Title:
Schätzung von Signal- und Interferenzenergie
Kind Code:
T9


Abstract:

Drahtloser Empfänger und Verfahren zum Operieren eines drahtlosen Empfängers in einem drahtlosen Kommunikationsnetzwerk zum: Empfangen eines Signals, wobei das empfangene Signal Daten aufweist, welche zumindest ein Symbol aus einem Symbolalphabet beinhaltet, wobei das Symbolalphabet aus komplexen Werten besteht, welche eine Richtung in der komplexen Ebene definieren, wobei das empfangene Signal ferner Interferenz aufweist; Messen der Varianz einer ersten Komponente des empfangenen Signals, welche senkrecht zu der definierten Richtung in der komplexen Ebene ist; Abschätzen der Interferenzenergie des empfangenen Signals unter Benutzung der gemessenen Varianz der ersten Komponente des empfangenen Signals; Abschätzen einer Gesamtenergie des empfangenen Signals; Abschätzen der Energie des zumindest einen Symbols des empfangenen Signals dadurch, dass die abgeschätzte Interferenzenergie von der abgeschätzten Gesamtenergie des empfangenen Signals abgezogen wird; und basierend auf der abgeschätzten Interferenzenergie und der abgeschätzten Energie des zumindest einen Symbols des empfangenen Signals, Durchführen zumindest eines der Schritte von: Prozessieren des empfangenen Signals, und Erzeugen von Steuerinformation, welche die Übertragung eines weiteren Signals von dem drahtlosen Empfänger betrifft.




Inventors:
Luschi, Carlo (Oxford, GB)
Wallington, Jonathan (North Somerset, GB)
Wang, Gang (Bristol, GB)
Medles, Abdelkader (Bristol, GB)
Application Number:
DE112010001384T
Publication Date:
09/27/2012
Filing Date:
03/25/2010
Assignee:
Icera Inc. (Del., New Castle, US)
International Classes:



Foreign References:
WO2006122805A12006-11-23
Other References:
3GPP TS 25.211, "Technical Specification Group Radio Access Network: Physical channels and Mapping of Transport Channels onto Physical Channels (FDD)", November 2007, Sektion 5.3.2
3GPP TS 25.211, "Technical Specification Group Radio Access Network: Physical Channels and Mapping of Transport Channels onto Physical Channels (FDD)", November 2007, Sektion 5.3.2.6.
Attorney, Agent or Firm:
Dilg Haeusler Schindelmann Patentanwaltsgesellschaft mbH, 80636, München, DE
Claims:
1. Verfahren zum Operieren eines drahtlosen Empfängers in einem drahtlosen Kommunikationsnetzwerk, wobei das Verfahren aufweist:
Empfangen eines Signals, wobei das empfangene Signal Daten aufweist, welche zumindest ein Symbol aus einem Symbolalphabet beinhalten, wobei das Symbolalphabet aus komplexen Werten besteht, welche eine Richtung in der komplexen Ebene definieren, wobei das empfangene Signal ferner Interferenz aufweist;
Messen der Varianz einer ersten Komponente des empfangenen Signals, welche senkrecht zu der definierten Richtung in der komplexen Ebene ist;
Abschätzen der Interferenzenergie des empfangenen Signals unter Benutzung der gemessenen Varianz der ersten Komponente des empfangenen Signals;
Abschätzen einer Gesamtenergie des empfangenen Signals;
Abschätzen der Energie des zumindest einen Symbols des empfangenen Signals dadurch, dass die abgeschätzte Interferenzenergie von der abgeschätzten Gesamtenergie des empfangenen Signals abgezogen wird; und
basierend auf der abgeschätzten Interferenzenergie und der abgeschätzten Energie des zumindest einen Symbols des empfangenen Signals, Durchführen zumindest eines der Schritte von: Prozessieren des empfangenen Signals und Erzeugen von Steuerinformation, welche die Übertragung eines weiteren Signals von dem drahtlosen Empfänger betrifft.

2. Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei das Symbolalphabet ein binäres Symbolalphabet ist, welches aus einem ersten komplexen Wert und einem zweiten komplexen Wert besteht, wobei der zweite komplexe Wert das Negative des ersten komplexen Wertes ist.

3. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei die Symbole Übermittlungsenergiesteuersymbole sind, welche anzeigen, ob die Energie der Übermittlung von dem drahtlosen Empfänger erhöht oder erniedrigt werden soll.

4. Verfahren gemäß einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 3, ferner aufweisend Messen der Varianz des empfangenen Signals, wobei die Gesamtenergie des empfangenen Signals unter Benutzung der gemessenen Varianz des empfangenen Signals abgeschätzt wird.

5. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, ferner aufweisend Messen der Varianz einer zweiten Komponente des empfangenen Signals, welche parallel zu der definierten Richtung in der komplexen Ebene ist, wobei die Gesamtenergie des empfangenen Signals unter Benutzung der gemessenen Varianz der zweiten Komponente des empfangenen Signals abgeschätzt wird.

6. Verfahren gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, ferner aufweisend Abschätzen eines Signal-zu-Interferenz-Verhältnisses des empfangenen Signals unter Benutzung der abgeschätzten Interferenzenergie und der abgeschätzten Energie des zumindest einen Symbols des empfangenen Signals, wobei der Schritt eines Dekodierens des empfangenen Signals oder der Schritt eines Steuerns der Übermittlung in Abhängigkeit von dem abgeschätzten Signal-zu-Interferenz-Verhältnis durchgeführt wird.

7. Verfahren gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das empfangene Signal eine Mehrzahl von fraktionellen dedizierten physikalischen Kanälen beinhaltet, welche einen Kanalisierungscode teilen, und wobei die Interferenzenergie des empfangenen Signals unter Benutzung des empfangenen Signals auf jedem der fraktionellen dedizierten physikalischen Kanäle abgeschätzt wird.

8. Verfahren gemäß Anspruch 7, ferner aufweisend Abschätzen einer Phase des empfangenen Signals auf jedem der fraktionellen dedizierten physikalischen Kanäle und Anwenden einer jeweiligen geeigneten Derotation für das empfangene Signal auf jedem der fraktionellen dedizierten physikalischen Kanäle in Abhängigkeit von den jeweiligen abgeschätzten Phasen.

9. Verfahren gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, ferner aufweisend Anwenden eines Zeitmittlungsfilters auf die abgeschätzte Interferenzenergie und/oder auf die abgeschätzte Energie des zumindest einen Symbols des empfangenen Signals.

10. Verfahren gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, wobei Pilotsymbole auf einem dedizierten physikalischen Kanal empfangen werden, um eine Amplitudenreferenz zur Benutzung beim Abschätzen der Interferenzenergie und beim Abschätzen der Energie des zumindest einen Symbols des empfangenen Signals bereitzustellen.

11. Verfahren gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, ferner aufweisend Kalkulieren von Bit-Zuverlässigkeitsinformation unter Benutzung der abgeschätzten Interferenzenergie und der abgeschätzten Energie des zumindest einen Symbols des empfangenen Signals, wobei das empfangene Signal in Abhängigkeit von der kalkulierten Zuverlässigkeitsinformation dekodiert wird.

12. Verfahren gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Schritt des Prozessierens des empfangenen Signals zumindest einen der Schritte aufweist von: Dekodieren des empfangenen Signals, Kalkulieren von Zuverlässigkeitsinformationen, Bestimmen oder Skalieren von Schwellwerten für die Auswahl eines einer Mehrzahl von Kanalabschätzungsalgorithmen, Umleiten von Prozessierungsressourcen, Auswählen eines einer Mehrzahl von Empfänger-Prozessierungs- oder -Detektionsalgorithmen, und Auswählen eines einer Mehrzahl von Taktgebungs- oder Frequenzsynchronisationsalgorithmen.

13. Verfahren gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, ferner aufweisend Bestimmen, basierend auf der abgeschätzten Interferenzenergie und der abgeschätzten Energie des zumindest einen Symbols, ob ein Link, auf welchem das Signal empfangen ist, zu terminieren ist.

14. Drahtloser Empfänger zur Benutzung in einem drahtlosen Kommunikationsnetzwerk, wobei der Apparat aufweist:
Mittel zum Empfangen eines Signals, wobei das empfangene Signal Daten aufweist, welche zumindest ein Symbol aus einem Symbolalphabet beinhalten, wobei das Symbolalphabet aus komplexen Werten besteht, welche eine Richtung in der komplexen Ebene definieren, wobei das empfangene Signal ferner Interferenz aufweist;
Mittel zum Messen der Varianz einer ersten Komponente des empfangenen Signals, welche senkrecht zu der definierten Richtung in der komplexen Ebene ist;
Mittel zum Abschätzen der Interferenzenergie des empfangenen Signals unter Benutzung der gemessenen Varianz der ersten Komponente des empfangenen Signals;
Mittel zum Abschätzen einer Gesamtenergie des empfangenen Signals;
Mittel zum Abschätzen der Energie des zumindest einen Symbols des empfangenen Signals dadurch, dass die abgeschätzte Interferenzenergie von der abgeschätzten Gesamtenergie des empfangenen Signals abgezogen wird; und
Mittel zum Durchführen, basierend auf der abgeschätzten Interferenzenergie und der abgeschätzten Energie des zumindest einen Symbols des empfangenen Signals, zumindest eines der Schritte von: Prozessieren des empfangenen Signals, und Erzeugen von Steuerinformation, welche die Übermittlung eines weiteren Signals von dem drahtlosen Empfänger betrifft.

