Title:
Kabine für Baumaschine
Kind Code:
B4
Abstract:

Kabine für eine Baumaschine, umfassend:
eine den Sitz des Maschinenführers umschließende Wand;
eine Tür für den Einstieg in bzw. den Ausstieg des Maschinenführers aus der Kabine und
Scharniere zur schwenkbaren Befestigung der Tür an der Wand, wobei jedes der Scharniere ein an der Wand befestigtes erstes Element, ein an der Tür befestigtes zweites Element, ein zwischen dem ersten und dem zweiten Element angeordnetes Zwischenelement, einen ersten Drehzapfen für die schwenkbare Verbindung des ersten Elements und des Zwischenelements und einen zweiten Drehzapfen für die schwenkbare Verbindung des zweiten Elements und des Zwischenelements aufweist, wobei die Scharniere an Positionen angebracht sind, die von dem oberen und dem unteren Ende der Tür einen vorgegebenen Abstand aufweisen,
wobei die Wand erste ausgeschnittene Bereiche hat, die an ihrer äußeren Seitenfläche gebildet sind,
wobei die Tür zweite ausgeschnittene Bereiche hat, die an ihrer äußeren Seitenfläche gebildet sind,
wobei die Kabine für eine Baumaschine weiterhin umfasst:
einen ersten Anschlag, der den Schwenkwinkel des Zwischenelements hinsichtlich des ersten Elements auf einen ersten Winkel einstellt,
einen zweiten Anschlag, der den Schwenkwinkel des Zwischenelements hinsichtlich des zweiten Elements auf einen zweiten Winkel einstellt, und ein Bolzenelement, das in dem zweiten Anschlag angeordnet ist und sich zur Justierung des zweiten Winkels relativ zu dem Zwischenelement in seiner axialen Richtung bewegen kann,
wobei das erste Element an dem ersten ausgeschnittenen Bereich befestigt ist, wobei
das zweite Element an dem zweiten ausgeschnittenen Bereich befestigt ist, ...



Inventors:
Namura, Akihide (Osaka, Hirakata-shi, JP)
Sugimoto, Hirokazu (Osaka, Hirakata-shi, JP)
Tsuji, Koudou (Osaka, Hirakata-shi, JP)
Application Number:
DE112009002449T
Publication Date:
06/08/2017
Filing Date:
10/27/2009
Assignee:
Komatsu Ltd. (Tokyo, JP)
International Classes:
Foreign References:
54937601996-02-27
JPH614384U
JP200588885A
JP200657245A
JP2005088885A2005-04-07
JPH0614384U1994-02-22
JP2006057245A2006-03-02
Attorney, Agent or Firm:
FLÜGEL PREISSNER SCHOBER SEIDEL Patentanwälte PartG mbB, 80335, München, DE
Claims:
1. Kabine für eine Baumaschine, umfassend:
eine den Sitz des Maschinenführers umschließende Wand;
eine Tür für den Einstieg in bzw. den Ausstieg des Maschinenführers aus der Kabine und
Scharniere zur schwenkbaren Befestigung der Tür an der Wand, wobei jedes der Scharniere ein an der Wand befestigtes erstes Element, ein an der Tür befestigtes zweites Element, ein zwischen dem ersten und dem zweiten Element angeordnetes Zwischenelement, einen ersten Drehzapfen für die schwenkbare Verbindung des ersten Elements und des Zwischenelements und einen zweiten Drehzapfen für die schwenkbare Verbindung des zweiten Elements und des Zwischenelements aufweist, wobei die Scharniere an Positionen angebracht sind, die von dem oberen und dem unteren Ende der Tür einen vorgegebenen Abstand aufweisen,
wobei die Wand erste ausgeschnittene Bereiche hat, die an ihrer äußeren Seitenfläche gebildet sind,
wobei die Tür zweite ausgeschnittene Bereiche hat, die an ihrer äußeren Seitenfläche gebildet sind,
wobei die Kabine für eine Baumaschine weiterhin umfasst:
einen ersten Anschlag, der den Schwenkwinkel des Zwischenelements hinsichtlich des ersten Elements auf einen ersten Winkel einstellt,
einen zweiten Anschlag, der den Schwenkwinkel des Zwischenelements hinsichtlich des zweiten Elements auf einen zweiten Winkel einstellt, und ein Bolzenelement, das in dem zweiten Anschlag angeordnet ist und sich zur Justierung des zweiten Winkels relativ zu dem Zwischenelement in seiner axialen Richtung bewegen kann,
wobei das erste Element an dem ersten ausgeschnittenen Bereich befestigt ist, wobei
das zweite Element an dem zweiten ausgeschnittenen Bereich befestigt ist,
wobei eine imaginäre Fläche des äußersten Bereichs des Scharniers bei geschlossener Tür im Wesentlichen koplanar mit den Außenflächen der Wand und der Tür ist.

2. Kabine für ein Baufahrzeug nach Anspruch 1, wobei der erste Drehzapfen derart angeordnet ist, dass der Abstand zwischen der Anbringungsfläche des ersten Elements und der äußeren Umfangsfläche des ersten Drehzapfens im Wesentlichen mit der Tiefe des ersten ausgeschnittenen Bereichs übereinstimmt, wobei der zweite Drehzapfen in der Nähe der Endfläche der Tür angeordnet ist.

3. Kabine für eine Baumaschine nach Anspruch 1, wobei die Breite des Verbindungsbereichs des Zwischenelements mit der Breite des Spalts zwischen der Tür und der Wand übereinstimmt, wenn die Tür voll geöffnet ist.

4. Kabine für eine Baumaschine nach Anspruch 3, wobei die Breite des Verbindungsbereichs des Zwischenelements in dem Bereich von 10 bis 40 mm liegt.

5. Kabine für eine Baumaschine nach Anspruch 1, wobei der erste Winkel 90 Grad beträgt und wobei der zweite Winkel 90 Grad beträgt.

6. Kabine für eine Baumaschine nach Anspruch 1 oder 2,
wobei der erste Drehzapfen an der Position angeordnet ist, die der Breite des Zwischenelements von der Endwand entspricht,
wobei der zweite Drehzapfen an dem Ende der Tür angeordnet ist.

Description:
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kabine für eine Baumaschine, die Scharniere für die Befestigung einer Tür an einer Wand aufweist, so dass die Tür bis 180 Grad geöffnet werden kann.

TECHNISCHER HINTERGRUND

Bei Baumaschinen wie beispielsweise Hydraulikbaggern werden Arbeiten bisweilen ausgeführt, während die Tür mit 180 Grad vollständig geöffnet ist. Aus diesem Grund muss die Türkonstruktion so gestaltet sein, dass die Tür bis 180 Grad aufschwingen kann. Wenn jedoch Einzelzapfen-Scharniere verwendet werden, damit die Tür bis 180 Grad schwenkbar ist, stehen die Drehzapfen der Scharniere aus der Oberfläche von Wand oder Tür hervor (siehe JP 2006-57 245 A).

JP 2005-88 885 A dagegen beschreibt eine Konstruktion, bei der Doppelzapfen-Scharniere an dem hinteren Endbereich einer Trägerkonstruktion einer Schranke (der sich in Dickenrichtung erstreckende Teil der Schranke) angeordnet sind, so dass die Schranke geschwenkt werden kann.

US 5 493 760 A offenbart eine biaxiale Scharnieranordnung für eine Tür, bei der die Tür eben zu einer Oberfläche des Rahmens der Tür angeordnet ist.

JP H06-14 384 U offenbart ebenfalls eine biaxiale Scharnieranordnung für eine Tür, bei der die Tür eben zu einer Oberfläche des Rahmens der Tür angeordnet ist.

OFFENBARUNG DER ERFINDUNG

Vom Standpunkt der Vorschriften des Verkehrswesens und aus Gründen der ästhetischen Erscheinung ist es nicht vorteilhaft, dass der Drehzapfen des Scharniers über die Tür- oder Wandoberfläche hervorsteht. Demgemäß besteht der Wunsch, die Bildung eines solch hervorstehenden Bauteils zu vermeiden.

Das Doppelzapfen-Scharnier in JP 2005-88 885 A lässt sich zwar ohne weiteres an der Schranke befestigen, die an ihrem hinteren Endbereich einen flachen Bereich hat, doch bei Anwendung der Konstruktion gemäß JP 2005-88 885 A auf die Kabine einer Baumaschine muss die Kabinentür über eine Dicke verfügen, die ausreichend ist für die Bereitstellung eines solch flachen Bereichs, an dem das Doppelzapfen-Scharnier befestigt wird. Verfügt die Tür über eine große Dicke, ist jedoch der Spalt zwischen Tür und Wand klein, wenn die Tür zum Öffnen um 180° geschwenkt wird. Hinzu kommt, dass zur Erfüllung der Vorschriften des Verkehrswesens die Gesamtbreite einer Maschine notwendigerweise vorgeschrieben ist. Daher geht eine große Dicke der Tür zu Lasten des Innenraums und reduziert den Raum, den der Maschinenführer zur Verfügung hat.

Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Kabine für eine Baumaschine zu schaffen, die Doppelzapfen-Scharniere aufweist, um ein Öffnen der Tür bis 180 Grad zu ermöglichen, ohne dass die Doppelzapfen-Scharniere über die Außenfläche der Kabine hervorstehen, wenn die Tür ganz geschlossen ist, wobei gleichzeitig für eine ästhetische Erscheinung und für die Einhaltung der Vorschriften des Verkehrswesens gesorgt wird.

