Title:
Fliesenschneider
Kind Code:
A1


Abstract:
Ein Fliesenschneider (10) weist ein Schneidrad, einen Motor, der das Rad in seinem Betrieb antreibt, sowie einen Hauptgehäusekörper (M¶B¶) und eine Arbeitsplatte (M¶T¶) auf, die an dem Hauptgehäusekörper MB gelagert ist, um eine Schneidoberfläche zu definieren, auf der Fliesen abgestützt werden können, wenn sie geschnitten werden. Der Hauptgehäusekörper (M¶B¶) weist ein erstes Abteil (12) zum Aufnehmen des Motors und ein zweites Abteil (13) zum Aufnehmen des Schneidrads auf. Das zweite Abteil (13) definiert ein oben offenes Wasserabteil. Die Arbeitsplatte (W¶T¶) weist einen Hauptkörper (B¶M¶), der fest an dem Hauptgehäusekörper (M¶B¶) gesichert ist, und eine Zugangsöffnung auf, die von einem beweglichen Zugangsdeckel (24) verschlossen wird, der über dem zweiten Abteil (13) liegt, um die offene Oberseite des Wasserabteils zu verschließen. Der Zugangsdeckel (24) stellt einen Zugang zu dem Wasserabteil bereit. Die Arbeitsplatte (W¶T¶) umfasst weiterhin einen oder mehrere oben offene Ablaufkanäle (15), die mit der Schneidoberfläche (14) und dem Wasserabteil kommunizieren, um es in der Verwendung des Fliesenschneiders (10) dem Wasser zu erlauben, von der Schneidoberfläche (14) in das Wasserabteil abzulaufen.



Inventors:
BRADFIELD IAIN (GB)
Application Number:
DE10236784A
Publication Date:
04/10/2003
Filing Date:
08/10/2002
Assignee:
TURNER INTELLECTUAL PROPERTY LTD., STAFFORDSHIRE
International Classes:



Claims:
1. Fliesenschneider, der ein Schneidrad;

einen Motor, der das Schneidrad im Betrieb antreibt; sowie

einen Hauptgeh�usek�rper und eine Arbeitsplatte, die auf dem Hauptgeh�usek�rper angeordnet ist, um eine Schneidoberfl�che auszubilden, auf welcher die Fliesen abgest�tzt werden k�nnen, wenn sie geschnitten werden, aufweist;

wobei der Hauptgeh�usek�rper ein erstes Abteil zur Aufnahme des Motors und ein zweites Abteil zur Aufnahme des Schneidrads aufweist, wobei das zweite Abteil ein oben offenes Wasserabteil definiert, wobei die Arbeitsplatte einen Hauptk�rper aufweist, der fest an dem Hauptgeh�usek�rper befestigt ist und eine Zugangs�ffnung aufweist, die durch einen beweglichen Zugangsdeckel verschlossen ist, der �ber dem zweiten Abteil liegt, um die offene Oberseite des Wasserabteils zu verschlie�en, wobei der Zugangsdeckel einen Zugang zu dem Wasserabteil bereitstellt, wobei die Arbeitsplatte weiterhin einen oder mehrere oben offene Ablaufkan�le umfasst, die mit der Schneidoberfl�che und dem Wasserabteil kommunizieren, um es in der Verwendung zu erlauben, dass Wasser von der Schneidoberfl�che in das Wasserabteil abl�uft.

2. Fliesenschneider nach Anspruch 1, wobei der Hauptk�rper der Arbeitsplatte aus einem Druckgussmetall ausgebildet ist.

3. Fliesenschneider nach Anspruch 1, wobei der Hauptk�rper der Arbeitsplatte aus einem spritzgussgeformten Kunststoffmaterial ausgebildet ist.

4. Fliesenschneider nach einem der vorangehenden Anspr�che, wobei das Wasserabteil einen Auslass aufweist, der in der Basis des zweiten Abteils ausgebildet ist, und wobei der Fliesenschneider weiterhin einen St�psel aufweist, der dichtend in den Auslass einpassbar ist.

5. Fliesenschneider nach Anspruch 4, wobei der St�psel ein langgestrecktes Element aufweist, das eine Bohrung hat, die sich der L�nge nach durch das langgestreckte Element erstreckt.

