Title:
Vorrichtung und Verfahren zur Erweiterung von Funknachrichten bei mobiler Kommunikation
Kind Code:
T5


Abstract:

Verfahren zur Kommunikation über ein zellenbasiertes Kommunikationsnetzwerk, wobei das Verfahren Folgendes umfasst:
Kommunikation zwischen einem mobilen Endgerät (1) und einem Netzwerkelement über Funknachrichten gemäß einem Funkprotokoll,
wobei das Format der Funknachrichten Folgendes umfasst:
einen Grundnachrichtenabschnitt (101), der einer ersten Version des Funkprotokolls entspricht, und
Blöcke von Erweiterungsdaten (102-106, 132-134), die sich jeder auf eine darauf folgende Version des Funkprotokolls beziehen, und
einen Erweiterungscontainerabschnitt (130), dadurch gekennzeichnet, dass der Erweiterungscontainerabschnitt (130) dafür angepasst ist, Erweiterungsblöcke (132-134) zu enthalten, die sich auf mehr als eine nachfolgende Version des Funkprotokolls beziehen.




Inventors:
Lieshout, Gert-Jan van (Middlesex, GB)
Dervelde, Himke van (Middlesex, GB)
Application Number:
DE112004002216
Publication Date:
03/20/2008
Filing Date:
11/18/2004
Assignee:
Samsung Electronics Co., Ltd. (Suwon, Kyonggi, KR)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Patent- und Rechtsanwälte Bardehle, Pagenberg, Dost, Altenburg, Geissler (München, 81679)
Claims:
1. Verfahren zur Kommunikation über ein zellenbasiertes Kommunikationsnetzwerk, wobei das Verfahren Folgendes umfasst:
Kommunikation zwischen einem mobilen Endgerät (1) und einem Netzwerkelement über Funknachrichten gemäß einem Funkprotokoll,
wobei das Format der Funknachrichten Folgendes umfasst:
einen Grundnachrichtenabschnitt (101), der einer ersten Version des Funkprotokolls entspricht, und
Blöcke von Erweiterungsdaten (102-106, 132-134), die sich jeder auf eine darauf folgende Version des Funkprotokolls beziehen, und
einen Erweiterungscontainerabschnitt (130), dadurch gekennzeichnet, dass der Erweiterungscontainerabschnitt (130) dafür angepasst ist, Erweiterungsblöcke (132-134) zu enthalten, die sich auf mehr als eine nachfolgende Version des Funkprotokolls beziehen.

2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Funknachricht einen einzigen Erweiterungscontainerabschnitt (130) enthält.

3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Erweiterungscontainerabschnitt (130) späte Erweiterungen enthält.

4. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Erweiterungscontainerabschnitt (130) von variabler Länge ist.

5. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Erweiterungen (132-134) in dem Erweiterungscontainer gemäß dem Datum der Einführung der Erweiterungen geordnet sind.

6. Verfahren zur Erweiterung von Funknachrichten gemäß einem Funkprotokoll in einem zellenbasierten Kommunikationsnetzwerk,
wobei die Nachrichten zur Verwendung in der Kommunikation zwischen einem mobilen Endgerät und Netzwerkelementen über Funknachrichten angepasst sind, und
wobei das Format der Funknachrichten Folgendes umfasst:
eine Grundnachricht (101), die einer ersten Version des Funkprotokolls entspricht,
Erweiterungsblöcke (102-106, 132-134), die sich auf nachfolgende Versionen des Funkprotokolls beziehen, und
einen Erweiterungscontainer (130) mit Erweiterungen (132-134), die sich auf mehr als eine unterschiedliche Version des Funkprotokolls beziehen.

7. Verfahren zur Kommunikation über ein zellenbasiertes Kommunikationsnetzwerk unter Verwendung eines Funkprotokolls für Kommunikationen zwischen einem mobilen Endgerät (1 ) und einem Netzwerkelement, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:
Verarbeiten einer von Netzwerkelementen empfangenen Funknachricht durch ein mobiles Endgerät (1) gemäß einem Funkprotokoll, wobei das Format der Funknachrichten Folgendes umfasst:
einen Grundnachrichtenabschnitt (101), der einer ersten Version des Funkprotokolls entspricht,
Blöcke von Erweiterungsdaten (102-106, 132-134), die sich jeder auf eine nachfolgende Version des Funkprotokolls beziehen, und
einen Erweiterungscontainerabschnitt (130), der dafür angepasst ist, Erweiterungsblöcke (132-134) zu enthalten, die sich auf mehr als eine nachfolgende Version des Funkprotokolls beziehen; und wobei
das mobile Endgerät (1) die in dem Erweiterungscontainer (130) enthaltenen Erweiterungen bis zur ersten Erweiterung verarbeitet, die das Endgerät nicht versteht.

