Title:
Empfänger
Kind Code:
B4


Abstract:

Empfänger, umfassend:
eine erste Frequenzänderungsschaltung (13) zum Umwandeln eines zwei oder mehrere Rundfunkwellen beinhaltenden Empfangssignals in ein erstes Zwischenfrequenzsignal mit einer lokalen Oszillation (VCO#1);
einen Bandtrennfilter (14), um Bändern, die in den zwei oder mehr Rundfunkwellen, die in das oben erwähnte erste Zwischenfrequenzsignal umgewandelt sind, enthalten sind, zu gestatten, ihn simultan zu passieren; und
eine zweite Frequenzänderungsschaltung (15) zum Umwandeln des Empfangssignals, das durch den oben erwähnten Bandtrennfilter ausgegeben wird, und das auf die oben erwähnten zwei oder mehr Rundfunkwellen begrenzt ist, in ein zweites Zwischenfrequenzsignal, aus dem jede der Rundfunkwellen bei einer Frequenz abgetastet werden kann, bei der die Rundfunkwellen nicht miteinander interferieren,
wobei der Bandtrennfilter mehrere Verzögerungsschaltungen (141) zum Verzögern des Empfangssignals um eine vorbestimmte Zeit, Koeffizienten-Multipliziereinheiten (142), die alle zum Multiplizieren einer Eingabe oder einer Ausgabe einer entsprechenden der Verzögerungsschaltungen mit einem vorbestimmten Koeffizienten bestimmt sind, und einem Addierer (143) zum Berechnen einer Summe von Ausgaben der Koeffizienten-Multipliziereinheiten (142) umfasst,
dadurch gekennzeichnet, dass wenn eine erste Rundfunkwelle der zwei oder mehr Rundfunkwellen eine Frequenz von f1 aufweist, eine zweite Rundfunkwelle der zwei oder mehr Rundfunkwellen eine Frequenz von f2 (f1>f2) aufweist, eine Versatzfrequenz als fy ausgedrückt wird und die lokale Oszillation eine Frequenz von fx aufweist, die erste Frequenzänderungsschaltung das erste Zwischenfrequenzsignal erzeugt, während: fx=1/2(f1+f2+fy) genügt wird und
die Versatzfrequenz fy ein positiv-ganzzahliges Mehrfaches eines Kanalbands ist, welches die zwei oder mehr Rundfunkwellen aufweisen. embedded image




Inventors:
Takeuchi, Mitsuru (Tokyo, JP)
Arita, Eiji (Tokyo, JP)
Application Number:
DE112009004422T
Publication Date:
06/14/2018
Filing Date:
11/05/2009
Assignee:
Mitsubishi Electric Corporation (Tokyo, JP)
International Classes:



Foreign References:
63667652002-04-02
200201816142002-12-05
JP2005252861A2005-09-15
JP2001103024A2001-04-13
JP2007312274A2007-11-29
JP2003309776A2003-10-31
JP200781878A
JP2007081878A2007-03-29
Attorney, Agent or Firm:
HOFFMANN - EITLE Patent- und Rechtsanwälte PartmbB, 81925, München, DE
Claims:
Empfänger, umfassend:
eine erste Frequenzänderungsschaltung (13) zum Umwandeln eines zwei oder mehrere Rundfunkwellen beinhaltenden Empfangssignals in ein erstes Zwischenfrequenzsignal mit einer lokalen Oszillation (VCO#1);
einen Bandtrennfilter (14), um Bändern, die in den zwei oder mehr Rundfunkwellen, die in das oben erwähnte erste Zwischenfrequenzsignal umgewandelt sind, enthalten sind, zu gestatten, ihn simultan zu passieren; und
eine zweite Frequenzänderungsschaltung (15) zum Umwandeln des Empfangssignals, das durch den oben erwähnten Bandtrennfilter ausgegeben wird, und das auf die oben erwähnten zwei oder mehr Rundfunkwellen begrenzt ist, in ein zweites Zwischenfrequenzsignal, aus dem jede der Rundfunkwellen bei einer Frequenz abgetastet werden kann, bei der die Rundfunkwellen nicht miteinander interferieren,
wobei der Bandtrennfilter mehrere Verzögerungsschaltungen (141) zum Verzögern des Empfangssignals um eine vorbestimmte Zeit, Koeffizienten-Multipliziereinheiten (142), die alle zum Multiplizieren einer Eingabe oder einer Ausgabe einer entsprechenden der Verzögerungsschaltungen mit einem vorbestimmten Koeffizienten bestimmt sind, und einem Addierer (143) zum Berechnen einer Summe von Ausgaben der Koeffizienten-Multipliziereinheiten (142) umfasst,
dadurch gekennzeichnet, dass wenn eine erste Rundfunkwelle der zwei oder mehr Rundfunkwellen eine Frequenz von f1 aufweist, eine zweite Rundfunkwelle der zwei oder mehr Rundfunkwellen eine Frequenz von f2 (f1>f2) aufweist, eine Versatzfrequenz als fy ausgedrückt wird und die lokale Oszillation eine Frequenz von fx aufweist, die erste Frequenzänderungsschaltung das erste Zwischenfrequenzsignal erzeugt, während: fx=1/2(f1+f2+fy) genügt wird und
die Versatzfrequenz fy ein positiv-ganzzahliges Mehrfaches eines Kanalbands ist, welches die zwei oder mehr Rundfunkwellen aufweisen.

Empfänger gemäß Anspruch 1, wobei der Empfänger n Empfangseinheiten, wobei n eine beliebige positive Ganzzahl ist, aufweist, die alle die erste Frequenzänderungsschaltung, den Bandtrennfilter und die zweite Frequenzänderungsschaltung umfassen, und der einen n Verzweigungsdiversitätsempfang ausführt.

Description:
Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Empfänger, der in der Lage ist, mehrere Kanäle zu empfangen, der gleichzeitig zwei oder mehr Rundfunkwellen empfängt, die der Empfänger zu empfangen wünscht.

Hintergrund der Erfindung

Viele Patentanmeldungen zu einer Technologie bezüglich eines Multikanalempfängers, der zwei oder mehr Rundfunkwellen simultan empfängt, sind angemeldet worden, um einen Empfänger bereitzustellen, der eine preisgünstige Struktur aufweist, indem er Komponenten zwischen verschiedenen Modellen teilt, um die Komponentenanzahl zu reduzieren.

Beispielsweise ist ein Multikanalempfänger bekannt, der eine Frequenzänderungsschaltung zum Aufteilen einer Antenneneingabe und dann Umwandeln jeder Rundfunkwelle, die der Multikanalempfänger zu empfangen wünscht, in ein Signal mit einer Zwischenfrequenz, und einen bandlimitierenden Filter aufweist, und der seine Komponenten wie etwa die Antenne durch Ausgeben eines oder mehrerer Tunerausgaben und Durchführen von Signaldemodulation an jeden der einen oder mehreren Tunerausgaben verringert (vergleiche beispielsweise Patentreferenz 1).

Weiterhin ist auch ein Multikanalempfänger bekannt, der zusätzlich zu der durch Patentreferenz 1 offenbarten Struktur eine Struktur des wieder Kombinierens von extrahierten Rundfunkwellen aufweist, die der Multikanalempfänger zu empfangen wünscht, und dann Ausgeben einer Mehrzahl von Kanälen über einen Ausgangsanschluss, um in der Lage zu sein, die Hardware einer Signaldemodulationseinheit der nächsten Stufe weiter zu vermindern (vgl. Patentreferenz 2).

