Title:
Vorrichtung zum abgedichteten Verbinden von zwei Endstücken
Kind Code:
B4


Abstract:

Vorrichtung zum abgedichteten Verbinden von zwei Endstücken einer Fluidleitungsanordnung mit einem Mantelteil, in das die Endstücke einfügbar sind, mit einem Innenteil, das in das Mantelteil einführbar ist, und mit einer Dichteinheit, die mit dem Innenteil verbindbar und zum gegenseitigen Abdichten der Endstücke eingerichtet ist, wobei das Innenteil gegenüber dem Mantelteil axial verschiebbar gelagert ist, wobei die Dichteinheit mit einer an dem Innenteil ausgebildeten Haltestruktur von dem Innenteil lösbar fixierbar ist und wobei das Innenteil eine Kontaktfläche aufweist, die bei Einführen eines Endstückes in einen Einführbereich zum Ausführen der axialen Verschiebung mit diesem Endstück in Eingriff kommt, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenteil (13) über einen ersten Einführbereich (2) in das Mantelteil (1) einführbar ist, dass die Dichteinheit (21) über einen dem ersten Einführbereich (2) gegenüberliegenden zweiten Einführbereich (3) in das Mantelteil (1) einführbar ist und dass in dem Mantelteil (1) zwischen dem ersten Einführbereich (2) und dem zweiten Einführbereich (3) ein...




Inventors:
Feger, Axel (Lörrach, 79540, DE)
Trede, Michael (Habsheim, FR)
Application Number:
DE10355535
Publication Date:
08/27/2009
Filing Date:
11/27/2003
Assignee:
A. RAYMOND ET CIE (Grenoble, FR)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE19809313C1N/A1999-08-12
DE19619026A1N/A1997-11-13
DE3310385A1N/A1983-10-13



Foreign References:
FR2818730A12002-06-28
FR2788832A12000-07-28
FR2735844A11996-12-27
Attorney, Agent or Firm:
Rüttgers, J., Dipl.-Phys. (Univ.) Dr.rer.nat., Pat.-Anw. (Freiburg, 79098)
Claims:
1. Vorrichtung zum abgedichteten Verbinden von zwei Endstücken einer Fluidleitungsanordnung mit einem Mantelteil, in das die Endstücke einfügbar sind, mit einem Innenteil, das in das Mantelteil einführbar ist, und mit einer Dichteinheit, die mit dem Innenteil verbindbar und zum gegenseitigen Abdichten der Endstücke eingerichtet ist, wobei das Innenteil gegenüber dem Mantelteil axial verschiebbar gelagert ist, wobei die Dichteinheit mit einer an dem Innenteil ausgebildeten Haltestruktur von dem Innenteil lösbar fixierbar ist und wobei das Innenteil eine Kontaktfläche aufweist, die bei Einführen eines Endstückes in einen Einführbereich zum Ausführen der axialen Verschiebung mit diesem Endstück in Eingriff kommt, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenteil (13) über einen ersten Einführbereich (2) in das Mantelteil (1) einführbar ist, dass die Dichteinheit (21) über einen dem ersten Einführbereich (2) gegenüberliegenden zweiten Einführbereich (3) in das Mantelteil (1) einführbar ist und dass in dem Mantelteil (1) zwischen dem ersten Einführbereich (2) und dem zweiten Einführbereich (3) ein Widerlager (12) ausgebildet ist, mit dem die Dichteinheit (21) ausgehend von einer von dem Innenteil (13) fixierten Anordnung bei der durch den Eingriff des Endstückes (25) mit der Kontaktfläche (20) hervorgerufenen axialen Bewegung des Innenteils (13) von dem zweiten Einführbereich (3) in Richtung des ersten Einführbereiches (2) in Eingriff kommt, so dass sich das Innenteil (13) unter Freigabe der Dichteinheit (21) in Richtung des ersten Einführbereiches (2) verschiebt und aus dem Mantelteil (1) entfernbar ist.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichteinheit (21) wenigstens einen kreisförmigen Dichtring (22, 23) aufweist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenteil (13) im Bereich der Haltestruktur (19) einen zylinderförmigen Innenabschnitt (17) aufweist, der zum Lagern der Dichteinheit (21) durch den oder jeden Dichtring (22, 23) der Dichteinheit (21) durchführbar ist und an dem der oder jeder Dichtring (22, 23) lose anliegt.

