Title:
Horizontales Fensterverriegelungssystem
Kind Code:
B4


Abstract:

Horizontales Fensterverriegelungssystem, mit:
einer geradlinigen Schiene, die an einem unteren Abschnitt eines Fensterrahmens bereitgestellt ist; und
einem beweglichen Fenster (20) das entlang der geradlinigen Schiene hin und her bewegbar ist, und mit Fensterglas bereitgestellt ist,
einem Rollengehäuse (50), das an einem unteren Abschnitt des beweglichen Fensters (20) bereitgestellt ist, um entlang der Schiene bewegt zu werden;
einer unteren Laufschiene (60), die beweglich ist, um von dem Rollengehäuse (50) beabstandet zu sein;
einer Führungsplatte (70), die fest an dem Rollengehäuse (50) angebracht ist;
einem Führungsloch (75), das an der Führungsplatte (70) ausgebildet ist;
einem Führungsstift (69), der in einen in das Führungsloch (75) eingeführten Zustand bewegt wird;
einer Rollengehäuseführung (80), die als Zylinder mit einer festgelegten Länge ausgeführt ist und deren beide Enden an einer Grundplatte (64) der unteren Laufschiene (60) befestigt sind, um die Bewegung des Rollengehäuses (50) zu führen; und
einem Rollengehäusemontageteil (55), das an beiden Enden des Rollengehäuses (50) ausgebildet ist und ferner mit einem Durchgangsloch ausgebildet ist, in das die Rollengehäuseführung (80) eingeführt wird,
wobei der Führungsstift (69) in dem Führungsloch (75) der Führungsplatte (70) durch Drehung eines Griffs (H) bewegbar ist, und somit das bewegliche Fenster (20) in einer senkrechten Richtung zu dem Fensterglas bewegbar ist, um in engem Kontakt mit dem Fensterrahmen zu sein. embedded image




Inventors:
Kim, Jung Hoon (Chungcheongbuk-do, Cheongju-si, KR)
Kim, Se Jin (Chungcheongbuk-do, Cheongju-si, KR)
Kim, Jong Tae (Chungcheonbuk-do, Cheongju-si, KR)
Kim, Seong Joong (Chungcheongbuk-do, Cheongju-si, KR)
Application Number:
DE112011103609T
Publication Date:
08/16/2018
Filing Date:
10/27/2011
Assignee:
LG Hausys, Ltd. (Seoul, KR)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE202008004033U1N/A2009-07-30
DE2340052A1N/A1975-03-20



Attorney, Agent or Firm:
HOFFMANN - EITLE Patent- und Rechtsanwälte PartmbB, 81925, München, DE
Claims:
Horizontales Fensterverriegelungssystem, mit:
einer geradlinigen Schiene, die an einem unteren Abschnitt eines Fensterrahmens bereitgestellt ist; und
einem beweglichen Fenster (20) das entlang der geradlinigen Schiene hin und her bewegbar ist, und mit Fensterglas bereitgestellt ist,
einem Rollengehäuse (50), das an einem unteren Abschnitt des beweglichen Fensters (20) bereitgestellt ist, um entlang der Schiene bewegt zu werden;
einer unteren Laufschiene (60), die beweglich ist, um von dem Rollengehäuse (50) beabstandet zu sein;
einer Führungsplatte (70), die fest an dem Rollengehäuse (50) angebracht ist;
einem Führungsloch (75), das an der Führungsplatte (70) ausgebildet ist;
einem Führungsstift (69), der in einen in das Führungsloch (75) eingeführten Zustand bewegt wird;
einer Rollengehäuseführung (80), die als Zylinder mit einer festgelegten Länge ausgeführt ist und deren beide Enden an einer Grundplatte (64) der unteren Laufschiene (60) befestigt sind, um die Bewegung des Rollengehäuses (50) zu führen; und
einem Rollengehäusemontageteil (55), das an beiden Enden des Rollengehäuses (50) ausgebildet ist und ferner mit einem Durchgangsloch ausgebildet ist, in das die Rollengehäuseführung (80) eingeführt wird,
wobei der Führungsstift (69) in dem Führungsloch (75) der Führungsplatte (70) durch Drehung eines Griffs (H) bewegbar ist, und somit das bewegliche Fenster (20) in einer senkrechten Richtung zu dem Fensterglas bewegbar ist, um in engem Kontakt mit dem Fensterrahmen zu sein.