US 2002/0 181 614 A1 lehrt einen Subsamplingrunkempfänger zum Umwandeln eines Funksignales in ein Basisband. Dieser kann in einer Funkkommunikationsvorrichtung wie etwa einem Funktelefon implementiert sein. Der Empfänger beinhaltet eine Abtast- und Halteschaltung, die ein Bandpassgefiltertes Eingangssignal bei Subsamplingfrequenz deutlich unter der Trägerfrequenz, aber den doppelten der Bandbreite der Nutzlast abtastet. Nach Digitalisierung wird das Signal auf zwei digitale Mischer angewendet, um In-Phasen- und Quadraturkomponenten der Nutzlast zu erzeugen.

US 6 366 765 B1 beschreibt einen Empfänger, der ein Signal durch Umschalten einer Vielzahl von Kommunikationssystemen empfängt, wobei er ein Empfangssignal durch eine lokale Oszillationsfrequenz in ein Basisbandsignal wandelt, das Band durch eine LPF beschränkt, eine Gewichtung mit einem Abgriffkoeffizienten macht, einen Transversalfilter zum Ansatz bringt und das Signal schließlich demoduliert.

JP 2001-103 024 A ist auf Funkausrüstung gerichtet, die eingerichtet ist zum Empfang einer Mehrzahl von Kanälen, mit eine Frequenzänderungsschaltung, einen Bandtrennfilter und einer weiteren Frequenzänderungsschaltung.

JP 2007-312 274 A lehrt einen weiteren Empfänger, der unter Verwendung von Multiband, Multimodus, Niedrig-Nutzeffizienzfrequenz und Zeitzone eine Vielzahl von Frequenzen und Systemen prozessiert und einen Interferenzwellendetektionsabschnitt enthält, der zur Weiterleitung von Signalen eine Frequenz auswählt, die von der Interferenzwelle weniger beeinträchtigt ist.

Verwandter Stand der TechnikdokumentePatentreferenz

  • Patentreferenz 1: JP 2003-309776 A
  • Patentreferenz 2: JP 2007-81878 A

Zusammenfassung der Erfindung

Jedoch erfordert der Empfänger gemäß einer der durch die oben erwähnten Patentreferenzen 1 und 2 offenbarten Technologien lokale Oszillatoren und bandbegrenzende Filter entsprechend mehreren Kanälen, die eine Demodulation brauchen. Daher ist diese Anforderung ein Hindernis für die erforderliche weitere Verkleinerung und Kostenreduktion.

Die vorliegende Erfindung ist gemacht worden, um das oben erwähnte Problem zu lösen und es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Empfänger bereitzustellen, der es ermöglicht, Multikanalempfang auszuführen, und der eine weitere Verkleinerung und Kostenreduktion desselben implementieren kann.

Um das oben erwähnte Problem zu lösen, beinhaltet ein Empfänger gemäß der vorliegenden Erfindungdie Merkmale des unabhängiger Patentanspruchs 1.

Daher ermöglicht es der Empfänger der vorliegenden Erfindung, einen Multikanalempfang auszuführen und kann weitere Verkleinerung und Kostenreduktion desselben implementieren.

Figurenliste

  • 1 ist ein Blockdiagramm, das die Struktur eines Empfängers gemäß Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 2 ist eine Ansicht, welche die Frequenzcharakteristik eines Bandtrennfilters zeigt, welches den Empfänger gemäß Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung konstruiert;
  • 3 ist eine Ansicht, die eine Äquivalenzschaltung des Bandtrennfilters zeigt, der den Empfänger gemäß Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung konstruiert;
  • 4 ist ein Betriebskonzeptdiagramm, das den Betrieb des Empfängers gemäß Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung auf der Frequenzcharakteristikansicht zeigt; und
  • 5 ist ein Blockdiagramm, das die Struktur eines Empfängers gemäß Ausführungsform 5 der vorliegenden Erfindung zeigt.

Ausführungsformen der Erfindung

Nachfolgend, um diese Erfindung detaillierter zu erläutern, werden die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.