15. Empfänger gemäß Anspruch 14, wobei das Symbolalphabet ein binäres Symbolalphabet ist, welches aus einem ersten komplexen Wert und einem zweiten komplexen Wert besteht, wobei der zweite komplexe Wert das Negative des ersten komplexen Wertes ist.

16. Empfänger gemäß Anspruch 14 oder 15, wobei die Symbole Übermittlungsenergiesteuersymbole sind, welche anzeigen, ob die Energie der Übermittlung von dem drahtlosen Empfänger erhöht oder erniedrigt werden soll.

17. Empfänger gemäß einem der Ansprüche 14 bis 16, ferner aufweisend Mittel zum Messen der Varianz des empfangenen Signals, wobei die Gesamtenergie des empfangenen Signals unter Benutzung der gemessenen Varianz des empfangenen Signals abgeschätzt wird.

18. Empfänger gemäß einem der Ansprüche 14 bis 16, ferner aufweisend Mittel zum Messen der Varianz einer zweiten Komponente des empfangenen Signals, welche parallel zu der definierten Richtung in der komplexen Ebene ist, wobei die Gesamtenergie des empfangenen Signals unter Benutzung der gemessenen Varianz der zweiten Komponente des empfangenen Signals abgeschätzt wird.

19. Empfänger gemäß einem der Ansprüche 14 bis 18, ferner aufweisend Mittel zum Abschätzen eines Signal-zu-Interferenz-Verhältnisses des empfangenen Signals unter Benutzung der abgeschätzten Interferenzenergie und der abgeschätzten Energie des zumindest einen Symbols des empfangenen Signals, wobei der Schritt eines Dekodierens des empfangenen Signals oder der Schritt eines Steuerns der Übermittlung in Abhängigkeit von dem abgeschätzten Signal-zu-Interferenz-Verhältnis durchgeführt wird.

20. Empfänger gemäß einem der Ansprüche 14 bis 19, wobei das empfangene Signal eine Mehrzahl von fraktionellen dedizierten physikalischen Kanälen beinhaltet, welche einen Kanalisierungscode teilen, und wobei das Mittel zum Abschätzen von Interferenzenergie des empfangenen Signals das empfangene Signal auf jedem der fraktionellen dedizierten physikalischen Kanäle benutzt.

21. Empfänger gemäß Anspruch 20, ferner aufweisend Mittel zum Abschätzen einer Phase des empfangenen Signals auf jedem der fraktionellen dedizierten physikalischen Kanäle und Mittel zum Anwenden einer jeweiligen geeigneten Derotation für das empfangene Signal auf jedem der fraktionellen dedizierten physikalischen Kanäle in Abhängigkeit von den jeweiligen abgeschätzten Phasen.

22. Empfänger gemäß einem der Ansprüche 14 bis 21, ferner aufweisend Mittel zum Anwenden eines Zeitmittlungsfilters auf die abgeschätzte Interferenzenergie und/oder auf die abgeschätzte Energie des zumindest einen Symbols des empfangenen Signals.

23. Empfänger gemäß einem der Ansprüche 14 bis 22, wobei Pilotsymbole auf einem dedizierten physikalischen Kanal empfangen werden, um eine Amplitudenreferenz zur Benutzung mittels des Mittels zum Abschätzen der Interferenzenergie und mittels des Mittels zum Abschätzen der Energie des zumindest einen Symbols des empfangenen Signals bereitzustellen.

24. Empfänger gemäß einem der Ansprüche 14 bis 23, ferner aufweisend Mittel zum Kalkulieren von Bit-Zuverlässigkeitsinformation unter Benutzung der abgeschätzten Interferenzenergie und der abgeschätzten Energie des zumindest einen Symbols des empfangenen Signals, wobei das empfangene Signal in Abhängigkeit von der kalkulierten Zuverlässigkeitsinformation dekodiert wird.

25. Empfänger gemäß einem der Ansprüche 14 bis 24, wobei der Schritt des Prozessierens des empfangenen Signals zumindest einen der Schritte aufweist von: Dekodieren des empfangenen Signals, Kalkulieren von Zuverlässigkeitsinformation, Bestimmen oder Skalieren von Schwellwerten für die Auswahl eines einer Mehrzahl von Kanalabschätzungsalgorithmen, Umleiten von Prozessierungsressourcen, Auswählen eines einer Mehrzahl von Empfänger-Prozessierungs- oder -Detektionalgorithmen, und Auswählen eines einer Mehrzahl von Taktgebungs- oder Frequenzsynchronisationsalgorithmen.

26. Empfänger gemäß einem der Ansprüche 14 bis 25, ferner aufweisend Mittel zum Bestimmen, basierend auf der abgeschätzten Interferenzenergie und der abgeschätzten Energie des zumindest einen Symbols, ob ein Link, auf welchem das Signal empfangen ist, zu terminieren ist.

27. Computerlesbares Medium, welches computerlesbare Anweisungen zum Durchführen des Verfahrens gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13 aufweist.

28. Verfahren zum Erzeugen einer Schätzung von Symbolenergie und einer Schätzung von Interferenzenergie eines empfangenen Signals in einem drahtlosen Kommunikationsnetzwerk, wobei das Verfahren aufweist:
Empfangen des Signals, wobei das empfangene Signal Daten aufweist, welche zumindest ein Symbol aus einem Symbolalphabet beinhalten, wobei das Symbolalphabet aus komplexen Werten besteht, welche eine Richtung in der komplexen Ebene definieren, wobei das empfangene Signal ferner Interferenz aufweist;
Messen der Varianz einer ersten Komponente des empfangenen Signals, welche senkrecht zu der definierten Richtung in der komplexen Ebene ist;
Abschätzen der Interferenzenergie des empfangenen Signals unter Benutzung der gemessenen Varianz der ersten Komponente des empfangenen Signals;
Abschätzen einer Gesamtenergie des empfangenen Signals; und
Abschätzen der Energie des zumindest einen Symbols des empfangenen Signals dadurch, dass die abgeschätzte Interferenzenergie von der abgeschätzten Gesamtenergie des empfangenen Signals abgezogen wird.

29. Verfahren gemäß Anspruch 28, ferner aufweisend Einstellen eines oder mehrerer Parameter, welche die Empfängerarchitektur oder die Empfängerimplementierung betreffen, basierend auf der abgeschätzten Interferenzenergie und der abgeschätzten Energie des zumindest einen Symbols des empfangenen Signals.

Description:

Die Erfindung betrifft die Abschätzung oder Schätzung (estimation) von Signal- und Interferenzenergie oder Signal- und Interferenzleistung (signal and interference power) in einem drahtlosen Kommunikationssystem.

Die Abschätzung der Signalenergie oder Signalleistung oder Signalstärke (signal power) und der Interferenzenergie oder Interferenzleistung oder Interferenzstärke (interference power) in einem drahtlosen Kommunikationsempfänger ist eine fundamentale Aufgabe für eine Anzahl von Signalprozessierungsfunktionen in einem drahtlosen Kommunikationssystem. Zum Beispiel kann die abgeschätzte oder geschätzte (estimated) Signalenergie und die abgeschätzte Interferenzenergie oder ihr Verhältnis benutzt werden, (i) um Kanalqualitätsschätzungen für Übermittlungsleistungssteuerrückkopplung (transmit power control feedback) zu erzeugen; (ii) um zu beurteilen, ob die Qualität eines Links so weit abgefallen ist (dropped so low), dass ein Anruf unter Benutzung des Links terminiert werden sollte („out-of-sync”); oder (iii) um Zuverlässigkeitsinformation (z. B. Log-Likelihood-Verhältnisse) z. B. für Eingabe in Soft-Dekoder zu kalkulieren.

Im Folgenden wird der Ausdruck Interferenz benutzt, um die Gesamtstörung (overall disturbance) zu adressieren, welche das empfangene Signal affektiert, einschließlich z. B. dem thermischen Rauschen, welches mit dem empfangenen Signal in einem drahtlosen Kommunikationsempfänger assoziiert ist.

Um bei der Abschätzung oder Schätzung der Signalenergie und Interferenzenergie zu assistieren, kann ein drahtloser Kommunikationssender (transmitter) eine Amplitudenreferenz mittels der Übermittlung von bekannten Pilotsymbolen bereitstellen. In Dritte-Generation-Partnerschafts-Projekt-(3rd Generation Partnership Project)(3GPP)-Wideband Code Division Multiple Access-(WCDMA)-Systemen, welche einen dedizierten physikalischen Kanal (Dedicated Physical Channel) (DPCH) auf der Abwärtsstrecke (downlink) einsetzen, wird die Übermittlung von bekannten Symbolen mittels der Übermittlung von Pilot-Bits in dem dedizierten physikalischen Steuerkanal (Dedicated Physical Control Channel) (DPCCH) erreicht, welcher der Teil des DPCH ist, welcher für Steuerinformation benutzt wird. Der DPCCH ist definiert in 3GPP TS 25.211, „Technical Specification Group Radio Access Network: Physical channels and Mapping of Transport Channels onto Physical Channels (FDD)”, November 2007, Sektion 5.3.2.

