Title:
Schiebe- und Schwenktür-Baugruppe
Kind Code:
T9
Abstract:

Kochvorrichtung (5) mit einem äußeren Gehäuse (15), in dem ein Ofenraum (10) vorgesehen ist, auf den durch ausgewählte Bewegung einer Tür (25) zugegriffen werden kann, die mittels eines Türverbindungssystems (75, 85, 90, 100, 120, 125) befestigt ist, das der Tür (25) ermöglicht, zwischen geöffneten und geschlossenen Positionen durch entweder schiebende oder schwenkende Bewegungen verlagert zu werden. Insbesondere kann die Tür (25) automatisch oder manuell zwischen geöffneten und geschlossenen Positionen entweder durch schiebende oder schwenkende Bewegungen verlagert werden. In Übereinstimmung mit einem weiteren Aspekt der Erfindung kann die Tür (25) am Ende eines Vorgangs oder Kochzyklus automatisch geöffnet werden oder manuell geöffnet werden.



Inventors:
McNamee, Robert, Ia. (Iowa City, US)
Miller, Thomas, Ia. (Kalona, US)
Cook, Edward R., Ia. (Cedar Rapids, US)
Application Number:
DE112010002034T
Publication Date:
08/10/2017
Filing Date:
05/20/2010
Assignee:
ACP, Inc. (Ia., Cedar Rapids, US)
International Classes:
Attorney, Agent or Firm:
BOEHMERT & BOEHMERT Anwaltspartnerschaft mbB - Patentanwälte Rechtsanwälte, 24105, Kiel, DE
Claims:
1. Ofen mit:
– einem äußeren Gehäuse, in dem ein Ofenraum definiert ist, wobei das äußere Gehäuse eine frontale, den Ofenraum freigebende Öffnung aufweist;
– einer Tür, die für eine Bewegung zwischen einer ersten offenen Position, die den Ofenraum freigibt, und einer sich über die frontale Öffnung erstreckenden geschlossenen Position befestigt ist; und
– einer Türverbindungsbaugruppe, die es der Tür ermöglicht, zwischen der offenen und der geschlossenen Position selektiv durch entweder schiebende oder schwenkende Bewegungen verlagert zu werden.

2. Ofen nach Anspruch 1, wobei die Türverbindungsbaugruppe aufweist:
– einen ersten mit der Tür verbundenen Arm; und
– eine Federbaugruppe, die den ersten Arm mit dem äußeren Gehäuse verbindet.

3. Ofen nach Anspruch 2, wobei der erste Arm die Kraft der Federbaugruppe in eine Öffnungskraft an einem oberen Abschnitt der Tür umsetzt.

4. Ofen nach Anspruch 2, wobei die Federbaugruppe einen Teil einer Feder- und Dämpferbaugruppe bildet, einschließlich einer Bewegungen der Tür glättenden Dämpfereinheit.

5. Ofen nach Anspruch 2, wobei die Türverbindungsbaugruppe weiter aufweist:
– einen zweiten mit der Tür verbundenen Arm; und
– einen dritten Arm, der den ersten mit dem zweiten Arm verbindet.

6. Ofen nach Anspruch 5, wobei die Türverbindungsbaugruppe weiter aufweist:
– einen am dritten Arm vorgesehenen Steuerbolzen; und
– ein Kurvenglied mit einem profilierten Abschnitt, das vom Steuerbolzen verschiebbar belegt ist.

7. Ofen nach Anspruch 6, wobei die Türverbindungsgruppe weiter aufweist: eine den profilierten Abschnitt des Kurvenglieds in Eingriff mit dem Steuerbolzen vorspannende Feder.

8. Ofen nach Anspruch 7, wobei die Feder auf den profilierten Abschnitt des Kurvenglieds wirkt, um eine Kraft an einer führenden Kante des zweiten Arms an einer vorbestimmten Schwenkposition für die Tür bereitzustellen.

9. Ofen nach Anspruch 7, wobei das Kurvenglied einen ersten Endabschnitt, der mit dem äußeren Gehäuse schwenkbar verbunden ist, und einen zweiten Endabschnitt hat, der mit dem Steuerbolzen gebildet ist.

10. Ofen nach Anspruch 7, wobei der Steuerbolzen durch die Feder gegen das Kurvenglied gehalten wird und einen schiebenden oder rollenden Kontakt gegen das Kurvenglied ausübt, um eine Kraft auf den zweiten Arm auszuüben.

