Title:
Drehmomentübertragungsvorrichtung mit einem Gleichlaufgelenk-Abtrieb
Kind Code:
T5


Abstract:

Drehmomentübertragungsvorrichtung mit einem darin integrierten Gleichlaufgelenk, umfassend:
ein Gleichlaufgelenk, umfassend ein Gelenkaußenteil, das drehbar innerhalb der Drehmomentübertragungsvorrichtung montiert ist; sowie ein Gelenkinnenteil, das in dem genannten Gelenkaußenteil angeordnet und wirksam mit dem genannten Gelenkaußenteil über eine oder mehrere drehmomentübertragende Kugeln verbunden ist;
einen Antriebsmechanismus, der mit dem genannten Gelenkaußenteil des genannten Gleichlaufgelenks verbunden ist, wobei der genannte Antriebsmechanismus Drehmoment, das von einer Antriebswelle in die Drehmomentübertragungsvorrichtung eingeleitet wird, auf das genannte Gelenkaußenteil des genannten Gleichlaufgelenks überträgt, so daß das genannte Gelenkaußenteil das genannte Gelenkinnenteil antreibt; und
eine Abtriebswelle, die drehbar mit dem genannten Gelenkinnenteil des Gleichlaufgelenks verbunden ist.




Inventors:
Wormsbächer, Hans (Lake Orion, Mich., US)
Genway-Haden, Robert (Rochester Hills, Mich., US)
Kuczera, Ramon (Clarkston, Mich., US)
Pallante, Thomas (Waterford, Mich., US)
Hahn, Steven (Shelby Township, Mich., US)
Application Number:
DE112004002218A
Publication Date:
10/19/2006
Filing Date:
11/18/2004
Assignee:
GKN Driveline North America, Inc. (Auburn Hills, Mich., US)



Attorney, Agent or Firm:
Harwardt Neumann Patent- und Rechtsanwälte (Siegburg)
Claims:
1. Drehmomentübertragungsvorrichtung mit einem darin integrierten Gleichlaufgelenk, umfassend:
ein Gleichlaufgelenk, umfassend ein Gelenkaußenteil, das drehbar innerhalb der Drehmomentübertragungsvorrichtung montiert ist; sowie ein Gelenkinnenteil, das in dem genannten Gelenkaußenteil angeordnet und wirksam mit dem genannten Gelenkaußenteil über eine oder mehrere drehmomentübertragende Kugeln verbunden ist;
einen Antriebsmechanismus, der mit dem genannten Gelenkaußenteil des genannten Gleichlaufgelenks verbunden ist, wobei der genannte Antriebsmechanismus Drehmoment, das von einer Antriebswelle in die Drehmomentübertragungsvorrichtung eingeleitet wird, auf das genannte Gelenkaußenteil des genannten Gleichlaufgelenks überträgt, so daß das genannte Gelenkaußenteil das genannte Gelenkinnenteil antreibt; und
eine Abtriebswelle, die drehbar mit dem genannten Gelenkinnenteil des Gleichlaufgelenks verbunden ist.

2. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Innenkammer des genannten Gelenkaußenteils nicht mit einem Innenraum der Drehmomentübertragungsvorrichtung in Strömungsverbindung ist.

3. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 1, ferner umfassend einen Kugelkäfig, der innerhalb des genannten Gelenkaußenteils angeordnet ist, wobei der genannte Kugelkäfig eine Mehrzahl von Öffnungen in seiner Fläche aufweist, in der die genannten drehmomentübertragenden Kugeln positioniert sind, wobei das genannte Gelenkinnenteil innerhalb des genannten Kugelkäfigs angeordnet ist.

4. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei der genannte Antriebsmechanismus eine Kettentriebanordnung ist, die ein Kettenrad umfaßt, das drehfest mit dem genannten Gelenkaußenteil verbunden ist und eine Kette, die mit dem genannten Kettenrad zusammenwirkt und auch wirksam mit der genannten Antriebswelle verbunden ist.

5. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei der genannte Antriebsmechanismus ein Kegelrad-Drehmomentübertragungssystem ist, wobei ein erster Satz von Kegelrädern Drehmoment von der genannten Antriebswelle zu einem zweiten Satz von Kegelrädern überträgt, der mit dem genannten Gelenkaußenteil verbunden ist.

6. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei der genannte Antriebsmechanismus ein Zahnradübertragungssystem ist, das ein erstes Antriebszahnrad umfaßt, das auf der genannten Antriebswelle sitzt und mit einem Schnelllaufzahnrad kämmt, welches mit einer Zwischenradwelle verbunden ist, sowie ein zweites Antriebszahnrad, das mit dem genannten Gelenkaußenteil verbunden ist.

7. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei das genannte Gelenkaußenteil drehbar innerhalb der Drehmomentübertragungsvorrichtung durch zumindest ein Lager gehalten wird.

8. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 4, wobei das genannte Gelenkaußenteil drehbar durch ein Paar von Wälzlagersätzen gehalten wird, wobei der genannte erste Satz von Wälzlagern an einem Endabschnitt der Drehmomentübertragungsvorrichtung entgegengesetzt von der genannten Abtriebswelle angeordnet ist und wobei ein zweiter Satz von Wälzlagern an einem vorderen Abschnitt des genannten Kettenrades angeordnet ist, das an dem genannten Gelenkaußenteil befestigt ist.

9. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 1, ferner umfassend eine Dichtmanschette, die um die genannte Abtriebswelle herum angeordnet ist, um das genannte Gleichlaufgelenk abzudichten.

10. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 9, wobei ein Ende der genannten Manschette mit dem genannten Kettenrad verbunden ist, so daß die genannte Manschette mit der genannten Abtriebswelle umläuft.

11. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 10, ferner umfassend eine ringförmige Abdeckung, die zwischen einem vorderen Abschnitt des genannten Kettenrades und einer Halterung der Drehmomentübertragungsvorrichtung angeordnet ist.

12. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 9, wobei ein Ende der genannten Manschette an einer Halterung der Drehmomentübertragungsvorrichtung befestigt ist und die genannte Manschette um die genannte Abtriebswelle durch zumindest ein Lager dergestalt gehalten ist, daß sich die genannte Manschette nicht mit der genannten Antriebswelle dreht.

13. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 12, wobei das genannte Ende der genannten Manschette an der genannten Halterung durch eine Halteklammer befestigt ist, die über das genannte Ende der genannten Manschette durch Quetschverbindung angebracht ist

14. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Gleichlaufgelenk ein Verschiebegelenk ist.

15. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Drehmomentübertragungsvorrichtung ein Verteilergetriebe ist.

16. Drehmomentübertragungsvorrichtung mit einem darin integrierten Gleichlaufgelenk, umfassend:
ein Gleichlaufgelenk, umfassend ein Gelenkaußenteil, das drehbar innerhalb der Drehmomentübertragungsvorrichtung montiert ist, wobei das genannte Gelenkaußenteil ferner ein Ansatzteil aufweist, das sich seitlich vom Hauptkörperabschnitt davon erstreckt, und ein Gelenkinnenteil, das im genannten Gelenkaußenteil angeordnet und wirksam mit dem genannten Gelenkaußenteil über eine oder mehrere drehmomentübertragende Kugeln verbunden ist;
einen Antriebsmechanismus, der mit dem genannten Ansatzteil verbunden ist, wobei der genannte Antriebsmechanismus ein von einer Antriebswelle in die Drehmomentübertragungsvorrichtung eingeleitetes Drehmoment auf das genannte Gelenkaußenteil des genannten Gleichlaufgelenks überträgt, so daß das genannte Gelenkaußenteil das genannte Gelenkinnenteil antreibt; und
eine Abtriebswelle, die drehbar mit dem genannten Gelenkinnenteil des Gleichlaufgelenks verbunden ist.

17. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 16, ferner umfassend einen Kugelkäfig, der innerhalb des genannten Gelenkaußenteils angeordnet ist, wobei der genannte Kugelkäfig eine Mehrzahl von Öffnungen in einer Fläche davon aufweist, in der die genannten drehmomentübertragenden Kugeln gehalten werden, wobei das genannte Gelenkinnenteil innerhalb des genannten Kugelkäfigs angeordnet ist.

18. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 16, wobei der genannte Antriebsmechanismus eine Kettentriebanordnung ist, die ein Kettenrad umfaßt, das fest mit dem genannten Ansatzteil des genannten Gelenkaußenteils verbunden ist sowie eine Kette, die mit dem genannten Kettenrad zusammenwirkt und auch wirksam mit der genannten Antriebswelle verbunden ist.

19. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 16, wobei der genannte Antriebsmechanismus ein Kegelrad-Drehmomentübertragungssystem ist, wobei ein erster Satz von Kegelrädern Drehmoment von der genannten Antriebswelle zu einem zweiten Satz von Kegelrädern überträgt, der mit dem Gelenkaußenteil verbunden ist.

20. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 16, wobei der genannte Antriebsmechanismus ein Zahnradübertragungssystem ist, das ein erstes Antriebszahnrad umfaßt, das auf der genannten Antriebswelle montiert ist und mit einem Schnelllaufzahnrad kämmt, welches mit einer Zwischenradwelle verbunden ist, sowie ein zweites Antriebszahnrad, das mit dem Gelenkaußenteil verbunden ist.

21. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 16, wobei das genannte Gelenkaußenteil drehbar innerhalb der Drehmomentübertragungsvorrichtung durch ein Lagerpaar gehalten wird, das an einer Außenfläche des genannten Hauptkörperabschnitts des genannten Gelenkaußenteils und an einer Innenfläche der Drehmomentübertragungsvorrichtung befestigt ist.

22. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 16, ferner umfassend eine Dichtmanschette, die um die genannte Abtriebswelle herum angeordnet ist, um das genannte Gleichlaufgelenk abzudichten.

23. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 22, wobei ein ringförmiges Ende der genannten Manschette an einer Halterung der Drehmomentübertragungsvorrichtung durch einen Befestigungsbauteil festgelegt ist, das über dem genannten ringförmigen Ende durch Quetschverbindung angebracht ist, und wobei die genannte Manschette ferner einen Befestigungsbund umfaßt, der an einem Lager festgelegt ist, das mit der genannten Abtriebswelle dergestalt in Kontakt ist, daß sich die genannte Manschette nicht mit der genannten Abtriebswelle dreht.

24. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 23, ferner umfassend eine Schirmkappe, die um die genannte Abtriebswelle herum angeordnet ist, wobei die genannte Schirmkappe einen Endabschnitt aufweist, der an einer Innenwand der genannten Halterung anliegt.

25. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 23, ferner umfassend eine zweiteilige Abdeckung, die sich um die genannte Abtriebswelle herum erstreckt, wobei die genannte Abdeckung einen ersten Abschnitt aufweist, der ein Endelement hat, das an einer Innenfläche der genannten Halterung anliegt und einen zweiten Abschnitt, der zwischen einer Innenfläche des genannten Kugelkäfigs und einer Innenfläche des genannten ersten Abschnitts angeordnet ist.

26. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 22, wobei die genannte Manschette mit der genannten Abtriebswelle umläuft und einen Endabschnitt aufweist, der mit einer Manschettenabdeckung verbunden ist, die innerhalb einer Öffnung der genannten Halterung angeordnet ist, wobei die genannte Manschettenabdeckung ein Befestigungsende aufweist, das an einem Ende des genannten Gelenkaußenteils montiert ist.

27. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 22, wobei die genannte Manschette gegenüber der genannten Abtriebswelle nicht drehend ist und mit der genannten Abtriebswelle mittels eines Lagers verbunden ist und wobei ein entgegengesetztes Ende der genannten Manschette an einer Außenfläche der genannten Halterung montiert ist.

28. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 27, ferner umfassend eine Ringdichtung, die zwischen einem Ende des genannten Gelenkaußenteils und einer Innenfläche der genannten Halterung vorgesehen ist.

29. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 16, wobei das Gleichlaufgelenk ein Verschiebegelenk ist.

30. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 16, wobei die Drehmomentübertragungsvorrichtung ein Verteilergetriebe ist.

31. Drehmomentübertragungsvorrichtung mit einem darin integrierten Gleichlaufgelenk , umfassend:
ein Gleichlaufgelenk, umfassend ein Gelenkaußenteil, das drehbar innerhalb der Drehmomentübertragungsvorrichtung (10) montiert ist, und ein Gelenkinnenteil, das innerhalb des genannten Gelenkaußenteils angeordnet ist und wirksam mit dem genannten Gelenkaußenteil über eine oder mehrere drehmomentübertragende Kugeln verbunden ist;
einen Kettentrieb-Antriebsmechanismus, umfassend ein Kettenrad, das fest an einer Außenfläche des Gelenkaußenteils an einem vorderen Ende davon angebracht ist, und eine Kette, die mit dem genannten Kettenrad zusammenwirkt und auch wirksam mit einer Antriebswelle verbunden ist;
wobei der genannte Kettentrieb-Antriebsmechanismus Drehmoment, das von der genannten Antriebswelle eingeleitet wird, zu dem genannten Gelenkaußenteil des genannten Gleichlaufgelenks dergestalt überträgt, daß das genannte Gelenkaußenteil das genannte Gelenkinnenteil antreibt; und
eine Abtriebswelle, die drehbar mit dem genannten Gelenkinnenteil des Gieichlaufgelenks verbunden ist.

32. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 31, ferner umfassend zumindest ein Lager, das mit einer Außenfläche eines rückseitigen Endes des genannten Gelenkaußenteils und mit einer Innenfläche der Drehmomentübertragungsvorrichtung verbunden ist.

33. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 31, ferner umfassend einen Kugelkäfig, der innerhalb des genannten Gelenkaußenteils angeordnet ist, wobei der genannte Kugelkäfig eine Mehrzahl von Öffnungen in einer Fläche davon aufweist, in der die genannten drehmomentübertragenden Kugeln positioniert sind, wobei das genannte Gelenkinnenteil innerhalb des genannten Kugelkäfigs angeordnet ist.

34. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 31, ferner umfassend eine Nabe, die fest mit einer Halterung verbunden ist, die an der Drehmomentübertragungsvorrichtung befestigt ist, wobei die genannte Nabe eine Durchgangsbohrung aufweist, durch die sich die genannte Abtriebswelle erstreckt.

35. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 34, wobei die genannte Nabe ferner zumindest ein Lager aufweist, wobei das genannte Lager mit der genannten Abtriebswelle in Kontakt ist.

36. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 34, ferner umfassend ein Dichtungselement, das zwischen der genannten Abtriebswelle und einer Innenwand der genannten Nabe angeordnet ist, wobei das genannte Dichtungselement an einem vorderen Ende der genannten Nabe so angeordnet ist, daß es Lager schützt und verhindert, daß Fremdkörper in die Drehmomentübertragungsvorrichtung gelangen.

37. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 31, ferner umfassend eine Dichtmanschette, deren erstes Ende fest mit einem vorderen Endabschnitt des genannten Kettenrades verbunden und deren zweites Ende fest mit der genannten Abtriebswelle verbunden ist.

38. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 31, wobei die Drehmomentübertragungsvorrichtung ein Verteilergetriebe ist.

39. Drehmomentübertragungsvorrichtung mit einem darin integrierten Gleichlaufgelenk, umfassend:
ein Gleichlaufgelenk, umfassend ein Gelenkaußenteil, das drehbar innerhalb der Drehmomentübertragungsvorrichtung montiert ist, sowie ein Gelenkinnenteil, das innerhalb des genannten Gelenkaußenteils angeordnet und wirksam mit dem genannten Gelenkaußenteil über eine oder mehrere drehmomentübertragende Kugeln verbunden ist;
einen Antriebsmechanismus, der mit dem genannten Gelenkaußenteil des genannten Gleichlaufgelenks verbunden ist, wobei der genannte Antriebsmechanismus Drehmoment, das von einer Antriebswelle in die Drehmomentübertragungsvorrichtung eingeleitet wird, auf das genannte Gelenkaußenteil des genannten Gleichlaufgelenks dergestalt überträgt, daß das genannte Gelenkaußenteil das genannte Gelenkinnenteil antreibt; und
eine Abtriebswelle, die drehbar mit dem genannten Gelenkinnenteil des genannten Gleichlaufgelenks verbunden ist und die an einer Nabe zusammen mit einer Abdeckung, durch welche sich die genannte Abtriebswelle erstreckt, unter einem vorbestimmten Winkel fixiert ist.

40. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 39, wobei das genannte Gelenkaußenteil drehbar innerhalb der Drehmomentübertragungsvorrichtung von ersten und zweiten Lagern gehalten wird, wobei das genannte erste Lager mit einem entfernten Ende des genannten Gelenkaußenteils und der Innenfläche der Drehmomentübertragungsvorrichtung verbunden ist und wobei das genannte zweite Lager mit einer Außenfläche eines vorderen Endes des genannten Gelenkaußenteils und der genannten Innenfläche der Drehmomentübertragungsvorrichtung verbunden ist.

41. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 39, wobei die genannte Nabe ein separates Bauteil ist, das fest mit der genannten Abdeckung verbunden ist, wobei die genannte Abdeckung fest an der genannten Drehmomentübertragungsvorrichtung angebracht ist.

42. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 39, ferner umfassend eine Dichtmanschette, die um die genannte Abtriebswelle herum angeordnet und mit der Drehmomentübertragungsvorrichtung verbunden ist.

43. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 42, wobei die genannte Manschette ein erstes Ende aufweist, das mit der Drehmomentübertragungsvorrichtung an einer Außenfläche davon verbunden ist sowie ein zweites Ende, das innenliegend im genannten ersten Ende angeordnet und mit einem Innenabschnitt des Gelenkaußenteils verbunden ist und einen Dichtlippenbereich umfaßt, der sich von den genannten ersten und zweiten Enden weg erstreckt und mit der Abtriebswelle in Kontakt ist.

44. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 39, wobei die genannte Abdeckung eine eingebaute Nabe umfaßt.

45. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 44, ferner umfassend eine Ringdichtung, die einen vorderen Abschnitt des Gelenkaußenteils so umgibt, daß sie zwischen der genannten Drehmomentübertragungsvorrichtung und dem genannten Gelenkaußenteil eingelegt ist.

46. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 45, ferner umfassend eine zweite Ringdichtung, die zwischen Abdeckung und Drehmomentübertragungsvorrichtung vorgesehen ist.

47. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 44, wobei die genannte Abdeckung darüber hinaus einen umlaufenden Vorsprung umfaßt, der sich über eine vorbestimmte Distanz innerhalb der Innenbohrung des Gelenkaußenteils erstreckt.

48. Drehmomentübertragungsvorrichtung mit einem darin integrierten Gleichlaufgelenk, umfassend:
ein Gleichlaufgelenk, umfassend ein Gelenkaußenteil, das drehbar innerhalb der Drehmomentübertragungsvorrichtung montiert ist, sowie ein Gelenkinnenteil, das innerhalb des genannten Gelenkaußenteils angeordnet und wirksam mit dem genannten Gelenkaußenteil über eine oder mehrere drehmomentübertragende Kugeln verbunden ist;
einen Antriebsmechanismus, der mit dem genannten Gelenkaußenteil des genannten Gleichlaufgelenks verbunden ist, wobei der genannte Antriebsmechanismus Drehmoment, das von einer Antriebswelle in die Drehmomentübertragungsvorrichtung eingeleitet wird, auf das genannte Gelenkaußenteil des genannten Gleichlaufgelenks dergestalt überträgt, daß das genannte Gelenkaußenteil das genannte Gelenkinnenteil antreibt;
eine Abtriebswelle, die drehbar mit dem genannten Gelenkinnenteil des genannten Gleichlaufgelenks verbunden ist; und
ein Dämpfungselement, das dem genannten Gelenkaußenteil des genannten Gleichlaufgelenks zugeordnet ist.

49. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 48, wobei das genannte Dämpfungselement zwischen einer Außenfläche des genannten Gelenkaußenteils und einem Abschnitt des genannten Antriebsmechanismus angeordnet ist, der mit dem genannten Gelenkaußenteil verbunden ist.

50. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 49, wobei das genannte Dämpfungselement eine Ringform aufweist.

51. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 48, wobei das genannte Gelenkaußenteil eine erste Mehrzahl von Zähnen aufweist, die sich von einer Außenfläche davon erstrecken; wobei ein Abschnitt des genannten Antriebsmechanismus eine zweite Mehrzahl von Zähnen aufweist, die sich von einer Innenfläche davon erstrecken; die Größe der genannten zweiten Mehrzahl von Zähnen ist kleiner ausgeführt als Zwischenräume, die zwischen der benachbarten ersten Mehrzahl von Zähnen des Gelenkaußenteils ausgebildet sind, wobei die genannte zweite Mehrzahl von Zähnen mit der ersten Mehrzahl von Zähnen des genannten Gelenkaußenteils in Eingriff ist, und wobei das genannte Dämpfungselement zwischen benachbarten Seitenwänden der miteinander im Eingriff befindlichen ersten und zweiten Mehrzahl von Zähnen angeordnet ist.

52. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 51, wobei der genannte Antriebsmechanismus ein Kettentrieb-Antriebsmechanismus ist.

53. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 49, wobei das genannte Gelenkaußenteil eine erste Mehrzahl von Teilkanälen aufweist, die an einer Außenfläche ausgebildet und in axialer Richtung dazu angeordnet ist;
ein Abschnitt des genannten Antriebsmechanismus eine zweite Mehrzahl von Teilkanälen in einer Axialrichtung aufweist, deren Form der der genannten ersten Mehrzahl von Teilkanälen entspricht;
die genannte erste und die genannte zweite Mehrzahl von Teilkanälen kooperieren, um eine Mehrzahl von Öffnungen zu bilden; und
jede der genannten Öffnungen eine Feder aufnimmt.

54. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 53, wobei der genannte Antriebsmechanismus ein Kettentrieb-Antriebsmechanismus ist.

55. Drehmomentübertragungsvorrichtung mit einem darin integrierten Gleichlaufgelenk, umfassend:
ein Gleichlaufgelenk, umfassend ein Gelenkaußenteil, das drehbar innerhalb der Drehmomentübertragungsvorrichtung montiert ist, sowie ein Gelenkinnenteil, das innerhalb des genannten Gelenkaußenteils angeordnet und wirksam mit dem genannten Gelenkaußenteil über eine oder mehrere drehmomentübertragende Kugeln verbunden ist;
einen Antriebsmechanismus, der mit dem genannten Gelenkaußenteil des genannten Gleichlaufgelenks verbunden ist, wobei der genannte Antriebsmechanismus Drehmoment, das von einer Antriebswelle in die Drehmomentübertragungsvorrichtung eingeleitet wird, auf das genannte Gelenkaußenteil des genannten Gleichlaufgelenks dergestalt überträgt, daß das genannte Gelenkaußenteil das genannte Gelenkinnenteil antreibt;
eine Abtriebswelle, die drehbar mit dem genannten Gelenkinnenteil des genannten Gleichlaufgelenks verbunden ist; und
ein Schmiersystem, das wirksam mit dem genannten Gelenkaußenteil verbunden ist, wobei das genannte Schmiersystem mit einer Innenkammer des genannten Gleichlaufgelenks in Strömungsverbindung ist.

56. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 55, wobei das genannte Schmiersystem eine Leitung umfaßt, die ein erstes Ende aufweist, das mit einer Pumpe strömungsverbunden ist und sich nach außen und durch die Drehmomentübertragungsvorrichtung erstreckt, sowie ein zweites Ende, das eine Düse mit zumindest einer Öffnung aufweist, die innerhalb der genannten Innenkammer angeordnet ist.

57. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 55, wobei das genannte Schmiersystem ferner eine Leitung umfaßt, die wirksam mit einer Pumpe verbunden ist und auch mit einem Kanal strömungsverbunden ist, der zwischen einer Außenfläche des genannten Gelenkaußenteils und der genannten Innenkammer des genannten Gleichlaufgelenks, nächst dem genannten Gelenkinnenteil, verläuft.

58. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 57, ferner umfassend eine Kappe, die an einer Außenfläche des genannten Gelenkaußenteils fixiert ist, wobei die genannte Kappe die genannte Leitung aufnimmt und zu einer Öffnung des genannten Kanals fluchtend ausgerichtet ist.

59. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 58, wobei die genannte Kappe ferner eine Umfangseinkerbung umfaßt, die nächst der Öffnung des genannten Kanals ausgebildet ist.

60. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 55, wobei das genannte Gelenkaußenteil eine erste Mehrzahl von Schmierkanälen aufweist, die sich von einer Außenfläche des genannten Gelenkaußenteils zu einer Innenkammer des genannten Gleichlaufgelenks erstrecken.

61. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 60, ferner umfassend eine konische Umlenkvorrichtung, die innerhalb eines Endes des genannten Gelenkaußenteils angeordnet ist, wobei einer der genannten Mehrzahl der genannten Schmierkanäle benachbart zur genannten konischen Umlenkvorrichtung angeordnet ist, um der genannten konischen Umlenkvorrichtung Schmierstoff zuzuführen.

62. Drehmomentübertragungsvorrichtung mit einem ihr zugeordneten Gleichlaufgelenk, umfassend:
ein Gleichlaufgelenkgehäuse, das an einem Endabschnitt der Drehmomentübertragungsvorrichtung angebracht ist;
ein Gleichlaufgelenk, das an dem genannten Gleichlaufgelenkgehäuse angeordnet ist, wobei das genannte Gleichlaufgelenk ferner ein Gelenkaußenteil, das drehbar innerhalb des Gleichlaufgelenkgehäuses montiert ist, sowie zumindest ein Gelenkinnenteil, das innerhalb des genannten Gelenkaußenteils angeordnet und wirksam mit dem genannten Gelenkaußenteil über eine oder mehrere drehmomentübertragende Kugeln verbunden ist, umfaßt;
einen Wellenzapfen, der drehbar innerhalb der Drehmomentübertragungsvorrichtung montiert ist, wobei der genannte Wellenzapfen ferner ein Ende aufweist, das sich durch eine in der Drehmomentübertragungsvorrichtung benachbart zum genannten Gleichlaufgelenkgehäuse ausgebildete Öffnung in das genannte Gleichlaufgelenkgehäuse und in eine Bohrung innerhalb des Gelenkinnenteils hineinerstreckt;
einen Antriebsmechanismus, der mit dem genannten Wellenzapfen verbunden ist, wobei der genannte Wellenzapfen Drehmoment zu dem genannten Gelenkinnenteil dergestalt überträgt, daß das genannte Gelenkinnenteil das genannte Gelenkaußenteil antreibt;
ein Abtriebselement, das drehbar mit dem genannten Gleichlaufgelenk verbunden ist.

63. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 62, wobei der genannte Antriebsmechanismus ein Kettentriebmechanismus ist.

64. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 62, wobei die Drehmomentübertragungsvorrichtung ein Verteilergetriebe ist.

65. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 62, wobei der genannte Wellenzapfen eine Bohrung umfaßt, durch die ein Schmiermittel zu dem Gleichlaufgelenkgehäuse gelangen kann.

66. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 65, ferner umfassend eine oder mehrere Kanäle, die sich durch den genannten Wellenzapfen erstrecken, wobei die genannten Kanäle ein erstes Ende aufweisen, das zu einem Innenraum des Gleichlaufgelenkgehäuses offen ist und ein zweites Ende, das zu der genannten Bohrung des genannten Wellenzapfens offen ist.

67. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 65, ferner umfassend einen wahlweise lösbaren Stopfen, der innerhalb der genannten Bohrung vorgesehen ist.

68. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 62, wobei das genannte Abtriebselement ein Flansch ist, der mit dem Gelenkaußenteil verbunden ist, wobei der genannte Flansch mit einer Gelenkwelle dergestalt verbindbar ist, daß das Gelenkaußenteil den Flansch dreht und der genannte Flansch die Gelenkwelle dreht.

69. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 68, ferner umfassend ein Dichtungsbauteil, das zwischen dem genannten Gleichlaufgelenkgehäuse und einer Außenfläche des genannten Flansches angeordnet ist.

70. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 62, wobei das genannte Gleichlaufgelenk ein erstes und ein zweites Gelenkinnenteil umfaßt, die innerhalb des genannten Gelenkaußenteils angeordnet sind, wobei das genannte Ende der genannten Flanschwelle mit dem genannten ersten Gelenkinnenteil zusammenwirkt und das genannte zweite Gelenkinnenteil mit einer Welle zusammenwirkt, um Drehmoment zu einem Differential zu übertragen.

71. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 70, wobei das genannte Gelenkaußenteil eine erste und eine zweite Bohrung aufweist, wobei das genannte erste Gelenkinnenteil innerhalb der genannten ersten Bohrung aufgenommen ist und das genannte zweite Gelenkinnenteil in der genannten zweiten Bohrung angeordnet ist.

72. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 71, ferner umfassend einen Verbindungsgang zwischen der genannten ersten und der genannten zweiten Bohrung.

73. Drehmomentübertragungsvorrichtung mit einem ihr zugeordneten Gleichlaufgelenk, umfassend:
ein Gleichlaufgelenkgehäuse, das an einem Endabschnitt der Drehmomentübertragungsvorrichtung angebracht ist;
ein Gleichlaufgelenk, das teilweise innerhalb des genannten Gleichlaufgelenkgehäuses und der Drehmomentübertragungsvorrichtung angeordnet ist, wobei das genannte Gleichlaufgelenk ferner ein Gelenkaußenteil und ein Gelenkinnenteil, das innerhalb des genannten Gelenkaußenteils angeordnet und wirksam mit dem genannten Gelenkaußenteil über eine oder mehrere drehmomentübertragende Kugeln verbunden ist, umfaßt;
eine Antriebswelle, die sich durch eine in der Drehmomentübertragungsvorrichtung ausgebildeten Öffnung erstreckt und ein entferntes Ende aufweist, das fest mit dem genannten Gelenkaußenteil verbunden ist; und
einen Wellenzapfen mit einem ersten Ende, das sich durch eine im genannten Gleichlaufgelenkgehäuse gebildete Öffnung hindurch erstreckt und in eine Bohrung innerhalb des genannten Gelenkinnenteils hineinerstreckt, wobei das genannte erste Ende drehfest mit dem genannten Gelenkinnenteil verbunden ist, und mit einem zweiten Ende, das außerhalb des genannten Gleichlaufgelenkgehäuses angeordnet ist;
wobei das genannte Gelenkaußenteil das genannte Gelenkinnenteil durch Drehung der genannten Antriebswelle antreibt und das genannte Gelenkinnenteil den genannte Wellenzapfen antreibt.

74. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 73, ferner umfassend einen Flansch, der an dem genannten zweiten Ende des genannten Wellenzapfens montiert ist.

75. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 74, ferner umfassend ein Dichtungselement, das zwischen einer Außenfläche des genannten Gleichlaufgelenkgehäuses und einer Außenfläche des genannten Flansches angeordnet ist.

76. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 73, ferner umfassend eine Dichtung, die innerhalb der genannten Öffnung des genannten Verteilergetriebes um die genannte Antriebswelle herum angeordnet ist.

77. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 73, ferner umfassend eine Dichtung, die zwischen einer Innenfläche des genannten Gleichlaufgelenkgehäuses und dem genannten Wellenzapfen angeordnet ist.

78. Drehmomentübertragungsvorrichtung nach Anspruch 73, ferner umfassend zumindest ein Lager, das an dem genannten Wellenzapfen und dem genannten Gleichlaufgelenkgehäuse befestigt ist, um den genannten Wellenzapfen drehbeweglich zu lagern.

Description:
BEZUG ZU VERWANDTEN ANMELDUNGEN

Diese Anmeldung nimmt die Prioritäten der vorläufigen US-Anmeldung Nr. 60/520 879, angemeldet am 18. November 2003, der vorläufigen Anmeldung Nr. 60/541 841, angemeldet am 04. Februar 2004, der vorläufigen Anmeldung Nr. 60/544 090, angemeldet am 11. Februar 2004, der vorläufigen US-Anmeldung Nr. 60/549 725, angemeldet am 02. März 2004 sowie der vorläufigen US-Anmeldung Nr. 60/555 202, angemeldet am 22. März 2004 in Anspruch, wobei alle Anmeldungen durch Bezugnahme hierin in ihrem ganzen Umfang enthalten sind.

GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen ein Kraftübertragungssystem. Insbesondere betrifft die Erfindung eine verbesserte Drehmomentübertragungsvorrichtung mit einem Gleichlaufgelenk, das eine abwinkelbare Antriebsverbindung zwischen dem Abtrieb der Drehmomentübertragungsvorrichtung und einem vorderen oder hinteren Differential realisieren kann.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Der Einsatz und die Beliebtheit von Fahrzeugen mit permanentem und zuschaltbarem Allradantrieb haben in den letzten Jahren zugenommen. Es gibt viele Typen von Kraftübertragungssystemen, die für die Drehmomentverteilung innerhalb dieser All- und Vierradkraftfahrzeuge im permanenten oder zuschaltbaren Modus verwendet werden. Im allgemeinen umfassen die meisten bekannten Vierrad-Kraftübertragungssysteme eine Drehmomentübertragungsvorrichtung, wie z.B. ein Verteilergetriebe mit einer Antriebswelle, die von einer Getriebeabtriebswelle angetrieben wird, und einer hinteren Abtriebswelle, die von der Antriebswelle angetrieben wird, und über eine hintere Kardanwelle mit einer Hinterachsanordnung für den Antrieb der Hinterräder verbunden ist. Eine vordere Abtriebswelle, die mit einer vorderen Kardanwelle oder einem Frontdifferential verbunden ist, treibt die Vorderräder an. Eine Drehmomentübertragungsanordnung zum kontinuierlichen oder wahlweise Übertragen des Antriebsdrehmoments von der hinteren Abtriebswelle zur vorderen Abtriebswelle oder von der vorderen Abtriebswelle zur hinteren Abtriebswelle ist in der Regel auch darin integriert. Diese Drehmomentdifferenzierung über ein Mitteldifferential ermöglicht den Vorderrädern und Hinterrädern, unterschiedlich schnell zu drehen, was bei normalen Kurvenfahrten des Fahrzeugs auftritt oder wenn das Fahrzeug im Gelände auf Matsch, losem Geröll, Eis, Schnee, Wasser oder dergleichen fährt.

Im allgemeinen ist das Verteilergetriebe in zuschaltbaren Vierradantriebssystemen mit einem Schaltmechanismus ausgestattet, der es dem Fahrzeugführer erlaubt, die vordere oder die hintere Abtriebswelle zu- und abzuschalten, um das Fahrzeug zwischen einem Zweiradantriebsmodus und einem Vierradantriebsmodus hin- und herzuschalten. Permanente Vierradantriebssysteme haben ein Verteilergetriebe, das mit einem Mitteldifferential ausgerüstet ist, um Antriebsdrehmoment kontinuierlich zwischen der vorderen und der hinteren Abtriebswelle zu verteilen, während gleichzeitig eine Drehzahldifferenzierung zwischen ihnen ermöglicht wird. Um Traktionsverluste aufgrund übermäßigen Radschlupfs zu vermeiden, sind viele dieser permanenten Verteilergetriebe mit einer Schlupfbegrenzungsvorrichtung ausgestattet, um selektiv oder automatisch das Mitteldifferential zu sperren, um eine Drehzahldifferenzierung radschlupfabängig zu begrenzen oder zu verhindern.

Seit kurzer Zeit gibt es einen Anstieg bei bedarfsgeregelten Kraftübertragungssystemen, die zum automatischen Umleiten des Kraftflusses zu den nichtangetriebenen Rädern ohne jegliche Eingabe oder Eingreifen des Fahrzeugführers verwendet werden, aber nur, wenn der Vortrieb an den angetriebenen Rädern verloren gegangen ist. Typischerweise sind diese drehzahlabhängigen Drehmomentübertragungsvorrichtungen zwischen der vorderen und der hinteren Abtriebswelle installiert, um in Reaktion auf eine steigende Drehzahldifferenzierung zwischen ihnen Drehmoment fortlaufend zur vorderen Abtriebswelle leiten zu können. Diese Drehmomentübertragungsvorrichtungen können üblicherweise Viskokupplungen, Zahnkupplungen, Kraftkupplungen, elektrische Kupplungen und dergleichen umfassen.

In der Regel werden Verteilergetriebe im allgemeinen in solche mit einfachem Achsversatz und solche mit doppeltem Achsversatz unterteilt. In Verteilergetrieben mit einfachem Achsversatz ist nur eine der Abtriebswellen zu der Rotationsachse der Antriebswelle versetzt. In Verteilergetrieben mit doppeltem Achsversatz sind die vordere und die hintere Abtriebswelle üblicherweise fluchtend ausgerichtet und sind beide zur Drehachse der Antriebswelle versetzt. Ein bekannter Nachteil von Verteilergetrieben mit doppeltem Achsversatz ist ein vergrößerter Platzbedarf in der Bodengruppe, durch den häufig Platzprobleme entstehen, besonders bei Geländefahrzeugen.

Ein weiteres bekanntes Problem bei Verteilergetrieben nach dem Stand der Technik besteht in den Beugewinkeln an den Verbindungen zwischen der vorderen und der hinteren Abtriebswelle des Verteilergetriebes und ihren korrespondierenden Kardanwellen. Der Beugewinkel ist definiert als der eingeschlossene Winkel zwischen der Drehachse der Kardanwelle und der der Abtriebswelle des Verteilergetriebes. Im allgemeinen würden im Stand der Technik einfache Kreuzgelenke an jedem Ende der Gelenkwellen verwendet werden, wenn der Beugewinkel weniger als etwa 5° beträgt. Bei einem Beugewinkel von mehr als 5° würden Doppelkreuzgelenke oder andere zusätzliche Bauteile nach dem Stand der Technik erforderlich sein, woraus ein Kostenanstieg resultiert und weitere Unterbringungsprobleme verursacht werden.