Aus Gründen, wie etwa Effizienz in der Benutzung der Abwärtsstreckeressourcen (downlink resources), braucht oder muss es nicht immer möglich sein oder gewünscht sein, Extrainformation, wie etwa Pilotsymbole, zu übermitteln, um die Signalenergie und Interferenzenergie abzuschätzen. Ein Beispiel eines Systems, wo Pilotinformation nicht vorhanden ist, ist der 3GPP Version 6 Abwärtsstrecke-Kanal (downlink channel), welcher der fraktionelle DPCH (F-DPCH) genannt wird, was in 3GPP TS 25.211, „Technical Specification Group Radio Access Network: Physical Channels and Mapping of Transport Channels onto Physical Channels (FDD)”, November 2007, Sektion 5.3.2.6. definiert ist.

WO 2006/122805 offenbart ein Verfahren und einen Apparat, in welchem Energiesteuerrückkopplung für ein Steuerkanalsignal erzeugt ist, welches in Verbindung mit einem Referenzkanal empfangen ist (z. B. ein gemeinsamer Pilotkanal) (Common Pilot Channel (CPICH)) basierend auf Signalstärke oder Qualität des Referenzkanals, und einer Schätzung eines Verstärkungsfaktors, welcher das Steuersignal und das Referenzkanalsignal betrifft. Obwohl sich dieses Verfahrens nicht auf die Verfügbarkeit von Pilotsymbolen stützt, um Leistungssteuerrückkopplung zu erzeugen, stützt sich das Verfahren von WO 2006/122805 auf ein Referenzkanalsignal (z. B. ein CPICH) und auf eine Schätzung des Verstärkungsfaktors zwischen dem Steuerkanalsignal und dem Referenzkanalsignal.

Ein Verfahren zum genauen Abschätzen von Signalenergie oder Signalleistung und Interferenzenergie oder Interferenzleistung ist erfordert, welches nicht die Verfügbarkeit von Pilot-Bits oder die Verfügbarkeit eines Referenzkanalsignals annimmt.

In einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist bereitgestellt ein Verfahren zum Operieren eines drahtlosen Empfängers in einem drahtlosen Kommunikationsnetzwerk, wobei das Verfahren aufweist: Empfangen eines Signals, wobei das empfangene Signal Daten aufweist, welche zumindest ein Symbol aus einem Symbolalphabet beinhalten, wobei das Symbolalphabet aus komplexen Werten besteht, welche eine Richtung in der komplexen Ebene definieren, wobei das empfangene Signal ferner Interferenz aufweist; Messen der Varianz einer ersten Komponente des empfangenen Signals, welche senkrecht zu der definierten Richtung in der komplexen Ebene ist; Abschätzen der Interferenzenergie oder Interferenzleistung (interference power) des empfangenen Signals unter Benutzung der gemessenen Varianz der ersten Komponente des empfangenen Signals; Abschätzen einer Gesamtenergie oder Gesamtleistung (total power) des empfangenen Signals; Abschätzen der Energie des zumindest einen Symbols des empfangenen Signals dadurch, dass die abgeschätzte Interferenzenergie von der abgeschätzten Gesamtenergie des empfangenen Signals abgezogen wird; und, basierend auf der abgeschätzten Interferenzenergie und der abgeschätzten Energie des zumindest einen Symbols des empfangenen Signals, Durchführen zumindest eines der Schritte von: Prozessieren des empfangenen Signals und Erzeugen von Steuerinformation, welche die Übertragung eines weiteren Signals von dem drahtlosen Empfänger betrifft.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Symbolalphabet ein binäres Symbolalphabet, welches aus einem ersten komplexen Wert und einem zweiten komplexen Wert besteht, wobei der zweite komplexe Wert das Negative des ersten komplexen Wertes ist. Vorzugsweise sind die Symbole Übermittlungsenergiesteuersymbole, welche anzeigen, ob die Energie der Übermittlung von dem drahtlosen Empfänger erhöht oder erniedrigt werden sollte.

In einer anderen Ausführungsform weist das Verfahren ferner auf Messen der Varianz des empfangenen Signals, wobei die Gesamtenergie des empfangenen Signals unter Benutzung der gemessenen Varianz des empfangenen Signals abgeschätzt wird. In einer anderen Ausführungsform weist das Verfahren ferner auf Messen der Varianz einer zweiten Komponente des empfangenen Signals, welche parallel zu der definierten Richtung in der komplexen Ebene ist, wobei die Gesamtenergie des empfangenen Signals unter Benutzung der gemessenen Varianz der zweiten Komponente des empfangenen Signals abgeschätzt wird.

In bevorzugten Ausführungsformen weist das Verfahren ferner auf Abschätzen eines Signal-zu-Interferenz-Verhältnisses des empfangenen Signals unter Benutzung der abgeschätzten Interferenzenergie und der abgeschätzten Energie des zumindest einen Symbols des empfangenen Signals, wobei der Schritt eines Dekodierens des empfangenen Signals oder der Schritt eines Steuerns der Übermittlung in Abhängigkeit von dem abgeschätzten Signal-zu-Interferenz-Verhältnis durchgeführt wird.

In einigen Ausführungsformen beinhaltet das empfangene Signal eine Mehrzahl von fraktionellen dedizierten physikalischen Kanälen, welche einen Kanalisierungscode teilen, wobei die Interferenzenergie des empfangenen Signals unter Benutzung des empfangenen Signals auf jedem der fraktionellen dedizierten physikalischen Kanälen abgeschätzt wird. Das Verfahren kann ferner aufweisen Abschätzen einer Phase des empfangenen Signals auf jedem der fraktionellen dedizierten physikalischen Kanäle und Anwenden einer jeweiligen geeignete Derotation (derotation) für das empfangene Signal auf jedem der fraktionellen dedizierten physikalischen Kanäle in Abhängigkeit von den jeweiligen abgeschätzten Phasen.

Vorzugsweise weist das Verfahren ferner auf Anwenden eines Zeitmittlungsfilters auf die abgeschätzte Interferenzenergie und/oder die abgeschätzte Energie des zumindest einen Symbols des empfangenen Signals.

In einigen Ausführungsformen werden Pilotsymbole auf einem dedizierten physikalischen Kanal empfangen, um eine Amplitudenreferenz zur Benutzung beim Abschätzen der Interferenzenergie und beim Abschätzen der Energie des zumindest einen Symbols des empfangenen Signals bereitzustellen.

Das Verfahren kann ferner aufweisen Kalkulieren von Bit-Zuverlässigkeitsinformation unter Benutzung der abgeschätzten Interferenzenergie und der abgeschätzten Energie des zumindest einen Symbols des empfangenen Signals, wobei das empfangene Signals in Abhängigkeit von der kalkulierten Zuverlässigkeitsinformation dekodiert wird.

Der Schritt des Prozessierens des empfangenen Signals kann zumindest einen der Schritte aufweisen von: Dekodieren des empfangenen Signals, Kalkulieren von Zuverlässigkeitsinformationen (reliability information), Bestimmen oder Skalieren von Schwellwerten für die Auswahl eines einer Mehrzahl von Kanalabschätzungsalgorithmen, Umleiten von Prozessierungsressourcen, Auswählen von einem einer Mehrzahl von Empfänger-Prozessierungs- oder -Detektionalgorithmen, und Auswählen von einem einer Mehrzahl von Taktgebungs-(timing) oder Frequenzsynchronisationsalgorithmen. Das Verfahren kann ferner aufweisen Bestimmen, basierend auf der abgeschätzten Interferenzenergie und der abgeschätzten Energie des zumindest einen Symbols, ob ein Link, auf welchem das Signal empfangen ist, zu terminieren ist.

In einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Drahtloser Empfänger zur Benutzung in einem drahtlosen Kommunikationsnetzwerk bereitgestellt, wobei der Apparat aufweist: Mittel zum Empfangen eines Signals, wobei das empfangene Signal Daten aufweist, welche zumindest ein Symbol aus einem Symbolalphabet beinhalten, wobei das Symbolalphabet aus komplexen Werten besteht, welche eine Richtung in der komplexen Ebene definieren, wobei das empfangene Signal ferner Interferenz aufweist; Mittel zum Messen der Varianz einer ersten Komponente des empfangenen Signals, welche senkrecht zu der definierten Richtung in der komplexen Ebene ist; Mittel zum Abschätzen der Interferenzenergie (interference power) des empfangenen Signals unter Benutzung der gemessenen Varianz der ersten Komponente des empfangenen Signals; Mittel zum Abschätzen einer Gesamtenergie (total power) des empfangenen Signals; Mittel zum Abschätzen der Energie oder Leistung (power) des zumindest einen Symbols des empfangenen Signals dadurch, dass die abgeschätzte Interferenzenergie von der abgeschätzten Gesamtenergie des empfangenen Signals abgezogen wird; und Mittel zum Durchführen, basierend auf der abgeschätzten Interferenzenergie und der abgeschätzten Energie des zumindest einen Symbols des empfangenen Signals, zumindest eines der Schritte von: Prozessieren des empfangenen Signals, und Erzeugen von Steuerinformation, welche die Übermittlung eines weiteren Signals von dem drahtlosen Empfänger betrifft.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Symbolalphabet ein binäres Symbolalphabet, welches aus einem ersten komplexen Wert und einem zweiten komplexen Wert besteht, wobei der zweite komplexe Wert das Negative des ersten komplexen Wertes ist. Vorzugsweise sind die Symbole Übermittlungsenergiesteuersymbole (Transmit Power Control Symbols), welche anzeigen, ob die Energie der Übermittlung von dem drahtlosen Empfänger erhöht oder erniedrigt werden sollte.

