Title:
Ausziehsperre für übereinander angeordnete Schubladen
Kind Code:
C1


Abstract:
Ausziehsperre für Schubladen 2, 3, 4, die ein einfaches Öffnen der Schubladen und eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Ausziehkräfte in einem verriegelten Zustand gewährleistet, umfassend ein Zapfenelement 24 je Schublade 2, 3, 4; eine Führungsschiene 8; Halteelemente 18, 18a, 18b, die an der Führungsschiene 8 geführt sind und die gegeneinander abgestützt sind; ein Feserelement 16, das sämtliche Halteelemente 18, 18a, 18b gegen den zweiten Anschlag 30 beaufschlagt; ein Riegelelement 21, 21a, 21b je Halteelement 18, 18a, 18b, das am jeweiligen Halteelement 18, 18a, 18b zwischen einer Sperrstellung und einer Offenstellung schwenkbar befestigt ist, das eine Stellausnehmung 23 zum Verschwenken des Riegelelements 21, 21a, 21b mittels eines Zapfenelements 24 aufweist, wobei in Offenstellung eines Riegelelements sämtliche Halteelemente 18, 18a, 18b gegen beide Anschläge 15, 30 abgestützt sind, und an einer axialen Verlagerung und alle übrigen Riegelelemente an einer Verschwenkung gehindert sind; eine zentrale Schließeinheit 33, die durch Überführen aus einer Freigabestellung in eine Schließstellung sämtliche Halteelemente 18, 18a, 18b gegen den ersten Anschlag 15 verlagert.



Inventors:
BECKER RENE (DE)
Application Number:
DE10206854A
Publication Date:
08/21/2003
Filing Date:
02/18/2002
Assignee:
HUWIL-WERKE GMBH MOEBELSCHLOS- UND BESCHLAGFABRIKEN
International Classes:
Domestic Patent References:
DE20008266U1N/A2000-08-03
DE19816091A1N/A1999-10-14
DE19547049C2N/A1998-11-12
DE29517557U1N/A1996-02-22



Claims:
1. Ausziehsperre für in einem Korpus (1) eines Möbels (4) ü­bereinander und in parallelen Verschiebeebenen (37) ver­schiebbar angeordnete Schubladen (2, 3, 4) mit Mitteln zum zentralen Verschließen aller Schubladen (2, 3, 4) in einer eingeschobenen Stellung, umfassendein Zapfenelement (24) je Schublade (2, 3, 4) zur Be­festigung an einer Seitenwand (5) der jeweiligen Schub­lade (2, 3, 4),eine Führungsschiene (8),die am Korpus (1) des Möbels (4) befestigt ist,Halteelemente (18, 18a, 18b),die jeweils einem Zapfenelement (24) zugeordnet sind,die begrenzt zwischen einem ersten Anschlag (15) und einem zweiten Anschlag (30) der Führungsschiene (8) entlang einer Verstellachse (19) verstellbar an der Führungsschiene (8) geführt sind unddie zumindest mittelbar axial gegeneinander abge­stützt sind,ein Federelement (16),das gegen den ersten Anschlag (15) und zumindest mittelbar gegen eines der Halteelemente (18, 18a, 18b) abgestützt ist und sämtliche Halteelemente (18, 18a, 18b) gegen den zweiten Anschlag (30) beauf­schlagt,ein Riegelelement (21, 21a, 21b) je Halteelement (18, 18a, 18b),das am jeweiligen Halteelement (18, 18a, 18b) um ei­ne Schwenkachse (22) zwischen einer Sperrstellung, die einer eingeschobenen Stellung der jeweiligen Schublade (2, 3, 4) entspricht, und einer Offenstel­lung, die einer ausgezogenen Stellung der jeweiligen Schublade (2, 3, 4) entspricht, schwenkbar befestigt ist,das eine Stellausnehmung (23) aufweist,zu der das jeweilige Zapfenelement (24) in Ein­griff überführbar ist,die durch Verschieben der jeweiligen Schublade (2, 3, 4) zum Verschwenken des Riegelelements (21, 21a, 21b) dient unddie in der Sperrstellung des Riegelelements (21, 21a, 21b) zum ersten Anschlag (15) hin offen ist,das eine Stellkontur (25) aufweist,über welche das jeweilige Riegelelement (21, 21a, 21b) zumindest mittelbar gegen das Federelement (16) axial abgestützt ist, wobei in der Offen­stellung des Riegelelements (21, 21a, 21b) sämt­liche Halteelemente (18, 18a, 18b) zumindest mit­telbar gegen den ersten Anschlag (15) und den zweiten Anschlag (30) abgestützt sind, und an ei­ner axialen Verlagerung gehindert sind und alle übrigen Riegelelemente (21, 21a, 21b) an einer Verschwenkung gehindert sind,eine zentrale Schließeinheit (33),die zwischen einer Freigabestellung und einer Schließstellung verstellbar ist, wobei die Schließ­einheit (33) derart mit den Halteelementen (18, 18a, 18b) zusammenwirkt, daß sie durch Überführen aus der Freigabestellung in die Schließstellung sämtliche Halteelemente (18, 18a, 18b) gegen die Federkraft des Federelements (16) gegen den ersten Anschlag (15) verlagert.

