Title:
Device for operating an internal combustion (IC) engine has a casing to support a sensor element alongside a functional unit for operating engine
Kind Code:
A1


Abstract:
A sensor casing (20) has a sensor element (15) and fits between a functional unit (10) and a casing (5) for supporting the sensor casing in a device that acts as a spark plug, a heater plug, an intake valve, an exhaust valve or a fuel injection valve. The sensor element is embedded between upper (40) and lower (45) contact layers separated from the sensor casing by insulating layers (50,55).



Inventors:
DAMSON ECKART (DE)
HESS WERNER (DE)
KASSNER UWE (DE)
Application Number:
DE10205819A
Publication Date:
08/14/2003
Filing Date:
02/13/2002
Assignee:
ROBERT BOSCH GMBH
International Classes:



Claims:
1. Vorrichtung (1) zum Betrieb einer Brennkraftmaschine mit einem Geh�use (5), das neben einer Funktionseinheit (10) zum Betrieb der Brennkraftmaschine zus�tzlich ein Sensorelement (15) tr�gt, dadurch gekennzeichnet, da� ein Sensorgeh�use (20) zur Aufnahme des Sensorelementes (15) vorgesehen ist und da� das Geh�use (5) der Vorrichtung (1) das Sensorgeh�use (20) tr�gt.

2. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da� das Sensorgeh�use (20) zwischen der Funktionseinheit (10) und dem Geh�use (5) angeordnet ist.

3. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, da� die Vorrichtung (1) als Z�ndkerze, als Gl�hkerze, als Einla�ventil, als Ausla�ventil oder als Einspritzventil ausgebildet ist.

4. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, da� die Funktionseinheit (10) einen, vorzugsweise keramischen, Isolator umfa�t, wobei das Sensorgeh�use (20) zwischen dem Geh�use (5) der Vorrichtung (1) und dem Isolator angeordnet ist.

5. Vorrichtung (1) nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� das Sensorgeh�use (20) im Bereich einer Auflage (25), insbesondere einer Schulter oder Bundschulter, der Funktionseinheit (10) zur Befestigung mit dem Geh�use (5) der Vorrichtung (1) angeordnet ist.

6. Vorrichtung (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, da� das Sensorgeh�use (20) auf der Auflage (25) der Funktionseinheit (10) aufliegt.

7. Vorrichtung (1) nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� das Sensorgeh�use (20) die Funktionseinheit (10) ringf�rmig umgibt.

8. Vorrichtung (1) nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� das Sensorgeh�use (20) zus�tzlich Anschlu�kontakte (30, 35) f�r das Sensorelement (15) umfa�t.

9. Vorrichtung (1) nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� zumindest das Sensorelement (15) unter Vorspannung in das Sensorgeh�use (20) eingebracht ist.

10. Vorrichtung (1) nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� das Sensorelement (15) piezokeramisch, piezoelektrisch, induktiv, kapazitiv oder als Dehnungsme�streifen ausgebildet ist.

11. Vorrichtung (1) nach einem der vorherigen Anspr�che, dadurch gekennzeichnet, da� das Sensorgeh�use (20) metallisch ausgebildet ist.

Description:
Stand der Technik

Die Erfindung geht von einer Vorrichtung zum Betrieb einer Brennkraftmaschine nach der Gattung des Hauptanspruchs aus.

Aus der DE 32 43 743 A1 ist bereits ein Sensor zur Erfassung des Druckes im Brennraum einer Brennkraftmaschine unter Verwendung eines seinen Widerstandswert unter Druckeinwirkung �ndernden, an einer Z�ndkerze angebrachten elektrischen Leiters bekannt. Der elektrische Leiter ist dabei an dem Isolatorfu� der Z�ndkerze angebracht.

Vorteile der Erfindung

Die erfindungsgem��e Vorrichtung zum Betrieb einer Brennkraftmaschine mit den Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegen�ber den Vorteil, da� ein Sensorgeh�use zur Aufnahme des Sensorelementes vorgesehen ist und da� das Geh�use der Vorrichtung das Sensorgeh�use tr�gt. Auf diese Weise ist ein modularer Einbau verschiedener Sensorarten in der Vorrichtung m�glich. Somit kann in der Vorrichtung beispielsweise ein normierter Einbauraum f�r ein solches Sensorgeh�use vorgesehen werden. Es ist nicht erforderlich, in Abh�ngigkeit der verwendeten Sensorart eine unterschiedliche Geometrie der Vorrichtung zur Unterbringung des jeweiligen Sensors vorzusehen. Die erfindungsgem��e Vorrichtung l��t sich somit einheitlich in gro�en St�ckzahlen und somit wenig aufwendig und kosteng�nstig herstellen.

