Title:
Antwortsteuerung für mehrere Empfänger
Kind Code:
B4


Abstract:

Vorrichtung, umfassend:
ein erstes elektronisches Gerät (131), das zum drahtlosen Senden einer Abfrage gestaltet ist, die umfasst:
eine erste Adresse eines zweiten elektronischen Geräts (132) und einen ersten Zeitanzeiger, der einen ersten Zeitversatz, den das zweite elektronische Gerät (132) warten muss, bevor es eine erste Antwort sendet, und eine Zeitdauer anzeigt, die dem zweiten elektronischen Gerät (132) zum Senden der ersten Antwort zugeordnet ist, und
eine zweite Adresse eines dritten elektronischen Geräts (133) und einen zweiten Zeitanzeiger, der einen zweiten Zeitversatz, den das dritte elektronische Gerät (133) warten muss, bevor es eine zweite Antwort sendet, und eine Zeitdauer anzeigt, die dem dritten elektronischen Gerät (133) zum Senden der zweiten Antwort zugeordnet ist,
wobei wenigstens eine der Zeitdauern, die dem zweiten elektronischen Gerät (132) oder dem dritten elektronischen Gerät (133) zugeordnet sind, anhand eines oder mehrerer Kriterien bestimmt wird, die mit dem zweiten elektronischen Gerät (132) oder dem dritten elektronischen Gerät (133) assoziiert sind.




Inventors:
Stephens, Adrian (Cambridge, Cottenham, GB)
Application Number:
DE112005002295T
Publication Date:
04/05/2018
Filing Date:
10/13/2005
Assignee:
Intel Corporation (Calif., Santa Clara, US)



Foreign References:
62821872001-08-28
60211372000-02-01
Attorney, Agent or Firm:
BOEHMERT & BOEHMERT Anwaltspartnerschaft mbB - Patentanwälte Rechtsanwälte, 28209, Bremen, DE
Claims:
1. Vorrichtung, umfassend:
ein erstes elektronisches Gerät (131), das zum drahtlosen Senden einer Abfrage gestaltet ist, die umfasst:
eine erste Adresse eines zweiten elektronischen Geräts (132) und einen ersten Zeitanzeiger, der einen ersten Zeitversatz, den das zweite elektronische Gerät (132) warten muss, bevor es eine erste Antwort sendet, und eine Zeitdauer anzeigt, die dem zweiten elektronischen Gerät (132) zum Senden der ersten Antwort zugeordnet ist, und
eine zweite Adresse eines dritten elektronischen Geräts (133) und einen zweiten Zeitanzeiger, der einen zweiten Zeitversatz, den das dritte elektronische Gerät (133) warten muss, bevor es eine zweite Antwort sendet, und eine Zeitdauer anzeigt, die dem dritten elektronischen Gerät (133) zum Senden der zweiten Antwort zugeordnet ist,
wobei wenigstens eine der Zeitdauern, die dem zweiten elektronischen Gerät (132) oder dem dritten elektronischen Gerät (133) zugeordnet sind, anhand eines oder mehrerer Kriterien bestimmt wird, die mit dem zweiten elektronischen Gerät (132) oder dem dritten elektronischen Gerät (133) assoziiert sind.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Zeitversatz einen Versatz zwischen einem Ende der Abfrage und einem Beginn der ersten Antwort enthält.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste elektronische Gerät (131) außerdem gestaltet ist, um eine Abfragegruppe durch Zuordnen der ersten und zweiten Adressen zur Abfragegruppe zu erzeugen.

4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Differenz zwischen einer durch den ersten Zeitanzeiger angezeigten Zeitverzögerung und einer durch den zweiten Zeitanzeiger angezeigten Zeitverzögerung zumindest so groß wie eine Zeit für das zweite elektronische Gerät (132) zum Senden der ersten Antwort ist.

5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abfrage einen ersten Datenblock umfasst, der die erste Adresse und den ersten Zeitanzeiger enthält, und ferner einen zweiten Datenblock umfasst, der die zweite Adresse und den zweiten Zeitanzeiger enthält.

6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Datenblöcke jeweils ein Format einer Medium Access Control Protocol Data Unit aufweisen.

7. Vorrichtung nach Anspruch 1, ferner umfassend mehrere Antennen, wobei die Vorrichtung zum Senden der Abfrage von mindestens einer der Antennen dient.

8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Basisstation (110) umfasst.

9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Unterschied zwischen dem zweiten Zeitversatz und der Zeitdauer, die dem zweiten elektronischen Gerät (132) zum Senden der ersten Antwort zugeordnet ist, geringer ist als der zweite Zeitversatz.

