Stößel 22 in der zweiten Flüssigkeitskammer 42 angeordnet und weist die zweite Flüssigkeitskammer 42 eine unterteilungselementseitige Flüssigkeitskammer 92, die um die Stange 62 des Stößels 22 herum ausgebildet ist, eine erste kernabschnittsseitige Flüssigkeitskammer 94, die zwischen einem oberen Endabschnitt des Stößels 22 und dem ersten Abschnitt 74 ausgebildet ist, und eine zweite kernabschnittsseitige Flüssigkeitskammer 96 auf, die zwischen dem Abschnitt 70 kleinen Außendurchmessers des Stößels 22 und dem zweiten Abschnitt 76 ausgebildet ist. Jeder der oben beschriebenen Mehrzahl von Verbindungskanälen 90 verbindet die unterteilungselementseitige Flüssigkeitskammer 92 mit den beiden kernabschnittsseitigen Flüssigkeitskammern 94, 96, und ein Ende einer Oberseite von jedem dieser ist zu beiden der zwei kernabschnittsseitigen Flüssigkeitskammern 94, 96 hin offen. Das heißt, in beide der zwei kernabschnittsseitigen Flüssigkeitskammern 94, 96 eingetretenen Luftblasen können durch den Verbindungskanal 90 hindurch zur unterteilungselementseitigen Flüssigkeitskammer 92 hin hinausgedrängt werden.

Eine Stößelhülse 100, die aus einem nichtmagnetischen Material in einer zylindrischen Form ausgebildet ist, ist auf den Stößelkörper 60 gepasst. Wenn der Stößel 22 in dem Gehäuse 20 in einem Zustand, in welchem der Stößel 22 seinen Sitz einnimmt, geneigt wird, kommt ein oberes Ende der Stößelhülse 100 in Anlage an eine Innenfläche des Führungszylinders 26. Mit anderen Worten ist der Stößel 22 eingerichtet, an zwei Punkten abgestützt zu werden, einem unteren Ende der Stößelhülse 100 und dem unteren Ende der Stange 62. Im Gegensatz dazu kommen, wenn der Stößel 22 in dem Gehäuse 20 in einem Zustand geneigt wird, in welchem der Stößel 22 von dem Ventilsitz separiert ist, das obere Ende und das untere Ende der Stößelhülse 100 in Anlage an der Innenfläche des Führungszylinders 26 und ist der Stößel 22 an zwei Punkten abgestützt, dem oberen Ende und dem unteren Ende der Stößelhülse 100.

Die Spule 24 ist in einem Spulengehäuse 110 aufgenommen, das an einer Außenumfangsfläche des oberen Abschnitts des Gehäuses 20 befestigt ist. Das Spulengehäuse 110 ist aus einem ferromagnetischen Material geformt, wobei ein oberer Endabschnitt dessen an dem Kern 28 befestigt ist und ein unterer Endabschnitt dessen an dem Führungszylinder 26 befestigt ist. In dieser Konfiguration ist ein magnetischer Pfad gebildet.

Genauer ist, wie in einer vergrößerten Querschnittsansicht von vorne in 2 und einer Querschnittsdraufsicht in 3 (A-A-Querschnitt in 2) und einer perspektivischen Ansicht des Stößels 22 in 4 gezeigt, in dem elektromagnetischen Linearventil 10 ein Aussparungsabschnitt 120 wie ein von einer Kreisform entfernter Abschnitt an dem Abschnitt 78 großen Außendurchmessers des Stößels 22 ausgebildet. Mit anderen Worten ist in dem elektromagnetischen Linearventil 10, wenn der Stößel 22 und das Gehäuse 20 koaxial angeordnet sind, ein radiales Spiel zwischen einer Innenumfangsfläche des ersten Abschnitts 74 und dem Abschnitt 78 großen Außendurchmessers über einen Gesamtumfang nicht gleich und ist ein Teil des Spiels größer als der verbleibende Teil dessen. Mit anderen Worten hat der Kerngegenüberliegungsabschnitt des Stößels 22 des elektromagnetischen Linearventils 10 einen spielveränderten Abschnitt, in welchem sich das radiale Spiel zwischen der Außenumfangsfläche des Kerngegenüberliegungsabschnitts und einer Innenumfangsfläche des Vertiefungsabschnitts 72 von dem Spiel anderen Abschnitts unterscheidet.

< Betrieb des elektromagnetischen Linearventils >

Anschließend wird vor einem Beschreiben von Charakteristika des elektromagnetischen Linearventils 10 gemäß dem Ausführungsbeispiel ein Betrieb des elektromagnetischen Linearventils 10 beschrieben werden. Das elektromagnetische Linearventil 10 hat eine Konfiguration, in welcher der Differenzdruck zwischen dem Flüssigkeitsdruck in dem hochdruckseitigen Arbeitsfluidkanal 12 und dem Flüssigkeitsdruck in dem niederdruckseitigen Arbeitsfluidkanal 14 steuerbar ist, indem eine Strömung von Arbeitsfluid von dem hochdruckseitigen Arbeitsfluidkanal 12 zu dem niederdruckseitigen Arbeitsfluidkanal 14 verhindert wird, wenn der Spule 24 kein elektrischer Strom zugeführt wird, und die Strömung des Arbeitsfluids von dem hochdruckseitigen Arbeitsfluidkanal 12 zu dem niederdruckseitigen Arbeitsfluidkanal 14 zugelassen wird, indem der Spule 24 ein elektrischer Strom zugeführt wird.

