Title:
Verfahren und Vorrichtung zum Übertragen von Daten
Kind Code:
T5


Abstract:

Vorrichtung, die umfasst:
Mittel zum Empfangen von ersten Daten, die durch einen entfernten Scheduler für einen ersten Satz von Kanälen geplant werden;
einen lokalen Scheduler, der geeignet ist, Daten für einen zweiten Satz von Kanälen in Reaktion auf eine Leistungsaufnahmeabschätzung der Leistung, die durch die Daten bedingt ist, welche durch den entfernten Scheduler geplant werden, zuzuordnen;
Mittel zum Übertragen der ersten Daten in dem ersten Satz von Kanälen und der zweiten Daten in dem zweiten Satz von Kanälen;
Mittel zum Bestimmen einer Sendeleistung, die mit den ersten Daten in einem ersten Zeitintervall eines Planungszeitintervalls des lokalen Schedulers verknüpft ist;
Mittel zum Begrenzen eines Sendeleistungspegels der ersten Daten in dem Planungszeitintervall in Reaktion auf die bestimmte Sendeleistung.




Inventors:
Barrett, Stephen J. (Curridge, Berkshire, GB)
Application Number:
DE112006000744
Publication Date:
01/24/2008
Filing Date:
03/06/2006
Assignee:
Motorola, Inc. (Schaumburg, Ill., US)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
SCHUMACHER & WILLSAU, Patentanwaltssozietät (München, 80335)
Claims:
1. Vorrichtung, die umfasst:
Mittel zum Empfangen von ersten Daten, die durch einen entfernten Scheduler für einen ersten Satz von Kanälen geplant werden;
einen lokalen Scheduler, der geeignet ist, Daten für einen zweiten Satz von Kanälen in Reaktion auf eine Leistungsaufnahmeabschätzung der Leistung, die durch die Daten bedingt ist, welche durch den entfernten Scheduler geplant werden, zuzuordnen;
Mittel zum Übertragen der ersten Daten in dem ersten Satz von Kanälen und der zweiten Daten in dem zweiten Satz von Kanälen;
Mittel zum Bestimmen einer Sendeleistung, die mit den ersten Daten in einem ersten Zeitintervall eines Planungszeitintervalls des lokalen Schedulers verknüpft ist;
Mittel zum Begrenzen eines Sendeleistungspegels der ersten Daten in dem Planungszeitintervall in Reaktion auf die bestimmte Sendeleistung.

2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei das erste Zeitintervall des Quellenzeitintervalls über eine Dauer verfügt, die im Wesentlichen mit einer Leistungssteuerungszeitintervalldauer identisch ist.

3. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei das Mittel zum Bestimmen der Sendeleistung geeignet ist, durch Bestimmen einer Gesamtsendeleistung eines übertragenen Signals und Subtrahieren eines Sendeleistungspegels, der mit dem zweiten Satz von Kanälen verknüpft ist, die Sendeleistung zu bestimmen, die mit den ersten Daten verknüpft ist.

4. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei das Mittel zum Begrenzen geeignet ist, den Sendeleistungspegel zu begrenzen, wenn die Sendeleistung eine Leistungsaufnahmeabschätzung oder einen Leistungsschwellenwert übersteigt.

5. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei das Mittel zum Begrenzen des Sendeleistungspegels geeignet ist, weiterhin den Sendeleistungspegel der ersten Daten in Reaktion auf eine mit dem lokalen Scheduler verknüpften Leistungsquelle zu begrenzen.

6. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei das Mittel zum Begrenzen geeignet ist, die Sendeleistung zu begrenzen, wenn die Sendeleistung in einem nicht-linearen Bereich eines Leistungsverstärkers des Mittels zum Senden liegt.

7. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei das Mittel zum Begrenzen geeignet ist, eine Verstärkung eines Sendepfades, der nur mit dem ersten Satz von Kanälen verknüpft ist, zu verringern.

8. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei das Mittel zum Begrenzen geeignet ist, mindestens einige Einschaltbefehle zu ignorieren.

9. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei die Vorrichtung weiterhin Mittel zum Bestimmen der Leistungsaufnahmeabschätzung in Reaktion auf eine frühere Leistungsaufnahme des entfernten Schedulers umfasst.

10. Verfahren zum Übertragen von Daten, das umfasst:
Empfangen von ersten Daten, die durch einen entfernten Scheduler für einen ersten Satz von Kanälen geplant werden;
Planen von Daten für einen zweiten Satz von Kanälen in Reaktion auf eine Leistungsaufnahmeabschätzung der Leistung, die durch die Daten bedingt ist, welche durch den entfernten Scheduler geplant werden;
Übertragen der ersten Daten in dem ersten Satz von Kanälen und der zweiten Daten in dem zweiten Satz von Kanälen;
Bestimmen einer Sendeleistung, die mit den ersten Daten in einem ersten Zeitintervall eines Planungszeitintervalls, das mit den zweiten Kanälen verknüpft ist, verknüpft ist; und
Begrenzen eines Sendeleistungspegels der ersten Daten in Reaktion auf die bestimmten Sendeleistung.

Description:
Gebiet der Erfindung

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Übertragen von Daten und im Besonderen auf ein Sendeleistungsmanagement bei einer Datenübertragung.

Hintergrund der Erfindung

Das derzeit am weitesten verbreitete zellulare Kommunikationssystem ist das als das globale System für mobile Kommunikation (GSM) bekannte Kommunikationssystem der zweiten Generation. Weiterhin sind in jüngster Zeit Systeme der dritten Generation auf den Markt gebracht worden, um die mobilen Anwendern zur Verfügung gestellten Kommunikationsdienste weiter zu verbessern. Ein solches Beispiel ist das universale mobile Telekommunikationssystem (UMTS).

Zellulare Kommunikationssysteme der dritten Generation sind spezifiziert worden, um eine große Zahl verschiedener Dienste zur Verfügung zu stellen, die wirksame Paketdatendienste umfassen. Zum Beispiel werden Abwärtspaketdatendienste in den Spezifizierungen der Ausgabe 5 des Partnerprojektes 3GPP in der Form eines HSDPA-Dienstes unterstützt (HSDPA = Hochgeschwindigkeitsabwärtspaketzugriff).

HSDPA möchte Paketzugriffsdienste mit einem relativ niedrigen Ressourcenverbrauch und mit einer niedrigen Latenz zur Verfügung stellen. Im Besonderen verwendet HSDPA eine Zahl von Techniken, um die Ressourcen zu verringern, die erforderlich sind, um Daten zu kommunizieren, und um die Kapazität des Kommunikationssystems zu erhöhen. Diese Techniken umfassen eine adaptive Codierung und Modulation (AMC), eine Neuübertragung mit weichem Kombinieren und ein bei der Basisstation durchgeführtes schnelles Planen.