8. Verfahren nach Anspruch 7, wobei das mobile Endgerät (1) jegliche nicht verstandene Erweiterungen im Erweiterungscontainer (130) überspringt und mit der Verarbeitung jeglicher Abschnitte der Nachricht (104, 105) fortfährt, die nach dem Erweiterungscontainer (130) angeordnet sind.

9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei der Erweiterungscontainer ein Längenfeld (111) enthält, um die Gesamtlänge des Erweiterungscontainers (130) anzugeben.

10. Verfahren nach Anspruch 9, wobei das mobile Endgerät (1) das Längenfeld (111) verwendet, um jegliche nicht verstandene Versionen im Erweiterungscontainer (130) zu überspringen.

11. Verfahren nach Anspruch 1 oder Anspruch 7, wobei das Funkprotokoll das RRC-Protokoll gemäß den UMTS-Standards ist.

12. Netzwerkelement zur Kommunikation über ein zellenbasiertes Kommunikationsnetzwerk, das dazu angepasst ist, gemäß dem im Anspruch 1 beanspruchten Verfahren zu kommunizieren.

13. Mobiles Endgerät (1) zur Kommunikation über ein zellenbasiertes Kommunikationsnetzwerk, das dazu angepasst ist, gemäß dem Verfahren zu kommunizieren, das in Anspruch 1 oder Anspruch 7 beansprucht ist.

14. Funknachricht zur Kommunikation über ein zellenbasiertes Kommunikationsnetzwerk unter Verwendung eines Funkprotokolls,
wobei die Funknachricht Folgendes umfasst:
einen Grundnachrichtenabschnitt (101), der einer ersten Version des Funkprotokolls entspricht,
Erweiterungsblöcke (102-106, 132-134), die sich auf nachfolgende Ausgaben des Funkprotokolls beziehen, und
einen Erweiterungscontainerabschnitt (130), dadurch gekennzeichnet, dass der Erweiterungscontainer dazu angepasst ist, Erweiterungen (132-134) zu enthalten, die sich auf mehr als eine unterschiedliche Ausgabe des Funkprotokolls beziehen.

15. Mobiles Endgerät (1) zur Kommunikation über ein zellenbasiertes Kommunikationsnetzwerk, wobei das Endgerät dafür angepasst ist, eine Funknachricht gemäß einem Funkprotokoll zu verarbeiten, die es von einem Netzwerkelement empfangen hat, wobei das Format der Funknachrichten Folgendes umfasst:
einen Grundnachrichtenabschnitt (101), der einer ersten Version des Funkprotokolls entspricht,
Erweiterungsblöcke (102-106, 132-134), die sich auf nachfolgende Versionen des Funkprotokolls beziehen, und
einen Erweiterungscontainerabschnitt (130), der dazu angepasst ist, Erweiterungen (132-134) zu enthalten, die sich auf mehr als eine nachfolgende Version des Funkprotokolls beziehen;
und wobei das mobile Endgerät (1) weiterhin dafür angepasst ist, die in dem Erweiterungscontainer (130) enthaltenen Erweiterungen (132-134) bis zur ersten Erweiterung zu verarbeiten, die das Endgerät nicht interpretieren kann.

Description:
HINTERGRUND DER ERFINDUNGTechnisches Gebiet

Diese Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der mobilen Kommunikation. Genauer gesagt, aber nicht ausschließlich, bezieht sie sich auf die Erweiterung von Funknachrichten gemäß einem Funkprotokoll zur Kommunikation zwischen einem mobilen Nutzergerät und einem Zugangsnetzwerk auf Funkbasis (Radio Access Network), wie beispielsweise das UMTS Terrestrische Zugangsnetzwerk auf Funkbasis (UTRAN).

In einem UMTS-Netzwerk wird über die Funkschnittstelle das Funkressourcenkontroll-(Radio Resource Control, RRC)-Protokoll verwendet, d.h. zwischen dem Nutzergerät und dem Zugangsnetzwerk auf Funkbasis. Diese Endpunkte des Protokolls interagieren durch Austausch von Protokollparametern und durch Senden von Funknachrichten mit einem oder mehreren Informationselementen.

Technologischer Hintergrund

Im Zuge der fortwährenden Entwicklung und Verbesserung der Funkprotokolle, die in Telekommunikationssystemen verwendet werden, z.B. um neue Merkmale aufzunehmen oder um Korrekturen zu ermöglichen, werden Mechanismen verwendet, um Nachrichten des Funkprotokolls in zukünftigen Versionen des Protokolls zu erweitern. Dementsprechend können die Funknachrichten neue Werte der Informationselemente enthalten, wie beispielsweise zusätzliche Werte oder neue Werte für mehr Auswahl, und/oder neue Informationselemente. Auf diese Weise ist eine Anpassung an verschiedene Versionen des Protokolls möglich.