Genauer schließt, wenn der Spule 24 kein elektrischer Strom zugeführt wird, mittels einer Federkraft der Schraubenfeder 64 ein distales Ende der Stange 62 des Stößels 22 die Öffnung 46 des mit dem hochdruckseitigen Arbeitsfluidkanal 12 verbundenen Verbindungslochs 44 und verhindert daher das elektromagnetische Linearventil 10 die Strömung des Arbeitsfluids von dem hochdruckseitigen Arbeitsfluidkanal 12 zu dem niederdruckseitigen Arbeitsfluidkanal 14. In diesem Fall wirkt an dem distalen Ende der Stange 62 eine Kraft F1, die auf einer Differenz zwischen dem Flüssigkeitsdruck in dem hochdruckseitigen Arbeitsfluidkanal 12 (kann als „hochdruckseitiger Arbeitsfluiddruck“ nachstehend bezeichnet sein) und dem Flüssigkeitsdruck in dem niederdruckseitigen Arbeitsfluidkanal 14 (kann nachstehend als „niederdruckseitiger Arbeitsfluiddruck“ bezeichnet sein) basiert. Die auf der Druckdifferenz basierende Kraft F1 und eine Federkraft F2 der Schraubenfeder 64 wirken in zueinander entgegengesetzten Richtungen. Da jedoch die Federkraft F2 so konfiguriert ist, dass sie in einigem Ausmaß größer als die auf der Druckdifferenz basierende Kraft F1 ist, ist das elektromagnetische Linearventil 10 so konfiguriert, dass es nicht öffnet, wenn der Spule 24 kein elektrischer Strom zugeführt wird.

Im Gegensatz dazu verläuft, wenn der Spule 24 ein elektrischer Strom zugeführt wird, in Verbindung mit der Erzeugung eines Magnetfeldes ein magnetischer Fluss durch das Spulengehäuse 110, den Kern 28, den Stößel 22 und den Führungszylinder 26. Folglich wird eine Magnetkraft erzeugt, welche das distale Ende der Stange 62 unterstützt, um den Stößel 22 in die Richtung weg von der Öffnung 46 des Verbindungslochs 44 (kann nachstehend als „Separierungsrichtung“ bezeichnet sein) zu bewegen, mit anderen Worten in die Richtung zum Bewirken, dass das obere Ende des Stößels 22, welches ein Kerngegenüberliegungsabschnitt ist, sich dem Kern 28 annähert. Wenn der elektrische Strom der Spule 24 zugeführt wird und das Magnetfeld erzeugt wird, wirken eine Summe der auf der Druckdifferenz basierenden Kraft F1 und einer Kraft F3, von welcher der Stößel 22 mittels der Magnetkraft aufwärts angetrieben wird (diese Kraft kann in der nachstehend gegebenen Beschreibung als eine Saugkraft F3 bezeichnet sein, da sie eine Kraft ist, sodass der Kern 28 den Stößel 22 anzieht), und die Federkraft F2 der Schraubenfeder 64 in zueinander entgegengesetzte Richtungen. Solange die Summe der auf der Druckdifferenz basierenden Kraft F1 und der Saugkraft F3 größer als die Federkraft F2 ist, wird die von dem distalen Ende der Stange 62 geschlossene Öffnung 46 geöffnet und strömt das Arbeitsfluid von dem hochdruckseitigen Arbeitsfluidkanal 12 zu dem niederdruckseitigen Arbeitsfluidkanal 14.

Dann wird durch die Strömung des Hochdruck-Arbeitsfluids zu dem niederdruckseitigen Arbeitsfluidkanal 14 der niederdruckseitige Arbeitsfluiddruck erhöht und wird die auf der Druckdifferenz basierende Kraft F1 reduziert. In einem Fall, in dem durch die Reduzierung der auf der Druckdifferenz basierenden Kraft F1 die Summe der auf der Druckdifferenz basierenden Kraft F1 und der Saugkraft F3 so reduziert wird, dass sie kleiner als die Federkraft F2 ist, wird das elektromagnetische Linearventil 10 geschlossen und wird die Strömung des Arbeitsfluids aus dem hochdruckseitigen Arbeitsfluidkanal 12 in den niederdruckseitigen Arbeitsfluidkanal 14 verhindert. Daher wird der niederdruckseitige Arbeitsfluiddruck auf einem niederdruckseitigen Arbeitsfluiddruck zu einem Zeitpunkt gehalten, zu dem die Summe der auf der Druckdifferenz basierenden Kraft F1 und der Saugkraft F3 kleiner als die Federkraft F2 wird. Mit anderen Worten wird durch Steuern eines Ausmaßes einer Stromzuteilung zu der Spule 24 die Steuerung der Druckdifferenz zwischen dem niederdruckseitigen Arbeitsfluiddruck und dem hochdruckseitigen Arbeitsfluiddruck ermöglicht, sodass der niederdruckseitige Arbeitsfluiddruck auf einen Sollarbeitsfluiddruck erhöht werden kann.

< Charakteristika des elektromagnetischen Linearventils >

Wie oben beschrieben, ist das elektromagnetische Linearventil 10 gemäß dem Ausführungsbeispiel durch einen Überlappungsabschnitt zwischen dem Kern 28 und dem Stößel 22 gekennzeichnet und werden folglich die Charakteristika des elektromagnetischen Linearventils 10 unter Bezugnahme auf 2, welche eine vergrößerte Querschnittsansicht des Überlappungsabschnitts zwischen dem Kern 28 und dem Stößel 22 ist, beschrieben werden.

