Title:
Benutzerdefinierte Namen zum Anzeigen von überwachten Standorten
Kind Code:
B4


Abstract:

Verfahren zum Bereitstellen eines anwenderdefinierten Namens, der einen aktuellen Standort eines Benutzers eines mobilen Rechengerätes (10) repräsentiert, wobei das Verfahren Folgendes beinhaltet:
Speichern (430) eines anwenderdefinierten Namens, der mit einem Standort assoziiert werden soll, zusammen mit die Assoziation anzeigenden Daten in einem Speicher, umfassend das Speichern einer Mehrzahl von mit dem Standort zu assoziierenden anwenderdefinierter Namen;
Empfangen (418) von Daten, die einen aktuellen Standort des mobilen Rechengerätes anzeigen;
Ermitteln (446), ob der aktuelle Standort des mobilen Rechengerätes mit nur einem oder mit mehreren anwenderdefinierten Namen assoziiert ist;
Ermitteln (458) eines anwenderdefinierten Namens aus der Mehrzahl anwenderdefinierten Namen, wenn der aktuelle Standort mit mehreren Namen assoziiert ist; und
Bereitstellen (470) des anwenderdefinierten Namens, der mit dem aktuellen Standort des mobilen Rechengerätes assoziiert ist, einem Empfänger, der nicht das mobile Rechengerät ist, als den Standort des Benutzers des mobilen Rechengerätes auf der Basis der Ermittlung, dass der aktuelle Standort des mobilen Rechengerätes mit nur einem anwenderdefinierten Namen assoziiert ist; oder
Bereitstellen (470) des ermittelten anwenderdefinierten Namens, einem Empfänger, der nicht das mobile Rechengerät ist, als den Standort des Benutzers des mobilen Rechengerätes. embedded image




Inventors:
Pereira, Mindy, Calif. (Mountain View, US)
Chen, Larry, Calif. (Oakland, US)
Hornyak, Matthew, Calif. (San Francisco, US)
Application Number:
DE112009001644T
Publication Date:
05/24/2018
Filing Date:
05/28/2009
Assignee:
Hewlett-Packard Development Company, L.P. (Tex., Houston, US)
International Classes:



Foreign References:
65532362003-04-22
200401923112004-09-30
200402038472004-10-14
200402354642004-11-25
KR1020050095477A
KR20050095477A2005-09-29
Attorney, Agent or Firm:
Maucher Jenkins, 80538, München, DE
Claims:
Verfahren zum Bereitstellen eines anwenderdefinierten Namens, der einen aktuellen Standort eines Benutzers eines mobilen Rechengerätes (10) repräsentiert, wobei das Verfahren Folgendes beinhaltet:
Speichern (430) eines anwenderdefinierten Namens, der mit einem Standort assoziiert werden soll, zusammen mit die Assoziation anzeigenden Daten in einem Speicher, umfassend das Speichern einer Mehrzahl von mit dem Standort zu assoziierenden anwenderdefinierter Namen;
Empfangen (418) von Daten, die einen aktuellen Standort des mobilen Rechengerätes anzeigen;
Ermitteln (446), ob der aktuelle Standort des mobilen Rechengerätes mit nur einem oder mit mehreren anwenderdefinierten Namen assoziiert ist;
Ermitteln (458) eines anwenderdefinierten Namens aus der Mehrzahl anwenderdefinierten Namen, wenn der aktuelle Standort mit mehreren Namen assoziiert ist; und
Bereitstellen (470) des anwenderdefinierten Namens, der mit dem aktuellen Standort des mobilen Rechengerätes assoziiert ist, einem Empfänger, der nicht das mobile Rechengerät ist, als den Standort des Benutzers des mobilen Rechengerätes auf der Basis der Ermittlung, dass der aktuelle Standort des mobilen Rechengerätes mit nur einem anwenderdefinierten Namen assoziiert ist; oder
Bereitstellen (470) des ermittelten anwenderdefinierten Namens, einem Empfänger, der nicht das mobile Rechengerät ist, als den Standort des Benutzers des mobilen Rechengerätes.

Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Bereitstellen des anwenderdefinierten Namens das Senden des anwenderdefinierten Namens zu einem Server zur Veröffentlichung auf einer Webseite beinhaltet; und wobei das Bereitstellen des ermittelten anwenderdefinierten Namens das Senden des ermittelten anwenderdefinierten Namens zu einem Server zur Veröffentlichung auf einer Webseite beinhaltet.

Verfahren nach Anspruch 2, das ferner das Empfangen (478) von Daten beinhaltet, die Informationen anzeigen, die der Benutzer zum Zugreifen auf die Webseite benutzen kann, wobei das Bereitstellen des anwenderdefinierten Namens das Veröffentlichen des anwenderdefinierten Namens anhand der Daten beinhaltet, die Informationen anzeigen, die der Benutzer zum Zugreifen auf die Webseite benutzen kann; und wobei das Bereitstellen des ermittelten anwenderdefinierten Namens das Veröffentlichen des ermittelten anwenderdefinierten Namens anhand der Daten beinhaltet, die Informationen anzeigen, die der Benutzer zum Zugreifen auf die Webseite benutzen kann.

Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Bereitstellen des anwenderdefinierten Namens das Eingeben von Text des anwenderdefinierten Namens in ein Feld beinhaltet, das von einer Webseite für die Eingabe von Text bereitgestellt wird; und wobei das Bereitstellen des ermittelten anwenderdefinierten Namens das Eingeben von Text des ermittelten anwenderdefinierten Namens in ein Feld beinhaltet, das von einer Webseite für die Eingabe von Text bereitgestellt wird.

Verfahren nach Anspruch 4, wobei das Feld kein Feld ist, das für die Eingabe von Standortinformationen dediziert ist.

Verfahren nach Anspruch 1, das ferner das Empfangen von Daten beinhaltet, die eine Benutzereingabe anzeigen, wobei die Daten für den anwenderdefinierten Namen repräsentativ sind, der mit dem Standort assoziiert werden soll, der in ein Benutzereingabegerät eingegeben wurde.

Verfahren nach Anspruch 6, wobei das Empfangen einer Benutzereingabe, die für einen anwenderdefinierten Namen repräsentativ ist, der mit einem Standort assoziiert werden soll, das Empfangen von Kontaktinformationen in einer Kontakte-Anwendung auf dem mobilen Rechengerät beinhaltet.

Verfahren nach Anspruch 1, das ferner das Ermitteln, welcher aus der Mehrzahl von anwenderdefinierten Namen dem Empfänger gegeben werden soll, auf der Basis des beabsichtigten Empfängers des gegebenen anwenderdefinierten Namens beinhaltet.

Verfahren nach Anspruch 1, das ferner Folgendes beinhaltet:
Speichern (430) einer Mehrzahl von mit einer Mehrzahl von Standorten assoziierten anwenderdefinierten Namen im Speicher,
Ermitteln (446), ob der aktuelle Standort des mobilen Rechengerätes, der von den empfangenen Daten angezeigt wird, mit einem aus der Mehrzahl von anwenderdefinierten Namen assoziiert ist, und
Veröffentlichen (470) des einen aus der Mehrzahl von anwenderdefinierten Namen, wenn der von den empfangenen Daten angezeigte aktuelle Standort des mobilen Rechengerätes mit dem einen aus der Mehrzahl von anwenderdefinierten Namen assoziiert ist.

Verfahren nach Anspruch 9, das ferner das Veröffentlichen von Informationen beinhaltet, die die Tatsache anzeigen, dass der von den empfangenen Daten angezeigte aktuelle Standort des mobilen Rechengerätes nicht mit einem aus der Mehrzahl von anwenderdefinierten Namen assoziiert ist, wenn der von den empfangenen Daten angezeigte aktuelle Standort des mobilen Rechengerätes nicht mit einem aus der Mehrzahl von anwenderdefinierten Namen assoziiert ist.

Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Empfangen von Daten, die den aktuellen Standort des mobilen Rechengerätes anzeigen, das Empfangen der Daten, die den aktuellen Standort des mobilen Rechengerätes anzeigen, von einer Standortermittlungsschaltung des mobilen Rechengerätes beinhaltet.

Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Ermitteln, ob der aktuelle Standort des mobilen Rechengerätes mit einem einzigen anwenderdefinierten Namen oder mit mehreren anwenderdefinierten Namen assoziiert ist, das Ermitteln beinhaltet, ob der aktuelle Standort nahe an dem mit anwenderdefinierten Namen assoziierten Standort im Speicher liegt.

Verfahren nach Anspruch 12, wobei es eine Nähe zu dem mitanwenderdefinierten Namen assoziierten Standort erfordert, dass sich der aktuelle Standort innerhalb einer Distanz von dem Standort befindet, wobei die Distanz nicht größer als zwei Stadtblöcke ist.

Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Speichern von mit einem Standort zu assoziierenden anwenderdefinierten Namen zusammen mit die Assoziation anzeigenden Daten im Speicher das Speichern eines anwenderdefinierten Namens in freier Form beinhaltet.

Verfahren zum Veröffentlichen eines generischen Namens, der den Standort eines Benutzers eines mobilen Rechengerätes repräsentiert, wobei das Verfahren Folgendes beinhaltet:
Empfangen (422) von eine Benutzereingabe anzeigenden Daten auf einem Benutzereingabegerät, wobei die Daten für einen mit einem Standort zu assoziierenden generischen Namen repräsentativ sind;
Speichern (430) des mit dem Standort zu assoziierenden generischen Namens zusammen mit Daten, die die Assoziation anzeigen, im Speicher, umfassend das Speichern einer Mehrzahl von mit einem einzigen Standort zu assoziierenden generischen Namen;
Empfangen (418) von Daten, die einen aktuellen Standort des mobilen Rechengeräts anzeigen; Ermitteln (446), ob der aktuelle Standort des mobilen Rechengerätes mit nur einem oder mit mehreren generischen Namen assoziiert ist,
Ermitteln (458) eines generischen Namens aus der Mehrzahl generischer Namen, wenn der aktuelle Standort mit mehreren generischen Namen assoziiert ist; und
Veröffentlichen (470) des mit dem aktuellen Standort des mobilen Rechengerätes assoziierten generischen Namens als den Standort des Benutzers des mobilen Rechengerätesauf der Basis der Ermittlung, dass der aktuelle Standort des mobilen Rechengerätes mit nur einem generischen Namen assoziiert ist; oder
Veröffentlichen (470) des ermittelten generischen Namens als den Standort des Benutzers des mobilen Rechengerätes.

Verfahren nach Anspruch 15, wobei das Empfangen von den aktuellen Standort des mobilen Rechengerätes anzeigenden Daten das Empfangen von den aktuellen Standort des mobilen Rechengerätes anzeigenden Daten von einer Positionsbestimmungsschaltung des mobilen Rechengerätes beinhaltet.

Mobiles Rechengerät, das Folgendes umfasst:
eine Standortermittlungsschaltung (124), die zum Empfangen von Daten konfiguriert ist, die den aktuellen Standort des mobilen Rechengerätes anzeigen;
einen Speicher (134); und
eine Verarbeitungsschaltung (126), die konfiguriert ist zum Empfangen von Daten, die einen mit einem Standort assoziierten anwenderdefinierten Namen anzeigen, Speichern des mit dem Standort assoziierten anwenderdefinierten Namens zusammen mit die Assoziation anzeigenden Daten in dem Speicher, umfassend das Speichern einer Mehrzahl von mit einem einzigen Standort zu assoziierenden anwenderdefinierten Namen; Empfangen von Daten, die einen aktuellen Standort des mobilen Rechengerätes anzeigen, von der Standortermittlungsschaltung; Ermitteln, ob der aktuelle Standort des mobilen Rechengerätes mit nur einem oder mit mehreren anwenderdefinierten Namen assoziiert ist, Ermitteln eines anwenderdefinierten Namens aus der Mehrzahl anwenderdefinierter Namen, wenn der aktuellen Standort mit mehreren anwenderdefinierten Namen assoziiert ist, und Veröffentlichen des mit dem aktuellen Standort des mobilen Rechengerätes assoziierten anwenderdefinierten Namens als den Standort des Benutzers des mobilen Rechengerätes auf der Basis der Ermittlung, dass der aktuelle Standort des mobilen Rechengerätes mit nur einem anwenderdefinierten Namen assoziiert ist oder Veröffentlichen des ermittelten anwenderdefinierten Namens als den Standort des Benutzers des mobilen Rechengerätes.

Mobiles Rechengerät nach Anspruch 17, wobei der Speicher konfiguriert ist zum Speichern von Zugangsinformationen, die zum Zugreifen auf einen Server benutzt werden können, der zum Anzeigen von Informationen über ein Netzwerk konfiguriert ist, und die Verarbeitungsschaltung konfiguriert ist zum Empfangen von Daten, die einen aktuellen Standort des mobilen Rechengerätes anzeigen, von der Standortermittlungsschaltung, zum Zugreifen auf den Server und zum Bereitstellen von Daten, die den aktuellen Standort des mobilen Rechengerätes anzeigen, als den Standort des Benutzers des mobilen Rechengerätes, wobei der anwenderdefinierte Name oder der ermittelte anwenderdefinierte Name auf eine solche Weise veröffentlicht wird, dass der Server den Standort des Benutzers in einem Anzeigefeld anzeigt, das nicht für die Anzeige des Standortes des Benutzers dediziert ist.

Description:
HINTERGRUND

Verfolgungsanwendungen wurden entwickelt, um einen Benutzer mithilfe eines von dem Benutzer getragenen Gerätes zu verfolgen. In einigen dieser Anwendungen ist clas Gerät mit einer GPS-(globales Positionsbestimmungssystem)-Schaltung gekoppelt, die dafiir ausgelegt ist, den Standort des Gerätes zu ermitteln. Diese Standortinformationen werden dann auf einen Server heraufgeladen, auf den andere Benutzer zugreifen können, um den Standort des verfolgten Benutzers zu ermitteln. Der Standort des verfolgten Benutzers wird mit den Koordinaten des Benutzers angezeigt, die den Standort des Benutzers repräsentieren. In einigen Ausgestaltungen kann der Standort des Benutzers möglicherweise ungenau sein, wenn ein ungenaues Maß für den Standort verwendet wird, aber der angezeigte Standort des verfolgten Benutzers wird weiterhin mit den Koordinaten des verfolgten Benutzers angezeigt, wenn auch mit einer gröberen Auflösung.

In KR1020050095477A beschreibt einen Dienst, der Standortinformationen eines mobilen Endgeräts bereitstellt, damit Benutzer einen Alias für einen bestimmten Ort angeben können.

Aus US6553236 B1 ist ein drahtloses Kommunikationssystem bekannt, das Affinitätsgruppen von Gleichgesinnten unterstützt, die Orte anderer Mitglieder der Affinitätsgruppe kennen möchten. Das System unterstützt Mitglieder der Affinitätsgruppe, die über ein mobiles Endgerät nach dem Ort eines entfernten Mitglieds der Affinitätsgruppe fragen, wie es durch das mobile Endgerät des entfernten Mitglieds erfasst wird. Anstatt rohe Geokoordinaten zu melden, werden Standort-Ortsnamenbeschreibungen von den Mitgliedern der Affinitätsgruppe definiert und untereinander geteilt. Zusätzlich können Situationsalarme erzeugt werden, wenn bestimmte benutzerdefinierte Kriterien erfüllt sind, beispielsweise wenn zwei entfernte Mitglieder der Affinitätsgruppe in unmittelbarer Nähe zueinander sind

US2004192311 A1 beschreibt ein Verfahren zum Aktivieren von Aktionen. Das Verfahren umfasst die Schritte des Definierens einer Aktion, einer darauf bezogenen tragbaren Vorrichtung (9) und als eine Bedingung zum Aktivieren der Aktion mindestens eines Positionsdatenelements und Bestimmen der Position der tragbaren Vorrichtung (9). Wenn die Position der tragbaren Vorrichtung (9) den in einer Aktion definierten Positionsdaten entspricht, wird diese Aktion aktiviert. Bei dem Verfahren wird die Information über Aktionen in einem Server (2) verarbeitet, aus dem eine Datenübertragungsverbindung zu dem Gerät aufgebaut werden kann, in dem die Aktionsdaten vom Server (2) übertragen werden, um aktiviert zu werden.