2. Ausziehsperre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellachse (19) im rechten Winkel zu den Ver­schiebeebenen (37) angeordnet ist.

3. Ausziehsperre nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,daß in der Freigabestellung der zentralen Schließeinheit (33) die Zapfenelemente (24) jeweils in Projektion auf die Verstellachse (19) betrachtet in einem geringeren Abstand als die Schwenkachse (22) des zugehörigen Riegelelements (21, 21a, 21b) zum ersten Anschlag (15) angeordnet sind unddaß in der Schließstellung der zentralen Schließeinheit (33) die Zapfenelemente (24) jeweils in Projektion auf die Verstellachse (19) betrachtet in gleichem Abstand wie oder in einem größeren Abstand als die Schwenkachse (22) des zugehörigen Riegelelements (21, 21a, 21b) zum ersten An­schlag (15) angeordnet sind.

4. Ausziehsperre nach einem der Ansprüche 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellausnehmungen (23) in der Sperrstellung des jeweiligen Riegelelements (21, 21a, 21b) parallel zur Ver­stellachse (19) verlaufen und jeweils in einer Ebene ange­ordnet sind, die durch die Verstellachse (19) und die Schwenkachse (22) des jeweiligen Riegelelements (21, 21a, 21b) gebildet ist.

5. Ausziehsperre nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellkonturen (25) im Schwenksinn von der Sperr­stellung zur Offenstellung einen Teilbereich mit sich ver­größernden Abstand zur jeweiligen Schwenkachse (22) auf­weisen.

6. Ausziehsperre nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelelemente (21, 21a, 21b) jeweils mit ihrer Stellkontur (25) axial gegen einen Stellanschlag (26) ei­nes Stellelements (17, 17a, 17b) abgestützt sind, wobei die Stellelemente (17, 17a, 17b) axial verschiebbar an der Führungsschiene geführt sind.

7. Ausziehsperre nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellkonturen (25) jeweils eine erste Raststelle (44) für das Halten des jeweiligen Riegelelements (21, 21a, 21b) in seiner Sperrstellung und eine zweite Rast­stelle (45) für das Halten des jeweiligen Riegelelements (21, 21a, 21b) in seiner Offenstellung aufweisen.

8. Ausziehsperre nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellanschläge (26) gleitend in Anlage zu der je­weiligen Stellkontur (25) gehalten sind.

9. Ausziehsperre nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,daß die Zapfenelemente (24) jeweils eine Zapfenachse auf­weisen, die parallel zur Schwenkachse (22) des zugehörigen Riegelelements (21, 21a, 21b) verläuft, unddaß die Zapfenelemente (24) jeweils in der Stellung, in der sie zur Stellausnehmung (23) in Eingriff überführt sind, in Richtung ihrer Zapfenachse in die Stellausnehmung (23) eintauchen.

10. Ausziehsperre nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,daß die Riegelelemente (21, 21a, 21b) jeweils durch eine Scheibe (41) mit einer Umfangskante (43) gebildet sind, wobei ein Teilabschnitt der Umfangskante (43) die Stell­kontur(25) bildet, unddaß in der Scheibe (41) eine Nut als Stellausnehmung (25) dient, die zur Schwenkachse (22) parallele Stellflächen (38, 39) und eine zur Schwenkachse (22) rechtwinklig ange­ordnete Grundfläche (42) bildet, wobei das jeweilige Zap­fenelement (24) gegen die Stellflächen (38, 39) abstützbar ist und die Schwenkachse (22) die Grundfläche (42) schnei­det.

11. Ausziehsperre nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellkontur (25) die Stellflächen (38, 39) und die Grundfläche (42) zur Öffnung (40) der Stellausnehmung (23) hin begrenzt.

12. Ausziehsperre nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,daß die Halteelemente (18, 18a, 18b) mittelbar über ein Sperrelement (28) gegen den zweiten Anschlag (30) abge­stützt sind,daß das Sperrelement (28) entlang der Verstellachse (19) verschiebbar zur Führungsschiene (8) geführt ist und einen Sperrzapfen (29)aufweist,daß die Schließeinheit einen Schließzylinder (33) mit ei­nem Zylinderkern (34) umfaßt unddas der Zylinderkern (34) einen Riegelzapfen (36) trägt, welcher den Sperrzapfen (29) in der Schließstellung fest­setzt.