6. Fliesenschneider nach einem der vorangehenden Anspr�che, wobei der Zugangsdeckel gelenkig an dem Hauptk�rper der Arbeitsplatte befestigt ist und eine Abst�tzung aufweist, um den Deckel unter einem gew�nschten Winkel relativ zu der Schneidoberfl�che zu halten, so dass der Deckel eine Gehrungsf�hrung definiert, um es zu erm�glichen, eine Gehrungskante bei einer Fliese zu schneiden.

7. Fliesenschneider nach einem der vorangehenden Anspr�che, der weiterhin einen F�hrungsbalken aufweist, der sich im Wesentlichen parallel zu der Ebene des Schneiddrahts �ber die Arbeitsplatte erstreckt.

8. Fliesenschneider nach Anspruch 7, wobei der F�hrungsbalken weiterhin Klemmmittel zum Festklemmen des F�hrungsbalkens in einer Position an die Arbeitsplatte aufweist.

9. Fliesenschneider nach einem der vorangehenden Anspr�che, wobei das Geh�use einen Kanal aufweist, der in einer Unterseite des Geh�uses ausgebildet ist, wobei der Kanal geformt ist, um ein F�hrungselement auszunehmen.

10. Fliesenschneider nach Anspruch 9, wobei der Kanal einen oder mehrere Zapfen aufweist, die sich von einer ersten Oberfl�che des Kanals erstrecken, und ein F�hrungselement, das eine oder mehrere entsprechende Bohrungen aufweist.

11. Fliesenschneider nach einem der vorangehenden Anspr�che, der einen Radschutz aufweist, der �ber dem Rad positioniert ist.

12. Fliesenschneider nach einem der vorangehenden Anspr�che, wobei der Hauptgeh�usek�rper eine erste Geh�usekomponente aufweist, die das zweite Abteil und einen Bereich des ersten Abteils definiert, und eine zweite Geh�usekomponente, die den Rest des ersten Abteils definiert, wobei die erste und die zweite Geh�usekomponente l�sbar aneinander befestigt sind.

13. Fliesenschneider nach Anspruch 12, wobei die erste und die zweite Komponente jeweils einst�ckige Komponenten sind, die aus Kunststoffmaterial geformt sind.

Description:

Die Erfindung bezieht sich auf einen Fliesenschneider und insbesondere, aber nicht ausschlie�lich auf einen Fliesenschneider zum Schneiden von Keramikfliesen des Typs, der zum Abdecken von W�nden und B�den verwendet wird.

Es ist bekannt, Fliesen unter Verwendung eines Rads zu schneiden, das als Messer in �hnlicher Weise wie eine Kreiss�ge wirkt. Das Rad ist in einem Geh�use auf einer Spindel gelagert, die es dem Rad erlaubt, um eine im Wesentlichen horizontale Achse zu rotieren. Das Rad wird von einem Motor angetrieben. Das Geh�use nimmt auch den Motor auf, wobei der Motor von dem Rad getrennt ist. Dies ist notwendig, weil w�hrend des Betriebs des Rads, Wasser auf das Rad gerichtet wird, um sicherzustellen, dass die Fliese unter nassen Bedingungen geschnitten wird. Nat�rlich w�re es gef�hrlich, dem Motor zu erlauben, in Kontakt mit Wasser zu gelangen. Es ist notwendig, sicherzustellen, dass das Schneidrad w�hrend des Betriebs nass ist, so dass Fragmente der Keramik von der geschnittenen Fliese aus der N�he des Rads entfernt werden. Zus�tzlich k�hlt das Wasser das Rad w�hrend des Betriebs, um es vor �berhitzung zu sch�tzen.

Das bekannte Geh�use hat eine obere Oberfl�che, die einen Schlitz aufweist, durch die sich das Rad erstreckt. Eine zu schneidende Fliese kann geeignet auf der Oberfl�che positioniert und dann auf das rotierende Rad zu bewegt werden, um den Schnitt auszuf�hren.

Auf das Rad gerichtetes Wasser sammelt sich an der Oberfl�che des Geh�uses an. Die Oberfl�che des Geh�uses weist einen Ablaufkanal auf, der sich um den Rand der Oberfl�che herum erstreckt. Zus�tzlich kann die Oberfl�che Rippen aufweisen, die es Wasser erlauben, in den Kanal abzulaufen. Wasser l�uft dann �ber einen Auslass von dem Geh�use weg ab.