Wie zuvor beschrieben, ist in dem elektromagnetischen Linearventil 10 das obere Ende des Stößels 22, das in einer Stufenform ausgebildet ist, dem in einer Stufenform ausgebildeten Vertiefungsabschnitt 72 des Kerns 28 zugewandt und dringt in diesen ein auch in einem Zustand, in welchem der Stößel 22 seinen Sitz einnimmt (der Zustand, in welchem der Spule 24 kein elektrischer Strom zugeführt wird). Genauer ist der Abschnitt 78 großen Außendurchmessers dem ersten Abschnitt 74 zugewandt und dringt in diesen ein und ist der Abschnitt 70 kleinen Außendurchmessers dem zweiten Abschnitt 76 zugewandt und dringt in diesen ein. Noch genauer liegt in dem elektromagnetischen Linearventil 10 in einem Zustand, in welchem der Stößel 22 seinen Sitz einnimmt, eine von Endflächen des Abschnitts 70 kleinen Außendurchmessers, welche näher zu der Seite des Kerns 28 ist, einer Bodenfläche des zweiten Vertiefungsabschnitts 74 gegenüber und liegt eine Gegenüberliegungs-Zweiniveaufläche, welche eine Zweiniveaufläche zwischen dem Abschnitt 70 kleinen Außendurchmessers und dem Abschnitt 78 großen Außendurchmessers ist, der Zweiniveaufläche des Vertiefungsabschnitts, welche eine Gegenüberliegungs-Zweiniveaufläche zwischen dem ersten Abschnitt 74 und dem zweiten Abschnitt 76 ist, gegenüber und liegt ferner eine Außenumfangsfläche des Abschnitts 70 kleinen Außendurchmessers einer Innenumfangsfläche des zweiten Abschnitts 76 gegenüber und liegt eine Außenumfangsfläche des Abschnitts 78 großen Außendurchmessers einer Innenumfangsfläche des ersten Abschnitts 74 gegenüber. Das heißt, in dem Zustand, in welchem der Stößel 22 seinen Sitz einnimmt, überlappt das elektromagnetische Linearventil 10 in der Radialrichtung, aber überlappt außerdem ständig in der Axialrichtung. In 2 sind die oben beschriebenen Überlappungsabschnitte in netzartiger Erscheinung schraffiert.

Das elektromagnetische Linearventil 10 ist so konfiguriert, dass es einen relativ großen Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich Sr hat, welcher ein Oberflächenbereich eines Abschnitts einer Seitenfläche (einer sich axial erstreckenden Fläche) des Stößels 22 ist, wobei der Abschnitt der Innenumfangsfläche des Vertiefungsabschnitts 72 in dem Fall gegenüberliegt, in dem der Stößel 22 seinen Sitz einnimmt. Genauer hat das elektromagnetische Linearventil 10 gemäß der vorliegenden Erfindung den Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich Sr, welcher annähernd 37 Prozent eines Gesamtgegenüberliegungs-Oberflächenbereichs SA einnimmt, welcher eine Summe eines Radialgegenüberliegungs-Oberflächenbereichs St, welcher ein Oberflächenbereich eines Abschnitts ist, der einer Bodenfläche des Vertiefungsabschnitts 72 in einer sich radial erstreckenden Fläche (der Richtung in einem rechten Winkel zur Axialrichtung) des Stößels 22 gegenüberliegt, und des Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereichs Sr ist. In dem elektromagnetischen Linearventil 10 ist der Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich Sr eine Summe eines Oberflächenbereichs Sr1 eines Abschnitts der Außenumfangsfläche des Abschnitts 70 kleinen Außendurchmessers, wobei der Abschnitt der Innenumfangsfläche des zweiten Abschnitts 76 gegenüberliegt, und eines Oberflächenbereichs Sr2 eines Abschnitts der Außenumfangsfläche des Abschnitts 78 großen Außendurchmessers, wobei der Abschnitt der Innenumfangsfläche des ersten Abschnitts 74 gegenüberliegt. Der Radialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich St ist eine Summe eines Oberflächenbereichs St1 eines Abschnitts der kernseitigen Endfläche des Abschnitts 70 kleinen Außendurchmessers, wobei der Abschnitt der Bodenfläche des zweiten Vertiefungsabschnitts 74 gegenüberliegt, und eines Oberflächenbereichs St2 eines Abschnitts der Gegenüberliegungs-Zweiniveaufläche, welche der Vertiefungs-Zweiniveaufläche gegenüberliegt.

Das elektromagnetische Linearventil 10 wird mit einem elektromagnetischen Linearventil 130 nach dem zugehörigen Stand der Technik verglichen, in welchem ein unterer Endabschnitt eines Kerns nicht in einer Stufenform ausgebildet ist. Das elektromagnetische Linearventil 130 gemäß einem Vergleichsbeispiel befindet sich in einem Zustand, in welchem ein Abschnitt 142 kleinen Außendurchmessers, der an einem oberen Ende eines Stößels 140 ausgebildet ist, einem an einem Kern 146 eines Gehäuses 144 ausgebildeten Vertiefungsabschnitt 148 zugewandt ist und in diesen eindringt, wenn der Stößel 140 seinen Sitz einnimmt, wie in 5 (a) gezeigt. Jedoch überlappt eine Außenumfangsfläche des Abschnitts 142 kleinen Außendurchmessers geringfügig eine Innenumfangsfläche des Vertiefungsabschnitts 148 und ist der Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich Sr annähernd null. Mit anderen Worten ist in dem elektromagnetischen Linearventil 10 eine radiale Komponente der Saugkraft von dem Zustand aus, in welchem der Stößel 22 seinen Sitz einnimmt, erhöht und ist eine Reibungskraft zwischen dem Stößel 22 und dem Gehäuse 20, welche von der radialen Komponente der Saugkraft abhängt, erhöht.