In HSDPA werden Übertragungsressourcen, wie zum Beispiel Codes und Sendeleistung, von Anwendern entsprechend ihren Verkehrsbedürfnissen gemeinsam verwendet. Die Basisstation (auch bekannt als der Knoten B für UMTS) ist für ein Zuordnen und Verteilen der HSDPA-Übertragungsressourcen unter den individuellen Anrufen verantwortlich. In einem UMTS-System, das HSDPA unterstützt, wird ein Teil der Code- und Leistungszuordnung durch die Funknetzwerksteuerung (RNC) durchgeführt, während weitere Teile der Code- und Leistungszuordnung durch die Basisstation, durch ein lokales Planen von Daten zur Übertragung an HSDPA-Mobilstationen, durchgeführt werden. Im Besonderen weist die RNC typischerweise jeder Basisstation eine gegebene Ressource zu, die die Basisstationen individuell verschiedenen Hochgeschwindigkeitspaketdiensten zuordnen können. Die RNC steuert weiterhin den Fluss von Daten zu und von den Basisstationen. Die individuelle Basisstation ist für ein Planen von HS-DSCH-Übertragungen (HS-DSCH = gemeinsam verwendeter Hochgeschwindigkeitsabwärtskanal) an die an sie angeschlossenen Mobilstationen, für ein Betreiben eines Neuübertragungsschemas auf den HS-DSCH-Kanälen, für ein Steuern der Codierung und Modulation für HS-DSCH-Übertragungen an die Mobilstationen und für ein Übertragen von Datenpaketen an die Mobilstationen verantwortlich.

Um die Ressourcenverwendung für HSDPA-Kanäle zu verringern, wird somit ein Planen bei der Basisstation, anstatt der RNC, durchgeführt. Dies gestattet, dass ein Planen hinreichend schnell ist, um Änderungen von Funkbedingungen dynamisch folgen zu können. Zum Beispiel kann die Basisstation, wenn mehr als eine Mobilstation eine Ressource von dem gemeinsam verwendeten HSDPA-Kanal benötigen, Daten an die Mobilstationen planen, die günstige Funkbedingungen erfahren, vorrangig zu den Mobilstationen, die weniger günstige Bedingungen erfahren. Weiterhin können die zugeordneten Ressourcen und die Codierung und Modulation, die auf Übertragungen an Mobilstationen angewendet werden, auf die aktuellen Funkbedingungen, die durch die individuelle Mobilstation erfahren werden, maßgeschneidert sein. Somit gestattet das bei der Basisstation durchgeführte schnelle Planen eine Verbindungsanpassung und eine wirksame Ressourcenverwendung.

Obwohl eine verteilte Datenplanung/Ressourcenzuordnung Vorteile zur Verfügung stellen kann, führt der Ansatz jedoch auch zu einer Zahl von Problemen und Nachteilen.

Zum Beispiel sind die Daten-Scheduler der RNC und der Basisstationen geeignet, um Daten zu planen, um eine wirksame Leistungsquellenzuordnung zu erreichen. Der verteilte Ansatz und unterschiedliche Zeitskalen der Planungsalgorithmen machen dies jedoch schwierig und führen typischerweise zu einer suboptimalen Ausführung.

Im Besonderen führen, da die RNC von der Basisstation entfernt ist, die Kommunikationsverzögerungen und Rücktransportbandbreitenbeschränkungen dazu, dass die Planungszeitskalen signifikant höher als für den Basisstations-Scheduler sind.

Typischerweise verfügt eine RNC über einen begrenzten Satz von Lastmanagementalgorithmen, die auf eine ereignisgetriebene Art und Weise aktiviert werden, zum Beispiel wird eine Zulassungssteuerung betrieben, wenn ein Anruf zugelassen wird, eine Überlastungssteuerung aufgerufen, wenn es eine Überlast gibt, und so weiter. Außerdem kann die RNC periodisch Leistungsmesswerte mit einem Intervall zwischen Messwertaktualisierungen in der Größenordnung von mehreren 100 Millisekunden empfangen. Die Leistungsmesswerte können für eine Zulassungssteuerung verwendet werden und zusätzlich können typischerweise Anrufe bei einer Frequenz in der Größenordnung von alle 100 Millisekunden in das System eintreten und es verlassen. Dementsprechend kann die RNC über zugeordnete Planungszeitskalen in der Größenordnung von 100 Millisekunden und länger verfügen.

Somit werden die Eingaben in den Planungsalgorithmus bei einer relativ niedrigen Rate empfangen und die Planungsintervalle sind relativ lang. Dementsprechend ist die RNC nur imstande, mittlere Leistungspegel zu steuern, die über relativ lange Zeitskalen gemessen werden (zum Beispiel in der Größenordnung von ungefähr 100 Millisekunden oder länger, in Abhängigkeit von zum Beispiel der Frequenz der Sendeleistungsmesswertberichterstattung). Außerdem ist die RNC nur in der Lage, Leistungsmanagementaktionen/korrekturen nur während des Ablaufs einer Zulassungssteuerung und einer RNC-Überlaststeuerung vorzunehmen. Diese Funktionen sind jedoch mit langen Zeitskalen verknüpft (in der Größenordnung von Sekunden). Somit bezieht sich das Sendeleistungsressourcenmanagement der RNC nur auf mittlere Sendeströme mit einer relativ langen Zeitskala. Die tatsächliche Sendeleistung für die durch die RNC gesteuerten Kanäle kann jedoch, aufgrund der Tatsache, dass die Leistungssteuerungsfunktionalität die Sendeleistung bei einer viel schnelleren Rate, als die RNC-Planungszeitskalen, an die Abweichungen in den Ausbreitungsbedingungen anpasst, erheblich von dem Mittelwert abweichen.

Im Gegensatz zu dem Betrieb der RNC, kann die Basisstationsplanung jedoch auf viel kürzeren Zeitskalen arbeiten. Zum Beispiel handhabt die Basisstations-HSDPA-Planungsfunktion in UMTS Leistungsressourcen auf einer Zeitskala von 2 Millisekunden. Dies gewährleistet, dass eine Datenplanung schnelle Variationen (wie zum Beispiel schnelles Fading) der Ausbreitungsbedingungen berücksichtigen kann, und führt zu einer wirksameren Ressourcenverwendung.

Diese Fehlanpassung in den Zeitskalen, auf denen die RNC eine Leistung handhaben, relativ zu den Zeitskalen, auf denen die Basisstation eine Leistung handhabt, führt allerdings zu Nachteilen. Im Besonderen kann die Sendeleistungsressourcenverteilung zwischen dem RNC-Scheduler und dem Basisstations-Scheduler nicht schneller sein, als die Leistungsmanagementzeitskala der RNC. Da jedoch die, durch die RNC geplante, tatsächlich übertragene Leistung der Nicht-HSDPA-Kanäle erheblich von der mittleren Leistung abweichen kann, kann die Gesamtsendeleistung die verfügbare Sendeleistung übersteigen und/oder der Basisstations-HSDPA-Scheduler nicht in der Lage sein, alle die verfügbaren Sendeleistungsressourcen zu verwenden.

Als ein Beispiel, kann die RNC nicht sicherstellen, dass die durch die RNC-gesteuerten (Nicht-HSDPA) Kanäle verbrauchte Leistung geringer, als eine bestimmte absolute Menge, ist wenn über ein Planungsintervall des Basisstations-Schedulers gemessen (zum Beispiel über ein 2 Millisekunden-Intervall). Dies stellt für den HSDPA-Scheduler in der Basisstation ein Problem dar, da sie nicht weiß, wie viel Leistung für eine Übertragung der HSDPA-Signale, die durch den Basisstations-Scheduler geplant werden, zur Verfügung steht.