Eine Kabine für eine Baumaschine gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst Scharniere, eine Wand und eine Tür. Die Wand umschließt den Sitz des Maschinenführers. Der Maschinenführer kann die Kabine durch die Tür erreichen/verlassen. Die Tür ist durch Scharniere an dem Wandbereich schwenkbar montiert. Jedes der Scharniere hat ein erstes und ein zweites Element, ein Zwischenelement und einen ersten und zweiten Drehzapfen. Die Scharniere sind an Positionen befestigt, die von dem oberen und unteren Ende der Tür einen vorgegebenen Abstand aufweisen. Das erste Element ist an der Wand befestigt. Das zweite Element ist an der Tür befestigt. Das Zwischenelement ist zwischen dem ersten Element und dem zweiten Element angeordnet. Der erste Drehzapfen verbindet das erste Element schwenkbar mit dem Zwischenelement. Der zweite Drehzapfen verbindet das zweite Element schwenkbar mit dem Zwischenelement. Ein erster ausgeschnittener Bereich ist an der äußeren Seitenfläche der Wand gebildet. Ein zweiter ausgeschnittener Bereich ist an der äußeren Seitenfläche der Tür gebildet. Das zweite Element ist an dem zweiten ausgeschnittenen Bereich befestigt. Eine imaginäre Oberfläche des äußersten Teils des Scharniers ist im Wesentlichen koplanar mit der Wand- und Türaußenfläche, wenn die Tür geschlossen ist.

Gemäß der Kabine für eine Baumaschine sind die ausgeschnittenen Bereiche in den äußeren Seitenflächen der Tür und der Seitenwände der Kabine vorgesehen. Die Doppelzapfen-Scharniere sind angeordnet, um den Vorsprung der Befestigungselemente der Scharniere von der Außenfläche der Kabine zu eliminieren oder zu minimieren.

Wenn die Tür die Wand öffnet/schließt, wird gemäß dieser Konstruktion das Zwischenelement hinsichtlich des ersten Elements und zusätzlich das zweite Element hinsichtlich des Zwischenelements geschwenkt. Darüber hinaus können das erste und das zweite Element an dem ersten und an dem zweiten ausgeschnittenen Bereich befestigt sein, die an der Wand bzw. an der Tür gebildet sind. Dadurch lässt sich vermeiden, dass die Scharniere über die äußere Umfangsfläche der Kabine hervorstehen. Probleme wie die Nichteinhaltung der Vorschriften des Verkehrswesens oder dergleichen durch die Scharnierkonstruktion können infolgedessen vermieden werden, wobei außerdem noch die ästhetische äußere Erscheinung der Kabine verbessert werden kann.

Zudem umfasst die Kabinenausbildung für eine Baumaschine ferner einen ersten Anschlag, der den Schwenkwinkel des Zwischenelements gegenüber dem ersten Element auf einen ersten Winkel begrenzt, und einen zweiten Anschlag, der den Schwenkwinkel des Zwischenelements gegenüber dem zweiten Element auf einen zweiten Winkel begrenzt.

Bei dieser Konstruktion wird der relative Schwenkwinkel des Zwischenelements gegenüber dem ersten Element durch den ersten Anschlag geregelt, während der relative Schwenkwinkel des zweiten Elements gegenüber dem Zwischenelement durch den zweiten Anschlag geregelt wird.

Da gemäß dieser Konstruktion die Tür hinsichtlich der Wand positioniert werden kann, lässt sich die Tür zuverlässig an der Wand montieren, ohne dass der Schließbügel hinsichtlich einer Schließplatte an der Wandseite justiert werden muss, wenn der Schließbügel zum Sichern der voll geöffneten Tür an der Wand verwendet wird.

Gemäß einem zweiten Aspekt einer Kabinenausbildung für eine Baumaschine nach dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der erste Drehzapfen der Kabinenausbildung derart angeordnet, dass der Abstand zwischen der Befestigungsfläche des ersten Elements und der äußeren Umfangsfläche des ersten Drehzapfens im Wesentlichen mit der Tiefe des ersten ausgeschnittenen Bereichs übereinstimmt. Der zweite Drehzapfen ist in der Nähe der Endfläche der Tür angeordnet.

Gemäß dieser Konstruktion können die Scharniere derart angebracht werden, dass der Vorsprung der äußeren Umfangsfläche des ersten Drehzapfens von der Außenfläche der Wand bei geschlossener Tür eliminiert oder minimiert wird.

Gemäß einem dritten Aspekt einer Kabinenausbildung für eine Baumaschine nach dem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung stimmt die Breite des Verbindungsbereichs des Zwischenelements mit der Breite des Spalts zwischen der Tür und der Wand überein, wenn die Tür voll geöffnet.

Da gemäß dieser Konstruktion die Breite des Verbindungsbereichs des Zwischenelements dadurch spezifiziert ist, lässt sich bei geschlossener Tür ein angemessen großer Spalt zwischen der Tür und der Wand sicherstellen. Auf diese Weise lässt sich verhindern, dass unter anderem die Finger des Maschinenführers in den Spalt geraten.

Gemäß einem vierten Aspekt einer Kabinenausbildung für eine Baumaschine nach dem vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung liegt die Breite des Zwischenelements in einem Bereich von 10 bis 40 mm.

Gemäß dieser Konstruktion kann die Breite des Spalts zwischen Tür und Wand bei voll geöffneter Tür auf einen angemessenes Maß eingestellt werden, so dass die Finger des Maschinenführers nicht in den Spalt geraten können und das Scharnier nicht über eine große Länge an der Seitenfläche der Kabine übersteht.

Gemäß einem fünften Aspekt einer Kabinenausbildung für eine Baumaschine nach dem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung beträgt der erste Winkel 90 Grad und beträgt der zweite Winkel 90 Grad.

Wenn gemäß dieser Kabine für eine Baumaschine das Zwischenelement gegenüber dem ersten Element um 90 Grad und das zweite Element gegenüber dem Zwischenelement um 90 Grad geschwenkt wird, wird die Tür gegenüber der Wand um 180 Grad geschwenkt und kann dadurch voll geöffnet werden.

Gemäß einem sechsten Aspekt einer Kabinenausbildung für eine Baumaschine nach dem ersten oder dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der erste Drehzapfen an einer Position angeordnet, die der Breite des Zwischenelements von dem Ende der Wand entspricht, während der zweite Drehzapfen an dem Ende der Tür angeordnet ist.

Da der zweite Drehzapfen gemäß dieser Konstruktion an dem Ende der Tür angeordnet ist, ragt das Ende der Tür nicht in die Türöffnung der Kabine hinein und verringert nicht die Breite der Kabinenöffnung, wenn die Tür voll geöffnet ist. Da der erste Drehzapfen an der Position angeordnet ist, die der Breite des Zwischenelements von dem Ende der Wand entspricht, entsteht kein unnötiger Spielraum zwischen der Tür und der Wand, selbst wenn die Breite des Zwischenelements wesentlich reduziert wird.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 eine perspektivische Darstellung eines kompletten Hydraulikbaggers mit einer Kabine gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

2 eine Seitenansicht einer Scharnierkonstruktion gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

3 eine perspektivische Ansicht der Scharnierkonstruktion bei Betrachtung von der Außenseite;

4 eine perspektivische Ansicht der Scharnierkonstruktion bei Betrachtung von der Rückseite;

5 Schnittansichten der Scharnierkonstruktion von 2 entlang der Linie V-V, wobei 5(a) die Scharnierkonstruktion bei geschlossener Tür und 5(b) die Scharnierkonstruktion bei um 180 Grad geöffneter Tür zeigt;

6 Schnittansichten der Scharnierkonstruktion von 2 entlang der Linie VI-VI, wobei 6(a) die Scharnierkonstruktion bei geschlossener Tür und 6(b) die Scharnierkonstruktion bei um 180 Grad geöffneter Tür zeigt;

7 Schnittansichten der Scharnierkonstruktion von 2 entlang der Linie VII-VII, wobei 7(a) die Scharnierkonstruktion bei geschlossener Tür und 7(b) die Scharnierkonstruktion bei um 180 Grad geöffneter Tür zeigt;

8 Schnittansichten der Scharnierkonstruktion von 2 entlang der Linie VIII-VIII, wobei 8(a) die Scharnierkonstruktion bei geschlossener Tür und 8(b) die Scharnierkonstruktion bei um 180 Grad geöffneter Tür zeigt;

9 eine schematische Darstellung eines Justierelements eines türschließseitigen Anschlags eines zweiten Anschlags;

10 eine Seitenansicht der Kabine mit voll geöffneter Tür;

11 eine Schnittansicht eines Teils der Kabine von 10 entlang der Linie XI-XI zur Darstellung des Eingriffs eines Schließriegels mit einer Schließplatte;

12 eine schematische Darstellung der Konstruktion eines Eingriffsbereichs, insbesondere eines Eingriffsbereichs, der mit dem Schließriegel im Eingriff ist;

13 eine schematische Darstellung der Konstruktion des Eingriffsbereichs, insbesondere des Eingriffsbereichs, der durch ein Zugseil außer Eingriff mit dem Schließriegel gebracht ist;

14 eine schematische Darstellung einer bekannten Tür mit einem Doppelzapfen-Scharnier, wobei die Tür voll geöffnet ist;

15 eine perspektivische Darstellung der an dem Hydraulikbagger von 1 montierten Kabine, wobei die Tür voll geschlossen ist;

16 eine perspektivische Darstellung der an dem Hydraulikbagger von 1 montierten Kabine, wobei die Tür um 90 Grad geöffnet ist;

17 eine perspektivische Darstellung der an dem Hydraulikbagger von 1 montierten Kabine, wobei die Tür um 1 Grad geöffnet ist;

18 eine perspektivische Darstellung der Scharnierkonstruktion bei geschlossener Tür wie in 15, betrachtet von der Außenseite der Kabine;

19 eine perspektivische Darstellung der Scharnierkonstruktion bei um 90 Grad geöffneter Tür wie in 16, betrachtet von der Außenseite der Kabine;

20 eine perspektivische Darstellung der Scharnierkonstruktion bei um 180 Grad geöffneter Tür wie in 17, betrachtet von der Außenseite der Kabine;

21 eine perspektivische Darstellung der Scharnierkonstruktion bei um 180 Grad geöffneter Tür wie in 17, betrachtet von der Innenseite der Kabine;

22 eine perspektivische Darstellung der Scharnierkonstruktion bei um 90 Grad geschlossener Tür wie in 16, betrachtet von der Innenseite der Kabine;

23 eine perspektivische Darstellung der Scharnierkonstruktion bei geschlossener Tür wie in 15, betrachtet von der Innenseite der Kabine;

24 eine Schnittansicht zur Darstellung des Verhältnisses zwischen der Breite des Spalts zwischen der Tür und der Seitenwand bei um 180 Grad geöffneter Tür, wie in 17 gezeigt, und der Breite des Verbindungsteils des Zwischenelements.

