Title:
Schieberahmen für Fenster und Türen mit anbringbaren und lösbaren Schienen
Kind Code:
B4


Abstract:

Fenster- und Türrahmenanordnung, umfassend:
ein oberes Rahmenelement (120) mit einer Zuwendungsfläche (120a), die einem oberen Kantenabschnitt eines Türrahmens (140) zugewandt ist, das in Längsrichtung extrudiert ist; und
ein unteres Rahmenelement (110) mit einer Zuwendungsfläche (110a), die einem unteren Kantenabschnitt eines Türrahmens (140) zugewandt ist, das in Längsrichtung extrudiert ist, wobei die Zuwendungsflächen (120a, 110a) des oberen und unteren Rahmenelements (120, 110) mit Schieneneinführnuten (121, 111) ausgebildet sind,
wobei die Fenster- und Türrahmenanordnung ferner eine Schienenstruktur (130) mit einem Einführabschnitt (132) umfasst, der mit der Schieneneinführnut (121, 111) übereinstimmt,
wobei der Einführabschnitt (132) der Schienenstruktur (130) dazu konfiguriert ist, in die Schieneneinführnut (121, 111) eingeführt und darin in Eingriff gebracht zu werden, wodurch die Schienenstruktur (130) an das Rahmenelement (120, 110) anbringbar und davon lösbar ist,
wobei der Abstand zwischen der Zuwendungsfläche (120a) an dem oberen Rahmenelement (120) und der Zuwendungsfläche (110a) an dem unteren Rahmenelement (110) gleich groß wie oder größer als die Höhe zwischen dem oberen Kantenabschnitt und dem unteren Kantenabschnitt des Türrahmens (140) ist, wodurch der Türrahmen (140) derart zwischen der Zuwendungsfläche (120a) an dem oberen Rahmenelement und der Zuwendungsfläche (110a) an dem unteren Rahmenelement (110) eingeführt wird, dass der Türrahmen (140) in einer im Verhältnis zum Boden aufrechten Position dazwischen geschoben wird, und nicht in einer im Verhältnis zum Boden schrägen Position,
wobei der Türrahmen (140) und eine Rolle (141), ...




Inventors:
gleich Patentinhaber
Application Number:
DE112008000699T
Publication Date:
02/19/2015
Filing Date:
03/28/2008
Assignee:
Kim, Joo Han (Incheon, Bupyeong, KR)
Yoo, Jung Sik (Incheon, Bupyeong, KR)
International Classes:



Foreign References:
24931621950-01-03
38557321974-12-24
KR114549Y1
KR200281154Y12002-07-13
KR0114549Y11998-04-17
Attorney, Agent or Firm:
Rau, Schneck & Hübner Patentanwälte Rechtsanwälte PartGmbB, 90402, Nürnberg, DE
Claims:
1. Fenster- und Türrahmenanordnung, umfassend:
ein oberes Rahmenelement (120) mit einer Zuwendungsfläche (120a), die einem oberen Kantenabschnitt eines Türrahmens (140) zugewandt ist, das in Längsrichtung extrudiert ist; und
ein unteres Rahmenelement (110) mit einer Zuwendungsfläche (110a), die einem unteren Kantenabschnitt eines Türrahmens (140) zugewandt ist, das in Längsrichtung extrudiert ist, wobei die Zuwendungsflächen (120a, 110a) des oberen und unteren Rahmenelements (120, 110) mit Schieneneinführnuten (121, 111) ausgebildet sind,
wobei die Fenster- und Türrahmenanordnung ferner eine Schienenstruktur (130) mit einem Einführabschnitt (132) umfasst, der mit der Schieneneinführnut (121, 111) übereinstimmt,
wobei der Einführabschnitt (132) der Schienenstruktur (130) dazu konfiguriert ist, in die Schieneneinführnut (121, 111) eingeführt und darin in Eingriff gebracht zu werden, wodurch die Schienenstruktur (130) an das Rahmenelement (120, 110) anbringbar und davon lösbar ist,
wobei der Abstand zwischen der Zuwendungsfläche (120a) an dem oberen Rahmenelement (120) und der Zuwendungsfläche (110a) an dem unteren Rahmenelement (110) gleich groß wie oder größer als die Höhe zwischen dem oberen Kantenabschnitt und dem unteren Kantenabschnitt des Türrahmens (140) ist, wodurch der Türrahmen (140) derart zwischen der Zuwendungsfläche (120a) an dem oberen Rahmenelement und der Zuwendungsfläche (110a) an dem unteren Rahmenelement (110) eingeführt wird, dass der Türrahmen (140) in einer im Verhältnis zum Boden aufrechten Position dazwischen geschoben wird, und nicht in einer im Verhältnis zum Boden schrägen Position,
wobei der Türrahmen (140) und eine Rolle (141), die an seinem unteren Kantenabschnitt angeordnet ist, auf einer Oberfläche der Schienenstruktur (130) angeordnet ist, die am unteren Rahmenelement (110) angeordnet ist, und daran entlang beweglich ist, und wobei die Schienenstruktur (130) Schienenstrukturabschnitte (130', 130'') umfasst, die kürzer sind als die Hälfte der Gesamtlänge des Rahmenelements (110, 120).

2. Fenster- und Türrahmenanordnung nach Anspruch 1, wobei der Einführabschnitt (132) der Schienenstruktur (130) schmaler ausgebildet ist,
wobei beide Seitenabschnitte des Türrahmens (140) mit Führungsabschnitten (142) ausgebildet sind, die zum Einführabschnitt (132) hin gebogen sind, und
wobei die Führungsabschnitte (142) verhindern, dass sich der Türrahmen (140) löst, während sie zugleich die Schall- und Wärmedämmwirkung erhöhen.