Folglich kann der Basisstations-Scheduler annehmen, dass die verfügbare Sendeleistung niedriger als die tatsächlich zur Verfügung stehende Sendeleistung ist, was dazu führt, dass weniger Daten geplant werden, als möglich, was somit zu einer ineffizienten Ressourcenverwendung und einer verringerten Kapazität führt. Im Gegensatz dazu, wenn der Basisstations-Scheduler annimmt, dass mehr Sendeleistungsressourcen zur Verfügung stehen, als es tatsächlich gibt, kann die zur Verfügung stehende maximale Gesamtsendeleistung überschritten werden. Dies kann dazu führen, dass zum Beispiel der Ausgangsleistungsverstärker überlastet wird, oder in einen nichtlinearen Betriebsbereich getrieben wird, was zu vermehrten Störungen und zu einer Funktionsminderung führt.

Als ein besonderes Beispiel, kann die übermäßig kombinierte Sendeleistung zu übermäßigen Störungspegeln führen, was dazu führt, dass einige Verbindungen maximale Leistungsbegrenzungen erreichen (wie zum Beispiel die maximale Leistung pro Code), was dazu führt, dass Pakete fallengelassen werden. Als ein anderes Beispiel, kann eine Leistungsverstärkersättigung auftreten (wobei der Leistungsverstärker in einen nichtlinearen Bereich eintritt), was dazu führt, dass Mobilstationen nicht in der Lage sind, Signale richtig zu decodieren, sodass Pakete verloren gehen.

Somit wäre ein verbessertes System für ein Leistungsmanagement und im Besonderen ein System von Vorteil, das eine erhöhte Flexibilität, eine niedrige Komplexität, eine erleichterte Planung und/oder verbesserte Funktionen gewährleistet.

Zusammenfassung der Erfindung

Dementsprechend möchte die Erfindung einen oder mehrere der oben erwähnten Nachteile einzeln, oder in einer beliebigen Kombination, abschwächen, verringern oder eliminieren.

Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung wird eine Vorrichtung zur Verfügung gestellt, die umfasst: Mittel zum Empfangen von ersten Daten, die durch einen entfernten Scheduler für einen ersten Satz von Kanälen geplant werden; einen lokalen Scheduler, der geeignet ist, um Daten für einen zweiten Satz von Kanälen in Reaktion auf eine Leistungsverbrauchsabschätzung, der Leistung, der durch die Daten verwendet wird, die durch den entfernten Scheduler geplant werden, zuzuordnen; Mittel zum Übertragen der ersten Daten in dem ersten Satz von Kanälen und der zweiten Daten in dem zweiten Satz von Kanälen; Mittel zum Bestimmen einer Sendeleistung, der mit den ersten Daten in einem ersten Zeitintervall eines Planungszeitintervalls des lokalen Schedulers verknüpft ist; Mittel zum Begrenzen eines Sendeleistungspegels der ersten Daten in dem Planungszeitintervall in Reaktion auf die bestimmte Sendeleistung.

Die Erfindung kann unter Verwendung verteilter Scheduler eine effiziente Ressourcenzuordnung gewährleisten. Im Besonderen kann die Erfindung zum Beispiel dadurch eine verbesserte Verwendung einer gemeinsam verwendeten Leistungsressource gewährleisten, dass es dem lokalen Scheduler erlaubt wird, ein aggressiveres Planungskriterium zu verwenden, während die Nachteile einer übermäßig kombinierten Leistung abgeschwächt werden können. Die Erfindung kann eine verbesserte Leistungsüberlaststeuerung, -abschwächung und/oder -vermeidung gewährleisten und/oder eine verringerte Störung zur Verfügung stellen. Die Erfindung kann die Güte der Kommunikation von Daten in dem ersten und/oder zweiten Satz von Kanälen und des Kommunikationssystems als Ganzes verbessern.

Im Besonderen kann eine verbesserte Güte für lokal geplante Kanäle dadurch erreicht werden, dass eine lokale Sendeleistungsbegrenzung für entfernte geplante Kanäle gewährleistet wird.

In einigen Ausführungsformen kann die Sendeleistungsbegrenzung für ein größeres Zeitintervall, als für das erste Zeitintervall eines einzelnen Planungszeitintervalls, bestimmt werden. Außerdem kann in einigen Ausführungsformen das Ausmaß an Begrenzung, das dem Sendeleistungspegel der ersten Daten in dem Planungszeitintervall auferlegt wird, in Reaktion auf die Menge einer Leistungsressource, die durch den lokalen Scheduler benötigt wird, und/oder die Menge an Leistung, die durch den entfernten Scheduler benötigt wird, bestimmt werden. Somit schliefen die Leistungsbestimmung und/oder Sendeleistungsbegrenzung in dem ersten Zeitintervall nicht aus, dass eine Leistungsbestimmung in Reaktion auf Sendeleistungserfordernisse in anderen Zeitintervallen durchgeführt wird. Außerdem schließt ein Begrenzen der Sendeleistung in dem ersten Zeitintervall eines Planungszeitintervalls keine Anwendung der selben Leistungsbegrenzung in anderen Zeitintervallen aus.

Gemäß einem optionalen Merkmal der Erfindung verfügt das erste Zeitintervall des Ressourcenzeitintervalls über eine Dauer, die im Wesentlichen mit einer Leistungssteuerungszeitintervalldauer identisch ist. Dies kann eine verbesserte Güte und/oder eine praktische Implementierung zur Verfügung stellen. Im Besonderen kann die Sendeleistung in einem Leistungssteuerungszeitintervall im Wesentlichen konstant sein, wodurch ein verbessertes Leistungsüberlastmanagement und/oder eine Leistungsüberlastminderung gewährleistet werden.

Gemäß einem optionalen Merkmal der Erfindung ist das Mittel zum Bestimmen der Sendeleistung, durch ein Bestimmen einer Gesamtsendeleistung eines übertragenen Signals und Subtrahieren eines Sendeleistungspegels, der mit dem zweiten Satz von Kanälen verknüpft ist, geeignet, um die Sendeleistung zu bestimmen, der mit den ersten Daten verknüpft ist. Dies stellt eine genaue Bestimmung und/oder eine Bestimmung mit niedriger Komplexität zur Verfügung.

Gemäß einem optionalen Merkmal der Erfindung, ist das Mittel zum Begrenzen geeignet, um die Sendeleistung zu begrenzen, wenn die Sendeleistung die Leistungsverbrauchsabschätzung übersteigt. Dies kann eine verbesserte Güte zur Verfügung stellen. Im Besonderen kann dies eine geeignete Bestimmung zur Verfügung stellen, ob eine Sendeleistung des ersten Satzes von Kanälen auftritt, der höher als erwartet ist, wodurch gewährleistet wird, dass die Auswirkung davon abgeschwächt wird.

Gemäß einem optionalen Merkmal der Erfindung, ist das Mittel zum Begrenzen geeignet, um die Sendeleistung zu begrenzen, wenn die Sendeleistung einen Leistungsschwellenwert übersteigt. Dies stellt eine effiziente Leistungsbegrenzung mit noch niedrigerer Komplexität zur Verfügung.

Gemäß einem optionalen Merkmal der Erfindung, ist das Mittel zum Begrenzen des Sendeleistungspegels geeignet, um weiterhin den Sendeleistungspegel der ersten Daten in Reaktion auf eine Leistungsressource, die mit dem lokalen Scheduler verknüpft ist, zu begrenzen.