BESTE PRAKTISCHE AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNGErste Ausführungsform

Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf 1 ein Hydraulikbagger 1 beschrieben, der eine Kabine für eine Baumaschine aufweist, in der eine Scharnierkonstruktion gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet ist.

Gesamtkonstruktion des Hydraulikbaggers 1

Der Hydraulikbagger 1 gemäß dieser Ausführungsform umfasst wie in 1 dargestellt eine untere Fahreinheit 2, eine Drehbühne 3, eine Arbeitseinheit 4, ein Gegengewicht 5, einen Maschinenraum 6, ein Geräteabteil 9 und eine Kabine 10.

Die untere Fahreinheit 2 treibt Raupenketten P an, die relativ zur Fortbewegungsrichtung um die linke und um die rechte Seite der Fahreinheit 2 herumgeführt sind, so dass der Hydraulikbagger vorwärts und rückwärts fahren kann. Die Drehbühne 3 ist an dem oberen Bereich der unteren Fahreinheit 2 derart montiert, dass sie sich rundum drehen kann.

Die Drehbühne 3 kann sich auf der unteren Fahreinheit 2 in beide Richtungen drehen. Die Arbeitseinheit 4, das Gegengewicht 5, die Maschine 6 und die Kabine 10 sind auf dem oberen Teil der Drehbühne 3 montiert.

Die Arbeitseinheit 4 umfasst einen Ausleger 11, einen Arm 12, der an dem Ende des Auslegers 11 montiert ist, und eine Schaufel 13, die an dem Ende des Arms 12 montiert ist. Die auszuführenden Arbeiten sind Erdbewegungsarbeiten wie Aushubarbeiten oder das Bewegen von Steinen durch die Arbeitseinheit 4. Im Zuge dieser Arbeit werden der Ausleger 11, der Arm 12, die Schaufel 13 und dergleichen durch Hydraulikzylinder 11a, 12a, 13a, die in einem nicht dargestellten Hydraulikkreis enthalten sind, auf und ab bewegt.

Das Gegengewicht ist aus Eisenschrott, Beton und dergleichen gebildet und ist beispielsweise in einem aus Stahlplatten gebildeten Kasten fixiert und hinter dem Maschinenraum 6 auf der Drehbühne 3 angeordnet, um den Maschinenkörper während Aushubarbeiten oder ähnlichem im Gleichgewicht zu halten.

Der Maschinenraum 6 ist angrenzend an das Gegengewicht 5 auf einem Hauptrahmen (nicht gezeigt) in dem hinteren Endbereich der Drehbühne 3 angeordnet. Der Maschinenraum verfügt auch über Raum für die Unterbringung der Maschine und dergleichen. Die Maschine, ein Nachkühler und dergleichen sind also in dem Unterbringungsraum des Maschinenraums 6 untergebracht.

Die Maschine dient als Kraftquelle für den Antrieb der unteren Fahreinheit 2 und der Arbeitseinheit 4.

Das Geräteabteil 9 ist hinter der Arbeitseinheit 4 angeordnet und behaust einen Kraftstoffbehälter, einen Hydraulikölbehälter, Betriebsventile und dergleichen (nicht gezeigt).

Die Kabine 10 ist ein Maschinenführerhaus des Hydraulikbaggers 1, das der Maschinenführer betritt/verlässt und das im vorderen linken Seitenbereich der Drehbühne 3 auf der Seite der Arbeitseinheit 4 derart angeordnet ist, dass der Maschinenführer eine klare Sichtlinie zu dem vorderen Ende der Arbeitseinheit 4 hat. Wie 1 zeigt, ist die schwenkbewegliche Tür 20 für den Einstieg in die Kabine und den Ausstieg aus der Kabine durch Scharniere 29 und 30 an der linken Seitenfläche der Kabine 10 montiert.

Die Scharniere 29 und 30 sind an ausgesparten Bereichen befestigt, die in dem oberen Teil und in dem unteren Teil eines Verbindungsbereichs zwischen der Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 und einer Seitenwand 19 der Kabine 10 gebildet sind. Die Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20, die in der linken Seitenfläche der Kabine 10 angeordnet ist, wird durch einen später erläuterten Eingriffsmechanismus 26 (später erläutert) in der von der geschlossenen Position um 180 Grad geöffneten Position gehalten. Gemäß dieser Konstruktion kann der Maschinenführer in der Kabine 10 den Hydraulikbagger bedienen, während die Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 von der geschlossenen Position um 180 Grad geöffnet ist.

Konstruktion des Scharniers 29, 30(a) Grundlegende Konstruktion

In dieser Ausführungsform ist die Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20, durch die der Maschinenführer in und aus der Kabine klettern kann, durch Scharniere 29 und 30 schwenkbar an der Seitenfläche der Kabine 10 montiert. Die Scharniere 29 und 30 sind an den ausgeschnittenen Bereichen befestigt, die an Positionen gebildet sind, die von dem oberen und unteren Ende des Verbindungsbereichs zwischen der Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 und der Seitenwand 19 der Kabine 10 nach innen einen vorgegebenen Abstand aufweisen. In dieser Ausführungsform beziehen sich die Kanten der Seiten der Tür 20 und die Seitenwand 19, die einander am nächsten liegen, auf die Kanten 20a und 19a der beiden Elemente.

Im Folgenden wird das Scharnier 29, das von den Scharnieren 29 und 30 jenes ist, das im oberen Bereich befestigt ist, näher beschrieben. Diese Beschreibung gilt als grundlegende Konstruktion ebenso für das Scharnier 30, das in dem unteren Bereich befestigt ist. In der folgenden Beschreibung bezieht sich die Vorderseite auf die linke Seite in 1, während sich die Rückseite auf die rechte Seite in 1 bezieht.

Wie die 2 bis 4 zeigen, ist das Scharnier 29 angeordnet für die Verbindung der Enden 20a und 19a der Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 und der Seitenwand 19 der Kabine 10 miteinander. Das Scharnier 29 umfasst hauptsächlich ein erstes Element 31, ein zweites Element 32 und ein Zwischenelement 33. Das Scharnier 29 ist ein Doppelzapfen-Scharnier, das zwei Drehzapfen 36 und 37 aufweist. Die 2 bis 4 zeigen das Scharnier 29 bei geschlossener Tür 20.

Das erste Element 31 ist an der Seitenwand 19 befestigt. Wie diese Figuren deutlich zeigen, hat das erste Element 31 eine längliche Form, die sich in der vertikalen Richtung erstreckt. Das erste Element 31 hat erste Stützbereiche 31a an der Oberseite und Unterseite, die den ersten Drehzapfen 36 stützen, so dass dieser sich drehen kann.

Das zweite Element 32 ist an der Tür 20 befestigt. Wie diese Figuren zeigen, ist das zweite Element 32 ein annähernd plattenförmiges Element, das sich in der vertikalen Richtung erstreckt. Das zweite Element 32 hat zweite Stützbereiche 32a an der Oberseite und Unterseite, die den zweiten Drehzapfen 37 stützen, so dass dieser sich drehen kann.

Das Zwischenelement 33 hat einen Hauptteil, der annähernd rechteckig ist. Das Zwischenteil 33 hat Zapfenhülsen 33a und Zapfenhülsen 33b. Ein Kernzapfen, der den ersten Drehzapfen 36 bildet, ist in die Zapfenhülsen 33a eingesetzt. Ein Kernzapfen, der den zweiten Drehzapfen 37 bildet, ist in die Zapfenhülsen 33b eingesetzt. Die Zapfenhülsen 33a sind an der Rückseite des Hauptteils angeordnet. Die Zapfenhülsen 33b sind an der Vorderseite des Hauptteils angeordnet. Der erste Drehzapfen 36 und der zweite Drehzapfen 37 erstrecken sich in der vertikalen Richtung.

Das Zwischenelement 33 und das zweite Element 32 sind bei geschlossener Tür 20 im Wesentlichen parallel zueinander zur Vorderseite des ersten Elements 31 orientiert. In diesem geschlossenen Zustand ist das Zwischenelement 33 entlang der Außenfläche der Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 und der Seitenwand 19 angeordnet, wie das in den 5(a), 6(a), 7(a) und 8(a) gezeigt ist. Wie diese Figuren deutlich zeigen, ist das Scharnier 29 (d. h. das Zwischenelement 33) koplanar mit der Oberfläche der Tür 20.

Wie in den 2 bis 4 dargestellt ist, ist der zweite Drehzapfen 37 in dem Ende 20a der Tür 20 angeordnet, während der erste Drehzapfen 36 an einer Position angeordnet ist, die von dem Ende 20a einen vorgegebenen, der Breite des Zwischenelements 33 entsprechenden Abstand aufweist.

In dieser Ausführungsform ist das Übermaß des ersten Drehzapfens 39 geringer spezifiziert als das des zweiten Drehzapfens 37. Gemäß dieser Konstruktion ist der Drehwiderstand des zweiten Drehzapfens 37 geringer als der Drehwiderstand des ersten Drehzapfens 36. Demzufolge lässt sich beim Öffnen/Schließen der Tür 20 der zweite Drehzapfen 37 leichter drehen als der erste Drehzapfen 36. Für die Justierung der Zapfenpassung ist es denkbar, dass ein Bereich mit kleinerem Durchmesser im Inneren der Zapfenhülsen 33a oder 33b gebildet ist oder dass als Alternative eine Manschette als ein von einer Muffe getrenntes Teil in die Zapfenhülse 33a eingesetzt wird, wodurch der Presssitz erhöht wird.

(b) Konstruktion des Anschlags

Unter Bezugnahme auf die 6, 8 und 9 werden im Folgenden die Anschläge beschrieben, die den Schwenkwinkel der Elemente begrenzen. Das Scharnier 29 hat erste Anschläge 41 und 42 sowie zweite Anschläge 43 und 44. Die ersten Anschläge 41 und 42 sind Konstruktionen, die den Schwenkwinkel des ersten Elements 31 hinsichtlich des Zwischenelements 33 regeln. Die zweiten Anschläge 43 und 44 sind Konstruktionen, die den Schwenkwinkel des Zwischenelements 33 hinsichtlich des zweiten Elements 32 regeln.