10. Vorrichtung, umfassend:
ein elektronisches Gerät (131, 132, 133, 134), das gestaltet ist, um
eine Abfrage mit mehreren Adressen zu empfangen, die eine zum elektronischen Gerät (131, 132, 133, 134) gehörige besondere Adresse enthält, wobei die Abfrage ferner einen zur besonderen Adresse zugehörigen Zeitanzeiger enthält, und
eine Antwort auf die Abfrage im Nachgang zum Verstreichen eines von dem Zeitanzeiger angezeigten Zeitversatzes drahtlos zu senden,
wobei der Zeitanzeiger ferner eine Zeitdauer umfasst, die dem elektronischen Gerät (131, 132, 133, 134) zum Senden der Antwort zugeordnet ist, und die Zeitdauer, die dem elektronischen Gerät zugeordnet ist, anhand eines oder mehrerer Kriterien bestimmt wird, die mit dem elektronischen Gerät (131, 132, 133, 134) assoziiert sind.

11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Abfrage mehrere Datenblöcke umfasst, wobei jeder Block eine andere der Vielzahl von Adressen enthält.

12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Vielzahl von Datenblöcken ein Format mit einer Medium Access Control Protocol Data Unit aufweist.

13. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein mobiles drahtloses Gerät ist.

14. Vorrichtung nach Anspruch 10, ferner umfassend mindestens eine Antenne (121, 122, 123, 124) zum Senden der Antwort.

15. Vorrichtung nach Anspruch 10, ferner umfassend mindestens eine Antenne (121, 122, 123, 124) zum Empfangen der Abfrage.

16. Verfahren, umfassend:
Senden einer an mehrere elektronische Geräte (131, 132, 133, 134) adressierten Abfrage, wobei die Abfrage Zeitanzeiger enthält, die spezifizieren, wie lange jedes adressierte elektronische Gerät (131, 132, 133, 134) warten sollte, bevor es eine Antwort sendet,
wobei jeder Zeitanzeiger mit einem jeweiligen elektronischen Gerät (131, 132, 133, 134) assoziiert ist und einen Zeitversatz und eine Zeitdauer umfasst, die dem jeweiligen elektronischen Gerät (131, 132, 133, 134) zum Senden einer Antwort auf die Abfrage zugeordnet ist, und die Zeitdauer, die dem wenigstens einen elektronischen Gerät zugeordnet ist, anhand eines oder mehrerer Kriterien bestimmt wird, die mit dem wenigstens einen elektronischen Gerät (131, 132, 133, 134) assoziiert sind.

17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Zeitanzeiger eine andere Zeitmenge anzeigt.

18. Verfahren nach Anspruch 16, ferner umfassend Bestimmung einer Abfragegruppe für die Abfrage vor dem Senden, wobei die Abfragegruppe die Mehrzahl von Adressen umfasst.

19. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Abfrage als Medium Access Control Protocol Data Units formatierte Daten umfasst.

20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass jede Medium Access Control Protocol Data Unit eine der Geräteadressen und den zugehörigen Zeitanzeiger umfasst.

21. Verfahren, umfassend:
Empfangen einer Gruppenrufabfrage, die eine besondere Kennung enthält und auch einen zur besonderen Kennung gehörigen Zeitanzeiger enthält,
wobei der Zeitanzeiger einen Zeitversatz und eine Zeitdauer zum Senden einer Antwort auf die Gruppenrufabfrage umfasst, und wobei die Zeitdauer, die zum Senden der Antwort zugeordnet ist, anhand eines oder mehrerer Kriterien bestimmt wird, die mit dem wenigstens einen elektronischen Gerät assoziiert sind; und
Senden einer Antwort auf die Gruppenrufabfrage im Nachgang zu einem durch den Zeitanzeiger angezeigten Zeitversatz.

22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass besagtes Empfangen Ermitteln des besonderen Zeitversatz von dem Zeitanzeiger umfasst.

23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass besagtes Empfangen Bestimmen einer Zeitdauer für besagtes Senden umfasst, die durch einen Daueranzeiger angezeigt wird, der in der Gruppenrufabfrage empfangen wird.

24. Gegenstand, umfassend:
ein maschinenlesbares Medium, das Anweisungen liefert, die bei Ausführung von einer zum Senden und Empfangen von Daten gestalteten Rechenplattform bewirken, dass besagte Rechenplattform Operationen durchführt, die umfassen:
Senden einer an mehrere elektronische Geräte (131, 132, 133, 134) adressierten Gruppenrufabfrage, wobei die Gruppenrufabfrage für jede der Vielzahl von Adressen einen anderen Zeitanzeiger umfasst, wobei jeder Zeitanzeiger einen Zeitversatz und eine Zeitdauer umfasst, die einem jeweiligen elektronischen Gerät (131, 132, 133, 134) zum Senden einer Antwort auf die Gruppenrufabfrage zugeordnet ist, und die Zeitdauer, die dem wenigstens einem elektronischen Gerät (131, 132, 133, 134) zugeordnet ist, anhand eines oder mehrerer Kriterien bestimmt wird, die mit dem wenigstens einem elektronischen Gerät assoziiert sind, und
Empfangen einer Antwort von jedem der Vielzahl von elektronischen Geräten (131, 132, 133, 134), wobei jede der Antworten zu unterschiedlichen Zeitpunkten empfangen wird, die durch die Zeitanzeiger angezeigt werden.