Horizontales Fensterverriegelungssystem nach Anspruch 1, bei dem die untere Laufschiene (60) eine Stange (66), die an einer äußeren Fläche der Grundplatte (64) angeordnet ist, um durch eine Drehung des Griffs (H) linear bewegt zu werden, und ein Führungselement (68), das an der Stange (66) befestigt ist, aufweist.

Horizontales Fensterverriegelungssystem nach Anspruch 1, bei dem die Rollengehäuseführung (80) eine erste Führung (82) aufweist, deren beide Enden an der Grundplatte (64) befestigt sind, und eine zweite Führung (84), die als ein hohler Zylinder ausgebildet ist, in den die erste Führung (82) eingeführt wird.

Description:
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft ein horizontales Fensterverriegelungssystem und insbesondere ein horizontales Fensterverriegelungssystem bei dem ein Fenster entlang einer an einem Fensterrahmen bereitgestellten Schiene hin und her bewegt wird und in einer zu der Hin- und Herbewegung senkrechten Richtung bewegt wird, um vollständig mit dem Fensterrahmen in Kontakt zu sein, wodurch die Luftdichtigkeit erhöht wird.

STAND DER TECHNIK

Im Allgemeinen ist ein Fenstersystem ein Oberbegriff für einen Fensterrahmen, der in einer Wand eines Gebäudes oder Hauses angeordnet ist und ein in dem Fensterrahmen montiertes Fenster. Das Fenstersystem hat eine Beleuchtungsfunktion zum Einführen äußeren Lichts, eine Belüftungsfunktion zum Belüften des Inneren eines Gebäudes oder Hauses und einer Klimafunktion zum Vorbeugen eines Wärmetransports zwischen dem Inneren und Äußeren des Gebäudes oder Hauses.

Das Fenstersystem kann entsprechend seines Öffnungs- und Schließverfahrens in ein Schiebe- und ein Gelenksystem eingeteilt werden. Bei dem Gelenkfenstersystem wird ein mit einem Fensterrahmen verbundenes Fenster über ein Gelenk um das Gelenk gedreht. Das Gelenkfenstersystem hat eine ausgezeichnete Luftdichtigkeit, Wasserdichtigkeit und einen ausgezeichneten Winddruckwiderstand und hat zudem den Vorteil einer Fassadenunterteilung und strukturellen Stabilität des Fenstersystems. Jedoch weist der Schiebetyp eine schönere Fassade als der Gelenktyp auf. Wenn zudem kein getrenntes Verriegelungsmittel an dem Gelenkfenstersystem bereitgestellt ist, kann das Fenster durch Wind ungewollt geöffnet oder geschlossen werden.

Bei dem Schiebefenstersystem wird das Fenster linear entlang einer an dem Fensterrahmen bereitgestellten Schiene hin und her bewegt, um geöffnet oder geschlossen zu werden. Das Schiebefenstersystem hat den Vorteil, dass es eine schönere Fassade als der Gelenktyp aufweist, jedoch einige Nachteile bezüglich Luftdichtigkeit, Wasserdichtigkeit und Winddruckwiderstand besitzt.