Ausführungsform 1

1 ist ein Blockdiagramm, das die Struktur eines Empfängers gemäß Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung zeigt. Bei dieser Figur ist ein Frontende, das zwei oder mehr Rundfunkwellen (Kanäle), an denen der Empfänger Multikanalempfang durchgeführt hat, an einen OFDM-Demodulator 16 ausgibt, extrahiert und gezeigt.

Wie in 1 gezeigt, umfasst der Empfänger 1 gemäß Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung eine Antenne 11, ein Bandbegrenzungsfilter (BPF) 12, eine erste Frequenzänderungsschaltung 13, einen Bandtrennfilter 14, eine zweite Frequenzänderungsschaltung 15 und den OFDM (Orthogonal-Frequenz-Teiler-Multiplex)-Demodulator 16.

In der oben erwähnten Struktur wird ein über die Antenne 11 eingegebenes Empfangssignal durch den BPF 12 auf ein gesamtes Rundfunkwellenband (beispielsweise ein UHF (Ultra-HochFrequenz) Band) beschränkt.

Das durch diesen BPF beschränkte Empfangssignal wird mit einem Signal mit einer durch einen spannungsgesteuerten Oszillator VCO (Voltage Controlled Oscillator) #1 erzeugte Lokalfrequenz, der die erste Frequenzänderungsschaltung 13 bildet, gemischt und wird dann in ein Signal mit einer ersten Zwischenfrequenz umgewandelt.

Die erste Frequenzänderungsschaltung 13 führt die Frequenzumwandlung durch Einstellen der lokalen Oszillationsfrequenz fx des VCO #1 auf ½ (f1+f2+fy) ein, wobei eine erste Rundfunkwelle eine Frequenz von f1 aufweist, eine zweite Rundfunkwelle eine Frequenz von f2 aufweist und eine Versatzfrequenz durch fy ausgedrückt wird.

Wenn beispielsweise f1 und. f2 eingestellt sind, f1>f2 zu erfüllen, und die Frequenz der Rundfunkwelle mit der höchsten Frequenz aus den Rundfunkwellen, die der Empfänger empfangen möchte, f1 ist, und die Frequenz der Rundfunkwelle mit der niedrigsten Frequenz aus den Rundfunkwellen f2 ist, wird ½ (f1+f2) gleich dem Median der Frequenzen des gesamten Rundfunkwellenbands, das der Empfänger zu empfangen wünscht. Durch Addieren der geeigneten Versatzfrequenz fy zu dieser Medianfrequenz kann die erste Frequenzänderungsschaltung das Empfangssignal in ein Signal umwandeln, das ein angemessenes Zwischenfrequenzsignal aufweist, das alle Rundfunkwellen enthält, die der Empfänger zu empfangen wünscht.

Die empfangenen Funkwellen, deren Frequenzen durch die erste Frequenzänderungsschaltung 13 in Zwischenfrequenzen umgewandelt worden sind, werden am Bandtrennfilter 14 eingegeben.

Das Bandtrennfilter 14 gestattet es den Rundfunkwellen der Mehrzahl von Kanälen, die der Empfänger empfangen möchte, ihn simultan zu passieren, und blockiert den Durchgang der anderen Rundfunkwellen. Wenn beispielsweise gewünscht wird, die Rundfunkwellen zu empfangen, die von der Rundfunkwelle mit der höchsten Frequenz zur Rundfunkwelle mit der niedrigsten Frequenz alle beinhalten, muss das Bandtrennfilter 14 nur einen Tiefpassfilter bilden, dessen Band bis zur Frequenz der Rundfunkwelle mit der höchsten Frequenz reicht, wie beispielsweise durch seine in 2(a) gezeigte Frequenzcharakteristik ausgedrückt. Alternativ, wenn nur ein unteres Ende und ein oberes Ende des gesamten Rundfunkwellenbandes empfangen wird, welches der Empfänger zu empfangen wünscht, muss der Bandtrennfilter nur einen Bandpassfilter ausbilden, dessen Passband nur diese zwei Frequenzen (CH#1 und CH#2) beinhaltet, wie durch seine gemäß 2(b) gezeigte Frequenzcharakteristik ausgedrückt.