Um die Kosten zu verringern und Platzprobleme zu minimieren, besteht ein Bedarf an einer Drehmomentübertragungsvorrichtung, wie z.B. einem Verteilergetriebe, die bei großen Neigungswinkeln betrieben werden kann, die bei Abtriebswellen des Verteilergetriebes von Fahrzeugen mit modernem Vierradantrieb auftreten. Diese hohen Beugewinkel liegen bei heutigen Geländefahrzeugen oder Fahrzeugen mit Vierradantrieb zwischen 10 und 20°. Es besteht darüber hinaus ein Bedarf in der Technik, die Raumverteilung effizienter zu gestalten und unnötige Geräusche, die im Verteilergetriebe durch die Verwendung von Gleichlaufkugelgelenken verursacht werden, zu reduzieren. Außerdem besteht ein Bedarf in der Technik, Drehmoment von der Antriebswelle innerhalb des Verteilergetriebes sowohl zu der hinteren als auch zu der vorderen Abtriebswelle der Verteilergetriebe effizienter zu übertragen.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Erfindungsgemäß wird eine verbesserte Drehmomentübertragungsvorrichtung offenbart, die mit einem Gleichlaufgelenk kooperiert. Die Drehmomentübertragungsvorrichtung umfaßt eine Antriebswelle und zumindest eine Abtriebswelle. Das Gleichlaufgelenk umfaßt ein Gelenkaußenteil, das drehbar innerhalb der Drehmomentübertragungsvorrichtung gelagert ist. Ein Gelenkinnenteil ist innerhalb eines Hohlraums des Gelenkaußenteils angeordnet. Eine Abtriebswelle ist drehfest mit der Antriebswelle verbunden. Zumindest ein Rollenkörper ist zwischen dem Gelenkaußenteil und dem Gelenkinnenteil angeordnet, wobei auch ein Käfig zum Positionieren und Halten des Rollenkörpers vorgesehen sein kann. Ein Antriebsmechanismus ist wirksam mit dem Gelenkaußenteil und der Antriebswelle verbunden. Wenn sich die Antriebswelle dreht, überträgt der Antriebsmechanismus das erzeugte Drehmoment dergestalt zum Gelenkaußenteil, daß das Gelenkaußenteil das Gelenkinnenteil antreibt, wodurch die Abtriebswelle angetrieben wird. Der Antriebsmechanismus kann ein Kettentrieb-Antriebssystem, ein Kegelrad-Drehmomentübertragungssystem oder ein konventionelles Drehmomentübertragungssystem mit nebeneinander angeordneten Zahnrädern einschließen.

In einer Ausführung ist das Gelenkaußenteil ein fest verschlossenes Bauteil, wodurch Fett oder andere geeignete Schmiermittel innerhalb des Gleichlaufgelenks gehalten werden können, während gleichzeitig verhindert wird, daß Schmieröl von der Drehmomentübertragungsvorrichtung in das Gleichlaufgelenk eindringt. Eine Dichtmanschette kann zwischen der Abtriebswelle einerseits und einer Fläche des Verteilergetriebes oder dem Gelenkaußenteil des Gleichlaufgelenks andererseits angeordnet sein, um das Gleichlaufgelenk zu schützen und gegen äußere Verunreinigungen abzudichten. Die Manschette kann eine feststehende oder eine umlaufende Manschette sein. Das Gleichlaufgelenk kann entweder ein Verschiebegelenk oder fest eingestellt sein für vorbestimmte hohe Beugewinkel.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 stellt einen Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes Verteilergetriebe dar, das ein Gleichlaufgelenk umfaßt und einen Kegelrad-Antriebsmechanismus verwendet;

2 stellt einen Querschnitt durch eine alternative Ausführung des erfindungsgemäßen Verteilergetriebes dar, das einen Kettentrieb-Antriebsmechanismus verwendet;

3 stellt einen Teilquerschnitt durch eine alternative Ausführung eines Drehmomentübertragungssystems mit nebeneinander angeordneten Zahnrädern zur Verwendung in einem Verteilergetriebe dar;

4 stellt einen Querschnitt durch ein Gleichlaufgelenk dar, das in einem erfindungsgemäßen Verteilergetriebe integriert ist;

5 stellt das Gleichlaufgelenk nach 4 mit einer alternativen Dichtungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung dar;

6 stellt eine alternative Ausführung eines Gleichlaufgelenks dar, das innerhalb eines Verteilergetriebes gemäß der vorliegenden Erfindung angeordnet ist;

7 stellt das Gleichlaufgelenk nach 6 mit einer alternativen Dichtungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung dar;

8 zeigt eine alternative Ausführung eines Gleichlaufgelenks, das innerhalb des Verteilergetriebes gemäß der vorliegenden Erfindung angeordnet ist;

9 ist ein Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes Gleichlaufverschiebegelenk;

10 ist ein Querschnitt durch eine alternative Ausführung eines Gleichlaufverschiebegelenks, das innerhalb eines Verteilergetriebes gemäß der vorliegenden Erfindung angeordnet ist;

11 ist ein Querschnitt durch eine alternative Ausführung eines Gleichlaufverschiebegelenks, das innerhalb eines Dämpfungselements gemäß der vorliegenden Erfindung eingebaut ist;

12 ist ein Teilquerschnitt eines Dämpfungssystems zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung;

13 ist ein Teilquerschnitt einer alternativen Ausführung eines Dämpfungssystems gemäß der vorliegenden Erfindung;

14 ist ein Teilquerschnitt einer weiteren alternativen Ausführung eines Dämpfungssystems zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung;

15 ist ein Querschnitt durch eine alternative Ausführung eines Gleichlaufgelenks, das eine Nabe gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt;

16 ist ein Querschnitt durch ein Gleichlaufgelenk nach 15 mit einer alternativen Nabenkonstruktion gemäß der vorliegenden Erfindung;

17 zeigt eine alternative Ausführung eines Gleichlaufgelenks, das ein Schmiersystem gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt;

18 ist ein Querschnitt eines Gleichlaufgelenks, das ein alternatives Schmiersystem gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt;

19 ist ein Querschnitt eines Gleichlaufgelenks, das eine weitere alternative Ausführung eines Schmiersystems gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt;

20-24 stellen alternative Ausführungen einer Abstützung für ein Gelenkaußenteil eines Gleichlaufgelenks gemäß der vorliegenden Erfindung dar;

25 stellt eine alternative Ausführung eines Gleichlaufgelenks dar, das eine Nabe gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt;

26 stellt eine alternative Ausführung eines Gleichlaufgelenks zur Verwendung in einem erfindungsgemäßen Verteilergetriebe dar;

27 stellt eine alternative Ausführung eines Gleichlaufgelenks zur Verwendung in einem erfindungsgemäßen Verteilergetriebe dar;

28 stellt eine weitere alternative Ausführung eines Gleichlaufgelenks zur Verwendung in einem erfindungsgemäßen Verteilergetriebe dar; und

29 stellt eine weitere alternative Ausführung eines Gleichlaufgelenks zur Verwendung in einem erfindungsgemäßen Verteilergetriebe dar.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG

Unter allgemeiner Bezugnahme auf die Zeichnungen wird ein Gleichlaufgelenk zur Verwendung mit einem erfindungsgemäßen Verteilergetriebe dargestellt. Obwohl die Erfindung zur Verwendung mit einem Verteilergetriebe für ein Kraftfahrzeug beschrieben wird, versteht es sich, daß auch andere Anwendungen, wie z.B. in einem Zahnradgetriebe oder für Schiffsanwendungen, ebenfalls als im Schutzumfang der Erfindung enthalten betrachtet werden. Das Verteilergetriebe ist vorzugsweise zur Verwendung in einem Allrad- oder Vierradantriebssystem gedacht, es versteht sich jedoch, daß das Verteilergetriebe in jedem bekannten Fahrzeugsystem eingesetzt werden kann. Es wird darauf hingewiesen, daß das Verteilergetriebe so angepaßt werden kann, daß es in einem Fahrzeugsystem betrieben werden kann, das nur Vorderradantrieb oder nur Hinterradantrieb hat.

Das Verteilergetriebe erhält im allgemeinen von einer Antriebswelle über ein Getriebe Leistung vom Fahrzeugmotor. Wenn sich die Antriebswelle dreht, drehen sich auch eine hintere Abtriebswelle und eine vordere Abtriebswelle, da beide wirksam mit einem vorderen Differential bzw. einem hinteren Differential an je einem Ende davon verbunden sind. Gegenüber den Problemen, die mit Verteilergetrieben nach dem Stand der Technik verbunden sind, die bei hohen Beugewinkeln zwischen den Abtriebswellen des Verteilergetriebes und den Kardanwellen zwischen dem vorderen und dem hinteren Differential betrieben werden, ermöglicht die vorliegende Erfindung, die ein Gleichlaufgelenk, entweder als Verschiebe- oder Festgelenk, verwendet, daß das Verteilergetriebe bei hohen Beugewinkeln betrieben werden kann und ermöglicht auch eine angemessene Kompensierung der wechselnden sich ändernden Beugewinkel, die durch Geländebedingungen, denen das Fahrzeug ausgesetzt ist, verursacht werden.

In 1 werden die Komponenten eines Verteilergetriebes 10 mit einem Gleichlaufgelenk 12 gemäß der vorliegenden Erfindung erläutert. Das Verteilergetriebe 10 umfaßt eine Antriebswelle 14, die an ihrem ersten Ende 16 mit einem Fahrzeuggetriebe verbunden ist. Ein entgegengesetztes Ende 18 der Antriebswelle 14 wirkt mit einem Differential 20 zusammen, das ein Verzahnungssystem einschließt, das das von der Antriebswelle 14 erzeugte Antriebsdrehmoment sowohl zu einer hinteren Abtriebswelle 22 des Verteilergetriebes 10 als auch zu einem Drehmomentübertragungssystem, das an einer von der hinteren Abtriebswelle 22 entgegengesetzten Seite des Differentials 20 angeordnet ist, überträgt. In einer Ausführung ist das Drehmomentübertragungssystem ein Kegelrad-Drehmomentübertragungssystem 24. Das Kegelrad-Drehmomentübertragungssystem 24 umfaßt einen ersten Satz Kegelräder 26, wobei Drehmoment von der Antriebswelle 14 über das Differential 20 in den ersten Satz der Kegelräder 26 eingeleitet und über einen Wellenzapfen 28 zu einem zweiten Satz Kegelräder 30, der an einem entgegengesetzten Ende 32 des Wellenzapfens 28 angeordnet ist, übertragen wird. Die Flanschwelle 28 ist drehbar durch zumindest einen Satz Lager gehalten. In einer Ausführung sind Lager 34a und 34b nächst dem ersten und zweiten Satz Kegelräder 26, 30 innerhalb des Verteilergetriebes 10 vorgesehen. Ein optionaler Drehschwingungsdämpfer 36 kann ebenfalls um den Wellenzapfen 28 herum angeordnet sein, um Vibrationen und Geräusche zu verringern.

Der zweite Satz Kegelräder 30 umfaßt ein Kegelrad 36, das an einem Ende 32 des Wellenzapfens 28 befestigt ist, während ein anderes Kegelrad 38 wirksam mit einem Gelenkaußenteil 40 des erfindungsgemäßen Gleichlaufgelenks 12 verbunden ist. Eine vordere Abtriebswelle 46 ist wirksam mit Gleichlaufgelenk 12 verbunden.

In einer Ausführung wird das Gelenkaußenteil 40 über zumindest einen Satz von Lagern 42, 44 innerhalb des Verteilergetriebes 10 gehalten. Daher wird das vom Fahrzeuggetriebe erzeugte Antriebsdrehmoment über ein Differential 20 sowohl zur hinteren Abtriebswelle 22 als auch zur vorderen Abtriebswelle 46 übertragen. Obwohl das von der vorderen Abtriebswelle 46 übertragene Drehmoment in einer Ausführung über ein Kegelrad-Drehmomentübertragungssystem 24 weitergeleitet wird, wie vorstehend erläutert, sind auch andere Drehmomentübertragungssystemeinnerhalb des Verteilergetriebes 10 denkbar. Obwohl in 1 ein Gleichlauffestgelenk 12 verwendet wird, versteht es sich ferner, daß auch Verschiebe- oder Mehrkugelgelenke als Gleichlaufgelenk 12 eingesetzt werden können, ohne von der Erfindung abzuweichen.

2 stellt eine alternative Ausführung eines Verteilergetriebes 50 dar, das ein erfindungsgemäßes Gleichlaufgelenk 51 umfaßt. Das Verteilergetriebe 50 umfaßt eine Antriebswelle 52, die wirksam sowohl mit einem ersten Kettenrad 54 als auch mit einer hinteren Abtriebswelle 56 an einem Ende davon verbunden ist. Das erste Kettenrad 54 ist zu einem zweiten Kettenrad 56 ausgerichtet. Das erste Kettenrad 54 ist drehfest gegenüber der Antriebswelle 52 des Verteilergetriebes 50. Das zweite Kettenrad 56 auf der entgegengesetzten Seite des Verteilergetriebes 50 ist drehfest gegenüber einem Gelenkaußenteil 60 des Gleichlaufgelenks 51. Das zweite Kettenrad 56 ist wirksam mit dem erfindungsgemäßen Gleichlaufgelenk 51 über eine Kette 62 verbunden, die sich um den Umfang der beiden Kettenräder 54, 56 herum erstreckt und mit ihnen im Eingriff ist. Die Kette 62 dient dazu, das von der Antriebswelle 52 erzeugte Drehmoment zu einer vorderen Abtriebswelle 64 weiterzuleiten, die aus dem Verteilergetriebe 50 herausragt. Jedes beliebige der hier beschriebenen Gleichlaufgelenke kann in einem Verteilergetriebe 50 verwendet werden, in dem ein Kettentriebsystem, wie in 2 gezeigt, benutzt wird, um Drehmoment von der Antriebswelle 52 zur vorderen Abtriebswelle 64 zu übertragen.

3 zeigt einen Querschnitt durch ein Drehmomentübertragungssystem 70, das ein konventionelles Übertragungssystem aus nebeneinander angeordneten Zahnrädern verwendet. Genauer gesagt, leitet eine Antriebswelle 72 im Drehmomentübertragungssystem 70 Drehmoment in ein Verteilergetriebe ein. Ein Antriebswellenantriebsrad 74 ist mit der Antriebswelle 72 verbunden. Das Antriebsrad 74 umfaßt eine Mehrzahl von Zähnen, die mit einem Schnelllaufzahnrad 76 kämmt, das wirksam mit einer Zwischenradwelle 78 verbunden ist. Eine Abtriebswelle 80 ist mit einem Abtriebswellenantriebsrad 82 versehen. Wie das Antriebswellenantriebsrad 74 umfaßt das Abtriebswellenantriebsrad 82 eine Mehrzahl von Zähnen, die mit entsprechenden Zähnen kämmen, die auf dem Schnelllaufzahnrad 76 ausgebildet sind. Auf diese Weise versetzt das Drehmoment von der Antriebswelle 72 im Verteilergetriebe das Antriebswellenantriebsrad 74 mit einer vorbestimmten Drehgeschwindigkeit in Drehung. Diese Drehgeschwindigkeit wird von dem Antriebswellenantriebsrad 74 zum Schnelllaufzahnrad 76 übertragen, wobei das Schnelllaufzahnrad 76 auf seiner entgegengesetzten Seite in Kontakt mit dem Abtriebswellenantriebsrad 82 ist. Dadurch wird das Drehmoment der Antriebswelle 72 über das Schnelllaufzahnrad 76 zum entgegengesetzten Ende des Drehmomentübertragungssystems 70 auf die Abtriebswelle 80 für das vordere Differential übertragen. Es wird darauf hingewiesen, daß in diesem Verteilergetriebe die vordere Abtriebswelle auch zu den hinteren Abtriebswellen ausgerichtet sein kann. In der in 3 dargestellten Ausführung sind die vordere Abtriebswelle und die hintere Abtriebswelle durch einen vorbestimmten Abstand getrennt. Diese Anordnung vermindert den Platzbedarf in den Fahrzeugen mit Allrad- oder Vierradantrieb. Aus diesem Grund kann auch jede beliebige, hier erörterte Gelenkart in dem konventionellen Drehmomentübertragungssystem 70 mit Antriebszahnrädern, wie in 3 für ein Verteilergetriebe dargestellt, verwendet werden.

In der Regel werden die Verteilergetriebe nach den 1 bis 3 alle in einem Ölbad betrieben, um eine angemessene Schmierung und Kühlung des Verteilergetriebesystems vorzusehen. Es sei jedoch angemerkt, daß es innerhalb des Schutzumfangs der Erfindung auch denkbar ist, Schmierfett als Schmier- und Kühlmittel für das Verteilergetriebe einzusetzen.

4 zeigt ein Gleichlaufgelenk 90 zur Verwendung mit einer Drehmomentübertragungsvorrichtung, wie z.B. einem erfindungsgemäßen Verteilergetriebe 92. Das Gleichlaufgelenk 90 umfaßt ein Gelenkaußenteil 94, das vorzugsweise ein massives Bauteil ist, so daß keine Hohlwellen oder Hohlteile vorhanden sind, die in irgendeiner Weise mit einem Innenraum 96 des Verteilergetriebes 92 verbunden sind oder in Verbindung stehen. Das stellt sicher, daß das Verteilergetriebeöl, das zum Schmieren des Verteilergetriebes verwendet wird, nicht in eine Innenkammer 98 des Gleichlaufgelenks 90 einsickert oder sie verunreinigt.

Das Gelenkaußenteil 94 des Gleichlaufgelenks 90 umfaßt einen Schulterabschnitt 100. Der Schulterabschnitt 100 kooperiert mit einem an einer Innenwand des Verteilergetriebes 92 ausgebildeten Befestigungsabschnitt 102, um ein Lager 104 zu positionieren und zu halten. Das Lager 104 dient zum drehbaren Lagern des Gelenkaußenteils 94. Das Gleichlaufgelenkaußenteil 94 besteht aus Gründen der Dauerhaltbarkeit und Festigkeit vorzugsweise aus einem Stahlwerkstoff, es wird jedoch darauf hingewiesen, daß jeder andere Metallwerkstoff, Hartkunststoff, Verbund- oder Keramikwerkstoff ebenfalls in Abhängigkeit von den Konstruktionsanforderungen an das Gleichlaufgelenk 90 im Fahrzeug verwendet werden kann.

Das Gleichlaufgelenk 90 umfaßt darüber hinaus einen Kugelkäfig 106, der innerhalb einer Bohrung des Gelenkaußenteils 94 angeordnet ist. Der Kugelkäfig 106 umfaßt eine Mehrzahl von Öffnungen, die in einer Fläche davon ausgebildet ist. Ein Gelenkinnenteil 108 ist innerhalb des Kugelkäfigs 106 angeordnet und umfaßt eine durchgehende Bohrung. Die Bohrung weist eine Mehrzahl von Keilnuten oder Zähnen an einer Innenfläche davon zur Verbindung mit einer Abtriebswelle 110 für das Verteilergetriebe 92 auf. Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung sind die Abtriebswelle 110 und das Gelenkinnenteil 108 drehfest miteinander verbunden. Eine Mehrzahl von Drehmoment übertragenden Kugeln 112 ist zwischen einer Innenfläche 114 des Gelenkaußenteils 94 und einer Außenfläche 116 des Gelenkinnenteils 108 angeordnet. Die Kugeln 112 sind in den Öffnungen des Kugelkäfigs 106 angeordnet, um sicherzustellen, daß die Kugeln 112 innerhalb der dafür vorgesehenen Kugelbahnen des Gelenkaußenteils 94 bzw. des Gelenkinnenteils 108 in ihrer Position gehalten werden. Es wird darauf hingewiesen, daß der Kugelkäfig 106, die Kugeln 112 und das Gelenkinnenteil 108 vorzugsweise aus einem Stahlwerkstoff hergestellt sind, aber der Einsatz von anderen Metallwerkstoffen, Keramik, Hartkunststoff oder Verbundwerkstoffen wird ins Auge gefaßt.

