Title:
Angelrolle für Spinnangel
Kind Code:
B4


Abstract:

Angelrolle für Spinnangel einschließend:
– eine drehbare Spule (2) mit einer Leine, die auf einem Rumpf befestigt ist,
– der Rumpf eine Handkurbel zum Drehen der Spule (2) hat,
– die Handkurbel an der Achse (3) des Rumpfes befestigt ist und sowohl einen Querhebel als auch einen Längshebel (4) hat, wobei der Längshebel für den Zugriff mit der Hand bestimmt ist und entlang und unter einem Winkel zu der Achse (3) gerichtet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
– die Länge des Querhebels und der Winkel, unter welchem sich der Längshebel (4) zu der Achse (3) befindet, zusammen gewährleisten, dass die Länge der Erzeugenden der Kegelfläche, die der Längshebel und die an dem Längshebel fassende Hand zusammen beim Drehen ausführen, der Länge der Hand des Benutzers vom Handgelenk bis zu den Enden der zum Greifen zusammengeführten drei oder vier Finger entspricht.




Inventors:
gleich Patentinhaber
Application Number:
DE10224618
Publication Date:
01/08/2004
Filing Date:
06/04/2002
Assignee:
Gorban, Anatoli (Aachen, 52070, DE)
Slyuzberg, Boris (Aachen, 52068, DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE2752796A1N/A1979-05-31



Foreign References:
56603441997-08-26
43101271982-01-12
Attorney, Agent or Firm:
Schweizer, P., Rechtsanw. (Augsburg, 86150)
Claims:
1. Angelrolle für Spinnangel einschließend:
– eine drehbare Spule (2) mit einer Leine, die auf einem Rumpf befestigt ist,
– der Rumpf eine Handkurbel zum Drehen der Spule (2) hat,
– die Handkurbel an der Achse (3) des Rumpfes befestigt ist und sowohl einen Querhebel als auch einen Längshebel (4) hat, wobei der Längshebel für den Zugriff mit der Hand bestimmt ist und entlang und unter einem Winkel zu der Achse (3) gerichtet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
– die Länge des Querhebels und der Winkel, unter welchem sich der Längshebel (4) zu der Achse (3) befindet, zusammen gewährleisten, dass die Länge der Erzeugenden der Kegelfläche, die der Längshebel und die an dem Längshebel fassende Hand zusammen beim Drehen ausführen, der Länge der Hand des Benutzers vom Handgelenk bis zu den Enden der zum Greifen zusammengeführten drei oder vier Finger entspricht.

2. Angelrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des genannten Querhebels 5 bis 7 cm beträgt, wobei der genannte Winkel 15° bis 20° beträgt

Description:

Die Erfindung gehört zu den Spinnangelgeräten.

Es ist bereits eine Angelrolle für Spinnangel einschließend einer drehbare Spule mit einer Leine, die auf einem Rumpf befestigt ist, wobei der Rumpf eine Handkurbel zum Drehen der Spule hat, die Handkurbel an der Achse des Rumpfes befestigt ist und sowohl einen Querhebel als auch einen Längshebel hat, wobei der Längshebel für den Zugriff mit der Hand bestimmt ist und entlang und unter einem Winkel zu der Achse gerichtet ist, bekannt (US 5 660 344 A).

Beim Angeln von kleineren Fischen greift man den Längshebel mit den Fingern der zweiten Hand und beim Angeln von großen Fischen mit der Faust der zweiten Hand.

Das Drillen eines großen Fisches erfordert große Anstrengungen der linken Hand. Man spult die Leine auf die Spule durch das Drehen der Handkurbel unter Einbeziehung der Muskeln des ganzen Unterarms und teilweise auch der Schulter auf. Ausgelegt für ein solches Drehen ist die Stellung des Längshebels in der bekannten Angelrolle bestimmt. Aber wenn es um Angeln von kleineren Fischen geht, wenn sowohl die Spule nicht groß ist, als auch die Leine dünn und der Blinker nur 3 bis 6 g wiegt, ist eine solche Arbeit des linken Armes einfach unnötig. Sie ist aber unvermeidlich und führt zu einer unnötigen Ermüdung des Sportlers.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Möglichkeit zu schaffen, beim Angeln von kleineren Fischen nur mit der Bewegung der Hand im Handgelenk, ohne Einbeziehung von Ellbogen und Schulter, auszukommen.

Die Aufgabe wurde durch die Merkmale des Patentansprüchs 1 gelöst.

1 zeigt den Stand der Technik.

Auf der 2 ist die vorgeschlagene Angelrolle abgebildet.

Die Angelrolle ist auf der Angelrute (1) befestigt. Sie hat eine Vorrichtung für das Aufspulen der Leine auf die Spule (2), welche eine Handkurbel für das Aufspulen hat, die an der Achse (3) der Vorrichtung befestigt ist. Der Längshebel der Handkurbel ist unter einem Winkel zu der Achse (3) aufgestellt. Entsprechend bewegt er sich beim Drehen des Längshebels (4 und 5 in verschiedenen Positionen) über einen Teil der Kegelfläche (6, 7). Bei einem ausgewählten Winkel von 15° beträgt der Spitzenwinkel (8) 30°. Bei einer Länge des Querhebels von 5 bis 6 cm ist der Spitzenpunkt (8) 10 bis 12 cm von der Achse (3) entfernt, was ungefähr der Länge der verschieden großen menschlichen Hand vom Handgelenk bis zu den Enden der zum Greifen zusammengeführten drei oder vier Finger entspricht. Das heißt, daß das Aufspulen der Leine und das Drillen des gefangenen Fisches leicht nur mit der Bewegung der Hand im Handgelenk, ohne Einbeziehung von Ellbogen und Schulter durchgeführt werden kann.