US2004235464 A1 beschreibt ein Gerät, das eine Änderung der Einstellungen von Anwendungen ermöglicht, ist in einem mobilen Endgerät implementiert. Um eine Änderung solcher Einstellungen zu ermöglichen, umfasst die Vorrichtung einen Speicherabschnitt zum Speichern einer Vielzahl von Konfigurationen. Jede gespeicherte Konfiguration ist mindestens einem Ort zugeordnet und jede gespeicherte Konfiguration definiert Einstellungen für Anwendungen, die in dem mobilen Endgerät implementiert sind. Die Vorrichtung umfasst ferner einen Steuerabschnitt zum Empfangen von Informationen über eine aktuelle Position des mobilen Endgeräts zum automatischen Abrufen einer Konfiguration, die einem durch die Positionsinformationen identifizierten Ort von dem Speicherabschnitt zugeordnet ist, und zum Ändern von Einstellungen von in dem mobilen Endgerät implementierten Anwendungen zu der abgerufenen Konfiguration.

In US20040203847 A1 ist ein Verfahren vorgesehen, um Benutzer von drahtlosen Geräten zu benachrichtigen, dass Aufgaben in ihrer Aufgabenliste basierend auf dem Standort des Benutzers erfüllt werden können. Ein Benutzer gibt eine Vielzahl von Aufgaben in ein drahtloses Gerät ein. Wenn der Benutzer mit dem drahtlosen Gerät reist, kann der Benutzer Anbieter übergeben, die Aufgaben in der Aufgabenliste des Benutzers erfüllen können. Wenn der Benutzer dies tut, wird der Benutzer über solche Informationen informiert.

Figurenliste

  • 1A-F illustrieren ein mobiles Rechengerät gemäß einer beispielhaften Ausgestaltung;
  • 2 ist ein Blockdiagramm der Systemkomponenten eines Systems gemäß einer beispielhaften Ausgestaltung;
  • 3 ist ein Anwendungsdiagramm eines Systems gemäß einer beispielhaften Ausgestaltung;
  • 4 ist ein Fließschema eines Verfahrens gemäß einer Ausgestaltung und
  • 5 ist ein Fließschema eines Verfahrens gemäß einer Ausgestaltung.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG BEISPIELHAFTER AUSGESTALTUNGEN

Mit Bezug auf die 1 - 2, der Standort eines Benutzers kann mit anderen Informationen als einer koordinatengestützten Darstellung des Standorts des Benutzers angezeigt werden. Ein Benutzer kann durch Ermitteln des Standorts eines Gerätes 10 verfolgt werden, das von dem Benutzer mitgeführt wird oder auf andere Weise mit diesem assoziiert ist. Informationen über den Standort des Gerätes 10 können anderen unter Verwendung einer nichtspezifischen und/oder anwenderdefinierten Beschreibung für den Standort bereitgestellt werden, die eine Text-, Graphik- und/oder eine andere Form haben kann. Wenn beispielsweise die Koordinaten des Gerätes denen eines Restaurants entsprechen, dann können die Standortinformationen mit einem Namen wie z.B. „in einem Restaurant“ oder „beim Essen“ angezeigt werden, um den Standort des Benutzers zu beschreiben. Die nichtspezifischen Bezeichnungen können vordefiniert werden (z.B. ein vordefinierter Name in Verbindung mit einem Standort, ein vordefinierter Algorithmus zum Zuordnen von Namen usw.) oder können vom Benutzer definiert werden. So kann ein Benutzer beispielsweise bestimmen, dass der Standort seines Hauses als „zu Hause“ angezeigt wird. Ohne weitere Informationen (d.h. die Kenntnis, wo sich die Wohnung der Person befindet) würde eine dritte Partei, die den angezeigten Namen für den aktuellen Standort des Benutzers („zu Hause“) sieht, die Koordinaten (genau oder grob) des Benutzers und/oder des Gerätes 10 nicht kennen.

Der nichtspezifische Name (d.h. der Name, der die Koordinaten in feinem oder grobem Detail nicht repräsentiert) zum Identifizieren des Standorts des Gerätes 10 kann auf eine Website gesetzt werden (z.B. durch die Website oder durch eine andere Schnittstelle zu einem Web-Hosting-Server 148 gesendet werden). In einigen Ausgestaltungen kann das Gerät 10 seinen Standort mit einer Standortermittlungsschaltung 124 (nachfolgend beschrieben) überwachen. In anderen Ausgestaltungen kann ein Gerät 146, 148, 150 außerhalb des Gerätes 10 den Standort des Gerätes 10 überwachen (z.B. kann ein Server so konfiguriert werden, dass er die Position des Gerätes 10 auf der Basis davon berechnet, auf welche Funkzellen-Antennenmasten und/oder WiFi-Zugangspunkte das Gerät 10 zugegriffen hat). Die Standortdaten können von einer GPS-Schaltung, von einer Bake, die zum Senden von Daten konfiguriert ist, die ihren Standort anzeigen, von einem anderen mobilen Gerät, dessen Standort identifiziert wurde (so kann z.B. ein anderes tragbares Rechengerät eine GPS-Schaltung haben und kann seine Standortinformationen mit anderen Geräten in der Nähe des anderen tragbaren Rechengerätes teilen), auf der Basis von Daten von einem Bewegungserfassungsgerät (z.B. einem Beschleunigungsmesser, einem Kreiselinstrument usw.) und/oder einer/einem anderen Ortsangabeschaltung/-gerät erhalten werden.

Unabhängig davon, wie der Standort des Gerätes 10 ermittelt wird, kann das Gerät 10 so konfiguriert werden, dass es Daten empfängt, die seinen Standort anzeigen (entweder von der Standortermittlungsschaltung 124 oder dem externen Gerät 146, 148, 150), und diese Standortinformationen in einen nichtspezifischen und/oder anwenderdefinierten Namen umwandeln, der für diesen Standort repräsentativ ist. Das Gerät 10 kann dann den Namen, der den Standort repräsentiert, veröffentlichen (z.B. anderen Geräten, einer Website usw.). In anderen Ausgestaltungen kann/können das Gerät 10 und/oder das externe Gerät 146, 148, 150 koordinatengestützte und/oder andere Standortinformationen einem Server 146, 148 (oder einem anderen Gerät 150) bereitstellen und der Server 146, 148 (oder das andere Gerät 150) kann die Standortinformationen, die er erhält, in einen nichtspezifischen (generischen) und/oder anwenderdefinierten Namen umwandeln, der mit dem Standort assoziiert ist, der ihm gegeben wurde (z.B. der Server 146, 148 kann koordinatengestützte Standortinformationen und/oder Standortinformationen, die von einem ersten generischen Namen verkörpert werden, in einen zweiten generischen Namen umwandeln, und dieser zweite generische Name wird vom Server 146, 148 veröffentlicht).

In einigen Ausgestaltungen kann der die Standortinformationen repräsentierende Name auf eine Website gesetzt werden, wie z.B. die Website eines sozialen Netzwerks. In diesen Fällen kann der Name in ein generisches Feld auf der Website gesetzt werden (z.B. ein Feld, das nicht für die Anzeige von Standortinformationen dediziert ist, ein Feld, das es dem Benutzer gestattet, Text in Freiform einzugeben, usw.). Das Gerät 10 kann so konfiguriert werden, dass es mit den Zugriffsinformationen des Benutzers automatisch auf die Website zugreift und den mit dem aktuellen Standort des Gerätes 10 assoziierten Namen auf die Website setzt. In anderen Ausgestaltungen kann der Name in Verbindung mit dem Standort zum Ausfüllen von Feldern für Anwendungen verwendet werden (z.B. eine Instant-Messaging-Anwendung 202 - 3), die auf dem Gerät 10 laufen.

Wenn die Namen anwenderdefiniert sind, dann kann der Benutzer mehr als einen Namen mit einem bestimmten Standort verbinden. So möchte der Benutzer möglicherweise einem Satz von Personen einen generischen Namen bereitstellen (z.B. indem er ihn auf eine Website setzt) und gleichzeitig anderen Benutzern einen anderen generischen Namen bereitstellen (z.B. indem er ihn auf eine andere Website setzt). Als ein weiteres Beispiel möchte ein Benutzer möglicherweise verschiedene Namen für den Standort an verschiedenen Tagen, zu unterschiedlichen Tageszeiten und/oder in Folge von anderen Kriterien bereitstellen. Das System (z.B. das Gerät 10, der Server 146, 148 usw.), das den identifizierten Standort mit dem dem Standort zugeordneten Namen assoziiert, kann so konfiguriert werden, dass es auf der Basis einer Reihe von Kriterien, die von dem System überwacht werden, und/oder auf der Basis von Benutzereingaben (z.B. als Reaktion auf eine Aufforderung) ermittelt, welchen Namen es veröffentlichen soll.

Mit Bezug auf die 2-4 wird ein Verfahren, das von einer Anwendung 214 des Gerätes 10, des Servers 146, 148 und/oder von einem anderen Gerät 150 implementiert werden kann, zum Bereitstellen von generalisierten, nichtspezifischen Standortinformationen beschrieben. In einigen Ausgestaltungen werden alle oder die meisten der Schritte des Verfahrens gänzlich durch eine Anwendung 214 implementiert, die auf einem Gerät läuft (z.B. dem Gerät 10, dem Server 146, 148 oder dem Gerät 150). Aber in einigen Ausgestaltungen können auch mehr als eines aus Gerät 10, Server 146, 148 und Gerät 150 Anwendungen 214 implementieren, die bei Verwendung in Kombination das Verfahren gemeinsam ausführen.

In einigen Ausgestaltungen kann das Verfahren das Empfangen einer Benutzereingabe an Block 422 beinhalten, um einen anwenderdefinierten Namen zu erzeugen, der mit einem bestimmten Standort assoziiert ist. So kann ein Benutzer beispielsweise Namen auswählen, die etwas bedeuten, die aber ohne weitere Informationen den genauen Standort nicht preisgeben (d.h. generische Namen). Der Name kann beschreibend (z.B. „im Fitnessstudio“) oder nichtbeschreibend (z.B. eine Zahl ohne Bezug zum Standort, die der Benutzer aber mit dem Standort korrelieren kann) sein. In einigen Ausgestaltungen kann der anwenderdefinierte Name aus einem begrenzten Satz (z.B. den ein Benutzer aus einer Liste wie z.B. einer Dropdown-Liste auswählt) von Namen (z.B. zu Hause, Schule, Arbeit, Fitnessstudio, Lebensmittelladen, bei einem Freund usw.) ausgewählt werden. In anderen Ausgestaltungen kann der anwenderdefinierte Name eine freie Form haben, so dass ein Benutzer einen beliebigen Namen eingeben kann, den ein Benutzer eingeben möchte (z.B. „beim Gewichtheben“ für ein Fitnessstudio, „zu Tode gelangweilt“ für die Schule, „zu Hause“ für zu Hause usw.). Wenn ein anwenderdefinierter Name eine freie Form hat (der Benutzer kann beliebigen Text wie z.B. Text einer beliebigen Länge, Text einer bestimmten Länge, einen vordefinierten Text gefolgt von einem Text in freier Form usw. eingeben), dann kann der anwenderdefinierte Name nichtspezifisch sein, so dass er den eigentlichen Standort ohne weitere Informationen nicht preisgibt, oder er kann so spezifisch sein, wie ein Benutzer es wünscht (z.B. kann ein Benutzer den Namen „Chicago“ angeben, wenn er in Chicago ist, und „Milwaukee“, wenn er in Milwaukee ist). In einigen Ausgestaltungen kann der anwenderdefinierte Name ein grafisches Bild (z.B. ein Symbol), das einen Standort repräsentiert (z.B. ein Bild eines Hauses für „zu Hause“, ein Bild eines Schulgebäudes für „in der Schule“, usw.), entweder allein oder zusammen mit einem anwenderdefinierten Textnamen und/oder einem anwenderdefinierten Namen in einem anderen visuellen Format, umfassen. Zusätzlich (oder alternativ) kann der anwenderdefinierte Name in einigen Ausgestaltungen in einem anderen Format als (oder zusammen mit) einem visuellen Format (z.B. einem akustischen Format) eingegeben, gespeichert und/oder bereitgestellt werden.

Die Benutzereingabe kann auf einem Benutzereingabegerät 131 des mobilen Rechengerätes 10, einem Benutzereingabegerät eines anderen Gerätes 150 (z.B. einem Benutzereingabegerät eines Computers, der mit dem mobilen Rechengerät synchronisiert wird, einem Benutzereingabegerät, das mit einem Server verbunden ist, der Informationen zu dem mobilen Rechengerät 10 sendet - in einem Stapelspeicher ablegt, sie verfügbar macht, usw.), einem anderen Benutzereingabegerät und/oder einer beliebigen Kombination von Benutzereingabegeräten empfangen werden 422.

In einigen Ausgestaltungen kann die in Block 422 empfangene Benutzereingabe für den Zweck des Erzeugens von anwenderdefinierten Namen zum Veröffentlichen des Standorts des mobilen Rechengerätes 10 ausgelegt sein (z.B. kann sie als Teil einer Anwendung 214 eingegeben werden, die so konfiguriert ist, dass sie anwenderdefinierte Namen korreliert und/oder veröffentlicht, so dass sie den Standort des Gerätes 10 repräsentieren). So kann der Benutzer beispielsweise eine Eingabe geben, die am Block 422 empfangen wird und anzeigt, dass der aktuelle Standort des Gerätes 10 einem bestimmten Namen zuzuordnen ist. Als weiteres Beispiel kann ein Benutzer Namen anderen Standorten als dem aktuellen Standort des Gerätes 10 zuordnen. So möchte der Benutzer möglicherweise Adressen eingeben und diesen Adressen Namen zuordnen, Namen Koordinaten zuordnen (z.B. Breitengrad und Längengrad) (z.B. Koordinaten, die für eine Geo-Caching-Website relevant sind), der Benutzer möchte möglicherweise einen Ort auf einer Karte wählen (z.B. mithilfe einer grafischen Benutzeroberfläche) und diesem Ort einen Namen zuordnen, und/oder möchte möglicherweise eine Eingabe auf eine andere Weise vornehmen, um den Standorten Namen zuzuordnen.

In einigen Ausgestaltungen kann die an Block 422 empfangene Benutzereingabe Teil einer anderen Anwendung sein, die anwenderdefinierte Namen und Standorte empfängt, die aber primär einen anderen Zweck als das Erzeugen von anwenderdefmierten Namen für Standorte zum Veröffentlichen des Standorts des Benutzers hat. So beinhaltet das Gerät 10 oder der Server 146, 148 möglicherweise eine Kontakte-Anwendung 218. Der Benutzer stellt Kontaktinformationen für einen Kontakt in der Kontakte-Anwendung 218 bereit, und diese Kontaktinformationen können Standortinformationen für den Kontakt enthalten. Eine Anwendung 214 kann die empfangenen 422 Kontaktinformationen in der Kontakte-Anwendung 218 analysieren, um anwenderdefinierte Namen zu erzeugen. Der anwenderdefinierte Name kann auf Informationen basieren, die in jedem Kontakt enthalten sind (z.B. in „Joe Smith“ oder in „Joe's House“), oder kann auf Daten basieren, die mit dem Kontakt assoziiert sind (z.B. wenn der Kontakt mit anderen Kontakten gruppiert ist, kann der anwenderdefinierte Name auf den für die Gruppe gewählten Namen gesetzt werden, wie z.B. „bei der Familie“ oder „im Haus eines Freundes“ oder „am Ort des Kunden“ oder „bei einem Lieferanten“).

In einigen Ausgestaltungen können generische und/oder anwenderdefinierte Namen (z.B. generische anwenderdefinierte Namen) von einer Datei empfangen 422 werden, die zu einem Gerät 10 und/oder einem Server 146, 148 gesendet (z.B. von diesem heruntergeladen) wird (z.B. aktiv vom Benutzer heruntergeladen, dem Benutzer von einem anderen Benutzer von dessen Gerät gesendet, usw.). Die Datei kann allgemeine generische Namen enthalten oder kann anwenderdefinierte Namen enthalten, die auf einem anderen Gerät (z.B. Gerät 150, Server 146 usw.) erzeugt und zum Gerät 10 und/oder 146, 148 übertragen werden (z.B. vom Server 146 zum Gerät 10).