4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenteil (13) wenigstens zwei sich gegenüberliegende Außenklammern (18) aufweist, die zum Fixieren der Dichteinheit (21) den oder jeden Dichtring (22, 23) der Dichteinheit (21) umgeben.

5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltestruktur Vorsprünge (19) aufweist, die an dem Innenabschnitt (17) und/oder den Außenklammern (18) des Innenteils (13) ausgebildet sind.

6. Vorrichtung nach Anspruch 3 und Anspruch 4 oder nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenabschnitt (17) über die Außenklammern (18) vorsteht.

7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerlager Ringabschnitte (12) aufweist, die auf einem Kreisumfang liegen, dessen Durchmesser dem Durchmesser des den Ringabschnitten (12) benachbarten Dichtringes (22) entspricht.

8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anordnung des Innenteils (13) innerhalb des Mantelteils (1) die Außenklammern (18) durch zwischen den Ringabschnitten (12) ausgebildete Ausnehmungen durchgreifen.

9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenteil (13) eine Stirnplatte (14) aufweist, die bei die Dichteinheit (21) fixierender Anordnung des Innenteils (13) innerhalb des Mantelteils (1) angeordnet ist.

10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnplatte (14) bei in dem zweiten Einführbereich (3) eingeschobenem Endstück (25) über eine in dem ersten Einführbereich (2) liegende Stirnseite des Mantelteils (1) vorsteht.

11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dass die Stirnplatte (14) bis zum Erreichen der Endstellung des Endstückes (25) zum Verbinden mit dem anderen Endstück hinter einer in dem ersten Einführbereich (2) liegenden Stirnseite des Mantelteils (1) angeordnet ist und bei Erreichen der Endstellung über die Stirnseite vorsteht.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum abgedichteten Verbinden von zwei Endstücken einer Fluidleitungsanordnung mit einem Mantelteil, in das die Endstücke einfügbar sind, mit einem Innenteil, das in das Mantelteil einführbar ist, und mit einer Dichteinheit, die mit dem Innenteil verbindbar und zum gegenseitigen Abdichten der Endstücke eingerichtet ist, wobei das Innenteil gegenüber dem Mantelteil axial verschiebbar gelagert ist, wobei die Dichteinheit mit einer an dem Innenteil ausgebildeten Haltestruktur von dem Innenteil lösbar fixierbar ist und wobei das Innenteil eine Kontaktfläche aufweist, die bei Einführen eines Endstückes in einen Einführbereich zum Ausführen der axialen Verschiebung mit diesem Endstück in Eingriff kommt.

Eine derartige Vorrichtung ist aus der DE 198 09 313 C1 bekannt. Bei der vorbekannten Vorrichtung zum abgedichteten Verbinden von zwei Endstücken einer Fluidleitungsanordnung ist ein Innenteil zusammen mit einer an dem Innenteil lösbar befestigten Dichteinheit in einen Einführbereich eines zum Aufnehmen der Endstücke eingerichteten Mantelteiles einführbar. In dieser vorkonfektionierten Anordnung ist die Vorrichtung auf ein Endstück der Fluidleitungsanordnung aufsteckbar, wobei hierbei eine Kontaktfläche des Innenteiles mit diesem Endstück in Eingriff kommt, wobei sich das Innenteil unter Freigabe der Dichteinheit axial entgegen der Einführrichtung bewegt und schließlich in einer Endstellung auf einer Anschlusshülse des Mantelteiles mit dieser verrastet zum Liegen kommt. Nunmehr ist ein weiteres Endstück von der dem bereits eingeführten und mit dem Mantelteil verrasteten Endstück gegenüberliegenden Seite in das Mantelteil einführbar und ebenfalls mit diesem verrastbar. Zwar sind mit dieser vorbekannten Vorrichtung zwei Endstücke einer Fluidleitungsanordnung sehr einfach abgedichtet miteinander verbindbar, allerdings besteht bei nicht sachgemäßer Handhabung die Gefahr, dass sich vor Aufbringen der Vorrichtung auf ein Endstück das Innenteil mit der daran angebrachten Dichteinheit von dem Mantelteil löst oder dass nicht erkennbar ist, dass bereits bei dem ersten Verbinden mit einem Endstück aufgrund eines nicht vollständigen Einführens des betreffenden Endstückes keine betriebssichere Verbindung hergestellt worden ist.