Im Besonderen kann eine verbesserte Güte durch ein Gewähren einer lokalen Sendeleistungsbegrenzung für entfernte geplante Kanäle in Reaktion auf lokal geplante Kanäle erreicht werden. Zum Beispiel kann die Güte des zweiten Satzes von Kanälen durch ein Begrenzen einer Leistung verbessert werden, der einem ersten Satz von Kanälen zugeordnet ist, wenn der lokale Scheduler Daten für den zweiten Satz von Kanälen plant, was zu einer übermäßigen Gesamtleistung führt. Zum Beispiel kann, wenn die Gesamtleistung ansteigt, sodass ein Leistungsverstärker überlastet wird, die Leistung für den ersten Satz von Kanälen verringert werden, wodurch die Überlastung abgeschwächt wird, ohne die lokal geplanten Kanäle zu betreffen.

Gemäß einem optionalen Merkmal der Erfindung, ist das Mittel zum Begrenzen geeignet, um die Sendeleistung zu begrenzen, wenn die Sendeleistung in einem nicht-linearen Bereich eines Leistungsverstärkers des Mittels zur Übertragung ist. Dies kann eine Güte verbessern und im Besonderen eine verringerte Verzerrung und/oder Störung zur Verfügung stellen.

Gemäß einem optionalen Merkmal der Erfindung, ist das Mittel zum Begrenzen geeignet, um eine Verstärkung eines Sendepfades zu verringern, der nur mit dem ersten Satz von Kanälen verknüpft ist. Die Verstärkung kann zum Beispiel eine Verstärkung eines kritischen Sendepfades des ersten Satzes von Kanälen sein. Diese Verstärkung ist im Besonderen eine Verstärkung, die keine Verstärkung oder keine Sendeleistung des zweiten Satzes von Kanälen betrifft. Das Merkmal kann eine verbesserte Güte und eine praktische Implementierung und eine Implementierung mit niedriger Komplexität zur Verfügung stellen.

Gemäß einem optionalen Merkmal der Erfindung, ist das Mittel zum Begrenzen geeignet, um mindestens einige Einschaltungsbefehle zu ignorieren. Im Besonderen kann das Mittel zum Begrenzen geeignet sein, um Einschaltungsbefehle zu ignorieren, die bei der Basisseite für einige oder alle eines ersten Satzes von Kanälen empfangen werden. Dies kann eine verbesserte Güte und eine praktische Implementierung zur Verfügung stellen.

Gemäß einem optionalen Merkmal der Erfindung umfasst die Vorrichtung weiterhin Mittel zum Bestimmen der Leistungsverbrauchsabschätzung in Reaktion auf einen früheren Leistungsverbrauch des entfernten Schedulers. Dies kann eine effiziente und praktische Bestimmung der Leistungsverbrauchsabschätzung zur Verfügung stellen.

Gemäß einem optionalen Merkmal der Erfindung ist die Leistungsverbrauchsabschätzung eine feste Leistungsressourcenzuordnung für den entfernten Scheduler. Die Erfindung kann zum Beispiel eine verbesserte Güte für ein verteiltes Planungssystem unter Verwendung einer festen Ressourcenverteilung zwischen verschiedenen Schedulern gewährleisten. Die feste Leistungsressourcenzuordnung kann statisch oder semistatisch sein. Im Besonderen wird eine feste Leistungsressourcenzuordnung in Reaktion auf ein Planen in einem Planungsintervall nicht variiert.

Gemäß einem optionalen Merkmal der Erfindung umfasst der erste Satz von Kanälen Kanäle, die in der Ausgabe 99 der technischen UMTS-Spezifizierungen durch das Partnerschaftsprojekt der dritten Generation umfasst werden.

Gemäß einem optionalen Merkmal der Erfindung umfasst der zweite Satz von Kanälen HSDPA-Kanäle, wie in den technischen UMTS-Spezifizierungen durch das Partnerschaftsprojekt der dritten Generation definiert.

Gemäß einem optionalen Merkmal der Erfindung ist der entfernte Scheduler ein Scheduler einer RNC eines UMTS-Zellularkommunikationssystems.

Gemäß einem optionalen Merkmal der Erfindung ist der lokale Scheduler ein HSDPA-Scheduler einer Basisstation.

Die Erfindung kann eine verbesserte und im Besonderen vorteilhafte Güte für zellulare Kommunikationssysteme der dritten Generation, die HSDPA-Dienste zur Verfügung stellen, zur Verfügung stellen.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird eine Basisstation für ein zellulares Kommunikationssystem der dritten Generation zur Verfügung gestellt, die eine Vorrichtung, wie oben beschrieben, umfasst.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zur Übertragung von Daten zur Verfügung gestellt, das umfasst: Empfangen von ersten Daten, die durch einen entfernten Scheduler für einen ersten Satz von Kanälen geplant werden; Planen von Daten für einen zweiten Satz von Kanälen in Reaktion auf eine Leistungsverbrauchsabschätzung der Leistung, der durch die Daten verwendet wird, die durch den entfernten Scheduler geplant werden; Übertragen der ersten Daten in dem ersten Satz von Kanälen und der zweiten Daten in dem zweiten Satz von Kanälen; Bestimmen einer Sendeleistung, der mit den ersten Daten in einem ersten Zeitintervall eines Planungszeitintervalls, das mit den zweiten Kanälen verknüpft ist, verknüpft ist; und Begrenzen eines Sendeleistungspegels der ersten Daten in Reaktion auf den bestimmte Leistungsressourcen.

Diese und weitere Aspekte, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden unter Bezugnahme auf die nachstehend beschriebene Ausführungsform (beschriebenen Ausführungsformen) ersichtlich und erläutert.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Ausführungen der Erfindung werden nur beispielhaft unter Bezugnahme auf die folgenden Zeichnungen beschrieben.

1 ist eine Darstellung eines zellularen Kommunikationssystems nach dem Stand der Technik;

2 stellt ein Verfahren zum Übertragen von Daten gemäß einiger Ausführungsformen der Erfindung dar; und

3 stellt ein Beispiel eines Sendepfades gemäß einiger Ausführungsformen der Erfindung dar.

Ausführliche Beschreibung von Ausführungsformen der Erfindung

Die folgende Beschreibung fokussiert auf Ausführungsformen der Erfindung, die auf ein zellulares Kommunikationssystem und im Besonderen auf ein UMTS-Zellularkommunikationssystem, das HSDPA-Dienste unterstützt, anwendbar sind. Es ist jedoch klar, dass die Erfindung nicht auf diese Anwendung beschränkt ist, sondern auf viele andere Kommunikationssysteme angewendet werden kann.

1 stellt ein UMTS-Zellularkommunikationssystem 100 gemäß einiger Ausführungsformen der Erfindung dar.

Das zellulare Kommunikationssystem 100 umfasst ein Kernnetzwerk 101 und ein Funkzugriffsnetzwerk (RAN). Das Kernnetzwerk 101 ist betreibbar, um Daten von einem Teil des RAN zu einem anderen zu führen, sowie an andere Kommunikationssysteme zu koppeln. Zusätzlich führt es viele der Betriebs- und Managementfunktionen eines zellularen Kommunikationssystems durch, wie zum Beispiel eine Rechnungsstellung.

