Title:
Vacuum cleaner hose adapter has ceiling suction pad with extension tube and universal joint to nozzle close to falling drilling debris
Kind Code:
A1


Abstract:
A vacuum cleaner has a pipe terminating in an adapter (1) with a combined suction pad (3) and a further pipe (4) with one or more universal joints (5) and a nozzle(6). The suction pad is applied esp. to a ceiling or wall during drilling operations into plaster, brick or stone.



Inventors:
gleich Anmelder
Application Number:
DE10258301A
Publication Date:
07/15/2004
Filing Date:
12/13/2002
Assignee:
Layer, Alexey (Karlsruhe, 76131, DE)
Domestic Patent References:
DE10053128C1N/A2002-08-08
DE19543599A1N/A1997-05-28
DE9002769U1N/A1990-05-31
DE2744463A1N/A1979-04-12



Claims:
1. Absaugvorrichtung enthaltend
mindestens einen Einsatzschlauch mit einem Ansaugmund zur Aufnahme und zum Absaugen von Partikeln unmittelbar von der Einsatzstelle,
und mindestens eine Unterdruckhaftungskammer zum Befestigen der Vorrichtung an einer Oberfläche,
wobei der Einsatzschlauch so ausgebildet und angeordnet ist, dass dieser in unterschiedliche Gestaltungen gebracht werden kann, so dass die Relativposition des Ansaugmundes zu der Unterdruckhaftungskammer über einen durch die Länge des Einsatzschlauches bestimmten Bereich veränderbar ist
dadurch gekennzeichnet,
dass der Einsatzschlauch weiterhin so ausgebildet ist, dass dieser in den unterschiedlichen Gestaltungen stets so eigenstabil ist, dass der Ansaugmund an der jeweiligen Relativposition zu der Unterdruckhaftungskammer ortsfest bleibt und,
dass der Einsatzschlauch und die Unterdruckhaftungskammer so an eine gemeinsame Unterdruckquelle anschließbar sind, dass der Luftstrom vom Ansaugmund nicht durch die Unterdruckhaftungskammer strömt.

2. Absaugvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansaugmund des Einsatzschlauches U-förmig ausgebildet ist.

3. Absaugvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein U-förmiger Aufsatz vorgesehen ist.

Description:

Bei der Erfindung handelt es sich um eine Vorrichtung zum Absaugen von schmutzverursachenden Partikeln mit gleichzeitiger Anhaftung der Vorrichtung an einer Oberfläche (z. B. Wand, Decke) mittels des zum Absaugen der Partikeln erzeugten Unterdruckes. Weiterhin ist die Erfindung dafür vorgesehen, bei der Bohrung der Löcher im Gestein die Absaugung vom Bohrstaub und Bohrklein zu ermöglichen ohne den Absaugschlauch in der Nähe der Bohrstelle halten zu müssen.

Bekanntlich entsteht beim Bohren der Löcher besonders im Gestein sehr viel Schmutz. So beim Bohren in einer Wand oder Decke fallen die schweren Teilchen nach unten und verschmutzen alles unter der Bohrstelle. Und besonders beim Bohren über dem Kopf können neben den Verschmutzungen sogar ernsthafte Augenverletzungen auftreten, wenn keine Sicherheitsbrille getragen wird. Der entstehende leichtere Staub verteilt sich überall im Raum, verschont dabei keine einzige offene Stelle und muss sehr aufwendig entfernt werden. Deswegen benutzt man oft einen Staubsauger zum Absaugen des Schmutzes während des Bohrvorganges unmittelbar von der Bohrstelle. Das Problem ist aber, dass man je nach Gesteinhärte oder Gewicht der Bohrmaschine nicht immer mit einer Hand bohren kann, damit die zweite Hand für das Halten des Staubsaugerschlauches frei bleibt. In Folge dessen ist man auf fremde Hilfe angewiesen, oder man verzichtet auf das Absaugen und beseitigt die Verschmutzungen nach dem Bohren und zwar viel länger, als der Bohrvorgang selbst gedauert hat. Nicht vergessen Körper- und Kleidungsverschmutzungen.

