Title:
Videoprojektionsbildschirmtafel, Videoprojektionsbildschirm und Verfahren zur Herstellung eines Videoprojektonsbildschirms
Kind Code:
B4


Abstract:

Videoprojektionsbildschirmtafel (100) mit:
einer ersten Tafel mit einem optisch durchlässigen Grundkörper (102) mit einer Vorderseite (104) und einer Rückseite (106), wobei der Grundkörper eine Breite W, eine Höhe H und eine Tiefe D hat, wobei die Tiefe wesentlich kleiner als die Breite oder die Höhe ist, wobei der Grundkörper (102) einen ersten Rand an einer ersten Seite (108), der eine erste Feder (112) definiert, die aus dem ersten Rand nach außen herausragt, und einen zweiten Rand an einer zweiten Seite (110) aufweist, der eine erste Nut (120) definiert, die in dem zweiten Rand ausgespart ist, wobei sich der zweite Rand an einer dem ersten Rand gegenüberliegenden Seite des Grundkörpers (102) befindet, wobei die erste Feder (112) so angepasst ist, dass sie sich mit einer entsprechenden Nut verbindet, und die erste Nut (120) so angepasst ist, dass sie sich mit einer entsprechenden Feder verbindet;
einer ersten optischen Folie (124), die mit der Vorderseite (104) des Grundkörpers (102) verbunden ist, und
Vakuumfett (206), das zwischen der ersten Feder (112) und der entsprechenden Nut (120) aufgebracht wird, wobei das Vakuumfett optische Eigenschaften hat, die mit den optischen Eigenschaften des optisch durchlässigen Grundkörpers (102) übereinstimmen.




Inventors:
Levy, Paul S., Ariz. (Chandler, US)
Application Number:
DE112006003612T
Publication Date:
03/01/2018
Filing Date:
12/14/2006
Assignee:
Intel Corporation (Calif., Santa Clara, US)
International Classes:



Foreign References:
200301794492003-09-25
200700192712007-01-25
EP07140831996-05-29
WO2000004411A12000-01-27
Attorney, Agent or Firm:
BOEHMERT & BOEHMERT Anwaltspartnerschaft mbB - Patentanwälte Rechtsanwälte, 28209, Bremen, DE
Claims:
1. Videoprojektionsbildschirmtafel (100) mit:
einer ersten Tafel mit einem optisch durchlässigen Grundkörper (102) mit einer Vorderseite (104) und einer Rückseite (106), wobei der Grundkörper eine Breite W, eine Höhe H und eine Tiefe D hat, wobei die Tiefe wesentlich kleiner als die Breite oder die Höhe ist, wobei der Grundkörper (102) einen ersten Rand an einer ersten Seite (108), der eine erste Feder (112) definiert, die aus dem ersten Rand nach außen herausragt, und einen zweiten Rand an einer zweiten Seite (110) aufweist, der eine erste Nut (120) definiert, die in dem zweiten Rand ausgespart ist, wobei sich der zweite Rand an einer dem ersten Rand gegenüberliegenden Seite des Grundkörpers (102) befindet, wobei die erste Feder (112) so angepasst ist, dass sie sich mit einer entsprechenden Nut verbindet, und die erste Nut (120) so angepasst ist, dass sie sich mit einer entsprechenden Feder verbindet;
einer ersten optischen Folie (124), die mit der Vorderseite (104) des Grundkörpers (102) verbunden ist, und
Vakuumfett (206), das zwischen der ersten Feder (112) und der entsprechenden Nut (120) aufgebracht wird, wobei das Vakuumfett optische Eigenschaften hat, die mit den optischen Eigenschaften des optisch durchlässigen Grundkörpers (102) übereinstimmen.

2. Videoprojektionsbildschirmtafel (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Feder (112) eine erste und eine zweite spitz zulaufende Seite aufweist und die erste Feder (112) längs entlang der Länge der ersten Tafel verläuft.

3. Videoprojektionsbildschirmtafel (100) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Nut (120) eine dritte und eine vierte spitz zulaufende Seite aufweist, die der ersten und der zweiten spitz zulaufenden Seite der ersten Feder (112) entsprechen, längs entlang der Breiten-Ausdehnung verlaufen und Flächen der ersten Nut (120) definieren.

4. Videoprojektionsbildschirmtafel (100) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Feder (112) und die erste Nut (120) eine Seidenglanz-Ausführung aufweisen.

5. Videoprojektionsbildschirmtafel (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (102) aus einem klaren, transparenten thermoplastischen Kunstharz gebildet ist.

6. Videoprojektionsbildschirmtafel (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (102) aus klarem, transparenten Glas besteht.

7. Videoprojektionsbildschirmtafel (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste optische Folie (124) optisch durchscheinend ist.

8. Videoprojektionsbildschirmtafel (100) nach Anspruch 1, die weiterhin eine zweite optische Folie (126) aufweist, die mit der Rückseite (106) des Grundkörpers (102) verbunden ist.

9. Videoprojektionsbildschirmtafel (100) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite optische Folie (126) optisch transparent ist.

10. Videoprojektionsbildschirmtafel (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (102) weiterhin einen dritten Rand an einer dritten Seite (116), der eine zweite Feder (114) definiert, die aus dem dritten Rand nach außen herausragt, und einen vierten Rand an einer vierten Seite (118) aufweist, der eine zweite Nut (122) definiert, die in dem vierten Rand ausgespart ist, wobei die zweite Feder (114) so angepasst ist, dass sie sich mit einer entsprechenden Nut verbindet, und die zweite Nut (122) so angepasst ist, dass sie sich mit einer entsprechenden Feder verbindet.