In 3 wird eine Äquivalenzschaltung des Bandtrennfilters 14 gezeigt. Wie in 3 gezeigt, umfasst das Bandtrennfilter 14 einen Transversalfilter vom FIR- (Finite Impulse Response) Typ, der aus Mehrstufen-Verzögerungsschaltung 1411 bis 141n, Koeffizienten-Multiplikationseinheiten 1421 bis 142n und einem Addierer 143 besteht. Wie bekannt, verzögern die Verzögerungsschaltungen 1411 bis 141n das Empfangssignal um eine vorbestimmte Zeit, multipliziert jeder der Koeffizienten-Multiplizierungseinheiten 1421 bis 142n eine Eingabe oder Ausgabe einer entsprechenden der Verzögerungsschaltungen 1411 bis 141n mit einem vorbestimmten Koeffizienten und berechnet der Addierer 143 die Summe der Ausgaben der Koeffizienten-Multiplizierungseinheiten 1421 bis 142n.

Die durch die Verzögerungsschaltungen 1411 bis 141n vorgesehene Verzögerungszeit bestimmt die Rückschleifen-Charakteristik des Transversalfilters vom FIR-Typ, der den Bandtrennfilter 14 bildet. Spezifischer wiederholt die Filtercharakteristik sich bei Frequenzintervallen, die alle eine Frequenz gleich dem Reziproken eines Minimums der Verzögerungszeit aufweisen, welche durch die Verzögerungsschaltungen 1411 bis 141n bereitgestellt werden. Nachfolgend wird angenommen, dass eine Bandsteuerung unter Verwendung dieser Schleifen-Charakteristik ausgeführt wird.

Wieder Bezug nehmend auf 1 werden die empfangenen Funkwellen, die durch den Bandtrennfilter 14 auf nur die Mehrzahl von Funkwellen beschränkt sind, welche der Empfänger zu empfangen wünscht, an die zweite Frequenzänderungsschaltung 15 ausgegeben, und ein VCO #2, der die zweite Frequenzänderungsschaltung 15 bildet, wandelt das Empfangssignal in ein Signal mit einer Zwischenfrequenz um, das bei einer angemessenen Abtastfrequenz abgetastet werden kann, bei der die Mehrzahl von Rundfunkwellen nicht miteinander interferiert, und das Zwischenfrequenzsignal wird an den OFDM-Modulator 16 ausgegeben.

Nach Durchführen von Frequenzachsenwandlung auf dem Frequenzband über das gesamte Rundfunkwellenband, das der Empfänger zu empfangen wünscht, unter Verwendung einer identischen FFT- (Fast Fourier Transform) Einheit, zerlegt der OFDM-Demodulator 16 das Zwischenfrequenzsignal in die Mehrzahl von Rundfunkwellen und wandelt dann jede Rundfunkwelle in einen MPEG2-TS (Moving Picture Element Group 2-Transport Stream) um und gibt dieses MPEG2-TS an ein, eine nicht gezeigte Decodierschaltung beinhaltendes Wiedergabesystem aus.

4 ist eine Ansicht, welche die durch den Empfänger gemäß Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung durchgeführte Frequenzwandlung zeigt und 4(a) zeigt die Ausgabe des BPF 12, 4(b) zeigt die Ausgabe der ersten Frequenzänderungsschaltung 13, 4(c) zeigt die Ausgabe des Bandtrennfilters 14, 4(d) zeigt die Ausgabe der zweiten Frequenzänderungsschaltung 15 und 4(e) zeigt die Ausgabe eines A/D-Wandlers, welcher eine den OFDM-Demodulator 16 aufbauende Frontstufe ist.