3. Fenster- und Türrahmenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Einführabschnitt (132) der Schienenstruktur (130) in Längsrichtung mit einem elastischen Nutabschnitt ausgebildet ist, und wobei beide Seitenabschnitte des Einführabschnitts (132) durch den elastischen Nutabschnitt (134) zum elastischen Nutabschnitt (134) verformbar sind, und der Einführabschnitt (132) in die Schieneneinführnut (111, 121) eingeführt und darin in Eingriff gebracht wird.

4. Fenster- und Türrahmenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei eine Oberfläche der Schienenstruktur (130) mit einem Schienenvorsprung (135) ausgebildet ist, und wobei die Rolle (141') des Türrahmens (140) entsprechend dem Schienenvorsprung (135) geformt ist und darauf gleiten kann.

5. Fenster- und Türrahmenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei eine Oberfläche der Schienenstruktur (130) mit einer Konkavnut (136) ausgebildet ist, und wobei die Rolle (141'') des Türrahmens (140) entsprechend der Konkavnut (136) geformt ist und darauf gleiten kann.

6. Fenster- und Türrahmenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Schieneneinführnuten (111, 121) des Rahmenelements (110, 120) in zwei Reihen angeordnet sind, und wobei die Fenster- und Türrahmenanordnung dazu konfiguriert ist, als eine Fenster- und Türrahmenanordnung für ein einzelnes Fenster benutzt zu werden, indem die Schienenstrukturen (130) an den in zwei Reihen angeordneten Schieneneinführnuten (111, 121) angebracht werden.

7. Fenster- und Türrahmenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Schieneneinführnuten (111, 121) des Rahmenelements (110, 120) in vier Reihen angeordnet sind, und wobei der Fenster- und Türrahmenanordnung dazu konfiguriert ist, als ein Fenster- und Türrahmen für ein doppeltes Fenster benutzt zu werden, indem die Schienenstrukturen (130) an den in vier Reihen angeordneten Schieneneinführnuten (111, 121) angebracht werden.

8. Fenster- und Türrahmenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei beide Seitenflächen der Schieneneinführnut (111, 121) in Längsrichtung mit Eingriffsnuten ausgebildet sind,
wobei beide Seitenflächen des Einführabschnitts (132) der Schienenstruktur (130) in Längsrichtung mit Eingriffsvorsprüngen ausgebildet sind, und
wobei durch die gegenseitige Eingriffskraft zwischen den Eingriffsvorsprüngen der Schienenstruktur (130) und den Eingriffsnuten der Schieneneinführnut (111, 121) ein fester Eingriff der Schienenstruktur (130) erreicht wird.

Description:
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fenster- und Türrahmenanordnung nach Anspruch 1.

Allgemeiner Stand der Technik

Mehrfamilienhäuser, Einfamilienhäuser, Bürogebäude, Schulen, öffentliche Gebäude usw. verfügen typischerweise über diverse Fenster und Türen, die zur Beleuchtung, Belüftung, zum Betreten/Verlassen des Gebäudes und zur Raumeinteilung dienen.

Solche Fenster und Türen weisen unterschiedliche Größen auf, angefangen von kleinen Fenstern und als Fenster verwendeten Türen bis hin zu großen Fenstern und Türen, die eine gesamte Wand einnehmen. Beispielsweise gibt es Fenster und Türen, bei denen eine oder zwei Türen mit Hilfe eines Fenster- und Türrahmens installiert sind, der einen einreihig angeordneten Schienenabschnitt aufweist. Auch gibt es Schiebefenster und -türen, bei denen drei oder vier Türen mit Hilfe eines Fenster- und Türrahmens installiert sind, der in vier Reihen angeordnete Schienenabschnitte aufweist.

Fenster- und Türrahmen, an denen eine Tür angeordnet ist und gleiten kann, werden aus unterschiedlichen Materialien hergestellt. In der Vergangenheit wurden Fenster- und Türrahmen aus Holz benutzt. In letzter Zeit werden aufgrund ihrer Haltbarkeit jedoch hauptsächlich extrudierte Fenster- und Türrahmen aus metallischem Material oder Kunststoff verwendet.

Fenster- und Türrahmen dieser Art weisen Schienenabschnitte zur reibungslosen Bewegung der Tür auf, wie allgemein bekannt ist. Die Schienenabschnitte dieser in letzter Zeit allgemein verwendeten Fenster- und Türrahmen aus metallischem Material oder Kunststoff werden beim Extrudieren der Fenster- und Türrahmen einstückig mit diesen ausgebildet. Das heißt, die Extrusionsformen zum Formen der Fenster- und Türrahmen sind derart konfiguriert, dass die Schienenabschnitte gemeinsam mit den Fenster- und Türrahmen ausgebildet werden. Auf diese Weise werden die Fenster- und Türrahmen aus metallischem Material oder Kunststoff mit einem einreihigen oder zweireihigen Schienenabschnitt ausgebildet, der an ihnen vorspringt. Dieser Schienenabschnitt erlaubt das reibungslose Gleiten der Tür.