In dem elektromagnetischen Linearventil 130 gemäß dem Vergleichsbeispiel fließt, wenn der Spule ein elektrischer Strom zugeführt wird, ein von dem Kern 146 zu dem Stößel 140 fließender magnetischer Fluss hauptsächlich von dem Vertiefungsabschnitt 148 des Kerns 146 zu dem Abschnitt 142 kleinen Außendurchmessers des Stößels 140. Im Gegensatz dazu weist in dem elektromagnetischen Linearventil 10, wie in 5 (b) gezeigt, der von dem Kern 28 zu dem Stößel 22 fließende magnetische Fluss hauptsächlich Strömungen an zwei Positionen auf, nämlich eine Strömung von dem ersten Abschnitt 74 des Kerns 28 zu dem Abschnitt 78 großen Außendurchmessers des Stößels 22 und eine Strömung von dem zweiten Abschnitt 76 des Kerns 28 zu dem Abschnitt 70 kleinen Außendurchmessers des Stößels 22 hin. Daher ist, wenn die gleiche Menge des magnetischen Flusses von der Spule zu dem Kern fließt, die Menge des von dem Kern zu dem Stößel des elektromagnetischen Linearventils 10 fließenden magnetischen Flusses größer als jene des elektromagnetischen Linearventils 130 gemäß dem Vergleichsbeispiel. Das heißt, sogar wenn das Ausmaß an Stromzuteilung zu der Spule das gleiche ist, ist die Saugkraft, mit der der Kern 28 des elektromagnetischen Linearventils 10 den Stößel 22 ansaugt, größer als eine Saugkraft des elektromagnetischen Linearventils 130 gemäß dem Vergleichsbeispiel.

Anschließend werden elektromagnetische Linearventile 10, 150, 152, 154 mit unterschiedlichen Verhältnissen (= Sr/SA) in Bezug auf den Gesamtgegenüberliegungs-Oberflächenbereich SA des voneinander abweichenden Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereichs Sr verglichen. 6 zeigt Überlappungsabschnitte zwischen dem Kernabschnitt und den Kerngegenüberliegungsabschnitten der elektromagnetischen Linearventile 10, 150, 152, 154 in einem vergrößerten Maßstab. Wie in 6 gezeigt, hat das elektromagnetische Linearventil 150 eine Konfiguration, in welcher der Abschnitt großen Außendurchmessers des Stößels und der erste Abschnitt nicht überlappen in einem Zustand, in welchem der Stößel seinen Sitz einnimmt, und der Anteil des Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereichs 10 Prozent beträgt. Das elektromagnetische Linearventil 152 hat eine Konfiguration, in welcher der Anteil des Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereichs auf 28 % gesetzt ist, und das elektromagnetische Linearventil 154 hat eine Konfiguration, in welcher der Anteil des Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereichs auf 46 % gesetzt ist.

7 zeigt die Größe der zwischen dem Stößel und dem Gehäuse wirkenden Reibungskraft und eines Flüssigkeitsdrucks der ersten Flüssigkeitskammer 40 in den jeweiligen elektromagnetischen Linearventilen in dem Fall, in dem die Selbsterregungsschwingung auftritt in dem Fall, in dem die elektromagnetischen Linearventile als elektromagnetische Ventile zur Druckreduzierung verwendet sind. Wie in 7 gezeigt, wird der Flüssigkeitsdruck, bei welchem die Selbsterregungsschwingung auftritt, umso niedriger, desto kleiner der Anteil des Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereichs ist. Mit anderen Worten tritt, wenn der Anteil des Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereichs klein ist, die Selbsterregungsschwingung nicht nur auf, wenn der Differenzdruck groß ist, sondern auch, wenn der Differenzdruck klein ist. Mit anderen Worten tritt, wenn der Anteil des Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereichs groß ist, die Selbsterregungsschwingung nur dann auf, wenn der Differenzdruck groß ist. Folglich ist der Flüssigkeitsdruck, bei welchem die Selbsterregungsschwingung auftritt, bevorzugt 12 MPa oder höher, und ist der Anteil des Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereichs bevorzugt 25 Prozent oder höher. Da jedoch im Verlauf des Zusammenbaus ein Fehler im elektromagnetischen Linearventil auftreten kann, ist der Anteil des Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereichs bevorzugt 30 Prozent oder höher.

8 zeigt Größen eines Ventilöffnungs-Elektrostroms in der oben beschriebenen Mehrzahl von elektromagnetischen Linearventilen. Wie in 8 gezeigt, scheint es, dass die Magnetkraft in der Axialrichtung unzureichend ist und der Ventilöffnungs-Elektrostrom abrupt ansteigt, wenn der Anteil des Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereichs zu groß wird. Daher ist der Anteil des Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereichs bevorzugt 45 Prozent oder niedriger. Wie oben erläutert, ist, da während des Zusammenbaus ein Fehler in dem elektromagnetischen Linearventil auftreten kann, der Anteil des Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereichs ferner bevorzugt 40 Prozent oder niedriger. In Anbetracht solcher Umstände ist das elektromagnetische Linearventil 10 so konfiguriert, dass es einen Anteil des Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereichs von 37 Prozent hat.

