Title:
Inselartige Mobil-Kommunikations-Anordnung
Kind Code:
B4


Abstract:

Inselartige Mobil-Kommunikations-Anordnung, aufweisend:
eine Mehrzahl von Basisstationen (30, 31, 32, 33, 34, 35; 40, 41, 42, 43, 44, 45; 50, 51, 52, 53), jeweils entsprechend einer Zelle und in ihr gesetzt und verwendet, zumindest einer Mobil-Kommunikations-Einrichtung (20, 201, 202) in der Zelle einen Mobil-Kommunikations-Dienst bereitzustellen, wobei eine Mehrzahl der Zellen zumindest einen Aufenthaltsbereich (LA1, LA2, LA3) bildet, aufweisend zumindest eine Insel-Zelle, wobei die zumindest eine Insel-Zelle eine Insel-Basisstation (39, 49, 59) aufweist und einem Insel-Aufenthaltsbereich entspricht, welcher sich von dem Aufenthaltsbereich unterscheidet;
eine Insel-Funkbasissteuerung (66), gekoppelt nur mit den Insel-Basisstationen und verwendet, deren Betrieb zu steuern;
eine Insel-Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle (85), gekoppelt nur mit der Insel-Funkbasissteuerung und verwendet, deren Betrieb zu steuern, wobei zumindest eine Mobil-Kommunikations-Einrichtung, während sie die Insel-Zelle betritt, die Insel-Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle zur Standort-Aktualisierung anfragt, wenn sich die Mobil-Kommunikations-Einrichtung von einer Zelle, die dem Aufenthaltsbereich entspricht, in die Inselzelle hinein bewegt, die dem Insel-Aufenthaltsbereich entspricht, welcher sich von...




Inventors:
Hsu, Ching-Hsiang (Taipeh, TW)
Chen, Charlie C. (Taipeh, TW)
Hsu, Hsiao-Wei (Keelung, TW)
Lee, Kan-Lin (Taipeh, TW)
Application Number:
DE10359233
Publication Date:
09/23/2010
Filing Date:
12/17/2003
Assignee:
Far EasTone Telecommunications Co., Ltd. (Nei Hu, Taipeh, TW)



Foreign References:
60525912000-04-18
WO1998002008A21998-01-15
Attorney, Agent or Firm:
Viering, Jentschura & Partner (München, 81675)
Claims:
1. Inselartige Mobil-Kommunikations-Anordnung, aufweisend:
eine Mehrzahl von Basisstationen (30, 31, 32, 33, 34, 35; 40, 41, 42, 43, 44, 45; 50, 51, 52, 53 ), jeweils entsprechend einer Zelle und in ihr gesetzt und verwendet, zumindest einer Mobil-Kommunikations-Einrichtung (20, 201, 202) in der Zelle einen Mobil-Kommunikations-Dienst bereitzustellen, wobei eine Mehrzahl der Zellen zumindest einen Aufenthaltsbereich (LA1, LA2, LA3) bildet, aufweisend zumindest eine Insel-Zelle, wobei die zumindest eine Insel-Zelle eine Insel-Basisstation (39, 49, 59) aufweist und einem Insel-Aufenthaltsbereich entspricht, welcher sich von dem Aufenthaltsbereich unterscheidet;
eine Insel-Funkbasissteuerung (66), gekoppelt nur mit den Insel-Basisstationen und verwendet, deren Betrieb zu steuern;
eine Insel-Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle (85), gekoppelt nur mit der Insel-Funkbasissteuerung und verwendet, deren Betrieb zu steuern, wobei zumindest eine Mobil-Kommunikations-Einrichtung, während sie die Insel-Zelle betritt, die Insel-Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle zur Standort-Aktualisierung anfragt, wenn sich die Mobil-Kommunikations-Einrichtung von einer Zelle, die dem Aufenthaltsbereich entspricht, in die Inselzelle hinein bewegt, die dem Insel-Aufenthaltsbereich entspricht, welcher sich von dem Aufenthaltsbereich unterscheidet; und
ein Insel-Besucherverzeichnis (69) entsprechend einer Insel-Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle und mit ihr gekoppelt, wobei das Insel-Besucherverzeichnis, wenn die zumindest eine Mobil-Kommunikations-Einrichtung die Standort-Aktualisierung abschließt, eine Teilnehmerrufnummer der jeweiligen Mobil-Kommunikations-Einrichtung aufzeichnet;
wobei die Insel-Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle der zumindest einen Mobil-Kommunikations-Einrichtung in der zumindest einen Insel-Zelle einen speziellen Dienst mittels Lesens der im Insel-Besucherverzeichnis aufgezeichneten Teilnehmerrufnummern bereitstellt.

2. Inselartige Mobil-Kommunikations-Anordnung gemäß Anspruch 1, wobei der spezielle Dienst ein Kurznachrichtendienst ist.

3. Inselartige Mobil-Kommunikations-Anordnung gemäß Anspruch 1, wobei der spezielle Dienst ein Multimedia-Nachrichtendienst ist.