Der definierte Name kann auch auf verschiedenen anderen Kriterien als (und/oder zusätzlich zu) Standort (d.h. Nicht-Standort-Kriterien) wie Geschwindigkeit und/oder mit dem Gerät 10 verbundenen Geräten basieren. Zum Beispiel, wenn ermittelt wird, dass sich ein Benutzer über einer normalen Bewegungsgeschwindigkeit bewegt, dann kann ein generischer Name mit „unterwegs“ eingestellt werden. Als anderes Beispiel, wenn ein Benutzer mit einer Docking-Station in der Wohnung des Benutzers oder einem Desktop-Computer in der Wohnung des Benutzers verbunden ist, dann kann der Standort mit „zu Hause“ eingestellt werden. Als noch weiteres Beispiel, wenn das Gerät 10 mit einem Autosystem verbunden ist (z.B. einem Bluetooth-Telefonsystem im Auto eines Benutzers), dann kann der Name als „im Auto“ oder „unterwegs“ eingestellt werden. Als noch ein weiteres Beispiel, verschiedene Charakteristiken eines Benutzers (z.B. Geschwindigkeit, Herzfrequenz usw.), die von dem Gerät 10 (entweder direkt oder indirekt über den Empfang von Daten) überwacht werden, können benutzt werden, um zu identifizieren, dass sich ein Benutzer gerade körperlich betätigt, was zum Einstellen des gegebenen Namens verwendet werden kann.

In einigen Ausgestaltungen kann ein generischer Name gewählt werden, der auf in einer Datenbank gespeicherten Informationen über Punkte von Interesse basiert. Zum Beispiel kann eine Navigationsanwendung 258 eine Datenbank mit Informationen über Punkte von Interesse enthalten. Als weiteres Beispiel kann das Internet verschiedene Informationen in Bezug auf Punkte von Interesse enthalten. Die Informationen in Bezug auf die Punkte von Interesse können empfangen 422 werden und auf der Basis dieser Informationen kann ein generischer Name erzeugt werden. Wenn beispielsweise der Punkt von Interesse ein Restaurant ist, dann kann ein generischer Name wie „beim Essen“ oder „ausgegangen zum Essen“ erzeugt werden.

Der Standort kann auf eine beliebige Weise definiert werden. So kann beispielsweise der Standort als ein Punkt definiert werden (z.B. eine Adresse, Koordinaten usw.), als ein Bereich (z.B. ein Bereich, der von einer Route wie z.B. einer Zugstrecke zum Arbeitsplatz definiert wird) definiert werden, und dieser Bereich kann eine regelmäßige (z.B. kreisförmig, rechteckig usw.) oder unregelmäßige Form (z.B. eine vom Benutzer gezeichnete Form) haben.

Der Name kann empfangen 422 und mit einem Standort assoziiert werden, der in einem anderen Standortformat als dem bereitgestellt wird, das im Analyseschritt 434 verwendet wurde. Wenn ja, dann kann das Format der Standortinformationen, mit denen der Name assoziiert ist, in ein Standortformat umgesetzt 426 werden, das von der Anwendung 214 im Analyseschritt 434 bearbeitet wird. So kann der Standort beispielsweise in einigen Ausgestaltungen als eine Adresse, als eine Auswahl eines Punkts auf einer Karte, als ein Tastendruck, der anzeigt, dass der aktuelle Standort gewählt werden sollte usw. eingegeben werden. In einigen Ausgestaltungen kann der Analyseschritt 434 das Analysieren von Standorten auf der Basis eines Gitters beinhalten (auf der Basis von Breitengraden und Längengraden und/oder anderen Koordinaten). In diesen Ausgestaltungen kann der mit dem anwenderdefinierten Namen assoziierte Standort aus dem Format, in dem er eingegeben wurde (z.B. Karte, Adresse usw.), in das Format umgewandelt werden, das von der Anwendung 214 verwendet wird, die den Vergleich durchführt (z.B. Koordinaten).

Der empfangene 422 Standortname und seine Assoziation mit einem Standort (z.B. ein umgewandelter 426 Standort) kann in einem Speicher gespeichert werden 430 (z.B. als eine Datei, als Teil eines Softwareprogramms usw.), wie z.B. einem Speicher 134, 138 des Geräts 10, einem Speicher eines Servers 146, 148, einem Speicher des Geräts 150 und/oder einem anderen Speicher. Daten, die die Assoziation anzeigen (d.h. Daten, die die Assoziation zeigen, eine Basis bereitstellen, um sie zu zeigen, und/oder die Assoziation nahelegen), können in jeder Form (z.B. als Datendatei, zusammen mit den Namensdaten, separat von den Namensdaten, in einem Verzeichnis, in einer Tabelle und/oder in einer beliebigen anderen Form) gespeichert werden. Die Daten für den mit dem Namen assoziierten Standort können auch in jeder beliebigen Form gespeichert werden (z.B. in einer Datendatei, die Koordinaten enthält, in einer Datendatei, die einen Bereich enthält, in einer Datendatei, die eine Grenze definiert, in Software, hartkodiert, in einer Kombination von Software und einer Datendatei wie z.B. einer Datendatei, die einen Standortpunkt repräsentiert, zusammen mit Software, die automatisch eine Grenze um den Punkt erzeugt, und/oder sie können in einer beliebigen anderen Form gespeichert werden). In einigen dieser und anderer Ausgestaltungen können einige oder alle Namen von Schaltungskomponenten hartkodiert werden.

Beim Betrieb bestimmt eine Anwendung 214 in Block 414, ob Standortinformationen (z.B. Verfolgungsinformationen) bereitgestellt werden sollen. Standortinformationen können kontinuierlich bereitgestellt werden, können periodisch bereitgestellt werden, können als Reaktion auf eine Aufforderung bereitgestellt werden (z.B. eine Benutzereingabe oder eine Anforderung von einem anderen Gerät 146, 148, 150 auf Standortinformationen), können als Reaktion auf überwachte Bedingungen (z.B. Tageszeit, Standort usw.) bereitgestellt werden, können als Reaktion auf ein Ereignis (z.B. den Empfang eines Texts oder einer anderen Mitteilung) bereitgestellt werden usw. Zusätzlich (oder alternativ) kann die Ermittlung, ob Standortinformationen in Block 414 bereitgestellt werden sollen, von einer beliebigen Reihe von anderen Kriterien gesteuert werden, wie zum Beispiel Bedingungen, die von dem mobilen Rechengerät 10 überwacht werden oder sich auf dieses beziehen. So können beispielsweise verschiedene Kriterien in Bezug auf das mobile Rechengerät (z.B. Geschwindigkeit und Richtung) überwacht werden, um zu ermitteln, ob sich das mobile Rechengerät an einem Standort befindet oder sich lediglich in der Nähe eines Standorts vorbeibewegt.

Wenn das Gerät 10 periodisch verfolgt wird, dann kann die Periode in einigen Ausgestaltungen wenigstens (d.h. die Periode kann dieser Betrag sein oder höher) etwa 1, 3, 5, 10, 20, 40, 60, 90 und/oder 120 Minuten betragen. In einigen Ausgestaltungen kann die Periode anwenderdefinierbar sein und/oder kann anwenderdefinierbar sein, um wenigstens eine (und/oder wenigstens mehrere) Periode(n) einzustellen, die wenigstens etwa 3, 5, 10, 20, 40, 60, 90 und/oder 120 Minuten und/oder bis zu etwa 240, 180, 120, 90, 60, 30 und/oder 15 Minuten beträgt.

Wenn in Block 414 Standortinformationen bereitgestellt werden sollen, dann wird in Block 418 ein aktueller Standort des mobilen Rechengerätes 10 empfangen. Der aktuelle Standort kann von einer Standortermittlungsschaltung 124 des Geräts 10 empfangen werden. Es werden nachfolgend verschiedene Typen von Standortermittlungsschaltungen 124 erörtert, die zum Erhalten eines aktuellen Standorts geeignet sind. Alternativ (oder zusätzlich) kann der aktuelle Standort des Gerätes 10 in einigen Ausgestaltungen von einem Gerät 146, 148, 150 ermittelt werden, das vom Gerät 10 separat ist (z.B. ein Server 146, der den Standort auf der Basis der Funkzellen-Antennenmasten, WiFi-Zugangspunkte und/oder einem anderen drahtlosen Zugangspunkt ermittelt, mit dem das mobile Rechengerät 10 verbunden ist). Der aktuelle Standort kann behalten und vom Gerät 10, 146, 148, 150 verwendet werden, das den aktuellen Standort ermittelte, oder kann zu einem anderen Gerät gesendet werden (z.B. kann von dem Gerät 10 erhalten und zum Server 146, 148 gesendet werden, kann vom Server 146, 148 erhalten und zum Gerät 10 gesendet werden, kann von einem ersten Server 146 erhalten und zu einem zweiten Server 148 gesendet werden, usw.). In einigen Ausgestaltungen kann der aktuelle Standort auf bis zu wenigstens 10 km, 5 km, 1 km, 740 m, 500 m, 250 m, 100 m, 50 m, 25 m, 10 m, 5 m und/oder 1 m genau sein. In einigen Ausgestaltungen (einschließlich einiger dieser Ausgestaltungen) braucht der in Block 418 empfangene und später in dem Verfahren (z.B. in Block 434) bearbeitete aktuelle Standort jedoch nicht äußerst genau zu sein; die empfangenen Standortdaten brauchen nicht mit einem hohen Grad an Spezifität bereitgestellt zu werden. In einigen Ausgestaltungen haben wenigstens einige der empfangenen 418 und bearbeiteten 434 Standortdaten möglicherweise keine Genauigkeit (mit hoher Konfidenz) von besser als 1 m, 5 m, 10 m, 25 m, 50 m, 100 m, 200 m, 400 m, 600 m, 800 m, 1 km und/oder 2 km (z.B. wenn das System mit einer groben Berechnung arbeitet, die es von der Ortsermittlungsschaltung 124 erhalten hat, bevor die Ortsermittlungsschaltung 124 einen äußerst genauen Ablesewert bereitstellen konnte). In einigen Ausgestaltungen kann die benötigte Spezifität vom Benutzer wählbar sein.

Wenn der aktuelle Standort des mobilen Rechengeräts 10 an Block 418 empfangen wird, dann kann der aktuelle Standort mit Bezug auf die Standorte analysiert 434 werden (z.B. mit ihnen verglichen werden), die mit den im Speicher gespeicherten 430 Namen assoziiert sind. Die Analyse 434 kann einen Vergleich des aktuellen Standorts mit einem Bereich beinhalten, der von der gespeicherten 430 Assoziation definiert wird, kann das Ermitteln der Entfernung vom aktuellen Standort zu dem gespeicherten 430 Standort beinhalten, kann das Ermitteln einer Geschwindigkeit und/oder einer Bewegungsrichtung des mobilen Rechengerätes 10 beinhalten (z.B. zum Ermitteln, ob das mobile Rechengerät 10 an dem Standort anhält oder sich lediglich an ihm vorbeibewegt), und/oder kann das Analysieren einer beliebigen Zahl von anderen Kriterien beinhalten. Beliebige dieser Kriterien können zum Ermitteln verwendet werden, ob der aktuelle Standort des mobilen Rechengerätes mit einem im Speicher gespeicherten Namen assoziiert ist (z.B. generischer, anwenderdefinierter Name). Für beliebige dieser Kriterien, die beurteilt werden (z.B. die Entfernung zwischen einem im Speicher gespeicherten 430 Standort und dem aktuellen Standort) kann der Wert, der beim Beurteilen der Kriterien verwendet wird (z.B. wie nahe der aktuelle Standort 418 am gespeicherten 430 Standort sein muss), vom Benutzer definierbar sein und/oder kann auf der Basis der Werte von anderen überwachten Kriterien definiert werden.

Wenn es keine Übereinstimmung in Block 442 gibt, dann kann die Anwendung 214 zum Block 414 zurückkehren, um wieder an dem Schritt des Ermittelns zu beginnen, ob der aktuelle Standort des Gerätes 10 veröffentlicht werden soll. Alternativ, wenn es keine Übereinstimmung gibt, dann kann die Anwendung 214 über den Pfad 442 zum Block 462 übergehen, um einen Standortnamen festzulegen. So kann beispielsweise der aktuelle Standort so festgelegt 462 werden, dass er einen Standardnamen repräsentiert (z.B. „ausgegangen“, „in der Nähe“, „unbekannt“, „geht Sie nichts an“, „ “, usw.), wenn der aktuelle Standort nicht mit einem im Speicher gespeicherten 430 Standort übereinstimmt. Als weiteres Beispiel kann der aktuelle Standort so festgelegt 462 werden, dass er durch einen leeren Eintrag repräsentiert wird (z.B. ein leerer Name kann veröffentlicht werden, ein Befehl zum Löschen des letzten veröffentlichten Namens kann gesendet werden, usw.), wenn der aktuelle Standort nicht mit einem im Speicher gespeicherten 430 Standort übereinstimmt (z.B. zum Entfernen eines zuvor veröffentlichten 470 Standortnamens, der nicht mehr der aktuelle Standort des Geräts 10 ist).

Wenn sich bei dem Vergleich in Block 434 eine Übereinstimmung ergibt, dann geht das System weiter 438 zu Block 446, um zu ermitteln, ob mehr als ein Name mit dem aktuellen Standort assoziiert ist. Dies kann dann vorkommen, wenn zwei Standorte sich nahe beieinander befinden oder überlappende Bereiche haben. Dies kann auch dann stattfinden, wenn ein Benutzer mehr als einen Namen für einen bestimmten Standort definiert hat. So könnte ein Benutzer beispielsweise die Anwendung 214 so einrichten, dass sie den Standort des Gerätes 10 auf mehrere Sites setzt (z.B. mehrere Websites, eine Website und eine Anwendung auf Gerät 10, usw.), die für verschiedenes Publikums beabsichtigt sind, und könnte sich dafür entscheiden, verschiedene Namen einzugeben, um den Standort auf verschiedenen Sites zu beschreiben. Als weiteres Beispiel möchte ein Benutzer möglicherweise je nach Laune oder anderen Kriterien des Benutzers (z.B. Tageszeit) denselben Ort mit verschiedenen Namen beschreiben.

Wenn in Block 446 mehr als ein Name mit einem Standort assoziiert ist, dann geht das Verfahren 410 über den Pfad 450 zu Block 458, um zu ermitteln, welcher Name veröffentlicht werden soll. Die Ermittlung in Block 458, welcher Name veröffentlicht werden soll, kann das Ermitteln beinhalten, welcher der mehreren Standorte in der Nähe des aktuellen Standorts dem aktuellen Standort am nächsten liegt, kann das Auffordern des Benutzers zur Auswahl eines Namens beinhalten, kann die Ermittlung der Site beinhalten, auf der der Name veröffentlicht werden soll, kann eine Hierarchie wie z.B. die beinhalten, dass bestimmte Namen gegenüber anderen Priorität erhalten, kann das Analysieren von Benutzerpräferenzen (z.B. in einer Datei gespeichert) usw. beinhalten. Der in Block 458 ermittelte Name kann auf der Basis von anderen überwachten Kriterien als dem Standort ermittelt werden. So kann beispielsweise der in Block 458 ermittelte Name auf Zeit- und Datumsinformationen wie z.B. Wochentag, Tageszeit usw. basieren (z.B. dann, wenn das Gerät 10 sich in der Nähe eines Restaurants befindet und die Tageszeit der Abend ist, dann kann der gewählte Name „beim Abendessen“ sein, während der gewählte Name dann, wenn die Tageszeit etwa Mittag ist, „beim Mittagessen“ sein kann).