DE 20 2008 004 033 U1 betrifft einen Beschlag für Horizontal-Schiebefenster. Der Schiebeflügel ist nach Entriegelung der Verschlussstellung senkrecht zu seiner Schiebeflügelebene bewegbar und in einer verriegelten Offenstellung längs zweier Führungen frei verschiebbar. Das den Schiebeflügel tragende Steuerelement ist mit seiner Ebene senkrecht zur Schiebeflügelebene angeordnet und weist Steuerungsmittel auf, die mit einem Treibstangenbeschlag gekoppelt sind, wobei die Steuerungsmittel zumindest aus einem an dem Treibstangenbeschlag angebrachten Mitnehmer, einem damit koppelbaren und längs der Schiebeflügelebene verschiebbaren Stellarm sowie einem dem Ausstellarm zugeordneten Steuerarm bestehen.

DARSTELLUNG DER ERFINDUNGTECHNISCHE AUFGABE

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein horizontales Fensterverriegelungssystem bereitzustellen, bei dem ein Schiebefenster luftdicht mit einem Fensterrahmen durch die Betätigung eines Griffs in Kontakt gebracht werden kann, wodurch eine ausgezeichnete Luftdichtigkeit, Wasserdichtigkeit und ein ausgezeichneter Winddruckwiderstand bereitgestellt werden.

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist ein horizontales Fensterverriegelungssystem mit einer Gelenkfunktion bereitzustellen, durch die kein Lebensraum beansprucht wird, anders als bei einem Gelenkfenstersystem, bei dem Lebensraum durch ein nach innen gelenkiges bzw. schwenkbares Fenster beansprucht wird.

LÖSUNG DER AUFGABE

Um die Aufgabe der vorliegenden Erfindung zu lösen, stellt die vorliegende Erfindung ein horizontales Fensterverriegelungssystem gemäß Anspruch 1 bereit. Das horizontale Fensterverriegelungssystem weist eine lineare bzw. geradlinige Schiene auf, die an einem unteren Abschnitt eines Fensterrahmens bereitgestellt ist, und ein bewegliches Fenster, das entlang der geradlinigen Schiene hin und her bewegt wird und mit Fensterglas bereitgestellt ist, wobei das bewegliche Fenster in einer zu dem Fensterglas senkrechten Richtung bewegt wird, um eng bzw. dicht mit dem Fensterrahmen in Kontakt gebracht zu werden.

Das horizontale Fensterverriegelungssystem weist des Weiteren ein Rollengehäuse auf, das an einem unteren Abschnitt des beweglichen Fensters angeordnet ist, um entlang der Schiene bewegt zu werden; eine untere Laufschiene, die bewegt wird, um von dem Rollengehäuse beabstandet zu sein; eine Führungsplatte, die fest an dem Rollengehäuse befestigt ist; ein Führungsloch, das bei der Führungsplatte ausgebildet ist; einen Führungsstift, der in einem in das Führungsloch eingeführten Zustand bewegt wird; eine als Zylinder mit einer gewünschten Länge ausgebildete Rollengehäuseführung, deren beide Enden an der Grundplatte befestigt sind, um die Bewegung des Rollengehäuses zu führen; und ein Rollengehäusemontageteil, das an beiden Enden des Rollengehäuses ausgebildet ist und ferner mit einem Durchgangsloch ausgebildet ist, in das die Rollengehäuseführung eingeführt wird.

Die Rollengehäuseführung weist bevorzugt eine erste Führung auf, deren beide Enden an der Grundplatte befestigt sind, und eine zweite Führung, die als hohler Zylinder ausgebildet ist, in den die erste Führung eingeführt wird.

VORTEILHAFTE EFFEKTE DER ERFINDUNG

Da das Schiebefenster durch eine Betätigung eines Griffs luftdicht mit einem Fensterrahmen in Kontakt gebracht werden kann, ist es gemäß der vorliegenden Erfindung möglich, die ausgezeichnete Luftdichtigkeit, Wasserdichtigkeit und den ausgezeichneten Winddruckwiderstand bereitzustellen.