4. Inselartige Mobil-Kommunikations-Anordnung gemäß Anspruch 1, ferner aufweisend:
zumindest eine Funkbasissteuerung (60, 62, 64), die dem zumindest einen Aufenthaltsbereich entspricht, wobei sich jede Funkbasissteuerung mit den Basisstationen im entsprechenden Aufenthaltsbereich verbindet und deren Betrieb steuert;
zumindest eine Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle (80, 90), die der zumindest einen Funkbasissteuerung entspricht und mit ihr gekoppelt ist und deren Betrieb steuert;
zumindest ein Besucherverzeichnis (61, 65), das mit der zumindest einen Funkbasissteuerung gekoppelt ist und ihr entspricht und verwendet wird, die Teilnehmerrufnummer jeder Mobil-Kommunikations-Einrichtung in der Zelle aufzuzeichnen, die einer der Basisstationen entspricht; und
zumindest ein Standortverzeichnis (63, 67), das mit der zumindest einen Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle gekoppelt ist und ihr entspricht und verwendet wird, Basisdaten und Identifikations-Daten der zumindest einen Mobil-Kommunikations-Einrichtung aufzuzeichnen.

5. Inselartige Mobil-Kommunikations-Anordnung gemäß Anspruch 4, wobei, wenn eine der Mobil-Kommunikations-Einrichtungen die Zelle, die einer der Basisstationen entspricht, betritt, das der Basisstation entsprechende Besucherverzeichnis die Teilnehmerrufnummer der Mobil-Kommunikations-Einrichtung aufzeichnet; und wobei das Insel-Besucherverzeichnis, wenn die Mobil-Kommunikations-Einrichtung die Zelle, die der Insel-Basisstation entspricht, betritt, die Teilnehmerrufnummer der Mobil-Kommunikations-Einrichtung aufzeichnet, und wobei das Besucherverzeichnis die Teilnehmerrufnummer darin löscht.

6. Inselartige Mobil-Kommunikations-Anordnung gemäß Anspruch 4, wobei die zumindest eine Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle mit zumindest einer Gerätedatenbank (70), einem Standortverzeichnis (63, 67), einer Authentisierungszentrale (74) und einer Gateway-Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle (76) gekoppelt ist.

7. Inselartige Mobil-Kommunikations-Anordnung gemäß Anspruch 6, wobei die Insel-Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle mit der zumindest einen Gerätedatenbank, dem zumindest einen Standortverzeichnis, der zumindest einen Authentisierungszentrale und der zumindest einen Gateway-Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle gekoppelt ist.

8. Inselartige Mobil-Kommunikations-Anordnung gemäß Anspruch 1, wobei die inselartige Mobil-Kommunikations-Anordnung vom Typ einer zellenbasierten Kommunikations-Anordnung ist.

9. Inselartige Mobil-Kommunikations-Anordnung gemäß Anspruch 8, wobei die zellenbasierte Kommunikations-Anordnung ein GSM ist.

10. Inselartige Mobil-Kommunikations-Anordnung gemäß Anspruch 8, wobei die zellenbasierte Kommunikations-Anordnung ein UMTS ist.

11. Inselartige Mobil-Kommunikations-Anordnung gemäß Anspruch 8, wobei die zellenbasierte Kommunikations-Anordnung eine Mobil-Kommunikations-Anordnung der dritten Generation ist.

12. Inselartige Mobil-Kommunikations-Anordnung gemäß Anspruch 1, wobei die Mobil-Kommunikations-Einrichtung ein Mobilfunktelefon ist.

13. Inselartige Mobil-Kommunikations-Anordnung gemäß Anspruch 1, wobei die Mobil-Kommunikations-Einrichtung ein PDA ist.

14. Inselartige Mobil-Kommunikations-Anordnung gemäß Anspruch 1, wobei die Mobil-Kommunikations-Einrichtung ein Smartphone ist.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Mobil-Kommunikations-Anordnung und insbesondere eine inselartige zellenbasierte Mobil-Kommunikations-Anordnung.