In einer Ausführungsform weist der Empfänger ferner auf Mittel zum Messen der Varianz des empfangenen Signals auf, wobei die Gesamtenergie des empfangenen Signals unter Benutzung der gemessenen Varianz des empfangenen Signals abgeschätzt wird. In einer anderen Ausführungsform weist der Empfänger ferner auf Mittel zum Messen der Varianz einer zweiten Komponente des empfangenen Signals, welche parallel zu der definierten Richtung in der komplexen Ebene ist, auf, wobei die Gesamtenergie des empfangenen Signals unter Benutzung der gemessenen Varianz der zweiten Komponente des empfangenen Signals abgeschätzt wird.

In bevorzugten Ausführungsformen weist der Empfänger ferner auf Mittel zum Abschätzen eines Signal-zu-Interferenz-Verhältnisses des empfangenen Signals unter Benutzung der abgeschätzten Interferenzenergie und der abgeschätzten Energie des zumindest einen Symbols des empfangenen Signals, wobei der Schritt eines Dekodierens des empfangenen Signals oder der Schritt eines Steuerns der Übermittlung in Abhängigkeit von dem abgeschätzten Signal-zu-Interferenz-Verhältnis durchgeführt wird.

In einigen Ausführungsform beinhaltet das empfangene Signal eine Mehrzahl von fraktionellen dedizierten physikalischen Kanälen, welche einen Kanalisierungscode teilen, und wobei das Mittel zum Abschätzen von Interferenzenergie des empfangenen Signals das empfangene Signal auf jedem der fraktionellen dedizierten physikalischen Kanäle benutzt. Der Empfänger kann ferner Mittel aufweisen zum Abschätzen einer Phase des empfangenen Signals auf jedem der fraktionellen dedizierten physikalischen Kanäle und Mittel zum Anwenden einer jeweiligen geeigneten Derotation für das empfangene Signal auf jedem der fraktionellen dedizierten physikalischen Kanäle in Abhängigkeit von den jeweiligen abgeschätzten Phasen.

Vorzugsweise weist der Empfänger ferner auf Mittel zum Anwenden eines Zeitmittlungsfilters auf die abgeschätzte Interferenzenergie und/oder die abgeschätzte Energie des zumindest einen Symbols des empfangenen Signals.

In einigen Ausführungsformen werden Pilotsymbole auf einem dedizierten physikalischen Kanal empfangen, um eine Amplitudenreferenz zur Benutzung mittels des Mittels zum Abschätzen der Interferenzenergie und mittels des Mittels zum Abschätzen der Energie des zumindest einen Symbols des empfangenen Signals bereitzustellen.

Der Empfänger kann ferner Mittel aufweisen zum Kalkulieren von Bit-Zuverlässigkeitsinformation unter Benutzung der abgeschätzten Interferenzenergie und der abgeschätzten Energie des zumindest einen Symbols des empfangenen Signals, wobei das empfangene Signals in Abhängigkeit von der kalkulierten Zuverlässigkeitsinformation dekodiert wird.

In dem Empfänger kann der Schritt eines Prozessierens des empfangenen Signals zumindest einen der Schritte aufweisen von: Dekodieren des empfangenen Signals, Kalkulieren von Zuverlässigkeitsinformation, Bestimmen oder Skalieren von Schwellwerten für die Auswahl eines einer Mehrzahl von Kanalabschätzungsalgorithmen, Umleiten von Prozessierungsressourcen, Auswählen von einem einer Mehrzahl von Empfänger-Prozessierungs- oder -Detektionalgorithmen, und Auswählen eines einer Mehrzahl von Taktgebungs-(timing) oder Frequenzsynchronisationsalgorithmen. Der Empfänger kann ferner aufweisen Mittel zum Bestimmen, ob ein Link, auf welchem das Signal empfangen ist, zu terminieren ist, basierend auf der abgeschätzten Interferenzenergie und der abgeschätzten Energie des zumindest einen Symbols.

Ein computerlesbares Medium kann bereitgestellt werden, welches computerlesbare Anweisungen zum Durchführen des obigen Verfahrens aufweist.

In einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist bereitgestellt ein Verfahren zum Erzeugen einer Schätzung von Symbolenergie und einer Schätzung von Interferenzenergie eines empfangenen Signals in einem drahtlosen Kommunikationsnetzwerk, wobei das Verfahren aufweist:
Empfangen des Signals, wobei das empfangene Signal Daten aufweist, welche zumindest ein Symbol aus einem Symbolalphabet beinhalten, wobei das Symbolalphabet aus komplexen Werten besteht, welche eine Richtung in der komplexen Ebene definieren, wobei das empfangene Signal ferner Interferenz aufweist; Messen der Varianz einer ersten Komponente des empfangenen Signals, welche senkrecht zu der definierten Richtung in der komplexen Ebene ist; Abschätzen der Interferenzenergie oder -leistung (interference power) des empfangenen Signals unter Benutzung der gemessenen Varianz der ersten Komponente des empfangenen Signals; Abschätzen einer Gesamtenergie oder -leistung (total power) des empfangenen Signals; und Abschätzen der Energie oder Leistung (power) des zumindest einen Symbols des empfangenen Signals dadurch, dass die abgeschätzte Interferenzenergie von der abgeschätzten Gesamtenergie des empfangenen Signals abgezogen wird.

Das Verfahren kann ferner aufweisen Einstellen eines oder mehrerer Parameter, welche die Empfängerarchitektur oder die Empfängerimplementierung betreffen, basierend auf der abgeschätzten Interferenzenergie und der abgeschätzten Energie des zumindest einen Symbols des empfangenen Signals.

Für ein besseres Verständnis der vorliegenden Erfindung und um zu zeigen, wie dieselbe ausgeführt werden kann (put into effect), wird nun beispielhaft auf die folgenden Zeichnungen bezogen, in welchen:

1 ein schematisches Blockdiagramm ist, welches den Datenfluss in einem drahtlosen Empfänger gemäß einer bevorzugten Ausführungsform zeigt;

2 ein schematisches Blockdiagramm ist, welches die funktionalen Blöcke zeigt, welche in dem Signal- und Interferenzschätzungsblock 112 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst sind;

3 eine erste Repräsentation einer Signalprobe (signal sample) in der komplexen Ebene zeigt;

4 eine zweite Repräsentation einer Signalprobe in der komplexen Ebene zeigt; und

5 eine dritte Repräsentation einer Signalprobe in der komplexen Ebene zeigt.

Wie für einen Fachmann in der Technik klar sein würde, wird durch diese Beschreibung hindurch der Ausdruck „empfangenes Signal” benutzt, um das gesamte Signal, welches bei dem Empfänger empfangen ist, zu bedeuten, einschließlich dem nützlichen Teil des Signals (d. h. die Daten) plus irgendeine Interferenz, welche empfangen ist. Der Ausdruck „Signalenergie” (signal power) ist jedoch benutzt, um die Energie oder Leistung (power) des nützlichen Teils des empfangenen Signals zu bedeuten, d. h. die Energie oder Leistung (power) der empfangenen Daten.

Für Interferenz-begrenzte drahtlose Systeme, wie etwa jene, welche Code Division Multiple Access(CDMA)-Technologie basieren, ist es wichtig, einen Übermittlungsleistungssteuer-(Transmit Power Control)(TPC)-Mechanismus anzuwenden, um sicherzustellen, dass eine genügende aber keine exzessive Energie mittels jedes Transmitters in dem Netzwerk übermittelt wird, um eine adäquate empfangenes-Signal-Qualität für jede individuelle Übermittlung zu erreichen. In einem 3GPP WCDMA-System weist der Leistungssteuermechanismus zwei Teile auf: als erstes eine „äußere Schleife”, welche ein Ziel-Signal-zu-Interferenz-Energie-Verhältnis (SIR) setzt und einstellt, um einen Blockfehlerrate-(BLER)-Zielsatz (target set) mittels des Netzwerks zu erfüllen; und zweitens eine „innere Schleife”, welche schnelle Rückkoppelung für einen Transmitter bereitstellt, so dass der Transmitter seine transmittierte Signalenergie oder Signalleistung (signal power) dafür einstellen kann, dass das empfangene-SIR-Ziel erfüllt wird. Die innere-Schleife-Übermittlungsenergiesteuerung ist typischerweise auf einem Vergleich zwischen einer Ziel-SIR und einer SIR basiert, welche von dem empfangenen Signal abgeschätzt wird.