Description:
Die Erfindung betrifft eine Ausziehsperre für in einem Korpus eines Möbels übereinander und in parallelen Verschiebeebenen verschiebbar angeordnete Schubladen mit Mitteln zum zentralen Verschließen aller Schubladen in einer eingeschobenen Stel­lung. In der DE 195 47 049 C2 ist eine Ausziehsperre für übereinan­der angeordnete Schubladen beschrieben. Diese umfaßt an einer Führungsstange verteilt angeordnete Riegelelemente, wobei für jede Schublade ein Riegelelement vorgesehen ist. Die Riegel­elemente weisen jeweils einen Schlitz auf. Sie sind über Hal­teelemente abwechselnd mit Stellelementen in einer Führungs­schiene aufgenommen. Das der untersten Schublade zugeordnete Riegelelement stützt sich über eine Druckfeder gegen einen An­schlag der Führungsschiene ab. Es ist in der Führungsschiene über ein Halteelement verschiebbar angeordnet. Es ist am Hal­teelement um eine Schwenkachse schwenkbar angeordnet und weist exzentrisch zur Schwenkachse einen Stellschlitz auf, zu dem im geschlossenen Zustand der zugehörigen Schublade ein an einer Seitenwand der Schublade angebrachtes Zapfenelement in Ein­griff ist. Das Riegelelement weist darüber hinaus eine Stell­kontur auf, die eine zu einem darüber angeordneten Stellele­ment gehörende Stützfläche beaufschlagt. Das Stellelement wie­derum beaufschlagt das Halteelement des darüber und damit auch des an der obersten Position angeordneten Riegelelementes. Dieses wiederum beaufschlagt ein Sperrelement, das einen Sperrzapfen trägt, der von der Führungsschiene nach vorne, d. h. von der zugehörigen Seitenwand des Möbels weg, vorsteht. Auf den Sperrzapfen wirkt ein Riegelzapfen eines Schließzylin­ders ein. Der Riegelzapfen ist am Zylinderkern exzentrisch zu dessen Drehachse angeordnet. Zum Verschließen der Schubladen beaufschlagt der Riegelzapfen des Schließzylinders den Sperr­zapfen derart, daß die aus der Anordnung von Stellelementen und Riegelelementen sowie Halteelementen gebildete Säule gegen die Kraft der am unteren Ende angeordneten Druckfeder nach un­ten verschoben wird. Hierdurch wird gewährleistet, daß selbst dann, wenn ziehend auf eine der Schubladen eingewirkt wird, das zugehörige Riegelelement nicht verschwenken kann, da die unterhalb der betätigten Schublade befindlichen Stellelemente bzw. Riegelelemente nicht mehr nach unten ausweichen können. Im unverriegelten Zustand erfolgt bei Betätigung einer Schub­lade eine Schwenkverstellung des zugehörigen Riegelelementes und eine Verstellung der darunter befindlichen Bauteile in der Führungsschiene gegen die Kraft der Druckfeder nach unten, so daß eine weitere Schublade nicht mehr herausgezogen werden kann. Für die Verstellung eines weiteren Bauteils, d. h. für die Verlängerung der Säule steht kein Weg in der Führungs­schiene mehr zur Verfügung. Von Nachteil bei dieser Anordnung ist, daß bei Betätigung ei­ner Schublade das zugehörige Riegelelement einerseits ver­schwenkt und andererseits selbst in der Führungsschiene nach unten verlagert wird. Dadurch wird das Zapfenelement weiter in den Schlitz verlagert, d. h. in Richtung einer Position verla­gert, die weiter entfernt von der axialen Öffnung des Schlit­zes und näher an der Schwenkachse des Riegelelements angeord­net ist. Die Hebelverhältnisse beim Öffnen einer Schublade, die erforderlich sind, um das Riegelelement leicht verschwen­ken zu können, verschlechtern sich somit. Zudem muß der Schlitz entsprechend lang ausgeführt werden. Die Ausziehsperre gemäß der DE 200 08 266 U1 begegnet diesen Nachteilen, indem das der obersten Schublade zugeordnete Rie­gelelement über eine Druckfeder gegen einen oberen Anschlag der Führungsschiene abgestützt ist. Beim Verschwenken der Rie­gelelemente stützen sich diese somit gegen die unterhalb des jeweiligen Riegelelements angeordneten Stellelemente ab ohne axial verlagert zu werden. Am oberen Ende ist ebenfalls ein Sperrelement mit einem Sperr­zapfen angeordnet, gegen den ein Riegelzapfen eines Schließzy­linders abstützbar ist, wobei zum Verriegeln der Riegelzapfen eine Verlagerung des Sperrelements nach oben und damit eine Verlagerung der darunter angeordneten Halteelemente verhindert wird. Die Säule aus Halteelementen und Stellelementen wird beim Verriegeln nicht axial verlagert. Nachteilig wirkt sich hierbei aus, daß im verriegelten Zustand der Ausziehspeer ein großer Hebelarm zwischen den Zapfenele­menten und den Riegelelementen wirksam ist, so daß bereits ge­ringe Ausziehkräfte zu einem Versagen eines Bauteils führen können. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ausziehsperre vorzuschlagen, die zum einen verbesserte Hebelverhältnisse beim Öffnen der Schubladen zwischen den Zapfenelementen und den zugehörigen Riegelelementen und zum anderen eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen Ausziehkräfte im verriegelten Zu­stand gewährleistet. Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch eine Auszieh­sperre für in einem Korpus eines Möbels übereinander und in parallelen Verschiebeebenen verschiebbar angeordnete Schubla­den mit Mitteln zum zentralen Verschließen aller Schubladen in einer eingeschobenen Stellung, umfassendä÷ein Zapfenelement je Schublade zur Befestigung an einer Seitenwand der jeweiligen Schublade,ä÷eine Führungsschiene,ä÷die am Korpus des Möbels befestigt ist,ä÷Halteelemente,ä÷die jeweils einem Zapfenelement zugeordnet sind,ä÷die begrenzt zwischen einem ersten Anschlag und einem zweiten Anschlag der Führungsschiene entlang einer Ver­stellachse verstellbar an der Führungsschiene geführt sind und die zumindest mittelbar axial gegeneinander ab­gestützt sind,ä÷ein Federelement,ä÷das gegen den ersten Anschlag und zumindest mittelbar gegen eines der Halteelemente abgestützt ist und sämtli­che Halteelemente gegen den zweiten Anschlag beauf­schlagt,ä÷ein Riegelelement je Halteelement,ä÷das am jeweiligen Halteelement um eine Schwenkachse zwi­schen einer Sperrstellung, die einer eingeschobenen Stellung der jeweiligen Schublade entspricht, und einer Offenstellung, die einer ausgezogenen Stellung der je­weiligen Schublade entspricht, schwenkbar befestigt ist,ä÷das eine Stellausnehmung aufweist,ä÷zu der das jeweilige Zapfenelement in Eingriff über­führbar ist,ä÷die durch Verschieben der jeweiligen Schublade zum Verschwenken des Riegelelements dient undä÷die in der Sperrstellung des Riegelelements zum ers­ten Anschlag hin offen ist,ä÷das eine Stellkontur aufweist,ä÷über welche das jeweilige Riegelelement zumindest mittelbar gegen das Federelement axial abgestützt ist, wobei in der Offenstellung des Riegelelements sämtliche Halteelemente zumindest mittelbar gegen den ersten Anschlag und den zweiten Anschlag abgestützt sind, und an einer axialen Verlagerung gehindert sind und alle übrigen Riegelelemente an einer Verschwen­kung gehindert sind,ä÷eine zentrale Schließeinheit,ä÷die zwischen einer Freigabestellung und einer Schließ­stellung verstellbar ist, wobei die Schließeinheit der­art mit den Halteelementen zusammenwirkt, daß sie durch Überführen aus der Freigabestellung in die Schließstel­lung sämtliche Halteelemente gegen die Federkraft des Federelements gegen den ersten Anschlag verlagert. Durch diese Anordnung ist gewährleistet, daß beim Verschieben einer Schublade das zugehörige Riegelelement lediglich ver­schwenkt wird, ohne daß es axial in Richtung der Verstellachse verschoben wird. Dadurch bleibt stets ein großer Hebelarm zwi­schen dem Stellzapfen und der Schwenkachse des Riegelelements wirksam. Ferner ist gewährleistet, daß beim Verriegeln der Ausziehsperre durch Überführen der Schließeinheit in Ihre Schließstellung sämtliche Halteelemente und somit sämtliche Riegelelemente in Richtung des ersten Anschlags verlagerbar sind. Dadurch wird der wirksame Hebelarm zwischen den Zapfen­elementen und den Schwenkachsen der jeweiligen Riegelelemente verringert, so daß bei Ausziehkräften, die auf eine Schublade wirken, nur geringe oder keine Drehmomente auf das Riegelele­ment wirken. Dadurch wird eine möglichst große Widerstandsfä­higkeit der Ausziehsperre gegenüber Ausziehkräften gewährleis­tet. Vorzugsweise ist die Verstellachse in einem rechten Winkel zu den Verschiebeebenen angeordnet. Die Verstellachse kann verti­kal im Korpus angeordnet sein. Ferner sind vorzugsweise in der Freigabestellung der zentralen Schließeinheit die Zapfenelemente jeweils in Projektion auf die Verstellachse betrachtet in einem geringeren Abstand als die Stellachse des zugehörigen Riegelelements zum ersten An­schlag angeordnet. In der Schließstellung der zentralen Schließeinheit sind die Zapfenelemente jeweils in Projektion auf die Verstellachse betrachtet in gleichem Abstand wie oder in einem größeren Abstand als die Schwenkachse des zugehörigen Riegelelements zum ersten Anschlag angeordnet. Somit ist stets ein Hebelarm zwischen den