Die Technologie der Mobil-Kommunikation hat eine schnelle, spektakuläre Entwicklung erfahren, die zu einer verstärkten Benutzung von Telekommunikations-Produkten, wie beispielsweise von Mobilfunktelefonen, geführt hat. Herkömmlich können bei einer mobilfunktelefonbasierten Kommunikation verschiedene Arten von Techniken implementiert sein. Beispielsweise werden in einem globalen System für Mobil-Kommunikation (global system for mobile communication – GSM) eine Zugriffstechnik des Zeit-Multiplex-Verfahrens (time division multiplex access – TDMA) und eine Duplex-Technik des Frequenz-Duplex-Verfahrens (frequency division multiplex – FDD) angewendet. Beim GSM wird, wenn es nicht erforderlich ist, einen Anruf während eines zyklischen Funkrufs (Paging) zu tätigen (beispielsweise ein Funkruf alle 30 Minuten), ein Mobilfunktelefon nicht mit dem GSM zur Bestätigung des Standorts nach einer Standort-Aktualisierungs-Prozedur in Bezug auf das GSM kommunizieren, um elektrische Energie des Mobilfunktelefons einzusparen. Das GSM-System zeichnet nur den dem Mobilfunktelefon zugeordneten lokalen Bereich (local area – LA) auf. Jedoch kann ein einziger Standort-Bereich mehr als 100 Basisstationen (base transceiver stations – BTSs) abdecken, wobei jede Basisstation dazu bestimmt ist, einen bestimmten Bereich, bekannt als eine Zelle, abzudecken. Im Fall des Bereitstellens von Kurznachrichtendiensten (short message services – SMSs) allen Mobilfunktelefonen in einigen speziellen Zellen wird das GSM-System bestätigen, welche Mobilfunktelefone im lokalen Bereich sich in den bestimmten Zellen befinden, indem alle Basisstationen angefordert werden, nacheinander alle Mobilfunktelefone anzupagen, und dann werden alle Teilnehmerrufnummern (mobile subscriber integrated services digital networks – MSISDNs) aller Mobilfunktelefone in den speziellen Zellen erlangt. Als Nächstes wird das GSM-System allen Mobilfunktelefonen in einigen speziellen Zellen basierend auf den Teilnehmerrufnummern Kurznachrichtendienste bereitstellen. Diese zwangsläufigen Funkrufe werden signifikant die Systemlast des Systems erhöhen und Systemressourcen verschwenden. Daher gibt es ein Bedürfnis zur Verbesserung, um die vorgenannten Probleme zu verringern und/oder zu beseitigen.

In US 6,052,591 wird eine Funk-Kommunikationsanordnung beschrieben, mit der spezielle Nachrichten an Mobilfunkeinrichtungen in bestimmten Zellen oder auch in bestimmten geographischen Bereichen gesandt werden können.

In WO 98/02008 wird ein Mobil-Kommunikationsnetzwerk beschrieben, welches auch einen privaten Netzwerk-Bereich aufweist. Es wird verhindert, dass sich dem öffentlichen Netzwerk zugeordnete Mobilfunkeinrichtungen unbefugt in das private Netzwerk einklinken.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine inselartige Mobil-Kommunikations-Anordnung zu schaffen, die in der Lage ist, Teilnehmerrufnummern aller Mobilfunktelefone in Inselzellen zum Bereitstellen eines speziellen Nachrichtendienstes zu erlangen.

Der Erfindung liegt die andere Aufgabe zugrunde, eine inselartige Mobil-Kommunikations-Anordnung bereitzustellen, die in der Lage ist, Teilnehmerrufnummern aller Mobilfunktelefone in Insel-Zellen zu erlangen, ohne die Last auf die Mobil-Kommunikations-Anordnung zu erhöhen.

Um die obigen und andere Aufgaben zu lösen, wird durch die Erfindung eine inselartige Mobil-Kommunikations-Anordnung bereitgestellt, die aufweist: eine Mehrzahl von Basisstationen, jeweils entsprechend einer Zelle und in ihr gesetzt und verwendet, zumindest einer Mobil-Kommunikations-Einrichtung in der Zelle einen Mobil-Kommunikations-Dienst bereitzustellen, wobei eine Mehrzahl der Zellen zumindest einen Aufenthaltsbereich bildet, der zumindest eine Insel-Zelle aufweist, wobei die zumindest eine Insel-Zelle eine Insel-Basisstation aufweist und einem Insel-Aufenthaltsbereich entspricht, welcher sich von dem Aufenthaltsbereich unterscheidet; eine Insel-Funkbasissteuerung (base station controller – BSC), gekoppelt nur mit den Insel-Basisstationen und verwendet, deren Betrieb zu steuern; eine Insel-Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle (mobile switching center – MSC), gekoppelt nur mit der Insel-Funkbasissteuerung und verwendet, deren Betrieb zu steuern, wobei zumindest eine Mobil-Kommunikations-Einrichtung, während sie die Insel-Zelle betritt, die Insel-Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle zum Zwecke des Standort-Aktualisierens anfragt, wenn sich die Mobil-Kommunikations-Einrichtung von einer Zelle, die mit dem Aufenthaltsbereich korrespondiert, in die Inselzelle hinein bewegt, die mit dem Insel-Aufenthaltsbereich korrespondiert, welcher sich von dem Aufenthaltsbereich unterscheidet; und ein Insel-Besucherverzeichnis (visitor location register – VLR), das der Mobilfunk-Vermittlungsstelle entspricht und mit ihr gekoppelt ist, wobei das Insel-Besucherverzeichnis, wenn die zumindest eine Mobil-Kommunikations-Einrichtung die Standort-Aktualisierung beendet, eine Teilnehmerrufnummer der jeweiligen Mobil-Kommunikations-Einrichtung aufzeichnet; wobei die Insel-Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle der zumindest einen Mobil-Kommunikations-Einrichtung in der zumindest einen Insel-Zelle mittels Lesens der in dem Besucherverzeichnis aufgezeichneten Teilnehmerrufnummern einen speziellen Dienst bietet.

Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend mit Bezug auf die Zeichnung ausführlich beschrieben.