11. Videoprojektionsbildschirmtafel (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Feder (112) und die erste Nut (120) so angepasst sind, dass sie sich entweder mit einer entsprechenden Tafel oder einem entsprechenden Rahmenteil verbinden.

12. Videoprojektionsbildschirm mit
einer Vielzahl von Videoprojektionsbildschirmtafeln (100), wobei jede Videoprojektionsbildschirmtafel einen optisch durchlässigen Grundkörper (102) mit einer Vorderseite (104) und einer Rückseite (106) aufweist, wobei der Grundkörper (102) eine Breite W, eine Höhe H und eine Tiefe D hat, wobei die Tiefe wesentlich kleiner als die Breite oder die Höhe ist, wobei der Grundkörper (102) einen ersten Rand an einer ersten Seite (108), der eine erste Feder (112) definiert, die aus dem ersten Rand nach außen herausragt, und einen zweiten Rand an einer zweiten Seite (110) aufweist, der eine erste Nut (120) definiert, die in dem zweiten Rand ausgespart ist, wobei sich der zweiten Rand an einer dem ersten Rand gegenüberliegenden Seite des Grundkörpers befindet (102), wobei die erste Feder (112) so angepasst ist, dass sie sich mit einer entsprechenden Nut verbindet, und die erste Nut (120) so angepasst ist, dass sie sich mit einer entsprechenden Feder verbindet; und eine erste optische Folie (124) aufweist, die mit der Vorderseite (104) des Grundkörpers (102) verbunden ist; und
einem Rahmen, umfassend:
eine Vielzahl von Teilen, die wenigstens eine zweite Nut (122) zum Aufnehmen einer ersten entsprechenden Feder oder eine zweite Feder (114) zum Verbinden mit einer entsprechenden Nut aufweist, wobei der Rahmen eine Begrenzung um die Vielzahl der Videoprojektionsbildschirmtafeln (100) bildet,
einen Vakuumkanal (215), der in dem Rahmen entlang einer Länge des jeweiligen Teils ausgebildet ist und mit Vakuumkanälen in angrenzenden Teilen in Fluidverbindung steht, und
eine Vakuumöffnung (221), die mit dem Vakuumkanal (215) in Fluidverbindung steht; und
Vakuumfett (206), das zwischen der ersten Feder (112) und der entsprechenden Nut aufgebracht ist, wobei das Vakuumfett (206) optische Eigenschaften aufweist, die mit den optischen Eigenschaften des optisch durchlässigen Grundkörpers (102) übereinstimmen:

13. Videoprojektionsbildschirm nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Vakuumöffnung (221) so angepasst ist, dass sie sich schließt, nachdem der Vakuumkanal (215) evakuiert worden ist, um die optische Folie (124) mit dem Grundkörper (102) zu verbinden.

14. Videoprojektionsbildschirm nach Anspruch 12, das weiterhin eine zweite optische Folie (126) aufweist, die mit der Rückseite (106) des Grundkörpers (102) verbunden ist.

15. Verfahren zum Herstellen eines Videoprojektionsbildschirms mit den folgenden Schritten:
Vorsehen einer ersten optischen Folie (124) auf einer Vorderseite (104) einer Vielzahl von Videoprojektionsbildschirmtafeln (100), die in einem Rahmen angeordnet sind, der einen Vakuumkanal (215) und eine Vakuumöffnung (221) aufweist, die mit dem Vakuumkanal in Fluidverbindung steht, wobei jede Videoprojektionsbildschirmtafel (100) einen optisch durchlässigen Grundkörper (102) aufweist;
Befestigen der ersten optischen Folie (124) an dem Rahmen;
Aufbringen eines Vakuumfetts (206) auf Fugen, die zwischen benachbarten Videoprojektionsbildschirmtafeln (100) der Vielzahl von Videoprojektionsbildschirmtafeln entstanden sind, wobei das Vakuumfett (206) optische Eigenschaften aufweist, die mit den optischen Eigenschaften des optisch durchlässigen Grundkörpers (102) übereinstimmen;
Anlegen eines Vakuums an den Vakuumkanal (215) und
Evakuieren des Vakuumkanals (215), um die erste optische Folie (124) mit der Vorderseite der Vielzahl von Videoprojektionsbildschirmtafeln zu verbinden.

16. Verfahren nach Anspruch 15, das weiterhin folgende Schritte aufweist:
Vorsehen einer zweiten optischen Folie (126) auf einer Rückseite der Vielzahl von Videoprojektionsbildschirmtafeln (100), die in einem Rahmen angeordnet sind, der einen Vakuumkanal (215) aufweist, der mit der Rückseite der Vielzahl von Videoprojektionsbildschirmtafeln (100) in Fluidverbindung steht und mit der Vakuumöffnung in Fluidverbindung steht;
Befestigen der zweiten optischen Folie (126) an dem Rahmen und
Evakuieren des Vakuumkanals (215), um die zweite optische Folie (126) mit der Rückseite der Vielzahl von Videoprojektionsbildschirmtafeln (100) zu verbinden.

17. Verfahren nach Anspruch 15, das weiterhin das Aufbringen von optischem Fett zwischen der Vielzahl von Videoprojektionsbildschirmtafeln (100) und den Rahmenteilen aufweist.