In 3GPP Hochgeschwindigkeits-Abwärtsstrecke-Paketzugriff (High-Speed Downlink Packet Access) (HSDPA) wird eine Hoch-Datenrate-Paketübermittlung dadurch erreicht, dass verschiedene Benutzer auf dem Hochgeschwindigkeits-Abwärtsstrecke-geteilten-Kanal (High-Speed Downlink Shared Channel) (HS-DSCH) zeitlich eingeplant werden (scheduling). In den 3GPP Version 5 Spezifikationen erfordert jedes Benutzerequipment (User Equipment) (UE), welches zugelassen ist, die Abwärtsstrecke HS-DSCH-Ressourcen zu teilen, die Übermittlung eines jeweiligen assoziierten DPCH-Downlink-Kanals. Der Hauptzweck der assoziierten DPCH-Downlink-Kanäle ist, die Operation der innere-Schleife-Energiesteuerung auf dem Downlink und dem Uplink beizubehalten. Übermittlungsenergiesteuer-(Transmit Power Control)(TPC)-Bits sind in dem DPCCH umfasst, um die Energiesteuerinformation zwischen der drahtlose Netzwerkbasisstation und dem UE zu übertragen. Uplink-Energiesteuerinformation, welche in den TPC-Bits des Downlink-DPCCH übermittelt wird, ist notwendig, um die Linkadaption für die Übermittlung von höhere-Schicht-Steuersignalisierung auf dem Uplink-DPCH beizubehalten. Downlink-Steuerinformation, welche in den TPC-Bits des Uplink-DPCCH übermittelt wird, kann für die Übermittlung von HSDPA-physikalische-Schicht-Signalisierung oder Bitübertragungsschicht-Signalisierung (physical layer signalling) auf dem Hoch-Geschwindigkeitgeteiltem Kanal (High-Speed Shared Control Channel) (HS-SCCH) wieder verwendet werden. Jeder assoziierte Downlink DPCH erfordert die Allozierung eines Downlink-orthogonale-Variable-Verbreiterungsfaktor-(Orthogonal Variable Spreading Factor)(OVSF)-Kanalisierungscode. Daher kann beim Vorhandensein von mehreren HSDPA-UEs die Übermittlung der assoziierten DPCH-Kanäle einen signifikanten Teil von den verfügbaren Downlink-Code-Tree-Ressourcen gebrauchen (d. h. von den verfügbaren Downlink-OVSF-Kanalisierungscodes). Dies begrenzt die maximale Anzahl von HSDPA-UEs, welche gleichzeitig unterstützt werden können, ohne die Anzahl von Downlink-Codes zu reduzieren, welche für Datenübermittlung an dem HS-DSCH reserviert sind. Um die Codebenutzungseffizienz zu verbessern, haben die 3GPP Version 6 Spezifikationen den F-DPCH-Kanal eingeführt, welcher nur den Downlink-TPC-Befehl für Uplink-Energiesteuerung (Uplink Power Control) trägt. Unterstützung des F-DPCH ist obligatorisch für HSDPA-UEs aufwärts der Version 6 Spezifikation. Die Benutzung von F-DPCH erlaubt, einen Kanalisierungscode unter bis zu zehn F-DPCH-Kanälen in einer Zeitmultiplex-Weise zu teilen. Die Benutzung des F-DPCH kompliziert jedoch die Operation von Übermittlungsenergiesteuerung bei dem UE, weil eine F-DPCH-Zeitscheibe (time slot) nur ein TPC-Symbol beinhaltet und nicht irgendwelche bekannten Pilotsymbole beinhaltet. Daher beinhaltet der F-DPCH nicht genug Information, um eine Schätzung der empfangenes-Signal-Energie (received signal power) und der Interferenzenergie (interference power) unter Benutzung der Verfahren des Standes der Technik bereitzustellen.

Für ein Energiesteuerungsschema basierend auf dem F-DPCH, für welchen es kein Konzept einer Blockfehlerrate gibt, ist die äußere-Schleife-Operation auf einer Ziel-SIR basiert, welche einem Qualitätsmaß korrespondiert, welches typischerweise mittels eines TPC-Befehl-Fehlerrate-(CER)-Ziels gegeben ist. Die innere Schleife wird dann mittels eines Vergleichens der abgeschätzten SIR mit der Ziel-SIR zu operieren fortsetzen, so dass ein Transmitter seine transmittiertes-Signal-Energie (transmitted signal power) einstellen kann, um die Ziel-F-DPCH-Qualität zu erfüllen.

In diesem Fall kann der Energiesteueralgorithmus die folgenden Schritte umfassen:

  • • Simuliere im Vorhinein und erzeuge eine Tabelle von abgeschätzter SIR vs. TPC-CER;
  • • Finde die SIR-Schätzung, welche der Ziel-TPC-CER korrespondiert, welche als der Wert der Ziel-SIR genommen wird, und
  • • für jede F-DPCH-Schicht (slot), vergleiche die geschätzte SIR mit der Ziel-SIR.

Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, welche hierin beschrieben sind, stellen eine Abschätzung der Signalenergie und Interferenzenergie des empfangenen Signals in einem drahtlosen Kommunikationsempfänger ohne den Bedarf einer Amplitudenreferenz bereit, welche mittels der Übermittlung von bekannten Pilotsymbolen bereitgestellt ist. In einer bevorzugten Ausführungsform betrifft die Erfindung die Benutzung der obigen Signalenergieschätzung und der obigen Interferenzenergieschätzung in einem Code Division Multiple Access (CDMA) drahtlosen Kommunikationssystem. Ein 3GPP WCDMA/HSDPA zelluläres System, welches einen Version 6 F-DPCH-Kanal einsetzt, wird als ein nicht begrenzender Fall betrachtet, um die Anwendung der vorliegenden Erfindung zu exemplifizieren. In einer Ausführungsform wird das Verfahren bei einem Benutzerequipment(User Equipment)(UE)-Empfänger eines 3GPP HSDPA zellulären Systems benutzt, um die Signalenergie und die Interferenzenergie des fraktionellen dedizierten physikalischen Kanals (Fractional Dedicated Physical Channel) (F-DPCH) abzuschätzen, basierend auf dem TPC-Feld des F-DPCH, welcher in dem Downlink übermittelt ist. Die Schätzung der Interferenzenergie des F-DPCH kann unter Benutzung der gesamten F-DPCH-Scheibe (slot) verbessert werden, einschließlich von Feldern, welche den TPC-Symbolen von F-DPCH-Kanälen korrespondieren, welche an andere Benutzer übermittelt sind, welche denselben Downlink Spreizcode (spreading code) teilen. In anderen Ausführungsformen kann das Verfahren bei dem UE-Empfänger eines 3GPP WCDMA zellulären Systems benutzt werden, um die Schätzung der Signalenergie und der Interferenzenergie basierend auf unbekannten TPC-Symbolen und bekannten Pilotsymbolen, welche auf einem dedizierten physikalischen Steuerkanal (DPCCH) vorhanden sind, zu verbessern.

In einer Ausführungsform der Erfindung kann die abgeschätzte Signalenergie und die abgeschätzte Interferenzenergie des empfangenen Signals benutzt werden, um einen oder mehrere Parameter einzustellen, welcher die Empfängerarchitektur oder die Empfängerimplementierung betrifft. Zum Beispiel kann der Empfänger konfiguriert werden, ein empfangenes Signal gemäß einer Mehrzahl von Signalprozessierungsfunktionen zu dekodieren, wie etwa eine Rake-Empfängerfunktion (rake receiver function) oder eine Abgleichfunktion (equaliser function). Andere Signalverarbeitungsfunktionen könnten auch benutzt werden, um ein empfangenes Signal zu dekodieren, wie für einen Fachmann in der Technik bekannt sein würde. Die Wahl, welche Signalprozessierungsfunktion zu implementieren ist, um ein empfangenes Signal zu dekodieren, kann vollständig oder teilweise auf der abgeschätzten Signalenergie, der abgeschätzten Interferenzenergie oder dem Verhältnis der Signalenergie und der Interferenzenergie basieren. Andere Aspekte der Empfängerarchitektur oder Empfängerimplementierung können basierend auf der abgeschätzten Signalenergie, der abgeschätzten Interferenzenergie oder dem Verhältnis der Signalenergie und der Interferenzenergie eingestellt werden. Diese anderen Aspekte würden für einen Fachmann in der Technik ersichtlich sein.

Zuerst wird auf 1 Bezug genommen, welche ein schematisches Blockdiagramm ist, welches den Datenfluss in einem drahtlosen Empfänger 100 für ein digitale-Kommunikationen-System gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. Der drahtlose Empfänger 100 weist eine Antenne 102, Radiofrequenz-(RF) und intermediäre-Frequenz(IF)-Stufen 106, ein Empfänger-Frontend 108, einen Signaldetektor 110, einen Signal- und Interferenzenergie-Abschätzungsblock 112, einen Log-Likelihood-Verhältnis(LLR)-Kalkulationsblock 114, einen Deinterleaver-(deinterleaver) und Kanaldekodierblock 116 und einen Transmissionsenergiesteuer-(TPC)-Block 118 auf. Die Antenne 102 ist angeordnet, um ein einlaufendes Signal 104 zu empfangen, und hat einen Ausgang gekoppelt an einen Eingang der RF- und IF-Stufen 106. Die RF- und IF-Stufen 106 haben einen Ausgang gekoppelt an einen Eingang des Empfänger-Frontends 108. Das Empfänger-Frontend hat einen Ausgang gekoppelt an einen Eingang des Signaldetektors 110. Der Signaldetektor 110 hat einen Ausgang gekoppelt an einen Eingang des Signal- und Interferenzenergie-Abschätzungsblocks 112. Der Signal- und Interferenzenergie-Abschätzungsblock 112 hat einen Ausgang gekoppelt an einen ersten Eingang des LLR-Kalkulationsblocks 114. Der LLR-Kalkulationsblock 114 hat einen zweiten Eingang gekoppelt an den Ausgang des Signaldetektors 110. Der LLR-Kalkulationsblock hat einen Ausgang gekoppelt an einen Eingang des Deinterleaver- und Kanaldetektorblocks 116. Der Ausgang oder die Ausgabe (output) des Deinterleaver- und Kanaldetektorblocks 116 ist ein dekodiertes Signal. Der Signal- und Interferenzenergie-Abschätzungsblock 112 hat einen zweiten Ausgang gekoppelt an einen Eingang des TPC-Blocks 118. Der TPC-Block 118 gibt TPC-Signale aus, welche zu anderen Knoten in dem drahtlosen Netzwerk transmittiert werden können, um die Energie oder Leistung (power) von Transmissionen zu steuern, welche von den anderen Knoten gesendet werden. Die TPC-Signale können an die anderen Knoten über eine transmittierende Antenne transmittiert werden. In einigen Ausführungsformen ist diese Antenne die Antenne 102, welche mittels des drahtlosen Empfängers 100 benutzt wird, um das einlaufende Signal 104 zu empfangen.