11. Ofen nach Anspruch 10, wobei die Feder auf das Steuerglied wirkt, um ein Moment um einen Schwenkpunkt zu erzeugen, das eine Reaktionskraft zwischen dem Steuerbolzen und dem Steuerglied erzeugt.

12. Ofen nach Anspruch 2, weiter aufweisend: eine Sperrklaue, die mit dem zweiten Arm zusammenwirkt, um die Tür in der geschlossenen Position gegen eine durch die Feder- und Dämpferbaugruppe angewendete Öffnungskraft zu sperren.

13. Ofen nach Anspruch 12, weiter aufweisend: eine Sperrfeder, die mit dem äußeren Gehäuse und der Sperrklaue verbunden ist.

14. Ofen nach Anspruch 13, weiter aufweisend: einen Entsperrungsaktuator, der auf die Sperrklaue wirkt, um eine Kraft bereitzustellen, die eine Kraft der Sperrfeder überwindet, um die Sperrklaue zu entsperren.

15. Verfahren zum Repositionieren einer Tür relativ zu einem äußeren Gehäuse eines Ofens mittels einer Verbindungsbaugruppe von einer geschlossenen Position, die sich über eine frontale Öffnung eines Ofenraums erstreckt, zu einer offenen Position, die den Ofenraum freigibt, umfassend das selektive Repositionieren der Tür durch:
a) Schieben der Tür relativ zum äußeren Gehäuse, um den Ofenraum freizugeben; oder
b) Kippen der Tür relativ zum äußeren Gehäuse, um den Ofenraum freizugeben, wobei sowohl des Schieben als auch das Kippen durch eine Verbindungsbaugruppe erreicht wird, die die Tür und das äußere Gehäuse miteinander verbindet.

16. Verfahren nach Anspruch 15, weiter aufweisend: Positionieren der Tür, um sich über Lüftungsschlitze zu erstrecken, die in einem oberen Bauteilgehäuse des Ofens vorgesehen sind, beim Verschieben der Tür relativ zum äußeren Gehäuse.

17. Verfahren nach Anspruch 15, weiter aufweisend: Umwandeln einer Kraft von einer Federbaugruppe in eine Öffnungskraft an einem oberen Teil der Tür durch einen zwischen der Tür und dem äußeren Gehäuse angeordneten Arm.

18. Verfahren nach Anspruch 17, weiter aufweisend: Eingreifen des Steuerbolzens, der an einem anderen Arm der Verbindungsbaugruppe vorgesehen ist, mit einem Profilabschnitt eines Kurvenglieds beim Öffnen der Tür.

19. Verfahren nach Anspruch 18, weiter aufweisend: in Eingriff bringen des Profilabschnitts des Kurvenglieds mit dem Steuerbolzen.

20. Verfahren nach Anspruch 19, weiter aufweisend beim Aufkippen der Tür, Bereitstellen einer Kraft an einer Vorderkante eines weiteren Arms der Verbindungsanordnung in einer vorgegebenen Kippstellung der Tür.

21. Verfahren nach Anspruch 18, weiter aufweisend: Erzeugen eines Moments um einen Drehpunkt zum Erzeugen einer Reaktionskraft zwischen dem Steuerbolzen und dem Kurvenglied.

22. Verfahren nach Anspruch 17, weiter aufweisend: selektives Selbsthalten der Tür in der geschlossenen Position gegen eine von der Federbaugruppe angewandte Öffnungskraft.

23. Verfahren nach Anspruch 22, weiter aufweisend: Betreiben eines Entsperrungsaktuators zum Verlagern einer Sperrklaue gegen eine Kraft einer Sperrfeder, um die Tür zu entriegeln.

24. Verfahren nach Anspruch 15, wobei die Tür sowohl automatisch als auch manuell zwischen der offenen und der geschlossenen Position durch schiebende oder schwenkende Bewegungen verlagert werden kann.

25. Verfahren nach Anspruch 15, weiter aufweisend:
– Betreiben des Ofens in einem Kochzyklus; und
– automatisches Öffnen der Tür am Ende des Kochzyklus.

Description:
QUERVERWEISE AUF VERWANDTE ANMELDUNGEN

Die vorliegende Anmeldung beansprucht den Zeitrang der US Provisional Patent Application Nr. 61/179,941 betitelt „Sliding and Tilting Door Assembly”, eingereicht am 20. Mai 2009.