Nachfolgend wird der Betrieb des oben erwähnten Empfängers unter Bezugnahme auf 4 erläutert. Zuerst wird das an der Antenne 11 eingegebene Empfangssignal dem BPF bereitgestellt und wird durch den BPF 12 auf Rundfunkwellen im gesamten Rundfunkwellenband beschränkt. Nachfolgend wird angenommen, dass sieben Rundfunkwellen a bis g extrahiert werden, wie in 4(a) gezeigt.

Dann kann die erste Frequenzänderungsschaltung 13 das Empfangssignal in ein Signal mit einem angemessenen Zwischenfrequenzsignal umwandeln, das alle Rundfunkwellen enthält, die der Empfänger zu empfangen wünscht, durch Einstellen der lokalen Oszillationsfrequenz fx des VCO #1 auf ½ (f1+f2+fy), wobei die Frequenz der höchst-frequenten Rundfunkwellen f1 ist, die Frequenz der niedrigst-frequenten Rundfunkwellen f2 ist und die Versatzfrequenz fy ist.

Die empfangenen Funkwellen, deren Frequenz durch die erste Frequenzänderungsschaltung 13 in Zwischenfrequenzen gewandelt worden sind, werden am Bandtrennfilter 14 eingegeben und, wie in 4(b) gezeigt, wenn der Bandtrennfilter 14 sein Passband auf solche Weise beschränkt, dass beispielsweise die zwei Rundfunkwellen a und f, die der Empfänger über mehrere Kanäle zu empfangen wünscht, simultan passieren können, um den Durchtritt der anderen Rundfunkwellen zu blockieren, variiert die Frequenzcharakteristik, wie in 4(c) gezeigt.

Das Empfangssignal, das durch den Bandtrennfilter 14 in die zwei Rundfunkwellen band-limitiert wird, wird der zweiten Frequenzänderungsschaltung 15 bereitgestellt und wird einer weiteren Frequenzwandlung durch die zweite Frequenzänderungsschaltung 15 unterworfen, so dass eine wie in 4(d) gezeigte Frequenzcharakteristik erhalten wird. Wenn das Empfangssignal dann durch den A/D-Wandler, der eine den OFDM-Demodulator 16 bildende Eingangsstufe ist, abgetastet wird, wird eine wie in 4(e) gezeigte Frequenzcharakteristik erhalten.

Der OFDM-Demodulator 16 trennt die zwei Rundfunkwellen, die der Empfänger zu empfangen wünscht, über mehrere Kanäle aus den abgetasteten Signalen. Damit der OFDM-Demodulator in der Lage ist, z.B. die zwei Rundfunkwellen mit den niedrigsten und zweitniedrigsten Frequenzen, die in Fig. 4€ gezeigt sind, zu extrahieren, muss die lokale Oszillationsfrequenz des VCO #2 der zweiten Frequenzänderungsschaltung 15 auf solche Weise ausgewählt wird, dass die gespiegelten Wellen nicht miteinander oder jeglicher der Originalwellen in den Folgestufen des A/D-Wandlers koinzidieren, wie in den 4(d) und 4(e) gezeigt. Es wird bevorzugt, dass die lokale Oszillationsfrequenz des VCO #2 der zweiten Frequenzänderungsschaltung 15 auf solche Weise ausgewählt wird, dass eine Abtastfrequenz gesenkt werden kann, wie in 4(e) gezeigt.