Bekannte Fliesenschneider dieses Typs sind aus Metall ausgebildet, in der Regel rostfreiem Stahl. Sie sind aus Metallblech ausgebildet und es ist notwendig, das Metall zu schwei�en, um es in die erforderliche Gestalt zu formen.

Ein Problem bei bekannten Fliesenschneidern ist, dass es, weil sie aus Metallblech ausgebildet sind, rauhe Oberfl�chen gibt, die durch den Schwei�prozess ausgebildet wurden. Zus�tzlich ist die obere Oberfl�che, die den Ablaufkanal umfasst, mit Rippen versehen, was notwendig ist, um das Geh�use zu verst�rken. Von dem Geh�use w�hrend des Schneidbetriebs ablaufendes Wasser wird Keramikfragmente von der geschnittenen Fliese enthalten. Diese Keramikfragmente sammeln sich an den Rippen oder anderen rauhen Oberfl�chen des Geh�uses, was es schwierig macht, das Geh�use nach der Verwendung des Fliesenschneiders zu reinigen.

Gem�� einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Fliesenschneider bereitgestellt, der ein Schneidrad;

einen Motor, der das Schneidrad im Betrieb antreibt; sowie

einen Hauptgeh�usek�rper und eine Arbeitsplatte, die auf dem Hauptgeh�usek�rper angeordnet ist, um eine Schneidoberfl�che auszubilden, auf welcher die Fliesen abgest�tzt werden k�nnen, wenn sie geschnitten werden, aufweist;

wobei der Hauptgeh�usek�rper ein erstes Abteil zur Aufnahme des Motors und ein zweites Abteil zur Aufnahme des Schneidrads aufweist, wobei das zweite Abteil ein oben offenes Wasserabteil definiert, wobei die Arbeitsplatte einen Hauptk�rper aufweist, der fest an dem Hauptgeh�usek�rper befestigt ist und eine Zugangs�ffnung aufweist, die durch einen beweglichen Zugangsdeckel verschlossen ist, der �ber dem zweiten Abteil liegt, um die offene Oberseite des Wasserabteils zu verschlie�en, wobei der Zugangsdeckel einen Zugang zu dem Wasserabteil bereitstellt, wobei die Arbeitsplatte weiterhin einen oder mehrere oben offene Ablaufkan�le umfasst, die mit der Schneidoberfl�che und dem Wasserabteil kommunizieren, um es in der Verwendung zu erlauben, dass Wasser von der Schneidoberfl�che in das Wasserabteil abl�uft.

Gem�� einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Geh�use bereitgestellt, das einen Teil des Fliesenschneiders gem�� dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ausbildet.

Durch Ausbilden des ersten Abteils getrennt von den anderen Komponenten des Fliesenschneiders kann der Motor f�r Wartungszwecke leicht entfernt werden. Zus�tzlich kann der Motor, falls es erforderlich ist, die anderen Komponenten nach der Verwendung zu reinigen, von dem Rest des Geh�uses entfernt werden, so dass sichergestellt wird, dass der Motor nicht unn�tigerweise mit Wasser in Kontakt kommt.

Vorteilhafterweise ist die Schneidoberfl�che aus einem Druckgussmetall geformt. Dies bedeutet, dass sie in jegliche gew�nschte gegossen geformt werden kann, ohne Schwei�en oder andere Techniken anwenden zu m�ssen, die in Rippen oder rauhe Oberfl�chen resultieren, die an der Oberfl�che ausgebildet werden. Die Schneidoberfl�che kann deshalb einen Ablaufkanal aufweisen, der sich rund um die Oberfl�che erstreckt, und Ablaufrippen, die l�ngs der Oberfl�che verlaufen, um das Wasser zu dem Ablaufkanal zu f�hren.

Alternativ kann die Schneidoberfl�che aus einem Kunststoffmaterial hergestellt und durch Spritzgussformen in die gew�nschte Gestalt geformt sein.

Der Fliesenschneider der vorliegenden Erfindung hat somit, falls �berhaupt, weniger unn�tige Vorspr�nge oder rauhe Oberfl�chen an der Schneidoberfl�che. Dies resultiert in einen effektiveren Ablauf von Wasser w�hrend der Verwendung des Fliesenschneiders. Es ist auch einfacher, das Geh�use nach der Verwendung zu reinigen.