Aus der DE 33 10 385 A1 ist eine weitere Vorrichtung zum abgedichteten Verbinden von zwei Endstücken einer Fluidleitungsanordnung bekannt, die über ein mit einem länglichen Schaft lösbar mit einer Dichteinheit verbindbares Handhabungsteil verfügt. Über Einführen des länglichen Schaftes in ein Endstück einer Fluidleitungsanordnung ist die Dichteinheit in diesem Endstück positionierbar, wobei nach manuellem Herausziehen des Handhabungsteiles nunmehr das zweite Endstück in das mit der Dichteinheit verbundene Endstück einführbar ist. Zwar ist bei dieser Vorrichtung die Dichteinheit zuverlässig gegenüber einem unbeabsichtigten Lösen gesichert an dem länglichen Schaft angebracht, allerdings besteht auch hier die Gefahr einer Beschädigung der außen liegenden Dichteinheit.

Aus der EP 0 806 597 A1 ist eine weitere Vorrichtung zum abgedichteten Verbinden von zwei Endstücken einer Fluidleitungsanordnung bekannt. Diese letztgenannte Vorrichtung verfügt über ein Mantelteil, in das ein Innenteil sowie ein als Dichteinheit dienender loser Dichtring einführbar ist. Beim Einfügen eines mit einem endseitigen Abschlussflansch ausgebildeten ersten Endstückes über einen ersten Einführbereich werden Längszungen des Mantelteils nach außen gedrückt, und der lose Dichtring kommt zwischen dem Abschlussflansch und einer Stirnseite des Innenteils zum Liegen, wobei der Abschlussflansch zwischen einem nach innen weisenden Innenwulst des Mantelteils und einem nach außen weisenden Ringbund des Innenteils angeordnet ist. In dieser Anordnung des ersten Endstückes ist das Innenteil fixiert, wobei zum Verhindern eines unbeabsichtigten Herausrutschens des ersten Endstückes im ersten Einführbereich ein Sicherungsring um die Längszungen aufgeschoben ist. Das Innenteil weist zwei federnde und mit nach außen abstehenden Nasen ausgebildete Arme auf, die bei Einfügen eines mit einer Ringwulst ausgebildeten zweiten Endstückes in einen zweiten Einführbereich mit der Ringwulst in Eingriff kommen. An dem Mantelteil sind Haltefinger ausgebildet, die bei bestimmungsgemäßer Anordnung des mit der Ringwulst ausgebildeten Endstückes die Ringwulst hintergreifen und das zweite Endstück fixieren. In dieser Stellung stehen die Nasen über die Außenseite des Mantelteils über und zeigen dadurch die bestimmungsgemäße Anordnung des zweiten Endstückes an. Zwar ist bei der vorbekannten Vorrichtung durch das Vorsehen der Nasen leicht erkennbar, ob das zweite Endstück ordnungsgemäß angeordnet ist, allerdings ist das Verbinden der Endstücke verhältnismäßig umständlich.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art anzugeben, die sich bei einem sehr guten Schutz der Dichteinheit vor Lösen von dem Innenteil oder Beschädigungen sowie einer einfachen Handhabbarkeit durch eine einfache und zuverlässige Erkennbarkeit einer ordnungsgemäßen Verbindung mit dem zuerst eingeführten Endstück auszeichnet.

Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Innenteil über einen ersten Einführbereich in das Mantelteil einführbar ist, dass die Dichteinheit über einen dem ersten Einführbereich gegenüberliegenden zweiten Einführbereich in das Mantelteil einführbar ist und dass in dem Mantelteil zwischen dem ersten Einführbereich und dem zweiten Einführbereich ein Widerlager ausgebildet ist, mit dem die Dichteinheit ausgehend von einer von dem Innenteil fixierten Anordnung bei der durch den Eingriff des Endstückes mit der Kontaktfläche hervorgerufenen axialen Bewegung des Innenteils von dem zweiten Einführbereich in Richtung des ersten Einführbereiches in Eingriff kommt, so dass sich das Innenteil unter Freigabe der Dichteinheit in Richtung des ersten Einführbereiches verschiebt und aus dem Mantelteil entfernbar ist.

Dadurch, dass bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung die Dichteinheit sowie das Innenteil von zwei einander gegenüberliegenden Einführbereichen in das Mantelteil einführbar und in der vorkonfektionierten Anordnung innerhalb desselben angeordnet sind, ist zum einen ein zuverlässiger Schutz der nunmehr innenliegenden Dichteinheit erzielt und zum anderen bei Einführen des ersten Endstückes in die Vorrichtung ein zwangsweises sowie ohne weiteren manuellen Eingriff erfolgendes Austreiben des Innenteiles geschaffen, was eine deutlich erkennbare optische Verbindungskontrolle liefert.

Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen und Vorteile der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche sowie der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung mit Bezug auf die Figuren der Zeichnung. Es zeigen

1 in einer perspektivischen teilgeschnittenen Ansicht ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem innerhalb eines Mantelteils angeordneten und eine Dichteinheit fixierenden Innenteil,

2 in einer perspektivischen teilgeschnittenen Ansicht das Ausführungsbeispiel gemäß 1 mit einem teilweise in das Mantelteil eingefügten Endstück einer Fluidleitungsanordnung und

3 in einer perspektivischen teilgeschnittenen Ansicht das Ausführungsbeispiel gemäß 1 und 2 mit dem vollständig in das Mantelteil eingefügten Endstück der Fluidleitungsanordnung.

1 zeigt in einer perspektivischen teilgeschnittenen Ansicht ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem im wesentlichen zylinderförmig ausgebildeten Mantelteil 1, das in axialer Richtung einen ersten Einführbereich 2 und einen zweiten Einführbereich 3 aufweist, die einander gegenüberliegend angeordnet sind.

Im ersten Einführbereich 2 verfugt das Ausführungsbeispiel gemäß 1 über eine ringförmige Sicherungsfeder 4, die in einer entsprechend angepassten Ausnehmung des Mantelteils 1 angeordnet ist. Die Sicherungsfeder 4 verfügt über freiliegende Druckbereiche 5, über die bei Beaufschlagen mit nach innen gerichteten, von Hand aufgewendeten Druckkräften innerhalb des Mantelteils 1 liegende Sicherungsvorsprünge 6 in innerhalb des Mantelteils 1 ausgebildete Rückzugsausnehmungen verschiebbar sind.

Im zweiten Einführbereich 3 sind an dem Mantelteil 1 bei diesem Ausführungsbeispiel wenigstens zwei elastische Federnasen 7 ausgebildet, die einen im wesentlichen axial verlaufenden Parallelabschnitt 8 und einen nach innen abgewinkelten Rastabschnitt 9 aufweisen. Zwischen dem Rastabschnitt 9 und einer innenseitig an der Sicherungsfeder 4 angrenzenden Innenschulter 10 ist eine Rastnut 11 ausgebildet. Im Bereich der Innenschulter 10 und der Rastnut 11 verfügt das Mantelteil 1 über ein eine Anzahl von als Widerlager dienenden und auf einer Kreisumfangslinie liegenden Innenringabschnitten 12, die in einem radialen Abstand innenseitig der Innenschulter 10 und der Rastnut 11 angeordnet sind. In einer nicht dargestellten, insbesondere für verhältnismäßig kleine Innendurchmesser vorgesehenen Abwandlung sind radial ausgerichtete Rastabschnitte vorgesehen.