Wie ebenfalls in 4 dargestellt, ist ein Kettenrad 118 mit einer Außenfläche 120 des Gelenkaußenteils 94 verbunden. Jede geeignete Art von mechanischer oder chemischer Verbindung kann verwendet werden, um das Kettenrad 118 am Gelenkaußenteil 94 zu befestigen. In einer Ausführung ist das Kettenrad 118 fest mit der Außenfläche 120 über eine Schweißnaht 122 verbunden. Das Kettenrad 118 ist drehbar innerhalb des Verteilergetriebes 92 durch ein Lager 124 gehalten, das zwischen einer Befestigungsfläche 126 des Kettenrads 118 und einer korrespondierenden Befestigungsfläche 128 angeordnet ist, die an einer Halterung 130 ausgebildet ist, die mit dem Verteilergetriebe 92 verbunden ist. Das Kettenrad 118 weist eine Mehrzahl von Zähnen 131 an einer Außenfläche eines Abschnitts 133 des Kettenrades 118 auf. Eine Kette 132 ist um die Außenfläche des Kettenrades 118 geschlungen, so daß ein Ende der Schlaufe mit den Zähnen 131 zusammenwirkt. Ein entgegengesetztes Ende der Schlaufe der Kette 132 ist mit der Antriebswelle (siehe z.B. Antriebswelle 52 in 2) des Verteilergetriebes 92 über ein korrespondierendes Kettenrad verbunden (siehe z.B. Kettenrad 54, 2), das mit dieser verbunden ist.

Das Gleichlaufgelenk 90 umfaßt darüber hinaus eine Dichtmanschette 134 die zwischen einer Innenfläche des Kettenrades 118 und der Abtriebswelle 110 angeordnet ist. In einer alternativen Ausführung kann die Manschette 134 mit dem Gelenkaußenteil 94 verbunden sein. Die Manschette 134 ist mit einem beliebigen bekannten Verbindungselement am Kettenrad 118 und an der Abtriebswelle 110 befestigt. Beispielsweise wird in einer Ausführung ein Spannring 138 verwendet, um die Manschette 134 an der Abtriebswelle 110 zu befestigen. Während des Betriebs dreht sich die Manschette 134 mit der Abtriebswelle 110 und dem Gleichlaufgelenk 90. Durch die Manschette 134 kann das Gleichlaufgelenk 90 mit Fett geschmiert sein, während sie gleichzeitig dazu dient, das Fett innerhalb des Gleichlaufgelenks 90 zu halten und das Gleichlaufgelenk 90 vor äußeren Verunreinigungen zu schützen.

In einer Ausführung kann das Gleichlaufgelenk 90 auch eine ringförmige Abdeckung 140 umfassen, die zwischen einem Endabschnitt 142 des Kettenrades 118 und der Halterung 130 angeordnet ist. Es kann auch wünschenswert sein, eine Dichtung 144 in die vorliegende Erfindung einzubauen. Die Dichtung 144 wird zwischen der Halterung 130 und einem Endabschnitt 142 des Kettenrades 118 vorgesehen. Die ringförmige Abdeckung 140 und Dichtung 144 dienen beide dazu, daß Öl vom Verteilergetriebe 92 nicht ausläuft oder in die Innenkammer 98 des Gleichlaufgelenks 90 eindringt. Aus diesem Grunde hat das Gleichlaufgelenk 90 sein eigenes Schmiersystem (zum Beispiel Schmierfett), während das Verteilergetriebe 92 ein Ölschmiermittel hat, um die Verteilergetriebekomponenten zu schmieren und zu kühlen.

Gemäß einem Aspekt der Erfindung kann das Gleichlaufgelenk 90 bei sehr hohen Beugewinkeln gegenüber den Kardanwellen betrieben werden, die zwischen einem hinteren und/oder einem vorderen Differential verbunden sind. Diese neue Version eines Gleichlaufgelenks, das innerhalb des Verteilergetriebes 92 integriert ist, verringert die für das Verteilergetriebe erforderliche Breite, wodurch das Platzangebot für andere Komponenten des Fahrzeugs mit Allradantrieb vergrößert wird.

Bei dem Gleichlaufgelenk 90, wie es hier beschrieben wird, kann es sich um jede beliebige Art von im Stand der Technik bekannten Fest- oder Verschiebegelenken handeln. Diese Gelenke können Gelenke mit einer beliebigen Anzahl von Kugeln sein, z.B. ein Gelenk mit 6 Kugeln, mit 8 Kugeln, mit 10 Kugeln, und als Kreuzbahngelenk, ein Festgelenk, ein Tripodefestgelenk, ein Doppeloffsetgelenk, etc. ausgeführt sein. Gemäß einem Aspekt der Erfindung ermöglicht die Verwendung des Gleichlaufgelenks 90 größere Beugewinkel zwischen der Abtriebswelle 110 des Verteilergetriebes 92 und der Welle, die mit dem vorderen Differential oder dem hinteren Differential verbunden ist.

5 zeigt eine alternative Ausführung eines Gleichlauffestgelenks 150, das innerhalb eines erfindungsgemäßen Verteilergetriebes 151 angeordnet ist. Das Gleichlaufgelenk 150 umfaßt ein Gelenkaußenteil 152, das vorzugsweise als solides Bauteil ohne Öffnungen oder Hohlabschnitte ausgeführt ist, die mit einem Innenraum 154 des Verteilergetriebes 151 verbunden sind. Das Gelenkaußenteil 152 umfaßt einen Schulterabschnitt 156, der mit einem korrespondierenden, an einer Innenwand 160 des Verteilergetriebes 151 ausgebildeten Befestigungsabschnitt 158 zusammenwirkt, um ein Lager 162 zu halten. Das Lager 162 stützt das Gelenkaußenteils 152 drehbar innerhalb des Verteilergetriebes 151 ab.

Das Gleichlaufgelenk 150 umfaßt darüber hinaus einen Kugelkäfig 164, der innerhalb einer Bohrung des Gelenkaußenteils 152 des Gleichlaufgelenks 150 angeordnet ist. Der Kugelkäfig 164 umfaßt eine Mehrzahl von Öffnungen, die in einer Fläche davon ausgebildet ist. Ein Gelenkinnenteil 166 ist innerhalb des Kugelkäfigs 164 angeordnet und umfaßt eine durchgehende Bohrung. Die Bohrung des Gelenkinnenteils 166 umfaßt eine Mehrzahl von Keilnuten oder Zähnen an einer Innenfläche davon zur Verbindung mit einer Abtriebswelle 168. Die Abtriebswelle 168 und das Gelenkinnenteil 166 sind drehfest miteinander verbunden. Gemäß einem Aspekt der Erfindung kann die Abtriebswelle 168 bei hohen Beugewinkeln zu dem Verteilergetriebe 151 betrieben werden.

Eine Mehrzahl von Drehmoment übertragenden Kugeln 170 ist zwischen einer Innenfläche 172 des Gelenkaußenteils 152 und einer Außenfläche 174 des Gelenkinnenteils 166 angeordnet. Die Kugeln 170 sind in den Öffnungen des Kugelkäfigs 164 angeordnet, um sicherzustellen, daß die Kugeln 170 während des Betriebs innerhalb der dafür vorgesehenen Kugelbahnen des Gelenkaußenteils 152 und des Gelenkinnenteils 166 bleiben. Vorzugsweise bestehen der Kugelkäfig 164, die Kugeln 170, das Gelenkaußenteil 152 und das Gelenkinnenteil 166 alle aus Gründen der Dauerhaltbarkeit und der Festigkeit aus einem Stahlwerkstoff.

Es wird jedoch auch in Erwägung gezogen, ein beliebiges anderes geeignetes Metall, Hartkunststoff oder einen Verbundwerkstoff für diese Bauteile im Gleichlaufgelenk 150 zu verwenden, ohne vom Umfang der Erfindung abzuweichen.

Das Gleichlaufgelenk 150 umfaßt ferner ein Kettenrad 176, das mit einer Außenfläche des Gelenkaußenteils 152 verbunden und daran befestigt ist. Jede geeignete Art von mechanischer oder chemischer Verbindung kann verwendet werden, um das Kettenrad 176 an dem Gelenkaußenteil 152 zu befestigen. In einer Ausführung wird das Kettenrad 176 fest mit dem Gelenkaußenteil 152 über eine Schweißnaht 178 verbunden.

Das Kettenrad 176 wird innerhalb des Verteilergetriebes 151 durch ein Lager 180 drehbar gehalten, das zwischen einer Befestigungsfläche 182 des Kettenrades 176 und einer korrespondierenden Befestigungsfläche 184 angeordnet ist, die an einem Halterungsabschnitt 186 des Verteilergetriebes 151 ausgebildet ist. Das Kettenrad 176 weist ferner eine Mehrzahl von Zähnen 188 an einer Außenfläche eines Abschnitts 190 des Kettenrades 176 auf. Eine Kette 192 ist um die Außenfläche des Kettenrades 176 geschlungen, so daß ein Ende der Schlaufe mit den Zähnen 188 zusammenwirkt. Ein entgegengesetztes Ende der Schlaufe der Kette 192 ist mit der Antriebswelle (siehe z.B. Antriebswelle 52 in 2) des Verteilergetriebes 151 über ein korrespondierendes Kettenrad verbunden (siehe z.B. Kettenrad 54, 2), das mit dieser verbunden ist. Aufgrund der Kettentriebanordnung dreht sich das Gleichlaufgelenk 151 mit der Drehzahl der Antriebswelle.

Das Gleichlaufgelenk 150 kann darüber hinaus eine Dichtmanschette 194 umfassen, die an der Halterung 186 des Verteilergetriebes 151 befestigt ist und die Abtriebswelle 168 umgibt. In einer alternativen Ausführung kann die Manschette 194 mit einer Halterung 186 oder mit dem Gelenkaußenteil 152 verbunden sein. Die Manschette 134 kann mit jedem bekannten Verbindungselement an der Halterung 186 befestigt sein. Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird die Manschette 194 an der Abtriebswelle 168 durch ein Rollenlager so gesichert, daß sich die Abtriebswelle 168 gegenüber der Manschette 194 drehen kann. In dieser Ausführung ist die Manschette 194 eine feststehende Manschette, die dazu dient, Fett oder anderes geeignetes Schmiermittel im Gleichlaufgelenk 150 zu halten. Die Manschette 194 hat auch die Aufgabe, ein Eindringen von Verunreinigungen aus der äußeren Umgebung in eine Innenkammer 198 des Gleichlaufgelenks 150 zu verhindern.

Die Manschette 194 besteht vorzugsweise aus Urethan. Es versteht sich jedoch, daß andere geeignete biegsame Werkstoffe wie z.B. Gummi, Kunststoff, Verbund- oder Gewebewerkstoffe zur Herstellung der Manschette 194 eingesetzt werden können. Es kann sogar jeder beliebige Werkstoff verwendet werden kann, solange die Manschette 194 in der Lage ist, hohe Temperaturen und die Drehung des Gleichlaufgelenks 150 bei hohen Drehzahlen auszuhalten, während er gleichzeitig biegsam bleibt, um jedwede Winkeländerungen des Gleichlaufgelenks 150 aufgrund der Fahrbedingungen mitzumachen.

In einer Ausführung hat das Gleichlaufgelenk 150 eine Fettschmierung. Das Fett kann bis zur Manschette 194 gelangen, wodurch im allgemeinen die gesamte Abtriebswelle 168 zusammen mit allen Innenteilen des Gleichlaufgelenks 150 geschmiert wird. Die Außenfläche des Gleichlaufgelenks 150 ist vorzugsweise mit dem Schmieröl des Verteilergetriebes 151 überzogen. Wie oben angegeben, kann das Schmieröl nicht in eine Innenkammer 198 des Gleichlaufgelenks 150 eindringen, so daß die Schmierfett des Gleichlaufgelenks 150 unverschmutzt bleibt.

Es ist auch wünschenswert, daß das Verteilergetriebe 151 ferner eine Dichtung 200 umfaßt, die zwischen einem Endabschnitt 202 des Kettenrades 176 und der Halterung 186 des Verteilergetriebes 151 angeordnet ist.

6 stellt eine weitere alternative Ausführung eines Gleichlaufgelenks 204 dar, das innerhalb eines erfindungsgemäßen Verteilergetriebes 206 angeordnet ist. Das Gleichlaufgelenk 204 umfaßt ein Gelenkaußenteil 208, das vorzugsweise als solides Bauteil ohne Öffnungen oder Hohlabschnitt ausgeführt ist, die mit einem Innenraum 210 des Verteilergetriebes 206 verbunden sind oder in Verbindung stehen. Das Gelenkaußenteil 208 besteht in der Regel aus einem Stahlwerkstoff, es wird jedoch darauf hingewiesen, daß jeder andere Metallwerkstoff, Hartkunststoff, Verbund- oder Keramikwerkstoff ebenfalls in Abhängigkeit von den Konstruktions- und Betriebsanforderungen an das Gleichlaufgelenk 204 und das Fahrzeug verwendet werden kann.

Das Gelenkaußenteil 208 umfaßt darüber hinaus einen Verlängerungsabschnitt 212, der sich seitlich vom Hauptkörperabschnitt 214 des Gelenkaußenteils 208 erstreckt. Obwohl der Verlängerungsabschnitt 212 in 6 hohl dargestellt ist, versteht es sich, daß der Verlängerungsabschnitt 212, je nach den Konstruktionsanforderungen an das Kraftfahrzeug, hohl oder ein massiver Körper sein kann.

Der Verlängerungsabschnitt 212 kann ferner ein Kettenrad 216 umfassen, das an einer Außenfläche davon montiert ist. Das Kettenrad 216 weist eine Mehrzahl von Zähnen 188 an einer Außenfläche 220 davon auf. Das Kettenrad 216 ist mit dem Verlängerungsabschnitt 212 des Gelenkaußenteils 208 durch eine beliebige bekannte Befestigungsart, chemischer oder mechanischer Natur, verbunden. In einer bevorzugten Ausführung wird ein Sicherungsring 222 verwendet, um das Kettenrad 216 mit dem Verlängerungsabschnitt 212 zu verbinden, der sich von dem Gelenkaußenteil 208 erstreckt.

Eine Kette 224 ist um die Außenfläche des Kettenrades 216 geschlungen, so daß ein Ende der Kettenschlaufe mit den Zähnen 218 zusammenwirkt. Ein entgegengesetztes Ende der Kettenschlaufe ist mit der Antriebswelle (siehe z.B. Antriebswelle 52 in 2) des Verteilergetriebes 206 über ein zweites Kettenrad verbunden (siehe z.B. Kettenrad 54, 2), das mit dieser verbunden ist. Aufgrund der Kettentriebanordnung dreht sich das Gleichlaufgelenk 204 mit der Drehzahl der Antriebswelle.

Es wird darauf hingewiesen, daß andere geeignete Antriebsmechanismen in Verbindung mit den in den verschiedenen Ausführungen der 4-28 gezeigten Gleichlaufgelenke verwendet werden können. Mit anderen Worten ist die Erfindung nicht auf die Verwendung eines Kettentrieb-Antriebsmechanismus beschränkt. Konventionelle Übertragungssysteme mit nebeneinander angeordneten Zahnrädern, wie in 3 zu sehen, oder ein Kegelrad-Antriebsmechanismus, wie in 1 dargestellt, können ebenfalls eingesetzt werden.

Ein Kugelkäfig 226 ist in einer Bohrung des Gelenkaußenteils 208 des Gleichlaufgelenks 204 angeordnet. Der Kugelkäfig 226 umfaßt eine Mehrzahl von Öffnungen, die in einer Fläche davon ausgebildet ist. Ein Gelenkinnenteil 228 ist innerhalb des Kugelkäfigs 226 angeordnet und umfaßt eine durchgehende Bohrung. Gemäß einem Aspekt der Erfindung umfaßt die Bohrung eine Mehrzahl von Keilnuten oder Zähnen an einer Innenfläche davon zur Verbindung mit einer Abtriebswelle 230. Die Abtriebswelle 230 und das Gelenkinnenteil 228 sind drehfest miteinander verbunden. Eine Mehrzahl von drehmomentübertragenden Kugeln 232 ist zwischen einer Innenfläche 234 des Gelenkaußenteils 208 und einer Außenfläche 236 des Gelenkinnenteils 228 angeordnet. Die Kugeln 232 sind in den Öffnungen des Kugelkäfigs 226 angeordnet, um sicherzustellen, daß die Kugeln 232 innerhalb der dafür vorgesehenen Kugelbahnen des Gelenkaußenteils 208 und des Gelenkinnenteils 228 gehalten werden. Es wird darauf hingewiesen, daß der Kugelkäfig 226, die Kugeln 232 und das Gelenkinnenteil 228 alle vorzugsweise aus Gründen der Dauerhaltbarkeit und Festigkeit aus einem Stahlwerkstoff hergestellt sind. Es wird jedoch auch der Einsatz von anderen geeigneten Metallwerkstoffen, Keramik, Hartkunststoff oder Verbundwerkstoffen für diese Teile im Gleichlaufgelenk 204 in Erwägung gezogen.

Das Gleichlaufgelenk 204 umfaßt ferner zumindest einen Satz von Lagern, wie z.B. einen ersten und einen zweiten Satz Lager 238, 240. Der erste und der zweite Satz Lager 238 und 240 sind zwischen einer Außenfläche 242 des Gelenkaußenteils 208 und einem Innenwandabschnitt 244 des Verteilergetriebes 206 angeordnet. Ein am Gelenkaußenteil 208 ausgebildeter Haltevorsprung 246 arbeitet mit einem an einer Halterung 250 des Verteilergetriebes 206 ausgebildeten Positionierungsvorsprung 248 zusammen, um den ersten und den zweiten Satz Lager 238, 240 in der richtigen Position zu halten. Vorzugsweise wird ein Sicherungsring 252 verwendet, um den ersten und den zweiten Satz Lager 238, 240 zu befestigen. Der erste und der zweite Satz Lager 238, 240 ermöglichen dem Gleichlaufgelenk 204, sich gegenüber dem Verteilergetriebe 206 zu drehen.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist vorzugsweise auch ein Dichtungsbauteil 254 vorgesehen. Das Dichtungsbauteil 254 ist nächst dem ersten Lagersatz 238 und entlang einer Innenfläche 256 der Halterung 250 des Verteilergetriebes angeordnet. Das Dichtungsbauteil 254 wird verwendet, um sicherzustellen, daß das Schmieröl nicht von einem Innenraum 210 des Verteilergetriebes 206 in eine Innenkammer 258 des Gleichlaufgelenks 204 eindringt.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung kann das Gleichlaufgelenk 204 darüber hinaus mit einer Dichtmanschette 260 versehen sein. Die Manschette 260 ist an einer Außenfläche 262 der Halterung 250 des Verteilergetriebes 206 angeordnet und umfaßt eine Öffnung, die die Abtriebswelle 230 umgibt. Die Manschette 260 kann an der Außenfläche 262 der Halterung 250 auf jede bekannte Befestigungsart angebracht sein. In einer bevorzugten Ausführung ist ein Befestigungsbauteil 266 vorgesehen, das einen Endabschnitt 268 umfaßt, der oben auf einem Ringabschnitt 270 der Manschette 260 durch Quetschverbindung angebracht ist.