Es sind bereits verschiedene Vorschläge zum Lösen des Problems bekannt. In der DE-OS 2603330 ist eine Vorrichtung beschrieben, bei der das Absaugen in einer topfartigen Kammer erfolgt, die eine Öffnung für das Einführen des Bohrers hat und mittels Unterdruckes an einer Fläche gehalten wird. Die Kammer wird an einen Schlauch eines Staubsaugers angeschlossen. Das Zusammenbringen des Absaugens und des Haftens in einer Kammer ist aus dem Grund nachteilhaft, dass der aus dem Bohrloch austretender Staub in der Kammer verwirbelt und die ganze darunter liegende Fläche verschmutzt. Außerdem ist die Bohrstelle schlecht einsehbar. Es ist auch vorstellbar, dass die Vorrichtung während des Bohrvorganges beschädigt oder von der Bohrmaschine mitgenommen werden kann. In der DE-OS 2744463 beschriebenen Erfindung stellt eine Lösung dar, bei der das Absaugen und das Anhaften nicht in einer Kammer passiert. Die unter der Unterdruckkammer liegende Fläche bleibt sauber, die Bohrstelle ist aber weiterhin schlecht einsehbar. Aus der Patentanmeldung DE-OS 19543599ist eine Vorrichtung bekannt, die oben angegebenen Lösungen zu verbessern versucht. Bei der wird eine Haft-Kammer mittels einer Membrane von einer Material-Saugkammer getrennt. Für bessere Einsehbarkeit wird die Einrichtung im Bohrortbereich zumindest teilweise die Bohrstelle freihaltend, ring- oder U-förmig ausgebildet. Für das Absaugen vom Bohrklein sind in der Material-Saugkammer Öffnungen vorgesehen. Eine weitere Erfindung aus der DE-OS 10053128 stellt eine Bohrstaubsaugevorrichtung dar, die einen einfacheren als die letzten zwei, oben vorgestellten Vorrichtungen Aufbau hat. Zum Absaugen vom Bohrklein wird eine aufsteckbare Düse verwendet.

Um die oben angegebenen Vorrichtungen sinngemäß verwenden zu können, muss die Bohrstelle von einer ausreichend großen, ebenen, luftundurchlässigen Fläche umgeben werden, damit Platzierung und Anhaftung der Vorrichtung möglich sind. Was aber nicht immer der Fall ist. Zwar bittet die Vorrichtung aus DE-OS 2603330 verschiedene Variationen des Bodenteiles, um die Einrichtung in verschiedenen Umgebungen verwenden zu können (z.B. für eine Ecke oder für Aufnahme eines Profils), das verkompliziert aber die Sache deutlich und wird teuer, um alle mögliche Fälle abzudecken.