Weiterhin l��t sich durch Verwendung des Sensorgeh�uses eine einfache Abschirmung gegen Umwelteinfl�sse und elektrische Felder oder elektromagnetische St�rstrahlungen realisieren und das Sensorelement vor solchen Einfl�ssen sch�tzen.

Durch die in den Unteranspr�chen aufgef�hrten Ma�nahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Hauptanspruch angegebenen Vorrichtung m�glich.

Besonders vorteilhaft ist es, da� das Sensorgeh�use im Bereich einer Auflage, insbesondere einer Schulter oder Bundschulter, der Funktionseinheit zur Befestigung mit dem Geh�use der Vorrichtung angeordnet ist. Auf diese Weise kann das Sensorgeh�use bei der Befestigung der Funktionseinheit am Geh�use der Vorrichtung zwischen der Funktionseinheit und dem Geh�use der Vorrichtung festgeklemmt und somit stabil in der Vorrichtung gelagert werden. Das Sensorgeh�use kann dann anstelle der Auflage die Funktion zur Befestigung der Funktionseinheit am Geh�use �bernehmen, wozu das Geh�use der Vorrichtung zur Aufnahme des Sensorgeh�uses lediglich etwas verl�ngert werden mu� und ansonsten keine konstruktiven �nderungen der Vorrichtung erforderlich sind.

Dieser Vorteil l��t sich besonders dann realisieren, wenn das Sensorgeh�use auf der Auflage der Funktionseinheit aufliegt.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn zumindest das Sensorelement unter Vorspannung in das Sensorgeh�use eingebracht ist. Auf diese Weise l��t sich bei einem Drucksensor auch ein Unterdruck messen. Au�erdem wird das Ansprechverhalten des Sensorelementes verbessert. Liegen sowohl das Sensorelement als auch die Anschlu�kontakte unter Vorspannung im Sensorgeh�use, so wird die Kontaktierung zwischen dem Sensorelement und den Anschlu�kontakten durch die Vorspannung sichergestellt.

Ein weiterer Vorteil ergibt sich, wenn das Sensorgeh�use metallisch ausgebildet ist. Auf diese Weise wird das Sensorelement vor elektrischen Feldern und vor elektromagnetischer St�rstrahlung gesch�tzt.

Zeichnung

Ein Ausf�hrungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung n�her erl�utert. Es zeigt die einzige Figur einen Ausschnitt aus dem Querschnitt einer erfindungsgem��en Vorrichtung.

Beschreibung des Ausf�hrungsbeispiels

In der Figur kennzeichnet 1 eine erfindungsgem��e Vorrichtung, die zum Betrieb einer Brennkraftmaschine vorgesehen ist. Die Vorrichtung 1 kann dabei beispielsweise in einem Zylinderkopf der Brennkraftmaschine angeordnet sein. Bei der Vorrichtung 1 kann es sich dabei beispielsweise um eine Z�ndkerze, eine Gl�hkerze, ein Einla�ventil, ein Ausla�ventil oder ein Kraftstoffeinspritzventil handeln. Die Vorrichtung 1 umfa�t ein Geh�use 5. Das Geh�use 5 ist im Zylinderkopf befestigt und kann zu diesem Zweck ein Gewinde aufweisen, das in der Figur nicht dargestellt ist. Das Geh�use 5 tr�gt eine Funktionseinheit 10, die zum Betrieb der Brennkraftmaschine vorgesehen ist. Von der Funktionseinheit 10 ist in der Figur lediglich ein Ausschnitt dargestellt. Das Geh�use 5 tr�gt au�erdem ein Sensorgeh�use 20, in dem ein Sensorelement 15 angeordnet ist. Das Sensorgeh�use 20 kann beispielsweise normierte geometrische Abmessungen aufweisen und auf diese Weise einen modularen Einbau verschiedener Arten von Sensorelementen in die Vorrichtung 1 erm�glichen, ohne da� eine Anpassung der geometrischen Abmessungen der Vorrichtung 1 an die jeweilige Art des Sensorelementes erforderlich ist. So kann das im Sensorgeh�use 20 angeordnete Sensorelement 15 unterschiedlich realisiert sein, ohne da� dies Auswirkungen auf die Geometrie der Vorrichtung 1 hat, weil das Sensorelement 15 in das Sensorgeh�use 20 mit fest vorgegebenen geometrischen Abmessungen integriert ist. So kann das Sensorelement 15 beispielsweise piezokeramisch, piezoelektrisch, induktiv, kapazitiv, als Dehnungsme�streifen oder dergleichen ausgebildet sein.