Es zeigen

1 eine schematische Ansicht eines GSM gemäß dem Stand der Technik;

2 ein Blockdiagramm des GSM des Standes der Technik;

3 eine schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen Insel-Funkbasissteuerung und eines Mobilfunktelefons;

4 ein Blockdiagramm der erfindungsgemäßen inselartigen Mobil-Kommunikations-Anordnung; und

5 eine schematische Ansicht spezieller Dienste, die von der erfindungsgemäßen inselartigen Mobil-Kommunikations-Anordnung bereitgestellt werden.

Unter Bezugnahme auf 1 und 2 ist ein wohlbekanntes GSM-Netzwerk gezeigt, bei dem ein Mobilfunktelefon 20 in der Lage ist, mit einem anderen Mobilfunktelefon zu kommunizieren. Das Mobilfunktelefon 20 ist auch bekannt als eine Mobilstation (mobile station – MS). In dem Mobilfunktelefon 20 ist eine bestimmte Teilnehmerrufnummer (MSISDN), auch bekannt als die Nummer des Mobilfunktelefons, gespeichert. Im Fall des Empfangens eines eingehenden Anrufs oder des Initiierens eines Anrufs weiß das GSM, wo sich das Mobilfunktelefon 20 befindet (beispielsweise LA1 entsprechend der Funkbasissteuerung 60), indem ein Standortverzeichnis (home location register – HLR) 72 angefragt wird. Dann ordnet die Funkbasissteuerung 60 zum Kommunizieren mit dem Mobilfunktelefon 20 eine der Basisstationen (beispielsweise BTS 30) zu. Jede Komponente des GSM wird nachstehend ausführlich beschrieben.

Eine Basisstation ist eingerichtet, Sprache zum Mobilfunktelefon 20 zu senden oder Sprache vom Mobilfunktelefon 20 zu empfangen. Wie in 1 gezeigt, sind die Basisstationen 30, 31, 32, 33, 34 und 35 in LA1 angeordnet, die Basisstationen 40, 41, 42, 43, 44, und 45 sind in LA2 angeordnet, bzw. sind die Basisstationen 50, 51, 52 und 53 in LA3 angeordnet.

Um mit einem Mobilfunktelefon zu kommunizieren, ist eine Funkbasissteuerung eingerichtet, jede Basisstation in einem lokalen Bereich zu steuern. Die Funkbasissteuerung ist ferner mit einer Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle zum Kommunizieren mit ihr gekoppelt. Jeder lokale Bereich weist eine eindeutige Lokalbereichs-Identifizierung (location area identity – LAI) zur Verwendung als dessen Identifikation auf. Beispielsweise ist die Funkbasissteuerung 60 eingerichtet, alle Basisstationen in LA1 zu steuern. Während des Betretens des Bereiches LA1 speichert das Mobilfunktelefon 20 die Lokalbereichs-Identifizierung, die LA1 entspricht. In der gleichen Weise ist die Funkbasissteuerung 62 eingerichtet, alle Basisstationen in LA2 zu steuern. Während des Betretens von LA2 speichert das Mobilfunktelefon 20 die Lokalbereichs-Identifizierung, die LA2 entspricht. Die Funkbasissteuerung 64 ist eingerichtet, alle Basisstationen in LA3 zu steuern. Während des Betretens von LA3 speichert das Mobilfunktelefon 20 die Lokalbereichs-Identifizierung, die LA3 entspricht.

Ein Besucherverzeichnis ist eingerichtet, die Teilnehmerrufnummer jedes Mobilfunktelefons in einem lokalen Bereich aufzuzeichnen, und bietet einer entsprechenden Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle einen Teilnehmerrufnummern-Anfragedienst.

Beispielsweise zeichnet ein Besucherverzeichnis 65 die Teilnehmerrufnummer des Mobilfunktelefons 20 auf, wenn dieses LA3 betritt. Demgegenüber löscht das Besucherverzeichnis 65 die Teilnehmerrufnummer, wenn das Mobilfunktelefon 20 LA3 verlässt. Auf diese Weise kann die Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle 90 mittels Anfragens des Besucherverzeichnisses 65 ermitteln, ob sich das Mobilfunktelefon 20 in LA3 befindet. In der gleichen Weise ist ein Besucherverzeichnis 61 eingerichtet, die Teilnehmerrufnummer jedes Mobilfunktelefons in LA1 und LA2 aufzuzeichnen und einer entsprechenden Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle 80 einen Teilnehmerrufnummern-Anfragedienst bereitzustellen. Es ist verständlich, dass ein Besucherverzeichnis die Teilnehmerrufnummern in zumindest einem lokalen Bereich aufzeichnen kann.

Das GSM kann den Standort eines Mobilfunktelefons mittels Anfragens von in einem Besucherverzeichnis gespeicherten Teilnehmerrufnummern mittels der Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle 80 oder 90 bestätigen. Beispielsweise fragt die Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle 90 das Besucherverzeichnis 65 nach der Teilnehmerrufnummer des Mobilfunktelefons 20 an. Antwortet das Besucherverzeichnis 65 auf die Anfrage, bestätigt das GSM, dass sich das Mobilfunktelefon 20 in LA3 befindet, anderenfalls befindet sich das Mobilfunktelefon außerhalb von LA3.