Die Manschette 260 kann auf der Abtriebswelle 230 durch jedes geeignete Befestigungsmittel festgelegt sein. In der in 6 gezeigten Ausführung ist die Manschette 260 eine gegenüber dem Gleichlaufgelenk 204 feststehende Manschette 260. Ein Nadellager 272 ist zwischen einem Befestigungsbund 274 der Manschette 260 und einer Außenfläche 276 der Abtriebswelle 230 angeordnet. Das Nadellager 272 ermöglicht, daß sich die Abtriebswelle 230 gegenüber der Manschette 260 drehen kann, während die Manschette 260 drehfest gegenüber dem Verteilergetriebe 206 gehalten wird.

Das Gleichlaufgelenk 204 kann auch eine Schirmkappe 278 umfassen. Die Schirmkappe 278 ist um die Abtriebswelle 230 herum angeordnet und weist einen Endabschnitt 280 auf, der an einer Innenwand 282 der Halterung 250 des Verteilergetriebes 206 anliegt. Die Schirmkappe 278 ermöglicht, daß das zum Schmieren der Innenkammer 258 des Gleichlaufgelenks 204 verwendete Schmierfett im Gleichlaufgelenk 204 bleibt, so daß das Schmierfett nicht die Manschette 260 verunreinigt oder zersetzt. Die Schirmkappe 278 ist gegenüber der Abtriebswelle 230 drehbar. Es wird jedoch darauf hingewiesen, daß die Schirmkappe 278 auch so ausgeführt sein kann, daß sie nicht drehbar gegenüber der Abtriebswelle 230 ist.

7 zeigt eine weitere alternative Ausführung eines Gleichlauffestgelenks 284, das innerhalb eines erfindungsgemäßen Verteilergetriebes 286 angeordnet ist. Das Gleichlaufgelenk 284 umfaßt ein Gelenkaußenteil 288, das einen Verlängerungsabschnitt 290 aufweist, der sich seitlich vom Hauptkörperabschnitt 291 des Gelenkaußenteils 288 aus erstreckt. Das Gelenkaußenteil 288 ist vorzugsweise als massives Bauteil ohne Öffnungen oder Hohlabschnitte ausgeführt, die mit einem Innenraum 293 des Verteilergetriebes 286 verbunden sind oder in Verbindung stehen. Das Gelenkaußenteil 288 besteht in der Regel aus einem Stahlwerkstoff, es wird jedoch darauf hingewiesen, daß jeder andere Metallwerkstoff, Hartkunststoff, Verbund- oder Keramikwerkstoff ebenfalls in Abhängigkeit von den Konstruktions- und Betriebsanforderungen an das Gleichlaufgelenk 284 und das Fahrzeug verwendet werden kann. Es wird auch bevorzugt, daß der Verlängerungsabschnitt 290 das gleiche Antriebssystem aus Kettenrad 294 und Kette 296 umfaßt, wie es oben im Zusammenhang mit 6 beschrieben wird, auch wenn andere Antriebsmechanismen ebenfalls in Frage kommen.

Das Gleichlaufgelenk 284 ist drehbar gegenüber dem Verteilergetriebe 286 durch einen ersten und einen zweiten Satz Lager 298 und 300 gelagert. Der erste und der zweite Satz Lager 298 und 300 sind zwischen einer Außenfläche 302 des Gelenkaußenteils 288 und einem Innenwandabschnitt 304 des Verteilergetriebes 286 angeordnet. Ein am Gelenkaußenteil 288 ausgebildeter Haltevorsprung 306 arbeitet mit einem an einer Halterung 320 des Verteilergetriebes 286 ausgebildeten Positionierungsvorsprung 308 zusammen, um den ersten und den zweiten Satz Lager 298, 300 in der richtigen Lage zu halten. Vorzugsweise wird auch ein Sicherungsring 312 verwendet, um den ersten und den zweiten Satz Lager 298 und 300 zu sichern. Der erste und der zweite Satz Lager 298, 300 ermöglichen dem Gleichlaufgelenk 284, sich gegenüber dem Verteilergetriebe 286 zu drehen.

Gemäß einem Aspekt der Erfindung ist eine Dichtung 326 zwischen dem Gelenkaußenteil 288 und dem Verteilergetriebe 286 angeordnet, um sicherzustellen, daß Schmieröl nicht vom Verteilergetriebe 286 in eine Innenkammer 316 des Gleichlaufgelenks 284 eindringt.

Das Gleichlaufgelenk 284 umfaßt darüber hinaus einen Kugelkäfig 318, der in einer Bohrung des Gelenkaußenteils 288 des Gleichlaufgelenks 284 angeordnet ist. Der Kugelkäfig 318 umfaßt eine Mehrzahl von Öffnungen, die in einer Fläche davon ausgebildet ist. Ein Gelenkinnenteil 320 ist innerhalb des Kugelkäfigs 318 angeordnet und umfaßt eine durchgehende Bohrung. Die Bohrung weist eine Mehrzahl von Keilnuten oder Zähnen an einer Innenfläche davon zur Verbindung mit einer Abtriebswelle 322 auf. Die Abtriebswelle 322 und das Gelenkinnenteil 320 sind drehfest miteinander verbunden. Eine Mehrzahl von Drehmoment übertragenden Kugeln 324 ist zwischen einer Innenfläche 326 des Gelenkaußenteils 288 und einer Außenfläche 328 des Gelenkinnenteils 320 vorgesehen. Die Kugeln 324 sind in den Öffnungen des Kugelkäfigs 318 angeordnet, um sicherzustellen, daß die Kugeln 324 innerhalb der dafür bestimmten Kugelbahnen des Gelenkaußenteils 288 und des Gelenkinnenteils 320 gehalten werden. Es wird darauf hingewiesen, daß in einer Ausführung der Kugelkäfig 318, die Kugeln 324, das Gelenkaußenteil 288 und das Gelenkinnenteil 320 alle vorzugsweise aus einem Stahlwerkstoff hergestellt sind, es kommt jedoch auch der Einsatz von anderen geeigneten Metallwerkstoffen, Keramik, Hartkunststoff oder Verbundwerkstoffen für diese Teile im Gleichlaufgelenk 284 in Frage.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung umfaßt das Gleichlaufgelenk 284 auch eine Dichtmanschette 330. Die Manschette 330 ist an einer Außenfläche 332 der Halterung 310 des Verteilergetriebes 286 vorgesehen und umfaßt eine Öffnung 334, die die Abtriebswelle 322 umgibt. Die Manschette 330 kann an der Außenfläche 332 der Halterung 310 auf jede bekannte Befestigungsart angebracht sein. In einer bevorzugten Ausführung ist ein Befestigungsbauteil 338 vorgesehen, das einen Endabschnitt 340 umfaßt, der oben auf einem Ringabschnitt 342 der Manschette 330 durch Quetschverbindung angebracht ist.

Die Manschette 330 kann um die Abtriebswelle 322 durch jedes geeignete Befestigungsmittelfestgelegt sein. In der in 7 gezeigten Ausführung ist die Manschette 330 eine gegenüber dem Gleichlaufgelenk 284 feststehende Manschette 330. Ein Nadellager 344 ist zwischen einer Befestigungsbund 346 der Manschette 330 und einer Außenfläche 348 der Abtriebswelle 322 angeordnet. Das Nadellager 344 ermöglicht, daß sich die Abtriebswelle 322 gegenüber der Manschette 330 drehen kann, während die Manschette 330 drehfest gegenüber dem Verteilergetriebe 286 gehalten wird.

Das Gleichlaufgelenk 284 umfaßt darüber hinaus eine zweiteilige Abdeckung 350. Der zweiteilige Abdeckung 350 umfaßt einen ersten Abschnitt 352 und einen zweiten Abschnitt 354. Der erste Abschnitt 352 ist im allgemeinen schirmförmig und hat eine Öffnung in seiner Mitte, durch die sich die Abtriebswelle 322 erstreckt. Der erste Abschnitt 352 ermöglicht, daß das zum Schmieren der Innenkammer 316 des Gleichlaufgelenks 284 verwendete Schmierfett im Gleichlaufgelenk 284 bleibt, so daß das Schmierfett nicht die Manschette 330 verunreinigt oder zersetzt. Der erste Abschnitt 352 ist gegenüber der Abtriebswelle 322 drehbar. Es wird jedoch darauf hingewiesen, daß der erste Abschnitt 352 auch so ausgeführt sein kann, daß er nicht drehbar gegenüber der Abtriebswelle 322 ist.

Der zweite Abschnitt 354 ist zwischen einer Innenfläche 360 des Kugelkäfigs 318 und einer Innenfläche 362 des ersten Abschnitts 352 angeordnet. Der zweite Abschnitt 354 umfaßt ebenfalls ein Öffnung 364, die mit der Öffnung im ersten Abschnitt 352 fluchtend ausgerichtet ist und die Abtriebswelle 322 aufnimmt. Die zweiteilige Abdeckung 350 stellt sicher, daß kein Fett aus der Innenkammer 316 des Gleichlaufgelenks 284 austritt und die Manschette verunreinigt. Darüber hinaus stellt die zweiteilige Abdeckung 350 sicher, daß selbst bei den größten Betriebswinkeln kein Fett die Innenkammer 316 des Gleichlaufgelenks 284 verlassen kann. Sowohl der erste Abschnitt 352 als auch der zweite Abschnitt 354 der zweiteiligen Abdeckung 350 sind am Verteilergetriebe 286 so montiert, daß der erste und der zweite Abschnitt 352 und 354 Relativbewegungen zu einander ausführen, so daß auch bei größten Betriebswinkeln der Abtriebswelle 322 ein definierter abgedichteter Raum für die Innenkammer 316 des Gleichlaufgelenks 284 erhalten bleibt.

8 zeigt eine weitere alternative Ausführung eines Gleichlauffestgelenks 368, das innerhalb eines erfindungsgemäßen Verteilergetriebes 370 montiert ist. Das Gleichlaufgelenk 368 umfaßt ein Gelenkaußenteil 372. Das Gelenkaußenteil 372 ist vorzugsweise ein massives Bauteil, so daß keine Öffnungen oder Durchgänge vorgesehen sind, die mit einem Innenraum 374 des Verteilergetriebes 370 verbunden sind oder in Verbindung stehen. Wie andere Ausführungen auch, besteht das Gelenkaußenteil 372 vorzugsweise aus einem Stahlwerkstoff, es wird jedoch darauf hingewiesen, daß jeder andere Metallwerkstoff, Hartkunststoff, Verbund- oder Keramikwerkstoff ebenfalls in Abhängigkeit von den Konstruktions- und Betriebsanforderungen an das Gleichlaufgelenk 368 und das Fahrzeug verwendet werden kann.

Das Gelenkaußenteil 372 wird innerhalb des Verteilergetriebes 370 drehbar durch einen ersten und einen zweiten Satz Lager 376 und 378 gehalten. Der erste und der zweite Satz Lager 376 und 378 liegen an einer Schulter 380 an einer Außenfläche 382 des Gelenkaußenteils 372 und einer korrespondierenden Schulter 384 an einer Innenfläche 386 des Verteilergetriebes 370 an. Ringförmige Befestigungsmittel 388a und 388b tragen ebenfalls zur Befestigung des ersten und zweiten Satzes Lager 376 und 378 im Verteilergetriebe 370 bei.

Das Gleichlaufgelenk 368 kann ferner ein Kettenrad 390 umfassen, das an einer Außenfläche 382 des Gelenkaußenteils 372 an einem den ersten und zweiten Lagern 376 und 378 entgegengesetzten Ende befestigt ist. Die Befestigung des Kettenrades 390 erfolgt durch eine beliebige bekannte Verbindungsart, z.B. chemisch oder mechanisch. In der in 8 dargestellten Ausführung wird das Kettenrad 390 über eine Schweißnaht 392 am Gelenkaußenteil 372 befestigt. Das Kettenrad 390 umfaßt eine Mehrzahl von Zähnen 394 an seiner Außenfläche 396.

Eine Kette 398 ist um die Außenfläche des Kettenrades 390 geschlungen, so daß ein Ende der Kettenschlaufe mit den Zähnen 394 zusammenwirkt. Ein entgegengesetztes Ende der Kettenschlaufe ist mit der Antriebswelle (siehe z.B. Antriebswelle 52 in 2) des Verteilergetriebes 370 über ein zweites Kettenrad verbunden (siehe z.B. Kettenrad 54, 2), das mit dieser verbunden ist. Aufgrund der Kettentriebanordnung dreht sich das Gleichlaufgelenk 368 mit der Drehzahl der Antriebswelle.

Es wird darauf hingewiesen, daß andere geeignete Antriebsmechanismen in Verbindung mit Gleichlaufgelenk 368 verwendet werden können. Somit ist die Erfindung nicht auf die Verwendung eines Kettentrieb-Antriebsmechanismus beschränkt. Konventionelle Übertragungssysteme mit nebeneinander angeordneten Zahnrädern, wie in 3 zu sehen, oder ein Kegelrad-Antriebsmechanismus, wie in 1 dargestellt, können ebenfalls eingesetzt werden.

Das Gleichlaufgelenk 368 umfaßt einen Kugelkäfig 400, der in einer Bohrung des Gelenkaußenteils 372 des Gleichlaufgelenks 368 angeordnet ist. Der Kugelkäfig 400 umfaßt eine Mehrzahl von Öffnungen, die in einer Fläche davon ausgebildet ist. Ein Gelenkinnenteil 402 ist innerhalb des Kugelkäfigs 400 angeordnet und umfaßt eine durchgehende Bohrung. Die Bohrung umfaßt zur Verbindung mit einer Abtriebswelle 404 eine Mehrzahl von Keilnuten oder Zähnen an einer Innenfläche davon. Die Abtriebswelle 404 und das Gelenkinnenteil 402 sind drehfest miteinander verbunden. Eine Mehrzahl von drehmomentübertragenden Kugeln 406 ist zwischen einer Innenfläche 408 des Gelenkaußenteils 372 und einer Außenfläche 410 des Gelenkinnenteils 402 angeordnet. Die Kugeln 406 sind in den Öffnungen des Kugelkäfigs 400 angeordnet, um sicherzustellen, daß die Kugeln 406 innerhalb der dafür vorgesehenen Kugelbahnen zwischen dem Gelenkinnenteil 402 und dem Gelenkaußenteil 372 gehalten werden. Es wird darauf hingewiesen, daß, obwohl der Rollenkäfig 400, die Kugeln 406, das Gelenkaußenteil 372 und das Gelenkinnenteil 402 alle vorzugsweise aus einem Stahlwerkstoff hergestellt sind, auch der Einsatz von anderen geeigneten Metallwerkstoffen, Keramik, Hartkunststoff oder Verbundwerkstoffen für diese Teile im Gleichlaufgelenk 368 erwogen wird.

Das Gleichlaufgelenk 368 umfaßt ferner eine Dichtung 412, die zwischen einer Halterung 414 des Verteilergetriebes 370 und einem Endabschnitt 416 des Kettenrades 390 vorgesehen ist. Eine Dichtmanschette 418 ist zwischen einer Innenfläche 420 des Endabschnitts 416 des Kettenrades 390 und der Abtriebswelle 404 vorgesehen. Die Manschette 418 besteht aus einem biegsamen Werkstoff, wie zum Beispiel Urethan. Andere geeignete biegsame Werkstoffe wie z.B. Gummi, Kunststoff, Verbund- oder Gewebewerkstoffe können ebenfalls für die Manschette 418 verwendet werden. Die Manschette 418 ist an der Abtriebswelle 404 und der Innenfläche 420 des Kettenrades 390 mittels eines beliebigen bekannten Verbindungselements befestigt. Die in 8 gezeigte Manschette 418 dreht sich mit der Abtriebswelle 404, dem Gleichlaufgelenk 368 und dem Kettenrad 390.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung umfaßt die in 8 dargestellte Ausführung eine Nabe 422. Die Nabe 422 ist fest mit der Halterung 414 des Verteilergetriebes 370 unter einem vorbestimmten Winkel verbunden. Die Nabe 422 weist zumindest ein Lager auf, das zwischen der Abtriebswelle 404 und einer Innenfläche 426 der Nabe 422 angeordnet ist. Die Nabe 422 kann ferner eine Dichtung 428 umfassen, die zwischen der Innenfläche 426 der Nabe 422 und der Abtriebswelle 404 positioniert ist. Die Nabe 422 ist so ausgelegt, daß sie mit der Halterung 414 des Verteilergetriebes 370 auf jede beliebige chemische oder mechanische Verbindungsart unter einem vorbestimmten Winkel befestigt werden kann, der in der Regel zwischen der Abtriebswelle 404 und dem vorderen bzw. dem hinteren Differential erwünscht ist. Diese Gelenkart kann nur einen (einzigen) Beugewinkel zwischen dem Verteilergetriebe 370 und dem (nicht-dargestellten) hinteren Differential und dem vorderen Differential einnehmen und wird deshalb für Spezialanwendungen verwendet, bei denen nur ein Versatzwinkel benötigt wird oder für das Antriebssystem erforderlich ist.

Die 9 und 10 zeigen alternative Ausführungen, in denen ein Gleichlaufverschiebegelenk 430 zur Verwendung in einem erfindungsgemäßen Verteilergetriebe 432 benutzt wird. Es wird darauf hingewiesen, daß das Gleichlaufverschiebegelenk 430 in jedem der bisherigen Verteilergetriebe-Verteilungssysteme, wie sie vorstehend im Zusammenhang mit den 4-8 beschrieben wurden, verwendet werden kann.

Beide 9 und 10 stellen ein Gleichlaufverschiebegelenk 430 mit einem Gelenkaußenteil 434 dar. Das Gelenkaußenteil 434 umfaßt vorzugsweise ein solides Bauteil, so daß kein Schmieröl von einem Innenraum 436 des Verteilergetriebes 432 in eine Innenkammer 438 des Gleichlaufgelenks 430 gelangen kann. Das Gelenkaußenteil 434 umfaßt darüber hinaus einen Verlängerungsabschnitt 440, der sich seitlich von einem Hauptkörperabschnitt 442 des Gelenkaußenteils 434 aus erstreckt. Ein Kettenrad 444 ist durch eine beliebige bekannte Befestigungsart, chemischer oder mechanischer Natur, mit einer Außenfläche 446 des Verlängerungsabschnitts 440 des Gelenkaußenteils 434 verbunden. In der in den 9 und 10 abgebildeten Ausführung ist das Kettenrad 444 am Verlängerungsabschnitt 440 durch einen Sicherungsring festgelegt, der an einem Ende 450 des Verlängerungsabschnitts 440 angeordnet ist.

Das Kettenrad 444 umfaßt an seiner Außenfläche 454 eine Mehrzahl von Zähnen 452. Eine Kette 456 ist um die Außenfläche 454 des Kettenrades 444 geschlungen, so daß ein Ende der Kettenschlaufe mit den Zähnen 452 zusammenwirkt. Ein entgegengesetztes Ende der Kettenschlaufe ist mit der Antriebswelle (siehe z.B. Antriebswelle 52 in 2) des Verteilergetriebes 432 über ein zweites Kettenrad verbunden (siehe z.B. Kettenrad 54, 2), das mit dieser verbunden ist. Aufgrund der Kettentriebanordnung dreht sich das Gleichlaufgelenk 430 mit der Drehzahl der Antriebswelle.

Es wird darauf hingewiesen, daß andere geeignete Antriebsmechanismen in Verbindung mit dem Gleichlaufgelenk 430 verwendet werden können. Somit ist die Erfindung nicht auf die Verwendung eines Kettentrieb-Antriebsmechanismus beschränkt. Konventionelle Übertragungssystem mit nebeneinander angeordneten Zahnrädern, wie in 3 zu sehen, oder ein Kegelrad-Antriebsmechanismus, wie in 1 dargestellt, können ebenfalls eingesetzt werden.