Wenn der zu gebende Name in Block 458 ermittelt wurde oder wenn in Block 462 nur ein Name mit dem Standort assoziiert ist (es also über Pfad 454 geht), dann wird der zum Repräsentieren des aktuellen Standorts benutzte Name in Block 462 festgelegt. Ein Name, der in Block 462 festgelegt wird, kann dann in Block 470 gegeben werden. In einigen Ausgestaltungen kann das Bereitstellen von Standortinformationen in Block 470 das Bereitstellen der Standortinformationen an eine Anwendung beinhalten, die die Informationen gänzlich innerhalb des verfolgten Gerätes 10 benutzt (z.B. eine Journaling-Anwendung 254, die nicht regelmäßig Informationen veröffentlicht). In einigen Ausgestaltungen kann das Bereitstellen von Informationen in Block 470 das Veröffentlichen des Namens beinhalten (z.B. das Bereitstellen des Namens direkt oder auf eine Weise, die von anderen Geräten 150 als dem verfolgten Gerät 10 einsehbar ist). Beispiele für Geräte, denen der den Standort repräsentierende Name veröffentlicht werden kann, beinhalten das Geben des Standortnamens an andere mobile Rechengeräte, das Geben des Standortnamens an ein von dem Gerät 10 separates und nicht direkt von ihm gesteuertes Display, das Geben der Standortinformationen an einen Server 146, 148, wobei dieser Server 146, 148 die Informationen an andere Geräte 150 weitergeben kann (z.B. durch Geben der Standortinformationen an eine Internet-Website und/oder an eine andere über ein Netzwerk zugängige Site). Wenn sie direkt zu anderen mobilen Geräten gesendet werden, dann können die anderen mobilen Geräte (und/oder das Gerät 10) so konfiguriert werden, dass sie eine Anwendung implementieren, die so ausgelegt ist, dass sie ein oder mehrere andere Geräte auf der Basis von generischen oder anwenderdefinierten Namen (und/oder auf der Basis von koordinatengestützten Standortdaten) verfolgt.

Das Veröffentlichen 470 kann das Senden des Namens direkt zu einem anderen Gerät beinhalten, kann das Setzen des Standorts auf eine Website beinhalten, kann das Bereitstellen des Namens in einer anderen Anwendung beinhalten, die den Namen für andere Geräte einsehbar macht (z.B. in einem Feld einer IM-(Instant Messaging)-Anwendung 202 - wie z.B. einem zum Beschreiben des Benutzers der IM-Anwendung verfügbaren Feld - das für wenigstens einige von denen, mit denen die IM-Session eingerichtet wurde, einsichtig ist), und/oder kann eine andere Art von Veröffentlichung beinhalten. Ein Gerät 10 kann einem anderen Gerät 150 durch Senden einer Nachricht (z.B. einer Mobilgerät- und/oder einer Telefon-Messaging-Nachricht wie z.B. einer Textnachricht - z.B. einer SMS-Nachricht - einer MMS-Nachricht usw.), unter Verwendung einer Schnittstelle wie z.B. einer API (Anwendungsprogrammierschnittstelle) wie einem REST-(Representational State Transfer)-API und/oder mit einem anderen Verfahren veröffentlichen.

Wenn der für den aktuellen Standort repräsentative Name auf einer Website veröffentlicht oder in einer anderen Anwendung benutzt wird (oder auf eine andere Weise veröffentlicht wird), dann kann der Name in ein Feld gesetzt werden, das für das Verfolgen von Benutzern dediziert ist, oder kann in ein Feld gesetzt werden, das nicht für das Verfolgen von Benutzern ausgelegt und/oder dafür dediziert ist. So kann der Name beispielsweise auf eine Website oder in eine grafische Benutzeroberfläche (GUI) einer Anwendung in einem Feld gesetzt werden, das für den Empfang von Text offen ist, wobei dieses Feld für andere Zwecke als das Verfolgen eines Benutzers verwendet werden kann. Für Websites mit Textfeldern kann es ein Benutzer der Anwendung 214 möglicherweise gestatten, den Standortnamen in Verbindung mit dem aktuellen Standort des Geräts 10 automatisch in das Textfeld zu setzen (z.B. kontinuierlich; auf der Basis von anderen Kriterien als den oben erörterten wie z.B. Tageszeit, ein zum Einschalten der Funktion gesetzter User-Flag, eine Reaktion von einem Benutzer auf eine Eingabeanforderung in Bezug darauf, ob der Standort veröffentlicht werden soll, usw.).

Wenn mehr als ein Name veröffentlicht werden soll (z.B. wenn unterschiedliche Standortnamen zu unterschiedlichen Empfangsgeräten 146, 148, 150 gesendet werden), dann kann das Verfahren über die Linie 466 zu Block 458 zurückkehren, um einen neuen Standortnamen zu ermitteln 458 und einzustellen 462, der dann veröffentlicht wird 470.

Der Empfänger (z.B. das Empfangsgerät 146, 148, 150) wie z.B. ein mobiles Empfangsgerät 150 oder ein Empfangsserver 148 einer Website, eine Empfangsperson usw.), der den veröffentlichten Namen für den Standort des Geräts 10 empfängt, kann dann den empfangenen Namen anzeigen 474. Der Name kann in einem Feld angezeigt 474 werden, das für die Anzeige von Standortinformationen dediziert ist, kann in einem Feld angezeigt 474 werden, das für die Bereitstellung von allgemeinen Informationen über einen Benutzer des Geräts 10 ausgelegt ist, kann in einem textadressierbaren Feld angezeigt 474 werden und/oder kann auf eine andere Weise angezeigt 474 werden.

Wenn die zu veröffentlichten Informationen in Block 470 auf einer Website oder einem anderen servergestützten System veröffentlicht werden, dann kann das Verfahren das Empfangen von Zugangsinformationen von einem Benutzer in Block 478 enthalten, so dass das/die Gerät(e) 10, 146, 148, 150 mit der/den das Verfahren implementierenden Anwendung(en) automatisch auf den Server 146, 148 zugreifen kann/können, der die Informationen empfängt. Die in Block 478 bereitgestellten Zugangsinformationen können Informationen wie z.B. ein Benutzer-Login, ein Benutzerpasswort, einen Link zur Website, Website-Schnittstellen-Zugriffsinformationen, eine Identifikation eines Felds auf der Website, wo der Standortname eingegeben werden soll, eine Anzeige davon, wo Informationen auf den Server 146, 148 heraufgeladen werden sollen usw. beinhalten. Die in Block 478 bereitgestellten Zugangsinformationen können in ihrer Gesamtheit in Block 478 bereitgestellt werden oder die in Block 478 bereitgestellten Informationen können in Block 486 mit gespeicherten generischen Profilen ergänzt werden, die Zugangsinformationen für einen, eine Mehrzahl und/oder eine Vielzahl von Servern speichern (z.B. Websites). Die in Block 486 bereitgestellten generischen Zugangsprofile können in einem Speicher des Gerätes 10, 146, 148, 150 gespeichert werden, das das Verfahren implementiert (z.B. Speicher 134, 138 des Gerätes 10), können vom Server 146, 148 oder vom Gerät 150, auf dem der Name veröffentlicht 470 wird, heruntergeladen werden, können von einem anderen Server 146, 148 als dem heruntergeladen werden, auf dem der Name veröffentlicht 470 werden soll, und/oder können von einer anderen Quelle bereitgestellt werden. Die in Block 486 bereitgestellten generischen Zugangsprofile können zum Ergänzen der in Block 478 bereitgestellten Informationen verwendet werden, können zum Anordnen des Typs von im Block 478 empfangenen Informationen verwendet werden, können zum Beeinflussen des Typs von Informationen verwendet werden, die von einem Benutzer für den Empfang am Block 478 angefordert werden, usw.

Journaling-Anwendung

Ein Gerät 10 und/oder ein anderes System, Bezug nehmend auf 3, kann so konfiguriert werden, dass es eine Journaling-Anwendung 254 implementiert. Eine Journaling-Anwendung 254 kann so konfiguriert werden, dass sie die anwenderdefinierten/generischen Namen empfängt und auf der Basis dieser Namen automatisch Informationen in ein Journal eingibt. In anderen Ausgestaltungen gibt die Journaling-Anwendung 254 die Informationen möglicherweise nicht in ein Journal ein, sondern kann diese Informationen konsolidieren und/oder einem Benutzer auf andere Weise verfügbar machen, so dass der Benutzer diese Standortinformationshistorie konsultieren kann, wenn er Journal-Einträge vornimmt. Die Journaling-Anwendung 254 kann auch Informationen von einer Reihe von anderen Anwendungen sammeln, z.B. von einer Bilderzeugungsanwendung 212 (z.B. Sammeln von Bildern in Verbindung mit dem, was der Benutzer getan hat), einer Kalenderanwendung 216 (z.B. Zeigen von Besprechungen, die ein Benutzer geplant hatte), einer Notizenanwendung 256 (z.B. um zu zeigen, mit welchen Dateien ein Benutzer gearbeitet hat), einer Aufgabenanwendung (z.B. um zu zeigen, welche Aufgaben eingegeben und/oder erledigt wurden), einer Telefonanwendung 230 (z.B. um zu zeigen, mit wem und/oder wie lange ein Benutzer gesprochen hat), einer Nachrichtenanwendung 202 (z.B. um zu zeigen, wem ein Benutzer an diesem Tag Nachrichten gesendet hat), und/oder einer beliebigen anderen Anwendung. Wie die Standortinformationen kann auch die Journaling-Anwendung 254 so konfiguriert werden, dass die Informationen von diesen anderen Anwendungen in ein Journal eingegeben werden, kann so konfiguriert werden, dass Informationen nur von einer Teilmenge dieser Anwendungen in ein Journal eingegeben werden, kann nicht so konfiguriert werden, dass die Informationen von einer oder mehreren dieser Anwendungen in ein Journal eingegeben werden, sondern kann so konfiguriert werden, dass diese Informationen einem Benutzer verfügbar gemacht werden, so dass der Benutzer diese Informationen konsultieren kann, wenn er Journal-Einträge vornimmt usw.

Erinnerungen auf Standortbasis

Ein Gerät 10, mit Bezug auf die 2 und 3, kann so konfiguriert werden, dass es eine Aufgabenanwendung 222 und/oder eine Notizenanwendung 256 auf der Basis von Standortinformationen, die von einer Standortanwendung 214 erhalten wurden, implementiert. So kann die Anwendung 222, 256 beispielsweise so konfiguriert werden, dass sie es einem Benutzer gestattet, einen Eintrag (Notiz, Aufgabe usw.) mit einem Standort zu assoziieren. Die Anwendung 222, 256 kann so konfiguriert werden, dass sie, wenn eine Standortanwendung 214 einen aktuellen Standort bereitstellt, der sich diesem Standort nähert, einen Benutzer auffordert, was auf eine visuelle, akustische, taktile und/oder eine beliebige andere Weise sein kann (z.B. mit einem Alarm, durch Anzeigen der Notiz oder Aufgabe, durch Vibrieren usw.). In einer vorteilhaften Ausgestaltung kann die Anwendung 222, 256 so konfiguriert werden, dass ein Benutzer auf der Basis einer Ermittlung, dass das Gerät 10 den Standort verlässt, aufgefordert wird. Ein Benutzer kann beispielsweise einen Satz von Notizen und/oder Aufgaben haben, die dem Benutzer angezeigt werden sollen, wenn er seinen Arbeitsplatz, sein Haus, die Schule usw. verlässt. Auf diese Weise kann ein Benutzer Erinnerungen einstellen, die angezeigt werden, wenn die Wahrscheinlichkeit am höchsten ist, dass der Benutzer daraufhin handelt. Ob das Gerät 10 einen Standort verlässt, kann durch eine oder mehrere aus einer Reihe von Kriterien zusätzlich zum Standort, wie z.B. die Richtung, in der sich das Gerät 10 bewegt, ob das Gerät 10 eine oder mehrere Grenzen um den Standort überschritten hat (z.B. eine vorgezeichnete Grenze, einen Radius von einem bestimmten Standort usw.), und/oder andere Kriterien beurteilt werden.

Der Standort für eine Erinnerung (entweder bei Annäherung oder beim Verlassen) kann als spezifischer Standort (z.B. eine spezifische Adresse) eingestellt werden oder kann auf einen allgemeinen Standort eingestellt werden (z.B. kann eine Lebensmittelliste aufgestellt werden, um an einem „Lebensmittelladen“ oder „Firma X Lebensmittelladen“ eine Erinnerung zu geben, so dass das Gerät 10, wenn es sich einem Lebensmittelladen nähert, der diese Kriterien erfüllt, dem Benutzer eine Erinnerung gibt). Das Gerät 10 kann eine Liste von Standorttypen haben, kann eine Liste von Standorten speichern, die ein Benutzer häufig besucht, und kann die Standorte aus dieser Liste dann benutzen, um zu ermitteln, ob die Standortkriterien erfüllt sind, kann auf Informationen von einem Server zugreifen (z.B. Website), kann auf Informationen über das Internet zugreifen, kann auf Informationen zugreifen, die auf einem Gerät gespeichert sind, mit dem das Gerät 10 kommuniziert, und/oder kann die Informationen von einer anderen Quelle erhalten.

Zusätzlich kann der Standort ein sich bewegender Standort sein. So kann beispielsweise ein Benutzer den Standort als Erinnerung zum Kaufen von Speiseeis verwenden, wenn er sich einem Eiswagen nähert. Als weiteres Beispiel kann der Benutzer eine Erinnerung einstellen, die Notizen über etwas gibt, das der Benutzer mit einer anderen Person diskutieren soll, deren Standort überwacht wird (z.B. durch ein Gerät, das von dieser Person geführt wird). Hier kann das Gerät der ersten Partei eine Erinnerung erhalten, die Informationen in Bezug auf die zweite Partei enthält (z.B. einen Angestellten fragen, ob er einen bestimmten Bericht erstellt hat), die zweite Partei kann ein mobiles Gerät führen (oder ein anderes einen Standort angebendes Gerät), das seinen Standort an das mobile Gerät 10 der ersten Partei weitergibt (entweder direkt oder indirekt wie z.B. über einen Server), und das Gerät 10 der ersten Partei kann ermitteln, dass sich die zweite Partei der ersten Partei nähert, und das Gerät 10 stellt daher eine Benachrichtigung bereit, die die Informationen aus der Erinnerung enthalten kann.

Der Standort für die Erinnerung kann auf der Basis von Daten eingestellt werden, die von einer Kontakte-Anwendung 218, einer Kalenderanwendung 216 und/oder von einer anderen Anwendung kommen. Der Standort für eine Aufgabe oder eine Notiz kann durch nichtspezifische und/oder anwenderdefinierte Namen definiert werden, die vom Benutzer mit einem bestimmten Standort assoziiert wurden.

Die mit dem Standort assoziierten Notizen oder Aufgaben können auf dem auf der Anwendung 222, 256 laufenden Gerät vom Benutzer des Gerätes auf einem anderen Gerät als dem Gerät, das die Anwendung 222, 256 implementiert, und/oder durch eine dritte Partei eingestellt werden.

In einigen Ausgestaltungen läuft die Aufgabenanwendung 222 und/oder die Notizanwendung 256 auf dem verfolgten Gerät 10. In anderen Ausgestaltungen können die Anwendungen 222, 256 auf einem Server laufen, der Informationen in Bezug auf den Standort des verfolgten Gerätes 10 empfängt. In diesen Ausgestaltungen kann der Server zum Senden von Daten zum Gerät 10 konfiguriert werden, wenn die Kriterien für die Notiz und/oder die Aufgabe erfüllt sind.

Ein Benutzer, mit Bezug auf 5, gibt in Block 510 eine Aufgabe ein und ein System empfängt sie. Die vom Benutzer eingegebenen Informationen können eine Beschreibung der Aufgabe enthalten, Informationen in Bezug auf die Erledigung der Aufgabe (z.B. einen Standort, an dem die Aufgabe erledigt werden soll, einen Namen eines Ladens, wo die Aufgabe erledigt werden soll, eine Klasse (z.B. Lebensmittelladen) von Orten, wo die Aufgabe erledigt werden kann, usw.). Das System zum Eingeben von Aufgaben kann so angeordnet werden, dass ein Benutzer Aufgaben mit einem gemeinsamen Standort gruppieren kann (z.B. die Verwendung eines Aufgabenbaums oder eines anderen Mechanismus zum Gruppieren von Aufgaben).

In einigen Ausgestaltungen können Aufgaben automatisch von einem System eingegeben und von dem das Verfahren von 5 implementierenden System empfangen werden. So kann beispielsweise das Gerät eines Benutzers eine Datenverbindung mit einem anderen System (z.B. einem Auto) haben und das andere System kann zum Eingeben von Aufgaben in dem Gerät auf der Basis von überwachten Kriterien des anderen Systems konfiguriert werden (z.B. Eingabe einer Kraftstoffbedarfsaufgabe, wenn der Kraftstoff im Fahrzeugtank zur Neige geht).