Das RAN ist betreibbar, um zu unterstützen, dass eine drahtlose Anwenderausrüstung über eine Funkverbindung ein Teil der Luftschnittstelle ist. Eine drahtlose Anwenderausrüstung kann zum Beispiel eine Mobilstation, ein Kommunikationsendgerät, ein persönlicher digitaler Assistent, ein Laptop-Computer, ein eingebetteter Kommunikationsprozessor, oder irgendein beliebiges Kommunikationselement sein, das über die Luftschnittstelle kommuniziert. Das RAN umfasst die Basisstationen, die in UMTS als Knoten Bs bekannt sind, sowie Funknetzwerksteuerungen (RNC), die die Knoten Bs und die Kommunikation über die Luftschnittstelle steuern.

Zum Zwecke von Kürze und Klarheit, stellt 1 das Kernnetzwerk 101 so dar, dass es nur an eine einzelne RNC 103 gekoppelt ist, die ihrerseits nur an eine Basisstation 105 gekoppelt ist. Die RNC 103 führt viele der Steuerungsfunktionen bezüglich der Luftschnittstelle durch, die einiges an Funkressourcenmanagement und Führen von Daten zu und von geeigneten Basisstationen umfassen, wie dem Fachmann auf dem Gebiet klar ist. Die Basisstationen kommunizieren über die Funkluftschnittstelle mit einer drahtlosen Anwenderausrüstung.

In einem spezifischen Beispiel ist das Kommunikationssystem 100 in der Lage, sowohl traditionelle UMTS-Kommunikationskanäle, wie in der Ausgabe 99 der technischen UMTS-Spezifizierungen durch das Partnerschaftsprojekt der dritten Generation definiert (nachstehend als R99-Kanäle bezeichnet), als auch HSDPA-Kommunikationskanäle, wie in der Ausgabe 5, oder einer späteren, der technischen UMTS-Spezifizierungen durch das Partnerschaftsprojekt der dritten Generation definiert, zu unterstützen.

Dementsprechend umfasst die RNC 103 einen ersten Daten-Scheduler, der nachstehend als der RNC-Scheduler 107 bezeichnet wird. Der RNC-Scheduler 107 ist für ein Planen von Daten und somit einem Zuordnen von Leistungsressourcen für R99-Kanäle verantwortlich. Der RNC-Scheduler 107 ordnet Daten für diese Kanäle auf der Basis von zum Beispiel Kommunikationsbedürfnissen, einer aktuellen Zellenlast und Funkumgebungsmerkmalen zu. Da der RNC-Scheduler 107 von der Basisstation 105 entfernt angeordnet ist und an diese durch eine Rücktransportverbindung, bekannt als eine Iub-Schnittstelle 109, angeschlossen ist, gibt es jedoch eine inhärente Kommunikationsverzögerung und den Wunsch, den Umfang an kommunizierten Signalisierungsdaten zu verringern. Daher verwendet der RNC-Scheduler 107 ein relativ langes Planungsintervall von typischerweise ungefähr 100 Millisekunden.

In einem CDMA-Kommunikationssystem ist eine Sendeleistungsressource typischerweise ein limitierender Faktor (entweder als eine direkte Sendeleistungsbegrenzung einer Basisstation oder durch die erzeugte Störung) und der RNC-Scheduler 107 ordnet Daten in Reaktion auf die Sendeleistung zu. Im Besonderen führt der RNC-Scheduler 107 das Leistungsmanagement basierend auf mittlere Sendeleistungen aus, wobei der Mittelwert über ein relativ langes Zeitintervall gemessen wird (typischerweise mehrere hundert Millisekunden). Die tatsächliche Sendeleistung wird jedoch durch die Leistungssteuerungsschleife gesteuert, die die Sendeleistung in 1 dB-Schritten alle 0,67 Millisekunden ändern kann. Somit kann die tatsächliche Sendeleistung erheblich von der mittleren Sendeleistung in jedem 100 Millisekunden-Prüfungsintervall abweichen.

Gemäß den Erfordernissen für HSDPA, umfasst die Basisstation 105 weiterhin einen HSDPA-Scheduler zum Planen von Daten für HSDPA-Kanäle, der nachstehend als der Basisstations-Scheduler 111 bezeichnet wird. Da der Basisstations-Scheduler 111 lokal zu der Basisstation 105 angeordnet ist, kann er mit einem viel kürzeren Planungsintervall arbeiten (im Besonderen kann das Planen in Reaktion auf schnell variierende Parameter, die in der Basisstation 105 bestimmt werden, vorgenommen werden und die zu planenden Daten befinden sich schon in einer Warteschlange bei der Basisstation 105, wodurch Kommunikationsverzögerungen vermieden werden.).

Das schnelle Planen bei der Basisstation 105 erlaubt es dem Basisstations-Scheduler 111, Daten für eine drahtlose Anwenderausrüstung in Reaktion auf schnelle Änderungen in den Ausbreitungsbedingungen zu planen. Im Besonderen kann es sein, dass Daten für eine Anwenderausrüstung geplant werden, die gute aktuelle Ausbreitungsbedingungen erfährt, aber nicht für eine Anwenderausrüstung, die augenblicklich schlechte Ausbreitungsbedingungen erfährt.

Somit gewährt die Verwendung von Daten-Schedulern, die sowohl lokal, als auch entfernt, zu der Basisstation angeordnet sind, eine vorteilhafte Güte. Es ist jedoch kritisch, dass ein Leistungsmanagement wirkungsvoll durchgeführt wird, um eine verschlechterte Güte zu vermeiden. Zum Beispiel wird die Planung von Daten durch einen HSDPA-Scheduler regelmäßig unter der Annahme durchgeführt, dass der RNC-Scheduler die mittlere Sendeleistung in dem Planungsintervall des RNC-Schedulers verwendet. Da jedoch ein Leistungssteuerungsbetrieb verursacht, dass die tatsächliche Sendeleistung für die R99-Kanäle typischerweise erheblich von diesem Wert in einem gegebenen HSDPA-Planungsintervall abweicht, muss der Basisstations-Scheduler entweder eine sehr konservative mittlere Sendeleistung annehmen, was dazu führt, dass der Basisstations-Scheduler nicht in der Lage ist, alle verfügbaren Sendeleistungsressourcen zu verwenden, und/oder kann einen realistischeren mittleren Sendeleistungswert annehmen, der zu einer häufigen Überlast des Sendeleistungsverstärkers und somit einer erhöhten Verzerrung, Störung und verschlechterten Güte führt.

Eine effizienterer Ansatz kann in dem Beispiel von 1 verwendet werden.

Die Basisstation 105 umfasst eine RNC-Schnittstelle 113, die betreibbar ist, um Daten mit der RNC 103 über die Iub-Schnittstelle 109 auszutauschen. Die RNC-Schnittstelle 113 ist an eine Basisstationssteuerung 115 gekoppelt, die betreibbar ist, um den Betrieb der Basisstation 105 zu steuern.

Die Basisstationssteuerung 115 ist an den Basisstations-Scheduler 111 gekoppelt, der Daten für die HSDPA-Kanäle plant. Die Basisstationssteuerung 115 ist weiterhin an einen Sendeleistungsprozessor 117 gekoppelt, der geeignet ist, um eine Sendeleistung zu bestimmen, der mit den Daten verknüpft ist, die durch den RNC-Scheduler 107 in einem ersten Zeitintervall eines Planungszeitintervalls des Basisstations-Schedulers 111 zugeordnet werden. Somit kann eine Sendeleistung für die R99-Kanäle in einem gegebenen Zeitintervall in einem Planungsrahmen bestimmt werden. Die bestimmte Sendeleistung kann die tatsächlichen Sendeleistung in diesem Zeitintervall widerspiegeln, anstatt einer mittleren Sendeleistung eines ganzen Planungsrahmens des RNC-Schedulers 107. Somit wird eine genauere Anzeige der tatsächlichen Sendeleistung in einem Zeitintervall eines Planungsintervalls des Basisstations-Schedulers 111 bestimmt.