25. Gegenstand nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Gruppenrufabfrage mehrere Datenblöcke umfasst, wobei jeder Block eine der Adressen und einen der zugehörigen Zeitanzeiger umfasst.

26. Gegenstand nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Block einen Daueranzeiger umfasst, der eine Zeitlänge für die zugehörige Antwort anzeigt.

Description:
HINTERGRUND

Aufgrund der ständig steigenden Verwendung von drahtlosen Geräten ist das vorhandene HF-Spektrum zunehmend belegt und überfüllt. Wenn immer mehr Geräte versuchen, sich dieselben Kommunikationskanäle zu teilen, kann die Verwendung von herkömmlichen Kommunikationsprotokollen verursachen, daß vorhandene Kanäle ihre Kapazitätsgrenze erreichen, was zu Netzüberlastung, Kommunikationsverzögerungen und manchmal sogar Dienstausfall führt. Zum Beispiel verwenden einige Kommunikationskanäle eine Abfragetechnik: ein Gerät, das Daten zum Senden aufweist, kann warten, bis es von einer Basisstation abgefragt wird. Nachdem es eine Erlaubnis zum Senden in der Form dieses Abfrage erhalten hat, kann das Gerät einen Teil oder die gesamten Daten senden, den bzw. die es zum Senden in einer Warteschlange hat. Diese Abfragetechnik kann verhindern, daß mehrere Geräte versuchen, gleichzeitig zu senden, und einander stören. Wenn die Antworten kurz sind und zahlreiche Geräte von der Basisstation auf diese Weise separat abgefragt werden, kann jedoch der Aufwand für dieses Abfrageprotokoll einen wesentlichen Teil der Bandbreite aufbrauchen, was zu einer ineffizienten Verwendung des Kanals führt. Eine Technik zur Reduzierung des durch diese Technik benötigten Aufwands fragt mehrere Geräte in derselben Abfrage ab. Diese Technik kann jedoch zusätzliche Probleme liefern, wenn mehrere Geräte auf die Abfrage zur selben Zeit antworten und somit einander stören.

Die US 6282187 B1 offenbart ein erstes elektronisches Gerät, das zum drahtlosen Senden einer Anfrage gestaltet ist, die umfasst: eine erste Adresse eines zweiten elektronischen Geräts und einen ersten Zeitverzögerungsanzeiger, der eine Zeit anzeigt, die das zweite elektronische Gerät warten muss, bevor es eine erste Antwort sendet, und eine zweite Adresse eines dritten elektronischen Geräts und einen zweiten Zeitverzögerungsanzeiger, der eine Zeit anzeigt, die das dritte elektronische Gerät warten muss, bevor es eine zweite Antwort sendet.

Ein vergleichbarer Offenbarungsgehalt findet sich in der US 6 021 137 A.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die Erfindung wird durch Bezugnahme auf die folgende Beschreibung und die beigefügten Zeichnungen verständlicher werden, die zur Darstellung von Ausführungsformen der Erfindung verwendet werden. In den Zeichnungen zeigt:

1 ein Diagramm eines Kommunikationsnetzes gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;

2 ein Zeitdiagramm einer Kommunikationsabfolge gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;

3 ein Flußdiagramm eines Verfahrens zum Betreiben einer Basisstation gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;

4 ein Flußdiagramm eines Verfahrens zum Betreiben eines Mobilgeräts gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;

5 ein Blockdiagramm einer Basisstation gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;

6 ein Blockdiagramm eines Mobilgeräts gemäß einer Ausführungsform der Erfindung; und

7 ein Diagramm einer Kommunikationsabfolge gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

In der folgenden Beschreibung werden zahlreiche spezielle Details dargestellt. Es versteht sich jedoch, daß Ausführungsformen der Erfindung ohne diese speziellen Details realisiert werden können. In anderen Beispielen sind allgemein bekannte Verfahren, Strukturen und Techniken nicht im Detail beschrieben worden, um das Verständnis der vorliegenden Erfindung nicht zu erschweren.

Bezugnahmen auf ”eine Ausführungsform”, ”Beispielausführungsform”, ”zahlreiche Ausführungsformen”, etc. geben an, daß die Ausführungsform(en) der Erfindung, die derart beschrieben ist/sind, ein besonderes Merkmal, eine besondere Struktur oder eine besondere Eigenschaft enthalten kann bzw. können. Aber nicht jede Ausführungsform enthält notwendigerweise das besondere Merkmal, die besondere Struktur oder besondere Eigenschaft. Ferner bezieht sich eine wiederholte Verwendung der Phrase ”in einer Ausführungsform” nicht notwendigerweise auf dieselbe Ausführungsform, obwohl dies der Fall sein kann.