In einigen Ausgestaltungen kann ein Benutzer einen Standort zum Erledigen der Aufgabe eingeben, wenn die Aufgabe eingegeben wird. Alternativ (oder zusätzlich) kann das System zum Empfangen von Aufgabeninformationen und zum Identifizieren von Standorten zum Erledigen der Aufgabe auf der Basis der Art der Aufgabe konfiguriert werden. So kann das System beispielsweise einen Aufgabenlisteneintrag „Milch holen“ als in einem Lebensmittelladen und/oder einem Mini-Markt erledigt interpretieren.

In einigen Ausgestaltungen kann eine Aufgabenliste von mehreren Personen gemeinsam benutzt werden. So kann eine Aufgabe beispielsweise von einem anderen System auf der Basis einer durch einen Benutzer auf einer anderen Aufgabenliste eingegebenen Aufgabe eingegeben werden. Die eingegebenen Aufgabeninformationen können in Block 511 bereitgestellt und in Block 512 in die Aufgabendatenbank eingegeben werden.

In einigen Ausgestaltungen kann eine Aufgabe zu einem ersten Benutzer (z.B. von einem Gerät oder System des ersten Benutzers) zu einem zweiten Benutzer (z.B. zu einem Gerät oder System des zweiten Benutzers) gesendet werden. Der erste Benutzer kann die Aufgabeninformationen durch Eingeben derselben in einen Server, durch Senden einer Nachricht (z.B. einer E-Mail-Nachricht, einer Textnachricht, einer SMS-Nachricht usw.), durch Synchronisation eines Programms und/oder mit einem beliebigen anderen Mittel senden. Die Aufgabe kann in Block 511 empfangen werden (z.B. erhalten, geöffnet, gespeichert, akzeptiert usw.) und in Block 512 in die Aufgabendatenbank für den zweiten Benutzer eingegeben werden. Die Aufgaben in Block 511 können beliebige der oben erörterten Informationen für eine in Block 510 eingegebene Aufgabe enthalten.

Die Aufgabeninformationen können zum Ausfüllen einer Aufgabendatenbank in Block 512 verwendet werden, die eine oder mehrere Aufgabeninformationen, Standortinformationen in Verbindung mit den Aufgabeninformationen, Benutzerpräferenzinformationen in Verbindung mit den Aufgabeninformationen und/oder andere Informationen enthalten können.

In einigen Ausgestaltungen beinhaltet das Verfahren das Vorladen von Standortinformationen in Block 514 auf der Basis der Informationen in der Aufgabendatenbank in Block 512 (z.B. auf der Basis von und/oder als Reaktion auf die in Block 510 eingegebenen Aufgaben). Das Vorladen von Informationen kann das Herunterladen von Standortinformationen (z.B. Koordinateninformationen), wo ein Benutzer die Aufgabe erledigen kann, beinhalten. Die vorgeladenen Informationen können auf in Block 516 gespeicherte Benutzerpräferenzen begrenzt werden, können auf der Basis von Benutzertendenzen (z.B. das System kann nach Standorten entlang einem vom Benutzer gewöhnlich benutzten Weg suchen, die manuell vom Benutzer eingegeben werden können, kann passiv vom System beobachtet werden, kann in einer Datei gespeichert werden usw.), können auf der Basis der Verfügbarkeit begrenzt werden (z.B. auf der Basis dessen, welche Läden zu einer bestimmten Zeit für eine zu erledigende Aufgabe geöffnet sind) und/oder können auf der Basis von anderen Informationen begrenzt werden.

Benutzerpräferenzen in Block 516 können auf einer Benutzereingabe basieren, die die Präferenzen anzeigt, auf Reaktionen auf Fragen, die Präferenzen anzeigen, basieren, auf der Überwachung von anderen Anwendungen und/oder von anderen Informationen in Verbindung mit dem Benutzer basieren und/oder auf anderen Informationsquellen in Bezug auf Präferenzen basieren. So kann das Gerät eines Benutzers beispielsweise zum Einloggen an einer bestimmten Bank-Website überwacht werden. Durch Zugriff auf diese Website könnte ein System annehmen, dass es wahrscheinlich ist, dass ein Benutzer bei dieser Bank ein Konto hat. Wenn eine Aufgabe „Bargeld abheben“, „Scheck einlösen“ und/oder eine andere Bankaufgabe enthält, dann könnte das System so ausgelegt sein, dass es einen Benutzer zu einem Bankstandort (Bank, Geldautomat usw.) in Verbindung mit dieser Bank führt.

In einigen Ausgestaltungen können die Informationen auf ein Gerät vorgeladen werden, wenn eine Aufgabe eingegeben wird, und/oder können in ausgewählten Perioden vorgeladen werden. Die gewählten Perioden können die Zeit beinhalten, in der ein mobiles Gerät mit externem Strom versorgt wird, können die Zeit beinhalten, in der ein mobiles Gerät nicht für andere Zwecke verwendet wird, können spezielle Tageszeiten beinhalten, können beinhalten, dass als Reaktion auf eine Benutzereingabe Informationen vorgeladen werden usw. Die vorgeladenen Informationen können von einer zum System lokalen Datenbank erhalten werden, können von einer auf einem Server gepflegten Datenbank erhalten werden, können durch Absuchen mehrerer unterschiedlicher Datenbanken erhalten werden, können von einer Datenbank über ein Netzwerk wie z.B. das Internet erhalten werden und/oder können von einer anderen Quelle erhalten werden.

Ein System kann so konfiguriert werden, dass es einen aktuellen Standort eines Gerätes in Verbindung mit dem Benutzer in Block 518 erhält. Die Standortinformationen können auf eine beliebige der oben oder nachfolgend erörterten Weisen erhalten werden (z.B. durch Überwachen einer GPS-Einheit eines mobilen Gerätes in Verbindung mit dem Benutzer, durch Notieren der Standorte von drahtlosen Zugangspunkten, auf die ein Gerät zugreift, durch Empfangen von Standortinformationen, die von einem Gerät in Verbindung mit dem Standort des Benutzers gesendet werden, das mit dem System kommuniziert, auf dem das Aufgabenstandortprogramm läuft, usw.).

Das System ist so konfiguriert, dass es Standorte in der Nähe des Benutzers identifiziert, die die Aufgabe in Block 520 erledigen können. Das Identifizieren von Standorten in der Nähe des Benutzers zum Erledigen der Aufgabe kann das Vergleichen des aktuellen Standorts des Benutzers mit den vorgeladenen Standortdaten beinhalten, die in der Datenbank in Block 512 gespeichert wurden. Alternativ (oder zusätzlich) kann der aktuelle Standort des Benutzers zum Abfragen, in Block 520, einer Datenbank oder einer anderen Informationsquelle auf Standorte, die die Aufgabe erledigen können, verwendet werden. Die in Block 520 abgerufenen Standorte können auf eine oder mehrere der oben für Block 514 erörterten Weisen begrenzt werden. Die in Block 520 abgerufenen Standorte (ob anfänglich abgerufen oder auf der Basis von vorgeladenen Daten) können auch auf der Basis des aktuellen Standorts, der Richtung, der Geschwindigkeit und/oder eines anderen Kriteriums in Bezug auf das Gerät begrenzt werden. In einigen Ausgestaltungen kann das System so konfiguriert werden, dass es Standorte identifiziert, die in der Bewegungsrichtung des Benutzers weiter vom Benutzer entfernt sind, wenn der Benutzer sich mit hoher Geschwindigkeit bewegt, um dem Benutzer Zeit zu geben, den Standort zu wählen. In einigen Ausgestaltungen kann das System so konfiguriert werden, dass es keinen Standort zum Erledigen einer Aufgabe abruft und/oder einen Benutzer nicht darüber benachrichtigt (siehe Block 522), wenn der Benutzer mit einer Geschwindigkeit oberhalb eines Schwellenwertes fährt (fest oder variabel) und/oder auf der Basis anderer Kriterien (wie z.B. Baustellen in der Nähe des Benutzers, Verkehrsverhältnisse in der Nähe des Benutzers, Benutzerpräferenzen, Komplexität der Route des Benutzers usw.).

Nach dem Identifizieren von Standorten kann ein Benutzer in Block 522 über ihre Nähe zu einem Standort benachrichtigt werden, wo eine Aufgabe erledigt werden kann. Die Benachrichtigung kann hörbar (ein Ton wie z.B. ein vom Benutzer einstellbarer Ton, ein Textsprechmodul, das den Namen eines Standorts ausspricht, usw.), taktil (z.B. Vibration) und/oder visuell (z.B. ein Blinklicht wie z.B. eine blinkende LED, ein Bild auf einer grafischen Benutzeroberfläche wie z.B. ein Symbol, eine Karte, die einen Ort zeigt, an dem die Aufgabe erledigt werden kann, anwendersteuerbare Optionen wie z.B. die Route zum Standort und/oder eine andere visuelle Benachrichtung) sein. Die Benachrichtigung in Block 522 kann auch als Nachricht (z.B. eine E-Mail, SMS oder Textnachricht) implementiert werden und/oder kann auf einem separaten Gerät implementiert werden (z.B. durch einen in einem Fahrzeug eingebauten Lautsprecher abgespielt).

Wenn ein Benutzer benachrichtigt worden ist, dann kann das System auf eine Eingabe warten (z.B. eine Benutzereingabe zum Löschen des Alarms, eine Benutzereingabe eines identifizierten Ortes zum Löschen des Alarms, eine Benutzereingabe für eine Leitwegführung zum Standort, eine Benutzereingabe zum Anzeigen von alternativen Standorten usw.). Wenn eine Eingabe zum Anzeigen mehrerer Standorte in der Nähe des Benutzers zum Erledigen der Aufgabe empfangen wird, dann kann das System so konfiguriert sein, dass es in Block 526 mehrere Optionen anzeigt und es einem Benutzer gestattet, in Block 524 eine Auswahl eines bestimmten Orts einzugeben. Ein Benutzer kann auch eine Anforderung zum Erzeugen der Route zum anzuzeigenden und/oder gewählten Standort eingeben, weshalb das System so konfiguriert werden kann, dass es im unten besprochenen Block 534 eine oder mehrere Routen zu dem gewählten Ort erzeugt.

Zusätzlich zum Überwachen der Nähe von Standorten zum Erledigen von Aufgaben kann das System auch so konfiguriert werden, dass es in Block 530 eine Route zu einem Standort zum Erledigen einer Aufgabe als Reaktion auf den Empfang einer Anforderung für eine Route bereitstellt (von einem Benutzer, von einer anderen Anwendung auf dem System, von einem anderen System usw.). Die Route kann so ausgelegt werden, dass sie zu Standorten zum Erledigen aller Aufgaben (entlang Linie 531) führt, und/oder ein Benutzer kann entlang der Linie 529 zugelassen werden, um in Block 528 eine Teilmenge von Aufgaben (z.B. eine einzelne Aufgabe oder eine Gruppe von Aufgaben) zu wählen.

Wenn die zu erledigenden Aufgaben identifiziert sind, dann können in Block 532 ein oder mehrere Standorte in Verbindung mit jeder Aufgabe erhalten werden, wobei dieser Block in einer beliebigen der oben für Block 520 erörterten Weisen arbeiten kann, einschließlich des Identifizierens von Orten auf der Basis von vorgeladenen Standortinformationen.

Die in Block 532 identifizierten Standorte werden zum Erzeugen von einer oder mehreren Routen in Block 534 verwendet. In einigen Ausgestaltungen kann das Erzeugen einer Route in Block 534 das Zugreifen auf gespeicherte Routen- und/oder Präferenzinformationen von einem Benutzer beinhalten, um übliche Routen und/oder Routenpräferenzen zu identifizieren. In einigen Ausgestaltungen kann das Erzeugen einer Route in Block 534 das Anzeigen von mehreren Ortsoptionen für einen Benutzer (einzeln und/oder gruppiert) und das Zulassen beinhalten, dass ein Benutzer individuelle Orte auswählt. In einigen dieser Ausgestaltungen können Informationen zusätzlich zum Standort (z.B. die Zeit, um die die Route durch das Anfahren jedes Standorts verlängert würde) zusammen mit den verschiedenen Standorten angezeigt werden. In einigen Ausgestaltungen kann das Erzeugen einer Route in Block 534 das Auffordern eines Benutzers zu einer Eingabe beinhalten (z.B. wenn er die Autobahn benutzen möchte, so viel wie möglich Autobahn benutzen möchte, so wenig wie möglich Autobahn benutzen möchte, Mautstraßen vermeiden möchte, eine landschaftlich schöne Strecke benutzen möchte, Baustellen vermeiden möchte, Verkehr vermeiden möchte usw.). In einigen Ausgestaltungen kann das System so konfiguriert werden, dass es in Block 534 eine Route auf der Basis von Verkehrsinformationen erzeugt (z.B. aktuell überwachte Verkehrsinformationen, vergangene Verkehrsinformationen für einen Ort zu einem gegebenen Zeitpunkt) und/oder andere Informationen (z.B. Tageszeit, gewohnte Routen eines Benutzers, Verkehrsampelmuster usw.). In einigen Ausgestaltungen kann das Erzeugen einer Route in Block 534 das Erzeugen der Route auf der Basis der Öffnungszeiten (z.B. auf der Basis einer Datenbank wie z.B. einer Website in Verbindung mit dem Ort und/oder einer Informationssammelquelle) der Orte beinhalten, die zum Erledigen der Aufgabe identifiziert und/oder ausgewählt wurden (z.B. um einem Benutzer die beste Möglichkeit zu geben, während der Öffnungszeiten des jeweiligen Orts zu jedem der Orte zu kommen).

Wenn in Block 534 mehr als eine Route erzeugt wird, dann kann es einem Benutzer gestattet werden, in Block 536 eine gewünschte Route auszuwählen. Die erzeugte Route 534 und/oder die gewählte Route 536 wird dann in Block 538 angezeigt. Das Anzeigen einer Route in Block 538 kann das Anzeigen der Route an dem System, das die Route erzeugt, und/oder das Übertragen der Route zu einem anderen System beinhalten (z.B. drahtlos über eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung, ein LAN und/oder über ein WAN), wobei dieses System die Route anzeigen kann.

In vielen Ausgestaltungen können die an Block 510 empfangenen Aufgaben zusätzlich zu anderen Informationen Termine beinhalten. In einigen Ausgestaltungen kann der mit der Aufgabe assoziierte Termin zum Beeinflussen des/der angezeigten Orts/Orte zum Erledigen der Aufgabe benutzt werden. Zum Beispiel wird die Nähe zum aktuellen Standort, die zum Identifizieren eines mit einer Aufgabe assoziierten Standorts in Block 520 oder 532 nötig ist, bei fortschreitender Annäherung der Zeit (z.B. des Datums) an den Termin möglicherweise weniger nahe. In vielen Ausgestaltungen kann das System so konfiguriert werden, dass ein Benutzer in Block 522 auf der Basis benachrichtigt wird, dass ein Termin näher rückt und dass er sich in der Nähe eines Ortes zum Erledigen einer Aufgabe befindet.

In einigen Ausgestaltungen, wo ein bestimmter Ort oder eine bestimmte Klasse von Orten (z.B. Lebensmittelladen, Eisenwarenhandlung, Schwimmbad usw.) [Lakune], kann/können eine oder mehrere aus Vorladen in 514, Identifizieren in 520 und Identifizieren in 532 auf der Basis des mit der Aufgabe eingegebenen Standorts (z.B. einer Klasse von Orten), von ähnlichen Orten (z.B. wenn ein bestimmter Lebensmittelladen eingegeben wird, kann das System andere Orte zum Erledigen der Aufgabe laden und/oder identifizieren) und/oder von verwandten Orten (z.B. andere Läden, die zur selben Ladenkette gehören wie der identifizierte Laden) ausgeführt werden.