Das Gehäuse 144 des elektromagnetischen Linearventils 130 gemäß dem zugehörigen Stand der Technik ist ein Element, das eine an einer Oberseite geschlossene zylindrische Form hat und das aus einem ferromagnetischen Material geformt ist und das teilweise in eine Ringform ohne Magnetismus umgebildet ist, und ein Endabschnitt der Oberseite des Abschnitts, der umgebildet ist, sodass er keinen Magnetismus hat, fungiert als ein Kernabschnitt. Im Gegensatz dazu weist das Gehäuse 20 des elektromagnetischen Linearventils 10 gemäß dem Ausführungsbeispiel, wie oben beschrieben, den Gehäusekörper 26, der aus einem ferromagnetischen Material in eine Zylinderform geformt ist, das Schließelement 28, das aus einem ferromagnetischen Material geformt und so vorgesehen ist, dass es ein Ende des Gehäuses 26 verschließt und als ein Kernabschnitt fungiert, und die nichtmagnetische Hülse 32 als ein Kuppelelement auf, das eingerichtet ist, den Gehäusekörper 26 und das Schließelement 28 zu kuppeln. In dem elektromagnetischen Linearventil 130 gemäß dem zugehörigen Stand der Technik ist ein Teil des aus einem einzigen Element geformten Gehäuses 144 so umgebildet, dass er eine Nichtmagnetischeigenschaft aufweist und Schwankungen in dem umgebildeten Abschnitt auftreten. Im Gegensatz dazu ist in dem elektromagnetischen Linearventil 10 das Schließelement 28, welches als der Kernabschnitt fungiert, geteilt und ist der Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich Sr zwischen dem Stößel 22 und dem Kern 28 mit hohem Genauigkeitsgrad konfiguriert.

In dem elektromagnetischen Linearventil wird der Stößel in Verbindung mit dem Ansaugen des Stößels in Richtung zum Kern hin bewegt und tritt der Abschnitt kleinen Außendurchmessers des Stößels in den Abschnitt des Kerns ein. Das elektromagnetische Linearventil 130 gemäß dem Vergleichsbeispiel befindet sich in einem Zustand, in welchem der Abschnitt 142 kleinen Außendurchmessers des Stößels 140 dem Vertiefungsabschnitt 148 des Kerns 146 zugewandt ist und in diesen eindringt, wohingegen sich das elektromagnetische Linearventil 10 in einem Zustand befindet, in welchem der Abschnitt 78 großen Außendurchmessers dem ersten Abschnitt 74 zugewandt ist und in diesen eindringt und der Abschnitt 70 kleinen Außendurchmessers dem zweiten Abschnitt 76 zugewandt ist und in diesen eindringt. Kurz gesagt dringt im Fall des elektromagnetischen Linearventils 130 gemäß dem Vergleichsbeispiel nur ein einziger Abschnitt des Stößels in den Kern ein, wohingegen in dem Fall des elektromagnetischen Linearventils 10 zwei Abschnitte eindringen. Daher ist, wie in 2 gezeigt, der Oberflächenbereich des Abschnitts, an dem die Außenumfangsfläche des Abschnitts 142 kleinen Außendurchmessers und die Innenumfangsfläche des Vertiefungsabschnitts 148 überlappen, in dem elektromagnetischen Linearventil 130 des Vergleichsbeispiels vergrößert, wohingegen in dem elektromagnetischen Linearventil 10 sowohl der Oberflächenbereich Sr1 des Abschnitts der Außenumfangsfläche des Abschnitts 70 kleinen Außendurchmessers, welcher der Innenumfangsfläche des zweiten Abschnitts 76 gegenüberliegt, als auch der Oberflächenbereich Sr2 des Abschnitts der Außenumfangsfläche des Abschnitts 78 großen Außendurchmessers, welcher der Innenumfangsfläche des ersten Abschnitts 74 gegenüberliegt, vergrößert sind. Mit anderen Worten hat das elektromagnetische Linearventil 10 eine Konfiguration, in welcher das Ausmaß des von dem Kern 28 zu dem Stößel 22 fließenden magnetischen Flusses mit einer Vergrößerung in einem Ausmaß eines Aufwärtshubes des Stößels 22 vergrößert wird, und das Ausmaß einer Erhöhung des magnetischen Flusses vom Kern zu dem Stößel in Bezug auf das Hubausmaß ist in dem Fall des elektromagnetischen Linearventils 10 gemäß dem Ausführungsbeispiel größer als jenes des elektromagnetischen Linearventils 130 gemäß dem Vergleichsbeispiel. Daher ist die radiale Komponente der Saugkraft des elektromagnetischen Linearventils 10 größer als jene des elektromagnetischen Linearventils 130 gemäß dem Vergleichsbeispiel und ist die Reibungskraft zwischen dem Stößel 22 und dem Gehäuse 20 vergrößert. Wie bisher beschrieben, ist das elektromagnetische Linearventil 10 in der Lage, sogar während der Bewegung des Stößels 22 die Selbsterregungsschwingung des Stößels 22 wirksam zu unterdrücken durch eine Wirkung einer von der radialen Komponente der Saugkraft abhängigen großen Reibungskraft. In dem elektromagnetischen Linearventil 10 ist der Anteil Sr/SA des Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereichs Sr in Bezug auf den Gesamtgegenüberliegungs-Oberflächenbereich SA 58 Prozent und wird der Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich Sr größer als der Radialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich St in dem Fall, in dem der Spule 24 ein elektrischer Strom zugeführt wird und der Stößel 22 sich dem Kern 28 am meisten annähert.