In der folgenden Beschreibung und in den folgenden Ansprüchen können die Begriffe ”gekoppelt” und ”verbunden”, gemeinsam mit deren Ableitungen, verwendet werden. Es versteht sich, daß diese Begriffe nicht als Synonyme füreinander dienen sollen. Vielmehr kann in bestimmten Ausführungsformen ”verbunden” verwendet werden, um anzugeben, daß zwei oder mehr Elemente in einem direkten körperlichen oder elektrischen Kontakt zueinander stehen. ”Gekoppelt” kann bedeuten, daß zwei oder mehr Elemente entweder in direktem körperlichen oder elektrischen Kontakt stehen oder daß zwei oder mehr Elemente nicht in direktem Kontakt miteinander stehen, aber dennoch unverändert zusammenarbeiten oder miteinander in Wechselwirkung stehen.

In der hierin verwendeten Form, sofern nicht anders angegeben, gibt die Verwendung der Ordnungswörter ”erstes”, ”zweites”, ”drittes”, etc. zum Beschreiben eines gemeinsamen Gegenstands lediglich an, daß auf unterschiedliche Beispiele von ähnlichen Gegenständen Bezug genommen wird, und soll dies nicht bedeuten, daß die derart beschriebenen Gegenstände in einer bestimmten Reihenfolge, gleich ob zeitlich, räumlich, im Stellenwert oder in irgendeiner anderen Weise, vorgegeben werden müssen.

Der Begriff ”Prozessor” kann sich auf jede Einrichtung oder jeden Teil einer Einrichtung beziehen, die bzw. der elektronische Daten aus Registern und/oder Speicher verarbeitet, um die elektronischen Daten in andere elektronische Daten umzuwandeln, die in Registern und/oder Speicher gespeichert werden können. Eine ”Rechenplattform” kann einen oder mehrere Prozessor(en) umfassen.

Im Zusammenhang mit diesem Dokument kann der Begriff ”drahtlos” und seine Ableitungen verwendet werden, um Schaltungen, Geräte, Systeme, Verfahren, Techniken, Kommunikationskanäle etc. zu beschreiben, die Daten durch die Verwendung von modulierter elektromagnetischer Strahlung über ein nicht festes Medium übertragen können. Der Begriff soll nicht bedeuten, daß die zugehörigen Geräte keine Kabel enthalten, obwohl sie in gewissen Ausführungsformen dies nicht könnten.

An der üblichen Industrieterminologie festhaltend, können die Begriffe ”Basisstation”, ”Zugangspunkt” und ”AP” hierin synonym verwendet werden, um ein elektronisches Gerät zu beschreiben, das drahtlos und im wesentlichen simultan mit mehreren anderen elektronischen Geräten kommunizieren kann, während die Begriffe ”Mobilgerät” und ”STA” synonym verwendet werden können, um eines von diesen vielen anderen elektronischen Geräten zu beschreiben, die die Fähigkeit aufweisen, bewegt zu werden und weiterhin kommunizieren, obwohl eine Bewegung keine Bedingung darstellt. Der Schutzbereich der Erfindung ist jedoch nicht auf Geräte beschränkt, die mit diesen Begriffen bezeichnet sind.

In einigen Ausführungsformen der Erfindung kann eine Basisstation mehrere Mobilgeräte mit einer einzigen Übertragung bzw. Sendung abfragen, wobei die Mobilgeräte in einer speziellen Ordnung nach speziellen Verzögerungen antworten. Eine einzige Übertragung, die an mehrere Geräte adressiert ist, kann hierin als eine ”Gruppenruf”-Übertragung bezeichnet werden, obwohl der Schutzbereich von zahlreichen Ausführungsformen der Erfindung nicht auf mit diesem Begriff beschriebene Geräte beschränkt werden sollte.

1 zeigt ein Diagramm eines Kommunikationsnetzes gemäß einer Ausführungsform der Erfindung, das Gruppenrufabfragen verwenden kann. Eine Abfrage kann eine Aufforderung an das adressierte Gerät/die adressierten Geräte zum Antworten mit Senden von Daten sein. Für jedes adressierte Gerät kann die Abfrage eine Verzögerung spezifizieren, die das adressierte Gerät abwarten muß, bevor es antwortet, und die zahlreichen Verzögerungen können von der Basisstation so spezifiziert sein, daß die antwortenden Geräte nicht einander durch gleichzeitiges Senden stören. Die dargestellte Ausführungsform eines Netzes zeigt einen AP 110, der mit mehreren STAs 131134 kommunizieren kann. Obwohl AP 110 mit vier Antennen 120 gezeigt ist, können andere Ausführungsformen andere Anordnungen aufweisen (z. B. kann AP 110 eine, zwei, drei oder mehr als vier Antennen aufweisen). Jedes STA kann mindestens eine Antenne, als 121124 gezeigt, zum drahtlosen Kommunizieren mit dem AP 110 aufweisen. In einigen Ausführungsformen kann bzw. können die STA-Antenne(n) zum Rundstrahlen gestaltet sein, aber in anderen Ausführungsformen kann bzw. können die STA-Antenne(n) zum Richtstrahlen gestaltet sein. In einigen Ausführungsformen können sich die STAs an festen Orten befinden, aber in anderen Ausführungsformen können sich mindestens einige der STAs während und/oder zwischen Kommunikationsabfolgen bewegen. In einigen Ausführungsformen kann sich der AP 110 an einem festen Ort befinden, aber in anderen Ausführungsformen kann sich der AP 110 während und/oder zwischen Kommunikationsabfolgen bewegen.