Eine Gerätedatenbank (equipment identity register – EIR) 70 ist eingerichtet, eine eindeutige internationale Mobilfunkkennung (international mobile equipment identity – IMEI) eines Mobilfunktelefons aufzuzeichnen. Die internationale Mobilfunkkennung ist eine vom Hersteller eingestellte Nummer. Beispielsweise zeichnet das GSM die internationale Mobilfunkkennung in der Gerätedatenbank 70 auf, wenn auf das GSM zum Ermitteln des aktuellen Status' des Mobilfunktelefons zum ersten Mal zugegriffen wird. Die Gerätedatenbank 70 klassifiziert das Mobilfunktelefon als einer von drei Listen zugehörig basierend auf dem aktuellen Status des Mobilfunktelefons. Und zwar bedeutet eine Weiß-Liste, dass sich das Mobilfunktelefon in einem Normal-Status befindet, eine Grau-Liste bedeutet, dass das Mobilfunktelefon überwacht wird, und eine Schwarz-Liste bedeutet, dass das Mobilfunktelefon gestohlen wurde oder außer Betrieb ist.

Ein Standortverzeichnis ist eingerichtet, nicht nur Basisdaten, wie beispielsweise spezielle, von Nutzern angeforderte TeleKommunikations-Dienste, Weiterleit-Nachrichten und gewünschte Übertragungs-Nummern zu speichern, sondern ebenso die Identifikations-Daten zu speichern. Jedes Mobilfunktelefon registriert sich in einem Standortverzeichnis. Beispielsweise ist das Mobilfunktelefon 20 im Standortverzeichnis 63 registriert und im Besucherverzeichnis 61 aufgezeichnet. Bewegt sich das Mobilfunktelefon 20 von einer Zelle, die von der Basisstation 30 abgedeckt wird, zu einer anderen Zelle, die von der Basisstation 50 abgedeckt wird, bedeutet dies, dass sich das Mobilfunktelefon 20 von LA1 (der von der Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle 90 nicht bedient wird) zu LA3 (der von der Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle 90 bedient wird) bewegt. Das Mobilfunktelefon 20 fragt die Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle 90 um die Bereitstellung eines Kommunikations-Dienstes an, wobei die Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle 90 die Basisdaten und die Identifikations-Daten, die im Standortverzeichnis 63 registriert sind, vergleicht. Stimmen die Daten überein, bedient die Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle 90 das Mobilfunktelefon 20 und zeichnet die Teilnehmerrufnummer im Besucherverzeichnis 65 auf. Es ist verständlich, dass die Teilnehmerrufnummer im Besucherverzeichnis 61 von der Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle 80 gelöscht wird.

Die Authentisierungszentrale (authentification center – AUC) 74 ist eingerichtet, Parameter bereitzustellen, die zum Durchführen einer Authentifizierung durch das Mobilfunktelefon 20 erforderlich sind. Das Mobilfunktelefon 20 fordert das GSM an, sich zu authentifizieren, indem es ihm die Mobilfunk-Teilnehmerkennung (international mobile subscriber identity – IMSI), die Teilnehmerrufnummer oder dergleichen bereitstellt. Als Nächstes nutzt das GSM die Parameter des Mobilfunktelefons 20, die in der Authentisierungszentrale 74 gespeichert sind, um das Mobilfunktelefon 20 zu authentifizieren. Nach dem Beenden der Authentifizierung des Mobilfunktelefons 20 werden dem Mobilfunktelefon 20 eine temporäre Teilnehmernummer (temporary mobile subscriber identity – TMSI) und eine Lokalbereichs-Identifizierung basierend auf einem bestimmten Protokoll zugeordnet, wobei die Lokalbereichs-Identifizierung dem lokalen Bereich des Mobilfunktelefons 20 entspricht. Die obige Prozedur ist als Aufenthalts-Registrierung bekannt. Das Mobilfunktelefon 20 speichert die temporäre Teilnehmernummer und die Lokalbereichs-Identifizierung. Das Mobilfunktelefon 20 fordert das GSM an, sich zu authentifizieren, indem es ihm vor dem Kommunizieren mit dem GSM die temporäre Teilnehmernummer und die Lokalbereichs-Identifizierung bereitstellt. Mit anderen Worten ist die Kommunikation zwischen dem Mobilfunktelefon 20 und dem GSM nur möglich, nachdem die Authentifizierung abgeschlossen wurde.