Ein solcher Fenster- und Türrahmen und eine Tür sind in 1 gezeigt. Bezug nehmend auf 1 sind in einem rechteckigen rahmenförmigen Fenster- und Türrahmen 11 mit mehreren Schienenabschnitten 11a, 11a', die daran vorspringen, Türen 40, 40' angeordnet, die mit den Schienenabschnitten 11a, 11a' verbunden sind. Rollen 41, die an den Schienenabschnitten 11a, 11a' entlang rollen, sind an einer Unterseite eines Rahmens der Tür 40, 40' angebracht. Da die Rollen 31 an den Schienenabschnitten 11a, 11a' entlang rollen, wenn die Türen 40, 40' geöffnet oder geschlossen werden, lässt sich die Tür 40, 40' mühelos öffnen und schließen. Ferner sind der Fenster- und Türrahmen 11 und Seitenabschnitte einer Unterkante des Rahmens der Türen 40, 40' mit senkrechten Blockierungsabschnitten versehen. Diese dienen dazu, einen Austausch zwischen der Innenraumluft und der Außenluft, die durch Fenster und Tür voneinander getrennt sind, zu verhindern, und zugleich die Wärme- und Schalldämmung zu verbessern.

Bei der Konstruktion solcher Fenster und Türen, wie in 2 gezeigt, wird zunächst der rechteckige Fenster- und Türrahmen 11 installiert. Eine Oberkante der Tür 40 wird dann in eine Oberseite des Fenster- und Türrahmens 11 eingesetzt, und eine Unterkante der Tür 40 wird auf eine Unterseite des Fenster- und Türrahmens gesetzt, womit Fenster und Tür fertiggestellt sind. Aufgrund eines solchen Installationsverfahrens ist eine Schienennut, die an der Oberkante der Tür ausgebildet ist, tiefer als eine Schienennut, die an der Unterkante der Tür ausgebildet ist.

Bei der Konstruktion der oben beschriebenen Fenster und Türen wird die Tür angehoben, wobei zuerst die Oberkante der Tür in die Oberseite des Fenster- und Türrahmens eingeführt wird, woraufhin die Unterkante der Tür auf die Bodenseite des Fenster- und Türrahmens gesetzt wird. Wenn die angehobene Tür auf die Bodenseite des Fenster- und Türrahmens gesetzt wird, bildet sich ein relativ großer Zwischenraum zwischen der Oberkante der Tür und der Oberseite des Fenster- und Türrahmens. Dadurch entsteht das Problem, dass Luft von außen frei durch diesen Zwischenraum strömen kann. Da die Außenluft frei durch eine Lücke zwischen der Oberkante der Tür und der Oberseite des Fenster- und Türrahmens strömen kann, nehmen die Schall- und Wärmedämmwirkung stark ab.

Um das genannte Problem zu lösen, sind neuere Fenster und Türen derart konfiguriert, dass eine Bürste mit feinen Borsten an einer Seitenkante der Tür oder an einem Seitenabschnitt des Fenster- und Türrahmens in Längsrichtung desselben angebracht wird. Die Bürste mit feinen Borsten kann die Schall- und Wärmedämmwirkung erhöhen. Allerdings erfolgt die Verbesserung nicht in zufriedenstellendem Maße. Zudem verdoppeln sich die Material- und Installationskosten. Außerdem verhindert die Reibung zwischen der Bürste und der Tür oder zwischen der Bürste und dem Fenster- und Türrahmen ein reibungsloses Gleiten der Tür beim Öffnen und Schließen derselben.

Außerdem wird bei Installation üblicher Fenster und Türen zunächst die Oberkante der Tür in die Oberseite des Fenster- und Türrahmens eingesetzt, woraufhin die Unterkante der Tür auf die Bodenseite des Fenster- und Türrahmens gesetzt wird. Beim Bau großer Fenster und Türen müssen daher mindestens zwei Arbeiter die schwere Tür anheben und installieren, was die Installationsarbeiten sehr erschwert.

Darüber hinaus werden bei Fenstern und Türen, die auf die oben beschriebene Weise installiert wurden, die Innenbereiche des Fenster- und Türrahmens im Laufe der Zeit durch diverse Fremdkörper verunreinigt. Bei dem oben beschriebenen Fenster- und Türrahmen mit den Schienenabschnitten und den Blockierungsabschnitten ist die Reinigung aufgrund des schmalen Spalts zwischen den Schienenabschnitten unbequem. Da der Fenster- und Türrahmen auf diese Weise von Fremdkörpern wie Staub, Erde usw. verschmutzt bleibt, wird das Erscheinungsbild des Fenster- und Türrahmens beeinträchtigt, und er ist zudem äußerst unhygienisch. Da jedoch keine geeigneten Reinigungswerkzeuge und Reinigungsverfahren existieren, bleiben die Fenster- und Türrahmen häufig ungereinigt.

Auch sind übliche Fenster und Türen aus einem Fenster- und Türrahmen und einer Tür aufgebaut, wobei eine Schiene zum Führen der gleitenden Tür im Voraus fest an dem Fenster- und Türrahmen an diesem vorspringend ausgebildet wird. Beim Einsetzen der Tür entstehen daher unvermeidlich größere Lücken zwischen dem Fenster- und Türrahmen und der Ober- und Unterkante der Tür. Diese Lücken schwächen das Fenster und die Tür in Fällen von starkem Wind, Gewitter, Erdbeben usw. Das Problem besteht darin, dass sich die Tür für den Fall eines Einwirkens von Vibrationen oder Druck durch starken Wind, Gewitter, Erdbeben usw. auf das Fenster und die Tür vom Fenster- und Türrahmen lösen und zu Boden fallen kann. Dies stellt ein Sicherheitsrisiko dar.

Besonders wenn sie vom Wind geschüttelt und zum Klappern gebracht werden, rufen die oben beschriebenen Fenster und Türen ein unangenehmes Gefühl hervor. Ferner kann Außenluft, die ungefiltert durch die Lücken in das Rauminnere strömt, zu Atembeschwerden führen, wenn sie Fremdkörper wie z. B. Feinstaub enthält.