Weil der Empfänger 1 gemäß der oben erwähnten Ausführungsform 1 die erste Frequenzänderungsschaltung 13 zum Umwandeln eines zwei oder mehr Rundfunkwellen enthaltenden Empfangssignals in ein erstes Zwischenfrequenzsignal mit einer lokalen Oszillation, das Bandtrennfilter 14, um in den zwei oder mehr in das oben erwähnte erste Zwischenfrequenzsignal umgewandelte Rundfunkwellen enthaltenden Bändern zu gestatten, ihn simultan zu passieren, und die zweite Frequenzänderungsschaltung zum Umwandeln des Empfangssignals, das durch den Bandtrennfilter 14 ausgegeben wird und das auf die zwei oder mehr Rundfunkwellen beschränkt ist, in ein zweites Zwischenfrequenzsignal, aus dem jeder der Rundfunkwellen bei einer Frequenz abgetastet werden kann, bei der die Rundfunkwellen nicht miteinander interferieren, umfasst, können die den OFDM-Demodulator 16 enthaltenden strukturellen Komponenten des Empfängers geteilt werden, während die Rundfunkwellen von zwei oder mehr Kanälen simultan empfangen werden können. Daher kann die Hardwaremenge reduziert werden.

Weiterhin ist im Empfänger gemäß Ausführungsform 1 das Bandtrennfilter 14 aus dem FIR-Typ-Transversalfilter aufgebaut, der die Mehrstufenverzögerungsschaltungen 1411 bis 141n, um das Empfangssignal um eine vorbestimmte Zeit zu verzögern, die Koeffizienten-Multiplizierungseinheiten 1421 bis 142n, die alle zum Multiplizieren der Ein- oder Ausgabe einer entsprechenden der Verzögerungsschaltungen 1411 bis 141n mit einem vorbestimmten Koeffizienten bestimmt sind, und den Addierer 143 zum Berechnen der Summe der Ausgaben der Koeffizienten-Multiplizierungseinheiten 1421 bis 142n umfasst. Daher kann der Empfänger gemäß Ausführungsform 1 die Filtercharakteristik unter Verwendung der Regelschleifen-Charakteristik, welche die Verzögerungsschaltungen 1411 bis 141n aufweisen, leicht steuern. Weiterhin, weil die Verzögerungsschaltungen 1411 bis 141n, die Koeffizienten-Multiplizierungseinheiten 1421 bis 142n und der Addierer 143, die das Bandtrennfilter 14 aufbauen, leicht durch Analogschaltungen implementiert werden, kann das Bandtrennfilter leicht als eine LSI-Schaltung ausgebildet werden.

Weil der Empfänger Demodulation und Wiedergabe einer Mehrzahl von Rundfunkwellen unter Verwendung des einzelnen OFDM-Demodulators 16 leicht ausführen kann, macht es der Empfänger möglich, einen Multikanalempfang mit einer kleinen Komponentenanzahl auszuführen und kann eine weiter Verkleinerung und Kostenreduktion desselben implementieren.

Zusätzlich kann beim Empfänger gemäß der oben erwähnten Ausführungsform 1 die erste Frequenzänderungsschaltung 13 das Empfangssignal in ein Signal umwandeln, das eine Zwischenfrequenz aufweist, während die Mehrzahl von Rundfunkwellen daran gehindert wird, miteinander zu interferieren, indem die lokale Oszillationsfrequenz auf ½ (f1+f2+fy) eingestellt wird, wobei eine erste Rundfunkwelle eine Frequenz von f1 aufweist, eine zweite Rundfunkwelle eine Frequenz von f2 aufweist und die Versatzfrequenz als fy ausgedrückt wird.

Ausführungsform 2

Ein Empfänger 1 gemäß Ausführungsform 2, der nachfolgend erläutert wird, hat dieselbe Struktur wie derjenige gemäß der in 1 gezeigten Ausführungsform 1. Daher wird die Erläuterung der Struktur des Empfängers gemäß Ausführungsform 2 weggelassen, um eine duplizierte Erläuterung zu vermeiden. Der Empfänger 1 gemäß Ausführungsform 2 unterscheidet sich von demjenigen gemäß Ausführungsform 1 darin, dass eine Versatzfrequenz fy gleich einem Ganzzahlmehrfachen (n Mal) des Kanalbands fch von Rundfunkwellen eingestellt wird, wenn die einem VCO #1 einer ersten Frequenzänderungsschaltung 13 bereitgestellte Oszillationsfrequenz fx durch fx=1/2(fl+f2+fy) gegeben ist. Das heißt, fx wird auf ½(f1+f2+fch × n) eingestellt.