Zapfenelementen und der Schwenkachse des jeweiligen Riegelelements wirksam, wenn sich die Schließeinheit in ihrer Freigabestellung befindet und die Schubladen ausziehbar sind. Je größer der wirksame Hebel­arm ist, desto einfacher ist das Überwinden der Federkraft zum Verschwenken der Riegelelemente. Demgegenüber ist kein Hebel­arm wirksam, wenn sich die zentrale Schließeinheit in ihrer Schließstellung befindet und die Zapfenelemente derart ange­ordnet sind, daß sie sich jeweils in Projektion auf die Ver­schiebeebene betrachtet im gleichen Abstand wie die Schwenk­achse des zugehörigen Riegelelements zum ersten Anschlag ange­ordnet sind. Somit wird in der Schließstellung der zentralen Schließeinheit bei einem Versuch, eine Schublade zu öffnen, kein Drehmoment auf die Riegelelemente ausgeübt. Es werden keine Axialkräfte auf diejenigen Halteelemente ausgeübt, die gegen die Stellkontur des jeweiligen Riegelelements abgestützt sind. Vorteilhaft kann es sich auch auswirk+€ +19992DEC110206854 DE030721 en, wenn die Zap­fenelemente derart angeordnet sind, daß sie jeweils in Projek­tion auf die Verschiebeebene betrachtet in einem größeren Ab­stand als die Schwenkachse des zugehörigen Riegelelements zum ersten Anschlag angeordnet sind. Hierbei wird bei Einwirkung einer Ausziehkraft auf eine Schublade ein entgegengesetztes Drehmoment auf die Riegelelemente ausgeübt als dies der Fall ist, wenn sich die zentrale Schließeinheit in der Freigabe­stellung befindet. Durch diese Maßnahmen lassen sich die maximalen Ausziehkräfte, bis zu der die Ausziehsperre eine Schublade gegen Herausziehen sichert, sofern sich die zentrale Schließeinheit in der Schließstellung befindet, erhöhen. Dies bietet eine erhöhte Sicherheit gegen Versuche, eine Schublade gewaltsam zu öffnen. Eine besonders kompakte Bauweise lässt sich dadurch erzielen, daß die Stellausnehmungen in der Sperrstellung des jeweiligen Riegelelements parallel zur Verstellachse verlaufen und je­weils in einer Ebene angeordnet sind, die durch die Verstell­achse und die Schwenkachse des jeweiligen Riegelelements ge­bildet ist. Somit sind in dem Fall, daß die Zapfenelemente jeweils in Pro­jektion auf die Verschiebeebene betrachtet in gleichem Abstand wie die Schwenkachse des zugehörigen Riegelelements zum ersten Anschlag angeordnet sind, die Zapfenelemente koaxial zur je­weiligen Schwenkachse angeordnet. Hierdurch ergibt sich eine besonders widerstandsfähige konstruktive Ausgestaltung der Riegelelemente. Die Stellkonturen können im Schwenksinn von der Sperrstellung zur Offenstellung einen Teilbereich mit sich vergrößernden Ab­stand zur jeweiligen Schwenkachse aufweisen. Die Riegelelemen­te können dann jeweils mit ihrer Stellkontur axial gegen einen Stellanschlag eines Stellelements abgestützt sein, wobei die Stellelemente axial verschiebbar an der Führungsschiene ge­führt sind. Um eine definierte Sperrstellung und eine definierte Offen­stellung des Riegelelements zu gewährleisten, weisen die Steilkonturen jeweils eine erste Raststelle für das Halten des jeweiligen Riegelelements in seiner Sperrstellung und eine zweite Raststelle für das Halten des jeweiligen Riegelelements in seiner Offenstellung auf. Bei einer besonders einfachen Ausgestaltung der Stellanschläge sind diese in gleitender Anlage zu der jeweiligen Stellkontur gehalten. Vorzugsweise ist vorgesehen, daß die Zapfenelemente jeweils eine Zapfenachse aufweisen, die parallel zur Schwenkachse des zugehörigen Riegelelements verläuft, und daß die Zapfenelemen­te jeweils in der Stellung, in der sie zur Stellausnehmung in Eingriff überführt sind, in Richtung ihrer Zapfenachse in die Stellausnehmung eintauchen. Um die Riegelelemente besonders stabil auszuführen, kann vor­gesehen sein, daß die Riegelelemente jeweils durch eine Schei­be mit einer Umfangskante gebildet sind, wobei ein Teilab­schnitt der Umfangskante die Stellkontur bildet, und daß in der Scheibe eine Nut als Stellausnehmung dient, die zur Schwenkachse parallele Stellflächen und eine zur Schwenkachse rechtwinklig angeordnete Grundfläche bildet, wobei das jewei­lige Zapfenelement gegen die Stellflächen abstützbar ist und die Schwenkachse die Grundfläche schneidet. Durch die Ausgestaltung der Stellausnehmung als Nut, deren Stellflächen über die Grundfläche miteinander verbunden sind, können die Stellflächen besonders hohe Kräfte aufnehmen. Die Stellkontur begrenzt hierbei vorzugsweise die Stellflächen und die Grundfläche zur Öffnung der Stellausnehmung hin. Zum Verriegeln der Ausziehsperre kann vorgesehen sein, daß die Halteelemente mittelbar über ein Sperrelement gegen den zwei­ten Anschlag abgestützt sind. Das Sperrelement ist entlang der Verstellachse verschiebbar zur Führungsschiene geführt und weist einen Sperrzapfen auf. Die Schließeinheit umfasst einen Schließzylinder mit einem Zylinderkern und der Zylinderkern trägt einen Riegelzapfen, welcher den Sperrzapfen in der Schließstellung festsetzt. Als Schließeinheit können aber auch andere Schließsysteme, wie z. B. ein Schubstangenschloß, zum Einsatz kommen. Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung und dessen Anwendung bei einem Möbel ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt Fig. 1 ein Möbel mit mehreren übereinander angeord­neten Schubladen und einer erfindungsgemäßen Ausziehsperre in perspektivischer Ansicht; Fig. 2 eine Ansicht der Ausziehsperre und der Schließeinheit in der Seitenwand des Möbels, wobei sämtliche Riegelelemente in ihrer Sperrstellung und die zentrale Schließein­heit in ihrer Freigabestellung dargestellt sind; Fig. 3 eine Ansicht gemäß Fig. 2, wobei ein Rie­gelelement in seiner Offenstellung darge­stellt ist; Fig. 4 eine Ansicht gemäß Fig. 2, wobei die zent­rale Schließeinheit in ihrer Schließstellung dargestellt ist und Fig. 4a einen Ausschnitt einer Ansicht gemäß Fig. 4 mit einem alternativ ausgestalteten Riegel­element in seiner Schließstellung. In Fig. 1 ist ein Möbel 4 dargestellt, daß einen Korpus 1 aufweist, in dem drei Schubladen 2, 3 übereinander angeordnet sind. Die Schubladen 2, 3 können in dem Korpus 1 zwischen ei­ner herausgezogenen und der dargestellten eingeschobenen Posi­tion bewegt werden. Um zu gewährleisten, daß jeweils nur eine Schublade 2, 3 herausgezogen werden kann und alle Schuladen 2, 3 in ihrer eingeschobenen Stellung gemeinsam zentral ver­riegelt werden können, ist eine Schließanordnung 7 vorgesehen, die an einer Innenfläche 6 einer Seitenwand 5 des Korpus 1 an­geordnet ist und welche mittels eines Schließzylinders 33, der von einer Frontseite der Seitenwand 5 zugänglich ist, zusam­menwirkt. Schubladenseitig arbeitet die Schließanordnung 7 mit einem an der gegenüberliegenden Seitenwand an der Schublade angeordneten Zapfenelement zur Verriegelung bzw. Freigabe ei­ner Schublade zusammen. Wie in Fig. 2 dargestellt, umfasst die Schließanordnung 7 ei­ne Führungsschiene 8, die C-förmig gestaltet ist, so daß sich eine vordere offene Seite 9, eine geschlossene Rückseite 10, mit der die Führungsschiene 8 an der Seitenwand 5 anliegt, und zwei Schmalseiten 11, 12 ergeben. Des weiteren weist die Füh­rungsschiene 8 ein unteres Ende 13, das nahe der unteren Schublade 3 im Korpus 1 gemäß Fig. 1 angeordnet ist, und ein oberes Ende 14, das der obersten Schublade 2 benachbart ist, auf. Am bzw. nahe dem unteren Ende 13 ist ein erster Anschlag 15 angeordnet, der durch Ausstanzen und herausdrücken aus der Wandung der Rückseite 10 oder durch ein in die C-förmige Füh­rungsschiene 8 eingesetztes Anschlagselement gebildet sein kann. Der erste Anschlag 15 ist unverschiebbar in der Füh­rungsschiene 8 gehalten. Ein erstes Stellelement 17 ist in der Führungsschiene 8 ent­lang einer Verstellachse 19 verschiebbar geführt. Das erste Stellelement 17 stützt sich axial über ein Federelement 16 ge­gen den ersten Anschlag 15 ab. Oberhalb des ersten Stellelements 17 stützt sich axial gegen dieses ein Halteelement 18 ab, welches ebenfalls axial ver­schiebbar entlang der Verstellachse 19 in der Führungsschiene 8 geführt ist. Das Halteelement 18 trägt einen Zapfen 20, auf dem ein Riegelelement 21 um eine Schwenkachse 22 schwenkbar angeordnet ist. Das Riegelelement 21 weist eine Stellausneh­mung 23 auf, in die ein Zapfenelement 24 eingreift, welches der unteren Schublade 3 zugeordnet ist. Im eingeschobenen Zu­stand der unteren Schublade 3 verläuft die Stellausnehmung 23 vertikal, d. h. parallel zur Verstellachse 19. Ferner besitzt das Riegelelement 21 eine Stellkontur 25, über welches das Riegelelement 21 gegen einen Stellanschlag 26 des ersten Stellelements 17 abgestützt ist. Der Stellanschlag 26 steht rechtwinklig von der Verstellachse 19 in Richtung zur Schubla­de 3 von der Führungsschiene 8 vor. Die Stellkontur 25 weist über einen Teilweg einen sich vergrößernden Abstand zur Schwenkachse 22 auf, und zwar für