Darüber hinaus hat, wie zuvor beschrieben, das elektromagnetische Linearventil 10 gemäß dem Ausführungsbeispiel eine Konfiguration, in welcher der Kerngegenüberliegungsabschnitt Abschnitte unterschiedlichen Spiels hat und das Spiel in der Radialrichtung an einer Position, an der der Aussparungsabschnitt 120 ausgebildet ist, größer als das Spiel anderer Abschnitte ist. Mit anderen Worten ist, wie in 3 gezeigt, die Magnetkraft, die an dem Abschnitt des Stößels 22 wirkt, an dem der Aussparungsabschnitt 120 ausgebildet ist, kleiner als die Magnetkraft, die an einem Abschnitt auf der Seite wirkt, die in Bezug auf die Axiallinie entgegengesetzt zu dem Aussparungsabschnitt 120 ist. Daher wird in dem elektromagnetischen Linearventil 10, wenn der Spule 24 der elektrische Strom zugeführt wird, der Stößel 22 in dem Gehäuse 20 geneigt, sodass der Abschnitt, an dem der Aussparungsabschnitt 120 geformt ist, sich durch das Vorhandensein des Abschnitts unterschiedlichen Spiels von der Innenumfangsfläche des ersten Abschnitts 74 weg bewegt. Daher ist in dem elektromagnetischen Linearventil 10 die Richtung, in welche der Stößel 22 in dem Gehäuse 20 geneigt wird, fest und ist folglich das Magnetfeld, das generierbar ist, wenn der elektrische Strom zu der Spule 24 durchgelassen wird, stabilisiert. Gemäß dem elektromagnetischen Linearventil 10 ist die Reibungskraft zwischen dem Gehäuse 20 und dem Stößel 22 stabilisiert und kann die stabilisierte Reibungskraft die Selbsterregungsschwingung des Stößels 22 wirksam unterdrücken.

< Modifikation >

In dem elektromagnetischen Linearventil 10 gemäß dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel ist der Abschnitt unterschiedlichen Spiels an dem Kerngegenüberliegungsabschnitt des Stößels 22 vorgesehen. Jedoch ist in einem elektromagnetischen Linearventil 180 gemäß einer in 9 bis 11 gezeigten Modifikation der Abschnitt unterschiedlichen Spiels an dem Kernabschnitt vorgesehen. 9 ist eine Querschnittsansicht von vorne eines in vergrößerter Weise gezeigten Abschnitts, in welchem der Kernabschnitt und die Kerngegenüberliegungsabschnitte in dem elektromagnetischen Linearventil 180 gemäß der Modifikation gegenüberliegen, 10 ist eine Querschnittsdraufsicht (B-B-Querschnitt in 9) und 11 ist eine perspektivische Ansicht des Kerns.

Das elektromagnetische Linearventil 180 gemäß der Modifikation hat im Wesentlichen die gleiche Konfiguration wie das elektromagnetische Linearventil 10 gemäß dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel. Jedoch ist ein Stößel 182 nicht mit einem Aussparungsabschnitt ausgebildet und ist ein erster Abschnitt 186 eines Kerns 184 mit einem Aussparungsabschnitt 188 wie einer in dem ersten Vertiefungsabschnitt 186 ausgebildeten Ausnehmung ausgebildet. Mit anderen Worten ist auch in dem elektromagnetischen Linearventil 180 gemäß der Modifikation eine Magnetkraft, die zwischen einem Abschnitt, an dem der Aussparungsabschnitt 188 ausgebildet ist, und dem Stößel 182 wirkt, so konfiguriert, dass sie kleiner als eine Magnetkraft ist, die zwischen einem anderen Abschnitt und dem Stößel 182 wirkt. Folglich wird auch in dem elektromagnetischen Linearventil 180 gemäß der Modifikation der Stößel 182 durch das Vorhandensein des Abschnitts unterschiedlichen Spiels in dem Gehäuse 20 geneigt, sodass er sich von dem Abschnitt, an dem der Aussparungsabschnitt 188 des ersten Abschnitts 186 ausgebildet ist, weg bewegt. Daher kann gemäß dem elektromagnetischen Linearventil 180 nach der Modifikation in der gleichen Weise wie beim elektromagnetischen Linearventil 10 gemäß dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel eine wirksame Unterdrückung der Selbsterregungsschwingung des Stößels 182 durch die stabile Reibungskraft gewährleistet werden.

(Zweites Ausführungsbeispiel)

Das elektromagnetische Linearventil 10 gemäß dem oben beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel ist ein normalerweise geschlossenes Ventil. Im Gegensatz dazu ist ein elektromagnetisches Linearventil 200 gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel ein normalerweise offenes Ventil. Das elektromagnetische Linearventil 200 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel wird unter Bezugnahme auf eine Querschnittsansicht von vorne in 12 im Detail beschrieben werden. In der Beschreibung des elektromagnetischen Linearventils 200 gemäß dem Ausführungsbeispiel sind die gleichen Bezugsziffern verwendet, wie sie in dem elektromagnetischen Linearventil 10 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel verwendet wurden, um die entsprechenden Elemente zu bezeichnen, und ist deren Beschreibung weggelassen oder vereinfacht.