Description:
Hintergrund der Erfindung

Video-Großbildschirme werden normalerweise unter Verwendung einzelner Tafeln hergestellt, die in einzelne Rahmen montiert werden und dann zu einer einzigen Einheit zusammengesetzt werden. Bei diesen Typen von Video-Großbildschirmen ist jedoch die Fuge oder Kontur der einzelnen Bildschirmrahmen sichtbar, und dadurch entstehen Unstetigkeiten in dem angezeigten Bild. Aus einem Stück gebildete Videobildschirme können zwar das Problem verringern, aber sie sind im Allgemeinen zu groß und möglicherweise schwer zu transportieren, zu installieren und zu deinstallieren.

Somit werden Videobildschirme benötigt, die leicht zu montieren, zu transportieren, zu installieren und zu deinstallieren sind. Außerdem werden Video-Großbildschirme mit einer fugenlosen Anzeigenfläche benötigt, die frei von Fugen benachbarter Bildschirme ist. Die Fuge muss im optischen Spektrum unsichtbar gemacht werden, um einen fugenlosen Bildschirm zu erhalten.

Die US 2007/0 019 271 A1 betrifft einen Bildschirm, der aus einer Vielzahl von Bildschirmelementen zusammengesetzt werden kann. Zur Verbindung der Vielzahl von Bildschirmelementen miteinander ist eine Anzahl physikalischer oder elektrischer Verbindungen vorgesehen.

Die EP 714 083 A2 ist auf einen kugelförmigen Bildschirm gerichtet, der aus reflektierenden Oberflächen zusammengesetzt ist. Dazu werden Bildschirmelemente miteinander verklebt.

Die US 2003/0 179 449 A1 offenbart eine halbdurchlässige Scheibe bzw. einen Bildschirm, die/der zwischen transparenten Scheiben oder Blättern eingebettet ist. Durch diesen Aufbau soll ein projiziertes Bild sowohl reflektiert als auch transmittiert werden.

Weiterhin ergibt sich aus der WO 00/04 411 A1 eine Videoprojektionsbildschirmtafel mit einer ersten Tafel mit einem optisch durchlässigen Grundkörper mit einer Vorderseite und einer Rückseite, wobei der Grundkörper eine Breite, eine Höhe und eine Tiefe hat, wobei die Tiefe wesentlich kleiner als die Breite und die Höhe ist, wobei der Grundkörper einen ersten Rand an einer ersten Seite und einen zweiten Rand an einer zweiten Seite aufweist, wobei sich der zweite Rand an einer dem ersten Rand gegenüberliegenden Seite des Grundkörpers befindet, wobei die erste Seite so angepasst ist, dass sie sich mit der zweiten Seite verbindet, und Fett, das zwischen der ersten Seite und der zweiten Seite aufgebracht wird, wobei das Fett optische Eigenschaften hat, die mit den optischen Eigenschaften des optisch durchlässigen Grundkörpers übereinstimmen.

Die vorliegende Erfindung liefert eine Videoprojektionsbildschirmtafel nach Anspruch 1 sowie einen Videoprojektionsbildschirm nach Anspruch 12.

Die Unteransprüche betreffen jeweilige besondere Weiterentwicklungen derselben.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1A zeigt eine Vorderansicht einer Ausführungsform einer Bildschirmtafel.

1B zeigt eine Seitenansicht einer Ausführungsform der in 1A gezeigten Bildschirmtafel entlang von 1B-1B.

1C zeigt eine Draufsicht einer Ausführungsform der in 1A gezeigten Bildschirmtafel entlang von 1C-1C.

1D zeigt eine Schnittansicht einer Ausführungsform der in 1A gezeigten Bildschirmtafel entlang von 1D-1D.

2A zeigt eine Vorderansicht einer Ausführungsform einer Viertafel-Bildschirm-Anordnung.

2B zeigt eine Seitenansicht einer Ausführungsform der in 2A gezeigten Viertafel-Bildschirm-Anordnung entlang 2B-2B.

2C zeigt eine Draufsicht einer Ausführungsform der in 2A gezeigten Viertafel-Bildschirm-Anordnung entlang 2C-2C.

3 zeigt eine Detaildarstellung einer Seitenansicht eines unteren Teils einer Ausführungsform der in den 2A, 2B gezeigten Bildschirm-Anordnung.

4 zeigt eine Ausführungsform eines Verfahrens zur Herstellung einer Ausführungsform eines Bildschirms.

Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen

1A zeigt eine Vorderansicht einer Ausführungsform einer Bildschirmtafel 100. 1B zeigt eine Seitenansicht einer Ausführungsform der in 1A gezeigten Bildschirmtafel 100 entlang von 1B-1B. 1C zeigt eine Draufsicht einer Ausführungsform der in 1A gezeigten Bildschirmtafel 100 entlang von 1C-1C. 1D zeigt eine Schnittansicht einer Ausführungsform der in 1A gezeigten Bildschirmtafel 100 entlang von 1D-1D. Die Bildschirmtafeln 100 können so angeordnet werden, dass ein Großbildschirm, eine Video-Projektionswand, ein Video-Rückprojektionsbildschirm, ein Video-Aufprojektionsbildschirm, eine Videowand und ein Videobildschirm implementiert werden. Die Ausführungsformen sind in dieser Hinsicht nicht beschränkt.