In Betrieb empfängt die Antenne 102 das einlaufende (incoming) Signal 104 über einen drahtlosen Kommunikationskanal. Das einlaufende Signal 104 wird den RF- und IF-Stufen 106 zugeführt. Die RF- und IF-Stufen 106 liefern dem Empfänger-Frontend 108 ein Basisbandsignal. Analog-zu-digital-Konversion findet in dem Empfänger-Frontend 108 statt. Das Empfänger-Frontend 108 liefert die digitalisierten Daten an den Signaldetektor 110, welcher empfangenes-Signal-Proben (samples) yk zur Prozessierung in dem Empfänger erzeugt. In einem WCDMA UE kann der Signaldetektor 110 die Form eines Rechenempfängers (rake receiver) oder eines Chip-Niveau-Abgleichers (chip level equaliser) mit geeigneten Descrambling und Despreading-Komponenten annehmen, um DPCH- oder F-DPCH-Signalproben yk in einer bekannten Weise zu erzeugen.

In einer bevorzugten Ausführungsform weisen die TPC-Symbole, welche auf dem F-DPCH (und DPCH) übermittelt werden, zwei TPC-Bits auf, welche eingeschränkt sind, identisch zu sein (d. h. entweder '00' oder '11'), so dass, obwohl der F-DPCH Quadratur-Phasen-Verschiebung-Verschlüsselung-(QPSK)-moduliert ist (Quadrature Phase Shift Keying modulated), eine komplexe Repräsentation des TPC-Symbols nur entweder (1 + j) oder –(1 + j) sein kann. Unter Benutzung dieser Charakteristik der TPC-Symbole, bei dem Ausgang des Signaldetektors 110, kann die Interferenzenergie und die Signalenergie des empfangenen Signals abgeschätzt werden. Der Signaldetektor 110 kann die Schritte von Kombinieren und Phasenkorrektur basierend auf der Phasenreferenz, welche mittels eines gemeinsamen Pilotkanals (Common Pilot Channel) (CPICH) bereitgestellt ist, vor Ausgeben der Signalproben yk durchführen.

2 zeigt ein schematisches Diagramm der funktionalen Blöcke, welche in dem Signal- und Interferenzenergie-Abschätzungsblock 112 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst sind, um die Signalenergie und Interferenzenergie-Schätzung bereitzustellen. Die funktionalen Blöcke, welche in dem Signal- und Interferenzenergie-Abschätzungsblock 112 umfasst sind, können in dem drahtlosen Empfänger 100 als Computerhardware, Software oder Firmware implementiert sein. Zum Beispiel können die funktionalen Blöcke als ein geeignet programmierter Prozessor implementiert sein oder als Codeblöcke, welche bereit zur Ausführung mittels eines geeigneten Prozessor sind.

Der Signal- und Interferenzenergie-Abschätzungsblock 112 weist einen senkrechte-Varianz-Messblock 202, einen Interferenzenergie-Abschätzungsblock 204 und einen Signalenergie-Abschätzungsblock 206 auf. Der senkrechte-Varianz-Messblock 202 ist eingerichtet, die empfangenes-Signal-Proben yk zu empfangen, und hat einen Ausgang gekoppelt an einen Eingang des Interferenzenergie-Abschätzungsblocks 204. Der Interferenzenergie-Abschätzungsblock 204 hat einen ersten Ausgang gekoppelt an einen ersten Eingang des Signalenergie-Abschätzungsblocks 206. Der Interferenzenergie-Abschätzungsblock 204 hat einen zweiten Ausgang, um eine Schätzung P^I der Interferenzenergie PI bei dem Ausgang des Signal- und Interferenzenergie-Abschätzungsblocks 112 bereitzustellen. Der Signalenergie-Abschätzungsblock 206 hat einen zweiten Eingang, welcher eingerichtet ist, die empfangenes-Signal-Proben yk zu empfangen. Der Signalenergie-Abschätzungsblock 206 hat einen Ausgang, um eine Schätzung P^S der Signalenergie PS bei dem Ausgang des Signal- und Interferenzenergie-Abschätzungsblocks 112 bereitzustellen.

Im Betrieb werden die empfangenes-Signal-Proben yk bei dem senkrechte-Varianz-Messblock 202 empfangen. Ein Maß der Interferenzenergie des empfangenen Signals ist mittels der Varianz der Komponente des empfangenen Signals gegeben, welche senkrecht zu der Richtung ist, welche mittels der möglichen TPC-Symbole definiert ist. Die Varianz der Komponente des empfangenen Signals, welche senkrecht zu der Richtung in der komplexen Ebene ist, welche mittels der möglichen TPC-Symbolwerte (z. B. (1 + j) und –(1 + j)) definiert ist, wird in dem senkrechte-Varianz-Messblock 202 gemessen. Die gemessene senkrechte Varianz wird dann an den Interferenzenergie-Abschätzungsblock 204 übergeben bzw. passiert. Bei dem Interferenzenergie-Abschätzungsblock 204 wird die Interferenzenergie des empfangenen Signals von der gemessenen Varianz der Komponente des empfangenen Signals abgeschätzt, welche senkrecht zu der Richtung ist, welche mittels der möglichen TPC-Symbole definiert ist. Die abgeschätzte Interferenzenergie P^I wird von dem Signal- und Interferenzenergie-Abschätzungsblock 112 ausgegeben.

Die empfangenes-Signal-Proben yk werden auch bei dem Signalenergie-Abschätzungsblock 206 empfangen. Der Signalenergie-Abschätzungsblock 206 kann intern ein Maß der Gesamtenergie oder Gesamtleistung (total power) der empfangenes-Signal-Proben ableiten. Alternativ kann der Signalenergie-Abschätzungsblock 206 intern ein Maß der Varianz der Komponente der empfangenes-Signal-Proben ableiten, welche parallel zu der Richtung in der komplexen Ebene ist, welches mittels der möglichen TPC-Symbolwerte definiert ist. Unter der Annahme, dass die Interferenz zirkulär symmetrisch ist, hat die Interferenz des empfangenen Signals dieselbe Varianz sowohl in der senkrechten als auch in der parallelen Komponente. Der Signalenergie-Abschätzungsblock 206 empfängt auch die abgeschätzte Interferenzenergie P^I von dem Interferenzenergie-Abschätzungsblock 204. Bei dem Signalenergie-Abschätzungsblock 206 kann die Signalenergie des empfangenen Signals von der gemessenen Gesamtenergie der empfangenes-Signal-Proben und der abgeschätzten Interferenzenergie abgeschätzt werden. Alternativ kann die Signalenergie der empfangenes-Signal-Proben von der gemessenen Varianz der Komponente der empfangenes-Signal-Proben, welche parallel zu der Richtung ist, welche mittels der möglichen TPC-Symbole definiert ist, und der abgeschätzten Interferenzenergie abgeschätzt werden. Die abgeschätzte Signalenergie P^S wird von dem Signal- und Interferenzenergie-Abschätzungsblock 112 ausgegeben. Die abgeschätzte Signalenergie P^S und die abgeschätzte Interferenzenergie P^I werden von dem Signal- und Interferenzenergie-Abschätzungsblock 112 ausgegeben und in den LLR-Kalkulationsblock 114 und/oder den Transmissionsenergie-Steuerungsblock 118 eingegeben, wie in 1 gezeigt ist.

Wie für einen Fachmann in der Technik klar sein würde, ist die vorliegende Erfindung nicht auf ein System begrenzt, in welchem TPC-Symbole nur entweder (1 + j) oder –(1 + j) sind. Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung umfassen Systeme, wobei das empfangene Signal Daten aufweist, welche unbekannte Symbole beinhalten, welche von einem Symbolalphabet übermittelt sind, in welchem alle der Symbole in dem Alphabet komplexe Werte sind, welche in einer Linie auf einer gegebenen Richtung der komplexen Ebene liegen. Mit anderen Worten definieren die Symbole in dem Alphabet eine Richtung in der komplexen Ebene. In einigen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ist das Symbolalphabet ein binäres Symbolalphabet {α, –α}, α ∊ C.

Wir beschreiben unten die Details einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Die Signalproben yk, welche mittels des Signaldetektors 110 ausgegeben sind, können ausgedrückt werden als

Wobei k den Symbolindex bezeichnet, hk die Verstärkung des äquivalenten Kanals bei der Empfängerausgabe ist, dk das k-te TPC-Symbol ist, und nk = nk,R + jnk,I die komplexwertige Interferenz bezeichnet (was benutzt ist, um die Interferenz plus Rauschen durch diese Beschreibung hindurch zu bezeichnen) bei dem Ausgang des Signaldetektors 110, welche als ein additiver, weißer, zirkulär symmetrischer Gaußscher Prozess modelliert ist mit Null als Mittelwert und mit Varianz E{|nk|2} = σ2n, wobei E{·} einen statistischen Erwartungswert anzeigt. Im Folgenden nehmen wir an, dass der äquivalente Kanal hk in (1) reell-wertig und positiv ist, hk ∊ R+. Es ist jedoch leicht für einen Fachmann in der Technik, die resultierende Beschreibung und Implementierung des Algorithmus auf den allgemeinen Fall zu erweitern, wobei hk irgendeinen komplexen Wert annehmen kann.