Zus�tzlich zum Aufnehmen des Schneidrads enth�lt das zweite Abteil auch Wasser zur Verwendung w�hrend des Betriebs des Fliesenschneiders. Das Abteil wird vor dem Betrieb des Fliesenschneiders mit Wasser gef�llt. W�hrend der Verwendung f�hrt die Rotation des Schneidrads dazu, dass das Wasser das Rad bedeckt und an die Schneidoberfl�che des Geh�uses �berf�hrt wird. Das Wasser l�uft dann �ber die Ablaufkan�le des Geh�uses zur�ck in das Abteil ab und wird so f�r die weitere Verwendung recycelt.

Vorteilhafterweise weist das zweite Abteil einen Auslass auf, der in der Basis des Abteils ausgebildet ist, und einen St�psel, der dichtend in den Auslass einpassbar ist. W�hrend der Verwendung bildet der St�psel eine Dichtung in dem Auslass, und f�r die Verwendung w�hrend des Betriebs des Fliesenschneiders kann Wasser in das Abteil gegossen werden. Nach der Verwendung kann das Wasser durch Entfernen des St�psels aus dem Auslass aus dem Abteil entfernt werden.

Mittels der vorliegenden Erfindung ist es deshalb m�glich, das Abteil zu leeren, ohne das Geh�use senkrecht zu stellen oder umzukippen. Dies resultiert in eine einfachere und sicherere Entleerungsprozedur.

Vorzugsweise hat der St�psel die Form eines langgestreckten Elements. Wenn der St�psel in dem Auslass angeordnet ist, erstreckt er sich von dem Auslass in das Abteil. Der St�psel weist eine Bohrung auf, die sich �ber seine gesamte L�nge erstreckt. Dies bedeutet, dass, wenn der St�psel an seinem Platz ist, Wasser aus dem Abteil �ber die Bohrung auslaufen wird, falls Wasser in das Abteil bis auf eine Tiefe gegossen wird, die gr��er als die L�nge des St�psels ist, die sich von dem Auslass erstreckt. Der St�psel ist so geformt, dass die L�nge des St�psels, die sich von dem Auslass in das Abteil erstreckt, sicherstellt, dass es nicht m�glich ist, das Abteil zu �berf�llen.

Vorzugsweise weist die Schneidoberfl�che einen Gehrungsbereich auf, der relativ zu dem Rest der Schneidoberfl�che beweglich ist. Der Gehrungsbereich kann in eine Position bewegt werden, in der er im Wesentlichen unter einem Winkel von 45� zu dem Rest der Schneidoberfl�che liegt. Durch Legen einer Fliese auf die Gehrungsoberfl�che ist es m�glich, einen Gehrungsschnitt entlang einer Kante der Fliese zu f�hren.

Bequemerweise weist der Fliesenschneider weiterhin einen F�hrungsbalken auf, der sich �ber die Schneidoberfl�che im Wesentlichen parallel zu dem Schneidrad erstreckt und entlang der Schneidkante beweglich ist. Der F�hrungsbalken wird verwendet, um eine Fliese richtig relativ zu dem Schneidrad zu positionieren, um es zu erm�glichen, die Fliese entlang einer vorgegebenen Linie zu schneiden.

Nachdem der F�hrungsbalken in eine geeignete Position bewegt worden ist, wird er auf der Schneidoberfl�che des Geh�uses festgeklemmt, um eine weitere Bewegung des F�hrungsbalkens zu verhindern. Die zu schneidende Fliese wird so positioniert, dass eine Seite der Fliese an dem F�hrungsbalken anliegt. Die Fliese wird dann auf das Schneidrad zu bewegt, w�hrend die eine Seite der Fliese in Kontakt mit dem F�hrungsbalken gehalten wird, um sicherzustellen, dass ein im Wesentlichen geradliniger Schnitt erzeugt wird.

Vorzugsweise weist das Geh�use einen Kanal auf, der in der Unterseite des Geh�uses ausgebildet ist, wobei dieser Kanal geformt ist, um ein F�hrungselement aufzunehmen.

