Title:
Herstellungsverfahren für Zündkerze mit piezoelektrischem Sensor und damit hergestellte Zündkerze
Kind Code:
A1


Abstract:
Die Patentanmeldung befasst sich mit einem Zündkerzenherstellungsverfahren und eine durch dieses Verfahren hergestellte Zündkerze. Die Zündkerze ist mit einem piezoelektrischen Sensor (70, 71) ausgestattet, der dazu dient, den Kraftstoffverbrennungsdruck in einem Motor zu messen, und der stets eine auf ihn aufgebrachte gegebene Vorbelastung erfordert. Der piezoelektrische Sensor (70, 71) ist in einem Halter (80) angeordnet und wird zwischen dem Halter und einem Porzellanisolator (20) gehalten. Das Herstellunsgverfahren umfasst die Schritte Pressen des Halters (80), um auf dem piezoelektrischen Sensor (70, 71) in Längsrichtung des Porzellanisolators (20) die erfordelriche Vorbelastung aufzubringen, und Verbinden des Halters mit einer Metallhülle (10), während die auf den piezoelektrischen Sensor aufgebrachte Vorbelastung so gelassen wird, wie sie ist.



Inventors:
HIRAMATSU HIROMI (JP)
Application Number:
DE10227371A
Publication Date:
01/09/2003
Filing Date:
06/19/2002
Assignee:
DENSO CORP., KARIYA



Claims:
1. Z�ndkerzenherstellungsverfahren, mit den Schritten:

Anfertigen einer Pressvorrichtung (100);

Anfertigen eines Z�ndkerzenaufbaus aus einem hohlzylinderf�rmigen Porzellanisolator (20) mit gegebener L�nge, in dem eine Mittelelektrode (30) angeordnet ist, aus einem Geh�use (10), in dem die Mittelelektrode mit Hilfe des Porzellanisolators gehalten wird und an dem eine Masseelektrode (50) angebracht ist, aus einem piezoelektrischen Sensor (70, 71), der dazu ausgelegt ist, auf einem �ber den Porzellanisolator �bertragenen Kraftstoffverbrennungsdruck innerhalb eines Motors anzusprechen, um ein daf�r stehendes Signal zu erzeugen, und aus einem auf das Geh�use gesetzten Halter (80) zum mechanischen Halten des piezoelektrischen Sensors;

Platzieren des Z�ndkerzenaufbaus innerhalb der Pressvorrichtung (100);

Pressen des Halters (80), um auf den piezoelektrischen Sensor (70, 71) in L�ngsrichtung des Porzellanisolators (20) eine gegebene Vorbelastung aufzubringen; und

Verbinden des Halters (80) mit dem Geh�use (10), w�hrend die auf den piezoelektrischen Sensor (70, 71) aufgebrachte Vorbelastung beibehalten wird, um eine Z�ndkerze (200) fertig zu stellen.

2. Z�ndkerzenherstellungsverfahren nach Anspruch 1, bei dem die Pressvorrichtung (100) einen Pressblock (102) mit entgegengesetzten Enden, von denen eines an den Halter (80) st��t, und eine Schraube (104) umfasst, die an das andere Ende des Pressblocks st��t und gedreht wird, um den Halter mit Hilfe des Pressblocks zu pressen.

3. Z�ndkerzenherstellungsverfahren nach Anspruch 1, bei dem der Halter (80) mit dem Geh�use (10) durch Verkerben und/oder Verschwei�en verbunden wird.

4. Z�ndkerze (200), mit:

einer Mittelelektrode (30);

einem Porzellanisolator (20) mit einer ersten und einer zweiten L�nge, wobei die Mittelelektrode (30) in der ersten L�nge gehalten wird;

einem hohlzylinderf�rmigen Geh�use (10), in dem die Mittelelektrode (30) mit Hilfe des Porzellanisolators (20) gehalten wird und an dem eine Masseelektrode (50) angebracht ist;

einem piezoelektrischen Sensor (70, 71), der auf dem Au�enumfang der zweiten L�nge des Porzellanisolators (20) angeordnet ist und auf einen �ber den Porzellanisolator �bertragenen Kraftstoffverbrennungsdruck innerhalb eines Motors anspricht, um ein daf�r stehendes Signal zu erzeugen; und

einem mit dem Geh�use (10) verschwei�ten Halter (80), um auf den piezoelektrischen Sensor (70, 71) stets eine gegebene Vorbelastung aufzubringen.

5. Z�ndkerze nach Anspruch 4, bei der der Halter (80) aus einem Hohlzylinder (81) besteht, der an einem Ende mit dem Gesamtumfang des Geh�uses (10) verschwei�t ist, und bei der sich zwischen dem anderen Ende des Hohlzylinders (81) und dem Porzellanisolator (20) ein Dichtungselement (90) befindet, wobei der piezoelektrische Sensor (70, 71) in einer zwischen dem Halter und dem Porzellanisolator ausgebildeten Kammer angeordnet ist.

6. Z�ndkerze nach Anspruch 4, bei der der Halter (80) einen Hohlzylinder (85) und eine Ringscheibe (86) umfasst, bei der der Hohlzylinder (85) an einem Ende mit dem Gesamtumfang des Geh�uses (10) und an dem anderen Ende mit dem gesamten Au�enumfang der Ringscheibe (86) verschwei�t ist und bei der sich zwischen dem Innenumfang der Ringscheibe und dem Porzellanisolator (20) ein Dichtungselement (90) befindet, wobei der piezoelektrische Sensor (70, 71) in einer von dem Hohlzylinder, der Ringscheibe und dem Porzellanisolator begrenzten Kammer angeordnet ist.

7. Z�ndkerze nach Anspruch 4, bei der eine Kammer, in der der piezoelektrische Sensor (70, 71) angeordnet ist, mit einem harzartigen Material gef�llt ist.

8. Z�ndkerze nach Anspruch 4, bei der am Au�enumfang des Porzellanisolators (20) eine Schulter (21) ausgebildet ist und bei der sich zwischen der Schulter und dem piezoelektrischen Sensor (70, 71) ein Sitzelement (60) in direktem Kontakt mit der Schulter befindet, um den Kraftstoffverbrennungsdruck �ber das Sitzelement auf den piezoelektrischen Sensor zu �bertragen.