Es ist nicht erforderlich, Daten des Mobilfunktelefons 20 zu aktualisieren, wenn sich das Mobilfunktelefon von einer von der Basisstation 30 abgedeckten Zelle zu einer von der Basisstation 35 abgedeckten Zelle bewegt, da beide Zellen von der Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle 80 gesteuert werden. Bewegt sich jedoch das Mobilfunktelefon 20 von der Zelle zu einer anderen Zelle, die von der Basisstation 50 abgedeckt wird, fordert das Mobilfunktelefon 20 mittels Bereitstellens der temporären Teilnehmernummer und der Lokalbereichs-Identifizierung dem GSM, dieses an, den Standort zu aktualisieren, da sich das Mobilfunktelefon 20 außerhalb des Bereichs befindet, der von der Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle 80 bedient wird, und in dem Bereich befindet, der von der Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle 90 bedient wird. Das GSM löscht die im Besucherverzeichnis 61 aufgezeichnete Teilnehmerrufnummer des Mobilfunktelefons 20 und zeichnet die Teilnehmerrufnummer im Besucherverzeichnis 65 auf und ordnet dem Mobilfunktelefon 20 eine neue Lokalbereichs-Identifizierung zu, die LA3 entspricht. Der obige Prozess ist bekannt als Standort-Aktualisierung.

Eine Gateway-Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle (Gateway MSC – GMSC) 76 ist mit einem Backbone 78 gekoppelt. Die Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle 80 ist eingerichtet, Sprachdaten vom Mobilfunktelefon 20 zum Backbone 78 zu senden oder Sprachdaten vom Backbone 78 zu empfangen, damit diese zum Mobilfunktelefon 20 gesendet werden. Der Backbone 78 ist als ein bestehendes Netzwerk, wie beispielsweise ISDN, öffentliches Telefonnetz (public system telephone network – PSTN) oder öffentliches landgestütztes Mobilfunknetz (public land mobile network – PLMN) implementiert. Das GSM kann über ein öffentliches Telefonnetz mit einer Telefonleitung, über ISDN mit einer entfernten Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle oder über ein öffentliches landgestütztes Mobilfunknetz mit einem GSM eines beliebig anderen Internet-Diensteanbieters (Internet service provider – ISP) gekoppelt sein.

Eine Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle ist eine der Schaltzentren eines GSM. Von der Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle werden viele Steuer- und Authentifizierungs-Prozeduren durchgeführt. Im Fall des Wählens einer Telefonnummer mittels des Mobilfunktelefons 20 (in LA1) fragt die Funkbasissteuerung 60 die Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle 80 an, den Standort der Nummer zu suchen. Zunächst vergleicht die Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle 80 jeden Datensatz im Besucherverzeichnis 61 mit der Nummer. Gibt es keinen übereinstimmenden Datensatz, liest die Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle 80 Datensätze in Standortverzeichnissen, um den Standort der Nummer zu ermitteln. Daher kann sich die Funkbasissteuerung 60 mit der Funkbasissteuerung 64 zum Kommunizieren mit einem anderen Mobilfunktelefon verbinden. Alternativ kann sich die Funkbasissteuerung 60 mit dem Backbone 78 zum Kommunizieren mit einem Festnetztelefon verbinden.

Die Operationen der Funkbasissteuerungen 60 und 62 werden beide von der Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle 80 gesteuert. Mit anderen Worten ist eine einzige Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle in der Lage, zumindest eine Funkbasissteuerung zu steuern, um den Kommunikations-Dienst bereitzustellen. Die Mobilfunknetz-Vermittlungsstellen 80 und 90 sind beide mit der Gateway-Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle 76 zum Kommunizieren mit dem Backbone 78 gekoppelt. Dies ermöglicht einem Telefon, einen Anruf zum Mobilfunktelefon 20 durchzuführen. Ferner kann ein Mobilfunktelefon, das vom GSM eines beliebigen Internet-Dienstanbieters bedient wird, einen Anruf zum Mobilfunktelefon 20 tätigen und umgekehrt.

Das typische GSM wurde beschrieben. Im Falle des Kommunizierens zwischen dem GSM und dem Mobilfunktelefon 20 ermittelt das GSM zunächst den Standort (d. h. den lokalen Bereich) des Mobilfunktelefons 20 und ordnet eine geeignete Basisstation zu, um eine drahtlose Verbindung zum Mobilfunktelefon 20 aufzubauen. Es gibt drei Verfahren, die vom GSM durchgeführt werden, um die Zelle des Mobilfunktelefons 20 zu ermitteln und eine geeignete Basisstation zuzuordnen. Und zwar ist ein erstes Verfahren, dass jede Basisstation ein Funkruf-Signal sendet und dann auf eine Antwort vom Mobilfunktelefon 20 zum Ermitteln der Zelle des Telefons 20 wartet und eine Basisstation zuordnet, um eine drahtlose Verbindung zum Telefon 20 aufzubauen. Dies wird GSM-Ressourcen verschwenden und die Effizienz verringern. Ein zweites Verfahren ist, dass die Zelle des Mobilfunktelefons 20, wenn das Telefon 20 eine neue Zelle betritt, vom GSM aktualisiert wird. Dies hat den Nachteil, dass vom GSM eine große Anzahl von Aktualisierungen durchgeführt werden muss, was zu einer starken Erhöhung der Belastung des GSM führt. Ein drittes Verfahren ist, dass ein lokaler Bereich aus vielen Basisstationen zusammengesetzt ist, und eine Standort-Aktualisierung wird nur dann durchgeführt, wenn sich das Telefon 20 von seinem aktuellen lokalen Bereich zu einem anderen lokalen Bereich bewegt, wobei eine Funkruf-Prozedur als das Pagen von Signalen definiert ist, die von allen Basisstationen im selben lokalen Bereich gesendet werden. Das dritte Verfahren wird vom aktuellen GSM angewendet.