Dies bedeutet, dass, wenn das Produkt in einem Einzelhandels- oder Gro�handelsgesch�ft gestapelt wird, ein erster Fliesenschneider auf einem zweiten Fliesenschneider so angeordnet werden kann, dass das F�hrungselement des zweiten Fliesenschneiders von dem Kanal des ersten F�hrungselements aufgenommen wird.

Dies erm�glicht es, einen Stapel von Fliesenschneidern auszubilden und das Produkt ohne die Notwendigkeit von Verpackungen auszustellen. Dies erlaubt es potentiellen K�ufern, das Produkt vor dem Kauf richtig anzusehen und anzuf�hlen.

Vorteilhafterweise weist der Kanal Zapfen auf, die sich von einer ersten Oberfl�che des Kanals erstrecken, und das F�hrungselement weist entsprechende Bohrungen auf, die positioniert sind, um die Zapfen aufzunehmen, wenn ein erster Fliesenschneider auf einem zweiten Fliesenschneider gestapelt sind, wobei der Kanal des ersten Fliesenschneiders das F�hrungselement des zweiten Fliesenschneiders aufnimmt. Dies erlaubt es, eine Mehrzahl von Fliesenschneidern sicher zu stapeln und einfach von einem Stapel zu entfernen, wenn dies erforderlich ist.

Der Kanal kann sowohl bei dem ersten Abteil als auch bei dem zweiten Abteil ausgebildet sein.

Vorzugsweise weist der Fliesenschneider weiterhin einen Radschutz auf, der �ber dem Rad angeordnet ist, um Verletzungen eines Benutzers durch das Rad zu verhindern. Der Radschutz verhindert zus�tzlich, dass Wasser w�hrend der Benutzung auf den Benutzer tropft oder spritzt.

Die Erfindung wird jetzt nur beispielhaft unter Bezugnahme auf die beigef�gten Zeichnungen weiter beschrieben werden, in denen:

Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Fliesenschneiders gem�� einer ersten Ausf�hrungsform der vorliegenden Erfindung ist;

Fig. 2 eine schematische Darstellung des Fliesenschneiders gem�� Fig. 1 ist, die den Handgriff des Fliesenschneiders zeigt;

Fig. 3 einen schematische Darstellung des Fliesenschneiders gem�� Fig. 1 ist, die den Gehrungsbereich in einer ausgestellten Position zeigt;

Fig. 4 eine Unterseitenansicht der Arbeitsplatte ist, die die in Fig. 1 gezeigte Schneidoberfl�che definiert;

Fig. 5 eine schematische Darstellung ist, die das Geh�use mit entfernter Arbeitsplatte zeigt;

Fig. 6A und 6B schematische Darstellungen des Radschutzes sind;

Fig. 7 eine schematische Darstellung ist, die die Unterseite des Fliesenschneiders gem�� Fig. 1 zeigt;

Fig. 8 eine schematische Darstellung ist, die die Unterseite des Fliesenschneiders gem�� Fig. 1 zeigt, wobei die Arbeitsplatte entfernt ist;

Fig. 9 eine schematische Darstellung des Fliesenschneiders ist, wie er in Fig. 1 gezeigt ist, wobei eine Geh�usek�rperkomponente entfernt ist, um die Position des Motors zu zeigen;

Fig. 10 eine Seitenansicht des Fliesenschneiders gem�� Fig. 1 ist, die das F�hrungselement und den Kanal in der Position zeigt, die ein Stapeln des Fliesenschneiders erm�glicht,

Fig. 11 eine schematische Darstellung ist, die zwei Fliesenschneider in einer gestapelten Position zeigt, und

Fig. 12 ein Detail der Fliesenschneider gem�� Fig. 11 ist, das zeigt, wie der Kanal des ersten Fliesenschneiders an dem F�hrungselement des zweiten Fliesenschneiders gesichert ist.

Bezugnehmend auf Fig. 1 ist ein Fliesenschneider gem�� einer Ausf�hrungsform der vorliegenden Erfindung insgesamt mit dem Bezugszeichen 10 versehen. Der Fliesenschneider weist ein Geh�use 11 auf, das ein erstes Abteil 12 zur Aufnahme eines Motors (wie in Fig. 9 gezeigt) und ein zweites Abteil 13 zur Aufnahme des Schneiddrahts (detaillierter in Fig. 5 gezeigt) aufweist.