(b-1) Erster Anschlag

Die ersten Anschläge 41 und 42 begrenzen den Maximalwert des Schwenkwinkels des ersten Elements 31 relativ zu dem Zwischenelement 33 auf etwa 90 Grad. Die ersten Anschläge 41 und 42 haben einen türschließseitigen Anschlag 41 und einen türöffnungsseitigen Anschlag 42.

Der türschließseitige Anschlag 41 definiert die Grenzposition, wenn das Zwischenelement 33 im Uhrzeigersinn um das erste Element 31 geschwenkt wird. Der türschließseitige Anschlag 41 besteht aus einer Kombination eines ersten Kontaktbereichs 51 des ersten Elements 31 und einem zweiten Kontaktbereich 52 des Zwischenelements 33. Der erste Kontaktbereich 51 ist ein Vorsprung, der an dem vertikal zentralen Bereich der vorderen Seitenfläche des ersten Elements 31 gebildet ist, wie das in 4 dargestellt ist. Der zweite Kontaktbereich 52 ist ein Vorsprung, der an dem vertikal zentralen Bereich der hinteren Seitenfläche des Zwischenelements 33 gebildet ist, wie das in 4 dargestellt ist. Bei geschlossener Tür 20 befindet sich der erste Kontaktbereich 51 in der Schwenkrichtung des ersten Drehzapfens 36 in Kontakt mit dem zweiten Kontaktbereich 52, wie das in den 4(a) und 8(a) dargestellt ist.

Der türöffnungsseitige Anschlag 42 definiert die Grenzposition, wenn das Zwischenelement 33 in Gegenuhrzeigerrichtung um das erste Element 31 geschwenkt wird. Der türschließseitige Anschlag 41 besteht aus einer Kombination eines dritten Kontaktbereichs 53 des ersten Elements 31 und einem vierten Kontaktbereich 54 des Zwischenelements 33. Der dritte Kontaktbereich 53 ist ein Vorsprung, der an dem oberen Bereich der vorderen Seitenfläche des ersten Elements 31 gebildet ist, wie das in 4 dargestellt ist. Der vierte Kontaktbereich 54 ist ein Vorsprung, der an dem oberen Bereich der Seitenfläche des Zwischenelements 33 gebildet ist, wie das in 3 dargestellt ist. Bei um 180 Grad geöffneter Tür 20 befindet sich der dritte Kontaktbereich 53 in der Schwenkrichtung des ersten Drehzapfens 36 in Kontakt mit dem vierten Kontaktbereich 54, wie das in 6(b) dargestellt ist.

(b-2) Zweiter Anschlag

Die zweiten Anschläge 43 und 44 begrenzen den maximalen Schwenkwinkel des Zwischenelements 33 relativ zu dem zweiten Element 32 auf etwa 90 Grad, wie das in den 8(b) und 9 gezeigt ist. Die zweiten Anschläge 43 und 44 umfassen einen türschließseitigen Anschlag 43 und einen türöffnungsseitigen Anschlag 44.

Der türschließseitige Anschlag 43 definiert die Grenzposition, wenn das zweite Element 32 im Uhrzeigersinn um das Zwischenelement 33 geschwenkt wird. Der türschließseitige Anschlag 43 ist gebildet durch die Kombination eines fünften Kontaktbereichs 55 des zweiten Elements 32 und eines sechsten Kontaktbereichs 56 des Zwischenelements 33. Der fünfte Kontaktbereich 55 ist zusammengesetzt aus im Querschnitt kreisrunden Zapfen, die an einem Paar von Vorsprüngen 32b angeordnet sind, die sich von den in vertikaler Richtung beiden Endbereichen des rückseitigen Teils an der Rückseite des zweiten Elements 32 nach hinten erstrecken, wie das in den 4 und 9 dargestellt ist. Die Zapfen sind aus einem im Vergleich zu dem Material der Vorsprünge 32b harten Material mit einem hohen Härtegrad hergestellt. Demzufolge verfügt der fünfte Kontaktbereich 55 über einen Abriebwiderstand beim Kontakt mit dem Ende eines Bolzens. Der sechste Kontaktbereich 56 ist aus Bolzen gebildet, die in dem Zwischenelement 33 angeordnet sind, wie das in den 4 und 9 dargestellt ist. Die Vorsprünge 33c sind derart gebildet, dass sie von beiden vertikalen Endbereichen des Zwischenelements 33 vorspringen. Schraubenöffnungen 33c sind in den Vorsprüngen 33 gebildet. Insbesondere sind die Bolzen von der Außenseite in die in den Vorsprüngen 33c des Zwischenelements 33 Schraubenöffnungen 33d geschraubt, so dass die Enden der Bolzen von der Rückseite des Zwischenelements 33 vorspringen. Bei geschlossener Tür 20 befindet sich der fünfte Kontaktbereich 55 in der Drehrichtung des zweiten Drehzapfens 37 in Kontakt mit dem sechsten Kontaktbereich 56 (speziell das Ende der Bolzen), wie das in den 5(a) und 9 dargestellt ist.

Bei einer Drehung relativ zu dem Zwischenelement 33 bewegt sich der Bolzen als sechster Kontaktbereich 56 in der axialen Richtung, so dass der Spaltwinkel zwischen dem Bolzen und dem fünften Kontaktbereich 55 justiert werden kann. Dadurch lässt sich der Regulierungswinkel des türschließseitigen Anschlags 43 einstellen.

Der türöffnungsseitige Stopper 44 definiert die Grenzposition, wenn das zweite Element 32 in Gegenuhrzeigerrichtung um das Zwischenelement 33 geschwenkt wird. Der türschließseitige Anschlag 44 ist gebildet aus der Kombination eines siebten Kontaktbereichs 57 des zweiten Elements 32 und eines achten Kontaktbereichs 58 des Zwischenelements 33. Der siebte Kontaktbereich 57 ist ein Vorsprung, der an dem vertikal zentralen Bereich des hinteren Endbereichs der Rückseite des ersten Elements 32 gebildet ist, wie das in 4 gezeigt ist. Der achte Kontaktbereich 58 ist ein Vorsprung, der an dem vertikal zentralen Bereich der Vorderseite an der Außenseite des Zwischenelements 33 gebildet ist, wie das in 3 gezeigt ist. Wenn die Tür 20 ausgehend von der geschlossenen Position um 180 Grad geöffnet ist, befindet sich der siebte Kontaktbereich 57 in der Drehrichtung des zweiten Drehzapfens 37 in Kontakt mit dem achten Kontaktbereich 58, wie das in 8(b) dargestellt ist.

Konstruktion des Eingriffsmechanismus 26

Der Eingriffsmechanismus 26 legt die Tür 20 in der voll geöffneten Position, d. h. wenn die Tür 20 wie in 10 dargestellt um 180 Grad geöffnet ist, an der Seitenwand 19 fest. Der Eingriffsmechanismus verhindert somit, dass die Tür 20 schlägt, wenn sie geöffnet ist. Der Eingriffsmechanismus 26 hat einen Schließbügel 27, der an der äußeren Seitenfläche der Tür 20 angebracht ist, und eine Schließplatte 28, die an der Seitenwand 19 angebracht ist, wie das in dem Querschnitt entlang der Linie XI-XI von 10 in 11 dargestellt ist. Der Schließbügel 27 ist ein U-förmiges Element und ragt von der Tür 20 ab. Die Schließplatte 28 ist schwenkbar in der Seitenwand 19 gehalten und wird mit dem Schließbügel 27 in einen Eingriffszustand überführt, wenn der Schließbügel 27 mit der Schließplatte 28 in Kontakt gelangt. Dieser Eingriffszustand kann durch die Betätigung eines Innengriffs 25 aufgehoben werden.

Unter Bezugnahme auf die 12 und 13 werden nunmehr die Konstruktion des Eingriffsmechanismus 26 und der Vorgang der Herstellung und des Lösens des Eingriffs im Detail beschrieben. 12 zeigt den eingriffslosen Zustand, in dem der Schließbügel 27 von dem Eingriffsmechanismus 26 gelöst ist. 13 zeigt den Eingriffszustand, in dem der Schließbügel 27 mit dem Eingriffsmechanismus 26 im Eingriff ist.

Der Eingriffsmechanismus 26 umfasst hauptsächlich ein stationäres Element 61, die Schließplatte 28 und eine Anschlagplatte 71. Das stationäre Element 61 ist an der Seitenwand 19 befestigt und hält die Schließplatte 28 und die Anschlagplatte 71, so dass diese schwenkbar sind. Die Schließplatte 28 bringt den Schließbügel 27 in einen verriegelten/entriegelten Zustand, in dem der Schließbügel 27 mit dem stationären Element 61 in Eingriff/außer Eingriff ist. Die Anschlagplatte 71 ermöglicht/verhindert das Schwenken der Schließplatte 28.

Das stationäre Element 61 ist in der Seitenwand 19 angeordnet und hat eine obere und eine untere Wand 61 und einen vorderen und einen hinteren Seitenwandbereich 61b, die eine Kastenform definieren. Ein ausgeschnittener Eingriffsbereich 61c zum Halten des Schließbügels 27 ist in den Maschinenaußenseitenflächen von oberen und unteren Wandbereiche 61a gebildet.