2 zeigt ein Zeitdiagramm einer Kommunikationsabfolge gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. Beispielhaft weist die dargestellte Ausführungsform 5 STAs auf, die mit STA1 bis STA5 gekennzeichnet sind, aber der Schutzbereich ist nicht auf diese Menge beschränkt. Der AP kann jedes STA in einer Gruppe abfragen (z. B. in der dargestellten Ausführungsform eine Gruppe, die aus STA1–STA5 besteht), wobei die Abfrage jedes der ausgewählten STAs auffordert, eine Antwort zum AP zurückzusenden. Jede Antwort kann zu einem anderen Zeitpunkt erfolgen, so daß die Antworten von mehreren STAs einander nicht stören. In der dargestellten Ausführungsform werden alle fünf der relevanten STAs in einer einzigen Übertragung durch Verwendung einer Gruppenrufübertragung für eine Abfrage abgefragt. Eine Gruppenrufübertragung ist an mehrere spezielle Geräte adressiert, wobei erwartet wird, daß jedes auf den Inhalt der Übertragung agiert. Dies steht im Gegensatz zur üblicheren einzeladressierten Übertragung (an ein einziges spezielles Gerät adressiert) oder eine Rundsendung (die dazu vorgesehen sein kann, daß darauf von jedem Gerät agiert wird, das sie empfangen kann). In einigen Ausführungsformen kann die Gruppenrufabfrage in Form von Rundstrahlung gesendet werden, so daß alle STAs innerhalb eines Bereiches die Abfrage empfangen können, aber nur diejenigen, die adressiert sind, sollten darauf antworten, obwohl die Erfindung diesbezüglich nicht beschränkt ist. Gemeinsam mit seiner individuellen Adresse kann jedes adressierte STA auch einen individuellen Zeitanzeiger empfangen, der das STA anweist, eine bestimmte Zeitdauer zu warten, bevor es mit einer Antwort antwortet. In der dargestellten Ausführungsform von 2A sind die individuellen Zeitdauern als t1–t5 für jeweils STA1–STA5 gezeigt. In einigen Ausführungsformen kann der Zeitanzeiger eine einfache Ordnung (z. B. 1, 2, 3 etc.) sein, die das angegebene STA mit einem Zeitinkrement multiplizieren kann, um zu ermitteln, wie lange es warten soll, aber andere Ausführungsformen können andere Techniken verwenden (z. B. kann ein Anzeiger direkt in Zeiteinheiten ausgedrückt werden; tt kann unspezifiziert sein, aber üblicherweise versteht es sich, daß er einen bestimmten Wert etc. aufweist). Die Zeit tT für die Antworten ist in 2A als die Zeit zwischen der Antwortstartzeit (TST) und der Antwortendzeit (TET) gezeigt. TST kann auf irgendeinen zweckmäßigen Punkt eingestellt sein, der üblicherweise von dem AP und den adressierten STAs verstanden wird, wie zum Beispiel, ohne aber darauf beschränkt zu sein, das Ende der Abfrage.

Die Festlegung, welche STAs in einer Abfrage enthalten sein sollen, kann durch zahlreiche Faktoren bestimmt sein. Jedes der STAs kann vorangehend dem AP seine Präsenz nachgewiesen haben und kann Informationen über seine Adresse, Art der drahtlosen Kommunikation, mögliche Datenraten etc., bereitgestellt haben. Diese und/oder andere Faktoren können von dem AP bei der Festlegung berücksichtigt werden, welche STAs in derselben Abfragegruppe plaziert werden sollen. Wenn der AP keine zufriedenstellende Antwort von einem besonderen STA empfängt, kann dieses STA noch einmal abgefragt werden (z. B. in einer weiteren Gruppenrufabfrage mit anderen STAs, die in der ersten Abfrage nicht enthalten gewesen sein können).