Das Mobilfunktelefon 20 geht in einen Ruhezustand über, wenn es eine Aufenthalts-Registrierungs- oder eine Standort-Aktualisierungs-Prozedur ausführt. Zu diesem Zeitpunkt kennt das GSM lediglich den aktuellen Standort (d. h. den lokalen Bereich) des Mobilfunktelefons 20 anstelle der aktuellen Zelle des Mobilfunktelefons 20. Es gibt drei Verfahren, die vom GSM durchgeführt werden, um die Zelle des Mobilfunktelefons 20 zu ermitteln. Das erste Verfahren ist ein zyklischer Funkruf. Um zu gewährleisten, dass das Mobilfunktelefon 20 ständig eingeschaltet ist und sich in seiner Zelle befindet, wird das GSM periodisch das Mobilfunktelefon 20 anpagen. Die Zeitdauer des Zyklus' hängt von den Anwendungen ab. Beispielsweise beträgt die Zeitdauer 30 Minuten. Das zweite Verfahren ist ein aktiver Funkruf, der angewendet wird, wenn das GSM vom Telefon 20 einen eingehenden Anruf empfängt. Im Fall, dass sich Telefon 20 in einer Zelle befindet, die von der Basisstation 33 abgedeckt wird, weiß das GSM über die Standort-Aktualisierungs-Prozedur, ob sich das Telefon 20 in LA1 befindet. Gibt es vom Telefon 20 einen eingehenden Anruf, fordert das GSM alle Basisstationen (beispielsweise die Basisstationen 30, 31, 32, 33, 34 und 35), die von der Funkbasissteuerung 60 gesteuert werden, an, zur gleichen Zeit einen Funkruf in Bezug auf das Telefon 20 durchzuführen, und wartet auf eine Antwort vom Telefon 20. Zeigt die Antwort an, dass sich das Mobilfunktelefon 20 in einer Zelle befindet, die der Basisstation 33 entspricht, fordert das GSM die Basisstation 33 an, eine drahtlose Verbindung zum Mobilfunktelefon 20 aufzubauen und mit ihm zu kommunizieren. Ein drittes Verfahren ist ein aktiver Funkruf des Mobilfunktelefons, der angewendet wird, wenn das Mobilfunktelefon (beispielsweise das Mobilfunktelefon 20) einen Anruf initiiert. Im Fall des Wählens des Mobilfunktelefons 20 fordert das Mobilfunktelefon 20 eine Verbindung zum GSM über die Basisstation 33 an. Als Antwort kommuniziert das GSM über die Basisstation 33 mit dem Mobilfunktelefon 20.

Es wird angenommen, dass es drei Warenhäuser A, B und C in Zellen gibt, die von den Basisstationen 33, 43 bzw. 53 abgedeckt werden. Die Warenhäuser A, B und C sind Verkaufsstellen. Es wird ferner angenommen, dass das GSM beabsichtigt, einen Kurznachrichtendienst von „Alle Waren sind um 50% ermäßigt” an die Kunden in der Nähe der Warenhäuser A, B und C zum Zwecke der Werbung auszuführen. Bei einigen militärischen Kontrollbereichen gibt es bei Teilnehmerrufnummern-Listen eine Forderung, dass die Identität der jeweiligen Person zu prüfen ist. Jedoch ist das GSM des Standes der Technik nicht in der Lage, dieses Ziel zu erreichen, ohne die Last auf die Anordnung zu erhöhen.

Unter Bezugnahme auf 3 und 4 ist eine erfindungsgemäße inselartige Mobil-Kommunikations-Anordnung dargestellt. Die Basisstationen 33, 43 und 53 sind als Insel-Basisstationen 39, 49 bzw. 59 neu festgelegt. Ferner sind die Insel-Basisstationen 39, 49 und 59 mit einer Insel-Funkbasissteuerung 66 gekoppelt, allerdings nicht gekoppelt mit den Funkbasissteuerungen 60, 62 bzw. 64. Ferner ist den Insel-Basisstationen 39, 49 und 59 eine ihnen entsprechende Lokalbereichs-Identifizierung zugeordnet. Wie in 3 gezeigt, sind die Insel-Basisstationen 39, 49 und 59 voneinander getrennt. Die Insel-Funkbasissteuerung 66 ist mit einer Insel-Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle 85 gekoppelt, und die Insel-Mobilfunknetz-Vermittlungsstelle 85 ist mit einem Insel-Besucherverzeichnis 69 gekoppelt. Alle von den Basisstationen 30, 31, 32, 34 und 35 abgedeckten Zellen entsprechen LA1 und sind einer bestimmten Lokalbereichs-Identifizierung zum Kommunizieren mit Mobilfunktelefonen zugeordnet. In der gleichen Weise entsprechen alle Zellen, die von den Basisstationen 40, 41, 42, 44 und 45 abgedeckt werden, LA2 und sind einer speziellen Lokalbereichs-Identifizierung zum Kommunizieren mit Mobilfunktelefonen zugeordnet. Ebenso entsprechen alle von den Basisstationen 50, 51 und 52 abgedeckten Zellen LA3 und sind einer speziellen Lokalbereichs-Identifizierung zum Kommunizieren mit Mobilfunktelefonen zugeordnet. Ferner entsprechen alle Inselzellen, die von den Insel-Basisstationen 39, 49 und 59 abgedeckt werden, dem Insel-Lokalbereich und sind einer speziellen Aufenthaltsbereichs-Identifizierung zugeordnet, unter der die Insel-Basisstationen 39, 49 und 59 mit Mobilfunktelefonen kommunizieren. Die Funktionalität der Insel-Funkbasissteuerung 66 ist die gleiche wie die jeder der Funkbasissteuerungen 60, 62 und 64. Ebenso ist die Funktionalität des Insel-Besucherverzeichnisses 69 die gleiche wie die der Besucherverzeichnisse 61 und 65.