Spezielle Container, gewöhnlich von verschiedener Länge, werden verwendet, um sog. späte Erweiterungen bezüglich einer bestimmten Ausgabe des Funkprotokolls aufzunehmen. Eine späte Erweiterung des Protokolls ist eine Erweiterung einer Protokollausgabe (N), die eingeführt wird, nachdem die darauf folgende Protokollausgabe (N + 1) eingefroren ist. Eine Ausgabe wird eingefroren, wenn Umsetzungen, die auf dieser Ausgabe basieren, in einem Endzustand der Entwicklung sind oder auf dem Markt erscheinen, was bedeutet, dass von diesem Zeitpunkt an nur rückwärtig kompatible Änderungen der betroffenen Ausgabe zulässig sind. Durch Verwendung dieser Container kann die Einführung von Erweiterungen in eine bestimmte Ausgabe selbst dann unterstützt werden, nachdem eine darauf folgende Ausgabe eingefroren ist.

Die Container führen ein Längenfeld ein, welches die Gesamtgröße der Erweiterungsdaten angibt, die in dem Container enthalten sind. Auf diese Weise wird eine Teildekodierung des Containers erleichtert. Ebenso wird die Dekodierung möglicher Erweiterungen, die nach dem Container eingefügt wurden, erleichtert.

Durch Verwendung eines Containers wie oben beschrieben ist es möglich, die Einfügung von späten Erweiterungen vorzusehen, ohne vorab zu wissen, welche Größe für eine zukünftige Erweitung erforderlich ist.

Ebenso kann, wenn in einer späteren Phase eine zusätzliche Erweiterung zu einer bestimmten Ausgabe hinzugefügt werden muss, diese direkt in den Erweiterungscontainer eingefügt werden.

Alle späten Erweiterungen für eine bestimmte Ausgabe werden in einem Container kombiniert, und für jede verschiedene Ausgabe wird ein verschiedener Container verwendet.

Details bezüglich der Verwendung solcher Container in UMTS-Netzwerken können in der 3GPP-Spezifikation „Radio Resource Control Specification (RRC)", 3GPP TS 25.331 gefunden werden.

Jedoch ist der Nachteil der Einführung dieser Erweiterungscontainer derjenige, dass sie zusätzlichen Raum benötigen. Selbst wenn keine Erweiterungen in den Container eingefügt werden, führt jeder von ihnen eine Kopfzeile von einem oder mehreren Bits in die Nachricht ein. Wenn eine Erweiterung eingefügt wird, führen die Container zusätzliche Kopfzeilen ein.

OFFENBARUNG DER ERFINDUNG

Ein Ziel der Erfindung ist es, den oben beschriebenen Nachteilen abzuhelfen und ein verbessertes Verfahren zur Aufnahme und zur Behandlung von Erweiterungscontainern bereitzustellen.

Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur Kommunikation über ein zellenbasiertes Kommunikationsnetzwerk bereitgestellt, mit einem mobilen Endgerät, welches über Funknachrichten gemäß einem Funkprotokoll mit Netzwerkelementen kommuniziert, wobei das Format der Funknachrichten eine Grundnachricht umfasst, die einer ersten Version des Funkprotokolls entspricht, Erweiterungsblöcke, die sich auf darauf folgende Versionen des Funkprotokolls beziehen, sowie einen Erweiterungscontainer, der dazu angepasst ist, Erweiterungen bezüglich mehr als einer unterschiedlichen Version des Funkprotokolls zu umfassen.

Auf diese Weise ist es nicht erforderlich, für jede Ausgabe des Funkprotokolls einen Erweiterungscontainer bereitzustellen. Stattdessen kann ein kombinierter Erweiterungscontainer verwendet werden, um Erweiterungen bezüglich mehr als einer Version des Funkprotokolls aufzunehmen.

Vorzugsweise umfasst eine Funknachricht nur einen einzigen Erweiterungscontainer. Auf diese Weise kann die durch die Bereitstellung von Erweiterungscontainern eingeführte Kopfzeile erheblich verringert werden.

Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur Erweiterung von Funknachrichten gemäß einem Funkprotokoll in einem zellenbasierten Kommunikationsnetzwerk bereitgestellt, wobei die Nachrichten für die Verwendung in der Kommunikation zwischen einem mobilen Endgerät und Netzwerkelementen über Funknachrichten ausgelegt sind, und wobei das Format der Funknachrichten eine Grundnachricht umfasst, die einer ersten Version des Funkprotokolls entspricht, Erweiterungsblöcke bezüglich nachfolgender Versionen des Funkprotokolls, sowie einen Erweiterungscontainer, der Erweiterungen bezüglich mehr als einer unterschiedlichen Version des Funkprotokolls umfasst.

Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur Kommunikation über ein zellenbasiertes Kommunikationsnetzwerk unter Verwendung eines Funkprotokolls für Kommunikationen zwischen einem mobilen Endgerät und Netzwerkelementen bereitgestellt, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst: Ein mobiles Endgerät verarbeitet eine Funknachricht gemäß einem Funkprotokoll, die es von Netzwerkelementen empfangen hat, wobei das Format der Funknachrichten eine Grundnachricht umfasst, die einer ersten Version des Funkprotokolls entspricht, Erweiterungsblöcke bezüglich nachfolgender Versionen des Funkprotokolls, sowie einen Erweiterungscontainer, der dazu angepasst ist, Erweiterungen zu enthalten, die sich auf mehr als eine unterschiedliche Version des Funkprotokolls beziehen; und das mobile Endgerät verarbeitet die in dem Erweiterungscontainer enthaltenen Erweiterungen bis zur ersten Erweiterung, die das Endgerät nicht versteht.

Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Funknachricht zur Kommunikation über ein zellenbasiertes Kommunikationsnetzwerk unter Verwendung eines Funkprotokolls zwischen einem mobilen Endgerät und Netzwerkelementen bereitgestellt, wobei die Funknachricht eine Grundnachricht umfasst, die einer ersten Version des Funkprotokolls entspricht, Erweiterungsblöcke bezüglich nachfolgender Versionen des Funkprotokolls, und einen Erweiterungscontainer, der dazu angepasst ist, Erweiterungen bezüglich mehr als einer unterschiedlichen Version des Funkprotokolls zu umfassen.

Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein mobiles Endgerät zur Kommunikation über ein zellenbasiertes Kommunikationsnetzwerk bereitgestellt, wobei das Endgerät dazu angepasst ist, eine Funknachricht gemäß einem Funkprotokoll zu verarbeiten, die es von Netzwerkelementen empfangen hat, wobei das Format der Funknachrichten eine Grundnachricht enthält, die einer ersten Version des Funkprotokolls entspricht, Erweiterungsblöcke bezüglich nachfolgender Versionen des Funkprotokolls, sowie einen Erweiterungscontainer, der dazu angepasst ist, Erweiterungen bezüglich mehr als einer unterschiedlichen Version des Funkprotokolls zu umfassen; und wobei das Endgerät weiterhin dazu angepasst ist, die in dem Erweiterungscontainer enthaltenen Erweiterungen zu verarbeiten, bis zur ersten Erweiterung, die das Endgerät nicht versteht.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nun lediglich beispielhaft mit Bezug auf die beigefügten Figuren beschrieben, wobei

1 und 2 schematische Übersichten eines mobilen Kommunikationsnetzwerks sind, in welches die vorliegende Erfindung eingefügt werden kann,

3 eine schematische Veranschaulichung einer Funkprotokollnachricht gemäß dem Stand der Technik ist;

4 eine schematische Veranschaulichung einer Funkprotokollnachricht mit einem Erweiterungscontainer gemäß dem Stand der Technik ist;

5 eine schematische Veranschaulichung einer Funkprotokollnachricht mit mehreren Erweiterungscontainern gemäß dem Stand der Technik ist; und

6 eine schematische Veranschaulichung einer Funkprotokollnachricht mit einem Erweiterungscontainer gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist.

DIE BESTE ART UND WEISE, DIE ERFINDUNG AUSZUFÜHREN

Die typische Architektur eines zellenbasierten Funksystems umfasst mobile Nutzergeräte (UEs) 1, ein Zugangsnetzwerk auf Funkbasis (RAN) 3 und eines oder mehrere Kernnetzwerke (CNs) 5. Beispielhaft veranschaulicht 1 diese Grundelemente für das Universal Mobile Telecommunications System (UMTS).

UMTS ist ein Funknetzwerk der dritten Generation, das Wideband Code Division Multiple Access (W-CDMA) Technologie verwendet. Ausführlichere Details über das UTRAN können in der 3GPP-Spezifikation „UTRAN Overall Description", 3GPP TS 25.401 und in verwandten Spezifikationen gefunden werden.

Kommunikationen zwischen den UEs und dem UTRAN werden über die Uu-Schnittstelle (Uu) bereitgestellt, wohingegen die Kommunikation zwischen dem UTRAN und den Kernnetzwerken über die Iu-Schnittstelle (Iu) erfolgt.