9. Z�ndkerze nach Anspruch 4, bei der das Geh�use (10) einen von der Mittelelektrode (30) fernen Endabschnitt (14) aufweist, der mit dem Porzellanisolator (20) verkerbt ist, um den Porzellanisolator innerhalb des Geh�uses zu halten und bei der sich zwischen dem verkerbten Endabschnitt (14) des Geh�uses und dem piezoelektrischen Sensor (70, 71) ein Sitzelement (60) in direktem Kontakt mit dem verkerbten Endabschnitt befindet, um den Kraftstoffverbrennungsdruck �ber den verkerbten Endabschnitt und das Sitzelement auf den piezoelektrischen Sensor zu �bertragen.

10. Z�ndkerze (200), mit:

einer Mittelelektrode (30);

einem Porzellanisolator (20) mit einer ersten und einer zweiten L�nge, wobei in der zweiten L�nge die Mittelelektrode (30) gehalten wird;

einem hohlzylinderf�rmigen Geh�use (10), in dem die Mittelelektrode (30) mit Hilfe des Porzellanisolators (30) gehalten wird und an dem eine Masseelektrode (50) angebracht ist;

einem piezoelektrischen Sensor (70, 71), der auf dem Au�enumfang der zweiten L�nge des Porzellanisolators (20) angeordnet ist und auf einen �ber den Porzellanisolator �bertragenen Kraftstoffverbrennungsdruck innerhalb eines Motors anspricht, um ein daf�r stehendes Signal zu erzeugen; und

einem mit dem Geh�use (10) verkerbten Halter (80), um auf den piezoelektrischen Sensor (70, 71) stets eine gegebene Vorbelastung aufzubringen.

11. Z�ndkerze nach Anspruch 10, bei der eine Kammer, in der der piezoelektrische Sensor (70, 71) angeordnet ist, mit einem harzartigen Material gef�llt ist.

12. Z�ndkerze nach Anspruch 10, bei der am Au�enumfang des Porzellanisolators (20) eine Schulter (21) ausgebildet ist und bei der sich zwischen der Schulter und dem piezoelektrischen Sensor (70, 71) ein Sitzelement (60) in direktem Kontakt mit der Schulter befindet, um den Kraftstoffverbrennungsdruck �ber das Sitzelement auf den piezoelektrischen Sensor zu �bertragen.

13. Z�ndkerze nach Anspruch 10, bei der das Geh�use (10) einen von der Mittelelektrode (30) fernen Endabschnitt (14) aufweist, der mit dem Porzellanisolator (20) verkerbt ist, um den Porzellanisolator innerhalb des Geh�uses zu halten, und bei der sich zwischen dem verkerbten Endabschnitt (14) des Geh�uses und dem piezoelektrischen Sensor (70, 71) ein Sitzelement (60) in direktem Kontakt mit dem verkerbten Endabschnitt befindet, um den Kraftstoffverbrennungsdruck �ber den verkerbten Endabschnitt und das Sitzelement auf den piezoelektrischen Sensor zu �bertragen.

Description:

Die Erfindung bezieht sich allgemein auf ein Verfahren zur Herstellung einer mit einem piezoelektrischen Sensor ausgestatteten Z�ndkerze, die zum Messen des Kraftstoffverbrennungsdrucks in einem Verbrennungsmotor dient, und auf eine durch dieses Verfahren hergestellte Z�ndkerze.

Aus der japanischen Gebrauchsmusterschrift JP 58-23194 U ist eine Z�ndkerze bekannt, bei der innerhalb eines Geh�uses auf dem Umfang eines Porzellanisolators ein piezoelektrischer Sensor eingebaut ist. In das Geh�use ist ein ringf�rmiger Halter oder eine Mutter eingeschraubt, um auf dem piezoelektrischen Sensor eine Vorbelastung aufzubringen, die der piezoelektrische Sensor ben�tigt, um eine mechanische Verformung von ihm in ein elektrisches Spannungssignal umzuwandeln.

Allerdings ist dieser Z�ndkerzentyp mit dem Problem verbunden, dass die in das Geh�use eingeschraubte Mutter direkt an den piezoelektrischen Sensor st��t, wodurch sich der piezoelektrische Sensor verwindet. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Bruch des piezoelektrischen Sensors kommen.

Normalerweise ist es notwendig, dass der piezoelektrische Sensor in einer wasserfesten Umgebung angeordnet wird. Allerdings l�sst sich der Eintritt von Wasser zwischen der Mutter und dem Geh�use nur schwer vollst�ndig vermeiden.

Der Erfindung liegt angesichts dessen die Aufgabe zugrunde, ein Herstellungsverfahren f�r Z�ndkerzen, mit dem sich der Bruch eines einer Vorbelastung ausgesetzten piezoelektrischen Sensors oder der Eintritt von Wasser in den piezoelektrischen Sensor vermeiden l�sst, sowie eine durch dieses Herstellungsverfahren hergestellte Z�ndkerze zur Verf�gung zu stellen.

Gem�� einer ersten Ausgestaltung der Erfindung ist ein Z�ndkerzenherstellungsverfahren vorgesehen, das die Schritte umfasst: (a) Anfertigen einer Pressvorrichtung; (b) Anfertigen eines Z�ndkerzenaufbaus aus einem hohlzylinderf�rmigen Porzellanisolator mit gegebener L�nge, in dem eine Mittelelektrode angeordnet ist, aus einem Geh�use, in dem die Mittelelektrode mit Hilfe des Porzellanisolators gehalten wird und an dem eine Masseelektrode angebracht ist, aus einem piezoelektrischen Sensor, der dazu ausgelegt ist, auf einen �ber den Porzellanisolator �bertragenen Kraftstoffverbrennungsdruck innerhalb eines Motors anzusprechen, um ein daf�r stehendes Signal zu erzeugen, und aus einem auf das Geh�use gesetzten Halter zum mechanischen Halten des piezoelektrischen Sensors; (c) Platzieren des Z�ndkerzenaufbaus innerhalb der Pressvorrichtung; (d) Pressen des Halters, um auf den piezoelektrischen Sensor in L�ngsrichtung des Porzellanisolators eine gegebene Vorbelastung aufzubringen; und (e) Verbinden des Halters mit dem Geh�use, w�hrend die auf den piezoelektrischen Sensor aufgebrachte Vorbelastung beibehalten wird, um eine Z�ndkerze fertig zu stellen.

Bei einer bevorzugten Ausf�hrungsform der Erfindung umfasst die Pressvorrichtung einen Pressblock mit entgegengesetzten Enden, von denen eines an den Halter st��t, und eine Schraube, die an das andere Ende des Pressblocks st��t und gedreht wird, um den Halter mit Hilfe des Pressblocks zu pressen.