Die Schließplatte 28 ist in dem stationären Element 61 angeordnet und ist durch einen sich vertikal erstreckenden ersten Schwenkbereich 52 an dem stationären Element 61 gehalten. Der erste Schwenkbereich 62 ist an einer Position angeordnet, die relativ zu dem ausgeschnittenen Eingriffsbereich 61c diagonal nach innen liegt, wie das in den Figuren erkennbar ist. Die Schließplatte 28 umfasst einen ersten vorspringenden Bereich 63, der sich von einem Bereich in der Nähe des ersten Schwenkbereichs 62 in Richtung auf den ausgeschnittenen Eingriffsbereich 61c erstreckt. Weiterhin umfasst die Schließplatte 28 einen zweiten vorspringenden Bereich 65, der sich von einem Bereich, der im Uhrzeigersinn von dem ersten vorspringenden Bereich 63 beabstandet ist, in die gleiche Richtung wie der erste vorspringende Bereich 63 erstreckt. Ein konkav vertiefter Bereich 64 ist zwischen dem ersten vorspringenden Bereich 63 und dem zweiten vorspringenden Bereich 65 gebildet. Insgesamt sind die Formen des ersten vorspringenden Bereichs 63 und des zweiten vorspringenden Bereichs 65 in Richtung der Uhrzeigerdrehung in den Figuren leicht gekrümmt. Darüber hinaus umfasst die Schließplatte 28 einen vorspringenden Eingriffsbereich 66. Der vorspringende Eingriffsbereich 66 ist an einer der gegenüberliegenden Seiten des ersten Schwenkbereichs 62 gegenüber dem ersten vorspringenden Bereich 63 gebildet. Die in Uhrzeigerrichtung weisende Fläche des vorspringenden Eingriffsbereichs 66 ist konkav gekrümmt. Die in Gegenuhrzeigerrichtung weisende Fläche des vorspringenden Eingriffsbereichs 66 ist eine annähernd gerade Fläche und bildet einen Ausnehmungsbereich 67.

Die Anschlagplatte 71 ist hinsichtlich der Schließplatte 28 weiter innerhalb der Maschine angeordnet. Die Anschlagplatte 71 ist durch einen zweiten Schwenkbereich 72, der sich in vertikaler Richtung erstreckt, schwenkbar an dem stationären Element 61 gehalten. Die Anschlagplatte 71 umfasst einen ersten Erstreckungsbereich 73, der sich von einem Bereich in der Nähe des zweiten Schwenkbereichs 72 nach links in den Figuren erstreckt. Ein ausgesparter Endbereich 74 ist an der Endfläche des ersten Erstreckungsbereichs 73 gebildet. Der ausgesparte Endbereich 74 ist durch vorspringende Endbereiche 74a definiert, die auf beiden Seiten des ausgesparten Endbereichs 74 angeordnet sind. Eine in Uhrzeigerrichtung weisende Fläche 73a des ersten Erstreckungsbereichs 73 dient als Nockenfläche, die konkav geformt ist. Die Anschlagplatte 71 hat einen zweiten Erstreckungsbereich 75, der sich von einem Bereich in der Nähe des zweiten Schwenkbereichs 72 diagonal nach rechts in den Figuren erstreckt. Der zweite Erstreckungsbereich 75 ragt von dem stationären Element 61 ab. Ein Ende eines Drahts 76 ist schwenkbar mit dem Ende des zweiten Erstreckungsbereichs 75 gekoppelt. Durch den Innengriff 25 kann eine Betätigungskraft auf den Draht 76 ausgeübt werden.

12 zeigt einen Verriegelungszustand, in dem keine Betätigungskraft über den Draht 76 auf die Anschlagplatte 71 ausgeübt wird, so dass der Schließbügel 27 in dem ausgeschnittenen Eingriffsbereich 61c des stationären Elements 61 gefangen ist und sich mit der Schließplatte 28 im Eingriff befindet. Der Schließbügel 27 befindet sich auch im Eingriff mit dem ausgesparten Bereich 62 der Schließplatte 28. Der zweite vorspringende Bereich 65 der Schließplatte 28 ist hinsichtlich des Schließbügels 27 weiter innerhalb der Maschine angeordnet. Auch der vorspringende Eingriffsbereich 66 der Schließplatte 28 befindet sich mit dem ausgesparten Endbereich 74 der Anschlagplatte 71 im Eingriff. Der vorspringende Endbereich 74a der Anschlagplatte 71 befindet sich ebenfalls im Eingriff mit dem ausgesparten Bereich 67 der Schließplatte 28. In diesem Zustand ist ein Schwenken der Schließplatte 28 in Gegenuhrzeigerrichtung nicht möglich. Der Grund dafür ist, dass selbst bei Ausübung einer externen Kraft auf die Schließplatte 28 die von der Schließplatte 28 auf die Anschlagplatte 71 ausgeübte Kraft nicht in einer Richtung auf die Anschlagplatte 71 ausgeübt wird, in der die Anschlagplatte 71 geschwenkt weden kann. Aus diesem Grund kann der Schließbügel 27 nicht aus dem stationären Element 61 freikommen.

Wenn der Maschinenführer den Innengriff 25 der Tür 20 betätigt, wird eine Zugkraft auf den Draht 76 ausgeübt. Dadurch wird die Anschlagplatte 71 in Gegenuhrzeigerrichtung um den zweiten Schwenkbereich 72 geschwenkt. Die Anschlagplatte 71 löst sich infolgedessen von der Schließplatte 28. Wenn der Schließbügel 27 in diesem entriegelten Zustand den zweiten vorspringenden Bereich 65 der Schließplatte 28 bezogen auf die Maschine in Richtung nach außen drückt, wird die Schließplatte 28 in Gegenuhrzeigerrichtung um den ersten Schwenkbereich 62 geschwenkt. Als Ergebnis wird der Eingriffsmechanismus in den Zustand überführt, der in 13 dargestellt ist. Die Schließplatte 28 wird in die am weitesten in Gegenuhrzeigerrichtung liegende Position geschwenkt. Der vorspringende Eingriffsbereich 66 wird an der in Uhrzeigerrichtung weisenden Fläche 73a des ersten Erstreckungsbereichs 73 der Anschlagplatte 71 gehalten.

Das heißt, in einem Fall, in dem der Schließbügel 27 der Einstiegs/Ausstiegstür 20 außer Eingriff mit der Schließplatte 28 gelangt, wird der Eingriffsmechanismus in dem in 13 dargestellten Zustand gehalten. Wenn die Tür 20 um etwa 180 Grad geöffnet wird, bewegt sich der Schließbügel 27 in Richtung auf den ausgeschnittenen Eingriffsbereich 61c des stationären Elements 61 und beaufschlagt dann den ersten vorspringenden Bereich 63 der Schließplatte 28, so dass der ausgeschnittene Eingriffsbereich 61c den Schließbügel 27 aufnimmt. Die Schließplatte 28 wird in Uhrzeigerrichtung um den ersten Schwenkbereich 62 geschwenkt, so dass der zweite vorspringende Bereich 65 wie in 12 gezeigt außerhalb des Schließbügels 27 positioniert wird, wobei sich der Schließbügel 27 mit dem Boden des ausgeschnittenen Eingriffsbereichs 61c in Kontakt befindet (12).

Funktionsweise der Scharniere 29, 30

Im Folgenden wird die Funktionsweise der Scharniere 29 und 30 beim Öffnen/Schließen der Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 beschrieben. Die 5(a), 6(a), 7(a) und 8(a) zeigen das Scharnier beim Schließen der Tür 20. Die 5(b), 6(b), 7(b) und 8(b) zeigen das Scharnier beim Öffnen der Tür 20 um 180 Grad. Es ist zu beachten, dass die doppelt gestrichelten Linien in den Figuren das Scharnier in der Position darstellen, in der die Tür um 90 Grad geöffnet ist.

(a) Öffnungsfunktion

Wenn die Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 wie in 8(a) gezeigt geschlossen ist, verhindert der türschließseitige Anschlag 41 der ersten Anschläge 41 und 42, dass das Zwischenelement 33 im Uhrzeigersinn relativ zu dem ersten Element 31 geschwenkt wird. Wie in 5(a) dargestellt ist, verhindert auch der türschließseitige Anschlag 43 der zweiten Anschläge 43 und 44, dass das zweite Element 32 im Uhrzeigersinn relativ zu dem Zwischenelement 33 geschwenkt wird.

Wenn der Maschinenführer des Hydraulikbaggers 1 die Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 von dieser Position aus öffnet, wird die Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 um den zweiten Drehzapfen 37, der die Schwenkachse bildet, geschwenkt, wie das in 8(b) dargestellt ist. Das heißt, es beginnt die Schwenkbewegung des zweiten Elements 32 in Gegenuhrzeigerrichtung relativ zu dem Zwischenelement 33. Dadurch kann das Zwischenelement 33 nicht relativ zu dem ersten Element 31, jedoch das zweite Element 32 relativ zu dem Zwischenelement 33 geschwenkt werden. Bei dieser Schwenkbewegung bewegt sich der fünfte Kontaktbereich 55 weg von dem sechsten Kontaktbereich 56 in dem türschließseitigen Anschlag 43 der zweiten Anschläge 43 und 44.

Wenn der Maschinenführer die Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 weiter öffnet, so dass das zweite Element 32 um 90 Grad relativ zu dem Zwischenelement 33 geschwenkt wird, wie das in 8(a) dargestellt ist, berührt der achte Kontaktbereich 58 (doppelt gestrichelte Linie) den siebten Kontaktbereich 57 in dem türöffnungsseitigen Anschlag 44 der zweiten Anschläge 43 und 44.

Beim weiteren Öffnen der Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 durch den Maschinenführer werden das zweite Element 32 und das Zwischenelement 33 als eine Einheit um den ersten Drehzapfen 36, der die Schwenkachse bildet, relativ zu dem ersten Element 31 geschwenkt. Das heißt, der zweite Drehzapfen 37 bewegt sich zusammen mit dem Zwischenelement 33 und dergleichen. Infolgedessen bewegt sich der zweite Kontaktbereich 52 weg von dem ersten Kontaktbereich 51 in dem türschließseitigen Anschlag 41 der ersten Anschläge 41 und 42.

Wird die Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 durch den Maschinenführer weiter geöffnet, wie das in 6(b) gezeigt ist, berührt der dritte Kontaktbereich 53 den vierten Kontaktbereich 54 in dem türöffnungsseitigen Anschlag 42 der ersten Anschläge 41 und 42. Dadurch wird die Schwenkbewegung des zweiten Elements 32 und des Zwischenelements 33 relativ zu dem ersten Element 31 gestoppt. In diesem Zustand des Kontakts wird das Zwischenelement 33 um 90 Grad relativ zu dem ersten Element 31 geschwenkt, und außerdem wird das zweite Element 32 um 90 Grad relativ zu dem Zwischenelement 33 geschwenkt. Insgesamt wird das zweite Element 32 um 180 Grad relativ zu dem ersten Element 31 geschwenkt.