Weiterhin verfügt das Ausführungsbeispiel gemäß 1 über ein Innenteil 13, das in der Darstellung gemäß 1 innerhalb des Mantelteils 1 angeordnet ist. Das Innenteil 13 verfügt bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel über eine Stirnplatte 14, ein sich an die Stirnplatte 14 anschließendes Halsstück 15 mit einem gegenüber dem Durchmesser der Stirnplatte 14 kleineren Durchmesser und eine an der der Stirnplatte 14 gegenüberliegenden Seite des Halsstückes 15 angesetzten Zwischenplatte 16. An der dem Halsstück 15 gegenüberliegenden Seite der Zwischenplatte 16 ist als Innenabschnitt eine zylinderförmige Innenhülse 17 ausgebildet, deren Außendurchmesser kleiner als der Innendurchmesser der Innenringabschnitte 12 ist. Weiterhin verfügt das Innenteil 13 über wenigstens zwei federnde Außenklammern 18, die jeweils mit einem innenseitigen Ende mit der Zwischenplatte 16 verbunden und an einem außenseitigen Ende mit nach innen weisenden Endvorsprüngen 19 als Haltestruktur sowie einer stirnseitigen Kontaktfläche 20 ausgebildet sind. Bei dem in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel steht die Innenhülse 17 in axialer Richtung über die Kontaktflächen 20 vor.

Schließlich verfügt die erfindungsgemäße Vorrichtung über eine Dichteinheit 21, die bei dem Ausführungsbeispiel gemäß 1 einen der Zwischenplatte 16 benachbarten innenseitigen kreisförmigen ersten Dichtring 22, einen dem freien Ende des Innenteils 13 zugewandten außenseitigen kreisförmigen zweiten Dichtring 23 und einen zwischen dem ersten Dichtring 22 und dem zweiten Dichtring 23 angeordneten kreisförmigen Zwischenring 24 aufweist. Die Dichtringe 22, 23 sind aus einem elastischen Material hergestellt und weisen einen rundlichen Querschnitt auf, während der Zwischenring 24 aus einem steifen Material und mit einem rechteckigen Querschnitt ist. Die Dimension des Zwischenringes 24 in radialer Richtung ist etwas kleiner als der Durchmesser der Dichtringe 22, 23.

In der Anordnung gemäß 1 sind die Dichtringe 22, 23 und der Zwischenring 24 auf der dem zweiten Einführbereich 3 zugewandten Seite der Innenringabschnitte 12 angeordnet und liegen innenseitig an der Innenhülse 17 an, während sie außenseitig von den Außenklammern 18 umgeben sind. Aus 1 ist ersichtlich, dass die Endvorsprünge 19 den Freiraum zwischen der Innenhülse 17 und den Außenklammern 18 etwas einengen, so dass die Dichtringe 22, 23 und der Zwischenring 24 bei Anordnung zwischen der Innenhülse 17 und den Außenklammern 18 durch das Innenteil 13 lösbar fixiert sind.

Die Anordnung gemäß 1 zeigt die applikationsbereite Konfiguration des dargestellten Ausführungsbeispiels. Diese Konfiguration wird üblicherweise herstellerseitig bereitgestellt, indem das Innenteil 13 in den ersten Einführbereich 2 eingeführt wird, bis unter Durchführen der Innenhülse 17 innerhalb der Innenringabschnitte 12 und der Außenklammern 18 durch die zwischen den Innenringabschnitten 12 ausgebildeten Ausnehmungen die Zwischenplatte 16 an den Innenringabschnitten 12 des Mantelteils 1 anliegt. In dieser Stellung schließt im übrigen vorteilhafterweise die Stirnplatte 14 mit der Stirnseite des Mantelteils 1 im ersten Einführbereich 2 ab oder tritt sogar hinter diese zurück.