Der Halter kann mit dem Geh�use durch Verkerben und/oder Verschwei�en verbunden werden.

Gem�� einer zweiten Ausgestaltung der Erfindung ist eine Z�ndkerze vorgesehen, die in einem Gasmotor eines Generators in Kogenerationssystemen (Kogeneration: gleichzeitige Erzeugung zweier nutzbarer Energiearten) oder in Kraftfahrzeugverbrennungsmotoren eingesetzt werden kann. Die Z�ndkerze umfasst: (a) eine Mittelelektrode; (b) einen Porzellanisolator mit einer ersten und einer zweiten L�nge, wobei die Mittelelektrode in der ersten L�nge gehalten wird; (c) ein hohlzylinderf�rmiges Geh�use, in dem die Mittelelektrode mit Hilfe des Porzellanisolators gehalten wird und an dem eine Masseelektrode angebracht ist; (d) einen piezoelektrischen Sensor, der auf dem Au�enumfang der zweiten L�nge des Porzellanisolators angeordnet ist und auf einen �ber den Porzellanisolator �bertragenen Kraftstoffverbrennungsdruck innerhalb eines Motors anspricht, um ein daf�r stehendes Signal zu erzeugen; und (e) einen mit dem Geh�use verschwei�ten Halter, um auf den piezoelektrischen Sensor stets eine gegebene Vorbelastung aufzubringen.

Bei einer bevorzugten Ausf�hrungsform der Erfindung besteht der Halter aus einem Hohlzylinder, der an einem Ende mit dem Gesamtumfang des Geh�uses verschwei�t ist. Zwischen dem anderen Ende des Hohlzylinders und dem Porzellanisolator befindet sich ein Dichtungselement. Der piezoelektrische Sensor ist in einer zwischen dem Halter und dem Porzellanisolator ausgebildeten Kammer angeordnet.

Der Halter kann auch eine Ringscheibe enthalten. Der Hohlzylinder ist an einem Ende mit dem Gesamtumfang des Geh�uses und an dem anderen Ende mit dem gesamten Au�enumfang der Ringscheibe verschwei�t. Zwischen dem Innenumfang der Ringscheibe und dem Porzellanisolator kann sich das Abdichtungselement befinden. Der piezoelektrische Sensor ist in einer von dem Hohlzylinder, der Ringscheibe und dem Porzellanisolator begrenzten Kammer angeordnet.

Eine Kammer, in der der piezoelektrische Sensor angeordnet ist, kann mit einem harzartigen Material gef�llt sein.

Am Au�enumfang des Porzellanisolators kann eine Schulter ausgebildet sein. Zwischen der Schulter und dem piezoelektrischen Sensor kann sich ein Sitzelement in direktem Kontakt mit der Schulter befinden, um den Kraftstoffverbrennungsdruck �ber das Sitzelement auf den piezoelektrischen Sensor zu �bertragen.

Das Geh�use kann einen von der Mittelelektrode fernen Endabschnitt aufweisen, der mit dem Porzellanisolator verkerbt ist, um den Porzellanisolator innerhalb des Geh�uses zu halten. Das Sitzelement kann sich wahlweise auch zwischen dem verkerbten Endabschnitt des Geh�uses und dem piezoelektrischen Sensor in direktem Kontakt mit dem verkerbten Endabschnitt befinden, um den Kraftstoffverbrennungsdruck �ber den verkerbten Endabschnitt und das Sitzelement auf den piezoelektrischen Sensor zu �bertragen.

Gem�� einer dritten Ausgestaltung der Erfindung ist eine Z�ndkerze vorgesehen, mit: (a) einer Mittelelektrode; (b) einem Porzellanisolator mit einer ersten und einer zweiten L�nge, wobei in der zweiten L�nge die Mittelelektrode gehalten wird; (c) einem hohlzylinderf�rmigen Geh�use, in dem die Mittelelektrode mit Hilfe des Porzellanisolators gehalten wird und an dem eine Masseelektrode angebracht ist; (d) einem piezoelektrischen Sensor, der auf dem Au�enumfang der zweiten L�nge des Porzellanisolators angeordnet ist und auf einen �ber den Porzellanisolator �bertragenen Kraftstoffverbrennungsdruck innerhalb eines Motors anspricht, um ein daf�r stehendes Signal zu erzeugen; und (e) einem mit dem Geh�use verkerbten Halter, um auf den piezoelektrischen Sensor stets eine gegebene Vorbelastung aufzubringen.

Bei einer bevorzugten Ausf�hrungsform der Erfindung ist eine Kammer, in der der piezoelektrische Sensor angeordnet ist, mit einem harzartigen Material gef�llt.

Die Z�ndkerze umfasst au�erdem eine am Au�enumfang des Porzellanisolators ausgebildete Schulter und ein zwischen der Schulter und dem piezoelektrischen Sensor in direktem Kontakt mit der Schulter befindliches Sitzelement, um den Kraftstoffverbrennungsdruck �ber das Sitzelement auf den piezoelektrischen Sensor zu �bertragen.

Das Geh�use kann einen von der Mittelelektrode fernen Endabschnitt aufweisen, der mit dem Porzellanisolator verkerbt ist, um den Porzellanisolator innerhalb des Geh�uses zu halten. Das Sitzelement kann sich wahlweise auch zwischen dem verkerbten Endabschnitt des Geh�uses und dem piezoelektrischen Sensor in direktem Kontakt mit dem verkerbten Endabschnitt befinden, um den Kraftstoffverbrennungsdruck �ber den verkerbten Endabschnitt und das Sitzelement auf den piezoelektrischen Sensor zu �bertragen.