Das zweite Abteil 13 definiert auch ein oben offenes Wasserabteil zum Halten von Wasser, das w�hrend des Betriebs des Fliesenschneiders ben�tigt wird.

Bezugnehmend auf die Fig. 4, 5 und 9 ist zu sehen, dass das Geh�use 11 einen Hauptk�rper MB umfasst, an dem eine Arbeitsplatte WT befestigt ist; die Arbeitsplatte WT �berdeckt die gesamte Oberseite des Hauptk�rpers MB. Der Hauptk�rper MB ist vorzugsweise aus zwei K�rperkomponenten ausgebildet, n�mlich einer Hauptk�rperkomponente MR und einer Nebenk�rperkomponente MM. Die Nebenk�rperkomponente MMdefiniert eine untere H�lfte des ersten Abteils 12, und der Rest des Hauptk�rpers MB wird durch die Hauptk�rperkomponente MR definiert.

Fig. 9 zeigt die Unterseite der Hauptk�rperkomponente MR und, wie zu sehen ist, ist die Komponente MR vorzugsweise als eine einst�ckige Komponente ausgebildet, die vorzugsweise aus einem Kunststoffmaterial geformt ist. Dies ist vorteilhaft, weil es die Notwendigkeit beseitigt, dichtende Verbindungen zwischen den trennenden Seitenwandungen zwischen den Abteilen 12 und 13 bereitzustellen, und weil es eine vollst�ndig abgedichtete Oberseite f�r das erste Abteil 12 bereitstellt. Die Nebenkomponente MM stellt, wenn sie entfernt wird, einen einfachen Zugang zu dem Motor 29 bereit. Vorzugsweise ist die Komponente MM ein einst�ckiger Kunststoffformk�rper. In den Fig. 2 und 9 ist zu sehen, dass der Fliesenschneider weiterhin einen Griff 20 aufweist, der es einem Benutzer bequem erlaubt, den Fliesenschneider 10 zu tragen, wenn der Fliesenschneider nicht ben�tigt wird. Der Griff 20 wird von einem oberen Bereich 21 und einem unteren Bereich 22 ausgebildet. Der obere Bereich 21 ist als Teil der Hauptkomponente MR ausgebildet, und der untere Bereich 22 ist als Teil der Nebenk�rperkomponente MM ausgebildet.

Die Arbeitsplatte WT ist an dem Hauptk�rper MB gesichert, um die Oberseite des Fliesenschneiders 10 auszubilden. Die obere Oberfl�che der Arbeitsplatte WT definiert eine Schneidoberfl�che 14, auf der Fliesen zum Schneiden angeordnet werden.

Die Arbeitsplatte WT �berdeckt das Wasserabteil, das von dem zweiten Abteil 13 definiert wird und definiert so in der Folge einen Abdichtungsdeckel f�r das Wasserabteil.

Wie in den Fig. 1, 3 und 4 zu sehen ist, weist die Arbeitsplatte WT einen Hauptk�rper BM auf, der einst�ckig ist und der vorzugsweise als ein Gussst�ck aus einem geeigneten Metall oder ein Formk�rper aus einem geeigneten Kunststoffmaterial ausgebildet ist.

Der Hauptk�rper BM umfasst einen integrierten, oben offenen Ablaufkanal 15, der sich um den Rand der Arbeitsplatte WT erstreckt. Vorzugsweise erstreckt sich der Ablaufkanal 15 um den gesamten Umfang der Arbeitsplatte WT, obwohl abzusehen ist, dass er sich auch nur teilweise um diesen Umfang erstrecken kann, beispielsweise nur entlang einer oder zwei Seiten.

Der Hauptk�rper BM umfasst auch einen Ablassauslasskanal 215, der sich von der Arbeitsplatte WT aus einw�rts erstreckt. Der Auslasskanal 215 kommuniziert mit dem Ablaufkanal 15 und dem Wasserabteil, um es auf diese Weise dem von dem Kanal 15 gesammelten Wasser zu erm�glichen, in das Wasserabteil abzulaufen.