In den 1A–D weist die Bildschirmtafel 100 einen Grundkörper 102 mit einer Vorderseite 104 und einer Rückseite 106 auf. Die Tafel 100 hat eine Breite W, eine Höhe H und eine Tiefe D. Die Breite W hat eine Längsausdehnung, die Höhe H hat eine sich nach oben erstreckende Ausdehnung, und die Tiefe D hat eine Dickenausdehnung, die wesentlich kleiner als die Ausdehnung der Breite W oder der Höhe H ist. Der Grundkörper 102 weist eine erste Seite 108 auf, die eine erste Feder 112 definiert. Der hier verwendete Begriff „Feder” bezeichnet einen vorspringenden Teil des Grundkörpers 102, der zum Einpassen in eine entsprechende Nut in einem anderen Grundkörper geeignet ist. Der Feder-Vorsprung ist im Allgemeinen dünner als die Hauptdicke D des Grundkörpers 102. Die erste Feder 112 ragt aus der entsprechenden ersten Seite 108 des Grundkörpers 102 entlang der Ausdehnung der Höhe H nach außen heraus. Die erste Feder 112 kann längs entlang der Ausdehnung der Breite W verlaufen. Bei einer Ausführungsform kann eine zweite Feder 114 auf einer zweiten Seite 110 der Tafel 100 vorgesehen sein und kann aus der entsprechenden zweiten Seite 110 entlang der Ausdehnung der Breite W nach außen herausragen und kann längs entlang der Ausdehnung der Höhe H verlaufen, aber die Ausführungsformen sind in dieser Hinsicht nicht beschränkt. Der Grundkörper 102 weist eine dritte Seite 116 auf, die eine erste Nut 120 definiert. Die erste Nut 120 ist in der dritten Seite 116 des Grundkörpers 102 ausgespart und kann längs entlang der Ausdehnung der Breite W verlaufen. Bei einer Ausführungsform kann eine zweite Nut 122 an einer vierten Seite 118 des Grundkörpers 102 vorgesehen sein, und die zweite Nut 122 kann in der vierten Seite 118 ausgespart sein und kann längs entlang der Ausdehnung der Höhe H verlaufen, aber die Ausführungsformen sind in dieser Hinsicht nicht beschränkt.

Die erste und die zweite Feder 112, 114 können so ausgebildet sein, dass sie gleitfähig in entsprechenden, der ersten und der zweiten Nut 120, 122 ähnlichen Nuten aufgenommen werden, die an Tafeln oder Rahmenteilen ausgebildet sind, die an die Tafel 100 angrenzen. Ebenso können die erste und die zweite Nut 120, 122 so ausgebildet sein, dass sie entsprechende, der ersten und der zweiten Feder 112, 114 ähnliche Federn gleitfähig aufnehmen, die an einer Tafel oder einem Rahmenteil ausgebildet sind, die/das an die Tafel 100 angrenzt. Somit können die erste und die zweite Feder 112, 114 und die erste und die zweite Nut 120, 122, die an der Tafel 100 ausgebildet sind, so angepasst sein, dass sie sich mit den entsprechenden Nuten und Federn verbinden, die an einer zweiten Tafel oder einem Rahmenteil ausgebildet sind, die/das an die Tafel 100 angrenzt, um die Tafel 100 mit einer entsprechenden benachbarten Tafel zu verbinden oder die Tafel 100 mit einem benachbarten Rahmenteil zu verbinden.

Bei einer Ausführungsform kann der Grundkörper 102 aus einem optisch durchlässigen Material bestehen. Beispielsweise kann bei einer Ausführungsform der Grundkörper 102 aus einem klaren, transparenten Material bestehen. Ein Beispiel für dieses Material ist ein transparentes thermoplastisches Kunstharz, das durch Gießen oder Formen hergestellt wird und die Klarheit von Glas hat. Ein spezielles thermoplastisches Kunstharz-Material, das diese Eigenschaften hat, ist Polymethylmethacrylat (PMMA) oder Polymethyl-2-methylpropanoat, das das synthetische Polymer von Methylmethacrylat ist. Dieser thermoplastische und transparente Kunststoff wird von verschiedenen Herstellern unter den Handelsbezeichnungen PLEXIGLAS, PERSPEX, ACRYLITE, ACRYLPLAST und LUCITE verkauft und wird gewöhnlich als ACRYLGLAS oder einfach als ACRYL bezeichnet. Bei weiteren Ausführungsformen kann der Grundkörper 102 aus anderen klaren, transparenten Kunstharzen, wie beispielsweise Polycarbonat, sowie klarem, transparenten Glas bestehen. Die Vorder- und die Rückseite 104, 106 des Grundkörpers 102 können so behandelt werden, dass eine Oberfläche mit optischen Eigenschaften entsteht, die benötigt werden, um das darauf projizierte Bild auszubreiten. Die optischen Eigenschaften können durch maschinelles Bearbeiten, chemisches Ätzen, Abschleifen oder in anderer Weise auf den Oberflächen der Vorder- und der Rückseite 104, 106 des Grundkörpers 102 erzielt werden.

Bei einer Ausführungsform können die erste und die zweite Feder 112, 114 in jeder geeigneten Form ausgebildet werden. Die erste und die zweite Nut 120, 122 können in einer entsprechenden geeigneten Form so ausgebildet werden, dass sie die erste und die zweite Feder 112, 114 gleitfähig aufnehmen, die an benachbarten Konstruktionen, wie etwa Tafeln oder Rahmenteilen, ausgebildet sind. Wie in den 1A–D gezeigt, können die erste und die zweite Feder 112, 114 mit einer spitz zulaufenden Geometrie mit einer flachen Oberseite so ausgebildet werden, dass sie in einer entsprechend gestalteten ersten und zweiten Nut 120, 122 gleitfähig aufgenommen werden, die an benachbarten Konstruktionen, wie etwa Tafeln oder Rahmenteilen, ausgebildet sind. Die erste und die zweite Feder 112, 114 und die erste und die zweite Nut 120, 122 können jedoch in jeder geeigneten Geometrie mit spitz zulaufenden Seiten und einer abgerundeten Oberseite, geraden Seiten und einer flachen oder gewölbten Oberseite, schwalbenschwanzförmig oder mit einer anderen Konfiguration ausgebildet werden. Die Ausführungsformen sind in dieser Hinsicht nicht beschränkt.