Zusammen mit dem Sensorelement 15 sind im Sensorgeh�use 20 Anschlu�kontakte 30, 35 angeordnet, die jeweils das Sensorelement 15 kontaktieren, um ein Me�signal des Sensorelementes 15 nach au�en zu �bertragen. Durch das Sensorgeh�use 20 sind das Sensorelement 15 und die Anschlu�kontakte 30, 35 vor Umwelteinfl�ssen wie beispielsweise Verbrennungsgasen aus dem Brennraum des Zylinders der Brennkraftmaschine gesch�tzt. Das Sensorgeh�use 20 ist vorzugsweise metallisch ausgebildet, so da� das Sensorelement 15 au�erdem vor elektrischen Feldern und elektromagnetischer St�rstrahlung gesch�tzt ist. Durch das Sensorgeh�use 20 wird somit verhindert, da� die vom Sensorelement 15 gelieferten Me�ergebnisse durch Umwelteinfl�sse oder elektrische Felder oder elektromagnetische St�rstrahlung beeinflu�t werden.

Bei metallischer Ausf�hrung des Sensorgeh�uses 20 kann dieses auch als Bezugspotential zur Verbindung mit einem der beiden Anschlu�kontakte 30, 35 verwendet werden. Durch Verbindung des Sensorgeh�uses 20 mit dem Geh�use 5 der Vorrichtung, das wiederum in den Zylinderkopf eingeschraubt ist, liegt das Sensorgeh�use 20 somit auf Fahrzeugmasse.

Der andere der beiden Anschlu�kontakte 30, 35, der nicht mit dem Sensorgeh�use 20 verbunden ist, ist �ber ein in der Figur nicht dargestelltes Anschlu�kabel aus dem Sensorgeh�use 20 herausgef�hrt und mit einer in der Figur ebenfalls nicht dargestellten Auswerteschaltung verbunden, die die vom Sensorelement 15 gelieferte Me�gr��e auswertet. Zur �bermittlung der Me�ergebnisse mu� nat�rlich das Sensorelement 15 mit den beiden Anschlu�kontakten 30, 35 jeweils in elektrisch leitf�higer Verbindung stehen. Dazu ragen, wie in der Figur dargestellt, die Anschlu�kontakte 30, 35 jeweils in das Sensorelement 15 hinein, Ein erster Anschlu�kontakt 30 ragt dabei von oben und ein zweiter Anschlu�kontakt 35 von unten in das Sensorelement 15 hinein.

Die Kontaktierung nach au�en erfolgt �ber Kontaktschichten 40, 45. So ist das Sensorelement 15 zwischen einer oberen Kontaktschicht 40 und einer unteren Kontaktschicht 45 eingebettet. Die obere Kontaktschicht 40 kontaktiert den ersten Anschlu�kontakt 30 und die untere Kontaktschicht 45 kontaktiert den zweiten Anschlu�kontakt 35. Die beiden Kontaktschichten 40, 45 sind durch jeweils eine Isolierschicht 50, 55 galvanisch vom Sensorgeh�use 20 getrennt und somit elektrisch von diesem isoliert. Dabei kann eine der beiden Kontaktschichten 40, 45, beispielsweise die untere Kontaktschicht 45, auch direkt auf dem Sensorgeh�use 20 aufliegen, um die Verbindung zwischen dem zweiten Anschlu�kontakt 35 und dem Bezugspotential sicherzustellen. Die obere Kontaktschicht 40 mu� dann mittels einer oberen Isolierschicht 50 vom Sensorgeh�use 20 isoliert werden, damit nicht auch der erste Anschlu�kontakt 30 mit dem Sensorgeh�use 20 in Ber�hrung und somit elektrisch leitf�hige Verbindung kommt. �ber eine Aussparung in der oberen Isolierschicht 50 und dem Sensorgeh�use 20 kann ein gegen das Sensorgeh�use 20 isoliertes Anschlu�kabel dann von der oberen Kontaktschicht 40 zur Auswerteschaltung gef�hrt werden.