Aus der US 3 855 732 A ist eine Schiebetüren-Anordnung bekannt, bei der in einem unteren Rahmenprofilelement des gebäudefesten Rahmens eine stegförmige Schienenstruktur lösbar eingesetzt werden kann. Auf dieser Schienenstruktur läuft der Türrahmen der Schiebetüren-Anordnung leichtgängig mithilfe von Rollen. Die Montage der Schiebetüre erfolgt offensichtlich nach dem Zusammenfügen von Rahmenprofilelement und Schienenstruktur, so dass auch hier die oben erwähnte Schrägstellung des Türrahmens mit entsprechenden Spiel zwischen dem oberen und unteren Rahmenelementen zum Einfädeln des Türrahmens vorhanden sein müssen.

Offenbarung der ErfindungTechnische Aufgabe

Die vorliegende Erfindung zielt darauf ab, die genannten Probleme zu lösen. Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Fenster- und Türrahmenanordnung bereitzustellen, die derart konfiguriert ist, dass sich eine Tür bequem installieren lässt, und dass sich eine Tür mit ihrem Rahmen und die Fenster- und Türrahmenanordnung eng aneinander setzen lassen. Ferner soll die vorliegende Erfindung eine Fenster- und Türrahmenanordnung bereitstellen, der sich auf bequeme Weise reinigen lässt.

Technische Lösung

Die Lösung der Aufgabe erfolgt durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale. Eine Fenster- und Türrahmenanordnung der vorliegenden Erfindung umfasst Folgendes: ein oberes Rahmenelement mit einer Fläche, die einem oberen Kantenabschnitt eines Türrahmens zugewandt ist, und die in Längsrichtung extrudiert ist; und ein unteres Rahmenelement mit einer Fläche, die einem unteren Kantenabschnitt des Türrahmens zugewandt ist, und die in Längsrichtung extrudiert ist. Die Zuwendungsflächen des oberen und unteren Rahmenelements sind mit Schieneneinführnuten ausgebildet. Die Fenster- und Türrahmenanordnung umfasst ferner eine Schienenstruktur mit einem Einführabschnitt, welcher der Schieneneinführnut entspricht. Der Einführabschnitt der Schienenstruktur ist dazu konfiguriert, in die Schieneneinführnut eingeführt zu werden und damit in Eingriff zu gelangen, wobei die Schienenstruktur am Rahmenelement angebracht und von diesem gelöst werden kann. Der Abstand zwischen den Zuwendungsflächen des oberen Rahmenelements und des unteren Rahmenelements ist so groß wie oder größer als die Höhe zwischen dem oberen Kantenabschnitt und dem unteren Kantenabschnitt des Türrahmens. Der Grund dafür ist, dass auf diese Weise der Türrahmen derart zwischen der Zuwendungsfläche des oberen Rahmenelements und der Zuwendungsfläche des unteren Rahmenelements eingeführt wird, dass der Türrahmen in einer im Verhältnis zum Boden aufrechten Position (und nicht in einer im Verhältnis zum Boden geneigten Position) zwischen diese geschoben wird. Der Türrahmen und eine Rolle am Unterkantenabschnitt desselben werden auf einer Oberfläche der Schienenstruktur am unteren Rahmenelement angeordnet, derart, dass sie daran entlang bewegt werden können. Die Schienenstruktur umfasst mehrere Schienenstrukturabschnitte, die kürzer sind als die Hälfte der Gesamtlänge des Rahmenelements.

Der Einführabschnitt der Schienenstruktur kann schmaler ausgebildet sein. Beide Seitenabschnitte des Türrahmens können mit Führungsabschnitten ausgebildet sein, die zum Einführabschnitt hin gebogen sind. Die Führungsabschnitte vermeiden, dass sich der Türrahmen löst, und erhöhen gleichzeitig die Schall- und Wärmedämmwirkung.

Der Einführabschnitt der Schienenstruktur kann in Längsrichtung mit einem elastischen Nutabschnitt versehen sein. Beide Seitenabschnitte des Einführabschnitts können mittels des elastischen Nutabschnitts elastisch zu dem elastischen Nutabschnitt hin verformbar sein. Der Einführabschnitt kann auf diese Weise in die Schieneneinführnut eingeführt und mit ihr in Eingriff gelangen.

An der Oberfläche der Schienenstruktur kann ein Schienenvorsprung ausgebildet sein. Ferner kann die Rolle des Türrahmens derart geformt sein, dass sie mit dem Schienenvorsprung übereinstimmt und darauf gleiten kann.

An der Oberfläche der Schienenstruktur kann eine Konkavnut ausgebildet sein. Die Rolle des Türrahmens kann derart geformt sein, dass sie mit der Konkavnut übereinstimmt und darauf gleiten kann.

Die Schieneneinführnuten des Rahmenelements können in zwei Reihen angeordnet sein. In diesem Fall kann die Fenster- und Türrahmenanordnung dazu konfiguriert sein, als Fenster- und Türrahmenanordnung für ein einziges Fenster verwendet zu werden, indem die Schienenstrukturen der in zwei Reihen angeordneten Schieneneinführnuten kombiniert werden.

Die Schieneneinführnuten des Rahmenelements können in vier Reihen angeordnet sein. In diesem Fall kann die Fenster- und Türrahmenanordnung dazu konfiguriert sein, als Fenster- und Türrahmenanordnung für ein doppeltes Fenster verwendet zu werden, indem die Schienenstrukturen mit den in vier Reihen angeordneten Schieneneinführnuten verbunden werden.