Bei einer Ausführungsform können die Oberfläche der ersten und der zweiten Feder 112, 114 und die Oberfläche der ersten und der zweiten Nut 120, 122 eine Seidenglanz-Ausführung (Satinoberfläche) haben. Eine Seidenglanz-Ausführung kann eine glanzlose Ausführung mit einer Textur umfassen, die auf einer glänzenden oder blanken Oberfläche ausgebildet ist, wie etwa bei einem vergossenen oder geformten thermoplastischen Kunstharz oder Glas, um seine glänzende oder blanke Oberfläche zu verändern und sie zum Aufnehmen und Festhalten von Material geeignet zu machen. Die Seidenglanz-Ausführung kann an den Oberflächen der ersten und der zweiten Feder 112, 114 und/oder der ersten und der zweiten Nut 120, 122 ausgebildet werden. Die Seidenglanz-Ausführung kann mechanisch durch Kratzen, Sandstrahlen, Bürsten oder Abschleifen oder chemisch durch Ätzen der Oberflächen der ersten und der zweiten Feder 112, 114 und/oder der ersten und der zweiten Nut 120, 122 hergestellt werden. Die Seidenglanz-Ausführung bietet eine raue Oberfläche zum Aufnehmen und Festhalten von darauf befindlichem Material, wie etwa Vakuumfett (siehe 2A, 2B). Vakuumfett ist ein Gleitmittel mit niedriger Flüchtigkeit, das für den Einsatz in Niederdruck-Umgebungen verwendet werden kann. Gleitmittel mit einer höheren Flüchtigkeit verdampfen normalerweise, ermöglichen kein Gleiten und Erschweren das Absenken des Drucks unter ihren Dampfdruck.

Mehrere Tafeln 100 können unter Verwendung bekannter Vakuumformungsverfahren zusammengesetzt werden. Die Seidenglanz-Ausführung an den ineinandergreifenden Federn und Nuten hält das Vakuumfett fest, sodass eine Dichtung entsteht. Bei einer Ausführungsform hat das Vakuumfett optische Eigenschaften, die zu den optischen Eigenschaften des Materials passen, aus dem der Grundkörper 102 besteht. Beispielsweise kann bei einer Ausführungsform das Vakuumfett mit optischen Eigenschaften gewählt werden, die denen von klaren, transparenten thermoplastischen Kunstharzen oder Glas oder einem anderen geeigneten Material ähnlich sind, das zum Herstellen des Grundkörpers 102 verwendet wird. Das optisch angepasste Vakuumfett verleiht den auf der Tafel 100 angezeigten Bildern keine Farbe und macht die durch das Zusammenfügen von mehreren Tafeln 102 entstehenden Fugen unsichtbar. Mehrere Tafeln 100 können in einer Anordnung dadurch zusammengesetzt werden, dass sie übereinander und nebeneinander angeordnet werden. Die aneinandergrenzenden Federn 112, 114 und die entsprechenden Nuten 120, 122 in jeder der Tafeln 100 können mit Vakuumfett behandelt werden, um die Verbindungsstellen oder Fugen zwischen den Federn 112, 114 und den Nuten 120, 122 im optischen Spektrum unsichtbar zu machen und dadurch einen fugenlosen Bildschirm herzustellen. Einem Beobachter erscheint die zusammengesetzte Anordnung aus Tafeln 100 optisch als ein aus einem Stück bestehender fugenloser Bildschirm, ohne dass Fugen zwischen den benachbarten Tafeln 100 sichtbar sind.

Bei einer Ausführungsform kann eine erste optische Folie 124 angrenzend an den Grundkörper 102 angeordnet sein. Die erste optische Folie 124 kann mit der Vorderseite 104 des Grundkörpers 102 verbunden sein. Bei einer weiteren Ausführungsform kann eine zweite optische Folie 126 angrenzend an die Rückseite 106 des Grundkörpers 102 angeordnet sein. Die erste und/oder zweite optische Folie 124, 126 können mit geeigneten optischen Eigenschaften hergestellt werden, anstatt diese optischen Eigenschaften direkt auf den Oberflächen der Vorder- und Rückseite 104, 106 des Grundkörpers 102 zu erzielen, wie vorstehend dargelegt. Bei einer Ausführungsform kann die erste optische Folie 124 aus einem optisch durchscheinenden Material bestehen, um Licht so zu reflektieren, dass ein Bild ausgebreitet wird, das darauf von der Vorderseite 104 der Tafel 100 projiziert wird. Bei einer Ausführungsform kann die zweite optische Folie 126 aus einem optisch transparenten Material bestehen, um von der Rückseite 106 des Grundkörpers 102 projiziertes Licht durchzulassen, um Licht durch den Grundkörper 102 durchzulassen. Die erste und die zweite optische Folie 124, 126 können in jeder geeigneten Weise mit dem Grundkörper 102 der Tafel 100 verbunden werden. Wie beispielsweise nachstehend unter Bezugnahme auf die 2A–C und 3 dargelegt wird, können die erste und die zweite optische Folie 124, 126 beispielsweise dadurch mit dem Grundkörper 102 der Tafel 100 verbunden werden, dass ein Teil eines Endes der ersten und der zweiten optischen Folie 124, 126 an Rahmenteilen befestigt wird und die optischen Folien 124, 126 über eine oder mehrere Tafeln 100 gezogen werden, die einen Bildschirm bilden. Bei einer Ausführungsform können die erste und die zweite optische Folie 124, 126 unter Verwendung eines Vakuumformverfahrens mit dem Grundkörper 102 verbunden werden, bei dem ein Vakuum zwischen die erste optische Folie 124 und den Grundkörper 102 und die zweite optische Folie 126 und den Grundkörper 102 angelegt wird, um eine Dreischicht-Verbundstruktur mit der ersten und der zweiten optischen Folie 124, 126 und dem dazwischen angeordneten Grundkörper 102 herzustellen. Die Ausführungsformen sind in dieser Hinsicht nicht beschränkt.