Das Zeitintervall, in dem die Sendeleistung der R99-Kanäle bestimmt wird, kann ein vollständiges Planungsintervall des Basisstations-Schedulers 111, oder kürzer als dieses sein. Zum Beispiel umfasst in UMTS jedes HSDPA-Planungsintervall von 2 Millisekunden drei Leistungssteuerungsintervalle von 0,67 Millisekunden. Somit kann, in einigen Ausführungsformen, das Zeitintervall ein Leistungssteuerungsintervall sein, das eine Bestimmung einer Sendeleistung der entfernt geplanten Kanäle zur Verfügung stellt, der in dem Bestimmungsintervall konstant ist. Dies kann eine verbesserte Güte gewährleisten.

Die Basisstationssteuerung 115 erzeugt ein Signal zur Übertragung durch die Basisstation 105, das sowohl die durch den Basisstations-Scheduler 111 als auch die durch den RNC-Scheduler 107 geplanten Daten umfasst. Dieses Signal wird in einen Leistungsbegrenzer 119 eingespeist.

Der Leistungsbegrenzer 119 ist betreibbar, um einen Sendeleistungpegel in dem Planungszeitintervall des Basisstations-Schedulers 111 in Reaktion auf die Sendeleistung für die Daten, die durch den RNC-Scheduler 107 zugeordnet und durch den Sendeleistungsprozessor 117 in einem Zeitintervall dieses Planungsintervalls bestimmt werden, zu begrenzen. Weiterhin ist der Leistungsbegrenzer 119 geeignet, um nicht die Sendeleistung des gesamten kombinierten Signals, sondern nur der Daten der durch den RNC-Scheduler 107 entfernt geplanten Kommunikationskanäle zu begrenzen.

Der Leistungsbegrenzer 119 ist an einen Transceiver 121 gekoppelt, der betreibbar ist, um die geplanten Daten über die Funkschnittstelle an die drahtlose Anwenderausrüstung 123, die durch die Basisstation 105 versorgt wird, zu übertragen.

Somit kann, gemäß dem beschriebenen Beispiel, eine Basisstation Daten empfangen, die für einen ersten Satz von Kanälen (R99-Kanäle in dem spezifischen Beispiel) durch einen entfernten Scheduler basierend auf einer langfristigen mittleren Sendeleistungsressourcenabschätzung geplant werden. Die Basisstation kann weiterhin einen lokalen Scheduler umfassen, der Daten für einen zweiten Satz von Kanälen (den HSDPA-Kanälen des aktuellen Beispiels) plant. Der lokale Scheduler kann diese Daten unter Verwendung einer Leistungsverbrauchsabschätzung des durch die Daten, die durch den entfernten Scheduler geplant werden, verwendeten Stroms planen. Im Besonderen kann der lokale Scheduler annehmen, dass die Sendeleistungsressource des entfernten Schedulers gleich dem mittleren Sendeleistungswert ist.

Im Besonderen kann es sein, dass der mittlere Sendeleistungswert kein gemessener oder berechneter Wert, sondern eine Leistungszuweisung oder ein Leistungsziel für die Scheduler ist. Im Besonderen kann eine Leistungsressource durch Zuweisen einer spezifischen maximalen Sendeleistung an den entfernten Scheduler und an den lokalen Scheduler zwischen dem entfernten und dem lokalen Scheduler verteilt sein. Die entfernten Scheduler können dann Daten planen, bis die mittlere Sendeleistung eines Planungsintervalls den zugewiesenen Wert übersteigt. Genauso kann der lokale Scheduler in einem viel kürzeren Planungsintervall, unter Verwendung der zugewiesenen Sendeleistungszuordnung, unabhängig Daten planen. Somit können der entfernte und der lokale Scheduler, unter Verwendung von im Wesentlichen unterschiedlichen Planungsintervallen, wirksam und unabhängig Daten planen.

Weiterhin können nachteilige Auswirkungen einer Sendeleistungsüberlastung durch ein Bestimmen einer Anzeige einer tatsächlichen Sendeleistung der Daten, die durch den entfernten Scheduler in einem der Planungsintervalle des lokalen Schedulers geplant werden, abgeschwächt werden. Somit kann, wenn der Leistungssteuerungsbetrieb der Kanäle des entfernten Schedulers zu einer übermäßigen kurzfristigen Sendeleistung führt, der den übersteigt, der angenommen wird, wenn Daten durch den lokalen Scheduler geplant werden, dies bei der Basisstation erfasst und dementsprechend begrenzt werden, um eine Überlastung des Ausgangsstromverstärkers zu vermeiden. Weiterhin wird die Leistungsbegrenzung auf den Kanälen durchgeführt, die entfernt geplant worden sind, wodurch sichergestellt wird, dass die lokal geplanten Kanäle nicht dadurch negativ beeinflusst werden, dass eine gleichzeitige Ressourcenverwendung des entfernten Schedulers die ihm zugewiesene übersteigt.

In einigen Ausführungsformen kann es sein, dass die Leistungsbegrenzung nur in Reaktion auf die bestimmte Sendeleistung für die entfernt geplanten Kanäle durchgeführt wird. Zum Beispiel kann der Leistungsbegrenzer 119 geeignet sein, um die Sendeleistung zu begrenzen, wenn die Sendeleistung der entfernt geplanten Kanäle einen Leistungsschwellenwert übersteigt. Dieser Leistungsschwellenwert kann im Besonderen der Leistungsverbrauch sein, der durch den lokalen Scheduler für den Betrieb des entfernten Schedulers angenommen wird.

In anderen Ausführungsformen kann die Leistungsbegrenzung jedoch außerdem in Reaktion auf eine Leistungsressource vorgenommen werden, die mit dem lokalen Scheduler verknüpft ist. Im Besonderen kann der Leistungsbegrenzer 119 die gesamte aktuellen Leistung für die Daten bestimmen, die durch den lokalen Scheduler in dem aktuellen kurzen Planungsintervall geplant werden, und die durch den Sendeleistungsprozessor 117 bestimmten Sendeleistung für die Daten des entfernten Schedulers 107 in dem Zeitintervall des aktuellen kurzen Planungsintervalls hinzufügen. In diesem Beispiel kann es sein, dass der Leistungsbegrenzer 119 nur die Leistung der Kanäle des entfernten Schedulers begrenzt, wenn die gesamte Sendeleistung die verfügbare Sendeleistung übersteigt. Dies kann gewährleisten, dass ein übermäßiger kurzfristiger Sendeleistungsverbrauch durch den entfernten Scheduler zugelassen werden kann, wenn durch den lokalen Scheduler eine hinreichend große Menge an überschüssiger Sendeleistung übrig gelassen worden ist.

Somit kann eine sehr viel wirksamere Sendeleistungsressourcenverwendung durch das beschriebene Beispiel erreicht werden. Weiterhin kann ein verbessertes Sendeleistungsüberlastmanagement mit einer selektiven Sendeleistungsbegrenzung erreicht werden. Somit kann die Auswirkung von Sendeleistungsüberlastbedingungen abgeschwächt werden.