Beliebige der in 5 beschriebenen Schritte können in einem mit einem Benutzer assoziierten mobilen Gerät 10 (1) (z.B. durch eine Verarbeitungsschaltung wie einem Mikroprozessor, die zum Ausführen des Verfahrens konfiguriert ist), in einem Serversystem (z.B. in einer oder mehreren Verarbeitungsschaltungen von einem oder mehreren Servern 146 (2), die sich an einem gemeinsamen Ort befinden können oder auch nicht, die zum Ausführen des Verfahrens konfiguriert ist/sind) und/oder auf einem anderen Gerät 150) (2) ausgeführt werden. In einigen Ausgestaltungen wird das Verfahren vornehmlich in einem mit dem Benutzer assoziierten mobilen Gerät 10 ausgeführt (z.B. werden alle oder beliebige der Schritte von dem mobilen Gerät 10 ausgeführt, obwohl einige Schritte auch in einem anderen Gerät ausgeführt werden können). In einigen Ausgestaltungen wird das Verfahren vornehmlich in einem Serversystem 146 ausgeführt. In einigen Ausgestaltungen wird das Verfahren vornehmlich in einer Kombination aus einem mit dem Benutzer assoziierten mobilen Gerät 10 und einem Serversystem 146 ausgeführt. In vielen Ausgestaltungen wird der aktuelle Standort des Benutzers in Block 518 von einer mit dem mobilen Gerät 10 assoziierten (z.B. eingebauten) Standortermittlungsschaltung 124 erhalten. In einigen Ausgestaltungen wird der aktuelle Standort in Block 518 auf der Basis eines drahtlosen Netzwerks (z.B. Zellularfunk- oder WiFi-Netz) erhalten, auf das das mobile Gerät zugreift.

Andere Merkmale

Das tragbare Gerät 10, wobei wieder auf 2 Bezug genommen wird, kann ein mobiles Rechengerät sein, das Software-Programme ausführen kann. Das Gerät 10 kann als eine Kombination aus Handcomputer und Mobiltelefon ausgeführt sein, die zuweilen als Smartphone bezeichnet wird. Beispiele für Smartphones sind Palm®-Produkte wie z.B. Palm® Treo™-Smartphones. Einige Ausgestaltungen können zwar mit einem beispielhaft als Smartphone ausgeführten tragbaren Gerät 10 beschrieben werden, aber man wird verstehen, dass die Ausgestaltungen in diesem Zusammenhang nicht begrenzt sind. So kann ein tragbares Gerät 10 jeden beliebigen Typ von Funkgerät, Mobilstation oder tragbarem Rechengerät mit einer eigenständigen Stromversorgung (z.B. einer Batterie) umfassen oder als solche(s) ausgeführt sein, wie z.B. einen Laptop-Computer, einen Ultra-Laptop-Computer, einen Personal Digital Assistant (PDA), ein Zellulartelefon, eine Kombination aus Zellulartelefon und PDA, eine Mobileinheit, eine Teilnehmerstation, ein Benutzerendgerät, einen tragbaren Computer, einen Handcomputer, einen Palmtop-Computer, einen Wearable Computer, einen Media-Player, eine Kamera, einen Pager, ein Messaging-Gerät, ein Datenkommunikationsgerät und so weiter.

Die Verarbeitungsschaltung 132 des Handgeräts 10 kann eines oder mehrere aus einem Mikroprozessor 126, einem zweiten Mikroprozessor 126, einer Bildverarbeitungsschaltung 116, einem Display-Treiber 118, einem Memory- (z.B. nichtflüchtiger Speicher - NVM)-Controller 128, einem Audiotreiber 122 (z.B. D/A-Wandler, A/D-Wandler, einem Audio-Codierer und/oder -Decodierer (Codec), einem Verstärker usw.) und andere Verarbeitungsschaltungen enthalten. Die Verarbeitungsschaltung 132 kann verschiedene Typen von Verarbeitungsschaltungen, digital und/oder analog, enthalten und kann eine oder mehrere aus Mikroprozessor, Mikrocontroller, anwendungsspezifische integrierte Schaltung (ASIC), anwenderprogrammierbares Gate-Array (FPGA) oder einen anderen Schaltkomplex beinhalten, der zum Ausführen verschiedener Eingabe/Ausgabe-, Steuerungs-, Analyse- und sonstiger Funktionen konfiguriert ist. In verschiedenen Ausgestaltungen kann die Verarbeitungsschaltung 132 eine Zentraleinheit (CPU) enthalten, die ein(en) beliebigen/s geeigneten/s Prozessor oder Logikbauelement wie z.B. einen Universalprozessor benutzt. Die Verarbeitungsschaltung 132 kann einen Chip-Multiprozessor (CMP), einen dedizierten Prozessor, einen eingebetteten Prozessor, einen Media-Prozessor, einen Ein-/Ausgabe-(E/A)-Prozessor, einen Co-Prozessor, einen Mikroprozessor wie z.B. einen CISC-(Complex Instruction Set Computer)-Mikroprozessor, einen RISC-(Reduced Instruction Set Computing)-Mikroprozessor und/oder einen VLIW-(Very Long Instruction Word)-Mikroprozessor, einen Prozessor, der eine Kombination von Befehlssätzen ausführt, eine Steuerung, eine Mikrosteuerung, eine anwendungsspezifisch integrierte Schaltung (ASIC), ein anwenderprogrammierbares Gate-Array (FPGA), ein programmierbares Logikgerät (PLD) oder ein anderes Verarbeitungsgerät gemäß den beschriebenen Ausgestaltungen beinhalten oder als ein solches implementiert sein.

Die Verarbeitungsschaltung 132 kann zum Digitalisieren von Daten, zum Filtern von Daten, zum Analysieren von Daten, zum Kombinieren von Daten, zum Ausgeben von Befehlssignalen und/oder zum Verarbeiten von Daten auf eine andere Weise konfiguriert werden. Die Verarbeitungsschaltung 132 kann zum Ausführen von Digital-Analog-Wandlung (DAC), Analog-Digital-Wandlung (ADC), Modulieren, Demodulieren, Codieren, Decodieren, Verschlüsseln, Entschlüsseln usw. konfiguriert werden. Die Verarbeitungsschaltung 132 (z.B. ein Anwendungsmikroprozessor 126) kann zum Ausführen verschiedener Software-Programme wie Anwendungsprogrammen und Systemprogrammen konfiguriert werden, um Rechen- und Verarbeitungsoperationen für das Gerät 10 bereitzustellen.

Die Verarbeitungsschaltung 132 kann auch einen Speicher beinhalten, der Daten speichert. Die Verarbeitungsschaltung kann nur eine Komponente von einem Typ (z.B. einen Mikroprozessor) beinhalten oder kann mehrere Komponenten dieses Typs (z.B. mehrere Mikroprozessoren) enthalten. Die Verarbeitungsschaltung 132 könnte aus einer Mehrzahl von separaten Schaltungen und diskreten Schaltungselementen bestehen. In einigen Ausgestaltungen umfasst die Verarbeitungsschaltung 132 im Wesentlichen elektronische Halbleiterkomponenten wie z.B. einen Mikroprozessor (z.B. eine Mikrosteuerung). Die Verarbeitungsschaltung 132 kann auf einer einzelnen Platine an einem einzigen Ort montiert sein oder kann über mehrere Orte verteilt sein, die als Verarbeitungsschaltung 132 zusammenwirken. In einigen Ausgestaltungen kann sich die Verarbeitungsschaltung 132 an einem einzigen Ort befinden (z.B. in der Nähe und/oder auf einem gemeinsamen Schaltungstragelement wie z.B. einer Leiterplatte) und/oder alle Komponenten der Verarbeitungsschaltung 132 sind eng miteinander verbunden.

Komponenten, die in den Figuren als Teil einer einzelnen Verarbeitungsschaltung 132 dargestellt sind, können Teile von separaten Verarbeitungsschaltungen in verschiedenen Ausgestaltungen sein, die von den Ansprüchen abgedeckt werden, es sei denn, dass sie durch den Anspruch auf eine einzelne Verarbeitungsschaltung begrenzt sind (z.B. kann die Standortschaltung 124 Teil einer separaten Baugruppe mit einem separaten Mikroprozessor sein, der über den Datenport 140 mit der Verarbeitungsschaltung 132 verbunden ist).

Das Handgerät 10 kann auch einen Netzwerk-Sender/Empfänger 144 beinhalten. Der Sender/Empfänger 144 kann mit einem oder mehreren aus LAN-Standard, WLAN-Standard, Bluetooth-Standard, WiFi-Standard, Ethernet-Standard und/oder einem anderen Standard arbeiten. Der Netzwerk-Sender/Empfänger 144 kann ein drahtloser Sender/Empfänger wie z.B. ein Bluetooth-Sender/Empfänger und/oder ein drahtloser Ethernet-Sender/Empfänger sein. Der drahtlose Sender/Empfänger 144 kann mit einem IEEE 802.11 Standard arbeiten. Das Handgerät 10 kann auch einen externen Geräteanschluss 140 (wie z.B. einen seriellen Datenport) zum Übertragen von Daten beinhalten. Der externe Geräteanschluss 140 kann auch als Anschluss 152 zu einer externen Stromversorgung dienen. Das Handgerät kann mehr als einen von Sender/Empfänger 144 und externem Geräteanschluss 140 beinhalten. So kann der Netzwerk-Sender/Empfänger 144 zum Beispiel sowohl einen Bluetooth- als auch einen IEEE 802.11 Sender/Empfänger beinhalten.

Der Netzwerk-Sender/Empfänger 144 kann so ausgelegt sein, dass er Sprach- und/oder Datenkommunikationsfunktionalität gemäß verschiedenen Typen von Funknetzsystemen bereitstellt. Beispiele für Funknetzsysteme können ein WLAN-(Wireless Local Area Network)-System, ein WMAN-(Wireless Metropolitan Area Network)-System, ein WWAN-(Wireless Wide Area Network)-System und so weiter beinhalten. Beispiele für Funknetzsysteme, die Datenkommunikationsdienste bieten, können die Folgenden beinhalten: die IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers) 802.xx Protokollreihe wie z.B. die IEEE 802.11 a/b/g/n Reihe von Standardprotokollen und Varianten (zuweilen als „WiFi“ bezeichnet), die IEEE 802.16 Reihe von Standardprotokollen und Varianten (zuweilen als „WiMAX“ bezeichnet), die IEEE 802.20 Reihe von Standardprotokollen und Varianten und so weiter.

Das Handgerät 10 kann möglicherweise auch als Mobiltelefon arbeiten. Das Mobiltelefon kann den Sender/Empfänger 144 verwenden und/oder kann einen Zellularfunk-Sender/Empfänger 136 benutzen. Der Zellularfunk-Sender/Empfänger 136 kann so konfiguriert werden, dass er als analoger Sender/Empfänger, als digitaler Sender/Empfänger (z.B. als GSM-Sender/Empfänger, als TDMA-Sender/Empfänger oder als CDMA-Sender/Empfänger) oder als ein anderer Typ von Sender/Empfänger arbeitet. Der Zellularfunk-Sender/Empfänger 136 kann so konfiguriert werden, dass er Daten (wie z.B. Bilddateien) überträgt, und kann zum Zugreifen auf das Internet 142 verwendet werden und darüber hinaus Sprachkommunikation zulassen. Der Zellularfunk-Sender/Empfänger 136 kann so konfiguriert werden, dass er eine oder mehrere aus EV-Technologie (z.B. EV-DO, EV-DV, usw.), eine EDGE-Technologie, eine WCDMA-Technologie und/oder eine andere Technologie benutzt.

Der Sender/Empfänger 144 kann so angeordnet werden, dass er Datenkommunikationen gemäß unterschiedlichen Typen von Funksystemen mit kürzerer Reichweite ausführt, wie z.B. ein drahtloses PAN-(Personal Area Network)-System. Ein Beispiel für ein drahtloses PAN-System, das Datenkommunikationsdienste anbietet, ist ein Bluetooth-System, das gemäß der Bluetooth SIG-(Special Interest Group)-Protokollserie arbeitet, einschließlich der Bluetooth-Spezifikationsversionen v1.0, v1.1, v1.2, v2.0, v2.0 mit EDR (Enhanced Data Rate) usw., sowie ein oder mehrere Bluetooth-Profile usw. Ein Beispiel kann mit einer Infrarottechnik arbeitende Systeme beinhalten.

Der Zellularfunk-Sender/Empfänger 136 kann Sprachkommunikationsfunktionalität gemäß verschiedenen Typen von Zellularfunktelefonsystem bereitstellen. Beispiele für Zellularfunktelefonsysteme können CDMA-(Code Division Multiple Access)-Zellularfunktelefonkommunikationssysteme, GSM-(Global System for Mobile Communications)-Zellularfunktelefonsysteme, NADC-(North American Digital Cellular)-Zellularfunktelefonsysteme, TDMA-(Time Division Multiple Access)-Zellularfunktelefonsysteme, E-TDMA-(Extended-TDMA-)-Zellularfunktelefonsysteme, NAMPS-(Narrowband Advanced Mobile Phone Service)-Zellularfunktelefonsysteme, 3G-(Third Generation)-Systeme wie WCDMA (Wide-band CDMA), CDMA-2000, UMTS-(Universal Mobile Telephone System)-Zellularfunktelefonsysteme gemäß dem 3GPP (Third-Generation Partnership Project) und so weiter sein.

Zusätzlich zur Sprachkommunikationsfunktionalität kann der Zellularfunk-Sender/Empfänger 136 so ausgelegt sein, dass er Datenkommunikationsfunktionalität gemäß verschiedenen Typen von Zellularfunktelefonsystemen bereitstellt. Beispiele für Zellularfunktelefonsystem, die Datenkommunikationsdienste bieten, sind u.a. GSM mit GPRS-(General Packet Radio Service)-Systemen (GSM/GPRS), CDMA/1xRTT-Systeme, EDGE-(Enhanced Data Rates for Global Evolution)-Systeme, EV-DO-(Evolution Data Only oder Evolution Data Optimized)-Systeme, EV-DV-(Evolution for Data and Voice)-Systeme, HSDPA-(High Speed Downlink Packet Access)-Systeme, HSUPA-(High Speed Uplink Packet Access)-Systeme und so weiter.

Das Handgerät 10 kann ein oder mehrere Benutzereingabegeräte 131 (z.B. Taste, Schalter, Berührungsbildschirm, Tastatur, Tastenfeld, Sprachbefehlsschaltung usw.) zum Registrieren von Befehlen von einem Benutzer an dem Gerät 10 beinhalten. Einige oder alle der Benutzereingabegeräte 131 können mit einer Schaltsteuerschaltung (nicht gezeigt) verbunden werden, die so konfiguriert ist, dass sie interpretiert, welche Schalter betätigt wurden. Das Benutzereingabegerät 131 kann eine alphanumerische Tastatur beinhalten. Die Tastatur kann zum Beispiel eine QWERTZ-Tastenbelegung und ein integriertes Zifferntastenfeld umfassen. Eine in ein Handgerät integrierte Tastatur wäre typischerweise eine Daumentastatur. Das Benutzereingabegerät 131 kann auch verschiedene Tasten, Knöpfe und Schalter aufweisen, wie z.B. Eingabetasten, voreingestellte und programmierbare Hotkeys, Links- und Rechts-Aktionstasten, eine Navigationstaste wie z.B. eine multidirektionale Navigationstaste, Telefon/Senden- und Ein-/Ausschalttasten, voreingestellte und programmierbare Tastenkombinationen, einen Lautstärkewippschalter, einen Rufton-Ein/Aus-Schalter mit einem Vibrationsmodus und so weiter. Beliebige der Benutzereingabegeräte 131 können hinter einem Gehäuse verbergbar sein (z.B. Gleitgehäuse, Klappgehäuse usw.), so dass sie verborgen sind, wenn das Gehäuse in einer ersten Position ist, und sichtbar sind, wenn das Gehäuse in der zweiten Position ist.

Das Handgerät 10 kann eine oder mehrere Standortermittlungsschaltungen 124 (z.B. eine GPS-Schaltung und/oder eine zellengestützte Standortermittlungsschaltung) beinhalten, die so konfiguriert ist/sind, dass sie den Standort des Gerätes 10 ermittelt/n. Das Gerät 10 kann zum Empfangen von Eingaben von mehr als einer Standortermittlungsschaltung 124 konfiguriert werden. Diese Eingaben können verglichen werden, so dass beide benutzt werden, eine (z.B. ein zellengestütztes System) kann vornehmlich dann benutzt werden, wenn die andere (z.B. GPS) keine zuverlässigen Standortinformationen geben kann, oder sie können eine andere funktionelle Beziehung haben.