2A zeigt eine Vorderansicht einer Ausführungsform einer Tafelbildschirm-Anordnung 200. 2B zeigt eine Seitenansicht einer Ausführungsform der in 2A gezeigten Tafelbildschirm-Anordnung 200 entlang 2B-2B. 2C zeigt eine Draufsicht einer Ausführungsform der in 2A gezeigten Tafelbildschirm-Anordnung 200 entlang 2C-2C. Eine Ausführungsform der Tafelbildschirm-Anordnung kann unter Bezugnahme auf die 2A–C zwei oder mehr Tafeln 100-1, 100-2, 100-3, 100-n (wobei n eine beliebige Anzahl von Tafeln sein kann) aufweisen, die als in einem Stück ausgebildete Einheit zusammengesetzt sind und an einem Rahmen 202 befestigt sind. Die Tafeln 100-1 bis -n können dadurch zusammengesetzt werden, dass eine erste und eine zweite Feder einer Tafel oder eines Rahmenteils mit einer entsprechenden ersten und zweiten Nut verbunden werden, die in dem Rahmen 202 oder benachbarten Tafeln 100-2 bis -n ausgebildet sind. Bei einer Ausführungsform bildet die Tafelbildschirm-Anordnung 200 einen Videobildschirm, der aus den einzelnen Tafeln 100-1- bis -n besteht, die an dem Rahmen 202 befestigt sind. Statt eines aus nur einem Element bestehenden Bildschirms, der groß sein kann und schwer zu transportieren sein kann, können bis zu n Tafeln, die leicht zu transportieren, zu montieren und zu demontieren sind, zu einem großen Bildschirm zusammengesetzt werden. Vordere und hintere optische Folien 224, 230 können unter Verwendung von Vakuumformverfahren mit Grundkörperteilen 102-1 bis -n jeder der Tafeln 100-1 bis -n verbunden werden. Zwischen Verbindungsstellen 204, die von Federn und Nuten gebildet werden, wird Vakuumfett 206 vorgesehen, das optisch an den Grundkörper 102-1 bis -n angepasst ist, um einen fugenlosen Bildschirm herzustellen, der aus der aus den Tafeln 100-1 bis -n zusammengesetzten Anordnung besteht. Dadurch erscheint einem Beobachter die Tafelbildschirm-Anordnung 200, als ein aus einem Stück bestehender fugenloser Bildschirm, obwohl sie aus den einzelnen Modultafeln 100-1 bis -n besteht.

Bei der dargestellten Ausführungsform weist die Tafelbildschirm-Anordnung 200 eine Anordnung aus vier an dem Rahmen 202 befestigten Tafeln 100-1 bis -4 auf. Die Tafeln 100-1 bis -4 weisen entsprechende Grundkörper 102-1 bis -4 auf. Der Rahmen 202 kann vier Rahmenteile 202-1, 202-2, 202-3, 202-4 aufweisen, die so miteinander verbunden sind, dass eine quadratische oder rechteckige (gezeigt) Rahmenstruktur entsteht. Beispielsweise sind ein rechter und ein linker Rahmenteil 202-1, -2 im Wesentlichen parallel und vertikal ausgerichtet, und ein oberer und ein unterer Rahmenteil 202-3, -4 sind im Wesentlichen parallel und horizontal ausgerichtet und sind im Wesentlichen senkrecht zu dem rechten und dem linken Rahmenteil 202-1, -2. Jede Tafel 100-1 bis -4 ist so angepasst, dass sie mit einem benachbarten Rahmenteil 202-1 bis -4 und/oder einer benachbarten Tafel 100-1 bis -4 verbunden werden kann. Spezielle Einzelheiten einer Ausführungsform der Tafel 100 sind vorstehend unter Bezugnahme auf die 1A–D beschrieben.

Der obere horizontale Rahmenteil 202-3 weist eine erste Nut 220 auf, um die ersten Federn 112-2, 112-3 der zweiten bzw. dritten Tafel 100-2, 100-3 gleitfähig aufzunehmen. Der untere horizontale Rahmenteil 202-4 weist eine erste Feder 212 auf, die von der ersten Nut 120-1, 120-2 der ersten bzw. vierten Tafel 100-1, 100-4 gleitfähig aufgenommen wird. Der rechte vertikale Rahmenteil 202-1 weist eine zweite Feder 214 auf, die von der zweiten Nut 122-1, 122-2 der ersten bzw. zweiten Tafel 100-1, 100-2 gleitfähig aufgenommen wird. Der linke vertikale Rahmenteil 202-2 weist eine zweite Nut 222 auf, um die zweiten Federn 114-3, 114-4 der dritten bzw. vierten Tafel 100-3, 100-4 gleitfähig aufzunehmen.