Weiterhin werden in dieser Stellung nunmehr über den zweiten Einführbereich 3 des Mantelteils 1 der erste Dichtring 22, der Zwischenring 24 und der zweite Dichtring 23 durch die endseitige Engstelle zwischen der Innenhülse 17 und den Endvorsprüngen 19 zwischen die Innenhülse 17 und die Außenklammern 18 eingeführt, wobei auch hier die Innenringabschnitte 12 nunmehr für die Dichteinheit 21 einen Anschlag bilden. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist nunmehr anwendungsbereit vorkonfektioniert, wobei alle Einzelteile, nämlich das Mantelteil 1, das Innenteil 13 und die Dichteinheit 21, lose miteinander verbunden sind und insbesondere die Dichteinheit 21 gegen Verlieren gesichert ist.

2 zeigt in einer perspektivischen teilgeschnittenen Ansicht das Ausführungsbeispiel gemäß 1 mit einem in den zweiten Einführbereich 3 des Mantelteils 1 eingeführten und teilweise eingefügten Endstück 25 einer Fluidleitungsanordnung. Beispielsweise ist das Endstück 25 Teil eines feststehenden Stutzens eines Tanks, an den eine Rohrleitung anzuschließen ist. Das Endstück 25 verfügt an seinem freien Ende über einen Zylinderabschnitt 26, an dessen vorderen Ende ein umlaufender, radial nach außen überstehender Ringflansch 27 ausgebildet ist. In einem Abstand von dem Ringflansch 27 weist das Endstück 25 radial innenseitig eine in etwa radial ausgerichtete ringförmige Aufnahmefläche 28 auf, deren Oberflächenkontur in etwa der Außenfläche des zweiten Dichtringes 23 entspricht. Ebenfalls in einem Abstand von dem Ringflansch 27 ist das Endstück 25 mit einer zylinderförmigen Führungsfläche 29 ausgebildet, deren Außendurchmesser im wesentlichen dem Innendurchmesser des Mantelteils 1 im Bereich der Parallelabschnitte 8 entspricht.

In der eine Zwischenstellung beim Verrasten des Endstückes 25 mit dem Mantelteil 1 bildenden Anordnung gemäß 2 wurde das Endstück 25 bereits soweit eingefügt, dass die Stirnseite des Endstückes 25 unter Anliegen an der Kontaktflächen 20 der Außenklammern 18 das Innenteil 13 soweit in Richtung des ersten Einführbereichs 2 verschoben hat, dass sich nach Anliegen des ersten Dichtringes 21 an den in diesem Ausführungsbeispiel das Widerlager bildenden Innenringabschnitten 12 der zweite Dichtring 23 vollständig von dem Innenteil 13 gelöst hat und der Zwischenring 24 bereits die Engstelle bei den Endvorsprüngen 19 passiert hat, jedoch noch um die Innenhülse 17 angeordnet ist. Der Überstand der Stirnplatte 14 über die in dem ersten Einführbereich 2 gelegene Stirnseite des Mantelteils 1 zeigt bei diesem Ausführungsbeispiel während des Einfügevorganges die Relativstellung des Endstückes 25 in Bezug auf das Mantelteil 1 an.