Beide Seitenflächen der Schieneneinführnut können in Längsrichtung mit Eingriffsnuten ausgebildet sein. Ferner können beide Seitenflächen des Einführabschnitts der Schienenstruktur in Längsrichtung mit Eingriffsvorsprüngen ausgebildet sein. Durch die gegenseitige Eingriffskraft zwischen den Eingriffsvorsprüngen der Schienenstruktur und den Eingriffsnuten der Schieneneinführnuten erreicht wird ein festes Eingreifen der Schienenstruktur erreicht.

Vorteilhafte Wirkungen

Die Fenster- und Türrahmenanordnung der vorliegenden Erfindung ist derart konfiguriert, dass sich Schienenabschnitte daran anbringen und wieder davon lösen lassen. Auf diese Weise lässt sich eine schwere Tür bequemer installieren. Wird ein Schienenabschnitt aufgrund eines unerwarteten Stoßes oder Unfalls beschädigt, genügt es, den betroffenen Schienenabschnitt auszutauschen. Auch existieren keine unnötigen Lücken, und die Lücke zwischen einer Tür und dem Fenster- und Türrahmen ist sehr klein, wodurch eine überlegene Schall- und Wärmedämmwirkung erreicht wird. Darüber hinaus liegt kein anderes Element vor, das die Bewegung der Tür behindert, weshalb sich die Tür reibungsloser und leichtgängiger öffnen und schließen lässt. Zusätzlich lässt sich die Tür auf bequeme Weise lösen, indem nur der Schienenabschnitt und der Fenster- und Türrahmen entfernt werden, die freiliegen, wodurch sie sich zudem bequem reinigen lassen. Auf diese Weise können ein sauberes Erscheinungsbild und die Hygiene wirksam aufrechterhalten werden.

Kurze Beschreibung der Figuren

1 ist eine perspektivische Teilansicht eines Fensters und einer Tür des Stands der Technik.

2 zeigt ein Installationsverfahren für eine Tür des Fensters und der Tür des Stands der Technik.

3 ist eine Teilschnittansicht einer Fenster- und Türrahmenanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung.

4 ist eine vergrößerte perspektivische Teilansicht eines unteren Rahmenelements und einer Schienenstruktur.

5 ist eine Schnittansicht, die eine Kombination des Fenster- und Türrahmenelements und der Schienenstruktur zeigt.

6 ist eine vergrößerte perspektivische Teilansicht eines oberen Rahmenelements und der Schienenstruktur.

7 ist eine Schnittansicht, die eine Kombination des Fenster- und Türrahmenelements und des Türrahmens zeigt.

8 ist eine perspektivische Teilansicht, die die Schienenstruktur in Kombination mit einer Seite des Rahmenelements zeigt.

9 ist eine perspektivische Teilansicht, die eine Installation der Tür mit Hilfe der an einer Seite angeordneten Schienenstrukturen zeigt.

10 ist eine perspektivische Teilansicht, die die Anbringung anderer Schienenstrukturen zeigt.

11 ist eine Schnittansicht, die die Installation des Fenster- und Türrahmenelements und des Türrahmens zeigt, und die ferner die mit einem Schienenvorsprung versehene Schienenstruktur zeigt.

12 ist eine Schnittansicht, die die Installation des Fenster- und Türrahmenelements und des Türrahmens zeigt, und die ferner die mit einer Konkavnut versehene Schienenstruktur zeigt.

Art der Ausführung der Erfindung

Im Folgenden soll eine Fenster- und Türrahmenanordnung der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die begleitenden Figuren beschrieben werden.

3 ist eine Teilschnittansicht einer Fenster- und Türrahmenanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung. 4 ist eine vergrößerte perspektivische Teilansicht eines unteren Rahmenelements und einer Schienenstruktur. 5 ist eine Schnittansicht, die eine Kombination des Fenster- und Türrahmenelements und der Schienenstruktur zeigt. 6 ist eine vergrößerte perspektivische Teilansicht eines oberen Rahmenelements und der Schienenstruktur. 7 ist eine Schnittansicht, die eine Kombination des Fenster- und Türrahmenelements und desr Türrahmens zeigt.

Die Fenster- und Türrahmenanordnung der vorliegenden Erfindung umfasst Folgendes: ein oberes Rahmenelement 120, das in Längsrichtung extrudiert ist, und eine Fläche 120a aufweist, die einem oberen Kantenabschnitt eines Türrahmens 140 zugewandt ist; und ein unteres Rahmenelement 120, das in Längsrichtung extrudiert ist, und eine Fläche 110a aufweist, die einem unteren Kantenabschnitt eines Türrahmens 140 zugewandt ist. Die Flächen 120a, 110a des oberen und unteren Rahmenelements 120, 110 sind jeweils in Längsrichtung mit einer Schieneneinführnut 111, 121 versehen. Dier Fenster- und Türrahmenanordnung umfasst ferner mehrere Schienenstrukturen 130, die jeweils einen Einführabschnitt 132 aufweisen, der mit der Schieneneinführnut 111, 121 übereinstimmt. Die Schienenstrukturen 130 werden an den Rahmenelementen 110 angebracht und wieder von ihnen gelöst, derart, dass der Einführabschnitt 132 der Schienenstruktur 130 in die Schieneneinführnuten 111, 121 der Rahmenelemente 110, 120 eingeführt wird und mit ihnen in Eingriff gelangt. Der Abstand zwischen der Fläche 120a des oberen Rahmenelements 120 und der Fläche 110a des unteren Rahmenelements 110 ist so groß wie oder größer als die Höhe zwischen dem oberen Kantenabschnitt und dem unteren Kantenabschnitt des Türrahmens 140. Der Grund dafür ist, dass auf diese Weise der Türrahmen 140 derart zwischen der Fläche 120a des oberen Rahmenelements 120 und der Fläche 110a des unteren Rahmenelements 110 eingeführt wird, dass der Türrahmen 140 in einer im Verhältnis zum Boden aufrechten Position, und nicht in einer im Verhältnis zum Boden geneigten Position, zwischen diese geschoben wird. Der Türrahmen 140 und eine Rolle 141 am unteren Kantenabschnitt desselben werden auf einer Oberfläche der Schienenstruktur 130 am unteren Rahmenelement 110 angeordnet und gleiten daran entlang. Die Schienenstruktur 130 umfasst mehrere Schienenstrukturen 130, die kürzer sind als die Gesamtlänge der Rahmenelemente 110, 120.