Das Gleichlaufgelenk 430 ist drehbar innerhalb des Verteilergetriebes 432 mittels zumindest eines Lagersatzes, wie z.B. dem ersten und zweiten Satz Lager 458 und 460 vorgesehen. Der erste und der zweite Satz Lager 458 und 460 sind an einer Außenfläche 462 des Gelenkaußenteils 434 angeordnet. Ein sich von der Außenfläche 462 erstreckender Haltevorsprung 464 kooperiert mit einem Positionierungsvorsprung 466 zusammen, der sich seitlich von einer Halterung 468 erstreckt, um den ersten und den zweiten Satz Lager 458, 460 in der richtigen Position zu halten. Der erste und der zweite Satz Lager 458, 560 sind abgedichtet und werden von einem Sicherungsring oder einem anderen geeigneten Befestigungsmittel 470 in Position gehalten.

Das Gleichlaufgelenk 430 umfaßt darüber hinaus einen Kugelkäfig 472, der innerhalb einer Bohrung des Gelenkaußenteils 434 des Gleichlaufgelenks 430 vorgesehen ist. Der Kugelkäfig 472 umfaßt eine Mehrzahl von Öffnungen, die in einer Fläche davon ausgebildet ist. Ein Gelenkinnenteil 474 ist innerhalb des Kugelkäfigs 472 angeordnet und umfaßt eine durchgehende Bohrung. Die Bohrung umfaßt eine Mehrzahl von Keilnuten oder Zähnen an einer Innenfläche davon zur Verbindung mit einer Abtriebswelle 476. Die Abtriebswelle 476 und das Gelenkinnenteil 474 sind drehfest miteinander verbunden. Eine Mehrzahl von drehmomentübertragenden Kugeln 478 ist zwischen einer Innenfläche 480 des Gelenkaußenteils 434 und einer Außenfläche 482 des Gelenkinnenteils 474 angeordnet. Die Kugeln 478 sind in den Öffnungen des Rollenkäfigs 472 angeordnet, um sicherzustellen, daß die Kugeln 478 innerhalb der dafür vorgesehenen Kugelbahnen zwischen dem Gelenkaußenteil 434 und dem Gelenkinnenteil 474 gehalten werden. Obwohl in den in den 9 und 10 dargestellten Ausführungen der Rollenkäfig 472, die Kugeln 478, das Gelenkaußenteil 434 und das Gelenkinnenteil 474 alle vorzugsweise aus einem Stahlwerkstoff hergestellt sind, wird erwogen, andere geeignete Metallwerkstoffe, Keramik, Hartkunststoff oder Verbundwerkstoffe für diese Teile innerhalb des Gleichlaufgelenks 430 einzusetzen. Das Gleichlaufverschiebegelenk 430 ermöglicht eine axiale Bewegung oder Verschiebung der Abtriebswelle 476 gegenüber dem Gelenkaußenteil 434. Die Kugeln 478 können innerhalb ihrer jeweiligen Bahnen einen vorbestimmten Weg rollend zurücklegen. Die Abtriebswelle 478 kann auch bei vorbestimmten Versatzwinkeln betrieben werden, während sie gleichzeitig in Axialrichtung eine Verschiebung zuläßt.

Das Gleichlaufgelenk 430 der 9 und 10 umfaßt auch eine Dichtung 484, die zwischen der Außenfläche 462 des Gelenkaußenteils 434 und einem Abschnitt des Positionierungsvorsprungs 466 der Halterung 468 des Verteilergetriebes 432 angeordnet ist.

In der in 9 gezeigten Ausführung ist eine Dichtmanschette 488 um die Abtriebswelle 476 herum angeordnet. Die Manschette 488 weist einen Endabschnitt 490 auf, der mit einer Manschettenabdeckung 492 verbunden ist, die innerhalb einer Öffnung 494 der Halterung 468 eingesetzt ist. Ein Befestigungsende 496 der Manschettenabdeckung 492 ist durch Quetschverbindung angebracht oder auf andere Weise auf einem Ende 498 des Gelenkaußenteils 434 festgelegt. Der Endabschnitt 490 ist an der Manschettenabdeckung 492 durch ein Verbindungselement 500 oder durch eine andere geeignete mechanische oder chemische Befestigungsart angebracht. Ein entgegengesetztes Ende 502 der Manschette 488 ist an der Abtriebswelle 476 durch ein beliebiges bekanntes Verbindungselement 504 befestigt.

10 zeigt eine alternative Ausführung eines Gleichlaufgelenks 430' und ist im wesentlichen identisch mit dem Gleichlaufgelenk 430 in 9. In den 9 und 10 bezeichnen gleiche Ziffern identische Teile. Das Gleichlaufgelenk 430' umfaßt jedoch eine alternative Ausführung der Manschette 506, die feststehend gegenüber dem Gleichlaufgelenk 430' ist. In dieser Ausführung ist ein Nadellager 508 zwischen der Abtriebswelle 476 und einem Ende 510 der Manschette 506 angeordnet. Ein entgegengesetztes Ende 512 der Manschette 506 ist an einer Außenfläche 514 der Halterung 468 des Verteilergetriebes 432 befestigt. Ein Halteabschnitt 516, der an der Halterung 468 befestigt ist, umfaßt eine Lippe 518, die über einem ringförmigen Endabschnitt 520 der Manschette 506 durch Quetschverbindung angebracht ist. Die feststehende Manschette 506 kann auch eine Ringdichtung 522 umfassen, die zwischen dem Ende 498 des Gelenkaußenteils 434 und einer Innenfläche 524 der Halterung 468 des Verteilergetriebes 432 angeordnet ist. Die Ringdichtung 522 stellt sicher, daß Verteilergetriebeöl nicht in die Innenkammer 438 des Gleichlaufgelenks 430 eindringt.

Die Innenkammer 438 des Gleichlaufgelenks 430 ist abgedichtet und im Innern mit Fett geschmiert. Aufgrund der Ringdichtung 522 kann das Fett nicht in das Verteilergetriebe 432 gedrückt werden. Außerdem kann kein Schmieröl des Verteilergetriebes in die Innenkammer 438 des Gleichlaufgelenks 430 einsickern oder hineingedrückt werden.

11 stellt eine alternative Ausführung eines Gleichlaufverschiebegelenks 530 dar, das innerhalb eines erfindungsgemäßen Verteilergetriebes 532 angeordnet ist. Das Gleichlaufgelenk 530 hat viele Bauteile mit dem Gleichlaufgelenk 430 gemeinsam und funktioniert auf die gleiche Weise. Das Gleichlaufgelenk 530 umfaßt ein Gelenkaußenteil 534, das innerhalb des Verteilergetriebes 532 angeordnet und an entgegengesetzten Enden durch ein Nadellager 536 und ein Rollenlager 538 gehalten wird. Das Nadellager 536 ist innerhalb einer Innenwand 540 des Verteilergetriebes 532 vorgesehen. Das Rollenlager 538 ist an einem entgegengesetzten Ende 542 des Gelenkaußenteils 534 angeordnet und zwischen der Innenwand 540 des Verteilergetriebes 532 und einer Außenfläche 544 des Gelenkaußenteils 534 eingesetzt.

Gemäß einem Aspekt der Erfindung ist das Gelenkaußenteil 534 ein geschlossenes Bauteil, so daß es keine Öffnungen oder Durchgänge hat, die mit einem Innenraum 546 des Verteilergetriebes 532 in Verbindung stehen. Dementsprechend kann kein Fett in den Innenraum 546 des Verteilergetriebes 532 sickern, das mit Öl geschmiert ist.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist ein Kettenrad 548 um die Außenfläche 544 des Gelenkaußenteils 534 herum angeordnet. Wie oben im Zusammenhang mit anderen Ausführungen beschrieben, umfaßt das Kettenrad 548 eine Mehrzahl von Zähnen, die mit einer Kette 552 zusammenwirken. Die Kette 552 ist mit der (nicht-dargestellten) Antriebswelle verbunden.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung umfaßt das Gleichlaufgelenk 530 auch eine Dichtmanschette 554. Die Dichtmanschette 554 ist um eine Abtriebswelle 556 herum angeordnet und darauf festgelegt. Die Manschette 554 weist einen Endabschnitt 558 auf, der am Gelenkaußenteil 554 befestigt ist. Die Manschette 554 dreht sich mit der Abtriebswelle 556 und dem Gelenkaußenteil 534.

Das Gleichlaufgelenk 530 kann außerdem ein Dämpfungselement 562 umfassen, das zwischen der Außenfläche 554 des Gelenkaußenteils 554 und einer Innenfläche 568 des Kettenrads 548 angeordnet ist. Das Dämpfungselement 562, das vorzugsweise aus Kautschuk oder einem anderen geeigneten Werkstoff besteht, gewährleistet einen wirksameren und ruhigeren Betrieb des Verteilergetriebes 532. Tatsächlich ermöglicht das Dämpfungselement 562 einen ruhigeren Lauf und beseitigt Störungen während der Drehmomentübertragung innerhalb des Verteilergetriebesystems. Die Reduzierung von Vibrationen und Geräuschen verringert darüber hinaus Gewährleistungsfragen bezüglich des Verteilergetriebes 532 in der Fahrzeugausstattung.

12 zeigt eine Ausführung eines Dämpfungselements 580 zur Verwendung in den hier vorstehend im Zusammenhang mit den 1-11 beschriebenen Gleichlaufgelenken (12, 58, 90, 204, 368, 430, 530). In dieser Ausführung wird ein Gelenkaußenteil 582 des Gleichlaufgelenks durch das Dämpfungselement 580 abgedämpft, das um eine Außenfläche 584 des Gelenkaußenteils 582 herum angeordnet ist. In einer Ausführung ist das Dämpfungselement 580 im allgemeinen ringförmig.

Ein Kettenrad 586 (oder ein Kegelrad oder Antriebsrad) ist um eine Außenfläche 588 des Dämpfungselements 580 herum vorgesehen. Eine Kette 590 (im Fall eines Kettentrieb-Antriebsmechanismus) oder ein anderes Zahnrad (im Fall eines Kegelrad- oder Antriebsrad-Antriebsmechanismus) wirkt mit den Zähnen 592 oder anderen Eingriffsmitteln zusammen, die auf der Außenfläche des Kettenrades 586 ausgebildet sind. Das Dämpfungselement 580 besteht vorzugsweise aus einem Kautschukwerkstoff, was kostengünstig und doch langlebig ist. Es versteht sich jedoch, daß andere geeignete Werkstoffe für das Dämpfungselement 580 verwendet werden können. Zu den Beispielen für solche geeignete Werkstoffe gehören u.a. weiche und harte Kunststoffe, Gummiwerkstoffe, Verbund- oder Gewebewerkstoffe. Das Dämpfungselement 580 dient dazu, die Leistungsfähigkeit zu erhöhen, während es gleichzeitig Schwingungen und Geräusche beim Betrieb des Verteilergetriebes beseitigt. Das Beseitigen von Schwingungen und anderen Unvollkommenheiten im Gleichlaufgelenk sorgt für einen ruhigeren Lauf und einen wirksameren Betrieb des Verteilergetriebes.

13 zeigt eine alternative Ausführung eines Dämpfungssystems 594 zur Verwendung in einem erfindungsgemäßen Gleichlaufgelenk (12, 58, 90, 204, 368, 430, 530). Ein Gelenkaußenteil 596 des Gleichlaufgelenks umfaßt eine Mehrzahl von Zähnen 598, die sich von einer Außenfläche 600 davon erstrecken. Ein Kettenrad 602 mit einer Mehrzahl von Zähnen 604, die sich von einer Innenfläche 606 davon erstrecken, ist innerhalb des Gleichlaufgelenks so angeordnet, daß die Zähne 604 des Kettenrades 602 mit den Zähnen 598 des Gelenkaußenteils 596 ineinandergreifen. Gemäß einem Aspekt der Erfindung sind die Zähne 604 des Kettenrades 602 kleiner ausgelegt als ein Zwischenraum, der zwischen benachbarten Zähnen 598 des Gelenkaußenteils 596 ausgebildet ist. Dementsprechend entsteht ein Abstand zwischen benachbarten Seitenwänden 610, 612 der Zähne 598 bzw. 604, wenn die Zähne 604 mit den Zähnen 598 im Eingriff sind. Ein Dämpfungselement 608 ist zwischen jedem benachbarten Seitenwandpaar 610, 612 angeordnet. Eine Kette 614 ist um eine Außenfläche 616 des Kettenrades 602 herum vorgesehen und wirkt mit Zähnen 618 auf der Außenfläche 616 des Kettenrades 602 zusammen. Die Kette 614 ist mit einer Antriebswelle zum Antrieb des Gelenkaußenteils 596 verbunden.

14 stellt eine weitere alternative Ausführung eines Dämpfungssystems 620 zur Verwendung in einem erfindungsgemäßen Gleichlaufgelenk (12, 58, 90, 204, 368, 430, 530) dar. Im Dämpfungssystem 620 umfaßt ein Gelenkaußenteil 622 eine Mehrzahl halbkreisförmiger Kanälen 624, die an einer Außenfläche 626 ausgebildet und in Axialrichtung dazu angeordnet sind. Eine korrespondierende Mehrzahl von halbkreisförmigen Kanälen 628 sind in Axialrichtung auf einer Innenfläche 630 eines Kettenrades 632 angeordnet, das auf dem Gelenkaußenteil 622 angebracht ist. In einer Ausführung umfaßt eine Außenfläche 634 des Kettenrades 632 eine Mehrzahl von Zähnen 636, die so ausgelegt sind, daß sie mit einer Kette 638 zusammenwirken. Die Kette 638 ist mit einer (nicht-dargestellten) Antriebswelle verbunden.

Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Feder 640 innerhalb einer Öffnung 642 vorgesehen, die durch die kreisförmigen Kanäle 624, 628 gebildet wird, die in der Innenfläche 630 des Kettenrades 632 und der Außenfläche 626 des Gelenkaußenteils 622 ausgebildet sind. Die Feder 640 ist vorzugsweise im allgemeinen C-förmig, so daß die Feder 640 in eine Richtung nach außen vorgespannt ist, wodurch ein kräftigerer und festerer Sitz zwischen dem Kettenrad 632 und dem Gelenkaußenteil 622 erzeugt und jegliche Schwingungen und Geräusche, die mit der Drehung des Gleichlaufgelenks verbunden sind, reduziert werden. Obwohl die Feder 640 vorzugsweise aus Metall hergestellt ist, wird darauf hingewiesen, daß die Feder 640 aus jedem anderen Werkstoff wie Keramik, Kautschuk, Kunststoff oder Gewebe bestehen kann.

15 zeigt eine weitere alternative Ausführung eines erfindungsgemäßen Gleichlauffestgelenks 700. Das Gleichlaufgelenk 700 ist ähnlich wie das oben in 8 beschriebene. Beispielsweise ist das Gleichlaufgelenk 700 innerhalb eines Verteilergetriebes 702 angeordnet und umfaßt ein Gelenkaußenteil 704, ein Gelenkinnenteil 706 sowie drehmomentübertragende Kugeln 708, die mit dem Gelenkinnenteil 706 und dem Gelenkaußenteil 704 zusammenarbeiten. Ein Kettenrad 710 ist auf dem Gelenkaußenteil 704 angebracht und kooperiert mit einem ersten und zweiten Satz Lager 712 und 714, um eine Abtriebswelle 716 anzutreiben, die wirksam mit dem Gelenkinnenteil 706 verbunden ist.

Gemäß einem Aspekt der Erfindung umfaßt das Gleichlaufgelenk 700 außerdem eine Nabe 718, die mechanisch oder chemisch an einer Abdeckung 720 befestigt ist. Die Abdeckung 720 ist an einer Außenfläche 722 des Verteilergetriebes 702 durch einen geeigneten Mechanismus befestigt, zum Beispiel durch eine lösbare Verbindung. Eine Dichtmanschette 724 ist um die Welle 716 herum angeordnet und mit dem Verteilergetriebe 702 verbunden. Ein erstes Ende 726 der Manschette 724 ist nächst einer Innenfläche 728 der Abdeckung 720 angeordnet und mit dem Verteilergetriebe 702 verbunden. Ein zweites Ende 730 der Manschette 724 ist innenliegend im ersten Ende 726 angeordnet, innerhalb des Verteilergetriebes 702. Die Manschette 724 hat außerdem einen Abschnitt 732, der die Richtung wechselt, so daß ein Dichtlippenbereich 734 ausgebildet wird. Der Dichtlippenbereich 734 ist mit der Abtriebswelle 716 in Kontakt.

Das Gleichlaufgelenk 700 umfaßt auch einen oder mehrere Dichtungselemente 738 und 740. Das erste Dichtungselement 738 ist zwischen einer Außenfläche 742 des Gelenkaußenteils 704 und einer Innenfläche 744 des Verteilergetriebes 702 vorgesehen. Das zweite Dichtungselement 740 ist zwischen einer Innenfläche 746 des Gelenkaußenteils 704 und dem zweiten Ende 730 der Manschette 724 angeordnet. Die Manschette 724 und das erste und zweite Dichtungselement 738 und 740 kooperieren, um sicherzustellen, daß Öl und Fett nicht aus dem Verteilergetriebe 702 in eine Kammer 736 gelangen, die zwischen dem Gleichlaufgelenk 700 und der Abdeckung 720 gebildet ist. Es wird darauf hingewiesen, daß die in 15 gezeigte Ausführung so ausgelegt ist, daß sie fest eingestellt bei einem vorbestimmten Winkel betrieben wird, der zwischen der Abtriebswelle 716 und dem (nicht-dargestellten) vorderen oder hinteren Differential gewünscht wird.

16 zeigt eine weitere alternative Ausführung eines Gleichlauffestgelenks 750, das innerhalb eines erfindungsgemäßen Verteilergetriebes 752 angeordnet ist. Das in 16 dargestellte Gleichlaufgelenk 750 ist allgemein ähnlich zu den in den 8 und 15 gezeigten. Die Ausführung nach 16 umfaßt jedoch eine einteilige Abdeckung oder Halterung 754, die eine damit einstückige Nabe 756 einschließt, die geformt, gegossen oder darin hergestellt ist, um eine einstückige Einheit zu bilden.

Die Nabe 756 umfaßt eine Dichtung 758, die zwischen einer Innenfläche 760 der Nabe 756, nächst den Lagern 764, und einer Abtriebswelle 762 angeordnet ist, die sich durch die Nabe 756 erstreckt. Die Dichtung 758 hat die Aufgabe, zu verhindern, daß Verunreinigungen in das im Verteilergetriebe 752 angeordnete Gleichlaufgelenk 750 gelangen oder Schmiermittel aus ihm austritt.