Die empfangenes-Signal-Energie des k-ten übermittelten TPC-Symbols ist gegeben durch PS = E{h2k} (wobei E{h2k} = h2k, wenn der Kanal langsam variiert und als stationär in dem interessierenden Intervall angesehen werden kann) und die Referenzenergie ist gegeben durch PI = σ2n. Die Signalenergie PS und die Interferenzenergie PI werden ohne Wissen des übermittelten TPC-Symbols dk abgeschätzt.

Wie oben beschrieben ist, sind in der bevorzugten Ausführungsform die TPC-Bits beschränkt identisch zu sein, so dass die Bits, welche auf ein QPSK-Symbol abgebildet sind, entweder '11' (für einen TPC-Befehl gleich 1) oder '00' (für einen TPC-Befehl gleich 0) sein müssen. Unter Betrachten des binären Wertes bk ∊ {+1, –1}, kann ein TPC-Befehl 0 auf den Wert bk = +1 abgebildet werden, und ein TPC-Befehl 1 kann auf bk = –1 abgebildet werden. In diesem Fall ist das übermittelte TPC-Symbol dk gegeben durch (1 + j)bk, was nur die Werte (1 + j) und –(1 + j) annehmen kann.

3 zeigt eine Repräsentation der komplexen Ebene. Die Linie 302 zeigt die Richtung, welche mittels der Punkte (1 + j) und –(1 –+ j) definiert ist, welche die möglichen Werte des übermittelten TPC-Symbols sind. Die empfangenes-Signal-Probe yk304 ist gegeben durch die Summe einer Signalkomponente 306 einschließlich dem übermittelten TPC-Symbol (in der Figur für den Fall, wo dk = 1 + j ist, gezeigt) und einer Komponente nk308, welche die Interferenz repräsentiert. Von 3 kann erkannt werden, dass für vernachlässigbar kleine Level einer Interferenz (nk → 0), wie empfangenes-Signal-Probe 304 gleich dem übermittelten TPC-Symbol 306 wäre. Es sollte geschätzt werden, dass der Interferenzkomponentevektor 308, welcher in 3 gezeigt ist, irgendeine Richtung in der komplexen Ebene haben kann. Die Interferenz kann ein additives, weißes, zirkulär symmetrisches Gaußsches Rauschen sein.

4 zeigt eine vereinfachte Repräsentation des Verfahrens der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Es ist bekannt, dass das übermittelte TPC-Symbol auf der Achse 302 liegt. Daher ist irgendeine Abweichung der empfangenes-Signal-Probe yk von der Achse 302 aufgrund von Interferenz. Die Komponente der empfangenes-Signal-Probe, welche senkrecht zu der Richtung 302 ist, wird berechnet und kann benutzt werden, die Interferenz der Signalprobe yk abzuschätzen. In dem in 4 gezeigten Beispiel ist die Komponente 410 der Interferenz parallel zu der Richtung 302 mittels des Vektors n'k repräsentiert, während die Komponente 412 der Interferenz senkrecht zu der Richtung 302 mittels des Vektors n''k repräsentiert ist. Es wird angenommen, dass die Interferenz zirkular symmetrisch ist, so dass die Komponente der Interferenz parallel zu der Achse 302 dieselbe Varianz hat wie die Komponente der Interferenz senkrecht zu der Achse 302. Mit anderen Worten E{|n'k|2} = E{|n''k|2}. Es folgt, dass die gesamte empfangene Energie oder Leistung (power) mittels der Signalenergie (d. h. die Energie der empfangenen Daten, z. B. die Energie der empfangenen TPC-Symbole) plus der Interferenzenergie gegeben ist. Es folgt auch, dass die Interferenzenergie mittels der Summe der Energie der Komponenten mit gleicher Energie (equal-powered components) in der senkrechten und parallelen Richtung mit Bezug auf die Achse 302 gegeben ist und äquivalent von der Energie einer der zwei Komponenten abgeleitet werden kann, z. B. der Komponente in der Richtung senkrecht zu der Richtung 302.

Das vorgeschlagene Verfahren für die Abschätzung der Signalenergie und der Interferenzenergie basierend auf den empfangenen TPC-Proben in einer bevorzugten Ausführungsform kann gemäß der folgenden exemplarischen Zweischrittprozedur formalisiert werden:
In dem ersten Schritt der exemplarischen Zweischrittprozedur wird, um die Interferenzenergie plus Rauschenergie zu berechnen PI = σ2n, yk um 45° rotiert, wie in 5 gezeigt ist, um den Signalteil auf die reelle Achse der komplexen Ebene zu bringen. Dies wird z. B. mittels eines Multiplizierens von yk mit ξ(1 – j), wobei ξ eine geeignete reelle positive Konstante ist, erreicht, um die Größe qk zu erhalten, wobei wobei das rotierte Rauschen ñk gegeben ist durch ñk = ξ(1 – j)nk = ξ[(nk,R + nk,I) + j(nk,I – nk,R)](3)

Unter Benutzung von Gleichungen 2 und 3 definieren wir die neue Größe ek als ek = lm[qk] = lm[ñk] = ξ(nk,I – nk,R)(4)

ek hängt nicht von dem Wert von bk ab, da der Signalteil von qk rein reell ist. Gegeben, dass der reelle und imaginäre Teil der Interferenz nk,R und nk,I als unkorreliert angenommen sind (so dass E{nk,R·nk,I} = 0), ist der Erwartungswert der Wurzel von ek dividiert durch den Multiplikationsfaktor ξ2 einfach

Gleichung 5 stellt eine Schätzung der Interferenzenergie PI = σ2n ohne die Kenntnis des übermittelten Symbols dk bereit. In einer praktischen Implementierung, unter der Annahme des ergodischen Interferenzprozesses (z. B. ein Prozess, für welchen die Ensemblestatistik auf der Basis einer einzelnen Probenrealisation des Prozesses berechnet werden kann), kann der statistische Erwartungswert (Ensemblemittel) mittels eines Probenmittels über den Beobachtungssatzersetzt werden.

Wählen des Wertes ξ = 1 gibt z. B.

Der F-DPCH beinhaltet nur ein TPC-Symbol pro Benutzer pro Scheibe (slot), so dass N = 1 in den Gleichungen 6 und 9, es sei denn der Beobachtungssatz kann erweitert werden. Ein Weg, um den Beobachtungssatz zu erweitern, ist, eine Eigenschaft des F-DPCH auszunutzen (man bemerke, dass es nicht eine Eigenschaft des DPCH ist): alle F-DPCHs von derselben Zelle setzen dieselben Scrambling- and Spreading-Codes ein, was bedeutet, dass obwohl die TPC-Bits, welche an jedes UE übermittelt werden, verschieden sind, die rotierten TPC-Symbole alle reell sein müssen. Daher muss irgendeine imaginäre Komponente der rotierten Signalprobe aufgrund von Interferenz sein. Auf diese Weise kann sich die Schätzung der Interferenzenergie alle der Symbole jeder Scheibe zunutze machen (z. B. 10 Symbole pro Scheibe), um dadurch zu erlauben, dass die Interferenzenergie (gleich der Varianz der imaginären Komponente) mit größerem Vertrauen abgeschätzt wird. Man bemerke, dass die Schätzung der Signalenergie (d. h. die Energie der empfangenen Daten) von einem UE noch auf dem einzelnen TPC-Symbol gemacht werden sollte, welches zu dem UE gehört. Alternativ oder zusätzlich kann eine Form eines Zeitmittlungsfilters (z. B. ein Endliche-Impulsantwort-(finite impulse response (FIR) oder ein Infinite-Impulsanwort-(infinite impulse response)(IIR)-Filter auf die Interferenzenergie angewendet werden, um einen Langzeitmittelwert zu bestimmen, um sicherzustellen, dass die Interferenzenergie, welche von der senkrechten Komponente abgeschätzt ist, auch für die auf der parallelen Komponente repräsentativ ist (unter der Annahme, dass die Interferenz zirkulär symmetrisch ist).

Eine Ausnahme für die Anwendbarkeit der obigen Eigenschaft gibt es aufgrund der Möglichkeit, dass andere UEs, welche den F-DPCH Scrambling- und Spreading-Code teilen, mit einer verschiedenen Phasenreferenz übermittelt werden können (z. B. der sekundäre CPICH anstatt des primären CPICH). In diesem Fall würde der Empfänger, um in der Lage zu sein, andere Symbole in der Scheibe für den Zweck eines Abschätzens der Interferenzenergie zu benutzen, die Phase des TPC-Symbols von jedem der anderen UEs abschätzen müssen und eine geeignete Derotation auf die empfangenen Proben abhängig von der abgeschätzten Phase anwenden müssen. Die Derotation kann verschieden für die verschiedenen Symbole der Scheibe sein (d. h. für die TPC-Symbole von verschiedenen UEs).

In dem zweiten Schritt der exemplarischen Zweischrittprozedur kann eine Schätzung P^S der TPC-Symbolenergie PS = E{h2k} mittels einer Betrachtung gefunden werden, dass die gesamte Signal-plus-Interferenzenergie (die gesamte empfangene Energie) PT bei dem Ausgang des Signaldetektors 110 ausgedrückt werden kann als PT = E{|yk|2} = E{h2k} + σ2n = PS + PI(10)und daher PS = E{h2k} = PT – PI ≈ E{|yk|2} – P^I(11)

Gleichung 11 stellt eine Schätzung der TPC-Symbolenergie PS ohne die Kenntnis des übermittelten Symbols dk bereit. In einer praktischen Implementierung können statistische Erwartungswerte (Ensemble-Mittelwerte) durch Proben-Mittelwerte über den Beobachtungssatzersetzt werden, so dass wobei P^I durch Gleichung 6 gegeben ist.