Die Erfindung wird nun genauer anhand von bevorzugten Ausf�hrungsbeispielen beschrieben, die lediglich der Erl�uterung und dem Verst�ndnis dienen, die Erfindung aber nicht einschr�nken sollen. Dabei wird auf die beigef�gten Zeichnungen Bezug genommen, die Folgendes zeigen:

Fig. 1 eine teilweise geschnittene L�ngsansicht, die eine Z�ndkerze gem�� einem ersten Ausf�hrungsbeispiel der Erfindung zeigt;

Fig. 2 eine Sicht auf einen Sitz, der zum Halten eines piezoelektrischen Sensors dient;

Fig. 3 eine teilweise geschnittene L�ngsansicht von Fig. 2;

Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Pressvorrichtung, mit der auf einen piezoelektrischen Sensor eine Vorbelastung aufgebracht wird;

Fig. 5 eine Querschnittansicht entlang der Linie A-A in Fig. 4;

Fig. 6 eine L�ngsschnittansicht entlang der Linie B-B von Fig. 5;

Fig. 7 eine teilweise geschnittene L�ngsansicht mit einer Z�ndkerze gem�� einem zweiten Ausf�hrungsbeispiel der Erfindung;

Fig. 8 eine teilweise geschnittene L�ngsansicht mit einer Z�ndkerze gem�� einem dritten Ausf�hrungsbeispiel der Erfindung;

Fig. 9 eine teilweise geschnittene L�ngsansicht mit einer Z�ndkerze gem�� einem vierten Ausf�hrungsbeispiel der Erfindung;

Fig. 10 eine vergr��erte Teilansicht einer auf einem Porzellanisolator ausgebildeten Schulter, wie sie in Fig. 9 dargestellt ist;

Fig. 11 eine teilweise geschnittene L�ngsansicht mit einer Z�ndkerze gem�� einem f�nften Ausf�hrungsbeispiel der Erfindung;

Fig. 12 eine teilweise geschnittene L�ngsansicht mit einer Z�ndkerze gem�� einem sechsten Ausf�hrungsbeispiel der Erfindung; und

Fig. 13, 14, 15, 16 und 17 Teilschnittansichten mit einem abgewandelten Verbindungsaufbau zwischen einem Sitz, der zum Halten eines piezoelektrischen Sensors dient, und einem Porzellanisolator gem�� einem siebten bis elften Ausf�hrungsbeispiel der Erfindung.

In Fig. 1 der Zeichnungen ist eine erfindungsgem��e Z�ndkerze 200 gezeigt, die in einem Gasmotor eines Generators in Kogenerationssystemen oder in Kraftfahrzeugverbrennungsmotoren eingesetzt werden kann.

Die Z�ndkerze 200 weist ein hohlzylinderf�rmiges Geh�use oder eine H�lle 10 aus leitendem Stahlmaterial, etwa Stahl mit niedrigem Kohlenstoffgehalt, auf. Die Metallh�lle 10 hat einen Flansch 12 und ein Gewinde 11 zur Befestigung der Z�ndkerze 200 in einem Zylinderkopf 1 des Motors. Die Befestigung der Z�ndkerze 200 erfolgt durch Einschrauben des Gewindes 11 der Metallh�lle 10 in ein in dem Zylinderkopf 1 ausgebildetes Schraubloch, wobei zwischen dem Flansch 12 und dem Gewinde 11 eine Dichtung 13 angeordnet wird. Der Zylinderkopf 1 begrenzt eine Verbrennungskammer 1a innerhalb des Motors.

Die Z�ndkerze 200 weist au�erdem einen zylinderf�rmigen Porzellanisolator 20, eine Mittelelektrode 30, eine Masseelektrode 50 und einen Stiel 40 auf, an dem ein Anschluss 41 angebracht ist. Der Porzellanisolator 20 besteht aus einer Aluminiumoxidkeramik (Al2O3) und wird innerhalb der Metallh�lle 10 gehalten. Genauer gesagt ist der Porzellanisolator 20 auf der Seite der Mittelelektrode 30 in die Metallh�lle 10 eingef�hrt und ragt auf der Seite des Stiels 40 aus der Metallh�lle 10 heraus. Die Metallh�lle 10 weist einen elastisch verformbaren Ringabschnitt 14 auf, der nach innen gepresst oder verkerbt ist, um den Porzellanisolator 20 fest in der Metallh�lle 10 zu halten. Die Metallh�lle 10 weist au�erdem einen mit dem Ringabschnitt 14 zusammenh�ngenden Flansch 15 auf.

In dem Porzellanisolator 20 ist ein zentrales L�ngsloch ausgebildet, in das die Mittelelektrode 30 und der Stiel 40 elektrisch isoliert eingebaut sind. Die Mittelelektrode 30 besteht aus einem Kernabschnitt aus einem metallischen Material wie Cu mit h�herer W�rmeleitf�higkeit und einem Au�enabschnitt aus einem metallischen Material wie einer Legierung auf Ni-Basis mit h�herer W�rme- und Korrosionsbest�ndigkeit. Die Mittelelektrode 30 hat eine Spitze, die �ber das Kopfende des Porzellanisolators 20 hinausragt. Der Stiel 40 besteht aus einem metallischen Material und weist den Anschluss 40 auf, der aus dem Porzellanisolator 20 herausragt.

Die Masseelektrode 50 besteht aus einem Legierungsstab auf Ni-Basis, dessen Hauptkomponente Nickel ist und der direkt mit dem Ende der Metallh�lle 10 verschwei�t ist. Die Masseelektrode 40 weist einen um 90� gebogenen Spitzenabschnitt auf, der zwischen sich und der Spitze der Mittelelektrode 30 einen (�blicherweise Funkenspalt genannten) Spalt definiert.

Oberhalb des Ringabschnitts 14 der Metallh�lle 10 ist der Porzellanisolator 20 mit einem Sitz 60 versehen. Der Sitz 60 besteht aus einem Metall, um von dem Stiel 40 stammende Hochfrequenzger�usche zu beseitigen. Wie deutlich aus Fig. 3 hervorgeht, besteht der Sitz 60 aus einem Hohlzylinder 61 und einem Flansch 62, der bei Betrachtung von Fig. 1 von dem unteren Ende des Zylinders 61 aus nach au�en vorragt. Der Flansch 62 st��t an den Ringabschnitt 14 der Metallh�lle 10. Am Au�enumfang des Zylinders 61 ist ein Isolator 63 angebracht, der einen piezoelektrischen Sensor und eine Elektrode 71, die sp�ter ausf�hrlich beschrieben werden, von dem Sitz 60 isolieren. Der Isolator 63 kann in Form eines Schrumpfschlauchs aus Tetrafluorethylen (PTFE) vorliegen.

Wie in Fig. 1 gezeigt ist, ist die aus einem Ringelement bestehende Elektrode 71 um den Zylinder 61 des Sitzes 60 herum zwischen einer oberen piezoelektrischen Einrichtung 70 und einer unteren piezoelektrischen Einrichtung 70 angeordnet. Auf der oberen und unteren piezoelektrischen Einrichtung 70 liegen Unterlegscheiben 45 mit rauer Oberfl�che, um einen Bruch der piezoelektrischens Einrichtungen 70 zu vermeiden. Die obere und untere piezoelektrische Einrichtung 70 und die Elektrode 71 bilden den piezoelektrischen Sensor. Die piezoelektrischen Einrichtungen 70 bestehen jeweils aus einem ringf�rmigen Element aus Bleititanat oder Bleizirkonat- Titanat und dienen dazu, als Funktion einer aufgebrachten mechanischen Spannung eine elektrische Ladung zu erzeugen. Der piezoelektrische Sensor wird dazu verwendet, den Kraftstoffverbrennungsdruck innerhalb der Verbrennungskammer 1a des Motors zu messen.