Der Empfänger gemäß der oben erwähnten Ausführungsform 2 kann ein geeignetes Schutzband (ein verfügbarer Frequenzbereich zwischen angrenzenden Kanälen) auch bei einer Zwischenfrequenz einrichten, indem die Versatzfrequenz fy eingestellt wird, gleich einem ganzzahligen Mehrfachen des Kanalbands fch von Rundfunkwellen zu sein, der Empfänger kann den Einfluss von Nachbarfrequenzen auf ein Minimum reduzieren.

Ausführungsform 3

5 ist ein Blockdiagramm, das die Struktur eines Empfängers gemäß Ausführungsform 3 der vorliegenden Erfindung zeigt, und zeigt einen n-Verzweigungs-Diversitätsempfänger zum Kombinieren von zwei oder mehr Funkwellen, die der Diverstitätsempfänger zu empfangen wünscht, oder Umschalten zwischen ihnen, um Maßnahmen gegen Abschwächung zu ergreifen, indem n Empfänger 1 (n ist eine positive Ganzzahl) verwendet werden, von denen jeder eine Antenne 11, einen BPF 12, eine erste Frequenzänderungsschaltung 13, einen Bandtrennfilter 14, eine zweite Frequenzänderungsschaltung 15 und eine OFDM-Demodulatorschaltung 16 umfasst, die in 1 gezeigt sind.

Bei dieser Ausführungsform hat der Diversitätsempfänger zwei Empfänger: einen Empfänger 1A, der eine Antenne 11A, einen BPF 12A, eine erste Frequenzänderungsschaltung 13A, einen Bandtrennfilter 14A, eine zweite Frequenzänderungsschaltung 15A und einen OFDM-Demodulator 16A umfasst, und einen Empfänger 1B, der eine Antenne 11B, einen BPF 12B, eine erste Frequenzänderungsschaltung 13B, einen Bandtrennfilter 14B, eine zweite Frequenzänderungsschaltung 15B und einen OFDM-Demodulator 16B umfasst, und der OFDM-Demodulator 16A erfasst die Ausgabe des OFDM-Demodulators 16B, um die Ausgabe desselben mit der Ausgabe des OFDM-Demodulators 16B zu kombinieren, oder schaltet zwischen der Ausgabe desselben und der Ausgabe des OFDM-Demodulators 16B um, um den oben erwähnten Diversitätsempfang auszuführen.

Der Empfänger gemäß der oben erwähnten Ausführungsform 3 hat n (n ist eine beliebige positive Ganzzahl) Empfangssysteme, die alle die erste Frequenzänderungsschaltung 13, den Bandtrennfilter 14 und die zweite Frequenzänderungsschaltung 15 umfassen, und führt einen n Verzweigungsdiversitätsempfang aus, um zwischen zwei oder mehr Funkwellen, die der Diversitätsempfänger empfangen soll, zu kombinieren oder umzuschalten. Daher kann der Empfänger Multikanalempfang implementieren, während der Diversitätseffekt des Ergreifens von Maßnahmen gegenüber einer Abschwächung bewahrt bleibt.

Industrielle Anwendbarkeit

Weil der Empfänger gemäß der vorliegenden Erfindung es ermöglicht, einen Multikanalempfang auszuführen und eine weitere Verkleinerung und Kostenreduktion desselben implementieren kann, ist der Empfänger gemäß der vorliegenden Erfindung zur Verwendung als ein Empfänger geeignet, der zum Empfang von mehreren Kanälen in der Lage ist, der simultan zwei oder mehr Rundfunkwellen empfängt, die der Empfänger zu empfangen wünscht, und so weiter.