Das Gerät 10 kann eine oder mehrere verschiedene Standortermittlungstechniken zum Ableiten des Standorts des Gerätes 10 auf der Basis der Daten von der Standortermittlungsschaltung 124 verwenden.

So kann das Gerät 10 beispielsweise eine oder mehrere aus GPS-(Global Positioning System)-Techniken, CGI-(Cell Global Identity)-Techniken, CGI einschließlich TA-(Timing Advance)-Techniken, EFLT-(Enhanced Forward Link Trilateration)-Techniken, TDOA-(Time Difference of Arrival)-Techniken, AOA-(Angle of Arrival)-Techniken, AFTL-(Advanced Forward Link Trilateration)-Techniken, OTDOA-(Observed Time Difference of Arrival)-Techniken, EOTD-(Enhanced Observed Time Difference)-Techniken, AGPS-(Assisted GPS)-Techniken, Hybridtechniken (z.B. GPS/CGI, AGPS/CGI, GPS/AFTL oder AGPS/AFTL für CDMA-Netzwerke, GPS/EOTD oder AGPS/EOTD für GSM/GPRS-Netzwerke, GPS/OTDOA oder AGPS/OTDOA for UMTS-Netzwerke) und so weiter benutzen.

Das Gerät 10 kann so ausgelegt sein, dass es in einer oder mehreren Postionsermittlungsbetriebsarten arbeitet, einschließlich zum Beispiel einem Standalone-Modus, einem MS-(Mobile Station)-assistierten Modus und/oder einem MS-basierten Modus. In einem Standalone-Modus, wie z.B. einem Standalone-GPS-Modus, kann das mobile Rechengerät 10 so ausgelegt sein, dass es seine Position ohne Netzwerkinteraktion oder -unterstützung autonom ermittelt. Beim Arbeiten in einem MS-assistierten Modus oder einem MS-basierten Modus kann das Gerät 10 jedoch so ausgelegt sein, dass es über ein Funkzugangsnetz (z.B. das UMTS-Funkzugangsnetz) mit einer PDE (Position Determination Entity) wie einem LPS (Location Proxy-Server) und/oder einem MPC (Mobile Positioning Center) kommuniziert.

In einem MS-assistierten Modus wie z.B. einem MS-assistierten AGPS-Modus kann die PDE so ausgelegt sein, dass sie die Position des mobilen Rechengeräts ermittelt. In einem MS-basierten Modus wie z.B. einem MS-basierten AGPS-Modus kann das Gerät 10 so ausgelegt sein, dass es seine Position nur mit begrenzter periodischer Assistenz von der PDE ermittelt. In verschiedenen Implementationen können das Gerät 10 und die PDE so ausgelegt sein, dass sie gemäß einem geeigneten MS-PDE-Protokoll (z.B. dem MS-LPS- oder dem MS-MPC-Protokoll) wie z.B. dem TIA/EIA-Standard IS-801 Message-Protokoll für MS-assistierte und MS-basierte Sitzungen in einem CDMA-Funktelefonsystem kommunizieren.

Beim Assistieren des Gerätes 10 kann die PDE verschiedene Prozessoperationen handhaben und kann auch Informationen zur Unterstützung der Positionsermittlung geben. Beispiele für Assistenzinformationen sind u.a. satellitengestützte Messungen, terrestrisch gestützte Messungen und/oder systemgestützte Messungen wie Satelliten-Almanach-Informationen, GPS-Codephasenmessungen, ionosphärische Daten, Ephemeridendaten, Zeitkorrekturinformationen, Höhenschätzungen, Zeitversätze, Vorwärts-/Rückwärtslink-Kalibration und so weiter.

In verschiedenen Implementationen können die von der PDE gegebenen Assistenzinformationen die Geschwindigkeit der Satellitenerfassung erhöhen und die Wahrscheinlichkeit einer Positionsfixierung durch Konzentrieren der Suche nach einem GPS-Signal erhöhen und/oder die Genauigkeit der Positionsermittlung verbessern. Jede Positionsfixierung oder Serie von Positionsfixierungen kann am Gerät 10 und/oder an der PDE je nach dem Positionsermittlungsmodus verfügbar sein. In einigen Fällen können Datenanrufe durchgeführt und Assistenzinformationen für jede Positionsfixierung von der PDE zum Gerät 10 gesendet werden. In anderen Fällen können Datenanrufe vorgenommen und Assistenzinformationen periodisch und/oder nach Bedarf gesendet werden.

Das Handgerät 10 kann eine oder mehrere Audioschaltungen 120 (z.B. Lautsprecher, Mikrofon usw.) zum Geben oder Empfangen von Audioinformationen zu bzw. von einem Benutzer beinhalten. In einem Beispiel beinhaltet das Handgerät 10 einen ersten Lautsprecher 120 für gewöhnlichen Telefonbetrieb. Das Handgerät 10 kann auch einen zweiten Lautsprecher 120 für lautere Anwendungen wie zum Beispiel für einen Freisprechbetrieb, für Musik- oder sonstige Audiowiedergabe (z.B. eine MP3-Player-Anwendung) usw. beinhalten. Das Handgerät 10 kann auch einen oder mehrere Audioports 120 (z.B. einen Kopfhöreranschluss) für die Ausgabe an einen externen Lautsprecher und/oder zur Eingabe von einem externen Mikrofon beinhalten. Die Audioschaltung 120 kann von einem oder mehreren Audiotreibern 122 gesteuert werden, die D/A-Wandler und/oder einen Verstärker enthalten können.

Das Handgerät 10 kann eine Kamera 112 zum Aufnehmen von Bildern mit dem Gerät 10 beinhalten. Die Kamera 112 kann einen CCD-Sensor, einen CMOS-Sensor oder einen anderen Bildsensortyp aufweisen, mit dem ein Bild aufgenommen werden kann (insbesondere Bildsensoren, die ein als Pixel-Array geformtes Bild aufnehmen können). Der Bildsensor kann eine Auflösung von wenigstens etwa 65.000 Pixeln oder wenigstens etwa 1 Megapixel haben. In einigen Ausgestaltungen kann der Bildsensor eine Auflösung von wenigstens etwa 4 Megapixeln haben. Die Kamera 112 kann auch eine Ausleseelektronik zum Lesen von Daten von dem Bildsensor aufweisen. Die Bildverarbeitungsschaltung 116 kann mit der Kamera 112 gekoppelt werden zum Verarbeiten eines von der Kamera aufgenommenen Bildes. Diese Bildverarbeitung kann Formatumwandlung (z.B. RGB in YCbCr), Weißabgleich, Tonkorrektur, Randkorrektur, Rote-Augen-Reduktion, Kompression, CFA-Interpolation usw. beinhalten. Die Bildverarbeitungsschaltung 116 kann dedizierte Hardware sein, die zum Ausführen von Bildverarbeitung optimiert wurde.

Das Handgerät 10 kann ein Display 114 aufweisen, um einem Benutzer Informationen anzuzeigen. Das Display 114 könnte eines oder mehrere aus einem LCD-Display (z.B. ein berührungsempfindlicher TFT-(Colour Thin-Film Transistor)-LCD-Bildschirm), ein elektrolumineszentes Display, ein Display auf der Basis von Kohlenstoffnanoröhrchen, ein Plasmadisplay, ein OLED-(Organic Light Emitting Diode)-Display oder ein anderer Display-Typ sein. Das Display 114 kann ein Touchscreen-Display sein, so dass ein Benutzer Befehle durch Annähern (z.B. Berühren) an das Display 114 eingeben kann (einschließlich Berührungsbildschirme, die ein spezielles Gerät zum Eingeben von Informationen benötigen). Das Display 114 kann ein Farbdisplay sein (z.B. ein 16- oder mehr Bit-Farbdisplay) oder kann ein farbloses (z.B. Monoton-) Display sein. Das Display 114 kann von einem Display-Treiber 118 gesteuert werden, der von einem Mikroprozessor 126 gesteuert wird. In einigen Ausgestaltungen kann das Display 114 mit einem Eingabestift benutzt werden. Das Display 114 kann als Eingabe in eine Handschrifterkennungsanwendung benutzt werden.

Das Handgerät 10 kann einen am Gerät 10 befestigten dedizierten Speicher 134 aufweisen. Der Speicher 134 kann mit einem beliebigen maschinenlesbaren oder rechnerlesbaren Medium implementiert werden, das Daten speichern kann, wie z.B. einem löschbaren oder nicht löschbaren Speicher, einem beschreibbaren oder wiederbeschreibbaren Speicher usw. Der dedizierte Speicher 134 kann ein nichtflüchtiger Speicher sein, kann ein flüchtiger Speicher sein oder kann sowohl flüchtige als auch nichtflüchtige Speicher beinhalten. Beispiele für maschinenlesbare Speichermedien können, ohne Begrenzung, Folgende sein: Direktzugriffsspeicher (RAM), dynamischer RAM (DRAM), Doppeldatenraten-DRAM (DDRAM), synchroner DRAM (SDRAM), statischer RAM (SRAM), Festwertspeicher (ROM), programmierbarer ROM (PROM), löschbarer programmierbarer ROM (EPROM), elektrisch löschbarer programmierbarer ROM (EEPROM), Flash-Memory (z.B. NOR- oder NAND-Flash-Memory), inhaltsadressierbarer Speicher (CAM), Polymer-Speicher (z.B. ferroelektrischer Polymer-Speicher), Phasenänderungsspeicher, Ovonic-Speicher, ferroelektrischer Speicher, Silicium-Oxid-Nitrid-Oxid-Silicium-(SONOS)-Speicher, Magnet- oder Optikkarten oder ein beliebiger anderer Medientyp, der zum Speichern von Informationen geeignet ist. In einer Ausgestaltung ist der feste Speicher 134 ein nichtflüchtiger Speicher.

Der Speicher 134 ist zwar als separat von oder extern zu der Verarbeitungsschaltung 132 dargestellt, aber ein Teil des gesamten Speichers 134 kann auf derselben integrierten Schaltung enthalten sein wie die Verarbeitungsschaltung 132 (z.B. dieselbe integrierte Schaltung wie der Mikroprozessor 126).

Das Handgerät 10 kann einen Port für entfernbare Speicher 138 aufweisen, der zum Empfangen eines entfernbaren Speichermediums und/oder anderer Komponenten konfiguriert ist. Der Port für entfernbare Speicher 138 kann auch als externer Geräteanschluss 140 dienen. So kann der Port für entfernbare Speicher beispielsweise ein SDIO-Kartensteckplatz sein, der zum Aufnehmen von Speicherkarten, zum Aufnehmen von Kartenein- und/oder -ausgabedaten und von kombinierten Karten mit Speicher- und Ein-/Ausgabefunktionen verwendet werden kann.

Der Speicher 134 und/oder der Speicher 138 kann/können zum Speichern von einem oder mehreren Software-Programmen ausgelegt sein, die von der Verarbeitungsschaltung 132 ausgeführt werden sollen.

Der dedizierte Speicher 134 und der entfernbare Speicher 138 können mit einer gemeinsamen Speichersteuerung 128 wie z.B. einer nichtflüchtigen Speichersteuerung verbunden sein oder davon gesteuert werden. Die Speichersteuerung 128 kann so konfiguriert werden, dass sie das Einlesen von Daten in den und das Auslesen von Daten aus dem dedizierten Speicher 134 und/oder den/dem entfernbaren Speicher 138 steuert.

Das Handgerät 10 kann so konfiguriert werden, dass es mit einem oder mehreren Servern 146, 148 über ein Netzwerk 142 (wie das Internet) mit einem oder mehreren aus dem Netzwerk-Sender/Empfänger 144, dem Zellularfunk-Sender/Empfänger 136 und dem externen Geräteanschluss 140 verbunden werden kann.

Das Handgerät 10 kann auch eine Stromversorgungsschaltung 152 beinhalten, die zum Regulieren der Stromversorgung des Handgerätes 10 konfiguriert ist. Die Stromversorgungsschaltung 152 kann so konfiguriert werden, dass sie eine oder mehrere Tätigkeiten aus Steuern des Ladens der Batterie 156, Übermitteln der Restmenge an Strom in der Batterie 156, Ermitteln und/oder Übermitteln, ob eine externe Stromversorgung angeschlossen ist, Umschalten zwischen externer Stromversorgung und Batterie usw. ausführt. Die Batterie 156 kann ein aufladbarer Akku sein und kann vom Gerät 10 entfernbar oder fest darin eingebaut sein. Die Batterie 156 kann eine aus einer Reihe von Batterien sein, einschließlich Batterien auf Silberbasis (z.B. Silber-Zink, Magnesium-Silber-Chlorid, usw.), eine Batterie auf Lithiumbasis (z.B. Lithium-Ionen, Lithium-Polymer usw.), eine Batterie auf Nickelbasis (Nickel-Cadmium, Nickel-Metall-Hydrid usw.), Batterien auf Zinkbasis (z.B. Silber-Zink, Kohlenstoff-Zink, usw.) usw. Der externe Stromversorgungsanschluss 134 kann so konfiguriert werden, dass er mit einer Gleichstromquelle, einer Wechselstromquelle oder sowohl einer Gleich- als auch einer Wechselstromquelle verbunden werden kann.

Das Gerät 10 kann einen optischen Sucher (nicht gezeigt) haben, kann das Display 114 als digitalen Sucher benutzen, kann einen anderen Typ von Sucher aufweisen, kann mehrere Suchertypen aufweisen oder kann keinen Sucher aufweisen.

Das Gerät 10 kann für eine Verbindung mit dem Internet 142 konfiguriert werden, wobei dies eine Direktverbindung (z.B. mit einem Zellularfunk-Sender/Empfänger 136, einem externen Geräteanschluss 140 oder einem Netzwerk-Sender/Empfänger 144) oder eine indirekte Verbindung (z.B. durch das externe Gerät 150 geleitet) sein kann. Das Gerät 10 kann Informationen vom Internet empfangen und/oder Informationen in das Internet senden. Das Gerät 10 kann einen Web-Browser aufweisen, der zum Anzeigen von Informationen konfiguriert ist, die vom Internet empfangen wurden (einschließlich Informationen, die vom Browser für die Anzeige auf dem tragbaren Gerät 10 optimiert werden können). Das Gerät 10 kann über das Internet mit einem oder mehreren Fernservern 146, 148 verbunden werden. Das Gerät 10 könnte auch über das Internet mit einem anderen persönlichen elektronischen Gerät 150 verbunden werden.

Das Gerät 10 kann ein Antennensystem (nicht illustriert) zum Senden und/oder Empfangen von elektrischen Signalen umfassen. Jeder der Sender/Empfänger 136, 144 und/oder die Standortschaltung 124 kann einzelne Antennen beinhalten oder ein gemeinsames Antennensystem beinhalten. Das Antennensystem kann eine oder mehrere interne Antennen und/oder externe Antennen aufweisen oder als solche ausgeführt sein.

Das tragbare Gerät 10 kann ein Teilnehmeridentitätsmodul (SIM) umfassen, das mit der Verarbeitungsschaltung 132 gekoppelt ist. Das SIM kann zum Beispiel eine entfernbare oder nicht entfernbare Smart-Card mit der Aufgabe umfassen, Sprach- und Datenübertragungen zu verschlüsseln und anwenderspezifische Daten zu speichern, so dass ein Sprach- oder Datenkommunikationsnetzwerk den Benutzer identifizieren und authentifizieren kann. Das SIM kann Daten wie z.B. für den Benutzer spezifische persönliche Einstellungen speichern.