Die Erfindung aus der DE-OS 19951479 beschreibt eine Lösung, die der aus DE-OS 2603330 bekannten Erfindung sehr ähnlich ist, aber noch zusätzliche, die Funktionalität verbessernde Merkmale hat. Das Absaugen und Haften erfolgt im normal Fall auch in einer Saugkappe. Falls aber „ein unmittelbarer Zugang zu der Wirkungsstätte nicht möglich ist, z. B. wenn in einem Schlitz oder einer Vertiefung gebohrt werden muss, z. B. in einer Unterputzdose", wird die Verwendung eines Schlauches vorgesehen, der in die für das Aufnahme des Bohrers vorgesehene Öffnung eingesteckt wird. Die Saugkappe wird „in der Nähe der Wirkungsstätte des Werkzeuges an die Wand angeheftet und das freie Ende des Schlauches in unmittelbare Nähe der Wirkungsstätte geführt". „Als besonders hilfreich stellt sich hierbei ein Faltenschlauch oder -balg heraus, der ausreichend fest ist". Das Problem bei der Lösung ist aber, dass der Schlauch in der unmittelbaren Nähe der Bohrstelle während des Bohrvorganges immer noch gehalten werden muss. Man könnte eigentlich gleich den Staubsaugerschlauch zu der Stelle führen und dort halten. Damit die Fläche unter de Saugkappe sauber bleibt, wird ein Leitelement, das sich quer zu der Strömungsrichtung zwischen der Öffnung für Bohreraufnahme und dem Anschluss an Staubsaugerschlauch erstreckt und (oder) eine Luftdurchlässige Matte, die eine Ausnehmung für den Bohrer hat, vorgesehen. Ob es wirklich funktioniert, ist fraglich. Sicher ist aber, dass zumindest die durch das Leitelement abgegrenzte Fläche unter der Sagkappe-Öffnung, die für die Aufnahme des Bohrers vorgesehen ist, verschmutzt wird.

Die bekannten Lösungen haben keine Verbreitung gefunden.

Dem Stand der Technik gehören auch solche Absaug-Vorrichtungen, die an der Bohrmaschine befestigt werden. So eine Vorrichtung ist z. B. aus DE-OS 2705410 bekannt. Diese sind aber komplizierter und teurer und können auch nur bei ausreichendem Platz um die Bohrstelle verwendet werden. Außerdem braucht jedes Bohrmaschinentyp eigene Ausführung der Einrichtung. Auch das Problem mit der Einsehbarkeit der Bohrstelle bleibt bestehen.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, möglichst einfache und dadurch kostengünstige dabei aber bequeme und flexible Absaugvorrichtung zu schaffen, die in möglichst breitem Umfeld einsetzbar ist und die Nachteile der Lösungen aus dem Stand der Technik überwindet, und damit den Kunden ein nützliches Produkt mit dem akzeptablen Preis anbietet.

Die Aufgabe wird durch die Schaffung einer Vorrichtung gelöst, die mindestens einen Einsatzschlauch mit einem Ansaugmund zur Aufnahme und zum Absaugen von Partikeln unmittelbar von der Einsatzstelle, und mindestens eine Unterdruckhaftungskammer zum Befestigen der Vorrichtung an einer Oberfläche aufweist. Wobei der Einsatzschlauch so ausgebildet und angeordnet ist, dass dieser in unterschiedliche Gestaltungen gebracht werden kann, so dass die Relativposition des Ansaugmundes zu der Unterdruckhaftungskammer über einen durch die Länge des Einsatzschlauches bestimmten Bereich veränderbar ist. Der Einsatzschlauch ist weiterhin so ausgebildet, dass dieser in den unterschiedlichen Gestaltungen stets so eigenstabil und „selbsttragend" ist, dass der Ansaugmund an der jeweiligen Relativposition zu der Unterdruckhaftungskammer ohne weitere Hilfsmittel ortsfest bleibt. Das heißt, der Einsatzschlauch bleibt in der jeweiligen Stellung ohne die Notwendigkeit einer manuellen Unterstützung: beide Hände bleiben frei für das Bohren. Der Einsatzschlauch und die Unterdruckhaftungskammer werden an eine gemeinsame Unterdruckquelle so angeschlossen, dass der Luftstrom vom Ansaugmund nicht durch die Unterdruckhaftungskammer strömt.

Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen näher erläutert.

1 zeigt eine Perspektivansicht einer möglichen Ausführungsform der Vorrichtung. Während eines Bohrvorganges an der Decke. Der Einsatzschlauch 2 ist hier in Form eines Gliedschlauches ausgebildet. Glieder 4 weisen je zwei kugelförmige Gelenke 5 auf. Der Einsatzschlauch kann aber auch in einer anderen Form ausgebildet werden. Z. B. in Form eines Ringschlauches.