3 zeigt ein Flußdiagramm eines Betriebsverfahrens gemäß einer Ausführungsform der Erfindung, das von einer Basisstation durchgeführt werden kann. In dem Floßdiagramm 300 kann eine Abfragegruppe bei 310 gebildet werden. Es können zahlreiche Kriterien verwendet werden, um zu bestimmen, welche der gegenwärtig zur Verfügung stehenden STAs der bestimmten Abfragegruppe zugeordnet werden sollen. Zum Beispiel kann bereits bekannt sein, daß sich einige STAs in einem Ruhemodus befinden, oder kann andernfalls bekannt sein, daß sie keine Daten zum Senden aufweisen, und diese STAs könnten aus der Abfragegruppe zugunsten von anderen STAs ausgeschlossen werden.

Nach der Entscheidung, welche STAs in der Gruppe enthalten sein sollen, kann der AP bei 320 jedem STA in der Gruppe eine andere Zeitverzögerung zuordnen. Diese Zeitverzögerungen können in jeder nützlichen Form vorliegen, z. B. einer direkten Zeitverzögerung, einer Menge von bekannten Zeitinkrementen, einer Rangordnung, die mit bekannten Zeitinkrementen multipliziert werden kann, etc. In einigen Ausführungsformen können die Zeitverzögerungen so bestimmt werden, daß jedem Gerät dieselbe Zeit zum Antworten wie den anderen Geräten zugeteilt wird, aber in anderen Ausführungsformen können in Abhängigkeit von zahlreichen Faktoren jedem Gerät unterschiedliche Zeitverzögerungen zugeteilt werden.

Die Zeitverzögerungen können auch Zeitdauern enthalten, hinsichtlich derer nicht erwartet wird, daß sie Übertragungen von den adressierten Geräten enthalten. Zum Beispiel können die Zeitverzögerungen eine Verzögerung zwischen dem Ende der Abfrage und dem Beginn der ersten Antwort enthalten. Diese Verzögerung kann eine kleine Lücke zwischen Nachrichtenrahmen (Short Interframe Space (SIFS)) sein, obwohl zahlreiche Ausführungsformen der Erfindung nicht auf diese Weise beschränkt sein können. Die Zeitverzögerungen können eine minimale Verzögerungszeit zwischen beliebigen zwei aufeinanderfolgenden Antworten enthalten, obwohl zahlreiche Ausführungsformen der Erfindung nicht in dieser Weise beschränkt sein können. Genannte Verzögerungen ”ohne Übertragung” können aus zahlreichen Gründen, wie zum Beispiel Zeit für die zahlreichen Geräte, um empfangene Information zu verarbeiten, Übergang zwischen Sende- und Empfangsmodus, etc. eingeführt sein. Bei 330 kann eine Gruppenrufabfrage übertragen bzw. gesendet werden, die die Adressen der STAs, die abgefragt werden, die Zeitverzögerungen für die STAs, die abgefragt werden, und beliebige andere Informationen enthält, die als nützlich in der Abfrage angesehen werden.

Nachdem die Abfrage gesendet worden ist und die Antwortdauer begonnen hat, kann der AP die erste Antwort bei 340 empfangen. Bei 350 kann der AP die empfangene Antwort verarbeiten und die verarbeiteten Informationen für eine Weiterverarbeitung zu einer späteren Zeit speichern. Das Ausmaß der Verarbeitung, die zu diesem Zeitpunkt durchgeführt wird, kann variieren (z. B. Digitalisieren des Signals und Speichern desselben für Weiterverarbeitung, Berechnung von Parametern, etc.).

Wenn weitere Antworten erwartet werden, kann der AP, wie bei 360 gezeigt, zu 340 zurückkehren, um die nächste Antwort zu empfangen. Die durch 340, 350 und 360 gebildete Schleife kann sich fortsetzen, bis alle STAs in der Abfragegruppe Zeit zum Antworten gehabt haben, wobei zu diesem Zeitpunkt diese Phase enden kann. Wenn irgendeines der abgefragten STAs nicht antwortet oder wenn die empfangene Antwort für den beabsichtigten Zweck nicht nützlich ist (z. B. aufgrund von verfälschten Daten), kann das STA zu einem späteren Zeitpunkt, möglicherweise in einer anderen Abfragegruppe, erneut abgefragt werden. Es kann eine maximale Anzahl von erneuten Versuchen für genannte Abfragen aufgestellt werden, obwohl der Schutzbereich von zahlreichen Ausführungsformen der Erfindung diesbezüglich nicht beschränkt ist.

4 zeigt ein Flußdiagramm eines Betriebsverfahrens gemäß einer Ausführungsform der Erfindung, das von einem Mobilgerät durchgeführt werden kann. In dem Flußdiagramm 400 kann bei 410 eine Gruppenrufabfrage empfangen werden, die die Adresse oder andere Kennung dieses Mobilgeräts enthält. Bei 420 kann der zu diesem Mobilgerät gehörige Zeitanzeiger aus der Gruppenrufabfrage extrahiert werden und kann eine Zeitverzögerung anhand des Zeitanzeigers ermittelt werden. Bei 430 kann das Mobilgerät warten, bis die bei 420 ermittelte Zeitverzögerung verstrichen ist. Die Zeitverzögerung kann von jedem brauchbaren Startpunkt gemessen werden, wie dies vorangehend beschrieben wurde. Bei Ablauf der Zeitverzögerung kann das Mobilgerät seine eigene Antwort bei 440 senden.