HINTERGRUND DER ERFINDUNGGebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft die Technik von Kochvorrichtungen und insbesondere eine selektive Schiebe- und Schwenktürbaugruppe, die speziell für die Verwendung mit einem Mikrowellenofen konzipiert ist.

Diskussion des Stands der Technik

Es ist weithin bekannt, eine Kochvorrichtung mit einer einzigen, im Allgemeinen rechteckig geformten Tür auszustatten, die um eine definierte Achse schwenkt. Das heißt, dass der obere und der untere Abschnitt der Ofentür um ein Gehäuse des Ofens verschwenkt werden und die Tür nach Außen von der Vorrichtung weg um eine Scharnierachse gezogen wird, um einen Zugriff auf den Ofenraum zu ermöglichen. Beispielsweise ist es üblich, eine Mikrowellenofentür zu haben, die um eine vertikale Achse verschwenkt wird. Während diese Art Ofentür eine breite Verwendung gefunden hat, ist diese nicht für jede Anwendung vollständig zufrieden stellend. Beispielsweise erstreckt sich eine Ofentür, die um eine vertikale Achse dreht, über eine beträchtliche Distanz von der Vorrichtung weg nach Außen. Diese Distanz muss bei der Entscheidung berücksichtigt werden, wo die Vorrichtung angeordnet werden soll. Ansonsten kann die geöffnete Tür den Betrieb oder andere Strukturen oder sogar den Zugang auf umgebende Bereiche behindern. Zusätzlich mag eine solche Ofentür erfordern, dass ein Benutzer sich auf eine Seite der Vorrichtung begibt, um die Tür vollständig zu öffnen. Um diese Probleme in Angriff zu nehmen, statten einige Hersteller deren Öfen mit anderen Türeinrichtungen aus, wie etwa Türen, die um horizontale Achsen schwenken, wobei derartige Anordnungen ähnliche Nachteile haben.

Die Probleme von Zugang und Platz sind ein besonderes Anliegen in Verbindung mit kommerziellen Küchen, wie sie etwa bei Schnellimbissketten angetroffen werden. An diesen Orten sind Zeit und Platz kritisch. In jedem Fall, ungeachtet der Existenz von verschiedenen Türkonfigurationen, besonders Ofentüren, kann immer noch ein Bedarf für ein vielseitiges Türsystem ausgemacht werden. Speziell existiert ein Bedarf für ein Türsystem, das in verschiedener Weise verwendet werden kann und das einer Tür erlaubt, sich zwischen einer geöffneten und einer geschlossenen Position auf unterschiedliche Weise zu bewegen, wodurch wenigstens verschiedene Zugriffsausgestaltungen bereitgestellt werden.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung ist auf ein Türverbindungssystem für ein Gehäuse gerichtet, insbesondere auf ein Gehäuse einer Kochvorrichtung und speziell auf ein Gehäuse eines Mikrowellenofens, bei dem die Tür zwischen geöffneten und geschlossenen Positionen verlagert werden kann durch sowohl schiebende als auch schwenkende Bewegungen. In Übereinstimmung mit einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann die Tür am Ende eines Prozesszyklus automatisch geöffnet werden oder manuell geöffnet werden.

In Übereinstimmung mit den am meisten bevorzugten Ausführungsbeispielen der Erfindung ist ein Ofenraum innerhalb eines Mikrowellenofengehäuses ausgebildet, wobei der Ofenraum eine Decke, einen Boden, Rück- und sich gegenüberliegende Seitenwände hat, die gemeinsam eine frontale Öffnung bilden. In Übereinstimmung mit der Erfindung ist das Gehäuse mit einer Tür ausgestattet, die automatisch oder manuell zwischen offenen und geschlossenen Positionen verlagert werden kann. Insbesondere kann die Tür manuell oder automatisch entweder durch schiebende oder verschwenkende Bewegungen zwischen offenen und geschlossenen Positionen verlagert werden.