Figurenliste

Die obere und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden mit der folgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen in Verbindung mit den dazugehörigen Zeichnungen deutlich, in denen die:

  • 1A und 1B schematische perspektivische Ansichten zum Erklären des Betriebs eines Fenstersystems gemäß der vorliegenden Erfindung sind.
  • 2A und 2B Schnittansichten in Längsrichtung sind, die den Betrieb eines Fenstersystems gemäß der vorliegenden Erfindung zeigen.
  • 3 eine perspektivische Ansicht einer Hardware bzw. eines Beschlags ist, der an einem Fenster des Fenstersystems gemäß der vorliegenden Erfindung bereitgestellt ist.
  • 4 eine perspektivische Teilexplosionsansicht eines Abschnitts A aus 3 ist.
  • 5 und 6 perspektivische Ansichten sind, die eine untere Fläche eines Teils aus 4 zeigen.
  • 7 und 8 perspektivische Ansichten sind, die eine Teilmontage des Fenstersystems gemäß der vorliegenden Erfindung zeigen.

BEVORZUGTE AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNG

Im Folgenden werden die Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung im Detail beschrieben.

Die in der Beschreibung verwendeten Begriffe und Wörter sind, wie unten beschrieben, nicht auf die typische oder Wörterbuchdefinition beschränkt und können als sinngemäße Bedeutungen und Definitionen ausgelegt werden, die mit den technischen Ideen übereinstimmen.

Die 1A und 1B sind schematische perspektivische Ansichten zum Erklären einen Betriebs eines Fenstersystems gemäß der vorliegenden Erfindung und die 2A und 2B sind Schnittansichten in Längsrichtung, die den Betrieb eines Fenstersystems gemäß der vorliegenden Erfindung zeigen.

Wie in 1A gezeigt, schließt ein Fenstersystem einen Fensterrahmen 10 ein, der in einer Wand eines Gebäudes installiert ist, und ein Fenster 20, 25, das in dem Fensterrahmen 10 angeordnet ist. Das Fenster schließt ein feststehendes Fenster 25 ein, das an einer gewünschten Stelle des Fensterrahmens 10 befestigt ist, und ein bewegliches Fenster 20, das entlang einer nicht gezeigten Schiene, die in einem unteren Abschnitt des Fensterrahmens 10 bereitgestellt ist, bewegt wird, um den mit Fensterglas w bereitgestellten Fensterrahmen 10 zu öffnen und zu schließen. Das bewegliche Fenster 20 ist parallel mit dem Fensterrahmen 10 angeordnet und wird auf der Schiene des Fensterrahmens 10 in einer ersten Richtung (A-Richtung in den 1A und 1B) hin und her bewegt, um das Fenstersystem zu öffnen und zu schließen. Während das bewegliche Fenster 20 parallel zu dem Fensterrahmen 10 angeordnet ist, wird es ferner in Richtung des Fensterrahmens 10 bewegt, das heißt in einer zweiten Richtung (B-Richtung in 1B) senkrecht zu einer Fläche des Fensterglases w, und ist somit luftdicht mit dem Fensterrahmen 10 in Kontakt (hiernach wird das Fenstersystem, das auf diese Weise mit dem Fensterrahmen eng in Kontakt gebracht wird, als „horizontales Fensterverriegelungssystem“ bezeichnet). In dem horizontalen Fensterverriegelungssystem gemäß der vorliegenden Erfindung wird das bewegliche Fenster 20 auf der geradlinigen Schiene des Fensterrahmens in der ersten Richtung A bewegt, um das horizontale Fensterverriegelungssystem zu öffnen und zu schließen. Ferner wird das bewegliche Fenster 20 in der zweiten Richtung (B-Richtung) bewegt, um eng mit dem Fensterrahmen in Kontakt zu treten, wodurch der Schließzustand beibehalten wird.