Demgemäß ist die Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 relativ zur Seitenwand 19 um 180 Grad geöffnet, womit der Türöffnungsvorgang abgeschlossen ist.

Die Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 liegt in dieser voll geöffneten Position parallel zur Seitenwand 19. Was den Eingriffsmechanismus 26 betrifft, befindet sich der Schließbügel 27 der Tür 20 im Eingriff mit der Schließplatte 28 der Seitenwand 19, wie das in 11 dargestellt ist. Das heißt, die Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 ist an der Seitenwand 19 gesichert. Dadurch, dass die Winkelregulierung der Scharniere 29 mit hoher Präzision erfolgen kann, lässt sich auch die Tür 20 durch den Eingriffsmechanismus 26 zuverlässig an der Seitenwand 19 sichern. Mit anderen Worten: Bei dem Eingriffsmechanismus 26 bewegt sich der Schließbügel 27 präzise in die Position der Schließplatte 28.

Im Folgenden wird der Öffnungsvorgang der Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 unter Bezugnahme auf die perspektivischen Darstellungen erläutert, die zum besseren Verständnis die Konstruktion der Kabine 10 und des Scharniers 29 zeigen.

Die Funktionsweise des Scharniers 29 wird im Zusammenhang mit der Kabine 10 beschrieben, und zwar ausgehend von dem geschlossenen Zustand der Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20, der in 15 dargestellt ist, über den um 90 Grad geöffneten Zustand, in dem die Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 um 90 Grad geöffnet ist, wie das in 16 gezeigt ist, bis zu dem um 180 Grad geöffneten Zustand, in dem die Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 um 180 Grad geöffnet ist, wie das in 17 gezeigt ist. Die Pfeile in den 15 bis 17 geben die Betrachtungswinkel der später erläuterten perspektivischen Darstellungen an (18 bis 23).

Das heißt 18 ist eine perspektivische Ansicht des Scharniers 29 bei Betrachtung in Richtung des Pfeils A in 15. 19 ist eine perspektivische Ansicht des Scharniers 29 bei Betrachtung in Richtung des Pfeils B in 16. 20 ist eine perspektivische Ansicht des Scharniers 29 bei Betrachtung in Richtung des Pfeils C in 17.

Im Folgenden wird die Funktionsweise der Elemente des Scharniers 29 beschrieben. Diese Beschreibung gilt gleichermaßen für das Scharnier 30.

Das heißt, wenn die Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 aus der in 18 dargestellten geschlossenen Position geöffnet wird, wird aufgrund der bestehenden Differenz zwischen der Presspassung (Schwenkwiderstandskraft) des ersten Drehzapfens 36 und des zweiten Drehzapfens 37 das zweite Element 32 (Einstieg/Ausstieg durch die Tür 20) um den die Schwenkachse bildenden zweiten Drehzapfen 37 relativ zu dem Zwischenelement 33 geschwenkt. Wenn im Zuge dieser Schwenkbewegung das zweite Element 32 (Einstieg/Ausstieg durch die Tür 20) um 90 Grad relativ zu dem Zwischenelement 33 geschwenkt wird, wie das in 19 dargestellt ist, gelangt der siebte Kontaktbereich 57 auf der Seite des zweiten Elements 32 In Kontakt mit dem achten Kontaktbereich 58 auf der Seite des Zwischenelements 33. Damit ist die Schwenkbewegung zwischen den Elementen 32 und 33 abgeschlossen.

Wenn die Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 aus der in 19 dargestellten, um 90 Grad geöffneten Position weiter geöffnet wird, werden das zweite Element 32 und das Zwischenelement 33 als eine Einheit um den die Drehachse bildenden ersten Drehzapfen 36 relativ zu dem ersten Element 31 geschwenkt. Im Anschluss an die Schwenkbewegung des Zwischenelements 33 um 90 Grad relativ zu dem ersten Element 31 (das zweite Element 32 wird um 180 Grad relativ zu dem ersten Element 31 geschwenkt), wobei das zweite Element 32 (Einstieg/Ausstieg durch die Tür 20) und das Zwischenelement 33 als eine Einheit geschwenkt werden, gelangt der vierte Kontaktbereich 54 des Zwischenelements 33 in Kontakt mit dem dritten Kontaktbereich 53 des ersten Elements 31 (siehe 20). Damit ist die Schwenkbewegung zwischen den Elementen 31 und 33 um den ersten Drehzapfen 36 abgeschlossen.

Bei den vorstehend beschriebenen Abläufen wird die Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 relativ zu der Seitenwand 19 um 180 Grad geöffnet. Damit ist der Vorgang des Öffnens der Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 abgeschlossen.

Wie in 24 gezeigt ist, liegt der Spalt S zwischen der Fläche der Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 und der Fläche der Seitenwand 19 in dem Bereich von 10 bis 10 mm, wenn die Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 relativ zur Seitenwand 19 um 180 Grad geöffnet ist. Die Breite dieses Spalts S ist gleich der Breite d des Verbindungsbereichs in dem Zwischenelement 33. Das heißt, wenn die Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 um 180 Grad geöffnet ist, definiert die Breite d des Verbindungsbereichs des Zwischenelements 33 direkt die Breite des Spalts S zwischen der Einstiegs/Ausstiegs-Tür und der Seitenwand 10, da das Zwischenelement 33 in einem Winkel von 90 Grad hinsichtlich der Fläche der Seitenwand 19 orientiert ist.

Durch diese Konstruktion lässt sich zuverlässig verhindern, dass der Maschinenführer beim Öffnen/Schließen der Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 mit seinen Fingern in den Spalt gerät. Außerdem kann die Breite des Spalts S zwischen der Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 und der Seitenwand 19 durch die Justierung der Breite d des Verbindungsbereichs des Zwischenelements 33 ohne weiteres spezifiziert werden.

(b) Schließfunktion

Bei voll geöffneter Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20, wie in 6(b) dargestellt, verhindert der türöffnungsseitige Anschlag 42 der ersten Anschläge 41 und 42 ein Schwenken des Zwischenelements 33 in Gegenuhrzeigerrichtung relativ zu dem ersten Element 31. Ebenso verhindert der türöffnungsseitige Anschlag 43 der zweiten Anschläge 44 und 44, wie in 8(b) dargestellt, ein Schwenken des zweiten Elements 32 im Uhrzeigersinn relativ zu dem Zwischenelement 33.

Wenn der Maschinenführer die Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 ausgehend von dieser Position schließt, wird die Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 zunächst um den die Schwenkachse bildenden zweiten Drehzapfen 37 geschwenkt. Das heißt, es beginnt die Schwenkbewegung des zweiten Elements 32 im Uhrzeigersinn relativ zu dem Zwischenelement 33. Dadurch ändert sich die Position des Zwischenelements 33 relativ zu dem ersten Element 31 nicht, doch das zweite Element 32 kann eine Schwenkbewegung relativ zu dem Zwischenelement 33 ausführen. Im Zuge dieser Schwenkbewegung bewegt sich der achte Kontaktbereich 58 weg von dem siebten Kontaktbereich 57 in dem türöffnungsseitigen Anschlag 44 der zweiten Anschläge 43 und 44.

Beim weiteren Öffnen der Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 durch den Maschinenführer wird das zweite Element 32 um 90 Grad relativ zu dem Zwischenelement 33 geschwenkt. Im Zuge dieser Schwenkbewegung gelangt der fünfte Kontaktbereich 55 in Kontakt mit dem sechsten Kontaktbereich 56 in dem türschließseitigen Anschlag 43 der zweiten Anschläge 43 und 44 (siehe 5).

Beim weiteren Schließen der Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 durch den Maschinenführer werden das zweite Element 32 und das Zwischenelement 33 als eine Einheit um den die Schwenkachse bildenden ersten Drehzapfen 36 relativ zu dem ersten Element 31 geschwenkt. Das heißt, der zweite Drehzapfen 37 bewegt sich zusammen mit Elementen wie dem Zwischenelement 33. In der Folge bewegt sich der dritte Kontaktbereich 53 weg von dem vierten Kontaktbereich 54 in dem türöffnungsseitigen Anschlag 42 der ersten Anschläge 41 und 42.

Beim weiteren Schließen der Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 durch den Maschinenführer gelangt der zweite Kontaktbereich 52 in Kontakt mit dem ersten Kontaktbereich 51 in dem türschließseitigen Anschlag 41 der ersten Anschläge 41 und 42. Dadurch stoppt die Schwenkbewegung des zweiten Elements 32 und des Zwischenelements 33 relativ zu dem ersten Element 31.

Die Tür 20 ist somit geschlossen und der Vorgang des Schließens der Tür beendet.

Da das Übermaß des ersten Drehzapfens 36 in dieser Ausführungsform wie vorstehend beschrieben geringer ist als das Übermaß des zweiten Drehzapfens 37, wird in einer ersten Stufe nur das zweite Element 32 geschwenkt, und erst in einer anschließenden Stufe werden das zweite Element 32 und das Zwischenelement 33 geschwenkt, so dass die Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 im Zuge des Türöffnungsvorgangs in Stufen in den voll geöffneten Zustand überführt werden kann. Ebenso wird beim Öffnen der Tür in ersten Stufe nur das zweite Element 32 geschwenkt, und erst in einer anschließenden zweiten Stufe werden das zweite Element 32 und das Zwischenelement 33 geschwenkt, so dass die Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 in Stufen in Stufen in die geschlossene Position überführt werden kann.

Im Folgenden wird der vorgenannte Schließvorgang der Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 mit Bezug auf die perspektivischen Darstellungen (21 bis 23) beschrieben, in denen zum besseren Verständnis die Konstruktion der gesamten Kabine 10 und des Scharniers 29 gezeigt ist.

21 zeigt die perspektivische Ansicht des Scharniers 29 bei der um 180 Grad geöffneten Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20, wie in 17 gezeigt, bei Betrachtung von der Rückseite der Kabine. 22 zeigt die perspektivische Ansicht des Scharniers 29 bei Betrachtung in Richtung des Pfeils E in 16. 23 zeigt die perspektivische Ansicht des Scharniers 29 bei geschlossener Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20, wie in 15 gezeigt, bei Betrachtung von der Innenseite der Kabine.