Zusätzliche Gegenstände, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden ohne weiteres ersichtlich aus der folgenden detaillierten Beschreibung von bevorzugten Ausgestaltungen, wenn diese in Zusammenhang mit den Zeichnungen genommen werden, wobei ähnliche Bezugszeichen sich auf entsprechende Bestandteile in mehreren Ansichten beziehen.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine Frontalansicht eines Mikrowellenofens, der die Schiebe- und Schwenktürbaugruppe der Erfindung aufweist, mit der Tür in einer geöffneten Position gezeigt;

2 ist eine Frontalansicht des Mikrowellenofens, der die Schiebe- und Schwenktürbaugruppe der Erfindung aufweist, mit der Tür in einer geschlossenen Position gezeigt;

3 ist eine schematische Seitenansicht der Schiebe- und Schwenktürbaugruppe mit geschlossener Tür;

4 ist eine schematische Seitenansicht der Schiebe- und Schwenktürbaugruppe aus 3 mit der offen geschobenen Tür;

5 ist eine schematische Seitenansicht einer Sperre, die mit einer Schiebe- und Schwenktürbaugruppe der Erfindung eingesetzt ist;

6 ist eine schematische Seitenansicht der Türbaugruppe während einer anfänglichen Schwenk-Öffnungsphase;

7 ist eine schematische Seitenansicht der Türbaugruppe während einer neutralen Schwenk-Öffnungsphase;

8 ist eine schematische Seitenansicht der Türbaugruppe während einer Reaktions-Schwenk-Öffnungsphase;

9 ist eine schematische Seitenansicht der Türbaugruppe während einer vollständigen Schwenk-Öffnungsphase; und

10 ist eine schematische Ansicht der Türbaugruppe während einer vollständigen Schwenk-Öffnungsphase.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSGESTALTUNGEN

Mit anfänglichem Bezug auf die 1 und 2 ist ein Mikrowellenofen, der in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung konstruiert ist, allgemein mit 5 angegeben. Wie gezeigt, weist der Mikrowellenofen 5 einen Ofen oder einen Verarbeitungshohlraum 10 auf, der innerhalb eines äußeren Gehäuses 15 angeordnet ist, der wenigstens teilweise durch eine Rückwand 20 definiert ist, die beim Öffnen einer Tür 25 mit einem Handgriff 27 freigelegt wird. Die Tür 25 ist vertikal durch Schieben zwischen einer geschlossenen Position, wie in 1 gezeigt, beweglich, wobei Lüftungsschlitze 30 in einem oberen Gehäusekomponentenabschnitt 32 freigelegt sind und ein in der offenen Position freiliegender Hohlraum 10, wie in 2 gezeigt. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist unterhalb der Öffnung 10 auf einem Frontabschnitt des Mikrowellenofens 5 eine Steuerungsplatte 35 angeordnet, einschließlich einer Mehrsegmentanzeige 40, einem numerischen Tastaturabschnitt 50, einer Eingabetaste 55, einer Energieniveautaste 57, einer Starttaste 59 und einer Stoptaste 60. In der gezeigten Ausgestaltung ist die Öffnung 10 in der Größenordnung von ungefähr 33 cm (13 Inch) Breite, ungefähr 20 cm (8 Inch) Tiefe und ungefähr 15 cm (6 Inch) Höhe. Jedoch versteht es sich an diesem Punkt, dass die spezielle Konstruktion, Größe und Steuerungsplatteneinrichtung, die in diesen Figuren dargestellt ist, nur zu Beispielzwecken gezeigt ist und in Übereinstimmung mit der Gesamterfindung stark variieren kann. Obwohl nicht gezeigt, weist der Mikrowellenofen 5 eine oder mehrere Magnetfeldröhren zum Erzeugen von Mikrowellen auf, die während des Kochbetriebs in den Ofenraum 10 ausgerichtet sind. Angesichts dieser grundlegenden Anordnung ist die vorliegende Erfindung insbesondere auf die Befestigung und die Bewegung der Tür 25 gerichtet, wie im Folgenden vollständig genau beschrieben.

Wie oben angedeutet, kann die Tür 25 des Mikrowellenofens 5 durch sowohl eine schiebende Handlung als auch eine verschwenkende Handlung, wie im Folgenden im Detail vollständig beschrieben wird, geöffnet werden. Um diese Funktionen auszuüben, ist die Tür 25 mittels der Struktur, die am besten in den 3 und 4 gezeigt ist, befestigt. Wiederum zeigt die abgebildete, bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung einen Ofen 5 als einen Mikrowellenofen mit einem Koch- oder Prozessraum 10, der einen offenen frontalen Abschnitt hat, der eingerichtet ist, um von der Tür 5 verschlossen zu werden. An einem (nicht gesondert bezeichneten) frontalen Ende ist eine kombinierte Feder- und Dämpferbaugruppe (GSR) 75 schwenkbar befestigt. Diese schwenkbare Befestigung begründet eine feste Schwenkachse. Nach einem Gesichtspunkt stellt die Feder- und Dämpfungsbaugruppe 75 eine Kraft an die Tür 25 bereit und nach einem anderen Gesichtspunkt bietet diese eine betriebsbereite Dämpfung während der Bewegung der Tür 25. Obwohl verschiedene Arten von Feder- und Dämpfungskombinationen angewendet werden könnten wird bevorzugt ein erweiterbarer mit einer Sprungfeder umwickelter pneumatischer Dämpfer verwendet. An diesem Punkt versteht es sich ebenso, dass der Dämpfer nicht für den Betrieb zwingend erforderlich ist, aber die Laufruhe des Betriebs verbessert.