In dem horizontalen Fensterverriegelungssystem gemäß der vorliegenden Erfindung ist es notwendig, eine Position des beweglichen Fensters zu definieren, da das bewegliche Fenster 20 dreidimensional bewegt wird. Hiernach bedeutet eine „Öffnungsposition“ eine Position, in der das Fenstersystem durch Verschieben des beweglichen Fensters 20 geöffnet wird, und eine „Schließposition“ eine Position, in der das bewegliche Fenster 20 von der Öffnungsposition aus in der ersten Richtung (A-Richtung) bewegt wird, um einen Abschnitt des Fensterrahmens zu schließen und zu öffnen, und eine „Verriegelungsposition“ eine Position, in der das bewegliche Fenster 20 in der zweiten Richtung (B-Richtung) bewegt wird, um eng mit dem Fensterrahmen 10 in Kontakt gebracht zu werden.

Die 2A und 2B sind Schnittansichten in Längsrichtung des horizontalen Fensterverriegelungssystems, wenn es in der Öffnungs- und Schließposition angeordnet ist. Das heißt, wenn das horizontale Fensterverriegelungssystem in der Öffnungsposition (2A) ist, ist das bewegliche Fenster 20 nicht eng mit dem Fensterrahmen 10 in Kontakt, sodass zwischen ihnen ein Spalt G vorliegt. Äußere und innere Luft kann durch den Spalt G zirkulieren, sodass eine Belüftungsfunktion ausgeführt wird. Mit anderen Worten gibt es gemäß des horizontalen Fensterverriegelungssystems der vorliegenden Erfindung selbst in der geschlossenen Position, in der das bewegliche Fenster nicht geöffnet ist, einen Spalt zwischen dem beweglichen Fenster und dem Fensterrahmen, sodass die Belüftungsfunktion ausgeführt werden kann. Zu diesem Zeitpunkt kann eine Verriegelungsfunktion ausgeführt werden, obwohl die Belüftung ausgeführt wird, sodass das Fenster nicht von der Außenseite aus geöffnet werden kann. Wenn das horizontale Fensterverriegelungssystem in der Schließposition (2B) ist, ist das bewegliche Fenster 20 eng mit dem Fensterrahmen 10 in Kontakt, sodass kein Spalt zwischen ihnen vorhanden ist.

Hiernach wird das Prinzip, bei dem das bewegliche Fenster 20 des horizontalen Fensterverriegelungssystems in der zweiten Richtung bewegt wird, beschrieben.

3 ist eine perspektivische Ansicht eines Beschlags, der bei einem Fenster des Fenstersystems gemäß der vorliegenden Erfindung bereitgestellt ist, wobei der Beschlag eingerichtet ist, das bewegliche Fenster zu umschließen, und 4 ist eine perspektivische Teilexplosionsansicht eines Abschnitts A aus 3.

Wie in 3 gezeigt, schließt das bewegliche Fenster 20 des horizontalen Fensterverriegelungssystems einen Beschlag 30, eine auf der äußeren Fläche des Beschlags beschichtete Außenschicht (nicht gezeigt) und einen Griff H ein, der als ein längliches Element des Beschlags bereitgestellt ist, um es einem Benutzer zu ermöglichen, das Fenster zu öffnen und zu schließen. Der Beschlag 30 ist als ein rechteckiger Rahmen ausgebildet und angeordnet, um eine Seitenfläche des beweglichen Fensters zu umschließen. Der Beschlag 30 bewirkt, dass eine Kraft durch Rotation des Griffs H über einen Link übertragen wird.

Wie in 4 gezeigt, sind eine untere Laufschiene 60 und ein Rollengehäuse 50 bei einem unteren Querelement des Beschlags 30 angeordnet. Das Rollengehäuse 50 nimmt eine Rolle 52 auf, die sich auf der auf dem Fensterrahmen 10 bereitgestellten geradlinigen Schiene dreht, sodass das bewegliche Fenster in der ersten Richtung bewegt werden kann und die untere Laufschiene 60 vorgesehen ist, dem beweglichen Fenster zu ermöglichen, in der zweiten Richtung aufgrund des unten beschriebenen Prinzips bewegt zu werden.