Ausführungsformen der Erfindung können in Hardware, Firmware oder Software oder einer Kombination derselben implementiert sein. Ausführungsformen der Erfindung können auch als auf einem maschinenlesbaren Medium gespeicherte Anweisungen implementiert sein, die von einer Verarbeitungsplattform gelesen und ausgeführt werden können, um die hierin beschriebenen Operationen durchzuführen. Ein maschinenlesbares Medium kann jede Einrichtung zum Speichern oder Senden von Informationen in einer von einer Maschine (z. B. einem Computer) lesbaren Form enthalten. Zum Beispiel kann ein maschinenlesbares Medium Nur-Lese-Speicher (Read Only Memory (ROM)), Direktzugriffsspeicher (Random Access Memory (RAM)), Magnetplattenspeichermedien, optische Speichermedien, Flash-Memory-Einrichtungen, elektrische, optische, akustische oder andere Formen von ausgebreiteten Signalen (z. B. Trägerwellen, Infrarotsignale, digitale Signale etc.) und anderes enthalten.

5 zeigt ein Blockdiagramm einer Basisstation gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. Eine Rechenplattform 550 kann einen oder mehrere Prozessor(en) enthalten, wobei der eine oder mindestens einer der Prozessoren ein digitaler Signalprozessor (Digital Signal Processor (DSP)) ist. In der dargestellten Ausführungsform weist der AP 110 vier Antennen 120 auf, aber andere Ausführungsformen können ein, zwei, drei oder mehr als vier Antennen aufweisen. Für jede Antenne kann eine Basisstation 110 einen Modulator/Demodulator 520, einen Analog-Digital-Wandler (Analog-To-Digital Converter (ADC)) 530 und einen Digital-Analog-Wandler (Digital-To-Analog Converter (DAC)) 540 aufweisen. Die Kombination von Demodulator-ADC kann empfangene Hochfrequenzsignale von der Antenne in digitale Signale umwandeln, die zur Verarbeitung durch die Rechenplattform 550 geeignet sind. In ähnlicher Weise kann die Kombination von DAC-Modulator digitale Signale von der Rechenplattenform 550 in Hochfrequenzsignale umwandeln, die zur Übertragung durch eine Antenne geeignet sind. Nach Bedarf können weitere Komponenten, die nicht gezeigt sind, in den dargestellten Blöcken enthalten sein, wie zum Beispiel, ohne aber darauf beschränkt zu sein, Verstärker Filter, Oszillatoren, mehrere DACs und/oder ADCs, wo nur einer gezeigt ist, etc.

6 zeigt ein Blockdiagramm eines Mobilgeräts gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. Die dargestellten Komponenten des Mobilgeräts 131 können eine Rechenplattenform 650, Antenne 121, einen Modulator/Demodulator 620, ADC 630 und DAC 640 enthalten, die hinsichtlich der Funktion ähnlich wie die ähnlich benannten Komponenten von 5 sind, aber in 6 ist das Gerät mit einer Einzelantenne(Modulator/Demodulator/ADC/DAC-Kombination gezeigt, und die Rechenplattenform 650 kann die vorangehend für ein Mobilgerät statt eine Basisstation beschriebenen Operationen durchführen, obwohl zahlreiche Ausführungsformen der Erfindung diesbezüglich nicht beschränkt sind.

7 zeigt ein Diagramm einer Kommunikationsabfolge gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. In der dargestellten Ausführungsform kann ein drahtloses Gerät (wie zum Beispiel eine Basisstation, obwohl einige Ausführungsformen der Erfindung diesbezüglich nicht beschränkt sind) eine an mehrere STAs adressierte Übertragung bzw. Sendung durchführen. Es sind drei STAs gezeigt, aber dieselben Prinzipien können mit jeder brauchbaren Anzahl STAs verwendet werden. Die Übertragung kann in Form einer Physical Layer Convergence Protocol Data Unit (PPDU) erfolgen, obwohl einige Ausführungsformen der Erfindung nicht auf diese Weise beschränkt sind. Die Übertragung kann mehrere Blöcke umfassen, wobei jeder Block an spezielle STAs adressiert ist. Jeder Block kann in Form einer Medium Access Control Protocol Data Unit (MPDU) vorliegen, obwohl einige Ausführungsformen der Erfindung nicht auf diese Weise beschränkt sind. In der dargestellten Ausführungsform umfaßt jeder Block zahlreiche Informationen, wie 1) eine Adresse, die spezifiziert, welches STA adressiert ist, 2) einen Versatz, der spezifiziert, wie lange nach Beendigung der Übertragung durch die Basisstation das STA warten sollte, bis es mit seiner Antwort beginnt, und 3) eine Dauer, die spezifiziert, wie lange das STA antworten muß. Jeder Versatz und seine zugehörige Dauer können in Kombination das Äquivalent von einer der Zeitdauern t1, t2, etc. sein, die in 2 gezeigt sind.