2 veranschaulicht die Architektur eines Zugangsnetzwerks auf Funkbasis. Das RAN umfasst Basisstationen 2, wie beispielsweise die sog. B-Knoten für das UTRAN, und Funknetzwerksteuereinrichtungen 4 (RNC), die auch als Basisstationssteuereinrichtungen (BSC) bezeichnet werden. Die Basisstationen 2 bewältigen die eigentliche Kommunikation über die Funkschnittstelle und decken ein spezifisches geographisches Gebiet ab, das auch als Zelle bezeichnet wird. Jede RNC 4 steuert die mit ihr verbundenen Basisstationen 2 und umfasst auch andere Funktionalitäten für Aufgaben, wie beispielsweise die Zuweisung von Funkressourcen, d.h. die örtliche Mobilität. Eine RNC 4 ist über die Iu-Schnittstelle 12 mit einem oder mehreren Kernnetzwerken 8, über die Iub-Schnittstelle 10 mit einer Anzahl an Basisstationen 2 und möglicherweise über die Iur-Schnittstelle 14 mit einer oder mehreren anderen RNCs 4 verbunden.

In einem UMTS-Netzwerk wird das Funkressourcenkontroll-(Radio Resource Control, RRC)-Protokoll über die Funkschnittstelle verwendet, d.h. zwischen dem UE und dem UTRAN. Diese Protokollendpunkte interagieren durch den Austausch von Protokollparametern, durch das Senden von Nachrichten mit einem oder mehreren Informationselementen.

Da die in Telekommunikationssystemen eingesetzten Funkprotokolle fortwährend entwickelt und verbessert werden, beispielsweise um neue Merkmale aufzunehmen, ist es vorgesehen, dass Nachrichten des Funkprotokolls erweitert werden können.

Um für unterschiedliche und möglich zukünftige Versionen dieses Protokolls gerüstet zu sein, wurde ein Mechanismus zur Erweiterung dieser RRC-Nachrichten mit neuen Informationselementwerten und/oder neuen Informationselementen definiert.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Protokollerweiterungen: nicht-kritische Erweiterungen (NCE) und kritische Erweiterungen (CE).

Im Allgemeinen soll ein Empfänger eine Nachricht, die nicht verstandene kritische Erweiterungen enthält, vollständig zurückweisen und daraufhin den Sender benachrichtigen. Folglich braucht eine auf kritische Weise erweiterte Nachricht nicht dem Format einer vorhergehenden Version zu entsprechen, d.h., eine rückwärtige Kompatibilität ist nicht erforderlich. Stattdessen erlaubt eine kritische Erweiterung einer Nachricht grundsätzlich die Definition einer völlig neuen Version der Nachricht, mit zusätzlichen Informationselementen an jeglichem Platz der Nachricht, oder selbst entfernte oder neu definierte Informationselemente. Da die Version der Nachricht am Beginn der Nachricht angegeben wird, weiß der Empfänger sofort, ob er die Nachricht zurückweisen soll oder nicht.

Im Gegensatz dazu soll ein Empfänger eine Nachricht mit nicht verstandenen nicht-kritischen Erweiterungen (NCEs) so verarbeiten, als ob die Erweiterungen abwesend wären. Dies bedeutet, dass in zukünftigen Versionen des Protokolls nicht-kritische Werte Informationselementen hinzugefügt werden können oder nicht-kritische Informationselemente der Nachricht hinzugefügt werden können. Der Empfänger soll in der Lage sein, die nicht-kritischen Erweiterungen abzutrennen, was im Falle von RRC dadurch erreicht wird, dass die nicht-kritischen Erweiterungen dem Ende der Nachricht hinzugefügt werden. Ein Empfänger dekodiert die Nachricht bis zur ersten NCE, die er nicht versteht.

Gegenwärtig werden die UMTS-Systeme, wie in den 3GPP-Spezifikationen spezifiziert, in Phasen entwickelt. Für jede dieser Phasen wird ein vollständiger Satz Spezifikationen entwickelt. Die derzeit definierten Phasen umfassen die Ausgabe '99, REL-4, REL-5 und REL-6.

Dementsprechend kann eine Funknachricht eine Grundnachricht und mehrere Erweiterungen umfassen, die einer oder mehreren Erweiterungen entsprechen, die in irgendeiner dieser Ausgaben definiert sind.

3 veranschaulicht eine Funknachricht mit einer Grundnachricht 101, wie sie in der ersten Ausgabe (Ausgabe '99) definiert ist, und weitere Felder 102 bis 105 mit mehreren Erweiterungen. Jede besteht aus der Versionsnummer gefolgt von Info. In diesem Beispiel beziehen sich die Erweiterungen 102 und 103 auf die Ausgabe '99, wohingegen sich die Erweiterungen 104 und 105 jeweils auf die REL-4 und die REL-5 beziehen.