Die untere Laufschiene 60 schließt eine Grundplatte 64, eine Stange 66, die bei einer äußeren Fläche der Grundplatte 64 bereitgestellt ist, um durch Drehung des Griffs H linear bewegt zu werden, ein Führungselement 68, das an der Stange 66 befestigt ist, und einen Eckantriebsverbindungsstift 62 ein, der bei der Stange 66 ausgebildet ist, um in ein bei einem Eckantrieb 40 ausgebildetem Loch eingeführt zu werden. Wenn der Griff H durch einen Benutzer gedreht wird, wird wiederum ein Moment zu dem Eckantrieb 40, den Antriebsverbindungsstift 62, der Stange 66 und dem Führungselement 68 übertragen, sodass das Führungselement linear bewegt werden kann. Die untere Laufschiene 60 wird in der B-Richtung aus 1b durch die lineare Bewegung des Führungselements 68 bewegt, wodurch die horizontale Verriegelung erreicht wird.

Wenn das bewegliche Fenster 20 in der Öffnungsposition ist, ist die untere Laufschiene 60 mit einem Abstand von in etwa 20 mm von dem Rollengehäuse 50 beabstandet, und wenn das bewegliche Fenster 20 von der Schließposition zu der Verriegelungsposition bewegt wird, wird die untere Laufschiene parallel bewegt, um eng mit dem Rollengehäuse 50 in Kontakt zu sein.

Die 5 und 6 sind perspektivische Ansichten, die eine untere Fläche eines Teils aus 4 zeigen, wobei 5 eine untere perspektivische Ansicht der unteren Laufschiene und des Rollengehäuses ist, wenn sich das bewegliche Fenster 20 in der Öffnungsposition befindet, und 6 ist eine untere perspektivische Ansicht der unteren Laufschiene und des Rollengehäuses, wenn sich das bewegliche Fenster 20 in der Schließposition befindet.

Unter Bezugnahme auf 5 ist eine Führungsplatte 70 fest an dem Rollengehäuse 50 befestigt, in dem die Rolle 52 angeordnet ist. Die Führungsplatte 70 ist mit einem V-förmigen Führungsloch 70 ausgebildet. Das Rollengehäuse 50 ist an der unteren Laufschiene 60 angeordnet, um relativ bewegbar zu sein. Ein Rollengehäusemontageteil 55, das in der unteren Laufschiene 60 montiert ist, ist an beiden seitlichen Enden des Rollengehäuses 50 bereitgestellt. Das Rollengehäusemontageteil 55 ist mit einem nicht gezeigten Durchgangsloch ausgebildet. Eine Rollengehäuseführung 80 wird in das Durchgangsloch eingeführt. Die Rollengehäuseführung 80 ist als Zylinder mit einer gewünschten Länge ausgebildet und beide Enden der Rollengehäuseführung 80 sind an der Grundplatte 64 befestigt. Das Rollengehäuse 50 ist so eingerichtet, dass es in einer Längsrichtung (Auf- und Abwärtsrichtung in 5) der Rollengehäuseführung 80 bewegbar ist, während das Rollengehäusemontageteil 55 in der Rollengehäuseführung 80 montiert ist.

Das Führungselement 68 ist an der Stange 66 angebracht und ein Führungsstift 69 ist an einer Seite des Führungselements 68 ausgebildet. Der Führungsstift 69 ist in einem in das Führungsloch 75 der Führungsplatte 70 eingeführtem Zustand beweglich angeordnet. 7 zeigt das in der Stange 66 montierte Führungselement 68 und den an dem Führungselement 68 ausgebildeten Führungsstift 69.