Beide inneren Seitenflächen der Schieneneinführnut 111, 121 sind in Längsrichtung mit Eingriffsnuten 112, 122 ausgebildet, während beide Seitenflächen des Einführabschnitts 132 der Schienenstruktur 130 in Längsrichtung mit Eingriffsvorsprüngen 133 ausgebildet sind. Durch die gegenseitige Eingriffskraft zwischen den Eingriffsvorsprüngen 133 der Schienenstruktur 130 und den Eingriffsnuten 112, 122 der Schieneneinführnuten 111, 121 wird ein festes Eingreifen der Schienenstruktur 130 erreicht.

Der Einführabschnitt 132 der Schienenstruktur 130 ist schmaler ausgebildet als ein Schienenabschnitt 131 der Schienenstruktur 130. Beide Seitenabschnitte der unteren Kante des Türrahmens 140 sind mit Führungsabschnitten 142 ausgebildet, die zum Einführabschnitt 132 hin gebogen sind. Die Führungsabschnitte 142 vermeiden, dass sich der Türrahmen 140 verschiebt, und erhöhen gleichzeitig die Schall- und Wärmedämmwirkung.

Der Einführabschnitt 132 der Schienenstruktur 130 ist in Längsrichtung mit einem elastischen Nutabschnitt 134 ausgebildet. Da beide Seitenabschnitte des Einführabschnitts 132 aufgrund des elastischen Nutabschnitts 134 elastisch zum elastischen Nutabschnitt 134 hin verformbar sind, wird der Einführabschnitt 132 elastischer in die Schieneneinführnut 111, 121 eingeführt und darin in Eingriff gehalten.

Ferner ist die Oberfläche der Schienenstruktur 130 mit einem Schienenvorsprung 135 ausgebildet, der nach oben hin vorspringt, und eine Rolle 141, die entsprechend geformt ist, kann darauf gleiten. Alternativ ist die Oberfläche der Schienenstruktur 130 mit einer Konkavnut 136 ausgebildet, und eine Rolle 141, die entsprechend geformt ist, kann darauf gleiten. Auf diese Weise kann die lineare Beweglichkeit beim Öffnen und Schließen der Tür verbessert werden.

Die Fenster- und Türrahmenanordnung der vorliegenden Erfindung lässt sich auch als eine Fenster- und Türrahmenanordnung für ein einzelnes Fenster nutzen, indem die Schieneneinführnuten 111, 121 der Rahmenelemente 110, 120 in zwei Reihen angeordnet werden, und die entsprechenden Schienenstrukturen 130 jeweils mit den in zwei Reihen angeordneten Schieneneinführnuten 111, 121 kombiniert werden. Die Fenster- und Türrahmenanordnung der vorliegenden Erfindung lässt sich ferner als eine Fenster- und Türrahmenanordnung für ein doppeltes Fenster nutzen, indem die Schieneneinführnuten 111, 121 der Rahmenelemente 110, 120 in vier Reihen angeordnet werden, und die entsprechenden Schienenstrukturen 130 jeweils mit den in vier Reihen angeordneten Schieneneinführnuten 111, 121 kombiniert werden.

Die Fenster- und Türrahmenanordnung mit anbringbaren und wieder lösbaren Schienen der vorliegenden Erfindung mit der oben beschriebenen Konfigurierung soll nun unter Bezugnahme auf 3 bis 7 detailliert beschrieben werden.

Wie dargestellt, umfasst die Fenster- und Türrahmenanordnung der vorliegenden Erfindung die extrudierten Rahmenelemente 110, 120 und die separat ausgebildeten Schienenstrukturen 130. Eine untere Fläche (Zuwendungsfläche) 120a des oberen Rahmenelements 120 und eine Oberfläche (Zuwendungsfläche) 110a des unteren Rahmenelements 110 sind jeweils mit in zwei Reihen oder in vier Reihen angeordneten Schieneneinführnuten 111, 121 ausgebildet, je nachdem, ob sie ein einzelnes oder ein doppeltes Fenster vorgesehen sind. Beide Seitenabschnitte der Schieneneinführnuten 111, 121 sind in Längsrichtung mit Eingriffsnuten 112, 122 ausgebildet.

Der Einführabschnitt 132 der Schienenstruktur 130 ist schmaler als der Schienenabschnitt 131 und erstreckt sich von dem Schienenabschnitt 131. Beide äußeren Seitenflächen des Einführabschnitts 132 sind in Längsrichtung mit den Eingriffsabschnitten 133 versehen. Der Einführabschnitt 132 ist derart angepasst, dass er eng anliegend in die Schieneneinführnut 111, 121 des Rahmenelements 110, 120 eingeführt wird. Die Eingriffsvorsprünge 133 werden mit den Eingriffsnuten 112, 122 der Schieneneinführnut 111, 121 in Eingriff gebracht.