Eine Zugstrebe 85 ist mit der Tür 25 an einem Schwenkpunkt F schwenkbar verbunden. Grundsätzlich setzt die Zugstrebe 85 die Kraft der Feder- und Dämpfungsbaugruppe 75 in eine Öffnungskraft an einem oberen Gelenk der Tür 25 um. Eine Schwenkverbindung 90 ist an einem Führarm 100 an einem Gelenk L angeschlossen und mit einem Steuerbolzen 110 ausgestattet, der in der Form eines Stifts H gezeigt ist. Ein Kurvenglied 120 ist innerhalb des äußeren Gehäuses 15 an einem Gelenk C befestigt. Das Kurvenglied 120 wirkt durch den Steuerbolzen 110 mit der Kraft von einer Steuerfeder 125, die auf ein Kurvengliedprofil K wirkt, um eine gewünschte Kraft an einer vorderen Kantentürverbindung L an einer bestimmten Schwenkposition für die Tür 25 bereitzustellen.

Insbesondere wird der Steuerbolzen 110 gegen das Kurvenglied 120 durch die Steuerfeder 125 gehalten und übt schiebenden oder rollenden Kontakt gegen das Kurvenglied 120 aus, um dem Führarm 100 die gewünschte Kraft bereitzustellen. Zur selben Zeit ist die Steuerfeder 125 mit dem Kurvenglied 120 beim Stift J verbunden, während des Wirkens auf das Kurvenglied 120, um ein Moment um den Schwenkpunkt C erzeugen, welcher eine Reaktionskraft bei Kontaktstift H zwischen dem Steuerbolzen 110 und dem Kurvengliedprofil K erzeugt.

Gleichzeitig ist der Führarm 100 mit der Schwenkverbindung 90 beim Gelenk L und der Tür 25 beim Gelenk M verbunden. Der Führarm 100 wechselwirkt mit einer Sperrklaue 140 entlang eines Führarm-Sperrprofils N, um ein Sperren für die Tür 25 zu bewirken. Die Sperrklaue 140 ist bevorzugt an der Vorrichtung 5 bei einem Gelenk P befestigt, während ein Stift oder eine Walze definiert wird, die mit dem Führarmprofil N wechselwirkt, um eine Sperre auszubilden, die einer Öffnungskraft entgegenwirkt, die durch die Feder- und Dämpfungsbaugruppe 75 angelegt ist.

Eine Sperrfeder 145 ist mit dem Ofen 5 bei Q und der Klaue 140 bei R verbunden. Die Sperrfeder 145 wirkt auf die Sperrklaue 140, um ein Moment auf die Sperrklaue 140 um das Gelenk P zu erzeugen, um eine Kraft bereitzustellen, die ein Zusammenwirken zwischen der Sperrklaue 140 und dem Führarm 100 am Führarmprofil N etabliert. Ein Entsperraktuator 150, wie etwa ein Solenoidaktuator, ist mit der Sperrklaue 140 verbunden. Der Entsperraktuator 150 wirkt auf die Sperrklaue 140, um eine am Verbindungspunkt S angelegte Kraft bereitzustellen, die eine Kraft der Sperrfeder 140 überwindet, um die Sperre an der Klaue 140 und dem Führarmprofil N zu lösen. Mit besonderem Bezug auf die 35 wird die schiebende Aktion der Tür im Folgenden beschrieben:

I. NORMALBETRIEBMODUS SCHLIESSEN

In der offenen Position (siehe 4) wird die Tür 25 in der vollständig geöffneten Position durch die Kraft der Feder- und Dämpfungsanordnung 75 gehalten, die auf die Zugstrebe 85 bei einem Gelenk A wirkt, ein Moment um D erzeugt, welches eine Kraft auf die Tür 25 bei F erzeugt, welches die Tür 25 offen hält. Positionieren der vorderen Kante der Tür 25 wird aufrechterhalten durch die Reaktion zwischen dem Steuerbolzen 110, dem Kurvengliedprofil K und dem Moment am Kurvenglied 120, erzeugt durch die von der Steuerfeder 125 aufgebrachte Kraft. Das Kurvengliedprofil K ist derart eingerichtet, dass, wenn die Tür 25 nahe der geschlossenen oder Betriebsposition ist, die Reaktion zwischen dem Steuerbolzen 110 und dem Kurvengliedprofil K ein Moment um D erzeugt, das auf die Schwenkverbindung 90 derart wirkt, dass die Schwenkverbindung 90 durch den Führarm 100 wirkt, um die vordere Kante der Tür 25 in Richtung der Betriebsposition nahe der Vorrichtung zu ziehen.

Um die Tür 25 zu schließen wendet der Benutzer eine Schließkraft auf die Tür 25 über den Handgriff 27 an, die ausreichend ist, um die Kraft der kombinierten Feder- und Dämpfungsbaugruppe (GSR) 75 zu überwinden. Dieses bewegt die Tür 25 in Richtung der Sperrklaue 140. Nähert sich die Tür 25 der geschlossenen Position (siehe 5) kommt das Führarm-Sperrprofil N in Kontakt mit der Sperrklaue 140. Das Führarmprofil N ist derart eingerichtet, dass es auf die Sperrklaue 140 wirkt, um das Moment zu überwinden, um P, das durch die Sperrfeder 145 erzeugt ist, durch Verdrängen der Sperrklaue 140 und der Sperrklaue 140 ermöglichend, um das Führarm-Sperrprofil N zu wandern.

Wenn die Tür 25 die vollständig geschlossene Position erreicht hat, ist das Führarm-Sperrprofil N eingerichtet, der Sperrklaue 140 zu ermöglichen, sich hinter das Führarm-Sperrprofil N zu bewegen. Das Moment am Sperrprofil 140 um P dreht die Sperrklaue 140 in die Sperrposition. In dieser Position ist der Eingriff zwischen der Sperrklaue 140 und dem Führarmprofil N derart eingerichtet, dass die an der Tür 25 durch die kombinierte Feder- und Dämpfungsbaugruppe 75 erzeugte Öffnungskraft, die durch die Sperrklaue 140 wirkt, senkrecht oder nahezu senkrecht zum Führarmsperrprofil N ist. An diesem Punkt entfernt der Benutzer die auf die Tür 25 ausgeübte Kraft und die Tür 25 wird in der gesperrten Position rückgehalten, das heißt, dass die Tür 25 in der geschlossenen und verriegelten Position ist (siehe 3). Die Vorrichtungssteuerung leitet den Öffnungszyklus durch Betätigen des Entsperraktuators 150 ein. Der Entsperraktuator 150 wirkt gegen die Klaue 140, um das Moment um D zu überwinden, das von der Sperrfeder 145 erzeugt ist und erzeugt ein Moment um D in der entgegengesetzten Richtung. Dieses Moment wirkt auf die Sperrklaue 140 und dreht diese derart, dass die Sperrklaue 140 nicht länger mit dem Führarmsperrprofil N zusammenwirkt. Wenn die Sperrklaue 140 vom Führarm 100 gelöst ist, ist keine Kraft vorhanden, die der Kraft der Feder- und Dämpfungsbaugruppe 75 entgegensteht, die auf die Zugstrebe 85 bei A wirkt, wodurch ein Moment um D erzeugt wird, welches eine Öffnungskraft auf die Tür 25 bei F erzeugt, welches dazu führt, dass die Tür 25 sich schiebend zur vollständig geöffneten Position, gezeigt in 4, bewegt.

II. AUTOMATISCHE TÜRÖFFNUNG

Das automatische Entsperren ermöglicht es der Tür, sich automatisch am Ende eines Prozesszyklus zu öffnen. Dieses erspart dem Benutzer Zeit und Bewegung, die zum Öffnen der Tür erforderlich ist, und hält den Benutzer zum Ausführen anderer Arbeiten verfügbar. Zusätzlich bietet das automatische Öffnen einen visuellen Hinweis, dass der Vorrichtungsvorgang abgeschlossen ist.