Um es dem Kanal 215 zu erm�glichen, sich einw�rts zu erstrecken, ohne den Arbeitsbereich der Schneidoberfl�che 14 zu beschr�nken, und ohne die Funktion der Arbeitsplatte WT als Abschlussdeckel f�r das Wasserabteil negativ zu beeinflussen, hat der Kanal 215 eine geschlossene Oberseite, die von einem entfernbaren Zugangsdeckel 24 definiert wird. Der Deckel 24 ist in einer �ffnung 124 angeordnet, die in dem Hauptk�rper BM ausgebildet ist, und er ist vorzugsweise aus demselben Material wie der K�rper BM gegossen oder geformt. Das Anheben des Deckels 24 stellt Zugang zu dem Wasserabteil bereit, um es mit Wasser zu f�llen, und auch, um es zu reinigen.

Das Bereitstellen des Zugangsdeckels 24 erm�glicht es, den Hauptk�rper BM der Arbeitsplatte WT fest an dem Hauptk�rper MB des Geh�uses zu befestigten, w�hrend Zugang zu einem innen angeordneten Wasserabteil gew�hrt wird.

Vorzugsweise ist der Zugangsdeckel 24 vorgesehen, eine Gehrungsf�hrung f�r das Schneiden von Gehrungen entlang einer Kante einer Fliese zu definieren. Dies wird durch gelenkiges Anschlie�en des Deckels 24 entlang der Seitenkante 214 erreicht, so dass die Gelenkachsen eng beabstandet und parallel zu der Ebene des Schneidrads angeordnet ist, und durch Versehen des Deckels 24 mit Beinen 25 zum Halten des Deckels 24 unter einem gew�nschten Winkel relativ zu dem Rest der Schneidoberfl�che.

Vorzugsweise betr�gt der gew�nschte Winkel 45�. Es ist absehbar, dass die Beine 25 einstellbar sein k�nnen, so dass der Winkel des Deckels 24 relativ zu der Schneidoberfl�che 24 auf jeden gew�nschten Winkel einstellbar sein kann.

Vorzugsweise ist der Deckel 24 auch mit einer Klappe 26 versehen, die einen Spritzschutz definiert, w�hrend der Fliesenschneider mit dem Deckel 24 in seiner angehobenen Position betrieben wird.

Der Fliesenschneider weist weiterhin einen Schutz 17 auf, der �ber dem Schneidrad 18 angeordnet ist, um einen Benutzer des Fliesenschneiders 2 davor zu sch�tzen, durch das Schneidrad verletzt zu werden oder mit Wasser bespr�ht oder bespritzt zu werden.

Der Fliesenschneider 10 weist eine F�hrungselement 19 auf, das beweglich an der Arbeitsplatte WT befestigt ist. Wenn es erforderlich ist, eine Fliese zu schneiden, die bestimmte Abmessungen hat, wird eine Seite der Fliese in den Kontakt mit dem F�hrungselement gedr�ckt, und die Fliese wird dann vorw�rts in das Schneidrad 18 geschoben, w�hrend der dichter Kontakt zwischen dem F�hrungselement 19 und der Fliese (nicht gezeigt) gehalten wird. Dies stellt sicher, dass ein im Wesentlichen geradliniger Schnitt bewirkt wird.

Das F�hrungselement 19 wird in eine geeignete Position bewegt, so dass, wenn die zu schneidende Fliese gegen das F�hrungselement 19 gedr�ckt wird, der Schnitt so positioniert wird, wie es erforderlich ist.

Das F�hrungselement 19 kann mittels einer Klemme 36 an die Arbeitsplatte WT geklemmt werden, wobei die Klemme 36, wenn sie gegen das Geh�use 11 angezogen wird, das F�hrungselement 19 festh�lt. Die Klemme wird, wie es n�tig ist, unter Bet�tigung eines Knopfs 37 angezogen und freigegeben.

Der Radschutz 17 weist einen langgestreckten Bereich 23 auf, der dazu dient, die Menge an Wasser zu reduzieren, die in Richtung auf den Benutzer spritzt oder spr�ht.