Ist auch eine untere Isolierschicht 55 vorgesehen, so kann die Kontaktierung der unteren Kontaktschicht 45 mit dem Bezugspotential bzw. dem Sensorgeh�use 20 ebenfalls �ber ein im Sensorgeh�use 20 verlaufendes Anschlu�kabel erfolgen.

Bei einer vorteilhaften Ausf�hrungsform der Erfindung sind die Komponenten des Sensors unter Vorspannung in das Sensorgeh�use 20 eingebracht, wie durch die beiden dicken Pfeile in der Figur dargestellt ist. Dies kann dadurch realisiert werden, da� nach Einbringen der Isolierschichten 50, 55, der Kontaktschichten 40, 45 und des Sensorelementes 15 in das Sensorgeh�use 20 ein Deckel 60 unter Druck auf das Sensorgeh�use 20, beispielsweise mittels einer Presse, aufgesetzt wird, so da� die Komponenten 15, 30, 35, 40, 45, 50, 55 im Sensorgeh�use 20 vorgespannt werden. Durch die Vorspannung des Sensorelementes 15 kann dieses auch einen Unterdruck im Brennraum der Brennkraftmaschine detektieren, wie er beispielsweise bei einem Ansaugvorgang vorliegt. Au�erdem wird das Ansprechverhalten des Sensorelementes 15 verbessert. Werden insbesondere die Kontaktschichten 40, 45, die Anschlu�kontakte 30, 35 und das Sensorelement 15 unter Vorspannung in das Sensorgeh�use 20 eingebracht, so ist auch eine gute und im wesentlichen fehlerfreie Kontaktierung des Sensorelementes 15 �ber die Anschlu�kontakte 30, 35 und die Kontaktschichten 40, 45 gew�hrleistet.

Der Deckel 60 kann, wie beschrieben, mit Druck auf das Sensorgeh�use 20 aufgesetzt werden und wird anschlie�end mit diesem beispielsweise verschwei�t. Auch der Deckel 60 ist dabei beispielsweise metallisch ausgef�hrt.

Wie in der Figur dargestellt, kann das Sensorgeh�use 20 beispielsweise zwischen der Funktionseinheit 10 und dem Geh�use 5 angeordnet sein. Gem�� der Figur ist dabei das Sensorgeh�use 20 im Bereich einer Auflage 25 der Funktionseinheit 10 angeordnet. Die Auflage 25 dient dabei zur Befestigung der Funktionseinheit 10 mit dem Geh�use 5 der Vorrichtung 1. Bei der Auflage 25 kann es sich beispielsweise um eine Schulter oder eine sogenannte "Bundschulter" der Funktionseinheit 10 handeln. In einer vorteilhaften Ausf�hrungsform liegt dabei das Sensorgeh�use 20, wie in der Figur dargestellt, auf der Auflage 25 der Funktionseinheit 10 auf. Dabei kann es �blicherweise vorgesehen sein, da� das Geh�use 5 der Vorrichtung 1 zur Befestigung mit der Funktionseinheit 10 auf die Auflage 25 geb�rdelt wird. Zur Unterbringung des Sensorgeh�uses 20 kann es nun vorgesehen sein, da� das Geh�use 5 verl�ngert wird und statt auf die Auflage 25 auf eine obere Auflage 70 des Sensorgeh�uses 20 geb�rdelt wird. Wenn das Sensorgeh�use 20 fest vorgegebene geometrische Abmessungen aufweist, kann auch das Geh�use 5 um eine fest vorgegebene L�nge verl�ngert werden, um das Sensorgeh�use 20 in der Vorrichtung 1 zu integrieren. In diesem Fall mu� das Geh�use 5 der Vorrichtung 1 nicht abh�ngig vom Typ des Sensorelementes 15 in seiner Geometrie angepa�t werden. Die Funktionseinheit 10 ist nun nicht mehr direkt, sondern �ber das Sensorgeh�use 20 mit dem Geh�use 5 der Vorrichtung 1 befestigt.

Auf der dem Sensorgeh�use 20 abgewandten Seite der Funktionseinheit 10 liegt diese auf einer Auflage 75 des Geh�uses 5 der Vorrichtung 1 auf und ist somit fest im Geh�use 5 der Vorrichtung 1 verankert. Die B�rdelung des Geh�uses 5 der Vorrichtung 1 auf der Auflage 70 des Sensorgeh�uses 20 ist in der Figur mit dem Bezugszeichen 75 gekennzeichnet.