2 zeigt eine Schnittansicht einer möglichen Ausführungsform des Einsatzschlauches in Form eines Gliedschlauches mit kugelförmigen Gelenken.

3 zeigt eine Perspektivansicht einer möglichen Ausführungsform des U-förmigen Ansaugmundes des Einsatzschlauches.

4 zeigt eine Perspektivansicht einer möglichen Ausführungsform der Vorrichtung (der Einsatzschlauch ist nicht abgebildet).

5 zeigt eine Schnittansicht der durch 4 gezeigten Ausführungsform der Vorrichtung. Mit dem Pfeil ist die Luftströmungsrichtung gezeigt.

6 zeigt eine Schnittansicht einer möglichen Ausführungsform der Vorrichtung (der Einsatzschlauch ist nicht abgebildet) mit einer Verjungung an der Anschlussstelle an eine Unterdruckquelle. Der Pfeil zeigt die Richtung des Luftstromes.

7 zeigt eine Perspektivansicht einer weiteren möglichen Ausführungsform der Vorrichtung (der Einsatzschlauch ist nicht abgebildet).

8 zeigt eine Schnittansicht der durch 7 gezeigten Ausführungsform der Vorrichtung. Mit dem Pfeil ist die Luftströmungsrichtung gezeigt.

Die Handhabung der Vorrichtung 1 ist sehr leicht. Man schließt sie z. B. an den Schlauch eines Staubsaugers, schaltet den Staubsauger ein, bringt die Unterdruckhaftungskammer 3 an die geeignete Stelle. Die Unterdruckhaftungskammer saugt sich sofort an. Der Einsatzschlauch 2 ist flexibel und hat die Eigenschaft von Hand leicht biegbar zu sein, und die vorgegebene Biegeform zu behalten. Das heißt, der Ansaugmund 6 des Einsatzschlauches kann gleich beim Platzieren der Haftungskammer in die nötige Position in der unmittelbaren Nähe von der Einsatzstelle gebracht werden, oder die Haftungskammer wird zuerst platziert und der Ansaugmund danach in die richtige Position durch das Biegen des Einsatzschlauches gebracht. Dieses Merkmal ermöglicht den Einsatz der Vorrichtung in jeder Umgebung, wo in der Nähe der Einsatzstelle, in Reichweite des Einsatzschlauches, eine zur Befestigung der Haftungskammer geeignete Fläche zu finden ist. Die Einsatzstelle bleibt gut einsehbar, die umgebene Fläche sauber und beide Hände frei für das Werkzeug. Die Vorrichtung ist praktisch überall einsetzbar: an der Wand, an der Decke, am Boden, in einer Ecke. Dazu noch ist sie unabhängig vom Typ der verwendeten Maschine.

Es ist denkbar, dass der Ansaugmund des Einsatzschlauches U-förmig ausgebildet wird (3).

Weiterhin ist ein U-förmiger Aufsatz vorgesehen so, dass beim Aufsetzen des Letzten auf den U-förmigen Ansaugmund des Einsatzschlauches ein Ring am Ende des Einsatzschlauches entsteht. In besonderen Fällen verhindert der Ring das Wegschleudern der beim Bohren aus dem Gestein austretenden größeren Steinen.

Für besonders staubempfindliche Umgebungen ist es vorteilhaft, dass die Vorrichtung mit zwei Einsatzschläuchen ausgebildet ist. Die Einsatzschläuche werden von zwei gegenüberliegenden Seiten zu der Einsatzstelle geführt und ermöglichen eine bessere Absaugung des Schmutzes. Und falls die Ansaugmünde der Einsatzschläuche U-förmig ausgebildet sind, ist es möglich einen Ring um die Einsatzstelle zu bilden.

Für das Anschließen der Vorrichtung an eine Unterdruckquelle ist ein universaler Anschluss (6) oder ein Adapter vorgesehen, damit sie z. B. an Staubsaugerschläuche von mehreren Herstellern anschließbar ist.