Die erste Feder 112-1 der ersten Tafel 100-1 ist so angepasst, dass sie sich mit einer entsprechenden ersten Nut 120-2 der zweiten Tafel 100-2 verbindet. Die zweite Feder 114-1 der ersten Tafel 100-1 ist so angepasst, dass sie sich mit der zweiten Nut 122-4 der vierten Tafel 100-4 verbindet. Die erste Nut 120-1 der ersten Tafel 100-1 ist so angepasst, dass sie sich mit der ersten Feder 212 des unteren horizontalen Rahmenteils 202-4 verbindet. Die zweite Nut 122-1 der ersten Tafel 100-1 ist so angepasst, dass sie sich mit der zweiten Feder 214 des rechten vertikalen Rahmenteils 202-1 verbindet.

Die erste Feder 112-2 der zweiten Tafel 100-2 ist so angepasst, dass sie sich mit der entsprechenden Nut 220 des oberen horizontalen Rahmenteils 202-3 verbindet. Die zweite Feder 114-2 der zweiten Tafel 100-2 ist so angepasst, dass sie sich mit der zweiten Nut 122-3 der dritten Tafel 100-3 verbindet. Die erste Nut 120-2 der zweiten Tafel 100-2 ist so angepasst, dass sie sich mit der ersten Feder 112-1 der ersten Tafel 100-1 verbindet. Die zweite Nut 122-2 der zweiten Tafel 100-2 ist so angepasst, dass sie sich mit der zweiten Feder 214 des rechten vertikalen Rahmenteils 202-1 verbindet.

Die erste Feder 112-3 der dritten Tafel 100-3 ist so angepasst, dass sie sich mit der entsprechenden Nut 220 des horizontalen Rahmenteils 202-3 verbindet. Die zweite Feder 114-3 der dritten Tafel 100-3 ist so angepasst, dass sie sich mit der zweiten Nut 222 des linken vertikalen Rahmenteils 202-2 verbindet. Die erste Nut 120-3 der dritten Tafel 100-3 ist so angepasst, dass sie sich mit der ersten Feder 112-4 der vierten Tafel 100-3 verbindet. Die zweite Nut 122-3 der dritten Tafel 100-3 ist so angepasst, dass sie sich mit der zweiten Feder 114-2 der zweiten Tafel 100-2 verbindet.

Die erste Feder 112-4 der vierten Tafel 100-4 ist so angepasst, dass sie sich mit der entsprechenden ersten Nut 120-3 der dritten Tafel 100-3 verbindet. Die zweite Feder 114-4 der vierten Tafel 100-4 ist so angepasst, dass sie sich mit der zweiten Nut 222 des linken vertikalen Rahmenteils 202-2 verbindet. Die erste Nut 120-4 der dritten Tafel 100-3 ist so angepasst, dass sie sich mit der ersten Feder 212 des unteren horizontalen Rahmenteils 202-4 verbindet. Die zweite Nut 122-4 der vierten Tafel 100-4 ist so angepasst, dass sie sich mit der zweiten Feder 114-1 der ersten Tafel 100-1 verbindet.

Zwischen den zusammengehörigen Oberflächen der Tafeln 100-1 bis -4 und der Rahmenteile 202-1 bis -4 kann das optisch angepasste Vakuumfett 206 vorgesehen werden. Die Fugen 204 entstehen, wenn die Tafeln 100-1 bis -4 in dem Rahmen 202 zusammengesetzt werden.

Eine erste optische Folie 224 definiert eine äußere Begrenzung 226 zum Befestigen an den Rahmenteilen 202-1 bis -4. Die erste optische Folie 224 ist angrenzend an die Vorderseite 208 der Tafelbildschirm-Anordnung 200 angeordnet und ist mit dieser verbunden. Bei einer Ausführungsform definiert eine zweite optische Folie 230 eine äußere Begrenzung 232 zum Befestigen an den entsprechenden Rahmenteilen 202-1 bis -4. Die zweite optische Folie 230 kann angrenzend an die Rückseite 210 der Tafelbildschirm-Anordnung 200 entlang ihrem äußeren Begrenzungsrand 232 angeordnet werden und mit dieser verbunden werden. Zwischen der ersten optischen Folie 224 und der Vorderseite 208 der Tafelbildschirm-Anordnung 200 besteht ein Spalt 218-1. Zwischen der zweiten optischen Folie 230 und der Rückseite 210 der Tafelbildschirm-Anordnung 200 besteht ein Spalt 218-2. Bei einer Ausführungsform können die erste und die zweite Folie 224, 230 durch Anlegen eines Vakuums an eine in dem Rahmen 202 ausgebildete Vakuumöffnung 221 mit den Tafeln 100-1 bis -4 der Tafelbildschirm-Anordnung 200 verbunden werden. Wenn das Vakuum an die Vakuumöffnung 221 angelegt wird, evakuieren Vakuumkanäle 215a, b, die in dem Rahmen 202 ausgebildet sind und strömungsfähig mit der Vorder- und/oder Rückseite 208, 210 der Tafelbildschirm-Anordnung 200 verbunden sind, die Spalte 218-1, 218-2, um die erste und die zweite optische Folie 224, 230 mit der Vorder- bzw. Rückseite 208, 210 der zusammengesetzten Tafeln 100-1 bis -4 zu verbinden. Das soll unter Bezugnahme auf 3 nachstehend weiter erläutert werden.