Immer wenn eine Protokollausgabe in Entwicklung ist, werden Änderungen an den RRC-Nachrichten toleriert. Jedoch sind solche Änderungen, sobald Produkte für eine bestimmte Ausgabe sich der Marktreife nähern, nicht länger hinnehmbar, da sie zu rückwärtigen Inkompatibilitäten führen würden. Zu diesem Zeitpunkt wird die betroffene Protokollausgabe „eingefroren", was bedeutet, dass von diesem Zeitpunkt an alle zukünftigen Änderungen als Erweiterungen behandelt werden, gemäß dem oben beschriebenen Mechanismus.

3 zeigt, dass die nicht-kritische Erweiterung 104, die in der REL-4 eingeführt wurde, nach den Ausgabe-'99-Erweiterungen 101 und 103 der Nachricht auftaucht. Dies bedeutet, dass ein Sender-Empfänger gemäß einer Ausgabe '99-Umsetzung leicht alle nicht-kritischen Erweiterungen ignorieren kann, die REL-4 und späteren Ausgaben entsprechen, da sie den R99-Erweiterungen angefügt sind.

Solange die nächste Ausgabe nicht eingefroren ist, können Korrekturen und/oder Erweiterungen eingefügt werden. Dies bedeutet bei dem oben beschriebenen Beispiel, dass, solange die REL-4 nicht eingefroren ist, R99-Korrekturen/Erweiterungen weiterhin vor jegliche REL-4-Erweiterungen eingefügt werden können. Jedoch würde, sobald Produkte basierend auf REL-4 den Markt betreten, das Einfügen von sog. späten Korrekturen/Erweiterungen vor die REL-4 die auf REL-4 basierenden Produkte berühren.

Der Grund dafür ist, dass die RRC-Nachrichten ein effizientes Kodierungsschema anwenden, bei welchem ein Informationselement nicht in der kodierten Nachricht erschient, aber dessen Bedeutung durch den Ort der Bits innerhalb der kodierten Nachricht impliziert ist.

Dementsprechend, wenn in dem oben beschriebenen Beispiel mit Bezug auf 3 eine neue Ausgabe '99 ext3 eingefügt werden soll, wird eine REL-4-Umsetzung, die auf einer Spezifikationsversion basiert war, die dies nicht mit umfasste, die Ausgabe '99 ext3 Bits als erste Bits der REL-4-Erweiterung fehlinterpretieren.

Gemäß der 3GPP-Spezifikationen werden RRC-Nachrichten durch Abstract Syntax Notation number One (ASN.1) spezifiziert und gemäß den Packed Encoding Rules (PER) kodiert. Dieser Kodiermechanismus wurde ausgewählt, um die knappen Funkressourcen so effizient wie möglich zu nutzen. Ein neuer Mechanismus wurde eingeführt, um späte Erweiterungen einer früheren Ausgabe zu erlauben, ohne Umsetzungen gemäß späterer Ausgaben zu berühren, d.h. die Einführung eines speziellen Containers für späte Korrekturen. Der folgende Auszug aus der R99 ASN.1 zeigt ein Beispiel eines solchen Erweiterungscontainers mit variabler Länge (VLEC).

Der Hauptzweck des VLEC liegt darin, dass er ein Längenfeld einführt, das die Gesamtgröße der in dem Container enthaltenen späten Korrekturen angibt. Auf diese Weise ist ein Empfänger dazu in der Lage, Erweiterungen zu überspringen, die er nicht verstehen kann, und anschließend nachfolgende Erweiterungen zu lesen und zu dekodieren, die sich nach dem Erweiterungscontainer befinden.

4 veranschaulicht eine Nachricht ähnlich der Nachricht, die oben mit Bezug auf 3 beschrieben wurde. Jedoch umfasst die Nachricht der 4 einen VLEC 110, der vor den REL-4-Erweiterungen eingefügt ist. Dieser VLEC 110 umfasst ein Längenfeld 111 und zwei späte Erweiterungen der Ausgabe '99 (Felder 112 und 113).

Das Längenfeld 111 des VLEC 110 erlaubt es einem REL-4-Empfänger, die späten R99-Erweiterungen 112 und 113 zu überspringen, die er nicht umgesetzt hat, stellt aber sicher, dass der REL-4-Empfänger weiter in der Lage ist, die REL-4-Erweiterungen im Feld 104, die nach dem VLEC 110 angeordnet sind, korrekt zu dekodieren. In dem obigen Beispiel spiegelt die im Feld 111 gespeicherte Länge die Gesamtgröße der in dem VLEC 110 enthaltenen Erweiterungen wider, d.h., deckt sowohl die R99ext3 als auch die R99ext4 der Felder 112 und 113 ab.