Zeitmittlungsfilterung (z. B. FIR- oder IIR-Filterung) kann angewendet werden, um die Zuverlässigkeit der Symbolenergie-Schätzung zu verbessern. Da sich jedoch die Signalenergie PS schnell mit der Zeitvariation der Propagationskanalcharakteristik ändern kann, kann es nicht so aggressiv wie die Interferenzenergieschätzung PI gefiltert werden, welche sich typischerweise langsamer mit der Zeit ändert.

Für eine relativ hohe SIR kann alternativ eine Schätzung der Signalenergie PS dadurch berechnet werden, dass beobachtet wird, dass E{|qk|} = E{|ξhkbk + ñk|} ≈ ξE{hk}(13)E{|qk|2} = E{|ξhkbk + ñk|2} ≈ ξ2E{h2k}.(14).

In diesem Fall, für sich langsam verändernde Kanäle oder, wenn sich hk signifikant innerhalb des Beobachtungsintervalls ändert

Die oben abgeschätzten Werte von PS und PI können benutzt werden, um das Signal-zu-Interferenz-Verhältnis (SIR) für Downlink-Energiesteuerung (downlink power control) abzuschätzen. Alternativ oder zusätzlich kann die abgeschätzte SIR für andere Zwecke benutzt werden einschließlich LLR-Kalkulation und Bestimmung von in-sync/out-of-sync-Bedingungen oder -Zuständen.

Die Prinzipien der vorliegenden Erfindung sind oben beschrieben worden, in welchen Schätzungen von Signal- und Interferenzenergie bzw. -leistung direkt von Messungen eines empfangenen Steuerkanalsignals erzeugt werden, ohne sich auf Pilotsymbole oder ein Referenzkanalsignal zu stützen.

Es sollte bemerkt werden, dass die Interferenzenergieschätzung auch unter Benutzung der bekannten CPICH-Pilotsymbole erhalten werden kann. Ein Vorteil dieses Ansatzes ist, dass sich für den Fall von DPCH die Schätzung der Interferenzenergie mehr Symbole zunutze machen kann als für den TPC-Bit-basierten Ansatz verfügbar sind. Es sollte jedoch bemerkt werden, dass in einer Mehrfachpfadumgebung (multipath enviroment) die Interzell-Interferenzkomponente aufgrund von Code-Nichtorthogonalität für den CPICH und den F-DPCH/DPCH verschieden sein wird.

Die Schätzung der Signalenergie und die Schätzung der Interferenzenergie, welche gemäß der vorliegenden Erfindung abgeleitet sind, können für eine Anzahl von Zwecken eingesetzt werden. Insbesondere kann die abgeschätzte Signalenergie und die abgeschätzte Interferenzenergie beim Prozessieren des empfangenen Signals und/oder zum Erzeugen von Steuerinformation benutzt werden, welche die Übermittlung eines Signals von dem drahtlosen Empfänger betrifft. In dieser Hinsicht kann die erzeugte Steuerinformation ein Steuersignal sein, welches zu transmittieren ist, wie etwa ein TPC-Symbol. Alternativ kann die erzeugte Steuerinformation die Weise steuern, in welcher ein Signal von dem drahtlosen Empfänger transmittiert wird. Die Energie oder Leistung (power), mit welcher ein Signal transmittiert wird, kann z. B. unter Benutzung der erzeugten Steuerinformation gesteuert werden. Ein Signal, dessen Transmission unter Benutzung der erzeugten Steuerinformation gesteuert wird, muss nicht notwendiger Weise ein Steuersignal sein und kann irgendein Typ eines Signals sein, wie etwa ein Datensignal.

Die Schätzungen der Signalenergie und der Interferenzenergie können in der Kalkulation von Zuverlässigkeitsinformation benutzt werden, z. B. in der Form eines Log-Likelihood-Verhältnisses, welches typischer Weise zur Channeldekodierung benutzt wird, jedoch andere mögliche Benutzungen hat, wie für einen Fachmann in der Technik bekannt sein würde. Die Schätzungen der Signalenergie und der Interferenzenergie können mit Schwellwerten verglichen werden, um out-of-sync/in-sync-Bedingungen oder -Zustände zu bestimmen, d. h. zu bestimmen, ob ein Link zu terminieren ist, auf welchem das Signal empfangen wird. Auf diese Weise, wenn die Interferenzenergie einen Interferenzschwellwert übersteigt oder wenn die abgeschätzte Signalenergie geringer ist als ein Signalschwellwert oder wenn das Verhältnis der abgeschätzten Signalenergie zu der abgeschätzten Interferenzenergie geringer ist als SIR-Schwellwert, kann dann auf diese Weise der Link terminiert werden und andernfalls braucht der Link nicht terminiert zu werden.

Die Schätzungen der Signalenergie und der Interferenzenergie können für eine Bestimmung oder eine Skalierung von Schwellwerten für die Auswahl von verschiedenen Kanalabschätzungsalgorithmen verwendet werden. Dies kann die Auswahl des Kanalabschätzungsfilters und/oder die Auswahl des Kanalabschätzungsfensters und/oder die Bestimmung eines Kanalabschätzungsschwellwerts umfassen (z. B. um die Kanalabschätzungskoeffizienten auf Null zu setzen, welche unterhalb des Schwellwerts sind). Die Abschätzungen der Signalenergie und der Interferenzenergie können auch zum Umleiten von Prozessierungsressourcen benutzt werden.

Die Abschätzungen der Signalenergie und Interferenzenergie können auch zum Auswählen eines verschiedenen Empfängerprozessierungs- oder -detektionsalgorithmus benutzt werden. In einem zellulären CDMA-Empfänger (z. B. ein WCDMA/HSPA-Empfänger) kann dies z. B. die Auswahl eines Rake-Empfängers (rake receiver) oder einer Abgleichprozessierung, oder die Auswahl von verschiedenen Abgleichalgorithmen oder die Auswahl von verschiedenen Abgleichparametern umfassen. Die Schätzungen der Signalenergie und der Interferenzenergie können auch zum Auswählen eines verschiedenen Taktgebungs-Synchronisationsalgorithmus (timing synchronization algorithm) oder eines verschiedenen Frequenz-Snychronisationsalgorithmus benutzt werden.

Als speziellere Beispiele können die Schätzungen der Signalenergie und der Interferenzenergie auch benutzt werden für:

  • • Abschätzung von SIR für Benutzung in Übermittlungsenergiesteuerung in einem System, welches einen F-DPCH-Kanal einsetzt;
  • • Verbesserte SIR-Schätzung (oder Reduzieren der Anzahl von erforderlichen Pilotsymbolen) in einem System, welches einen DPCH-Kanal mit sowohl TPC-Symbolen als auch bekannten Pilotsymbolen einsetzt;
  • • Verbesserte Schätzung von Signal- und Interferenzenergie zur Benutzung in der Kalkulation von Bit-Zuverlässigkeitsinformation (LLRs), welche an einen Soft-Kanaldekoder einzugeben ist (z. B. soft-in-soft-out-MAP-Turbodekoder oder soft-in-hard-out-Viterbi-Dekoder), in einem System, welches einen DPCH-Kanal mit sowohl TPC-Symbolen als auch bekannten Pilotsymbolen einsetzt;
  • • Schätzung von Signal- und Interferenzenergie zur Benutzung in der Kalkulation in Bit-Zuverlässigkeitsinformation (LLRs) für TPC-Befehle, wobei ein TPC-„herunter”-(down)-Befehl einen Zuverlässigkeitsschwellwert übersteigen muss, bevor er akzeptiert wird; oder
  • • Schätzung von SIR (und somit Bit-Fehlerrate) auf TPC-Befehlen zur Benutzung beim Bestimmen, ob ein Radiolink in Synchronisation ist oder aus Synchronisation ist (in- or out-of-sync).

Die vorliegende Erfindung kann auf den F-DPCH-Kanal angewendet werden, wo keine Pilotsymbole oder Trainingssymbole verfügbar sind. Sie kann auch auf den DPCH-Kanal angewendet werden, um eine Performanz zu verbessern, wenn im Zusammenhang mit Pilotsymbolen benutzt. Verglichen mit anderen Verfahren hat die mittels Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung bereitgestellte Lösung den zusätzlichen Vorteil, dass sie einfach zu implementieren ist.

Es wird geschätzt werden, dass die obigen Ausführungsformen nur als Beispiele beschrieben worden sind. Andere Anwendungen und Konfigurationen können für den Fachmann in der Technik, gegeben die Offenbarungen hierin, ersichtlich sein. Der Geltungsbereich der Erfindung ist nicht mittels der beschriebenen Ausführungsformen begrenzt, sondern nur durch die folgenden Ansprüche.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • WO 2006/122805 [0006, 0006]

Zitierte Nicht-Patentliteratur

  • 3GPP TS 25.211, „Technical Specification Group Radio Access Network: Physical channels and Mapping of Transport Channels onto Physical Channels (FDD)”, November 2007, Sektion 5.3.2 [0004]
  • 3GPP TS 25.211, „Technical Specification Group Radio Access Network: Physical Channels and Mapping of Transport Channels onto Physical Channels (FDD)”, November 2007, Sektion 5.3.2.6. [0005]