Wenn die Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 ausgehend von der in 21 dargestellten, um ein 180 Grad geöffneten Position geschlossen wird, wird das zweite Element 32 (Einstieg/Ausstieg durch die Tür 20) um den die Schwenkachse bildenden zweiten Drehzapfen 37 relativ zu dem Zwischenelement 33 geschwenkt. Wenn bei dieser Schwenkbewegung das zweite Element 32 (Einstieg/Ausstieg durch die Tür 20) um etwa 90 Grad relativ zu dem Zwischenelement 33 geschwenkt wird, wie in 22 gezeigt, gelangt der an dem Ende der Vorsprungs 32b auf der Seite des zweiten Elements 32 angeordnete fünfte Kontaktbereich 55 mit dem sechsten Kontaktbereich 56 auf der Seite des Zwischenelements 33 in Kontakt. Damit ist die Schwenkbewegung zwischen den Elementen 32 und 33 beendet (siehe 20).

Beim weiteren Schließen der Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 ausgehend von der in 22 gezeigten, um 90 Grad geschlossenen Position werden das zweite Element 32 und das Zwischenelement 33 als eine Einheit um den die Schwenkachse bildenden ersten Drehzapfen 36 relativ zu dem ersten Element 31 geschwenkt. Nach der gemeinsamen Schwenkbewegung des zweiten Elements 32 (Einstieg/Ausstieg durch die Tür 20) und des Zwischenelements 33 um 90 Grad relativ zu dem ersten Element 31 gelangt der der zweite Kontaktbereich 52 des Zwischenelements 33 in Kontakt mit dem ersten Kontaktbereich 51 des ersten Elements 31. Damit ist die Schwenkbewegung zwischen den Elementen 31 und 33 beendet. In diesem Fall wird das zweite Element 32 (Einstieg/Ausstieg durch die Tür 20) in die Schließposition gebracht, in der das zweite Element 32 um null Grad relativ zu dem ersten Element 31 (Seitenwand 19) geschwenkt ist, wie das in 23 dargestellt ist.

Bei dem vorstehend beschriebenen Ablauf wird die Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 aus der um 180 Grad geöffneten Position, in der die Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 relativ zu der Seitenwand 19 um 180 Grad geöffnet ist, geschlossen. Damit ist der Türschließvorgang beendet.

Referenzbeispiel

Wenn Doppelzapfen-Scharniere verwendet werden, ist die Positionierung des Schließbügels relativ zu dem Eingriffselement der Wand möglicherweise instabil, wenn die Schwenkwinkel bei einer ausgehend von der Schließposition um 180 Grad, d. h. voll geöffneten Tür nicht reguliert werden. Aus diesem Grund besteht die Möglichkeit, dass der Schließbügel in einer bestimmten Position nicht mit dem Eingriffselement in Eingriff gelangen kann.

14 ist eine schematische Ansicht, die die Öffnungs-/Schließkonstruktion einer Tür mit Doppelzapfen-Scharnieren zeigt.

Das Doppelzapfen-Scharnier 133 hat einen ersten Drehzapfen 136, der in einer Seitenwand 119 der Maschine angeordnet ist, und einen zweiten Drehzapfen 137, der in dem Ende einer Tür 120 angeordnet ist. Ein Schließbügel 127 ist an der Tür 120 angeordnet. Es wird erwartet, dass der Schließbügel 127 beim Öffnen der Tür aus der Schließposition um 180 Grad und Anordnung der Tür parallel zur Seitenwand 119 sich an der Position befindet, an der der Schließbügel 127 mit dem Eingriffselement 126 in Eingriff treten kann.

Wenn jedoch der Schwenkwinkel des ersten Drehzapfens 136 einen Winkel von 90 Grad übersteigt, während der Schwenkwinkel des zweiten Drehzapfens 137 weniger als 90 Grad beträgt, wie in 14(a) gezeigt, oder wenn der Schwenkwinkel des ersten Drehzapfens 136 kleiner als 90 Grad ist, während der Schwenkwinkel des zweiten Drehzapfens 137 einen Winkel von 90 Grad übersteigt, wie in 14(b) gezeigt, stimmt die Position des Schließbügels 127 nicht mit der Position des Eingriffselements 126 überein, und zwar auch dann nicht, wenn die Tür 120 parallel zur Seitenwand 119 orientiert ist. Im Falle einer solch fehlenden Übereinstimmung erfordert die Bewegung der Tür 120 entlang der Seitenwand 119 eine Einstellung für die Justierung der Position des Schließbügels 127 hinsichtlich der Position des Eingriffselements 126.

Merkmale der Ausführungsform(1)

Die Kabine 10 hat die Wand, die den Sitz des Maschinenführers umschließt, die Tür 20, die schwenkbar an der Wand montiert ist und geöffnet werden kann, damit der Maschinenführer in die Kabine und aus der Kabine klettern kann, und das Scharnier 29. Das Scharnier 29 umfasst das erste Element 31, das zweite Element 32, das Zwischenelement 33, die ersten Anschläge 41 und 42 und die zweiten Anschläge 43 und 44. Das erste Element 31 ist an der Seitenwand 19 befestigt. Das zweite Element 32 ist an der Tür 20 befestigt. Das Zwischenelement 33 ist jeweils um den ersten Drehzapfen 36 und um den zweiten Drehzapfen 37 schwenkbar mit dem ersten Element 31 und dem zweiten Element 32 verbunden. Die ersten Anschläge 41 und 42 weisen Kontaktbereiche (erster bis vierter Kontaktbereich 51 bis 54) auf, die in der Schwenkrichtung miteinander in Kontakt gelangen, so dass der Schwenkwinkel des ersten Elements 31 und des Zwischenelements 33 auf einen ersten Winkel begrenzt wird. Die zweiten Anschläge 43 und 44 weisen Kontaktbereiche (fünfter bis achter Kontaktbereich 55 bis 58) auf, die in der Schwenkrichtung miteinander in Kontakt gelangen, so dass der Schwenkwinkel zwischen dem zweiten Element 32 und dem Zwischenelement 33 auf einen zweiten Winkel begrenzt wird. Die voll geöffnete Position des Schließbügels 27 stimmt mit der Eingriffsposition der Seitenwand 19 überein. In der voll geöffneten Position des Schließbügels 27 schwingt die Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20, um geöffnet zu werden, in einem Winkel der der Summe des ersten und des zweiten Winkels entspricht. In der Eingriffsposition der Seitenwand 19 ist der Schließbügel 27 der Tür 20 im Eingriff mit der Schließplatte 28, die als Anschlagelement an der Seitenwand 19 angeordnet ist.

Wenn gemäß dieser Kabine 10 für eine Baumaschine die Tür 20 relativ zur Seitenwand 19 geöffnet/geschlossen wird, werden das erste Element 31 und das Zwischenelement 33 relativ zueinander geschwenkt, und das zweite Element 32 und das Zwischenelement 33 werden relativ zueinander geschwenkt. Diese Konstruktion erlaubt einen weiten Schwenkwinkel der Tür 20 relativ zu der Seitenwand 19. Der Schwenkwinkel zwischen dem ersten Element 31 und dem Zwischenelement 33 wird durch die ersten Anschläge 41 und 42 reguliert, während der Schwenkwinkel zwischen dem zweiten Element 32 und dem Zwischenelement 33 durch die zweiten Anschläge 43 und 44 reguliert wird. Da die Tür 20 gemäß dieser Konstruktion relativ zu der Seitenwand 19 positioniert werden kann, ist eine Justierung der Position des Schließbügels 27 der Tür 20 relativ zu der Schließplatte 28 nicht notwendig.

Die voll geöffnete Position des Schließbügels 27 stimmt mit der Eingriffsposition der Wand überein. In der voll geöffneten Position des Schließbügels 27 schwingt die Tür 20, um geöffnet zu werden, um einen durch den ersten Winkel und den zweiten Winkel gebildeten Gesamtwinkel von 180 Grad. In der Eingriffsposition der Wand ist der Schließbügel 27 der Tür im Eingriff mit dem an der Wand angeordneten Eingriffsmechanismus 26.

(2)

Der Schwenkwinkel des ersten Schwenkzapfens 36 beträgt etwa 90 Grad, während der Schwenkwinkel des zweiten Schwenkzapfens 37 ebenfalls etwa 90 Grad beträgt. Wenn gemäß dieser Kabine 10 für eine Baumaschine das Zwischenelement 33 um etwa 90 Grad relativ zu dem ersten Element 31 geschwenkt wird (z. B. 6(b)) und wenn das zweite Element 32 um etwa 90 Grad relativ zu dem Zwischenelement 33 geschwenkt wird (z. B. 8(b)), schwingt die Tür 20 um etwa 180 Grad relativ zu der Seitenwand 19 und wird in die 180 Grad-Öffnungsposition überführt. Der dritte und der vierte Kontaktbereich 53 und 54 gelange in dem türöffnungsseitigen Anschlag 42 (6(b)) in Kontakt miteinander, während der siebte und der achte Kontaktbereich 57 und 58 in dem türöffnungsseitigen Anschlag 44 (8(b)) in Kontakt miteinander gelangen.

(3)

Bei dem Scharnier 29 sind die Bereiche (erster bis vierter Kontaktbereich 51 bis 54) der ersten Anschläge 41 und 42 in dem ersten Element 31 und in dem Zwischenelement 33 angeordnet, während die Bereiche (fünfter bis achter Kontaktbereich 55 bis 58) der zweiten Anschläge 43 und 44 in dem zweiten Element 32 und in dem Zwischenelement 33 angeordnet sind.

Da gemäß dieser Kabine 10 für eine Baumaschine das Zwischenelement 33 die Kontaktbereiche (erster bis vierter Kontaktbereich 51 bis 54) der ersten Anschläge 41 und 42 und die Kontaktbereiche (fünfter bis achter Kontaktbereich 55 bis 58) der zweiten Anschläge 43 und 44 aufweist, weisen das erste Element 31 und das zweite Element 32 nicht notwendigerweise die Kontaktbereiche auf, die miteinander in Kontakt gelangen.