Das Gleichlaufgelenk 750 umfaßt auch eine Dichtung 766, die zwischen einer Außenfläche 768 eines Gelenkaußenteils 770 und einer Innenfläche 772 des Verteilergetriebes 752 vorgesehen ist. Eine weitere Dichtung 774 ist zwischen der Halterung 754 und dem Verteilergetriebe 752 vorgesehen, um sicherzustellen, daß kein Öl aus dem Verteilergetriebe 752 austritt. Wie oben zu den 8 und 15 erläutert, ist die in 16 gezeigte Ausführung so ausgelegt, daß sie fest eingestellt bei einem vorbestimmten Winkel betrieben wird, der zwischen der Abtriebswelle 762 und einem (nicht-dargestellten) vorderen oder hinteren Differential definiert ist. Daher ermöglicht diese Gelenkkonstruktion (nur) einen Abtriebswinkel zwischen dem Verteilergetriebe 752 und den Differentialen und wird deshalb für Spezialanwendungen eingesetzt, bei denen nur ein Beugewinkel benötigt wird oder für das Antriebssystem erforderlich ist.

17 zeigt eine weitere alternative Ausführung eines Gleichlauffestgelenks 776, das in einem erfindungsgemäßen Verteilergetriebe 778 verwendet wird. Das in 17 dargestellte Gleichlaufgelenk 776 ist allgemein ähnlich zu dem in 16 gezeigten und vorstehend beschriebenen. Doch anders als im Gleichlaufgelenk 750 nach 16 umfaßt das Gleichlaufgelenk 776 ferner ein Schmiersystem 780. Das Schmiersystem 780 umfaßt eine Leitung 782 (im Teilschnitt dargestellt), die sich von einem Ende 784 des Verteilergetriebes 778 nach außen erstreckt. Ein Nadellager 786 ist zwischen der Leitung 782 und einer Innenfläche 788 eines Gelenkaußenteils 800 des Gleichlaufgelenks 776 angeordnet.

Das Schmiersystem 780 umfaßt auch eine Düse 802. Die Düse 802 ist an einem Ende der Leitung 782 innerhalb einer Kammer 804 des Gleichlaufgelenks 776 vorgesehen. Die Düse 802 umfaßt ferner eine Mehrzahl von darin ausgebildeten Öffnungen 806. Durch die Öffnungen 806 kann das Schmieröl als Ölnebel, durch 808 dargestellt, aus der Leitung 782 freigesetzt werden, um die Innenkomponenten des mit dem Verteilergetriebe 778 verbundenen Gleichlaufgelenks 776 zu schmieren. Ein Öl/Luft-Gemisch wird von einer (nicht-dargestellten) Pumpe durch die Leitung 782 gefördert, das dann mittels der Düse versprüht wird, um Ölnebel zum ordnungsgemäßen Schmieren des Gleichlaufgelenks 776 zu erzeugen.

18 ist eine alternative Ausführung eines Schmiermechanismus 810 zur Verwendung in einem Gleichlaufgelenk 812, das in einem Verteilergetriebe 814 eingesetzt ist. Das Gleichlaufgelenk 812 hat einen ähnlichen Aufbau wie die Gleichlaufgelenke 750 und 776 der 16-17. In dieser Ausführung wird jedoch ein Öl/Luft-Gemisch von einer (nicht-dargestellten) Pumpe gefördert, die vom Gleichlaufgelenk 812 entfernt vorgesehen ist. Der Schmiermechanismus 810 umfaßt eine Leitung 816, die an einer Kappe 818 befestigt ist. Die Kappe 818 ist an einer Außenfläche 820 eines Gelenkaußenteils 822 des Gleichlaufgelenks 812 befestigt. Die Kappe 818 ist über einem Kanal 824 angeordnet, der durch das Gelenkaußenteil 822 verläuft und zu einer Innenkammer 826 des Gleichlaufgelenks 812 offen ist. Dementsprechend ist die Leitung 816 in Strömungsverbindung mit der Innenkammer 826. Erfindungsgemäß wird ein Öl/Luft-Gemisch von der Pumpe durch die Leitung 816 und die Kappe 818 weiter in den Kanal 824 geleitet, so daß es in die Innenkammer 826 gefördert wird, um Kühlung und Schmierung für das Gleichlaufgelenk 812 während des Betriebs bereitzustellen. Es wird auch bevorzugt, daß die Kappe 818 eine Umfangseinkerbung 828 aufweist, die nächst einer in der Außenfläche 820 des Gelenkaußenteils 822 ausgebildeten Öffnung 830 des Kanals 824 vorgesehen ist, um Verstopfungen zu vermeiden und einen gleichmäßigen Strom des Öl/Luft-Gemisches bereitzustellen.

19 zeigt eine weitere alternative Ausführung eines Schmiersystems 832, um das erfindungsgemäße Gleichlaufgelenk 834 zu schmieren. In dieser Ausführung umfaßt das Schmiersystem 832 eine Mehrzahl von Schmierkanälen 836, die durch ein Gelenkaußenteil 838 des Gleichlaufgelenks 834 verlaufen. Die Kanäle 836 ermöglichen das Ein- und Ausfließen von Öl zu den Innenkomponenten des Gleichlaufgelenks 834. Das Fließen des Ölstroms erlaubt es dem Schmiermittel, die Lager zu erreichen und eine Schmierzone für das gesamte Gleichlaufgelenk 834 innerhalb eines Verteilergetriebes 840 aufzubauen.

Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine konische Umlenkvorrichtung 842 innerhalb eines Endes 844 des Gelenkaußenteils 838 angeordnet. Die konische Umlenkvorrichtung 842 dient dazu, den Ölfluß in eine Richtung nach außen zu einem Kugelmechanismus 846, einem Gelenkinnenteil 848 und einem Kugelkäfig 850 umzuleiten, wo die Schmierung am meisten gebraucht wird. Einer der Schmierölkanäle 836' führt das Schmieröl zu der rotierenden konischen Umlenkvorrichtung 842, die das ankommende Öl in eine Richtung nach außen zu dem Gelenkinnenteil 848, den Kugeln 846, Lagern und anderen Komponenten des Gleichlaufgelenks 834 schleudert.

Die 20-24 zeigen alternative Ausführungen für die Lagerung eines Gelenkaußenteils 852 von einem beliebigen der oben dargestellten erfindungsgemäßen Gleichlaufgelenke. In allen Ausführungen werden die gleichen Bezugsziffern für einander entsprechende Teile benutzt.

In einer ersten Ausführung, wie sie in 20 zu sehen ist, wird das Gleichlaufgelenk 852 innerhalb eines Verteilergetriebes 854 durch ein Paar von Lagern 856 gehalten. Die Lager 856 sind zwischen einer Außenfläche 858 des Gelenkaußenteils 852 und einer Innenfläche 860 des Verteilergetriebes 854 angeordnet. Das Gelenkaußenteil 852 umfaßt eine Schulter 862, an dem eines der Lager 856 anliegt. Ein Befestigungsring 866 ist vorzugsweise mit dem Verteilergetriebe 854 verbunden, um die Befestigung der Lager 856 innerhalb des Verteilergetriebes 854 zu unterstützen. Ein Spannring 868 kann ebenfalls vorgesehen sein, der an einem unteren Abschnitt eines der Lager 856 anliegt.

In einer zweiten Ausführung, wie sie in 21 dargestellt ist, werden die Lager 856 zwischen dem Gelenkaußenteil 852 und dem Verteilergetriebe 854 durch die kooperierenden Schultern 870 und 872 gehalten. Die erste Schulter 870 ist an der Außenfläche 858 des Gelenkaußenteils 852 ausgebildet. Die zweite Schulter 872 ist an einer Innenfläche 860 des Verteilergetriebes 854 vorgesehen. Ringförmige Befestigungsmittel 874 sichern die übrigen Kanten der Lager 856.

In einer dritten Ausführung, wie sie in 22 gezeigt ist, werden die Lager 856 zwischen dem Gelenkaußenteil 852 und dem Verteilergetriebe 854 durch die eine Schulter 876, die an der Außenfläche 858 des Gelenkaußenteils 852 ausgebildet ist, und durch ein Positionierungsbauteil 878 gehalten, das sich seitlich von einem Endabschnitt 880 des Verteilergetriebes 854 aus erstreckt. Befestigungsringe 882 sichern die Lager 856 gegenüberliegend der Schulter 876 und dem Positionierungsbauteil 878.

Eine weitere alternative Ausführung umfaßt die Innenfläche 860 des Verteilergetriebes 854, die sich um einen vorbestimmten Abstand nach innen erstreckt, um eine Schulter 884 zu bilden (dargestellt in 23), die so vorgesehen ist, daß sie der Schulter 876 des Gelenkaußenteils 852 gegenüberliegt, wodurch eine der Sicherungsringe 882 entfallen kann.

Eine weitere Ausführung ist in 24 abgebildet. In dieser Ausführung sind die Lager 856 an einer Schulter 886 angeordnet, die sich von der Außenfläche 858 des Gelenkaußenteils 852 erstreckt. Ein Befestigungsring 888 ist unmittelbar gegenüber der Schulter 886 vorgesehen, um eine zweite Kante der Lager 856 zu halten. In ähnlicher Weise werden auch die übrigen Kanten der Lager 856 durch Befestigungsringe 890 gehalten.

25 zeigt eine weitere Ausführung eines erfindungsgemäßen Gleichlaufgelenks 900. Das Gleichlaufgelenk 900 ist vom Aufbau ähnlich zu der obigen Ausführung in 16. Erfindungsgemäß umfaßt das Gleichlaufgelenk 900 eine einteilige Abdeckung 902, die an einem Verteilergetriebe 904 befestigt ist. Die Abdeckung 902 umfaßt eine Nabe 906, die geformt, gegossen oder darin hergestellt ist, um ein einzelnes einstückiges Bauteil zu bilden. Gemäß einem Aspekt der Erfindung umfaßt die Nabe 906 eine Dichtung 908, die zwischen einer Innenfläche 910 der Nabe 906 und der Außenfläche 912 einer Abtriebswelle 914 angeordnet ist. Die Dichtung 906 hat die Aufgabe, zu verhindern, daß Verunreinigungen in das mit dem Verteilergetriebe 904 verbundene Gleichlaufgelenk 900 gelangen oder Schmiermittel aus ihm austritt.

Das Gleichlaufgelenk 900 umfaßt auch eine Dichtung 916, die zwischen einer Außenfläche 918 eines Gelenkaußenteils 920 und einer Innenfläche 922 des Verteilergetriebes 904 vorgesehen ist. Die Dichtung 916 ist benachbart zu einem Satz Lager 924 angeordnet, die in gleicher Weise zwischen der Innenfläche 922 des Verteilergetriebes 904 und der Außenfläche 918 des Gelenkaußenteils 920 des Gleichlaufgelenks 900 angeordnet sind. Die Lager 924 werden innerhalb des Verteilergetriebes 904 durch jedes beliebiges bekannte Befestigungsmittel gehalten. In einer Ausführung werden Sicherungsringe 926 verwendet, um die Lager 924 in Position gegenüber denn Verteilergetriebe 904 und dem Gelenkaußenteil 920 zu halten.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung umfaßt die Abdeckung 902 auch einen umlaufenden Vorsprung 928, der sich über eine vorbestimmte Distanz innerhalb der Innenbohrung 930 des Gelenkaußenteils 902 erstreckt. Der Vorsprung 928 der Abdeckung 920 in der Bohrung 930 des Gelenkaußenteils 920 trägt dazu bei, daß das Schmiermittel innerhalb einer Innenkammer 932 des Gleichlaufgelenks 900 gehalten wird, um eine ordnungsgemäße Schmierung des Gelenks bereitzustellen. Wie oben zu den 15 und 16 erläutert, ist das Gleichlaufgelenk 900 fest auf einen vorbestimmten Winkel eingestellt, der zwischen der Abtriebswelle 914 und einem (nicht-dargestellten) vorderen oder hinteren Differential definiert ist. Daher kann bei dieser Gelenkkonstruktion nur ein Beugewinkel zwischen dem Verteilergetriebe 904 und dem Differential verwendet werden, und sie wird deshalb für Spezialanwendungen eingesetzt, bei denen nur ein Beugewinkel benötigt wird oder für das Antriebssystem erforderlich ist. Es wird auch darauf aufmerksam gemacht, daß der gewählte Beugewinkel jeder beliebige bekannte Beugewinkel sein kann, der in irgendeinem Antriebsstrangsystem eines Kraftfahrzeugs verwendet wird.

26 zeigt eine weitere alternative Ausführung eines erfindungsgemäßen Gleichlaufgelenks 938. Das in 26 abgebildete Gleichlaufgelenk 938 ist allgemein ähnlich zu den in den 16 und 19 gezeigten und vorstehend beschriebenen. Das Gleichlaufgelenk 938 umfaßt auch eine einteilige Abdeckung 940, die an einem Verteilergetriebe 942 befestigt ist, in dem das Gleichlaufgelenk 938 aufgenommen ist. Die Abdeckung 940 umfaßt eine damit einstückige Nabe 944, die geformt, gegossen oder darin hergestellt ist, um ein einzelnes einstückiges Bauteil zu bilden. Die Nabe 944 umfaßt eine Dichtung 946, die zwischen einer Innenfläche 948 einer Bohrung 950, die sich durch die Nabe 944 erstreckt, und einer Außenfläche 952 einer Abtriebswelle 954 angeordnet ist. Die Dichtung 946 schützt das Gleichlaufgelenk 938 vor dem Eindringen von Verunreinigungen. Die Dichtung 946 verhindert außerdem, daß Schmiermittel aus dem Gleichlaufgelenk 938 austritt, das innerhalb des Verteilergetriebes 942 aufgenommen und daran montiert ist.

Das Gleichlaufgelenk 938 umfaßt außerdem ein Lager 956, das zwischen einer Innenfläche 958 des Verteilergetriebes 942 und einer Außenfläche 960 eines Gelenkaußenteils 962 des Gleichlaufgelenks 938 vorgesehen ist. Das Lager 956 ist in einem vorbestimmten Axialabstand zu einem Gelenkinnenteil 964 und einem Rollenkörper 966 des Gleichlaufgelenks 938 vorgesehen. Das Lager 956 wirkt mit einer Schulter 968 des Gelenkaußenteils 962 zusammen und wird durch erste und zweite Sicherungsringe 970, 972 oder andere geeignete Verbindungselemente in Position gehalten. Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung kann das Lager 956 auch eine verringerte Breite aufweisen, wodurch es kompakter ist und Platzprobleme für das Gleichlaufgelenk 938 verringert.

Das Gleichlaufgelenk 938 umfaßt auch einen Stopfen 974. Der Stopfen 974 ist an einem Ende 976 des Gelenkaußenteils 962 vorgesehen. Der Stopfen 974 ist innerhalb einer Bohrung 978 angeordnet, die durch das Gelenkaußenteil 962 verläuft. Es sei angemerkt, daß das Gleichlaufgelenk 938 in einem Verteilergetriebe 942, wie es in 26 abgebildet ist, sowohl bei einer Ausstattung mit einem ölgeschmierten Gleichlaufgelenk eingesetzt werden kann als auch bei einer Ausstattung mit einem fettgeschmierten Gleichlaufgelenk. In beiden Fällen kann das Gleichlaufgelenk 938 auch eine wahlweise abnehmbare Dichtung 980 umfassen, die zwischen einer Außenfläche 960 des Gleichlaufgelenks 938 und der Innenfläche 958 des Verteilergetriebes 942 und/oder der Abdeckung 940 angeordnet ist. Die in 26 abgebildete Ausführung ist auch fest auf einem vorbestimmten Winkel eingestellt, der zwischen der Abtriebswelle 954 und entweder einem (nicht-dargestellten) vorderen oder hinteren Differential definiert ist. Daher kann bei dieser Gelenkkonstruktion nur ein Beugewinkel zwischen dem Verteilergetriebe 942 und den Differentialen verwendet werden, und sie wird für Spezialanwendungen eingesetzt, bei denen nur ein Beugewinkel benötigt wird oder für das Antriebssystem erforderlich ist.

27 zeigt eine weitere alternative Ausführung eines Gleichlaufgelenks 982, die mit einem erfindungsgemäßen Verteilergetriebe 984 verbunden ist. In der in 27 dargestellten Ausführung umfaßt das Verteilergetriebe 984 ein Kettenrad 986, das an einer Außenfläche 988 eines Wellenzapfens 990 angebracht ist. Das Kettenrad 986 ist mit dem Wellenzapfen 990 durch ein beliebiges bekanntes Befestigungsmittel, wie z.B. Keilnuten, etc. verbunden. Das Kettenrad 986 umfaßt ferner eine Kette 992, die ein erstes Ende aufweist, das über Zähne geschlungen ist, die auf einer Außenfläche 994 des Kettenrades 986 ausgebildet sind. Ein zweites Ende ist über eine (nichtdargestellte) Antriebswelle geschlungen und mit ihr verbunden.

Der Wellenzapfen 990 umfaßt einen Stopfen oder eine Dichtung 996 an einem Ende 998 davon. Der Wellenzapfen 990 wird drehbar von einem Nadel- oder Rollenlager 1000 an dem Ende 998 davon gehalten sowie von einem Lager 1002, das vom Lager 1000 beabstandet und zwischen der Außenfläche 988 des Wellenzapfens 990 und einer Innenfläche 1004 des Verteilergetriebes 984 angeordnet ist. Die Lager 1000 und 1002 haben eine stützende Wirkung und ermöglichen dem Wellenzapfen 990, sich gegenüber dem Verteilergetriebe 984 zu drehen.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung kann der Wellenzapfen 990 auch zumindest einen Kanal 1006 umfassen, der durch den Wellenzapfen 990 verläuft und sich in eine Innenbohrung 1008 hineinerstreckt, die durch den Wellenzapfen 990 hindurch verläuft. Der Kanal 1006 läßt einen Austausch von Öl oder einem beliebigen anderen bekannten Schmiermittel zwischen dem Verteilergetriebe 984 und einem Gleichlaufgelenkgehäuse 1010 zu.

Das Gleichlaufgelenkgehäuse 1010 ist an einer Außenfläche 1012 des Verteilergetriebes 984 angebracht. Das Gleichlaufgelenkgehäuse 1010 ist unter einem vorbestimmten Winkel angeordnet, der mit einem Winkel eines vorderen oder hinteren Differentials eines Kraftfahrzeug-Antriebsstrangsystems korrespondiert.

Der Wellenzapfen 990 umfaßt ein zweites Ende 1014, das sich in das Gleichlaufgelenkgehäuse 1010 hineinerstreckt sowie in ein Gelenkinnenteil 1016 des Gleichlaufgelenks 982. Das Gelenkinnenteil 1016 ist in einer Bohrung 1018 eines Gelenkaußenteils 1020 des Gleichlaufgelenks 982 vorgesehen. Ein Rollenkörper 1022, wie zum Beispiel eine drehmomentübertragende Kugel, ist zwischen einer Innenfläche 1024 des Gelenkaußenteils 1020 und einer Außenfläche 1026 des Gelenkinnenteils 1016 angeordnet. Der Rollenkörper 1022 wird durch einen Kugelkäfig 1028 in Position gehalten. Das Gelenkaußenteil 1020 wird drehbar innerhalb des Gleichlaufgelenkgehäuses 1010 durch zumindest ein Lager 1030 gehalten. Das Lager 1030 wird durch ein beliebiges bekanntes Befestigungsmittel 1032 in Position gehalten. In einer Ausführung werden erste und zweite Sicherungsringe verwendet, um das Lager 1030 zwischen einer Außenfläche 1033 des Gelenkaußenteils 1020 und einer Innenfläche 1034 des Gleichlaufgelenkgehäuses 1010 zu sichern.