III. MANUELLES ÖFFNEN (manuelles Verfahren zum Entsperren der Tür)

Ausgehend davon, dass die Tür 25 in der geschlossenen und gesperrten Position (siehe 3) ist, wendet der Benutzer eine Türöffnungskraft auf die Tür 25 mittels des Handgriffs 27 an.

Einige Komponenten dieser Kraft sind nach außen, weg von der Vorrichtung gerichtet. Zu diesem Ende gewährleistet wenigstens der untere Türort und die Griffkonfiguration des Handgriffs 27, dass diese nach außen gerichtete Kraftkomponente durch eine typische Interaktion zwischen dem Benutzer und dem Türhandgriff 27 erzeugt wird. In jedem Fall wirkt die nach außen gerichtete Komponente dieser Kraft, die auf die Tür 25 angewendet wird, durch den Führarm 100, um das Moment D an der Schwenkverbindung 90 zu überwinden und dreht die Schwenkverbindung 90 leicht, welches den Führarm 100 und das Führarmsperrprofil N weg von der gesperrten Position bewegt. Die Sperrklaue 140 wird daran gehindert, mit dem Führarm 100 durch Kontakt mit der Dämpferstruktur T zu bewegen. Diese Bewegung des Führarms 100 im Hinblick auf die Sperrklaue 140 wirkt, um die Sperrklaue 140 vom führenden Armsperrprofil N zu lösen. Wenn die Verdrängung zum Entsperren ausreichend ist, um diese zu vervollständigen, wirkt die Feder- und Dämpfungsbaugruppe 75 durch den allgemeinen Mechanismus zum Öffnen der Tür 25 zur offenen Position. Die Reaktion zwischen dem Kurvenglied 120 und der Schwenkverbindung 90 wird die vordere Kante der Tür 25 bei M in die Betriebsposition zurückführen.

Es versteht sich an diesem Punkt, dass optional manuelle Entsperrverfahren ebenso angewendet werden können. Beispielsweise kann der Benutzer eine Kraft auf einen (nicht gezeigten) Mechanismus anwenden, der entweder direkt oder indirekt auf die Sperrklaue 140 wirkt, um das Entsperren, wie oben in der automatischen Türöffnungsabfolge beschrieben, auszuführen. In einer alternativen Anordnung kann der Benutzer eine Kraft auf einen Mechanismus anwenden, der entweder direkt oder indirekt auf das Verdrängen des Führarms 100 im Hinblick auf die Sperrklaue 140, wie in der manuellen Öffnungsabfolge, die oben beschrieben ist, wirkt. Dieses kann durch Verdrängen der vorderen Kante der Tür oder leichtes Drehen der Schwenkverbindung erreicht werden.

Mit besonderem Bezug auf die 69 wird der Schwenkvorgang der Tür 25 beschrieben, wie folgt:

IV. TÜRSCHWENKOPERATION

Der Hauptzweck des Schwenkbetriebs ist es, der Tür 25 zu ermöglichen, schnell um das Zugstrebengelenk bei F zu drehen und in einer gedrehten Position für den verbesserten Zugang zum Ofenraum 10 zu halten. Um die Tür 25 zu schwenken wendet der Benutzer eine Zugkraft auf die vordere Kante der Tür 25 an und fährt fort, eine Kraft nahezu tangential zu der Türbewegung anzuwenden, während die Tür 25 um das Gelenk F schwenkt. Die Tür 25 ist eingerichtet, um in der offenen Position zu verschwenken, aber die Verschwenkung kann auch in jeglicher Position eingeleitet werden. Jedoch neigen die Feder- und Dämpfungsbaugruppe 75 und die Steuerreaktionskräfte dazu, die Zugstrebe 85 zur offenen Position zu ziehen, wenn die Tür 25 im Wesentlichen weg von der Betriebs- oder geschlossenen Position weggedreht ist.

Wenn die Tür 25 zur verschwenkten Position gedreht ist, wirkt die Konfiguration des Kurvenglieds 6 mit dem Kurvengliedprofil K auf den Steuerbolzen 110 aufgrund eines Moments, um Punkt C, das durch die Kraft von der Steuerfeder 125 erzeugt ist (im Folgenden als „Steuerreaktion” bezeichnet). Wie dargestellt ist der Mechanismus eingerichtet, um verschiedene Kräfte durch den Schwung auszuüben. Genauer zieht die Reaktion bei kleinen Winkeln der Türverlagerung von der Betriebsposition die vordere Kante der Tür 25 in Richtung der Betriebsposition und hält diese in dieser Position (6). Wird die Türverlagerung von der Betriebsposition verstärkt, erreicht die Tür 25 einen neutralen Punkt, an dem die Steuerreaktion neutral ist, derart, dass die Steuerreaktion die Tür 25 in keinerlei Richtung drängt. Wird die Tür 25 zur Betriebsposition aus der Verschwenkposition bewegt, wird der Benutzer fühlen, dass der Mechanismus die Tür 25 in Richtung der Betriebsposition zieht, wenn diese über den neutralen Punkt hinaus bewegt wird (7).