Zuwendend nun zu Fig. 15 ist das Schneidrad 18 detaillierter gezeigt. Das Schneidrad ist eine konventioneller Diamanttrennscheibe, bei der die Schneidkante des Rads aus einer Diamantmatrix ausgebildet ist. Das Rad 18 ist drehbar gelagert und innerhalb des zweiten Abteils 13 positioniert, dass auch das Wasser enth�lt, welches w�hrend des Betriebs des Fliesenschneiders 10 ben�tigt wird. Das Rad 18 ist an einen Motor 29 angeschlossen (der detaillierter in Fig. 9 gezeigt ist). Wie aus Fig. 9 zu sehen ist, ist der Motor in dem Abteil 12 beinhaltet und wird somit weg von dem Wasser gehalten, das in dem Abteil 13 enthalten ist. Es ist nur notwendig, eine Wellendichtung (nicht gezeigt) dort vorzusehen, wo die Motorwelle durch die Seitenwandung 13a hindurchtritt, welche die Abteile 12 und 13 trennt, um die Abteile 12 und 13 abdichtend zu isolieren.

Bezugnehmend jetzt auf Fig. 5 ist ein Auslass 28, der in dem zweiten Abteil 13 ausgebildet ist, gezeigt. Der Auslass 28 erlaubt es, nach der Verwendung des Fliesenschneiders 10 Wasser aus dem Geh�use 11 zu entfernen. W�hrend der Verwendung des Fliesenschneiders 10 greift ein St�psel in Form eines langgestreckten St�psels (nicht gezeigt) dichtend in den Auslass 18 ein. Dieser St�psel hat eine Bohrung, die seiner L�nge nach verl�uft, und ist so ausgew�hlt, dass er eine L�nge hat, welche mit den Abmessungen des zweiten Abteils 13 konsistent ist. Wenn ein Benutzer versucht, das Abteil mit Wasser zu �berf�llen, wird �bersch�ssiges Wasser aus dem Abteil durch die Bohrung in dem St�psel ablaufen.

Bezugnehmend jetzt auf Fig. 6A und 6B ist der Radschutz 17 detaillierter gezeigt. Der Schutz 17 weist einen Bereich 31 auf, in dem das langgestreckte Element positionierbar ist. Der Schutz hat ein Ende 32, das leicht nach oben gebogen ist, um ein einfaches Einf�hren einer Fliese unter den Schutz zu erlauben, um diese in Kontakt mit dem Rad zu bringen.

Wie klarer in Fig. 8 gezeigt ist, ist das erste Abteil mit einem Kanal 33 versehen, wobei der Kanal Zapfen 34 aufweist. Der Zweck des Kanals 33 wird weiter unten detaillierter beschrieben werden.

Bezugnehmend jetzt auf Fig. 9 ist der Motor detaillierter gezeigt.

Bezugnehmend jetzt auf die Fig. 10 bis 12 werden der Kanal 3 und das F�hrungselement 19 detaillierter beschrieben.

Der Kanal 33 ist so geformt, dass seine Dimensionen im Wesentlichen dieselben wie die Dimensionen des Balkens 35 sind, der das F�hrungselement 19 bildet. Wenn es erforderlich ist, mehrere Fliesenschneider zu stapeln, z. B. in einem Einzelhandels- oder Gro�handelsgesch�ft, wird das F�hrungselement 19 verschoben und so positioniert, dass es direkt �ber dem Kanal 33 liegt. Dann wird es in dieser Position durch Anziehen der Klemme 36 an das Geh�use 11 unter Verwendung des Knopfs 37 festgeklemmt. Wenn es erforderlich ist, einen zweiten Fliesenschneider 10 auf den ersten Fliesenschneider zu stapeln, dann wird der Kanal 33 des zweiten Fliesenschneiders mit dem Balken 35 an dem F�hrungselement des ersten Fliesenschneiders ineinander eingreifen, um es zu erm�glichen, dass zwei Fliesenschneider gestapelt werden, wie in Fig. 11 gezeigt ist. Auf diese Weise kann eine S�ule aus mehreren Fliesenschneidern geformt werden.

Bezugnehmend jetzt auf Fig. 12 kann gesehen werden, dass die Zapfen 34 von den �ffnungen 30 aufgenommen werden, um ein stabiles Stapeln der Fliesenschneider 10 sicherzustellen. Wenn es jedoch erforderlich ist, einen Fliesenschneider von einem zweiten Fliesenschneider zu entfernen, ist es nur notwendig, den ersten Fliesenschneider weg von dem zweiten Fliesenschneider anzuheben.