Die Z�ndkerze 200 weist au�erdem einen metallischen Halter 80 auf, der auf einen Abschnitt der Metallh�lle 10 gesetzt ist, der aus dem Zylinderkopf 1 des Motors nach au�en vorragt. Der Halter 80 definiert zwischen sich und dem Porzellanisolator 20 eine Ringkammer, in der sich der Sitz 60, die piezoelektrischen Einrichtungen 70 und die Elektrode 71 befinden. Der Halter 80 besteht aus einem Hohlzylinder 81 und einer Ringplatte bzw. einem Kopf 82, der von einem Ende des Zylinders 81 aus in Kontakt mit den piezoelektrischen Einrichtungen 70 nach innen verl�uft. Der Halter 80 ist an seinem offenen Ende mit dem Gesamtumfang des Flansches 12 der Metallh�lle 10 verschwei�t. In einer Innenwand des Kopfes 82 ist eine Nut ausgebildet, in der sich ein O-Ring 90 aus Gummi befindet, um f�r eine gegen�ber Fl�ssigkeit dichte Abdichtung zwischen dem Halter 80 und dem Porzellanisolator 20 zu sorgen. Wie deutlich aus Fig. 2 hervorgeht, ist au�erdem auf dem Au�enumfang des Halters 80 ein achteckiger Kopf 83 ausgebildet, um den Einbau der Z�ndkerze 200 in den Zylinderkopf 1 zu erleichtern.

Das Verbinden des Halters 80 und der Metallh�lle 10, das einer der Herstellungsvorg�nge f�r die Z�ndkerze 200 ist, wird ausf�hrlich unter Bezugnahme auf die Fig. 4 bis 6 beschrieben.

Der Halter 80 wird mit Hilfe einer Pressvorrichtung 100 in L�ngsrichtung der Metallh�lle 10 gepresst, um den piezoelektrischen Einrichtungen 70 eine Vorbelastung zu verleihen, und mit dem Flansch 12 der Metallh�lle 10 verschwei�t. Wie klar aus Fig. 6 hervorgeht, besteht die Pressvorrichtung 100 aus einer Basis 101, einem inneren Pressblock 102, einer Abdeckung 103 und einer Schraube 104.

Die Basis 101 besteht aus einem Hohlzylinder, dessen bei Betrachtung von Fig. 6 oberes Ende ein erstes Loch 101a aufweist, das einen gr��eren Innendurchmesser als der Maximaldurchmesser der Z�ndkerze 200 hat. In dem anderen Ende der Basis 101 ist ein zweites Loch 101b ausgebildet, das an dem ersten Loch 101a ausgerichtet ist und einen etwas gr��eren Innendurchmesser als der Au�endurchmesser des Gewindes 11 der Z�ndkerze 200 hat. Die Z�ndkerze 200 wird von dem ersten Loch 101a aus in die Pressvorrichtung 100 gesetzt. Das Gewinde 11 wird in das zweite Loch 101b eingef�hrt, wodurch die Z�ndkerze 200 in der Basis 101 gehalten wird. Die Basis 101 weist in ihrer Umfangswand au�erdem vier Durchgangsl�cher 101c auf, die in regelm��igen Abst�nden ausgebildet sind. Die L�cher 101c sind jeweils dem Flansch 12 der Metallh�lle 10 zugewandt, mit dem der Halter 80 verschwei�t wird. Die Basis 101 weist ein Gewinde 101d auf, das in einem Ansatz am Ende des Zylinders 101 ausgeschnitten ist.

Der Pressblock 102 hat einen Boden und ist innerhalb des ersten Lochs 101a gleitend angeordnet, wobei sich sein offenes Ende mit dem Kopf 82 der Schulter 80 in direktem Kontakt befindet. An der Abdeckung 103 ist ein Au�engewinde 103a ausgebildet, um eine Schraubverbindung mit dem Gewinde 101d der Basis 101 herzustellen, w�hrend in ihrem Boden ein Innengewinde 103b ausgebildet ist, um eine Schraubverbindung mit der Schraube 104 herzustellen.

Die Befestigung des Halters 80 an der Metallh�lle 10 wird durch den folgenden Vorgang erreicht.

Nachdem s�mtliche Teile der Z�ndkerze 200 mit Ausnahme der Dichtung 13 fertig zusammengebaut worden sind, wird die Z�ndkerze 200 zun�chst von dem ersten Loch 101a aus in die Pressvorrichtung 100 eingef�hrt. Das Gewinde 11 wird in das zweite Loch 101b geschraubt, um die Z�ndkerze 200 innerhalb der Basis 101 zu halten.

Als n�chstes wird der Pressblock 102 von dem ersten Loch 101a aus eingef�hrt. Nachdem der Pressblock 102 an dem Kopf 82 der Schulter 80 angesto�en ist, wird die Abdeckung 103 mit der Schraube 104 durch In-Eingriff- Bringen des Gewindes 103a mit dem Gewinde 101d der Basis 101 an der Basis 101 angebracht.

Die Schraube 104 wird mit einem gegebenen Drehmoment festgezogen, um den Halter 80 mit Hilfe des Pressblocks 102 in L�ngsrichtung des Porzellanisolators 20 zu pressen, wodurch den piezoelektrischen Einrichtungen 70 eine Vorbelastung (d. h. ein Kompressionsdruck) verliehen wird.

W�hrend die Vorbelastung gehalten wird, wird durch die Durchgangsl�cher 101c hindurch auf mehrere Abschnitte des Halters 80 ein Laserstrahl aufgebracht, um das offene Ende des Halters 80 dadurch vor�bergehend mit dem Flansch 12 der Metallh�lle 10 zu verbinden.

Nachdem das Verschwei�en des Halters 80 mit der Metallh�lle 10 beendet ist, wird die Z�ndkerze 200 aus der Pressvorrichtung 100 entfernt. Dann wird auf den Gesamtumfang des Zylinders 81 des Halters 80 ein Laserstrahl aufgebracht, um den Halter 80 vollst�ndig mit der Metallh�lle 10 zu verschwei�en. Die anderen Fertigungsvorg�nge f�r die Z�ndkerze 200 sind nicht Hauptbestandteil der Erfindung und weithin bekannt. Auf eine ausf�hrliche Erl�uterung wird daher verzichtet.