Wie oben beschrieben, ist die Schienenstruktur derart konstruiert, dass sie am Rahmenelement 110, 120 anbringbar und wieder davon lösbar ist. Wenn die Schienenstruktur 130 mit der Schieneneinführnut 111, 121 des Rahmenelements 110, 120 kombiniert wurde, wird ein Türrahmen an der Fenster- und Türrahmenanordnung installiert.

Der obere und der untere Kantenabschnitt des Türrahmens 140 (d. h. ein Rahmen der Tür) sind in Längsrichtung mit den Schienennuten 143 versehen, in die jeweils die Schienenstruktur 130 eingeführt wird. Die Unterseite des Türrahmens 140 ist mit der Rolle 141 versehen, die dazu angepasst ist, an der Schienenstruktur 130 entlang zu rollen. Ferner ist die Unterkante des Türrahmens 140 mit den nach innen gebogenen Führungsabschnitten 142 ausgebildet. Die Führungsabschnitte 142 können aufgrund des schmaleren Einführabschnitts 132 in konkaven Abschnitten angeordnet werden, die an Seitenabschnitten des Einführabschnitts 132 zwischen dem Schienenabschnitt 131 und der Oberfläche (Zuwendungsfläche) 110a des unteren Rahmenelements ausgebildet sind. Auf diese Weise stellen die Führungsabschnitte 142 des Türrahmens 140, die Form der Schienenstruktur 130 und ihre Kombination eine überlegene Schall- und Wärmedämmwirkung bereit. Da zudem die Führungsabschnitte 142 und die Schienenstruktur gebogen sind, wird der freie Strom zwischen Außenluft und Innenluft blockiert, weshalb es nicht notwendig ist, zusätzlich eine Bürste mit feinen Borsten anzubringen, wie im Stand der Technik. Derartige Führungsabschnitte können ferner auch an der Oberkante des Türrahmens 140 vorgesehen sein.

Ein Fenster und eine Tür des Stands der Technik umfassen zwei Teile, nämlich einen Fenster- und Türrahmen und eine Tür. Dagegen umfassen ein Fenster und eine Tür der vorliegenden Erfindung drei Teile, nämlich eine Fenster- und Türrahmenanordnung, eine Schienenstruktur und einen Türrahmen. Werden diese drei Teile montiert, gelangen die Fenster- und Türrahmenanordnung, die Schienenstruktur und der Türrahmen in engen Eingriff miteinander und bilden so einen Körper. Da die Fenster- und Türrahmenanordnung, die Schienenstruktur und der Türrahmen anhand der beschriebenen Montage einen Körper bilden, existieren kaum Lücken zwischen der Fenster- und Türrahmenanordnung und der oberen und unteren Kante des Türrahmens. Im Fall von Stößen oder Druck durch starken Wind, Gewitter, Erdbeben usw. besteht daher keine Gefahr, dass sich ein Türrahmen oder ein Fenster von der Fenster- und Türrahmenanordnung lösen und zu Boden fallen.

Insbesondere ist der Einführabschnitt der Schienenstruktur 130 mit dem elastischen Nutabschnitt 134 ausgebildet, der dem Einführabschnitt 132 Elastizität verleiht. Der elastische Nutabschnitt 134 ist in Längsrichtung der Schienenstruktur ausgebildet. Auf diese Weise kann der Einführabschnitt 132 das Innere des elastischen Nutabschnitts elastisch verformen. So lässt sich der Einführabschnitt 132 elastisch in die Schieneneinführnut 111, 121 einführen und in Eingriff bringen.

Unter Bezugnahme auf 8 bis 10 soll nun ein Installationsverfahren des Türrahmens 140 unter Verwendung der oben beschriebenen Rahmenelemente 110 und 120 und der Schienenstruktur 130 beschrieben werden.

Wie in 8 gezeigt, wird die Fenster- und Türrahmenanordnung zunächst an einem Ort installiert, in dem das Fenster und die Tür konstruiert werden sollen. Anschließend wird die Schienenstruktur mit dem Rahmenelement 110, 120 kombiniert. Dabei werden Schienenstrukturabschnitte 130', die kürzer als die Hälfte der Gesamtlänge des Rahmenelements 110, 120 sind, zu einer Seite geneigt in die Schieneneinführnut 111, 121 eingeführt und darin in Eingriff gebracht.

In diesem Zustand wird der Türrahmen 140 durch Abschnitte der Rahmenelemente 110 und 120, an denen die Schienenstrukturen nicht eingeführt sind, in die Fenster- und Türrahmenanordnung geschoben. Anschließend wird der Türrahmen 140 zu den Schienenstrukturabschnitten 130' geschoben, die auf der einen Seite angeordnet sind. Indem die obere und untere Kante des Türrahmens 140 jeweils an die Schienenstrukturabschnitte 130' der Rahmenelemente 110 bzw. 120 gekoppelt wird, wird, wie in 9 gezeigt, der Türrahmen 140 an den Rahmenelementen 110 und 120 installiert, wobei die Schienenstrukturabschnitte 130' ihn abstützen.

Anschließend werden, wenn der Türrahmen 140 an einer Seite installiert ist, Schienenstrukturabschnitte 130'', deren Länge einer freiliegenden Länge der Schieneneinführnut 111, 121 entspricht, mit der Schieneneinführnut 111, 121 kombiniert und bilden so einen Schienenabschnitt, der mit der Gesamtlänge des Rahmenelements 110, 120 übereinstimmt, wie in 10 gezeigt. Das heißt, die Schienenstrukturabschnitte 130'', die, wie in 10 gezeigt, länger als die Hälfte der Gesamtlänge des Rahmenelements 110, 120 sind, werden mit den Schieneneinführnuten 111 und 121 kombiniert.