Eine Dichtung 1036 ist zwischen einer Außenfläche 1033 des Gelenkaußenteils 1020 und der Innenfläche 1034 des Gleichlaufgelenkgehäuses 1010 an einem Ende 1038 des Gleichlaufgelenkgehäuses 1010 angeordnet.

Ein Flansch 1040 kann am Ende 1038 des Gleichlaufgelenkgehäuses 1010 vorgesehen sein. Der Flansch 1040 überträgt die Drehgeschwindigkeit vom Verteilergetriebe 984 zu einer Kardanwelle, die mit dem (nicht-dargestellten) vorderen oder hinteren Differential verbunden ist. Ein sekundäres Dichtungselement 1042 kann zwischen dem Gleichlaufgelenkgehäuse 1010 und einer Außenfläche 1055 des Flansches 1040 vorgesehen sein.

Es wird darauf hingewiesen, daß sowohl eine ölgeschmierte Gleichlaufgelenkversion als auch eine Version des Gleichlaufgelenks 982 nach 27 mit Fettschmierung erwogen wird. Im Betrieb überträgt der Wellenzapfen 990 des Verteilergetriebes 984 Drehmoment vom Getriebe zum Gleichlaufgelenk 982, das im Gleichlaufgelenkgehäuse 1010 angeordnet ist. Das Gleichlaufgelenk 982 überträgt dann in Abhängigkeit vom Einbauort des Verteilergetriebes 984 das Drehmoment zu einem vorderen oder hinteren Differential.

Wie vorstehend erörtert, ist das Gleichlaufgelenkgehäuse 1010 unter einem vorbestimmten Winkel montiert. Es versteht sich jedoch, daß unzählige Winkel verwendet werden können, je nach der Konstruktionsausstattung des Kraftfahrzeugs. Diese unzähligen Winkel können schon beim Gießen und/oder Formen des Gleichlaufgelenkgehäuses 1010 hergestellt werden. Es wird darauf hingewiesen, daß alle beliebigen bekannten Techniken verwendet werden können, um das Gleichlaufgelenkgehäuse 1010 mit dem Verteilergetriebe 984 zu verbinden. In der Ausführung nach 27 wird das Verteilergetriebe 984 mit dem Gleichlaufgelenkgehäuse 1010 unter Verwendung von Standardkomponenten verbunden.

28 zeigt eine weitere Ausführung eines Gleichlaufgelenks 1050 zur Verwendung in einem erfindungsgemäßen Verteilergetriebe 1052. Das Verteilergetriebe 1052 umfaßt ein Kettenrad 1054, das an einer Außenfläche 1056 eines Wellenzapfens 1058 angebracht ist. Das Kettenrad 1054 kann mit dem Wellenzapfen 1058 durch beliebige bekannte Befestigungsmittel, wie z.B. Keilnuten, etc. verbunden sein. Eine Kette 1060 weist eine erste Schlaufe auf, die um das Kettenrad 1054 geschlungen ist. Eine zweite Schlaufe ist mit einem Kettenrad auf der (nicht-dargestellten) Antriebswelle des Verteilergetriebes 1052 verbunden.

Der Wellenzapfen 1058 weist eine Innenbohrung 1062 auf, die durch sie hindurch verläuft und kann einen Stopfen oder eine Dichtung 1063 umfassen. Der Wellenzapfen 1058 wird drehbar von einem Nadel- oder Rollenlager 1065 an einem Ende gehalten sowie von einem Lager 1064. Das Lager 1064 ist zwischen der Außenfläche 1056 des Wellenzapfens 1058 und einer Innenfläche 1068 des Verteilergetriebes 1052 angeordnet. Das Lager 1064 kooperiert mit dem Nadel- oder Rollenlager 1065, um die Flanschwelle 1058 zu halten und ihr zu ermöglichen, sich gegenüber dem Verteilergetriebe 1052 zu drehen.

Die Flanschwelle 1058 kann ebenfalls zumindest einen Kanal 1070 umfassen, der durch die Innenbohrung 1062 verläuft. Die Kanäle 1070 lassen einen Austausch von Öl oder einem beliebigen anderen bekannten Schmiermittel zwischen dem Verteilergetriebe 1052 und einem Gleichlaufgelenkgehäuse 1072 zu.

Das Gleichlaufgelenkgehäuse 1072 ist an einer Außenfläche 1074 des Verteilergetriebes 1052 durch ein beliebiges geeignetes Verfahren angebracht. Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ist das Gleichlaufgelenkgehäuse 1072 unter einem vorbestimmten Winkel angeordnet, der zu einem (nicht-dargestellten) vorderen oder hinteren Differentials eines Antriebsstrangsystems eines Kraftfahrzeugs paßt.

Der Wellenzapfen 1058 umfaßt ein Ende 1078, das sich nach außen von dem Verteilergetriebe 1052 weg und in das Gleichlaufgelenkgehäuse 1072 hineinerstreckt. Ein erstes Gelenkinnenteil 1078 ist an dem Ende 1076 des Wellenzapfens 1058 befestigt. Das erste Gelenkinnenteil 1078 ist in einer Bohrung eines Gelenkaußenteils 1080 des Gleichlaufgelenks 1050 vorgesehen. Das Gelenkaußenteil 1080 weist im allgemeinen eine erste Kammer 1082 und eine zweite Kammer 1084 auf, die sich an entgegengesetzten Enden des Gelenkaußenteils 1080 befinden. Es wird darauf hingewiesen, daß zwischen den Kammern 1082, 1084 ein innerer Verbindungsgang bestehen kann oder daß sie in einer weiteren geplanten Ausführung größenmäßig so ausgestaltet sind, daß sie miteinander verschmelzen und eine große Kammer bilden.

Ein erster Rollenkörper in der abgebildeten Ausführung, eine Kugel 1086, ist zwischen einer Innenfläche 1088 des Gelenkaußenteils 1080 und einer Außenfläche 1090 des ersten Gelenkinnenteils 1078 angeordnet. Ein Kugelkäfig 1092 hält den ersten Rollenkörper 1086 in Kontakt mit dem Gelenkaußenteil 1080 und dem Gelenkinnenteil 1078.

Das Gelenkaußenteil 1080 wird drehbar innerhalb des Gleichlaufgelenkgehäuses 1072 durch zumindest ein Lager 1094 gehalten. Das Lager 1094 wird durch ein beliebiges Befestigungsmittel 1096 in Position gehalten. Beispielsweise wird, wie in 28 gezeigt, das Lager 1094 zwischen einer Außenfläche 1098 des Gelenkaußenteils 1080 und einer Innenfläche 1100 des Gleichlaufgelenkgehäuses 1072 durch eine Mehrzahl von Sicherungsringen in Position gehalten. In einer Ausführung umfaßt das Gleichlaufgelenkgehäuse 1072 zumindest einen abstützenden Absatz 1102, um das Lager 1094 zu halten und zu positionieren.

Das Gleichlaufgelenk 1050 umfaßt ein zweites Gelenkinnenteil 1104, das drehbar innerhalb des Gelenkaußenteils 1080 des Gleichlaufgelenks 1050 montiert ist. Das zweite Gelenkinnenteil 1104 ist wirksam mit einem zweiten Wellenzapfen oder Gelenkwelle 1106 verbunden, die mit einem Flansch oder direkt mit einem (nichtdargestellten) vorderen oder hinteren Differential des Antriebsstrangs verbunden ist. Ein zweiter Rollenkörper, zumindest eine Kugel 1108, ist zwischen einer Innenfläche 1110 des Gelenkaußenteils 1080 und einer Außenfläche 1112 des zweiten Gelenkinnenteils 1104 angeordnet. Ein zweiter Kugelkäfig 1114 ist zwischen dem Gelenkaußenteil 1080 und dem Gelenkinnenteil 1104 angeordnet und dient dazu, den zweiten Rollenkörper 1108 zwischen dem zweiten Gelenkinnenteil 1104 und dem Gelenkaußenteil 1080 in Position zu halten. Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ist das zweite Gelenkinnenteil 1104 in der Lage, jedem Winkel zu folgen, den die Welle 1106 in Bezug auf das vordere Differential oder das hintere Differential des Antriebsstrangsystems einnimmt. Obwohl sowohl der erste als auch der zweite Drehbewegungsabschnitt des Gleichlaufgelenks 1050 in der gezeigten Ausführung durch Gleichlauffestgelenke realisiert ist, wird darauf hingewiesen, daß ein Verschiebegelenk jeglicher bekannter Bauart verwendet werden kann und daß dieses für den Einsatz in beiden Abschnitten des Gleichlaufgelenks 1050 in Frage kommt. Dementsprechend wird das Gleichlaufgelenk 1050 unterteilt in einen ersten Abschnitt 1116 an einer Innenseite des Gleichlaufgelenkgehäuses 1072, nächst dem Verteilergetriebe 1052, und einen zweiten Abschnitt 1118, der an einer Außenseite des Gleichlaufgelenkgehäuses 1072 angeordnet ist. Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung kann das Gleichlaufgelenk 1050 auch eine Dichtung 1120 umfassen, um sicherzustellen, daß keine Verunreinigungen in das Gleichlaufgelenk 1050 eindringen. In einer Ausführung ist die Dichtung 1120 benachbart zu einer Öffnung angeordnet, die im Gleichlaufgelenkgehäuse 1072 zwischen der Außenfläche 1098 des Gelenkaußenteils 1080 und der Innenfläche 1100 des Gleichlaufgelenkgehäuses 1072 ausgebildet ist. Alternativ kann eine Dichtmanschette zwischen der Außenfläche 1098 des Gelenkaußenteils 1080 oder des Gleichlaufgelenkgehäuses 1072 und dem Wellenzapfen oder der Gelenkwelle 1106 vorgesehen sein, um sicherzustellen, daß Verunreinigungen nicht in das Gleichlaufgelenkgehäuse 1072 und/oder den ersten und zweiten Abschnitt 1116 und 1118 des Gleichlaufgelenks eindringen.

Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß, obwohl das Gleichlaufgelenk 1050 in einem vorbestimmten Winkel festgelegt ist, es unzählige Winkel gibt, die in Abhängigkeit von der Konstruktionsausstattung des Kraftfahrzeugs verwendet werden können. Diese unzähligen Winkel können schon beim Gießen und/oder Formen des Gleichlaufgelenkgehäuse 1072 hergestellt werden.

In der Ausführung nach 28 sieht das Gleichlaufgelenkgehäuse 1072 die Verwendung eines vorbestimmten Winkels zwischen Gleichlaufgelenk 1050 und einem Differential vor, um Drehgeschwindigkeiten unter diesem vorbestimmten Winkel zu übertragen. Diese Wirkung wird durch die Flanschwelle 1058 erreicht, die vom Verteilergetriebe 1052 das Drehmoment zum ersten Abschnitt 1116 des Gleichlaufgelenks 1050 bei einem vorbestimmten Winkel überträgt. Als nächstes überträgt das Gleichlaufgelenk 1050 über das Gelenkaußenteil 1080 das Drehmoment über den zweiten Abschnitt 1118 des Gleichlaufgelenks 1050 zu einem Differential oder dergleichen.

Während die vorliegende Erfindung im Zusammenhang mit der Verwendung eines Gleichlaufgelenks innerhalb eines Verteilergetriebes zur Drehmomentübertragung zu einer vorderen Abtriebswelle beschrieben wird, kann die Erfindung auch für die Verwendung mit einer hinteren Abtriebswelle genutzt werden. In29 ist ein Abschnitt eines Verteilergetriebes 1150 abgebildet, das mit einem Gleichlaufgelenkgehäuse 1152 verbunden ist. Im Verteilergetriebe 1150 und Gleichlaufgelenkgehäuse 1152 ist ein erfindungsgemäßes Gleichlaufgelenk 1154 aufgenommen.

Das Gleichlaufgelenk 1154 umfaßt ein Gelenkaußenteil 1156, in dem ein Kugelkäfig 1158 montiert ist. Ein Gelenkinnenteil 1160 ist innerhalb des Kugelkäfigs 1158 installiert. Eine Mehrzahl von drehmomentübertragenden Kugeln 1162 wird in den Öffnungen gehalten, die in einer Fläche des Kugelkäfigs 1158 ausgebildet sind, so daß die Kugeln 1162 mit einer Innenfläche 1164 des Gelenkaußenteils 1156 und einer Außenfläche 1166 des Gelenkinnenteils 1160 in Kontakt sind. Das Verteilergetriebe 1150 umfaßt eine darin ausgebildete Öffnung, durch die sich ein entferntes Ende 1168 der Antriebswelle 1170 erstreckt, die mit einem Getriebe verbunden ist. Die Antriebswelle 1170 erstreckt sich durch die Öffnung im Verteilergetriebe 1150 und das entfernte Ende 1168 erstreckt sich durch eine Öffnung, die durch das Gelenkaußenteil 1156 hindurch ausgebildet ist und ist damit verbunden. Wenn sich also die Antriebswelle 1170 dreht, dreht sich dementsprechend auch das Gelenkaußenteil 1156, das daran befestigt ist, wodurch Drehmoment über die Kugeln 1162 auf das Gelenkinnenteil 1160 übertragen wird.

Ein Wellenzapfen 1172 weist ein entferntes Ende 1174 auf, das mit dem Gelenkinnenteil 1160 zusammenwirkt. Ein entgegengesetztes Ende 1176 erstreckt sich nach außen vom Gleichlaufgelenkgehäuse 1152 und kann außerdem einen daran befestigten Flansch 1178 tragen. Somit wird, wenn Drehmoment auf das Gelenkinnenteil 1160 übertragen wird, auch der Wellenzapfen 1172 in Drehung versetzt.

Um den Wellenzapfen 1172 für eine Drehbewegung innerhalb des Gleichlaufgelenkgehäuses 1152 zu lagern, können ein oder mehr Lager 1180 an dem Wellenzapfen 1172 und einer Innenfläche 1182 des Gleichlaufgelenkgehäuses 1152 befestigt sein. In einer Ausführung umfaßt das Gleichlaufgelenkgehäuse 1152 einen abstützenden Schulterabschnitt 1184, der die Lager 1180 teilweise abstützt. Sicherungsringe 1186 oder andere geeignete Befestigungsmittel können auch benutzt werden.

Um das Gleichlaufgelenk 1154 zu schmieren, kann in die Öffnung des Verteilergetriebes 1150 eine Dichtung 1188 integriert sein, die sich um die Antriebswelle 1170 herum erstreckt. Ein vorderes Ende 1190 des Gleichlaufgelenkgehäuses 1152 kann ebenfalls mit einer Dichtung 1192 zwischen dessen Innenfläche 1182 und dem Wellenzapfen 1172 versehen sein. Ein sekundäres Dichtungselement 1194 kann zwischen einer Außenfläche 1196 des Gleichlaufgelenkgehäuses 1152 und einer Außenfläche 1198 des Flansches 1178 angeordnet sein.

Es wird darauf hingewiesen, daß in allen oben dargestellten Ausführungen alle Teile vorzugsweise aus einem Stahlwerkstoff hergestellt sind. Es versteht sich jedoch, daß alle anderen geeigneten Metalle, Hartkeramik, Hartkunststoffe, harte Verbundwerkstoffe ebenfalls in der Konstruktion aller Komponenten der offenbarten Systeme verwendet werden können.

Die Gleichlaufgelenke, wie sie vorstehend beschrieben werden, einschließlich der Fest- und Verschiebegelenkarten, können Gelenkaußenteile haben, die hohl sind, um eine Kühlung der Innenkammer der Gleichlaufgelenke durch das Verteilergetriebeöl zu ermöglichen. Es wird auch erwogen, das gesamte Verteilergetriebe mit dem Fett zu kühlen, das allgemein innerhalb der Gleichlaufgelenke verwendet wird. In einigen Ausführungen sind die Innenkammern der Gleichlaufgelenke jedoch selbstabdichtend mit einer Dauerfettschmierung versehen und sind vollständig abgeschlossen und können nicht mit dem Innenraum des Verteilergetriebes, das mit Verteilergetriebeöl gefüllt ist, kommunizieren, um Schmiermittel und Kühlung bereitzustellen.

In den offenbarten Ausführungen kann auch jede beliebige Kombination aus den oben beschriebenen Verteilergetriebetypen mit jedem beliebigen der beschriebenen Arten von Gleichlaufgelenken, einschließlich feststehenden Manschetten, mitdrehenden Manschetten, Gelenken mit zehn, acht oder sechs Kugeln oder dergleichen verwendet werden, zusammen mit den dargelegten Kombinationen, so daß den Konstrukteuren im Bereich Gleichlaufgelenk und Verteilergetriebe unzählige Kombinationen zur Verfügung stehen.

Obwohl in der vorstehenden Erfindung die erfindungsgemäßen Gleichlaufgelenke in einem Verteilergetriebe integriert sind, versteht es sich, daß die offenbarten Gleichlaufgelenke auch in einem Zahnradgetriebe oder in Schiffsanwendungen genutzt werden können, ohne vom Umfang der Erfindung abzuweichen.

Die vorliegende Erfindung wurde insbesondere unter Bezugnahme auf die vorhergehenden Ausführungen dargestellt und beschrieben, die rein beschreibend die besten Arten zur Verwirklichung der Erfindung darlegen. Es sollte dem Fachmann klar sein, daß verschiedene Alternativen zu den Ausführungen der hier beschriebenen Erfindung bei der Ausübung der Erfindung verwendet werden können, ohne vom Gedanken und Umfang der Erfindung, wie sie in den Ansprüchen definiert ist, abzuweichen. Es ist beabsichtigt, daß die folgenden Ansprüche den Schutzumfang der Erfindung definieren und daß das Verfahren und die Vorrichtung durch den Schutzumfang dieser Ansprüche und ihrer gleichwertigen Entsprechungen abgedeckt sind. Die vorstehende Beschreibung der Erfindung sollte so verstanden werden, daß sie alle neuen und nicht naheliegenden Kombinationen der hier beschriebenen Elemente einschließt und daß Ansprüche in dieser oder einer späteren Anmeldung zu jeder neuen und nicht offensichtlichen Kombination dieser Elemente vorgelegt werden können. Darüber hinaus dienen alle vorstehenden Ausführungen der Veranschaulichung, und kein einzelnes Merkmal oder Element ist grundlegend für alle möglichen Kombinationen, die in dieser oder einer späteren Anmeldung beansprucht werden.

Zusammenfassung

Die Erfindung betrifft eine Drehmomentübertragungsvorrichtung, wie z.B. ein Verteilergetriebe für ein Kraftfahrzeug, in der ein Gleichlaufgelenk integriert ist. In einer Ausführung umfaßt das Gleichlaufgelenk ein Gelenkaußenteil, das drehbar innerhalb der Drehmomentübertragungsvorrichtung installiert ist sowie ein Gelenkinnenteil, das innerhalb des Gelenkaußenteils angeordnet und mit dem Gelenkaußenteil über eine oder mehrere drehmomentübertragende Kugeln verbunden ist. Die Drehmomentübertragungsvorrichtung weist darüber hinaus einen Antriebsmechanismus auf, der mit dem Gelenkaußenteil des Gleichlaufgelenks verbunden ist, wobei der Antriebsmechanismus Drehmoment, das er von einer Antriebswelle aufgenommen hat, auf das Gelenkaußenteil des Gleichlaufgelenks überträgt, so daß das Gelenkaußenteil das Gelenkinnenteil antreibt. Die Drehmomentübertragungsvorrichtung umfaßt ferner eine Abtriebswelle, die drehbar mit dem Gelenkinnenteil verbunden ist.