2 stellt ein Verfahren zum Übertragen von Daten gemäß einiger Ausführungsformen der Erfindung dar. Das Verfahren kann durch die Basisstation 105 von 1 angewendet werden und wird zum Teil unter Bezug darauf beschrieben.

Das Verfahren beginnt in dem Schritt 201, in dem erste Daten zur Übertragung in einem ersten Satz von Kanälen empfangen werden. Die empfangenen Daten werden zur Übertragung durch einen entfernten Scheduler unter Verwendung eines ersten Planungsintervalls geplant. In dem Beispiel von 1 kann die RNC-Schnittstelle 113 im Besonderen Daten zur Übertragung in R99-Kanälen von dem RNC-Scheduler 107 empfangen.

Auf den Schritt 201 folgt der Schritt 203, in dem ein lokaler Scheduler zweite Daten für einen zweiten Satz von Kanälen unter Verwendung eines anderen Planungsintervalls plant. Die Planung wird unter Verwendung einer Leistungsverbrauchsabschätzung der Leistung durchgeführt, der durch die durch den entfernten Scheduler geplanten Daten verwendet wird. Somit wird bei einer Planung eine Abschätzung der Menge einer gemeinsam verwendeten Sendeleistungsressource, die dem lokalen Scheduler zur Verfügung steht, verwendet. In dem Beispiel von 1 kann der Basisstations-Scheduler 111 im Besonderen Daten für HSDPA-Kanäle unter Verwendung einer angenommenen Sendeleistungsressource, die für HSDPA-Kanäle zur Verfügung steht, planen. Die zur Verfügung stehende Sendeleistungsressource hängt von der mittleren Sendeleistungsressource ab, die durch den RNC-Scheduler 107 verwendet wird.

Auf den Schritt 203 folgt der Schritt 205, in dem eine Sendeleistung bestimmt wird, der mit den ersten Daten in einem ersten Zeitintervall eines Planungszeitintervalls verknüpft ist, das mit den zweiten Kanälen verknüpft ist. Bei dieser Stufe sind die tatsächlichen Daten, die geplant werden, um in dem ersten beziehungsweise zweiten Satz von Datenkanälen übertragen zu werden, bekannt. Weiterhin kann es sein, dass die Leistungssteuerungseinstellungen genau oder annähernd genau bekannt sind, wodurch eine genaue Bestimmung der tatsächlichen Sendeleistung in dem Zeitintervall bestimmt werden kann.

Im Besonderen kann, in dem Beispiel von 1, der Sendeleistungsprozessor 117 die gesamte Sendeträgerleistung in einem der Schlitze messen, die das HSDPA-2 Millisekunden-Planungsintervall (oder Rahmen) ausmachen. Die durch die Daten in den R99-Kanälen verwendete Sendeleistung kann dann durch ein Subtrahieren des durch die lokal geplanten HSDPA-Kanäle geplanten Sendeleistung bestimmt werden.

Auf den Schritt 205 folgt der Schritt 207, in dem ein Sendeleistungspegel der ersten Daten, nicht der zweiten Daten, in Reaktion auf die bestimmte Leistungsressource begrenzt wird. Im Besonderen wird, wenn der tatsächliche Sendeleistungspegel für die entfernt geplanten Daten, bestimmt in dem Schritt 205, einen gegebenen Pegel überschreitet, die Sendeleistung für die entfernt geplanten Kanäle in dem Schritt 207 begrenzt. Somit wird, in dem Beispiel von 1, wenn der Sendeleistungsverbrauch für die R99-Kanäle einen akzeptablen Wert überschreitet, die Sendeleistung dieser Kanäle begrenzt, aber ohne die MSDPA-Kanäle zu betreffen.

Es ist klar, dass ein beliebiges Kriterium oder ein beliebiger Algorithmus zum Bestimmen, wann oder um wie viel die Sendeleistung zu begrenzen ist, verwendet werden kann.

Zum Beispiel kann die Sendeleistung begrenzt werden, wenn die gesamte kombinierte Sendeleistung für die ersten und zweiten Kanäle eine gegebene zur Verfügung stehende Sendeleistung übersteigt. In einigen Ausführungsformen kann die Sendeleistung begrenzt werden, wenn ein Ausgangsleistungsverstärker in einen nicht linearen Bereich eintritt, da dies zu einer erhöhten Verzerrung und Störung führen kann. Zum Beispiel kann der Leistungsverstärker vorcharakterisiert und ein gegebener Sendeleistungspegel, bei dem eine Nichtlinearität unakzeptabel ist, definiert sein und als ein Schwellenwert zum Bestimmen, wann die Sendeleistung zu begrenzen ist, verwendet werden.

Es ist außerdem klar, dass jedes beliebige geeignete Mittel oder jeder beliebiger geeignete Ansatz zum Begrenzen der Sendeleistung der entfernt geplanten Datenkanäle verwendet werden kann. Zum Beispiel kann die Verstärkung eines Sendepfades, der mit den ersten Kommunikationskanälen, nicht jedoch mit den zweiten Kommunikationskanälen, verknüpft ist, verringert werden.

3 stellt ein Beispiel eines Sendepfades 300 gemäß einiger Ausführungsformen der Erfindung dar. Der Sendepfad 300 umfasst einen Sendeprozessor für erste Kanäle 301, der die digitalen Daten für die entfernt geplanten Kommunikationskanäle empfängt und die digitale Sendeverarbeitung für die Daten durchführt, die umfasst: Vorwärtsfehlercodieren, Verschachteln, Kanalsymbolerzeugung (Impulsformen), digitale Aufwärtswandlung, und so weiter, wie dem Fachmann auf dem Gebiet gut bekannt ist. Genauso umfasst der Sendepfad 300 einen Sendeprozessor für zweite Kanäle 303, der die digitalen Daten für die lokal geplanten Kommunikationskanäle empfängt und die digitale Sendeverarbeitung für die Daten durchführt, die umfasst: Vorwärtsfehlercodierer, Verschachteln, Kanalsymbolerzeugung (Impulsformen), und so weiter, wie dem Fachmann auf dem Gebiet gut bekannt ist.

Der Sendeprozessor für erste Kanäle 301 ist an ein Verstärkungselement 305 gekoppelt, das die Verstärkung des digitalem Sendepfades für die entfernt geplanten Daten einstellt. Das Verstärkungselement 305 und der Sendeprozessor für zweite Kanäle 303 sind an einen Kombinierer 307 gekoppelt, der die Daten zur Übertragung in dem ersten und zweiten Signal in ein einzelnes kombiniertes Signal kombiniert. Der Kombinierer 307 ist an einen Digital-Analog-Wandler 309 gekoppelt, der das digitale Signal in ein analoges Signal wandelt. Der Digital-Analog-Wandler 309 ist an einen Leistungsverstärker 311 gekoppelt, der das kombinierte Signal zur Übertragung über die Luftschnittstelle verstärkt (in den meisten praktischen Beispielen kann eine weitere Aufwärtswandlung in der analogen Domäne auftreten, wie zum Beispiel zwischen dem Digital-Analog-Wandler 309 und dem Stromverstärker 311).

In dem Beispiel von 3 kann die Sendeleistung der entfernt geplanten Kanäle in geeigneter Weise durch ein Einstellen der Verstärkung des Verstärkungselementes 305 begrenzt werden. Diese Begrenzung beeinflusst die Sendeleistung der lokal geplanten Daten nicht.