Gemäß 3 kann das Gerät 10 und/oder die Verarbeitungsschaltung 132 so konfiguriert werden, dass eine beliebige Zahl von verschiedenen Anwendungstypen darauf laufen kann. Beispiele für Anwendungsprogramme sind u.a. die Folgenden: eine Telefonanwendung 230 (z.B. eine Fernsprechanwendung, eine Voicemail-Anwendung, eine VoIP-Anwendung usw.), eine Messaging-Anwendung 202 (z.B. eine E-Mail-Anwendung, eine IM-(Instant Messaging)-Anwendung, eine SMS-(Short Message Service)-Anwendung, eine MMS-(Multimedia Message Service)-Anwendung), eine Web-Browser-Anwendung 228, eine Personal-Setting-Anwendung 210 (z.B. eine PIM-(Personal Information Manager)-Anwendung), eine Kontakte-Management-Anwendung 218, eine Kalenderanwendung 216 (z.B. eine Kalenderanwendung, eine Terminplanungsanwendung usw.), eine Aufgaben-Management-Anwendung 222, eine Dokumentenanwendung (z.B. eine Textverarbeitungsanwendung, eine Tabellenkalkulationsanwendung, eine Folienanwendung, eine Dokumenten-Viewer-Anwendung, eine Datenbankanwendung usw.), eine Standortanwendung 214 (z.B. eine Positionsbestimmungsanwendung, eine Navigationsanwendung usw.), eine Bildanwendung 212 (z.B. eine Kameraanwendung wie z.B. eine Digitalkameraanwendung und/oder eine Videokameraanwendung, eine Bildmanagement-Anwendung usw.) einschließlich Media-Player-Anwendungen (z.B. eine Video-Player-Anwendung, eine Audio-Player-Anwendung, eine Multimedia-Player-Anwendung usw.), eine Spieleanwendung, eine Handschrifterkennungsanwendung und so weiter. Die Anwendungssoftware kann eine grafische Benutzeroberfläche (GUI) zum Übermitteln von Informationen zwischen dem tragbaren Gerät 10 und einem Benutzer bereitstellen.

Das Gerät 10 kann eine Standortanwendung 214 aufweisen. Die Standortanwendung 214 kann so konfiguriert werden, dass sie die aktuelle Position (z.B. die grobe aktuelle Position) des Gerätes 10 auf der Basis von Daten berechnet, die sie von einer oder mehreren Standortermittlungsschaltungen 124 empfangen hat. Die Standortanwendung 214 kann mit Karteninformationen versehen werden, so dass sie Koordinatenpositionen in Kartenpositionen (und umgekehrt) umsetzen kann. Die Standortanwendung 214 kann so konfiguriert werden, dass sie einem Benutzer Navigationsinformationen wie zum Beispiel Anweisungen zum aktuellen Streckenabschnitt gibt.

Das Gerät 10 kann Terminplaneranwendungen wie z.B. eine Kalenderanwendung 216, eine Kontakte-Anwendung 218 und eine Aufgabenanwendung (nicht illustriert) beinhalten. Die Kalenderanwendung 216 kann es einem Benutzer gestatten, Ereignisse zu planen, Hinweise für Ereignisse einzustellen und eine breite Vielfalt an Informationen für Ereignisse zu speichern (z.B. Name des Ereignisses, Ort des Ereignisses, andere Teilnehmer an dem Ereignis, usw.). Die Kontakte-Anwendung 218 kann es einem Benutzer gestatten, Informationen für einen Kontakt zu speichern, wie z.B. eine Telefonnummerninformation (die mit einer Telefonanwendung 230 gemeinsam genutzt werden kann), Adressangaben, Gruppeninformationen (z.B. zu welcher/en anwendereingerichteten Gruppe oder Gruppen der Kontakt gehört), sowie andere Informationen über den Kontakt. Die Aufgabenanwendung gestattet es einem Benutzer, anhängige und/oder erledigte Aufgaben zu verfolgen.

Das Gerät 10 kann eine Interne-Uhr-Anwendung 224 aufweisen, die Zeitinformationen (wie z.B. die aktuelle Tageszeit und/oder das Datum), Zeitzoneninformationen, Sommerzeitinformationen usw. verfolgt. Die Uhranwendung 224 kann ein Programm sein, das auf der Basis von Daten von einer internen Uhr des Mikroprozessors 126, von Daten von einer separaten Takt- /Zeitgeberschaltung oder Daten von einer anderen Schaltung läuft.

Das Gerät 10 kann auch eine oder mehrere Netzwerkverbindungsprotokoll-Anwendungen 226 aufweisen, die es einem Benutzer gestatten, Daten über ein oder mehrere Netzwerke zu übertragen. Die Netzwerkanwendung 226 kann so konfiguriert werden, dass sie es dem Gerät 10 erlaubt, auf ein Ferngerät wie z.B. den Server 146, 148 zuzugreifen.

Das Gerät 10 kann eine Internet-Browser-Anwendung 228 aufweisen, die es einem Benutzer gestattet, im Internet zu suchen. Die Internet-Browser-Anwendung kann so konfiguriert werden, dass sie die von Internet-Sites empfangenen Daten so verändert, dass die Daten leicht auf dem tragbaren Gerät 10 betrachtet werden können.

Das Gerät 10 kann eine Telefonanwendung 230 beinhalten, die so konfiguriert ist, dass sie es einem Benutzer gestattet, Telefonanrufe zu tätigen. Die Telefonanwendung 230 kann Kontaktinformationen von der Kontakte-Anwendung 218 zum Durchführen von Telefonanrufen benutzen.

Das Gerät 10 kann auch eine oder mehrere Messaging-Anwendungen 202 aufweisen, die es einem Benutzer gestatten, Nachrichten wie Textnachrichten, Multimedia-Nachrichten, E-Mails usw. zu senden und/oder zu empfangen. E-Mail-Nachrichten können von einem Server kommen, der eine Push-Technologie und/oder eine Pull-Technologie (z.B. POP3, IMAP usw.) benutzen kann.

Beliebige der oben erörterten Informationen für beliebige der Anwendungen (z.B. Anwendungen 202 - 228) können zu einer Bilddatei hinzugefügt oder auf andere Weise mit einer solchen assoziiert werden.

Gemäß den 1 - 2 beinhaltet ein tragbares Handrechengerät 10 (z.B. ein mobiles Rechengerät wie z.B. ein Smartphone) eine Reihe von Benutzereingabebauelementen 131. Die Benutzereingabebauelemente beinhalten eine Sendetaste 4, die zum Wählen von auf dem Display 3 erscheinenden Optionen und/oder zum Senden von Nachrichten konfiguriert ist, einen 5-Wege-Navigator 5, der zum Navigieren durch auf dem Display 3 erscheinende Optionen konfiguriert ist, eine Ein-/Ausschalttaste 6, die zum Wählen von auf dem Display 3 erscheinenden Optionen und zum Einschalten des Displays 3 konfiguriert ist, eine Telefontaste 7, die zum Zugreifen auf einen Telefonanwendungsbildschirm verwendet werden kann, eine Kalendertaste 8, die zum Zugreifen auf einen Kalenderanwendungsbildschirm verwendet werden kann, eine Messaging-Taste 9, die zum Zugreifen auf einen Messaging-Anwendungsbildschirm verwendet werden kann, eine Anwendungen-Taste 60, die zum Zugreifen auf einen Bildschirm verwendet werden kann, der verfügbare Anwendungen zeigt, eine Daumentastatur 11 (mit einem Telefonwähltastatenfeld 12, das zum Wählen bei einer Telefonanwendung benutzt werden kann), eine Lautstärketaste 19, die zum Einstellen der Lautstärke vom Audioausgang des Gerätes 10 verwendet werden kann, eine kundenspezifisch anpassbare Taste 20, die ein Benutzer anpassen kann, um verschiedene Funktionen auszuführen, einen Ruftonschalter 22, der zum Umschalten des Smartphone von einem Modus in einen anderen Modus verwendet werden kann (wie z.B. zum Umschalten von einem normalen Ruftonmodus in einen Meeting-Ruftonmodus), und ein Touchscreen-Display 3, das zum Wählen von auf dem Display 3 angezeigten Steueroptionen verwendet werden kann. Das Touchscreen-Display 3 ist auch ein Farb-LCD-Display 114 mit einer TFT-Matrix.

Das Smartphone 10 beinhaltet auch Audioschaltungen 120. Die Audioschaltungen 120 beinhalten einen Telefonlautsprecher 2, der zum Anhören von Informationen in einem normalen Telefonmodus verwendet werden kann, einen externen Lautsprecher 16, der lauter ist als der Telefonlautsprecher (z.B. zum Anhören von Musik, für einen Freisprechmodus usw.), eine Kopfhörerbuchse 23, an der ein Benutzer einen externen Kopfhörer anschließen kann, der einen Lautsprecher und/oder ein Mikrofon beinhalten kann, und ein Mikrofon 25, das zum Aufnehmen von Audioinformationen wie zum Beispiel die Benutzerseite eines Gesprächs bei einem Telefonanruf verwendet werden kann.

Das Smartphone 10 beinhaltet auch einen Statusanzeiger 1, der zum Anzeigen des Status des Smartphone 10 verwendet werden kann (wie z.B. anhängige Nachrichten, Laden, niedriger Batteriestand usw.), einen Eingabestiftschlitz 13 zum Aufnehmen eines Eingabestifts wie z.B. einen Eingabestift, der zum Eingeben von Daten auf dem Touchscreen-Display 3 verwendet werden kann, eine Digitalkamera 15 (siehe Kamera 112), die zum Aufnehmen von Bildern verwendet werden kann, einen Spiegel 14, der in der Nähe der Kamera 15 positioniert ist, so dass ein Benutzer sich beim Aufnehmen eines Bildes von sich selbst mit der Kamera 15 im Spiegel sehen kann, eine entfernbare Batterie 18 (siehe Batterie 156), und einen Anschluss 24 (siehe externen Datenanschluss 140 und externe Stromversorgung 134), der zum Anschließen des Gerätes 10 an einer externen Stromversorgung wie zum Beispiel einer Wandsteckdose und/oder einem Akkuladegerät und/oder einem externen Gerät wie zum Beispiel einem Personal Computer, einem GPS-Gerät, einem Anzeigegerät oder einem anderen externen Gerät verwendet werden kann.

Das Smartphone 10 beinhaltet auch einen Erweiterungssteckplatz 21 (siehe entfernbaren Speicher 138), der zum Aufnehmen einer Speicherkarte und/oder eines Bauelementes verwendet werden kann, das Daten durch den Steckplatz 21 übermittelt, und eine SIM-Karten-Aufnahme 17, die sich hinter der Batterie 18 befindet und zum Aufnehmen einer SIM-Karte oder einer anderen Karte konfiguriert ist, die es dem Benutzer gestattet, auf ein zellulares Netz zuzugreifen.

In verschiedenen Ausgestaltungen kann das Gerät 10 ein Gehäuse 40 aufweisen. Das Gehäuse 40 könnte jede beliebige Größe, Form und Abmessung haben. In einigen Ausgestaltungen hat das Gehäuse 40 eine Breite 52 (kürzere Dimension) von maximal etwa 200 mm oder maximal etwa 100 mm. Gemäß einigen dieser Ausgestaltungen hat das Gehäuse 40 eine Breite 52 von maximal etwa 85 mm oder maximal etwa 65 mm. Gemäß einigen Ausgestaltungen hat das Gehäuse 40 eine Breite 352 von wenigstens etwa 30 mm oder wenigstens etwa 50 mm. Gemäß einigen dieser Ausgestaltungen hat das Gehäuse 40 eine Breite 52 von wenigstens etwa 55 mm.

In einigen Ausgestaltungen hat das Gehäuse 40 eine Länge 54 (längere Dimension) von maximal etwa 200 mm oder maximal etwa 150 mm. Gemäß einigen dieser Ausgestaltungen hat das Gehäuse 40 eine Länge 54 von maximal etwa 135 mm oder maximal etwa 125 mm. Gemäß einigen Ausgestaltungen hat das Gehäuse 40 eine Länge 54 von wenigstens etwa 70 mm oder wenigstens etwa 100 mm. Gemäß einigen dieser Ausgestaltungen hat das Gehäuse 40 eine Länge 54 von wenigstens etwa 110 mm.

In einigen Ausgestaltungen hat das Gehäuse 40 eine Dicke 50 (kleinste Dimension) von maximal etwa 150 mm oder maximal etwa 50 mm. Gemäß einigen dieser Ausgestaltungen hat das Gehäuse 40 eine Dicke 50 von maximal etwa 30 mm oder maximal etwa 25 mm. Gemäß einigen Ausgestaltungen hat das Gehäuse 40 eine Dicke 50 von wenigstens etwa 10 mm oder wenigstens etwa 15 mm. Gemäß einigen dieser Ausgestaltungen hat das Gehäuse 40 eine Dicke 50 von wenigstens etwa 50 mm.

Obwohl mit Bezug auf ein Handgerät beschrieben, sind viele Ausgestaltungen jedoch auch mit portablen Geräten benutzbar, die keine Handgeräte sind, und/oder mit nicht tragbaren Geräten/Systemen.

Die verschiedenen oben erörterten Einzelanwendungen können von mehreren Anwendungen ausgeführt werden, wobei mehr als eine Anwendung alle die für die Anwendung erörterten Funktionen ausführt oder wobei eine Anwendung nur einige der für die Anwendung erörterten Funktionen ausführt. Zum Beispiel kann die Bildanwendung 212 in eine Bilderfassungsanwendung und eine separate Bildbetrachtungsanwendung unterteilt werden. Auch kann das Gerät 10 mehr als eine Anwendung aufweisen, die Bilder anzeigen kann, wie für die Bildanwendung 212 beschrieben wurde.

Außerdem können, obwohl oben als separate Anwendungen gezeigt, doch viele der oben aufgeführten Anwendungen zu einzelnen Anwendungen kombiniert werden, die alle oder einige der für mehr als eine der oben erörterten Anwendungen aufgeführten Funktionen ausführen.

Zwar wurden einige Komponenten in 2 in der Einzahl und andere in der Mehrzahl erörtert, die Erfindung ist aber nicht auf Geräte mit derselben Anzahl von jedem Komponententyp begrenzt. Es sind Ausgestaltungen denkbar, bei denen jede Kombination von mehreren und einzelnen Komponenten vorliegt.

In einigen Ausgestaltungen können die in 2 gezeigten verschiedenen Komponenten zu einer einzigen Komponente kombiniert werden. So kann zum Beispiel in einigen Ausgestaltungen ein entfernbarer Speicher 138 auch ein externer Geräteanschluss (140) sein (wie z.B. ein SDIO-Kartensteckplatz, der zum Aufnehmen von Speicherkarten, Ein- und/oder Ausgabedaten und kombinierten Geräte sowohl mit Speicher- als auch mit Ein-/Ausgabefunktionen verwendet werden kann). In einigen Ausgestaltungen könnte, als weiteres Beispiel, ein einziger Anschluss sowohl als externer Geräteanschluss 140 als auch als Anschluss an eine externe Stromversorgung 134 dienen.

Auch in einigen Ausgestaltungen kann die Funktion verschiedener in 2 gezeigter Anspruchskomponenten durch eine Kombination von verschiedenen elektrischen Komponenten ausgeführt werden. Zum Beispiel kann eine Standortermittlungsschaltung 124 einen separaten Mikroprozessor aufweisen, der in Kombination mit dem Hauptmikroprozessor 126 des Systems arbeitet, um die Funktionen der Verarbeitungsschaltung 132 auszuführen. Als weiteres Beispiel kann die Bildverarbeitungsschaltung 116 die Elektronik der Kamera 112 zum Ausführen von Bildverarbeitung nutzen und dabei auch andere, diskrete elektronische Komponenten haben.

Die obige Erörterung richtet sich zwar allgemein auf „in der Zukunft liegende Aufgaben“ - Aufgaben, die mehr als eine Viertelstunde vor ihrer vorgesehenen Erledigung oder der Ergreifung von Maßnahmen für ihre Erledigung eingegeben wurden (z.B. nicht unmittelbar geleitet zu) - aber die oben erörterten Merkmale können auch auf andere Aufgaben angewendet werden, einschließlich Aufgaben, die die Kriterien für in der Zukunft liegende Aufgaben nicht erfüllen (d.h. gegenwärtige Aufgaben), wie z.B. sofortige Aufgaben (Aufgaben, die unmittelbar nach der Eingabe erledigt oder bearbeitet werden müssen). In den meisten (wenn auch nicht allen) vorgesehenen Ausgestaltungen ist das die Funktion ausführende System jedoch so konfiguriert, dass es die Ausführung von einer oder mehreren der oben beschriebenen Funktionen für in der Zukunft liegende Aufgaben zulässt.

Darüber hinaus wurde zwar in der obigen Erörterung zuweilen auf Websites Bezug genommen, aber es ist ebenso vorgesehen, dass die sich auf Websites beziehenden Merkmale auch auf ein beliebiges anderes netzzugängiges Datensystem angewandt werden könnten (z.B. ein anderes netzzugängiges Informationsabrufsystem wie zum Beispiel ein netzzugängiges Datenbanksystem).