Das elektromagnetische Linearventil 200 gemäß diesem Ausführungsbeispiel weist ein Gehäuse 210 und einen Stößel 212 auf, der in dem Gehäuse 210 so vorgesehen ist, dass er in Axialrichtung in gleicher Weise wie beim elektromagnetischen Linearventil 10 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel bewegbar ist. Das Gehäuse 210 weist einen Führungszylinder 220, der in einer im Wesentlichen zylindrischen Form als ein Gehäusekörper ausgebildet ist, der eingerichtet ist, in seinem Inneren die Bewegung des Stößels 212 in Axialrichtung zu führen, eine Hülse 222, die vorgesehen ist, sodass sie ein oberes Ende des Führungszylinders 220 verschließt und die eine an einer Oberseite geschlossene zylindrische Form aufweist, und das Ventilelement 30 auf, das eine an einer Oberseite geschlossene zylindrische Form aufweist und das mit einem unteren Endabschnitt des Führungszylinders 220 zusammengepasst ist. Der Führungszylinder 220 ist aus einem ferromagnetischen Material geformt, und die Hülse 222 ist aus einem nichtmagnetischen Material geformt.

Der Stößel 212 weist einen Stößelkörper 230, der aus einem ferromagnetischen Material geformt ist, und eine Stange 232 auf, die aus einem nichtmagnetischen Material geformt ist und die fest mit einem unteren Ende des Stößelkörpers 230 zusammengepasst ist. Der Stößel 212 wird durch eine Schraubenfeder 234, die zwischen dem Stößel 212 und dem Ventilelement 30 angeordnet ist, in die Richtung weg von dem Ventilelement 30, insbesondere von der Öffnung 46 des Verbindungslochs 44 (Obenrichtung) gedrückt. Der oben beschriebene Führungszylinder 220 ist mit einem kleindurchmessrigen Abschnitt 240 ausgebildet, welcher das Einsetzen der Stange 232 des Stößels 212 erlaubt. Im Gegensatz dazu hat der Stößelkörper 230 einen Außendurchmesser, welcher größer als ein Innendurchmesser des kleindurchmessrigen Abschnitts 240 ist, und ist so konfiguriert, dass eine obere Endfläche des kleindurchmessrigen Abschnitts 240 einer unteren Endfläche des Stößelkörpers 230 gegenüberliegt. Daher verläuft, wenn der Spule 24 ein elektrischer Strom zugeführt wird, in Verbindung mit der Erzeugung des Magnetfeldes ein magnetischer Fluss durch den Führungszylinder 220, den Stößel 212 und das Spulengehäuse 110. Folglich wird eine Magnetkraft, welche den Stößel 212 unterstützt, sodass er sich in die Richtung bewegt, in welcher ein distales Ende der Stange 232 sich der Öffnung 46 des Verbindungslochs 44 annähert, erzeugt. Das heißt, der kleindurchmessrige Abschnitt 240 fungiert als ein Kernabschnitt, welcher hauptsächlich eine Kraft erzeugt, die den Stößel 212 anzieht, wenn der Spule 24 der elektrische Strom zugeführt wird, und ein unterer Endabschnitt des Stößelkörpers 230 fungiert als ein Kerngegenüberliegungsabschnitt.

Der untere Endabschnitt des Stößelkörpers 230 ist in einer Stufenform ausgebildet. Genauer weist der Stößelkörper 230 an einem unteren Ende dessen einen Abschnitt 250 großen Außendurchmessers und an der Unterseite des Abschnitts 250 großen Außendurchmessers einen Abschnitt 252 kleinen Außendurchmessers auf, sodass eine Stufenform gebildet ist. Im Gegensatz dazu ist ein oberes Ende des Führungszylinders 220 mit einem in einer Stufenform ausgebildeten Vertiefungsabschnitt 254 versehen. Genauer weist der Vertiefungsabschnitt 254 einen ersten Abschnitt 256 an einer oberen Endfläche des Führungszylinders 220 auf, und ein zweiter Abschnitt 258, der einen Innendurchmesser hat, welcher kleiner als der erste Abschnitt 256 ist, ist unterhalb des ersten Abschnitts 256 ausgebildet, sodass eine Stufenform gebildet ist. Folglich erlaubt der Vertiefungsabschnitt 254 des Führungszylinders 220, dass der untere Endabschnitt des Stößelkörpers 230 diesem zugewandt ist und darin eindringt. Genauer ist der Abschnitt 252 kleinen Außendurchmessers des Stößelkörpers 230 dem zweiten Abschnitt 258 zugewandt und dringt in diesen ein und ist der Abschnitt 250 großen Außendurchmessers des Stößelkörpers 230 dem ersten Abschnitt 256 zugewandt und dringt in diesen ein.