Das Sensorelement 15 kann beispielsweise als Drucksensor ausgebildet sein. Somit kann das Sensorelement 15 einen Gasdruck im Brennraum der Brennkraftmaschine detektieren und ein diesen Gasdruck repr�sentierendes Signal als Me�gr��e an die Auswerteschaltung weitergeben. Durch den Gasdruck im Brennraum wird eine Gaskraft 65 brennraumseitig und gem�� der Figur von unten auf die Funktionseinheit 10 ausge�bt. Diese Gaskraft 65 dr�ckt auch auf das Sensorelement 15 und wird in ein dem Gasdruck im Brennraum proportionales elektrisches Signal umgewandelt, das dann an die Auswerteschaltung weitergeleitet wird. Die B�rdelung 75 �bt eine der Gaskraft 65 entgegengerichtete Gegenkraft aus, die die Funktionseinheit 10 und das Sensorgeh�use 24 fest im Geh�use 5 der Vorrichtung 1 h�lt, das in den Zylinderkopf eingeschraubt ist.

Die durch die B�rdelung 75 ausge�bte Gegenkraft auf das Sensorgeh�use 20 ist in der Figur durch das Bezugszeichen 80 gekennzeichnet.

Das Sensorelement 15 kann beispielsweise piezokeramisch ausgebildet sein. Die Gaskraft 65 wirkt dann als Verschiebekraft auf die Keramik des piezokeramischen Sensorelementes 15, die wiederum proportional zum Gasdruck im Brennraum ist. Die Verschiebekraft auf die Keramik wird in ein dazu proportionales elektrisches Signal umgewandelt, so da� das elektrische Signal ebenfalls proportional zum Gasdruck im Brennraum ist. Das elektrische Signal wird als Me�signal der Auswerteschaltung zugef�hrt. Um die Anschlu�leitung zur Auswerteschaltung zu f�hren, mu� au�erdem eine geeignete Aussparung in der B�rdelung 75 vorgesehen sein. Das Anschlu�kabel ist beispielsweise mit einer Kunststoffisolierung versehen und somit sowohl vom Sensorgeh�use 20 als auch vom Geh�use 5 der Vorrichtung 1 elektrisch isoliert. Das Geh�use 5 der Vorrichtung 1 ist vorzugsweise ebenfalls metallisch ausgebildet und auf dem Bezugspotential bzw. der Fahrzeugmasse liegend, wie oben beschrieben. Das Sensorelement 15 als Drucksensor basiert also in der beschriebenen Weise auf dem Prinzip der Kraftmessung, hier der Messung der Gaskraft 65.

Das Sensorelement 15 kann alternativ, wie beschrieben, auch piezoelektrisch, induktiv, kapazitiv oder als Dehnungsme�streifen ausgebildet sein.

Wie in der Figur dargestellt, kann das Sensorgeh�use 20 beispielsweise ringf�rmig ausgebildet sein. Dabei ist der Innendurchmesser des Rings geringf�gig gr��er als der Au�endurchmesser der Funktionseinheit 10 oberhalb der Auflage 25, so da� das Sensorgeh�use 20 von oben �ber die Funktionseinheit 10 bis zur Auflage 25 geschoben werden kann und die Funktionseinheit 10 somit umschlie�t. Die Funktionsei�heit 10 kann somit, wie in der Figur dargestellt, nach oben und auch nach unten aus dem Sensorgeh�use 20 herausragen.

Es kann aber auch vorgesehen sein, da� die Funktionseinheit 10 nach oben mit der Auflage 25 abgeschlossen ist und das Sensorgeh�use 20 oben auf der Funktionseinheit 10 aufliegt. In diesem Fall kann der Innendurchmesser des Sensorgeh�uses 20 auch gegen Null gehen. Auch bei der ringf�rmigen Ausbildung des Sensorgeh�uses 20 gem�� der Figur ist es nicht erforderlich, da� die Funktionseinheit 10 nach oben �ber das Sensorgeh�use 20 hinausragt.