Die Basisstation kann die zu spezifizierenden Versätze und Dauern unter Verwendung von zahlreichen Kriterien ermitteln. Zum Beispiel kann der erste Versatz auf einer Festlegung basieren, wie lange das adressierte STA benötigt, um zu erkennen, daß es adressiert wird, und sich selbst zur Übertragung vorzubereiten, und auf einer Bestimmung, wie lange die Basisstation zum Umschalten auf einen Empfangsmodus nach Beendigung ihrer Übertragung benötigt. In einigen Ausführungsformen kann der erste Versatz so festgelegt werden, daß er einen minimalen Wert von irgendeiner vorab definierten Zeitdauer, zum Beispiel einer Lücke zwischen Nachrichtenrahmen (Short Interframe Space (SIFS)), aufweist. Die erste Dauer kann auf zahlreichen Kriterien basieren. Zum Beispiel können einige Ausführungsformen vorschreiben, daß das adressierte STA seine Antwort innerhalb der angezeigten Zeitdauer beenden muß, selbst wenn es zusätzliche Daten zum Senden hat, während andere Ausführungsformen andere Techniken verwenden können (z. B. Ermittlung vor der Abfrage, wie viele Daten das STA senden muß, und Spezifizieren einer Dauer, die der Datenmenge Rechnung tragen wird). Es können auch andere Techniken verwendet werden.

Der zweite Versatz kann auf dem ersten Versatz und der ersten Dauer basieren. In einigen Ausführungsformen ist der zweite Versatz gleich dem ersten Versatz plus die erste Dauer. Alternativ kann der zweite Versatz gleich der Summe dieser beiden Zeitdauern plus zusätzliche Zeit sein. Genannte zusätzliche Zeit kann zum Beispiel eine definierte Verzögerung zwischen dem Ende der Antwort von dem ersten STA und dem Beginn der Antwort von dem zweiten STA sein, obwohl zahlreiche Ausführungsformen der Erfindung diesbezüglich nicht beschränkt sind. Sofern enthalten, kann genannte zusätzliche Zeit auf zahlreiche Arten ermittelt werden, wie zum Beispiel, ohne aber darauf beschränkt zu sein, die Fähigkeit der Basisstation, vom Empfangen von Daten von einem STA auf Empfangen von Daten von einem anderen STA umzuschalten. Wie vorher kann die zweite Dauer auch auf zahlreiche Arten ermittelt werden. In einigen Ausführungsformen kann die Zeit zum Umschalten zwischen Empfangen von Daten von verschiedenen STAs geringer als die Zeit zum Umschalten zwischen Senden und Empfangen sein.

In einer ähnlichen Weise kann der dritte Versatz den zweiten Versatz plus die zweite Dauer umfassen und kann er möglicherweise zusätzliche Zeit auch enthalten, während die dritte Dauer auf zahlreiche Arten ermittelt werden kann. Dieselben Techniken können erweitert werden, um zusätzliche Versätze und Dauern für zusätzliche STAs einzuschließen. In einigen Ausführungsformen können die zahlreichen Versätze auf unterschiedliche Arten ermittelt werden (z. B. können einige Versätze zusätzliche Zeit zwischen Antworten enthalten, während andere dies nicht machen), und/oder die zahlreichen Dauern können auf zahlreiche Arten ermittelt werden (z. B. kann einigen STAs ausreichend Zeit gewährt werden, um alle in einer Warteschlange befindlichen Daten zu senden, während andere auf einer definierte Antwortzeit beschränkt sind, unabhängig davon, wie viele Daten sie zum Senden in einer Warteschlange eingereiht haben). Einige Ausführungsformen können andere Faktoren zur Bestimmung von Versätzen verwenden.

Die Antworten von den STAs können zahlreiche Formate aufweisen. Zum Beispiel kann in einigen Ausführungsformen die Antwort von einem STA eine PPDU umfassen, die wiederum mehrere MPDUs umfassen kann, aber andere Ausführungsformen können andere Techniken verwenden.

Die vorangehende Beschreibung dient nur zu Darstellungszwecken und nicht zur Einschränkung. Es werden zahlreiche Varianten für den Fachmann auf dem Gebiet ersichtlich sein. Diese Varianten sollen in den zahlreichen Ausführungsformen der Erfindung enthalten sein, die nur durch den Geist und den Schutzbereich der beigefügten Ansprüche begrenzt ist.