einen Schwenksinn entgegen dem Uhrzeigersinn gemäß der Ansicht der Fig. 2. Oberhalb des Halteelements 18 stützt sich ein zweites Stellelement 27 axial gegen das Halteelement 18 ab, wobei das zweite Stellelement 27 ebenso wie das Halteelement 18 entlang der Verstellachse 19 verschiebbar in der Führungsschiene 8 geführt ist. Gegen das zweite Stellelement 27 stützt sich eine weitere An­ordnung aus einem ersten Stellelement 17a, einem Halteelement 18a und einem zweiten Stellelement 27a ab, wobei diese Anord­nung entsprechend der vorherigen Anordnung gestaltet ist und der oberen Schublade 2 zugeordnet ist. Das zweite Stellelement 27a der oberen Anordnung stützt sich hierbei axial nach oben gegen ein Sperrelement 28 ab, welches entlang der Verstellachse 19 verschiebbar in der Führungs­schiene 8 geführt ist. Das Sperrelement 28 weist einen Sperr­zapfen 29 auf, der parallel zu der Schwenkachse 22 in Richtung auf die Schublade 2 von der Führungsschiene 8 vorsteht. Das Federelement 16 beaufschlagt sämtliche erste Stellelemente 17, 17a sämtliche Halteelemente 18, 18a und sämtliche zweite Stellelemente 27, 27a sowie das Sperrelement 28, die zusammen eine Säule bilden, gegen einen zweiten Anschlag 30, der am o­der nahe dem oberen Ende 14 der Führungsschiene 8 angeordnet ist. Der zweite Anschlag 30 ist wie der erste Anschlag 15 nicht verschiebbar in der Führungsschiene 8 gehalten. Die Führungsschiene 8 der Schließanordnung 7 ist in eine Nut 31 der Seitenwand 5 eingelassen und mittels Laschen 32 festge­legt. Am oberen Ende 14 der Führungsschiene 8 ist eine Schließeinheit in Form eines Schließzylinders 33 vorgesehen. Der Schließzylinder 33 weist einen Zylinderkern 34 auf, der exzentrisch zu seiner Drehachse 35 einen Riegelzapfen 36 trägt. Der Riegelzapfen 36 wirkt mit dem Sperrzapfen 29 des Sperrelements 28 zusammen. In der in Fig. 2 dargestellten Po­sition befindet sich der Schließzylinder 33 und damit der Rie­gelzapfen 36 in einer Freigabestellung, bei der die Schubladen 2, 3 geöffnet werden können. Durch Überführen des Schließzy­linders 33 in eine Schließstellung, wie in Fig. 4 darge­stellt, wird die gesamte Säule entgegen der Federkraft des Fe­derelements 16 gegen den ersten Anschlag 15 vertikal nach un­ten verlagert. Die Funktion der Ausziehsperre soll im folgenden Anhand der unteren Schublade 3 näher erläutert werden. Die untere Schub­lade 3 lässt sich in einer Verschiebeebene 37 aus dem Korpus 1 des Möbels herausziehen. Durch das Herausziehen der unteren Schublade 3 wird das Riegelelement 21 um die Schwenkachse 22 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt, da das Zapfenelement 24, das mit der unteren Schublade 3 verbunden ist, in der ein­geschobenen Stellung der unteren Schublade 3 in die Stellaus­nehmung 23 des Riegelelements 21 eingreift. Nach Überschreiten einer bestimmten Position beim Herausziehen der unteren Schub­lade 3 gleitet das Zapfenelement 24 aus der Stellausnehmung 23, wobei sich das Riegelelement 21 dann in der Offenstellung befindet. Beim Herausziehen der Schublade 3 stützt sich zum Verschwenken des Riegelelements 21 das Zapfenelement 24 gegen eine erste Stellfläche 38 ab, welche durch die Stellausnehmung 23 gebildet ist und parallel zur Schwenkachse 22 verläuft. Beim Hineinschieben der unteren Schublade 3 stützt sich das Zapfenelement 24 gegen eine zweite Stellfläche 39 ab, die e­benfalls durch die Stellausnehmung 23 gebildet ist. Die Stell­ausnehmung 23 ist in Form einer Nut dargestellt, die in eine Scheibe 41, die das Riegelelement 21 bildet, eingearbeitet ist. Die Nut bildet somit eine Grundfläche 42, die die erste Stellfläche 38 und die zweite Stellfläche 39 miteinander ver­bindet und somit einen steifen Aufbau des Riegelelements 21 gewährleistet. Die Scheibe 41 weist ferner um die Schwenkachse 22 eine Umlaufkante 43 auf, die die Stellkontur 25 bildet. In der Sperrstellung des Riegelelements 21 ist die Stellaus­nehmung 23 parallel zur Verstellachse 19 ausgerichtet, wobei die Stellausnehmung 23 eine Öffnung 40 in Richtung zum ersten Anschlag 15 aufweist. In der Offenstellung des Riegelelements 21 ist die Stellausnehmung 23 winklig zur Verstellachse 19 ausgerichtet, so daß das Zapfenelement 24 aus der Öffnung 40 der Stellausnehmung 23 austreten kann. Da die Stellkontur 25 derart ausgebildet ist, daß sich der Ab­stand von der Stellkontur 25 zur Schwenkachse 22 vergrößert, wenn das Riegelelement 21 