3 zeigt in einer perspektivischen teilgeschnittenen Ansicht das Ausführungsbeispiel gemäß 1 und 2 mit dem vollständig in das Mantelteil 1 eingefügten und in Endstellung befindlichen Endstück 25. Aus 3 ist ersichtlich, dass in dieser Anordnung des Endstückes 25 der Ringflansch 27 innerhalb der Rastnut 11 angeordnet ist, die Rastabschnitte 9 den Ringflansch 27 hintergreifen und die Führungsfläche 29 im Bereich der Parallelabschnitte 8 liegt, so dass das Endstück 25 nunmehr mit dem Mantelteil 1 im wesentlichen spielfrei verrastet ist. Die Dichtringe 22, 23 und der Zwischenring 24 der Dichteinheit 21 sind mit einem kleinen axialen Spiel zwischen den Innenringabschnitten 12 des Mantelteils 1 und der Aufnahmefläche 28 des Endstückes 25 angeordnet. Das Innenteil 13 wurde bereits über den ersten Einführbereich 2 beispielsweise durch Ergreifen an dem Halsstück 15 aus dem Mantelteil 1 ausgeführt, wobei nach Verrasten des Endstückes 25 mit dem Mantelteil 1 die Zwischenplatte 16 in etwa bündig mit der in dem ersten Einführbereich 2 liegenden Stirnseite des Mantelteils 1 ausgerichtet war, um das ordnungsgemäße Einnehmen der Endstellung des Endstückes 25 mit dem Mantelteil 1 anzuzeigen.

Nunmehr ist nach Entfernen des Innenteils 13 aus dem Mantelteil 1 ein in den Figuren nicht dargestelltes weiteres Endstück beispielsweise einer flexiblen Fluidleitung in an sich bekannter Art und Weise in den ersten Einführbereich 2 des Mantelteils 1, durch die Innenringabschnitte 12 hindurch und in die Dichteinheit 21 einfügbar, bis die Sicherungsvorsprünge 6 der Sicherungsfeder 4 einen an dem weiteren Endstück endseitig ausgebildeten umfänglichen Sicherungsvorsprung hintergreifen, so dass das weitere Endstück mit dem Mantelteil 1 lösbar verrastet ist. In dieser Anordnung liegt ein zylinderförmiger Dichtabschnitt des weiteren Endstückes innenseitig an den Dichtringen 22, 23 an, so dass das Endstück 25 und das weitere Endstück abgedichtet miteinander verbunden sind.

Bei einem nicht dargestellten, gegenüber dem Ausführungsbeispiel gemäß 1 abgewandelten weiteren Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung weist das Innenteil 13 eine Stirnplatte 14 auf, an der die Innenhülse 17 und die Außenklammern 18 direkt angesetzt sind. Bei diesem abgewandelten Ausführungsbeispiel sind die axialen Dimensionen des Mantelteils 1 und des Innenteils 13 so eingerichtet, dass die Stirnplatte 14 erst dann über die Stirnseite des Mantelteils 1 im Bereich des ersten Einführbereiches 2 vorsteht, wenn das Endstück 25 mit dem Mantelteil 1 verrastet ist. Auf diese Weise kann das Innenteil 13 erst dann zum vollständigen Entfernen ergriffen werden, wenn der Einfügevorgang vollständig abgeschlossen ist.

Bei einem weiteren nicht dargestellten, gegenüber dem Ausführungsbeispiel gemäß 1 abgewandelten Ausführungsbeispiel ist die Länge des Halsstückes 15 so eingerichtet, dass die Stirnplatte 14 erst bei Verrasten des Endstückes 25 mit dem Mantelteil 1 über die Stirnseite des Mantelteils 1 im Bereich des ersten Einführbereiches 2 vorsteht. Auf diese Weise kann auch hier das Innenteil 13 erst dann zum vollständigen Entfernen ergriffen werden, wenn der Einfügevorgang vollständig abgeschlossen ist.

Bei den vorgenannten Ausführungsbeispielen ist es zweckmäßig, dass die Stirnplatte 14 den Querschnitt des Mantelteils 1 im ersten Einführbereich 2 vollständig ausfüllt.

Bei einer weiteren Abwandlung des Ausführungsbeispiels gemäß 1 sind die Länge des Halsstückes 15 und der Durchmesser der Stirnplatte 14 so eingerichtet, dass die Stirnplatte 14 auf der Stirnseite des Mantelteils 1 im ersten Einführbereich 2 aufliegt.