Im Gebrauch wird die auf diese Weise hergestellte Z�ndkerze 200 �ber die Dichtung 13 in den Zylinderkopf 1 eingebaut. Wenn in der Verbrennungskammer 1a des Motors ein Luft-Kraftstoff-Gemisch verbrannt wird, wird dies dazu f�hren, dass der Verbrennungsdruck auf den Porzellanisolator 20 wirkt, sodass er bei Betrachtung von Fig. 1 nach oben gedr�ckt wird. Dieser nach oben gehende Druck wird �ber den Ringabschnitt 14 der Metallh�lle 10 und den Flansch 62 des Sitzes 60 auf die piezoelektrischen Einrichtungen 70 �bertragen oder aufgebracht. Die piezoelektrischen Einrichtungen 70 erzeugen als Funktion des auf sie aufgebrachten Drucks (d. h. des Verbrennungsdrucks) ein elektrisches Signal.

Wie aus der obigen Beschreibung hervorgeht, l�sst sich die auf die piezoelektrischen Einrichtungen 70 aufgebrachte Vorbelastung feinjustieren, indem der Druck gesteuert wird, mit dem die Schraube 104 der Pressvorrichtung 100 festgezogen wird. Der zwischen der Schraube 104 und dem Halter 80 befindliche Pressblock 102 dient dazu, eine direkte �bertragung des Drehmoments der Schraube 104 auf den Halter 80 zu vermeiden, wodurch ein Verwinden des Halters 80 durch die Drehung der Schraube 104 minimiert und somit ein ungew�nschter Bruch der piezoelektrischen Einrichtungen 70 vermieden wird.

Im �brigen wird der Halter 80 ohne Verwindung direkt mit der Metallh�lle 10 verschwei�t, sodass auf die piezoelektrischen Einrichtungen 70 w�hrend des Einbaus des Halters 80 kein Drehmoment �bertragen wird.

Da der Gesamtumfang des Zylinders 81 des Halters 80 mit dem Flansch 12 der Metallh�lle 10 verschwei�t wird, ergibt sich zwischen diesen eine gegen�ber Fl�ssigkeiten dichte Abdichtung. Abgesehen davon wird der Spalt zwischen der Innenwand des Kopfes 82 des Halters 80 und dem Porzellanisolator 20 von dem O-Ring 90 abgedichtet, wodurch vollst�ndig das Eindringen von Wasser zu den piezoelektrischen Einrichtungen 70 hin vermieden wird.

Fig. 7 zeigt eine Z�ndkerze 200 gem�� einem zweiten Ausf�hrungsbeispiel der Erfindung, das sich von dem in Fig. 1 gezeigten Ausf�hrungsbeispiel lediglich im Hinblick auf die Stelle unterscheidet, an der der Halter 80 mit der Metallh�lle 10 verschwei�t ist. Da die Anordnung ansonsten identisch ist, wird auf eine ausf�hrliche Erl�uterung des Gesamtaufbaus verzichtet.

Der Zylinder 81 des Halters 80 ist k�rzer als bei dem ersten Ausf�hrungsbeispiel, um seine Steifigkeit zu erh�hen. Das offene Ende des Zylinders 1 ist mit dem gesamten Umfang des zweiten Flansches 15 verschwei�t, der bei Betrachtung der Zeichnung oberhalb des Flansches 12 der Metallh�lle 10 ausgebildet ist. Dadurch dehnt sich der Zylinder 81 des Halters 80 weniger stark aus, wenn der Porzellanisolator 20 dem Verbrennungsdruck unterliegt, wodurch die Empfindlichkeit der piezoelektrischen Einrichtungen 70 verbessert wird.

Der Au�endurchmesser des ersten Flansches 12 kann gr��er als der Maximaldurchmesser des Halters 80 sein, um einen achteckigen Kopf auszubilden, der zum Einschrauben der Z�ndkerze 200 in den Zylinderkopf 1 des Motors verwendet werden kann. Dies vermeidet eine �bertragung des Drehmoments, das beim Einbau oder beim Entfernen der Z�ndkerze 200 in oder aus dem Zylinderkopf 1 entsteht, auf die Verschwei�ung des Halters 80 mit der Metallh�lle 10. Dieser Aufbau ist daher insbesondere dann n�tzlich, wenn sich bei der Verschwei�ung zwischen dem Halter 80 und der Metallh�lle 10 nur schwer eine hohe Festigkeit sicherstellen l�sst.

Fig. 8 zeigt eine Z�ndkerze 200 gem�� einem dritten Ausf�hrungsbeispiel der Erfindung, das sich von dem ersten Ausf�hrungsbeispiel insofern unterscheidet, als der Halter 80 aus einem Hohlzylinder 85 und einer Ringscheibe 86 besteht. Da der Aufbau ansonsten identisch ist, wird auf eine ausf�hrliche Erl�uterung des Gesamtaufbaus verzichtet.

Die Befestigung des Halters 80 mit der Metallh�lle 10 erfolgt auf folgende Weise.

Der Zylinder 85 des Halters wird zun�chst mit dem gesamten Umfang des ersten Flansches 12 der Metallh�lle 10 verschwei�t. Als n�chstes wird die Z�ndkerze 200 innerhalb der Basis 101 der Pressvorrichtung 100 angeordnet. Der Pressblock 102 wird in der Basis 101 in direkten Kontakt mit der Ringscheibe 86 des Halters 80 gebracht. Die Schraube 104 wird mit einem gegebenen Drehmoment festgezogen, um die Ringscheibe 86 mit Hilfe des Pressblocks 102 in L�ngsrichtung des Porzellanisolators 20 zu pressen, wodurch den piezoelektrischen Einrichtungen 70 eine Vorbelastung (d. h. ein Kompressionsdruck) verliehen wird.

W�hrend die Vorbelastung so gelassen wird, wie sie ist, wird durch die Durchgangsl�cher 101c ein Laserstrahl aufgebracht, um zwischen dem Zylinder 85 und der Ringscheibe 86 des Halters 80 mehrere diskrete Verschwei�ungen auszubilden. Nachdem das Schwei�en abgeschlossen ist, wird die Z�ndkerze 200 aus der Pressvorrichtung 100 entfernt. Schlie�lich wird der Laserstrahl auf den gesamten Umfang des Zylinders 85 aufgebracht, um ihn vollst�ndig mit der Ringscheibe 86 zu verschwei�en, wodurch eine gegen�ber Fl�ssigkeit dichte Abdichtung zwischen dem Zylinder 85 und der Ringscheibe 86 sichergestellt wird.