Das Mobilfunktelefon 20 fragt das GSM an, den Standort zu aktualisieren und die Teilnehmerrufnummer des Mobilfunktelefons im Insel-Besucherverzeichnis 69 aufzuzeichnen, während es den Insel-Lokalbereich von LA1 aus betritt, da sich die entsprechenden Mobilfunknetz-Vermittlungsstellen unterscheiden. Es ist verständlich, dass das Besucherverzeichnis 61 Daten und Teilnehmerrufnummer des Mobilfunktelefons 20 aktualisiert. Daher zeichnet das Insel-Besucherverzeichnis 69 die Teilnehmerrufnummern aller Mobilfunktelefone in den Insel-Zellen auf, die von den Insel-Basisstationen 39, 49 und 59 abgedeckt werden. Im Fall des Bereitstellens eines Kurznachrichtendienstes zu Werbezwecken von den Warenhäusern A, B und C den Kunden stellt das GSM den Kurznachrichtendienst nacheinander allen im Insel-Besucherverzeichnis 69 aufgezeichneten Teilnehmerrufnummern bereit. Das GSM kann mittels Lesens des Insel-Besucherverzeichnisses 69 eine Liste von Teilnehmerrufnummern bereitstellen.

Unter Bezugnahme auf 5 kann die inselartige Mobil-Kommunikations-Anordnung der Erfindung einen speziellen Dienst, der einen Kurznachrichtendienst, einen Multimedia-Nachrichtendienst (multimedia message service – MMS) oder dergleichen aufweist, jedem der Mobilfunktelefone 201 und 202 bereitstellen. Der Multimedia-Nachrichtendienst ist ein Typ eines Dokumentenformats, das Bilder, Animationen, Sprache oder Bewegt-Bilder aufweist.

Kurz gesagt werden durch die Erfindung in jedem lokalen Bereich eine Basisstation als eine Insel-Basisstation festgelegt, der Insel-Basisstation eine bestimmte Lokalbereichs-Identifizierung zugeordnet und die Teilnehmerrufnummer des Mobilfunktelefons 20 im Insel-Besucherverzeichnis 69 aufgezeichnet. Dadurch kann die inselartige Mobil-Kommunikations-Anordnung alle Teilnehmerrufnummern in den Insel-Basisstationen erkennen, indem vor dem Initiieren eines Kurznachrichtendienstes Datensätze des Insel-Besucherverzeichnisses 69 gelesen werden. Die inselartige Mobil-Kommunikations-Anordnung weist im Wesentlichen die gleiche Struktur auf wie die des GSM des Standes der Technik. Auch ist das Kommunikationsprotokoll oder der Kommunikationsbetrieb des GSM durch die Erfindung nicht verändert. Das Verfahren der Erfassung des Mobil-Standortes wird kein zusätzlicher Funkruf in Bezug auf die Mobilfunktelefone beinhalten, wobei lediglich einige wenige Male eine Standort-Aktualisierung durchgeführt wird. Als ein Ergebnis bleiben GSM-Ressourcen gut gewahrt. Ferner ist die Erfindung ebenso auf beliebig andere Mobil-Kommunikations-Systeme anwendbar, wie beispielsweise das Universal Mobile Telecommunications System (UMTS) oder ein Mobil-Kommunikations-System der dritten Generation, da jedes der obigen beschriebenen Mobil-Kommunikations-Systeme im Wesentlichen das Gleiche ist wie das GSM, abgesehen davon, dass beim Kommunizieren mit einem Mobilfunktelefon andere Protokolle verwendet werden, wobei jedes der obigen beschriebenen Mobil-Kommunikations-Systeme ein zellenbasiertes System ist. Das Mobilfunktelefon kann durch einen persönlichen digitalen Assistenten (personal digital assistant – PDA), ein Smartphone oder einen Laptop ersetzt sein, die mit den Mobil-Kommunikations-Anordnungen über ein Kommunikations-Modul kommunizieren können.