Wie beschrieben, kann die Vorrichtung 1 als Z�ndkerze, als Gl�hkerze, als Einla�ventil, als Ausla�ventil oder als Einspritzventil ausgebildet sein. Bei der Ausbildung der Vorrichtung 1 als Z�ndkerze kann die Funktionseinheit 10 als Isolator ausgebildet sein, so da� das Sensorgeh�use 20 dann zwischen dem Geh�use 5 der Z�ndkerze und dem Isolator 10 angeordnet ist. Der Isolator ist dabei vorzugsweise keramisch ausgebildet und dient zur Aufnahme eines Anschlu�bolzens und einer Mittelelektrode, die zum Z�nden eines Kraftstoff-Luft-Gemisches im Brennraum erforderlich ist.

Das Sensorgeh�use 20 l��t sich mit geringen Abmessungen realisieren und erfordert somit einen geringen Einbauplatzbedarf im Geh�use 5 der Vorrichtung 1. Dies f�hrt au�erdem zu einer hohen Eigenfrequenz des Sensorgeh�uses 20 mit dem Sensorelement 15. Besonders die Verwendung eines piezokeramischen oder piezoelektrischen Sensorelementes ist aufgrund des einfachen Aufbaus kosteng�nstig herzustellen. Das Sensorgeh�use 20 kann in seinen geometrischen Abmessungen auch an einen durch Verl�ngerung des Geh�uses 5 der Vorrichtung 1 realisierbaren Einbauraum der Vorrichtung 1 angepa�t werden. Durch Unterbringung des Sensorelementes 15 und des Sensorgeh�uses 20 im Geh�use 5 der Vorrichtung 1 ist keine zus�tzliche Bohrung zum Brennraum notwendig, um ein separates Sensorelement dort anzubringen. Das Sensorgeh�use 20 mit seinen Komponenten 15, 30, 35, 40, 45, 50, 55 kann als einbaufertiges Teil hergestellt werden.

Bei Ausbildung des Sensorgeh�uses 20 in Ringform sind auch das Sensorelement 15, die Kontaktschichten 40, 45 und die Isolierschichten 50, 55 ringf�rmig ausgebildet. Die Anschlu�kontakte 30, 35 zur Abnahme der vom Sensorelement 15 gelieferten Me�spannung k�nnen beispielsweise als Federkontakte ausgebildet sein und gem�� der Figur an einem Innendurchmesser des Sensorelementes 15 das Sensorelement 15 kontaktieren.

Durch die Einbringung des Sensorelementes 15 in das Sensorgeh�use 20 unter Vorspannung kann das Sensorelement 15 den Gasdruck 65 mit hoher Empfindlichkeit bei geringen Kraftnebenschl�ssen erfassen.

Die erfindungsgem��e Vorrichtung stellt eine einfache und preisg�nstige M�glichkeit zur Erfassung der hoch- und niederfrequenten Anteile eines Drucksignals im Brennraum, das durch den Verlauf des Gasdrucks und von Klopfschwingungen gebildet ist, mittels des Sensorelementes 15 im Inneren der Vorrichtung 1 dar. Da das Sensorgeh�use 20 im Geh�use 5 der Vorrichtung 1 bzw. in der Vorrichtung 1 integriert ist, ist keine bauliche Ver�nderung an der Vorrichtung 1 bzw. am Zylinderkopf notwendig, wie es beispielsweise beim Einbau eines Sensorelementes zwischen einer solchen Vorrichtung und dem Zylinderkopf erforderlich w�re. Wenn, wie in der Figur, der Au�endurchmesser des Sensorgeh�uses 20 nicht wesentlich den Au�endurchmesser der Funktionseinheit 10 �berschreitet, kann das Sensorgeh�use 20 mit Ausnahme der beschriebenen Verl�ngerung des Geh�uses 5 der Vorrichtung 1 ohne weitere spezielle Anpassung des Geh�uses 5 der Vorrichtung 1 in die Vorrichtung 1 eingebaut werden. Durch die ringf�rmige Ausbildung des Sensorgeh�uses 20 ist au�erdem keine Anpassung der Geometrie der Funktionseinheit 10 f�r den Einbau des Sensorgeh�uses 20 in die Vorrichtung 1 erforderlich. Letzteres gilt f�r den Fall, da� die Funktionseinheit 10 von der Auflage 25 an nach oben mit verringertem Au�endurchmesser, wie in der Figur dargestellt, sich fortsetzt. Ansonsten ist hinsichtlich der Funktionseinheit 10 sowieso keine Anpassung f�r den Einbau des Sensorgeh�uses 20 in die Vorrichtung 1 erforderlich. Das Beispiel gem�� der Figur wurde anhand eines piezokeramischen Sensorelementes 15 beschrieben.