Weitere Details über die RRC-Protokollerweiterungsmechanismen sind in den zwei 3GPP-Spezifikationen „Radio Resource Control Specification (RRC)", 3GPP TS 25.331 und „Guidelines and principles for protocol description and error handling", 3GPP TS 25.921 (insbesondere Abschnitt 10.4.3.5) bereitgestellt. Beide Dokumente werden hiermit durch Bezugnahme aufgenommen.

Obwohl ein Erweiterungscontainer variabler Länge es Umsetzungen erlaubt, nicht verstandene Erweiterungen, die in dem VLEC enthalten sind, zu überspringen, muss dies mit einem Längenfeld erkauft werden. Wenn keine Erweiterungen enthalten sind, führt der VLEC eine Kopfzeile mit einem oder zwei Bits ein, abhängig davon, ob sie vor oder nach dem Einfrieren der betroffenen Ausgabe eingeführt wird. Sobald eine Erweiterung eingefügt wird, selbst wenn dies nur ein einziges Bit erfordert, führt der VLEC eine Kopfzeile von 9 oder 10 Bits ein, und 8 zusätzliche Bits für das Längenfeld.

Folglich ist der VLEC für Nachrichten, wo die Größe entscheidend ist, nicht geeignet.

Wenn spätere Ausgaben eingefroren werden sollen, stellt sich die Frage, ob für jede der Ausgaben ein VLEC-Container eingeführt werden soll oder nicht.

5 veranschaulicht eine Nachricht mit mehreren VLECs, wobei jeder VLEC für späte Erweiterungen einer bestimmten Ausgabe reserviert ist. Ähnlich wie bei den Nachrichten, die oben mit Bezug auf die 3 und 4 beschrieben wurden, enthält die Nachricht die Grundnachricht 101 und jeweils zwei Erweiterungsblöcke 102 und 103, wobei beide sich auf Ausgabe '99-Erweiterungen beziehen. Nach diesen Erweiterungsblöcken ist ein VLEC 110 eingeführt, der für mögliche späte Korrekturen der Ausgabe '99 reserviert ist. Dieser Container enthält ein Längenfeld 111 und zwei späte Erweiterungen jeweils in den Feldern 112 und 113. Nach dem VLEC 110 enthält die Nachricht einen Erweiterungsblock 104 für die REL-4, und einen anderen VLEC 120, der für späte Erweiterungen der REL-4 reserviert ist. Wiederum enthält der VLEC 120 ein Längenfeld 121. Zusätzlich enthält der VLEC 120 die späte Erweiterung 122. Der zweite Container 120 befindet sich vor dem Block 105, der die REL-5-Erweiterungen enthält. Der zweite Container 120 wird normalerweise beim Einfrieren der REL-5 eingeführt.

Wie oben beschrieben, ist der Nachteil dieser Vorgehensweise derjenige, dass die Kopfzeile sich immer dann vergrößert, wenn ein VLEC eingeführt wird.

Gemäß der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthält die Nachricht nur einen einzigen Erweiterungscontainer variabler Länge in jeder Nachricht, und alle späten Korrekturen oder Erweiterungen sind in diesem einzigen Container enthalten, unabhängig davon, welcher Ausgabe sie entsprechen. Auf diese Weise kann die Anzahl von VLECs beträchtlich verringert werden. Die Erweiterungen werden in derjenigen Reihenfolge eingefügt, in welcher sie eingeführt wurden. Folglich kann eine REL-4-Korrektur vor einer REL-99-Korrektur auftauchen.

6 veranschaulicht eine Nachricht mit solch einem einzigen VLEC. Wiederum enthält die Nachricht die Grundnachricht 101 und die Erweiterungsblöcke 102 bis 105, für Erweiterungen zu der Ausgabe '99, der REL-4 und der REL-5. Nach den zwei Erweiterungsblöcken 102 und 103, welche die Ausgabe '99-Erweiterungen enthalten, ist ein einziger VLEC 130 eingeführt. Dieser VLEC 130 kann Erweiterungen zu verschieden Ausgaben enthalten. Der Container 130 enthält ein Längenfeld 131 und ein erstes Feld 132, das eine späte Erweiterung zu der Ausgabe '99 enthält. Zusätzlich enthält der VLEC 130 zwei weitere Felder 133 und 134, die jeweils späte Erweiterungen zu der REL-4 und der Ausgabe '99 enthalten.