3 zeigt eine Detaildarstellung einer Seitenansicht eines unteren Teils einer Ausführungsform der in den 2A, 2B gezeigten Tafelbildschirm-Anordnung. Der Vakuumkanal 215a kann in den Rahmenteilen 202-1 bis -4 ausgebildet sein und kann strömungsfähig mit dem Spalt 218-1 und der Vakuumöffnung 221 verbunden sein. Bei einer Ausführungsform kann der Vakuumkanal 215b strömungsfähig mit dem Spalt 218-2 und der Vakuumöffnung 221 verbunden sein. Bei einer Ausführungsform können die Vakuumkanäle 215a, b in einer geeigneten Weise als einzelner Kanal oder mehrere Kanäle ausgebildet sein. Bei einer Ausführungsform evakuieren die Vakuumkanäle 215a, b einen oder beide Spalte 218-1, 218-2 zwischen den Tafeln 101-1 bis -4 und den entsprechenden optischen Folien 224, 230. Die Vakuumöffnung 221 kann in dem Rahmen 202 ausgebildet sein und kann mit den Vakuumkanälen 215a, b strömungsfähig verbunden sein. Bevor ein Vakuum an die Vakuumöffnung 221 angelegt wird, werden die erste und die zweite optische Folie 224, 230 an einer ersten Position angeordnet, an der sich die Luftspalte 218-1, 218-2 befinden. Wenn ein Vakuum an die Vakuumöffnung 221 angelegt wird, werden die Vakuumkanäle 215a, b und der erste und der zweite Spalt 218-1, 218-2 evakuiert, die erste und die zweite optische Folie 224, 230 werden nach innen zu der Vorderseite 208 bzw. der Rückseite 210 der Tafeln 100-1 bis -4 in einer Richtung 234 gesaugt, und die erste und die zweite optische Folie 224a, 230a (mit Strichlinien dargestellt) werden mit den Tafeln 100-1 bis -4 vakuumverbunden. Die Vakuumöffnung 221 wird dann verschlossen, und die erste und die zweite optische Folie 224a, 230a bleiben mit den Tafeln 100-1 bis -4 verbunden, wie mit der Strichlinie an der Position dargestellt. Die Vakuumkanäle 215a, b können in jedem der Rahmenteile 202-1 bis -4 ausgebildet werden.

Die äußeren Begrenzungen 226, 232 der ersten und der zweiten optischen Folie 224, 230 können so an den Rahmenteilen 202-1 bis -4 befestigt und mit diesen verschweißt werden, dass sie den Vakuumkanal 215 überdecken, sodass beim Anlegen eines Vakuums an die Vakuumöffnung 221 die Spalte 218-1, 218-2 evakuiert werden und die erste und die zweite optische Folie 224a, 230a mit der Vorder- bzw. Rückseite 208, 210 der Tafelbildschirm-Anordnung 200 verbunden werden.

4 zeigt eine Ausführungsform eines Ablaufdiagramms 400 zur Herstellung einer Tafelbildschirm-Anordnung 200. Hier wird eine erste optische Folie 224 auf einer Vorderseite 208 eines in einem Rahmen 202 angeordneten Tafel-Grundkörpers 102 vorgesehen (402). Die erste optische Folie 224 weist eine äußere Begrenzung 226 auf, die an dem Rahmen 202 befestigt wird (404). Der Rahmen 202 weist einen Vakuumkanal 215 und eine Vakuumöffnung 221 auf, die strömungsfähig mit dem Vakuumkanal 215 verbunden sind. Die erste optische Folie 224 wird so an dem Rahmen 202 befestigt, dass ein erster Spalt 218-1 zwischen der ersten optischen Folie 224 und der Vorderseite 208 der Tafelbildschirm-Anordnung 200 entsteht. Der Vakuumkanal 215 wird von der optischen Folie 224 nicht blockiert. Der erste Spalt 218-1 wird mit der Vakuumöffnung 221 strömungsfähig verbunden, um den ersten Spalt 218-1 zu evakuieren. Ein Vakuumfett 206, das mit den optischen Eigenschaften des Grundkörpers 102 (oder der Tafel 100) übereinstimmt, wird auf die Fugen 204 zwischen den Tafeln 100 und zwischen den Tafeln und dem Rahmen 202 aufgebracht (406). Ein Vakuum wird an die Vakuumöffnung 221 angelegt (408), und der Vakuumkanal 215 wird evakuiert (410). Die erste optische Folie 224 schmiegt sich beim Evakuieren des ersten Spalts 218-1 an den Grundkörper 102 an, sodass die erste optische Folie 224 mit der Vorderseite 208 der Tafelbildschirm-Anordnung 200 verbunden wird.

Eine zweite optische Folie 230 kann auf einer Rückseite 210 der Tafelbildschirm-Anordnung 200 so vorgesehen werden, dass ein zweiter Spalt 218-2 zwischen der zweiten optischen Folie 230 und der Rückseite 210 der Tafelbildschirm-Anordnung 200 entsteht. Der zweite Spalt 218-2 wird beim Evakuieren des Vakuumkanals 215 evakuiert, um die zweite optische Folie 230 mit der Rückseite 210 der Tafelbildschirm-Anordnung 200 zu verbinden. Das optisch angepasste Vakuumfett 206 kann zwischen den Tafeln 100-1 bis -4 und den Rahmenteilen 202-1 bis -4 aufgebracht werden. Mehrere Tafeln 100-1 bis -n können zusammengesetzt werden und mit den entsprechenden Federn und Nuten miteinander verbunden werden. Das optische angepasste Vakuumfett 206 kann zwischen den Federn 112-1 bis -4, 114-1 bis -4 und Teilen der Nuten 120-1 bis -4, 122-1 bis -4 der Tafeln 100-1 bis -4 und/oder den entsprechenden Nuten 220, 222 und Federn 212, 214 der Rahmenteile 202-1 bis -4 aufgebracht werden.