entgegen dem Uhrzeigersinn ver­schwenkt wird, wird das erste Stellelement 17 entgegen der Fe­derkraft des Federelements 16 vertikal nach unten verschoben, bis es in Anlage zum ersten Anschlag 15 ist. Da sich das Hal­teelement 18 vertikal über die Säule nach oben gegen den zwei­ten Anschlag 30 abstützt, verschiebt sich das Halteelement 18 beim Verschwenken des Riegelelements 21 nicht entlang der Ver­stellachse 19. Um definierte Schwenkpositionen des Riegelele­ments 21 in der Sperrstellung und in der Offenstellung zu ge­währleisten, weist die Stellkontur 25 eine erste Raststelle 44 für das Halten des Riegelelements 21 in seiner Sperrstellung und eine zweite Raststelle 45 für das Halten des Riegelele­ments 21 in seiner Offenstellung auf. Nach dem Herausziehen der Schublade 3 befindet sich die Aus­ziehsperre in der in Fig. 3 dargestellten Position. In dieser ist der Federweg des Federelements 16 aufgebraucht, so daß sich alle Elemente der Säule gegen den ersten Anschlag 15 und gegen den zweiten Anschlag 30 abstützen. Somit ist gewährleis­tet, daß kein weiteres Riegelelement 21a verschwenkt werden kann. Dadurch ist sichergestellt, daß keine weitere Schublade 2 herausgezogen werden kann, wenn eine der Schubladen 3 geöff­net ist. Ferner ist aufgrund des begrenzten Federwegs des Fe­derelements 16 gewährleistet, dass nicht zwei Schubladen 2, 3 gleichzeitig geöffnet werden können. Zum Verriegeln der Ausziehsperre wird wie oben erläutert der Schließzylinder 33 in seine Schließstellung überführt. Dies ist nur dann möglich, wenn sich damit sämtliche Schubladen 2, 3 in ihrer eingeschobenen Stellung und sich sämtliche Riegel­elemente 21, 21a in ihrer Sperrstellung befinden. Durch Über­führen des Schließzylinders 33 in die Schließstellung wird die gesamte Säule vertikal nach unten gegen die Federkraft des Fe­derelements 16 gegen den ersten Anschlag 15 verlagert. Die Ausziehsperre befindet sich somit in der in Fig. 4 darge­stellten Position. Ein Verschwenken der Riegelelemente 21, 21a ist nicht mehr möglich, da sich die Säule zum einen gegen den ersten Anschlag 15 und zum anderen gegen den Riegelzapfen 36 abstützt und der Federweg des Federelements 16 aufgebraucht ist. Anhand der unteren Schublade 3 wird die Schließstellung näher erläutert. In der Schließstellung des Schließzylinders 33 be­findet sich das Zapfenelement 24 vertikal in gleicher Höhe wie die Schwenkachse 22. Das bedeutet, dass der vertikale Abstand in Projektion auf die Verstellachse 19 betrachtet zwischen dem Zapfenelement 24 und dem ersten Anschlag 15 gleich groß ist wie der vertikale Abstand in Projektion auf die Verstellachse 19, betrachtet zwischen der Schwenkachse 22 und dem Anschlag 15. Das heißt, das Zapfenelement 24 und die Schwenkachse 22 sind vertikal in gleicher Höhe angeordnet. Somit ist gewähr­leistet, daß die Schwenkachse 22 und das Zapfenelement 24 in der Verschiebeebene der unteren Schublade 3 angeordnet sind. Somit ergibt sich beim Versuch, die untere Schublade 3 heraus­zuziehen, kein Drehmoment um die Schwenkachse 22. In Fig. 4a ist eine Alternative dargestellt, in der das Zap­fenelement 24, in Projektion auf die Verstellachse 19 betrach­tet, einen größeren Abstand zum ersten Anschlag 15 einnimmt als die Schwenkachse 22. Das heißt, daß das Zapfenelement 24 ver­tikal höher als die Schwenkachse angeordnet ist. Somit wird beim Versuch, die untere Schublade 3 herauszuziehen, ein Drehmoment um die Schwenkachse 22 erzeugt, welches demjenigen Drehmoment entgegengesetzt wirkt, welches zum Verschwenken des Riegelelements 21 aus der Sperrstellung in die Offenstellung erforderlich ist. Somit ist ein sicherer Halt der Schublade 4 in der eingeschobenen Position gewährleistet.Bezugszeichenliste1 Korpus2 Schublade3 Schublade4 Möbel5 Seitenwand6 Innenfläche7 Schließanordnung8 Führungsschiene9 offene Seite10 Rückseite11 Schmalseite12 Schmalseite13 unteres Ende14 oberes Ende15 erster Anschlag16 Federelement17, 17a erstes Stellelement18, 18a Halteelement19 Verstellachse20 Zapfen21, 21a Riegelelement22 Schwenkachse23 Stellausnehmung24 Zapfenelement25 Stellkontur26 Stellanschlag27, 27a zweites Stellelement28 Sperrelement29 Sperrzapfen30 zweiter Anschlag31 Nut32 Laschen33 Schließzylinder34 Zylinderkern35 Drehachse36 Riegelzapfen37, 37a Verschiebeebene38 erste Stellfläche39 zweite Stellfläche40 Öffnung41 Scheibe42 Grundfläche43 Umfangskante44 erste Raststelle45 zweite Raststelle