Wenn die Stange 66 durch die Betätigung des Griffs H zu der rechten Seite in 5 bewegt wird, ist es das Betriebsprinzip, das der an der Stange angebrachte Führungsstift 69 eine Kraft auf eine Innenseite des Führungslochs 75 ausübt und ferner zu der rechten Seite bewegt wird. Hier wird die Führungsplatte 70 durch die Kraft des Führungsstifts 69 zu der oberen Seite der 5 bewegt, und das Rollengehäuse 50, an dem die Führungsplatte angebracht ist, wird ebenfalls zu der oberen Seite bewegt. Zu diesem Zeitpunkt wird das Rollengehäusemontageteil 55 des Rollengehäuses 50 entlang der Rollengehäuseführung 80 zu der oberen Seite bewegt. Wenn der Führungsstift 69 schließlich an dem Ende des Führungslochs 75 ankommt, kommt das Rollengehäusemontageteil 55 des Rollengehäuses 50 ebenfalls an dem Ende (obere Seite) der Rollengehäuseführung 80 an (siehe 6).

Dementsprechend kann ein relativer Abstand zwischen dem Rollengehäuse 50 und der Grundplatte 64 verändert werden und ein relativer Abstand zwischen der Rolle 52 und dem beweglichen Fenster 20, das auf der Grundplatte angeordnet ist, kann ebenfalls verändert werden, sodass das bewegliche Fenster in engen Kontakt mit dem Fensterrahmen gebracht werden kann. Das heißt es ist möglich, die horizontale Verriegelung des Fenstersystems zu erreichen.

8 zeigt eine zylindrische Rollengehäuseführung 80, die in das Durchgangsloch des Rollengehäusemontageteils 55 des Rollengehäuses 50 eingeführt wird. Die Rollengehäuseführung 80 kann eine erste Führung 82 einschließen, deren beide Enden an der Grundplatte 64 montiert sind, und eine zweite Führung 84, die als ein hohler Zylinder ausgebildet ist und in den die erste Führung 82 eingeführt wird. Jedoch ist die Struktur der Rollengehäuseführung 80 nicht hierauf beschränkt, und die erste und zweite Führung können integral ausgeführt sein.

Nimmt man zum Beispiel an, dass ein Winkel des Griffs 0° ist, wenn das bewegliche Fenster 20 des horizontalen Fensterverriegelungssystems geöffnet ist (siehe 5), ist der Führungsstift 69 an einem Ende des Führungslochs 75 angeordnet und die untere Laufschiene ist maximal von dem Rollengehäuse 50 beabstandet. Und wenn der Griff H um einen Winkel von in etwa 90° gedreht wird, ist der Führungsstift 69 in etwa um einen mittigen Abschnitt des Führungslochs 75 angeordnet und die Laufschiene 60 steht eng mit dem Rollengehäuse 50 in Kontakt. Wenn der Griff H dann weiter zu einem Winkel von in etwa 180° gedreht wird, ist der Führungsstift 69 an dem anderen Ende des Führungslochs 75 angeordnet und das Fenster ist vollständig mit dem Fensterrahmen in Kontakt (siehe 6).

Während die vorliegende Erfindung in Bezug auf bestimmte Ausführungsformen beschrieben worden ist, ist es dem Fachmann ersichtlich, dass verschiedene Änderungen und Modifikationen ausgeführt werden können, ohne von der Idee und Breite der Erfindung, wie in den folgenden Ansprüchen definiert, abzuweichen.

INDUSTRIELLE ANWENDBARKEIT

Da das bewegliche Fenster auf der an dem Fensterrahmen bereitgestellten Schiene bewegt wird, um das Fenstersystem zu öffnen und zu schließen, und zudem ermöglicht, luftdicht mit dem Fensterrahmen in Kontakt gebracht zu werden, ist es gemäß der vorliegenden Erfindung möglich, die Luftdichtigkeitsfunktion bereitzustellen, die ein Nachteil bei Schiebefenstern war, und somit ist es möglich, vorzubeugen, dass äußere Luft in einen Raum eingeführt wird und eine Wärmeübertragung zwischen dem Inneren und Äußeren eines Gebäudes stattfindet, und Außengeräusche werden ebenfalls vollständig ausgeschlossen.