Die Fig. 9 und 10 zeigen eine Z�ndkerze 200 gem�� einem vierten Ausf�hrungsbeispiel der Erfindung, das sich von dem ersten bis dritten Ausf�hrungsbeispiel insofern unterscheidet, als der Sitz 60 direkt auf einer Schulter 21 liegt, die im Abstand zum Kerbabschnitt 14 auf dem Umfang des Porzellanisolators 20 ausgebildet ist. Da der Aufbau ansonsten identisch ist, wird auf eine ausf�hrliche Erl�uterung des Gesamtaufbaus verzichtet.

Der Porzellanisolator 20 weist einen zylinderf�rmigen F�hrungsabschnitt 22 auf, von dem die Schulter 21 nach au�en vorragt. Die Schulter 21 hat eine Ringfl�che 21a, die senkrecht zur L�ngsmittellinie des Porzellanisolators 20 verl�uft. Entsprechend verl�uft auch die an die Ringfl�che 21a der Schulter 21 sto�ende Bodenfl�che 62a des Flansches 62 des Sitzes 60 senkrecht zur L�ngsmittellinie des Porzellanisolators 20.

Wie deutlich in Fig. 10 gezeigt ist, ist der Au�endurchmesser D der Schulter 21 gr��er als der Innendurchmesser d der piezoelektrischen Einrichtungen 70, sodass sich die piezoelektrischen Einrichtungen 70 und die Ringfl�che 21a �berlappen k�nnen, um dadurch die �bertragungseffizienz des in dem Motor erzeugten Verbrennungsdrucks auf die piezoelektrischen Einrichtungen 70 zu erh�hen. Die �berlappung zwischen der Ringfl�che 21a und den piezoelektrischen Einrichtungen 70 ist in Fig. 10 mit a gekennzeichnet.

Zwischen dem ersten und zweiten Flansch 12 und 15 der Metallh�lle 10 ist ein Abschnitt kleinen Durchmessers 16 ausgebildet. Das Verkerben des verformbaren Abschnitts 14 erfolgt, indem der Abschnitt kleinen Durchmessers 16 erw�rmt und der verformbare Abschnitt 14 nach innen gedr�ckt wird.

Wenn das Luft-Kraftstoff-Gemisch in der Verbrennungskammer 1a des Motors verbrannt wird, f�hrt dies dazu, dass der Verbrennungsdruck auf den Porzellanisolator 20 wirkt, um ihn bei Betrachtung von Fig. 9 nach oben zu dr�cken. Dieser nach oben gerichtete Druck wird �ber die Schulter 21a und den Flansch 62 des Sitzes 60 auf die piezoelektrischen Einrichtungen 70 �bertragen oder aufgebracht. Genauer gesagt wird der Verbrennungsdruck auf die piezoelektrischen Einrichtungen 70 �bertragen, ohne dass er durch die Metallh�lle 10 hindurchgeht, was die Empfindlichkeit der piezoelektrischen Einrichtungen 70 verbessert.

Auf die piezoelektrischen Einrichtungen 70 werden normalerweise Motorschwingungen �bertragen, die sich dem Ausgangssignal der piezoelektrischen Einrichtungen 70 als elektrische St�rungen �berlagern. Die Schwingungen dringen an der Metallh�lle 10 ein. Wenn daher die Metallh�lle 10 auf der Verbrennungsdruck�bertragungslinie liegt, f�hrt dies dazu, dass die Motorschwingungen direkt auf die piezoelektrischen Einrichtungen 70 �bertragen werden. Im Gegensatz dazu vermeidet der Aufbau dieses Ausf�hrungsbeispiels eine direkte �bertragung der Motorschwingungen auf die piezoelektrischen Einrichtungen 70. Genauer gesagt werden die in die Metallh�lle 10eingebrachten Motorschwingungen �ber den Porzellanisolator 20 auf die piezoelektrischen Einrichtungen 70 �bertragen, wodurch die dem Ausgangssignal der piezoelektrischen Einrichtungen 70 �berlagerten St�rungen abnehmen.

Der Ringabschnitt 14 der Metallh�lle 10 wird wie vorstehend beschrieben nach innen gedr�ckt, sodass er am Umfang des Porzellanisolators 20 verkerbt wird, w�hrend der Abschnitt kleinen Durchmessers 16 erw�rmt wird. Der zum Verkerben des Ringabschnitts 14 aufgebrachte Druck f�hrt zu einer L�ngskompression der Metallh�lle 10, die dazu f�hrt, dass der erw�rmte Abschnitt kleinen Durchmessers 16 sich in L�ngsrichtung der Metallh�lle 10 zusammenzieht. Dies f�hrt zu einem festen Zusammenhalt zwischen der Metallh�lle 10 und dem Porzellanisolator 20 am Verkerbungsabschnitt 14 und zu einer Verbindung der Metallh�lle 10 und des Porzellanisolators 20, wodurch eine hermetische Abdichtung zwischen der Metallh�lle 10 und dem Porzellanisolator 20 sichergestellt wird.

Fig. 11 zeigt eine Z�ndkerze 200 gem�� einem f�nften Ausf�hrungsbeispiel der Erfindung, das sich von dem vierten Ausf�hrungsbeispiel insofern unterscheidet, als dass der verformbare Abschnitt 14 der Metallh�lle 10 nach innen gedr�ckt und an dem Porzellanisolator 20 verkerbt wird, ohne den Abschnitt kleinen Durchmessers 16 zu erw�rmen.

Zwischen einer Innenwand der Metallh�lle 10 und einer Au�enwand des Porzellanisolators 20 ist eine Ringkammer definiert, in die ein Talkpulver 110 gepackt ist, um eine hermetische Abdichtung zwischen der Metallh�lle 10 und dem Porzellanisolator 20 zu erzielen. Da der Aufbau ansonsten mit dem des vierten Ausf�hrungsbeispiels identisch ist, wird auf eine ausf�hrliche Beschreibung des Gesamtaufbaus verzichtet.