In dem beschriebenen Beispiel ist die Reihenfolge, in welcher die späten Korrekturen/Erweiterungen eingeführt werden, die folgende: Juni 2003 für die dritte Erweiterung zu der Ausgabe '99 (R99ext3), September 2003 für die zweite Erweiterung zu der REL-4 (R4ext2) und März 2004 für die vierte späte Erweiterung zu der Ausgabe '99 (R99ext4).

Durch die Einführung eines einzigen VLEC für alle späten Erweiterungen wird die Kopfzeile von mehreren Erweiterungscontainern variabler Länge vermieden. Üblicherweise dekodiert ein Empfänger eine Nachricht und die Erweiterungen in dem VLEC bis zu der ersten Erweiterung, die er nicht versteht.

Jedoch erscheinen die in dem Container enthaltenen Erweiterungen nicht in der Reihenfolge der Protokollausgaben. Stattdessen sind sie gemäß dem Datum der Einführung der späten Erweiterung geordnet. Folglich kann eine späte Erweiterung zu der Ausgabe '99 nach einer REL-4 oder REL-5-Korrektur auftauchen, selbst wenn dies unwahrscheinlich ist.

In dem oben mit Bezug auf die 6 beschriebenen Beispiel ist die letzte der Ausgabe '99-Erweiterungen (R99ext4 des Felds 134) in der Tat nach einer späten Erweiterung zu der REL-4 (R4ext2 des Feldes 133) eingefügt. Da die Erweiterungen innerhalb des VLEC keine individuellen Längenfelder haben, kann ein Empfänger keine einzelnen Erweiterungen überspringen. Die Folge daraus ist, dass ein Empfänger möglicherweise eine REL-4-Erweiterung (R4ext2 in 6) verstehen können muss, um eine Ausgabe '99-Erweiterung (R99ext4) zu verstehen, da die R4ext2 vor der R99ext4 erscheint.

Folglich benötigt ein Empfänger möglicherweise, um eine späte Erweiterung einer ersten Ausgabe zu verstehen, die lediglich nach späten Erweiterungen einer zweiten, späteren Ausgabe eingeführt wird, etwas ASN.1 der zweiten Ausgabe.

Jedoch wird dies nicht als ernsthaft nachteilig betrachtet, da späte Korrekturen nur selten verwendet werden. Im Allgemeinen werden späte Korrekturen oder Erweiterungen nur verwendet, wenn es ein ernsthaftes Problem in der frühen Ausgabe gibt, das weiterhin gelöst werden muss. Außerdem, da Umsetzungen für die spätere Ausgabe typischerweise den Markt nach Umsetzungen für eine frühere Ausgabe betreten, ist es sogar noch unwahrscheinlicher, dass das Bedürfnis für eine späte Erweiterung mit einer Korrektur der früheren Ausgabe erst nach dem Bedürfnis für eine späte Korrektur für eine spätere Ausgabe festgestellt wird.

Wenn dieses Problem auftritt, wird es in den Protokollspezifikationen gelöst werden, so dass Bedenken bei der Umsetzung vernachlässigbar sind.

Es ist hervorzuheben, dass der Ausdruck „Erweiterungen", der in diesem Dokument verwendet wird, Korrekturen und Updates umfassen soll.

Obwohl in den oben beschriebenen Ausführungsformen Funknachrichten beschrieben wurden, die auf der Ausgabe '99 basieren, ist es offensichtlich, dass die vorliegende Erfindung auf alle UMTS-Ausgaben anwendbar ist.

Obwohl die oben beschriebenen Ausführungsformen im Kontext von UMTS beschrieben wurden, ist es offensichtlich, dass die vorliegende Erfindung auch auf andere ähnliche Systeme angewandt werden kann.

Es ist hervorzuheben, dass die oben beschriebenen Ausführungsformen lediglich bevorzugte Ausführungsformen sind. Insbesondere können verschiedene Merkmale ausgelassen, modifiziert oder durch Äquivalente ersetzt werden, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen, der durch die angefügten Ansprüche definiert ist.

Zusammenfassung

Verfahren zur Kommunikation über ein zellenbasiertes Kommunikationsnetzwerk, wobei das Verfahren die Kommunikation zwischen einem mobilen Endgerät und einem Netzwerkelement über Funknachrichten gemäß einem Funkprotokoll umfasst, wobei das Format der Funknachrichten einen Grundnachrichtenabschnitt umfasst, der einer ersten Version des Funkprotokolls entspricht, und Blöcke von Erweiterungsdaten, die sich jeder auf eine nachfolgende Version des Funkprotokolls beziehen, und einen Erweiterungscontainerabschnitt, dadurch gekennzeichnet, dass der Erweiterungscontainerabschnitt dazu angepasst ist, Erweiterungsblöcke zu enthalten, die sich auf mehr als eine nachfolgende Version des Funkprotokolls beziehen.