(4)

Das Scharnier 29 ist an einer Position angeordnet, an der das Scharnier 29 bei geschlossener Tür 20 in einer Ebene mit der äußeren Seitenfläche oder bezogen auf die äußere Seitenfläche der Seitenwand 19 nach innen liegt.

Das bedeutet im Detail, dass das Scharnier derart befestigt ist, dass eine imaginäre Fläche des äußersten Bereichs des Scharniers bezogen auf die Seitenwand der Kabine und auf die äußere Seitenfläche der Tür koplanar oder nach innen angeordnet ist, so dass das Scharnier bei geschlossener Tür nicht von der Außenfläche der Kabine vorsteht.

Gemäß dieser Kabine 10 für eine Baumaschine steht das Scharnier 29 bei geschlossener Tür 20 nicht von der öffnungsseitigen Fläche der Tür 20 hervor. Infolge dieser nicht von der Außenfläche der Kabine vorspringenden Befestigungen der Elemente des Scharniers lassen sich hinsichtlich der Scharnierkonstruktion Probleme vermeiden, dass die Kabine gegebenenfalls nicht den Vorschriften des Verkehrswesens entspricht.

(5)

Der erste Drehzapfen 36 ist an einer Position angeordnet, die der Breite des Zwischenelements 33 von dem Ende 19a der Seitenwand 19 entspricht, während der zweite Drehzapfen 37 an dem Ende 20a der Tür 20 angeordnet ist.

Da gemäß dieser Kabine für eine Baumaschine der zweite Drehzapfen 37 an dem Ende 20a der Tür 20 angeordnet ist, ragt das Ende 20a der Tür nicht in den Durchgang der Kabine 10 hinein und reduziert somit nicht die Breite der Öffnung der Kabine 10, wenn die Tür 20 voll geöffnet ist. Da der erste Drehzapfen 36 an der Position angeordnet ist, die der Breite des Zwischenelements 33 von dem Ende 19a der Seitenwand 19 entspricht, entsteht darüber hinaus kein unnötiger Spielraum zwischen der Tür 20 und der Seitenwand 10, selbst wenn die Breite des Zwischenelements 33 wesentlich reduziert wird.

(6)

Das Übermaß des ersten Drehzapfens 36 und des zweiten Drehzapfens 37 ist unterschiedlich spezifiziert, so dass die Reihenfolge des Schwenkens des ersten Drehzapfens 36 und des zweiten Drehzapfens 37 beim Öffnen/Schließen der Tür 20 spezifiziert ist. Da gemäß dieser Kabine 10 für eine Baumaschine die Reihenfolge des Schwenkens des ersten Drehzapfens 36 und des zweiten Drehzapfens 37 spezifiziert ist, lässt sich die Tür 20 stabil öffnen/schließen.

Weitere Ausführungsformen

Vorstehend wurde eine Ausführungsform der Erfindung anhand eines Beispiels beschrieben. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf diese Ausführungsform beschränkt. Verschiedene Änderungen und Modifikationen sind möglich, ohne den Kern der Erfindung zu verlassen.

(A)

In der vorstehenden Ausführungsform wurde das Zwischenelement 33 zu Erläuterungszwecken als entlang der Außenflächen der Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 und der Seitenwand 19 angeordnet beschrieben. Die Erfindung ist jedoch nicht auf diese Anordnung beschränkt.

Zum Beispiel kann das Zwischenelement 33 bezogen auf die Außenflächen der Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 und der Seitenwand 19 nach innen angeordnet sein. Da es in diesem Fall auch möglich ist, in der Scharnierkonstruktion Bereiche zu eliminieren, die über die Außenfläche der Kabine 10 hervorstehen, lassen sich beim Transport der Kabine auch Problem hinsichtlich der Vorschriften des Transportwesens ohne weiteres lösen.

Da es jedoch nicht vorteilhaft ist, dass der Unterschied zwischen den Ebenen in dem Scharnierbereich von außerhalb der Kabine erkennbar ist, wird eine Anordnung des Zwischenelements 33 entlang der Außenfläche der Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 oder dergleichen wie in der vorstehenden Ausführungsform beschrieben bevorzugt.

(B)

Da in vorstehenden Ausführungsform, die in den 5 bis 8 dargestellt ist, die Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 beispielsweise in Stufen geöffnet/geschlossen wird, wurde zu Erläuterungszwecken angegeben, dass der zweite Drehzapfen 37 in der ersten Stufe und der erste Drehzapfen 36 in der zweiten Stufe geschwenkt wird. Jedoch ist die Erfindung nicht darauf beschränkt.

Zum Beispiel kann bei einem stufenweisen Öffnen/Schließen der Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 der erste Drehzapfen 36 in der ersten Stufe und anschließen der zweite Drehzapfen 37 in der zweiten Stufe geschwenkt werden.

Zudem können der erste Drehzapfen 36 und der zweite Drehzapfen 37 derart ausgebildet sein, dass sie gleichzeitig oder vorübergehend gleichzeitig geschwenkt werden, wenn der erste Drehzapfen 36 und der zweite Drehzapfen 37 unterschiedliche Schwenkwinkel haben.

Wenngleich in der vorstehenden Ausführungsform der Schwenkwinkel des ersten Drehzapfens und des zweiten Drehzapfens mit 90 Grad angegeben ist, sind die Schwenkwinkel des ersten Drehzapfens und des zweiten Drehzapfens nicht auf diesen Schwenkwinkel begrenzt, solange der erste Drehzapfen und der zweite Drehzapfen insgesamt einen Schwenkwinkel von 180 Grad erzielen.

(C)

In der vorstehend beschriebenen Ausführungsform wurde die Scharnierkonstruktion gemäß der vorliegenden Erfindung bei den Scharnieren 29 und 30 zum Öffnen/Schließen der Einstiegs/Ausstiegs-Tür 20 der an dem als Beispiel beschriebenen Hydraulikbagger 1 montierten Kabine 10 verwendet. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht darauf beschränkt.

Die erfindungsgemäße Scharnierkonstruktion kann zum Beispiel für das Scharnier zum Öffnen/Schließen der Tür einer Kabine anderer Baumaschinen wie Kranlaster, Bulldozers, Radlader und Muldenkipper verwendet werden.

Insbesondere wird bevorzugt, dass die erfindungsgemäße Scharnierkonstruktion bei einer Kabine eines Baufahrzeugs verwendet werden kann, das ein Arbeiten mit voll geöffneter Einstiegs/Ausstiegs-Tür erlaubt, wie zum Beispiel das Arbeiten mit einem Hydraulikbagger wie vorstehend beschrieben und mit einem Kranlaster.

(D)

In der vorstehenden Ausführungsform wird der aus hartem Material hergestellte Zapfen als Element für den Kontakt mit dem Ende des Bolzens verwendet. Die Erfindung ist jedoch nicht darauf beschränkt. Zum Beispiel kann außer dem Zapfen auch eine Kugel oder eine andere Form zum Einsatz kommen. Als Alternative kann ein Vorsprung in einem Teil des Zwischenelements angeordnet sein. Der Vorsprung kann einer Oberflächenbehandlung unterzogen worden sein, beispielsweise einer Verchromung.

Industrielle Anwendbarkeit

Da eine erfindungsgemäße Kabine für ein Baufahrzeug den Effekt der sicheren Bereitstellung eines weiten Öffnungs-/Schließwinkels eines Scharniers und einer ausreichenden Erhöhung der Genauigkeit des Winkels des Anschlags hat, kann die erfindungsgemäße Kabine als Kabine einer Vielfalt von Baumaschinen Verwendung finden.

Bezugszeichenliste

1
Hydraulikbagger (Baumaschine)
2
untere Fahreinheit
3
Drehbühne
4
Arbeitseinheit
5
Gegengewicht
6
Maschinenraum
9
Geräteabteil
10
Kabine
11
Ausleger
11a
Hydraulikzylinder
12
Arm
12a
Hydraulikzylinder
13
Schaufel
13a
Hydraulikzylinder
19
Seitenwand
19a
Ende
20
Einstiegs/Ausstiegs-Tür (Tür)
20a
Ende
25
Innengriff
26
Eingriffsmechanismus
27
Schließbügel
28
Schließplatte (Eingriffselement)
29
Scharnier
30
Scharnier
31
erstes Element
31a
erster Stützbereich
32
zweites Element
32a
zweiter Stützbereich
32b
Vorsprung
33
Zwischenelement
33a
Zapfenhülse
33b
Zapfenhülse
33c
Vorsprung
33d
Schraubenöffnung
36
erster Drehzapfen
37
zweiter Drehzapfen
41
türschließseitiger Anschlag (erster Anschlag)
42
türöffnungsseitiger Anschlag (erster Anschlag)
43
türschließseitiger Anschlag (zweiter Anschlag)
44
türöffnungsseitiger Anschlag (zweiter Anschlag)
51
erster Kontaktbereich (Kontaktbereich)
52
zweiter Kontaktbereich (Kontaktbereich)
53
dritter Kontaktbereich (Kontaktbereich)
54
vierter Kontaktbereich (Kontaktbereich)
55
fünfter Kontaktbereich (Kontaktbereich)
56
sechster Kontaktbereich (Kontaktbereich)
57
siebter Kontaktbereich (Kontaktbereich)
58
achter Kontaktbereich (Kontaktbereich)
61
stationäres Element
61a
Wandbereich
61b
Seitenwandbereich
61c
ausgeschnittener Eingriffsbereich
62
erster Schwenkbereich
63
erster vorspringender Bereich
64
ausgesparter Bereich
65
zweiter vorspringender Bereich
66
vorspringender Eingriffsbereich
67
ausgesparter Bereich
71
Anschlagplatte
72
zweiter Schwenkbereich
73
erster Erstreckungsbereich
73a
in Uhrzeigerrichtung weisende Fläche
74
ausgesparter Endbereich
74a
vorspringender Endbereich
75
zweiter Erstreckungsbereich
76
Draht
A–F
Betrachtungswinkel
d
Breite
S
Spalt