In einigen Ausführungsformen kann die Sendeleistungsbegrenzung durch ein Ignorieren von mindestens einigen Einschaltungsbefehlen für einige oder alle von den Kommunikationskanälen, die entfernt geplant werden, durchgeführt werden. In dem spezifischen Beispiel kann ein Teil der RNC-geplanten R99-Kanäle gezwungen werden, jeden Einschaltungsbefehl, den sie empfangen, unbeachtet zu lassen.

Auf den Schritt 207 folgt der Schritt 209, in dem die ersten Daten in dem ersten Satz von Kanälen übertragen werden und die zweiten Daten in dem zweiten Satz von Kanälen übertragen werden. Somit überträgt die Basisstation 105 spezifisch die Daten, die durch den RNC-Scheduler 107 geplant werden, in den zugehörigen R99-Kanälen und die Daten, die durch den Basisstations-Scheduler 111 geplant werden, in den zugehörigen HSDPA-Kanälen.

Wie oben beschrieben, kann die Erfindung gewährleisten, dass eine zwischen zwei Schedulern vorzugewiesene mittlere Leistungszuordnung effizienter verwendet wird. Eine Leistungsverbrauchsabschätzung für den lokalen Scheduler kann eine feste Leistungsressourcenzuordnung des entfernten Schedulers sein. In anderen Ausführungsformen kann die Leistungsverbrauchsabschätzung jedoch bei einer geeigneten Rate dynamisch variiert werden. Zum Beispiel kann die Leistungsverbrauchsabschätzung in Reaktion auf einen früheren Leistungsverbrauch des entfernten Schedulers bestimmt werden. Als ein spezifisches Beispiel, kann die Basisstation am Ende eines jeden 100 Millisekunden-R99-Planungsintervalls den durch die R99-Kanäle verwendete tatsächliche mittlere Sendeleistung bestimmen und diesen Wert als die Leistungsverbrauchsabschätzung für den lokalen Scheduler in dem folgenden 100 Millisekunden-Intervall verwenden.

Es ist klar, dass die obige Beschreibung Ausführungen der Erfindung zum Zwecke der Klarheit unter Bezug auf verschiedene funktionale Einheiten und Prozessoren beschrieben hat. Es ist jedoch offensichtlich, dass jede beliebige Verteilung einer Funktionalität zwischen verschiedenen funktionalen Einheiten oder Prozessoren verwendet werden kann, ohne von der Erfindung abzuweichen. Zum Beispiel kann eine Funktionalität, die so dargestellt wird, dass sie durch getrennte Prozessoren oder Steuerungen durchgeführt wird, durch den selben Prozessor oder die selbe Steuerungen durchgeführt werden. Somit sollen Bezugnahmen auf spezifische funktionale Einheiten nur als Bezugnahmen auf geeignete Mittel zur Bereitstellung der beschriebenen Funktionalität angesehen werden, anstatt als Hinweis auf eine genaue logische oder physikalische Struktur oder Organisation.

Die Erfindung kann in jeder beliebigen geeigneten Form implementiert werden, die Hardware, Software, Firmware, oder eine beliebige ihrer Kombinationen umfasst. Die Erfindung kann optional mindestens zum Teil als eine Computersoftware implementiert werden, die auf einem oder mehreren Datenprozessoren und/oder digitalen Signalprozessoren läuft. Die Elemente und Komponenten einer Ausführungsform der Erfindung können physikalisch, funktional und logisch auf jede beliebige geeignete Weise implementiert werden. Tatsächlich kann die Funktionalität in einer einzelnen Einheit, in einer Mehrzahl von Einheiten, oder als Teil von anderen funktionalen Einheiten implementiert werden. Die Erfindung kann somit in eine einzelne Einheit implementiert sein, oder physikalisch und funktional zwischen verschiedenen Einheiten und Prozessoren verteilt sein.

Obwohl die vorliegende Erfindung im Zusammenhang mit einigen Ausführungsformen beschrieben worden ist, soll sie nicht auf die hierin dargelegte spezifische Form beschränkt sein. Der Umfang der vorliegenden Erfindung ist vielmehr nur durch die begleitenden Ansprüche begrenzt. Zusätzlich ist dem Fachmann auf dem Gebiet klar, dass, obwohl ein Merkmal auftreten kann, das in Verbindung mit bestimmten Ausführungsformen beschrieben wird, verschiedene Merkmale der beschriebenen Ausführungsformen gemäß der Erfindung kombiniert werden können. In den Ansprüchen, schließt der Ausdruck "umfassend" nicht die Anwesenheit anderer Elemente oder Schritte aus.

Weiterhin können, obwohl individuell aufgelistet, eine Mehrzahl von Mitteln, Elementen oder Verfahrensschritte durch zum Beispiel eine einzelne Einheit oder einen einzelnen Prozessor implementiert sein. Zusätzlich können, obwohl individuelle Merkmale in verschiedenen Ansprüchen enthalten sein können, diese möglicherweise vorteilhafter weise kombiniert sein, und die Einbeziehung in verschiedene Ansprüche impliziert nicht, dass eine Kombination von Merkmalen nicht durchführbar und/oder vorteilhaft ist. Außerdem impliziert die Einbeziehung eines Merkmals in eine Kategorie eines Anspruchs keine Begrenzung auf diese Kategorie, sondern zeigt vielmehr an, dass dieses Merkmal genauso auf andere Anspruchskategorien anwendbar ist, soweit erforderlich. Weiterhin impliziert die Reihenfolge von Merkmalen in den Ansprüchen keine spezifische Reihenfolge, in der die Merkmale bearbeitet werden müssen, und im Besonderen impliziert die Reihenfolge von individuellen Schritten in einem Verfahren nicht, dass die Schritte in dieser Reihenfolge durchgeführt werden müssen. Vielmehr können die Schritte in jeder beliebigen Reihenfolge durchgeführt werden. Zusätzlich schließen singuläre Bezugnahmen keine Pluralität aus. Somit schließen Bezugnahmen auf "ein", "erster", "zweiter", und so weiter keine Pluralität aus.

ZUSAMMENFASSUNGVerfahren und Vorrichtung zum Übertragen von Daten

Eine Vorrichtung umfasst eine Schnittstelle (113), die erste Daten empfängt, die für einen ersten Satz von Kanälen durch einen entfernten Scheduler (107) geplant werden. Ein lokaler Scheduler (111) ordnet Daten für einen zweiten Satz von Kanälen in Reaktion auf eine Leistungsaufnahmeabschätzung der Leistung, die durch den entfernten Scheduler (107) bedingt ist, zu. Ein Sendeleistungsprozessor (117) bestimmt eine Sendeleistung, die mit den ersten Daten in einem ersten Zeitintervall eines Planungszeitintervalls des lokalen Schedulers (111) verknüpft ist und ein Leistungsbegrenzer (119) ist geeignet, um einen Sendeleistungspegel der ersten Daten in dem Planungszeitintervall in Reaktion auf die bestimmte Leistungsquelle zu begrenzen. Das resultierende Signal wird durch einen Sender (121) an die Anwenderausrüstung (123) übertragen. Die Erfindung ist im Besonderen für ein zellulares Kommunikationssystem der dritten Generation geeignet, das HSDPA-Dienste unterstützt (HSDPA = Hochgeschwindigkeitsabwärtspaketzugriff).