In dem elektromagnetischen Linearventil 200 gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist das untere Ende des Stößelkörpers 230, welches in einer Stufenform ausgebildet ist, dem in einer Stufenform ausgebildeten Vertiefungsabschnitt 254 des Führungszylinders 220 zugewandt und dringt in diesen ein auch in dem Fall, in dem der Stößelkörper 230 als der Kerngegenüberliegungsabschnitt am weitesten entfernt von dem Führungszylinder 220 als dem Kernabschnitt ist (in dem Zustand, in welchem der Spule 24 kein elektrischer Strom zugeführt wird). Genauer liegt in dem elektromagnetischen Linearventil 200 in dem Zustand, in welchem der Spule 24 kein elektrischer Strom zugeführt wird, nicht nur eine untere Fläche des Abschnitts 252 kleinen Außendurchmessers einer Bodenfläche des zweiten Abschnitts 258 gegenüber und liegt eine Gegenüberliegungs-Zweiniveaufläche, welche eine Zweiniveaufläche zwischen dem Abschnitt 252 kleinen Außendurchmessers und dem Abschnitt 250 großen Außendurchmessers ist, einer Vertiefungs-Zweiniveaufläche gegenüber, welche eine Zweiniveaufläche zwischen dem ersten Abschnitt 256 und dem zweiten Abschnitt 258 ist, sondern liegt ferner eine Außenumfangsfläche des Abschnitts 252 kleinen Außendurchmessers einer Innenumfangsfläche des zweiten Abschnitts 258 gegenüber und liegt eine Außenumfangsfläche des Abschnitts 250 großen Außendurchmessers einer Innenumfangsfläche des ersten Abschnitts 256 gegenüber. Das heißt, das elektromagnetische Linearventil 200 ist so konfiguriert, dass es nicht nur in Radialrichtung überlappt, sondern ferner in gleicher Weise wie das elektromagnetische Linearventil 10 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel ständig in Axialrichtung überlappt in dem Zustand, in welchem der Spule 24 kein elektrischer Strom zugeführt wird.

Das elektromagnetische Linearventil 200 gemäß der vorliegenden Erfindung weist ferner den Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich Sr auf, welcher annähernd 37 Prozent des Gesamtgegenüberliegungs-Oberflächenbereichs SA in dem Zustand entspricht, in welchem der Spule 24 kein elektrischer Strom zugeführt wird. Ferner wird in einem Zustand, in welchem der Spule 24 ein elektrischer Strom zugeführt wird und der Stößel 212 seinen Sitz einnimmt, der Anteil des Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereichs Sr in Bezug auf den Gesamtgegenüberliegungs-Oberflächenbereich SA 55 Prozent, sodass der Axialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich Sr größer als der Radialgegenüberliegungs-Oberflächenbereich St wird. Daher ist das elektromagnetische Linearventil 200 gemäß dem Ausführungsbeispiel so konfiguriert, dass es in gleicher Weise wie das elektromagnetische Linearventil 10 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel eine große Reibungskraft zwischen dem Stößel 212 und dem Gehäuse 210 hat, welche von der radialen Komponente einer Saugkraft abhängt, und die Selbsterregungsschwingung des Stößels 212 wirksam unterdrückt werden kann.

In dem elektromagnetischen Linearventil 200 ist der Abschnitt 250 großen Außendurchmessers des Stößels 212 mit einem Aussparungsabschnitt 260 ausgebildet, der wie ein in einem Kreis ausgebildeter Ausschnitt geformt ist, und hat der Kerngegenüberliegungsabschnitt des Stößels 212 einen Abschnitt unterschiedlichen Spiels. Mit anderen Worten wird in dem elektromagnetischen Linearventil 200 gemäß dem Ausführungsbeispiel in gleicher Weise wie beim elektromagnetischen Linearventil 10 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel die Richtung der Neigung des Stößels 222 im Gehäuse 210 bestimmt und wird die Reibungskraft zwischen dem Gehäuse 210 und dem Stößel 212 stabilisiert und kann die Selbsterregungsschwingung des Stößels 212 durch die stabilisierte Reibungskraft wirksam unterdrückt werden.

Bezugszeichenliste

10: elektromagnetisches Linearventil, 12: hochdruckseitiger Arbeitsfluidkanal, 14: niederdruckseitiger Arbeitsfluidkanal, 20: Gehäuse, 22: Stößel, 24: Spule, 26: Führungszylinder [Gehäusekörper], 28: Schließelement [Kernabschnitt], 30: Ventilelement [Unterteilungselement], 32: Hülse [Kuppelelement], 40: erste Flüssigkeitskammer, 42: zweite Flüssigkeitskammer, 46: Öffnung (Ventilsitz), 50: Öffnung [Einlassöffnung], 52: Öffnung [Auslassöffnung], 60: Stößelkörper, 62: Stange, 64: Schraubenfeder [Federelement], 70: Abschnitt kleinen Außendurchmessers, 72: Vertiefungsabschnitt, 74: erster Vertiefungsabschnitt, 76: zweiter Vertiefungsabschnitt, 78: Abschnitt großen Außendurchmessers, 120: Aussparungsabschnitt [Abschnitt unterschiedlichen Spiels], 180: elektromagnetisches Linearventil, 182: Stößel, 184: Kern, 186: erster Vertiefungsabschnitt, 188: Aussparungsabschnitt [Abschnitt unterschiedlichen Spiels], 200: elektromagnetisches Linearventil, 210: Gehäuse, 212: Stößel, 220: Führungszylinder, 230: Stößelkörper, 232: Stange, 234: Schraubenfeder [Federelement], 240: kleindurchmessriger Abschnitt [Kernabschnitt], 250: Abschnitt großen Außendurchmessers, 252: Abschnitt kleinen Außendurchmessers, 254: Vertiefungsabschnitt, 256: erster Vertiefungsabschnitt, 258: zweiter Vertiefungsabschnitt