Fig. 12 zeigt eine Z�ndkerze 200 gem�� einem sechsten Ausf�hrungsbeispiel der Erfindung, das sich von dem vierten Ausf�hrungsbeispiel insofern unterscheidet, als dass der Porzellanisolator 20 in die Metallh�lle 10 eingepasst ist, ohne dass das Ende der Metallh�lle 10 verkerbt ist.

Der Porzellanisolator 20 wird innerhalb der Metallh�lle 10 gehalten. Der Halter 80 ist auf die Metallh�lle 10 gepasst, um die piezoelektrischen Einrichtungen 70 �ber den Sitz 60 an dem Porzellanisolator 20 anzubringen. Durch den Wegfall des Verkerbungsabschnitts der Metallh�lle 10 kann der Au�endurchmesser der Schulter 21 des Porzellanisolators 20 erh�ht werden, was zu einer gr��eren �berlappung a f�hrt. Da der Aufbau ansonsten identisch mit dem des vierten Ausf�hrungsbeispiels ist, wird auf eine ausf�hrliche Erl�uterung des Gesamtaufbaus verzichtet.

Bei den obigen Ausf�hrungsbeispielen schr�nkt der Verkerbungsabschnitt 14 der Metallh�lle 10 die Bewegung des Porzellanisolators 20 ein, die zu der Kontraktion der piezoelektrischen Einrichtungen 70 f�hrt, weswegen es zu einer Abnahme der Empfindlichkeit der piezoelektrischen Einrichtungen 70 kommt. Der Aufbau dieses Ausf�hrungsbeispiels dient dazu, dieses Problem zu mindern.

Die Fig. 13 bis 17 zeigen ein siebtes bis elftes Ausf�hrungsbeispiel, die sich von dem vierten bis sechsten Ausf�hrungsbeispiel lediglich im Hinblick auf den Aufbau der Schulter 21 des Porzellanisolators 20 und des Sitzes 60 unterscheiden. Da der Aufbau ansonsten identisch ist, wird auf eine ausf�hrliche Erl�uterung des Gesamtaufbaus verzichtet.

Bei dem siebten Ausf�hrungsbeispiel von Fig. 13 hat die Schulter 21 des Porzellanisolators 20 eine Ringfl�che 21a, die gegen�ber der L�ngsmittellinie des Porzellanisolators 20 um einen gegebenen Winkel abgeschr�gt ist. Entsprechend hat der Flansch 62 des Sitzes 60 eine schr�ge Fl�che 62a, damit sich ein enger Kontakt mit der schr�gen Fl�che 21a des Porzellanisolators 20 ergibt.

Bei dem achten Ausf�hrungsbeispiel von Fig. 14 hat die Schulter 21 des Porzellanisolators 20 eine abgeschr�gte oder abgerundete �u�ere Ecke, die mit d gekennzeichnet ist, und eine abgerundete innere Ecke, die mit c gekennzeichnet ist. Der Flansch 62 des Sitzes 60 hat entsprechend eine abgerundete innere Ecke, die mit c gekennzeichnet ist.

Bei dem neunten Ausf�hrungsbeispiel von Fig. 15 weist der Flansch 62 des Sitzes 60 eine ringf�rmige Vertiefung 62a auf, die auf die Schulter 21 des Porzellanisolators 20 gepasst ist, damit sich in Radiusrichtung ein exakter Lagezusammenhang zwischen dem Porzellanisolator 20 und dem Sitz 60 ergibt. Zwischen der Innenwand des Zylinders 61 des Sitzes 60 und der Au�enwand des zylinderf�rmigen F�hrungsabschnitts 22 des Porzellanisolators 20 ist ein Spalt ausgebildet, in den ein Dichtungselement 120 gepackt ist.

Das zehnte Ausf�hrungsbeispiel von Fig. 16 stellt eine Abwandlung des neunten Ausf�hrungsbeispiels in Fig. 15 dar.

Der Porzellanisolators 20 hat eine abgeschr�gte Oberfl�che 21a. Die ringf�rmige Vertiefung 62a des Flansches 62 des Sitzes 60 ist abgeschr�gt, damit sich eine enge Passung mit der abgeschr�gten Fl�che 21a des Porzellanisolators 20 ergibt. Zwischen dem Sitz 60 und dem Porzellanisolator 20 befindet sich das Abdichtelement 120. Der �brige Aufbau ist ansonsten identisch.

Das elfte Ausf�hrungsbeispiel von Fig. 17 stellt eine Kombination des achten und neunten Ausf�hrungsbeispiels von Fig. 14 und Fig. 15 dar.

Die Schulter 21 des Porzellanisolators 20 hat wie das achte Ausf�hrungsbeispiel abgerundete �u�ere und innere Ecken. Der Flansch 62 des Sitzes 60 weist wie das neunte Ausf�hrungsbeispiel die ringf�rmige Vertiefung 62a auf, die auf die Schulter 21 des Porzellanisolators 20 gepasst ist. Die ringf�rmige Vertiefung 62a hat abgerundete innere und �u�ere Ecken. Die �u�ere Ecke der ringf�rmigen Vertiefung 62a ist auf die �u�ere Ecke der Schulter 21 des Porzellanisolators 20 gepasst. Zwischen dem Sitz 60 und dem Porzellanisolator 20 befindet sich das Dichtungselement 120.

Die Erfindung wurde zwar mit Blick auf bevorzugte Ausf�hrungsbeispiele erl�utert, um das Verst�ndnis zu erleichtern, doch die Erfindung kann nat�rlich auch auf verschiedene andere Weise umgesetzt werden, ohne vom Grundprinzip abzuweichen. So k�nnen beispielsweise der Halter 80 und die Metallh�lle 10 miteinander durch Widerstandsschwei�en, Hartl�ten oder Weichl�ten verbunden werden. Wahlweise kann der Halter 80 auch mit der Metallh�lle 10 verbunden werden, indem ein Ende des Halters 80 nach innen gedr�ckt oder verkerbt wird. Nach dem Verkerben der Metallh�lle 10 kann der Halter 80 auch geschwei�t werden. Abgesehen davon kann der Spalt zwischen dem Halter 80 und dem Porzellanisolator 2 mit einem harzartigen Material wie Silikon gef�llt werden, sodass sich zwischen diesen eine gegen�ber Fl�ssigkeiten dichte Abdichtung ergibt, um das Eindringen von Wasser in die piezoelektrischen Einrichtungen 70 zu vermeiden. Das harzartige Material kann �ber ein Loch in den Halter 80 eingepackt werden, das in dem Halter 80 ausgebildet wird, nachdem der Halter 80 an der Metallh�lle 10 befestigt wurde.