Wenn die Schienenstrukturabschnitte 130', die kürzer sind als die halbe Länge des Rahmenelements 110, 120, zuerst angebracht werden, sind die Abschnitte der Schieneneinführnuten 111 und 121, an denen die Schienenstrukturabschnitte 130' nicht eingeführt werden, länger als die Hälfte der Rahmenelemente 110 und 120. Auf diese Weise ist es möglich, den Türrahmen 140 einzuführen, der der halben Länge der Rahmenelemente entspricht, und ihn an die bereits angebrachten Schienenstrukturabschnitte 130' zu koppeln. Auch die Schienenstrukturabschnitte 130'', deren Länge derjenigen der anderen Abschnitte entspricht, an denen die Schienenstrukturabschnitte 130'' nicht angebracht sind, werden in die Schieneneinführnuten 111 und 121 gesetzt. Obwohl dabei die Gesamtlänge der Schienenstrukturabschnitte 130'' größer ist als diejenige des Türrahmens 140, ist eine Kombination mit der Schieneneinführnut 111, 121 möglich, indem ein Ende der Schienenstrukturabschnitte 130' in die Schieneneinführnut 111, 121 geschoben wird, von der ein Abschnitt an der Unterkante des Türrahmens 140 freiliegt.

Wenn der Türrahmen 140 wie oben beschrieben installiert wird, werden die Lücken zwischen dem Türrahmen 140 und den Rahmenelementen 110 und 120 und den Schienenstrukturabschnitte 130' und 130'' an der Oberseite wie auch an der Unterseite stark reduziert. Auf diese Weise lässt sich eine überlegene Schall- und Wärmedämmwirkung erzielen. Für den Fall, dass Schienenabschnitte beschädigt werden, ist es möglich, nur die beschädigten Schienenstrukturabschnitte 130', 130'' zwecks Ersetzung zu entfernen.

Der Fenster- und Türrahmen des Stands der Technik erschwert aufgrund des sehr schmalen Spalts zwischen seinen Schienenabschnitten die Reinigung. Allerdings können bei der Fenster- und Türrahmenanordnung der vorliegenden Erfindung die Schienenstrukturabschnitte 130', 130'' von der Fenster- und Türrahmenanordnung entfernt und wieder daran angebracht werden. Wenn also die Rahmenelemente 110 und 120 gereinigt werden müssen, kann durch Entfernen der Schienenstrukturabschnitte 130', 130'' die Bodenfläche des Rahmenelements 110 oder die obere Fläche des Rahmenelements 120 freigelegt werden. Auf diese Weise ist eine bequemere Reinigung möglich, und Hygiene und ein reinliches Erscheinungsbild können aufrechterhalten werden.

Ferner kann die Fenster- und Türrahmenanordnung der vorliegenden Erfindung eine verbesserte lineare Beweglichkeit der Tür bereitstellen, indem die Oberfläche der Schienenstruktur mit dem Vorsprung oder Nut ausgebildet wird, und indem eine entsprechende Rolle 141', 141'' verwendet wird. Wie in 11 gezeigt, ist die Oberfläche des Schienenabschnitts 131 der Schienenstruktur 130 in Längsrichtung mit dem Schienenvorsprung 135 ausgebildet, der davon vorspringt, während die Rolle 141', die im Türrahmen 140 angeordnet ist, eine entsprechende Vertiefung aufweist, wodurch beim Öffnen und Schließen der Tür eine stabilere lineare Beweglichkeit erreicht wird. Wie in 12 gezeigt, ist ferner die Oberfläche des Schienenabschnitts 131 der Schienenstruktur 130 in Längsrichtung mit der Konkavnut 136 ausgebildet, wobei die entsprechend geformte Rolle 141'' verwendet wird, wodurch beim Öffnen und Schließen der Tür eine stabilere lineare Beweglichkeit erreicht wird.

Werden bezüglich der Ausbildung der Schieneneinführnuten 111 und 121 an den Rahmenelementen 110 und 120 die Schieneneinführnuten 111 und 121 in zwei Reihen ausgebildet, kann die Fenster- und Türrahmenanordnung der vorliegenden Erfindung für ein einzelnes Fenster benutzt werden. Werden die Schieneneinführnuten 111 und 121 in vier Reihen ausgebildet, kann die Fenster- und Türrahmenanordnung der vorliegenden Erfindung für ein doppeltes Fenster benutzt werden. Die Fenster- und Türrahmenanordnung der vorliegenden Erfindung kann auf diese Weise je nach Anzahl der Schieneneinführnuten 111, 121 in unterschiedlicher Weise ausgeführt werden.

Außerdem kann bei der Fenster- und Türrahmenanordnung der vorliegenden Erfindung eine Hilfsschiene zum Anbringen eines Insektenschutzgitters an der Oberkante des Rahmenelements 110, 120 angebracht werden. Auch können verschiedene Dekorationspaneele angebracht werden.

Die oben beschriebenen Ausführungsformen und beiliegenden Figuren sollen den Umfang der vorliegenden Erfindung nicht in Bezug auf Abweichungen vom Umfang der vorliegenden Erfindung einschränken.

Gewerbliche Anwendbarkeit

Die vorliegende Erfindung stellt eine Fenster- und Türrahmenanordnung bereit, die derart konfiguriert ist, dass sich Schienenabschnitte daran anbringen und davon lösen lassen.