Wird die Verlagerung gesteigert, ändert die Steuerreaktion die Richtung und resultierende Kräfte werden leicht in Richtung des Bewegens der Tür 25 in die vollständig geschwenkte Position begünstigt. Dieses bietet ein leichtes Gefühl für den Benutzer und gibt Kontrolle über die Bewegung. Wenn die Tür 25 von der Verschwenkposition in die Betriebsposition bewegt wird, verhindert dieser Abschnitt der Steuerung, dass die Tür 25 in die Betriebsposition zurückschlägt (8). Während die Tür 25 sich der vollständig verschwenkten Position annähert, erzeugt die Steuerreaktion ausreichend Kraft, dass die Tür 25 in der verschwenkten Position gehalten wird, ohne dass eine Benutzerkraft angewendet ist. Daher muss der Benutzer eine Kraft auf die Tür 25 anwenden, um die Bewegung zurück in Richtung der Betriebsposition zu starten (9).

Auf dem Vorgenannten basierend sollte es ohne weiteres ersichtlich sein, dass die Erfindung eine vielseitige Türanordnung bereitstellt, die manuell oder automatisch zwischen geschlossenen und offenen Positionen verlagert werden kann, wobei die Tür durch entweder eine schiebende oder eine verschwenkende Bewegung verlagerbar ist. Genauer verwendet der Öffnungs- und Schließmechanismus ein Verbindungssystem, das eine Schiebeaktion bereitstellen kann, die es der Tür erlaubt, sich zwischen geschlossenen und offenen Positionen in einer im Wesentlichen linearen Bewegung zu bewegen, wodurch das Eindringen der Türbewegung in einen benachbarten Arbeitsplatz minimiert wird. Mit dieser Anordnung muss der Benutzer die Tür nicht aufschwingen oder die Position ändern, um sich dem Türschwingen anzupassen, wodurch Effizienz und Flexibilität verbessert werden. Zusätzlich ist der Zugriff auf den Ofenraum oder andere innere Gehäuseabschnitte von jeder Seite des Gehäuses derselbe. Insbesondere in Verbindung mit Schnellimbissketten vorteilhaft ermöglicht die Türbaugruppe, dass Verarbeitungsgegenstände vor der Vorrichtung abgestellt werden, weil die Tür nicht notwendigerweise durch einen vor der Vorrichtung befindlichen Raum schwingen muss. Zusätzlich kann die Tür automatisch nach Vervollständigung eines Prozessablaufs geöffnet werden, wodurch ein visueller Hinweis bereitgestellt wird, dass der Betrieb beendet ist. Das Endergebnis ist signifikant reduzierte Benutzerzeit und -aufwand. In Verbindung mit Verschwenken der Tür für den inneren Zugriff, kann der Verbindungsmechanismus eingerichtet sein, um ein bestimmtes Benutzergefühl oder eine Türbewegung bereitzustellen. Wie offenbart hält der Mechanismus vorteilhaft eine Rückzugskraft bei kleinen Winkeln der Verlagerung bereit, welche der Bewegung der Tür weg von einer Betriebsposition widersteht. Wird der Schwenkwinkel erhöht, stellt die Reaktion des Mechanismus eine neutrale oder schwache Kraft bereit, die die Bewegung in Richtung der verschwenkten Position unterstützt. Schließlich erzeugt der Mechanismus an der vollständig geöffneten Position die Kraft, um die Tür in dieser Position zu halten und ein Arretierungsgefühl für den Benutzer bereitzuhalten. Obwohl in Bezug auf bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung beschrieben, versteht es sich ohne Weiteres, dass verschiedene Änderungen und/oder Modifikationen an der Erfindung vorgenommen werden können, ohne sich von deren Wesen zu lösen. Allgemein ist es ausschließlich vorgesehen, dass die Erfindung durch den Umfang der folgenden Ansprüche begrenzt ist.